Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

   
Eifel-Mosel Bären
(HL)  Stürmer Lukas Föhr, der von Tornado Luxembourg nach Bitburg zurückkehrt, ist der erste Neuzugang bei den Eifel-Mosel Bären

EV Mittenwald
(BBZL)  Verteidiger Veit Badde kommt vom Meister der Verbandsliga Nord, der 1b-Mannschaft der Crocodiles Hamburg, zum EVM

Blue Devils Weiden
(OLS)  Verteidiger Timo Jüngst, der zuletzt ein Try-Out absolvierte, erhält keinen Vertrag beim EVW

Dinslakener EC Kobras
(RLW)  Verstärkung für den DEC: Von den Ratinger Ice Aliens wechseln Torhüter Dennis Kohl und Mittelstürmer Pascal Behlau zu den Kobras

ESC Rheine
(BZLW)  Torhüter Waldemar Lazerus, die Verteidiger Marvin Beyer, Raivo Gajevskis, Aleksandr Lukianchuk und Vitali Weber, sowie die Stürmer Michael Sotor, Arne Aßmuth, Roman Benner, Alexander Gaal, Andre Harms, Stanislav Lizenberger, Viktor Milbaier, Evgenij Nosenko und Alexey Zhukov haben mittlerweise ihre Zusage bei den Ice Cats gegeben

EC Bad Kissinger Wölfe
(BYL)  Beim Testspiel am Wochenende stand erstmals mit Vasili Aniskin ein zweiter Importspieler für die Wölfe auf dem Eis, der junge russische Stürmer spielte zuletzt in einer kanadischen Nachwuchsliga

ERC Sonthofen
(OLS)  Der junge deutsch-kanadische Stürmer Jaden Schubert konnte im Try-Out überzeugen und erhält bei den Bulls einen Vertrag bis zum Saisonende

TSVE Bielefeld
(BZLW)  Stürmer Marcel Marciniak kommt vom SV Brackwede zu den Crocodiles und die Torhüter Frederic Mühlbrand und Jakob Lamers, die Verteidiger Nico Falkenreck, Michael Frass, Leon Paus und Martin Strobender, sowie die Stürmer Robin Boldt, Thomas Kinzel, Dennis Ohle, Kevin Rifert, Christian Rudolph, Alexey Schemberger, Anton Seel und Michael Voth bleiben

ESV Bergkamen
(BZLW)  Der zuletzt inaktive und davor in Unna spielende Verteidiger Tim Seuster kommt zu den Grizzlys und der ebenfalls aus dem Königsborner Nachwuchs stammende Stürmer Brijaan Schmitten wird ebenfalls im ESV-Trikot auflaufen; ansonsten gibt es nur wenige Veränderungen im Kader

Kojoten Erfurt
(THL)  Nach einer Saison in der Landesliga, wo man souverän Meister wurde, kehren die Kojoten nun wieder in die Thüringenliga zurück

TuS Wiehl
(LLW)  Die Penguins können auch in der neuen Saison wieder auf einen sehr großen Mannschaftskader, gemischt aus jungen und alten Spielern aus dem bisherigen Team, der 1b und dem Nachwuchs, setzen

Grefrather EG
(LLW)  Zahlreiche Spieler haben bei der GEG wieder zugesagt, dazu kommen mit den Stürmern Patrick Büren, Fabian Czastrau und Marvin Pilz drei Rückkehrer

ESV Bergisch Gladbach
(LLW)  Die Realstars können in der neuen Saison auf eine bewährte Mannschaft zurückgreifen, da die meisten Spieler ihren Verbleib erklärt haben, Neuzugänge gibt es allerdings bislang noch keine

Eisbären Regensburg
(OLS)  Die Eisbären haben mit dem deutsch-österreichischen Nachwuchstalent Raphael Fössinger einen fünften Torhüter lizenziert - die letzten 2 Jahre spielte er im eigenen Nachwuchs und davor im Nachwuchs der Starbulls Rosenheim

EC Bergisch Land
(LLW)  Stürmer Andre Könitzer kehrt vom ESV Bergisch Gladbach nach Solingen zurück und verstärkt das Team, dem auch wichtige Leuistungsträger wie die Wintgen-Brüder oder auch Toprscorer Felix Wolter weiterhin erhalten bleiben

EV Berchtesgaden
(BBZL)  Der EVB wird mit einem bewährten Team an den Start gehen, nachdem ein Großteil des bisherigen Kaders erneut seine Zusage gegeben hat; dazu werden einige Nachwuchsspieler in die Mannschaft integriert

TSV Trostberg Chiefs
(BLL)  Die Chiefs haben den tschechischen Stürmer Dominik Tobola für die neue Saison verpflichtet - zuletzt spielte er in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes, genauso wie Antonin Jelinek, der die zweite Kontingentstelle besetzen wird. Ausserdem kommen die Stürmer Dennis Ladigan (Waldkraiburg) und Christian Mamontow (Berchtesgaden), sowie Verteidiger Daniel Schmidt (ebenfalls Waldkraiburg) neu zum TSV
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von dienstag 13.März 2018. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West und Landesliga Nordrhein-Westfalen.


Eisbären Berlin
Morgen Start ins Playoff-Viertelfinale
(DEL)  Die Eisbären Berlin starten am morgigen Mittwochabend (14.03.2018) in die Viertelfinal-Playoff-Serie der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Gegner sind die Grizzlys Wolfsburg. Der erste Puck wird um 19:30 Uhr in der Mercedes-Benz Arena Berlin eingeworfen.
„Wir gehen gut vorbereitet in die Serie. Es ist eine gute Spannung in der Mannschaft, der Fokus im Training war gut und jeder freut sich, dass es losgeht“, sagte Eisbären-Chefcoach Uwe Krupp nach dem vorletzten Training des Teams. „Die Wolfsburger waren die letzten zehn Jahre im Viertelfinale vertreten, die letzten zwei Jahre im Finale. Das ist eine Mannschaft, die weiß, wie in den Playoffs gespielt wird. Die Serie gegen Schwenningen war eng, aber Wolfsburg hat in den entscheidenden Momenten ein paar Kleinigkeiten besser gemacht.“
Die Eisbären müssen auf vier verletzte Spieler verzichten. Neben Blake Parlett, Constantin Braun und Florian Busch fehlt auch Vincent Hessler. Der Nachwuchsstürmer muss an der Schulter operiert werden.
Die Eisbären trafen in der DEL-Hauptrunde vier Mal auf die Grizzlys. Drei Mal gingen die Berliner danach als Sieger vom Eis (3:2,2:1, 5:2), einmal die Niedersachsen (4:7). In den Playoffs trafen beide Teams bisher einmal, im Finale 2011, aufeinander. Damals gewannen die Hauptstädter nach drei Siegen (4:2, 5:4, 5:4) die Meisterschaft.


Schwenninger Wild Wings
Abschlussfeier am kommenden Freitag
(DEL)  Nach dem unglücklichen Aus in der 1. Playoff Runde wollen die Schwenninger Wild Wings gemeinsam mit ihren Fans die abgelaufene, tolle Saison noch einmal gebührend feiern. 
Los geht es am Freitag, den 16. März ab 16.45 Uhr in der Helios-Arena. Hier findet das letzte Spiel an diesem Tag des U14 DEL Cups statt. Dabei treffen die Wild Wings Future auf Iserlohn. Der Eintritt ist frei. 
Gegen 17 Uhr öffnen auch die Kioske und der Fanshop in der Helios-Arena. Im Shop gibt es wieder zahlreiche Angebote für Schnäppchenjäger. Ab 18.30 Uhr geht es auf der Bühne auf der Eisfläche los. Gegen 18.45 Uhr startet dann die Verabschiedung der Mannschaft, im Anschluss daran wird es eine Autogrammstunde im Umlauf der Arena geben. 
Die Schwenninger Wild Wings laden alle Fans und Sponsoren recht herzlich ein zur Abschlussfeier in der Helios-Arena am kommenden Freitag. 


Rote Teufel Bad Nauheim
Schanner verlängert mit dem Traditionsverein EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Schanner Eishockeyartikel GmbH + Co. KGverlängert den Ausrüstervertrag mit dem DEL2-Team des EC Bad Nauheim.
Schanner bleibt somit „Offizieller Materialausstatter“ des Teams. Die Zusammenarbeit zwischen Schanner und dem Traditionsverein besteht bereits seit 2013. Nun wurde ein neuer Vertrag unterzeichnet. Das Team der hessischen Kurstadt, das von seinen Fans „die Roten Teufel“ genannt wird, kann somit bis in die Saison 2020 auf die absoluten Topmarken im Eishockeysport setzen.
Im Zuge der Kooperation rüstet Schanner das hessischen Team mit Equipment von Bauer, Easton, SherWood und Vaughn aus. Das Sortiment beinhaltet Schlittschuhe, Helme, Hosen, Handschuhe, Schläger für die Spieler – sowie die komplette Ausrüstung für Hauptgoalie Felix Bick und die Ersatzkeeper Jan Guryca und Timo Herden.
„Das Eishockeyequipment, mit dem wir versorgt werden, ist wirklich erstklassig – unsere Spieler sind begeistert!“, sagt Matthias Baldys -  Teammanager des EC Bad Nauheim. Torhüter Felix Bick, der in dieser Saison bereits die Auszeichnung „DEL2-Spieler des Monats“ der Fachzeitung »Eishockey News« einheimste, ist vor allem von der Vaughn-Goalie-Ausrüstung angetan: „Diese Ausrüstung ist für mich die beste, mit der ich bislang auf dem Eis stand. Schutz, Komfort, Bewegung – alles passt perfekt.“ 
Betreut wird das Team auf Seiten von Schanner von Team Manager Wolfgang Kummer sowie Christian Groh im Innendienst. Die beiden sorgen für eine intensive Rundumbetreuung. Marc Meier, der Geschäftsführer von Schanner sagt zur Vertragsverlängerung: „Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Roten Teufeln wollen wir natürlich fortführen, denn unsere Sponsorings sind immer auf Langfristigkeit ausgelegt.“


Eispiraten Crimmitschau
Eispiraten mit Playoff-Zuschlag auf alle Tickets - „Wirtschaftlicher Erfolg ist Grundstein für sportlichen Erfolg!“
(DEL2)  Nach einer starken Hauptrunde und zwei Siegen in den Pre-Playoffs gegen die Ravensburg Towerstars, haben die Eispiraten Crimmitschau erstmals seit zehn Jahren den Einzug in die Playoffs geschafft. Vor den Duellen gegen den SC Riessersee erheben die Westsachsen nun einen Playoff-Zuschlag auf alle Kategorien. „Wir sind glücklich über die aktuelle Situation, die manche Dinge allerdings auch erschwert“, sagt Geschäftsführer Jörg Buschmann und spricht damit auch auf die Wertsteigerung der Spieler an.
„Wir müssen die Playoffs auch wirtschaftlich nutzen. Denn der wirtschaftliche Erfolg ist der Grundstein für den sportlichen Erfolg. Dafür müssen wir alle mit ins Boot nehmen“, fuhr der 35-Jährige fort. Dabei ist der Preis für die Endrunde im Ligavergleich weiterhin moderat.


Dresdner Eislöwen
Saisonabschluss in der Nordkurve 
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen laden zum Saisonabschluss am Freitag, 16. März ab 18 Uhr in die Nordkurve der EnergieVerbund Arena. Zur Begrüßung schenken die Spieler der Blau-Weißen gemeinsam mit Cheftrainer Franz Steer das vom Premiumpartner Freiberger Brauhaus gesponserte Freibier für die erzielten Tore in Höhe von mehr als 200 Litern aus.
Um 18.30 Uhr startet die Versteigerung der diesjährigen Warm-Up-Trikots aller Spieler. Ab 19 Uhr besteht für junge Fans und ihre Begleitpersonen die Möglichkeit der Teilnahme an einem Schnuppertraining auf dem Arena-Eis, welches von den Trainern des Eissportclubs Dresden e.V. sowie den Spielern der Dresdner Eislöwen begleitet wird. Wichtig: Alle Interessierten können sich hierfür Schlittschuhe mitbringen. Vor Ort besteht nicht die Möglichkeit, Ausrüstung auszuleihen. Im Anschluss an die Eiszeit gehen die Hauptrunden-Auswärtstrikots in die Versteigerung. Der Fanshop wartet zudem mit verschiedenen Sonderangeboten auf.
Eislöwen-Geschäftsführer Volker Schnabel: "Die Saison ist nicht so verlaufen, wie wir es uns vorgestellt haben. Auch wenn es in dieser Saison nur bedingt Anlass zum Feiern gibt, wollen wir die Spielzeit gemeinsam mit unseren Fans ausklingen lassen. Wir freuen uns darauf, alle Anhänger in der EnergieVerbund Arena zu begrüßen."


Deggendorfer SC
Wieder zu null! DSC gewinnt auch Spiel 2 in Herne
(OLS)  Zweites Spiel, zweiter Sieg. Die Playoffs laufen für den Deggendorfer 
SC aktuell richtig gut, denn das Team von Trainer John Sicinski gewann 
am Sonntagabend auswärts beim Herner EV vor knapp 2200 Zuschauern mit 
0:3. Den DSC-Cracks fehlt damit noch ein weiterer Sieg, um in die 
zweite Playoff-Runde einzuziehen.
Anders als noch am Freitag begann die Partie deutlich offener, sodass 
sich beiden Seiten gleich in der Anfangsphase einige 
Einschussmöglichkeiten erspielen konnten. Eine davon nutzte Benedikt 
Böhm gleich in der 5. Spielminute, als er den Abpraller seines eigenen 
Schusses über die Linie drückte. Beide Mannschaften erspielten sich in 
der Folgezeit einige gute Chancen, doch ähnlich wie im ersten 
Aufeinandertreffen zeigten beide Torhüter eine exzellente Leistung und 
konnten sämliche Versuche parieren. Zu Beginn des zweiten Abschnitt 
gab es einen gleich einen Aufreger, als Marius Wiederer mit Hernes 
Maik Klingsporn aneinander geriet und die darauffolgende Schlägerei 
damit endete, dass Wiederer mit dem Hinterkopf auf das Eis knallte und 
vom Eis getragen wurde. Klingsporn erhielt dafür eine Matchstrafe. Die 
Partie wurde nun zusehends ruppiger und in der 34. Minute konnten die 
Deggendorfer ein Überzahlspiel in ein Tor ummünzen. Milos Vavrusa 
überwand Wendler im HEV-Tor mit einem Gewaltschuss von der blauen 
Linie. Kurz vor Ende des zweiten Drittels kam es dann zu einem 
weiteren Aufreger, als Benedikt Böhm nach einem unglücklichen 
Zusammenprall mit einem Herner Spieler mit einer Spieldauerstrafe in 
die Kabine geschickt wurde. Doch die Deggendorfer überstanden diese 
Überzahlsituation schadlos. Im Schlussabschnitt reihte sich dann ein 
Aufreger an den nächsten. Für die größte Aufregung sorgte wohl ein 
Zweikampf zwischen Ales Jirik und Sebastian Eickmann abseits des 
Spielgeschehens. Nach einem kurzen Meinungsaustausch ging Eickmann wie 
vom Blitz getroffen zu Boden, während Ales Jirik mit einer Matchstrafe 
wegen eines Kopfstoßes vom Eis musste. Doch auch diese 
Unterzahlsituation überstand die DSC-Truppe schadlos und kurz vor Ende 
der Partie sorgte dann Curtis Leinweber für die Entscheidung, als er 
in der 56. Minute in Unterzahl das 0:3 erzielte. Damit haben die 
Deggendorfer am morgigen Dienstag die Chance, mit einem Sieg auf 
heimischen Eis die Serie vorzeitig zu beenden.


Wohnbau Moskitos Essen
Moskitos drehen irres Spiel
(OLN)  It’s Play-Off Time und seit jeher schreibt diese Eishockeyzeit ihre eigenen Geschichten. Essen konnte am Freitag beim Vorrunden-Süd-Ersten aus Niederbayern in der Verlängerung gewinnen und sicher ein Grund dafür war, dass Frank Gentges das Team perfekt eingestellt hatte, dass das typische Essener Hochgeschwindigkeitshockey gegen die erfahrenen Bayern an dem Abend den kleinen Vorteil brachte - der in so einer Alles-oder-Nichts-Runde entscheiden kann - sowie Goalie Staudt eiskalt und hellwach seinen Kasten bewachte. Zweites Play-Off Spiel und trotzdem gab es keinen Favoriten, es hieß wieder: Alles geben, alles in die Waagschale werfen. Eine großartige Stimmung beider Fanlager bereits schon vor dem ersten Bully und auch sofort hohes Tempo beider Teams, Abtasten Fehlanzeige. Die erste Strafe des Spiels zog der Landshuter Baumgartner wegen Halten [3:21] und trotz hochkarätiger Chancen ungenutzt geblieben. 10:40 auf der Uhr und aus dem Nichts das Tor für die Niederbayern durch Reiter aus dem Gewühl heraus und kaum beruhigt, da schlug Julian Lautenschlager eiskalt zurück, Puck durch Fominych und Bireš erkämpft und Lautenschlager vollendet halbhoch unhaltbar für Goalie Engelbrecht [11:59]. Strafe für Essen, Pfänder wegen Stockschlag, 6 Minuten noch im Anfangsdrittel zu spielen. Nichts passiert. Die Landshuter Schadewaldt, Forster und Wrigley scheiterten ebenso am Torwart, wie auch Lascheit und der starke Fominych auf Moskitos Seite. Auffällig die wenigen Unterbrechungen, beide Teams ließen den Puck laufen, für das Auge wunderbar mit anzusehen. Ein läuferisch, kämpferisch und spielerisch hochspannendes Drittel endete verdient mit dem 1:1.
Weiter ein Hin und Her auch zu Beginn des Mitteldrittels, ein Break - entstanden nach einem Fehler im Spielaufbau - bescherte die Führung für Landshut durch Bill Trew [22:15], kurz drauf musste Landshut Gröger für 2 Minuten raus wegen Behinderung [22:48]. Essen setzte sich fest im Angriffsdrittel, De Coste und Lascheit verzogen aussichtsreich. Kaum vollzählig, musste Abstreiter auf die Bank [25:56], nächste Überzahl für Essen und es wurde nickliger auf dem Eis. Maxi Engelbrecht zeigte, dass er von seinem Vater die Torwartgene geerbt hatte, starke Leistung bisher vom EVL Torwart, es blieb beim 1:2. Erneut ein Fehler der Essener im Aufbau leitete einen Konter ein, den Reiter und Lennartson eiskalt, wie aus dem Lehrbuch, zum 1:3 ausspielten [28:33], die Moskitos verloren ihre Linie zu diesem Zeitpunkt, die Absicherung nach hinten wurde zu sehr vernachlässigt und Landshut bedankte sich zweimal artig. Mitte des Mitteldrittels gab es von der Seite der Essener fast nur Einzelaktionen, jedoch ohne Resultatsverbesserung und Basti Staudt im Tor stand unliebsam stark unter Beschuss. Landshut war brandgefährlich. Gegen Drittelende fingen sich die Mannen um Capt‘n Thielsch wieder, spielten die sicheren Aufbaupässe und kamen durch Pfänder und Lautenschlager kurz vor der Sirene zu Möglichkeiten, es blieb beim 1:3. Man muss klar sagen, eiskalte Landshuter bestrafen sofort Fehler der sorglosen Moskitos im Mitteldrittel. Nicht ganz unverdiente Führung für den EVL nach 40 Minuten.
Ins entscheidende letzte Drittel und man war gespannt, ob die Comeback-Könige aus Essen zurückkamen. Verhaltener Beginn beider Teams, Essen klar bedacht auf Pucksicherung und kontrollierten Aufbau und Landshut hellwach und massiert in der Defensive. Thielsch nutzte dann einen Zauberpass von Pelletier zum 2:3 Anschluss, völlig alleine halb rechts und musste nur noch einnetzen [44:51]. Fast im Gegenzug nach zwei dicken Fehlern in der Defensive wieder den Abstand vergrößert. Basti Staudt grandios im Moskito Tor, es blieb beim 2:3. Und dann, in Überzahl - Landshuts Kuhn saß draußen [47:58] - der Ausgleich zum 3:3, ins Eck geschlenzt von Kyle De Coste [48:17]. Es wurde sehr, sehr laut am Westbahnhof. Das 4:3 ließ dann die Halle beben, Fiedler stand richtig und tat ihn rein [50:00], Lascheit mit dem Assist. Spiel gedreht. Starke Leistung des gesamten Teams jetzt. Die letzten Minuten war dann purer Fight von beiden Teams. Essen nahm sich 2:30 vor Ende die Auszeit, völlig richtige Entscheidung von Coach Gentges, kurz danach auch durch Landshut die Auszeit. Engelbrecht verließ zu Gunsten eines Feldspielers seinen Kasten, ein Minute vor Ende und dann brachen alle Dämme: 5:3 Emptynet Goal durch Gauch und Torwart Staudt schrieb sich einen Assistpunkt. Wahnsinn! Das 6:3 durch Lascheit, nochmal ins leere Gehäuse, erstickte im ohrenbetäubenden Jubel der über 2000 Zuschauer.


Landsberg Riverkings
Der Drops ist gelutscht - Riverkings verabschieden sich in die Sommerpause
(BYL)  Mit 1371 Zuschauern war das dritte Heimspiel des HC Landsberg in der Play Off Viertelfinalserie gegen den EV Lindau wieder sehr gut besucht. Bereits vor der Partie standen die Riverkings mit dem Rücken zur Wand. Um ein vorzeitiges Ausscheiden zu verhindern, musste ein Heimsieg her. Der HC Landsberg versuchte noch einmal alles um die Serie am Leben zu erhalten, musste sich jedoch am Ende dem EV Lindau mit 2:5 geschlagen geben.
Einen denkbar ungünstigen Start erwischten die Riverkings in diese wichtige Partie. Während einer Landsberger Überzahlsituation (4.) setzten die Gäste die HCL Verteidigung so unter Druck, dass am Ende sogar die 0:1 Führung daraus resultierte. Noch vor der Pause nutzte Elias Maier eine Unachtsamkeit des Gästetorwarts zum Ausgleich. Sven Curmann hatte kurz nach der blauen Linie abgezogen, der Towart der Islanders konnte den Puck nicht festhalten und Elias Maier war per Abstauber zu Stelle. Im zweiten Drittel erzielten die Gäste in Überzahl (25.) zunächst den Treffer zum 1:2. Mit zwei Mann mehr auf dem Eis erzielten die Riverkings durch Stefan Kerber (35.) jedoch den erneuten Ausgleich. Nach nur einer Minute gab es im letzten Drittel den nächsten Nackenschlag für den HC Landsberg. Nach einem Konter über die rechte Seite erzielte Lindau den erneuten Führungstreffer. Landsberg musste nun noch mehr in die Offensive investieren. Dies nutzen die cleveren Gäste mit zwei weiteren Kontertoren (46. & 58.) um die Führung weiter auszubauen. Auch mit der Brechstange sollte es an diesem Abend nicht mehr klappen, als Trainer Neal seine Torhüterin Franziska Albl durch einen weiteren Feldspieler ersetzte, wollten keine weiteren Treffer für die Rivekrings fallen. Bei der letzten Pressekonferenz mit Pressesprecher Matthias Hitzelberger, er steht bei den Neuwahlen im Mai nicht mehr zur Verfügung, zeigte sich Trainer Randy Neal als fairer Verlierer: „Herzlichen Glückwunsch an Lindau. Sie haben die Serie verdient gewonnen. Meiner Mannschaft möchte ich ein großes Kompliment aussprechen. Sie haben immer hart gearbeitet und niemals aufgegeben. Gegen so einen starken Gegner hat es leider nicht zu mehr gereicht.“


Amberg Wild Lions
ERSC Amberg beendet nach der 6:9-Niederlage gegen die Haßfurt Hawks auf Platz fünf die Qualifikationsrunde zur Bayernliga
(BLL)  Im letzten Saisonspiel wollten die Wild Lions ihren Zuschauern nochmals gute Unterhaltung bieten. Abwechslungsreich war die – im Nachhinein bedeutungslose – Partie gegen die Haßfurt Hawks schon, aber vermutlich hatte man sich den Verlauf aufseiten des ERSC Amberg doch etwas anders vorgestellt. Tabellarisch blieb die 6:9-Niederlage gegen die Unterfranken jedenfalls für beide Teams ohne jegliche Auswirkung.
15 Treffer gab es zum Abschluss der Bayernliga-Qualifikation, doch bei den ersten sieben waren die Gastgeber nur Statisten. Es war nicht so, dass Haßfurt im Anfangsdrittel den ERSC an die Wand gespielt hätte, denn Amberg hatte sogar ein Chancenplus. Doch während die Löwen selbst die dicksten Gelegenheiten ungenutzt liegen ließen, waren die Gäste hier gnadenlos effektiv.
ESC-Stürmer Jakub Sramek eröffnete den Torreigen nach 97 Sekunden. Beim 0:2, kurz danach durch Georg Lang, ging ein Scheibenverlust der Amberger in der Vorwärtsbewegung voraus. Das 0:3 durch den überragenden Daniel Hora war dann schon mehr als ein Fingerzeig und sorgte für großes Selbstvertrauen bei den Gästen auf dem Weg in die erste Pause.
Im Mittelabschnitt bekam die Partie zunehmend eine gewisse Eigendynamik. Mit jeder vergebenen Chance wuchs die Unsicherheit bei den Gastgebern, während bei Haßfurt quasi jeder Schuss ein Treffer wurde. Zwischen der 25. und 31. Minute zogen die Hawks auf 7:0 davon, spielten teilweise Katz und Maus mit den Löwen, die sich danach aber kämpferisch keineswegs hängen ließen.
Lohn für den Einsatz waren drei Tore in den Schlussminuten des Drittels durch Felix Köbele, Philipp Dürr und Lukas Salinger zum 3:7. Löwen-Coach Dirk Salinger fühlte sich „im falschen Film“ und kommentierte den Verlauf bis dahin mit gequältem Lächeln und Kopfschütteln.
Wer auf eine Aufholjagd des ERSC im letzten Drittel gehofft hatte, wurde zunächst einmal durch das 3:8 des Tschechen Jan Trübenckr auf den Boden geholt. Dann aber gelang den Löwen das Kunststück, binnen 16 Sekunden in eigener Unterzahl zwei Treffer zu erzielen. Zunächst traf Andreas Hampl auf Zuspiel von Dan Heilman, danach wechselten sich die beiden als Torschütze und Vorbereiter ab. Mit dem 6:8 durch Köbele schien es dann doch noch einmal spannend zu werden und auch das Publikum war dann sofort wieder dabei. Trübenckr mit seinem zweiten Treffer erwies sich dann aber als Stimmungskiller und das 6:9 sollte bereits zwölf Minuten vor dem Ende schon der Schlusspunkt sein, auch wenn das Torfestival beiderseits durchaus noch hätte erweitert werden können.
Der ERSC beendete die Runde auf dem fünften Rang, Haßfurt wurde Siebter. Als sportliche Aufsteiger standen am Sonntagabend Königsbrunn, Bad Kissingen und Schweinfurt fest, während die drei Bayernligisten Pfaffenhofen, Buchloe und Moosburg den Weg in die Landesliga antreten müssen.


Pinguine Königsbrunn
Aufstieg vor Rekordkulisse
(BLL)  Mit 5:3 setzt sich der EHC Königsbrunn nach einer spannenden und sehr fair geführten Partie gegen die Buchloer „Pirates“ durch. Dabei hielten die starken Gäste das Spiel lange Zeit offen und zeigten sich als unbequemer und kampfstarker Gegner.
Am Freitag vor der Partie konnten Schweinfurt und Bad Kissingen ihre Nachholspiele gewinnen, die ersten vier Teams trennte jetzt lediglich ein Punkt. Der EHC war nun also zum Siegen verdammt um den Aufstieg in die höchste bayrische Spielklasse zu schaffen. Schon eine halbe Stunde vor Spielbeginn war die Halle gut gefüllt und der Andrang an der Kasse groß. Bei Anpfiff durften 1200 Zuschauer die Partie verfolgen, so eine Kulisse hatte es in Königsbrunn seit vielen Jahren nicht mehr gegeben.
Vor ausverkauftem Haus startete Königsbrunn stark in die Partie, aber auch Buchloe versteckte sich nicht und hielt aggressiv dagegen. Den ersten Treffer markierte Lukas Fettinger, als er in der vierten Spielminute einen Abpraller im Tor der Pirates versenken konnte. Doch die Freude währte nur kurz, denn nur zwei Minuten später konnten die Gäste in Überzahl ausgleichen, als Alexander Krafczyk EHC-Goalie Markus Kring mit einem verdeckten Schlagschuss überwinden konnte und somit für den 1:1 Ausgleich sorgte. Königsbrunn blieb aber weiterhin am Drücker und ging nur vier Minuten später durch einen Überzahltreffer von Matthias Forster erneut in Führung. Kurz vor der Pause konnte Chad Trupp mit seinem Tor sogar für den wohlverdienten 3:1 Drittelendstand sorgen.
Im mittleren Spielabschnitt verpasste es der EHC aber, seine Führung auszubauen und zeigte sich zu nervös gegen selbstbewusst auftretende Gäste. Nach einer doppelten Überzahlsituation konnte Buchloe in der 29. Spielminute den Anschlusstreffer erzielen und hätte nur eine Minute später fast noch ausgeglichen. Doch der Pfosten rette den knappen Vorsprung, Königsbrunn fand nun wieder besser ins Spiel. In der 36. Spielminute war der Jubel groß als der Puck im Buchloer Tor zappelte, doch der Treffer wurde nicht gegeben. Doch nur Sekunden später schoss Patrick Zimmermann ein reguläres Tor zum 4:2, bis zum Drittelende konnte der EHC aber nicht mehr nachlegen.
Auch im letzten Spielabschnitt zeigte sich Buchloe weiter brandgefährlich und nutzte erneut ein Überzahlspiel zum 4:3 Anschlusstreffer. Als dann wieder ein Königsbrunner auf die Strafbank musste wurde es merklich ruhiger in der Halle, doch dieses Mal machte es der EHC besser und konterte die Pirates aus. Lukas Fettinger bediente erneut Patrick Zimmermann, der mit dem 5:3 in der 50. Spielminute die Eisarena zum Beben brachte. In den letzten zehn Spielminuten ließ Königsbrunn dann nichts mehr anbrennen. Zwar verpasste es der EHC in doppelter Überzahl nachzulegen, doch auch Buchloe konnte nicht mehr treffen. Bis zum Abpfiff wurden die Spieler noch mit stehenden Ovationen und Fangesängen gefeiert.
Mit dem Sieg hat der EHC die sportliche Qualifikation für die Bayernliga erreicht und kann nun für die nächste Saison planen. Nachdem auch Schweinfurt und Bad Kissingen ihre Partien gewinnen konnten, stehen am Ende drei Mannschaften aus der Landesliga mit 29 Punkten als Aufsteiger fest. In dieser „Todesgruppe“ hat es allerdings auch alle Bayernligisten erwischt da Pfaffenhofen am letzten Spieltag von Rang eins auf den vierten Platz abgerutscht und somit abgestiegen ist.
EHC-Coach Fabio Carciola ist voll des Lobes für seine Mannschaft: „Wir hatten gestern noch ein Sondertraining, die ganze Mannschaft war fokussiert. Buchloe hat uns heute alles abverlangt, aber am Ende konnten wir uns durchsetzen. Das Team hat sich voll reingehängt und füreinander gefightet, wir haben zurecht gewonnen. Jetzt wird erstmal gefeiert, heute ist Ausnahmezustand in Königsbrunn!“


EV Aich
EV AICH VERLIERT IM 2. HALBFINALSPIEL KNAPP MIT 3:5 GEGEN WALDKIRCHEN
(BBZL)  In einem umkämpften und bis zur letzten Minute spannenden Halbfinalthriller musste der EV Aich vor über 400 Zuschauern eine alles in allem unglückliche Niederlage gegen die Waidler einstecken. Die Gäste aus dem Bayerischen Wald kamen in Bestbesetzung und legten gleich los wie die Feuerwehr. Nach 46 Sekunden die erste gute Gelegenheit durch Barz, die er aber nicht verwerten konnte. Ähnlich erging es kurz darauf EVA-Kapitän Urzinger, der frei vor dem gegnerischen Torhüter zum Schuss kam.
Die Niederbayern hatten in dieser Phase mehr Spielanteile. Als sie in der 6. Minute einen Spieler auf der Strafbank hatten, gelang ihnen ein Konter über Vokaty und Barz, der Linus Messerer im Aicher Tor keine Chance ließ. In der Folge zwei gute Möglichkeiten zum Ausgleich durch Neumeier und Trautmann, die aber vom gegnerischen Goalie vereitelt wurden. Eine Überzahlsituation in der 11. Minute nutzte erneut der der ehemalige DEL-Profi Barz in Reihen der Waldkirchner nach Vorlage von Vokaty zum zweiten Treffer. Als zum Ende des ersten Drittels ein Waldkirchner auf der Strafbank saß, lag der Anschlusstreffer erneut in der Luft, wollte aber nicht gelingen.
Kurz nach Wiederanpfiff kreuzte erneut Barz gefährlich vor Messerer im Aicher Tor auf, der aber mit einer tollen Parade ein weiteresTor verhinderte. In der 30. Minute geriet der EVA in eine doppelte Unterzahl. Andreas Koller (Puntureri/Neumeier) konnte die Scheibe im eigenen Drittel abfangen und versenkte den Puck zum 1:2 Anschlusstreffer ins lange Eck. „Als Andi dieses Tor schoss ging nochmal ein Ruck durch die Truppe und wir waren den Rest des Spiels die bessere Mannschaft“ so der Aicher Coach Georg Herrmann nach dem Spiel, „aber an der ein oder anderen Stelle hat uns heute einfach das Glück gefehlt.“
Immer noch mit drei gegen fünf in Unterzahl mussten die Aicher den dritten Treffer der Crocodiles durch Vokaty hinnehmen. Pech hatten die Aicher, als ein Schuss von Vokaty durch Schreyer abgefälscht wurde und so unhaltbar zum 4:1 einschlug. Die Aicher steckten aber trotzdem nicht auf und kämpften aufopferungsvoll weiter. In Überzahl wurde Andreas Koller von Puntureri bedient und der erzielte den zweiten Aicher Treffer. Als in der 37. Minute ein Waldkirchner nach einem üblen Bandencheck eine Spieldauerstrafe bekam, hatten die Aicher 5 Minuten in Überzahl die Chance zum Anschlusstreffer, der aber nicht gelingen sollte.
Das letzte Drittel stand ganz im Zeichen des Aicher Sturmlaufs, der von den zahlreichen Aicher Zuschauern lautstark unterstützt wurde. Gleich zu Beginn hatten Scholz und Korn beste Chancen, aber es fehlte an diesem Abend einfach das Quäntchen Glück. In der 57. Minute war es aber dann soweit. Den Schuss von der blauen Linie von Christian Koller konnte der Gästetorhüter nicht festhalten und Matt Puntureri war mit dem Anschlusstreffer zum 3:4 zur Stelle.
Und der Rest war nichts für schwache Nerven. Mehrfach lag der Ausgleich in der Luft, aber der wollte einfach nicht gelingen. Der Aicher Coach setzte alles auf eine Karte und ersetzte den Torhüter mit einem 6. Feldspieler. Mit einem Befreiungsschuss aus dem eigenen Drittel trafen die Gäste dann aber 15 Sekunden vor Schluss zum entscheidenden 3:5.
EV AICH DEKLASSIERT WALDKIRCHEN UND STEHT IM FINALE UM DIE BAYERISCHE MEISTERSCHAFT
Nur einen Tag nach der bitteren 3:5-Heimniederlage musste der EV Aich zum entscheidenden Spiel 3 im Halbfinale nach Waldkirchen reisen. Die Voraussetzungen standen alles andere als gut, neben den bereits am Samstag erkrankten Schwenk und Kreuzer musste Trainer Georg Herrmann auch noch auf Schmid und Weinberger verzichten. Der Aicher Coach konnte gerade mal drei Sturmreihen und zwei Verteidigungsreihen aufbieten. Außerdem stecke den Spielern die Begegnung vom Vortag noch gehörig in den Knochen – aber wie der Spielverlauf zeigen sollte, den Waldkirchnern ebenso. Einen derartigen Spielverlauf hätten aber wohl selbst die kühnsten Optimisten nicht erwartet.
Als das Spiel begann trauten die fast 400 Zuschauer ihren Augen kaum. Die Aicher übernahmen von Anfang an das Kommando und schockten den Gegner nach 46 Sekunden mit einem schönen Spielzug über Scholz und Korn mit dem Führungstreffer durch Jens Trautmann. Die Aicher blieben dran und legten nach. Als Andreas Koller nach einem Traumpass von Kapitän Stefan Urzinger zum 2:0 traf wurde es mucksmäuschenstill in der gut gefüllten Karoli-Halle. Die Aicher waren weiterhin die spielbestimmende Mannschaft. Früh störten sie das Aufbauspiel der Gastgeber und ließen sie so nicht ins Spiel kommen. Und wenn die Gastgeber doch durchkamen, war Jo Pfafferott im Aicher Tor eine unüberwindbare Wand.
Die Gastgeber drückten in der Folge mehr aufs Tempo und konnten die Begegnung ausgeglichen gestalten. Es kam zu guten Chancen für beide Teams. Auf Aicher Seite hatten Scholz und Trautmann die besten Möglichkeiten. Als in der 32. Minute ein Waitler auf der Strafbank saß, hatte Alexander Neumeier mit einem Pfostenschuss Pech. Den einzigen Treffer im Mitteldrittel erzielte Matt Puntureri nach schöner Vorarbeit von Christian Koller zum 3:0.
Im letzten Spielabschnitt trumpfte die Aicher Rumpftruppe dann so richtig auf. Erst jagte Puntureri (A. Koller/Jarczyk) die schwarze Hartgummischeibe in der 45. Minute zum 4:0 in den Winkel und als Daniel Korn (Scholz/Mustapha) kurz darauf zum 5:0 traf war die Entscheidung gefallen. Waldkirchen versuchte zwar weiter alles, gegen die Aicher Defensivabteilung mit einem bärenstarken Pfafferott war aber nicht anzukommen. Das kurioseste Tor der Begegnung erzielte Stefan Urzinger in der 51. Minute. Daniel Korn und Christian Koller saßen in der Kühlbox. Der Gästetrainer nahm seinen Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspieler vom Eis und wollte mit sechs gegen unbedingt den ersten Treffer erzielen. Doch Stefan Urzinger schnappte sich im eigenen Drittel die Scheibe und traf mit seinem Befreiungsschlag ins verwaiste Tor der Waldkirchner zum 6:0. Obwohl die Gastgeber die Partie schon abgehakt hatten kamen sie in der 58. Minute durch Vokaty noch zum Ehrentreffer. Den Endstand zum 7:1 stellte Puntureri (Jarczyk/C. Koller) mit seinem dritten Treffer her.
„Dieser Sieg ist der geschlossenen Mannschaftsleistung mit einem hervorragenden Jo Pfafferott im Tor zu verdanken.“ so der Aicher Coach Georg Herrmann nach der Begegnung. Ein ganz besonderes Lob zollte er seiner dritten Sturmreihe mit Raphael Wild, Lukas Ströbl und Bailey Görl, in der zwei gelernte Verteidiger zu Stürmern umfunktioniert wurden und die dem Gegner das Leben schwer gemacht haben.
Der EV Aich steht nach dem sensationellen Sieg im Finale um die Bezirksliga-Meisterschaft. Gegner ist der ESC Geretsried, der sich seinerseits ebenfalls in drei Spielen gegen den Vorjahresmeister Lindenberg/Lindau durchsetzte. Das erste Spiel der Finalserie findet am Freitag, 16.03. um 19:30 in der heimischen Sparkassenarena statt.  Weil im offenen Geretsrieder Stadion kein Eis mehr zur Verfügung steht, wird das zweite Spiel am Samstag in Bad Tölz ausgetragen. Ein mögliches drittes Spiel wäre am 23. März wieder zuhause, dafür würde dann sogar die Eis-Saison in Moosburg um eine Woche verlängert werden.


Pforzheim Bisons
Bisons überzeugen gegen Reutlingen
(LLBW)  Durch einen überzeugenden 6:2 (2:0/0:1/4:1)-Erfolg gegen die Black Eagles Reutlingen kehren die Bisons in die Erfolgsspur zurück.
Im Vergleich zum letzten Heimspiel gegen Esslingen begannen die Bisons sehr druckvoll und zwangen die Gäste aus Reutlinger in die Defensive. Erst in der dritten Minute konnten sich die Black Eagles befreien und kamen zu ihrer ersten Möglichkeit. Die Hausherren wollten die Führung, ein Scheibenverlust an der blauen Linie brachte allerdings ein Konter für Reutlingen, doch Andreas Hellweger kam aus seinem Kasten und spitzelte die Scheibe aus der Gefahrenzone. Im ersten Powerplay verpasste Marius Lorenz die Führung für seine Farben. Erst in der 17. Minute beförderte Steffen Bischoff die Scheibe zur längst überfälligen Führung in die Maschen. Das zweite Überzahlspiel nutzten die Bisons durch Brar Momme Rickmers zum 2:0 (19.). Wenige Augenblicke später verpasste Steffen Bischoff bei einem Alleingang das dritte Tor für die Bisons. Im zweiten Drittel kamen zunächst die Reutlinger besser aus der Kabine, Benjamin Frick konnte den Anschlusstreffer verhindern, indem er den Reutlinger Angreifer nur durch ein Foul stoppen konnte. Die beste Möglichkeit hatten die Bisons als Marius Lorenz in Unterzahl knapp an Manuel Rogge scheiterte. Nach knapp 30 Minuten kamen die Reutlinger gleich zu drei Möglichkeiten innerhalb weniger Sekunden, doch der Goalie der Bisons verhinderte den Anschlusstreffer mit allem was er hatte. Anschließend spielten nur noch die Bisons, doch Steffen Bischoff, Vladimir Viller sowie Vladislav Ivanchikov brachten die schwarze Hartgummischeibe nicht im Kasten der Reutlinger unter. Wie aus dem Nichts kamen die Gäste zum schmeichelhaften Anschlusstreffer; Jan Niklas Schmitt schoss die Scheibe durch die Hosenträger von Andreas Hellweger ins Netz (38.). Kurz vor der Pause verteidigte Lorenz klasse und spielte den Puck direkt auf Bischoff, der mit viel Tempo ins gegnerische Drittel fuhr, doch sein Schuss verfehlte das Tor knapp. Nur elf Sekunden waren im Schlussabschnitt gespielt als Steffen Bischoff etwas zu ungenau zielte und die Scheibe knapp über das Tor ging. Besser machte es Valentin Pustovitov, als er nach einem Lattentreffer von Hermann Jeckel die Scheibe aufnahm und zum vielumjubelten 3:1 in die Maschen setzte (44.). Vier Minuten später stellte Topscorer Steffen Bischoff auf 4:1. Die Schwaben von der Achalm gaben sich allerdings noch nicht geschlagen, zunächst scheiterte Matthias Blaschzik noch an Hellweger, ehe sechs Minuten vor dem Ende Matthew Lewis eine Vorlage von Blaschzik zum 2:4 nutzen konnte. Nachdem Vladimir Viller eine Großchance nicht nutzen konnte, nahm Bisons-Coach Ken Filbey eine Auszeit. Seine Ansprache fand bei seinen Jungs Gehör, denn nur zehn Sekunden später traf Steffen Bischoff zum 5:2 (56.). 70 Sekunden später erhöhten die Bisons durch Brar Momme Rickmers zum 6:2-Endstand.
Am kommenden Wochenende stehen für die Bisons gleich zwei Spiele an. Zunächst müssen sie am Samstagabend (20:00 Uhr) beim Stuttgarter EC 1b antreten. Nur einen Tag später, Sonntag, 18.03.2018 um 18:30 Uhr, empfangen die Bisons den FSV Heritage Schwenningen zum Nachholspiel in der St.-Maur-Halle Pforzheim.


Black Eagles Reutlingen
1.CfR Pforzheim - TSG Reutlingen Black Eagles 6:2(2:0;0:1:4:1)
(LLBW)  Nach einer knappen Niederlage im Heimspiel gegen die Bisons Pforzheim nach Penaltyschießen, machten sich die Black Eagles berechtigt Hoffnungen gegen den Tabellenvierten aus der Goldstadt auch auswärts am vergangenen Sonntag zu punkten. Die Black Eagles erwischten einen besseren Start, als im Hinspiel, als es bereits in der 1. Minute 0:1 hieß. Wie im Heimspiel waren die Bisons Pforzheim die spielbestimmende Mannschaft und konnten sich eine Vielzahl hochkarätiger Chancen erspielen. Die Black Eagles schafft es aber deutlich besser mit eigenem Angriffsspiel Entlastung in der Defensive zu schaffen. Von der Chancengewichtung nicht unverdient kamen die Gastgeber in der 17. und 19. Minute mit 2:0 in Führung. Im Mittelabschnitt gelang es den Black Eagles deutlich besser ihr Angriffsspiel aufzuziehen. Die Verlagerung in die Offensive brachte allerdings eine Vielzahl von Konterchancen für die Goldstädter, die von der Reutlinger Defensive aber alle geklärt werden konnten. Leider gelang den Black Eagles der Anschlusstreffer durch den in die Sturm beorderten Verteidiger Jan Schmitt in der 37. Minute zu spät. Sein Treffer durch die Beine des Pforzheimer Torhüters brachte nochmals Aufschwung in das Reutlinger Angriffsspiel. Vor dem Drittelende gelang der wichtige Ausgleich aber nicht mehr. Im Schlussabschnitt knüpften die Black Eagles an ihr gutes Offensivspiel aus dem Mittelabschnitt an. Im richtigen Moment wollte der Ausgleich aber nicht fallen. Das 3:1 durch die Gastgeber kehrte den positiven Spielverlauf für die Black Eagles völlig um. Fortan wollte nach vorne nicht mehr viel gelingen. Zudem schwanden die Kräfte, sodass die Black Eagles wieder mehr und mehr ins eigene Drittel gedrängt wurden. Die Vorentscheidung zum 4:1 fiel 10 Minuten vor Schluss, als Bisons Kapitän Steffen Bischoff mit einem platzierten Handgelenkschuss erhöhte. Gleichwohl machten es die Black Eagles nochmals durch Matthew Lewis spannend, der rund 6 Minuten vor Schluss auf Zuspiel von Matthias Blaschke Sieg zum 4:2 verkürzte. Leider fehlt es den Black Eagles in dieser Situation an der nötigen Kraft einen weiteren Treffer nachzuschieben. Die Entscheidung brachten dann die Treffer fünf und sechs für die Bisons 5 bzw. 4 Minuten vor Schluss zum 6:2 Endstand. Erneut zeigte sich, dass die Black Eagles mit ihren zwei Blöcken kräftemäßig auch gegen einen guten Gegner zwei Drittel lang mithalten können. Hinten raus fehlt dann allerdings die nötige Kraft. Mit den verletzungs- bzw. krankeitsbedingt fehlenden Dennis Kramer, Pirmin Hamm, Dominik Tilgner, Mikhail Yaskunov und Nico Erdmann wäre die Partie sicherlich ähnlich eng ausgegangen, wie das Heimspiel. Ohne Punkte aus dem Spieltag und der Spielwertung zugunsten des Stuttgarter EC aus der Partie gegen Mannheim haben die Hauptstädter die Black Eagles vom fünften Tabellenplatz verdrängt. Bei den noch verbleibenden drei Spielen der Saison bleibt somit nicht mehr viel Möglichkeit diesen Tabellenplatz wieder zurück zu erobern. Mit der Niederlage gegen Pforzheim kann auch rein rechnerisch der vierte Platz im besten Fall nicht mehr erreicht werden.
Auf einen kompletten Kader werden die Black Eagles auch am kommenden Sonntag angewiesen sein, wenn es im Derby gegen die Eisbären Balingen geht. Das Hinspiel in Balingen hatten die Black Eagles bereits deutlich mit 7:1 verloren. Zwischenzeitlich konnten sich die Eisbären nach einer eher durchwachsenen Anfangsphase der Saison nochmals deutlich steigern. Zuletzt gab es durch das Team von der Zollernalb gegen alle führenden Teams der Tabelle Siege, sodass die Eisbären nunmehr mit einem Punkt Rückstand den zweiten Tabellenplatz hinter Freiburg belegen und damit definitiv zu den Aufstiegsfavoriten zählen. Los geht es wie immer um 19.15 Uhr.


Ice Dragons Herford
Halbfinale Spiel 3 – Ice Dragons wollen Matchpuck verwandeln!
(RLW)  2 Spiele, 2 Siege! Dass die Ice Dragons so erfolgreich in die Halbfinalserie starten würde, damit hatte vorab niemand gerechnet. Doch wer jetzt davon ausgeht, die Bären aus Neuwied würden sich am kommenden Freitag in Herford kampflos in ihr Schicksal ergeben, der wird sicherlich eines Besseren belehrt! Denn wenn die bisherigen 6 Vergleiche in dieser Saison eines gezeigt haben, dann, dass es zwar immer mal wieder Ausreißer bei den Ergebnissen gab, diese Spiele jedoch im Großen und Ganzen eng und spannend abliefen!
Vor dem Hintergrund, dass die Ice Dragons nun die Chance haben, ins Finale einzuziehen, gibt es doch so einige Plattitüden aus der Welt des Sports, die man nun bemühen kann. Die beliebteste und wohl treffendste wird in jeder Playoff-Serie der Welt genutzt: „Der letzte Sieg ist der schwerste!“ Schließlich hängt für die Gäste Wohl und Wehe der gesamten Saison an diesem einen Spiel, eine Niederlage wäre gleichbedeutend mit der Sommerpause. Sollten die von Coach Daniel Benske trainierten Bären also gar nicht erst taktieren, sondern von der ersten Sekunde mit Vollgas in Richtung Herforder Tor marschieren, wäre das sicherlich keine große Überraschung. Sie werden alles tun, um ein weiteres Spiel am Sonntag in Neuwied zu erzwingen!
Eine ganz andere Situation dagegen ergibt sich für die Ice Dragons. Die wollen nämlich eine weitere Auswärtsfahrt nach Neuwied mit aller Macht verhindern! Bereits in der vergangenen Saison waren sie im Halbfinale in gleicher Position, führten 2:0, gaben diesen Vorsprung am Ende jedoch noch aus der Hand. Sie haben also schon am eigenen Leib erfahren müssen, wie schwierig es sein kann, den entscheidenden, letzten Sieg einzufahren. Der große Unterschied im Vergleich zur letzten Saison: Dieses Mal haben die Ice Dragons im 3. Spiel Heimrecht, können auf die grandiose Unterstützung im heimischen Eisstadion „Im kleinen Felde“ vertrauen! Und sie wollen die Erfahrungen der letzten Saison nutzen. Deshalb wird das Team von Jeff Job am Freitagabend auch wieder hoch konzentriert zu Werke gehen, schließlich weiß jeder Spieler im Team genau - Achtung, Plattitüde: „Man sollte das Fell des Bären nicht verteilen, bevor er erlegt ist!“
Zusammengefasst dürfen sich alle Anwesenden also wieder auf ein Spiel epischen Ausmaßes  gefasst machen, das von lautstarken Fans beider Teams voller Inbrunst begleitet wird! Wer nicht kommt, verpasst was!
Angepfiffen wird die Partie am Freitagabend wie gewohnt um 20:30 Uhr, die Leitung werden die unparteiischen Eugen Berger, Lars Müller, Patrick Mylius und Svenja Strohmenger übernehmen.


Ratinger Ice Aliens
Aliens liefern sich packendes Halbfinale
(RLW)  Das hätten im Laufe der Saison die wenigsten gedacht. Die Ratinger Ice Aliens stehen im Halbfinale und liefern sich mit den Diezer Rockets einen harten Playoff Fight. Nach zwei absolvierten Begegnungen steht es zwischen beiden Mannschaften 1:1.
Freitag reiste man zuerst nach Diez. Gegen den Tabellenersten der Hauptrunde spielte das Team um Achim Johnigk sehr selbstbewusst auf und nahm den Schwung aus dem Viertelfinalerfolg eindrucksvoll mit. Schon nach etwas mehr als einer Minute brachte Tobias Brazda die Ausserirdischen in Front. Danach wurden aber auch die Hausherren stärker und drehten die Partie auf 3:1. Dass die Moral in der Ratinger Truppe exzellent ist, bewiesen u.a Benjamin Hanke und Tim Brazda, die das Spiel schon nach 25 Minuten mit ihren Treffern wieder ausgleichen konnten. Insgesamt entwickelte sich eine sehr offensive Begegnung mit einigen Patzern in der Defensive, sodass vor allem die Zuschauer mit vielen weiteren Treffern auf ihre Kosten kamen. Bis elf Sekunden vor Schluss lagen die Rockets aus Diez-Limburg sogar mit 6:5 vorne, dann gelang Dustin Schumacher doch noch der Ausgleich. Auch die folgende Verlängerung brachte keine Entscheidung. Das Penaltyschiessen musste her. Dort machte es sich bezahlt, dass die Aliens mit Thomas Dreischer einen richtigen Spezialisten für Penaltys in ihren Reihen haben. Er erzielte das Game-Winning Goal und ließ damit sein Team und die vielen mitgereisten Ratinger Fans jubeln. Ein Auswärtserfolg beim Ligenprimus - wer hätte das gedacht.
Am Sonntag gab es dann Spiel zwei am heimischen Sandbach.
Das erste Drittel begannen die Gäste mit einem Paukenschlag. 20 Sekunden waren gespielt, da lagen die Aliens schon mit 0:1 hinten. Firsanov hatte mit seinem Schlagschuß den Ratinger Torhüter Oster überrascht. Die Reaktion der Aliens erfolgte prompt – Simon Migas war nur eine Minute später für seine Mannschaft erfolgreich und kurz danach traf Kapitän Fischbuch aus unmöglichem Winkel in das Gäste-Gehäuse. Doch noch vor der ersten Pause konnten die Gäste durch Davies den Ausgleich erzielen und die Partie war wieder offen.
Davies war es auch, der seine Mannschaft nach 28 Spielminuten in Unterzahl in Führung brachte – die Aliens hatten bis dahin allerbeste Möglichkeiten liegen gelassen und waren wohl, wegen der zu spielenden Überzahl, ein wenig unkonzentriert. Nun mussten sie dem Spiel hinterherlaufen, taten das mit viel Einsatz und kurz vor Ende des zweiten Drittels war Christian Müller für die Aliens erfolgreich. Leider wurde diese Aufholjagd auch mit einigen Strafzeiten für die Ratinger bestraft, die viel Kraft kosteten und sich am Ende des Spiels bemerkbar machen sollten.
Im letzten Abschnitt wirkten die Gäste etwas spritziger als die Aliens. Diese hatten zwar immer noch reichlich Torchancen, die Rockets konnten sich aber immer wieder befreien und ihrerseits Möglichkeiten zum Führungstreffer herausspielen. Eine davon nutzte Philipp Maier zum vorentscheidenden vierten Treffer für Diez-Limburg. Die Aliens rafften sich noch einmal auf, hatten auch noch zwei große Möglichkeiten, ein Treffer blieb allerdings nicht vergönnt. Als Trainer Achim Johnigk Torhüter Christoph Oster zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis holte, war für die Rockets Ansink mit einem Schuss in das leere Tor der Gastgeber erfolgreich. Damit ist die Serie wieder ausgeglichen.
Fanbus, Vorverkauf und ein weiterer Family-Day am nächsten Wochenende
Auch zum zweiten Auswärtsspiel des Halbfinales am Freitag um 20.30Uhr in Diez-Limburg fährt wieder ein Fanbus, organisiert von den Ratinger Ice Aliens und dem Fanclub Supcom.
Wer den Krimi am letzten Freitag in Diez verpasst hat, der sollte sich diese Chance nicht entgehen lassen. Die Ice Aliens sind heiß auf einen weiteren Auswärtssieg, um am Sonntag zu Hause den ersten Matchball zum Finaleinzug zu haben.
Abfahrt ist um 17.15Uhr vom Parkplatz der Ratinger Eishalle, der Fahrpreis beträgt 12€, Dauerkarteninhaber zahlen nur 10€. Anmeldungen sind beim Fanclub Supcom, bei Laser 66 auf der Hochstraße 23 und direkt beim Verein per Mail (office @icealiens97.de) oder über die Facebookseite möglich.
Für das zweite Heimspiel des Halbfinales am kommenden Sonntag um 18.00Uhr können wieder Karten im Vorverkauf bei Laser66 auf der Hochstraße 23 während der normalen Geschäftszeiten erworben werden. Der Verein bittet die Fans, dieses Angebot zu nutzen, um Wartezeiten an der Abendkasse zu vermeiden.
Nach dem tollen Erfolg und der super Unterstützung von den Rängen am letzten Sonntag haben sich die Verantwortlichen entschlossen, für das zweite Heimspiel gegen Diez-Limburg wieder einen Family-Day zu veranstalten. 2 Erwachsene zahlen in Begleitung ihrer Kinder/Enkelkinder nur 12€. Generell bitten die Ice Aliens die Besucher des Spiels, wieder möglich rechtzeitig zu erscheinen, da erneut mit einer hohen Zuschauerzahl gerechnet wird.


Troisdorf Dynamite
Eine Niederlage gegen den Meister
(LLW)  Wieder mit einem stark dezimierten Kader ging man in das dritte Spiel der Aufstiegsrunde zur Regionalliga West gegen den Meister der Landesliga.
Das erste Drittel ging ganz klar an die Troisdorf Dynamites, die Wiehl stark unter Druck setzten und einige hochkarätige Chancen herausspielten. Die wenigen Konter der Wiehler konnte der Troisdorfer Torhüter Dominik Liesenfeld parieren. Das Drittel endete mit dem Spielstand von 1:0 für Troisdorf.
Das zweiter Drittel war etwas ausgeglichener. Dennoch konnte Troisdorf auch dieses Drittel mit 2:1 für sich entscheiden.
Im letzten Spielabschnitt ließ man Wiehl viel zu viel Raum, um ins Spiel zu kommen. Insbesondere dem Wiehler Kontingentspieler Dominik Cerovsky wurde so Torchancen ermöglicht, die dieser in insgesamt 3 Treffer umwandeln konnte.
Statement des Troisdorfer Trainers André Koslowski: „Leider gibt es im Eishockey immer wieder unausgeglichene Mannschaften durch den Einsatz von Kontingentspielern. Der Wiehler Spieler Cerowski hat mehr als ein Drittel aller Tore geschossen und auch heute hätten wir das Spiel ohne dessen Tore gewonnen.“
Beim aktuellen Tabellenführer unter die Räder gekommen
Das zweite Spiel am Wochenende mit einem kleinen Kader zeigte deutliche Spuren was Tempo und Konzentration anbelangt.
Wenn die Ergebnisse vom 1. und 3. Drittel mit 2:1 und 3:1 noch im Rahmen waren, ging das 2. Drittel mit 5:2 viel zu hoch an die Gastgeber.
Die fünf Tore fielen zwischen der 23. und 28. Spielminute. In dieser Phase des Spiels hatte man komplett den Faden verloren. Dem Gegner wurde zu viel Raum und Zeit gelassen, so dass die Neusser Stürmer sich ungehindert vor dem Troisdorfer Torhüter Lukas Haack positionieren konnten.
Das man auch gegen einen Gegner wie Neuss Chancen haben kann zeigte das Team aus Troisdorf in der 37. Spielminute. Innerhalb von nur 28 Sekunden konnte man die Treffer 2 und 3 erzielen.
Letztendlich fiel die Niederlage etwas zu hoch aus. Neuss hatte sich mit dem Sieg den ersten Tabellenplatz und den Verbleib in der Regionalliga gesichert.
Troisdorf kann durch Siege in den noch beiden ausstehenden Partien den zweiten Tabellenplatz erreichen.
Statement des Troisdorfer Trainers André Koslowski: „Offensiv haben wir ein gutes Spiel geliefert. Vier Tore geschossen und noch einige hochkarätige Chancen liegen gelassen, sollten eigentlich zum Sieg reichen. Die kommenden beiden Spiele müssen wir defensiv besser stehen.“
Das nächste Spiel der Troisdorfer in der Aufstiegsrunde findet am 17.03.2018 um 17:00 in Wiehl statt.
Am Freitag 23.03.2018 ist um 20:00 Uhr das letzte Heimspiel im Icedom am Rotter See gegen Grefrath.


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Dienstag 13.März 2018
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