Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

                 
ERV Schweinfurt
(BYL)  Die abstiegsbedrohten Mighty Dogs und die drei Verteidiger Domantas Cypas, Maurice Köder und Kevin Faust gehen ab sofort getrennte Wege
  
Fischt.Pinguins Bremerhaven
(DEL)  Die Pinguine haben den Vertrag mit dem kanadischen Angreifer Carson McMillan bis zum Ende der nächsten Spielzeit verlängert
  
Augsburger Panther
(DEL)  Mittelstürmer Christoph Ullmann hat eine Knieverletzung erlitten und wird nun mehrere Wochen pausieren müssen
  
ERC Ingolstadt
(DEL)  Die Panther müssen in den kommenden sechs Wochen auf die Dienste von Stürmer Jerry D´ Amigo verzichten, der sich eine Beinverletzung zugezogen hat
  
Höchstadter EC
(OLS)  Die Alligators und Patrick Golombek gehen ab sofort getrennte Wege, der Torhüter hat sich am vergangenen Wochenende aus dem Aischgrund verabschiedet
  
Grizzlys Wolfsburg
(DEL)  Stürmer Christoph Höhenleitner, der seit 2007 in Wolfsburg spielt, hat sein Karriereende angekündigt, wird den Grizzlys aber als Nachwuchstrainer erhalten bleiben
  
Adler Mannheim
(DEL)  Stürmer Nido Krämmer hat sich eine Armverletzung zugezogen und wird den Adlern in den kommenden vier Wochen nicht zur Verfügung stehen
  
TSV Peißenberg
(BYL)  Torhüter Korbinian Sertl, der letzten Sommer aus Waldkraiburg zum TSV kam, hat als erster Spieler seinen Vertrag bei den Eishacklern für die nächste Saison verlängert
  
EV Bad Wörishofen
(BLL)  Die Wölfe haben sich vom slowakischen Trainer Boris Zahumensky; für ihn übernimmt ab sofort Stürmer Frank Kozlovsky das Kommando an der Bande
  
Bietigheim Steelers
(DEL2)  Die Steelers haben den Probevertrag mit dem kanadischen Angreifer Myles Fitzgerald, der aus Ravensburg ins Ellental kam, bis zum Saisonende verlängert
  
ERSC Amberg
(BLL)  Die Wild Lions haben ihre Defensive mit Verteidiger Marc Hemmerich verstärkt, der über die Bad Kissinger Wölfe und die Baden Rhinos Hügelsheim zu den Oberpfälzern kommt
  
Ravensburg Towerstars
(DEL2)  Die Towerstars haben ihren ersten Neuzugang für die kommende Saison verpflichtet. Verteidigertalent Tim Sezemsky, der momentan in der DNL für den Augsburger EV spielt, hat einen Fördervertrag für drei Jahre bei den Ravensburgern unterzeichnet
     
   

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ihp-newssplitterIHP News

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielberichte. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Mitte und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Regionalliga Südwest, Regionalliga West und Nordrhein-Westfalen-Liga.



roteteufelbadnauheimRote Teufel Bad Nauheim verlieren Playdown-Spiel #2 mit 3:6 in Kaufbeuren - "Unser Unterzahlspiel war katastrophal"

(DEL2)  Aus einer "best of seven" ist nun eine "best of five" Serie geworden, nachdem die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim heute Abend in Kaufbeuren das zweite DEL2-Playdown-Spiel mit 3:6 (1:3, 2:0, 0:3) verloren und somit in der Serie den Ausgleich zum 1:1 hinnehmen mussten. "Unser Unterzahl war heute Katastrophe. Wir haben Kaufbeuren damit einiges geschenkt und müssen am Dienstag einfach wieder ein anderes Gesicht zeigen", sagte ein enttäuschter EC-Coach Petri Kujala nach dem Schlusspfiff.
Die Partie begann ohne große Zurückhaltung, als beide Teams sogleich den Weg in Richtung des gegnerischen Tores suchten. Die erste Chance für die Gäste hatte nach nur wenigen Sekunden Vitalij Aab, dessen Schuss in letzter Sekunde noch ins Plexiglas abgefälscht wurde, im Gegenzug traf Matthias Bergmann für die Bayern nur den Pfosten zum Auftakt eines spektakulären und intensiven ersten Abschnitts. Die Partie wog hin und her mit schnellen Spielzügen auf beiden Seiten, einen solchen schloss Vitalij Aab in der 7. Minute zur Gäste-Führung ab - allerdings ließen die Unparteiischen die Partie zunächst laufen, ehe ein Linesman nach der nächsten Unterbrechung darauf hinwies, dass das Hartgummi deutlich im Netz war. In der Folgezeit kam mehr Härte auf in diesem Abstiegsduell, in dem sich Kaufbeurens Daniel Pfaffengut nach einem Check gegen den Kopf von Drew Paris, der aufgrund dessen verletzungsbedingt ausschied, eine 2+10 Strafe abholte. Diese blieb von den Gästen ungenutzt, als die Strafe gerade abgelaufen war, fälschte Knackstedt nach einem gewonnen Bully einen Messing-Schuss unhaltbar zum 1:1-Ausgleich ab. Die Hessen wollten nun ihrerseits körperlich gegen eine engagierte Kaufbeurer Mannschaft dagegen halten, kassierten vom Referee aber gleich zwei Mal in Folge Strafzeiten - und beide nutzten die Gastgeber. Zunächst traf Joshua Lunden mit einem Onetimer nach einem Querpass von Oppolzer zum 2:1 (13.), dann war es Richter, der seinen eigenen Rebound ebenfalls in Überzahl über die Linie drücken konnte (14.). Bad Nauheim hatte aber auch seine Chancen wie durch Frosch, der mit einem Break durch war und knapp verzog (16.) und auch Ringwald konnte das Hartgummi nicht an Vajs vorbei bringen (18.), so dass es mit einer (unnötigen) Zwei-Tore-Hypothek in die erste Pause ging.
Die Kurstädter bissen sich im Mittelabschnitt vor rund 80 mitgereisten EC-Fans zurück in die Partie: zunächst erzielte Dan Ringwald mit einem Schlagschuss in Überzahl, bei dem Vajs durch Patrick Strauch die Sicht verdeckt war, den 2:3-Anschlusstreffer, dann markierte Matt Beca mit einem Rückhandschuss nach einem Solo aufgrund eines tollen Passes von Tim May den verdienten 3:3-Ausgleich (30.). Die Kurstädter waren nun gut im Spiel und ließen sich trotz Strafzeiten nicht mehr den Schneid wie noch im ersten Abschnitt abkaufen. Stattdessen gab es bei fünf gegen fünf weitere Chancen zu Toren wie durch Helms (33.), Campbell (35.) und Ringwald (38.), Letzterer traf jedoch nur den Pfosten, so dass das Resultat nach 40 Minuten auch anders hätte lauten können, es blieb damit aber vor dem letzten Drittel spannend.
Mit Beginn des letzten Abschnitts mussten die Hessen die achte Strafzeit in Folge bei nur einer kleinen Strafe gegen die Bayern hinnehmen, was schließlich eine zuviel war. Knackstedt nutzte den Platz mit einem Bauerntrick zur 4:3-Führung für die Gastgeber (42.). Als dann noch Daniel Ketter mit einem versuchten Aufbaupass von hinter dem Tor unglücklich den Schlittschuh von Maik Blankart traf, so dass das Hartgummi direkt auf den Schläger von Daniel Menge fiel, der wiederum keine Mühe beim 5:3 hatte, war die Partie vorentschieden. Die Gastgeber hatten durch einen Penalty von Fröhlich sogar noch die Chance, den Sack endgültig zuzumachen (53.), doch Jan Guryca hielt den Strafschuss. Bei der nächste Szene war jedoch auch er machtlos, als die Joker im dritten Rebound zum 6:3 durch Knackstedt erfolgreich waren und somit den endgültig entscheidenden Treffer an diesem Abend markierten.
"Wir wussten, dass Kaufbeuren von Beginn an zuhause stark kommen würde. Das hat uns nicht überrascht. Unsere Special Teams haben heute aber nicht funktioniert, wir haben in Unterzahl die Tore quasi hergeschenkt. Am Ende ist es egal, ob es 6:3, 10:0 oder 1:0 ausgeht: Dienstag ist ein neues Spiel und da werden wir bereit sein", so Petri Kujala, der übermorgen ab 19.30 Uhr den ESV Kaufbeuren in Spiel drei im Colonel-Knight-Stadion mit seinem Team empfängt.



eisbrenberlinEisbären Berlin: Saisonabschlussveranstaltung am 22. März in der o2 World Berlin

(DEL)  Die Eisbären Berlin werden die Saison 2014/15 am 22. März 2015 mit einer Veranstaltung in der o2 World Berlin beschließen. Von 12 bis 19 Uhr können die Eisbären-Fans am nächsten Sonntag die HeimspielArena bevölkern, selbst auf verschiedenste Art aufs heilige Eis gehen und sich Autogramme ihrer Lieblingsspieler sichern.
„Wir laden alle Fans ein, mit uns die Saison 2014/15 zu verabschieden und freuen uns, dass die o2 World uns dafür zur Verfügung steht“, sagt Eisbären-Geschäftsführer Peter John Lee.
„Mit diesem langen Eisbären-Tag in der o2 World wollen wir alle Eisbären-Fans dafür entschädigen, dass das letzte Spiel der Saison nicht bei uns in der Arena stattfinden konnte“, sagt Michael Hapka, der Geschäftsführer o2 World Berlin.
Der Tag wird mit einer Premiere beginnen. Ab 12 Uhr werden Eisbären-Fans erstmals ein Eishockey-Spiel in der o2 World bestreiten. Daran schließt sich ein Fanhockey-Spiel an. Ab 14 Uhr gibt es eine Schlittschuhlauf-Lernschule für alle Mitglieder des Eisbären Kids Clubs und Dauerkarteninhaber (unter 14 Jahren) mit professionellen Trainern und einigen Eisbären-Coaches. Ab 15 Uhr sind dann alle EisbärenFans eingeladen, sich selbst auf dem o2 World Eis zu versuchen. Parallel startet die große Saisonabschlussautogrammstunde mit dem gesamten Eisbären-Team rund um die Eisfläche.
Zum Schluss wird es dann ein symbolisches Penaltyschießen des Eisbären-Teams samt der Verlosung der Originaltrikots und eine echte Polar-Disco geben.
Der Eintritt in die o2 World ist an diesem Tag frei. Neben den bereits erwähnten Aktivitäten wird es eine Fotostation geben, exklusive Backstage-Einblicke, die Eisbären-Maskottchen Bully und Bully Bambini sind dabei und zusätzlich gibt es Speis und Trank, die große Eisbären-Tombola und diverse Rabatte im Merchandising-Shop der o2 World.
Der vorläufige Ablaufplan in der Übersicht
12:00 Uhr Eisbären-Fan-Eishockey-Spiel
13:00 Uhr Eisbären-Fanhockey-Champion
2015 vs. Eisbären-Fanhockey Allstars
14:00 Uhr Eisbären Kids Club Schlittschuhlaufschule
15:00 Uhr Öffentliches Eislaufen
15:00 Uhr Autogrammstunde des gesamten Eisbären-Teams
17:00 Uhr Penaltyschießen des Eisbären-Teams, Trikotverlosung und Verabschiedung
17:30 Uhr Eisbären-Polar-Disco
19:00 Uhr Ende der Veranstaltung



crimmitschauEispiraten Crimmitschau: Heilbronn gleicht Playdown-Serie wieder aus - Westsachsen verlieren mit 6:2 in der Käthchenstadt

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau konnten ihre Führung in der Playdown-Serie gegen Heilbronn nicht ausbauen. Vielmehr gelang den Falken im 1. Heimspiel der Ausgleich. In einer umkämpften Partie nutzten die Gastgeber konsequent ihr Chancen und setzten sich am Ende mit 6:2 klar durch. Für die Eispiraten konnten lediglich Dominic Walsh und Matt MacKay treffen, die die Partie in der 33. Minute zwischenzeitlich ausglichen. Die Heilbronner Falken setzten die Eispiraten von Anfang an unter Druck. Mit schnellen Kombinationen und großer Laufbereitschaft schafften sich die Hausherren Räume, die immer wieder zu gute Chancen führten. In der 12. Minute gehen die Gastgeber in Führung, als sie den Puck vor Ryan Nie abfälschen und über die Linie drücken können. Als wenig später Alex Hutchings 2 Mal gefährlich vor dem Falken Tor auftaucht, gelingt dem Kanadier leider nicht der mögliche Ausgleich. Vielmehr kontern die Unterländer nach einem Puckverlust von Dominic Walsh die Westsachsen eiskalt aus. Einen trockenen Schuss halbhoch ins Tor bringt in der 17. Minute das 2:0. Dies war zugleich der Pausenstand. Nach der Unterbrechung hatten sich die Eispiraten viel vorgenommen. Dies war auch an der Körpersprache deutlich zu sehen. Diese Entschlossenheit führt zum Erfolg. In der 26. Minute gelingt Dominic Walsh im Powerplay der Anschlusstreffer. Gut 6 Minuten später ist es dann Teamkollege Matt MacKay, der ebenfalls einen frei liegenden Puck vor dem Keeper in ein Tor verwandelt. Nach dem 2:2 dauert es aber nur ganze 33 Sekunden, bis die Falken wieder die Nase vorn haben. Einen Weitschuss kann Ryan Nie nur zur Seite abwehren, wo der gegnerische Stürmer zum 3:2 verwandeln kann. Den alten Vorsprung stellen die Heilbronner dann in der 38. Minute wieder her. Ein flacher Weitschuss ist für Eispiraten Keeper Nie spät zu sehen und rutscht durch seine Matten über die Linie zum 4:2 Pausenstand. Bitter zudem wiegt eine Strafe kurz vor der Unterbrechung gegen die Westsachsen. Jamie MacQueen wird wegen einem Check gegen Kopf und Nacken mit einer 5+Spieldauer Strafe belegt. Er musste vorzeitig Duschen und fehlt somit in der 1. Reihe in Schlussabschnitt. Zudem wird der Disziplinarausschuss der DEL2 die Szene bewerten. In den letzten 20 Minuten versuchten die Eispiraten nochmals alles, um irgendwie den Anschluss wieder herzustellen. Heilbronn stand gut gestaffelt vor dem eigenen Kasten und wehrte alle Versuche der Crimmitschauer ab. Als in der 55. Minute ein abgefälschter Weitschuss den Weg ins Tor der Eispiraten findet, steht der Sieger der Begegnung fest. Den Schlusspunkt stellte dann das Tor zum 6:2 dar, was ohnehin nur noch statistischen Wert hatte. Mit dem Sieg konnten die Falken die best-of-seven Serie auf 1:1 Ausgleichen. Am Dienstag (17.03.2015 – 20:00 Uhr) steht dann das 3. Duell wieder in Crimmitschau an, welches die Eispiraten unter lautstarker Mithilfe ihrer Fans nutzen wollen, um die Führung zurück zu erobern.



eisadlerdortmundEisadler Dortmund – Kölner EC 3 : 2 (0:1,0:0,3:1)

(RLW)  Spannung und Dramatik bis zum Abpfiff und lange Zeit großes Zittern – aber es ist geschafft! Die Eisadler Dortmund konnten am Sonntagabend im Eissportzentrum an den Westfalenhallen eine absolut erfolgreiche Saison mit dem Meisterpokal und einer anschließenden Feier mit Trikotversteigerung krönen. Nach dem bereits gesicherten Aufstieg in die Oberliga West in der siegreichen Halbfinalserie gegen Dinslaken folgte nun mit dem knappen aber verdienten 3:2–Heimerfolg gegen die Amateurmannschaft des Kölner EC der „Sweep“ (Durchmarsch ohne Niederlage) in der Play-Off-Finalserie um die Regionalliga West Meisterschaft. Zudem war es im 34. Pflichtspiel dieser Saison der 31. Sieg, auch das verdeutlicht die Eisadler Dominanz in dieser Spielzeit. Dabei begann die Partie aus Dortmunder Sicht mit einer kalten Dusche. Denn die Gäste aus Köln gingen bereits nach knapp einer Minute durch Peter Zirnow mit 0:1 in Führung. Im Nachstochern konnte er von der linken Seite irgendwie den Puck im Eisadler Gehäuse unterbringen. Es folgte ein vierzigminütiges Anrennen der Eisadler auf das Kölner Tor mit einer Fülle von guten Tormöglichkeiten, unterbrochen von wenigen aber gefährlichen Kontern der Gäste und vielen Strafzeiten. Erst in der 42. Minute konnten die Eisadler durch einen Penalty von Tommy Kuntu-Blankson den Ausgleich erzielen. Dann folgte die nächste Ernüchterung, denn Köln steckte wie in den bisherigen Play-Off-Partien nicht auf und ging in der 51. Minute durch Lukas Möllenbeck erneut in Führung. Mit einer Energieleistung bogen die Eisadler das Spiel noch herum. Michael Alda sorgte in der 56. Minute für großen Jubel, als er zum mehr als verdienten Ausgleich einlochen konnte. Und als Christian Gose zwei Minuten vor dem Abpfiff mit dem 3:2 die erste Eisadler Führung an diesem Abend erzielen konnte, da kannte die Begeisterung auf den mit erneut knapp 1000 Zuschauern gut gefüllten Rängen keine Grenzen mehr. Trotzdem war weiterhin Zittern angesagt, zumal anderthalb Minuten vor Ende der regulären Spielzeit zuerst eine Strafzeit gegen Dortmund, dann eine Kölner Auszeit mit der anschließenden Herausnahme des hervorragenden KEC-Keepers Raphael Leibfried für zusätzliche Spannung sorgte. Die Eisadler überstanden aber diese Unterzahl mit kämpferischer Bravour und dann gab es nach dem Abpfiff kein Halten mehr. Unter tosendem Jubel konnte die Meisterfeier beginnen. Die Fans stürmten das Eis, der Meisterpokal und die entsprechenden Siegermedaillen konnten vom NRW Schiedsrichterobmann Uwe Strucken verteilt werden. Mit der abschließenden Trikotversteigerung konnten die Saison gebührend beendet werden. Nach der NRW Meisterschafft und dem Aufstieg in die Regionalliga vor einem Jahr konnten die Eisadler Dortmund im erst zweiten Jahr ihres Vereinsbestehens nun den zweiten Meistertitel und den zweiten Aufstieg in Folge feiern. Während die Mannschaft nun erst einmal durchschnaufen kann geht die Arbeit für die Verantwortlichen nahtlos weiter. Keine leichte Aufgabe, denn bisher gibt es noch sehr viele Fragezeichen hinsichtlich Struktur und Zusammensetzung der Oberliga.



dresdnereisloewenDresdner Eislöwen: Bittere 1:2-Niederlage nach Verlängerung gegen Bietigheim

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das zweite Spiel des Playoff-Viertelfinales gegen die Bietigheim Steelers nach Verlängerung mit 1:2 (0:0; 0:1; 1:0; 0:1) verloren. 
Vor 3090 Zuschauern zeigte das Team von Cheftrainer Thomas Popiesch erneut einen leidenschaftlichen Auftritt. Nach einem ausgeglichenen ersten Drittel erarbeiteten sich die Blau-Weißen auch im Mittelabschnitt Großchancen. Nach einer Matchstrafe gegen Stefan Chaput wegen eines Checks gegen den Kopf- und Nackenbereich gelang Markus Sommerfeld (36.) in Überzahl der Bietigheimer Führungstreffer. 20 Sekunden waren im Schlussdrittel gespielt, als Steven Rupprich der Ausgleich gelang. Auch in der Verlängerung präsentierten sich die Eislöwen kämpferisch. Mit der Schlusssirene erzielte Mark Heatley den umstrittenen 2:1-Siegtreffer für die Steelers.    
„Ich bin besonders mit unserem Auftritt in den ersten beiden Dritteln zufrieden. Dresden kam mit der Zeit besser ins Spiel und im letzten Drittel haben wir echtes Playoff-Hockey gesehen. Beide Goalies waren sehr gut aufgelegt. Am Ende waren wir die glücklichere Mannschaft“, sagt Bietigheims Coach Kevin Gaudet.
„Wir haben sehr gut gearbeitet und gekämpft. Wenn man die Offensiv-Qualitäten von Bietigheim kennt, ist klar, dass man mit Hurra-Eishockey nicht weit kommt. Wir wollten defensiv gut stehen und kontinuierlich Nadelstiche setzen. Leider konnten wir unsere Chancen – wie beispielsweise eine 5:3-Überzahl – nicht nutzen. Am Ende war es ein harter Fight beider Teams. Videobeweis hin oder her. Wenn es um das entscheidende Tor geht, benötigt man keinen Videobeweis, denn die Sirene war bereits deutlich zu hören. Wir müssen es nehmen, wie es kommt. Und sicher wird es für irgendetwas gut sein. Wir werden auf jeden Fall angriffslustig nach Bietigheim fahren “, sagt Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch. 
Das dritte Playoff-Spiel in der Bietigheimer EgeTrans Arena beginnt am Dienstag, 17. März um 20 Uhr. SpradeTV zeigt das Spiel zum Preis von 5,50 Euro via Livestream.



fuechseduisburgEV Duisburg: 3:0 Sieg in Herne- Knappe Niederlage bei Meisterfeier

(OLM)  Die Füchse Duisburg konnten am Freitagabend mit der Oberliga-Mitte Meisterschaft den zweiten Titel, nach der Oberliga-West Meisterschaft, feiern. Mit einem ungefährdeten 3:0 Sieg kehrte man an die Wedau zurück.
Die Füchse begannen die Partie sehr konzentriert und erarbeiteten sich in den ersten 10 Minuten gute Chancen und auch in der Abwehr stand man sicher. Die größte Chance hatte Manuel Neumann in der 5. Minute, als er in aussichtsreicher Position am gut aufgelegten Goalie Michel Weidekamp scheiterte. Zwischen der 11. Und 13. Minuten setzten die Füchse im Powerplay das Gehäuse des HEV unter Dauerbeschuss, doch die Unterzahl überstanden die Hausherren noch unbeschadet. In der 14. Minute war es dann aber soweit. Weidekamp kann den Schuss von Bettahar nur abprallen lassen und Stephan Fröhlich erzielte im Nachschuss die 1:0 Führung für den Tabellenführer. Nach einem flotten Drittel ging es mit der knappen 1:0 Führung in die Kabine.
Im zweiten Drittel bauten die Füchse schnelle ihre Führung aus. In der 23. Minute fälschte Christoph Ziolkowski den Schuss von Manuel Neumann unhaltbar zum 2:0 ab. Im Laufe des Drittels ließ die Konzentration bei den Füchsen etwas nach und der HEV kam besser ins Spiel. Doch es blieb bei der 2:0 Führung.
Die Trainer fanden in der Pause die passenden Worte und die Füchse starteten gut in den Schlussabschnitt. Nach 45 Minuten der dritte Treffer für die Füchse. Raphael Joly war im dritten Nachschuss erfolgreich. Die Füchse weiter im Vorwärtsgang, aber Michel Weidekamp machte eine starke Partie. Im Laufe des Schlussdrittels probierten die Trainer etwas und testen diverse Reihenzusammensetzungen aus. Felix Bick durfte nach 60 Minuten seinen 8!. Saison-Shut-out feiern.
Am Sonntag sollte es eigentlich eine berauschende Meisterfeier geben, aber am Ende mussten sich die Füchse mit 1:2 n.V. den Moskitos aus Essen geschlagen geben. Gefeiert wurde trotzdem.
Die Füchse standen schon vor dem Spiel als Meister der Oberliga-Mitte fest, so konnte das Trainerteam einige Spieler schonen und Spielern, die nicht so oft zum Einsatz kamen, etwas Eiszeit geben. Maximilian Faber, Andre Huebscher, Dennis Fischbuch und Nourredine Bettahar durften eine Verschnaufpause einlegen, dafür konnten sich Leon Niederberger, Alexander Schneider und Goalie Etienne Renkewitz beweisen.
Das erste Drittel bestimmten die Füchse und konnten sich Chance um Chance erspielen. Doch mit dem Torerfolg klappte es noch nicht. Entweder stand der gut aufgelegte Goalie der Moskitos, Christian Wendler, im Weg, oder es wurde versucht den Puck ins Tor zu tragen. Ohne Tore ging es somit in die 1. Pause.
Auch das zweite Drittel gehörte klar den Füchsen. Niederberger (28.), Krämer (30.) und Pietsch (32.) scheiterten mit zum Teil sehr guten Chancen an Wendler. Die Fans der Füchse wurden auch langsam ungeduldig und sangen: „Schiessen, einfach schiessen!!“ In der 37. Minute die nächste große Chance für die Füchse, aber der Schuss von Ziolkowski ging nur ans Aussennetz. Nach 40 Minuten stand es weiterhin 0:0 auf der Anzeigetafel.
Im letzten Drittel heißt es Einbahnstrassen-Eishockey. Die Füchse rennen an und Wendler entschärft. In der 48. Minute war es dann endlich soweit. Cornelius Krämer erlöst die Füchse-Fans und trifft zur 1:0 Führung. Doch die Führung hält nur 130 Sekunden. Die Füchse in Unterzahl und Moskito-Verteidiger Marc Hemmerich schiesst Etienne Renkewitz den Puck, zum 1:1, durch die Schoner. In der 53. Minute rettet Renkewitz in höchster Not. Pohanka läuft alleine auf das Tor der Füchse und „Eddi“ fischt den Puck mit der Fanghand weg. Die Füchse rennen weiter an, aber es fällt kein weiterer Treffer und es geht in die Verlängerung.
In der 65. Minute dann der Siegtreffer für die Moskitos. Die Strafzeit von Pohanka lief gerade ab, da schnappt er sich den Puck, läuft wieder alleine auf Renkewitz zu und lässt ihm dieses Mal keine Chance. Somit entführen die Moskitos 2 Punkte aus der SCANIA-Arena.
Vor dem Spiel gab es noch eine freudige Nachricht. Teamchef Lance Nethery hat seinen Vertrag um zwei weitere Jahre verlängert.



moskitosessenESC Essen: Sieg im letzten „Heimspiel“ beim Meister

(OLM)  Angesichts der Serie von fünf Auswärtsspielen in Folge darf man bei einem Spiel in der Duisburger Scania Arena schon fast von einem Heimspiel sprechen, zumal gut 200 Fans aus Essen ihr Team an die Wedau begleiteten. Und die Mannschaft der Moskitos, die in den letzten Wochen so beeindruckende Leistungen gezeigt hatte, sie beschenkte ihre Fans und sich selbst mit einem letztlich verdienten Sieg beim Meister. Das hatten sich die Fans der Füchse unter den 1.661 Zuschauern anders vorgestellt, denn am Ende durften die Moskitos auf Duisburger Eis jubeln. Die Fans skandierten „Gegen Essen kann man mal verlieren“, und feierten auch nach Spielende noch lange mit ihren Helden. Dabei neutralisierten sich beide Teams über weite Strecken des Spiels gegenseitig, wenig Strafzeiten und keine Tore kann man die ersten 40 Spielminuten getrost zusammenfassen. Dann besannen sich beide Mannschaften darauf, dass es schon am Ende einen Sieger geben muss und die heimischen Füchse erzielten dann auch den ersten Treffer. Zunächst entwickelte das Team von Uli Egen einigen Druck auf Christian Wendler, der diesem allerdings zunächst standhalten konnte, bis Cornelius Krämer in der 48. Spielminute seine Fans jubeln ließ. Doch lange währte die Freude nicht, denn nur zwei Minuten später darf Duisburgs Mike Schmitz in der Kühlbox Platz nehmen, Robby Hein zu Marc Hemmerich und gegen den Blueliner ist Etienne Renkewitz machtlos.
Das Spiel wieder offen und beide Teams suchen nun ihre Chancen, doch bis zum Ablauf der regulären Spielzeit keine weiteren Treffer. Das Spiel muss in die Overtime wo beide Mannschaften sich zunächst belauern. Branislav Pohanka wird dann fast zur tragischen Figur, zweieinhalb Minuten vor dem Ende der Overtime muss er auf die Strafbank. Frank Gentges, der Moskitos Coach will nun auch den Zusatzpunkt aus Duisburg mitnehmen und nimmt eine Auszeit, schwört sein Team noch einmal ein. Am Ende wir Pohanka dann zum Helden, als seine Strafzeit abläuft ist Duisburg im Tiefschlaf, hellwach dagegen Aaron McLeod der sofort realisiert, dass Pohanka von der Bank kommt. Den klugen Pass von McLeod nimmt der Slovake gekonnt mit und lässt Renkewitz keine Chance, der Rest ist Essener Jubel. Frank Gentges lobt natürlich in seinem Statement sein Team, „Es war eine hervorragende kämpferische und eine taktisch perfekte Defensivleistung meiner Mannschaft. Den Sieg haben wir uns mehr als verdient und ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, welche Leistung sie trotz des Mini-Kaders und den bekannten Umständen, Spiel für Spiel abliefert. Für die Fans freut es mich besonders, dass wir ihnen am Saisonende einen weiteren Derbysieg schenken konnten“. Nach dem letzten Erfolg gegen Herne sind die Moskitos damit Doppel-Derbysieger. 



hamburgfreezersBrett Festerling fehlt den Hamburg Freezers mit schwerer Handverletzung

(DEL)  Das Verletzungspech bleibt den Hamburg Freezers weiterhin treu. Brett Festerling zog sich im zweiten Viertelfinale der Playoff-Serie gegen Düsseldorf am Freitagabend eine tiefe Schnittwunde am rechten Handgelenk zu. Dabei wurde ein Nerv durchtrennt.
Der 29-jährige Kanadier musste sich Freitagnacht in der BG Unfallklinik Duisburg einer Operation unterziehen, reiste am Sonnabend zurück nach Hamburg und wird für unbestimmte Zeit ausfallen. Neben Brett Festerling fehlen den Hamburg Freezers die Langzeitverletzten Jerome Flaake (Schulter), Patrick Pohl (Knöchel), Dimitrij Kotschnew (Adduktoren), Bretton Stamler (Oberschenkel) und Phil Dupuis (Gehirnerschütterung) im dritten Playoff-Viertelfinale gegen Düsseldorf.

3:2-Sieg gegen Düsseldorf!
Die Hamburg Freezers haben das dritte Playoff-Viertelfinale gegen die Düsseldorfer EG gewonnen und liegen in der Best-of-7-Serie mit 2:1 in Front. Am Sonntagnachmittag besiegten die Norddeutschen vor 12.493 Zuschauern die DEG mit 3:2 (1:0, 1:2, 1:0), die Hamburger Treffer markierten Morten Madsen, Adam Mitchell und Thomas Oppenheimer.
In der nahezu ausverkauften o2 World Hamburg machten die Freezers von Beginn an Druck und gingen nach exakt 60 Sekunden in Front: Morten Madsen (2.) fälschte einen Schuss von Mathieu Roy zum 1:0 ab. Das Spiel wurde von beiden Seiten intensiv geführt, so dass sowohl Hamburg als auch Düsseldorf mehrfach im Powerplay aufs Eis durften. Bis zum zweiten Drittel liefen alle Überzahl-Versuche ins leere, auch ein fünfminütiger nach hohen Stocks von Roy. Erst Adam Mitchell (26.) traf mit einem Mann mehr auf dem Eis mit einem Schuss aus spitzem Winkel zum 2:0. Düsseldorf erhöhte nun den Druck und wurde in der Schlussphase des Mitteldrittels durch Bernhard Ebner (36.) belohnt. 16 Sekunden vor der Pause gelang Rob Collins (40.) sogar noch der 2:2-Ausgleich. Im Schlussabschnitt mussten die Freezers die zweite große Strafe an diesem Abend hinnehmen, doch auch diese Unterzahl überstanden die Norddeutschen unbeschadet. Wieder komplett markierte Thomas Oppenheimer dann mit einem Flachschuss den 3:2-Siegtreffer. Anschließend brachten die Gastgeber die Schlussminuten mit Kampf und Leidenschaft über die Zeit.



kaufbeuren6:3 Sieg bringt Ausgleich im Play-Down-Duell / Kaufbeurer Joker überrennen Bad Nauheim im Schlussdrittel – Vorteil damit wieder bei den Jokern

(DEL2)  Im wichtigen Play-Down-Duell um den Verbleib in der DEL2 zwischen den Roten Teufeln Bad Nauheim und den Kaufbeurer Buron Jokern steht es nach zwei Spielen 1:1. Für den Ausgleich in dieser Serie sorgte ein 6:3 Erfolg der Kaufbeurer vor 1.872 Zuschauern am heutigen Sonntag Abend. Dabei musste das Kaufbeurer Trainerduo Juha Nokelainen und Stefan Mayer kurzfristig mit Max Schmidle und Martin Heider auf zwei wichtige Spieler krankheitsbedingt verzichten.
In einem hart umkämpften Eröffnungsdrittel begannen die Joker etwas engagierter. Nach nicht einmal zwei Minuten landete ein Schlagschuss von Verteidiger Matthias Bergmann am Gestänge des Gästegehäuses. Im unmittelbaren Gegenzug zeigten sich auch die Gäste erstmals gefährlich, nachdem die Joker die Scheibe im eigenen Drittel verloren. Gute fünf Minuten später ergab sich für die Bad Nauheimer plötzlich eine zwei auf eins Situation, die zum 0:1 führte. Allerdings hatten dies wohl beide (!!) Schiedsrichter nicht gesehen, während das Spiel weiter lief. In der nächsten Unterbrechung, nachdem Jordan Knackstedt eine knappe halbe Minute später die Latte anvisiert hatte, wurde das Tor schließlich nachträglich doch noch gegeben. Als wenige Sekunden später eine umstrittene Strafzeit für die Joker ausgesprochen wurde, kochte die Volksseele vollends. Doch die rot-gelben Akteure auf dem Eis bewahrte Ruhe, überstanden die Unterzahlsituation unbeschadet und durften unmittelbar darauf über den verdienten Ausgleich jubeln. Nach einem Bullygewinn landete der Puck bei Philipp Messing, der einfach abzog und die Scheibe, abgefälscht von Jordan Knackstedt, zum wichtigen 1:1 in den Maschen landete. Nur gut drei Zeigerumdrehungen später – die Joker hatten gerade Überzahl – lief Daniel Oppolzer energisch ins gegnerische Drittel, legte quer auf Josh Lunden, der mit einem trockenen Schuss ins Kreuzeck für die erstmalige Führung sorgte. Die Rot-Gelben waren jetzt kaum zu bremsen und hätten durch Michael Fröhlich, der nach starker Vorarbeit von Daniel Menge knapp das kurze Eck verfehlte, bereits über das dritte Tor jubeln können. Doch dies sollte nicht lange auf sich warten lassen. Erneut konnten die Joker ein Powerplay für einen Treffer nutzen. Als eine weitere Strafzeit angezeigt war, stocherte Tim Richter den Puck zum umjubelten 3:1 ins Tor. Die Gäste schienen ein wenig von der Power und Kampfkraft der Hausherren überrascht, mussten zunächst allerdings weitere zwei Minuten Unterzahl überstehen. Gerade als sie wieder vollzählig waren, wäre nach einer brandgefährlichen Situation beinahe der Anschlusstreffer durch Dusan Frosch gelungen, der nur Millimeter am Tor vorbei zielte.
Die Gäste schienen beim Pausentee eine gehörige Standpauke bekommen und den Ernst der Lage erkannt zu haben. Denn gleich die erste Strafzeit nach nur 31 Sekunden nutzten diese zum 3:2 Anschlusstreffer per Direktabnahme durch Dan Ringwald. Die Joker dagegen hatten – im Gegensatz zum ersten Abschnitt - bei ihren beiden Überzahlspielen enorme Schwierigkeiten, überhaupt ins gegnerische Drittel zu kommen. Wieder bei gleicher Spieleranzahl kombinierten die beiden rot-gelben Ahornblattstürmer gut miteinander, wobei der Winkel für Josh Lunden am Ende zu spitz wurde. Nach einer guten halben Stunde lief nach einem abgeblockten Schuss plötzlich Matt Beca allein auf Stefan Vajs zu und überwand diesen eiskalt zum mittlerweile nicht unverdienten Ausgleich per Rückhand. Die Möglichkeiten der Joker wurden aufgrund des Dauerdrucks der Gäste von Minute zu Minute weniger. Eine zumindest vielversprechende ergab sich nach einem hervorragenden langen Pass längs über die gesamte Eisfläche, mit dem Tim Richter zunächst Probleme bei der Annahme hatte, die Scheibe zwar über den herausstürmenden Torhüter lupfen konnte, aber das Tor knapp verfehlte. Die Joker hatten mehr und mehr Probleme mit dem hohen Tempo der Gäste, das sich auch in der 36. Minute zeigte, als Kyle Helms seinem Bewacher auf und davon lief und knapp verzog. Zur zweiten Drittelpause konnten die Kaufbeurer mit dem ausgeglichenen Spielstand von 3:3 zufrieden sein.
Doch einen guten Start ins letzte Drittel erwischten die Joker, die ihre Kampfkraft wieder gewonnen hatten. Jordan Knackstedt überwand Torhüter Guryca im zweiten Bauerntrickversuch zur etwas überraschenden 4:3 Führung. Die Kaufbeurer schienen zu spüren, dass die im zweiten Drittel noch so starken Gäste an diesem Abend doch zu bezwingen waren. Nachdem zunächst Michael Kreitl noch am gegnerischen Torhüter scheiterte, setzte Tim Richter wenig später einen Verteidiger der Gäste unter Druck und zwang diesen zum Fehler, den Daniel Menge eiskalt zum 5:3 nutzte. Allerdings war noch genug Zeit für die Gäste. Acht Minuten vor dem Ende landete ein überlegter Pass von Daniel Menge bei Michael Fröhlich, der in aussichtsreicher Position nur unfair gestoppt werden konnte. Das Schiedsrichtergespann entschied auf Penalty für die Joker, welchen der lange verletzte Fröhlich allerdings vergab. Doch nach dem anschließenden Bully setzten die Joker gut nach und kamen im gefühlt fünften Nachschuss erneut durch Knackstedt zum 6:3 und damit zur endgültigen Entscheidung. Diese komfortable Führung verwalteten die Joker in der Folgezeit und durften mit der Schlusssirene über einen wichtigen Heimsieg jubeln.
In der anschließenden Pressekonferenz berichtete Gästetrainer Kujala, dass er mit einer starken Heimmannschaft gerechnet hatte. Mit seinen Special Teams, vor allem in Unterzahl, war er alles andere als begeistert. Zu viele geschenkte Gegentore hätten das Ergebnis für die Joker begünstigt.
Juha Nokelainen berichtete von den krankheitsbedingt kurzfristigen Absagen seiner beiden Spieler Schmidle und Heider. Mit dem ersten und dritten Drittel seiner Mannschaft war er im Gegensatz zum Mitteldrittel sehr zufrieden. Zufrieden zeigte er sich neben dem Ausgleich in der Serie auch über die Zuschauer, die seine Mannschaft angetrieben hatten.



EV LindauFinale - Das Lindauer Märchen geht weiter

(BYL)  Wunder, Sensation, Wahnsinn, Märchen – es gibt so viele Begriffe mit denen man das bezeichnen kann, was die EV Lindau Islanders und ihre Fans gerade erleben. Denn die Art und Weise wie das Team die Vereinsgeschichte neu schreibt und ihr immer neue Kapitel hinzufügt, hat etwas Magisches. Das neueste Kapitel in diesem Buch heißt nun Bayernliga- Finale. Erkämpft durch einen 3:2 (1:2, 2:0, 0:0) Sieg beim EHC Waldkraiburg. Nach 0:2 Rückstand im Spiel, nach 0:1 Rückstand in der Serie.
„Wir können unser Glück kaum fassen, es ist der helles Wahnsinn“, sagte Team-Manager Sebastian Schwarzbart die Lindauer Gefühlslage in Worte. „Was die Mannschaft leistet ist unglaublich. Und das Beste daran ist: Wir sind absolut verdient weitergekommen“, fügte Trainer Sebastian Buchwieser hinzu.
Dabei hatte das entscheidende Halbfinale vor 1338 Zuschauern in Waldkraiburg denkbar schlecht für die Islanders begonnen. Die Gastgeber kamen mit viel Aggressivität und Tempo aus der Kabine und gingen früh in Führung. Von der Bande kam ein Schuss von Richard Hipetinger seitlich vor das Tor zurück wo Mario Sorsak lauerte und den Puck zum 1:0 einschob. Auch danach hatten die Lindauer Probleme, die Räume eng zu halten und den Schwung der Löwen zu bremsen. Gerade bei einer drei gegen vier Unterzahl in der 8. Minute lag das 2:0 mehrfach in der Luft. Vier Minuten später war es Realität. Einen schnellen Konter schloss die Top-Reihe der Gastgeber um Jakub Marek, Lukas Wagner und den Torschützen Max Kaltenhauser ab. „Ich dachte, ich sehe eine Wiederholung des ersten Spiels von letzter Woche“, sagte der sportliche Leiter des EVL, Bernd Wucher. „Wir haben die entscheidenden Zweikämpfe verloren und die Tore zu leicht hergegeben. Wie wir ab dem zweiten Drittel dann zurückgekommen sind, war aber phänomenal.“
Wobei das Comeback der Islanders seinen Ursprung schon im ersten Abschnitt hatte. Lubos Sekula hätte nach einer Viertelstunde schon den Anschluss herstellen können, schoss aber den bereits am Boden liegenden EHC- Goalie Patrick Vetter an. Auf der anderen Seite verhinderte der überragende Varian Kirst bei einem Konter der Hausherren das fast schon sichere 3:0 gegen Martin Führmann. „Wir hätten uns über ein 0:3 im ersten Drittel nicht beschweren können,“ sagte Präsident Marc Hindelang. „Aber es ist der Charakter dieser Mannschaft, selbst bei schwerstem Gegenwind nicht umzufallen und weiter zu kämpfen. Dieses Herz ist heute belohnt worden. Darauf sind wir alle sehr stolz.“
Ein Schlüsselmoment war dabei sicher das Tor zum 2:1. 52 Sekunden vor der Pause fuhr Martin Sekera ungestört an der blauen Linie entlang und schlenzte die Scheibe in Richtung Tor, wo seine Mitspieler Vetter die Sicht nahmen. Der Torhüter reagierte zu spät, der Puck fiel zum Anschluss ins Netz und die Islanders waren wieder im Rennen.
Und wie. Im zweiten Durchgang spielten fast nur noch die Lindauer und schnürten den Favoriten phasenweise in dessen Drittel ein. Schon nach drei Minuten durften die knapp 300 mitgereisten, stimmgewaltigen Lindauer Fans erneut jubeln. Mit großem Einsatz eroberte sich Alex Katjuschenko hinter dem EHC Tor die Scheibe, brachte den Puck seitlich vor den Kasten, wo Michal Mlynek zum 2:2 einschoss. „Wir haben die Zweikämpfe gewonnen, die wir im ersten Drittel noch verloren haben“, sagte Sebastian Buchwieser. 



mannheimeradlerAdler Mannheim: 6:1-Sieg im dritten Match gegen Nürnberg


(DEL)  Nach zwei äußerst knappen Spielen zu Beginn der Serie gewannen die Mannheimer Adler das dritte Viertelfinalmatch gegen die Thomas Sabo Ice Tigers klar mit 6:1. Vor 13600 Zuschauern in der ausverkauften SAP Arena trafen Sinan Akdag, Matthias Plachta, Glen Metropolit, Marcus Kink, Frank Mauer und Danny Richmond - Patrick Reimer erzielte den Ehrentreffer der Gäste. Damit führen die Adler mit 2:1 Siegen in der Serie - vier Erfolge sind zum Halbfinaleinzug notwendig. Am Dienstag treffen beide Teams zum vierten Duell in Nürnberg aufeinander, Spiel fünf steigt am Freitag in Mannheim.
Nach zwei überlegen geführten Spielen gegen die Ice Tigers war klar, dass die Adler auch im dritten Viertelfinalduell gegen Nürnberg mit viel Tempo und Energie den Weg nach vorne antreten würden, um viel Druck und Schüsse auf das Tor von Jochen Reimer zu bringen. Schon in der zweiten Minute begannen Brandon Yip und Marcus Kink mit den ersten Chancen, den Nürnberger Keeper zu beschäftigen. In der fünften Minute musste Dennis Endras im Tor der Adler erstmals eingreifen, doch die Hausherren behielten das Heft in der Hand.
Den ersten Fehler leisteten sich die Gäste: Jochen Hecht und Sinan Akdag fuhren ohne weiteren gegnerischen Feldspieler vor Augen auf Reimer zu, Akdag versenkte den Puck zum 1:0 im Tor (9. Minute). Eine Minute später scheiterte Jon Rheault per Penalty an Keeper der Franken. Doch Matthias Plachta ließ sich nicht zwei Mal bitten, hatte nach genau vierzehn Minuten viel Platz und Zeit und traf zum 2:0. Nur 60 Sekunden später verkürzten die Gäste, Patrick Reimer erzielte das 2:1.
Im Mitteldrittel überstanden die Kurpfälzer zwei Mal nacheinander eine Zwei-Mann-Unterzahl (Pfostenschuss Klubertanz, 24.) und kamen dann mit viel Energie ins Spiel zurück. Richmond, Rheault (beide 26.) und Plachta (27.) vergaben hochkarätige Chancen, doch Glen Metropolit brachte am Torraum den Querpass von Marcus Kink zum 3:1 im Nürnberger Tor unter (28.). Und als die Ice Tigers kurz darauf, erneut in Überzahl, den erneuten Anschluss versuchten, zog Marcus Kink los und erzielte den vierten Mannheimer Treffer (30.). Noch im zweiten Drittel gaben die Unparteiischen einen Nürnberger Treffer wegen Schlittschuhkick nicht, Jochen Hecht scheiterte auf der anderen Seite nach einem 2:1-Konter noch einmal an Reimer.
Die Adler zeigten zu Beginn des letzten Drittels mit ein paar harten Checks, dass sie nicht in passive Ergebnisverwaltung abtauchen würden. Christoph Ullmann nutzte einen Fehler der Gäste hinter deren Tor zum Scheibengewinn, Frank Mauer nahm Ullmanns Pass und entschied das Match mit dem 5:1 zehn Minuten vor Schluss.



ehcredbullmuenchenWolfsburg schlägt München zum dritten Mal in Folge - Grizzlies gewinnen am Oberwiesenfeld mit 2:0

(DEL)  Auch im dritten Spiel der „best-of-seven“-Serie im Playoff-Viertelfinale gelang dem EHC Red Bull München kein Sieg. Die Mannschaft von Trainer Don Jackson unterlag gegen die Grizzly Adams Wolfsburg vor 4.294 Zuschauern mit 0:2 und verpasste damit, den Anschluss in der Serie wiederherzustellen, in der Wolfsburg nun 3:0 führt. Die Partie begann gleich mit einem Rückschlag. Daniel Polaczeck schloss einen Angriff mit einem satten Handgelenkschuss zur Führung für die Gäste ab (9.). Der zweite Abschnitt blieb trotz zahlreicher Chancen auf den Ausgleich für München torlos. Und auch in den letzten zwanzig Minuten kamen die Red Bulls zu keinem Treffer, obwohl das Team erneut beste Einschussmöglichkeiten hatte. Im Gegenteil: Die Grizzlies trafen in der 60. Spielminute durch Sebastian Furchner zur Entscheidung ins leere Tor. Die Red Bulls müssen nun vier Spiele in Folge gewinnen, um noch ins Halbfinale der DEL-Playoffs einzuziehen.
Mit viel Leidenschaft starteten beide Mannschaften am Sonntagnachmittag in das Match, kamen aber zunächst nicht zu zwingenden Möglichkeiten. Erst in der fünften Spielminute versuchte Matt Dzieduszycki EHC-Keeper Florian Hardy mit einem Rückhandschuss zu überwinden, der französische Nationaltorhüter konnte aber abwehren. Besser machte es vier Minuten später Aleksander Polaczek, als er mit einer Körpertäuschung die Münchner Hintermannschaft verwirrte und den Puck genau neben dem Pfosten einschlagen ließ (9.). Weniger Fortune hatte Francois Méthot mit seinem Schuss auf Wolfsburgs Goalie Felix Brückmann, der den Puck gerade noch abwehren konnte (17.). Mit dem Endspurt im ersten Abschnitt gab es nochmals beste Chancen auf beiden Seiten: Marco Rosa schloss eine Drei-auf-Eins-Situation ab, traf aber nur die Unterkante der Latte – der Puck sprang erst im Torraum wieder auf dem Eis auf (18.). Im direkten Gegenzug hämmerte Daniel Sparre den Puck gegen den Pfosten.
Richtig furios wurde die Partie im Mitteldrittel als die Red Bulls auf den Ausgleich drängten und zu einer Vielzahl an hochkarätigen Chancen kamen. Erst musste Hardy einen Versuch von Furchner abwehren, dann aber setzte Dominik Kahun zu einen schönen Solo an, an dessen Ende er auf den kurzen Pfosten zog und an Brückmann hängen blieb (24.). Ebenso fehlte Méthot das nötige Glück im Abschluss bei einem Alleingang, den er am langen Pfosten vorbei schoss (25.). Und auch im Slot hatte Méthot Pech, als er einen Dehner-Schuss abfälschte, Brückmann aber halten konnte (26.). Wolfsburg setzte immer mehr auf Konter und war fast durch Dzieduszycki erfolgreich, der den Puck an die Latte setzte (28.). Genauso groß war die Chance für Yannic Seidenberg: Der Stürmer ließ einen Wolfsburger Verteidiger aussteigen, schoss, doch Brückmann wehrte die Scheibe mit der Schulter ab (30.). Und selbst das vermeintlich leere Tor konnte der Schlussmann noch schützen: Einen Abpraller nach einem Schuss von Matt Smaby nahm Sparre volley aus der Luft, traf den Puck voll, doch Brückmann streckte sich im Spagat und parierte mit der Innenseite der Stockhand (31.). Dass es ohne weitere Tore in die Pause ging, lag auch an Alexander Barta, der einen Schuss abfälschte, der Puck aber Zentimeter am Pfosten vorbei rutschte (38.).
In den letzten zwanzig Minuten spielten nur noch die Isarstädter und setzten die Grizzlies dauerhaft in deren Drittel fest. Los ging es mit einem abgefälschten Schuss von Toni Ritter, bei dem die Scheibe am Tor vorbei schlitterte (43.). Und auch im Powerplay wollte es nicht mit dem Treffer klappen. Daryl Boyle zog von der blauen Linie ab, doch Jon DiSalvatore bekam den Puck auch im zweiten Nachsetzen nicht durch die Beine von Brückmann (46.). Wolfsburg kam erst nach einem Überzahl-Spiel nach zehn Minuten voll im letzten Drittel an, konnte aber keine zwingende Chance kreieren: Lediglich einen Schuss von Armin Wurm musste Hardy abwehren (53.). Zum Ende wurde es für beide Teams ein Kampf gegen die schweren Beine: Michael Wolf kam mit viel Tempo ins gegnerische Drittel, brachte den Puck aufs Tor, doch Brückmann wehrte sowohl den ersten als auch den zweiten Schuss von Daryl Boyle ab (57.). Nachdem Michael Wolf den Puck in der letzten Minute gegen den Außenpfosten schoss, konterte Sebastian Furchner und traf ins Tor, das Hardy zu Gunsten des sechsten Feldspielers verlassen hatte, zum 0:2. Nun müssen die Red Bulls vier Spiele in Folge gewinnen, um noch ins Halbfinale einzuziehen. 
Es folgt Spiel vier der Playoff-Serie in Wolfsburg (17. März, 19.30 Uhr, EisArena, live auf Radio Oberwiesenfeld). Das nächste Heimspiel der Münchner gegen Wolfsburg findet, bei einem Sieg der Red Bulls in Wolfsburg, am kommenden Freitag, 20. März, um 19.30 Uhr statt. Eintrittskarten zu dieser Begegnung und zu möglichen weiteren Playoff-Heimspielen des EHC sind im Internet (www.muenchenticket.de), über die Tickethotline 089/54818181 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Die Eintrittskarten gibt es auch im Ticket Center direkt neben dem Olympia-Eisstadion (Öffnungszeiten: Mittwoch und Donnerstag von 15.00 bis 19.00 Uhr | an Heimspieltagen drei Stunden vor Spielbeginn).



ehcbaerenneuwiedZwei Punkte für den Sonderzug – Neuwieder Bären gewinnen auch bei den Saale Bulls / EHC setzt sich mit 4:3 nach Penaltyschießen durch


(OLM)  Halle war eine Reise wert - und das in vielerlei Hinsicht. Der EHC Neuwied hat auch das „Rückspiel“ bei den Saale Bulls weniger als 24 Stunden nach dem 5:0 auf heimischem Eis gewonnen. Die Bären setzten sich in Halle nach einem packenden Spiel mit 4:3 (1:1, 1:1, 1:1) nach Penaltyschießen durch. Rund 400 Fans hatten Neuwied im Sonderzug zu den Bulls begleitet, die ihrerseits die Fans am Bahnhof abholten und den ganzen Abend über gemeinsam eine große Eishockeyparty feierten unter dem Motto „Eishockeyfans gegen Gewalt“.
„Ich versuche es mal ganz sachlich zu betrachten: Das war ein fantastisches Eishockeyspiel“, sagte EHC-Trainer Arno Lörsch nach intensiven 65 Minuten plus Penaltyschießen. Gleich zwei Mal waren die Bären in Führung gegangen, Halle konnte jeweils noch im gleichen Drittel ausgleichen. Dem 1:0 für den EHC durch Daniel Niestroj ließ Philipp Gunkel nur vier Minuten später den Ausgleich folgen (15.). Ähnlicher Spielverlauf auch im zweiten Drittel: Brian Gibbons traf zum 2:1 (21.), sechs Minuten später war die Partie nach Gunkels zweitem Treffer wieder ausgeglichen (27.).
Im letzten Drittel schien das Pendel dann jedoch in Richtung der Gastgeber auszuschlagen, die vor 1463 Zuschauern erstmals in Führung gingen: Georg Albrecht traf früh im letzten Abschnitt zum 3:2 (41.). „Da haben wir defensiv einfach nicht aufgepasst“, ärgert sich Lörsch, dessen Team ansonsten mit höchster Konzentration zu Werke ging. Ein Fehler, dem Neuwied bis zur vorletzten Minute hinterherlief. Halle hatte in einem hochklassigen und dennoch äußerst fairen Spiel mit insgesamt nur sechs Strafminuten gerade eine Unterzahlsituation unbeschadet überstanden, da nahm Lörsch EHC-Keeper Björn Linda für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis. Und tatsächlich traf Dennis Schlicht im dritten Nachschuss zum im Bärenlager frenetisch umjubelten 3:3-Ausgleichstreffer (59.).
In der Verlängerung gaben beide Teams zunächst etwas mehr als zwei Minuten Vollgas. Als jedoch kein Treffer gelingen wollte, nahmen sich beide Mannschaften spürbar zurück, um die Entscheidung im Penaltyschießen zu suchen. „Ich wusste: Im Penaltyschießen haben wir eine gute Chance“, sagte Lörsch. „Und wir wollten nach dem späten Ausgleich natürlich auch unbedingt den zweiten Punkt mitnehmen.“
Nachdem auf beiden Seiten mit Matt Abercrombie und Dominik Ochmann die ersten Schützen getroffen hatten, sollte der finale Siegtorschütze Josh Rabbani heißen. Sein Treffer brachte Neuwied in Führung, Halles Philipp Gunkel und Troy Bigam scheiterten dagegen an Bärenkeeper Björn Linda, der zum besten Neuwieder Spieler gewählt wurde. Der Rest war eine riesengroße Party der Bärenfans mit dem Team.
„Die Atmosphäre war unbeschreiblich“, schwärmte auch Lörsch. Die Halle-Fans hatten nicht nur gemeinsam mit weiteren Fans etwa aus Leipzig und Kassel die Neuwieder Fans am Bahnhof abgeholt und waren in einem großen Fanmarsch durch die Stadt gezogen. Die Bulls erwiesen sich auch im Stadion als großartige Gastgeber. So konnte etwa EHC-Stadionsprecher Fabian Illigens auf dem Eis das Team der Bären vorstellen. Das Spiel unterstrich eindrucksvoll: „Wir sind alle Eishockeyfans“ ist nicht nur ein gerne gesungener Slogan - er wurde an diesem Abend auch von allen Fanlagern gelebt. „Ein perfekter Abend“, sagte der EHC-Trainer. „Deshalb habe ich den Jungs jetzt auch bis Dienstag freigegeben. Die sollen es mal richtig krachen lassen.“ Sprachs, und stürzte sich mit seinem Team ins Getümmel des Sonderzuges - an einem Abend, der mit der Abfahrt des Sonderzuges in Halle um 23 Uhr noch lange nicht vorbei war. 



tornadonieskyTornados Niesky wieder Sieger der Sportlerumfrage - Hubertus Noll für sein ehrenamtliches Engagement geehrt

(OLO)  Im Rahmen des diesjährigen Sportlerballs am Sonnabend, den 14.03.2015 wurden die Sieger der Sportlerumfrage 2013, die von der Sächsischen Zeitung und dem Oberlausitzer Kreissportbund bereits zum 21. Mal durchgeführt wurde, geehrt.
In der Kategorie „Populärste Mannschaft“ gewannen zum 6. Mal in Folge die Tornados des ELV Niesky. Die 1. Männermannschaft des ELV belegten mit 1.766 Stimmen Platz 1, gefolgt von den Hockeyspielerinnen des HC Niesky (1.576 Stimmen) und den U18-Leichtathletinnen des LSV Niesky (807 Stimmen).
Es ist eine schöne Tradition im Rahmen dieser Veranstaltung verdienstvolle Funktionäre für ihr ehrenamtliches Engagement zu ehren. In diesem Jahr zählte auch ein langjährig ehrenamtlich Tätiger des ELV zu den Ausgezeichneten. Er ist ein Mann der 1.Stunde! Seit der Gründung des Eislaufvereins im Jahr 1994 ist Hubertus Noll ein aktives Mitglied des Vereins. Von 1994 bis 2004 arbeitete er im Vorstand des ELV mit. Dabei war er unter anderem für den Einlass und die Sicherheit im Eisstadion zu ständig. Er leistete stets zuverlässig und ohne großes Aufsehen seine Arbeit und löste unkompliziert Aufgaben und Probleme. Auch als Herr Noll vor 10 Jahren die Position im Vorstand niederlegte, blieb er eng mit dem Verein verbunden. Er stand mit Rat und Tat weiter den Verantwortlichen zur Seite. Er half oft in Notsituationen und war und ist bis heute das Verbindungsglied zur Stadtverwaltung. Vor 6 Jahren übernahm Hubertus Noll die Organisation und Durchführung des Vereinsstammtisches. Dies ist in den vergangenen Jahren zu einem festen Bestandteil der Vereinsarbeit geworden.
Für seinen unermüdlichen Einsatzbereitschaft und seine jahrzehntelange Arbeit in und für den Eislaufverein Niesky wurde Herr Noll bei der diesjährigen Sportgala geehrt.



ratingenSpiel, Satz und Sieg für den EHV Schönheide gegen die Ratinger Ice Aliens

(OLM)  Aliens-Trainer Alexander Jacobs kam in der Pressekonferenz zum Spiel ohne Umschweife zum Thema und beglückwünschte den souveränen Pokalsieger EHV Schönheide zu seinem verdienten Sieg in Ratingen. Seine Aliens spielten 30 Minuten gut mit, gaben dann aber die Partie gegen clevere Wölfe aus dem Erzgebirge aus der Hand. Letztendlich verloren die Außerirdischen, aller-dings zwei bis drei Tore zu deutlich, das Spiel gegen ihre starken Gäste mit 3:8 (1:2; 1:4; 1:2).
In den ersten zwanzig Spielminuten standen sich zwei gleichwertige Teams gegenüber. Auch nachdem Ratingens Keeper Richard Steffen in der dritten Minute der Begegnung ein Schlagschuss aus der Fanghand zum 1:0 über die Torlinie sprang, verlangten die rot-weißen Gastgeber ihren Gästen anschließend mit ihrer intensiven, körperbetonten Spielweise erst recht einiges ab.  
Eine zweiminütige Strafzeit der Wölfe nutzte Marvin Moch knapp eine Minute nach der Führung des EHV, angespielt über Jan Philipp Priebsch und Kevin Wilson, um den 1:1-Ausgleich zu erzielen.
Obwohl RIA-Goalie Richard Steffen seinen „Ausrutscher“ mit einigen spektakulären Paraden während des Drittels wiedergutmachte, hatte er in der 18. Minute jedoch beim 1:2 der Wölfe keine Abwehrchance.
Direkt nach der Pause versuchte Marvin Moch den gegnerischen Schlussmann ohne Erfolg mit einem schönen „Bauerntrick“ zu überlisten. Benjamin Musga, Teemu Koskinen sowie Kevin Wilson schlossen danach noch in Richtung des Schönheider Tors ab, aber der Ausgleich fiel erst, als Aliens-Stürmer Jan Nekvinda in der 34. Minute „tief ging“ und den vor dem Tor in Lauerstellung liegenden Dustin Schumacher anspielte, der „trocken“ mit High Speed aus kurzer Distanz zum 2:2 vollstreckte. Ab der 35. Spielminute vollzog sich aber die für Ratingen unheilvolle Spielwende mit der erneuten 2:3-Führung des Gegners. Genau in einer darauf folgenden Sturm- und Drangphase der Aliens konterten die Wölfe geschickt und erhöhten ihren Vorsprung in der 48. Minute „eiskalt“ auf 2:4. Eventuell wäre das Spiel hier noch nicht entschieden gewesen, aber zwei kurz vor Drittelende gegen die Ratinger ausgesprochene Strafen ebneten den Weg für das fünfte bzw. sechste Tor des Gegners, der seinen Vorteil 25 bzw. 4 Sekunden vor Drittelende gnadenlos konsequent ausnutzte.
Das letzte Drittel spielten die Gäste unaufgeregt, auch wenn es zwischenzeitlich noch zu kleineren Auseinandersetzungen kam, herunter, wobei sie zwei weitere Tore – bei einem Ratinger Treffer durch Jan Nekvinda (50. Minute) – erzielten. 
Insgesamt war es, trotz des Ergebnisses, ein über weite Strecken gutes Spiel der Aliens, allerdings gegen eine Schönheider Mannschaft, die wegen ihrer läuferischen sowie technischen Qualitäten insgesamt das etwas stärkere Team war – der Pokalsieg ist also eindeutig kein Zufall.
Zur „virtuosen“ Schiedsrichterleistung könnte man noch etwas anmerken, aber das inbrünstige Dankgefühl der Ratinger Fans, die sich mit „Ein Hoch auf unsere Schiedsrichter!“ oder „Schiedsrichter, du hast die Tore gemacht!“ freundlich-ironisch von den Unparteiischen verabschiedeten, soll hier genügen.      



towerstarsravensburgRavensburg Towerstars erleben böse Heim-Überraschung

(DEL2)  Die Frankfurter Löwen liegen der „best of seven“ Viertelfinalserie jetzt mit 2:0 in Front. Waren die Towerstars am Freitag auf fremdem Eis beim 2:4 durchaus nahe am Erfolg, gab es ausgerechnet vor heimischen Rängen gegen die perfekt eingestellten und abgebrühten Hessen nichts zu ernten.
An sich starten die Towerstars vor 3212 Zuschauern selbstbewusst und zielstrebig in die Partie. Das Team von Trainer Daniel Naud, das auf die verletzten Christian Rohde sowie auf Verteidiger Pat Baum verzichten mussten, nahmen das gegnerische Tor in den ersten fünf Minuten mächtig unter Beschuss. Vor allem lag die Führung während einer Überzahlsituation nach drei Minuten in der Luft. Doch wo immer die Towerstars Scharfschützen auch hinschossen, war eine gegnerische Schlägerkelle oder meist Löwen-Keeper Antti Ore im Weg. Der Rückschlag kam nach knapp sieben Minuten. Radek Krestan musste wegen Stock-Checks auf die Strafbank, die fällige Überzahl nutzten die Gäste eiskalt. Der Distanzschlenzer flitzte am weitgehend sichtlosen Matthias Nemec vorbei ins linke Eck, 0:1.
Die Towerstars reagierten verunsichert, sie hingen danach mächtig in den Seilen. Durch die Probleme in der eigenen Zone und die damit verbundene Zurückhaltung beim Spielaufbau wollte nach vorne auch keinerlei offensiver Druck aufkommen. Auffallend war auch, dass sich Frankfurt perfekt auf die erste Ravensburger Sturmreihe eingestellt hatte. Die Einzelaktionen und Soloversuche von Brian Roloff oder Austin Smith verpufften meist schon kurz nach der blauen Linie. Gerade als sich die Towerstars in der Schlussphase des ersten Drittels wieder etwas mehr an Torchancen erarbeitet hatten, setzte es die nächste Strafzeit. Diesmal traf es Roloff wegen Beinstellens und mit Justin Kirsch nutzten die Gäste die Gunst der Stunde erneut konsequent aus und lagen bis zur ersten Pause mit 2:0 in Front.
Die Hoffnung, die Towerstars könnten den verkorksten Startabschnitt über die Pause abhaken und sich taktisch neu einstellen, erhielt schon nach 50 Sekunden den derben Dämpfer. Löwen Routinier und Topscorer Richard Mueller spazierte zielstrebig durch das Ravensburger Drittel, umkurvte Nemec und schob zum 0:3 ein. Auch danach lief in keiner der Towerstars Sturmreihen etwas Nennenswertes zusammen und Clarke Breikreuz versetzte den Towerstars samt Fans auf den Rängen nach 29 Minuten den nächsten Stich ins Play-off Herz. Immerhin: In der Schlussphase des zweiten Abschnitts tauchten die Ravensburger Cracks wieder deutlich häufiger vor dem Löwen Tor auf, doch entweder kamen die Schüsse zu ungenau oder waren sichere Beute von Antti Ore.
Der Schlussabschnitt: Die Towerstars versuchten noch einmal einen höheren Gang einzulegen und wurden in der 48. Minute dafür auch belohnt.  Eine blitzsaubere Kombination über vier Stationen kam am langen Pfosten zu Alex Levitt, der nur noch die Kelle hinhalten musste. Das 1:4 sorgte durchaus für neue Hoffnung und dass die Gäste danach prompt mit einer Strafzeit reagierten, zeugte doch von leichter Nervosität. Chancen auf den zweiten Treffer gab es zu Hauf, doch an Ore gab es keinen Weg vorbei. In der 10. Minute wurden alle Hoffnungen auf ein Comeback in diesem Spiel dann vollends zerschlagen. Als sich die erfolglose Ravensburger Powerplay-Formation nach einem Puckverlust im gegnerischen Drittel für einen fliegenden Wechsel statt der Rückwärtsorientierung entschied, besorgte Breitkreuz in Unterzahl mit dem 1:5 die weitgehende Entscheidung. Die weiteren zwei Treffer der Gäste waren danach genauso nur von statistischem Wert, wie das 2:7 durch Alex Leavitt eineinhalb Minuten vor Schluss. 
Towerstars Coach Daniel Naud war nach dem Spiel bitterböse enttäuscht. „Heute hat keiner einzelner Spiele gemerkt, dass wir inzwischen Play-off spielen“, sagte er.
Am Dienstag findet die Serie in Frankfurt ihre Fortsetzung. Dann muss eine ordentliche Leistungssteigerung her, will man am Freitag in eigener Halle nicht den ersten Frankfurter Matchbällen gegenüber stehen.



starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim: Déjà-vu in Spiel 2 gegen Bremerhaven

(DEL2)  Ein déjà-vu ist ein Fehler in der Matrix, so wird es Keanu Reeves als Neo im gleichnamigen Film beschrieben. Für die Starbulls Rosenheim war das déjà-vu im zweiten Spiel der Best-of-sevenViertelfinalserie der DEL2 gegen die Fischtown Pinguins aber bittere Realität. Das gleiche Ergebnis, wieder in die Overtime, und wieder das schlechtere Ende für Rosenheim. Die Starbulls haben auch Spiel zwei mit 2:3 nach Verlängerung verloren, diesmal zuhause. Das Spiel fing schon mit einer Schrecksekunde an. Tim Kunes wurde beim Aufwärmen von einem Puck im Gesicht getroffen und musste in der Kabine behandelt werden, sogar ein Zahnarzt musste kommen. Spielen konnte er dennoch. Den besseren Start erwischten aber die Pinguins, allerdings erst im zweiten Drittel. Nach einem flotten ersten stand es noch 0:0, 30 Sekunden nach Wiederanpfiff traf dann Brendan Cook zum 1:0.
Gut für die Starbulls, dass Kunes doch aufs Eis konnte, er schoss den Ausgleich zum 1:1in Überzahl. Das Unentschieden hielt aber nur etwas mehr als drei Minuten, Bremerhaven erhöhte durch den Treffer von Tim Miller auf 2:1. Ein Tor, das noch für Ärger sorgte: „Für mich ist dem zweiten Gegentor ein ganz klares Icing vorausgegangen“, sagte Starbulls-Trainer Franz Steer nach dem Spiel. Rosenheim blieb aber gut im Spiel und kam abermals zum Ausgleich, in der 35. Minute besorgte Stephan Gottwald das verdiente 2:2.
So stand es auch nach 60 Minuten. Dazwischen? Ein Rosenheimer Pfostentreffer und ein vergebener Penalty. Tyler McNeely war gelegt worden und verletzte sich dabei, darum trat Stephen Schultz an, der aber scheiterte. „Die Jungs haben bravourös gekämpft und alles getan. Das Einzige, was ich ihnen vorwerfen kann, ist, dass wir unsere Chancen nicht genützt haben“, haderte Steer mit der Chancenverwertung.
Besser machten es die Fischtown Pinguins. Zwar hatte Rosenheim auch in der Verlängerung gute Chancen, ein Treffer gelang aber nicht. Nach knapp 10 Minuten in der Overtime nutzten die Pinguins die zuvor vergebenen Möglichkeiten der Rosenheimer zum eigenen Game-winninig-Goal. Diesmal war es Brock Hooton, der einen Schuss abfälschte und an Starbulls-Goalie Timo Herden zum entscheidenden 3:2 vorbeilenkte. Damit stehen die Starbulls natürlich unter Druck. In der Serie liegen sie 0:2 Spiele hinten. Aber sie stehen noch nicht mit dem Rücken zur Wand. Schon am Dienstag könnten sie sich mit einem Auswärtssieg das Rebreak holen und dann zuhause die Serie wieder ausgleichen. Möglich ist alles, denn eines ist bisher deutlich geworden. Die Starbulls Rosenheim und die Fischtown Pinguins begegnen sich in dieser Viertelfinalserie auf Augenhöhe. Das nächste Aufeinandertreffen ist am Dienstag, Spielbeginn ist um 20:00 Uhr. Das nächste Heimspiel ist kommenden Freitag um 19:30 Uhr im Rosenheimer Kathrein Stadion.



rostockpiranhasRostocker EC: Es war Freitag, der 13. ....

(OLN)  Am vergangenen Freitag machten sich die Piranhas auf den Weg nach Hannover zum dritten Spiel des Halbfinales der Oberliga Nord. Der Gegner wiederum die Hannover Indians. 
Kämpferisch gestimmt liefen die Raubfische vor großer Kulisse auf. Im Stadium waren fast 3000 Zuschauer, die die heimische Mannschaft sehr lautstark anfeuerten. 
Das erste Drittel war geprägt von einem schnellen Angriffsspiel der Piranhas. Doch obwohl die Torchancen eindeutig zugunsten der Raubfische ausfielen, gelang es ihnen nicht, erfolgreich abzuschließen.
Mit Stand 0:0 ging es in das zweite Drittel. Trotz Gegenwehr erzielten die Indians jetzt drei Tore. Federführend ihr Stürmer Andre Gerartz.
Im letzten Drittel machte sich nun deutlich die größere Professionalität und zahlenmäßige Überlegenheit der Gastgeber bemerkbar. Bei den Piranhas fehlten verletzungsbedingt Philip Labuhn und Marcel Kryzyk. Jeder Fehler in der Abwehr wurde von den Hannoveranern ausgenutzt und so gelangen ihnen drei weitere Treffer. Hervorzuheben an dieser Stelle ist der unermüdliche Einsatz von unserem Goalie Tobias John, welcher doch den ein oder anderen Treffer der Indianer verhinderte. Leider war es den Raubfischen trotz großer Bemühungen nicht vergönnt, wenigstens einen Ehrentreffer mit nach Hause zu bringen. Mit Stand 6:0 war dann dieses Spiel beendet,
Herzlichen Dank gilt den ca. 30 Rostocker Fans, die ihre Raubfische zum letzten Auswärtsspiel der Saison begleitet haben.
Die Hannover Indians stehen nun im Finale der Oberliga Nord und treffen hier im Modus best-of-three auf die Hannover Scorpions, welche ihrerseits die Falken aus Braunlage aus dem Turnier warfen.

Und noch einmal in die Schillingallee...
Am kommenden Sonntag, den 22.03.2015 findet zur gewohnten Futterzeit das Abschiedsspiel der Saison statt. Gegner ist an diesem Abend das Team des ECC Preussen aus Berlin. Diese Mannschaft ist Sieger ihrer Regionalliga und steht derzeit im Landesliga Kampf um den Aufstieg.
Nach Abpfiff haben alle Zuschauer die Möglichkeit, ein letztes Mal in dieser Saison, Spieler und Trainer anzufeuern. Nach dem Spiel besteht die Möglichkeit, sich auch persönlich zu verabschieden, noch das eine oder andere Autogramm zu " erhaschen " oder einfach einen kleinen Plausch mit den Spielern zu halten.
Also auf...ein letztes Mal vor der Sommerpause... in die Schillingallee....



selberwoelfeSelber Triumph-Marsch ins Viertelfinale

(OLS)  Die "Wölfe" fertigen den EHC Klostersee mit 4:0 ab und ziehen in die nächste Play-off-Runde ein. Die knapp 2200 VER-Fans feiern ihre Mannschaft mit stehenden Ovationen.
Die letzte Schlacht ist geschlagen. Nach fünf Spielen mit insgesamt 306 Strafminuten, einigen verletzten Spielern und Fanausschreitungen ist die Play-off-Serie zwischen dem VER Selb und dem EHC Klostersee seit Sonntagabend Geschichte. Nach der 1:3-Heimniederlage zum Auftakt zogen die "Wölfe" mit vier Siegen in Serie letztlich doch noch souverän in die nächste Runde ein. "Wir wollten heute unbedingt gewinnen und nicht mehr nach Grafing fahren", strahlte VER-Trainer Cory Holden nach dem gestrigen 4:0-Erfolg. Doch auch Gästecoach Andzejs Mitkevics musste sich nicht grämen. "Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Wir haben tapfer versucht, in dieser Serie dagegenzuhalten."
Die Hausherren, bei denen Schiener den gesperrten Geisberger in der ersten Reihe vorzüglich vertrat , setzten im ersten Drittel auf kontrollierte Offensive und wollten in keine Konter laufen. So dauerte es sechs Minuten bis zur ersten guten Möglichkeit für die "Wölfe". Nach Pass von Heilman kam Pauker in gute Schussposition, schlug aber über den Puck. Dasselbe Problem hatte im Gegenzug Tuomainen. Seine erste richtige Prüfung bestand EHC-Keeper Morczinietz in der elften Minute gestellt, als Schmid einen Schlagschuss vom Stapel ließ. Drei Minuten später war Morzinietz aber geschlagen. Schütt, der gegen seinen Ex-Verein besonders gerne trifft, zog aus dem Hinterhalt und leicht verdeckt ab, und der Puck lag im Netz.
In einem bis dahin erstaunlich fairen Spiel gab es kurz vor und nach der Drittelpause die ersten Strafzeiten für die "Wölfe". In Unterzahl gab es nun auch einiges an Arbeit für VER-Keeper Suvelo. Auch bei Fünf gegen Fünf sahen sich die Hausherren kurz in die Defensive gedrängt, konnten sich aber schnell wieder befreien - und trafen zur rechten Zeit. Nach starker Vorarbeit von Schiener hatte Piwowarczyk freie Schussbahn und ließ Morczinietz keine Abwehrchance. Und als Schadewaldt in der 38. Minute zum 3:0 traf, hatten die "Wölfe" ihre dezimierten Gäste nun endgültig müde gespielt.
Im Schlussabschnitt war es ein Schaulaufen der Selber, die durch Mudryk schnell auf 4:0 erhöhten und noch zahlreiche Chancen ungenutzt ließen. Die Selber Fans schalteten schon lange vor der Schlusssirene in den Feiermodus um. Zunächst hüpfte die ganze Halle, dann stimmten die Anhänger den Triumph-Marsch aus Aida an. Die Freude und Erleichterung war förmlich zum Greifen. Andreas Pöhner

Nächster Gegner: Regensburg oder Bayreuth
Auf welche Mannschaft der VER Selb im Viertelfinale der Aufstiegs-Play-offs zur DEL2 trifft, hängt vom Ausgang der Serie zwischen dem EV Regensburg und dem EC Peiting ab. Setzt sich Regensburg durch, kommt es ab 27. März zu folgenden Begegnungen in Runde zwei: VER Selb - EV Regensburg, EHC Freiburg - EHC Bayreuth. Kommt der EC Peiting eine Runde weiter, lauten die nächsten Paarungen so: EHC Freiburg - EC Peiting, VER Selb - EHC Bayreuth. Das aber steht nicht vor Mittwochabend fest. Mindestens solange läuft die Serie zwischen Regensburg und Peiting. Nach vier Spielen steht es 2:2. Weil die Dounauarena wegen einer anderweitigen Veranstaltung gestern belegt war, findet Spiel fünf erst am heutigen Montag (20 Uhr) in Regensburg statt. Spiel sechs geht am Mittwoch (19.30 Uhr) in Peiting über die Bühne. Sollte dann noch keine Mannschaft vier Siege auf ihrem Konto haben, fällt die Entscheidung in Spiel sieben am Freitag in Regensburg.



rebels-stuttgartHappy End für die Stuttgart Rebels

(RLSW)  Am vergangenen Freitag stand für die Stuttgart Rebels das entscheidende dritte Spiel der Play-Down-Runde gegen gegen den Schwenninger ERC an. Man hatte sich für dieses Spiel viel vorgenommen und konnte mit einem letztlich klaren 7:3-Erfolg die Saison zu einem Happy End bringen. Damit war vor dem Anpfiff in dieser Deutlichkeit nicht zu rechnen, konnten die Gäste aus dem Schwarzwald doch sage und schreibe 21 Spieler aufbieten. Pavol Jankovic seinerseits musste auf die Stammspieler Tim Becker, Sebastian Meindl, Florian Glaswinkler und Christian Pratnemer verzichten und ergänzte den Kader mit 3 Spielern aus der Landesligamannschaft. Dass für beide Teams eine Menge auf dem Spiel stand war zu Beginn deutlich zu spüren. Die Gäste begannen deutlich verhaltener als in den beiden voran gegangenen Duellen, die Rebels konnten sich zwei Mal im gegnerischen Drittel festsetzen, eine große Torgefahr konnte allerdings vorerst nicht ausgestrahlt werden. Nach sechs gespielten Minuten war es dann Adam Skyora, der hinter dem Schwenninger Gehäuse herum kurvte und die Scheibe am verdutzten Benjamin Tabor im Gästegehäuse vorbei einschob. Im Bemühen dem Spiel nun ihren eigenen Stempel auf zu drücken offenbarten sich auf Seiten der Gäste immer wieder Lücken im Abwehrverbund, welche die Rebels nun weidlich zu nutzen verstanden. Jonas Mauch und Miroslav Hudak konnten in der Folgezeit einen deutlichen Vorsprung herausschießen, den schließlich Daniel Blankenburg mit zwei Big Saves unmittelbar vor der ersten Pausensirene untermauern konnte. Das zweite Drittel begann gleich mit einem Paukenschlag, bereits nach 25 Sekunden gelang erneut Miroslav Hudak der Ausbau der Führung. Die Rebels hatten nun ihre beste Phase konnten Spiel und Gegner kontrollieren und zur Spielmitte zwei Mal in numerischer Überlegenheit das Zwischenergebnis zur vor Spielbeginn nicht zu erwartenden 6:0-Führung ausbauen. Seinen Einstand in der ersten Mannschaft konnte in dieser Phase auch Dennis Wanner feiern, der ein sehr solides Debüt absolvierte. Von etwa 25 Fans des Schwenninger DEL-Teams trotz des klaren Rückstandes weiterhin angefeuert gaben sich die Fire Wings trotz der vermeintlich aussichtslosen Lage noch nicht geschlagen und konnten bis zur 42. Spielminute mit zwei Treffern für leichtes Unbehagen auf Stuttgarter Seite sorgen. Trotz zahlreicher Versuche gelang es ihnen allerdings nicht den Rückstand weiter zu verkürzen. Eric Strieska war es dann in der 52. Spielminute, der das Spiel mit einem beherzten Break endgültig zu Gunsten der Gastgeber entschied. Der dritte Gegentreffer der Gäste war nur noch Ergebniskosmetik, am Ende konnten die Rebels zusammen mit ihren Fans den erfolgreichen Klassenerhalt feiern. In den letzten und entscheidenden drei Saisonspielen konnten die Rebels noch einmal an die teilweise überragenden Leistungen aus der Vorrunde anknüpfen und den Fans, Verantwortlichen und nicht zuletzt für sich selbst einen versöhnlichen Saisonabschluss bereiten.



troisdorfdynamiteTroisdorf vermiest Herford die Aufstiegsparty / Nachwuchsgoalie Lucas Haack mit starker Leistung  beim 3:1-Sieg gegen den Meister – Besondere Zuschaueraktion lockt bei den letzten beiden Heimspielen der Saison

(NRWL)  Der EHC Troisdorf ist wahrlich kein freundlicher Gast, den man sich auf eine Party einlädt. Dies zumindest dürfte seit vergangenem Freitag die einhellige Meinung beim Herforder EV sein. Dort hatte man sich das alles ganz toll vorgestellt: Den Meistertitel wie auch den Aufstieg in die Regionalliga West bereits in der Tasche, wollten die Ice Dragons eine große Sause feiern und natürlich auch im 18 Heimspiel in Folge unbesiegt bleiben. Einem ausgelassenen Abend und einem Sieg vor rund 1000 Zuschauern stand also nichts im Wege. Bis auf den EHC Troisdorf! Das Team von André Koslowski siegte beim frischgebackenen NRW-Liga-Meister mit 3:1 (1:0, 0:1, 2:0) und bescherte Herford die erste Heimniederlage nach insgesamt 460 langen Tagen.
Schon im Vorfeld hatten die Dynamites deutlich gemacht, dass sie keinesfalls nur zum gratulieren nach Herford reisen wollen. Dass der EHC wirklich zum Partyschreck wurde, konnte im Vorfeld allerdings wirklich keiner ahnen. Auch nicht, dass es insbesondere Lukas Haack war, der den Ice Dragons einen Strich durch die Rechnung machte und dem HEV die Aufstiegsparty gewaltig vermieste. Der Nachwuchstorhüter machte eine klasse Partie und wurde am Ende zu recht zum besten Spieler auf Troisdorfer Seite gewählt. Er wird bis Saisonende Dominik Liesenfeld zwischen den Pfosten vertreten, der sich das Außenband im Fußgelenk gerissen hat und nun erst einmal länger ausfällt.
Schon im ersten Drittel bewies Haack, dass auf ihn zu 100 Prozent Verlass ist. Insgesamt 21 Herforder Schüsse wehrte der junge Schlussmann ab und brachte die Offensive der Dragons ein ums andere Mal förmlich zur Verzweifelung. Und weil es schließlich Tobias Müller Mitte des Drittels besser machte, als die Stürmer des Gastgebers, ging es mit einer knappen 1:0-Führung aus Troisdorfer Sicht in die erste Pause.
Im zweiten Spielabschnitt machte sich der EHC dann das Leben vor allem mit zahlreichen Strafzeiten selber schwer. Gleich siebenmal mussten in den zweiten 20 Minuten Troisdorfer Spieler in der Kühlbox Platz nehmen. Diese numerische Überlegenheit nutzte Herford aus und schaffte es schließlich auch zumindest einmal den starken Lucas Haack zu überwinden. Beim Stand von 1:1 ging es also ins Schlussdrittel.
Im letzten Drittel machte nun wieder Troisdorf das Tempo und setzten das Herforder Tor unter Dauerbeschuss. Schon zu diesem Zeitpunkt wurde es in der Halle hörbar ruhiger. Als schließlich Alexander Richard mit seinem Treffer zum 2:1 die Gäste erneut in Führung brachte, verstummten die rund 1000 Herforder Partygäste fast gänzlich und lediglich die circa 20 mitgereisten Dynamites-Fans waren zu hören. Dies änderte sich auch nicht, als Lukas Kürten rund acht Minuten vor dem Ende die Aufstiegsparty endgültig sprengte. Nach Zuspiel von Tobias Müller und Daniel Kolvenbach markierte der EHC-Stürmer das 3:1 und sicherte seiner Mannschaft so den Dreier.
„Der Sieg war mehr als verdient“, bilanzierte André Koslowski nach der Partie und freute sich insbesondere über die Leistung seiner Torhüters: „Lukas hat am heutigen Erfolg entscheidenden Anteil. Ich bin jetzt schon gespannt, wie seine sportliche Entwicklung weiter verlaufen wird.“ Am Ende nutzte der EHC-Coach dann aber doch die Gelegenheit und gratulierte dem Gegner zum Titel: „Herford war diese Saison nicht unbedingt die bessere, aber auf jeden Fall die konstanter spielende Mannschaft. Von daher haben die Ice Dragons den Aufstieg und auch die Meisterschaft zu recht gewonnen“, betonte Koslowski und freute sich zumindest darüber, dass sein Team als einzige Mannschaft in der Liga eine ausgeglichene Bilanz gegen den Meister aufzuweisen hat. Warum es für den EHC Troisdorf am Ende nicht ganz gereicht hat, liegt für den Bandenchef auf der Hand: „Unsere Qualität ist hoch, aber uns fehlen einfach noch die Konstante und etwas Cleverness.“
Für die noch ausstehenden Heimspiele am 20. März (20 Uhr, Paderborn) und 27. März (20 Uhr, Moers) erhofft sich Koslowski eine ähnlich starke Leistung von seinem Team wie beim 3:1-Erfolg in Herford. Zumal die Troisdorfer Verantwortlichen bei beiden Partien auf zahlreiche Zuschauer hoffen, schließlich hat man eine ganz besondere Aktion gestartet: Alle Dauerkartenbesitzer der Kölner Haie, erhalten bei den zwei Troisdorfer Heimspielen freien Eintritt. Und da die KEC-Spieler bekanntlich schon im Sommerurlaub sind, wäre es natürlich klasse, wenn der eine oder andere Haie-Fan den Weg in den Troisdorfer Icedome findet, um ausnahmsweise mal die Dynamites anzufeuern. 



loewenwaldkraiburgHalbfinal-Aus für die „Löwen“ Waldkraiburg

(BYL)  Der große Traum des EHC Waldkraiburg, nach sieben Jahren wieder ins Finale um die Bayerische Meisterschaft einzuziehen, ist ausgeträumt. Im entscheidenden letzten Halbfinalspiel der „Best-of-Three“-Serie gegen den EV Lindau mussten sich die „Löwen“ am Sonntag geschlagen geben. Nach einem starken ersten Drittel drehten die „Islanders“ im mittleren Durchgang das Spiel und gewannen am Ende mit 3:2 und entschieden damit die Serie mit zwei Siegen für sich.
In Sachen Euphorie hätten sich die Waldkraiburger in jedem Fall den Einzug ins Endspiel verdient gehabt: Schon als die „Löwen“ zum Aufwärmen das Eis betraten, bebte das Stadion ein erstes Mal, kurz nach dem Einlauf erhoben sich alle Zuschauer von ihren Plätze und ließen die Halle ein weiteres Mal in ihren Grundfesten erschüttern. Als Mario Sorsak dann nach nicht einmal drei Spielminuten die Hausherren in Führung brachte, wurde es richtig laut: der 29-Jährige überwand Varian Kirst im Tor des EVL und schloss eine eindrucksvolle Anfangsphase der „Löwen“ erfolgreich ab (02:54). Diese war mit dem Treffer aber noch nicht beendet und so war es nach gut 12 Minuten EHC-Kapitän Max Kaltenhauser, der einen feinen Spielzug über Lukas Wagner und Jakub Marek mit dem 2:0 finalisierte (12:16). Die Gäste kamen nur selten zur Entfaltung, auch weil die Industriestädter ihnen kaum Gelegenheit dazu gaben. Nah am Mann standen die „Löwen“, bissig bliebe sie in den Zweikämpfen und gleichzeitig gefährlich vor dem Tor. Kurz vor der ersten Pause gönnten sie sich jedoch eine kurze Schaffenspause und diese wusste Martin Sekera mit dem Anschlusstreffer zu nutzen (19:08)- einen derart erfahrenen alten Haudegen darf man einfach nie alleine lassen. Sekera sollte an diesem Abend aber noch weitere Male im Fokus stehen.
Das zweite Drittel ging dann klar an die Gäste. Zunächst traf Michal Mlynek zum Ausgleich (23:15) und damit war wieder alles offen. Dem EHC fehlte nun auf der einen Seite die passende Idee zu einem erfolgreichen Torabschluss zu kommen, auf der anderen lud man die „Islanders“ immer wieder ein, vors „Löwen“-Tor zu kommen. Sofern man es dann vor das Tor der Lindauer schaffte, fehlten die letzten, in solchen Spielen entscheidenden Zentimeter- wie bei den Versuchen von Harald Nuss (31.Minute) oder Martin Führmann (32.)- oder aber man suchte den Nebenmann, anstatt selbst zu vollstrecken. Kurz vor dem zweiten Pausentee kam es daher, wie es kommen musste und Timo Krohnfoth erzielte die erstmalige Führung für Lindau (38:32).
Für das Schlussdrittel hatten sich die Hausherren eigentlich die große Offensive vorgenommen, doch wenn man zu oft mit einem Mann weniger auf dem Eis zu agieren hat, dann wird es damit eben schwer. EHC-Coach Rainer Zerwesz echauffierte sich teils zu Recht über die starke Erdanziehung, die nun auf einige Gästespieler, besonders auch Sekera wirkte und auch der Unparteiische, der in dieser Saison erstmals bei den „Löwen“ ein Spiel leitete, wirkte manchmal nicht ganz Herr der Lage- wie an den Reaktionen der knapp 1500 Zuschauer zu erkennen war. Die Schlussminuten gingen zwar klar an den EHC, doch es klappte nicht mehr mit dem Ausgleich. Enttäuscht verließen sie daher nach dem feststehenden Aus das Eis, doch hätten sie dies ob der herausragenden Leistungen in dieser Saison auch erhobenen Hauptes tun können. Sechs Niederlagen kassierten sie in 39 Spielen, davon nur zwei auf dem eigenen Eis-gerade diese letzte tut zwar besonders weh, doch darf Rainer Zerwesz auf sich und seine Mannschaft stolz sein. Junge, eigene Talente wurden eingebaut, die Mannschaft hat sich weiterentwickelt, begeisterndes Eishockey gespielt und die Eishockey-Euphorie in der Industriestadt entfacht. Auf der anschließenden Pressekonferenz wurde dies gut deutlich: Mit stehenden Ovationen wurde Zerwesz vom gesamten Saal gefeiert und auch er hatte neben den Glückwünschen für den Gegner, der „verdient ins Finale eingezogen“ sei, warme Worte für sein Team: „Das tut mir jetzt zwar leid, gerade für die Jungs. Aber sie können stolz auf sich sein. Sie haben eine starke Saison gespielt“, auch wenn das Ende so natürlich nicht gerade jedem leicht fällt. Der Traum vom Finale ist damit vielleicht ausgeträumt und das Halbfinalaus besiegelt- doch „wer weiß, wozu das gut ist“ so Zerwesz wenig später.



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Montag 16.März 2015
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