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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielankündigungen von Donnerstag 12.Oktober 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Ost und Regionalliga Nord.


Eisbären Berlin  (DEL)
Bei jedem Eisbären-Heimspiel im Oktober: die McDonald’s Magic Minutes!
Ab dem heutigen Eisbären-Heimspiel gegen die Schwenninger Wild Wings (19:30 Uhr,
Mercedes-Benz Arena) macht das Mitfiebern für ein Eisbären-Tor doppelt Spaß. Erzielt der
DEL-Rekordmeister in den letzten zwei Spielminuten der regulären Spielzeit, den neuen
McDonald’s Magic Minutes, ein Tor, gibt’s zur Belohnung für alle Eisbären-Fans einen
Milchshake Ihrer Wahl in sieben an dieser Aktion teilnehmenden McDonald’s Restaurants der
Hauptstadt.
„Ich kann mich noch daran erinnern, dass wir eine ähnliche Aktion schon mal hatten, als wir
noch im Welli gespielt haben“, erzählt Eisbären-Geschäftsführer Peter John Lee. „Die letzten
zwei Minuten werden jetzt wirklich doppelt spannend sein.“
Bereits in der Saison 2000/2001 gab es eine ähnliche Aktion bei Eisbären-Heimspielen.
Damals durften die Fans sich beim dritten Heimspiel der Aktion ein besonderes Eis abholen.
Der erste McFlurry Minutes-Torschütze war damals Alex Hicks.
Sollten die Eisbären also tatsächlich heute oder in einem der Heimspiele im Oktober
innerhalb der letzten zwei Minuten ins gegnerische Tor treffen, erhalten alle Fans in den
McDonald‘s-Restaurants Wrangelstraße, U-Bahnhof Alexanderplatz, Ostkreuz,
Zooterrassen, Checkpoint Charlie und gleich zweimal im Bahnhof Friedrichstraße bei Vorlage
ihrer Eintrittskarte oder Dauerkarte einen kostenfreien Milchshake. Das Angebot gilt nur in
teilnehmenden Restaurants bis 23:59 Uhr des Spieltags und solange der Vorrat reicht.


Düsseldorfer EG  (DEL)
DEG vor 216. Rheinischen Derby und Torgarantie-Duell
Der Düsseldorfer EG und ihren Fans steht ein aufregendes Wochenende bevor. Am Freitagabend geht es zur 216. Auflage des Derbys aller Derbys bei den Kölner Haien (19.30 Uhr). Zwei Tage später darf man im ISS DOME (16.30 Uhr) gegen den ERC Ingolstadt getrost auf reichlich Tore hoffen. Alleine in den vier Duellen der vergangenen Saison fielen 26 Treffer.


ERC Ingolstadt  (DEL)
Lange Pause für Simon Schütz
Simon Schütz steht vor einer langen Pause. Der Verteidiger des ERC Ingolstadt zog sich am Sonntag, im Einsatz für Kooperationspartner ESV Kaufbeuren, in der 44. Minute eine Verletzung zu. Neben einem Innenbandriss ist nach Untersuchungen der Mannschaftsärzte auch das Kreuzband des 19-Jährigen betroffen. Voraussichtlich wird Schütz darum in dieser Saison nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen.
„Es ist die erste schwerere Verletzung meiner Karriere und ich bin gerade natürlich niedergeschlagen“, sagt Schütz. „Mein Blick geht aber nach vorne. Am morgigen Donnerstag habe ich eine Operation. Ich hoffe, dass die Heilung gut verläuft. Mein Ziel ist es, schnellstmöglich wieder fit zu werden.“
„Simons Verletzung ist bitter“, sagt Sportdirektor Larry Mitchell. „Er war auf einem sehr guten Weg und wir freuen uns, ihn bald wieder auf dem Eis zu sehen. Jetzt aber steht erst einmal im Vordergrund, dass er gesund wird. Im Namen der Mannschaft und dem ganzen ERC Ingolstadt wünschen wir ihm einen schnellen Heilungsverlauf.“


Bayreuth Tigers  (DEL2)
Bayreuth trifft zweimal auf ein Top-5 Team
Freitag geht die Reise erstmal zum Tabellenprimus ins Ellental nach Bietigheim, wo man ab 19.30 Uhr auf den letztjährigen Playoff-Gegner der Tigers im Viertelfinale trifft.
Im Spitzenteam von Trainer Kevin Gaudet, gab es seitdem einige wenige aber durchaus hochwertige Neuzugänge neben den vielen jahrelang bewährten Kräften. Getragen wird das Spiel der Steelers zwar nach wie vor von den seit Jahren dort aktiven Topscorern wie Matt McKnight (schon wieder Platz 2 der Liga-Scorerwertung), Shawn Weller (10.) und Marcus Sommerfeld, aber mit den Neuzugängen um Tyler Mc Neely (zuvor Rosenheim) Alexander Preibisch (Düsseldorf), Andrew McPherson (Polen) und Norman Hauner (Ravensburg) hat man besonders im Angriff soviel Qualität dazu bekommen, dass man auch Formschwankungen oder Ausfälle viel besser kompensieren kann. Im Tor hat Stammgoalie Martinovic jetzt mit dem jungen Sharipov echte Konkurrenz um den Platz als Starter und die schon etwas in die Jahre gekommene Abwehr um Dominic Auger bekam mit Benni Hüfner (Riessersee) und Kodi Schwarz auch mehr als nur Blutauffrischung. Die Gesamtbilanz ist mit 23 Punkten auf Platz 1 (allerdings ein Spiel mehr als die Konkurrenz) diese Saison schon wieder richtig gut, wenn viele der Partien auch sehr eng waren. Zu Hause ist man z.B. mit 14 Zählern noch ungeschlagen und insgesamt noch nie ohne Punkt vom Eis gegangen, was die Schwere der Aufgabe für die Tigers nochmals unterstreicht.
Sonntag ab 18.30 Uhr sind dann unter „Sponsor of the match“ Blu Bowl Bayreuth die Dresdner Eislöwen zu Gast im Tigerkäfig, die mit dem Ex-Rosenheimer Franz Steer einen neuen Chefdompteur an der Bande haben, der über den Sommer zusammen mit seinem Geschäftsführer relativ viele Änderungen im Kader vollzogen hat. Im Tor steht jetzt der Ex-Bayreuther Marco Eisenhut zum ersten Mal als feste Nr.1 in einem Team und in der Abwehr kam der Kanadier Shawn Boutin und Steve Hanusch (Kassel) neu dazu. Vorne sollen die neuen nordamerikanischen Kontingentstürmer Matt Siddall und Nick Huard zusammen mit Thomas Pielmeier (Ingolstadt) für Offensivpower sorgen. Nicht unerwähnt darf aber bleiben, dass die Sachsen dafür auch einige schwere Abgänge zu verzeichnen haben und bewährte Kräfte wie Verteidiger Kramer oder die Stürmer Davidek, Rajala und Höller im Kader geblieben sind. Schmerzlich ist die langwierige Verletzung von Defender Macholda der lange nicht mehr zur Verfügung stehen wird und dass mit Hanusch noch ein weiterer wichtiger Abwehrmann mit Offensivqualitäten evtl. passen muss. Dies zwingt Trainer Steer zu Umstellungen und könnte wegen der damit umgekrempelten Balance zw. Angriff und Abwehr nicht ganz spurlos am Team aus Elbflorenz vorbei gehen. Ob die Oberfranken das für sich nutzen können? Mit Platz 5 und 14 Zählern stehen die Eislöwen aktuell zwar ganz ordentlich da aber im Dresdner Umfeld will sich trotz dieser eigentlich positiven Zwischenbilanz bisher noch keine rechte Zufriedenheit einstellen. Zu inkonstant wirken vielen Beobachtern die bisherigen Auftritte.
Auch in der Wagnerstadt schreckte die letzte Niederlage beim Aufsteiger Bad Tölz einige Fans auf. Die im zweiten DEL2-Jahr etwas gestiegene Erwartungshaltung bei den Tigers scheint mit dem immer noch guten Punkte- und Tabellenstand teilweise nicht ausreichend befriedigt zu sein. Teammanager Habnitt sieht die Sache differenziert. „Wir haben im Isarwinkel sicher nicht gut gespielt und einige, für uns, wichtige Akteure hatten nicht ihren besten Tag aber wir waren und sind nie in der Position in dieser Liga irgendein Spiel schon vorher als sicheren Sieg einzustufen“. Tölz war da unterm Strich einfach auch die bessere Mannschaft und so etwas gehört dann auch zum Sport, das so etwas mal passiert. Zur Erinnerung, der spätere Meister Frankfurt unterlag letzte Saison im Tigerkäfig auch einmal mit 7-1, solche Tage gibt es immer wieder und niemand ist davor gefeit“. Er verhehlt aber auch nicht, dass einige Spieler grundsätzlich etwas zulegen sollten, doch gehört für ihn vieles davon einfach zu den normalen Auf und Abs einer Mannschaft, deutlich unterhalb der absoluten Topteams wie es die Tigers nach wie vor sind. Nichtsdestotrotz versucht man am Roten Main weiter Verbesserungen zu finden. Im Training bastelt Coach Waßmiller an Veränderungen in der Reihenzusammenstellung und hofft darauf, dass sich die Personalsituation wieder verbessert. Verletzte gibt es aktuell zum Glück nicht und auch Valentin Busch ist wieder in Bayreuth und könnte in diesen Umstellungen eine neue Rolle einnehmen. Schlechter sieht es dagegen bei Eugen Alanov aus, der sich in Nürnberg momentan ziemlich fest gespielt hat. Um diesen Engpass im Kader anderweitig aufzulösen, intensivierte man zuletzt die Gespräche mit Kooperationspartner Regensburg aus der Oberliga und eventuell kommt am Wochenende einer der Eisbären zu seinem ersten DEL2-Einsatz. Die endgültigen Entscheidungen fallen bei diesen Personalien aber allesamt erst kurzfristig.


Eispiraten Crimmitschau  (DEL2)
„Wollen lieber schon in der regulären Spielzeit siegen!“ - Kim Collins in der Presserunde vor dem Punktspielwochenende
Die Eispiraten Crimmitschau stehen aktuell auf dem vierten Platz der DEL2-Tabelle und schon am kommenden Wochenende zwei schwere Gegner vor der Brust. In der Presserunde vor dem Auswärtsspiel beim EC Bad Nauheim und dem Heimspiel gegen die Kassel Huskies sprach Cheftrainer Kim Collins unter anderem über den Ausfall von Dominic Walsh, Kassels neuen Ex-NHLer James Wisniewski und die Aufgabenverteilung mit seinem neuen Assistenztrainer Jacek Plachta.
Für die Eispiraten stehen am morgigen Freitag und auch am Sonntag Duelle mit zwei hessischen Mannschaften an. Cheftrainer Kim Collins geht die beiden Partien optimistisch an, hat seine Jungs dennoch gewarnt: „Sowohl Bad Nauheim als auch Kassel haben viele starke Spieler in ihren Reihen. Wir müssen wieder 100 Prozent geben und uns voll reinhauen, um gegen diese Gegner zu punkten“. Nach zwei Siegen in der Verlängerung wünscht sich der 55 Jahre alte Trainer von seinem Team zudem wieder die volle Punktzahl nach möglichen Siegen: „Auch wenn uns das Spiel in der 3gegen3-Overtime liegt, wollen wir natürlich immer lieber schon in der regulären Spielzeit siegen“.
Darüber hinaus sprach der 55-jährige Cheftrainer im Detail über…
… die Personalsituation: Bei Dominic Walsh haben wir nun Gewissheit, dass er mit seinen Leistenproblemen auch gegen Bad Nauheim fehlen wird, vielleicht sogar gegen Kassel. Dort müssen wir abwarten. Ansonsten fällt auch Will Weber weiter aus. Bei ihm erwarten wir eine Rückkehr erst in ein bis zwei Wochen. Optimistisch sind wir bei Danny Pyka. Er hat gestern und heute nur eingeschränkt trainiert, sollte aber schon morgen trotzdem fit genug sein für das Spiel in Bad Nauheim.
… Kassels Ex-NHL-Verteidiger James Wiesniewski: Ich kenne ihn nicht so gut, habe ihn nur ab und an in der NHL verfolgt. Er ist sicherlich ein sehr guter Spieler. Ich weiß allerdings nicht, was ihn dazu bewegt in die zweite Liga Deutschlands zu wechseln. Das ist für mich schon eine große Überraschung! Wir müssen uns in diesem Spiel aber sehr stark auf uns konzentrieren und unabhängig von gegnerischen Spielern einen guten Plan entwickeln. Ich weiß gar nicht, ob der Transfer meine Spieler überhaupt interessiert oder ob die so etwas genau verfolgen.
… die Aufgabenverteilung mit Co-Trainer Jacek Plachta: Jacek wird sich mehr um die Arbeit im Defensivbereich kümmern. Wir haben darüber gesprochen, was wir noch verbessern müssen. Neben dem Penaltykill müssen wir weiterhin an unseren Laufwegen in der Defensivzone arbeiten. Darum wird sich Jecek hauptsächlich kümmern. Außerdem ist es gut, wenn zwei Trainer das Training und auch das Spiel analysieren können. Denn vier Augen sehen immer mehr als zwei.
… mögliche personelle Verstärkung: Leider hat sich an unserer aktuellen Situation noch nichts geändert. Wir sind weiterhin auf der Suche nach einem Spieler für die Offensive. Wir müssen uns dabei noch ein wenig gedulden, doch ein weiterer Mann wäre für die Breite im Kader und auch für den Trainingsbetrieb sehr förderlich.


Dresdner Eislöwen  (DEL2)
Eislöwen treffen auf Ravensburg & Bayreuth
Die Dresdner Eislöwen stehen vor dem nächsten DEL2-Punktspielwochenende mit Partien gegen Ravensburg und Bayreuth. Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer muss neben dem Langzeitverletzten Petr Macholda weiterhin auch auf Verteidiger Steve Hanusch verzichten. Auch Goalie Sebastian Stefaniszin steht noch nicht wieder zur Verfügung.
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Steve Hanusch hat sich zum Glück keine langwierige Verletzung zugezogen, wird aber mindestens noch am Wochenende ausfallen. Sebastian Stefaniszin war bereits wieder auf dem Eis, braucht aber ebenfalls noch Zeit. Wir werden weiterhin mit fünf Verteidigern und vier Reihen agieren. Das ist mir wichtig, da durch die Arbeit nach vorn auch ein Stück weit der Druck von der Defensive genommen wird. Mit Ravensburg treffen wir auf ein Team, das aus meiner Sicht zu den Favoriten in der Liga gehört. Die Mannschaft hatte allerdings mit vielen Ausfällen zu kämpfen. Die Abstimmung zwischen Offensive und Defensive passte bei den Towerstars noch nicht zu 100 Prozent. In Bayreuth zu spielen, ist immer unangenehm. Das Team agiert besonders in der neutralen Zone sehr gut und kann auf einen sehr großen Tormann zählen, der viele Schüsse wegnimmt.“
Steven Rupprich: „Wir haben bescheiden anfangen, aber durch die Trainingseinheiten und Spiele zuletzt immer besser zusammen gefunden. Das Spielverständnis untereinander funktioniert viel besser, wir bringen mehr und mehr Geschwindigkeit ins Spiel. Wir sind auf einem guten Weg, müssen aber noch effizienter werden.“
Am Freitag, 13. Oktober um 19.30 Uhr empfangen die Dresdner Eislöwen die Ravensburg Towerstars in der EnergieVerbund Arena. Die Partie wird geleitet von HSR Bastian Haupt und Cori Müns. Kassen und Arenatüren öffnen um 18 Uhr; der VIP-Raum um 18.30 Uhr. Das Spiel bei den Bayreuth Tigers am Sonntag, 15. Oktober beginnt um 18.30 Uhr und wird geleitet von HSR Alfred Hascher und Christian Oswald. SpradeTV zeigt beide Spiele live. 


Wölfe Freiburg  (DEL2)
Kunz wird EHC-Rekordspieler / Partien gegen zwei hessische Top-Teams
Das Eishockey-Wochenende des EHC Freiburg steht im Zeichen von Tobias Kunz: Der 28-jährge Stürmer wird zum Rekordspieler der Freiburger Vereinsgeschichte, wenn er am Freitag in Kassel und am Sonntag auf eigenem Eis gegen Frankfurt seine 551. und 552. Pflichtspiele im Trikot mit dem Wolfskopf bestreitet. Damit überholt er die Freiburger Legende Rawil Khaidarow. Der heutige EHC-Nachwuchstrainer hatte zwischen 1993 und 2007 insgesamt 550 Partien für die Blau-Weiß-Roten absolviert.
Tobias Kunz, den alle rund ums Eisstadion nur Tobi nennen, ist ein Aushängeschild des Eishockeysports in Freiburg. Er entstammt der EHC-Nachwuchsschule und hat seine komplette Karriere im Freiburger Dress verbracht. Nur zweimal lief er als junger Förderlizenzspieler für einen anderen Club auf: Das war in der Saison 2008/09 – und ausgerechnet für den jetzigen Sonntagsgast aus Frankfurt.
Außergewöhnlich für einen hochkarätigen deutschen Eishockeyspieler ist nicht nur seine Vereinstreue, sondern auch, dass Tobias Kunz nicht allein auf die Karte Profisport setzt. Ein Studium der Volkswirtschaftslehre  und seine heutige berufliche Tätigkeit bei der Freiburger Verkehrs-AG zeigen, dass sein Horizont über die aktive Karriere hinausreicht. Beides ist aber typisch für den "Freiburger Weg", denn der Kern der Mannschaft wurde bereits 2011 geformt und auch andere EHC-Akteure bringen Bildung und Berufsleben mit ihrem DEL2-Engagement unter einen Hut.
Sein technisch geprägtes, schlaues Spiel und sein faires Auftreten runden die Sache ab: Tobias Kunz ist in jeder Hinsicht eine Symbolfigur für den Eissport in Freiburg. Ein Leistungsträger ist er ohnehin; aktuell ist sie Sturmreihe mit Chris Billich, Niko Linsenmaier und dem neuen Rekordspieler der Motor des Wölfe-Spiels.
Ihr nächster Weg führt ins nördliche Hessen: Am Freitag um 19.30 Uhr treten die Südbadener bei den Kassel Huskies an, die gerade erst mit der Verpflichtung des mehr als 550-fachen NHL-Defenders James Wisniewski für Aufsehen gesorgt haben. Am Sonntag kommt es dann zum Wiedersehen mit dem Viertelfinal-Kontrahenten der zurückliegenden Saison: Um 18.30 Uhr beginnt im Freiburger Westen die Partie gegen die Löwen aus Frankfurt.
Für das Team von Trainer Leos Sulak geht es vor allem darum, nach einem punktlosen Wochenende mit nur einem Torerfolg das Abschlussglück zu erzwingen. Die Freiburger spielten bisher in allen neun DEL2-Begegnungen – mindestens – auf Augenhöhe mit ihren Gegnern, haben aber trotzdem erst acht Zähler auf ihrem Konto. Nicht zur Verfügung stehen die weiterhin verletzten Marc Wittfoth und Ben Walker, im Tor soll am Freitag Doppellizenz-Goalie Marco Wölfl stehen und Stammkeeper Miro Hanuljak damit eine Pause ermöglichen.


Kaufbeuren Buron Joker  (DEL2)
Bietigheim u. Bayreuth gastieren in der erdgas schwaben arena / Sonntag und Dienstag Heimspiele - Freitag beim aktuellen DEL2 Meister in Frankfurt
Nach dem ersten und erfolgreichen Heimspiel in der erdgas schwaben arena steht für den ESV Kaufbeuren am Freitagabend zuerst wieder ein Auswärtsspiel auf dem Programm. Die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann ist dabei um 19:30 Uhr beim aktuellen DEL2 Meister aus Frankfurt zu Gast. Am Sonntag treffen die Buron Joker dann in ihrem erst zweiten Heimspiel der Saison um 18:30 Uhr gleich auf den DEL2 Tabellenführer und Vizemeister Bietigheim Steelers und bereits am Dienstagabend geht es dann mit einem weiteren Heimauftritt für den ESVK weiter, wenn um 19:30 Uhr die Bayreuth Tigers in Kaufbeuren antreten. Alle drei Spiele werden auch wie gewohnt im Livestream via SpradeTV übertragen.
Tickets für die kommenden Heimspiele des ESV Kaufbeuren gibt es im Online Ticketshop, in der Geschäftsstelle des ESVK (bitte beachten: Jetzt in der erdgas schwaben arena, Bahnhofstraße 11, Zugang über den Betriebshof) sowie in allen bekannten Vorverkaufsstellen. Nach den aktuellen Vorverkaufszahlen dürfte die erdgas schwaben arena am Sonntag gegen die Bietigheim Steelers wieder sehr gut besucht sein.
In den kommenden Wochen muss ESVK Trainer Andi Brockmann auf zwei wichtige Stützen verzichten. Steven Billich fällt bekanntermaßen mit einer Fraktur am Stirnbereich länger aus. Verzichten muss der ESVK auch auf Verteidiger  Simon Schütz, der sich am Sonntag beim Heimspiel gegen den EHC Freiburg eine Verletzung zuzog.
ESVK Kapitän Sebastian Osterloh freut sich nicht nur auf die beiden anstehenden Heimspiele, sondern auch auf seine Rückkehr nach Frankfurt, wo er insgesamt vier Spielzeiten verbrachte und auch zum Nationalspieler reifte: "Am Freitag kehre ich nach über sieben Jahren als Gegner nach Frankfurt zurück. Ich hatte dort eine wirklich tolle Zeit und habe dort auch noch viele Freunde. Letzte Saison habe ich leider beide Spiele in Frankfurt verletzungsbedingt verpasst und daher ist die Vorfreude auf dieses Match bei mir persönlich nun schon sehr groß. Klar ist aber auch, dass wir in Frankfurt keine Geschenke verteilen werden, sondern wie immer und in jedem anderen Spiel auch, alles dafür geben werden, damit wir das Eis als Sieger verlassen können. Mit Bietigheim und Bayreuth warten am Sonntag und Dienstag in der erdgas schwaben arena auch zwei weitere schwere Aufgaben auf uns. Wir haben uns jetzt aber nach dem Spiel am Sonntag, wo wir durchaus nervös waren und nach ein paar ersten Trainingseinheiten in der neuen Umgebung sehr gut eingelebt. Ich hoffe natürlich, dass beide Spiele wieder sehr gut besucht sind und uns unsere Fans wieder so fantastisch unterstützen wie bei der Premiere am vergangenen Sonntag. Klar ist, wir wollen nach den vielen Auswärtsspielen auch endlich unseren Heimvorteil genießen und freuen uns wahnsinnig darauf, vor heimischer Kulisse zu spielen.


Deggendorfer SC  (OLS)
Wölfisches Wochenende für den Deggendorfer SC
Nachdem die ausgebüchsten Wölfe im bayerischen Wald aktuell bayernweit 
in aller Munde sind, bekommt es der Deggendorfer SC am kommenden 
Wochenende gleich zweimal mit einem ganzen Rudel zu tun.
Zunächst treten die Deggendorfer Kufencracks am Freitag auswärts um 20 
Uhr in Selb an, ehe die fränkischen Wölfe am Sonntag um 18:30 Uhr zu 
Gast in der Eissporthalle an der Trat sind.
Die Selber sind ähnlich gut in die Saison gestartet wie der DSC. Mit 
neun Punkten aus den ersten vier Partien stehen sie aktuell 
punktgleich mit den Eisbären Regensburg auf dem vierten Tabellenplatz 
der Oberliga Süd. Angeführt werden die Wölfe in dieser Spielzeit 
einmal mehr von der ligaweit gefürchteten Sturmreihe um Jared Mudryk, 
Kyle Piwowarczyk und Herbert Geisberger.  Gleich zu Beginn dieser 
Saison stehen alle drei Angreifer bereits wieder den fünf besten 
Scorern der gesamten Oberliga Süd. Aber nicht nur der Wölfeangriff 
weiß bereits wieder zu glänzen, sondern auch die beiden letztjährigen 
DSC-Topscorer Curtis Leinweber und Kyle Gibbons. Mit neun bzw. zwölf 
Scorerpunkten in vier Partien drückten sie den bisherigen Spielen 
immer ihren Stempel auf. Gegen das Topteam aus Selb soll dies auch an 
diesem Wochenende nicht anders werden.
Nachdem bei den Selbern die vergangenen Spielzeiten stets von Konstanz 
im Kader geprägt wurden, gab es in diesem Jahr bei den Franken einen 
kleinen Umbruch. Gleich drei Verteidiger, die jahrelang das 
Wölfe-Trikot trugen, mussten den Club im Sommer verlassen, unter 
anderem auch Kapitän Christopher Schadewaldt, der zum EV Landshut 
wechselte. Ersetzen sollen diese Leistungsträger unter anderem junge 
Spieler wie der aus der Mannheimer DNL-Mannschaft gekommene Leon 
Kremer. Zudem verpflichteten die Selber auch Lukas Pozivil. Der 
34-jährige Deutsch-Tscheche spielte die vergangenen vier Spielzeiten 
in der DEL II für die Lausitzer Füchse, als auch für die Eispiraten 
Crimmitschau. Doch nicht nur bei den Verteidigern veränderten sich die 
Selber, sondern auch auf der Torhüterposition. Dort verließ der 
ehemalige DEL-Torhüter Sebastian Stefaniszin die Franken nach einem 
einjährigen Intermezzo wieder. Als Ersatz kam Niklas Deske von den 
Hannover Indians. Der 23-Jährige kann ebenfalls bereits höherklassige 
Erfahrung als Backup aufweisen und will sich nun in der Oberliga als 
Stammtorhüter etablieren.
Aufgrund des erwarteten Andrangs auf die Karten für das Spiel am 
Sonntag darf der Deggendorfer SC noch einmal auf die 
Vorverkaufsstellen hinweisen. Zum einen können die Tickets online über 
unseren Partner Etix ganz bequem zuhause ausgedruckt werden. Zudem 
können die Karten auch beim Zigarrenhaus Schleicher am Oberen 
Stadtplatz 1 im alten Rathaus erworben werden. Dort sind die Karten 
jeweils ab Mittwoch vor dem jeweiligen Heimspiel verfügbar.
Der Deggendorfer SC freut sich auf euer Kommen!


Memmingen Indians  (OLS)
Derby-Wochenende gegen Lindau: Freitag auswärts, Sonntag am Hühnerberg
Am bevorstehenden Oberliga-Wochenende stehen den Gefro-Indians zwei brisante Lokalduelle ins Haus. Während es am Freitag an den Bodensee (19:30 Uhr) zum Aufeinandertreffen mit dem EV Lindau "Islanders" geht, kommt es am Sonntag (18:45 Uhr) direkt zum Rückspiel am sicherlich wieder gut besuchten Hühnerberg.
Die ersten vier Spiele der neuen Saison sind nun bereits absolviert und beim ECDC ist man mit der Punktausbeute als Aufsteiger voll im Soll. Während man am Auftaktwochenende noch leer ausging, gelang am letzten Wochenende der wichtige Sieg im Allgäu-Derby gegen Sonthofen, und auch in Weiden konnte man sich einen Punkt erkämpfen.
Der anstehende Gegner aus Lindau kam nicht gut aus den Startlöchern und konnte erst einen Punkt verbuchen. Vor allem das letzte Heimspiel gegen Selb wurde aber nur äußerst unglücklich verloren, nach kuriosem Spielverlauf unterlag man in den Schlussminuten nach Führung noch mit 5:7. Der EVL bestreitet aktuell seine zweite Oberligasaison. Im Sommer wurde einiges bewegt im Umfeld des Vereins, wichtigste Neuerung ist sicherlich die neue Glasbande, die in der Eissportarena eingebaut wurde. Auch das finanzielle Budget wurde eigenen Angaben nach um knapp 30% nach oben geschraubt. Die Verantwortlichen haben auch sportlich einen notwendigen Umbruch vollzogen, so stehen unter anderem 11 Neuzugänge im Aufgebot, was den holprigen Start erklären könnte. Dieser Umbruch wird vom letztjährigen Trainer Dustin Whitecotton weiter vorangetrieben. Als Saisonziel hat man sich eine weitere Etablierung in der Liga und den möglichst frühzeitigen Klassenerhalt gesetzt.
Auf der wichtigen Torhüterposition sind zwei Liganeulinge in der Verantwortung. Henning Schroth war zuletzt Back-up in der DEL 2 (Crimmitschau), der erst 18-jährige Nils Velm spielt mittels Förderlizenz der Schwenninger Wild-Wings für die „Islanders“ und gilt als großes Goalie-Talent.
In der Abwehr wird weiterhin auf die Dienste der beiden Routiniers Philipp Haug und Tobias Fuchs gesetzt. Unterstützung erhalten sie vom neuen Importspieler aus Kanada, Dylan Quaile. Der 28-jährige kam aus der Oberliga Nord, wo er bei den Harzer Falken zu überzeugen wusste. Ebenfalls reichlich Oberligaerfahrung bringen Philipp Gejerhos und Martin Wenter mit. Im Angriff baut man weiter auf die Dienste vom langjährigen Topspieler Zdenek Cech. Er soll zusammen mit den etablierten Kräften für Punkte sorgen. Starke Neuzugänge sind auch Routinier Miroslav Jenka (Schönheide) und Florian Lüsch (Lausitzer Füchse). Auf der Kontingentstelle haben die Lindauer bereits wieder einen Wechsel vollzogen. Pünktlich zum Derby-Wochenende konnte der letztjährige Erfolgsgarant Jeff Smith zurück an den Bodensee gelotst werden, der den bisherigen Kontingentstürmer Charlie Adams ablöst, welcher in Lindau als zu schwach empfunden wurde.
Die Memminger sind zwar punktemäßig absolut im Soll, wollen nun aber weiter für Furore sorgen und sich die nächsten Punkte erkämpfen. Das Trainergespann Dietrich/Boldavesko wird die Mannschaft gezielt auf die wichtigen und eventuell richtungsweisenden Derbys gegen Lindau einstellen. Mit den nötigen Punkten könnte man sich sogar schon ein wenig von den hinteren Plätzen absetzen. Durch eine ähnlich konzentrierte Spielweise wie zuletzt und einem starken Rückhalt Joey Vollmer soll dies auch gelingen. Der Kader der Indians dürfte relativ komplett sein, lediglich in der Verteidigung wird Martin Jainz definitiv fehlen, ein weiterer Akteur droht auszufallen. Ob die Förderlizenspieler aus Kaufbeuren zur Verfügung stehen, entscheidet sich wie immer erst kurzfristig.
Bauen können die Indians sicherlich wieder auf ihre Fans, einige hundert werden sich sicherlich auf den Weg zum Auswärtsspiel machen. Das Derby-Heimspiel am Sonntagabend wird wohl ebenfalls wieder sehr gut besucht sein, nachdem zuletzt viel Eigenwerbung betrieben wurde. Läuft alles nach Plan, sollte man die 2000er-Grenze wieder erreichen können. Der ECDC Memmingen empfiehlt für das Heimspiel den Kartenvorverkauf zu nützen um längere Schlangen an den Abendkassen zu umgehen (Sitz- und Stehplätze: Memminger Zeitung, Dietzels Hockeyshop, Vitalcenter Gerstberger; Stehplätze: Subway Memmingen, Puck Sportsbar und die Agip-Tankstelle in Berkheim).
Zum Auswärtsspiel am Freitag wird ein Fanbus angeboten (inklusive Eintrittskarte). Die Abfahrt wird um 17.15 Uhr am BBZ-Parkplatz in Memmingen erfolgen. Anmeldungen sind unter Tel.Nr. 0160 785 62 69 noch möglich.


Starbulls Rosenheim  (OLS)
Derby-Doppelpack reloaded: Lets do it again, Starbulls!
Obwohl die Starbulls Rosenheim in der Eishockey-Oberliga Süd erst vier ihrer elf Hauptrunden-Gegner auf dem Eis kennengelernt haben, startet am Wochenende bereits das erste „Rückspiel-Paket“: Am Freitag – Spielbeginn um 19:30 Uhr – empfangen die Grün-Weißen zunächst den EHC Waldkraiburg im heimischen emilo-Stadion. Am Sonntag gastieren die Starbulls dann um 18 Uhr beim EV Landshut. Die Derby-Erinnerungen an beide Gegner sind noch ganz schön frisch – und vor allem ganz schön positiv.
Auf fünf ihrer elf Gegner in der Eishockey-Oberliga Süd treffen die Starbulls im Verlauf der Hauptrunde vier statt nur zwei Mal. Dass dies der EHC Waldkraiburg, der EV Landshut, die Eisbären Regensburg, der EC Peiting und der TEV Miesbach sind entspringt einem festen Schlüssel auf Basis der Tabellenplatzierungen der Vorsaison. Die sich so ergebende Einteilung ist aus Rosenheimer Sicht regional bzw. emotional natürlich sehr attraktiv. Gewöhnungsbedürftig ist freilich der damit einhergehende Spielplanaufriss, in dem die Untergruppen an den zehn Spieltagen im Oktober zunächst komplett unter sich bleiben. So stehen für die Starbulls im Rahmen des 5. und 6. Spieltags nun bereits die ersten Rückspiele des Auftaktwochenendes gegen Waldkraiburg und in Landshut auf dem Programm. Am darauffolgenden Wochenende gibt es dann ein Wiedersehen mit den Teams aus Regensburg und Peiting ehe es am letzten Oktoberwochenende zu einem „Miesbach-Doppelpack“ kommt.
Nach dem klaren 6:0-Erfolg in der Industriestadt sind die Starbulls im Rückspiel gegen den EHC Waldkraiburg am Freitag um 19:30 Uhr natürlich noch klarer favorisiert, als zum Saisonauftaktspiel zwei Wochen zuvor. Vor allem können die Grün-Weißen mit der breiten Brust des Tabellenführers antreten, dessen Bilanz nach vier Spielen mit 17:2 Toren und allen zwölf möglichen Punkten angesichts solch namhafter Gegner wie Landshut, Regensburg und Peiting schon sehr bemerkenswert ist. Zu unterschätzen sind die „Löwen“ vom EHC Waldkraiburg aber keinesfalls. Vor Wochenfrist haben sie nicht nur bewiesen, dass sie auswärts punkten, sondern auch, dass sie phasenweise auf dem Level einer Spitzenmannschaft agieren können. Nach dem klaren 7:1-Auswärtssieg in Miesbach lagen die Blau-Gelben im Heimspiel gegen das Topteam aus Regensburg zur ersten Pause mit 3:1 in Front. Unnötige Strafzeiten und erfolgreiches Powerplay des Gegners ließen die Partie dann aber kippen, am Ende stand eine 3:7-Niederlage. Was aber am vergangenen Wochenende deutlich wurde: Mit der Konzentration der Offensivstärken in einer Reihe – Kapitän Max Kaltenhauser neben den kanadischen Importspielern Ken Neil und Brent Norris – kann das Team von Trainer Sergej Hatkevitch jede Menge Druck erzeugen und Tore schießen. Eine neue Situation also für die Starbulls im Vergleich zum Auftaktspiel.
Neues gibt es aber auch in der Rosenheimer Aufstellung. Der zuletzt für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord aktive Manuel Neumann wird am Freitag im Trikot mit der Nummer 33 sein Debut geben. Der 30-jährige Verteidiger wird den Platz von Simon Heidenreich, der den Defensivpart in den ersten vier Punktspielen hervorragend interpretierte, neben Matthias Bergmann einnehmen. Heidenreich ist damit wieder eine Option für den Sturm. Ob Manuel Kofler aber eine komplette vierte Reihe aufbieten kann, wird sich erst kurzfristig entscheiden, denn hinter dem Einsatz von Petri Lammassaari steht noch ein Fragezeichen: „Wir wollen keinerlei Risiko eingehen und er wird nur spielen, wenn er hundertprozentig fit ist. Ansonsten agieren wir wieder wie zuletzt mit drei Sturmreihen plus ‚Joker’. Die Mannschaft ist auf beide möglichen Varianten eingestellt“, sagt der Starbulls-Coach, der dem Gegner Respekt zollt: „Sieben Tore auswärts und zehn Tore an einem Wochenende, das ist stark, das muss man erst einmal schaffen! Unser Ziel ist aber natürlich wie schon am ersten Spieltag ein Derbysieg gegen Waldkraiburg und entsprechend wird unser Mannschaft auftreten.“
„Lets do it again!“, soll es für die Rosenheimer Kufenflitzer aber nicht nur am Freitag gegen Waldkraiburg heißen, auch für die Derby-Wiederauflage gegen Landshut gilt das Motto: „Macht es noch einmal, Starbulls!“ – freilich ohne dabei die Realitäten aus dem Fokus zu verlieren. Der verdiente 3:1-Heimsieg deutlich überlegener Starbulls am 2. Spieltag im ausverkauften emilo-Stadion kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass der niederbayerische Erzrivale einen für Oberliga-Verhältnisse herausragenden Kader besitzt: viel individuelle Klasse, mächtig höherklassige Erfahrung, reichlich jugendliche Power – und das alles bei einer so komfortabler Breite, vier Sturmreihen auf das Eis schicken zu können.
Auch Landshuts Trainer Axel Kammerer hat Änderungen in der Reihenzusammenstellung vorgenommen, allein schon deshalb werden die Starbulls auf einen „anderen“ EVL treffen, als vor zwei Wochen. Vor allem aber hat die Landshuter Mannschaft die große Chance, sich mit einem Derby-Heimsieg vor Ihren Fans zu rehabilitieren und den unerwartet schwachen Saisonstart vergessen zu machen. Beim Heimspiel gegen Miesbach am Sonntag zeigten die Niederbayern nach einem 4:4-Zwischenstand Mitte des zweiten Drittels schließlich doch noch, was sie grundsätzlich „auf der Pfanne“ haben und gewannen 9:4.
„Wir treffen auf einen starken und gefährlicher Gegner und uns erwartet ein Hexenkessel“, weiß Manuel Kofler um den Anspruch der Aufgabe, die Team und Trainer aber durch und durch positiv angehen: „Solche Spiele sind echte Highlights. Wir freuen uns auf das Spiel in Landshut. Die Mannschaft ist heiß, will wie schon beim ersten Derby vor zwei Wochen der Partie ihren Stempel aufdrücken und alles dafür tun, um erneut siegreich zu sein.“
Beide Spiele der Starbulls Rosenheim am Freitag gegen Waldkraiburg und am Sonntag in Landshut werden auch live und kommentiert im Internet übertragen. Die Liveübertragungen sind zum Preis von je 5 Euro über die Internetadresse www.sprade.tv buch- und abrufbar.
Karten für das Starbulls-Heimspiel am Freitag sind jederzeit online zum Selbstausdruck im Ticketshop auf www.starbulls.de erhältlich, oder aber in der Starbulls-Geschäftsstelle am emilo-Stadion am Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr und am Freitag zwischen 9 und 12 Uhr und ab 17 Uhr.


Sonthofen Bulls  (OLS)
ERC Sonthofen vor schwerem Doppelwochenende in der Oberliga - Erst auswärts und dann daheim gegen die Blue Devils Weiden
Der ERC Sonthofen steht vor einer echten Kraftaufgabe am kommenden Wochenende. Mit den Blue
Devils Weiden bekommt es der Eishockey-Oberligist am Doppelspielwochenende gleich zwei Mal
innerhalb von drei Tagen mit dem gleichen Gegner zu tun. Immerhin ist der Kader von Trainer Heiko
Vogler wieder deutlich größer als am vergangenen Wochenende.
Die Unterschiede zwischen den Oberpfälzern und den Allgäuer sind schon am vergangenen
Wochenende festzumachen. Weiden gewann das Derby gegen Selb und besiegte auch den ECDC
Memmingen. Sonthofen muss nach der Derby-Pleite auch noch eine Niederlage gegen den starken
Deggendorfer SC hinnehmen. Doch jetzt wird nach vorne geschaut. Fabian Voit ist im Kader zurück,
ebenso Phillip Messing. Sie beide sind wichtige Stützen der Mannschaft und dürften den Bulls den
nötigen Auftrieb geben. Hinzu kommt Jungtalent Marco Sternheimer, der nach einem erfolgreichen
Wochenende in der DNL für die Augsburger Panther wieder für den ERC Sonthofen stürmen wird.
Hinter Kapitän Fabio Carciola steht noch immer ein Fragezeichen.
Auf Weidener Seite fehlen weiter Marco Pronath und Philipp Siller, allerdings können sich die
Oberpfälzer voll und ganz auf Tormaschine Martin Heinisch verlassen, der bereits sechs Treffer
erzielen konnte. Josef Straka führt mit 12 Scorerpunkten die Liste an. Ebenfalls brandgefährlich:
Marcel Waldowsky. In Selb war er nicht nur an allen vier Toren beteiligt, sondern erzielte auch zwei
selbst. Matt Abercrombie hat immerhin auch noch drei Treffer vorzuweisen.
Der ERC Sonthofen hat die vergangenen Tage für ein intensives Training genutzt. Fehler der
vergangenen beiden Spiele wurden besprochen und per Videoanalyse nochmals veranschaulicht. „In
dieser Oberliga gibt es keine leichten Mannschaften, jeder kann jeden schlagen. Es gibt auch für uns
die Möglichkeit den EV Weiden zu besiegen, allerdings müssen wir dafür hart arbeiten, jeder muss
seine Höchstleistung auf dem Eis abrufen. Wir wollen alles geben und hoffen, dass uns die Zuschauer
auch weiter zahlreich unterstützen.“.
Das Spiel bei den Blue Devils Weiden beginnt am Freitag um 20 Uhr, das Rückspiel findet am Sonntag
um 18 Uhr in der Eissporthalle in Sonthofen statt.


Wohnbau Moskitos Essen  (OLN)
Moskitos mit Kontrastprogramm und mehr
Während die Wohnbau Moskitos am kommenden Freitag zum EC Harzer Falken reisen müssen (20 Uhr – Bauchenberg Stadion), werden am kommenden Sonntag (18:30 Uhr – Eishalle Essen-West) die neuformierten Hannover Scorpions in Essen antreten. Beide Teams sind sehr unterschiedlich in die neue Saison gestartet. Während am Bauchenberg nicht gerade mit dem ganz großen Geld ein Team zusammengestellt wurde, hat man in der Wedemark nach der Fusion doch wieder etwas mehr Spielraum gehabt.
Das Team aus dem Harz hat es in den ersten vier Spielen bisher auch nicht gerade leicht gehabt. Zwei Tore erzielt, 25 kassiert ist die recht einfache Formel. Damit rangieren sie noch einen Zähler hinter den Moskitos auf dem aktuell letzten Tabellenplatz der Oberliga Nord. Das erste Wochenende hatte es dabei direkt in sich mit dem Auftakt gegen die Hannover Scorpions, 1:8 hieß es am Ende. Auch das zweite Spiel in Hamburg bei den Crocodiles ging sang und klanglos 6:0 aus. Besser wurde es jedoch auch am zweiten Wochenende nicht. Wieder 0:6, dieses Mal in Erfurt und auch in der heimischen Halle musste man mit 1:5 gegen Halle zurückstecken. Damit haben die Harzer Falken bisher gar keinen Zähler und werden das sicher am Freitag ändern wollen. Wenn die Wohnbau Moskitos also nicht ganz ans Tabellenende rutschen wollen, ist ein Auswärtssieg Pflicht.
Mit dem von Chefcoach Frank Gentges angesprochenen Selbstvertrauen aus so einem siegreichen Spiel kommt es dann am Sonntag zum Duell gegen die Hannover Scorpions. Björn Bombis, Michael Budd, Chad Niddery liest sich wie das Who is Who der Oberliga, doch einer hat noch besser gescored, Patrick Schmid führt die interne Scorerliste aktuell an. Mit zwei Siegen und zwei Niederlagen liegt das Team aus der Wedemark vor dem Wochenende auf dem achten Platz der Oberliga Nord Tabelle. Aus den Startlöchern kamen die Skorpione sehr gut, dem 8:1 Sieg im Harz ließ man einen 3:2 Sieg gegen Meister Tilburg folgen. Am vergangenen Wochenende lief es dann aber nicht ganz so gut. Daheim erwies sich Herne knapp als stärker und auch in Leipzig musste Hannover in einem torreichen Spiel knapp Federn lassen.
Ein bisschen darf auch schon spekuliert werden, was ein aktueller Spieler zum Saisonstart zu sagen hat. Morgen Abend wird es ein Videointerview mit einem Spieler geben, wie die Mannschaft den Saisonstart aufgenommen hat, was sie sich wünscht und was in der Mannschaft eventuell als störend empfunden wird.
Zudem muss auch an dieser Stelle noch einmal auf die Aktion mit der Uni Duisburg-Essen hingewiesen werden:
Liebe „alte“ Studenten, liebe „neue“ Semesterstarter der Universität Duisburg-Essen.
Der Ernst des Lebens hat mit dem Semesterbeginn begonnen. Aber was wäre denn das Studentenleben ohne Spaß? Eben nix!
„The Moskitos Essen want you and fun is guaranteed“
Am Sonntag bieten wir einmalig allen Studenten mit einem gültigen Studentenausweis an, für nur 6,50€ die kultigen „Jungen Wilden“ gegen die Hannover Scorpions zu sehen.
Kommt an die Abendkasse, bringt den Studentenausweis mit und am Sonntag den 15.10. - Spielbeginn 18.30 Uhr - könnt ihr richtig Spaß haben.
Die Moskitos freuen sich auf Euch.


Herner EV  (OLN)
Das „Ostsee-Wochenend-Programm“!
Der Spielplan will es so, dass der Herner EV am Wochenende gegen beide Teams von der Ostsee antreten muss. So kommen zuerst am Freitag (20 Uhr) die Rostock Piranhas an den Gysenberg, am Sonntag fährt die Mannschaft von Frank Petrozza selber in den hohen Norden und muss um 18 Uhr beim EHC Timmendorfer Strand antreten. Der Freitagsgegner aus Mecklenburg-Vorpommern ließ am letzten Wochenende aufhorchen. Zuerst bereitete das Team von Ken Latta den Crocodiles Hamburg lange Zeit große Schwierigkeiten und führte in Farmsen bis zur 33. Minute sogar mit 4:1. Erst am Ende in der Overtime musste man sich mit 4:5 geschlagen geben. Zwei Tage später musste man auf eigenem Eis an der Schillingallee gegen die Essener Moskitos zwar zweimal einem Rückstand hinterher laufen, um dann aber die Partie zu drehen und das Team vom Westbahnhof mit einer 2:4-Niederlage auf die lange Heimreise zu schicken. Der junge Alexander Spister besiegelte neun Sekunden vor der Schlusssirene mit dem vierten Piranhabiss das Schicksal der Mannschaft von Frank Gentges. Auch der HEV hatte in der letzten Saison seine Schwierigkeiten mit den Piranhas von der Ostsee. Beim Auswärtsspiel in Rostock gab es eine 1:2-Niederlage nach Penaltyschiessen, die Begegnung am Gysenberg konnte nach 0:1-Rückstand erst durch drei Treffer in den letzten 25 Minuten gedreht und gewonnen werden. Die „Strandjungs“ aus Timmendorf starteten mit einem 4:2-Auswärtssieg in Erfurt in die neue Spielzeit. Danach gab es eine knappe Heimniederlage gegen Halle. Am letzten Wochenende musste sich das Team von Neu-Trainer Steve Pepin, der als Spieler vier Jahre lang am Timmendorfer Strand aktiv war, den Duisburger Füchsen und den Tilburg Trappers geschlagen geben. Unterschätzen darf man die Mannschaft aus dem Kreis Ostholstein aber nicht. Mit dem neuen Kontingentspieler-Duo Cederic Montminy und Daniel Clairmont konnte man bisher vor allem im Powerplay auf sich aufmerksam machen. Beim HEV wird Marcus Marsall am Wochenende wieder spielen können. Wahrscheinlich wird Frank Petrozza auch auf einen DNL-Förderlizenzspieler zurückgreifen können. Philipp Kuhnekath bleibt dagegen wegen der vielen Verletzungsausfälle bei den Krefelder Pinguinen im dortigen DEL-Kader.


Rostock Piranhas  (OLN)
Piranhas gegen Herner EV und Harzer Falken
Im Auswärtsspiel am kommenden Freitag treffen die Rostock Piranhas auf den amtierenden Meister der Oberliga Nord, den Herner EV. Dieser erwischte einen nicht so glücklichen Start in die neue Saison. Das erste Spiel gegen die EXA Icefighters Leipzig endete mit einer deutlichen 1:8 Niederlage und das erste Heimspiel musste wegen Nebelbildung auf dem Eis abgebrochen werden. Das Wiederholungsspiel gegen die Lokalrivalen aus Essen gewann man knapp mit 6:5 in der Overtime. Erfolgreicher lief das zweite Wochenende, als das Team aus Herne mit Siegen gegen die Crocodiles aus Hamburg und die Hannover Scorpions maximale Punkteausbeute erzielte. Headcoach Frank Petrozza musste wie der Rostocker Trainer Ken Latta in der Vorbereitung ein neues Team formen. Neun Spieler verließen die Mannschaft. Im neuen Kader stehen insgesamt sieben DNL Förderlizenzspieler und durch die Kooperation mit Krefeld auch drei DEL Förderlizenzspieler. Keine leichte Aufgabe für die Rostocker. Zumindest für einen Spieler weckt diese Begegnung wohl ungute Erinnerungen. Tomas Kurka erlitt im vergangenen Jahr hier seine schwere Verletzung.
Am Sonntag treten die Harzer Falken in Rostock an. Diese schlossen für die aktuelle Saison einen Kooperationsvertrag mit den Kassel Huskies aus der DEL 2. Alles andere als zufrieden sind mit der derzeitigen Situation Trainer Norbert Pascha, Co – Trainer Tomas Martinez und sportlicher Leiter Bernd Wohlmann. In den ersten vier Spielen erlitten die Falken zum Teil deftige Niederlagen und so stehen derzeit null Punkte zu Buche. Die beiden Kontingentspieler erfüllten die an sie gestellten Anforderungen nicht und so trennten sich die Wege. 25 Gegentore sprechen eine deutliche Sprache und so handelten die Verantwortlichen aus Braunlage und verpflichteten den kanadischen Verteidiger Trevor Hendrikx, welcher in der vergangenen Saison in der englischen Liga spielte. Ebenfalls testet man einen weiteren deutschen Spieler. In den Reihen der Falken tritt ein den Rostocker Fans nicht Unbekannter an, Patrik Franz wechselte im Sommer nach Braunlage.
Personell geht es für die Piranhas positiv weiter. Kevin Piehler kann wieder die Schlittschuhe schnüren und sein Team im Sturm unterstützen.


Buchloe Pirates  (BYL)
Freibeuter zweimal zu Hause gefordert - ESV Buchloe trifft am Wochenende vor heimischer Kulisse auf Höchstadt und Pegnitz
Nach dem Auftaktwochenende mit einer Heimniederlage und einem Auswärtssieg stehen für den ESV Buchloe in der Eishockey Bayernliga an diesem Wochenende gleich zwei Heimspiele auf dem Programm. Am Freitag empfangen die Mannen von Trainer Topias Dollhofer zunächst ab 20 Uhr den Oberligaabsteiger Höchstadt, während am Sonntag ab 17 Uhr dann der EV Pegnitz in der Buchloer Sparkassenarena Halt macht.
Der Startschuss für die Piraten in die neue Bayernligaspielzeit begann bekanntermaßen mit gemischten Gefühlen. Ganz bitter und wohl noch schmerzlicher als die Auftaktniederlage auf heimischem Eis gegen Germering war die Verletzung von Tormann Alexander Reichelmeir, der sich beim Aufwärmen den Finger brach und somit wohl erst einmal auf unbestimmte Zeit ausfallen dürfte. Nach Pavel Vit – der überhaupt noch kein Spiel in dieser Saison absolvieren konnte – der nächste längerfristige Ausfall. Für die anstehenden Aufgaben an diesem Wochenende macht es das sicher nicht einfacher. Trotzdem sollen nach dem 7:4 Auswärtserfolg in Schongau jetzt auch endlich zu Hause die ersten Punkte eingefahren werden, wenngleich dies alles andere als leicht werden dürfte.
Denn die Höchstadt Alligators, die am Freitag in die Gennachstadt kommen sind einer der Topfavoriten auf die Meisterschaft. Das liegt vor allem daran, dass man als Oberligaabsteiger den Großteil des letztjährigen Kaders halten konnte und sich zudem noch mit einigen namhaften Akteuren verstärkt hat. Zwar wechselte Urgestein und Kapitän Daniel Sikorski zum Sonntagsgegner Pegnitz, doch mit dem Tschechen Michael Petrak wurde der Topscorer der letzten Saison gehalten. Und auch der langjährige Spielertrainer Daniel Jun stürmt weiter für den HEC und ist trotz seiner mittlerweile 40 Jahre immer noch ein ständiger Unruheherd. Mit Jiri Mikesz (Lindau) und dem Königstransfer Vitalij Aab (Bad Nauheim, DEL2) hat man sich außerdem nochmals verstärkt. Gerade der 37-jährige Deutsch-Kasache Aab ist als langjähriger DEL-Profi (u.a. Nürnberg, Hamburg, Mannheim und Iserlohn) und ehemaliger deutscher Nationalspieler eine echte Hausnummer in der Bayernliga. Mit ihm soll am besten der direkte Wiederaufstieg gelingen, nachdem man in der letzten Spielzeit überraschend in den Playoffs gegen Miesbach den Kürzeren zog. Mit zwei Siegen (3:1 in Erding und 7:2 gegen Füssen) ist dem aktuell Tabellenzweiten bei diesem Vorhaben zumindest schon einmal ein perfekter Start geglückt.
Erst eine Partie hat der Sonntagsgegner EV Pegnitz bisher absolviert, da das Duell gegen den TSV Erding vom letzten Sonntag auf Mitte November verlegt wurde. So steht für die Icedogs derzeit nur die knappe 3:4 Auftaktniederlage in Dorfen zu Buche. Unter den Torschützen war hier im Übrigen auch schon der wohl prominenteste Neuzugang der Oberfranken, Daniel Sevo, der im Sommer vom Oberligisten Weiden nach Pegnitz wechselte. Ohnehin hat sich im Vergleich zur vergangenen Saison im Kader des EVP einiges getan, und das obwohl man sich als Achter doch etwas überraschend für die Zwischenrunde qualifiziert und somit den vorzeitigen Klassenerhalt gesichert hatte. So kann der neue Trainer Stanislav Mikulenka neben Sevo noch weitere zehn Neuzugänge begrüßen. Darunter ist auch der langjährige Bayreuther Torhüter Julian Bädermann, der nach einjähriger Spielpause erstmalig für die Icedogs aufläuft. Zuvor war der 30 Jährige Schlussmann neun Spielzeiten in Bayreuth aktiv gewesen, drei davon auch in der Oberliga. Gehalten wurde der lettische Top Stürmer Aleksandrs Kercs, der mit 33 Toren ligaweit drittbester Torjäger der abgelaufenen BEL-Saison war. Auf ihn muss die Buchloer Defensive ein besonderes Augenmerk legen, wenn am Sonntag weitere Zähler auf das Punktekonto geholt werden sollen.


Passau Black Hawks  (BYL)
Black Hawks wollen dritten Sieg in Serie! Schongau heute um 20 Uhr zu Gast in der EisArena
Die Passau Black Hawks sind mit zwei Siegen gegen Moosburg und Germering in die Saison gestartet. Am heutigen Freitag soll der dritte Sieg gegen die EA Schongau folgen. Dabei denken die Passau Black Hawks gerne an den letzten Spieltag der abgelaufenen Saison. Im sogenannten „Endspiel“ um den Klassenerhalt schlugen die Habichte die Mammuts mit 3:6.
Heute soll ein weiterer Sieg im Hexenkessel EisArena folgen. Verzichten muss das Trainergespann Horak/ Zessack weiter auf die Langzeit verletzten Stefan Friedl (Beinverletzung) und Lukas Daschinger (Oberkörperverletzung). Simon Schießl wird dieses Wochenende ebenfalls noch verletzungsbedingt pausieren müssen. Spannend wird sein, welchen Torhüter das Trainergespann das Vertrauen schenken wird. Am Freitag überzeugte Andreas Resch gegen Moosburg, am Sonntag avancierte Patrick Vetter zum Matchwinner in Germering. „Der Schlüssel zum Erfolg wird sicherlich wieder eine geschlossene Mannschaftsleistung sein. Wir müssen konzentriert arbeiten und jeden Zweikampf annehmen.“ stimmt Ivan Horak die Mannschaft auf das Heimspiel ein.
Nicht mehr im Kader der Passau Black Hawks steht Alexander Schardt. Der 23 jährige Allrounder bat aus privaten und persönlichen Gründen um die Auflösung seines Vertrages. „Wir haben dem Wunsch von Alexander Schardt entsprochen. Alex wird zu keinem anderen Verein wechseln und sein Spielerpass bleibt in Passau. Ein Comeback ist somit in Zukunft nicht ausgeschlossen.“ gibt Vorstand Christian Eder bekannt.
Schongau reist seinerseits mit zwei Niederlagen nach Passau. Am vergangenen Freitag unterlagen die Mammuts bei Altmeister EV Füssen knapp mit 4:3 nach Verlängerung. Beim Heimspiel am Sonntag setzte es eine deutliche 4:7 Niederlage gegen die Buchloe Pirates. Um nicht frühzeitig den Anschluss an Platz 8 zu verlieren, benötigen die Mammuts dringend einen Sieg bei den Passau Black Hawks. Aufpassen müssen die Dreiflüsse Städter auf die Angreifer Johannes Schierghofer und Markus Waldvogel. Die Stürmer haben bereits jeweils drei Scorerpunkte gesammelt und können im Spiel den Unterschied ausmachen.
Die ersten beiden Spieltage zeigen, dass die Schongau Mammuts im Angriff gefährlich sind, in der Rückwärtsbewegung aber anfällig für Gegentore sind. Genau hier wollen die Passau Black Hawks ansetzen und ihre Schnelligkeit ausspielen. Das Umschaltspiel funktioniert bei den Black Hawks bereits ausgezeichnet und wurde unter der Woche in den Trainingseinheiten weiter forciert.
Am zweiten Spiel an diesem Wochenende reisen die Passau Black Hawks zu Liga Primus Höchstadt. Der Oberliga Absteiger ist der absolute Favorit auf den direkten Wiederaufstieg. Gerade mit Blick auf die schwere Partie am Sonntag in Höchstadt, ist es für die Passau Black Hawks unglaublich wichtig im Heimspiel gegen Schongau drei Punkte zu holen. Die lautstarke Unterstützung der Zuschauer dürfte der Mannschaft dabei den nötigen Auftrieb geben.
Tickets für das Heimspiel gegen Schongau erhalten Sie im Vorverkauf beim FIRST Reisebüro Eichberger in der Fußgängerzone, sowie an der Shell Tankstelle Färber in Passau Maierhof. Die Abendkasse öffnet um 19 Uhr. Eröffnungsbully ist um 20 Uhr. -czo


Peißenberg Eishackler  (BYL)
Bringt Freitag der 13. Punkte für die Eishackler?
Abergläubisch sollte man als Peißenberger Eishockeyfan in diesen Tagen nicht sein. Ausgerechnet am Freitag den 13. bestreiten die Eishackler ihr zweites Heimspiel gegen den „neuen“ EV Moosburg. Neu deswegen, weil auch wie schon gegen Pfaffenhofen, eine mehr oder weniger runderneuerte Moosburger Mannschaft in dieser Saison gegen die Peißenberger antritt. Ganze acht Neuzugänge stehen 5 Abgängen gegenüber. Es ist also wieder sehr schwer diese Mannschaft einzuschätzen. Bisher konnten die Moosburger in zwei Spielen keine Punkte erreichen. Einer mehr oder weniger knappen Niederlage gegen Passau (6:3) folgte eine deutliche Klatsche gegen den Meisterschaftsfavoriten Landsberg (2:10). Die bisher 5 geschossenen Tore wurden von 3 Spielern geschossen (Hanöffner, Möhle, Michel). Auf die sollten die Eishackler unbedingt aufpassen. Auf jeden Fall wollen die Moosburger sicher an diesem Wochenende zum ersten Mal punkten und da wird die Mannschaft von Trainer Staltmayr bestimmt was dagegen haben.
Das Spiel beginnt am Freitag wie immer um 19.30 und es wäre natürlich schön, wenn wieder viele Fans und ein lautstarker Peißenberger Fanclub in der Halle vertreten wären.
Das erste Auswärtsspiel gegen Germering wird schwer werden!
Am Sonntag müssen dann die Eishackler nach Germering reisen. Hier gilt eigentlich dasselbe wie für Pfaffenhofen und Moosburg. Die „Wanderers“ wurden ebenfalls quasi runderneuert. Neben dem Trainer Feilmeier stehen 5 Abgänge 9 Zugängen gegenüber.  Am letzten Wochenende erreichten die Germeringer 1 Sieg gegen Buchloe im Auswärtsspiel (3:6) und eine Niederlage gegen Passau im Heimspiel. Die Eishackler müssen sich auch hier wieder auf eine weitestgehend neue Mannschaft mit neuem Trainer einstellen. Die Feilmeier-Truppe wird sich sicher sehr stark auf dem Eis zeigen. Zu diesem Schluß kommt man wenn man sich die starken Zugänge ansieht. Das Spiel beginnt am Sonntag um 18 Uhr im Polarium in Germering.


Forst Nature Boyz  (BLL)
SC Forst startet in harte Saison - Hammerauftakt für die Nature Boyz
Die Vorbereitungszeit ist jetzt auch für die Forster Nature Boyz beendet. Der gemäß den Einwohnerzahlen kleinste Verein in der Landesliga Gruppe 2 startet am Freitag, dem 13. Oktober um 20:00 Uhr beim EHC Klostersee, dem Top-Aufstiegsfavoriten, in die Punktspielrunde.
Die Vorbereitungsspiele verliefen für die Spieler um Trainer Sepp Bachmeier alles andere als erfreulich, denn es sind nur zwei knappe Siege gegen Bezirksligisten zu verzeichnen. Gegen Ligenkonkurrenten setzte es nur Niederlagen, die jedoch recht knapp ausgingen. Das Trainergespann Bachmeier und Bergmann sah jedoch auch einige positive Eigenschaften, trotz der Niederlagen. Wir waren lange im Spiel und konnten dem Gegner Paroli bieten. Das größte Manko ist aktuell die Chancenverwertung, da muß die Mannschaft noch viel zielstrebiger und kaltschnäuziger vorgehen. Die Sturmreihen harmonieren noch nicht so, wie wir uns das vorstellen, so beide Trainer.
Lorenz Barfüßer ist mit der Ligeneinteilung in doppelter Hinsicht zufrieden. Zum einen müssen wir in unserer Gruppe mit Abstand die kürzesten Fahrstrecken zurücklegen, zum anderen rüsten die Mannschaften insbesondere in der anderen Gruppe massiv personell auf. Wo das noch hinführen wird, kann nicht gesagt werden. Die Landesligavereine bedienen sich am Spielermarkt und besorgen sich sehr starke Leute. Offensichtlich haben einige Teams prall gefüllte Bankkonten, anders ist diese Entwicklung nicht zu erklären. Wir in Forst setzen auf Spieler aus der Region, einen Kontingentspieler wollen und können wir uns nicht leisten, so Barfüßer. Es wird mit Sicherheit eine sehr harte Saison werden, in der wir den einen oder anderen Großen ärgern wollen. Beide Trainer geben als Saisonziel das Erreichen des 5. Tabellenplatzes in der Vorrunde aus. Wenn wir unseren Spielerkader so halten können und vor Verletzungen verschont bleiben, ist mit etwas Glück unser Saisonziel machbar, sind sich Trainer und Vorstand einig.
Zum Top-Favoriten EHC Klostersee führt gleich das erste Punktspiel, leider mit verringertem Kader. Einige Spieler plagen sich mit einer Grippe herum, zwei weitere Stützen stehen die nächsten 3 Spiele (Guggemos) nicht zur Verfügung, Stefan Neumeier studiert und kann erst im Dezember wieder eingreifen. Auch Martin Burger wird die Reise nach Grafing nicht antreten. Mit dem kleinen Kader wird es natürlich noch schwieriger, etwas zählbares aus Grafing mit nach Hause zu nehmen. Die Mannschaft der Gastgeber besteht aus jungen und auch oberligaerfahrenen Spielern. Die Ergebnisse aus deren Vorbereitungsspielen können sich sehen lassen, haben sie doch höherklassigere Vereine teilweise klar besiegt. Top-Spieler ist der mittlerweile und überall bekannte Bobby Wren, der in den letzten Jahren für die Trostberg Chiefs aufs Eis ging.
Am Sonntag gastiert um 17:00 Uhr der EV Fürstenfeldbruck im Peißenberger Eisstadion. Das Vorbereitungsspiel konnten die Crusaders knapp für sich entscheiden. In Anbetracht des reduzierten Spielerkaders bedarf es einer konzentrierten und kämpferischen Leistung, um die Heimpremiere erfolgreich zu beginnen.


Pfronten Falcons  (BLL)
Heimspiele für die Falcons
Nach dem erfolgreichen Auftakt mit dem 5:3 Sieg in der Ferne bei der SG Miesbach 1b/Schliersee sind die Falcons am kommenden Wochenende gleich zweimal Gastgeber in den anstehenden Begegnungen. Zunächst empfangen die Pfrontener am Freitag Abend um 20 Uhr die Wölfe des EV Bad Wörishofen im Pfrontener Eisstadion, am Sonntag Abend um 17 Uhr ist dann die Mannschaft des SC Reichersbeuern zu Gast. Ebenso wie die Falcons, gab es auch bei den Wölfen einige Veränderungen, Dustin Vycichlo, Sascha Hirschbolz und Thomas Spegele verließen den Verein, dafür stießen Allrounder Philip Birk von den Kempten Sharks, Stürmer Jakob Schwarzfischer aus der 1b Mannschaft des ESV Buchloe, sowie Ex-Falcon Verteidiger Matthias Höldrich aus der eigenen 1b zum Kader der 1.Mannschaft. Die Wölfe zählen auch in dieser Saison wieder zu den Mannschaften, die im Kampf um die Verzahnungsrunde ein Wörtchen mitreden werden, dies zeigte sich auch beim 9:3 Sieg im letzten Vorbereitungsspiel gegen den EV Fürstenfeldbruck. Noch mehr Änderungen gab es allerdings beim SC Reichersbeuern, der nach der Auflösung der 1b-Mannschaft des EC Bad Tölz gleich elf Neuzugänge vermeldet. Der neue Trainer der Eishackler, Franz Gams kann somit auf einen Kader von 26 Feldspielern und drei Torhütern zurückgreifen. Aber nicht nur von den Tölzern schlossen sich die Neuen dem SC Reichersbeuern an, auch Andreas Andrä wechselte vom Oberligisten EHC Waldkraiburg, ebenso wie Michael Iszovics, der vom ESC Geretsried kam zu den Oberbayern. Zwei durchaus starke Gegner, die gleich zum Heimspielauftakt auf die Falcons warten. Diese würden sich sehr auf die Unterstützung durch den eigenen Anhang freuen und hoffen auf rege Besuche der beiden Begegnungen. Um den Zuschauern die Freitagsbegegnung noch ein wenig schmackhafter zu machen, kosten an diesem Abend alle Getränk nur je 2 Euro. Zudem sind alle Mitglieder nach der Begegnung zu einem Freigetränk und einen kleinen Imbiss in die Stadionwirtschaft eingeladen. Es geht also endlich wieder los im Pfrontener Eistadion, nun heißt es die Mannschaft nach Kräften zu unterstützen um das Ziel der Qualifikation zur Zwischenrunde gemeinsam erreichen zu können. 


ESV Bad Bayersoien  (BBZL)
ESV Bad Bayersoien testet gegen Lechbruck
Am kommenden Sonntag um 18 Uhr geht es für den ESV Bad Bayersoien in das letzte Vorbereitungsspiel, ehe a, 3. November die Punktrunde beginnt. Zu Gast in Peiting ist der ERC Lechbruck. Die „Flößer“ belegten in der letzten Saison den 2. Platz in der Gruppe 4 der Bezirksliga und haben sich diese Saison noch einmal verstärken. Matthias Erhard von der EA Schongau bringt viel Erfahrung und den nötigen Torriecher mit. Marius Neu kam von den Kemptener Sharks. Stand aber schon im Nachwuchs in Lechbruck auf dem Eis. Goalie Lukas Bauer kam von der 1b der EA Schongau und ist kein Unbekannter für den ESV. Stand er doch, als er noch im DNL Team des EC Peiting war, schon im Aufgebot der Soier.
Für Bayersoien hat sich nach dem Hopfpokal die Personalsituation etwas entspannt. Johannes Beyer hat seinen Nasenbeinbruch auskuriert und auch Tobi Maier, Matthias Mödl, Philipp Maier sollten wieder fit sein. Leider wird sich die Verletzung von Thomas Prielmeier noch einige Woche hinziehen. Auch der Einsatz von Franz Haseidl ist nicht sicher. Ihn plagt noch die Schulter.
Aber gerade dieser Test ist für Hans Schmaußer wichtig. Jetzt kann noch etwas an den Stellschrauben gedreht werden und so erwartet er auch vollen Einsatz von seinen Akteuren.


Eisbären Oberstdorf  (BBZL)
Letztes Vorbereitungsspiel der Eisbären Oberstdorf
Die Eisbären treten am kommenden Freitag, den 13.10.2017, um 20:00 Uhr gegen die Spielgemeinschaft Maustadt / Memmingen 1b an.
Mit der SG Maustatdt / Memmingen 1b kommt kein unbekannter Gegner auf das Oberstdorfer Eis. Die Spielgemeinschaft ist ebenfalls in der gleichen Bezirksligaklasse wie die Eisbären und belegte in der letzten Saison mit 35 Punkten den dritten Platz vor unseren Jungs. Mit einer guten Tordifferenz von 62 Toren haben die gelb-grünen Spieler bewiesen, dass sie ein ernst zu nehmender Gegner sind.
Doch haben die Eisbären nicht nur durch den starken Ligakonkurrent ein schweres Spiel zu befürchten: Am Samstag hat Trainer Klaus Forster seinen sofortigen Rücktritt bekannt gegeben.
Wir bedanken uns hiermit beim Coach für die tolle Saison 2016/2017 und wünschen ihm alles Gute für seinen zukünftigen Weg.
Nichtsdestotrotz heißt es für die Eisbären Kopf hoch und zusammen halten. Doch die Eisbären stehen nicht alleine da: Das letzte Spiel wurde von Erik Fabian, einem leider verletzten, aber sehr erfahrenen Spieler geführt. In den Trainingseinheiten diese Woche sprang kurzfristig ein alt bekannter Coach, Peter Waibel, ein. Peter hat die meisten Jungs schon in der Landesliga 2015/2016 trainiert und übernimmt das Amt gemeinsam mit Erik, bis eine Trainerentscheidung gefällt wird.
Wir sind gespannt, wie es um unsere Eisbären weitergeht und hoffen sehr, dass der sportliche Erfolg der ersten vier Vorbereitungsspiele ihnen Mut gibt, sich auch in schwierigen Zeiten zu behaupten.
Seien Sie ein Teil des Teams und feuern Sie die Eisbären am Freitag kräftig an, denn: „HEY, WIR WOLLN DIE EISBÄREN SEHN!“.


Schwenninger Fire Wings  (RLSW)
Schwenninger Fire Wings empfangen Zweibrücken
Auch nach dem dritten Ligaspiel stehen die Schwenninger Fire Wings noch ohne Punkte da und am kommenden Samstag gastiert kein geringerer als der amtierende Meister aus Zweibrücken in der Helios Arena.
 Drei Spiele – Null Punkte. Dies ist bis dato die nüchterne Bilanz der Schwenninger Fire Wings in der Regionalliga Südwest. Dennoch lässt man im Lager der Neckarstädter die Köpfe nicht hängen. „Bis auf das erste Spiel in Heilbronn, waren wir in allen Partien ebenbürtig, wenn nicht sogar die bessere Mannschaft. Was uns gegenwärtig fehlt ist schlichtweg die Disziplin und die Cleverness vor dem gegnerischen Tor, um am Ende zum Erfolgserlebnis zu kommen.“, so Trainer Matthias Kloiber. Und in der Tat war man gerade im letzten Spiel gegen Hügelsheim die tonangebende Mannschaft, lies zahlreiche Chancen vor dem gegnerischen Tor liegen und agierte in manchen Situationen dann auch noch zu undiszipliniert. Dies sah auch Verteidiger Johannes Stöhr so. „Wir können nicht in jedem Spiel so viele Strafzeiten nehmen wie in den ersten Partien, die Mannschaften in dieser Liga nutzen dies eiskalt aus. Daher müssen wir cleverer und disziplinierter werden, dann stellen sich auch die Erfolgserlebnisse ein.“, so der erfahrene Verteidiger.
        Mit den Hornets aus Zweibrücken kommt nun der amtierende Meister nach Schwenningen. Die Rheinland-Pfälzer belegen aktuell den dritten Tabellenplatz, kassierten bislang erst eine Niederlage (9:2 in Bietigheim). Ein Blick auf die Scorerliste zeigt jedoch, dass die Hornets vor allen Dingen offensiv exzellent aufgestellt sind. So rangieren gleich 5 Spieler unter den besten 7 Scorern, dabei ragt vor allen Dingen Neuzugang Kenny Matheson mit 4 Toren und 6 Beihilfen heraus. Der Kanadier kam vor der Saison vom EC Lauterbach aus der Regionalliga West nach Zweibrücken und schlug gleich ein wie eine Bombe. Sein Sturmpartner und ebenfalls Neuzugang, Matus Zaborsky, steht ihm dabei mit 2 Toren und 7 Vorlagen in nichts nach. Mit der Mannschaft um Neu-Trainer Tomas Vodika ist also auch in dieser Saison zu rechnen.
Allerdings dürfen sich die Schwenninger nicht nur auf diese beiden oben genannten Spieler konzentrieren, sondern müssen auf alle Hornets-Akteure ein offenes Auge haben.
„Wir müssen das Spiel einfach gestalten und unsere Chancen vor dem gegnerischen Tor konsequenter nutzen. Die Defensive wird dabei ebenso ein Schlüssel zum Erfolg sein.“, so Stürmer Mike Soccio.


Dinslaken Kobras  (RLW)
Die nächsten Brocken für die Kobras
Kommendes Wochenende stehen mit den Spielen bei den Hammer Eisbären und zu Hause gegen die EG Diez-Limburg die nächsten dicken Brocken auf dem Spielplan. Los geht es am Freitag, um 20.00 Uhr, im Hammer Maxipark, wo die Giftschlangen auf den amtierenden Meister treffen. Die Eisbären konnten die meisten Schlüsselspieler halten und ihr Meisterteam punktuell verstärken. Die wichtigste Veränderung im von Ralf Hoja trainierten Team gab es auf den Transferkartenpflichtigen Positionen. Kamil Vavra und der Finne Mäkijärvi standen dem Team aus privaten, bzw. beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung. Für sie fand man mit Verteidiger Michal Špaček und Stürmer Martin Beneš adäquaten Ersatz. Beide Tschechen wechselten vom HC Klatovy ins Westfalenland und wussten in ihren bisherigen Auftritten zu überzeugen. Zum Start verlor man zwar vor heimischen Publikum 2:5 gegen die Neuwieder Bären, konnte sich dann aber in Lauterbach mit 6:2 und in Soest mit 7:2 durchsetzen. Keine leichte Aufgabe für die Kobras, die sich in der vergangenen Saison packende Duelle mit den Eisbären lieferten. Allerdings gab es für die Giftschlangen in der HeliNetArena meistens wenig zu holen. Doch warum sollte den Kobras nicht mal eine Überraschung gelingen? Die Männer um Kapitän Sven Linda werden zumindest nichts unversucht lassen.
Das gleiche gilt auch für das Heimspiel am Sonntag gegen die EG Diez-Limburg. Das Team von der Lahn hat sich auf einigen Schlüsselpositionen verändert. Neu an der Limburger Bande ist Trainer Arno Lörsch, der von den Luchsen Lauterbach zu den Rockets wechselt. Mit Martin Brabec und Andrej Teljukin verloren die Rockets zwei wichtige Schlüsselspieler, die man nur schwer ersetzen kann. Doch  ein Ersatz scheint gefunden. Am Mittwoch konnte man mit Florian Böhm einen Oberligastürmer an die Lahn locken. Er kommt von den Harzer Falken zu den Rockets. Neben ihm und den Stammkräften aus der letzten Saison setzt die EGDL auf junge und talentierte Spieler, die man an die Lahn locken konnte. Und der Erfolg gibt dem Konzept recht. In vier Ligaspielen konnte man sich gegen Neuss und Lauterbach klar vor eigenem Publikum durchsetzen und bewies dabei Comebackqualitäten. Gegen Neuss drehte Limburg einen 1:3-Rückstand und gewann das Spiel mit 5:3. Noch spektakulärer fiel die Aufholjagd gegen die Luchse aus. Mit 7 Toren im letzten Drittel verwandelten die Rockets einen 3:4-Rückstand in einen 10:4-Sieg. Nur Auswärts läuft es noch nicht für die Rockets. In Neuwied und Ratingen konnte die EGDL keine Punkte sammeln. Vor allem im letzten Spiel in Ratingen gaben die Männer von der Lahn eine 3:0-Führung aus der Hand und verloren das Spiel noch mit 5:6. Doch von diesen Ergebnissen sollten sich die Giftschlangen nicht beeindrucken lassen. Letzte Saison waren die Kobras so etwas wie ein Angstgegner für die Rockets, denn man konnte sich in beiden Spielen gegen die Raketen durchsetzen. Ob es den Giftschlangen auch in dieser Saison gelingt, wird sich zeigen. Aber auch gegen die EGDL lassen die Schützlinge von Trainer Krystian Sikorski nichts unversucht, um drei Punkte einzufahren. Los geht es, wie immer sonntags, um 19.00 Uhr und geleitet wird die Begegnung vom Schiedsrichtergespann Dimmers, Nitsch und Tschirner.


Ice Dragons Herford  (RLW)
Derby oder nicht? Ice Dragons zu Gast in Hamm!
Die Kufencracks des Herforder EV können am Freitagabend entspannt das Treiben der Konkurrenz beobachten, der spielfreie Freitag machts möglich. Am Sonntag allerdings wird das Team von Jeff Job wieder zu Höchstleistungen gezwungen sein, treten die Ice Dragons doch beim Meister in Hamm an. Und die dort ansässigen Eisbären haben noch die ein oder andere Rechnung mit den Ice Dragons offen. Denn nach den beiden Niederlagen in der Vorbereitung wird das Team von Coach Ralf Hoja darauf brennen, den eigenen Fans zu beweisen, dass diese Niederlagen nur Ausrutscher in einer leicht holprigen Vorbereitung waren und sie jetzt, wo es um Punkte geht, voll da sind. Und eins kann man mit Sicherheit behaupten: Nachdem die Eisbären mit einer klaren Heimniederlage gegen die Neuwieder Bären in die Saison gestartet sind, zeigte die Formkurve zuletzt steil nach oben, 13:4 Tore in den letzten beiden Spielen machen deutlich, dass mit den Eisbären auch in dieser Saison wieder zu rechnen ist!
Leicht wird das Spiel in Hamm für die Ice Dragons also mit Sicherheit nicht, allerdings weiß das Team um Kapitän Fabian Staudt auch ganz genau um die eigene Stärke. Sie werden sich auf keinen Fall verstecken und ihrerseits alles versuchen, um dem Meister Punkte abzunehmen. Unter diesen Voraussetzungen kann es eigentlich nur ein absolutes Spitzenspiel zwischen zwei alten Rivalen werden!
Und da die Herforder Fans gerne und zahlreich zum Spiel mit Derbycharakter nach Hamm reisen, während die Hammer Fans gerne und zahlreich den Derbycharakter verneinen, den Spielen gegen Herford jedoch trotzdem entgegenfiebern, ist auch von einer phantastischen Stimmung in der Helinet Eissportarena auszugehen, wenn die Unparteiischen Marc André Naust, Jan Moritz Schäfer und Sylvia Strohmenger die Partie am Sonntagabend um


EHC Netphen  (LLW)
Heimspiele des EHC Netphen im Oktober abgesagt / Kein Eis im Oktober – Sonntag Spiel in Dortmund
Die Heimspiele des EHC Netphen im Oktober mussten aufgrund der Problematik mit der Kühlanlage der heimischen Eishalle abgesagt werden. Momentan bemüht sich der EHC, eine Ausweichmöglichkeit für die Heimspiele zu finden. Dazu versuchen die Verantwortlichen EHC in anderen Eishallen (z. B. Wiehl oder Bergisch Gladbach) freie Eiszeiten zu ergattern. Als Trainingsstätte unter Woche wurde die Eishalle in Limburg-Diez gefunden.
Trotz der bekannten Probleme hat sich die Mannschaft entschlossen, die Saison gegen alle Widrigkeiten durchzuziehen. Nach dem Spiel in Solingen am vergangenen Freitag steht am Sonntag um 19:00 Uhr das Spiel bei den Eisadlern Dortmund an. Vor fünf Jahren kreuzten die Netphener mit dem damaligen EHC Dortmund in der Oberliga West die Klingen. Die Dortmunder, damals eins der Spitzenteams der Liga, ging in beiden Spielen als deutlicher Sieger vom Eis. Vor einigen Spielzeiten fand eine Neustrukturierung im Dortmunder Eishockey statt, in dessen Zuge die „Eisadler“ geboren wurden und ein Neuanfang in der Landesliga gestartet wurde. Im letzten Jahr gingen die Westfalen in der Regionalliga an den Start. Nach Platz neun in der Hauptrunde und Platz fünf in der Relegationsrunde mussten sie in den Play-Downs um den Klassenerhalt kämpfen. Diesen verpassten mit zwei Niederlagen gegen die Soester EG. Die Dortmunder haben ebenfalls ein Spiel in der aktuellen Saison absolviert. Am 01. Oktober unterlagen sie beim TuS Wiehl klar mit 1:10. In Reihen der Dortmunder spielt ein alter Bekannter des EHC Netphen. Dortmunds Stürmer Tim Linke jagte in den Spielzeiten 2010/2011 und 2011/2012 für die Siegerländer dem Puck hinterher. In 57 Spielen erzielte er 71 Scorerpunkte (28 Tore und 43 Vorlagen).
EHC-Trainer Reinhard Bruch muss am Sonntag auf Verteidiger Florian Schäfer verzichten, der nach seiner großen Strafe am Freitag für ein Spiel gesperrt ist.


EC Nordhorn  (RLN)
ECN-Dauerkartenverkauf & Ticketpreise 2017/18 - Kartenvorverkauf beim VVV Nordhorn
Was lange währt, wird endlich gut – oder so: Die Dauerkarten sind da! Der Spielplan steht, kurzfristige Änderungen sind noch möglich. In der Saison 2017/18 stehen beim Eishockey Club Nordhorn e.V. insgesamt zehn Spiele (8x Regionalliga & 2x Nordpokal) in der heimischen Eissporthalle an.
Abholung beim VVV Nordhorn:
Die Dauerkarten sind zum Preis von 50,00 Euro pro Karte erhältlich. Ermäßigte Dauerkarten gibt es nur gegen Vorlage eines gültigen Schüler-, Studenten-, Renten- oder Behindertenausweises für 37,50 Euro. Gültig sind die Dauerkarten für alle Spiele der Hauptrunde und im Nordpokal.
Ab Samstag, dem 14. Oktober 2017 liegen die Dauerkarten beim VVV Nordhorn (Firnhaberstraße 17, Nordhorn) bereit. Zu den ersten 30 Dauerkarten gibt es zudem noch einen Fan-Schal dazu.
Ticketpreise in der Regionalliga:
Erwachsene Vollzahler können ein Ticket für 7,00 Euro erstehen, ermäßigte Tickets (Schüler, Studenten, Rentner und Beeinträchtigte) gibt es gegen Vorlage eines gültigen Ausweises für 5,00 Euro.
Familienkarten gelten für zwei Elternteile und zwei Kinder bis zu 15 Jahren, für jedes weitere Kind werden 2,00 Euro fällig. Kinder unter 8 Jahre haben freien Eintritt.
In der Halle gilt freie Platzwahl.
Alle Tickets für die jeweiligen Spiele sind sowohl an der Abendkasse in der Eishalle als auch im Vorverkauf beim VVV Nordhorn zu den normalen Geschäftszeiten erhältlich.


Tornado Niesky  (RLO)
Tornados zu Gast bei den Black Panther
Am kommenden Sonnabend treffen die Nieskyer Tornados das erste Mal in der Saison auf die Jonsdorfer Black Panther. Anpfiff ist am 14.10.2017 um 18:30 Uhr in der Sparkassen-Arena Jonsdorf. Auch wenn die Gastgeber ihr erstes Spiel verloren haben, nehmen die Cracks von Trainer Jens Schwabe das Spiel nicht auf die leichte Schulter. Die Kreisderbys gegen Jonsdorf waren stets spannend. Natürlich hoffen die Tornados wieder auf die Unterstützung vieler mitgereister Fans. Trainer Jens Schwabe wird jedenfalls mit einen starken Kader ins Zittauer Gebirge fahren.
Hinweis:
Ab sofort sind Anmeldungen für die Fanbusse zu den Auswärtsspielen nach Jonsdorf am 14.10.17 und Dresden am 21.10.2017 möglich. Weiter Infos finden Sie unter: http://www.tornado-niesky.de/2017-2018/fanbus
Große Resonanz auf Benefizspiel 
Im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit im Landkreis Görlitz fand am 10. Oktober 2017ein Benefiz-Trainingsspiel der Tornados aus Niesky gegen die Lausitzer Füchse im Eisstadion Weißwasser statt.
Das war das erste direkte Aufeinandertreffen des Zweitligisten aus Weißwasser und des Regionalligisten aus Niesky nach mehr als 15 Jahren! Über 900 Zuschauer waren der Einladung gefolgt.
Der Weg hatte sich gelohnt. Sie sahen ein schnelles Spiel und einen fairen Kampf. Die Nieskyer Amateure hatten natürlich mit der Schnelligkeit und der Technik der Profis so ihre Schwierigkeiten. Aber durch eine starke defensive Arbeit der Tornados blieben sie gut im Spiel und konnten mit der Niederlage von 4:1 durchaus zufrieden sein. Den Ehrentreffer für den ELV Niesky erzielte Philip Riedel. Nun darf man auf die Revanche am 28.10.2017 zum Eröffnungsspiel in Niesky umso mehr gespannt sein. 


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Mittwoch 11.Oktober 2017
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