Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

       
EHC Red Bull München
(DEL)  Verteidiger Blake Parlett hat sich eine Gesichtsverletzung zugezogen und wird vorerst ausfallen
  
HC Landsberg Riverkings
(BYL)  Der auf einen Monat befristete Vertrag mit dem Deutsch-Kanadier Andrew McPherson endet am kommenden Wochenende, so dass er nun wieder nach Bremerhaven zurückkehren wird
  
Regionalliga Nord
(RLN)  Das Spiel vom 26.Oktober zwischen dem ECW Sande und dem Hamburger SV, welches nach der schweren Verletzung des HSV-Spielers Tjalf Caesar abgebrochen wurde, wurde inzwischen durch den Verband mit 0:5 Toren für den HSV gewertet
  
Landesliga Bayern
(BLL)  Das Spiel in der Gruppe 2 zwischen dem ESC Kempten und dem TSV Farchant, das für Sonntag angesettzt war, wurde abgesagt, da die Gäste keine spielfähige Mannschaft aufbieten können und wurde auf Ende Dezember verlegt
  
ESC Moskitos Essen
(OLN)  Die Düsseldorfer EG hat neun Nachwuchstalente mit Förderlizenzen für die Wohnbau Moskitos ausgestattet. Dabei handelt es sich um Torhüter Markus Endres, die Verteidiger Niklas Jakob und Jan Wächtershäuser, sowie die Stürmer Daniel Bartuli, Dennis König, Tom Lorer, Marc Stähle, Luke Volkmann und Jan Wrede
  
ECW Sande Jadehaie
(RLN)  Der lettische Angreifer Sergejs Piskunovs, der seinen Vertrag beim Neusser EV aufgelöst hat, kehrt nun wieder zu den Jadehaien zurück, wo er in der letzten Saison zweitbester Scorer im Team war
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Freitag 8.November 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 22 Beiträgen von den Nationalmannschaften, aus der Deutschen Eishockey Liga, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Nord und Regionalliga Ost.

 
    
Deutscher Eishockey Bund
    
Nationalmannschaft
DEB-Auswahl bezwingt Russland beim Deutschland Cup - Toni Söderholm: „Wir haben eine engagierte und geschlossene Teamleistung gezeigt“
(DEB)  Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat ein großes Ausrufezeichen gesetzt: Das Team von Bundestrainer Toni Söderholm setzte sich im Auftaktspiel des Deutschland Cups mit 4:3 gegen gegen Olympiasieger Russland durch. Vor 3.625 Zuschauern in Krefeld konnten sich Daniel Pietta, Simon Sezemsky, Maximilian Kammerer und Felix Schütz in die deutsche Torschützenliste eintragen. Im Spiel zuvor besiegte die Schweiz die Slowakei mit 5:2. Am Sonnabend (13.00 Uhr | Yayla Arena) folgt das Duell mit den Eidgenossen. Tickets gibt es unter deb-online.de.
Personal: Mit Mirko Sacher, Daniel Fischbuch und Maximilian Daubner debütierten gleich drei Akteure. Marco Nowak führte die Mannschaft als Kapitän auf dem Eis an. Im Tor startete Mathias Niederberger.
Mit hohem Tempo und schnellem Kombinationsspiel setzte die russische Auswahl zu Beginn die deutsche Nationalmannschaft unter Druck. Daraus entstand das 0:1 durch Pavel Poryadin in der fünften Spielminute. Danach kam die DEB-Auswahl immer besser ins Spiel und erzielte folgerichtig den Ausgleich durch einen platzierten Schuss von Lokalmatador Daniel Pietta (13.). Rund vier Minuten vor der Pause ging Russland durch Andrei Yermakov (17.) wieder in Führung.
Vor allem die deutsche Mannschaft erhöhte die Schlagzahl im zweiten Abschnitt. So entwickelte sich eine intensive, spannende Partie, in der es hin- und herging. Eine Überzahl-Situation nutzte die DEB-Auswahl für den Ausgleich durch Simon Sezemsky (23.), der von der blauen Linie getroffen hatte. In der 35. Spielminute gelang Maximilian Kammerer die verdiente und umjubelte Führung. Doch Russland fand eine schnelle Antwort und gleich durch Artyom Volkov (38.) noch vor der zweiten Pause aus.
Auch im Schlussabschnitt schenkten sich beide Teams nichts und boten den Zuschauern weiter einen unterhaltsamen Schlagabtausch. Für das entscheidende Tor sorgte schließlich Felix Schütz (54.) nach Zuspiel von Dominik Bittner. In den Schlussminuten verteidigte die Mannschaft von Headcoach Toni Söderholm die Führung und sicherte sich einen hart erkämpften Auftaktsieg beim Deutschland Cup 2019.
Am Sonnabend geht es für die deutsche Auswahl mit der Partie gegen die Schweiz weiter. Spielbeginn in der Yayla Arena ist um 13.00 Uhr.
„Wir haben eine engagierte und geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt. Unsere eigene Zone haben wir sehr gut verteidigt. Insgesamt können wir zufrieden sein, speziell die taktischen Vorgaben haben wir sehr gut umgesetzt“, so Bundestrainer Toni Söderholm nach dem Spiel. 
  
    
U20-Nationalmannschaft
6:1 - U20-Nationalmannschaft schlägt Norwegen zum Auftakt deutlich
(DEB)  Die U20-Nationalmannschaft hat zum Auftakt des 4-Nationen-Turniers in Piešťany (Slowakei) einen deutlichen Sieg gefeiert. Die Mannschaft von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter besiegte Norwegen mit 6:1 (1:1, 3:0, 2:0).
Die DEB-Auswahl erwischte einen guten Start und nutzte ein Überzahlspiel bereits in der zweiten Minute zum Führungstreffer. Dennis Lobach traf nach Vorarbeit seiner Münchener Teamkollegen John Peterka und Justin Schütz. Die Norweger ließen mit ihrer Antwort jedoch nicht lange auf sich warten: Calle Spaberg Olsen schoss die Skandinavier zum Ausgleich. In der Folge erarbeitete sich die DEB-Auswahl ein Chancenplus – konnte jedoch bis zur Drittelpause keinen weiteren Treffer erzielen. Gleiches Bild bot sich den Zuschauern im Mittelabschnitt, doch die deutsche Mannschaft verbesserte ihre Chancenauswertung. Drei von acht Schüssen landeten im norwegischen Tor. Tim Stützle (22. Minute), Justin Schütz (25.) und Luis Schinko (28.) trugen sich in die Torschützenliste ein. Im Schlussabschnitt erhöhte die DEB-Auswahl durch Lukas Reichel auf 5:1 und mit dem zweiten Tagestreffer von Justin Schütz auf den 6:1-Endstand.
Bereits morgen geht es für die Mannschaft von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter beim 4-Nationen-Turnier weiter. Ab 17.00 Uhr trifft die DEB-Auswahl auf die Slowakei.
Tobias Abstreiter, U20-Bundestrainer: „Nach einem schwierigen Start haben wir gut in das Spiel gefunden und ab dem zweiten Drittel das Spiel dominiert. Ich bin sehr zufrieden mit der Chancenverwertung und auch mit der Defensivleistung. Im morgigen Spiel gegen die Slowakei wollen wir dennoch unsere Leistung nochmals steigern.“
  
    
U18-Nationalmannschaft / U17-Nationalmannschaft
Auftaktsieg für die U18 gegen Weißrussland / U17 unterliegt Frankreich mit 4:5
(DEB)  Sieg und Niederlage für die Nachwuchs-Nationalmannschaften am Abend. Die U18-Auswahl besiegte Weißrussland im dänischen Kopenhagen mit 2:1 (0:0, 1:0, 1:1). Im französischen Cergy musste sich hingegen die U17-Nationalmannschaft nach einer 4:0-Führung noch mit 4:5 (3:0, 1:3, 0:1, 0:1) dem Gastgeber geschlagen geben.
Das Spiel der U18-Nationalmannschaft gegen Weißrussland blieb lange torlos. Die DEB-Auswahl erarbeitete sich ein leichtes Chancenplus, konnten jedoch Yan Shostak im Tor der Weißrussen nicht bezwingen. So dauerte es bis zur 32. Minute, ehe Julius Ramoser mit einem Schuss unter den Querbalken - nach Vorarbeit von Joshua Geuss und Markus Schweiger - den Auftakttreffer markierte. In der Folge übernahm die DEB-Auswahl die Spielkontrolle und drängte auf den zweiten Treffer. Doch die Mannschaft von U18-Bundestrainer Steffen Ziesche musste bis vier Minuten vor dem Ende warten, ehe Florian Elias das 2:0 erzielte. Mit der Schlusssirene traf German Yavash zum Anschluss – jedoch stellte der Treffer zugleich die letzte Spielsituation dar.
Die U17-Nationalmannschaft ging gegen Frankreich bereits nach fünf Minuten in Führung. Julian Lutz traf nach Vorarbeit von Markus Freis und Connor Korte zum 1:0. Noch im Auftaktdrittel erhöhten Nikolaus Heigl (12. Minute) und Sebastian Cimmerman (17./Überzahl) auf eine Drei-Tore-Führung. Nach der Drittelpause schoss Sebastian Cimmerman das 4:0 für die deutsche Mannschaft und schnürte somit seinen Doppelpack. Im Anschluss folgte jedoch eine französische Aufholjagd: Maxime Orlov (28.), Mathis Chattelard (36.) und Sasha Djigaouri (37.) trafen für den Gastgeber und sorgten für den 3:4-Pausenstand. Im Schlussabschnitt schoss Théo Gueurif (47.) sogar den Ausgleich. Das Spiel sollte letztlich den Sieger in der Verlängerung finden. Dort nutzte Frankreich das Momentum und machte durch Konstantin Kebets den 5:4-Erfolg in der 63. Minute perfekt.
Steffen Ziesche, U18-Bundestrainer: „Wir freuen uns natürlich über den Auftaktsieg. Es war heute eine geschlossene Mannschaftsleistung – die Spieler haben auch taktisch sehr gut gespielt und in der Defensive wenig zugelassen. Über weite Strecken haben wir das Spiel dominiert und dieses letztlich auch verdient gewonnen. Auf der Leistung können wir aufbauen.“
Thomas Schädler, Nachwuchs-Bundestrainer: „Der Mannschaft gelang ein sehr guten Start in das Spiel und ist bis zum 4:0 sehr konzentriert aufgetreten. Dann war es zu viel Risiko, wir haben die Defensive vernachlässigt und die Franzosen somit wieder in das Spiel gebracht. Diese haben dann eine zweite Luft bekommen und ihre Euphorie genutzt, um letztlich das Spiel zu gewinnen. Wir müssen aus den heutigen Fehlern lernen und eine entsprechende Antwort auf dem Eis zeigen.“
  
    
Frauen-Nationalmannschaft
Euro Women’s Hockey Tour: DEB-Auswahl unterliegt 0:5
(DEB)  Die Frauen-Nationalmannschaft hat die erste Partie der Euro Women’s Hockey Tour verloren. Die Mannschaft von Frauen-Bundestrainer Christian Künast unterlag Gastgeber Russland mit 0:5 (0:0, 0:2, 0:3).
Die deutsche Mannschaft spielte von Beginn an gut mit. Sarah Kubiczek hatte in der fünften Minute die bis dato beste Angriffschance. Ihr Schuss an der Verteidigerin vorbei war aber jedoch noch zu ungenau. Danach bauten die Russinnen immer mehr Druck auf, doch die deutsche Hintermannschaft arbeitete gut und hatte in Jenny Harss einen sicheren Rückhalt. So rettete sie gegen die freistehende Olga Sosina souverän. Kerstin Spielberger hatte im Powerplay kurz vor Ende des ersten Drittels die Chance auf die deutsche Führung, ihr Schuss ging aber knapp am gegnerischen Tor vorbei und so ging es torlos in die erste Pause.
Drei Minuten waren im Mittelabschnitt gespielt, da gingen die Gastgeberinnen durch Yekaterina Lebedeva mit 0:1 in Führung. Emily Nix hatte nur wenige Angriffe später die Chance zum Ausgleich, scheiterte aber an Valeryia Merkusheva im russischen Tor. In Überzahl erhöhte die russische Mannschaft wenige Minuten später auf 0:2 - Yelena Provorova nutzte ein unübersichtliche Situation im deutschen Torraum. Bis zur zweiten Pausensirene hatten die Russinnen noch weitere Chancen, Jenny Harss hielt ihre Mannschaft aber weiterhin im Spiel.
Fünf Minuten waren im Schlussdrittel gespielt, da hatten Marie Delarbre und Emily Nix beste Einschussmöglichkeiten, doch sie konnten die Scheibe aber nicht im russischen Tor unterbringen. In der 48. Spielminute nutzte Yekaterina Dobrodeyeva einen Nachschuss, um für Russland auf 0:3 zu erhöhen. Die Russinen schnürten die deutsche Mannschaft im Anschluss phasenweise im Verteidigungsdrittel ein. Achteinhalb Minuten vor dem Ende traf Valeriya Pavlova zum 0:4 für Russland. Eine deutsche Strafe zwei Minuten vor Schluss brachte den 0:5-Endstand für die Gastgeberinnen.
Christian Künast, Frauen-Bundestrainer: „Im ersten Drittel haben wir gut dagegengehalten. Gegen Ende der Partie haben wir die Vorgaben jedoch nicht mehr umgesetzt und die entsprechenden Gegentore bekommen. Hierfür waren individuelle taktische Fehler verantwortlich. Wir konnten nach vorne leider nicht genug Druck aufbauen und unsere wenigen Chancen nicht nutzen. Morgen werden wir die taktischen Vorgaben weiter vertiefen, um sie über sechzig Minuten hinweg abrufen zu können.“
  
    
Deutsche Eishockey Liga
    
EHC Red Bull München
Red Bulls müssen mehrere Monate auf Derek Roy verzichten
(DEL)  Stürmer Derek Roy von Red Bull München wurde am 7. November von Mannschaftsarzt Dr. Michael Schröder an der rechten Schulter operiert. Der 36-jährige Zugang des dreifachen deutschen Meisters wird somit mehrere Monate ausfallen. Roy zog sich die Verletzung bereits Anfang dieser Saison zu und konnte bislang lediglich die ersten vier DEL-Begegnungen absolvieren. Eine konservative Behandlung hatte bei dem 787-maligen NHL-Spieler nicht angeschlagen und machte eine Operation unumgänglich.
Roy wechselte im Sommer dieses Jahres zu Red Bull München und sammelte in seinen ersten vier DEL-Partien gleich vier Scorerpunkte. Der Kanadier kam mit der Erfahrung von knapp 800 NHL-Partien in die bayerische Landeshauptstadt und stellte seine Scorer-Qualitäten seit inzwischen 17 Spielzeiten in verschiedenen Top-Ligen unter Beweis. Vor seinem Wechsel nach München war er in Schweden für Linköping HC aktiv, wo er in der vergangenen SHL-Saison mit 42 Punkten drittbester Scorer der Liga war.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
EV Füssen
EVF verliert in Rosenheim 0:9 und Torhüter Andi Jorde
(OLS)  Zweikampfstärke, läuferische Klasse, bärenstarke Defensivarbeit – das hat der EV Füssen in dieser Saison schon oft gezeigt und damit in zehn von 13 Partien gepunktet. Im vorgezogenen Auswärtsspiel bei den Starbulls Rosenheim war davon diesmal nicht viel zu sehen, die Gastgeber siegten auch in der Höhe verdient mit 9:0 (1:0, 2:0, 6:0). Waren die Ostallgäuer zwar von Beginn an unterlegen, so stellte die Verletzung von Torhüter Andreas Jorde in der 33. Minute beim Stande von 2:0 noch einen zusätzlichen negativen Höhepunkt dar.
War es für die fast alle berufstätigen Füssener Spieler der ungewohnte Spieltermin an einem Mittwochabend? Forderten nun die kraftraubenden Begegnungen der letzten Wochen ihren Tribut? War das schwache Aufbauspiel, welches vor allem in Überzahl immer wieder sichtbar wurde, dem kurzfristigen Fehlen der Verteidiger Lubos Velebny und Max Dropmann geschuldet? Auf jeden Fall konnte der EVF an das Niveau der letzten Vorstellungen nicht anknüpfen und sah sich von den starken Gastgebern von Anfang an in die Defensive gedrängt. Dank Andreas Jorde wurden alle Versuche der Starbulls aber zunächst entschärft. Nicht zwingend war in der 14. Minute die Führung, als Zick kurz nach Ablauf einer Strafzeit nur noch ins leere Tor einschieben musste.
Den zweiten Abschnitt begannen die Schwarz-Gelben mit viel mehr Druck, hatten durch Marc Besl und Eric Nadeau zwei große Chancen zum Ausgleich. Als man aber zum zweiten Mal in Unterzahl geriet, traf zunächst Draxinger die Latte, kurz darauf staubte Daxlberger nach einem Schuss von der blauen Linie zum 2:0 ab. Bis zur 33. Minute musste Andreas Jorde gleich mehrmals den dritten Gegentreffer verhindern. Dann fuhr SBR-Stürmer Bucheli in den Füssener Goalie, welcher mit der Trage vom Eis gebracht werden musste. Ersatzmann Benedikt Hötzinger wurde eingewechselt. Füssen war danach wieder besser im Spiel, hatte nach einem Solo von Marc Hoffmann die Chance zum Anschluss, nach einem Bandenfehler stand zudem Marc Besl plötzlich mit der Scheibe vor dem freien Tor, war für einen platzierten Abschluss aber zu überrascht. Doch passend zum Spielverlauf bis dahin kassierte man durch einen späten Konter elf Sekunden vor der Drittelsirene völlig unnötig das vorentscheidende 3:0 durch Kumeliauskas.
Der letzte Abschnitt war aus Füssener Sicht zum Abhaken. Fast schon ohne Gegenwehr kamen die Rosenheimer immer wieder zu Torabschlüssen, erzielten sechs weitere Treffer, je einen davon in Über- sowie Unterzahl zum hohen Endstand von 9:0. Der EVF hatte bei einem Pfostentreffer von Marco Deubler Pech und dank einer tollen Schienenparade von Benedikt Hötzinger in der Schlussminute Glück.
Für Füssen geht es nach der Deutschlandcup-Pause am Freitag kommender Woche weiter, Gegner ist dann am Kobelhang der Höchstadter EC.
Trainer Andreas Becherer (EVF): „Wir waren heute gedanklich und körperlich zu weit weg, haben gefühlt jeden Zweikampf verloren. Bei den Gelegenheiten, die wir hatten, waren wir nicht konzentriert genug. Dann haben wir noch den Torhüter verloren, das war ein gebrauchter Tag heute. Jetzt haben wir eine Watschen bekommen, aber ich habe noch keinen erlebt, dem eine geschadet hätte, von daher reiben wir uns jetzt die Backe, kurieren uns fünf Tage aus und greifen dann wieder an.“ (MiL)
  
    
EC Peiting
Einmal noch gegen Höchstadt! Dann geht auch die Oberliga in die Länderspielpause
(OLS)  Es ist Freitag, es ist das letzte Mal Zeit für Oberliga – Eishockey bevor der Deutschlandcup endgültig das Kommando übernimmt (es gab für die DEB – Auswahl unter Toni Söderholm ja bereits einen 4:3 – Auftaktsieg gegen Russland). Unsere erste Mannschaft reist nach Höchstadt, dem derzeit etwas abgeschlagenen Schlusslicht mit nur 8 Punkten und einem Torverhältnis von -34. Das Buchwieser – Team sollte nach seiner Nebelniederlage von Lindau gewarnt sein und mögliche Punkte nicht leichtfertig auf’s Spiel setzen. Das richtige Zeichen war schon der hart erkämpfte Erfolg zuletzt gegen die Eisbären Regensburg.
Teammanger Gordon Borberg (der selbst am Wochenende bei Billy Trews Abschiedsspiel in Straubing aktiv sein wird) zieht eine erste Zwischenbilanz: „Wir wussten ja, dass es nach dem Karriereende von Toni Saal und Rob Brown sowie den Abgängen von Milan Kostourek oder Marko Babic nicht so reibungslos laufen würde, wie vergangene Saison. Dazu die Ausfälle von Andreas Feuerecker, Brad Miller und Ty Morris. Vor diesem Hintergrund sind wir sehr zufrieden mit den bisherigen Erfolgen. Unsere Mannschaft löst das meist gut, wir sind oben dran. Überhaupt ist die gesamte Liga sehr eng zusammen, es zeichnet sich keine Zweiklassengesellschaft ab, was sehr gut ist!“
Auch die Statistiken sehen gut aus: 27,5% Erfolgsquote in Überzahl und 86% in Unterzahl, bislang noch keine großen Strafen. Demgegenüber verzeichnet Höchstadt zehn Niederlagen bei drei Siegen, knapp 11% Powerplay – Quote und 70% überstandene Unterzahlspiele.
Das erste Bully fällt heute Abend bei den Alligatoren erst um 20:00 Uhr, HEC – ECP, dann Länderspielpause.
  
    
ESC Moskitos Essen
Gebeutelte Moskitos empfangen Hannover Scorpions am Westbahnhof
(OLN)  Nur ein Spiel steht bei den Moskitos Essen aufgrund des Deutschlandcups am Wochenende auf dem Programm: Am Freitagabend gastieren die Hannover Scorpions am Westbahnhof (20 Uhr).
Während sich die Moskitos zuletzt dreimal in Serie nicht für gute Leistungen belohnen
konnten und Niederlagen einstecken mussten, befindet sich der kommende Gegner in einer
Abwärtsspirale von noch größerem Ausmaß. Hannover verlor die vergangenen sechs Partien
- was vor allem nach dem starken Saisonstart verwundert, denn die ersten sechs Spiele
hatten die Scorpions allesamt gewonnen.
Die Qualität im gegnerischen Kader ist unbestritten hoch. Zum Beispiel Björn Bombis,
ligaweit drittbester Scorer (22 Punkte), und Patrick Schmid gehören seit langer Zeit zu den
erfolgreichsten Angreifern der Oberliga. Das haben die Moskitos schon im ersten
Aufeinandertreffen am 3. Spieltag am eigenen Leib erfahren. Damals gab es eine 3:6-
Auswärtsniederlage. Das Offensivduo Bombis/Schmid steuerte drei Tore und vier Assists
bei.
Auf der Kontingentstelle der Scorpions spielt ein alter Bekannter: Der Kanadier Julien
Pelletier stürmte 2017/18 in seiner ersten Saison in Europa am Westbahnhof - und das
äußerst erfolgreich. Mittlerweile ist er in Niedersachen gelandet, doch eine Verletzung
verhindert seine Rückkehr an alte Wirkungsstätte.
Ausgerechnet vor dem Duell mit den Moskitos hat sich Hannover hochkarätig verstärkt:
Unter der Woche trennten sich die Scorpions von Import Mike Robinson und vom Tryout-
Spieler Kevin Miller. Dafür holte man den DEL-erfahrenen Mario Valery-Trabucco. Er spielte
von 2011 bis 2013 für den Erstligist Augsburger Panthers.
Dank des Polsters aus dem guten Saisonstart steht Hannover trotz der aktuellen Talfahrt
auf Rang sechs. Die Moskitos sind Tabellenzehnter und werden nach wie vor von großen
Personalsorgen geplagt. Aaron McLeod (Fußbruch) fehlt weiterhin, beim letztjährigen
Topscorer steht in der kommende Woche eine MRT-Untersuchung an. Außerdem muss der
ESC am Wochenende auf das Abwehrduo Sebastian Lehmann (Handgelenkprobleme) und
Daniel Willaschek (Daumenbruch) verzichten. Damit stehen nur noch fünf einsatzfähige
Verteidiger zur Verfügung. Für Entlastung könnten möglicherweise Förderlizenzspieler aus
dem DNL-Kader der Düsseldorfer EG sorgen. Doch noch ist unklar, ob die Genehmigungen
rechtzeitig vorliegen werden.
Eine gute Nachricht: Marc Zajic wird aller Voraussicht erstmalig mit deutschem Pass
auflaufen, nach langem Warten wurde sein Einbürgerungsantrag endlich genehmigt.
Interimstrainer Larry Suarez: „Es wird sehr schwer für uns. Aber die ganzen Verletzungen
dürfen keine Ausrede sein, da müssen wir durch. Jammern hilft uns nicht weiter. Und das
tut bei uns auch niemand. Großes Kompliment an die Spieler, die die Situation
annehmen,Tag für Tag Charakter beweisen und alles für den Verein geben, obwohl sie
teilweise viel zu viel Eiszeit bekommen und völlig überspielt sind. Es tut mir sehr weh,
wenn ich sehe, wie sie sich in den Spielen aufopfern, ihr Einsatz aber unbelohnt bleibt.
Hoffentlich ändert sich das am Freitag.“
  
    
MEC Saale Bulls Halle
SAISONSTART RELOADED – WELCOME BACK RYAN! 13. Punktspiel der Saison 2019/20: Saale Bulls vs. EXA IceFighters Leipzig
(OLN)  Hinter den Saale Bulls liegen ereignisreiche Tage: Am Mittwoch wurde Cheftrainer Herbert Hohenberger von seinen Aufgaben freigestellt; der Verein reagierte damit auf die bisher unbefriedigenden Saisonergebnisse. Eine Trainerentlassung, zumal so früh in der Saison, ist für alle Beteiligten keine einfach Situation, doch war man ob des Abrutschens auf Rang neun in der Tabelle zum Handeln gezwungen, um auch im Hinblick auf die selbst gesteck­ten Saisonziele einen neuen Impuls zu setzen.
Ab sofort wird Ryan Foster wieder die Geschicke hinter der halleschen Bande leiten und gleich doppelt ins kalte Wasser geworfen: Zum einen muss er – analog der letz­ten Saison – innerhalb kürzester Zeit das ihm in Teilen noch unbekannte Team neu einstellen und zu einer Ein­heit formen, zum anderen startet er direkt von null auf hundert mit dem Derby gegen Leipzig in seine neue/alte Aufgabe. Doch genau darin liegt vielleicht der große Vor­teil: Denn für das Mitteldeutsche Derby bedarf es in der Regel keiner besonderen Motivation, beide Seiten wissen um die Bedeutung dieser Duelle.
Tabellarisch ist Leipzig heute klarer Favorit, doch historisch liegen alle Trümpfe bei den Bulls: Den letzten „Nuller“  kassierte man zu Hause gegen Leipzig vor mehr als 4,5 Jahren, konnte in den vergangenen neun Duellen immer punkten, die letzten sechs Spiele siegreich gestal­ten. Auf der anderen Seite stehen mit Florian Eichelkraut und Hannes Albrecht zwei Spieler im Kader der Gäste, die nicht nur aktuell die beiden Top-Scorer der Messestädter sind, sondern den Derbys in der Vergangenheit immer ihren Stempel aufdrücken konnten.
Doch Historie ist Historie, Statistik ist Statistik. All das zählt ab heute 20.00 Uhr nicht mehr, wenn der Puck zum Bully eingeworfen wird und der Kampf um drei wichtige Punkte beginnt – und bei den Bulls der „Resetknopf“ für die Spielzeit 2019/20 gedrückt wird.
  
    
Crocodiles Hamburg
Kjell Caesar läuft im Benefizspiel auf
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg bekommen für das Benefizspiel zu Gunsten der Familie Caesar einen neuen Kapitän. Tjalfs jüngerer Bruder Kjell Caesar wird das Team der Crocodiles anführen. „Eishockey war schon immer ein elementarer Teil meines Bruders und von mir. Wir haben schon unzählige Eiszeiten zusammen verbracht und eine sehr starke Bindung zueinander. Diese Verbindung soll er spüren, wenn ich am Dienstag nur für ihn auf dem Eis stehe. Dieses Spiel soll meinem Bruder Kraft geben“, sagt der 19-Jährige.
Neben der Familie Caesar gibt es zahlreiche weitere Unterstützer des Spiels. So werden Bäderland, das Ordnungsteam von Power, die Schiedsrichter und der DEB auf eine Vergütung verzichten.
Um ganz Eishockey-Deutschland an dem Spiel teilhaben zu lassen und eine weitere Möglichkeit für Spenden zu bieten, wird das Spiel per Livestream übertragen. Hier verzichtet auch SpradeTV auf eine Vergütung. Die Buchung des Spiels kostet 3 Euro, der Gewinn wird ebenfalls an die Familie Caesar gespendet.
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern
    
TEV Miesbach
TEV Miesbach mit Doppelwochenende gegen die Eispiraten Dorfen
(BYL)  Am heutigen Freitag (Beginn: 20:00 Uhr), fährt die Mannschaft von Headcoach Peter Kathan zum Tabellen- 9ten aus Dorfen, bevor es am Sonntag (10.11) um 18:00 Uhr zum Aufeinandertreffen im Miesbacher Eisstadion kommt. Nach zuletzt 3 Siegen in Folge, musste sich der TEV im letzten Heimspiel gegen den EHC Klostersee im Penaltyschießen geschlagen geben und rangiert nun auf dem vierten Tabellenplatz.
Unsere Mannschaft startet bis auf die Verletzten Thomas Amann, Felix Feuerreiter und Stephan Stiebinger komplett ins Wochenende. So wird Thomas Schenkel heute Abend gegen Dorfen sein Debüt in dieser Saison geben. Mit breitem Kader und einer guten Vorbereitung in dieser Trainingswoche, ist der TEV bestrebt 6 Punkte aus den kommenden 2 Spielen mitzunehmen, um sich in den Top 4 der Bayernliga festzusetzen.
Die Eispiraten vom ESC Dorfen haben mit einem starken Finale, in der letztjährigen Playdownrunde, das Ruder gerade noch herumgerissen und den Verbleib in der Bayernliga gesichert. Vor der Saison wurde die Parole ausgegeben: „ Mit dem neuen Trainer Randy Neal zu neuen Ufern“. Der neue Headcoach kam über Peißenberg, Landsberg nach Dorfen. Er wollte neue Herausforderungen annehmen und vor allem auch mit jungen Leuten arbeiten. Dorfen hat eine gute Mischung von erfahrenen Leistungsträgern, aber auch mehrere ehrgeizige junge Nachwuchstalente.  Mit Timo Bormann kam ein erfolgreicher Scorer von den Erding Gladiators zu den Eispiraten. In 335 Ober- und Bayernligaspielen erzielte der vorlagenstarke Stürmer 340 Punkte. In einer Nacht und Nebelaktion wurde 3 Tage vor Beginn der Bayernliga Punkterunde mit Martin Saluga ein international erfahrener Stürmer verpflichtet. Der 36 Jahre alte Außenstürmer kommt aus der 2. Slowakischen Liga vom HK Spisska Nova Ves. Er war auch schon in der Slowakischen Extraliga bei HC Poprad, in der 1. Tschechischen Liga sowie in den höchsten Ligen in Ungarn und Rumänien tätig.. Mit Tomas Vrba, Lukas Miculka und Martin Saluga gehen die Eispiraten mit 3 Kontigentspielern an den Start, wobei Lukas Miculka nach einer schweren Kreuzbandverletzung noch nicht zum Einsatz kam. Nach dem 10. Spieltag ist der ESC Dorfen auf Tabellenplatz 9 mit 11 Punkten zu finden. Ihren Heimvorteil konnten die Eispiraten gegen den ERV Schweinfurt und den Mammuts aus Schongau nutzen und die volle Punktzahl einbuchen. In der letzten Sonntagsbegegnung unterlag man den Riverrats Geretsried in Mittenwald mit 2:3. Somit ist alles angerichtet für 2 spannenden Spiele gegen die Eispiraten. „ Wir fahren selbstbewusst nach Dorfen und wollen dort punkten. Ich habe die zweite und dritte Sturmreihe etwas umgebaut und hoffe dass bei dem ein oder anderen der Knoten platzt!“ schaut Kathan dem Wochenende zuversichtlich entgegen.
  
   
EHF Passau Black Hawks
Black Hawks wollen nächste „Party“ feiern! Freitag 20 Uhr EisArena: Passau – Schongau
(BYL)  Über 1.500 Zuschauer konnten die Passau Black Hawks am vergangenen Wochenende in der Passauer EisArena begeistern. Emotional, spannend und lautstark war es in der zur Festung avancierten EisArena. Genau in dieses Tollhaus werden die Fans der Black Hawks das Passauer Eisstadion am Freitag ab 20 Uhr wieder verwandeln. Dann nämlich empfangen die Passau Black Hawks die Schongau Mammuts.
Die sechs Punkte vom vergangenen Wochenende geben der Mannschaft der Passau Black Hawks Aufwind für die bevorstehenden Aufgaben. Insbesondere das letzte Drittel im Spiel gegen Königsbrunn war ein Schmankerl für alle Fans in der Passauer EisArena. „So stelle ich mir Eishockey vor!“ so auch die Analyse von Trainer Heinz Feilmeier nach dem Spiel. An diesem Wochenende kommt es für die Habichte ebenfalls wieder zu zwei „kuriosen“ Spielansetzungen. Am Freitag beginnen die Passau Black Hawks in der heimischen Passauer EisArena gegen die Schongau Mammuts, ehe es am Sonntag bereits zum Rückspiel im Allgäu kommt.
Der Kader der Mammuts ist im Vergleich zur Vorsaison fast unverändert geblieben. Drei Neuzugängen, stehen vier Abgänge gegenüber. Neu ist auch der Mann hinter der Schongauer Bande: Andreas Leschinger hat das Traineramt von Roman Mucha vor Saisonbeginn übernommen. Das Spiel der Mammuts ist auf die beiden Kontingentspieler Jakub Muzik und Milan Kopecky ausgelegt. Letzterer spielt seit Jahren für die Schongauer und ist der Leistungsträger im Team. Dazu können die Mammuts aber auch auf viele deutsche Spieler wie Simon Fend oder Matthias Müller bauen. Alles in allem stimmt die Mischung im Team des EA Schongau. Trotzdem läuft es in den bisherigen 10 Spielen nicht so wie es sich die Mammuts vorgestellt haben. Die bisher geholten sieben Punkte reichen aktuell nur zum vorletzten Tabellenplatz. Um den Anschluss an die ersten sechs Mannschaften nicht frühzeitig zu verlieren, brauchen die Schongauer also gegen die Black Hawks ein Erfolgserlebnis. Vorbildlich zeigen sich die Mammuts in Sachen Disziplin. Die Allgäuer ziehen die zweitwenigsten Strafzeiten der ganzen Bayernliga. Ein Fakt der gegen die Passau Black Hawks sicherlich von Bedeutung sein dürfte.  Die Black Hawks haben in der noch jungen Saison bereits 12 Überzahltore erzielt.
So gehen die Passau Black Hawks in beide Spiele gegen die Mammuts als Favorit. Einen Fehler dürfen und werden die Black Hawks aber definitiv nicht machen: Den Gegner unterschätzen! Den nur mit einer einwandfreien und 100%igen Leistung werden sich die Black Hawks gegen die Mammuts durchsetzen. Vor allem die Teamleistung wird gegen kampfstarke Mannschaften wie Schongau den Unterschied ausmachen. „Jeder muss auf dem Eis in beiden Spielen seine Leistung ab der ersten Minute abrufen und mit dem Kopf dabei sein. Einfache Dinge machen, die Scheibe auch mal rausspielen, in den Zweikämpfen den Körper einsetzen und von der Strafbank fernbleiben. Dazu die Chancen effektiver verwerten. Am Sonntag im letzten Drittel haben wir das bereits sehr gut gemacht. Unsere Jungs haben die Qualität!“ so der sportliche Leiter Christian Zessack. Bei zwei Siegen gegen Schongau setzen sich die Black Hawks unter den ersten sechs Mannschaften fest. Die Fans in der Passauer EisArena werden auf jeden Fall die Mannschaft wieder lautstark nach vorne peitschen. Es ist also angerichtet für ein weiteres Fest in der Passauer EisArena.
Verabschieden möchten sich die Passau Black Hawks von Simon Fetschele. Der Vertrag mit dem 20jährigen Verteidiger wurde in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst. „Wir wünschen Simon für die Zukunft nur das Beste und bedanken uns für die Zeit in Passau.“ wurde Simon Fetschele von Christian Zessack verabschiedet.
Tickets für das Spiel am Freitag um 20 Uhr gegen Schongau erhalten Sie im Vorverkauf im FIRST Reisebüro Eichberger, Fuzo und der Tankstelle Färber in Maierhof. Die Abendkasse öffnet um 19 Uhr. Allen Fans die nicht in die Passauer EisArena kommen können, empfehlen wir die Liveübertragung auf www.sprade.tv. -czo
  
    
EC Pfaffenhofen
Doppelspieltag in der Bayernliga - ECP trifft in zwei Duellen auf den HC Landsberg
(BYL)  In der Bayernliga steht der schon traditionelle Doppelspieltag auf dem Programm. In zwei Duellen am Wochenende trifft der EC Pfaffenhofen dieses Mal auf den HC Landsberg. Zunächst stehen sich beide Mannschaften am heutigen Freitag (20 Uhr) in Landsberg gegenüber, am Sonntag (17:30 Uhr) folgt dann das Rückspiel auf heimischem Eis. Der HC Landsberg gehört zu denjenigen Teams der Bayernliga, denen ein sicherer Platz in der Verzahnungsrunde mit der Oberliga vorausgesagt wird. Derzeit nimmt der HCL als Tabellensechster genau den Platz ein, der noch für die Qualifikation reichen würde und hat bei einem Spiel weniger zwei Zähler mehr auf dem Konto als der ECP, der auf Rang acht liegt. Der bisherige Saisonverlauf des letztjährigen Vorrundenzweiten weist einige Parallelen zu dem des Aufsteigers auf. Wie die Eishogs starteten  auch die River Kings erfolgreich in die Saison und siegten zum Auftakt viermal in Folge, ehe dann die EHF Passau mit einem 3:1 in Landsberg die Serie beendete. Mit dem gleichen Ergebnis hatten die Niederbayern ja auch den Eishogs die erste Niederlage beigebracht. Danach musste man sich ebenso wie die Pfaffenhofener den Spitzenteams aus Miesbach, Waldkraiburg und Peißenberg geschlagen geben. Allerdings haben die Landsberger seit Saisonbeginn mit dem letztjährigen Topskorer Daniel Menge und Neuzugang Adriano Carciola (kam vom Zweitligisten Kassel) zwei schwerwiegende Ausfälle zu beklagen. Nach dem Weggang bzw. Karriereende der Routiniers Dennis Neal, Andi Geisberger, Dejan Vogl und Marcel Juhasz müssen nun die verbliebenen Leistungsträger wie der Ex-Pfaffenhofener Dennis Sturm mehr Verantwortung übernehmen. Zudem sind die vielen jungen Talente im breit aufgestellten Landsberger Kader gefordert. Insgesamt 25 Spieler hat Trainer Fabio Carciola bisher schon eingesetzt, nur deren 18 dagegen Chris Heid, der mit einem deutlich kleineren Kader auskommen. muss. Da wiegt natürlich jeder Ausfall doppelt schwer. Nachdem David Felsöci nach seiner schweren Verletzung diese Saison wohl nicht mehr eingesetzt werden kann, fehlte zuletzt schon Marko Babic und schließlich erwischte es am Sonntag  nach einem mit einer Spieldauerstrafe geahndeten Foul auch noch Quirin Oexler, der verletzt vom Eis musste. Ob einer der beiden gegen Landsberg wieder mit dabei sein kann, wird sich wohl erst kurzfristig entscheiden. Landsberg  ist in beiden Vergleichen sicherlich favorisiert, doch leer ausgehen wollen die Eishogs am Wochenende auf gar keinen Fall. Und sollten sie ihre Chancen besser nutzen als zuletzt, ist ihnen dies auch durchaus zuzutrauen.
  
    
ERV Schweinfurt
Gegnercheck – EHC Königsbrunn
(BYL)  Nach vier Niederlagen in Folge gilt es sich auf den anstehenden Doppelspieltag gegen den EHC Königsbrunn zu konzentrieren. Die Mighty Dogs treffen binnen 46 Stunden gleich zweimal auf den Mitaufsteiger der Saison 2017/18. Am Freitag, den 08. November, treten die Mighty Dogs in der Hydro-Tech-Eisarena gegen die Pinguine an. Das Rückspiel gegen den EHC startet dann am Sonntag, den 10. November 2019, um 18.00 Uhr im Icedome.
Fehlen wird auf Schweinfurter Seite der Verteidiger Domantas Cypas. Der 23-jährige Kontingentspieler wurde vom litauischen Nationaltrainer Bernd Haake für die kommenden Länderspiele Litauens im Rahmen des Baltic-Challange-Cup für die Nationalmannschaft nominiert und wird dort erstmals die Farben der Mighty Dogs vertreten. Ausgetragen wird der Cup vom 07.-10. November 2019 in der Hauptstadt Estlands, Tallin.
Dank einer Kooperation mit dem benachbarten DEL-Verein „Augsburger EV“ konnten die Königsbrunner ihren Kader im Vergleich zur Vorsaison deutlich verjüngen. Gleich drei talentierte junge Spieler der Augsburger fanden den Weg nach Königsbrunn. Einer davon ist der Verteidiger Luca Szegedin, der bei allen Saisonspielen des EHC auf dem Eis stand. Geführt wird die Abwehr weiterhin durch Dominic Auger und Matthias Forster. Die beiden ehemaligen DEL-Spieler sollen wie Neuzugang Daniel Rau für mehr Sicherheit in der Defensive sorgen und ihre jungen Mitspieler führen. Ein weiterer Neuzugang vom DEL-Nachbarn ist der 20-jährige Nicolas Hetzel. Der gebürtige Schweinfurter fungiert als Backup für die deutsche Nationalspielern Jennifer Harß. Auch der Toptransfer des EHC ist in Schweinfurt kein unbekannter. Der 26-jährige Tscheche Jakub Sramek kam von den benachbarten Kreisstädtern aus der Landesliga und belegt neben Hayden Trupp die zweite Kontingentstelle. Einen großen Verlust muss der EHC in der Offensive zu verkraften. Patrick Zimmermann, der in den letzten Jahren als zuverlässiger Scorer herausragte und aktuell auf Platz zwei der EHC-Scoringliste rangiert, informierte die Verantwortlichen, dass er ab sofort aus beruflichen Gründen nicht mehr für Königsbrunn auf dem Eis stehen wird.
Spieler im Fokus:
Jakub Sramek – One-Man-Show im Strum: Mit 17 Scorerpunkten liegt der 26-jährige Tscheche aktuell weitvoraus auf Platz eins der internen EHC-Scorerliste. Vor seinem Wechsel zum EHC erzielte der Ausnahmestürmer in der bayrischen Landesliga in 78 Spielen beeindruckende 251 Scorerpunkte bei 130 Toren.
Nicolas Hetzel – Ein Schweinfurter im Tor des EHC: Auf der Torhüterposition spielt seit dieser Saison neben der deutschen Nationalspielerin Jennifer Harß der gebürtige Schweinfurter Nicolas Hetzel. Der 20-jährige Unterfranke spielte bis zur U16 beim ERV Schweinfurt, wechselte anschließend Bad Tölz und von dort nach Bietigheim. Seit der Saison 2017/18 stand er für das Augsburger DNL-Team im Tor. Die vergangene Saison trainierte er sogar als Nummer drei beim DEL-Team der Augsburger mit und stand bei einigen Spielen als Backup-Torhüter der Augsburg Panthers im Kader.
Jennifer Harß – Die Nummer #1 bei den Pinguinen: Nach 19-Pflichtspielen für den EV Pfronten wechselte die Torhüterin zur Saison 2009/10 in die NCAA zu den Minnesota Duluth Bulldogs. Bei dem US-Team fungierte sie als Back-Up Torhüterin für die schwedischen Nationaltorhüterin Kim Martin Hasson und gewann 2010 das Finalturnier der NCAA. Zur Saison 2012/13 kehrte die 32-Jährige nach Deutschland zurück und spielte eine Saison für den ECDC Memmingen in der deutschen Frauen-Bundesliga. Seit Beginn der Saison 2013/14 spielte Jennifer Harß parallel für den ERC Sonthofen in der Herren-Eishockey-Bayernliga. Mit dem ERC Sonthofen wurde sie in ihrer ersten Saison Bayerischer Meister und stieg in die Oberliga Süd auf. Nach drei weiteren Spielzeiten in der Oberliga für den ERC mit dem sie in der Saison 2016/17 bis in das Halbfinale kam, wechselte sie zurück in die Bayernliga zum EHC Königsbrunn. Für die deutsche Nationalmannschaft spielte die Eishockeytorhüterin unter anderem bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin sowie 2014 in Sotschi.
Stimmen zum Spiel:
Cheftrainer Michael Dippold: „Es ist an der Zeit, dass wir mal wieder Taten sprechen lassen. Nach den zuletzt enttäuschenden Auftritten haben wir versucht alle Zusammen die Fehler zu analysieren und haben entsprechende Schritte eingeleitet. Die Personaldecke scheint auch wieder etwas besser zu werden, so sind zum Beispiel Viktor Ledin, David Adam und Lukas Fröhlich wieder im Training. Wir hoffen, dass wir endlich wieder Punkte einfahren können und uns somit vom Tabellenende wieder in Richtung Tabellenmittelfeld absetzen können. Aber die Aufstellung oder mögliche Ausfälle möchte ich diesmal aus taktischen Gründen vorher nicht preisgeben“.
Verteidiger Domantas Cypas: „Es ist eine Ehre für mein Land zu spielen und natürlich auch ein schönes Gefühl mal wieder zu Hause zu sein. Spiele mit der Nationalmannschaft sind eine willkommene Abwechslung und helfen mir den Kopf frei zu bekommen. Mitnehmen will ich auf jeden Fall die Erfahrung, denn natürlich ist das Level auf internationalem Niveau höher. Das soll mir und dementsprechend auch meiner Mannschaft in Schweinfurt helfen“.
Verteidiger Markus Babinsky: „100% Disziplin, 100% Einsatz, 100% Erfolg“.
Stürmer Jonas Manger: „Dieses Wochenende zählt es! Das Team, die Fans, alle sind gefordert. Wenn wir wieder unser einfaches und hartes Eishockey spielen wie gegen Bad Kissingen sollten wir gegen Königbrunn keinerlei Probleme bekommen und somit wäre nach oben wieder alles offen. Besonders freue ich mich auf das Wiedersehen mit Nicolas Hetzel, der seit dieser Saison beim EHC Königsbrunn spielt. Seit längerer Zeit habe ich gehofft mal wieder gegen Ihn spielen zu dürfen und dieses Wochenende ist es dann endlich soweit. Somit kommt alle in den Icedome und unterstützt die Mannschaft“.
  
    
ERSC Amberg
Die aktuellen „Klassenbesten“ gegeneinander - Haßfurt Hawks erwarten Amberger Wild Lions zum Landesliga-Gipfel
(BLL)  „Business as usual“ – alles wie gewohnt in der Eishockey-Landesliga, sieht man einmal vom kapitalen Fehlstart der als Mitfavorit gehandelten Waldkirchen Crocodiles ab. Keineswegs unerwartet stehen aber zwei Teams ganz oben, die am Freitag in Haßfurt die Schläger kreuzen.
Um 19.30 Uhr treffen die gastgebenden „Hawks“ auf den ERSC Amberg. Mit einem Spiel voraus steht Haßfurt vorne, eng gefolgt von den Wild Lions. Das heißt: Erster gegen Zweiter, aber auch stärkster Angriff gegen stabilste Abwehr. Die 67 Treffer der Hawks sind absolutes Höchstmaß für beide Landesligagruppen und es ist kein Geheimnis, dass dies zu einem hohen Prozentsatz auf die „Abteilung Transferkarte“ der Haßfurter geht. Nach dem Abgang von Jakub Sramek war über einen Qualitätsverlust gemutmaßt worden, doch Neu-Trainer Volker Hartmann hat die Aufgaben auf mehrere Schultern verteilt und das Team unberechenbarer gemacht. Jan Trübenekr hat die Rolle des Torjägers übernommen und Verteidiger Daniel Hora ist an der blauen Linie eine echte Waffe. Michal Babkovic und Neuzugang David Hornak „malochen“ für die Mannschaft. Mit Timo Zürcher, Michael Breyer und vor allem David Franek stehen noch weitere Akteure mit höherem Offensivniveau zur Seite. Die Defensive kann mit den Leistungen nicht ganz mithalten, denn 29 Gegentore werden in der Liga auch nur von vier Teams „überboten“. Zumeist hat die Treffsicherheit vorne dieses Manko geregelt. Zuletzt kam allerdings die Tormaschinerie ins Stottern, denn beim ESC Vilshofen gab es eine unerwartete 1:2-Niederlage – geschuldet wohl auch den Witterungsbedingungen im Freieisstadion. Coach Hartmann erwartet für das Freitags-Duell „einen Kampf auf Augenhöhe“ und wird mit dieser Einschätzung womöglich richtigliegen. Beide Kontrahenten befinden sich jedenfalls zielstrebig in Richtung Aufstiegsrunde, wofür sich jeweils die ersten vier Mannschaften beider Landesliga-Gruppen – unabhängig von der Reihenfolge – qualifizieren. Einen vorentscheidenden Charakter hat die Begegnung allerdings nicht, denn zu ausgeglichen ist die Gruppe und Punkte werden noch genügend vergeben.
Der ERSC Amberg besitzt statistisch die sicherste Abwehr im Klassement. Neben dem Umstand, mit Oli Engmann und Carsten Metz über zwei herausragende Torhüter zu verfügen, ist der nächste Grund die hohe Bereitschaft zur Defensivarbeit aller Spieler auf dem Eis. Das ist nicht selbstverständlich, denn seit Saisonbeginn haben die Löwen mit einer stattlichen Zahl von verletzungsbedingten Ausfällen zu kämpfen und müssen für die Erfolge hart arbeiten. Da kommen die Nachrichten von unter der Woche sicherlich nicht ungelegen, dass sich der schwarzgelbe Kader wieder füllt. Nach den Trainingseindrücken vom Dienstag steht die Rückkehr von Patrick Billinger, Fabian Dolezel, Andreas Hampl und Daniel Troglauer bevor, was für Coach Dan Heilman deutlich mehr Alternativen eröffnet.
  
    
ESV Buchloe
Piraten reisen zum Spitzenreiter und empfangen Wölfe zum Derby / ESV Buchloe muss am Freitag nach Ulm - am Sonntag kommt Bad Wörishofen
(BLL)  Nachdem die Buchloer Piraten am letzten Wochenende mit dem ESC Kempten und dem ESV Burgau gleich zwei schwere Partien absolviert haben, wartet nun gleich der nächste harte Prüfstein auf den ESV. Denn am Freitag geht es für die Freibeuter zum bislang noch komplett ungeschlagenen Tabellenführer nach Ulm (20 Uhr). Nur zwei Tage später empfangen die Rot-Weißen dann am Sonntag ab 17 Uhr den EV Bad Wörishofen zum Nachbarschaftsduell in der heimischen Sparkassenarena.
Es ist das ultimative Spitzenspiel, das am Freitag in der Eishockey Landesliga ansteht, wenn es es für die Buchloer zum VfE Ulm/Neu-Ulm geht. Denn das Duell „Erster gegen Zweiter“ ist nicht nur auf Grund der Tabellensituation ein wahres Top-Spiel sondern bislang sind sowohl die Buchloer als auch die Ulmer in der laufenden Saison noch ungeschlagen. Die Donau-Devils weisen dabei bislang sogar noch eine makellose Bilanz auf. Alle sechs Partien konnte man gewinnen, ohne dabei auch nur einen einzigen Punkt abgegeben zu haben. Die Piraten sind zwar auch immer noch unbesiegt, mussten aber gegen Reichersbeuern und Burgau schon zweimal in die Verlängerung, weshalb man zwei Punkte weniger auf dem Konto hat.
Eine Siegesserie wird am Freitag also definitiv reißen. Und die Freibeuter werden wohl alles in die Waagschale werfen müssen, damit es nicht die Buchloer Serie ist, die zu Ende geht. Denn die Ulmer haben einen beeindruckenden Start hingelegt. Mit einem Torverhältnis von 43:10 Toren weißt man nämlich bislang sowohl die stärkste Defensive, als auch die treffsicherste Offensive auf. Ein Grund dafür ist dabei vermutlich, dass die Ulmer auf ein eingespieltes Team zurückgreifen können. So konnten die letztjährigen Leistungsträger wie Peter Brückner oder die beiden tschechischen Stürmer Petr Ceslic und Dominik Synek gehalten werden. Auch in der Abwehr verlängerte Routinier Martin Jainz seinen Vertrag, der im letzten Winter vom Oberligisten ECDC Memmingen in die Donaustadt kam. Für die Piraten also der nächste absolute Härtetest, den es zu meistern gilt.
Nach dem Spitzenspiel am Freitag steht auch am Sonntag ein interessantes Spiel auf dem Programm. Dann kommt nämlich der Nachbar EV Bad Wörishofen zum Derby in die Gennachstadt. Die Wölfe rangieren aktuell mit erst einem Sieg (6:5 in Fürstenfeldbruck) auf dem vorletzten Tabellenplatz, womit die Favoritenrolle klar verteilt sein dürfte. Dennoch taten sich die Buchloer in dieser Spielzeit vor allem gegen die vermeintlich schwächeren Teams schwer, weshalb auch in diesem Match volle Konzentration gefordert ist. Sonst könnte es ein böses Erwachen geben, wie schon im vergangenen Jahr, als die Buchloer in der Kurstadt mit 2:3 verloren.
Eigentlich hätte es das Nachbarschaftsduell in dieser Saison gar nicht gegeben. Denn die Wölfe standen in der abgelaufenen Abstiegsrunde schon als Absteiger fest. Nur durch den Verzicht von Mittenwald können die Wörishofer auch heuer wieder in der Landesliga antreten. Hierzu hat man sich nicht nur mit dem slowakischen Trainer Boris Zahumensky (spielte schon für Landsberg in der Oberliga) neu aufgestellt, sondern auch das Team etwas verändert. So hat man mit Patrick Janac und Lubomir Vaskovic gleich zwei Slowaken verpflichten können, die die Offensive verstärken sollen. Dazu kommt es auch zum Wiedersehen mit einigen Spieler, die schon das Buchloer Trikot getragen haben. Hierzu gehören beispielsweise die beiden Schönberger-Brüder Alexander und Erik, Christoph Heckelsmüller, Leonard Gutsche oder auch der Kapitän Christoph Seitz. 
  
    
EV Pfronten
Vorbericht EV Pfronten-EV Bad Wörishofen 
(BLL)  Am Freitag Abend um 20 Uhr sind die Falcons zu Gast bei den Wölfen des EV Bad Wörishofen. Die Kneippstädter, die letzte Saison nach zahlreichen Abgängen eine schwierige Saison zu absolvieren hatten, reagierten darauf und verstärkten sich zur neuen Spielzeit unter anderem mit Trainer
Trainer Boris Zahumensky, sowie den beiden slowakischen Stürmern, Janac Partik und Lubo Vaskovis, welche gemeinsam mit Franz Schmidt wohl die derzeit gefährlichste Angriffsreihe der Wölfe bilden. Bad Wörishofen startete ähnlich wie der EV Pfronten in die Saison und musste sich den starken Gegnern aus Burgau (1:6), Kempten (1:7) und Ulm/Neu-Ulm (0:8) zu Beginn der Saison geschlagen geben. Den Niederlagen folgte jedoch ein durchaus beachtlicher 6:5 Erfolg bei den Crusaders des EV Fürstenfeldbruck und auch gegen den SC Reichersbeuern zeigten die Wölfe trotz der 4:7 Niederlage eine gute Leistung. Eine eben solche Leistung werden die Falcons um Trainer Gerhard Koziol benötigen um auch im vierten Spiel in Folge punkten zu können.
  
    
EV Aich
DOPPELWOCHENENDE FÜR DEN EV AICH
(BBZL)  Das kommende Wochenende steht für die Eishackler des EV Aich ganz  im Zeichen des Bayernpokals. In der ersten Runde konnten sich die Schützlinge von Trainer Georg Herrmann gegen Mitterteich durchsetzen. Im nächsten Durchgang treffen die Aicher auf den ERC Regen. Am Freitag um 19:30 Uhr findet in der Clariant Arena das Hinspiel statt. Am Sonntag darauf folgt das Rückspiel in Regen.
Die Regener sind keine Unbekannten für den EV Aich. In früheren Jahren traf man sowohl in der Landesliga als auch in der Bezirksliga schon des Öfteren aufeinander. Zuletzt in der Saison 2010/11 als die Regener den Meistertitel holten. Notwendig war dazu im letzten Spiel ein Sieg gegen den EV Aich. Nach einer spannenden Partie gewannen die Regener 5:2 und sind in die Landesliga aufgestiegen. Die folgenden Jahren glichen einer Achterbahnfahrt. Nachdem die Bayerwäldler sogar in die Bayernliga aufsteigen konnten war bald das Geld zu Ende und es ging in der Bezirksliga wieder von vorne los. Die letzten beiden Jahre fanden sich die Regener dort im Tabellenkeller wieder und haben heuer für diese Saison wieder ordentlich aufgerüstet. Drei Tschechen und ein Slowake stehen im Kader, verstärkt mit weiteren höherklassig erfahrenen Neuzugängen haben die Regener als Ziel den Aufstieg ausgegeben.
Die 2. Pokalrunde wird Hin- und Rückspiel ausgetragen. Gewinnen beide Mannschaften jeweils ein Spiel entscheidet das Torverhältnis über das Weiterkommen.
Den Aicher Coach plagen indes weiterhin große Personalsorgen. Obwohl sich mit Schwarzkugler, Wilhelm und Spornraft drei Stammkräfte zurückgemeldet haben, fehlen mit Andreas Koller, Lukas Ströbl und Christoph Schwenk immer noch wichtige Stützen. Hinter dem Einsatz von Florian Erl Erl und Jo Pfafferott steht ebenfalls noch ein Fragezeichen. Außerdem wird Danny Weber aufgrund seiner Matschstrafe die nächsten Spiele nicht zur Verfügung stehen.
Es wird also für die Aicher Eishackler nicht leicht, das Viertelfinale zu erreichen.
Zum Spiel am Sonntag in Regen wird ein Bus eingesetzt. Für Fans besteht Mitfahrgelegenheit. Abfahrt ist um 14:30 Uhr am Eisstadion.
  
    
Landesliga Baden-Württemberg
    
1.CfR Pforzheim
Bisons vor Pflichtsieg
(LLBW)  Am kommenden Sonntag, 10.11.2019 sind die Bisons bei den Eisbären Eppelheim 1b zu Gast. Das erste Bully erfolgt um 19:00 Uhr.
Für die Eisbären ist die Landeliga Neuland. Denn erst seit dieser Spielzeit spielt die zweite Mannschaft des Regionalligisten in der Landesliga Baden-Württemberg. Nach einem knappen 4:6 beim amtierenden Meister Esslingen mussten sie eine deutliche 3:12-Niederlage in Schwenningen hinnehmen. Auch am vergangenen Wochenende setzte es eine deutliche 4:15-Niederlage bei der TSG Reutlingen. Doch zu Hause läuft es für die Eisbären besser. Die Regionalligareserve der Mad Dogs Mannheim konnte Eppelheim mit 12:1 besiegen. Viele Tore sind also garantiert bei Beteiligung von Eppelheim. Die Bisons wollen den sechsten Sieg einfahren, wissen allerdings auch, dass man den Gegner nicht unterschätzen darf. Denn gegen den Tabellenführer haben sie nichts zu verlieren. Das haben auch die Eisbären Balingen am vergangenen Sonntag gezeigt, als sie den Bisons alles abverlangt hatten und die Bisons einen verdienten aber mühsamen 3:1-Erfolg verbuchen konnten.
Am Sonntag, 17.11.2019 um 19:00 Uhr steht dann das nächste Heimspiel für die Bisons an. Dann empfangen sie den noch punktlosen Stuttgarter EC 1b
  
    
Landesliga Nordrhein-Westfalen
    
Grefrather EG
Grefrath Phoenix erwartet den Meister
(LLW)  Die GEG blickt erneut einer schweren, dafür um so reizvolleren Herausforderung entgegen. Am Samstag, 09.11. treffen die Blau-Gelben um 20:30 Uhr im Heimspiel an der Grefrather Stadionstraße auf die Wiehl Penguins. Gegen den Vorjahresmeister und derzeitigen Tabellenführer der Landesliga muss sich der Phoenix jedoch mit der Außenseiterrolle begnügen.
10 Jahre Grefrather Eissport Gemeinschaft. Am vergangen Mittwoch hatte man bei den “Feuervögeln” eher im Stillen und ohne große Feierlichkeiten das Vereinsjubiläum begangen. Zumindest im Kreis der ersten Mannschaft hielt sich die Feierlaune nach dem durchwachsenen Saisonstart ohnehin eher in Grenzen. Mit gerade einmal einem Sieg aus vier Spielen rangiert das Team von der Niers derzeit auf dem 6. Tabellenplatz und hat damit sicherlich noch etwas Luft nach oben.
Und es wird vorerst gewiss nicht leichter für Phoenix-Kapitän Andreas Bergmann und Co., denn mit den Wiehl Penguins bekommt man es am Samstagabend in eigener Halle nicht gerade mit einem Aufbaugegner zu tun. Zwar zeigen sich die Oberbergischen unter ihrem neuen Trainer Wolfgang Göbel und nach dem Abgang ihres Torjägers Dominik Cerovsky in dieser Saison nicht ganz so dominant wie im Vorjahr, dennoch gingen die Penguins bislang nach sechs von sieben Begegnungen als Sieger vom Eis.
Weiterhin Sorgen machen GEG-Trainer Karel Lang einige krankheits- und verletzungsbedingte Ausfälle in der Verteidigung, denn mit Kai Weber, Julius Krölls und Stefan Bronsichewski fallen drei Defensivkräfte definitiv aus. Auch Angreifer Patrick Büren (Job) wird gegen die Penguins seine Offensiv-Qualitäten diesmal nicht einbringen können. Immerhin stoßen wohl mit Viktor Hubbertz, Kai Göbels und Joschua Schmitz drei hungrige Youngster aus dem Junioren-Team erneut zum Kader, so dass der Coach zusätzliche Optionen auf der Bank hat.
An der Niers hat man Respekt vor der schweren Aufgabe, sieht sich aber auch gegen die hochgehandelten Gäste keineswegs chancenlos.
“Wir sind Samstag nicht der Favorit. Gegen Wiehl wird es bestimmt nicht einfach werden”, so Karel Lang der das Spiel gegen den Vorjahresmeister dennoch als besonders reizvolle Herausforderung betrachtet. “Wir haben diesmal nichts zu verlieren und können befreit aufspielen”. Davon, dass sein Team auch gegen starke Gegner gewinnen kann, ist Karel Lang überzeugt. Der Wille und die kämpferische Einstellung haben beim Phoenix auch trotz der bislang mageren Punkteausbeute gestimmt. Und warum sollte der sprichwörtliche Knoten nicht ausgerechnet gegen den großen Favoriten platzen?
  
    
Regionalliga Nord
    
Salzgitter Icefighters
Nach drei Wochen Pause: Icefighters treten beim HSV an
(RLN)  Nach genau drei Wochen Pause wird es für die TAG Salzgitter Icefighters am kommenden Sonntag um 18.30 Uhr erstmals wieder ernst. Der aktuell Tabellendritte tritt beim Hamburger SV an.
Die drei Wochen Spielpause gab es nicht ohne Grund. Nach dem planmäßig spielfreien Wochenende nach dem Spiel gegen die Harzer Falken, sagte der Gegner vom vergangenen Sonntag, der ECW Sande, die anstehenden Partien aufgrund der Ereignisse des Spiels Jadehaie gegen Hamburg, mit der Bitte um Verlegung ab. Dort war HSV-Spieler Tjalf Caesar mit dem Kopf voran in die Bande geknallt und musste ins künstliche Koma versetzt werden. Aus diesem ist Caesar mittlerweile wieder erwacht, dennoch ist bislang unklar wie sich dessen Gesundsheitszustand weiter entwickeln wird. So bat auch der betroffene HSV um Verlegung der für die letzte Woche angesetzten Begegnungen.
Nun geht es mit dem Spielbetrieb weiter. Die Hanseaten haben bislang nur eine komplette Partie absolviert, die mit 4:6 verloren ging – das Spiel gegen Sande wurde unmittelbar nach dem Unfall abgebrochen und wird nicht gewertet. Der Hamburger SV blickt auf eine erfolgreiche abgelaufene Spielzeit zurück, in der das Team von der Elbe die Hauptrunde als Zweiter beendete. Verstärkt hat man sich nur in überschaubarem Maße, wobei ursprünglich auf Kontingentspieler verzichtet werden sollte. Einer ist es am Ende dennoch geworden. Mit Daniil Fursa wurde ein 22-jähriger Angreifer verpflichtet, der trotz seiner jungen Jahre schon in zahlreichen Ligen auf dem europäischen Kontinent unterwegs war und auch einen Kurzauftritt in Nordamerika zu verzeichnen hat. Darüber hinaus haben die Hamburger mit Constantin Schönfelder einen weiteren Goalie geholt und den Großteil ihres Kaders verlängert, unter anderem Top-Scorer Pascal Heitmann und Kapitän Marcel Schlode.
Für die Icefighters ist es, nach dem Auftaktsieg gegen Bremen und der Niederlage gegen Braunlage, das dritte Spiel der Saison. Die Pause wurde genutzt. "Wir haben an der Kondition gearbeitet, das war noch nicht ganz so, wie ich mir das wünsche, da mussten wir etwas nachholen", so Coach Radek Vit, der in der Pause einen Vorteil und auch einen Nachteil sieht: "Die Reihen waren nun etwas länger zusammen auf dem Eis, so konnten wir den Spielaufbau und auch das Überzahlspiel trainieren. Aber es ist auch so, dass es nun etwas schwerer wird, wieder in den Spielrhythmus zu kommen. Da müssen wir sehr konzenrtiert sein, um nicht unter die Räder zu kommen!" In Hamburg sieht der Ex-Profi einen gewohnt starken Gegner: "Die haben eine gute Mannschaft und bisher auch gezeigt, dass mit ihnen zu rechnen ist. Gegen die Falken haben sie, genau wie wir, mit nur zwei Toren Unterschied verloren und beim Spielabbruch in Sande lagen sie in Führung. Hamburg ist offensiv sehr stark und hat ein gutes Überzahlspiel. Wir müssen schauen, dass wir wenig Strafen ziehen, das wird mit entscheidend sein. Der Schlüssel zum Erfolg lautet, den Gegner seiner Stärke zu berauben und das wird eben die Offensive sein. Auf jeden Fall sind wir gut vorbereitet."
Personell steht, abgesehen von dem gesperrten Lukas Pfaffinger und dem verletzten Delf Sinnecker, der gesamte Kader zur Verfügung.
  
    
Regionalliga Ost
    
ESV Chemnitz
Chemnitz Crashers vs. Tornado Niesky
(RLO)  ...an Spannung im Vorfeld kaum zu überbieten! Morgen, 17 Uhr ist es so weit.Der Serienmeister der Regio Ost (15/16 bis 17/18) ist zu Gast in unserem Wohnzimmer.
Nach Niederlagen gegen die Blues, FASS Berlin und den ECC Preussen gewannen die Lausitzer letzte Woche bei der Reserve der Eisbären Berlin mit sage und schreibe 12:0.
Wir haben bei zwei Spielen mehr aktuell 9 Punkte Vorsprung auf die Tornados. Ein Heimsieg verschafft uns richtig Luft für die angestrebten Play-Offs.
Im direkten Kampf um die Play-Off-Plätze bist Du dabei! Wir zählen auf Dich!
  


 Freitag 8.November 2019 www.icehockeypage.de 
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