Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

         
EC Peiting
(OLS)  Verteidiger Manuel Bartsch, der in der vergangenen Saison verletzungsbedingt nur 30 Partien absolvieren konnte und es dabei auf 10 Assists brachte, wird bereits in seine siebte Spielzeit im ECP-Trikot gehen
  
Moskitos Essen
(RLW)  Stürmer Sören Hauptig, der schon im Nachwuchs der Stechmücken spielte und auch schon in der Oberliga für die Essener aufs Eis ging, wechselt von den Dinslaken Kobras an den Westbahnhof zurück
  
ESC Geretsried
(BYL)  Die Verteidiger Paul Gania und Maximilian Rieger werden den River Rats in der neuen Bayernligasaison genauso erhalten bleiben wie die Stürmer Xaver Hochstraßer, Michael Hölzl, Mathias Merker und Josef Reiter
  
Eisbären Berlin
(DEL)  Die Eisbären wollen Verteidigertalent Gawanke ausleihen. Der 21-jährige gebürtige Berliner steht derzeit beim NHL-Klub Winnipeg Jets unter Vertrag und spielte in der letzten Saison in der AHL für Manitoba Moose
  
CE Timmendorfer Strand
(RLN)  Dauerbrenner Jason Horst wird auch in der Regionalliga weiterhin für den CET auflaufen. Der 28-Jährige stammt aus dem eigenen Nachwuchs, spielte im Seniorenbereich ausschliesslich in Timmendorf und verfügt über reichlich Oberliga-Erfahrung
  
TuS Harsefeld
(RLN)  Die Tigers haben mit Dieter Kinzel einen neuen Trainer verpflichtet. Der 61-Jährige stand bereits zwischen 1996 und 2005 an der Harsefelder Bande und war zuletzt im Nachwuchsbereich der Crocodiles Hamburg tätig. Phillipp Bergmann wird sich dagegen wieder voll auf seine Position im Sturm konzentrieren, aber auch bei der Trainingsarbeit den neuen Coach unterstützen
  
EC Pfaffenhofen
(BYL)  Verteidiger Liäm Hätinen, der in der letzten Saison Oberliga-Erfahrung beim EC Peiting gesammelt hat, wechselt ebenso wie Stürmer Kevin Maraun, der von der 1b des ERC Ingolstadt kommt, zu den Ice Hogs. Aus dem bisherigen Kader haben zudem Stürmer Leonardo Uhl, ssowie die Verteidiger Quirin oexler und Friedrich Kolesnikov erneut zugesagt. Nicht mehr für den ECP werden Stürmer Simon Hintermeier und Verteidiger Timo Jüngst auflaufen
  
ESC Haßfurt
(BLL)  Die Hawks können die nächsten beiden Spielerzusagen verkünden: In der Verteidigung bleibt Lucas-Andreas Thebus dem Team erhalten und in der Offensive wird wieder Michael Stach auflaufen
  
ESV Würzburg
(BBZL)  Vom ESC Haßfurt aus der Landesliga wechseln Torhüter Martin Heldenbrand und der deutsch-tschechische Stürmer David Franek zu den Eisbären
  
Krefelder EV
(OLN)  Stürmer Patrick Demetz, gebürtiger Südtiroler mit deutschem Pass, hat seinen Vertrag beim KEV gleich um zwei weitere Jahre verlängert. Er spielt bereits seit 2015 in Deutschland bzw. Krefeld und konnte in seiner ersten Saison im Seniorenbereich in 23 Partien 3 Tore und 8 Assists für sich verbuchen
  
Münchener EK
(BBZL)  Der junge Stürmer Raphael Cera, der aus dem Erdinger Nachwuchs stammt, wird die Angriffsreihen der Luchse verstärken und in seine erste Saison im Seniorenbereich starten
  
Hamburger SV
(RLN)  Stürmertalent Leo Prüßner, der aus dem eigenen Nachwuchs hervorging und in den letzten Jahren Oberliga-Erfahrung bei den Crocodiles Hamburg sammelte, wird nun wieder zum HSV zurückkehren
  
TSV Erding
(BYL)  Nachdem die Stürmer Daniel Babic, Martin Dürr und Lukas Krämmer ihre Zusagen für die neue Saison gegeben haben, ist nun der Kader der Gladiators zunächst komplett. Ihre Chance sich zu beweisen werden zudem die Nachwuchsspieler Christoph Furtner, Maximilian Knallinger, Xaver Magg und Erik Modlmayer wieder erhalten
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 23.November 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Freitag Abend und Samstag mit insgesamt 28 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern und Regionalliga West.

 
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
   
Düsseldorfer EG
DEG siegt in wildem Spiel - 6:5 gegen Ingolstadt
(DEL)  Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass der ERC Ingolstadt eine Art Angstgegner für die DEG ist. Allzu oft taten sich rot-gelbe Mannschaften mit der bissigen, kämpferischen Spielweise der Panther schwer in der Vergangenheit. Auch ein Blick in die Statistiken bestätigt das. Sieben der vergangenen neun Heimspiele gewannen die Bayern. Diesmal allerdings stemmte sich die DEG dagegen und rang den ERC vor der beeindruckenden Kulisse von 12.517 Zuschauern mit 6:5 (3:2; 1:2; 2:1) nieder.
  
    
EHC Red Bull München
Sieg im Penaltyschießen gegen Schwenningen
(DEL)  Der EHC Red Bull München hat am 20. Spieltag der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gegen die Schwenninger Wild Wings mit 2:1 nach Penaltyschießen (1:0|0:0|0:1|0:0|1:0) gewonnen. Vor 5.160 Zuschauern im Olympia-Eisstadion traf Justin Schütz in der regulären Spielzeit für den Spitzenreiter. Im Penaltyschießen schossen Philip Gogulla und Mark Voakes die Red Bulls zum 18. Saisonsieg. Der Vorsprung auf den Tabellenzweiten beträgt nun zehn Punkte.
In einer ausgeglichenen Anfangsphase hatte Schwenningen die besseren Chancen – darunter einen Alleingang von Matthew Carey in Überzahl, den Münchens Torhüter Kevin Reich abwehrte (1. Minute). Auch beim Tunnelversuch von Marcel Kurth war Reich zur Stelle (7.). Danach übernahmen die Red Bulls die Kontrolle. Im Powerplay hätte eine sehenswerte Kombination mit mehreren Direktpässen fast die Führung eingebracht, der Schuss von Trevor Parkes wurde aber geblockt (10.). Philip Gogulla hatte die nächste Topchance, er verfehlte das Tor nach einem Abpraller aber knapp (11.). In der 16. Minute sorgte ein Zusammenspiel der Münchner Youngster für die Führung: John Peterka passte vor das Tor zu Schütz, der direkt abzog und ins linke Eck traf.
Im Mittelabschnitt fanden die Wild Wings schneller ins Spiel. Sie gaben viele Schüsse ab, die wurden aber entweder von der Münchner Defensive geblockt oder von Reich pariert. Danach wurden die Red Bulls offensiver. Sie schnürten die Gäste in deren Zone ein und erspielten sich gute Chancen. Die größte Möglichkeit hatte Maximilian Kastner, der nach einem Querpass abzog, aber über das weit offene Tor schoss (26.). Der Druck ebbte auch danach nicht ab, Schwenningens Torhüter Dustin Strahlmeier hielt sein Team aber im Spiel. Colby Robak, den die Wild Wings unter der Woche verpflichtet hatten, verfehlte in der 34. Minute freistehend das Tor und vergab die große Chance auf den Ausgleich.
Im Schlussdrittel verteidigten die Red Bulls ihren Vorsprung aktiv. Sie machten das Spiel und waren dem zweiten Tor näher als die Gäste dem 1:1. Parkes zog von der Seite vor Strahlmeier (42.), verfehlte das Tor aber ebenso wie drei Minuten später Voakes mit seinem Schuss aus dem Slot. Peterkas Direktschuss wurde von Schwenningens Verteidiger Mirko Sacher geblockt (48.). Wenige Sekunden später glichen die Wild Wings aus, weil Patrick Cannone frei vor Reich abzog und ins lange Eck traf (48.). In der 51. Minute rettete Voakes nach dem Schuss von Cannone auf der Linie für seinen geschlagenen Torhüter. Danach hatten beide Teams Chancen, weitere Treffer fielen in der regulären Spielzeit aber nicht.
In der Verlängerung drängten die Red Bulls auf den Siegtreffer, Strahlmeier rettete die Gäste mit starken Paraden aber ins Penaltyschießen. Dort sicherten Gogulla und Voakes dem Tabellenführer den Zusatzpunkt.
  
    
Bayreuth Tigers
Bayreuth gelingt der Turnaround nicht
(DEL2)  Mit den Ausfällen auf beiden Seiten kamen die Gäste im ersten Abschnitt deutlich besser zu Recht und drückten dem Spiel nach einer kurzen Abtastphase ihren Stempel auf. Während das Offensivspiel der Tigers kaum stattfand, erspielten sich die Unterländer klare Vorteile und nachdem Della Rovere (8.) die Latte traf, nutzte Damon die nächste Chance zur Führung. In Überzahl kam man schnell durch die neutrale Zone und machte Druck in Zentrum wo der Heilbronner Routinier bei einem Abpraller am schnellsten schaltete. Unzufrieden mit der Schiri-Entscheidung zu diesem Powerplay schien Karlsson sich nochmal beim Referee zu äußern, worauf dieser den Schweden erneut in die Strafbank schickte, was Brady durch seinen eigenen Nachschuss mit dem 0-2 bestrafte. Da Jaeger Schumacher alleine vor ihm nicht zum dritten Mal einnetzen ließ ging man mit diesem Ergebnis in die erste Pause.
Mit deutlich mehr Leidenschaft gingen die Wagnerstädter dann in den zweiten Abschnitt und wurden durch Bartosch´s Anschlusstreffer schnell belohnt. Das 1-3 von Della Rovere war dann wie eine kalte Dusche, denn dieser Treffer fiel nur 27 Sekunden später. Melanson hatte dann noch zwei tolle Chancen doch kam er beide Male nicht am Falken-Goalie Nemec vorbei. Das gelang erst Busch der bei einer Druckphase die Scheibe mit allem Willen den man haben konnte nachsetzte und in die Maschen donnerte. Pech hatte man dann noch etwas, dass man nach einem ewig lange dauernden Videobeweis - Indiz dafür, dass es eine knappe Entscheidung gewesen sein könnte – nicht zum Ausgleich kam und Järveläinens Einzelaktion nur am Pfosten landete. Allerdings dürfen Jaeger´s Prachtparade (38.) und andere Möglichkeiten der Gäste auch nicht unerwähnt bleiben. Da Heider Sekunden vor der Pause unglücklich agierte und einen Meter vor dem Tor Della Rovere den Schläger zum 2-4 nur in seinen Laufweg reinhielt brachte Heilbronn dann wieder mit 2 Treffern in Front.
Diesem Rückstand liefen die Gelb-Schwarzen dann das ganze letzte Drittel hinterher und trotz guter Möglichkeiten auf beiden Seiten gab es keine weiteren Tore.
Das besser genutzte Powerplay und die größere Effektivität im Abschluss neigte die Waage nicht unverdient zu Gunsten der Falken, die damit genauso weiter im Vorderfeld der Liga bleiben wie die Tigers im Tabellenkeller.
Das nächste Heimspiel der Tigers findet am kommenden Freitag, dem 29.11.2019 statt.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
2:3! Eispiraten unterliegen in der Overtime - Westsachsen können Siegesserie der Tölzer Löwen nicht stoppen
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau nehmen aus ihrem Gastspiel bei den Tölzer Löwen einen Punkt mit. Die Pleißestädter mussten sich durch einen späten Overtimetreffer von Johannes Sedlmayr mit 2:3 geschlagen geben. Die Eispiraten boten dennoch eine starke Leistung, die Tore von Vincent Schlenker und Patrick Pohl reichten jedoch nicht, um die Siegesserie der Tölzer zu stoppen.
Personal: Danny Naud und sein Co-Trainer Fabian Dahlem hatten vor dem Duell gegen die Tölzer die Qual der Wahl. Alle Spieler meldeten sich fit für das Gastspiel an den Alpen. Ty Wishart streifte sich erstmals, seit seinem Weggang 2016, das Trikot der Eispiraten wieder über. Dafür blieb Carl Hudson als überzähliger Kontingentspieler in Crimmitschau. Michael Bitzer startete im Tor.
Die Tölzer Löwen versuchten, das Spiel vor den eigenen Fans an sich zu reißen. Die Eispiraten spielten aber von Beginn an clever und ruhig und ließen somit nicht viele Chancen für die offensivstarken Löwen zu. Der erste Treffer gehörte dann den Gästen aus Sachsen. Nach Zuspiel von Alex Wideman hämmerte Vincent Schlenker den Puck per Direktabnahme in die Maschen – 1:0 (6.). Beide Teams ließen fortan nicht viele gefährliche Angriffe zu. Die Eispiraten verteidigten kompakt, mussten nach 17 Minuten dann aber doch den ersten Gegentreffer hinnehmen. Timo Gams besorgte mit seinem erfolgreichen Nachschuss den Ausgleich für die Bayern – 1:1.
Den besseren Start im zweiten Durchgang erwischten dann die Gastgeber! Nach einem Querpass von Shawn Weller war es Stefan Reiter, der Bitzer im Tor der Eispiraten keine Abwehrchance ließ und zum 1:2 einnetzte (25.). Die Eispiraten spielten jedoch weiter auf Augenhöhe und erarbeiteten sich gute Möglichkeiten, um den Ausgleich zu erzielen. Patrick Pohl gelang dieser dann! In Unterzahl! Vincent Schlenker setzte sich gegen seinen Gegenspieler stark durch, legte vor dem Tor quer und bediente Patrick Pohl uneigennützig – Der drückte die Scheibe über die Linie und traf zum verdienten 2:2-Ausgleich (39.).
Im dritten Drittel waren es zunächst die Tölzer Löwen, die das Spiel kontrollierten und Druck auf das Tor von Michael Bitzer ausübten. Der Deutsch-Amerikaner knüpfte jedoch erneut an den starken Leistungen der Vorwoche an und bewahrte seine Farben vor einem gegentreffer. Ex-Eispirat Sinisa Martinovic war es, der zum Ende hin für sein Team noch einmal wichtig wurde. Auch er parierte gegen die Crimmitschauer teils stark – Somit ging es in die Overtime.
Und dort folgte zunächst der Aufreger der Partie. Vantuch drückte den Puck im Gewühl über die Linie des Löwen-Gehäuses, welches kurz später verschoben wurde. Die Referees gaben den Treffer zu Unrecht nicht, auch auf einen Videobeweis verzichteten die Unparteiischen. Nur die Frage nach einem „Warum“ bleibt! Schließlich waren es die Tölzer Löwen, welche nur wenige Sekunden vor dem Ende der Overtime den entscheidenden Treffer zum 2:3 erzielten. Kapitän Schlager verzögerte und bediente den mitgelaufenen Sedlmayr, der seinen Löwen den Zusatzpunkt sicherte. Die Bayern feierten zugleich ihren achten Sieg in Folge.
  
   
Dresdner Eislöwen
Eislöwen bejubeln Heimsieg nach Aufholjagd
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Bietigheim Steelers mit 7:5 (1:1; 0:3; 6:1) gewonnen. Vor 2071 Zuschauern nutzte René Kramer (4.) eine Powerplaysituation und brachte die Dresdner Eislöwen in Führung. Doch Benjamin Hüfner (17./PP) erzielte drei Minuten vor der Pausensirene den Ausgleich für die Gäste aus Bietigheim.
Im zweiten Drittel wirkten die Dresdner Eislöwen verunsichert und gerieten durch die Tore von Alexander Preibisch (29.), Norman Hauner (32.) und Brett Breitkreuz (33.) in einen 1:4-Rückstand.
Nichtsdestotrotz startete Dresden druckvoll in den dritten Spielabschnitt und kämpfte sich zurück. In der 48. Spielminute begann Nick Huard durch seinen Treffer die unglaubliche Aufholjagd. Erneut war es René Kramer (48.), der den Puck im Tor der Gäste unterbrachte. Nick Huard (51.) markierte den Ausgleich und Steve Hanusch (53.) brachte die Dresdner Eislöwen sogar in Führung. Bietigheim antwortete durch Frédérik Cabana (55.). Doch Timo Walther (59.) ließ die Fans der Blau-Weißen erneut jubeln und Sebastian Zauner markierte 31 Sekunden vor Spielende per Empty-Net-Tor den 7:5-Endstand.
Marc St-Jean, Cheftrainer Bietigheim Steelers: „Wir haben in den ersten beiden Dritteln richtig guten Eishockey gezeigt. Die Mannschaft spielte mit Entschlossenheit und viel Selbstvertrauen. Zu gewinnen ist ein Lernprozess, und zwar müssen wir lernen, dass wir sechzig Minuten lang Eishockey spielen müssen. Erfolg bekommt man nicht geschenkt.“
Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Der heutige Sieg freut mich für die Jungs! Wir haben heute vierzig Minuten schlecht gespielt, anders kann man es nicht sagen. Aber am Ende hat das Team einen Weg gefunden, das Spiel zu gewinnen. Petteri und ich haben keine taktische Veränderung vom zweiten zum letzten Drittel vorgenommen, sondern lediglich die Reihen gewechselt. Der entscheidende Punkt war heute der Wille der Mannschaft!“
Timo Walther: „Wir sind leider zu langsam gestartet und haben die ersten beiden Drittel nicht konstant genug gespielt. Im letzten Drittel sind wir mit Energie rausgekommen und konnten die einfachen, routinierten Dinge umsetzen. Wir wollten uns und allen anderen beweisen, dass wir das können.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Sonntag, 24. November um 18.30 Uhr beim EC Bad Nauheim.
  
    
Löwen Frankfurt
Löwen-Duell am Bornheimer Hang
(DEL2)  Am Sonntag, den 24. November gibt es das zweite Löwen-Duell der aktuellen Saison. Nicht nur der Name des Duells lässt auf ein bissiges Spiel schließen. Sowohl die Löwen Frankfurt als auch die Tölzer Löwen stehen in der oberen Tabellenhälfte. Spielbeginn in der Frankfurter Eissporthalle ist um 18:30 Uhr.
Nach zwei Spielen gegen bayerische DEL2-Vertreter steht Sonntag das dritte Duell gegen eine süddeutsche Mannschaft an. Die Spiele gegen Kaufbeuren und Landshut gingen in der Fremde verloren. Doch zuhause soll es nun gegen die Tölzer Löwen besser werden.
Topscorer der Löwen ist weiterhin Eddie Lewandowski mit 23 Punkten. Trotz des Topscorer-Helms hat Lewandowski weder die meisten Tore (11) noch die meisten Vorlagen (12) gegeben. Bester Goalgetter der Löwen ist nämlich Roope Ranta (12 Tore). Max Faber ist der beste Vorlagengeber (17 Assists).
Mit 37 Punkten stehen die Tölzer Löwen auf einem guten 4. Platz mit nur vier Punkten Rückstand auf Tabellenplatz 2. Vor allem das Powerplay der Bayern ist extrem gefährlich: 29,1 Prozent aller Überzahlsituationen endeten mit einem Tor.
Topscorer der Bad Tölzer ist der Ex-Löwe Marco Pfleger. Er sammelte bisher 33 Punkte und ist damit auch der beste Scorer der Liga. Insgesamt sind sogar vier Tölzer Spieler in den Top-Ten der Liga-Scorerwertung.
Die Frankfurter Löwen haben aus den bisherigen neun Begegnungen sieben Siege feiern können. Erst in der letzten Saison schafften es die Bayern, die Artgenossen aus der Mainmetropole zu bezwingen. In der ersten gemeinsamen DEL-2 Saison gewannen die Hessen alle vier Duelle. Das erste Duell in dieser Saison endete mit 5:2 für die Frankfurter.
  
    
EC Kassel Huskies
Nach Fehlstart: Huskies unterliegen im Heimderby mit 2:3
(DEL2)  Im elften Heimspiel hat es die Kassel Huskies erwischt: Trotz einer beeindruckenden kämpferischen Leistung haben die Schlittenhunde zum ersten mal in dieser Spielzeit das heimische Eis nicht als Sieger verlassen und 2:3 gegen Hessen-Rivale Bad Nauheim verloren (präsentiert von Nöchel Hygieneservice). 4256 Fans erlebten einen frühen 0:3-Rückstand und kein glückliches Ende einer Aufholjagd. Für Kassel trafen Austin Carroll und Ben Duffy.
Das Spiel ging ganz nach dem Geschmack der 4256 Zuschauer los. Kassel wirkte wach, spritzig und bereit, den elften Heimsieg in Serie einzufahren. Die ersten Aktionen des Spiels fanden vor Bad Nauheims Goalie Felix Bick statt. Doch entweder waren die Abschlüsse zu ungenau oder der Torhüter war auf dem Posten.
Mitten in den starken Auftakt-Drang der Huskies schlugen die Teufel aus der Kurstadt gnadenlos zu – und das im Minuten-Takt: Ex-Husky und Teufel-Neuzugang Mike Card bugsierte den Puck mit der Rückhand an Leon Hungerecker vorbei ins Tor – 0:1 nach acht Minuten. Nach neun Minuten war es Andrej Bires, der einen Konter der Teufel aufs Eis legte, abschloss, Hungerecker parierte, doch im Nachsetzen traf Cody Sylvester zum 0:2. Der Fehlstart war da bereits perfekt, wurde aber noch bitterer. Drei Minuten später fuhren die Gäste einen ihrer gefürchteten Konter, Zach Hamill auf Bires und diesmal traf die Nummer 81 der Gäste selbst. 0:3 nach zwölf Minuten. Mit diesem Rückstand ging es ins Mitteldrittel.
In dem wollten die Huskies unbedingt den Anschluss herstellen. Sie kämpften, passten, schossen – und verzweifelten am bärenstarken Nauheimer Torhüter. Als in der 25. Minute Steve Slaton auf Seiten der Gäste in der Kühlbox saß, schossen Alex Karachun, Justin Kirsch und Denis Shevyrin. Doch entweder Bick war zur Stelle, ein Nauheimer Schläger dazwischen, der Pfosten im Weg oder es rettete die Latte. Es war in diesem Mitteldrittel zum verzweifeln. Selbst eine Videoüberprüfung ergab kein Tor für Kassel. Erst die 37. Spielminute brachte die Erlösung. Shevyrin auf Duffy, der auf Carroll und der mit dem hochverdienten Anschlusstreffer zum 1:3. Umgehend skandierten die Fans „Jetzt geht’s los!“, die stimmungsvolle Halle bebte. Kassel wollte noch mehr, traf aber nicht mehr. Also ging es mit dem 1:3 in die zweite Pause.
Auch im finalen Drittel kämpften die Huskies. Einzig der starke Torhüter machte den Kasseler Angriffsbemühungen immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Bick entschärfte was es zu entschärfen gab und so langsam rannte Kassel die Zeit davon. Dass sich das Spiel hauptsächlich in der Zone der Gäste abspielte brachte den aufopferungsvoll kämpfenden Kasselern nichts, denn der Puck wollte nicht über die Linie. Bis zur 53. Minute. Da saß Nauheims Robin Palka gerade die letzten Sekunden seiner Strafe ab und Ben Duffy kam zentral vor Bick völlig frei an die Scheibe. Schuss – Tor. Nur noch 2:3. Ging da noch was? Die Sekunden vergingen, doch Kassel kämpfte. Von Nauheim kam kaum noch was. Auch als Trainer Tim Kehler Hungerecker vom Eis nahm und einen weiteren Spieler brachte, wollte kein Tor mehr fallen. Die erste Heimniederlage der Saison war perfekt.
Gästetrainer Christof Kreutzer nach dem Spiel: „Ich bin natürlich zufrieden. Es war das Spiel, was die Tabelle hergibt. Es ging hin und her. Vor dem Spiel haben wir uns gefragt, ob wir schon bereit sind gegen Kassel – die momentane Top-Mannschaft – zu gewinnen. Daher habe ich großen Respekt vor meiner Mannschaft.“
Huskies-Trainer Tim Kehler: „Am Dienstag in Landshut haben wir auch früh 0:3 zurückgelegen und das Spiel noch gedreht. Ich dachte wir hätten die Lektion gelernt. Das haben wir aber erst heute. Wir haben ein gutes Spiel in der Angriffszone gemacht, aber leider auch Eins-gegen-Eins-Fehler. Hinten haben wir nicht genug mit dem Kopf gespielt. Insgesamt mochte ich 40 Minuten meiner Mannschaft in einem sehr unterhaltsamen Spiel. Gratulation an Bad Nauheim.“
  
    
ESV Kaufbeuren
Starker Auftritt der Joker in Freiburg bringt drei Punkte / ESVK gewinnt in Freiburg mit 4:0 - Shoutout für Jan Dalgic
(DEL2)  Mit den aus dem Verletztenlazarett zurückgekehrten Stürmern Branden Gracel und Joey Lewis, aber weiterhin ohne Philipp de Paly und Stefan Vajs trat der ESV Kaufbeuren heute Abend beim EHC Freiburg an. Nicht in den Kader schafften es Simon Mayr und Mike Mieszkowski. Für den aus beruflichen Gründen verhinderten Michael Güßbacher war DNL Torhüter Dominic Guran mit an Bord.
Das erste Drittel begannen die Joker nach dem ersten Wechsel mit einer Top-Chance. Jere Laaksonen brach über die Außenpostion durch und Ben Meisner im Kasten der Wölfe parierte stark. Sein Gegenüber Jan Dalgic hatte auf der andren Seite auch Gelegenheit sich auszuzeichnen. Der erste Wechsel der vierten Kaufbeurer Sturmreihe brachte dem ESVK dann das frühe 0:1 nach drei Minuten. Torschütze Florian Thomas überwand Ben Meisner dabei mit einem Schuss auf der Fanghandseite in den Winkel. Beide Teams verteidigten über weite Strecken des Spieles sehr gut und große Chancen waren Mangelware. Auf Seiten der Freiburger hatte Nico Linsenmaier noch die beste Chance, aber Joker Schlussmann Jan Dalgic war zur Stelle. Für die Joker hatten Sami Blomqvist bei einem Konter und Denis Pfaffengut mit einem satten Schlagschuss die auffälligsten Torchancen.
Somit ging es mit einer 0:1 Pausenführung für die Allgäuer in die erste Pause.
Im zweiten Drittel neutralisierten sich die beiden Mannschaften für gut acht bis neun Minuten ehe der ESVK immer mehr das Heft des Handels in die eigene Hand nahm. Dies spiegelte sich nach knapp 30 Minuten in einem Alleingang von Jonas Wolter wieder. Dabei scheiterte der Joker Stürmer mit seinem Abschluss aber an Ben Meisner. Kurze Zeit später traf Sami Blomqvist dann zum 0:2. Er nutzte dabei einen Abpraller des Freiburger Torhüter nach einem Schuss von Florin Ketterer eiskalt aus. Es sollte dann noch besser kommen für die Allgäuer. Die heute wieder sehr auffällige Sturmformation erhöhte den Spielstand nach 38 Minuten auf 0:3. Torschütze war Daniel Oppolzer, der, ebenfalls wie zuvor Sani Blomqvist, einen Abpraller von Ben Meisner ausnutzen konnte. Direkt nach dem dritten Joker Treffer brannte es dann mehrfach lichterloh vor Jan Dalgic. Der junge Goalie behielt aber zusammen mit seiner Defensive den Überblick und ließ keinen Gegentreffer zu. Somit ging es mit einem Spielstand von 0:3 in die zweite Pause.
Im Schlussabschnitt spielten die Kaufbeurer weiterhin stark und hatten die Partie jederzeit im Griff. Defensiv standen die Allgäuer stets stabil und in der Offensive gab es immer wieder gute Angriffe. Ihr einziges Powerplay nach 47 Minuten zum vorentscheidenden 4:0. Antti Kerälä war dabei der Nutznießer, als er nach einem schönen Spielzug über Joey Lewis und Branden Gracel die Scheibe nur noch einschießen musste. Dabei vergaben die Kaufbeurer in der Folge einige gute Gelegenheiten für einen weiteren Treffer. Besonders auffällig zeigte sich dabei die wiedervereinte erste Sturmformation um Branden Gracel, Sami Blomqvist und Joey Lewis. Am Schluss feierten die Allgäuer nach einem starken Spiel einen verdienten 4:0 Erfolg im Breisgau und Jan Dalgic dürfte sich über seinen ersten Shoutout in der DEL2 freuen.
Für den ESVK geht es nun mit zwei Heimspielen in Folge weiter. Am Sonntag geht es in der erdgas schwaben arena um 17:00 Uhr gegen den EV Landshut und schon am Dienstag treffen die Joker im eigenen Stadion um 19:30 Uhr auf die Bayreuth Tigers.
  
    
Tölzer Löwen
Härter, als nötig - aber erfolgreich
(DEL2)  Crimmitschau liegt Bad Tölz nicht. Das war vor dem Spiel klar und änderte sich auch am heutigen Freitag nur bedingt. Der 3:2-Overtime-Erfolg war erst der zweite Triumph im zehnten direkten Duell mit den Sachsen seit dem Tölzer Aufstieg in die DEL2. Praktisch über die gesamte Spieldauer taten sich die Löwen schwer. Johannes Sedlmayr besorgt schlussendlich kurz vor Schluss den Extrapunkt. Die Tölzer Löwen surfen weiter: Die Erfolgswelle hat nun eine Höhe von acht Siegen in Serie erreicht. Seit mehreren Wochen warnt Kevin Gaudet vor Selbstzufriedenheit. Umso länger diese Serie anhalte, umso schwerer werde es sich selbst zu motivieren, so der Kanadier. Das wurde am Freitagabend deutlich. "Heute hatten wir Probleme zwei gute Pässe zu spielen. Wir waren nicht 100% bei der Sache", so Gaudet, der seinem Team allerdings nur bedingt einen Vorwurf machte. "Crimmitschau ist eine gute Mannschaft. Gut besetzt, guter Trainer. Es ist nicht einfach." Die Eispiraten kamen mit zwei Siegen in Folge im Rücken nach Bad Tölz und überzeugten mit einer stabilen Grundordnung. Das Tölzer Power-Eishockey kam kaum zur Entfaltung, so entwickelte sich ein unspektatkuläres Auftaktdrittel. Vincent Schlenker traf nach unfreiwilliger Vorlage von Johannes Sedlmayr nach fünf Minuten zur Crimmitschauer Führung. Bad Tölz hatte mehr Spielanteile, kam aber kaum zu Großchancen. So musste ein Arbeitstor her. Timo Gams traf noch vor der ersten Pause im Nachschuss irgendwie durch die Schoner von Michael Bitzer zum Ausgleich. Im Mitteldrittel steigerten sich die Buam etwas. Die Pässe kamen etwas genauer, doch besonders das sonst so starke Powerplay machte Sorgen. "Unser Überzahl war heute ganz schwach", so Gaudet. Insgesamt blieben sechs Überzahl-Möglichkeiten ungenutzt. Dafür traf Stefan Reiter per Direktschuss, nachdem Shawn Weller einmal quer durch das Eispiraten-Drittel passte. Doch auch aufgrund dreier nicht genutzter Großchancen durch Max French (2x) und Tyler McNeely blieb Crimmitschau stets im Spiel und gefährlich. Patrick Pohl besorgte ausgerechnet im Tölzer Powerplay zwei Minuten vor Drittelende das 2:2. Im Schlussdrittel dann kaum noch nennenswerte Offensivaktionen auf beiden Seiten. Hier und da wurden potenzielle Konter etwas zu schlampig ausgespielt, womit es auch nach 60 Minuten beim 2:2 blieb. In der Overtime waren lange die Eispiraten näher am Tor. Einen vermeintlichen Treffer erzielten die Gäste durch Austin Fyten, der Jubel verpuffte nach dem deutlichen Kopfschütteln des Schiedsrichters allerdings schnell. Als sich in der weeArena schon viele auf das erste Penaltyschießen der Löwensaison eingestellt hatten, starteten Philipp Schlager und Johannes Sedlmayr einen finalen Konter. Diesen vollendete Letzterer fünf Sekunden vor Ende der Spielzeit zum Siegtreffer. Sicher war der Heimauftritt nicht das beste Löwenspiel der Saison. Doch Kevin Gaudet fand am Ende des Tages erneut die richtigen Worte: "Wir haben einen unglaublichen Lauf. Wir haben einen Weg gefunden zu gewinnen. Das zählt am Ende. Ich bin sehr stolz auf den achten Sieg in Folge". Nicht mehr, nicht weniger. Am Sonntag steht der nächste Test in Frankfurt an.
  
   
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
Deggendorfer SC
Ein hartes Stück Arbeit: DSC erkämpft sich 3 Punkte beim SC Riessersee
(OLS)  Ohne Gegentreffer und mit einer effektiven Offensivleistung konnte sich der Deggendorfer SC einen 2:0-Auswärtssieg erwarten. Torhüter David Zabolotny darf sich über einen Shot-Out freuen.
Lange Zeit hatten sich die beiden Mannschaften gegenseitig belauert. Sichtlich wollte keine Mannschaft einen Fehler machen, so dass die ersten 30 Minuten äußerst defensiv geprägt waren. Nur wenige Torchancen konnten sich die Angriffsreihen beider Mannschaften erspielen. Erst als Coach Dave Allison in einer 4-gegen-4-Situation 3 Stürmer aufs Eis schickte, konnte sich der DSC den entscheidenden Vorteil erspielen: Kyle Osterberg kam ungewohnt über die Verteidigerposition und nutzte den freien Raum geschickt zum Führungstreffer.
Im Anschluss dann wieder das gewohnte Spiel: Deggendorf jetzt noch mehr auf die Defensive konzentriert und die Gastgeber im Abschluss zu wenig effektiv. Kurz vor Ende des Spiels, als Riessersee alles auf Karte setzte und den Torhüter für einen zusätzlichen Feldspieler auf die Bank genommen hatte, dann die Entscheidung durch Youngstar Filip Reisnecker. Aus dem eigenen Drittel heraus machte er das Empty-Net-Goal zum 2:0-Endstand aus Deggendorfer Sicht. Damit bleibt der DSC auf Platz 1 in der Tabelle der Eishockey Oberliga Süd.
Coach Dave Allison war nach dem Spiel zufrieden: „Wir haben aus dem Hinspiel gelernt, als der Gegner unsere Führung aufgeholt hat und wir ins Penalty-Schießen mussten. Heute haben wir gut verteidigt und hatten eine sehr gute Torhüterleistung.“
Weiter geht es für den DSC am Sonntag, 24.11.2019 um 18:30 Uhr beim Heimspiel gegen den Höchstadter EC.
  
    
ECDC Memmingen
Packendes Derby geht an die Indianer: Sieg gegen Lindau in der Overtime
(OLS)  Ein spannendes und verrücktes Derby bekamen die Eishockeyfans am Hühnerberg zu sehen. In der Overtime sicherte sich Memmingen den Zusatzpunkt und behält erneut gegen den EV Lindau die Oberhand. Rund 2300 Zuschauer sorgten für einen derbywürdigen Abend. Am Sonntag geht es dann nach Selb.
Die Vorzeichen standen gut, denn mit Kapitän Daniel Huhn, der sein Comeback feierte, konnte Coach Waßmiller fast aus dem Vollen schöpfen. Memmingen machte zu Beginn auch ordentlich Druck, doch Lindau war zuerst erfolgreich. Jan Hammerbauer nutzte eine Unstimmigkeit der Indianer-Defensive und verwandelte zum 0:1 für die Insulaner. Die kamen von nun an besser ins Spiel und setzten gegen Mitte des ersten Drittels noch einen drauf. EVL-Stürmer Norris erzielte das 2:0 aus Sicht der Gäste. Die Indians antworteten aber prompt. Niki Meier mit einem tollen Pass auf Patrik Beck, der schloss nur eine Minute später zum 1:2 ab. Doch der kurzeitige Aufschwung wurde durch einen weiteren Treffer von Norris zum 1:3 vorerst gestoppt. Memmingen kam aber nochmals heran. Linus Svedlund sorgte per Direktannahme für das 2:3. Mit diesem Spielstand endete ein turbulentes Anfangsdrittel.
Die Maustädter wollten im zweiten Drittel unbedingt den Ausgleich, doch die Gäste vom Bodensee erwiesen sich eiskalt. Hammerbauer markierte das 4:2 für den EV Lindau in der 24.Minute. Anstatt jetzt völlig aus der Bahn zu geraten, raffte sich der ECDC erneut auf und Dennis Neal schoss in Überzahl erneut den Anschlusstreffer (26.Minute). Es blieb weiter spannend, Chancen waren auf beiden Seiten da, es blieb aber beim 3:4.
Mit Spannung wurde das letzte Drittel erwartet, das an Verrücktheit kaum zu überbieten war. Die GEFRO-Indians setzten jetzt alles auf eine Karte, was folglich belohnt wurde. In der 48.Minute versenkte Voit nach Vorlage von Brad Snetsinger, die Scheibe zum Ausgleich. Kurz darauf wurde es dann noch besser aus Sicht der rot-weißen Anhänger, denn nach Svedlunds Schuss zappelte die Scheibe abermals im Gehäuse der Islanders. Brad Snetsinger erzielte dann in der 53.Minute mit einem Rückhandschuss sogar noch das 6:4 für die Gastgeber. Spiel gedreht, aber Sieger waren die Indians noch lange nicht. Nach einer Strafe gegen Lubor Pokovic in der 58.Minute nahm Lindau seinen Goalie vom Eis und traf zum 5:6 Anschluss durch Kapitän Farny. Und es sollte für die Indianer noch schlimmer kommen: In der letzten regulären Minute dann der Ausgleich für den EV Lindau. Ochmann knallte den Puck unhaltbar unter die Latte, Joey Vollmer war machtlos. Damit ging es in die Overtime. Die Rot-Weißen hatten in der Verlängerung mehr zu bieten und gingen dann auch als Sieger vom Eis. Fabian Voit vollstreckte eiskalt zum 7:6 n.V., was den Zusatzpunkt und den nächsten Sieg in einem äußerst turbulenten und spannenden Derby für den ECDC bedeutete. 
Weiter geht es am Sonntag. Dann treten die Indianer beim VER Selb an, der in der Tabelle ebenfalls oben mitmischt. Am kommenden Sonntag findet das nächste Derby am Hühnerberg statt. Gegner ist dann der Altmeister aus Füssen.
  
    
Starbulls Rosenheim
7:3-Heimsieg gegen Regensburg – Heidenreich trifft doppelt
(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben das Heimspiel am 17. Spieltag der Eishockey-Oberliga Süd am Freitagabend gegen die Eisbären Regensburg deutlich gewonnen. Vor 2.106 Zuschauern im Rosenheimer ROFA-Stadion konnten die Gäste im ersten Drittel eine Rosenheimer 2:0-Führung mit einem Doppelschlag egalisieren, bevor die Grün-Weißen auf 6:2 davon zogen und schließlich einen ungefährdeten 7:3-Sieg feierten. Die Starbulls-Tore erzielten Michael Baindl, Maximilian Vollmayer, Tadas Kumeliauskas, Fabian Zick und Daniel Bucheli. Simon Heidenreich gelang sogar ein Doppelpack!
Das Spiel stand unter besonderen Vorzeichen, denn Gegner Regensburg hatte keine 24 Stunden vor dem Anpfiff Trainer Igor Pavlov überraschend freigestellt. Interimsmäßig betreute Maximilian Kaltenhauser, der auch schon mehrere Jahre als Nachwuchstrainer bei den Starbulls in Rosenheim aktiv war, das Team der Eisbären. Der vor Saisonbeginn als Mitfavorit um Meisterschaft und Aufstieg eingeschätzte, aber auf dem vorletzten Tabellenplatz rangierende Gegner, präsentierte sich motiviert und offensiv und dominierte die Anfangsphase. Leopold Tausch aus dem Gewühl (2.), Petr Heider per Direktschuss (8.) und zweimal Topscorer Nikola Gajovski (10./11.) hatten die Gästeführung auf dem Schläger.
Effektiver im Abschluss zeigten sich aber an diesem Tag die Hausherren. Michael Baindl nagelte die Scheibe nach einem abgefangenen Gegenangriff per Schlagschuss ins kurze Eck und ließ Gästetorwart Patrick Berger dabei nicht gut aussehen – 1:0 (15.). Zwei Minuten später konnte sich Daniel Bucheli an der Bande hinter dem Regensburger Tor behaupten. Seinen Rückpass in den Slot versenkte Simon Heidenreich flach im linken Eck zum 2:0 (17.). Doch die Eisbären schlugen umgehend zurück – und wie: Peter Flache bestrafte die nicht zupackende Rosenheimer Defensive und schob das Spielgerät im Fallen zum Anschlusstreffer ein, um 54 Sekunden später bei angezeigter Strafe einen Schuss von Heider zum 2:2-Ausgleich ins Rosenheimer Gehäuse zu verlängern. Beide Treffer des Regensburger Kapitäns fielen in der 18. Minute. Trotzdem gingen die Starbulls mit einer Führung in die erste Pause, denn Baindl schaltete bei einem Stellungsfehler in der Gästeabwehr schnell und setzte Vollmayer ein, der schräg auf Torwart Berger zufahrend eiskalt ins rechte obere Eck zum 3:2 traf (19.).
Ganze 17 Sekunden nach Wiederbeginn erhöhten die Starbulls auf 4:2. Von Alexander Höller bedient, schob Fabian Zick nach einem kurzen Solo per Rückhand unter Gästekeeper Berger hindurch ein (21.). Nun hatten die Hausherren Oberwasser – und die Abwehrfehler bei den Gästen häuften sich. Wie schon bei den beiden Starbulls-Treffern zuvor führte ein abgefangener Regensburger Angriffsversuch unmittelbar zum fünften Tor für Rosenheim. Tadas Kumeliauskas nahm dabei die Einladung von Torwart Berger an, der das kurze Eck aufmachte – 5:2 (27.). Für Berger war der Arbeitstag zwischen den Pfosten des Gästetores damit beendet, er machte für Raphael Fössinger Platz. Torchancen gab es in einem abwechslungsreichen Spiel fortan auf beiden Seiten reichlich. Jubeln durften vor der zweiten Pause aber nur noch die Gastgeber einmal. Über eine Minute war eine Strafe für die Eisbären, die keinen Zugriff auf das Rosenheimer Spiel mit zusätzlichem Feldspieler bekamen, schon angezeigt, ehe Heidenreich einen Rückpass von Baindl via Innenpfosten zum 6:2 versenkte (37.).
Im dritten Spielabschnitt verbuchten dann wieder die Gäste die Mehrzahl an Spielanteilen und Torchancen. Rosenheims stark spielender Torwart Luca Endres war aber erst in der Schlussphase noch einmal geschlagen, als Felix Schwarz in Unterzahl einen Schuss von Tomas Schwamberger unhaltbar abfälschte (56.). Zwei Minuten später versenkte Daniel Bucheli ein überlegtes Zuspiel von Dominik Daxlberger zum 7:3-Endstand.
„Der dritte Gegentreffer bei eigener Überzahl ärgert mich“, sagte Starbulls-Coach John Sicinski nach der Partie, ordnete den Sieg aber realistisch: „Das 7:3 spiegelt natürlich nicht den Spielverlauf wieder – wir waren nicht so klar überlegen. Wir haben aber gewusst, dass Regensburg deutlich stärker ist, als es der Tabellenplatz aussagt. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und sind im zweiten Drittel ins Rollen gekommen. Besonders freut mich, dass mit den beiden Toren von Heidenreich und dem Treffer von Bucheli unser vierter Sturm heute gleich dreimal erfolgreich war.“ 
  
    
VER Selb
Pflichtaufgabe gemeistert
(OLS)  Unsere Wölfe gaben sich im Aischgrund keine Blöße. Zwar war die Partie bei den Alligators das erwartet schwere Spiel. Nach frühem Rückstand kamen unsere Wölfe jedoch stark zurück und gingen mit drei Toren in Führung. Auch wenn Höchstadt noch einmal auf einen Treffer herankam, stand am Ende ein nie gefährdeter 6:3 Auswärtssieg. Zum Player of the Match avancierte Oldie Lanny Gare, der zweimal traf und dreimal seinen Mitspielern auflegte. Kenny Turner trug sich zum ersten Mal im Dress der Wölfe in die Torschützenliste ein.
Gleich zu Beginn die kalte Dusche für unsere Jungs. Gerade einmal 33 Sekunden waren gespielt, da war die Wölfeabwehr kurz unsortiert und der Tabellenletzte der Oberliga Süd ging mit 1:0 in Führung. Die ersten Möglichkeiten zum Ausgleich boten sich Müller und Gelke. In der Folge taten sich die Jungs um Coach Thom aber schwer. Bis zur sechsten Minute: Nach feinem Zuspiel von McDonald war Gare plötzlichen auf und davon und gab Gästegoalie Golombek mit einem trockenen Schuss durch die Beine keine Chance. Kurz darauf ließen die Wölfe in Unterzahl nichts anbrennen. Beinahe wäre Gare sogar der Führungstreffer gelungen, jedoch konnte er bei seinem Konter im letzten Moment entscheidend im Abschluss behindert werden. Selb von Minute zu Minute nun besser in der Partie. Der Führungstreffer lag in der Luft. Selbst eine weitere Strafzeit tat dem Spiel unserer Jungs keinen Abbruch. Glück für Selb allerdings, dass die Hausherren in einer kurzen Drangphase nur die Latte trafen. Bis fünf Sekunden vor Drittelende mussten sich die zahlreich mitgereisten Wölfeanhänger gedulden, ehe sie durch Turner mit dem Führungstreffer erlöst wurden.
Thom schien in der Kabine die richtigen Worte gefunden zu haben. Seine Mannen kamen wie die Feuerwehr aus der Kabine. Kabitzky wurde vorm Höchstadter Tor sträflich alleine gelassen, kam zum Rebound und ließ sich nicht zweimal bitten. Kurz darauf erhöhte Gare sogar auf 1:4. Die Alligators sahen sich nun zu einer Auszeit gezwungen. Die klare Führung beruhigte unsere Jungs wohl etwas zu sehr. Wer dachte, die Aischgrunder würden sich jetzt geschlagen geben, irrte. Die Hausherren nun energischer in den Zweikämpfen, und so kam es, wie es kommen musste. Durch Mikesz Treffer aus spitzem Winkel leckten die Alligators Blut und so gelang kurz darauf sogar der Anschlusstreffer durch Petrak zum 3:4. Höchstadt wollte den Ausgleich.
Gare konnte einen Konter der Höchstadter nur auf Kosten einer Strafzeit unterbinden. Ein weiterer Treffer wollte bis zur Pause jedoch keiner Mannschaft mehr gelingen.
Im Schlussabschnitt ließen unsere Jungs nichts mehr anbrennen und gewährten den Hausherren nur noch wenige Chancen. Die Wölfe verteidigten clever und abgeklärt. Alle Abschlüsse blieben am Ende leichte Beute für den gut parierenden Deske. In der 47. Minute zog Müller von der blauen Linie einfach mal ab. Golombek war die Sicht verdeckt, und die Scheibe fand den Weg zwischen Freund und Feind in die Maschen – die Vorentscheidung. Kabitzky hätte gar erhöhen können, verpasste aber frei vorm Slot denkbar knapp. Müller traf wenig später sogar nur den Pfosten. Eine Minute und zwanzig Sekunden vor Schluss war es McDonald, der den 6:3 Endstand aus Wölfesicht besorgte.
  
    
ERC Sonthofen
Der ERC Sonthofen verliert mit 1:3 gegen den EC Peiting
(OLS)  In der insgesamt ausgeglichenen Partie erarbeiteten sich die Bulls zu wenige eindeutige Chancen um das Spiel zu gewinnen.
Die Hausherren starteten mit viel Schwung durch vier Sturmreihen in die Partie und drängten den EC Peiting immer wieder in deren Drittel. Eifrig wurden im Forechecking die Scheiben erobert, doch die wenigen daraus resultierenden Abschlüsse waren zu harmlos um Goalie Florian Hechenrieder ernsthaft zu gefährden. Eine der besten Möglichkeiten ergab sich in der zehnten Spielminute, als die Bulls auf Grund einer Strafe von Ondrej Havlicek in Unterzahl agieren mussten. Edgars Homjakovs eroberte den Puck im Peitinger Drittel, doch sein Pass verfehlte den bestens vor dem Tor positionierten Mitspieler hauchdünn. In der 14. Spielminute fuhren die Gäste ein Break, doch der gut aufgelegte Konstantin Kessler konnte den Schuss lässig parieren. Nach dieser Szene kippte das Spiel jedoch ein wenig und die nun höher verteidigenden Pfaffenwinkler gewannen die Oberhand. Mit einem für die Bulls enttäuschenden 0:0 ging es somit in die erste Pause.
Im zweiten Drittel erwischten die Gäste den deutlich besseren Start und Sonthofen konnte sich kaum befreien. Konnte Konstantin Kessler die Bulls vorerst mit guten Paraden noch im Spiel halten, war er in der 27. Minute leider machtlos. James Morris spielte einen präzisen Pass vor das Tor, wo Simon Maier freistehend zum 1:0 an den Innenpfosten abschloss. Dieses Tor war ein Wirkungstreffer, denn von nun an dominierte Peiting das Spiel noch deutlicher. Sonthofen fand keinen guten Spielaufbau und Trainer Martin Ekrt merkte nach dem Spiel an, dass vor Allem die Zweikampfführung im zweiten Drittel ausschlaggebend war. Einzig Konstantin Kessler schien sich mit aller Macht gegen die anrennenden Gäste zu stemmen, doch in der 30. Spielminute hatte er erneut keine Chance das Tor zu verhindern. Nardo Nagtzaam fuhr mit viel Geschwindigkeit am Tor der Bulls vorbei und legt nach hinten auf den freistehenden Daniel Reichert ab. Dieser hatte keine Mühe zum 2:0 zu verwandeln. Gegen Ende des zweiten Drittels konnte der ERC sich etwas besser befreien und konnte das Spiel immer wieder in das Drittel der Gäste verlagern. Bei einer der wenigen, daraus resultierenden Möglichkeiten, scheiterte Marc Sill jedoch am souveränen Florian Hechenrieder im Tor des EC Peiting. Das zweite Drittel konnten die Gäste verdient mit 2:0 für sich entscheiden.
Das letzte Drittel begann Sonthofen deutlich druckvoller und Peiting versuchte vor Allem hinten kompakt zu stehen. Das Problem der Bulls an diesem Abend blieben jedoch die zu seltenen Torabschlüsse und laut Martin Ekrt der fehlende Mut im Eins gegen Eins. In der 44. Spielminute fasste sich Robert Hechtl ein Herz und startete ein Solo von der blauen Linie. Nachdem er zwei Gegenspieler aussteigen ließ, konnte er beim Torabschluss leider nicht den nötigen Druck in den Schuss legen. Sechs Minuten später versuchte es Daniel Maly mit einem Abschluss, doch auch diesen konnte Hechenrieder problemlos entschärfen. Die Gäste versuchten nun vermehrt durch Konter zum Erfolg zu kommen. In der 53. Minute fuhren sie ein gut ausgespieltes Break mit Drei gegen Zwei, doch Sonthofens Bester an diesem Abend, Konstantin Kessler fischte den Abschluss lässig mit der Fanghand aus der Luft. Zweieinhalb Minuten vor Spielende musste Nardo Nagtzaam wegen Beinstellens auf die Strafbank, was Sonthofen zum letzten Sturmlauf nutzen wollte. Kessler verließ zu Gunsten eines sechsten Feldspielers das Eis, doch nach nur sieben Sekunden kam Simon Maier an die Scheibe und vollendete per Lupfer ins leere Tor der Bulls. Das Spiel war nun natürlich entschieden, doch Martin Ekrt wollte seine Jungs nicht ohne Torerfolg vom Eis lassen. Konstantin Kessler machte erneut Platz für einen zusätzlichen Stürmer und so konnte Ondrej Havlicek 47 Sekunden vor Schluss noch den Ehrentreffer erzielen. Der Endstand von 1:3 ging vor Allem auf Grund des schwachen zweiten Drittels der Hausherren vollkommen in Ordnung.
Martin Ekrt möchte nun vor Allem mental mit der Mannschaft arbeiten und natürlich weiter verstärkt den Torabschluss üben.  Der fehlende Mut im Eins gegen Eins ist aus seiner Sicht offensiv wie defensiv aktuell die größte Schwäche. In solch schwierigen Phasen ist die Unterstützung der Fans besonders wichtig um mit Rückenwind den Bann zu brechen.
  
    
ESC Moskitos Essen
6:3-Auswärtssieg in Rostock bei McLeod-Comeback
(OLN)  Mit einem Sieg im Gepäck auf dem Rückweg konnten die Moskitos die weiteste Reise innerhalb der Liga antreten. Sie drehten einen zwischenzeitlichen 1:3-Rückstand und gewannen bei den Rostock Piranhas mit 6:3.
Personell fehlte lediglich Daniel Willaschek, der seinen Daumenbruch noch auskurieren
muss. Aaron McLeod hatte tags zuvor noch grünes Licht von den Ärzten erhalten und war
erstmals nach seiner im Freundschaftsspiel bei den Selber Wölfen am 14.09.2019 erlittenen
Verletzung dabei.
Leon Frensel hütete heute erstmals in einem Meisterschaftsspiel von Beginn an das
Gehäuse der Moskitos und zunächst sah es gar nicht gut aus für die Jungs von Coach Larry
Suarez. Schon nach einer Minute und achtzehn Sekunden schlug es das erste Mal hinter
Frensel ein. Kurka war der Schütze zum 1:0 für Rostock. Die Moskitos fanden nicht so
richtig ins Spiel und die logische Konsequenz war in der 15. Minute das 2:0 für die
Heimmannschaft. Beck traf auf Vorlage von Pauker und Gerstung für Rostock.
In Minute 18 konnten die Moskitos endlich etwas zählbares auf die Anzeigetafel der Eishalle
in Rostock bringen. Aaron McLeod war es, der, von Richter und Airich bedient, den
Anschlusstreffer zum 2:1 für Essen erzielen konnte.
Nach dem 1. Wechsel der Seiten begannen die Moskitos in Überzahl, da Weist noch eine
Strafe aus dem ersten Drittel absitzen musste. Leider war man hier zu sorglos und
unachtsam, so dass Koopmann in Unterzahl in der 22. Minute auf 3:1 für Rostock stellen
konnte.
Mit Ablauf der Strafe gegen Rostock war es Saccomani, der zum 3:2 für die Moskitos
einnetzen konnte und das Signal für die beste Phase im Essener Spiel gab. Nun nahm man
Schneider im Rostocker Tor unter Beschuss und in der 30. Minute ein Doppelschlag, der zur
4:3-Führung für die Moskitos führte. Zunächst war es Pfeifer mit dem 3:3- Ausgleich und
nur 23 Sekunden später Huebscher, der die Weichen auf Sieg für Essen stellte. In der 34.
Minute erhöhte Holzmann auf 5:3 für Essen. Mit diesem Ergebnis ging es in die zweite
Pause.
Rostock wechselte den Goalie, für Schneider stand nun Urbisch im letzten Drittel im Tor
der Hausherren. Die Piranhas nun bemüht, auf ein Tor heranzukommen, eine Strafe für die
Moskitos gegen Kraus wurde ohne Folgen überstanden und in der 50. Minute machten die
Essener den Sack zu, als Julian Airich die Führung auf 6:3 ausbauen konnte.
Alle weiteren Versuche seitens Rostock waren erfolglos, so dass die drei Punkte bei den
Moskitos blieben, die somit den Kontakt zum Tabellenmittelfeld nicht verlieren. Am
Sonntag nun das Heimspiel gegen die TecArt Black Dragons Erfurt, Beginn ist wie gewohnt
um 18:30 Uhr.
  
    
Herner EV
Wichtiger Heimsieg gegen Hamburg! 
(OLN)  Der Herner EV hat das Heimspiel am Freitagabend gegen die Crocodiles aus Hamburg vor 1090 Zuschauern am Freitagabend verdient mit 2:1 (2:0/0:1/0:0) gewonnen. „Der Sieg geht völlig in Ordnung“, bilanzierte auch Crocodiles-Coach Jacek Plachta nach dem Spiel. Verteidiger Julius Bauermeister feierte sein Comeback nach längerer Krankheit und wurde sofort bestens ins Spiel eingebunden.
Vor allem in den ersten 20 Minuten war der HEV klar überlegen. In der achten Spielminute brachte Patrick Asselin die Gastgeber in doppelter Überzahl in Führung, in Spielminute 19 erhöhte Denis Fominych, der nach dem Spiel völlig zurecht zum Spieler der Partie gewählt wurde, auf 2:0. Der Angreifer arbeitete den Puck, nach Vorarbeit von Nils Liesegang und Dominik Piskor über die Linie. „Das erste Drittel war schon sehr stark“, sagte auch HEV-Coach Danny Albrecht.
Auch im zweiten Abschnitt blieb seine Mannschaft am Drücker, scheiterte jedoch immer wieder am sehr gut aufgelegten Kai Kristian im Tor der Crocodiles. Der HEV erspielte sich Chance um Chance und war im Fünf-gegen-Fünf insgesamt klar überlegen. „Wir erspielen uns zahlreiche Chancen, aber aktuell fehlt einfach etwas das Scheibenglück“, sagte auch Co-Trainer Lars Gericke nach der Partie. Der einzige und zugleich letzte Treffer der Partie gelang demnach auch dem Hamburgern. Jordan Draper traf mit einem Handgelenksschuss zum Anschlusstreffer.
In den letzten 20 Minuten spielte der HEV weiter nach vorne, das beruhigende 3:1 wollte jedoch nicht fallen. So war es in der letzten Minute Björn Linda, der den Sieg mit einem tollen Schoner-Save besiegelte. „Herne hat einfach eine sehr starke Mannschaft. Ich kann meinem Team überhaupt keinen Vorwurf machen. Es hat gegen einen top Gegner verloren“, so Crocodiles-Coach Jacek Plachta abschließend.
Am Sonntag ist der HEV zu Gast beim Krefelder EV. Bully in der traditionsreichen Rheinlandhalle ist dann um 18 Uhr.
  
    
Rostocker EC
Piranhas phasenweise völlig von der Rolle - Mit 3:6 (2:1, 1:4, 0:1) unterlagen die Rostocker am späten Freitagabend dem ESC Wohnbau Moskitos Essen
(OLN)  Mit einem 3:6 (2:1, 1:4, 0:1) gegen den ESC Wohnbau Moskitos Essen starteten die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs am späten Freitagabend in das nächste Doppelspiel-Wochenende der Oberliga Nord.
Am Sonntag um 16 Uhr sind sie bei den Crocodiles Hamburg zu Gast (Eisland Farmsen).
„Essen war zuletzt leicht im Aufschwung, befindet sich mit dem neuen Trainer in so einer Art Standortbestimmung. Zudem gibt es bei den Moskitos einen neuen Kontingentspieler, da müssen wir mal schauen“, hatte REC-Coach Christian Behncke vor der Partie gesagt und hinzugefügt: „Wir haben schon gezeigt, dass wir gegen Essen gewinnen können, und wollen die Punkte hier behalten.“
Gesagt, getan auch ohne den noch immer knieverletzten Marvin Krüger, dafür aber mit dem debütierenden Deutsch-Amerikaner Tyler Brower in der Abwehr: 1:0 nach nur 1:18 Minuten durch Roman Tomanek mit einem harmlos erscheinenden, jedoch verdeckten Schuss! Die Piranhas begannen wild entschlossen und hätten deutlich höher führen können als 2:0. So schoss Tomanek über das Tor (3.), traf Constantin Koopmann den Außenpfosten (5.), gab es auch für Viktor Beck (17.) noch eine gute Möglichkeit. Der REC hatte eigentlich alles im Griff – und kassierte dennoch ein Gegentor und ging nur mit einem 2:1 in die erste Pause.
Es folgte zwar zunächst das trotz Unterzahl erzielte 3:1, insgesamt jedoch war es ein richtig schwaches Mitteldrittel mit vier Gegentoren. Die Rostocker verloren total den Faden, waren phasenweise völlig von der Rolle. So mussten sie zwei Essener Treffer innerhalb von nur 23 Sekunden hinnehmen.
Im Schlussdurchgang war der REC zwar bemüht, traf u. a. auch durch Beck einmal den Pfosten (48.), doch am Ende stand es sogar 3:6. Insbesondere schafften es die Piranhas nicht – obwohl das extra trainiert worden war –, in ihren Powerplay-Situationen für Torgefahr zu sorgen. 
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern
    
TSV Erding
Rückschlag für Erding
(BYL)  Herber Rückschlag für die Erdinger Eishackler. Die 
Gladiators verloren am Freitagabend 4:7 (1:3, 2:3, 1:1) beim EHC 
Königsbrunn, weil sie dem Gegner das Toreschießen viel zu leicht 
machten.
Erdings Trainer Thomas Vogl konnte nicht seinen stärksten Kader 
aufbieten. Neben dem beruflich verhinderten Philipp Michl fehlten die 
verletzten Lars Bernhardt, Xaver Magg und Sebastian Lachner sowie der 
erkrankte Christian Poetzel. So musste er drei Sturmreihen bilden, die 
so noch nie zusammengespielt hatten. Unter anderem agierte Verteidiger 
Mark Waldhausen im Angriff.
Königsbrunn dagegen konnte in Bestbesetzung antreten – und das merkte 
man. Schon nach 13 Sekunden jagte Jakub Sramek den Puck zum 1:0 für die 
Pinguine unter die Latte. Nach gut zwei Minuten die große Chance zum 
Ausgleich: Nach Foul an Florian Zimmermann gab es Penalty für Erding, 
doch scheiterte Rudi Lorenz an Torhüterin Jennifer Harß. Drei Minuten 
danach aber doch der Ausgleich, als Martin Dürr in Überzahl erfolgreich 
war. In der Folge war es dann aber vor allem die erste Königsbrunner 
Sturmreihe, die der Partie den Stempel aufdrückte, und vor der 
Gladiators-Trainer Vogl gewarnt hatte. Der überragende Tscheche Sramek 
hatte zweimal das 2:1 auf dem Schläger, einmal scheiterte er an 
Christoph Schedlbauer, einmal schoss er freistehend am Tor vorbei. Doch 
in der 10. Minute war er doch zur Stelle und erzielte das 2:1. Nur eine 
gute Minute später legte Schedlbauer eine Glanzparade gegen Sramek hin, 
doch staubte Elias Maier zum 3:1 ab. Bis zur Pause waren die Gastgeber 
dem 4:1 näher, unter anderem hatten sie zweimal Überzahl, doch 
Schedlbauer war nicht mehr zu überwinden.
Das zweite Drittel begannen die Königsbrunner in Überzahl, und nach 
grandioser Vorarbeit von Sramek drückte Julian Becher den Puck zum 4:1 
über die Linie. Aber die Gladiators kamen zurück. Nur 59 Sekunden danach 
landete ein Schrägschuss von Waldhausen unter Mithilfe von Torfrau Harß 
zum 2:4 im Netz. Oliver Warotzki hatte die Riesenmöglichkeit zum 3:3, 
als er alleine auf Harß zulief, sie aber nicht überwinden konnte (25.). 
Anschließend hatten die Erdinger Überzahl. Als Daniel Krzizok aus dem 
Gewühl heraus den Puck zum 3:4 ins Netz setzte, war die Partie wieder 
offen (28.).
In dieser Phase versäumten es die Gladiators aber, nachzusetzen, und 
wurden bestraft. Wie aus dem Nichts traf Yannik Reuß zum 5:3 (34.). Und 
als Dominic Auger nach Sramek-Pass zum 6:3 vollendete, war die Erdinger 
Aufholjagd jäh gestoppt.
Im Schlussabschnitt stellte Vogl die Sturmreihen um und hatte zunächst 
Erfolg, weil Lorenz ein tolles Solo zum 4:6 abschloss. Doch nur 23 
Sekunden später schlug ein Reuß-Schuss zum 7:4 unter der Latte ein. 
Diesen Drei-Tore-Vorsprung verwalteten die Pinguine bis zum Schluss.
  
    
ESC River Rats Geretsried
Derbyniederlage in Miesbach
(BYL)  Mit dem angestrebten Heimtraining wurde es unter der Woche wieder nichts, die Arbeiten im Stadion verzögerten sich erneut und so findet auch für die Rats die Eispremiere in Geretsried erst am Sonntag statt. Martin und Jonas Köhler meldeten sich beide für das Derby gegen Miesbach wieder fit, dafür waren die U20-Spieler nicht mit an Bord.
Die Gastgeber erwischten den besseren Start und gingen durch Kokoska in Führung, der sich vor dem Tor gegen zwei Rats-Verteidiger durchsetzte (4.). Der ESC brauchte keine 30 Sekunden für die Antwort, Stefano Rizzo erzielte nach feiner Vorarbeit von Bene May den schnellen Ausgleich (5.). Die Jungs von Sebastian Wanner fanden gut in die Partie und prüften TEV-Keeper Ewert gleich ein paar Mal, vorerst noch ohne Ertrag. Martin Morczinietz sorgte dann für einen kurzen Schreckmoment. Sein Passversuch wurde abgefangen doch der routinierte Torhüter bereinigte die Situation rechtzeitig. Die Rats hielten den offensivstarken Tabellenzweiten gut vom eigenen Tor weg und wenn es doch gefährlich wurde, war Morczinietz zur Stelle. Daniel Bursch hatte nach Traumpass von Reiter die erstmalige Führung auf dem Schläger, doch Ewert war zur Stelle. Ziemlich unnötig mussten die Rats dann doch mit einem Rückstand in die Drittelpause, Kokoska war vor dem Tor wieder wacher als alle anderen und versenkte einen Rebound zum 2:1 (20.).
Reichlich gute Möglichkeiten boten sich den Mannschaften auch im zweiten Drittel. Miesbach vergab in Unterzahl einen 2 vs. 1 Konter, auf der anderen Seite scheiterte Martin Köhler mit einer Dreifachchance an Ewert. Der TEV nutzte seine erste Überzahl durch Fissekis und baute die Führung auf 3:1 aus, da stimmte die Zuordnung überhaupt nicht (28.). Morczinietz sei Dank kam es nicht zum Doppelschlag, Slavicek hatte nach dem Direktschlagschuss schon den Torjubel auf seinen Lippen. Auch die zweite Überzahl der Hausherren sollte sitzen, allerdings war die Strafzeit gegen Bene May ziemlich umstritten. Czaika wars egal, er staubte vor dem Tor ab und sorgte dafür, dass der Abstand immer größer wurde (32.). Dass es auch noch auf der richtigen Seite klappte, zeigte Martin Köhler bei einem schnellen Gegenstoß. Im ersten Drittel hatte er in fast identischer Position noch die Scheibe verloren, diesmal fackelte er bei einem 2 vs 1. Konter nicht lange und brachte die Rats mit einem Schuss in das lange Eck auf 4:2 ran (33.). Als Miesbach erneut sein Überzahlspiel aufzog, befürchteten die Rats-Fans schon das Schlimmste. Es kam anders als gedacht, denn Bene May tankte sich aus der Ecke stark vor das Tor und schob die Scheibe in Unterzahl mit der Rückhand zum 4:3 an Ewert vorbei (40.).
Die Aufholjagd der Rats wurde erneut durch einen Überzahltreffer des TEV unterbrochen, Kokoska machte seine Hattrick mit dem ersten Torschuss im letzten Drittel perfekt (41.). Das Unheil nahm nun seinen Lauf, denn während Miesbach nochmal zulegen konnte war der ESC mit seinen Kräften am Ende. Wenig überraschend nutzte der TEV eine weitere Überzahl und machte knapp zehn Minuten vor dem Abpfiff mit dem 6:3 eigentlich schon den Deckel drauf (51.). Stephan Englbrecht traf zwar mit einem schönen Schuss aus dem Slot und verkürzte nochmal auf 6:4 (56.), doch Miesbach ließ sich nicht mehr aus der Ruhe bringen und schaukelte den Vorsprung über die Zeit. Dusan Frosch mit einem Alleingang und Slavicek per Konter schraubten die Anzeigetafel sogar noch auf 8:4, am Ende wurde es bitter für den ESC (beide 59.).
Fazit: Vier Gegentore in Unterzahl sind zu viel, mittlerweile sind die Akkus einfach schon zu früh leer. Die Mannschaft kann sich keinen großen Vorwurf machen, im Moment muss man einfach kleinere Brötchen backen. Es werden schon bald bessere Zeiten anbrechen, möglichst  schon am Sonntag mit einem erfolgreichen Heimdebüt gegen Königsbrunn. 
  
    
EHC Klostersee
HC Landsberg Riverkings – EHC Klostersee 3:2 nach Verlängerung (1:0, 1:1, 0:1, 1:0)
(BYL)  Kein Sieg, aber dennoch zufriedene Gesichter: Beim EHC Klostersee wertete man den mit einem Punkt belohnten Teilerfolg durch das 2:3 in der Overtime im Gastspiel bei den Landsberg Riverkings durchaus positiv. Mit dem gleichen Resultat trennten sich beide Mannschaften bereits im Hinspiel. Einzig kleiner Unterschied: Da fiel der Siegtreffer (für die Riverkings) im Penaltyschießen. In dieses fehlte den Rot-Weißen diesmal ganze 37 Sekunden, als beim attraktiven Drei gegen Drei in der Verlängerung ein kleiner Fehler zur Entscheidung genügte. Die Jungs von Trainer Dominik Quinlan agierten da am Anschlag, standen doch seit geraumer Zeit nur noch vier Verteidiger auf dem Eis. Maximilian Merz (fiebrige Mandelentzündung) zog sich bereits nach dem Warmup um, für Felix Kaller war nach Problemen mit seinen Schlittschuhen vorzeitig Schluss.
Grundlage für das Unentschieden nach regulärer Spielzeit in der Lechstadt war eine taktisch einwandfreie Vorstellung der Grafinger. Kaum eine nennenswerte Tormöglichkeit der Gastgeber ließen die EHCler zu, insbesondere bei beiderseits komplett vertretenen Reihen. Ohne Schramme überstanden wurden in der eng umkämpften, aber dennoch sehr fairen Begegnung alle drei Hinausstellungen. Nach dem 0:2-Rückstand läutete ein Powerplay-Treffer die Aufholjagd ein (35.). Den Gleichstand knapp acht Minuten vor der Sirene hatten sich die Klosterseer, bei denen Headcoach Quinlan die Angriffsreihen ein wenig umgestellt hatte, durchaus verdient.
  
    
EHC Königsbrunn
Starken Königsbrunnern glückt die Revanche
(BYL)  Mit dem verdienten 7:4 gegen die favorisierten „Gladiators“ des TSV Erding feiert der EHC Königsbrunn Wiedergutmachung und lässt die schwache Partie gegen Schongau vergessen. Dabei präsentierte sich Erding als spielstarker Gegner auf Augenhöhe.
Bis auf die üblichen Dauerverletzten konnte EHC-Coach Waldemar Dietrich heute mit kompletten Kader antreten. In der Bayernliga hatte sich allerdings die letzten Tage einiges getan. Am Donnerstag gab der Verband bekannt, dass Bad Kissingen die erste Mannschaft mit sofortiger Wirkung vom Spielbetrieb zurückgezogen hat. Alle bisherigen Ergebnisse wurden annulliert. Für Königsbrunn machte dies keinen Unterschied, für Erding allerdings schon. Am Mittwoch waren die Gladiators noch auf einem sechsten Platz vor Klostersee, nach der Korrektur fand sich Erding plötzlich hinter dem Verein aus Grafing wieder. Umso wichtiger waren nun die Punkte aus dem Spiel gegen Königsbrunn.
Doch der EHC hatte einiges gutzumachen und startete perfekt in die Partie, gleich der erste Angriff war erfolgreich, nach dreizehn Spielsekunden stand es durch den Treffer von Jakub Šrámek schon 1:0. Beide Teams legten von Beginn an mit hohem Tempo und viel Zug zum Tor los. In der dritten Spielminute wurde Erding ein Penalty zugesprochen, doch Jennifer Harß hielt ihren Kasten sauber. Ein erstes Überzahlspiel der Gäste nutzten diese aber gleich zum Ausgleich, nach sechs Minuten stand es 1:1. Nur vier Minuten danach tankte sich Jakub Šrámek durch die gegnerischen Reihen und schloss mit dem Treffer zum 2:1 ab. Eine Minute später legte Elias Maier zum 3:1 für Königsbrunn nach. Der EHC hatte im Laufe des Drittels auch die Gelegenheit, in doppelter Überzahl frühzeitig für eine Entscheidung zu sorgen. Allerdings verpassten es die Brunnenstädter, ein weiteres Tor nachzulegen. Vor der Pause hätte sich dies fast gerächt, als Erding kurz vor dem Abpfiff eine 100%ige Chance vor dem gegnerischen Tor vergeigte. 
Im mittleren Spielabschnitt legte der EHC in der 22. Spielminute nach, Jakub Šrámek setzte nach einem Alleingang Julian Becher in Szene, dieser netzte dann zum 4:1 für Königsbrunn ein. Doch Erding dachte nicht daran aufzugeben und verkürzte nur eine Minute später zum 4:2. Fünf Minuten später trafen die Gladiators in Überzahl erneut und waren durch das 4:3 auf einem guten Weg, die Partie zu drehen. Doch Königsbrunn überstand die starke Phase der Gäste und legte bis zur letzten Pause zwei weitere Treffer nach, mit dem 6:3 ging es dann in die Kabinen.
Der letzte Spielabschnitt gehörte Königsbrunn, Erding konnte zwar in der 44. Spielminute nochmal auf 6:4 verkürzen, doch nur eine Minute später gab der EHC mit dem 7:4 durch Jannik Reuß die richtige Antwort. Königsbrunn verwaltete den Vorsprung bis zum Ende und ging schließlich als verdienter Sieger vom Eis.
Der EHC holt sich wichtige drei Punkte und kämpft sich auf Platz acht hoch, nur zwei Punkte hinter Erding. Die Mannschaft zeigte sich in allen Belangen klar verbessert und konnte durch eine geschlossene Leistung überzeugen. Erding war der erwartet spiel- und kampfstarke Gegner und immer brandgefährlich. Auf den so begehrten Platz sechs fehlen dem EHC nun vier Punkte.
EHC-Coach Waldemar Dietrich sah die Mannschaft nach dem letzten Wochenende in der Pflicht: „Der Mannschaft ist heute die Wiedergutmachung gelungen, gleich der erste Schuss traf in den Winkel. Im ersten Drittel haben wir nicht zu viel zugelassen, im mittleren Spielabschnitt hat Erding in Überzahl Qualität gezeigt und gegen uns getroffen. Dadurch sind die Gladiators zurückgekommen, wir haben aber dann ebenfalls ein Tor gemacht, das war dann wohl die entscheidende Szene. Im letzten Drittel haben wir versucht einfach zu spielen und die Scheibe aus dem eigenen Drittel zu befördern. Ich bin froh um die drei Punkte,“
  
    
EHF Passau Black Hawks
Black Hawks verlieren und sind heiß auf den Tabellenführer - Sonntag EisArena: Heimspiel gegen den Tabellenführer
(BYL)  Die Passau Black Hawks haben ihr Auswärtsspiel beim TSV Peißenberg vor 565 Zuschauer mit 6:5 verloren. Eine Niederlage die man auch als unnötig einstufen kann. Denn die Habichte präsentierten sich gut und führten die Partie insgesamt viermal an. Am Ende waren es die Strafzeiten, welche den Black Hawks den Sieg gekostet haben. Zwar zog man insgesamt nur 14 Strafminuten im Spiel, doch die Gastgeber zeigten sich effektiv und trafen viermal in Überzahl. Unter den Powerplay Treffern der Peißenberger waren auch der Ausgleich zum 5:5 und der 6:5 Siegtreffer. Für die Black Hawks heißt es jetzt Mund abwischen und am Sonntag mit Vollgas in das Spiel gegen den Tabellenführer aus Waldkraiburg ins Spiel zu gehen. Den das Ziel in den Heimspielen ist ganz klar formuliert: Die Punkte bleiben in Passau! In der engen und hart umkämpften Bayernliga, täte ein Wochenende ganz ohne Punkte in der Tat sehr weh.
Tickets für das Heimspiel am Sonntag lohnt es sich aufgrund der hohen Nachfrage bereits im Vorverkauf zu erwerben. Den um 18:30 Uhr kommt es in der Passauer EisArena zum Kräftemessen zwischen den Passau Black Hawks und dem Tabellenführer aus Waldkraiburg. Die Oberbayern sind als Absteiger aus der Oberliga Süd natürlich auch ein heißer Anwärter auf den direkten Wiederaufstieg. In 14 Spielen konnten die Löwen eindrucksvolle 39 Punkte sammeln. Der EHC führt die Tabelle mit fünf Punkten Vorsprung auf den TEV Miesbach an. Die Passau Black Hawks folgen auf Platz drei mit acht Punkten Rückstand – ein Maßstab ist das aber sicherlich aber nicht. Trotz des starken Gegners gibt es für die Black Hawks aber nur ein Ziel. Das Heimspiel zu gewinnen und die Punkte in Passau zu behalten. Um das zu realisieren, müssen die Passau Black Hawks im Spiel gegen Waldkraiburg über sich hinauswachsen. Der Kader des EHC ist herausragend besetzt und verfügt dazu auch noch über die notwendige Kadertiefe. Topscorer Tomas Roussek konnte bereits 31 Scorerpunkte sammeln! Es folgen Josef Straka (30), Lukas Wagner (26) und Nico Vogl (23). Top Zahlen kann auch Verteidiger Mathias Jeske vorweisen, welcher bereits stolze 21 Punkte sammeln konnte. (6 Tore/ 15 Assists). „Am Sonntag kommt mit Waldkraiburg die Spitzenmannschaft der bisherigen Saison. Waldkraiburg spielt bisher eine überragende Saison. Wir müssen an die Grenzen gehen mit Kampf, Einsatz, Moral und über die sechzig Minuten dagegenhalten. Dazu kommt noch die Unterstützung unserer Fans. Setzen wir das um, können wir Waldkraiburg ein Bein stellen.“ so der Ausblick von Trainer Heinz Feilmeier.
Die Qualität, um den Tabellenführer zu schlagen haben die Passau Black Hawks allemal. Im Hinspiel unterlagen die Habichte knapp mit 5:4. Weg bleiben müssen die Black Hawks auf jeden Fall von der Strafbank, den die Löwen stellen die beste Überzahlmannschaft der Bayernliga. Besinnen sich die Passau Black Hawks auf ihre Stärken und folgt ein konzentrierter und konsequenter Team Auftritt über sechzig Minuten, dann wird auch der Tabellenführer in der Festung EisArena an seine Grenzen gebracht werden. Es ist angerichtet für ein weiteres Eishockeyfest in der Passauer EisArena.
Tickets für das Spitzenspiel am Sonntag, 24.11.19 um 18:30 Uhr gegen den EHC Waldkraiburg erhalten Sie im Vorverkauf beim FIRST Reisebüro Eichberger, Fuzo und der Tankstelle Färber in Passau Maierhof. Die Abendkasse ist ab 17:30 Uhr geöffnet. -czo
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
Moralstarkem EHC Waldkraiburg gelingt Arbeitssieg in der Nachspielzeit
(BYL)  Es ist der 14. Oder eigentlich 15. Spieltag in der Eishockey Bayernliga. Nach dem Rückzug der Mannschaft von Bad Kissingen aus der Liga, lässt sich das nicht mehr mit Gewissheit beantworten. Aber gleich welche Nummer der Spieltag nun hat, zu Gast war auf jeden Fall die EA aus Schongau. Der EHC, ein klein wenig angekratzt vom Verletzungspech, lief an diesem Freitag ein wenig verändert auf. Es fehlten verletzungsbedingt Thomas Rott, der im Derby gegen Schongau bereits unter Schmerzmitteln auflief, Tim Ludwig, Michael Trox und grippebedingt Tomas Rousek und Josef Huber. Dies gab allerdings dem erst 16-jährigen Thomas Nuss aus Waldkraiburgs U17-Mannschaft die Chance auf sein Debüt in der ersten Mannschaft.
Ein schweres Spiel haben die Löwen aus Waldkraiburg gegen die EA Schongau erwartet und eben dies haben sie auch bekommen. Der erste Durchgang gestaltete sich ausgeglichen, die mehr als 800 Zuschauer bekamen ein Eishockeyspiel geboten, das regelmäßig auf beide Seiten des Spielfelds wogte. Dennoch, die größeren Chancen ebenso wie den zahlenmäßig höheren Anteil dieser, hatte klar der EHC Waldkraiburg nur die Scheibe, die wollte einfach nicht in das Tor. Dies lag zum größten Teil auch an dem Schlussmann der Mammuts Lukas Müller, der zu Recht auch die Würde des besten Spielers auf Schongauer Seite erhielt. In der vierten Spielminute ist es abermals der Gegner im heimischen Stadion der für das erste Tor sorgt. Tobias Findl schaltet hinter dem Tor von Kevin Yeingst schneller als die Löwen-Abwehr und passt auf den freistehenden Steven Wagner, dieser schiebt die Scheibe in das Tor von Yeingst und es steht 0:1. Das Spiel gestaltet sich im Verlauf weiterhin so, dass Waldkraiburg angreift, mitunter auch gute Kombinationen zeigt, jedoch weiter ohne Torerfolg bleibt. Bis zur 18. Spielminute muss der Waldkraiburger Anhang warten bis er das erste Mal jubeln darf. Lukas Wagner erlöst mit seiner Rückhand, auf Zuspiel von Josef Straka, der im Übrigen Man oft he Match für die Löwen wurde, und Mathias Jeske Fans und Mannschaft und sorgte dafür, dass das Team mit einem 1:1 in die Kabine gehen konnte.
Im zweiten Drittel konnte Waldkraiburg weiterhin die Oberhand behalten, wenn auch die zwingenden Chancen etwas weniger wurden. Dennoch durfte gefühlt nahezu jeder der Spieler auf dem Eis sein Glück versuchen, die Endstation hieß jedoch wie so oft Lukas Müller. Einmal in diesem Drittel jedoch wackelte auch dieser. In der 26. Minute nämlich, war es Derby-Held Nico Vogl, der auf Zuspiel von Leon Decker und Christof Hradek die Löwen hoffen ließ, dass sich dieses Spiel möglicherweise wieder entwickelt wie so viele in dieser Saison. Sehnsüchtig wartete man auf den Rängen jedoch auf das dritte Tor des EHC, doch es wollte nicht fallen. Weder die feine Technik eines Nico Vogl noch die brachial anmutenden Schüsse von Jeske oder Seifert konnten an dieser Situation etwas ändern.
Im dritten Abschnitt war die Dominanz der Löwen ein wenig verflogen. Im Anschluss an das Spiel ließ Trainer Alex Piskunov verlauten, dass es die Taktik war, zu verteidigen und das Ergebnis, wenn möglich über die Zeit zu bringen. Dies funktionierte jedoch nur 8 Minuten und 24 Sekunden lang. Mit einer schnellen Körpertäuschung lässt Simon Maucher Philipp Seifert in der Verteidigung stehen und kann somit, auf Zuspiel von Simon Fend, für den Ausgleich sorgen. Der Rest des Durchgangs gestaltet sich zunächst weiter ausgeglichen. Jedoch, je weiter die Zeit voranrückt, desto mehr Druck üben die Löwen auf das Tor der Mammuts aus. Doch wie auch in den Minuten zuvor will das Spielgerät nicht über die Torlinie. Folgerichtig endet das Spiel 2:2 nach der regulären Spielzeit und die Löwen gehen in die Overtime.
Die Overtime wurde von beiden Mannschaften mit Vorsicht angegangen. Kein Team wollte es wagen sich zu schnell nach vorne zu spielen um im Gegenzug hinten anfällig zu werden. Nach etwa drei gespielten Minuten und einer Portion schwindender Hoffnung auf den Sieg, war es Patrick Zimmermann, der allein vor dem Tor zwar nicht treffen konnte, jedoch aber für das Bully sorgte, das letztlich zum Sieg führen sollte. Josef Straka gewann dieses und Mathias Jeske brachte, dieses Mal mit Gefühl, die Scheibe vor das Tor. Vor diesem schaltete Lukas Wagner am schnellsten, schob die Scheibe zu Straka und der vollendete zum umjubelten 3:2 Endstand.
Der EHC Waldkraiburg freut sich sehr über die hohe Teilnahme aller möglichen Blaulicht-Institutionen am Blaulicht-Tag. Wir danken an dieser Stelle noch einmal allen ehrenamtlichen oder hauptberuflichen Helfern, die täglich Leib und Leben riskieren um Menschen in Not zu helfen oder die einfach nur da sind, für den Fall dass sie gebraucht werden.
  
    
ESC Kempten
Neue Perspektiven - ESC Kempten reicht ein überragendes zweites Drittel zum 8:0 gegen den SC Forst
(BLL)  Der für dieses Spiel gesperrte Headcoach der Sharks Carsten Gosdeck musste das Spiel von der Tribüne anschauen während der Trainer der Kemptener 1b Helmut Wahl das Team hinter der Bande coachte. „Ich hatte von der Tribüne aus eine ganz andere Perspektive auf das Spiel. So habe ich einige Dinge erkannt die ich von der Spielerbank aus so nicht wahrnehme. Das gibt mir Potential an dem wir in den nächsten Tagen arbeiten werden.“ So der nach dem ungefährdeten Sieg sichtlich zufriedene Trainer.“
Von Beginn an ließen die Allgäuer keine Zweifel daran aufkommen wer der Herr im Haus ist. Forst verteidigte tapfer, konnte selber aber kaum spielerische Akzente setzten. Trotzdem dauerte es bis zur 18.Spielminute bis endlich der Bann gebrochen war, Markus Vaitl brachte seine Farben mit dem längst fälligen 1:0 in Führung. Im zweiten Spielabschnitt brachen dann bei den Gästen alle Dämme, zu dominant war Kempten. Innerhalb nur 13 Minuten fielen sechs Tore, teilweise wunderschön herausgespielt. Zuerst war es der starke Andreas Ziegler, der auf 2:0 stellte. Michel Maaßen traf dann nach Zuspiel von Adrian Kastel-Dahl zum 3:0 der endgültigen Vorentscheidung. Erneut Ziegler markierte das 4:0 bevor er nur 27 Sekunden später das 5:0 von Ron Newhook vorbereitete. Erneut Maaßen war es der mit zwei weiteren Treffern innerhalb einer Minute das 6:0 und 7:0 erzielte.
Im letzten Drittel nahmen die Sharks das Tempo deutlich heraus, sicher auch im Angesicht des Spitzenspiels am Sonntag gegen Buchloe. Trotzdem hatten sie das Geschehen jederzeit im Griff und erspielten sich teils hochkarätige Chancen. Der nach 40 Minuten eingewechselte Torwart Vlach aus Forst zeigte aber eine starke Leistung und machte fast alles zunichte. Einzig Sam St. Amour war es vorbehalten einen Treffer zu erzielen. In Überzahl wartete er rechts neben dem Tor, Adrian Kastel-Dahl setzte einen Schlagschuss von der blauen Linie an der nur darauf angelegt war vom Kanadier ins Tor abgefälscht zu werden und genau so klappte es auch. Ein sehenswertes Tor zum auch in dieser Höhe verdienten 8:0 Endstand. Starke Leistung auch von Fabian Schütze im Kemptener der Tor  der nach seiner Verletzung immer besser in Form kommt und einen verdienten Shutout feierte. Nun gilt es im Allgäuderby gegen Buchloe am Sonntag nachzulegen, und Revanche für die knappe Hinspielniederlage zu nehmen.
  
    
Regionalliga West
    
EG Diez-Limburg
Rockets verlieren im holländischen Heerenveen
(RLW)  Niederlage im Heerenveen: Die EG Diez-Limburg verliert das Inter-Regio-Cup-Spiel bei den Unis Flyers im holländischen Heerenveen mit 3:6 (2:3, 0:1, 1:2). Damit haben die Rockets weiteren Boden verloren im Kampf um den internationalen Pokal. Sonntag gilt der Fokus dann wieder ganz der Regionalliga West mit dem Spitzenspiel am Diezer Heckenweg gegen die Eisbären aus Hamm (19.30 Uhr).
Die Gastgeber liefen mit gleich fünf Akteuren auf, die in Deutschland in die Kategorie „Import-Spieler“ fallen würden, bei den Rockets fehlten dagegen mit Jan Guryca, Kevin Lavallee, Dominik Luft, Julian Grund und Kim Mainzer gleich fünf Akteure, die zum Teil ein Spiel alleine entscheiden können.  Frank Petrozza standen damit nicht einmal drei Sturmreihen zur Verfügung.
Dennoch verkaufte sich die EGDL nach frühem Rückstand durch Trevor Petersen (2.) gut. Andre Bruch besorgte den Ausgleich (9.), Kyle Piwowarczyk die erste Führung (11.). Doch dann müssten die Raketen vier Minuten in Unterzahl, davon lange in doppelter Unterzahl spielen. Das nutzten Brent Janssen (15.) und Trevor Hunt (16.) dazu, das Spiel wieder an sich zu reißen.
„Wir waren eigentlich voll drin in der Partie, aber die Strafen waren dann natürlich hart für uns“, sagte Petrozza. „Vor allem haben Sie unserem kleinen Kader natürlich mit zunehmender Spieldauer auch viel Kraft gekostet.“ Dennoch waren die Rockets zu Beginn des zweiten Drittels die klar bessere Mannschaft, das Tor aber machte Ronald Wurm (30.) für Heerenveen. „Danach sind wir ein wenig geschwommen, da waren die Gastgeber klar besser.“
Im letzten Drittel, welches die Rockets mal wieder in Unterzahl beginnen mussten, gelang RJ Reed zunächst der Shorthander zum 3:4 (41.). Doch dann traf erneut Trevor Hunt (48.), nachdem eine Strafe für die EGDL gerade abgelaufen war. Das Empty-Net-Goal von Trevor Petersen kurz vor Schluss (60.) hatte nur noch statistischen Wert - Petrozza hatte Stenger für einen weiteren Feldspieler vom Eis genommen. „Ich bin grundsätzlich damit zufrieden, was die Jungs geleistet haben“, sagte der EGDL-Trainer. „Wir waren am Ende einfach zu kaputt.“
Für die heimischen Eishockeyfans bleibt zu hoffen, dass die Regionalliga West in der nächsten Saison nicht auf eine Kooperation mit der BeNe-League angewiesen ist. Wie schon beim Spiel in Geelen und bei anderen deutschen Teams im Inter-Regio-Cup mussten sich die Rockets auch dem niederländischen Schiedsrichtergespann geschlagen geben. Hauptschiedsrichter Martin de Wilde legte eine Arroganz an den Tag, als habe er am Morgen noch mit dem holländischen König gefrühstückt - im Buckingham Palace, auf Stippvisite bei der Queen. Zum Teil klare Foulspiele an den Raketen blieben ungeahndet, im Gegenzug schickte er alleine drei Mal EGDL-Spieler wegen „Reklamierens“ vom Eis. Heerenveen wusste es clever zu nutzen, dass die Gäste doppelt so oft in der Kühlbox saßen.
  
    
Dinslakener EC Kobras
Keine Punkte trotz Steigerung
(RLW)  Gegenüber dem Auftritt beim Pokalhalbfinale am Dienstag in Ratingen konnte man sich seitens der Kobras eindeutig steigern. Zu einem Punktgewinn gegen Meister Herford reichte es beim 1:4 dennoch nicht.
Dass die Leistungskurve derzeit trotzdem nach oben zeigt, bewies vor allem der erste Abschnitt. Da waren Meister und der Tabellenfünfte absolut ebenbürtig.  Beide Teams erarbeiteten sich einige gute Einschussmöglichkeiten doch nur eine davon wurde seitens der Gäste zur 1:0-Führung in Person von Florian Böhm genutzt. Weitere Treffer verhinderten gut gestaffelte Abwehrverbände und Goalies in Topform.  Manchmal fehlte den Dinslakenern auch ein wenig das Scheibenglück, doch dieses Argument können auch die Gäste für sich beanspruchen.
Das zweite Drittel gehörte eindeutig den Dragons. Jeff Job schien in der Drittelpause die richtigen Worte gefunden zu haben, denn die Gäste hatten plötzlich einen Gang hochgeschaltet. In Abschnitt 2 spielte sich die Haupthandlung im Verteidigungsdrittel der Kobras ab. Und so zogen die Westfalen trotz eines gut aufgelegten Marvin Frenzel und einer vielbeinigen Kobraabwehr kaltschnäuzig durch Treffer von Droick und Weikamp auf 3:0 davon. Kurz vor Ende des Mitteldrittels brachten sich dann auch die Kobras auf die Anzeigetafel, als Sven Schiefner während eines Überzahlspiels den Puck an Kieren Vogel vorbeibrachte.
Im Schlussdrittel neutralisierten sich beide Teams nahezu. Als in der 47. Minute ein Herforder Spieler auf die Strafbank musste, nutzte Kobras – Coach Milan Vanek die Gelegenheit und opferte seinen Goalie für einen sechsten Feldspieler. Doch nur 9 Sekunden nach dem Bully zerstörte erneut Florian Böhm mit seinem Treffer zum 1:4 ins verwaiste Gehäuse die Hoffnungen aller Dinslakener Anhänger.
Jetzt heißt es für die Giftschlangen schnell Kräfte zu tanken, da morgen schon wieder ein schweres Spiel ansteht. Die Devils Nijmegen werden im Rahmen des Interregio – Cups in der Schlangengrube erwartet. Spielbeginn ist um 19:00 Uhr.
  
    
Herforder EV
Auswärtserfolg bei den Kobras - Herford gewinnt in Dinslaken
(RLW)  Deutlich verbessert – nach drei enttäuschenden Auftritten im Inter Regio-Cup, sowie im NRW Pokal, zeigten die Herforder Ice Dragons beim Auswärtsspiel der Regionalliga West in Dinslaken eine gute und konzentrierte Leistung, die mit einem 4:1 (1:0/2:1/1:0)-Erfolg belohnt wurde.
Einmal mehr war Chefcoach Jeff Job gezwungen, die eigenen Reihen umzubauen, da gleich sieben Spieler im Kader des HEV fehlten, darunter auch Killian Hutt, bei dem sich nach einem Handgemenge im NRW Pokal-Halbfinale am vergangenen Dienstag in Hamm, eine noch nicht komplett auskurierte Verletzung wieder bemerkbar machte. Aufgrund der Personalsituation standen mit Pascal Lorenz als Ersatzgoali, Hendrik Pohlmann und Dario Walkenhorst auch wieder drei Nachwuchsspieler im Team der Herforder, wobei die beiden Feldspieler Pohlmann und Walkenhorst auch reichlich Spielzeit bei ihrem Regionalligadebut bekamen.
Die Ice Dragons agierten aus einer starken Defensive heraus und setzten bereits in den Anfangsminuten die ersten Akzente. Immer wieder kamen sie gefährlich vor das Dinslakener Tor und erarbeiteten sich ein Chancenplus. Die Kobras hingegen hatten Mühe zu Abschlüssen zu kommen oder scheiterten zunächst am HEV-Torhüter Kieren Vogel. In der 14. Minute gelang Florian Böhm nach guter Vorarbeit von Kapitän Fabian Staudt die verdiente 1:0-Führung, mit der es auch in die erste Drittelpause gehen sollte.
Auch im zweiten Durchgang änderte sich das Bild nicht. Herford spielte konzentriert weiter, ließ nur wenig Torgelegenheiten zu und blieb vor dem Dinslakener Tor weiterhin gefährlich. Als Maximilian Droick in der 26. Minute das 2:0 gelang, brachte sich auch Youngster Hendrik Pohlmann als Vorlagengeber in die Scorerstatistik mit ein und unterstrich damit das insgesamt gute Auftreten der HEV-Nachwuchskräfte. Nur eine Minute später erhöhte Jörn Weikamp auf Zuspiel von Nils Bohle auf 3:0 und sorgte für einen beruhigenden Vorsprung. Zwar verkürzte Sven Schiefner kurz vor der Pausensirene noch einmal in Überzahl auf 1:3 für die Gastgeber, eine Wende brachte dieser Treffer jedoch nicht mehr.
Im letzten Drittel bemühte sich Dinslaken um den Anschlusstreffer, doch die Herforder Abwehr, sowie Goali Kieren Vogel standen an diesem Abend sicher und hielten den Gegner weiterhin auf Distanz. Schon früh nahmen die Kobras ihren Torwart Marvin Frenzel zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, doch Florian Böhm gelang in der 57. Minute der zweite Treffer des Abends, als er nach einem gewonnenen Bully nur noch ins leere Tor einschieben musste und somit die Partie für die Herforder endgültig entschied.
Mit dem Sieg bei den Kobras hat der HEV Platz 4 in der Tabelle abgesichert und den Abstand auf Dinslaken, die Platz 5 in der Regionalliga einnehmen, auf nunmehr sieben Punkte erhöht.
  
    
EHC Neuwied Bären
May zieht den Bären den Zahn
(RLW)  Sebastian May ist ein Baum von einem Torhüter. 1,98 Meter groß, und wenn er sich in voller Montur kastengleich vor dem gegnerischen Schützen aufbaut, sieht dieser wahrlich nicht mehr viel vom Tor. Quadratisch, praktisch, gut – der Schlussmann der Hammer Eisbären war am Freitagabend der Turm in der Schlacht und trieb die Neuwieder Bären reihenweise zur Verzweiflung. Sie sprachen von „Pech“ (Carsten Billigmann), sie sprachen von „Glück“ (Ralf Hoja), sie sprachen von einer ganzen Reihe von Pfostentreffern und kamen bei der Pressekonferenz überein, dass diese Begegnung in der Eishockey-Regionalliga West zwischen Neuwied und Hamm genauso auch einen anderen Sieger als die mit 4:2 erfolgreichen Gäste aus Westfalen hätte finden können.
Die Neuwieder, bei denen Justin Schrörs, Knut Apel, Kevin Wilson und Tobias Etzel fehlten, schnürten den Vizemeister der Vorsaison immer wieder in seiner Zone ein, zogen ab, was das Zeug hielt, entschieden das Torschussverhältnis haushoch für sich, aber über den Abschlüssen des EHC lag an diesem Abend ein Fluch. Irgendwann hatten alle Beteiligten aufgehört zu zählen, wie oft der Puck an Torpfosten oder -latte klatschte. „Drei-, viermal“, mutmaßte Trainer Carsten Billigmann. Die Bären ließen unzählige Hochkaräter liegen und bekamen von gnadenlos effektiven Eisbären die Quittung ausgestellt. „Wir haben uns nach einem verschlafenen Start von Drittel zu Drittel mit einer guten kämpferischen Leistung gesteigert“, sagte Billigmann. Der verdiente Lohn blieb aus. Dass Hamm im Gegensatz zu den Gastgebern an diesem Abend nicht viele Möglichkeiten benötigt, um zum Erfolg zu kommen, zeigte bereits der erste Abschnitt. Kevin Thau nach nur 36 Sekunden und Ibrahim Weißleder mit einem Schuss aus extrem spitzem Winkel, den er wohl nur jedes Schaltjahr einmal so in den Knick setzt (14.), sorgten für das 0:2. Dass Oliver Kraft per Alleingang in der 28. Minute auf 0:3 erhöhte, führte den Spielverlauf ad absurdum. Die Bären gaben den Ton an, aber irgendwie schien die Scheibe nicht den Weg an May vorbei finden zu wollen. In der 31. Minute kämpfte die starke Formation mit Maximilian Herz, Noah Bruns und Eigengewächs Sven Asbach durch Herz den Puck endlich in Hamms Kasten, der Anschluss schien nur eine Frage der Zeit zu sein, fiel aber erst im dritten Abschnitt. Sam Aulie beherzigte, dass man es gegen May besser mit hohen Schüssen versuchen sollte und traf zum 2:3 unter den Giebel (42.). Zuvor hatten Schahab Aminikia, Jeff Smith, Sven Schlicht und gefühlt alle anderen EHCler ebenfalls mit flachen Abschlüssen keinen Erfolg gehabt.
Die Bären hatten noch reichlich Zeit für den Ausgleich, das Schicksal sah jedoch einen anderen Rest vor. Keine drei Minuten nach dem 2:3 stellte Milan Svarc den alten Abstand wieder her. Das Tor von Hamms Tschechen besiegelte Neuwieds Niederlage, wenngleich die Gastgeber auch danach noch hätten zurückkommen können. Die Chancen dazu besaßen sie allemal.
So freute sich Gästetrainer Ralf Hoja zwar über drei Punkte, stellte aber auch fest: „Wir hatten zunächst eigentlich alles im Griff, ließen Neuwied dann aber spielen und haben mit viel Glück dank Pfosten und einer starken Torhüterleistung von Sebastian May gewonnen. Das Glück, das Neuwied heute fehlte, hatten wir auf unserer Seite.“
  


 Samstag 23.November 2019 www.icehockeypage.de 
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