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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielberichte von Montag 12.Februar 2018. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Regionalliga Nord und Regionalliga Ost.


Bayreuth Tigers
Tigers entscheiden Kellerduell für sich
(DEL2)  Dieses Duell „gegen die rote Laterne“ gingen beide Mannschaften etwas ersatzgeschwächt an und den besseren Start erwischten die Gäste aus Oberbayern. Sie hatten anfangs mehr Spielanteile, kamen aber nicht zu großen Torchancen. Mit zunehmender Spielzeit schwammen sich die Tigers dann aber frei, auch begünstigt durch zwei Powerplays. Es dauerte in einer sonst ziemlich ausgeglichenen Partie bis zur 17. Min., um den ersten Treffer des Abends bestaunen zu können. In einer Druckphase der Hausherren nahm sich Gläser ein Herz, zog wuchtig aus der Distanz ab und Timo Gams hielt gezielt seinen Schläger in die Schussbahn. Damit überwand er den guten finnischen Goalie Rämö zum 1-0 gegen seinen früheren Stammverein.
Mit Beginn des zweiten Abschnitts kamen die Tölzer mit etwas Wut im Bauch aus der Kabine und bekamen immer mehr Oberwasser. Eine Fehlerkette in der Bayreuther Defensive bestrafte schließlich Strobl mit dem verdienten Ausgleich. Die Löwen blieben auch danach weiter am Drücker und dieser Ausgleich hinterließ sichtbare Spuren im Nervenkostüm der Gastgeber. Offensiv gelang kaum noch etwas konstruktives und fast logische Konsequenz war die Führung für den ECT im Powerplay durch Sedlmayrs Nachschuss. Die Freude darüber blieb aber eher kurz, denn Chouinard nutzte einen Stellungsfehler vom sonst guten Rämö von ganz links außen mit einem satten Schuss ins lange Eck zum erneuten Remis. Mit dem besten Spielzug des Tages drehte dann aber der auffällige Sergej Stas sogar noch das Spiel komplett vor der zweiten Pause. Mit viel Tempo initiierte er den Gegenzug aus der neutralen Zone selbst, spielte „give and go“ mit Chouinard und netzte trocken oben ein. Zuvor hatte Trainer Waßmiller mit taktischen Wechseln im „line-up“ – S.Busch rutsche hoch für seinen Bruder Valentin – für eine wichtige Umstellung gesorgt, die gut aufging.
Mit diesem knappen und fast etwas glücklichen Vorsprung ging man dann ins Schlussdrittel und beide Teams neutralisierten sich erstmal weitestgehend. Größere Torchancen waren auch jetzt Mangelware und wenn es doch mal gefährlicher wurde, hatten beide Goalies die bessere Antwort oder der Außenpfosten half, wie beim Versuch von Frank (52.). Durch das Zwischenresultat waren die Gäste aber gezwungen langsam etwas aufzumachen und den dadurch bedingten mehr Raum nutzte der dynamische Bartosch zu einem unwiderstehlichen Break, dass er auch noch cool bleibend, unten gegen Rämö zum 4-2 verwandeln konnte. Löwentrainer Boehm nahm dann schon 2 Minuten vor Ende seinen Torwart für einen sechsten Feldspieler vom Eis um nochmals eine Wende zu erzwingen. Das gelang aber nicht, stattdessen machte Torjäger Luciani im Zusammenspiel mit Chouinard endgültig den „Deckel drauf.“
Es war sicher kein Schmankerl für Eishockeyästheten, aber zumindest spannend und fair, mit dem besseren Ende, nicht ganz unverdient, für die Tigers. Dadurch konnte man sich bei den Wagnerstädtern nun etwas Luft nach unten und 5 Punkte Vorsprung zum Tabellenende verschaffen, um in den letzten Wochen der Hauptrunde vielleicht doch noch mal Platz 12 anzugreifen.


Eispiraten Crimmitschau
3:6! Eispiraten mit Derbyniederlage in Dresden - Westsachsen halten Spiel vor gut 600 Gästefans lange offen
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben im heutigen Auswärtsspiel bei den Dresdner Eislöwen eine bittere Niederlage hinnehmen müssen. Die Westsachsen unterlagen der Mannschaft von Trainer Franz Steer mit 3:6. Nachdem die Crimmitschauer die Anfangsphase des Derbys verschliefen, kämpften sie sich gut in die Partie zurück. Doch im Schlussdrittel machten die Dresdner den Sack zu. Die volle Konzentration gilt nun dem SC Riessersee, welcher am Dienstag in den Sahnpark kommt. Karten sind unter www.eispiraten-crimmitschau.de erhältlich.
Die Westsachsen erwischten keinen guten Start in diesem Sachsenderby. Das Heimteam aus Dresden konnte gleich mit der ersten Torchance, nach gerade einmal 32 gespielten Sekunden, in Führung gehen. Steven Rupprich hieß der Totschütze, welcher den Puck im Crimmitschauer Gehäuse unterbrachte - 0:1 (1.)! Und die Eispiraten waren sichtlich geschockt. So konnten die Eislöwen, die sofort wieder drückten, nach knappen drei Minuten das zweite Mal jubeln. Dieses Mal war es der Ex-Crimmitschauer und DEL-Spieler Steve Hanusch, der zum 2:0 einschoss (3.). Danach kämpften sich die Eispiraten aber zurück in die Partie und konnten so gleich auch erste Torchancen verbuchen. Eine davon nutzte Scott Allen, der eine schöne Puckstafette zum 1:2 verwerten konnte (12.). Und es dauerte wiederum nur eine Minute bis zum nächsten Torerfolg der Rot-Weißen. Im Getümmel drückte Goldhelm Jordan Knackstedt die Scheibe über die Linie und egalisierte damit die Dresdner Führung - 2:2 (13.)! Die Mannschaft von Franz Steer schien das allerdings wenig zu interessieren. Erneut lag nur eine Minute zwischen zwei Toren. Dieses Mal traf Nick Huard zur erneuten Führung der Landeshauptstädter - 2:3 (14.).
Die gut 600 mitgereisten Eispiraten-Fans sahen dann eine engagierte, stark verbesserte Mannschaftsleistung ihres Teams im zweiten Durchgang. Über weite Strecken waren die in weiß gekleideten Crimmitschauer das aktivere Team. Robbie Czarnik nutzte eine Unordnung in der Dresdner Hintermannschaft und bezwang Sebastian Stefaniszin (30.). Der neue Spielstand lautete somit 3:3 und die Westsachsen waren auch folglich das, zumindest optisch, überlegenere Team in der EnergieVerbund Arena. Doch ausgerechnet ein Torhüterfehler von Brett Kilar sorgte dann für die erneute Eislöwen-Führung. Steven Rupprich zum zweiten traf zwei Minuten vor dem Drittelende zum 3:4 (38.).
Im Schlussabschnitt wurden die Westsachsen dann kalt erwischt. Zunächst traf Dresden zum vermeintlichen 3:5. Jedoch entschieden die Unparteiischen nach dem Videobeweis auf „kein Tor“! Nur kurze Zeit später dann ein erneuter Rückschlag. Jordan Knackstetd musste das Eis nach einem Check gegen Davidek verlassen. Er erhielt eine Spieldauerdisziplinarstrafe und die Eispiraten mussten fünf Minuten in Unterzahl ran. Und da klingelte es wieder für die Hausherren. Wieder war es Steven Rupprich, der frei vor Kilar zum 3:5 einschoss und seinen Hattrick perfekt machte. Die Eispiraten fanden folglich nicht mehr zu ihrem Spiel, Torchancen gab es auf Seiten der Pleißestädter nur noch selten. Harrison Reed, in Crimmitschau nicht unbekannt und nach seinem Knöchelbruch erstmals wieder im Eislöwen-Aufgebot, traf in der 57. Minute dann noch zum 6:3 und machte den Sack im Sachsenderby somit zu.


Dresdner Eislöwen
Eislöwen feiern Derbysieg gegen Crimmitschau
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Eispiraten Crimmitschau mit 6:3 (3:2; 1:1; 2:0) gewonnen. Vor 4167 Zuschauern erwischten die Gastgeber einen perfekten Start und gingen durch Tore von Steven Rupprich (1.) und Steve Hanusch (3.) in Führung. Scott Allen (12.) und Jordan Knackstedt (13.) erzielten jedoch noch im ersten Drittel den Ausgleich für Crimmitschau, doch Nick Huard brachte Dresden wieder in Front (14.).
Im zweiten Drittel konnten die Eispiraten durch Robbie Czarnik abermals ausgleichen (30.), doch die Eislöwen schlugen zurück und gingen durch Rupprich (38.) erneut in Führung. Im Schlussdrittel baute Rupprich die Dresdner Führung in Überzahl aus (45.). Und auch Harrison Reed konnte bei seinem Comeback noch einen Treffer bejubeln und markierte den 6:3-Endstand (57./EN).    
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Wir haben sehr gut begonnen, aber die Gegentore leider wieder zu leicht bekommen. Unser Goalie Sebastian Stefaniszin hat heute einen guten Job gemacht. Beispielsweise im ersten Drittel zeigt er zwei Glanztaten. Die Blöcke haben taktisch diszipliniert agiert. Wir mussten durch die Rückkehr von Harrison Reed umstellen, aber es hat sehr gut funktioniert. Ich bin sehr glücklich, dass wir vor vollem Haus eine Top-Leistung abgerufen haben.“
Eispiraten-Coach Kim Collins: „Viele Zuschauer, viele Emotionen: Unser Spiel hat heute nur teilweise das gehalten, was das Derby versprochen hat. Schlechter als wir kann man nicht beginnen. Wir bekommen zwei haltbare Schüsse von der blauen Linie. Nach der Auszeit haben wir uns besser präsentiert, aber auch das 3:2 war wieder ein Geschenk. Im letzten Drittel kam dann durch die Dummheit von Knackstedt das Aus für uns. Wir müssen über 60. Minuten konstant unsere Leistung abrufen.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen bereits am Dienstag, 13. Februar um 19.30 Uhr gegen die Tölzer Löwen.


Kassel Huskies
5:2 – Huskies siegen auch im Derby gegen Bad Nauheim
(DEL2)  Mit einem Sechs-Punkte-Wochenende haben sich die Kassel Huskies eindrucksvoll
zurückgemeldet. Nach dem 3:1-Erfolg in Kaufbeuren siegte das Team von Rico Rossi gegen
den EC Bad Nauheim vor 3652 Zuschauern völlig verdient mit 5:2 (1:0, 2:0, 2:2).
Mit Vollgas starteten beide Mannschaften in die Partie. Evan McGrath und Braden Pimm
scheiterten bereits nach 30 Sekunden an Felix Bick. Auf der Gegenseite stand nur wenige
Momente später Cody Sylvester frei vor Markus Keller, scheiterte aber mit seinem Schuss aus
der Drehung am Kasseler Torhüter. Auch in der Folge überbrückten beide Teams schnell die
neutrale Zone. Thomas Merl scheiterte freistehend an Bick (6.), der Glück hatte, als Steve
Slaton einen Pass von Tyler Gron nicht ins eigene Tor abfälschte (10.). Aber auch die Gäste aus
der Wetterau, die zuletzt fünf Mal in Folge als Sieger das Eis verließen, blieben gefährlich.
Sylvester scheiterte erneut an Keller (9.), James Livingston lenkte einen Pass von Radek
Krestan knapp am Gehäuse vorbei. Als sich beide Teams eine kleine Ruhepause auf dem Eis
gönnten, schlugen die Huskies erneut durch ihre zuletzt so starke vierte Reihe zu. Nach einer
Passstafette kam der Pass zu Alex Lambacher, der aus der Drehung direkt ins Kreuzeck traf
und die Huskies mit einer Führung in die Pause gingen.
War es im ersten Abschnitt noch eine ausgeglichene Partie, sollte sich im zweiten Drittel ein
Spiel auf ein Tor entwickeln. Noch in Überzahl hätten Gron und Andy Reiß bereits nach einer
Minute die Führung erhöhen können. Während die Gäste aus der Wetterau offensiv wenig
kreierten, ließen sie den Huskies plötzlich Freiräume, die Gron (24.), Braden Pimm und Jens
Meilleur (beide 25.) noch nicht nutzen konnten. Besser machten es Phil Hungerecker und
Adriano Carciola. Als die Nauheimer erneut zu weit aufgerückt waren, bediente Hungerecker
Carciola, der Felix Bick keine Chance ließ (26.). Die Huskies drückten, wären aber beinah
bestraft worden, als Sylvester und Marcel Brand mit den einzigen Nauheimer Torchancen an
Keller scheiterten (31.). Unbeeindruckt von den Gäste-Chance drückten die Huskies auf den
dritten Treffer, Phil Hungerecker vergab aber die beste Möglichkeit, als er alleine auf Bick
zulief, aber am stark parierenden Gäste-Torwart scheiterte (32.). Kurz vor Drittelende aber
wurden die Gastgeber für ihren Aufwand belohnt. Nach einem Bully zog Marco Müller von der
blauen Linie ab und Stefan Della Rovere fälschte die Scheibe zum verdienten 3:0-Pausenstand
ab (39.).
Wer mit einem Sturmlauf der Gäste im Schlussdrittel rechnete, wurde zunächst enttäuscht,
denn die Hausherren schlugen erneut zu. Nach einem Scheibengewinn schalteten die Huskies
schnell um, Christ bediente Gron, der Bick austanzte und auf 4:0 erhöhte (46.). Auch danach
waren die Kasseler am Drücker, aber Mike Little und Phil Hungerecker scheiterten an Felix
Bick (52.). Und so wurde es dann doch nochmal spannend. Als Radek Krestan (54.) und Cody
Sylvester (59.) aus dem Nichts auf 2:4 verkürzten, bekam Bad Nauheim nochmal Oberwasser.
Aber nachdem der Schuss von Dennis Reimer am Pfosten landete und Braden Pimm ins
verwaiste Tor traf (60.) feierten die 3652 Zuschauer den verdienten Derbysieg.


Kaufbeuren Buron Joker
4:1 Auswärtssieg des ESVK in Freiburg - Joker nehmen nach guten Auswärtsspiel im Breisgau verdient drei Punkte mit ins Allgäu
(DEL2)  Der ESV Kaufbeuren startete gut in die Partie und übte auch sofort Druck auf die Freiburger Defensive aus. Charlie Sarault und Tim Wohlgemuth prüften auch so gleich EHC Torhüter Miroslav Hanuljak. Charlie Sarault war es dann auch, der in der fünften Spielminute das 0:1 erzielte. Der Kanadier nutzte einen Abpraller nach einem Schuss von Philipp de Paly, in dem er schnell um das Freiburger Tor kurvte und die Scheibe in diesem zum Führungstreffer für die Allgäuer unterbrachte. In der Folge waren die Kaufbeurer weiter das Spielbestimmende Team, aber die Freiburger kamen mit der Zeit auch besser in die Partie. Beide Torhüter hatten Möglichkeiten sich auszuzeichnen und taten dies bravourös. Sami Blomqvist traf Sekunden vor der Pausensirene im Powerplay noch die Latte und verpasste somit nur um Haaresbreite den zweiten Treffer für seine Farben.
Das zweite Drittel begann für die Joker wie der letzte endete. Sami Blomqvist traf nach wenigen Sekunden noch in Überzahl agierend den Pfosten des Freiburger Gehäuses. Als der ESV Kaufbeuren dann das erste Mal in Unterzahl spielen musste, schickte Sami Blomqvist, nach einem starken Zweikampf in der eigenen Zone, mit einem schönen Pass Charlie Sarault auf die Reise und der Kanadier schob Miroslav Hanuljak die Scheibe gekonnt zum 0:2 zwischen die Beine. Das Spiel wurde nach dem zweiten Treffer der Allgäuer nun offener. Die Wölfe suchten ihr heil mehr in der Offensive und schafften es auch immer wieder die Joker Defensive zu beschäftigen und Stefan Vajs musste mehrfach eingreifen und seine Mannschaft vor einem Gegentreffer bewahren. Bei einem weiteren Powerplay der Breisgauer war der Kaufbeurer Schlussmann dann aber geschlagen. In der 33. Spielminute hatte Freiburgs Stürmer Radek Duda viel zu viel Platz und nutzte diesen mit einem trockenen Handgelenkschuss zum 1:2 Anschlusstreffer. Die Freiburger versuchten daraufhin schnell auf den Ausgleichstreffer zu drücken und die Kaufbeurer Verteidiger hatten alle Hände voll zu tun, um einen weiteren Gegentreffer zu verhindern. Kurz vor der Pause erzielte Max Schäffler bei einem Konter mit der Rückhand das 1:3. Sami Blomqvist setzte seinen Sturmpartner mit einen schönen Pass in Szene und der gebürtige Kaufbeurer lies sich diese Chance nicht entgehen und überwand Miroslav Hanuljak im Tor des EHC gekonnt.
Das dritte Drittel spielten die Kaufbeurer sehr clever. Mit einem guten Forecheck machten die Joker den Freiburgern das Leben im Spielaufbau immer wieder schwer. Auch in der eigenen Zone verteidigten die Allgäuer weiterhin gut und ließen kaum gute Torchancen des EHC zu. Die beste hatte Radek Duda, der frei vor Stefan Vajs am Kaufbeurer Torhüter scheiterte. Auf der Gegenseite hatte Sami Blomqvist bei einem Highway die Chance auf die Vorentscheidung. Der Kaufbeurer Goldhelm verzog alleine vor Torhüter Miroslav Hanuljak knapp. In der 58. Spielminute musste Charlie Sarault für zwei Minuten auf die Strafbank und der EHC Freiburg setzte durch die Herausnahme von Torhüter Miroslav Hanuljak alles auf eine Karte und agierte mit sechs gegen vier Feldspieler. Die Breisgauer zogen ein gefährliches Powerplay auf und es brannte lichterloh vor dem Kaufbeurer Gehäuse. Jedoch blockten unter anderem Sebastian Osterloh und Daniel Oppolzer in letzter Sekunde noch gefährliche Schüsse ab und auch Stefan Vajs zeigte tolle Paraden und den Wölfen sollte somit kein weiterer Treffer mehr gelingen. Im Gegenteil. Kurz nach dem Charlie Sarault von der Strafbank zurück kam und die Scheibe eroberte, lupfte Max Schäffler die Hartgummischeibe aus dem eigene Drittel zum 1:4 Endstand in das leere Freiburger Tor.


Lindau Islanders
Play- Off Gefühl mit Happy End für die EV Lindau Islanders
(OLS)  Dritter Sieg in Folge für die EV Lindau Islanders. In einem wahren Eishockey- Drama bezwangen die Inselstädter den TSV Peißenberg mit 1:0 (0:0, 0:0, 0:0) nach Verlängerung und schafften den Sprung auf Platz zwei der Oberliga Qualifikationsgruppe A.
„Das war heute schon viel Play- Off Gefühl“, sagte EVL- Trainer Mike Muller nach den spannenden 63 Minuten und 18 Sekunden, die es dauerte bis endlich ein Schuss in einem der beiden Tore landete. Tim Brunnhuber war es vorbehalten, als einziger Peißenbergs Torhüter Michael Resch zu überwinden, der eine ebenso überragende Partie zeigte, wie David Zabolotny. Der Lindauer Keeper blieb zum zweiten Mal in der Verzahnungsrunde ohne Gegentor.
Mit dem Erfolg haben die Islanders das Minimalziel Play- Off Teilnahme nun vor den letzten beiden Spielen bereits erreicht. Jetzt geht es darum das Heimrecht zu sichern, was am kommenden Wochenende im Fernduell mit dem nun punktgleichen TSV Peißenberg (spielt in Miesbach und zuhause gegen Füssen) gesichert werden soll. Die Islanders müssen am Freitag bei den Höchstadt Alligators antreten, denen angesichts von vier Punkten Vorsprung Platz Eins kaum noch zu nehmen ist und empfangen zum Abschluss den TEV Miesbach, der keine Chance mehr auf die Play- Offs hat und damit als erster Absteiger aus der Oberliga Süd feststeht.
Dass auch für die Islanders der Kampf um den Klassenerhalt weiterhin kein Selbstgänger werden wird, zeigte die Partie gegen die Eishackler, die in der kompletten Partie auf Augenhöhe agierten. „Hut ab, sie haben abartig gekämpft und es fast geschafft, uns zu frustrieren“, sagte Muller. Zwar war sein Team das Aktivere, das jederzeit versuchte, Druck auszuüben. Peißenberg hielt mit großem Einsatz, einem starken Torhüter, vielen geblockten Schüssen und gefährlichen Kontern dagegen. Erst im letzten Drittel, als die Islanders das ohnehin hohe Spieltempo noch einmal verschärften und aggressiver zu Werke gingen, zeigten die Gäste leichte Ermüdungserscheinungen. Mehrfach rutschte der Puck knapp an der Torlinie vorbei oder lag frei im Torraum, nur im Netz landete er nicht.
Allerdings hatte der TSV in der Verlängerung sogar die Chance, das Spiel zu gewinnen. Aber wie in den 60 Minuten zuvor zeigten sich die Islanders in Unterzahl unüberwindbar. Rechtzeitig zur entscheidenden Phase der Saison, wenn die Spiele zunächst einmal in der Defensive entschieden werden, scheint die lange Zeit große Lindauer Schwäche nun zu einem Plus zu werden. Drei Spiele in Folge sind die Islanders nun ohne Gegentor in Unterzahl. In den letzten sechs Spielen kommt das Team auf nur ein Gegentor bei 29 Unterzahlspielen, was eine bärenstarke Erfolgsquote von 96 Prozent ergibt.
Dies gepaart mit dem großen Willen, nicht aufzugeben und das entscheidende Tor doch noch erzielen zu wollen, brachte den Islanders den zweiten Zähler ein. Brunnhubers Schlenzer war für Resch nicht zu sehen und landete zum von der trotz Fasching stattlichen Kulisse von 767 Zuschauern vielumjubelten Sieg im Netz. Es war sozusagen ein „Abschiedsgeschenk“ des Stürmers, der den Lindauern am kommenden Wochenende fehlen wird, da er mit der U19 Nationalmannschaft unterwegs ist. Muller wird dann umstellen müssen, weiß aber eine Mannschaft um sich, „deren Moral für Tag zu Tag steigt.“ Denn Kampf und Leidenschaft sind zurück bei den Islanders und bringen wichtige Punkte.    


Memmingen Indians
Indians nach Derbysieg Tabellenführer
(OLS)  Der ECDC Memmingen hat das Spitzenspiel gegen den HC Landsberg mit 3:2 für sich entschieden. Vor über 2300 Zuschauern siegten die Memminger verdient und sicherten sich damit gleichzeitig die Tabellenführung in der Verzahnungsrundengruppe.
Eine volle Halle und zwei starke Teams bildeten beste Voraussetzungen für ein echtes Spitzenspiel am Hühnerberg. Die beiden erstplatzierten Mannschaften standen sich im direkten Duell gegenüber und wollten eine Vorentscheidung im Kampf um den Gruppensieg herbeiführen.
Die Gäste aus Landsberg starteten besser in die Partie und konnten die Angriffsbemühungen der Indianer frühzeitig unterbinden. Obwohl sie mehr Spielanteile hatten, waren die großen Chancen aber Mangelware, die wenigen Schüsse, welche die Indianer-Defensive zuließ, konnte Joey Vollmer parieren. Die Memminger, die ohne Kapitän Jan Benda sowie die Förderlizenzspieler Lillich und Koziol antreten mussten, kamen erst ab der Mitte des Drittels zu ersten Möglichkeiten, das erste Tor der Begegnung fiel dementsprechend spät. Acht Sekunden vor Ablauf der ersten zwanzig Minuten verwertete Eddy Rinke-Leitans nach toller Kombination von Piskor und Galoha zur etwas glücklichen Memminger Führung.
Diese Führung sollte den Indians im zweiten Abschnitt etwas Auftrieb geben. Die nun ausgeglichene Partie wurde allerdings etwas zerfahrener, da sich die Strafzeiten auf beiden Seiten häuften. Aus den entstandenen Überzahlsituationen konnten die Maustädter allerdings kein Kapital schlagen und so sah es lange danach aus, als sollten sich die zahlreichen Zuschauer mit einem torlosen Drittel begnügen müssen. Doch wiederum in der letzten Minute des Abschnitts schlugen die Indianer zu: Dominik Piskor verwertete einen Abpraller nach Schuss von Rinke-Leitans und sicherte den Hausherren eine 2:0 Pausenführung.
Im letzten Abschnitt wollten die Memminger nichts mehr anbrennen lassen und suchten die Entscheidung. Dies gelang ihnen jedoch nicht, Jan Jarabek schaffte nach rund drei Minuten den Anschluss für den HCL. Die Indians nun aber überlegen und mit einigen guten Chancen. Schedlbauer im Tor der Lechstädter konnte aber alle Versuche entschärfen. Erst mit ihrer letzten Überzahlsituation des Abends schafften die Gastgeber das erlösende dritte Tor. Kirils Galoha ließ, mit einem platzierten Schuss in den Winkel, die Halle jubeln und sorgte damit für die vermeintliche Entscheidung in einem hart umkämpften Spiel. Doch noch waren über zehn Minuten zu spielen, die Indians verwalteten den Vorsprung geschickt, ohne allzu viel anbrennen zu lassen. Erst in der Schlussphase wurden die Gäste durch einige unnötige Strafen wieder ins Spiel zurückgebracht. Dies nutzten sie auch eine halbe Minute vor Ende zum erneuten Anschluss durch Neal, mehr war aber aus Landsberger Sicht nicht mehr drin.
Die Indians sicherten sich die drei Punkte und übernahmen die Tabellenführung, die nun auch nicht mehr hergegeben werden soll. Am kommenden Wochenende stehen noch zwei Begegnungen gegen Dorfen und Waldkraiburg aus, ehe das Viertelfinale beginnt. Hier geht es dann in einer Best-of-seven-Serie um den endgültigen Klassenerhalt.


Sonthofen Bulls
ERC Sonthofen verliert gegen Regensburg 5:6 n.V. - 11 Gegentore an einem Wochenende: Defensivtraining folgt
(OLS)  Ein überraschend schweres Spiel musste der ERC Sonthofen am Faschingssonntag gegen die Eisbären Regensburg absolvieren. Das Spiel der Meisterschaftsrunde in der Eishockey-Oberliga Süd endete 5:6 n.V. (2:1; 3:3; 0:1; 0:1). Im Mitteldrittel hatten die Bulls das Heft aus der Hand gegeben, eine klare Ansage von Trainer Heiko Vogler brachte den ERC aber in die Spur zurück und auch wieder in Führung. Kurz vor Ende allerdings Regensburg mit dem Ausgleich, die Entscheidung fiel schließlich in der Overtime. Die Eisbären einen Schritt schneller unterwegs und Fache schob zum 5:6-Endstand ein. Trotz der Niederlage sahen die 845 Zuschauer ein intensives und spannendes Eishockeyspiel und dementsprechend wurde die Mannschaft nach Abpfiff auch noch gebührend von den Fans verabschiedet.
Der ERC Sonthofen im ersten Spielabschnitt die dominantere Mannschaft. Jörg Noack hatte schon nach vier Minuten die Führung auf dem Schläger, doch die Fans sollten noch einige Minuten auf das erlösende Tor warten müssen. Dann Foulspiel in der 10. Minute auf dem Weg zum Tor und Maximilian Hadraschek trat beim folgerichtigen Penalty an. 1:0 für die Bulls, nachdem der Puck ins Tor gerollt war. Gleich im Gegenzug jedoch eine verträumte Aktion der Hausherren, die Nikola Gajovsky zum 1:1-Ausgleich für die Gäste nutzte - Die Strafe dafür, dass der ERC den Regensburger allein auf Patrick Glatzel zufahren hatten lassen. In der 13. Minute brachte Daniel Rau Martin Guth ins Spiel und dieser netzte schließlich über die Schulter des Gästegoalies zum 2:1 ein. Die Führung für Sonthofen wiederhergestellt.
Das zweite Drittel war nichts für schwache Nerven. Wolsch 20 Sekunden nach Wiederbeginn mit dem 2:2-Ausgleich für die Gäste und dann der Doppelschlag zum 2:3 und 2:4 in der 26. Minute. Flache hatte zunächst für die Regensburger getroffen, anschließend Mangold. ERC-Trainer Heiko Vogler nahm sofort eine Auszeit. Die Bulls hörten auf die energiegeladenen Worte ihres Trainers. In der 33. Minute war es Robert Wittmann, der zunächst den Anschlusstreffer besorgt hatte, ehe Maximilian Hadraschek nach einem schnellen Schuss in Überzahl draufhielt - Der vielumjubelte Ausgleich zum 4:4. Doch das Tor des Monats sollte Ralf Rinke nachlegen: Regensburg mit einem Wechsel beschäftigt, Rinke holte sich den Puck an der rechten Bandenseite, fuhr direkt auf den Torhüter der Regensburger zu, machte einen Trick und sorgte so für die 5:4-Führung für den ERC Sonthofen.
Das letzte Drittel brachte weitere Chancen für die Oberallgäuer. Hadraschek mit doppeltem Abschluss und auch Marc Sill mit einer guten Gelegenheit, doch der Regensburger Wolsch in der 53. Minute mit dem Ausgleich zum 5:5. Danach zuerst Sonthofen wieder dran, doch die Eisbären wurden stärker. Bei einem Schlagschuss wurde ein Regensburger Spieler verletzt und musste mit einem Unterkieferbruch vom Eis gebracht werden. 5:5 nach sechzig gespielten Minuten, es ging in die Verlängerung. Dort zunächst Gelegenheiten für Sonthofen, ehe Regensburg über Flache das 5:6 erzielte. Nach Studium des Videomaterials stand fest: Es war ein regulärer Treffer und kein Abseits.
Niederlage am Freitag in Deggendorf
Am Freitag hatten die Bulls trotz großen Kampfes eine 3:5-Niederlage beim starken Deggendorfer SC einstecken müssen. Nach einem torlosen ersten Drittel, hatte es im Mittelabschnitt Gegentore gehagelt. Zwei Mal Leinweber (26.; 38.) und einmal Gibbons (34.) hatten getroffen, doch dann kamen die Oberallgäuer zurück. Messing und Stanley mit einem Doppelschlag zunächst zum 3:2-Anschluss, doch Stern erhöhte für die Hausherren sofort wieder auf 4:2, ehe Leinweber drei Minuten vor Schluss auf 5:2 erhöhte. Der Treffer zum 5:3-Endstand aus Sicht von Deggendorf machte der Sonthofer Maximilian Hadraschek. Gut präsentiert, aber keine Punkte. 1.357 Zuschauer hatten die Auswärtsniederlage der Bulls in Niederbayern verfolgt, darunter auch ein ganzer Bus verkleideter Fans der Black-Yellow-Eagles, die ihre traditionelle Faschingsfahrt durchgeführt hatten.
Fazit von Trainer Heiko Vogler: „Elf Gegentore an einem Wochenende, sowas hatten wir hier beim ERC Sonthofen noch nicht. Im Training am Dienstag werden wir uns voll auf die Defensivarbeit konzentrieren.“
Am Freitag müssen die Bulls zu den Selber Wölfen reisen, am Sonntag kommt es um 18 Uhr zum nächsten Heimspiel gegen die Blue Devils Weiden.


Löwen Waldkraiburg
EHC FEIERT 6-PUNKTE-WOCHENENDE
(OLS)  Die maximale Beute erlegten die Löwen vom EHC Waldkraiburg am vergangenen Wochenende. Nach dem 4:2-Heimsieg gegen Dorfen am Freitag legte das Team von Rainer Zerwesz am Sonntag in Passau nach und gewann auch bei den Black Hawks mit 4:2. Rechnerisch könnte der EHC damit in der Verzahnungsgruppe B an den letzten beiden Spieltagen noch Platz 1 holen, Platz 2 und Heimrecht in einem möglichen Playoff-Viertelfinale hat  man sogar selbst in der Hand!
Die Verzahnungsrunde der Ober- mit den Bayernligisten hat es in dieser Saison wirklich in sich: In Gruppe A hat der EV Füssen zwar noch Restchancen an den letzten beiden Spieltagen am kommenden Wochenende, aktuell kämpfen Geretsried (4.Platz), Peißenberg (3.), Lindau (2.) und Höchstadt (1.) noch um die Endplatzierung, wobei den Alligators von der Aisch Rang 1 kaum mehr zu nehmen sein dürfte. In Waldkraiburgs Gruppe B hat Memmingen nach einem 3:2-Sieg am Sonntag gegen Landsberg den Riverkings Platz 1 abgeknöpft und 18 Punkte auf dem Konto. Dahinter liegen Landsberg (16 Zähler), die Löwen (14), Erding (12), Passau (9) und Dorfen. Aus Waldkraiburer Sicht ist jetzt wieder Rang 2 greifbar, denn an den letzten beiden Spieltagen trifft der EHC am Freitag in der Raiffeisen Arena auf Landsberg, am Sonntag geht es nach Memmingen. „Wir haben uns mit dem 6-Punkte-Wochenende eine gute Ausgangsposition erarbeitet und etwas Selbstvertrauen tanken können“ erklärte EHC-Coach Rainer Zerwesz am Tag nach dem Sieg in Passau. „Ob wir Platz 2 noch packen, haben wir jetzt selbst in der Hand“ so der Löwen-Coach weiter, der personell am vorletzten Wochenende der Verzahnungsrunde personell wieder einiges zu verdauen hatte.
War man nämlich schon am Freitag gegen Dorfen personell dezimiert angetreten, wurde es am Sonntag in Passau noch schlimmer und neben Brent Norris, Max Kaltenhauser, Michail Sokolov und Daniel Schmidt, fehlte beim Duell mit den Black Hawks auch Youngster Patrick Zimmermann. Trotzdem fanden die Löwen aber gut ins Spiel und gingen nach knapp neun Minuten durch Daniel Hämmerle in Führung (08:56). Der 35-Jährige Stürmer ist aktuell eine der verlässlichsten Akteure des EHC und traf bereits am Freitag gegen Dorfen und erzielte vor zwei Wochen auch schon beim Erfolg in Landsberg zwei wichtige Tore. Tomas Vrba legte bei vier gegen vier dann bereits nach und machte als verlässliche Vertretung von Brent Norris das 2:0 für die Industriestädter (12:18).
Die Gastgeber aus der Dreiflüssestadt zeigten sich aber unbeeindruckt und wurden stärker. Folgerichtig überwand der tschechische Verteidiger Roman Nemecek EHC-Schlussmann Korbinian Sertl und erzielte den Anschlusstreffer nach einer guten halben Stunde (31:48). Durch Strafzeiten machten sich die Löwen im zweiten Abschnitt das Leben selbst schwer und als Svatopluk Merka kurz nach Beginn des Schlussabschnitts den Ausgleich erzielte (42:35) erhöhte sich bei den mitgereisten Löwenfans der Puls. Gesundheitsgefährdend wurde das aber nicht, denn nur elf Sekunden nach dem Ausgleich schlug Tomas Rousek wieder für die Industriestädter zu. Mit seinem sechsten Tor im achten Spiel der Verzahnung stellte der Tscheche auf 3:2 (42:46). Drei folgende Powerplays konnte Passau dann nicht nutzen und selbst, als Ivan Horak zwei Minuten vor dem Ende seine Auszeit nahm und seine Spieler nochmals einschwor, klappte es nicht im dem erwünschten Ausgleich. Im Gegenteil: Wie schon am Freitag gegen Dorfen konnten sich die Löwen befreien und Lukas Wagner sorgte für den Schlusspunkt zum 4:2-Endstand (59:23).
Am kommenden Wochenende steht für die Löwen nun der Showdown in der Gruppe B der Verzahnung an und besonders im Heimspiel am Freitag gegen Landsberg hofft man im Lager des EHC auf die passende Kulisse mit viel Unterstützung von den Rängen!


Wohnbau Moskitos Essen
MOSKITOS UNTERLIEGEN DEM TABELLENFÜHRER TILBURG
(OLN)  Der Sechste gegen den Ersten oder 64 gegen 94 Punkte. Klingt deutlich, sieht deutlich aus und ist im Grunde auch deutlich.  Wenn da nicht die vergangenen Duelle Essen-Tilburg gewesen wären, alle (!) 3 Spiele in dieser Saison gingen für Tilburg gegen die Moskitos verloren.  Das Wort „Angstgegner“ klingt da zu martialisch, aber „unangenehmer Gegner“ für die Holländer trifft es sicher. Tilburg am letzten Spieltag mit Sieg gegen die Indians und Essen mit diesem irren Spiel in Duisburg, was ganz bestimmt enorm Kraft gekostet hat, aber auch für die Moral und den Teamgeist einen enormen Schub gab. Beste Voraussetzungen also für das nächste große Spiel.
Der Start im ersten Drittel spektakulär und völlig offenes Visier und ohne Geplänkel, Chancen auf beiden Seiten. Staudt im Essener und Leeuwesteijn im Trappers Tor sofort hellwach.  Grünholz, Moskito Essen, musste nach rund 5 Minuten wegen Haken einsitzen, aber konzentriertes Defensivverhalten der Essener verhinderte Schlimmeres. Völlig unvermittelt das 0:1 für Tilburg, 2 Minuten nachdem die Strafe abgelaufen war, Loginov netzte unhaltbar ein [8:33]. Die Chance zum Ausgleich wenig später, die Groß Chance von De Coste aus der Luft genommen, aber Leeuwesteijn auf dem Posten.  Es ging weiter hin und her, sehr gutes Oberliganiveau zu Hälfte des ersten Drittels und 8:41 vor Drittelende durfte Tilburgs Vogelaar 2 Minuten zum Abkühlen in die Box. Noch keine annehmbare Überzahlbox der Mücken und somit verschenkt.  Im Gegenteil, ein Bock in der Defensive ermöglichte Tilburg direkt nach Ablauf der Strafzeit durch Kevin Bruijsten den 2. Treffer [13:29]. Wieder De Coste kurz danach mit der nächsten Möglichkeit, aber auch erneut ohne Erfolg und Lautenschlager kurz vor Abpfiff mit dem gleichen Problem:  Das kleine Schwarze wollte nicht ins Benetzte. Es blieb beim 0:2 aus Essener Sicht in Drittel 1, ein Unentschieden wäre mehr als gerecht gewesen. Tilburg abgeklärt, Essen unglücklich im Abschluss.
Ins 2. Drittel hinein und keine Minute rum, da nahmen erst Topfstedt aus Essen und kurz danach Bowles aus Tilburg ihre Strafen.  Bei 4 gegen 4 der Anschluss nach einem unwiderstehlichen Alleingang von Andrej Bireš [21:44], kaum zu Ende gejubelt, da war es wieder Trapper Kevin Bruijsten, der humorlos einschlenzte [22:04] und somit blieb es beim 2 Tore Rückstand für das Heimteam. Dann wurde es unruhig, Stockschlag der Tilburger ungeahndet, unmittelbar danach aber 2 Minuten gegen Essen ohne zu zögern gepfiffen, Gauch für 2 Minuten raus [26:19]. Montgomery 2 Minuten Beinstellen plus 10 Minuten unsportliches Verhalten folgte kurz darauf, die Ereignisse überschlugen sich beinah und als van den Heuvel wegen Beinstellen in der gleichen Minute raus musste gab es Platz.  Den nutzte eiskalt Thielsch von der Blauen [28:58]. Haken angezeigt, wieder gegen Essen, Lautenschlager ging raus [29:09].  Es wurde hitziger. Starke Unterzahl und keine echte Chance für Tilburg, Basti Staudt wuchs über sich hinaus, der Goalie ein ums andere Mal eine echte Krake. Merke Tilburg: Wenn ihr jubelt ist nicht immer Tor! Staudt „The Octopus“ mit tadelloser Leistung bisher. 4 Minuten vor Drittelende wurde es wieder Blau-Gelb in der Sünderbox, 2 Minuten Tilburg und De Bondt war der Bösewicht. Anstatt den Ausgleich jedoch das bittere 2:4, ein Alleingang von Van Oorschot, leider stark gemacht.  Essen in den letzten 2 Minuten des Mitteldrittels etwas von der Rolle, folgerichtig das 2:5, völlig alleine gelassen, lupfte wieder der bärenstarke Kevin Bruijsten über Staudt ein [38:56]. Montgomery aus Tilburg tickte dann noch 1 Sekunde vor Drittelende aus, Bandencheck und Strafe folgte sofort, 2 Minuten plus 2 Minuten unnötige Härte, Julian Lautenschlager begleitete ihn, auch 2 Minuten unnötige Härte für Essen.  Ein wildes Drittel nahm sein Ende.
Das letzte Drittel begann mit Essener Überzahl. Pelletier durch Leeuwestejn Schoner, das 3:5 nach gespielten 38 Sekunden und 15 Sekunden drauf musste Tilburgs De Hondt 2 Minuten nach Haken pausieren.  Essen da zu unsortiert, Tilburg ließ sich nicht nochmal bezwingen. Ein Bandencheck läutete Tilburgs nächste Strafe ein, Van Elten benahm sich daneben [45:30], Granz - auch nach Bandencheck - folgte seinem Gegenüber [46:49].  Man hatte das Gefühl, es fehlt nicht mehr viel und Schiedsrichter Fauerbach gibt die Spielführung aus seinen zittrigen Händen. Fiedler aus Essen - Spielen mit 6 Feldspielern ist verboten, aber waren es wirklich 6? – saß dann ab und das rächte Tilburgs Montgomery mit dem 3:6 [49:58], danach Bireš für Essen in die Kühlbox, unkorrekter Körperangriff, sah Schiedsrichter Fauerbach ganz alleine [50:15]. Nix passiert, dafür der nächste Holländer - Bastings - mit 2 Minuten für Beinstellen und 10 Minuten unsportliches Verhalten ab auf die Bank [53:31].  Ohne Resultats Verbesserung für die Moskitos.  Die nächste Strafe gegen Tilburg, De Hondt, wegen Stockschlag und endlich nutzten das die Essener zum 4:6 durch De Coste [57:19], er schlenzte knallhart ein , dann kam Bireš, 10 Sekunden später und unnachahmlich in den Winkel zum 5:6 [57:29]. Vogelaar aus Tilburg mit der Strafe und man spürte förmlich, das den Holländern „dat Hemd flatterte“,  welch eine Moral der Heimmannschaft, erneut ein irres Spiel, das zweite nach dem Ding am Freitag in Duisburg.  Ein Empty Net Goal besiegelte dann endgültig die Heimniederlage, Mitch Bruijsten der Torschütze [59:38]. Das Publikum nach dem Abpfiff mit Standing Ovation für Essen, absolut verdient. Gefightet bis zur letzten Sekunde, Tilburg war aber an dem Abend einfach effektiver.
Frank Gentges  nach dem Spiel:  "Gratulation an Tilburg zum Gewinn der deutschen Oberliga Nord Meisterschaft 7-8 Spieltage von Ende der Runde. Wir haben Tilburg heute wieder an ihr höchstes Level gezwungen und wenn das der Fall ist müssen wir wieder hervorragend gespielt haben. Es war heute auch noch mehr drin, aber eine Hand voll Nachlässigkeiten wo 2 Spielern die den Team-Spirit deutlich haben vermissen lassen und einer vollkommen desastrōsen Schiedsrichter Leistung haben dies verhindert. Man kann problemlos auf die Schnelle vom Video 50 krasse Fehlentscheidungen zusammenschneiden. Ich habe diesen Schiedsrichter noch nie gesehen und noch nie von ihm gehört. Recherchen nach dem Spiel haben ergeben, dass er bis letzte Saison noch in einer Hobby-Liga gespielt hat und erst seit kurzem Schiedsrichter ist. Warum ein Oberliga Spitzenspiel für so jemanden hinhalten muss ist absolut unverständlich, passt somit leider aber zu vielen anderen Dingen in dieser Liga."
Nachsatz:  Das Spiel war zwar hitzig, aber was einigen Tilburger Spieler eingefallen ist, das Publikum zu provozieren wissen unsere Blau-Gelben Freunde ganz alleine.  Respekt für das Essener Publikum, was souverän darüber hinwegsah und nicht übermäßig böse reagierte.


Crocodiles Hamburg
Souveräner Derbysieg der Crocodiles
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben am Sonntagnachmittag das Derby beim EHC Timmendorfer Strand 06 mit 8:2 (3:0/2:0/3:2) gewonnen. Trotz der Ausfälle von Richard Henze (Verletzung am Fuß), Ludwig Synowiec, Leo Prüßner (beide krank) und Semjon Bär und dem dadurch auf 12+2 Spieler geschrumpften Kaders stellten die Crocodiles die Weichen früh auf Sieg. Vor 495 Zuschauern schossen Josh Mitchell (7.), Brad McGowan (13.) und Christos Stambolidis (17.) die Gäste im ersten Drittel mit 3:0 in Führung. Im zweiten Spielabschnitt legten Josh Mitchell (30., Powerplay), Fabian Calovi (31., Powerplay) und Anton Zimmer (46.) nach. Die 6:0-Führung erlaubte es den Crocodiles, einen Gang zurückzuschalten, was binnen zwei Minuten zum 6:2 führte (50., 52.). Die Gäste fingen sich wieder und stellten durch Tore von Anton Zimmer (55.) und Daniel Reichert (56.) den alten Abstand wieder her.
„Wir waren heute über die vollen 60 Minuten die klar bessere Mannschaft, daher geht der Sieg auch in der Höhe so in Ordnung. Es hätte sogar noch höher ausfallen können. Auf die Gegentore hätte ich gern verzichtet, aber da war zum Schluss wohl auch die Luft ein bisschen raus und dann schleichen sich eben Fehler ein. Der Sieg war wichtig für uns nach den Niederlagen. Nach den ersten Toren konnten wir frei aufspielen“, so Torhüter Kai Kristian, der mit zwei Vorlagen glänzen konnte.


Hannover Scorpions
Scorpions siegen 3:2 in Leipzig - Meisterrunde immer dramatischer
(OLN)  Mit einem 3:2 Auswärtssieg nach Verlängerung kehrten die Scorpions am Sonntagabend aus Leipzig zurück und verteidigten nicht nur den dritten Tabellenplatz, sondern rücken auch bis auf zwei Punkte an die Saale Bulls Halle heran.
Durch das Erreichen der besten sieben Teams in der Vorrunde, sind die Scorpions schon lange für die am 9. März beginnenden Playoffs gegen den Süden qualifiziert. Jetzt geht es aber darum, einen der ersten vier Plätze in der Meisterrunde zu erkämpfen, um mit dem Heimrecht in die erste Playoff Runde starten zu können.
„Unter diesem Gesichtspunkt, „ so Scorpions Coach Dieter Reiss, „waren diese Punkte in Leipzig natürlich sehr wichtig.“
In einer ausgeglichenen Partie, in der die Scorpions durch eine starke Defensivleistung die Basis für ihren Erfolg legten, war es schließlich Patrick Schmid, der in der Verlängerung den Siegtreffer erzielte.
Exakt 16 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit gelang den Scorpions ein Empty-Net Goal (Treffer ins leere Tor, da der Torwart gegen einen weiteren Feldspieler getauscht wurde). Leider zählte dieser Treffer nicht, da ein Scorpion im Abseits stand.
Am Sonntag um 18:30 empfangen die Scorpions in der hus de groot EISARENA die Moskitos aus Essen. Bereits am Freitag um 20:00 Uhr steht das letzte Derby gegen die Indians am Pferdeturm auf dem Spielplan.    


Herner EV
TecArt BlackDragons - Herner EV 4 : 5 (1:1,2:2,1:1;0:1) nach Overtime
(OLN)  Mit 5:4 konnte der Herner EV am frühen Sonntagabend sein Spiel in der Overtime bei den TecArt Black Dragons in Erfurt zwar gewinnen, aber das Ergebnis rückte am Ende etwas in den Hintergrund. Nach zwei relativ ausgeglichenen Dritteln mit wechselnden Führungen und ohnehin schon einigen Strafzeiten gab es dann in der 49. Minute noch so einige Strafen oben darauf. Auslöser war ein Bandencheck des Erfurters Paul Klein gegen HEV Verteidiger Michel Ackers und im Gefolge weitere Aktionen, die Hauptschiedsrichter Patrick Altmann dazu veranlasste am Ende gleich 167 Strafminuten auszusprechen. Davon gingen dann gleich 118 Minuten auf das Konto der Gysenberger. Wenn man bedenkt dass der HEV im bisherigen Saisonverlauf im Schnitt auf 12,5 Minuten kam, so ruft diese Strafzeitenorgie zumindest Verwunderung hervor. Fazit: Marcus Marsall, Michel Ackers und Sebastian Eickmann bekamen im Spielverlauf eine zehnminütige Disziplinarstrafe, Maik Klingsporn in der 49. Minute eine Matchstrafe wegen Check gegen Kopf und Nacken gegen den Verursacher der ganzen Aktion, im Gefolge der Tumulte gab es für Christian Nieberle eine Spieldauerdisziplinarstrafe und HEV Coach Uli Egen musste in der besagten Spielminute ebenfalls mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe die Bank vorzeitig verlassen. Er war vorher schon wegen seines „lautstarken Fehlverhaltens“ vom Hauptschiedsrichter verwarnt worden, so der entsprechende Zusatzbericht. Auf eine weitere Kommentierung, auch bezogen auf die Schiedsrichterleistungen, wird an dieser Stelle verzichtet.
Eishockey wurde dennoch gespielt. Die Gastgeber hatten den etwas besseren Start, waren auch schnell in Überzahl, den ersten Treffer konnte aber Danny Albrecht in der 11. Minute erzielen. Den zweiten Abschnitt eröffneten die Black Dragons mit dem 2:1 den Torreigen und es war weiterhin ein offener Schlagabtausch. Stephan Kreuzmann egalisierte in der 25. Minute, dann waren wieder die Gastgeber mit dem 3:2 an der Reihe, bevor Danny Albrecht in der 28. Minute erneut den Ausgleich und zwar zum 3:3 erzielen konnte. Im Schlussabschnitt machte der Herner EV dann mehr Druck, um dann aber schnell wieder in Unterzahl zu geraten. „Wir waren beim Spiel fünf gegen fünf besser, konnten auch erneut zwei Treffer in Überzahl erzielen, aber durch die vielen Strafzeiten kam der normale Rhythmus zu kurz“ meinte HEV Coach Uli Egen hinterher. Dieser Rhythmus ging dann ab der 49. Minute völlig verloren. Trotzdem konnten die Gysenberger in der 50. Minute durch einen wunderschönen Unterzahltreffer von Vladimir Vaskowskiy mit 4:3 in Führung gehen. Die hatte aber nur genau zwei Minuten Bestand. Dann konnten die Gastgeber zum 4:4 ausgleichen. So musste die Entscheidung in der Overtime fallen und da holte sich der HEV durch einen Treffer von Aaron McLeod nach 72 Sekunden den Zusatzpunkt. Dass ein Zähler abgegeben wurde, ist zu verschmerzen. Man hätte sich aus Herner Sicht allerdings eine souveränere Spielführung gewünscht, denn wenn schon nach 67 Sekunden der erste Spieler wegen eines einzigen (zugegeben nicht ganz druckreifen) Wortes für zehn Minuten auf die Strafbank muss, dann wirft das sicherlich zumindest Fragezeichen auf.
In der kommenden Woche muss der Herner EV bereits am (Ascher-)Mittwoch um 19:30 Uhr in Berlin am Glockenturm bei den Preussen antreten. Am Freitag folgt dann um 20 Uhr das Heimspiel am Gysenberg gegen den EHC Timmendorfer Strand, bevor am kommenden Sonntag zum letzten Mal in dieser Saison die Fahrt nach Rostock auf dem programm steht.


Höchstadt Alligators
Alligators behalten den Spitzenplatz
(BYL)  Zwei wohlbekannte Gegner warteten an diesem Wochenende auf den Höchstadter Eishockeyclub: Der TEV Miesbach, Angstgegner der vergangenen Saison, und der EV Füssen, der die Alligators in der aktuellen Saison bereits zweimal besiegen konnte.
Doch die Mannschaft um Trainer Daniel Jun meisterte diese Spiele souverän, siegte beim TEV Miesbach mit 2:6 und auch gegen den EV Füssen konnten die Alligators mit 5:2 als Sieger vom heimischen Eis gehen. "Ich bin jetzt bereits im dritten Spiel sehr zufrieden mit unserer Leistung! Die Mannschaft hat sich wieder gefangen", erklärte Jun am Sonntag Abend in der Pressekonferenz und erwähnte erneut die Laufleistung und erfolgreiche Defensivarbeit seiner Mannschaft. Im besonderen erwähnte er dabei Torwart Carsten Metz und Tomas Urban, der nach kurzer Verletzungspause die Fans als Stürmer auf der ganzen Linie überzeugte.
Für den Höchstadter EC ist mit diesem Wochenende die Teilnahme an den Playoffs gesichert, doch natürlich werden die Alligators versuchen die Verzahnungsrunde mit einem erneuten 6-Punkte-Wochenende gegen den EV Lindau und den ESC Geretsried als Gruppenerster zu beenden. Auch der TSV Peißenberg und der EV Lindau sind theoretisch noch dazu in der Lage dieses Ziel durch zwei Siege zu erreichen, dafür müsste der HEC am kommenden Wochenende jedoch mindestens einmal verlieren. Bitter sieht es dagegen beim TEV Miesbach aus, denn dieser steht nach einer erfolglosen Saison in der Oberliga nun als erster Absteiger in die Bayernliga fest. 


Passau Black Hawks
Glücklose Black Hawks unterliegen Waldkraiburg - Playoff Endspiel am Freitag in Erding
(BYL)  Die Passau Black Hawks haben ihr Heimspiel am Sonntag in der Passauer EisArena vor 1.009 Zuschauer gegen Waldkraiburg mit 2:4 verloren. Die Black Hawks musste ohne den an Grippe erkrankten Top Scorer Petr Sulcik antreten. Dafür meldeten sich Roman Nemecek und Svatopluk Merka vor dem Spiel Gesund zurück. Bis zum Schluss erlebten die Zuschauer eine spannende Partie. Das es am Ende nicht gereicht hat, lag zum einen am starken Waldkraiburger Torhüter Korbinian Sertl, zum anderen an den einen oder anderen individuellen Fehler im Passauer Spiel.
Dass der Sieg der Oberliga Mannschaft aus Waldkraiburg am Ende glücklich war, interessiert nach dem Spiel keinen mehr. „Ob es ein glücklicher Sieg war? Es war ein Sieg und das ist für uns wichtig.“ so das Fazit von Waldkraiburgs Trainer Rainer Zerwesz. Die Löwen hatten nach dem ersten Drittel bereits im 0:2 geführt – kassierten aber im letzten Drittel den Ausgleich zum 2:2. Die Passauer Freude währte allerdings nicht lange. Gerade einmal elf Sekunden nach dem Ausgleich die erneute Führung für Waldkraiburg. In der Schlussminute kassierten die anrennenden Habichte den K.O. Treffer zum 2:4 Endstand.
So steht den Passau Black Hawks am kommenden Freitag ein Endspiel um die Playoff Plätze bevor. Konkurrent Erding konnte durch einen Sieg in Dorfen den vierten Platz festigen und liegt drei Punkte vor den Black Hawks. Ein Auswärtserfolg in Erding, würden den Black Hawks am letzten Spieltag alle Möglichkeiten offen halten. „Wir fahren nach Erding um das Spiel zu gewinnen.“ so die klare Aussage von Trainer Ivan Horak. An Unterstützung wird es den Black Hawks in Erding nicht mangeln. Der 1. Eishockey Fan Club hat für das schwere Auswärtsspiel wieder eine Busfahrt organisiert. Anmeldungen sind bei Vorstand Sebastian Höhn unter 0175/9918152 möglich.
Tickets für das Heimspiel am Sonntag gegen Dorfen sind bereits im Vorverkauf erhältlich. –czo


Peißenberg Eishackler
Ein Punkt in Lindau geholt – Für die Playoffs qualifiziert
(BYL)  Was für ein Kampf in Lindau. Die Eishackler kämpfen um jeden Zentimeter und um jede Scheibe.Hut ab vor dieser Mannschaft die ohne Markus Andrä (Schulterverletzug), ohne Max Barth (verletzte sich beim Aufwärmen) und nach ca.Mitte des Spiels auch ohne Manuel Singer (verletzt) auskommen musste. Zwei Spiele vor Ende der Verzahnungsrunde sind die Eishackler für die Playoffs qualifiziert.
Nach dem gewonnenen Punkt am Sonntagabend können also nicht nur die „Eishackler“ für die Viertelfinal-Playoffs vorbereiten sondern auch die Peißenberger Zuschauer dürfen sich am kommenden Wochenende bei den Spielen gegen Miesbach und vor allem beim Heimspiel gegen Füssen am Sonntag Abend darauf einstimmen.
Es war für alle Zuschauer ein schöner Eishockey-Abend in Lindau. Köperbetontes, laufstarkes Eishockey sah man auf beiden Seiten. Nur mit dem Tore schießen hatten beide Mannschaften ihre Probleme, weil beide Keeper einen sehr guten Tag erwischten und ihren Job sehr gut machten.
In keinem Drittel konnte man erkennen, dass eine Mannschaft tonangebend war, im 1. Drittel (19. Minute) konnte Stögbauer eine brenzlige Situation klären, als die Scheibe sich auf den Weg ins leere Tor machen wollte.
Tormöglichkeiten gab es auch im zweiten Abschnitt eigentlich nur wenn Strafzeiten ausgesprochen wurden. Was ganz klar hervorzuheben ist, war das Unterzahl-Spiel der TSV-Mannschaft im letzten Abschnitt. Fast Fünf Minuten spielte man dezimiert und konnte auch mit nur drei Mann auf dem Eis, sämtliche Angriffe der „Islanders“ vereiteln. Kurz vor Ende der Partie gab es auch für die „Eishackler“ einmal mehr gute Situationen, aber es wollte einfach nicht gelingen den Siegtreffer zu erzielen.
In der Overtime hatte dann Lindau das Glück auf ihrer Seite. Nach einem abgefälschten Schuss von Brunnhuber, musste sich auch der starke Michael Resch geschlagen geben und konnte nichts mehr machen.
Am nächsten Wochenende geht es zum TEV Miesbach und am Sonntag erwartet man Füssen im letzten Zwischenrundenspiel, in beiden Spielen wird man auch noch einmal alles versuchen um sich gut für das Viertelfinale zu platzieren.


Amberg Wild Lions
Auch sechs Auswärtstore reichen nicht
(BLL)  Der ERSC Amberg zeigt in Haßfurt ein gutes Spiel, liegt im Schlussdrittel mit zwei Toren im Vorsprung. Dann nutzen die Gastgeber eine Spieldauerstrafe gegen die Löwen um die Partie zu drehen und machen 14 Sekunden vor dem Ende mit einem Schuss ins verwaiste ERSC-Tor den Sack zu. Die Amberger treiben jetzt das Feld der Bayernliga-Qualifikation in der Tabelle vor sich her.
Mit 8:6 für die Hawks verlief die Partie torreich und aus Amberger Sicht – wieder einmal – äußerst unglücklich. Gesprächsstoff gab es hinterher ausreichend. Zum einen die Spieldauerstrafe für ERSC-Verteidiger Benjamin Frank, die zu den vorentscheidenden Treffern der Gastgeber führte. Wegen eines Kniechecks an sich berechtigt, allerdings in einer Szene, die grundsätzlich – in diesem Fall aus Amberger Sicht – und immer konträr beurteilt werden kann. 
Keinerlei Zweifel gab es dagegen an der Matchstrafe für den Haßfurter Max Hildenbrand für dessen üble Tätlichkeit an Löwenstürmer Andreas Hampl. Der wurde von seinem Gegenspieler „mit dem Schläger bewusst gegen den seitlichen Halsbereich geschlagen“, wie es wörtlich im offiziellen Zusatzbericht der Schiedsrichter lautet. Leider war auch für Hampl die Partie ab diesem Zeitpunkt beendet.
Ein unrühmlicher negativer Höhepunkt für eine Partie, in der beide Teams sehr offensiv agierten und den Zuschauern viel Abwechslung boten – und zwar vom Anfangs-Bully weg, denn bereits nach 13 Sekunden hatte Michael Breyer die Gastgeber in Führung gebracht. Frank gelang der Ausgleich in einem – in letzter Zeit eher seltenen – gelungenen ERSC-Powerplay. Das beste Beispiel für den offenen Schlagabtausch lieferte die Schlussphase des Drittels. Dem 2:1 der Hawks durch Hildenbrand ließen die Löwen im Abstand von 90 und 47 Sekunden ihre Treffer durch Hampl und Dan Heilman zur Amberger 3:2-Führung folgen.
Ebenso abwechslungsreich begann auch der Mittelabschnitt, zunächst mit Möglichkeiten für Bernhard Keil und Felix Köbele zum Ausbau des Löwenvorsprungs, ehe Michal Babkovic – dem überragenden Akteur auf dem Eis – das 3:3 gelang. Wiederum dauerte es keine Minute, ehe Köbele mit einem Schuss in den Torwinkel auf 3:4 stellte. Beide Torjäger – Babkovic und Köbele – trafen in den Schlusssekunden des Drittels noch jeweils für ihre Farben zum 4:5, dazwischen lag die Tätlichkeit an Hampl. Amberg konnte aus der Matchstrafe der Gastgeber kein Kapital schlagen, da gleichzeitig selbst zwei Löwenspieler auf die Strafbank mussten.
Auch den Schlussabschnitt begann der ERSC deshalb in Unterzahl, aber mit einem Mann weniger auf dem Eis baute Simon Bogner die Amberger Führung auf 4:6 aus. Dann folgte der Ausschluss von Frank und Haßfurt nutzte die Gelegenheit der Überzahl um binnen 103 Sekunden die Partie zu drehen. In der verbleibenden Zeit setzten die Löwen den Gegner enorm unter Druck, standen mehrfach kurz vor dem Ausgleich. Dann nahm ERSC-Coach Dirk Salinger seinen Torhüter Lukas Stolz – der an den Gegentoren schuldlos blieb – zu Gunsten eines Feldspielers vom Eis und der Haßfurter Topscorer Jakub Sramek – diesmal im Schatten seines Sturmpartners Babkovic – traf ins leere Löwen-Tor.


Forst Nature Boyz
Aibdogs waren abgezockter - Nature Boyz unterliegen zu Hause
(BLL)  Am Sonntag Abend trafen die tabellenführenden EHC Bad Aibling und der SC Forst im Peißenberger Eisstadion aufeinander. Die Gäste erwiesen sich jedoch als abgezockteres Team und entführten mit dem 5:8 (2:1, 1:4, 2:3)-Sieg drei wichtige Punkte im Kampf zum Ligenverbleib.
Die stets fair geführte Partie begannen beide Mannschaften recht offensiv, die entsprechenden Torchancen ergaben sich für beide Teams. Alles, was auf das Tor kam, wurde von beiden gut aufgelegten Torhütern weggeräumt. Kein Team konnte sich eine spielerische Überlegenheit erarbeiten bzw. erspielen. Die Forster Fans durften das erste mal in der 10. Spielminute bejubeln, als Stefan Neumeier auf Zuspiel von Bastian Grundner und Sasche Zenzs zur 1:0-Führung abschloss. Die Freude dauerte jedoch nur kurz, denn bereits in der 12. Spielminute der Ausgleich durch Thomas Neumaier. Beide Seiten ließen einige Chancen ungenutzt, ehe wieder die Forster Anhänger jubeln durften. In der 18. Spielminute gelang Daniel Ebentheuer die erneute Führung zum 2:1-Pausenstand. Er verwandelte auf Zuspiel von Manfred Guggemos und Bastian Grundner.
Im zweiten Spielabschnitt fielen die Gastgeber wieder in ein altes Verhaltensmuster zurück. In der Euphorie der Führung vernachlässigten sie die Abwehrarbeit, die Folge davon war, dass bereits in der 23. Spielminute der 2:2-Ausgleich durch Daniel Meyer erzielt wurde. Während des weiteren Offensivdranges "vergaßen" die Abwehrspieler den frei stehenden und sehr schnellen Tobias Flach, der von der Mittellinie losstartete und unhaltbar für den starken Andreas Scholz in der 27. Spielminute die erste Führung der Gäste zum 2:3 abschloss. Forst agierte weiterhin recht offensiv und vernachlässigte die Abwehrarbeit. So ergaben sich immer wieder Konterchancen durch die schnellen Stürmer der Aibdogs. Andreas Scholz hatte des öfteren die Gelegenheit, sein Können zu demonstrieren. Chancenlos war er in der 35. Spielminute, denn die Gäste erhöhten durch Josef Mayer auf 2:4. Kaum eine Minute später durften die Gastgeber wieder jubeln, denn in der 36. Spielminute verkürzte Manuel Weninger auf 3:4. Den letzten Treffer in diesem Spieldrittel war jedoch wieder den Gästen vorbehalten, denn in der 38. Minute erhöhten sie auf 3:5, Torschütze war Matthias Ahrens.
Die Spieler um Trainer Sepp Bachmeier gaben jedoch nicht auf und wollten eine Ergebnisbesserung erreichen. Zunächst jedoch in der 45. Spielminute ein weiterer Gegentreffer zum 3:6-Zwischenstand, die Gäste hatten einen Spieler weniger auf dem Eis. Die Heimmannschaft konnte jedoch 35 Sekunden später in Überzahl auf 4:6 verkürzen, wieder war Stefan Neumeier zur Stelle, auf Zuspiel von Manfred Guggemos. Die Nature Boyz versuchten immer wieder, das Ergebnis zu verbessern, sie gaben nicht auf und kämpften entsprechend. In der 51. Minute mußte Scholz wieder hinter sich greifen, denn Ludwig Obergschwendtner besorgte das 4:7. Andreas Krönauer war es vorbehalten, in der 57. Spielminute nochmals auf 5:7 zu verkürzen, er nutzte das Zuspiel von Ron Zinner. Die Versuche, noch ein Unentschieden zu erreichen, wurden nicht belohnt, obwohl Scholz für einen weiteren Feldspieler sein Tor verließ. Eine Sekunde vor Spielende schob Matthias Ahrens die Scheibe ins verwaiste Tor zum 5:8-Endstand.
Die Chance, einen oder mehrere Punkte zu ergattern, war gegeben. Bis auf das Mitteldrittel hielten die Gastgeber gut mit, Einsatz und Wille war zu erkennen. Am kommenden Wochenende stehen die Spiele gegen den TSV Farchant und das Rückspiel in Bad Aibling auf dem Terminplan. Die fehlenden Spieler werden wieder auflaufen können, am Sonntag ist auch die Sperre von Markus Schneider abgelaufen. Nun gilt es ,sich wieder auf die Tugenden der letzten erfolgreichen Spiele zu besinnen, um die entscheidenden Punkte zum Klassenerhalt zu sichern.


Black Bears Freising
Black Bears schlagen Tabellenführer Dingolfing - Erneut starke Team-Leistung zum 4:3-Sieg
(BLL)  Mit zwei Punkten wäre Coach Michael Klein an dem Wochenende gegen die beiden Ersten der Landesliga-Abstiegsrunde Ulm und Dingolfing zufrieden gewesen. Nun erreichte sein Team durch zwei kämpferisch starke Leistungen sechs Zähler. Am Sonntag wurde der bislang ungeschlagene Tabellenführer Dingolfing in eigener Halle mit 4:3 besiegt, endlich zeigte Rückkehrer Domenic Schnirch was er kann.
Bei Freising fehlten neben den Langzeitverletzten Marcus Mooseder, Sebastian Kröger und Sebastian Thiede auch Routinier Pavel Hanke, der sich am Freitag gleich in der ersten Spielszene am Finger verletzt hatte. Klein musste seine Reihen also erneut umbauen, daher dauerte es auch zehn Minuten, bis die Freisinger ins Spiel fanden. In der Anfangsphase drückten die Dingolfinger, die mit 41 Toren doppelt so viele wie Freising geschossen hatte, enorm in Richtung des Kastens von Torwart Manuel Hanisch. Der war aber erneut ein sehr sicherer Rückhalt für seine Mannschaft und fischte alles, was irgendwie erreichbar war, ab. Irgendwann war aber der Druck zu stark und die „Isar Rats“ konnten zwei Mal zuschlagen. Nun kamen die Black Bears besser ins Match und gestalteten es deutlich ausgeglichener. Der verdiente Lohn war der 1:2-Anschlusstreffer durch Jonas Maierthaler, der von Schnirch ganz exakt angespielt wurde.
Im zweiten Drittel war es ein offener Schlagabtausch, die Black Bears nahmen dabei immer mehr das Heft in die Hand und erarbeiteten sich nun zahlreiche tolle Torchancen. In diese Drangperiode der Freisinger hinein erhöhten die Gastgeber durch einen mustergültigen Konter noch auf 3:1, doch dann hämmerte Martin Oertel die Scheibe unhaltbar ins obere Dreieck zum 2:3. In der Kabine beschwor Coach Klein seine Männer, dass man sehr nah dran sei an einer großen Überraschung und nur konsequent weiter kämpfen müsse. Dies taten seine Jungs dann auch und zeigten ein ganz starkes Eishockey. In der 47. Minute bediente Manuel Kühnl Schnirch mustergültig und der ließ der Dingolfinger Torfrau Nadja Gruber, die er noch aus gemeinsamen Erdinger Jugend-Tagen kennt, keine Chance. Drei Minuten später zeigte Schnirch, der zu Beginn der Saison nach Dorfen gewechselt und vor wenigen Wochen nach Freising zurückgekommen war, wozu er im Stande ist. Nach einer herrlichen Kombination über Kühnl und Maierthaler netzte er ein zweites Mal souverän zum 4:3-Siegtreffer ein. Dingolfing wehrte sich nicht gegen die Niederlage und Freising überzeugte kämpferisch mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Die zehn mitgereisten Black-Bears-Fans feierten ihr Team entsprechend lautstark.
Am kommenden Sonntag (18. Februar, Spielbeginn 18 Uhr) beginnt die Rückrunde der Abstiegsrunde, Gegner ist dann erneut Dingolfing.


EV Aich
EV AICH FEIERT MIT SIEG IN OTTOBRUNN VORZEITIG MEISTERSCHAFT
(BBZL)  Zwei Spiele vor dem Ende der Gruppenphase feiert der EV Aich mit einem ungefährdeten 6:2 Sieg in der Ottobrunner Freiluftarena vorzeitig die Meisterschaft in der Bezirksliga Gruppe 2. Somit steht die Truppe von Coach Georg Herrmann in den Playoffs, in denen es um die Bayerische Meisterschaft und den Aufstieg in die Landesliga geht. Der Gegner steht noch nicht fest, es wird entweder die Bayreuther 1b oder Waldkirchen.
Drei Matchbälle hatten die Aicher vor der Begegnung und gleich den ersten haben sie verwandelt. Zumindest im ersten Drittel sah es aber noch nicht so klar aus, obwohl schon nach 38 Sekunden das 1:0 fiel.  Daniel Korn stand wieder einmal goldrichtig und verwandelte den Abpraller nach einem eher ungefährlichen Schuss von Alexander Scholz. Trotz zahlreicher Aicher Chancen wollte im ersten Spielabschnitt kein weiterer Treffer mehr gelingen. Selbst in Unterzahl kamen sie zu besten Möglichkeiten, aber wie schon  im Hinspiel zeigte Schinner im Tor der Gastgeber mehrere Glanzparaden. Aber auch der Aicher Goalie Linus Messerer stand im diesbezüglich nicht nach. Der Tabellenvorletzte versteckte sich keinesfalls vor dem Tabellenersten und kam mit schnellen Angriffen immer wieder gefährlich vor den Aicher Kasten.
Auch im zweiten Drittel kamen die Aicher wieder zu einem schnellen Treffer. Gut eine Minute nach Wiederanpfiff bediente Andreas Koller Matt Puntureri und der erhöhte auf 2:0. In der 28. Minute hatten die Aicher Glück als Messerer im Aicher Tor nach einem Alleingang den Anschlusstreffer verhinderte. Ende des zweiten Drittels dann die Vorentscheidung für die Aicher. Innerhalb von zweieinhalb Minuten erzielten sie drei Treffer und zogen auf 5:0 davon. Aber der Reihe nach: In Überzahl setzen sich die Aicher im gegnerischen Drittel fest. Andreas Koller bereitet für seinen Bruder Christian vor, der mit einem platzierten Handgelenkschuss ins Kreuzeck trifft. Kurz darauf ein präziser Pass von Andreas Weinberger auf den vor dem Tor lauernden Andreas Koller, der den Ottobrunner Torwart aussteigen lässt und dann nur noch ins leere Tor einschieben muss. Stefan Kreuzer gab ihm dann endgültig den Rest, als er nach Vorarbeit von Christoph Schwenk mit einem trockenen Schuss aus spitzem Winkel ins kurze Eck zum 5:0 trifft. Entnervt verließ der bis dahin sehr gut haltende Ottobrunner Goalie daraufhin sein Tor und machte für Jona Gilch Platz.
Die endgültige Entscheidung dann nach drei Spielminuten im letzten Spielabschnitt. Mit seinem zweiten Treffer erhöhte Matt Puntureri (Ch. Koller/Jarczyk) humorlos auf 6:0. Wenig später wird Daniel Korn nach einem Konter von hinten gefoult und bekommt einen Penalty zugesprochen. Den sicheren Sieg vor Augen griff er tief in die Trickkiste, verfehlte mit seinem Versuch aber um Haaresbreite. Im weiteren Spielverlauf schlichen sich Leichtsinnsfehler bei den Aichern ein. Nach einem Fehlpass im Angriffsdrittel kamen die Gastgeber zu einem Konter und trafen zum 6:1. Auch das 6:2 in der 57. Minute konnte die schon zu dem Zeitpunkt  spürbare Vorfreude auf den Sieg und die Meisterschaft nicht mindern und ist in die Rubrik Ergebniskosmetik einzuordnen. Überschwänglich wurde dann nach Abpfiff auf dem Eis und anschließend in der Kabine die Meisterschaft gefeiert.
Die Gastgeber erwiesen sich dabei als fairer Verlierer. Sie haben den Aicher sowohl über den Stadionlautsprecher als auch persönlich zur Meisterschaft gratuliert und Eis und Kabine bis in die späten Abendstunden zur Verfügung gestellt.


Lechbruck Flößer
ERC Lechbruck siegt deutlich gegen Oberstdorf
(BBZL)  Einen deutlichen Sieg landete der ERC Lechbruck im letzten Heimspiel der Saison am Freitagabend: mit klarer Überlegenheit und sehenswerter Leistung über die gesamte Spielzeit holten sich die Flößer einen eindeutigen 9:1 (2:0; 4:0; 3:1) Sieg im Lechpark nach Hause.
Das Ergebnis war wesentlich klarer als sich die Lecher noch vor Spielbeginn erhofft hatten. Die Flößer hatten sich deshalb viel vorgenommen, aber die Spielgemeinschaft präsentierte sich an diesem Abend schwächer, als man es vom Viertplatzierten erwartet hatte. So gab es kaum Situationen, in denen die Gastgeber in irgendeiner Weise gefährdet waren. Schon in der 4. Minute traf Kapitän Christoph Pfeiffer zum Führungstreffer, in der 9. Minute erhöhte Marcus Köpf auf 2:0. Auch im zweiten Spielabschnitt zeigte sich klare Überlegenheit der Flößer, Pfeiffer erhöhte auf 3:0 (26.) und Marcus Köpf auf 4:0 (30.) In der 32. Minute setzte Matthias Erhard den 5. Treffer für den ERC, noch einmal konnte Köpf in der 37. Minute auf 6:0 erhöhen. Nur 10 Sekunden nach Anpfiff des letzten Drittels gelang Pfeiffer ein fulminanter Treffer zum 7:0, danach wurden die Flößer etwas fahrlässig und holten sich unnötige Strafen. Die Folge war, dass Oberstdorf in dieser Phase seinen einzigen Treffer in Überzahl erzielen konnte. Der 8. Treffer für Lechbruck fiel in der 53. Minute, der Torschütze war diesmal Matthias Köpf. So ging es einem klaren Sieg entgegen, für den 9:1 Endstand sorgte Jonas Seitz nur 8 Sekunden vor dem Abpfiff. Das Ergebnis verschafft den Flößern erneute Zuversicht und Tabellenplatz vier. Ausstehend sind noch zwei Auswärtsspiele: am kommenden Freitag bei der SG Maustadt und am drauffolgenden Samstag in Bad Wörishofen. Theoretisch wäre der dritte Tabellenplatz noch drin. (fis)


HC Maustadt
HCM/ECDC 1b sichert mit Kantersieg Play-Offs / 12:0 gegen Senden/Burgau – nun soll auch der Titel her
(BBZL)  Das erste Saisonziel hat die SG HC Maustadt/ECDC 1b erreicht. Nach dem deutlichen 12:0 (2:0/6:0/4:0)-Erfolg über die SG Senden/Burgau/Ulm-Neu/Ulm haben die Maustädter die Play-Offs erreicht und spielen um die Bezirksligameisterschaft und den Landesliga-Aufstieg. Nun können die Grün-Gelben mit zwei Siegen aus den beiden letzten Heimspielen gegen Buchloe (Dienstag) und Lechbruck auch noch den Titel in der Bezirksliga, Gruppe 4, holen.
Rundum zufrieden zeigte sich dann auch Spielertrainer Ingo Nieder nach dem Erfolg über Senden/Burgau. Der Coach konnte aufgrund eines Trainerlehrganges nicht selbst auflaufen und erst ab dem zweiten Drittel coachen. „Wir haben gegen einen zwar überforderten Gegner gespielt, aber eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt“, freute er sich, dass es den Seinen gelungen ist, erfolgreich für die überraschende Hinspielpleite Revanche zu nehmen. Herausragend dabei waren allerdings die beiden Angreifer Jimmy Nagle und Martin Löhle, die mit insgesamt 17 Scorerpunkten maßgeblich Anteil am Kantersieg hatten.
Daneben patzte der letzte verbliebene Konkurrent um einen Play-Off-Platz, der ESV Buchloe 1b, überraschend gegen Türkheim. „Damit sind wir sicher in den Playoffs, jetzt wollen wir auch noch den ersten Platz in unserer Gruppe. Was fürs wichtige Heimrecht entscheidend ist“, so Nieder weiter.
In den Viertelfinal-Play-Offs müssen die Maustädter entweder gegen Bad Bayersoien, Geretsried 1b oder Holzkirchen. Die beiden späteren Endspielteilnehmer sind für die Landesliga qualifiziert.
Mit zwei Siegen in den noch ausstehenden Partien der Vorrunde können sich die Grün-Gelben den Titel in der Gruppe 4 aus eigener Kraft holen. Zu völlig ungewohnter Stunde steht am Faschingsdienstag (21.20 Uhr) das Nachholspiel gegen den ESV Buchloe 1b an, am Freitag (20 Uhr) folgt das Duell mit dem unbequemen ERC Lechbruck. „Beide Gegner spielen selbst noch um den dritten Platz was für uns damit die richtigen Vorbereitung auf die Playoffs ist“, sieht Nieder seine Jungs nochmals gefordert.


Stiftland Dragons Mitterteich
EHC setzt sich mit starker kämpferischer Leistung mit 7:5 gegen Ingolstadt durch
(BBZL)  14+2 Dragons standen 11+2 Panther gegenüber, Ingolstadt hatte zuletzt Bayreuth nach Penalty geschlagen - man hatte also mit den Gästen zu rechnen. Die Drobny-Cracks begannen überzeugend, nach Toren von Pilz und Buchmann ging es mit 2:0 in die Drittelpause.
Es folgt das Drittel der Ingolstädter: Die Gäste überrumpeln Mitterteich mit einem Konter in Unterzahl, nur noch 2:1 nach 2 Minuten im 2.Drittel. Mitterteichs Pilz hat sofort die passende Antwort parat, 3:1 kaum 10 Sekunden später, das war noch lange keine Vorentscheidung, Ingolstadt dreht das Spiel - 3(!) Treffer in 3 Minuten und der EHC liegt ab der 33. Minute mit 3:4 zurück. Mitterteich bekommt einen Penalty zugesprochen , Ingolstadts Goalie hält. Mit dem 3:4 Rückstand geht es in die Kabinen.
Coach Drobny stellte seine Cracks in der Pause "so richtig neu" ein, jetzt kam Mitterteich! Buchmann erlöst die Fans mit dem Ausgleich in der 45. Minute. Doppelschlag durch Pfänder und Smazal in der 50. Minute, es heißt 6:4 für den EHC. In der sonst fairen Partie gab es jetzt einige Ruppigkeiten, es folgt das 7:4 durch Pfänder in der 56. Minute. Ingolstadt kommt noch auf 7:5 heran und nimmt Goalie Banzer heraus, aber es bleibt beim Sieg für den EHC.
Ein klasse Dragon-Fight! Nun steht am Sonntag noch das letzte Heimspiel gegen den ERC Regen auf dem Plan, es dürfte sicher noch einmal einen heißen Tanz auf dem Eis geben.


Schwenninger Fire Wings
Schwenninger Fire Wings verabschieden sich mit Heimniederlage in die Sommerpause
(RLSW)  Das letzte Saisonspiel der ERC Fire Wings am vergangenen Fasnacht-Sonntag endetet mit einer 3:7 (2:4; 0:1; 1:2) Niederlage aus Sicht der Gastgeber. Phasenweise hielten die Neckarstädter gegen den Tabellenersten aus Bietigheim gut mit, doch wieder entschieden Leichtsinnsfehler die Partie zu Gunsten des Gegners. Für die Schwenninger ist die Saison in der Regionalliga-Südwest somit zu Ende, während Bietigheim als Tabellenerster mit Heimrecht in die Play-Off Halbfinals starten wird. Gegner ist dann der ESC Hügelsheim.
Fire Wings Trainer Matthias Kloiber konnte im letzten Saisonspiel nochmals auf drei komplette Reihen zurück greifen, doch auch sein Gegenüber Philipp Hodul hatte mit fast vier Reihen eine volle Bank vorzuweisen. Die Schwenninger starteten druckvoll in die Partie und erarbeiteten sich gute Torchancen, es dauerte bis zur achten Spielminute ehe Kapitän Johannes Stöhr mit einem genialen Pass Stürmer Dominik Deuring auf die Reise schickte und der souverän zur 1:0 Führung einnetzen konnte. Bietigheim war sichtlich verblüfft vom Auftreten der Fire Wings und tat sich weiterhin in ihrem Angriffsbemühungen schwer. Eine Unachtsamkeit in der Schwenninger Defensive nutzte jedoch Tim Heffner zum Ausgleich. Was nun folgte, war wieder einmal lehrbuchmäßiges Eishockey des Tabellenführers. So konnten die Steelers während der 15. und 20. Spielminute das Ergebnis mit drei weiteren Treffern auf 1:4 erhöhen. Dennoch konnten sich auch die Neckarstädter nochmals kurz vor dem ersten Pausentee in Person von Stefan Schäfer auf die Anzeigetafel bringen. Mit dem 2:4 ging es dann auch in die erste Drittelpause. Das zweite Drittel bot dann wenig nennenswerte Torchancen, viel mehr verbrachten beide Mannschaften zahlreiche Minuten auf dem Sünderbänckchen. Einzig Top-Scorer Marco Windisch konnte seine Farben nochmals mit dem 2:5 zum jubeln bringen. Auch das letzte Drittel brachte nochmals Nicklichkeiten von beiden Teams. Tore sollten dennoch welche fallen. Auf das 2:6 durch Timo Heintz hatte Stefan Schäfer mit seinem zweiten Treffer in dieser Partie eine Antwort parat. Den Schlusspunkte auf eine für die Fire Wings doch bedeutungslosen Partie setzte der Bietigheimer Windisch mit seinem dritten Treffer an diesem Abend.
Mit dieser Heimniederlage verabschieden sich die Schwenninger Fire Wings als Tabellensiebter in die Sommerpause. Nun heißt es erst einmal diese Saison Revue passieren zu lassen. Ebenfalls werden in den kommenden Wochen einige Spieler zum Probetraining für die kommende Saison erwartet. 


Diez-Limburg Rockets
Rockets auf Rekordjagd gewinnen in Soest
(RLW)  Eigentlich gab es viele Gründe, an diesem Abend mal nicht zu überzeugen. Das große
Ziel - Tabellenplatz eins festmachen - hatten die Rockets schon freitags mit dem Sieg
in Herford erreicht. Dazu musste Arno Lörsch auf gleich acht Spieler verzichten und
seine Sturmreihen komplett umwerfen. Und dann war da ja auch noch der Gegner,
die Bördeindianer aus Soest. Dort hatte die EG Diez-Limburg vor zwei Wochen noch
mit 2:5 verloren. Dieses Mal aber unterstrich der Spitzenreiter der Regionalliga West,
dass er noch lange nicht satt ist. Die Raketen gewannen mit 9:2 (4:0, 3:0, 2:2) und
stellten dabei gleich zwei Rekordmarken auf.
40 torlose Minuten, ein Spiel auf des Messers Schneide - so lief das beim letzten
Besuch der Rockets in Soest. Doch am Sonntagabend war die Partie nach vier Toren
in den ersten 20 Minuten bereits früh vorentschieden. Pierre Wex hatte in der 4.
Minute das wichtige 1:0 erzielt, danach lief es wie am Schnürchen. Arno Lörsch hatte
wegen der vielen Ausfälle kurzerhand Nikolai Varianov, Konstantin Firsanov und
Florian Böhm in eine Sturmreihe gestellt. „Die Jungs haben das auch sofort
angenommen, obwohl sie in dieser Konstellation noch nie zusammen trainiert
hatten.“ Das Ergebnis? Varianov (10.), Firsanov (14.) und erneut Varianov (18.)
schossen die souveräne 4:0-Führung heraus. „Florian Böhm hat diese Reihe
überragend geführt“, freute sich der EGDL-Trainer. „Und bei Firsanov und Varianov
hast du gesehen, dass die sich auf Anhieb spielerisch verstehen.“ Insgesamt sollten an
diesem Abend sechs Tore auf das Konto dieser Sturmreihe gehen - ein ganz starker
Wert.
Im zweiten Abschnitt kam aber auch die „kanadische" Sturmreihe zum Zug: Matt
Fischer, Joey Davies und Marijus Maier gingen dieses Mal gemeinsam auf Torejagd
und wurden im Doppelpack belohnt, denn Davies traf in den Minuten 25 und 29 zum
5:0 und 6:0. Besonderheit, die Erste: Matt Fischer erzielte beim 6:0 seinen 100.
Scorerpunkt der laufenden Saison. Der Rockets-Stürmer ist aktuell Topscorer und
erfolgreichster Torschütze der Liga mit 45 Toren und 55 Vorlagen - und all das in 31
Ligaspielen. Besonderheit, die Zweite: Als Konstantin Firsanov im gleichen Drittel
auf 7:0 erhöhte (37.), erzielte er den 200. Saisontreffer der EGDL. Die hat mit einer
Differenz von 85 Toren das mit Abstand beste Torverhältnis der Liga (Herford 40,
Neuwied 30, Ratingen 25).
„Das war heute Spielfreude pur“, sagte Arno Lörsch. „Die Jungs haben nicht lange
gefackelt: Schnelles Umschalten, Scheibe zum Tor, dann direkt nachgehen. Die
hatten heute einfach nur Spaß und wurden irgendwie von der Leichtigkeit des Seins
getragen. Ohne jeden Druck. Ein geschmeidiges Kollektiv, dass sich heute von seiner
besten Seite gezeigt hat. Jeder hat sich für den Nebenmann mitgefreut, alle haben mit
angepackt, das war klasse. Die Mannschaft hat heute unterstrichen, dass sie sich den
ersten Tabellenplatz einfach verdient hat."
Daran änderte auch das 2:2 im letzten Drittel nichts mehr. An diesem Abend
chancenlose Bördeindianer betrieben in einem erneut äußerst fairen Spiel mit Filip
Sedivy (47.) und Marc Polter (56.) noch Ergebniskosmetik. Auf der anderen Seite
erzielte das „Projekt“ Böhm-Firsanov-Varionov noch die Treffer acht (Firsanov, 56.)
und neun (Varianov, 59.).
„Ein großes Lob an die gesamte Mannschaft“, sagte der Rockets-Trainer. „Auch die
Reihe mit Dominik Kail, Florian Flemming und Daniel Niestroj hat super gearbeitet
und hätte sicherlich ein Tor verdient gehabt. Das war aus unserer Sicht ein rundum
gelungener Abend und ein sehr schönes Eishockeyspiel."


Ratinger Ice Aliens
Pflichtsieg gegen die Kobras
(RLW)  Die Ratinger Ice Aliens bestätigen erneut ihre gute Form und gewinnen das Heimspiel gegen Dinslaken mit 5:3.
415 Zuschauer sahen von Beginn an eine dominierende Ratinger Mannschaft, die sich zwar einige Chancen erspielte, aber in der dritten Minute durch den Dinslakener Menzel in Rückstand geriet. Irgendwie rutschte der Puck einfach über die Torlinie. Danach waren die Aliens aber keinesfalls beeindruckt und erspielten sich weitere gute Chancen. Thomas Dreischer sorgte folgerichtig in der 8.Minute für den Ausgleich und sechs Minuten später erzielte Tim Brazda seinen ersten von insgesamt drei Treffern an diesem Abend. Die Führung zur ersten Pause war verdient.
Direkt nach der Pause erhöhte Tim Brazda mit seinem zweiten Treffer auf 3:1. Die ausgebaute Führung brachte allerdings einen Schlendrian in die Partie der Aliens, die Kobras kamen besser in die Begegnung und verkürzten erneut zum 3:2. Auch beim zweiten Gegentreffer sah Christoph Oster nicht allzu gut aus. Bis zur erneuten Pause passierte nicht mehr viel, so dass es weiterhin bei dem knappen Vorsprung blieb.
Nach drei Minuten des letzten Drittels erzielte Thomas Dreischer den vierten Treffer für die Aliens und schien damit eine Vorentscheidung herbeigeführt zu haben. Tim Brazda erhöhte mit seinem dritten Treffer auf 5:2 – die Aliens schalteten daraufhin erneut in den „Verwaltungsmodus“ um. Doch kurze Zeit später kamen die Kobras durch Hasselberg erneut zum Anschlusstreffer und die Abwehr der Aliens wackelte mehrfach. Am Ende gelang jedoch keiner Mannschaft ein weiterer Treffer und es blieb beim 5:3.
Insgesamt eine erneut überzeugende Leistung der Ice Aliens, die Mannschaft ist sichtlich bereit für die kommenden Playoffs.


Hamburger SV
Die Playoffs können kommen
(RLN)  Vier Punkte aus zwei Partien – das ist die Ausbeute der Regionalligamannschaft des Hamburger SV vom letzten Hauptrundenwochenende. Damit belegt die Mannschaft von Coach Dominik Döge wie im Vorjahr Platz zwei nach den Punktspielen – trifft aber in dieser Saison im Halbfinale auf den Adendorfer EC.
Genau dieser AEC war am FreItagabend letzter Auswärtsgegner – und beide Mannschaften spielten sich für das Halbfinale warm: ein spannender Spielverlauf, in dem der HSV einen 1:4-Rückstand aufholte, um dann in der Overtime doch das 4:5 (1:1,0:1,3:2,0:1) n.V. zu kassieren. Wenn die Halbfinalspiel ähnlich eng verlaufen können sich die Anhänger beider Clubs auf ein echtes Highlight freuen.
Die Begegnung am Sonntag gegen den EC Nordhorn hatte dann nur noch statistischen Wert – der HSV agierte lange Zeit etwas zu körperlos, um in der Schlussphase dann seine bessere Physis gegen den Nordhorner Minikader beim 4:1 (0:1,1:0,3:0) auszuspielen.
Erfreulichste Erkenntnis des Wochenendes: Kontingentverteidiger Lukas Turek ist nach langer Verletzungspause wieder an Bord. In den beiden Partien fehlte es dem schlaksigen Tschechen verständlicherweise noch an Spielpraxis – er deutete aber bereits wieder an welch wichtige Rolle er spielen kann.
Es ist also angerichtet: am kommenden Freitag beginnt in Stellingen der alljährliche Showdown – das Halbfinale dürfte eine hochspannende Angelegenheit werden!


EC Nordhorn
Zwei Niederlagen zum Abschluss - ECN plant Freundschaftsspiele 
(RLN)   Punktloses Wochenende für den Eishockey Club Nordhorn e.V.: In den letzten beiden Partien der Regionalliga-Saison 2017/18 unterlag der Viertligist aus Nordhorn zwar mit recht deutlichen Ergebnissen, die Leistung sprach jedoch für das Team von Trainer Heiko Niere. 
Heimspiel gegen Bremen:
Die Weserstars aus Bremen haben sich den Sieg in der Hauptrunde gesichert und gehen so als Favorit in die Playoffs. Am Freitag, 9. Februar waren sie zu Gast in der Eissporthalle von Nordhorn. Vor 543 Zuschauern entspann sich eine umkämpfte Partie, die die Gäste mit einem 3:6 (0:0; 1:3; 2:3) klar für sich entscheiden konnten. Federführend war hier der ehemalige Nordhorner Tim Maier, der drei Treffer zum Sieg seines Teams beisteuern konnte. 
Für Nordhorn trafen Jonas Cremers in der 33. Minute, Mikhail Berezhnoi in der 47. Minute (Penalty) und Christian Synowiec in der 55. Minute – Ur-Gestein Patrick Kaminski absolvierte an diesem Abend zudem sein letztes Spiel im Trikot von Nordhorn. Nach vielen langen Jahren unverwüstlicher Treue und Einsatz zum Eissport in Nordhorn hängt er die Schlittschuhe vorerst an den Nagel. 
Auswärts beim Hamburger SV:
Der HSV rangiert auf dem zweiten Tabellenplatz, mit minimalen Abstand auf die Weserstars. Zum letzten Spiel in der Regionalliga-Saison 2017/18 bot die Mannschaft unter Heiko Niere noch einmal eine starke Leistung: Die Partie endete zwar mit 4:1 (0:1; 1:0; 3:0) für den Hamburger SV, entschieden wurde das Spiel jedoch erst im letzten Abschnitt. Kevin Zimbelmann schoss Nordhorn in der 18. Minute in Führung, die Gastgeber konnten erst im zweiten Abschnitt ausgleichen. 
Bis zum letzten Drittel war die Partie offen, zum Schluss schwanden den Nordhornern dann jedoch die Kräfte: Der HSV schnürt ein Dreierpack und dreht das Spiel. Die Begegnung endet mit einem 4:1 für die Gastgeber, der EC Nordhorn verabschiedet sich aus der Regionalliga-Saison 2017/18. 
Freundschaftsspiele in Planung:
So richtig abgeschlossen ist die Eiszeit in Nordhorn allerdings noch nicht. In Planung sind noch weitere Begegnungen gegen andere Vereine, hier fehlen jedoch noch endgültige Bestätigungen. Sobald es offizielle Ansetzungen gibt, informiert der Verein zeitnah über die bekannten Kanäle und Medien. 


Tornado Niesky
Klarer Sieg gegen den ESC 2007 Berlin
(RLO)  Am Sonnabend, den 10.Februar 2018 waren die Cracks von ESC 2007 Berlin zu Gast bei den Tornados.
Bereits in der 6. Minute übernahmen die Gäste in Überzahl die Führung. Das konnten die Gastgeber nicht auf sich sitzen lassen. Schon 42 Sekunden später glich Christian Rösler nach Vorlage von Eric Girbig und Sebastian Greulich aus. In der 13. Minute erhöhte Chris Neumann nach Zuspiel von Christian Rösler zum 2:1. Mit diesem Ergebnis ging es in die 1. Pause.
Im Mitteldrittel hatten die Tornados zwar reichlich Torchancen, konnten diese aber nicht wirklich nutzen. Der Berliner Goalie Max Franke hielt souverän. Doch das änderte sich im letzten Drittel schlagartig. Innerhalb der 20 Minuten schossen die Nieskyer 9 Tore!
So endete die Partie mit einem klaren Sieg von 11:1 (2:1; 0:0; 9:0) und drei Punkten für die Tornados. 


Schönheider Wölfe
Wölfe gewinnen auch drittes Derby gegen Chemnitz
(RLO)  Die Schönheider Wölfe haben am Samstag vor knapp 650 Zuschauern im heimischen Wolfsbau den Tabellenfünften Chemnitz mit 7:5 (4:1, 1:2, 2:2) bezwungen und somit auch das dritte Derby in dieser Saison gegen die Crashers gewonnen. Damit benötigt das Team um Coach Sven Schröder aus den letzten beiden Spielen gegen den ESC 2007 Berlin und Jonsdorf nur noch einen Punkt, um am Ende der Hauptrunde auf dem zweiten Tabellenplatz in der Regionalliga Ost zu stehen, welcher zumindest in der ersten Runde der anschließenden Play-Offs das Heimrecht bedeuten würde. Foto: Eb. Mädler
Am Samstag im Wolfsbau sahen die Zuschauer zwar ein spannendes, aber auch niveauarmes und zerfahrenes Derby, welches die Wölfe bereits im ersten Drittel für sich entscheiden sollten. Es war noch keine Minute gespielt, da erzielte Lucas Novacek bereits die 1:0-Führung für die Hausherren. In der Folge hatten die Wölfe auch weiter die größeren Spielanteile, versäumten es aber, die knappe Führung auszubauen, was die Crashers mit dem 1:1-Ausgleich durch Sven Rutsatz (14.) bestraften. Der Gegentreffer weckte die Wölfe dann gänzlich, denn drei Treffer durch Lucas Novacek, Jannik-Noah Grätke und Christian Freitag innerhalb von drei Minuten sorgten zur ersten Pause für eine 4:1-Führung, welche die Wölfe bis zum Spielende auch nicht mehr hergaben, da sie fast auf jeden weiteren Gegentreffer immer reagieren konnten und am Ende auch verdient den Derby-Hattrick gegen die Chemnitz Crashers einfuhren. Bereits am kommenden Samstag, dem 17.02.18 (Anbully: 19:30 Uhr) beim Auswärtsspiel gegen den Schlittschuhclub Berlin würde den Wölfen schon mindestens ein Punkt genügen, um sich den zweiten Tabellenplatz zu sichern.


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Montag 12.Februar 2018
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 *** KURZNACHRICHTEN ***



 
  
Dinslaken Kobras
(RLW)  Die beiden Stürmer Sebastian Haßelberg und Daniel Pleger hängen die Schlittschuhe zum Saisonende an den Nagel und laufen in der kommenden Spielzeit nicht mehr im Trikot der Kobras auf


Neusser EV
(RLW)  Andrej Fuchs, der im November aus beruflichen Gründen von seinem Amt zurücktrat, übernimmt ab sofort wieder den Trainerposten, da Boris Ackermann für den Rest der Saison, bzw die Spiele in der Relegation, nicht zur Verfügung steht


Nationalmannschaft
(DEB)  Deutschland bezwingt Weltmeister Schweden mit 4:3 nach Verlängerung und zieht somit sensationell in das Halbfinale bei den Olympischen Winterspielen ein. Weiter geht es am Freitag gegen Kanada


Kassel Huskies
(DEL2)  Verteidigerstar und US-Nationalspieler James Wisniewski kehrt von den Olympischen Winterspielen nicht zu den Nordhessen zurück und geht nach eigener Aussage vorerst wieder in die USA


Wiehl Penguins
(LLW)  Der TuS Wiehl ist seit dem letzten Wochenende Meister der Landesliga Nordrhein-Westfalen
  
     

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