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(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Samstag 10.Februar 2018. Heute mit Informationen von der Nationalmannschaft, aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern und Regionalliga West.


Deutscher Eishockey Bund
Bundespräsident Steinmeier besucht Nationalmannschaft - Staatsüberhaupt überraschte DEB-Team beim Training und erhielt ein Originaltrikot
(DEB)  Große Ehre für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft: Kein Geringerer als Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (62) besuchte am Samstag die olympische Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. (DEB) im Rahmen ihres Morgentrainings.
Das deutsche Staatsüberhaupt und seine Frau Elke Büdenbender ließen es sich nicht nehmen, auch einige Worte an das Team von Bundestrainer Marco Sturm zu richten und mit der gesamten Mannschaft sowie dem Team Staff Fotos zu machen. Auch DOSB-Präsident Alfons Hörmann war vor Ort.
Als Dank für seinen Besuch überreichte Sportdirektor Stefan Schaidnagel zusammen mit DOSB Präsident Alfons Hörmann dem Bundespräsidenten ein Originaltrikot der deutschen Mannschaft. „Es ist eine besondere Ehre, dass das deutsche Staatsüberhaupt bei uns vorbeischaut, um uns für die Olympischen Spiele Glück zu wünschen“, sagte Marco Sturm und bedankte sich für diesen außergewöhnlichen Besuch ebenso wie Sportdirektor Schaidnagel.
„Der Bundespräsident hat durch seine lockere Art sofort Gehör bei den Spielern gefunden und sich sogar als Eishockey-Kenner gezeigt. Solch hohen Besuch bekommt man nicht alle Tage. Sowas macht uns stolz und ist Motivation zugleich“, zeigte sich Kapitän Marcel Goc beeindruckt.
Bereits bei der fulminanten Eröffnungsfeier am Vorabend war Steinmeier zugegen, um das „Team Deutschland“ offiziell zu begrüßen. Sein erster von vielen Wegen zu den deutschen Athleten führte zum Eishockey.
„Dass wir sowohl die erste Sportart als auch das erste Team sind, das der Bundespräsident bei den Olympischen Spielen besucht, hat auch eine große Bedeutung für die Außendarstellung unserer ganzen Sportart“, sagte Sportdirektor Stefan Schaidnagel: „Wir sind stolz, dass wir eine solche Unterstützung erfahren.“


Tölzer Löwen
13 Sekunden fehlen zur Überraschung
(DEL2)  59 Minuten und 47 Sekunden lang warfen die Tölzer Löwen dem 
Spitzenreiter aus Bietigheim alles entgegen, was zu bieten hatten. Dann 
entschiedet ein Zuordnungsfehler ein Spiel, in dem der Aufsteiger mehr 
verdient hätte, als diese bittere Niederlage. Tyler McNeelys Tor 
entschied die Partie und stellte auf 3:2 (1:1, 1:1, 1:0) zugunsten der 
Gäste.
Schlittschuhe prallten mit voller Wucht gegen die Bande, Schläger flogen 
in die Ecke und wurden zerschlagen: Der Frust auf der Tölzer Seite der 
Spielerbank war riesig. In der 57.Spielminute bekamen die Löwen die 
Chance fast zwei Minuten lang in doppelter Überzahl das Spiel zu 
entscheiden. Beim Stand von 2:2 spielten sich die Buam zwar fest, doch 
so richtig sollte es mit der Chancenerarbeitung und im Zweifel auch mit 
der Verwertung nicht klappen. Die Folge: Frustrierte Ausrufe und ein 
halbierter Schläger des auf die Bank zurückkehrenden Hannes Sedlmayr. 
Der 27-jährige wirkte in den vergangenen Wochen besonders motiviert, 
machte auch am Freitagabend ein gutes Spiel. Doch auch ihm fielen keine 
Lösungen ein die Bietigheimer Box zu durchbrechen. Auf der Gegenseite 
stehen dann eben Spieler, wie Tyler McNeely, die in genau dieser 
Crunch-Time die "Möglichkeiten finden, solche Spiele zu gewinnen", wie 
es Rick Boehm ausdrückte. Der kanadische Stürmer nutzte die kurze 
Verwirrung vom wiedergenesenen Christian Kolacny und Löwen-Kapitän 
Florian Strobl und schlüpfte durch die beiden Löwen hindurch. Beim 
platzierten Abschluss ins rechte Eck war auch der erneut stark haltende 
Mikko Rämö machtlos. 
Eigentlich hätte die Partie keinen Sieger verdient gehabt. Bietigheim 
startete stark, doch das erste Tor ging auf die Heimseite des 
Videowürfels in der weeArena. Manuel Edfelder drehte sich einmal um die 
eigene Achse, zog mit Tempo von links in Richtung Ilya Sharipov und 
vollendete voller Willenskraft - ein klasse Tor. Edfelder wurde von Rick 
Boehm wieder in die dritte Reihe beordert, Julian Kornelli nahm seinen 
Platz in der ersten Reihe ein. "Wir haben sehr gut begonnen, haben uns 
viele Chancen erarbeitet im ganzen Spiel. Normalerweise müssen wir ein 
paar mehr Tore schießen", zeigte sich Kevin Gaudet durchaus zufrieden 
mit dem Auftritt seines Teams. Doch es gelang seinem Team lange nur in 
Überzahl die finnische Wand im Tölzer Tor zu durchbrechen. Matt McKnight 
und Shawn Weller gelang dies und das Spiel war in der 26.Minute gedreht. 
Wer dachte, dass das Spiel jetzt in Richtung der Steelers kippen würde, 
sah sich aber getäuscht. Auch der Tölzer Topscorer, Philipp Schlager, 
brachte die Scheibe im Netz unter und schoss wenige Minuten nach dem 
Gegentor das 2:2. "Im letzten Drittel war es ein purer Kampf. Beide 
Seiten hatten Chancen. Am Ende natürlich ein bisschen Glück beim dritten 
Tor", so das Resümee des Schlussabschnitts von Gaudet. Lange blieben die 
angesprochenen Möglichkeiten ungenutzt, eben bis jener Kanadier mit dem 
markanten Bart durch die Löwen-Abwehr durchschlüpfte und zum Gäste-Sieg 
traf. 
"Es ist sehr schade, sehr bitter. Die Mannschaft hat gut gekämpft, war 
fokussiert und hat sich nicht versteckt. Wir finden einen Weg so ein 
Spiel zu verlieren. Das ist etwas, dass wir dringend ändern müssen und 
wollen. Das braucht vielleicht Zeit und Erfahrung. Es ist schwierig. 
Schwierig, einen Nenner zu finden und zu sagen: Das ist die Lösung", so 
Rick Boehm. Anerkennende Worte gab es vom Spitzenreiter. Kevin Gaudet 
fand lobende Worte für seinen Freitagsgegner: "Bad Tölz ist so eine 
harte, schnelle, kämpferische Mannschaft, dass du - besonders zuhause - 
ein unglaublich hartes Spiel erwarten musst. Das ist vielleicht eines 
der schnellsten Teams und die arbeiten wie Hunde."
Der Fokus der Tölzer Löwen liegt nun auf dem Sonntagsspiel in Bayreuth. 
Eines dieser enorm wichtigen Spiele, in denen Wege gefunden werden 
müssen, Spiele zu gewinnen. 


Bayreuth Tigers
Towerstars behalten die Punkte in Oberschwaben
(DEL2)  Zu den Ausfällen Heider, Drews und Geigenmüller gesellte sich vor der Partie noch Ivan Kolozvary, der sich erkrankt abmelden musste.
Die Tigers begannen verhalten und hatten in der Anfangsphase dem strukturierten Spiel der Towerstars nicht viel entgegen zu setzen. So wehrten sie noch eine erste Druckphase der Gastgeber ab, konnten aber den ersten Treffer durch Roloff, der ziemlich unbedrängt an die Scheibe kam, in der 6. Spielminute nicht verhindern. Die Tigers suchten ihre Heil in Kontern, die sie immer wieder setzen konnten. Zunächst scheiterte Luciani, der einen langen und genau geschlagenen Pass von Müller aufnehmen konnte noch an Langmann. Wenig später hatte S. Busch die Chance alleine auf Langmann zuzulaufen, wurde allerdings so „gehakt“, dass der Unparteiische auf Penalty entschied - welchen Busch im Anschluss zum Ausgleich verwandelte. Die erneute Führung der Oberschwaben ließ aber nicht lange auf sich warten. Und erneut vernachlässigte man im Lager der Tigers die angreifenden Gastgeber. Slavetinsky bedankte sich für die freie Schussbahn und netzte kurz vor Ende des ersten Abschnitts ein.
Im zweiten Abschnitt war es, gerade einmal drei Minuten waren absolviert, Schwamberger, der - nach einer kurz zuvor vergebenen Chance durch Bartosch – Vosvrda vor sich hatte und diesen überwinden konnte. Die Wagnerstädter kämpften sich nun immer mehr in die Partie und erarbeiteten sich, gegen die weiterhin stark spielenden Hausherren, die eine oder andere Chance. Ein Tor blieb ihnen jedoch verwehrt – dafür schlugen die Towerstars noch einmal zu als Roloff, der aus dem Gewühl heraus die Scheibe im Tor unterbrachte, seinen zweiten Treffer des Abends erzielen konnte.
Auffallend war, dass die Tigers auch im dritten das Tempo hochhielten und, wie in besten Zeiten, zum Schluss hin immer aktiver wurden. Gegen routinierte und erfahrene Ravensburger aber an diesem Abend nicht genug. Mehr als Chouinards Treffer zur Mitte des Drittels konnte dann doch nicht auf die Anzeigentafel gebracht werden. Auch eine anschließende Druckphase der Gelb-Schwarzen verteidigten die Ehrenberger-Schützlinge eindrucksvoll.
Sergej Waßmiller war gar nicht unzufrieden mit seinem Team. „Wir haben dagegen gehalten. Im zweiten Drittel auch gute Chancen erarbeitet und das Dritte gewonnen. Den Jungs kann ich keinen Vorwurf machen, sie haben gerackert und gekämpft,“ so Waßmiller kurz nach der Partie.
Weiter geht’s für die Bayreuth Tigers bereits am Sonntag, wenn die Tölzer Löwen ihre Visitenkarte im Tigerkäfig abgeben.


Eispiraten Crimmitschau
2:5! Eispiraten unterliegen Meister Frankfurt - Westsachsen verlieren trotz gutem Auftakt
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau konnten ihr heutiges Heimspiel gegen die Löwen Frankfurt nicht siegreich gestalten. Das Team von Trainer Kim Collins unterlag dem amtierenden DEL2-Meister Löwen Frankfurt mit 2:5. Dabei starteten die Westsachsen recht gut in die Begegnung und führten nach dem ersten Durchgang sogar mit 2:1. Die beiden Eispiraten-Treffer erzielte Rückkehrer Christoph Kabitzky und Ivan Ciernik. Das nächste Spiel steht am Sonntag an. Dann gastieren die Westsachsen bei den Dresdner Eislöwen.
Bis auf Ales Kranjc, der mit der slowenischen Nationalmannschaft an den olympischen Winterspielen teilnimmt, konnte Eispiraten-Cheftrainer Kim Collins heute Abend aus dem Vollen schöpfen. Alex Roach kehrte zurück, ebenso wie Christoph Kabitzky, der zuletzt an den Folgen einer Gehirnerschütterung laborierte, mit seiner ersten Aktion aber gleich das Spiel eröffnete. Der Angreifer bugsierte den Puck mit seinem Flachschuss aus der Drehung in den Kasten der Löwen und stellte schon nach zwei Minuten auf 1:0! Die Frankfurter nutzten dann eine Überzahlsituation, um den Ausgleich zu markieren. Brett Breitkreuz überwand Brett Kilar - 1:1 (6.). In einem schnellen Spiel kristallisierten sich die Hessen als das optisch überlegenere Team heraus, doch die Westsachsen waren eiskalt und kamen kurze Zeit später zur erneuten Führung. Ivan Ciernik lief nach einem langen Pass plötzlich mutterseelenallein auf Antti Karjalainen zu und ließ diesem mit all seiner Routine keine Abwehrchance - 2:1 (13.).
Beide Teams ließen es im zweiten Durchgang dann etwas ruhiger angehen und spielten nicht mehr so zielstrebig nach vorn. Während sich Kilar in den ersten 20 Minuten mehrfach auszeichnen konnte, verbuchten die Löwen in Durchgang zwei lediglich fünf Torchancen, zwei davon aber konsequent. Erst schob Nils Liesegang den Puck zum 2:2-Ausgleichstreffer über die Torlinie, dann konnte Wade MacLeod die Gardner-Truppe nach einem verunglückten Passversuch von Roach mit 3:2 in Führung schießen (38.).
Die Eispiraten waren nun unter Zugzwang und wollten den schnellen Ausgleichstreffer zu Beginn des Schlussabschnitts. Doch den besseren Start in das dritte Drittel erwischten wieder die Löwen. Matthew Pistilli sorgte schon nach 42 Minuten für klare Verhältnisse und traf zum 2:4. Fortan rannten die Westsachsen, wie schon gegen die Lausitzer Füchse, einen Zwei-Tore-Rückstand hinterher. Und trotz zahlreicher Chancen wollte die Hartgummischeibe nicht in das Gehäuse der Gäste. So machten die Löwen in der 59. Minute schließlich den Sack zu. Matt Pistilli beförderte die Scheibe zum 2:5 über die Linie des verwaisten Eispiraten-Tores und sorgte somit gleichzeitig für den Endstand.


Dresdner Eislöwen
Eislöwen unterliegen in der Verlängerung 
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel beim EC Bad Nauheim mit 3:4 (1:0; 1:1; 1:2; 0:1) verloren. Vor 1822 Zuschauern brachte Timo Walther den Gast in der neunten Minute in Führung. Noureddine Bettahar konnte für Bad Nauheim im zweiten Abschnitt ausgleichen (24.), doch Martin Davidek brachte Dresden wieder in Front (27.). Im Schlussdrittel nutzte Cody Sylvester zunächst eine Überzahlsituation (41.). Ein weiteres Mal im Powerplay brachte Marcel Brandt Bad Nauheim in Führung (44.). Die Eislöwen kämpften sich aber erneut zurück und glichen durch Alexander Höller aus (48.). In der Verlängerung schlug erneut Brandt zu und erzielte den Siegtreffer für Bad Nauheim.
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Wir haben sehr gut angefangen, uns besonders läuferisch gut präsentiert. Grundsätzlich bin ich mit unserem Auftritt zufrieden. Bei den zwei Unterzahltoren haben wir uns aber leider sehr schlecht verhalten. Gegen Ende hin konnten wir noch die eine oder andere sehr gute Chance verzeichnen, diese aber leider nicht für uns nutzen.“
Das nächste DEL2-Punktspiel gegen die Eispiraten Crimmitschau bestreiten die Dresdner Eislöwen am  Sonntag, 11. Februar um 17 Uhr.


Kassel Huskies
Erster Huskies-Fanstammtisch findet am 15. Februar in der Champions Bar statt
(DEL2)  Die Kassel Huskies organisieren am Donnerstag, den 15. Februar 2018, ab 19 Uhr einen Stammtisch für alle Huskies-Fans. Vor Ort stehen Geschäftsführer Joe Gibbs, Trainer Rico Rossi und ein Spieler der Kassel Huskies den Fans Rede und Antwort. Der Stammtisch soll den Austausch zwischen den Fans und dem Management, dem Trainerteam sowie den Spielern fördern. Die Kassel Huskies freuen sich auf einen regen Austausch und konstruktive Gespräche.
Huskies mit Trotzreaktion – 3:1-Auswärtserfolg in Kaufbeuren
Kaufbeuren, 09. Februar 2018. Die Kassel Huskies sind mit einem Auswärtssieg in das Wochenende
gestartet. Am Freitagabend besiegte die Mannschaft von Trainer Rico Rossi in der erdgas schwaben
arena vor 2.592 Zuschauern den ESV Kaufbeuren mit 3:1 (2:0, 1:0, 0:1). Alex Lambacher, Patrick
Klöpper und Evan McGrath schossen die Schlittenhunde zum Auswärtserfolg.
Trainer Rico Rossi gab im Tor erneut Markus Keller den Vorzug vor Mirko Pantkowski. Durch die
Olympia-Pause in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) kehrte Phil Hungerecker von
Kooperationspartner Adler Mannheim in das Kasseler Team zurück. Der 23-Jährige bildete in der
dritten Offensivreihe den Center zwischen den beiden Flügelstürmern Toni Ritter und Adriano
Carciola. Bis auf den kürzlich gewechselten David Kuchejda und den langzeitverletzten Kapitän
Manuel Klinge traten die Huskies mit der kompletten Mannschaft in Kaufbeuren an.
Kassel startete engagiert in die Partie und hatte durch Stefan Della Rovere bereits nach zwei
Minuten die Möglichkeit zur Führung. Der 27-Jährige verlud Torwart Stefan Vajs, traf jedoch im
Anschluss nur den Innenpfosten des Tores. Keine 60 Sekunden später sollte die
Auswärtsmannschaft jedoch zum ersten Mal jubeln: Alex Lambacher markierte nach Vorarbeit von
Mike Little die frühe Führung der Schlittenhunde.
Die Huskies nahmen den Schwung in die Folgeminuten mit und erhöhten weiter den Druck. Die
Belohnung sicherte sich das Team von Trainer Rico Rossi in der siebten Minute, als Stefan Della
Rovere einen Schuss von Kevin Maginot unhaltbar ins Tor abfälschte. Es entwickelte sich ein
intensives und körperbetontes Spiel, in dem es die Huskies durch zwei gute Einschussgelegenheiten
von Thomas Merl und Stefan Della Rovere verpassten, den Vorsprung weiter auszubauen.
In den ersten Minuten des Mittelabschnitts fand der Gastgeber besser in die Partie und kam durch
Florian Thomas zur ersten zwingenden Torchance. Allerdings traf der Offensivspieler in der 23.
Minute nur den linken Pfosten. In der Folge verflachte die Partie. Beide Mannschaften bemühten
sich um Offensivaktionen, standen jedoch defensiv deutlich kompakter als zuvor.
Unruhe kam in der Angriffszone erst wieder auf, als Evan McGrath plötzlich freistehend vor Stefan Vajs auftauchte und regelwidrig am Torschuss gehindert wurde. Den fälligen Penalty verwandelte der Kanadier in der 31. Minute zur 3:0-Führung für die Huskies. In der Folge hatte Joona Karevaara für den Gastgeber die beste Torchance, doch Markus Keller blieb auch im zweiten Drittel ohne Gegene.
Zu Beginn des Schlussabschnitts hatte Kaufbeuren zunächst Glück, als Toni Ritter ungehindert von der Rückseite des Tores in den Slot fuhr und mit seinem Schuss am Schoner des ESVK-Goalies scheiterte. Kurze Zeit später verstärkte der Gastgeber seine Offensivbemühungen. Während Sami Blomqvist in der 46. Minute mit seinem Torschuss keinen Erfolg hatte, nutzte Christopher Kasten wenig später eine doppelte Überzahl zum 1:3 aus Sicht des Gastgebers – dies sollte jedoch der letzte Treffer der Partie bleiben.
„Wir sind nach dem ersten Drittel mit einer 2:0-Führung in die Kabine gegangen und hatten dabei die ein oder andere Chance verpasst. Für den weiteren Verlauf des Spiels war dieser Vorsprung jedoch eine gute Basis“, analysierte Trainer Rico Rossi nach dem Spiel. „Mein Team hat sich am Ende für die gute Defensivarbeit und die funktionierenden Specialteams belohnt.“
Bereits am Sonntag wartet die nächste Aufgabe für die Kassel Huskies. Ab 18.00 Uhr steht den Schlittenhunden in der Eissporthalle Kassel der EC Bad Nauheim gegenüber.


Kaufbeuren Buron Joker
1:3 Niederlage gegen die Kassel Huskies
(DEL2)  Bei den Kassel Huskies wurde man im und um den Verein nach nur vier Punkten aus den letzten fünf Spielen den Ansprüchen nicht gerecht. Da kam es gerade zur rechten Zeit, dass mit Phil Hungerecker von den Mannheimer Adlern Verstärkung für die nächsten fünf Spiele ins Team kam. Dies auch zumindest ein kleiner Ausgleich im Kader, da James Wisniewski bekanntlich die Mannschaft der USA bei Olympia vertritt. Man war auch bereits am Donnerstag nach Kaufbeuren angereist um eine gute Spielvorbereitung sicherstellen zu können. Bei den Buron Jokern musste man weiterhin auf die Langzeitverletzten Alex Thiel und Simon Schütz verzichten. Jarkko Immonen und Florin Ketterer befinden sich noch im Aufbautraining. Tim Wohlgemuth pausierte im Vorfeld des U19 Turniers in Hradec Kralove. So durfte man gespannt sein, welches Team sich die Punkte im Kampf um Platz vier holen würde.
Joona Karevaara war für Tim Wohlgemuth in die erste Reihe gerückt und begann somit das Spiel, in dem sich die Mannschaften zunächst abtasteten. In der zweiten Minute große Gefahr für Markus Keller im Tor der Huskies. Max Schmidle schoss und die Scheibe lag wenige Augenblicke frei im Torraum. Kein Kaufbeurer konnte allerdings Kapital schlagen. Eine Minute später Daniel Oppolzer aus der Drehung. Dann aber schlugen die Schlittenhunde eiskalt zu. Nachdem Stefan Della Rovere zunächst noch am Pfosten scheiterte war es Alex Lambacher im Nachsetzen, der die Führung für die Gäste erzielen konnte. Der Meister versuchte nachzulegen und dies gelang wenige Minuten später. Della Rovere fälschte einen Schlenzer von der blauen Linie ab und es stand 0:2. Nun war Kassel klar tonangebend, da man den Hessen zu viel Platz und sie gewähren ließ. Der ESVK kämpfte sich aber zurück ins Spiel. Markus Keller war aber im ersten Drittel nicht mehr zu bezwingen.
Mit etwas mehr Elan kam der ESVK aus der Kabine. Weiterhin tat man sich schwer, die Abwehrformation der Huskies zu durchbrechen. Zudem musste man zunächst in Unterzahl agieren, welche unbeschadet überstanden wurde. Als man selbst in Überzahl agieren durfte, wurde ein Scheibenverlust bitter bestraft. Evan McGrath gefoult und erhielt einen Penalty zugesprochen, welchen er in souveräner Manier verwandeln konnte. Durch diesen Shorthander wurden die Gäste noch sicherer in ihrem Spiel und brachten die beruhigende Führung in die Kabine.
Mit vier gegen vier ging es zunächst im dritten Drittel weiter, nachdem zu Drittelende Braden Pimm auf Seiten der Huskies und der ESVK mit einer Bankstrafe jeweils noch eine Strafzeit aufgebrummt bekamen. Als es für die Kasseler brenzlig wurde war meist bei Markus Keller Endstation. Und dann war es doch soweit. Bei fünf gegen drei dauerte es nur fünf Sekunden, bis die Scheibe im Netz zappelte. Christopher Kasten packte den Hammer aus und ließ Markus Keller diesmal keine Chance. Einen weiteren Torerfolg konnten die Joker nicht mehr für sich verzeichnen, so dass die Huskies das Eis nicht unverdient als Sieger verließen.
Rico Rossi sah einen verdienten Sieg seines Teams auch aufgrund des Vorteils, bereits einen Tag zuvor anreisen zu können. Andi Brockmann machte seinem Team keinen Vorwurf. Man habe gegen eine clevere Kasseler Mannschaft verloren.


Ravensburg Towerstars
Towerstars nach Sieg wieder Fünfter
(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars haben am Freitagabend einen wichtigen Heimerfolg über Bayreuth eingefahren. Das Team von Trainer Jiri Ehrenberger stellte die Weichen schon nach zwei Spielabschnitten auf Sieg.   Die ersten Szenen dieser Partie gehörten zwar den Gästen, es waren allerdings die Towerstars, die zuerst Zählbares auf die Anzeigentafel brachten. Fünfeinhalb Minuten waren gespielt, als Brian Roloff eine schöne Passstafette der ersten Sturmreihe zum 1:0 über die Linie drückte.
Die Towerstars konnten das Spiel danach klar kontrollieren, sie ließen die Scheibe sehr gut laufen und kamen zu hochkarätigen Möglichkeiten. Teils stand auf dem Weg zum 2:0 aber Gäste-Torhüter Tomas Vosvrda im Weg, in manchen Szenen wollten es die Towerstars etwas zu schön abschließen und verzettelten sich vor dem gegnerischen Tor. Dazwischen schoben die Tigers aus Oberfranken immer wieder brandgefährliche Konter ein und Towerstars Torhüter Jonas Langmann brauchte sich über mangelnde Beschäftigung wahrlich nicht beklagen.
Nach 15 Minuten gelang den Gästen prompt der Ausgleich. Sebastian Busch war im Slot durchgebrochen und Lukas Slavetinsky hinderte den Bayreuter Stürmer intensiv am Abschluss. Nach Meinung der Hauptschiedsrichter war ein regelwidriges Haken im Spiel, den fälligen Penalty verwandelte Busch dann abgezockt zum 1:1.
Diesen vermeintlichen Dämpfer steckten die Oberschwaben vor rund 2400 Zuschauern aber gut weg. Nur 102 Sekunden nach dem Anspielbully zappelte die Scheibe auch schon wieder auf der Gegenseite im Netz. Wieder ließen Jakub Svoboda und Brian Roloff die Pässe präzise laufen und setzten diesmal den mitgelaufenen Lukas Slavetinsky mustergültig in Szene. Mit dieser nicht unverdienten 2:1 Führung ging es auch in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt rückte nach knapp zwei Minuten zunächst Jonas Langmann in den Brennpunkt. Anthony Luciani war ab der blauen Linie durchgestartet, der Towerstars Keeper machte mit den Beinschienen allerdings beide Ecken dicht. Exakt 35 Sekunden später unterstrichen die Oberschwaben ihr Bestreben, doch etwas mehr Entschlossenheit in der gegnerischen Zone zu zeigen. Daniel Schwamberger hatte sich im Slot im richtigen Moment gelöst und hatte jede Menge Zeit, sich nach dem Pass von Kollege Vincenz Mayer die Ecke auszusuchen.
Die Towerstars lagen mit 3:1 in Front und sie drückten weiterhin aufs Tempo. Quer durch alle Sturmreihen gab es hochkarätige Chancen auf den Ausbau der Führung, in der 36. Minute war es dann soweit. Die Towerstars kombinierten stark vor dem gegnerischen Tor, letztlich schlenzte erneut Brian Roloff das Spielgerät mit der Rückhand zum 4:1 über die Linie. Kurz vor der zweiten Pause scheiterte auf der Gegenseite erneut Anthoni Luciani an Jonas Langmann, dies war sicherlich eine Schlüsselszene der Partie.
Prinzipiell hatten die Towerstars die Begegnung auch im Schlussabschnitt klar unter Kontrolle, allerdings sollten die Tigers noch einmal ihre Chance wittern. Als Eric Chouinard in der 49. Minute im Nachschuss auf 4:2 verkürzte, schienen die Towerstars kurzzeitig zu wackeln. Doch mit viel Moral und nochmals angezogenem Tempo hielten die Towerstars ihren Gegner in der Schlussphase in Schach und am verdienten Sieg gab es keine Zweifel mehr.
Bedingt durch die Niederlage von Kaufbeuren rückten die Towerstars wieder auf den fünften Tabellenplatz vor.


Memmingen Indians
Aufholjagd kommt zu spät: Indians unterliegen Erding
(OLS)  Mit einer knappen 3:4 Niederlage mussten die Indians den Heimweg aus Erding antreten. Nach zwei absolut schwachen Dritteln kam das Aufbäumen im letzten Abschnitt zu spät. Die Treffer von Eddy Rinke-Leitans, Fabian Koziol und Dominik Piskor reichten für einen Punktgewinn nicht aus. Nun kommt es am Sonntag zum Spitzenspiel gegen den aktuellen Tabellenführer aus Landsberg. Los geht es um 17:30 Uhr am sicherlich voll besetzten Hühnerberg.
Die Indians hatten sich zwar viel vorgenommen, schienen aber im Kopf bereits beim wichtigen Heimspiel am Sonntag zu sein, denn im ersten Drittel brachten sie kaum nennenswerte Aktionen zustande. Die Gastgeber vom TSV Erding nutzten dies eiskalt aus und spielten sich durch Krzizok (2) und Krämmer einen Spielstand von 3:0 heraus, welcher auch absolut in Ordnung ging.
Wer von den gut 150 mitgereisten Fans der Memminger nun ein Aufbäumen erwartete, wurde erstmal bitter enttäuscht. Kaum Torchancen und unnötige Strafzeiten waren auf Seiten der Rot-Weißen zu sehen, die wenig Hoffnung aufkommen ließen, dieses Spiel noch drehen zu können.
Im letzten Abschnitt aber dann die vermeintliche Wende: Innerhalb der ersten 120 Sekunden schafften die Maustädter zwei Treffer. Zuerst schloss Eddy Rinke-Leitans trocken ab, kurze Zeit später fasste sich Fabian Koziol ein Herz und besorgte den Anschluss. Die Memminger nun drückend überlegen, Erding aber stets gefährlich durch Konter. Einer dieser Gegenstöße führte dann auch zum nächsten Tor für die Hausherren, die einen Memminger Stellungsfehler in der Hintermannschaft gnadenlos ausnutzten. Der Schwung der Indians-Offensive war somit vorerst gebremst, auch wenn Dominik Piskor noch das 4:3 erzielen konnte. Doch eine weitere Unterzahlsituation und zu wenig Durchschlagskraft im Angriff besiegelten die Niederlage in der Weißbierstadt, die trotz Herausnahme von Joey Vollmer nicht mehr verhindert werden konnte.
In der Tabelle hat dieser Rückschlag erst einmal keine Folgen, da Spitzenreiter Landsberg sein Heimspiel gegen Passau ebenfalls verloren hat und somit weiterhin nur einen Punkt vor den Indians liegt. Am Sonntag soll dann im direkten Duell am Hühnerberg die Tabellenführung übernommen werden. Los geht es bereits um 17:30 Uhr, der Vorverkauf läuft sehr gut, so dass mit einer stattlichen Kulisse gerechnet werden darf.


Starbulls Rosenheim
Powerplay-Rekord im Derby: Starbulls schlagen Landshut 6:3
(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben das prestigeträchtige Derby gegen den EV Landshut am 7. Spieltag der Meisterrunde der Oberliga Süd mit 6:3 für sich entschieden und die Tabellenführung damit gegenüber dem Deggendorfer EC verteidigt. 4.157 Zuschauer sahen im Rosenheimer emilo-Stadion ein hochklassiges Eishockeyspiel mit spektakulären Aktionen, sehenswerten Spielzügen und schönen Toren. Entscheidender Faktor war das hervorragende Rosenheimer Überzahlspiel. Fünfmal netzten die Grün-Weißen ein, als sie mit einem Spieler mehr agieren konnten. Drei dieser Powerplaytreffer fielen im Rekordzeitraum von weniger als zwei Minuten in der Anfangsphase des letzten Drittels. Bis dahin hatten die Gäste aus Landshut das Spiel offen gestalten können.
Die Gäste aus Landshut konnten mit „voller Kapelle“ antreten. Nur für Verteidiger Devon Krogh war als überzähliger ausländischer Spieler kein Platz im Team; Trainer Axel Kammerer entschied sich in Analogie zu den letzten Spielen erneut für die Stürmer David Wrigley und Viktor Lennartsson auf den Kontingentpositionen. Die Starbulls mussten ohne Kapitän und Verteidiger Tobias Draxinger und ohne Offensivroutinier Michael Fröhlich sowie ohne den finnischen Stürmer Petri Lammassari auskommen, boten mit Vitezslav Bilek und Chase Witala aber wieder die beiden ausländischen Neuverpflichtungen auf. Um mit vier Reihen agieren zu können, nominierte Trainer Manuel Kofler Nachwuchscrack Enrico Henriques Morales.
Das Derby bot Spannung, Rasse und Tempo vom ersten Bully weg. Die Hausherren dominierten, hatten die besseren Chancen und schossen im ersten Spielabschnitt doppelt so oft auf das Tor, als die Gäste aus Niederbayern. Die aber hätten die Geschehnisse einige Male auf den Kopf stellen können. Zum Beispiel als Maximilian Forster bei einem schnellen Gegenzug am gut aufgelegten Starbulls-Keeper Lukas Steinhauer scheiterte (11.). Sein Gegenüber Maximilian Engelbrecht war dagegen ein Unsicherheitsfaktor und ließ ungewohnt viele Scheiben prallen. Die Starbulls konnten die zahlreichen Nachschussmöglichkeiten aber nicht nutzen – auch, weil ein Landshuter Abwehrspieler oft noch im letzten Moment effektiv störte. Spektakulär gestaltet sich eine Szene in der Anfangsphase, als Markus Gröger die durch die Luft auf das Landshuter Tor segelnde Scheibe mit dem Handschuh noch von der Torlinie schaufelte (5.) und die Rosenheimer Führung verhinderte.
Auch im zweiten Spielabschnitt gönnte sich die Teams keine Ruhephase. Und jetzt fielen auch Tore. Die Führung der Starbulls war hochverdient. Michael Rohner erzielte sie im Powerplay, als er einen tollen Querpass von Bilek vom linken Bullypunkt per Onetimer flach im offenen kurzen Eck versenkte (24.). Doch die Gäste schlugen zurück – und wie! Bei hervorragenden Einschussmöglichkeiten von Stefan Reiter und David Wrigley konnte Lukas Steinhauer mit spektakulären Paraden noch retten, bei einem abgefälschten Schuss von der blauen Linie war er aber machtlos. Bill Trew war der Torschütze zum folgerichtigen 1:1 (30.). Und der EVL setzte sofort nach, erzwang einen Rosenheimer und konnte ganze 23 Sekunden nach dem Ausgleichstreffer erneut jubeln: Peter Abstreiter stocherte das Spielgerät aus kurzer Distanz zum 1:2 über die Torlinie (31.).
Die Rosenheimer Antwort? Ebenfalls ein Doppelschlag! In Überzahl schoss Matthias Bergmann auf das Landshuter Tor, die Scheibe prallte zur Seite ab, Gästekeeper Engelbrecht blieb orientierungslos vor seinem Torraum stehen und Michael Baindl konnte in Ruhe Maß nehmen und aus spitzem Winkel ins sperrangelweit offene Tor zum 2:2 vollenden (33.). Eine gute halbe Minute später bediente Florian Krumpe mit einem exakten Diagonalpass von der blauen Linie den am linken Toreck völlig blank stehenden Fabian Zick, der nur noch den Schläger hinhalten musste und sein Team zum zweiten Mal in Führung brachte – 3:2 (34.). Die Starbulls hatten nun wieder Oberwasser, leisteten sich kurz vor der zweiten Pausensirene aber einen weiteren Defensivfehler, den die Gäste erneut eiskalt bestraften. Stefan Reiter traf per Abstauber zum 3:3 (40.).
Gleich zu Beginn des dritten Spielabschnitts dann die spielentscheidende Phase: Gästeverteidiger Jackson Kuhn checkte Fabian Zick übertrieben und gefährlich in die Bande und wurde von Hauptschiedsrichter Martin Holzer mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe vorzeitig zum Duschen geschickt. Die anschließende fünfminütige Überzahlphase war eine Rosenheimer Powerplay-Demonstration, wie man sie in dieser Saison noch nicht ansatzweise genießen konnte. Landshut sah sich eingeschnürt, kam nicht zum Luftholen und musste innerhalb von zwei Minuten drei Gegentore schlucken.
Michael Rohner nahm ein Zuspiel von Witala im linken Bullykreis direkt und traf per Flachschuss zum 4:3 (44.). Fast eine Kopie war das 5:3, das Maximilian Vollmayer von der exakt gleichen Stelle und ebenfalls per Direktschuss erzielte. Diesmal kam das Zuspiel von Manuel Neumann und die Scheibe schlug im rechten oberen Eck ein (44.). Noch sehenswerter war der Treffer zum 6:3: Nach einer tollen Kombination leitete Thomas Reichel die Scheibe mit dem Rücken zum Tor durch seine Beine hindurch zu Chase Witala, der aus kurzer Distanz mühelos einnetzen konnte (46.). Diesmal musste Landshuts „neuer“ Torwart Patrick Berger hinter sich greifen, der Engelbrecht nach dem fünften Rosenheimer Treffer abgelöst hatte.
Die Hausherren versprühten auch in der verbleibenden Spielzeit enorme Spielfreude und verdienten sich durch das ein oder andere Kabinettstückchen mehrfach Szenenapplaus ihrer begeisterten Fans. Ein weiteres Tor wollte trotz guter Chancen für Dominik Daxlberger, Yannick Wenzel, Bilek und Rohner aber nicht mehr fallen.


Selber Wölfe
Wölfe distanzieren Peiting im Kampf um Platz vier
(OLS)  Ein sogenanntes 6-Punkte-Spiel stand unseren Wölfen gegen den EC Peiting in der heimischen NETZSCHArena bevor. Die Gäste sind aktuell der schärfste Konkurrent um den angestrebten vierten Tabellenplatz, der das Heimrecht in den anstehenden Playoffs bedeuten würde. Verzichten musste Trainer Henry Thom abermals auf Torhüter Niklas Deske, der noch an seiner Muskelverletzung laborierte. Verstärkung im Sturm bekam man hingegen vom Kooperationspartner Lausitzer Füchse in Person von Marius Stöber, der im Laufe der Saison ja schon zweimal das Wölfe-Trikot übergestreift hatte. In einem lange Zeit spannenden und ausgeglichenen Spiel, setzte sich die spielerische Klasse unserer Wölfe letztendlich gegen die ersatzgeschwächten Gäste durch.
Einen furiosen Auftakt legten unsere Wölfe hin. Zunächst war es Kremer, der in der zweiten Spielminute Gästetorhüter Hechenrieder von der blauen Linie überwinden konnte. Keine Minute später konnte Kolb im Nachschuss sogar noch das 2:0 markieren. Wenig später dann eine Strafzeit gegen Peiting, die nicht ohne Folgen bleiben sollte. Doch erst einmal durften die Gäste jubeln: Zunächst konnte Kümpel noch gegen Saal bravourös klären, aber nach einem Fehler im Spielaufbau durch Ondruschka, konnte dieser den durchgebrochenen Morris nur durch ein Foul bremsen. Den fälligen Penalty verwandelte der Gefoulte sicher zum Anschlusstreffer. In der gleichen Überzahlsituation war es aber Piwowarczyk, der den alten Spielstand wieder herstellte. Schiener hätte nach einem sehenswerten Solo fast noch das vierte Tor für seine Farben erzielt, zog die Scheibe aber knapp am Tor vorbei. Dem besten Gästespieler an diesem Abend, Florian Stauder, war es vorbehalten den Schlusspunkt im ersten Spielabschnitt zu setzen: Hier nutzte der EC Peiting aus, dass unsere Wölfe zu weit nach vorne aufgerückt waren.
Unsere Jungs begannen im zweiten Drittel mit einem Überzahlspiel, welches aber nichts einbringen sollte. Gästetrainer Buchwieser schien die richtigen Worte in der Kabine gefunden zu haben. Peiting wusste nun die Selber Spielfreude und Offensivkombinationen effektiv zu unterbinden und kam immer besser ins Spiel.
Nennenswerte Torchancen auf beiden Seiten blieben Mangelware. Bei uns konnte sich der quirlige Stöber einmal schön alleine durchsetzen, hatte aber kein Glück im Abschluss. Genauso erging es wenig später Gare, der von Geisberger in Szene gesetzt wurde. Auf der anderen Seite machte der wiederum sehr gut aufgelegte Kümpel im Selber Tor alle Chancen der Peitinger zunichte.
Im Schlussabschnitt stand das Spiel lange auf Messers Schneide. Unsere Mannschaft befolgte die Ansage von ihrem Coach Thom, kontrollierter zu spielen. So erarbeitete man sich weiter Chancen, ohne hinten viel zuzulassen. Und diese Marschroute sollte aufgehen, jedoch brauchten unsere Jungs und die Zuschauer viel Geduld. Schiener, Hördler und Stöber versuchten mit vereinten Kräften die lange frei liegende Scheibe über die Torlinie zu bugsieren, doch Peiting rettete mit Glück und Geschick. Wenig später drosch Mudryk die Scheibe gegen die Latte. Fast hätte sich das Auslassen dieser Chancen gerächt, doch wiederum rettete Kümpel glänzend gegen Herger. Erst in der 55. war es Geisberger vergönnt, die Weichen auf Sieg zu stellen: Peiting hatte sich zu weit nach vorne orientiert, Moosberger und Geisberger sahen sich nur noch einem Verteidiger gegenüber und Letzterer fand alleine die Lücke und netzte die Scheibe ein. Dreieinhalb Minuten vor Schluss ließ McDonald mit dem fünften Wölfe-Treffer dieses Abends alle Zweifler verstummen. Peiting setzte zwar nochmal alles auf eine Karte, nahm den Torhüter vom Eis und bekam auch noch eine Überzahlsituation zugesprochen, doch Gare schnappte sich die Scheibe, setzte sich im Zweikampf gegen einen Peitinger Verteidiger durch und traf zum 6:2-Endstand ins verwaiste Gästetor.


Löwen Waldkraiburg
Vrba wirbelt Löwen zum Derby-Sieg
(OLS)  Wichtiger Erfolg für den EHC Waldkraiburg in der Verzahnungsrunde im Kampf um den Oberliga-Klassenerhalt! Mit 4:2 setzten sich die Löwen von Trainer Rainer Zerwesz am Freitagabend in der Raiffeisen Arena gegen den ESC Dorfen durch. Christof Hradek traf am „Comeback-Abend“ neben Lukas Wagner und Daniel Hämmerle doppelt, Vorbereiter aller vier Treffer war Tomas Vrba, der erstmals seit Ende November wieder das Trikot der Industriestädter trug.
Aufgrund der Verletzung vom Kanadier Brent Norris kehrte der Tscheche Tomas Vrba ins Team der Löwen zurück. Letztmals stand er für den EHC am 26. November beim 4:1-Sieg in Miesbach auf dem Eis, doch er war nicht der Einzige, der an diesem Abend sein Comeback geben sollte. Denn auch Verteidiger  Florian Ullmann sollte zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz im Jahr 2018 kommen und Martin Hagemeister wurde aus der vereinseigenen 1b-Mannschaft zurück in die „Erste“ gezogen. Mit Daniel Schmidt, Michail Sokolov, Max Kaltenhauser und wie erwähnt Brent Norris gab es aber dennoch wieder einmal einige Ausfälle, die Cheftrainer Rainer Zerwesz zu verkraften hatte.
Vor dem Spiel war die Devise klar vom Coach formuliert worden: Um in der Gruppe B der Verzahnungsrunde bei der Musik dabei zu bleiben, sollte gegen Dorfen ein Sieg her und am Sonntag  in Passau das erste 6-Punkte-Wochenende perfekt gemacht werden. Die Löwen begannen entsprechend druckvoll und motiviert, doch nach einer 10-Minuten-Strafe gegen Michael Trox in der vierten Spielminute wusste man bereits, dass Schiedsrichter Michael Kees in dieser Partie nicht viel dulden würde. Die besten Chancen verzeichneten im ersten Abschnitt Lukas Wagner (10.Minute) und Nico Vogl (13.), doch ließ sich Simon von Fraunberg im Tor der Gäste nicht überwinden. Bis auf einen Schuss von Jaroslav Sarsok aus kurzer Distanz, den Korbinian Sertl entschärfen konnte, war von den Eispiraten im ersten Drittel recht wenig zu sehen, doch auch den Löwen fehlte noch oft und deutlich das Zielwasser.
Dieses gab es offensichtlich in der ersten Pause in der Kabine, denn 43 Sekunden nach dem Wiederbeginn stellte Christof Hradek auf 1:0 (20:43). Ihr erstes Powerplay eine Minute später ließen die Löwen denn aber torlos verstreichen und so blieb es spannend. Dorfen zeigte sich unbeeindruckt vom Rückstand, hielt gut dagegen und sollte sich belohnen: Christian Göttlicher kam im Zweikampf mit Philipp Seifert nach einem Break zu Fall, rappelte sich gerade wieder auf und stocherte dabei an die Scheibe und diese fand den Weg durch die Beine von Sertl zum Ausgleich (27:20). Die Löwen wirkten jetzt kurz von der Rolle und hatte Sertl beim Ausgleich noch schlecht ausgesehen, zeichnete er sich nur wenige Sekunden später mit einer grandiosen Parade gegen Ernst Findeis aus und sicherte das 1:1. In der Folge mühten sich die Löwen mächtig, doch Tomas Rousek scheiterte mit einem Alleingang (31.),  Hagemeister verzog knapp (32.), Vrba jagte die Scheibe zweimal am Gehäuse vorbei (34.) und Rousek zum Abschluss drüber (35.). Festhalten konnte man eines: Zu selten kamen auf Waldkraiburger Seite Impulse von der blauen Linie, zu selten suchte man direkt vor dem Tor den Abschluss- schwer wird es so mit dem Tore schießen und dem Gewinnen von Spielen.
Im letzten Drittel wurde die Gangart nach Hämmerles frühen Treffer zur erneuten Waldkraiburger Führung (31:32) härter, das Spiel körperlicher und es folgte die ein oder andere Wangenmassage. Nach knapp 50 Minuten gerieten die Löwen dann in Unterzahl und viele, der rund 900 Zuschauer fürchteten den erneuten Ausgleich durch die nach wie vor stark kämpfenden Eispiraten. Sertl im Löwen-Tor war jedoch der gewohnt starke Rückhalt und wenig später schlugen die Löwen stattdessen zu. Christof Hradek zeigte sich am energischsten im Zweikampf, zog bei angezeigter Strafe gegen Dorfen aus der Drehung ab und stellte auf das umjubelte 3:1 (53:33). Kurz drauf erneut Powerplay für die Gäste, doch schafften die Löwen denn Break mit Nico Vogl und Michael Trox, letzterer verzog jedoch aus aussichtsreicher Position knapp. Bitter aber, denn im Gegenzug überwand Florian Brenninger Korbinian Sertl per Bauerntrick zum 2:3 aus Dorfener Sicht und jetzt war in den Schlussminuten nochmals Dramatik angesagt. Lukas Wagner machte jedoch den Spielverderber und jagte die Scheibe trocken und humorlos in die Maschen zum 4:2-Endstand (58:51). 


Crocodiles Hamburg
Crocodiles unterliegen Erfurt
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben am Freitagabend das Heimspiel gegen die TecArt BlackDragons Erfurt mit 2:3 (0:1/0:1/2:1) verloren. Zuvor blieben die Hamburger in den letzten drei Heimspielen ungeschlagen.
Im Rückspiel nach der Niederlage am vergangenen Sonntag in Erfurt (5:4) legten die Gäste durch Tore von Carsten Gosdeck (17.) und Felix Schümann (36.) vor. Brad McGowan konnte in der 45. Minute zwar verkürzen, doch Erfurt antwortete wenig später mit dem 3:1 von Michal Vazan (48.). Zwei Minuten später hatte André Gerartz die Gelegenheit, per Penaltyschuss zu verkürzen, scheiterte allerdings an Gäste-Torwart Erik Reukauf. Kurz darauf wurde es kurios: Josh Mitchell erzielte den Anschlusstreffer, das Stadion brach in Jubel aus – doch Schiedsrichter Sven Fischer legte das Tor als Lattentreffer aus. Ärgerlich für die Crocodiles, die kurz vor Spielende durch André Gerartz nur noch auf 2:3 verkürzen konnten (60.).
„Der Gegner war heute etwas bissiger. Wir haben nur in den letzten drei Minuten richtig gespielt, das reicht natürlich nicht. Uns fehlte auch die Konsequenz vor dem Tor. Der Schuss von Mitchell war natürlich drin. Aber was soll ich machen, wenn der Schiedsrichter das nicht sieht. Es gibt ja leider keinen Videobeweis“, sagte Trainer Herbert Hohenberger.
Durch die Niederlage ziehen die Erfurter in der Tabelle an den Crocodiles vorbei. Am Sonntag geht es für die Mannschaft von Herbert Hohenberger beim EHC Timmendorfer Strand 06 weiter.


Herner EV
Herner EV – Rostock Piranhas 7 : 2 (1:0,2:0,4:2)
(OLN)  Fünf Tage nach dem 6:1-Auswärtserfolg in Rostock gab es nun für den Herner EV am Freitagabend auch zuhause mit 7:2 einen klaren Sieg gegen die Piranhas. Der geriet eigentlich zu keiner Zeit in Gefahr, auch wenn anfangs die Trefferquote der Gysenberger noch nicht so hoch war. Das änderte sich dann spätestens ab dem Schlussdrittel, so dass bereits nach 52 Minuten ein klares 6:0 auf der Anzeigentafel stand. Am Ende durften sich die Gäste auch zweimal über ein Tor freuen. Das änderte aber nichts an der Überlegenheit des HEV, der seine weiße Weste in der Quali-Runde auch mit dem 11. Sieg behaupten konnte.
Bereits im ersten Abschnitt hatten die Grün-Weiß-Roten ein deutliches Übergewicht und gute Chancen, aber das 1:0 durch Marcus Marsall fiel erst in der 15. Minute. Nach einer längeren Druckphase war er im Nachschuss erfolgreich. Nach der ersten Pause kam dann in der 24. Minute Vladimir Vaskowskiy in zentraler Position frei zum Schuss und konnte nach erfolgreichem Abschluss sein erstes Meisterschaftstor für den Herner EV bejubeln. Anschließend bekam er den Tor-Puck als Erinnerungsstück. Danach bot sich das gleiche Bild wie in Abschnitt eins: Schnelle Angriffe, schöne Kombinationen und gute Chancen der Gysenberger, aber (noch) kein weiterer Torerfolg … bis 21 Sekunden vor der zweiten Pause. Dann war Philipp Kuhnekath in Überzahl zur Stelle und nutzte die gute Vorarbeit von Marcus Marsall zum 3:0.
Im letzten Drittel folgten dann schnell Treffer Nummer vier und fünf, erneut in Überzahl. Zuerst traf Lois Spitzner in der 45. Minute, nach Zuspiel von Brad Snetsinger. Dann legte fünf Minuten später Philipp Kuhnekath klug auf Marcus Marsall vor, der auf 5:0 erhöhen konnte. Aber nicht nur das Überzahlspiel funktionierte erneut gut, die Gysenberger zeigte auch wie Unterzahltore gehen und zwar in der 52. Minute, als auch Torhüter Michel Weidekamp zu einem einem Torassist kam. Seinen Pass leitete Aaron McLeod weiter auf den frei auf das Rostocker Tor zustürmenden Brad Snetsinger und der ließ dem Gästekeeper mit einem sehenswerten Schuss in die lange Ecke keine Chance. In den Schlussminuten ging dann die Konzentration auf Herner Seite etwas verloren, so dass die Gäste noch zu zwei Treffern kommen konnten. Dazwischen lag der siebte Treffer des HEV in der 57. Minute durch Sören Hauptig, der dem Piranha Schlussmann ein weiteres Mal das Nachsehen gab.
Am Sonntag steht die Auswärtspartie in Erfurt bei den TecArt BlackDragons auf dem Spielplan. Gespielt wird dort zur Kaffeezeit um 16 Uhr.


Buchloe Pirates
Eine Niederlage die richtig weh tut - ESV Buchloe kassiert gegen Königsbrunn zehn Sekunden vor dem Ende den Ausgleich und unterliegt anschließend in der Verlängerung
(BYL)  Einen ganz bitteren Nackenschlag im Abstiegskampf mussten die Buchloer Piraten am Freitag in einem heiß umkämpften Derby gegen den EHC Königsbrunn einstecken. Denn bis zehn Sekunden vor Schluss führten die Piraten, nachdem der ESV im Heimderby einen 0:2 Rückstand im letzten Durchgang in eine 3:2 Führung verwandelt hatte. Doch dann gelang den Gästen tatsächlich noch der Ausgleich und in der anschließenden Overtime sogar das entscheidende Tor, weshalb die enttäuschten Buchloer nach der 3:4 (0:1, 0:1, 3:1) Niederlage nach Verlängerung nur mit einem Punkt dastanden. Die zweitplatzierten Gäste durften sich dagegen über zwei Zähler freuen und bauten den Vorsprung auf die Pirates auch in der Tabelle auf fünf Punkte aus.
Das Derby vor etwa 420 Zuschauern begann auf beiden Seiten durchaus munter. Ex-DEL-Spieler Fabio Carciola hatte bereits nach gut einer Minute die erste Riesenchance, vergab diese aber vor ESV-Tormann Daniel Blankenburg. Auf der Gegenseite setzten Ladislav Marek, Martin Zahora und Simon Beslic die ersten Akzente, wobei der Lattenschuss von Beslic die bis dato größte Möglichkeit zur Führung war (4.). Je länger das Spiel dann dauerte, desto besser kamen aber die Gäste ins Spiel. Und so gingen die Königsbrunner nach achteinhalb Minuten durch einen Abstauber von Jeffrey Szwez nicht unverdient mit 0:1 in Front, was auch gleichzeitig der Zwischenstand nach 20 Minuten war.
Umkämpft ging es dann in den Mittelabschnitt, in dem die Buchloer zur Hälfte des Spiels sich ein leichtes Übergewicht an Torabschlüssen erarbeitete. Problem war nur, dass das was auf den Kasten des starken Königsbrunner Schlussmanns Markus Kring kam, oftmals viel zu durchschaubar und harmlos blieb. Der wachsame Keeper behielt somit vorerst den Überblick und konnte auch immer wieder gefährliche Aktionen seiner Vorderleute mit ansehen. Die mit einigen erfahrenen und ehemaligen DEL-Spielern hochkarätig besetzte Gäste-Offensive sorgte bei ihren Angriffen nämlich stets für Torgefahr. Und in Sachen Kaltschnäuzigkeit wurde den Buchloern dann nach 36 Minuten die nächste Kostprobe gezeigt. Erneut war der ehemalige Kaufbeurer Profi Jeffrey Szwez zur Stelle und setzte den Puck auf Zuspiel von Fabio Carciola zum 0:2 in die Maschen. Da anschließend Alexander Krafczyk nach feinem Solo erneut an Kring scheiterte (38.), mussten die Hausherren mit dem Zwei-Tore-Rückstand in den letzten Durchgang gehen.
Dort biss sich der mit dem Rücken zu Wand stehende ESV aber wieder zurück, auch weil die Gäste nun ein ums andere Mal auf die Strafbank wanderten. Ein satter Blueliner von Max Dropmann sorgte so in Überzahl zunächst für den 1:2 Anschlusstreffer (48.). Und als vier Minuten später der Ausgleich fiel, waren die Freibeuter endgültig zurück im Spiel. Die erstmalige Führung rund fünf Minuten vor dem Ende durch eine schöne Kombination über Alexander Krafczyk schloss Markus Vaitl wiederum mit einem Mann mehr auf dem Eis zum 3:2 ab. Am Ende fehlten den Piraten in einer hitzigen Schlussphase – in der beide Trainer mit dem Schiedsrichtergespann haderten –  ganze zehn Sekunden zum Sieg. Bei 59:50 glichen die Königsbrunner in Überzahl und ohne Torhüter nämlich tatsächlich durch Patrick Zimmermann noch zum 3:3 aus.
Dass die Gäste in der folgenden fünfminütigen Verlängerung sich schließlich auch noch den Zusatzpunkt durch den Siegtreffer von Matthias Forster holten (65.), machte das Ende dieser Partie auf Augenhöhe noch bitterer für den ESV. Denn die verlorenen zwei Punkte könnten den Piraten, die weiter auf Rang fünf bleiben, in der Endabrechnung noch richtig weh tun. 


EV Füssen
Zweites Drittel und Torjäger Jeff Smith entscheiden zugunsten des EV Lindau
(BYL)  Eine beherzte Vorstellung zeigte der EV Füssen gegen den Oberligavertreter EV Lindau, die Überraschung vom ersten Spieltag konnte er aber nicht wiederholen. Sicherlich auch, weil mit Christian Krötz, Lubos Velebny und Eric Nadeau drei Routiniers im Vergleich zum Hinspiel fehlten. Am Ende setzten sich diesmal die favorisierten Gäste mit 4:2 (1:1, 2:0, 1:1) durch. Kleiner Lichtblick: Erstmals seit dem neunten Spieltag war Marius Keller wieder mit von der Partie.
Zunächst schienen beide Teams großen Respekt voreinander zu haben, in der Anfangsphase waren Torchancen Mangelware. In der sechsten Minute musste Maximilian Meier im Füssener Tor dann erstmals richtig eingreifen, zwei Zeigerumdrehungen später war er aber machtlos. Seine Vorderleute agierten im eigenen Drittel zu sorglos und übersahen Jeff Smith, der gekonnt zum 0:1 abschloss. Doch dies schien wie ein Weckruf für den EVF zu sein, der die Islanders immer mehr vor Probleme stellte. Nach tollem Zuspiel von Oppenberger scheiterte Kavanagh frei vor dem gegnerischen Tor, in Überzahl traf Besl den Pfosten, ein Alleingang von Oppenberger wurde gehalten. Folgerichtig fiel in dieser Phase auch der verdiente Ausgleich durch Thomas Böck bei einem Konter. War der EVF nun voll im Spiel, so hatte er in der 18. Minute bei einem Lattentreffer der Gäste Glück. Kurz vor Ende des Abschnitts erhielten diese zwei Strafzeiten, so dass die Füssener vier Minuten lang in Überzahl spielen konnten.
Doch diese Situation ließen die Schwarz-Gelben ungenutzt verstreichen, kaum wieder komplett musste Meier gar mit einem starken Fanghandsave eingreifen. Überhaupt zeigte der 18-jährige Goalie eine starke Partie, hielt auch in der Folge bei einigen Großchancen der Gäste bravourös, wobei ihm einmal die Unterkante der Torlatte zu Hilfe kam. Dennoch besorgte Jeff Smith per Bauerntrick das 1:2, und nach einem Abwehrfehler versenkte er die Scheibe mit seinem dritten Treffer auch noch zum 1:3. Lindau war in diesem Abschnitt klar die bessere Mannschaft, diese Tore waren das Resultat davon. Trotzdem hatte der EVF nach einem Fehlpass eine große Chance, doch Oppenberger sprang die Scheibe frei vor dem Tor unglücklich über den Schläger.
Somit ging es mit einem 1:3 in den letzten Abschnitt, und hier hatten die Füssener gleich ein Überzahlspiel, der EVL verteidigte aber sehr geschickt. Und nicht zum ersten Mal hatten die gerade wieder kompletten Gäste eine große Konterchance, die Meier erneut zunichte machte. In der 47. Minute dann ein weiteres Powerplay für den EVF, hier vergab Holzmann aus aussichtsreicher Position, und auch Newhook verpasste frei vor dem Tor knapp. Simon hatte die nächste große Chance zum Anschlusstreffer, diesen machte schließlich Vincent Wiedemann, der eine scharfe Hereingabe abfälschte. Der EVF betrieb nun einen hohen Aufwand, Lindau agierte aber abgeklärt und souverän, hatte auch Glück, dass ein klares Foul an Kavanagh nicht gepfiffen wurde. Zu spielen waren hier noch gut zwei Minuten. Nach einer Auszeit nahm Füssen bereits den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Tatsächlich kam auch noch eine Riesenchance zum Ausgleich, der Schuss von Besl strich aber denkbar knapp am Pfosten vorbei. Für die endgültige Entscheidung sorgte schließlich der US-Amerikaner Smith mit seinem vierten Treffer, die engagierte Schlussphase des EVF wurde nicht belohnt. (MiL)
Trainer Mike Muller (Lindau): „Der Anfang des Spiels war sehr hektisch, wir haben mehrmals schlechte Entscheidungen getroffen, so wie beim Ausgleich, als wir zu offen waren. Für mich war der Knackpunkt, dass wir die vier Minuten in Unterzahl überstanden haben, das hat uns gepusht. Danach konnten wir uns einen Vorsprung erarbeiten. Das letzte Drittel war wieder hektisch, Füssen hat Gas gegeben und bis zum Ende gekämpft. Jetzt bin ich einfach glücklich über den Sieg.“
Trainer Thomas Zellhuber (EVF): „Heute hat die erste Reihe von Lindau sowie das zweite Drittel den Unterschied ausgemacht. Klar fehlen uns wichtige Spieler, das wäre auch für andere ein Problem. Maxi Meier hat uns mit einigen starken Saves lange im Spiel gehalten, es ist schön, wenn man solche Talente hat. Wir haben bis zum Schluss gefightet, haben nach vorne einiges probiert. Mit etwas Scheibenglück bei einigen Szenen hätten wir sogar noch ausgleichen können. Der Sieg von Lindau war insgesamt aber verdient.“ (MiL)


Passau Black Hawks
Oberliga-Löwen Derbygast in der EisArena - Sonntag 18:30 Uhr: Passau gegen Waldkraiburg
(BYL)  Die Passau Black Hawks bleiben auch nach dem schweren Wochenende, mit zwei Spielen gegen Memmingen in Schlagdistanz zu den Playoff Rängen. Aktuell stehen die Passau Black Hawks auf Rang 5 der Qualifikationsrunde zur Oberliga Süd – punktgleich mit dem vierten Erding. Nun gilt es den Anschluss an den begehrten vierten Platz zu halten. Bereits am Freitag stand das schwere Auswärtsspiel beim HC Landsberg an. Die Landsberger spielen eine überragende Qualifikationsrunde und stehen vor dem Favoriten Memmingen auf Platz 1 der Tabelle. (Das Ergebnis lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor)
Am Sonntag um 18:30 Uhr steht das Rückspiel mit den Löwen Waldkraiburg für die Passau Black Hawks auf dem Programm. Auf dieses Derby freuen sich die Eishockeyfans in beiden Lagern schon länger. Schließlich verbindet die beiden Clubs eine Fanfreundschaft. Freundschaft hin oder her, auf dem Eis wird man davon nichts spüren! Im Hinspiel unterlagen die Passau den Löwen am Ende mit 6:3. Zu undiszipliniert verhielten sich die Habichte in Waldkraiburg und kassierten in Unterzahl und bei vier gegen vier jeweils zwei Gegentore. Dazu fehlte beim eigenen Abschluss das Glück. „An der Disziplin müssen wir definitiv arbeiten. Gegen eine Spitzenmannschaft kann man nicht ständig in Unterzahl spielen. Unnötige Fouls müssen wir lassen. Dazu als Mannschaft hart arbeiten und den Gegner ständig unter Druck setzen.“ so der Plan von Trainer Ivan Horak.
Die Situation im Lazarett der Passau Black Hawks hat sich zuletzt etwas entspannt. Daniel Huber meldete sich zurück und konnte bereits vergangenes Wochenende wieder spielen. Oliver Wawrotzki steht dieses Wochenende wieder mit der Mannschaft auf dem Eis und soll sein Comeback geben. Anton Pertl hingegen wird diese Saison nicht mehr in das Geschehen eingreifen können. „Die Verletzung von Anton braucht Zeit. Solange Anton nicht schmerzfrei spielen kann, macht ein Einsatz keinen Sinn.“ berichtet der sportliche Leiter Christian Zessack.
So oder so müssen die Black Hawks wieder als Einheit agieren um gegen die Spitzenteams für eine Überraschung sorgen zu können. Gegen Waldkraiburg soll in der Passauer EisArena die nächste Überraschung folgen. Die Stimmung wird am Sonntag in der EisArena mit Sicherheit ausgelassen sein. Am traditionellen Faschingssonntag laden die Passau Black Hawks die Zuschauer ein, in Kostüm oder Verkleidung in die EisArena zu kommen. Der Stadion DJ Fabian Donaubauer wird passend zur Jahreszeit die richtigen Stimmungshits auflegen.
Auf dem Eis selbst ist am Sonntag kein Platz für Pappnasen, dort wird die Mannschaft um Kapitän Waldemar Detterer alles geben, um den Traum von den Play-Off weiter leben zu können.    
Die Passau Black Hawks empfehlen bereits Karten im Vorverkauf zu erwerben. Diese sind an der Tankstelle Färber in Maierhof und beim Reisebüro Eichberger in der Fußgängerzone erhältlich. Die Abendkasse öffnet um 17:30 Uhr. - czo
Bärenstark! Black Hawks mit Sieg beim Tabellenführer - Playoff Atmosphäre am Sonntag 18:30 Uhr: Passau gegen Waldkraiburg
Am Freitagabend haben die Passau Black Hawks ein Ausrufezeichen im Kampf um die Playoffplätze in der Qualifikationsrunde zur Oberliga Süd gesetzt. Die Dreiflüsse Städter gewannen ihre Auswärtspartie beim Tabellenführer Landsberg mit 2:3 vor 805 Zuschauer. Die erneut von Verletzungen geplagten Black Hawks demonstrierten einmal mehr, dass man mit mannschaftlicher Geschlossenheit auch die „Großen“ der Liga mächtig ärgern kann. Im ersten Drittel schoss Petr Sulcik nach nicht einmal vier Minuten die Passau Black Hawks in Führung. Daniel Huber erhöhte im zweiten Drittel auf 0:2 für die Habichte. Als Dennis Sturm im Schlussabschnitt auf 1:2 verkürzte behielten die Passau Black Hawks die nerven und zogen ihr System konsequent weiter durch. Dominik Schindlbeck traf in der letzten Spielminute ins leere Landsberger Tor – sechs Sekunden vor Schluss verkürzte Robin Maag dann noch einmal auf 2:3. Am Ende nicht mehr als Ergebniskosmetik. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Das war heute eine ganz starke Leistung. Daran möchten wir am Sonntag gegen Waldkraiburg anknüpfen.“ so das Fazit von Trainer Ivan Horak.
Am Sonntag um 18:30 Uhr steht das Rückspiel mit den Löwen Waldkraiburg für die Passau Black Hawks in der EisArena Passau auf dem Programm. Auf dieses Derby freuen sich die Eishockeyfans in beiden Lagern schon länger. Schließlich verbindet die beiden Clubs eine Fanfreundschaft. Freundschaft hin oder her, auf dem Eis wird man davon nichts spüren! Im Hinspiel unterlagen die Passau den Löwen am Ende mit 6:3. Zu undiszipliniert verhielten sich die Habichte in Waldkraiburg und kassierten in Unterzahl und bei vier gegen vier jeweils zwei Gegentore. Dazu fehlte beim eigenen Abschluss das Glück. „An der Disziplin müssen wir definitiv arbeiten. Gegen eine Spitzenmannschaft kann man nicht ständig in Unterzahl spielen. Unnötige Fouls müssen wir lassen. Dazu als Mannschaft hart arbeiten und den Gegner ständig unter Druck setzen.“ so der Plan von Trainer Ivan Horak.
Gegen den Oberligisten Waldkraiburg sind die Passau Black Hawks einmal mehr Außenseiter. Eine Rolle die den Black Hawks liegt – so liegt der Druck einzig und allein bei den Löwen. Die Black Hawks können mit einem Heimsieg ihre Ambitionen auf die Playoff Plätze weiter unterstreichen. Dabei würden Punkte gegen Waldkraiburg den Black Hawks richtig gut tun, nachdem am Freitag die Erding Gladiators den Favoriten aus Memmingen mit 4:3 besiegen konnten.
Die Unterstützung von den Rängen wird der Horak Truppe dabei wieder den nötigen Rückenwind geben. „Wir werden am Sonntag unsere Mannschaft wieder lautstark unterstützen. Alle sportbegeisterten Zuschauer sind herzlich eingeladen in die EisArena zu kommen. Jetzt heißt es in Stadt und Landkreis Passau zusammenhalten und die Passau Black Hawks unterstützen.“ so der Aufruf von Marcus Fischer, Vorstand vom 1. Eishockey Fan Club Passau. Am traditionellen Faschingssonntag laden die Passau Black Hawks die Zuschauer ein, in Kostüm oder Verkleidung in die EisArena zu kommen. Der Stadion DJ Fabian Donaubauer wird passend zur Jahreszeit die richtigen Stimmungshits auflegen.
Die Passau Black Hawks empfehlen bereits Karten im Vorverkauf zu erwerben. Diese sind an der Tankstelle Färber in Maierhof und beim Reisebüro Eichberger in der Fußgängerzone erhältlich. Die Abendkasse öffnet um 17:30 Uhr. – czo


Pinguine Königsbrunn
Adrenalin pur in Buchloe
(BLL)  Nach einer hochdramatischen und sehenswerten Partie kann sich der EHC Königsbrunn am Freitagabend mit 4:3 nach Verlängerung gegen die Buchloer „Pirates“ durchsetzen. Dabei lagen die Gastgeber noch Sekunden vor Spielende in Führung.
Coach Fabio Carciola musste in dem Spiel auf einen defensiven Leistungsträger verzichten, Michael Folk verletzte sich gestern und wird wohl einige Zeit ausfallen. Doch Königsbrunn startete konzentriert in die Partie und agierte aus einer gesicherten Defensive heraus. Die Pirates setzten nach den ersten Minuten zwar mit einem Lattenschuss eine Duftmarke, waren aber danach zu harmlos und scheiterten mit direkten Schüssen an Königsbrunns Nummer eins im Tor. Goalie Markus Kring zeigte wieder eine herausragende Partie und hielt seinen Kasten sauber. Der EHC war in den ersten 20 Minuten die klar bessere Mannschaft, alle Spieler waren fokussiert und zeigten viel Einsatz. Mit dem 1:0 durch Jeffrey Szwez waren die Gastgeber noch gut bedient, bis zum ersten Pausenpfiff fielen aber keine Treffer mehr.
Im zweiten Spielabschnitt gab es wohl eine klare Ansage in der Buchloer Kabine, denn die Pirates zeigten sich nun aggressiver und nahmen jetzt den Kampf an. Königsbrunn hielt gut dagegen und generierte ebenfalls Torchancen, die Zuschauer sahen eine flotte Partie auf Augenhöhe. Jeff Szwez, der am Donnerstag die Geburt seines zweiten Sohnes feierte, sorgte mit seinem zweiten Treffer in der 36. Spielminute für den Drittelendstand.
Doch im letzten Spielabschnitt kassierte der EHC einige teilweise umstrittene Strafzeiten und brachte so die Pirates wieder ins Spiel, die innerhalb fünf Minuten ausglichen und sogar noch in Führung gingen. Königsbrunn musste so kurz vor Spielende nochmal volles Risiko gehen und Goalie Markus Kring zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis nehmen. Nachdem Buchloe schon in Unterzahl war konnte Königsbrunn nun mit zwei Angreifern mehr in die Schlussoffensive gehen. Zehn Sekunden vor Abpfiff gelang dann auch der Ausgleich, der von den zahlreich mitgereisten Königsbrunner Fans frenetisch gefeiert wurde.
In der Verlängerung hatte dann der EHC dann das bessere Ende für sich, als Matthias Forster in der 65. Spielminute den entscheidenden Treffer zum 4:3 einnetzte und so den Königsbrunner Auswärtssieg sicherte.
Der EHC holt sich am Ende glücklich, aber trotzdem hochverdient 2 wichtige Punkte und kann sich auf Platz zwei in der Verzahnungsrunde festsetzen. Wie schon in den letzten Partien waren der unbedingte Willen zum Sieg und eine geschlossene Mannschaftsleistung ausschlaggebend für diesen sehr knappen Auswärtserfolg. Buchloe bleibt auf dem fünften Rang, muss nun aber endlich punkten um aus der Abstiegszone herauszukommen.
EHC Co-Trainer Sven Rampf war nach dem Spiel nicht gut auf die Unparteiischen zu sprechen: „Wir haben das Spiel stark begonnen und bis zum letzten Drittel kontrolliert. Allerdings hagelte es dann einige sehr kleinliche Strafzeiten gegen uns, deswegen konnte Buchloe nochmal herankommen und sogar in Führung gehen. Zum Glück konnten wir ausgleichen und das Spiel in der Verlängerung doch noch verdient gewinnen. Kompliment an die Mannschaft für diesen Riesensieg!“


Schweinfurt Mighty Dogs
Verspätete Aufholjagd - Knappe Niederlage trotz später Aufholjagd der Mighty Dogs mit 4:3 gegen die Kissinger Wölfe
(BLL)  Gleich in der ersten Spielminute war Benjamin Dirksen hellwach und wehrte die beiden Schüsse von Johan Larsson und Domantas Cypas souverän ab. Nach einem Bullygewinn in der 6. Minute passte Dion Campbell zu Kevin Marquardt, der direkt aus der Drehung in Richtung Tor abzog, doch Donatas Zukovas war zur Stelle. Ebenso vereitelte der Kissinger Schlussmann einen Alleingang von Michele Amrhein in der 8. Minute. Auf der Gegenseite wurde Dion Campbell von Anton Seeward in der 13. Minute ausgespielt, aber Benjamin Dirksen wehrte die Scheibe ab. Kurz vor der Pause eroberte Stephan Trolda die Scheibe hinter dem Kissinger Tor und spielte sie zu Michele Amrhein, der den Puck nicht kontrollieren konnte. Trotz eines leichten Chancenpluses der Mighty Dogs stand es nach dem ersten Drittel noch 0:0.
Die Schweinfurter starteten mit einem Powerplay in den zweiten Spielabschnitt, das Andreas Kleider 3 Sekunden vor Ablauf mit einem Schlagschuss zum 0:1 nutzte. Im nächsten Spielzug war für Marc Hemmerich nach einer Spieldauerdisziplinarstrafe wegen unnötiger Härte die Partie beendet. Gleichzeitig erhielt Stephen Heckenberger eine zweiminütige Strafe, doch auch nach seiner Rückkehr konnten die Mighty Dogs die restlichen drei Minuten überzahl nicht für ein weiteres Tor nutzen, da sie einen unnötigen Wechselfehler begingen. Stattdessen glich Anton Seewald in der 35. Minute zum 1:1 aus. In der 40. Minute hatte Marc Zajic mit einem verdeckten Schuss noch einmal die Möglichkeit zur erneuten Führung, doch Donatas Zukovas lenkte den Puck am Tor vorbei.
Im letzten Drittel hatte es den Eindruck, dass die Mighty Dogs fast immer einen Schritt langsamer als die Kissinger Wölfe waren. Die nutzen die Hausherren um das Spiel zu entscheiden. Zuerst passte Anton Seewald in der 44. Minute vor dem Tor quer auf den freistehenden Brett Wur, der zum 2:1 einnetzte. In der 52. Minute legte Brett Wur dann den am Pfosten stehenden Anton Seewald das 3:1 auf. Und nur zwei Minuten später erhöhte Eugen Nold auf 4:1. Doch damit war das Spiel für die Mighty Dogs noch nicht gelaufen. In der 57. Minute waren die Gäste für  27 Sekunden in doppelter Überzahl und Dion Campbell traf den Pfosten. Anderthalb Minuten später in Überzahl wehrte Donatas Zukovas zuerst einen Schuss von Stephan Trolda ab, bevor Michele Amrhein zum 4:2 einnetzte. Nach einer erneuten Strafzeit gegen die Kissinger Wölfe traf Michele Amrhein 14 Sekunden vor Spielende zum 4:3 Anschlusstreffer. Doch die beiden Treffer der Mighty Dogs kamen zu kurz vor Spielende, allerdings spiegelte das 4:3 Endergebnis den größtenteils engen Spielverlauf besser wieder.
Shutout gegen Amberg - Mighty Dogs dominieren die Partie gegen den ERSC Amberg und gewinnen inklusive eines Shutouts für Benjamin Dirksen mit 6:0
Gerade einmal 15 Sekunden waren gespielt, da testete Dion Campbell zum ersten Mal Paul Thiede, der die Scheibe mit dem Schoner abwehrte. In Überzahl liefen die Mighty Dogs in der 5. Minute zuerst in einen zwei auf eins Konter, den Benjamin Dirksen vereitelte, bevor Marek Proks den Puck auf Richard Adam zurücklegte, doch auch der Amberger Schlussmann war zur Stelle. Ebenso scheiterte Andreas Kleider in der 13. Minute mit seinem Schlagschuss an Paul Thiede. Doch in der 17. Minute konnten die Hausherren, die das Spiel bestimmten, ein Powerplay zur 1:0 Führung nutzen.
Die Mighty Dogs starteten mit einer Überzahl in den zweiten Spielabschnitt, allerdings hielt Paul Thiede Richard Adams Schuss von der blauen Linie. In der 25. Minute spielte Kevin Marquardt die Scheibe zu Dion Campbell, dessen Schlagschuss erneut abgewehrt wurde. Doch in Überzahl war der Schweinfurter Kapitän mit einem Schlagschuss endlich erfolgreich und erzielte das 2:0 in Überzahl. Im Gegenzug wehrte Benjamin Dirksen einen Schuss von Felix Köbele sicher ab. In der 34. Minute lag der Jubelschrei den Schweinfurter Fans schon auf der Zunge doch der Treffer wurde aufgrund nicht gegeben, da die Partie schon zuvor aufgrund eines Torraumabseits unterbrochen war. Das Jubeln hob man sich im Icedome bis zur 39. Minute auf, als Dion Campbell in Unterzahl zum 3:0 einnetzte.
Das letzte Drittel begannen die Hausherren in Unterzahl. Kurz vor Ende der Strafzeit hatte Simon Bogner die Möglichkeit zu Verkürzen, aber Benjamin Dirksen machte den Pfosten dicht. Erneut in Überzahl zog Lukas Salinger in der 45. Minute von der blauen Linie ab und Dominik Schopper fälschte die Scheibe vor dem Tor ab, allerdings vereitelte Benjamin Dirksen erneut die Torchance. In der 51. Minute waren nutzte Richard Adam eine Überzahl der Hausherren mit einem Schuss von der blauen Linie und baute die Führung auf 4:0 aus. Zwei Minuten später fuhr Stephan Trolda in Unterzahl einen Alleingang und netzte zum 5:0 ein. Keine Minute später traf Andreas Kleider auf Zuspiel von Marek Proks und Jonas Schneider zum 6:0 Endstand und Benjamin Dirksen konnte sich über seinen verdienten Shutout freuen.
Am diesen Freitag, den 09.02.2018, findet um 20 Uhr das Spiel gegen den EC Pfaffenhofen statt, der am letzten Wochenende mit 4:3 nach Penaltyschießen gegen den ERSC Amberg verloren und mit 7:1 gegen ESV Buchloe gewonnen hatte.


Diez-Limburg Rockets
Hauptrunden-Meister: EGDL gewinnt in Herford
(RLW)  Einsame Spitze: Die EG Diez-Limburg kann zwei Spieltage vor Ende der Hauptrunde
nicht mehr vom ersten Tabellenplatz der Regionalliga West verdrängt werden. Mit
dem 7:4 (3:0, 3:3, 1:1)-Sieg beim Tabellenzweiten Herforder Ice Dragons sicherten
sich die Rockets beeindruckend souverän die Hauptrunden-Meisterschaft. Die EGDL
hat bei noch sechs zu vergebenen Punkten satte elf Zähler Vorsprung auf das
punktgleiche Verfolgertrio aus Herford, Neuwied und Ratingen. Damit geht das Team
von der Lahn als Spitzenreiter in die Play-offs und hätte damit in allen Play-off-
Runden (zunächst) Heimrecht.
Der Spitzenreiter unterstrich schon in den ersten Minuten in der Eissporthalle „Im
kleinen Felde", dass man noch lange nicht satt ist nach bereits 29 gespielten
Regionalliga-Partien. Einen Punkt aus drei Spielen brauchte die EGDL noch für die
Vorrunden-Meisterschaft, und den wollte man so schnell wie möglich einfahren. Mit
dieser Entschlossenheit angereist gingen die Rockets auch in den ersten
Spielminuten zu Werke. Andre Bruch (5.), Matt Fischer (8.) und Florian Böhm (13.)
schossen schnell eine beruhigende 3:0-Führung heraus. „Wir sind sehr konzentriert
ins Spiel gegangen und hatten auch sehr schnell Zugriff auf den Gegner“, sagte
Trainer Arno Lörsch. „Die Mannschaft hat sehr selbstbewusst agiert, defensiv nichts
zu gelassen und offensiv sehr effektiv und schnörkellos gespielt. Aber wir hatten auch
das nötige Scheibenglück.“
Mit nur einem Keeper (Constantin Schönfelder) und ohne insgesamt sechs Ausfälle
angereist hatten die Gäste die Partie im ersten Drittel klar im Griff. „Dann hat sich
die Mannschaft aber gedacht: Och, das ist ja einfach. Dann müssen wir auch nicht
mehr so viel machen und können uns ein bisschen ausruhen." Auch wenn der
Rockets-Trainer grundsätzlich ein Freund davon ist, Kräfte effektiv einzusetzen - so
vermessen zu denken, man könne sich in Herford ausruhen ist Arno Lörsch nicht.
Warum unterstrichen die Ice Dragons in den Minuten 22 bis 26: Aaron Reckers (22.,
in Überzahl), Benjamin Skinner (23.) und Kevin Rempel (26.) machten aus einem 0:3
ein 3:3.
„Ich meine, wir sprechen hier über Herford“, zuckte Lörsch mit den Schultern.
„Denen gibst du eine Minute das Gefühl, dass du nicht so ganz bei der Sache bist, und
die machen sofort eine Bude. Oder eben zwei oder drei. Die reagieren da sofort. Und
ich musste nach dem 3:3 mal kurz einen Schrei loslassen an der Bande."
Der zeigte Wirkung und führte prompt zu einer Reaktion: Nur eine Minute nach dem
Ausgleich brachte Joey Davies die EGDL wieder in Führung (27.). „Und dann war
auch sofort wieder Ruhe auf dem Eis", freute sich der Trainer. „Herford hatte die
ersten 15 Minuten der Partie ein wenig verschlafen, konnte dann nach dem
Comeback den Schwung der drei Tore nicht mitnehmen. Joey hat sie mit dem 4:3
aber auch eiskalt erwischt." Und nicht nur der Kanadier traf: Florian Böhm erhöhte
in Überzahl auf 5:3 (31.), bevor Davies in Unterzahl das 6:3 nachlegte (35.). Wieder
lagen die Rockets mit drei Toren vorne, wieder schien man die Partie im Griff zu
haben.
Im Vergleich zur Anfangsphase des zweiten Drittels blieb das Lörsch-Team aber auch
im letzten Drittel weitestgehend konzentriert und ließ sich auch vom 4:6 durch
Fabian Staudt (48.) nicht mehr aus der Ruhe bringen. „Da gab es den Weckruf von
mir schon ein bisschen früher, danach war dann aber auch gut. Wir haben es dann
sauber verwaltet und nach Hause gebracht." Matt Fischer traf noch zum 7:4 (51.),
weitere gute Gelegenheiten - etwa von Konstantin Firsanov und Andre Bruch -
blieben ungenutzt. „Das wäre dann aber auch zu viel gewesen, schon das 7:4 war im
Ergebnis deutlicher als das Spiel. Herford war in diesem Spiel nicht drei Tore
schlechter.“
Mit dem Sieg in der Tasche können die Rockets nun die letzten beiden
Hauptrundenspiele in Soest (Sonntag) und gegen Hamm (Freitag) ohne jeden Druck
angehen. „Hätten wir uns diese Situation mit diesem Punktevorsprung vor der Saison
gewünscht, dann hätten wir uns entweder anhören müssen ,Ihr fliegt aber ganz schön
hoch' oder ,Ihr habt doch einen an der Waffel'. Die Mannschaft ist nach den
Fehltritten im September und Oktober als homogene und starke Einheit
zusammengewachsen. Zu sehen, wie wir als Mannschaft auftreten und wie uns
andere dafür Respekt zollen, ist auch für mich als Trainer ein ganz besonders gutes
Gefühl. Wir gewinnen unsere Spiele ohne viele Strafen zu ziehen. Und wir haben
auch nicht den Druck, jede Strafzeit des Gegners ausnutzen zu müssen. Das macht
die Mannschaft richtig stark und überzeugend. An diesem Erfolg und den bisherigen
70 Punkten haben alle Rockets ihren Anteil."


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Samstag 10.Februar 2018
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Dinslaken Kobras
(RLW)  Die beiden Stürmer Sebastian Haßelberg und Daniel Pleger hängen die Schlittschuhe zum Saisonende an den Nagel und laufen in der kommenden Spielzeit nicht mehr im Trikot der Kobras auf


Neusser EV
(RLW)  Andrej Fuchs, der im November aus beruflichen Gründen von seinem Amt zurücktrat, übernimmt ab sofort wieder den Trainerposten, da Boris Ackermann für den Rest der Saison, bzw die Spiele in der Relegation, nicht zur Verfügung steht


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(DEB)  Deutschland bezwingt Weltmeister Schweden mit 4:3 nach Verlängerung und zieht somit sensationell in das Halbfinale bei den Olympischen Winterspielen ein. Weiter geht es am Freitag gegen Kanada


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(DEL2)  Verteidigerstar und US-Nationalspieler James Wisniewski kehrt von den Olympischen Winterspielen nicht zu den Nordhessen zurück und geht nach eigener Aussage vorerst wieder in die USA


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