Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

   
MEC Saale Bulls Halle
(OLN)  Offenbar steht Stürmer Herbert Geisberger, der erst im Sommer von den Selber Wölfen zum MEC kam, vor dem Absprung von den Saale Bulls

Kaderlisten 2018/2019
(IHP)  Wir haben in den vergangenen Wochen unsere Mannschaftslisten für die aktuelle Saison 2018/2019 überarbeitet und pünktlich zu Beginn der Punkterunden in den Landesverbänden entsprechend aktualisiert. Von dem ein oder anderen verein fehlen noch Daten, doch wir sind zuversichtlich diese zeitnah ergänzen zu können. Bis dahin wünschen wir viel Spaß beim stöbern!

EC Wallernhausen
(LLH)  Mario Willkomm wird in seine achte Saison als Spielertrainer bei den Pirates gehen. Der Mannschaftskader wird zudem durch die beiden Rückkehrer Andre Wagner (Tor) und Heiko Krumm (Verteidigung) verstärkt

Landesliga Bayern
(BLL)  Eine weitere Spielwertung in der Landesliga Bayern und erneut trifft es den EV Moosburg, der beim Saisonauftakt im Derby gegen die Black Bears Freising einen nicht spielberechtigten Akteur eingesetzt hat, somit wird aus der ursprünglichen 1:2 Niederlage eine 0:5 Niederlage

EHC Lausitzer Füchse
(DEL2)  Der junge Verteidiger Eric Mik, aus dem Nachwuchs der Eisbären Juniors, steht ab sofort auch im Aufgebot der Lausitzer Füchse

Landesliga Bayern
(BLL)  In der bayerischen Landesliga kommt es zu einer weiteren Spielwertung: Der ESC Vilshofen hat bei seinem 5:4 Sieg beim EV Dingolfing einen nicht spielberechtigten Spieler eingesetzt, so dass das Ergebnis nun 5:0 für den EVD lautet

Weserstars Bremen
(RLN)  Torhüter Fabian Gensicke, der erst im Sommer aus Hannover zu den Weserstars kam, hat das Team bereits wieder verlassen

Füchse Duisburg
(OLN)  Mit Lucas Eckardt aus dem Nachwuchs der Krefeld Pinguine haben die Füchse einen weiteren Torhüter verpflichtet
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Dienstag 9.Oktober 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutschen Eishockey Liga, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Nord, Verbandsliga Nord



ERC Ingolstadt
Spitzenspiel in der Saturn-Arena Deutsche Eishockey Liga: Der drittplatzierte ERC Ingolstadt empfängt am Freitag Tabellenführer Düsseldorfer EG
(DEL)  Spitzenspiel in der Saturn-Arena: Der ERC Ingolstadt, Tabellendritter der Deutschen Eishockey Liga (DEL), empfängt am Freitag Tabellenführer Düsseldorfer EG. Die Partie beginnt um 19.30 Uhr und bietet eine besonders interessante Konstellation. Der ERC kann den Spitzenreiter vom Thron stoßen und bei günstigem Verlauf sogar selbst die Tabellenspitze erklimmen.
Ingolstadt (17 Punkte) und Düsseldorf (19) sind stark in die Saison gestartet. Die DEG verbesserte mit sieben Siegen zum Auftakt gar den eigenen Startrekord aus der DEL-Premierensaison vor 24 Jahren. Beide Mannschaften haben im Sommer einige Veränderungen auf Schlüsselpositionen vorgenommen – und die Neuzugänge haben bislang voll eingeschlagen.
Sechs der besten Scorer der DEG treten erst seit Sommer (wieder) für die Rot-Gelben an, darunter Topscorer Philip Gogulla (5 Tore, 5 Vorlagen). Ähnlich stark wirken sich die Verpflichtungen des ERC aus: Neben Tyler Kelleher (4 Tore, 6 Vorlagen) bestimmen vier weitere Neuzugängen das Scoring der Panther.
Beide Mannschaften zeigten sich im Ligavergleich bislang torreich: Der ERC und die DEG schossen jeweils mehr als drei Tore pro Spiel. Kein Wunder, dass im Düsseldorfer ISS Dome und in der Ingolstädter Saturn-Arena für beste Stimmung stets gesorgt ist.
Beide Lager haben Spieler in ihren Reihen, die bereits für den Freitagsgegner aktiv waren. ERC-Torwart Jochen Reimer mauserte sich in drei Jahren bei der DEG (2006-2009) zu einem Spitzenschlussmann der DEL. Düsseldorf setzt beinahe schon traditionell auf eine Fraktion früherer Ingolstädter: Patrick Köppchen gewann als „Wertvollster Spieler“ der Playoffs mit dem ERC 2014 die Meisterschaft. Im Folgejahr ging die Reise erneut bis ins Finale, da trug neben Köppchen auch Defensivkollege Alexandre Picard das Trikot mit dem Panther auf der Brust. Heute spielen die Routiniers für die DEG, ebenso wie Alexander Barta, der 2015/16 für Ingolstadt als Mittelstürmer auflief.
Tickets:
Eintrittskarten für das Spitzenspiel des 10. DEL-Spieltags sind noch über den Online-Ticket-Shop auf www.erc-ingolstadt.de erhältlich.



Höchstadter EC
Harte Zeiten für Alligatoren
(OLS)  Landshut, Rosenheim, Peiting... Das waren die Gegner denen sich die Höchstadt Alligators am langen zweiten Saison-Wochenende geschlagen geben mussten. Alle drei tummeln sich aktuell auf den vorderen Plätzen der noch jungen Oberliga-Tabelle.
"Dass wir hier keine Punkte machen war zu erwarten", äusserte sich ein trotzdem zufriedener Martin Ekrt am Freitag in Landshut und findet auch Freitag und Sonntag Abend positive Worte. Dreimal gut gespielt, viel Lob für Defensive und Torhüter und trotzdem nur einen Punkt aus der Verlängerung gegen die Starbulls Rosenheim, das kann an den Nerven zerren. Jetzt heißt es den Kopf oben zu behalten und den Blick aufs nächste Wochenende zu richten, auf die Eisbären Regensburg und Erzrivale Memmingen.



EHC Waldkraiburg Löwen
AUSGERECHNET IN LANDSHUT: LÖWEN PUNKTEN ERSTMALS
(OLS)  Fünf Spieltage hat es gedauert und „ausgerechnet“ möchte man sagen, in Landshut gelang dem EHC Waldkraiburg am Sonntagabend der erste Punktgewinn. In der Geburtsstadt und beim Jugendclub von EHC-Trainer Thomas Vogl mussten sich die Löwen zwar mit 2:3 geschlagen geben, aber erst in der dritten Minute der Verlängerung. Bis dahin rettete sie in erster Linie Schlussmann Korbinian Sertl.
Auch in den letzten beiden Jahren sah man gegen Landshut überwiegend gut aus, dass es aber nach vier sieglosen Spielen ausgerechnet beim Titelanwärter aus Niederbayern mit einem Punktgewinn klappen würde, hatten sicher nur die Wenigsten auf der Rechnung. Ohne den verletzten Kontingentspieler Tomas Rousek und ohne den gesperrten Christof Hradek ging es zum EV Landshut und bereits früh konnten die mitgereisten rund 100 Löwen-Fans die Führung bejubeln. Nico Vogl setzte Patrick Zimmermann in Szene, der zog über den linken Flügel ins Landshuter Drittel und verlud Keeper Max Engelbrecht mit der Rückhand (04:21). Nur gut fünf Minuten später musste aber auch der sonst starke Löwen-Schlussmann Korbinian Sertl hinter sich greifen. Leon Abstreiter jagte dabei die Scheibe von der linken Seite mit einem echten Hammer in den rechten Torwinkel- ein wahrer Sonntagsschuss am Sonntagabend und der verdiente Ausgleich, den Landshut schon drei Minuten zuvor auf dem Schläger hatte- da gab es an Sertl aber noch kein Vorbeikommen (09:46). In der Folge drängte Landshut auf die Führung vor rund 1750 Zuschauern, doch Sertl blieb noch der Fels in der Brandung- bis zur 19.Minute. Da ließ die EHC-Abwehr Elia Ostwald schmerzlich ungedeckt und dieser jagte den Puck per Direktabnahme zum 2:1 in die Maschen (18:21).
Im mittleren Abschnitt präsentierten sich die Löwen dann sogar noch besser als im ersten Drittel und Sertl hielt hinten gleichzeitig dagegen. Trotz guter Chancen konnten Landshut die Führung nicht ausbauen und nach einer halben Stunden fiel schließlich der Ausgleich für die Löwen durch Daniel Hämmerle, der einen Abwehrschnitzer des EVL gnadenlos ausnutzte (31:26).
In den folgenden knapp 31 Minuten sollte kein Tor mehr fallen und das, obwohl sich die qualitativ mehr als hochwertig besetzten Landshuter wirklich bemühten. Der ausschlaggebende Faktor auf Seiten des EHC Waldkraiburg stand aber zwischen den Stangen und hieß Korbinian Sertl. Die Niederbayern von Trainer Axel Kammerer gaben im gesamten Spiel dreimal mehr Schüsse als der EHC ab, doch nach 60 Minuten stand es immer noch 2:2. So ging es in die Verlängerung und hier gerieten die Löwen früh in Unterzahl. Diese wusste Christoph Fischhaber vier Sekunden vor Ablauf zu nutzen und schlug Sertl mit dem Treffer zum 3:2-Endstand.
Am kommenden Wochenende trifft der EHC Waldkraiburg nun am Freitag am Bodensee auf den EV Lindau, am Sonntag gastiert ab 17:15 Uhr die Mannschaft der Eisbären Regensburg in der Raiffeisen Arena.



Hannover Scorpions
Scorpions empfangen Meister - Weiße „Heimweste“ verteidigen
(OLN)  Das war knapp, aber letztendlich dem Spielverlauf entsprechend. Mit einem 4:3 (2:1/1:2/1:0) Sieg über die EXA Icefighters Leipzig haben die Scorpions ihre weiße „Heimweste“ verteidigt und stehen auf Tabellenplatz vier.
Am Freitag, den 12. Oktober 20 Uhr, empfangen die Scorpions in der hus de groot EISARENA den Serienmeister der vergangenen drei Oberligasaisons, die Tilburg Trappers, genau das Team, gegen das die Scorpions in der vergangenen Saison im Halbfinale im entscheidenden fünften Spiel ausgeschieden sind. „Wir sind ordentlich in die Saison gestartet und liegen im Soll, auch wenn wir mit unseren letzten beiden Auswärtsbegegnungen nicht zufrieden waren“, so Sportchef Eric Haselbacher.
Ein wenig optimistisch sehen die Scorpions auch deswegen in die Zukunft, weil der Heilungsprozess von Chad Niddery Fortschritte macht und die Hoffnung besteht, dass er in einigen Wochen dem Team wieder zur Verfügung stehen wird.
„Die volle Konzentration ist jetzt auf die Tilburg Trappers gerichtet“, so Coach Dieter Reiss, „zumal wir am nächsten Wochenende mit dem Spiel gegen 90% der holländischen Nationalmannschaft nur ein Spiel am Wochenende haben.“



EC Harzer Falken
Harzer Falken gehen mit Rumpfteams punktlos aus dem Wochenende
(OLN)  Gleich zwei Niederlagen gab es für die Harzer Falken am letzten  
Wochenende zu verzeichnen. Und kam die 6:2 (2:0; 4:2; 0:0)-Niederlage  
gegen den ESC Wohnbau Moskitos Essen am Sonntag in Essen noch  
erwartet, hatte man sich im Heimspiel gegen Duisburg wohl etwas mehr  
erhofft. Doch auch hier stand am Ende vor 736 Zuschauern ein 2:5 (0:1;  
0:2; 2:2) für die Gäste zu Buche.
Vor allem im Heimspiel gegen Duisburg boten die Harzer keine  
sonderlich gute Leistung. Zwar hatte man in einigen Aktionen auch viel  
Pech, als man diverse Male nur das Duisburger Gehäuse traf – und wer  
weiß, wie sich eine 1:0-Führung auf den weiteren Spielverlauf  
ausgewirkt hätte. Doch teilweise paarte sich zu dem Schusspech dann  
auch noch Unkonzentriertheiten einzelner Spieler und so stand es nach  
dem 2. Drittel bereits 0:3 ehe Artjom Kostyrev den Anschlusstreffer  
besorgte. Mehr als das 2:4 durch Louis Trattner sollte bei der vagen  
Aufholjagd der Falken jedoch nicht mehr herauskommen. Vielmehr nutzten  
die Duisburger die Gunst der Stunde, als Trainer Arno Lörsch Fabian  
Hönkhaus zu Gunsten eines sechsten Feldspielers aus dem Tor geholt  
hatte zum 2:5-Endstand.
Und als wäre das Harzer Team durch Ausfälle von Valerij Guts, Richard  
Zerbst und Adam Suchomer, sowie die Abstinenz der Förderlizenzspieler  
aus Kassel nicht eh schon gebeutelt genug, mussten sie die Reise nach  
Essen zwei Tage später ohne ihren Kapitän Erik Pipp antreten. Eine  
Schulterverletzung machte Pipp einen Strich durch die Rechnung und  
kaum waren 5 Minuten in Essen gespielt, trat Anton Barrein mit starken  
Magenproblemen den Weg zurück in die Kabine an. Was blieb waren fünf  
Verteidiger und sieben Stürmer, die sich mit einem großartigen Fabian  
Hönkhaus im Harzer Kasten tapfer und letztendlich auch recht  
erfolgreich gegen ein drohendes Debakel wehrten. Lediglich Aaron  
McLeod war an diesem Abend nicht zu stoppen, traf gleich drei Mal und  
bereitete den ersten Treffer der Hausherren vor. Doch man konnte es  
den beiden Trainern in der anschließenden Pressekonferenz nicht  
zwingend von den Gesichtern ablesen, wer hier als Sieger das Eis  
verlassen hatte. Denn Arno Lörsch zollte seinem Team ein großes  
Kompliment für ihren Einsatz und haderte im Anschluss der  
Pressekonferenz noch ein wenig mit dem Spiel. „Wir müssen gar nicht  
davon reden, was passiert wäre, wenn wir vollständig gewesen wären.  
Vielmehr ärgert mich, dass gerade die älteren Spieler es immer wieder  
nicht schaffen, die Konzentration über das gesamte Spiel hoch zu  
halten. Wohingegen die jungen Jörn Weikamp und Louis Trattner über 60  
Minuten vollen Einsatz zeigen.“ Doch Gästetrainer Frank Gentges legte  
in seiner Unzufriedenheit noch eine viel größere Schippe drauf. „Vorne  
war Aaron McLeod und dann kam erst mal ne ganze Weile nix" lederte er  
gegen sein Team, das für seinen Geschmack viel zu viele Chancen hat  
liegen lassen und nun aber zumindest drei gewonnene Punkte gegen ein  
Rumpfteam aus dem Harz aus dem Spiel mitgenommen hat. An diesem Abend  
neben McLeod einziger Lichtblick für den Essener Trainer.
Nun haben die Harzer Falken erstmal zwei Tage länger Verschnaufpause.  
Denn erst am kommenden Sonntag muss das Team die Reise nach Rostock  
antreten und ist am Freitag spielfrei. Was angesichts der  
Personalmisere auch mehr als gelegen kommt. Denn nicht nur die  
abwesenden Spieler, sondern vor allem auch die verbliebenden Spieler  
leiden unter der Situation und müssen Doppelschichten auf dem Eis  
verrichten. „Richard Zerbst wird zurückkommen. Erik Pipp wird am  
Dienstag und Valerij Guts am Donnerstag wieder in das Training  
einsteigen. Adam Suchomer fällt drei Wochen aus und ganz nebenbei  
mussten wir mit Kevin Richter einen hoffnungsvolles Talent ziehen  
lassen, der ein Stipendium in Amerika erhalten hat und diese Chance  
natürlich nutzt.“ umschreibt Arno Lörsch die personelle Lage. “Zudem  
gehe ich davon aus, dass Geordie Wudrick bis Sonntag spielberechtigt  
ist.“ wäre dann auch die vakante Kontingentstelle auf dem Eis wieder  
besetzt. Natürlich könnte man diesbezüglich anführen, dass man Michael  
Buonincontri so lange hätte spielen lassen können, bis Wudrick spielen  
darf, doch ein Spiel mehr und man hätte für Buonincontri in den  
„Reindl-Pool“ einzahlen müssen. Geld, das in keinem Verhältnis zu den  
zwei vergangenen Spielen steht und durchaus sinnvoller investiert  
werden kann. (Hei)



ESC River Rats Geretsried
Rats unterliegen Miesbach im Derby
(BYL)  Am 2. Spieltag stand gleich das Derby gegen den Landkreisnachbarn Miesbach an. Der TEV verpasste am Freitag bei der 3:4 Niederlage gegen Klostersee knapp die ersten Punkte und auch die Rats reisten mit einer Niederlage im Gepäck an die Schlierach. Die vergangenen Duelle waren immer sehr intensiv und auch jetzt durften sich die Zuschauer auf einen heißen Tanz einstellen. Wieder mit von der Partie waren Bernhard Jorde, Florian Lechner und Nico Wischnewsky, dafür stand Neuzugang Matthias Götz nicht zur Verfügung.
Eben jener Nico Wischnewsky meldete sich gegen seinen ehemaligen Verein eindrucksvoll zurück und erzielte nach einer knappen Viertelstunde das 1:0 (15.). In einer Miesbacher Drangphase entwischte der flinke Außenstürmer über die linke Außenbahn und schloss mit einem strammen Schuss ins lange Eck ab. Die Gastgeber schlugen umgehend zurück und markierten den schnellen Ausgleich durch Grabmaier (16.). Danach folgte eine strittige Szene. Die Rats jubelten bereits, aber der Treffer von Stefano Rizzo wurde wegen Schlittschuhtor nicht gegeben. Zwar wurde das Tor tatsächlich mit dem Schlittschuh erzielt, eine Kick-Bewegung war allerdings nicht zu erkennen. Der ESC steckte aber nicht auf und konnte kurz vor der Drittelpause einen weiteren Konter im Nachschuss verwerten, Torschütze zum 1:2 war Bene May (20.).
Im zweiten Drittel setzte diesmal der TEV das erste Ausrufezeichen. Zahora versuchte es aus halbrechter Position einfach mal und überraschte David Albanese, sein verdeckter Schuss ging vom rechten Pfosten in das Gästegehäuse (29.). Nach einem krachenden Check gehen Stefan Mechel war für Luis Rizzo das Spiel vorzeitig beendet, 5 + Spieldauer wegen Check gegen Kopf und Nacken lautete das Urteil des Schiedsrichtergespanns. Vier Minuten spielte man ausgezeichnetes Unterzahl, dann schlug Miesbach gnadenlos zu. Slavicek wurde im Slot hervorragend bedient und verwandelte eiskalt zum 3:2 (38.). Danach kassierten die Rats noch zwei zweifelhafte Strafen und mussten Kopf und Kragen riskieren, um den vierten Gegentreffer zu verhindern.
Das sollte auch gelingen, nach 1 1/2 Minuten im letzten Drittel war man wieder komplett. Was TEV-Stürmer Slavicek aber nicht interessierte, denn gerade als die letzte Strafe ablief, spielte er seine Extraklasse aus und überwand Albanese zum 4:2 (42.). Die Rats mussten nun also zwei Tore aufholen, eine große Hypothek gegen sehr kompakte Hausherren. Zu groß wie sich herausstellen sollte, denn den endgültigen K.O. verpasste man sich in eigener Überzahl selbst. Das Durcheinander in der Rats-Defensive nutzte Grabmaier zum 5:2 (55.) - die Vorentscheidung. Miesbach verteidigte gerade im letzten Drittel hervorragend, die ESC-Offensive biss sich die Zähne aus und die Kräfte schwanden spürbar. Die Hausherren waren sogar noch ein weiteres Mal in Unterzahl erfolgreich, Zahora verwandelte durch die Hosenträger zum 6:2 (58.). Am Ende klappte es dann doch nochmal ins richtige Tor, Daniel Merl verbesserte das Ergebnis auf 6:3 (60.). Immer noch nicht der Endstand, Feuerreiter packte sieben Sekunden vor Schluss noch einen aus und vollendete zum 7:3 (60.).
Fazit: Am Ende ein verdienter Sieg der Hausherren, die körperlich wie mental schon einen Schritt weiter wirken. Wann man die fehlenden Eiszeiten aufholen kann ist fraglich, die warme Witterung macht eine Eisaufbereitung im Heinz-Schneider Eisstadion momentan unmöglich. Kämpferisch brauchen sich die Jungs von Ludwig Andrä nichts vorwerfen, aber unterm Strich bleibt nur ein Punkt aus dem Auftaktwochenende. Nächste Woche steht nur ein Spiel an, beim EV Füssen folgt der nächste Versuch.



HC Landsberg Riverkings
Der HC Landsberg startet mit einem Sieg und einer Niederlage in die Saison – Stickeralbum erhältlich
(BYL)  Nach der langen Vorbereitungsphase starteten die Riverkings am vergangenen Wochenende endlich in die Saison. Zu Beginn stand gleich die weiteste Auswärtsfahrt zum Aufsteiger Bad Kissingen auf dem Programm. Der Start in Spiel verlief ganz nach dem Geschmack der ca. 30 mitgereisten Fans. Bereits nach vier Minuten konnte Tyler Wiseman in Überzahl zur 1 zu 0 Führung einnetzen. Der gut agierende Aufsteiger gewann aber in der Folge immer mehr die Oberhand und nutzte die vielen Fehler in der neutralen Zone ein ums andere Mal aus. Immer wieder kam es so zu guten Chancen für die Franken uns so fielen als Konsequenz in der Folge die Treffer zur 4:1 Führung, ehe Marcel Juhasz in der 39. Minute auf 4:2 verkürzen konnte. Am Ende hieß es völlig verdient 5:2 für Bad Kissingen.
Am Sonntag traten die Riverkings dann vor 660 Zuschauern zum ersten Heimspiel gegen den EV Pegnitz an. Wie bereits im ersten Spiel gingen die Riverkings in der dritten Minute in Überzahl mit 1 zu 0 in Führung. Torschütze war Dennis Neal. Ebenfalls wie im ersten Spiel agierten die Riverkings in der Folge zunächst unsicher und sicherlich nicht im höchsten Tempo. Dies hatte Folgen. Das bis zur Mitte des zweiten Drittels die Führung für Pegnitz nicht höher als 2:1 ausfiel, war zum großen Teil der starken Leistung von Torwart Christoph Schedlbauer zu verdanken. In der 34. Minuten glich dann Sven Gäbelein nach schöner Vorarbeit von Thomas Fischer zum 2:2 aus. Der stark aufspielende Daniel Menge brachte kurz darauf die Riverkings mit 3 zu 2 in Führung. Als dann in der Folge ein weiteres klares Tor von Daniel Menge nicht gegeben wurde, waren die Riverkings endgültig wach und in der Saison angekommen. Ab diesem Zeitpunkt agierten sie sowohl läuferisch als auch gedanklich deutlich schneller als zu Beginn und erarbeiteten sich immer wieder gute Chancen. Als logische Konsequenz erhöhten Marcel Juhasz und Robin Maag auf 5:2, ehe Pegnitz auf 3:5 verkürzen konnte. Abermals war es Christoph Schedlbauer, der immer wieder Chancen der Franken vereitelte, ehe Dennis Sturm und zwei Mal Michael Fischer zum Endstand von 8:3 trafen.
Seit dem Wochenende ist auch das Stickeralbum mit allen Spielern des HC Landsbergs bei den Rewe Märkten in der Breslauer- und der Augsburgerstraße, sowie im Reisebüro Vivell und bei den Heimspielen der Riverkings erhältlich. Zu Beginn des Verkaufs am Wochenende herrschte bereits ein regelrechter Run auf Alben und Sticker.



EHF Passau Black Hawks
Black Hawks: Spielabsage in der EisArena / Offene EisArena – keine Lüftungsanlage – Nebeldrama in Passau
(BYL)  Am Sonntag Abend um 18.30 Uhr sollte der „Home-Opener“ der Passau Black Hawks in der Eishockey Bayernliga stattfinden. Alles war angerichtet für ein tolles und großes Eishockeyfest. Knapp 1.000 Zuschauer, darunter auch ein Fanbus aus Dorfen, hatten sich in der Passauer EisArena eingefunden. Das Spiel der Black Hawks gegen die Eispiraten Dorfen versprach ähnlich spannend wie im letzten Jahr zu werden. Beide Teams haben sich vor der Saison verstärkt und konnten bereits in der Saisonvorbereitung überzeugen. Am Ende erlebten die vielen Zuschauer in der Passauer EisArena ein wahres Debakel. Das Spiel wurde wegen starken Nebels in der EisArena abgesagt und konnte nicht angepfiffen werden. Bereits um 17 Uhr diskutierten die Schiedsrichter mit den Vereinsverantwortlichen über die Sachlage in der EisArena. Kann das Spiel überhaupt angepfiffen werden, war die alles entscheidende Frage. Die Sicherheit der Spieler und dem Schiedsrichtergespann stand bei der Entscheidungsfindung stets an oberster Stelle. Eine weitere Besprechung nur 45 Minuten später führte zu dem Ergebnis, beide Mannschaften sollten mit dem Warm-Up auf dem Eis beginnen. Die Situation mit dem Nebel wurde dadurch allerdings wesentlich schlechter – die Sicht auf der Eisfläche betrug nur noch wenige Meter. Um kurz vor halb sieben wurden die Fans in der Passauer EisArena informiert, dass sich das Schiedsrichtergespann in Abstimmung mit dem bayerischen Eishockey Verband sowie dem Schiedsrichterobmann befindet. Um 18.50 Uhr wurde der Beschluss gefasst um 19.15 Uhr die Mannschaften erneut zum aufwärmen auf die Eisfläche zu schicken und um 19:45 Uhr mit dem Spiel beginnen zu wollen. Die Sicht hatte sich bis dahin etwas gebessert. Die positive Meldung, dass nun doch Eishockey gespielt wird, führte schnell zu einer überragenden Stimmung – die EisArena kochte. Ernüchterung trat dann ein, als beide Teams zum aufwärmen die Eisfläche betraten. Die Nebelbildung setzte umgehend ein – Unsicherheit machte sich auf den Rängen breit. Um kurz nach halb acht dann die Gewissheit. Das Spiel der Passau Black Hawks gegen die Eispiraten Dorfen wird nicht angepfiffen. Der Hauptschiedsrichter Alain Kretschmer informierte, dass die Sicherheit bei den äußeren Umständen nicht zu gewährleisten sei. Die knapp 1.000 Zuschauer verließen nach über 90 Minuten Wartezeit enttäuscht und entnervt die Passauer EisArena. (Einlass in die EisArena war um 17:30 Uhr)
Den Passau Black Hawks entstand durch die Spielabsage auch ein erheblicher finanzieller Schaden. Unmut machte sich nicht nur bei den Fans, sondern auch bei den Partnern und Sponsoren der Passau Black Hawks breit. „Das ist für die Stadt Passau ein absolutes Armutszeugnis. Ein Spiel muss wegen Defiziten in der Passauer EisArena ausfallen. Über 1.000 Zuschauer mussten nach Hause geschickt werden und erlebten dieses Desaster mit. Heute Abend habe ich mich für die Stadt Passau geschämt.“ so ein Sponsor in einem Statement an die Stadt Passau. Bitter war die Spielabsage vor allem für alle Fans und Sponsoren mit weiter Anreise. So hat zum Beispiel der Medienpartner der Passau Black Hawks seinen Weg aus Regensburg völlig umsonst angetreten.
Ähnlich verärgert verließen die Gäste vom ESC Dorfen die Passauer EisArena. „Wir sind heute hergekommen und Eishockey zu spielen. Am Ende bleibt nur die Ernüchterung und die Gewissheit, wir bleiben auf den Kosten für die An- und Abreise sitzen. Dazu kommen die Kosten für das Wiederholungsspiel. Besonders bitter ist die Spielabsage für unsere Fans. Ein ganzer Bus ist umsonst angereist. Jeder einzelne Fan hat das Geld praktisch zum Fenster rausgeworfen. Es ist unverständlich warum in einer Stadt wie Passau die Spielstätte so schlecht ausgestattet ist. Die Verantwortlichen der Stadt sind sich über den Imageschaden für Passau gar nicht bewusst. Das wird sich heute wie ein Lauffeuer in der Bayernliga verbreiten – von Füssen bis nach Bad Kissingen.“ so die deutlichen Worte von Manfred Detterbeck, Abteilungsleiter der Eispiraten Dorfen.
Als Randnotiz bleibt auch festzustellen, dass von der DEL bis zur Bayernliga in allen Stadien am Sonntag gute Bedingungen herrschten. Zeitgleich fand übrigens am Sonntagabend ein Eishockeyspiel in Waldkirchen statt – problemlos!
In der Tat kämpfen die Passau Black Hawks bereits seit Jahren um eine Erweiterung der Passauer EisArena. Eine Lüftungsanlage sowie eine komplette Schließung der EisArena würden Abhilfe schaffen. „Die letzten Jahre hatten wir einige Male Glück mit dem Nebel und konnten trotz der schlechten Bedingungen in der EisArena spielen. Das Problem mit der Feuchtigkeit haben wir aber die komplette Saison. Die Plexiglasscheiben an der Bande sind so gut wie jede Woche beschlagen und die Sicht ist für die Zuschauer teilweise katastrophal. Da nützt auch mehrmaliges sauber machen nichts mehr. Wir bitten noch mal eindringlich um die Unterstützung der Stadt Passau.“ so der Appell von Pressesprecher Oliver Czapko.
Der Verein, die Sponsoren und Fans der Passau Black Hawks sind sich hier einig: Es muss gehandelt werden! Für das nächste Heimspiel am Sonntag gegen den EV Pegnitz um 15.30 Uhr zum Familientag stehen die Zeichen aktuell auf grün. Die Wetterprognosen sind gut! Die Passau Black Hawks sind neben dem SV Schalding-Heining vom Zuschauerschnitt das sportliche Aushängeschild der Stadt Passau. Also solches möchte der Verein auch wahrgenommen werden. „Die Eismeister haben alles versucht, die Situation war mit der vorhandenen Technik nicht in den Griff zu bekommen. Das Thema Entlüftung- Entfeuchtung und energetische Optimierung hatten wir auch beim letzten Gespräch mit den Verantwortlichen der Stadt nochmals auf der Agenda. Man beschäftigt sich bereits mit dem Thema, wir sind da auf offene Ohren gestoßen! Es geht ja nicht nur um die Spiele, sondern auch um die Trainingsbedingungen. Das ist genauso problematisch.“ gibt Black Hawks Vorstand Christian Eder zu bedenken. Von der U7 bis zur U17 haben die Black Hawks etwa 150 Kinder und Jugendliche im Passauer Eishockeynachwuchs.
Im Sinne des gesamten Eissports in Passau, es trifft ja auch die Eisläufer, Stockschützen und Eiskunstläufer, ist von Seiten der Stadt ein konkretes und überlegtes Handeln angesagt.
Der Termin für das Nachholspiel gegen die Eispiraten Dorfen steht noch nicht fest. Der Verband und die beiden Vereine sind jetzt gefordert einen Termin im dichten Terminkalender zu finden.



ERSC Amberg
Guter Abschlusstest
(BLL)  Der ERSC Amberg absolviert eine ordentliche und sehr unterhaltsame Generalprobe für die am Freitag beginnende Saison in der Eishockey-Landesliga. Vollkommen zufrieden ist Trainer Dirk Salinger aber nicht.
Beim 4:1-Sieg gegen den EHC Bayreuth setzten die Löwen trotz vieler Ausfälle die Vorgaben ihres Trainers um, doch kurz vor Spielende holte sich Verteidiger Lukas Salinger eine Spieldauerstrafe ab - bereits die zweite in der Vorbereitung - und fehlt deshalb am Auftakt-Wochenende komplett. Davor hatte sich Andreas Hampl noch eine lädierte Nase zugezogen, sollte aber zum Saisonstart dabei sein. Engmann, Vlach, Keil und Schreier fehlten ohnehin, weshalb der Trainer keinen Block in der gewünschten Aufstellung aufbieten konnte. Dennoch war sein Team überlegen, hatte aber diverse Probleme im Abschluss. Zahllose Chancen und Schussversuche standen zu Buche, aber immer wieder stand Gästetorhüter Nicolas Sievers im Weg. Den Bayreuthern reichte dagegen eine Chance - und die verwertete Florian Müller in Überzahl. Erst gegen Ende des Anfangsdrittels traf Peter Hendrikson zum überfälligen Ausgleich.
Im Mittelabschnitt konnten die Gastgeber zumindest einen Teil der Gelegenheiten erfolgreich abschließen. Binnen vier Minuten erhöhten Sebastian Aukofer, Kevin Schmitt und Dan Heilman auf 4:1 für den ERSC Amberg.
Trotz weiterer bester Einschussmöglichkeiten für die Gastgeber bedeutete dies schon den Endstand.
Wild Lions sind vor Start optimistisch
Die Amberger Puckjäger des ERSC Amberg zählen in der Eishockey-Landesliga eindeutig zum Kreis der Favoriten.
Am kommenden Freitag, den 12. Oktober, startet der ERSC Amberg in die Punkterunde der Eishockey-Landesliga. Auch in dieser Saison zählen die Wild Lions zum engeren Favoritenkreis und sind sich dessen auch bewusst. „Alles andere als eine sichere Qualifikation zur Bayernliga-Verzahnungsrunde wäre eine Enttäuschung“, steckt Vorstand Mustafa Sugle schon einmal die Ziele fest.
Noch weiter zu planen wäre im Moment nicht seriös, weil dann noch sehr viele Faktoren mitwirken würden, meint Sugle und erinnert daran, dass in der letzten Aufstiegsrunde einige Vereine einen erheblichen Aufwand betrieben, um ihre Kader für den Erfolg spürbar zu verstärken. „Dazu wären wir zumindest aktuell kaum in der Lage“, so der Vorstand.
Zustimmung bekommt er da von seinem Trainer: „Wir brauchen uns vor niemandem zu verstecken, aber da darf es auch nicht zu viele Ausfälle geben“, warnt Dirk Salinger. Der Coach hat zuletzt schon mit Thomas Schreier, Bernhard Keil und Daniel Vlach wichtige Spieler auf der Verletztenliste, wobei die Ausfallzeit noch nicht ganz geklärt ist und vor allem Schreier zum Auftakt auszufallen droht. Abgesehen davon aber verbreitet der Coach Optimismus: „Die Jungs ziehen in der Vorbereitung super mit und der Kader dürfte punktuell noch stärker sein als im Vorjahr“.
Die Konkurrenz ist trotz der Aufstiege von Kissingen, Königsbrunn und Schweinfurt weiterhin groß. Die Landesliga-Gruppe mit Amberg gilt allgemein als die schwerere und sehr ausgeglichen. „Da darfst du keinen einzigen unterschätzen“, warnt der „Sale“ und zählt seine engsten Favoriten auf – natürlich nach Amberg: „Die beiden Ex-Bayernligisten Pfaffenhofen und Moosburg, dazu noch Haßfurt und Aufsteiger Waldkirchen, der kräftig im Transferkarussell unterwegs war.“
Mit Pfaffenhofen, Moosburg und den Haßfurtern wartet auf die Löwen deshalb gleich ein richtiges „Hammer-Auftaktprogramm“. Die Haßfurter und Waldkirchen haben derweil den Unmut (nicht nur) des ERSC-Vorstands erregt: Weil sie sich nicht der freiwilligen Selbstbeschränkung auf maximal zwei Kontingentspieler angeschlossen haben. Sugle sagt dazu: „Das empfinde ich schon als sehr egoistisch und ist für alle anderen 18 Vereine auch enttäuschend.“
Ansonsten ist der Löwen-Boss aber guter Dinge, will neben dem sportlichen Erfolg auch „eine weitere Saison mit ordentlichen Finanzen und die erfolgreiche Arbeit im Nachwuchs ausbauen“. Ein besonderes und großes Lob hat Sugle noch für seinen Stellvertreter, Frank Jacobi, und die Nachwuchsverantwortlichen parat: „Die Voreis-Planung von ihnen war dieses Jahr einfach perfekt“.



EV Aich
LICHT UND SCHATTEN GEGEN DIE RATTEN
(BBZL)  Zwei Partien standen am Wochenende auf dem Aicher Vorbereitungsprogramm und zweimal ging es fast genauso aus wie in der letzten Saison. Am Freitag waren die River Rats aus Geretsried zur Neuauflage des letztjährigen Bezirksliga Finales zu Gast, am Sonntag reiste der EV Aich dann zu den Isar Rats nach Dingolfing aus der Landesliga.
Nach dem mehr als holprigen Auftakt mit zwei Niederlagen gegen Fürstenfeldbruck und Germering zeigte sich die Truppe von Trainer Georg Herrmann gegen Geretsried wie verwandelt. Von Anfang an begannen die Aicher druckvoll und waren spielbestimmend. Aber auch die Gäste haben sich nicht versteckt – wollten sie sich doch für die beiden Finalniederlagen revanchieren. Nach ersten Chancen durch Schwarzkugler, Schmid und Schwenk schlugen die Aicher bei nummerischer Überlegenheit in der 11. Minute zum ersten Mal zu. Daniel Korn musste nach schöner Vorarbeit von Urzinger und Scholz nur noch einschieben. Im Mitteldrittel ging es zunächst hin und her. Die Gäste glichen in der 22. Minute aus, postwendend aber die erneute Führung für Aich durch Schwarzkugler (A. Koller/Trautmann), die aber kurz danach durch Geretsried erneut egalisiert wurde.
Ein Doppelschlag innerhalb von 10 Sekunden durch Schwarzkugler und Christian Koller zum 4:2 brachte den EVA auf die Siegerstraße. Bei einem Geretsrieder Postentreffer hatten die Aicher etwas Glück, ansonsten konnten sie sich aber auf den sicheren Johannes Pfafferott im Kasten verlassen. Mit zwei weiteren Treffern durch Schwenk und Trautmann zogen die Aicher bis zum Ende des 2. Drittels auf 6:2 davon. Auch der letzte Abschnitt war ganz nach dem Geschmack der Aicher Zuschauer. Unter ihnen waren auch wieder die Fans aus Hannover, die einen Kurzurlaub in Bayern nutzten, um “ihren” EV Aich anzufeuern. Mit drei Toren durch Schwenk, A. Koller und Schwarzkugler schraubten die Aicher das Ergebnis auf 9:2, exakt das gleiche Resultat wie beim Heimspiel im März. Den Schlusspunkt setzten dann aber die Geretsrieder zum 9:3.
Beim Gastspiel in Dingolfing mussten die Aicher auf Pfafferott und Schwarzkugler verzichten, zudem absolvierte Stephan Kreuzer sein letztes Spiel im Aicher Trikot. Er wird zum EK München wechseln. Das Spiel begann denkbar schlecht für den EVA. Mit ihrem ersten Angriff konnten die Dingolfinger die Aicher Torhüterin Nadja Gruber mit einem abgefälschten Schuss an den Innenpfosten zur frühen Führung überwinden. Es dauerte ein paar Minuten bis sich die Aicher von diesem Schock erholt hatten, zudem gab es die ein oder andere Unterzahlsituation zu überstehen. In der Folge erspielte sich der EVA dann aber langsam ein optisches Übergewicht und konnte schließlich durch Tarek Mustapha in Überzahl zum 1:1 ausgleichen. Die Aicher waren dann aber anscheinend schon beim Pausentee und Dingolfing traf kurz vor Drittelende zwei Mal zur 3:1-Führung. Davon sollten sich der EVA nicht mehr erholen. Ab dem zweiten Drittel lief dann bei den Aichern nicht mehr viel zusammen, ganz im Gegensatz zu den Dingolfingern. Mit einigen schön herausgespielten Toren, darunter auch ein paar Sonntagsschüssen schraubten die Gastgeber das Ergebnis auf 6:1. Dass die Dingolfinger Hintermannschaft keineswegs unverwundbar ist, zeigten sie mit einem leichten Scheibenverlust im eigenen Drittel. Ali Scholz ließ sich nicht zweimal bitten und hämmerte den Puck unter die Latte. Im dritten Drittel kamen die Aicher nach einer feinen Einzelleistung von Andreas Koller auf 6:3 heran, die aufkeimende Hoffnung wurde aber mit dem Dingolfinger 7:3 gleich wieder erstickt. Die Aicher konnten sich jetzt zwar wieder vermehrt im gegnerischen Drittel festsetzen und kamen auch zu Chancen, die Treffer fielen aber auf der anderen Seite. Drei weitere Dingolfinger Tore besiegelten die verdiente aber letztlich deutlich zu hohe Aicher Niederlage.
Am kommenden Wochenende steht das letzte Vorbereitungsspiel auf dem Programm. Am Samstag, 13. Oktober um 17:15 Uhr kommt der EHC Regensburg ins Moosburger Eisstadion.



Wanderers Germering
Letzter Test für Germering, bevor es ernst wird - Wanderers fahren zwei Siege ein
(BBZL)  Sichtlich schwer tat sich der EVG am vergangenen Samstag beim Auswärtsspiel in der Saturn-Arena gegen die zweite Mannschaft der Ingolstadt Panther. Nach einem torlosen ersten Drittel gingen die Schwarz-Gelben in Person von Benedikt Pfeil mit 1:0 in Führung. Ein offener Schlagabtausch ereignete sich dann schließlich im Schlussabschnitt. Während die Heimmannschaft zwischenzeitlich innerhalb von drei Minuten das Ergebnis auf 3:1 für sich drehen konnte, sorgte Wanderers Kapitän Quirin Reichel mit einem Doppelschlag für den Ausgleich. Vor Ablauf der regulären Spielzeit konnten beide Teams noch je einen Treffer auf ihrem Konto verbuchen, so dass es letztlich mit einem Spielstand von 4:4 in das Penaltyschiessen ging. Durch den Treffer von abermals Reichel entschieden die Germeringer das Spiel somit doch noch für sich.
Nur einen Tag später gastierte der SC Forst im Germeringer Polariom. Gegen den Landesligisten präsentierten sich die Münchner Vorstädter mit gewohnter Spielfreude und Kampfeslust. Schnell sahen die schwarz-gelben Anhänger ein Spiel auf ein Tor, auch wenn der Torerfolg erstmal noch ausblieb. Trotz ausbaufähiger Chancenauswertung und allmählich schwerer werdenden Beinen feierten die Wanderers nach der Schlusssirene einen souveränen 3:1 Erfolg. Die Tore für den EVG erzielten Thomas Köppl, Manuel Winkler und Daniel Simm.
Am kommenden Sonntag steht nun für die Germeringer das letzte Vorbereitungsspiel vor dem Start der Bezirksliga-Saison 2018/2019 auf dem Programm. Das Feilmeier-Team ist zu Gast bei der zweiten Mannschaft vom ESC Dorfen. Die Eispiraten gehen in der Bezirksliga-Gruppe 2 an den Start und sind somit kein direkter Konkurrent der Wanderers in der Punkterunde. In der vergangenen Spielzeit belegte das Team von Florian Weitl den siebten von zehn Tabellenplätzen. Der Kader besteht großteils aus eigenen Nachwuchsspielern. Angeführt wird die Truppe von den Leitwölfen Dominik Gerbl, Thomas Mittermeier, Eduard Seisenberger und Stefan Zollner. Gerbl bestritt über 450 Bayernliga-Spiele und Mittermeier über 250 Bayernliga- und 170 Oberliga-Spiele. Seisenberger und Zollner haben sogar Einsätze in der damaligen 2. deutschen Eishockeyliga vorzuweisen. Nachdem die letzte Partie mit 2:4 gegen die 2. Mannschaft des Germeringer Erzrivalen EV Fürstenfeldbruck verloren ging, möchten die Eispiraten gegen die Wanderers wieder ein anderes Gesicht zeigen und erfolgreich sein.
Im letzten Testspiel geht es für Wanderers Coach Heinz Feilmeier darum, dem Spiel seiner Mannschaft den letzten Feinschliff zu verpassen. Die Reihen müssen stehen und die Mechanismen und Spielsysteme verinnerlicht sein. Man ist heiß auf den bevorstehenden Ligastart und den damit verbundenen Kampf um den Aufstieg in die Landesliga. Genau das wollen die schwarz-gelben Anhänger von ihrem Team sehen, um sich schließlich gemeinsam auf die Punktspiele in der Bezirksliga zu freuen.



HC Maustadt
Aufschlußreiche Tests für HC Maustadt - Sieg und Niederlage am Wochenende
(BBZL)  Für den HC Maustadt verliefen die beiden ersten Testspiele für die kommende Bezirksliga-Saison recht unterschiedlich. Während es bei der SG Oberstdorf/Sonthofen zu einem 6:3-Sieg reichte, setzte es beim hoch eingeschätzten ESV Bayersoien eine 1:5-Niederlage. Am Sonntag steht nun das letzte Vorbereitungsspiel bei der SG Lindau/Lindenberg an.
„Gegen Oberstdorf war es das erwartete Kampfspiel, wir haben mit viel Einsatz dagegen gehalten“, sah Spielertrainer Ingo Nieder im ersten Test eine insbesondere spielerisch gute Leistung seiner Jungs. Nach 40 Minuten lag der HCM mit 4:1 vorn, erst dann kam Oberstdorf – auch bedingt durch Undiszipliniertheiten – besser ins Spiel. Dennoch behielten die Grün-Gelben nach Treffern von dreimal Jimmy Nagle, Kevin Tögel, Markus Schmid und Kevin Aschenbrenner mit 6:3 (3:1/1:0/2:2) die Oberhand.
Einen Tag später setzte es dann in Bayersoien mit 1:5 eine deutliche Niederlage. Ingo Nieder standen beim Gastspiel in Oberbayern nur 13 Feldspieler zur Verfügung, „daher war Rotation angesagt“, so der Coach. Die Frische vom Vortag fehlte, auch der nötige Körpereinsatz war deutlich weniger.
Bayersoien, das auf einige oberligaerfahrene Akteure zurückgreifen konnte, nutzte die vorhandenen Räume und Unachtsamkeiten der Maustädter clever aus. Nach 20 Minuten stands 3:0, eigene Möglichkeiten wurden fahrlässig vergeben. Erst jetzt hielt der HCM besser dagegen und kam durch Olli Reinhardt zum Ehrentreffer. Zu mehr reichte es nicht, da die Gastgeber mit dem fünften Treffer im Schlußabschnitt endgültig den „Deckel drauf“ machten.
„Zwei unterschiedliche Spiele, der Kampf und Einsatzwille stimmen, gegen erfahrene Mannschaften müssen wir uns noch cleverer anstellen“, zieht Nieder ein durchaus zufriedenes Fazit, sieht allerdings auch noch Luft nach oben.
Der letzte Test steht nun am kommenden Sonntag (18.30 Uhr) bei der ebenfalls erfahrenen SG Lindenberg/Lindau an. Am Samstag, 20. Oktober, startet der HCM mit dem Auswärtsspiel beim EC Senden in die Punkterunde.



ERC Regen
Dragons bringen sich in Kampfstellung 
(BBZL)  „Besser hätte die Vorbereitung nicht laufen können“, so der zufriedene 1. Vorstand Tobias Himmelstoß am Sonntagabend über die insgesamt fünf absolvierten Trainingseinheiten. Das Team rund um Christopher Malejew absolvierte am letzten Wochenende vier Trainingseinheiten auf dem Eis und eine Kraft-/ Ausdauereinheit in der Fitness Oase Regen. 
Nach einer Ansprache der beiden Vorstände über die grundlegende Neuausrichtung des Vereins startete am Samstagvormittag die Veranstaltungsreihe. Die erste Trainingseinheit wurde für ein intensives Ausdauertraining genutzt, welches den Spielern noch einmal vor Augen führte, dass die Sommerpause nun definitiv beendet ist. Im Anschluss an die erste Eiszeit war ein Aufenthalt in der Fitness Oase Regen  angesetzt, in dem neben Krafttraining eine spontane Spinning-Einheit unter der Leitung von Roswitha Glass eingeschoben wurde. Nach einer kurzen Stärkung begann die zweite Eiszeit des Tages, in der nochmals lange und temporeiche Laufwege auf dem Plan standen. 
Am Eis ging es am Sonntag mit der vorletzten Trainingsrunde um 11:45 Uhr weiter. Das Team führte erste Übungen in unterschiedlichen Reihen-Konstellationen durch und natürlich kamen auch die Laufwege der Spieler mal wieder nicht zu kurz. 
Die Abschlusseinheit wurde als öffentliches Tranig deklariert. Diesem Aufruf folgten rund 50 Drachenfans und auch der eine oder andere Sponsor des ERC-Regen ließ es sich nicht nehmen, sich ein Bild von der neu formierten Mannschaft zu machen. Ihnen wurde eine wiederum intensive Trainingseinheit mit abschließendem Penalty schießen geboten, ehe ein erfolgreiches Trainingslager unter dem Applaus der Fans endete. 
Die Drachen freuen sich auf die anstehende Saison und hoffen auf zahlreiche Besucher der Bezirksligapartien. Das Amt des Assistenten wird in dieser Saison erstmals von Jan Nemec getragen. Der Punktegarant ist seit vielen Jahren Teil des Teams und auch abseits des Eises eine wichtige Führungsperson. Ebenso nimmt Himmelstoß die Aufgabe des zweiten Assistenten war. Gemeinsam mit Kapitän Daniel Huber führen sie somit die Mannschaft auf dem Eis an.
Bitte noch das Vorbereitungsheimspiel am Sonntag 14.10. um 18 Uhr gegen den ESV Gebensbach mit einfügen, und davor noch Freitag 12.10. Vorbereitungsspiel in Inzell Abfahrt 15 Uhr an der Eishalle, es sind noch Plätze frei. Unkostenbeitrag 15 € 



EC Eppelheim
Eisbären starten mit Punktgewinn
(RLSW)  Zum Auftakt der neuen Saison unterlagen die Eisbären den Zweibrücker Hornets im Penaltyschießen mit 4:5. Dominik Deuring, Roman Gottschalk, Björn Wilts und Marc Bruns drehten dabei einen 2-Tore-Rückstand, ehe es am Ende mit einem Remis ins Shootout ging.
Das Spiel begann zunächst vielversprechend für die Eisbären, die sich in den ersten Minuten ein Chancenplus erspielen konnten. Doch drei unglückliche Strafzeiten von innerhalb nur gut 100 Sekunden brachte die Hornets wiederholt ins Powerplay, was sie durch Lingenfelser (6.) und Fellhauer (8.) zur 2:0-Führung nutzen konnten. Aus der Not eine Tugend machten in die Eisbären in der Folge, die eine weitere Unterzahl zum eigenen Torerfolg durch Deuring (11.) nutzen konnten. Doch postwendend kam der nächste Überzahltreffer der Gastgeber, die erneut durch Lingenfelser den 2-Tore-Vorsprung wiederherstellten. Bei gleicher Spieleranzahl zeigten sich die Eisbären leicht im Vorteil, was sie mit dem Anschlusstreffer durch Gottschalk (13.) unter Beweis stellten. In der Folge verpassten es die Eisbären zwar zunächst nachzulegen, konnten aber mit dem Pausenstand angesichts des Spielverlaufes durchaus zufrieden sein, nachdem man die letzten beiden Spielminuten gar in doppelter Unterzahl überstehen musste.
Im Mittelabschnitt zeigten sich die Eisbären disziplinierter und kamen so wiederholt zur Chance auf den Ausgleich. Doch ein ums andere Mal scheiterte man unglücklich am Zweibrücker Schlussmann. Die Gastgeber lauerten dagegen auf Konter, bei denen Marcel Kappes des Öfteren gefordert war, sich jedoch als äußerst starker Rückhalt erwies. Kurz vor der Drittelpause belohnte Wilts die Eisbären für ein dominantes Drittel mit dem Ausgleichstreffer (38.).
Im Schlussabschnitt drehte sich das Bild dann jedoch komplett. Während die Eisbären zuvor auf den Ausgleichstreffer spielten, waren es nun die Hornets, die sich nicht um den Lohn ihrer Arbeit bringen wollten. Doch zunächst sollte Bruns (45.) die Eisbären gar in Führung bringen, was die Gastgeber jedoch noch mehr an ihre Linie glauben sollte. Nahezu unter Dauerbeschuss sahen sich die Eisbären in die Defensive zurückgedrängt, aus der sie sich nur sporadisch mit Entlastungsangriffen befreien konnten. So war der erneute Ausgleich durch den starken Lingenfelser (52.) die logische und verdiente Konsequenz, nach dem man im Mitteldrittel verpasst hatte, mehr aus seinen Chancen zu machen. In den Schlussminuten hatten die Eisbären zwar nochmals die Chance auf den Siegtreffer, ließen diese jedoch liegen.
Somit mussten die Eisbären im ersten Spiel direkt ins Penaltyschießen. Hier war auf Seiten der Eisbären nur Dominik Dech erfolgreich, während Zweibrücken zweimal ihren Kontingentspieler Radke antreten ließen, der den fürs Shootout eingewechselten Semtner mit zwei starken Schüssen keine Chance lies.
Angesichts des frühen Rückstandes müssen die Eisbären mit dem Punktgewinn zufrieden sein, wenngleich das Spiel durchaus auch siegreich für die Eisbären hätte ausgehen können.



HEC Eisbären Heilbronn
Die neue Eishockey-Saison in der Regionalliga Süd-West ist bereits im 
vollen Gange!
(RLSW)  Der HEC Eisbären Heilbronn hat die ersten beiden Auswärtsspiele bereits 
bestritten und steht nach einer 5:4 n.P.-Niederlage in Zweibrücken und 
einem 3:5-Sieg in Mannheim aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz.
Nun steht das erste Doppelspiel-Wochenende mit dem erstem Heimspiel an: 
Am Freitag, den 12.10.2018, trifft das Team um Coach Heiko Vogler um 
20.00h in der heimischen Kolbenschmidt Arena auf den diesjährigen 
Aufsteiger aus der Landesliga, den EHC Freiburg.
Freiburg ist in der Regionaliga Süd-West ein unbeschriebenes Blatt. Sie 
haben zwar am vergangenen Wochenende beim amtierenden Meister in 
Bietigheim eine deutliche 1:6 Niederlage einstecken müssen, das sagt 
aber nicht zwangsweise etwas über den tatsächlichen Leistungsstand der 
Mannschaft aus. Sicherlich wird man den Freiburgern eine gewisse 
Eingewöhnungszeit in der höheren Liga zugestehen müssen und dann sehen, 
wo das Team aus dem Breisgaus tatsächlich steht.
Am Sonntag, den 14.10.2018 (19h), geht es dann wieder zum Auswärtsspiel 
nach Zweibrücken. Die aktuell auf dem ersten Platz stehenden Hornets, 
haben sich diesen Platz mit zwei 5:4 n.P-Siegen gegen Eppelheim und vor 
zwei Wochen gegen die Eisbären gesichert. Wenn es den Eisbären gelingt, 
das Spielsystem von Heiko Vogler über die vollen 60 min umzusetzen, 
sollte im Gegensatz zum letzten Spiel gegen die Hornets, mehr dabei 
herausspringen.



Stuttgarter EC
American Hockey Night auf der Waldau am 20. Oktober - Stuttgart Rebels empfangen den EV Ravensburg im Rahmen der American Days
(RLSW)  Am 20. Oktober können Eishockey-Fans amerikanischen Spirit auf der Waldau erleben. Im Rahmen der American Days empfangen die Stuttgart Rebels um 19 Uhr den EV Ravensburg. Verschiedene Aktionen sollen diese „American Hockey Night“ zu einem ganz besonderen Erlebnis machen.
Eishockey-Fans in Stuttgart sollten sich den 20. Oktober 2018 fest im Kalender vormer-ken. Denn an diesem Tag empfangen die Stuttgart Rebels um 19:00 Uhr nicht nur die erste Mannschaft des EV Ravensburg auf der Waldau. Da sich der Stuttgarter Eisho-ckeyverein an den diesjährigen American Days (https://americandays.org/) beteiligt, wird das Spiel als American Hockey Night ausgetragen. Zusätzliche Einlagen z. B. des Nachwuchses, ggf. ein Auftritt von Cheerleadern sowie ein passendes Angebot der neuen Stadion-Gastronomie „Pommes Bakery“ sollen das Spiel zu einem ganz besonderen Er-lebnis machen.
Im Mittelpunkt des Abends wird aber das Spiel der Stuttgart Rebels gegen den EV Ravensburg stehen. Die Stuttgart Rebels sehen sich gut für das Spiel aufgestellt. Beim Saisonauftakt gegen die Rhinos aus Hügelsheim spielten sie auf Augenhöhe mit dem Kontrahenten. Die Entscheidung fiel dort erst im Penaltyschiessen, welches der Gegner mit 3:2 (n.P.) für sich entscheiden konnte. Somit konnten die Rebels letztendlich mit ei-nem verdienten Punkt in die Saison starten. Sie treffen auf die ebenfalls hoch motivierten Oberschwaben, die genauso wie die Stuttgarter mit verstärkten Reihen und bewährtem Trainer in die Regionalliga Südwest gestartet sind. Allerdings haben sich die Spieler des EV Ravensburg gleich beim ersten Spiel gegen den letztjähren Meister ein klares 7:3 und damit drei Punkte sichern können. Es werden also zwei hoch motivierte und engagierte Mannschaften aufeinandertreffen, die zeigen wollen, dass sie in dieser Saison vorne in der Liga mitspielen können.
Die Kooperation mit den American Days unterstreicht die Vielfalt der deutsch-amerikanischen Beziehungen gerade im Eishockey. Die Faszination für den schnellen Eis-sport bringt in Stuttgart amerikanische und deutsche Kultur zusammen: „In jeder unse-rer Jugendmannschaften gibt es Kinder mit amerikanischem und kanadischem Hintergrund“, so Christian Ballarin, 1. Vorstand des Stuttgarter Eishockey Clubs. Daher passt Eishockey sehr gut zu den American Days: „Eishockey ist gelebte transatlantische Zu-sammenarbeit. Wir freuen uns, beim diesjährigen American Day dabei zu sein“, so Balla-rin. Die American Days werden jährlich durch das Deutsch-Amerikanische Zentrum Stutt-gart / James-F.-Byrnes-Institut e.V. (DAZ) koordiniert und finden dieses Jahr vom 16. bis zum 28. Oktober statt.
Die Stuttgart Rebels verlassen mit dem Spiel zum ersten Mal den üblichen Spieltermin am Freitagabend. Insgesamt drei Spiele werden dieses Jahr an einem Samstag und eine Stunde früher als sonst ausgetragen. Olav Schnier, 2. Vorstand des Stuttgarter Eishockey Clubs, möchte mit den neuen Terminen auch neue Zielgruppen erschließen: „Gerade für Familien sehen wir die Samstagstermine als ideales Angebot an: sie ermöglichen eine entspannte Anreise und auch das Spielende wird in aller Regel deutlich vor 22 Uhr lie-gen.“ An den drei Spielterminen möchte der Verein immer auch ein besonderes Pro-gramm bieten. Die American Hockey Night ist dazu der Auftakt, die Vorbereitung für die weiteren Samstagsspiele am 8 Dezember und am 16. Februar 2019 laufen bereits.
Spielbeginn für das Spiel Stuttgart Rebels – EV Ravensburg ist am Samstag, 20. Oktober 2018 um 19:00 in der Eiswelt auf der Waldau (Keßlerweg 8, 70597 Stuttgart, Stadtbahn-linie U7 bis Waldau). Eintrittskarten sind an der Abendkasse oder im Internet unter http://rebels-tickets.de/ erhältlich. Besucher mit amerikanischem oder kanadischem Pass erhalten bei diesem Spiel 50 % Rabatt auf den Eintrittspreis.



EHC Zweibrücken Hornets
Wiederholung vom letzten Sonntag - EHC Zweibrücken gewinnt erneut nach Penaltyschießen mit 5:4 (3:2/0:1/1:1/1:0) gegen starke Eisbären aus Eppelheim
(RLSW)  Für das Heimspiel gegen die Eisbären musste Coach Terry Trenholm auf einige Spieler verzichten. Zu den bekannten Ausfällen Stokowski (Urlaub), Vodicka (Krankheit) und Hartfelder (Trainingsrückstand) kamen noch Pascal Sefrin, Florian Wendland und Andre Nunold hinzu. Aus dem eigenen Nachwuchs feierte Moritz Linnebacher sein Debut in der ersten Mannschaft. Gespannt sein, konnte man auf Andy Willigar, der ebenfalls im Hornets Trikot debütierte. Somit starteten die Hornets mit 15 Feldspielern gegen 16 Eisbären aus Eppelheim.
Im Tor bei den Hornets begann heute Sebastian Trenholm.
Hauptschiedsrichter dieser Partie war Marcus Brill, der von den Linienrichtern Schwebius und Schönhofen unterstützt wurde.
Die Gäste waren zu Beginn die etwas agilere Mannschaft und konnten sich ein leichtes Chancenplus erspielen. Durch Undiszipliniertheit gaben die Eisbären jedoch das Heft aus der Hand. Innerhalb von kurzer Zeit, mussten drei Spieler der Gäste, in der Kühlbox Platz nehmen. Die sich bietende Überzahl wurde von den Hornets ausgenutzt. Dem 1:0 durch Marc Lingenfelser, nach toller Vorarbeit von Tim Essig und Andy Willigar, lies Fabian Fellhauer auf Zuspiel von Stephen Brüstle und Dan Radke knapp 90 Sekunden später das 2:0 folgen. Vom Fulminanten Beginn der Hornets waren die Fans begeistert. Doch die Mannschaft um Patrick Patschull war stets brandgefährlich. In Unterzahl gelang dem Team der Anschlusstreffer zum 2:1. Torschütze war Dominik Deurig.
Während dieser Überzahlsituation gelang den Hornets der nächste Treffer. Erneuter Torschütze war Marc Lingenfelser.
Auch diesmal schlugen die Eisbären unmittelbar zurück. Roman Gottschalk traf in der 13. Spielminute zum Anschlusstreffer. Als Marcel Ehrhardt eine zwei Minuten Strafe absitzen musste, hatte Marco Trenholm die große Chance zum 4:2. Allerdings scheiterte er im Alleingang, am starken Marcel Kappes im Tor der Gäste. Kurz vor Ende des ersten Drittels, bot sich den Hornets die große Möglichkeit den Vorsprung auszubauen. Eine Doppelstrafe der Eppelheimer Spieler Artman und Bruns konnte allerdings nicht in etwas Zählbares umgewandelt werden. Somit endete das erste Drittel mit 3:2.
Im Mittelabschnitt wurde das Spiel der Eisbären druckvoller. In dieser Drangphase konnte sich Marco Trenholm mehrmals auszeichnen. Auf der Gegenseite schafften es die Hornets nicht, zwingende Torchancen herauszuspielen. Zudem wurde das Spiel beider Mannschaften disziplinierter. Lediglich 3 Strafzeiten musste der stark leitende Schiedsrichter vergeben. Drei Minuten vor Drittelende konnten die Eisbären den Ausgleich erzielen. Der Schuss von Björn Wilts rutschte etwas kurios über die Fanghand von Marco Trenholm ins Tor. Beim Stand von 3:3 ging man in die Pause.
Im letzten Spielabschnitt machten die Hornets mächtig Dampf und schnürten die Mannschaft aus Eppelheim im eigenen Drittel ein. Doch der starke Marcel Kappes im Gehäuse der Gäste war in dieser Phase nicht zu überwinden. Ein schneller Konter, vorgetragen von Dominik Deurig, wurde von Marc Bruns eiskalt zur Gästeführung verwandelt. 15 Spielminuten blieben den Hornets die drohende Niederlage zu abzuwenden. Die Eisbären wurden jetzt durchgehend in die Defensive gedrängt. Der Sturmlauf der Hornets wurde in der 51.Spielminute belohnt. Unter dem Jubel der über 700 Zuschauer, war es erneut der überragende Marc Lingenfelser der zum 4:4 Ausgleich traf. Die Vorlagengeber zu diesem wichtigen Treffer waren Maximilan Dörr und Andy Willigar.
Jetzt versuchten die Hornets den Sack zuzumachen. Die drei Punkte sollten unbedingt in Zweibrücken bleiben. Die letzte Minute der Partie mussten die Hornets in Unterzahl überstehen. Andy Willigar bekam zwei Minuten wegen Spielverzögerung. Doch die Eisbären konnten die nummerische Überlegenheit nicht nutzen und somit endete das Spiel mit 4:4 und musste wie in der Vorwoche im Penaltyschießen entschieden werden.
Die Gäste wechselten für das anstehende Penaltyschießen den Torhüter. Für den sehr stark haltenden Marcel Kappes übernahm nun Eisbären Importspieler Jeromy Semtner. Im Gegenzug scheiterte Sven Jacobaschke. Als nächster Schütze trat Daniel Radke an. Wie in der Vorwoche verwandelte er seinen Penalty. Dominik Dech traf ebenfalls. Nun trat Marc Lingefelser an, scheiterte aber ebenfalls. Sebastian Trenholm konnte den Versuch von Eric Artman ebenfalls verhindern. Als nächstes trat Manuel Pfenning für die Eisbären an. Auch er konnte den Puck nicht im Tor unterbringen. Jetzt übernahm erneut Dan Radke die Verantwortung und traf zum 5:4 Endstand für die Hornets.
Wie in der Woche zuvor konnte ein Spiel, gegen einen heißen Anwärter auf die Playoff Plätze, im
Penaltyschießen gewonnen werden. Ausgelassen wurde die Mannschaft von den Fans gefeiert.
Für das nächste Wochenende stehen zwei Spiele der Hornets im Kalender. Am Freitag findet die schwere Begegnung beim EV Ravensburg, der überraschend klar Vorjahresmeister Bietigheim mit 7:3 besiegen konnte statt. Am Sonntag um 19 Uhr sind erneut die Eisbären aus Heilbronn zu Gast in der PCM Arena.



Dinslakener EC Kobras
Kobras verlieren erstes Meisterschaftsspiel
(RLW)  Das spannende Lokalderby zwischen den Dinslaken Kobras und den Ratinger Ice Aliens endete aus der Sicht der Giftschlangen 2:4.
Mit einer blütenreinen Weste gingen die Kobras in das Spiel gegen die Aliens aus Ratingen. Eine Bilanz, die sich sehen lassen konnte und die Ratinger auch einschüchtern ließ. An den Leistungen der vergangenen Spiele wollte man als Kobra anknüpfen.
Mit hervorragender Stimmung auf den Rängen, bei den Verantwortlichen und Spielern startete der erste Spielabschnitt.
Der Start allerdings erwischte die Giftschlangen jedoch ziemlich böse. Nach gerade mal 12 Sekunden gingen die Ratinger bereits in Führung. Da die komplette Mannschaft der Kobras nicht aufpasste, nutzen Christian Müller und Maximilian Bleyer die Unkonzentriertheit und schickten Tim Brazda auf die Reise, der Marvin Frenzel im Kobra Tor keine Chance ließ und das Ergebnis auf 0:1 stellte.
Doch die Kobras waren geschockt und brauchten einige Zeit, bis sie dieses frühe Gegentor verdaut hatten. Den Gästen verschaffte es dagegen Rückenwind und sie nahmen das Zepter mehr und mehr in die Hand und versuchten schnell, das zweite Tor nachzulegen. „Wir haben im ersten Drittel sehr gut gespielt und den Gegner kontrolliert“, begründete Krystian Sikorski die Leistung seiner Mannschaft.
Diese Dominanz und Kontrolle des Gegners zeigten sich zum Ende des ersten Drittels, da schraubten die „Außerirdischen“ den Spielstand auf 0:2. Wenige Sekunden danach fiel sogar das 3:0 aus der Sicht der Ratinger.
„Das was im ersten Drittel passiert ist, nehme ich auf meine Kappe. Wir wollten offensiv etwas Neues ausprobieren, doch es hat nicht ganz geklappt“, so Trainer Milan Vanek bei der Spielanalyse in der Pressekonferenz.
Obwohl es ziemlich schwer ist, einen Spielstand von 0:3 aufzuholen, begann für die Giftschlangen die „Mission Aufholjagd.“
Das zweite Drittel begann für die Kobras so, wie es die Ratinger Ice Aliens beendet hatten.
Sie bissen sich regelrecht in der Hälfte der Ratinger fest.
Nun waren auch die Giftschlangen im Spiel angekommen und ein zügiger Anschlusstreffer von Dominick Spazier, nach Vorlage von Robin Dambacher und Stefan Dreyer, gab den Kobras wieder Mut. Auf den Zuschauerrängen merkte man auch, dass die Jungs auf dem Eis jegliche Unterstützung gebrauchen konnten und so wurden sie mit Sprechchören angefeuert. Kurze Zeit nach dem ersten Kobra - Biss folgte das 2:3 aus Sicht der Heimmannschaft. Diesmal war es Pascal Behlau, der seinen ehemaligen Spielerkollegen ein Tor einschenkte.
Nach dieser tollen Aufholjagd hoffte man im Dinslakener Lager auf den schnellen Ausgleich, doch die Ratinger erzielten wie aus dem Nichts auf das vierte Tor des Abends. Dabei nutzten sie eine Überzahlsituation eiskalt aus und Marvin Cohut stellte den Zwei – Tore - Abstand her.
„Wir hatten das Momentum auf unserer Seite und es war schade, dass wir den Ausgleich nicht erzielt haben. Dann fällt das vierte Tor der Ratinger und sie haben es clever runtergespielt,“ so Schlangenbeschwörer Vanek zur Einschätzung des zweiten Drittels.
Der letzte Spielabschnitt wurde zu Beginn von beiden Mannschaften etwas ruhiger gestaltet. Torchancen waren Mangelware, dafür häuften sich Strafen auf beiden Seiten an.
Eine unschöne Szene gab es gegen Ende des letzten Drittels. Der Ratinger Spieler Tobias Brazda bekam wegen eines Checks gegen den Kopf gegen Michal Plichta eine Matchstrafe und musste vorzeitig unter die Dusche. Plichta musste verletzt vom Eis gebracht werden. An dieser Stelle wünschen wir ihm gute Besserung und eine baldige Rückkehr.
„In den letzten drei Minuten haben wir noch 5 gegen 4 gespielt und wenn man da nicht schießt, kann man auch kein Tor erzielen. Aber wie gesagt, wenn man gegen so eine Mannschaft 0:3 hinten liegt, ist es schwer ins Spiel zurückzukommen. Das nehme ich alles auf meine Kappe“, resümierte Milan Vanek den letzten Spielabschnitt seiner Mannschaft.
Von Krystian Sikorski gab es folgendes Statement: „Das letzte Drittel war ganz einfach nur ein Kampf und es war ein Arbeitssieg für uns. Mit schönem Eishockey hat das wenig zu tun gehabt, aber wir können mit diesen 3 Punkten sehr zufrieden sein, da unsere Situation vor dem Spiel auch nicht so prickelnd war.“



Herforder EV
Pink in the Rink – Ice Dragons unterstützen Brustkrebsforschung!
(RLW)  Im Eishockey ist es Tradition, sich im Oktober für die Brustkrebsforschung einzusetzen. Auch der Herforder EV möchte sich in diesem Jahr daran beteiligen. Beim Heimspiel gegen den Neusser EV am 26. Oktober werden die Zuschauer unsere Ice Dragons in einem pinkfarbenen Jersey zu Gesicht bekommen. Das Spiel steht unter dem Motto „Pink in the Rink“. „Mit durchschnittlich über 750 Zuschauern bei unseren Heimspielen sind wir eines der größten Sportevents in unserer Region und sind uns darüber hinaus unserer Außendarstellung bewusst. Deshalb wollen wir etwas zurückgeben und auf dieses wichtige Thema aufmerksam machen“, so Marketingmanager Stefan Gärtner. Die Jerseys werden im Nachgang des Spiels versteigert. Die gesamte Summe kommt der Forschung gegen Brustkrebs zu Gute.
Als Partner konnte der Herforder EV das Klinikum Herford gewinnen. „Mit dem Klinikum haben wir eine exzellente Einrichtung in Herford, die mit dieser Thematik bestens vertraut ist und das Event aufwertet. Wir freuen uns sehr das es geklappt hat“, so Gärtner. Parallel zum Spiel wird ein kleines Rahmenprogramm organisiert. Den zweiten VIP-Bereich am Eingang wird das Klinikum als Informationsfläche nutzen, um über das Thema aufzuklären. Der HEV wird zudem eine Tombola organisieren. Auch hier wird der gesamte Gewinn gespendet. Aber damit noch nicht genug! Die Zuschauer können sich auf viele weitere Aktionen am Spieltag freuen. „Bedanken möchten wir uns auch beim Neusser EV. In den ersten Gesprächen haben wir ein sehr gutes Feedback und die volle Unterstützung zugesagt bekommen. Das zeigt einmal mehr, dass wir in diesem Sport in den Farben getrennt, aber in der Sache vereint sind“, so Gärtner. Tickets für das Spiel gibt es ab sofort an allen bekannten VVK-Stellen.
Einen Tag später organisiert das Klinikum Herford im Übrigen einen Informationstag rund um das Thema Brustkrebs. Auch hierbei wird sich der Herforder EV beteiligen. Spieler und Maskottchen Joshi werden für Autogramme und Fotos zur Verfügung stehen. Zudem gibt es viele interessante und wissenswerte Vorträge, wie zum Beispiel von Bestseller-Autorin Nicole Staudinger oder den Chefärzten Irene Czichowski-Vieweger und Dr. Thomas Heuser. Die Veranstaltung findet in der Zeit zwischen 13 Uhr und 18 Uhr im Klinikum Herford (Schwarzenmoorstraße 70, Herford) statt.



EC Lauterbach
Luchse verlieren 10:5 (4:3 1:1 5:1) in Soest
(RLW)  Das war leider nix mit dem 6 Punkte Wochenende, mit dem der ein oder andere Fan vielleicht schon geliebäugelt hat. Nach dem starken 6:3 Sieg daheim gegen Neuss am Freitag gab es am Sonntag eine 10:5 Niederlage in Soest. Wie schon in der Vorbereitung gesehen, konnte man das spiel zweieinhalb Drittel auf Augenhöhe gestalten und brach dann im dritten Drittel ein und kassierte 4 Tore in knapp 2 Minuten.
Das Spiel begann eigentlich ganz gut für die Luchse. Gleich in der 2. Minute brachte Dennis Stumpf die Vogelsberger in Führung. Dem Ausgleich von Tambosi (8.) folgte kurz darauf die  erneute Führung der Luchse durch Hilgenberg (10.) Doch nur 22 Sekunden schoss Zeitler wieder den Ausgleich für Soest. Auf beiden Seiten waren Fehler in der Devensive, die zu vielen Toren führten. Die 3:2  Führung von Soest (12.) egalisierte Zizka mit dem 3:3 (16.) und 13 Sekunden vor Drittelende brachte der wieder nach Soest gewechselte Ernst Reschetnikow die Bördeindianer abermals in Front.
Kurz nach der Pause ging es auch gleich wieder mit dem Toreschiessen. 23. Minute gleicht Hilgenberg zum 4. Mal aus, Zeitler brachte Soest 45 Sekunden später wieder in Führung.
Im 3. Drittel brachte Juricek die Bördeindianer erstmals mit 2 Toren in Führung, zwei Minuten später verkürzte Apel auf 6:5. Im Anschluss hatten die Luchse auch mehrfach den Ausgleich auf der Kelle, schafften es aber nicht den Puck im Tor unterzubringen. Nach dem 7:5 fünf Minuten vor Schluss verloren die Luchse komplett den Faden, kassierten durch Benes, Reschetnikow, Furda und Cicigin 4 Tore in 86 Sekunden und mussten mit einer 10:5 Niederlage die Heimreise antreten.
Am kommenden Wochenende kommen zwei extragroße Schwergewichte auf die Luchse zu. Am Freitags gehts für die Vogelsberger zur EG Diez-Limburg (20:30 Uhr) und am Sonntag kommt um 18:00 Uhr der amtierende Meister Herford nach Lauterbach 



Ratinger Ice Aliens
Sieg in Dinslaken, Niederlage gegen die Hammer Eisbären
(RLW)  Am Sonntag begann das mit Spannung erwartete Spiel der Kobras gegen die Ice Aliens mit einem Auftakt nach Maß für Ratingen. Bereits nach 12 Sekunden netzte Tim Brazda zur frühen Führung ein. Obwohl es im Mitteldrittel noch einmal eng wurde, gaben die Ice Aliens die Führung nie auf und gewannen mit 2:4.
Der erste Treffer gab dem Team Sicherheit und sie kontrollierten das Spiel über das gesamte Drittel. Erst in der 8. Spielminute musste Christoph Oster, der in seinem ersten Meisterschaftsspiel der Saison das Tor hütete, zum ersten Mal eingreifen. Die Kobras befanden sich fast permanent in der Defensive. Mit einem Doppelschlag in der 19. Minute erhöhten die Aliens auf den Pausenstand von 0:3. Zunächst verwandelte Max Bleyer, der aus dem eigenen Drittel angespielt wurde, ehe Lorenzo Maas den von Nick Pitsikoulis aufgelegten Pass im Tor versenkte. Milan Vanek, der Trainer der Dinslakener Kobras, nahm das erste Drittel auf seine Kappe: “ich habe etwas ausprobiert, das nicht funktioniert hat. Der Mannschaft kann ich keinen Vorwurf machen, das erste Drittel geht klar auf mich.“
Im zweiten Abschnitt sah Trainer Krystian Sikorski seine Mannschaft zunächst sehr unkonzentriert. Einen an der Mittellinie vertändelter Puck nutzten die Kobras in der 24. Minute, als Dominick Spazier den Anschlusstreffer markierte. Nur 22 Sekunden später verkürzte Pascal Behlau auf 2:3. Dinslaken witterte nun seine Chance und machte weiter Druck. Doch die Ice Aliens fanden zurück ins Spiel, das in der Folge ausgeglichen war. In der 39. Minute fiel das vierte Ratinger Tor durch Marvin Cohut in Überzahl.
Im letzten Drittel kamen die Ratinger Gäste besser aus der Kabine und hielten sich streng an die Vorgaben des Trainers. Dadurch erspielten sie sich leichte Vorteile. Zum Ende hin wurde es etwas ruppig, Tore wollten aber nicht mehr fallen. Trainer Sikorski sprach von einem Arbeitssieg mit viel Kampf und dem glücklichen Ende für die Ice Aliens.
Eisbären aus Hamm zu stark für die Ice Aliens
Mit 1:6 mussten sich die Ice Aliens am Freitagabend vor 456 Zuschauern gegen die Hammer Eisbären geschlagen geben. Die Partie begann sehr druckvoll und Hamm versuchte die Kontrolle von Beginn an zu übernehmen. Doch die Ice Aliens brauchten nicht lange, um dieses Spiel anzunehmen. Beide Mannschaften gingen ein hohes Tempo und schenkten sich nichts. In der 7. Spielminute nutzte Weißleder einen unkontrollierten Abpraller von Zerbe zum 0:1 für die Gäste. Doch nur vier Minuten später glichen die Ice Aliens durch Pitsikoulis aus. Die Eisbären zeigten schnelles Umschaltspiel, hatten immer Zug zum Tor, doch Felix Zerbe war wieder gut aufgelegt und hielt seine Farben im Spiel.
Ähnlich wie in Neuwied erhöhten die Gäste im zweiten Drittel innerhalb von zwei Minuten auf 1:3. Doch dieses Mal fingen sich die Ice Aliens schneller und verhinderten zunächst einen größeren Rückstand. Dafür häuften sich die Strafzeiten und so war viel Platz auf dem Eis. Doch keine der beiden Mannschaften wusste daraus einen Nutzen zu ziehen. Erst zum Ende des Mittelabschnitts erhöhten die Eisbären mit einem erneuten Doppelschlag auf 1:5.
Im letzten Drittel bestimmten die Gäste weiterhin das Spiel, das sehr körperbetont ausgetragen wurde. Die Ratinger konnten sich keine Torchancen erspielen, so dass der Schlusspunkt durch die Eisbären gesetzt wurde.



ESV Bergisch Gladbach
Heimspielstart des ESV in der Landesliga 2018/19 - Mit 6 Euro hautnah bei den RealStars in der Eissportarena
(LLW)  Am Samstag, den 13. Oktober 2018, begrüßt der Eissport-Verein als Gäste seines ersten
Heimspiels der Landesliga-Saison 2018/19 die Ratinger Ice Aliens. Erstes Bully in der Eissportarena
an der Saaler Mühle ist um 20 Uhr.
ESV-Cheftrainer Andy Lupzig, Ex-Nationalspieler und deutscher Eishockey-Meister, blickt
erwartungsvoll auf das erste Spiel seiner RealStars: „In der letzten Saison hat sich die
Mannschaft erst noch finden müssen. Gegen Ende war ihr Spiel aber schon routinierter, die
Abläufe eingespielter. Sie hat sich mittlerweile gefunden und bildet eine Einheit. Thomas
Schmitz und ich erwarten, dass die Jungs in dieser Saison oben anschließen werden.“
Das Spiel gegen Ratingen wird nicht nur der erste Belastungstest für die Mannschaft, sondern
auch für die neue ICEGRID-Eisanlage, mit der Bergisch Gladbach ab dieser Saison die
Spielfläche seiner Eissportarena aufbereitet. Mehr als 400.000 Euro musste der Verein in die
hochmoderne Kälteanlage investieren. Nach dem erfolgreichen Start der öffentlichen Laufzeiten
ab Mitte September hoffen die Verantwortlichen des ESV auch auf einen regen Zuwachs
an Zuschauern bei den Spielen. „Gute Stimmung ist bei uns selbstverständlich“, stellt
Vereinsvorsitzender Jörg Scholtz fest. „Auf dem Eis wird höchste Spannung geboten, abseits
des Eises sorgen unsere Moderatoren Peter Schüller und Jens Schiminowski für das perfekte
Eishockey-Gefühl. Nach all den Mühen, die der Verein, seine Mitglieder, Freunde und
Förderer in den vergangenen Monaten auf sich genommen haben, wäre es der perfekte Erfolg,
wenn uns viele Zuschauer in der neuen Saison unterstützten.“
Kurz vor dem ersten Spieltag gibt der Eissport-Verein die neuen Eintrittspreise für die Heimspiele
seiner ersten Mannschaft bekannt. Erwachsene erleben das Eishockey-Spektakel in
der Landesliga für 6 Euro; 4 Euro zahlen ESV-Vereinsmitglieder, Schüler, Studenten, Arbeitssuchende
und Behinderte. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre haben
freien Eintritt. Der Erlös aus dem Ticketverkauf dient der Nachwuchsarbeit und der Refinanzierung
der neuen Kälteanlage.



Hamburger SV
Gäste aus Übersee - John Barnett und Mark Sylvester kommen zum Jubiläum
(RLN)  Zwei Helden der glorreichen Vergangenheit der HSV-Eishockeyabteilung haben ihre Flüge nach Hamburg gebucht: John Barnett und Mark Sylvester werden gemeinsam zum Legendenspiel anläßlich des 50jährigen Bestehens der HSV-Eishockeyabteilung am 20.10. anreisen. Beide stehen für die große Zeit des Rautenhockeys Ende der 1970er Jahre. An einer weiteren Größe jener Zeit –Publikumsliebling Hans „Ossi“ Oswald arbeiten die Abteilungsverantwortlichen intensiv.
Wenn das Legendenspiel ähnlich launig verläuft wie das Treffen der Gründungsmitglieder der HSV-Eishockeyabteilung zum „offiziellen“ Jubiläumstermin am 1.10. kann für die Legenden nichts mehr schiefgehen.



EC Nordhorn
Einen Punkt beim Meister geholt - EC Nordhorn kämpft sich in Bremen in die Verlängerung
(RLN)  Mit einem Punkt startet der Eishockey Club Nordhorn e.V. in die neue Regionalliga-Saison: Erster Gastgeber in der Saison 2018/19 waren die Weserstars Bremen, beim amtierenden Meister konnte die Truppe von Coach Andris Bartkevics ein starkes Ergebnis von 7:6 (4:3; 2:1; 0:2; 1:0) herausspielen. Erst in der Verlängerung mussten sich die Nordhorner vor 280 Zuschauern geschlagen geben und konnten so den ersten Punkt einfahren.
Gerade im ersten Drittel waren die Torbereiche heiß umkämpft, das erste Tor der Partie war dann auch gleich ein Treffer für den ECN: Neuzugang Daniel Bogdziul verwandelte nach nur einer Minute zum 1:0. Ab dann entspann sich ein Spiel auf Augenhöhe: Konter auf Konter, erst der Ausgleich und die Führung für Bremen, erneuter Ausgleich (dieses Mal für den ECN) durch Pauls Zvirbulis, zwei weitere Treffer für Bremen. Und dann kurz vor Ende des ersten Abschnitts in der 20. Minute der Anschlusstreffer durch Niek van der Meulen.
Im zweiten Drittel wurde das Tempo etwas ruhiger, das erste euphorische Abtasten war vorbei: Bremen zieht durch zwei Treffer auf 6:3 weg, Kevin Zimbelmann sorgt in der 37. Minute für den Anschluss - mit 6:4 geht es in die Pause. Im Schlussdrittel wurde dieser Abstand dann abgebaut, ein Doppeltreffer von Daniel Bogdziul und es geht mit 6:6 in die Verlängerung - der erste Punkt für den ECN ist gesichert.
Ein überaus starker Igor Schön macht mit seinem vierten Tor für die Weserstars Bremen das Spiel fest, der Sieg geht an die Gastgeber - und in Nordhorn kann man zufrieden sein: In der ersten Begegnung einen Punkt vom Meister erobert, gerade die Neuzugänge bringen wichtiges Tempo und Zielgenauigkeit ins Spiel. Erstmalig dabei war Konstantin Lubobratets - gebürtig aus Estland stammend, hat sich der international erfahrene Stürmer kurzfristig dem EC Nordhorn angeschlossen. 
Weiter geht es für den EC Nordhorn am kommenden Samstag, am 13. Oktober ist der Hamburger SV zu Gast. Das Spiel beginnt um 19 Uhr in der Eissporthalle Nordhorn.



ESC Wedemark Scorpions
Gelungene Tombola des ESC Wedemark Scorpions e.V.
(VLN)  Das war wieder eine gelungene Tombola auf dem Bissendorfer Sonntag. Der Nachwuchs des ESC   Wedemark Scorpions e.V. kann sich wieder freuen. Die Spenden- und Sponsoring AG ihres Vereins war erneut sehr aktiv und konnte einen hohen Betrag an den Nachwuchs der Eiskunstlauf- und Eishockeysparte überreichen.
Lange vor der Tombola wurden wieder Spenden gesammelt. Viele regionale Geschäftsleute und Unternehmen ließen es sich nicht nehmen, reichlich Sachpreise und Gutscheine zu spenden. Aber auch weit über die Grenzen der Region hinaus wurde die sinnvolle Arbeit mit tollen Ideen unterstützt. Die Spenden- und Sponsoring AG ist noch immer ganz begeistert über diese unkomplizierte Unterstützung.
Die Eltern, Sportlerinnen und Sportler konnten sich am Bissendorfer Sonntag zeitweise kaum vor Loskäufern retten, denn – jedes Los gewinnt – war kein leeres Versprechen. Jeder Tombolateilnehmer ging mit einem Gewinn, viele tatsächlich mit vollen Taschen nach Hause. Der große, rote Einlauftunnel der Hannover Scorpions sorgte dafür, dass jeder magisch angezogen wurde und auch gern ein Los, meist mehrere Lose zur Unterstützung der jungen Sportlerinnen und Sportler erwarb.
Im Namen des Nachwuchses bedankt sich die AG Spenden- und Sponsoring des ESC Wedemark Scorpions e.V. ganz herzlich bei allen für die Hilfe und Unterstützung!!!


    
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Dienstag 9.Oktober 2018
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