Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

       
EA Schongau
(BYL)  Die Mammuts verlieren mit Matthias Müller einen ihrer wichtigsten Leistungsträger in der Offensive, da dieser aus persönlichen Gründen Schongau verlassen wird. Eine Neuverpflichtung als Ersatz ist zunächst nicht vorgesehen
  
Kölner Haie
(DEL)  Die Kölner Haie wollen Nationalspieler Felix Schütz, der zuletzt in Schweden aufs Eis ging, zurückholen. Allerdings buhlen auch die Straubing Tigers um die Dienste des erfahrenen Stürmers, der aber wohl auch einen Wechsel nach Tschechien nicht ausschliesst
  
Düsseldorfer EG
(DEL)  Verletzungspech bei der DEG: Verteidiger Marco Nowak hat sich eine schwere Oberschenkelverletzung zugezogen und fällt bis zu zwei Monate aus, zudem hat Victor Svensson einen Muskelfaserriss erlitten und muss etwa zwei Wochen pausieren
  
Starbulls Rosenheim
(OLS)  Stürmertalent Kevin Slezak hat sich eine Handverletzung zugezogen und wird vorraussichtlich sechs Wochen pausieren müssen
  
CE Timmendorfer Strand
(VLN)  Torhüter Jordi Buchholz, der in der letzten Saison verletzungsbedingt pausieren musste und dann beruflich in Nordamerka war, kehrt nach Timmendorfer Strand zurück, wo er auch schon in der Oberliga auf dem Eis stand
  
EC Lauterbach
(HL)  Ab sofort wird der junge US-Amerikaner Christian Schurmann-Colicchio, der zuletzt in einer College-Liga aufs Eis ging, für die Luchse auf Torejagd gehen
  
Eisadler Dortmund
(LLW)  Nach drei Jahren Unterbrechung trägt ab sofort Verteidiger Nikolas Bitter wieder das Trikot der Eisadler
  
TSV Erding
(BYL)  Nach eineinhalb Jahren Eishockeypause hat Verteidiger Konstantin Mühlbauer sein Comeback im Trikot der Gladiators gegeben und hat wegen verletzungsbedingter Ausfälle im Team ausgeholfen
  
Höchstadter EC
(OLS)  Verteidiger Leopold Trautmann, der im Sommer aus dem Nürnberger Nachwuchs in den Aischgrund kam, wird nach 14 Saisonspielen, in denen er sich nicht in die Scorerliste eintragen konnte, die Alligators nun wieder verlassen und wechselt in die Landesliga zum EV Pegnitz
  
EHC Erfurt
(OLN)  Die TecArt Black Dragons haben den bisher befristeten Vertrag mit dem finnischen Stürmer Joonas Toivanen, der in 9 Partien 8 Scorerpunkte beisteuern konnte, bis zum Saisonende verlängert
  
Salzgitter Icefighters
(RLN)  Der lettische Stürmer Janis Sahno wird aus familiären Gründen in seine Heimat zurückkehren und wird vorraussichtlich in dieser Saison nicht mehr das Trikot der Icefighters tragen
  
EV Pfronten
(BLL)  Nach dem wenig überzeugenden Saisonbeginn haben sich die Falcons einvernehmlich von ihrem Trainer Gerhard Koziol getrennt. Ein Nachfolger steht noch nicht fest, doch zunächst wird der bisherige Co-Trainer Dominic Gebhardt die Mannschaft übernehmen
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Dienstag 5.November 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 32 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Regionalliga Ost.

 
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Eisbären Berlin
Charlie Jahnke wechselt zur Düsseldorfer EG
(DEL)  Stürmer Charlie Jahnke wechselt mit sofortiger Wirkung fest zur Düsseldorfer EG. Der 21-Jährige war zuletzt für 13 Partien an die DEG ausgeliehen. In dieser Zeit verbuchte er eine Vorlage.
„Charlie ist auf uns zugekommen und hat uns darum gebeten, in Düsseldorf bleiben zu können“, sagt Eisbären-Sportdirektor Stéphane Richer. „Es ist nicht einfach, Spieler aus dem eigenen Nachwuchs gehen zu lassen. Wir sind zusammen zu dem Schluss gekommen, dass es für ihn das Beste ist. Wir wünschen ihm für seine Karriere viel Erfolg!“
Jahnke durchlief alle Nachwuchsstationen bei den Eisbären Juniors. In der Spielzeit 2016/17 absolvierte er seine ersten neun Profieinsätze im Eisbären-Kader und debütierte gleichzeitig auch für Eisbären-Kooperationspartner Lausitzer Füchse in der DEL2.
Insgesamt kommt der Berliner auf 55 DEL-Einsätze mit einem Tor und vier Vorlagen. Für die Füchse konnte er in 62 Partien sieben Tore erzielen und 27 Assistpunkte sammeln.
„Ich möchte mich bei allen Beteiligten für die tolle Zeit bei den Eisbären bedanken“, sagt Charlie Jahnke. „Gerade der Support der Fans in allen Lagen war großartig. Danke!“
Die Eisbären Berlin wünschen Charlie Jahnke für die Zukunft alles Gute und freuen sich bereits jetzt aufs erste Wiedersehen am 12. Dezember 2019 in der Mercedes-Benz Arena.
  
    
Adler Mannheim
Valentino Klos fällt mehrere Wochen aus
(DEL)  Die Adler Mannheim müssen voraussichtlich zehn bis zwölf Wochen auf Angreifer Valentino Klos verzichten. Der 19-jährige Förderlizenzspieler zog sich im Heimspiel gegen die Thomas Sabo Ice Tigers eine schwere Handverletzung zu. Dies ergab die medizinische Untersuchung. Klos wird am heutigen Montag von einem Spezialisten operiert.
„Das ist eine bittere Nachricht, nicht nur für uns, sondern auch für Valentino selbst. In den vier Partien, die Valentino nach seiner Berufung in den Adler-Kader für uns absolviert hat, hat er starke Leistungen gezeigt. Sein erstes DEL-Tor in Schwenningen war letztlich auch der Lohn für die harte Arbeit, die er stets an den Tag gelegt hat. Wir wünschen ihm eine komplikationslose Operation und eine schnelle Genesung“, so Sportmanager Jan-Axel Alavaara.
Über die EKU Mannheim gelang Klos der Sprung zu den Jungadlern. Dort spielte der in Kaiserslautern geborene Stürmer zunächst für das U16-Team, ehe er von 2016 bis 2019 der DNL-Mannschaft von Cheftrainer Frank Fischöder angehörte, mit der er dreimal in Folge den Titel in Deutschlands höchster Nachwuchsliga gewann. Vor der laufenden Saison wurde Klos mit einer Förderlizenz ausgestattet und brachte es neben den vier DEL-Spielen für den amtierenden deutschen Meister auch auf elf Einsätze für die Heilbronner Falken in der DEL2.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
Schlachtbetrieb Crimmitschau wird Partner der Eispiraten - Regionaler Business- und Werbepartner für Eishockey-Zweitligisten
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben sich mit einem neuen Sponsor verstärkt! Neuer Business- und Werbepartner des Eishockey-Zweitligisten ist der Schlachtbetrieb Crimmitschau, welcher nicht nur mit seinem Engagement bei den Eispiraten auf die Regionalität setzt. Sichtbar wird die Zusammenarbeit nicht nur im Stadion, sondern auch auf den Online-Plattformen sowie im Clubmagazin der Eispiraten.
Der Schlachtbetrieb spezialisiert sich unter anderem auf die Schlachtung von Schwein, Rind, Lamm, Kalb und Ziege. Zugleich kümmert sich der handwerkliche Betrieb aus Crimmitschau um die Belieferung von Fleischern, Gaststätten und Großkunden in einem Umkreis von bis zu 50 Kilometern. Weiterhin vertreibt der Schlachtbetrieb in seinem Hofladen (Kitscherstraße 20, 08451 Crimmitschau) frische Wurst- und Fleischprodukte.
„Ich freue mich auf die hoffentlich erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Eispiraten“, sagt Geschäftsführer Human Mihan Nejad und fährt fort: „Ich setzte viel auf die Regionalität. Die Leute hier aus der Umgebung unterstützen unser Unternehmen, deshalb möchte auch ich etwas zurückgeben. Ich hoffe, das sowohl die Eispiraten als auch wir von einer eng gelebten Partnerschaft profitieren können“.
„Wir freuen uns natürlich sehr über die geschlossene Kooperation mit dem Schlachtbetrieb Crimmitschau. Wir haben nun einen weiteren lokalen Partner an unserer Seite, der bemüht ist die Region zu stärken und die Eispiraten langjährig zu unterstützen“, sagt Max Zerrenner, Sponsorenbeauftragter der Eispiraten Crimmitschau.
  
    
Löwen Frankfurt
Matti Tiilikainen wird DEB-Assistenztrainer beim Deutschland Cup - Löwen Head Coach unterstützt Bundestrainer Toni Söderholm
(DEL2)  Große Ehre für Matti Tiilikainen: Der Head Coach der Löwen Frankfurt wurde von Bundestrainer Toni Söderholm eingeladen, ihn beim Deutschland Cup vom 7.-10. November 2019 in Krefeld zu assistieren.
Löwen-Sportdirektor Franz-David Fritzmeier: „Es ist eine unglaubliche Ehre für uns, dass Matti Tiilikainen beim Deutschland Cup mitwirken darf. Es unterstreicht die großartige Arbeit, die er seit seinem Amtsantritt in Frankfurt vor anderthalb Jahren leistet. Wir wünschen Matti viel Spaß und Erfolg beim Deutschland Cup.“
Löwen Head Coach Matti Tiilikainen: „Ich bin sehr dankbar für diese Einladung du freue mich, die Löwen Frankfurt auf dieser großen Bühne repräsentieren zu dürfen. Es ist eine großartige Möglichkeit, hochklassiges deutsches und internationales Eishockey zu erleben. Ich bin mir sicher, ich kann dort viel mitnehmen für unsere Arbeit in Frankfurt.“
Der 32-Jährige übernahm zur Saison 2018/2019 das Amt des Head Coaches bei den Löwen Frankfurt. Gemeinsam mit Coach Marko Raita, Goalie Coach Valtteri Salo und Fitness & Athletik Coach David Dubiel führte er die Löwen gleich in seiner ersten Saison hinter der Bande ins DEL2-Finale.
  
    
Ravensburg Towerstars
IM ZWEITEN DRITTEL DEN FADEN VERLOREN
(DEL2) Die Ravensburg Towerstars haben das erste Saisondrittel zur Länderspielpause mit einer Heimniederlage abgeschlossen. Gegen die Tölzer Löwen blieb am Ende nur ein Punkt nach Verlängerung, nachdem man im Startabschnitt noch mit 2:0 geführt hatte.
Die Oberschwaben stellten für das letzte Spiel vor der Länderspielpause das Team um, unter anderem setzte Trainer Tomek Valtonen auf die Defensivkräfte Kilian Keller und Thomas Supis. Pawel Dronia und Rob Flick blieben als überzählige Ü24 Spieler draußen, im Tor startete Marco Wölfl.
Dass die Towerstars nach dem verlorenen Freitagsspiel an diesem Abend unter gewissem Erfolgsdruck standen, war schon in den ersten Minuten deutlich spürbar. Die Angriffe der Gastgeber hatten viel Zug zum Tor und auch wenn Verteidiger Patrick Seifert nach knapp 59 Sekunden bei einem 2:1 Break der Tölzer Löwen retten musste, waren die Oberschwaben die klar überlegene Mannschaft. Nach knapp vier Minuten wurde das hohe Engagement prompt belohnt. Jakub Svoboda wartete am linken Bullykreis kurz auf die vermeintliche Anspielstation, hielt dann aber doch selber drauf und überraschte Gäste-Keeper Sinisa Martinovic mit einem Schuss ins rechte Kreuzeck.
Das 1:0 verlieh den Oberschwaben viel Selbstvertrauen, sowohl im Angriff als auch in der Defensive. Torhüter Marco Wölfl hatte nicht wirklich viel zu tun, sein Gegenüber Sinisa Martinovic allerdings schon. Lange Zeit konnten die Towerstars die deutliche Übermacht im Spiel nicht nutzen, doch in der 16. Minute war es dann vollbracht. Sören Sturm traf im Powerplay von der blauen Linie zum hochverdienten 2:0.
Bitter war dann allerdings, dass sich die Towerstars das klar kontrollierte Spiel aus der Hand nehmen ließen. Das Unheil nahm in der 23. Minute seinen Lauf. Eine aus dem Startdrittel übernommene Strafe gegen Yannick Drews blieb noch ohne Folgen, doch dann musste David Zucker wegen Beinstellens raus. Nach nur elf Sekunden konnte sich der Ravensburger Stürmer auch wieder erheben, denn Lubor Dibelka verkürzte im Powerplay auf 2:1. Dieser Gegentreffer ließ die Towerstars mental völlig auseinanderfallen. 65 Sekunden später landete ein völlig misslungener Aufbaupass auf dem Schläger von Marco Pfleger, der bedankte sich artig und schob zum 2:2 Ausgleich ein.
Bei den Towerstars lief fortan nichts mehr zusammen, auch eine Auszeit brachte nicht die Ordnung zurück. In der 28. Minute war es dann erneut Marco Pfleger, der die Scheibe zur erstmaligen Tölzer Führung über die Linie drückte. Immerhin: Ab der zweiten Hälfte des Mitteldrittels fanden die Hausherren wieder besser ins Spiel zurück und erarbeiteten sich hochkarätige Chancen. Robin Just scheiterte in der 35. Minute ganz knapp, ein Schuss von Patrick Seifert in der 38. Minute knallte leider nur an der Pfosten.
Auch im Schlussdrittel setzte sich der positive Trend der Towerstars weiter fort und drei Minuten, nachdem ein 3-1 Break der Towerstars noch ungenutzt blieb, traf David Zucker zum viel umjubelten 3:3 Ausgleich. Apropos Break: Eine Minute zuvor hätte die Partie durchaus schon zugunsten der Löwen vorentschieden sein können. Tyler McNeely lauerte an der blauen Linie und bekam prompt den Pass, er setzte den Puck nach seinem Solo allerdings neben das Tor.
Beide Teams klappten dann symbolisch die Visiere nach oben, es ging munter hin und her und mehrfach lag der nächste Treffer in der Luft. Die Entscheidung bis zum Ende der regulären Spielzeit blieb jedoch aus und die Verlängerung musste entscheiden. Hier waren 33 Sekunden gespielt, als sich Andreas Driendl durch zwei Gegenspieler durchkämpfte und den Torhüter umspielt hatte. Der Puck rutschte dann jedoch nur die Torlinie entlang.
70 Sekunden später kam es auf der Gegenseite dann zur Schlüsselszene. Sören Sturm musste nach einem Zweikampf durchaus umstritten wegen Hakens auf die Strafbank, die fällige Überzahl spielten die Oberbayern dann eiskalt zu Ende. Am langen Pfosten schob Lubor Dibelka freistehend ein.
Die Towerstars mussten sich an diesem Wochenende mit einem Punkt zufriedengeben. Dank der parallelen Ergebnisse der Konkurrenz blieb nur der Trost, dass der Abstand auf die Top 4 nur zwei Punkte beträgt und man damit in Schlagdistanz geblieben ist.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
EV Füssen
Füssen hält Lindau durch ein 3:2 auf Distanz
(OLS)  Die Tabellenkonstellation ließ es bereits erahnen, und tatsächlich wurde das Allgäuer Derby zwischen Füssen und Lindau ein reines Kampfspiel. Durch einen 3:2-Heimsieg (1:0, 2:2, 0:0) vergrößerte der EVF den Vorsprung auf den elften Tabellenplatz wieder auf neun Zähler, kletterte vorerst sogar auf den vierten Rang. Die Liga bleibt aber ungemein ausgeglichen, genau so wie das Spiel gegen die Islanders.
In Füssen wusste man, dass Lindau nach dem Trainerwechsel und Siegen gegen Deggendorf und Peiting ganz anders auftreten würde als noch im Hinspiel. Beide Teams agierten zunächst eher abwartend, die Folge waren in den ersten zehn Minuten nur jeweils eine Torchance durch Norris für die Gäste und Zelenka für den EVF. Als Lindau ein Abstimmungsfehler im eigenen Drittel unterlief, nutzte Manfred Eichberger die Möglichkeit zur 1:0-Führung. Zwei Minuten später rettete Benedikt Hötzinger mit einer tollen Parade gegen den freien Klingler, nachdem zuvor eine klare Abseitsposition nicht geahndet wurde. Durch zu viele Füssener Feldspieler kam der EVL auch erstmals ins Powerplay, Hötzinger war aber auch hier nicht zu überwinden. Auf der anderen Seite konnten auch die Schwarz-Gelben eine Überzahl nicht nutzen, nachdem zuvor Quirin Stocker und Jan Hammerbauer aneinander geraten waren.
Im zweiten Abschnitt machte Füssen zunächst das Spiel, hatte durch Geburtstagskind Tobias Meier bei einer weiteren Überzahl eine sehr gute Nachschuss-Chance. Kaum wieder komplett konterten die Islanders jedoch zweimal brandgefährlich. Als auch sie eine Strafe wegen zu vielen Feldspielern hinnehmen mussten, vergab Dejan Vogl die große Möglichkeit zum 2:0. Als dann in der 28. Minute eine Strafe gegen Manfred Eichberger ausgesprochen wurde, wendete sich das Spielgeschehen zu Gunsten der Gäste. Der EVF überstand die Unterzahl zwar schadlos, ließ sich danach aber immer mehr in die Defensive drängen. Folgerichtig gelangen den Islanders auch zwei zwar sehr glückliche, da jeweils abgefälschte, jedoch auch verdiente Treffer. Zwischenzeitlich hatte Martin Guth aber ein Überzahltor für Füssen gemacht, so dass es nach 36 Minuten 2:2 hieß. Nun wollten die Gäste sofort nachlegen, liefen aber keine Zeigerumdrehung später in einen Konter des EVF, den Marco Deubler gekonnt zur erneuten Führung abschloss.
Dass Lindau nun alles reinwerfen würde, zeigte sich im letzten Drittel bereits nach vier Sekunden, als man einen Füssener vom Bully weg unkorrekt anging. Im Powerplay verpasste Sam Payeur gleich zweimal den vierten Treffer, kaum komplett musste Florian Simon bei einem Konter in höchster Not klären. Danach hatten beide Teams bei Strafzeiten die große Chance zur Ergebniskorrektur. Maxi Dropmann verzog jedoch sehr knapp, auf der anderen Seite traf Rob Chaumont die Latte. Das hart umkämpfte Spiel ging in die Schlussphase, wo Tobi Meier nochmals die Vorentscheidung verpasste. Lindau versuchte es nun mit einem zusätzlichen Feldspieler, doch die Füssener verteidigten mit allem was zur Verfügung stand. Zwanzig Sekunden vor Spielende ließ sich Gästespieler Florian Lüsch zu einem heftigen Stockschlag hinreißen und wurde völlig zurecht mit einer Spieldauerstrafe belegt. Da Lubos Velebny die Gelegenheit für ein paar klärende Worte ergriff, hatte der EVL nochmals die Chance zum Ausgleich durch ein Bully im Füssener Drittel, die Abwehr um den starken Benedikt Hötzinger hielt jedoch bis zum Ende stand.
Trainer Franz Sturm (Lindau): „Heute hat der Schiedsrichter dem EV Füssen das Spiel gewonnen. Gratulation natürlich an den EVF, wir haben einen großen Kampf der beiden Mannschaften gesehen, der bis zum Ende auf Messers Schneide stand. Ich glaube, das Publikum hätte gerne mehr davon gesehen und sich auf eine Verlängerung gefreut.“
Trainer Andreas Becherer (Füssen): „Das einzig gute sind die drei Punkte für uns, mit der Teamleistung bin ich heute nicht zufrieden. Bei allem Respekt vor Lindau haben wir in zu vielen Phasen, wo wir die Partie eigentlich unter Kontrolle hatten, den Gegner durch ungenaues und schlampiges Spiel aufgebaut. So dürfen wir uns nicht präsentieren, da müssen wir in Zukunft cleverer werden.“ (MiL)
  
    
ECDC Memmingen
Nächster Derbysieg: Memmingen behält gegen Sonthofen die Oberhand
(OLS)  Der ECDC Memmingen siegte auch im zweiten Allgäu-Derby der Saison gegen den alten Rivalen aus Sonthofen. Auch eine tolle Kulisse von 2050 Zuschauern sorgte für einen äußerst gelungenen Abend am Hühnerberg.
Zu Beginn des Spiels sah man eine äußerst ausgeglichene Partie zwischen den beiden Kontrahenten, die sich angesichts der Spielanteile nicht viel nahmen. Memmingen kam anfangs schwer in den Rhytmus, wodurch wenige Torchancen zu sehen waren. Der ERC stand kompakt und allgemein entwickelte sich eine hart umkämpfte, aber auch schnelle Partie. Kurz vor Ende des ersten Drittels besorgte der Kapitän der Indianer dann die erstmalige Führung des Abends. Antti Miettinen schob die Scheibe mit einem Bauerntrick zum 1:0 ein, womit es auch in die Pause ging.
Das zweite Drittel startete dann gleich fulminant. Bereits eine Minute nach Wiederbeginn klingelte es abermals im Gehäuse der Bulls aus Sonthofen. Nach einer grandiosen Vorarbeit von Patrik Beck verwandelte Dennis Miller gekonnt zum 2:0. Der ECDC hatte darauf durchaus Möglichkeiten zu erhöhen, doch die Gäste gaben sich nicht geschlagen. In der 28.Minute markierte Sonthofens Ovaska in Unterzahl den Anschlusstreffer für die Gäste. Doch bereits Sekunden später wurde die aufkeimende Hoffnung in Person von Brad Snetsinger wieder zunichte gemacht. Nach einem Abpraller netzte der Memminger Spielgestalter zum 3:1 ein. In der Folge fand die Partie wieder an Balance zwischen den beiden Teams, kurz vor Ende wurde es für die Indians nochmals eng. Eine doppelte Unterzahl konnte jedoch souverän überstaden werden, was auch an einem glänzend aufgelegten Joey Vollmer lag.
Im letzten Drittel dominierten die Maustädter das Spiel und ließen den Derbyrivalen nicht mehr die Gelegenheit ins Spiel zu kommen oder gefährlich vor dem Tor zu erscheinen. So sorgte Linus Svedlund mit seinem Premierentreffer im rot-weißen Trikot zum 4:1 für die Vorentscheidung. Nach einem gewonnen Bully beförderte der Schwede die Scheibe ansatzlos ins Tor der Oberallgäuer. Zwar schossen die Bulls durch einen weiteren Treffer von Ovaska noch das 4:2, doch das kam in der 59.Minute zu spät. Damit waren die GEFRO-Indians am Ende der verdiente Sieger im großen Allgäu-Derby gegen den ERC Sonthofen.
Bereits am kommenden Freitag treten die Indianer von Coach Waßmiller wieder am Memminger Hühnerberg an. Der Gegner ist dann kein geringerer als der momentane Tabellenführer Deggendorf, der mit prominenten Namen in die Maustadt anreisen wird. Zum Spitzenspiel der Oberliga sind bereits Tickets erhältlich. Als besondere Aktion bieten die Indianer Kombi-Tickets an, mit welchen die Fans alle drei anstehenden Partien des Monats zum Preis von zwei Eintrittskarten erhalten.
  
    
ERC Sonthofen
Knappe Derby-Niederlage gegen starke Memminger Indians
(OLS)  Am Sonntag, den 03.11.2019, kam es zum zweiten Aufeinandertreffen der Allgäuer Rivalen aus Memmingen und Sonthofen. Über 2000 Zuschauer sahen ein schnelles, intensives und enges Spiel, was schlussendlich der ECDC mit 4:2 für sich entscheiden konnte.
Im ersten Drittel kamen die Bulls sehr gut aus der Kabine und bestimmten das Spielgeschehen. Bis Mitte des Drittels fanden sich die Indians zumeist im eigenen Drittel wieder und hatten in der siebten Spielminute Glück, dass Santeri Ovaska nur das Torgestänge traf. Im Anschluss kam Memmingen besser ins Spiel und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. In der 18. Minute dann der erste Treffer des Spiels. Memmingens Kapitän Miettinen umkurvte das Gehäuse von Konstantin Kessler und traf zum 1:0. Mit dieser etwas glücklichen Führung ging es in die erste Drittelpause.
Kurz nach Drittelbeginn direkt der nächste Treffer. Miller baute nur 43 Sekunden nach Wiederbeginn den Vorsprung für Memmingen auf 2:0 aus. Doch die Bulls blieben weiter dran und gaben sich nicht auf. Dominik Patocka musste auf Seiten der Bulls in der 26. Minute auf die Strafbank und die Bulls zeigten, warum sie das gefährlichste Team der Liga in eigener Unterzahl sind: Edgars Homjakovs eroberte an der Blauen Linie den Puck und dann ging es schnell. Er bediente den mitgelaufenen Santeri Ovaska mustergültig und dieser lies Joey Vollmer im Tor der Indians keine Chance und traf zum 2:1. Doch nur 26 Sekunden später das 3:1 für Memmingen. Noch immer im Powerplay, war es Snetsinger, der Kessler im Tor der Bulls überwand und den alten zwei-Tore-Vorsprung wiederherstellte. Ende des Drittels die entscheidenden Szenen des Spiels: Die Bulls waren in doppelter Überzahl, aber die Memminger Abwehr stand sehr sicher und konnte sich immer wieder befreien, sodass der ERC am Spielstand nichts ändern konnte. „Bei 5 gegen 3 müssen wir den Anschlusstreffer erzielen, haben es aber verpasst. Das war für uns in gewisser Hinsicht der Knackpunkt des Spiels“, so Martin Ekrt in der anschließenden Pressekonferenz. So bleib es bei der 3:1-Führung für Memmingen.
Im letzten Drittel versuchte der ERC nochmal alles und kämpfte verbissen um den Anschluss. Doch war es immer wieder Joey Vollmer, der mit mehreren starken Paraden einen weiteren Treffer der Bulls verhinderte. In der 54. Minute sorgte Svedlund für die Vorentscheidung: Beck gewann das Bully und der Puck kam direkt zum Schweden. Dieser zögerte nicht lange und netze zum 4:1 ein. Doch der ERC gab sich weiterhin nicht auf und kämpfte unermüdlich weiter. Zwei Minuten vor Ende nahm Martin Ekrt Konstantin Kessler für einen weiteren Feldspieler aus dem Tor. Dies sollte sich aber nur einmal auszahlen. Santeri Ovaska traf mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend zum 4:2-Endstand.
In Summe geht der Sieg der Indians in Ordnung. Die Bulls verpassten es, ihre Überzahlmöglichkeiten zu nutzen und scheiterten auch immer wieder am überragenden Joey Vollmer. Weiter geht es für den ERC kommenden Freitag daheim beim nächsten Derby gegen die EV Lindau Islanders. 
  
    
ESC Moskitos Essen
Großer Kampf bleibt unbelohnt - Moskitos verlieren 3:6 gegen Tilburg
(OLN)  Im Heimspiel am Sonntag Abend gab es für die Moskitos leider nichts Zählbares zu holen.
Trotz einer über zwei Drittel hinweg couragierten kämpferisch und spielerisch guten
Leistung stand man nach 60 Minuten mit leeren Händen da. 3:6 hieß es am Ende.
Vor 861 Zuschauern begann das Team von Larry Suarez mit neuformierten Reihen, da neben
Lehmann nun auch noch der in den letzten Wochen sehr starke Valentin Pfeifer mit einem
grippalen Infekt passen musste. Huebscher agierte z.B. neben Grözinger und Saccomani
und die neuen Reihen fügten sich gut ein.
Einige gute Angriffe konnte man auf das Tor von Meierdres fahren, dieser erwies sich als
sicherer Rückhalt in der Anfangsphase des Spiels, trotz einiger Schüsse auf das Essener Tor
hatte man die Tilburger in der eigenen Defensive sicher im Griff. Ohne Tore ging es in das
Mitteldrittel und hier dauerte nur eine Minute und zwölf Sekunden und die Gäste führten
mit 0:1 durch Verkiel. Airich hatte gut zwei Minuten später in der 24.Minute die passende
Antwort und schon stand es wieder 1:1- Unentschieden.
Anschließend rückte Schiedsrichter Neutzer in den Mittelpunkt. Eine Strafe gegen Essen
nutzte Tilburg zur 1:2-Führung durch Stempher, einen Check der Holländer gegen
Huebscher nach Abspiel des Pucks übersah er zum Missfallen der Zuschauer. Als Zajic mit
einer weiteren diskussionswürdigen Strafe wieder auf die Sünderbank musste und Tilburg
kurz nach seiner Rückkehr in der 30. Minute durch Hermens auf 1:3 erhöhte, kochte der
Westbahnhof erstmalig nach langer Zeit wieder. Ein Blind-Side Hit gegen Zajic blieb ohne
Folgen für die Gäste, jedoch konnten die Moskitos in der 31. Minute durch Grözinger auf
Vorlage von Huebscher auf 2:3 verkürzen.
Nach einer Strafe gegen Tilburg am Ende des zweiten Drittels konnten die Moskitos noch
über eine Minute im Schlussdrittel in Überzahl agieren. Und diese nutzten Sie auch.
Thomas Richter erzielte in der 42. Minute den umjubelten 3:3- Ausgleich. Wie schon am
Freitag in Herne war man wieder nah dran, nach 43:48 Minuten lagen die Tilburger nach
einer Einzelaktion aber plötzlich wieder mit 3:4 durch van Gestel in Front.
Eine Strafe gegen die Moskitos und das daraus resultierende Unterzahlspiel nutzten die
Gäste gnadenlos aus und erhöhten in der 45. Minute auf 3:5 durch Collier. Acht Minuten vor
dem Ende noch einmal die Gelegenheit für die Moskitos, auf ein Tor heranzukommen. Erst
eine Zwei-Minutenstrafe gegen Tilburg, anschließend ein fieser und überflüssiger
Bandencheck von Hofland gegen Richter, der vollkommen zurecht mit einer 5-minütigen
Spieldauerdisziplinarstrafe bedacht wurde.
Nun über eine Minute 5 gegen 3 für Essen, jedoch wollte die Scheibe trotz bester
Gelegenheiten in dieser Phase nicht mehr über die Linie. Schlimmer noch, dass Tilburg
nach einem Wechselfehler der Moskitos in Unterzahl durch de Hondt in der 56. Minute auf
3:6 erhöhen konnte. Nun war der Drops gelutscht und das Spiel entschieden. 17 Sekunden
vor dem Ende wieder eine unschöne Aktion von Bruijsten gegen Kraus mit einem
Ellenbogencheck ins Gesicht des Essener Verteidigers, die eigentlich fällige Strafe wurde
aber auch hier von an diesem Tag schwachen Schiedsrichter nicht ausgesprochen.
In der anschließenden Pressekonferenz sprach Gästecoach Subr von einem harten Spiel und
Essens Trainer Larry Suarez sprach seiner Mannschaft ein Lob aus, dass sie wirklich bis zum
Ende Gas gegeben hat und alles in die Waagschale geworfen hatte. Er verwies darauf, dass
man die Früchte der Trainingsarbeit heute schon teilweise gesehen hatte und er versprach,
zusammen mit dem Team weiterzukämpfen und gemeinsam aus der schwierigen
sportlichen Situation herauszukommen.
Am nächsten Wochenende steht nur ein Spiel an, Freitag, 8.11.2019, um 20:00 Uhr,
kommen die Hannover Scorpions an den Essener Westbahnhof.
  
    
Crocodiles Hamburg
HSV wird Gegner beim Benefiz-Spiel
(OLN)  Wie wir Ende letzter Woche schon angekündigt haben, veranstalten wir für die Familie Caesar ein Benefiz-Spiel. Nun steht auch der Gegner des Spiels fest: Tjalf Caesars Mannschaft, der HSV, wird zum Benefiz-Spiel kommen. Wir möchten gemeinsam mit dem HSV möglichst viele Spenden sammeln und ein Zeichen dafür setzen, dass die Hamburger Eishockeyfamilie in diesen schweren Zeiten zusammensteht.
Tjalf Caesar hat sich am 26. Oktober 2019 im Regionalligaspiel zwischen dem ECW Sande und dem HSV so schwer verletzt, dass er noch auf dem Eis reanimiert werden musste und noch immer im künstlichen Koma liegt. Inzwischen wurde der 23-Jährige zur optimalen Versorgung nach Hamburg in eine Spezialklinik verlegt.
  
    
Herner EV
Klare 2:9 Niederlage in Duisburg - Herne erwischt in Duisburg einen gebrauchten Tag
(OLN)  Nach dem tollen 4:1 Derbysieg am Freitag gegen die Wohnbau Moskitos, erwischte das Herner Team in Duisburg einen gebrauchten Tag. Bei der 2:9 Niederlage kam man ohne Punkte von der Wedau zurück an den Gysenberg.
Bereits nach wenigen Minuten lagen die Füchse mit 3:0 vorne. „Von dem, was wir Coaches vorgegeben hatten, haben wir nur sehr wenig umgesetzt“, analysierte Trainer Danny Albrecht nach dem Spiel. So fand das Herner Team auch in der Folge nicht in das Spiel. Bezeichnend für das Spiel war dann der vierte Duisburger Treffer gleich zu Beginn des Mitteldrittels, der eine mögliche Aufholjagd direkt ausbremste. Auch der folgende Torwartwechsel, Lukas Schaffrath kam für Björn Linda, änderte nicht mehr am weiteren Spielverlauf. Die Füchse erhöhten auf 6:0 nach zwei Dritteln.
Im letzten Drittel trafen Patrick Asselin und Michel Ackers jeweils in Überzahl, an der Herner Niederlage änderte dies nichts mehr, denn Duisburg legte noch drei weitere Treffer zum 9:2 Endstand nach.
Danny Albrecht: „Bei den Füchsen klappte alles, bei uns leider nur sehr wenig. Klar, das Spiel am Freitag hat natürlich auch Kraft gekostet, doch dies darf keine Entschuldigung sein. Es waren viele unserer Fans mitgefahren. Diese hätten ein besseres Spiel verdient gehabt.“
  
   
Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern
    
TSV Erding
(BYL)  Mit dem Tabellenzweiten und dem Spitzenreiter hatten es die Erding 
Gladiators am Wochenende zu tun bekommen. Die befürchtete Ausbeute: null 
Punkte und ein Abrutschen auf Platz sieben. Aber letztlich verliefen die 
Spiele gegen Miesbach (0:4) und Waldkraiburg (5:6) doch ziemlich 
unterschiedlich.
Bei der Miesbach-Partie am Freitag war Trainer Thomas Vogl mit der 
ersten Hälfte zufrieden. „Da haben wir uns als Team gezeigt, aber sowas 
musst du halt 60 Minuten lang machen und darfst nicht 
auseinanderbrechen.“ Sein Team hätte in der zweiten Hälfte nicht 
genügend gekämpft und gearbeitet, kritisierte der Coach. „Man kann nicht 
alles spielerisch lösen.“ Die Anhänger im Fanblock schienen es etwas 
anders zu sehen. Sie feuerten die Mannschaft bis zum Schluss stürmisch 
an und verabschiedeten die Spieler mit minutenlangem Applaus.
Letztlich waren es die Ausländer, die den Unterschied gemacht hatten. 
„Wir haben nun mal zwei sehr gute Ausländer“, stellte Miesbachs Trainer 
Peter Kathan fest, mit den Tschechen Filip Kokoska und Bohumil Slavicek 
sowie dazu als perfekte Ergänzung dem Deutsch-Tschechen Dusan Frosch. 
Gleichzeitig lobte er die Gladiators, die bis zum Schluss „gekämpft und 
gerackert haben“. Entscheidend sei neben dem Auftritt seiner ersten 
Sturmreihe mit Kokoska, der an drei Toren beteiligt war, Slavicek und 
Frosch gewesen, „dass wir im zweiten und Drittel nicht mehr viel 
zugelassen haben“.
Auch am Samstag in Waldkraiburg hat sich gezeigt, wie wichtig starke 
Ausländer sind. Die beiden Tschechen Tomas Rousek und Josef Straka 
(Vogl: „Das stärkste Ausländer-Duo der Liga“) waren an fünf der sechs 
Löwen-Treffer beteiligt. Hier verlief die Partie genau konträr zum 
Freitag. 0:3 lagen die Erdinger hinten und schienen einem Debakel 
entgegenzusteuern, doch plötzlich ging ein Ruck durchs Team.
Die Gladiators kam bis auf 3:4 und 4:5 heran, „bis uns der 
Schiedsrichter wieder ein paar Strafen aufgebrummt hat“, stellte Trainer 
Vogl fest. Zwischen der 46. und 49. Minute marschierten drei Erdinger 
auf die Strafbank, Waldkraiburg nutzt das zum vorentscheidenden 6:4. Die 
Gladiators kamen noch einmal auf 5:6 heran, warfen in der Schlussphase 
alles nach vorne, doch zum Punktgewinn reichte es nicht mehr, obwohl der 
Spitzenreiter wackelte.
Gladiators-Trainer Vogl hofft jetzt vor allem, dass seine verletzten 
Verteidiger Lars Bernhardt, Basti Cramer und Andreas Schmelcher bald 
wieder dabei sind. Am kommenden Wochenende geht es nämlich zweimal gegen 
den TSV Peißenberg – den neuen Tabellenzweiten.
  
    
ESC River Rats Geretsried
Dramatische Schlussminute
(BYL)  Der Spielerschwund setzte sich auch beim zweiten Spiel an diesem Wochenende fort. Durch den Ausfall von Martin Köhler standen gerade mal 13+2 auf dem Spielberichtsbogen, doch auch Dorfen reiste nur mit 17 Spielern an. Trotz der schlechten Vorzeichen, gestaltete sich das erste Drittel grundlegend anders als noch am Freitag.
Der ESC zeigte eine hohe Laufbereitschaft und versuchte die Gäste früh unter Druck zu setzen. Die Körpersprache war um Welten besser als in Klostersee und so dauerte es nicht lange, bis die ersten Chancen heraussprangen. Klaus Berger steuerte alleine auf Eispiraten-Torwart Marek zu, doch der Abschluss war zu unplatziert. Dorfen verbuchte allerdings auch einige gute Möglichkeiten, so scheiterte Borrmann an der Latte und kurz darauf vereitelte David Albanese bei einer 2 vs. 1 Situation den Einschlag. In Unterzahl hätte Ondrej Horvath gleich zwei Mal für die Führung sorgen können, doch die Versuche verfehlten das Gästetor knapp.
Der ESC nahm den Schwung auch in den zweiten Durchgang mit und drückte Dorfen nun richtig hinten rein. Wenn da nicht das alte Leid mit der Chancenverwertung wäre... Weder Merl (völlig frei im Slot) noch Hochstrasser (abgefälschter Schuss) brachten ihre Versuche im Gästetor unter. Stattdessen klingelte es in Überzahl aus heiterem Himmel an der eigenen Latte, Glück für die Rats. Das Geschehen spielte sich aber weiterhin vermehrt im Drittel der Gäste ab und U20-Spieler Paul Gania belohnte sich und seine Mitspieler endlich mit dem Führungstreffer. Vor dem Tor stand er goldrichtig und staubte zum mittlerweile verdienten 1:0 ab (29.). Dorfen hatte zwar ein paar Gelegenheiten, doch auch hier fehlte die Effizienz und Albanese hielt weiter die Null. Gania legte später noch einen drauf, bediente den aufgerückten Daniel Merl perfekt in Überzahl, der wiederum mit einem Direktschuss zum 2:0 erfolgreich war (37.).
Die Eispiraten wollten sich nicht so einfach geschlagen geben, denn im letzten Drittel wehte ein anderer Wind. Die Rats hatten zwar durchaus noch ihre Möglichkeiten, doch Dorfen war in der Offensive nun deutlich präsenter als in den 40 Minuten zuvor. Mit einem Schlagschusshammer verkürzte Vrba auf 2:1, hier war noch lange nichts entschieden (47.). Danach stabilisierte sich die Abwehr der Rats wieder und Dorfen ging langsam aber sich die Zeit aus. Bereits zwei Minuten vor Schluss setzte der Gästetrainer Randy Neal alles auf eine Karte und holte den tadellosen Marek für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Eine Maßnahme die aufgehen sollte, denn Rosenkranz sorgte mit seinem Treffer zum 2:2 für großen Jubel bei seiner Mannschaft und die Rats konnten sich einmal mehr nicht für ihren Aufwand belohnen (60.). Dachten zumindest alle Anwesenden im Stadion, doch der große Hammer sollte erst noch kommen. Fünf Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit gab es ein letztes Bully vor dem Tor der Eispiraten. Aus dem Gewühl landete die Scheibe irgendwie auf dem Schläger von Klaus Berger, der mit der Schlusssekunde tatsächlich noch für das erlösende 3:2 sorgte (60.). Die Gäste protestierten auf Handpass, doch das Schiedsrichtergespann gab den Treffer und die Rats durften sich über ihren zweiten Saisonsieg freuen.  
Fazit: Die letzte Minute war nichts für schwache Nerven. Wirklich jeder im Stadion hatte sich schon auf eine Verlängerung eingestellt, doch Klaus Berger sorgte für die Entscheidung in allerletzter Sekunde. Dieser Sieg kommt zum absolut richtigen Zeitpunkt, die letzten Wochen waren nicht immer einfach. Tolle Moral dieser stark dezimierten Mannschaft, vor allem die jungen Spieler haben eine hervorragende Leistung gezeigt. 
  
    
HC Landsberg Riverkings
Gute Leistung gegen zwei Spitzenteams - Starkes Spiel gegen Waldkraiburg und ein Punkt gegen Peißenberg
(BYL)  Die Riverkings nehmen aus dem vergangenen Wochenende zwei gute Leistungen gegen Spitzenreiter Waldkraiburg und den Tabellenzweiten Peißenberg und einen Punkt mit in die nächste Trainingswoche.
Am Freitag stand zunächst das Spiel gegen die Löwen aus Waldkraiburg auf dem Programm. Vor 975 Zuschauern starteten die Riverkings konzentriert und defensiv gut stehend in die Partie. Von Beginn an erarbeitete man sich immer wieder Chancen und lies die Gäste kaum ihre gefürchteten Angriffe zu Ende spielen. Nach einer Strafe für Waldkraiburg startete man das erste Überzahlspiel mit gut laufendem Puck und einigen, jedoch nicht zwingenden Torschüssen. Nach vier Minuten kam es dann wie es kommen musste. Landsberg machte Druck und Waldkraiburg ging quasi mit dem ersten Torschuss durch Vogl mit 0:1 in Führung. Die Reaktion des HCL lies allerdings nicht lange auf sich warten. Eine Minute später zog Reicheneder nach einem Bully ab und traf zum 1:1 Ausgleich. Dann in der 9. Minute einer der wenigen, aber dafür gefährlichen Angriffe von Waldkraiburg: Huber nutzt einen kleinen Fehler in der Zuordnung der Abwehr und netzt zum 1:2 ein. Landsberg machte weiter Druck und zwang den Tabellenführer dadurch zu Strafen. Eine Überzahlsituation in der 11. Minute nutzte folgerichtig Markus Kerber zum 2:2 Ausgleich. Im weiteren Spielverlauf zeigte das Team von Fabio Carciola in allen vier Reihen ein starkes Spiel, es mangelte einzig am zählbaren Erfolg in Form von Toren. Waldkraiburg lauerte immer wieder auf Konter. Einen dieser Konter konnte in der 31.Minute nur noch durch ein Foul kurz vor dem Tor gestoppt werden und so entschied der Schiedsrichter auf Penalty. Waldkraiburgs Topscorer Straka lies dabei dem gut aufgelegten David Blaschta keine Chance und traf zum 2:3. Landsberg machte weiter Druck, nur Tore wollten einfach keine fallen und so kam es wie es kommen musste. Rousek netzte in der 48.Minute eiskalt zum 2:4 ein. Zwei Minuten vor Schluss setzte dann Coach Fabio Carciola nochmal alles auf eine Karte und ersetzte David Blaschta durch einen weiteren Feldspieler. Leider ohne zählbaren Erfolg. Im Gegenteil, Vogl traf durch ein Empty Net Goal zum 2:5 Endstand. Fazit des Abends: Das junge Landsberger Team war in einem schnellen technisch staken Bayernligaspiel dem erfahrenen Tabellenführer ein absolut ebenbürtiger Gegner.
Einen wichtigen Punkt im Kampf um Platz 6 konnte der HCL am Sonntag vom Auswärtsspiel in Peißenberg mitnehmen. Dank eines abermals sehr starken Torhüters David Blaschta und einer guten Defensivleistung konnte man einem Großteil der Peißenberger Angriffsbemühungen standhalten. Hier lief es etwas wie am Freitag gegen Waldkraiburg, nur mit umgekehrten Vorzeichen. Landsberg konzentrierte sich auf das Verteidigen und konnte sogar zwei Mal, nach Treffern in Überzahl in Überzahl, in Führung gehen. In der 15. Minute fälschte Marc Krammer einen Schuss von Marek Charvat zur 0:1 Führung für den HCL ab. Nach dem Ausgleich durch Novacek in der 27. Minute, schoss in der 34. Minute Kapitän Tobias Wedl abermals in Überzahl von der blauen Linie, dieses Mal fälschte Andrew McPherson unhaltbar zur 1:2 Führung ab. Nach dem Ausgleich abermals durch Novacek, ging es in die fünfminütige Verlängerung. Hier erarbeitete sich Peißenberg mehrere Chancen und nutzt dann auch folgerichtig eine dieser Chancen zum 3:2 Endstand. Landsberg nimmt damit einen wichtigen Punkt aus Peißenberg mit und verbessert sich auf Tabellenplatz sechs.
Am kommenden Wochenende heißt der Gegner zweimal Pfaffenhofen. Mit an dabei ist dann eventuell auch wieder Torjäger Adriano Carciola. Spielbeginn am Freitag im heimischen Eisstadion ist 20 Uhr. 
  
    
EC Pfaffenhofen
ECP bleibt auch in Königsbrunn ohne Punkte - Erneute knappe Niederlage mit einem Tor Unterschied
(BYL)  Die Negativserie des EC Pfaffenhofen hat sich auch in Königsbrunn fortgesetzt. Nach einer schwachen Vorstellung unterlagen die Pfaffenhofener dem gastgebenden EHC durch einen Treffer zwei Minuten vor dem Ende mit 4:5 (1:1; 2:2; 1:2) und warten nun schon seit fünf Partien auf einen Sieg.
„Wir haben einfach nur schlecht gespielt,“ Fabian Eder redete erst gar nicht lange um den heißen Brei herum. „In Normalform hätten wir dieses Spiel auf jeden Fall gewonnen,“ so der 21jährige Abwehrspieler weiter. Normalform erreichte allerdings kaum einer der EisHogs an diesem Abend. Eine der wenigen Ausnahmen war sicherlich Torhüter Philipp Hähl, der an den Gegentreffern schuldlos war und zudem das Pech hatte, dass der Königsbrunner Siegtreffer zwei Minuten vor dem Ende noch von einem Mitspieler abgefälscht wurde. 
Es war fürwahr kein Eishockey-Leckerbissen,, den die rund 400 Zuschauer in der Halle, darunter eine stattliche Anzahl ECP-Fans, serviert bekamen, zu hoch war die Fehlerquote bei beiden Teams. Da sich diese jedoch auf beiden Seiten in etwa die Waage hielt, war wenigstens bis zum Schlusspfiff für Spannung gesorgt. Schon nach knapp sechs Spielminuten leisteten sich die EisHogs einen  Wechselfehler, durch den sich Fabian Eder plötzlich alleine drei Angreifern gegenübersah und diese Möglichkeit ließ sich Königsbrunns Torjäger Jakub Sramek nicht nehmen. Den Gästen merkte man zu Beginn deutlich an, dass Coach Chris Heid durch den Ausfall von Marko Babic gezwungen war, erneut die Reihen umzustellen. Um überhaupt drei komplette Sturmreihen aufbieten zu können, musste Verteidiger Quirin Oexler erneut als Aushilfsstürmer ran.  Nach dem frühen Rückstand fanden die Pfaffenhofener etwas besser ins Spiel und setzten das  Tor von Nationaltorhüterin Jennifer Harß mehr unter Druck. Trotz einiger guter Möglichkeiten dauerte es aber bis zur 18.Minute, ehe John Lawrence den verdienten Ausgleich besorgte.
Den besseren Start ins Mitteldrittel erwischten die EisHogs. Einen der wenigen durchdachten und schön vorgetragenen Angriffe schloss Nick Endreß in der 24.Minute mit dem Führungstreffer ab.  Doch nur vier Minuten später hatte n die Gastgeber nach einem Fehler von Jake Fardoe wieder ausgleichen. Seinen Patzer machte der ECP-Kapitän aber postwendend wieder wettt und brachte seine Farben nur 13 Sekunden nach dem Ausgleich mit einem Alleingang wieder in Front. Im Anschluss hatten beide Teams etliche gute Möglichkeiten, meist begünstigt durch Fehler der Gegenseite. Eine davon nutzte Hayden Trupp noch vor der zweiten Pause zum neuerlichen Ausgleich.
Im letzten Drittel lieferten sich beide Teams einen Kampf auf Augenhöhe. Jetzt legten die Gastgeber durch Patrick Zimmermann vor (45.) vor. Doch der Jubel war nur von kurzer Dauer. Nicht einmal eine Minute später schloss  Youngster Maximilian Scheib einen schnellen Konter mit seinem ersten Treffer im ECP-Trikot ab. Am Ende standen die EisHogs aber erneut mit leeren Händen da, weil Elias Maier zwei Minuten vor dem Ende mit seinem abgefälschten Schuss Glück hatte. Chris Heid brachte für Philipp Hähl  noch einen sechsten Feldspieler und vor dem Königsbrunner Tor brannte es nochmals lichterloh, Treffer wollte allerdings keiner mehr fallen. So blieben die EisHogs wieder einmal ohne Punkte,  in einer Partie, die eigentlich keinen Sieger verdient gehabt hätte.    
  
    
ERV Schweinfurt
Gesprächsbedarf bei den Mighty Dogs
(BYL)  Diesen sah Trainer Michael Dippold nach der 4:2 Niederlage gegen den EC Pfaffenhofen als gegeben: „Wir haben ein ganz schlechtes Spiel von beiden Mannschaften gesehen, trotz allem hat Pfaffenhofen immer noch besser gespielt und deswegen auch verdient gewonnen. Wir haben schlecht gespielt, leider das zweite Spiel hintereinander. Am Freitag war das auch schon so. und wir haben da Redebedarf, aber das müssen wir intern klären.“
Die Eishogs starteten besser in das erste Drittel und gingen nach 14 Minuten mit 2:0 durch Maximilian Scheib (8.) und Nick Endreß in Führung, woraufhin die Mighty Dogs ihre Auszeit nahmen.  Kurz darauf folgte dann der Anschlusstreffer zum 2:1 durch Marcel Grüner, der im Slot stehend die Scheibe von Jan Kouba aufgelegt bekam.
Daran wollten die Mighty Dogs zu Beginn des zweiten Drittels anschließen und die Schweinfurter hatten auch mehrfach die Chance auf den Ausgleich, doch stattdessen kassierten sie in der 31. Minute durch das 3:1 von Nico Kroschinski einen weiteren Rückschlag. Sechs Minuten später gab es nach einem Haken von Markus Babinsky einen Penalty für den EC Pfaffenhofen, aber auf den Schweinfurter Schlussmann Philipp Schnierstein war Verlass, denn er vereitelte den Strafstoß und hielt seine Mannschaft in Schlagdistanz.
Jedoch bremsten sich die Mighty Dogs in ihrer Aufholjagd durch Strafzeiten selbst aus. Zuerst war das Spiel für Maximilian Rabs nach einer Spieldauer vorzeitig beendet. In der fünfminütigen Überzahl bauten die Hausherren ihre Führung durch einen Treffer von Friedrich Kolesnikov auf 4:1 aus (46.). Lucas Kleider konnte zwar in der 52. Minute noch einmal auf 4:2 verkürzen, allerdings nahmen sich die Mighty Dogs durch eine weitere kleine Strafe anderthalb Minuten vor Spielende die Chance den Torhüter zu ziehen, so dass sich am 4:2 Sieg des EC Pfaffenhofen nichts mehr änderte.
„Das war eine Katastrophe! Wir müssen langsam anfangen wieder Eishockey zu spielen und das geht damit los, die kleinsten Dinge richtig zu machen, damit wir aus dem Loch wieder rauskommen. Wir wissen, dass wir es auf jeden Fall besser können. Das haben wir schon bewiesen!“, war Stürmer Maximilian Rabs nach der Partie unzufrieden mit der Mannschaftsleistung der letzten Spiele.
Am kommenden Wochenende steht der Doppelspieltag gegen den EHC Königsbrunn an. Los geht es am Freitag, den 08.11.2019, mit der Auswärtspartie in Königsbrunn um 20 Uhr. Das Rückspiel findet dann gleich zwei Tage später im Icedome statt. Bully gegen die Pinguine ist um 18 Uhr.
Am Montag, den 11.11.2019, ist Girlspower im Icedome angesagt. Im Rahmen des „Girls on Ice“ können interessierte Mädels von 16:15 – 17:45 Uhr in den Eishockeysport hineinschnuppern. Das Ganze ist natürlich kostenfrei, mitzubringen sind Helm, Schoner, Hand- und Schlittschuhe. Im Anschluss trainieren die DEB-Talente der U16 Mädchen von 18 bis 19:45 Uhr im Icedome mit Nationalspielerin Franziska Busch, die mit der Deutschen Nationalmannschaft an mehreren Weltmeisterschaften und den Olympischen Spielen 2006 und 2014 teilnahm. Seit diesem Jahr trainiert Franziska Busch nun hauptamtlich die U18-Frauennationalmannschaft. 
  
    
EV Dingolfing
Isar Rats holen kräftig auf - Deutlicher 7:4-Sieg gegen Bayernliga-Absteiger EV Pegnitz
(BLL)  Eine große Unbekannte war der Gegner am Sonntag in der Marco-Sturm Eishalle. Der EV Pegnitz, in der letzten Saison in der Verzahnungsrunde wenig erfolgreich und damit von der Bayernliga abgestiegen, traf auf die Cracks in Dingolfing. Bei solchen Mannschaften kann man nicht sagen, wieviel sie von der Stärke aus der höheren Liga noch halten konnten. Mit Blick auf die Spielerliste war auf alle Fälle ein spannendes Spiel vorprogrammiert.
Doch wie so oft im Sport kam es anders als erwartet. Die über 450 Zuschauer waren erstaunt über das erste Drittel. Die Pegnitzer ohne nennenswerte Chancen wurden von den Isar Rats regelrecht überlaufen. Schon in der fünften Minute fiel das erste Tor durch Max Ohr, einem der Top-Verteidiger, der für das ein oder andere Tor, vor allem aber für endlos viele verhinderte Gegentore verantwortlich ist. Nummer zwei schoss Daniel Schickaneder auf Vorlage von Ruhstorfer und Barz. In der 15. Minute verwertete Daniel Schander eine gelungene Kombination zwischen ihm und den Rookies Artur Schwarz und Hermann Azimov. Den Abschluss des Drittels nahm Andrej Barz selbst in die Hand und feuerte einen Laser-Schuss in das gegnerische Netz zum zwischenzeitlichen Spielstand von 4:0.
Viele Fans, die sich ein spannendes Spiel erhofften, hatten schon Sorge, dass die Pegnitzer auch im zweiten Drittel hilflos umherirren und von den Dingolfingern beherrscht werden würden. Aber es kam anders. Anscheinend fand der Oberpfälzer Coach klare Worte, denn bereits in der 25. Minute fiel das erste Gegentor durch Stefan Hagen. Das Spiel wurde immer aggressiver – Fouls und Rangeleien vor den Toren unterbrachen das Spiel. Trotzdem erhöhte Dingolfing auf 5:1 in der 30. Minute, diesmal aufgelegt von David Bilek und abgeschlossen durch Allstar Markus Simbeck. Das war die Phase der 27er. Denn kaum zwei Minuten später versenkte die Pegnitzer Nummer 27 Kuhn den Puck hinter Christian Hamberger. Spielstand 5:2. Die Isar Rats, wachgerüttelt, blieben dran und erhöhten in der 36. Minute durch einen Traumpass von David Michel auf Manuel Ruhstorfer, der von der blauen Linie genau ins Eck traf. Ein 6:2 war jedoch kein befriedigendes Ergebnis für einen Ex-Bayernligisten, dachte sich wohl Aleksander Kercs und schoss die Gäste weiter an die Isar Rats ran. 6:3 in der 37. Minute. Damit entschieden die Pegnitzer das zweite Drittel für sich und das Spiel ging spannend in die letzte Phase.
Gleich nach dem Anpfiff des letzten Drittels passierte dann, was die Dingolfinger Fans in Sorge brachte. Ein frühes Tor, wieder durch Kercs. 6:4 ist kein wirklicher Vorsprung im Eishockey. Das Spiel wurde hitzig und noch aggressiver. David Michel, Top-Stürmer im Rattendress, kassierte einen Check der durch spätere Erkenntnis wohl eine Niere traf, sodass er bis zum Redaktionsschluss noch in der Klinik in Landshut behandelt wurde. Das Spiel wurde so richtig spannend und ein Augenschmaus für die Zuschauer. Blitzschnell ging es hin und her, die Goalies beider Seiten wurden wild beschossen bis in die letzten Sekunden des Spiels. Pegnitz, mit vielen Chancen und großer Hoffnung noch aufzuholen, tauschte den Torwart für einen zusätzlichen Stürmer ein und versuchte einen letzten, jedoch erfolglosen Angriff. Der zu diesem Zeitpunkt schon verletzte David Michel biss die Zähne zusammen, überlief einen Gegner und schob den Puck im Alleingang, eng bedrängt vom gegnerischen Verteidiger, ins Tor der Pegnitzer. Endstand 7:4, ein verdienter Sieg der Dingolfinger.
15 Minuten später wurde Michel vom Rettungswagen in die Klinik gefahren. Die Verantwortlichen und Fans wünschen dem Top-Stürmer gute Besserung und hoffen, dass er bald wieder im Isar Rats Dress auflaufen kann. Positiv ist, dass nun ein Wochenende spielfrei ist und alle sich von kleinen und großen Wehwehchen, die dieser Sport mit sich bringt, auskurieren können. Das nächste Wochenende hat man sich freigehalten, da dem Headcoach Billy Trew in Straubing ein Abschlussspiel mit großer Star-Besetzung gewidmet wird. Neben Helmut Kößl und Christian Hamberger wird auch Dustin Whitecotton mitauflaufen, der die Isar Rats beim Neuaufbau stark geprägt hat. Ebenso aufs Eis zurückkehren werden am Samstag einige EVD All-Stars: Jason Dunham, Josef Menauer, Thomas Wilhelm sowie Christian Knott.
  
    
EV Aich
EV AICH MUSS GEGEN INZELL FEDERN LASSEN
(BBZL)  Dass es für die Aicher im Heimspiel gegen Inzell schwer werden würde war schon vor Spielbeginn klar. Trainer Georg Herrmann musste eine Flut von Ausfällen kompensieren und konnte nur noch ein Not-Aufgebot ins Rennen schicken. Spornraft, Schwarzkugler und Erl fehlten krankheitsbedingt, Marco Maier aus privaten Gründen. Andreas Koller fällt nach wie vor verletzungsbedingt aus und zu allem Überfluss musste auch noch Torhüter Jo Pfafferott wegen einer Rückenverletzung passen.
Da war der Aicher Trainer froh, dass zumindest Herbert Jarczyk aushalf und Thomas Wilhelm nach 4-wöchiger Verletzungspause eine Woche früher als geplant wieder dabei war. Besonders gefiel ihm auch der Auftritt der beiden Nachwuchsspieler Lukas Assig und Philipp Heiles, die ins kalte Wasser geworfen wurden und eine erfrischende Partie ablieferten.
Die Inzeller jammerten vor dem Spiel zwar auch, deren Kader war aber mit 18 Spielern bestens bestückt und von den Leistungsträgern alle an Bord.
Das Spiel begann mit einer Schrecksekunde für den EVA. Tarek Mustapha blieb im eigenen Drittel die Scheibe auf dem noch nassen Eis kleben und Inzell hatte gleich die erste Großchance, Marco Krojer im Aicher Kasten reagierte aber glänzend. In der Folge erspielten sich die Inzeller zwar optisch ein leichtes Übergewicht, die Aicher hielten aber gut dagegen und ließen defensiv nur wenig zu. Wenn doch ein Inzeller zum Abschluss kam war der Aicher Keeper zur Stelle.
In der 11. Spielminute ging der EVA nach einem schönen Spielzug über Wilhelm und Gilg durch den ersten Treffer von Philipp Heiles im EVA-Trikot sogar mit 1:0 in Führung. Die Aicher waren jetzt besser im Spiel und die Führung zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient. Gut zwei Minuten später nutzten aber dann die Inzeller ihre zweite Überzahlsituation zum Ausgleich. In der Folge hatten die Aicher zwei Großchancen durch Gilg und Wilhelm, der Gästekeeper parierte aber blitzschnell und so stand nach dem ersten Drittel ein gerechtes 1:1 auf der Anzeigentafel.
Im zweiten Drittel hatten die Aicher ihre anfängliche Zurückhaltung endgültig abgelegt und bestimmten die Partie. In Führung gingen aber die Gäste in der 26. Minute mit einem Treffer der Marke „Duseltor“. Die Aicher überstanden in der Folge zwar eine doppelte Unterzahlsituation schadlos, mussten aber in der 33. Minute den dritten Gäste-Treffer hinnehmen.
Erschwerend kam in dieser Phase auch noch der verletzungsbedingte Ausfall von Tobias Gilg hinzu, der nach einem Kniecheck der Inzeller eine Innenbandverletzung davontrug und voraussichtlich für 5-6 Wochen ausfällt. Eine Strafe für den Übeltäter gab es übrigens nicht.
Nur 18 Sekunden nach dem 3:1 musste der Aicher Weber wegen Beinstellens auf die Strafbank und als Christian Kollers Befreiungsversuch über die Bande segelte brauchten die Gäste mit 5 gegen 3 nur 20 Sekunden, um auf 4:1 zu erhöhen. Mit dem Tor zum 5:1 (36.) hatten die Inzeller das Spiel endgültig zu ihren Gunsten entschieden.
Kurz nach Beginn des letzten Drittels machten die Gäste bei erneuter 5-gegen-3-Überzahl das halbe Duzend voll. Beim EVA schwanden zusehends die Kräfte und in der Offensive fehlte in manchen Situationen einfach das nötige Quäntchen Glück. Als zum Ende der Partie auch der EVA eine Überzahlsituation zugesprochen bekam wollte vorne partout kein Treffer fallen, stattdessen konterten die Gäste und erzielten zwei weitere Tore zum 1:8-Endstand aus Aicher Sicht.
Am Ende war es ein gebrauchter Tag für die Aicher Eishackler, die zwar den verdienten, wenn auch um einige Tore zu hohen Sieg der Gäste anerkannten, aber mit Gilg und Weber (Matchstrafe) für längere Zeit auf zwei weitere Spieler verzichten müssen. EVA-Trainer Herrmann hofft natürlich, dass sich das Lazarett bis zum kommenden Pokal-Wochenende etwas lichtet, um gegen den ERC Regen wieder neu angreifen zu können.
  
    
Wanderers Germering
Optimale Punktausbeute nach vier Spieltagen
(BBZL)  Die Wanderers besiegten am vergangenen Sonntag die stark dezimierte Truppe der SG TSV Schliersee 1b/TEV Miesbach 1c in heimischer Halle mit 8:0. Dabei gingen die Gäste äußert engagiert und mit viel Tempo in Spiel, doch spätestens nach dem 2:0 der Schwarz-Gelben übernahmen die Germeringer mehr und mehr das Zepter und siegten am Ende auch in der Höhe verdient. Erstmals bleiben die Münchner Vorstädter damit auch ohne Gegentor, was selbstverständlich auch den beiden eingesetzten Goalies Severin Dürr und Daniel Schmidt hoch anzurechnen ist.
Am kommenden Freitag treten die Wanderers zum zweiten Mal in der Ferne an. In Peiting trifft man auf die SG Bad Bayersoien / Peiting 1b. Ein Team, dass nominell zu den Spitzenmannschaften der Bezirksliga-Gruppe 3 zählt, verstärkte man sich im vergangenen Sommer mit spektakulären Neuzugängen. Der letztjährige Topscorer der Oberliga Anton Saal schnürt seine Schlittschuhe wieder für seinen Heimatverein (749 Spiele in der Oberliga und der DEL2, 619 Scorer-Punkte). 592 Scorerpunkte in 683 Partien in der Bayern- und Oberliga erzielte der ehemalige Kapitän des TSV Peißenberg Florian Barth, der ebenfalls sportlich kürzertreten will und sich deshalb für die Bezirksliga entschied. Nach einem Jahr Verletzungspause kehrt Verteidiger Tobias Maier zurück in die Mannschaft der Soier, der für Peiting ebenfalls schon Oberliga- und 2. Liga-Erfahrung mitbringt. Die Vorzeichen für eine erfolgreiche Saison könnten demnach besser nicht sein, denn auch die Vorbereitung lief für das Team von Hans Schmaußer sehr positiv. Auch die erste Runde im Bayernkrug war für die SG kein Problem. Ein überzeugendes 9:0 gegen den EC Oberstdorf stand am Ende auf der Anzeigetafel, das Ticket für die 2. Runde gelöst.
Den ersten Einsatz in der Liga hatten die Soier am letzten Sonntag in Ottobrunn. Man zeigte keine Blöße und gewann das Spiel mit 1:6.
In der Mannschaft von Wanderers-Coach Petr Vorisek ist die Vorfreude auf das verfrühte Spitzenspiel bereits groß, weisen beide Teams doch einige Parallelen auf. Die Begegnung übt einen besonderen Reiz aus, ist der Gegner ein Stück weit vergleichbar mit den Germeringern. In puncto Mentalität, Zusammenhalt und Auftritt als Einheit müssen die Schwarz-Gelben in dieser Partie glänzen. Letztes Jahr haben die Soier bereits lange oben mitgespielt. Da hat es am Ende zwar noch nicht ganz gereicht, aber in dieser Saison gehören Sie zur Spitze.
  
    
ESC Kempten 1b
Fast die ersten Punkte - ESC Kempten 1b verliert knapp gegen Lechbruck
(BBZL)  Am Sonntag war der ERC Lechbruck zu Gast in Kempten. Da krankheitsbedingt Trainer Helmut Wahl ausfiel übernahm das Coaching an der Bande Co-Trainer Markus Häfele. Sich endlich mal belohnen und einen Sieg einfahren war die Devise und so begann die 1b der Sharks das erste Drittel. Ein offener Schlagabtausch entstand und beide Teams hatten gute Einschussmöglichkeiten. In der vierzehnten Spielminute trafen allerdings die Gäste aus Lechbruck aus einer Überzahlsituation heraus
und gingen 0:1 in Führung. Im zweiten Drittel machte sich erst einmal Ernüchterung breit als die Flößer in der dreiundzwanzigsten Minute das 0:2 erzielten. Wer nun dachte das Ganze nimmt seinen Lauf, musste sich eines Besseren belehren lassen. Kempten schlug drei Minuten später erstmals durch den starken Luca Göcke zu. Gerade zwei Minuten
später gab es erneut Grund zum Jubel auf der 1b Seite. Tobias Epp schloss zum 2:2 Ausgleich ab. In der dreißigsten Minute gelang sogar die
zwischenzeitliche Führung zum 3:2 durch Tobias Pichler. Lechbruck wiederum konnte ebenfalls noch einen Treffer markieren und so ging es
beim Stand von 3:3 ins letzte Drittel. Dieses bot ebenfalls klasse Eishockey mit aufopferungsvoll kämpfenden Kemptenern, aber leider blieb vorerst ein weiterer Treffer verwehrt. In der sechsundvierzigsten Minute waren es aber die Gäste, welche erneut mit 3:4 in Führung gingen. Fünf Minuten vor Ende der Partie gab es noch mal richtig Zunder. Ein Kniecheck gegen Tobias Epp erhitzte diesen so sehr das im Anschluss die Fäuste flogen. Logische Folge war, das die Unparteiischen zwei große Strafen verhängten. Im fast gleichem Atemzug erzielte Kempten wiederum durch Luca Göcke den 4:4 Ausgleich. Zum Leidwesen der Kemptener, hielt der Ausgleich aber nicht lange und sie mussten kurz vor Schluss noch das 4:5 hinnehmen. Trotz der erneuten Niederlage kann man dem Team keinen Vorwurf machen. Alle haben gekämpft wie die Löwen so Coach Häfele in seiner Analyse. Einzig die Strafen müssen deutlich nach unten gehen, denn auf der Strafbank gewinnt man bekanntlich keine Spiele.
  
    
ERC Lechbruck
Flößer siegen in Kempten
(BBZL)  Nach der furiosen Aufholjagd am Freitag in Memmingen, stand für den ERC Lechbruck am Sonntag das Gastspiel beim punktlosen Schlusslicht in Kempten auf dem Programm. Die Hausherren aus der Allgäumetropole hatten sich viel vorgenommen, sollten doch endlich die ersten Punkte eingefahren werden.
Zu Beginn legten die Kemptener auch mit mehr Biss und Engagement los, die Flößer hingegen brauchten ein paar Minuten, um ins Spiel zu finden. Nach und nach überwog dann aber die spielerische Überlegenheit der Lecher und zahlreiche hochkarätige ERC-Torchancen waren die logische Folge. Doch wie schon in Memmingen war „Bruder Chancentod“ ein ständiger Begleiter der Blau-Weißen. Dennoch gelang Marcus Köpf in der 14. Minute der verdiente 1:0 Führungstreffer für Lechbruck.
Zu Beginn des zweiten Drittels machten die ERC-Cracks weiterhin Druck und erhöhten in der 23. Minute durch Jonas Seitz auf 2:0. War das Spiel bis jetzt schon auf mäßigem Niveau, so wurde es ab jetzt noch ein ganzes Stück schlechter. Anstatt dem schwachen Gegner das eigene Spiel aufzuzwingen, schalteten die Lecher nun zwei Gänge zurück und fingen sich innerhalb von vier Minuten drei Gegentreffer des ESC Kempten ein. Zumindest egalisierte Marcus Köpf in der 32. Minute auf 3:3, was gleichzeitig der Pausenstand nach 40 Minuten war.
Auch im letzten Drittel ließen die Lecher einiges zu Wünschen übrig. Fehlpässe, Unkonzentriertheiten und Mängel im Spielaufbau, wie man sie selten von den Flößern gesehen hat. Zwar konnte der ERC durch Florian Graml (46.) wieder mit 4:3 in Führung gehen, doch konnten die Kemptener fünf Minuten vor dem Spielende erneut den Ausgleich erzielen. Schließlich machte Matthias Köpf in der 58. Minute den Deckel drauf und so konnten die Lecher trotz schwacher Leistung dieses Spiel gewinnen.
ERC-Trainer Jörg Peters: „Meine Mannschaft war im Vergleich zu den letzten beiden Dritteln in Memmingen nicht mehr wieder zu erkennen. Vielleicht haben einige das Spiel gegen den Tabellenletzten doch etwas auf die leichte Schulter genommen. Jeder der selbst Eishockey gespielt hat weiß, dass es solche Spiele mal geben kann. Ich bin mir aber sicher, dass wir am Freitag gegen Lindenberg/Lindau ein gänzlich anderes Spiel sehen werden.“
  
   
Regionalliga Südwest / Landesliga Baden-Württemberg
    
EC Eisbären Eppelheim
Eisbären unterliegen auch den Rhinos
(RLSW)  In einer von beiden Seiten fair und hochklassig geführten Partie konnten sich die Eisbären nicht für ihre Überlegenheit belohnen und mussten sich trotz den Treffern von Roman Gottschalk, Marcus Semlow, Marco Haas und Lukas Sawicki mit 4:7 geschlagen geben.
Von Beginn an übernahmen die Eisbären das Kommando und erspielten sich Chance und Chance, während die Rhinos kaum Angriffsbemühungen starten konnten. Doch immer wieder scheiterten die Eisbären an Rhinos-Goalie Haas, oder der eigenen Zielgenauigkeit. Erst gegen Ende des Drittels meldeten sich auch die Rhinos an, konnten aber ihre wenigen Chancen ebenfalls nicht zu Torerfolgen nutzen.
Dies änderte sich in Durchgang Zwei. Nächst gelang Gottschalk in Überzahl der längst überfällige Führungstreffer (25.), doch diesen glichen die Rhinos postwenden aus. Doch Semlow (27.) hatte die richtige Antwort parat und brachte den ECE erneut in Front. In der Folge verpasste man es erneut nachzulegen, und wurde prompt bestraft. Nach dem Ausgleich (35.) gingen die Rhinos in Überzahl (36.) erstmals in Führung und brachten diese über die Zeit in die nächste Pause.
Die Eisbären fest entschlossen das Spiel im Schlussdrittel zu drehen, mussten zunächst einen Dämpfer kassieren (43., 2:4) ehe nach mehreren Fehlschüssen endlich der nächste Eisbären-Treffer durch Haas gelang (45.). Zwar hatten die Eisbären nun erneut mehrfach die Chance auf den Ausgleich, doch die Rhinos kamen nun besser auf und wollten ihre Führung ausbauen. Dies gelang in Form eines Doppelschlages (52./53.) und sollte die Vorentscheidung bringen. In der Schlussminute waren beide Teams nochmals erfolgreich, was den Rhinos Sieg jedoch nicht mehr gefährden konnte.
Wieder einmal mussten die Eisbären so eine vermeidbare Niederlage einstecken, weil sie es verpassten, aus ihrer Überlegenheit Kapital zu schlagen. Daher gilt es sich nun auf die kommende Aufgabe zu konzentrieren, denn im kommenden Duell gegen die Namensvettern aus Heilbronn wird noch einmal mehr Zielgenauigkeit notwendig sein, will man Top-Goalie Hare überwinden.
  
    
HEC Eisbären Heilbronn
6:1 verlieren die Eisbären in Ravensburg
(RLSW)  Der Höhenflug der Eisbären Heilbronn in der Regionalliga Südwest ist nach der Niederlage in Ravensburg vorerst beendet.  Die ersten schlechten Nachrichten für Trainer Pavol Jancovic gab es schon vor der Abfahrt in Heilbronn. Andrew Hare musste noch verletzungsbedingt diese Woche pausieren und auch andere Spieler meldeten sich kurzfristig ab. So konnte man zwar auf 15 Feldspieler zurückgreifen, von denen waren aber 10 Verteidiger und nur 5 „gelernte“ Stürmer, dazu als einziger Torwart, der erst kürzlich nach längerer Verletzungspause zurückgekehrte Patrick Seeger.
Auffälligster Eisbär im ersten Drittel war Daniel Brendle, der den Puck im gegnerischen Drittel abfangen konnte und mit diesem Geschenk mit dem einzigen Tor für Eisbären zum 1:1  (17.) aufwarten konnte. Vorausgegangen war gleich im ersten Überzahlspiel der Ravensburger deren Führung zum 1:0 (10.)
War das erste Drittel noch ausgeglichen, ging spätestens nach der erneuten Führung der Ravensburger durch S. Kirsch (24.), direkt vom Bully weg, ein Bruch durch das Spiel der Heilbronner. Spätestens nach dem 3:1 durch A. Martini (29.) dominierten die Ravensburger die Eisbären. Diese versuchten noch die Niederlage so gering wie möglich zu halten, schadeten sich aber durch unnötige (und manchmal nicht ganz nachvollziehbare) Strafen und einem starken Überzahlspiel der Ravensburger selber. So mussten sie noch drei weitere Tore, alle in Unterzahl, zum 1:6 Endstand hinnehmen.
„Wir haben uns heute nicht gut präsentiert und deutlich unter Wert verkauft“, so Trainer Pavol Jancovic. Und weiter: „aber auch solche Spiele gibt es. Wir schauen jetzt nach vorne und werden versuchen, uns nächste Woche wieder hier in Ravensburg in normaler Form zu präsentieren“.
Am kommenden Wochenende starten die Eisbären am Freitag 08.11.2019 gegen die Eisbären Eppelheim in der heimischen Kolbenschmidt Arena (Spielbeginn 20 Uhr), bevor sie am Samstag, 09.11.19, wieder um 17 Uhr in Ravensburg das zweite Spiel gegen die Turmstädter angehen.

Eisbären vor schwerem Doppelspiel-Wochenende
Zum Abschluss des ersten Saisondrittels treffen am Freitag, 8.11.2019, die Eisbären Heilbronn auf ihre Artgenossen aus Eppelheim. Trotz der Niederlage in Ravensburg läuft die Saison für Heilbronn bisher sehr gut. Mit vier Siegen und bisher nur zwei Niederlagen belegt man Platz 4 der Tabelle, die wie erwartet sehr eng ist. Da gilt es die reine Weste in der Heimspiel-Serie gegen Eppelheim zu behalten.  - Vor allem aus dem Grund, weil man gleich am Samstag (9.11.2019 /17 Uhr) noch einmal nach Ravensburg fahren muss. Zu hoffen bleibt, dass wieder alle Mann an Bord sind. Denn dass ein schweres Wochenende ansteht ist allen Beteiligten bewusst!
Das Heimspiel gegen die Eisbären Eppelheim steht unter dem Motto „Tag des Handwerks“. Der Heilbronner Eishockey Club e.V. und seine Amateur-Abteilung, die „Eisbären Heilbronn“, haben die Handwerksbetriebe der Handwerkskammer Heilbronn zum Spiel in die Kolbenschmidt Arena eingeladen. Spielbeginn ist um 20 Uhr.
  
    
EC Eppelheim 1b
Bären gegen Reutlingen chancenlos
(LLBW)  Auf Grund des parallelen RL-Spiels musste das Landesliga-Team auf einige Stammkräfte verzichten und konnten das gegen konsequente Reutlinger nicht kompensieren. Nach dem bitteren Auftaktdrittel schaffte man es in der Folge jedoch besser dagegen zu halten, musste sich am Ende aber klar mit 4:15 geschlagen geben.
Alle Hoffnungen auf eine Überraschung in Reutlingen zerschlugen sich bereits in der Anfangsphase. Bereits nach 39 Sekunden ging die TSG in Führung und legte in kurzen Abständen nach, so dass bereits in der 12. Minute ein 0:5 auf der Anzeigetafel stand. Dem ersten Eisbärentreffer durch Frey (15.) ließ die TSG jedoch noch im ersten Abschnitt vier weitere Treffer folgen.
Ähnliches Bild auch im zweiten Durchgang. Nach fünf Minuten wurde es bereits zweistellig und zu Halbzeit musste man bereits 13 Gegentreffer hinnehmen. Von nun an hielten die Eisbären jedoch besser dagegen. Während man Reutlingen nur noch zwei weitere Treffer gewährte, verkürzten erneut Frey (2) und Schubach für die Eisbären zum Endstand bereits nach 37 Minuten.
Ein bitteres Ergebnis, was jedoch auf Grund des Rumpfkaders nicht ganz überraschend kam. Am kommenden Sonntag gastiert der Tabellenführer Pforzheim im Icehouse, dem man mit vollem Kader jedoch deutlich mehr Gegenwehr bereiten können sollte und will.
  
   
1.CfR Pforzheim
Bisons mit Arbeitssieg gegen Balingen
(LLBW)  Die Pforzheim Bisons setzten sich am Sonntagabend im Eissportzentrum Pforzheim gegen die Eisbären Balingen mit 3:1 (0:1/2:0/1:0) durch und bleiben in der Landesliga ungeschlagen.
Das Spiel begann zunächst etwas zäh, die beste Chance in der Anfangsphase hatten die Gäste aus Balingen nach einem Scheibenverlust der Bisons in der neutralen Zone, Tobias Nuffer im Kasten der Bisons konnte den Schuss von Dennis Steinhauer parieren. In der siebten Minute setzte sich Martin Juricek durch und zog alleine aufs gegnerische Tor, die Scheibe ging jedoch knapp am Tor vorbei. Die Eisbären hatten nach dem ersten Unterzahlspiel einige Chancen zur Führung, doch Nuffer hielt seinen Kasten sauber. Die Bisons brachten das Spielgerät nur selten gefährlich vor das Tor. Die Eisbären nutzten ihr erstes Powerplay durch Florian Zeiselmeier zur 1:0-Führung (19.). Maurice Pietzka verpasste wenige Sekunden vor der ersten Pause gleich zweimal den Ausgleich. Im zweiten Drittel passierte zunächst nicht viel ehe Andrej Vasilev das zweite Tor für die Gäste verpasste (26.). Im Gegenzug war Peter Gorel zur Stelle und konnte Björn Maier zum 1:1-Ausgleich überwinden. Bei angezeigter Strafe gegen die Eisbären nahmen die Bisons Nuffer vom Eis, der Schlagschuss von der blauen Linie von Patrik Vogl fand nicht den Weg ins Tor. Die Bisons zogen hier ebenfalls eine Strafe, so dass es mit Vier gegen Vier auf dem Eis weiterging. In dieser Phase verhinderte Nuffer eine mögliche Gästeführung. Auch als Dennis Steinhauer bei einem Konter alleine auf den Bisonsgoalie zulief, hielt er sicher. Ein Powerplay konnten die Bisons erfolgreich gestalten. Zunächst scheiterten Patrik Vogl und Sergej Wittmann an Maier, schließlich konnte Sidney Körper ein Zuspiel von Christian Bitzer zur 2:1-Führung nutzen (38.). Anschließend kamen die Gäste aus dem Zollernalbkreis in Überzahl zu guten Eischussmöglichkeiten, der Ausgleich sollte aber nicht fallen. Im Schlussabschnitt drängten die Balinger auf den Ausgleich. Bedingt durch eine weitere Hinausstellung gegen die Bisons, kamen die Gäste immer wieder zu Abschlüssen. Als dann mit Florian Zeiselmeier auch ein Eisbär auf der Strafbank platznehmen musste, nutzten die Bisons den sich bietenden Platz auf dem Eis und Benjamin Frick konnte die Scheibe nach einem schönen Pass von Marius Lorenz ins leere Tor zum 3:1 einschieben (47.). Bei doppelter Überzahl hatten die Balinger gute Möglichkeiten zum Anschluss, doch an Tobias Nuffer war kein Vorbeikommen. In der Schlussminute hatte zunächst Benjamin Frick bei einem Konter die Möglichkeit zum 4:1 ehe Dennis Steinhauer bei seinem Alleingang an Nuffer scheiterte. Somit blieb es beim knappen 3:1-Erfolg für die Bisons.
Teammanager Ilja Manheim sagte nach dem Spiel: „Wir kamen nicht gut ins Spiel. Nach überzeugenden Leistungen haben wir möglicherweise den Gegner etwas unterschätzt und Balingen konnte gegen uns als Tabellenführer nur gut aussehen, da sie nichts zu verlieren hatten. Durch unnötige Fehler und zu viele Strafzeiten haben wir uns selbst in Bedrängnis gebracht, ich habe jedoch immer an einen Sieg geglaubt, da wir eine homogene Truppe haben, denn jeder kämpft für jeden. Es war heute ein Arbeitssieg, der der Mannschaft zeigt, dass sie in der Saison nichts geschenkt bekommt.“
Am kommenden Sonntag, 10.11.2019 geht es für die Bisons bei den Eisbären Eppelheim 1b weiter ehe am Sonntag, 17.11.2019 um 19:00 Uhr das nächste Heimspiel gegen den Stuttgarter EC 1b ansteht.
  
    
TSG Reutlingen
TSG Reutlingen Black Eagles – EC Eppelheim Eisbären 1b 15:4 (9:1; 6:3; 0:0)
(LLBW)  Einen 15:4 Überraschungssieg konnten die Black Eagles am vergangenen Sonntag gegen das 1b-Team der EC Eppelheim Eisbären landen. Die Eisbären hatten zuletzt deutlich gegen den EKU Mannheim 1b gewonnen und dabei durch ihre jungen, laufstarken Spieler überzeugt. Gegen die kombinationsfreudigen Reutlinger Sturmreihen fanden die Eisbären aber kein effektives Mittel. Nach verletzungsbedingter Pause kehrten Dominique Tilgner und Frederick Kohler in die erste und dritte Sturmreihe zurück und brachten ihre Sturmreihen richtig voran. Schon nach 39 Sekunden gingen die Black Eagles durch Marek Rubner in Führung. Fünf Minuten später erhöhte Marc Strohmaier auf 2:0. Noch vor der 10 Minuten Marke traf Matthew Lewis in Unterzahl zum 3:0, bevor nur eine halbe Minute später Dominique Tilgner auf 4:0 erhöhte. In der 13. Minute erhöhte Cervenka mit seinem ersten von fünf Treffern des Abends zum 5:0. Die Gäste kamen zwar mit einem vermeidbaren Treffer zum 5:1. Die Black Eagles setzten ihr munteres Scheibenschießen auf die überforderte Eisbären-Abwehr mit sehenswerten Spielzügen durch Treffer von Cervenka und Rubner zum 9:1 Zwischenstand nach dem ersten Drittel fort. Im Mittelabschnitt folgten Treffer von Rubner, Cervenka, Enz, Tilgner und Koncsag sowie der zweite Treffer von Matthew Lewis zum insgesamt überdeutlichen 15:4. Gegen Ende des Mittelabschnitts hatten die Black Eagles ihre defensive Arbeit merklich gelockert, sodass die Gäste trotz der klaren Überlegenheit der Black Eagles auf weitere drei Treffer kamen. Mit der Vorentscheidung bereits im zweiten Drittel lief auf beiden Seiten im Schluss- abschnitt nichts Zählbares mehr, obwohl der ein oder andere Treffer dem gebeutelten Reutlinger Torverhältnis sicherlich gutgetan hätte. Mit dem Sieg und und der 3:1 Niederlage der Eisbären Balingen klettern die Black Eagles auf den dritten Tabellenplatz. Weiter geht es für die Black Eagles erst in zwei Wochen, wenn vor heimischem Publikum der Schwenninger ERC gastiert. Gegen die Schwarzwälder wird die Partie ungleich schwerer ausfallen, insbesondere da die Black Eagles gegen den ERC in der vergangenen Saison nicht gut aussahen.
  
    
Ratinger Ice Aliens
Ice Aliens unterliegen in Dinslaken
(RLW)  Viele Weisheiten treffen auf dieses Spiel zu: wer vorne keine Tore macht, bekommt sie hinten rein; jede Serie hat einmal ein Ende; angeschlagene Gegner sind gefährlich, und und und.
Alle Umstände, die hinter diesen Weisheiten liegen, führten dazu, dass sich die Ice Aliens am Sonntagabend mit 5:1 den Dinslaken Kobras geschlagen geben mussten. Bereits in der 6. Minute brachte Benesch die Gastgeber in Führung. Das bereitete der Bank der Ratinger zunächst kein Kopfzerbrechen, war ja noch genügend Zeit, das Spiel zu drehen. Doch die Angriffsbemühungen blieben im ersten Drittel erfolglos. Spätestens nach dem 2:0, erneut durch Benes, gaben die Ice Aliens jedoch das Spiel aus der Hand. Zwar hielten sie noch dagegen, doch zu viele Einzelaktionen und die eklatante Abschlussschwäche an diesem Abend machten die Gastgeber stark. So war es nicht verwunderlich, dass die Kobras durch Hofschen vor der zweiten Pause auf 3:0 erhöhten. Der Anschlusstreffer durch Tim Brazda in der 45. Minute ließ noch einmal Hoffnung aufkeimen, doch am Spiel der Ratinger änderte sich nichts. Trainer Andrej Fuchs nahm 15 Minuten vor Schluss den Torwart heraus, um durch einen Anschlusstreffer das Ruder noch einmal herumzureißen, doch das Resultat war das Empty Net Goal zum 4:1. Schlusspunkt war in der 58. Minute der Treffer zum Endstand.
Sportobmann Tursch bemängelte die Tatsache, dass sein Team im zweiten Abschnitt das Spiel aus der Hand gegeben hatte. Bei Torschüssen fehlte der zweite Stürmer, der den Rebound aufnehmen sollte, und die Torschüsse an sich waren zu harmlos.
Damit hat sich der Vorsprung auf den Tabellenfünften, die Dinslaken Kobras, auf drei Punkte verringert. Allerdings haben die Ice Aliens ein Spiel weniger ausgetragen. Am kommenden Freitag steht die nächste schwere Aufgabe auf dem Plan. Dann kommen die Hammer Eisbären, die sich am Wochenende auf den zweiten Tabellenplatz vorschoben.
  

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