Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

       
EA Schongau
(BYL)  Die Mammuts verlieren mit Matthias Müller einen ihrer wichtigsten Leistungsträger in der Offensive, da dieser aus persönlichen Gründen Schongau verlassen wird. Eine Neuverpflichtung als Ersatz ist zunächst nicht vorgesehen
  
Kölner Haie
(DEL)  Die Kölner Haie wollen Nationalspieler Felix Schütz, der zuletzt in Schweden aufs Eis ging, zurückholen. Allerdings buhlen auch die Straubing Tigers um die Dienste des erfahrenen Stürmers, der aber wohl auch einen Wechsel nach Tschechien nicht ausschliesst
  
Düsseldorfer EG
(DEL)  Verletzungspech bei der DEG: Verteidiger Marco Nowak hat sich eine schwere Oberschenkelverletzung zugezogen und fällt bis zu zwei Monate aus, zudem hat Victor Svensson einen Muskelfaserriss erlitten und muss etwa zwei Wochen pausieren
  
Starbulls Rosenheim
(OLS)  Stürmertalent Kevin Slezak hat sich eine Handverletzung zugezogen und wird vorraussichtlich sechs Wochen pausieren müssen
  
CE Timmendorfer Strand
(VLN)  Torhüter Jordi Buchholz, der in der letzten Saison verletzungsbedingt pausieren musste und dann beruflich in Nordamerka war, kehrt nach Timmendorfer Strand zurück, wo er auch schon in der Oberliga auf dem Eis stand
  
EC Lauterbach
(HL)  Ab sofort wird der junge US-Amerikaner Christian Schurmann-Colicchio, der zuletzt in einer College-Liga aufs Eis ging, für die Luchse auf Torejagd gehen
  
Eisadler Dortmund
(LLW)  Nach drei Jahren Unterbrechung trägt ab sofort Verteidiger Nikolas Bitter wieder das Trikot der Eisadler
  
TSV Erding
(BYL)  Nach eineinhalb Jahren Eishockeypause hat Verteidiger Konstantin Mühlbauer sein Comeback im Trikot der Gladiators gegeben und hat wegen verletzungsbedingter Ausfälle im Team ausgeholfen
  
Höchstadter EC
(OLS)  Verteidiger Leopold Trautmann, der im Sommer aus dem Nürnberger Nachwuchs in den Aischgrund kam, wird nach 14 Saisonspielen, in denen er sich nicht in die Scorerliste eintragen konnte, die Alligators nun wieder verlassen und wechselt in die Landesliga zum EV Pegnitz
  
EHC Erfurt
(OLN)  Die TecArt Black Dragons haben den bisher befristeten Vertrag mit dem finnischen Stürmer Joonas Toivanen, der in 9 Partien 8 Scorerpunkte beisteuern konnte, bis zum Saisonende verlängert
  
Salzgitter Icefighters
(RLN)  Der lettische Stürmer Janis Sahno wird aus familiären Gründen in seine Heimat zurückkehren und wird vorraussichtlich in dieser Saison nicht mehr das Trikot der Icefighters tragen
  
EV Pfronten
(BLL)  Nach dem wenig überzeugenden Saisonbeginn haben sich die Falcons einvernehmlich von ihrem Trainer Gerhard Koziol getrennt. Ein Nachfolger steht noch nicht fest, doch zunächst wird der bisherige Co-Trainer Dominic Gebhardt die Mannschaft übernehmen
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 2.November 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 20 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, und Landesliga Nordrhein-Westfalen.

 
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Düsseldorfer EG
Keine Punkte beim Nachbarn: DEG verliert 3:4 in Krefeld
(DEL)  Die Düsseldorfer EG hat das zweite „kleine“ Derby der Saison verloren. Bei den Krefeld Pinguinen unterlag sie in einem umkämpften Spiel mit 3:4 (1:2, 2:2, 0:0). Das Team von Harold Kreis zeigte dabei eine durchwachsene Leistung. Hier wäre eindeutig mehr drin gewesen!
  
    
Eispiraten Crimmitschau
1:4! Eispiraten unterliegen Kassel - Westsachsen müssen sich Tabellenzweiten geschlagen geben
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr Heimspiel gegen die Kassel Huskies verloren. Mit 1:4 mussten sich die Westsachsen den Hessen letztlich beugen. Einziger Torschütze für die Crimmitschauer war dabei Patrick Pohl.
Personal: Die Eispiraten konnten erstmals in dieser Saison mit voller Kapelle antreten. Alex Wideman und Austin Fyten, die zuletzt angeschlagen waren, meldeten sich für die Partie fit – David Kuchejda bekam das Go der Ärzte und konnte sein erstes Ligaspiel für die Crimmitschauer bestreiten. Ebenfalls mit dabei war Mitch Wahl, der erst am heutigen Freitag verpflichtet wurde und kurzfristig zum Aufgebot von Danny Naud und Fabian Dahlem gehörte. Im Tor stand Michael Bitzer.
Den Gästen aus Kassel gelang ein Blitzstart im Kunsteisstadion Crimmitschau. Gerade einmal 37 Sekunden waren gespielt, da nutzte der alleingelassene Justin Kirsch einen Rebound und traf zum 0:1 für die Huskies (1.). Neuzugang Mitch Wahl verpasste es kurz später, bei seinem Einstand im Sahnpark, die richtige Antwort zu geben. Sein Schuss landete neben dem Tor, Wahl kurz darauf aufgrund eines Stockchecks in der Kühlbox. Zwar überstanden die Westsachsen die Unterzahl, mit Ablauf dieser traf Alexander Karachun allerdings zum 2:0 aus Sicht der Schlittenhunde (4.). Danach fingen sich die Eispiraten etwas, wenn auch die Huskies spritziger und offensivstärker wirkten. Zudem war Goalie Jerry Kuhn gut aufgelegt und parierte die besten Möglichkeiten von Dominic Walsh, erneut Mitch Wahl und Adrian Grygiel stark.
Die Eispiraten kamen dann besser aus der Kabine und hatten prompt gute Möglichkeiten, um den Spielstand zu verkürzen. Zunächst scheiterte Mitch Wahl, dann Halbauer, ehe der lang ersehnte Anschlusstreffer fiel. Marius Demmler leitete einen schnellen Konter ein und bediente Patrick Pohl, der den Puck zum 1:2 in den maschen des Gäste-Tores versenkte (31.). Die Eispiraten drängten nun auf den Ausgleich. David Kuchejda, der nach langer Verletzungspause sein erstes Eispiraten-Ligaspiel bestritt, konnte Kuhn mit seinem Backhander nicht überwinden, kurz darauf traf Kapitän Adrian Grygiel den Pfosten. Die Huskies präsentierten sich in der Schlussphase des Mitteldrittels dann aber eiskalt. Nach einem starken Penalty Kill der Westsachsen war es Spencer Humphries, dessen Schuss mit Ablauf der Strafzeit in den Maschen des Crimmitschauer Tores landete - 1:3 (37.).
Die Eispiraten, die also mit einem 2-Tore-Rückstand aus der Kabine kamen, waren im Schlussdrittel darauf bedacht, das Spiel in die Hand zu nehmen. Die Huskies standen defensiv aber kompakt. Christoph Körner, Dominic Walsh, David Kuchejda und Lukáš Vantuch scheiterten mit ihren guten Möglichkeiten zudem an Jerry Kuhn, der für sein Team immer wieder stark parieren konnte und es den Eispiraten sichtlich schwer machte. Die Gäste aus Kassel konnten 30 Sekunden vor der Schlusssirene dann den Deckel drauf machen: Spencer Humphries zog aus dem eigenen Drittel ab und traf zum 1:4-Endstand in das verwaiste Gehäuse der Eispiraten.
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen unterliegen beim ESV Kaufbeuren
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel beim ESV Kaufbeuren mit 1:4 (0:2; 1:1; 0:1) verloren.
Vor 2676 Zuschauern brachte Sami Blomqvist (7.) den Gastgeber Kaufbeuren in Führung. Knappe 10 Minuten später nutzte Max Lukes (17.) eine Powerplaysituation und erhöhte den Spielstand. 
Auch Fabian Koziol (28.) und Max Schmilde (45.) waren für Kaufbeuren erfolgreich. Der Treffer von Mario Lamoureux (31.) im zweiten Drittel diente nur der Ergebniskosmetik. 
Andreas Brockmann, Cheftrainer ESV Kaufbeuren: „Mein Team hat heute einen unglaublichen Job gemacht, vor allem im ersten Drittel. Sie haben sehr druckvoll und diszipliniert gespielt. Nach dem Gegentor waren sie ein wenig verunsichert, aber das ist ganz normal in unserer Situation. Man darf auch nicht vergessen, dass wir fünf verletzte Spieler haben. Ich bin heute sehr stolz auf meine Mannschaft.“
Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Der ESVK hat heute verdient gewonnen. Im ersten Drittel waren wir nicht bereit. Wir waren immer einen Schritt zu spät, sind nicht gelaufen, haben dann versucht mit dem Schläger zu spielen und dadurch unnötige Strafen kassiert. Zudem war unser Überzahlspiel heute nicht effektiv. Später haben die Jungs alles gegeben und Chancen kreiert, aber das war einfach zu spät und zu wenig.“
Das nächste und letzte DEL2-Punktspiel vor der Länderspielpause bestreiten die Dresdner Eislöwen am Sonntag, 03. November um 17.00 Uhr in der EnergieVerbund Arena gegen den EHC Freiburg.
  
    
EC Kassel Huskies
Kassel Huskies präsentieren sich bunt: Erster Regenbogentag am 15. November
(DEL2)  Die Kassel Huskies stehen für Weltoffenheit, Toleranz und gegen sexuelle Diskriminierung. Ausgrenzung und Intoleranz haben in der Eissporthalle keinen Platz – und das wollen sie zeigen. Erstmals in der Geschichte der DEL2 werden die Kassel Huskies daher einen „Regenbogentag“ ausrichten. Dieser wird am Freitag, 15. November, im Rahmen des Heimspiels gegen die Füchse Lausitz stattfinden (Spielbeginn 19.30 Uhr, präsentiert von Kassel Marketing). Das Kasseler Regenbogennetzwerk um Koordinatorin Dr. Ute Giebhardt wird sich an diesem Tag präsentieren und in der Halle mit einem Stand vertreten sein. Neben Vertretern aus Politik und Wirtschaft wird auch René Rudorisch, Geschäftsführer der DEL 2, an diesem Tag Gast in der Eissporthalle sein.
Die Zuschauer können sich in der Halle über sexuelle Vielfalt und unterschiedlichste Lebensentwürfe informieren und Broschüren und Flyer mitnehmen, sowie allgemein für das Thema LSBTI*Q (Lesbisch, Schwul, Bi, Transgeschlechtlich, Intergeschlechtlich*, Queer) sensibilisiert werden. Die Regenbogenfarben, die als farbliches Symbol in der Halle an vielen Stellen zu sehen seien werden, sind seit vielen Jahrzehnten ein internationales Symbol für die schwul-lesbische Bewegung.
„Dieses Thema liegt uns als ein Spitzenverein der Region natürlich sehr am Herzen“, so Joe Gibbs, Geschäftsführer der Kassel Huskies. „Wir freuen uns, diesen Tag erstmals auszurichten, unserer Vorbildfunktion damit gerecht zu werden und demonstrieren, dass wir für Weltoffenheit und Toleranz stehen.“
Der Geschäftsführer der DEL 2, René Rudorisch, erklärt: „Der Sport hat die Möglichkeit über sein öffentliches Interesse zu wichtigen Themen Stellung zu beziehen, als Vorbild zu fungieren und so auch für Vielfalt, Respekt und Akzeptanz im gesellschaftlichen Leben zu werben. Insofern begrüße ich die Bestrebungen am Standort Kassel und freue mich darauf Gast zum Regenbogentag in Kassel sein zu dürfen.“
Auch die Koordinatorin des Kasseler Regenbogennetzwerkes, Dr. Ute Giebhardt, freut sich auf diesen außergewöhnlichen Spieltag: „Es ist wichtig zu vermitteln, dass es in Kassel viele Anlaufstellen gibt, an die sich Menschen wenden können, die Fragen haben. Wir freuen uns sehr, dass wir uns vorstellen dürfen, werden Infomaterial zu Angeboten und Veranstaltungen dabei haben und freuen uns auf Gespräche und Fragen.“
  
    
ESV Kaufbeuren
ESVK kämpft Eislöwen mit 4:1 nieder
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen waren zum 15. Saisonspiel des ESVK zu Gast im Allgäu. Ordentliche 2.676 Zuschauer fanden sich in der erdgas schwaben arena ein und die Joker Fans zeigten durch ihr zahlreiches Erscheinen, dass sie Ihre Mannschaft noch längst nicht abgeschrieben hatten. Gegen wiedererstarkte Gäste aus Dresden galt es also, das Spiel und vor allem auch Selbstbewusstsein zu gewinnen. Das alles musste man allerdings ohne die verletzten Branden Gracel, Joey Lewis, Jonas Wolter und Philipp de Paly schaffen. Auch auf die Rückkehr von Jere Laaksonen, der immerhin wieder am Mannschaftstraining teilnahm, musste noch gewartet werden. Andreas Brockmann stellte sein Team, nach vielen intensiven Gesprächen unter der Woche, erneut verändert auf. Besonders gespannt durfte man auf die dritte Sturmreihe sein, in der Youngster Markus Schweiger neben den ehemaligen DEL Spielern Tobi Wörle und Mike Mieszkowski auflief.
Die Joker geben vom Start weg Vollgas, wirken hoch motiviert und zwingen Dresden direkt zu einer Strafe. Auch das anschließende Powerplay wird druckvoll gespielt, aber noch prallen die Schüsse an Marco Eisenhut im Tor der Eislöwen ab. Kurz darauf kommt auch Dresden etwas besser ins Spiel und erarbeitet sich seinerseits ein Powerplay, in dem aber fast der Unterzahltreffer durch den starken Max Lukes gelingt. Der ESV spielt ein sarkes Pressing, fängt die gegnerischen Angriffe früh ab und kommt so immer wieder zu guten Chancen. Sami Blomqvist nutzt eine dieser Situationen dann zur Führung der Joker, als er gegen drei Gegenspieler stehend einfach mal abzieht und die Scheibe sauber unter die Latte nagelt. Die Dresdner zeigen sich vorerst unbeeindruckt und kommen erneut zu einem Überzahlspiel. Die Joker werfen alles dazwischen und kommen erneut zu einer sehr guten Unterzahlchance durch Daniel Oppolzer. Das erste Drittel ist von einigen Strafen geprägt und so fällt auch der zweite Treffer im Powerplay. Wieder ist es Sami Blomqvist der aufs Tor zieht, Marco Eisenhut kann kurz entschärfen aber Max Lukes steht genau richtig und staubt zum 2:0 ab. Die Eislöwen kommen durch Mario Lamoureux auch noch zu einer guten Chance, aber er zieht knapp am Kasten von Stefan Vajs vorbei. Völlig leistungsgerecht geht es mit zwei Toren Vorsprung in die erste Pause.
Das zweite Drittel startet deutlich ausgeglichener. Stefan Vajs muss gleich zu Beginn einen Konter der Eislöwen mit einem schönen Fanghandsave entschärfen. Auf der anderen Seite legt Antti Kerälä präzise auf Sami Blomqvist ab, aber am Ende der finnischen Kombi geht der Puck knapp übers Tor. Wenig später startet Fabian Koziol von der Blaue Linie in Richtung Slot und zieht ab, Marco Eisenhut kann noch abwehren, aber der Abpraller landet erneut bei Fabian Koziol der endgültig zum 3:0 für die Joker trifft. Der ESVK zieht in der Folge zu viele Strafzeiten und bringt Dresden somit immer besser in Spiel. Angetrieben von Topscorer Dale Mitchell setzen sich die Eislöwen im Powerplay lange im Kaufbeurer Drittel fest. Stefan Vajs hält erst überragend einen Schuss von Elvijs Biezais, dieser bringt die Scheibe aber erneut gefährlich vors Tor, trifft dabei Kaufbeurens Garret Pruden der den Puck unglücklich ins eigene Tor lenkt. Die Eislöwen erhöhen nach dem Anschlusstreffer den Druck, aber die Rotgelben kämpfen, werfen sich immer wieder in die Dresdner Schüsse und retten die Zwei-Tore-Führung in die zweite Pause.
Der letzte Spielabschnitt beginnt mit einer Überzahl für Kaufbeuren, der erlösende vierte Treffer will aber nicht fallen. Die Anspannung bei Zuschauern und Team ist spürbar, zu oft wurde den Jokern in dieser Saison das letzte Drittel zum Verhängnis. In der 54. Minute passt dann aber Sami Blomqvist zu Max Schmidle und der trifft aus unmöglichem Winkel zum 4:1 und bringt damit die erdgas schwaben arena zum Kochen. Kaufbeuren spielt jetzt wieder entfesselt auf und vor allem die erste Reihe um Max Lukes, Antti Kerälä und immer wieder Sami Blomqvist, feuert auf das Eislöwen Tor. In den letzten fünf Spielminuten stemmen sich die Dresdner dann nochmals gegen die Niederlage und kommen durch eine erneute Strafe gegen Louis Latta erneut in Überzahl. Jordan Knackstedt und vor allem Mario Lamoureux bei einem Alleingang, scheitern aber am bärenstarken Stefan Vajs. Alex Thiel und Tobi Wörle kommen jeweils auch noch mal zu guten Chancen, aber der Endstand lautet 4:1 für den ESVK, der an diesem Abend für eine starke läuferische Leistung und ganz viel Willen belohnt wird.
  
    
Tölzer Löwen
Siegesserie fortgesetzt
(DEL2)  Offensichtlich können die Löwen nur Serien: In den ersten sieben Spielen immer gepunktet, dann fünfmal in Folge verloren. Nun schicken sich die Buam an eine weitere Siegesserie fortzuführen. Der heutige 5:1-Erfolg über die Lausitzer Füchse war der vierte Erfolg hintereinander. Besonders das erste Drittel hatte alles, was sich das Löwenherz wünschen konnte. Zwar starteten die Löwen mit zwei Unterzahlsituationen, verteidigten diese aber stark. In ihrer ersten eigenen Überzahl traf Top-Torjäger Marco Pfleger nach nur vier Sekunden zur Tölzer Führung. In der Folge die Buam klar die bessere Mannschaft. Die Füchse brachten im ersten Drittel nur drei Schüsse auf das Tor des souverän haltenden Silo Martinovic. "Das erste Drittel war hervorragend, man kann das nicht besser spielen. Wir wussten, dass Weißwasser am Mittwoch gespielt hat und eine lange Fahrt hatte. Die Jungs haben das im ersten Drittel genutzt. Sie sind rausgekommen, wie die Feuerwehr", freute sich Coach Gaudet. Ein Doppelschlag in Minute 17 durch Lubor Dibelka und Shawn Weller stellte einen komfortablen 3:0-Pausen-Vorsprung her. Gerade das Tor des US-Amerikaner wurde hochemotional bejubelt: Weller deutete gen Himmel, zu seinem vergangene Woche verstorbenen besten Freund "Splitter". Dieses Tor war für ihn. Allgemein war den Tölzern anzumerken, wie sehr die Rückkehrer French, Schlager und Weller der Mannschaft weiterhelfen. Weller trug sich später mit dem Empty-Netter zum 5:1 noch ein zweites Mal in die Torschützenliste ein. French und Schlager mussten ohne Scorerpunkt auskommen, brachten aber schon kurz nach ihren Pausen enormen Speed in die Mannschaft. Doch Bad Tölz verlor im Mitteldrittel etwas den Faden. "Wie man in Englisch sagt: "Three goals is the worst lead in hockey". Im zweiten Drittel waren wir nicht da, haben viele Fehler gemacht. Gott sei Dank war Silo hervorragend", so Gaudet. Lange plätscherte das Mitteldrittel vor sich ihn, dann wurden die Füchse immer stärker und näherten sich Martinovic an. Doch der Routinier zeigte seine Klasse immer wieder abgebrüht. So gelang es dem 17 Jahre jüngeren Christoph Kiefersauer in Minute 37 gar auf 4:0 zu erhöhen - das erste Saisontor für den Youngster. Das Schlussdrittel dann teils vogelwild auf beiden Seiten. Hier ein Pfostenschuss, da ein Alleingang. Allein im letzten Drittel rannten die Löwen viermal alleine auf Mac Carruth im Füchse-Tor zu. Verwertet werden konnte keiner der Breakaways. Doch auch nach Mike Hammonds 1:4 nur zwei Minuten nach Wiederbeginn kamen nie wirkliche Zweifel an der Punkteverteilung auf. Auch, weil Shawn Wellers zweiter Treffer in Minute 57 endgültig den Deckel drauf machte. Die Löwen rangieren nach dem heutigen Spiel auf Rang sechs. Doch der Tabellenplatz ist derzeit zweitrangig. Die Punkteverteilung zeigt, wie ausgeglichen die DEL2 in dieser Saison ist: Die Plätze vier bis acht sind allesamt punktgleich. Am Sonntag müssen die Löwen zum amtierenden Meister Ravensburg, die derzeit ebenfalls 27 Punkte gesammelt haben.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
Deggendorfer SC
DSC zurück in der Erfolgsspur: Souveräner Erfolg in Regensburg
(OLS)  Mit 5:3 konnte der Deggendorfer SC das Auswärtsspiel bei den Eisbären Regensburg für sich entscheiden. Andreas Gawlik legt mit einem lupenreinen Hattrick im Mitteldrittel den Grundstein für den Sieg in der Oberpfalz.
Nachdem Thomas Greilinger seine Mannschaft in der 6. Spielminute in Führung gebracht hatte, entwickelte sich im weiteren Verlauf des Drittels ein ausgeglichenes Spiel, in dem beide Mannschaft zahlreiche Torchancen ungenutzt ließen. Regensburg gelang noch der Ausgleich und die Oberpfälzer konnte im 2. Abschnitt sogar in Führung gehen, als der DSC die Abwehrarbeit schleifen ließ.
Zwischen der 26. und 36. Spielminute dann der große Auftritt von Andreas Gawlik, der offenbar seine alte Schussstärke wiederentdeckt hat: Mit 3 Treffern sorgte der Verteidiger für die Vorentscheidung. Ab diesen Zeitpunkt hatte der DSC das Spiel fest im Griff und das einzige, was an diesem Abend bei den Niederbayern nicht optimal funktionierte, war die Chancenverwertung. Mehrere Alleingänge und Pfostenschüsse blieben ungenutzt.
Statt den Vorsprung nur zu verwalten, blieb die Mannschaft von Trainer Dave Allison immer am Drücker und gefährlich. Einen schönen Konter über Thomas Greilinger verwertete der wieder spielberechtigte Kyle Osterberg in der 46. Spielminute zur endgültigen Entscheidung. Der weitere Anschlusstreffer der Eisbären kurz vor Ende des Spiels war dann nur noch Ergebniskosmetik.
Debütant Filip Reisnecker erhielt viel Spielzeit und konnte sich immer wieder auffällig in Szene setzen. Der ebenfalls neu zum Kader gestoßene Tyler Brower lieferte eine solide Partie an der Seite von Thomas Schmid in der 3. Verteidigungsreihe ab.
Dave Allison war nach dem Spiel zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Wir haben heute wirklich gekämpft und ich habe mich natürlich gefreut, dass Andi die Tore im Mitteldrittel gelungen sind. Das war heute unser bestes Spiel in dieser Saison.“ Ein Lob bekam die Mannschaft auch vom Regensburger Trainer Igor Pavlov: „Deggendorf hat effektiv gespielt. Hat so gespielt, wie man das machen muss. Schnelle Pässe, konsequent vor dem Tor. Deggendorf war einfach besser. Vor allem in den Zweikämpfen.“
Der Deggendorfer SC bleibt damit auf Platz 1 in der Oberliga Süd und trifft am kommenden Sonntag um 18:30 Uhr in der heimischen Festung an der Trat auf die Selber Wölfe.
  
    
VER Selb
Die Selber Siegesserie hält dank McDonald
(OLS)  Gegen den Aufsteiger EV Füssen war es das erwartet harte Stück Arbeit: Die Gäste rannten in den ersten 20 Minuten wie die Hasen und brachten unsere Wölfe ein ums andere Mal in Verlegenheit. Doch je länger das Spiel andauerte, desto besser kamen unsere Jungs in die spannende und mitreißende Partie und holten sich einen verdienten Sieg nach Overtime nach Treffern von Kabitzky und McDonald, der an diesem Abend gar dreimal erfolgreich war. Leider schlug das Verletzungspech wieder einmal zu und sowohl Böhringer als auch Kremer konnten das Spiel nicht zu Ende bestreiten.
Die Gäste aus dem Allgäu starteten wie die Feuerwehr ins Spiel und belohnten sich gleich in der Anfangsphase für ihr aggressives Forechecking: Wir brachten die Scheibe nicht aus unserem eigenen Drittel, Füssen schaltete schnell und bediente über zwei Stationen Vogl vor dem Tor, der Deske zum ersten Mal an diesem Abend überwand. Füssen machte auch im weiteren Verlauf unseren Wölfen das Leben schwer.
Unsere Mannschaft brachte kaum einen geordneten Spielaufbau zustande und hatte folglich auch wenige Tormöglichkeiten. In der 11. Minute konnte sich Deske noch mit einer guten Abwehraktion auszeichnen, doch sechs Minuten später war er erneut geschlagen, als Zelenka das 0:2 markierte. Unheimlich wichtig war, dass unsere Wölfe nicht aufsteckten und noch vor der ersten Pausensirene durch Kabitzky den Anschlusstreffer schafften.
Im zweiten Spielabschnitt kam durch eine wahre Strafenflut etwas Hektik ins Spiel. Unsere Wölfe spielten lange Zeit in Überzahl, es sollte aber anfangs - trotz einiger guter Tormöglichkeiten - nichts Zählbares dabei herausspringen. In der 28. Spielminute war es dann aber endlich soweit: Bei doppelter Überzahl stand McDonald nach einem Ondruschka-Schuss goldrichtig und markierte den zwischenzeitlich verdienten Ausgleichtreffer. Kurz darauf aber gleich wieder die kalte Dusche für unsere Mannschaft. In Überzahl nutzte Eichberger den Platz auf dem Eis zu einem tollen Sololauf, den er mit der erneuten Gästeführung krönte.
Unsere Wölfe drückten weiter und hatten jetzt deutlich mehr Spielanteile. In der 39. Minute war es dann abermals McDonald, der erneut ausgleichen konnte. Hier nutzte er in seiner unnachahmlichen Art den Freiraum, dem ihm die Gästeabwehr einräumte.
In den letzten 20 Minuten ging es hin und her. Die gut 1.800 Zuschauer bekamen eine packende Partie geboten, bei der um jeden Zentimeter Eis gekämpft wurde. Diesen Einsatz der Spieler zahlte das Publikum mit frenetischer Anfeuerung zurück. Vor allem als unsere Junges eine umstrittene doppelte Unterzahl überstehen mussten, waren die Fans zur Unterstützung lautstark da. Unsere Farben hatten einige gute Tormöglichkeiten, allen voran Gare, Graaskamp, dessen Schuss gerade noch so von Torhüter Jorde über die Latte gelenkt werden konnte, und Gelke, dem frei vor dem Tor der Schläger zerbrach. Doch auch Füssen hätte die Partie entscheiden können. Aber Deske vereitelte mit einer Glanztat eine Riesenchance von Eichberger. In der fälligen Verlängerung zogen die Gäste eine Strafzeit und wer sonst als McDonald sollte an diesem Abend mit dem Siegtreffer das Spiel entscheiden?
  
    
ERC Sonthofen
Totgelaubte Alligators treffen binnen 61 Sekunden drei Mal und gewinnen am Ende mit 4:5 nach Penaltyschießen
(OLS)  Das erste Drittel begann schwungvoll auf beiden Seiten und beide Teams konnten sich einige kleinere Chancen erarbeiten. Aber sowohl Konstantin Kessler als auch Patrick Golombeck hielten ihren Kasten sauber. Im weiteren Verlauf übernahmen aber die Bulls zunehmend das Spielgeschehen. Dennoch war der ERC etwas zu verspielt. Kurz vor Ende sollte trotzdem der Führungstreffer gelingen. Ondrej Havlicek schob aus spitzem Winkel zur verdienten und viel umjubelten Führung ein. Damit ging es auch in die erste Drittelpause.
Das zweite Drittel begannen die Bulls in Überzahl und dieses sollte erneut Ondrej Havlicek zum 2:0 nutzen. Danach spielte nur noch Sonthofen und Höchstadt fand sich lediglich im eigenen Drittel wieder. In der 35. Minute dann Strafzeit gegen die Alligators. Erneut konnte der ERC die Überzahl nutzen und baute verdientermaßen den Spielstand auf 3:0 aus. Vladimir Kames war es, der von der Blauen Linie mit einem satten Schuss traf. In der 37. Minute dann Strafzeit für den ERC und das Spiel sollte fortan völlig auf den Kopf gestellt werden. Zunächst war es Petrak, der die Überzahl zum 1:3-Anschluss für Höchstadt nutzte. Nur 19 Sekunden später das 2:3. Mikesz konnte weiter verkürzen. Die Bulls zu diesem Zeitpunkt komplett geschockt. Doch es sollte noch schlimmer kommen: Erneut nur 42 Sekunden später der Ausgleich. Petrak stellte den Spielverlauf völlig auf den Kopf und glich zum 3:3 aus. Damit ging es ins letzte Drittel.
Im letzten Drittel fing sich das Team von Martin Ekrt wieder und es gestaltete sich ein offener Schlagabtausch. Die Bulls gingen in der 46. Minute erneut in Führung: Marc Sill legte mustergültig für Vladimir Kames ab und dieser traf direkt in den Winkel zur 4:3-Führung. Danach verpassten es die Bulls den Sack zuzumachen. Einige hochkarätige Chancen blieben ungenutzt und so kam, was kommen musste. 58 Sekunden vor Ende, war es Vojcak, der den 4:4-Ausgleichstreffer erzielte.
Die anschließende Overtime blieb trotz Überzahl des ERC torlos und so musste das Penaltyschießen entscheiden. Dort war es Maly, der den Zusatzpunkt für die Alligators sicherte.
In der anschließenden Pressekonferenz waren es für Martin Ekrt zwei verschenkte Punkte heute Abend. „Wir führen 3:0 und bekommen dann drei Tore in kurzer Zeit. Kurz vor Ende führen wir 4:3 und haben die große Möglichkeit, das 5:3 zu machen. Das verpassen wie und bekommen wieder den Ausgleich“, so Ekrt. Dennoch wollen die Bulls den Kopf nicht in den Sand stecken und bereits in Memmingen wieder in die Erfolgsspur kommen.
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles gewinnen Krimi gegen die Hannover Indians
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben das Derby gegen die Hannover Indians mit 4:3 (1:2/2:1/0:0/1:0) in Overtime gewonnen.
Vor 1.713 Zuschauern kamen die Hausherren gut ins Spiel und gingen in der 7. Spielminute durch einen stark herausgespielten Treffer von Patrick Saggau nicht unverdient in Führung. Im Anschluss wurden die Indians allerdings immer besser und forderten vermehrt Torwart Kai Kristian heraus, der nach dreiwöchiger Verletzungspause erstmals wieder das Tor der Crocodiles hütete. In der 13. Minute musste sich der 28-Jährige schließlich gegen Roman Pfennings geschlagen geben. Das Tor gab den Gästen weiter Aufwind, sodass der abgefälschte Schuss von Mike Glemser die verdiente Führung brachte (17.).
Im zweiten Spielabschnitt blieben die Hannoveraner spielbestimmend und bauten den Vorsprung durch Thore Weyrauch weiter aus (24.). Die Crocodiles hatten große Mühe in der Defensive, kamen aber wieder besser in die Zweikämpfe und wehrten sich gegen die Niederlage. In der 35. Spielminute gab Chad Staley den Hamburgern mit dem Anschlusstreffer schließlich wieder Hoffnung und in Überzahl gelang Patrick Saggau mit seinem zweiten Tor kurz vor der Pause noch der Ausgleich (40.).
Im letzten Drittel spielten beide Mannschaften auf Augenhöhe, Tore blieben allerdings aus. So ging es in die Overtime, die Hamburg in den ersten 34 Sekunden in Unterzahl bestreiten musste. Den Hannoveranern gelang das Überzahltor jedoch nicht. Stattdessen verabschiedete sich Igor Bacek in der 62. Minute auf die Strafbank, sodass nun die Crocodiles ihr Powerplay aufziehen konnten – und das Siegtor erzielten. Norman Martens sicherte den Gastgebern mit einem Direktschuss den Zusatzpunkt (63.).
„Es war ein hart umkämpftes Spiel. Wir haben hart gearbeitet und sind nach dem 1:3 gut zurückgekommen. Wir haben immer an uns geglaubt und haben dann am Ende auch verdient gewonnen“, so Kapitän Norman Martens.
  
    
Rostocker EC
Piranhas feiern 2:1-Arbeitssieg über Erfurt - Jonas Gerstung schoss am Freitagabend vor 913 Zuschauern in der Schillingallee das Siegtor für den Rostocker EC
(OLN)  Glücklicher, aber verdienter Arbeitssieg für die Piranhas: Mit 2:1 (0:0, 1:1, 1:0) bezwang der REC gestern Abend in der Eishockey-Oberliga Nord die Black Dragons Erfurt.
Die Gastgeber mussten im Ost-Derby auf Constantin Koopmann (Knöchelverletzung im Training), Marvin Krüger (Knieverletzung, voraussichtlich zwei Wochen Pause) sowie Tim Junge (im Einsatz für die Eisbären Juniors) verzichten. Im Tor begann diesmal Philipp Schneider.
Viel zu tun, bekam der Schlussmann zunächst allerdings nicht. Beide Mannschaften scheuten das Risiko und gingen erst einmal auf Nummer sicher. Ein vorsichtiges Abtasten war angesagt. Die besten Chancen hatten dennoch die Hausherren, doch die Schüsse von Viktor Beck (8.) und Tomas Kurka (12.) wurden pariert.
Auch im zweiten Abschnitt änderte sich nur wenig am Bild auf der Eisfläche. Trotzdem gelang Josh Rabbani die Führung für den REC. Jedoch war die Freude über das 1:0 nur von kurzer Dauer, denn nur 80 Sekunden später glichen die Thüringer aus.
Im dritten Drittel waren erneut die Gastgeber torgefährlicher. Aber ein Schlagschuss von Jonas Gerstung (47.) sowie ein Schuss von Kurka (52.) wurden pariert. Drei Minuten vor dem Ende erlöste dann aber Gerstung die Piranhas, die morgen ab 17,15 Uhr beim Krefelder EV zu Gast sind, und erzielte den Siegtreffer. „Beide Mannschaften waren spielerisch gleichwertig und die glücklichere hat gewonnen. Für uns waren das aber drei ganz wichtige Punkte“, sagt REC-Mannschaftsleiter Jan Pischke. 
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern
    
TSV Erding
Abgezockte Miesbacher bezwingen die Gladiators
(BYL)  Nicht war’s mit einem Heimsieg der Erding Gladiators am 
Freitagabend gegen den TEV Miesbach. Der Tabellenzweite aus dem Oberland 
war nicht unbedingt die bessere Mannschaft, aber die cleverere. Am Ende 
stand deshalb ein 4:0 (0:0, 2:0, 2:0), das allerdings etwas zu hoch 
ausgefallen ist.
Erdings Trainer Thomas Vogl hatte vor der Partie einige Sorgenfalten im 
Gesicht, denn mit Lars Bernhardt, Basti Cramer und Andreas Schmelcher 
fielen drei Abwehrspieler verletzt aus, so dass er nur noch fünf 
Verteidiger zur Verfügung hatte. Von Beginn an war zu spüren, dass beide 
Teams Respekt voreinander hatten, denn sie konzentrierten sich mehr auf 
die Defensive. So ergaben sich zunächst wenig Tormöglichkeiten. Selbst 
wenn eine Mannschaft mal Überzahl hatte, richtig gefährlich wurde es 
nicht. Erst gegen Ende des ersten Durchgangs wurde die Partie etwas 
munterer. Zunächst hatte Miesbachs Torwart Timon Ewert Glück, als sich 
der von ihm abgewehrte Puck als Bogenlampe über ihn, aber auch übers Tor 
senkte (15.).Dann war auf der Gegenseite Christoph Schedlbauer schon 
geschlagen, doch ein Verteidiger kratzte den Puck gerade noch von der 
Linie (18.).
Im zweiten Drittel wurden beide Mannschaften offensiver. Zunächst
scheiterte Martin Dürr, nach Traumpass von Mark Waldhausen (25.), an 
Ewert. Dann zeigte auf der Gegenseite Schedlbauer eine fantastische 
Parade gegen Athanasios Fissekis (26.), war aber kurz darauf machtlos, 
als ein Abpraller genau Michael Grabmaier vor den Schläger fiel, der zum 
1:0 für Miesbach einschob (27.). Nur eine Minute danach musste 
Schedlbauer sein ganzes Können gegen Christian Czaika aufbieten, um 
einen höheren Rückstand zu verhindern. In der 40. Minute war es aber 
doch soweit: 35 Sekunden vor Drittelende schlug bei Miesbacher Überzahl 
ein Schuss von Filip Kokoska zum 2:0 im Winkel ein.
Der letzte Abschnitt hatte kaum begonnen, da war die Partie auch schon 
entschieden. Wieder Überzahl für Miesbach, und wieder traf der Tscheche 
Kokoska. Jetzt diktierte der Tabellenzweite die Partie, auch wenn die 
Gladiators unverdrossen weiterkämpften. Aber das unermüdliche Anrennen 
war meist etwas zu planlos, und was aufs Tor kam, wurde eine Beute des 
sicheren Keepers Ewert. Und wenn du kein Glück hast, dann kommt meistens 
auch noch Pech dazu. Das dürfte sich Erdings Rudi Lorenz gedacht haben, 
als sein Schlagschuss am Pfosten landete (54.). Als die Erdinger in 
einen Konter liefen, den Johannes Bacher zum 4:0 abschloss (55.), war 
die Sache endgültig erledigt.
  
    
EHC Klostersee
EHC Klostersee – ESC Geretsried River Rats 4:1 (3:0, 0:1, 1:0)
(BYL)  Der EHC Klostersee hat sich mit einem 4:1-Erfolg über die River Rats vom ESC Geretsried am Allerheiligen-Abend den nächsten Heim-Dreier geholt. Über die gesamte Spielzeit gesehen ein hochverdienter Sieg für die Grafinger, die den entscheidenden Vorsprung mit drei Treffer bereits im ersten Spielabschnitt herausgeschossen haben. In einer rasanten Partie zweier arg ersatzgeschwächter Teams hätte die Mannschaft von Dominik Quinlan freilich sogar weitaus höher führen und die Sache damit bereits vorentscheiden können.
Als zur ersten Pause auch noch der bereits angeschlagen ins Spiel gegangene Raphael Kaefer (Leistenprobleme) ausfiel, bremste das die Offensivstärke der EHCler doch etwas ein. Gleichzeitig kamen die Gäste besser auf, so dass sich nun ein offener Schlagabtausch auf Augenhöhe mit guten Chancen beiderseits entwickelte. Dass im Mitteldrittel nur die River Rats trafen, lag auch ein wenig am Abschlusspech der Klosterseer. Zwei Mal rettete Geretsried das Torgestänge. In den verbleibenden 20 Spielminuten ging es mit offenem Visier weiter. Und mit der großen Möglichkeit für den Gast, bei zwei direkt aufeinander folgenden Überzahlspielen direkt aufzuschließen. Die Top-Reihe der River Rats machte in dieser Phase viele "Überstunden", das Tor aber fiel auf der Gegenseite. Nach einem Befreiungslupfer aus der eigenen Abwehrzone stürmte Gennaro Hördt alleine auf David Albanese zu und verwertete trocken zum 4:1 (51.). Damit waren die Rot-Weißen durch.
  
    
EHC Königsbrunn
Heißer Tanz gegen die EisHogs
(BYL)  Mit 5:4 siegt der EHC Königsbrunn in heimischer Arena gegen die „EisHogs“ des EC Pfaffenhofen. Dabei lieferten sich beide Mannschaften ein intensiven und sehr fair geführten Kampf auf Augenhöhe, bei dem die Brunnenstädter das bessere Ende für sich hatten.
Beide Vereine befinden sich gerade im Umbruch. So änderte sich bei den Gästen vor dem Spiel das Logo, und aus den „IceHogs“ wurden jetzt die „EisHogs“. Beim EHC wechselte unter der Woche der Trainer, so stand gegen Pfaffenhofen Waldemar Dietrich zum ersten Mal für Königsbrunn hinter der Bande. Zudem wurde gestern auch Verteidiger Marc Streicher aus disziplinarischen Gründen aus dem Kader genommen.
Königsbrunn startete aggressiv und mit viel Zug zum Tor in die Partie. Der EHC agierte druckvoll und generierte gleich einige Torchancen. Dieser Einsatz sollte belohnt werden, denn in der sechsten Spielminute bediente Daniel Rau Jakub Šrámek, der dann gekonnt zur 1:0 Führung abschloss. Doch statt weiter so zu spielen häuften sich plötzlich die Fehler beim EHC, die Gäste zeigten sich jetzt als körperlich präsenter Gegner auf Augenhöhe und kamen immer wieder gefährlich vor das Königsbrunner Tor. In der sechzehnten Spielminute parierte EHC-Goalie Jennifer Harß mit einem Monstersave einen Angriff der Gäste. Doch zwei Minuten später war auch sie machtlos, als im eigenen Drittel der Puck verloren wurde und sich der Gegner über dieses Geschenk freuen konnte. Pfaffenhofens Kontingentspieler John Lawrence netzte zum zwischenzeitlich verdienten Ausgleich für die Gäste ein, was auch den Drittelendstand bedeutete.
Im mittleren Spielabschnitt erwischten die EisHogs den besseren Start, in der 24. Spielminute schlossen die  Gäste einen schön vorgetragenen Angriff zur 1:2 Führung ab. Doch Königsbrunn kämpfte sich in die Partie zurück, nur fünf Minuten später bediente Hayden Trupp seinen Sturmkollegen Šrámek mit einem Zuckerpass. Dessen Alleingang konnten die Gäste nicht mehr stoppen, so dass der EHC zum 2:2 ausgleichen konnte. Die Freude der Fans war jedoch nur von kurzer Dauer, denn noch in der gleichen Minute setzten sich die Gäste mit einer feinen Einzelleistung durch und sorgten für die erneute Führung zum 2:3. Der EHC legte jetzt noch einen Zahn zu, auch wenn Pfaffenhofen ebenfalls zu weiteren Möglichkeiten kam. Vier Minuten vor der letzten Pause war es dann Hayden Trupp, der zum verdienten 3:3 Ausgleich einschoss. Bis Drittelende fielen aber keine weiteren Treffer mehr.
Auch im letzten Spielabschnitt war die Begegnung ein Kampf auf Augenhöhe. In der 45. Spielminute ließ dann Patrick Zimmermann mit seinem Treffer zum 4:3 die Königsbrunner Fans jubeln. Die Freude bei den Spielern war wohl zu groß, denn nur eine Minute später kassierte der EHC bei angezeigte Strafe für Königsbrunn einen schnellen Konter und somit den erneuten Ausgleich zum 4:4. Zwei Minuten vor Spielende netzte dann Elias Maier zum 5:4 für den EHC ein, die Gäste nahmen nun ihren Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Die EisHogs machten nun mit ihrer finalen Offensive mächtig Druck, doch Königsbrunn verteidigte mit Mann und Maus, Spieler warfen sich in die Pucks und retteten so die knappe Führung bis zum Abpfiff.
Königsbrunn holt sich am Ende etwas glücklich, aber nicht unverdient wichtige drei Punkte aus der Partie und setzt sich in der Tabelle vor die EisHogs auf  Platz neun. Die Mannschaft zeigte eine geschlossene Leistung, im Tor war Jennifer Harß ein sicherer und wichtiger Rückhalt. Pfaffenhofen zeigte sich als erwartet starker Gegner und muss nun gegen Schweinfurt punkten.
EHC-Trainer Waldemar Dietrich freute sich nach dem Spiel über gewonnene drei Punkte, sprach aber auch die Schwächen seines Teams an: „Die Mannschaft hat alles gegeben und war am Schluss verdienter Sieger. Wir haben heute zwei schnelle Gegentore bekommen, das darf so nicht passieren, das müssen wir unbedingt abstellen. Ab jetzt gilt es um jeden Punkt zu kämpfen, dazu brauchen wir aber auch die Unterstützung der Fans.“
  
   
EHF Passau Black Hawks
Black Hawks fighten Wölfe nieder - Sonntag 18:30 Heimspiel gegen Königsbrunn
(BYL)  Die Passau Black Hawks haben am Freitag vor 808 Zuschauer ihr Heimspiel gegen den EC Bad Kissingen mit 6:3 gewonnen. In einem hart umkämpften Spiel lagen die Habichte im ersten Drittel bereits mit 0:2 im Rückstand. Sylvester Radlsbeck verkürzte noch vor der Drittelpause für die Hausherren. Im zweiten Drittel erzielte Philipp Müller den viel umjubelten Ausgleich. Eine Minute vor dem Pausenpfiff hämmerte Patrick Geiger den Puck zur erstmaligen Führung ins Kissinger Tor. Doch die Gäste gaben sich nicht geschlagen und erzielten ihrerseits in der fünfzigsten Spielminute das 3:3. Matchwinner für die Passau Black Hawks war am Ende Topscorer Petr Sulcik. Wayne Grapentine und Jan Sybek erzielten die beiden Treffer zum 6:3 Endstand. Trainer Heinz Feilmeier: „Das war heute das erwartet schwere Spiel. Kissingen hat viel Qualität im Kader und der Tabellenplatz sagt nichts über die wahre Stärke der Mannschaft aus. Der Tabellenplatz ist der Hallensituation geschuldet. Mit der kämpferischen Einstellung meiner Mannschaft bin ich sehr zufrieden. Einzig das körperliche Spiel müssen wir noch verbessern.“
Am Sonntag um 18:30 Uhr geht es für die Passau Black Hawks in der EisArena gegen den EHC Königsbrunn. Und Trainer Heinz Feilmeier hat auch da die drei Punkte im Visier. „Klar wollen wir unsere Heimspiele gewinnen. Aber wir schauen immer von Spiel zu Spiel und lassen uns nicht hochjubeln wie es viele von außen oft tun.“
Tickets gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie an der Abendkasse ab 18.30 Uhr. -czo
  
    
TSV Peißenberg
Die Eishackler gewinnen in Schweinfurt
(BYL)  Erfolgreiche Spiele waren das in der Vergangenheit nicht, wenn es zu den „Mighty Dogs“ ging. Der letzte Sieg lag ja auch schon 10 Jahre zurück. Auch in der vergangenen Saison war man in beiden Spielen nur zweiter Sieger. Heute war es endlich wieder soweit.
Eine solide Mannschaftsleistung der TSV Eishackler und auch die gut 30 mitgereisten Fans gaben ihr Bestes, um die Mannschaft nach vorne zu treiben. Alle wurden für diesen Ausflug belohnt mit 3 Punkten.
Rainer Höfler zeigte sich zufrieden auf der anschließenden Pressekonferenz. „Über das ganze Spiel gesehen waren wir die bessere Mannschaft. Bis auf die Überzahl-Situationen wurde Schweinfurt nicht gefährlich.“ Der Trainer der „Mighty Dogs“ Michael Dippold bestätige in einem kurzen Statement Höfler`s Worte.
Im ersten Spielabschnitt machte Lukas Novacek da weiter wo er gegen Königsbrunn aufgehört hat, und zwar mit dem Tore schießen. In der 6. Minute ließ es Novacek zum ersten Mal klingeln. In Überzahl. Mit dem gefühlten ersten Torschuss kam aber Schweinfurt überraschend zum Ausgleich, durch Jonas Manger. Die direkte Antwort fiel mit dem Angriff der „Eishackler“. Hörndl auf Höfler, der zu Novacek und „Zack“ waren die Männer von Rainer Höfler wieder in Front.
Im zweiten Abschnitt derselbe Verlauf. In der 22. Minute nutzte Brandon Morley einen Abwehrfehler und schoss den Puck zum 3:1 ein. Nur Acht Minuten später konnte Lucas Kleider wieder auf 2:3 verkürzen. Martin Andrä wollte aber unbedingt mit einem zwei Tore-Vorsprung in die Pause gehen und vollendete einen schönen Pass von Morley zum 2:4 in der 38. Minute.
Nur im letzten Drittel legten die Gastgeber vor und verkürzten erneut. Marcel Grüner konnte den Puck im Gehäuse von Korbinian Sertl unterbringen. Aber nur Vier Minuten später machte Lukas Novacek seinen Hattrick und baute die Führung, für seine Mannschaft wieder aus. Den Deckel endgültig drauf machte, Markus Andrä. Der mit seinem Empty Net Goal zum verdienten 6:3 aus Sicht der „Eishackler“ stellte und somit dem letzten aufbäumen der Schweinfurter, den Gnadenschuss gab. Dort lief bereits die 59. Minute.
Zwischen den Toren sah man überwiegend eine souveräne Leistung der Peißenberger Mannschaft. Während bei Schweinfurt an diesem Abend so gar nichts gelingen mochte.
Damit will man auch nicht die Leistung der Mannschaft schmälern, sondern genau wegen diesen aufopferungsvollen Auftritten dieser TSV-Mannschaft, machen sie es dem Gegner sehr schwer, Angriffe zu fahren.
Zwar war die Stimmung nach dem Spiel sehr gelöst, aber übermütig will man jetzt auch nicht werden. Am Sonntag erwartet man Landsberg in der heimischen Eissporthalle und da will man an die bisherigen Leistungen anknüpfen. Mit den Fans im Rücken und einer brechendvollen Eishalle werden die „Eishackler“ versuchen das Eis zum brennen zu bringen. Bis dahin ein schönes Wochenende. Bis Sonntag.
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
König der Tiere besiegt „River Kings“
(BYL)  Spiel eins nach dem gebrochenen Finger von Kapitän Michael Trox. Für die Löwen durfte sich ob des Ausfalls heute die Nummer 20, Thomas Rott das Kapitäns-„C“ an die Brust heften. Eine Nachricht der Genesung gab es aber auch noch: Tomas Rousek wird in diesem Spiel wieder für die Löwen auf dem Eis stehen.
Das erste Drittel auf dem Eis der „River Kings“ gestaltete sich so, wie man sich ein Eishockeyspiel vorstellt. Schnelle Spielzüge von beiden Mannschaften und somit auch immer wieder die Chance auf einen Schuss aufs jeweilige Tor des Gegners. Los geht es aber zunächst einmal mit einer Strafzeit. Bereits nach knapp eineinhalb Minuten nämlich, begibt sich Fabian Kanzelsberger auf die Strafbank, der Grund: Haken. Diese Pause scheint ihm allerdings gut getan zu haben, nur 14 Sekunden nachdem die Löwen wieder komplett sind kann Kanzelsberger, zusammen mit Leon Decker den entscheidenden Pass auf Nico Vogl liefern, der ganz im Stile eines Torjägers abschließt und den Löwen das erste Tor des Abends beschert. Dieses Tor will die Landsberger Mannschaft jedoch nicht auf sich sitzen lassen. So ist es Florian Reichenender der nur 49 Sekunden später wieder für den Ausgleich sorgen kann. Dann, es waren gute acht Minuten gespielt, eine Premiere in der Mannschaft der Löwen. Nach Vorlage von Josef Straka und Tomas Rousek, ist es Josef Huber der sein erstes Tor für die erste Mannschaft der Löwen erzielen kann. Erneut können die River Kings jedoch zum Ausgleich kommen. Etwa zweieinhalb Minuten nach dem 2:1, Tomas Rousek sitzt gerade eine Strafe ab, kann Landsberg wiederum ausgleichen. Marc Krammer ist es, der dafür sorgt, dass beide Teams nach 20 Minuten ausgeglichen in die Kabinen gehen.
Das zweite Drittel schließt beinahe nahtlos an das erste an. Auch wenn die Löwen sich bereits leicht die Feldhoheit erspielen können, kommt nichts Zählbares dabei herum. Der Landsberger Marek Charvat verhindert jedoch, in der elften Spielminute des zweiten Durchgangs, eine klare Torchance von Josef Straka, Eishockeykenner wissen was das bedeutet: Ein Penalty. Cool, lässig, abgebrüht, setzen sie hier ein Wort ihrer Wahl ein, Josef Straka, der von manchen Fans bereits der „AuswärtsvollSTRAKA“ genannt wird, vermutlich weil er all seine Saisontore bisher auswärts schoss, verwandelt diesen Penalty. Aus der anschließenden Überzahl, die sich wenig später sogar noch in eine 3-gegen-5-Überzahl ausweitet, kann der Tabellenführer jedoch kein Kapital schlagen und somit ging es mit dieser knappen 2:3-Führung in die zweite Pause.
Auch im dritten Durchgang ändert sich am Gesamtbild nicht viel. Die Löwen sind, auch wenn beide Mannschaften in dieser schnell geführten Partie munter hin und her spielen, weiterhin mit leichten Vorteilen auf dem Feld. Einer erneut starken Leistung von Kevin Yeingst und der fehlenden Konsequenz der „River Kings“ dürfte es allerdings zu verdanken sein, dass nicht doch noch ein Tor für Landsberg fällt. Konsequenz im Abschluss ist allerdings eines der Steckenpferde des EHC Waldkraiburg in dieser Saison, so ist es Tomas Rousek der in der 48. Minute auf Pass von Wagner und Jeske den Weg zum 2:4 ins Tor findet. Etwa vier Minuten vor Schluss nimmt Landsberg dann die obligatorische Auszeit, jene Auszeit, die ein Team, das verhältnismäßig knapp hinten liegt, immer nimmt. Wie zu erwarten bleibt das Tor der River Kings zu gunsten eines zusätzlichen Spielers auf dem Feld leer. Statt aber den Anschlusstreffer zu erzielen, ist es erneut Waldkraiburgs Nico Vogl der auf Vorarbeit von Philipp Seifert und Tomas Rousek ins leere Tor trifft und somit den Endstand von 2:5 für die Löwen besorgt.
Der EHC Waldkraiburg ist somit weiterhin Tabellenführer der Bayernliga und empfängt am kommenden Sonntag, um 17:15 in der heimischen Raiffeisen-Arena den tabellensechsten TSV Erding.
  
    
ESV Buchloe
Piraten ziehen den Sharks im Allgäu-Derby die Zähne - ESV Buchloe gewinnt gegen den ESC Kempten mit 6:4 und bleibt weiter ungeschlagen
(BLL)  Ein packendes, intensives und absolut unterhaltsames Allgäu-Derby lieferten sich der ESV Buchloe und der ESC Kempten am Freitagabend in der Buchloer Sparkassenarena. Das Spitzenspiel zwischen den bislang noch ungeschlagenen Teams hielt somit alles, was es im Voraus versprochen hatte. Am Ende durften unter den über 500 Zuschauern aber nur die Buchloer jubeln, die nach dem verdienten 6:4 (3:2, 1:2, 2:0) Heimerfolg auch im fünften Match ungeschlagen bleiben und den Gästen die erste Saisonniederlage zufügten.
Dabei waren es die Kemptener, die einen Bilderbuchstart erwischten. Keine zwei Minuten waren absolviert, als Adrian Kastel-Dahl ausgerechnet in Buchloer Überzahl die Scheibe klaute und alleine vor ESV-Schlussmann Johannes Wiedemann eiskalt zum 0:1 einnetzte. Die Buchloer Antwort ließ aber nicht lange auf sich warten: So glich David Strodel nur gute eineinhalb Minuten später zum 1:1 aus (4.). In der Folge entwickelte sich ein temporeicher Schlagabtausch, in dem es kaum eine Sekunde zum Durchatmen gab. Kempten blieb im Buchloer Drittel mit seinen beiden Paradereihen dabei stets gefährlich und konnte nach elf Minuten im Powerplay erneut in Front gehen. Eugen Scheffer setzte einen platzierten Schuss zum 1:2 in die Maschen. Doch auch vom abermaligen Rückstand erholten sich die Hausherren gut, sodass die Piraten noch vor dem ersten Seitenwechsel das Spiel dank eines Doppelpacks von Christian Wittmann drehen konnten. Erst stocherte Wittmann einen Abpraller vor dem Tor zum 2:2 Ausgleich über die Linie (14.), ehe er gut zwei Minuten später mit einem spektakulären Solo das 3:2 erzielte (17.).
Und die Freibeuter legten im Mitteldrittel sofort nach: Gerade einmal 48 Sekunden waren dort gespielt, als es 4:2 stand. Einen optimal gespielten Pass von Alexander Krafczyk vollendete Maximilian Schorer vorbei an ESC-Schlussmann Danny Schubert. Benjamin Dick hatte Augenblicke später zwar die große Gelegenheit prompt wieder zu verkürzen, doch er scheiterte alleinstehend an Wiedemann. Im weiteren Verlauf schenkten sich beide Kontrahenten in diesem rassigen Derby nichts. Die zwei Torhüter blieben aber erst einmal ein sicherer Rückhalt und so konnten die Buchloer den Vorsprung trotz einiger wirklich aussichtsreicher Einschussmöglichkeiten nicht weiter ausbauen, was sich rächen sollte. Erneut in Überzahl verkürzte Ex-Pirat Markus Vaitl nämlich auf 4:3 (35.). Und als die Pirates dann eine eigene doppelte Überzahl ohne Ertrag verstreichen ließen, wurde man unmittelbar vor der Pause erneut bestraft. Ron Newhook traf aus dem Gewühl heraus zum 4:4, nachdem die Buchloer Defensive zuvor die Scheibe nicht konsequent genug aus dem eigenen Drittel gebracht hatte (40.).
Aber auch im letzten Drittel blieben die Buchloer bei Fünf gegen Fünf das bessere und offensiv aktivere Team, wie die beiden Trainer nach der Partie analysierten. Denn die gefährlicheren Torgelegenheiten hatten die Gastgeber, die aber zunächst – wie so oft zuletzt – zu viel liegen ließen. Zwischendurch rettete allerdings auch Johannes Wiedemann nochmals stark bei einem Unterzahl-Alleingang des auffälligsten Kempteners, Adrian Kastel-Dahl (50.). Die Entscheidung in diesem Derby fiel schließlich fünf Minuten vor dem Ende, als Max Hofer mit einem Blueliner in den Winkel das auf Messers Schneide stehende Spiel zu Gunsten seiner Piraten entschied. Denn obwohl Kempten nach dem 5:4 in der Schussphase noch den Torhüter vom Eis nahmen, ließen sich die Freibeuter den Sieg nicht mehr aus der Hand nehmen. Stattdessen setzte David Vycichlo mit dem Empty-Net-Tor zum 6:4 den Schlusspunkt auf einen interessanten Eishockeyabend.
Die Buchloer setzten somit vor der schweren Sonntagspartie in Burgau (18 Uhr) ihre Siegesserie auch gegen den stark besetzten ESC Kempten weiter fort und rücken auf einen Punkt an die zweitplatzierten Sharks heran.
  
    
ESC Kempten
Sharks kassieren die erste Niederlage - ESC Kempten verliert das Spitzenspiel in Buchloe mit 6:4
(BLL)  Eine spannende Partie versprach die Spielpaarung, trafen doch zwei bisher unbesiegte Teams aufeinander. Und der Erwartung wurden beide Mannschaften auch gerecht, ein spannendes und hochklassiges Allgäuderby bekamen die Zuschauer in der gute gefüllten Buchloer Arena zu sehen. Kempten begann, angefeuert von einer großen Fanschar furios und war sofort im Spiel. Selbst eine Unterzahl gleich zu Spielbeginn überstand man souverän, im Gegenteil, Adrian Kastel-Dahl schnappte sich an der Mittellinie den Puck, zog alleine davon und verwandelte eiskalt zur frühen Gästeführung. Doch unmittelbar  nach Ende der Strafe trafen die Hausherren mit einem verdeckten Schuss von außen zum 1:1 Ausgleich. Doch Kempten machte weiter Druck, und erneut war es der starke Schwede der, diesmal in Überzahl mit einem Schlagschuss von der blauen Linie die erneute Führung einleitete, Eugen Scheffer fälschte den Puck noch entscheidend ab. Doch auch dies konnten die Pirates schnell wieder kontern, aus dem Gewühl trafen sie durch einen Nachschuss zum erneuten Ausgleich. Und es traf die Sharks noch härter, nach einem Scheibenverlust im Mitteldrittel führte ein Break eine Minute vor Drittelende zur erstmaligen Buchloer Führung. Und die Ostallgäuer kamen hellwach aus der Kabine  nach gerade 48 Sekunden erhöhten sie auf 4:2. Kempten stand nun massiv unter Druck bekam die Scheibe phasenweise kaum noch aus dem Verteidigungsdrittel. Aber Danny Schubert hielt seinen Kasten in dieser wichtigen Phase sauber. Wichtiger noch selbst eineinhalb Minuten mit 3 gegen 5 Mann überstanden die Sharks schadlos um dann zurückzuschlagen. Und so war es der quirlige Markus Vaitl der die Sharks in Überzahl wieder heran brachte. Buchloe beging einen Wechselfehler und hatte 6 Feldspieler auf dem Eis. Und nur kurz darauf war alles wieder offen als Vaitl diesmal die Vorarbeit lieferte und Ron Newhook den viel umjubelten Ausgleich noch vor der zweiten Drittelpause schoss. Auch im letzten Abschnitt war es weiterhin ein temporeiches Spiel mit offenem Visier von beiden Teams. Es war deutlich zu spüren das jeder den Sieg wollte und so blieb es lange spannend. Die große Chance ergab sich für die Sharks nach einer Strafzeit gegen Buchloe in der 49. Minute, die aber leider ungenutzt blieb. Zudem scheiterte Adrian Kastel-Dahl mit einem Alleingang nach einem haarsträubenden Fehlpass der Buchloer Verteidiger am Keeper Wiedemann. Und so kam es wie so oft im Sport, Buchloe traf dagegen in der 56. Minute mit einem Sonntagsschuss zur Vorentscheidung. Der letzte Treffer zum 6:4 Endstand fiel ins verwaiste Tor der Kemptener als Trainer Carsten Gosdeck den starken Torhüter Schubert zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis genommen hatte. Nun gilt es die Niederlage schnell abzuhaken, schon am Sonntag geht es in Bad Aibling um die nächsten 3 Punkte
  
    
Landesliga Nordrhein-Westfalen
   
Grefrather EG
Kampf um wichtige Punkte: GEG empfängt Troisdorf Dynamite
(LLW)  Es ist gewiss kein Spiel wie jedes andere: Am kommenden Sonntag, 03. November, 19:30 Uhr trifft die Grefrather EG in eigener Halle auf den EHC Troisdorf “Dynamite”. Gegen den direkten Mitkonkurrenten um einen Aufstiegsrundenplatz wollen sich die Blau-Gelben wichtige Punkte erkämpfen und den zweiten Sieg im zweiten Heimspiel einfahren.
Was hat es in den letzten Jahren nicht schon für packende Begegnungen zwischen dem Grefrath Phoenix und den Troisdorf Dynamites gegeben? Bereits zehn Mal standen sich beide Teams in einem Pflichtspiel gegenüber. Mit jeweils fünf Siegen ist die Erfolgsbilanz ausgeglichen. Auch diesmal erwartet die Zuschauer im Grefrather EisSport & EventPark wieder ein hart umkämpftes Aufeinandertreffen zweier Mannschaften auf Augenhöhe.
Mit 8 Punkten aus fünf Spielen sind die Gäste aus dem Rheinland etwas besser in die Saison gestartet als das Team von der Niers. Dabei belegen die Dynamites derzeit den ebenfalls von der GEG angestrebten vierten Tabellenplatz. Mit drei Zählern aus drei Begegnungen finden sich die Grefrather momentan auf Platz 6 wieder. Keine Frage, dass der Phoenix unbedingt mit einem Heimsieg weiteren Boden gut machen und dadurch den Anschluss an die obere Tabellenhälfte herstellen möchte.
Damit dies jedoch gelingt, dürften gegen die angriffsstarken Troisdorfer eine äußerst konzentrierte Leistung, sowie mehr Effektivität im Torabschluss gefragt sein. “Troisdorf ist ein gefährlicher Gegner, der jeden noch so kleinen Fehler auszunutzen weiß. Wir müssen daher besonders auf der Hut sein”, warnt GEG-Trainer Karel Lang vor den ‘explosiven Gästen’ und erwartet, dass sein Team von Beginn an auf dem Eis die nötige Präsenz zeigt. “Wir werden dabei aber auch unsere eigenen Qualitäten einsetzen und versuchen das Spiel zu machen”, so Karel Lang vor der bevorstehenden schweren Aufgabe.
Gute Nachrichten gibt es von der Grefrather Spielerbank, denn nach der Rückkehr einiger zuletzt verhinderter Leistungsträger steht den Blau-Gelben am Sonntagabend wieder ein fast kompletter Kader zur Verfügung. Einzig hinter den Einsatz vom angeschlagenen Verteidiger Gerrit Ackers macht Lang noch ein Fragezeichen.
In jedem Fall dürfen sich die Zuschauer auf einen spannenden Eishockey-Abend freuen.
  


 Samstag 2.November 2019 www.icehockeypage.de 
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