Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

          
EHC Waldkraiburg Löwen
(BYL)  Der Oberliga-Absteiger hat die Verlängerungen mit den jungen Verteidigern Felix Lode und Tim Ludwig, sowie den Stürmern Josef Huber, Leon Decker und Dennis Ladigan bekannt gegeben. Als weiterer Torhüter rückt Nachwuchs-Crack Tobias Sickinger in den Kader auf und aus dem Rosenheimer Nachwuchs kehrt Stürmertalent Eduard Dmitrik zum EHC zurück
  
Bietigheim Steelers
(DEL2)  Eigengewächs Rene Schoofs schnürt auch in der nächsten Saison wieder die Schlittschuhe für die Steelers. Der 34-Jährige steht bereits seit 2001 im Kader der 1.Mannschaft
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Torhüter Bastian Kucis, die Verteidiger Colin Ugbekile, Simon Gnyp und Maximilian Glötzl, sowie die Stürmer Mick Köhler, Robin Palka, Dani Bindels, Nicolas Cornett und Erik Betzold werden von den Kölner Haien mit einer Förderlizenz für die Kurstädter ausgestattet
  
Tilburg Trappers
(OLN)  Der 30-jährige Mannschaftskapitän Ivy van den Heuvel wird seine aktive Laufbahn beenden und steht den Niederländern somit nicht mehr zur Verfügung
  
EHC Klostersee
(BYL)  Mit Gennaro Hördt hat ein wichtiger und langjähriger Stürmer seine Zusage fü eine weitere Saison bei den Grafingern gegeben
 
Augsburger Panther
(DEL)  Stürmer Matt White, der seinen Vertrag in der Fuggerstadt eigentlich bereits im Februar verlängert hatte, wird die Panther nun doch verlassen und von seiner Ausstiegsklausel gebrauch machen und in die KHL wechseln
      
Bayernliga
(BYL)  In der Bayernliga ist ein neuer Modus angedacht. Nach der Hauptrunde folgt wieder die Verzahnungsrunde mit der Oberliga Süd, die obere Zwischenrunde, sowie eine untere Zwischenrunde. Die besten beiden Teams der unteren Zwischenrunde qualifizieren sich für die Pre-Play Offs mit dem Siebten und Achten der oberen Zwischenrunde. Danach folgen drei weitere Play-Off-Runden. Die Finalteilnehmer sind für die Oberliga Süd qualifiziert. Die vier letzten Teams der unteren Zwischenrunde spielen in Play-Downs einen Absteiger in die Landesliga aus. Angedacht ist zudem die Einführung von Förderlizenzen mit doppelten Spielgenehmigungen mit Oberligisten und DNL-Teams
 
EC Bad Kissingen
(BYL)  Mit dem jungen Stürmer Jamie Akers, der aus Schweinfurt zu den Wölfen kommt, steht ein weiterer Neuzugang fest, ausserdem hat Stürmer Jakub Revaj seinen Vertrag in der Kustadt für die neue Spielzeit verlängert
  
TSV Erding
(BYL)  Die Erding Gladiators können auch in der nächsten Saison mit Topscorer Florian Zimmermann, Daniel Krzizok und Philipp Michl auf drei absolute Leistungsträger in der Offensive weiterhin bauen. Aus dem eigenen Nachwuchs rückt zudem Xaver Magg in den Kader der 1.Mannschaft auf
    
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 15.September 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutscher Eishockey Bund, Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Verbandsliga Nord




Deutscher Eishockey Bund

Zweite Niederlage für die U16-Frauen gegen Tschechien
(DEB)  Die deutsche U16 Frauen-Nationalmannschaft musste sich nach der gestrigen 0:1-Niederlage auch im zwei Länderspiel gegen Tschechien knapp mit 1:2 (1:1, 0:1, 0:0) geschlagen geben.
Bereits in der dritten Minute wurde Torfrau Felicity Luby durch einen Nachschuss von Anna Jirina Pavlasova überwunden. Das deutsche Team ließ sich allerdings vom schnellen Rückstand nicht beeindrucken und wurde in der achten Minute bei eigener Unterzahl durch ein Tor von Annabella Sterzik belohnt. Somit trennten sich beide Nationen unentschieden nach 20 Minuten.
Im Mittelabschnitt gab es Chancen auf beiden Seiten, doch nur das tschechische Team hatte Grund zum Jubeln: Barbora Bartakova erzielte nach Vorarbeit von Denisa Habartova die erneute Führung für den Gastgeber – das zweite Unterzahltor der Partie. Im letzten Drittel zeigte sich das gleiche Bild: Beide Teams erarbeiteten sich eigenen Torchancen, jedoch sollte keine Mannschaft für ihren Offensivaufwand belohnt werden. Ein erneutes Wiedersehen beider Teams gibt es im November, wenn die beiden Rückspiele in Tschechien stattfinden.
U16 Frauen-Bundestrainer Florian Neumayer: „Ich kann allen Spielerinnen wieder eine hohe Einsatzbereitschaft und einen tollen Kampfgeist bescheinigen. Leider haben wir uns durch unpräzise Pässe und Ungenauigkeiten beim Abschluss vor dem Tor das Leben selber schwer gemacht. Daran müssen wir zukünftig arbeiten.“



Düsseldorfer EG

Starker Auftakt – DEG besiegt Spitzenteam aus Mannheim in der Overtime
(DEL)  Die Düsseldorfer EG hat das erste Spiel der DEL-Saison 2018/19 mit 2:1 (1:1, 0:0, 0:0, 1:0) nach Verlängerung bei den Adler Mannheim gewonnen. Vor 11.531 Zuschauern in der SAP-Arena überzeugten die Rot-Gelben mit einer starken Defensivleistung und einem Siegtreffer des Willens in der Overtime.



EHC Red Bull München

Red Bulls gewinnen DEL-Auftakt mit 4:2 in Berlin 
(DEL)  Der EHC Red Bull München ist mit einem Sieg in die 25. DEL-Saison gestartet. Der Deutsche Meister gewann bei den Eisbären Berlin, dem Finalgegner in der vergangenen Spielzeit, mit 4:2 (1:0|1:2|2:0). Vor 13.030 Zuschauern in der Hauptstadt erzielten Konrad Abeltshauser (Doppelpack inklusive Penalty), Maximilian Kastner und Justin Shugg die Tore für die Gäste.
Die Defensive der Red Bulls war in den ersten Minuten gefordert, denn Berlin kam stark aus der Kabine. Dank Torhüter Danny aus den Birken, der zwei Großchancen der Hauptstädter von Jason Jaspers (1.) und Louis-Marc Aubry (2.) entschärfte, überstand München die Druckphase Berlins ohne Gegentor. In der 16. Minute schoss Maximilian Kastner die Gäste auf Vorarbeit von Matt Stajan in Führung.
Im Mittelabschnitt bauten die Red Bulls ihren Vorsprung aus, weil Konrad Abeltshauser einen abgefälschten Schuss von Yannic Seidenberg über die Linie drückte (25.). München hatte die Partie im Griff, bis Thomas Oppenheimer in der 31. Minute den ersten Eisbären-Treffer erzielte. Drei Minuten vor der zweiten Pause sorgte der ehemalige Münchner Florian Kettemer mit einem Handgelenkschuss in den Winkel für den 2:2-Ausgleich und Spannung vor dem Schlussdrittel.
Dort setzten die Red Bulls durch einen Powerplaytreffer von Justin Shugg das erste Ausrufezeichen (45.). Wenig später hatten die Eisbären in fast eineinhalb Minuten doppelter Überzahl die große Chance, erneut zurückzukommen. München verteidigte aber stark und erzielte in der 54. Minute den vorentscheidende vierten Treffer: Nachdem Trevor Parkes einen Alleingang an den Pfosten gesetzt hatte, rutschte ein Berliner vor dem einschussbereiten Maximilian Kastner so ins Tor, dass es sich aus der Verankerung löste. Den fälligen Penalty verwandelte Konrad Abeltshauser sehenswert zum 4:2-Endstand.



Bayreuth Tigers

Tigers bleiben ohne Punkte zum Auftakt
(DEL2)  20 Minuten ansprechendes Eishockey war zu wenig für das erste Spiel der neuen Saison. Zunächst zeigte Bayreuth, ebenso wie der Gegner, ein schnelles und intensives Spiel. Nach nur zwei gespielten Minuten brachte man auch sofort etwas Sichtbares auf die Anzeigentafel. Bosas konnte auf das Tölzer Tor zulaufen, passte nach Außen und bekam den Nachschuss - nachdem Järveläinen noch am Goalie gescheitert war – welchen er zur Führung über die Torlinie drücken konnte. Kurze Zeit darauf durfte Beach zum Penalty antreten, welchen Brett Jaeger jedoch parierte. Machtlos war der Bayreuther Torsteher nach acht Minuten jedoch gegen den „auf die Reise geschickten“ Ex-Bayreuther Drews, der seinen Farben den Ausgleich bescherte. In Minute 14 – die Gastgeber hatten gerade eine UZ-Situation überstanden – stand Heatley goldrichtig und bugsierte das Spielgerät zur erneuten Führung für Gelb-Schwarz über die Linie. Den zweiten Penalty des Spielabschnitts – Jaeger hatte diesen durch ein Beinstellen selbst verursacht – hielt der Bayreuther Goalie erneut, in diesem Fall gegen Drews, souverän.
Aus der Kabine zum zweiten Abschnitt kommend, drückte Tölz sofort auf das Bayreuther Tor, was sich nach nur gut 80 gespielten Sekunden auch auf dem Videowürfel zeigte. MacAulay hatte keine Mühe den Ausgleich herzustellen. Ab diesem Moment schienen die Tigers von der Rolle und überließen den Tölzern das Feld, die dies gerne annahmen und mit zwei weiteren Treffern in diesem Abschnitt eine 2-Tore-Führung heraus schossen. Wehrs in eigener Überzahl und Edfelder mit einem Shorthander waren hier verantwortlich.
Auch im letzten Drittel gelang es den Tigers nicht dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Immer wieder brachte man sich mit ungenauen Pässen und Unkonzentriertheiten selbst in Verlegenheit. Mehrfach musste Jaeger eingreifen und konnte weitere Gegentreffer verhindern. Die wenigen guten Gelegenheiten zum Ende des Spiels durch Kolozvary und Bosas waren dann jedoch die Beute des Tölzer Torstehers Meisner. Als man Jaeger knapp zwei Minuten vor Ende vom Eis nahm und mit einem sechsten Feldspieler noch einmal probierte, heranzukommen, konnte MacAulay wenige Sekunden vor Schluss mit einem Emptynet-Treffer zum 5:2 alles klar machen. Dass dieser aus einer Abseits-Position erzielt wurde, war am Ende nicht mehr entscheidend.
Coach Markus Berwanger war am Ende zufrieden mit der gezeigten Leistung seiner Jungs: „Ich bin zufrieden mit den drei Punkten. Wir haben meiner Meinung nach am Ende verdient gewonnen. Es war eine riesige Energieleistung meiner Jungs.“
„Tölz hat verdient gewonnen. Nach dem guten Start haben wir wohl gedacht, dass wir alles in der Offensive lösen können, waren aber hinten offen wie ein Scheunentor. Oft haben wir die Situationen einfach falsch gelesen. Ich bin froh, dass es das erste Spiel war, denn so haben wir Gott sei Dank noch 51 Spiele um die Sache besser zu machen“, resümierte Tigers-Coach Kujala nach dem Spiel.



Eispiraten Crimmitschau

2:3! Eispiraten verlieren zum Saisonauftakt - Westsachsen unterliegen Heilbronn trotz Chancenplus
(DEL2)  Viele gute Ansätze waren zu erkennen, Chancen gab es zur Genüge. Dennoch mussten die Eispiraten Crimmitschau zum Start der DEL2-Saison 2018/19 eine Niederlage hinnehmen. Den Heilbronner Falken musste man sich vor knapp 1.700 Zuschauern in der Kolbenschmidt-Arena mit 2:3 geschlagen geben. Julian Talbot, welcher gleich in seinem ersten Eispiraten-Spiel traf, und Rob Flick erzielten die beiden Tore der Crimmitschauer. Das nächste Spiel steht schon am Sonntag (16.09.2018) an. Um 17:00 Uhr empfangen die Eispiraten die Lausitzer Füchse zum Sachsenderby.
Personal: Das Lazarett lichtete sich pünktlich zum Start in die neue DEL2-Saison. Lediglich die beiden Osteuropäer Kubalik und Poldruhak mussten weiter aussetzen - Pohl, Schlenker und Hilbrich kehrten in den Kader von Kim Collins, der im Tor auf die Qualitäten von Brett Kilar vertraute, zurück. Neben Patch Alber mischte erstmals auch Julien Talbot im Eispiraten-Jersey mit.
Und dieser konnte gleich in seinem ersten Spiel für die Eispiraten treffen. Nach nicht einmal fünf Minuten hielt Talbot seinen Schläger klug rein und bezwang den Falken-Torhüter Mirko Pantkowski - 0:1 (5.)! Auch in der Folge waren die Gäste aus Crimmitschau das bessere Team, vergaben in Person von Walsh kurze Zeit später aber eine weitere dicke Chance zum 0:2. Wie aus dem Nichts mussten die Schützlinge von Kim Collins dann den Ausgleich hinnehmen.
Roope Ranta traf in der achten Minute zum 1:1. Danach entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Beide Teams hatten gute Möglichkeiten in Führung zu gehen, die Falken nutzten einen Fehler im Aufbauspiel dann zum 2:1. Justin Kirsch hämmerte den Puck an Brett Kilar vorbei in die Maschen und brachte die Pleißestädter erstmals in Rückstand (15.).
Und auch das nächste Tore gehörte den Hausherren. Erneut war es Roope Ranta, der Brett Kilar im dritten Anlauf überwinden konnte und im Powerplay auf 3:1 erhöhte (25.). Die 1.712 Zuschauer in der Kolbenschmidt-Arena sahen weiter ein offenes Spiel, denn beide Teams agierten mit offenem Visier. Und die Eispiraten hatten, wie beispielsweise durch den kanadischen Neuzugang Rob Flick, hochkarätige Chancen, ließen diese jedoch liegen.
Die Mannschaft von Cheftrainer Kim Collins blieb im dritten Drittel dann zwar über weite Strecken spielbestimmend, auf einen Treffer mussten die Westsachsen dennoch lange warten. Immer wieder war es Mirko Pantkowski, welcher mit etlichen Glanztaten die gefährlichen Schüsse von Christian Hilbrich, Pat McNally, Carl Hudson und Co. abwehrte.
In numerischer Überzahl, wenige Sekunden vor der Schlusssirene, war es dann Rob Flick, der doch noch zum 2:3 verkürzen konnte. Ein weiterer Treffer sollte den Pleißestädtern allerdings nicht gelingen. So ging das erste Saisonspiel trotz zahlreicher Hochkaräter verloren. Die Vorfreude auf das Duell mit den Lausitzer Füchsen am kommenden Sonntag ist jedoch weiterhin ungebremst. Dann sollen im Sahnpark die ersten Zähler der noch jungen Spielzeit eingefahren werden.



Deggendorfer SC

Trotz Niederlage in Bietigheim: DSC zeigt bei der Premiere eine ansprechende Leistung 
(DEL2)  Mit 2:4 ging das Debüt des Deggendorfer SC in der DEL2 zwar verloren. Am Ende war es allerdings eine Niederlage gegen eine Topmannschaft der Liga, nach der die Schützlinge von Trainer John Sicinski mit erhobenem Haupt die Heimreise antreten konnten.
Im 1. Drittel startete der DSC etwas nervös in sein erstes DEL2-Spiel. Die Hausherren dagegen im Stile des amtierenden Meisters. Absolut konsequent und effektiv in der Chancenverwertung nutzen die Bietigheim Steelers schon früh ihre Tormöglichkeiten und brachten sich verdient mit 2:0 in Führung.
Wesentlich druckvoller kamen die Niederbayern dann nach der 1. Drittelpause aus der Kabine. Zahlreiche Torchancen konnten sich jetzt auch die Gäste erarbeiten, doch effektiver dann wieder die Steelers. Mitte des Abschnitts konnten sie eine der wenigen Chancen eiskalt verwerten. 
Gute Einschussmöglichkeiten zum Ende des Mitteldrittels konnten weder René Röthke, noch Christoph Gawlik verwerten, die Alleingänge auf das Tor der Bietigheimer nicht verwerten konnten.
Der Schlussabschnitt plätscherte dann zunächst etwas dahin und Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware.  Dann war es zunächst der DSC, der sich sehr gute Möglichkeiten erarbeitete. Zunächst aber das alte Bild: Bietigheim wieder effektiver und mit dem 4:0 in Unterzahl. In der Schlussphase war es Deggendorf dann deutlich anzumerken, dass man vor ca. 2.500 nicht gewillt war, ein Spiel, in dem man keinen großen Leistungsunterschied zum Meister erkennen lassen ließ, ohne eigenen Treffer zu beenden.
In der 55. Minute war es dann so weit und die mitgereisten Deggendorfer Fans durften zum 1. Mal ein DEL2-Tor ihrer Mannschaft bejubeln: Oberligatopscorer und Publikumsliebling Kyle Gibbons hatte trocken aus kurzer Distanz verwandelt. Nur wenig später hatte Förderlizenzspieler Vladislav Filin aggressiv nachgesetzt und Sergej Janzen staubte zum 4:2 Endstand ab.
Trainer John Sicinski war nach der Begegnung sogar mit der Niederlage zufrieden: "Nach unserer schwachen Vorbereitung bin ich über die heutige Leistung sehr froh."



Dresdner Eislöwen

Eislöwen unterliegen Ravensburg
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel bei den Ravensburg Towerstars mit 1:8 (1:2; 0:4; 0:2) verloren. Andreas Driendl brachte die Towerstars in Führung (2.). Chris Billich markierte den Ausgleich (6.), doch Ilkka Pikkarainen war in der gleichen Spielminute erneut für Ravensburg erfolgreich. Im zweiten Abschnitt bauten Driendl (22.), Tim Brunnhuber (33./37.) und Robin Just (34.) im Powerplay die Ravensburger Führung aus. Im Schlussdrittel traf Mathieu Pompei doppelt (42./PP; 59.).
Eislöwen-Sportgeschäftsführer Thomas Barth: „Wir haben uns acht Wochen intensiv vorbereitet, sind mit großen Erwartungen ins Spiel gegangen. Wenn man das Ergebnis betrachtet, gibt es nichts zu beschönigen. Wir haben im ersten Drittel eine ausgeglichene Partie gesehen, bekommen im zweiten Abschnitt ein schnelles Tor und machen individuelle Fehler in der Defensive. Vorn hat uns die Durchschlagskraft gefehlt. Ravensburg hat die Fehler eiskalt bestraft und am Ende verdient gewonnen.“
Eislöwen-Cheftrainer Jochen Molling: „Den Auftakt in die neue Spielzeit haben wir uns natürlich ganz anders vorgestellt, da brauchen wir nicht groß drumherum reden. Im ersten Drittel haben wir uns gute Chancen erspielt, sie aber nicht genutzt. Im zweiten Drittel sind uns dumme Fehler unterlaufen, die Ravensburg ausgenutzt hat.“
Chris Billich: „Im ersten Drittel ist es uns gelungen, gut gegenzuhalten. Dann haben wir unseren Faden verloren, Ravensburg nur Geschenke gemacht, die gnadenlos ausgenutzt wurden. Wir schauen jetzt nach vorn, werden die Fehler klar ansprechen.“
Dennis Palka: „Es lief von Anfang an gegen uns. In der zweiten Minute bekommen wir ein dummes Gegentor, wo der Tormann hält, aber der Puck noch vom Schlittschuh abprallt. Dann schießen wir den Ausgleich, bekommen aber direkt im Gegenzug das 2:1. Anschließend haben wir unser System verloren und nicht das gespielt, was wir uns vorgenommen haben. Wir müssen die Partie analysieren, aber das Ergebnis schnell aus den Köpfen bekommen. Am Sonntag geht es wieder bei 0:0 los.“ 



EC Kassel Huskies

Huskies landen Derby-Dreier zum Auftakt
(DEL2)  Zum Saisonauftakt gastierten die Kassel Huskies zum Hessenderby
bei den Roten Teufel Bad Nauheim. Die Wetterauer mussten auf ihren Topscorer der letzten
Saison, Cody Sylvester, verzichten. Bei den Schlittenhunden stand lediglich Valentin Busch nicht
im Aufgebot, da er bei den Grizzlys Wolfsburg in der DEL zum Einsatz kam.
Der Start in die DEL2-Saison hätte für die Huskies perfekter nicht laufen können. Innerhalb von nur
elf Sekunden trafen Meilleur per Rebound in Überzahl und Richard Mueller mit einem trockenen
Schuss aus zentraler Position zur frühen 2:0-Führung (5.). Auch die Defensive der Schlittenhunde
präsentierte sich zunächst sattelfest. Ein wenig aus heiterem Himmel fiel da der Anschlusstreffer
der Wetterauer. Hadraschek fälschte einen Schlenzer alleinstehend zum 1:2-Zwischenstand ab.
Die Huskies hätten eine gute Minute später den alten Abstand von zwei Treffern wiederherstellen
können, in Überzahl verfehlte Neal nach schönem Mueller-Querpass jedoch das leere Tor. Bis zur
ersten Sirene dominierten dann die Defensivreihen, wenngleich sich die Schlittenhunde glücklich
schätzen konnten, dass Woidtkes Schlenzer nur an der Oberkante der Querlatte landete.
Deutlich wacher als der Gegner kamen die Huskies dann aus der Kabine. Nach 35 Sekunden
landete Heinrichs Schlenzer zum 1:3 im Tor, Meilleur netzte - erneut in Überzahl - zwei Minuten
später sogar zum 1:4 ein.
In der Folge intensivierten die Roten Teufel ihre Offensivbemühungen. Marcel Melichercik rückte
verstärkt in den Fokus, parierte jedoch stark gegen Bires (2x) und Hadraschek. Auch Kassel
verbuchte in dieser Phase die ein oder andere Großchance, Mueller und Gron konnten ihre
Alleingänge jedoch nicht in Zählbares ummünzen.
Knapp zwei Minuten vor der zweiten Pause trafen die Wetterauer aber dann doch noch. Nicklas
Mannes überraschte Melichercik mit einem von einem Kasseler noch abgefälschten Schlenzer von
der roten Linie und brachte seine Mannen wieder auf 2:4 heran.
Drei gut verteidigte Unterzahlphasen legten im letzten Abschnitt die Grundlage für den Auftakt-
Dreier der Schlittenhunde. Diese konzentrierten sich vor allem auf ihre Defensive, auch mit Hilfe
des souverän agierenden Marcel Melichercik hielt die Kasseler Abwehr dem Druck der Roten
Teufel stand.
Erst zwei Minuten vor Schluss wurde es für die Nordhessen nochmal richtig brenzlig. Zunächst traf
Krestan den Pfosten (59.), 27 Sekunden vor der Sirene aber zum 3:4 in die Maschen. Die
verbleibende Restspielzeit überstanden die Schlittenhunde jedoch unbeschadet, so dass am Ende
ein wichtiger Prestigeerfolg im Hessenderby zu Buche stand.



ESV Kaufbeuren

ESVK unterliegt in Frankfurt mit 2:5
(DEL2)  Ein Start nach Maß erwischten die Allgäuer im Spiel beim Meisterschaftsfavoriten Löwen Frankfurt. In einem ersten Powerplay nach vier Minuten legte Ossi Saarinen die Scheibe punktgenau zu Branden Gracel und dessen wuchtiger Direktschuss war für Felix Blick im Gehäuse der Hessen nicht zu parieren. In einer sehr schnellen Partie sollte dies nicht der einzige Treffer und schon gar nicht die einzige Strafe bleiben. Nur kurze Zeit später hatte Jere Laaksonen allein vor Löwen Keeper Blick die große Chance auf den zweiten Treffer für seine Mannschaft. Die Hausherren konnten ihrerseits in ihrem ersten Powerplay den 1:1 Ausgleich erzielen. Maximilian Faber konnte Stefan Vajs im Nachschuss überwinden. In der Folge konnten sich beide Torhüter mehrfach auszeichnen und es dauerte bis zur 17. Minute bis der nächste Treffer fallen sollte. Wiederum im Powerplay waren die Gäste erfolgreich. Ossi Saarinen bediente Sami Blomqvist am kurzen Pfosten und dieser konnte die Scheibe aus kürzester Distanz zum 1:2 im Tor unterbringen. Kurz vor der Pausensirene die Joker waren in doppelter Unterzahl, sollte eine Sekunde nach dem die Kaufbeuren wieder zu viert waren, der erneute Ausgleich fallen. Tim Schüler war mit einem trockenen und verdeckten Schuss von der blauen Linie erfolgreich. Im Mittelabschnitt waren der ESVK die bessere und aktiviere Mannschaft. Joey Lewis alleine vor Felix Bick, nach einem Traumpass von Julian Eichinger, eröffnete den Chancenregen für die Joker. Nach einem Konter hatten Daniel Oppolzer und Florian Thomas bei einem Konter einen weitere Möglichkeit. Die Scheibe rollte aber nur hinter Felix Bick an der Linie entlang und nicht über diese. Auch in Unterzahl kamen die Wertachstädter zu Möglichkeiten. Sami Blomqvist scheitere nach einem gut vorgetragenen Angriff genau so wie Alex Thiel nach einem drei auf zwei Konter. Einen Minute vor der Pause dann die kalte Dusche für die Rotgelben. Nach einem gerade überstanden Unterzahlspiel der Kaufbeurer, gelang den Löwen der etwas glückliche Führungstreffer zum 3:2. Glücklich aufgrund der Chancenverteilung und in der Entstehung. Nach einem gewonnen Bully kam Maximilian Eisenmenger frei zum Schuss und Stefan Vajs konnte diesen mit der Fanghand gerade noch zu parieren, zu seinem Unglück viel die Scheibe aber aus der Luft im hohen Bogen hinter den ESVK Schlussmann und blieb punktgenau hinter der Linie liegen. So mussten die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann mit einem Rückstand in die zweite Pausen gehen. 
Der Schlussabschnitt war dann nicht mehr von einer so hohem Intensität wie die ersten 40 Minuten. Die Frankfurter spielten diesen aber sehr clever und man merkte der Mannschaft von Trainer Matti Tiilikainen deutlich deren Erfahrung an. Die Joker investierten viel und hatten durchaus Möglichkeiten auf den Ausgleichstreffer. Ein weiteres Powerplay sollte die Entscheidung bringen. In der 50. Minute verloren die vier Kaufbeurer DEL Haudegen Adam Mitchell vor dem Tor aus den Augen und dieser erzielte gekonnt das 4:2 für die Löwen. In der Folge konzentrierten sich die Hausherren auf das Konterspiel und ein Konter sollte dann auch für die endgültige Entscheidung sorgen. Maximilian Eisenmenger übelief in der 58. Minute die aufgedrückt ESVK Defensive und traf zum 5:2 Endstand.



Ravensburg Towerstars

Torfestival zum Hauptrundenauftakt
(DEL2)  Was für ein Start in die Hauptrunde der neuen DEL2-Saison! Die Ravensburg Towerstars besiegten die Eislöwen aus Dresden überdeutlich mit 8:1 und zeigten den fast 2700 Zuschauern vor allem offensiv eine begeisternde Leistung.
„Wir wollen die Initiative ergreifen und nicht erst abwarten, was der Gegner macht“ hatte Towerstars Trainer Jiri Ehrenberger als Devise für den Saisonstart ausgegeben. Dass sich die Ravensburger Cracks diese Vorgabe zu Herzen nahmen, zeigte sich schon in der Startminute. Bereits mit dem ersten Angriff nach 23 Sekunden hatte Robbie Czarnik nach starker Einzelaktion die Führung auf dem Schläger. Diese wurde dann eine Minute später Fakt. Andreas Driendl bugsierte nach 88 Sekunden den Puck im Nachschuss über die Linie, nachdem Eislöwen Keeper Marco Eisenhut die schön abgeschlossene Kombination von Robin Just und Mathieu Pompei nur nach vorne abprallen lassen konnte.
Die Gäste aus Dresden hatten die Lage aber offensichtlich richtig interpretiert, denn sie gingen sofort aggressiver in die Zweikämpfe und kamen alsbald zu guten Möglichkeiten. Jonas Langmann musste auf der Hut sein, wenig auszurichten gab es für ihn jedoch nach fünf Minuten. Ein Missverständnis hinter dem Ravensburger Tor führte zu einem Fehlpass, den die Eislöwen durch Chris Billich auch konsequent zum 1:1 Ausgleich nutzten.
Vermutlich war dies auch die Schlüsselszene des gesamten Spiels, denn das Team von Trainer Jiri Ehrenberger wollte diesen Fehler sofort wieder wettmachen. Ganze 17 Sekunden nach dem Anspielbully besorgte Ilkka Pikkarainen die 2:1 Führung. Der finnische Neuzugang wurde mit einem starken Pass von Vincenz Mayer an den linken Bullykreis bedient und verlud den Dresdener Torhüter nach entschlossenem Antritt. Es dauerte rund fünf Minuten, dann hatten die Gäste aus der Elbestadt den zweiten Gegentreffer wieder verdaut. Die Partie ging dann unterhaltsam hin und her, die Towerstars behielten aber die Kontrolle im Spiel und brachten die Führung auch verdientermaßen über die Zeit.
Zur nächsten nachhaltigen Szene kam es ebenfalls zu einem frühen Zeitpunkt nach dem Wiederanspiel. Ein Missverständnis von Dresdens Torhüter Eisenhut hinter dem eigenen Tor legte den Puck letztlich Andreas Driendl direkt auf den Schläger und der setzte das Spielgerät zum 3:1 in die Maschen. Dresden versuchte fortan, die Pass- und Laufwege in der neutralen Zone enger zu stellen. Doch dies durchkreuzten die Towerstars mit Gegenangriffen, bei denen der Puck durch Einzelaktionen den Weg in das gegnerische Drittel fand.
In der 33. Minute hatte dann Nachwuchstalent Tim Brunnhuber viel Zeit, den Puck zum 3:1 ins rechte Kreuzeck zu setzen. Als Robin Just in numerischer Überzahl am rechten Pfosten lauernd auf 4:1 erhöhte, war das Spiel schon vorentscheiden.
Dennoch boten die Towerstars auch weiterhin einen richtig runden Auftritt und der sorgte für viel Szenenapplaus auf den Rängen. Youngster Tim Brunnhuber erhöhte vier Minuten vor der Pause auf 6:1. Bei einem Konter mit Daniel Pfaffengut bekam er den Pass zum exakten Zeitpunkt gespielt und schon zuvor war das lange Eck als verwundbare Stelle des Dresdner Torhüters ausgemacht.
Im letzten Spielabschnitt konnten die Towerstars getrost zwei Gänge zurückschalten, der Torhunger war jedoch noch nicht gestillt. Mathieu Pompei trug sich in der 42. und 49. Spielminute ebenfalls als Doppeltorschütze in die Statistik ein.
Dank des deutlichen 8:1 Erfolg setzten sich die Towerstars nach dem ersten Spieltag an die Spitze der Tabelle, am kommenden Sonntag können sie sich bequem zurücklehnen. Aufgrund des auf den 3. Oktober verschobenen Spiels gegen Kassel haben die Towerstars spielfrei.



Tölzer Löwen

Auftaktsieg gegen die Bayreuth Tigers
(DEL2)  Das erste Saisonspiel der Tölzer Löwen ist Geschichte. Der Auftritt weckte direkt wieder große Emotionen auf und neben dem Eis. Auch, weil die "Buam" 20 Minuten brauchten, um zu ihrem Spiel zu finden. Am Ende steht ein 5:2-Sieg (1:2, 3:0, 1:0) zu Buche.
"Gratulation an Markus und seine Mannschaft, sie haben völlig verdient gewonnen". Gäste-
Trainer Petri Kujala gab sich gewohnt freundlich nach der Auftaktpartie zur neuen DEL2-
Saison. Doch es wurmte den finnischen Übungsleiter, dass sein Team nach 20 Minuten den
Faden verlor. Im ersten Drittel erspielte sich Bayreuth durch Tore von Arnoldas Bosas und
Mark Heatley einen 2:1-Vorsprung. Beide Teams standen in der Defensive nur selten sicher.
"Wir waren hinten offen wie ein Scheunentor", so Kujala nach dem Spiel. Die Löwen rannten
dieses imaginäre Scheunentor des Öfteren ein, so traf beispielsweise Yannick Drews zum
zwischenzeitlichen Ausgleich. Kyle Beach und erneut Torschütze Drews hätten das Ergebnis
sogar noch deutlich freundlicher gestalten können, doch ihre beiden Penaltyschüsse wurden
vom gut haltenden Brett Jaeger pariert. Dennoch war Löwencoach Markus Berwanger nicht
nur wegen dem Ergebnis mit dem Auftaktdrittel unzufrieden: "Wir haben wild gespielt, was
eigentlich nicht unser System ist". Das habe Berwanger dann in der ersten Pause
angesprochen. Die Reaktion: Postwendend.
89 Sekunden nach Wiederbeginn traf der emsige Stephen MacAulay frech durch die Beine
von Jaeger zum 2:2-Ausgleich. Dieses Tor gab den Tölzer Löwen das Selbstvertrauen zurück,
welches sie sich in der Vorbereitung erarbeitet haben. Besonders auffällig waren die
Neuzugänge am Freitagabend. Mit Drews und MacAulay hatten sich bereits zwei Neue in die
Torschützenliste eingetragen und auch das 3:2 bescherte ein neues Gesicht: Der erst am
Dienstag gelandete Kevin Wehrs traf im Powerplay per Schlagschuss zur Löwenführung. Die
Special-Teams der Isarwinkler funktionierten wie schon in der Vorbereitung gut. Bayreuth
kam in ihren vier Überzahlchancen zu keinem Treffer und kassierte zu allem Überfluss sogar
ein Tor mit einem Mann mehr auf dem Eis. Manuel Edfelder schoss zum 4:2-Zwischenstand
ein. "Wir haben heute eine riesige Energieleistung abgeliefert", lobt Coach Berwanger. Die
Löwen traten in Abwesenheit von Dibelka und Schlager mit dem Youngster Aziz Ehliz in der
Paradeformation an. Die Entscheidung fiel aber erneut durch den zweiten Sturm: Stephen
MacAulay belohnte sich mit seinem zweiten Saisontreffer für eine starke Spieler-des-Tages-
Leistung.
"Kompliment an meine Mannschaft. Nach dem ersten Drittel haben sie sich gut aufgebäumt",
so Markus Berwanger. "Jetzt müssen wir schauen, dass wir uns gut erholen und am Sonntag
wieder bereit sind". Dann steht das Auswärtsspiel beim EHC Freiburg an. Bereits früh am
Morgen ist Abfahrt, denn der Spielbeginn ist auf 14 Uhr vorverlegt worden.



ECDC Memmingen

5:3-Sieg gegen Füssen nach schwachem Start
(OLS)  Der ECDC Memmingen hat auch das zweite Aufeinandertreffen mit dem Bayernligisten aus Füssen für sich entscheiden können. Am heimischen Hühnerberg gab es einen 5:3 Erfolg, bei dem die Indians einen Drei-Tore-Rückstand drehten.
In einem zu Anfang eher schwachen aber relativ ausgeglichen Spiel gingen die Gäste aus Füssen durch Markus Vaitl in der 12. Minute in Führung. Die Indians ließen die nötige Ernsthaftigkeit vermissen und kassierten weitere Treffer. Erneut Vaitl und Meier schraubten das Ergebnis für die Gäste in die Höhe und bescherten den Memmingern einen Drei-Tore-Rückstand und eine eher wenig angenehme Drittelpause.
Aus dieser kamen die Hausherren dann auch stark verbessert. Patrik Beck verkürzte gleich nach Wiederbeginn auf 1:3. Der Routinier leitete auch den nächsten Treffer des ECDC mit ein, als er Dominik Piskor in eigener Unterzahl auf die Reise schickte, der gekonnt vollendete. Die Indians hatten nun Gefallen am Toreschießen gefunden. Thomas Schmid im Nachsetzen sowie Petr Haluza in Überzahl drehten die Partie vollständig, da half auch die zwischenzeitliche Auszeit des Füssener Trainers Becherer nichts.
Im letzten Abschnitt kamen beide Teams noch zu Möglichkeiten, das einzige Tor des Drittels erzielte dann Indians-Neuzugang Jakub Wiecki, der ins leere Füssener Tor einschieben konnte, nachdem AEV-Förderlizenzspieler Tim Bullnheimer seinen Debüttreffer knapp verpasste.
Die Indians treten am Sonntag in Königsbrunn an, am kommenden Wochenende gibt es noch einen Doppelvergleich mit dem HC Landsberg, ehe die Oberliga-Saison wieder beginnt. Das Heimspiel gegen die Lechstädter, gegen die auf jeden Fall eine konstantere Leistung an den Tag gelegt werden muss, beginnt am Sonntag um 18:30 Uhr.



VER Selb

Wölfe-Auswärtssieg im hohen Norden
(OLS)  Erfolgreicher Auftakt beim „Doppelauswärtswochenende“. Bei den Crocodiles Hamburg setzten sich unsere Wölfe mit 7:3 durch. Grundstein für den Auswärtssieg war die Effektivität im Torabschluss und ein starkes Auftaktdrittel, welches mit 4:1 gewonnen wurde. Fünf verschiedene Torschützen, darunter jeweils einen Doppelpack durch Schiener und Miglio verdeutlichten die Ausgeglichenheit der Thom-Schützlinge in der Offensive.
Unsere Wölfe fanden gut in die Partie, wirkten spritziger und entschlossener als die Hausherren und die spielerische Überlegenheit machte sich frühzeitig auf der Anzeigentafel bemerkbar. Schiener ließ Goalie Kristian beim Führungstreffer alt aussehen, auch das 2:0 ging auf das Konto von Schiener, der dem Hamburger Goalie bei einem zugesprochenen Penalty keine Abwehrchance ließ. Die Hausherren nur kurz geschockt, die auch nach dem 1:2 Anschlusstreffer durch Lupzig – Direktabnahme in den Winkel - weiterhin nach ihrer spielerischen Linie suchten. Besser dagegen die Gäste aus Oberfranken, die ihr Heil in der Offensive suchten und gnadenlose Konter setzten. Es folgte der große Auftritt von Neuzugang Miglio – innerhalb von 24 Sekunden besorgte der US-Amerikaner mit einem Doppelschlag die 4:1 Pausenführung.
Eine verdiente Führung unserer Wölfe, die im Abschluss konsequent zu Werke gingen, in der Defensive gut standen und zudem mit Deske einen sicheren Mann im Tor stehen hatten, der die wenigen guten Möglichkeiten des Gegners zunichte machte.
Munterer und temporeicher Mittelabschnitt. Hamburg legte seine Passivität aus Abschnitt eins ab und wirkte fortan entschlossener in seinen Aktionen. Unsere Wölfe aber, mit der beruhigenden Führung im Rücken, spielten abgeklärt und waren körperlich präsent, was folglich hin und wieder Strafzeiten nach sich zog. Dank eines guten Penaltykillings konnten die Einheimischen daraus kein Kapital schlagen, dem vermeintlichen 2:4 Anschlusstreffer wurde wegen hohen Stocks die Anerkennung verweigert. Bei 5/5 waren es unsere Wölfe, die mehr vom Spiel und gute Einschussmöglichkeiten besaßen, aber den oftmals leicht unsicher wirkenden Crocodiles Goalie Kristian nicht überwinden konnten. Sein Gegenüber musste bis zur zweiten Pausensirene nochmals den Puck aus den Maschen holen – Saggau der Torschütze zum zweiten Treffer der Nordlichter.
Kalte Dusche für unsere Wölfe nach nur 40 Sekunden, als abermals Saggau goldrichtig stand und das 3:4 markierte. Aber wir blieben cool, unserem Gameplan treu und wurden belohnt. McDonald mit guter Übersicht bediente mustergültig Pozivil, der auf 3:5 stellte. Die Crocodiles mit nur wenigen guten Szenen, die beste davon parierte Deske gegen Mitchell sensationell. Zwei weitere Tore fielen auf der Gegenseite. Geigenmüller, aus dem Handgelenk fast von der blauen Linie, überraschte Kristian zum 6:3. Die Gegenwehr der Hamburger in einem bis dato ausgeglichenen Drittel endgültig gebrochen. Gollenbeck stellte knapp zwei Minuten vor der Sirene den 7:3 Endstand her.



ERC Sonthofen

Ungefährdeter Sieg gegen ersatzgeschwächte Landsberger
(OLS)  8:1 hieß es nach 60 Minuten in der Eissporthalle Sonthofen beim Testspiel der Bulls gegen den HC Landsberg. Vor 381 Zuschauern begannen die Bulls wiederholt sehr verhalten und überließen dem Gegner das Spielgeschehen. In den ersten 5 Spielminuten war Landsberg das wesentlich agilere Team auf dem Eis und führte bereits nach zwei Minuten mit 0:1 durch Janik Reuß. Landsberg drückte weiter und Sonthofen hätte sich nicht beschweren dürfen, wenn es nicht noch gleich 0:2 gestanden hätte. Patrick Glatzel im Tor der Bulls verhinderte jedoch schlimmeres. Im weiteren Spielverlauf wachten die Bulls allmählich auf und begannen ihr Kombinationsspiel aufzuziehen. So war es Franz Mangold in der 10. Minute, der auf Zuspiel von Jaden Schubert den Ausgleich markierte. Fortan übernahm Sonthofen die Kontrolle und erspielte sich einige gute Möglichkeiten zum Torabschluss. In der 12. Minute war es Martin Frolik (Assist Vladimir Kames), der auf 2:1 erhöhte. Weitere gute Einschussmöglichkeiten wurden entweder fahrlässig vergeben oder man scheiterte am Gestänge des Gästetors. Mit 2:1 ging es dann auch in die erste Drittelpause.
Im zweiten Durchgang kamen die Bulls wesentlich besser aus der Kabine und legten los wie die Feuerwehr. Michel Maaßen (Assist Kames / Mangold) erhöhte in der 24. Minute auf 3:1. Weitere gute Gelegenheiten ließen die Bulls liegen. Mitte des zweiten Drittels klappte es dann aber besser: Lukas Slavetinsky (Noack / Sinagl) in der 29. Minute, Martin Guth (Voit, Lucas) in der 31. Minute und wiederum Martin Frolik im Powerplay (Slavetinsky / Sinagl) in der 36. Minute schraubten das Ergebnis auf 6:1 hoch. Landsberg kam in dieser Phase des Spiels kaum noch zu relevanten Torgelegenheiten und wenn, dann war Patrick Glatzel zur Stelle.
Im letzten Drittel dann die stärkste Phase des ERC. Angriff über Angriff rollte nun auf das Tor von Christoph Schedlbauer zu und man merkte den Landsbergern den Kräfteverschleiß nun deutlich an. Nach einer richtig starken Kombination über Slavetinsky und Frolik war es Petr Sinagl, der zum 7:1 traf – sein erstes Tor im Trikot der Bulls. In der 49. Spielminute netzte Manuel Malzer (Slavetinsky / Sinagl) zum Endstand von 8:1 ein. In den letzten 10 Minuten schalteten die Bulls einen Gang runter, was Patrick Glatzel gegen Ende nochmals zu spüren bekam: Landsberg erarbeitete sich nochmals ein paar Torchancen, aber es gab kein weiteres Vorbeikommen am Goalie der Bulls am heutigen Abend.
Alles in allem ging der Sieg auch in dieser Höhe in Ordnung. Bei konsequenterer Chancenverwertung hätte das Spiel sogar noch höher ausgehen können. Aber auch Patrick Glatzel kommt so langsam in Fahrt und knüpft an die gewohnt starken Leistungen der vergangenen Spielzeiten an.
Am Sonntag, den 16. September, geht die Testspielphase bereits weiter. Um 18:00 Uhr sind die Bulls bei Ligakonkurrent Lindau zu Gast. Das nächste Heimspiel findet kommenden Freitag, 21.09.2018 um 20:00 Uhr wiederum gegen die EV Lindau Islanders statt.



ESC Moskitos Essen

Die Moskitos gewinnen deutlich in Neuwied
(OLN)  Die Wohnbau Moskitos haben sich beim Testspiel zur Saisoneröffnung beim Klassentieferen EHC Neuwied nicht überraschen lassen und das Spiel am Ende mit 0:11 (0:3, 0:4, 0:4) gewonnen. Von Beginn an machte die Mannschaft von Cheftrainer Frank Gentges im Neuwieder Icehouse deutlich, wer der Herr im Haus ist und ließ den heimischen Bären kaum eine Chance.
Valentin Pfeifer traf bereits in der 2. Minute, was den Wohnbau Moskitos zusätzliche Sicherheit gab. Ohne Thomas Gauch, der an einer Schulterverletzung laboriert und derzeit in Mannheim behandelt wird, drückten die Moskitos Neuwied direkt in die eigene Hälfte zurück. Apropos Thomas Gauch, der hoffnungsvolle Verteidiger wird wohl mindestens drei Wochen ausfallen und damit zum Saisonstart gegen Halle fehlen. Möglicherweise dauert der Ausfall sogar länger und da es seine zweite schwere Verletzung an der Schulter ist bleibt zu hoffen, dass der junge Verteidiger wieder ganz wiederhergestellt werden kann.
In der 7. Spielminute dachte sich Veit Holzmann, er sollte einfach mal von der blauen Linie abziehen und prompt zappelte die Scheibe im Netz. Direkt im Anschluss hatte Lars Grözinger den Neuwieder Goalie bereits ausgespielt, scheiterte aber dann doch in letzter Minute. Besser machte es da André Gerartz, in doppelter Überzahl der Moskitos versenkte er die Scheibe zum dritten Treffer. Dass es zur ersten Pause „nur“ drei Tore geworden sind, verdankten die Bären ihrem Keeper, die Moskitos im Icehouse mit gutem, schnellem Spiel, hätten bereits zu diesem Zeitpunkt höher führen können.
Das besorgte dann Viktor Lennartsson im 2. Drittel, 25. Spielminute und der Schwede hielt einfach mal drauf. Und schon stand bei den Gästen die Vier auf der Anzeigetafel. In der 30. Spielminute tauschte Neuwied den Torhüter. Lars Grözinger interessierte das wenig, er nahm Maß und haute die Scheibe in den Winkel. Auch die Moskitos wechselten auf der Position zwischen den Pfosten, Patrick Cerveny hatte Feierabend und Christian Wendler kam ins Spiel. Und dann kam die 33. Spielminute, bereits zuvor hatte Carsten Gosdeck ein Knaller abgelassen, das Tor aber noch verfehlt. Dann in der 33. Minute zunächst eine tolle Kombination zwischen McLeod und Lennartsson, und der Dritte in diesem Sturmtrio, André Gerartz versenkte. Und dann durfte Carsten Gosdeck, noch in der gleichen Minute zappelte sein Schuss zum siebten Mal im Neuwieder Netz.
In den ersten Minuten des letzten Drittels ließen es die Wohnbau Moskitos etwas gemächlicher angehen, doch ab Minute 47 zogen die Cracks vom Westbahnhof noch einmal an. Zunächst Robin Slanina mit dem 0:8 und nur kurz darauf traf auch Aaron McLeod, das 0:9. Veit Holzmann machte es dann kurz vor dem Ende noch zweistellig, 0:10. Zwei Minuten vor dem Ende erzielte André Gerartz mit seinem dritten Tor des Abends noch das 0:11.



Crocodiles Hamburg

Crocodiles unterliegen konterstarken Wölfen
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben ihr letztes Vorbereitungsspiel verloren. Vor 1336 Zuschauern unterlag die Mannschaft von Trainer Jacek Plachta den Selber Wölfen mit 3:7 (1:4/1:0/1:3).
Angeführt von Kapitän Josh Mitchell legten die Gastgeber zunächst einen guten Start hin, doch vor dem Tor wurde es meist zu kompliziert. Statt den direkten Weg zum gegnerischen Gehäuse zu suchen, wurde oftmals ein Pass zu viel gespielt. Die Gäste hingegen, insbesondere Dennis Schiener, zeigten eine starke Chancenverwertung: Erst traf der 27-Jährige per Schlagschuss von der blauen Linie (8.), knappe drei Minuten später per Penalty zum 0:2 (11.). Die Hausherren hatten zwar mit dem Anschlusstreffer von Daniel Lupzig die richtige Antwort parat (12.), blieben aber weiter konteranfällig. So konnte der nächste Selber einen Doppelpack schnüren. Innerhalb von nur 24 Sekunden erhöhte Nicholas Miglio auf 1:4 (19., 20.).
In der Drittelpause schien der Trainer die richtigen Worte gefunden zu haben. Die Hamburger stabilisierten sich und trafen zum Anschluss – doch Schiedsrichter Ali Soguksu erkannte Moritz Israel sein Tor wegen eines vermeintlichen hohen Stockes ab. Wenige Minuten später musste der Stürmer aufgrund einer Handverletzung die Partie beenden. Dennoch blieben die Crocodiles gefährlich und belohnten ihre Bemühungen mit dem Anschlusstreffer von Patrick Saggau (37.)
Im letzten Spielabschnitt machten es die Gastgeber noch einmal spannend. Nur 40 Sekunden nach dem Drittelbeginn schlug Patrick Saggau nach feiner Vorarbeit von Josh Mitchell erneut zu und verkürzte auf 3:4 (41., ÜZ). Doch die Hoffnung seitens der Crocos währte nicht lange. Erst stellte Lukas Pozivil den alten Abstand wieder her (45.), kurz vor Schluss erhöhten Andreas Geigenmüller (57.) und Erik Gollenbeck (59.) auf 3:7.
„Ich hoffe, dass der Dämpfer zum richtigen Zeitpunkt kommt. Wir haben zu viele Zweikämpfe verloren und uns nicht an unser System gehalten. Da wurden Sachen gemacht, die wir seit vier Wochen im Training abstellen wollen. Insgesamt haben wir einfach zu kompliziert gespielt und die Selber zu Kontern eingeladen. Und genau das wollen wir nicht“, sagte der verletzte Kapitän Christoph Schubert, der die Partie von der Spielerbank aus verfolgte.
Am kommenden Freitag starten die Crocodiles auswärts gegen den Herner EV in die Saison. Am Sonntag folgt gegen die Icefighters Leipzig das erste Punktspiel vor eigener Kulisse.



Herner EV

Tilburg Trappers - Herner EV 5 : 4 (1:1,3:2,0:1;1:0)
(OLN)  Overtime Zwar musste sich der Herner EV am Freitagabend beim Ligafavoriten, den Tilburg Trappers, in den Niederlanden in der Overtime zum Endstand von 5:4 geschlagen geben, aber die Grün-Weiß-Roten zeigten eine engagierte und laufstarke Leistung. So war dann auch Danny Albrecht bei seinem Debüt als HEV-Coach zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft: „Anfangs war es schon etwas komisch nicht auf dem Eis sondern hinter der Bande zu stehen. Aber es hat großen Spaß gemacht. Wir hatten anfangs vielleicht etwas zu viel Respekt gegen dieses spiel- und kampfstarke Team der Trappers, kamen dann aber besser in die Partie und haben auch nach dem Zwei-Tore-Rückstand nicht aufgesteckt. Mit dem letzten Abschnitt bin ich dann voll zufrieden. Das schnelle Tor in der Overtime war Pech, aber wir haben ja bereits am Sonntag die Chance auf eine Revanche.“ Eine weitere Premiere gab es auch noch. Endlich konnten die Brüder Mike und Tom Schmitz ihr erstes gemeinsames Spiel im Dress der Grün-Weiß-Roten bestreiten.
Spielverlauf: Die Trappers hatten den besseren Start, der HEV erzielte aber mit einem perfekten Konter bereits in der 6. Spielminute die überraschende 1:0-Führung durch Moritz Schug auf Zuspiel von Nils Liesegang. Dennoch blieben die Gastgeber weiter am Drücker, kamen aber erst in der 17. Minute zum verdienten Ausgleich. Weitere Tilburger Treffer verhinderte Michel Weidekamp im HEV-Gehäuse sowie seine engagierten Vorderleute. Torreich wurde es dann im zweiten Abschnitt und das lag vor allem an Tilburgs Mitch Bruijsten, der schon den Ausgleich erzielte und nun weitere dreimal traf. Innerhalb von knapp zwei Minuten schaffte er in der 26. bzw. 28. Minute schaffte er die 3:1-Führung der Gastgeber. Aber der HEV steckte nicht zurück und so konnte Nils Liesegang ebenfalls mit einem Doppelschlag in der 36. und 38. Minute für den 3:3-Ausgleich sorgen. Die Freude darüber hielt aber nur 22 Sekunden an, dann brachte Mitch Bruijsten sein Team wieder mit 4:3 nach vorne. War Abschnitt zwei torreich, so gab es im letzten Drittel dann erst einmal einige Strafzeiten. Der HEV musste sogar 80 Sekunden in doppelter Unterzahl spielen, überstand das Tilburger Powerplay dank einer guten Leistung von Michel Weidekamp und hohem kämpferischen Einsatz aller aber schadlos. Danach wollte das Albrecht-Team dann den Ausgleich und den schafften sie auch in der 54. Minute durch Maik Klingsporn. Beim 4:4 blieb es dann auch bis zum Ende der regulären Spielzeit, so dass eine fünfminütige Overtime die Entscheidung bringen sollte. Die dauerte aber nur 21 Sekunden, dann markierte Ryan Collier den 5:4-Siegtreffer. „Wir haben uns wesentlich besser präsentiert als in den letzten Jahren“ zollte HEV-Geschäftsführer Jürgen Schubert ein Lob und natürlich schloss er darin auch ganz besonders das Trainer-Debüt von Danny Albrecht mit ein.
Ausblick: Schon am Sonntag kommt es um 17 Uhr in der Herner Hannibal-Arena zum Rückspiel beider Teams. Es ist das letzte Heimspiel des HEV in der Vorbereitungszeit. Bevor am kommenden Freitag die Meisterschaftssaison 2018/19 mit der Heimbegegnung gegen die Hamburg Crocodiles (20 Uhr) beginnt, fahren die Grün-Weiß-Roten am kommenden Mittwoch noch zu einem Testspiel nach Neuwied (19 Uhr).



EV Füssen

Nach knappem 3:5 in Memmingen empfängt der EVF am Sonntag den EHC Wattens
(BYL)  Erneut musste sich der EVF dem klassenhöheren Team des ECDC Memmingen knapp geschlagen geben. Der Oberligist siegte am Ende eines Spiels mit kuriosem Verlauf 5:3 (0:3, 4:0, 1:0). Für Füssen geht es bereits am morgigen Sonntag in eigener Halle weiter. Dann trifft die Mannschaft um Kapitän Eric Nadeau auf den EHC Swarovski Wattens (Spielbeginn 18 Uhr). Die Österreicher spielen in der Eliteliga Tirol/Vorarlberg, einer von sechs regionalen Ligen, welche die dritte Spielklasse des Nachbarlandes bilden.
Die Vorzeichen beim Rückspiel in Memmingen standen unter anderen Voraussetzungen wie noch vor fünf Tagen beim 2:0 der Indians am Kobelhang. Mittlerweile waren bei den Gastgebern einige verletzte Spieler, darunter Topscorer Miettinen, wieder mit von der Partie. Zusätzlich wirkten auch noch die Förderlizenzspieler Schmid und Koziol aus Kaufbeuren sowie Bullnheimer aus Augsburg mit. Beim EVF fehlten neben Marius Keller diesmal auch noch die angeschlagenen Lubos Velebny und Marc Besl, so dass ein paar Akteure aus dem DNL-Team ihre Chance bekamen. Im Tor setzte Trainer Andi Becherer diesmal Benedikt Hötzinger ein, der eine tadellose Leistung bot.
Im ersten Abschnitt waren eine Konterchance von Miettinen sowie eine kurze Memminger Drangphase in der achten Minute die ersten Höhepunkte, ehe immer mehr die Füssener das Heft in die Hand nahmen. Nach tollem Zuspiel des 16-jährigen Julian Straub zeigte Markus Vaitl seine Torjägerqualitäten, und netzte gekonnt zum 0:1 ein. Danach wirbelte der ECDC mehrmals durchs Füssener Drittel, ohne sich aber Torchancen zu erspielen. Besser machten es erneut die Schwarz-Gelben, einen Konter schloss wieder Vaitl zum 0:2 ab. Nur 90 Sekunden später hätte er sogar den Hattrick perfekt machen können, scheiterte aber freigespielt diesmal am gegnerischen Torhüter. Eine Minute später war es doch noch so weit, eine kurze Druckphase nutzte der 18-jährige Tobias Meier zum 0:3. Die Füssener Mischung aus Jung und Alt hatte ein starkes Drittel hingelegt.
Im zweiten Abschnitt kam der Oberligist dann mit viel Dampf aus der Kabine. Früh schloss Patrik Beck ein Solo zum Anschlusstreffer ab, bei einem ersten Unterzahlspiel zeigten die Füssener aber ein starkes Penaltykilling, und Meier hätte in Unterzahl beinahe den alten Abstand wieder hergestellt. Ausgerechnet beim ersten Füssener Überzahlspiel entwischte Dominik Piskor jedoch der Abwehr und schoss in Unterzahl zum 2:3 ein. Danach entschied der Unparteiische einige Male kleinlich gegen den EVF. Ein Powerplay nutzte Thomas Schmid aus dem Gewühl vor dem Tor zum Ausgleich, welchem sofort eine weitere Füssener Strafzeit folgte. Diese war kaum abgelaufen, als Petr Haluza aus ähnlicher Situation das umstrittene 4:3 markierte, war hierbei doch Hötzinger im Torraum angegangen worden. Füssen nahm nach den drei Gegentreffern in sieben Minuten jedenfalls eine Auszeit, und hatte danach noch bei einem Pfostentreffer der Indians Glück.
Sehr unterhaltsam gestaltete sich das letzte Drittel, als sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch lieferten. Die besten Ausgleichschancen hatte der EVF bei einem Überzahlspiel, war insgesamt wie schon im ersten Abschnitt auf Augenhöhe. In der Schlussphase musste dann ein Füssener auf der Strafbank Platz nehmen, obwohl er vom gegnerischen Verteidiger in den eigenen Torhüter gecheckt worden war. Danach verblieben nur noch eineinhalb Minuten Spielzeit, und nach der Herausnahme des Torhüters baute Füssen nochmals Druck auf, die Gastgeber erzielten aber drei Sekunden vor Spielende durch Jakub Wiecki das 5:3 in das leere Füssener Gehäuse. Insgesamt ein verdienter Sieg von Memmingen, der EVF hatte sich aber erneut teuer verkauft und war über weite Strecken ein ebenbürtiger Gegner. (MiL)



ESC River Rats Geretsried

Aller guten Dinge sind drei - ESC schlägt auch Miesbach mit 1:5
(BYL)  Nach dem ersten erfolgreichen Testspielwochenende führte die Reise zum dritten Vorbereitungsspiel nach Miesbach. Unsere Landkreisnachbarn sind nach einem einjährigen Ausflug in die Oberliga wieder direkter Konkurrent des ESC und im Kampf um die begehrten Playoffplätze sicher ein hochgehandelter Kandidat.
Das Spiel begann mit drei Strafen gegen die Hausherren, darunter eine Spieldauer gegen TEV-Verteidiger Mechel. Die darauffolgende Überzahl wurde gleich zweimal ausgenutzt, jeweils mit der Rückhand ins kurze Eck waren erst Bene May und wenige Sekunden später Bernhard Jorde erfolgreich (7.). Beiden Mannschaften fehlte in der Folgezeit etwas der Zug zum Tor, die Weitschüsse waren sichere Beute der Torhüter. Zwei Highlights gab es aber dann doch noch: Ein Miesbacher verzog vor dem komplett leeren ESC-Tor völlig und auf der anderen Seite entschärfte TEV-Schlussmann Geratsdorfer einen Schlagschuss von Daniel Bursch sehenswert mit der Stockhand.
Die Gastgeber kamen energischer aus der Kabine, wurden aber durch eine weitere Unterzahl ausgebremst. Gerade als die Strafe ablief, bediente Dominic Fuchs den blanken Martin Köhler vor dem Tor - 0:3 (25.). Sein Premierentor für den ESC erzielte wenig später Stefano Rizzo. Wieder völlig frei vor Geratsdorfer, ließ sich der Neuzugang nicht lange bitten und schob ins linke untere Eck gegen seinen ehemaligen Teamkollegen zum 0:4 ein (28.). Und weil eins nicht reichte, legte er gleich noch ein zweites nach. Diesmal allerdings unter gütiger Mithilfe des TEV-Schlussmanns, der die Scheibe letztlich selber über die Linie beförderte (28.).
Auch im letzten Drittel erwischte Miesbach den besseren Start und diesmal sollte es sich auch auf der Anzeigetafel niederschlagen. Martin Zahora, Neuzugang aus Buchloe, überwand den tadellosen David Albanese per Alleingang zum, aus der bisherigen Vorbereitung altbekannten, 1:5 (43.). Allgemein hatte der TEV deutlich mehr vom Schlussdrittel, bei den Rats ging gegen Spielende sowohl Kraft als auch Konzentration zunehmend zurück. David Albanese war jedoch noch voll da und verhinderte, in Zusammenarbeit mit der Latte, einen weiteren Gegentreffer.
Fazit: Tatsächlich endet auch das dritte Spiel mit 1:5 für den ESC. Gegen ersatzgeschwächte Gastgeber war der ESC zwei Drittel die bessere Mannschaft, am Ende ging dann etwas die Kraft aus. Neben den bereits vor dem Spiel abgemeldeten Götz und Lechner, verabschiedete sich auch Ondrej Horvath nach 10 Minuten mit einer Wunde am Kopf. Mal sehen ob am Sonntag in Peissenberg der ein oder andere zurückkehrt, Spielbeginn bei den Eishacklern ist um 17 Uhr.



EHC Königsbrunn

Erster Test bestanden
(BYL)  Mit 8:4 setzt sich der EHC Königsbrunn im ersten Vorbereitungsspiel erwartungsgemäß gegen die „Eisbären“ aus Burgau durch. In der kurzweiligen Partie konnten auch die Neuzugänge der Brunnenstädter punkten und wussten zu überzeugen.
Der EHC startete sehr ambitioniert in die Partie und legte ein hohes Tempo vor, nach gerade mal 28 Sekunden netzte Patrick Zimmermann auf Zuspiel von Nicolas Neuber ins Burgauer Netz ein. Königsbrunn blieb weiter am Drücker, aber ein weiterer Treffer wollte zunächst nicht fallen. Doch die Brunnenstädter brachten sich mit einer doppelten Strafzeit aus dem Konzept und gerieten zunächst unter Druck. Gerade nachdem die erste Strafe ablief konnten die Eisbären zum Ausgleich einschießen, Keeper Markus Matula war chancenlos. Der EHC blieb aber weiter die spielbestimmende Mannschaft und agierte druckvoll im Drittel des Gegners, in der 13. Spielminute war es dann Matthias Forster, der die Brunnenstädter erneut in Führung brachte. Allerdings verpassten es die Königsbrunner, sich einen deutlicheren Vorsprung herauszuspielen, zu viele Möglichkeiten wurden liegen gelassen. Zudem stand mit Roman Jurkov ein exzellenter Keeper im Tor der Gäste und zeigte eine klasse Partie. Kurz vor der Pause blieb Neuzugang Dominic Auger an der Band liegen, die Königsbrunner Verantwortlichen reklamierten einen Bandencheck. Allerdings sahen die Schiedsrichter die Situation anders und sprachen keine Strafe aus. Die Gastgeber wussten die Aufregung zu nutzen und glichen vor der Pause geschickt zum 2:2 aus.
Nach Wiederanpfiff war der EHC weiter die bessere Mannschaft und bestimmte die Partie, Burgau beschränkte sich auf brandgefährliche Konter. Mit einem Doppelschlag ging Königsbrunn aber in der 26. Spielminute mit 4:2 in Führung, doch die Gastgeber waren hochmotiviert und gaben die Partie noch lange nicht auf. In der 35. Spielminute konnte Danny Grünauer, der letztes Jahr noch für den EHC auflief, den Anschluss für die Eisbären erzielen. Doch nur zwei Minuten später sorgte Neuzugang Dominik Schönwetter mit seinem sehenswerten Treffer für den verdienten 5:3 Pausenendstand.
Im letzten Spielabschnitt wechselte EHC-Coach Carciola Keeper Matula gegen den 18-jährigen Leon Streicher aus und gönnte diesem wichtige Spielpraxis. Patrick Zimmermann erhöhte kurz nach Wiederanpfiff auf 3:6, doch der Ex-Königsbrunner Maxi Merkle brachte die Eisbären nochmal auf 6:4 heran. Dominic Augers sehenswerter Alleingang zum 7:4 zerstörte allerdings die Hoffnung der Gastgeber auf eine kleine Sensation. Kurz vor Spielende wurde Lukas Fettinger noch ein Penalty zugesprochen, dieser scheiterte aber an Keeper Jurkov. Drei Minuten später kam Fettinger nach Vorlage Forster aber doch noch zu seinem Treffer zum 8:4 Endstand.
Königsbrunn setzt sich am Ende hochverdient gegen tapfer kämpfende Burgauer durch und ist auf einem guten Weg. Aber auch die Gastgeber werden mit der gezeigten Leistung wohl eine gewichtige Rolle im Kampf um die Landesliga-Meisterschaft spielen.
EHC-Coach Fabio Carciola war sichtlich zufrieden nach dem ersten Test: „Wir haben heute ganz ordentlich gespielt und hochverdient gewonnen. Da war sicher noch Sand im Getriebe, aber das wird von Spiel zu Spiel besser werden. Unsere Neuzugänge haben alle einen guten Job gemacht, so kann es gerne weiter gehen.“



TEV Miesbach

TEV unterliegt River Rats
(BYL)  Mit 1:5 unterliegt der TEV Miesbach in seinem 4. Vorbereitungsspiel dem ESC Geretsried. Die Drittelergebnisse waren 0:2, 0:3, 1:0.
Vor 150 Zuschauern agierte der TEV von Anfang an stark dezimiert. Mit Martin Lidl, Luca Herden, Sebastian Deml, Christian Czaika, Bohumil Slavicek, Nice Fissekis und Thomas Amann fehlten insgesamt 7 Spieler. Da schmerzte es umso mehr, dass Stefan Mechel bereits nach 5 Minuten mit einer 5+Spieldauersperre unter die Dusche musste. Somit liefen nur noch 5 Verteidiger auf, darunter auch wieder Gastspieler Roman Nußer, U20-Spieler Alexander Kirsch und erstmals diese Saison Johannes Bacher.
Auch im Sturm mussten die Reihen neu gemischt werden. Im 3. Sturm spielten dadurch erstmals Sebastian Höck, Florian Feuerreiter und Yannik Dreier. Die 5-minütige Überzahl nutzten die Gästen zu 2 Toren durch May und Jorde. Im 2. Drittel erzielten Köhler und 2x Stefano Rizzo die Tore zur 5:0-Führung. Nicht unverdient, da sich die River Rats vor dem Tor wesentlich kaltschnäuziger präsentieren und der TEV wiederholt beste Torchancen ausließ.
So reichte es im Schlussdrittel nur noch zum Anschlusstreffer durch Martin Zahora zum Endstand. „ Ein verdienter Sieg der Gäste der jedoch aufgrund der Torchancen und Spielanteile um 2-3 Treffer zu hoch ausfiel“, bilanzierte Trainer Simon Steiner. „ Wir haben noch 2 Wochen Zeit und benötigen dringend Erfolgserlebnisse um positiv gestimmt in die Saison zu gehen“, berichtet Steiner weiter.
Auf dieses hofft er am Sonntag beim Auswärtsspiel beim ESV Buchloe.  Für die Gastgeber ist es nach dem Abstieg in die Landesliga das 1. Vorbereitungsspiel der Saison, in die sie voll motiviert starten, möchten sie doch schnellstmöglich wieder in die Bayernliga aufsteigen. Für dieses Ziel wurde auch die Mannschaft zusammengestellt, sodass die Partie für das TEV-Team sicherlich kein Selbstläufer wird. Personell wird es vermutlich keine Rückkehrer geben. Möglicherweise wird mit Hannes Schorer ein 20-jähriger Testspieler mitwirken, der sich nach seiner DNL-Zeit beim EC Bad Tölz eigentlich dem LL-Team angeschlossen hat und nach dessen Abmeldung sich nun bei dem Bayernliga-Team zeigen möchte. Spielbeginn in Buchoe ist um 18 Uhr.



EA Schongau

Die Mammuts sind zurück auf heimischen Eis – am Sonntag erwartet die EA Schongau die Silzbulls aus Tirol und eine Try-Out-Spieler aus Kanada!
(BYL)  Der Vorbereitungsauftakt der Mammuts fand am Freitag in Bad Wörishofen statt. Dort besiegte eine Schongauer Rumpfmannschaft von 13 Feldspielern  (Ohne Daniel Holzmann, Simon Maucher, Tobias Dressel, Tobias Turner und  Markus Jänichen ) die heimischen Wölfe in einen typischen Vorbereitungsspiel mit 6 : 1. 
Nach zu vielen Strafen im Auftaktdrittel, bei dem sich Schongaus Torhüterneuzugang Lukas Müller mehrfach auszeichnen konnte, brachte Routinier Milan Kopecky die Gelbschwarzen kurz vor der ersten Pause mit 0 : 1 in Front. 
Im Mittelabschnitt hatte die EAS dann das Zepter fest in der Hand. Durch Tore von Sebastian Sutter (22.), Verteidiger Max Mewes in der 1. Überzahl (27.), Friedrich Weinfurtner in Unterzahl (36.) und Matthias Müller (38.) legte die EAS gut vor. Und auch der zweite Neuzugang im Tor, Daniel Blankenburg , der zur Mitte der Partie übernahm, unterstrich, dass die EAS heuer auf dieser Position  überdurchschnittlich besetzt ist. 
Im Schlussdrittel plätscherte die Partie dann etwas dahin – die Gastgeber trafen in Überzahl zum 1 : 5 (52.), ehe EAS-Youngster Sebastian Sutter zum zweiten Mal vollenden konnte und in der 59. Minute den Endstand markierte.  
Wenig weiß man vom aktuellen Kader des Sonntagsgastes, der im Vorjahr in der Tiroler Eliteliga ( wie die Bayernliga eine vierte Liga) den Rang 4 erreichte.  Nur dass Topscorer  Jan Trojan ( u.a. Miesbach) inzwischen nach Schönheide gewechselt ist. 
Viele der Spieler durchliefen aber immerhin Österreichs Top U 20 –Liga, u. a. bei Red Bull Salzburg oder den Haien aus Innsbruck .  
Was Schongaus Anhang viel mehr interessiert – kann ein kurzfristig angereister Try-out Kandidat schon für die Mammuts auflaufen? 
Von seiner Eishockey-Vita wäre der  Gastspieler eine enorme Verstärkung für die Mammuts  …   



ERV Schweinfurt

Mighty Dogs verlieren gegen starken Oberligisten
(BYL)  Vor allem im ersten Drittel konnte man sehen, dass die Alligators gegenüber dem Mighty Dogs einen Trainingsvorsprung auf dem Eis hatten. Die Gäste waren die spritzigere und eingespieltere Mannschaft. Aber die Mighty Dogs hielten gut dagegen. Gerade auch, da man bedenken musste, dass in der Verteidigung zwei wichtige Spieler fehlten. Simon Knaup fiel krankheitsbedingt aus und Christopher Schadewaldt, der erst einige Tage vor dem ersten Vorbereitungsspiel unterschrieben hatte, wollte aufgrund seines Trainingsrückstandes keine Verletzung riskieren.
Die Mighty Dogs starteten die Partie mit Ferdinand Dürr im Tor, der in der 9. Spielminute zuerst noch einen verdeckten Schuss von Vitalij Aab abwehren konnte, bevor Sekunden später Marvin Deske das 1:0 für die Gäste erzielte. Kurz darauf waren die Hausherren in Überzahl, doch der beste Abschluss von Josef Straka ging über das Tor hinweg. In der 13. Minute legte Neuzugang Morgan Reiner quer auf Stephan Trolda, allerdings wurde dessen Rückhand-Schuss von Nicola Henseleit mit den Schonern abgewehrt. Dahingegen konnte Ferdinand Dürr auf der Gegenseite eine Minute später nach einem Querpass von Jari Neugebauer auf Lukas Fröhlich das 0:2 - Treffer nicht verhindern. Keine Minute später legte Markus Babinsky das 0:3 für die Alligators nach. Bevor es aber für die Mighty Dogs in die erste Drittelpause dieser Saison ging, versenkte Ondrej Nedved den Puck zum 0:4 im langen Eck.
Im zweiten Drittel fingen sich die Mighty Dogs zu viele Strafzeiten ein. Dadurch kam in der 24. Minute Michal Petrak in Überzahl frei zum Schuss und netzte um 0:5 ein. In der 28. Minute waren die Mighty Dogs ebenfalls in Unterzahl, doch Youngster Lucas Kleider schnappte sich im gegnerischen Drittel die Scheibe und zog ab. Sein erster Schuss wurde noch vom Höchstadter Goalie abgewehrt, jedoch verwandelte Lucas den Nachschuss zum 1:5. Beim 1:6 für die Gäste lief es ähnlich: Ferdinand Dürr blockte noch den Schuss von Martin Vojcak, aber Ales Kreuzer stocherte in Überzahl den Puck ins Tor. In der 38. Minute legte Marc Zajic zurück auf Josef Straka, dessen Schuss allerdings von Nicola Henseleit gehalten wurde.
Im letzten Spielabschnitt passierte auch beiden Seiten nicht mehr viel. Marc Zajic nutzte noch ein Powerplay zum 2:6 Treffer. Doch in der kurz darauf folgenden doppelten Überzahl der Mighty Dogs hielt Nicola Henseleit seinen Kasten sauber. Kurz vor Ende der Partie konnte Ales Kreuzer fast ungehindert zum 2:7 Endstand einnetzen, da die Schweinfurter mehr mit dem Anzeigen eines Abseits statt mit Verteidigen beschäftigt waren.
Im Großen und Ganzen konnte man aber mit der Leistung der Mighty Dogs im ersten Vorbereitsspiel. Zeigte doch der Höchstadter EC, dass er in der kommenden Saison zum erweiterten Favoritenkreis der Oberliga Süd gehören würde. Am Sonntag, den 16.09.2018, sind die Mighty Dogs bei den Haßfurt Hawks zu Gast. Spielbeginn ist um 18.30 Uhr. Dort wollen die Schweinfurter gegen einen der Favoriten der Landesliga Nord ihren ersten Vorbereitungssieg einfahren.



VfE Ulm/Neu-Ulm

Devils starten in die PreSeason
(BLL)  Endlich ist es soweit! Heute beginnt die Testspielphase für unsere Devils. 
Mit zwei Auswärtspartien starten die Devils heute um 18:15 Uhr (Achtung, Zeit wurde geändert) beim SC Bietigheim-Bissingen gegen die 1b der Steelers. Am Sonntag geht es für die Ulmer nach Ravensburg. Hier wird der Puck um 18:00 Uhr eingeworfen. 
Die beiden Testgegner gehen beide in der Regionalliga Süd-West an den Start. Der SC Bietigheim-Bissingen ist der amtierende Meister und demnach ein erster Gradmesser für die Devils. Aber auch in Ravensburg darf man ein interessantes Spiel erwarten. 
Im Team von Trainer Robert Linke hat sich einiges getan. Mit 9 Neuzugängen umfasst der Kader der Devils drei Torhüter, 8 Verteidiger und 12 Stürmer. Seit Mai sind die Devils im Sommertraining und seit August gibt es wöchentliche Eiseinheiten. Aber nun soll es endlich los gehen.  „Ich freue mich auf die ersten Spiele der neuen Saison. Das Ergebnis ist für mich erst einmal zweitrangig, da ich sehen will, dass die in den bisherigen Trainingseinheiten erarbeiten Inhalte auf Wettkampfniveau umgesetzt werden“, so Coach Linke. „Je schneller spezielle situationsbezogene Automatismen verinnerlicht werden, desto früher können wir an den kleinen Details in unserem Spiel arbeiten, die für den Ausgang einer Saison entscheidend sind.“ Zudem fügt er hinzu: „Es werden sicherlich interessante erste Vergleiche mit den anderen Teams und ich hoffe, den ein oder anderen Devils-Fan im Eisstadion in Bietigheim oder Ravensburg wiederzusehen.“
Jedoch gibt es auch zwei Abgänge bei den Devils  zu verkünden. Der erste ist Joschua Eckmann. Dieser wird sich dem EHC Kreuzlingen anschließen und in Zukunft in der Schweiz spielen. 
Auch Benedikt Sommer verlässt den Kader. Der talentierte Nachwuchstörhüter wechselt in die DNL nach Schwenningen. Hier bekommt er die Chance sich auf dem großem Parkett zu beweisen. Wir freuen uns für Ihn und  hoffen, dass er seinen Weg macht und wir uns vielleicht eines Tages bei den Devils wiedersehen.
Wir bedanken uns bei beiden für die Zeit bei den Devils und wünschen für die Zukunft alles Gute.



EHC Neuwied Bären

Bären nehmen aus Essen-Spiel wertvolle Erkenntnisse mit
(RLW)  Stephan Fröhlich zählt auf Schlittschuhen zweifelsfrei zu den schnellsten Neuwieder Spielern. Die Bären-Fans wittern eine Chance, als der Kapitän gegen Mitte des zweiten Drittels im Vorbereitungsspiel gegen die Moskitos aus Essen dem Gästetor entgegenstrebt. Aber da ist eben auch dieer Leon Fern, der Fröhlich in dieser Situation verfolgt, abläuft und die sich anbahnende EHC-Gelegenheit erstickt. Man merkt am Freitagabend im Neuwieder Icehouse nicht nur in dieser Szene, dass sich zwei Teams aus unterschiedlichen Ligen gegenüberstehen. „Essen gehört in der nächsten Saison meiner Meinung nach zu den Top-Vier in der Oberliga. Das ist schon richtig stark, was die aufs Eis bringen. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass zwischen Regional- und Oberliga ein riesiger Unterschied besteht. Sie haben sich sehr gut entwickelt und sind mit ihrem aktuellen Team deutlich stärker als damals, als wir in der Oberliga gegen sie gewonnen haben", schwärmte EHC-Manager Carsten Billigmann ob der Qualität der Moskitos, die das Icehouse als 11:0 (3:0, 4:0, 4:0)-Sieger verließen. „Auch wenn ein weinendes Auge dabei ist bei den Erinnerungen an die Zeiten, in denen wir das gleiche Level hatten, bin ich stolz auf unsere Jungs, dass sie von Anfang bis Ende gut gearbeitet und gekämpft haben."
Nach neun Minuten orderte der neue Bären-Keeper Jendrik Allendorf die Trinkflasche bei der Bank. Und das aus gutem Grund: Der Neuzugang aus dem Krefelder Nachwuchs hatte nämlich wie erwartet alle Hände voll zu tun gegen kombinations- und schussfreudige Stechmücken, hielt einige Male großartig, viermal war allerdings auch der 20-Jährige machtlos, ehe er in der 30. Minute wie vorher abgesprochen Platz für Tim Lehwald machte, der sechs Gegentreffer kassierte. „Wir haben von unseren beiden Torhütern gute Leistungen gesehen", lobte Neuwieds Trainer Daniel Benske seine jungen Schlussmänner. „Natürlich sind wir vom Ergebnis her gut unter die Räder gekommen, aber das war uns vorher bewusst. Der Endstand spielt in diesem Vergleich keine große Rolle", so Benske weiter.
Die Neuwieder hatten sich bewusst für einen ligahöheren Gegner entschieden, um die eigene Abwehr auf Herzen und Nieren zu prüfen. Benske: „Natürlich war das eine oder andere Gegentor vermeidbar, aber wir haben das insgesamt recht konzentriert gemacht. Ich habe eine gute, wichtige Trainingseinheit meiner Mannschaft im Wettkampfmodus gesehen. Wir können mit der Leistung zufrieden sein und zeigten gute Ansätze. Man muss ja auch berücksichtigen, dass wir erst vier Trainingseinheiten hatten." Ein, zwei Bären-Treffer wären ebenfalls möglich gewesen. Vor allem in Überzahl besaßen die Gastgeber in druckvollen Phasen gute Einschussgelegenheiten, zudem stand im Schlussabschnitt einmal das Lattenkreuz im Weg. „Das Ehrentor hätten wir verdient gehabt", meinte auch der EHC-Coach, der nach Spielende am Hintereingang der Halle im Smalltalk mit Essens Verteidiger Stephan Kreuzmann noch anerkennende Worte vom ehemaligen Krefelder DEL-Spieler hörte: „Für die Regionalliga habt ihr eine Top-Mannschaft." Ein Satz, der den Neuwiedern gut gefiel. Trotz elf Gegentoren, auf die es diesmal aber nicht ankam. Dafür hatten auch die knapp 500 Zuschauer ein feines Gespür. Sie verabschiedeten das Team mit Sprechchören und Applaus in die Kabine.



EHC Troisdorf

Freitag 14.09.2018 EHC Troisdorf gegen Neuss 2 : 7 (1:1/1:3/0:3) - Fast 100 Strafminuten gegen Troisdorf
(LLW)  Es sollte ein freundschaftliches Vorbereitungsspiel werden, wurde aber zu einer Strafzeitenflut.
Nicht etwa weil die Spieler den freundschaftlichen Charakter des Vorbereitungsspiel aus den Augen verloren haben, sondern weil der Unparteiische das Regelwerkes nicht immer nachvollziehbar auslegte.
Hierdurch kam kaum ein normaler Spielfluss zustande, weil fast ausschließlich in Unterzahl agiert werden musste.
Gegen den in einer Liga höher spielenden Neusser EV gelang ein perfekter Start. Es waren gerade einmal 92 Sekunden gespielt, da konnte Troisdorf durch einen Treffer von Sven Jensen in Führung gehen.
Die ersten 20 Minuten waren sehr ausgeglichen und Troisdorf konnte Neuss mehrfach stark unter Druck setzen. Eine Unachtsamkeit der Troisdorfer Defensive nutze Neuss im ersten Drittel dann zum Ausgleich.
Die Strafzeiten wurden bis kurz vor Ende des ersten Drittel vom Unparteiischen noch zurückhaltend verteilt.
Im zweiten Spielabschnitt konnte Troisdorf das Unterzahlspiel trainieren, da man fast nie mit fünf Mann auflaufen konnte. Dennoch wehrte man sich auch in Unterzahl hervorragend gegen den eine Liga höher spielenden Gegner.
Patrick Stellmaszyk schoss den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 2:2 . Damit endete aber der Torreigen aus Troisdorfer Sicht. Am Ende des zweiten Drittels stand es 2:4 für den Neusser EV.
Das Unterzahlspiel endete für Troisdorf auch im letzten Spielabschnitt und die Kräfte ließen langsam nach. Auch wenn die ein oder andere Chance für Troisdorf herausgespielt wurde, konnte kein weitere Torerfolg bejubelt werden.
Neuss nutze die vom Schiedsrichter zugesprochenen Überzahlmöglichkeiten für weitere drei Tore. Am Ende konnte Neuss das Eis beim Stand von 2:7 als Sieger verlassen.
Das nächste Vorbereitungsspiel der Troisdorf Dynamites findet am Freitag 21.09.2018 um 20:00 Uhr im Icedom am Rotter See statt. Als Gegner kommt Soest, die genau wie Neuss ein Liga höher in der Regionalliga spielen werden.



FASS Berlin 1b

Auf in die große Nordschleife
(VLN)  Ein wenig untergegangen ist bisher die Berichterstattung zur 1b des F.A.S.S. e. V. Berlin für die kommende Saison, was aber zum größten Teil an den fehlenden Informationen lag, aber auch am Aufbau des Teams. Dies gestaltete sich schwieriger als erwartet.
Nun ist aber alles in Sack und Tüten, die Saison kann kommen. Gespielt wird - nunmehr zum zweiten Mal - in der Verbandsliga Nord. Getreu dem Motto „Berlin ist eine Reise wert“ haben die anderen teilnehmenden Vereine keine Einwände gegen die Weddinger vorgebracht, obwohl es für einige Mannschaften mit nicht unerheblichen Mehrkosten verbunden sein wird. Hier der Dank an die Vereine der VL Nord und auch an den ausrichtenden Verband. Mit der 1b sind es insgesamt 11 Teams, gespielt werden eine Einfach-Runde, also Hin- und Rückspiel und somit 20 Spiele für die 1b.
Die Mannschaften:
REV Bremerhaven, Salzgitter Icefighters 1b, ESC Wedemark Scorpions, Crocodiles Hamburg 1b, Hamburger SV 1b, Rostocker EC „Freibeuter“, TuS Harsefeld Tigers, SG Weserstars Bremen / EC Celle Oilers, EC Pferdeturm Hunters, ERC Wunstorf Lions und unsere 1b.
Michael Reinhardt –  der Trainer:
Trainer wird erneut Michael Reinhardt sein und auf ihn kommt eine besondere Aufgabe zu, deren Bewältigung sicherlich nicht einfach wird. Denn nach dem Aderlass vor der Spielzeit mit Abgängen -extern an andere Berliner Vereine (z.B. Bastian Retzlaff /Eisbären Juniors) sowie und Walto Hendriks und David Levin / Blues) gestaltete sich die Teamzusammensetzung zu dieser neuen Spielzeit noch schwieriger, zumal die „alten Hasen“ nun in der Landesliga antreten werden (u. a. Jörn „Junte“ Kugler). Aber man machte aus der Not eine Tugend, „mutierte“ zum Ausbildungsteam und soll die jungen Spieler aus dem „alten“ Jugend-Jahrgang an das Senioren-Eishockey heranführen. Einige kamen ja schon in der letzten Spielzeit zum Einsatz, nun wird es aber mehr Eiszeit geben. Sicherlich keine leichte Aufgabe für die jungen Spieler und den ebenfalls noch jungen Trainer, die Vergangenheit hat oft genug gezeigt, dass solche Schritte von Erfolg gekrönt waren. Man wächst eben mit den Anforderungen.
Bewährtes Team:
Die Mannschaftsleitung teilen sich Thomas Reinhardt und Nicole Böttcher. Die Leitung der Betreuung obliegt in gewohnter Manier Gesa Röthemeier. Bei den Genannten können sich auch durchaus noch interessierte Spieler melden, denn der Kader ist nicht so riesig. Eng könnte es dabei im Tor werden, steht doch mit Lars Krautmann derzeit nur ein Goalie zur Verfügung. Hier ist man jedoch dran und es wird auch noch etwas passieren.
Nach dem derzeitigen Stand wird das Team auf dem Eis angeführt von Dennis Wegener, ein „A“ erhält Schweden-Import Gustav Nygren, der aber mit Jahrgang ´86 nicht der älteste Spieler des Teams ist. Das ist Gordon Gieseking, der Neuzugang von den Eisbären Juniors. Ihn trennen 19 Jahre vom Küken der Mannschaft, Moritz Stein (2001). 
Hier noch die ersten drei Heimspiele, die auch zugleich die einzigen sind, die 2018 stattfinden werden. Bis zum einschließlich 05.01.2019 ist das Team dann auswärts unterwegs, am 12.01. geht es dann bei „Tante Erika“ weiter. Das letzte Spiel ist dann für das Team am 30.03.2019 bei den Wunstorf Lions.
Es wäre vermessen, in dieser Saison eine Anspruchshaltung an das Team zu stellen, dafür ist der Wechsel im Team zu groß. Sicherlich wird es auch nicht mehr dieses überfallartige Konter-Eishockey geben, mit dem die Mannschaft den einen oder anderen Gegner im letzten Jahr überrascht hat. Wer aber überregionales Eishockey im Wedding sehen möchte, sollte sich dorthin zu den Spielen der 1b aufmachen. Der Eintritt ist frei! (Matthias Penk)


    
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Samstag 15.September 2018
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