Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

         
EV Dingolfing
(BLL)   Stürmer Artur Azimov und Verteidiger Marco Sebesta werden den Isar Rats in der kommenden Landesligasaison nicht mehr zur Verfügung stehen. Dafür steht das Goalie-Trio nun fest, da auch Matthias Prade wieder im EVD-Trikot auflaufen wird
  
Aachener EC
(BZLW)  Torhüterin Eva Schmachtenberg hat zugesagt auch in der neuen Bezirksligasaison wieder für die Grizzlies aufzulaufen
  
EG Diez-Limburg
(OLN)  Die nächste Neuverpflichtung beim Oberliga-Aufsteiger ist fix: Vom Herforder EV wechselt Verteidiger Maximilian Droick zu den Rockets. Der 21-Jährige stammt aus dem Nachwuchs des ES Weißwasser und hat bei den Ice Dragons zuletzt in der Regionalliga seine erste Saison im Seniorenbereich bestritten
  
EV Duisburg
(RLW)  Stürmer Leon Taraschewski, der für die Füchse zwischen 2015 und 2017 bereits in der Oberliga spielte, kehrt nun nach drei Jahren von den Dinslaken Kobras an die Wedau zurück, wo er auch seine Laufbahn eins begonnen hat
  
Eisadler Dortmund
(RLW)  Die Eisadler gehen mit den beiden Stürmern Michael Alda und Nils Hoffmann, die nun beide ihre Zusagen gegeben haben, in die Regionalliga
  
EHC Bad Aibling
(BLL)  Stürmertalent David Mayerl, der auch schon im eigenen Nachwuchs spielte, wechselt aus dem Nachwuchs des EHC Klostersee, wo er auch im erweiterten Bayernliga-Kader stand, zu den Aibdogs
  
EC Peiting
(OLS)  Verteidiger Manuel Bartsch, der in der vergangenen Saison verletzungsbedingt nur 30 Partien absolvieren konnte und es dabei auf 10 Assists brachte, wird bereits in seine siebte Spielzeit im ECP-Trikot gehen
  
Moskitos Essen
(RLW)  Stürmer Sören Hauptig, der schon im Nachwuchs der Stechmücken spielte und auch schon in der Oberliga für die Essener aufs Eis ging, wechselt von den Dinslaken Kobras an den Westbahnhof zurück
  
ESC Geretsried
(BYL)  Die Verteidiger Paul Gania und Maximilian Rieger werden den River Rats in der neuen Bayernligasaison genauso erhalten bleiben wie die Stürmer Xaver Hochstraßer, Michael Hölzl, Mathias Merker und Josef Reiter
  
Eisbären Berlin
(DEL)  Die Eisbären wollen Verteidigertalent Gawanke ausleihen. Der 21-jährige gebürtige Berliner steht derzeit beim NHL-Klub Winnipeg Jets unter Vertrag und spielte in der letzten Saison in der AHL für Manitoba Moose
  
CE Timmendorfer Strand
(RLN)  Dauerbrenner Jason Horst wird auch in der Regionalliga weiterhin für den CET auflaufen. Der 28-Jährige stammt aus dem eigenen Nachwuchs, spielte im Seniorenbereich ausschliesslich in Timmendorf und verfügt über reichlich Oberliga-Erfahrung
  
TuS Harsefeld
(RLN)  Die Tigers haben mit Dieter Kinzel einen neuen Trainer verpflichtet. Der 61-Jährige stand bereits zwischen 1996 und 2005 an der Harsefelder Bande und war zuletzt im Nachwuchsbereich der Crocodiles Hamburg tätig. Phillipp Bergmann wird sich dagegen wieder voll auf seine Position im Sturm konzentrieren, aber auch bei der Trainingsarbeit den neuen Coach unterstützen
  
EC Pfaffenhofen
(BYL)  Verteidiger Liäm Hätinen, der in der letzten Saison Oberliga-Erfahrung beim EC Peiting gesammelt hat, wechselt ebenso wie Stürmer Kevin Maraun, der von der 1b des ERC Ingolstadt kommt, zu den Ice Hogs. Aus dem bisherigen Kader haben zudem Stürmer Leonardo Uhl, ssowie die Verteidiger Quirin oexler und Friedrich Kolesnikov erneut zugesagt. Nicht mehr für den ECP werden Stürmer Simon Hintermeier und Verteidiger Timo Jüngst auflaufen
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 11.November 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 28 Beiträgen von den Nationalmannschaften, aus der Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Regionalliga Ost.

 
    
Deutscher Eishockey Bund
    
Nationalmannschaft
DEB-Auswahl belegt zweiten Platz beim Deutschland Cup - Toni Söderholm: „Insgesamt bleiben viele positive Bilder vom Deutschland Cup“
(DEB)  Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat sich durch einen Punktgewinn bei der 2:3-Niederlage in der Verlängerung gegen die Slowakei den zweiten Platz beim Deutschland Cup gesichert. Turniersieger wurde die Schweiz. Im letzten Auftritt vor 4.633 Zuschauern in Krefeld sorgte Andreas Eder per Doppelpack für beide Treffer aus der Sicht der jungen Mannschaft von Bundestrainer Toni Söderholm, der nach der Partie ein positives Fazit zog.
Nach einer kurzen Phase des Abtastens erarbeitete sich die Nationalmannschaft die ersten Torchancen gegen die kompakt stehenden Slowaken. In der siebten Spielminute jubelten die deutschen Fans zum ersten Mal: Andreas Eder traf mit seinem ersten Tor für die DEB-Auswahl zur Führung. Bis zur ersten Pause ließen die beiden diszipliniert agierenden Teams keine größeren Torchancen zu.
Im zweiten Drittel kamen die Slowaken besser ins Spiel, so dass sich Torhüter Mathias Niederberger einige Male auszeichnen konnte. Auf der anderen Seite hatte Andi Eder (29.) seinen zweiten großen Auftritt des Abends: Mit einer schönen Körpertäuschung ließ er seinen Gegenspieler stehen und traf perfekt ins lange Eck zum 2:0. Doch die Slowaken antworteten wenig später durch Matus Sukel (32.). Weitere Treffer blieben bis zur zweiten Pause aus.
Den Turniersieg vor den Augen ging die DEB-Auswahl entschlossen in den Schlussabschnitt. Durch konsequentes Forechecking versuchte die Mannschaft von Bundestrainer Toni Söderholm die Slowaken erst gar nicht zur Geltung kommen zu lassen. Stattdessen trafen die Slowaken durch Filip Krivosik zum 2:2-Ausgleich. Die erneute Führung und der Siegtreffer gelangen der DEB-Auswahl in der Folge nicht – und das, obwohl Headcoach Toni Söderholm alles riskierte und Mathias Niederberger zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm.
In der Verlängerung waren es letztlich die Gäste aus der Slowakei, die sich durch den Treffer von Peter Zuzin (63.) den Sieg sicherten.
„Wir haben auch heute wieder einige Dinge besser gemacht, so beispielsweise die defensive Arbeit in der neutralen Zone. Wir waren bis zum Schluss nah dran am Sieg. Insgesamt bleiben viele positive Bilder vom Deutschland Cup, aber natürlich auch Ansätze für Verbesserungspotenzial in unserem Spiel“, so das Fazit von Bundestrainer Toni Söderholm.
  
    
Frauen-Nationalmannschaft
Frauen-Nationalmannschaft zeigt Comeback-Qualitäten – unterliegt jedoch nach Penaltyschießen
(DEB)  Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft verliert zum Abschluss des 5-Nationen-Turniers im russischen Dmitrov mit 2:3 nach Penaltyschießen (0:1, 0:0, 2:1, 0:0, 0:1) gegen die Eidgenössinnen aus der Schweiz.
Die deutsche Mannschaft zeigte bereits vom Anfangsbully an eine couragierte Leistung. Marie Delarbre prüfte in der zweiten Spielminute Andrea Brändli im Tor der Eidgenössinnen. Die Spielanteile waren ausgeglichen - beide Mannschaften versuchten sich Torchancen zu erarbeiten. Jedoch war keine wirklich zwingend genug. Dreieinhalb Minuten vor der ersten Pause hatte erneut Marie Delarbre bei einer Vier-gegen-Vier-Situation die bis dato größte Chance, doch ihr Schuss aus dem Slot ging knapp am Tor vorbei. Als dann kurz vor der ersten Pause eine deutsche Spielerin auf die Strafbank musste, nutzte Lara Stalder den numerischen Vorteil zum 0:1 Pausenstand.
Auch eine deutsche Überzahl direkt nach dem Drittelstart konnte leider nicht zum Ausgleich genutzt werden. Mit zunehmender Spiellänge hatten die Schweizerinnen mehr vom Spiel, doch die DEB-Auswahl kämpfte sich zurück und hatte in den letzten Minuten des Mittelabschnitts eine Druckphase, in der aber leider kein Tor erzielt werden konnte. Zweieinhalb Minuten nach Puckeinwurf nutzte Noemi Rhyner einen schlechten Wechsel der deutschen Mannschaft im Nachschuss zum 0:2 für die Schweiz. Als dann in der 51. Minute eine deutsche Spielerin eine Strafe absitzen musste, nahm sich Marie Delarbre an der eigenen Blauen Linie die Scheibe und lief ein Solo zum 1:2-Anschlusstreffer. Auch eine doppelte Unterzahl überstand die DEB-Auswahl unbeschadet. Danach startete das deutsche Team die Schlussoffensive. Nacheinander vergaben Spielberger, Graeve und Eisenschmid beste Chancen. In der 58. Minute nutzte Emily Nix eine Chance in Überzahl, um den vielumjubelten Ausgleich zu erzielen. Daria Gleissner brachte die Scheibe von der Blauen Linie zum Tor und Nix fälschte zum 2:2 ab. Da in der Folge kein Team mehr ein Tor schoss, ging es in die Verlängerung.
Hier hatte Deutschland aufgrund einer gegnerischen Strafe einen numerischen Vorteil mit zahlreichen Chancen. Nutzen konnte die Mannschaft von Christian Künast diese aber nicht und so musste das Penaltyschießen die Entscheidung bringen. Letztlich hatte die Schweiz das glücklichere Ende und entschied die Partie durch Lara Stalder nach Penaltyschießen für sich.
Christian Künast, Frauen-Bundestrainer: „Wir waren heute gerade zum Ende hin die bessere Mannschaft, konnten aber unsere zahlreichen Chancen nicht nutzen. Die Mannschaft hat nach drei schweren Spielen viel Einsatz gezeigt, heute wäre ein Sieg verdient gewesen. Für uns war dieses Turnier eine gute Möglichkeit für eine Standortbestimmung im Hinblick auf die Weltmeisterschaft.“
  
    
Deutsche Eishockey Liga 2
    
EHC Lausitzer Füchse
ES FLIEGEN WIEDER TEDDYS IM FUCHSBAU - AGIP, WERKSTÄTTEN DER LEBENSHILFE, DIE NEG UND DER ESW UNTERSTÜTZEN DIE AKTION
(DEL2)  Füchse-Fans und alle Zuschauer, die am 17. November zum ersten Heimspiel nach der Deutschland-Cup Pause in die weeEisArena kommen, können wieder Kuscheltiere für einen guten Zweck mitbringen. Zum Heimspiel gegen die Bayreuth Tigers findet der sogenannte „Teddy-Bear-Toss“ in der weeEisArena statt. Was in Nordamerika seit vielen Jahren eine feste Tradition ist, etabliert sich auch in Deutschland mehr und mehr. Bereits in den vergangenen Jahren wurden zu diesem speziellen Anlass zahlreiche Kuscheltiere auf das Eis geworfen und an gemeinnützige Vereine gespendet.
Ob die Teddys diesmal nach dem ersten Tor auf das Eis fliegen, wie es traditionell in Nordamerika üblich ist, oder erst, wie in den vergangenen Jahren, nach der letzten Sirene, ist noch offen. In diesem Fall gibt der Stadionsprecher dann nach der Schlusssirene das Startsignal mit einem entsprechenden Aufruf. Da diese Entscheidung von der Zustimmung beider Mannschaften und der Schiedsrichter abhängig ist, werden wir dies zu gegebener Zeit noch einmal konkretisieren.
Ob nun nach dem ersten Tor oder erst nach der Schlusssirene, in jedem Fall werden Nachwuchsspieler des ESW die Kuscheltiere dann einsammeln. Das geschieht mit Hilfe der AGIP-Service Station Weißwasser, die auch in diesem Jahr wieder Schneeschieber sponsert, und der Niederschlesischen Entsorgungsgesellschaft NEG, die sich um den Transport zu den Werkstätten der Lebenshilfe kümmert. Dort werden die Teddys gewaschen und für den Weitertransport vorbereitet.
  
    
Oberliga Süd
    
ERC Sonthofen
Spielbericht Hauptrunde: 14. Spieltag ERC Sonthofen gegen EV Lindau Islanders
(OLS)  Die Bulls scheitern an sich selbst und lassen viele Chancen liegen. Am Ende gewinnen die EV Lindau Islanders mit 4:5 nach Penaltyschießen.
Im ersten Drittel legten die Bulls los wie die Feuerwehr und Lindau konnte sich nur durch Beinstellen behelfen. Diesmal dauerte es nur wenige Sekunden und Jayden Schubert konnte die Überzahl direkt zum 1:0 nutzen (1. Minute). Danach Sonthofen weiter im Vorwärtsmarsch und Lindau nur in der Defensive. In der dritten Spielminute dann Strafzeit gegen den ERC. Die Bulls verteidigten gut, dennoch musste das Team von Martin Ekrt zwei Sekunden vor Ablauf der Strafzeit das 1:1 hinnehmen. Ochmann traf für Lindau zum Ausgleich. Doch die Bulls blieben weiter dran und trafen nur 21 Sekunden nach dem Ausgleich zur erneuten Führung: Marc Sill mit einem Querpass, den Filip Stopinski zum 2:1 verwandelte. Danach Lindau etwas besser im Spiel. So brachte ein Aufbaufehler des ERC den erneuten Ausgleich für Lindau. Klingler konnte den Fehler in der Hintermannschaft nutzen und traf zum 2:2 (13. Minute). Im Anschluss verflachte das Spiel etwas und so ging es mit 2:2 in die erste Drittelpause.
Kurz nach Drittelbeginn erneut Strafe für die Bulls. Und erneut nutzten die Islanders ihr Powerplay kurz vor Ablauf der Strafe. Valenti bescherte den Lindauern die zu diesem Zeitpunkt glückliche Führung. Im Anschluss war aber Sonthofen wieder das tonangebende Team, Lindau jedoch mit Kontern stets gefährlich. In der 27. Minute dann der verdiente Ausgleich. Sonthofen mit einer enormen Druckphase und diese nutzte schlussendlich Santeri Ovaska zum 3:3. Im weiteren Verlauf behielt Sonthofen die Oberhand, doch ein weiterer Treffer sollte im zweiten Abschnitt nicht gelingen.
Im Schlussabschnitt Lindau wieder besser im Spiel, doch Sonthofen blieb das tonangebende Team. In der 47. Minute scheiterte Havlicek noch am Pfosten, doch nur wenige Minuten später die verdiente Führung der Bulls. Filip Stopinski erzielte in der 53. Spielminute, mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend, das verdiente 4:3. Doch Lindau gab sich nicht auf und zwang den ERC kurz vor Ende zu einer Strafzeit. Die Bulls verteidigten gut und Lindau kam zu keinem Abschluss. Doch erneut musste Sonthofen kurz vor Ablauf der Strafzeit einen Treffer hinnehmen. Chaumont war es, der mit dem ersten Schuss zum glücklichen 4:4-Ausgleich traf.
In der anschließenden Overtime agierten die Bulls in Überzahl, konnten diese Überlegenheit aber nicht nutzen. So musste das Penaltyschießen das Spiel entscheiden. Hier war es Klingler, der schlussendlich den entscheidenden Penalty verwandelte und so den Zusatzpunkt für Lindau sicherte.
In der anschließenden Pressekonferenz merkte man Martin Ekrt seine Enttäuschung über die erneut sehr knappe Niederlage an: „Wir haben brutal viele Chancen und gehen damit zu leichtsinnig um. Dann machen wir dumme Strafen und haben zudem das Pech, dass der Puck bei den Überzahltoren dreimal abgefälscht wird. Wir müssen jetzt den Kopf frei bekommen und in den kommenden Wochen wieder Erfolgserlebnisse feiern.“
Weiter geht es für die Bulls am Freitag, den 15.11.2019 in Deggendorf. Am Sonntag, den 17.11.2019 gastiert dann der Altmeister aus Füssen in Sonthofen. Marc Sill feiert bei diesem Spiel seinen 500. Einsatz im Dress des ERC.
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern
    
TSV Erding
Erdinger Rumpftruppe gelingt faustdicke Überraschung
(BYL)  Damit haben wohl nur die kühnsten Optimisten 
gerechnet. Nachdem die Erding Gladiators am Freitag nur mit einer 
Riesenportion Glück 4:3 nach Verlängerung gegen Peißenberg gewinnen 
konnten, hat die Truppe von Trainer Thomas Vogl das Rückspiel am 
Sonntagabend mit 4:1 Toren (2:0, 0:0, 2:1) für sich entschieden.
Es war eine Erdinger Rumpftruppe, die sich am Sonntagnachmittag auf den 
Weg nach Peißenberg machte. Zu den erkrankten beziehungsweise verletzten 
Andreas Schmelcher, Lars Bernhardt, Philipp Spindler und Oliver 
Wawrotzki gesellte sich auch noch Sebastian Lachner, sodass Trainer 
Thomas Vogl nicht einmal mehr drei komplette Blöcke zur Verfügung hatte.
Doch die Gladiators zeigten eins ihrer besten Auswärtsspiele. In der 10. 
Minute ein perfekter Konter: Stefan Groß verwertete ein Zuspiel von 
Martin Dürr zum 1:0 und freute sich über seinen ersten Saisontreffer. 
Fünf Minuten später durfte auch Passgeber Dürr sein erstes Saisontor 
bejubeln: Er stocherte den Puck aus dem Gewühl heraus zum 2:0 ins Netz.
Dazwischen hatte die Erdinger Defensive Schwerstarbeit zu verrichten. 
Die Peißenberger hatten einige gute Möglichkeiten. Einmal landete der 
Puck an der Latte, ein anderes Mal jubelten die Gastgeber bereits, doch 
bekam Gladiators-Torwart Christoph Schedlbauer, der einmal mehr eine 
überragende Leistung bot, den Puck wenige Zentimeter vor der Linie noch 
zu fassen. Die Erdinger konnten sich immer wieder befreien und setzten 
Nadelstiche, und so mussten die Peißenberger höllisch aufpassen, um 
nicht in einen weiteren Konter zu laufen.
Im zweiten Drittel ein ähnliches Bild. Die Gladiators boten eine 
großartige kämpferische Leistung und gingen bis an ihre Grenzen. 
Peißenberg probierte alles, konnte sich aber kaum Chancen herausspielen 
und versuchte es mit Schüssen aus allen möglichen Positionen, brachten 
dabei aber das Erdinger Tor nicht wirklich in Gefahr.
Die Frage vor dem Schlussdrittel lautete: Reicht die Kraft bei den 
Gladiators? Gleich nach Wiederanpfiff hatten die Gladiators Unterzahl, 
doch dank einer unglaublichen Parade von Schedlbauer und eines 
Lattentreffers wurde sie unbeschadet überstanden. Als Peißenberg nach 
einem Abstauber von Martin Andrä dann doch zum 1:2 kam (48.), behielten 
die Erdinger die Ruhe, und Philipp Michl schloss einen Konter zum 3:1 ab 
(58.). Als Peißenberg den Torwart vom Eis nahm, besorgte Lukas Krämmer 
mit einem Schuss ins leere Tor den 4:1-Endstand. Es war sein erster 
Saisontreffer.
  
    
EHC Klostersee
EHC Waldkraiburg „Die Löwen – EHC Klostersee 5:4 nach Verlängerung (1:2, 2:0, 1:2, 1:0)
(BYL)  Trotz immer größer werdender Personalsorgen hat der EHC Klostersee dem Bayernliga-Primus im zweiten Teil des Doppel-Vergleichs am Wochenende einen Punkt abknöpfen können. Mit einer Riesenmoral und einer erneut kämpferischen Top-Leistung erreichten die Grafinger am Sonntagabend in der Raiffeisen-Arena beim EHC Waldkraiburg "Die Löwen" in der regulären Spielzeit ein 4:4. Den damit eroberten Zähler konnte den Rot-Weißen keiner mehr nehmen, wenngleich der Spitzenreiter in der dritten Minute der Overtime sich den Zusatzpunkt sicherte. So recht freuen konnte sich Trainer Dominik Quinlan nach dem Punktgewinn oder auch dem ersten Zähler, den die Waldkraiburger zu Hause abgeben mussten, dennoch nicht. Wenig verwunderlich, schließlich hatte seine Mannschaft nach dem verwandelten Penalty seines Bruder und Kapitäns Philipp Quinlan zum 4:3 in der 55. Minute sogar einen Dreier knapp vor Augen. Dass dann gut drei Minuten vor der Sirene wieder der Ausgleich hingenommen werden musste, lag freilich auch am Kräfteverschleiß des aktuellen Rumpfkaders.
Neben den bekannten Ausfällen meldete sich zum Rückspiel bei den Löwen auch noch Routinier Bob Wren (Schulter) kurzfristig ab. Trotzdem starteten die Klosterseer stark, steckten den anfänglichen Angriffswirbel des Tabellenführers und auch das schnelle 0:1 sofort gut weg. Nach dem postwendenden Ausgleich arbeitete man sich kurz vor Ende des ersten Drittels mit einem Überzahltor sogar mit 2:1 nach vorne. Im Mittelabschnitt haderten die Grafinger mit der einen oder anderen Schiedsrichterentscheidung. Zunächst mit diskutablen Hinausstellungen, vor allem aber nach dem Waldkraiburger Ausgleich mit der Anerkennung des dritten Gegentreffers. Torhüter Dominik Gräubig hatte den Puck bereits unter sich begraben, das mehrmalige (und schließlich erfolgreiche) Nachstochern wurde nicht unterbunden. Auch dieser Rückschlag wurde weggesteckt, die Partie mit einer Energieleistung noch einmal gedreht, bevor in der Overtime auch die nötigen Körner fehlten.  
  
    
EHC Königsbrunn
Vier Minuten besiegeln die Niederlage
(BYL)  Mit 1:5 verliert der EHC Königsbrunn sein Auswärtsspiel bei den „Mighty Dogs“ des ERV Schweinfurt. Dabei zeigten sich die Gastgeber stark verbessert zu der Partie vom Freitag, der Sieg war verdient.
Vor dem Spiel musste EHC-Coach Waldemar Dietrich noch auf Maximilian Arnawa verzichten, der sich am Freitag noch eine Verletzung zuzog und die Fahrt nach Unterfranken nicht antreten konnte. Ebenfalls nicht mit dabei war auch Nico Neuber, der im Hinspiel einen Pucktreffer am Kopf kassierte und wegen einer Gehirnerschütterung Spielverbot hatte. Alexander Strehler ging angeschlagen in die Partie, wie am Freitag spielte er unter Schmerzen. Kurz vor Anpfiff gaben die Gastgeber noch bekannt, dass sich der ERV von Trainer Michael Dippold getrennt hat. Gegen Königsbrunn stand nun Interimstrainer Matthias Hesselbach an der Bande.
Beide Mannschaften zeigten zunächst eine Partie auf Augenhöhe, ohne größere Risiken einzugehen. Schweinfurt präsentierte sich vom Einsatz her stark verbessert zum Hinspiel und lieferte sich mit dem EHC einen heißen Tanz auf dem Eis. Das Spiel wurde hart, aber immer fair auf eher niedrigerem Bayernliganiveau geführt. Wie schon in der Partie vom Freitag gehörten die letzten vier Spielminuten den Mighty Dogs. Nachdem der ERV in der 17. Spielminute mit 1:0 in Führung ging, nutzte er zwei weitere Fehler der Königsbrunner und erhöhte bis zum Pausenpfiff auf 3:0.
Auch im mittleren Spielabschnitt lieferten sich beide Teams einen Kampf auf einem Niveau, die Mighty Dogs lauerten auf weitere Fehler der Königsbrunner. Der EHC war im Abschluss zu schwach und verpasste es trotz guter Möglichkeiten, sich in die Partie zurück zu kämpfen. Aber auch Schweinfurt hatte die ein oder andere Gelegenheit, den Vorsprung auszubauen. Das Mitteldrittel blieb so nach 20 Spielminuten leistungsgerecht torlos.
Im letzten Spielabschnitt begann der EHC stark, blieb aber weiter ohne Treffer. Schweinfurt verteidigte clever und lauerte auf Fehler der Königsbrunner. In der 47. Spielminute verlor der EHC hinter dem eigenen Tor den Puck, die Gastgeber nahmen das Geschenk an und verwandelten das daraus resultierende Zuspiel eiskalt zum 4:0. Damit war die Partie gelaufen, auch wenn Königsbrunn immer wieder versuchte, endlich ein Tor zu erzielen. Die Mighty Dogs wurden vom eigenen Publikum gepusht und legten dann fünf Minuten vor Spielende sogar noch das 5:0 durch den heute herausragenden jungen Kanadier Jeffrey Murray nach. Zumindest den Shutout für Schweinfurts Goalie Schnierstein konnte Königsbrunn verhindern, in der 59. Spielminute setzte Dominic Auger Hayden Trupp in Szene, dieser konnte seinen Alleingang zum 5:1 Anschlusstreffer einnetzen. Die Mighty Dogs gewinnen am Ende verdient mit 5:1 und können sich so für die Hinspielniederlage revanchieren.
Nach der Partie wurde Jakub Šrámek noch ausgiebig und lautstark von vielen angereisten Haßfurter Fans gefeiert, die ihren ehemaligen Spieler während der Partie unterstützt haben. Königsbrunn steht trotz der Niederlage auf Tabellenrang acht und schließt das Wochenende mit einem Sieg und einer Niederlage ab. Für Coach Waldemar Dietrich bleiben noch viele Baustellen, unter der Woche hat er Gelegenheit die gezeigten Schwächen abzustellen. Die Einstellung und kämpferische Leistung hat aber gepasst, die Mannschaft zeigte Charakter. Schweinfurt kann nach dem Sieg und Trainerwechsel kurz aufatmen und belegt den zehnten Tabellenrang.
EHC-Coach Waldemar Dietrich hatte am Freitag noch vor zu viel Euphorie gewarnt und nennt die Ursachen für diese klare Niederlage: „Wir haben eigentlich ganz gut angefangen, mussten aber dann den ersten Treffer hinnehmen und machten viele unnötige Fehler. Diese hat Schweinfurt gnadenlos bestraft. Vor dem gegnerischen Tor waren wir im Abschluss zu harmlos, allerdings hat der Schweinfurter Keeper auch sehr gut gehalten. Im mittleren Drittel war das Spiel ausgeglichen, dadurch hatten die Gastgeber am Ende leichtes Spiel. Wir waren unter Zugzwang und mussten etwas machen, haben aber den Anschluss verpasst. Nach dem vierten Treffer war die Partie dann gelaufen und Schweinfurt verdienter Sieger.
  
    
EHF Passau Black Hawks
Zweiter Shutout – zweiter Sieg! 6 Punkte für die Black Hawks / Top Spiel am Freitag in der EisArena
(BYL)  Die Passau Black Hawks haben auch das zweite Spiel an diesem Wochenende gegen die EA Schongau gewonnen. Auswärts holten die Black Hawks beim 0:1 Erfolg vor 202 Zuschauer den zweiten Sieg an diesem Wochenende. Es ist der vierte Sieg in Serie für die Feilmeier Truppe.
Wie am Freitag nach dem 9:0 Heimsieg bereits erwartet, wurde die Auswärtspartie in Schongau eine spannende Angelegenheit. Die Allgäuer zeigten sich im Vergleich zum Freitag stark verbessert und gingen vor allem mit viel Körpereinsatz zu werke. Im ersten Drittel hatten beide Teams die Möglichkeit in Führung zu gehen. Die gut aufgelegten Schlussleute verhinderten aber auf beiden Seiten schlimmeres. Insgesamt haben die Black Hawks die Mammuts im ersten Drittel wohl auch zu viel „spielen“ lassen. Das zweite Drittel gingen die Habichte deutlich zielstrebiger an. Von Beginn an erspielten sich die Passauer gute Torchancen. Florian Fischer nutze eine der vielen Chancen in der neunundzwanzigsten Spielminute zur 0:1 Führung für die Black Hawks – es sollte auch gleichzeitig der Game-Winner sein. Gleich nach Wiederanpfiff im Schlussdrittel hatten die Hausherren dann sogar die Gelegenheit per Penalty auszugleichen, doch Torhüter Clemens Ritschel hielt auch im eins gegen eins seinen Kasten sauber. Danach hatten die Black Hawks noch einige Situationen in Unterzahl zu überstehen. Mit viel Einsatz und Teamgeist brachten die Passau Black Hawks auch diese brenzligen Minuten über die Bühne. Clemens Ritschel konnte somit am Wochenende seinen zweiten Shotout feiern. Es ist der insgesamt dritte zu null Sieg in der laufenden Saison für die Passau Black Hawks. Die sechs Punkte vom Wochenende waren mit Blick auf die Tabelle gesehen auch dringend nötig, den auch die anderen Teams im vorderen Drittel der Tabelle konnten kräftig Punkten.
Am kommenden Freitag um 20 Uhr steigt dann das absolute Topspiel in der Passauer EisArena. Die Black Hawks treffen auf den TEV Miesbach. Das Spiel zweiter gegen dritter. Beide Teams mit 28 Punkten auf dem Konto.  Dazu ist der Kader des TEV Miesbach in den Augen vieler Experten der stärkste in der Eishockey Bayernliga und somit der Favorit auf den Aufstieg in die Oberliga Süd. „Ein Highlight und ein absoluter Leckerbissen für alle Sportfans! Die EisArena wird am Freitag mit Sicherheit wieder beben!“ freuen sich die Verantwortlichen der Passau Black Hawks.
Es wird empfohlen sich die Tickets für das Topspiel gegen Miesbach am Freitag 15.November um 20 Uhr bereits im Vorverkauf zu sichern. Vorverkauf: FIRST Reisebüro Eichberger, Fußgängerzone & Tankstelle Färber, Passau Maierhof. -czo
  
    
TSV Peißenberg
Eishackler Heimpleite gegen clevere Erdinger
(BYL)  Die Eishackler verlieren mit 1:4 (0:2/0:0/1:2) am Sonntag Abend auch ihr zweites Spiel gegen Erding. “Heute hat nicht unbedingt die bessere Mannschaft aber auf jeden Fall die cleverere Mannschaft gewonnen”, so Eishackler Coach Rainer Höfler auf der nachfolgenden Pressekonferenz. Die Erdinger nutzen ihre Chancen effizient und auf der anderen Seite stand ein herausragender Erdinger Goalie Schedlbauer, eine kompakte Abwehr, der Pfosten oder zu kompliziertes Angriffsspiel der Peißenberger einem Torerfolg im Weg. 
  
    
EC Pfaffenhofen
Dezimierte Eishogs ohne Chance in Landsberg - ECP unterliegt deutlich mit 1:7
(BYL)  Ohne Chance auf etwas Zählbares war der EC Pfaffenhofen am Freitag in seinem Gastspiel beim HC Landsberg. Die dezimierten Eishogs mussten sich dem Favoriten deutlich mit 1:7 (1:3; 0:3; 0:1) geschlagen geben und verloren zudem bereits im ersten Drittel auch noch Jakub Felsöci, der nach einem Bandencheck frühzeitig zum Duschen musste und somit auch am Sonntag im Rückspiel gesperrt war.
Schon vor der Partie war klar, dass es für die verletzten Marko Babic und Quirin Oexler nicht reichen würde. Nach dem Aus von Jakub Felsöci hatte Chris Heid somit nur noch 13 Feldspieler zur Verfügung, die sich von Beginn an dem Dauerdruck der mit vier Reihen agierenden Hausherren ausgesetzt sahen. Und die erwischten einen Traumstart. Denn der erste Angriff vom Eröffnungsbully weg brachte gleich die Führung. Marc Krammer zog von der blauen Linie ab und der Schuss schlug unter der Querlatte ein. Ganze sieben Sekunden waren da gespielt. Landsberg hielt das Tempo hoch und erhöhte in der 13. Minute durch Christopher Mitchell auf 2:0. Hoffnung unter den zahlreich mitgereisten ECP-Fans kam auf, als John Lawrence in der 16. Minute nach Vorarbeit von Jake Fardoe und Nick Endreß mit einem schön herausgespielten Überzahltreffer der Anschluss gelang. Doch gleich darauf erwischte es Jakub Felsöci und in der folgenden fünfminütigen Überzahl konnte Adriano Carciola für die Hausherren auf 3:1 erhöhen. Auch im Mittelabschnitt änderte sich nur wenig. Die Eishogs versuchten zwar immer wieder, selbst Akzente zu setzen, doch die Gastgeber diktierten über weite Strecken der Partie das Geschehen. Bis zur zweiten Pause zogen sie durch Maximilian Raß (26.), Thomas Fischer (33.) und Michael Fischer (38.) auf 6:1 davon und sorgten damit praktisch schon für die Entscheidung. Zumal bei den Gästen , bei denen die beiden etatmäßigen Verteidiger Timo Jüngst und Friedrich Kolesnikov im Sturm aushelfen mussten, nun auch merklich die Kräfte schwanden. So hatte der HCL keine Probleme, im Schlussabschnitt seinen komfortablen Vorsprung souverän zu verwalten. Über ein kleines persönliches Erfolgserlebnis konnte  sich zumindest  Torhüter Philipp Hähl  noch freuen, als er in der 44. Minute einen Penalty der Gastgeber entschärfen konnte. Den Schlusspunkt setzte dann  in der 59. Minute Maximilian Raß mit einem Überzahltreffer zum 7:1. Von einer sehr schwierigen momentanen Personalsituation in seinem Team sprach Chris Heid nach dem Spiel und gratulierte seinem Kollegen Fabio Carciola zum Erfolg.  „Auch wenn einige Gegentore für uns sehr unglücklich zustande kamen, war der Sieg von Landsberg natürlich verdient,“ so der ECP-Coach.
  
   
ERV Schweinfurt
Hinspielniederlage der Mighty Dogs
(BYL)  Am Doppelspieltagwochenende gegen den EHC Königsbrunn starteten die Mighty Dogs beim Auswärtsspiel in Königsbrunn mit einer 5:2 Niederlage in das Wochenende.
Im ersten Drittel war die Partie zwischen den Pinguinen aus Königsbrunn und den Mighty Dogs recht ausgeglichen, doch die Schweinfurter nutzen mal wieder ihre Torchancen nicht. Auf der Gegenseite traf allerdings Jakub Sramek alleingelassen vorm Schweinfurter Tor zum 1:0 (13.) Zwei Minuten später hatten die Mighty Dogs die Chance zum Ausgleich, doch Daniel Tratz Schuss ging knapp am Tor vorbei. Vor der Pause gab es erneut die Möglichkeit zum Ausgleich. Nachdem Jonas Manger und Jan Kouba die Scheibe in gegnerischen Drittel zurückerobert hatten, ging Andreas Kleiders Schlagschuss ebenfalls knapp am Tor vorbei.
Ermutigt durch den Führungstreffer bestimmte Königsbrunn im zweiten Spielabschnitt das Spiel und erhöhte nach einem Puckverlust der Mighty Dogs im eigenen Drittel auf 2:0 (25./ Lieb). Danach machen die Hausherren weiter Druck auf das Schweinfurter Tor. Nachdem in der 32. Minute Elias Maiers Schuss von der blauen Linie durch Jakub Sramek ins Tor abgefälscht wurde, konnte auch die darauffolgende Schweinfurter Auszeit nichts an der 3:0 Führung des EHC Königsbrunn zur zweiten Drittelpause ändern.
Im Schlussdrittel kamen die Mighty Dogs wieder besser in die Partie. Jan Kouba verkürzte vorerst im Powerplay in der 45. Minute auf 3:1. In der 54. Minute hatten die Mighty Dogs dann die Chance zum Anschlusstreffer, doch stattdessen kassierten sie im Gegenzug das 4:1 durch Maximilian Arnawa. Bei einem Konter in Unterzahl landete Jeff Murray in der 57. Minute erst einen Pfostentreffer, bevor er nach Ablauf der Strafzeit den einstigen Schweinfurter Nachwuchsspieler Nicolas Hetzel zum 4:2 überwinden konnte. In der letzten Spielminute warfen die Mighty Dogs noch einmal alles nach vorne und nahmen Philipp Schnierstein vom Eis, doch statt des Anschlusstreffers landete der Punk im leeren Schweinfurter Tor zum 5:2 Endstand.
„Leider hat sich zu den letzten Spielen nicht viel geändert. Wir haben diese Woche viele Gespräche geführt und Dienstag und Donnerstag wirklich toll trainiert. Mit einer ganz anderen Geschwindigkeit und Emotionen waren da. Die drei Punkte waren genauso wichtig für uns wie für Königsbrunn. Wir wussten, es wird kein schönes Spiel, es wird auf jeden Zentimeter ankommen und den waren wir in den ersten beiden Dritteln nicht bereit zu gehen. Im letzten Drittel hat die Mannschaft ihr Können noch einmal aufblitzen lassen. Königsbrunn hat verdient gewonnen.“, war Trainer Michael Dippold enttäuscht über die Niederlage.
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
5-Punkte-Wochenende dank Sieg in Overtime
(BYL)  Nein, es ist kein Déjà-vu, sondern der 2. Bericht vom selben Wochenende gegen den EHC Klostersee. Dieses Mal jedoch trafen sich beide Mannschaften in Waldkraiburg zum Vergleich und auch an diesem Sonntag erwarteten Mannschaft, Trainer und Zuseher beider Teams einen heißen Tanz auf dem Eis.
Das erste Drittel begann furios für den EHC Waldkraiburg. Nur wenige Sekunden nach dem Eröffnungsbully, fand man Tomas Rousek allein vor dem Tor der Grafinger, die Scheibe jedoch, landet nicht wie vorgesehen im Tor. Dies geschieht allerdings rund dreieinhalb Minuten später, erneut ist es Tomas Rousek auf Zuspiel von Josef Straka, diesmal jedoch mit dem besseren Ausgang für ihn. Lange hielt die Freude über die frühe Führung jedoch nicht an. Nur 59 Sekunden später, eigentlich mitten in einer Drangphase des EHC Waldkraiburg, gewinnt der EHC Klostersee ein Bully im Waldkraiburger Drittel. Nachdem der erste Schuss noch von der Bande hinter dem Tor abprallt, verwandelt Philipp Quinlan den Nachschuss aus spitzem Winkel zum 1:1. Was danach passierte, das können wohl nur die Mannschaften auf dem Feld beantworten. Es entwickelte sich eine zerfahrene Partie, in der keiner der beiden Mannschaften so recht etwas gelingen wollte. Zwar gab es das ein oder andere Schüsschen auf die Tore, doch wirklich Großartiges, bei dem man das Gefühl haben muss eine Großchance vergeben zu haben, sprang nicht dabei heraus. In der 18. Spielminute dann eine von drei Strafzeiten für den EHC Waldkraiburg. Mathias Jeske musste wegen „Haken“ für zwei Minuten auf die Strafbank. Diese Strafe musste er jedoch nur rund eine Minute lang absitzen, denn Gennaro Hördt nutzte die zahlenmäßige Überlegenheit seiner Mannschaft und netzt kaltschnäuzig zum 2:1 Pausenstand.
Im zweiten Durchgang kamen die Löwen mit einem gänzlich anderen Gesicht aufs Eis. Die Scheibe lief gut, die Pässe kamen an und der Gegner konnte dauerhaft unter Druck gesetzt werden. Doch trotz einiger aussichtsreicher Möglichkeiten durch die verschiedensten Spieler des EHC, konnte der Puck lange nicht am stark stehenden Dominik Gräubig vorbei ins Tor gebracht werden. Nahezu 12 Minuten mussten die, von Trainer Alex Piskunov bei der Pressekonferenz in den Himmel gelobten Waldkraiburger Anhänger warten, um erneut ein Tor bejubeln zu dürfen. In die Scorerliste durfte sich die „Dreifaltigkeit“ des EHC eintragen: Lukas Wagner und Josef Straka als Vorlagengeber und Tomas Rousek als Vollstrecker. Vier Minuten später dann, Klostersee verweilte eben mit Marinus Kritzenberger auf der Strafbank, da behielt Patrick Zimmermann in einem Gewühl vor dem Grafinger Tor die Übersicht und Oberhand. Auf Zuspiel von Tomas Rousek und Mathias Jeske konnte er zum 3:2 Pausenstand erhöhen.
Den dritten Durchgang begannen die Löwen optisch, wie sie den ersten beendeten. Man versuchte in diesem kräftezehrenden Spiel das Ergebnis zu verwalten und Kräfte zu sparen, die nächste Woche im Derby gegen Dorfen gut gebraucht werden können. Wie aber so oft im Sport, geht ein solcher Schuss leider meistens nach hinten los. Das Verwalten dauerte ganze 5:49 Minuten, dann kam Thomas Hummer und versenkte, auf Zuspiel von Gaschke und Roeder, das Spielgerät im Netz hinter Kevin Yeingst. Lange Zeit sah man wieder eine Partie, die sehr wahrscheinlich nicht in die Eishockeygeschichte eingehen wird. Es war wieder eine zerfahrene Partie, mit Nickligkeiten auf beiden Seiten ohne echte Chancen für die eine oder andere Seite. In der 55. Minute dann eine Situation vor dem Tor der Löwen. Patrick Zimmermann behindert den allein aufs Tor stürmenden Philipp Quinlan. Die Konsequenz: Penalty für den EHC Klostersee. Dieser führt den Penalty selbst aus und bringt die Scheibe sicher im Tor unter. Nun sind die Löwen in einer Situation, die sie so noch nicht oft in dieser Saison erleben mussten. Ein Rückstand kurz vor dem Ende des Spiels. Die Erlösung folgt in der 57. Spielminute und heißt Josef Straka. Nach einem der wenigen ansehnlichen Spielzüge in diesem Drittel kann dieser, auf Zuspiel von Rousek und Jeske und einer Körpertäuschung, den Puck zum 4:4 ins Tor schieben und die Overtime für die Löwen sichern.
Die Overtime gehen die Löwen vorsichtig an. In einer 3-gegen-3-Situation kann jeder Fehler des Gegners zu einem Tor führen und genau so kam es auch. Nach Scheibenverlust der Grafinger im Drittel des EHC, stürmen die drei Mannen auf das Tor des EHC Klostersee. Schließlich ist es Fabian Kanzelsberger der auf Zuspiel von Wagner und Leon Decker, dem EHC den Extrapunkt und einen 5:4-Sieg sichert.
Die nächsten beiden Heimspiele der Löwen finden allesamt bereits nächste Woche statt. Am Freitag den 15.11.2019 um 20:00 Uhr, findet das getauschte Spiel gegen den EC Bad Kissingen aus dem hohen Norden Bayerns statt. Am Sonntag darauf ist dann Derby-Zeit und wir empfangen den ESC  Dorfen in der Raiffeisen-Arena. Spielbeginn ist 17:15 Uhr.
  
    
ERSC Amberg
ERSC-Löwen unterliegen knapp beim Spitzenreiter - Haßfurts Trübenekr und Ambergs Brabec als Dreifach-Torschützen
(BLL)  Das Topspiel der Eishockey-Landesliga hielt, was man sich im Vorfeld erwartet hatte. Das Spitzenduo aus Haßfurt und Amberg lieferte sich am Freitagabend einen offenen Schlagabtausch mit dem knapp besseren Ende für die Gastgeber, die durch ein 6:5 ihren ersten Rang verteidigten – letztendlich verdient, wie es Dan Heilman nach der Begegnung eingestand.
Der ERSC-Coach monierte vor allem die hohe Strafenquote seines Teams: „Wir haben uns die ganze Woche auf Haßfurt konzentriert und wussten, dass sie ganz viele Tore aus Überzahlsituationen erzielen. Da mussten wir einfach disziplinierter sein“. Insgesamt vier Treffer gelangen den Hawks aus Powerplay-Situationen heraus.
Die Partie nahm von Beginn an viel Tempo auf und als erstes konnten die knapp 100 Amberger Fans unter den 700 Zuschauern jubeln. Nach Zuspiel von Daniel Troglauer traf Felix Köbele unhaltbar zum 0:1. Chancen gab es hüben wie drüben, ehe Haßfurts Top-Verteidiger Daniel Hora eine Überzahl zum 1:1 verwertete. Es ging nun Schlag auf Schlag. Zunächst hatte Martin Brabec einen Gala-Auftritt, umkurvte drei Gegenspieler und vollendete sehenswert zum 1:2, aber kaum eine Minute danach hatte Hawks-Torjäger Jan Trübenekr schon wieder ausgeglichen.
Eine wichtige Phase für den weiteren Verlauf sollte der Mittelabschnitt werden, wo der ERSC zwei weitere Gegentore in Unterzahl kassierte und auch noch das 5:2 durch Michal Babkovic. ESC-Torhüter Timo Jung wurde später zum „Spieler des Abends“ seiner Mannschaft gekürt, nicht nur, weil er die zur Genüge vorhandenen Breakchancen der Amberger reihenweise vereitelte. Haßfurts Trainer Volker Hartmann („Amberg war der erwartet schwere Gegner“) hob die Leistung seines Torhüters hinterher heraus. Lediglich 14 Sekunden vor der Drittelsirene war Jung in diesem Abschnitt gegen das 5:3 durch Brabec machtlos.
Amberg witterte dadurch wieder Morgenluft, begann das Schlussdrittel sehr engagiert. Belohnung war das 5:4 durch Kevin Schmitt und wieder war die Partie völlig offen. „Wir haben uns zurückgekämpft und konnten auch Druck aufbauen“, beschreibt Heilman die spannende Schlussphase. Mit dem 6:4, erneut durch Trübenekr und mit doppelter Überzahl für Haßfurt, schien das Spiel eigentlich entschieden, doch Amberg ließ nicht locker. ERSC-Center Stephan Huber bugsierte die Scheibe über die Torlinie, allerdings verwehrten die Unparteiischen die Anerkennung. Daniel Vlach hatte den besten Einblick bei dieser Situation und reklamierte dies energisch bei den Schiedsrichtern – mit dem Resultat einer Disziplinar- plus Spieldauerstrafe, was für den Löwen-Stürmer zusätzlich ein Spiel Sperre nach sich zieht. In Unterzahl gelang 27 Sekunden vor dem Ende Brabec sein dritter Treffer des Abends – zu mehr sollte es allerdings nicht mehr reichen.
  
    
ESV Buchloe
Piraten haben keine Mühe im Lokalderby - ESV Buchloe fährt im Nachbarschaftsduell einen ungefährdeten 7:2 Sieg ein
(BLL)  Einen souveränen und zu keiner Zeit gefährdeten 7:2 (4:0, 2:1, 1:1) Erfolg hat der ESV Buchloe am Sonntagabend im Heimspiel gegen den Nachbarn EV Bad Wörishofen gefeiert. Schon im ersten Drittel sorgten die Gennachstädter dabei mit vier Toren schnell für klare Verhältnisse und stellten die Weichen folglich früh auf den siebten Sieg im achten Saisonspiel. Auch nach dem torreichen Auftaktdrittel hatten die Piraten keine wirkliche Mühe, den verdienten Derbysieg unter Dach und Fach zu bringen, wodurch man wieder auf Tabellenrang zwei klettern konnte.
„Wir wollten nach unserer ersten Niederlage am Freitag in diesem Spiel gleich von Anfang an mit Vollgas starten, was uns auch gut gelungen ist“, meinte ESV-Trainer Christopher Lerchner nach der Begegnung. Und in der Tat setzten seine Schützlinge diese Marschrote von Beginn an konsequent um und ließen die Gäste somit kaum zum Zuge kommen. Dies schlug sich dann auch relativ schnell auf der Anzeigentafel nieder, denn bereits nach guten neun Minuten hatten die Freibeuter einen klaren 3:0 Vorsprung herausgeschossen. Schon nach gerade einmal 100 Sekunden hatte Christian Wittmann den Torreigen eröffnet und Alexander Krafczyk legte nach sechseinhalb Minuten nach, als er einen abgefälschten Schuss von Lucas Ruf problemlos zum 2:0 einschob. Ein sehenswerter Treffer war dann auch das 3:0, den die „Nachwuchs-Reihe“ des ESV erzielte. Mattias Imhof hatte mit einem beeindruckenden Solo über das komplette Feld den Puck ins Wörishofer Drittel gebracht und dort Kevin Strecker bedient, der Wölfe Schlussmann Ercan Kumru zum dritten Mal überwand (10.). Strecker konnte sich somit in seinem Premierenspiel bei der 1. Mannschaft mit seinem ersten Tor im Seniorenbereich gleich über ein Traumeinstand freuen. Als Timo Rauskolb in eigener Unterzahl vor der ersten Pause sogar noch das 4:0 nachlegte (16.), war eine kleine Vorentscheidung in diesem Match womöglich schon gefallen.
Auch im Mitteldrittel spielten die Pirates weiter munter nach vorne, allerdings ließ man nun mehrfach die letzte Konsequenz vor dem Tor vermissen und wirkte stellenweise auch etwas zu verspielt. So führte eine Unachtsamkeit dann prompt zum 4:1, als Patrik Janac die Scheibe im Buchloer Drittel klaute und Franz Schmidt sich mit dem Anschluss für das Buchloer Geschenk bedankte (29.). Wirklich ins Wanken gerieten die Hausherren dadurch aber nicht – zu überlegen agierten die Rot-Weißen gegen eher harmlose Wölfe. So dauerte es gerade einmal fünf Minuten, ehe die Buchloer mit einem Doppelschlag den Abstand sogar wieder ausbauten. Erst hatte Kumru mit einem Top-Save noch das 5:1 gegen Christian Wittmann verhindert (34.), ehe er sich Sekunden später doch gegen den Buchloer Angreifer geschlagen geben musste. Und Marco Göttle erhöhte nur gut eine Zeigerumdrehung später sogar auf 6:1 (35.). Direkt im Anschluss gab es dann eine notgedrungene Unterbrechung, da sich der Hauptschiedsrichter bei diesem Tor am Fuß verletzte. Daher ging es anschließend im Zwei-Mann-System weiter, womit die Unparteiischen in einem absolut fairen Duell aber auch keine Probleme hatten.
Im abschießenden Durchgang passierte dann nicht mehr all zu viel. Das Spiel war schließlich schon entschieden und somit war die Luft auf beiden Seiten vermutlich etwas raus. Buchloe konnte durch ein feines Solo von Michal Telesz 36 Sekunden nach Wiederbeginn noch einmal jubeln und Wörishofen traf ebenfalls nochmals durch Janac zum 7:2 (49.). Dabei blieb es auch am Ende, da kurz vor Spielschluss erneut der Pfosten für die Gäste rettete, nachdem Marc Barchmann schon im zweiten Drittel nur ans Aluminium getroffen hatte.
Neben dem Derbysieg gab es an diesem Abend auch noch einen weiteren Grund zur Freude im ESV-Lager. Denn die Sparkasse hat ihr Engagement beim ESV verlängert, womit die Buchloer Eishalle auch in den nächsten fünf Jahren den Titel “SPARKASSENARENA“ behalten wird. Die ESV-Verantwortlichen bedanken sich somit für die bisherige gute Zusammenarbeit und freuen sich auch auf die künftige gemeinsame Partnerschaft. Zudem geht auch ein Dank an die Stadt Buchloe, den Stadtrat und den 1. Bürgermeister Josef Schweinberger, die diese Partnerschaft ebenfalls weiterhin mittragen. 
  
    
Wanderers Germering
Knappes Ding, aber das Topspiel hat einen Sieger gefunden
(BBZL)  Es war das erwartete schwere Auswärtsspiel bei der SG Bayersoien/Peiting 1b am vergangenen Freitagabend. Auch die Vorzeichen hätten schon vor dem Bully besser sein können, den Wanderers-Coach Petr Vorisek hatte den Ausfall von acht Spielern hinzunehmen. Die über 40 mitgereisten Germeringer Fans sahen einen guten Beginn ihrer Schwarz-Gelben, doch als man sich gegen Mitte des ersten Drittels mehrere Strafzeiten leistete, wurden die Hausherren zunehmend stärker. Leistungsgerechnet ging es schließlich mit einem 0:0 in die erste Pause. Im zweiten Abschnitt kamen die Soier besser aus der Kabine, so war das 0:1 durch EVG-Verteidiger Christian Köllner ein wenig überraschend. Nur wenige Minuten später der verdiente Ausgleich für die SG nach einem schönen Spielzug von Anton Saal und Florian Barth. Die Zuschauer in der Peitinger Eissporthalle gingen schon von einem 1:1 zum zweiten Pausentee aus, doch ein dicker Patzer in der Wanderers Defensive ließ die Heimmannschaft mit dem 2:1 vom Eis gehen. Der letzte Spielabschnitt begann wieder sehr ausgeglichen, doch in der 45. Minute sorgte Marco Berger für den Ausgleich für die Germeringer. Fast unmittelbar nach dem Gästetreffer musste ein Soier Spieler auf die Strafbank, was der EVG sofort zum Doppelschlag und zum 2:3 nutzte. Im Folgendem gab die Stadionuhr den Geist auf und ließ sich nicht mehr neu hochfahren. Für die verbleibenden zehn Minuten wurde daraus resultierend improvisiert, so dass man das Spiel noch über die Bühne bringen konnte. Die fast 15-minütige Unterbrechung merkte man beiden Teams an, so geschah nicht mehr wirklich viel. Wanderers-Stürmer Manuel Winkler konnte mit seinem 2:4 schließlich der Partie den Deckel draufsetzen.
Das Spiel fällt unter die Kategorie hart erkämpfter Arbeitssieg. Während man eine fast tadellose Leistung in der Defensive zeigte, fehlte in diesem Spiel ein wenig der Zug aufs gegnerische Tor und die Kreativität im Powerplay. Auch Wanderers-Goalie Severin Dürr hielt an diesem Abend ein ums andere Mal glänzend. Die Erleichterung im Wanderers-Lager ist aber groß und das sah man den Spielern auch an. Das Team wurde nach dem Schlusspfiff lautstark von seinen Fans gefeiert.

Heute Liga, morgen Pokal! Wanderers am Wochenende zweimal in Aktion
Die zweite Garde des EV Fürstenfeldbruck steht nach vier Niederlagen in den ersten vier Ligaspielen mit dem Rücken zur Wand. Gegen Germering, Mittenwald, Dachau und Schliersee/Miesbach hagelte es ausschließlich Niederlagen. Dabei fällt aber auf, dass das Team von EVF-Coach Charly Schönberger durchaus in der Lage ist Tore zu schießen, hapern tut es eher in der Defensive. Gegen die Wanderers bestreitet der Lokalrivale nun nicht nur sein erstes Rückspiel, sondern auch das erste Spiel auf heimischen Eis. Hier wird es erst recht auf eine gute Verteidigung ankommen, zeigen sich die Schwarz-Gelben doch in extremer Torlaune in der aktuellen Spielzeit. Der Eishockeyfreund weiß jedoch auch, dass ein Derby seine eigenen Gesetze hat, gerade auf Freilufteis. Es bedarf einer engagierten und konzentrierten Leistung der Germeringer, um erfolgreich zu sein.
Ein vollkommen unbeschriebenes Blatt stellt der Gegner in der zweiten Bayernkrug-Runde für die Wanderers dar. Der EV Berchtesgaden ist in der Gruppe 2 beheimatet und seit der Saison 2001/2002 in der Bezirksliga im Einsatz. Die Mannschaft von Trainer Andreas Stöckl beendete die vergangenen Spielzeiten immer im Tabellenmittelfeld. Der Klub aus dem Berchtesgadener Land ist der Heimatverein des deutschen Nationalspielers Benedikt Kohl (Straubing Tigers). Im aktuellen Kader der Alpenländer finden sich fast ausschließlich Akteure aus dem eigenen Nachwuchs wieder. Der wohl bekannteste Spieler ist Lukas Schnellinger. Der 33-jährige Deutsch-Österreicher absolvierte an die zehn Oberliga-Partien für den EHC Klostersee, ehe er dann über den HC Kufstein, EHC Kundl und EC Oilers Salzburg nach Berchtesgaden wechselte. Der Ligastart lief für den EVB nicht so, wie man sich das vorgestellt hatte. Drei Niederlagen nach drei Spielen bedeuten aktuell in der Tabelle die rote Laterne. In der ersten Pokalrunde setzten sich die Berchtesgadener jedoch souverän mit 6:2 gegen den ESC Holzkirchen durch. Für das Vorisek-Team geht es bereits in den frühen Morgenstunden um die Wurst. Um 10:30 Uhr ist Bully im Eisstadion an der Schießstätte.
Gemäß einem Zitat des ehemaligen schottischen Fußballspielers und Trainer des FC Liverpool Bill Shankly „Der Erfolg hängt stark vom Kopf ab. Du musst daran glauben, dass du der Beste bist, und dann dafür sorgen, dass es wirklich so ist“ gehen die Schwarz-Gelben in das erste Doppelspiel-Wochenende in der aktuellen Saison. Über entsprechende Unterstützung in den fremden Stadien würden sich Mannschaft und Trainer sehr freuen.
  
    
Regionalliga Südwest / Landesliga Baden-Württemberg
    
EC Eisbären Eppelheim
Eisbären unterliegen Heilbronn
(RLSW)  Eine gute Auswärtspartie lieferten die Eisbären in Heilbronn hab, konnten gegen den Top-Goalie Hare durch Dominik Dech, Aiden Wagner und Daylin Smallchild drei Treffer erzielen und mussten sich doch mit 3:6 geschlagen geben.
Einen Auftakt nach Maß erwischten die Eisbären bei den Artgenossen aus Heilbronn. Bereits in der 5. Minute konnte man durch Dech in Führung gehen und erarbeitete sich weiterhin gute Chancen. Unglücklich der Ausgleich (8.) der den 1:1-Pausenstand bedeutete.
Als Heilbronn in der 25. In Führung ging, schien man das Spiel aus der Hand gegeben zu haben, aber Wagner (29.) im Powerplay, sowie Smallchild (32) drehten die Partie wieder zu Gunsten unserer Eisbären. Wie beim 2:1 leistete man sich jedoch erneut einen fatalen Puckverlust, der Heilbronn in Unterzahl zum Ausgleich kommen ließ.
Im Schlussdrittel konnte man dann nicht mehr an die gute Leistung der ersten Abschnitte anknüpfen und geriet durch zwei Unterzahltore (47./49.) erneut in Rückstand. Etwas zu offensiv auf den Anschlusstreffer agierend, bekam Heilbronn weitere Chancen das Spiel endgültig zu entscheiden, was durch das 6:3 (57.) auch passieren sollte.
Letzten Endes hat man sich durch zu viele entscheidende Fehler erneut um Punkte gebracht und stagniert somit weiterhin auf Rang 6 der Tabelle. Mit dem Auswärtsspiel in Stuttgart (Platz 5) beginnt kommende Woche die zweite Halbrunde, in der man nun unter Zugzwang ist, wenn man die Play-Off-Plätze nicht frühzeitig aus den Augen verlieren will.
  
    
Stuttgarter EC
Dämpfer für die Rebels
(RLSW)  Am vergangenen Freitag mussten die Stuttgart Rebels im Bemühen, Anschluss an die obere Tabellenhälfte zu halten, einen Rückschlag hinnehmen. Dem EV Ravensburg mussten sich die Landeshauptstädter mit 3:5 (0:3; 3:1; 0:1) geschlagen geben.
Die Gäste aus Oberschwaben erwischten die Rebels hierbei kalt, denn bereits in der ersten Spielminute konnte Johann Katjushenko Goalie Jannis Ersel zum ersten Mal überwinden. Auch im weiteren Verlauf hatten die Gäste zwar nicht die größeren Spielanteile, wohl aber die klareren Aktionen und die größere Schusseffizienz auf ihrer Seite. Lubos Sekula (7.) und Michael Wirz (15.), jeweils in Überzahl, stellten das Ergebnis auf 0:3. Zu allem Überfluss erhielt Rebels-Topscorer Nick Govig eine Minute später eine 5-Minuten- und Spieldauerdisziplinarstrafe wegen eines Allerwelt-Stockchecks. Die Unparteiischen ließen sich beim Strafmaß offensichtlich von der Einlage des gefoulten Ravensburger Spielers beeindrucken, der bereits drei Wechsel später wieder weiterspielen konnte.
Trainer Heiko Vogler schien in der Drittelpause die richtigen Worte an sein Team gerichtet zu haben, denn vom ersten Bully an sah man ein komplett anderes Spiel der Rebellen. Endlich war man in der Defensive nahe genug an den Gegenspielern dran und konnte deren im ersten Spielabschnitt sehr guten Spielaufbau zumeist bereits im Ansatz eindämmen. Zwei eigene Überzahlsituationen führten durch Morgan Reiner (25.) und Lukas Willer(28.) zu schnellen Anschlusstreffern, die Rebels waren wieder im Spiel. Nachdem Christopher Mauch einen Penalty nicht verwandeln konnte, gelang schließlich Ben Daubner auf Zuspiel von Mauch der längst verdiente Ausgleichstreffer (37.). Die Rebels waren wieder im Spiel - und mussten in der 40. Spielminute erneut einen Gegentreffer durch Katjushenko in Unterzahl hinnehmen.
Im letzten Durchgang spitzte sich das Geschehen dann immer weiter zu, nicht alles was auf dem glatten Parkett geschah, war immer so ganz zu verstehen. Leider ließ sich Adrian Sanwald aufgrund dessen zu einer verbalen Attacke gegen einen Linienrichter hinreißen und wurde dafür mit einer Zweiminutenstrafe plus einer Matchstrafe in die Kabine geschickt. Die Rebels überstanden die doppelte Unterzahl und verstärkten im Anschluss ihre Offensivbemühungen. Der starke Chris Mauch stand gefühlte 15 Minuten auf dem Eis, Chancen waren vorhanden, ein Power-Play blieb ohne Erfolg und ein vermeintliches Tor wurde nicht anerkannt. Ein Linesman hatte Tor angezeigt, der Hauptschiedsrichter dieses jedoch abgewunken - die Scheibe lag wohl frei auf der Torlinie. Mit seinem dritten Treffer machte sich Johann Katjushenko schlussendlich zum Matchwinner für die Gäste.
Coach Heiko Vogler meinte nach dem Spiel: „Wir haben das erste Drittel komplett verschlafen. Ab dem zweiten Drittel hat meine Mannschaft dann gezeigt, wozu sie fähig ist. Mit Spielentscheidend waren letztendlich die beiden großen Strafen und der Ravensburger Treffer kurz vor dem Ende des zweiten Drittels.“ Trotz dieser Niederlage bleiben die Rebels nach dem ersten Drittel der Saison auf dem fünften Tabellenplatz, haben aber zunächst den direkten Kontakt zur oberen Tabellenhälfte verloren. Den ersten Schritt, wieder aufzuschließen, kann man am kommenden Freitag beim Heimspiel gegen den momentanen Tabellensechsten EC Eppelheim gehen. Durch den Ausfall der dann gesperrten Govig und Sanwald wird dieses Vorhaben zusätzlich erschwert. Grund genug für die Mannschaft, noch enger zusammen zu rücken.
  
    
EC Eppelheim 1b
Eisbären unterliegen dem Primus knapp
(LLBW)  Eine enge Partie lieferten sich die Eisbären mit dem ungeschlagenen Tabellenführer Pforzheim, die man trotz vier Toren von Leon Rausch (2), Marco Haas und Elias Becker knapp mit 4:6 verlor.
Von Beginn an zeigten die Eisbären engagiertes Eishockey und überraschten damit die Bisons offensichtlich. Bereits nach 49 Sekunden gelang der Führungstreffer durch Haas, Kapitän Rausch erhöhte auf 2:0 (7.). Mehr als die schnelle Antwort (8) zum 2:1 hatte Pforzheim jedoch im ersten Drittel nicht parat, wobei beide Teams eher offensiv orientiert viele Chancen liegen ließen.
Wachgerüttelt wurde der Tabellenführer in der Drittelpause, denn im zweiten Abschnitt zeigten auch die Gäste nun engagiertere und zielstrebigere Angriffe, die schnell Erfolg hatten. Ein Doppelschlag (22.,/25.) drehte die Partie, ehe Becker zur Halbzeit der erneute Ausgleich gelang. Mit seinem dritten Treffer brachte Pforzheims bester Torschütze Pietzka die Bisons wieder in Front (33.), ehe ein Powerplay noch vor der Pause zum 4:4-Ausgleich durch Rausch verwertet wurde.
Unglücklicher Start ins Schlussdrittel als man eine Unterzahl fast überstanden hatte, jedoch mit einem Eigentor die Bisons wieder in Führung brachte. Die Eisbären ließen weiterhin viele Chancen ungenutzt liegen, während Pforzheim nun bissiger wurde und erstmal auf zwei Tore erhöhen konnte (48.). Die Bissigkeit gipfelte in einer Spieldauerstrafe gegen die Bisons, deren Überzahl die Eisbären jedoch nicht zu nutzen wussten, so dass man sich zwar teuer verkaufen, letzten Endes aber dem weiterhin ungeschlagenen Tabellenführer geschlagen geben musste.
  
    
1.CfR Pforzheim
Bisons gewinnen nach Leistungssteigerung
(LLBW)  Die Pforzheim Bisons konnten auch das sechste Spiel in Folge für sich entscheiden. So siegten sie am Sonntagabend bei den Eisbären Eppelheim 1b mit 6:4 (1:2/3:2/2:0).
Die Gastgeber gingen mit dem ersten Torschuss bereits nach 49 Sekunden durch Marco Haas in Führung. Auch danach blieben die Eisbären druckvoll, so dass Tobias Nuffer im Kasten der Bisons sich immer wieder auszeichnen konnte. Nach sieben Minuten belohnten sich die Eppelheimer mit dem 2:0 durch Leon Rausch. Nur 26 Sekunden später netzte Maurice Pietzka zum 1:2 ein. Mit Glück und Geschick verhinderten die Pforzheimer einen weiteren Gegentreffer. Das zweite Drittel begann für die Bisons vielversprechender, denn nur nach knapp einer Minute war erneut Pietzka zur Stelle und nutze das Zuspiel von Martin Juricek zum 2:2. Drei Minuten später war es Juricek selbst, der das Spiel zu Gunsten der Bisons zum 3:2 drehte (25.). Auf dem Eis wurde es nun etwas ruppiger, davon ließen sich die Eisbären nicht beirren und erzielten durch Elias Becker den Ausgleich zum 3:3 (31.). Den Tabellenführer brachte dieser Ausgleich jedoch nicht aus dem Konzept und drängte auf die erneute Führung. Maurice Pietzka war es schließlich vorbehalten mit seinem dritten Treffer an diesem Abend die erneute Führung für seine Farben zu erzielen (33.). Durch eine Strafzeit gegen Patrik Vogl kamen die Eisbären zu einem Überzahlspiel. Dieses spielten sie einfach und am Ende auch erfolgreich zu Ende, denn 14 Sekunden vor der zweiten Pause erzielte Leon Rausch das 4:4. Mit der Pausensirene sprachen die beiden Unparteiischen eine Strafe gegen Eppelheim aus, so dass die Bisons den Schlussabschnitt mit einem Powerplay beginnen konnten. Auch die Bisons wissen, wie sie mit einem Mann mehr auf dem Eis spielen müssen und neun Sekunden vor Ablauf der Strafe traf Sergej Wittmann mit dem 5:4 zur erneuten Führung. Schließlich konnten die Bisons die Führung ausbauen, denn Sidney Körper nutzte ein feines Zuspiel von Juricek zum 6:4 (48.). Als Nico Nellissen mit einer großen Strafe in die Kabine geschickt wurde, witterten die Eisbären ihre Chance. Doch die Defensive der Bisons stand sicher. So blieb es beim knappen Sieg für die Bisons, der durch eine klare Leistungssteigerung im Verlauf des Spiels nicht unverdient ist.
Am kommenden Sonntag, 17.11.2019 um 19:00 Uhr steht das nächste Heimspiel gegen für die Bisons auf dem Spielplan. Dann empfangen sie den noch punktlosen Stuttgarter EC 1b.
  
    
Schwenninger ERC
Schwenninger Fire Wings mit Kantersieg gegen Mannheim
(LLBW)  Mit einem 13:3 (7:3; 2:0; 4:0) Kantersieg gegen Mannheim schieben sich die Schwenninger Fire Wings auf den zweiten Tabellenplatz und untermauern nach wie vor ihre Meisterschaftsambitionen.
Die Neckarstädter legten gegen den Gast aus Mannheim gleich los wie die Feuerwehr und gingen bereits in der ersten Spielminute durch Jonas Falb mit 1:0 in Führung. Von Mannheim war in den Anfangsminuten nicht viel zu sehen und es schien, als hätten die Schwenninger die Gäste im Griff. Doch bis zur Mitte des ersten Drittels vielen gleich mehrfach Tore auf beiden Seiten. So konnte Mannheim gar zum 3:3 ausgleichen. Dies schien ein Weckruf für die Fire Wings zu sein. Phil Wissink, Fabian Gerster und zweimal Jonas Falb brachten die Neckarstädter aber mit 7:3 in eine beruhigende erste Drittelpause.
In den zweiten zwanzig Minuten neutralisierten sich beide Mannschaften und das muntere Scheibenschießen hatte erst einmal ein Ende. Dennoch konnten sich die Schwenninger weiter absetzen. Der an diesem Abend bestens aufgelegte Wissink erzielte zwei weitere Tore und schosse seine Mannschaft mit 9:3 in Führung.
Auch im letzten Drittel hatten die Fire Wings noch nicht genug mit dem Toreschießen. Wissink mit seinem vierten Treffer und Top-Scorer Mike Soccio mit drei Toren stellen die Anzeigetafel letztendlich auf 13:3 und der Schwenninger Kantersieg war somit perfekt. Unschöner Höhepunkt dieser Partie war noch eine kleine Boxeinlage von Schwenningens Beier und Mannheims Bachstein was beiden eine Spieldauerdisziplinarstrafe einbrachte.
„Wir haben uns in den ersten 10 Minuten schwer getan und uns einige individuelle Fehler geleistet, welche Mannheim eiskalt ausgenutzt hat. Danach haben wir in unser Spiel gefunden und in meinen Augen am Ende auch in dieser Höhe verdient gewonnen.“, analysierte Schwenningens Trainer Matthias Kloiber die Partie kurz und knapp.
  
    
Regionalliga West / Landesliga Nordrhein-Westfalen
    
EG Diez-Limburg
Erste Niederlage: Rockets verlieren Spiel und beide Keeper
(RLW)  Niederlagen im Sport sind wichtig und gut. Es braucht Momente, in denen ein souveräner Spitzenreiter Federn lässt. Es braucht Momente, in denen dir bewusst wird, dass du nicht unfehlbar bist. Nicht mal als Rakete. Nicht mal „mit dem Kader“. Das macht den Sport und die Liga doch nur interessant. Schöner wäre es jedoch gewesen, wenn eine solche Niederlage keinen faden Beigeschmack hätte - so wie bei der 5:6-Niederlage (1:1, 2:3, 3:1) der EG Diez-Limburg bei den Dinslaken Kobras am Sonntagabend.
Völlig entgeistert blickte Frank Petrozza in das Gesicht von Schiedsrichter Fabian Caelers. Die arme ausgebreitet, um Worte ringend. „Ich habe als Spieler und Trainer schon viel erlebt. Aber sowas noch nicht“, sagte der Rockets-Trainer, der auch zwei Stunden nach der Schluss-Sirene kaum Worte fand. „Die Leistung des Schiedsrichters war … wirklich … katastrophal.“ Was in den 57 Minuten zuvor bereits ärgerlich, aber irgendwie noch erträglich war, multiplizierte sich in den finalen 2:40 Minuten. Insgesamt acht Strafminuten gegen die EGDL. Auch das wäre noch irgendwie in die Kategrie „ach komm, geschenkt“ gefallen, wenn die Umstände auf dem Eis nicht so offensichtlich gewesen wären.
Zur Vorgeschichte: In Minute 35 musste Rockets-Keeper Jan Guryca - ohne Fremdeinwirkung - verletzt vom Eis. Für ihn ging Tim Stenger zwischen die Pfosten. Als Tobias Schwab und Konstantin Firsanov bereits auf der Strafbank saßen, rutsche ein Kobras-Spieler in Überzahl mit den Schlittschuhen vorweg in Tim Stenger. Dieser krümmte sich vor Schmerzen auf dem Eis und musste dieses nach einer Behandlungspause auch verlassen. Weiterspielen? Eigentlich nicht drin!
„Ihr habt zehn Minuten, einen neuen Keeper ins Tor zu stellen.“ Der Ansage des Unparteiischen folgend wurde nun der Knobelbecher ausgepackt: Welcher der verbliebenen Feldspieler könnte ins Tor? Kevin Lavallee und Julian Grund waren erkrankt gar nicht erst mitgereist, ebenso fehlte der verletzte Kyle Piwowarczyk. Schwab und Grund saßen auf der anderen Seite in der Kühlbox. Weil die Gefahr irgendwie zu groß war, dass sich noch ein weiterer Spieler verletzt auf der ungewohnten Position, stellte sich Stenger wieder zwischen die Pfosten. Vor ihm standen aber plötzlich nur noch drei Mitspieler, denn der Unparteiische hatte für das Foul an Stenger einen EGDL-Akteur in die Kühlbox geschickt: Alex Seifert.
Das anschließende Powerplay in doppelter Überzahl und gegen einen sich kaum bewegen-könnenden Stenger endete planmäßig mit dem 6:5-Siegtreffer von Dennis Appelhans (60.). Das Tor hatte aber auch etwas Gutes: Stenger konnte wieder auf die Bank, die Rockets spielten die Partie wenig später ohne Keeper zu Ende. „Ich habe noch keinen Plan, wie es zwischen den Pfosten weitergehen soll“, sagte Petrozza auch zwei Stunden nach Spielende noch leicht fassungslos. „Wir müssen schauen, wie schlimm es bei den Beiden ist. Und wir müssen uns einen Plan B überlegen.
Der Rest des Spiels ist eigentlich schnell erzählt: Alexander Seifert hatte die Rockets früh in Führung gebracht (5.), die Gastgeber drehten die Partie aber und führten zwischenzeitlich mit 3:1. Die ersatzgeschwächte EGDL (auch beim Gegner fehlten wichtige Akteure) glich durch einen Doppelschlag von RJ Reed aus (32., 35) und ging durch Seifert erneut in Führung (38.). Doch wieder kippte das Spiel - zwei Kobras-Tore besorgten die zwischenzeitliche 5:4-Führung. Mit starkem Willen und viel Moral folgte aber postwendend der Ausgleich durch Leonard Günther (55.). Der Rest hatte mit Eishockey auf Regionalliga-Niveau nicht mehr viel zu tun.
„Ich möchte heute Abend mal ein Lob aussprechen für unsere dritte Reihe mit David Lademann, Pablo Gimenez und Kim Mainzer, die wirklich super gespielt hat“, sagte Petrozza. „Überhaupt gebührt der Mannschaft großer Respekt für den Kampf und die Moral. Die vergangenen zwei Wochen waren extrem hart für uns, wir haben wegen der vielen angeschlagenen Spieler nur wenig trainieren können. Die Jungs haben heute alle Charakter gezeigt. Das ist am Ende wichtiger als die drei Punkte.“
  
    
EHC Neuwied Bären
Sechsmal ist selbst Passmann machtlos
(RLW)  Der Neusser EV ist sich seiner Rolle als Underdog in der Eishockey-Regionalliga West bewusst. Und trotzdem bringt die Mannschaft vieles mit, um ihre Gegner im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu piesacken. Trainer Daniel Benske hat da einen eingeschworen, kampfstarken Haufen unter seinen Fittichen und mit Ken Passmann nicht erst seit gestern einen Schlussmann zwischen den Pfosten, der krakengleich sein Handwerk verrichtet. Der 35-Jährige mit den gefühlt sieben Armen stand am Sonntagabend im Neuwieder Icehouse unter Dauerbeschuss, hielt, was zu halten war – und sicherlich noch einiges mehr. Am souveränen Sieg des EHC „Die Bären“ 2016 konnte aber auch er nicht rütteln. Mit 6:1 behielten die Neuwieder die Oberhand nach einem Drittel, in dem man noch Startschwierigkeiten hatte, den Motor anzuwerfen, dem zweiten Abschnitt, in dem die Bären den NEV in seiner Zone einschnürte, und abschließender Ergebnisverwaltung in den letzten 20 Minuten. „In der ersten Pause haben wir in der Kabine ein paar Takte gesagt“, ließ Trainer Carsten Billigmann wissen, und fortan brachte Neuwied das Karussell zum Kreiseln. „Die Maschine ist ins Rollen gekommen, wir haben ein sehr überzeugendes zweites Drittel gespielt“, sagte er zu den vier Toren durch Stephan Fröhlichs Abfälscher (25.), Maximilian Herz‘ Unterzahlkonter (32.), Daniel Perings Schlagschuss (37.) und Sam Aulies Schuss haargenau unter die Latte (40.). Zuvor hatte sich Tausendsassa Passmann im ersten Durchgang lediglich Kevin Wilson geschlagen geben müssen (7.). Nordamerika-Import Aulie machte in Minute 43 mit seinem zweiten Treffer das halbe Dutzend voll. Billigmann: „Nach dem Spiel am Freitag in Herford hat dieser Sieg der Seele wieder gut getan.“
Der Neusser Lohn blieb zumindest in Form des Ehrentreffers nicht aus. Der kanadische Neuzugang Jason Popek war eine Minute nach seinem Landsmann Aulie erfolgreich gegen Felix Köllejan. Zu diesem Zeitpunkt gab Billigmann bereits seinen Youngsters Sven Asbach, Kirill Litvinov und Sidney Lehnert sowie dem vierten Verteidigungspärchen mit Knut Apel und Patrik Morys Eiszeit. „Der Neuwieder Sieg war auch in der Höhe verdient, aber wir haben uns trotz der Niederlage heute sehr gut präsentiert und genauso wie Neuwied eine Riesen-Partie gemacht. Heute hat man gesehen, dass das auch bei den Bären passt, wenn sie so wie im zweiten Drittel eine Schippe drauflegen. Als Außenstehender kann ich sagen, dass Carsten in Neuwied einen richtig guten Job macht. Mit unserem kleinen Kader sind wir hinten heraus kräftemäßig dann etwas eingebrochen“, fasste Gästetrainer Daniel Benske, dem krankheitsbedingt nur 13 Feldspieler zur Verfügung standen, zusammen.
Vorzeitig in die Kabine ging EHC-Kapitän Stephan Fröhlich, der sich eine Handverletzung zuzog.
  
    
Grefrather EG
Phoenix-Wille unterliegt Penguins-Klasse
(LLW)  Überraschungen gibt es im Eishockey immer wieder. Nicht so am Samstagabend in der Landesliga-Begegnung zwischen der Grefrather EG und dem Tabellenführer Wiehl Penguins. Trotz großen Kampfes mussten sich die Blau-Gelben am Ende dem Favoriten mit 4:8 (1:1,1:3,2:4) geschlagen geben.
“Wir haben nichts zu verlieren und können gegen Wiehl befreit aufspielen” hatte Karel Lang im Vorfeld der Begegnung die Vorteile der Außenseiterrolle seines Phoenix treffend auf den Punkt gebracht. Erneut ohne einige wichtige Stammkräfte, wie Julius Krölls, Stefan Bronischewski und Torjäger Patrick Büren, aber auch ohne entsprechenden Erwartungsdruck zeigte sich die GEG von Beginn an motiviert und entschlossen, den hochgehandelten Gästen aus dem Bergischen Land Paroli zu bieten. Dies gelang auch, zumal Grefrath mit Einsatz den zwar spielerisch überlegenen, jedoch zunächst auch etwas ungenau agierenden Gästen etwas Gleichwertiges entgegenzusetzen hatte.
Die Grefrather Bemühungen wurden schließlich in der 16. Minute mit der 1:0-Führung belohnt. Gerrit Ackers hatte sich bei einem Überzahlspiel an der blauen Linie durchgesetzt und per Alleingang die winzige Lücke im Torwinkel der Wiehler Gäste gefunden. Der Ausgleich folgte bereits keine zwei Minuten später, als der ansonsten starke Rene Dömges im Phoenix-Tor einen eigentlich ungefährlichen Puck passieren lassen musste, nachdem dieser kurz vor der Torlinie noch einmal unglücklich aufgesprungen war. Wenig später entschärfte Dömges spektakulär im Stile eines Handball-Torhüters eine Hundert-Prozent-Chance der Gäste, so dass es mit einem leistungsgerechten 1:1 erstmals in die Kabinen ging.
Auch nach dem Seitenwechsel warf das Team von der Niers Willen und Kampfgeist in die Waagschale, Wiehl blieb spielerisch das bessere Team. Allmählich erhöhten die Gäste nun das Tempo, so dass der Druck auf das Grefrather Tor jetzt immer größer wurde. Bis zur Mitte des Spiels ging die Grefrather Taktik auf, ehe die Oberbergischen per Doppelschlag in der 31. und 32. Minute doch auf 1:3 vorlegen konnten.
Der Phoenix bewies Moral, blieb bissig und kam auf Zuspiel von Sascha Schmetz und Stefan Kaltenborn postwendend zum 2:3-Anschlusstreffer durch seinen niederländischen Neuzugang Willy Schut (33.). Anstatt des Ausgleichs folgte dann noch vor der zweiten Pause das 2:4 (38.) durch die Penguins, welche nun immer flüssiger und effektiver ihr gefürchtetes Angriffsspiel aufziehen konnten.
Im Schlussabschnitt spielten die Penguins schließlich ihre ganze Klasse aus, ohne dass Grefrath versäumte im Rahmen der eigenen Möglichkeiten kämpferisch dagegen zu halten. Zu wenig, um gegen starke Wiehler bestehen zu können. Die Gäste trafen noch vier mal (42., 45., 51., 55. Minute), während Grefrath zwischenzeitlich lediglich durch Sascha Schmetz (3:6, 48. Minute) und Willy Schut (4:8, 58. Minute) verkürzen konnte. So musste sich die GEG am Ende einem stärkeren Gegner verdient mit 4:8 geschlagen geben. Angesichts der gezeigten Leistung konnten die Blau-Gelben das Eis dennoch erhobenen Hauptes verlassen.
Gepunktet werden soll nun wieder am kommenden Wochenende, wenn die GEG am Samstag, 16.11. um 18:00 Uhr beim Tabellenschlusslicht in Moers zu Gast ist. Einen Tag später erwartet man am Sonntag, 17.11. um 19:30 Uhr die Realstars Bergisch Gladbach in eigener Halle.
  
    
EHC Troisdorf
Raptors erfolgreich bezwungen
(LLW)  Es war Freitag, den 08. November um 20:00 Uhr, als die Mannschaften aus Solingen und Troisdorf zum ersten Bully des Tages am Mittelpunkt antraten. Ein Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe, so spielte der Tabellendritte aus Troisdorf gegen den Viertplatzierten, den EC Bergisch Land aus Solingen.
Wie gewohnt starteten die Dynamites druckvoll in das erste Drittel. So waren es auch die Troisdorfer, die die erste Chance auf ihrem Konto verbuchen konnten. Allerdings wurde diese durch den Goalie der Raptoren vereitelt. Ansonsten war das erste Drittel, wie schon erwähnt, ein Spiel zweier Mannschaften die absolut gleichwertig waren. Und somit stand am Ende der ersten 20 Minuten auch ein leistungsgerechtes 0:0 auf der Anzeigetafel.
Das zweite Drittel war genauso spannend wie das Erste. Es erspielten sich beide Mannschaften ihre Chancen, allerdings wollte die Hartgummischeibe nicht über die Torlinie gleiten. So dauerte es ganze 39 Spielminuten bis der erste Torjubel im Troisdorfer Icedome zu hören war. Justyn Tursas (12) erzielte auf Zuspiel von Lucas Hubert (20) und Mario Wonde (29), das längst ersehnte 1:0 für die Hausherren.
Konzentriert und spielbestimmend begannen die Spieler von Daniel Walther auch den letzten Spielabschnitt. Eine Unachtsamkeit in der Solinger Hintermannschaft nutze Patrick Stellmaszyk (7) aus und netzte zum 2:0 ein. In der 59. Minute musste auch Goalie Daniel Scheck (41) den Puck aus dem eigenen Netz herausholen. In einer Überzahlsituation überwand Jonas Matzken den Schlussmann der Dynamites und traf zum 2:1 Endstand.
Eine eher unschöne Situation gab es zuvor in der 54. Minute. Andre Könitzer, der eigentlich eine zweiminütige Strafe absetzen sollte, hatte sich nicht mehr unter Kontrolle. Er warf, nach einer weiteren Disziplinarstrafe, eine Getränkeflasche in Richtung des Troisdorferfanblocks. Wegen einer Schiedsrichterbeleidigung erhielt Könitzer daraufhin auch noch eine Matchstrafe.
Am Samstag, den 16. November bereits um 17 Uhr, spielen die Dynamites bei dem amtierenden Meister in Wiehl. Im Rückspiel gegen die Penguins wollen sich die Jungs von der Sieg für die Heimspielniederlage revanchieren, Punkte aus dem Oberbergischen entführen und sich damit einen der oberen Tabellenplätze sichern. Dass dies keine leichte Aufgabe sein wird, hatte am Sonntag die Grefrather EG zu spüren bekommen, dort gewann unser nächster Gegner mit 4:8. 
  
    
Regionalliga Ost
    
Regionalliga Ost
FASS gewinnt Mauerfalljubiläumsderby
(RLO)  Wieder ein spannendes Derby sahen 215 Zuschauer am Samstag im Erika-Heß-Eisstadion. 3:2 (1:0/1:0/0:2) gewannen die Weddinger nach Verlängerung, machten sich dabei das Leben aber selbst schwer. In der Tabelle bleibt FASS auf Rang 2.
Beide Teams kassierten am letzten Wochenende heftige Klatschen, und so ging es auch darum, wer diese besser verkraftet hatte.
Bei den Juniors gaben Georg Ginsburg und Jeroen Plauschin aus der DNL-Mannschaft ihr Regionalliga-Debüt. Mit 18 Feldspielern stand im Vergleich zu den Weddingern ein Spieler weniger zur Verfügung.
Nach einem ersten Angriff der Juniors übernahmen die Akademiker das Kommando und es gab durchaus gute Torchancen. Philipp Lücke im Tor der Gäste wurde gut warmgeschossen. Ganz kalt wurde seinem Gegenüber Sören Thiem aber nicht, denn die Juniors fuhren immer wieder gefährliche Konter. 99 Sekunden vor der ersten Pause gelang FASS in Überzahl der erste Treffer der Partie. Luis Noack bewies bei seiner Vorarbeit viel Übersicht und Julian van Jijden verzögerte den Torschuss, bis eine Ecke frei war.
Im zweiten Drittel mussten beide Torhüter immer wieder eingreifen und sie vereitelten beste Chancen. So hatte FASS in Unterzahl ein 2 auf 0 Break, Philipp Lücke rettete aber. Auf der Gegenseite hatte es Sören Thiem mit einem Eisbären zu tun und konnte ebenfalls retten. Die 31. Minute brachte FASS das 2:0. Wieder mit einem Mann mehr auf dem Eis fälschte Hannes Ulitschka einen Schuss von Nils Watzke unhaltbar ins Tor der Juniors ab. Trotz bester Chancen auf beiden Seiten blieb es auch im zweiten Drittel bei einem Tor.
36 Sekunden nach Beginn des letzten Drittels wurde es wieder richtig eng. Einen Querpass schoss Lucas Topfstedt aus spitzem Winkel ins kurze Eck und es stand nur noch 2:1. Was folgte waren zwar weitere Chancen für FASS, aber auch zahlreiche Abspielfehler im eigenen Drittel, die zu sehr guten Torchancen für die Juniors führten. Die Weddinger wankten immer mehr, lediglich Sören Thiem war wach und wehrte immer wieder gute Aktionen der Juniors ab. Vier Minuten vor dem Ende war aber auch er machtlos, Jakob Sauerzpafe nahm eine weitere Einladung der Weddinger an und erzielte den Ausgleich. Wenig später hatte FASS Pech, Julian van Lijden trag nur das Gestänge des Tores. Es gab noch Chancen auf beiden Seiten, es blieb aber beim Mauerfalljubiläum bei einem durchaus verdienten 2:2.
Mit einem Powerplay für die Juniors ging es in die Verlängerung. Diese brachte nach 83 Sekunden den Siegtreffer für FASS. In Unterzahl ging Marvin Miethke ab, legte im richtigen Moment ab und Nico Jentzsch vollendete zum am Ende glücklichen 3:2.
Insgesamt zeigten sich beide Teams von den Klatschen der Vorwoche gut erholt. Die Fehler der Weddinger im letzten Drittel waren jedoch in dieser Saison eher ungewohnt. Die Juniors können mit dem Spielverlauf recht zufrieden sein und zuversichtlich in das zweite Spiel des Wochenendes am Sonntag gegen den ESC Dresden gehen. Für FASS geht’s kommende Woche mit dem nächsten Derby weiter, dann kommen die Berlin Blues in den Wedding.
(Norbert Stramm)

Der erste Saisonsieg ist da
Es war ein hartes Stück Arbeit, das auch einiges an Moral bedurfte. Nun aber können die Eisbären Juniors jubeln, denn gegen den ESC Dresden wurde beim 6:4 (1:2/2:1/3:1) der erste Dreier der Saison geholt.
Nach dem Derby bei FASS folgte für die Juniors mit dem Spiel gegen Dresden eine  lösbare Aufgabe. Beide Teams haben bisher acht Spiele absolviert, dir Juniors liegen nach dem Punktgewinn im Derby nun einen Punkt vor den Eislöwen. Mit einer Änderung gingen die Juniors in diese Partie. Georg Ginsburg fehlte, dafür gab David Amort sein Seniorendebüt, im Tor begann wieder Philipp Lücke. Dresden reiste mit 16 Feldspieler an, Starttorwart war Manfred Stula.
Den ersten Angriffsversuch hatten die Gäste und dieser endete mit einem Abseits. Dann ging es schnell. Die Juniors gewinnen das Bully und kommen bis vor das Dresdner Tor, wo Nils Meißner nach 57 Sekunden zum 1:0 abstauben konnte. Den Juniors gab dieses Tor Auftrieb, Dresden kam aber trotzdem zum Ausgleich. Die Gäste hatten gerade eine Strafe überstanden, da konnte Felix Günther nach einem Konter ausgleichen (6.). Beide Teams erspielten sich im weitere Verlauf des Drittels einige Torchancen, die Torhüter machten aber eine guten Job. 103 Sekunden vor der Pause gelang den Gästen doch noch ein Treffer. Die Eisbären bekommen den Puck nicht weg und diese Chance ließ sich Felix Günther nicht entgehen. Er kam so zu seinem zweiten Treffer in diesem Spiel.
Auch im 2. Drittel kamen die Juniors zu einem frühen Treffer. Finn-Lasse Puttkammer traf nach 17 Sekunden zum 2:2. Doch Dresden schlug zurück, einen Fehler im Spielaufbau nahmen sie dankend an und Jannik Eberth brachte die Gäste nach 25 Minuten wieder in Führung. Nun mussten die Eisbären wieder kommen und Dresden konnte sich auf Konter beschränkten. So gab es ein Chancenplus auf Berliner Seite und fünf Minuten vor der Pause den verdienten Ausgleich. In Überzahl traf Lucas Topfstedt per Nachschuss zum 3:3. Bei diesem Ergebnis blieb es nach 40 Minuten.
Immerhin 87 Sekunden dauerte es im letzten Drittel, bis der erste Treffer fiel. David Amort traf nach einem Konter und kam so gleich bei seinem ersten Regionalligaeinsatz zu seinem ersten Tor. Seine erste Vorlage gab Jeroen Plauschin. Dann wurde es brenzlig, denn Dresden kam zu einer doppelten Überzahl und das nutzten sie aus. Franz Berthold glich nach 43 Minuten aus. Auch die Juniors bekamen die Gelegenheit es mit zwei Spielern mehr zu versuchen, ihnen gelang aber kein Treffer. Der gelang dafür in Unterzahl. Nach einem Konter, der keine Torchance brachte, kam Jakob Sauerzapfe an den Puck und er überwand Dresdens Torhüter zum 5:4. Nun drückten die Eislöwen und die Juniors konterten. 70 Sekunden vor dem Ende nahm Dresden den Torhüter von Eis und die Eisbären konnten den ersten Saisonsieg eintüten. Denn einen Konter schloss Ron Warttig zum 6:4 ab.
Es hat gedauert, aber nun ist der erste Sieg nach regulärer Spielzeit da und das völlig verdient. Denn die Juniors kämpften und hielten auch konditionell in diesem 2. Spiel des Wochenendes mit.
Ein Lob geht an dieser Stelle noch an den Ordnungsdienst der Juniors, der kleinere Probleme mit Möchtegernfans beider Vereine vor dem Spiel souverän lösten. Anders war das leider vor und nach dem Spiel vor der Halle. Einige Selbstdarsteller aus verschiedenen Ecken nutzten diesen Termin, um wieder ihre geistige Reife zu demonstrieren. So mussten leider Uniformierte für Ordnung sorgen. Ein auswärtiger Bus bekam dann auch noch eine  Begleitung mit auf den Weg. Auf diese Typen hätte dieses durchaus interessante Spiel auch verzichten können.
(Norbert Stramm)
  
    
Schönheider Wölfe
Schönheider Wölfe siegen zweistellig in Halle
(RLO)  Die Schönheider Wölfe haben ihre starke Leistung vom deutlichen Heimsieg vorige Woche gegen FASS Berlin bestätigt und am gestrigen Sonntagabend bei den Saale Bulls 1b ebenfalls einen ungefährdeten 11:2 (2:0, 5:0, 4:2)-Erfolg eingefahren. In einer über weite Strecken einseitigen Partie trugen sich Christoph Rogenz (2), Vincent Wolf (2), Christian Freitag, Jan Gruß, Petr Kukla (2), Martin Trapl, Florian Heinz und Michael Galvez in die Torschützenliste ein. Das Team von Trainer Sven Schröder scheint also gerüstet für das Derby gegen die Chemnitz Crashers, welches am kommenden Samstag, dem 16.11.19, um 17:00 Uhr im Wolfsbau Schönheide über die Bühne geht. Schon im ersten Drittel hatten die Wölfe mehr vom Spiel, brauchten aber gut zehn Minuten um so richtig in die Partie zu kommen. Christoph Rogenz mit dem 1:0 (12.) und Vincent Wolf gut eine Minute vor der ersten Pause mit dem 2:0 steuerten aber dann das Spiel schon in die richtige Richtung. Spätestens im Mittelabschnitt ließen die Erzgebirger aber dann gar keine Zweifel mehr aufkommen, welches Team das Eis als Sieger verlassen würde, denn die Wölfe zeigten sich weiter torhungrig und erhöhten den Spielstand nach 40 Minuten und durch Treffer von Christian Freitag (23.), Jan Gruß (26.), Petr Kukla (30.), Martin Trapl (35.) und Florian Heinz (39.) in regelmäßigem Abstand auf 7:0. Mit Beginn des Schlussdrittels war die Partie freilich schon längst entschieden. Die Wölfe legten zunächst durch Michael Galvez das 8:0 (46.) nach, ehe dann auch die Saale Bulls 1b sich mit zwei Erfolgserlebnissen belohnten, als erst Ex-Wolf Roy Hähnlein (46.) und danach Chad Evans (52.) in Überzahl auf 2:8 aus Gastgebersicht verkürzten. Die Schlusspunkte setzten dann aber wieder die Wölfe, welche durch Christoph Rogenz (56.), Vincent Wolf (56.) und Petr Kukla (59.) den 11:2-Endstand herstellten. Der Fokus und volle Konzentration liegen ab sofort auf dem Derby gegen Chemnitz am kommenden Samstag im Wolfsbau, denn das Team von Coach Sven Schröder möchte nicht nur in der Erfolgsspur bleiben, sondern sich auch für die vor zwei Wochen erlittene 1:3-Niederlage bei den Crashers revanchieren.
  


 Montag 11.November 2019 www.icehockeypage.de 
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