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echarzerfalkenKommen und Gehen bei den Harzer Falken

(OLN)  Eigentlich wollte man sich bei den Harzer Falken auf das kommende Wochenende mit den beiden Partien am Freitag um 20:00 Uhr im Eisstadion am Wurmberg im Kellerduell gegen den ESC Wohnbaus Moskitos Essen und am Sonntag um 19:00 Uhr bei den Piranhas in Rostock vorbereiten. Doch wähnte man sich mit gleich zwei Neuzugängen in dieser Woche auf dem richtigen Wege, musste man nunmehr einem Spieler die Freigabe erteilen, der nicht nur auf dem Eis immer alles gegeben hat, sondern auch oder vor allem deswegen bei den Fans sehr beliebt ist.

Doch von Beginn an. Bereits am Wochenende zurrte Teammanager Devid Wilde den Vertrag mit dem Kanadier Trevor Hendrikx fest, der Donnerstag am frühen Morgen in Deutschland landet und bereits am Abend mit seinen neuen Teamkollegen auf dem Eis stehen wird. Insofern heißt es in dieser Personalie nur noch Daumen drücken, dass alle erforderlichen Papiere schnell genug eingehen und Hendrikx bereits am Freitag gegen die Moskitos aus Essen sein Debüt  geben kann.

Weniger Probleme sollte es da bei dem zweiten Neuzugang geben, der mit jungen 19 Jahren und einer recht ordentlichen DNL2 und DNL-Vita ausgestattet, perfekt in die langfristigen Planungen der Harzer Falken passt. Die Rede ist von Delf Sinnecker, der in der Vorbereitung bereits mit den Hannover Scorpions gegen die Falken gespielt hat. Allerdings erschienen dem jungen Wolfsburger die Perspektiven im Hinblick auf das Konzept der Agenda 2020 bei den Harzer Falken deutlich reizvoller und zudem konnte er bei seinem ersten Training am Dienstag derart überzeugen, so dass praktisch nach der Dusche ein Vertrag auf ihn wartete. Sinnecker ist in der Jugend von Wolfsburg aufgewachsen und hat seit der Saison 2014/2015 für den Iserlohner EC zunächst in der DNL2 (12 Tore und 10 Torvorlagen in 41 Spielen) und in der letzten Saison in der DNL (7 Tore und 5 Torvorlagen in 35 Spielen) gespielt.   Insofern macht man sich im Falkenlager große Hoffnungen, dass   Sinnecker im Harz den nächsten großen Schritt gehen wird.

Doch bei aller Vorfreude muss man auch einen herben Verlust vermelden. Denn für Stürmer Florian Böhm sind das Berufs- und Familienleben einfach nicht mehr mit dem Eishockey in der Oberliga vereinbar. Und so bat er um die Freigabe, die ihm schweren Herzens aber mit vollstem Verständnis erteilt wurde. Böhm hat bei den Harzer Falken in 84 Spielen 22 Tore und 32 Torvorlagen beigesteuert und nicht nur sportlich, sondern auch menschlich wird der sympathische junge Familienvater aus Kassel eine Lücke hinterlassen. Zukünftig wird er für die EG Diez Limburg in der Regionalliga das Trikot überstreifen und somit in puncto Eishockey deutlich kürzer treten können. Die Harzer Falken bedauern dies sehr, können diese Entscheidung aber sehr gut nachvollziehen.


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Mittwoch 11.Oktober 2017
Harzer Falken Braunlage
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