Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

              
Landesliga Nord
(LLN)  Das Spiel in der Landesliga Nord Gruppe 1A zwischen der 1b-Mannschaft der Harsefeld Tigers und den Celler Oilers, welches 5:9 endete, wurde nachträglich mit 5:0 Toren für Harsefeld gewertet, da Celle einen nicht spielberechtigten Spieler eingesetzt hatte
  
Deutsche Eishockey Liga
(DEL)  Das Sonntags-Spiel zwischen den Kölner Haien und den Thomas Sabo Ice Tigers wurde bereits in der 2.Spielminute beim Spielstand von 0:0 zunächst unterbrochen und schliesslich abgebrochen, nachdem es einen medizinischen Notfall auf der Tribüne gab. Ein Nachholtermin soll zeitnah bekannt gegeben werden
  
Bayernliga
(BYL)  Das Spiel am Sonntag zwischen dem EHC Königsbrunn und de, ESC Dorfen wurde nach zwei Dritteln beim Spielstand von 3:1 abgebrochen, da ein defekt an der Eismaschine vorlag. Ob es zu einer Wertung kommen wird oder das Spiel neu angesetzt wird, steht noch nicht fest
  
ESV Dachau Woodpeckers
(BBZL)  Stürmer Dennis Berndt wechselt von den Black Bears Freising aus der Landesliga zu den Woodpeckers, wo er nun zusammen mit seinem Bruder Tim Berndt in einer Mannschaft spielen wird
  
EC Pfaffenhofen
(BYL)  Die Eishogs haben sich wieder von Stürmer Marko Babic getrennt, der erst letzten Sommer vom Oberligisten EC Peiting kam und in acht Partien zwei Tore und fünf Assists beisteuern konnte und insgesamt nicht die Erwartungen erfüllen konnte
  
Thomas Sabo Ice Tigers
(DEL)  Stürmer Joachim Ramoser hat sich am vergangenen Wochenende eine schwere Schulterverletzung zugezogen und wird vorraussichtlich zwei Monate ausfallen
  
Stuttgarter EC
(RLSW)  Die Rebels müssen sich nach der Saison auf die Suche nach einem neuen Trainer begeben da Heiko Vogler künftig das DNL-Team des Augsburger EV coachen wird. Bis zum Ende der aktuellen Saison wird er aber weiter an der Stuttgarter Bande stehen
  
Fischt.Pinguins Bremerhaven
(DEL)  Die Fischtown Pinguins haben die vorzeitige Vertragsverlängerung mit ihrem Trainerduo Thomas Popiesch und Martin Jiranek bis 2022 bekannt gegeben
  
ESC Kempten
(BLL)  Die Sharks und Philipp Hay gehen ab sofort getrennte Wege, da der Stürmer aus beruflichen kürzer treten muss
     
   

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ihp-newssplitterIHP News

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Vorberichte und Spielberichte. Heute mit Informationen vom Deutschland-Cup, der Frauen-Nationalmannschaft und den Nachwuchs-Nationalmannschaften, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West und Regionalliga Nord.



deutschland-cupDeutschland-Cup: Rückkehrer Reimer führt Nationalmannschaft zum Sieg gegen Eidgenossen - Nürnberger Stürmer erzielt bei seinem Comeback zwei Tore / Am Samstag gegen Slowakei

(DEB)  Auftakt nach Maß für die deutsche Nationalmannschaft beim 25. Deutschland-Cup in München: Das Team von Bundestrainer Pat Cortina feierte am Freitagabend in ihrem ersten Spiel beim Jubiläumsturnier ein 3:1 (1:0, 1:1, 1:0) nach einer engagierten und erfrischenden Vorstellung.
Mann des Abends: Patrick Reimer, der bei seinem Nationalmannschafts-Comeback mit einem Doppelpack maßgeblichen Anteil am 69. Sieg im 143 Länderspiel gegen die Eidgenossen hatte. Im 16. Duell bei einem Deutschland Cup glich die deutsche Mannschaft zudem die Bilanz aus.
Damit haben die Gastgeber eine gute Grundlage geschaffen, das große Ziel Turniersieg, das der Bundestrainer ausgegeben hatte, zu realisieren. Am Samstag spielt Deutschland gegen die Slowakei (ab 16.00 Uhr live bei SPORT1) die das Eröffnungsspiel zuvor mit 4:1 (1:0, 1:0, 2:1) gegen Team Canada gewonnen hatte. „Der Bundestrainer hat gesagt, dass wir den Abend genießen und Spaß haben sollen. Das war eine klasse Mannschaftsleistung. Wir haben hinten wenig zugelassen und vorn unsere Chancen genutzt“, sagte Reimer, der zum „Man of the Match“ gewählt wurde, und fügte zu seiner Rückkehr hinzu: „Es war ein schöner Einstand.“ Das 1:0 von Reimer, der zuvor sein letztes Länderspiel am 21. April 2013 beim 5:2 gegen Schweden in Frankfurt/Main bestritten hatte, war ein Schmankerl für die Zuschauer. Philipp Gogulla spielte einen kurzen Chip-Pass in den Slot auf den Nürnberger Stürmer, der rechts antäuschte und dann den Schweizer Goalie Daniel Manzato mit einem herrlichen Rückhandschuss überwand.
"Das war stark freigespielt von Philip. Und dann habe ich die richtige Entscheidung getroffen“, sagte Reimer. Auch Präsident des Deutschen Eishockey-Bund e.V. (DEB) Franz Reindl war angetan: „Patrick Reimer hat die Qualität, den Unterschied auszumachen. Das war ein Super-Move.“ Aus der ersten Pause kamen die Gäste allerdings besser ins Spiel – und nutzten ihr zweites Powerplay eiskalt aus. Als der Mannheimer Kai Hospelt in der Kühlbox saß, schloss Reto Suri eine schnelle Passfolge mit einem Direktschuss am langen Eck ab. Mannheims Goalie Dennis Endras hatte zwar die Fanghand noch an der Scheibe, der Schuss Suris war aber zu wuchtig. Das Cortina-Team ließ sich dadurch aber nicht aus dem Konzept bringen und machte weiter Druck.
Knapp drei Minuten nach dem Ausgleich nutzte Deutschland das dritte Powerplay, als Reimer von der blauen Linie nach vorne rückte. Mit dem Direktschuss scheiterte der 31-Jährige zunächst an Manzato, setzte den Abpraller dann aber hoch über den Schweizer Goalie ins Netz.
Im Schlussabschnitt spielten die Gastgeber kompakt und hielten sich vor allem an die Devise von Mannschaftskapitän Michael Wolf, der seinen zehnten Deutschland-Cup spielt. „Wir müssen aufpassen, dass wir nicht zu oft auf der Strafbank sitzen. In Überzahl sind die Schweizer sehr gut“, erklärte der Stürmer vom EHC Red Bull München. Kein DEB-Spieler musste im Schlussabschnitt auf die Bank. Und als der Schweizer Coach Glen Hanlon Goalie Manzato für den sechsten Feldspieler rausnahm, machte Thomas Oppenheimer mit seinem achten Länderspieltor 27 Sekunden vor dem Ende alles klar.

Nationalmannschaft ohne Benedikt Kohl gegen Slowakei und Kanada
Bundestrainer Pat Cortina muss in den anstehenden beiden Spielen beim Deutschland Cup gegen die Slowakei (heute, ab 16 Uhr, live bei SPORT1) und zum Abschluss am Sonntag gegen das Team Canada (ab 16.30 Uhr, live bei SPORT1) erneut auf Verteidiger Benedikt Kohl verzichten. Der Verteidiger des ERC Ingolstadt hatte seit geraumer Zeit über leichten Schwindel und Ohrgeräusche geklagt. Mannschaftsarzt Dr. Andreas Gröger (Klinikum Recht der Isar München) diagnostizierte beim Nationalspieler schließlich einen Hörsturz. Kohl befindet sich bereits wieder in Ingolstadt und wird dort von der medizinischen Abteilung des ERC Ingolstadt weiter untersucht.



deutschereishockeybundFrauen mit Sieg gegen die Slowakei / U18 Frauen unterliegen Schweden

(DEB)  Im Eröffnungsspiel der „Chablais Hockey Trophy“ im schweizerischen Monthey gewann die Frauen-Nationalmannschaft klar mit 7:1 (1:0 ; 3:0 ; 3:1) gegen die Slowakei.
Die deutschen Frauen begannen stark und setzten die Slowakinnen von Beginn an unter Druck. 15 zu 2 Torschüsse im ersten Drittel sprachen eine deutliche Sprache. Der Führungstreffer der DEB-Auswahl fiel, als die Unparteiischen, die die Partie erstmals bei den Frauen im 4-Mann-System leiteten, eine Strafe gegen die Slowakinnen angezeigt hatten. Andrea Lanzl, die als sechste Feldspielerin zugunsten von Torfrau Franziska Albl auf das Eis kam, verwandelte einen Pass von Rebecca Graeve zur deutschen Führung. In der Folge gab es mehrfach die Gelegenheit das Resultat auszubauen, aber die in blau spielenden Osteuropäerinnen schafften es sich in die Drittelpause zu retten.
Die Deutschen knüpften nahtlos an das gute erste Drittel an und Lisa Schuster markierte in der 25. Minute das 2:0. Wenig später war es Laura Kluge, die einen Tag nach ihrem 18.Geburtstag aus spitzem Winkel die Hartgummischeibe unhaltbar genau in den Winkel (32.) schoss. Ebenso sehenswert war das 4:0 durch Kapitän Julia Zorn, der ebenfalls exakt im Kreuzeck landete (34.).
Einer kleinen Unaufmerksamkeit der deutschen Mannschaft verdankten die Slowakinnen dann den 1:4 Anschlusstreffer. Torhüterin Paula Byszio, die für Franziska Albl eingewechselt wurde, konnte das Gegentor nicht mehr verhindern (41.). Trotz heftiger Gegenwehr erhöhte Kerstin Spielberger (47./52.) auf 6:1, den Schlusspunkt zum 7:1 setzte Julia Seitz zwei Minuten vor dem Abpfiff.
Bundestrainer Benjamin Hinterstocker: „Mich hat besonders gefreut, dass sich die zusätzlichen Trainingseinheiten vor diesem Turnier positiv ausgewirkt haben. Viele eishockeyspezifische Elemente aus der intensiven Trainingsarbeit wurden im Spiel deutlich. Über sechzig Minuten konnten wir das Tempo hoch halten und uns so immer wieder Chancen erarbeiten.“
Am morgigen Samstag ist der nächste Gegner Gastgeber Schweiz. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr.
Die U18 Frauen-Nationalmannschaft hingegen verlor ihr erstes Spiel gegen die Mannschaft aus Schweden mit 3:6 (0:3 ; 1:1 ; 2:2). Alle drei deutschen Tore schoss Tamara Lan Yee Chiu.
U18 Assistenz-Trainerin Tina Evers: „Wir müssen am Spiel in der eigenen Zone arbeiten. Da lassen wir einfach noch zu viel zu. Die Mannschaft hat aber trotz des frühen Rückstands wieder gut zurück ins Spiel gefunden. Darauf können wir aufbauen.“
Das nächste Spiel für die U18 Frauen-Nationalmannschaft steht morgen um 16.30 Uhr gegen Gastgeber Russland an.



deutschereishockeybundU20 unterliegt Slowakei / U18 gewinnt auch das zweite Spiel

(DEB)  Die U20-Nationalmannschaft unterliegt der Slowakei mit 3:4 n.P. (0:0 ; 2:1 ;  1:2 ; 0:0 ; 0:1). Torschützen für das deutsche Team waren Dominik Kahun, Andreas Eder und Stefan Loibl.
Helmut de Raaf, Trainer: „Im ersten Drittel haben wir Probleme gehabt ins Spiel zu kommen, da der Gegner körperlich sehr präsent war. Ab dem zweiten Drittel lief es besser und wir konnten uns einen 2-Tore-Vorsprung herausspielen. Leider hielt dieser bis zum Schluss. Alles in Allem ein verdientes Unentschieden nach 60 Minuten.“
Im heutigen Spiel trifft das Team aus Deutschland zum Abschluss des Turniers um 16.30 Uhr auf Norwegen.
Parallel konnte die U18-Nationalmannschaft ihren zweiten Sieg in der Slowakei erzielen. Nach einem 6:1 Sieg über die Dänen am Freitag konnten die Jungs um Bundesnachwuchstrainer Jim Setters gestern erneut punkten. Das Spiel gegen Weißrussland endete mit 5:4 (1:0 ; 4:1 ; 0:3) für Deutschland. Die Torschützen der deutschen U18 waren Spitzner, Bernhardt, Napravnik (zweimal) und Drews.
Jim Setters, Bundesnachwuchstrainer: „Das Spiel gegen Weißrussland war viel intensiver als das von Donnerstag. Trotzdem haben wir nach dem zweiten Drittel 5:1 geführt. Innerhalb von 90 Sekunden haben wir in Überzahl im letzten Drittel zwei Gegentore bekommen. Ich hoffe, dass das eine Lektion für die Spieler sein wird. Denn wir haben eigentlich 58 Minuten gutes Eishockey gespielt, aber wir müssen unser Spiel konsequent durchziehen. Seitdem wir unser Defensivspiel im Sommer umgestellt haben, setzen die Jungs dies immer besser um.“ 



adendorferecAdendorfer EC begeistert knapp 1000 Fans


(RLN)  Dass liebe keine Liga kennt bewiesen die Fans des Adendorfer EC am Freitagabend im “heißesten Kühlhaus des Nordens“. Knapp 1000 Zuschauer sahen den AEC bei seinem Heimspielauftakt in der Regionalliga Nord gegen die Zweitvertretung der Crocodiles Hamburg, wo am Ende ein deutliches 9:1 für die Hausherren auf der Anzeigentafel stand.
Wie auch schon beim Spiel in Langenhagen, tat sich der AEC zum Anfang etwas schwer gegen defensiv eingestellte Hamburger ins Spiel zu finden. Nach dem 1:0 Führungstreffer von Dennis Szygula glichen die Crocodiles schon kurze Zeit später durch den ehemaligen Adendorfer Yotam Sherf aus. Dies sollte aber das einzige Tor aus Hamburger Sicht bleiben. Nicklas Gillenfalk sorgte kurz vor der Pausensirene für die verdiente 2:1 Führung.
Im zweiten Drittel hatte der AEC deutlich mehr vom Spiel und erarbeitet sich Torchance um Torchance. Wiederum Dennis Szygula und Nicklas Gillenfalk sorgten mit ihren Treffern dafür, dass die Heidschnucken mit einem komfortablem 4:1 Vorsprung in die zweite Pause gehen konnten.
Im letzten Abschnitt lief der AEC-Motor dann richtig rund und die begeisterten Fans kamen bei fünf weiteren Toren kaum noch aus dem Jubeln heraus.
So freute man sich beim Adendorfer EC am Ende über eine perfekte Heimpremiere vor einer tollen Eishockey-Kulisse.
Am kommenden Sonntag muss das Team von Trainer Dieter Kinzel auswärts bei den Salzgitter Icefighters antreten. Das nächste Heimspiel der Heidschnucken findet am Samstag den 22. November statt. Gegner sind dann die TuS Harsefeld Tigers.



buchloheESV Buchloe: Nichts zu holen bei den Alligatoren - 3 Tore von Marc Weigant reichen nicht zum Punktgewinn für die Piraten

(BYL)  Ohne etwas Zählbares im Gepäck mussten die Buchloer Pirates am Freitagabend wieder die lange Heimreise aus Höchstadt antreten. Denn mit einem 3:5 (0:1, 2:2, 1:2) Sieg behielten die Mittelfranken alle drei Punkte am Aischgrund. Über das komplette Spiel hin gesehen am Ende sicherlich kein unverdientes Ergebnis. Zwar hielten die Buchloer gut dagegen und kämpften sich immer wieder in die Partie zurück, aber vor allem auf Grund der ersten beiden Drittel ging der Erfolg der Panzerechsen absolut in Ordnung, auch wenn ein Buchloer Punktgewinn durchaus im Bereich des Möglichen lag.
Der Tabellendritte der Bayernliga ging als klarer Favorit in diese Begegnung und dementsprechend traten die Höchstadter auch von Beginn an auf. Besonders in den ersten 40 Minuten dominierten die lauf- und kombinationsstraken Hausherren das Spielgeschehen auf dem Eis. Die logische Folge war daher auch fast schon das frühe 0:1. Allerdings war beim Treffer von Thomas Urban auch jede Menge Glück im Spiel, da der überragende Angreifer aus praktisch unmöglichem Winkel seine Farben in Front brachte (4.). Die Buchloer waren auch in der Folgezeit fast ausschließlich in der Defensive beschäftigt. Ein ums andere Mal kam der HEC gefährlich vor das ESV-Tor, sodass der bestens aufgelegte Stefan Horneber nicht nur einmal glänzend parieren musste. Ihm war es auch zu verdanken, dass die Piraten mit nur einem Tor Rückstand in die erste Pause gingen, nachdem Ales Kreuzer die Scheibe zudem noch am leeren Tor vorbeischob (18.).
Auch nach Wiederanpfiff machten die Alligatoren da weiter, wo sie zuvor aufgehört hatten. Immer wieder setzten sie sich im Buchloer Drittel fest und kamen so zu gefährlichen Aktionen. Etwas überraschend fiel dann der Ausgleich für die Freibeuter. Sven Curmann hatte Marc Weigant alleine auf die Reise geschickt und dieser behielt vor Tormann Ronny Glaser die Nerven und verwandelte zum 1:1 (25.). Höchstadt zeigte sich davon aber unbeeindruckt. Und trotzdem hätte Tobias Kastenmeier das Spiel gleich darauf fast komplett auf den Kopf gestellt, doch sowohl er als auch Daniel Huhn scheiterten direkt vor Glaser (27.). Schließlich glückte den Gastgerbern wieder die Führung, als Thomas Urban in Überzahl einen Schuss von Daniel Jun abfälschte. Und nachdem Daniel Sikorski erst noch an der Latte scheiterte, erhöhte Simon Knaup aus dem Gewühl heraus im Powerplay gar auf 1:3 (32.). Ganz wichtig für den ESV war aber das erneute Anschlusstor Sekunden vor der zweiten Pause, als Marc Weigant einen Schuss von Sven Curmann zum 2:3 ins HEC-Tor lenkte (40.).
Beflügelt durch diesen Treffer starteten die Piraten nun auch mutiger ins letzte Drittel, sodass die Partie nun deutlich offener war. Gerade als die Buchloer sogar offensiv leichte Vorteile für sich verbuchen konnten, fiel das 2:4. Daniel Jun hatte bei einem Alleingang Stefan Horneber keine Abwehrmöglichkeit gelassen (49.). Doch auch diesen Rückschlag steckten die Piraten weg und kamen tatsächlich wieder heran. Einen tollen Angriff über Sven Curmann und Daniel Huhn hatte Marc Weigant mit einer sehenswerten Direktabnhame zum 3:4 in die Maschen gesetzt (54.). Für den ESV-Angreifer der dritte Treffer an diesem Abend und auch jeweils die dritten Assists für Daniel Huhn und Sven Curmann, der damit inzwischen auch die interne Scorerwertung beim ESV übernommen hat. Die Freude währte allerdings nur kurz, denn gerade einmal eine Minute später stellte Thomas Urban - ebenfalls mit seinem dritten Torerfolg - den alten Abstand wieder her. Fast hätten die Piraten noch einmal zurückgeschlagen, doch Marc Weigant scheiterte am Pfosten, sodass es schlussendlich bei der 3:5 Niederlage für die Rot-Weißen blieb.
Am Sonntag wartet dann die nächste Top-Mannschaft auf den Pirates. Dann gastierte ab 17 Uhr der ECDC Memmingen zum großen Allgäu-Derby in der Buchloer Eishalle



dinslakenkobrasDinslakener Kobras: Spitzenreiter für einen Tag

(RLW)  Mit einem 9:3 Erfolg über die Raptors des EC Bergisch Land konnten die Kobras die Tabellenspitze zumindest für einen Tag erobern. Trotz des hohen Ergebnisses konnten die Kobras sich erst im letzte Spielabschnitt klar gegen Solingen durchsetzen.
Gleich in der 3. Spielminute gerieten die Kobras in Unterzahl, nachdem Rick Bieling wegen eines Foulspiels gleich 2 + 2 + 10 Strafminuten bekam. Das nutzten die clever spielenden Raptors aus und gingen mit 1:0 in Führung. Die Dinslakener kamen bis Mitte des ersten Drittels nur schwer ins Spiel, was auch an vier weiteren Minuten in Unterzahl lag. Endlich mal komplett, kam der Kobraexpress dann auch ins Rollen. Nun waren die Hausherren die Spielbestimmende Mannschaft und wollten das Spiel unbedingt zu ihren Gunsten drehen. Doch erst in der 18. Minute gelang den Kobras der Ausgleich durch Timothy Tanke. 15 Sekunden vor der ersten Pausensirene gingen die Dinslakener durch Sven Linda dann sogar mit 2:1 in Führung.
Im zweiten Drittel machten die Männer um Kapitän Sebastian Haßelberg da weiter, wo sie im ersten Drittel aufgehört haben. Nämlich mit dem Tor zum 3:1 nach nur 23 Sekunden im zweiten Drittel. Wieder war es Timothy Tanke, der zugeschlagen hatte. Doch leider brachten einige individuelle Fehler und weitere Strafzeiten auf Dinslakener Seite die Raptors wieder zurück ins Spiel. Dem Anschlußtreffer in der 23. Minute folgte in der 32. Minute sogar der Solinger Ausgleich, so dass das Spiel wieder völlig offen war.  Doch die Kobras behielten die Oberhand. Kurz vor dem zweiten Pausentee gelang den Kobra die erneute Führung durch Daniel Pleger.
Das letzte Drittel gehörte nun endgültig den Dinslakenern. Sie setzten die Solinger Hintermannschaft nun dauerhaft unter Druck und konnten durch je einen Doppelpack in der 45. und 51. Minute sogar auf 8:3 schrauben. Den Raptoren, die nicht mit dem komplette Kader in Dinslaken antreten konnten, schwanden nun immer mehr die Kräfte, so dass die Kobras leichtes Spiel hatten. Den Schlusspunkt setzte Sebastian Schmitz mit seinem Tor zum 9:3 für Dinslaken.
Alles in allem geht der Sieg gegen sich zwei Drittel lang tapfer wehrende Solinger auch in der Höhe  in Ordnung und hievt die Kobras zumindest für einen Tag an die Tabellenspitze. 



forstnatureboyzTabellenführung souverän erobert - SC Forst gewinnt Lokalderby verdient

(BLL)  Am Freitag abend war es im Peißenberger Eisstadion soweit - die Nature Boyz holten sich mit einem verdienten Sieg mit 6:3 (0:1, 2:0, 4:2) über die EA Schongau die Tabellenführung zurück und dominiert derzeit in der Landesliga Süd/West. Lagen die Lokalrivalen vom Lech nur wegen zwei mehr gespielter Partien vor den Gastgebern, bleiben die Mannen um Norbert Strobl weiter ungeschlagen und feiern den 6. Sieg im 6. Spiel. Der Fanclub der Heimmannschaft feuerte die Mannschaft lautstark an, auch die ca. 330 Zuschauer sahen ein sehr gutes Spitzenspiel.
Die Gastgeber mußten auf die Stammkräfte Daniel Ebentheuer, wie auch Philipp Birk und kurzfristig Martin Kirschner verzichten und waren gezwungen, die Sturmreihen umzubesetzen. Anfangs wirkten die Forster ein wenig verunsichtert, so gestaltete sich auch das Spiel. Die Mammuts erlangten ein leichtes Übergewicht und hatten mehr vom Spiel. Max Bergmann hatte wesentlich mehr zu tun, als sein Gegenüber Niklas Marschall. Die Überlegenheit der Gäste brachte in der 9. Spielminute die 0:1-Führung durch Fabian Magg, der freistehend das Zuspiel von Milan Kopecky verwandeln durfte. Die Forster bemühten sich weiterhin, jedoch ohne zählbaren Erfolg.
Das zweite Drittel begannen die Nature Boyz jetzt sicherer, das Kombinationsspiel wurde ebenfalls besser, zudem hatten sie sich besser auf den Gegner eingestellt. Folglich daraus dann in der 27. Minute der 1:1-Ausgleich. Eine schnelle Kombination zwischen Dejan Pungarsek und Manuel Weninger schloß Andreas Estermaier aus kurzer Distanz erfolgreich ab.  Das Zusammenspiel der Mammuts aus Schongau wurde ungenauer, eine Unachtsamkeit nutzte in der 33. Minute Dejan Pungarsek, als er einem Schongauer Verteidiger in der neutralen Zone die Scheibe abluchste und auf Manuel Weninger legte. Dieser sah den freistehenden Andreas Pfleger, der die 2:1-Führung erzielte. Die Nature Boyz wurden immer überlegener, konnten aber zunächst keine weiteren Treffer erzielen. Turbulent ging es dann in der 39. Minute zu, als zuerst Markus Schneider den Pfosten traf, anschließend Niklas Marschall mit viel Glück und Können zweimal klären mußte. In diesen Szenen hatten die Forster einen Spieler mehr auf dem Eis.
Nach dem letzten Seitenwechsel erhöhte die Heimmannschaft den Druck nochmals aufs Tor ihrer Gegner. Die Konter der Schongauer waren zu diesem Zeitpunkt einerseits harmlos, andererseits stand die Abwehr der Nature Boyz optimal und ließ nichts anbrennen. Was dann geschah, stimmte die Fans der Forster sehr froh, denn nun brannten die Stürmer ein Feuerwerk ab. Innerhalb von 7 Minuten erzielten sie 4 Treffer zur 6:1-Führung. Los ging es in der 48. Minute, als Dejan Pungarsek ein Zuspiel von Andreas Krönauer und Manuel Weninger zur 3:1-Führung nutzte. Knapp eine Minute später wiederum der gut aufgelegte Dejan Pungarsek mit dem 4:1-Treffer in der 50. Minute. Er nutzte die Verwirrung der Schongauer Defensive aus und erzielte per Alleingang nach Zuspiel von Andi Pfleger und wiederum Manuel Weninger den Treffer. Dann schlug auch der Oldie im Forster Team zu - Christian Kratzmeir hämmerte in der 52. Spielminute in Überzahl die Scheibe unhaltbar zum 5:1-Zwischenstand ins Schongauer Tor. Er profitierte von der Vorarbeit durch Manuel Weninger und Dejan Pungarsek. Kurz darauf wollte es auch Markus Schneider seinen Ex-Kollegen zeigen - Manfred Guggemos fing im eigenen Drittel einen selten gewordenen Schongauer Angriffsversuch ab, spielte auf besagten Torschützen der über die ganze Spielfläche lief, Freund und Gegner einfach stehen ließ, und dann auch noch Torhüter Marschall verlud, so stand es nach wiederholtem Überzahlspiel in der 55. Minute 6:1 für die Heimmannschaft. Angesichts dieser Führung und der Vorfreude auf den bevorstehenden Sieg agierten die Mannen um Norbert Strobl etwas zu fahrlässig. Schongau nutzte diese Situation in der 56. und 59. durch zwei Anschlußtreffer zum 6:3-Endstand aus. Diese Treffer von Julian Kropp und Norbert Löw bedeuteten lediglich Schönheitskosmetik, am verdienten Sieg der Forster war nicht mehr zu rütteln.
Auf die SIegesserie angesprochen, antworteten Trainer Norbert Strobl, wie auch Vorstand Lorenz Barfüßer unabhänging voneinander: "Unglaublich" 



EV LindauEV Lindau Islanders unterliegen knapp in Landsberg

(BYL)  Der Schritt war klein, aber er ging nach vorne. Beim HC Landsberg verloren die EV Lindau Islanders zwar erneut auswärts, nahmen beim 3:4 nach Penaltyschießen (1:0, 1:3, 1:0) aber wenigstens einen Punkt mit und zeigten eine gute Moral.
Allerdings gelang es den Lindauern erneut nicht, auswärts eine über 60 Minuten konstante Leistung abzurufen – obwohl sie wieder einen guten Start hatten. Schon nach 31 Sekunden konnten die zahlreichen mitgereisten Lindauer Fans unter den 606 Zuschauern jubeln, als Lubos Sekula die Führung gelang. Dies sorgte beim Aufsteiger für Respekt und gab den Gästen viel Selbst-vertrauen. Allerdings versäumten es die Lindauer, nachzusetzen und den zweiten Treffer zu machen. „Eigentlich hätten wir die Partie im ersten Drittel schon entscheiden müssen“, sagte Team Manager Sebastian Schwarzbart, der zusammen mit Sebastian Buchwieser die sportliche Verantwortung trug. Geradezu fahrlässig gingen die Islanders mit ihren zahlreichen Einschussmöglichkeiten um. Dazu kam, dass HCL- Torhüter Christoph Schedlbauer einen Glanztag erwischt hatte
So zeigte der zweite Abschnitt das aktuelle Auswärtsdilemma des EVL deutlich auf. Gegen den kämpferisch sehr starken und taktisch disziplinierten Aufsteiger, gaben die Gäste immer mehr Spielanteile ab und verloren nach dem Ausgleichstreffer von Dennis Sturm in der 31. Minute vollkommen den Faden. Innerhalb kürzester Zeit überschlugen sich die Ereignisse. Unmittelbar hintereinander kassierten die Lindauer zwei Strafen, die doppelte Überzahl nutzten die Riverkings in Person von Dennis Tausend nur anderthalb Minuten später zur 2:1 Führung. „Wir sind richtig ins Schwimmen gekommen. Das zieht sich leider wie ein roten Faden durch die Saison.“ Zwar schaffte Jiri Mikesz in der 36. Minute den baldigen Ausgleich, dennoch mussten die Lindauer mit einem Rückstand in die Kabine. Nur 32 Sekunden vor der Sirene brachte Tobias Wedel den Aufsteiger erneut in Führung.
Im letzten Abschnitt fanden die Lindauer dann aber wieder eine bessere Linie in einem spannenden, umkämpften, stets aber fairen West- Derby. Marks Olesko sorgte nach sauberem Zuspiel von Michael Mlynek und Zdenek Cech in der 44. Minute für das 3:3, dem die Islanders erneut eine Druckphase folgen ließen. „Wir haben es aber oft zu kompliziert gespielt, anstatt die Scheibe einfach tief zu schießen und konsequent hinterher zu gehen“, sagte EVL- Präsident Marc Hindelang. „Da verhalten wir uns taktisch zu oft ungeschickt. Zudem hat man deutlich gemerkt, dass der Mannschaft gegen Ende des Spiels wieder die Kraft ausging. Von der Einstellung her war das aber absolut in Ordnung.“ Zweimal hatte der EVL noch die Chance im Powerplay, die Partie erneut zu drehen, aber Schedlbauer erwies sich als unüberwindlich. Gleichzeitig waren die Landsberger davor und danach mit ihren Kontern stets gefährlich.
Die Riverkings hätten die Partie auch noch in der regulären Spielzeit entscheiden können. In den letzten 90 Sekunden standen die Islanders mit einem Mann weniger auf dem Eis, retteten sich aber mit großem Kampfgeist und geblockten Schüssen ins Penaltyschießen. „Gegenüber unserem Auftritt in Pfaffenhofen war das ein Fortschritt. Die Moral hat mir gefallen. Wir haben uns gewehrt und dagegengehalten. Das ist das Positive, das wir mitnehmen können“, sagte Sebastian Schwarzbart.
Den Zusatzpunkt konnten die Lindauer allerdings nicht einpacken. Im Penaltyschießen konnte kein EVL-Spieler Schedlbauer überwinden. Auf der anderen Seite sorgte der überragende Dennis Sturm mit einem sehenswerten Penalty für den 4:3- Sieg des Aufsteigers. 

EV Lindau Islanders empfangen den Tabellendritten Höchstadt
Spitzenspiel in der Eissportarena Lindau. Mit dem Höchstadter EC kommt am Sonntag (17:30 Uhr) eines der besten Teams der Bayernliga an den Bodensee. Sportlich wird dies für die EV Lindau Islanders eine Riesenherausforderung.
Schon vor der Saison wurden die Alligators als Geheimtipp auf den Meistertitel gehandelt und diesen Eindruck haben sie durchaus bestätigt. So ganz geheim ist die Erkenntnis, dass die Franken ein Top-Team der Liga sind allerdings nicht – schließlich zeigten sie spätestens Ende der vergangenen Saison ihr großes Potenzial und erreichten sogar das Halbfinale.
Dazu ist der HEC nahezu unverändert in die Saison gestartet, nur punktuell wurde das Team verstärkt und Schwachstellen beseitigt. Damit und mit Top-Spielern wie Spielertrainer Daniel Jun (mit 18 Punkten aktuell bester Scorer der Bayernliga) und Abwehr- Ass Daniel Sikorski (hinter EVL- Kapitän Tobi Fuchs Zweiter der Verteidiger- Wertung) haben sich die Panzerechsen erneut in der Spitzengruppe eingenistet.
Das Spiel am Sonntag wird also ein erster Hinweis darauf, wie erfolgreich der Weg sein kann, denn der EVL nun eingeschlagen hat, um Platz Fünf in der Tabelle zu festigen. „Die Einsatzbereitschaft im Training war gut, wir hatten laufintensive Einheiten, aber auch ausführlich an der Taktik gearbeitet, vor allem am Verhalten in der Defensive“, sagt Team- Manager Sebastian Schwarzbart. „Denn gegen Höchstadt wird die Arbeit nach hinten ebenso entscheidend sein, wie die Erfolgsquote der Special- Teams.“ Hier nehmen sich beide Mannschaften in der Tat nicht wirklich viel. Der EVL hat das beste Powerplay der Liga und die viertbeste Unterzahlquote. Höchstadt rangiert auf den Positionen Vier und Drei. Ein deutliches Zeichen, dass auf beiden Seiten individuell starke Könner am Start sind. Die Zuschauer brauchten in den letzten Jahren jedenfalls den Besuch dieser Duelle nie zu bereuen, denn sie boten jede Menge Spektakel. 



schweinfurtmightydogsERV Schweinfurt: Schlafender Riese Amberg endgültig erwacht - Lions überzeugen mit zuletzt 4 Siegen und 30:7 Toren

(BLL)  Nach dem letzten Wochenende standen die Amberger auf dem dritten Tabellenplatz, genau einen Platz hinter den Mighty Dogs. Ein echtes Spitzenspiel also.
Seit ihrer Auftaktniederlage zuhause gegen unsere Mighty Dogs sind die Amberg Lions mächtig ins Rollen gekommen. Konnte man die drei deutlichen Siege gegen Trostberg (10:1) und zweimal gegen Regen (8:0, 7:3) noch als Erfolge gegen vermeintlich schwächere Gegner abtun, war der 5:3-Erfolg in Hassfurt doch ein echtes Ausrufezeichen. Und das nur einen Tag, nachdem uns die Hassfurter hier am Rande einer Niederlage hatten.
Seit der Rückkehr ihres Kontingentspielers Boris Flamik in die Verteidigung läuft es deutlich besser bei Amberg. Und auch die Stürmer treffen jetzt. So bringt es Sebastian Aukofer #89 auf bereits 7 Treffer und 4 Vorlagen in 5 Spielen. Und auch Daniel Krieger #25, der uns bereits in Amberg allergrößte Probleme bereitete, hat schon 10 Punkte gesammelt (3 Tore, 7 Assists).
Weitere zuverlässige Scorer sind Matthäus Swadzba #87 (6/1 in 5), Florian Bartels #22 (3/4 in 5) und Dominik Farnbauer #57 (5/3 in 5).
Neben Flamik zeigt sich der ebenfalls gegen uns nicht einsatzbereite Simon Bogner als stabilisierender Faktor für die Lions Defensive und als wichtig für den Spielaufbau.
Das wird hier ein komplett anderes Spiel werden als in Amberg, als die Lions bedingt durch zahlreiche Ausfälle und den fehlenden Rhythmus noch nicht auf der Höhe ihrer Möglichkeiten waren. Das wird eine ganz andere Herausforderung für unsere Dogs.
Nach der erneuten Verletzung von Timo Ludwig im Spiel gegen Vilshofen bleibt zu hoffen, dass es im schweren Auswärtsspiel gegen die Selber 1b am Freitag zuvor zu keinen weiteren Ausfällen gekommen ist.
Aber wie schon erwähnt, bleibt im Eishockey ohnehin keine Zeit zum Lamentieren. Dann werden andere Dog-Spieler in die Presche springen und ihre bestmögliche Leistung für den Erfolg der Mannschaft aufs Eis bringen.
Bisher überzeugte die Dogs-Truppe durch ihren Einsatz. Und beständig harte Arbeit auf dem Eis ist früher oder später noch immer belohnt worden.



loewenwaldkraiburgErste Saisonniederlage für den EHC Waldkraiburg

(BYL)  Am Freitagabend hat es nun auch die „Löwen“ aus Waldkraiburg erwischt. Mit 3:6 unterlag das Team von Rainer Zerwesz beim TEV Miesbach und machte sich damit erstmals in dieser Spielzeit ohne Punkte auf die Heimreise. Ausreden dafür, im Spitzenspiel beim Meisterschaftsfavoriten eine der schwächeren Saisonleistungen ausgerechnet gezeigt zu haben, wollte sich im Team der Industriestädter aber keiner einfallen lassen.
„Miesbach war uns in allen Belangen überlegen und wir nicht bereit- keiner von uns“ fasste der 45-Jährige Trainer der „Löwen“ das Spiel nach dem Abpfiff richtig zusammen. „Sie waren bissiger, zweikampfstärker und bis in die Haarspitzen motiviert- um so einen starken Gegner zu schlagen, waren wir einfach zu schwach“ erklärte Rainer Zerwesz, der sich angesichts der ersten Niederlage dieser Spielzeit aber nicht aus der Ruhe bringen lässt. „Wir wussten ja, dass wir nicht alle Spiele gewinnen und durchmarschieren werden“ so der EHC-Coach, der ankündigte, im Training in der kommenden Woche die Sinne seiner Spieler wieder schärfen zu wollen und wieder Konstanz reinzubringen. In Miesbach zeigte sich bereits vor dem Spiel, dass einer wieder zuverlässig vertreten war, nämlich der Grippevirus. Hatte es letzte Woche noch Abwehrchef Andreas Paderhuber erwischt, fehlten im Oberland gegen den TEV mit Lukas Wagner und Philipp Spindler zwei treffsichere und torgefährliche Stürmer. Als Ausrede soll deren Fehlen aber nicht herhalten, denn selbst in Bestbesetzung wären die „Löwen“ mit ihrem körperlosen und schwachen Spiel in Miesbach unter die Räder gekommen- besonders in den Anfangsminuten. Da erwischten die Hausherren die Gäste aus der Industriestadt nämlich eiskalt und gingen in nicht einmal 12 Minuten mit 3:0 in Führung.  Der von Oberligist Bad Tölz verpflichtete Josef Kottmair (03:56), der ehemalige Memminger Sebastian Lachner (07:22) und der Ex-Schweinfurter Athansios Fissekis in Überzahl (11:34) durften sich dabei in die Torschützenliste eintragen lassen. EHC-Coach Rainer Zerwesz hatte zwar bereits nach dem zweiten frühen Gegentor seine Auszeit genommen und sein Team ermahnt, endlich auch gedanklich anzukommen und aktiv am Spiel teilzunehmen, doch war nach dem 0:3 die Partie schon so gut wie entschieden- gerade wenn man gegen einen derartig starken Gegner wie Miesbach antritt, der dem EHC an diesem Abend in so ziemlich allen Belangen überlegen war. „Wir haben dann zwar durch Martin Führmann das 3:1 gemacht (16:46) und etwas besser ins Spiel gefunden, doch dann setzte es kurz vor der Pause noch das vierte Gegentor“ erinnerte sich Zerwesz anschließend an das wenig ruhmreiche erste Drittel. Mit Florian Feuerreiters viertem Tor für die Hausherren (19:02) kündigte sich dann auch das Ende des Arbeitstages von EHC-Keeper Patrick Vetter an, der bei den Gegentoren eher unglücklich aussah und ab dem zweiten Drittel durch Fabian Birk ersetzt wurde. Doch auch mit Birk im Rücken sollten die „Löwen“ den Miesbachern nicht Herr werden können, die vor dem mit 883 Zuschauern ausverkauft wirkendem Haus alles gaben. Verteidiger Rene Müller traf  schließlich zum 5:1 (26:49), Daniel Hämmerle sorgte kurz vor  dem zweiten Pausentee zum abermaligen Anschluss (38:42). Im Schlussdrittel hatten sich die Waldkraiburger dann nochmals vieles vorgenommen, doch die starke TEV-Defensive, in der der letztjährige Zweitligaspieler Daniel Hilpert überragend herausstach, ließ nicht wirklich etwas zu. So durfte zunächst Andreas Baumer die Miesbacher zum letzten Mal jubeln lassen (58:22), ehe Max Kaltenhauser den dritten Waldkraiburger und insgesamt letzten Treffer des Spiels beisteuern durfte (59:09). Trotz dieser ersten Niederlage bleiben die Waldkraiburger zwar weiter auf dem ersten Tabellenplatz der Eishockey-Bayernliga, ein Warnschuss war das 3:6 gegen eine starke Truppe wie den TEV Miesbach dennoch und ein hervorragendes Zeichen, dass man sich in dieser Liga nie ausruhen darf oder Ausrutscher erlauben kann, wenn man irgendetwas erreichen möchte. 



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Samstag 8.November 2014
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