Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

    
Regionalliga West
(RLW)  Das am 23.November abgesagte Spiel der Ratinger Ice Aliens gegen die Luchse Lauterbach wurde inzwischen durch den Verband mit 5:0 Toren für die Ausserirdischen gewertet

Bayernliga
(BYL)  Das Nachholspiel vom letzten Samstag in Bad Kissingen, welches beim Spielstand von 0:5 für den EHC Klostersee wegen Löchern im Eis abgebrochen werden musste, wurde durch den BEV mit 0:5 Toren für die Grafinger gewertet
  
Crocodiles Hamburg
(OLN)  Nach Bekanntwerden derangestrebten Planinsolvenz bei den Hanseaten steht nun auch fest, dass die Crocodiles nicht an den Play-Offs teilnehmen dürfen. Bei einem Erreichen der Plätze 1 bis 10 wird das Team also nach Ende der Hauptrunde auf Platz 11 zurückgesetzt. Personeller Aderlass droht ebenfalls, denn offenbar gibt es einige wechselwillige Spieler, auch wenn durch das Insolvenzgeld der Spielbetrieb und die Gehälter bis einschliesslich Januar gesichert sind.
 
EC Bad Kissinger Wölfe
(BYL)  Die Verantwortlichen haben auf die verletzungsbedingten Ausfälle im Team reagiert und haben mit Igor Filobok einen Ober- und Zweitliga-erfahrenen neuen Stürmer verpflichtet, der zuletzt in der Regionalliga Südwest für die Eisbären Heilbronn auf dem Eis stand

Wanderers Germering
(BBZL)  Nach der Trennung von Heinz Feilmeier wurde die Trainerposition aus den eigenen Reihen mit Urgestein Rudi Simm besetzt. Auch drei "neue" Spieler gibt es im Kader, denn die zuletzt pausierenden Nico Rossi und Georg Critharellis sowie 1b-Crack Ludwig Schmidbauer verstärken ab sofort das Team
     
   

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DELOlympischer Silber-Glanz bei EISHOCKEY GALA - Red Bulls sahnen bei DEL-Spielerwahlen groß ab / Keith Aucoin „Spieler und Stürmer des Jahres“ 

(DEL)  Gold für unsere olympischen „Silber-Helden“: Ganz im Zeichen des größten deutschen Eishockey-Triumphes aller Zeiten und der Ehrungen der „Spieler des Jahres“ in der Deutschen Eishockey Liga stand die 6. EISHOCKEY GALA in Straubing.

Unmittelbar bevor Keith Aucoin (EHC Red Bull München) erstmals die Ehrung zum „Spieler des Jahres“ aus den Händen von DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke in Empfang nehmen konnte, hatten sich die anwesenden Mitglieder der Silber-Mannschaft von Pyeongchang und Bundestrainer Marco Sturm im Goldenen Buch der Stadt Straubing verewigt.

„Das ist ein ganz besonderer Moment für das deutsche Eishockey“, sagte DEL-Aufsichtsratschef Jürgen Arnold, der „noch ganz unter dem Eindruck der Wahnsinns-Leistung unserer Jungs in Südkorea“ stand. DEB-Präsident Franz Reindl, der 1976 zum deutschen Team gehörte, das in Innsbruck Bronze holte: „Man kann diese Leistung nicht hoch genug einschätzen, einfach überragend. Ich bin so stolz auf unsere Silbermedaillengewinner.  Das war eine großartige Initialzündung für unseren Sport.“

Bei den anschließenden Ehrungen der „Spieler des Jahres“ in der DEL sahnte der EHC Red Bull München groß ab. Neben Keith Aucoin als Sieger in den Kategorien „Stürmer“ und „Spieler des Jahres“ stellten die Red Bulls in Yannic Seidenberg auch den „Verteidiger des Jahres“.

Keith Aucoin sammelte in dieser Saison 64 Scorerpunkte, 53 davon durch Assists, und führt das DEL-Ranking deutlich an. „Das war schon immer mein Spiel. Meine Eltern haben immer gesagt, ich solle nicht eigensinnig sein und zuerst den Pass suchen, bevor ich schieße. Ich habe ihnen viel zu verdanken. Die Wahl zum Spieler des Jahres ist natürlich eine große Ehre für mich“, so der mit 39 Jahren älteste Spieler im Kader der Red Bulls.

Als „Verteidiger des Jahres“ trat Yannic Seidenberg in die Fußstapfen seines Teamkameraden Konrad Abeltshauser. Der 34-Jährige verbuchte in 50 Liga-Spielen acht Tore und 26 Vorlagen.

Bei der Wahl zum „Torhüter des Jahres“ führte kein Weg an Dustin Strahlmeier vorbei. Der Keeper der Schwenninger Wild Wings war der sichere Rückhalt seines Teams und einer der Gründe für den Einzug der Wild Wings in die DEL-Playoffs erstmals nach 22 Jahren. In 43 Spielen feierte er 21 Siege, bei einem Gegentorschnitt von 2,34 und einer Fangquote von 92,74 Prozent.

„Ich freue mich sehr über die Auszeichnung und nehme den Award stellvertretend für mein Team an, denn ohne die Mannschaft wäre ich gar nicht in der Lage, so gut zu spielen", sagte Strahlmeier.

Zu den Entdeckungen der Saison gehörte Phil Hungerecker von den Adler Mannheim, der zum „Rookie des Jahres“ gekürt wurde. „Das ist eine tolle Auszeichnung und eine ganz besondere Ehre für mich. Vor allem, wenn ich daran denke, dass ich vor zwei Jahren noch in der Oberliga Nord gespielt habe. Mein besonderer Dank gilt dabei meinen Mitspielern, ohne die ich diese Auszeichnung nicht erhalten hätte“, sagte Hungerecker.

Erstmals unter den Gewinnern ist auch Thomas Popiesch, der den Titel „Trainer des Jahres“ einheimste. Der Chefcoach der Fischtown Pinguins Bremerhaven führte die Nordsee-Städter zum zweiten Mal in Folge in die DEL-Playoffs.

„Die Auszeichnung ist eine große Ehre für mich, den Club und die Stadt Bremerhaven. Ich bin sehr stolz darauf“, sagte Popiesch.

Den Preis als Hauptrundensieger konnte sich zum dritten Mal in Folge der EHC Red Bull München sichern. Es handelte sich dabei um einen Scheck in Höhe von 5.000 Euro für ein Fan-Projekt. Überreicht wurde dieser vom DEL-Medienpartner Telekom, der auch in diesem Jahr alle Playoff-Spiele live bei TELEKOM SPORT überträgt.

Über 10.000 Euro konnten sich erneut die Schwenninger Wild Wings als Sieger der von DEL-Premiumpartner Covestro präsentierten „Robert-Müller-Fair-Play-Trophy“ freuen. Das Geld kommt der Schwenninger Nachwuchs-Arbeit zu Gute.

Matthias Poth, Leiter Unternehmenskommunikation bei Covestro: „Wir gratulieren den Schwenninger Wild Wings zum erneuten Gewinn der Robert-Müller-Fairplay-Trophy. Fairness in Verbindung mit Nachwuchsförderung zählen bei Covestro zu den Leitlinien innerhalb des Unternehmens. Daher freuen wir uns sehr, dass wir diesen Preis im Rahmen der Partnerschaft mit der DEL präsentieren dürfen.“

Im Rahmen der EISHOCKEY GALA wurden zudem verdienstvolle Persönlichkeiten in die „Hall of Fame des deutschen Eishockeys“ aufgenommen. In diesem Jahr waren dies der aktuelle Trainer der Düsseldorfer EG, Tobias Abstreiter und Robert Hock. Abstreiter (47) bestritt 48 Länderspiele und 603 Begegnungen in der DEL, Hock erzielte in 826 DEL-Spielen 234 Tore.

Die Geehrten im Überblick:
DEL-Hauptrundensieger 2017/18:EHC Red Bull München
„Robert-Müller-Fairplay-Trophy“:Schwenninger Wild Wings 
„Spieler des Jahres“:Keith Aucoin (EHC Red Bull München)
„Stürmer des Jahres“:Keith Aucoin (EHC Red Bull München)
„Verteidiger des Jahres“:Yannic Seidenberg (EHC Red Bull München)
„Torhüter des Jahres“:Dustin Strahlmeier (Schwenninger Wild Wings)
„Rookie des Jahres“:Phil Hungerecker (Adler Mannheim)
„Trainer des Jahres“:Thomas Popiesch (Fischtown Pinguins)
„DEL2-Spieler des Jahres“:Andreas Driendl (SC Riessersee)
“Hall of Fame”:Robert Hock, Tobias Abstreiter


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Sonntag 11.März 2018
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