Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

       
EKU Mannheim
(RLSW)  Die Defensive der Mad Dogs erhält nochmals Zuwachs: Der deutsch-kanadische Verteidiger Cole Schneider, zuletzt in nordamerikanishen Nachwuchsligen auf dem Eis, wechselt nach Mannheim
  
EC Bergisch Land
(LLW)  Die nächsten drei Neuzugänge bei den Raptors stehen fest: Von der 1b-Mannschaft der Ratinger Ice Aliens kommen die Stürmer Patrick Steil und Mathias Wodrich und von den Eisadlern Dortmund wechselt Angreifer Mirko Neumann nach Solingen
  
ESC Kempten
(BLL)  Stürmer Philipp Hay und der Oberliga-und Zweitliga-erfahrene Torhüter Christian Hacker, beide zuletzt nicht aktiv, tragen in der neuen Spielzeit das Trikot der Sharks; dagegen verlieren die Kemptener mit Gregor Stein, der aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stehen wird, einen wichtigen Leistungsträger in der Defensive
  
ECDC Memmingen
(OLS)  Darian Sommerfeld, der aus dem Kaufbeurer Nachwuchs zu den Indians kommt, wird die neue Nummer-3 im Tor der Memminger und soll erste Erfahrungen im Senioren-Bereich sammeln
       
SE Freising
(BLL)  Stürmer Alexander Braun, der über den EV Moosburg vom EV Dingolfing nach Freising kommt, ist ein weiterer Neuzugang für die Black Bears
  
ESC Hügelsheim
(RLSW)  Allrounder Daniel Steinke, der früher lange Zeit für die Mad Dogs Mannheim aktiv ist, wechselt nach drei Jahren bei den Eisbären Heilbronn nun zu den Baden Rhinos
  
MEC Saale Bulls Halle
(OLN)  Stürmer Alexander Zille, der nach vielen Jahren im Trikot Saale Bulls keinen neuen Vertrag erhalten hat, geht künftig für die zweite Mannschaft des ESV Halle in der Regionalliga Ost aufs Eis
  
Herner EV
(OLN)  Verteidiger Tobias Schmitz, der zuletzt für die Red Bull Juniors Salzburg auf dem Eis stand, hat eine Förderlizenz der Iserlohn Roosters für den HEV erhalten
  
Hammer Eisbären
(RLW)  Während Verteidiger Nikolai Tsvetkov keinen neuen Vertrag erhalten wird, hat Urgestein Martin Köchling seine Zusage für die neue Saison gegeben; ausserdem kehrt Stürmerroutinier Igor Furda nach drei Jahren bei der Soester EG zu den Eisbären zurück
  
ECC Preussen Berlin
(RLO)  Verteidiger Dennis Dörner hat seine Zusage für die kommende Spielzeit gegeben und neu zum Team kommt Allrounder David Levin von den Berlin Blues
  
Tilburg Trappers
(OLN)  Mit Nick de Ruijter verlieren die Holländer einen wichtigen Leistungsträger, der seine aktive Laufbahn verletzungsbedingt beenden muss
  
Eisbären Regensburg
(OLS)  Der junge finnische Verteidiger Walther Klaus, der möglicherweise einen deutschen Paß erhält, bestreitet derzeit ein Try-Out bei den Eisbären
  
ESC Moskitos Essen
(OLN)  Derzeit versucht sich Stürmer Daniel Reichert, der zuletzt für den SC Riessersee auf dem Eis stand, für einen Vertrag bei den Wohnbau Moskitos zu empfehlen. Ausserdem trainiert auch der gebürtige Tscheche Frantisek Wagner mit dem Team und soll einen Vertrag unterzeichnen wenn er einen deutschen Paß erhält
  
SG Oberstdorf/Sonthofen
(BBZL)  Torhüter Dominik Bauer steht auch in der neuen bezirksligasaison wieder im Gehäuse der Eisbären
  
Stuttgarter EC
(RLSW)  Mit Stürmer Julian Reiss, der aus dem Nauheimer Nachwuchs stammt und nun von den Mad Dogs Mannheim kommt, steht der nächste Neuzugang bei den Rebels fest, ausserdem haben die Stürmer Silas Abert, Patrick Daucik und Fabio Laule verlängert
    
   

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selberwoelfeVER Selb
Dominik Kolb verlässt die Wölfe - Verteidiger sucht neue Herausforderung / Auch Stürmer Erik Gollenbeck sagt Servus - Persönliche Gründe ausschlaggebend für Abschied

(OLS)  Er wird den Selber Wölfen – ob den Verantwortlichen, als auch den Fans - nicht nur sportlich fehlen. Verteidiger Dominik Kolb, der sich in den letzten Jahren zu einer Art Publikumsliebling avancierte, verlässt aus eigenen Stücken den Wolfsbau und will sich sportlich verändern. „Nach 3 Jahren will ich es mal wissen, ob ich DEL2-tauglich bin und brenne darauf, neue Erfahrungen zu sammeln“, so der 22jährige zu seinen Beweggründen, den Wölfen adieu zu sagen.

In den 161 Pflichtspielen, welche er für die Selber Wölfe mit der Rückennummer 28 auflief, gehörte Dominik immer zu einem Aktivposten – in jedem Spiel gab der gebürtige Münchner stets 110%. Hartes, sehr intensives Körperspiel, aggressives Zweikampfverhalten – die Wölfe Fans liebten seine kompromisslose Spielweise, seine Gegenspieler eher weniger. Und wenn sich die Möglichkeit ergab, dann schaltete sich Dominik auch in das Angriffsspiel ein – seine 20 Tore und 52 Vorlagen während seines dreijährigen Gastspieles in Selb verdeutlichen seine offensive Ausrichtung.

Dominik Kolb fällt der Abschied aus der Porzellanstadt extrem schwer. „Selb war für mich wie eine zweite Heimat und die Wölfe extrem wichtig für meine weitere Entwicklung. Es ist schon ein komisches Gefühl nun zu gehen, alle waren superfreundlich, ich habe mich sehr wohl gefühlt und werde viele, ob Mitspieler, Fans und auch lieb gewonnene Freunde zurücklassen und vermissen“, so Dominik. Vermissen wird er besonders seinen Trainer Henry Thom, der nach seiner Aussage nach wie ein Vater für ihn war. Und was wird Dominik noch vermissen? „Natürlich meine Lieblingspizzeria Mama Leone“, so Kolbi grinsend.

Einer, der stets an seine Stärken glaubte, ihn das nötige Vertrauen schenkte und letztendlich dafür sorgte, dass sich Dominik zu dem Spielertyp entwickelte, den er zuletzt in jeder Partie zu 100% abrief, war Wölfe-Coach Henry Thom. Letzterer wird „seinen positiv verrückten Kolbi“ vermissen: „Ja, schade, dass Dominik geht, er ist uns natürlich sehr ans Herz gewachsen, sowohl als Spieler, als auch als Typ ein Pfundskerl. Dominik hat sich in den letzten Jahren bei uns riesig weiterentwickelt. Er kam als Stürmer, aber wir haben ihn zum Verteidiger, wo er noch wertvoller für uns war, umfunktioniert. Ob im eigenen Drittel – oder auch im Spiel nach vorne – Dominik war überall und wird seinen Weg machen“, so Thom voll überzeugt.


Nach Dominik Kolb müssen die Wölfe einen weiteren, durchaus schmerzhaften Abgang verkraften. Der MGG-Paradesturm – McDonald, Gollenbeck, Gare - der in der abgelaufenen Saison 2018/2019 für 108 Tore sorgte, ist zerschlagen. Während McDonald und Gare bereits ihre schriftliche Zusage in Form einer Vertragsverlängerung gaben, müssen sich die Wölfe-Verantwortlichen um einen neuen Mittelstürmer für diese Formation umschauen.

Stürmer Erik Gollenbeck, der in 57 Spielen stolze 30 Tore und 39 Vorlagen zum Gesamterfolg beisteuerte, wird nach nur einjährigem Gastspiel die Selber Wölfe verlassen. Wie sein künftiger Arbeitgeber heißt – dazu möchte der sympathische Stürmer aktuell noch keinen Kommentar abgeben. „Es sind private Gründe, die einen Wechsel beeinflussten, mehr möchte ich dazu nicht sagen“, so Gollenbeck auf Nachfrage.

Erik war vor der Saison der erste vermeldete Neuzugang, der vom DEL2 Club Crimmitschau kam und über die komplette Spielzeit gesehen durchwegs überzeugen konnte. „Erik hat eine tolle Saison gespielt und bei uns eine super Entwicklung durchgemacht. Er hat sich sehr schnell bei uns eingefunden, agierte nach vorne sehr offensiv, aber arbeitete auch vorbildlich gut zurück. In der Reihe neben Ian und Lanny passte es einfach – die drei hatten sich gesucht und gefunden – schade, dass Golle künftig nicht mehr bei uns im Team steht“, so Wölfe-Coach Henry Thom.

Ähnlich wie dem Wölfe-Coach fällt auch Gollenbeck selbst der Abschied nicht leicht. „Es tut schon ein wenig weh und ist alles andere als einfach für mich, denn ich habe mich in Selb und bei den Wölfen sehr wohl gefühlt. Mit Henry hatte ich darüber hinaus einen Trainer, der mich sowohl auf sportlicher, als auch auf persönlicher Ebene weitergebracht hat“, so der scheidende Stürmer.
Der VER Selb ist eine für jeden Eishockeyspieler weiterzuempfehlende Adresse – das bestätigt auch Erik rückblickend nach diesem Jahr. „Ich mache es pauschal, damit ich niemand vergesse zu erwähnen: Danke an die komplette Organisation des VEReins und danke an Familie Garder, meine Vermieter der Ferienwohnung, die bei Auswärtsfahrten auf meinen Hund aufpassten“, so der 23jährige grinsend.

Erik Gollenbeck freut sich riesig auf Freitag und die große Party mit den Fans. Besagte Feier soll den würdigen Abschluss für eine Saison bilden, die nicht immer voll nach Plan lief, allerdings durch eine durchaus hochklassige Playoffrunde noch ein sportliches Happyend fand. Ähnlich sieht es auch Erik: „Es gab viele Höhen, aber auch Tiefen, ich denke wir haben auch als Mannschaft gelernt diese zu durchstehen und gelernt miteinander an uns zu arbeiten. Persönlich habe ich in Selb die Gelegenheit bekommen, als Spieler mehr Verantwortung übernehmen zu dürfen und zu reifen – das war für mich und meine weitere Entwicklung enorm wichtig“, so Gollenbeck abschließend.


 Mittwoch 10.April 2019 www.icehockeypage.de 
 Thema:
 Bericht:
VER Selb
VERS/ud
    -  Dominik Kolb
    -  Erik Gollenbeck
  

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