Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

         
Dresdner Eislöwen
(DEL2)  Verteidiger Sebastian Zauner, der bereits als Abgang feststand, wechselt nach Österreich zum Villacher SV
  
ESV Gebensbach
(BBZL)  Die Verantwortlichen waren erfolgreich auf Trainersuche. In der neuen Bezirksligasaison wird Heinz Zerres das Kommando an der Bande übernehmen. Zuletzt pausierte der 73-Jährige aus privaten Gründen. Zuvor war er beim EHC Bad Aibling tätig
  
Ravensburg Towerstars
(DEL2)  Der kanadische Stürmer Shawn O´Donnell wird künftig in Dänemark für die Odense Bulldogs aufs Eis gehen
  
Schwenninger Wild Wings
(DEL)  Stürmer Julian Kornelli hat mit dem österreichischen Verein Villacher SV einen neuen Arbeitgeber gefunden
  
Stuttgarter EC
(RLSW)  Mit Verteidiger Alexander Funk und den beiden Stürmern Denis Matic und Silas Abert bleiben den Rebels drei weitere Spieler aus dem letztjährigen Kader weiter erhalten. Alle drei kamen von den Schwenninger Fire Wings nach Stuttgart und haben sich inzwischen zu einem wichtigen Bestandteil des Teams entwickelt
  
EHC Klostersee
(BYL)  Mannschaftskapitän Bernd Rische, der bis auf zwei Jahre in Erding seine gesamte Laufbahn beim EHCK verbrachte, verletzungsbedingt in der letzten Saison allerdings lange Zeit pausieren musste, wird weiterhin für die Grafinger die Schlittschuhe schnüren
  
EV Duisburg
(RLW)  Nach Leon Taraschewski von den Dinslaken Kobras steht nun auch schon der nächste Neuzugang bei den Füchsen fest: Vom ESV Bergisch Gladbach, wo er auch Mannschaftskapitän war, wechselt Topscorer Pawel Kuszka nach Duisburg
  
EV Moosburg
(BLL)  Während Carlo Schwarz den EVM verlässt, haben die beiden Goalies Johannes Probst und Linus Messerer ihre Zusage für die neue Saison gegeben. Ausserdem werden die Nachwuchsspieler Benedikt Triebswetter, Pascal Eder, Daniel Loidl, Maximilian Böck und Giuseppe Parlato wieder ihre Chance in der 1.Mannschaft erhalten
  
ESC Dorfen
(BYL)  Mit dem Deutsch-Tschechen Lukas Miculka bleibt den Eispiraten ein wichtiger Leistungsträger in der Offensive erhalten. Ausserdem haben auch die beiden Stürmer Christian Göttlicher und Bastian Rosenkranz erneut zugesagt. Im Try-Out wird sich zudem der junge Angreifer Philipp Schumann, gebürtiger Erdinger der zuletzt im Rosenheimer Nachwuchs spielte, für ein Engagement beim ESC empfehlen
  
Iserlohn Roosters
(DEL)  Der kanadische Stürmer Alex Petan, letztes Jahr aus Bozen ins Sauerland gekommen, wird nach Ungarn zu Fehervar AV wechseln
  
ESG Esslingen
(LLBW)  Verteidiger Dominik Dickopf, früher in Moers, Neuss und Duisburg auf dem Eis, wird in seine zweite Spielzeit im Trikot der ESG gehen
  
EV Dingolfing
(BLL)   Stürmer Artur Azimov und Verteidiger Marco Sebesta werden den Isar Rats in der kommenden Landesligasaison nicht mehr zur Verfügung stehen. Dafür steht das Goalie-Trio nun fest, da auch Matthias Prade wieder im EVD-Trikot auflaufen wird
  
Aachener EC
(BZLW)  Torhüterin Eva Schmachtenberg hat zugesagt auch in der neuen Bezirksligasaison wieder für die Grizzlies aufzulaufen
  
EHC Bad Aibling
(BLL)  Stürmertalent David Mayerl, der auch schon im eigenen Nachwuchs spielte, wechselt aus dem Nachwuchs des EHC Klostersee, wo er auch im erweiterten Bayernliga-Kader stand, zu den Aibdogs
  
EC Peiting
(OLS)  Verteidiger Manuel Bartsch, der in der vergangenen Saison verletzungsbedingt nur 30 Partien absolvieren konnte und es dabei auf 10 Assists brachte, wird bereits in seine siebte Spielzeit im ECP-Trikot gehen
  
Moskitos Essen
(RLW)  Stürmer Sören Hauptig, der schon im Nachwuchs der Stechmücken spielte und auch schon in der Oberliga für die Essener aufs Eis ging, wechselt von den Dinslaken Kobras an den Westbahnhof zurück
     
   

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adendorferecAdendorfer EC
Presseerklärung der Adendorfer EC Eishockey–Betriebs UG

(RLN)  In der vergangenen Woche musste die Adendorfer EC Eishockey–Betriebs UG (haftungsbeschränkt) beim zuständigen Amtsgericht Lüneburg einen Insolvenzantrag stellen, nachdem sich herausgestellt hatte, dass die angestammte Heimspielstätte, dass Walter-Maack–Eisstadion, in der laufenden Saison nicht genutzt werden könnte. Nun fand am Mittwoch Abend ein erstes Treffen zwischen Vertretern der Gesellschaft, Sponsoren, dem Bürgermeister der Gemeinde Adendorf, Herrn Maack, sowie dem vom Amtsgericht Lüneburg eingesetzten vorläufigen Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Christian Schreiber, statt.
Das Treffen sollte dazu dienen, Über die Zukunft des Eisstadions sowie etwaige Sanierungsmöglichkeiten für das Adendorfer Eishockey zu informieren. Bei den Sponsoren fand das Treffen regen Zuspruch, so dass sich schließlich 20 Teilnehmer im Sitzungssaal des Adendorfer Rathauses einfanden.

Zunächst ergriff Bürgermeister Maack das Wort und stellte dar, wie es letztlich am vorvergangenen Freitag zu der Entscheidung kam, die für Dezember 2019 geplante Aufnahme des Betriebes des Eisstadions aus Sicherheitsgründen abzusagen. Auslöser für die Umstände, die letzten Endes dazu führten, die Halle geschlossen zu halten, waren zum einen die Lieferung und Befüllung falschen Motoröls für die Anlage sowie zum anderen die festgestellten Korrosionsschäden am Kessel. Die Absage des Betriebes hatte auch unmittelbar zur Folge, dass die erste Herrenmannschaft des AEC für die laufende Saison keine Heimspielstätte hatte. Auch Ausweichspielstätten waren nicht aufzutun. In der Folge sah man sich aufgrund laufender Verpflichtungen, denen nun künftig keine Einnahmen mehr entgegenstünden, zur Stellung eines Insolvenzantrags gezwungen.

Herr Maack berichtete der Zuhörerschaft, dass die Gemeinde die Problematik sehr ernst nehme und es insbesondere auch ihm als Verwaltungschef ein Herzensanliegen sei, das Eisstadion für Adendorf und Umgebung zu erhalten. Aus diesem Grunde habe bereits an diesem Montag der Verwaltungsausschuss getagt und für die Sanierung des Eisstadions einem Budget von 750.000 € zugestimmt. Ein entsprechender Ratsbeschluss solle Anfang Dezember 2019 gefasst werden.Herr Maack zeigte sich darüber hinaus guter Hoffnung, dass dieses Budget durch Fördergelder noch erweitert werden könne, so dass in jedem Fall eine nachhaltige Sanierung der Eisspielstätte erfolgen könne. Bereits am darauffolgenden Dienstag sei ein Fachmann mit den vorzunehmenden Planungen und Kalkulationen beauftragt worden. Noch vor Weihnachten werden der Gemeinde voraussichtlich erste Ergebnisse vorliegen, so dass dann auch zeitnah eine Ausschreibung erfolgen könne. Herr Maack äußerte Zuversicht, dass sämtliche erforderlichen Arbeiten so zügig ausgeführt werden könnten, dass der Eisbetrieb spätestens Ende September 2020 wieder aufgenommen werden könne.

Alsdann erläuterte auch Herr Sonntag noch einmal den Gang der Ereignisse und die auch für ihn persönlich sehr schweren letzten Tage und Wochen, zeigte sich aber zugleich optimistisch, dass das hochklassige Eishockey dem Standort Adendorf erhalten bleibe. So gebe es unter anderem bereits die Zusage des Verbandes, dass der AEC im kommenden Jahr, also in der Saison 2020/21, wieder in der Regionalliga Nord starten dürfe. Ebenso hätten viele Spieler bereits signalisiert, in der kommenden Saison sehr gern erneut für den AEC die Schlittschuhe schnüren zu wollen.

Der gerichtlich bestellte vorläufige Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Schreiber, führte sodann aus, dass er zunächst beauftragt sei, sich ein Bild über die Vermögenslage der Gesellschaft zu verschaffen, gleichzeitig werde er aber auch Sanierungsmöglichkeiten prüfen. Hierbei komme insbesondere ein Insolvenzplan in Betracht, der es der Gesellschaft erlauben würde, in der kommenden Saison erneut am Spielbetrieb der Regionalliga Nord teilzunehmen. Derzeit sichte er die ihm von der Gesellschaft überlassenen Unterlagen und befinde sich in enger Abstimmung mit der Geschäftsführung, die parallel entsprechende Budgetplanungen vornehme.Herr Schreiber hob hervor, welch wichtiges Signal das eindeutige Bekenntnis der Gemeinde zum Erhalt des Eisstadions auch für die Sanierungsmöglichkeiten der insolventen Gesellschaft darstelle. In Zeiten, in denen der Politik häufig vorgeworfen werde, nur zu reden und nicht zu handeln, habe die Gemeinde Adendorf eindrucksvoll gezeigt, dass es auch anders gehe und ihre Handlungsfähigkeit in kürzester Zeit unter Beweis gestellt.

Auch in den Wortbeiträgen der zahlreich vertretenen Sponsoren wurde trotz des zu erwartenden Verlustes der bereits für die laufende Saison gezahlten Sponsorengelder stets die weitere Unterstützung für das Eishockey in Adendorf betont und es wurden sogar Forderungsverzichte in Aussicht gestellt.

Alles in allem bleibt festzuhalten, dass in der Kürze der Zeit aus Richtung der Politik bereits wichtige Signale zum Erhalt des Eishockeys in Adendorf gesendet wurden und ebenfalls in den Sponsorenkreisen weiterhin die Bereitschaft besteht, die Mannschaft auch in dieser Krise tatkräftig zu unterstützen. Nichtsdestotrotz wird die Umsetzung eines Insolvenzplans und die Planung der kommenden Spielzeit zu einem Kraftakt werden, der auch in finanzieller Hinsicht erhebliches Engagement von dritter Seite erfordern wird. Potentielle Förderer und Unterstützer sind daher bereits jetzt gern angehalten, der Geschäftsführung oder dem vorläufigen Insolvenzverwalter ihr Interesse an einem künftigen Engagement anzuzeigen.

Alle Beteiligten hoffen, dass im Januar 2020 konkrete belastbare Zahlen für die anstehenden Sanierungsarbeiten am Eisstadion und die Umsetzung eines Insolvenzplans für die Gesellschaft vorgelegt werden können, um die Planungen für die kommende Saison rechtzeitig vertiefen zu können.


 Freitag 29.November 2019 www.icehockeypage.de 
 Thema:
 Bericht:
Adendorfer EC
AEC/fs
    -  Regionalliga Nord
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