Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

       
EHC Red Bull München
(DEL)  Verteidiger Blake Parlett hat sich eine Gesichtsverletzung zugezogen und wird vorerst ausfallen
  
HC Landsberg Riverkings
(BYL)  Der auf einen Monat befristete Vertrag mit dem Deutsch-Kanadier Andrew McPherson endet am kommenden Wochenende, so dass er nun wieder nach Bremerhaven zurückkehren wird
  
Regionalliga Nord
(RLN)  Das Spiel vom 26.Oktober zwischen dem ECW Sande und dem Hamburger SV, welches nach der schweren Verletzung des HSV-Spielers Tjalf Caesar abgebrochen wurde, wurde inzwischen durch den Verband mit 0:5 Toren für den HSV gewertet
  
Landesliga Bayern
(BLL)  Das Spiel in der Gruppe 2 zwischen dem ESC Kempten und dem TSV Farchant, das für Sonntag angesettzt war, wurde abgesagt, da die Gäste keine spielfähige Mannschaft aufbieten können und wurde auf Ende Dezember verlegt
  
ESC Moskitos Essen
(OLN)  Die Düsseldorfer EG hat neun Nachwuchstalente mit Förderlizenzen für die Wohnbau Moskitos ausgestattet. Dabei handelt es sich um Torhüter Markus Endres, die Verteidiger Niklas Jakob und Jan Wächtershäuser, sowie die Stürmer Daniel Bartuli, Dennis König, Tom Lorer, Marc Stähle, Luke Volkmann und Jan Wrede
  
ECW Sande Jadehaie
(RLN)  Der lettische Angreifer Sergejs Piskunovs, der seinen Vertrag beim Neusser EV aufgelöst hat, kehrt nun wieder zu den Jadehaien zurück, wo er in der letzten Saison zweitbester Scorer im Team war
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Donnerstag 7.November 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 27 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West und Regionalliga Ost.

 
    
Deutsche Eishockey Liga
    
Adler Mannheim
Janik Möser wechselt nach Iserlohn
(DEL)  Die Adler Mannheim und Janik Möser gehen vorerst getrennte Wege. In beidseitigem Einvernehmen wechselt der 24-jährige Verteidiger auf Leihbasis bis zum 31. Dezember 2019 zum Ligakonkurrenten Iserlohn Roosters.
„Für junge Spieler wie Janik ist es für die Entwicklung absolut wichtig, Spielpraxis zu sammeln. In dieser Beziehung haben wir mit Iserlohn eine perfekte Lösung gefunden. Janik wird dort seine Eiszeiten erhalten und wir können bei Bedarf auf ihn zurückgreifen“, äußert sich Adler-Sportmanager Jan-Axel Alavaara zum Leihgeschäft.
Möser wird bereits am kommenden Montag (11. Nov.) zum erstmals mit den Roosters trainieren. Die Verantwortlichen beider Clubs werden vor Jahresende besprechen, ob eine Ausleihe auch über den 31. Dezember hinaus möglich und sinnvoll ist.
Möser durchlief die Nachwuchsabteilung der Adler, ehe er den Sprung nach Nordamerika wagte und nach einer Spielzeit in der USHL bei den Muskegon Lumberjacks vier Jahre für die Ohio State University auflief. Zur Saison 2018/19 kehrte der in Mannheim geborene Linksschütze in seine Heimatstadt zurück und absolvierte seitdem 29 Partien für die Adler in der DEL, in denen ihm jeweils zwei Tore und Vorlagen gelangen.
Die Adler Mannheim wünschen Janik Möser für seine Zeit bei den Roosters alles Gute und viel Erfolg.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
Deggendorfer SC
Deggendorfer SC reist ins Indianerland
(OLS)  Ein einziges Spiel nur hat der Deggendorfer SC am kommenden Wochenende  
aufgrund des Deutschland-Cups zu absolvieren. Am Freitag reist das  
Team von Trainer Dave Allison nach Memmingen, wo sie auf die dort  
heimischen Indians treffen.
Die Schwaben, die vor der Saison bereits als einer der Geheimfavoriten  
der Oberliga Süd waren, zeigen im bisherigen Saisonverlauf, warum die  
Vorschusslorbeeren keinesfalls umsonst waren. Mit insgesamt 24 Punkten  
stehen die Indianer aktuell auf dem dritten Tabellenplatz und sind  
punktemäßig aktuell nur drei Zähler hinter dem DSC.
Grund für die Memminger Stärke aktuell sind unter anderem die starken  
Special Teams der Schwaben. Mit knapp 28% Erfolgsquote haben die  
Indians hinter dem DSC das zweitstärkste Überzahlspiel der Liga. Auch  
das Unterzahlspiel des Teams von Trainer Sergej Waßmiller ist  
hervorragend. Statistisch gesehen lassen die Memminger dort nur ein  
Gegentor bei zehn Versuchen zu, was sie gleichermaßen zum besten  
Unterzahl-Team der Liga macht.
In den letzten Wochen mussten die Schwaben einige personelle  
Rückschläge hinnehmen. Zunächst verletzte sich Kontingentspieler Samir  
Kharboutli so schwer, dass diese Spielzeit für ihn wohl beendet ist.  
Als Ersatz wechselte der Schwede Linus Svedlund zu den Indians.  
Svedlund gilt als Allrounder und wurde in Memmingen bei seinen vier  
Einsätzen bereits als Stürmer, als auch als Verteidiger eingesetzt.  
Vergangene Woche bat auch noch Ex-Deggendorfer Benedikt Böhm um die  
Vertragsauflösung, wodurch die Schwaben vor allem in der Kaderbreite  
geschwächt wurden. Wett machen soll dies die Rückkehr von  
Topverteidiger Lubor Pokovic, als auch die Rückkehr seines  
Verteidigerkollegen Marc Stotz. Beide waren zu Saisonbeginn verletzt,  
sollen nun aber der Memminger Hintermannschaft mehr Stabilität  
verleihen. Aufgrund der Deutschland-Cup-Pause ist zu erwarten, dass  
den Indians am Freitag sämtliche Förderlizenzspieler aus Augsburg und  
Kaufbeuren zur Verfügung stehen dürften.
Im ersten Aufeinandertreffen in Deggendorf ging es heiß her. Bei dem  
offenen Schlagabtausch Mitte Oktober behielten damals die Deggendorfer  
mit 5:4 nach Penaltyschießen die Oberhand.
In wie weit Trainer Dave Allison am Freitag wieder auf seinen  
kompletten Kader zurückgreifen kann, stand Mittwoch Abend leider noch  
nicht fest. Spielbeginn in Memmingen ist am Freitag um 20 Uhr.
 
    
ECDC Memmingen
Der Spitzenreiter kommt zum Topspiel: Indians erwarten Deggendorf
(OLS)  Am Freitagabend kommt es am Memminger Hühnerberg zum Spitzenspiel der Oberliga-Süd. Ab 20 Uhr empfangen die Indians den Tabellenführer aus Deggendorf. Für die Heimspiele im November bietet der ECDC außerdem verbilligte Kombi-Tickets an.
Der Topfavorit der Liga gibt sich die Ehre am Hühnerberg. Mit dem Deggendorfer SC kommt der aktuelle Tabellenführer und Aufstiegsfavorit Nummer 1 in die Maustadt. Der Kader, der mit zahlreichen prominenten Namen besetzt ist, verspricht viel.
Allen voran ist hier der langjährige Nationalspieler und DEL-Star Thomas Greilinger zu nennen. Der 38 Jahre alte Angreifer ist mit deutlichem Abstand Top-Scorer der Liga und kann 32 Punkte in 13 Spielen vorweisen. Mit Christoph Gawlik steht ein weiterer ehemaliger Deutscher Meister im Kader, auch Rene Röthke kam vor zwei Jahren aus der DEL zu den Niederbayern. Gemeinsam können allein die drei Stürmer auf rund 2000 Einsätze in Deutschlands Eliteliga zurückblicken. Aber auch die anderen Stellen im Kader sind hervorragend besetzt. Torhüter David Zabolotny, die Verteidiger Andreas Gawlik und Jan Niklas Pietsch sowie die Angreifer Andrew Schembri, Curtis Leinweber und vor allem Kyle Osterberg zählen zu den besten Einzelspielern der Liga.
Die Indians werden am Wochenende voraussichtlich mit dem gleichen Kader wie in der Vorwoche antreten und auch auf die Förderlizenzspieler zurückgreifen können. Da am Sonntag spielfrei ist, soll die ganze Energie in die Partie am Freitag investiert werden, um dem Spitzenreiter vor eigener Kulisse ein Bein zu stellen. Auf dem dritten Tabellenrang liegen die Memminger im Moment drei Punkte hinter Deggendorf.
Im Hinspiel wäre die große Überraschung bereits beinahe gelungen. Erst im Penalty-Schießen mussten sich die Rot-Weißen geschlagen geben. Die Maustädter bauen nun auch auf ihren Heimvorteil, beflügelt von den zahlreichen und lautstarken Fans, soll die Mannschaft zusätzlich gepusht werden.
Um noch mehr Zuschauer an den Hühnerberg zu locken und die tolle Leistung der Mannschaft entsprechend zu würdigen, haben die Verantwortlichen der Indians eine Ticket-Aktion für die Heimspiele im November gestartet. Für die Partien gegen Deggendorf, Peiting und Lindau ist ein spezielles Kombi-Ticket erhältlich, die Fans müssen hier, bei der Buchung aller drei Spiele, nur für zwei Tickets bezahlen. Die Aktion ist nur online im Vorverkauf verfügbar. Einzelkarten sind wie gewohnt auch an der Abendkasse erhältlich. Weitere Infos gibt es auf der Internet-Seite des ECDC.
  
    
Starbulls Rosenheim
Neun Tore, acht Torschützen, kein Gegentreffer!
(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben die vom 14. Spieltag der Eishockey-Oberliga Süd vorgezogene Partie gegen den EV Füssen am Mittwochabend deutlich gewonnen. Vor 1.666 Zuschauer behielten die Grün-Weißen im heimischen ROFA-Stadion gegen den Aufsteiger aus dem Allgäu, der vor der Partie sogar einen Zähler mehr als die Starbulls auf dem Punktekonto hatte, mit 9:0 die Oberhand. Während Josh Mitchell einen Doppelpack schnürte, verteilten sich die anderen sieben Treffer auf sieben verschiedene Torschützen – darunter war auch der sein Debüt im Rosenheimer Trikot feiernde Tadas Kumeliauskas. 
Der 28-jährige Littauer Kumeliauskas, der bis zum vergangenen Wochenende noch in der DEL 2 für den EV Landshut stürmte, ließ vom ersten Bully weg mehrfach sein Können aufblitzen. Seinen ersten Treffer im Starbulls-Trikot konnte er elf Sekunden vor Ende des zweiten Spielabschnitts feiern. Bei einem Zwei-gegen-Eins-Angriff wurde er von Maximilian Vollmayer mustergültig bedient und vollstreckte souverän zum 3:0. Es war der Treffer, der den Bann in diesem Spiel brach. Die Starbulls hatten die Partie zwar schon zuvor dominiert, aber der EV Füssen hätte nach einem Solo von Marc Hofmann den Anschlusstreffer erzielen können (35.) und hatte zu Beginn des zweiten Drittels durch Marc Besl (21.) und Eric Nadeau (22.) beste Chancen zum 1:1-Ausgleich auf dem Schläger. 
Den Rosenheimer Torreigen, nach dem es trotz Überlegenheit der Hausherren von Beginn an lange nicht aussah, eröffnete Fabian Zick in der 14. Spielminute, indem er mühelos aus kurzer Distanz ins leere Tor traf. Vorbereiter Dimitrij Litesov hatte mit seinem raffinierten Lauf hinter die Grundlinie Gästekeeper Andreas Jorde aus dem Tor gelockt und dann ideal zurückgelegt. Über ein Dutzend weiterer Torabschlüsse der Starbulls im ersten Drittel blieben dagegen erfolglos. Einmal rettete bei einem Schuss von Enrico Henriquez Morales auch der Pfosten für die Gäste aus dem Allgäu.
Bei Rosenheimer Überzahl erhöhte Dominik Daxlberger per Abstauber aus der Drehung nach einem hängen gebliebenen Schuss von Tobias Draxinger auf 2:0 (25.). Michael Baindl, Kumeliauskas und der junge Sebastian Stanik scheiterten in den Minuten danach am guten Gästekeeper Jorde, der sich in der 33. Spielminute bei einem unglücklichen Zusammenprall schwer am Fußgelenk verletzte und nicht weiterspielen konnte. Fortan hütetet Benedikt Hötzinger das Tor der Gäste, in dem es dann elf Sekunden vor der zweiten Pausensirene dankl Kumeliauskas zum dritten Mal klingelte.
Im letzten Spielabschnitt schraubten die Hausherren das Ergebnis in die Höhe. Von Baindl freigespielt vollstreckte zunächst Vollmayer frei vor dem Tor zum 4:0 (44.). Zwei Minuten später gelang den Starbulls der zweite Überzahltreffer der Partie. Erneut zog Draxinger von der blauen Linie ab und Josh Mitchell gab der Scheibe die letzte Ablenkung zum 5:0 (46.). Henriquez, der dem Torwart beim 5:0 effekiv die Sicht nahm, gelang nach einem Rückpass von Daxlberger per Direktabschluss ins kurze Eck das 6:0 (49.). 
Jetzt fehlte eigentlich nur noch ein Unterzahltreffer – und Michael Baindl besorgte einen solchen: Nachdem er sich die Scheibe erst selbst erlaufen und dann hinter der Grundlinie an der Bande behaupten konnte, fuhr er vor das Gästetor und überlistete den verdutzten Torwart Hötzinger – 7:0 (51.). Draxinger erhöhte nach Zuckerpass vom stark spielenden Youngster Stanik auf 8:0 (58.), ehe Mitchell nach einer Einzelleistung das Spielgerät aus dem Handgelenk raffiniert aus schwierigem Winkel unter der Latte versenkte und damit den 9:0-Endstand fixierte (59.). 
Am kommenden Wochenende sind die Starbulls spielfrei. Am 15. November geht es dann mit dem Auswärtsspiel bei den Selber Wölfen weiter, ehe es am übernächsten Sonntag, 17. November, zu einem Highlight im ROFA-Stadion kommt. Die Grün-Weißen empfangen dann um 17 Uhr den Tabellenführer Deggendorfer EC.
  
    
ERC Sonthofen
Die Bulls wollen wieder in die Erfolgsspur finden
(OLS)  Am Freitag, den 08.11.2019 um 20:00 Uhr gastieren die EV Lindau Islanders an der Hindelanger Straße in Sonthofen. Die Bulls wollen nach zwei Niederlagen wieder in die Erfolgsspur finden.
Mit den EV Lindau Islanders kommt ein wieder erstarkter Gegner ins Oberallgäu. In der ersten Begegnung konnte der ERC am Bodensee einen ungefährdeten 7:2-Erfolg einfahren. Nach diesem Spiel wurde Chris Stanley als Trainer der Islanders entlassen. Für ihn steht fortan der Österreicher Franz Sturm hinter der Bande der Lindauer. Sturm hat sich in seinem Heimatland sowie der Schweiz in unterklassigen Ligen und im Nachwuchsbereich einen Namen gemacht. Derzeit liegen die Lindauer mit 13 Punkten auf Tabellenplatz elf der Oberliga Süd. Seit der Übernahme durch Franz Sturm Mitte Oktober, holte der EVL neun Punkte und konnte starke Gegner wie Deggendorf, Peiting und Regensburg schlagen. Punktbester Akteur bei den Islanders ist Kontingentspieler Brent Norris mit fünf Toren und neun Assists.
Für den ERC gilt es wieder in die Erfolgsspur zu kommen. Nach der unnötigen Niederlage nach Overtime daheim gegen die Höchstadt Alligators und der knappen Niederlage in Memmingen, will das Team von Martin Ekrt die drei Punkte im Oberallgäu behalten. Mit 19 Punkten sind die Bulls auf Rang acht zurückgefallen, doch die Liga bleibt weiterhin sehr eng zusammen. Nur fünf Punkte trennen die Bulls von Tabellenrang drei und nur drei Punkte von Tabellenrang fünf. Damit ein Sieg gelingt, wollen die Bulls hinten sicher stehen und vorne die sich bietenden Chancen verwerten.
Für Tim Marek kommt ein Einsatz noch zu früh, der Einsatz von Kapitän Marc Sill entscheidet sich erst kurzfristig. Unterstützung erhalten die Bulls von Kooperationspartner Bietigheim. So steht Fabjon Kuqi wieder zur Verfügung und auch Robert Kneisler kommt zu seinem ersten Einsatz in Sonthofen.
  
    
Blue Devils Weiden
Heimderby gegen die Selber Wölfe
(OLS)  Sechs Spiele in Folge haben die Selber Wölfe zuletzt gewonnen. Damit nehmen die Oberfranken Platz zwei in der Tabelle ein. Doch am Freitagabend soll diese Serie beendet werden! Die Blue Devils sind nach den beiden Siegen gegen Rosenheim (nach Verlängerung) und dem klaren Auswärtserfolg in Höchstadt zurück in der Spur und hochmotiviert, auch im ewig jungen Nachbarschaftsduell mit den Wölfen einen Dreier einzufahren. Eröffnungsbully ist um 20 Uhr in der Hans-Schröpf-Arena. Alles geben – nur ein Spiel am Wochenende „Nochmals eine Schippe drauflegen“, das forderte Devils-Coach Ken Latta am vergangenen Wochenende von seiner Mannschaft und sie hat die Forderung nahezu perfekt umgesetzt. Am Freitagabend wurde der Favorit aus Rosenheim niedergerungen und am Sonntag ein wichtiges Spiel in Höchstadt zugunsten der Blue Devils entschieden. Aufgrund des Deutschland-Cups sind die Blue Devils an diesem Wochenende nur einmal gefordert und zwar am Freitagabend gegen den Rivalen aus Selb. Verzichten muss Ken Latta auf Verteidiger Adrian Klein, der zur U17-Nationalmannschaft eingeladen wurde. Des Weiteren sind einige Spieler angeschlagen. Wer am Freitag beim Derby im Kader steht, entscheidet sich erst kurzfristig. Das Duell mit den Selber Wölfen bedarf keiner besonderen Erklärung, war es doch in den zurückliegenden Partien von Emotionen, Einsatz und Wille geprägt. Die knappe Niederlage der Blue Devils im ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison dürfte jedoch zusätzliche Motivation für die Blue Devils sein, auf dem Eis einen harten, aber jederzeit fairen, Kampf um jeden Zentimeter Eis zu führen.
Ein Blick auf den Gegner Sechs Siege in Folge – Tabellenplatz zwei: Die Selber Wölfe haben seit dem letzten Aufeinandertreffen mit den Blue Devils Mitte Oktober nur das direkt anschließende Auswärtsspiel in Memmingen verloren. Die Mannschaft von Trainer Henry Thom hat trotz fortgeführter personeller Probleme durch Verletzungen zuletzt überzeugende Leistungen auf das Eis gebracht. Am vergangenen Sonntag gelang den Wölfen ein Auswärtssieg nach Verlängerung beim Tabellenführer aus Deggendorf. Das Powerplay der Selber Wölfe ist mit 21 Prozent Erfolgsquote aktuell das siebtbeste der Oberliga Süd. Die Blue Devils rangieren mit 10,3 Prozent auf Rang elf. Vielleicht kommt das Spiel am Freitag gerecht zur rechten Zeit, um diese Quote positiver zu gestalten?! Denn die Selber Wölfe sitzen im Vergleich zu den Blue Devils deutlich öfter auf der Strafbank: Selb nimmt im Schnitt 12 Strafminuten pro Partie, die Blue Devils nur 7,4 (Ligabestwert). In Unterzahl steht Selb bei 74 Prozent, die Blue Devils haben mit 88 Prozent den zweitbesten Wert der Oberliga Süd und verteidigen das Tor in Unterzahl bravorös. Der in Selb bekannte kleine Kader bringt auch in dieser Saison eine erfolgreiche Mannschaft hervor. Die Neuzugänge Richard Gelke (7 Tore, 14 Assists) und Christoph Kabitzky (6 Tore, 8 Assists) haben sich nahtlos in das bestehende Mannschaftsgefüge integriert. Mit Ian McDonald (8 Tore, 14 Assists) und Charly Graaskamp (9 Tore, 8 Assists) verfügen die Wölfe zudem über zwei offensivstarke Kontingent-Stürmer. Zuletzt kehrte Verteidiger Dominik Kolb aus Bad Tölz nach Selb zurück.
  
    
Herner EV
Nur ein Spiel am Wochenende: Freitag bei den Indianern am Pferdeturm!
(OLN)  Wegen des Deutschland Cups gibt es am Wochenende nur einen Spieltag in der Oberliga und der ist am Freitag. Dann muss der Herner EV ab 20 Uhr in Hannover bei den Indians antreten. „Das Spiel vom letzten Sonntag in Duisburg ist abgehakt. Mit den Leistungen war niemand zufrieden, natürlich auch nicht die mitgereisten zahlreichen HEV-Fans. Aber das darf nicht in den Köpfen bleiben. Wir wollen bei den Indians da weitermachen, wo wir am letzten Freitag gegen Essen aufgehört haben. Dabei wird es am Pferdeturm nicht um einen Schönheitspreis gehen sondern um einen umkämpften Arbeitssieg. Wir müssen und wollen von Anfang an bereit sein. Wir haben am Dienstag etwas härter als sonst trainiert und werden uns intensiv auf die Indians vorbereiten“ erläutert Danny Albrecht, Cheftrainer des Herner EV.
Zur Situation beim HEV Personell wird es am Freitag nur wenige Veränderungen geben. Verteidiger Christopher Kasten ist nach seiner Spieldauerdisziplinarstrafe gesperrt, dafür rückt Nikolai Tsvetkov in den Kader der Grün-Weiß-Roten. Julius Bauermeister ist ebenso wie Artjom Alexandrov weiterhin im Aufbau-Training, an ihre Einsätze ist aber frühestens nach der kurzen Länderspielpause zu denken.
Der Gegner Die Hannover Indians kamen nur schwer in die neue Saison und starteten mit drei Niederlagen in Folge, darunter das 0:6 am Herner Gysenberg. Bereits nach dem ersten Drittel führte der HEV mit 3:0. In den Spielen danach bewies aber das Team von Len Soccio zumindest am Pferdeturm Heimstärke, denn es gelangen vier Siege gegen Krefeld, Erfurt, Essen und Leipzig. Nur die Hannover Scorpions konnten am 2. Spieltag im Derby bei den Indians bisher gewinnen. Vor dieser Leistung auf eigenem Eis hat auch Danny Albrecht Respekt. „Knapp 2500 Zuschauer im Schnitt bilden eine lautstarke Kulisse, die die eigene Mannschaft nach vorne treibt. Da müssen wir unbedingt dagegen halten und die Indians erst gar nicht in Schwung kommen lassen.“ In den letzten vier Jahren gab es nur einen Sieg des HEV am Pferdeturm. Auch diese Statistik zeigt, dass das einzige Spiel an diesem Wochenende für die Grün-Weiß-Roten schon eine große Herausforderung sein wird.
  
    
Rostocker EC
Piranhas im Fuchsbau
(OLN)  Das Team der Stunde ist der Gegner der Rostock Piranhas am Freitagabend. Um 19.30 Uhr stehen sie den Füchsen Duisburg gegenüber. Diese konnten sich mit sieben Siegen in Folge aus dem Tabellenkeller auf den dritten Platz kämpfen. Besonders auffallend der 9:2 Sieg über den Lokalrivalen und Tabellenersten, den Herner EV. Das erste Aufeinandertreffen in der Saison konnten die Piranhas in der Verlängerung für sich entscheiden. Die Rostocker treffen in der Jomizu Arena auf einen starken Gegner, welcher seine Siegesserie natürlich fortsetzen möchte, aber wie heißt es so schön….jede Serie ist auch einmal zu Ende. Die einheimischen Fans können ihr Team an diesem Wochenende leider nicht live erleben. Auf Grund des an diesem Wochenende stattfindenden Deutschlandcups in Krefeld gibt es in der Oberliga Nord nur ein Spiel. 
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern
    
EHC Königsbrunn
Zwei Spiele gegen den Tabellennachbarn
(BYL)  Am Wochenende stehen für den EHC Königsbrunn gleich zwei Spiele gegen die „Mighty Dogs“ des ERV Schweinfurt an, die momentan den elften Platz hinter den Brunnenstädtern belegen. Zuerst geht es am Freitag ab 20 Uhr in heimischer Eisarena gegen die Unterfranken. Am Sonntag tritt der EHC dann die Reise nach Schweinfurt an, ab 18 Uhr kommt es zum Rückspiel gegen die Mighty Dogs.
Nach dem turbulenten letzten Wochenende mit einem Sieg und einer Niederlage muss der EHC Königsbrunn einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Patrick Zimmermann, der in den letzten Jahren als zuverlässiger Scorer und Teamplayer herausragte, informierte die Verantwortlichen, dass er aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung steht. Nach dem Spiel in Passau endete nun sein Engagement beim EHC Königsbrunn: „Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, aber ich habe in den letzten Wochen gemerkt, dass ich mich nicht mehr richtig aufs Eishockey konzentrieren konnte, da mein Fokus dieses Jahr auf meinen anstehenden Lehrproben und Prüfungen liegt. Ich möchte mich beim EHC für drei schöne und erfolgreiche Jahre bedanken und wünsche dem Team für die restliche Saison alles Gute!“. In den kommenden beiden Partien gegen die punktgleichen Schweinfurter wird er dem Team nicht nur spielerisch fehlen.
Die Mighty Dogs sind während der Saison hinter den eigenen Erwartungen geblieben. Die Spiele gegen Bad Kissingen, Geretsried und Schongau konnte Schweinfurt zwar gewinnen, die restlichen Partien wurden aber verloren. Auswärts ist die Mannschaft noch ohne Punkt, zuletzt verloren die Mighty Dogs mit 2:4 in Pfaffenhofen. Gegen Königsbrunn müssen für Schweinfurt wichtige Punkte her, beide Partien werden auf Augenhöhe stattfinden. Die Tagesform wird in den Begegnungen sicher entscheidend sein. Dabei ist die Mannschaft eigentlich gut aufgestellt. Eine der beiden Kontingentstellen besetzt der 24-jährige Kanadier Jeff Murray. Der Angreifer erzielte in den bisherigen zehn Spielen acht Tore und bereitete ein weiteres vor. Als zweiter Kontingentspieler steht der 23-jährige litauische Verteidiger Domantas Cypas in den Schweinfurter Reihen, der nach zehn Pflichtspielen für einen Verteidiger beachtliche acht Scorerpunkte auf dem Konto hat. Während der Saison 2016/17 spielte er noch für die litauische Nationalmannschaft und ist den Königsbrunner Stürmern aus seiner Zeit bei den Bad Kissinger Wölfen noch in guter Erinnerung. Ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Defensive ist der 29-jährige Markus Babinsky, der in der letzten Saison noch beim Oberligisten Höchstadt unter Vertrag war. Aufgrund seiner starken Leistungen, die er in den bisherigen Spielen für die Mighty Dogs gezeigt hatte, wurde er von der Fachseite Bayernhockey.com in das Team des Monats Oktober gewählt. Die beiden gefährlichsten Scorer der Schweinfurter stammen übrigens aus der eigenen Kaderschmiede. Punktelieferant Nummer eins ist mit 18 Punkte der 22-jährige Jonas Manger, auf stolze 13 Scorerpunkte kommt der 23-jährige Marcel Grüner.
Ebenfalls aus dem Schweinfurter Nachwuchs stammt der Königsbrunner Goalie Nico Hetzel. Er wird bei beiden Spielen für den EHC im Tor stehen und zeigte bei seinen bisherigen Einsätzen tadellose Leistungen. Für Hetzel werden es zwei ganz besondere Spiele, er freut sich schon auf die Begegnungen mit den Mighty Dogs. Torfrau Jennifer Harß, die am letzten Wochenende noch in beiden Spielen im Königsbrunner Tor stand, ist momentan mit der deutschen Nationalmannschaft beim 4-Nationen-Turnier in Dmitrov/Russland unterwegs. Für beide Teams geht es um wichtige Zähler, der EHC wird um jeden einzelnen Punkt hart kämpfen müssen. Coach Waldemar Dietrich steht dafür bis auf die Langzeitverletzten Siegler und Forster der gesamte Kader zur Verfügung und hat unter der Woche intensiv trainieren lassen. Lediglich der Einsatz von Alexander Strehler ist noch ungewiss, am Dienstag fehlte er verletzungsbedingt im Training.
  
    
TSV Peißenberg
Zweimal TSV – Derby gegen Erding für die Eishackler
(BYL)  Auf der Euphorie Welle mitschwimmen heißt es im Moment für die Mannschaft von Trainer Rainer Höfler. Nach dem nächsten fast perfekten Wochenende in Schweinfurt und gegen Landsberg, mit Fünf erspielten Punkten, steht für die Mannschaft diese Woche das TSV-Derby im Vordergrund und da heißt es sich ordentlich darauf vorzubereiten.
Nicht mitwirken kann weiterhin Tobias Estermaier der aufgrund seiner Schulterverletzung noch weitere drei Wochen ausfallen wird. Bei Andi Scholz gibt es da schon eine erfreulichere Nachricht. Der angenommene Kreuzbandriss hat sich zum Glück nicht bewahrheitet und kann am Mittwoch wieder mittrainieren.
Am Freitag reisen unsere „Eishackler“ zuerst nach Erding. Dort beginnt das Spiel um 20:00 Uhr. Wie gut drauf die Mannschaft von Thomas Vogl ist, lässt sich schwer beurteilen. In der Vergangenheit waren es immer knappe und richtig zähe Spiele. Das waren nicht gerade die Spiele, die dich aus dem Hocker hauen. Die Bilanz gegen Erding in den letzten Vier Spielen ist auch nicht gerade erfreulicher. Keines dieser Spiele konnte man gewinnen. Damit haben sich die Erdinger schon fast zu einem Angstgegner für die TSV-Männer entwickelt.
Fünf Siege und Vier Niederlagen stehen dem TSV Erding im Moment zubuche. Dabei ein Achtungserfolg in Passau mit 6:5 nach Penaltyschießen. Es war bisher die einzige Mannschaft, die dort zählbares mitnehmen konnte.
Mit Florian Zimmermann der bereits 14 Scorerpunkte (7T/7A) sammeln konnte, haben die Erdinger einen Angreifer der sowohl Tore schießen als auch vorbereiten kann.
Am Sonntag findet dann direkt das Rückspiel gegen den TSV Erding statt. Es bedeutet aber nicht den gewohnten Rückrundenstart, denn mit Klostersee und Dorfen stehen noch zwei Mannschaften aus, gegen die der TSV Peißenberg in der Hinrunde spielen muss.
In diesem Jahr da kann man sich sicher sein, werden das zwei völlig andere Spiele.
  
   
EHC Waldkraiburg Löwen
Erster gegen fünften: EHC Waldkraiburg vor dem Klostersee-Doppel
(BYL)  Wenn man im Sport der gejagte ist, wird es für eine Mannschaft nicht zwingend einfacher. Man kann davon ausgehen, dass jedes Team, dass gegen einen selbst antritt, immer zu 100% motiviert ans Werk geht – oder gar darüber hinaus. Selbst muss man demnach auch immer alles geben, denn ein schlechter Tag ist zumeist gleichbedeutend mit einer Niederlage. In dieser Situation befinden sich die Waldkraiburger Löwen auch am kommenden Wochenende wieder. Als Tabellenerster reist man am Freitag zum EHC Klostersee um dort ab 20:00 Uhr wieder alles zu geben. Interessanterweise kommen eben jene Spieler vom EHC Klostersee am darauffolgenden Sonntag in die Raiffeisen-Arena. Spielbeginn ist um 17:15 Uhr. Ob dieses Klostersee-Doppel das Spiel am Sonntag einfacher oder schwerer macht, hängt wohl maßgeblich vom Ausgang am Freitag davor ab.
Die Grafinger Mannschaft läuft, mit der Stärkung von zuletzt drei gewonnenen Spielen, gegen die Löwen auf. Dies waren jedoch nicht irgendwelche Siege, es waren unter anderem große Namen wie Miesbach (in Overtime) und die Black Hawks aus Passau die Punkte oder, im Fall der Black Hawks, Federn gegen Klostersee lassen mussten. Auch wenn der Punkteabstand zwischen den Löwen und Klostersee eindeutig aussieht, hat man doch neun Punkte Vorsprung vor dem fünftplatzierten, sollte dies also nicht trügen und keinen Anlass zur Nachlässigkeit geben. Aus Mannschaftskreisen hört man bei der Erwähnung des Klostersee-Wochenendes lediglich ein „Das wird ein heißer Tanz“ und selten waren diese Worte zutreffender. Mit Spielern wie Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Florian Gaschke oder des Kontingentspielers Robert Wren aus Kanada, hat man vier Spieler mit mehr als 10 Scorerpunkten in den eigenen Reihen. Die Industriestädter ihrerseits haben einen Kevin Yeingst im Tor, dieser steht immerhin im Bayernligateam des Monats Oktober und mehr als nur eine Hand voll Spieler, die im Moment das Maß aller Dinge in der Liga sind. Selten dürfte Eintrittsgeld besser angelegt sein als am kommenden Sonntag beim heißen Tanz mit und gegen den EHC Klostersee.
  
    
ESC Kempten
Sharks sind gefordert - In den Spielen in Fürstenfeldbruck und gegen Farchant muss der ESC Kempten eine Reaktion zeigen
(BLL)  Erst vor zwei Wochen waren beide Teams ebenfalls die Gegner für die Kemptener, damals in umgekehrter Konstellation. In Farchant gab es einen klaren Auswärtssieg mit 0:5 und auch gegen die Brucker gab es zuhause ein deutliches 8:4. Nun sind die Vorzeichen etwas anders, am Freitag gilt es für die Sharks auch in dem offenen Stadion im Münchner Westen zu punkten. In der Vergangenheit war dies oft ein hartes Stück Arbeit, Das Spielen unter freiem Himmel im einzigen offenen Stadion der Landesliga Gruppe2 ist doch etwas ganz anderes als in einer geschlossenen Halle. Zudem stehen die Crusaders bis jetzt mit 0 Punkten am Tabellenende werden als hochmotiviert sein die ersten Punkte einzufahren. Trotzdem sind die Sharks der klare Favorit, mit dem gut besetzten Kader sind drei Punkte das Ziel. Spielbeginn in Fürstenfeldbruck ist um 19.30 Uhr.
Auch am Sonntag geht das Team von Carsten Gosdeck als Favorit aufs Eis wenn um 18.°° der TSV Farchant im Allgäu gastiert. Das Hinspiel bei den Werdenfelsern konnte Kempten klar dominieren, einzige Kritik war damals die Chancenverwertung. Inzwischen ein Punkt der sich gleichmäßig durch die Vorrunde zieht und an dem fleißig gearbeitet wird. 6 Punkte aus den beiden Spielen ist das klar formulierte Ziel für Carsten Gosdeck: “Vor allem nach dem vergangenen Wochenende mit 0 Punkten ist Wiedergutmachung angesagt. Gerade am Sonntag beim Tag der Vereine freuen wir uns auf zahlreiche Unterstützung durch die Zuschauer. Die Mannschaft hat verstanden das es in dieser Liga keine leichten Gegner gibt und wird eine entsprechende Reaktion zeigen“. Der Kemptener Coach kann bis auf Nikolas Oppenberger inzwischen wieder auf sein komplettes Team zurückgreifen.  Zudem wird am Freitag auch, wie inzwischen schon in jedem Jahr, ein Fanbus nach Fürstenfeldbruck unterwegs sein um das Team auch von der Tribüne aus zu unterstützen.
  
    
VER Selb 1b
Oberfrankenderby in der NETZSCH-Arena - VER1b-Team empfängt den EHC Bayreuth zum großen Schlagabtausch
(BLL)  Am Freitag findet das langersehnte Derby zwischen unserer VER Selb 1b und den EHC Bayreuth in der Selber NETZSCH-Arena statt. Ab 20:00 Uhr gastieren die Wagnerstädter in der Porzellanstadt.
Dabei werden auch viele Fans aus beiden Lagern erwartet. Trainer Wegmann und seine Jungs freuen sich und haben in den letzten Wochen hart auf dieses Spiel hingearbeitet. Nach der 2:0 Niederlage im Hinspiel hat die Mannschaft noch eine Rechnung offen, die sie unbedingt begleichen will.
Die Randbedingungen passen: 3 Heimspiele, 3 Siege und damit 8 Punkte und Platz 5 in der Tabelle. Mit ebenso vielen Punkten liegt Bayreuth, die ein Spiel mehr bestritten haben, nur einen Platz hinter den Selber Jungs. Damit ist es ein direktes Verfolgerduell.
Trainer Stefan Wegmann kann bis auf den verletzten Jan Wenisch seine beste Truppe aufs Eis stellen und wird mit 3 Reihen an den Start gehen. Er weiß wie die Bayreuther Mannschaft um Trainer Vaclav Drobny, der in Selb kein Unbekannter ist, spielt und stellt seine Schützlinge dementsprechend ein.
Wir freuen uns auf ein rasantes und spannendes Derby mit vielen Zuschauern!
Dann bis Freitag, 08.11.2019 um 20:00 Uhr in der NETZSCH-Arena.
  
    
SG Bad Bayersoien/Peiting
Spitzenspiel, Party und Pokal! ESV Bad Bayersoien vor ereignisreichen Wochenende
(BBZL)  Gleich am Freitag um 19:30 Uhr geht es los mit dem nominellen Spitzenspiel der Bezirksliga. Die Wanderers aus Germering kommen nach Peiting. Ihr Saisonziel ist klar: Aufstieg in die Landesliga. Letzte Saison machte ihnen der EV Mittenwald einen Strich durch die Rechnung. Heuer will man nicht mehr stolpern und so stellte Germerings Trainer Petr Vorisek eine schlagkräftige Truppe zusammen. Die wusste bis jetzt auch immer zu überzeugen. In acht Vorbereitungsspielen gingen die Wanderes nur einmal als Verlierer vom Eis. Das war ein 2:4 gegen Bayernliga-Absteiger Buchloe. Den SC Forst aus der Landesliga zerlegten sie mit 12:3. Mittlerweile haben sie in der Liga schon vier Spiele bestritten, führen sie die Tabelle unangefochten mit 12 Punkten und 34:4 Toren an. Sie können also nicht nur scoren sondern sind auch hinten sicher, was letzte Saison noch ein Problem war. Auffälligste Spieler sind Quirin Reichel, Nico Rossi und US Boy J.C. Cangelosi. Die Vorisek Truppe ist allerdings mit allen vier Reihen torgefährlich. Da wird die Soier Verteidigung nicht viel Zeit zum Verschnaufen bekommen. Verstecken braucht sich das Team von Hans Schmaußer aber auch nicht. Allerdings wird man gehörig mehr arbeiten müssen als zuletzt gegen Ottobrunn, wo man in die Zweikämpfe doch etwas zu halbherzig ging. Mit einem Sieg gegen Germering will man gar nicht rechnen, aber ärgern will man sie auf alle Fälle. Am Samstag gehts dann gleich weiter mit Party. Ganz egal wie es am Freitag ausging. „Rock den Stadl“ findet im Soier Dorfstadl statt und das Team ist für den Ausschank zuständig. Am Sonntag, wenn der ein oder andere vielleicht noch seinen Rausch ausschläft, gehts gleich weiter für die Mannschaft: mit dem Bus nach Inzell zum ersten Spiel des BEV-Pokal Achtelfinale. Gespielt wird um 17 Uhr in der Max Aicher Arena in Inzell. Der DEC kam über einen 4:3 Sieg über den EHC Straubing eine Runde weiter. In der Bezirksliga 2 gab es bis jetzt zwei Siege und eine Niederlage für das Team von Thomas Schwabl. Wie auch der ESV hat der DEC Inzell nicht die jüngste Mannschaft auf dem Eis stehen, dafür einiges an Erfahrung. Zu den Top-Scorer zählen Michael Eberlein, Thomas Scheck und der Tscheche Kresermir Schildhabel. Nachdem es in der ersten Runde des Pokal nur ein Spiel gab, heißt es im Achtelfinale schon „Best of two“ Das Rückspiel in Peiting findet am Fr. 29.11.2019 um 20 Uhr statt. Erst heißt es aber ab nach Inzell. Der Bus fährt um 12:45 bei Autohaus Heinritzi ab, eine weitere Haltestelle ist um 12:50 beim „Lötschmüller“ . Mitfahrer sehr erwünscht.
  
    
ESC Kempten 1b
Das alte Derby ist zurück - 1b des ESC Kempten empfängt die Oberstdorfer Eisbären
(BBZL)  Lange mussten die Fans beider Vereine warten um wieder ein Derby ihrer Teams zu sehen. Seit dem Abstieg der Oberstdorfer aus der Landesliga nach der Saison 2015/2016 gab es kein Aufeinandertreffen der beiden Vereine mehr. Durch die Meldung einer 1b sind Kempten und Oberstdorf nun wieder vereint in einer Liga. Wobei den klar besseren Start der Verein aus dem tiefen Süden erwischt hat, stehen sie doch nach drei Spielen verlustpunktfrei auf dem zweiten Platz, während  Kempten bis jetzt vier Niederlagen kassierte. Aber genau darin liegt der Reiz für das Team von Helmut Wahl, und der Derbycharakter sorgt für zusätzliche Brisanz. Ein spannendes Match also das am Freitag um 19.30 im Kemptener Eisstadion steigt
  
    
ERC Lechbruck
ERC vor Heimspielauftakt gegen Lindenberg/Lindau
(BBZL)  Das erste Heimspiel im Lechparkstadion beschert dem ERC Lechbruck gleich einen Topgegner: Mit der SG Lindenberg/Lindau kommt der Gruppensieger der vergangenen Saison und aktuelle Tabellenführer ins Ostallgäu. Spielbeginn ist am Freitag um 19:30 Uhr.
Die Gäste vom Bodensee befinden sich Umbruch. Während der Vorbereitung ist Trainer Matthias Schwarzbart zurückgetreten. Ihn ersetzen nun Spielertrainer Zdenek Czech und Assistent Fabian Lämmle. Zudem verließen die drei Routiniers Andy Hops, Moritz Grättinger und Mario Kustor den Club. Im Gegenzug wird dem Nachwuchs nun die Chance gegeben: Vom EV Lindau rückten Lasse Kainz, Paul Ockert, Noel Willham, Nicolas Weh, Richard Künnemann und Tim May in die 1. Mannschaft. Kontinuität gibt es auf der Torhüterposition, die mit Dominik Hattler weiterhin sehr gut besetzt ist. Auch die übrigen Leistungsträger wie Dominic Mahren, Timo Krohnfoth, Manuel Merk oder Michael Wellenberger konnten gehalten werden. Die ersten drei Spiele gegen Königsbrunn, Augsburg und Türkheim konnten klar gewonnen werden. Lindenberg/Lindau gilt als der Topfavorit in der Gruppe 4 und so ist das Erreichen der Play-Offs das klare Ziel der Westallgäuer.
Die Flößer fiebern naturgemäß dem ersten Heimspiel im Lechparkstadion entgegen. Auch wenn die Mannschaft einige Verletzungsausfälle zu verkraften haben wird, will man gegen die SGL deutlich zeigen, dass der ERC zu Recht im Favoritenkreis gehandelt wird. ERC-Trainer Jörg Peters: „Wir freuen uns, dass mit Lindenberg/Lindau ein Topgegner zum ersten Heimspiel an den Lech kommt. Die Zuschauer dürfen ein gutes Spiel zweier Mannschaften erwarten, die seit Jahren oben mitspielen. Wir werden uns entsprechend vorbereiten.“
  
    
SG Oberstdorf/Sonthofen
Allgäu-Derby; Eisbären in Kempten gefordert
(BBZL)  Am kommenden Freitag um 19:30 Uhr kommt es zu einer Neuauflage des Allgäu-Derbys: Es heißt Sharks gegen Eisbären. Dieses Derby ist den Oberstdorfnern wie den Kemptnern noch aus der Landesliga bekannt und nun gibt es eine Neuauflage in der Bezirksliga. Das Spannende ist, dass wie schon vor Jahren es Spieler gibt, die schon für beide Teams auf dem Eis standen.
In den Reihen der 1b-Sharks sind mit Christian Engler und Benjamin Waibel zwei Spieler, die in den letzten Jahren in der Landesliga bei den Eisbären spielten. Auch Philip Kohler und Lukas Linnartz mischten letzte Saison noch in Oberstdorf mit, bis die B-Mannschaft vor ihrer Haustüre gegründet wurde.
Nach Plan läuft die Saison für die Kemptner aber noch nicht. Der neu geformte Kader besteht aus Spielern der ehemaligen U20 sowie Spieler aus der 1. Mannschaft, die kürzer treten wollten und einige Ehemalige, die sich jetzt doch nochmal die Schlittschuhe schnüren. Die Bilanz der Kemptner ist aktuell der letzte Platz der Liga mit 9:28 Toren in vier Spielen. Sie verloren bis jetzt zweimal gegen den HC Maustadt sowie gegen den ESV Türkheim. Zuletzt mit 4:5 gegen den ERC Lechbruck verfehlten sie nur knapp den ersten Erfolg.
Die Eisbären gehen hoch motiviert in die Partie am Freitagabend. Die Oberstdorfer Jungs stehen aktuell nach drei Siegen in drei Spielen auf dem zweiten Tabellenplatz in der Liga und legten somit den besten Start seit dem Neubeginn hin. Jetzt heißt es für die Truppe an die Leistung aus den letzten Spielen anzuknüpfen. Auch wenn in dem kommenden Spiel mehr Emotionen dar geboten werden und eine höhere Härte und Körpereinsatz erwartet wird.
Dieses Allgäu-Derby hatte schon immer seine eigenen Regeln und teils auch einen verrückten Spielverlauf. Beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Teams in der Landesliga gelang den Eisbären in der Saison 2015/2016 ein 6:1 Erfolg in Kempten. Viele Akteure, die bei diesem Spiel auf dem Eis standen, werden auch dieses Mal wieder mit dabei sein. Trainer Erik Fabian stehen auf jeden Fall Kapitän Markus Abler und Christof Wagner wieder zur Verfügung, die die Verteidigung wieder stärken. Nur bei Stürmer Tobias Waibel steht aktuell noch ein Fragezeichen. Er musste diese Woche beim Training verletzungsbedingt pausieren.
Auch wenn die momentane Ligatabelle deutlich für die Eisbären spricht, dürfen die Eisbären das Team von Helmut Wahl auf keinen Fall unterschätzen. Die Neuauflage des Allgäu-Derbys verspricht auf jeden Fall Spannung pur. Also kommt mit nach Kempten, um die Eisbären anzufeuern!
Bully in Kempten ist um 19:30 Uhr.  
  
    
Regionalliga Südwest / Landesliga Baden-Württemberg
    
Stuttgarter EC
Arbeitssieg beim Angstgegner
(RLSW)  Drei wichtige Punkte brachten die Stuttgart Rebels vom Auswärtsspiel bei den Maddogs aus Mannheim am vergangenen Sonntagabend mit nach Hause. Dabei war das Spiel lange Zeit wesentlich enger als es das klare Endergebnis von 8:3 (2:1; 1:1; 5:1) erscheinen lässt.
Eher vorsichtig begann man auf Stuttgarter Seite das Spiel, um den Gastgebern nicht wie in den vergangenen Spielen so häufig ins offene Messer zu laufen. Immerhin handelt es sich bei den Maddogs Mannheim um eine Art Angstgegner für die Stuttgarter Kufencracks. Sage und schreibe fünf Mal musste man sich in den vergangenen sechs Partien seit deren Aufstieg in die Regionalliga geschlagen geben. Zwar ging man durch Fabio Laule (9.) und Lukas Willer (12.) bis zur Mitte des ersten Drittels mit zwei Toren in Führung, der Anschlusstreffer durch Frank Hart sollte jedoch postwendend folgen.
Dem schnellen Ausgleich durch Oliver Zbaranski zu Beginn des zweiten Durchgangs ließ Morgan Reiner zwar schnell die erneute Führung folgen (24.), die verrückten Hunde witterten jedoch Morgenluft und bedrängten ein ums andere Mal das von Jannis Ersel vorzüglich gehütete Gehäuse der Rebellen. Zählbares kam dabei jedoch nicht zustande und so ging man mit einem knappen Vorsprung in den letzten Spielabschnitt.
Vom Treffer durch Nick Govig an (41.) nahmen die Rebels nun mehr und mehr das Szepter des Geschehens in die Hand, bauten den Vorsprung sukzessive aus und ließen nichts mehr anbrennen. Miro Hudak, erneut Reiner und Govig, sowie zum Abschluss Dominik Deuring zeigten Vollstreckerqualitäten. Der zwischenzeitliche Gegentreffer durch Patrick Martens fiel dabei nicht mehr ins Gewicht.
Mit diesem Erfolg klettern die Rebels auf den fünften Tabellenrang. Bei einem Erfolg gegen den zwei Ränge und zwei Punkte besser platzierten EV Ravensburg beim nächsten Heimspiel am kommenden Freitag wäre sogar ein Tausch der Plätze im Bereich des Möglichen.
  
    
Schwenninger ERC
Schwenninger Fire Wings empfangen Mannheim
(LLBW)  Nach der Auswärtsniederlage am vergangenen Wochenende in Esslingen wollen die Schwenninger Fire Wings am kommenden Samstag, mit einem Heimsieg gegen die MadDogs Mannheim 1b, wieder zurück in die Erfolgsspur kommen.
Den zweiten Dämpfer, in der noch jungen Saison, nach der Auftaktniederlage gegen Pforzheim erhielten die Schwenninger am vergangenen Wochenende bei der Niederlage in Esslingen. So hatte man sich den Saisonstart in der Neckarstadt sicherlich nicht vorgestellt und dennoch gibt es keinen Grund den Kopf in den Sand zu stecken. Denn zum Einen sind erst vier Spieltage absolviert und zum Anderen duelliert man sich mit Pforzheim und Esslingen noch vier Mal in dieser Runde. Dennoch gilt es am kommenden Samstag mit einem Heimsieg gegen Mannheim wieder Punkte auf die Habenseite zu packen.
Der Gegner aus Mannheim rangiert aktuell punktgleich einen Platz hinter den Fire Wings auf Tabellenrang fünf. Nach den Auftaktniederlagen gegen Reutlingen und Pforzheim konnten die Quadratestädter zuletzt mit zwei Siegen auf sich aufmerksam machen. Unter anderem schlugen die MadDogs Titelmitfavorit Balingen mit 5:3 in eigener Halle.
„Wir dürfen Mannheim auf keinen Fall unterschätzen und müssen wieder so spielen, wie in den ersten beiden Dritteln in Esslingen. Einfaches und konzentriertes Eishockey wird hierbei ein Schlüssel zum Erfolg sein. Wir hatten diese Woche drei gute Trainingseinheiten und gehen selbstbewusst in dieses Spiel. Wir benötigen unbedingt den nächsten Sieg und den werden wir am Samstag auch unter Dach und Fach bringen.“, so Schwenningens Trainer Matthias Kloiber.
Alle Fans der Schwenninger Fire Wings sind somit herzlich eingeladen am kommenden Samstag die Jungs lautstark zu unterstützen.
Spielbeginn am kommenden Samstag, den 09.11.2019, ist um 19:00 Uhr in der Schwenninger Helios-Arena.
  
    
Regionalliga West
    
Dinslakener EC Kobras
Kobras reisen zum Schlusslicht und empfangen den Spitzenreiter
(RLW)  Am kommenden Wochenende messen sich die Dinslakener Giftschlangen zum zweiten Mal mit dem Neusser EV und den Rockets aus Diez – Limburg. Doch diesmal wechselt das Heimrecht. Dabei muss die Vanek – Truppe zunächst am Freitag, 08.11.2019, zum Tabellennachbarn nach Neuss reisen.
Dies könnte in mehrfacher Hinsicht wegweisend für die Dinslakener werden. Zum einen will man unbedingt mindestens Sechster in der Tabelle werden, um überhaupt am Ende der Hauptrunde an der Pre-Playoff-Runde teilnehmen zu dürfen, was gleichzeitig bedeutet, dass man sich automatisch in der nächsten Saison für die Regionalliga qualifiziert hat und noch die Chance besteht, auch in dieser Spielzeit noch höhere Ziele zu erreichen. Zum anderen hat man sich selbst eigentlich höhere Ziele gesteckt und genügt diesen Ansprüchen momentan nicht.
Somit muss man sich den Tabellensiebten zwingend vom Hals halten. Eine Aufgabe, die in der derzeitigen Verfassung des Teams schwer genug ist, auch wenn sich nach dem 5:1 – Sieg gegen die Ratinger Ice Aliens am letzten Sonntag eine Wende andeutet. Nur zur Erinnerung: Schon der 3:2 – Sieg der Kobras beim ersten Aufeinandertreffen war knapp genug und das Pendel hätte an diesem Abend durchaus für das Team von Trainer Benske ausschlagen können. Außer den Langzeitverletzten Pascal Behlau und Sven Schiefner sollten am Freitag wieder alle Mann an Bord sein, wenn sich bei der letzten Trainingseinheit kein Akteur mehr verletzt. Neu bei den Gastgebern ist der kanadische Flügelstürmer Jason Popek, der den aus beruflichen Gründen abgewanderten Letten Sergejs Piskunovs ersetzt.
Das erste Bully in der Eishalle am Südbad fällt um 20:00 Uhr.
Getreu dem Motto: „Da haben wir rein gar nichts zu verlieren“, können Kapitän Hüsken und Co. das Sonntagsspiel in der Schlangengrube angehen, denn der bislang verlustpunktfreie Ligaprimus aus Diez-Limburg gibt am 10.11.2019 seine Visitenkarte ab. Die Rockets werden derzeit ihrer Favoritenrolle, die sie zu Saisonbeginn von vielen Experten zugeschrieben bekommen haben, voll und ganz gerecht. Beim aktuellen Tabellenführer wird aber auch nichts zum Zufall überlassen.
So war man ständig auf der Suche nach einem weiteren Mittelstürmer und wurde fündig. Mit Kyle Piwowarczyk wurde ein 36-jähriger Center verpflichtet, der zuvor in Deutschland hauptsächlich in der Oberliga auf Tor- und Punktejagd ging. Dabei erzielte er in 541 Partien 350 Tore und 575 Vorlagen, macht beachtliche 925 Scorerpunkte. Dreimal war der Kanadier in seiner Karriere Spieler der Saison in der Oberliga Süd, jeweils im Trikot der Selber Wölfe.
Er ersetzt Jamie Hill, der beim ersten Aufeinandertreffen mit den Kobras (6:5) noch 2 Treffer erzielte. Zwar steht der Amerikaner noch im Kader der Rockets, ist aber bereits dabei, sich nach einem neuen Verein umzusehen.
Beim Hinspiel in Diez – Limburg lieferten die Dinslakener trotz einer 5:6-Niederlage ihre beste Saisonleistung ab und hatten die Hausherren an den Rand einer Niederlage gebracht. Erst kurz vor Schluss erzielten sie seinerzeit den 6:5 – Siegtreffer. Dabei nutzten sie ihr überragendes Überzahlspiel nach einer ziemlich kleinlich gepfiffenen Strafe gegen einen Kobra-Akteur. Natürlich wäre es wünschenswert, wenn die Schlangengrube eine ähnlich spannende Partie zu sehen bekäme, vielleicht sogar ebenfalls mit einem 6:5 – Ausgang für die Hausherren. Philipp Heffler, Dinslakens #7, bewertet die Chancen seiner Mannschaft so: “Wenn wir am Wochenende an die Leistung vom Spiel gegen Ratingen anknüpfen können und es dann auch noch schaffen, die kleinen Fehler, die wir bei dieser Partie gemacht haben, auszuschalten, haben wir eine große Chance, auch in Neuss mit einem Sieg vom Eis zu gehen. Mit diesem Selbstbewusstsein im Rücken ist dann auch ein Sieg gegen die Rockets drin. Wir waren ja schon im Hinspiel nah dran. Und sollte das alles wirklich so kommen, ist die Durststrecke vergessen und wir sind wieder im Soll.“
Los geht’s in der Schlangengrube um 19:00 Uhr.
  
    
Herforder EV
Nächstes Eishockey-Highlight - Herford empfängt Bären aus Neuwied
(RLW)  Das kann wieder spannend werden – im Freitagsspiel der Regionalliga West empfängt der Herforder Eishockey Verein um 20.30 Uhr im heimischen Eisstadion die Bären des EHC Neuwied. In den vergangenen Jahren ging es zwischen beiden Teams zumeist heiß her. Unvergessen sind die Duelle in den PlayOffs, zu denen es in den letzten drei Spielzeiten kam und jeweils die Ice Dragons als Sieger hervorbrachten. Dramatisch verlief das Halbfinale der Saison 18/19, als die Ostwestfalen im entscheidenden fünften Spiel den Einzug in das Finale schafften und später die Meisterschaft erspielten.
Neuwied erlebte in dieser Spielzeit ein ständiges Auf und Ab, wobei sich zuletzt jedoch besonders die Abwehr stabilisierte und nur wenig Gegentreffer zuließ. So gab es in den beiden vergangenen Regionalligaspielen eine 2:3-Auswärtsniederlage in Hamm und einen knappen 2:1-Erfolg im Heimspiel gegen Neuss. Der EHC nimmt derzeit den 4. Tabellenplatz ein und steht somit unmittelbar hinter dem HEV, bei jedoch weniger ausgetragenen Spielen. Ein Ausrufezeichen setzten die Bären um Chefcoach Carsten Billigmann am letzten Sonntag, als man im Inter Regio-Cup die starken Niederländer aus Heerenveen mit 2:1 besiegte.
Ähnlich wie Herford, verfügt der Gast des EHCN über ein überdurchschnittlich großes Fanlager, womit es in der Eishalle „Im Kleinen Felde“ wieder sehr stimmungsvoll werden dürfte, wie schon im Topduell mit der EG Diez-Limburg am vergangenen Sonntag. HEV-Coach Jeff Job hofft, dass er auf einen möglichst kompletten Kader zurückgreifen kann. Besonders Killian Hutt wurde zuletzt sehr vermisst. Nicht mehr im Kader ist jedoch Goalie Marc Fleischer, dessen Vertrag auf seinen Wunsch Mitte der Woche aufgelöst wurde.
Die Herforder Eishockeyfans dürfen sich auf ein echtes Highlight im Verfolgerduell freuen. Die Tageskasse öffnet zur gewohnten Zeit um 19.45 Uhr. Am Sonntag ist der HEV spielfrei.      
  
    
Neusser EV
NEV will Krankheitswelle trotzen
(RLW)  Stand am vergangenen Wochenende nur eine Partie auf dem Programm, so geht es am kommenden Wochenende im gewohnten Eishockey-Rhythmus weiter. Am Freitag empfangen die Quirinusstädter die Dinslakener Kobras, sonntags steht die erneute Reise nach Neuwied an. Mit welchem Kader man zu den Duellen antreten kann, ist jedoch noch nicht gewiss…
Alles anders als in der vergangenen Saison – so einfach könnte man das Zwischenfazit der Dinslakener Kobras ziehen. Noch vor einem Jahr wurden die Traberstädter in der Sommerpause arg gebeutelt und mussten aufgrund zahlreicher Abgänge „mit heißer Nadel“ einen wettbewerbsfähigen Kader stricken. Dass am Ende der Hauptrunde der sechste Tabellenplatz zu Buche stand, war als großer Erfolg zu werten, Milan Vanek hatte bei seinem Debüt auf der Trainerbank ganze Arbeit geleistet. Im anschließenden Playoff-Viertelfinale konnte man die favorisierten Neuwieder Bären mächtig ärgern, unterlag nur hauchdünn in der entscheidenden fünften Partie. Grob ein halbes Jahr später stehen die Giftschlangen erneut auf Platz sechs der Tabelle, und doch ist es nicht das Gleiche.
Der Aderlass in der Sommerpause blieb aus, im Gegenteil, diesmal sorgte man mit namhaften Neuzugängen für Aufsehen. Mit dem Tschechen Martin Beneš angelte man sich den Top-Stürmer der Soester EG, aus Herford kam mit Tommy Kuntu-Blankson ein aktueller Regionalliga-Meister. Der Neuwieder Allrounder Dennis Appelhans und Torhüter Lucas Eckhardt sind in Neuss aus gemeinsamen Zeiten noch bestens bekannt, das gilt auch für Jerome Baum und Sven Schiefner, die noch im Frühjahr das NEV-Trikot trugen. Die Transfererfolge waren eine Seite der Medaille, gestiegene sportliche Ansprüche die andere. Mit der aktuellen Saison und sieben Punkten aus acht Spielen sind die Verantwortlichen der Kobras nicht zufrieden, erst am vergangenen Wochenende gelang dem Team vom Westrand des Ruhrgebiets der sportliche Befreiungsschlag durch einen 5:1-Sieg über den direkten Konkurrenten aus Ratingen. Gegen den NEV würde man nur zu gerne nachlegen, um im Idealfall eben diese Ratinger vom fünften Platz zu verdrängen. Da die Neusser jedoch eigene Ambitionen haben, deutet sich für Freitag ab 20 Uhr ein packendes Duell um die begehrten Punkte an.
Gerade einmal zwei Wochen ist der letzte Auftritt des Teams um Kapitän Francesco Lahmer in Neuwied her. Alles richtig gemacht, am Ende aber doch mit leeren Händen dagestanden, so lautete das Fazit nach der Partie. Bis zwei Minuten vor der Schlusssirene schnupperten die Neusser an einer faustdicken Überraschung, ehe mit Frederic Hellmann ausgerechnet ein früherer NEV-Crack für den 2:1-Siegtreffer der Hausherren sorgte. An die Leistung würden die Benske-Schützlinge nur allzu gerne anknüpfen, wünschen sich aber diesmal etwas mehr „finales Glück“. Als Tabellenvierter befinden sich die Neuwieder mit 12 Punkten mittendrin im Kampf um die besten Plätze, was die erwartete Ausgeglichenheit der Liga bestätigt. Die Neuzugänge Justin Schrörs (Torhüter) und Maik Klingsporn (Verteidiger) brachten reichlich Oberliga-Erfahrung mit und tragen ihren Teil dazu bei, dass die Bären mit nur 18 Gegentoren aus 7 Spielen die stabilste Defensive der Liga stellen. In der Offensive drückt hingegen noch ein wenig der Schuh, mit bislang 22 Treffern stellt man diesbezüglich das Schlusslicht der Liga dar. Dabei gilt es jedoch zu berücksichtigen, dass die Liga-Konkurrenz bis zu drei Spiele mehr absolviert hat, was diese Zahlen relativiert. Auch die Tatsache, dass Neuwied über zahlreiche Stürmer verfügt, die ihren Torhunger in der Vergangenheit unter Beweis gestellt haben, lässt unseren Gegner nur noch auf das berühmte „Platzen des Knotens“ warten. Dies muss aus Neusser Sicht natürlich nicht unbedingt am kommenden Sonntag geschehen, wenn der NEV um 19 Uhr bei den Bären antritt.
Bereits während der Vorbereitung wurde das Neusser Team von einer Erkältungswelle heimgesucht, die unter anderem dazu führte, dass ein Testspiel mangels spielfähiger Mannschaft abgesagt werden musste. Nun trifft es die Südpark-Cracks erneut, beim sonntäglichen Duell in Hamm musste man auf einige Leistungsträger verzichten, am Dienstag konnten gar nur noch elf Feldspieler am Training teilnehmen. „Wir hoffen, dass einige der Erkrankten am Wochenende doch noch eingreifen können, aber eine gute Vorbereitung auf das für uns wichtige Spiel gegen Dinslaken sieht anders aus“, ärgert sich Trainer Daniel Benske. Nur allzu gerne würden er und sein Team sich mit Zählbarem belohnen, bestenfalls soll auch Neuzugang Jason Popek dazu beitragen, dessen Spielberechtigung sehnlich erwartet wird. Wer weiß, was mit der Unterstützung der treuen Anhänger doch noch möglich ist…
 
    
EHC Neuwied Bären
Billigmann sieht auch in Herford eine Chance
(RLW)  Es gibt angenehmere Sachen als Auswärtsspiele in Herford zu bestreiten. In der Eissporthalle im Kleinen Feld herrscht naturgemäß ein hoher Lautstärkepegel, und wenn man dann noch am einem Freitagabend bei den Ice Dragons zu Gast ist, gibt es eine beschwerliche Anreise obendrauf. Einmal quer durch Nordrhein-Westfalen heißt es für den EHC „Die Bären", Staus sind da zu Beginn des Wochenendes vorprogrammiert. Die Deichstädter soll das am Freitagabend nicht davon abhalten, beim amtierenden Meister der Eishockey-Regionalliga West ab 20.30 Uhr eine gute Leistung aufs Eis zu bringen. „Es wird wichtig sein, die lange Busfahrt abzuschütteln und von Anfang an voll da zu sein", weiß Trainer Carsten Billigmann. Nur selten gelang das in den zurückliegenden Jahren. Dreimal schied der EHC in den Play-offs schon an den Drachen aus - zuletzt im Frühjahr im entscheidenden fünften Spiel mit stark dezimiertem Kader. „Wir können grundsätzlich überall Punkte holen - auch in Herford", glaubt Billigmann an sein Team, das sich aktuell schwer tut Tore zu schießen, dafür aber mit nur 2,5 Gegentoren im Schnitt pro Partie die beste Abwehr der Liga stellt. Es zahlt sich aus, dass die Neuwieder in die Abwehr investiert haben und mit Schlussmann Justin Schrörs sowie dem DEL-erfahrenen Maik Klingsporn in der Hintermannschaft draufsattelten.
Die Partie in Herford ist eine ähnliche Herausforderung wie die in Hamm vor zwei Wochen. Diesmal hoffen die Bären das Spiel aber ganz anders aufbauen zu können. Billigmann: „Wir sind in Hamm ganz früh in Rückstand geraten. Gegen ein Spitzenteam dann hinterherlaufen zu müssen, ist unheimlich schwer. Es wäre sehr wichtig, möglichst lange die Null zu halten." Auch die mit 1:4 verlorene erste Partie gegen den HEV soll nicht als Beispiel dienen: „Herford war an diesem Abend nicht gut, aber wir richtig schlecht."
Anders sieht die Rollenverteilung vermeintlich am Sonntagabend ab 19 Uhr aus, wenn der Neusser EV bereits zum zweiten Mal in dieser Saison mit dem ehemaligen Neuwieder Trainer Daniel Benske ins Icehouse kommt. „Ohne überheblich zu klingen, muss es unsere Anspruch sein daheim gegen Neuss zu gewinnen - und zwar überzeugender als wir es bislang in dieser Saison getan haben", fordert Billigmann die richtige Einstellung und klar aufzusagen, wer der Herr im Icehouse ist. 118 Sekunden fehlten im NEV vor zwei Wochen, um nicht nur mit der Leistung, sondern auch vom Ergebnis her ein Ausrufezeichen in der Bärenhöhle zu setzen. Erst ganz spät gelang dem EHC der 2:1-Siegtreffer. „Wir werden auch diesmal wieder nach Neuwied kommen, um die Bären zu ärgern. Aber wir wissen ganz genau, dass bei uns dafür alles passen muss", freut sich Daniel Benkse auf ein Wiedersehen mit seinen alten Weggefährten.
  
    
Ratinger Ice Aliens
Die Hammer Eisbären kommen zu den Ice Aliens an den Sandbach, ermäßigte Preise für Besucher des Deutschland Cups
(RLW)  Am Freitag hat der Deutschland Cup, der in Krefeld ausgetragen wird, einen Ruhetag. Doch die Eishockeyinteressierten müssen nicht ganz auf ihren Sport verzichten. Um 20:00 Uhr steht in der Regionalliga das Meisterschaftsspiel gegen die Hammer Eisbären an und die Ice Aliens bieten den Eishockeyfans einen Sonderpreis von 7,- EUR. Dieser Preis gilt für jeweils eine Person, wenn sie eine Karte für den Deutschland Cup vorlegt.
Die Hammer Eisbären sind etwas träge in die Saison gestartet und mussten drei Niederlagen in Folge einstecken. Ausgerechnet gegen die Ice Aliens platzte der Knoten und mittlerweile belegen sie den zweiten Tabellenplatz. Damit werden sie ihrer vorhergesagten Favoritenrolle gerecht. Für die Niederlage in Hamm möchten sich die Ice Aliens natürlich revanchieren, doch das wird kein leichtes Unterfangen. In den letzten Begegnungen zeigten
sich die Eisbären sehr torfreudig und ließen nur wenige Gegentore zu.
Trainer Andrej Fuchs kann voraussichtlich auf den gesamten Kader zurückgreifen, der Einsatz von Tobias Brazda ist jedoch noch nicht sicher.
  
    
Regionalliga Ost
    
FASS Berlin
Derby mit Brisanz
(RLO)  Das nächste Derby steht bevor, wenn FASS Berlin am Samstag (09.11.2019, 19:00 Uhr) die Eisbären Juniors im Erika-Heß-Eisstadion empfängt. Beide Kontrahenten haben die Chance zur Wiedergutmachung nach heftigen Niederlagen am vergangenen Wochenende. Für die Weddinger geht es um die Stabilisierung des zweiten Tabellenplatzes in der Regionalliga Ost. Ein Sieg ist also Pflicht. Präsentiert wird das Spiel vom Sponsor of the Day APROSPORTS. Die Tageskasse öffnet eine Stunde vor Spielbeginn, der Eintritt kostet 5 Euro auf allen Plätzen (VIP-Tagesticket 15 Euro).
Während im Vergleich zur Niederlage in Schönheide Verteidiger Hannes Ulitschka sowie die Angreifer David Trivellato und Gerolf Holstein wieder dabei sind, muss FASS auf Stammkeeper Patrick Hoffmann verzichten. Mit Danny Bohn und Sören Thiem stehen freilich zwei starke Backups bereit.
Das Duell zwischen FASS und Eisbären Juniors birgt besondere Brisanz. Von 2007 bis 2017 war FASS Kooperationspartner des Platzhirschs aus Hohenschönhausen. Zahlreiche DEL-Spieler wie Jonas Müller, Marvin Cüpper (beide Eisbären), Alex Trivellato (Krefeld), Henry Haase (Augsburg), Sven Ziegler, Vladislav Filin (beide Straubing) oder Maximilian Adam (Wolfsburg) machten ihre ersten Erfahrungen im Senioren-Eishockey bei den „Akademikern“. Besonders unter Headcoach Chris Lee (2009-13) avancierte FASS zu einer Spitzenmannschaft der damaligen Oberliga Ost, was im Gewinn des Oberliga Ost-Pokals 2013 gipfelte.
Freilich zahlte der Weddinger Club einen hohen Preis für die Zusammenarbeit. Die Erste Mannschaft verlagerte 2012 ihren Spiel- und Trainingsbetrieb in den Wellblechpalast, wo man hervorragende Bedingungen vorfand – aber einen großen Teil der Fanbasis verlor. Im Laufe der Zeit schwand zudem die Unterstützung durch den Partner. Im Sommer 2017 zog die Führung von FASS schließlich die Notbremse und setzte auf einen Neustart in der Regionalliga Ost und im Erika-Heß-Eisstadion. „Am Ende war die Zusammenarbeit nur noch frustrierend, die Trennung überfällig“, erinnert sich Oliver Miethke, damals wie heute Headcoach von FASS. „Wir wollten den Beweis antreten, dass wir aus eigener Kraft erfolgreiches Eishockey spielen können – und haben das geschafft.“
Auf beiden Seiten stehen zahlreiche Akteure, die schon für den jeweils anderen Club aktiv waren. Ein Großteil der Spieler von FASS wurde im Nachwuchs der Hohenschönhauser ausgebildet. Im Eisbären-Kader blicken Topfstedt, Golz, Lücke, Winkler und Co-Trainer Franetzki auf erfolgreiche Jahre im FASS-Trikot zurück. Hinzu kommen mehrere Cracks aus der 1b-Mannschaft von FASS, die ihrem Coach Philipp Richter in den Welli gefolgt sind. Trotz aller Brisanz können sich die Berliner Eishockeyfreunde also auf ein „Familientreffen“ freuen.
  
    
ELV Niesky
Tornados fahren nach Chemnitz
(RLO)  Am kommenden Wochenende ist für die Tornados in der Regionalliga Ost ein Auswärtsspiel angesetzt. Sie fahren nach Chemnitz. Dort treffen sie am Sonnabend, den 09.11.2019 um 17:00 Uhr in der Eissporthalle am Küchwald auf die Chemnitz Crashers. Diese stehen derzeit auf Platz 3 der Tabelle und sind damit ein nicht zu unterschätzender Gegner.
Die Nieskyer werden fast mit ihrem kompletten Kader nach Chemnitz reisen. Auf alle Fälle fehlen am Sonnabend Aaron Kraßmann und Daniel Wimmer. Bei zwei bis drei Spielern ist der Einsatz noch ungewiss.
  
    
Schönheider Wölfe
Wölfe gastieren bei den Saale Bulls 1b
(RLO)  Für die Schönheider Wölfe steht in dieser Woche wieder eine Auswärtsbegegnung auf dem Spielplan der Regionalliga Ost. Die Reise geht nach Sachsen-Anhalt, wo die Erzgebirger am Sonntag, dem 10.11.19, um 18:30 Uhr im Sparkassen-Eisdom Halle auf die Saale Bulls 1b treffen.
Die Saalestädter haben bisher acht Ligaspiele absolviert und dabei zwei Siege gegen die Berlin Blues errungen. Sechs Partien gegen Chemnitz, FASS, Dresden, Preussen und Niesky gingen deutlich verloren und eine Punkteteilung gab es bei der 5:6-Heimniederlage nach Verlängerung gegen die Eisbären Juniors. Summa summarum steht das Team von Trainer Sergej Nekrasov aktuell mit sieben Pluspunkten auf dem siebten Tabellenplatz.
Im Vergleich zur letzten Saison ist der Kader der Saale Bulls 1b in der Breite deutlich besser aufgestellt, denn bei nur zwei Abgängen, haben die Hallenser mit Torhüter Nick Paurat (EC Harzer Falken), den Verteidigern Patrik Vytejcek (HC Litomerice B) und Christian Guran (Augsburger EV Jun.) sowie den Stürmern Miroslav Kundrat (HC Litomerice B), Heinrich Zerbst (EHV Dresden Devils), Fabian Horschel (Düsseldorfer EG Jun.), Norman Schumann (OSC Berlin) und den oberligaerfahrenen Philipp Gunkel und Alexander Zille insgesamt neun Neuzugänge ins Team aufgenommen. Beste Scorer sind aktuell Chad Evans (7 Tore/5 Assists), Alexander Zille (2/10) und Ex-Wolf Roy Hähnlein (1/6), wobei Evans und Hähnlein schon in der vergangenen Spielzeit zu den Leistungsträgern gehörten.
Auch wenn man die neue mit der alten Saison nicht mehr vergleichen sollte, gehen die Wölfe am Sonntag dennoch als Favorit in die Begegnung, denn das Team von Trainer Sven Schröder hat in der Regionalliga Ost-Statistik gegen die Saale Bulls 1b mit drei Siegen ohne jegliches Gegentor eine lupenreine weiße Weste. Am Sonntag in Halle verletzungsbedingt nicht mit dabei sind Verteidiger Christian Laszig und Stürmer André Lenk, welcher sich letzte Woche einer Meniskus-Operation unterziehen musste und deshalb bis auf unbestimmte Zeit ausfallen wird.
Wölfe-Coach Sven Schröder zum nächsten Gegner und zur Zielsetzung am Sonntag in Halle: „Die Saale Bulls haben sich in der Breite gut verstärkt und mit Alex und Philipp zwei erfahrene Führungsspieler hinzubekommen. Auch sind sie auf der Torhüterposition gut besetzt. Wir wollen dort weiter machen, wo wir am letzten Samstag aufgehört haben und natürlich gewinnen. Es wird wieder nur an uns liegen, wieviel Spielraum wir dem Gegner mit unserem Tempo und unserer Konsequenz lassen werden.“
  


 Donnerstag 7.November 2019 www.icehockeypage.de 
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