Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

             
TEV Miesbach
(BYL)  Die Stürmer Stefan Mechel und Thomas Amann haben genauso wie Torhüter Anian Geratsdorfer ihre Verträge beim oberbayerischen Traditionsverein verlängert, während der junge Allrounder Luca Herden zu einem anderen Verein wechseln wird, wo er sich mehr Eiszeiten erhofft
 
TSV Erding
(BYL)  Die Erding Gladiators können auch in der nächsten Saison mit Topscorer Florian Zimmermann, Daniel Krzizok und Philipp Michl auf drei absolute Leistungsträger in der Offensive weiterhin bauen. Aus dem eigenen Nachwuchs rückt zudem Xaver Magg in den Kader der 1.Mannschaft auf
 
VfE Ulm/Neu-Ulm
(BLL)  Die nächsten beiden Vertragsverlängerungen bei den Devils sind fix, denn sowohl Felix Anwander, der gleich für zwei Jahre zugesagt hat, als auch Patrick Meißner verstärken wieterhin die Hintermannschaft des VfE
  
ERC Regen
(BBZL)  Mit Verteidiger Tobias Himmelstoß und Stürmer Alexander Simon leiben den Red Dragons zwei weitere Spieler aus der letzten Saison weiterhin treu
 
Tölzer Löwen
(DEL2)  Mit dem kanadischen Stürmer Kyle Beach, den es in die Slowakei zieht, steht der nächste Spielerabgang bei den Isarwinklern fest
  
EHC Red Bull München
(DEL)  Offenbar hat der deutsche Vizemeister Verteidigertalent Luca Zitterbart unter Vertrag genommen und wird den letztjährigen Landshuter mit einer Förderlizenz für den SC Riessersee ausstatten.
  
EA Schongau
(BYL)  Als nächstes hat der routinierte Verteidiger Tobias Maier seine Zusage für eine weitere Spielzeit im Trikot der Mammuts gegeben
  
EG Diez-Limburg
(RLW)  Bei den Rockets geht es Schlag auf Schlag weiter in Sachen Personalplanung: Als nächster Spieler hat Stürmer Tobias Schwab bei der EGDL verlängert, in der letzten Saison war er zweitbester Scorer im Team
  
EV Dingolfing
(BLL)  Der tschechische Stürmer David Bilek, der erst im letzten November aus seiner Heimat zu den Isar Rats kam, wird auch in der nächsten Saison wieder die zweite Kontingentstelle beim EVD besetzen
  
EHC Waldkraiburg Löwen
(BYL)  Stürmer Nico Vogl hat seine Zusage für die nächsten zwei Jahre gegeben und bleibt den Löwen damit auch nach dem Abstieg aus der Oberliga weiter treu, während Stürmer Michail Guft-Sokolov seinen Abschied verkündet hat um weiterhin höherklassiger spielen zu können
  
ESC Dorfen
(BYL)  Verteidiger Tobias Fengler, vor zwei Jahren aus Erding gekommen, hat seinen Vertrag bei den Eispiraten für die neue Bayernligasaison verlängert
    
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Mittwoch 14.März 2018. Heute mit Informationen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West und Landesliga Berlin.


Deutscher Eishockey Bund
sportwetten.de wird langfristiger Partner des DEB
(DEB)  Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) hat mit der sportwetten.de GmbH einen neuen langfristigen Partner an seiner Seite. Der in Düsseldorf ansässige Wettanbieter legt dabei besonderen Wert auf die Aktivierung der Fangemeinde über Promotion vor Ort und auf den digitalen Kanälen.
Das Logo von sportwetten.de wird im ersten Jahr neben einer Bandenpräsenz bei den Spielen der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft auch auf dem Eis zu sehen sein. Neben dem Recht zur offiziellen Nutzung des DEB- und Nationalmannschaftslogos wird der Newcomer die Bezeichnung „Offizieller Partner der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft“ tragen.
„Die historische Leistung der Mannschaft in Pyeongchang hat der Partnerschaft noch die Krone aufgesetzt“, so Ingo Pauling, Leiter des operativen Geschäfts von sportwetten.de. „Wir waren schon vorher überzeugt, dass unsere Marke ideal zum Eishockey und seinen loyalen Fans passt. Daher freuen wir uns, dass wir mit dem DEB einen ersten wichtigen Schritt in der noch jungen Firmengeschichte gehen können, um die Fans für uns zu begeistern.“
Robert Schütt, Leiter Marketing des DEB: „Die extrem positiven Gespräche und die seriöse, kreative Struktur des ganzen Teams von sportwetten.de haben uns sofort überzeugt, in den besten Händen zu sein. Wir freuen uns, mit sportwetten.de einen strategischen Partner an der Seite zu haben, der die nächsten Jahre den Sport zugunsten  der Fans mit uns weiterentwickeln wird.“


Tölzer Löwen
1:0!
(DEL2)  Playdowns bedeuten Kampf, bedeuten Leidenschaft und benötigen 
Cleverness. All das brachten die Tölzer Löwen am Dienstagabend zum 
ersten Spiel in Freiburg zusammen. Am Ende stand ein verdienter 3:0 
(0:0, 0:0, 3:0)-Sieg für die Buam - und damit auch die 
1:0-Serienführung.
Die beiden Trainer Leos Sulak und Rick Boehm gaben sich gewohnt wortkarg 
nach dem ersten Playdown-Duell beider Teams. Klar, keiner möchte 
Geheimnisse verraten, keiner möchte zu frühe Schlüsse ziehen. Deswegen 
gab es überwiegend Floskeln zu hören. Rick Boehm sprach von einem über 
40 Minuten sehr ausgeglichenen und hart umkämpften Playdownspiel. Der 
Kanadier zeigte sich sehr zufrieden mit der Leistung seines Teams. Leos 
Sulak hat ein flottes Spiel beider Teams gesehen. Trotz der Enttäuschung 
müsse sein Team das schnell abhaken: „Ich glaube, dass wir hier jede 
Serie in der DEL2 mit einer Niederlage angefangen haben und wir wissen 
dass wir uns auf das nächste Spiel konzentrieren müssen.“
Es dauerte lange bis eines der Teams einen gravierenden defensiven 
Fehler machte. Bis zur 52.Spielminute hielten die Bollwerke um die gut 
haltenden Mikko Rämö und Miroslav Hanuljak die Null fest. Dann 
fand Klaus Kathan eine Lücke in der Freiburger Zuordnung, stahl 
sich ausgerechnet dem Wölfe-Kapitän Philipp Rießle davon und versenkte 
die Scheibe auf Zuspiel von Julian Kornelli im linken Eck - 1:0 Löwen. 
Es war wie ein Befreiungsschlag für die bis dahin hochdiszipliniert 
spielenden Tölzer Buam. Lange warteten sie auf diesen einen Moment in 
dem sie die Freiburger verwunden konnten. Dann ging alles einfacher: 
54.Spielminute 2:0 - diesmal traf Kornelli selbst nach einer starken 
Vorarbeit von Philipp Schlager. Freiburg rannte an, schaffte es aber nur 
sehr selten Druck auf das Tor von Mikko Rämö auszuüben. Gerade einmal 18 
Schüsse brachten die Wölfe auf den finnischen Schlussmann, der wie so 
oft eine grundsolide Leistung brachte. Spätestens mit dem Empty-Netter 
durch Hannes Sedlmayr zum 3:0 war der Deckel drauf auf der 
1:0-Serienführung der Löwen.
Mikko Rämö verdiente sich den ersten Shutout der Saison - wohl einer der 
einfacheren in seiner Karriere. Auf der anderen Seite half wieder einmal 
der nicht alternde Klaus Kathan und ein starker Julian Kornelli, der mit 
seinem Tor zum 2:0 und zwei Vorlagen entscheidenden Beitrag zum Sieg 
leistete. Trotz allem trat Rick Boehm nach dem Spiel auf die 
Euphoriebremse. Ja, die Löwen haben das Heimrecht nun über den Haufen 
geworfen, dennoch mahnte der Tölzer Coach: "Wir werden uns sicherlich 
nicht zu lang darüber freuen“. Am Freitag steht Spiel zwei der Serie an: 
Die Löwen empfangen die Wölfe ab 19:30 Uhr in der weeArena.


Bayreuth Tigers
Tigers mit couragiertem Auftritt – knappe Niederlage bringt jedoch den Füchsen die Serien-Führung…
(DEL2)  Ohne Chouinard, Ontl, die angeschlagen passen mussten und Alanov, der in Nürnberg gebraucht wurde, gingen die Tigers das erste von bis zu sieben Playdown-Spielen gegen die Lausitzer Füchse an. Etwa zehn Minuten gönnten sich beide Teams um warm zu werden und ins Laufen zu kommen, bis die Partie Fahrt aufnahm.
Die ersten Chancen der Tigers datierten aus der 14. Minute als Gläser es aus spitzen Winkel versuchte und nur kurze Zeit später Pavlu, der für den verletzen Chouinard in den ersten Sturm rückte, einen langen Pass von Heider aufnahm, alleine auf Franzreb zufahren konnte und nur knapp scheiterte. Im Gegenzug leitete dann Mücke auf Seiten der Gastgeber eine kurze Druckphase ein, in der die Tigers kurzzeitig in Schwimmen gerieten, das Tor aber sauber halten konnten. Und noch einmal in diesem Drittel machten die Füchse gewaltig Druck als Sergej Stas die ersten Strafminuten der Partie nahm.
In der nächsten PP-Situation machten es die Blau-Gelben dann besser. 24 Minuten waren gespielt, als Hayes in den Slot, auf den frei stehenden Schmidt, passen konnte und dieser zum ersten Mal die Führung auf die Anzeigentafel brachte. Und nun begann auch Eishockey, wie man es sich in dieser Phase der Saison wünscht. Es wurde um jeden Zentimeter Eis intensiv gekämpft, was immer wieder zu kleinen Strafen führte. Adam, Müller, der sich mit Schmidt beharkte gingen zum Abkühlen. Schmidt dann gleich noch einmal, was dieses Mal Folgen hatte. Pavlu fackelte nicht lange als ihn S. Busch im Slot anspielte und glich aus. Allerdings hielt der Ausgleich nicht lange. Mücke chipte die Scheibe in die „gefährlich Zone“ in der Tegkaev bereit stand und dem Puck die entscheidende Richtungsänderung gab. Die erneute Führung machten die Tigers jedoch schnell wieder wett als Gams V. Busch bediente und dieser stark zum Ausgleich abschließen konnte. Als man sich auf Seiten der Tigers vermutlich mit dem Unentschieden schon in der Drittelpause sah, schlug Jeff Heyes zu und brachte die Füchse wiederrum in Führung.
Im letzten Abschnitt bestimmten zunächst und insgesamt den größeren Teil des Spieldrittels die Tigers das Geschehen auf dem Eis. Unterbrochen von einigen Gelegenheiten der Gastgeber – Hayes, Boiarichinov und Jahnke hatten Möglichkeiten – drängten die Tigers auf den Ausgleich. Gläser aus zentraler Position, V. Busch mit einem Gewaltschuss und Kolozvary aus kurzer Distanz hatten beste Gelegenheiten. Doch als Hayes eine Hereingabe von Owens so abfälschen konnte, dass die Scheibe Vosvrda durch die Schoner rutschte, war das Spiel vermeintlich entschieden. Nur gut 50 Sekunden später setzte sich Bartosch energisch durch, passte quer durch den Slot auf den lauernden Geigenmüller, der wieder den Anschluss herstellen konnte. Ein weiteres Anrennen brachte am Ende
nichts Zählbares mehr und so setzten die Füchse das erste Ausrufezeichen, was in einer ggf. sehr langen Serie sicherlich noch kein entscheidender Vorteil sein muss.
„Es war ein schweres Spiel, welches viel Kraft gekostet hat. Insgesamt haben wir zu viele Chancen liegen lassen,“ analysierte Tigers-Coach im Anschluss knapp die Partie.
Weiter geht’s bereits am Freitag – dann im Bayreuther Tigerkäfig. Bully ist um 20.00 Uhr.


Eispiraten Crimmitschau
Sieg in Spiel 1 - Eispiraten mit Serienführung nach 5:2-Sieg gegen Riessersee
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau können erstmals seit zehn Jahren einen Playoff-Sieg feiern! Die Westsachsen setzten sich im ersten Playoff-Spiel seit 2008 mit 5:2 beim SC Riessersee durch. Dank einer bärenstarken Performance sicherten sich die Schützlinge von Cheftrainer Kim Collins die 1:0-Führung in der „Best-Of-Seven“-Serie, bevor es am Freitag im Sahnpark zum zweiten Aufeinandertreffen mit den Garmischern kommt. Tickets sind unter www.eispiraten-crimmitschau.de, in der Eispiraten-Geschäftsstelle sowie in allen Vorverkaufsstellen erhältlich.
Im ersten Duell zwischen dem SC Riessersee und den Eispiraten musste Kim Collins auf seinen besten Torjäger verzichten. Robbie Czarnik fiel angeschlagen aus. Für ihn stürmte der Tscheche Robin Soudek neben Jordan Knackstedt und Ivan Ciernik. Erneut nicht im Kader standen Maurice Keil und Benjamin Kosianski.
Die Eispiraten kamen gut in die Partie, spielten bissig, zeigten Wille und Kampfgeist und schockten die Hausherren so schon recht früh. Vincent Schlenker vollendete eine schöne Kombination nach Zuspiel von Patrick Pohl und stellte in der achten Minute auf 1:0. Die Crimmitschauer machten in ihrem ersten Playoff-Spiel nach über zehn Jahren weiter Druck. Der SCR kam hin und wieder nur zu Entlastungsangriffen, doch Brett Kilar stand seinen Mann. 30 Sekunden vor dem Ende des ersten Durchgangs fiel dann sogar das 2:0 für die Gäste. Zunächst traf Jordan Knackstedt nur den Pfosten, wenige Sekunden später erhöhte der Deutsch-Kanadier dann die Führung der Eispiraten.
Die Mannschaft von Kim Collins zeigte auch im Mitteldrittel einen couragierten Auftritt und überraschte das Team von Toni Söderholm immer wieder mit gefährlichen Angriffen. Patrick Pohl, Erik Gollenbeck und Ales Kranjc scheiterten mit ihren guten Chancen aber an Matthias Nemec. Der Goalie war in der 40. Minute dann aber machtlos, als es erneut in seinem Kasten einschlug. Jordan Knackstedt zog an, ließ mehrere Gegenspieler leichtfüßig ausstehen und bugsierte die Scheibe mit seinem Beinschuss gegen Nemec über die Torlinie - 3:0!
Die Westsachsen ließen die Bayern im Schlussdrittel aber nochmal in die Partie kommen. In doppelter Überzahl traf Andreas Driendl zum 3:1-Anschluss und machte es somit wieder spannend. Doch gerade als die Werdenfelser so etwas wie Druck aufbauen konnten, war es Robin Soudek, der für die Eispiraten einschießen konnte. Der Tscheche bekam in Minute 51 zu viel Platz und hämmerte die Hartgummischeibe zum 4:1 ins SCR-Gehäuse. Söderholm nahm nun Nemec vom Eis und ließ mit einem sechsten Feldspieler agieren. Die numerische Überzahl nutzte Richard Mueller eiskalt. Er traf zum 2:4 (58.). Doch Patrick Pohl machte in der 59. Spielminute den Deckel drauf. Mit seinem Empty-Net-Tor zum 5:2 sorgte der 28-Jährige für die Vorentscheidung, den ersten Eispiraten-Sieg in Riessersee seit sieben Jahren und die 1:0-Serienführung im Playoff-Viertelfinale der DEL2.


Kasel Huskies
6:4 – Huskies siegen zum Playoff-Auftakt in Frankfurt
(DEL2)  Die Wartezeit war eigentlich viel zu lang. Zum ersten Playoff-Viertelfinale
reisten die Kassel Huskies am heutigen Dienstag zu den Löwen Frankfurt. Mit Markus Keller im
Tor und den wieder genesenen Mike Little und Thomas Merl ging es in die Partie. Neben den
Langzeitverletzten Michael Christ und Manuel Klinge fehlte zudem Evan McGrath als überzähliger
Ausländer.
Jedoch konnten auch die Gastgeber aus der Mainmetropole nicht aus den Vollen schöpfen. Als
fünfter Ausländer pausierte Wade MacLeod, zudem standen neben Stürmer Martin Schymainski
auch die schon länger verletzten Torhüter Florian Proske und Hannibal Weitzmann nicht zur
Verfügung. Verteidiger Dominik Tiffels weilte bei den Kölner Haien.
Die Anfangsphase gehörte klar den Löwen, die die Huskies mit Dauerdruck entgegentraten. Nach
vier Zeigerumdrehungen rettete für den bereits geschlagenen Markus Keller noch der Pfosten, in
der achten Spielminute musste er den Puck aber gleich zwei Mal aus dem Netz holen. Zunächst
traf Tim Schüle in Überzahl zum 1:0, wenige Sekunden später markierte Valentin per Rückhand
sogar den zweiten Treffer.
Im zweiten Teil des ersten Abschnitts erarbeiteten sich die Huskies gegen passivere Löwen aber
optische Vorteile und hatten vor allem bei eigener Überzahl mehrmals den Anschluss auf dem
Schläger. Antti Karjalainen behielt im Gewühl nach 13 Minuten aber genauso den Überblick wie
gegen Meilleur nach schöner Kombination über Carciola und Neal (14.) sowie (erneut) Meilleurs
Drehschuss (18.) und Reiss‘ Schlagschuss eine Minute vor der ersten Sirene.
Den fälligen Anschlusstreffer holten die Schlittenhunde aber nach zwei Minuten im Mittelabschnitt
nach. Adriano Carciola traf in Überzahl per Rückhand aus kurzer Distanz zum 2:1.
Die Löwen waren jedoch um eine schnelle Antwort nicht verlegen. Liesegang verwertete
eineinhalb Minuten später einen Rebound zum 3:1 und stellte damit den alten Abstand wieder her.
Bis zur 30. Minute sahen die anwesenden Fans ein tolles Playoff-Spiel mit Großchancen auf
beiden Seiten. Della Rovere nach schönem Solo und Carciola über rechts für Kassel sowie Stretch
und Pistilli in Überzahl ließen diese Chancen aber liegen. Nachdem auch Clarke Breitkreuz bei seinem Alleingang an Keller scheiterte (30.), nahm sich das Spiel eine Verschnaufpause von fünf Minuten.
Bis zur zweiten Sirene überschlugen sich aber die Ereignisse nochmal. In der 36. Spielminute schlugen die Huskies wieder zu. Adriano Carciola eroberte den Puck von Nils Liesegang, scheiterte mit seinem Schlagschuss zwar an Karjalainen, den Rebound drückte Braden Pimm aber zum 3:2 über die Linie. Zwar antworteten die Löwen zwei Minuten danach durch Jarrett in Überzahl, sein Schuss fälschte ein Kasseler unglücklich ab. In der Schlussminute des zweiten Drittels nutzte Klöpper einen Meilleur-Querpass aber zum 4:3-Pausenstand. Per Bogenlampe flog der Puck über Karjalainen hinweg ins Tor.
In der 45. Spielminute glichen die Huskies das Spiel zum 4:4 aus. Vorausgegangen war dem eine starke Druckphase, die Gron nach herrlichem Little-Querpass mit dem Torerfolg krönte.
Die Löwen zeigten sich anschließend aber alles andere als geschockt und fanden wieder den Vorwärtsgang. Auf Basis des starken Markus Keller, der gegen Dronia und Brett Breitkreuz mit starken Paraden den erneuten Rückstand verhinderte, überstand Kassel diese Phase aber. Acht Minuten vor Schluss konterten sie über Pimm und Carciola, der Stürmer mit der Nummer 29 blieb im Abschluss aber an Karjalainens Fuß hängen. Besser machte es Stefan Della Rovere drei Minuten später: Kevin Maginot, der heute als zwölfter Stürmer auflief, eroberte hinter dem Tor den Puck und leitete ihn auf Lambacher weiter, der direkt Della Rovere erfolgsbringend bediente.
5:4 für die Huskies, die nun kurz vorm Sieg standen. Frankfurt versuchte es zum Schluss mit leerem Tor und sechstem Feldspieler, was aber nur die Schlittenhunde zu nutzen wussten. Matt Neal traf ins leere Tor und sorgte dafür für den 6:4-Endstand aus Kasseler Sicht.
Rico Rossis Maßnahme, mit komplett neuen Sturmreihen ins Spiel zu gehen, machte sich somit bezahlt, denn alle vier Formationen trugen sich am heutigen Abend in die Torschützenliste ein.


Kaufbeuren Buron Joker
4:3 Sieg nach Verlängerung zum Start der Playoffs
(DEL2)  Alles was vor der Serie gesprochen wurde, war nun Makulatur. Beide Mannschaften gingen mit hoher Intensität ins Spiel. Die Checks wurden zu Ende gefahren, die Fanlager waren stimmgewaltig. Sami Blomqvist hatte auf Kaubeurer Seite erste Chencen. In der neunten Minute war es Joey Lewis, der nach einem gewonnen Bully die bis dahin beste Chance hatte. Felix Bick im Tor der Bad Nauheimer war hellwach und konnte in höchster Not retten. Der Topscorer der Gäste, Cody Sylvester und Routinier Radek Krestan prüften auf der Gegenseite Stefan Vajs, der ebenso sein Können unter Beweis stellen konnte. Auf Seiten des ESVK leistete man sich zwei Strafzeiten, die den Gästen zunächst kein Erfolgserlebnis einbrachten.
Die Gäste kamen mit noch mehr Elan aus der Kabine, was auch der zunächst noch laufenden Überzahl geschuldet. Der ESVK hatte große Mühe für Entlastung zu sorgen. Nachdem zuvor Dominik Meisinger noch an Stefan Vajs gescheitert war, konnte Neuzugang Fredrik Widén mit seine Farben mit einem verdeckten Schuss von der blauen Linie in Führung bringen. Nach weiteren bangen Momenten für den ESVK hatte Jere Laaksonen die große Möglichkeit auf den Ausgleich, scheiterte aber an Felix Bick. Die Joker schienen nun wieder besser im Spiel zu sein. Noureddine Bettahar sorgte dann für lange Gesichter bei den Kaufbeurer Fans. Einen schnellen Konter schloss er gekonnt zum 0:2 ab. Trotz zweier Überzahlsituationen für den ESVK gab es weiterhin keine Tore für die ganz in schwarz spielenden Joker. Dann war der Bann aber doch gebrochen. Christopher Kasten schickte Sami Blomqvist auf die Reise. Der ließ sich nicht zweimal bitten und vollendete zum 1:2.
In Unterzahl ging es für den ESVK in das dritte Drittel. Diese Situation überstand man unbeschadet. Als Denis Pfaffengut den Hammer auspackte, konnte Felix Bick nur abprallen lassen. Jonas Wolter stand im Slot und versenkte den Puck zum Ausgleich im Tor der Gäste. Dann wurde es turbulent. Jonas Wolter wurde wegen Behinderung auf die Strafbank geschickt. Andi Brockmann trieb es aufgrund dessen die Zornesröte ins Gesicht. Nun kochte auch die Volksseele. Als sich alles wieder etwas beruhigt hatte, konzentrierte man sich wieder auf den Sport. Joey Lewis verzog knapp und auch ein Powerplay für die Joker brachte nichts ein. Das Spiel stand auf des Messers Schneide. Das nächste Überzahl bekamen der EC Bad Nauheim zugesprochen. Radek Krestan schloss eine tolle Kombination zur abermaligen Führung der Hessen ab. Andere Seite, gleiches Spiel. Diesmal das Powerplay für die Joker und wiederum war es Sami Blomqvist mit dem Tor für den ESVK. Staubtrocken und ansatzlos zog er ab. Felix Bick zeigte nicht den Ansatz einer Reaktion. Wer geglaubt hatte, dieses Spiel sollte den Status eines Krimis verlieren, sah sich getäuscht. 44 Sekunden vor Spielende hatte Cody Sylvester die große Chance für Bad Nauheim. Er verzog knapp. Somit ging das Spiel in die Verlängerung.
Die Overtime musste also die Entscheidung bringen. Hier entschied Sami Bölomwvist mit seinem dritten Treffer an diesem Abend das Spiel. Jere Laaksonen legte zurück an die blaue Linie zu Philipp de Paly, Felix Bick war die Sicht versperrt und der Schlagschuss der Kaufbeurer Nummer 6 wurde von Samit Blomqvist abgefälscht und fand den Weg ins Kaufbeurer Glück.
Petri Kujala sah ein gutes Spiel beider Mannschaften. Einige unkonzentrierte Phasen habe den Gästen das Spiel gekostet. Andi Brockmann war froh über den Sieg, es wäre aber nur ein Schritt in einer langen Serie gewesen.


Deggendorfer SC
DSC zieht mit einem Sweep gegen Herne in Runde 2 ein
(OLS)  Mehr als deutlich viel der Sieg im 3. Spiel der Best-of-Five-Runde gegen den Herner EV aus: Mit 7:0 gewann der Deggendorfer SC und schickte damit die Gäste aus dem Ruhrgebiet in die Sommerpause. Torhüter Cody Brenner konnte damit seinen 3. Shut-Out in Folge feiern.
Zu Beginn der Partie das gleiche Bild wie schon im Freitagsheimspiel: Der DSC macht das Spiel und die Gäste machen vor dem eigenen Tor dicht. Herne kommt immer wieder zu gefährlichen Kontern. Mit 0:0 geht es in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt dann schon in der 22. Spielminute das große Durchatmen: Curtis Leinweber nagelt den Puck in den Winkel und sorgt für noch mehr Begeisterung auf den mit mehr als 2.000 Zuschauern für ein Dienstagsspiel mehr als ordentlich besuchten Rängen. Weiter ist der DSC am Drücker. Erspielt sich zahlreiche Chancen und dann kommt der Auftritt von Dimitri Litesov. Der Spieler, der sonst weniger für das Toreschießen zuständig ist, trägt sich mit 4 Treffern in Folge in den Spielbericht ein. Santeri Ovaska und René Röthke schrauben dann in den letzten Spielminuten das Ergebnis gegen längst resignierte Gäste noch auf 7:0.
Gästetrainer Uli Egen hatte nach dem Spiel viel Lob für die siegreichen Deggendorfer: „Heute hat die reifere Mannschaft verdient gewonnen.“
Mit dem 3. Sieg hat der DSC auch den Einzug in die nächste Play-Off-Runde souverän geschafft. Nicht nur mit einem Sweep, also ohne verlorene Partie, sondern auch ohne ein einziges Gegentor zuzulassen. „Dazu gehört immer ein bisschen Glück“, musste Sicinski nach dem Spiel zugeben, aber es spricht auch für die tolle Leistung von Schlussmann Cody Brenner und einer insgesamt bärenstarken Defensivleistung der gesamten Mannschaft.
Bevor es am Mittwoch, 21.03. um 20:00 Uhr zuhause mit der nächsten Runde weitergeht, ist zunächst Regeneration angesagt. Sicinski: „Die Pause tut uns gut, damit die sich angeschlagenen Spieler erholen können. Ab Freitag gehen wir wieder aufs Eis und bereiten uns vor.“ Auf welchen Gegner sich die Mannschaft vorbereiten muss, steht allerdings noch nicht fest. Außer Deggendorf haben nur Selb und Tillburg bereits den Sprung in Runde 2 sicher geschafft.


Starbulls Rosenheim
5:1-Heimsieg und zwei starke Comebacks
(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben auch das zweite Heimspiel im Playoff-Achtelfinale gegen die Hannover Indians gewonnen. 2.301 Zuschauer sahen im Rosenheimer emilo-Stadion ein lange Zeit von der Taktik geprägtes Spiel, das an die beiden vergangenen Vergleiche beider Teams am Sonntag und am Freitag erinnerte. Ab Mitte des zweiten Drittels zogen die Starbulls die Partie dann aber nachhaltig an sich und feierten am Ende einen verdienten 5:1-Erfolg. Die ins Team zurückgekehrten Petri Lammassari und Thomas Reichel überzeugten mit guten Leistungen und konnten sich je einmal in die Torschützenliste eintragen. Damit gehen die Starbulls-Rosenheim in der Serie mit 2:1 in Führung und könnten mit einem Sieg am Freitag in Hannover den Viertelfinal-Einzug perfekt machen. Spielbeginn im Stadion am Pferdeturm ist dann um 20 Uhr.
Starbulls-Trainer Manuel Kofler konnte erstmals in dieser Playoff-Serie mit vier Sturmreihen agieren. Die vierte Offensivformation setzte sich dabei mit Christoph Gottwald und Andreas Nowak aber aus zwei Verteidigern und dem nach krankheitsbedingten Ausfall zurückgekehrten Thomas Reichel zusammen. Anstelle des Kanadiers Chase Witala kam nach zwei Monaten Pause Finne Petri Lammassaari zum Zug, der in einer Reihe mit Fabian Zick und Daniel Bucheli stürmte. Effektiv gestaltete sich das Rosenheimer Offensivspiel aber zunächst nicht. Erst mit Anbruch der siebten Spielminute hatte Verteidiger Maximilian Vollmayer die erste Torchance der Partie, Gästekeeper Sebastian Albrecht entschärfte den verdeckten Schuss per Reflex mit der Beinschiene.
Die Gäste aus Hannover überzeugten von Beginn an wie in den ersten beiden Spielen mit hartem Körper- und diszipliniertem Defensivspiel. Es dauerte lange, bis Rosenheims Keeper Lukas Steinhauer entscheidend eingreifen musste. Die Chance von Mark Ledlin nach gewonnenem Bully aus kurzer Distanz war aber gleich ein Hochkaräter (14.). Zwei Minuten später gingen die Hausherren glücklich in Führung. In Überzahl spielte Michael Fröhlich die Scheibe in den Slot, von wo aus sie vom Schlittschuh eines Gästespielers ins eigene Tor abgelenkt wurde – 1:0 (16.). Zuvor waren bereits zwei zweiminütige Rosenheimer Überzahlspiele ohne jeden gefährlichen Torabschluss geblieben. Fast hätten die Indians noch vor der ersten Pause ausgeglichen. Nach einem satten Schlagschuss von Nicolas Turnwald brannte es vor dem Rosenheimer Tor lichterloh, bis Lukas Steinhauer die Scheibe unter sich begraben konnte (19.).
Das zweite Drittel sollte dann wesentlich spektakulärer und deutlich reicher an Höhepunkten sein, als der von viel Taktik geprägte erste Durchgang. Schon nach wenigen Sekunden spielte sich Michael Baindl durch die jetzt überraschend passive Defensive der Gäste, umkurvte auch noch Torwart Albrecht, wurde dann im letzten Moment vor dem Einschieben ins leere Tor aber noch entscheidend gestört. Danach zelebrierten die Indians fast vier Minuten am Stück ihr vom Freitag bekanntes zielstrebiges Powerplay, und Lukas Steinhauer im Rosenheimer Tor hatte einiges zu tun, den Ausgleich zu verhindern. Wieder komplett, zogen die Hausherren die Partie nun aber klar auf ihre Seite. Die Grün-Weißen entfachten viel Druck, die Gäste von der Leine verloren immer öfter die Ordnung. Der Treffer zum 2:0 in der 30. Spielminute war folgerichtig, aber nicht unumstritten. Bei bereits angezeigter Strafe wurde Vitezslav Bilek von einem gegnerischen Spieler in den Indians-Torraum geschoben und behinderte Torwart Albrecht leicht, aber so entscheidend, dass das kurze Eck offen blieb und Bilek die Scheibe dort unter das Tordach hebeln konnte.
Die Gastgeber hatten nun Oberwasser, machten viel Druck und hatten Chancen zum 3:0. Das Tor fiel aber aus heiterem Himmel auf der anderen Seite. Rosenheims Verteidiger  Matthias Bergmann ließ sich hinter dem eigenen Tor die Scheibe abluchsen, so dass Andreas Morcinietz in den Slot fahren und zum 2:1 verwerten konnte (33.). Allerdings änderte der Anschlusstreffer nichts am Spielcharakter. Die Hausherren dominierten weiter und schlugen schnell zurück. Der Gästekeeper konnte einen Schuss von Andreas Nowak nur unorthodox abprallen lassen und Thomas Reichel staubte ab zum 3:1 (34.). Michael Baindl hätte fast nachgelegt, doch die Schlittschuhkufe von Lasse Uusivirta rettete gegen den schon geschlagenen Torwart Albrecht (37.). Das 4:1 fiel Sekunden vor der zweiten Pause aber doch noch. Petri Lammassari reagierte nach einem Getümmel am schnellsten und hob die Scheibe per Rückhand hoch und unhaltbar ins Netz (40.).
Im letzten Spielabschnitt lieferten sich die Mannschaften einen offener Schlagabtausch, bei dem sich beide Torhüter noch mehrfach und teils spektakulär auszeichnen konnten. Vor allem die Gäste ließen einige hochkarätige Chancen ungenutzt. In der Schlussphase stellte Maximilian Vollmayer dann den 5:1-Endstand her. Bei Rosenheimer Überzahl traf er nach einem überlegten Spielzug aus dem linken Anspielkreis hoch ins rechte Eck (57.).
Die Starbulls gehen dank des zweiten Heimsiegs zum zweiten Mal in der „Best-of-five-Serie“ des Playoff-Achtelfinales gegen die Hannover Indians in Führung. Spiel Nummer vier findet am Freitag in Hannover statt. Spielbeginn im Stadion am Pferdeturm ist um 19 Uhr. Ein notwendiges fünftes Spiel, falls es nach vier Spielen in der Serie 2:2-Unentschieden stehen sollte, ist für Sonntag um 17 Uhr im Rosenheimer emilo-Stadion terminiert.


Selber Wölfe
Wölfe fegen die Füchse Duisburg vom Eis
(OLS)  Das dritte Spiel in der Playoff-Achtelfinalserie zwischen unseren Selber Wölfen und den Füchsen Duisburg stand an. „Matchpuck“ für unsere Mannschaft, denn sie konnten die ersten beiden Partien knapp für sich entscheiden. Mit einem Heimsieg wäre die Serie vorzeitig entschieden und man könnte am Wochenende entspannt zuschauen, was die kommenden Gegner so tun. Unsere Wölfe spielten sehr abgeklärt, ließen den Füchsen wenig Raum und nutzten ihrerseits die sich bietenden Möglichkeiten geschickt aus. Und somit kam, was im Vorfeld kaum jemand für möglich gehalten hatte: Selb schafft völlig verdient mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung den „Sweep“ gegen die ambitionierten Füchse Duisburg und zieht ins Playoff-Viertelfinale ein. Der Gegner findet sich erst am Wochenende, wenn alle anderen Serien entschieden sind.
unsere Farben in Unterzahl agieren mussten, strahlten wir durch Piwowarczyk, Kolb und Pozivil Torgefahr aus. In der elften Spielminute rettete Deske noch in höchster Not, kurz darauf ließ Hördler, herrlich bedient von Schiener, die NETZSCH.Arena zum ersten Mal an diesem Abend aufgrund seines Führungstreffers beben. Die Füchse gaben sich freilich noch in keinster Weise geschlagen und nutzten ihrerseits eine Kontersituation eiskalt zum Ausgleichstreffer aus. Sekunden vor der Pausensirene hatten unsere Anhänger den Torschrei schon auf den Lippen, doch Mudryk kommt vor dem leeren Tor nicht mehr zum Abschluss.
Wie schon so oft in dieser Situation konnte unser Trainer Henry Thom sein Rudel noch einmal nachjustieren. In der ersten Überzahlsituation im mittleren Spielabschnitt lief die Scheibe richtig flott und präzise in unseren Reihen und McDonald schloss die Passstafette zur erneuten Führung ab. Anders agierten die Duisburger in Überzahl, die sich gegen unser Abwehrbollwerk sehr schwer taten. Kaum waren wir wieder vollzählig, da ließ Hördler schön den Puck für Schiener liegen, der endlich seinen Torknoten lösen konnte und sich für seine zuletzt guten Leistungen mit einem strammen Schuss in den Giebel zum 3:1 belohnte. Unsere Wölfe waren nun spielbestimmend und das Powerplay funktionierte. Erneut bei einem Mann mehr auf dem Eis konnte Geisberger den Spielstand weiter erhöhen. Die Füchse blieben weiter gefährlich und klopften einmal am Außenpfosten an, bevor kurz darauf Deske gegen den Duisburger Verelst rettete. Deskes Gegenüber Mathis stand dem in nichts nach und klärte einen Alleingang von Gare in der 38. Spielminute.
Jeder in der NETZSCH-Arena erwartete nun einen wahren Sturmlauf der Füchse, doch unser Wolfsrudel verhielt sich taktisch sehr geschickt und ließ nur noch sehr wenig zu. Unsere Mannschaft versuchte sehr erfolgreich, den Gegner weit weg vom eigenen Tor zu halten und kreierte immer wieder eigene Torchancen. Als dann McDonald – zum dritten Mal an diesem Abend – den Puck im Netz versenkte, schien den Füchsen endgültig der Zahn gezogen. Denn Schlusspunkt auf einen gelungen Abend setzte schließlich Müller mit einem trockenen Schuss zum Endstand von 6:1.


Sonthofen Bulls
Bericht zum 5:2-Erfolg in Leipzig
(OLS)  Der ERC Sonthofen geht in der Play-Off- Serie gegen Leipzig in Führung. Am Dienstagabend besiegten die Bulls die Sachsen auswärts mit 5:2 Toren (0:0; 2:1; 3:1). Damit steht es nach drei Spielen 2:1 für Sonthofen. Im Heimspiel am kommenden Freitag um 20 Uhr kann der ERC vor heimischem Publikum den Viertelfinaleinzug perfekt zu machen.
Zum Spiel: Nach einem torlosen ersten Drittel, waren die Gastgeber über Kapitän Eichelkraut in Führung gegangen, doch danach gingen die Bulls auf Torejagd. Nicht einmal 30 Sekunden später besorgte Derek Roehl den Ausgleich, ehe Messing in der 30. Minute das Spiel mit dem Treffer zum 2:1 drehte. So richtig in Fahrt kam der Torexpress des ERC dann im letzten Spielabschnitt. Fabian Voit in der 45. Minute zum 3:1 für Sonthofen - Die Minuten liefen herunter und Leipzig geriet unter Zugzwang. Schließlich ging Icefighter-Torhüter Roßberg zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Doch die Taktik ging nicht auf, Sonthofens Rinke kam an den Puck und erzielte das 4:1 per Empty-Net-Goal, ein weiteres erzielte kurz danach Derek Roehl in der 59. Minute. Das letzte Tor machte der Leipziger Farrell. Der 5:2-Sieg für die Bulls vor über 1.100 Zuschauern war perfekt.


Löwen Waldkraiburg
EHC STARTET INS PLAYOFF-HALBFINALE
(OLS)  Vier Mannschaften kämpfen nach dem Oberliga-Klassenerhalt bzw. Aufstieg um die BEV-Playoff-Meisterschaft! Am Freitag starten die Spiele und da auch die Löwen aus der Industriestadt mit von der Partie sind, geht es ab 20:00 Uhr am Memminger Hühnerberg zur Sache. Zu dieser Begegnung planen die EHC-Anhänger eine Kesselgulasch-Tour, die man sich nicht entgehen lassen sollte! Am Sonntag kommen die Indians um 17:15 Uhr nach Waldkraiburg zur zweiten Partie der „Best-of-3“-Serie.
Am Freitag treffen sich die Löwen-Fans vor der Raiffeisen Arena um 15:15 Uhr, dann geht um halb vier die Reise an den Memminger Hühnerberg los. Der Fahrpreis liegt je nach Teilnehmerzahl zwischen 14 und 18 Euro und wer sich fragt, warum man schon so früh aufbricht, der kriegt eine einfache Antwort: Wegen des kulinarischen Highlights in der Pause! Die Woid Boyz verwöhnen die Fans nämlich wie schon in der Vergangenheit mit Kesselgulasch! Anmelden kann man sich wie immer per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, per Facebook-Direktnachricht oder auf der Geschäftsstelle im Stadion zu den bekannten Öffnungszeiten. „Eine tolle Aktion unserer Fans und wir hoffen natürlich, dass wieder viele Löwen-Anhänger den Weg nach Memmingen auf sich nehmen und uns in diesem schweren Spiel unterstützen“ freute sich auch EHC-Cheftrainer Rainer Zerwesz über die Kesselgulasch-Tour. Für Zerwesz heißt es in Memmingen wieder einmal reagieren- auf die aktuelle Verletztenmisere, die sich auch trotz des freien Wochenendes nach dem Sieg in der Viertelfinal-Serie gegen Peißenberg nicht entspannt hat. „Max Kaltenhauser, Christian Ettwein und Bastian Rosenkranz werden wohl sicher ausfallen“ kommentierte Zerwesz die inzwischen schon zur Gewohnheit gewordene Personal-Situation, „bei Daniel Hämmerle steht hinter dem Einsatz noch ein Fragezeichen.“
Neben den Löwen und Memmingen stehen sich im anderen Halbfinale Lindau und Höchstadt einander gegenüber, womit die Alligators nach einem Jahr die Rückkehr in die Oberliga geschafft haben. Mit dem ECDC Memmingen hatten die Waldkraiburger in dieser Spielzeit schon mehrmals das „Vergnügen“- wobei die Bilanz für die Indianer spricht, wenngleich in der jüngeren Vergangenheit in der Bayernliga die Löwen besser abgeschnitten hatten. In dieser Saison aber gewann Memmingen die beiden Spielen in der Oberliga Süd mit 4:1 und 6:4 in Waldkraiburg, in der Verzahnungsrunde der Gruppe B siegte der ECDC mit 4:2 in der Industriestadt, unterlag dann aber im Heimspiel am Hühnerberg mit 4:5 nach Penaltyschießen. Memmingen beendete die Oberliga-Hauptrunde auf dem zehnten Platz mit 26 Punkten. In 32 Spielen holten die Indians 9 Siege, drei davon Verlängerung. Die Verzahnungsrunden-Gruppe B beendete das Team von Waldemar Dietrich mit sieben Siegen und drei Niederlagen auf Platz 1. Damit holte sich Memmingen jetzt auch das Heimrecht im Halbfinale. Auf dem Weg dahin schaltete man im Viertelfinale die Riverrats aus Geretsried per Sweep aus, die Ergebnisse mit 9:3, 7:0, 12:1 und 8:1 waren nicht minder aussagekräftig.
„Das Heimrecht ist in den Playoffs immer ein Faktor und besonders für Memmingen ist das bestimmt ein Vorteil. Sie haben eine tolle Kulisse und in der Bayernliga herrschte bei den Indians mit eine der besten Atmosphären der Liga. Wir werden an unsere Grenzen gehen müssen“ erklärte Löwen-Trainer Rainer Zerwesz vor der Begegnung. Besonders den Letten Kiril Galoha sollten die Waldkraiburger auf dem Zettel haben: In 12 Oberligaspielen kam der 21-Jährige auf 18 Scorerpunkte (10 Tore), in der 10 Partien dauernden Verzahnungsrunde legte er 12 Tore und 9 Assists nach und narrte in den beiden Vergleichen mit den Löwen auch die EHC-Defensive ein ums andere Mal. Gegen Geretsried zählte er erneut zu den stärksten Akteuren und steuerte fünf Tore und sieben Vorlagen in vier Spielen bei.
„Dass Memmingen über einen großen Kader mit viel Klasse verfügt, wissen wir natürlich“ so Rainer Zerwesz. Und dass die Aufgabe nicht leichter wird, jetzt wo die Indians ihre Verletztenmisere überstanden haben, leuchtet auch ein. Umso bedeutender ist es für den EHC Waldkraiburg, mit vielen Fans im Rücken gegen den ECDC Memmingen anzutreten. Sowohl bei der Kesselgulasch-Tour, als auch beim Heimspiel am Sonntag. Nicht zuletzt hat dies auch Chef-Trainer Rainer Zerwesz verdient, der dem Verein in einer schweren Situation in dieser Spielzeit schon zweimal geholfen, den KIassenerhalt in der Oberliga Süd perfekt gemacht hat und für den nach dieser Saison an der Bande bekanntlich Schluss sein wird. Karten für das Heimspiel am Sonntag gibt es bis 24 Stunden vor Spielbeginn Online unter ehcwaldkraiburg.com, im Vorverkauf auf der Geschäftsstelle am Donnerstag von 18:00 – 20:00 Uhr und am Spieltag an den Kassen, die um 15:45 Uhr öffnen.


Hannover Scorpons
Scorpions drehen Playoff- Serie - Nach 4:2 Sieg mit 2:1 Siegen in Front
(OLN)  In den Playoffs geht es Schlag auf Schlag. Mit dem Erreichen der Playoffs und dem 4ten Tabellenplatz der Meisterrunde müssen die Hannover Scorpions im Achtelfinale um den Aufstieg in die DEL 2 gegen EC Peiting antreten.
Das erste Heimspiel am vergangenen Freitag ging in der hus de groot EISARENA unglücklich mit 2:3 verloren. Am Sonntag revanchierten sich die Reiss Schützlinge in Peiting und glichen mit einem 5:2 Sieg im tiefen Bayern die Serie aus.
Am Dienstag, 48 Stunden später, folgte das dritte Aufeinandertreffen wieder im heimischen Eisstadion und die Scorpions besiegten die Peitinger zum 2ten Mal in dieser Serie, diesmal mit 4:2.
Somit ist der aktuelle Stand in der "best of five" Serie 2:1 Siege für die Scorpions.
Am Freitag, den 16 März um 20:00 Uhr geht es in Peiting in die 4te Begegnung, die möglicherweise bereits die Entscheidung in dieser Serie bringen kann. Sollten die Peitinger ausgleichen, käme es am Sonntag um 19:00 Uhr in der hus de groot EISARENA zum endgültig letzten Spiel dieser Serie.
Aktuell fehlen den Scorpions mit Florian Spelleken –Handgelenkbruch- und Robin Ringe -Schulter ausgekugelt- zwei Spieler, die lange ausfallen. Ob der in Peiting mit einer Matchstrafe belegter Spieler Sean Fischer bereits am Sonntag wieder spielberechtigt sein wird, wird kurzfristig das Sportgericht des DEB (Deutscher Eishockey Bund) entscheiden.


Herner EV
Deggendorfer SC - Herner EV 7 : 0 (0:0,3:0,4:0)
(OLN)  Auch im dritten Spiel der Playoff-Serie gegen den Deggendorfer SC musste sich der Herner EV geschlagen geben. Dieses Mal gab es am Dienstagabend eine 0:7-Niederlage in Niederbayern. Damit hat der Süd-Meister die nächste Runde erreicht, für die Gysenberger ist die Saison beendet. Dass der HEV nur als Außenseiter in diese Playoff-Serie gehen würde, war vorher klar. Aber drei Niederlagen ohne eigenen Torerfolg waren nicht unbedingt das was man erwartet hatte.
Nach ruhigem Beginn hatte der HEV auch im dritten Vergleich innerhalb von vier Tagen erneut seine Möglichkeiten, aber an der mangelnden Chancenverwertung sollte sich auch dieses Mal nichts ändern. „Wir haben uns intensiv vorbereitet, sind bereits einen Tag vorher angereist, haben alles probiert, aber es hat nicht geklappt“ meinte ein enttäuschter HEV-Coach Uli Egen hinterher. „Nach dem Deggendorfer 1:0 zu Beginn des zweiten Abschnitts mussten wir dann die Defensive lockern, das hat der DSC gnadenlos ausgenutzt.“ In der Tat war der Auftakt des mittleren Drittels aus Herner Sicht alles andere als glücklich. Dennoch sollte es bis zur 37. Minute dauern, bevor dann die nächsten Treffer fielen. Auch mit dem 0:3-Rückstand nach der zweiten Pause versuchten die Gysenberger noch einmal heran zu kommen, aber spätestens nach dem vierten Treffer der Gastgeber nach 47 Minuten erlahmten die Kräfte und auch die Moral. Der Rest war dann Formsache und so konnte der DSC am Ende noch zu drei weiteren Torerfolgen konnte. Besonders bitter, Marcus Marsall kassierte kurz vor dem Abpfiff noch eine Matchstrafe.


Pfaffenhofen Ice Hogs
ECP am Tiefpunkt - IceHogs steigen nach 2:3-Niederlage gegen ERV Schweinfurt im letzten Saisonspiel in die Landesliga ab
(BYL)  Es hat nicht gereicht: Der EC Pfaffenhofen muss nach der gestrigen 2:3 (1:1; 1:2; 0:0)-Niederlage gegen den ERV Schweinfurt den bitteren Gang in die Eishockey-Landesliga antreten. Die IceHogs rutschten am letzten Spieltag von Rang eins auf vier.
Der EC Pfaffenhofen ist gestern Abend abgestiegen. Mit 2:3 unterlagen die IceHogs gegen den ERV Schweinfurt. Während die Gäste mit ihren zahlreich mitgereisten Fans den Aufstieg feiern konnten, waren die Pfaffenhofener am Boden zerstört. 
Schockstarre, gesenkte Köpfe, fassungslose Fans. Auf der anderen Seite schreiende Zuschauer, eine Schweinfurter Jubeltraube und strahlende Gesichter. Als die Schlusssirene im Eisstadion ertönte, kannte weder die Freude beim ERV Schweinfurt noch die Trauer beim EC Pfaffenhofen Grenzen. Ausgerechnet im letzten Heimspiel der Abstiegsrunde hat der ECP die erste Heimniederlage kassiert. Weil die Teams aus Bad Kissingen (8:3 gegen Moosburg) und Königsbrunn (5:3) gegen Buchloe zeitgleich siegten, rutschte der ECP im letzten Spiel der Saison auf Rang von eins auf vier ab.
ECP-Abteilungsleiter Alexander Dost kämpfte nach dem Spiel erst mit den Tränen, dann rang er nach den richtigen Worten: "Wir haben es nicht geschafft, das ist hart. Ich will den Jungs keinen Vorwurf machen. Wir haben alles versucht. Glückwunsch an Schweinfurt."
Alles versucht hatte der ECP tatsächlich in den entscheidenden 60 Minuten. Doch zum einen fehlte im Abschluss oft auch das nötige Glück, zum anderen brachten sich die Pfaffenhofener mit unnötigen Strafzeiten selbst in die Bredouille. Beide Teams starteten nervös ins Spiel. Die zahlreich mitgereisten Schweinfurter Fans sorgten für großartige Stimmung. Und doch durfte der ECP-Anhang zuerst jubeln: Dillon Duprey nutzte eine Überzahlsituation bereits nach drei Minuten zur Führung, als er nach schönem Solo traf. In der Folgezeit hatten Kenny Matheson und Robert Neubauer gleich zwei gute Chancen, um für die IceHogs auf 2:0 zu erhöhen. ECP-Goalie Philipp Hähl durfte sich nach neun Minuten zum ersten Mal auszeichnen. Hähl stand auch kurze Zeit später im Mittelpunkt, als die IceHogs im Unterzahlspiel aber ohne Gegentor blieben. Erst in der Schlussminute wurde es dann bitter: Mit gleich zwei Strafzeiten brachte sich der ECP selbst in Bedrängnis, Dion Campbell traf wenige Augenblicke vor der Pause. Fast wäre Schweinfurt gar noch in Führung gegangen, doch Hähl und Michael Welter retteten gemeinsam auf der Linie.
Im zweiten Drittel dann starteten die Schweinfurter besser, Michele Amrhein sorgte in der 25. Minute für die Gästeführung. Die IceHogs zeigten sich daraufhin verunsichert, wirkten geschockt. Kamen aber nach ein paar Minuten wieder aus dem Tief und drückten auf das Tempo. Zwar nutzte man eine weitere Überzahlsituation nicht, drängte die Gäste aber ins eigene Drittel und konnte durch Jake Fardoe den verdienten Ausgleich erzielen (34.) Es schien nun, als wäre es eine Frage der Zeit, bis der ECP das Spiel dreht. Doch nach einer Strafe für Patrick Landstorfer nutzten die Gäste durch Simon Knaup die nächste Überzahlsituation eiskalt aus (38.).
Im Schlussdrittel feuerten die IceHogs aus allen Lagen, doch Benni Dirksen im Tor der Gäste wuchs über sich hinaus und wehrte alle Versuche ab - egal ob von Duprey, Mike Chemello, Matheson, Neubauer oder Fardoe. Die IceHogs wurden immer verzweifelter und vergaben beste Einschussmöglichkeiten. Mit zunehmender Spieldauer wuchs der Druck und es wurde immer dramatischer: Hähl ging eine Minute vor Ende vom Eis, ein sechster Feldspieler kam, mehrfach probierten es die IceHogs, die Scheibe aber wollte einfach nicht ins Tor. So brachten die Schweinfurter den knappen Erfolg über die Zeit und jubelten gemeinsam mit ihren Fans. Die IceHogs sind damit trotz neun Siegen in 14 Spielen abgestiegen. Und werden damit, erstmals seit der Saison 1986/1987 in der kommenden Saison wieder in der Landesliga antreten.
"Der Abstieg ist beschissen - für Verein und Spieler. Aber wir müssen nach vorne schauen und für die Landesliga planen", sagte Dost am Ende eines dramatischen und für die IceHogs bitteren Abends.
Kevin Reichelt


Schweinfurt Mighty Dogs
Mission Aufstieg geglückt
(BLL)  Kein Spiel für schwache Nerven – eine geschlossene Mannschaftsleistung und ein bärenstark haltender Benjamin Dirksen sicherten den Mighty Dogs den 2:3 Sieg gegen den EC Pfaffenhofen und somit den Aufstieg in die Bayernliga.
In der ersten Spielminute testeten beide Mannschaften die gegnerischen Torhüter. 29 Sekunden nach Spielanpfiff wehrte Philipp Hähl den Abschluss von Simon Knaup ab und auch Benjamin Dirksen hatte im Gegenzug den Schuss von Stefan Huber sicher. Doch in der 3. Spielminute war der Schweinfurter Schlussmann bei einem platzierten Treffer zum 1:0 von Dillon Duprey in Überzahl machtlos. Vier Minuten später ging Jake Fardoes Schuss von der blauen Linie knapp am Tor vorbei. In der 11. Minute zog Marek Proks im Fallen ab, doch Philipp Hähl wehrte die Scheibe ab. In dem darauffolgenden Powerplay konnte zuerst Mathias Kohl keine Lücke zwischen Goalie und Pfosten finden bevor auch Marc Zajic Abschluss am Schlittschuh des Torhüters hängen blieb. Allerdings kurz vor der Pause waren die Mighty Dogs für eine halbe Minute in doppelter Überzahl, die Dion Campbell zum 1:1 Ausgleich nutzte.
Nach der Drittelpause dominierten die Mighty Dogs die Partie. Nach guter Vorarbeit von Mathias Kohl bekam Michele Amrhein die Scheibe vor dem Tor und netzte zum 1:2 Führungstreffer ein. Kurz darauf wollte Pascal Schäfer die Führung ausbauen, doch Philipp Hähl machte den Pfosten diesmal dicht. In der 31. Minute überstanden die Mighty Dogs, nachdem ein Schlagschuss von Luis Seibert am Tor vorbeiging, eine weitere Unterzahl unbeschadet. Allerdings versenkte Jake Fardoe drei Minuten später seinen Schlagschuss mitten durch die Abwehr zum 2:2 im Tor. Unbeeindruckt vom erneuten Ausgleich versuchten die Gäste die Führung wiederherzustellen. In der 35. Minute spielte Dion Campbell zu Stephan Trolda, der an Philipp Hähl scheiterte. In Überzahl konnte es dann Simon Knaup in der 37. Minute zuerst fast selbst nicht glauben, dass sein wohl anders geplanter Schuss im hohen Bogen den Weg in das Pfaffenhofener Tor fand. Doch umso mehr jubelte er darüber, dass er sein Team wieder mit 2:3 in Führung geschossen hatte. Bevor es in die zweite Drittelpause ging eroberte Dion Campbell den Puck im Pfaffenhofener Drittel zurück, doch auch Marek Proks konnte den Abpraller nicht im Tor versenken. 
Die letzten 20 Minuten waren der pure Nervenkitzel. Über die meiste Zeit ging das Spiel hin und her, doch beide Mannschaften scheiterten am den Torhütern. In der 48. Minute fuhr Dion Campbell einen Konter, doch Philipp Hähl wehrte die Scheibe ab. Und auch Benjamin Dirksen musste in der 50. Minute Robert Neubauer eine Torchance vereiteln. Kurz darauf konnte Dominik Thebing während eines fliegenden Wechsels der Mighty Dogs ungehindert abziehen, jedoch wehrte der Schweinfurter Schlussmann die Scheibe mit dem Schoner ab. In der 58. Minute versuchte Dion Campbell noch einmal den Sieg mit einem weiteren Treffer zu sichern, doch das Zittern ging weiter, nachdem Philipp Hähl den Puck fing. Eine Minute vor Spielende zogen die Icehogs ihren Goalie und erhöhten erneut den Druck auf das Tor, doch die Schweinfurter Abwehr stand weiterhin stabil und mit dem erlösenden Schlusspfiff begrub die Mannschaft ihren bärenstarken Goalie Benjamin Dirksen unter sich. 
Anschließend feierten die rund 200 mitgereisten Fans mit ihrer Mannschaft auf und neben dem Eis ausgiebig den Sieg und den damit verbundenen Aufstieg in die Bayernliga.
Spannender hätte es in dieser Saison kaum sein können, nach dem letzten Spieltag stehen nun die Kissinger Wölfe, die Mighty Dogs und der EHC Königsbrunn punktgleich auf den ersten drei Plätzen und qualifizieren sich somit in der kommenden Saison für die Bayernliga. Der EC Pfaffenhofen hingegen rutschte durch die Niederlage auf Platz 4 und verpasst den Verbleib in der Bayernliga.


Diez-Limburg Rockets
Rockets sind heiß auf den Matchball gegen Ratingen
(RLW)  Eine Serie, wie gemalt für die Play-offs : Enge Spiele, wechselnde Führungen, harte Zweikämpfe, eine gesunde Portion Trash-Talk und zwei Spiele mit zwei unterschiedlichen Siegern: Die EG Diez-Limburg und die Ratinger Ice Aliens schenken sich derzeit nichts im Play-off-Halbfinale der Regionalliga West. In der Serie „Best of five“ sind drei Siege für das Erreichen des Finals notwendig, derzeit steht es nach Siegen 1:1. Die Rockets wollen sich am Freitag auf heimischem Eis den ersten Matchball erspielen. Die Partie in der Diezer Eissporthalle beginnt um 20.30 Uhr.
„In den Play-offs musst du versuchen dir bei jeder Gelegenheit ein Erfolgserlebnis zu verschaffen“, sagt Rockets-Trainer Arno Lörsch mit Blick auf den Last-Minute-Sieg am vergangenen Sonntag in Ratingen (5:3). „Ein solcher Sieg, den du mit zwei Toren in den beiden Schlussminuten einfährst, ist für das Team natürlich von hoher Bedeutung. Für die Moral ist sowas unersetzlich. Du gehst mit einem sehr positiven Gefühl aus dem Spiel und mit dem gleichen Gefühl wieder in das nächste."
Lörsch hatte am Sonntag vor allem mehr „Play-off-Moral“ bei seinen Mannen ausgemacht. „Es ist ja nicht so, als habe die Mannschaft bei der 6.7-Niederlage am Freitag nicht gewollt. Aber am Sonntag hat man den Spielern angemerkt, dass sie deutlich fokussierter sind und bereit sind Dinge zu tun, die in den Play-offs den Ausschlag geben. Wir haben deutlich aggressiver am Mann gespielt und waren in der Defensive bereit mehr Opfer zu bringen. Nur mit diesen Tugenden kannst du erfolgreiches Play-off-Eishockey spielen. Ich glaube, dass wir im Vergleich zum ersten Spiel am Sonntag in Ratingen den Abstand zu den Ice-Aliens in Sachen Play-off-Erfahrung verkürzt haben.“
Jetzt also steht Spiel drei der Serie an - Matchball oder Rückstand, das ist die Frage. „Ich denke, am Freitag werden die physischen Elemente mehr in den Vordergrund rücken. Beide Mannschaften haben schon einige Partien in dieser Saison gespielt und bei jeder Mannschaft wird irgendwann der Kräfteverschleiß eintreten. In dieser Phase kommen vor allem die mentalen Dinge wieder ins Spiel. Wille und Bereitschaft zur Selbstüberwindung sind jetzt gefragt. Das Team muss mit seinen physischen Mitteln und der mentalen Stärke die entsprechenden Zeichen setzen. Es wird mit Sicherheit wieder ein Spiel auf Biegen und Brechen. Ich denke, Geduld und Disziplin spielen eine große Rolle. Diese Serie wird sicherlich bis zum Ende extrem spannend bleiben."
Personell erwartet der Trainer für das anstehende Wochenende keine Veränderungen im Kader. „Selbst wenn es irgendwo einen blauen Fleck oder einen Schmerz gibt, werden die Spieler jetzt auf die Zähne beißen. Es sind Play-offs, da musst du Dinge auch mal wegstecken. Wir werden das richtige Maß finden zwischen Play-off-Eishockey, das an die Substanz geht, und Regeneration in der Trainingsarbeit."
Die AOK Rheinland-Pfalz/Saar übernimmt am Freitagabend für alle AOK-Mitglieder zwei Euro vom Eintrittspreis - bei Vollzahlern und bei ermäßigten Tickets. Die Mitglieder müssen lediglich an der Abendkasse darauf hinweisen, dass sie AOK-Mitglied sind, und die Gesundheitskasse übernimmt zwei Euro des Eintrittspreises.
Rheinland-Pfalz-Pokal droht Farce: Zweibrücken will Finale nicht spielen
Es klingt wie ein schlechter Scherz. Ein Deja-vu-Erlebnis der Kategorie: Ernsthaft? Niemals! Doch der schlechte Scherz scheint Formen anzunehmen. Ein kurzer Dreizeiler per WhatsApp stellt den kompletten Wert eines sportlichen Wettbewerbes in Frage: „Sorry, wir kriegen keine Mannschaft zusammen. Ich sage hiermit definitiv das Pokalspiel ab", teilte Zweibrückens Vorsitzender Steffen Hafner mit. Die Hornets haben das Finale um den Rheinland-Pfalz-Pokal gegen die EG Diez-Limburg erreicht, wollen die beiden Partien aber nicht mehr austragen. Es droht eine Farce. Der Verband ist gefordert, doch der hatte schon vor der Absage angekündigt: Kommt es nicht zum Finale, dann bleibt der Pokal vakant. „Untragbar“, findet Arno Lörsch, Sportlicher Leiter der Rockets. Während man hierzulande noch auf den Olympia-Boom hofft, scheitert das Hockey im Kleinen an den einfachsten Dingen wie einem stattfindenden Pokalfinale zwischen zwei qualifizierten Teams.
Rückblende: Der rheinland-pfälzische Eishockeyverband legte auf seiner Arbeitstagung im Frühjahr 2017 fest, dass auch in dieser Saison wieder ein Rheinland-Pfalz-Pokal ausgetragen wird. Das „Los" (vielmehr wurde es so bestimmt) sorgte für ein vorweggenommenes Finale im Halbfinale: Diez-Limburg traf auf Neuwied. Einer der beiden Favoriten auf den Titelgewinn würde also aus dem Wettbewerb fliegen. Im zweiten Halbfinale trafen Zweibrücken und Bitburg aufeinander. Das „Los” entschied zudem: Das entscheidende Final-Rückspiel würde beim Sieger des Halbfinals zwischen den Hornets und den Eifel-Mosel-Bären stattfinden. Attraktiv für die beiden sportlichen Außenseiter, gerne akzeptiert von den beiden Favoriten. So weit, so fair.
Als sich Diez-Limburg und Neuwied zunächst nicht auf die Spieltermine einigen konnten, zitierte der Verband die Vereine zu einem Gespräch nach Neuwied. Unter Androhung des Entzuges der Spielberechtigung für die Regionalliga West wurde beiden Vereinen deutlich gemacht, dass man unverzüglich eine Lösung zu finden habe, ansonsten würde der Verband zwei Termine festlegen. Diez-Limburg und Neuwied einigten sich und erlebten zwei packende Halbfinalspiele.
Die Rockets setzten sich bekanntlich knapp gegen die Bären durch und auch Zweibrücken wurde der Favoritenrolle gegen die klassentieferen Kufencracks aus Bitburg gerecht. In der Liga verpassten die Hornets als Vorjahresmeister jedoch die Play-offs. So trennte man sich vorzeitig von Leistungsträgern wie Aric Schinke (nach Herford) oder Import-Stürmer Kenneth Matheson (EC Pfaffenhofen). Weitere Akteure, die nicht aus Zweibrücken stammen, haben die Stadt zudem nach dem letzten Ligaspiel Mitte Februar verlassen.
Die Bemühungen der EG Diez-Limburg, die beiden Finalspiele mit dem Gegner zu terminieren, gestalteten sich daher schwierig - und führten nun zu einer Absage der Hornets. Der einzige Wettbewerb, der in diesem Jahr vom rheinland-pfälzischen Verband organisiert wird, droht in einer Farce zu enden.
„Wir hätten nahezu jeden Spieltermin akzeptiert, wären auch unter der Woche oder an einem Samstagmittag nach Zweibrücken gefahren. Hauptsache, dieses Finale findet statt“, sagt Rockets-Trainer Arno Lörsch. „Dabei muss man ja klar festhalten, dass diese Spiele für uns eine zusätzliche sportliche Belastung sind. Aber die nehmen wir sehr gerne auf uns, schließlich haben wir für diesen Wettbewerb gemeldet und kommen selbstverständlich unserer Pflicht nach."
Der Image-Schaden, der durch eine Finalabsage entstehen würde, wäre groß. „Es steht für mich auch völlig außer Frage, dass es - wenn es wirklich so kommen sollte - die Rockets zukünftig unter meiner Leitung nicht mehr an einem solchen Wettbewerb teilnehmen würden“, macht Lörsch klar. „Wir haben uns sportlich für das Finale in zwei sehr harten und engen Spielen gegen Neuwied qualifiziert. Jetzt wollen wir unserem Verein, unseren Zuschauern und auch den Spielern das Erlebnis Pokalfinale ganz sicher nicht nehmen. Zumal die 1b aus Zweibrücken nachweislich noch bis Ende März im Spielbetrieb ist. Es wäre sicherlich möglich, mit den vielen Akteuren aus der Ersten Mannschaft, die in Zweibrücken heimisch sind, und einigen Akteuren aus der 1b ein Team für das Finale zu stellen. Und natürlich würden wir in einem solchen Spiel verstärkt auf die Spieler aus der zweiten Reihe setzen. Es geht uns nicht um ein Schützenfest, es geht uns um den Sport und die Fairness."
Lörsch sieht den Verband in der Pflicht, gemäß den Durchführungsbestimmungen für eine Austragung der Finalspiele zu sorgen, beziehungsweise die entsprechenden Maßnahmen zu ergreifen, sollte es nicht zu diesen Spielen kommen. So, wie man im Herbst auch Bären und Raketen maximale Härte angedroht hatte. Völlig inakzeptabel ist für den EGDL-Trainer der Ansatz, den Pokal „als vakant" zu deklarieren. „Schließlich haben wir uns ja für das Finale qualifiziert." Dass der 2. Vorsitzende des Verbandes zugleich 2. Vorsitzender der Hornets ist, verleiht der Sache eine zusätzliche Würze.
Für den vergangenen Samstag hatte die EGDL alle Beteiligten zu einem Gespräch nach Diez eingeladen, um gemeinsam eine Lösung zu finden. Weder Verband noch Zweibrücken kamen der Einladung nach, die Rockets erhielten nicht einmal eine Absage. Neben dem Imageschaden, der dem Sport und dem Wettbewerb droht, entsteht dem Verein durch ein entgehendes Finalspiel auch ein nicht unerheblicher finanzieller Schaden. Wer Sportlern zudem das Erlebnis Pokalfinale nehmen möchte, der muss sich die Frage stellen lassen, wie groß seine Faszination für den Eishockeysport tatsächlich ist. Die Rockets haben den Fall zur Prüfung auch an den Deutschen Eishockey-Bund weitergeleitet.
Die drohende Farce um das Rheinland-Pfalz-Pokalfinale lässt Erinnerungen wach werden an die Vorsaison. Da hatten sich die Rockets als einzige Mannschaft für das Finale um den Hessenpokal qualifiziert. Damals wurde die 1b aus Bad Nauheim, die den Halbfinalsieg gegen Lauterbach an grünen Tisch geschenkt bekam, kurzerhand per E-Mail zum Pokalsieger erklärt, weil sich beide Teams zunächst nicht auf einen Spieltermin einigen konnten.
Auszug aus den Durchführungsbestimmungen:
2.5.3 Spielabsagen Sagt ein Verein ein Spiel einseitig ab, ist er dafür verantwortlich, dass das Spiel nachgeholt werden kann. Ist dies - gleich aus welchen Gründen - nicht möglich wird er so behandelt, als sei er nicht angetreten.
Können sich die beteiligten Vereine nicht in angemessener Zeit (max. 1 Woche) auf einen zumutbaren neuen Termin einigen, wird dieser von dem Ligenleiter ohne Einspruchsmöglichkeit festgesetzt. Auf Art. 38.5 SpO wird hingewiesen
Auszug aus der Spielordnung:
Art. 31 1. Nichtantreten oder Zurückziehen einer Mannschaft Tritt ein Club schuldhaft mit einer Mannschaft innerhalb einer WettkampfSaison zweimal zu Meisterschaftsspielen nicht an, darunter fällt auch das Nichtantreten wegen eines bestehenden Heimspielverbotes, so scheidet der Club mit dieser Mannschaft aus der betreffenden Meisterschaft aus und der Club ist bezüglich dieser Mannschaft für jeglichen Spielverkehr gesperrt.


Bären Neuwied
Bären haben noch keine Lust auf die Sommerpause
(RLW)  Der Tag danach war bereits der erste Tag der Vorbereitung. Aus gutem Grund. Daniel Benske hatte wegen der deutlichen 2:7-Niederlage des EHC „Die Bären“ 2016 im zweiten Play-off-Halbfinale der Eishockey-Regionalliga West gegen den Herforder EV schließlich vieles aufzuarbeiten. „Wir haben alles, wirklich alles analysiert, was am Sonntag passiert ist“, berichtet der Neuwieder Trainer. Hatten die Bären zwei Tage zuvor beim 3:5 in Herford den Ice Dragons noch eine packende und umkämpfte Begegnung auf Augenhöhe geboten, konnten sie im Icehouse nicht viel bestellen. Dabei hatte der Übungsleiter aus Neuss alles getan, damit seine Spieler fokussiert in diese wichtige Begegnung gehen können: Sieben Stunden vor Spielbeginn kam die Mannschaft zusammen, es gab eine Videoanalyse, ein gemeinsames Anschwitz-Programm – im EHC-Lager konnte sich niemand den Vorwurf machen, nicht alles Mögliche versucht zu haben. „Und dann kam leider doch eine schwache Leistung heraus. Wir konnten in dieser Partie unser Konzept überhaupt nicht durchbringen“, hadert Benske. Vier frühe Gegentore im ersten Drittel wirkten sich negativ auf das Selbstvertrauen der Neuwieder aus, die nur in ganz wenigen Phasen zu ihrem Spiel fanden. Herford war in allen Bereichen die überlege Mannschaft. „Deshalb stehen wir jetzt schon mit dem Rücken zur Wand“, beschreibt Benske die Situation. Mit 0:2 liegt der EHC in der Serie hinten – dem HEV reicht noch ein weiterer Sieg für den Finaleinzug gegen die Ratinger Ice Aliens oder die EG Diez-Limburg (Serienstand: 1:1). „Wir haben uns unter der Woche so vorbereitet“, versichert der Trainer, „dass wir in Herford eine Chance haben, die Serie noch einmal nach Neuwied zurückzuholen.“ Mit einer 2:7-Niederlage wollen sich die Bären schließlich nicht von den eigenen Fans in die Sommerpause verabschieden.
Ab 20.30 Uhr kämpft der Hauptrundendritte beim -zweiten gegen den 0:3-Sweep und für ein weiteres Heimspiel am Sonntag ab 19 Uhr im Icehouse. „Wir haben in dieser Saison schon einige Male bewiesen, dass wir die Mentalität besitzen, eine entsprechende Reaktion zu zeigen, wenn es darauf ankommt. Auch wenn die Ernüchterung am Sonntag bei der Mannschaft, mir, dem ganzen Vorstand und den Fans groß war, glauben wir weiterhin daran, dass wir noch einmal zurückkommen können“, traut Benske seinen Spielern zu, dass sie auf dem Eis die passende Antwort geben. Die Bären müssen zusammenrücken, der Trainer nimmt insbesondere die Führungsspieler in die Pflicht. „Die Herforder Leistungsträger haben geliefert“, verweist er unter anderem auf die drei Tore von Angreifer Benjamin Skinner. „Jetzt müssen unsere nachziehen und Verantwortung übernehmen.“ Das EHC-Powerplay ließ zu wünschen übrig, in der Defensivarbeit unterliefen Fehler, die Herford bestrafte, und auch die Zahl der überflüssigen Hinausstellungen war zu hoch. Das machte in der Summe die höchste Saison-Heimniederlage aus und ist gleichzeitig aber auch Anreiz, es in Herford besser zu machen.


ESC Berlin 1b
Zum Abschluss gegen den Meister 201718
(LLB)  Früh aufstehen müssen Beteiligte und Zuschauer für das letzte Saisonspiel der Zweeten vom ESC 07 Berlin. Denn am Sonntag heißt es um 09:30 Uhr im Erika-Hess-Eisstadion zum letzten Mal in dieser Saison „einen Großen ärgern“.
Es geht gegen den neuen Meister der Landesliga, dem ERSC Berliner Bären. Zunächst nochmals Glückwunsch an die Bären, die sich ja erstmals den Titel holen konnten. Und das auch völlig verdient, denn das Team spielte die konstanteste Saison aller Teilnehmer. Damit ist auch klar, was auf den Club zukommt. Doch schon das 2:4 im Hinspiel zeigte, dass die Zweete hier nicht chancenlos ist. Zumal das Team im Laufe der Saison immer besser wurde und gegen favorisierte Teams einiges an Punkten holte. Zusätzliche Motivation dürfte sein, dass es in der Tabelle vom 5. Platz noch weiter nach oben gehen könnte. Mit einem Sieg und etwas Glück ist sogar noch ein Platz auf dem Podium möglich. Frühes Aufstehen lohnt sich also, denn es geht noch um etwas in diesem letzten Saisonspiel.
Doch egal, wie dieses Spiel ausgeht und welchen Platz die Zweete am Ende belegen wird, es war eine tolle Saison. Kaum jemand hatte damit gerechnet, dass der Club mit den oberen Teams so gut mithalten kann. Coach Placki hat ein tolles Team geformt, in dem jeder für den anderen kämpfte und auch die Stimmung war gut. Dazu kamen dann kleinere Tricks, wie z.B. der angedrohte Rücktritt im Falle eines Sieges und schon war das Team motiviert.
Trainer und Team möchten sich an dieser Stelle bei allen bedanken, die das Team unterstützt haben. Egal ob Betreuer, Kampfgericht, Sanitäter, Schreiber, oder auch die Fans – ihr habt dabei geholfen die Saison erfolgreich zu gestalten.
(Norbert Stramm)


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Mittwoch 14.März 2018
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