Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

   
MEC Saale Bulls Halle
(OLN)  Offenbar steht Stürmer Herbert Geisberger, der erst im Sommer von den Selber Wölfen zum MEC kam, vor dem Absprung von den Saale Bulls

Kaderlisten 2018/2019
(IHP)  Wir haben in den vergangenen Wochen unsere Mannschaftslisten für die aktuelle Saison 2018/2019 überarbeitet und pünktlich zu Beginn der Punkterunden in den Landesverbänden entsprechend aktualisiert. Von dem ein oder anderen verein fehlen noch Daten, doch wir sind zuversichtlich diese zeitnah ergänzen zu können. Bis dahin wünschen wir viel Spaß beim stöbern!

EC Wallernhausen
(LLH)  Mario Willkomm wird in seine achte Saison als Spielertrainer bei den Pirates gehen. Der Mannschaftskader wird zudem durch die beiden Rückkehrer Andre Wagner (Tor) und Heiko Krumm (Verteidigung) verstärkt

Landesliga Bayern
(BLL)  Eine weitere Spielwertung in der Landesliga Bayern und erneut trifft es den EV Moosburg, der beim Saisonauftakt im Derby gegen die Black Bears Freising einen nicht spielberechtigten Akteur eingesetzt hat, somit wird aus der ursprünglichen 1:2 Niederlage eine 0:5 Niederlage

EHC Lausitzer Füchse
(DEL2)  Der junge Verteidiger Eric Mik, aus dem Nachwuchs der Eisbären Juniors, steht ab sofort auch im Aufgebot der Lausitzer Füchse

Landesliga Bayern
(BLL)  In der bayerischen Landesliga kommt es zu einer weiteren Spielwertung: Der ESC Vilshofen hat bei seinem 5:4 Sieg beim EV Dingolfing einen nicht spielberechtigten Spieler eingesetzt, so dass das Ergebnis nun 5:0 für den EVD lautet

Weserstars Bremen
(RLN)  Torhüter Fabian Gensicke, der erst im Sommer aus Hannover zu den Weserstars kam, hat das Team bereits wieder verlassen

Füchse Duisburg
(OLN)  Mit Lucas Eckardt aus dem Nachwuchs der Krefeld Pinguine haben die Füchse einen weiteren Torhüter verpflichtet
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Sonntag 11.Februar 2018. Heute mit Informationen aus der Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest und Regionalliga West


Deggendorfer SC
Leinweber-Show beim Heimsieg gegen Sonthofen
(OLS)  Der Deggendorfer SC behält auch im sechsten Duell der Saison die Oberhand über die Bulls aus Sonthofen. Vor knapp 1400 Zuschauern bezwang das Team von Trainer John Sicinski die Allgäuer mit 5:3 und festigt damit den zweiten Tabellenplatz in der Oberliga Süd.
Das Spiel begann ausgeglichen. Beide Teams konnten sich Chancen erspielen, aber im ersten Spielabschnitt ließ sich keiner der beiden Torhüter überwinden. Im zweiten Drittel kamen dann die Hausherren immer besser in die Partie und konnten in der 26. Minute den ersten Treffer erzielen. Curtis Leinweber sorgte im Powerplay per Gewaltschuss für das 1:0. In diesem Tempo ging es auch weiter. Der DSC erspielte sich weitere Chancen und in der 34. Spielminute konnte Patrick Glatzel im Tor der Sonthofener das zweite Mal bezwungen werden. Sergej Janzen schickte Kyle Gibbons auf die Reise, der allen Bulls-Verteidigern davonlief und Glatzel zum 2:0 austanzte. Doch damit nicht genug. In der 38. Minute schlugen die Hausherren erneut zu und dieses Mal war es nahezu ein identischer Spielzug wie bereits beim 1:0. Im Powerplay hämmerte Curtis Leinweber den Puck mit einem platzierten Schlagschuss zur 3:0 Führung in die Maschen. Damit schien der Deggendorfer SC auf der Siegerstraße, doch im Schlussabschnitt kamen die Allgäuer Bullen noch einmal zurück. Per Doppelschlag in der 52. Spielminute verkürzten sie auf 3:2 und hofften nun wieder auf einen Punktgewinn. Diese Hoffnung wurde aber jäh der Jan-Ferdinand Stern unterbrochen, der in der 55. Spielminute mit dem 4:2 alles klar machte. Spätestens als dann Curtis Leinweber nur drei Minuten später seinen Hattrick komplettierte und das 5:2 erzielte, waren auch die letzten Restzweifel im Deggendorfer Eisstadion wie weggefegt und die Zuschauer feierten ihr Team bis zur Schlusssirene. Zwar trafen die Sonthofener in der Schlussphase noch einmal, mehr als Ergebniskosmetik war dies allerdings nicht. Nun geht es für die DSC-Cracks am Sonntag weiter nach Weiden, die am gestrigen Freitag einen Überraschungssieg in Regensburg feiern konnten. Spielbeginn in Weiden ist um 18:30 Uhr. 


Lindau Islanders
4x Smith = 3 Punkte für die EV Lindau Islanders in Füssen
(OLS)  Die EV Lindau Islanders haben einen weiteren Schritt in Richtung Play- Offs gemacht. Dank eines Viererpacks von Jeff Smith gewannen die Islanders beim EV Füssen mit 4:2 (1:1, 2:0, 1:1) und holten sich einen wichtigen Auswärtssieg.
Dass es dabei keinen Schönheitspreis zu gewinnen gab, war den Islanders von vornherein klar, da die Lindauer mit Michal Mlynek, Simon Klingler und Miroslav Jenka auf gleich drei Leistungsträger verzichten mussten und der EV Füssen, der erwartet hartnäckige Gegner war. „Wir haben einen Weg gefunden, dieses Spiel zu gewinnen. Das sollte uns Auftrieb geben“; sagte Trainer Mike Muller, der bei seinem Team erneut einen kleinen Schritt nach vorne erkennen konnte.
In einigen Szenen fehlt den Lindauer Cracks zwar immer noch das Selbstvertrauen, aber mit gutem Zusammenhalt und solider Arbeit im Kollektiv gerade in Unterzahl, wobei sie ohne Gegentreffer blieben, meisterten sie die Hürde vor 1053 Zuschauern am Kobelhang. Gerade im ersten Drittel hatten die Lindauer dabei ihre Probleme, obwohl sie durch Smith bereits nach acht Minuten in Führung gehen konnten. „In manchen Szenen verlieren wir zu schnell die Ordnung in der eigenen Zone“, stellte Team- Manager Sebastian Schwarzbart fest. Dadurch kamen die Gastgeber zu Chancen, auch wenn der Ausgleich aus einem Konter entstand. „Der Anfang des Spiels war sehr hektisch, wir haben mehrmals schlechte Entscheidungen getroffen, so wie beim Ausgleich, als wir zu offen waren. Für mich war der Knackpunkt, dass wir die vier Minuten in Unterzahl überstanden haben, das hat uns gepusht“, sagte Muller.
Die Weichen auf Sieg stellte der EVL dann nach diesen vier Minuten im zweiten Durchgang, den die Inselstädter überlegen gestalteten. Die Islanders gingen zielstrebiger zum Tor, hatten viele Schüsse und zahlreiche gute Chancen. Zweimal rettete dabei Alu für den stark haltenden 18jährigen Füssener Keeper Maximilian Meier. Machtlos war er dann gegen den Bauerntrick von Jeff Smith in der 28. Minute und den Schuss der Amerikaners zum 1:3 drei Minuten vor der Pause.
Da die Islanders es anschließend versäumten, einen vierten Treffer nachzulegen, speziell bei einem Alleingang in der 44. Minute, so dass es nach Füssens 2:3 noch einmal spannend wurde. Die Allgäuer versuchten alles, um den Ausgleich zu erzielen, was die Lindauer mit kühlem Kopf und abgeklärtem Spiel verhinderten. Smith setzte mit seinem vierten Treffer eine Minute vor dem Ende den Schlusspunkt und entschied die Partie endgültig zugunsten der Gäste. „Das letzte Drittel war wieder hektisch, Füssen hat Gas gegeben und bis zum Ende gekämpft. Jetzt bin ich einfach glücklich über den Sieg“, sagte Muller. 


Wohnbau Moskitos Essen
Hammerspiel in Duisburg – Moskitos erzielen acht Tore
(OLN)  Derby in Duisburg und keiner fährt hin. Nur 1.466 Zuschauer erlebten dennoch ein irres Spiel. Die Moskitos, durch einen Virus geschwächt ins Spiel gegangen, kamen im ersten Drittel vollkommen unter die Raeder. Für die Moskitos begann mal wieder Enrico Salvarani, aber es war so gar nicht das erste Drittel der Abwehr. Nach knapp acht Minuten war Feierabend für den Torhüter, Lars Groezinger mit drei Toren und Raphael Joly hatten den Essenern bereits vier Stück eingeschenkt. Salvarani machte Basti Staudt Platz und auch dieser musste im ersten Abschnitt noch hinter sich greifen. Sechs Tore fraß die Mannschaft von Frank Gentges im ersten Abschnitt. Kyle De Coste und Dominik Lascheit betrieben Kosmetik, mit 6:2 ging es in die erste Pause.
Niemand weiß was in der ersten Pause passiert ist, doch der zweite Abschnitt sah anders aus. Die Moskitos spielten trotz Virus wie aus einem Guss, Kyle De Coste, Andrej Bires, Dominik Ochmann und Julien Pelletier wollte sich dann auch nicht lange bitten lassen. Zunächst eröffnete Kyle de Coste den Reigen, dann wurde es aus Essener Sicht ein tolles Spiel. Andrej Bires und Denis Fominych zauberten, und Bires mit dem nächsten Goal. Der Anschlusstreffer blieb dann einem Defender vorbehalten, Dominik Ochmann traf zum 6:5. Der Ausgleich war dann Sache von Julien Pelletier und ein irres Spiel war gedreht.
Julien Pelletier war es dann auch, der im letzten Abschnitt im Grunde den Sack zu machte. Sein Tor zur erstmaligen Führung der Moskitos kippte das Spiel vollends. Dominik Lascheit machte den achten Treffer, damit setzte er den Schlusspunkt unter ein irres Spiel.
Der verschnupfte Gästetrainer Frank Gentges sagte in der Pressekonferenz: „Derby, drei Punkte, mehr konnten wir heute nicht machen.“ Mehr als acht Tore ging nicht gegen den selbsternannten Top Favoriten? Chapeau!


Erding Gladiators
Gladiators ringen die Indians nieder
(BYL)  Ein irres Spiel haben rund 750 Zuschauer am Freitagabend in der Erdinger 
Eissporthalle erlebt. Die Erding Gladiators führten 3:0 nach 40 Minuten 
gegen den ECDC Memmingen und mussten am Ende gewaltig um den knappen 
Sieg zittern.
Lange sahen die Gladiators gegen die Indians wie der sichere Sieger aus, 
doch im Schlussdrittel wäre die Partie beinahe noch gekippt. Nach 60 
dramatischen Minuten ging der Sieg mit 4:3 Toren (3:0, 0:0, 1:3) an die 
Gastgeber.
Von der ersten Minute an entwickelte sich eine hochklassige, schnelle 
und faire Partie. Die Gladiators zeigten nur wenig Scheu vor dem 
Favoriten und spielten flott nach vorne. So hatte Indians-Keeper Jochen 
„Joey“ Vollmer in der Anfangsphase deutlich mehr zu tun als sein 
Gegenüber Jonas Steinmann.
Und Vollmer musste in der 8. Minute hinter sich greifen: Nach einem 
schnellen Konter legte Florian Zimmermann quer auf Daniel Krzizok, und 
der setzte den Puck zum 1:0 unter die Latte. Wenig später eine kritische 
Situation für die Gastgeber, denn gleich zwei Spieler saßen auf der 
Strafbank, aber sie überstanden diese Phase ohne Gegentreffer. Und als 
dann ein Memminger auf der Strafbank war, erhöhte Kapitän Sebastian 
Schwarz auf 2:0 (16.). Und weil es gerade so gut lief, fälschte Krzizok 
einen Bernhardt-Schuss aus der Luft unhaltbar zum 3:0 ab (19.). Mit 
einem lautstarken „Wir woll’n euch kämpfen seh’n!“ verabschiedeten die 
rund 150 mitgereisten Memminger Fans ihre Mannschaft in die Kabine.
Aber das war leichter gesagt, als getan. Auch im zweiten Abschnitt 
setzten die Gladiators den Indians nämlich mächtig zu, und Vollmer 
verhinderte nicht nur einmal einen höheren Rückstand. Erst gegen Ende 
des Drittels wurden die Gäste stärker, und nun war Steinmann einige Male 
gefordert.
Das letzte Drittel hätte für die Gastgeber gar nicht ungünstiger 
beginnen können, denn nach nicht einmal zwei Minuten stand es nur noch 
3:2. Ein verdeckter Schlenzer von Eddy Rinke-Leitans und ein 
Schlagschuss von Fabian Koziol fanden den Weg ins Erdinger Tor. Jetzt 
wankten die Gladiators, und es entwickelte sich eine Nervenschlacht. In 
der 48. Minute waren aber wieder die Gastgeber obenauf, als der 
überragende Krzizok die Scheibe nach Zimmermann-Pass zum 4:2 versenkte.
Aber die Indians blieben dran und verkürzten durch Marc Stotz auf 3:4 
(53.). Bei den Erdingern merkte man, dass die Kräfte schwanden. In der 
letzten Minute setzten die Gäste dann alles auf eine Karte und nahmen 
ihren Torwart vom Eis. Doch die Gladiators retteten den knappen Erfolg 
mit aufopferungsvollem Einsatz und auch ein bisschen Glück über die 
Zeit.


Pfaffenhofen Ice Hogs
Starker Auftritt der IceHogs - Deutlicher 5:1 Auswärtserfolg in Schweinfurt
(BYL)  Der EC Pfaffenhofen scheint in der Abstiegsrunde der Bayernliga immer besser in Schwung zu kommen. Nach dem überzeugenden 7:1 Heimsieg gegen Buchloe ließen die Pfaffenhofener am Freitag einen ebenso überzeugenden 5:1 (3:1; 2:0; 0:0) Auswärtserfolg beim ERV Schweinfurt folgen. Als "vielleicht wichtigstes Spiel der Runde“ wurde in der Schweinfurter Presse die Partie angekündigt, hätten doch die Gastgeber als Tabellendritter mit einem Sieg schon eine deutliche Lücke zu den Verfolgern reißen können. Doch daraus wurde nichts, weil die Mighty Dogs an diesem Abend auf eine hoch motivierte ECP-Truppe trafen, die nahtlos an die starke Vorstellung gegen Buchloe anknüpfte und hoch verdient drei Punkte aus Unterfranken mit nach Hause nahm.  Dabei  fehlten mit Matthias Hofbauer, Luis Seibert, Christian Semmler, Dominik Thebing und Nick Csirmaz fünf Mann aus verschiedenen Gründen, so dass nur 14 Feldspieler zur Verfügung standen und Quirin Oexler im Angriff aushelfen musste, um drei komplette Sturmreihen aufbieten zu können. In der Anfangsphase dominierten allerdings die Gastgeber, während die IceHogs einige Zeit brauchten, um ins Spiel zu finden. In der 11. Minute nutzten die Mighty Dogs ihre anfängliche Überlegenheit durch den letztjährigen Pfaffenhofener Stephan Trolda zur Führung. Die hatte jedoch nicht einmal eine Minute Bestand, weil die Gäste prompt zurückschlugen. Auf Zuspiel von Kenny Matheson und Mike Chemello markierte Jake Fardoe den Ausgleich, bejubelt nicht nur vom ECP-Anhang, sondern auch von einer Abordnung aus Lauterbach, wo Jake Fardoe und Kenny Matheson letzte Saison tätig waren. Dieser schnelle Ausgleich erwies sich als echter Wirkungstreffer bei den Hausherren. Nachdem die Mighty Dogs im Anschluss zwei Überzahlmöglichkeiten ungenutzt verstreichen ließen, übernahmen die IceHogs das Kommando, setzten ihren Gegner zunehmend unter Druck, zwangen  ihn dadurch zu  Fehlern und gingen bis zur ersten Pause mit 3:1 in Führung. Zunächst fälschte Kapitän Stefan Huber einen Landstorfer-Schuss zum 2:1 ab und in der Schlussminutes erhöhte Kenny Matheson nach Vorarbeit von Robert Neubauer auf 3:1. Und wie sie im ersten Drittel aufgehört hatten, machten sie auch im zweiten Abschnitt weiter. Noch keine Zeigerumdrehung war gespielt, als Dillon Duprey den Puck zum 4:1 in die Maschen setzte. Doch damit nicht genug. Einen an ihm verschuldeten Penalty verwandelte der ECP-Neuzugang  in der 27. Minute eiskalt zum 5:1. Die ECP-Kanadier stachen die Kontingentspieler auf Schweinfurter Seite, die Tschechen  Richard Adam, Marc Zajic und Marek Proks sowie den Kanadier Dion Campbell  an diesem Abend  klar aus. Vor allem die Reihe mit dem immer stärker werdenden Dillon Duprey, Mike Chemello und Stefan Huber  bekamen die Gastgeber überhaupt nicht in Griff. Dazu konnten sie sich gegen eine sicher stehende und diszipliniert zu Werke gehende ECP-Defensive kaum einmal erfolgversprechend durchsetzen. Und wenn sich dann doch einmal eine Chance ergab, war spätestens beim wiederum bärenstarken Philipp Hähl im Kasten Endstation. So konnten die Pfaffenhofener ihren komfortablen Vorsprung nicht nur sicher mit in die zweite Pause nehmen, sondern  verteidigten ihn auch im letzten Drittel relativ problemlos. Selbst als die Hausherren  gegen Ende  nochmals den Druck erhöhten und zur Schlussoffensive bliesen, ließen sie nichts mehr anbrennen und konnten durch diesen zweiten wichtigen Sieg in Folge ihre Ausgangsposition im Kampf  um den Klassenerhalt weiter verbessern. 


Black Bears Freising
Starke Mannschaftsleistung sichert Überraschungssieg - Black Bears besiegen Ulm/Neu-Ulm verdient 3:1
(BLL)  Damit hätten wohl die größten Optimisten nicht gerechnet: Dank einer kämpferisch enorm starken und geschlossenen Mannschafts-Leistung besiegten die Freisinger Black Bears die „Devils“ aus Ulm/Neu-Ulm mit 3:1. Herausragend dabei Torwart Manuel Hanisch sowie das Sturm-Duo Manuel Kühnl und Jonas Maierthaler, das an allen drei Toren direkt beteiligt war. Mit acht Pluspunkten dürften die Freisinger damit die Abstiegsgefahr endgültig gebannt haben, zumal Straubing noch immer ohne Zähler am Tabellenende steht.
Die Ulmer kamen mit der Empfehlung von drei Siegen aus vier Spielen und mit stolz geschwellter Brust aus einem 17:1-Sieg gegen Straubing von der Donau an die Isar. Die Devils legten auch los wie die Feuerwehr und schossen aus allen Lagen auf das Freisinger Tor. In dem stand aber an diesem Abend Manuel Hanisch und der hatte einen Sahne-Tag erwischt, hielt einfach alles, was möglich war. Leider verletzte sich mit Pavel Hanke ein weiterer Stammspieler bereits in der ersten Minute und kam nicht mehr auf Eis zurück, die Vorzeichen für Freising standen also denkbar schlecht. Ulm dominierte die ersten zehn Minuten total – aber Freising schoss die Tore. Zunächst kombinierten sich Patrick Holler und Kühnl in der fünften Minute durch die Ulmer Reihen, ehe Kühnl, der beste Puckverteiler der Black Bears, die Scheibe zu Maierthaler schob und der netzte trotz seiner erst 21 Jahren ganz abgezockt ein. Die Angriffe der Ulmer wurden noch wütender und der Ausgleich lag förmlich in der Luft. Doch Hanisch wusste dies bravourös zu verhindern und drei Minuten später legte erneut Kühnl auf Maierthaler – es stand 2:0. Danach befreiten sich die Freisinger etwas mehr aus dem eigenen Drittel und das Spiel plätscherte ohne große Höhepunkte bis zur ersten Pausenhupe.
Auch im zweiten Drittel blieb Ulm das optisch überlegene Team, Freising hatte nur wenig echte Torchancen. Doch in der 27. Minute versenkte Maierthaler die Scheibe zum dritten Mal im Ulmer Kasten, dieses Mal wurde er von Beinhard Weinzierl aus der Abwehr und – natürlich – Manuel Kühnl bedient. Die Devils wechselten den Torhüter und hatten zum Teil ihre Nerven nicht immer im Griff, kassierten für Meckern mehrere Zeitstrafen. Nun war es, auch auf der Strafbank, ein gleichwertiges Spiel, die Freisinger technisch nicht so stark wie die Gäste, sie machten dies aber durch enormen Kampfgeist eine sehr geschlossene Leistung wett. Auch im letzten Durchgang änderte sich wenig, Ulm technisch besser, Freising mit großem Kampfgeist und dem unbedingten Willen zum Sieg – das war einfach toll, nach den vielen schwachen Spielen in den vergangenen Monaten. Der Ehrentreffer für Ulm vier Minuten vor Schluss war den Devils zu gönnen, änderte aber nichts mehr am verdienten Freisinger Sieg. 


ESV Bad Bayersoien
ESV lässt in Fürstenfeldbruck nichts anbrennen
(BBZL)  Das Team von Hans Schmaußer zeigt in Fürstenfeldbruck eindrucksvoll zu was es in der Lage ist. 
Von Beginn an setzt der ESV die „Brucker“ unter Druck, das erste Tor lässt allerdings etwas auf sich warten. Matthias Mödl macht in der 11. Spielminute den Anfang und schießt die Gäste in Führung. Wenig später erhöht Martin Maier auf 0:2 und Timmo Weindl sorgt mit einem sauber heraus gespielten Tor für das 0:3. Damit ging es in die erste Drittelpause. Nur nicht nachlassen war die Devise und die befolgten die Soier. Das zweite Drittel war keine Minute alt da wurde Martin Maier, blitzsauber von seinem Cousin Thomas bedient, und vollstreckte zum 0:4. Das war der Anfang des lupenreinen Hattricks, denn Martin sorgte in dem Drittel noch für die Treffer 5 und 6. Im letzten Drittel war man am Anfang etwas zu verspielt, durch eine starke defensive Leistung ließ man hinten aber nichts zu und wenn es doch etwas gefährlicher wurde war Ullsperger zur Stelle. Timmo Weindl ließ durch einen Bauerntrick die Soier wieder jubeln und Markus Hirschvogel markierte das 0:8. Florian Ferkau sorgte mit seinem Treffer aus dem Slot für das den Schlusspunkt. In der Folge hatten noch einige Spieler den 10. Treffer auf der Schaufel. Am spektakulärsten war wohl der Blueliner von Tobi Maier. Der satte Schuss klingelte leider nur an beide Innenpfosten und war dann wieder draußen. Alles im Allem eine gelungene Vorstellung. Dieser 9:0 Sieg bringt viel Selbstvertrauen für das finale Spiel gegen Holzkirchen, denn dort hat es der ESV selbst in der Hand, wird aber mit Sicherheit auch mehr gefordert sein als in Fürstenfeldbruck.


Eisbären Heilbronn
Eisbären Heilbronn bleiben Sieger im Duell der Artgenossen und sichern sich das Heimrecht
(RLSW)  Auf jeden Fall würden Eisbären gewinnen! - Dass dies schon vor Spielbeginn feststand lag daran, dass die Eisbären Heilbronn in der Freitagsbegegnung der Regionalliga Südwest gegen die Eisbären Eppelheim antraten.
Das vorletzte Hauptrundenspiel war für beide Teams zugleich Playoff-Generalprobe, denn bereits vor dem Spiel stand fest, dass die Eisbären aus Heilbronn im Halbfinale erneut auf ihre Artgenossen aus Eppelheim treffen werden.
Die an diesem Abend zu klärenden Fragen waren: Wer setzt die besseren "Duftmarken"? Und vor allem: Wer sichert sich das Heimrecht? Nach einem durchaus umkämpften Spiel auf Augenhöhe konnten sich die Heilbronner Eisschollenbewohner durch einen 5:4-Sieg das Heimrecht in der Halbfinalserie sichern.
Schon vor dem Spiel war sich Goalgetter Igor Filobok sicher: "Wir Spieler müssen jetzt schon unsere volle Leistung abrufen, um den Schwung in die Playoffs mitzunehmen." Das gelang beim 5:4-Sieg.
Ohne M.Oppenländer, P. Luschenz, L. Kreps, D. Brendle und A. Metz, jedoch unterstützt durch die DNL2-Spieler M. Kuen und A. Feldbusch vom Kooperationspartner Heilbronner EC, so lautete die Teamaufstellung der Eisbären Heilbronn. Somit konnte Trainer Sascha Bernhardt auf 3 Reihen zurückgreifen.
Doch auch Gegner Eppelheim konnte nicht aus dem Vollen schöpfen. M. Bruns und M. Pfenning waren dort ebenfalls nicht mit von der Partie.
Das erste Drittel war zwar arm an Toren, wurde aber auf beiden Seiten mit sehr hohem Tempo und intensiver Spielweise geführt. Die Zuschauer sahen einen offenen Schlagabtausch zweier Mannschaften, die sich mit offenem Visier offensichtlich schon auf die Playoffs einstellten. Keines der beiden Teams konnte sich allerdings Vorteile verschaffen. - Folglich der Spielstand zur Pause 0:0.
Es sollte nur eine Frage der Zeit sein, welches Team seine Chance zuerst nutzen würde. Die Heilbronner übernahmen die Initiative und eröffneten den Torreigen. Stefan Schrimpf traf in Unterzahl zum 1:0 (22.). Claudio Schreyer (26.) und Igor Filobok (29.) brachten die Heilbronner Farben mit 3:0 In Führung. Eppelheim kam durch Roman Gottschalk zum Anschlusstreffer (31.), aber Claudio Schreyers Antwort stellte den alten Abstand wieder her (33.). Eppelheims Cedric Striepeke (37.) sorgte 3 Minuten vor Drittelende mit seinem Treffer zum 4:2 noch einmal für Spannung. Mit diesem Spielstand endete ein absolut sehenswertes zweites Drittel.
Zum letzten Drittel stellte sich die bange Frage: welches Team muss als erstes dem hohen Tempo Tribut zahlen? Eppelheim machte weiter Druck und versuchte das Ergebnis aus ihrer Sicht zu korrigieren. Sie hatten jedoch nicht mit Moritz Hauß (50.) gerechnet, der sein Team mit seinem Treffer zum 5:2 in Führung brachte.
10 Minuten noch zu spielen und 3 Tore Führung, das sollte doch reichen! Keine 2 Minuten später wurden die Heilbronner Fans durch Colin McIntosh (52.) eines Besseren belehrt. Nur noch 5:3. Eppelheim setzte nun alles auf eine Karte und schaffte wiederum durch McIntosh das 5:4 (57.) Die letzten 3 Minuten wankten die Heilbronner Eisbären heftig, schienen fast von ihrer Eisscholle zu fallen, brachten aber die 5:4 Führung über die Zeit.
Mit diesem wichtigen Sieg sicherte sich der EHC Eisbären Heilbronn das Heimrecht im Playoff-Halbfinale. Die Termine der Playoff-Spiele werden voraussichtlich Anfang nächster Woche bekannt gegeben.


Zweibrücken Hornets
(RLSW)  Am Sonntag um 19.00 Uhr gastiert der EC Eppelheim in der Peter Cunningham Memorial Arena.
Für die Hornets ist es das letzte Spiel in der Regionalliga Saison 2017/2018. Die Eisbären haben sich für die Teilnahme an den Play-Offs qualifiziert.
Vor diesem Wochenende hatte das Team um Coach Richard Drewniak sogar noch Chancen den zweiten Platz in der Tabelle zu erreichen. Voraussetzung dafür, wäre ein Sieg in der gestrigen Partie gegen die Eisbären Heilbronn gewesen. Zehn Minuten vor Ende gingen die Heilbronner Eisbären durch Moritz Hauß mit 5:2 in Führung und sahen wie der sichere Sieger aus. Doch ein Doppelschlag von Import Spieler Colin McIntosh, auf Seiten der Eppelheimer, machte das Spiel noch mal spannend. Ein Ausgleich gelang jedoch nicht mehr und Heilbronn gewann diese Partie mit 5:4.
Durch diesen Sieg haben die Heilbronner Eisbären noch Chancen auf Platz eins der Tabelle. Sollte Bietigheim in Schwenningen verlieren, Heilbronn am Sonntag die Baden Rhinos schlagen, winkt der Platz an der Tabellenspitze.
Aus sportlicher Sicht hat die Begegnung vom Sonntag also keine Relevanz mehr für die Endplatzierung in der Tabelle. Der EC Eppelheim wird die Vorrunde auf dem dritten und der EHC Zweibrücken auf dem fünften Tabellenplatz beenden.
Trotzdem wird diese Partie mit Spannung erwartet. Steht doch bei den Eisbären der Zweibrücker Richard Drewniak hinter der Bande. Somit kann man den Vergleich beider Teams schon als Prestigeduell bezeichnen. 
Am Sonntag kommt es zum dritten Aufeinandertreffen beider Teams in dieser Saison.
Bei der Begegnung in Zweibrücken führten die Hornets nach dem zweiten Drittel mit 4:2, mussten sich aber am Ende mit 5:7 geschlagen geben.
Das Rückspiel in Eppelheim war eine klare Angelegenheit für die Hausherren. Nach 52 Spielminuten führten die Eisbären bereits mit 8:2, ehe die Hornets in den letzten Minuten noch zu zwei weiteren Treffern kamen und  „Ergebniskosmetik“ betreiben konnten. Somit endete das Spiel im Dezember 2017 mit 8:4. Zudem verhängten die Unparteiischen 96 Strafminuten gegen beide Teams.
Unterschiedlich äußerten sich auch beide Trainer vor der Partie.
„ In den vergangenen Spielen haben wir gegen Eppelheim nicht gut ausgesehen, zu viele Gegentore und Strafzeiten kassiert. Das muss definitiv besser werden! Wir wollen uns mit einer guten und kämpferischen Leistung von unserem fantastischen Publikum verabschieden“ so Tomas Vodicka.
Für Eisbären Trainer Richard Drewniak liegen die Prioritäten anders: „ Keine Verletzungen und Sperren - das ist Prio eins! Zudem sollen vorrangig die Spieler Spielpraxis erhalten, die in dieser Saison zu kurz gekommen sind. Wir fahren dennoch nicht mit einer B Mannschaft nach Zweibrücken um die Punkte abzuliefern, sondern wollen hier etwas zählbares mitnehmen“, war es dem Coach zu entnehmen. Manuel Pfenning und  Marc Bruns fehlen aufgrund von Verletzungen. Sebastian Ott muss in der DNL für Mannheim aufs Eis und Sven Jacobaschke fehlt wegen Urlaub.
Im Vergleich zum Heilbronn Spiel hat sich die Spielersituation bei den Hornets etwas entspannt. Definitiv fehlen wird Michael Neumann (krank). Brad Cuzner steht nach seiner Sperre wieder zur Verfügung. Felix Stokowski hat ebenfalls grünes Licht gegeben. Wegen leichten Verletzungen konnten Florian Wendland, Tim Essig und Andy Nunold diese Woche nicht mit der Mannschaft trainieren. Am Sonntag werden aber sehr wahrscheinlich alle Spieler an Bord sein.
Freuen dürfen sich die Zweibrücker Zuschauer auf ein Wiedersehen mit Marcel Kappes und Patrick Patschull. Die beide schon für den EHC aktiv waren. Nach drei Spielzeiten im Hornets Trikot hat sich der Goalie vor dieser Saison den Eisbären Eppelheim angeschlossen. Patrick Patschull trägt bereits seit der Saison 2014/2015 das Trikot mit dem Eisbären.
Die Stärke der Eisbären liegt in dieser Saison an der mannschaftlichen Geschlossenheit und der Kaderstärke. Einen Star sucht man im Kader der Eisbären vergeblich. Der Star ist das Team. Ganze 33 Spieler werden im Spielerkader geführt. Elf Spieler konnten sich zweistellig in der Scorerliste eintragen. Diese wird von Routinier Thomas Korte mit 35 Punkten                (14 Tore / 21 Vorlagen) angeführt.
Mit nur 76 Gegentreffern stellen die Eisbären die drittbeste Defensive der Liga! Mit Janis Wagner steht einer der besten Torhüter der Liga im Team, der sich in dieser Saison schon über drei Shutouts freuen konnte. Zudem sind Eppelheimer für ihre sehr disziplinierte Spielweise bekannt. In der Fair Play Tabelle stehen sie auf Platz eins mit 12,35 Strafminuten je Spiel. Im Vergleich belegen die Hornets Platz 5 mit 17,74 Strafminuten.
Wir freuen uns auf ein Widersehen mit Richard Drewniak, Marcel Kappes, Patrick Patschull und eine tolle Partie in der Peter Cunningham Memorial Arena. 


Dinslaken Kobras
Kobras zogen sich achtbar aus der Affäre
(RLW)  Gegen den Vizemeister Ratinger Ice Aliens kann man mal verlieren. Wenn man in Dinslaken spielt, kann dies selbst in Bestbesetzung passieren. Um so höher einzustufen ist die Tatsache, dass eine Dinslakener Rumpftruppe von 14 Spielern nur eine 3:5 (1:2; 1:1; 1:2) – Niederlage kassieren musste. Dabei fehlte es nicht nur zahlenmäßig an Personal, auch qualitativ ging durch den Ausfall diverser Akteure einiges verloren. Denn zu den bekannten Ausfällen Tom Giesen, Sven Linda, Kevin Wilson, und Benni Hüsken gesellten sich noch krankheitsbedingt Philipp Heffler sowie Alex Brinkmann, der arbeitsbedingt passen musste.
Dementsprechend begann die Partie, wie man es erwarten durfte: Die Hausherren hatten deutlich mehr Spielanteile, die Kobras zeigten sich bei gelegentlichen Kontern bissig. Und ihre Chancen waren nicht ohne: Aus zwei sehr ähnlichen Situationen heraus lief zunächst Gian-Carlo Schöche und dann Dominick Spazier nahezu allein auf Ratingens Goalie Christoph Oster zu. In beiden Fällen blieb der Torhüter aber der Sieger. Besser machte es in der 3. Spielminute Joey Menzel, der einen Puck, den Oster sicher unter seinen Schonern glaubte, einfach durch einmaliges Nachstochern über die Linie drückte. Die Antwort der Hausherren ließ aber nicht all zu lang auf sich warten. Gespielt waren 7 Minuten, als sich Thomas Dreischer im Ratinger Dress an der roten Linie die schwarze Hartgummischeibe schnappte, zentral auf den an diesem Abend gut aufgelegten Felix Zerbe zulief und dabei so gut wie überhaupt nicht von der Kobra-Defensive am Torschuss gehindert wurde. Beim 1:1-Ausgleichstreffer hatte der Dinslakener Schnapper überhaupt keine Abwehrmöglichkeit. Eine weitere Großchance durch Gian-Carlo Schöche, der nach einem Alleingang am rechten Pfosten vorbeischoss, blieb auf Seite der Gäste ungenutzt. Kurz vor Vollendung der 14. Spielminute hatten die Ratinger die Partie zu ihren Gunsten gedreht: Nach einem Schlagschuss von Pascal Behlau konnte Felix Zerbe den Puck nicht festhalten und Tim Brazda versenkte das Spielgerät in Abstaubermanier.
In der 22. Spielminute bestrafte derselbe Akteur einen Wechselfehler der Dinslakener mit dem 3:1, als er ebenfalls allein auf Felix Zerbe zufahren durfte. Doch die Sikorski-Truppe besann sich erneut ihrer Tugenden und kämpfte sich nochmals an den Favoriten heran.  Als sich in der 29. Spielminute das Spielgeschehen im Dinslakener Verteidigungsdrittel abspielte, stahl sich Dinslakens Nummer 8 weg vom Geschehen und postierte sich an der Bande in Höhe der roten Linie. Als dann der Puck zu Mark Essery kam, passte dieser ihn zentimetergenau an. Joey Menzel machte sich im Alleingang auf Richtung Christoph Oster und schob ihm die schwarze Hartgummischeibe „durch die Hosenträger“. Kurz darauf mussten alle mitgereisten Kobra-Fans mal kräftig durchpusten, als Felix Zerbe bei einem Zwei-gegen-Null-Angriff der Ratinger der Sieger blieb.
Das 2:4 aus Sicht der Kobras fiel in der 44. Spielminute. Dass Coach Sikorski in Anbetracht der fehlenden Akteure die Reihen umstellen musste, erklärt sich nahezu von selbst. Dementsprechend gab es auch häufiger Abstimmungsprobleme als gewohnt. Und diese wurden den Kobras bei der einfachen Überzahlsituation zum Verhängnis, als man im gegnerischen Drittel Thomas Dreischer völlig aus den Augen verloren hatte und dieser machte bei seinem zweiten Alleingang auch zum zweiten Mal Felix Zerbe mit seinem Schuss links oben unter die Latte zum zweiten Sieger.
Eine Einzelaktion von Tim Brazda, der quer vor dem Dinslakener Gehäuse die schwarze Hartgummischeibe führte und zwei Dinslakener Verteidiger nicht in der Lage waren, ihn vom Spielgerät zu trennen, führte zum 5:2 und damit zur Vorentscheidung. Die Giftschlangen selbst schafften noch Ergebniskosmetik, als auch sie einen Wechselfehler ihres Gegners mit einem Treffer bestraften. Marvin Linse hatte die Situation am schnellsten erfasst, spielte den Puck dem freistehenden Sebastian Haßelberg zu und dieser konnte mit seinem Schuss von halblinks Christoph Oster an diesem Abend zum dritten Mal überwinden. Bis zur Schlusssirene gab es noch Chancen hüben wie drüben, beiden Teams blieb jedoch ein weiterer Treffer verwehrt.
Dieses 3:5 aus Sicht der Niederrheiner ist angesichts der Personalsituation am gestrigen Abend trotz der Tatsache, dass man keine Punkte im Koffer hatte, eine respektable Leistung. Die mitgereisten Fans wussten die Lage richtig einzuschätzen und feierten ihre Mannschaft nach Spielschluss frenetisch. Und viele waren der Meinung, dass diese Partie in Dinslakener Bestbesetzung auch einen anderen Sieger hätte hervorbringen können. Vielleicht hat man ja sogar noch die Chance, dies in den Playoffs zu beweisen, denn eine Konstellation Ratinger Ice Aliens gegen Dinslakener Kobras ist bereits im Viertelfinale durchaus möglich.
In der anschließenden Pressekonferenz zeigte sich auch der Dinslakener Übungsleiter zufrieden: “Ich bin aufgrund der heutigen Personalsituation mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Ich musste die Reihen durcheinandermischen. Viel mehr war am heutigen Abend nicht drin. Wenn wir komplett gewesen wären hätten wir eventuell die ein oder andere Chance mehr reingemacht und wer weiß, wie dann das Spiel ausgegangen wäre. Aber vielleicht sieht man sich ja nochmal in den Playoffs“, resümierte Christian Sikorski nicht nur das Gesehene, sondern wagte schonmal einen Ausblick auf die bald anstehende Endrunde.


Ice Dragons Herford
Ice Dragons verlieren Bohle, Stenger und das Spitzenspiel gegen Diez-Limburg!
(RLW)  Nach katastrophalen 15 Minuten im ersten Drittel und einem schnellen 0:3 Rückstand kamen die Ice Dragons am Freitagabend vor knapp 650 Zuschauern zwar noch einmal zurück ins Spiel, mussten sich dem Tabellenführer am Ende aber dennoch mit 4:7 geschlagen geben. Schlimmer jedoch als die Niederlage war für die Ice Dragons die Verletzung von Torwart Tim Stenger und Stürmer Nils Bohle. Während Tim Stenger bereits nach dem 1. Drittel zu genaueren Untersuchungen im Krankenhaus weilte – eine Prellung im Gesicht und eine Gehirnerschütterung waren das Ergebnis eines unglücklichen Zusammenpralls - musste Nils Bohle Mitte des 2. Drittels mit starken Schmerzen aufgeben, doch auch er hatte Glück im Unglück, die Ärzte diagnostizierten bei ihm eine Prellung am unteren Rücken.
Was auch immer mit dem Team von Jeff Job in den ersten 15 Minuten des Spiels los war, es spielte den Gästen absolut in die Karten. Zu brav in der Verteidigung, zu ungenau im Angriff und oft auch gedanklich einen Schritt langsamer als die Rockets, sahen sie sich dem Dauerdruck ihrer Gäste ausgesetzt. Der torgefährlichste Sturm der Liga ließ sich da nicht lange bitten, ging in der 5. Minute durch André Bruch verdient in Führung. Auch in der Folge behielten die Rockets klar das Zepter in der Hand, Angriff um Angriff rollte auf das Herforder Tor zu, Tim Stenger und seine Vorderleute hatten alle Hände voll zu tun, den eigenen Kasten sauber zu halten. Dennoch, der Dauerdruck trug irgendwann Früchte. So waren es Matt Fischer in der 8. Minute und Florian Böhm in der 13. Minute, die auf 0:3 erhöhten. Die Gäste dachten nicht daran nachzulassen und die Ice Dragons fanden keinen Weg ins Spiel. Ein weiterer Angriff der Gäste sorgte dann für einen riesen Schreck auf der Herforder Bank und Totenstille im Stadion. Ein Rockets-Stürmer war auf links durchgebrochen, zog Richtung Tor, wurde dabei von einem Herforder Verteidiger bedrängt, beide Spieler fielen in Tim Stenger hinein und am Ende auf ihn drauf. Leider hatte der Herforder Goalie dabei seine Maske verloren, so dass er mit dem Kopf ungeschützt aufs Eis Schlug. Nach mehreren Minuten Behandlung wurde er vom Eis geführt und ins Krankenhaus gebracht, Lars Rusche nahm nun seinen Platz zwischen den Pfosten ein. Interessanter Weise ging durch die Verletzung wohl ein Ruck durch die Ice Dragons, plötzlich fanden sie einen Weg ins Spiel, erarbeiteten sich sogar noch vor der Pause Chancen zum Anschluss, jedoch ohne dabei Erfolg zu haben.
Mit komplett verändertem Auftreten begannen die Ice Dragons dann das 2. Drittel. Lautstark angefeuert von den Rängen kämpften sie sich in diese Partie. Sie verteidigten nun geschickter, ließen kaum Schüsse zu, und trugen ihrerseits brandgefährliche Angriffe vor. Als dann Aaron Reckers in Überzahl in der 22. Minute mit einem satten Schuss von der blauen Linie zum 1:3 traf, war der Glaube an die Chance auf den Sieg wieder da. Eine Energieleistung von Ben Skinner brachte die Ice Dragons dann wieder in Schlagdistanz: Erst gewann er einen Zweikampf an der eigenen blauen Linie, spielte die Scheibe raus, dann gewann er den anschließenden Zweikampf an der Bande, lief mit Scheibe ins gegnerische Drittel, ließ einen Verteidiger aussteigen und netzte mit einem satten Handgelenkschuss zum 2:3 ein! Jetzt drückten die Ice Dragons dem Spiel ihren Stempel auf und konnten in der 26. Minute dann auch den verdienten Ausgleich bejubeln. Sven Johannhardt hatte die Scheibe zu Kevin Rempel an der blauen Linie gespielt, der schlenzte Richtung Tor und drehte jubelnd ab, das Spiel war absolut offen. Doch wie gewonnen, so zerronnen, fast im direkten Gegenzug musste Lars Rusche das erste Mal hinter sich greifen. Eigentlich hatten die Ice Dragons den Angriff bereits unterbunden, die Befreiung in der 27. Minute landete jedoch genau bei Matt Fischer, der bediente Sturmpartner Joey Davis und die Gäste waren wieder in Führung. Als dann die Rockets in der 31. Minute in Person von Pierre Wex auch noch eine Überzahl zum 3:5 nutzten, schienen bei den Ice Dragons auf einmal die Kräfte zu schwinden, das Tor war ein echter Wirkungstreffer! So kam dann, was kommen musste, in Überzahl verloren die Ice Dragons in der 35. Minute die Scheibe, Fischer und Davies fuhren einen Unterzahlkonter und Davies erhöhte auf den 3:6 Pausenstand.
Was auch immer Jeff Job seinem Team in der 2. Pause gesagt hat, es wird sein Geheimnis bleiben. Die Wirkung seiner Worte jedoch war auf dem Eis zu sehen. Mit nun etwas veränderten Reihen drückten die Ice Dragons auf den Anschluss, jubelten bereits in der 44. Minute nach einem Schuss von Kevin Rempel, doch Schiedsrichter Eugen Berger war sich sicher, dass die Scheibe die Linie nicht überquert hatte und verweigerte dem vermeintlichen Treffer die Anerkennung. Doch die Ice Dragons gaben nicht auf. Immer wieder scheiterten sie zwar an Schönfelder oder dem Gestänge, aber sie versuchten mit aller Macht, ihr Glück zu erzwingen. Als dann Ben Skinner in der 48. Minute die Scheibe in der Ecke behauptete, sich gegen zwei Gegenspieler durchsetzte, zum Tor zog, einen Abschluss antäuschte und den besser postierten Fabian Staudt mustergültig bediente, brandete nach dessen Treffer zum 4:6 nicht nur Jubel auf, es keimte auch noch einmal Hoffnung, erneut den Ausgleich zu schaffen. Die Ice Dragons berannten weiterhin das Gästetor, machten aber dann aber in der 51. Minute den einen Fehler zu viel, einen Fehler, den die Gäste eiskalt bestraften. Wieder war es eine Situation, in der sie die Scheibe im eigenen Drittel nicht entscheidend klären konnten, am Ende stand Matt Fischer frei vor Rusche und netzte zum 4:7 ein. Das Spiel war nun gelaufen, die Gäste verwalteten die Führung routiniert und konnten am Ende den Sieg bejubeln.


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Sonntag 11.Februar 2018
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