Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

       
EA Schongau
(BYL)  Die Mammuts verlieren mit Matthias Müller einen ihrer wichtigsten Leistungsträger in der Offensive, da dieser aus persönlichen Gründen Schongau verlassen wird. Eine Neuverpflichtung als Ersatz ist zunächst nicht vorgesehen
  
Kölner Haie
(DEL)  Die Kölner Haie wollen Nationalspieler Felix Schütz, der zuletzt in Schweden aufs Eis ging, zurückholen. Allerdings buhlen auch die Straubing Tigers um die Dienste des erfahrenen Stürmers, der aber wohl auch einen Wechsel nach Tschechien nicht ausschliesst
  
Düsseldorfer EG
(DEL)  Verletzungspech bei der DEG: Verteidiger Marco Nowak hat sich eine schwere Oberschenkelverletzung zugezogen und fällt bis zu zwei Monate aus, zudem hat Victor Svensson einen Muskelfaserriss erlitten und muss etwa zwei Wochen pausieren
  
Starbulls Rosenheim
(OLS)  Stürmertalent Kevin Slezak hat sich eine Handverletzung zugezogen und wird vorraussichtlich sechs Wochen pausieren müssen
  
CE Timmendorfer Strand
(VLN)  Torhüter Jordi Buchholz, der in der letzten Saison verletzungsbedingt pausieren musste und dann beruflich in Nordamerka war, kehrt nach Timmendorfer Strand zurück, wo er auch schon in der Oberliga auf dem Eis stand
  
EC Lauterbach
(HL)  Ab sofort wird der junge US-Amerikaner Christian Schurmann-Colicchio, der zuletzt in einer College-Liga aufs Eis ging, für die Luchse auf Torejagd gehen
  
Eisadler Dortmund
(LLW)  Nach drei Jahren Unterbrechung trägt ab sofort Verteidiger Nikolas Bitter wieder das Trikot der Eisadler
  
TSV Erding
(BYL)  Nach eineinhalb Jahren Eishockeypause hat Verteidiger Konstantin Mühlbauer sein Comeback im Trikot der Gladiators gegeben und hat wegen verletzungsbedingter Ausfälle im Team ausgeholfen
  
Höchstadter EC
(OLS)  Verteidiger Leopold Trautmann, der im Sommer aus dem Nürnberger Nachwuchs in den Aischgrund kam, wird nach 14 Saisonspielen, in denen er sich nicht in die Scorerliste eintragen konnte, die Alligators nun wieder verlassen und wechselt in die Landesliga zum EV Pegnitz
  
EHC Erfurt
(OLN)  Die TecArt Black Dragons haben den bisher befristeten Vertrag mit dem finnischen Stürmer Joonas Toivanen, der in 9 Partien 8 Scorerpunkte beisteuern konnte, bis zum Saisonende verlängert
  
Salzgitter Icefighters
(RLN)  Der lettische Stürmer Janis Sahno wird aus familiären Gründen in seine Heimat zurückkehren und wird vorraussichtlich in dieser Saison nicht mehr das Trikot der Icefighters tragen
  
EV Pfronten
(BLL)  Nach dem wenig überzeugenden Saisonbeginn haben sich die Falcons einvernehmlich von ihrem Trainer Gerhard Koziol getrennt. Ein Nachfolger steht noch nicht fest, doch zunächst wird der bisherige Co-Trainer Dominic Gebhardt die Mannschaft übernehmen
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 3.November 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 14 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern und Regionalliga West.

 
    
Deutsche Eishockey Liga 2
    
Löwen Frankfurt
„Battle der Bärte“: Löwen Frankfurt und EC Bad Nauheim unterstützen Movember
(DEL2)  Auch in diesem Jahr unterstützen die Löwen Frankfurt die Movember Foundation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, auf das Thema Männergesundheit aufmerksam zu machen. Dabei treten die Löwen in den „Battle der Bärte“ – natürlich rein freundschaftlich – mit dem EC Bad Nauheim. Ein passender Gegner im Hinblick auf das Winter Derby am 14. Dezember 2019 in Offenbach.
Movember setzt für das Thema Vorsorge und Früherkennung von männertypischen Krebserkrankungen ein. Die Organisation finanziert aber auch die weltweit erste und zugleich größte Studie mit Prostatakrebspatienten. Als Zeichen der Unterstützung der Stiftung rasieren sich Männer weltweit jeden November ihren Bart.
Aus diesem Grund trafen sich die Löwen Frankfurt und der EC Bad Nauheim am Schauplatz des Winter Derbys, dem Sparda-Bank-Hessen-Stadion am Bieberer Berg. In einer gemeinsamen Aktion wurden nicht nur Bärte rasiert, sondern es soll auch möglichst viel Geld zur Unterstützung der Movember Foundation gesammelt werden. Für die Löwen waren Marius Erk, Patrick Klein und Steven Delisle dabei.
Wer die Löwen – und damit auch Movember – unterstützen will, der kann hier spenden: https://mobro.co/dielowenfrankfurt?mc=1.
„Es ist wichtig, auf die Movember Foundation aufmerksam zu machen“, erklärt Löwen-Profi Marius Erk. „Ich mache bei der Aktion jetzt schon einige Jahre mit. Ich finde es wichtig, das Thema Männergesundheit anzusprechen und hoffe, dass die Löwen-Fans die Aktion unterstützen werden.“
Im Durchschnitt sterben Männer fünf Jahre jünger als Frauen. Weltweit sterben jedes Jahr über 300.000 Männer an Prostatakrebs. Movember spricht das Thema offen an. Gemeinsam mit Botschaftern aus Sport, Film und Gesundheit macht die gemeinnützige Organisation den November zum Movember und legt damit den Fokus einen Monat lang auf ein wichtiges Thema: Die Gesundheit von Männern.   
„Wenn man sich diese Zahlen vor die Augen führt, ist man geschockt,“ sagt Michael Fischer, European Country Manager, Movember. „Die Männergesundheit steckt in der Krise und wir machen viel zu wenig, um das zu ändern. Fragt man beispielsweise einen Mann zwischen 20 und 30 Jahren, ob er sich regelmäßig die Hoden abtastet oder einen Urologen des Vertrauens hat, an den er sich wenden kann, ist die Antwort ein ganz klares Nein. Hodenkrebs ist bei jungen Männern der am häufigsten diagnostizierte Krebs. Mehr als 4.300 Männer erkranken jährlich daran.“
Die Löwen werden den ganzen November über immer wieder über ihre Social-Media-Kanäle auf die Movember-Stiftung aufmerksam machen und sind dankbar für jeden, der das Thema unterstützt. Am Ende gibt es im „Battle der Bärte“ hoffentlich auch den ersten Sieg rund ums Winter Derby für die Löwen zu verzeichnen.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
EV Füssen
EVF gibt sich beim Tabellenzweiten erst in der Verlängerung geschlagen
(OLS)  Nächstes knappes Auswärtsspiel des EV Füssen, im Gegensatz zur letzten Partie in Regensburg gelang bei den zweitplatzierten Selber Wölfen aber ein Punktgewinn. 3:4 (2:1, 1:2, 0:0, 0:1) musste sich die Mannschaft von Trainer Andreas Becherer erst in der Verlängerung geschlagen geben. Neben den Langzeitverletzten fehlten diesmal auch Kapitän Eric Nadeau und Marius Klein, während bei den Gastgebern Zweitliga-Neuzugang Dominik Kolb erstmals mit von der Partie war. Er wurde dann auch gleich zum besten Spieler des VER gewählt, auf EVF-Seite erhielt die Auszeichnung mit Tobias Echtler ebenfalls ein Verteidiger.
Die Füssener spielten beim Tabellenzweiten zunächst ein starkes erstes Drittel. Bereits nach 72 Sekunden konnte Dejan Vogl die Gäste aus dem Ostallgäu in Führung bringen. Mit konsequentem Forechecking und schnellen Kombinationen wurden auch in der Folge immer wieder gute Chancen heraus gespielt und viel Druck erzeugt. Während zwei Strafzeiten gegen die Hausherren noch nicht genutzt werden konnten, erhöhte der junge Ondrej Zelenka in der 17. Minute mit seinem ersten Oberligatreffer aber auf 0:2. Einziger Wermutstropfen: Die Zwei-Tore-Führung konnte nicht in die Pause mitgenommen werden, eine gute Zeigerumdrehung vor Ende nutzte Christoph Kabitzky einen von nur sieben Torschüssen der Selber im ersten Abschnitt zum Anschlusstreffer.
Blieben die Schwarz-Gelben in den ersten zwanzig Minuten ohne Strafzeiten, so gab es diese im Mitteldrittel zunächst in Serie. Nach nur elf Sekunden musste Velebny auf die Strafbank, kaum wieder komplett folgte sofort Zelenka, und nachdem auch dieses Powerplay der Wölfe unbeschadet überstanden wurde, musste kurz darauf schon wieder Wiedemann auf das Sünderbänkchen. Während dieser Strafzeit erwischte es auch noch Florian Simon, und diese doppelte Überzahl nutzte Selb durch Ian McDonald schließlich zum 2:2. Danach gab es zur Abwechslung auch mal wieder eine Schiedsrichterentscheidung gegen die Gastgeber, und nun konnte der EVF die numerische Überlegenheit in Zählbares ummünzen. Der lange verletzte Manfred Eichberger erzielte sein erstes Oberligator für Füssen und die erneute Führung. Eine weitere, sofort anschließende Strafe konnte dagegen nicht genutzt werden. Danach hatte Selb eine starke Phase und erzeugte immer mehr Druck. Es war schließlich eine schöne Einzelleistung von Stürmerstar McDonald, der mit dem 3:3 den erneuten Ausgleich herstellte.
Das Schlussdrittel begann wieder mit einer Strafe gegen den EVF. Diesmal musste Wiedemann nach 17 Sekunden raus. Mit viel Kampf wurde auch diese Situation vom starken Torhüter Andi Jorde und seinen Vorderleuten gemeistert, und danach hatte Füssen seinerseits eine zweiminütige doppelte Überzahl, konnte diese Riesenchance jedoch nicht nutzen. Auch danach haderten beide Mannschaften mit den Schiedsrichterentscheidungen, es gab viel Kopfschütteln ob der Leistung der Spielleitung. Die Schlussphase war ausgeglichen, beide Teams schenkten sich nichts und hatten in der umkämpften und schnellen Partie jeweils den Siegtreffer auf dem Schläger. Schließlich gab es Verlängerung und hier folgte erneut eine frühe Strafzeit gegen Füssen, diesmal in Person von Christian Krötz. Diese Chance ließen sich die Stars der Selber nicht entgehen, Ian McDonald erzielte mit seinem dritten Treffer das Siegtor zum 4:3.
Trainer Andreas Becherer (EVF): „Ich bin froh, bei diesem tollen Spiel dabei gewesen zu sein. Das hat richtig Spaß gemacht. Nur einer konnte dem Ganzen heute mit komischen Entscheidungen nicht so richtig folgen. Wir sind sehr gut gestartet, mit viel Speed und Druck. Im zweiten Drittel haben uns die vielen Strafzeiten aus dem Rhythmus gebracht. Selb konnte dann mehr Druck machen, so eine Mannschaft kann man auch nicht 60 Minuten lang ausschalten. Wir haben eine richtig gute Leistung gebracht, und im Hinblick auf das glücklich gewonnene Hinspiel geht die Punkteaufteilung heute so in Ordnung.“ (MiL)
  
    
ECDC Memmingen
Keine Chance beim Angstgegner: Niederlage in Garmisch
(OLS)  Der ECDC Memmingen ist mit einer Niederlage vom Auswärtsspiel in Garmisch-Partenkirchen heimgekehrt. Beim SC Riessersee unterlagen die Maustädter mit 0:5. Bereits am Sonntag kommt es zum großen Allgäu-Derby am Hühnerberg, dann empfangen die Indianer den ERC Sonthofen (18:45 Uhr).Unterstützt von über 200 Anhängern reiste der ECDC Memmingen am Freitag an die Zugspitze, um gegen den SC Riessersee anzutreten. Verzichten mussten die Rot-Weißen dabei auf die Langzeitverletzten Huhn, Schirrmacher und Kharboutli sowie den unter der Woche abgewanderten Böhm. Da am Vormittag auch noch Dennis Miller und Niklas Länger von Kooperationspartner Augsburg angefordert wurden, liefen die Indians nur mit drei Reihen auf. Diese bekamen auch gleich mächtig was zu tun. Die Gastgeber starteten stark in die Partie und gingen nach zwölf Minuten in Führung. Das Ergebnis von 1:0 hielt bis zur Pause Stand, obwohl die Hausherren noch mehr Möglichkeiten vorweisen konnten.
Gleich nach Wiederbeginn erhöhte der SCR dann auf 2:0 durch Luca Zitterbart. Den Indians war das Fehlen einiger Leistungsträger, vor allem im Sturm, deutlich anzumerken. Wenig Durchschlagskraft in den Offensiv-Aktionen war zu verzeichnen, so dass der Goalie der Blau-Weißen einen relativ ruhigen Tag verbringen konnte. Das Spiel wurde dann auch noch im Mittelabschnitt entschieden. Ein Doppelschlag von Calder Brooks sowie Dennis Lobach (35.) bescherte den Gastgebern eine komfortable Führung und beendete gleichzeitig den Arbeitstag von Marc Henne.
Im letzten Drittel versuchten die Memminger noch den Ehrentreffer zu erzwingen, an diesem Abend sollte ihnen aber kein Tor mehr gelingen. Der SCR erhöhte durch den Finnen Arkiomaa noch auf 5:0 und bleibt damit gegen den ECDC in der Oberliga weiterhin ungeschlagen.
Am Sonntag steht gleich die nächste schwierige Aufgabe für die Indians auf dem Programm. Am Memminger Hühnerberg empfängt der ECDC den Rivalen aus Sonthofen. Zum Allgäu-Derby wird eine stattliche Kulisse erwartet, Tickets sind im Vorverkauf verfügbar.
  
    
VER Selb
Fanprojekt Selb e.V. weiter unter bewährter Führung - Vorstandschaft einstimmig im Amt bestätigt und wiedergewählt
(OLS)  Die Mitglieder des Selber Fanprojekts Selb e.V. trafen sich am vergangenen Sonntag vor dem Heimspiel gegen den EC Peiting in der Stadiongaststätte um ihre jährliche Jahreshauptversammlung abzuhalten.
Nach einem Rückblick auf das vergangene Jahr, unter anderem mit der neuen Idee des Fanstammtischs, der Motto-Playoff-Fahrt nach Hannover, neue Spielpläne und Eröffnungsfeier 2019, gab Kassier Peter Frohmader Einblick in die Finanzlage.
In diesem Jahr standen wieder Neuwahlen an. Das Fanprojekt Selb e.V. wird weiterhin durch 1. Vorstand Fabian Melzner und dem 2. Vorstand Nico Bergauer geleitet. Kassier bleibt Peter Frohmader, Daniel Grönke sein Stellvertreter.
Bei den Kassenprüfern gibt es eine Änderung. Für Armin Dilsch vom Fanclub Höchstädt prüft nun Andrea Ruckdäschel von den Eisteufeln gemeinsam mit Gerald Piwonka von den Stiftlandwölfen die Kasse. An dieser Stelle dankten die Verantwortlichen des Fanprojekts Armin Dilsch für seine Tätigkeit.
Für die anstehende Saison laufen derweil Planungen, welche noch nicht spruchreif sind. Von einer Sonderzug-Fahrt musste aus spielplantechnischen Gründen leider Abstand genommen werden. Ein Fanstammtisch wird, wie in jedem Jahr, stattfinden.
Im Anschluss erfolgte noch eine Gesprächsrunde mit dem Gast der Jahreshauptversammlung, VERVorstandsmitglied Dr. Andreas Golbs, ehe es in die Halle ging, um den Heimsieg der Wölfe gegen den ECP anzuschauen.
  
    
ESC Moskitos Essen
Moskitos verlieren 1:4 am Gysenberg - Herner EV entscheidet das Derby in der Schlussphase
(OLN)  Die Moskitos unterlagen trotz einer ordentlichen kämpferischen Leistung letztlich verdient beim Herner EV mit 1:4.
3714 Zuschauer bedeuteten ausverkauftes Haus in Herne, somit war auch der Gästeblock mit 400 Plätzen gut gefüllt. Für Sebastian Lehmann reichte es mit einem grippalen Infekt nicht, Andrè Huebscher, Julian Airich, Marc Zajic und einige andere angeschlagene Spieler stellten sich in den Dienst der Mannschaft und zur Verfügung für das Spiel am Herner Gysenberg.
Nahezu die Hälfte des ersten Drittels musste man durch dumme Strafen in Unterzahl agieren, Herne konnte diese Möglichkeiten jedoch nicht in einen zählbaren Erfolg umsetzen.Weitere Kraft kosteten die Unterzahlspiele natürlich trotz eines 0:0-Pausenstandes nach dem ersten Drittel.
Nach Überlegenheit der Herner im ersten Drittel sah das Spiel im zweiten Drittel zunächst etwas verteilter aus. Herne zwar noch mit optischem Übergewicht, jedoch konnte Essen immer wieder Nadelstiche setzen und kam durch Grözinger, Frick, Hildebrand und LeBlanc zu guten Tormöglichkeiten. Eine Strafe, bei der Schiedsrichter Schmidt eine Behinderung von Airich an Torwart Linda sah, nutzte Herne dann in der 29.Minute zur 1:0- Führung durch Thielsch. Mit diesem Spielstand ging es auch in die zweite Drittelpause.
Im letzten Abschnitt wurde das Spiel endlich intensiver und verdiente sich das Prädikat Derby. Die Moskitos nun wesentlich aktiver und Linda musste ein ums andere Mal sein Können zeigen, um den Ausgleich zu verhindern. Auf der anderen Seite auch Kevin Beech mit einer sehr guten Partie, er konnte 46 Schüsse auf sein Tor parieren und wurde später zum besten Essener Spieler ausgezeichnet.
Eine Strafe gegen Calabrese nutzen die Moskitos zum 1:1- Ausgleich. Grözinger und Hildebrand spielten Richter vor dem Tor frei und dieser schob den Puck in der 48.Minute an Linda vorbei ins Gehäuse.
Jetzt war man nahe dran an einer Überraschung, aber durch einen Stellungsfehler in der 52.Minute konnte Piskor alleine auf Kevin Beech zufahren und zum 2:1 für Herne versenken.
Nun öffnete man natürlich die Abwehr, um den nochmaligen Ausgleich zu erzielen und gab den Hernern Raum für Gegenangriffe. In der 58.Minute dann die Entscheidung durch Thielsch, der seinen zweiten Treffer an diesem Abend zum 3:1 für die Heimmannschaft markieren konnte. Die Auszeit von Larry Suarez mit der gleichzeitigen Herausnahme von Kevin Beech für einen sechsten Feldspieler war sicherlich der letzte Versuch, noch einmal näher heranzukommen, doch Marsall in der 59.Minute mit dem Treffer ins leere Essener Tor zum 4:1 beendete das Derby mit Herne als Sieger, dem die angeschlagene Essener Mannschaft bis acht Minuten vor dem Ende jedoch alles abverlangte, ehe sich die Klasse der stark besetzten Mannschaft aus Herne durchsetzte.
Weiter geht es am Sonntag mit dem Heimspiel gegen die Tilburg Trappers, die in der Tabelle nach einem 6:3- Heimerfolg gegen die Saale Bulls aus Halle in Verfolgerstellung hinter dem Herner EV auf Platz 2 der Tabelle rangieren. Erstes Bully ist um 18:30 Uhr am Essener Westbahnhof.
  
    
MEC Saale Bulls Halle
GELINGT DEN BULLS EIN BEFREIUNGSSCHLAG? 12. Punktspiel der Saison 2019/20: Saale Bulls vs. Crocodiles Hamburg
(OLN)  Unsere Gäste aus Hamburg waren zu Saisonbeginn von vielen verletzungsbedingten Ausfällen geplagt, was sich auch in vielen Niederlagen widerspiegelte. Doch mit zunehmendem Saisonverlauf und der schrittweisen Rückkehr der Verletzten hat sich dies grundlegend geändert.
Insbesondere die sog. Paradereihe mit Dennis Reimer, Chad Staley und Jordan Draper bewiesen am vergangenen Wochenende, dass mit ihr zu rechnen ist. Der Sieg gegen Erfurt war da nur der Anfang, auch den Tilburg Trappers trotzten sie einen wichtigen Punkt ab.
Apropos Punkte, derer drei wurden den Crocodiles nun am grünen Tisch zugesprochen. Aufgrund eines Formfehlers bei der Mannschaftsaufstellung wurde das siegreiche Spiel der Moskitos Essen gegen die Crocodiles Hamburg (8:4) am 6. Oktober nachträglich mit einer 5:0-Spielwertung für Hamburg entschieden. Damit zogen die Echsen auf einen Schlag in der Tabelle an Duisburg, Rostock und Halle vorbei. Mit ihrem Sieg am gestrigen Freitag gegen die Hannover Indians bauten sie hier ihren Vorsprung auf die Verfolger weiter aus.
Denn ein Sieg war den Saale Bulls in Tilburg nicht vergönnt. Sah es nach zwei gespielten Dritteln noch nach einem möglichen Punktgewinn aus, musste das Team von Herbert Hohenberger im letzten Abschnitt den viel zu vielen Strafzeiten zuvor Tribut zollen. Das morgige Duell gegen die Crocodiles erfolgreich zu gestalten wird – abgesehen vom verletzungsbedingten Ausfall von Kapitän Kai Schmitz – durch die Sperre von Vojtech Suchomer zusätzlich erschwert.
Inwieweit kann man diese Ausfälle kompensieren? Welche Rolle wird Neuzugang Nick Miglio spielen? Fragen über Fragen – Spannung garantiert!
  
    
Herner EV
Verdienter Derbysieg für den Herner EV!
(OLN)  Der Herner EV hat das Derby gegen die Moskitos Essen in einer ausverkauften Hannibal-Arena verdient mit 4:1 (0:0/1:0/3:1) gewonnen. „Wir haben über 60 Minuten sehr gutes Hockey gespielt. Einzig unsere Chancenverwertung war noch ausbaufähig“, war HEV-Coach Danny Albrecht nach der Partie zufrieden.
Denn bereits in den ersten 20 Minuten hätte seine Mannschaft in Führung gehen müssen. Gleich viermal spielte der HEV in Überzahl, schoss jedoch immer wieder Kevin Beech im Moskitos-Tor an oder wollte den Puck ins Tor tragen. Am Ende des ersten Drittels stand ein Schussverhältnis von 17:3 in der Statistik, auf der Anzeigetafel war jedoch kein Herner Treffer verbucht. Einmal war die Scheibe im Tor, doch der Treffer von Dennis Thielsch wurde zu Recht, vom guten Schiedsrichter Eugen Schmidt, wegen hohem Stock nicht gegeben. „Da hätten wir effizienter sein müssen. In Überzahl war es immer mindestens ein Pass zu viel“, so Danny Albrecht.
Im zweiten Drittel kamen die Gäste etwas besser ins Spiel, doch wirklich gefährlich für Björn Linda wurde es nur einmal, als der HEV-Keeper einen schönen Handgelenksschuss von Lars Grötzinger parieren musste. Linda war es auch, der für die Überzahl sorgte, die Herne dann zum 1:0 nutze. Julian Airich fuhr den HEV-Goalie unmotiviert hinter dem Tor um und kassierte dafür eine Zwei-Minuten-Strafe. In dieser Überzahl nahm sich dann Dennis Thielsch die Scheibe und vollendete zum umjubelten 1:0-Führungstreffer.
In den letzten 20 Minuten versuchte der HEV das Spiel zu verwalten, doch in der 48. Minute konnte der Ex-Herner Thomas Richter in Überzahl ausgleichen. Doch dies war für die Gastgeber nur ein Grund mehr noch mal richtig Gas zu geben. Dominik Piskor vollendete einen schönen Pass von Dennis Fominych zum 2:1, Dennis Thielsch, der später verdient zum Herner Spieler des Spiels gewählt wurde, erhöhte auf 3:1 und als Marcus Marsall in der 59. Minute ins leere Essener Tor traf, war die Hannibal-Arena endgültig ein Tollhaus. „Der Sieg ist am Ende absolut verdient“, waren sich Danny Albrecht und Essen-Coach Larry Suarez nach der Partie einig.
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern
    
ESC River Rats Geretsried
Verschlafener Start
(BYL)  Morczinietz, Jorde, Hölzl, Köhler J., May B., Reiter, Rizzo S. und Stava. Eine ziemlich lange Liste, leider war das die Abwesenheitsliste für das Auswärtsspiel beim EHC Klostersee. Die Grippewelle hat voll zugeschlagen und so machten sich inkl. U20-Unterstützung gerade mal 14 Spieler auf den Weg nach Grafing. Selbstverständlich war das noch lange kein Grund die weiße Fahne zu hissen, der überschaubare Kader wollte die Heimfahrt trotzdem nicht mit leeren Händen antreten. Zudem mussten auch die Gastgeber auf einige Spieler verzichten, es standen sich zwei ziemlich dezimierte Mannschaften gegenüber.
Den Start verschlief die Truppe von Sebastian Wanner komplett. Trotz einer frühen Überzahlsituation, spielte sich das Geschehen fast ausschließlich vor David Albanese ab. Nachdem die Hausherren wieder vollständig auf dem Eis standen, bekam der ESC die Scheibe nicht vor dem eigenen Tor weg und Philipp Quinlan traf zum 1:0 (3.). Gerade als sich das Spiel etwas ausgeglichener gestaltete, klingelte es erneut im Gästetor. Gaschke setzte sich auf der rechten Seite viel zu leicht durch, überspielte Albanese und erhöhte auf 2:0 (12.). Der EHC packte umgehend noch ein Tor durch Nicolai Quinlan drauf und alle guten Vorsätze waren endgültig dahin (12.). Da passte es gut ins Bild, dass Martin Köhler wenige Sekunden später aus der Drehung nur den Pfosten statt in das Tor traf. Weitere gute Möglichkeiten durch Horvath sowie Gania blieben ebenfalls ungenutzt und so ging es mit einer ordentlichen Abreibung in die Pause.
Im zweiten Drittel folgte die nächste Hiobsbotschaft. Kapitän Martin Köhler blieb nach einem Zweikampf verletzt liegen und musste das Spiel vorzeitig beenden. Bleibt zu hoffen, dass es ihn nicht schlimmer erwischt hat. Seine Kollegen zeigten sich währenddessen deutlich verbessert und wurden nun auch in der Offensive aktiver. Ondrej Horvath steuerte alleine auf EHC-Keeper Gräubig zu, blieb aber wieder nur zweiter Sieger. Besser machte es Florian Strobl, der seinen eigenen Nachschuss zum 3:1 verwandeln konnte und die Rats wieder zurück ins Spiel brachte (34.). Mit viel David Albanese, etwas Glück und nicht mehr ganz so zielstrebigen Gastgebern, stand im zweiten Drittel hinten endlich die Null und der ESC startete durchaus mit neuem Mut in den letzten Abschnitt.
Klostersee beschränkte sich vorerst auf eine stabile Defensive und der Plan ging auf. Die Rats rannten gegen eine Wand, bis zu Torwart Gräubig gab es kaum ein Durchkommen. Umso näher das Ende rückte, desto mehr Räume ergaben sich für die Hausherren für schnelle Gegenstöße. Einen davon nutzte Hördt in Unterzahl, mit dem 4:1 machte er knapp zehn Minuten vor Schluss den Deckel drauf (51.). Dem ESC fehlte die Kraft um nochmal zurückzukommen und die Hausherren brachte den Vorsprung sicher über die Zeit.
Fazit: Momentan läuft es nicht wirklich rund, zu viele Fehler bringen den ESC immer wieder in eine schlechte Lage. Hoffentlich wird bis Sonntag noch der ein oder andere Spieler fit, denn momentan wird wirklich jeder Mann gebraucht. Ein „Heimsieg“ in Mittenwald wäre nicht nur für das Punktekonto sondern auch die Moral absolut wichtig.
  
    
TEV Miesbach
Nach Auswärtssieg in Erding, voller Fokus aufs Derby am Sonntag !
(BYL)  An Allerheiligen konnte der TEV Miesbach gegen die  Gladiators aus Erding, einen souveränen 0:4 (0:0/0:2/0:2) Auswärtserfolg vor 800 Zuschauern einheimsen. Mit einer starken Teamleistung sicherte sich das Team von Headcoach Peter Kathan den dritten Sieg in Folge. Im 1. Drittel tat sich unsere Mannschaft gegen stark kämpfende Erdinger noch schwer. Durch zu viele Strafen auf beiden Seiten kam kein richtiger Spielfluss zustande. Die Unterzahlsituationen wurden jedoch von unsere Mannschaft konsequent verteidigt und Torhüter Timon Ewert hielt das 0:0 zur ersten Pause fest. Im 2. Spielabschnitt übernahm der TEV die Kontrolle über das Spiel, und kam zu guten Torabschlüssen. 6 Minuten gespielt, klingelte es erstmals im Kasten der Erdinger. Michael Grabmaier erzielte mit einem Abstauber die 0:1 Führung nach schönem Zusammenspiel mit Dusan Frosch und Nico Fissekis. In dieser Phase ließ der TEV Miesbach nicht viel zu und arbeitet weiter auf das 0:2 hin. Nach einem Wechselfehler der Heimmannschaft in der 38 Spielminute, schlug unsere erste Powerplayreihe wie schon so oft in diesem Jahr zu. Nach einer Kombination über Dusan Frosch und Bobby Slavicek, beförderte Filip Kokoska, die Scheibe aus dem Slot ins Kreuzeck zur 0:2 Pausenführung. Auch im letzten Spielabschnitt war der TEV sofort wieder am Drücker und es dauerte nur 3 Minuten ehe eine weiteres Powerplay verwertet werden konnte. Wiederum war es Filip Kokoska , der ein Zuspiel von Bobby Slavicek und Max Hüsken zur 0:3 Führung nutzen konnte. Nach dem dritten Treffer fanden die Gastgeber nochmal besser ins Spiel und kamen zu Überzahlsituation. Jedoch blockte die TEV Defensive viele Schüsse von der blauen Linie und wenn ein Schuss durchkam war ein stark aufspielender Timon Ewert zur Stelle. Den Schlusspunkt dieser Partie setzte die Mannschaft von Peter Kathan. Der von der Strafbank kommende Johannes Bacher verwertete eine 2 auf 1 Situation. Filip Kokoska nahm sich die Scheibe aus dem eigenen Drittel zum Konter und legte für den heraneilenden Bacher herrlich zum 0:4 auf. Dies war auch der Endstand. " Nach einem schweren ersten Drittel, denke ich aber, dass wir mit einer super Mannschaftsleistung, das Spiel am Ende verdient gewonnen haben ", berichtete Trainer Kathan nach dem Spiel. Für unsere Cracks geht es am morgigen Sonntag gegen den langjährigen Oberligisten EHC Klostersee. Spielbeginn in der Miesbacher Eissporthalle ist um 18:00 Uhr. Es kommt zu einem aufeinander Treffen mit einem alten Wegbegleiter. Der EHC Klostersee konnte nach dem Rückzug aus der Oberliga und zwei Aufstiegen nacheinander im ersten Bayernligajahr die Verzahnungsrunde und die Play Offs erreichen. " Wir wollen unser letztjährige gutes Abschneiden natürlich bestätigen", berichtet Trainer Dominik Quinlan. Der Headcoach des EHC Klostersee hat mit Florian Gaschke, der letztes Jahr noch für unseren TEV auf Punktejagd ging, einen Top-Neuzugang in seinen Reihen. Ansonsten kann er auf den letztjährigen eingespielten Kader bauen. Zudem besitzten die Grafinger Ausnahmespieler wie Bob Wren (10 Punkte) oder Raphael Kaefer (8 Punkte), die ein Spiel alleine entscheiden können. Nach dem gestrigen Sieg gegen Geretsried, belegt der EHC Klostersee mit 17 Punkten den 5. Tabellenplatz. Die bisherigen Begegnungen waren bis auf den 1:5 Auswärtssieg, am ersten Spieltag beim ERV Schweinfurt, immer eine enge Kiste. Dem HC Landsberg musste man sich nach Penaltyschießen mit 2:3 geschlagen geben, besiegte dafür aber die Pinguine aus Königsbrunn mit 5:4 (n.P.). In Verlängerung besiegte man die Wölfe aus Bad Kissingen mit 5:4, ehe man sich dem ESC Dorfen auswärts mit 2:4 geschlagen geben musste. Letztes Wochenende folgte beim EA Schongau mit einer 4:3 Niederlage die Ernüchterung, ehe man im Sonntagsspiel den EHF Passau mit einer starken Mannschaftsleistung 4:3 auf heimischen Eis besiegen konnte. Es kommt also morgen zum Derby und der TEV ist vor den Stärken der Grafinger gewarnt, jedoch will der TEV Miesbach mit einem Sieg, das zweite 6- Punkte Wochenende in Folge fixieren. „ Grafing ist ausgeglichen besetzt und hat einen eingespielten Stamm mit erfahrenen Spielern, von denen viele noch jahrelang Oberliga gespielt haben. Ich gehe von einem engen Spiel aus in dem wir eine gute Leistung abrufen müssen, um die Punkte in Miesbach zu behalten,“ blickt Kathan voraus.
  
    
ERV Schweinfurt
Gebrauchter Tag für die Mighty Dogs
(BYL)  3:6 lautete am Freitagabend der Endstand im Icedome, nachdem der TSV Peißenberg in der vorletzten Spielminute die Niederlage der Mighty Dogs mit einem Empty-Net-Goal besiegelt hatte.
„Wir haben übers ganze Spiel gesehen verdient gewonnen. Wir haben bei 5 gegen 5 wieder defensiv sehr gut gearbeitet, wir haben sehr wenig Schüsse zugelassen. Gefährlich ist es immer in Überzahl von Schweinfurt geworden.“, konnte Gästetrainer Rainer Höfler mit dem Auswärtsspiel der Eishackler zufrieden sein. Nachdem die Gäste in der sechsten Minute in Überzahl durch Lukas Novacek in Führung gegangen waren, überwand Jonas Manger vor dem Tor Korbinian Sertl zum 1:1 in der 13. Minute. Doch 25 Sekunden später brachte Lukas Novacek die Eishackler wieder in Front.
Zu Beginn des zweiten Drittels baute Brandon Morley den Vorsprung des TSV Peißenberg auf 1:3 aus. Lucas Kleider, den die Schweinfurter Fans zum Spieler des Monats Oktober wählten, gelang in der 30. Minute im Powerplay der Anschlusstreffer für die Mighty Dogs. Aber bevor es in die zweite Drittelpause ging, legte Martin Andrä das 2:4 für die Gäste nach (38.).
Erneut in Überzahl folgte in der 47. Minute der Anschlusstreffer der Mighty Dogs, nachdem Marcel Grüner nach innen gezogen war und den Puck unter der Latte versenkt hatte. Doch der Ausgleich wollte den Mighty Dogs nicht gelingen. „Wir waren immer einen Schritt zu langsam und sind nicht richtig ins Spiel gekommen. Deswegen Krone richten und Sonntag drei Punkte holen.“ sagte Marcel Grüner nach der Partie, der auf Schweinfurter Seite zum Spieler des Tages gewählt wurde. Denn anstatt das Spiel zu drehen, kassierten die Schweinfurter durch den Hattrick von Lukas Novacek das 3:5 (51.) und bei gezogenen Schweinfurter Torhüter traf Markus Andrä zielsicher ins leere Tor zum 3:6 Endstand (59.).
In der Pressekonferenz nach dem Spiel betrachtete Trainer Micheal Dippold die Leistung seiner Mannschaft äußerst kritisch: „Heute haben wir zu keiner einzigen Minute des Spiels verdient gehabt zu punkten. Das ist traurig, aber wahr. Wir haben mit drei Verletzten angefangen und haben phasenweise ein paar Leute draußen gehabt. Aber das darf nicht als Ausrede herhalten. Alles in allem war es ein gebrauchter Tag und ein beschissenes Spiel. Jetzt brauchen wir die drei Punkte am Sonntag und die werden wir auch holen. Die Spieler müssen aus ihrer Komfortzone jetzt raus. Da werde ich ihnen jetzt definitiv in den Arsch treten.“ Dann sind die Mighty Dogs am 03.11.2019 zu Gast beim EC Pfaffenhofen. Spielbeginn an der Ilm ist um 17:30 Uhr.
Am Montag, den 11.11.2019, ist Girlspower im Icedome angesagt. Im Rahmen des „Girls on Ice“ können interessierte Mädels von 16:15 – 17:45 Uhr in den Eishockeysport hineinschnuppern. Das Ganze ist natürlich kostenfrei, mitzubringen sind Helm, Schoner, Hand- und Schlittschuhe. Im Anschluss trainieren die DEB-Talente der U16 Mädchen von 18 bis 19:45 Uhr im Icedome mit Nationalspielerin Franziska Busch, die mit der Deutschen Nationalmannschaft an mehreren Weltmeisterschaften und den Olympischen Spielen 2006 und 2014 teilnahm. Seit diesem Jahr trainiert Franziska Busch nun hauptamtlich die U18-Frauennationalmannschaft. 
  
    
ERSC Amberg
CLEVERNESS, GLÜCK UND GANZ VIEL CARSTEN METZ - ERSC-Torwart hält seinem Team im Topspiel die Punkte fest
(BLL)  Keine drei Blöcke konnte der personell limitierte ERSC Amberg am Freitagabend im Spitzenspiel der Eishockey-Landesliga aufbieten, der Gegner aus Dingolfing dagegen mit vier kompletten Reihen aus dem Vollen schöpfen – dennoch triumphierten am Ende die Wild Lions mit 4:3.
Wohl selten wurden die Löwen in den vergangenen Jahren vor eigenem Publikum so unter Druck gesetzt, wie vom Tabellennachbarn aus Dingolfing. Das war vor der Begegnung bei einem Blick auf den Spielberichtsbogen aber fast zu befürchten, denn sieben Feldspieler mehr hatten die Isar Rats aufzubieten und deren Coach Bill Trew setzte diese auch ein. Das war im Anfangsdrittel noch nicht so zu erkennen. Einige der knapp 700 Zuschauer standen noch an der Kasse an, da brachte Felix Söllner die Löwen mit 1:0 in Führung. In dieser Phase war bereits hohes Tempo mit ständig wechselnden Tormöglichkeiten beiderseits, das änderte sich aber nach dem Ausgleich der Isar Rats durch ihren Topscorer Waldemar Detterer (13.). Von da an verlagerte sich das Geschehen zusehends ins Amberger Verteidigungsdrittel und Löwen-Goalie Carsten Metz geriet immer mehr in den Brennpunkt.
Im Mittelabschnitt zeigte sich Dingolfing nun drückend überlegen, wobei Dan Heilman das einkalkuliert hatte: „Ich setzte auf die Kampfkraft und den Charakter unserer Mannschaft“, so der Löwen-Coach, der einen offenen Schlagabtausch aus verständlichen Gründen vermeiden wollte. Während Dingolfing schon begann, an Carsten Metz und vergebenen Chancen zu verzweifeln, setzte der ERSC seltene aber gezielte Nadelstiche durch Konter. Das ging 17 Sekunden vor Ende des Drittels auf. Martin Brabec war in Unterzahl durchgebrochen und konnte nur durch ein Foul kurz vor dem Tor gebremst werden. Den fälligen Penalty verwandelte der Stürmer eiskalt zur 2:1-Führung.
Die vermehrten Übungseinheiten der „Special Teams“ von Dan Heilman, sollten sich gleich zu Beginn des Schlussabschnitts auszahlen. Zunächst baute Daniel Vlach im Powerplay die Amberger Führung aus, nur 52 Sekunden später traf Felix Köbele in Unterzahl zum 4:1. „Respekt vor Amberg, das mit seinem kleinen Kader sehr clever agiert hat“, kommentierte EV-Coach Bill Trew die Effektivität der Gastgeber. Sein Team begann nun mit einer bis zur letzten Sekunde dauernden Schlussattacke. „Wir bekamen Druck ohne Ende, aber Carsten hielt heute einfach überragend“, nannte Heilman den Hauptgrund für den Erfolg seines Teams. Das ging im weiteren Verlauf kräftemäßig an seine Grenzen und überstand den Belagerungszustand der bärenstarken Gäste, die durch Helmut Kößl zunächst auf 4:2 verkürzen konnten. Das 4:3 durch Benjamin Franz fiel zweieinhalb Minuten vor der Schlusssirene zu spät, um den glücklichen ERSC-Sieg noch zu gefährden. Bill Trew war hinterher „sehr stolz auf mein Team, auch wenn wir keine Punkte geholt haben“. Auf diese Leistung könne man in den kommenden Partien aufbauen, so Trew. Ein Sonderlob hatte auch Dan Heilman noch: „Ich muss meine vier Verteidiger hervorheben. Die mussten häufiger wechseln, was viel Kraft kostete“, so der Coach über seine Abwehr mit einem Durchschnittsalter von nicht einmal 22 Jahren. Und einen berechtigten Wunsch schickte Heilman noch hinterher: „Ich hoffe, dass nächste Woche bei uns ein paar Spieler wieder in den Kader zurückkehren“.
  
    
ERC Lechbruck
Bärenstarke Aufholjagd wird mit einem Punkt belohnt
(BBZL)  Der ERC Lechbruck startete am Freitag mit dem Auswärtsspiel beim HC Maustadt in die Punktrunde. Mit Kapitän Matthias Erhard und Torhüter Lukas Bauer fielen zwei Leistungsträger aus, trotzdem konnte ERC-Trainer Jörg Peters einen schlagkräftigen 17-Mann-Kader ins Rennen schicken.
Den besseren Start erwischten die Maustädter, die aggressiv und kombinationssicher aus der Kabine kamen. Die Flößer spielten zwar druckvoll nach vorne, vernachlässigten jedoch die Defensive. In der fünften Minute nutzten die Hausherren eine Überzahlsituation zum 1:0, ließen ein weiteres Kontertor folgen (9.) und bauten die Führung in der 16. Minute in eigener Unterzahl gar auf 3:0 aus. Die zahlreichen Torchancen der Lecher blieben ungenutzt und so konnte man von einem klassischen Fehlstart nach den ersten zwanzig Minuten sprechen.
Im zweiten Drittel stabilisierte der ERC seine Defensivarbeit, die Flößer gingen nun konzentrierter und zielstrebiger ans Werk. Lechbruck kämpfte sich nun verbissen ins Spiel und erarbeitete sich eine optische Überlegenheit. Doch was die Peters-Truppe auch probierte, der Puck wollte einfach nicht über die Linie ins Maustädter Tor. So blieb es auch zur zweiten Pause beim Spielstand von 3:0 für Maustadt.
Im letzten Abschnitt kamen die Flößer nun wie die Feuerwehr aus der Kabine. Es war deutlich zu spüren, dass sich der ERC noch lange nicht aufgegeben hat. Vom ersten Bully weg war klar, für die Blau-Weißen sollte das Spiel nun noch einmal von vorne beginnen. Körpersprache und Überzeugung waren nun deutlich erkennbar. Doch ging der Offensivwirbel erstmal nach hinten los: Maustadt erhöhte durch einen Fehler in der Hintermannschaft des ERC auf 4:0. War’s das? Jörg Peters stellte nun auf zwei Reihen um und endlich in der 49. Minute, der erste Treffer für den ERC durch Florian Graml. Was jetzt folgte war eine Angriffswelle nach der anderen. Und die Geschichte nahm seinen Lauf: In der 55. Minute verkürzte ebenfalls Florian Graml auf 2:4. Es spielte jetzt nur noch Lechbruck. Matthias Köpf netzte in der 57. Minute zum 3:4 ein, ehe sein Bruder Marcus Köpf den vielumjubelten 4:4-Ausgleich im Tor versenkte. Eine unnötige Aktion brachte nun Dominik Kösl eine 2 plus 10 – Strafzeit ein, welche Maustadt tatsächlich zur 5:4-Führung nutzte (58.). Der ERC nahm nun Patrick Dietl aus dem Tor und setzte alles auf eine Karte. Kaum mehr eineinhalb Minuten sollten den Flößern verbleiben. Die Lecher ließen keinen Zweifel daran, dass sie hier noch nicht erledigt sind. Mit 6 Mann wurde Maustadt eingeschnürt und tatsächlich, drei Sekunden vor Schluss erzielte Marcus Köpf den Ausgleich. Die Halle stand nun Kopf – die Hausherren konnten es nicht fassen und die Lecher Spieler und Anhänger lagen sich vor Freude in den Armen. Das Penaltyschießen mußte nun entscheiden und hier war Maustadt glücklicher unterwegs, was aber im Lechbrucker Lager kaum noch jemanden interessierte. Es war eines jener Spiele, das für eine Mannschaft viel wichtiger war als drei Punkte. So nimmt der ERC beim heimstarken HC Maustadt einen verdienten Punkt mit und startet mit einem Erfolgserlebnis in die Saison.
  
    
Regionalliga West
    
EG Diez-Limburg
Rockets schlagen Meister Herford
(RLW)  Wenn du nach neun Spieltagen zwölf Punkte Vorsprung auf den Zweiten hast, dann machst du derzeit mehr richtig als falsch. Was die EG Diez-Limburg aber phasenweise mit dem Meister aus Herford anstellte, war dann doch noch ein bisschen beeindruckender als jede Statistik. Denn es gab Phasen, in denen der Meister bei der gleichen Anzahl an Spielern auf dem Eis minutenlang nicht aus dem eigenen Drittel herauskam. Die Rockets haben beim 5:2 (1:0, 2:1, 2:1)-Heimsieg gegen Herford einmal mehr ihre derzeitige Ausnahmestellung in der Liga unter Beweis gestellt. Denn unter dem Strich waren die Gäste mit diesem Ergebnis noch gut bedient.
Im ersten Drittel war die Partie zunächst über weite Strecken ausgeglichen. Es gab Chancen auf beiden Seiten, aber den einen genialen Moment gab es nur auf Seiten der Raketen: Nils Krämer spielte einen Traumpass auf Kevin Lavallee, der im Alleingang an Kieren Vogel vorbei zur 1:0-Führung traf (13.). 
„Wir sind sehr gut gestartet und hätten nach dem ersten Drittel führen können“, fand Herfords Trainer Jeff Job. Sein Gegenüber Frank Petrozza verteilte hingegen Lob - auch für diese frühe Phase des Spiels: „Großes Kompliment an meine Mannschaft. Wir haben diese Woche wegen einer Grippewelle kaum trainieren können. Ich wusste, dass uns am Anfang ein bisschen die Energie fehlen würde. Aber wir haben das sehr gut gemacht und sind dann auch immer stärker geworden.“
Bemerkbar machte sich das im zweiten Drittel in diversen „Powerplay“-Situationen, ohne dass ein Gegner auf der Strafbank saß. Die Rockets mussten auf den derzeit in Topform befindlichen Tobias Schwab verzichten, die Ice Dragons auf den in Topform befindlichen Killian Hutt. Die Gastgeber wussten den Ausfall besser zu kompensieren und spielten sich, auch wenn die Reihen erneut durchgemischt wurden, deutliche Vorteile auf dem Eis heraus. „Wenn es nach dem zweiten Drittel 5:1 steht, dann wäre das auch in Ordnung gewesen“, gab Petrozza später zu Protokoll.
Tatsächlich stand es nach 40 Minuten 3:1 für die Gastgeber: Gleich zwei Mal hatte Alexander Seifert für die Rockets getroffen (24., 26.), einmal davon in Überzahl. „Du kannst nicht erwarten, wenn du einer so starken Powerplay-Mannschaft wie Diez diese Situationen gibst, dass sie dann kein Tor schießen“, sagte Job. 
Im letzten Abschnitt ließen die Gastgeber keinen Zweifel daran aufkommen, wer das Eis als Sieger verlassen würde: Konstantin Firsanov (46.) in Überzahl und Pierre Wex nach starker Einzelleistung (56.) schossen die verdiente 5:1-Führung heraus. Einziges Ärgernis: Herfords Berezovskij verkürzte vier Sekunden vor dem Ende noch auf 2:5. 
„Diez hat sehr gut gespielt, aber wenn wir es schaffen, besser in der Abwehr zu spielen, dann gibt es am Sonntag ein anderes Ergebnis“, sagte der Gästetrainer mit Blick auf das Wiedersehen am Sonntag in Herford. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Spiel heute“, sagte Petrozza. „Sonntag wird ein neues und anderes Spiel. Aber wir fahren mit breiter Brust dort hin und wollen die Punkte mitnehmen.“
  
   
Herforder EV
Erneut chancenlos beim Topteam - Herford unterliegt 2:5 in Diez
(RLW)  Deutliche Niederlage beim Topteam – auch im zweiten Auswärtsspiel bei den Rockets aus Diez-Limburg gab es für die Herforder Ice Dragons nichts zu holen. Im Regionalliga West-Duell gewann der Gastgeber mit 5:2 (1:0/2:1/2:1) und schickte den HEV ohne Punkte auf die Heimreise.
Herford, die neben dem verletzten Killian Hutt, auch auf Alex Chmelkov, Alex Lindt und Tim Schürstedt verzichten mussten, zeigte sich im Vergleich zum ersten Duell vor zwei Wochen zwar verbessert in der Abwehr, verfügte im Sturm jedoch nicht über die nötige Durchsetzungskraft, um dem verlustpunktfreien Tabellenführer gefährlich zu werden. Nach ausgeglichener Anfangsphase, in der sich beide Teams zunächst abtasteten, übernahm Diez-Limburg immer mehr das Kommando und erzielte in der 13. Minute den verdienten Führungstreffer durch Kevin Lavallee. Glück dann für den HEV in den Schlusssekunden des ersten Drittels, als der Puck erst nach dem Ertönen der Pausensirene von der EGDL ins Herforder Tor befördert wurde und nicht mehr anerkannt wurde.
Im zweiten Drittel erwischten die Ostwestfalen dann einen Blitzstart, als Kapitän Fabian Staudt nach rund 30 Sekunden eine Vorarbeit von Leon Nasebandt zum Ausgleichstreffer verwertete. Doch die Rockets erholten sich schnell von dem Rückstand und nutzten eine doppelte Überzahl in der 24. Minute durch Alexander Seifert zum 2:1. Als erneut Alexander Seifert nur zwei Minuten später zum 3:1 traf, setzte sich der Tabellenführer bereits entscheidend ab. Aus einer sehr stabilen Abwehr heraus, agierte das derzeitige Topteam der Regionalliga in der Folge sehr souverän, erspielte sich ein deutliches Chancenplus, scheiterte zunächst jedoch am Herforder Goalie Kieren Vogel.
Auch im letzten Spielabschnitt änderte sich das Bild nicht mehr. Diez-Limburg wartete geduldig auf seine Möglichkeiten und nutzte in der 46. Minute ein weiteres Powerplay-Spiel zum 4:1 durch Konstantin Firsanov. Per Alleingang erhöhte Pierre Wex schließlich mit dem fünften Treffer der Rockets in der Schlussphase der Begegnung, der Treffer von Gleb Berezovskij vier Sekunden vor Schluss war nur noch eine Ergebniskosmetik für die Herforder.
In der anschließenden Pressekonferenz lobte Heimcoach Frank Petrozza sein Team, das unter der Woche aufgrund einer Grippewelle nur eingeschränkt trainiert hatte. HEV-Coach Jeff Job richtete den Blick bereits wieder nach vorne: „Wenn es uns gelingt, die individuellen Fehler abzustellen, kann das Ergebnis im Rückspiel auch anders aussehen.“
Bereits im Sonntagsspiel kommt es zur Neuauflage, wenn um 18.00 Uhr in der Eishalle „Im Kleinen Felde“ der HEV die Rockets empfängt. 
  


 Sonntag 3.November 2019 www.icehockeypage.de 
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