Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

                 
EC Kassel Huskies
(DEL2)  Für Mannschaftskapitän Alexander Heinrich ist die Saison wegen eines Fußbruchs bereits vorzeitig beendet
  
EV Pegnitz
(BLL)  Nach den Spielerabgängen haben die Ice Dogs ihren Mannschaftskader wieder aufgefüllt. Zum einen wird Stürmer Tristan Schwarz, der bislang in dieser Saison pausierte, wieder in die Mannschaft zurückkehren und zum anderen wurden für die Verteidigung mit Jaroslav Sarsok und Tomas Pribyl zwei neue Spieler geholt, die zuletzt in der dritthöchsten tschechischen Liga aktiv waren
  
ESC Kempten
(BLL)  Der schwedische Topscorer Adrian Kastel-Dahl hat die Sharks verlassen und wird vorraussichtlich ein besser dotiertes Angebot aus einer höheren Liga annehmen
  
EC Peiting
(OLS)  Stürmer Anton Saal, der aus beruflichen Gründen nach dem Ende der letzten Saison eigentlich kürzer treten wollte und sich dem Bezirksligisten ESV Bad Bayersoien angeschlossen hatte, kehrt nun zum ECP zurück und wird zumindest bis zum Saisonende aushelfen
  
Tilburg Trappers
(OLN)  Die Trappers haben den holländischen Nationalstürmer Raymond van der Schuit, der zuletzt für Nijmegen in der BeNe League spielte, für die restliche Saison verpflichtet
  
EC Hannover Indians
(OLN)  Stürmer Robby Hein, der momentan verletzungsbedingt längere Zeit ausfällt, hat vorzeitig seinen Vertrag am Pferdeturm für die kommende Spielzeit verlängert
  
Fischt.Pinguins Bremerhaven
(DEL)  Die Fischtown Pinguins Bremerhaven haben die Vertragsverlängerungen mit den beiden slowenischen Nationalspielern Jan Urbas und Miha Verlic, die beide zu den besten Stürmern im Team gehören, um eine weitere Spielzeit verlängert
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 25.November 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 28 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Hessenliga und Regionalliga Ost.

 
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
EHC Red Bull München
München verliert in Ingolstadt
(DEL)  Der EHC Red Bull München hat das Derby beim ERC Ingolstadt mit 4:6 (3:0|0:4|1:2) verloren. Vor 3.800 Zuschauern trafen Frank Mauer, Trevor Parkes, Patrick Hager und Yasin Ehliz für den Tabellenführer, der trotz der Niederlage den Zehn-Punkte-Vorsprung auf den ersten Verfolger Straubing Tigers wahrte.
Parkes sorgte nach 94 Sekunden mit einem Schuss ins linke Kreuzeck für einen perfekten Start der Gäste. Mauer schloss nach vier Minuten einen Alleingang zum 2:0 ab. Die Red Bulls spielten stark auf, setzten die Panther unter Druck und gerieten nur während des ersten Ingolstädter Powerplays unter Druck. Die beste Chance hatte Kristopher Foucault mit einem Handgelenkschuss, den Münchens Torhüter Kevin Reich aber parierte (9. Minute). In der elften Minute nutzten die Münchner ein 4-gegen-3-Powerplay zum 3:0: Mark Voakes passte hart vor das Tor auf den Schläger von Hager und der lenkte den Puck über die Linie. 
Im Mittelabschnitt kamen die Panther besser aus der Kabine – und zurück ins Spiel: Foucault erzielte in einem 5-gegen-3-Powerplay den ersten ERC-Treffer (23.). Mirko Höfflin mit einem weiteren Überzahltor (27.) und Tim Wohlgemuth (28.) glichen das Ergebnis binnen 49 Sekunden aus. Danach sortierten sich die Red Bulls. Mads Christensen (29.) und Ehliz (30.) hatten Chancen auf die erneute Führung, sie konnten Panther-Goalie Jochen Reimer aber nicht bezwingen. Dann schlug Ingolstadt zum vierten Mal zu: Wayne Simpsons Schuss konnte Reich noch abwehren, beim Nachschuss von Michael Collins war er jedoch chancenlos (35.). 
Im Schlussdrittel verteidigte Ingolstadt gut. Die Red Bulls hatten es schwer, in das gegnerische Drittel zu kommen. Eine Ausnahme war eine Einzelaktion Mauers, der das Tor aber knapp verfehlte (44.). Maximilian Daubners Schuss (49.), der ebenfalls vorbeiging, war der Start einer Münchner Druckphase. Wenig später verpasste Voakes mit einem freien Schuss den Ausgleich (50.). Chris Bourque hatte mit der Rückhand eine weitere Topchance (54.), der nächste Treffer fiel aber auf der Gegenseite. Matthew Bailey fand eine Lücke im kurzen Eck (55.) und erhöhte auf 5:3 für Ingolstadt. In der 58. Minute verkürzte Ehliz in einem Powerplay auf 4:5. Wenig später ging Torhüter Reich zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis – ohne Erfolg. Ingolstadts Olson sorgte 51 Sekunden vor dem Ende mit einem technischen Tor für den 4:6-Endstand.
  
    
Bayreuth Tigers
Penaltyschießen bringt zwei Punkte in Ravensburg
(DEL2)  Beide Teams gingen dezimiert in die Partie am 21. Spieltag. Bei Ravensburg fehlten mit Zucker und Just zwei Top-Scorer der Oberschwaben. Die Tigers mussten neben Kolozvary, Davidek und den erkrankten Heider auch auf Zimmermann und Nijenhuis verzichten, die beim Kooperationspartner im Einsatz waren.
Einen Blitzstart erwischten die Wagnerstädter, als diese nach knapp sechs Minuten bereits mit zwei Toren in Front lagen. Einem Abstauber von Melanson, der zur Führung traf, legte Karlsson mit einem strammen Schuss von der blauen Linie noch einen weiteren Treffer nach. Relativ unbeeindruckt duplizierten die Towerstars den Anfangs-Schwung der Bayreuther und kamen ebenfalls durch ein Abstauber-Tor durch Neuzugang O´Donnell und einem Weitschuss durch Bassen schnell zum Ausgleich. Das Momentum, welches danach auf Seiten der Gastgeber stand, konnten diese aber nicht nutzen, hatten zudem auch Glück, als Järveläinen nach 14 gespielten Minuten einen Alleingang nicht verwerten konnte.
Auch den zweiten Abschnitt begannen die Tigers erfolgreicher und kamen bei der ersten Chance, als Rajala ins Drittel lief und quer auf Gron legte, schnell wieder zur Führung, da dieser mit einer Direktabnahme nicht lange fackelte und zum 2:3 traf. Nach mehrfachen Strafen auf beiden Seiten und als Kapitän Meyer gerade von der Strafbank zurückkam, drehte sich das Spiel, als dieser den Ex-Bayreuther Drews bediente und diesem den Ausgleich für seine Farben gelang. Keine Minute später war es Meyer selbst, der mit dem nächsten Treffer die Führung herausschoss und den amtierenden Meister zum ersten Mal an diesem Abend in Führung bringen konnte. Einer Einzelaktion von Nico Kolb, der über die gesamte Eisfläche lief, den Abschluss suchte und dessen abgewehrter Schuss Beute von Kunz wurde, der sofort einnetzte, war es zu verdanken, dass es erneut mit einem Unentschieden in die Pause ging.
Im vermeintlichen Schlussabschnitt war es der auffällige Rajala, der zum wiederholten Male an diesem Abend die Führung für die Tigers auf die Anzeigentafel brachte, als er aus spitzem Winkel die Scheibe unter die Latte jagte. Nur 20 Sekunden nach dieser Führung erhielten die Tigers einen Penalty als Busch auf den Torsteher der Ravensburger zusteuerte aber von seinem Gegenspieler unfair am Abschluss gehindert wurde. Der fällige Strafschuss brachte dann aber nicht den erwünschten Erfolg. So war es schon fast die logische Folge, dass Ravensburg erneut zum Ausgleich kam – auch wenn diese eine doppelte Überzahl hierzu benötigten, als Martens für ein Foulspiel mit 2+2 bestraft wurde und kurze Zeit später Schmidt zeitgleich auf die Strafbank musste.
In der folgenden Overtime hielten sich die Chancen das Gleichgewicht, jedoch ohne, dass eines der Teams einen Erfolg hätte verbuchen können.
Das „Glücksspiel“ Penalty-Schießen entschieden am Ende die Tigers für sich, da nach einer ersten ausgeglichenen Runde Rajala seinen zweiten geschossenen Penalty wieder verwerten konnte, sein Gegenüber O´Donnell am über den ganzen Abend gut aufgelegten Herden scheiterte.
„Wir hatten ein paar Ausfälle und deshalb mit kleinem Kader unterwegs. Die Jungs hatten ein paar Wackler in der Defensive, was aber gegen eine gute Ravensburger Mannschaft normal ist. Am Ende war es ein bisschen unglücklich, dass wir mit den Strafzeiten noch den Ausgleich an Ravensburg geben mussten. Aber ich gratuliere meiner Mannschaft zum heutigen Abend“, analysierte Coach Petri Kujala kurz das Geschehen auf dem Eis nach der Partie.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
3:2! Eispiraten schlagen Freiburg in Overtime - Westsachsen holen zwei Punkte gegen die Wölfe
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben einen 3:2-Overtime-Sieg über die Wölfe Freiburg eingefahren. Somit landen zwei weitere Punkte auf dem Konto der Pleißestädter, die erneut ein richtig gutes Spiel abgeliefert haben, einen Zwei-Tore-Vorsprung durch Patrick Pohl und Philipp Halbauer jedoch unglücklicherweise aus der Hand gaben. Den entscheidenden Siegtreffer erzielte Adrian Grygiel.
Personal: Danny Naud nutzte die volle Kapelle einmal mehr, um vor der anstehenden englischen Woche zu rotieren. Carl Hudson ersetzte den angeschlagenen André Schietzold und kehrte somit wieder in das Aufgebot der Westsachsen zurück. Ebenso spielte auch Ty Wishart, der erstmals vor heimischen Publikum auflaufen sollte. Als überzähliger Ausländer musste Lukáš Vantuch zuschauen. Zwischen den Pfosten stand Michael Bitzer.
Die Gäste aus dem Breisgau kamen druckvoll ins Spiel und setzten sich vom ersten Bully an direkt im Drittel der Eispiraten fest. Nachdem die Eispiraten das Eröffnungsfeuer der Wölfe aber überstanden, änderte sich die optische Überlegenheit im Sahnpark jedoch. Die Crimmitschauer spielten defensiv konsequent und souverän und setzten offensiv immer wieder zu gefährlichen Aktionen an. Austin Fyten traf nur den Pfosten, Widemans Abfälscher fand ebenso wie Schlenkers Schuss nicht den Weg ins Tor. Trotz einer starken Leistung der Gastgeber ging es also torlos in die Kabinen.
Auch im zweiten Drittel änderte sich wenig am Spielbild. Die Eispiraten kontrollierten die Partie und ließen nur wenige Gegenangriffe und Großchancen, zumeist in Unterzahl, zu. Dann aber konnten sich die Roten immer wieder auf Michael Bitzer verlassen, welcher seine Jungs vor einem Rückstand bewahrte. Nachdem Mitch Wahl und Vincent Schlenker zunächst ihre Möglichkeiten vergaben, fiel dann das zweite Unterzahltor der Eispiraten diesem Wochenende. Patrick Pohl kam nach einem 3gegen5-Unterzahlspiel aus der Kühlbox und wurde mustergültig von Schlenker bedient. Pohls Schuss in den Winkel war für Ex-Eispirat Ben Meisner unhaltbar und löste im Sahnpark einen regelrechten Jubelsturm aus – 1:0 (35.). Und die Westsachsen blieben sofort am Drücker. Nur vier Minuten später, kurz vor dem Ende des Drittels, besorgte Philipp Halbauer mit seinem Schuss unter den Giebel das verdiente 2:0 (39.).
Die Westsachsen nahmen auch zu Beginn des dritten Drittels das Heft des Handelns in die Hand und wurden sofort gefährlich. Hudson scheiterte mit seinem Blueliner jedoch knapp. Die Wölfe kamen dann etwas besser in die Partie und konnten folgerichtig auch den Spielstand verkürzen. Cam Spiro zündete nach einem Bullygewinn den Turbo, ließ alle Gegenspieler stehen und überwand zudem Michael Bitzer – 2:1 (49.). Lediglich vier Minuten später folgte dann der zweite Streich der Breisgauer. Scott Allen, ein weiterer ehemaliger Eispiraten-Spieler, drückte die Scheibe über die Linie hinweg zum 2:2 (53.).
Wie in den vergangenen Spielen schon so oft, konnte in der regulären Spielzeit kein Sieger ausgemacht werden. Die Entscheidung fiel dann in der Overtime. Nach Zuspiel von Patrick Pohl hämmerte Kapitän Adrian Grygiel den Puck, in numerischer Überzahl, zum 3:2 in die Maschen des Freiburger Gehäuses und sorgte somit für den Zusatzpunkt der Eispiraten.
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen feiern Sieg in der Verlängerung
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel beim EC Bad Nauheim nach Verlängerung mit 3:2 (1:2; 0:0; 1:0; 1:0) gewonnen. Nach nur 49 Sekunden brachte Andrej Bires den Gastgeber in Führung. Simon Gnyp (5.) baute diese durch seinen Treffer aus. Mario Lamoureux (11.) markierte den Anschlusstreffer für die Dresdner Eislöwen. Es folgte ein torloses zweites Drittel, ehe erneut Mario Lamoureux (45.) zum 2:2-Spielstand einnetzte. Das Spiel ging in die Verlängerung. Jordan Knackstedt sorgte in der 65. Spielminute für den Siegtreffer der Dresdner Eislöwen.
Christof Kreutzer, Cheftrainer EC Bad Nauheim: „Wir können nicht jedes Spiel gewinnen. Dresden ist eine Top-Mannschaft und generell ist die Liga natürlich weiterhin sehr eng. Auch wenn wir oben in der Tabelle stehen und mehrere Spiele gewonnen haben, ist jede Partie sehr schwer. Sicherlich war das heute nicht unser bestes Spiel. Wir haben Dresden sehr viel Raum gegeben, sodass sie ihr Tempo ausspielen konnten. Zum Ende hatten wir aber noch unsere Chancen.“
Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Die ersten zehn Minuten des Spiels haben wir geschlafen. Aber nach dem 2:0 gegen uns haben wir sehr hart gespielt. Wir waren permanent in der Vorwärtsbewegung, haben ein sehr gutes Forechecking gespielt, viel Druck auf Bad Nauheim ausgeübt und wenig zugelassen. Wenn der Gegner mal eine Torchance hatte, war Florian Proske da. Selbst wenn wir heute verloren hätten, wäre ich sehr stolz auf mein Team gewesen.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen bereits am Dienstag, 26. November um 19.30 Uhr bei den Löwen Frankfurt.
  
    
ESV Kaufbeuren
ESVK unterliegt dem EVL mit 3:4 n.V. - Spannendes Derby in der ausverkauften erdgas schwaben arena endet für die Joker mit nur einem Punkt
(DEL2)  Ein absoluter Klassiker des deutschen Eishockeys wartete am Sonntagabend auf die 3.100 Zuschauer in der ausverkauften Kaufbeurer erdgas schwaben arena. Erstmals seit der Saison 2014/2015 trafen der ESV Kaufbeuren und EV Landshut wieder bei einem DEL2 Hauptrundenspiel aufeinander. Damals wurden die Landshuter noch von keinem Geringerem als Andreas Brockmann trainiert und ein gewisser Michael Kreitl lief noch als aktiver Spieler im Dress der Rotgelben auf.
Bei den Jokern gab es vor diesem Heimspiel mit Branden Gracel und Joey Lewis endlich zwei wichtige Rückkehrer. Beide waren bereits beim 0:4 Auswärtserfolg in Freiburg mit von der Partie. Jan Dalgic startete wieder als Torhüter und Alex Thiel wurde erneut in der Abwehr eingesetzt.
Derby-Stimmung liegt in der Luft, als der Puck zum ersten Bully eingeworfen wird. Das Geschehen auf dem Eis passt sich direkt der angespannten Stimmung auf den Rängen an und es geht hin und her mit Chancen auf beiden Seiten. Alexander Ehl prüft Jan Dalgic bereits nach wenigen Sekunden und auch der ESV kommt zu ersten Torabschlüssen. Landshut bekommt früh das erste Powerplay zugesprochen, aber das Special Team um Daniel Oppolzer verteidigt gut. Die Joker kommen ihrerseits dann in der fünften Spielminute zu einer Überzahlsituation und nutzen diese eiskalt. Sami Blomqvist bringt die Scheibe gefährlich vor das Tor von Jaroslav Hübl, der nur abprallen lassen kann und Max Lukes verwertet diesen Abpraller zum 1:0 für den ESVK. In der Folge erarbeiten die Joker sich ein Chancenplus, aber der EVL bleibt weiter gefährlich. Bisher gelingt es den Rotgelben aber im letzten Moment einen Schläger zwischen die Landshuter Schüsse und das eigene Tor zu bringen. Joey Lewis bringt die ESV Fans in der 14. Minute fast zur Verzweiflung, als er völlig frei vor dem Tor stehend nicht abschließt sondern nochmals querlegt. Im direkten Gegenzug scheitert Robbie Czarnik am glänzend parierenden Jan Dalgic. Es bleibt weiter spannend und in der letzten Minute des ersten Drittels können die Landshuter dann doch noch den Ausgleich bejubeln. Maximilian Forster trifft aus spitzem Winkel nur den Pfosten, von dort geht die Scheibe aber direkt vor das Kaufbeurer Tor, wo Alexander Ehl zum 1:1 Pausenstand abstauben kann.
Der zweite Spielabschnitt beginnt verhalten bis Jan Dalgic in höchster Not klären muss, nachdem Fabian Koziol die Scheibe nicht sauber aus dem eigenen Drittel bringt. Der EV Landshut erhöht jetzt den Druck und reißt das Spiel mehr und mehr an sich. Gerade in dieser Phase bringt Joey Lewis den Puck mit einem schönen Pass auf den vorstürmenden Branden Gracel, der sich bis vor das Tor von Jaroslav Hübl tankt und ihm das Spielgerät zum 2:1 durch die Schoner steckt. Die Rotweißen zeigen sich weiter unbeeindruckt und schießen aus allen Lagen, scheitern aber immer wieder am Kaufbeurer Keeper oder an sich selbst. Das Spiel wird nun zusehends zerfahrener, mit einigen Fehlpässen im Spielaufbau, vor allem die Joker lassen nun etwas nach. Aber der Einsatz stimmt und vor Drittelende kommt der ESVK seinerseits noch zu zwei guten Möglichkeiten die Führung auszubauen. Sami Blomqvist und Tobi Wörle verfehlen das Tor jeweils nur knapp. Mit der knappen Führung in einem ausgeglichenen Spiel geht es in die Kabinen.
Auch das letzte Drittel beginnen beide Teams eher zurückhaltend. In der 42. Minute schläft die Joker Abwehr dann im Kollektiv und lässt einen Querpass zum freistehenden Stephan Kronthaler zu, der direkt abzieht und zum erneuten Ausgleich trifft. Der ESVK muss sich davon erstmal erholen, hat aber wieder so etwas wie eine Druckphase, in der Max Lukes völlig frei vor Jaroslav Hübl auftaucht und nur knapp mit der Rückhand verfehlt. Die Stimmung der Joker Fans ist dann endgültig im Keller, als EVL Topscorer Mathieu Pompei nicht ausreichend bedrängt wird und zu einfach zum Abschluss kommt. Er zieht trocken ab zur 2:3 Führung der Gäste. Jetzt wird es hitziger und die Joker endlich wieder aggressiver, verpassen aber durch Jonas Wolter eine sehr gute Chance zum Ausgleich. Branden Gracel macht es dann knapp sechs Minuten vor Ende besser. Bei jeweils vier Feldspielern wird er hervorragend von Florin Ketterer und Julian Eichinger freigespielt und bringt durch seinen Ausgleich die arena zum Kochen. Kurz vor Spielende scheitert Sami Blomqvist in Überzahl dann auch noch am Torgehäuse und so geht es in die Overtime.
In der Verlängerung geht es dann Schlag auf Schlag. Antti Kerälä zieht freistehend knapp am Tor vorbei und Jan Dalgic pariert den Konter blitzschnell. Dann ist es Max Schmidle der an Jaroslav Hübl scheitert und schließlich setzt Jeff Hayes durch eine schöne Bewegung und den anschließenden Siegtreffer den Schlusspunkt in diesem Derby. Andreas Brockmann zeigte sich in der Pressekonferenz sichtlich unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft und ist froh das es am Ende wenigstens für einen Punkt gereicht hat.
  
    
Ravensburg Towerstars
TOWERSTARS BUCHEN NUR EINEN PUNKT GEGEN DEL2 SCHLUSSLICHT
(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars konnten nicht an die gute Leistung vom Freitag anknüpfen und mussten sich gegen Bayreuth mit nur einem Punkt nach regulärer Spielzeit zufriedengeben. Am Ende entschied das Penaltschießen zugunsten der Tigers, die im ziemlich zerfahrenen Spielverlauf bereits zweimal geführt hatten.
Personell musste Coach Rich Chernomaz umplanen, da Robin Just vom Disziplinarausschuss für ein Spiel gesperrt wurde und sich David Zucker im Spiel in Weißwasser am Freitag erheblich verletzte. Noch ist übrigens nicht klar, welchen Grad die Verletzung hat und wie lange der bis dahin beste Scorer des Teams ausfällt.
Schon der Start in die Partie gegen das Tabellenschlusslicht gestaltete sich für die Oberschwaben alles andere als vielversprechend. Nicht einmal drei Minuten waren gespielt, das stand Drew Malanson völlig frei am rechten Pfosten und schob zum 0:1 ein. Den Ravensburger Fehlstart noch derber machte Simon Karlson drei Minuten später mit dem 0:2.
Jetzt erst besannen sich die Gastgeber auf einen solideren Spielaufbau und Shawn O´Donnell konnte eine der wenigen wirklich hochkarätigen Möglichkeiten aus kurzer Distanz zum 1:2 Anschlusstreffer einnetzen. Als Boaz Bassen fünf Minuten später einen Schlenzer von Sören Sturm zum 2:2 Ausgleich abfälschte, war wieder alles auf "Null" gestellt. Auch wenn im weiteren Verlauf des ersten Abschnitts einige Großchancen folgten, war das Spiel nicht wirklich stabil. Viel zu oft tauchten Tigers Stürmer nach individuellen Fehlern vor dem Ravensburger Tor auf und Olafr Schmidt hatte Höchstarbeit zu verrichten.
Die Hoffnungen auf ein besseres Mitteldrittel zerschlugen sich nach bereits 45 Sekunden: Tyler Gron traf zum 2:3 Führungstreffer für die Gäste. Wie schon im ersten Spielabschnitt brauchten die Towerstars einige Minuten, um dieses Gegentor zu verdauen. Dann allerdings konnte Yannick Drews eine deutlich bessere Phase der Hausherren einläuten. Gerade waren die Towerstars nach einer Strafzeit wieder komplett geworden und die durch den Gegenstoß entstandene 3-2 Überzahlsituation vollendete der junge Stürmer eiskalt zum 3:3 Ausgleich.
Jetzt wackelte Bayreuth deutlich und als Towerstars Kapitän Vincenz Mayer nur eine Minute später einen Schuss von der blauen Linie unhaltbar zum 4:3 ablenkte, schien die Welt in der mit 2518 Zuschauern besetzten CHG Arena wieder in Ordnung zu sein. Der nächste Rückschlag ließ allerdings nur vier Minuten auf sich warten. Aus der eigenen Zone gestartet, umkurvte Tigers Stürmer Nico Kolb die komplette Ravensburger Mannschaft bis vor deren Tor. Zwar konnte Olafr Schmidt den Abschluss mit den Beinschienen parieren, doch dann hatte Kevin Kunz im zweiten Versuch nicht wirklich Mühe auf dem Weg zum 4:4 Ausgleich. Bei diesem Zwischenstand blieb es bis zur zweiten Pause.
Wie schon die beiden Abschnitte zuvor war das Geschehen auch im Schlussdrittel von wenig Spielfluss geprägt. Der Großteil aller Anspielbullys musste wiederholt werden, hinzu kamen verstärkt Strafzeiten auf beiden Seiten. Dass ein zerfahrenes Spiel eher dem Auswärtsteam zugutekommt, ist keine Seltenheit. Das spiegelte sich auch in der 47. Minute wider, als sich die Abwehr von einem von der Bande zurückgeprallten Puck irritieren ließ und Tigers Topstürmer Juuso Rajala Sekunden später den Puck aus spitzem Winkel trocken zum 4:5 in den linken Torwinkel hob.
Wieder rannten die Towerstars also einem Rückstand hinterher, gelegen kam ihnen da natürlich eine undisziplinierte Phase der Tigers. Zunächst kassierte Henry Martens für mehrere Stockchecks hintereinander zurecht 2+2 Minuten, dann folgte auch noch Kollege Tomas Schmidt auf die Strafbank nach. Die doppelte Überzahl wussten die Ravensburger Cracks dreieinhalb Minuten vor Schluss zu nutzen. Kapitän Vincenz Mayer nahm einen Querpass auf die rechte Seite direkt ab und ließ beim 5:5 Ausgleich Tigers Torhüter Timo Herden keine Chance.
Noch lief die Überzahl weiter, trotz dramatischer Szenen im Torraum der Gäste blieb der Führungstreffer jedoch aus. In der Verlängerung hatten beide Teams die Möglichkeit, den Zusatzpunkt zu sichern. Allerdings blieben die fünf Minuten torlos und die Entscheidung über Sieg und Niederlage wurde ins Penaltyschießen vertagt. Im fünften Anlauf machte Juuso Rajala dem Drama ein Ende, die Heimniederlage der Towerstars war besiegelt.
Towerstars Trainer Rich Chernomaz war nach dem Spiel äußerst angefressen. „Ich bin stinksauer, denn das war eine völlig andere Mannschaft heute auf dem Eis, als beim Auswärtssieg in Weißwasser“, haderte der Coach in der Pressekonferenz nach dem Spiel. Nur zwei Tage haben die Towerstars Zeit, die Heimniederlage aus den Köpfen zu verbannen. Schon am Dienstag wartet auswärts in Landshut ein ganz harter Brocken.
  
    
Tölzer Löwen
Tölzer Krieger nehmen Frankfurt ein
(DEL2)  Wieder 3:2. Wieder Overtime. Wieder letzte Spielminute. Das Sonntagsspiel in Frankfurt bat viele Gemeinsamkeiten mit dem Heimspiel gegen die Eispiraten Crimmitschau. Diesmal war Max French der entscheidende Torschütze, der den Sieg für die Tölzer Löwen besorgte. Kevin Gaudet war gut gelaunt. Die Pressekonferenz ließ aufgrund technischer Schwierigkeiten auf sich warten. Gaudet sang während der Wartezeit fröhlich ins Mikro "Seeervus, Grüezi und Hallooo". Die gute Stimmung ist zurückzuführen auf den neunten (!) Sieg in Serie für die Buam. In der Folge kam das von Gaudet fast schon übliche "was für ein Spiel". Beendet werden die Wortmeldungen meist von "Ich bin unglaublich stolz auf mein Team". So klang es auch durch den Presseraum der Löwen Frankfurt nach dem 3:2-Sieg der Tölzer Buam. Erstmals öffentlich nutzte Gaudet das Wort "Krieger". Intern fiel der Begriff schon oft - und es gibt derzeit wohl kaum ein passenderes Wort für die Tölzer Löwen. Trotz des kurzfristigen Ausfalls durch Lubor Dibelka (Unterkörperverletzung, angeschlagen), musste auch Johannes Sedlmayr (Diagnose steht aus) das Spiel in Frankfurt frühzeitig abbrechen. Doch auch wenn zwei der besten Scorer nicht dabei sind und Topscorer Marco Pfleger mal einen unglücklichen Tag im Abschluss erwischt, finden die Löwen derzeit einen Weg. Leicht war er allerdings nicht, dieser Weg zum Erfolg beim potenziellen Spitzenteam. Frankfurt schien motiviert, legte in Minute fünf per Konter vor. Der Spielstand von 1:0 nach 20 Minuten war nicht wirklich dem Spielverlauf entsprechend. Die Löwen hatten drei absolute Großchancen zu verzeichnen. "Beide Teams haben viele Fehler gemacht. Deshalb gab es viele Chancen im Spiel", so Gaudet. Früh im zweiten Drittel nutzte Shawn Weller seine dritte Großchance zum Ausgleich. Diesmal entschied er sich beim Konter nicht für den Pass, sondern den Schuss - und der passt genau in den rechten Winkel. Nach dem Ausfall Sedlmayrs stellte der Tölzer Löwencoach auf fünf Verteidiger um, Manuel Edfelder rückte in den Sturm. Das sorgte kurz für Verwirrung und eine Strafe wegen zu vieler Feldspieler. Martin Buchwieser war der Nutznießer - per Nachschuss zum 2:1. Doch der Tölzer Anführer Philipp Schlager ging mit starkem Beispiel voran. Der Kapitän traf im Powerplay zum 2:2-Ausgleich, motivierte in der Folge immer wieder lautstark von der Bank aus. "Am Ende haben beide einen Punkt verdient, wir sind aber erneut auf der glücklicheren Seite", freute sich Gaudet. Danach sah es nicht zwingend aus, als Saša Martinovic 41 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit auf die Strafbank musste. Doch die Buam überstanden sowohl die letzten Minuten der regulären, als auch die erste Minute der Verlängerung unbeschadet und bekamen ihrerseits genau eine Minute vor Schluss die Chance in Überzahl. Hier traf Max French, schön freigespielt von Tyler McNeely zum spielentscheidenden 3:2. "Großes Lob an mein Team. Wir waren zweimal hinten", so Gaudet. "Wir haben neun Mal in Folge gewonnen. Das ist verdammt schwer zu erreichen. Da brauchst du echte Krieger - und genau das sind wir!"
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
Deggendorfer SC
Deggendorfer SC mit Torfestival gegen Höchstadt
(OLS)  Der Deggendorfer SC ließ am Sonntagabend gegen die Höchstadt vor 1731  
Zuschauern nichts anbrennen. Mit 8:1 bezwang das Team von Trainer Dave  
Allison das aktuelle Tabellenschlusslicht aus Höchstadt und festigt  
damit den ersten Platz in der Oberliga Süd.
Der DSC gab von Beginn an Gas und wollte mit viel Tempo die mit nur 14  
Feldspielern angereisten Gäste früh unter Druck setzen. Zwar konnten  
sich die Alligators anfangs noch erfolgreich wehren, doch mit jeder  
Spielminute erhöhten die Deggendorfer den Druck. In der zwölften  
Spielminute war es dann schließlich soweit. Sergej Janzen bekam von  
der Höchstadter Defensive viel zu viel Platz und der Routinier  
erzielte mit einem platzierten Schuss das 1:0. Zwar bot sich dem DSC  
mehrmals die Gelegenheit, das Ergebnis weiter in die Höhe zu  
schrauben, doch ein ums andere Mal war bei Alligators-Keeper Henseleit  
Endstation.
Im zweiten Abschnitt bot sich dann ein ähnliches Bild. Die Hausherren  
dominierten über weite Strecken die Partie und konnten früh auf 2:0  
erhöhen. Kyle Osterberg netzte freistehend vor dem Tor zum 2:0 ein. In  
der 34. Minute dann ein weiterer Treffer der Deggendorfer. Im  
Powerplay zimmerte Christoph Gawlik den Puck mit einem satten  
Schlagschuss in den Winkel und schraubte das Ergebnis auf 3:0, was  
gleichermaßen auch der Spielstand nach zwei gespielten Dritteln war.
Im Schlussabschnitt gelang den Gästen in der 42. Minute zwar der  
Anschlusstreffer durch Vitali Aab, doch die Hausherren antworteten  
prompt. Nur eine Zeigerumdrehung später stellte Youngster Filip  
Reisnecker den alten Abstand wieder her. Die Kräfte der Gäste schienen  
nun komplett zu schwinden und die Deggendorfer hatten nun richtig Lust  
auf Toreschießen. Zwischen der 52. und 53. Spielminute gelangen dem  
DSC durch Christoph Gawlik, Andrew Schembri und René Röthke drei  
Treffer in knapp 90 Sekunden, womit sie das Ergebnis auf sage und  
schreibe 7:1 stellten. Der Schlusspunkt war dann Kyle Osterberg  
vorbehalten. Der pfeilschnelle US-Boy schloss einen Alleingang eiskalt  
zum 8:1 ab, was schließlich auch der Endstand in dieser torreichen  
Partie war.
Mit diesem deutlichen Heimsieg verteidigt der DSC die Tabellenführung  
und trifft nun am kommenden Freitag auf heimischem Eis auf die Blue  
Devils Weiden. Spielbeginn ist wie gewohnt um 20 Uhr.
  
    
ECDC Memmingen
Indians in Selb erfolgreich – Henne mit Shutout
(OLS)  Der ECDC Memmingen hat das Auswärtsspiel in Selb mit 4:0 für sich entschieden und damit den Vorsprung auf Platz 3 weiter ausgebaut. Die Indianer wurden am Ende, auch dank starker Torwartleistung, glücklicher Sieger in einer engen Partie.
Die Indians starteten ohne Länger und Nix, dafür aber mit Linus Svedlund in der Verteidigung, ins Spiel gegen Selb. Bei den Gastgebern, die nur wenige Zähler hinter den Indians lagen, erwarteten alle Beobachter eine sehr enge Partie und sie sollten nicht enttäuscht werden. Taktisch sehr gut waren beide Mannschaften aufgestellt und ließen sich nur wenig Räume. Die besten Möglichkeiten in einem sehr engen und torlosen ersten Abschnitt hatte Wölfe-Stürmer Ian McDonald, der seinen Penalty nicht im Memminger Tor unterbringen konnte und auch bei einem weiteren Alleingang am starken Marci Henne im Gehäuse der Indianer scheiterte.
Im Mittelabschnitt sollte es dann endlich mit dem ersten Treffer der Partie klappen, zur Freude der mitgereisten Memminger Fans fiel dieser aber für ihr Team, als Brad Snetsinger mustergültig für Fabian Voit auflegte. Nur noch wenige Sekunden waren da im Drittel noch zu spielen, so dass die Rot-Weißen mit einer Führung in die Kabine gehen konnten.
Die letzten 20 Minuten starteten dann so, wie es sich Trainer Sergej Waßmiller vorgestellt hatte. Nach einem Konter verwandelte Kapitän Daniel Huhn zur 2:0 Führung und brachte die Gastgeber gehörig unter Druck. Diese rannten dann zwar an, brachten den Puck aber nicht am sicher agierenden Marc-Michael Henne vorbei, der seinen ersten Shutout im Indianer-Dress feiern konnte. Die Maustädter legten dann noch zwei weitere Treffer drauf. Der wiedermal starke Snetsinger verwandelte ins leere Tor des VER Selb, ehe Marvin Schmid kurz vor Schluss den 4:0-Endstand markieren konnte.
Mit den drei Punkten zementierten die Memminger ihren hervorragenden 2. Tabellenplatz, bevor es am Freitag zum Schlusslicht nach Höchstadt geht. Zwei Tage später kommt es dann zum Duell mit dem stark aufspielenden Aufsteiger aus Füssen. Zu diesem Derby werden wieder mehr als 2000 Zuschauer erwartet.
  
    
VER Selb
Gäste lassen wenig zu und Wölfe anrennen
(OLS)  Am 18. Spieltag mussten unsere Wölfe vor heimischer Kulisse eine 0:4 Niederlage gegen die Indians aus Memmingen einstecken. In einer von Taktik geprägten Partie bissen sich unsere Wölfe sprichwörtlich an der sehr starken Defensive der Gäste die Zähne aus und ließen im Gegensatz zu den Indians die wenigen hochkarätigen Torchancen, u.a. einen zugesprochenen Penalty im ersten Drittel, leichtfertig ungenutzt. „Der kleine Unterschied war heute, dass wir zwei Fehler machten und diese wurden eiskalt genutzt – das 0:2 war für uns wie ein Genickbruch“, so Wölfe-Trainer Henry Thom auf der anschließenden Pressekonferenz.
Schwungvoll und temporeich starteten beide Teams, die erste Chance hatte Beck, doch Deske parierte, wie auch kurz darauf den Versuch von Staub, der sich durch die Wölfe-Abwehr kämpfte. Unser Team, welches aufgrund eines Trainingsunfalles verletzungsbedingt auf Kabitzky verzichten musste, brauchte etwas, um ins Spiel zu kommen. Gelke prüfte zweimalig hintereinander Gästegoalie Henne, ehe ein offener Schlagabtausch begann, in dem beide Teams ein hohes Tempo gingen. Pfalzer auf Seiten der Gäste mit der dicksten Möglichkeit, als er nach einem Scheibenverlust alleine auf Deske zuläuft, in letzter Sekunde aber von Turner noch gestoppt werden konnte. Erster Torjubel in der NETZSCH-Arena nach 14 Minuten, als die Fans die Hartgummischeibe schon im Tor gesehen haben. Nach sehenswertem Spielzug schaffen es die Wölfe-Offensivkräfte jedoch nicht, Henne im Memminger Kasten zu bezwingen, der mit einer sensationellen Parade den Puck irgendwie unter sich begrub. Graaskamp, Gare und Turner mit den nächsten guten Möglichkeiten, auf der Gegenseite scheitert Stotz mit einem Distanzschuss. Heiß her ging es kurz vor Drittelende, es stand immer noch torlos 0:0, als Snetsinger Deske zu einer Glanztat zwang. Im direkten Gegenzug konnte der alleine durchgebrochene McDonald nur noch regelwidrig gestoppt werden. Den zugesprochenen Penalty vergab der Gefoulte, sein Schuss knapp am Tor vorbei – vorbei auch die Chance, mit einer Führung in die Pause zu gehen.
Unsere Wölfe starteten in Überzahl ins zweite Drittel, jedoch blieb der Torerfolg aus. Das Tempo weiterhin unverändert hoch, aber nachdem die Abwehrreihen rund um die gutaufgelegten Torhüter gut standen, tat sich in punkto Torraumszenen nur wenig. Die Partie im Gegensatz zu Drittel eins flachte etwas vom Unterhaltungswert ab, die wohl noch unterhaltsamste Aktion am Eis fand statt, als Memmingens Torhüter Henne den Puck vor seinem Kasten hin und herschob und den neben ihm auftauchenden McDonald im letzten Moment sah, der leider einen Schritt zu spät kam. Als vieles schon mit einem 0:0 Unentschieden auch nach 40 Spielminuten rechnete, fiel der Gästetreffer wie aus heiterem Himmel. Aus dem Gewühl heraus, keinen strukturierten Angriff vorausgegangen und noch dazu zu einem absolut aus Wölfe Sicht ungünstigen Zeitpunkt fiel der Gegentreffer: Voit mit der 1:0 Gästeführung, 35 Sekunden vor der Pausensirene.
Absolut einen unglücklichen Start hatten unsere Mannen im Schlussabschnitt – 83 Sekunden war erst von der Uhr, unsere Jungs scheinbar mit dem Kopf wohl noch in der Kabine, als Memmingen die Führung auf 2:0 ausbaute. Memmingens Svedlund schickte Huhn gekonnt alleine los und der verwandelte kaltschnäuzig zum 2:0 für seine Farben. Aufstecken wollten unsere Wölfe nicht, aber so sehr sie sich auch abmühten, es gab kein bis wenig Durchkommen durch die sattelfest wirkende Memminger Abwehr. Auch ein Reihenwechsel – Schmidt in Formation zwei und Gelke rückte zu McDonald und Gare, brachte nicht den erhofften Erfolg.
Unsere Wölfe trauerten den zahlreich guten Möglichkeiten nach und hatten auch das Quäntchen Glück nicht auf ihrer Seite - Zimmermann T. fälschte einen Schuss nur an das Gestänge ab. Die Gäste, mit der beruhigenden Führung im Rücken, spielten unaufgeregt, standen weiter defensiv gut und ließen den Gegner vergeblich anrennen. Den Wölfen lief aber nun auch noch die Zeit davon. 124 Sekunden vor Ende versuchte Wölfe-Coach Thom alles oder nichts zu gehen – es wurde nichts. Als Thom Deske für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis beordertet, schlugen die Gäste nochmals zu und trafen per empty net zum 3:0. Die Vorentscheidung, ehe Schmid 14 Sekunden später mit dem vierten Gästetreffer den Sack endgültig zumachte und die Wölfe-Niederlage besiegelt.
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles verteidigen Heimsieg-Serie
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben am Sonntagnachmittag die Partie gegen die Rostock Piranhas mit 6:3 (1:1/1:0/4:2) gewonnen und damit den sechsten Heimsieg in Folge eingefahren.
Vor 1.338 Zuschauern legten die Hausherren keinen guten Start hin, gingen in Überzahl durch einen Schlagschuss von Norman Martens aber dennoch in Führung (6.). Das 1:0 gab den Crocodiles aber keine Sicherheit – schwache Zweikampfführung, gefährliche Puckverluste in der neutralen Zone und viele Fehlpässe prägten das Spiel der Hanseaten. Die Rostocker konnten die Schwächen der gastgebenden Mannschaft schließlich nutzen und glichen in der 17. Minute durch Viktor Beck aus.
Im zweiten Spielabschnitt fingen sich die Hamburger, wenngleich die gewohnt starken Konter weiter ausblieben. Den nächsten Torerfolg brachte wieder eine Überzahl, die Fabian Calovi mit dem 2:1 beendete (30.). Unterdessen wurde das Spiel beider Mannschaften immer rauer und Schiedsrichter Fynn-Marek Falten ließ einiges durchgehen, wodurch der Spielfluss zunehmend gestört wurde. Diese Linie änderte der Referee erst im letzten Spielabschnitt.
Nachdem Dennis Reimer den Vorsprung der Crocodiles kurz nach der Pause auf 3:1 erhöhte (42.), brachte Tomas Kurka die Rostocker wieder ran (45.). Wenig später verabschiedete sich Piranha Jonas Gerstung auf die Strafbank und Norman Martens nutzte das Powerplay zu seinem zweiten Treffer (47.). Als Jordan Draper dann in der 54. Minute, erneut in Überzahl, das 5:2 erzielte, schien das Spiel entschieden, doch Joshua Rabbani machte es nach einer Strafe gegen die Hausherren wieder spannend (55.). Die endgültige Entscheidung brachte dann in der letzten Minute Thomas Zuravlev, der in das verwaiste Tor der Rostocker zum 6:3 traf.
„Ich bin natürlich erstmal sehr froh, dass wir die drei Punkte geholt haben. Wir haben heute ein bisschen kompliziert gespielt und uns in der einen oder anderen Situation das Leben selber schwer gemacht. Es nicht so, dass wir nicht gekämpft haben. Da müssen wir einfach cleverer agieren und die ein oder andere Strafe vermeiden. Dadurch haben wir die Rostock zurück ins Spiel gebracht. Aber unser Powerplay war da und das war heute entscheidend“, so Trainer Jacek Plachta.
  
    
Herner EV
Ungefährdeter 9:2 Sieg in Krefeld - Herne mit vollen sechs Punkten am Wochenende
(OLN)  Dem 2:1 Erfolg über Hamburg am Freitag ließen die Herner Sonntag einen 9:2 Sieg in Krefeld folgen. Damit sind sechs weitere Punkte auf der Habenseite am Gysenberg.
In Krefeld war die Entscheidung im Spiel bereits früh gefallen. Beim ersten Angriff landete der Puck direkt im Krefelder Tor. Patrick Asselin traf nach 18 Sekunden zum 1:0 für Herne. Herne dominierte und legte noch drei weitere Treffer zum Zwischenstand von 4:0 im ersten Drittel nach. Trainer Danny Albrecht zum ersten Drittel: „Wir haben im ersten Drittel gut angefangen und dies war die Grundlage dafür, dass es am Ende ein deutlicher Sieg wurde.“
Danny Albrecht gab Torwart Lukas Schaffrath dann ab dem zweiten Drittel Spielpraxis. „Wir haben ordentlich weitergespielt und Lukas Schaffrath hat seine Aufgabe sehr ordentlich erledigt.“ Bei einem Gegentreffer erhöhte das Team vom Gysenberg im zweiten Drittel auf 7:1.
Auch im letzten Drittel ließ man die Zügel nicht schleifen und war weiter das dominierende Team auf dem Eis. Krefeld kam noch zu seinem zweiten Tor, während man selber mit zwei weiteren Treffern knapp an einem zweistelligen Ergebnis vorbei schrammte. Am Ende feierten das Team und die mitgereisten Fans einen ungefährdeten 9:2 Sieg in Krefeld.
Trainer Danny Albrecht: „Wir sind heute mit allem zufrieden. Wir haben umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten und den Gegner am Ende dominiert, dazu hat Jakub Bitomsky heute seine ersten Tore im Profibereich erzielt.“
  
    
Rostocker EC
Sechste Niederlage in Folge für die Piranhas / Rostocker 3:6 bei den Crocodiles Hamburg – das Manko der Mannschaft ist momentan einfach der Torabschluss
(OLN)  3:6 (1:1, 0:1, 2:4) verloren die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs am Sonntag in der Oberliga Nord bei den Crocodiles Hamburg.
Am Freitag war vor allem auf Grund eines schlechten Mitteldurchgangs (1:4) nach 3:1-Führung mit 3:6 gegen die Moskitos Essen verloren worden, und Trainer Christian Behncke sagte: „Es war, als wenn ein Schalter im Kopf umgelegt worden ist und die Jungs vergessen haben, was sie tun sollen. Im dritten Drittel war zwar eine Leistungssteigerung zu sehen, dennoch muss deutlich mehr kommen. Es tut weh, wenn die eigenen Zuschauer einen auspfeifen. Wir haben im Anschluss versucht, jedem Spieler klarzumachen, was die Stunde geschlagen hat.“
Ohne den knieverletzten Marvin Krüger sowie Verteidiger Wladislaw Baumgardt liefen die Gäste mit viel Einsatz und Leidenschaft dem 0:1-Rückstand hinterher und schafften den Ausgleich.
„Wir machen weitgehend das Spiel, aber vor allem unsere zweite Reihe ließ im ersten Drittel richtig gute Chancen aus“, so REC-Mannschaftsleiter Dirk Weiemann.
Auch in den zweiten 20 Minuten waren die Piranhas am Drücker, nahmen deutlich mehr Schüsse, scheiterten jedoch immer wieder am sehr stark aufgelegten Crocodiles-Keeper Kai Kristian.
„Wir schießen den leider richtig berühmt. Wahnsinn, was der da so teilweise alles hält“, so Weiemann vor dem Abschlussdrittel.
Dieses endete 2:4, und der Mannschaftsleiter fasste zusammen: „Wir haben es über das gesamte Spiel nicht geschafft, von der Strafbank wegzubleiben. Das hat ein sehr effektiver Gegner gnadenlos bestraft. Das Team hat gekämpft und gerackert. Unser Manko ist momentan einfach der Abschluss.“
Es war die sechste Niederlage in Folge. 
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern
   
EHC Klostersee
EHC Klostersee – ERV Schweinfurt Mighty Dogs 7:2 (5:0, 0:1, 2:1)
(BYL)  Wichtiger Heim-Dreier für den EHC Klostersee. Dank einer kompakten Mannschaftsleistung und einem ersten Spieldrittel mit toller Abschlussquote fertigte der EHC Klostersee die Schweinfurt Mighty Dogs an diesem Sonntagabend klar und auch in dieser Höhe verdient mit 7:2 ab. Den Grundstock zum Drei-Punkte-Sieg legten die Grafinger wie gesagt bereits in den ersten 20 Spielminuten, als sich der Gast aus Unterfranken kaum aus der eigenen Abwehrzone befreien konnte und die Rot-Weißen auch schnell und direkt den Abschluss suchten.
Nicht ganz so, aber auch eher einseitig verlief nämlich das Mitteldrittel. Allerdings trat die Mannschaft von Dominik Quinlan da häufig zu verspielt und inkonsequent im Torabschluss auf. Die beiden Gästekeeper - in der 33. Minute wechselten die Mighty Dogs verletzungsbedingt - konnten ihre Fangquote fast wie im Training aufbessern. Während die EHCler in dieser Phase fast in Schönheit starben (was man sich angesichts des klaren Vorsprungs mit fünf Toren freilich irgendwo auch leisten konnte), verwerteten die Schweinfurter einen ihrer wenigen Konter. Nicht mehr mit letzter Konsequenz gingen die Klosterseer das Schlussdrittel an, das folgedessen auch etwas ausgeglichener verlief. Während die Gäste noch einem im Powerplay jubeln durften, legte der EHC aus einer Vielzahl von Chancen noch zwei Treffer nach.
Als wäre er nie weg gewesen: Das Comeback von Florian Engel in der Klosterseer Hintermannschaft verlief rundum perfekt. Der 29-jährige Allrounder glänzte gut 22 Monate nach seinem letzten aktiven Einsatz mit Übersicht, stabiler Abwehrarbeit und schnellen Vorstößen. "Man hat heute eindrucksvoll gesehen, was wir alle auch vorher schon wussten. Angie ist topfit und tut unserem Spiel unwahrscheinlich gut. Er sorgt für die nötige Stabilität hinten und ist mit seiner Technik und Spritzigkeit ein wichtiger Faktor nach vorne", lobte Headcoach Quinlan.
  
    
EHC Königsbrunn
Zwei Drittel Tiefschlaf
(BYL)  Am Freitag konnte der EHC Königsbrunn noch nach einer starken Leitung drei Punkte gewinnen, in Geretsried allerdings kamen die Brunnenstädter bei den „River Rats“ mit 5:9 unter die Räder. Nur in den letzten zwanzig Minuten konnte Königsbrunn überzeugen.
EHC-Coach Waldemar Dietrich musste die Reise nach Geretsried mit nur zwölf Feldspielern und zwei Goalies antreten. Berufsbedingt fehlten Nico Neuber und Moritz Lieb, Elias Maier hatte die Grippe erwischt.
Das erste Drittel im neu eröffneten Geretsrieder Stadion verlief zunächst sehr zerfahren. Bei Königsbrunn lief nicht viel zusammen, die Mannschaft produzierte zahlreiche Fehlpässe und ließ dem Gastgeber zu viele Räume. Geretsried konnte sich immer wieder problemlos im Königsbrunner Drittel festsetzen und hatte erschreckend viel Platz. In der achten Spielminute musste Jennifer Harß ein erstes Mal hinter sich greifen, als die River Rats zum 1:0 einschossen. Der EHC hatte es zuvor verpasst, den Puck aus dem eigenen Drittel zu befördern. Königsbrunn konnte zwar in der 15. Spielminute ausgleichen, doch nach einem Doppelschlag durch Geretsrieds Kontingenspieler Horvath ging es mit einem 1:3 Rückstand für Königsbrunn in die erste Pause.
Im mittleren Spielabschnitt kassierte der EHC gleich den nächsten Doppelschlag von Ondrej Horvath, die Gastgeber lagen nach gerade mal 23 Spielminuten mit 5:1 in Front. Erst jetzt schien Königsbrunn aufzuwachen und zeigte nun einige schöne Spielzüge, aber ein Treffer blieb den Brunnenstädtern verwehrt. Doch nach dem 6:1 in Überzahl ging nicht mehr viel beim EHC, Coach Waldemar Dietrich wechselte nun Jenny Harß aus und gab Nico Hetzel die Chance, sich zu präsentieren. Aber auch er musste gleich nach einer Minute hinter sich greifen, nach 31 Spielminuten stand es schon 7:1 für die Gastgeber. Zwei Minuten vor der letzten Pause konnte Königsbrunn in doppelter Überzahl noch ein Tor nachlegen, das 7:2 für Geretsried war dann auch der Drittelendstand.
Im letzten Spielabschnitt hatte sich der EHC noch einiges vorgenommen, die Mannschaft schien nun in der Partie angekommen zu sein. Alleine das Schussglück fehlte, in den ersten drei Minuten verhinderte zweimal der Pfosten einen weiteren Treffer der Königsbrunner. Geretsried war da effektiver, gleich der erste nennenswerte Angriff landete zum 8:2 im Tor der Brunnenstädter. Doch der EHC war jetzt zweikampfstärker und endlich präsent, nur zwei Minuten danach gelang ein Treffer, eine weitere Minute später verwandelte Hayden Trupp einen Penalty zum 8:4. Bis Spielende traf jede Mannschaft noch einmal, so dass es bei Abpfiff 9:5 für die Gastgeber stand.
Geretsried gewinnt am Ende verdient gegen verschlafene Königsbrunner, die erst im letzten Spielabschnitt in die Spur fanden. Am Tabellenplatz hat sich nichts getan, der EHC bleibt weiterhin auf dem achten Tabellenplatz und wahrt sich die Chance auf Platz sechs.
EHC-Coach Waldemar Dietrich war enttäuscht von der gezeigten Leistung: „Unser Auftritt im ersten und zweiten Drittel war desolat. Ein Abwehrverhalten war nicht vorhanden. Die Spieler haben Zweikämpfe gemieden und die Scheibe zu leicht verspielt. Wir hatten genügend Chancen nach vorne und haben auch fünf Tore geschossen. Aber auswärts neun Treffer zu bekommen, das ist viel zu viel. “
  
    
HC Landsberg Riverkings
Ein Sieg und eine Niederlage für die Riverkings
(BYL)  Am vergangenen Wochenende standen zwei Spiele gegen die direkten Konkurrenten um den sechsten Platz EHC Klostersee und die Erding Gladiators auf dem Programm.
Am Freitag gastierte mit dem EHC Klostersee das Team im heimischen Eisstadion, das nur einen Platz hinter den Riverkings auf Platz sechs platziert war. Um das Team in der Tabelle auf Abstand zu halten, musste also ein Sieg her. Entsprechend konzentriert gingen die Mannen von Coach Fabio Carciola vor 825 Zuschauern zu Werke. In einem von taktischer Disziplin im defensiven Bereich geprägten Spiel ließen beide Mannschaften zunächst wenig Torchancen zu. Zwar entwickelte der HCL ein leichtes optisches Übergewicht, so recht zwingend waren die Chancen zunächst nicht. Dies änderte sich erst in der 11. Spielminute. Thomas Fischer zog hier mit viel Tempo ins gegnerische Drittel und bediente den nachrückenden Markus Kerber mit einem platzierten Schuss Dominik Gräubig im Grafinger Tor zum 1:0. Weiterhin kämpften beide Teams um jeden Meter auf dem Eis, ein weiteres Tor wollte allerding im ersten Drittel nicht mehr fallen. Im zweiten Drittel nutzte Dennis Sturm einen Fehler der Verteidiger vor dem gegnerischen Tor, eroberte sich den Puck und versenkte unhaltbar ins Kreuzeck zum 2:0. Eine der wenigen Strafzeiten nutzte Gennaro Hördt um in der 34. Minute um in Klosterseer Überzahl auf 2:1 zu verkürzen.
Mit diesem Ergebnis ging es auch in die zweite Drittelpause. Im heißumkämpften letzten Drittel erarbeiteten sich beide Mannschaften immer wieder gute Chancen, es dauerte aber 12 Minuten, bis der nächste Treffer der Partie fiel. Jubeln konnte dieses Mal Thomas Hummer, der zum 2:2 Ausgleich treffen konnte. Nachdem in der regulären Spielzeit kein Team den Siegtreffer erzielen konnte, schloss sich nach sechzig Minuten die fünfminütige Overtime auf dem Programm. In dieser erarbeitete sich der HCL zahlreiche Chancen, allerdings dauerte es bis 37 Sekunden vor der Schlusssirene bis Dennis Sturm den Puck auf Adriano Carciola zurücklegte und dieser mit einem satten Schuss zum viel umjubelten 3:2 Siegtreffer einnetzen konnte.
Beim Auswärtsspiel gegen Erding traf man auf den aktuell Tabellensiebten, der nach einer Niederlage am Freitag fast schon zum Siegen verpflichtet war, wollte man nicht den Anschluss zu Platz sechs etwas verlieren.
Erding fand zunächst besser ins Spiel und ging in der 3. Minute mit 1:0 durch Mark Waldhausen in Führung. Im Gegenzug konnte der HCL eine Strafe für Erding in der 5. Minute nicht nutzen. In der Folge entwickelte sich ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, wobei Erding als Heimteam etwas mehr für das Spiel tat. In der Schlussminute gelang dann Dennis Sturm der Ausgleichstreffer. Er fälschte, vor dem Tor stehend, einen Schuss von Maximilian Raß ab.
Das zweite Drittel gestaltete das Team von Trainer Fabio Carciola deutlich überlegen, allerdings bildete sich dies nicht in Toren ab. Zwar gelang Markus Kerber direkt nach dem Wiederanpfiff der 2:1 Führungstreffer, weitere Tore wollten allerdings trotz guter Chancen nicht fallen. Und so kam es wie es kommen musste. Nach einer nicht ganz nachvollziehbaren Strafe wanderte Marc Krammer auf die Strafbank und Erding konnte kurz vor der Pause durch Daniel Krzizok den etwas schmeichelhaften Ausgleich erzielen.
Auch im letzten Drittel zeigte der HCL eine gute Leistung scheiterte aber regelmäßig am überragend haltenden Schedlbauer im Tor der Erdinger. Ohne weiteres Tor auf beiden Seiten ging es in die Verlängerung. Hier erarbeiteten sich beide Teams einige Chancen, bevor Erding eine etwas unglückliche 2 gegen 1 Situation nutzte und zum 3:2 Siegtreffer durch Waldhausen einnetzte. 
  
    
EHF Passau Black Hawks
Bärenstarke Black Hawks schlagen Tabellenführer Waldkraiburg - 6:3 Heimsieg vor 1.118 Zuschauer
(BYL)  Die Passau Black Hawks haben am Sonntag vor 1.118 Zuschauer eindrucksvoll demonstriert, auch gegen Spitzenmannschaften gewinnen und überzeugen zu können. Tabellenführer Waldkraiburg kam in der bebenden Passauer EisArena mit 6:3 unter die Räder. Schnell, zielstrebig und mit Köpfchen präsentierten sich die Hausherren in der Partie gegen die Oberbayern. Die Zuschauer bekamen dabei einiges geboten. Harte Zweikämpfe, Strafzeiten und Traumtore am Fließband. Die Passauer Führung egalisierten die Gäste mit der Pausensirene im ersten Drittel. Im zweiten Abschnitt spielten die Black Hawks den Tabellenführer dann schwindelig. Florian Fischer mit seinem zweiten Treffer, Petr Sulcik und Jan Sybek schossen die Black Hawks mit 4:1 in Führung. Ebenfalls wieder kurz vor Ende des zweiten Drittels folgte der zweite Treffer der Gäste. Doch auch im letzten Drittel zogen die Habichte ihren Matchplan eiskalt durch! Dominik Schindlbeck und Philipp Müller legten für die Habichte noch mal nach. Der Treffer vom erst 16jährigen Thomas Nuss zum 6:3 war am Ende nicht mehr wie Ergebniskosmetik. Trainer Heinz Feilmeier war mit der Leistung seiner Mannschaft nach dem Spiel zufrieden. „Wir mussten heute auf drei Stammspieler verzichten (Marius Wiederer, Alex Janzen und Tobias Feilmeier). Die Jungs haben heute auf dem Eis alles rausgehauen und über drei Drittel wirklich sehr gut gespielt. Das erste Drittel war ausgeglichen, dass zweite Drittel war ein richtiges Sahnedrittel und im Schlussabschnitt haben wir dem EHC Waldkraiburg keine Angriffsfläche mehr gegeben. Nach unserem sechsten Treffer hat man gemerkt, dass bei den Gästen die Luft raus war.“ so die Analyse von Heinz Feilmeier auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.
Die nächsten Aufgaben werden ebenfalls keine leichten für die Passau Black Hawks. Freitag geht’s zu den Mighty Dogs nach Schweinfurt, ehe am Sonntag um 18:30 Uhr das nächste Heimspiel gegen Pfaffenhofen in der EisArena ausgetragen wird. -czo
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
EHC Waldkraiburg kassiert erste echte Niederlage gegen die Passau Black Hawks
(BYL) 16 Spieltage hat es gedauert, nun hat es auch die Waldkraiburger Löwen erwischt. In einem hochklassigen Spiel, vor mehr als 1.100 Zuschauern unterliegt ein stark dezimierter EHC Waldkraiburg dem EHF Passau mit 6:3.
Das erste Drittel begann mit einer hohen Geschwindigkeit auf beiden Seiten. Bereits nach knapp drei Minuten, konnten die mehr als 100 mitgereisten Waldkraiburger Fans bereits die ersten Chancen ihrer Jungs auf dem Eis bewundern. Insgesamt konnte man einen sehr spritzigen Eindruck der Löwen-Mannschaft gewinnen und somit berechtigte Hoffnung auf Punkte haben. Aber auch die Black Hawks wissen wie man die Scheibe übers Eis schiebt, so sehen die Fans ein interessantes Spiel, das in hoher Geschwindigkeit hin und her geht und immer wieder Möglichkeiten auf beiden Seiten bietet. In der 11. Spielminute ist es aber dann abermals der Gegner, der das erste Tor des Spiels erzielt. Florian Fischer heißt der Torschütze in diesem Fall. Von einem solchen Rückstand lässt sich ein Löwe jedoch nicht aus der Ruhe bringen, ebenso wenig von den drei schadlos überstandenen Strafzeiten im ersten Durchgang. Als die Uhr 19:56 zeigt und die meisten Fans gedanklich schon in der Pause sind, ist es Leon Decker der vor dem Tor der Passauer am schnellsten schaltet und den freien Puck zum Ausgleich ein chippt.
Der zweite Durchgang, obwohl anfangs optisch noch gleichwertig, ist der, der den Löwen das sprichwörtliche Genick brach. Aus der Kabine kamen die Männer vom EHC noch sehr spritzig und auch die ersten Minuten agierten sie so. Der erste echte Angriff der Passauer jedoch, sollte sich gleich in ein Tor verwandeln. Erneut war es Florian Fischer, der dieses Mal durch die Waldkraiburger Verteidigung wirbelte und so frei vor Yeingst zum Schuss kam. Auch in der Folge konnten sich die Löwen nicht über einen Mangel an Gelegenheiten beschweren. Mal direkt vor dem Tor, mal von der blauen Linie wie Mathias Jeske, der mindestens zweimal an diesem Abend das Gestänge trifft mit seinem ansonsten harten und präzisen Schuss. Wieder sind es aber die Black Hawks, die das nächste, ebenso wie das übernächste Tor erzielen. Erst ist es Petr Sulcik, der das 3:1 aus Passauer Sicht besorgt, dann Jan Sybek, der vom Schiedsrichter ein mindestens streitbares Tor zugesprochen bekommt. Angepeitscht von den mehr als 100 mitgereisten Fans, sind es dennoch die Löwen, die den Schlusspunkt im Drittel setzen und die Hoffnung am Leben halten. Derbyheld Nico Vogl vollendet in doppelter Überzahl der Löwen eine Pass-Stafette mit den Vorlagengebern Straka und Jeske, zum 2:4 Pausenstand.
Auch wenn Nico Vogl zu Beginn des dritten Durchgangs noch versucht die Reststrafe der Passauer zu nutzen, jedoch an Torhüter Ritschel scheitert, scheint es die ersten Minuten im finalen Drittel so, als hätten die Löwen resigniert. Mit der Führung im Rücken erzeugten die „Habichte“ aus der Dreiflüssestadt nun immer mehr Druck und sorgten, durch zwei weitere Tore, für den Vorentscheid in diesem Spiel. Dominik Schindlbeck und Philipp Müller sind es, die erst in doppelter Überzahl, und nur eine Minute später in einfacher Überzahl den Sack zu machen und für das zwischenzeitliche 5:2 und 6:2 sorgten. Diese Situation war neu für die jungen Löwen in dieser Saison. Nie lag man mit mehr als zwei Toren zurück, erst recht nicht so kurz vor dem Ende eines Spiels. Umso höher ist die enorme Moral dieser Mannschaft zu bewerten. Auch nach dem 6:2, das in etwa 11 Minuten vor dem Ende des Spiels fiel, kämpfte jeder einzelne Spieler um jeden Puck, lief was das Zeug hielt und zog dies bis zur letzten Sekunde des Spiels durch. Da Ergebnis davon ist ein hocherfreuliches. In seinem erst zweiten Spiel für das „Senioren“-Team des EHC Waldkraiburg, erzielt der erst 16-jährige Thomas Nuss, der aus der eigenen U17-Mannschaft ins Team geholt wurde, sein erstes Tor für die Löwen und korrigiert das Endergebnis auf 6:3.
Auch wenn damit dieses Wochenende mit nur zwei Punkten für den EHC Waldkraiburg endet, steht der EHC weiterhin an der Spitze der Eishockey Bayernliga. Das nächste Heimspiel findet am 29.11.2019 um 20:00 Uhr gegen den zweitplatzierten vom TEV Miesbach statt. Hier wird auch der ein oder andere kranke Leistungsträger wieder mit von der Partie sein.
  
    
ESV Buchloe
ESV verteidigt mit Overtimesieg in Kempten Platz zwei / Buchloer Piraten schlagen den ESC Kempten auch im Rückspiel – wenn auch erst nach Verlängerung
(BLL)  Der ESV Buchloe hat auch das zweite Allgäu-Derby der Saison gegen die Kempten Sharks für sich entschieden. Am Sonntagabend besiegten die Piraten im Spitzenspiel vor fast 600 Zuschauern in Kempten den heimischen ESC mit 5:4 (2:1, 1:1, 1:2), allerdings erst in der Verlängerung. Dabei hätten die Gennachstädter den Sack eigentlich schon in der regulären Spielzeit zumachen können – wenn nicht sogar müssen. Am Ende brachte der Siegtreffer von Christian Wittmann nach lediglich sieben Sekunden in der Overtime dennoch zwei weitere Zähler auf das Buchloer Punktekonto, die somit den zweiten Tabellenrang weiter verteidigten und den Abstand auf die drittplatzierten Sharks sogar weiter ausbauen konnten.
Das Top-Duell zwischen dem Tabellenzweiten und -dritten legte los wie die Feuerwehr. Keine Minute war gespielt, da hatten beide Teams schon beste Möglichkeiten zur Führung. Während die Buchloer gleich zwei gute Gelegenheiten liegen ließen, scheiterte auch Kemptens Patrick Weigant mit einem Alleingang an Johannes Wiedemann im Buchloer Tor. Nach der furiosen Startminute erspielten sich dann die Buchloer die nächsten Chancen auf die Führung, doch das 1:0 wollte zunächst nicht fallen, weil Robert Wittmann am Außenpfosten und Bruder Christian am an diesem Abend bärenstarken ESC-Schlussmann Danny Schubert scheiterte (3.). Ein Doppelschlag bescherte den Pirates in einer temporeichen Partie schließlich doch die verdiente Führung: Erst netzte Timo Hauck nach einem schönen Doppelpass mit Timo Rauskolb mit der Rückhand zum 1:0 ein (10.), ehe ein ansatzloser Schuss von John Boger nur 63 Sekunden später zum 2:0 in den Maschen landete. Auch danach blieben die Buchloer bei Fünf gegen Fünf die gefälligere Mannschaft, vor allem im Spielaufbau. So benötigten die Hausherren ein Überzahlspiel, um zu verkürzen. Im ersten Powerplay der Partie staubte Adrian Kastel-Dahl zum 2:1 ab (15.), womit es auch erstmalig in die Kabinen ging.
Im anschließenden Mitteldrittel änderte sich danach erst einmal nicht wirklich viel auf dem Eis. Buchloe erspielte sich immer wieder gute Möglichkeiten, doch entweder die letzte Konsequenz im Abschluss fehlte, oder Kemptens Tormann Schubert war irgendwie noch im Weg – wie gegen den völlig freien Simon Beslic (27.). Kurz vor Ablauf einer Überzahlsituation war nach 29 Minuten aber auch Schubert geschlagen, als der wohl stärkste Buchloer an diesem Abend – John Boger –keine Mühe mehr hatte, um auf 3:1 zu stellen. Allerdings fingen sich die Freibeuter gleich darauf wiederum umgehend den Anschlusstreffer ein. Eine Nachlässigkeit hinter dem Piraten-Tor bestrafte Andreas Ziegler prompt und verkürzte auf 3:2 (30.).
Das Allgäu-Derby blieb also eine enge Kiste, auch nachdem die Piraten im Schlussabschnitt erneut den alten Zwei-Tore-Vorsprung wiederherstellen konnten. In einer guten Buchloer Phase erzielte Michal Telesz das 4:2 für seine Farben, als er von der Bande vors Tor zog und flach einnetzte (45.). Weil man danach aber erneut im stets gefährlichen Kemptener Powerplay ein Gegentor durch Ron Newhook kassierte (48.), wurde es wieder spannend. Und den Gastgebern gelang durch Patrick Weigant nach gut 51 Minuten sogar der Ausgleich, weshalb die Buchloer sich nicht mit einem Dreipunktsieg nach regulärer Spielzeit für einen guten Auswärtsauftritt belohnen konnten.
In der Verlängerung dauerte es dafür dann gerade einmal handgestoppte sieben Sekunden, ehe Christian Wittmann vom Bully weg in Buchloer Unterzahl alleine davonzog und zum entscheidenden 5:4 einnetzte. Durch den Derbysieg in der Verlängerung behaupten die Buchloer mit Saisonsieg Nummer zehn auch den zweiten Platz vor den Sharks, die nun zwei Punkte hinter dem ESV rangieren.
  
    
ERC Lechbruck
Arbeitssieg der Flößer in Augsburg – Penaltyniederlage gegen US-Team
(BBZL)  Der ERC Lechbruck bleibt in der Eishockey-Bezirksliga nach 60 Minuten weiterhin ungeschlagen. Bei der EGW Augsburg genügte am Samstag eine durchschnittliche Leistung zum letztlich verdienten 7:4-Auswärtssieg. Damit setzten sich die Lecher vorübergehend an die Tabellenspitze. Da die Konkurrenten jedoch am Sonntagabend zwei Spiele mehr absolviert haben als die Flößer, hat sich nun erst einmal der ESV Türkheim den Platz an der Sonne gesichert.
Das Spiel im Augsburger Curt-Frenzel-Stadion begann seitens des ERC sehr zerfahren. Zwar von Beginn an spielbestimmend, ließ die Defensivleistung sehr zu wünschen übrig und so sah man sich nach sieben Spielminuten durch Tore von Daniel Tschenk und Maximilian Rieß plötzlich mit 0:2 im Rückstand. Nach etwa zehn Minuten ging dann ein Ruck durch das Team von Jörg Peters und seine Mannen legten eine Schippe drauf. Eine schöne Kombination über Marcus Köpf und Patrick Völk schloss Kapitän Matthias Erhard zum 1:2-Anschlusstreffer ab. Dann zeigten sich die Flößer effizient und nutzten eine 2+2-Minutenstrafe der Hausherren eiskalt aus: Erneut Matthias Erhard (17.) und dann Jonas Seitz (18.) brachten dadurch den ERC mit 3:2 in Front.
Im zweiten Spielabschnitt hatten die Lecher die Fuggerstädter gut im Griff. Keine zwei Minuten waren gespielt, als Jonas Seitz ein Zuspiel von Matthias Köpf zum 4:2 für Lechbruck abschloss. In eigener Unterzahl erhöhte Marcus Köpf (27.) mit einem Kontertor zum vorentscheidenden 5:2 für die Blau-Weißen. Doch die weiterhin kampfstarken Woodstocks konnten in der 35. Minute den Anschlusstreffer zum 3:5-Pausenstand erzielen.
Im letzten Drittel erspielten sich die Lecher weitere gute Einschussmöglichkeiten, mussten aber bis zur 48. Minute warten, ehe Marcus Köpf mit seinem Treffer zum 6:3 den Sack zu machte. Der Augsburger Torhüter Stephan Balleis zeigte eine gute Leistung und verhinderte weitere ERC-Treffer.  Doch gegen die schöne Passstafette von Dominik Kösl auf Patrick Völk, der Marcus Köpf bediente und dieser ansatzlos den Puck im Tor der Hausherren versenkte, war Balleis machtlos. 7:3 für den ERC durch den dritten Treffer an diesem Abend von Marcus Köpf. Das vierte Tor der Woodstocks in der 58. Minute war nur noch Ergebniskosmetik und so konnten die Flößer, zumindest für die Nacht von Samstag auf Sonntag, die Tabellenführung feiern.
Am Sonntag gastierten die Stevenson Mustangs aus der US-College-Liga zum Freundschaftsspiel im Lechparkstadion. Die Flößer schonten einige Akteure, dafür wurden zahlreiche U20-Spieler ins Rennen geschickt. So liefen Morris Demmler und Manuel Schnöll erstmals für die Flößer auf. Simon Hilz, Lukas Fischer und Lukas Zugmaier komplettierten die Riege der jungen Wilden. Und die machten ihre Sache sehr gut. Simon Hilz im Tor lieferte eine gute Leistung ab.
Es entwickelte sich ein munteres Spiel, in dem es sechzig Minuten lang hin- und her ging. Zunächst gingen die US-Boys mit einem Doppelschlag in der siebten bzw. achten Spielminute mit 2:0 in Führung. Marcus Köpf netzte auf Zuspiel von Patrick Völk und Matthias Erhard zum 1:2-Anschluss ein. Die Flößer bekamen nun Aufwind und drängten auf den Ausgleich, den Stefan Dubitzky auf Zuspiel von Lukas Fischer mit einem Schuss in das obere rechte Eck besorgte.
Im zweiten Drittel erhöhten die Mustangs in der 28. Minute auf 3:2, ansonsten fielen keine Tore. Beide Torhüter standen sicher und verhinderten die durchaus vorhandenen Möglichkeiten.
In den letzten 20 Minuten zeigten beide Teams den 140 Zuschauern im Lechparkstadion größtenteils schönes Eishockey mit Kampf und Leidenschaft. Der ERC kam immer wieder gefährlich vor das Tor der Gäste, doch zunächst sprang nichts Zählbares heraus. Dafür nutzten die US-Boys mit einem Sonntagsschuss ihre Chance zum 4:2. Doch die Lecher ließen sich nicht hängen und versuchten nochmals ordentlich Druck auf das Tor der Mustangs aufzubauen. Mit Erfolg: Zunächst verkürzte Lukas Baader auf Zuspiel von Patrick Völk in der 52. Minute auf 3:4, ehe Marcus Köpf in der 58. Minute der umjubelte 4:4-Ausgleich gelang.
Das Penaltyschießen mußte einen Sieger finden und weil drei ERC-Schützen vergaben, bewies der ERC Gastgeberqualitäten und überließ den Penaltysieg den Stevenson Mustangs.
Weiter geht es nun am kommenden Freitag, um 19:30 Uhr im Lechparkstadion, mit dem Spitzenspiel gegen den aktuellen Tabellenführer ESV Türkheim. Am Samstag gastieren die Lecher um 20:15 Uhr erneut bei den Woodstocks im Augsburger Curt-Frenzel-Stadion.
  
    
Regionalliga Südwest / Landesliga Baden-Württemberg
      
Stuttgarter EC
Schule auf dem Eis – Stuttgarter Eishockey-Club bringt Eishockey in den Unterricht
(RLSW)  Schulsport – das verbinden die meisten mit Leichtathletik, Fußball oder Völkerball. Eishockey lässt sich hingegen in Deutschland nicht auf der Liste der klassischen Schulsportarten finden. Doch dass Schulsport auch auf dem Eis möglich ist, dass hat nun der Stuttgarter Eishockey-Club (SEC) zusammen mit zwei Schulklassen gezeigt.
Natürlich lässt sich Eishockey nicht einfach in der Schulturnhalle realisieren. Für den
schnellen Mannschaftssport ist eine geeignete Eisfläche nötig, wie sie in Stuttgart nur in
der Degerlocher Eiswelt zu finden ist. Daher verlagerten die beteiligten Schulen den Unterricht
zeitweise auf die Waldau. Der SEC stellte professionelle Trainer und die notwendige
Ausrüstung, so dass die Schüler den schnellen Kufensport einmal selbst erleben und
ausprobieren konnten.
Eine der Schulen, die das Angebot wahrgenommen haben, war das Gymnasium Plochingen.
Das Programm „America Explained“ des Deutsch-Amerikanischen Zentrums (DAZ)
am Stuttgarter James-F.-Byrnes Institut brachte die Schüler zu dem Ausflug nach Stuttgart,
um mit dem Motto „Faceoff – Let’s play Ice Hockey“ die in den USA sehr beliebte
Mannschaftssportart kennenzulernen. In einem zweistündigen Workshop lernten die 24
Schüler der 11. Klasse die wichtigsten Eishockeyregeln kennen. Unterstützt wurden sie
dabei von zwei erfahrenen Spielern der Stuttgart Rebels: dem Verteidiger Adrian Sanwald
und dem deutsch-kanadischen Stürmer Morgan Reiner. Am Ende waren die Schüler
in der Lage, erste Spielversuche mit Schläger und Puck auf dem Eis zu unternehmen.
Anders ausgelegt ist hingegen das Kooperationsprogramm mit der Waldschule Degerloch:
jeden Mittwoch begeben sich 17 Kinder der 1. und 2. Klasse auf die Eisfläche, um dort für
eine knappe Stunde Lauf- und Stocktechnik zu trainieren. Auch hier steht mit Adrian
Sanwald ein erfahrener Spieler der Rebels und zugleich kompetenter Sport- und Gymnastiklehrer
auf dem Eis: „Es ist schön, den Schülern die Grundlagen auf dem Eis vermitteln
zu können und sie bei ihren Fortschritten zu beobachten“, so der 22-jährige: „Die Kinder
haben genauso wie ich viel Spaß dabei und trainieren spielerisch ihre Kondition und ihr
Reaktionsvermögen.“
Der Stuttgarter Eishockey-Club freut sich über die gute Resonanz der Angebote: „Wir
wollen mit den Angeboten zeigen, wie vielfältig Sport sein kann und den Schülern eine
Möglichkeit geben, auch einmal in die Sportarten reinzuschauen, die nicht zum Standardangebot
der Schulen gehören“, so der Vereinsvorsitzende Dr. Christian Ballarin. Für ihn
ist die Nachwuchsförderung eine der wichtigsten Aufgaben im Verein, die weiter ausgebaut
werden soll. Die Motivation dazu ist groß, hat man gerade doch erst die Zertifizierung
des Deutschen Eishockey-Bundes für das Sterneprogramm erhalten. Mit Angeboten
wie den Schulkooperationen möchte der Verein auch das Interesse für die eigene Sportart
wecken: „Es freut uns, wenn wir durch die Angebote Kinder für Eishockey begeistern
können und den ein oder anderen entweder als Zuschauer bei einem Spiel oder gar als
neuen Nachwuchsspieler bei uns begrüßen können.“
  
    
1.CfR Pforzheim
Bisons siegen nach Penaltyschießen gegen Schwenningen mit 4:3 (1:0/1:0/2:2)
(LLBW)  Am vergangenen Sonntag mussten die Pforzheim Bisons gegen ihren direkten Verfolger
in der Tabelle dem Schwenninger ERC antreten.
Beide Mannschaften waren gut aufgestellt und kämpften von der ersten Sekunde an um jeden
Zentimeter Eis. So konnten sowohl die Bisons als auch die Schwenninger im ersten Drittel einige Chancen erspielen, konnten diese aber vorerst nicht verwerten.
Die wieder gut gefüllten Zuschauerränge mussten bis kurz vor Ende dieses Drittels warten,
bis das erste Tor bejubelt werden konnte. Vladimir Viller #20 lochte für die Bisons ein zum 1:0
Nach einer kurzen Verschnaufpause prallten auch im zweiten Drittel zwei sehr starke
Gegner aufeinander. Der Kampfeswillen beider Mannschaften war nach wie vor ungebrochen
und wurde seitens der Gäste schon zu Beginn des mittleren Drittels mit einem Tor durch Andreas
Erlenbusch #24 zum 1:1 Ausgleich belohnt. Auf Seiten der Bisons war der Druck auf das
gegnerische Tor zwar vorhanden, aber die zahlreichen Schüsse konnten leider nicht versenkt
werden. Damit blieb es bei einem 1:1 zur zweiten Drittelpause.
Das letzte Drittel war an Spannung mal wieder nicht zu übertreffen. Gleich zu Beginn dieses
Drittels netzte Stefan Schäfer #44 für die Gäste aus Schwenningen ein zum 1:2. Eine Minute
später folgte dann auch der Konter der Pforzheimer durch einen Treffer von Steffen Bischoff #7 zum erneuten Ausgleich 2:2.
Dies war der Stimmung jedoch nicht abträglich – ganz im Gegenteil, die Menge tobte und
viele hielten vor Spannung die Luft an.
12 Minuten vor Spielende ließ Martin Juricek #10 die Pforzheimer nochmals jubeln mit seinem
Tor zum 3:2. Diese Freude währte jedoch nur kurz, denn 5 Minuten später musste der Goalie
der Bisons Tobias Nuffer #44 erneut hinter sich greifen. Christopher Kohn #14 glich für die
Gäste aus zum 3:3 Spielstand nach regulärer Spieldauer.
Das darauffolgende Penaltyschießen forderte noch einmal alles. Nicht jeder der Spieler konnte
den Zweikampf gegen den gegnerischen Goalie für sich entscheiden, doch Patrik Vogl #71
erzielte schlussendlich den Siegestreffer zum 4:3 für die Pforzheim Bisons.
Mit diesem achten Sieg in Folge konnten die Bisons ihre Führung um weitere zwei Punkte
ausbauen.
Peter Gorel #79 (Stürmer), sagte nach dem Spiel:
„Von Anfang an wussten wir, dass das heutige Spiel gegen die Schwenninger ein hartes Spiel
sein wird.
Dementsprechend haben wir uns gut vorbereitet. Von der ersten Minute an war es für Landes-
liganiveau ein hochrangiges, schnelles und hartes Spiel. Beide Mannschaften gaben ihr bestes,
kämpften ununterbrochen und wollten siegen.
Dies zeigte letztendlich auch das Resultat eines Gleichstands zum Ende hin, welches wir Dank
der Treffsicherheit von Patrik Vogl und des Saves von Tobias Nuffer im Penaltyschießen für
uns gewinnen konnten.
Für uns war es ein verdammt gutes Spiel, denn wir lieben die Herausforderung.
Mein Dank geht definitiv an unsere Mannschaft die bis zum Schluss kämpften und an unsere
Fans, die uns mächtig anfeuerten und natürlich auch an die Schwenninger für einen super
spannenden, harten und fairen Wettkampf.“
Alles in allem war dieses Spiel wieder Hochspannung pur und macht Lust auf mehr.
Doch zunächst müssen die Pforzheim Bisons wieder auswärts ran. Nächsten Sonntag den 01.12.2019 um 17:15 Uhr findet das nächste Spiel der Bisons statt; diesmal geht es gegen die
Mad Dogs Mannheim 1b in der SAP-Arena in Mannheim.
  
    
Schwenninger ERC
Schwenninger Fire Wings unterliegen im Spitzenspiel mit 4:3 nach Penaltyschießen
(LLBW)  Es war alles angerichtet für das Spitzenspiel in der Landesliga Baden Württemberg. Tabellenerster gegen den Rangzweiten lauteten die Vorzeichen. Am Ende behielten die Gastgeber aus Pforzheim, in einer packenden Partie, mit 4:3 (1:0; 0:1; 2:2; 1:0) nach Penaltyschießen die Oberhand und konnten den Vorsprung in der Tabelle weiter ausbauen.
Den gut 350 Zuschauern im Pforzheimer St. Maur Eissportzentrum wurde am vergangenen Sonntag ein spannendes Spitzenspiel geboten. Intensives Eishockey mit sehr hohem Spielniveau, gepaart mit guten Defensivleistungen auf beiden Seiten, machten dem Eishockeysport hier alle Ehre. Dabei dauerte es bis zur 18. Spielminute, ehe der Gastgeber in Person von Vladimir Viller zum ersten Mal an diesem Abend einen Treffer auf die Anzeigetafel brachte. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die erste Drittelpause.
Der erste Pausentee schien den Schwenningern jedoch Auftrieb zu geben. Keine 3 Minuten waren gespielt als Andreas Erlenbusch auf Zuspiel von Christopher Kohn und Marcel Thome zum 1:1 ausgleichen konnte. Im weiteren Verlauf des zweiten Drittels gab es auf beiden Seiten zahlreiche Torchancen, doch an diesem Abend waren beide Torhüter sehr gut aufgelegt. Somit stand nach 40 Spielminuten ein 1:1 auf der Anzeigetafel und es war damit für reichlich Spannung vor dem Schlussabschnitt gesorgt.
Hier dauerte es wiederum nur gut 3 Minuten, ehe Stefan Schäfer die Gäste aus dem Schwarzwald, das erste Mal in dieser Partie, in Führung bringen konnte. Die Bisons ließen dies jedoch nicht auf sich sitzen und konnten ihrerseits knapp eine Minute später durch Steffen Bischoff ausgleichen. Das Spiel wog nun hin und her und beiden Mannschaften war bewusst, dass nun der kleinste Fehler spielentscheidend sein könnte. Ausgerechnet in eigener Überzahl leisteten sich die Schwenninger eine Unachtsamkeit, welche durch Martin Juricek bestraft wurde. Die Fire Wings gaben jedoch nicht auf, drückten auf den Ausgleich und tatsächlich konnte Christopher Kohn gut sechs Minuten vor Ende der Partie den erneuten Ausgleich erzielen.
Diese Punkteteilung nach 60 Minuten ging vollkommen in Ordnung und somit musste das Penaltyschießen über den Zusatzpunkt entscheiden. Hier hatten die Hausherren das bessere Ende auf ihrer Seite. So war es dem Pforzheimer Patrik Vogl vorenthalten, seine Farben zum vielumjubelten Sieg zu schießen.
Die Fire Wings können mit dieser Leistung dennoch zufrieden sein, auch wenn man sich gerne mit drei Punkten auf die Heimreise begeben hätte. Dazu haben sie jedoch kommenden Samstag im Derby-Heimspiel gegen die Eisbären Balingen die nächste Möglichkeit.
  
    
Regionalliga West / Hessenliga
    
EG Diez-Limburg
Rockets verlieren Heimspiel gegen Hamm
(RLW)  Die Sorge war groß, die Anspannung allerorts spürbar: Wird diese Saison zu einer faden, weil langweiligen und einseitigen Angelegenheit in der Regionalliga West? Die erfreuliche Antwort: Wird sie nicht, keine Sorge! Die anderen können ja auch Eishockey spielen - und fangen auch langsam an, es zu zeigen. Wenn die Rockets parallel dazu ein unentschuldbar schlechtes erstes Drittel abliefern, dann liegt man auch schnell mal mit 0:7 zurück. Aus diesem Vorsprung machten die Eisbären aus Hamm einen hochverdienten 8:2-Auswärtssieg bei der EG Diez-Limburg, auch wenn sie dafür tatsächlich nur 20 starke Minuten brauchten und den Vorsprung am Ende lediglich verwalteten.
„In der Niederlage zeigt sich wahre Größe“, heißt es in einer oft zitierten Weisheit. Doch noch viel wichtiger ist es, auch bei einem Sieg wahre Größe zu zeigen - so wie Hamms Trainer Ralf Hoja nach dem Kantersieg seiner Mannschaft beim Spitzenreiter in Diez: „Warum wir 7:0 geführt haben weiß ich nicht. Jeder Schuss war ein Treffer. Das ist im Sport eben manchmal so, da passieren Dinge, die keiner erklären kann. Aber deshalb muss hier keiner traurig sein. Hätte unser Keeper Marius Dräger nicht so stark gehalten, dann hätte es noch einmal eng werden können. Ich hoffe nur, dass wir unseren Torhunger gegen Diez-Limburg nicht heute für den Rest der Saison schon aufgebraucht haben.“
Ein bemerkenswert, weil bemerkenswert schlechtes erstes Drittel nahm in der fünften Spielminute mit dem Hammer Führungstreffer von Kevin Trapp (5.) seinen Lauf. Zuvor hatte EGDL-Routinier Kevin Lavallee Pech bei einem starken Abschluss, die Führung hätte vielleicht dem Spiel eine andere Wendung gegeben. Doch Hamm verdiente sich die klare Führung, weil man gegen zunächst nicht anwesenden Raketen jeden Freiraum und jede Chance nutzte: Marvin Cohut (8.), Aaron Reckers (8.), Oliver Kraft (10.) und Kevin Thau (12.) schossen eine 5:0-Führung heraus und erzwangen bei der EGDL einen Torhüterwechsel. Für Tim Stenger ging Jascha Strobel zwischen die Pfosten, der zwei weitere Tore von Milan Svarc (15.) und Aaron Reckers (19., Überzahl) nicht verhindern konnte. 
„Wir waren einfach nicht da, wir waren nicht bereit“, sagte Rockets-Trainer Frank Petrozza, der in der ersten Pause eine Reaktion seiner Mannschaft verlangte. Und die sollte auch kommen, wenngleich auch mit einer Leistungssteigerung die große Aufholjagd ausblieb. RJ Reed (28.) und Kevin Lavallee (37.) verkürzten im zweiten Drittel auf 2:7. Weitere gute Chancen endeten bei Keeper Dräger. Zudem musste Konstantin Firsanov nach einem nicht geahndeten Stockenden-Stich an ihm für die anschließende Schlägerei mit Marvin Cohut vorzeitig zum Duschen. 
Der einzige Treffer im Schlussdrittel ging wieder auf das Konto der Eisbären: Milan Svarc besorgte im Powerplay den 8:2-Endstand (48.).
„Glückwunsch an Ralf und Hamm zum verdienten Sieg“, sagte Petrozza. „Wir haben den Kopf nicht hängengelassen nach dem ersten Drittel und im zweiten Abschnitt deutlich besser gespielt bei einem Schussverhältnis von 22:3. Machen wir das 4:7 oder 5:7, dann sieht das Spiel vielleicht anders aus. So aber hat es nicht gereicht. Wir müssen in jedem Spiel und in jedem Drittel hart arbeiten. Die Liga ist einfach besser geworden, das ist Fakt. Und wenn du nicht bereit bist, dann wirst du wie heute bestraft.“
 
    
Herforder EV
Revanche geglückt - HEV siegt mit 7:5 in Ratingen
(RLW)  Wildes Spiel bei den Aliens – nachdem die Ice Dragons die ersten beiden Duelle gegen Ratingen verloren hatten, gelang in einem torreichen Duell nun ein 7:5-Auswärtserfolg, mit dem sich der HEV endgültig in die Top 4 der Regionalliga West zurückgespielt hat.
Herford, die erneut auf fünf Spieler im Kader verzichten musste - unter ihnen auch Killian Hutt und Philipp Brinkmann – und nochmals mit den Nachwuchsspielern Hendrik Pohlmann und Dario Walkenhorst auflief, kam wesentlich besser in das Spiel als die Ratinger Aliens. Bereits in der 7. Minute hatte Maximilian Droick die Führung der Herforder auf dem Schläger, sein Schuss landete jedoch an der Latte. Doch nur drei Minuten später wurde Jörn Weikamp glänzend von Fabian Staudt in Szene gesetzt und schob zum 1:0 für die Dragons ein. Gleb Berezovskij erhöhte in der 15. Minute auf 2:0, als er einen Schuss von Guillaume Naud abfälschte und Aliens-Keeper Felix Zerbe unglücklich aussehen ließ. Mit dieser verdienten Führung ging es in die erste Drittelpause. 
War Ratingen im ersten Drittel noch chancenlos, so waren sie zu Beginn des zweiten Spielabschnitts hellwach und erwischten den HEV eiskalt. Nach nicht einmal 40 Sekunden verkürzte Tim Brazda auf 1:2 und brachte die Aliens zurück ins Spiel. Als Simon Migas in der 26. Minute der Ausgleich gelang, drohte die Begegnung zu kippen. Doch Herford erholte sich von dem Schock und fand wieder besser ins Spiel. Jan-Niklas Linnenbrügger erzielte in der 31. Minute die erneute Führung der Ostwestfalen, die Nils Bohle drei Minuten später weiter ausbaute. Sehenswert dann ein gewaltiger Schuss von Damian Martin in der 36. Minute, mit dem er zum 5:2 einnetzte. Doch Ratingen gab sich noch nicht geschlagen und konterte postwendend mit dem 3:5 durch Thomas Dreischer. Zwei Minuten vor der Pausensirene trug sich Justin Unger als nächster Spieler mit dem 6:3 für den HEV in die Torschützenliste ein, mit dem die Seiten ein letztes Mal gewechselt wurden.
Nach diesem intensiven Drittel mit vielen Toren, standen beide Teams zunächst wieder sicherer in der eigenen Abwehr. Gleb Berezovskij sorgte in der 49. Minute mit dem 7:3 und seinem zweiten Treffer für die Vorentscheidung. Die Ratinger Aliens setzten in der Schlussphase noch einmal alles auf eine Karte und erzielten durch Tim Brazda (54.) und Thomas Dreischer (58.) zwar noch zwei weitere Treffer, brachten den Herforder Auswärtssieg jedoch nicht mehr in Gefahr.
Die Ice Dragons setzten sich mit dem zweiten Sieg des Wochenendes von ihren Verfolgern Dinslaken und Ratingen in der Tabelle ab und bilden gemeinsam mit Hamm und Neuwied ein Verfolgertrio des derzeitigen Tabellenführers Diez-Limburg. Am kommenden Freitag trifft der HEV um 20.30 Uhr auf den Tabellenletzten Neusser EV und möchte die nächsten Punkte einfahren.  
  
    
Ratinger Ice Aliens
Ice Dragons lassen sich von den Ice Aliens dieses Mal nicht zähmen
(RLW)  Am Ende stand ein 5:7 auf der Anzeigetafel und die Ice Aliens mussten die erste Saisonniederlage gegen die Herforder Ice Dragons hinnehmen. Trainer Andrej Fuchs analysierte treffend den Spielverlauf: „das erste Drittel haben wir komplett verpennt!“ Zur ersten Pause stand es 0:2 und die Hausherren hatten wenig von dem gezeigt, das sie im Pokalspiel aufs Eis gebracht hatten. Zu viele Fehlpässe im Spielaufbau und in der Defensive unkonzentriert. Dass das Resultat nicht höher ausfiel, lag an Torwart Felix Zerbe, der wieder einen guten Tag hatte.
Nach dem ersten Seitenwechsel präsentierten sich die Ice Aliens wie ausgewechselt. Nach 39 Sekunden gelang Tobi Brazda der Anschlusstreffer und nur fünf Minuten später stocherte Simon Migas den Puck zum Ausgleich ins Tor der Herforder. Aber die Gäste wussten zu antworten und stellten innerhalb von fünf Minuten auf 2:5. Zu sorglos gingen die Ice Aliens in der Defensive zu Werk und ließen den Gästen ihre Möglichkeiten. Thomas Dreischer verkürzte nach einem schönen Zuspiel von Dennis Fischbuch noch einmal, doch bis zur Pause hatten die Herforder den alten Abstand wiederhergestellt. In der 48. Minute erhöhten sie noch auf 3:7 und alle dachten, dass der Fisch damit gegessen war. Doch die Ice Aliens zeigten noch einmal Charakter. Wie schon im letzten Spiel gegen Herford wollten sie eine Verlängerung erzwingen und schnürten die Gäste in deren Drittel ein. In der 54. Minute kam es durch Tim Brazda zum Anschlusstreffer, erneut Dreischer erhöhte auf 5:7. Doch die verbleibende Zeit reichte nicht mehr aus. So blieb es bei diesem Endergebnis. Gästetrainer Jeff Job war angesichts der Anzahl von sechs Spielen in den letzten acht Tagen mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. Andrej Fuchs hingegen bedauerte, dass der Spielplan keine Möglichkeit bietet, im Rhythmus zu bleiben. Doch er gab auch mit Eishockey Leidenschaft bekannt: „wir haben erst eine Hälfte der Saison gespielt, und ich gebe nicht auf, noch lange nicht!“
  
    
Eifel-Mosel Bären
Eifel-Mosel Bären wollen zu Hause gegen Darmstadt die Serie fortsetzen !!
(HL)  Durch den Rückzug des EV Wiesbaden gab es für die Eifel-Mosel Bären zuletzt eine längere Spielpause in der Hessenliga Süd. Das Warten ist am kommenden Sonntag jedoch zu Ende.
Am 1. Advent geben die Darmstadt Dukes in Bitburg ihre Visitenkarte ab. Auch wenn das Hinspiel mit einem deutlichen 6:0 Auswärtssieg endetet, darf das Team um Trainer Michal Janega die Dukes nicht unterschätzen. Gegen Darmstadt gab es in der Vergangenheit immer spannende und enge Duelle. Auch die bisherigen Ergebnisse in dieser Saison zeigen, dass Darmstadt ein starkes Team ist, welches den Bären sicherlich alles abverlangen wird. Die Dukes erzielten bisher 4 Siege und mussten sich nur gegen die Löwen Frankfurt und im Hinspiel gegen die Bären geschlagen geben. Ein Sieg gegen die Bären würde die Chancen für Darmstadt auf Tabellenplatz 1 bzw.2 weiterhin aufrecht erhalten.
Die Eifel-Mosel Bären wollen die Siegesserie fortsetzen und Tabellenplatz 1 festigen. Durch die Heimstärke und die Unterstützung der Bären Fans sollte dies zu Hause gelingen, damit die Play Offs in greifbare Nähe rücken. Das 1.Bully gegen Darmstadt findet am Sonntag um 19 Uhr in der Bitburger Eissporthalle statt.
  
    
Regionalliga Ost
    
ELV Niesky
Klarer Sieg in Halle
(RLO)  Am Sonntag, den 24.11.2019 waren die Tornados zu Gast bei den Saale Bulls 1b im Sparkassen Eisdom in Halle. Dieses Auswärtsspiel gewannen sie klar mit 4:8 (2:2; 2:3; 0:3).
Im 1. Drittel war die Partie relativ ausgeglichen. Die Nieskyer vergaben aber noch zu viele Chancen. Das besserte sich zwar etwas im Mitteldrittel. Doch die Hallenser nutzten die kleinen Fehler der Gäste schamlos aus und kamen so immer wieder ins Spiel. Erst im letzten Drittel übernahmen die Tornados endgültig die Führung.
Die Torschützen für den ELV Niesky waren 2x David Frömter (7.Min.; 35.Minute in Unterzahl), 2x Sebastian Greulich (18.Min. in Unterzahl; 38.Min.), Philip Riedel (30.Min.), Jörg Pohling (42.Min.), Eddy Lisk (51.Min.) und Markus Fabian (51:Min.). Mit diesem Sieg rutschten die Tornados in der Regionalliga Ost auf Platz 4 der Tabelle.
  


 Montag 25.November 2019 www.icehockeypage.de 
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