Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

     
SE Freising
(BLL)  Die Black Bears müssen zur neuen Saison auf gleich vier Stürmer verzichten, denn Lukas Höller wird aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stehen und Jonas Maierthaler, Patrick Holler und Sebastian Thiede legen aus privaten und beruflichen Gründen eine Eishockeypause ein

ESC Dorfen
(BYL)  Die Mannschaftsplanungen für die neue Saison sind abgeschlossen: Vom benachbarten Oberligisten EHC Waldkraiburg wechseln die Verteidiger Alexander und Fabian Kanzelsberger, sowie Stürmer Bastian Rosenkranz zu den Eispiraten und vervollständigen das Team
     
 
 **** GERÜCHTEKÜCHE ****
Alle Informationen ohne Gewähr!
 
Offenbar führen die Hannover Scorpions Verhandlungen mit dem finnischen Verteidiger Lasse Uusivirta vom Rivalen EC Hannover Indians

Es scheint erste positive Anzeichen zu geben, dass der SC Riessersee womöglich in der DEL2 bleibt, noch in dieser Woche wird eine Entscheidung erwartet

Der ERC Ingolstadt muss womöglich auf Stürmer Petr Taticek künftig verzichten, da der Deutsch-Tscheche, der eigentlich noch über einen Vertrag bis 2020 verfügt, offenbar sowohl bei den Kölner Haie, als auch bei den Thomas Sabo Ice Tigers gehandelt wird

Offenbar erwägen die EHC Berlin Blues einen Rückzug aus der Regionalliga Ost - eine Entscheidung ist aber noc nicht gefallen, da man womöglich auch mit stark verkleinertem Etat in die Saison starten könnte

Stürmer Nils Liesegang steht offenbar vor dem Absprung aus Frankfurt und scheint beim Herner EV ein Thema zu sein
       

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Montag 12.März 2018. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, regionalliga Südwest, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Regionalliga Ost.


Red Bull München
Münchens Keith Aucoin zum „Spieler des Jahres" gewählt - Seidenberg „Verteidiger des Jahres" | Red Bulls gewinnen vier Titel bei Eishockey-Gala
(DEL)  Der EHC Red Bull München hat bei der 6. Gala des Deutschen Eishockeys in Straubing am vergangenen Samstagabend gleich vier Auszeichnungen erhalten. DEL-Topscorer Keith Aucoin wurde zum besten Spieler und zugleich auch besten Stürmer gewählt, Yannic Seidenberg durfte den Titel des „Verteidigers des Jahres" entgegennehmen. Darüber hinaus wurden die Red Bulls als Hauptrundensieger geehrt.
Keith Aucoin sammelte in dieser Saison 64 Scorerpunkte, 53 davon durch Assists, und führt damit das Ranking der Liga deutlich an. „Das war schon immer mein Spiel. Meine Eltern haben immer gesagt, ich solle nicht eigensinnig sein und zuerst den Pass suchen, bevor ich schieße. Ich habe ihnen viel zu verdanken“, so der mit 39 Jahren älteste Spieler im Kader der Red Bulls. Dass Aucoin nun die Wahlen zum Stürmer und Spieler des Jahres, die mit den Trainern und Managern aller 14 DEL-Klubs sowie den Experten von Telekom Sport durchgeführt wurde, gewann, liege auch an seinen Nebenmännern: „Es geht nur mit guten Mitspielern. Wir hatten in dieser Saison Phasen, in denen sich Steve (Pinizzotto), Brooks (Macek) und ich fühlten, als wären wir nicht zu stoppen.“ Aucoin ist damit der Nachfolger von Nürnbergs Patrick Reimer, der die Auszeichnung im vergangenen Jahr erhielt.
Als „Verteidiger des Jahres" trat Yannic Seidenberg in die Fußstapfen seines Teamkollegen Konrad Abeltshauser. Bemerkenswert ist dabei, dass der 34-Jährige, der jahrelang als Stürmer agiert hat, seine erste komplette Saison als Verteidiger spielte. „Vor dieser Leistung kann ich nur den Hut ziehen“, sagt Münchens Kapitän Michael Wolf. Neben den drei individuellen Auszeichnungen wurde der EHC Red Bull München außerdem als Hauptrundensieger geehrt. Der Klub bekam vom DEL-Medienpartner Telekom einen Scheck in Höhe von 5.000 Euro für ein Fanprojekt überreicht.
Alle Geehrten im Überblick:
DEL Hauptrundensieger 2017/18: EHC Red Bull München
Robert-Müller-Fairplay-Trophy: Schwenninger Wild Wings
Spieler des Jahres: Keith Aucoin (EHC Red Bull München)
Stürmer des Jahres: Keith Aucoin (EHC Red Bull München)
Verteidiger des Jahres: Yannic Seidenberg (EHC Red Bull München)
Torhüter des Jahres: Dustin Strahlmeier (Schwenninger Wild Wings)
Rookie des Jahres: Phil Hungerecker (Adler Mannheim)
Trainer des Jahres: Thomas Popiesch (Fischtown Pinguins)
DEL2-Spieler des Jahres: Andreas Driendl (SC Riessersee)


Bayreuth Tigers
Fuchs gegen Tiger …
(DEL2)  … heißt das Duell der ersten Playdown-Runde gegen den Abstieg in der DEL2. Im Tierleben gäbe es dieses eher selten, da beide Spezies kaum einen Lebensraum teilen, so muss es sich wohl um die zweite deutsche Eishockeyliga handeln und hier konkret um „Best of 7“-Serie Weißwasser gegen Bayreuth.
Vier Mal stand man sich in der Hauptrunde gegenüber. Im Tigerkäfig begann alles mit einem 1-0 Heimsieg im Oktober, aber die Teambesetzung sah da auf beiden Seiten noch sehr viel anders aus als heute. Es folgten mit einem 6-3 in der Lausitz, einem 1-2 am Roten Main und vor wenigen Wochen (25.02.) noch ein 3-1 nahe der polnischen Grenze drei Siege für die Füchse. Mehr als Tendenzen daraus abzulesen ist allerdings schwierig, denn KO-Spiele haben doch etwas andere Gesetze als die Spiele der Hauptrunde. Für beide Mannschaften beginnt alles sozusagen wieder bei Null, sodass die 25 Punkte, die die Füchse mehr sammelten, keinerlei Bedeutung mehr haben.
Los geht es am Dienstag ab 19.30 Uhr in der Lausitz, wo auch Sonntag um 17 Uhr Spiel Drei steigt. Dazwischen haben die Tigers am Freitag um 20 Uhr unter Sponsor of the match „Jochen Sträubel Finanzmanagement“ erstmals Heimrecht. Die Serie dauert an, bis ein Club vier Siege gesammelt und den Klassenerhalt damit sportlich gesichert hat. Für den Verlierer ginge es dann im gleichen Modus gegen den Unterlegenen des anderen Duells Freiburg gegen Bad Tölz noch eine Runde weiter mit dem Zittern.
Trainer Robert Hoffmann hat neben zahlreichen Spielerwechseln im Saisonverlauf, die grundsätzlich eine andere Qualität aufs Eis der Weißwasseraner bringen, auch am System gefeilt und zuletzt ein homogenes Gebilde gefunden. Es gelang, die Gegentorbilanz deutlich zu verbessern, was automatisch auch die Punktausbeute anhob mit zuletzt fünf Drei-Punkte-Siegen in Folge als klar sichtbares Signal. Besonders die neu zusammengestellte Angriffsreihe Hayes, Ranta und der erstarkte Boiarchinov trägt jetzt viel Last, punktet aber auch zuverlässig. Gesetzt ist daneben auch der spielstarke Offensivverteidiger Chris Owens auf den Kontingentstellen, so dass es daneben noch ein Rennen zwischen dem defensivstarken finnischen Verteidiger Santala mit dem spielerisch guten Schweden Eriksson im Sturm um den letzten „Ausländerplatz“ geben dürfte. Denkbar ist dabei auch durchaus ein Wechselspiel zwischen den einzelnen Partien. Mit dem Ex-Bayreuther Kuchejda, Marius Schmidt und Artur Tegkaev gibt es weitere Unterstützung in der Offensive, während die anderen Verteidiger eher zum Typ „stay at home“ zählen. Dazu hofft man auch auf personelle Unterstützung von Kooperationspartner Eisbären Berlin, z.B. durch die U20-Nationalspieler Adam und Jahnke. Im Tor hat sich Maximilian Franzreb ziemlich klar als Nummer 1 etabliert, sodass dort am wenigsten Wechsel zu erwarten sind.
Für die Bayreuth Tigers stellen sich diese Playdowns nach einer ziemlich verkorksten Hauptrunde auch wie ein Neustart dar. Mit viel Videoanalyse und speziellen Details in der Trainingsarbeit bereitete man sich auf diesen Gegner vor und hofft auf vollen Kader. Der langzeitverletzte Verteidiger Heider trainiert inzwischen wieder voll mit und soll auch eingesetzt werden. Natürlich fehlen ihm Rhythmus und Spielpraxis und man muss erst im Wettkampf sehen, wie weit es in Wirklichkeit schon wieder reicht. Denkbar sind je nach Spielverlauf auch erstmal gestaffelte Einsätze. Vorerst nicht zur Verfügung stehen wird Förderlizenzler Eugen Alanov, da es in Nürnberg auch Verletzungsprobleme gibt und er bei den Icetigers in den DEL-Playoffs benötigt wird. Durch die Rückkehr der anderen Verletzten und Heider eröffnen sich nun auch wieder weitere Optionen, die sicher Einfluss auf die Überlegungen von Trainer Waßmiller haben. Ziemlich wahrscheinlich dürfte auch das Comeback der KGB-Reihe sein und alles weitere beeinflussen natürlich die einzelnen Spiele und Leistungen, auf die dann in dem engen Spielrhythmus üblicherweise reagiert wird.


Eispiraten Crimmitschau
Ausblick zum Playoff-Duell mit Riessersee - Der Kampf um die DEL2-Meisterschaft beginnt
(DEL2)  Nach zehn Jahren haben sich die Eispiraten Crimmitschau mit ihrem Sieg gegen die Ravensburg Towerstars erstmals wieder für die Playoffs qualifiziert! Gegen die Puzzlestädter setzte man sich in der Pre-Playoff-Serie mit 2:0 durch. Nun wartet der Hauptrundenerste SC Riessersee. Schon am Dienstag startet die erste Pre-Playoff-Runde und für die Mannschaft von Cheftrainer Kim Collins steht somit das erste Auswärtsspiel in Garmisch-Partenkirchen an. In unserem Ausblick und dem dazugehörigen Faktencheck erfahrt ihr alles zu den Top-Torschützen der DEL2, Sachsens Nummer 1 und eine Negativserie, die es endlich zu beenden gilt.
In Crimmitschau beginnt nun auch endlich die fünfte Jahreszeit. Playoffs, Baby - Und das erstmals seit zehn Jahren! Nun wartet mit dem SC Riessersee ein hochkarätiger Gegner. Die Wettersteiner konnten sich in einer packenden Endphase der Hauptrunde den ersten Platz sichern und dürften deshalb mit einem riesigen Selbstvertrauen in die Viertelfinal-Serie gegen die Crimmitschauer gehen.
Nach dem Wiederaufstieg in die zweite Liga zur Saison 2010/11 konnten sich die Garmisch-Partenkirchener in dieser erstmals den Gewinn der Hauptrunde sichern. Sowohl die Mannschaft von Toni Söderholm, als auch die Bietigheim Steelers hatten nach den 52 Hauptrundenspielen 103 Punkte auf ihrem Konto. Doch das bessere Torverhältnis von +47 verhalf dem SC Riessersee zum ersten Rang. Die Top-Scorer der Wettersteiner sind dabei Richard Mueller (80) und Andreas Driendl (79). Beide Angreifer, die gemeinsam in der ersten Reihe für viel Torgefahr sorgen, sind zugleich auch die punktbesten Spieler der gesamten Liga. Im Tor vertraute Söderholm auf zwei Goalies. So spielte Matthias Nemec 27 Spiele (17 Siege), Kevin Reich dagegen 26 (19 Siege). Nicht nur im Angriff und auf der Torhüterposition ist Riessersee stark besetzt. Zu dieser intakten Mannschaft gehört auch die zweitbeste Defensive der Liga. Verteidiger wie Julian Eichinger oder Joel Johannson sorgten dafür, dass die Bayern lediglich 149 Gegentore einstecken mussten.
Die Garmisch-Partenkirchener dürften mit einer breiten Brust in die kommende Serie gehen. So konnten die Bayern drei ihrer letzten fünf Spiele gewinnen. Lediglich dem ESV Kaufbeuren und dem EC Bad Nauheim musste man sich geschlagen geben. Gegen die Eispiraten konnte der SC Riessersee in dieser Runde drei Mal gewinnen. Nur ein Spiel ging an die Schützlinge von Kim Collins.


Wölfe Freiburg
Playdowns starten am Dienstag mit Jubiläumsmatch in Freiburg
(DEL2)  am Dienstag um 19.30 Uhr ist es soweit: Mit dem Eröffnungsbully der Heim-Partie gegen die Tölzer Löwen beginnt für den EHC Freiburg der Kampf um den Klassenerhalt - und damit die ganz, ganz heiße Phase der Saison. Es ist das 100. Pflichtspiel zwischen den beiden Teams.
Aktueller Hinweis: Um 15 Uhr findet am heutigen Montag eine Pressekonferenz im VIP-Raum der Franz-Siegel-Halle statt, bei der Trainer Leos Sulak und die beiden Spieler Niko Linsenmaier und Alex Brückmann für Fragen und Interviews zur Verfügung stehen.
Der Playdown-Gegner: Gegen keine andere Mannschaft hat der EHC Freiburg seit seiner Gründung im Jahr 1984 so häufig gespielt wie gegen Bad Tölz - das erste Kräftemessen in den Playdowns ist das 100. Aufeinandertreffen der beiden Teams. Das hat vor allem damit zu tun, dass Freiburg und Bad Tölz seit Jahren und Jahrzehnten immer wieder in derselben Liga spielen. Hinzu kommt, dass sich die Wege der beiden Mannschaften schon dreimal in den Playoffs der Oberliga gekreuzt haben: 2008 und 2014 im Halbfinale, 2013 im Viertelfinale. Die ersten beiden Male setzten sich die Tölzer durch (mit 4:0 und 4:3 Siegen), die jüngste Serie 2014 ebnete den Freiburgern mir 3:1 Siegen damals sensationell den Weg in die Aufstiegsrunde. In den vier Punktspielen der aktuellen Saison setzte sich jeweils die Heimmannschaft durch: Freiburg mit 6:3 und 6:4, Bad Tölz mit 6:2 und 5:2.
Modus und Termine: Lausitzer Füchse vs. Bayreuth Tigers und EHC Freiburg vs. Tölzer Löwen – so lauten die Playdown-Duelle in der ersten Runde. Die Serie werden nach dem Modus "Best of seven" gespielt. Die beiden Mannschaften, die als vier Siege erstes eingefahren haben, können den Klassenerhalt feiern. Die beiden unterlegenen Teams spielen in einer weiteren "Best of seven"-Serie den Absteiger in die Oberliga aus. Damit steht fest, dass die Wölfe mindestens zwei Heimspiele bestreiten (Dienstag, 13. März, Sonntag, 18. März) und zweimal in Oberbayern antreten müssen (Freitag, 16. März, Dienstag, 20. März). 
Kein Penaltyschießen: In der DEL2 werden Playoff- und Playdownspiele nicht im Penaltyschießen entschieden. Steht es nach 60 Minuten unentschieden, folgt nach einer 15-minütigen Pause eine Verlängerung, die maximal 20 Minuten dauert und durch den ersten Treffer beendet wird. Bleibt diese Overtime torlos, folgt wieder eine Pause und die nächste Verlängerung - so lange, bis das Spiel durch ein goldenes Tor entschieden ist. Die Overtime wird, anders als im Punktspielbetrieb, in normaler Mannstärke (fünf gegen fünf) ausgetragen.
Fanbus nach Bad Tölz: Zum ersten Auswärtsspiel am Freitag bietet das Fanprojekt des EHC Freiburg einen Bus an. Abfahrt ist um 12.30 Uhr, der Trip kostet 50 Euro inklusive Eintrittskarte. Anmeldungen nimmt der Fankiosk hinter der Nordkurve entgegen, weitere Informationen bietet die Facebookseite des Fanprojekts.
Die Personalsituation: Weltweit halten sich Mannschaften in Playoff- oder eben auch Playdown-Serien stets sehr bedeckt, was Blessuren, Verletzungen und Erkrankungen betrifft: Kein Gegner muss wissen, bei welchen Akteur gerade die Wade zwickt. So handhabt das auch der EHC Freiburg; Informationen zur Personalsituation werden vor einem Spiel nur in Ausnahmefällen bekanntgegeben. Grundsätzlich einsatzberechtigt sind die Schwenninger Doppelizenzspieler Marco Wölfl und Lennart Palausch. Stand-By-Torhüter Lukas Mensator hält sich in seiner tschechischen Heimat auf und steht für Ausnahmesituationen parat.
Rahmenprogramm: Weil in Playoffs und Playdowns aller Fokus auf dem Sport liegt, wird es unmittelbar vor dem ersten Bully am Dienstag keine Ehrung zum Spieler des Monats auf dem Eis geben: Miroslav Hanuljak, der zum herausragenden Akteur des Monats Februar gewählt wurde, nimmt seine Auszeichnung in kleinerem Rahmen im VIP-Raum entgegen. So lange die Konzentration der Mannschaften nicht gestört wird, ist allerdings auch in den Playdowns Luft für ein Rahmenprogramm: Vor dem Einlauf der Teams übergibt am Dienstag die badenova AG & Co. KG, einer der wicjtigsten Partner des EHC Freiburg, Pinguin-Eislaufhilfen  für Kinder an den Vorstand. Am Sonntag zeigt die neue Para-Eishockey-Abteilung des EHC Freiburg ihr Können - und auch die Eiskunstläuferinnen und -läufer der ESG Freiburg präsentieren in den Playdowns ihren Sport. Abseits davon gilt aber: Sobald die Asse aus Freiburg und Bad Tölz das Eis betreten, zählt nur der Sport. Der Saisonhöhepunkt bietet Eishockey in Reinkultur.
Tickets sichern: Der Vorverkauf für die ersten beiden Spiele läuft online auf tickets.ehcf.de. Am Donnerstag, Freitag und Montag hat zudem jeweils die Geschäftsstelle in der Ensisheimer Straße jeweils zwischen 17 und 19 Uhr für den Kartenverkauf geöffnet. Am Spieltag öffnen die Ticketschalter am Stadion drei Stunden vor dem ersten Bully.
Mitfiebern: Die Spiele in Freiburg werden wie gewohnt auf Sprade.TVübertragen. Bad Tölz bietet dagegen keinen Livestream im Internet an. Aktuelle Infos liefert stets auch unser Twitter-Kanal. 


Starbulls Rosenheim
Playoff-Heimspiel am Dienstag: Starbulls heiß auf zweiten Sieg
(OLS)  Nach zwei Spielen steht es in der Achtelfinal-Serie zwischen den Starbulls Rosenheim und den Hannover Indians 1:1. Dem Rosenheimer 3:0-Heimsieg am Freitag folgte am Sonntag in einer über 60 Minuten völlig ausgeglichenen Partie eine 2:4-Niederlage in Hannover. Damit steht fest, dass es am Freitagabend erneut zum Gastauftritt der Starbulls im Stadion am Pferdeturm kommen wird. Am Dienstag ab 19:30 Uhr ist nun aber erst einmal wieder das emilo-Stadion Schauplatz für spannendes Eishockey zwischen den Starbulls und den Indians im Rahmen der Oberliga-Meisterschafts-Playoffs. Die Mannschaft von Manuel Kofler ist heiß darauf, vor den eigenen Fans den zweiten von drei nötigen Siegen zum Einzug ins Viertelfinale einzutüten.
Die Hannover Indians kommen nach dem Sieg zum Serienausgleich mit breiter Brust an die Mangfall – und erneut mit nahezu voller Kapelle. Die Kaderbreite mit der Möglichkeit, vier Reihen einzusetzen, ist definitiv kein Nachteil für die „Kleefelder Jungs“, die sich keinesfalls einen zweiten Auswärtsauftritt ohne eigenes Tor wie zum Serien-Auftakt am Freitag leisten möchten. Ihre schwache Chancenauswertung, die in der Schlussphase der Meisterrunde hauptursächlich für den heftigen und unerwarteten Absturz auf Tabellenplatz sieben war, haben die Indians jedenfalls abgelegt. Eiskalt nutzten sie zwei von vier Überzahl-Situationen am Sonntagabend – das war der Schlüssel zum Heimsieg.
Den Starbulls war „am Turm“ lediglich eine Überzahlsituation vergönnt, diese aber vier Minuten lang, weil Igor Bacek mit seinem Schläger Michael Baindl eine blutende Wunde am Auge zufügte. Dass es mit einem Rosenheimer Torerfolg in dieser Phase Mitte des ersten Drittels nicht klappte, war zu verschmerzen. Denn kurz vor Anbruch der letzten Minute vor der ersten Pause sorgte Daniel Bucheli nach perfektem Pass von Michael Fröhlich aus kurzer Distanz für die verdiente Führung. Die Grün-Weißen hatten dem Anfangsdruck der Hausherren problemlos Stand gehalten, spielten unaufgeregt und konzentriert.
Im zweiten Drittel kippte das Spiel. Indians-Stürmer Lukas Fröhlich krachte in der Rundung unglücklich in die Bande und musste vom Eis (Verdacht auf Gehirnerschütterung), der im Zweikampf beteiligte, dabei aber eher passiv agierende Tobias Draxinger erhielt eine kleine Strafe. Die daraus folgende zweite ÜberzahIsituation der Indians war fast schon abgelaufen, als Nicolas Turnwald die Scheibe von der blauen Linie ins rechte obere Eck donnerte (27.); Torwart Lukas Steinhauer war die Sicht versperrt. Ganze sieben Sekunden später durften die Hausherren erneut jubeln – diesmal dank gütiger Mithilfe der Starbulls. Maximilian Vollmayer agierte inkonsequent und Steinhauer spielte die ungefährlich auf sein Tor kommende Scheibe mit dem Schläger direkt zum freistehenden Andreas Morczinietz, der ebenfalls blank stehende Bacek hatte dann keine Mühe, ins leere Tor einzunetzen.
Den unnötigen Rückstand konnten die Grün-Weißen nach einer von Trainer Manuel Kofler genommenen Auszeit rasch reparieren. Die beste Rosenheimer Phase führte zu großen Torchancen und schließlich zum verdienten 2:2 durch Fabian Zick, der nach einem Schuss von Tobias Draxinger abstaubte (31.). Im weiteren Spielverlauf agierten beide Mannschaften auf Augenhöhe. Torchancen gab es hüben wie drüben nur noch wenige – bis die Indians wieder in Überzahl agieren konnte. Gegen Lasse Uusivirta rettet Lukas Steinhauer zunächst noch stark, war Sekunden später aber bei einem verdeckten Schuss des stark spielenden finnischen Verteidigers doch geschlagen (47.). Chase Witala vergab die größte Chance zum 3:3-Ausgleich, als er bei einem Gegenstoß nach Pass von Fabian Zick freistehend am insgesamt sehr gut spielenden und in dieser Phase glänzend parierenden Torwart Sebastian Albrecht scheiterte (50.).
Der Rosenheimer Schlussoffensive entsprangen gegen physisch starke und taktisch clever agierende Indians nur noch wenig gefährliche Abschlüsse. Die besten Chancen durch Bucheli und Manuel Neumann gab es paradoxer Weise nun sogar bei Rosenheimer Unterzahl (55.). Sekunden vor der Schlusssirene gelang den Hausherren nach einem geblockten Schuss schließlich noch der belanglose Treffer durch Stefan Goller zum 4:2 ins verlassene Rosenheimer Tor.
Die Starbulls müssen nach dem Serienausgleich der Indians nun im zweiten Heimspiel ein Zeichen setzen. „Natürlich spüren wir Druck. Aber das ist eigentlich schon seit dem ersten Vorbereitungsspiel so. Es gilt, den Druck in positive Energie ummünzen. Die Mannschaft wird heiß sein, mit einem Sieg am Dienstag zurückzuschlagen“, sagte Manuel Kofler nach dem Spiel in Hannover. Der Rosenheimer Trainer attestierte dem Kontrahenten einen verdienten Sieg, wohlwissend, dass die Niederlage vermeidbar war. „Der Wille, der Nachdruck unbedingt das Tor zu machen, hat bei uns in einigen Situationen leider gefehlt“.
Karten für das zweite Playoff-Heimspiel gegen die Hannover Indians am Dienstag um 19:30 Uhr sind jederzeit online zum Selbstausdruck im Ticketshop auf www.starbulls.de erhältlich. Die Tageskasse am Stadion öffnet zwei Stunden vor Spielbeginn um 17:30 Uhr. Das Spiel wird auch live im Internet übertragen. Die Liveübertragung ist zum Preis von 5 Euro über www.sprade.tv buch- und abrufbar.


Sonthofen Bulls
ERC Sonthofen besiegt Icefighters Leipzig 4:3 - Zweites Heimspiel für die Bulls am Freitag
(OLS)  Der ERC Sonthofen gewinnt Spiel zwei im Play-Off- Achtelfinale gegen die Leipzig Icefighters mit 4:3 (1:0; 1:2; 2:1). 1.396 Zuschauer waren in die Eissporthalle nach Sonthofen gekommen, darunter gut und gerne 150 Zuschauer aus Leipzig. Der Besuch dürfte sich gelohnt haben, beide Fanlager bekamen ein spannendes und temporeiches Spiel zu sehen.
Im ersten Drittel zunächst ein Abtasten auf beiden Seiten, dann ging es verstärkt vor die Tore. Sonthofen mit Vorteilen, Maximilian Hadraschek mit dem Querpass ins Getümmel und der Abschluss, doch diesmal konnte der Leipziger Torhüter Benedict Roßberg noch festhalten. In der 12. Minute war das anders: Noah Nijenhuis mit einem strammen Schuss links vorbei gegen die Bande, der Puck spickte zurück und Maximilian Hadraschek netzte souverän zur 1:0-Führung für die Bulls ein. Wenige Minuten später Derek Roehl gleich mit mehreren guten Gelegenheiten - Mit der knappen Führung ging es aber in die Kabine.
Das Mitteldrittel begannen die Bulls unkonzentriert und mussten dadurch in der 22. Minute den 1:1-Ausgleich durch die Gäste hinnehmen. Schnell hatten sich die Spieler des ERC Sonthofen aber gefangen und nahmen das Heft wieder in die Hand. Eine Chance nach der anderen spielten sich die Oberallgäuer heraus, von Leipzig kamen bis dahin nur wenige Akzente, doch in der 35. Minute hagelte es Strafzeiten gegen die Bulls. Martin Guth wurde vom Schläger eines gegnerischen Spielers im Gesicht getroffen, ging zu Boden, doch der Schiedsrichter entschied auf „Schwalbe“ - Die Fans konnten es nicht fassen. Gleichzeitig bekam Maximilian Hadraschek zwei Strafminuten wegen Beinstellens aufgebrummt. Die doppelte Überzahl nutzte Leipzig zum 1:2-Anschlusstreffer. Zum Glück ließen sich die Sonthofer davon nicht beeindrucken. Sie kamen ein ums andere Mal vors Tor und gaben wenige Augenblicke später die richtige Antwort über Maximilian Hadraschek - 2:2 ging es in die Pause.
Leipzig hatte in der 40. Minute noch eine Strafzeit gefangen, musste in Unterzahl ins letzte Drittel. Die Bulls im Powerplay: Martin Guth mit kurzem Pass auf Chris Stanley und der versenkte den Puck im Tor der Gäste aus Sachsen. Die absolut verdiente 3:2-Führung für Sonthofen. Die Bulls mit mehreren Chancen aber erst Derek Roehl sollte wieder treffen. In der 53. Minute brachten die Gäste den Puck nach einem Konter von Sonthofen nicht aus ihrem Spielabschnitt, Roehl eroberte das schwarze Hartgummi und versenkte mit einem tollen Rückhand-Schuss zum 4:2. Anschließend musste er nach der „Schwalbe“ eines Leipzigers auf der Strafbank platznehmen. Die Icefighters nutzten ihre Chance zum erneuten Anschlusstreffer. Chris Stanley verpasste daraufhin die Entscheidung für Sonthofen alleinstehend, indem er Icefighter-Torhüter Roßberg direkt anschoss. Im Gegenteil: In der 56. Minute fiel durch Albrecht erneut der Anschlusstreffer für Leipzig. Zuletzt hatten die Icefighters alles versucht und sogar noch ihren Torhüter vom Eis genommen - Dem Druck der Gäste hielten die Bulls aber stand und besiegten die Sachsen schlussendlich mit 4:3.
Ein besonderer Dank gilt den Physiotherapeuten der Bulls um Carmen Witting und Stefan Tenzer. Ohne eine beinahe 24-Stunden-Schicht vor der Heimpartie gegen Leipzig hätte der eine oder andere Spieler wohl nicht aufs Eis gekonnt. „Sie machen bereits seit Saisonbeginn einen Wahnsinns-Job und ich bedanke mich bei allen Physios für ihren hervorragenden Einsatz.“
So geht es weiter:
Nach dem Auswärtsspiel am Dienstag gibt es am Freitag um 20 Uhr ein weiteres Heimspiel in Sonthofen. In Spiel vier könnte bereits eine Entscheidung fallen. Wenn nicht, folgt am Sonntag darauf ein endgültiges Entscheidungsspiel in Leipzig.
So geht es Kyle Just:
Nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Kyle Just im ersten Spiel in Leipzig, sieht es nicht danach aus, dass der Kontingentspieler am kommenden Dienstag zum Einsatz kommen kann. „Kyle hat am Montag eine Untersuchung im Krankenhaus, dann werden wir Gewissheit haben, was er genau hat.“, so Trainer Heiko Vogler. Just hatte das Spiel mit der ebenfalls verletzten Torfrau Jennifer Harß in der Stadiongaststätte Overtime verfolgt.


Herner EV
Herner EV – Deggendorfer SC 0 : 3 (0:1,0:1,0:1)
(OLN)  Auch das zweite Spiel des Herner EV in der Playoff-Serie gegen den Deggendorfer SC ging an die Niederbayern. Nach dem 0:2 vom Freitagabend in Deggendorf gab es nun zwei Tage später am Sonntagabend eine 0:3-Heimniederlage am Herner Gysenberg. „Wer bei 5 gegen 3 Spieler auf dem Eis keine Tore erzielt, kann auch keine Spiele gewinnen“ meinte Uli Egen nach der Partie und nannte damit einen der entscheidenden Unterschiede beider Mannschaften. Der DSC nutzte ein 5:3-Powerplay zum vorentscheidenden 0:2, der HEV hatte mehr Überzahlsituationen, traf aber das Tor nicht oder scheiterte am Deggendorfer Keeper Cody Brenner. Der konnte zum zweiten Mal hintereinander einen Shutout feiern, während der HEV nun bereits seit 120 Minuten auf seinen ersten Playoff-Treffer wartet.
Mit tollem Playoff-Video und einer beeindruckenden Choreo zu Beginn war alles angerichtet für einen weiteren stimmungsvollen Playoff-Kampf und bereits nach 9 Sekunden waren die Gysenberger zum ersten Mal in Überzahl. Die war dann auch durchaus druckvoll, aber es fehlten der entscheidende Pass, die zündenden Ideen und vor allem der erfolgreiche Abschluss. Das sollte sich zum roten Faden der Partie entwickeln. Und schnell war auch reichlich Feuer im Spiel, auch das sollte bis zum Ende so bleiben. Addiert man die vielen Strafzeiten, so kommt man auf eine Gesamtbilanz von 53:88. Darin sind zwei Matchstrafen und eine Spieldauer-Disziplinarstrafe enthalten, regelkonforme Entscheidungen von Hauptschiedsrichter Eugen Schmid. An ihm lag es sicherlich nicht, dass die Strafbänke regelmäßig besetzt waren, eher an dem verbissenen Kampf beider Teams, die sich nichts schenkten.
Das 0:1 bereits nach 5 Minuten fiel aus dem Nichts, war aber ein Beleg der größeren Cleverness des Süd-Meisters. Benedikt Böhm erkannte am schnellsten, dass der Puck zwischen den Schonern von HEV-Keeper noch frei spielbar war und stocherte ihn über die Linie. In der Folgezeit versuchten die Grün-Weiß-Roten zum Ausgleich zu kommen, Chancen waren auch da, aber auch die niederbayrischen Blau-Roten hatten ihre Möglichkeiten. Ein Bandencheck gegen Dominik Luft in der 12. Minute brachte die nächste Überzahl, aber keinen Torerfolg. Das Gleiche kurz vor der Pause noch einmal, der HEV wollte den Ausgleich, schaffte ihn aber nicht. Auch Vladimir Vaskowskiy in der 16. Minute nicht mit einem tollen Alleingang.
Der zweite Abschnitt begann mit Deggendorfer Überzahl und dann mit der ersten Matchstrafe. Maik Klingsporn gewann zwar den Faustkampf gegen Marius Wiederer, aber der Deggendorfer Verteidiger wurde vor allen ausgeknockt, weil er mit dem Hinterkopf aufs Eis schlug. Diese Unterzahl überstand der HEV zwar mit großem kämpferischem Einsatz, aber in der 34. Minute zeigte der DSC wie man in Überzahl zum Torerfolg kommt. Bei 5 gegen 3 stand Verteidiger-Routinier Milos Vavrusa plötzlich in zentraler Position frei und ließ sich die Chance nicht entgehen. Damit wurde es noch schwerer für den HEV, der dennoch alles versuchte. Aber es sollte nicht sein, es fehlte die entscheidende Durchschlagskraft. Zwei Sekunden vor der zweiten Pause musste dann Benedikt Böhm mit einer Spieldauer vorzeitig in die Kabine. Eine ebenso korrekte wie aus DSC-Sicht unglückliche Entscheidung. Die Wege des Deggendorfer Verteidigers kreuzten sich mit HEV-Kapitän Stephan Kreuzmann, beide sahen sich nicht, aber Böhm traf Kreuzmann.
Im letzten Abschnitt setzte sich das Alles-oder-Nichts des HEV fort. Insgesamt
dreieinhalb Minuten hieß es sogar 5 gegen 3, aber der Torjubel der Herner Fans
konnte nicht angestimmt werden. Der Kopfstoß von Ales Jirik gegen Sebastian
Eickmann war ebenso unnötig wie ungefährlich, die Matchstrafe dafür aber dennoch
zwangsläufig. Die größte Chance zum Anschlusstreffer hatte Marcus Marsall in der 51.
Minute, Uli Egen nahm bereits nach 52 Minuten eine Auszeit, aber am Ende waren die
Deggendorfer mit ihren Breaks gefährlicher. So musste dann in der 56. Minute das
0:3 notiert werden, das Curtis Leinweber im Nachschuss erzielen konnte.
Noch ist zwar nichts verloren für den Herner EV, aber am Dienstag wartet schon eine
Herkules-Aufgabe auf die Grün-Weiß-Roten, wenn sie dann wieder in Niederbayern
antreten müssen. Dann hat der Deggendorfer SC einen Matchball zum Sweep. Um das
zu verhindern müssten die Gysenberger endlich mindestens einmal zum Torjubel
ansetzen. Zumindest die Hoffnung ist da, wobei kein Team komplett antreten kann.
Beim HEV ist Maik Klingsporn gesperrt und Thomas Richter wegen seines Grippe-Virus
nicht dabei. Erfehlte kurzfristig bereits am Sonntagabend. Der DSC muss mindestens
auf seine beiden gesperrten Spieler verzichten.


Buchloe Pirates
Piraten verabschieden sich mit Niederlage aus der Bayernliga - ESV Buchloe unterliegt im letzten Saisonspiel in Königsbrunn mit 3:5
(BYL)  Mit einer 3:5 (1:3, 1:1, 1:1) Niederlage in Königsbrunn hat sich der ESV Buchloe am Sonntagabend in die Sommerpause verabschiedet. Während der sportliche Abstieg für die Buchloer schon vor der Partie feststand, ging es für die Königsbrunner dagegen noch um alles. Denn schon im Voraus stand fest, dass sich der EHC mit einem Heimsieg im spannenden Vierkampf um die drei Bayernligaplätze für die nächste Saison den Aufstieg sichern konnte. Dementsprechend motiviert gingen die Gastgeber im mit 1200 Zuschauern ausverkauftem heimischen Stadion ins Spiel, doch die Buchloer erwiesen sich durchaus als hartnäckiger Gegner, der es den Pinguinen über 60 Minuten nicht leicht machte. Am Ende durfte im EHC-Lager aber dennoch gejubelt werden, da man sich gemeinsam mit Schweinfurt und Bad Kissingen den Aufstieg sicherte.
Der Start in das Nachbarschaftsderby war dabei allerdings zunächst eher nervös gewesen, wobei die Königsbrunner schon früh in Front gingen. Nachdem Torwart Daniel Blankenburg erst noch stark gegen Matthias Forster klären konnte (3.), war er eine Minute später bei einem schnellen Gegenstoß machtlos, den Lukas Fettinger im Nachschuss zum 0:1 über die Linie drückte. Aber die Piraten waren wie schon erwähnt nicht angereist, um sich nach zehnjähriger Bayernligazugehörigkeit kampflos zu verabschieden. Und so nutzte Alexander Krafczyk nur zweieinhalb Zeigerumdrehungen später das erste Powerplay zum 1:1 Ausgleich. Trotzdem blieben die Hausherren vor allem im Vorwärtsgang die Mannschaft mit deutlich mehr Zug zum Tor. Dementsprechend glückte Moritz Lieb ebenfalls in Überzahl mit einem platzierten Schuss die neuerliche Führung (11.). Und die Königsbrunner drückten noch vor der Pause auf den nächsten Treffer. Eine weitere Unterzahl überstanden die Buchloer zwar mit vereinten Kräften noch schadlos, doch kurz vor Drittelende traf Chad Trupp dann doch zum 1:3 (18.).
Auch im Mitteldrittel hatten die Pinguine zunächst die gefährlicheren Aktionen, doch so langsam hatten auch die Buchloer etwas mehr Zugriff. Eine doppelte Überzahl verhalf den Piraten dann zum Anschlusstreffer. Denn gerade als die Gastgeber wieder zu viert auf dem Eis waren, verkürzte Christoph Heckelsmüller aus kurzer Distanz auf 2:3 und sorgte so wieder für Spannung (29.). Königsbrunn schien nun in der Tat etwas beeindruckt zu sein, sodass der Angriffswind in den folgenden Minuten etwas abflaute. Die Buchloer konnten in dieser Phase aber nicht nachlegen und hatten nach 36 Minuten Glück, dass die Pinguine den Puck nur an den Pfosten setzten und nicht am bereits geschlagenen Blankenburg im eigentlich schon leeren Tor unterbrachten. Das erledigte dann aber in der selben Minute Patrick Zimmermann, der relativ unbedrängt vors Tor ziehen konnte und mit dem 2:4 Pausenstand den alten Abstand schließlich doch wiederherstellte.
Im letzten Abschnitt hatten beide Teams anfangs die ein oder andere Möglichkeit, doch die Torhüter blieben wachsam. Als die Buchloer dann in Überzahl agieren durften, geriet der Aufstieg der Königsbrunner doch noch einmal zur Zitterpartie. Einen schönen Diagonalpass von Markus Vaitl versenkte Martin Zahora aus spitzem Winkel zum 3:4 (47.). Und tatsächlich drückten die kurz darauf erneut mit einem Mann mehr auf dem Eis agierenden Buchloer auf den Ausgleich. Doch dazu kam es nicht, da die Freibeuter die Scheibe nicht an Tormann Markus Kring vorbeibrachten und sich stattdessen einen Unterzahlkonter einfingen, den wiederum Patrick Zimmermann zum bereits entscheidenden 3:5 einnetzte. Den bereits feiernden Zuschauern war in den Schlussminuten somit auch egal, dass die Buchloer mit tollem Einsatz noch einmal eine zweiminütige doppelte Unterzahl ohne Gegentreffer überstanden. Denn am Ende blieb es beim 3:5, sodass des für die Hausherren auf dem Feld und für die Fans auf den Rängen kein Halten mehr gab. Während sich die Königsbrunner durch den Sieg also den Aufstieg sicherten, verpassten es die Buchloer sich noch auf Platz fünf zu verbessern und schließen die verkorkste Spielzeit trotz passabler Leistung in dieser Partie mit einer Niederlage auf Platz sechs ab.


EV Moosburg
Keine Punkte in Bad Kissingen - EVM beendet Verzahnungsrunde als Achter
(BYL)  Stets bemüht - viel mehr war seitens des EV Moosburg beim letzten Punktspiel der Saison in Bad Kissingen allerdings nicht geboten. Nach der 3:8 (1:3, 1:3, 1:2)-Pleite beendeten die Grün-Gelben die Verzahnungsrunde als Achter und Letzter. Die Hausherren dagegen stiegen dank dieses Erfolges in die Bayernliga auf.
Wenn man in dieser Partie Spannung finden wollte, musste man schon etwas suchen - wurde aber beispielsweise in der 33. Minute fündig, als Daniel Möhle den EVM auf 2:3 heranbrachte. "Aber da hat uns in der Folge einfach die Geduld gefehlt", kritisierte Trainer Bernie Englbrecht seine Truppe. "Wir waren viel zu offen, weil jeder den Ausgleich erzielen wollte." Die erfahrenen Wölfe, die im ersten und dritten Abschnitt das Geschehen unter Kontrolle hatten, trafen jedoch auch in der stärksten Phase der Gäste: per Doppelschlag (35.). Als ihnen kurz vor der zweiten Sirene gar noch das 6:2 gelang, waren auch die kühnsten Optimisten unter den mitgereisten Moosburger Anhängern ernüchtert.
Die positiven Momente bei den Gästen waren rar gesät: Neben dem Doppelpack von Antreiber Daniel Schander (3./51.) waren dies der erneut nicht nur kämpferisch überzeugende Auftritt von Youngster Tobias Stuckenberger und die Leistungssteigerung des Backup-Goalies Hannes Probst. Nachdem er gleich in der Anfangsphase zweimal hinter sich hatte greifen müssen, fing sich der Vertreter von Thomas Hingel und wurde am Ende sogar zum besten EVM-Akteur gewählt. Das Pech dagegen regelrecht am Schläger zu kleben schien Emil Svec: Drei- bis vier Mal tauchte er völlig alleine vor dem Wölfe-Gehäuse auf, brachte die Scheibe aber nicht im Kasten unter.
Während den Moosburgern der Gang in die Landesliga schon seit Wochen klar ist, gesellten sich an diesem Abend noch zwei weitere Bayernligisten zum Kreis der Absteiger: Pfaffenhofen, das sein "Endspiel" daheim gegen Schweinfurt mit 2:3 verlor, und die Wanderers Germering (nur 4. in der anderen Gruppe). Aus der Moosburger Verzahnungsrunde schafften somit drei Landesligisten den Sprung in die BEL: Bad Kissingen, Schweinfurt und Königsbrunn.


Schongau Mammuts
Jaaaahhh - EA Schongau sichert sich die Bayernliga !
(BYL)  Nach dem Schlusspfiff gab es kein Halten mehr – es wurde gnadenlos gefeiert – mit einem unglaublichen Schlussspurt hat sich das Team der Mammuts aus eigener Kraft den Klassenerhalt gesichert und spielt auch 2018/19 in der Bayernliga !
Nachdem die gesamte Saison ein Auf und Ab der Gefühle war, wurde der Erfolg umso mehr gefeiert – allen Spielern, Trainern und den Verantwortlichen im Verein, aber auch den eingeschworenen Fans  ist eine riesen Last von den Schultern gefallen.
Endlich hat die EA Schongau auch am Ende einer Saison die Gewissheit für welche Liga geplant werden kann  - die Bayernliga!
Das war in den vergangenen Saisonen ja nicht so, was ja auch immer mit entsprechendem Verhandlungsdefizit mit potentiellen Neuzugängen, bzw. mit dem Halten von Leistungsträgern verbunden war.  Das  soll heuer nun besser werden, ab sofort läuft die Planung für die kommende Saison.  
Mit dem 8 : 0 in Tölz gegen Reichersbeuren und dem 8 : 3 Erfolg über die Crusaders aus Fürstenfeldbruck (Spielberichte folgen)  hat die EA Schongau am letzten Saison-Wochenende die Wanderers aus Germering noch abgefangen, die nach der 5 : 6 (nach Penalty-Entscheid) Niederlage in Bad Wörishofen den bitteren Gang in die Landesliga machen müssen.
Damit haben insgesamt nur 2 von 6 Bayernligisten (Pegnitz und Schongau) in der Verzahnungsrunde den Kopf aus der Schlinge ziehen können. In der Gruppe C wurde am letzten Spieltag Bayernliga-Urgestein Pfaffenhofen von Platz 1 auf Rang 4 durchgereicht ! 
Bayernliga –Vorrunden –Neunter  Buchloe bestätigte den Fluch des 9. Platzes  und ist ebenso wie Moosburg im nächsten Jahr Landesligist.
Vorerst zumindest – wer weiß, was der Eishockey-Sommer noch so bringt……
Hoffentlich auch eine Lösung für die „Ausländerschwemme“ in den BEV-Ligen – mit Sicherheit ein Grund für die Erfolge mancher Landesligisten !
Die Bayernliga 2018/19 besteht somit aus
1.       TEV Miesbach (Absteiger Oberliga)
2.       HC Landsberg
3.       TSV Peißenberg
4.       TSV Erding
5.       ESC Dorfen
6.       ESC Geretsried
7.       EHF Passau
8.       EV Füssen
9.       EV Pegnitz
10.   EA Schongau
11.   EHC Klostersee (Aufsteiger)
12.   EC Bad Kissingen (Aufsteiger)
13.   ERV Schweinfurt (Aufsteiger)     
14.  EHC Königsbrunn (Aufsteiger) 
Klarer Erfolg in Tölz sichert EA Schongau das Endspiel !
Mit dem 8 : 0 Sieg beim SC Reichersbeuren hat es die EAS geschafft den Rückstand auf Germering zu egalisieren  - und bestreitet  nun am Sonntag im heimischen Stadion gegen Fürstenfeldbruck ein Fernduell-Endspiel mit den Wanderers (in Bad Wörishofen) um den letzten freien Platz in der Bayernliga!
Nach etwas nervösen Abtasten, die EAS war gewarnt vor den letzten Erfolgen der Reichersbeurer  ( u. a. 6 : 3 Sieg  in Kempten).  Aus einer stabilen Abwehr heraus schlug die EAS im Tölzer Stadion  eiskalt zu rechten Zeit zu.  
In der 7. Minute war es der aufgerückte Verteidiger  Daniel Holzmann der zum 0 : 1 traf. In der 11. Minute vollendete dann Johannes Schierghofer zum 0 : 2.
Ein langer Pass und die Schnelligkeit von Vitalijs Hvorostinins brachten zu Beginn des Mittelabschnitts das 0 : 3 (23.). In der 27. Minute das 0 : 4 durch Marius Klein. Unterbrochen von den einzigen zwei Strafzeiten gegen die EAS  legte Milan Kopecky in Überzahl das 0 : 5 nach (37.) und noch kurz vor der Pause traf Milan Kopecky zum  0 : 6.
Im Schlussabschnitt wurden die angeschlagenen Spieler Simon Fend und Max Mewes geschont – der SC nicht. Bastian Klein mit seinem ersten Treffer in der Verzahnungsrunde zum 0 : 7 (42.) und Vitalijs Hvorostinins mit seinem zweiten Treffer zum 0 : 8 Endstand (53.).
EAS-Goalie Christoph Lohr feierte seinen 3. Shut-out in der Runde.
EA Schongau schießt sich zum Klassenerhalt
Noch einen Sieg benötigte die EA Schongau zum Sichern des Klassenerhalts, sollte Germering nicht mit mehr 16 Toren Unterschied gegen Bad Wörishofen gewinnen !
Die  Sorge war unbegründet, die Wölfe aus Wörishofen ließen sich im letzten Saisonspiel nicht hängen, gewannen am Ende mit 6 : 5 im Penaltyentscheid.
Ungeachtet dessen, was in 40 Kilometer Entfernung geschah, im heimischen Stadion ließ die EAS gegen die ersatzgeschwächten Crusaders nichts anbrennen.
Nach nervösen Beginn gegen die völlig ohne Druck spielende junge Brucker Mannschaft, war das 1 :0 in der 3. Minute durch Daniel Holzmann der Auftakt zum Klassenerhalt.  Das schön herausgespielte 2 : 0 von Milan Kopecky (14.), das 3 : 0 von Torjäger Marius Klein (16.) und wenige Sekunden später das 4 : 0 aus spitzem Winkel durch Simon Maucher, machten schon im ersten Abschnitt alles klar.
Das 2. Drittel begann mit dem  5 : 0 von Markus Waldvogel (22.) – danach ließ es die EAS sichtlich ruhiger angehen. In der 35. Minute noch das 6 : 0 von Fabian Magg und das 7 : 0 in Unterzahl von Milan Kopecky (38.). 
Zwei Unachtsamkeiten in der Defensive nutzen die Gäste zu zwei schnellen Toren noch vor der zweiten Pause – Yehor Vinnytskyi (39.) und Max Kolb (40.) verkürzten aus 7 : 2.
Im Schlussdrittel  spielte die EAS dann mit vier Angriffsreihen – der Druck war heraus.  In einer 4 -4 Situation traf Verteidiger Max Mewes nach einem schönen Solo zum 8 : 2 – doch praktisch im Gegenzug fiel das 8 : 3 (beide 53.) durch Frederik Hofmann .
Dabei blieb es auch in der fairen Partie vor gut 350 Zuschauern – jeder wartete nur noch auf den Schlusspfiff, damit die Feier beginnen konnte  - Bayernliga 2018/19 – die EA Schongau ist dabei !


Black Bears Freising
Kein Erfolg zum Abschied - Freising unterliegt Ulm in einem harten Spiel 2:4
(BLL)   Gerne hätten die Black Bears die Landesliga-Saison mit einem Erfolg in Ulm beendet. Doch nach einem ausgeglichenen, von beiden Teams sehr hart geführten Spiel, siegten die „Devils“ glücklich mit 4:2. Der letzte Puck schlug im leeren Freisinger Tor ein, weil Coach Michael Klein seinen überragenden Goalie Marco Krojer vom Eis genommen hatte, um doch noch den Ausgleich zu erzwingen. Die Ulmer feierten ihr zehnjähriges Bestehen mit dem Sieg.
Den vierten Erfolg im vierten Aufeinandertreffen hätten die Black Bears gerade auch deshalb gerne mitgenommen, weil es für viele Stammkräfte das letzte Spiel im Freisinger Trikot war und für das kommende Jahr ein personeller Umbruch bevorsteht: Trainer Klein stand das letzte Mal an der Bande, auch Paul Rausch, Jonas Maierthaler, Lucas Höller und Patrick Holler gaben nach dem Spiel bekannt, dass sie im kommenden Jahr nicht mehr für Freising auflaufen werden. Hinzu kommen wohl einige Spieler, von denen sich der Verein trennen wird, um eine deutliche Verjüngung sowie Neuanfang einzuleiten. Laut Sportlichem Leiter Bernd Thiede stehen der neue Trainer sowie einige Neuzugänge bereits fest.
In Ulm, wo die Fans gebührend den zehnten Devils-Gründungstag feierten, wurden die Freisinger ganz kalt erwischt. Bereits nach 53 Sekunden schoss Synek das 1:0, hier schlief die Black Bears-Abwehr noch kollektiv. Danach waren sie allerdings hellwach und boten den Ulmern einen offenen Schlagabtausch, leider konnten zahlreiche gute Möglichkeiten nicht in Zählbares umgemünzt werden. Auch im zweiten Spielabschnitt kamen die Gastgeber wacher aus der Kabine und erhöhten nach 22 Minuten auf 2:0. Die Freisinger erarbeiteten sich in der Folge immer mehr Vorteile und schnürten die Ulmer im eigenen Drittel ein. Der Anschlusstreffer durch Manuel Kühnl auf herrliche Vorlage seines Sturmpartners Patrick Holler war die logische Folge der Freisinger Dominanz. In einem deutlich härter werdenden Spiel blieb die Kühlbox auf beiden Seiten nie lange leer. Unrühmlicher Höhepunkt dann die Spieldauerstrafe für den Ulmer Meissner nach einer wilden Schlägerei. Kein Team konnte allerdings aus der numerischen Überzahl Profit schlagen.
Im letzten Drittel wogte das Spiel hin und her, mehrfach war Ulm kurz vor dem dritten Treffer, auch die Freisinger hatten den Ausgleich nicht nur einmal auf der Kelle. Der fiel dann endlich auch in der 54. Minute, Armin Dünzl hatte Johannes Weyer mustergültig bedient und der ließ dem Ulmer Torwart Bertet keine Chance. Als sich beide Teams schon mit einer Verlängerung abgefunden hatten, stocherte der Ulmer Ceslik die Scheibe 50 Sekunden vor der Sirene über die Freisinger Torlinie. Coach Klein versuchte alles, nahm seinen Torwart Krojer vom Eis – doch ein verlorenes Bully und ein Schuss ins leere Black Bears Tor besiegelte die 19. Niederlage im 34. Saisonspiel. Der Abstieg wurde verhindert, doch die Saison-Ziele waren andere.


Haßfurt Hawks
„Hawks“ verabschieden sich mit torreichem Auswärtssieg aus der Saison
(BLL)  Sie haben die letzte Möglichkeit genutzt: Nachdem die Haßfurter „Hawks“ in den sechs vorangegangenen Auswärtspartien der Verzahnungsrunde stets den Kürzen zogen, gelang ihnen beim letzten Gastauftritt – gleichzeitig der letzten Partie der Saison 2017/2018 – doch noch ein „Dreier“. Dabei verlief der 9:6-Erfolg beim ERSC Amberg nicht nur torreich, sondern war vor allem hochverdient.
Und er hätte eigentlich noch höher ausfallen können, doch Martin Reichert verzichtete aufgrund der Überhärte mancher Hausherren auf noch mehr Gegenwehr. „Die Gesundheit meiner Spieler war mir letztlich wichtiger“, sprach er von einem „superharten Spiel von Amberg.“ Vor allem Christoph Schönberger schien von übertriebenem Ehrgeiz angetrieben. 32 Strafminuten kassierten die „Wild Lions“ insgesamt, davon gab es alleine sechs zweiminütige Hinausstellungen sowie eine zehnminütige Disziplinarstrafe gegen den ERSC-Verteidiger. „Gott sei dank hat der Schiedsrichter gepfiffen. Zwar nur die Hälfte, aber immerhin“, konnte Reichert nur den Kopf schütteln. Vielleicht war Schönberger aber auch nur frustriert, denn zum Zeitpunkt seiner ersten Hinausstellung lagen er und seine Teamkollegen bereits mit 0:4 im Hintertreffen, weil Jakub Sramek (2.), Georg Lang (5.), Daniel Hora (16.) und Michal Babkovic (26.) erfolgreich waren. Christian Dietrich (27.), erneut Michal Babkovic (38.), und Georg Lang (31.) schraubten das Ergebnis bis zur Hälfte der Partie sogar bis auf 0:7 in die Höhe. „Jungs, ganz ehrlich: Wir brauchen keine Verletzten mehr“, empfahl Reichert der Mannschaft, die unter anderem auf David Franek, Ilja Kinereisch, Lucas-Andreas Thebus und Alexander Stahl verzichten mussten, nun einen Gang zurückzuschalten. So war es auch kein Wunder, dass die Oberpfälzer bei einem Gegentreffer von Jan Trübenekr (43,) wieder bis auf 6:8 herankamen. Jens Dietz, der von Beginn an das ESC-Tor hütete, traf derweil keine Schuld: „Er hat ein gutes Spiel gemacht“, freute sich Reichert, der trotz einer Aufholjagd der Gastgeber weiter an den Sieg glaubte und nicht enttäuscht wurde: Trübenekr sorgte in der 48. Minute für das letzte ESC-Tor in dieser Saison sowie den 6:9-Endstand, der am Ende mit 13 Punkten den 7. Tabellenplatz einbrachte.
„Letztlich war es doch egal, ob wir 7:3 oder 9:6 gewinnen. Wir schaukeln das Ding noch runter, dann ist es gut“, gab Reichert den „Hawks“ mit Erfolg auf den Weg. Mit dem „Dreier“ im Gepäck war er zum Abschluss natürlich „sehr zufrieden. Und es hat sich keiner mehr verletzt. Einwandfrei. Passt.“
Derweil gab es noch eine dicke Gratulation Richtung Schweinfurt, nachdem die „Mighty Dogs“ kurz zuvor den Bayernligaaufstieg mit einem 3:2-Erfolg beim Tabellenführer EC Pfaffenhofen perfekt gemacht hatten. „Wenn man das letzte entscheidende Spiel gewinnt, dann steigt man auch verdient auf.“
Neue Bayernligisten sind neben Schweinfurt als Tabellenzweiter zudem die punktgleichen Kissinger „Wölfe“ (Spitzenreiter) sowie die „Pinguine“ des EHC Königsbrunn. Dagegen müssen neben dem bereits feststehenden EV Moosburg auch der ESV Buchloe sowie der EC Pfaffenhofen, vor der Partie noch Tabellenführer, und somit alle drei Bayernligisten in der kommenden Saison in der Landesliga antreten.


Kempten Sharks
Saisonabschluss auf Platz 5 - Trotz 8:0 Niederlage beim EHC Klostersee bleibt des ESC Kempten das zweitbeste Landesligateam
(BLL)  Eine lange und spannende Saison fand am Sonntagabend für die Sharks aus dem Allgäu ihr Ende. Die Niederlage beim unangefochtenen Klassenprimus war dabei schon fast nebensächlich. Kempten begann stark in der Defensive während die Grafinger viel Druck aufbauten. Torhüter Martin Niemz konnte sich nicht über mangelnde Arbeit beklagen und hielt sein Team mit etlichen tollen Paraden im Spiel. Lediglich ein Treffer in der 15.min. sorgte für die knappe Pausenführung. Im zweiten Drittel das gleiche Bild, Klostersee mit sehr viel Offensivdruck und Spielfreude. Ein Doppelschlag in der 23. min brachte dann die Vorentscheidung und zwei weitere Treffer in der 35. & 39. min den 5:0 Zwischenstand nach 40 min. Für die Sharks kam nach 30 min Fabian Schütze ins Tor, er teilte sich wie schon im letzten Heimspiel die Einsatzzeit mit Niemz.
3 weitere Treffer im Schlussabschnitt bescherten das letztendlich deutliche und auch verdiente Endergebnis. Auch wenn mit Gregor Stein und Patrick Weigant 2 Leistungsträger fehlten war Klostersee an diesem Abend einfach zu stark. Nach dem Spiel war ein sichtbar gelöster Trainer Andreas Becherer dann auch zufrieden:
„Die Saison war für uns hervorragend. Die gute Vorbereitung und der Kader haben sich über die Spielzeit ausgezahlt. Wir sind hinter Klostersee nach wie vor zweitbester Landesligist und haben auch den einen oder anderen Bayernligisten geärgert. Viele schwere Spiele haben wir durch unsere Charakterstärke gewonnen. Das ist ein toller Erfolg, darauf sind wir stolz. Und darauf bauen wir auch für die nächste Saison auf. Die Planungen für diese laufen schon eine ganze Weile und es werden Gespräche mit eventuellen Verstärkungen geführt. Auch wenn wahrscheinlich mit Buchloe und Germering zwei Bayernligisten in unsere Gruppe kommen so sind diese nicht so stark einzuschätzen wie Klostersee in diesem Jahr.
Unser Ziel ist es wieder anzugreifen, an die gezeigten Leistungen anzuknüpfen und vielleicht den nächsten Schritt anzugehen. Auch wenn von außen sicher die Erwartungshaltung sehr hoch sein wird sind wir guter Dinge, diese auch zu erfüllen.“
Nach dem Spiel gab es noch eine kleine Feier mit den mitgereisten Fans vor dem Mannschaftsbus bevor es dann endgültig in die verdiente Sommerpause geht.


Eisbären Eppelheim
Eisbären unterliegen Bietigheim im 1. Finalspiel
(RLSW)  Im ersten Spiel der best-of-three Serie mussten sich die Eisbären dem favorisierten Hauptrunden-Meister aus Bietigheim mit 1:4 geschlagen geben. Cedric Striepeke war der einzige ECE-Torschütze der Partie.
Das Spiel hatte noch nicht einmal richtig begonnen, da hatte der ECE die ersten guten Chancen auf den frühen Führungstreffer. Doch die Gastgeber fanden schnell die passende Antwort und brachten sich selbst in den Fokus. Ein Pass in den Rückraum und Tim Heffner gelang der erste Torerfolg der Hausherren (5.). Den Eisbären blieb kaum Zeit sich zu berappeln, da führte ein blinder Pass vor das ECE Gehäuse zum 2:0 (7.) durch Fabjon Kuqi. Das Spiel schien den Eisbären aus dem Ruder zu laufen, doch mit zunehmender Spielzeit glichen sich beide Teams mehr und mehr an. Die erste Powerplay-Situation brachte die Eisbären nun vermehrt vor das Tor des SC, dessen Hüter Dominik Guris jedoch stets der Sieger blieb. Kurz vor der Pause gelang den Eisbären dann jedoch noch der wichtige Anschlusstreffer durch Cedric Striepeke (20.), der zur Aufholjagd im zweiten Drittel Auftrieb geben sollte.
Und tatsächlich entwickelte sich im Mitteldrittel eine offensiv geführte spannende Play-Off-Partie, in der beide Goalies vermehrt im Blickpunkt standen. Alleingänge, Überzahlsituationen und Pfostentreffer führten auf beiden Seiten zu besten Torchancen, die jedoch allesamt vergeben wurden. Nachdem den Eisbären der wichtige und zu dieser Phase nicht unverdiente Ausgleichstreffer nicht gelang, musste man um seine Siegchance Mitte des Drittels ernsthaft Sorgen haben, als gleich drei Eisbären innerhalb von vier Minuten die Strafbank aufsuchten. Doch die Defensive des ECE überstand die doppelte Unterzahl schadlos und hielt sich so im Spiel. Was den Eisbären im ersten Abschnitt gelang, sollten nun die Hausherren praktizieren. Beide Teams waren dezimiert, Mike Weigandt nutzte den Platz und erzielte kurz vor der Pause das vermeintlich vorentscheidende 3:1 für Bietigheim (40.).
Wollte man trotz des Rückschlages im letzten Drittel die Aufholjagd starten, so wurde man von den Hausherren früh dieser Hoffnungen beraubt. Der Hauptrunden-Meister spielte nun all seine Routine aus, lies den Eisbären wenig Platz ihr Spiel zu entfalten und stellten durch Weigandts zweiten Treffer (46.) früh die Weichen auf Sieg. Die Eisbären fanden in der Folge kein Mittel, die sicher agierenden Steelers nochmal ernsthaft in Gefahr zu bringen und mussten so am Ende eine verdiente Niederlage einstecken.
Doch beim Rückspiel in einer Woche geht alles wieder bei Null los. Der ECE wird alles daran setzen, die Serie zu Hause auszugleichen und das dritte Spiel zu erzwingen. Mit der Gewissheit, dass der SC Bietigheim in Spiel 1 zwar das bessere Team war, hatte man doch phasenweise die Chance des ECE gesehen, bei besserer Chancenverwertung dem SC Paroli bieten zu können. Und wenn der ECE es schafft, seine eigene Spielphilosophie über weite Strecken aufs Eis zu bringen, ist die geplante Meisterschaftsfeier der Steelers im Icehouse noch lange nicht gebucht.


Diez-Limburg Rockets
Rockets gleichen mit Sieg in Ratingen die Serie aus
(RLW)  Ein kurzer Blick, dann mutig in den Slot getankt, alle Kraft in diesen einen Schuss gelegt und seinem Team damit den wichtigen Ausgleich in der Serie beschert: Es war nicht mehr viel Zeit auf der Ratinger Stadionuhr, Spielstand 3:3, als Philipp Maier sich ein Herz nahm. „Der hat ausgeholt, als wolle er den Kölner Dom abschießen“, beschreibt Rockets-Trainer Arno Lörsch jene Szene 94 Sekunden vor dem Ende. Maier sah die Chance, holte aus und zimmerte die Scheibe in die Ratinger Maschen. Das 4:3 war vorentscheidend, am Ende hieß es 5:3 (2:2, 1:1, 2:0) für die Rockets. Die Halbfinalserie ist wieder ausgeglichen, es steht 1:1. Nächster Showdown ist am Freitag (20.30 Uhr) in Diez. Für das Weiterkommen braucht es drei Siege, die Raketen wollen sich vor heimischen Fans den ersten Matchball sichern.
Es sind die kleinen Momente, die in den Play-offs große Wirkung haben können. Nuancen nur liegen derzeit leistungstechnisch zwischen den zwei Halbfinalgegnern EG Diez-Limburg und Ratinger Ice Aliens. Das war schon am Freitagabend so, und es bestätigte sich auch in Ratingen. Wenngleich dieses Mal die Rockets den besseren Start erwischten: Konstantin Firsanov brauchte nur 20 Sekunden (!!!) für den Führungstreffer. 
Doch mehrmals wechselnde Führungen bekamen nicht nur die Zuschauer am Freitag, sondern auch die 671 Eishockeyfans am Sonntag in Ratingen zu sehen. Simon Migas (2.) und Dennis Fischbuch (4.) hatten nur unwesentlich länger gebraucht, um die Partie zu ihren Gunsten zu drehen. Die Gäste nutzten in doppelter Überzahl aber noch die Chance zum 2:2 Ausgleich (16.) im ersten Drittel.
Ähnlich wie schon am Freitag versuchten die Ice Aliens auch am Sonntag durchaus häufig, die Eisfläche mit Trikot und Hose aufzupolieren. Die Strafen, die der Unparteiische Zsolt Hefler verteilte, waren grundsätzlich allesamt berechtigt. Bemerkenswert war, dass sich der Schiedsrichter nicht zu großen Strafen hinreißen ließ und dabei stets ein gutes Auge und Fingerspitzengefühl bewies. Auch eine doppelte Unterzahlsituation für die Rockets war korrekt, die EGDL konnte diese Phase aber mit viel Einsatz und ohne Gegentor überstehen.
Im Gegenteil: Ausgerechnet in Unterzahl nutzte Joey Davies einen Fehler in der Ratinger Defensive eiskalt aus und schoss die Rockets in Führung (28.). Mit dem 3:2 in die Pause zu gehen, hätten der EGDL sicherlich gut zu Gesicht gestanden. Doch die Gastgeber gleichen 15 Sekunden vor dem zweiten Pausentee durch Christian Müller aus (40.).
Und so blieb die Partie auch im letzten Drittel auf des Messers Schneide. Die Rockets überstanden drei kleine Strafen ohne Gegentor, dann setzte Philipp Maier zum bereits beschriebenen Schuss an. Nach dem 4:3 für die EGDL (59.) nahm Ratingen den Keeper für einen weiteren Feldspieler vom Eis. Die Gäste aber gewannen das Bully und Tim Ansink chippte die Scheibe aus dem eigenen Drittel in Richtung Ice-Aliens-Gehäuse. Dustin Schumacher hätte die Scheibe locker vor der eigenen Torlinie spielen können, war sich seiner Sache aber zu sicher. Fast aufreizend spät nahm er die Scheibe an - zu spät, denn da hatte sie bereits die Torlinie zum 5:3 überquert (60.). Kurioser Schlusspunkt eines erneuten Krimis.
„Wir haben deutlich besser gespielt als noch am Freitag“, sagte Rockets-Trainer Arno Lörsch. „Komplett angekommen sind wir in den Play-offs aber noch nicht. Aber das wird noch kommen. In einzelnen Szenen war der Einsatz schon unglaublich, etwa, als sich drei Mann kurz vor der Torlinie vor den Puck werfen, der eigentlich schon sicher im Tor war. Das hatte Play-off-Charakter. Beide Teams waren vor allem im letzten Drittel sehr diszipliniert, keiner wollte einen Fehler riskieren. Dennoch haben sich die Mannschaften nichts geschenkt. Das wird bis zum Schluss eine sehr harte Serie."


Ice Dragons Herford
Ice Dragons sichern sich mit 7:2 Sieg in Neuwied 3 Matchpucks!
(RLW)  Nein, damit hatte nun wirklich keiner der 1.200 Zuschauer im Neuwieder Icehouse gerechnet! Denn das, was die Ice Dragons in den 60 Minuten am Sonntagabend boten, war ein Playoff-Auswärtsspiel von der feinsten Sorte. Taktisch diszipliniert, bärenstark in der Defensive und vor allem in den ersten 20 Minuten brutal effektiv, fuhren sie den zweiten Sieg in dieser Halbfinalserie beinahe schon im ersten Drittel ein. Oder wie Kapitän Fabian Staudt es später formulierte: „Im ersten Drittel hatten wir das nötige Spielglück, haben nahezu jede Chance in ein Tor umgemünzt.“
Ohne Nils Bohle, der bei seiner Sarah im Krankenhaus weilte und der Geburt des ersten Kindes entgegenfieberte und ohne den verletzten Lukas Derksen musste Jeff Job mal wieder die Reihen durcheinander wirbeln. So war es auch nicht verwunderlich, dass die Bären, angepeitscht von 1.200 Fans, bei gleicher Spieleranzahl mächtig Druck auf das Gehäuse von Kieren Vogel ausübten. Am Ende waren es jedoch die Überzahl- und Unterzahlformationen, die im ersten Drittel den Unterschied ausmachten. Es waren keine zwei Minuten gespielt, als die Ice Dragons erstmalig in Überzahl agierten und sofort eiskalt zuschlugen! Killian Hutt ließ Felix Köllejan im Neuwieder Tor nach einem feinen Zuspiel von Maurice Becker keine Chance. In der Folge konnten dann die Ice Dragons nach einer Strafe gegen Ben Skinner das Unterzahlspiel üben und sie machten es clever! Gestützt auf Kieren Vogel im Tor ließen sie wenig zu, spielten immer wieder die Scheibe aus der Gefahrenzone. Kaum kam Ben Skinner von der Strafbank, kam auch schon ein perfekter, langer Pass von Leon Nasebandt (irrtümlicher Weise hatten die Schiedsrichter Fabian Staudt als Vorlagengeber ausgemacht). Der Kanadier lief alleine auf Köllejan zu und ließ ihm keine Chance, das 0:2 in der 7. Minute war besiegelt. Und es kam noch besser! Wieder musste Skinner auf die Strafbank, wieder spielten die Ice Dragons eine gute Unterzahl, wieder kam Skinner von der Strafbank zurück, dieses mal der lange Pass von Philipp Brinkmann und Skinner vollendete zum 0:3 in der 10. Minute! Als die Ice Dragons dann noch eine weitere Unterzahl überstanden, anschließend selbst in doppelter Überzahl agierten, war es ein genialer Moment von Killian Hutt und Jeff Skinner, der für das 0:4 sorgte. Der Herforder Topscorer fand Ben Skinner hinter dem Tor der Gastgeber und der lupfte zielgenau in den Slot wo Gleb Berezovskij eiskalt abzog und in der 15. Minute auf 0:4 erhöhte. Wütende Angriffe der Gastgeber waren die Folge, die jedoch immer wieder bei Kieren Vogel endeten. Als sich die ersten der mitgereisten Herforder Fans schon in Richtung Pause begeben wollten, klingelte es dann aber doch im Herforder Tor. Sven Schlicht hatte 6 Sekunden vor Ende des Drittels von der blauen Linie abgezogen, die Scheibe trudelte über Vogel hinweg auf die Torlinie und der Herforder Goalie gab ihr unbeabsichtigt mit dem Schlittschuh noch den entscheidenden Impuls, so dass sie zum 1:4 Pausenstand über die Linie rutschte.
Die Gastgeber machten im zweiten Drittel von Beginn an Druck, wollten mit aller Macht den Rückstand verkürzen. Eine Strafe gegen Gleb Berezovskij spielte ihnen dabei in die Karten, doch die Ice Dragons zeigten in Unterzahl weiter ihre Qualität. Und schlugen erneut eiskalt zu. Bei einem Unterzahlkonter in der 26. Minute verschob der Neuwieder Goalie sein Tor, um im letzten Moment einen Treffer zu verhindern und die Schiedsrichter entschieden auf Penalty. Kapitän Fabian Staudt lief an und vollendete trocken unter den Giebel zum 1:5! Die Bären warfen nun alles nach vorne, ließen so den Ice Dragons eine Menge Platz zum Kontern. Doch hüben wie drüben wollten beide Goalies keinen weiteren Treffer mehr zulassen. Nach und nach wurde die Partie hitziger, Strafen auf beiden Seiten waren die Folge. Killian Hutt verdiente sich sogar eine 10-Minütige Disziplinarstrafe, weil er der Neuwieder Mannschaftsbank nach einem Foul an ihm wohl zu deutlich die Meinung sagte. Den Großteil der Strafen zogen jedoch die Gastgeber, die nun vermehrt versuchten, mit Härte zurück in die Partie zu finden. Das führte zwangsläufig zu erneuten Überzahlspielen der Ice Dragons. Und zumindest eines davon nutzten sie in der 40. Minute, als Ben Skinner nach Vorarbeit von Gleb Berezovskij und Aaron Reckers sein drittes Tor und damit den 1:6 Pausenstand erzielte.
Wenn sich die Ice Dragons einen Vorwurf machen lassen mussten, dann, dass sie in den auch im letzten Drittel vorhandenen Überzahlspielen den Sack nicht endgültig zumachten. So kam es wie es kommen musste, Michael Jamieson vekürzte 9 Minuten vor dem Ende, dieses Mal waren die Bären in Überzahl, auf 2:6. Jetzt bekamen die Gastgeber die berühmte zweite Luft, drückten die Ice Dragons vehement in ihr Verteidigungsdrittel. Einzig gelegentlich Konter konnten noch für Entlastung sorgen. Doch das Abwehrbollwerk der Ice Dragons hielt und dann traf Maurice Becker mitten ins Herz der Bären! Es lief die 55. Minute, als er, bedient von Sven Johannhardt und Fabian Staudt, von links abzog. Ein Schuss wie ein Strahl, die Scheibe landete genau im Winkel und die Ice Dragons führten wieder mit 5 Toren! Mit dieser Führung im Rücken spielten die Ice Dragons die Partie routiniert zu Ende, sicherten sich den 2. Sieg im 2. Spiel und haben nun schon am kommenden Freitag die Chance, in eigener Halle ins Finale einzuziehen!


Bären Neuwied
Skinner geht chancenlosem EHC unter die Haut
(RLW)  Der EHC „Die Bären“ 2016 braucht in der Eishockey-Regionalliga West eine besondere Auferstehung, um den Traum vom Finale am Leben zu halten. Nach der 3:5-Niederlage am Freitag beim Herforder EV mussten sich die Neuwieder im zweiten Spiel der Halbfinalserie vor 1174 Zuschauern mit 2:7 geschlagen geben und spielen am Freitag auswärts bereits darum, die Sommerpause hinauszögern. Dafür braucht es aber eine 180-Grad-Wende nach der enttäuschenden Vorstellung vor eigenem Publikum.
Eishockey-Talent kann offensichtlich doch in der Familie liegen. Jeff Skinner wurde in der Saison 2010/11 als bester Neuprofi der Nordamerikanischen Profiliga NHL ausgezeichnet, und was sein zwei Jahre älterer Bruder Benjamin seit ein paar Wochen für den Herforder EV aufs Eis zaubert, hat ebenfalls Potenzial für mehr als „nur“ Regionalliga-Eishockey. Der 27-jährige Kanadier ist ein Spieler, der dem Gegner unter die Haut gehen kann. Mit Stockschlägen und Checks, die ihm am Sonntagabend im Icehouse in den ersten elf Minuten gleich sechs Strafminuten einbrachten, aber eben auch mit einer stocktechnischen Qualität, die es dem Gegner schwer macht. Wenn Skinner nach vorne stürmt, fährt er wie auf Schienen, ist kaum von der Scheibe zu trennen. Zum Leidwesen der Bären. Zweimal kam Herfords Import von der Strafbank zurück, zweimal konterte er die EHC-Defensive aus. Es waren die Tore zum 0:2 und 0:3 (7., 10.), nachdem im ersten HEV-Überzahlspiel bereits der zweite Nordamerika-Import der Ice Dragons, Killian Hutt getroffen hatte (2.). Frühe Knackpunkte, die Wirkung zeigten bei den Gastgebern. Nachlässigkeiten, die bereits am Freitag den möglichen, diesmal sich jedoch in weiter Ferne befindenden Sieg kosteten. Und als Skinner dann von hinter dem Tor Ulib Berezovskij bediente (15.), drohte es für die Bären ein ganz bitterer Abend zu werden. Vier Herforder Tore in 15 Minuten, viel häufiger hatten die Rot-Weißen bis dahin nicht auf den Kasten von Felix Köllejan geschossen – ein ganz bitterer Auftakt. Das Positivste aus EHC-Sicht im ersten Abschnitt: Der 1:4-Anschluss durch Sven Schlicht sechs Sekunden vor der Sirene zum psychologisch vermeintlich günstigen Zeitpunkt.
Ein Signal oder nur ein Strohfeuer? Eher Letzteres. Denn auch nach Wiederbeginn ließ Herford die Deichstädter kaum zur Entfaltung kommen, verteidigte immer nah am Mann und ließ kaum noch klare Chancen zu. Ganz selten einmal setzte sich die Mannschaft von Daniel Benske in der Angriffszone so fest wie zum Beispiel in der 35. Minute, da stand es jedoch bereits 1:5, weil Fabian Staudt einen Penalty unter den Giebel des Tores gehoben hatte (26.). Der Rest war Zerfahrenes mit vielen Strafzeiten und einer Gästemannschaft, die im Powerplay mit Seelenruhe den Vorteil ausnutzte. In der 40. Minute war es erneut Skinner, der das halbe Dutzend voll machte.
Immerhin schaffte Michael Jamieson im Powerplay noch ein Erfolgserlebnis (52.), aber das letzte Wort hatten – passend zum einseitigen Verlauf der Partie – die Gäste. Maurice Pascal Becker (55.) besiegelte Neuwieds höchste Heimniederlage in dieser Saison. Und das zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt.
„Wir hatten heute keine Chance, weil Herford in allen Belangen die deutlich bessere Mannschaft war. Vor allem für die Fans tut es mir persönlich leid, dass wir nicht das abrufen konnten, wozu wir eigentlich in der Lage sind. Es waren zu viele dumme Fehler dabei, auch von unseren Führungsspielern, von denen ich nun am Freitag eine Reaktion erwarte“, so der enttäuschte EHC-Trainer Daniel Benske. 


Grefrath Phoenix
Grefrather Miniaufgebot unterliegt in Neuss und Wiehl
(LLW)  Keine Punkte im Aufstiegsrennen gab es am zurückliegenden Wochenende für die Grefrather EG. Stark ersatzgeschwächt unterlagen die Phoenix am Freitag beim Neusser EV mit 1:3. Am Samstag waren die mit nur 9 Feldspielern angereisten Grefrather beim 1:7 in Wiehl chancenlos.
Ausgerechnet in der finalen Phase der Saison hatten die Grippewelle und dazu zahlreiche verletzungsbedingte Ausfälle das Grefrather Team erneut drastisch dezimiert. So standen Phoenix-Trainer Karel Lang am Freitagabend für das Rückspiel beim favorisierten Neusser EV gerade einmal 12 Spieler und zwei Torhüter zur Verfügung. Nichts desto Trotz hatte sich das Team von der Niers nach dem überraschenden 4:1-Sieg im Hinspiel in eigener Halle vorgenommen, den höherklassigen Nachbarn vom Rhein auch diesmal wieder zu ärgern.
Bis in die zweite Spielhälfte gelang es den Blau-Gelben trotz optischer Vorteile der Hausherren, diesen Paroli zu bieten und das Spiel offen zu halten. Schließlich wurde der Neusser Druck doch zu groß, so dass Oliver Nilges im Tor der GEG erstmals in der 32. und ein weiteres Mal in der 34. Minute hinter sich greifen musste. Roby Haazen gelang jedoch nur wenige Minuten später (37.) der Anschlusstreffer zum 1:2, welcher die Grefrather Hoffnungen auf eine erneute Überraschung gegen die Quirinusstädter am Leben hielt.
Zu Beginn des Schlussabschnitts war für Grefraths Verteidiger Till Schwarte das Spiel zu Ende. Ein weitere Einsatz war aufgrund einer Knieblessur unmöglich. Dem kleinen Kader schwanden angesichts des Neusser Dauerdrucks nun zusehends die Kräfte und damit einhergehend die Konzentration. Durch einen Abstimmungsfehler bei eigener Überzahl kassierte die GEG in der 44. Minute schließlich das 1:3, ein mehr als unglücklicher Gegentreffer.
In der Schlussminute gerieten nach einer Gemengelage vor dem Grefrather Tor GEG-Verteidiger Christian Robens und der Neusser Holger Schrills derart aneinander, dass das Schiedsrichtergespann den Grefrather mit 5 plus Spieldauer, den Neusser Sportskameraden mit 2+5+Spieldauer unter die Dusche schickte. Ein weiteres Tor sollte indes nicht mehr fallen, so dass es bis zur Schlusssirene bei dem aus Grefrather Sicht achtbaren 1:3 (0:0,1:2,0:1) blieb.
Nachdem nun auch noch der gesperrte Christian Robens, sowie der verletzte Till Schwarte ausgefallen waren, hatte Karel Lang keine 20 Stunden später für das Auswärtsspiel am Samstagnachmittag bei den Wiehl Penguins seine liebe Not, überhaupt eine spielfähige Mannschaft aufbieten zu können. Kurzfristig sprang aus dem Jugend-Team Viktor Hubbertz ein, so dass sich mit 9 Spielern, sowie zwei Torhütern zumindest ein “letztes Aufgebot” auf den Weg ins Oberbergische machen konnte.
Im ersten Spielabschnitt gelang es den tapferen Feuervögeln das Spiel noch offen zu halten und durchaus auch einige eigene Akzente zu setzen. Zwar gingen die Penguins in der 5. Minute erstmals in Führung, dem 2:0 der Gastgeber in der 13. Minute folgte jedoch postwendend der schön herausgespielte Grefrather Anschlusstreffer zum 1:2 durch Lukas Bisel. Bereits im zweiten Spielabschnitt hatten die erschöpften Grefrather den munter kombinierenden Gastgebern nicht viel mehr als den puren Willen entgegen zu setzen und waren im Prinzip von nun an chancenlos. Am Ende konnten die GEG-Akteure nach einer deutlichen 1:7 (1:2,0:3,0:2) Niederlage erhobenen Hauptes das Eis verlassen.
“Das war für uns ein brutales Wochenende” resümierte Karel Lang nach den beiden Niederlagen am Freitag und Samstag. Damit meinte er weniger die verlorenen Punkte, als die körperlichen Strapazen angesichts der beiden Spiele mit Minimalkader. “Die letzten Wochen haben viele meiner Jungs trotz Blessuren und starker Erkältung gespielt. Das war am Ende einfach zu viel. Ich kann dem Team nur ein Kompliment machen.” so der Grefrather Coach.
Nach den beiden Niederlagen des Wochenendes fällt die GEG vorerst hinter die punktgleichen Wiehler auf den dritten Tabellenplatz und damit ‘unter den Strich’ zurück. Die Entscheidung über die endgültige Platzierung und somit die sportliche Qualifikation für Regionalliga oder Landesliga fällt somit erst am letzten Spieltag, wenn das Team von der Niers am 23.03. um 20.00 Uhr beim EHC Troisdorf Dynamite zu Gast ist.


FASS Berlin
Nach 22 Minuten ohne Torhüter – FASS Helden spielen Skandalspiel ehrenhaft zu Ende
(RLO)  Da weiß man nach dem heute doch sehr langen Tag im Eisstadion gar nicht wo man genau anfangen soll, denn es gibt viele Geschichten von diesem Tag  zu erzählen.
Am Ende der vielen Geschichten ist FASS Berlin mit 2:8  (1:1, 0:2, 1:5) und der zweiten Niederlage aus der Best-Of-Three Serie gegen die Schönheider Wölfe ausgeschieden. Das ist der spielerische Fakt, an dem auch nicht zu rütteln ist. Fakt ist auch, dass Schönheide hier nur ein Spiel gewonnen hat, aber an Achtung und Respekt in der Hauptstadt erheblich eingebüßt hat.
Zwei Teams auf Augenhöhe begegnen sich auf dem Eis und so verläuft eigentlich auch das erste Drittel. Wie schon im Spiel am Freitag gelingt es den Berlinern gut, die Kontingent-Spieler aus Sachsen in ihrem Spieldrang zu bremsen, so das „Superstar“ Petr Kukla sich schon nach 5 Minuten nur noch mit unfairen Mitteln zu wehren weiß und auf der Strafbank landete. Zu diesem Zeitpunkt war der Spielplan der Weddinger schon aufgegangen, denn man führte seit der  zweiten Spielminute mit 1:0 durch einen brachialen Schuss von Marvin Miethke, der  nach einem Alleingang quer übers Eis seinem Gegenüber keine Chance ließ.
Sei‘s drum, Schönheide glich in der 8 Minute aus. Das Spiel wogte hin und her, im Stadion knisterte die Spannung. In der 17. Minute Getümmel vor dem Berliner Tor, Gestochere und Geschiebe und FASS-Goalie Niklas Zoschke hält zwar am Ende, steht aber zunächst auch nicht wieder auf. Das Spiel ist einige Zeit unterbrochen, Zoschke rappelt sich nach Behandlung wieder auf und spielt das Drittel beim Stand von 1:1 zu Ende. Bereits auf dem Weg vom Eis zeigt er aber bereits an, das er nicht weiterspielen kann.
Noch auf dem Weg in die Pause beginnt das andere Kapitel des Spiels, denn es gibt offenbar Ohrenzeugen die berichten, wie Spieler von Schönheide auf dem Weg in die Kabine darüber sprachen, den „Zweiten“ auch gleich noch auszuschalten und lachend in der Kabine verschwunden seien. Nach der Pause scheint sich dieser Gameplan von Schönheide dann zu erfüllen, als in der 22. Minute, nicht mal zwei Minuten nachdem Back-Up Goalie Sebastian Becker den Posten des verletzten Zoschke eingenommen hatte, nach einem Zusammenprall im Torraum auch mit Gehirnerschütterung das Eis verlassen musste und Novacek wegen „Behinderung“ das Eis für 2 Minuten verlassen musste. Damit waren die Akademiker ohne Goalie. Das Spiel wurde für 15  Minuten unterbrochen, um zu entscheiden wie es weiter gehen soll, es drohte mangels Torhütern durchaus ein Abbruch.
Hier fragt sich der Fan dann durchaus einmal, wie es eigentlich sein kann, dass binnen fünf Minuten zwei Torhüter schwer verletzt werden, was mit Dennis Merk vom Freitag (doppelter Handbruch), dann schon insgesamt drei Spieler sind, die Schönheide „aus dem Spiel genommen“ hat.
Unter den Fans fragte man sich schnell laut, ob Schönheide wohl mangelnde Spielklasse durch Verletzung von Gegenspielern wett machen wolle.
Das Team FASS Berlin beschloss dann dieses Spiel zu Ende bringen zu wollen und Fabian Wagner (Verteidiger) ging für seine Kollegen zwischen die Pfosten. Das Stadion zollte dem Team mit lautstarker, frenetischer Unterstützung Respekt und begleitete jede gelungene Aktion des Aushilfs-Torhüters und des Teams mit Applaus und buhte den Gegner aus.
Natürlich konnte Schönheide jetzt seine Führung ausbauen und „echte Helden“ feiern, die gegen ein derart dezimiertes Team Tore erzielten. Die Gäste zogen bis zum Ende des zweiten Drittels auf 1:3 davon. Doch auch das Team FASS Berlin hatte noch nicht aufgegeben und schoss sich im letzten Spielabschnitt noch den 2:3 Anschlusstreffer durch Max Böwe, bevor der Vorsprung der Gäste weiter bis zum Endergebnis anwuchs.
Zweimal wusste der erfahrene Petr Kukla sich auch jetzt nicht anders zu helfen, als sein mangelndes Tempo durch Fouls an die davonstürmenden FASS-Stürmer wett zu machen für die es jeweils ein Penalty gab, die aber leider nicht verwandelt werden konnten. In der 53. Spielminute kam  es dann noch zu einer großen Keilerei auf dem Eis, was dazu führte, dass die Besatzung beider Spielerbänke sich deutlich lichtete.
Unter dem Jubel der Fans brachte das Team der Akademiker das Spiel zu Ende und verließ das Eis ohne den sonst üblichen Handshake.
Die Gäste haben diese Serie zwar gewonnen, aber ihren Ruf als spielerisch gutes Team in Berlin verloren. Für FASS Berlin ist die Saison damit zu Ende aber über dieses Spiel wird sicherlich noch eine Weile geredet werden.
Fans und Mannschaft treffen sich aber bald noch auf der Abschlussfeier, deren Termin derzeit geplant wird.


Tornado Niesky
Tornados im Finale der Playoffs
(RLO)  Hinter den Tornados liegt ein „arbeitsreiches“, aber auch erfolgreiches Wochenende. Im Halbfinale der Playoffs in der Regionalliga Ost spielten die Nieskyer im Modus „Best of Three“ gegen den EHC Blues Berlin.
Am Freitag, den 09.03.2018 standen sie den Blues in der Eissporthalle P9 am Glockenturm in Berlin-Charlottenburg das 1. Mal gegenüber.
Von Anfang an bestimmten die Gäste aus der Lausitz das Spiel. Doch in der 13. Minute gingen die Berliner das erste Mal in Führung. 3 Minuten später nutzte Robert Bartlick nach Vorlage von Stephan Kuhlee und Andreas Brill ein Überzahlspiel zum Ausgleich. Doch die Blues blieben dran und übernahmen in der 20. Minute erneut die Führung. In Überzahl glichen die Nieskyer in der 25. Minute durch ein Tor von Andreas Brill nach Vorarbeit von Marco Noack und Stephan Kuhlee abermals aus. In der 37. Minute gingen sie durch einen Treffer von Jörg Pohling nach Vorlage von Sven Becher und Christian Rösler endlich verdient in Führung. Tristan Schwarz konnte diese nach Zuspiel von Daniel Wimmer in der 43. Minute weiter ausbauen. Aber die Blues gaben sich nicht geschlagen. In der 52. Minute versenkten die Berliner noch mal einen Puck im Kasten von Torfrau Ivonne Schröder. In den letzten Minuten der Partie nahm der Blues-Trainer seinen Goalie vom Spielfeld und versuchte mit 6 Feldspielern noch irgendwie den Ausgleich zu schaffen. Doch Sebastian Greulich nutzte die Gelegenheit und beförderte nach Zuspiel von Ivonne Schröder den Puck in der 60. Minute ins leere Tor.
So endete das erste Halbfinalspiel mit einem Spielstand von 3:5 (2:1; 0:2; 1:2) und dem ersten Sieg für die Tornados.
Keine 24 Stunden später standen sich beide Teams erneut im Nieskyer Waldstadion gegenüber. Mehr als 430 zahlende Zuschauer sahen bei frühlingshaften Temperaturen ein hoch spannendes, aber faires Spiel.
Am Anfang sah dies allerdings gar nicht so aus. Denn die Tornados trafen innerhalb von 4 Minuten gleich dreimal; in der 11. Minute durch David Vatter (Assistent: Philip Riedel), in der 13. Minute in Überzahl durch Stephan Kuhlee (Assistenten: Andreas Brill, Marco Noack) und in der 15. Minute durch Sebastian Greulich (Assistenten:
Christian Rösler, Daniel Wimmer). So ging es mit einem Spielstand von 3:0 in die 1. Pause. Doch auf diesem Ergebnis konnten sich die Tornados nicht ausruhen. Durch Fehler in der Nieskyer Verteidigung gelangen den Blues innerhalb von 2 Minuten im Mitteldrittel zwei Treffer. Tornado-Trainer Jens Schwabe reagierte prompt und nahm eine Auszeit. Hohe Konzentration und Disziplin musste wieder ins Spiel der Gastgeber! Angefeuert von ihren Fans wollten sie einen verdienten Sieg nicht aus der Hand geben. In der 40. Minute nutzte Philip Riedel ein Überzahlspiel und schoss den Puck nach Zuspiel von Marco Noack ins gegnerische Tor. Tor Nr. 5 gelang Tristan Schwarz nach Vorlage von Richard Rentsch in der 47. Minute. Doch die Blues wollten sich nicht kampflos geschlagen geben. Nach einer Auszeit in der 52. Minute wurde sie noch mal torgefährlich und erspielten sich so manche Chance. In der 54. und 55. Minute kippte das Spiel dann noch mal durch zwei Tore der Berliner. Nur noch ein Tor fehlte zum Ausgleich. Aber die Nieskyer Verteidigung einschließlich Torfrau Ivonne Schröder gab alles! Die Zuschauer sahen einen „Eishockeykrimi“ – Hochspannung pur. Nach 60 Minuten stand es 5:4 (3:0; 1:2; 1:2). Die Tornados hatten den 2. Sieg und damit den Einzug ins Finale an diesem Abend klar gemacht.


Schönheider Wölfe
Schönheider Wölfe ziehen ins Playoff-Finale ein - Negative Vorkommnisse in Berlin trüben die Freude
(RLO)  Mit 8:2 (1:1, 2:0, 5:1) haben die Schönheider Wölfe am gestrigen Sonntag in der Hauptstadt auch das zweite Spiel der Playoff-Halbfinalserie gegen FASS Berlin gewonnen und ziehen mit diesem Erfolg verdient in das Playoff-Finale um die Meisterschaft der Regionalliga Ost gegen Tornado Niesky ein. Soweit die Fakten nach dem Spiel. Gerne hätten sich die Schönheider Wölfe emotional auf das Erreichen des Finals beschränkt, doch aufgrund der Tatsache, wie das Spiel verlief und welchen Anschuldigungen unsere Mannschaft ausgesetzt war, sehen wir uns gezwungen, etwas ausführlicher die Vorkommnisse zum gestrigen Spiel in Berlin zu beschreiben. Zunächst zum Spielgeschehen. Von Anfang an machten die Wölfe in der Hauptstadt klar, dass sie das Finalticket lösen wollten und setzten die Akademiker immer wieder unter Druck und schnürten sie phasenweise in ihrem Drittel ein. Dennoch waren es zunächst die Berliner, die aus einem Konter heraus durch Marvin Miethke bereits nach 63 Sekunden mit 1:0 in Führung gingen. In der Folge hatten die Wölfe aber die größeren Spielanteile und egalisierten diese Führung durch Vincent Wolf per abgefälschtem Schuss zum 1:1 (8.).
Mit Beginn des Mittelabschnitts wechselte FASS Berlin den Torhüter und für den verletzten Niklas Zoschke wechselte Sebastian Becker zwischen die Pfosten. Nach einem Crosscheck eines FASS-Verteidigers an einen Wölfe-Stürmer vor dem Tor, flog dieser regelrecht in Goalie Becker hinein, wobei dieser mit dem Kopf gegen die Latte prallte und das Spiel wegen einer Gehirnerschütterung nicht mehr fortsetzen konnte. Nach einer zwanzigminütigen Pause stellte sich FASS-Verteidiger Fabian Wagner ins Gehäuse und das Spiel konnte fortgeführt werden. Hierfür zollen die Wölfe Fabian Wagner Respekt und ziehen den Hut für die nachfolgende Leistung. FASS versuchte verständlicherweise danach jeden Schuss zu blocken, brachte sich aber durch unnötige Strafen immer wieder in Unterzahl, was die Wölfe ausnutzten und durch Petr Kukla (34.) und Jannik-Noah Grätke (39.) eine 3:1-Führung zur zweiten Pause herausschossen.
Im Schlussdrittel keimte bei den Hausherren dann noch einmal Hoffnung auf, als Max Böwe in der 43. Minute auf 3:2 für die Akademiker verkürzte. Doch keine drei Minuten später stellte Vincent Wolf mit dem 4:2 den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Nach diesem Treffer ließ sich FASS-Stürmer Marvin Miethke zu einem brutalen Bandencheck gegen Robert Horst hinreißen und bekam, anstatt einer Matchstrafe, "nur" eine Fünf-plus-Spieldauerstrafe ausgesprochen. Die fünfminütige Überzahl nutzten die Wölfe, um durch Kilian Glück (50.) und Petr Kukla (53.) auf 6:2 zu erhöhen. In der folgenden Auszeit und angestachelt von ihrem Coach Victor Proskuryakov, gingen danach bei einigen FASS-Spielern die Nerven durch. Es spielten sich regelrechte Jagdszenen auf Schönheider Spieler ab. Allen voran Jan-Niklas Weihrauch, welcher während des gesamten Spiels nur mit Provokationen "glänzte", sowie Christian Steinbach, Patrick Czajka und selbst FASS-Kapitän Nils Watzke leisteten sich brutale Fouls und zettelten wüste Schlägereien an. Minutenlang musste das Spiel unterbrochen werden und während Weihrauch und Steinbach für ihre unfairen mit einer Fünf-plus-Spieldauer zum Duschen geschickt wurden, verhängte das ansonsten gute Schiedsrichtergespann und zur Überraschung der Wölfe, auch Fünf-plus-Spieldauerstrafen gegen Michael Galvez und Christoph Rogenz, welche der Hauptschiedsrichter nach dem Spiel aber als Deeskalation der Gesamtsituation
begründete. FASS-Urgestein Patrick Czajka hingegen hatte Glück, dass die Schiedsrichter seine unsportlichen Aktionen nicht bemerkten, als er, seiner Handschuhe entledigt, auf Christoph Rogenz einprügelte. weitere Strafzeiten gegen FASS Berlin bestrafte Lukas Novacek (58./60.) mit zwei weiteren Toren für die Wölfe und stellte damit den 8:2-Endstand her. Schönheide gewinnt somit die Halbfinalserie gegen die Akademiker mit 2:0 und zieht völlig verdient ins Playoff-Finale gegen Tornado Niesky ein.
Noch gestern nach dem Spiel verständigten sich die Verantwortlichen von Niesky und Schönheide auf die Final-Termine. Das erste Spiel findet bereits kommenden Samstag, dem 17.03.18, um 18:30 Uhr im Nieskyer Waldstadion statt. Spiel 2 folgt dann eine Woche später, am Samstag, dem 24.03.18, um 17:00 Uhr im Schönheider Wolfsbau. Sollte ein drittes Spiel notwendig werden, wird dieses am Sonntag, dem 25.03.18, um 17:30 Uhr in Niesky über die Bühne gehen.
Anmerkungen zum Spiel in Berlin:
Die Schönheider Wölfe sind doch sehr überrascht über den offiziellen Spielbericht von FASS Berlin, welcher weit weg von den Tatsachen ist. Zudem werfen die FASS-Verantwortlichen in ihrer Zusatzmeldung dem Schönheider Team vor, schon mit dem Gedanken angereist zu sein, beide Torhüter absichtlich verletzten zu wollen. Dubiose "Zeugenaussagen" sollen dies angeblich bestätigt haben. Richtig ist, dass sich beide FASS-Torhüter in unglücklichen Spielsituationen verletzt haben. Auch nach Rücksprache mit dem Schiedsrichtergespann wurde bestätigt, dass bei beiden Torhüter-Verletzungen kein Fehlverhalten von Schönheider Spielern festzustellen war. Im Fall von Sebastian Becker, war ein Check eines Berliner Spielers vorausgegangen, in dessen Folge ein Wölfe-Spieler in den Torhüter hineingerutschte. Da keine wirkliche ärztliche Absicherung zum Spiel anwesend war, hat unser Mannschaftsarzt Dr. Andreas Wieczorek Sebastian Becker ärztlich versorgt und musste sich als Dankeschön im Kabinengang noch beschimpfen lassen.
Generell war im Erika-Hess-Eistadion nach diesen unglücklichen Geschehnissen eine sehr aggressive Stimmung gegen das Schönheider Team und dessen mitgereisten Fans festzustellen. Beschimpfungen und Beleidigungen, selbst von FASS-Verantwortlichen, rassistische Äußerungen gegen unsere tschechischen Spieler, Beifall von den Rängen für verletzte Wölfe-Spieler, Androhungen von Straftaten und Bespucken sind ein Auszug dessen, was sich gestern in der Hauptstadt abspielte.
Wir legen den Vereinsverantwortlichen des FASS Berlin e.V. nahe, das komplette Spielvideo an den zuständigen Verband zu übersenden, wo die entsprechenden Szenen vereinsneutral bewertet werden können und beweisen werden, dass Verantwortliche, Spieler und Fans des FASS Berlin am gestrigen Sonntag sehr schlechte Verlierer und Gastgeber waren. Gleichzeitig bitten wir den verantwortlichen Verband, sich der Sache mit aller Konsequenz anzunehmen und die Vorkommnisse aufzuklären.


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Montag 12.März 2018
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