Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

       
EA Schongau
(BYL)  Die Mammuts verlieren mit Matthias Müller einen ihrer wichtigsten Leistungsträger in der Offensive, da dieser aus persönlichen Gründen Schongau verlassen wird. Eine Neuverpflichtung als Ersatz ist zunächst nicht vorgesehen
  
Kölner Haie
(DEL)  Die Kölner Haie wollen Nationalspieler Felix Schütz, der zuletzt in Schweden aufs Eis ging, zurückholen. Allerdings buhlen auch die Straubing Tigers um die Dienste des erfahrenen Stürmers, der aber wohl auch einen Wechsel nach Tschechien nicht ausschliesst
  
Düsseldorfer EG
(DEL)  Verletzungspech bei der DEG: Verteidiger Marco Nowak hat sich eine schwere Oberschenkelverletzung zugezogen und fällt bis zu zwei Monate aus, zudem hat Victor Svensson einen Muskelfaserriss erlitten und muss etwa zwei Wochen pausieren
  
Starbulls Rosenheim
(OLS)  Stürmertalent Kevin Slezak hat sich eine Handverletzung zugezogen und wird vorraussichtlich sechs Wochen pausieren müssen
  
CE Timmendorfer Strand
(VLN)  Torhüter Jordi Buchholz, der in der letzten Saison verletzungsbedingt pausieren musste und dann beruflich in Nordamerka war, kehrt nach Timmendorfer Strand zurück, wo er auch schon in der Oberliga auf dem Eis stand
  
EC Lauterbach
(HL)  Ab sofort wird der junge US-Amerikaner Christian Schurmann-Colicchio, der zuletzt in einer College-Liga aufs Eis ging, für die Luchse auf Torejagd gehen
  
Eisadler Dortmund
(LLW)  Nach drei Jahren Unterbrechung trägt ab sofort Verteidiger Nikolas Bitter wieder das Trikot der Eisadler
  
TSV Erding
(BYL)  Nach eineinhalb Jahren Eishockeypause hat Verteidiger Konstantin Mühlbauer sein Comeback im Trikot der Gladiators gegeben und hat wegen verletzungsbedingter Ausfälle im Team ausgeholfen
  
Höchstadter EC
(OLS)  Verteidiger Leopold Trautmann, der im Sommer aus dem Nürnberger Nachwuchs in den Aischgrund kam, wird nach 14 Saisonspielen, in denen er sich nicht in die Scorerliste eintragen konnte, die Alligators nun wieder verlassen und wechselt in die Landesliga zum EV Pegnitz
  
EHC Erfurt
(OLN)  Die TecArt Black Dragons haben den bisher befristeten Vertrag mit dem finnischen Stürmer Joonas Toivanen, der in 9 Partien 8 Scorerpunkte beisteuern konnte, bis zum Saisonende verlängert
  
Salzgitter Icefighters
(RLN)  Der lettische Stürmer Janis Sahno wird aus familiären Gründen in seine Heimat zurückkehren und wird vorraussichtlich in dieser Saison nicht mehr das Trikot der Icefighters tragen
  
EV Pfronten
(BLL)  Nach dem wenig überzeugenden Saisonbeginn haben sich die Falcons einvernehmlich von ihrem Trainer Gerhard Koziol getrennt. Ein Nachfolger steht noch nicht fest, doch zunächst wird der bisherige Co-Trainer Dominic Gebhardt die Mannschaft übernehmen
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 4.November 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 30 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West und Regionalliga Ost.

 
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Düsseldorfer EG
Mit zwei Punkten in die Pause! DEG bezwingt Schwenningen 3:2 n.V.
(DEL)  Das 17. Saisonspiel der Düsseldorfer EG gegen die Schwenninger Wild Wings war das letzte vor der Deutschland-Cup-Pause. Wie so oft in dieser Saison war es eine enge Kiste. Zwei Mal ging die DEG in Führung, zwei Mal glich der Gast aus dem Schwarzwald aus. In der Verlängerung waren die Wild Wings am Drücker, doch behielt die DEG Dank eines „dreckigen“ Tores von Ken André Olimb beim 3:2 (1:1; 1:1; 0:0; 1:0) den Zusatzpunkt in Düsseldorf!
  
    
EHC Red Bull München
Red Bulls gewinnen zu Hause gegen Bremerhaven
(DEL)  Der EHC Red Bull München hat sich mit einem 1:0-Sieg (0:0|0:0|1:0) gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven in die Deutschland-Cup-Pause verabschiedet. Vor 4.080 Zuschauern im Olympia-Eisstadion erzielte Bobby Sanguinetti den einzigen Treffer der Partie. Torhüter Kevin Reich feierte seinen ersten Shutout in dieser Spielzeit. Die Münchner führen die Tabelle nach dem 16. Sieg im 17. Spiel der DEL-Saison weiterhin mit zwölf Punkten Vorsprung auf den Zweiten Straubing Tigers an.
Die Red Bulls starteten gut in die Partie. In einem Powerplay ab der dritten Minute spielten Chris Bourque und Yasin Ehliz mit Pässen durch den Slot gute Chancen heraus, Bremerhaven überstand die Situation aber ohne Gegentreffer. Danach lieferten sich beide Teams ein ausgeglichenes Duell, in dem es zwar mit Tempo in beide Richtungen ging, die Defensivreihen aber keine gefährlichen Abschlüsse zuließen. John Peterka kam bei einem Solo in der zehnten Minute dem 1:0 nah, er verfehlte das Tor mit der Rückhand aber knapp. Auf der Gegenseite blockte Sanguinetti im letzten Moment den Schuss von Brock Hooten (15. Minute).
Im Mittelabschnitt erhöhten die Red Bulls den Druck. Maximilian Kastner gab den ersten gefährlichen Schuss auf das Tor der Pinguins ab, Torhüter Tomas Pöpperle stand aber gut (26.). Wenige Sekunden später hätte Pöpperle Probleme bekommen, Carson McMillan brachte beim Schuss von Mark Voakes aber den Schläger gerade noch an den Puck. In der 31. Minute musste Christian Hilbrich nach einem Bandencheck gegen Yannic Seidenberg mit einer Spieldauerstrafe vom Eis. München spielte während der fünfminütigen Überzahl sogar etwas mehr als eine Minute 5-gegen-3, die Pinguins verteidigten aber stark und hielten das torlose Unentschieden.
Nach 59 Sekunden im Schlussdrittel war der Torbann gebrochen: Sanguinetti fuhr mit dem Puck in das Drittel, umspielte einen Bremerhavener und bezwang Pöpperle mit der Rückhand im kurzen Eck. Für den Amerikaner war es der erste Pflichtspieltreffer im Münchner Trikot. In der Folge ließen die Red Bulls wenig zu. Wenn Schüsse auf das Tor von Kevin Reich durchkamen, so wie Alexander Friesens Hangelenkschuss in Pinguins-Überzahl (50.), reagierte der Goalie der Red Bulls stark. In der 58. Minute nahmen die Pinguins ihren Torhüter vom Eis, die Red Bulls standen aber auch gegen sechs Feldspieler sicher und brachten den knappen Vorsprung über die Zeit.
  
    
Bayreuth Tigers
Bayreuth setzte die Serie guter Heimspiele fort
(DEL2)  Zwei an wichtigen Stellen dezimierte Kontrahenten kreuzten am Roten Main die Schläger und die Gastgeber nutzten die nicht eingespielten Formationen der Steelers zu einem Blitzstart. Nach einem gewonnen Zweikampf in der Defensive erkannte Rajala die Situation am schnellsten, dass Bietigheim etwas zu weit aufgerückt war, mit einem Steilpass auf Gron, der sich im Laufduell behauptete und flach zur frühen Führung einschoss. In der Folgezeit prägte eine sehr offene neutrale Zone das Geschehen, womit beide Teams relativ viel Tempo ins Spiel brachten. Beide Torhüter – Brenner und Herden – hielten aber weitere Torchancen gut und bei einem Pfostenschuss von Karlsson (18.) half auch das Quäntchen Glück bis zur ersten Pause.
Im zweiten Abschnitt erhöhten die Steelers dann ihre Intensität und brachten ihre läuferisch starken Stürmer noch etwas mehr zur Geltung. Bayreuth stemmte sich zwar dagegen aber die Gäste bekamen nun mehr Spielanteile. Lohn war der Ausgleich durch ein Unterzahlbreak von Preibisch, der eine Vorlage von Schoofs zum 1-1 nutzte. Auch danach dauerte es etwas, bis die Tigers sich davon wieder erholten, aber wie ihnen das dann gelang war sehenswert. Mit einer phantastischen Kombination, wie auf dem Reißbrett spielten Rajala und Melanson Torjäger Gron frei und der der ließ sich nicht zweimal bitten.
Mit dieser Führung im Rücken änderte sich natürlich etwas die Statik des Spiels im Schlussabschnitt.
Bietigheim war gezwungen noch eine Schippe drauf zu legen, noch etwas offensiver zu agieren und das taten die „Stahlmänner“ trotz ihrer wichtigen Ausfälle. Bayreuth überließ ihnen das Feld aber nicht kampflos und dieser Wille übertrug sich auf das Publikum, das ihr Team klasse unterstützten. Die Spielanteile waren trotzdem etwas mehr auf Seiten der Gäste, doch die Oberfranken blieben bei Gegenzügen gefährlich. Der Ausgleich der Steelers fiel spät, aber nicht unverdient durch eine Einzelaktion von Breitkreuz, der auch nach Videobeweis bestand hatte. Kurz zuvor war ein abgefälschter Fernschuss von Karlsson im Netz, doch diesem Treffer verweigerten die Referees wegen hohem Stock zu Recht die Anerkennung.
Die Entscheidung musste dann in der Verlängerung fallen und das erwies sich mal wieder als Bayreuther Spezialdisziplin. Gron vollendete im Nachschuss seinen dritten Hattrick in den letzten zwei Wochen, krönte das starke Spiel seiner Formation mit Melanson und Rajala und so blieben zwei Zähler Dank einer guten, kampfstarken Mannschaftsleistung im Tigerkäfig. Nun hofft man auf Rückkehr der Verletzten im Lager der Wagnerstädter nach der Länderspielpause um den sichtbaren Aufwärtstrend danach noch weiter fort zu setzen und auszubauen.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
3:8! Eispiraten gehen in Bad Nauheim unter - Westsachsen können auswärts erneut nicht punkten
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau konnten an diesem Punktspielwochenende keine Zähler einfahren. Im Auswärtsspiel beim EC Bad Nauheim mussten sich die Westsachsen mit 3:8 geschlagen geben.
Personal: Die Eispiraten konnten fast mit dem gleichen Personal auflaufen, wie schon am Freitag gegen Kassel. Neben Ben Kosianski, welcher sich nach seiner Schulter-OP weiterhin im Aufbautraining befindet, fiel allerdings auch Patrick Klöpper mit einer Unterkörperverletzung für das Gastspiel beim EC Bad Nauheim aus. Im Tor startete Michael Bitzer.
Beide Mannschaften starteten motiviert und mit viel Tempo in die Partie. Nachdem Bitzer einen ersten Warnschuss der Nauheimer parieren konnte, gehörten die besseren folglich den Eispiraten. Austin Fyten und Mitch Wahl prüften Felix Bick mit guten Versuchen. Der Goalie der Roten Teufel parierte jedoch stark und konnte kurz später sogar die Führung seines Teams bejubeln. Eine schnelle Kombination über Pauli und Ketter vollendete Zach Hamill eiskalt zum 0:1 (15.). Die Westsachsen rappelten sich sofort wieder auf und gaben nur drei Minuten später die richtige Antwort. Nach Carl Hudsons Hereingabe arbeitete Toptorschütze Dominic Walsh die Hartgummischeibe förmlich in das Gehäuse der Hessen – 1:1 (18.).
Zu Beginn des Mitteldrittels waren die Eispiraten, durch mehrere Strafen, hauptsächlich in der Defensive gefordert. Nachdem die Mannschaft von Danny Naud zunächst einmal mehr durch ein starkes Penalty Kill überzeugen konnte, war es Kyle Gibbons, der nach 26 Minuten dann doch in Überzahl für die Nauheimer traf – 1:2. Die Hausherren konnten dann gleich nachlegen. Verteidiger Steve Slaton überwand Bitzer, welcher keine freie Sicht hatte, nach 34 Minuten und sorgte für das 1:3. Die Eispiraten steckten aber nicht zurück und kamen in numerischer Überzahl zum Anschlusstreffer. Mitch Wahl busgierte die Scheibe mit seinem trockenen Handgelenkschuss zum 2:3 in die Maschen des Nauheimer Tores (38.). Für Wahl war es der erste Treffer im Eispiraten-Trikot. Wenige Zeigerumdrehungen später hatte Patrick Pohl dann sogar den Ausgleich auf dem Schläger. Der Angreifer scheiterte an Bick, Simon Gnyp nutzte den Konter im direkten Gegenzug und stellte auf 2:4 (39.).
Das Spiel blieb weiterhin eng und gerade zu Beginn des Schlussabschnitts immens spannend. Im Powerplay besorgte Austin Fyten nämlich mit seinem Handgelenkschuss den 3:4-Anschlusstreffer und auf Crimmitschauer Seite keimte wieder Hoffnung auf einem Punktgewinn im Colonel-Knight-Stadion. Die Freude wehrte jedoch nicht lange. Fast im direkten gegenzug war es Marvin Ratmann mit einer Kopie des vierten Tores und stellt auf 3:5 (49.). Die Nauheimer spielten sich fortan in einen Rausch. Zunächst traf Huba Sekesi nach 54 Minuten zum 3:6, Marvin Ratman dann zum 3:7 (56.) und Andrej Bires letztlich zum 3:8 (58.).
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen unterliegen dem EHC Freiburg
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen den EHC Freiburg mit 2:3 (0:1; 1:2; 1:0) verloren. Eislöwen-Cheftrainer Rico Rossi musste weiterhin auf den Einsatz von Nick Huard (Unterkörperverletzung) verzichten.
Vor 2226 Zuschauern nutzte Cam Spiro (18.) eine Powerplaysituation und brachte die Freiburger in Führung. Louis Trattner (31.) baute diese aus. Alexander Dotzler (34.) markierte den Anschlusstreffer für die Dresdner Eislöwen, doch nur 20 Sekunden später markierte erneut Cam Spiro zum 1:3. Im letzten Drittel verkürzte Alexander Dotzler (49.) zwar nochmals den Spielstand, aber die erhoffte Wendung des Spiels blieb leider aus.
Peter Russell, Cheftrainer EHC Freiburg: „Nach so einem Roadtrip Punkte mit nach Hause zu nehmen, fühlt sich immer gut an. Wir haben ein sehr gutes Spiel gespielt, allerdings einige Sachen im letzten Drittel zugelassen. Wir hatten dennoch eine sehr starke defensive Leistung. Ich freue mich für mein Team, dass sie heute die drei Punkte mit nach Hause nehmen können.“
Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, denn wir hatten viele Chancen. Wir haben 60 Minuten lang das Spiel gespielt. In den letzten fünf Spielen haben wir acht Punkte geholt, das ist zwar keine überragende Leistung, aber ein Schritt nach vorn. Die Mannschaft wird fitter und kann länger auf hohem Niveau mithalten. Ich denke, wir sind auf dem richtigen Weg, dennoch müssen wir von Tag zu Tag weiter an uns arbeiten.“
  
    
EC Kassel Huskies
Kassel Huskies gegen EV Landshut 5:4 – Ehrung für Ben Duffy vor Spielbeginn
(DEL2)  Die Eissporthalle bleibt in dieser Saison unbezwingbar für Gästeteams: Am Sonntagabend gab es ein 5:4 über den EV Landshut. Damit bleibt Kassel an der Tabellenspitze der DEL2.
Mit dem Selbstbewusstsein eines 4:1-Sieges in Crimmitschau am Freitag starteten die Huskies in die Partie. Nicht dabei waren die langzeitverletzten Alexander Heinrich und Mario Scalzo, sowie kurzfristig der angeschlagene Richie Mueller. Da auch aus Wolfsburg vom Kooperationspartner keine Verstärkung zum Team stieß, musste Trainer Tim Kehler mit nur drei Reihen spielen lassen. Die Gäste traten in Vollbesetzung an.
Die ersten Spielminuten waren ein offener und intensiver Schlagabtausch mit optischer Überlegenheit der Huskies. Jerry Kuhn im Kasten der Huskies hatte zunächst wenig zu tun. Und vorne? Da traf Alex Karachun in der neunten Minute zum 1:0: Mit der Rückhand schaufelte Justin Kirsch den Puck vor das Tor, dort fälschte Karachun die Scheibe unhaltbar für Jaroslav Hübl im Landshuter Tor ab. Und die Huskies machten weiter Dampf: Abermals tauchte Kirsch vor Hübl auf, der Kirschs Schuss noch parieren konnte, den Abpraller zirkelte Corey Trivino jedoch zum 2:0 ins Tor (11.). Eine frühe Führung, die den dezimierten Huskies Sicherheit gab. Mit diesem Vorsprung ging es in den zweiten Durchgang.
Auch im Mitteldrittel präsentierten sich die Huskies spielfreudig und engagiert. Dennoch mussten die nur 15 Feldspieler erst den Anschlusstreffer hinnehmen und Sekunden später den Ausgleich. Mathieu Pompei verkürzte in der 26. Minute nach Vorlage von Elia Oswald auf 1:2, kaum eine Minute später egalisierte Pompei, der abermals traf. Diesmal nach Stephan Kronthalers Vorarbeit.
Ein Schock? Keineswegs. Vier Minuten nach dem Ausgleich zauberte die Reihe Moser, Duffy und Carroll einen mustergültigen Angriff aufs Eis. Zu dritt kombinierten sie sich durch die Landshuter Defensive und Ryon Moser vollendete den Angriff der Marke „Lehrbuch“ (30.). Kassel übte weiter Druck auf die Gäste aus und stellte schnell den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Diesmal war es Stephan Tramm, der den Goalie der Gäste zunächst mit einem Schuss prüfte, den Abpraller selbst über die Linie drückte (33.). Gäste-Trainer Axel Kammerer nahm unmittelbar nach dem 4:2 seine Auszeit, doch auch die Ansprache an sein Team nutzte wenig. Kassel hielt dagegen und ging mit dem Vorsprung in den Schlussabschnitt.
In dem riskierten die Gäste nun viel. Stürmten und versuchten Kassels Defensive zu knacken. Und das gelang ihnen früh. In der 42. Minute verkürzte Max Forster, Kapitän der Gäste auf 4:3. Spannend war es für die 2834 Zuschauer. Kassel kämpfte und rackerte, die Kräfte der drei Reihen wurden zwar weniger, doch es gibt ja Ben Duffy: Der kurvte in der 48. Minute seelenruhig einmal ums Landshuter Tor und netzte trocken zum 5:3 ein. Vorentscheidung? Nein. Denn in ihren Kampf gegen die Gäste mussten die Huskies jetzt immer wieder in Unterzahl agieren. Und während Stephan Tramm gerade auf der Strafbank schmorte, verkürzte Marc Schmidpeter auf 5:4. Packend, was den Zuschauern in der stimmungsvollen Halle nun geboten wurde. Mit dem besseren Ende für die Hausherren. Denn die ließen keinen weiteren Treffer mehr zu und siegten nach großem Kampf hochverdient.
Folge: Kassel bleibt Tabellenprimus und auch im neunten Saisonheimspiel ohne jeglichen Punktverlust in der Festung Eissporthalle.
Vor dem Spiel wurde Ben Duffy für das Tor des Monats September geehrt. Er hatte im ersten Saisonspiel das 1:1 gegen die Löwen Frankfurt erzielt. Dabei hatte er sich energisch und voller Leichtigkeit durch die südhessische Defensive getankt und sehenswert abgeschlossen. Die Internetuser hatten in den sozialen Netzwerken der Liga für Duffy votiert, sein persönlicher Spielersponsor Nöchel Hygieneservice überreichte vor dem Spiel einen Bilderrahmen der Liga als Präsent an die Nummer 16.
Jetzt ist erstmal Länderspielpause. Weiter geht es am Freitag, 15. November, mit dem Heimspiel gegen die Füchse aus der Lausitz. Dieses Spiel steht unter dem Motto „Regenbogentag“: Das Kasseler Regenbogennetzwerk wird sich in der Halle präsentieren und Werbung für Toleranz und Offenheit machen und gegen Homophobie informieren. Die Kassel Huskies freuen sich, diesen Tag erstmals auszurichten und sich einmal mehr weltoffen und tolerant zu präsentieren.
  
    
ESV Kaufbeuren
ESVK gewinnt in Heilbronn mit 5:3
(DEL2)  Ein spannendes Spiel bekamen die 1.708 Zuschauer heute Abend in der Kolbenschmidt Arena zu sehen. Dabei liefen die Kaufbeurer mit der gleichen Aufstellung wie am Freitag gegen Dresden auf.
Die Heilbronner hatten nach wenigen Sekunden schon die erste top Chance, aber Stefan Vajs war hellwach und parierte. Die Joker hatten im Gegenzug durch Max Lukes auch ihre erste Chance. Ein erster guter Wechsel der vierten Kaufbeurer Reihe in der sechsten Spielminute bescherte den Allgäuern dann den ersten Treffer. Denis Pfaffengut feuerte von der blauen Linie, Matthias Nemec im Kasten der Heilbronner Falken konnte nur abprallen lassen und Daniel Oppolzer buchsierte die Scheibe zum 0:1 über die Linie. Ein anschließendes Powerplay rund eine Minute später nutzten die Kaufbeurer dann auch schon zu ihrem zweiten Treffer. Wiederum war ein Schuss von Geburtstagskind Denis Pfaffengut der Ausgangspunkt und wiederum musste Mathias Nemec die Scheibe prallen lassen, was dieses Mal Max Schmidle eiskalt ausnutzte und zum 0:2 einschoss. Die Hausherren antworteten nun mit wütenden Angriffen und Stefan Vajs musste mehrfach in höchster Not retten. Kurz vor der Pause waren die Joker dann auch noch einer fünf gegen drei Unterzahl ausgesetzt. Diese wurde aber dank einiger stark geblockten Schüsse, eines wiederum starken haltenden Stefan Vajs und der Torlatte überstanden. Sekunden vor der Pause dann aber doch erste Treffer für die Falken. Die Heibronner stürmten schnell über die Außen nach vorne und Brock Maschmeyer traf mit einem trockenen Handgelenkschuss zum 1:2 in die Maschen. Mit diesem Spielstand sollte es dann auch in das zweite Drittel gehen.
Das zweite Drittel wurde dann ein sehr wildes. Die Falken kamen wieder druckvoll aus der Kabine und nutzten den ersten groben Fehler in der Joker Defensive prompt zum 2:2 nach 23 Minuten aus. Bryce Gervais tauchte völlig frei vor Stefan Vajs auf und verwandelte gekonnt. Danach sahen sich die Kaufbeurer zwei Unterzahlsituationen ausgesetzt. Die Allgäuer verteidigten mit Mann und Maus, blockten wieder viele Schüsse und Stefan Vajs brachte die Zuschauer im Stadion dazu noch mit einem spektakulären Fanghandsave zum staunen. Kurz nach Ablauf der Strafe trafen die Falken aber dann doch noch mit einem verdeckten Schuss zur erstmaligen Führung. Gespielt waren da 35 Minuten. Die Joker kamen aber noch im zweiten Drittel zum Ausgleich. Ebenfalls im Powerplay und ebenfalls mit einem verdeckten Schuss überwand Kapitän Julian Eichinger Matthias Nemec zum 3:3. Mike Mieszkowski und Antti Kerälä hatten dann vor der Pause noch zwei große Chancen für die Wertachstädter, beide scheiterten aber frei vor Matthias Nemec. Somit ging es ohne weiter Treffer in die zweite Pause.
Im Schlussabschnitt zeigten die Joker dann den größeren Siegeswillen und zogen die Partie auf ihre Seite. Sami Blomqvist brachte seine Farben mit einem Direktschuss nach 43. Minuten bei einer doppelten Überzahl wieder in Führung und Ossi Saarinen legte in Minute 51 mit einem Schlagschuss sogar noch das 3:5 drauf. Ab da verteidigten die Allgäuer stark und überstanden auch noch zwei weitere Unterzahlspiele. Diese konnten wie schon in den ersten beiden Dritteln Dank vieler geblockten Schüsse und einem starken Stefan Vajs ohne Gegentreffer überstanden werden. Falken Trainer Alexander Melitzer setzte 90 Sekunden vor dem Ende alle auf eine Karte und zog seinen Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom Eis, jedoch verteidigten die Joker weiterhin stark und sicherten sich damit das erste sechs Punktewochenende der laufenden Saison. Sieggaranten für die Joker waren heute eine absolut geschlossen Mannschaftsleistung, viele geblockte Schüsse und ein überragender Torhüter in Person von Stefan Vajs.
  
    
Tölzer Löwen
Als Fünfter in die Länderspielpause
(DEL2)  Im ersten Drittel überlaufen, im zweiten Drittel durchgestartet, danach bis zur letzten Sekunde gekämpft: Die Tölzer Löwen gewinnen auch beim amtierenden Meister in Ravensburg. Lubor Dibelka traf in der Verlängerung zum 4:3-Sieg. Die Fünf ist die Zahl der Stunde in Bad Tölz. Der Erfolg in Ravensburg war der fünfte Sieg in Folge. Mit dem Erfolg rutschen die Buam in der Tabelle auf Rang fünf und: Kevin Gaudet gab den Spielern als Belohnung fünf Tage frei. Möglich macht’s die anstehende Deutschland-Cup-Pause. Mit dem Training geht’s erst am Samstag weiter. Auch Belohnung muss sein. Ob Kevin Gaudet dieses Zuckerl auch nach dem ersten Drittel verteilt hätte bleibt fraglich. Die Löwen in den ersten zwanzig Minuten mit zu vielen Fehlpässen und Ungenauigkeiten. „Das erste Drittel hat Ravensburg dominiert“, erkannte Gaudet an. Auch wenn der Löwencoach relativierte: Seine Löwen hatten in den ersten fünf Minuten zwei - schwach ausgespielte - Zwei-gegen-Eins-Konter. Die Towerstars trafen in Minute vier mit einem ihrer ersten Schüsse zur Führung. Dann ließen sich die Buam zu Strafzeiten zwingen. Als Max French auf der Bußebank weilte, traf Sören Sturm mit einem für Martinovic verdeckten Schlagschuss zum 2:0. Doch die Löwen hatten die richtige Antwort parat. In den ersten acht Minuten des zweiten Drittels wusste der amtierende Meister nicht, wie ihm geschah. Die Buam schnürten Ravensburg nahezu im eigenen Drittel ein. Erst traf Lubor Dibelka im Powerplay, dann drehte Marco Pfleger die Partie mit zwei Treffern komplett. „Alles hat sich geändert im zweiten Drittel. Das Momentum hat gewechselt, wir waren klar die bessere Mannschaft“ freute sich Gaudet. Für ein weiteres Highlight im Mitteldrittel sorgten Shawn Weller und Calvin Pokorny. Letzterer hatte McNeely grenzwertig gecheckt, was der US-Boy Weller nicht unbestraft stehen lassen wollte. Die beiden Schwergewichte lieferten sich in Minute 40 einen packenden Faustkampf - wohl mit knappem Punktsieg für den Tölzer.
Dass es nicht zum Drei-Punkte-Erfolg reichte war dem Treffer von David Zucker geschuldet. „Das war ein Gehirnfurz von uns“, brachte Gaudet zu Protokoll. Allerdings ein verkraftbarer Aussetzer, denn Lubor Dibelka traf in der Verlängerung - schön freigespielt und erneut in Überzahl - zum 4:3-Sieg. „Ich bin sehr stolz über den fünften Sieg in Folge. Die Jungs geben nie auf, kämpfen wie die Löwen“, so Gaudet abschließend. Oftmals wird im Vorfeld einer Saison davon gesprochen vor der Deutschland-Cup-Pause Tabellenplatzierungen nicht überzubewerten. Das Fazit in eben jener Pause aus Löwensicht kann allerdings nur positiv ausfallen. Gut, dass mit „Leonhardi“ sowieso einer der höchsten Tölzer Feiertage ansteht.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
Deggendorfer SC
DSC verliert Spitzenduell in der Overtime gegen die Selber Wölfe
(OLS)  Ein absolutes Spitzenspiel bekamen die 2007 Zuschauer am Sonntagabend zwischen dem Deggendorfer SC und den Selber Wölfen geboten. Zwei auf Augenhöhe agierende Teams schenkten sich nichts und am Ende hatten die Gäste das nötige Glück, um die Begegnung in der Overtime mit 3:4 für sich zu entscheiden.
Es war ein rassiges Spiel des Ersten gegen den Zweiten in der Tabelle der Oberliga Süd. Das Auftaktdrittel verlief ausgeglichen mit zahlreichen Torchancen auf beiden Seiten. Nur Selb konnte 13. Spielminute einen Treffer erzielen. Im Mittelabschnitt dann der DSC feldüberlegen und Thomas Greilinger und Andreas Gawlik endlich auch mit Schussglück. Über weite Phasen lief das Spiel ausschließlich in Richtung Selber Gehäuse, aber wie die alte Weisheit sagt: Wenn du vorne die Chancen nicht nutzt, bekommst du hinten die Tore. So gelangen den Gästen praktisch aus dem Nichts ebenfalls 2 Tore in diesem Abschnitt. Nach dem Ausgleichstreffer zu Beginn des Schlussdrittels durch Philip Reisnecker verlor Schiedsrichter Kannengießer dann das Spiel endgültig aus den Händen und schickte fast ausschließlich Deggendorfer Spieler auf die Strafbank, obwohl beide Mannschaften jeweils mit sehr ähnlicher Härte Eishockey spielten. Der DSC musste sich nun notgedrungen darauf beschränken die Unterzahlphasen zu verteidigen und das Unentschieden über die Zeit zu bringen. In der Overtime konnte die Gäste dann einen Konter zur Entscheidung nutzen.
Sowohl Gästetrainer Henry Thom, als auch DSC-Coach Dave Allison waren sich nach dem Spiel einig, dass das Spiel alles hatte, was die Tabellenkonstellation versprochen hatte. Allison: „Wir haben zwei Mannschaften auf Augenhöhe gesehen, die sich einen großen Kampf geliefert haben.“ Zur Schiedsrichterleistung verloren beide Trainer kein Wort.
Der Deggendorfer SC bleibt weiterhin auf dem 1. Platz der Tabelle in der Oberliga Süd. Jetzt allerdings nur noch mit 2 Zählern Vorsprung auf die Selber Wölfe.
  
    
Starbulls Rosenheim
Auch im Derby nur ein Punkt
(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben auch im zweiten Spiel des Wochenendes nur ein 2:2-Unentschieden nach regulärer Spielzeit erzielt. Nachdem sie am Freitagabend in Weiden dann im Penaltyschießen den Kürzeren zogen, mussten sie im Derby auf eigenem Eis am Sonntagabend gegen den SC Riessersee in der Verlängerung den spielentscheidenden Gegentreffer hinnehmen. Nach gutem Beginn und einer Mitte des zweiten Spielabschnitts verdienten 2:0-Führung, zollten die Hausherren ihrer erneut zu schwachen Chancenauswertung sowie zahlreichen Unterzahlsituationen Tribut. Die magere Punktausbeute von somit nur zwei Zählern aus den Partien des 12. und 13. Spieltag lässt die Grün-Weißen auf den siebten Tabellenplatz zurückfallen.
Vor 2.594 Zuschauern erwischten die Starbulls am Sonntagabend im Rosenheimer ROFA-Stadion den besseren Start. Bereits nach einer Minute hatte Kevin Slezak nach uneigennützigem Zuspiel von Alexander Höller die Führung auf dem Schläger, scheiterte aber aus Nahdistanz an Gästekeeper Daniel Fießinger. Bei der ersten Überzahlsituation waren die Hausherren dann aber sofort erfolgreich. Über Michael Baindl und Höller kam die Scheibe zu Josh Mitchell, der eiskalt ins kurze Eck versenkte – 1:0 (6.). Danach kamen auch die Gäste zu Chancen, doch Starbulls-Torwart Luca Endres, der wie schon am Freitag in Weiden eine überzeugende Leistung bot, parierte gegen Aziz Ehliz, Calder Brooks und Thomas Radu erfolgreich. 
Noch waren es die Hausherren, die sich in einem zunächst ausgeglichenen Spiel kaltschnäuziger vor der Kiste präsentierten – und durch Alexander Höller nach Doppelpass mit Baindl auf 2:0 erhöhten (11.). Doch bis Drittelende nahmen die Gäste das Spiel mehr und mehr in die Hand und das Rosenheimer Tor immer öfter mit Abschlüssen ins Visier. Mit Beginn des zweiten Spielabschnitts kehrten sich die Verhältnisse allerdings um. Jetzt sah sich vor allem der SC Riessersee unter Druck. Und die Gäste hatten Riesenglück, dass Mitchell (in Unterzahl!) nur den Innenpfosten traf und das Spielgerät ins Spielfeld zurücksprang (26.). Zuvor hatten schon Daniel Bucheli und Baindl, danach dann Höller mit einem Rückhandschuss und Matthias Bergmann mit einem Schlagschuss von der blauen Linie einen weiteren Treffer für die Starbulls auf dem Schläger. 
Anstatt die Führung – in dieser Phase wäre dies nicht nur möglich, sondern auch verdient gewesen – auszubauen, mussten die Gastgeber aus heiterem Himmel den Anschlusstreffer hinnehmen: Dennis Lobach legte fein ab und Tobias Kircher schloss ebenso überlegt ins rechte obere Eck zum 2:1 ab (32.). Der SCR agierte dank des überraschenden Treffers nun wieder forscher und hatte zudem den Vorteil einer ganzen Reihe von Überzahlspielen auf seiner Seite, nachdem die Strafzeitenverteilung plötzlich deutlich und nachhaltig zu Ungunsten der Grün-Weißen ausschlug. Kurios dabei: Henry Wellhausen bekam eine doppelte kleine Strafe auferlegt (39.), obwohl er völlig unbeteiligt viele Meter entfernt stand, als Gästespieler Emil Quaas von einem Schläger getroffen wurde und im Gesicht blutete. 
Zwei in der Folge sich für die Gäste ergebende Phasen mit sogar zwei Spielern mehr auf dem Eis verteidigten die Starbulls zwar gut und erfolgreich, aber diese und weitere Unterzahlspiele kosteten Kraft. Zudem vergaben die Hausherren in Unterzahl zwei weitere eigene Großchancen: Der von der Strafbank kommende Dominik Daxlberger scheiterte wenige Momente vor Ende des zweiten Spielabschnitts frei mit der Scheibe am Schläger auf das Gästetor zufahrend ebenso an Torwart Fießinger, wie Mitchell kurz nach Wiederbeginn. Doch auch Starbulls-Keeper Endres konnte sich im letzten Spielabschnitt mehrfach auszeichnen, weil Riessersee in Überzahl immer öfter zum Abschluss kam. Der 2:2-Ausgleichstreffer aber fiel bei ausgeglichener Spieleranzahl auf der Eisfläche. Nach einer schnellen Scheibenstafette zog der Finne Eetu-Ville Arkiomaa direkt aus der Halbdistanz ab und traf per Flachschuss ins linke Eck (48.). 
Waren es in der Schlussphase des dritten Drittels noch die Hausherren, die dem Siegtreffer näher schienen – Höller, Baindl und Enrico Henriquez-Morales scheiterten an Torwart Fießinger –, so machten in der Verlängerung die Gäste den spritzigeren und versierteren Offensiveindruck. Und in der 64. Spielminute gelang Emil Quaas nach Zuspiel von Arkiomaa – die Starbulls reklamierten eine Abseitsposition, die Unparteiischen sahen die Scheibe aber noch die blaue Linie berührend – tatsächlich der Treffer zum 2:3. Somit revanchierte sich der SCR erfolgreich für das Hinspiel am zweiten Spieltag, als die Starbulls in Garmisch-Partenkirchen den Zusatzpunkt mitnehmen konnten.
Das nächste Heimspiel bestreiten die Starbulls bereits am Mittwoch. Zu Gast im ROFA-Stadion (Spielbeginn 19:30 Uhr) ist dann der starke Aufsteiger EV Füssen, der mit 22 Punkten aus 13 Spielen bisher einen Zähler mehr als die Grün-Weißen erbeutet hat und deshalb auf einem hervorragenden vierten Tabellenplatz steht. Am kommenden Wochenende sind die Starbulls dann spielfrei.
  
    
VER Selb
Wölfe gewinnen beim Spitzenreiter - Am 13. Spieltag in der Oberliga Süd gewinnen unsere Wölfe das Spitzenspiel in Deggendorf mit 4:3 n.V.
(OLS)  In einer temporeichen und unterhaltsamen Partie bewiesen unsere Wölfe große Nehmerqualitäten, boten dem DEL2-Absteiger einen großen Kampf und hatten am Ende das glücklichere Ende für sich: Rückkehrer Kolb war es vorbehalten, das Game-Winning-Goal in der Verlängerung zu erzielen. Großer Rückhalt in dieser sehr intensiven und für den Zuschauer toll anzuschauenden Oberligabegegnung war Goalie Deske, der in der Verlängerung nach einem unglücklichen Zusammenprall verletzt vom Eis musste.
Das Spitzenspiel der Oberliga Süd hielt was es versprach, in einem temporeichen Auftaktdrittel nahezu ohne Unterbrechungen kamen die Zuschauer voll auf ihre Kosten. Auch wenn die Gastgeber lange Zeit mehr Scheibenbesitz besaßen, waren es unsere Wölfe, die mit gutem Forechecking und aggressiver Arbeit gegen Mann und Scheibe dem Spitzenreiter das Leben sehr schwer machten. Torchancen anfangs Fehlanzeige, beide Teams egalisierten sich weitgehend. Deggendorf versuchte die Partie an sich zu reißen, das Spiel mit weiten Pässen auf die schnellen Stürmer zu verlagern. Gelke fing einen dieser Pässe ab und prüfte Zabolotny – die bislang größte Chance auf einen Treffer an diesem Abend. Der DEL2-Absteiger gefährlich mit seinen starken Offensive-Akteuren, aber Osterberg, Greilinger, wie auch später Gawlik C. scheiterten an Deske.
Besser machten es die Gäste, die sich keineswegs chancenlos präsentierten und urplötzlich Oberwasser bekamen. Gelke leitete diese starke Phase mit einem Lattentreffer ein, ehe wenig später Schiener aus kurzer Distanz zur 1:0 Führung einnetzte. Ein Treffer, der in der Luft lag, waren es kurz vorher unsere Wölfe, die ein ums andere Mal die Deggendorfer Hintermannschaft narrten. Kurz vor Drittelende hatte Osterberg die Chance zum Ausgleich auf dem Schläger, vergibt aber wie Graaskamp, der in letzter Sekunde fair bei einem Unterzahlbreak gestoppt wird.
Die Niederbayern mit dem besseren Start. 53 Sekunden waren gespielt, als Ex-DEL-Akteur Greilinger seine ganze Klasse ausspielte und mit einem sehenswerten Treffer auf 1:1 stellte. Der schnelle Treffer spielte den Einheimischen voll in die Karten, die nun einen wahren Sturmlauf starteten. Deske unter Dauerbeschuss, der Spitzenreiter klar tonangebend, zum Glück fiel Greilingers zweiter Treffer dem Pfiff des Schiedsrichters zum Opfer. Der Druck der Gastgeber wurde stärker und Deggendorf nutzte ein 5/3 Überzahlspiel für den Führungstreffer - Gawlik A. vom Bully weg ins rechte obere Eck zum 2:1. Unsere Jungs weiter unter Druck, konnten sich nur durch wenige Entlastungsangriffe von der Umklammerung des Gegners befreien. Einer dieser Konter hätte aber den Ausgleich bedeuten müssen – McDonald konnte die mustergültige Vorarbeit von Turner leider nicht verwerten. Die Gastgeber dem dritten Treffer ganz nahe, aber unsere Mannen hielten dem Druck stand und kämpften sich in die Partie zurück. Nachdem Greilinger und Gawlik C. Großchancen liegen ließen, schlugen die Gäste eiskalt zu. Kabitzky schaltete nach einem Gewühl vor dem Tor am schnellsten und besorgte den Ausgleich. Die Niederbayern beeindruckt von den Nehmerqualitäten der Gäste. Gelke in Unterzahl mit einem Break knapp drüber, aber dann der Lucky Punch für unsere Wölfe: Nach Böhringers Distanzschuss, den Zabolotny nicht festhalten kann, bringt Schiener im Nachschuss per Rückhand seine Mannen wieder mit 3:2 in Front.
Hektisch und chaotischer ging es zu – nicht ganz unbeteiligt das Schiedsrichtergespann. Der 3:3 Ausgleichstreffer für die Hausherren mehr als diskutabel, selbst Videobilder zeigten, dass Deske die Scheibe im Liegen begraben hatte und danach erst nachgestochert wurde. Die Beschwerden der Wölfe blieben ohne Erfolg – der Treffer, der nicht gegeben hätte dürfen, zählte. Spielfluss nur noch selten vorhanden, zu viele Strafzeiten, zwischenzeitlich saßen fünf Deggendorfer zeitgleich auf der Strafbank. Leider schafften wir es nicht, Kapital aus einem fast zweiminütigem 5/3 Überzahlspiel zu ziehen. Die Schlussphase nichts für schwache Nerven, gute Chancen auf beiden Seiten. Graaskamp hätte noch in der regulären Spielzeit zum Helden werden können – von der Strafbank kommend (wegen Schwalbe) scheiterte er freistehend an Zabolotny.
Mit offenem Visier ging es auch in die Overtime. Beide Mannschaften setzten – mit dem letzten Sprit im Tank voll auf Sieg. Schrecksekunde – durch einen unglücklichen Zusammenprall musste Deske verletzungsbedingt raus und Kümpel kam noch zu einem unverhofften Einsatz. Kümpel hatte nicht mehr viel zu tun, leitete aber den entscheidenden Spielzug ein, den Kolb final vollendete – mit seinem Game-Winner sicherte sich der Rückkehrer Sieg und zwei Punkte.
  
    
Crocodiles Hamburg
Fünf-Punkte-Wochenende für die Crocodiles
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben das Auswärtsspiel bei den Saale Bulls Halle mit 5:1 (2:1/3:0/0:0) gewonnen. Für den nach dem Overtime-Sieg am Freitag unveränderten Kader der Hamburger ging es dabei denkbar ungünstig los: Nur zwölf Sekunden waren gespielt, da hatte Halles Michal Bezouska den Puck schon im Tor untergebracht. Und als sich Crocodiles-Verteidiger Dominic Steck wenig später auch noch auf die Strafbank verabschieden musste, waren die Gastgeber nah am 2:0 dran. Doch die Gäste überstanden die Unterzahl und fanden besser ins Spiel. In der 9. Spielminute gelang Dennis Reimer schließlich der Ausgleich und in Überzahl sorgte Dominik Lascheit für die Führung der Hanseaten (11.).
Im zweiten Spielabschnitt sahen die 1.197 Zuschauer, wie die Defensive der Hausherren auseinanderbrach. Dominik Lascheit überwand nach einem Puckverlust der Hallenser Michel Weidekamp (22.) und legte in Überzahl gegen den drei Minuten zuvor eingewechselten Sebastian Albrecht nach (25.). Als Dennis Reimer in der 26. Minute auf 5:1 stellte, war das Spiel entschieden. Die Gastgeber stabilisierten zwar die Abwehr und hatten größere Spielanteile, doch die Defensive der Crocodiles und Torwart Kai Kristian gaben sich keine Blöße mehr.
„Wir haben uns nach dem frühen Gegentor nicht aus der Ruhe bringen lassen und die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht. Halle war am Anfang des zweiten Drittels neben der Spur, da haben wir mit drei schnellen Toren die Vorentscheidung erzwungen“, so der dreifache Torschütze Dominik Lascheit.
  
    
Rostocker EC
Mit guter Moral wenigstens noch einen Punkt geholt - Die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs verlieren in Krefeld mit 4:5 (2:1, 0:2, 2:1, 0:1) nach Penaltyschießen
(OLN)  Mit einem 2:1-Arbeitssieg gegen die Black Dragons Erfurt waren die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs in ihr Wochenende in der Oberliga Nord gestartet. „Diesmal haben wir den Kampf und das Körperspiel angenommen, waren physisch präsent. Es war eine sehr gute Mannschaftsleistung. Wir haben gezeigt, dass wir auch enge Spiele gewinnen können“, lobte Trainer Christian Behncke.
Erneut ohne Constantin Koopmann (Knöchelverletzung), Marvin Krüger (Knie) sowie den für die Eisbären Juniors im Einsatz befindlichen Tim Junge ging es in die Partie am Sonntag beim Krefelder EV 81. Dieser hatte sich bereits zum Saisonauftakt beim 3:2 in Rostock als hartnäckiger Gegner erwiesen. Diesmal unterlag der REC sogar mit 4:5 (2:1, 0:2, 2:1, 0:1) nach Penaltyschießen. So gab es also nur einen statt drei weiterer Punkte.
Die Rostocker begannen stark und belohnten sich mit zwei schnellen Treffern, ehe sie etwas überraschend und unglücklich ein Gegentor kassierten: Die Gastgeber spielten die Scheibe hinter dem Tor, von den Schonern von Keeper Philipp Schneider ging der Puck ins Netz.
„Ärgerlich, denn es war ein Spiel auf ein Tor. Wir müssen uns den Vorwurf gefallen lassen, nicht den einen oder anderen Treffer nachgelegt zu haben. Wir müssen konzentriert weitermachen“, sagte in der ersten Pause Mannschaftsleiter Dirk Weiemann, der nach dem Mitteldurchgang allerdings feststellen musste: „Wir haben es uns durch zu viele Strafen leider selbst schwer gemacht, Krefeld nutzte dies aus. Das war unnötig.“ Da die Gäste hier nicht mehr so dominant auftraten und des Öfteren zwei Minuten auf der Bank absitzen mussten, kassierten sie zunächst in der Konstellation Drei gegen Fünf den Ausgleich und gerieten schließlich gar 2:4 in Rückstand. Aber die Rostocker zeigten Moral, kämpften und schafften wenige Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit noch das 4:4.
Nach torloser Verlängerung hatte Krefeld im Penaltyschießen das Glück auf seiner Seite.
Dirk Weiemann: „Wir fahren nicht mit leeren Händen nach Hause, das ist erst einmal wichtig.“ 
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern
    
TSV Erding
Aufholjagd wird nicht belohnt
(BYL)  Nach schwachem ersten Drittel waren die Erding 
Gladiators am Sonntagabend beim EHC Waldkraiburg noch nahe an einem 
Punktgewinn, mussten sich aber letztlich denkbar knapp mit 5:6 Toren 
(0:3, 3:2, 2:1) geschlagen geben.
Nach der 0:4-Niederlage am Freitag gegen den Tabellenzweiten Miesbach 
wartete am Sonntagabend mit Spitzenreiter Waldkraiburg die nächste hohe 
Hürde auf die Gladiators – erneut eine zu hohe, wie sich zeigen sollte.
Gegen Miesbach überzeugten die Erdinger vor allem im ersten Drittel, in 
Waldkraiburg lief im ersten Abschnitt nicht viel zusammen. Und so 
führten die Löwen nach 20 Minuten nicht unverdient mit 3:0 Toren. Der 
Ex-Erdinger Mathias Jeske eröffnete die Partie nach knapp sieben Minuten 
mit dem 1:0 für Waldkraiburg. In der Folge war es vor allem die erste 
Reihe der Gastgeber mit den beiden Tschechen Tomas Rousek und Josef 
Straka sowie Lukas Wagner, die von den Gladiators nicht wirklich in den 
Griff zu bekommen war. So besorgte Straka in der 12. Minute das 2:0, und 
Wagner traf in der 17. Minute in Überzahl zum 3:0. Und damit waren die 
Gäste noch gut bedient, denn darüber hinaus schossen die Waldkraibuger 
noch zweimal an den Pfosten und einmal am leeren Tor vorbei.
Im zweiten Drittel waren die Gladiators wie verwandelt, und Mark 
Waldhausen verwertete einen Abpraller zum 1:3 (23.). Rousek erhöhte 
wenig später zwar auf 4:1 (23.), doch jetzt war es eine Partie auf 
Augenhöhe, die nichts für schwache Nerven war. Es ging hin und her: 2:4 
durch Sebastian Schwarz (32.), Lattentreffer von Waldkraiburg (34.), 3:4 
durch Christian Poetzel (36.), Lattenschuss von Waldkraiburg, 5:3 durch 
Nico Vogl (38.). Dazwischen war Florian Zimmermann zweimal alleine aufs 
Löwen-Tor zugelaufen, konnte Kevin Yeingst aber nicht bezwingen (37., 
39.).
Das Schlussdrittel begann furios, denn schon nach 45 Sekunden hämmerte 
Daniel Krzizok den Puck zum 4:5 ins Netz. In zweifacher Überzahl zogen 
die Löwen nach einem Rousek-Treffer auf 6:4 davon (48.), aber die 
Erdinger gaben nicht auf. Sebastian Lachner traf zum 5:6 (55.), und 
jetzt wankte der Spitzenreiter. Gladiators-Trainer Thomas Vogl nahm noch 
den Torwart vom Eis, doch mit viel Glück rettete Waldkraiburg den 
knappen Sieg über die Zeit.
  
    
EHC Klostersee
TEV Miesbach – EHC Klostersee 1:2 (1:0, 0:1, 0:0, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen
(BYL)  Gekämpft, gerackert, gewonnen! Der EHC Klostersee konnte den Schwung des Heimsieges über die River Rats Geretsried (4:1) mit in das Auswärts-Derby beim TEV Miesbach nehmen. Dem bis dahin Tabellenzweiten knöpften die ersatzgeschwächten Grafinger - mit Capitano Bernd Rische, Raphael Kaefer, Thomas Hummer, Matthias Baumhackl und Jens Glombitza fehlten gleich fünf Stammkräfte - am Sonntagabend durch ein 2:1 nach Penaltyschießen zwei Punkte ab, womit die Rot-Weißen ihre Position im vorderen Mittelfeld vor dem doppelten Vergleich am kommenden Wochenende mit dem Bayernliga-Spitzenreiter EHC Waldkraiburg "Die Löwen" - Freitagabend, 20 Uhr, Grafinger Eisstadion und Sonntag, 17.15 Uhr beim Tabellenführer - etwas gefestigt haben.
Am Ende sogar verdient nahm die Mannschaft von Dominik Quinlan den Zweier in der sehr kampfbetonten Partie mit, nachdem Trainer-Bruder und in Abwesenheit des verletzten Rische auch Kapitän Philipp Quinlan den entscheidenden Penalty verwandelt und der schon davor stark haltende Dominik Gräubig insgesamt drei der vier Miesbacher Versuche abgewehrt hatte. Die Basis dafür hatten die Klosterseer, bei denen für komplette drei Blöcke nach Felix Lohmaier mit Stefan Würmseer ein weiteres 17-jähriges Nachwuchstalent sein Senioren-Debüt gab, in den 60 Minuten regulärer Spielzeit plus fünfminütiger Overtime mit einer fehlerfreien Defensivvorstellung gelegt. Wie schon zwei Tage davor ließ man nur einen Gegentreffer zu, in Unterzahl im ersten Abschnitt (18.). Nach dem 1:1-Ausgleich, ebenfalls aus dem Powerplay heraus (27.), vergingen mehr als eineinhalb Spieldrittel beiderseits torlos.
  
    
EHC Königsbrunn
Hochspannung bis zum letzten Drittel
(BYL)  Mit 1:5 verliert der EHC Königsbrunn seine Auswärtspartie bei den Passauer „Black Hawks“. Dabei blieb es lange hochspannend, erst im letzten Drittel wurde es deutlich gegen einen technisch und physisch starken Gegner.
EHC-Trainer Waldemar Dietrich konnte mit kompletten Kader anreisen, lediglich die Dauerverletzten Paul Siegler und Matthias Forster fehlten. Luka Gottwald durfte heute endlich nach langer Verletzungspause wieder Erfahrung sammeln.
Wie schon zu erwarten war starteten die favorisierten Black Hawks stark in die Partie und setzten sich immer wieder im Königsbrunner Drittel fest. Die ersten Schussversuche blieben aber in der Defensive der Brunnenstädter hängen, und auch Jennifer Harß entschärfte einige Abschlüsse. In der siebten Spielminuten trafen die Gastgeber das leere Tor nicht, aber von EHC war bis dahin noch gar nichts zu sehen. Erst als Königsbrunn das erste Mal in Überzahl spielen konnte, generierten die Brunnenstädter erste Chancen. Ausgerechnet jetzt kamen die Gastgeber zu ihrem ersten Treffer und gingen in der 13.Spielminute mit 1:0 in Führung. Passau blieb weiter spielbestimmend, auch wenn der EHC immer wieder zu Gegenstößen kam. Mit der knappen Führung für die Gastgeber ging es dann auch in die erste Pause.
Im mittleren Spielabschnitt blieb Passau die dominierende Mannschaft und ließ Königsbrunn kaum Luft zum atmen, doch mit der Zeit erarbeitete sich auch der EHC Chancen. In der 34. Spielminute schockte dann Jakub Šrámek das Publikum, als er den Puck mit der Rückhand im Passauer Tor versenkte. Allerdings generierte der EHC auch Strafen, so dass nur vier Minuten später Passau in Überzahl zur erneuten Führung einnetzte. Bis zum Pausenpfiff hielt dann auch die 2:1 Führung der Gastgeber, obwohl der EHC noch einen klasse Konter dagegensetzen konnte, aber der Passauer Goalie Ritschel entschärfte die haarige Situation.
Im letzten Spielabschnitt fing sich Königsbrunn nach gerade mal fünf Minuten einen weiteren Treffer zum 3:1 für Passau. Nur eine Minute später trafen die Black Hawks in Überzahl erneut und bauten die Führung auf 4:1 aus. Damit war die Partie auch entschieden, Sechs Minuten vor Spielende kassierte Königsbrunn sogar noch das 5:1, setzte aber immer noch dagegen und suchte eine Ergebniskorrektur. Der große Einsatz wurde aber nicht belohnt, auch wen sich der EHC noch einen Treffer verdient hätte. Am Ende siegt Passau verdient mit 5:1 gegen tapfer kämpfende Brunnenstädter.
Königsbrunn verliert das Spiel im letzten Drittel, der Passauer Doppelschlag zeigte Wirkung. Zuvor überzeugte die Mannschaft mit einer disziplinierte Leistung und setzte immer wieder gefährliche Nadelstiche. Jennifer Harß zeigte wieder eine Klasse Leistung, ihr Gegenüber Ritschel im Passauer Tor aber auch. Die Black Hawks wurden ihrer Favoritenrolle voll gerecht und zählen nicht umsonst zu den Top-Team in der Bayernliga.
Königsbrunns Co-Trainer Andy Becher nannte nach dem Spiel Gründe für die Niederlage: „Wir hatten einen Matchplan und wollten auf Fehler des Gegners lauern. Das ist uns dann auch zwei Drittel lang gut gelungen. Im mittleren Spielabschnitt waren wir von den Chancen her gleichwertig. Im letzten Drittel haben wir uns dann unglücklich das 3:1 eingefangen. Gleich danach haben wir eine Strafzeit kassiert, Passau hat dann den Sack zugemacht und das 4:1 geschossen. Da war bei uns leider auch die Luft raus. Die Einstellung der Mannschaft hat aber gepasst, jeder hat sich voll reingehängt.“
  
    
EHF Passau Black Hawks
Black Hawks begeistern über 1.500 Zuschauer! 5:1 Sieg – 6 Punkte Wochenende
(BYL)  Die Passau Black Hawks haben auch ihr zweites Heimspiel an diesem Wochenende gewonnen. 718 Zuschauer verfolgten in der Passauer EisArena den 5:1 Sieg gegen den EHC Königsbrunn. Über 1.500 Zuschauer pilgerten an diesem Wochenende in die Passauer EisArena zu den beiden Heimspielen der Passau Black Hawks. Die Habichte überzeugten dabei mit begeisterndem Eishockey, Emotionen und Spannung. Dazu kommt, wie am Freitag zum Family Day, ein tolles Rahmenprogramm für jung und alt. Als Fazit kann man ganz klar sagen: Die Passau Black Hawks und der Eishockeysport sind attraktiver als je zuvor und der Zuschauermagnet in der Region!
Das mussten auch die Gäste aus Königsbrunn am Sonntag Abend feststellen. Selbst die deutsche Nationaltorhüterin Jennifer Harß konnte den überzeugenden Erfolg der Black Hawks nicht verhindern. Spielfreudig kamen die Passau Black Hawks aus der Kabine. Der Führungstreffer gelang Jan Sybek in der dreizehnten Spielminute. Im zweiten Drittel durften die Gäste kurz Hoffnung schöpfen. Jakub Sramek konnte den Puck aus einer unübersichtlichen Situation zum 1:1 Ausgleich einschieben. Danach kamen zogen die Passau Black Hawks das von Trainer Heinz Feilmeier geforderte Spiel auf. Philipp Müller schoss die Black Hawks kurz vor Ende des zweiten Abschnitts mit 2:1 in Führung. Das letzte Drittel war ein absolutes „Sahnedrittel“. „So stelle ich mir Eishockey vor. Genau diese Leistung müssen wir über sechzig Minuten bringen.“ so Trainer Feilmeier auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. Jan Sybek legte noch zwei Tore nach und auch Petr Sulcik konnte sich noch in die Liste der Torschützen eintragen. Der Sieg war auch in der Höhe absolut verdient. „Wir haben heute absolut verdient gewonnen. Die Torhüterin aus Königsbrunn hat wirklich gut gehalten und noch einige Chancen zunichte gemacht. Mit den sechs Punkten vom Wochenende bin ich natürlich zufrieden. Jetzt müssen wir genau da weitermachen!“ analysiert Heinz Feilmeier. Die EisArena wurde einmal mehr zum Albtraum für die Gegner der Passau Black Hawks. Lautstark unterstützte das überragende Publikum die Mannschaft über sechzig Minuten. Die Festung EisArena bleibt auch ein weiteres Wochenende uneinnehmbar! „Das war heute wieder ein tolles Eishockeyfest! Der Dank gilt den vielen Zuschauern die uns am Wochenende und in dieser Saison unterstützt haben.“ freut sich Vorstand Christian Eder über den Zuspruch der Fans.
Bereits am kommenden Freitag dürfen sich die Fans auf das nächste Highlight in der EisArena freuen. Dann kommen die Mammuts aus Schongau zum Gastspiel nach Passau.
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
Mit mehr Spannung als nötig: EHC Waldkraiburg gewinnt zum neunten Mal
(BYL)  Wieder einmal stand ein besonderes Spiel ins Haus oder vielmehr in die Höhle der Löwen. Der TSV Erding, zu diesem Zeitpunkt Tabellensechster kam aus dem Nachbarkreis zum EHC Waldkraiburg gereist. Die „Gladiators“ dürften mit einiger Wut im Bauch in Waldkraiburg aufgelaufen sein, hat man sich doch am Freitag zuvor eine 0:4-Klatsche gegen den TEV Miesbach abgeholt. Waldkraiburg hingegen konnte, nach dem 2:5 Auswärtssieg gegen Landsberg und der sicheren Tabellenführung – gleich was geschieht – ein wenig entspannter sein.
Die ersten Minuten gehörten auch gleich den „Gladiators" die mit ordentlichem Druck aus der Kabine kamen und die Löwen länger als gewollt in das eigene Drittel drängten. Lange hielt dieser Elan jedoch nicht an. In der dritten Minute sprach Schiedsrichter Christoph Ober bereits die erste Strafe gegen Erding aus. Diese Gelegenheit nutzten die Löwen, um dem Gegner zu zeigen wer hier der Hausherr ist und das taten sie eindrucksvoll. Nahezu die vollen zwei Minuten blieben die Löwen im Besitz der Scheibe und feuerten auch immer wieder auf das Tor. Alle Bemühungen von Straka, Rousek, Jeske oder Vogl führten jedoch nicht zum Torerfolg. Den jedoch hatte Mathias Jeske in der siebten Spielminute. Nach einer passgenauen Vorlage von Josef Straka besorgt der Ex-Erdinger Jeske das 1:0 für die Löwen. Dann brachen alle Dämme bei den Löwen und dies sollte sich bis zum Abpfiff zur Pause auch nicht ändern. Die „Gladiators“ wurden förmlich an die Wand gespielt. So war es eine logische Konsequenz, dass das 2:0 nicht weit war. Josef Straka, nach einem der typischen Zusammenspiele mit Tomas Rousek erzielte sein erstes Heim-Tor. Auch am dritten Treffer waren die beiden Akteure beteiligt. In der 17. Minute spielt der EHC in Überzahl und eine wunderschöne Kombination von Straka, Rousek und Wagner, machen eben jenen zum Torschützen des dritten Tores. Mit diesem 3:0 gingen beide Mannschaften in die Pause.
Im zweiten Durchgang dann schien es, als nähmen die Löwen das Spiel auf die leichte Schulter. Sie sollten jedoch erneut ihre Lektion lernen, dass kein Gegner, schon gar nicht ein Tabellensechster wie Erding, mal eben „nebenbei“ abgefertigt werden kann. Dies zeigten die „Gladiators“ den Löwen bereits nach gut zwei Minuten. Nach einem Abpraller vom Tor von Kevin Yeingst, schaltete Mark Waldhausen am schnellsten und verwandelt den Rebound aus dem Handgelenk hinein ins Tor. Die Antwort der Löwen ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Nur 54 Sekunden nach dem Erdinger Anschluss verwandelt Tomas Rousek das Zuspiel von Wagner und Rott zum 4:1. Dies tat dem Druck, den Erding in diesem zweiten Drittel ausübte jedoch keinen Abbruch. So war es nur logisch, dass Erding ein Powerplay in der 32. Minute zum 4:2 nutzen konnte. Nur vier Minuten später, Waldkraiburg kann sich noch immer nicht so recht sammeln und läuft den „Gladiators“ eher hinterher als davon, das 4:3. Erding setzte sich im Waldkraiburger Drittel fest und als die Scheibe zu Poetzel an die blaue Linie kommt, fasst sich dieser ein Herz und verwandelt gnadenlos. Ohne ein weiteres Tor wollten die Löwen sich jedoch nicht in die Kabine verabschieden. Nico Vogl sorgte somit in der 38. Minute auf Zuspiel von Christof Hradek dafür, dass die Löwen trotz verlorenem Drittel, noch ein Sicherheitspolster behalten durften. Mit 5:3 ging es in die Kabine.
In der Pause, so scheint es, bekamen die Löwen-Spieler sehr wahrscheinlich von den Gebrüdern Piskunov den Kopf gewaschen. Insgesamt gestaltete sich das Spiel deutlich ausgeglichener, obgleich Erding das erste Tor des Drittels erzielte. Nur 45 Sekunden nach Wiederanpfiff gelang Daniel Krzizok der Anschluss zum 5:4. In der Folge kassierten die „Gladiators“ jedoch sehr viele und zum Teil auch unnötige Strafzeiten. Diesen Vorteil nutzten die Löwen in der 48. Minute in einem 5-gegen-3-Überzahlspiel durch Tomas Rousek auf Pass von Jeske und Wagner zum 6:4. Den Schlusspunkt setzte jedoch Erding. Nach einem Fehler in der, in manchen Abschnitten, wackeligen Waldkraiburger Abwehr, schoss der Erdinger Sebastian Lachner das 6:5 und gestaltete das Spiel noch einmal spannend für die mehr als 800 Zuschauer in der Raiffeisen-Arena. Einen Wechsel des Torhüters für den sechsten Spieler konnten die Löwen in der Folge jedoch abwehren und somit gewinnt man in Waldkraiburg erneut, wenn auch unnötig spannend. Die Löwen stehen damit weiter auf dem ersten Platz der Tabelle und aufgrund der Ergebnisse in den anderen Stadien, nun mit einem Polster von fünf Punkten im Rücken. 
  
    
ESV Buchloe
Piraten bleiben auch in Burgau weiter siegreich - ESV Buchloe gewinnt auch sein sechstes Saisonspiel mit 4:3 nach Verlängerung
(BLL)  Die Buchloer Piraten haben am Sonntagabend auch den Auswärtsauftritt in Burgau erfolgreich gemeistert und somit die Siegesserie weiter ausbauen können. Durch einen 4:3 (2:2, 0:1, 1:0) Erfolg nach Verlängerung bleiben die Gennachstädter auch im sechsten Saisonspiel weiterhin ungeschlagen und feierten nach dem 6:4 Derbysieg am Freitag über Kempten ein gelungenes Wochenende, wie auch Trainer Christopher Lerchner nach der Partie meinte. „Ich bin wirklich stolz auf meine Mannschaft, wie sie hier heute nach der anstrengenden Freitagspartie kämpferisch voll dagegengehalten hat“, lobte der Buchloer Trainer seine Schützlinge, die durch die zeitgleiche Kemptener Niederlage in Bad Aibling auf Tabellenplatz zwei klettern konnten.
Dabei hatte das Spiel – ähnlich wie am Freitag – eher suboptimal für die Piraten begonnen. Die legten zwar ganz gut los, doch den ersten Treffer markierte Burgaus Nicholas Becker nach rund fünf Minuten. Lange währte der Rückstand aber nicht. Denn mit dem ersten Überzahlspiel konnten die Rot-Weißen lediglich zweieinhalb Minuten später wieder ausgleichen. Der hinter dem Tor postierte Maximilian Schorer bediente Robert Wittmann perfekt und Wittmann setzte den Puck gekonnt zum 1:1 in den Winkel. Auch im Anschluss versuchten die Buchloer die Gastgeber schon früh zu stören, was auch immer wieder glückte. Das Spiel drehen konnte man aber erst, als man erneut mit einem Mann mehr auf dem Eis agieren durfte. Christian Wittmann traf ohne Mühe im zweiten Powerplay zum 2:1, da ein Schuss von Marc Barchmann so vor dem Kasten liegen blieb, dass er die Scheibe nur noch ins leere Tor schieben musste (18.). Allerdings schlugen auch die Gastgeber noch einmal vor der Pause zu. Nach einem Bullygewinn ging es viel zu leicht und David Tomecko – einer von fünf Kontingentspielern bei den Burgauern an diesem Abend – überwand ESV-Schlussmann Johannes Wiedemann von der Blauen Linie per Flachschuss zum 2:2 (19.).
Im Mitteldrittel zeigte sich dann das fast schon altbekannte Lied bei den Buchloern. Vorne erspielte man sich immer wieder gute Möglichkeiten, die aber nicht genutzt wurden. So scheiterte Michal Telesz an Burgaus Tormann Roman Jourkov (22.) und Marco Göttle hatte Pech als er nur das Lattenkreuz traf (32.). Anschauungsunterricht in Sachen Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor gab es schließlich von den heimischen Eisbären. Einen individuellen Fehler bestrafte Dominik Zimmermann nach 34 Minuten eiskalt zur 3:2 Führung. Zimmermann hämmerte dabei den Puck nach dem bitteren Scheibenverlust alleine vor dem chancenlosen Wiedemann humorlos in den Winkel. Und da Christian Wittmann kurz vor der Pause abermals am Aluminium scheiterte (39.), hatte dieser Rückstand auch nach 40 Minuten Bestand.
Doch im letzten Drittel bewiesen die Freibeuter nochmals Moral und belohnten sich nach 45 Minuten mit dem Ausgleich durch Michal Telesz. Danach hatten beide Teams mehrfach die Gelegenheit, das Duell für sich zu entscheiden. Buchloe ließ dabei nach 54 Minuten eine Überzahl liegen, nachdem das Powerplay zuvor an diesem Abend so gut funktioniert hatte. In der Schlussminute musste man aber auch nochmals zittern, als Burgau nach einer Buchloer Strafzeit die große Möglichkeit zum vorzeitigen Sieg hatte. Aber die Buchloer überstanden die Unterzahl mit vereinten Kräften ohne Gegentreffer und hätten Sekunden vor der Verlängerung durch Marc Barchmann sogar per Shorthander selbst fast noch den goldenen Treffer erzielt. Da er aber verzog, ging es in die Verlängerung, in der die Piraten die restliche Zeit in Unterzahl ebenfalls ohne Gegentreffer überstanden. Letztlich war es Alexander Krafczyk nach gut 63 Minuten, der den umjubelten Siegtreffer erzielte und die Partie zu Gunsten der Piraten entschied.
  
    
ESC Kempten
Sharks mit 0 Punkte Wochenende - ESC Kempten kassiert deutliche 8:4 Niederlage in Bad Aibling
(BLL)  Wiedergutmachung war angesagt für die Truppe von Carsten Gosdeck nach der Niederlage im Spitzenspiel beim EV Buchloe. Und irgendwie schienen die Köpfe auch noch nicht ganz frei zu sein, die ersten 10 Minuten gehörten klar den Hausherren, die immer wieder mit Tempo und schnellen Pässen gefährlich vor das Kemptener Tor kamen. Die Sharks waren sichtlich bemüht sich zu befreien, mussten sich aber zunächst auf einzelne Entlastungsangriffe beschränken. Erst nach und nach gestalteten sie das Spiel offener und bekamen die Hausherren besser in den Griff. Und in der 13 Minute gelang so auch die Führung durch Fabian Magg, heraus gespielt durch Phillip Stalla und Adrian Kastel-Dahl. Doch der Torjubel war noch keine Minute verklungen das fiel schon der Aiblinger Ausgleich durch einen Nachschuss. Die Sharks waren aber inzwischen besser im Spiel und Kastel-Dahl besorgte die erneute Führung in der 16. Minute. Kempten hatte noch ein Überzahlspiel in dem sie etliche Chancen herausspielten, aber es fiel kein weiterer Treffer. Nach der Pause ein anderes Bild, Kempten klar die spielbestimmende Mannschaft, Chance reihte sich an Chance. Aber es war wie zuletzt, die Trefferquote ist einfach zu gering. Und nicht genug das die Sharks die Scheibe einfach nicht im Tor unterbringen, Bad Aibling nutzte seine wenigen Chancen konsequent. In Überzahl dauerte es nur neun Sekunden und in der 29. Minute stand es urplötzlich 2:2. und schlimmer noch, während die Allgäuer sich abmühten, teilweise aber zu kompliziert vor dem Tor agierten blieben die Hausherren eiskalt und gingen kurz vor Drittelende sogar mit 3:2 in Führung. Nach der Pause wieder viel Druck der Sharks und das 3:3 durch Michel Maaßen in Überzahl. Doch prompt dauerte es erneut nur 3 Minuten und Aibling ging wieder in Führung. In der 47.Minute dann sogar ein Penalty für die Oberbayern aber Fabian Schütze parierte diesen. Kempten warf nun alles nach vorn und Markus Vaitl erzielte in der 51. Minute erneut den Ausgleich. Das Spiel kippte nun aber völlig zugunsten der Hausherren. Die Sharks standen in der Defensive nicht mehr sicher und die Aibdogs ließen Scheibe und Gegner laufen.
2 Tore in der 52. und 54 brachten die Vorentscheidung. Carsten Gosdeck nahm daraufhin schon 7 Minuten vor Schluss mutigerweise den Keeper vom Eis und gut 2 Minuten setzten sich  die Sharks im Angriffsdrittel fest. Dann fiel auch endlich das ersehnte Tor, es wurde aber wegen hohem Stock nicht anerkannt. Dafür trafen erneut die Aibdogs ins leere Tor und direkt danach nochmals zum 8:4 Endstand. Ein hartes Ergebnis, das aber auch klar aufzeigt das es in dieser Liga keine leichten Gegner gibt. Wenn der Einsatz und die Laufbereitschaft nicht zu 100 % gegeben sind wird es eben schwer. So steht ein 0 Punkte Wochenende zu Buche mit dem so nicht zu rechnen war. Nun gilt es am nächsten Wochenende in Fürstenfeldbruck und zuhause gegen Farchant unbedingt zu punkten um den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren. 
  
    
SG Bad Bayersoien/Peiting
Erstes Spiel, erster Dreier für den ESV Bad Bayersoien
(BBZL)  Die Soier starten erfolgreich in die Bezirksliga. Regen und Nebel lässt die Schmaußer-Truppe kalt.
Die Platzverhältnisse waren wirklich nicht die besten, aber davon ließen sich die Soier nicht aufhalten. Keine 4 Minuten waren gespielt da ging der ESV durch Thomas Maier in Führung. Wenig später erhöhte Anton Saal auf 0:2. Die Marschrichtung war also vorgegeben. Als in der 12. Spielminute Andreas Saal, in Überzahl, noch zum 0:3 traf war eigentlich alles klar. Allerdings wollte Ottobrunn nicht mitspielen.  Die Gastgeber steckten nicht zurück, kämpften unablässig um jede Scheibe. Bayersoien war im Zweikampf nicht so bissig. Das bemerkte man vor allem im zweiten Drittel. Der Regen wurde stärker, das Eis, sowie der Gegner rauer. Raffinierte Spielzüge waren dadurch kaum mehr möglich.  Kamil Dřímal sprang an der gegnerischen „Blauen“ die Scheibe über den Schläger und ERSCO Stürmer Florian Link war damit auf und davon. Ließ Eirenschmalz, im Soier Kasten, keine Chance und netzte zum 1:3 ein. Beflügelt durch den Treffer setzten die Gastgeber kämpferisch noch einen drauf und kamen so zu einigen Torchancen. Kurz vor Drittelende hatte Tobias Maier aber davon genug. Ein satter Schuss von der „Blauen“ in den Torwinkel beendete den Höhenflug der Gastgeber. Im Anschluss tanzte Toni Saal noch die Ottobrunner Defensive aus und schob auch gleich zum 1:5 ein. Trotz dem eindeutigen Ergebnis nach 40 Minuten kämpfte Ottobrunn auch im letzten Drittel unermüdlich weiter. Aber auch sie hatten mit den schlechten Verhältnissen   zu kämpfen. Fast schien es als würde  das letzte Drittel torlos enden, kurz vor Schluss machte Florian Barth das halbe Duzen doch noch voll. Es war nicht unbedingt das schönste Spiel aber wichtige 3 Punkte wurden eingefahren.
  
    
HC Maustadt
Zwei Punkte für den HCM gegen Lechbruck / Maustadt verspielt allerdings klare Führung – am Wochenende Doppeleinsatz
(BBZL)  Im Spitzenspiel der Eishockey-Bezirksliga, Gruppe 4, hat der HC Maustadt dem favorisierten ERC Lechbruck zwei Zähler abgenommen. In dem zum Schluß dramatischen Duell verspielte der HCM aber auch einen Vier-Tore-Vorsprung und damit auch einen weiteren Zähler, ehe der 6:5 (3:0/0:0/2:5/1:0)-Erfolg nach Penaltyschießen feststand.
Unter’m Strich wäre HCM-Coach Ingo Nieder vor der Partie mit der Ausbeute zufrieden gewesen, denn erneut mußte er mit einer langen Ausfallliste klarkommen.
Aber die Einstellung stimmte, einige Spieler liefen angeschlagen auf und gaben mächtig Gas. Gegen die mannschaftlich geschlossenen Ostallgäuer begannen die Maustädter mit viel Dampf und lagen nach 20 Minuten mit 3:0 vorn. Jimmy Nagle, Ingo Nieder und Florian Schwarz trafen und schienen die Weichen für einen deutlichen Sieg gestellt zu haben.
Umso mehr, als nach dem torlosen Mittelabschnitt Johannes Epple das 4:0 erzielte. 
Aber Lechbruck wollte die Punkte nicht kampflos am Hühnerberg abgeben und wollten’s nochmal wissen. Beide Teams leisten sich Strafzeiten und feuerten die Stimmung auf dem Eis an – was die Gäste für sich zu nutzen wußten. Der HCM ruhte sich zu sehr auf seinem Vorsprung aus und wurde bestraft. 
„Ein Eishockeyspiel dauert 60 Minuten und wir haben den Fehler gemacht, den 4:0 Vorsprung verwalten zu können und haben zwei Gänge zurückgeschaltet“, ärgerte sich Spielertrainer Ingo Nieder. Innerhalb von nur neun Minuten glich Lechbruck aus und wollte nun mehr. Aber der ERC zog noch eine Strafe, die Jimmy Nagle mit dem 5:4 bestrafte – der Vorsprung hielt bis drei Sekunden vor Schluß, dann landete der letzte Verzweiflungsschuß im HCM-Gehäuse zum 5:5.
Im entscheidenden Penaltyschießen trafen Jimmy Nagle und André Aschenbrenner für den HCM, während Steffen Chronz alle Penaltys hielt und damit sicherte sich der HCM den Zuzsatzpunkt. 
Am kommenden Wochenende ist der HCM zweimal im Einsatz. Am Samstag steht das Pokalspiel beim ESC Kempten 1b (17 Uhr) auf dem Programm, im dritten Saisonvergleich mit der Kemptner 1b soll der dritte Erfolg her. 
Einen Tag später kommt dann Woodstock Augsburg an den Hühnerberg (18.30 Uhr). Mit einem Erfolg könnte der HCM seinen Platz ganz vorn in der Tabelle festigen.
  
    
Landesliga Baden-Württemberg
    
Schwenninger ERC
Schwenninger Fire Wings verlieren im Spitzenspiel
(LLBW)  Am Ende war das Ergebnis eindeutiger als es der Spielverlauf tatsächlich war, dennoch traten die Schwenninger Fire Wings die Heimreise aus Esslingen ohne Punkte im Gepäck an, denn nach der 6:3 (1:0; 3:3; 2:0) Niederlage mussten die Schwenninger die Esslinger in der Tabelle an sich vorbeiziehen lassen.
Die Ausgangslage hatte es für die Schwenninger kurz vor der Abfahrt nicht sonderlich gut gemeint, denn Co-Trainer Johannes Stöhr musste kurzfristig noch zwei krankheitsbedingte Absagen verkraften. Dennoch starteten die Fire Wings verheißungsvoll in die Partie. Allerdings waren es die Gastgeber, welche in der 5. Spielminute per Penalty in Führung gingen. Die Neckarstädter drückten auf den Ausgleich, fanden ihren Meister aber immer wieder am gegnerischen Torhüter oder aber am eigenen Unvermögen. So ging es mit einem 1:0 Rückstand in die erste Drittelpause. Im zweiten Drittel mussten die Schwenninger gleich eine Unterzahlsituation verkraften, doch die Esslinger nutzten diese zur 2:0 Führung. Wer nun dachte, dass die Fire Wings das Spiel nun komplett aus der Hand geben würden sah sich getäuscht. Innerhalb zwei Minuten konnten Top-Torjäger Mike Soccio und Verteidiger Philip Spechtenhauser zum 2:2 ausgleichen. Das Momentum war nun auf Seiten der Schwenninger, dennoch wollte kein weiterer Treffer gelingen und so waren es die Esslinger, welche bei zwei Unachtsamkeiten erneut in Führung gehen konnten und die Anzeigetafel auf 4:2 stellten.
Als sich alle Zuschauer bereits in der zweiten Drittelpause sahen, gelang den Fire Wings 11 Sekunden vor Drittelende durch Fabian Gerster der 4:3 Anschlusstreffer. Somit war für die letzten zwanzig Minuten nochmals für Spannung gesorgt. In diesem sah man beiden Mannschaften allerdings an, dass es bis zum Ende ein enges Spiel bleiben würde. Somit dauerte es bis zur 51. Spielminute, ehe Esslingen das spielentscheidende 5:3 erzielen konnte. Die Fire Wings bäumten sich gegen die drohende Niederlage, hatten in Überzahl auch noch gute Chancen das Spiel zu drehen, allerdings brachte ein individueller Fehler die Schwenninger endgültig auf die Verliererstraße und Esslingen setzte mit dem 6:3 den Deckel auf die Partie.
„Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, die Einstellung und Einsatz haben gestimmt und die Zuschauer haben ein tolles Eishockeyspiel geboten bekommen. Am Ende waren es Kleinigkeiten, welche ausschlaggebend waren. Es gilt für uns nun kommendes Wochenende, zuhause gegen Mannheim, in die Erfolgsspur zurück zu finden, um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren.“, so Schwenningens Co-Trainer Johannes Stöhr.
  
    
Regionalliga West
    
EG Diez-Limburg
Rockets feiern in Herford 10. Sieg in Serie
(RLW)  Die beeindruckende Serie hält weiter an: Die EG Diez-Limburg feiert am Sonntagabend beim amtierenden Meister Ice Dragons Herford den zehnten Sieg im zehnten Saisonspiel. In einem wahren Krimi entscheiden am Ende Kleinigkeiten die Partie. Die Rockets haben damit als Spitzenreiter nach dem zehnten Spieltag bemerkenswerte 15 Punkte Vorsprung auf den Zweiten aus Herford.
Spiel zwei am Wochenende gegen Herford (nach dem 5:2-Sieg am Freitagabend in Diez), zugleich Spiel zwei am Ende einer Woche, in der die Grippewelle die Trainingsarbeit bei der EGDL bestimmt hatte. Wie lange würden die Kräfte bei den Ice Dragons reichen? Zumal die vor eigener lautstarker Kulisse stets in der Lage sind, noch ein paar Prozent mehr Leistung abzurufen.
Die ersten 40 Minuten sollten eine erste Antwort geben: Ja, die zurückliegende Woche hatte Kraft gekostet. Aber dennoch war die EGDL in der Lage, in einem ausgeglichenen Spiel dem Gegner Paroli zu bieten. Die Qualität der Chancen war bei Herford zwar höher, dafür aber hielt Rockets-Keeper Jan Guryca sein Team mit einigen extrem starken Paraden im Spiel. 0:0 nach 40 Minuten, und das beim Duell der beiden offensivstärksten Teams der Liga - das war durchaus überraschend. 
Wer nun gedacht hatte, dass die Kräfte im letzten Drittel weiter schwinden würden, der wurde jedoch eines besseren belehrt. Plötzlich gingen die Scheiben auch rein, und die ersten drei allesamt beim Gegner: Alexander Seifert (42.), David Lademann (45.) und RJ Reed (49.) schossen innerhalb von sieben Minuten eine 3:0-Führung heraus. 
Doch wie zu erwarten schlug Herford noch einmal zurück - genauer gesagt zwei Mal: Niels Hilgenberg (56.) und Florian Böhm (59.) brachten die Ice Dragons noch einmal auf 2:3 heran. Mehr aber ließen starke Rockets auch in der Schlussminute nicht mehr zu. Der zehnte Sieg war hart erarbeitet, aber auch hochverdient.
„Die Scheibe ist bei uns heute besser gelaufen, der Ehrgeiz war da“, sagte Herfords Trainer Jeff Job. „Wir haben sehr gut mitgehalten. Aber wenn du dann drei Fehler machst, die du normalerweise in der U15 der U17 machst, dann kannst du nicht als Sieger aus dem Spiel herausgehen. Am Ende haben wir noch einmal gut gekämpft, aber Kredit an Diez-Limburg, eine Topmannschaft mit einem Toptormann. Diez-Limburg hat unsere Dummheiten ausgenutzt und gewonnen.“
„Herford ist eine starke Mannschaft, die uns heute wieder extrem gefordert hat“, sagte Rockets-Trainer Frank Petrozza. „Nachdem wir zu Beginn des letzten Drittels die Unterzahl überstanden hatten, waren wir on fire. Aber wir wussten auch, dass Herford noch einmal kommen würde. Überzahl war heute nicht so gut, aber Unterzahl war wieder sehr stark.“
  
    
Herforder EV
Ice Dragons verlieren Krimi mit 2:3 gegen Diez
(RLW)  Knisternde Spannung – die Eishalle ein Tollhaus – im Spitzenspiel der Regionalliga West – am Ende verlor der HEV nach großem Kampf die Partie gegen das Topteam der EG Diez-Limburg mit 2:3 (0:0/0:0/2:3), gewann aber so manches neues Drachenherz auf den gut gefüllten Rängen hinzu. 60 Minuten lang betrieben beide Teams beste Werbung für den Eishockeysport und duellierten sich auf Augenhöhe.
Von Beginn an standen Kieren Vogel im Tor der Herforder, sowie sein Gegenüber Jan Guryca im Mittelpunkt des Geschehens. Nur kurz tasteten sich beide Teams ab, agierten aus einer starken Defensive heraus und warteten geduldig auf Fehler des Gegners. Während Diez-Limburg sich mit schnellen Kombinationen in Szene setzte, hielt der HEV körperlich dagegen.
Nach torlosem erstem Drittel musste der HEV gleich zu Beginn des zweiten Spielabschnittes eine Strafzeit überstehen, als Guillaume Naud nach einem Foul für zwei Minuten in die Kühlbox verwiesen wurde. Mit viel Einsatz verhinderten die Ice Dragons in dieser Phase einen Rückstand und hielten das 0:0. Noch größer wurde der Druck der Rockets aus Diez-Limburg, als nacheinander die Herforder Nils Bohle und Jörn Weikamp Strafen abzusitzen hatten und die Gäste rund vier Minuten in Überzahl spielten. Doch erneut überstanden die Ostwestfalen die Unterzahl unbeschadet und nach 40 Minuten hatte das 0:0 weiterhin Bestand.
Im Schlussabschnitt zog die EGDL das Tempo nochmals an und nutzte eine erste Unachtsamkeit in der Herforder Hintermannschaft zum Führungstreffer durch Alexander Seifert in der 42. Minute. Nur drei Minuten später erhöhte David Lademann auf 2:0 und ein blitzschnell vorgetragener Konter wurde vom Ex-Herforder R.J. Reed schließlich in der 49. Minute zum 3:0 abgeschlossen. Herford benötigte einige Minuten, um sich vom Schock zu erholen und setzte in der Schlussphase noch einmal alles auf eine Karte. Niels Hilgenberg brachte mit einem Gewaltschuss den HEV in der 56. Minute noch einmal ins Spiel zurück und als Florian Böhm 60 Sekunden vor Schluss den 2:3-Anschlusstreffer erzielte, schöpften die Herforder noch einmal Hoffnung und brachten die Eishalle „Im Kleinen Felde“ zum Kochen. Doch die Aufholjagd der Ice Dragons kam zu spät. Diez-Limburg spielte die letzten Sekunden clever und ließ keine weitere Torchance mehr zu.
In der abschließenden Pressekonferenz sprachen die Coaches Jeff Job (Herford) und Frank Petrozza (Diez-Limburg) von einem echten Spitzenspiel der Regionalliga West. Jeff Job ärgerte sich jedoch: „Wenn Du bei den drei Toren Fehler machst, die sonst vielleicht in der U15 oder U17 passieren, kannst Du gegen eine Topmannschaft, wie Diez-Limburg nicht gewinnen.“
  
    
EHC Neuwied Bären
Aminikia: Abgefälscht und abgezogen
(RLW)  Er geht dorthin, wo es weh tut. Ihm selbst, aber noch mehr dem Gegner. Schahab Aminikia hat im Neuwieder Powerplay seine Position vor dem gegnerischen Tor, wo er für Unruhe sorgt und darauf lauert, Schüsse unangenehm abzufälschen oder eben selbst als Abstauber in Erscheinung zu treten. Gegen die Flyers Heerenveen ist ihm beides jeweils einmal gelungen. In der siebten Minute lenkte er Maik Klingsporns Knaller aus der zweiten Reihe ab, in der 32. Minute verwertete Aminikia die Vorlage von Jeff Smith. Es waren die beiden Treffer, die dem EHC „Die Bären" 2016 den 2:1-Heimsieg in der umkämpften Inter-Regio-Cup-Partie gegen den Stammfinalisten der Bene-League sicherten. Das Überzahlspiel machte den Unterschied in diesem Spiel zwischen zwei Mannschaften, die keinem Duell aus dem Weg gingen. „Wir haben in Überzahl die wichtigen Tore gemacht, die uns zuletzt nicht gelungen sind", sagte Neuwieds Trainer Carsten Billigmann. Weil sein Team genau den schmalen Grad zwischen körperbetontem und fairem Spiel fand, kein einziges Mal in Unterzahl spielen musste und in der Defensive sehr sicher stand, reichten die beiden Aminikia-Treffer zum insgesamt verdienten Heimsieg. „Es war ein offenes, schnelles Spiel, in dem wir bei fünf gegen fünf gute Aktionen hatten. Leider hat uns die doppelte Unterzahl im Mitteldrittel den Schwung genommen", so Mike Nason, der Übungsleiter der Flyers und in Personalunion Co-Trainer der niederländischen Nationalmannschaft.
Nach dem Neuwieder 1:0 erhöhten die Niederländer allmählich den Druck, mehr als ein von Ronald Wurm abgegebener Schuss an die Torlatte (13.) sprang zunächst jedoch nicht heraus. Die Deichstädter ließen im Slot mit großer Präsenz nicht viel zu und hatten in Person von Keeper Justin Schrörs erneut einen sicheren Rückhalt. Der musste sich in der 25. Minute gegen den präzisen Schuss von Trevor Petersen unter den Querbalken jedoch auch geschlagen geben. Das 1:1 passte zu diesem Zeitpunkt ins Bild. Dann musste Heerenveen in doppelter Unterzahl agieren und konnte den erneuten Rückstand nicht verhindern. Der ehemalige Tilburger Oberliga-Torhüter Martyn Oosterwijk kam kurz ins Straucheln, Jeff Smith passte just in diesem Moment quer zu Aminikia, der im Fallen einlochte. Kurz später herrschte das Faustrecht im Icehouse: Schahab Aminikia und Tobias Etzel lieferten sich sich mit den Nordemann-Brüdern eine handfeste Auseinandersetzung, in deren Folge alle vier Spieler für 14 Minuten auf den Strafbänken Platz nehmen mussten. Die Drittelpause schien in der hitzigen Phase mehr Handfestes zu vermeiden.
Zum dritten Drittel hatten sich die Gemüter dann wieder beruhigt. Beide Teams gingen weiterhin mit großer Intensität zu Werke, vom Ergebnis her änderte sich bei allem Einsatz jedoch nichts mehr. Maximilian Wassers zu Bruch gehender Schläger blockte den letzten Heerenveener Ausgleichsversuch von der blauen Linie, sodass sich der EHC wie schon vor einer Woche in der Regionalliga gegen Neuss mit 2:1 durchsetzte. „Heute haben wir aber wieder deutlich intensiver gespielt und unsere Tugenden aufs Eis gebracht. Das war ein Fingerzeig in die richtige Richtung", so Trainer Billigmann.
  
    
Regionalliga Ost
    
Eisbären Juniors Berlin
Tornado bläst Juniors vom Eis
(RLO)  Klassisch ausgekontert wurden die Eisbären Juniors beim Heimspiel gegen die Tornados aus Niesky. Zahlreiche Konter nutzten die Tornados aus und so gab es für die Juniors eine 0:12-Klatsche (0:3/0:3/0:6)
Während die Juniors ausgeruht in dieses Spiel gehen konnten, steckte den Tornados noch das Spiel gegen den ECC vom Vortag in den Knochen. Ob das ein Vorteil für die Juniors sein würde, blieb jedoch abzuwarten. Niesky reiste mit drei kompletten Blöcken an, die Juniors konnten einen Feldspieler mehr aufbieten.
Das Spiel begann mit mehreren kleinen Strafen, die den Juniors ein Powerplay bescherten. Nach vier Minuten hatten die Eisbären Pech, ein Schuss von Dominik Sala landete am Gestänge des Tores der Tornados. Nach ausgeglichener Anfangsphase mit Chancen auf beiden Seiten gelang den Gästen nach neun Minuten der erste Treffer der Partie. Nach einem Konter traf Eddy Lysk per Nachschuss zum 0:1. 97 Sekunden später folgte der nächste erfolgreiche Konter, diesmal schloss Andreas Brill erfolgreich ab. Dann durften sich die Tornados in Überzahl versuchen und waren erfolgreich. Zwei Eisbärenspieler testeten die Strafbank an und das nutzte Andreas Brill aus spitzem Winkel zum 0:3 nach 12 Minuten. Niesky hatte weitere gute Chancen, die Eisbären hingegen hatten viel Pech. Denn kurz vor der 1. Pause trafen sie erneut nur das Metall des gegnerischen Tores.
Mit viel Schwung kamen die Juniors aus der Kabine und Gästetorhüter Robert Handrick musste nun häufig eingreifen. Im Gegensatz zu seinem Gegenüber Lucas Hofmann konnte er seinen Kasten sauber halten. Denn der Juniors-Keeper kassierte nach 30 Minuten, wieder durch einen Konter, das 0:4 durch Philipp Riedel. Die Juniors stürmten weiter, kassierten aber in Unterzahl das 0:5 durch Andreas Brüll, der damit seinen dritten Treffer in diesem Spiel erzielte (33.). Ein weiterer Konter brachte das 0:6 durch Marius Stöber, der nach zwei Vorlagen zuvor diesmal selbst erfolgreich war. Es sollte der letzte Treffer in diesem Drittel bleiben, denn die Juniors trafen weiterhin nicht und Niesky reichte das Ergebnis bis dahin.
Mit Philipp Lücke im Tor ging es in das letzte Drittel. Dieser war nach 102 Sekunden erstmals geschlagen. Und wieder wurde ein Angriff nach einem Puckgewinn in der neutralen Zone schnell vorgetragen. Einen Schuss konnte der Eisbärentorhüter noch abwehren. Der Nachschuss von Tom Domula saß dann. Tornado hatte aber noch nicht genug, eine Druckphase nutzte David Frömter zum 0:8 (46.). Auch beim 0:9 von Richard Jandik neun Minuten vor dem Ende war ein Konter die Grundlage. Wieder konnte zwar ein Schuss abgewehrt werden, aber nachsetzen brachte den Torschützen an den Puck, der mit einem harten Schuss traf. Und es wurde noch bitterer, denn Tom Domula nutzte eine Minute später eine weitere Chance aus. Wieder eine Minute später klingelte es erneut, diesmal durfte Philip Riedel ran. Und weiter ging es im Minutentakt, David Frömter machte nach einem weiteren Konter das Dutzend soll. Bei diesen 12 Toren beließen es die Tornados und damit waren die Juniors am Ende durchaus gut bedient.
Beste Chancen nicht genutzt und klassisch ausgekontert, es war nicht der Tag der Juniors. Niesky hingegen zeigte eine starke Leistung. Am kommenden Samstag geht es für die Juniors  zu FASS Berlin, Sonntag kommt dann um 16:00 Uhr der ESC Dresden in den Welli. Samstag sind sie Außenseiter, aber am Sonntag wäre der erste Dreier durchaus machbar. Nur Konter des Gegners sollten dann vermieden werden…
(Norbert Stramm)
  
    
ELV Niesky
Bittere Niederlage gegen Preussen
(RLO)  Am Sonnabend empfingen die Tornados im heimischen Eisstadion am Waldbad den ECC Preussen Berlin. Die Berliner sind derzeit Tabellenerste und gingen als Favoriten in dieses Spiel. Tornado-Trainer Jens Schwabe stand an diesem Abend fast sein kompletter Kader zur Verfügung. Mehr als 630 Zuschauer sahen eine dramatische Partie, die leider mit einer Niederlage für die Gastgeber endete.
Im ersten Drittel übernahmen die Berliner sofort das Zepter und gingen mit 0:2 in Führung. Doch das änderte sich im Mitteldrittel. Die Tornados fanden zu alter Stärke zurück und hatten immer wieder Chancen, die sie nutzen - trotz kurzfristigem Rückstand von 0:3. In der 32. Minute gelang Marius Stöber der erste Nieskyer Treffer nach Vorlage von Philip Riedel und Eddy Lisk. Nach Zuspiel von Marius Stöber versenkte Sebastian Greulich in der 35. Minute den Puck erneut im Berliner Kasten. Doch die Preussen legten nur eine Minute später wieder nach! In der 39. Minute war es dann Tom Domula, der nach Vorarbeit von Sebastian Greulich das dritte Tor für Niesky schloss. Mit einem Spielstand von 3:4 ging es das letzte Mal in die Kabine. Das Spiel war wieder offen!
Doch was dann im letzten Drittel passierte, erregte die Gemüter von Aktiven und Zuschauern total. Durch mehrere sehr fragwürdige Entscheidungen der Schiedsrichter konnten die Gäste aus der Hauptstadt noch drei weitere Tore schießen. So endete das Spiel mit einem Endstand von 3:7 (0:2; 3:2; 0:3) und vielen frustrierten Nieskyern.
  
Eisbären mit 0:12 besiegt
Am Sonntag, den 03.11.2019 waren die Tornados zu Gast bei den Eisbären Berlin juniors. Die Partie begann um 19:00 Uhr im Wellblechpalast in Berlin Hohenschönhausen. Nach der bitteren Niederlage am Vorabend zu Hause gegen den ECC Preussen Berlin wollten die Nieskyer am Sonntagabend in der Hauptstadt ihr Können und ihre Stärke unter Beweis stellen. Gegen den Aufsteiger der Liga gewannen die Tornados souverän mit 0:12 (0:3; 0:3; 0:6).
Damit steht die 1.Männermannschaft des ELV Niesky e.V. nun auf Platz 5 der Tabelle.
  
   
Schönheider Wölfe
Wölfe gewinnen Topspiel gegen FASS Berlin
(RLO)  Mit einer starken und geschlossenen Mannschaftsleistung haben die Schönheider Wölfe am gestrigen Samstag vor 528 Zuschauern im heimischen Wolfsbau das Topspiel der Regionalliga Ost gegen die Akademiker vom FASS Berlin klar und deutlich mit 10:2 (2:0, 3:1, 5:1) gewonnen. Es war wohl die bisher beste Vorstellung, welche das Team von Trainer Sven Schröder in dieser Saison geboten hat und den Wölfe-Anhang durch Tore von Christoph Rogenz (2), Petr Kukla, Vincent Wolf (3), Lukas Lenk, Florian Heinz, Martin Trapl und Michael Galvez gleich zehnfach jubeln ließ.
Schon in den Anfangsminuten war festzustellen, dass die Wölfe sich gegen den bis dato Tabellenführer viel vorgenommen hatten und die Niederlage in Chemnitz mit viel Zug zum gegnerischen Tor und einer guten Portion Aggressivität vergessen machen wollten. Da auch FASS Berlin anfänglich gut mitspielte, entwickelte sich im ersten Drittel eine gutklassige Partie, in welcher aber die Hausherren mit zunehmender Spielzeit immer dominanter wurden. Auch den ersten Treffer markierten die Wölfe, als Christoph Rogenz in der achten Minute ein Powerplay zum 1:0 nutzte. Knapp fünf Minuten vor Ende des ersten Drittels legte Petr Kukla nach und brachte sein Team mit einer verdienten 2:0-Führung in die erste Pause. Im Mittelabschnitt legten die Wölfe sogar noch eine Schippe drauf und schnürten die Akademiker phasenweise im eigenen Drittel ein. Etwas überraschend daher der 2:1-Anschlusstreffer durch Nico Jentzsch (26.), welchen die Berliner allerdings sehenswert herausspielten. Diesen Gegentreffer verdauten die Gastgeber aber schnell und schlugen mit dem 3:1 durch Christoph Rogenz (29.) und dem 4:1 von Vincent Wolf (30.) innerhalb von 84 Sekunden zurück. Das 5:1 erneut durch Vincent Wolf (37.) in Überzahl spiegelte dann schon zum zweiten Pausentee die Machtverhältnisse im Wolfsbau wieder. Die Wölfe waren wahrlich gut drauf und ließen auch im Schlussdrittel nicht nach. Das 6:1 durch Lukas Lenk gerade einmal eine Minute nach Wiederbeginn war beispielhaft dafür. Nach dem 7:1 (51.) von Florian Heinz waren die Akademiker so sehr angekratzt, dass in der Folge mehrere Strafzeiten gegen die Gäste ausgesprochen wurden. Eine Wölfe-Überzahl ging dabei etwas nach hinten los, als Nico Jentzsch per Shorthander zum 7:2 (52.) traf. Mehr wie Ergebniskosmetik war dieser Treffer aus Berliner Sicht allerdings nicht, denn die Wölfe spielten munter weiter und schraubten bis zur Schlusssirene das Ergebnis durch Tore von Martin Trapl (53.), Michael Galvez (54.) und Vincent Wolf (58.) auf 10:2 in die Höhe. Die Stimmung im Wolfsbau nach dem Spiel war natürlich entsprechend gut und Mannschaft und Fans konnten zusammen einen, auch in dieser Höhe, verdienten Heimsieg ausgelassen feiern. Nach der Partie äußerten sich natürlich auch die Trainer beider Mannschaften. Die Pressekonferenz ist mit freundlicher Unterstützung von Bretlmedia unter nachfolgendem Link zu sehen. https://www.youtube.com/watch?v=rSIbegJfRRE&feature=youtu.be
Am kommenden Wochenende steht für die Wölfe dann wieder ein Auswärtsspiel an. Am Sonntag, dem 10.11.19, um 18:30 Uhr gastieren die Erzgebirger bei den Saale Bulls Halle 1b. Das nächste Heimspiel findet am Samstag, dem 16.11.19, um 17:00 Uhr statt, dann ist Derbytime gegen die Chemnitz Crashers im Wolfsbau.
  


 Montag 4.November 2019 www.icehockeypage.de 
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