Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

       
EKU Mannheim
(RLSW)  Die Defensive der Mad Dogs erhält nochmals Zuwachs: Der deutsch-kanadische Verteidiger Cole Schneider, zuletzt in nordamerikanishen Nachwuchsligen auf dem Eis, wechselt nach Mannheim
  
EC Bergisch Land
(LLW)  Die nächsten drei Neuzugänge bei den Raptors stehen fest: Von der 1b-Mannschaft der Ratinger Ice Aliens kommen die Stürmer Patrick Steil und Mathias Wodrich und von den Eisadlern Dortmund wechselt Angreifer Mirko Neumann nach Solingen
  
ESC Kempten
(BLL)  Stürmer Philipp Hay und der Oberliga-und Zweitliga-erfahrene Torhüter Christian Hacker, beide zuletzt nicht aktiv, tragen in der neuen Spielzeit das Trikot der Sharks; dagegen verlieren die Kemptener mit Gregor Stein, der aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stehen wird, einen wichtigen Leistungsträger in der Defensive
  
ECDC Memmingen
(OLS)  Darian Sommerfeld, der aus dem Kaufbeurer Nachwuchs zu den Indians kommt, wird die neue Nummer-3 im Tor der Memminger und soll erste Erfahrungen im Senioren-Bereich sammeln
       
SE Freising
(BLL)  Stürmer Alexander Braun, der über den EV Moosburg vom EV Dingolfing nach Freising kommt, ist ein weiterer Neuzugang für die Black Bears
  
ESC Hügelsheim
(RLSW)  Allrounder Daniel Steinke, der früher lange Zeit für die Mad Dogs Mannheim aktiv ist, wechselt nach drei Jahren bei den Eisbären Heilbronn nun zu den Baden Rhinos
  
MEC Saale Bulls Halle
(OLN)  Stürmer Alexander Zille, der nach vielen Jahren im Trikot Saale Bulls keinen neuen Vertrag erhalten hat, geht künftig für die zweite Mannschaft des ESV Halle in der Regionalliga Ost aufs Eis
  
Herner EV
(OLN)  Verteidiger Tobias Schmitz, der zuletzt für die Red Bull Juniors Salzburg auf dem Eis stand, hat eine Förderlizenz der Iserlohn Roosters für den HEV erhalten
  
Hammer Eisbären
(RLW)  Während Verteidiger Nikolai Tsvetkov keinen neuen Vertrag erhalten wird, hat Urgestein Martin Köchling seine Zusage für die neue Saison gegeben; ausserdem kehrt Stürmerroutinier Igor Furda nach drei Jahren bei der Soester EG zu den Eisbären zurück
  
ECC Preussen Berlin
(RLO)  Verteidiger Dennis Dörner hat seine Zusage für die kommende Spielzeit gegeben und neu zum Team kommt Allrounder David Levin von den Berlin Blues
  
Tilburg Trappers
(OLN)  Mit Nick de Ruijter verlieren die Holländer einen wichtigen Leistungsträger, der seine aktive Laufbahn verletzungsbedingt beenden muss
  
Eisbären Regensburg
(OLS)  Der junge finnische Verteidiger Walther Klaus, der möglicherweise einen deutschen Paß erhält, bestreitet derzeit ein Try-Out bei den Eisbären
  
ESC Moskitos Essen
(OLN)  Derzeit versucht sich Stürmer Daniel Reichert, der zuletzt für den SC Riessersee auf dem Eis stand, für einen Vertrag bei den Wohnbau Moskitos zu empfehlen. Ausserdem trainiert auch der gebürtige Tscheche Frantisek Wagner mit dem Team und soll einen Vertrag unterzeichnen wenn er einen deutschen Paß erhält
  
SG Oberstdorf/Sonthofen
(BBZL)  Torhüter Dominik Bauer steht auch in der neuen bezirksligasaison wieder im Gehäuse der Eisbären
  
Stuttgarter EC
(RLSW)  Mit Stürmer Julian Reiss, der aus dem Nauheimer Nachwuchs stammt und nun von den Mad Dogs Mannheim kommt, steht der nächste Neuzugang bei den Rebels fest, ausserdem haben die Stürmer Silas Abert, Patrick Daucik und Fabio Laule verlängert
    
   

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  ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 8.April 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 8 Beiträgen von der Frauen-Nationalmannschaft, aus der Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Nord, sowie aus der Landesliga Berlin.
 
   
Deutscher Eishockey Bund
Frauen ziehen ins WM-Viertelfinale ein
(DEB)  Die Frauen-Nationalmannschaft hat ihr drittes Spiel bei der 2019 IIHF Eishockey Frauen-Weltmeisterschaft verloren. Die Mannschaft von Frauen-Bundestrainer Christian Künast unterlag am Montag die Partie gegen die französische Auswahl mit 2:3 (1:1, 1:1, 0:0, 0:1) nach Verlängerung. Die DEB-Auswahl zieht nach dem Punktgewinn ins Viertelfinale der 2019 IIHF Eishockey Frauen-Weltmeisterschaft ein.
Den Französinnen gelang ein Blitzstart: 22 Sekunden waren gespielt, als Laura Escudero völlig frei vor Jenny Harß auftauchte und der deutschen Schlussfrau keine Chance ließ – die 1:0-Führung für das Team von Trainer Gregory Tarle.  Dann folgte eine Überzahlsituation, in der Deutschland ein ums andere Mal gefährlich wurde: Insbesondere Tabea Botthof und Anna Fiegert hatten mit Schüssen von der Blauen Linie guten Torchancen, doch konnten nicht den Ausgleichstreffer markieren. Kerstin Spielberger hatte aus spitzem Winkel in der 12. Minute eine weitere gute Möglichkeit, doch auch sie blieb erfolglos. Eine Minute später macht es Nicola Eisenschmid besser und markierte für die DEB-Auswahl den Ausgleich. In der Folge hatte Deutschland mehr vom Spiel, konnte allerdings bis zur Drittelpause keinen weiteren Treffer erzielen.
Im Mittelabschnitt war es die deutsche Mannschaft, die mit einem frühen Treffer ins Drittel startete. Kerstin Spielberger sorgte in der 22. Minute für den 2:1-Führungstreffer. In der Folge kam die DEB-Auswahl allerdings durch Strafzeiten aus dem Rhythmus. In Überzahl markierten die Französinnen schließlich in der 29. Minute durch Lore Baudrit den Ausgleich. In der 31. Minute nahmen mit Kerstin Spielberger und Daria Gleißner gleich zwei deutsche Spielerinnen auf der Strafbank Platz, die französischen Gegnerinnen konnten den Vorteil auf dem Eis allerdings nicht ausnutzen. Folglich fand die DEB-Auswahl wieder besser ins Spiel zurück. Doch im zweiten Spielabschnitt sollte es beim 2:2 bleiben. Im Schlussdrittel investierte die DEB-Auswahl viel, kam immer wieder zu Schussgelegenheiten. Insbesondere Verteidigerin Tabea Botthof versuchte es immer wieder mit Schüssen von der Blauen Linie, doch der Puck sollte nach 60 Minuten nicht mehr den Weg ins Tor finden. In der Verlängerung waren es dann die Französinnen, die jubeln durften. Chloe Aurard sorgte in der 62. Minute für den Schlusspunkt der Partie.
Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat sich für das Viertelfinale der 2019 IIHF Eishockey Frauen-Weltmeisterschaft qualifiziert. Doch zuvor trifft die Mannschaft von Frauen-Bundestrainer Christian Künast am morgigen Dienstag ab 17.00 Uhr auf Tschechien.
Christian Künast, Frauen-Bundestrainer: „Wir freuen uns über den Einzug ins WM-Viertelfinale! Heute haben wir es in Über- und Unterzahl nicht so gut gemacht, wie in den vorherigen Partien dieser Weltmeisterschaft. Aber so eine Niederlage kann die Mannschaft dennoch weiterbringen. Nun nutzen wir die Zeit, um uns auf das Spiel gegen Tschechien vorzubereiten.“
 
    
Deggendorfer SC
Auswärtscoup! DSC geht in Playdown-Serie in Führung
(DEL2)  Es war ein hartes Stück Arbeit, doch dem Deggendorfer SC gelang am  
Sonntagabend ein wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt. Das Team  
von Trainer Kim Collins bezwang auswärts den EHC Freiburg vor 2023  
Zuschauern mit 1:2 und sichert sich somit die erstmalige Serienführung.
Anders als noch am Freitag waren es dieses Mal die Freiburger die  
druckvoller in die Partie starteten. Doch der DSC ließ sich nicht  
übertölpeln und stand sicher in der Abwehr. Je länger die Partie  
dauerte, desto mutiger wurden dann auch die Deggendorfer. Trotz  
einiger Möglichkeiten, ließ sich EHC-Keeper Hertel allerdings nicht  
überwinden. In der elften Spielminute fiel schließlich der erste  
Treffer in der Partie. Nach einem schnell vorgetragenen Konter  
überwand Ryon Moser Jason Bacashihua mit einem platzierten Schuss aus  
dem Handgelenk. Gegen Ende des ersten Abschnitts setzten sich die  
Deggendorfer öfters im Drittel der Hausherren fest, jedoch gelang es  
ihnen nicht, den Ausgleichstreffer zu erzielen, sodass es mit einer  
1:0 für die Freiburger in die erste Pause ging.
Im zweiten Abschnitt kamen dann die Breisgauer erneut besser aus der  
Kabine und setzten den DSC früh unter Druck. Knapp vier Minuten waren  
im zweiten Drittel dann gespielt, als sich den Gastgebern dann auch  
noch die Riesenmöglichkeit bot, das Ergebnis zu erhöhen. Gleich zwei  
Deggendorfer mussten auf die Strafbank, doch mit vereinten Kräften  
überstand das Team von Trainer Kim Collins diese kritische Situation.  
Im weiteren Drittelverlauf steigerten sich die Deggendorfer aber immer  
mehr und konnten gegen Ende des zweiten Abschnitts den verdienten  
Ausgleich erzielen. Im Powerplay hämmerte Aaron Reinig in der 39.  
Minute nach toller Kombination über Kyle Gibbons und Andrew Schembri  
den Puck in die Maschen. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in  
die zweite Drittelpause.
Im Schlussabschnitt kamen dieses Mal die Deggendorfer besser aus der  
Kabine und konnten sich gleich zu Beginn einige gute  
Einschussmöglichkeiten erspielen. Brenzlig wurde es dann wieder in der  
46. Minute als die Deggendorfer erneut in Unterzahl ran mussten. Doch  
zwei Spieler interessierte das überhaupt nicht. Andrew Schembri tankte  
sich durch bis hinein vor das Tor von Jimmy Hertel und Andreas Gawlik  
verwertete den Abpraller zum 1:2. Nun hieß es Beißen und Kratzen für  
die Collins-Truppe, die diese Führung natürlich über die Zeit bringen  
wollten. Dies gelang den Deggendorfer Kufencracks schließlich mit viel  
Einsatz und Kampf und somit sichert sich der DSC die erstmalige  
Serienführung.
Bereits am kommenden Dienstag geht es weiter in der Serie. Spielbeginn  
im Deggendorfer Eisstadion ist um 20 Uhr. Am morgigen Montag können  
von 11 bis 17 Uhr Karten in der Geschäftsstelle des DSC erworben werden.
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen unterliegen in Spiel #3 gegen Frankfurt
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das dritte Spiel im Playoff-Halbfinale mit 4:7 (3:3; 0:2; 1:2) verloren. Vor 5376 Zuschauern brachten Thomas Pielmeier (5.) und Harrison Reed (8.) in Überzahl den Gast in Führung. Matthew Pistilli (9.) markierte den Anschlusstreffer, doch René Kramer legte für die Eislöwen in Unterzahl nach (13.). Abermals kamen die Löwen Frankfurt durch Tore von Adam Mitchell in doppelter Überzahl (15.) und Mathieu Tousignant im Powerplay (15.) zurück. Im zweiten Drittel schraubten Dávid Skokan (32.) in Überzahl und Dominik Meisinger (34.) den Spielstand in die Höhe. Nick Huard war zwar noch einmal für die Eislöwen erfolgreich (48./PP), doch Mike Fischer (50.) und erneut Tousignant (53.) in Überzahl sicherten den Sieg für den Gastgeber ab. In der Serie führen die Löwen Frankfurt demnach mit 3:0.  
Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Es ist einfach sehr ärgerlich! Wir sind gut gestartet, sind in Führung gegangen. Doch dann haben wir den Faden verloren und ihn nicht wiedergefunden. Es bringt nichts, jetzt zurückzublicken. Wir haben es verpasst den Anschluss in der Serie zu erzielen, jetzt haben wir am Dienstag wieder ein Alles oder Nichts-Spiel vor der Brust.“
René Kramer: „Das erste Drittel war gut, aber insgesamt haben wir zu viele Fehler gemacht und zu viele Strafen genommen. Die neue Schiedsrichterpaarung hat am heutigen Spieltag eine andere Linie verfolgt, wir mussten uns umstellen. Die Special Teams haben das Spiel heute entschieden. Die Unterzahltore haben uns das Genick gebrochen.“
Tom Knobloch: „Es war eine schnell und harte geführte Partie. Frankfurt hat das Spiel breit gemacht, die Chancen genutzt. Wir haben uns am Ende nur hinten reingestellt, konnten gegen den Druck von Frankfurt kaum noch Akzente nach vorn setzen.“
Das vierte Spiel in der Serie findet am Dienstag, 09. April 2019 um 19.30 Uhr in der Dresdner EnergieVerbund Arena statt. 
  
Alles oder Nichts! – Eislöwen erwarten Frankfurt zu Spiel #4
Die Dresdner Eislöwen sind am Dienstag, 9. April um 19.30 Uhr vor heimischer Kulisse in Spiel #4 des Playoff-Halbfinales gegen die Löwen Frankfurt gefragt. Die Partie wird geleitet von den HSR Daniel Kannengießer und Stefan Vogl. Kassen und Arenatüren öffnen um 18 Uhr; der VIP-Arena um 18.30 Uhr.
Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Wir stehen mit dem Rücken zur Wand, müssen am Dienstag liefern – ohne Wenn und Aber.  Ich bin überzeugt, dass unser Team die Chance nutzen wird, um die Serie offen zu halten. Auch wenn es ein Spiel in der Woche ist, brauchen wir die Unterstützung unserer Fans und Anhänger, um noch einmal den Bock umzustoßen.“
Sebastian Zauner: „Alles oder Nichts! Wir haben in dieser Saison schon mehrfach gezeigt, dass wir mit solchen Situationen umgehen können. Natürlich ist Frankfurt ein Gegner mit großer Qualität, aber im Eishockey ist alles machbar.“
  
    
Löwen Frankfurt
Spiel 4: Löwen können Serie in Dresden entscheiden
(DEL2)  Mit einer 3:0-Serienführung in der Hinterhand haben die Löwen Frankfurt am Dienstag, den 9. April die Chance, die Best-of-Seven-Serie gegen die Dresdner Eislöwen frühzeitig für sich zu entscheiden und ins Finale der DEL2 Playoffs einzuziehen. Spielbeginn in der EnergieVerbund Arena ist um 19:30 Uhr.
Die Löwen Frankfurt wussten spätestens nach ihrem 5:1-Sieg in Dresden in Spiel 2, dass das dritte Aufeinandertreffen mit den Sachsen ein ganz hartes Stück Arbeit werden würde. Schließlich würden die Eislöwen alles dafür tun, nicht einem 0:3-Rückstand hinterherrennen zu müssen. Entsprechend aggressiv starteten die Dresdner ins dritte Duell und führten schnell mit 2:0. Nach dem Anschlusstreffer durch Matt Pistilli (9.) folgte das umstrittene 3:1 in Unterzahl für die Sachsen.
Doch wie schon so oft in dieser Saison konnten die Löwen auch dieses Mal ihre Comeback-Qualitäten unter Beweis stellen. Adam Mitchell schaffte den erneuten Anschluss (15.) bei doppelter Überzahl und keine 30 Sekunden später jubelte Mathieu Tousignant über das 3:3.
Nach dem turbulenten Auftaktdrittel übernahmen die Löwen in den nächsten 40 Minuten das Geschehen, was sich auch auf der Anzeigentafel widerspiegeln sollte: David Skokan (32.) und Dominik Meisinger (34.) trafen zur Löwen-Führung. Dresden verkürzte nochmal in Überzahl (48.), doch ein erneuter Frankfurter Doppelschlag durch Mike Fischer (50.) und Tousignant (53.) sicherte den dritten Löwen-Sieg im dritten Halbfinalspiel ab.
Gleich drei Mal trafen die Löwen in Spiel 3 der Halbfinalserie in Überzahl gegen Dresden. Adam Mitchell traf bei einer 5-gegen-3-Situation. Nur 24 Sekunden später traf Mathieu Tousigant bei einfacher Überzahl und auch das siebte Löwen-Tor – ebenfalls erzielt von Tousignant – fiel mit einem Mann mehr auf dem Eis. Damit haben die Löwen gegen Dresden 5 von 15 Powerplay-Situationen nutzen können (33,3%). Dies ist eine klare Steigerung gegenüber der Viertelfinalserie gegen Crimmitschau. Dort standen die Hessen zwischenzeitlich bei einer genutzten Powerplay-Chance in 20 Überzahlsituationen, ehe man die letzten drei Powerplays erfolgreich nutzte. Insgesamt steht die Powerplay-Quote der Löwen in den Playoffs mittlerweile bei 21,4 Prozent – die beste Quote aller verbliebenen Teams.
Die Stimmen zum letzten Spiel:
Bradley Gratton (Cheftrainer Eislöwen Dresden):
„Es war ein gutes 1. Drittel von meiner Mannschaft. Wir haben zudem eine Zwei-Mann-Unterzahl sehr gut überstanden. Doch wie schon in den beiden vorherigen Spielen waren wir auch dieses Mal nicht in der Lage 60 Minuten konstant durchzuspielen. Wir haben uns erneut Fehler geleistet, die Frankfurt eiskalt ausgenutzt hat. Es ist aber noch nicht vorbei und wir müssen jetzt zuhause einen Sieg holen.“
Matti Tiilikainen (Head Coach Löwen Frankfurt):
„Wir haben gut begonnen und dann plötzlich die beiden Gegentore kassiert. Es war unheimlich wichtig, dass wir noch im 1. Drittel den Ausgleich geschafft haben. Dresden war zu dieser Zeit aggressiver in den Zweikämpfen. Doch wir sind dank des Ausgleichs wieder ins Spiel gekommen, haben hungriger agiert und konnten auch dank der beiden Tore der vierten Reihe den Sieg holen. Das sechste Tor der Partie war eines davon und es war enorm wichtig. Wir können uns aber nicht auf dem Erreichten ausruhen, sondern müssen auch Dienstagabend bereit sein.“
  
    
ESV Kaufbeuren
6:3 Auswärtssieg in Ravensburg bringt die Joker zurück in die Serie - Ein großartiger Kampf und ein überragender Stefan Vajs zeigen sich für den ersten Sieg im Halbfinale verantwortlich
(DEL2)  Weiter stark ersatzgeschwächt stand für den ESV Kaufbeuren heute Abend das dritte Halbfinalspiel gegen die Ravensburg Towerstars auf dem Programm. Unterstützt wurden die Kaufbeurer dabei wieder von gut und gerne 450 Fans, die ihre Mannschaft auch frenetisch Unterstützten.
Die Kaufbeurer kamen sehr gut in die Partie und hatten gleich zwei gute Torabschlüsse durch die erste Sturmformation, welche die Scheibe aber nicht im Kasten von Jonas Langmann unterbrachten. Wie es dann effektiver geht zeigten die Oberschwaben bei ihrem ersten Angriff. Einen scharfen Pass vor das Tor von Jakub Svoboda lenkte Robbie Czarnik den Puck gekonnt in das Tor des machtlosen Stefan Vajs. Ein erstes Powerplay für die Joker, welches einige gefährliche Schüsse hervorbrachte, führte aber auch nicht zum gewünschten Torerfolg. Auch die Hausherren durften sich danach in Überzahl probieren, aber auch die Defensive der Allgäuer stand gut und ließ keinen Treffer zu. Die Wertachstädter hatten dann mal wieder, in dieser Serie bereits der vierte, einen Penaltyschuss zu gesprochen bekommen. Markus Lillich war auf und davon und konnte von Kilian Keller nur noch regelwidrig im Torabschluss gestoppt werden. Den fälligen Penaltyschuss vergab dann Alex Thiel und dieser reihte sich somit in die Gesellschaft zu Sami Blomqvist, Branden Gracel und Markus Lillich ein, die alle samt in dieser Serie schon mit ihren Versuchen an Jonas Langmann gescheitert waren. Die Joker aber ließen die Köpfe nicht hängen und antworteten weiter mit wütenden Angriffen und das dieses Mal auch erfolgreich. Sami Blomqvist tankte sich vor das Gehäuse von Jonas Langmann, wurde zwei mal am Torschuss gehindert und versenkte dann den dritten Versuch, zur großen Freude der rund 450 ESVK Fans im Gästeblock, im Kasten der Towerstars zum 1:1 Pausenstand. 
Das zweite Drittel sollte dann völlig wild werden. Die Joker konnten durch Branden Gracel zunächst mit 1:2 in Führung gehen. Der Kanadier arbeitete die Scheibe bei einen Gewühl vor Jonas Langmann in den Kasten der Hausherren. Fast im Gegenzug lief Robbie Czarnik der ESVK Defensive davon und konnte von Florian Thomas nur mit einem Foulspiel gestoppt werden. Den fälligen Penaltyschuss verwandelte Czarnik mit einer starken Bewegung eiskalt zum 2:2. Somit war die Führung der Joker schnell eliminiert. Die Towerstars hatten dann bei einem vier gegen drei und einem fünf gegen drei Powerplay einige hochkarätige Chancen auf die Führung. Doch entweder blockte die ESVK Defensive die Schüsse weg oder Stefan Vajs war mit tollen Reflexen zur Stelle. Glück hatten die Joker, als einmal Pfosten und einmal die Latte einen Einschlag verhinderten. Auf der anderen Seite zeigten sich die Rotgelben dann eiskalt. Direkt in einem eigenen Powerplay nach dem Ravensburger Chancenwucher, traf Joey Lewis aus dem Slot heraus zum 2:3. Das sollte dann aber nicht alles gewesen sein. Die Joker bekamen kurz vor der Pause nach einem Bandencheck an Joe Lewis und einen hohen Stock an Branden Gracel ebenfalls die Möglichkeit in doppelter Überzahl zu agieren. Dies nutzte die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann, die ab diesem Zeitpunkt ohne den verletzten Branden Gracel auskommen musste, eiskalt. Zuerst nutzte Sami Blomqvist den Platz bei der doppelten Überzahl mit einem harten Handgelenkschuss zum 2:4, ehe Joey Lewis mit einem Hammer von der blauen Linie das 2:5 gelang. Und es hätte noch besser kommen können. Louis Latta hämmerte die Scheibe Sekunden vor der 2. Pause noch an das Lattenkreuz. Zu allem Überfluss checkte Pavel Dronia Louis Latta nach der Pausensirene in die Bande und zettelte somit noch eine Schlägerei an. Beide Spieler wurden daraufhin mit 2+2+10 Minuten bestraft. Für das anzetteln des Fights bekam Dronia noch eine zusätzliche zwei Minuten Strafe aufgebrummt. 
Das Schlussdrittel spielten die Joker gegen anrennende Oberschwaben dann gut und clever. Andreas Brockmann musste aufgrund der Strafe gegen Louis Latta und dem Ausfall von Branden Gracel dabei auf drei Sturmreihen reduzieren. Die Joker hielten aber trotzdem weiter sehr stark dagegen und überstanden auch ein Powerplay der Hausherren nach wenigen Minuten dank einer starken Defensive und einer weiter herausragenden spielenden Stefan Vajs im Tor der Wertachstädter. Ein weiteres Powerplay nach 52 Minuten nutzten die Towerstars aber dann doch zu ihrem dritten Treffer. Rob Just konnte nach einem schönen Pass auf Stefan Vajs zu laufen und versenkte die Scheibe eiskalt im Winkel. Bereits knapp vier Minuten vor dem Ende zogen die Hausherren Jonas Langmann zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Dies konnte Joey Lewis unmittelbar danach mit einem aus Schuss aus dem eigenen Drittel zum 3:6 Endstand nutzen. Dabei traf der heutige dreifach Torschützen den Puck direkt aus der Luft. Mit diesem Auswärtssieg verkürzten die Joker den Serienstand auf 2:1. Am Dienstag geht es nun mit Spiel vier der Serie in Kaufbeuren weiter. 

  
    
Hannover Scorpions
Scorpions stehen im Halbfinale - Sonntag 14. April 16 Uhr gegen EV Landshut
(OLN)  Im fünften und entscheidenden Spiel der Viertelfinalserie schlugen die Hannover Scorpions am Sonntag in der hus de groot EISARENA die Starbulls Rosenheim mit 2:1 (1:0 / 1:1 / 0:0) und stehen somit im Halbfinale um die Deutsche Oberligameisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg in die DEL 2.
Mit diesem Erfolg, den 1959 Besucher bei herrlichen Wetter im Mellendorfer Eisstadion miterleben konnten, sind die Hannover Scorpions das einzige Team nördlich einer Linie Frankfurt-Dresden, das noch in einer Playoff-Serie auf dem Eis steht.
Nach dem Erfolg über die Blue Devils Weiden im Achtelfinale, schlugen die Scorpions jetzt, wie im vergangenen Jahr, die hoch gehandelten Rosenheimer und ziehen gegen den EV Landshut ins Halbfinale ein.
Da sowohl Landshut als auch die Scorpions in der Hauptrunde den 2. Tabellenplatz belegt haben und das Heimrecht in diesem Jahr bei gleichem Tabellenplatz in der Hauptrunde dem Südverein zusteht, startet die Serie am Freitag den 12. April mit einem Auswärtsspiel in Landshut.
Weiter geht die Serie dann am Sonntag in der hus de groot EISARENA. Das dritte Spiel findet am Dienstag dem 16.04. dann wieder in Landshut statt.
Sollte die Serie weiter gehen findet die 4. Begegnung, am Gründonnerstag 18.04., wieder in der Wedemark statt.
Jetzt gilt die volle Konzentration einzig und allein unser ersten Begegnung am Freitag in Landshut zu der die Scorpions bereits Donnerstag anreisen werden und sich optimal auf dieses Spiel vorbereiten zu können.
  
    
Landesliga Berlin
Halbfinale 2. Teil: FASS und ERSC erzwingen 3. Spiel
(LLB)  Hart umkämpft waren die 2. Halbfinalspiele der Landesligaplayoffs. FASS Berlin 1c und der ERSC Berliner Bären gewannen ihre Spiele knapp und verlängern damit die Serie.
FASS Berlin 1c - Eisbären Juniors Berlin 6:5 (2:1/2:4/2:1)
FASS ging wesentlich konzentrierter in dieses zweite Halbfinalspiel und schon hatten die Eisbären mehr Probleme. Das erste Überzahl des Spiels konnte FASS zur Führung nutzen. Jörn Kugler traf nach sechs Minuten zum 1:0 und erzielte damit den ersten Treffer für FASS in dieser Playoffrunde. Im Anschluss an das erste Powerplay der Eisbären folgte der Ausgleich. Die Juniors konnten den Druck aufrechterhalten und Dave Simon traf ach 12 Minuten zum 1:1. FASS hielt aber weiter dagegen und konnte erneut in Führung gehen. Wieder in Überzahl traf Marco Osterburg nach 18 Minuten zum 2:1. Mit diesem Ergebnis ging es in die erste Pause.
FASS ging mit einer Überzahl ins 2. Drittel, konnte das aber nicht ausnutzen. In der 24. Minute machten sie es besser, Maximilian Müller hämmerte den Puck von der blauen Linie ins Tor der Eisbären. Eine Auszeit der Eisbären änderte zunächst nicht viel. Die Allstars waren nun richtig im Spiel. Die 27. Minute brachte die Eisbären zurück ins Spiel. Dustin Tinius in Überzahl mit einem Hammer von der blauen Linie und 33 Sekunden später Jakob Sauerzapfe nach einem Konter überwanden Dennis Gembus im Tor von FASS und es stand 3:3. FASS antwortete aber mit dem 4:3. Ebenfalls nach einem Konter traf Edgars Baumgartner (29.). Es war nun ein offenes Spiel und vier Minuten nach der Führung gelang den Eisbären wieder der Ausgleich. Dave Simon nutzte eine weitere Überzahl zum 4:4. 67 Sekunden vor der 2. Pause konnten die Eisbären erstmals in Führung gehen. Pierre Gläser nutzte eine weitere Strafe gegen FASS und 67 Sekunden vor der Pause stand es 4:5.
Hier war noch lange nichts entschieden und nach 90 Sekunden ging es wieder von vorne los. Denn Christopher Krämer zog ab und es schlug im Tor von Lucas Hofmann ein. Kurze Zeit später kamen die Eisbären unter Druck, zwei Strafen sorgten für eine doppelte Überzahl für die Allstars. Die Eisbären überstanden diese Strafen aber unbeschadet. Dafür klingelte es kurz danach. Denn die 49. Minute brachte den elften Treffer der Partie und der ging wieder an FASS. Jules Thoma schloss einen Konter zum 6:5 ab. Zwei Minuten vor dem Ende jubelten die Juniors, es gab aber kein Tor. Es blieb bis zum Ende ein hart umkämpftes Spiel, das FASS am Ende gewann.
FASS zeigte an diesem Tag wozu sie in der Lage sind. Mit einer solchen Leistung kann auch das 3. Spiel am kommenden Samstag eine ganz enge Kiste werden.
ERSC Berliner Bären - ECC Preussen Berlin 1b 4:2 (1:1/2:1/1:0)
Die Bären versuchten früh Druck aufzubauen, der ECC spielte mehr auf Konter. Gefährlich wurde es in der Anfangsphase nur selten, beide Abwehrreihen passten auf. Der erste Treffer gelang dem ECC, nach zehn Minuten hämmerte Mark Scheuerlein den Puck ins Tor. Die Bären wirkten angeschlagen, der ECC nutzte das aber nicht aus. Als sich der ERSC wieder ein wenig fing, gelang ihnen der Ausgleich. Mit einem Doppelpass spielten Jan Schertz und Stefan Mann die Abwehr der Charlottenburger aus und Jan Schertz ließ dem Torhüter des ECC keine Chance (18.). So ging es mit einem 1:1 in die erste Pause.
Das 2. Drittel begann mit einem Treffer nach 74 Sekunden. Jan Schertz wurde auf die Reise geschickt und schon führten die Bären mit 2:1. Der ERSC stand nun wieder gut in der Abwehr und ließ kaum Chancen zu. Und als Benjamin Böhmer eine Strafzeit abgesessen hatte, bekam er den Puck zugespielt und ging alleine durch (32.). Der ECC wechselte nun den Torhüter, für Ilja Dvorkins kam Tim Ziesmer. Die Bären kontrollierten das Spiel aber weiter gut und ließen kaum Chancen zu. Erst zum Ende des Drittels kam der ECC wieder gefährlich und es gelang der Anschlusstreffer. Gegen einen Schlagschuss von Steve Roubicek war Martin Hummel im Tor der Bären machtlos.
Das Spiel war also völlig offen und es blieb auch im letzten Drittel spannend. Die Bären verteidigten weiter gut und ließen nicht viele Chancen des ECC zu. Der ERSC kam auch zu Angriffen und konnte auf 4:2 erhöhen. Hannes Becker nutzte eine Strafe gegen den ECC aus (44.). Die Charlottenburger versuchten es zwar weiter, die Bären hielten aber diesmal das Ergebnis und gewannen am Ende verdient mit 4:2.
Beide Serien gehen also über drei Spiele und das völlig verdient. Alle Teams haben sich die Seriensiege verdient und nun fällt am kommenden Wochenende die Entscheidung über die Finalspiele.
(Norbert Stramm)
  
    
 Montag 8.April 2019 www.icehockeypage.de 
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