Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

             
TEV Miesbach
(BYL)  Die Stürmer Stefan Mechel und Thomas Amann haben genauso wie Torhüter Anian Geratsdorfer ihre Verträge beim oberbayerischen Traditionsverein verlängert, während der junge Allrounder Luca Herden zu einem anderen Verein wechseln wird, wo er sich mehr Eiszeiten erhofft
 
TSV Erding
(BYL)  Die Erding Gladiators können auch in der nächsten Saison mit Topscorer Florian Zimmermann, Daniel Krzizok und Philipp Michl auf drei absolute Leistungsträger in der Offensive weiterhin bauen. Aus dem eigenen Nachwuchs rückt zudem Xaver Magg in den Kader der 1.Mannschaft auf
 
VfE Ulm/Neu-Ulm
(BLL)  Die nächsten beiden Vertragsverlängerungen bei den Devils sind fix, denn sowohl Felix Anwander, der gleich für zwei Jahre zugesagt hat, als auch Patrick Meißner verstärken wieterhin die Hintermannschaft des VfE
  
ERC Regen
(BBZL)  Mit Verteidiger Tobias Himmelstoß und Stürmer Alexander Simon leiben den Red Dragons zwei weitere Spieler aus der letzten Saison weiterhin treu
 
Tölzer Löwen
(DEL2)  Mit dem kanadischen Stürmer Kyle Beach, den es in die Slowakei zieht, steht der nächste Spielerabgang bei den Isarwinklern fest
  
EHC Red Bull München
(DEL)  Offenbar hat der deutsche Vizemeister Verteidigertalent Luca Zitterbart unter Vertrag genommen und wird den letztjährigen Landshuter mit einer Förderlizenz für den SC Riessersee ausstatten.
  
EA Schongau
(BYL)  Als nächstes hat der routinierte Verteidiger Tobias Maier seine Zusage für eine weitere Spielzeit im Trikot der Mammuts gegeben
  
EG Diez-Limburg
(RLW)  Bei den Rockets geht es Schlag auf Schlag weiter in Sachen Personalplanung: Als nächster Spieler hat Stürmer Tobias Schwab bei der EGDL verlängert, in der letzten Saison war er zweitbester Scorer im Team
  
EV Dingolfing
(BLL)  Der tschechische Stürmer David Bilek, der erst im letzten November aus seiner Heimat zu den Isar Rats kam, wird auch in der nächsten Saison wieder die zweite Kontingentstelle beim EVD besetzen
  
EHC Waldkraiburg Löwen
(BYL)  Stürmer Nico Vogl hat seine Zusage für die nächsten zwei Jahre gegeben und bleibt den Löwen damit auch nach dem Abstieg aus der Oberliga weiter treu, während Stürmer Michail Guft-Sokolov seinen Abschied verkündet hat um weiterhin höherklassiger spielen zu können
  
ESC Dorfen
(BYL)  Verteidiger Tobias Fengler, vor zwei Jahren aus Erding gekommen, hat seinen Vertrag bei den Eispiraten für die neue Bayernligasaison verlängert
    
   

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selberwoelfeVER Selb
Rekordspieler und Urgestein beendet aktive Karriere - Stürmer David Hördler macht nach 23 Profijahren Schluss

(OLS)  Ein außergewöhnlicher Spieler beendet seine außergewöhnliche Spielerkarriere. David Hördler hat sich nach reiflicher Überlegung entschlossen, nach über 1.000 Ligaspielen und 23 Profijahren seine Eishockeykarriere zu beenden. Der 39jährige hängt seine Schlittschuhe an den berühmten Nagel.

Mit David verliert das Selber Eishockey einen ganzen großen Spielertyp, eine Integrationsfigur, ein Vorbild für die vielen jungen Nachwuchsspieler. Hördler, der in der Saison 1996/19997 beim einstigen ERC Selb seine ersten Gehversuche in der Ersten machte, zeigte bereits sehr früh, welches Talent in ihm steckte. Kein Wunder, stammt David doch aus einer sehr eishockeybegeisterten Familie. Da wäre sein Vater Jochen zu nennen, ehemaliger DDR-Nationalspieler und über viele Jahre Kapitän und Leitfigur des ERC Selb sowie sein jüngerer Bruder Frank. Letzterer seit über 15 Jahren Stammspieler beim DEL-Club Eisbären Berlin, mit den er siebenmal Meister wurde und als Krönung in seiner Karriere letztes Jahr die Silbermedaille mit dem DEBTeam gewann.

Seine Heimat Selb ließ David nie aus den Augen, kehrte im Jahre 2011 nach Dresden, Leipzig, Rostock und Dortmund wieder zum VER Selb zurück. „Das war die einzig richtige Entscheidung“, ist David auch heute noch voll überzeugt. Für den VER Selb schnürte der im Dezember 40 Jahre alt werdende Stürmer in 392 Pflichtspielen seine Schlittschuhe und verbuchte dabei 66 Tore und 165 Vorlagen. Tore und Punkte waren für David aber nie wichtig. Der mannschaftliche Erfolg stand für ihn an erster Stelle, zudem war David derjenige, der eine Reihe führen konnte und wollte, junge und unerfahrene Cracks an seiner Seite stärker machte. David war ein echter Leadertyp, sein Wort hatte Gewicht – sowohl auf, als auch abseits des Eises.

Es wird eine gewisse Zeit dauern, bis David für sich selbst realisiert hat, dass nach über 1.000 Ligaspielen und 23 Profijahren nun wirklich Schluss für ihn ist. „Momentan fühlt es sich wie immer an, nach jeder Saison ist eine Pause. Ich gehe davon aus, dass es erst richtig komisch und ungewohnt für mich wird, wenn das Sommertraining anstehen würde und die Saison langsam wieder eingeläutet wird“, so David zu seinem momentanen Gefühlszustand.

Der Entschluss, dem aktiven Eishockey Lebewohl zu sagen war kein leichter und natürlich gut überlegt. Und was waren die ausschlaggebenden Punkte für seinen Entschluss? David holt ein wenig aus. „An oberster Stelle steht meine Familie, die über Jahre viel auf mich verzichten musste. Meiner Familie kann ich nun mehr Zeit widmen. Aber ich bin auch ehrlich. Bereits im letzten Sommer merkte ich, dass es mir immer schwerer fiel, mich für das Sommertraining zu motivieren. Und bevor Stimmen laut werden, ich sei zu alt und nicht mehr fit, mache ich lieber von mir aus Platz für die jungen Spieler“.

Was David künftig mit seiner vielen Zeit anfangen wird, weiß er noch nicht, auch nachgefragt nach seinen Plänen nach der Karriere winkt er vorerst ab. „Erst mal alles sacken lassen und ruhig angehen lassen“. Es ist davon auszugehen, dass David dem Selber Eishockey aber nicht komplett verloren geht, durchaus vorstellbar, dass er sich noch intensiver als Trainer im Nachwuchs engagieren wird…“und nachdem mein Sohn ja auch schon mit dem Eishockeyfieber infiziert ist, werde ich sicherlich hin und wieder in der Eishalle stehen“, so David mit einem Augenzwinkern.

Mit dem Entschluss von David endgültig mit Oberligaeishockey abzuschließen, steht auch etwas anderes fest. Zusammen mit Bruder Frank nochmals in Selb in einem Team zu spielen wird es nicht geben. Schade oder? „Natürlich wäre dies super gewesen, aber wie lange hätte ich spielen müssen bis Frank evtl. mal zurück nach Selb kehrt. Und eines ist auch klar: Für die Eisbären bin ich zu alt“, so David.


 Freitag 12.April 2019 www.icehockeypage.de 
 Thema:
 Bericht:
VER Selb
VERS/ud
    -  David Hördler
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