Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

     
SE Freising
(BLL)  Die Black Bears müssen zur neuen Saison auf gleich vier Stürmer verzichten, denn Lukas Höller wird aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stehen und Jonas Maierthaler, Patrick Holler und Sebastian Thiede legen aus privaten und beruflichen Gründen eine Eishockeypause ein

ESC Dorfen
(BYL)  Die Mannschaftsplanungen für die neue Saison sind abgeschlossen: Vom benachbarten Oberligisten EHC Waldkraiburg wechseln die Verteidiger Alexander und Fabian Kanzelsberger, sowie Stürmer Bastian Rosenkranz zu den Eispiraten und vervollständigen das Team
     
 
 **** GERÜCHTEKÜCHE ****
Alle Informationen ohne Gewähr!
 
Offenbar führen die Hannover Scorpions Verhandlungen mit dem finnischen Verteidiger Lasse Uusivirta vom Rivalen EC Hannover Indians

Es scheint erste positive Anzeichen zu geben, dass der SC Riessersee womöglich in der DEL2 bleibt, noch in dieser Woche wird eine Entscheidung erwartet

Der ERC Ingolstadt muss womöglich auf Stürmer Petr Taticek künftig verzichten, da der Deutsch-Tscheche, der eigentlich noch über einen Vertrag bis 2020 verfügt, offenbar sowohl bei den Kölner Haie, als auch bei den Thomas Sabo Ice Tigers gehandelt wird

Offenbar erwägen die EHC Berlin Blues einen Rückzug aus der Regionalliga Ost - eine Entscheidung ist aber noc nicht gefallen, da man womöglich auch mit stark verkleinertem Etat in die Saison starten könnte

Stürmer Nils Liesegang steht offenbar vor dem Absprung aus Frankfurt und scheint beim Herner EV ein Thema zu sein
       

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten 

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielberichte von Montag 4.Dezember 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Regionalliga Nord, Verbandsliga Nord und Regionalliga Ost.


Düsseldorfer EG  (DEL)
Stark gespielt, aber verloren
Schade! Gegen den technisch äußerst versierten und spielstarken EHC Red Bull München gab es im achten Spiel seit der Deutschland-Cup-Pause zum ersten Mal überhaupt keine Punkte für die Düsseldorfer EG. Chancen hatten die Rot-Gelben in einem intensiven und temporeichen Match reichlich, der einzige Treffer durch Welsh war aber leider nur der Ehrentreffer des Nachmittags zum 1:3 (0:0; 0:2; 1:1).


Tölzer Löwen  (DEL2)
Löwen verlieren Kellerduell
Nur drei Tore sind im Spiel der Tölzer Löwen bei den Lausitzer Füchsen
gefallen. Am Ende gewinnt Weißwasser mit 2:1 (0:0, 1:0, 1:1). Die Buam
haben die Schlussoffensive zu spät gestartet.
"Enges Spiel. Wir wussten, dass es Spitz auf Knopf wird. Wir stehen
beide hinten drin, dann sind das so Spiele, die brutal eng werden. Dass
es am Ende dann ein Tor Unterschied werden kann, war uns schon klar", so
der Interimscoach der Füchse Robert Hoffmann. Lange war es ein Spiel,
dass sich zwischen den beiden Torräumen abspielte. In den seltensten
Fällen kamen Stürmer gefährlich vor die gegnerischen Torwarte. 
So dauerte es bis zur 28.Spielminute, bis das Eisstadion Weißwasser
erstmals explodierte. "Wir haben auch vor dem 0:1 den entscheidenden
Fehler im Slot gemacht, den Mann kurz freigelassen. Es war so ein Spiel,
in dem man gewusst hat, dass derjenige, der den ersten groben Fehler
leistet, verliert. So war es dann auch", analysierte Rick Boehm. Beppo
Frank war es, der Jeff Hayes im Slot alleine ließ. Der Kanadier traf zum
1:0 und brach damit den Bann. Die Füchse in der Folge die bessere
Mannschaft, wenn auch meist ohne wirklich zwingend zu werden. 
So war vor dem Schlussdrittel noch alles drin für die Löwen. Sie
starteten nochmal einige Offensivversuche und kamen auch zu Chancen.
Doch Maximilian Franzreb, der laut dem Füchse-Coach ein
"Wahnsinns-Spiel" abgeliefert hat, schmiss sich den Tölzer Angriffen in
den Weg. So kam es, wie es kommen musste: Mitten in die Tölzer
Drangphase traf Marius Schmidt zum 2:0 für die Gastgeber. André Lakos´
Anschlusstreffer brachte nochmal Spannung in die Partie, doch ein
zweites Tor wollte den Tölzer Löwen am Sonntagabend nicht mehr gelingen.
"Es ist schade für uns, wir haben uns gut vorbereitet. Wir wussten, was
auf uns zukommt heute. Es war hart umkämpft, wir wollten den letzten
Platz loswerden. Das ist uns leider nicht gelungen, aber wir müssen
weiter nach vorne schauen", resümierte Boehm. Platz 13 rückt damit auf
vier Punkte weg von den Tölzer Löwen. Am kommenden Wochenende warten die
Spiele in Ravensburg und gegen Kassel auf die Buam.


Bayreuth Tigers  (DEL2)
Tigers schlagen sich angesichts der Umstände achtbar
Die Voraussetzungen vor der Partie waren alles andere als optimal. Mit elf Feldspielern und zwei Goalies reiste der Bayreuther Mini-Tross nach Dresden. Zu Martin Heider, Sebastian Mayer, Sergej Stas und Eugen Alanov, die bereits bei den letzten Partien fehlten, gesellten sich noch Jan Pavlu und Ivan Kolozvary, die nicht spielfähig waren. Luca Gläser und Valentin Busch weilen bei der U20-Nationalmannschaft. Damit fehlten Coach Waßmiller acht Akteure. Mit gerade einmal zwei Reihen trat man gegen den Tabellenvierten an, auch weil vom Kooperationspartner Regensburg, die selbst im Einsatz waren, logischerweise keine Akteure entsendet werden konnten.
Die Geschichte dieser Partie ist somit schnell erzählt. Mit dem „letzten Aufgebot“ wehrten sich die Mannen von Coach Waßmiller wacker, konnten aber letztendlich gegen die starken Dresdener nichts ausrichten.
In den ersten zehn Minuten hielten die Tigers gut mit und das Spiel offen. Nach dem ersten Highlight der Dresdener mit einem Pfostentreffer in der zweiten Spielminute, besannen sich die Tigers darauf, auch mit dezimierten Kader ihr Heil im Angriff zu suchen. Ab Spielminute Elf, als die Gastgeber ihren ersten Treffer des Abends erzielten, bekamen diese immer mehr Zugriff aufs Spiel. Auffallend, dass alle Tore nach hart durch den Slot gespielten Pässen fielen. Hier waren die Cracks der Eislöwen gedankenschneller und reagierten jeweils im richtigen Moment. Einen durchaus höheren Rückstand verhinderte der gut aufgelegte Vosvrda mit starken Paraden in der 13., 18. und 20. Spielminute
Im Mittelabschnitt das beinahe gleiche Bild. Zunächst klärt Vosvrda, als einer der Eislöwen auf seinen Kasten zuläuft und muss kurz darauf, nach einem scharfen Zuspiel in den Slot, die Scheibe aus dem Netz holen – allerdings entscheiden hier die Schiedsrichter richtigerweise auf Torraumabseits. Eine nummerische Überlegenheit der Gastgeber ist es dann, die doch den nächsten Treffer auf die Anzeigentafel bringt. Siddall trifft unbedrängt genau in den Winkel. Die Gelegenheit, sich bei ebenfalls einem Mann mehr auf der Eisfläche zu revanchieren, verpassen die Tigers als in der 34. Minute Boutin die einzige Strafzeit für sein Team an diesem Abend nimmt. Ein gefälliges Powerplay der Tigers, die mehrfach in guter Position abziehen können, ohne sich jedoch am Ende dafür zu belohnen.
Im letzten Spieldrittel waren die Kräfte der Tigers aufgebraucht. Trotz dieser Umstände spielte man zum Teil mit und generierte die eine oder anderer Chance. Kramer und Kumeliauskus konnten dennoch mit den Toren Fünf und Sechs den Deckel auf eine Partie machen, die unter ungleichen Bedingungen ablief, und holten sich so verdient die drei Punkte.
„Mit Eishockey spielen hat das wenig zu tun, wenn man mit nur elf Feldspielern antreten kann. Diesen Jungs und auch unserem Goalie kann man nur ein Kompliment aussprechen. Die Jungs haben ihre Sache, unter den gegebenen Umständen, sehr gut gemacht. Es ging eigentlich von Anfang an nur um Schadensbegrenzung am heutigen Abend und wir hoffen, dass wir nächste Woche auf den einen oder anderen Spieler wieder zurückgreifen können. Das wichtigste jedoch war, dass sich heute nicht noch einer unserer Jungs verletzt hat,“ resümiert Team-Manager Dietmar Habnitt das Spiel und die aktuelle Situation.


Eispiraten Crimmitschau  (DEL2)
0:7! Eispiraten kommen in Kassel unter die Räder - Westsachsen treten Rückreise ohne Punkte an
Die Eispiraten Crimmitschau sind am heutigen DEL2-Spieltag bei den Kassel Huskies mächtig unter die Räder geraten. Die Mannschaft von Kim Collins musste sich bei dem Titelträger von 2016 mit 7:0 geschlagen geben. Dabei verpassten die Rot-Weißen im ersten Drittel in Führung zu gehen, konnten den Schwung dann nicht mit in den zweiten und dritten Durchgang mitnehmen.
Dabei starteten die Westsachsen, angefeuert von mehr als 250 Eispiraten-Fans, die den Weg nach Kassel auf sich nahmen, richtig gut. Hinten ließen die Crimmitschauer nicht viel zu, ansonsten war Brett Kilar auf seinem Posten. Im Drittel der Hessen stifteten Will Weber, Patrick Pohl und Ossi Saarinen mit ihren gefährlichen Chancen für Unruhe, doch der Puck wollte nicht in den Kasten von Torhüter Keller.
Im zweiten Durchgang lief bei den Eispiraten dann fast gar nichts mehr zusammen. Die Huskies zogen das Tempo mächtig an und überwanden Kilar bereits 38 Sekunden nach Wiederbeginn. EX-NHLerJames Wisniewski sorgte für die Kassel-Führung. Und die Pleißestädter fanden folglich keine Mittel, die offensivstarken Schlittenhunde zu bändigen. Alexander Heinrich (23.), Evan McGrath (27.) und Jens Meilleur (33., 37.) bauten ihre Führung weiter aus und schickten die Schützlinge von Kim Collins mit fünf Gegentoren in die Drittelpause.
Für Kilar kam nun Clemens Ritschel in das Tor der Eispiraten, welche selbst auch wieder mehr für die Offensive taten. Doch Knackstedt schaffte es mit der besten Chance nicht, die Hartgummischeibe im Gehäuse der Hessen unterzubringen. Die cleveren Huskies kamen dagegen noch zu weiteren zwei Torerfolgen. Michael Christ (50.) und nochmals Even McGrath (59.) sorgten für den Endstand von 7:0.


Dresdner Eislöwen  (DEL2)
Eislöwen schlagen Bayreuth mit 6:0 / Shutout für Marco Eisenhut
Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Bayreuth Tigers vor 1784    Zuschauern mit 6:0 (3:0; 1:0; 2:0) gewonnen. Matt Siddall (11.), Nick Huard (13.) und Steven Rupprich (19.) legten mit ihren Treffern bereits im ersten Drittel den Grundstein. Siddall war es auch, der den Spielstand im Powerplay in der 26. Minute in die Höhe schraubte, nachdem zuvor ein Eislöwen-Tor aufgrund von Torraumabseits nach Sichtung des Videobeweises durch den Referee nicht gegeben wurde. Im Schlussdrittel machten René Kramer (44.) und Tadas Kumeliauskas (50.) mit ihren Treffern alles klar. Goalie Marco Eisenhut feierte seinen ersten Shutout im Eislöwen-Dress.
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Ich möchte zunächst Bayreuth Respekt für den couragierten Auftritt zollen. Das Team hat sich auch nach den Gegentoren nicht aufgegeben und hat versucht weiterhin Nadelstiche zu setzen. Trotz des Faktes, dass Bayreuth nur mit elf Spielern angetreten ist, war es keine leichte Aufgabe für uns. Denn gerade in solchen Situationen schlägt man gern einen Haken zu viel oder lässt den Leichtsinn walten.“
Tigers-Coach Sergej Waßmiller: „Ich ziehe den Hut vor meiner Mannschaft, dass sie diese Aufgabe trotz der vielen Ausfälle angenommen und alles gegeben hat. Mit der Anzahl an  Spielern ist es jedoch unmöglich in Dresden etwas mitzunehmen.“
Eislöwen-Goalie Marco Eisenhut: „Ich fühle mich aktuell einfach gut in Form. Dass es heute endlich mit dem Shutout geklappt hat, freut mich persönlich sehr und sorgt für zusätzliche Motivation.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Freitag,  8.  Dezember um 19.30 Uhr gegen die Lausitzer Füchse. 


Kassel Huskies  (DEL2)
7:0 – Huskies mit Shutout über Crimmitschau
Mit rund 350 Auswärtsfans im Gepäck gastierten die Eispiraten Crimmitschau am heutigen
Sonntag in der Kasseler Eissporthalle. Beim ersten Aufeinandertreffen beider Mannschaften Mitte
Oktober hatten die Huskies im Eisstadion am Sahnpark einen 4:3-Sieg nach Penaltyschießen
gefeiert, für den sich die Gäste aus Westsachsen nun revanchieren wollten.
Und gleich zu Beginn der Partie nahmen die Eispiraten das Heft des Handelns in die Hand.
Goldhelm Jordan Knackstedt prüfte bereits kurz nach dem ersten Bully Markus Keller im Tor der
Huskies, doch der Kasseler Zerberus hatte die passende Antwort parat. Doch auch sein
Gegenüber im Tor der Eispiraten, Brett Kilar, stand Keller in nichts nach. Sowohl bei Pimms
Schuss ans Außennetz (12.) als auch bei einer Doppelchance in Überzahl durch Kuchejda und
Meilleur (16.) war der US-Amerikaner zur Stelle oder mit dem Glück im Bunde. Die beste Chance
auf eine Führung im ersten Drittel vergab kurz vor Drittelende der gebürtige Sachse Toni Ritter, als
er im Break am stoisch ruhigen Kilar scheiterte.
Im zweiten Drittel kam der Huskies Schlitten dafür so richtig ins Rollen. Kurz nach Wiederbeginn
war es James Wisniewski, der den Rebound einer von Braden Pimm erspielten Chance nutzte und
unter dem Jubel von 3.193 Zuschauern in der Eishalle zum ersten Tor des Abends einnetzte.
Kaum 120 Sekunden später klingelte es dann schon erneut im Crimmitschauer Tor, als Alex
Heinrich von der blauen Linie sein drittes Saisontor erzielte. Doch damit nicht genug: In der 27.
Minute tanzte Evan McGrath vom rechten Flügel kommend durch die gesamte Piraten-Defensive
um unwiderstehlich auf 3:0 zu erhöhen. Und vor Drittelende kam es für die Gäste noch dicker.
Jens Meilleur stand sowohl in der 33. als auch in der 37. Minute im Powerplay goldrichtig und
markierte jeweils das 4:0 bzw. 5:0.
Trotz des eindeutigen Spielstands, verflachte die Partie auch im dritten Drittel nicht. Sowohl die
Huskies als auch die Gäste blieben gefährlich in der Offensive. In der 50. Minute war es Arbeitstier
Michi Christ, der von der blauen Linie den nun das Eispiraten Tor hütende Clemens Ritschel keine
Chance ließ und das halbe Dutzend für den ECK voll machte. Den Schlusspunkt unter eine unterhaltsame Partie setzte dann erneut Evan McGrath, der in der 59. Minute die Bauerntrick Vorlage von Jens Meilleur zum 7:0-Endstand verwertete.
Mit diesem Sieg präsentierten sich die Nordhessen in hervorragender Form vor dem am Freitag anstehenden Hessenderby gegen die Löwen Frankfurt. Erstes Bully im ewig jungen Duell der großen hessischen Eishockeyclubs ist um 19:30 Uhr.


Kaufbeuren Buron Joker  (DEL2)
Wir wollen weiter Gutes tun! Charity-Aktion von Stefan Vajs geht bereits in das vierte Jahr
ESVK Torhüter Stefan Vajs sammelt wieder Weihnachtsgeschenke für die Kinderstation des Krankenhauses in Kaufbeuren und die Kinderkrebshilfe Königswinkel e.V.. Bereits zum vierten Mal startet der dreifache Familienvater seine erfolgreiche Charitay Aktion. Das Ziel dabei sind natürliche so viele wie mögliche glückliche Kinderaugen. Es gilt denen eine Freude zu machen, die es in der schönsten Jahreszeit vielleicht nicht so schön haben, wie viele andere.
Jeder der sich an der Aktion beteiligen möchte, kann sein Geschenk (bitte in originaler Verpackung und nicht eingepackt) entweder bei Lahr-Fotografie in der Lindenstraße 10, bei A-Migo im Rosenthal 10 oder zu den Zeiten des öffentlichen Laufs in der erdgas schwaben arena abgeben. Zum Heimspiel des ESV Kaufbeuren am Freitag den 15. Dezember 2017 um 19:30 Uhr gegen die Lausitzer Füchse gibt es ebenfalls die Möglichkeit Geschenke auf dem Stadionvorplatz in unmittelbarer Nähe zum Fanshopwagen abzugeben.
Stefan Vajs zu seiner Charity-Aktion: "Es freut mich sehr, dass unsere Aktion nun schon in das vierte Jahr geht. Wie viele wissen haben wir selbst drei Kinder und wir wissen aber auch, dass es vielen Kindern leider nicht so gut geht wie den unseren. Daher möchten wir wieder Gutes tun. Für die betroffenen Familien ist es schwer zu ertragen, wenn gerade zu Weihnachten, dem Fest der Liebe, die Kinder z.B. krankheitsbedingt nicht zu Hause sein können. Auch deshalb haben wir uns wieder dazu entschieden die Kinderstation im Kaufbeurer Krankenhaus und die Kinderkrebshilfe Königswinkel e.V. zu unterstützen. Es wäre wunderbar, wenn es uns wieder gelingt, mit unserer Aktion den Kindern und deren Familien eine kleine Freude bereiten zu können."


Lausitzer Füchse Weißwasser  (DEL2)
Füchse am Mittwoch auf dem Cottbuser Weihnachtsmarkt - Mannschaft grillt für den guten Zweck
Die Lausitzer Füchse sind am Mittwoch ab 17 Uhr auf dem Weihnachtsmarkt in Cottbus. Sie werden dort am Lionsstand für einen guten Zweck Bratwürste grillen, Glühwein verkaufen und natürlich auch Autogramme schreiben.
Der Lionsstand ist seit 2009 ein fester Bestandteil des Cottbuser Weihnachtsmarktes. Der Standort vor dem Sorat Hotel, hat sich im Laufe der Jahre vom Geheimtipp zum beliebten Treffpunkt der Cottbuser entwickelt. Über 60 ehrenamtliche Bürger, Lionsfreunde und deren Angehörige sind während des Weihnachtsmarktes auf dem Stand tätig. Mit dem Erlös aus den Aktivitäten wurden schon verschiedene soziale Projekte gefördert, wie zum Beispiel der Kauf eines Kühlfahrzeugs für die Cottbuser Tafel und die Beleuchtung am Amtsteich.


Memmingen Indians  (OLS)
Dritter Derbysieg in Folge: Indians schlagen Sonthofen
Der ECDC Memmingen hat seine Niederlagenserie beendet und zuhause den Derbyrivalen aus Sonthofen bezwungen. Die Indians siegten mit 2:1 nach Verlängerung und halten damit Anschluss an die Playoffränge. Die Tore vor rund 1850 Zuschauern erzielten Patrik Beck und Daniel Huhn.
Alles war angerichtet für das dritte Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten in dieser Spielzeit. Eingeleitet von einer kreativen Choreographie der Memminger Fankurve gingen die Memminger und Sonthofener Akteure in das nächste Allgäu-Derby am Hühnerberg. Das Spiel war zu Beginn sehr ausgeglichen, beiden Mannschaften merkte man den großen Wert der Partie an. Die Indians legten zu Beginn das Augenmerk auf Stabilität und Defensive, kein Wunder, so fielen immer noch zahlreiche Akteure aus. Beide Torhüter konnten alles entschärfen, was die Teams in Richtung Gehäuse der Gegner brachten und so ging es mit einem 0:0 in die Drittelpause.
Im zweiten Abschnitt sollten dann die ersten Treffer der Begegnung fallen. Zuerst war es Patrik Beck, der in der 30. Minute einen Schuss von Timo Schirrmacher abfälschen konnte und die Memminger in Führung brachte. Die Gäste aus dem Oberallgäu, die in dieser Phase einige gute Chancen vergeben hatten, kamen aber noch vor der Pausensirene zum verdienten Ausgleich, als Hadraschek einen Abpraller verwertete.
Im Schlussdrittel stand die Partie dann auf Messers Schneide. Die Indians versuchten mit den spielerisch überlegenen Gästen mitzuhalten. Aufgrund des Fehlens einiger Schlüsselspieler gelang ihnen das nicht immer, was aber durch großen Kampf wettgemacht wurde. So kamen die Gäste zwar zu einigen Chancen, scheiterten aber immer wieder am glänzend aufgelegten Florian Neumann im Memminger Tor. Richtig brenzlig wurde es dann nochmal, als kurz vor dem Ende Antti Miettinen auf die Strafbank geschickt wurde. Mit viel Einsatz retteten sich die Indianer aber in die Verlängerung.
In der Overtime galt es noch rund 90 Sekunden Unterzahl zu überstehen, ehe der ECDC seinerseits die Offensive suchen konnte. Elf Sekunden vor dem Ende sollte dann der aufopferungsvolle Kampf belohnt werden. Mit der Unterstützung der Zuschauer im Rücken spielte sich der erste Memminger Block um Pokovic, Miettinen und Huhn im Sonthofener Drittel fest, ehe Interimskapitän Huhn mit einer tollen Einzelleistung zum Sieg einschießen konnte und die Memminger Negativserie durchbrach.
Die Indians halten mit diesem Erfolg den Anschluss an Platz 8 und können am nächsten Wochenende weiter Boden gutmachen. Dann empfangen die Maustädter zuhause den EC Peiting, ehe es am Sonntag nach Waldkraiburg geht. Mit dem dritten Derbyerfolg im Rücken wollen die Indianer nun das Feld von hinten aufrollen.


Starbulls Rosenheim  (OLS)
11:3 gegen Miesbach: Starbulls drehen nach Rückstand auf
Die Starbulls Rosenheim haben sich am 19. Spieltag der Eishockey-Oberliga Süd die Tabellenführung zurück erobert. Dank eines 11:3-Heimsieges gegen Aufsteiger TEV Miesbach weist die Mannschaft von Manuel Kofler nun die um einen Treffer bessere Tordifferenz gegenüber dem punktgleichen Deggendorfer SC auf. Vor 2.199 Zuschauern im Rosenheimer emilo-Stadion lagen die Starbulls gegen das Tabellenschlusslicht aus Miesbach allerdings zwischenzeitlich mit 1:2 in Rückstand.
Die Starbulls Rosenheim mussten im Heimspiel gegen Miesbach mit dem gleichen reduzierten Kader auskommen wie zwei Tage zuvor beim 6:2-Auswärtssieg in Weiden. Das Rosenheimer Tor hütete somit erneut der erst 16-jährige Lennard Brunnert. In den letzten 15 Spielminuten durfte dann auch noch der 17-jährige Michael Fischer seine Premiere im Rosenheimer Herren-Eishockey feiern. Die beiden Nachwuchsspieler aus dem DNL-Team der Starbulls mussten an diesem Wochenende die verletzungsbedingt fehlenden Torhüter Lukas Steinhauer und Luca Endres vertreten.
Die Hausherren gingen Mitte des ersten Spielabschnitts verdient in Führung. Ein Rosenheimer Distanzschuss streifte das Außennetz und sprang von der Bande wieder vor das Tor, wo Maximilian Vollmayer lauerte. Gästetorwart Timon Ewert konnte zunächst retten, war aber gegen den abstaubenden Daniel Bucheli dann machtlos – 1:0 (10.). Zuvor hatten die Starbulls bereits einige gute Chance liegen gelassen, bei der besten hatte Fabian Zick per Rückhandschuss nur den Pfosten getroffen (5.). Doch Miesbach schlug zurück. Der Ex-Rosenheimer Florian Gaschke setzte sich schön durch und bediente von hinter der Torlinie Stefano Rizzo, der die Scheibe ohne lange zu fackeln zum 1:1 flach ins Tor drückte (12.). Danach ließen die als Tabellenschlusslicht angereisten Gäste kaum noch Rosenheimer Torchancen zu, so dass es mit ausgeglichenem Spielstand in die erste Pause ging.
In der 23. Spielminute ging der TEV Miesbach sogar in Führung. Peter Kathan traf in Überzahl nach Zuspiel von Josef Reiter aus der Halbdistanz. Doch nun drehten die Starbulls auf – und brauchten weniger als dreieinhalb Minuten, um mit vier Toren von 1:2 auf 5:2 zu stellen. Zunächst verwertete Fabian Zick einen perfekten Querpass von Petri Lammassaari flach zum 2:2 (25.), dann jagte Yannick Wenzel die Hartgummischeibe unhaltbar vom rechten Bullypunkt ins linke obere Eck zum 3:2 (26.) – Gästekeeper Ewert war beide Male machtlos. Anders sah es in der 27. Spielminute aus, als Tobias Draxinger abzog, Ewert die Scheibe eigentlich mit dem Schoner schon entschärft hatte, sie aber doch noch zum 4:2 ins kurze Eck rutschen ließ.
Die Maßnahme von Gästetrainer Markus Wieland, sein Team per Auszeit neu zu ordnen und den Offensivendrang der Gäste zu unterbrechen, fruchtete nicht. Christoph Echtler traf in Überzahl mit einem satten Flachschuss ins kurze Eck zum 5:2 (28.). Danach hatten binnen weniger Minuten sage und schreibe sechs Rosenheimer Stürmer die Chance, frei und unbedrängt vor dem Gästetorwart abzuschließen. Doch lediglich Fabian Zick brachte die Scheibe auch im Tor unter und traf in der 31. Spielminute – in Unterzahl – zum 6:2. In der 38. Minute erhöhte Yannick Wenzel fast mit einer Kopie seines ersten Treffers auf 7:2 – Torwart Ewert reagierte erst, als die Scheibe schon im Netz zappelte. Kurz vor der Pausensirene traf schließlich Thomas Reichel nach angetäuschtem Abspiel auf den mitgefahrenen Lammassaari flach ins rechte untere Eck zum 8:2 (40.).
Im letzten Drittel nutzten die Hausherren gleich zu Beginn ein Überzahlspiel und stellten auf 9:2. Manuel Neumanns Diagonalpass fand Jussi Nättinen, der vom Bullypunkt direkt abzog und ins kurze Eck traf, das Torwart Ewert nicht schnell genug zumachte (42.). Damit war für Ewert der Arbeitstag beendet, fortan hütete Anian Geratsdorfer das Miesbacher Gehäuse, der aber auch noch zweimal hinter sich greifen. Zuvor verkürzten aber die Gäste durch Sebastian Deml nach Zuspiel von Josef Reiter auf 9:3 (44.). Mit seinem dritten Treffer der Partie erzielte Yannik Wenzel aber schon eine gute Minute später das 10:3 (45.) – mühelos aus kurzer Distanz nach einem wunderbaren Spielzug über Simon Heidenreich und Christoph Echtler. Echtler sorgte knapp fünf Minuten vor der Schlusssirene dann selbst für den 11:3-Endstand: Nach von Nättinen gewonnenem Anspiel überraschte er Gästetorwart Geratsdorfer mit einem Schuss ins kurze Eck (56.).


Sonthofen Bulls  (OLS)
ERC Sonthofen holt Punkt in stark umkämpftem Allgäu-Derby - Bulls spielen 1:2 nach Verlängerung beim ECDC Memmingen
Immerhin einen Punkt haben die Bulls aus Sonthofen im großen Allgäu-Derby am Sonntagabend bei den Memminger Indians geholt. 1:2 nach Verlängerung war das Spiel vor über 1.800 Zuschauern ausgegangen. Dabei wäre durchaus mehr drin gewesen. Dutzende hundertprozentige Torchancen hatten die Spieler des ERC liegengelassen. Vor allem das Mitteldrittel hatten die Oberallgäuer stark dominiert.
Memmingen zu Beginn des ersten Drittels mit dem besseren Beginn, Sonthofen kam aber immer besser in Spiel. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zwischen beiden Mannschaften. Den Indians war anzumerken, dass sie gegen Sonthofen immer besonders motiviert sind. Gefährliche Chancen auf Seiten der Bulls waren aber durchaus da. In der achten Minute rettete die Indians der Pfosten, in der 16. Minute war erneut die klingende Torumrandung zu hören. Der Puck wollte dennoch nicht in den Kasten. Torlos gingen die ersten zwanzig Minuten zu Ende.
Im zweiten Spielabschnitt Sonthofen äußerst dominant. Marc Sill, Maximilian Hadraschek und Marco Sternheimer mit gleich mehreren Möglichkeiten, doch die meisten Schüsse trafen den Brustpanzer des Memminger Goalies Florian Neumann. Dann in der 30. Minute wie aus dem Nichts die Memminger Führung. Patrik Beck hatte einen Schuss abgefälscht, dieser schlägt unter der Latte ein und spickt zurück ins Tor -  Die zu diesem Zeitpunkt eher ungerechte Führung für die Indians. Die Bulls ließen sich nicht beirren, stattdessen hagelt es Chance um Chance, bis Maximilian Hadraschek schließlich in der 37. Minute eine Vorlage von Marc Sill und Marco Sternheimer zum mehr als verdienten Ausgleich zum 1:1 nutzte.
Im letzten Spielabschnitt Sonthofen weiter am Drücker, die Indians taten alles um den Führungstreffer für die Gäste zu verhindern und retteten sich mehr oder weniger in die Verlängerung. Sonthofen konnte hier eine rund eineinhalbminütige Überzahl nicht ausnutzen. 11 Sekunden vor Schluss schließt Daniel Huhn aufs Tor der Bulls ab, trifft noch die Kelle eines Sonthofer Spielers und der Puck geht unhaltbar für Patrick Glatzel zum 1:2-Endstand aus Sicht der Oberallgäuer ins Tor.
Der ERC Sonthofen dank besserem Torverhältnis weiter auf Platz sieben, nun allerdings punktgleich mit den Lindau Islanders. Am Freitag  (20 Uhr) geht es in Sonthofen mit dem Spiel gegen Waldkraiburg


Löwen Waldkraiburg  (OLS)
KRÄFTIGE ABREIBUNG VOM VER SELB
Der EHC Waldkraiburg musste sich zum 1.Advent dem VER Selb klar geschlagen geben. Mit 0:6 zog das Team von Interimstrainer Rainer Zerwesz gegen die Porzellanstädter klar den Kürzeren, war jedoch erneut personell extrem geschwächt angetreten. Herausragender Akteur bei den Gästen war der Deutsch-Kanadier Landon „Lanny“ Gare, der zwei der sechs Treffer selbst erzielte und drei weitere vorbereitete.
Personell erneut arg dezimiert- unter anderem ohne Tobias Thalhammer, Christian Ettwein, Michael Trox, Tomas Vrba und Lukas Wagner- dafür aber im neuen Gewand traten die Löwen zum ersten Vergleich mit dem Tabellendritten an. Wie auch schon im Vorjahr hat man beim EHC nämlich für die Adventszeit spezielle Weihnachtstrikots designt, die klasse aussehen und die Fans nach dem Heimspiel gegen Rosenheim am 26.12.2017 ersteigern können. Glück haben die neuen Trikots aber noch nicht wirklich gebracht, denn Selb zeigte von Beginn an, wer der Herr im für sie eigentlich fremden Haus ist und die knapp 700 Zuschauer konnten sehen, was den Löwen fehlt, um ein absolutes Spitzenteam der dritten Eishockeyliga der Republik zu werden. Nach knapp neun Minuten erzielte Selbs Dauerbrenner Kyle Piwowarczyk (08:57) das 1:0 nach starken Solo, nach einer Viertelstunde schlug dann erstmals Lanny Gare zu (14:50), nachdem er von der EHC-Defensive einen klasse Pass erhalten hatte. Damit aber noch nicht genug: Erneut wurde nicht konsequent genug verteidigt und diesmal durfte Dennis Schiener jubeln (17:09).
Mit einem Doppelschlag in der 30. und 31. Minute trieben Dominik Müller (29:41) und Herbert Geisberger (30:11) das Ergebnis weiter in die Höhe und man musste festhalten, dass der Spielstand verdient war und ohne den starken EHC-Goalie Korbinian Sertl  wohl noch höher für die  Wölfe aus Selb ausgefallen wäre. Selb war immer einen Schritt schneller und spielte mit den Löwen Katz und Maus, gleichzeitig kam der EHC nicht zum richtigen Verteidigen, war zu weit vom Gegenspieler und leistete sich zu allem Überfluss auch Fehlpässe.
Nach 44 Minuten hatten die Löwen ihre größte Chance des Spiels und es passte ins Bild, dass diese Patrick Zimmermann hatte, der sonst in Waldkraiburgs Bezirksligamannschaft spielt und aufgrund der Verletztenmisere „befördert“ wurde. Niklas Deske im Tor der Selber ließ sich aber nicht düpieren und wenig später schlug dann erneut Lanny Gare für den 6:0-Endstand zu (48:53)


Harzer Falken Braunlage  (OLN)
Harzer Falken beenden das Wochenende erneut mit nur einem Punkt
Nach dem überraschenden Punkt, den man nach Overtime in Essen bei der 
knappen 2:3 (1:0; 1:1; 0:1; 1:0)-Niederlage mitnehmen konnte, war 
angesichts des Spielverlaufes wohl auch im Heimspiel gegen Rostock der 
ein oder andere Punkt realistisch erzielbar. Doch am Ende sahen die 
nur 355 Zuschauer ein kurzweiliges Spiel, welches jedoch mit einer 0:2 
(0:1; 0:1; 0:0)-Niederlage endete.
Mit nur 8 Stürmern und 4 Verteidigern nach Essen gereist, fühlte sich 
das Ergebnis dann auch wie ein Sieg an. Auch wenn am Ende „nur“ ein 
Punkt heraussprang, mit dem aber nicht wirklich viele gerechnet 
hatten. Doch die Mannen von Trainer Bernd Wohlmann waren erneut gut 
eingestellt und bis in die Haarspitzen motiviert und machten es den 
Ruhrpott-Moskitos richtig schwer. Allen voran Schlussmann Dennis 
Korff, der einen Sahnetag erwischt hatte und die Essener, die mit 
zunehmender Spieldauer immer mehr die Oberhand bekamen, mit 
Glanzparaden zur Verzweiflung brachte. Und dann war es einmal mehr 
Viktor Elias Bjuhr, der sowohl das zwischenzeitliche 1:1 in Unterzahl 
durch Christian Schock, als auch das so wichtige 2:2 in Überzahl durch 
Thomas Schmid vorbereitete. Bjuhr war überall zu finden, spuhlte ein 
enormes Pensum ab und bringt es nun in 8 Spielen bereits auf 13 Punkte 
(7 Tore und 6 Torvorlagen). Doch natürlich war das Ergebnis vor allem 
auch ein Produkt einer starken mannschaftlich geschlossenen 
Teamleistung, die auf Leistungsträger wie Erik Pipp, Artjom Kostyrev 
oder Richard Zerbst verzichten und diese Ausfälle mit viel Kampf 
kompensieren mussten.
Personell durch die Rückkehr von Erik Pipp wieder etwas entspannter 
zeigte man diesen Kampfgeist auch gegen die Piranhas aus Rostock über 
weite Strecken des Spieles. Doch immer wenn sich die Harzer Falken 
erfolglos an dem überragenden Schlussmann Andreas Magg abgearbeitet 
hatten, schlugen die Piranhas zu und zeigten, wie man aus wenigen 
Chancen das Optimum herausholt. So hatte man im 1. Drittel gerade 4 
Minuten Überzahl gespielt, in dem man zwar gut in das gegnerische 
Drittel kam und ein ordentliches Powerplay aufzog, Zählbares aber 
nicht aufweisen konnte, weil die Chancen dann doch nicht so zwingend 
sein sollten. Und kaum waren die Rostocker wieder vollständig 
verwertete Ricco Ratajcyk eine Vorlage von Arthur Lemmer auch mit ein 
wenig Glück zur 0:1-Führung. Noch offensichtlicher wurde die Crux des 
Harzer Spieles im Mitteldrittel, als die Falken klar überlegen diverse 
Chancen durch Dzemla, Pipp, Bjuhr, Schnell, Hendrikx und Brückner 
vergaben bevor Greg Classen eine Vorlage von Kevin Piehler eiskalt zum 
0:2 verwertete. An Andreas Magg im Rostocker Kasten gab es an diesem 
Abend einfach kein Vorbeikommen. Auch als Alexander Engel an ihm 
scheiterte und sowohl Patrik Dzemla als auch im Anschluss daran noch 
Lukas Brückner beste Einschussmöglichkeiten nach den Abprallern 
bekamen, sollte sich das nicht ändern.
Vergebene Chancen, die das Spiel durchaus noch zu Gunsten der Harzer 
hätten drehen können. Doch wenn man sich für all die Mühen nicht 
belohnt, wird es zum Ende hin erfahrungsgemäß immer schwerer, dem 
Spiel noch die entscheidende Wendung zu geben. So kamen im 
Schlussdrittel eigentlich auch nur noch die Gäste von der Ostsee zu 
wirklich zwingenden Chancen vor allem durch den schnellen Michal 
Bezouska, der das Spiel der Rostocker immer wieder mit hohem Tempo 
nach vorne trieb, einmal jedoch an Korff scheiterte und ein anderes 
Mal nach einem ganz starken Backcheck von Thomas Schmid noch gestoppt 
werden konnte.
Alles in allem angesichts der Gegnerkonstellation und vor allem der 
dünnen Personaldecke der Falken sicherlich kein so schlechtes 
Wochenende. Und mit nur 5 Gegentoren in zwei Spielen gegen derart 
starke Gegner kann man vor allem mit der Defensivarbeit der Harzer 
durchaus zufrieden sein. Und so merkte es auch Bernd Wohlmann an, der 
seinen Jungs keinen Vorwurf machte, aber auch klarstellte, dass man 
ein Spiel, in dem man nur zwei Gegentore fängt durchaus auch mal mit 
Punkten belohnen könnte. Und so sieht er auch dem kommenden Wochenende 
durchaus optimistisch entgegen, an dem er dann auch wieder auf Richard 
Zerbst zurückgreifen kann, wenn es am Freitag nach Herne geht und man 
am Sonntag Leipzig empfängt. Beides Gegner, denen man das Leben im 
Hinspiel bereits sehr schwer gemacht hatte und gegen Herne sogar zwei 
Punkte in Overtime erkämpfte. (Hei)


Wohnbau Moskitos Essen  (OLN)
Pelletier Festspiele in Mellendorf
Wohnbau Moskitos Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges ist ein Freund klarer Aussagen, das war klar. Doch nach dem Overtime Sieg seiner Mannschaft bei den starken Mellendofern war das Statement an Klarheit nicht zu überbieten: "Der Sieg war absolut verdient, wir waren die bessere Mannschaft und hätten den Sack schon im zweiten Drittel zumachen müssen. Ich habe meiner Mannschaft vor dem Spiel gesagt, dass sie alles tun werden um Strafen zu schinden und so war es dann auch. Zum Glück ist der Schiedsrichter nicht das ganze Spiel darauf reingefallen." Einziger Wermutstropfen war da die Spieldauerstrafe gegen Kyle De Coste, der sich ein Stockfoul geleistet haben soll.
Doch der Reihe nach, begonnen hatte das Spiel mit 2 + 2 Minuten gegen Essen, Denis Fominych musste in die Box und Hannover durch Sean Fischer prompt in Front. Doch die Jungs von Frank Gentges ließen sich nicht einschüchtern, Andrej Bires netzte nach Fünf Minuten zum Ausgleich ein. Die heimischen Scorpions machten allerdings mächtig Druck auf das Tor von Sebastian Staudt und in der 9. Spielminute war es soweit, wieder Sean Fischer mit dem erneuten Führungstreffer. Kyle De Coste soll sich dann ein Stockfoul erlaubt haben welches Hauptschiedsrichter Soguksu mit einer 5 plus Spieldauerstafe ahndete. Doch seine verbliebenen Kollegen interessierte das so rein gar nicht. 11. Minute, Unterzahl Moskitos, Julien Pelletier denkt sich, warum nicht mal in der Unterzahl und haut die Scheibe zum erneuten Ausgleich rein. Und es sollte im ersten Abschnitt aus Sicht der Moskitos noch besser werden. Wieder war es Julien Pelletier, der ein Zuspiel von Marcel Pfänder zur Moskitos Führung einschiebt.
Im zweiten Abschnitt machten die Moskitos, mit der Führung im Rücken, Druck, doch beste Chancen wollten, wie schon am Freitag, nicht ins Tor. Im Gegenteil, Patrick Schmid traf zum Ausgleich für seine Scorpions und so musste der letzte Abschnitt entscheiden. Lange Zeit blieb das Spiel offen, keiner der beiden Teams vermochte es den Sack zuzumachen. Als dann Patrick Schmid und erneut Sean Fischer kurz vor dem Ende die Tore vier und fünf für die Scorpions erzielten, schien alles klar. Julien Pelletier dachte sich aber: NON! 56:55 Strafe gegen Hannover, 5:4 durch Julien Pelletier. 58:36 Strafe gegen Hannover, Ausgleich, wieder durch Julien Pelletier. Ein Wahnsinn, 27 Sekunden vor dem Ende. Und in der Overtime war es dann nach 44 Sekunden Julian Lautenschlager, der den Sack dann wirklich für die Moskitos zumachte.


Crocodiles Hamburg  (OLN)
Crocodiles unterliegen in Leipzig
Die Crocodiles Hamburg haben am Sonntagabend ihr Spiel bei den Icefighters Leipzig mit 6:1 (3:0/3:0/0:1) verloren. Da der ursprünglich eingeplante Schiedsrichter Mischa Apel auf dem Weg zum Spiel einen Unfall hatte, musste Christian Rüdiger als Hauptschiedsrichter einspringen. Der Spielbeginn verzögerte sich um 20 Minuten.
Die Gastgeber ließen sich davon nicht aus der Ruhe bringen und setzten die Hamburger, die aufgrund zahlreicher Ausfälle mit nur 14 Feldspielern antraten, stark unter Druck. So dauerte es nicht lange, bis der erste Treffer fiel: Moritz Israel musste nach einem Stockschlag auf die Strafbank, die daraus folgende Überzahl nutzte Leipzig in der 4. Minute zur Führung. Leonhard Zink traf im Nachschuss. In der achten Minute erhöhte Hannes Albrecht auf 2:0, Michal Velecky erzielte kurz vor der Drittelpause das 3:0 (18.).
Im zweiten Spielabschnitt wurden die Crocodiles wesentlich stärker, waren den Leipzigern sogar überlegen. Doch als die Gäste dem Anschlusstreffer immer näher kamen, klingelte es im eigenen Kasten. Zum zweiten Mal war es Leonhard Zink, der Kai Kristian überwand (30.). Die Hamburger ließen sich davon nicht entmutigen und kamen in der 34. Minute durch Brad McGowan und Daniel Hollmann zu Großchancen, Benedict Roßberg im Tor der Gastgeber hielt sein Gehäuse aber sauber. Die Leipziger zeigten sich im Gegenzug effektiver und erhöhten durch Dimitri Komnik (36.) und Patrick Fischer (38.) auf 6:0.
Im letzten Drittel konnten die Crocodiles in Unterzahl durch Thomas Zuravlev noch den Ehrentreffer erzielen (46.). Der eingewechselte Lucas di Berardo blieb ohne Gegentor.
„Leipzig ist eine starke Mannschaft, bei denen heute auch nur einer gefehlt hat. Ich musste heute wieder auf viele Spieler verzichten. Es ist im Moment viel Pech dabei. Beim Stand von 3:0 machen wir Druck und kriegen gleich das 4:0. Beim 5:0 genau das gleiche. Wenigstens haben wir noch das letzte Drittel gewonnen. Ich mache mir Sorgen wegen der Ausfälle in der Verteidigung. Da fehlt dann auch die Power um gut hinten rauszukommen. Wir müssen jetzt alle ein bisschen mehr zusammenrücken. Es sind noch viele Spiele und abgerechnet wird ganz zum Schluss“, sagte Trainer Herbert Hohenberger nach dem Spiel.


Herner EV  (OLN)
Herner EV – EHC Timmendorfer Strand 11 : 1 (4:1,3:0,4:0)
Der Herner EV konnte am Sonntagabend sein Heimspiel gegen den EHC Timmendorfer Strand auch in der Höhe verdient mit 11:1 gewinnen. Bereits nach knapp 10 Minuten deutete sich an dass es eine klare Angelegenheit werden könnte, denn da führten die Gysenberger bereits mit 3:0. Der Tabellenletzte von der Ostsee spielte zwar, wie bereits beim klaren HEV Auswärtssieg in Timmendorf, im Angriff durchaus gefällig mit, war aber in der Defensive sehr anfällig. So konnte der HEV auf Torejagd gehen und am Ende mit dem 6-Punkte-Wochenende zufrieden sein. Zwar stehen die Grün-Weiß-Roten immer noch auf Platz acht der Oberliga Nord Tabelle, aber der Abstand zu Essen als Siebter konnte auf einen Punkt verkürzt werden und auch Halle als Sechster ist nur noch einen weiteren Punkt entfernt. Damit versprechen die verbleibenden sieben Spieltage der Hauptrunde noch viel Spannung, vor allem im Kampf um die begehrten ersten sieben Ränge.
Wie wechselhaft der HEV im Augenblick spielt zeigte der erste Abschnitt. Geriet man zuletzt gerade am Anfang ins Hintertreffen, so waren es dieses Mal die Anfangsminuten, die den Gysenbergern eine klare Führung brachten. Sören Hauptigs 1:0-Führung bereits nach 74 Sekunden konnte Aaron McLeod nach gut vier Minuten ausbauen. Das 3:0 durch Lois Spitzner nach neun Minuten brachte eine weitere Beruhigung und mit dem 4:0 (erneut durch Aron McLeod, dieses Mal sogar in Unterzahl) in der 13. Minute waren die Weichen endgültig auf Sieg gestellt. Die Gäste vom Timmendorfer Strand spielten trotzdem weiter munter nach Vorne und wurden mit dem 4:1-Ehrentreffer in der 14. Minute belohnt.
Den zweiten Abschnitt konnte der HEV in doppelter Überzahl beginnen, aber die Herner Konzentration hatte merklich nachgelassen, so dass Trainer Frank Petrozza schon in der 26. Minute eine Auszeit nehmen musste um sein Team wachzurütteln. Das schien zu wirken, denn nach 29. Minuten konnte Brad Snetsinger im Nachsetzen das 5:1 markieren. In der 37. Minute gab es dann weitere zwei Herner innerhalb von 51 Sekunden, zuerst durch Aaron McLeod mit einem Mordshammer von der rechten Seite (sein dritter Treffer), dann war es Danny Albrecht der zum 7:1 einschoss.
Im Schlussabschnitt gab es erst eine zehnminütige Torflaute, bevor es dann doch noch viermal im Timmendorfer Gehäuse einschlug. Sören Hauptig konnte sein Torkonto noch zweimal ausbauen, Lois Spitzner traf zum zweiten Mal und Marcus Marsall setzte in der 58. Minute den Schlusspunkt zum 11:1. Nach dem 10. Gegentreffer hatte Timmendorfs Keeper Jan Dalgic schon entnervt sein Gehäuse verlassen. So musste sein Vertreter Jordi Buchholz noch einmal hinter sich greifen.
Am nächsten Wochenende spielt der Herner EV am Freitagabend um 20 Uhr zuhause am Gysenberg gegen die Harzer Falken. Am Sonntag geht die Reise dann nach Thüringen. Um 16:00 Uhr steigt die Partie bei den TecArt BlackDragons in Erfurt.


Erding Gladiators  (BYL)
3:2 – Gladiators-Rumpfteam schafft Sensation in Füssen
An dieses Spiel werden sich die Erdinger Spieler und Fans noch lange zurückerinnern. Eigentlich schien die Partie beim EV Füssen gestern Abend schon verloren. Doch dann drehten die Gladiators mit einer unfassbaren Energieleistung das Spiel in der Schlussphase und gewannen 3:2 (1:0, 0:1, 2:1).
Erstmals in dieser Saison hatte Gladiators-Trainer Thomas Vogl nur 14 Feldspieler, also nicht einmal mehr drei Blöcke zur Verfügung. Und das, obwohl mit Bastian Cramer, Kilian Steinmann und Paul Wallek drei Jugendspieler im Team standen. Vom Freitagsspiel waren Timo Borrmann und Alex Gantschnig gesperrt, Stephan Hiendlmeyer, Dominik Retzer, Philipp Spindler und Dominik Wagner hatten sich verletzt. Dafür waren Lorenz Dichtl und Christian Mitternacht wieder dabei.
Weil Vogl inklusive dem gelernten Verteidiger Konstantin Mühlbauer nur acht Stürmer zur Verfügung hatte, sollte Florian Zimmermann als Center doppelt spielen. Eigentlich. Denn schon nach fünf Minuten war die Taktik erst mal über den Haufen geworfen, als Zimmermann von Verteidiger Sean Kavanagh übel gecheckt wurde. Der Erdinger musste benommen vom Eis, der Füssener erhielt eine 5 + Spieldauerstrafe. Als kurz darauf noch ein weiterer EVF-Spieler auf die Strafbank musste, weil er den Puck in die Zuschauer geschossen hatte, waren die Gladiators mit zwei Mann mehr auf dem Eis. Prompt gelang Marco Deubler die Führung (7.). Wenig später überstanden die Erdinger eine 3:5-Unterzahl.
Im zweiten Drittel war Zimmermann wieder mit von der Partie. Die Füssener machten jetzt Druck und kamen in der 30. Minute zum 1:1. Veit Holzmann war der Torschütze. In der Folgezeit hatten die Gladiators Mühe, den Angriffen der Füssener stand zu halten. Die Gäste waren nämlich oft in Unterzahl. Dennoch retteten die tapfer kämpfenden Vogl-Schützlinge das Unentschieden in die zweite Pause. Allerdings schienen sie mit ihren Kräften schon ziemlich am Ende.
Das verhieß nichts Gutes für die letzten 20 Minuten. Und hier dauerte es nicht einmal 60 Sekunden, da lagen die Füssener nach einem Tor von Marvin Schmid 2:1 vorne. Als dann bei Erding Mühlbauer in der 50. Minute eine umstrittene 5 + Spieldauerstrafe erhielt, schienen die Gastgeber endgültig auf die Siegerstraße einzubiegen. Doch jetzt sollte sich rächen, dass sie zuvor viele beste Chancen hatten liegen lassen beziehungsweise an Torwart Jonas Steinmann gescheitert waren. Im Spiel Vier gegen Vier schlug ein abgefälschter Schuss von Deubler zum 2:2 ein (52.), und vier Minuten später jagte Zimmermann den Puck zum 3:2-Siegtreffer unter die Latte.


EV Füssen  (BYL)
Bereits am ersten Advent Gabenzeit am Kobelhang
Nach der so nicht erwarteten 1:4-Niederlage beim Schlusslicht Pegnitz vergab der EV Füssen trotz klarer Überlegenheit auch noch einen Heimsieg gegen die Erding Gladiators. Sprachlos, das ist wohl das treffende Wort für die Gemütslage beim EVF nach dem 2:3 (0:1, 1:0, 1:2) gegen einen mit sehr beschränkten Mitteln auftretenden Gegner, der sich trotzdem mit der vollen Anzahl an Punkten auf den Heimweg in die Herzogstadt machen durfte.
Im Detail kosteten unglückliche Schiedsrichterentscheidungen, Pech, ein absolut schwaches Überzahlspiel sowie eine an Fahrlässigkeit grenzende Chancenverwertung den EVF wichtige Punkte. Die Erding Gladiators machten dagegen mit einer sehr defensiven Ausrichtung aus einem halben Dutzend Torchancen drei Treffer, und durften sich als glückliche Sieger feiern lassen.
Erster Höhepunkt der Partie war in der fünften Spielminute ein Schubser von EVF-Neuzugang Sean Kavanagh gegen Dominik Zimmermann, der unglücklich in die Bande fiel. Nach langer Beratung des Schiedsrichterteams wurde auf Foul mit Verletzungsfolge entschieden. Während der fünfminütigen Unterzahl entschloss sich ein EVF-Verteidiger nicht zu einem Befreiungsschlenzer, sondern zu einem Schlagschuss, der leider über dem gegnerischen Tor im Netz landete. Die folgende regelkonforme Strafzeit führte zu einem zweiminütigen doppelten Powerplay, bei welcher die Scheibe zweimal durch Füssener Beine zum 0:1 rutschte. Eine eigene doppelte Überzahl konnte der EVF dagegen nicht nutzen. Eine weitere Überzahl in der 17. Minute konnte ebenfalls nicht verwertet werden.
Nach 15 Sekunden im zweiten Abschnitt hatte Erding seine zweite Torchance des Spiels, aber Jorde hielt. Oppenberger (22.) und Meier (23.) scheiterten aussichtsreich, ehe Nadeau nach einem Solo vor dem leeren Toreck per Crosscheck niedergestreckt wurde, danach sprang die Scheibe noch an den Pfosten. Die folgende Überzahl konnte der EVF nicht nutzen. Kaum wieder komplett spielte Oppenberger einen Mitspieler am langen Eck frei, die Scheibe ging aber aus kürzester Distanz über das leere Tor. Eine weitere Überzahl konnte der EVF nicht nutzen. In der 30. Minute traf Veit Holzmann zum Ausgleich. Nach ausgespieltem gegnerischem Torhüter wurde eine Minute später der Schuss von Schmid vom zuvor verletzten Zimmermann noch auf der Linie geblockt. Eine Überzahl in der 32. Minute konnte der EVF nicht nutzen. Gegen Ende des Abschnitts schoss Erding zum dritten Mal gefährlich auf das Füssener Gehäuse.
Bereits nach 30 Sekunden im Schlussdrittel führte eine Kombination zum 2:1 durch Schmid. Vier Minuten später wäre Erding bei einem Konter beinahe der Ausgleich geglückt. Nach einer überstandenen Unterzahl bediente Oppenberger wieder einen Mitspieler, doch das leere Gästetor blieb erneut unbezwungen. Eine Traumkombination ergab in der 50. Minute eine weitere, sogenannte todsichere Torchance, die Scheibe ließ lediglich das Überqueren der gegnerischen Torlinie vermissen. Ein hartes Einsteigen gegen Verteidiger Christian Krötz wurde in der 50. Minute mit einer Spieldauerstrafe gegen die Gäste belegt. Ein vom EVF eingeleiteter Konter brachte in der fünfminütigen Überzahl eine Zweiminutenstrafe gegen die heimische Vertretung, beim Spiel 4 gegen 4 führte ein abgefälschter Schlenzer zum überraschenden 2:2 (52. Minute). Als ein Füssener Verteidiger in einer eigenen Druckphase bei aussichtsreicher Schussmöglichkeit leider hinfiel, führte der folgende Konter in der 56. Minute durch den wiedergenesenen Zimmermann zum 2:3. Die Herausnahme des Füssener Torhüters brachte noch eine Großchance durch Meier.
Trainer Thomas Vogl (Erding): „Was soll ich nach so einem Spiel sagen? Glücklicher Sieg von uns. Den nehme ich natürlich gerne mit. Füssen hat das Spiel diktiert, bei den vier „Leeres-Tor-Chancen“, die sie nicht rein gemacht haben, war das Glück auf unserer Seite.“
Trainer Thomas Zellhuber (Füssen): „Heute haben wir verloren, weil wir unsere Chancen nicht genutzt haben. Am Ende haben wir durch zwei individuelle Fehler verloren. Beide Teams hatten personelle Probleme. Erding hatte einen sehr guten Torhüter und das nötige Glück. Die Stimmung ist bei uns jetzt natürlich nicht so gut.“ (MiL)


Peißenberg Eishackler  (BYL)
6 Punkte, 13 Tore und nur 2 Gegentore - Super Wochenende für die Eishackler
Die Eishackler, die wieder nur mit fünf Verteidigern und auch ohne Dejan Vogl, antreten mussten, machen ein sechs Punkte Wochenende perfekt. Mit einem ungefährdeten und auch in dieser Höhe verdienten 7:1 Sieg gegen Germering können sie ihr erstes Wochenende ohne Punktverlust mit insgesamt 13 Toren bei nur 2 Gegentoren abschließen.
Erst 59 Sekunden waren gespielt, als Valentin Hörndl hinter dem Tor von Hauser herumfährt und einen Bauerntrick probiert wobei Hauser die Scheibe nach vorne abprallen lässt und Brandon Morley ist zu Stelle und macht das 1:0. Von Anfang an nehmen die Eishackler das Spiel in die Hand und fast genau 5 Minuten später bekommt Daniel Lenz an der „Blauen“ in Überzahl die Scheibe und macht das was er sehr gut kann. Er zieht ab und knallt die Scheibe unhaltbar zum 2:0 (5.) ins Netz. Ein Auftakt nach Maß mit einer überlegenen Eishacklermannschaft. Auch das nächste Tor der Peißenberger war schön anzusehen. Wieder in Überzahl läuft die Scheibe ganz schnell zwischen Max Barth, Max Malzatzki, Manfred Eichberger und Daniel Lenz hin und her und Max Barth macht das 3:0 (12.). In der Folge haben die Peißenberger durch alle Sturmreihen hindurch Chancen auf weitere Tore. Auch der Youngster-Sturm mit Moritz Birkner und Jugendspieler Simon Sendl unterstützt von Brandon Morley machten eine sehr gute Figur und erarbeiteten sich Chancen. Überhaupt schießen derzeit bei den Eishacklern sehr viele verschiedene Spieler Tore. Zum Ende des Drittels sehen die rund 500 Zuschauer, die trotz des Peißenberger Weihnachtsmarktes, gekommen waren, einen „Magic“ Eichberger der mit einem Affenzahn hinter dem Tor den Stempel reinhaut und damit die Abwehr der „Wanderers“ ins Leere laufen lässt, dann die Scheibe vors Tor bringt und Tobias Estermaier macht das 4:0 (20.)
Das zweite Drittel kann man bis auf etliche gute Chancen der Peißenberger und harmlosen Befreiungsangriffen der Gäste als relativ ereignislos bezeichnen. Es endet torlos. Es ging also mit 4:0 in den letzten Spielabschnitt und der begann so wie der erste. Brandon Morley macht in Zusammenarbeit mit Valentin Hörndl das 5:0 und spätestens jetzt war die Luft bei den „Wanderers“ endgültig raus. Die Eishackler konnten schalten und walten wie sie wollten. Matthias Müller legt dann in der 48. Minute nachdem er Verteidiger und Torwart überwindet noch ein Tor drauf. Eine schöne Einzelaktion und es steht 6:0. Zum Abschluß zaubern dann Valentin Hörndl und Kapitän Florian Barth vor der Abwehr der Gäste und Florian Barth knallt die Scheibe unhaltbar ins rechte obere Eck. Danach ließen die Eishackler die Zügel eine wenig locker und die Germeringer konnten durch Pfeil noch ein bisschen Ergebniskosmetik mit dem 7:1 betreiben. Ein wenig ärgert dieses Ehrentor aber doch, denn Michael Resch im Tor der Eishackler, der eine sehr souveräne Leistung bot, hätte einen Shutout wirklich verdient gehabt. Letztlich kann Coach Sepp Staltmayr nach diesem Wochenende mit 6 Punkten, 13 Toren und nur 2 Gegentoren sehr zufrieden sein, was er auch bei der Pressekonferenz zum Ausdruck brachte. Auch das wieder, wie schon am Freitag, sechs verschiedene Spieler die Tore machten, ist sehr bemerkenswert. Ebenfalls die Leistung in der Defensive bei nur 5 Verteidigern ist sehr positiv. So darf es weitergehen. Nächste Woche warten jedoch weitaus schwerere Brocken auf die Eishackler. Am Freitag ist Derby in Schongau und am Sonntag kommt Spitzenreiter Höchstadt. Die Kufen werden also heiß werden am kommenden Wochenende.


Pfaffenhofen Ice Hogs  (BYL)
Dezimierte IceHogs punkten auch beim Angstgegner . ECP muss sich Geretsried erst in der Verlängerung geschlagen geben
Ganze zwei Siege konnte der EC Pfaffenhofen in den letzten 11 Vergleichen mit dem ESC Geretsried verbuchen. Auch im zwölften Aufeinandertreffen sollte es zwar wieder nicht zum Erfolg reichen, aber immerhin konnten die Pfaffenhofener beim 2:3 (1:0; 1:1; 0:1; 0:1) nach Verlängerung einen Punkt beim Angstgegner entführen. Dies ist umso bemerkenswerter, als die IceHogs wieder nur einen stark dezimierten Kader aufbieten konnten. Neben den vier Langzeitausfällen fehlten dieses Mal auch Luis Seibert und Robert Gebhardt aus beruflichen Gründen. Dafür waren zumindest Kapitän Stefan Huber, Andreas Pielmeier und Thomas Mende wieder mit dabei, so dass zusammen mit Trainer Dimi Kurnosow, der erneut die Schlittschuhe schnürte, wenigstens acht Stürmer aufgeboten werden konnten. Doch von Beginn an hielt die Pfaffenhofener Rumpftruppe erstaunlich gut mit gegen die zeitweise mit vier Angriffsreihen agierenden Hausherren. Die ersten Möglichkeiten hatten die IceHogs, so dass sich David Albanese im Geretsrieder Tor gleich auszeichnen konnte. Nachdem die Gastgeber dann durch Martin Köhlers Pfostentreffer ein erstes Ausrufezeichen gesetzt hatten, überraschte Christian Birk in der 16. Minute Albanese mit einem Schuss aus spitzem Winkel. Die nun sichtlich irritierten Riverrats hatten danach Glück, nicht noch weiter in Rückstand zu geraten. Erst rettete der Pfosten und anschließend Albanese bei einem Alleingang von Mike Chemello. Der zweite Treffer sollte dann aber nur zwei Minuten nach dem ersten Wechsel fallen. Die zweite von nur drei Strafen gegen die Gastgeber nutzte Robert Neubauer mit einem schön herausgespielten Treffer zum 2:0. Die Geretsrieder Antwort folgte jedoch prompt. Nur eine gute Minute später verkürzte Luis Rizzo auf 1:2.  Als dann kurz darauf der wiederum sehr starke Philipp Hähl gegen ESC-Torjäger Ondrej Horvath, von dem ansonsten nicht viel zu sehen war, den Ausgleich verhindert hatte, verflachte die Partie etwas. Ein Umstand, der den meist nur mit zwei Reihen spielenden IceHogs durchaus entgegen kam. Sie standen sehr kompakt in der Abwehr und ließen selbst in Unterzahl kaum nennenswerte Chancen der Riverrats zu. Im Schlussabschnitt hatten die Gäste dann sogar mehrmals die Chance zum 3:1, bevor Maximilian Hüsken fünf Minuten vor dem Ende doch noch der Ausgleich gelang. Kurz vor der Sirene verhinderte Albanese gegen Jake Fardoe den möglichen Siegtreffer der IceHogs. Die mussten  in der anschließenden Verlängerung beim Spiel drei gegen drei dem Kräfteverschleiß Tribut zollen. Ein misslungener Wechsel bescherte den Hausherren eine Überzahl, die Dominic Fuchs nutzen konnte. So überwog bei den IceHogs trotz der insgesamt guten Vorstellung und des Punktgewinns letztendlich doch der Ärger, den durchaus möglichen Erfolg nach 60 Minuten und damit drei Punkte knapp verpasst zu haben.   


Amberg Wild Lions  (BLL)
Volltreffer schon nach 23 Sekunden
Nicht an seine Grenzen gehen, musste der ERSC Amberg beim 7:1-Heimsieg über Selb.
Die 1b-Vertretung der Wölfe wehrte sich tapfer und mit fairen Mitteln, hatte aber zu keiner Zeit eine Chance auf Punkte. Dafür sorgte schon ein Amberger Rückkehrer, denn Bernhard Keil traf bei seinem Debüt bereits nach 23 Sekunden!!
Ein Einstand nach Maß quasi, für den 25-jährigen, der in einer Angriffsreihe mit Florian Bartels und Felix Köbele zum Einsatz kam. Und weil nur 85 Sekunden später Andreas Hampl zum 2:0 aufstockte, war der Spielverlauf schon vorgegeben. Amberg kontrollierte die Partie abgeklärt und völlig unaufgeregt, kam dennoch immer wieder zu Aktionen vor dem vielbeschäftigten Gästetorhüter Timon Baetge. Der Goalie war sicherlich der auffälligste Akteur seiner Mannschaft, die gerade einmal zwei komplette Blöcke aufbieten konnte. Zum Zeitpunkt, als Christoph Schönberger im Powerplay auf 3:0 erhöhen konnte, hatte Selb noch nicht einmal aufs Amberger Tor geschossen. Ein erstes harmloses Herantasten der Gäste gab es nach knapp zwölf Minuten, aber der nächste Versuch war dann auch tatsächlich drin. Ex-Oberligaverteidiger Philipp Hechtfischer traf in Überzahl zum 3:1 – es sollte der Ehrentreffer bleiben. Mit dem 4:1 durch Bartels ging es dann in die Drittelpause. Hier war dann auch das Spiel für Hampl beendet, der einen Schwächeanfall erlitt und ins Klinikum eingeliefert wurde. Eine exakte Diagnose für den Allrounder stand im Tagesverlauf am Samstag noch aus.
Der Mittelabschnitt bot das gleiche Bild, mit überlegenen Ambergern, bei denen der finale Pass aber nicht immer genau ankam und Selb häufig erfolgreich stören konnte. Etwas zu präzise waren die Gastgeber dafür offenbar beim Abschluss. Lediglich fünf Zentimeter Durchmesser haben Latte oder Torpfosten und genau ein halbes Dutzend Mal visierten die ERSC-Stürmer das Gestänge an. Dazu wuchs Baetge im Tor nahezu über sich hinaus. Deshalb blieb es in dieser Phase beim 5:1, abermals durch Keil, der eine Vorlage von Köbele ansatzlos in die Maschen donnerte.
Damit war die Messe längst gelesen und die Löwen spulten im Schlussabschnitt ihr Pensum routiniert ab. Kirill Groz und Dan Heilman verwerteten hier noch zwei Chancen aus einem ganzen Arsenal zum 7:1-Endstand über einen Gegner, der an diesem Abend nicht als Maßstab für die Löwen dienen konnte.


Forst Nature Boyz  (BLL)
Keine Punkte für Nature Boyz - Falcons entführen 3 Punkte
Nix war es mit der Verbesserung in der Tabelle, denn die Nature Boyz unterlagen am Freitag Abend ihren Gästen aus Pfronten unverdient mit 1:6 (1:4, 0:0, 0:2) und behalten die rote Laterne.
Wer das Ergebnis allein betrachtet, für den scheint der Ausgang dieses Spiels eine klare Angelegenheit gewesen zu sein. Diese Schlußfolgerung wäre jedoch zu einfach - die Realität sah anders aus. Das Spiel hätte auch heißen können: Nature Boyz gegen Danny Schubert, dem Keeper der Ostallgäuer. Im ersten Spielabschnitt legten zunächst die Gäste los, denn in der 3. Spielminute gingen sie mit 0:1 per Weitschuß durch Markus Bach in Führung. Forst seinerseits ließ sich nicht beirren und versuchte, den Ausgleich zu erzielen. Nachdem schon klarere Chancen vergeben wurden, schlugen erneut die Falcons zurück, in der 11. Spielminute erhöhten sie, wieder per Weitschuß und in Überzahl durch Stefan Schödlbauer auf 0:2. Markus Schneider gelang in der 14. Spielminute auf Zuspiel von Thomas Ptok und Bastian Grundner der 1:2-Anschlußtreffer. Der Jubel war noch nicht verhallt, denn nach 14 weiteren Sekunden zeigte die Stadionuhr den Spielstand mit 1:3 an. Wieder war Schödlbauer per Weitschuß der Torschütze.  Die Gastgeber verzeichneten weitere Chancen, die jedoch nichts Zählbares einbrachten. Wieder in Überzahl erhöhte Ladislav Hruska auf 1:4, auch wiederum per Distanzschuß. Ein bis dahin unsicher wirkender Mathias Zink, der von seinen Vorderleuten auch im Stich gelassen wurde, waren für diesen Spielstand ursächlich.
Im zweiten und dritten Spielabschnitt waren jedoch die Gastgeber am Drücker. Teilweise schnürten sie ihre Gegner in deren Verteidigungsdrittel ein, doch ein bereits erwähnter Danny Schubert war nicht mehr zu bezwingen. Mit klasse Paraden verhinderte er mögliche Forster Treffer, das Glück des Tüchtigen half zudem mit. Andererseits waren die Schüsse der Gastgeber zu ungenau, die Kombinationen wirkten zu verspielt und auch zu verkrampft. Selbst eine 5-minütige Überzahl konnten die Gastgeber nicht nutzen. Die Folge davon, das Mitteldrittel endete torlos. Auch im Schlußabschnitt das gleich Bild, Forst erspielte sich Chance um Chance, die Scheibe war kein Freund der Nature Boyz, denn sie ging nicht über die Linie. Wenn vorne die Tore nicht erzielt werden, dann fallen sie hinten. So war es dann in der 53. und 56. Minute, als die Falcons auf 1:6 davonzogen. Joel Titsch und Reinhard Sinner waren die Torschützen.


Kempten Sharks  (BLL)
Knapp der Überraschung vorbei - ESC Kempten verliert spannendes Spitzenspiel beim EHC Klostersee erst in letzter Minute
Nach der unerwarteten Niederlage für die Sharks am Freitag in Trostberg musste das Team von Andreas Becherer beim ungeschlagenen Tabellenführer in Grafing antreten. Keine leichte Aufgabe, ging doch das Heimspiel vor einer Woche mit 2:8 deutlich an die Oberbayern.
Eine Flut an Strafzeiten bescherte den Allgäuern damals 6 Gegentore in eigener Unterzahl. Das galt es diesmal unbedingt zu vermeiden. Und die Kemptener hielten sich auch an die Marschroute.
Kein Gegentor mussten sie in den 12 Strafminuten gegen sich hinnehmen. Trainer Becherer hatte die zuletzt fehlenden Weigant, Engler, Pichler und Pawley wieder zur Verfügung.
Vom Start weg gaben die Hausherren ordentlich Gas. Die Sharks brauchten einige Minuten bis sie sich befreiten und ihre schnellen Stürmer ihr Konterspiel aufziehen konnten. Ein Alleingang von Patrick Weigant landete noch krachend auf der Maske von Torhüterin Lisa Hemmerle. In der 9.min. klappte es dann besser als Johannes Friedl eine Kombination über Weigant und Stein zur Gästeführung  verwandelte. Klostersee hielt den Druck aufrecht, aber die ESC Verteidigung stand sehr stabil. Mit einem weiteren Konter hatte Corey Pawley das 0:2 auf dem Schläger doch sein Schuss landete am Pfosten.
Im zweiten Drittel weiter das gleiche Bild, spielstarke und druckvolle Hausherren sowie solide stehende und konterstarke Gäste.  In der 24.min führte ein Scheibenverlust der Sharks in einem Überzahlspiel zu einem Konter und dem 1:1 Ausgleich. 3 min. vor der Pause eine weitere Großchance für die Kemptener. Bei einem Alleingang wurde Tobias Epp vom letzten Verteidiger regelwidrig abgeräumt. Es gab Penalty und somit die erneute Chance zur Führung. Leider konnte Epp diese nicht nutzen. Das Spiel wurde nun etwas härter, die Spannung war deutlich zu spüren und Klostersee war nicht gewillt die ersten Punkte in dieser Saison abzugeben.
Auch im letzten Abschnitt blieb es ein sehr schnelles und attraktives Spiel von beiden Mannschaften. Mit dem 2:1 in der 50.min und dem 3:1 in der 55.min. schien das Spiel dann doch zugunsten von Klostersee entschieden. Doch die Sharks machten nun mächtig Druck und Corey Pawley konnte nur eine Minute später in Überzahl auf 3:2 verkürzen. Nach einer Auszeit zweieinhalb Minuten vor Ende blieb der erneut sehr starke Fabian Schütze auf der Bank und die Allgäuer spielten mit einem Mann mehr Powerplay. Und es gab auch einige Chancen aber mit Glück und Geschick hielt Lisa Hemmerle ihren Kasten sauber. Leider führte ein Scheibenverlust im Spielaufbau dann zum 4:2 Endstand ins verwaiste Kemptener Tor.
Klostersee Präsident Kaefer lobte bei der Pressekonferenz die Sharks als die mit Abstand beste Mannschaft die seit langem dort aufgetreten ist. “Kempten war hervorragend eingestellt und hochmotiviert“
Andreas Becherer sprach dann auch davon dass nicht die bessere Mannschaft gewonnen hat sondern sein Team Punkte in diesem Spiel verdient hätte. „Mit der 0:2 Führung oder dem verwandelten Penalty wäre dies durchaus drin gewesen“


ESV Bad Bayersoien  (BBZL)
Bayersoien behält weiße Weste im Dachauer Schneetreiben
Es hatte nicht viel mit Eishockey zu tun, was am Sonntagabend um 19:30 Uhr im Dachauer Eisstadion geboten wurde. Schneehockey wäre da der passendere Begriff gewesen. Wild tanzten die Flocken über die Eisfläche. Winter eben! Eigentlich sogar ein Wetter das den Soiern liegt. So nutzte Stefan Schweizer, der für den erkrankten Ferkau in den 1. Sturm rückte, gleich die erste Überzahlsituation zum 0:1. Keine drei Minuten waren auf der Uhr. Dann kamen aber auch die Dachauer besser in Spiel, erarbeiteten sich Chancen, scheiterten aber spätestens am besten aufgelegten Andreas Mayr. Im schien das Schneetreiben nicht zu beeindrucken und hielt seinen Kasten sauber. Im zweiten Drittel hatten beide Mannschaften mit der weißen Pracht zu kämpfen. Viele Scheibenverluste und Fehlpässe da man einfach nicht wusste wo sich gerade der Puck befindet. So endete der Mittelabschnitt auch 0:0. Im letzten Drittel wurde es besser. Die Eisfläche war wieder zu sehen und Markus Hirschvogel beförderte gleich zu Beginn die Scheibe zum 0:2 in die Maschen. Die „Woodpeckers“ gaben aber nicht auf, wollten den Anschluss erzwingen, aber Mayr im ESV Tor war eine Klasse für sich. Bayersoien hätte durchaus die Führung ausbauen können aber auch Dachaus Goalie war gut aufgelegt. Kurz vor dem Ende dann doch noch ein Tor für Bayersoien. 4 Sekunden vor Schluss schlug noch einmal Stefan Schweizer zu. 0:3 hieß es somit nach dem Dachauer Wintergame. Starker Auftritt der Mannschaft, die sich aber auch bei Ihrem Schlussmann bedanken dürfen, der gestern seinen ersten Saison Shutout feiern durfte.


Lechbruck Flößer  (BBZL)
Klarer Heimsieg der Flößer gegen Bad Wörishofen
Einen ganz und gar ungefährdeten Heimsieg erzielte der ERC Lechbruck am Freitagabend im Lechparkstadion: 10 Tore nach drei Spielabschnitten standen auf der Anzeigetafel für die Flößer, pro Drittel erlaubten sie ihrem Gegner EV Bad Wörishofen 1b jeweils einen Treffer. So ging die Partie mit 10:3 (2:1; 3:1; 5:1) ganz klar an die Lecher, die damit in der Tabelle wieder einen Schritt nach oben schafften.
Vor rund 150 Zuschauern gelang den Lechern eine klare Auseinandersetzung zweier Teams, bei der die Gastgeber über den gesamten Zeitraum ihre Überlegenheit bewiesen. Allerdings stellte sich die Begegnung mit den Kneippstädtern auch als keine allzu große Herausforderung dar. Mit nur 10 Feldspielern und zwei Torhütern mussten sich die Wölfe gegen den enormen Druck der Flößer stemmen, das zehrte klarer Weise an deren Kräften. Schon in der 3. Spielminute setzte Fabian Bacz ein klares Signal mit seinem Treffer zum 1:0. Nach rund zehn Minuten fiel zwar der Ausgleich, es dauerte allerdings nur wenige Sekunden, bis Matthias Erhard den bisherigen Abstand wieder herstellen konnte. Im zweiten Drittel änderte sich sehr wenig, die Flößer erhöhten in der 27., 35. und 38. Minute durch Treffer von Christoph Hack, Marcus Köpf und Jonas Seitz auf einen Stand von 5:1, kurz vor der zweiten Pause fiel dann der Anschlusstreffer zum 5:2 für Wörishofen. Drei Minuten nach Beginn des letzten Drittels erhöhte Christoph Hack auf 6:2, weitere vier Minuten später erzielte Matthias Erhard das 7:2. Magnus Lang setzte in der 52. Minute nochmal einen Treffer drauf, in der 55. Minute stand es nach einem weiteren Treffer von Marcus Köpf 9:2 für die Lecher. In der Schlussphase gewann das Spiel nochmal etwas an Tempo, nur 48 Sekunden vor Abpfiff verkürzte Bad Wörishofen nochmals auf 9:3. Für Fabian Bacz wurde dies nochmals zum Aufruf und er startete durch, um genau 30 Sekunden vor Spielende den 10. Treffer für die Flößer zu erzielen.
Für die Lecher war es ein klarer Sieg, der die notwendige Motivation für die weitere Spielrunde brachte. Schon am kommenden Freitag steht das nächste Spiel der Flößer auf dem Plan: um 20.00 Uhr treten sie bei den Eisbären der SG Oberstdorf/Sonthofen an, die momentan in der Tabelle einen Platz vor dem ERC rangiert. 


Eisbären Eppelheim  (RLSW)
Eisbären schlagen den EV Ravensburg
Mit dem 4. Auswärtssieg in Folge haben die Eisbären ihren derzeitigen Play-Off-Platz erfolgreich verteidigt. Mit seinem 2. Shut-Out hielt Janis Wagner sein Team im Spiel, das durch die Tore von Colin McIntosh, Marcus Semlow und Lars White den verdienten Sieg einfuhr.
Ein torreiches Spiel war im Vorfeld nicht zu erwarten, wissen doch beide Teams die Top-Goalies der Liga in ihren Reihen. Und so war in den ersten Minuten zunächst Wagner gefordert, den frühen Rückstand gegen offensiv agierende Ravensburger zu verhindern. Nachdem man diese Drangphase schadlos überstanden hatte, stand David Heckenberger im EVR-Kasten immer mehr im Fokus, doch auch er hielt souverän, so dass das erste Drittel torlos und verdientermaßen mit einem Remis endete.
Im zweiten Abschnitt konnten die Eisbären an ihre Leistungen anknüpfen und sich ein Übergewicht an Spielanteilen erarbeiten, ohne zunächst Kapital daraus schlagen zu können. Doch aus einer sicheren Defensive heraus gelang es sich immer mehr dem Torerfolg zu nähern, der in der 34. Minute erfolgen sollte. Im Powerplay erarbeitete man sich mehrere gute Chancen, von denen Neuzugang McIntosh zum Führungstreffer profitierte. Anhand der teils hochkarätigen Chancen war diese knappe Führung für die Gastgeber noch schmeichelhaft. So war es durchaus verdient, dass man sich kurz vor Drittelende vor der nahenden Pausensirene nicht irritieren ließ und den Angriff im gegnerischen Drittel nicht überhastet, sondern sauber zu Ende spielte, so dass Semlow zwei Sekunden vor der Pause auf 2:0 erhöhen konnte.
Auf dieser Führung wollte man sich keinesfalls ausruhen, hatte man doch bereits im Hinspiel als auch in weiten Phasen des Rückspiels die Gefährlichkeit der Gastgeber zu spüren bekommen. So war der schnelle Treffer durch White (42.), der einen Flachschuss platziert im langen Eck unterbrachte, die erhoffte schnelle Entlastung. In der Folge glichen sich beide Teams wieder etwas aneinander an. In den Reihen der Eisbären war man nun darauf Bedacht, ein Aufbäumen der Gastgeber zu unterbinden, die durchaus des Öfteren gefährlich vor dem ECE-Gehäuse auftauchten. Doch auch auf Seiten des ECE ließ man reihenweise gute Chancen aus, so dass keine echte Vorentscheidung fallen konnte. Als man fünf Minuten vor dem Ende die letzte Unterzahl schadlos überstanden hatte, war der Bann dann jedoch endgültig gebrochen und die Revanche für die Hinspielniederlage erfolgreich genommen.
Im Lager des ECE war man über den wichtigen Sieg, mit dem man einen weiteren direkten Play-Off-Konkurrenten erfolgreich auf Distanz hält, natürlich erleichtert. Die Höhe des Sieges geht auch in dieser Höhe durchaus in Ordnung, wenngleich beide Teams auf Grund der zahlreichen hochkarätigen Chancen durchaus mehr Treffer verdient gehabt hätten. Doch beide Goalies bewiesen ein ums andere Mal, wieso sie die Torhüter-Wertung verdientermaßen anführen.
Durch die parallele Niederlage der Baden Rhinos in Zweibrücken musste man zwar trotz des Erfolges zunächst den dritten Tabellenplatz an die Pfälzer abgeben, kann die Badener dafür weiter auf Distanz halten. Mit dem nun anstehenden Doppelspieltag gegen die Namensvetter aus Heilbronn sowie den Rebels aus der Landeshauptstadt haben es die Eisbären in eigener Hand, die Play-Off-Platzierung in die Weihnachtspause zu retten, was durch die lauernde Konkurrenz ein weiterer wichtiger Meilenstein sein dürfte.


Diez-Limburg Rockets  (RLW)
Derbysieg: EGDL gewinnt in Neuwied 8:5
Derbysieg in der Bärenhöhle: Zum ersten Mal in der laufenden Saison entführt die EG Diez-Limburg drei Punkte aus Neuwied und schlägt die gastgebenden Bären verdient mit 8:5 (2:1, 3:0, 3:4). Lediglich im letzten Drittel verloren die ansonsten spielbestimmenden Rockets ein wenig ihre Linie und ließen zu viele Gegentore zu. Das sollte die Freude über den Auswärtssieg und das damit perfekt gemachte Sechs-Punkte-Wochenende jedoch nicht trüben. Die EGDL festigte damit dem zweiten Tabellenplatz und konnte den Rückstand auf Spitzenreiter Herford, der in Ratingen verlor, verkürzen. 
Gerade einmal sechs Minuten waren gespielt, da lagen die Rockets bereits mit 2:0 in Führung. Philipp Maier, der seit seiner Verpflichtung in jedem Spiel getroffen hat, unterstrich einmal mehr, dass er eine absolute Bereicherung für das Team und die zweite Sturmreihe ist. Der Stürmer hatte nach zwei Minuten zum 1:0 getroffen und in Minute sechs das 2:0 nachgelegt. Wenig später kamen die Gastgeber zwar in Überzahl durch Martin Brabec zum Anschlusstreffer (7.), die Führung nach dem ersten Drittel war jedoch unstrittig und verdient.
Noch deutlicher wurde die Dominanz der Rockets im zweiten Abschnitt: Tim Ansink, Joey Davies und Pierre Wex, der in Unterzahl traf, schraubten das Ergebnis auf 5:1 in die Höhe. Davies ließ kurz vor Ende des zweiten Drittels sogar noch einen Penalty liegen - ein 4:0 wäre des Guten jedoch auch zu viel gewesen.
Mit dem komfortablen Vorsprung im Rücken schalteten die Gäste im letzten Abschnitt einen halben Gang zu viel zurück. Nie so weit, dass man ernsthaft in Gefahr geraten würde, das Spiel noch aus der Hand zu geben. Aber den Gegner gleich vier Tore schießen zu lassen war im Gameplan eigentlich nicht vorgesehen. Martin Brabec in Unterzahl (43.) und Michael Jamieson in Überzahl (49.) ließen noch einmal Hoffnung aufkeimen in der Bärenhöhle. 
Die Rockets aber hatten stets die richtige Antwort, dem Gegner zur rechten Zeit wieder den Wind aus den Segeln zu nehmen. Joey Davies traf zum 6:3 (50.), Juian Grund zum 7:4 (56.) - nur eine Minute, nachdem Dominik Kley Neuwied wieder auf 4:6 herangebracht hatte (55.). Und als Moritz Schug das nächste Neuwieder Lebenszeichen zum 5:7 sendete (57.), beendete Joey Davies mit seinem empty-net-goal zum 5:8 alle Hoffnungen der Gastgeber (60.). 
„Wir haben zwei Drittel lang das Spielgeschehen absolut dominiert“, freute sich Rockets-Trainer Arno Lörsch. „Natürlich will ich auch das letzte Drittel gewinnen, aber wenn du in Neuwied acht Tore schießt, dann darfst du auch einfach mal zufrieden sein. Alles andere würde der Leistung der Mannschaft auch nicht gerecht werden. Im letzten Drittel hatte die Partie einen klassischen Derbycharakter. Wir haben ein wenig die Konzentration verloren, aber auch immer wieder unheimlich stark und abgezockt reagiert. Immer, wenn es drohte knapp zu werden, haben wir das nächste Tor nachgelegt. Wir sehen jetzt die Entwicklungsschritte, die wir uns vor Wochen erhofft haben. Ganz besonders freut mich, wie bei der blauen Reihe der Knoten geplatzt ist. Florian Böhm war da heute der überragende Denker und Lenker und hat seine Mitspieler klasse geführt und eingesetzt.“


Bären Neuwied  (RLW)
Bären zeigen zu spät ihr wahres Gesicht
Es dauerte lange, bis Fans und Mannschaft des EHC „Die Bären“ 2016 am Sonntagabend Lunte rochen. Neuwied lag schnell 0:2, nach 40 Minuten sogar mit 1:5 hinten – und doch witterten die Neuwieder im Derby der Eishockey-Regionalliga West gegen die EG Diez-Limburg plötzlich ihre Chance. Nicht ein-, zwei- oder dreimal – gleich viermal reduzierten sie im Schlussabschnitt den Rückstand, aber reichen sollte es gegen die Rockets vom Heckenweg zum ersten Mal in dieser Saison in einem Heimspiel nicht, weil der Tabellenzweite immer wieder selbst zur Stelle war, wenn Neuwied anfragte, ob es vielleicht noch ein dramatischer Abend werden könnte. Mit 5:8 unterlagen die Bären ihrem Nachbarn und mussten das Wochenende nach der Freitagniederlage bei Meister Hamm punktlos abschließen.
Apropos Hamm: Der Lokalvergleich erinnerte frappierend an die Bären-Partie zwei Tage zuvor. Wieder fanden die Neuwieder nicht gut rein, wieder lagen sie zeitig hinten und wieder zeigten sie spät ihre Qualitäten – zu spät. „Am Freitag hatten wir als Erklärung für den schlechten Start die schweren Beine nach der langen Busfahrt, aber diesmal weiß ich nicht, woran es lag“, rätselte Interimstrainer Carsten Billigmann. Die Gastgeber blieben ihren ersten gefährlichen Schuss auf Constantin Schönfelder noch schuldig, da hatte Philipp Maier schon zweimal eingelocht (3., 6.). In einer Reihe mit Florian Böhm und Julian Grund zeigte der vierte und neueste Baustein im mehrteiligen Limburger Nachrüstungsprozess, warum er vor kurzem noch eine Klasse höher am Timmendorfer Strand spielte. Der EHC verkürzte im Powerplay zwar durch Martin Brabec (7.), kam aber weiterhin nicht in Fahrt. Leidenschaft und Emotion fanden erst verspätet Einzug ins EHC-Spiel. Auch im zweiten Drittel nicht, in dem die Gäste auf- und davonzogen. Verteidiger Tim Ansink setzte einen Handgelenkschuss in die Maschen (23.) und leitete dann Joey Davies‘ 1:4 mit einem Traumpass über die halbe Eisfläche ein (31.). Als Pierre Wex und Florian Böhm in Unterzahl einen Zwei-gegen-null-Konter zum 1:5 nutzten (36.), schienen die Bären erlegt zu sein. Gegentor Nummer sechs verhinderte Felix Köllejan, indem er einen Davies-Penalty entschärfte (40.).
„Ich habe in der Kabine an das Herz der Spieler appelliert“, schilderte Billigmann seinen Versuch eines Weckrufs. Der zeigte Wirkung. Martin Brabec in Unterzahl (43.) und Michael Jamieson (49.) verkürzten. „Aber die EGDL hat mit ihren Spielern eine so große Effektivität an den Tag gelegt, die es uns nicht ermöglichte, noch einmal heranzukommen. Auch wenn die Möglichkeiten da waren“, so der EHC-Interimscoach. Dominik Kley (55.) und Moritz Schug (57.) legten zum 4:6 und 5:7 nach, aber Joey Davies (50.), Julian Grund (56.) und noch einmal Davies mit einem Empty Net Goal (60.) hielten dagegen. Der letzte Eindruck, der seitens des EHC blieb, machte deutlich, dass sich die Neuwieder Mannschaft nicht hängen ließ und trotz des aussichtslosen Rückstands ihr Herz in beide Hände nahm. Billigmann: „Im letzten Drittel waren es plötzlich wieder die Bären, die wir kennen. Es stellt sich nur die Frage, warum wir das nicht über 60 Minuten abrufen konnten.“
Dass die Gegner der Diezer und Limburger momentan viel Hartgummi ins Tor gedroschen bekommt, ist nichts Neues. Die Raketen erzielten in den letzten 180 Ligaminuten nunmehr 22 Treffer. „Das war heute eine Leistung, die wir seit vier, fünf Begegnungen konstant aufs Eis bringen“, freute sich Gästecoach Arno Lörsch nach einem „für die Zuschauer interessanten Spiel“. Diese nach und nach zusammentransferierte EGDL-Mannschaft muss in der zweiten Saisonhälfte und den Play-offs mit ihrer Qualität den Anspruch haben, um die Meisterschaft mitzuspielen.


Hamburger SV  (RLN)
Die Einstellung nicht gefunden
Ein perfekter Start mit ausschließlich Siegen – da sollte die Heimpartie der Regionalligamannschaft des  Hamburger SV am Sonntagabend gegen die Salzgitter Icefighters nur eine Pflichtübung sein. Dachten viele – und wurden eines Besseren belehrt. Die Stahlstädter dachten nämlich überhaupt nicht daran, die Punkte kampflos an der Elbe zu lassen. Verlief das erste Drittel noch ausgeglichen – die Führung der Niedersachsen konnte der HSV postwendend ausgleichen – so drehte das Team von Trainer Radek Vit im zweiten Abschnitt richtig auf. Vor allem Kontingentspieler Daniel Doroshko traf plötzlich nach Belieben – allerdings gewährte ihm die Hamburger Deckung auch jede Menge Freiräume. Nach 33 Minuten hieß es dann 1:5 aus Hamburger Sicht – erst dann produzierte das Team von Coach Dominik Döge so etwas wie Einstellung, Jannik Höffgen verkürzte mit zwei Treffern noch vor der zweiten Sirene auf 3:5. Als erneut Jannik Höffgen zum Auftakt des Schlußabschnitts mit seinem dritten Treffer sogar den Anschluss herstellte, schien alles doch noch in die erwartete Richtung zu laufen. Zu mehr reichte es aber dann doch nicht mehr – vor allem, da die Ichefighters ihrem Namen alle Ehre machten und bissig ihren Vorsprung verteidigten.
So hat es letztlich auch den HSV erwischt – die erste Saisonniederlage wurde „eingefahren“ – und mit ihr kam die Erkenntnis, daß in einer sehr langen Vorrunde vieles über Konzentration und Einstellung entschieden wird. Es wird die Herausforderung für die nächsten Wochen sein, diese Einstellung auf stets hohem Niveau abzurufen.


Sande Jadehaie  (VLN)
Jadehaie verlieren beim Tabellenführer
Mit einer Auswärtsniederlage im Gepäck ist der ECW Sande am Sonntag aus Hamburg zurückgekehrt. Das Team von Trainer Sergey Yashin verlor beim FTV Hamburg Crocodiles 1b mit 4:10.


Chemnitz Crashers  (RLO)
In Niesky gab's für die Crashers nichts zu holen. Das Spiel endete 1:8.
Nach 20 Minuten stand es im neuen Nieskyer Eisstadion 0:1. Das bittere Gegentor fiel erst wenige Sekunden vor der Pausensirene in eigener Unterzahl. Im Mitteldrittel überstanden die Crashers vier Strafzeiten teils in doppelter Unterzahl schadlos. Die Tornados kamen währenddessen ohne Strafzeiten davon. Durch einen unglücklichen Treffer in der 36. Spielminute verlor das Team vom Trainerduo Rentzsch/Stiegler jedoch komplett den Faden. Niesky legte bis zum Drittelende noch zwei Mal nach und zog mit 0:4 davon. Auch im dritten Spielabschnitt konnte der Meister der Saison 16/17 im Powerplay profitieren. Fünf Minuten vor Schluss gelang ihnen ferner noch ein Treffer in Unterzahl. Am Ende steht eine deutliche 1:8 Niederlage zu buche. Charly Rudolph sorgte in der 47. Minute zum zwischenzeitlichen 1:5 Anschlusstreffer.
"Wir können mit der Leistung nicht zufrieden sein. Vor allem nehmen wir zu viele Strafen. So können wir kein Spiel gewinnen", fasste Tobias Rentzsch das Spiel zusammen.
Bis zum kommenden Wochenende heißt es jetzt, Wunden lecken und Kopf frei kriegen! Denn am Samstag kommt es ab 17:00 Uhr gleich zum zweiten Aufeinandertreffen von Meister und Vizemeister; diesmal jedoch im Wohnzimmer der Crashers. 


Tornado Niesky  (RLO)
Crashers verlieren in Niesky
Am Sonnabend, den 02.12.2017 waren die Chemnitz Crashers zu Gast bei den Tornados in Niesky.
Tornado-Trainer Jens Schwabe konnte fast auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Nur seine Stammbesatzung für den Kasten fehlte. Ivonne Schröder hatte sich am Donnerstag beim Training verletzt und Robert Handrick war im Urlaub. So musste Ersatzhüter Ronny Greb diesmal ran. Er meisterte seine Aufgabe jedoch mit Bravour.
Im ersten Drittel fanden die Nieskyer lange nicht richtig ins Spiel. Erst 10 Sekunden vor der ersten Pause schoss Sebastian Greulich nach Vorlage von Jörg Pohling und Chris Neumann das 1.Tor des Abends. Im Mitteldrittel dominierten dann die Gastgeber klar das Spiel. Mit Toren von Richard Jandik (36.Minute), Andreas Brill (38. Minute) und Christian Rösler (39.Minute) konnten sie ihre Führung weiter ausbauen.
Doch das Spiel wurde zunehmend härter und die Gäste aus Chemnitz aggressiver. Viele Strafen sowie eine Verletzung von Kapitän Sven Becher am Auge, die im Krankenhaus behandelt werden musste, waren die Folge. Mit vier weiteren Treffen von Jörg Pohling (45.Minute), Sebastian Greulich (55.Minute), Andreas Brill (55.Minue) sowie Christian Rösler (60.Minute) beendeten die Tornado das Spiel souverän und wurden damit ihrer Favoritenrolle gerecht. Das einzige Gegentor der Chemnitzer in der 47.Minute war der kleine Wermutstropfen in der Partie. So gewannen die Nieskyer Cracks verdient mit 8:1 (1:0; 3:0; 4:1). Bereits am kommenden Wochenende können sich die Chemnitzer im heimischen Stadion dafür revanchieren.


Schönheider Wölfe  (RLO)
Wölfe mit Kantersieg gegen Bad Muskau
Mit einem hochverdienten 10:1 (4:1, 1:0, 5:0)-Kantersieg über die Bombers aus Bad Muskau haben sich die Schönheider Wölfe am Samstag auf den dritten Platz in der Eishockey-Regionalliga Ost gepuckt. Den knapp 400 Zuschauern boten die Erzgebirger dabei eine über weite Strecken beeindruckende Vorstellung. „Nach der vorwöchigen ärgerlichen Niederlage in Dresden wollten wird diesmal von Anbeginn an auf der Höhe sein“, erklärte Wölfe-Trainer Sven Schröder, „was uns wohl auch gelang!“ Text und Foto: Eb. Mädler Denn nach nur 64 Sekunden ging man durch Christoph Rogenz in Front. Allerdings zog der Vorletzte aus Ostsachsen nach sechs Minuten gleich. Das brachte die Gastgeber aber nicht aus der Fassung. Zurückgeholt wurde die Führung durch Florian Richter in der elften Minute. Und noch
kurz vor der ersten Pause schraubten Christian Laszig (18.) und Petr Kukla (19.) den Vorsprung bis auf ein bereits beruhigendes 4:1 in die Höhe. Im Mittelabschnitt ließen es die Erzgebirger dann etwas ruhiger angehen. Kukla‘s zweiter Treffer des Abends (34.) sollte das einzige Tor in diesem zweiten Drittel bleiben. Coach Schröder: „In dieser Phase haben wir leider zu viele Chancen liegengelassen!“ Damit sei nicht nur er unzufrieden gewesen. Stattdessen häuften sich auf beiden Seiten die Strafzeiten.
Davon wiederum gab es im letzten Abschnitt keine einzige. Stattdessen brannten die Hausherren ein wahres Feuerwerk ab. Allein binnen 33 Sekunden klingelte es in der 44. Minute gleich zweimal im Kasten der Bad Muskauer. Christoph Rogenz und Tim Peters sorgten in dieser Reihenfolge dafür. Noch fulminanter ging es zwischen der 54. und 55. Minute zu. Nur minimale zehn Sekunden trennten die Treffer von Robert Horst zum 8:1
und von Florian Richter zum 9:1 voneinander. Die musikalisch vorgetragene Frage aus dem Wölfe-Fanlager „Wo bleibt denn das zehnte Tor?“ beantworteten die Gastgeber 100 Sekunden vor Ultimo durch Lukas Novacek. „Die Scheibe ist in den letzten zwanzig Minuten richtig gut gelaufen“, freute sich nicht nur Sven Schröder. Sein Bad Muskauer Trainerkollege Marco Ludwig räumte demgegenüber ein: „Bei uns ging am Ende gar nichts mehr!“ Um als Außenseiter einen Stich zu landen, müsse hingegen alles passen. Damit bleiben die Bombers im Neunerfeld weiterhin nur Achter. Und Schönheide tritt Samstag, dem 09.12.17, zur Revanche beim fünftplatzierten ESC Dresden an.


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Montag 4.Dezember 2017
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