Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

         
EC Peiting
(OLS)  Verteidiger Manuel Bartsch, der in der vergangenen Saison verletzungsbedingt nur 30 Partien absolvieren konnte und es dabei auf 10 Assists brachte, wird bereits in seine siebte Spielzeit im ECP-Trikot gehen
  
Moskitos Essen
(RLW)  Stürmer Sören Hauptig, der schon im Nachwuchs der Stechmücken spielte und auch schon in der Oberliga für die Essener aufs Eis ging, wechselt von den Dinslaken Kobras an den Westbahnhof zurück
  
ESC Geretsried
(BYL)  Die Verteidiger Paul Gania und Maximilian Rieger werden den River Rats in der neuen Bayernligasaison genauso erhalten bleiben wie die Stürmer Xaver Hochstraßer, Michael Hölzl, Mathias Merker und Josef Reiter
  
Eisbären Berlin
(DEL)  Die Eisbären wollen Verteidigertalent Gawanke ausleihen. Der 21-jährige gebürtige Berliner steht derzeit beim NHL-Klub Winnipeg Jets unter Vertrag und spielte in der letzten Saison in der AHL für Manitoba Moose
  
CE Timmendorfer Strand
(RLN)  Dauerbrenner Jason Horst wird auch in der Regionalliga weiterhin für den CET auflaufen. Der 28-Jährige stammt aus dem eigenen Nachwuchs, spielte im Seniorenbereich ausschliesslich in Timmendorf und verfügt über reichlich Oberliga-Erfahrung
  
TuS Harsefeld
(RLN)  Die Tigers haben mit Dieter Kinzel einen neuen Trainer verpflichtet. Der 61-Jährige stand bereits zwischen 1996 und 2005 an der Harsefelder Bande und war zuletzt im Nachwuchsbereich der Crocodiles Hamburg tätig. Phillipp Bergmann wird sich dagegen wieder voll auf seine Position im Sturm konzentrieren, aber auch bei der Trainingsarbeit den neuen Coach unterstützen
  
EC Pfaffenhofen
(BYL)  Verteidiger Liäm Hätinen, der in der letzten Saison Oberliga-Erfahrung beim EC Peiting gesammelt hat, wechselt ebenso wie Stürmer Kevin Maraun, der von der 1b des ERC Ingolstadt kommt, zu den Ice Hogs. Aus dem bisherigen Kader haben zudem Stürmer Leonardo Uhl, ssowie die Verteidiger Quirin oexler und Friedrich Kolesnikov erneut zugesagt. Nicht mehr für den ECP werden Stürmer Simon Hintermeier und Verteidiger Timo Jüngst auflaufen
  
ESC Haßfurt
(BLL)  Die Hawks können die nächsten beiden Spielerzusagen verkünden: In der Verteidigung bleibt Lucas-Andreas Thebus dem Team erhalten und in der Offensive wird wieder Michael Stach auflaufen
  
ESV Würzburg
(BBZL)  Vom ESC Haßfurt aus der Landesliga wechseln Torhüter Martin Heldenbrand und der deutsch-tschechische Stürmer David Franek zu den Eisbären
  
Krefelder EV
(OLN)  Stürmer Patrick Demetz, gebürtiger Südtiroler mit deutschem Pass, hat seinen Vertrag beim KEV gleich um zwei weitere Jahre verlängert. Er spielt bereits seit 2015 in Deutschland bzw. Krefeld und konnte in seiner ersten Saison im Seniorenbereich in 23 Partien 3 Tore und 8 Assists für sich verbuchen
  
Münchener EK
(BBZL)  Der junge Stürmer Raphael Cera, der aus dem Erdinger Nachwuchs stammt, wird die Angriffsreihen der Luchse verstärken und in seine erste Saison im Seniorenbereich starten
  
Hamburger SV
(RLN)  Stürmertalent Leo Prüßner, der aus dem eigenen Nachwuchs hervorging und in den letzten Jahren Oberliga-Erfahrung bei den Crocodiles Hamburg sammelte, wird nun wieder zum HSV zurückkehren
  
TSV Erding
(BYL)  Nachdem die Stürmer Daniel Babic, Martin Dürr und Lukas Krämmer ihre Zusagen für die neue Saison gegeben haben, ist nun der Kader der Gladiators zunächst komplett. Ihre Chance sich zu beweisen werden zudem die Nachwuchsspieler Christoph Furtner, Maximilian Knallinger, Xaver Magg und Erik Modlmayer wieder erhalten
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 24.November 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 12 Beiträgen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest und Regionalliga Ost.

 
    
Deutscher Eishockey Bund
    
Deutscher Eishockey Bund
Detroit Red Wings bestätigen Abstellung von Moritz Seider zur U20-WM
(DEB)  Die Detroit Red Wings stellen Moritz Seider für die deutsche U20-Nationalmannschaft bei der 2020 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft (26. Dezember 2019 bis 5. Januar 2020 in Ostrava/Trinec) ab. Dies bestätigte General Manager Steve Yzerman nach Gesprächen mit DEB-Sportdirektor Stefan Schaidnagel und Bundestrainer Toni Söderholm in Detroit. Hierbei stellte Yzerman die Wichtigkeit des Turniers und des Einsatzes vom deutschen Verteidiger heraus: „Wir sind überzeugt davon, dass für Moritz die U20-WM im Dezember ein weiterer wichtiger Entwicklungsschritt seiner Karriere sein wird. Ebenso ist es für uns selbstverständlich, Moritz für die U20-Nationalmannschaft abzustellen. Wir hatten sehr gute Gespräche mit den Verantwortlichen des DEB und unterstützen gerne.“
„Wir freuen uns sehr, dass die Detroit Red Wings um GM Steve Yzerman im Rahmen unseres Gesprächs die Wichtigkeit der U20-WM bestätigt haben und mit der Freigabe von Moritz Seider unsere U20-Nationalmannschaft unterstützen - dies ist ein großartiges Zeichen für die Bedeutung unserer Nationalmannschaften“, erklärte Stefan Schaidnagel. Der DEB-Sportdirektor ist seit dem 16. November 2019 mit Bundestrainer Toni Söderholm auf einer USA-Reise, um Gespräche mit den Nationalspielern aus der NHL/AHL und den sportlichen Verantwortlichen der Klubs zu führen. So fand im Rahmen der Reise auch am 21. November 2019 das Gespräch mit Seve Yzerman am Rande des Spiels Columbus gegen Detroit statt.
Moritz Seider blickt motiviert auf seine zweite WM-Teilnahme im Jahr 2019: „Ich habe mich riesig gefreut, als ich erfahren habe, dass ich die U20-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft unterstützen darf. Wir werden mit einem guten Team am Start sein – ich freue mich auf die Jungs!“
Der 18-Jährige führte die deutsche U20-Nationalmannschaft im vergangenen Jahr bei der Heim-WM in Füssen als Kapitän zur Goldmedaille und zum damit verbundenen Aufstieg in die Top-Division. Am 7. Mai 2019 gab Seider sein WM-Debüt für die Männer-Nationalmannschaft. Im Anschluss an das Turnier wurde der deutsche Verteidiger beim NHL Entry Draft 2019 an sechster Stelle von den Detroit Red Wings gedraftet und unterschrieb im Juli 2019 einen Einstiegsvertrag. In der aktuellen Saison kam der 18-Jährige für das AHL-Farmteam Grand Rapids Griffins in allen 20 Saisonspielen zum Einsatz.
Seider trifft im Rahmen der WM-Vorbereitung bei der deutschen U20-Nationalmannschaft ein und verstärkt fortan das Team von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter bei der 2020 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft. Am 27. Dezember 2019 bestreitet die deutsche U20-Nationalmannschaft ihren Turnierauftakt gegen die USA. Im weiteren Verlauf der Vorrunde trifft die DEB-Auswahl auf Tschechien, Kanada und Russland.
  
    
Deutsche Eishockey Liga
    
Düsseldorfer EG
0:3 in Nürnberg! DEG verliert gegen die Thomas Sabo Ice Tigers
(DEL)  Die Düsseldorfer EG hat mit 0:0 (0:0, 0:0, 0:3) gegen die Thomas Sabo Ice Tigers verloren. Schlussendlich war es ein Fehler in der Hintermannschaft, der das Spiel zugunsten der Hausherren entschied. Mann des Tages war, trotz der Gegentore, Hendrik Hane, der die Rot-Gelben durch viele Paraden lange in der Partie hielt.
  
    
Oberliga Süd
    
EV Füssen
Füssen revanchiert sich mit souveränem 4:1-Sieg in Weiden
(OLS)  Der Eissportverein Füssen hat sich für die Niederlage im Hinspiel revanchiert und konnte bei den Blue Devils Weiden einen wichtigen Auswärtssieg landen. Nach 332 Kilometern Anreise und 60 Minuten Spielzeit hieß es 4:1 (2:0, 1:1, 1:0) für den EVF. Ein verdienter Erfolg, der durch eine disziplinierte Spielweise insgesamt sehr souverän erreicht wurde.
In der Oberpfalz kam es zu mehreren Debüts auf Füssener Seite. So lief erstmals in der Oberliga der 17-jährige Verteidiger Tobias Baader auf. Der drei Jahre ältere Moritz Kircher erzielte in der 16. Spielminute mit seinem ersten Treffer in der Oberliga das 2:0. Und wer dann verwundert die Nummer 19 mit Namen Naumann auf dem Eis sah war nicht Zeuge des Comebacks von Andrej, der elf Jahre lang für den EVF stürmte, sondern dem Debüt seines 17-jährigen Sohnes Nikita.
Im ersten Abschnitt war das Team aus dem Ostallgäu klar überlegen und ging folgerichtig in der 7. Minute durch Marco Deubler in Führung. Im Gegensatz zum Hinspiel, als das erste Drittel mit 0:5 verschlafen wurde, war Füssen diesmal hellwach. Allein 18 Schüsse auf das Tor der Heimmannschaft gab es im ersten Abschnitt zu verzeichnen, das 2:0 durch Kircher absolut dem Spielverlauf entsprechend.
Die beste Phase hatten die Blue Devils dann gleich zu Beginn des Mitteldrittels. Nach nur 29 Sekunden konnte Martin Heinisch auf 1:2 verkürzen. Kurz darauf gab es die erste Strafzeit in der sehr fairen Partie gegen Füssen, hier drängten die Gastgeber auf den Ausgleich. Doch die Schwarz-Gelben überstanden diese Druckperiode unbeschadet, und als in der 26. Minute Tobias Meier mit der ersten guten EVF-Chance in diesem Abschnitt gleich das 1:3 erzielte, bog das Team um Kapitän Eric Nadeau bereits endgültig auf die Siegerstraße ein. Denn Füssen blieb in der Folge sowohl läuferisch als auch kämpferisch die überlegene Mannschaft und schaffte es immer wieder, Weiden vom eigenen Tor fern zu halten.
Dazu musste das Heimteam in der zweiten Spielhälfte insgesamt vier Strafzeiten ziehen, die Überzahl brachte aber nichts Zählbares. Dafür traf Tobias Meier in der 50. Minute ein zweites Mal zum 1:4 und konnte sich ebenso wie Sturmkollege Marco Deubler über ein 3-Punkte-Spiel freuen. Weiden kam im letzten Drittel nur noch zu fünf Schüssen auf das Gehäuse des souveränen Benedikt Hötzinger, der verdiente Füssener Sieg war nicht mehr gefährdet.
Nach diesem richtig guten Auswärtsspiel konnte der EVF den Vorsprung auf den elften Tabellenplatz zwischenzeitlich auf elf Punkte vergrößern. Weiden und Riessersee liegen nun fünf Zähler zurück, so dass die Füssener ohne großen Druck am Sonntag in das mit Spannung erwartete Altmeisterduell gegen den SCR gegen können.
Trainer Andreas Becherer (EV Füssen): „Ich denke, wir haben heute richtig gut gespielt, waren von Anfang an da und haben über 60 Minuten die neutrale Zone kontrolliert. Im eigenen Drittel gab es wenig Fehler, wir haben die Tore im richtigen Moment gemacht. Unter der Woche habe ich eine Weiterentwicklung von der Mannschaft gefordert, die habe ich heute gesehen, darum bin ich stolz auf die Leistung. Die Punkte sind sehr wichtig, da die Liga unheimlich eng ist.“ (MiL)
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern
    
TEV Miesbach
TEV bezwingt die River Rats im Derby
(BYL)  Am gestrigen Freitag , kam es zum Derby gegen den ESC Geretsried vor 338 Zuschauern im Miesbacher Eisstadion, welches der TEV mit 8:4 (2:1, 2:2, 4:1) für sich entscheiden konnten. Der TEV Miesbach musste auf Stephan Stiebinger, Felix Feuerreiter, Thomas Amann, Maxi Meineke, Thomas Schenkel und Beppo Frank verzichten. In den ersten 20 Minuten angekommen, schrieb unsere Mannschaft nach 3:25 Minuten das 1:0 auf die Anzeigentafel: Filip Kokoska traf auf Zuspiel von Bobby Slavicek und Max Hüsken. Doch nur 2 Minuten später gelang Stefano Rizzo auf Pass von May der Ausgleich. Insgesamt war es ein ausgeglichenes Drittel in den die Gäste mit 12:10 die Torschussstatistik für sich entscheiden konnten, da der TEV zu sorglos in der Defensive agierte. Jedoch war unser Team das effektivere: vor Ende des 1. Drittels schlugen die Mannen von Coach Kathan nochmal zu. Wieder war es Filip Kokoska , auf Zuspiel von Bobby Slavicek und Sebastian Deml der die 2:1 Pausenführung herstellte. Sieben Minuten im 2. Drittel gespielt, schlug der TEV erstmals im Powerplay zu. Nico Fissekis beförderte das Spielgerät in die Maschen zum 4:1 ( Zuspiel: Grabmaier Michael, Deml Sebastian) . Nur 4 Minuten später kam der TEV zu einer weiteren Powerplaysituation, welche auch prompt genutzt wurde. Das 5:1 erzielte Christian Czaika, assistiert wurde ihm von Franz Mangold und wiederum Michael Grabmaier. Der ESC gab sich aber keineswegs geschlagen und holte zum Doppelschlag durch Köhler und May zum 4:3 aus, bevor es ein letztes  Mal in die Kabinen ging. Im letzten Drittel dann wieder ein Blitzstart unserer Mannschaft, Filip Kokoska erzielte nach 33 Sekunden das 5:3 im Powerplay und fixierte zudem einen Hattrick. Kokoska war es auch der 10 Minuten später die Vorentscheidung zum 6:3 mit seinem 4ten Treffer erzielte. Die Gäste erzielten durch Engelbrecht dann nochmal den 6:4 Anschlusstreffer und starteten die Schlussoffensive, wurden jedoch noch zweimal ausgekontert: das 7:4 erzielte Dusan Frosch auf Pass von Stefan Mechel und Bobby Slavicek auf Pass von Filip Kokoska markierte den Endstand von 8:4. Der TEV Miesbach gewinnt in einempackenden Derby mit vielen Toren, verdient mit 8:4. „ Im ersten Drittel und nach 4:1 Führung zu sorglos, 4 Tore Kokoska, 4 Tore in Überzahl, für die Zuschauer war einiges geboten, aber letztendlich ein verdienter Sieg,“ berichtet Kathan auf der Pressekonferenz. Weiter gehts am Sonntag, dort fährt unsere Mannschaft zu den Schongau Mammuts, wo sich das Team die verlorenen 2 Punkte aus dem Auftaktspiel zurückholen will. Kathan kann wieder auf Thomas Schenkel zurückgreifen, der seine Sperre abgesessen hat und plant mit ihm als sechster Verteidiger. Möglicherweise muss Schenkel jedoch im Sturm ran, da der Einsatz von Bobby Slavicek fraglich ist, der sich im Spiel gegen Geretsried verletzte. Ins Tor rotiert diesmal Anian Geratsdorfer. Schongau konnte am Freitag beim Tabellenführer bei der 2:3 Niederlage nach Verlängerung einen Punkt mitnehmen und zeigte gestützt auf einen überragenden Torwart Lukas Müller eine ansprechende Leistung. Der TEV dürfte gewarnt sein und die Mammuts nicht unterschätzen. Spielbeginn in Schongau ist um 17:00 Uhr. 
  
   
TSV Peißenberg
Spitzenspiel mit verdientem Eishacklersieg
(BYL)  Wahnsinn… Auch einen Tag später liegt dieses Spiel noch in den Gliedern. Es war der erwartet heiße Tanz mit den Passauer „Black Hawks“ ein hin und her von der ersten bis zur letzten Minute. Solche Spiele sind zwar für den Kreislauf nicht förderlich aber die Lust auf mehr, macht es trotzdem. Nicht mitwirken konnten Manuel Singer (Spieldauerstrafe), Leo Zink (Schulterverletzung) und der langzeitverletzte Tobias Estermaier (Schulterverletzung).
Beide Mannschaften schenkten sich von Beginn weg nichts. Es ging gleich voll zur Sache.
Einmal mehr bewies die TSV-Mannschaft Gastgeberqualitäten und ließ den „Black Hawks“ den Vortritt in Sachen Tore schießen. Matthias Pilz konnte die Gäste schon in der 3. Minute in Führung bringen. Im Gegenzug hatte unsere dritte Reihe (Birkner, Mosslechner, Glattenbacher, Baloch) ihre erste Chance. Auch hier gilt wieder einmal mehr diese Reihe hervorzuheben. Moritz Birkner wurde verdient Spieler des Tages.
In der 5. Minute konnte Brandon Morley mit einem platzierten Schuss für den Ausgleich sorgen. Nur zwei Minuten später musste er selbst hart einstecken. Im Unterzahlspiel der „Eishackler“ warf sich Brandon aufopferungsvoll in zwei Schüsse, der Passauer. Dafür gingen zurecht „Brandon Morley -Sprechchöre“ durch das gesamte Stadion. Ein geiler Typ anders kann man es nicht sagen und gute Besserung an dieser Stelle.
In der 10. Minute war es ein Angriff der „Eishackler“, die den Konter für Passau einleitete. Florian Fischer war der Nutznießer in dieser Situation und konnte zum 1:2 treffen. Die restlichen 10 Minuten im ersten Drittel gehörten aber vermehrt der TSV-Mannschaft. In der 16. Minute konnte sich dann auch Lukas Novacek in die Tor-Liste eintragen. Bei der Vier gegen Vier Situation konnte er in seiner typischen Art zum Ausgleich treffen. Valentin Hörndl hätte beinahe noch den Führungstreffer für die Hausherren besorgen können, aber es blieb beim 2:2.
Das zweite Drittel ging schon mit einer Schrecksekunde los. Brandon Morley musste humpelnd den Gang zurück in die Kabine antreten, die beiden geblockten Schüsse hinterließen bleibende Spuren.
Das Spiel lebte weiterhin von seinem Tempo und dem Körperbetonten Spiel in der 29. Minute waren es wieder die Gäste, die mit dem Tor erfolgreich waren. Philipp Müller konnte zur erneuten Führung für Passau treffen.
Nach diesem Treffer übernahmen die „Eishackler“ das Kommando, gute Möglichkeiten unter anderem Florian Höfler dessen Schuss vom Gästetorhüter Ritschel mit der Schulter pariert wurde. In der 37. Minute dann Überzahl für die „Eishackler“. Maxi Malzatzki bekam die Scheibe an der blauen Linie und lud durch, Innenpfosten und drin war das Ding. 3:3 für den TSV. Nur eine Minute später die Gäste mit der Möglichkeit in einem Zwei auf Eins zur Führung, konnte aber nicht vollendet werden. Glück für die „Eishackler“.
Wieder nur eine Minute später Birkner auf Mooslechner vor dem Gästegehäuse der aber am Tor vorbei zielte. Nur kurz vor dem Ende des Mittelabschnitts war es aber doch noch soweit. Die erste Führung für die Männer von Rainer Höfler. Dominik Ebentheuer nutzte eine weitere Überzahl und versenkte zum viel umjubelten 4:3.
Die ersten beiden Spielabschnitte zeigten ja schon deutlich was dieses Spiel in sich hatte und dem Ganzen setzte das dritte Drittel noch die Krone auf. Höfler verpasste nur knapp einen Pass in aussichtsreicher Position (44.). Vier Minuten später musste man dennoch wieder den Ausgleich einstecken. In schöner Kombination von Sybek und Radlsbeck, konnte Kreuzer zum Ausgleich treffen. 4:4.
In der 49. Minute kam es dann zu einer Penaltyentscheidung. Martin Andrä stoppte Petr Sulcik. Dieser schoss den anschließenden Penalty selbst und konnte glücklich zum 5:4 für Passau treffen.
Es brachen die letzten 10 Minuten dieser Begegnung an und was folgte war eine Dauerbelagerung der Peißenberger „Eishackler“, der unbändige Kampfgeist wurde wieder aktiviert. In der 55. Und 56. Minute folgten die zwei entscheidenden Situationen. Passau machte zwei Fouls und nahm somit eine Fünf gegen Drei Unterzahl in Kauf. Hierzu muss man ein großes Lob an Christian Wein aussprechen. „Seitdem der das Überzahltraining in die Hand genommen hat. Flutscht es wie nie. 10 Überzahl Tore in den letzten drei Spielen!“ So Trainer Rainer Höfler auf der anschließenden Pressekonferenz.
Der Zirkus-Direktor dressierte seine Fünf Hamster wieder einmal hervorragend für diese Begegnung. In der 55. Minute war es Lukas Novacek der mit seinem urgewaltigen Schlagschuss das 5:5 erzielen konnte. Passau jetzt mit Vier Feldspielern auf dem Eis. Es lief die 56. Spielminute, Moritz Birkner sah seinen freistehenden Kapitän Martin Andrä der mit seinem Gamewinner, die „Eishackler“ auf die Erfolgsspur abbiegen ließ. Die 565 Zuschauer kannten jetzt kein halten mehr. Es war die verdiente Belohnung für einen entschlossenen Kampfgeist und Siegeswillen. „Diese junge Mannschaft gibt nie auf und kämpft bis zum Schluss, deshalb bin ich sehr stolz auf meine Mannschaft.“, schwärmte Höfler von seinem Team. So gewann man dieses Spitzenspiel gegen Passau und konnte somit ein wichtiges Ausrufezeichen setzen.
Am Sonntag hat unsere Mannschaft spielfrei. Was auch mit Sicherheit sehr gut tun wird, nach diesem hervorragenden Kräfteraubenden Spiel am Freitagabend.
Nächste Woche geht es dann gegen Geretsried am Freitag in der heimischen Eissporthalle und am Sonntag geht es zum Landkreis-Derby nach Schongau.
  
    
ERV Schweinfurt
Punkte für die Mighty Dogs
(BYL)  „Wir haben mit dem ersten Drittel gut vorgelegt. Dorfen kann dann aber immer näher an den Ausgleich, weil wir es ihnen zu leicht gemacht haben. Der Schlussabschnitt lief aber sehr gut und wir konnten damit das Spiel gewinnen.“, fasste Youngster und Man of the Match David Adam die Partie gegen den ESC Dorfen zusammen. Eine besondere Geste galt den Fans der Kissinger Wölfe. Nach dem Rückzug der Seniorenmannschaft aus der Bayernliga erhielten alle Kissinger Fans im Wölfetrikot freien Eintritt zum Spiel der Mighty Dogs gegen den ESC Dorfen.
Die Mighty Dogs starten gleich druckvoll in das Heimspiel gegen den ESC Dorfen und bekommen in ihrem ersten Powerplay gleichgute Torchancen. Als Jonas Manger in der dritten Spielminute versuchte die Scheibe ins Tor zu bugsieren, behielt Andreas Marek noch die Überhand. Doch der Dorfner Goalie musste sich eine Minute später geschlagen geben, als Oleg Seibel in Überzahl zum 1:0 traf. Auch danach hieß es oft Feuer frei auf das Dorfener Tor, doch der 19-jährige Torwart vorerst keinen weiteren Treffer zu. So dauerte es bis zur 17. Minute, als Jeff Murray einen Abpraller zum 2:0 Pausenstand einnetzte.
Im zweiten Drittel gewann vorerst Dorfen die Überhand. Nachdem Jan Kouba bei einem Alleingang am Torhüter scheiterte, verwandelte stattdessen im Gegenzug Bastian Rosenkranz seinen Alleingang zum 2:1 Anschlusstreffer. „Wir sind immer wieder ins Spiel zurückgekommen, haben gut gekämpft im zweiten Drittel und einige gute Sachen gemacht. 5 – 6 Minuten langhaben wir gut Druck gemacht, aber dann haben wir das Tor hergeschenkt.“, konnte Gästetrainer Randy Neal eine vielversprechende Druckphase seiner Mannschaft sehen. Doch diese beendete Lukas Kleider in der 36. Minute, als er mit einem Schluss von der lauen Linie den Puck in den Maschen zappeln ließ.
„Auch im dritten Drittel sind wir wieder zurückgekommen. Beim Spielstand von 3:2 waren wir am drücken und drücken, leider haben wir wieder die Scheibe direkt von unserem Schläger Schweinfurt gegeben. Hätten wir das dritte Tor geschossen, hätten wir vielleicht noch die Chance mit Schwung gehabt. Dann kassieren wir das Tor und sind total zusammengebrochen.“, konnte Randy Neal nach dem erneuten Anschlusstreffer (44./Tobias Fengler/PP1) kurzzeitig auf den Ausgleich hoffen. Doch diese Hoffnung machte die Mighty Dogs mit einem schnellen Gegenzug und einem Tor durch Lukas Fröhlich zunichte (51.). Mit einem Doppelschlag machten die Mighty Dogs endgültig den Sack zu. Nach einem genialen langen Pass von Domantas Cypas traf Jan Kouba zum 5:2, bevor keine Minute später David Adam Daniel Tratz das Tor zum 6:2 Endstand auflegte (55.).
Trotz des Sieges war der sportliche Leiter Christopher Schadewaldt mit dem Heimspiel unzufrieden: „Es war kein wirklich gutes Spiel von uns. Wir haben zwar 6:2 gewonnen und drei Punkte geholt, aber das ist auch das einzige Positive, was ich heute gesehen habe. Bei uns waren heute die jungen Spieler die besten Spieler. Bei 3:2 – wenn wir da das 3:3 fangen, habe ich eine schlechte Vorahnung, dass wir das Spiel wahrscheinlich noch verlieren werden, weil dann Dorfen die Oberhand gewinnt. Der Riesenunterschied in dem Spiel war die Torhüterposition, da war bei uns die Nummer 1 drin, bei Dorfen eben die Nummer.“
Am Sonntag, den 24.11.2019, sind die Mighty Dogs nun zu Gast beim EHC Klostersee. Spielbeginn ist um 17:30 Uhr. Am kommenden Freitag findet in Schweinfurt das Jubiläumsspiel gegen den EHF Passau anlässlich des 85-jährigen Bestehens des ERV Schweinfurts statt. Zur Feier des Tages werden die Mighty Dogs in einem ganz besonderen Dress auflaufen. Extra für das 85-jährige Jubiläum wurden Retrotrikots designed, die sich an dem Design der ersten Trikots der Schweinfurter Eishockeymannschaft orientieren. Diese exklusiven Trikots werden nach dem Jubiläumsspiel Game-worn verlost. Bully im Icedome ist um 20 Uhr.
  
    
EV Dingolfing
Sieg mit Zitterpartie - Isar Rats schlagen die Pegnitzer Ice Dogs 5:6 im Auswärtsspiel.
(BLL)  Kein Auswärtsspiel in dieser Saison sah bisher so eindeutig aus wie dieses. Die Isar Rats, völlig überlegen, erspielen sich im ersten Drittel einen Vorsprung von 0:4 Tore heraus. In dieser Phase war deutlich die Breite im Dingolfinger Angriff zu sehen. vier Tore, vier Torschützen. Daniel Schander eröffnete in der siebten Minute, David Bilek legte das Zweite in der achten Minute nach. Genau 17 Sekunden später staubte es wieder hinter dem Pegnitzer Goalie durch Waldemar Detterer mit dem 0:3. Die Drittelpackung vollendet dann der Dingolfinger Kontingentspieler David Michel.
Eigentlich könnten sich nun die Fans zurücklehnen und einen zweistelligen Verlauf des Spiels abwarten. Doch es wäre kein Eishockey, wenn sich nicht blitzartig alles ändern könnte. Im zweiten Drittel legten die Pegnitzer einen Zahn zu und die Dingolfinger mehrere Gänge zurück. Zwei Tore fielen auf beiden Seiten. Daniel Schickaneder machte sein erstes des Abends und Daniel Schander traf zum zweiten Mal. Auf der Pegnitzer Seite waren es Aleksander Kercs und Michal Plichta, die endlich die Dingolfinger Überlegenheit überwinden konnten. Das mittlere Drittel ging mit dem Spielstand 2:6 zu Ende.
Dann aber drehte sich das Spiel kurz vor Ende extrem. Mehrere Strafzeiten sorgten für ein heftiges Unterzahlverhältnis zu Lasten der Gäste. Dingolfing stand mehrfach mit drei Mann gegen fünf Pegnitzer. Schon fielen die Tore. Pegnitz rückte mit zwei Toren durch Roman Navarra in der 53. und 54. Minute an die Gegner gefährlich heran. Zwei Minuten vor Schluss gelang Michal Plichta dann das 5:6. Die Fans, die auch dieses Mal in großer Anzahl mit dem eigenen Fanbus angereist waren, sah man die Nervosität an. Es fehlte nur noch ganz wenig und der sicher geglaubte Sieg war dahin. Doch ein Foul der Pegnitzer rettete die Isar Rats über die letzten zwei Spielminuten. Man nimmt einen zittrigen Sieg und drei wichtige Punkte mit nach Hause.       
  
    
EV Pfronten
Unnötige Niederlage für die Falcons
(BLL)  Nach dem respektablen Heimerfolg gegen Reichersbeuern wollten die Pfrontener an diese Leistung anknüpfen und auch gegen den Tabellenletzten aus Fürstenfeldbruck drei Punkte einfahren. Dazu passte die schnelle Führung in der dritten Minute durch Robin Wiedmann (Bach/Lipp). Diese hielt jedoch gerade einmal 23 Sekunden, ehe Dominik Sedlacek diese wieder egalisierte. Keine weiteren zwei Minuten später traf Marc-Kevin Stroscher zur erstmaligen Führung der Crusaders. Nun waren die Hausherren wieder am Zug, die ihre erste Überzahlsituation zum Ausgleich nutzen konnten, Torschütze war Lukas Hruska (Friedl/Gmeinder). Mit dem Zwischenstand von 2:2 ging es dann auch in die erste Pause. Im Mitteldrittel erwischten die Hausherren erneut den besseren Start und gingen durch Lukas Hruska (Schütze/Gröger) wieder in Führung, die kurz darauf Thomas Böck im Alleingang auf 4:2 ausbauen konnte. Doch auch diesmal sollte die Führung nicht halten, denn die Gäste schlugen zurück, den Anschlusstreffer erzielte Philipp Brunenberg in der 29. Minute und kurz vor Ende des 2. Durchgangs gelang Joshua Cmarits der Ausgleich für die Crusaders. Somit sollte das Abschlussdrittel die Entscheidung bringen, in dem wieder die Falcons durch Thomas Böck (Albl/Ziegler) vorlegten. Als noch knapp 1 ½ Minuten zu spielen waren, leisteten sich die Pfrontener eine unnötige Strafzeit und die Gäste nutzten diese Überzahlsituation durch Lennart Guttenthaler zum 5:5 Ausgleichstreffer. In der anschließenden Verlängerung benötigten die Fürstenfeldbrucker keine Minute um durch Landon Olsen die Begegnung zu ihren Gunsten zu entscheiden. Ein bitteres Ende für die Falcons, die es trotz mehrfacher Führung nicht schafften, das Spiel zu gewinnen.
  
    
Regionalliga Südwest
    
HEC Eisbären Heilbronn
Eisbären Heilbronn mit 4:0-Niederlage in Bietigheim
(RLSW)  Gegen den amtierenden Meister der Regionalliga Südwest, den Steelers 1B, gab es in der Nebenhalle der Bietigheimer Eisarena eine 4:0 (1:0, 3:0,0:0) Niederlage. - Im Duell der beiden Amateurmannschaften setzten sich die Steelers 1B im Mitteldrittel mit drei Toren ab und entschieden somit vorzeitig das Spiel.
Nachdem die Heilbronner Eisbären in den ersten sechs Spielen all das zeigten, was Eishockey ausmacht, ist seit den Auswärtsspielen in Ravensburg vor 3 Wochen der Wurm drin.
Wie abgeschnitten ist das Spiel: Pässe kommen nicht an, die Lücke zwischen Sturm und Verteidigung ist zu groß. Torchancen werden nicht genutzt und viele Einzelaktionen anstatt ein geordnetes Zusammenzuspiel prägen das Eisbären-Spiel seit dem. So waren die Bietigheim Amateure am Freitag Abend (22.11.19) nicht unbedingt besser als die Eisbären aus Heilbronn - aber zielstrebiger, aggressiver und immer einen Schritt schneller. Sie nutzten ihre Chancen, die sich gegen Andrew Hare boten, wobei auf der anderen Seite die Ideen fehlten, den Torwart zu überwinden.
Es hat den Anschein, als ob die Heilbronner Jungs von den bisherigen Erfolgen überrascht wurden und jetzt zu viel darüber nachdenken nichts falsch zu machen, anstatt wie bisher frei aufzuspielen.
Derzeit rangieren die Eisbären Heilbronn noch auf dem vierten Tabellenplatz. Um diesen gegen die aufrückenden Gegner zu verteidigen, ist es höchste Zeit die Leichtigkeit und den Spass aus den anfänglichen Spielen wieder zurückzugewinnen und so wieder regelmäßig zu punkten.
  
    
EHC Zweibrücken Hornets
Heute um 19 Uhr treffen die Hornets auf die Stuttgart Rebels aus Stuttgart
(RLSW)  Nach dem aktuellen Verlauf des neunten Spieltags in der Eishockey Regionalliga Südwest können die Hornets sogar die Tabellenführung übernehmen. Die Mad Dogs Mannheim erzielten gestern gegen die Baden Rhinos einen überraschenden 6:4 Sieg. Bereits am Freitag, konnte der SC Bietigheim gegen die Eisbären Heilbronn mit 4:0 gewinnen.
Parallel zum Heimspiel der Hornets treffen die Eisbären Eppelheim auf den EV Ravensburg.
Heute will die Mannschaft um Trainer Terry Trenholm nachlegen und mit drei möglichen Punkten mit dem aktuellen Tabellenführer aus Hügelsheim (19 Punkte) gleichziehen.
Keine guten Erinnerungen hat man aus dem Hinspiel im Oktober. Dort unterlag die Rumpftruppe aus Zweibrücken knapp mit 2:3 nach Penaltyschiessen. Damals konnte man nur 11 Feldspieler aufbieten.
Heute wird bis auf Marcel Ehrhardt (krank) und Felix Stokowski (Sperre) der komplette Kader zur Verfügung stehen.
Die Partie wird von den unparteiischen Eberl, Moritz und Helfrich geleitet.
Die Gäste aus der Landeshauptstadt Baden-Württembergs, hinken den Erwartungen in dieser Spielzeit deutlich hinterher. Mit nur drei Siegen aus neun Spielen, liegen die Rebels auf dem vorletzten Tabellenplatz. Das neu formierte Team um Trainer Heiko Vogler, musste am letzten Wochenende eine heftige  2:7 Heimniederlage gegen den EC Eppelheim hinnehmen und wird heute ein anderes Gesicht zeigen. Auffälligster Akteur im Dress der Rebels ist Importspieler Nickolas Govig. Mit 11 Punkten führt er die interne Scorerliste vor Silas Bert mit 8 und Reiner Morgan und Dominik Deuring mit 6 Punkten an. Das Tor wird vom DEL erfahrenen Jannis Ersel gehütet, der bereits im Hinspiel mit seinen Paraden die Hornets Stürmer zur Verzweiflung gebracht hat. Adrian Sanwald wird seinem Team wegen einer Sperre fehlen.
Wir freuen uns auf eine spannende Partie und wünschen den Zuschauern gute Unterhaltung.
  
    
Regionalliga Ost
    
FASS Berlin
Revanche gegen den Titelverteidiger geglückt
(RLO)  Es war das erhoffte Spitzenspiel, und die 145 begeistert mitgehenden Zuschauer bekamen viel Gutes zu sehen, darunter zahlreiche starke Torhüterparaden. Am Ende siegte FASS nach einer starken Mannschaftsleistung mit 3:2 (1:1/1:1/1:0) und bestätigte den zweiten Tabellenplatz.
Für die Weddinger war dieses Spitzenspiel die Gelegenheit zu zeigen, dass das 2:10 in Schönheide nur ein Ausrutscher war. Die Aufstellungen versprachen jedenfalls ein spannendes Spiel. FASS musste wegen des verletzungsbedingten Ausfalls von David Trivellato kurzfristig umstellen. Dennoch stellten beide Teams drei Blöcke und waren top besetzt.
Beide Mannschaften kamen gut ins Spiel, es gab Chancen hüben wie drüben. Patrick Hoffmann im Tor der Akademiker wurde allerdings etwas mehr beschäftigt, und nach acht Minuten gingen die Wölfe auch verdient in Führung. Nach einem Bullygewinn zog Florian Heinz ab und es schlug im Tor der Gastgeber ein. Fass hatte im ersten Drittel auch einige Chancen, aber Niko Stark war auf dem Posten. Die erste Strafe gegen die Wölfe sorgte aber dafür, dass auch er einen Treffer kassierte. Mit viel Übersicht verschaffte sich Patrick Czajka die nötige Schussposition und ließ dem Wölfe-Keeper keine Chance. So stand es nach 15 Minuten 1:1. Es ging nun ausgeglichener zu, die Abwehr der Weddinger “schenkte” den Gästen immer wieder gute Chancen. Es blieb aber beim 1:1 nach 20 Minuten.
Patrick Czajka und Nils Watzke bejubeln den 3:2-SiegtrefferEines war klar, in der Defensive mussten sich die Weddinger erheblich steigern, sonst drohte wieder ein Debakel. Etwas besser sah es zu Beginn des zweiten Drittels aus, auch wenn FASS sich mit einigen Icings befreite. Dann die 25. Minute: Tom Fiedler schickte Patrick Czajka auf die Reise und dessen Querpass konnte Julian van Lijden zum 2:1 verwerten. Nun drückten die Wölfe wieder und nach 32 Minuten konnten sie 84 Sekunden mit zwei Spielern mehr agieren. Das Team kämpfte und Patrick Hoffmann hielt weiter überragend. So überstanden die Akademiker diese Strafen. Und sie kamen danach wieder bei Kontern zu sehr guten Torchancen. 17 Sekunden vor der Pause kam Schönheide doch noch zum Ausgleich. In Unterzahl traf Christian Freitag zum 2:2-Pausenstand.
Das letzte Drittel versprach also Spannung, und es ging auch gleich mit Chancen auf beiden Seiten weiter. Beide Torhüter mussten immer wieder retten und sie taten das weiterhin teilweise spektakulär. Bis zum Ende wurde um jeden Zentimeter Eis gekämpft, und drei Minuten vor dem Ende konnte konnte FASS erneut in Führung gehen, der Man of the Match Patrick Czajka hämmerte den Puck ins Tor. Kurz darauf kassierte FASS eine Strafe, so wurde es wieder sehr brenzlig. Die Gäste nahmen eine Auszeit und dann den Torhüter vom Eis. Vor dem Tor der Weddinger ging es hoch her. FASS erkämpfte sich den Erfolg, denn es blieb beim 3:2.
Es war das letzte Heimspiel des Jahres 2019, nun geht es bis Mitte Januar sieben Mal auf Reisen. Das nächste Heimspiel findet am 18.01.2020 statt, dann kommen die Chemnitz Crashers in den Wedding. Am kommenden Freitag kommt es in der Eissporthalle Charlottenburg zum nächsten Spitzenspiel, es geht zum noch immer ungeschlagenen Tabellenführer ECC Preussen.
  
    
Schönheider Wölfe
Wölfe mit knapper Niederlage bei FASS
(RLO)  Nach zuletzt drei Siegen in Folge haben die Schönheider Wölfe am gestrigen Samstagabend im Erika-Hess-Eisstadion im Berliner Stadtteil Wedding eine Niederlage hinnehmen müssen. Nach spannenden 60 Minuten musste sich das Team von Trainer Sven Schröder den Akademikern vom FASS Berlin knapp mit 2:3 (1:1, 1:1, 0:1) geschlagen geben. Foto: Benjamin Fritzsch/Fanblock Schönheider Wölfe Es war das gestrige Topspiel in der Regionalliga Ost, zu welchem sich aber gerade einmal 145 Zuschauer bei „Tante Erika“ verirrten, darunter gut 25 Wölfe-Anhänger. Und die mitgereisten Fans sahen von Beginn an eine spannende Partie, in welcher sich die Erzgebirger leichte Vorteile erspielten und in der achten Minute durch Florian Heinz auch verdient mit 1:0 in Führung gingen. Bei anschließenden Chancen auf beiden Seiten waren es dann die Akademiker, die das erste Powerplay im Spiel gleich nutzten, um durch Routinier Patrick Czajka zum 1:1 (15.) auszugleichen, gleichzeitig auch der Spielstand zur ersten Pause. Auch Mittelabschnitt unverändertes Bild. Die Wölfe spielbestimmend und mit den besseren Chancen, versäumten es aber, erneut in Führung zu gehen. Stattdessen stellte FASS Berlin bei einem Konter über Patrick Czajka, Tom Fiedler und dem 2:1-Torschützen Julian van Lijden in der 25. Minute das Spiel etwas auf den Kopf. In der Folge hatten beide Mannschaften gute Szenen, in welchen sich beide Torhüter auszeichnen konnten. Erst 17 Sekunden vor dem zweiten Pausentee sollte der nächste Treffer fallen, als Christian Freitag bei eigener Unterzahl den 2:2-Ausgleich für die Wölfe markierte. Somit war auch für das Schlussdrittel jede Menge Spannung angesagt, wobei die Wölfe, wie schon im gesamten Spiel, mit ihrer Chancenverwertung haderten. Einige aussichtsreiche Gelegenheiten vergaben die Gäste und so kam es, wie es kommen musste. Gut drei Minuten vor Schluss brachte FASS-Urgestein Patrick Czajka die Akademiker mit 3:2 in Führung. Viel Zeit war nun nicht mehr, doch nur gut eine Minute später hatte das Team von Coach Sven Schröder noch einmal die große Chance zum Ausgleich, als die Akademiker eine Strafzeit zogen und die Wölfe mit Herausnahme ihres Goalies Niko Stark in doppelter Überzahl agierten. Doch alles Anrennen half dieses Mal nicht, denn FASS verteidigte mit Mann und Maus und brachte den knappen Vorsprung und damit den Sieg über die Zeit. Wölfe-Coach Sven Schröder brachte es nach der Partie kurz und knapp auf den Punkt: „Offensiv war es heute einfach nicht unser Tag. Wir hatten genügend Möglichkeiten, um das Spiel zu gewinnen und letzte Saison wären wir wahrscheinlich auch mit einem 7:3-Sieg nach Hause gefahren. Es zählt nichts und wir werden uns jetzt auf unser nächstes Heimspiel gegen Tornado Niesky konzentrieren.“
  


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