Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

                
Krefeld Pinguine
(DEL)  Die Pinguine haben den Vertrag mit dem italienischen Nationalverteidiger Alex Trivellato für die kommende Saison verlängert. Der 27-Jährige brachte es zuletzt in 51 Spielen auf 15 Punkte und war einer der wichtigsten Leistungsträger in der KEV-Defensive
  
EHC Erfurt
(OLN)  Verteidiger Roberto Geiseler, letztes Jahr aus der DEL2 von den Lausitzer Füchsen zu den TecArt Black Dragons gewechselt, hat seinen Vertrag in Erfurt um eine weitere Spielzeit verlängert. In der abgelaufenen Saisin konnte er in 43 Partien 9 Scorerpunkte sammeln
  
EHF Passau
(BYL)  Die Black Hawks planen derzeit zweigleisig. Die Drei-Flüsse-Städter, die als möglicher Nachrücker in Betracht kommen, ziehen einen möglichen Aufstieg in die Oberliga in Betracht und führen derzeit Gespräche mit den Sponsoren, der Stadt und dem Verband - mit durchaus positiven Tendenzen
  
EG Diez-Limburg
(RLW)  Die Rockets haben im Hintergrund für die neue Saison gearbeitet und haben einen Etat für die Oberliga aufgestellt und sich auch fristgerecht beim DEB beworben um möglicherweise in die dritthöchste Liga aufzusteigen. Eine endgültige Entscheidung der EGDL steht aber noch aus und ist auch abhängig von der Attraktivität der künftigen Regionalliga West
 
ESV Waldkirchen
(BLL)  Die Karoli Crocodiles haben mit dem Deutsch-Kanadier Benoit Doucet einen neuen Trainer verpflichtet. Der ehemalige Nationalspieler ging viele Jahre in der DEL aufs Eis und wurde drei mal Deutscher Meister. Als Trainer war er zuletzt 2015 in Bremerhaven in der DEL2 tätig. Neben der Trainerverpflichtung steht auch der Verbleib von Verteidiger Lukas Daschinger fest. Mit dem österreichischen Stürmer Laurens Ober aus Linz steht zudem bereits der erste Neuzugang fest
  
EHC Berlin
(RLO)  Die Blues müssen künftig auf Stürmer-Routinier Andre Berger verzichten, der kürzer treten wird und daher nur noch für die 1b in der Landesliga auflaufen wird
  
Deutsche Eishockey Liga
(DEL)  Alle 14 DEL-Klubs haben fristgerecht ihre Lizenzierzungsunterlagen eingereicht. Zahlreiche Vereine werden aber wohl nachbessern müssen innerhalb einer neuen Frist. Offenbar sind mehrere der eingereichten Unterlagen nicht vollständig. Grund hierfür wohl die Differenzen zwischen Liga und den Profi-Spielern, welche auf einen Teil ihrer Gehälter verzichten sollen
  
Münchener EK
(BBZL)  Nach zwei Jahren wird Topscorer Nikolas Schünemann die Luchse wieder verlassen und wird sich einem höherklassigerem Verein anschliessen
  
SE Freising
(BLL)  Bei den Black Bears stehen weitere Personalien fest: Nach Manuel Hanisch hat nun auch sein Torhüter-Kollege Johannes Sedlmeier zugesagt. In der Defensive bleibt Pavel Hanke, neu dazu kommt Fabian Eder aus Pfaffenhofen, Matthias Hofbauer aus der Ingolstädter 1b, sowie Rückkehrer Sebastian Kröger und aus dem eigenen Nachwuchs Severin Stippl. Im Sturm bleibt Kevin Rentsch. Zudem wechseln von den Ingolstädter Amateuren Luis Seibert und Christian Semmler nach Freising. Stürmer Andre Öesterreicher wird dagegen zunächst eine Eishockeypause einlegen
     
   

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selberwoelfeVER Selb
Selber Wölfe binden Richard Gelke langfristig - Der Leistungsträger und Publikumsliebling bleibt für die kommenden drei Jahre im Wolfsbau

(OLS)  Da ist den Verantwortlichen unseres VER Selb ein echter Coup gelungen, konnte man doch den sympathischen und bodenständigen 28-jährigen Stürmer von einem langfristigen Engagement überzeugen. Gelke, der erst vor der vergangenen Saison von den Heilbronner Falken aus der DEL2 ins Selber Vorwerk gewechselt war, avancierte sofort zum Leistungsträger und spielte sich in die Herzen der Fans. Keine Frage, dass man bei den Selber Wölfen überglücklich über diese Vertragsverlängerung ist.

„Ich bin unglaublich froh und dem Vorstand auch sehr dankbar, dass Richi Gelke davon überzeugt werden konnte, langfristig in Selb zu bleiben. Richi ist sowohl auf als auch neben dem Eis ein absolutes Aushängeschild und Vorbild für die jungen Spieler, die sich an ihm orientieren können und sehen, wo die Reise hingehen sollte“, berichtet ein überglücklicher Trainer Herbert Hohenberger. „Mit Richi Gelke konnten wir eine Identifikationsfigur an Selb binden. Richi ist ein vorbildlicher und hochprofessioneller Sportler, stellt sich immer in den Dienst der Mannschaft, ist flexibel einsetzbar und ein echter Führungsspieler. Wir sind sehr glücklich darüber, dass er sich für uns entschieden hat“, schwärmt Vorsitzender Jürgen Golly. Diese Eigenschaften des letztjährigen Selber Neuzugangs blieben freilich auch der Konkurrenz nicht verborgen
„Klar hatte ich einige Angebote von anderen Vereinen auf dem Tisch liegen, auch höherklassig. Da fühlt man sich als Spieler natürlich wertgeschätzt, wenn die Leistung auch von anderen wahrgenommen wird. Aber letztendlich hat in Selb einfach das Gesamtkonzept gepasst. Man hat sich frühzeitig sehr um mich bemüht. Ich habe mich in meinem ersten Jahr in Selb sehr wohl gefühlt und festgestellt, dass die Selber Wölfe eine sehr gute Adresse sind. Außerdem liegt Selb auch geographisch ganz günstig. So habe ich es zum Beispiel auch zu meinen Eltern nicht so weit. Ein wichtiger Punkt für mich war auch, dass Florian Ondruschka, Dennis Schiener und Benedikt Böhringer nächste Saison mit an Bord sind. Das sind alles einwandfreie Jungs, mit denen es im Team einfach Spaß macht. Auch mit Herbert Hohenberger hatte ich gute Gespräche, so dass es für mich jetzt hier in Selb einfach am besten passt. Außerdem fühlen sich meine Freundin und ich sehr wohl in Selb“, so Gelke zu den Gründen für drei weitere Jahre in Selb zu unterschreiben. „Richi bringt alles mit, was man sich als Trainer wünschen kann: Eine professionelle Einstellung – man braucht sich bei ihm keine Gedanken machen, ob er fit und einsetzbar ist – gepaart mit Einsatz und Leidenschaft. Wir sind überglücklich, dass wir den Sportler und Menschen Richard Gelke weiter in unseren Reihen haben. Er ist ein absoluter Topathlet“, lobt Hohenberger seinen als Mittel- oder Außenstürmer einsetzbaren verlängerten Arm auf dem Eis, der auch eine Gruppe von Spielern führen könne, so der Selber Übungsleiter.

„Aktuell gehe ich viel angeln und war hier auch schon sehr erfolgreich“, berichtet der hauptberufliche Eishockeycrack über seine aktuelle Freizeitgestaltung. „Darüber hinaus halte ich mich überwiegend durch Radfahren fit und was ich sonst noch so tun kann“, plagt ihn doch noch eine Blessur aus der vergangenen Saison, die noch nicht ganz auskuriert ist. „Ich habe im Februar verletzt weitergespielt, was sich jetzt rächt. Ich tue alles dafür, dass die Verletzung bis zum Saisonbeginn zu 100% auskuriert ist. Da muss ich jetzt aber einfach Geduld haben und darf auf keinen Fall den Fehler machen wieder zu früh aufs Eis zu gehen“, zeigt sich der gebürtige Reutlinger im Hinblick auf seine vollständige Genesung zuversichtlich. Ein Umsatteln in die Textilbranche kommt für ihn jedenfalls zumindest noch nicht in Frage: „Das mit dem Maskennähen war tatsächlich so eine Idee, die aus Langeweile entstand. Früher in der Schule hat mir der Umgang mit der Nähmaschine schon sehr viel Spaß gemacht und so habe ich das einfach mal probiert, aus meinem letztjährigen Trikot Masken zu nähen. Vom Erlös, der einem guten Zweck zu Gute kommt, war ich sehr positiv überrascht“, freut sich Richi, der über den Sommer auch gerne mal Städtetrips unternimmt: „Berlin ist nicht so weit von mir zu Hause entfernt. Und mein absoluter Geheimtipp ist Bautzen – eine sehr schöne Stadt.“

Richard Gelke macht keinen Hehl daraus, dass die vergangene Saison mannschaftlich nicht optimal lief, möchte die Situation aber auch nicht überbewertet wissen: „Wir hatten – das erste Wochenende ausgenommen – einen furiosen Saisonstart. Dadurch kam eine unglaubliche Euphorie auf und die Erwartungshaltung wurde von allen Seiten massiv nach oben geschraubt. Dann bekamen wir jedoch viel Verletzungspech - alleine das frühe Saisonende für Carl Zimmermann war ein schwerer Schlag für die gesamte Mannschaft, da uns ein wichtiger Spieler weggefallen ist – was uns mit unserem kleinen Kader das Genick gebrochen hat. Die ganze Situation einhergehend mit dem Ultimatum gegen Henry Thom war für uns als Team nicht einfach.“ War der Schritt für ihn persönlich von der DEL2 eine Klasse tiefer richtig?
„Klar will man als Sportler möglichst hochklassig spielen. Aber in der DEL und DEL2 wird es für die deutschen Spieler doch immer schwieriger, auch bedingt durch die vielen Einbürgerungen. In der Oberliga kann ich eine tragendere Rolle in der Mannschaft einnehmen, das macht natürlich auch entsprechend Spaß.“ Doch viel lieber blickt Richi in die Zukunft voraus: „Ich möchte eine gute, solide Saison spielen. Dabei geht es mir viel weniger um den persönlichen Erfolg – mir wird auf das Thema Scorerpunkte zu viel Wert gelegt – sondern vielmehr muss der Teamerfolg über allem stehen. Das Team wird ein neues Gesicht bekommen, da ist die oberste Prämisse, dass wir gut und schnell zu einer Einheit zusammenwachsen und uns rasch finden.“ Und wenn das klappt, macht Richi Gelke den Wölfe-Fans abschließend noch ein Versprechen, das zusätzliche Freude auslösen wird: „Wir wollen wieder mitreißendes Eishockey zeigen. Die Mannschaft muss ein Feuer entfachen, das auch auf die Ränge überspringt. Wir wollen wieder mehr Zuschauer in die NETZSCH-Arena locken und die Stimmung mindestens vergleichbar zu dem machen, was ich damals in meiner Zeit mit Frankfurt in den Spielen gegen die Selber Wölfe erleben durfte.“


 Freitag 22.Mai 2020 www.icehockeypage.de 
 Thema:
 Bericht:
VER Selb
VERS/oo
    -  Oberliga Süd
    -  Richard Gelke
  

 

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