Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

                   
Adler Mannheim
(DEL)  Die Adler haben wegen der derzeitigen unsicheren Lage und der ungewissen Zukunft angekündigt, dass man vorerst keine Spielertransfers tätigen wird und keine Verträge schliessen wird
  
Oberliga Nord
(OLN)  Es gibt offenbar erste Überlegungen, die Oberliga Nord zur Saison 2020/2021 mit mehreren Teams aus der Regionalliga West aufzustocken und in zwei regionale Gruppe zu unterteilen. In Betracht kämen hierbei natürlich die ambitionierten Regionalligisten Diez-Limburg, Neuwied, Herford und Hamm.
  
Starbulls Rosenheim
(OLS)  Stürmertalent Kevin Slezak, der vor der abgelaufenen Spielzeit aus Bad Tölz zu seinem Heimatverein zurückkehrte, hat seinen Vertrag bei den Starbulls verlängert
  
Münchener EK
(BBZL)  Die Trainersuche bei den Luchsen ist beendet: In der kommenden Spielzeit wird Tobias Knallinger, der selbst früher schon das Trikot des MEK trug, das Kommando an der Bande übernehmen
  
EC Peiting
(OLS)  Der ECP hat die Abgänge von sechs Spielern, darunter teilweise langjährige Akteure, bekannt gegeben. Demnach werden die Verteidiger Wayne Lucas, Thomas Schmid, Liäm Hätinen und der US-Amerikaner Brad Miller, sowie die Stürmer Maximilian Schäffler und Florian Stauder, den es nach Füssen zieht, in der kommenden Saison nicht mehr für Peiting auflaufen
  
Bietigheim Steelers
(DEL2)  Die Steelers haben Eigengewächs Robert Kneisler, der zuletzt seine erste komplette DEL2-Saison absolvierte und mittels Förderlizenz auch in einigen Oberligaspielen für den ERC Sonthofen aufs Eis ging, mit einem Fördervertrag für die kommende Spielzeit ausgestattet
  
Hannover Indians
(OLN)  Die Indians haben zwei Spielerabgänge bekannt gegeben: Demnach wird Torhüter Philip Lehr nach nur einer Saison wieder den Pferdeturm in Richtung Süddeutschland verlassen und auch Stürmer Roman Pfennings, dem ein Wechsel zum Rivalen Hannover Scorpions nachgesagt wird, nicht mehr das Indianer-Trikot tragen
  
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(IHP)  Nach dem überraschend schnellen Saisonende richten sich die Planungen der Vereine frühzeitig auf die nächste Saison. Wir wollen versuchen unseren treuen lesern die verlängerte Sommerpause möglichst kurzweilig zu gestalten und werden so ausführlich wie möglich über die Planungen der Vereine berichten. Daher haben wir auch bereits die Kaderlisten 2020/2021 veröffentlicht. Diese sind wie immer über das Menü auf der linken Seite unter "Mannschaften" zu finden.
     
   

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(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Vorberichte. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Mitte und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga.



echarzerfalkenHarzer Falken beenden Saison nach aufopferungsvollen Kampf in Langenhagen

(OLN)  Auch wenn am Ende nach rund zwei Stunden Spielzeit in der Eishalle ein 6:4 Heimsieg für die Hannover Scorpions auf der Anzeigetafel stand, wurden die Harzer Falken von rund 150 mitgereisten Fans für ein tolles und aufopferungsvolles Spiel gefeiert.
Schon vor Spielbeginn sorgten die Falken für eine erste Überraschung. Auf der Spielerliste stand Florian Böhm, welcher nach einer schweren Schulterverletzung im November lange Zeit verletzt zuschauen musste. Die Falken reisten mit allem an, was der Kader nach einer harten Saison noch hergab. Durch Verletzungen und Krankheiten fielen neben den bekannten Spielern zusätzlich auch noch Fabian Pyszynski wegen eines Virus und Semen Glusanok mit Kopf-Nacken Beschwerden nach einem Check vom letzten Spiel aus.
Doch der Start sollte wie in den ersten beiden Begegnungen den Gastgebern aus Langenhagen besser gelingen. Nach nur drei Minuten lagen die Falken bereits mit 0:1 zurück und mussten somit direkt wieder einen Rückstand hinterherrennen. Doch das Konzept von Coach Bernd Wohlmann schien aufzugehen, denn die Falken blieben weiterhin am Drücker konnten sich aber im ersten Drittel nicht mehr belohnen und so ging es mit einem knappen Rückstand in die erste Pause.
Das zweite Drittel lief gerade einmal 133 Sekunden, da setzte erneut Mike Schwindt einen Lauf auf der Scorpions Tor an und verwandelte zum 1:1. Der Jubel auf Seiten der Falken kannte kein Grenzen und die Fans sangen „Jetzt geht’s los“. Es vergingen weitere fünf Minuten in denen die Falken aggressives Eishockey zeigten und die Scorpions immer wieder in Bedrängnis brachten, ehe Robert Wittmann in der 28. Spielminute die erstmalige Führung für die Falken besorgte. Fans und Betreuer lagen sich zu diesem Zeitpunkt in den Armen. Es roch nach einem weiteren Heimspiel am Sonntag. Doch die Scorpions kehrten nun auch wieder mehr ins Spiel zurück und konnten in Überzahl nach 32 Minuten das 2:2 erzielen. Doch die Falken ließen sich am gestrigen Abend einfach nicht unterkriegen und konnten durch Lukas Brückner erneut in Führung gehen. Mit dieser engen Führung ging es dann auch in die letzte Pause.
Durch den knappen Rückstand waren die Scorpions natürlich noch heißer auf das letzte Drittel und kamen leider mit mehr Energie aus der Kabine. Durch ein Tor nach nur 18 Sekunden glich man den Rückstand aus und konnte in der 44. Minute sogar mit 4:3 in Führung gehen. Kurz danach fiel dann in der 46. Minute sogar das 5:3. Besonders ärgerlich dabei war, dass bei den beiden letzten Toren jeweils Strafzeiten für die Scorpions nicht gepfiffen worden waren. So lag beim 4:3 Michael Fichtl neben dem Tor und hatte den Helm nicht mehr richtig auf, der Schiedsrichter entschied dabei allerdings auf weiterspielen. Auch ein Stockschlag wurde beim 5:3 nicht gegeben, wodurch Morczinietz unbedrängt auf Mario D‘ Antuono zulaufen konnte.
Doch die Falken zeigten nach diesem Schock wieder einmal ihre Moral und kämpften sich durch Kapitän Erik Pipp in Überzahl in der 49. Minute wieder auf 5:4 heran. Nun wurde das Spiel immer hitziger und den Falken gingen im warsten Sinne des Wortes die Spieler aus. Nach einem bösen Kniecheck gegen Robert Wittmann, der im Anschluss von den Sanitätern vom Eis gebracht werden musste, bekamen die Scorpions lediglich eine 5+Spieldauer Strafe, während Michael Fichtl wegen Unsportlichkeit ebenfalls für zehn Minute auf die Bank musste. Die Falken hatten nun zwar eine Überzahlsituation bis zum Ende des Spiels, jedoch nur neu Feldspieler. Man versuchte am Ende alles, um die Scheibe noch einmal über die Linie zu bringen, jedoch ohne Erfolg. Als die Falken dann Keeper Mario D’Antuono herausnahmen zu Gunsten eines weiteren Feldspielers, nutzten die Scorpions die Chance und Lehmann konnte durch ein Empty-Net-Goal zum 6:4 Endstand treffen.
Die Falken beenden die Saison damit mit einem tollen dritten Platz nach der Hauptrunde, sowie einer tollen Serie im Halbfinale der Playoffs gegen die Hannover Scorpions. Mit einem Zuschauerschnitt am Wurmberg von über 900 Zuschauern übertrifft man die vor der Saison gesetzten Erwartungen deutlich. Auch spielerisch zeigte sich Coach Bernd Wohlmann nach dem Spiel in der Pressekonferenz mehr als nur zufrieden.
Für die Fans wird es in Kürze noch die Möglichkeit im Rahmen einer Saisonabschlussveranstaltung Abschied von den Spielern in gemütlicher Runde zu nehmen. Mehr Infos dazu wird es in den kommenden Tagen geben.



dresdnereisloewenDresdner Eislöwen: Zweiter Schlagabtausch mit Bietigheim

(DEL2)  Zweites Aufeinandertreffen im Playoff-Viertelfinale: Am Sonntag empfangen die Dresdner Eislöwen die Bietigheim Steelers zum ersten Heimspiel der Serie in der EnergieVerbund Arena. Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch wird voraussichtlich keine Veränderungen am Kader vornehmen und kann nach abgesessener Sperre wieder auf Stürmer Stefan Chaput zurückgreifen.
"Wir haben uns am Freitag gut präsentiert und eine Leistung gezeigt, auf die es sich aufbauen lässt. Mit unseren Fans im Rücken wollen wir einen weiteren solchen Auftritt nachlegen und uns wieder eine Siegchance erarbeiten", sagt Thomas Popiesch. 
Und auch Steelers-Coach Kevin Gaudet sagte nach dem 2:1-Verlängerungserfolg seines Teams im Auftaktspiel: "Meine Spieler müssen sich bewusst sein, dass es am Sonntag in Dresden noch schwieriger wird." 
Das zweite Spiel des Playoff-Viertelfinales beginnt am Sonntag, 15. März um 17 Uhr und wird geleitet vom Schiedsrichterkollektiv Christian Oswald (Kaufbeuren) und Bastian Haupt (Kempten). Kassen und Arena öffnen um 15.30 Uhr; der VIP-Raum um 16 Uhr. Dauerkarten behalten auch in den Playoffs ihre Gültigkeit. Die Dresdner Eislöwen weisen darauf hin, dass das Spiel gegen Bietigheim wie gewohnt zum Preis von 5,50 Euro auch auf SpradeTV übertragen wird.



moskitosessenESC Essen: Denkbar knapp verloren in Leipzig

(OLM)  Man kann wohl mit Fug und Recht behaupten, dass die Mannschaft der Moskitos immer wieder zurück ins Spiel kam, beim großen Favoriten und Tabellenzweiten der Verzahnungsrunde, den Icefighters Leipzig. Und weil das so ist hatte Moskitos Cheftrainer Frank Gentges bei seinem Statement auch einen dicken Hals, denn der Moskitos Coach war mit seinem Team am Rande einer Überraschung und fühlte sich am Ende erneut benachteiligt. „Wie schon beim letzten Auswärtsspiel in Halle eine weitere vollkommen unerklärliche Schiedsrichterleistung und das bei Vier-Mann System. Es gab unzählige Situationen wo alle vier der Scheibe hinterher geschaut haben, ohne zu sehen was im Rücken passiert. Wenn der eine Linienrichter den Arm gehoben hat, konnte man fast sicher davon ausgehen, dass der andere Linienrichter auf weiterspielen gezeigt hat. Auf dieses Wirrwarr der Regelauslegung konnte man sich kaum einstellen. Als wir kurz vor Schluss den 4:4 Ausgleich geschossen haben, bekamen wir eine 2-Minuten Strafe gegen unseren Torwart, weil er zur Bank gefahren ist, diese Strafe hat dann das Spiel gegen uns entschieden und nichts anderes. Ich kann als Trainer den Torwart auswechseln, wann immer ich will, dem Schiedsrichter war es aus unbegreiflichen Gründen in dieser Situation nicht bewusst. Dass sich die Schiedsrichter nach dem Spiel dafür entschuldigen, hilft uns nicht weiter. Die Mannschaft hat über das gesamte Spiel eine starke Leistung abgeliefert und wir hätten punkten müssen, alles andere lag nicht in unserer Macht“, so Gentges.
Das Spiel hatte denkbar ungünstig für die Gäste aus Essen begonnen, Justin Schrörs war gerade in seinen Kasten gefahren, da durfte der zuletzt so starke Goalie bereits hinter sich greifen. 1:06 stand auf der Uhr als Fabian Hadamik den Favoriten in Führung brachte. Die Moskitos im ersten Abschnitt zu zaghaft und mit zu viel Respekt, doch mehr brachte Leipzig auch in Drittel Eins nicht zustande. Als Tomas Vrba in der 28. Spielminute auf 2:0 erhöhte war für die Meisten klar, der Favorit ist auf der Siegesstraße. Doch das Team vom Westbahnhof störte das gar nicht, auch ohne den verletzten Thomas Richter kamen die Moskitos besser ins Spiel und Aaron McLeod trifft nach exakt 35 Minuten zum Anschluss. Und noch im Mitteldrittel waren die Moskitos wieder im Spiel, Kapitän Jan Barta 29 Sekunden vor der Sirene in doppelter Überzahl zum 2:2. Turbulent dann die letzten 20 Minuten mit insgesamt sechs Toren. Zunächst bringt Hadamik seine Icefighters wieder in Front bevor Marius Schmidt das 3:3 erzielt. Florian Eichelkraut in der 50. Spielminute mit der erneuten Führung, die Moskitos Kapitän Jan Barta gut vier Minuten vor dem Ende erneut ausgleichen kann. Und dann folgte die Szene, die Frank Gentges so aufregte, die Moskitos fressen eine Strafe und Hadamik mit seinem dritten Treffer zum 5:4. Am Ende ist es dann dem Ex-Essener Lars Müller vergönnt mit einem Empty Net Goal den Endstand zu erzielen. Bei den gezeigten Leistungen darf man getrost gespannt sein, wie sich die Mannschaft am Sonntag, beim erneut haushohen Favoriten Duisburg verkaufen wird, wenn noch mehr Fans ihr Team anfeuern.



hernerev2007Herne unterliegt dem Favoriten aus Duisburg


(OLM)  Es war das erwartete Spiel zwischen dem David aus Herne und dem Goliath aus Duisburg. Nach 60 gespielten Minuten gewannen die Füchse Duisburg ihr wohl vorerst letztes Derby gegen den Herner EV mit 3:0. In einer sehr fairen Begegnung (nur acht Strafminuten) lobten beide Trainer ihre Teams. Vor allem HEV-Trainer Franky Petrozza zeigte sich begeistert von der Leidenschaft und Moral seiner Truppe. Denn trotz langer Druckphasen der Gäste, kreierte seine Mannschaft immer wieder Chancen und hätte sich unter dem Strich auch ein Tor verdient gehabt. Vor allem, da mit Jakub Rumpel und Jiri Svejda beide Kontingentspieler verletzungsbedingt nicht spielen konnten. Bedanken kann sich der HEV erneut bei seinem jungen Schlussmann Michel Weidekamp. Der 17-jährige lieferte nicht nur bärenstarke Paraden sondern strahlte auch eine Ruhe an seine Vordermänner aus.
Für die Treffer des Abends sorgten auf Seiten der Gäste Stephan Fröhlich, Diego Hofland und Raphael Joly. „Es war wichtig für uns heute zu gewinnen. Gerade mit Blick auf die anstehenden Play-Offs“, erklärte Duisburgs Trainer Ulrich Egen  auf der anschließenden Pressekonferenz. Für seine Mannschaft soll der Weg soweit es geht in Richtung Aufstieg führen. Falls dieser glücken würde, wäre es das letzte Derby für längere Zeit. „Ich wünsche Uli und seiner Mannschaft alles Gute und drücke die Daumen, dass der Aufstieg ihnen glückt“, so Franky Petrozza.
Für den HEV geht es nun am Sonntag gegen Leipzig zum letzten Mal auf das Eis in dieser Saison. Gegen den Tabellenzweiten der Verzahnungsrunde will man sich nochmal teuer verkaufen und die Gäste ärgern. Bully in der Gysenberghalle ist um 18:30 Uhr.



kasselhuskiesKassel Huskies wollen Heimrecht zurückholen


(DEL2)  Gern erinnern sich die Fans der Kassel Huskies an die atemberaubende Playoff-Serie gegen den EV Landshut aus der Saison 2007/2008, welche die Schlittenhunde letztendlich in der Overtime des entscheidenden fünften Spiels für sich entscheiden konnten.
Dass Spiel eins der Serie 2014/2015 praktisch genauso läuft wie in der Saison 2007/2008, das war weniger gewünscht, ist aber nun nicht mehr zu ändern.
Auch damals hatten die Huskies das Heimrecht durch eine unglückliche Heimniederlage im ersten Spiel abgegeben und auch der Spielverlauf an sich ähnelte sehr dem Vergangenen.
Von Beginn an hatten die Schlittenhunde das Zepter in der Hand und waren über weite Strecken des Spiels die dominierende Mannschaft. Sie kombinierten, die schossen doppelt so oft auf das Tor wir ihr Gegner, aber sie versäumten es, ihre Überlegenheit in Zählbares umzumünzen. Das machten die Gäste deutlich besser. Sie machten quasi aus dem Nichts Tore, und so kam es, dass die Schlittenhunde mit einem 1:1 in die erste Drittelpause gingen, da Patrick Jarrett kurz vor Drittelende einen Rebound mit der Rückhand zum Ausgleich nutzte. Es war bis dato die erste nennenswerte Torchance der Niederbayern überhaupt.
Die einen nennen es glücklich, die anderen kaltschnäuzig, vielleicht trifft beides zu. Da aber nur das zählt, was auf der Anzeigentafel steht, sind derartige Diskussionen ohnehin überflüssig.
Im zweiten Drittel legten die Huskies noch einmal nach und drückten noch mehr. Der Führungstreffer durch Alex Heinrich, der in eigener Unterzahl einen Konter mustergültig abschloss, war hochverdient, aber auch in der Folge ließen die Huskies zu viele Chancen ungenutzt. Über ein 4:1 oder 5:1nach dem zweiten Drittel hätte sich der EVL sicher nicht beschweren können, statt
dessen ging es aber „nur“ mit dem knappen 2:1 ins letzte Drittel. Einen großen Anteil daran, dass es aus Sicht der Landshuter „nur“ 1:2 stand, hatte Goalie Tyler Weiman, der gleich reihenweise beste Chancen der Schlittenhunde zunichte machte und so seine Mannschaft im Spiel hielt.
Zum letzten Drittel kamen die Gäste besser aus der Kabine als die Huskies und zeigten ihnen, dass man auch mit deutlich kleinerem Aufwand erfolgreich sein kann. Und so war es Ex-Husky Kyle Doyle, der bei angezeigter Strafe gegen die Schlittenhunde in der 46. eine weitere Unachtsamkeit zum Ausgleich nutzte. Im Slot schaltete Doyle am Schnellsten und überwand Huskies-Goalie Mika Järvinen.
Der erneute Ausgleich gab dem EVL Auftrieb. Er präsentierte sich nunmehr selbstbewusster als in den ersten beiden Dritteln und so entwickelte sich ein echtes Playoffspiel mit Chancen hüben wie drüben.
Den Schlusspunkt setzte abermals Alexander Heinrich mit einem krachenden Schlagschuss – an den Innenpfosten.
So endete die Partie nach regulärer Spielzeit mit einem 2:2. Was folgte, war ein folgenschwerer Fehler der Schlittenhunde, den man auch nicht schönreden kann.
Sie kamen zu spät aus der Pause zurück.  Zwar nur einige Sekunden, aber zu spät. Landshut monierte, das Schiedsrichtergespann musste korrekterweise handeln. Zwei Strafminuten wegen Spielverzögerung – Unterzahl – Gegentor, das war die Folge dieses Fauxpas.
Dass auch dieser Gegentreffer eher zufällig fiel (Sven Valenti hatte einen Pass von Jarrett ins eigene Tor abgelenkt), sei hierbei nur nebenbei erwähnt, untermauert aber, dass die Schlittenhunde am Freitag nicht unbedingt ihren glücklichsten Tag erwischt hatten.
Aber weder Lamentieren noch Hadern helfen hier weiter. „Machste keinen – kriegste einen“, dieses ungeschriebene Gesetz im Sport hat sich einmal mehr bewahrheitet.
Das Heimrecht der Huskies ist erst einmal futsch, in einer Best-of-Seven-Serie bleibt jedoch genug Zeit, diesen „Fehler“ zu korrigieren.
Die erste Gelegenheit hierzu haben die Schlittenhunde bereits heute, wenn sie ab 17:00 Uhr zum zweiten Playoff-Spiel in Landshut antreten. Um bestmöglich vorbereitet zu sein, haben die Nordhessen die Reise nach Niederbayern bereits am Samstag angetreten. Das Rudel ist fest entschlossen, die Serie auszugleichen und das Heimrecht wieder zurück zu holen. Spielerisch verändern müssen sie nicht viel, sie müssen nur das Tor treffen.
Am Dienstag steigt in der heimischen Eissporthalle dann Spiel drei. Der Vertrieb Original Teile und Service der Volkswagen AG, langjähriger Partner der Huskies, veranstaltet an diesem Tag den „VW-Tag“, die Fans können sich also auf die eine oder andere Überraschung freuen.



memmingenindiansEndstation Halbfinale: Memminger Indians unterliegen vor 3051 Zuschauern Höchstadt

(BYL)  Die Memminger Indians haben den zweiten Finaleinzug in Folge in der Bayerischen Eishockey-Liga verpasst. Im Halbfinale unterlag der ECDC den Höchstadt Alligators in zwei Spielen. Vor 3051 Zuschauern am Hühnerberg konnten die Memminger am Freitagabend nicht an die zuvor gezeigten Leistungen anknüpfen und unterlagen letztlich klar mit 0:5. Höchstadt trifft im Finale nun auf Waldkraiburg oder Lindau, hier fällt die Entscheidung am Sonntag.
Ein Riesenspektakel war das Halbfinale der alten Rivalen Höchstadt und Memmingen schon vor dem Anpfiff. Einer aufwendigen und bislang am Hühnerberg einmaligen Lasershow zum Aufmarsch der Indianer folge eine nicht minder sehenswerte Choreografie der ECDC-Fankurve, die sich in Kreativität und Begeisterungsfähigkeit einmal mehr selbst übertraf. Es war also alles gerichtet für ein weiteres Eishockeyfest in der Eishockeystadt Memmingen – doch schon nach 89 Sekunden nach dem Auftaktbully wurden die Gäste zum Spielverderber: Daniel Jun brachte die Scheibe irgendwie zum Netz, erster Schuss, erstes Tor – die frühe Gästeführung. Und die war natürlich Gift für die GEFRO-Indians und spielte den Alligators voll in die Karten. Mit der Serienführung aus dem ersten Spiel im Rücken zogen sie sich mit vier Mann zurück an die eigene blaue Linie und ließen die verzweifelten Indianer anrennen. Milan Vanek hatte nach fünf Minuten die große Chance zum Ausgleich, scheiterte aber an Gäste-Keeper Philipp Schnierstein. Der HEC dagegen weiter eiskalt, nach 13. Minuten brachte Denker und Lenker Jun bei einem Konter den Puck gefährlich vors ECDC-Tor, Kontingentspieler Tomas Urban hielt den Schläger rein – 0:2. Apropos Kontingentspieler: Memmingens Kanadier Jordan Baker war da schon nicht mehr mit von der Partie, der Stürmer erwischte unter der Woche einen Magen-Darm-Infekt, der ihn nicht durchhalten ließ. Die Indians nun wie in Schockstarre und als Urban zum 0:3 durch die Schoner von Goalie Martin Niemz traf, war dessen Arbeitstag früh beendet. Alex Reichelmeir kam ins Gehäuse und musste sich gleich weiteren Angriffen erwehren. Mit 0:3 ging es nach einem wahren „Horror“-Drittel also in die Pause.
Der Rest der Partie ist schnell erzählt: „Wir waren dann einfach clever, haben uns darauf beschränkt, nichts mehr zuzulassen – und das ist uns gelungen“, erklärte HEC-Trainer Jun nach der Partie. In der Tat rannten die Indians nun an, kamen aber nur selten zu wirklich zwingenden Chancen. Höchstadt musste nicht mehr, Memmingen konnte nicht mehr. „Wir hätten wohl noch eine Stunde heute spielen können und hätten kein Tor gemacht“, kritisierte ECDC-Coach Erwin Halusa nach dem Spiel. „Wenn du in zwei Halbfinalspielen nur ein Tor erzielst, und das noch durch einen Verteidiger, kannst du nicht ins Finale kommen.“ Auch im letztes Drittel bot sich ein ähnliches Bild: Die GEFRO-Indians mit einigen Chancen, aber Glück und Können sprachen an diesem Abend für den HEC, der mit seinen Topspielern Jun, Kreuzer, Urban, Vojcak und Co. ganz cool das „Pensum“ runterspielte. Kurz vor Ende gelangen den Gästen in doppelter Überzahl noch die Treffer vier und fünf – es passte zum Abend, dass das Ergebnis auch noch ernüchternd und um ein paar Tore zu hoch ausfiel. Warum weite Teile der Mannschaft ausgerechnet in den Halbfinalspielen nicht ihre Leistung abrufen konnten, wird nun in den nächsten Wochen analysiert werden müssen. Denn die Ambitionen der Indians werden auch in Zukunft nicht kleiner werden. „Es war eine aufregende und erfolgreiche Saison, aber das letzte i-Tüpfelchen hat gefehlt. Es ist super, zum dritten Mal in Folge das Halbfinale erreicht zu haben – aber wir wollten mehr! Heute sind wir enttäuscht, morgen gehen wir an die Arbeit und setzen die fortgeschrittenen Planungen für die kommende Saison fort“, so die Vorstandschaft der Indians. Für die Fans, die in dieser Spielzeit einen neuen Zuschauerrekord am Hühnerberg aufgestellt haben, gibt es ohnehin nur zwei Worte: „Sensationell. DANKE!“



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Sonntag 15.März 2015
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