Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

              
Heilbronner Falken
(DEL2)  Stürmer Stefan Della Rovere hat am vergangenen Wochenende eine Oberkörperverletzung erlitten und fällt daher für etwa drei Wochen aus
 
Thomas Sabo Ice Tigers
(DEL)  Aus privaten Gründen wird Trainer Kurt Kleinendorst den Nürnbergern am kommenden Wochenende nicht zur Verfügung stehen und wird währenddessen von Co-Trainer Manuel Kofler vertreten
  
EV Aich
(BBZL)  Wegen Personalsorgen haben die Aicher auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben sich die Dienste des tschechischen Stürmers Ladislav Marek gesichert, der auch schon in der Bayernliga für den ESV Buchloe aktiv war. Ausserdem stehen seit Kurzem die jungen Stürmer Niklas Hobmaier, Michael Fischer und Max Bichlmeier zum Einsatz
  
ECDC Memmingen
(OLS)  Verletzungspech am Hühnerberg: Mannschaftskapitän Daniel Huhn muss sich einer Knie-Operation unterziehen, was bedeutet dass für ihn die Saison vorzeitig beendet ist. Stürmer Manuel Nix laboriert an einer Fußverletzung und muss etwa einen Monat pausieren und auch Torhüter Daraian Sommerfeld wird auf unbestimmte Zeit ausfallen
  
ESV Waldkirchen
(BLL)  Die Brüder Benjamin und Dominik Barz haben sich von den Karoli Crocodiles aus privaten Gründen verabschiedet und stehen vorerst nicht mehr zur Verfügung
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Stürmer Alex Wideman hat sich eine Oberkörperverletzung zugezogen und muss in den nächsten sechs Wochen pausieren
  
Landesliga Nord
(LLN)  Das Spiel in der Landesliga Nord Gruppe 1A zwischen der 1b-Mannschaft der Harsefeld Tigers und den Celler Oilers vom 30.November, welches 5:9 endete, wurde nachträglich mit 5:0 Toren für Harsefeld gewertet, da Celle einen nicht spielberechtigten Spieler eingesetzt hatte
  
Deutsche Eishockey Liga
(DEL)  Das Sonntags-Spiel zwischen den Kölner Haien und den Thomas Sabo Ice Tigers wurde bereits in der 2.Spielminute beim Spielstand von 0:0 zunächst unterbrochen und schliesslich abgebrochen, nachdem es einen medizinischen Notfall auf der Tribüne gab. Als Nachholtermin wurde Dienstag, der 28.Januar 2020 festgelegt
  
Bayernliga
(BYL)  Das Spiel am Sonntag zwischen dem EHC Königsbrunn und de, ESC Dorfen wurde nach zwei Dritteln beim Spielstand von 3:1 abgebrochen, da ein defekt an der Eismaschine vorlag. Ob es zu einer Wertung kommen wird oder das Spiel neu angesetzt wird, steht noch nicht fest
  
ESV Dachau Woodpeckers
(BBZL)  Stürmer Dennis Berndt wechselt von den Black Bears Freising aus der Landesliga zu den Woodpeckers, wo er nun zusammen mit seinem Bruder Tim Berndt in einer Mannschaft spielen wird
  
EC Pfaffenhofen
(BYL)  Die Eishogs haben sich wieder von Stürmer Marko Babic getrennt, der erst letzten Sommer vom Oberligisten EC Peiting kam und in acht Partien zwei Tore und fünf Assists beisteuern konnte und insgesamt nicht die Erwartungen erfüllen konnte
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 30.November 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 23 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West, Hessenliga, Regionalliga Nord und Regionalliga Ost.

 
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
   
Düsseldorfer EG
Return of the "Karnevalsparty"! Rot-Gelbes Feuerwerk am 7. Februar im Stahlwerk! Vorverkauf hat begonnen!
(DEL)  Noch immer gilt: Die DEG ist Düsseldorf und Düsseldorf ist Karneval! Deshalb heißt es zur kommenden Jecken-Saison wieder gleichzeitig „HEJA HEJA DEG!“ und „Düsseldorf Helau!“ Die Rot-Gelben richten nach der erfolgreichen Premiere 2017 und dem Nachfolger 2018 bereits die dritte eigene Karnevalsparty aus. Am Freitag, 7. Februar 2020, wird es im Stahlwerk Düsseldorf närrisch. Natürlich wird auch wieder das komplette Team der DEG vor Ort sein.
Geplant ist wieder ein buntgemischtes Unterhaltungsprogramm aus Musik und Tanz. Für beste Düsseldorfer Unterhaltung und gute Stimmung sorgen u.a. Alt Schuss, De Fetzer, Swinging Funfares, die Prinzengarde Blau-Weiß, die Rhythmussportgruppe und viele mehr. Weitere Infos folgen!
Die Veranstaltung findet wie bereits 2017 im Stahlwerk an der Ronsdorfer Straße 134 statt. Einlass ist um 18.00 Uhr, Beginn des Jecken abends natürlich um 19.35 Uhr. Der Vorverkauf hat bereits begonnen, Karten gibt es für 19,35 Euro zzgl. Gebühr ab sofort an allen bekannten Vorverkaufsstellen und ab Ende nächster Woche im DEG Fanshop an der Brehmstraße.
  
Black Friday - DEG verliert Derby 1:4!
Das 225. Derby gegen die Kölner Haie sollte ein großer Tag werden. Sportlich hatte die Düsseldorfer EG nach dem ersten Aufeinandertreffen der Saison noch eine Rechnung offen. Mit 13.205 Zuschauern war der ISS DOME ausverkauft. Noch dazu stand die große Ehrung für DEG-Legende Otto Schneitberger auf dem Programm. Der Moment, in dem das rot-gelbe Banner mit seiner Rückennummer „2“ nach lobenden Worten seiner einstigen Wegbegleiter Walter Köberle und Prof. Dr. Hans-Joachim Schmengler unter dem Hallendach angekommen war, sollte für die rot-gelbe DEG-Familie beim 1:4 (1:3; 0:0; 0:1) gegen den ewigen Rivalen der schönste bleiben.
  
    
EHC Red Bull München
Nach Ausleihe: Eder wechselt nach Nürnberg
(DEL)  Der 23-jährige Stürmer Andreas Eder verlässt den EHC Red Bull München und wechselt mit sofortiger Wirkung zum fränkischen DEL-Klub Thomas Sabo Ice Tigers. Eder stand seit 2015 beim dreifachen deutschen Meister unter Vertrag und war seit September dieses Jahres an die Nürnberger ausgeliehen. Die Organisation des EHC Red Bull München bedankt sich bei seinem ehemaligen Spieler für seine Zeit bei den Red Bulls und wünscht ihm für seine weitere Zukunft bei den Thomas Sabo Ice Tigers viel Glück und Erfolg.
Eder wechselte 2014 in die Organisation der Red Bulls, wo er zunächst für eines der Akademie-Teams spielte. Im Sommer 2015 folgte der Wechsel zum DEL-Team, wo der gebürtige Tegernseer noch im selben Monat sein DEL-Debüt für die Münchner feierte. Eder absolvierte für Red Bull München 146 Partien in der höchsten deutschen Spielklasse (15 Tore, 17 Assists) sowie 30 Begegnungen in der Champions League (drei Tore, drei Assists).
  
Red Bulls gewinnen DEL-Spitzenspiel gegen Straubing Tigers
(DEL)  Der EHC Red Bull München hat das DEL-Spitzenspiel gegen die Straubing Tigers gewonnen. Im Duell mit den zweitplatzierten Tigers behielt der Spitzenreiter mit 3:1 (0:0|1:0|2:1) die Oberhand. Vor 6.142 Zuschauern im Olympia-Eisstadion glänzten Chris Bourque, Daryl Boyle (200. Scorerpunkt in der DEL) und Patrick Hager als Torschützen sowie Goalie Kevin Reich mit einigen starken Saves.
Vor ausverkauften Rängen schenkten sich beide Teams in puncto Aggressivität wenig und ermöglichten dem Gegner im ersten Drittel jeweils drei Powerplay-Situationen. Hierbei stellten München und Straubing unter Beweis, warum sie auch im Unterzahlspiel zu den Top-Teams der DEL gehören. Die meisten Schüsse verfehlten ihr Ziel oder wurden geblockt. In der 11. Minute brach dann Benedikt Kohl über rechts durch und legte die Scheibe quer in die Mitte, wo Travis James Mulock am Münchner Goalie Reich scheiterte. In der Folge nahmen die Offensivaktionen der Red Bulls, bei denen Jason Jaffray nach monatelanger Verletzungspause sein Comeback feierte, leicht zu. Maximilian Kastner kam direkt vor Jeffrey Zatkoff im Tor der Tigers aus der Drehung zum Abschluss, doch es blieb beim 0:0.
Im Mittelabschnitt kamen auch die Treffer dazu. Nachdem zunächst nicht fiel zu einer Gästeführung gefehlt hatte, nahm Bourque (25.) auf der Gegenseite im rechten Bullykreis Maß. Mithilfe von Trevor Parkes, der Zatkoff die Sicht nahm, schlug die Scheibe im Tor ein. Die Tigers erhöhten nun den Druck, waren aber auch defensiv anfälliger. Dass bei dem teils wilden Schlagabtausch weder Frank Mauer das 2:0 erzielt, noch Straubing zum Ausgleich kam, war den Reflexen der beiden Goalies geschuldet. Reich rettete nicht nur gegen Jeremy Williams, sondern bügelte einen Wechselfehler seiner Teamkollegen aus und bekam auch gegen den freistehenden Sandro Schönberger noch rechtzeitig den Schoner dazwischen.
Das Chancenplus lag auch zu Beginn des Schlussdrittels auf Seiten der Straubinger. Phasenweise in der eigenen Zone eingeschnürt, bemühte sich der Tabellenführer die Querpässe auf Top-Torschütze Williams und Antoine Laganière zu verhindern. Die Gäste durften in der 53. Minute nur kurz jubeln. Die Schiedsrichter pfiffen den vermeintlichen Ausgleich ab, weil Kael Mouillierat die Scheibe samt Torhüter Reich über die Linie geschoben hatte. Innerhalb von zwei Minuten führten die Red Bulls die Entscheidung herbei: Erst traf Boyle (54.) nach starkem Zuspiel von Mark Voakes, anschließend vollendete Kapitän Patrick Hager einen Konter zum 3:0 (56.). Straubing konnte durch Marcel Brandt (57.) noch mal verkürzen. Es blieb letztendlich beim 3:1-Sieg für die Gastgeber.
  
    
Bayreuth Tigers
Tigers entscheiden Torfestival nach Comeback für sich
(DEL2)  Black Friday, besonders für die Abwehrreihen samt Goalies mit Toren zum halben Preis, hätte man das Geschehen im Bayreuther Tigerkäfig auch beschreiben können, aber alles der Reihe nach.
Ganz schwer in die Partie fanden die Hausherren, gegen die wegen zahlreicher Verletzter mit kurzer Bank angereisten Löwen Frankfurt. Ohne zu brillieren übernahmen die Hessen sofort das Spiel und gingen schon nach drei Minuten in Führung. Als kurz danach (9.) Tigers-Abwehrchef Karlsson verletzt vom Eis musste, gab es den nächsten Rückschlag, dem weitere viel zu einfache Gegentore folgten, weil die heimische Defensive viel zu zaghaft agierte und die Eisenmenger-Brüder mit McAulay kaum in den Griff bekamen. Mit dem Anschlusstreffer von Gron nach klasse Rückpass von Melanson kam dann aber doch etwas Leben ins Team der Wagnerstädter und als Järveläinen seine Einzelaktion mit dem 3-2 abschloss, war man wieder im Spiel. Das machte man sich aber mit ungenügendem Abwehrverhalten und dem 2-4 durch den unbedrängten Schinko wieder zunichte.
Im Mittelabschnitt setzte sich das Szenario erstmal weitest gehend fort. Als Eisenmenger sein Break clever verwandelte schien der Weg zum Auswärtssieg der Löwen vorprogrammiert, doch Järveläinenes sauber verwandeltes 3 gegen 2 Break brachte wieder Hoffnung. Die wurde weiter genährt als Rajala im Powerplay per Abstauber traf, weil man nun auch selbst mehr offensive Akzente setzte. Dass der auffällige Lewandowski sich trotz Bedrängnis von gleich zwei Bayreuthern irgendwie „durchwurschtelte“ und nochmal vorlegte, korrigierte der sehr starke Melanson noch kurz vor der Pause wieder in Überzahl.
Spätestens im Schlussdrittel wurde die Begegnung nun stellenweise „vogelwild und noch spektakulärer“, weil sich die Gäste weitere undisziplinierte Strafen leisteten und das Powerplay der Tigers nun heiß lief. Am Ende hatten Järveläinen und Melanson je einen Hattrick mit teilweise herrlichen Treffern geschnürt, aber das waren gar nicht alle Highlights dieses Abends.
Mehrmals musste der Videobeweis herhalten und Frankfurt traf auch noch zweimal das Metall des heimischen Tores, aber der schlussendliche Sieg der Oberfranken war dann doch verdient. Beide Teams wechselten die Goalies, ohne dass Verletzungen dafür der Grund waren und auch wenn es kein hochklassiges Spiel war sondern eher eine Partie der offenen Tore, war es auf seine spezielle Art absolut unterhaltend weil auch ungewöhnlich mit einem Endergebnis das eher an Handball erinnerte.
Für Bayreuth war es das oft beschriebene wichtige Erfolgserlebnis, trotz zahlreicher Widrigkeiten und vielleicht waren auch die drei Treffer von Järveläinen ein „Brustlöser“ nach Wochen. wo ihm nicht so viel gelingen wollte mit Signalwirkung zu den nächsten Spielen für das ganze Team.
Das nächste Heimspiel folgt am Nikolausfreitag, 06.12. um 20 Uhr gegen Kassel.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
4:3! Eispiraten mit Sieg im Shootout - Punkteserie der Eispiraten läuft weiter
(DEL2)  Die Eispiraten haben ihr Heimspiel gegen den ESV Kaufbeuren mit 4:3 nach Penaltyschießen gewonnen. Das Team von Trainer Danny Naud sicherte sich somit zwei weitere wichtige Zähler und setzen ihre Punkteserie somit weiter fort. Die Westsachsen haben seit der Novemberpause sechs Mal in Folge gepunktet.
Personal: Bei den Eispiraten konnte Mannschaftskapitän André Schietzold wieder mitmischen. Der 32-jährige Assistenzkapitän fiel zuletzt aufgrund einer leichten Unterkörperverletzung aus. Nicht dabei war dafür Martin Kokeš, dessen auslaufender TryOut-Vertrag zum morgigen 30. November nicht verlängert wurde. Im Tor startete Michael Bitzer. Sein Backup war, aufgrund der Leihe von Arnsperger nach Bremerhaven, erstmals Tim Manuel Goldemann. Als überzähliger Kontingentspieler musste Lukáš Vantuch erneut passen.
Die Gäste aus Kaufbeuren kamen etwas besser in die Partie. So war zunächst Michael Bitzer immer wieder gefragt. Nach mehreren Paraden war der Deutsch-Amerikaner in der sechsten Minute aber machtlos. Nach einem Aufbaufehler der Eispiraten-Defensive war es Alexander Thiel, der trocken abschloss und den Puck in den Winkel bugsierte 0:1 (6.). Die Westsachsen wurden danach etwas besser, verpassten es aber den Spielstand zu egalisieren. Jan Dalgic, der den verletzten Stammgoalie Stefan Vajs im ESVK-Kasten vertrat, blieb bei den guten Möglichkeiten von Kapitän Adrian Grygiel und David Kuchejda Sieger. Auf der Gegenseite traf Jere Laaksonen im Powerplay nur die Latte.
Zu Beginn des Mitteldrittels taten sich beide Mannschaften schwer. Spielerisch gelang den Eispiraten sowie dem ESV Kaufbeuren nur wenig, Torchancen waren fast Mangelware. Die Gäste aus dem Allgäu konnten ihre numerische Überzahl in der 31. Spielminute dann aber nutzen konnten. Nach einem Schuss aus spitzem Winkel von Laaksonen, reagierte Max Schmidle schneller als die Eispiraten-Hintermannschaft und stocherte den Puck an Bitzer vorbei über die Torlinie – 0:2. Bei den Westsachsen lief offensiv nun fast gar nichts mehr. Dennoch gelang Adrian Grygiel vier Minuten vor der Pausensirene der 1:2-Anschlusstreffer. Der 36-jährige Deutsch-Pole setzte nach einem Blueliner von Ty Wishart energisch nach und verwandelte den Rebound zum Anschluss (36.).
Die Eispiraten kamen dann aber bärenstark aus der Kabine und wussten ihre Chancen sofort zu nutzen. Nach einem Bullygewinn von Patrick Pohl zimmerte Vincent Schlenker den Puck in den Winkel – 2:2 (42.). Und nur eine knappe Minute später gingen die Westsachsen dann erstmals in Front. Christoph Körner traf mit seinem Schuss ins Glück zum 3:2 (43.). Die Eispiraten blieben in der Folge am Drücker und hatten weitere gute Möglichkeiten, um ihre Führung auszubauen. Mitch Wahl traf jedoch nur die Latte, Jan Dalgic parierte im Anschluss stark. Nach einem vermeintlichen hohen Stock musste Ty Wishart dann auf die Strafbank. Sami Blomqvist wusste die numerische Überzahl zu nutzen und traf zum 3:3 (53.).
Einmal mehr konnte in den 60 Minuten kein Sieger ausgemacht werden. Die Entscheidung wurde sogar ins Penaltyschießen vertagt. Dort trafen für die Eispiraten Alex Wideman und Mitch Wahl, Michael Bitzer parierte zweimal stark und sicherte sich seinem Team den Zusatzpunkt.
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen feiern Derbysieg in Weißwasser
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das Sachsenderby bei den Lausitzer Füchsen mit 7:3 (1:0; 2:1; 4:2) gewonnen. Nicht mit nach Weißwasser reiste Tom Knobloch (Oberkörperverletzung). Für ihn rückte Niklas Jentsch in den Kader.
Die Eislöwen erspielten sich im ersten Drittel einige Chancen. Jordan Knackstedt nutzte eine Möglichkeit zur Führung (13.). Im Mittelabschnitt baute Timo Walter diese aus (28.), aber Darcy Murphy konnte für die Füchse im Powerplay den Anschlusstreffer erzielen (32.). Kurz vor dem Drittelende stellte Toni Ritter den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her (39.).
Das Schlussdrittel stellte sich als torreich heraus: Erneut konnte Fuchs Murphy den Anschluss markieren (42.), doch Knackstedt (43.) und Steve Hanusch (45.) waren für die Eislöwen erfolgreich. In Überzahl brachte Robert Farmer Weißwasser wieder heran (50), aber Ritters zweiter Treffer (57.) und Nick Huards Empty-Net-Tor machten den 7:3-Derbysieg perfekt.
Corey Neilson, Cheftrainer Lausitzer Füchse: „Herzlichen Glückwunsch an Dresden. Ich bin natürlich enttäuscht über das Ergebnis. Das Ergebnis spiegelt nur zum Teil das Spielgeschehen wider. Das erste Tor ist unglücklich gefallen, das nächste ist gleich nach einem Konter entstanden. Ich verstehe, dass die Fans enttäuscht sind.“
Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Ein Derbysieg ist immer etwas Besonderes. Am Ende sind es aber auch nur drei Punkte. Wir wollten konzentriert in das erste Drittel gehen und nach 20 Minuten mit einem Gleichstand oder einer Führung in die Pause gehen. Das ist uns gelungen. Die Jungs haben ein aggressives Forechecking betrieben. Es gab eine kuriose Situation in dem Spiel: Petr Pohl hat dem Schiedsrichter erklärt, dass er nicht behindert wurde. Der Referee hat seine Meinung geändert und direkt danach erzielten wir ein Tor – das ist Karma!“
Am Sonntag, 01. Dezember empfangen die Dresdner Eislöwen die Bayreuth Tigers zum Playport-Familientag in der EnergieVerbund Arena. Das Spiel beginnt bereits um 16.00 Uhr.
  
    
EC Kassel Huskies
Starkes Powerplay sichert Sieg über den amtierenden Meister
(DEL2)  Die Kassel Huskies sind zurück in der Erfolgsspur. Am Freitagabend kam es zum Aufeinandertreffen mit dem amtierenden DEL2-Meister aus Ravensburg (präsentiert von Conduent). In einem packenden Spiel zweiter Top-Teams stand es nach 60 Minuten 3:1 - im Zwinger der Huskies erlebten 2854 Zuschauer den elften Heimsieg im zwölften Heimspiel.
Die Tore für Kassel erzielten Lois Spitzner (2) und Denis Shevyrin.
Bei den Huskies fehlten die verletzten Ryon Moser und Mario Scalzo und der kurzfristig erkrankte Justin Kirsch.
Das Spiel startete direkt mit einem "Hallo-Wach" auf Seiten der Huskies: Keine halbe Minute war gespielt, da versuchte es Jakub Svoboda aus Kurzdistanz, verpasste aber den frühen Führungstreffer. Die Huskies dagegen traten wie gewohnt auf: Schnell, spielfreudig und mit Zug zum Tor. Nur, wirkliche Chancen blieben aus. Stattdessen setzte der Meister die erste Duftmarke: Thomas Brandl und Yannick Drews wirbelten vor Jerry Kuhn im Huskies-Tor und Drews war es, der zur Führung der Gäste einnetzte (8.).
Ein kleiner Nackenschlag war das, der die Huskies jedoch nicht aus dem Konzept brachte. Alexander Karachun testete in der 12. Minute Marco Wölfl im Towerstars-Gehäuse, scheiterte jedoch. Doch der Ausgleich, er kam: Ravensburgs Justin Volek hatte gerade auf der Strafbank Platz genommen, da zogen die Huskies über die rechte Seite energisch in die Angriffszone der Gäste. Der Schuss Austin Carrolls passte noch nicht, doch den Abpraller knallte Lois Spitzner an Wölfl vorbei ins Tor. Neun Sekunden Powerplay genügten dem Special-Team der Huskies. Mit diesem 1:1 ging es in die erste Pause.
Aus der Pause kamen beide Teams ähnlich schwungvoll, wie sie das Spiel begonnen hatten. Svobodas Schuss nach 28 Minuten wurde von Kuhn pariert, dann wirbelten die Huskies wie entfesselt. Denis Shevyrin hatte in der der 31. Minute binnen Sekunden zwei gute Chancen auf die Führung, doch beide Schlagschüsse wurden entschärft. Ebenso wie die Chance Karachuns nach toller Richie-Mueller-Vorarbeit (32.). Also musste ein Powerplay her, damit der Puck den Weg über die Linie fand. Pawel Dronia hatte es sich in der Kühlbox bequem gemacht, da kombinierten sich Carroll und Duffy durch die Defensive der Gäste, Carroll legte den Puck Spitzner auf und der Förderlizenzler traf aus kürzester Distanz elegant zur 2:1-Führung (37.). Das zweite Powerplay-Tor der Huskies an diesem Abend und der zweite Treffer der Nummer 18. Mit einer knappen Führung und reichlich Spannung ging es in den finalen Abschnitt.
Und in diesem zeigten die Huskies, dass sie Überzahl spielen sehr wohl richtig gut können: In der 47. Minute musste Max Kolb auf die Strafbank und mit dem Extra-Platz auf dem Eis wusste Denis Shevyrin richtig viel anzufangen: Er packte an der blauen Linie einen lehrbuchmäßigen Schlagschuss aus und der Puck sauste zum 3:1 ins Netz. Die Vorentscheidung? Ja. Die Gäste bekamen die stabile Defensive der Huskies nicht geknackt, Kassel spielte weiter munter nach vorne und war dem 4:1 näher, als die Gäste dem Anschluss - und das obwohl sie die letzten Minuten in Überzahl spielten, da sie den Torwart vom Eis nahmen und Schlittenhund Spencer Humphries auf der Strafbank schmorte.
Tim Kehler zum Spiel: "Heute hat die Überzahl den Unterschied gemacht - und es ist schön darüber im Positiven zu sprechen. Wir haben gekämpft und gearbeitet und gerade das erste und dritte Drittel haben mir wirklich gut gefallen."
Weiter geht es für die Schlittenhunde am Sonntag: Dann steht das Auswärtsspiel in Kaufbeuren an. Spielbeginn ist um 17 Uhr.
In der Eissporthalle geht es am Sonntag, 8. Dezember, weiter mit dem Heimspiel gegen Bad Tölz. Spielbeginn ist um 18.30 Uhr.

Autogrammstunde am Dienstag - Blutspendetag am Donnerstag
Für die Fans heißt es aufpassen: Am kommenden Dienstag, 3. Dezember, sind die Huskies zur Autogrammstunde in der Spardabank, Friedrich-Ebert-Straße 4, ab 16.30 Uhr zu Gast.
Und noch eine Möglichkeit gibt es, die Spieler zu treffen: Am kommenden Donnerstag, 5. Dezember, findet beim Blutspendezentrum in der Mönchebergstraße 57 die große Blutspendeaktion statt: Ab 15 Uhr wird die Mannschaft in zwei Gruppen bis 19 Uhr vor Ort sein und den Spendern für ihre Blutspende danken. Dazu gibt es einen Imbiss, die Möglichkeit an Autogramme zu kommen und Selfies zu knipsen, sowie für alle Spender die Chance eine von drei Dauerkarten für die kommende Saison zu gewinnen. Jeder Spender erhält als Dankeschön eine Karte für ein Spiel der Huskies.
  
    
ESV Kaufbeuren
Joker holen in Crimmitschau einen Punkt - Eispiraten gewinnen Spiel der direkten Tabellennachbarn mit 4:3 n.P.
(DEL2)  Der ESV Kaufbeuren trat am heutigen Freitagabend bei den Eispiraten Crimmitschau an. Dabei trafen die Joker auf einen direkten Tabellennachbarn. Vor Rund 1.500 Zuschauern im Sahnpark sollte sich ein spannendes Spiel entwickeln.
Die Partie nahm dann auch ziemlich schnell Fahrt auf. Während die Eispiraten den ersten Angriff verbuchen konnten, hatte Branden Gracel nach knapp einer Minute schon die erste richtig dicke Chance auf den ersten Joker Treffer. Michael Bitzer im Tor der Hausherren parierte aber stark. Sein gegenüber Jan Dalgic hatte dann auch die eine oder andere Möglichkeit sich auszuzeichnen. Einen Konter nach sechs Minuten nutzte Alexander Thiel dann zum 0:1 für die Allgäuer. Gegen seinen platzierten Handgelenkschuss direkt in den Winkel, war Michael Bitzer im Kasten der Eispiraten machtlos. Die Westsachsen drückten nun etwas mehr auf die Tube und hatten im Anschluss an den Treffer der Kaufbeurer auch zwei, drei gute Möglichkeiten, die ESVK Torhüter Jan Dalgic aber unter Mithilfe seiner Verteidiger gerade noch entschärfen konnte. Ein erstes Powerplay nach xx Minuten der Eispiraten verteidigten die Joker ebenfalls gut. Direkt im Anschluss an die eigene Unterzahl hatten die Kaufbeurer dann ihr erstes Überzahl. Wie aber das der Crimmitschauer, war auch das Kaufbeurer Powerplay nicht von Erfolg gekrönt. Somit ging es mit einer 1:0 Führung für die Gäste in die erste Pause.
Das zweite Drittel war dann zu Beginn etwas zerfahren. Die Allgäuer waren dabei bei fünf gegen fünf Spieler das bessere Team. Dabei gab es in der Offensive immer wieder den einen oder anderen guten Angriff und in der Defensive ließen die Joker so gut wie nichts zu. Ein Powerplay nach 30 Minuten nutzten die Kaufbeurer dann auch zu diesem Zeitpunkt Leistungsgerecht zum 0:2. Max Schmidle stocherte die Scheibe nach einem Schuss von Jere Laaksonen über die Linie. Danach ließ der ESVK aber immer mehr nach und holte die Eispiraten, auch mit unnötigen Strafen zurück in die Partie. Gerade als die Joker ein Powerplay der Westsachsen überstanden hatten, trafen die Eispiraten doch noch zum 1:2 Anschlusstreffer. Jan Dalgic war nach einen Abpraller machtlos gegen Adrian Grygiel, der die Scheibe unbedrängt einschieben konnte. Kurz darauf hatten die Crimmitschauer das nächste Powerplay und weil die Joker noch eine unnötige Strafe zogen, waren die Eispiraten sogar für knapp eine Minute mit zwei Mann mehr auf dem Eis. Der ESVK aber verteidigte geschickt und überstand diese brenzlige Phase kurz vor der 2. Pause mit Glück und Geschick ohne einen weiteren Gegentreffer. Somit ging es wie schon nach Abschnitt eins, mit einer knappen Führung für die Kaufbeurer in die zweite Drittelpause.
Im Schlussdrittel kamen die Crimmitschauer wie die Feuerwehr aus der Kabine und setzten die Joker sofort unter Druck. Dies sollte sich auch lohnen. Die Allgäuer machten Fehler und die Eispiraten nutzten dies zu zwei Toren binnen 70 Sekunden. Zuerst glich Vincent Schlenker, direkt mit einen Schuss direkt nach einem gewonnen Bully, zum 2:2 aus und kurz darauf brachte Christoph Körner mit einem verdeckten Schuss die Westsachsen das erste Mal an diesem Abend in Führung. Die Allgäuer brauchten dann einige Zeit um sich von dem Druck der Eispiraten zu befreien und nutzen nach 53 Spielminuten ein Powerplay zum 3:3. Antti Kerälä bediente dabei Sami Blomqvist mustergültig und dieser netzte zum 3:3 Ausgleich ein. Das Spiel war dann wieder etwas ausgeglichener und beide Teams hatten Chancen auf einen weiteren Treffer. Einen Strafe, gut eine Minute vor dem Ende gegen Alex Thiel bot den Hausherren noch einmal die Chance auf drei Punkte. Die Joker aber verteidigten stark und auch Torhüter Jan Dalgic parierte stark. So ging es in die Overtime. Dort mussten die Kaufbeurer nochmals knapp eine Minute in Unterzahl überstehen, was auch gelang. Aber es sollte auch kein Treffer mehr fallen und es ging in den Shoutout. Dort ergatterten die Eispiraten den Zusatzpunkt. Mitch Wahl und Alexander Wideman trafen für die Westsachsen und da auf Kaufbeurer Seite nur Branden Gracel seinen Versuch nutzen konnte, gingen die Eispiraten als Sieger vom Eis.
  
    
Tölzer Löwen
Serie gerissen
(DEL2)  Es musste irgendwann passieren: Die letzte Niederlage der Tölzer Löwen datierte auf den 18.Oktober. Nun hat sich nach fast sechs Wochen mal wieder eine neue hinzugesellt. Im Freitagsspiel gegen abgezockte Bietigheim Steelers verloren die Buam mit 0:5 (0:4, 0:0, 0:1). "Bietigheim liegt uns irgendwie nicht", stellte Kevin Gaudet auf der Pressekonferenz enttäuscht klar. "Sie sind sehr gut eingestellt, ich wusste, dass es heute verdammt schwer wird. Sie waren heute komplett, jetzt wollen sie raus aus diesem Loch. Ich habe die Konzentration gesehen und sie haben uns eiskalt bestraft." Bestraft wurde besonders der Tölzer Chancenwucher im ersten Drittel. Mit 15:7 Schüssen ging es in die erste Pause. Allerdings auch mit 0:4 Toren. Tyler McNeely und Luca Tosto vergaben ihre Großchancen jeweils mit einem Schuss an den linken Pfosten. Den Rest wischte der enorm starke Stephon Williams im Steelers-Tor aus dem Torraum. Auf der Gegenseite zeigten die Steelers meisterhafte Präzision. Zweifach Alex Preibisch, Benjamin Zientek und Tim Schüle machten es im Abschluss besser und schossen nach zwanzig Minuten einen komfortablen 4:0-Vorsprung heraus. "Zurückzukommen gegen so eine Mannschaft mit 15 Meisterspielern ist extrem schwer. Sie haben sehr kompakt gespielt", so Gaudet. Im Mitteldrittel beschränkte sich Bietigheim hauptsächlich aufs Verteidigen - und machte das gut. Selten kamen die Löwen zu guten Abschlüssen. Auf der Gegenseite entschärfte Silo Martinovic gegen Freddy Cabana herausragend. Spätestens mit dem 0:5 in Minute 45 war der Tölzer Widerstand gebrochen. Zwar sprang hier und da noch eine Großchance heraus, doch Williams im Steelers Tor blieb unüberwindbar. "Das ist eine gute Lehrstunde für uns. Hoffentlich bleibt es bei der einen Pleite nach zehn Siegen, es macht einfach keinen Spaß zu verlieren", so Gaudet. Am Sonntag geht's für die Löwen zum Derby nach Landshut. Dann hoffentlich wieder mit Tölzer Power-Eishockey und der nötigen Präzision im Abschluss.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
Deggendorfer SC
Deggendorfer SC erlebt „Black Friday“ gegen die Blue Devils Weiden
(OLS)  Der Deggendorfer SC musste am Freitagabend vor 1730 Zuschauern eine  
Heimniederlage hinnehmen. Nach 60 gespielten Minuten hieß es in der  
Festung an der Trat 3:4 für die Gäste aus Weiden.
Dabei erwischten die Hausherren einen katastrophalen Start in die  
Partie. Gerade einmal zehn Minuten waren gespielt, da lag der DSC  
bereits mit 0:3 zurück. Nach den Toren von Chase Clayton, Michael  
Kirchberger und Tomas Rubes zog Coach Dave Allison die Reißleine und  
nahm Torhüter David Zabolotny zu Gunsten von Henning Schroth aus dem  
Kasten. Die Deggendorfer wirkten in dieser Phase der Partie völlig  
verunsichert und brachten keine Kufe auf das Eis. Trotz weiterer  
Möglichkeiten auf beiden Seiten ging es jedoch mit diesem Spielstand  
in die ersten Pause.
Im zweiten Abschnitt zeigten sich die Hausherren dann stets bemüht,  
konnten jedoch keine klare Linie in ihr Spiel bringen. Im Gegenteil,  
die Gäste aus der Oberpfalz blieben stets mit Kontern gefährlich. Kurz  
vor Ende des zweiten Drittels gab es dann aber doch noch Grund zu  
jubeln für die DSC-Fans. Kyle Osterberg setzte sich im Angriffsdrittel  
schön durch, bediente den freistehenden Christoph Gawlik, der per  
Direktabnahme zum 1:3 Anschlusstreffer traf.
Im Schlussdrittel starteten die Deggendorfer noch einmal mit viel  
Euphorie, wurden in der 48. Minute jedoch eiskalt ausgekontert. Erneut  
war es Tomas Rubes, der nach Zuspiel von Philipp Siller zum 1:4 für  
die Gäste traf. Doch die Deggendorfer steckten nicht auf. Keine zwei  
Minuten später traf Kyle Osterberg im Powerplay zum 2:4  
Anschlusstreffer. Doch damit nicht genug. Knapp drei Minuten vor Ende  
der Partie brachte Nico Wolfgramm mit einem satten Schlagschuss seine  
Farben noch einmal auf 3:4 heran. Zwar nahm Trainer Dave Allison  
Schroth zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, doch die  
Deggendorfer Aufholjagd sollte kein Happy End mehr haben.
Am Ende verlor der Deggendorfer SC trotz eines Torschussverhältnis von  
57:22 mit 3:4 gegen die Blue Devils Weiden und muss damit  
Tabellenführung an die Indians aus Memmingen abgeben. Am Sonntag geht  
es für die Deggendorfer dann weiter mit einem Auswärtsspiel beim EC  
Peiting. Spielbeginn ist um 18 Uhr.
  
    
ECDC Memmingen
Indians nach Sieg beim Schlusslicht auf Rang 1
(OLS)  Der ECDC Memmingen ist neuer Spitzenreiter der Oberliga-Süd. Beim Schlusslicht in Höchstadt feierten die Indians einen 5:0 Erfolg und verdrängten damit Deggendorf von der Tabellenspitze.
Trotz einiger angeschlagener Spieler reisten die Memminger nahezu komplett nach Franken und erwischten auch den besseren Start. Die „Alligators“ hatten wenige Stunden vor der Partie gleich drei Neuzugänge verpflichten können. Darunter auch Anton Seewald, der in der Vorbereitung noch ein Try-Out bei den Indians absolvierte. Der erste Treffer des Spiels fiel dann in der 10. Minute, als Dennis Neal Torhüter Dirksen erstmals überwinden konnte. Wenige Sekunden später legten die Indianer noch einen drauf, als Dennis Miller vom Bullykreis aus in den Winkel traf.
Das Mitteldrittel war dann geprägt von viel Kampf, auch wenn kein Team sich einen großen Vorteil verschaffen konnte. Die Indians hielten die Gastgeber meist sehr erfolgreich vom eigenen Tor fern und konnten ihre Führung relativ problemlos verteidigen.
In den letzten zwanzig Minuten machten die Memminger dann den Deckel drauf: Zuerst marschierte Dennis Miller durch die gesamte Höchstadter Abwehr und legte Daniel Huhn den Puck mustergültig auf, der nur noch zum 3:0 einschieben musste. Das 4:0 war dann ebenfalls ein sehenswertes Solo, dieses Mal von Linus Svedlund, der an diesem Abend in der Verteidigung eingesetzt wurde. Der Schwede marschierte in Unterzahl durch die fränkische Abwehr und schob dann auch Torhüter Dirksen den Puck durch die Hosenträger. Für den Abschluss der Partie war dann Marvin Schmid verantwortlich, der den fünften Memminger Treffer erzielte und damit den Endstand herstellte.
Die Indians sind durch diesen Erfolg, durch die gleichzeitige Niederlage der Deggendorfer, auf Rang 1 der Tabelle vorgerückt. Mit diesem Erfolg im Rücken kommt es nun am Sonntag zum absoluten Kracher am Hühnerberg. Zum Derby kommt der Drittplatzierte aus Füssen in die Maustadt. Das Spiel beginnt um 18 Uhr, Tickets sind im Vorverkauf noch erhältlich.
  
    
VER Selb
Wölfe geben das Spiel aus der Hand
(OLS)  Unsere Wölfe starteten furios in das Spiel und dominierten die ersten 20 Minuten klar. Das aggressive Forechecking unserer Jungs schmeckte den Gästen aus der Oberpfalz gar nicht. Der mangelhaften Selber Chancenverwertung sowie einer guten Portion Glück hatten die Eisbären der für sie schmeichelhaften Torgleichheit zu verdanken. Ab dem Mittelabschnitt fand Regensburg besser ins Spiel, machte zum richtigen Zeitpunkt wichtige Tore und kam letztendlich aufgrund einer unbändigen Willensleistung zu einem verdienten Sieg über unsere Wölfe.
„Wir hätten nach dem ersten Drittel eigentlich 4:1 oder 5:1 führen müssen“, leitete unser Trainer Thom sein Fazit nach dem Spiel ein. Und auch Gästetrainer Kaltenhauser war der Meinung, dass bei einer 2:0 oder 3:0 Führung, die für Selb drin gewesen wäre, das Spiel wahrscheinlich ganz anders gelaufen wäre. Doch es kam anders. Unsere Jungs gingen zu fahrlässig mit den Chancen um. Die frühe Führung durch den kurzfristig zum Stürmer umfunktionierten Kolb egalisierte Heider mit einem Sonntagsschuss von der blauen Linie. Unser Team zeigte sich davon wenig beeindruckt, Gare schickte McDonald mit einem Pass aus der Tiefe und Letzterer vollstreckte eiskalt im Alleingang gegen Gästekeeper Fössinger zur erneuten Wölfe-Führung. Dass Guft-Sokolov vor der Pausensirene nach einem Abpraller den abermaligen Ausgleich markierte, war zu diesem Zeitpunkt mehr als schmeichelhaft für die Eisbären.
Ab dem zweiten Spielabschnitt hütete Kümpel für den erkrankten Deske das Wölfe-Tor. Und es dauerte nur 45 Sekunden, ehe dieser zum ersten Mal hinter sich greifen musste. Den vorangegangenen Schuss von Heider konnte Kümpel noch abwehren, Divis schnappte sich jedoch die freiliegende Scheibe und schob zur erstmaligen Gästeführung ein. In Überzahl, für 42 Sekunden sogar bei zweifacher nomineller Überlegenheit, ließen unsere Wölfe die Scheibe zwar gut laufen, kamen aber nur zweimal durch Müller zu gefährlichen Abschlüssen. Besser machten es wieder die Gäste: Regensburg spielte die Überzahl, Graaskamp drückte die Strafbank, gut aus und erhöhte auf 2:4.
Unsere Mannschaft bemühte sich weiter, konnte das Spielgeschehen aber nicht mehr an sich reißen. Den Regensburgern gelang nun alles. Schüsse wurden geblockt, Fössinger hielt stark und vorne „fielen die Dinger auch mal rein“. Und so erhöhten die Eisbären bis zur 48. Minute auf 2:7. Manche Zuschauer befürchteten schon ein Debakel, doch unsere Jungs rissen sich am Riemen und konnten in Überzahl durch Ondruschka zumindest noch Ergebniskosmetik betreiben. Bezeichnend für unsere Wölfe eine Szene zwei Minuten vor Spielende: Beim Versuch, einen Schuss direkt ins Tor abzufälschen, beförderte McDonald mit seinem eigenen Schlittschuh die Scheibe selbst wieder aus der Gefahrenzone.
  
    
Rostocker EC
Eishockey-Cracks beenden Negativserie - Nach sechs Niederlagen in Folge haben die Piranhas bei den BlackDragons aus Erfurt den erhofften Sieg geholt
(OLN)  Nach zuletzt sechs Niederlagen in Folge haben sich die Rostock Piranhas mit 4:3 (2:1, 1:1, 1:1) im Kellerduell gegen die BlackDragons aus Erfurt durchgesetzt und die Thüringer in der Tabelle damit hinter sich gehalten.
Nachdem das REC-Team nach gut neun Minuten mit der ersten Unterzahl in Rückstand geriet, konnten die Piranhas in Person von Constantin Koopmann auch ihrerseits die erste Überzahl nutzen, um auszugleichen. Kurz darauf markierte Tom Pauker die erste Führung für Rostock. Es dauerte lange, bis der REC den Ausgleich hinnehmen musste, doch es war das letzte Mal, dass die Gäste nicht in Führung lagen. Denn den erneuten Ausgleich konterte Pauker, der wie Koopmann zwei Tore erzielte, umgehend, ehe der andere REC-Schütze das zwischenzeitliche 4:2 für Rostock erzielte. Allerdings machten sich die Rostocker das Leben mit vielen Zeitstrafen selbst schwer, waren doppelt so oft in Unterzahl wie Erfurt – zusätzlich einer 10-Minuten-Disziplinarstrafe für Pauker.
Bis zum Ende blieb es spannend, aber „wir haben es mit viel Kampf und Moral im letzten Drittel über die Runden gebracht. Alle sind natürlich sehr froh und erleichtert. Insgesamt geht dieser Sieg heute absolut in Ordnung“, sagte Mannschaftsleiter Dirk Weiemann nach Abpfiff. Morgen (19 Uhr) kommen die Saale Bulls Halle in die Eishalle an der Schillingallee. 
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern
    
EHC Klostersee
EHC Königsbrunn Pinguine – EHC Klostersee 1:4 (0:3, 0:0, 1:1)
(BYL)  Bei einem direkten Konkurrenten um Platz sechs und damit die Teilnahme an der oberen Zwischenrunde voll gepunktet: Der EHC Klostersee hat an diesem Freitagabend bei den Pinguinen vom EHC Königsbrunn mit 4:1 drei wertvolle Punkte geholt und den Vorsprung auf das Gastgeber-Team in der aktuellen Reihung damit auf erst einmal zehn Zähler ausgebaut. "Defensiv gut stehen und wenig zulassen" hatte Trainer Dominik Quinlan seiner Mannschaft als Richtschnur mit in die Partie gegeben. Das setzten die Rot-Weißen hervorragend um. In den ersten zwei Spielabschnitten kam insgesamt wenig am von Torhüter Dominik Gräubig sehr aufmerksam gehüteten Kasten an. Dazu legten die Grafinger bereits in den ersten 20 Spielminuten den Grundstein zum Erfolg. Mit den drei Toren zur letztlich komfortablen Führung kam Königsbrunn noch gut davon, deren Torfrau Jennifer Harß entschärfte zwei, drei weitere Großchancen der EHCler.
Nach dem ersten Seitentausch konzentrierten sich die Klosterseer überwiegend darauf, den herausgeschossenen Vorsprung zu verteidigen, was bestens gelang. Im Minispiel des zweiten Drittels stand am Ende beiderseits die Null. Etwas Morgenluft schnupperten die Pinguine nach dem Anschlusstreffer in der Anfangsphase des Schlussabschnitts. Allerdings gelang es dem Team um Kapitän Philipp Quinlan schnell, die Reihen wieder zu schließen und die eigene Abwehrzone zu dominieren. Eineinhalb Minuten vor Spielende waren nach dem 4:1 durch Raphael Kaefers zweiten Streich des Abends letzte Zweifel beseitigt.
Nachdem parallel auch die Erding Gladiators (5:3 gegen die Eispiraten Dorfen) ihre Hausaufgaben positiv erledigt haben, dürfte das anstehende Derby am Sonntag ab 17.30 Uhr im Grafinger Eisstadion zwischen den beiden Tabellennachbarn eine extrem heiße Nummer werden.
  
    
EHC Königsbrunn
Verdiente Niederlage gegen Klostersee
(BYL)  Mit 1:4 verliert der EHC Königsbrunn gegen den EHC Klostersee und lässt wichtige Punkte liegen. Nach einem verschlafenem ersten Drittel reichte es bis zum Ende nicht gegen konzentriert auftretende Gäste aus Grafing, die von Anfang an präsent waren.
Wie schon in den letzten Partien musste Königsbrunns Coach Waldemar Dietrich mit kleinem Kader antreten, gegen den EHC Klostersee standen ihm nur 14 Feldspieler zur Verfügung.
Königsbrunn fand im ersten Drittel nicht ins Spiel, der EHC Klostersee übernahm von Anfang an die Initiative und agierte druckvoll vor dem gegnerischen Tor. Die Brunnenstädter hatten früh die Gelegenheit in Überzahl ein Tor zu schießen, doch nach einem Puckverlust konterten die Grafinger gleich mit zwei Stürmern und ließen Torfrau Jennifer Harß keine Chance. Nur vier Minuten nach der 1:0 Führung der Gäste legte Klostersee nochmal einen Treffer nach. Königsbrunn schaffte es nicht, den Puck aus dem eigenen Drittel zu befördern. Nach einer schönen Kombination erhöhten die Gäste auf 2:0. Königsbrunn hatte bis dahin keine einzige Torchance herausgespielt, Klostersee war in allen Belangen überlegen. Die Grafinger spielten geradlinig und mit viel Zug zum Tor, die Brunnenstädter waren zu weit vom Gegner weg und ließen ihm zu viel Platz. Kurz vor Drittelende fing sich Königsbrunn in Unterzahl einen dritten Treffer, ehe es mit dem 3:0 für Klostersee in die Pause ging.
Im mittleren Spielabschnitt kamen die Brunnenstädter besser in die Partie, ließen aber immer noch die nötige Aggressivität vermissen. Klostersee war immer noch die bessere Mannschaft und ließ den Puck schön laufen. Bis zur letzten Pause fielen aber keine Treffer mehr.
Erst im letzten Spielabschnitt war Königsbrunn in dem Spiel angekommen, die Mannschaft stemmte sich gegen die drohende Niederlage. In der 44. Spielminute zappelte der Puck dann doch noch im Tor der Gäste, Elias Maier netzte zum 1:3 ein. Ein weiterer Treffer wollte den Königsbrunnern aber nicht gelingen. Als Moritz Lieb eine Strafe kassierte und die Brunnenstädter fünf Minuten in Unterzahl spielen mussten, war von Klostersee nicht viel zu sehen. Königsbrunn gab nochmal alles und war in Unterzahl gefährlicher als in den ersten beiden Dritteln. Ein Tor wollte aber nicht fallen. Kurz vor Ablauf der Strafe kassierten die Brunnenstädter jedoch einen Konter, den die Gäste geschickt zum 4:1 nutzen konnten. Damit war die Partie endgültig gelaufen, Klostersee gewinnt am Ende verdient die Partie gegen verschlafene Gastgeber.
Der EHC Königsbrunn verpasst es, gegen Klostersee zu punkten. Nach dem schwachen Auftritt rutscht die Mannschaft auf den zehnten Tabellenplatz ab und droht den Anschluss an die obere Tabellenhälfte zu verlieren. Zwar sind am Sonntag die neuen Spieler spielberechtigt, doch leider muss die Mannschaft ohne Moritz Lieb nach Miesbach fahren. Nach seiner Strafe ist er für diese Partie gesperrt.
EHC-Coach Waldemar Dietrich war nach dem Spiel enttäuscht vom Auftritt der Mannschaft: „Das erste Drittel war ganz schwach, das haben wir verpennt. Erst im zweiten Spielabschnitt sind wir besser in die Partie gekommen, leider ohne zu treffen. Im letzten Drittel haben wir den Anschlusstreffer erzielt und später zu viert einige Chancen gehabt, leider fingen wir uns dann den Konter zum vierten Gegentreffer. Wir müssen das nun abhaken und beim nächsten Gegner punkten.“
  
    
ERV Schweinfurt
85 Jahre ERV Schweinfurt - Die erste eigene Kunsteisbahn
(BYL)  Der Rollsport, der für das „R“ im Vereinsnamen steht, hatte sich in der Vergangenheit größter Beliebtheit auch beim Publikum erfreut und konnte auf verschiedenen Bahnen und Anlagen von April bis Oktober ausgeübt werden. Größere Schwierigkeiten hatte man von den stark Witterungsabhängigen Eissportarten auf der Natureisbahn.  Nachdem bereits 1951 der erste Versuch, eine Kunsteisbahn zu erbauen scheiterte, dauerte es 15 Jahre, eher sich der ERV erneut mit dem Plan befasste. Das erste große Hindernis wurde aus dem Weg geräumt, als der Schweinfurter Stadtrat auf Antrag des ERV ein Grundstück neben der Rollschuhbahn zur Verfügung stellte. Am 13.02.1967 wurde von der Stadt Schweinfurt eine Fläche von 7.000 m2 zugesagt – eben dort wo sich heute der Icedome befindet. Das kam nicht zufällig, denn der damalige Vorstand trug sich mit der Vision, eine Synthese zwischen Rollschuhlaufen im Sommer und Eislaufen im Winter herzustellen.
Auf Initiative von Karl-Emil Dietrich, der früher die Natureisbahn im Willy-Sachs-Stadion betrieb, versuchten die Vorstandsmitglieder Greiner und Winkler im Jahre 1968 zu sondieren, ob die Möglichkeit zum Bau einer Kunsteisbahn bestehe. Damals blieb es bei dem Versuch, denn überall wo sie anklopften, stießen sie auf taube Ohren.
Ein nächster Versuch wurde 1970/71 durch Dr. Brenndorf unter Mittwirkung von Georg Zwierlein gestartet. Auch hier waren die Ansprechpartner recht skeptisch, zumal der ERV zu diesem Zeitpunkt nur 106 Vereinsmitglieder hatte. Man war der Meinung, dass ein Verein mit so wenigen Mitgliedern nicht in der Lage sei, ein solches Projekt zu bauen und zu unterhalten. Durch eine Werbeaktion bei den Stockschützen an der Ludwigsbrücke und denen des FC. Schweinfurt 05 erhöhte sich die Mitgliederzahl auf 150 und man konnte weitere Gespräche führen.
Am 6. Juni 1972 wurde bei der Stadt Schweinfurt der Bauantrag für eine Kunsteisbahn eingereicht. Für ein Maschinengebäude und Eisfläche mit 60x30 Metern. Als Kosten errechnete Architekt Gassmann 1.088.220 DM – zur Finanzierung wurden ein Bankdarlehen, ein Zuschuss der Stadt Schweinfurt, Darlehen und Zuschuss des BLSV sowie Eigenleistungen des Vereins angegeben. Für die Planierung des Geländes neben der Rollschuhbahn fragte man bei der US-Armee an, die bereits im November 1972 mit schweren Räumgeräten in Tätigkeit traten, obwohl noch keine Baugenehmigung vorlag. Diese erhielt der ERV im Juni 1973, einen Monat später war offizieller Baubeginn. Schon vorher waren nach Feierabend Eigenleistungen durchgeführt worden, die Firma Pfister stellte eine Betonmischmaschine zur Verfügung, Sand wurde von der Firma Blum gespendet. Etwa zehn Mitglieder machten sich ans Werk und betonierten Rohrabstandshalter und andere Teile.
Mit Abschluss der Bauarbeiten im November 1973 gelang der eigentliche Start des Schweinfurter Eishockeysports. Der Spielbetrieb in der Landesliga Nord/ Ost wurde erstmals in der Saison 1975/76 aufgenommen. Ein zweiter Platz hinter Ingolstadt war ein beachtlicher Erfolg, den der damalige Trainer Josef Kraus, er kam vom Rollhockey, zu verantworten hatte. In der darauffolgenden Saison übernahm Anton Waldbauer die Mannschaft und führte das Team 1979 in die Bayernliga. In dieser Zeit wurde das Team von in Schweinfurt stationierten US-Soldaten wie z.B. Edward Guppy und Peter Galgay verstärkt. Die nachfolgenden Jahre wurde man in der Bayernliga sesshaft, bevor 1985 der Sprung in die Regionalliga gelang. Nachdem der ERV bislang mit eigenen Trainern ausgekommen war, wurde mit Ferenc Vozar erstmals ein echter Coach engagiert. Der gebürtige Ungar, der 1976 bei der Olympiade in Innsbruck mit der Deutschen Nationalmannschaft die Bronzemedaille errang, wurde anfangs geradezu auf Händen getragen, so groß war die Begeisterung bei den Schweinfurter Anhängern. Doch als sich die Forderungen des Trainers nach einer Eishalle nicht erfüllten, nahm er schon im Winter seinen Hut und überlass Nachfolger Randy Neal das Feld.
Aus finanziellen Gründen ging es aber schon 1986 freiwillig zurück in die Landesliga, aufgrund einer finanziellen Fehlplanung wäre das Schweinfurter Eishockey beinahe vor die Hunde gegangen. Nach diesem Neuanfang, ein Konkurs war damals überhaupt nicht in Frage gekommen, setzten die Verantwortlichen verstärkt auf den eigenen Nachwuchs. Unter Spielertrainer Jamie Fiesel gelang es dem ERV in der dritten Landesligasaison, nach dem freiwilligen Rückzug, 1988/89 den ersten Platz in der Meister- sowie Aufstiegsrunde zu belegen. Zurück in der Bayernliga, konnte man direkt die nächste Meisterschaft und den erneuten Aufstieg in die Regionalliga feiern. Die Meisterschaft in der Bayernliga wurde mit einem Kader von 20 Spielern, von denen 13 den Eishockeysport beim ERV erlernten, gewonnen. 1994 verabschiedete sich Jamie Fiesel nach Ravensburg. Die Ligen wurden neu strukturiert. Der ERV Schweinfurt spielte zwei Jahre unter den Trainern Randy Neal und Harald Knaup in der 2. Liga Süd. Nach der Saison 1995/96 zogen die Verantwortlichen des ERV erneut aus finanziellen Gründen die Reisleine. Ein Neustart in der Landesliga war die Folge. Nach drei Spielzeiten in der Landesliga unter den Trainern Sergej Waßmiller und Jamie McKinley, gelang 1998/99 der Wiederaufstieg in die Bayernliga. 
  
    
ESV Buchloe
Piraten erfüllen ihre Pflicht ohne zu glänzen - ESV Buchloe gewinnt beim Kellerkind Fürstenfeldbruck mit 3:1
(BLL)  Einen 3:1 (1:0, 1:0, 1:1) Auswärtssieg, den man unter der Kategorie „Pflichtsieg“ einordnen kann, holten die Buchloer Piraten am Freitagabend beim Tabellenvorletzten in Fürstenfeldbruck. Der ESV war dabei im offenen Fürstenfeldbrucker Stadion zwar das gesamte Spiel über das dominierende Team, doch da man wieder zu wenig kaltschnäuzig vor dem Tor blieb, war das ziemlich einseitige Duell bis zum Schluss eng. Am Ende stand aber dennoch ein hochverdienter Sieg, der weitere drei Zähler auf das Buchloer Punktekonto brachte.
Beide Teams taten sich zu Beginn zunächst schwer. Das lag vor allem an den doch recht ungemütlichen Witterungsbedingungen. Denn der Regen verwandelte die Eisfläche anfangs zu einer rauen und stumpfen Piste, die jegliches Tempo im Keim erstickte. Doch nach und nach übernahmen die Piraten die Initiative und verdienten sich somit auch die Führung, die nach neun Minuten glückte. Eine Puckeroberung durch Alexander Krafczyk und Robert Wittmann nutzte Maximilian Schorer zum 1:0, als er die Hartgummischeibe ansatzlos in den Winkel setzte. Auch danach blieben die Freibeuter die offensiv aktivere Mannschaft. Aber schon hier zeichnete sich ab, dass es ein mühsamer Abend werden würde. Denn entweder scheiterten die Rot-Weißen am mit Abstand besten Fürstenfeldbrucker, dem Torhüter Dennis Berger, oder man agierte zu verspielt und somit zu wenig druckvoll im Abschluss. Aber auch das Aluminium stand im Weg, als Maximilian Schorer beinahe sein zweites Tor erzielt hätte, aber am Innenpfosten scheiterte (16.).
Mit der hauchdünnen Führung ging es somit in den zweiten Abschnitt, in dem zum Glück dann der Regen aufhörte. Was die Buchloer fortan dem mitgereisten Anhang präsentierten, konnte man getrost als „Einbahnstraßen-Eishockey“ bezeichnen. Das Spiel fand nämlich fast ausschließlich in der Zone der Gastgeber statt, während die Buchloer vor dem eigenen Tor des fast beschäftigungslosen Alexander Reichelmeir überhaupt nichts anbrennen ließen. Das Problem war allerdings wie schon so oft in dieser Spielzeit die Chancenverwertung. Denn trotz zahlreicher Schüsse und der drückenden Überlegenheit wanderte die Scheibe auch im Mitteldrittel lediglich einmal über die Linie der Hausherren. Christian Wittmann hatte nach 25 Minuten eine Blueliner von Max Hofer zum 2:0 ins Tor abgefälscht. Dieser Spielstand hatte auch nach 40 Minuten Bestand, was für die Fürstenfeldbrucker sicherlich mehr als schmeichelhaft, für den Buchloer Trainer Christopher Lerchner angesichts der Vielzahl von ausgelassenen Chancen aber vermutlich doch eher ärgerlich war.
So blieb der Vorsprung auch für den Schlussdurchgang knapp und es sollte sich das Sprichwort bewahrheiten, dass wer die Tore vorne nicht macht sie sich hinten fängt. Denn obwohl die Buchloer auch hier massig Gelegenheiten zu weiteren Treffern hatten – wie z.B. durch Alexander Krafczyk, der an einer überragenden Parade von EVF-Keeper Berger scheiterte (48.) – wurde es nach genau 49 Minuten nochmals richtig spannend. Dort gelang den Fürstenfeldbruckern durch Kevin Melcher nämlich mit einem der wenigen Torversuche tatsächlich der Anschluss, der den fest eingeplanten Dreier der Buchloer doch noch einmal völlig unnötig ins Wanken brachte. Wirklich in Bedrängnis gerieten die Pirates aber anschließend dennoch nicht mehr – zu überlegen war der ESV den aber mit ihren Mitteln wacker kämpfenden Gastgebern. Und so sorgte Michal Telesz nach 54 Minuten für die Entscheidung, als er im Nachsetzten zum 3:1 Endstand traf.
Die Buchloer bleiben dank dieses Arbeitssieges weiter auf Tabellenrang zwei und konnten den Vorsprung auf die Verfolger sogar ausbauen. Da der immer noch ungeschlagene Spitzenreiter Ulm ebenfalls mit 3:1 gegen Kempten siegte, wuchs der Abstand auf die auf Platz drei stehenden Sharks auf fünf Zähler an. Der vierte Reichersbeuern liegt sogar schon achte Punkte hinter den Piraten, die am Sonntag spielfrei haben und kommendes Wochenende dann gleich zweimal zu Hause antreten.
  
    
ESC Kempten
Auch die Sharks können Devils nicht stoppen - ESC Kempten bot dem EC Ulm/Neu Ulm nur 45 Minuten Paroli
(BLL)  Nach der knappen Niederlage gegen den Tabellenzweiten Buchloe am vergangenen Sonntag wollten es die Sharks in Ulm besser machen und dem Tabellenführer endlich die erste Saisonniederlage beibringen. Dementsprechend motiviert gingen die Allgäuer in die Partie. Carsten Gosdeck musste weiterhin auf den verletzten Nikolas Oppenberger verzichten, auch Patrick Weigant stand nicht zur Verfügung. Dafür kehrte Fabian Magg nach seiner Verletzung aus der Partie gegen Burgau wieder zurück in den Kader.
Von Beginn an entwickelte sich vor den über 1000 Zuschauern ein schnelles hochklassiges Spiel auf Augenhöhe. Die Sharks zeigten sich hellwach und machten, über 60 Minuten lautstark angefeuert von einer großen mitgereisten Fanschar, ordentlich Druck auf das Tor von Maximilian Güßbacher der den Vorzug vor Martin Niemz erhielt. Im Gegenzug waren auch die Ulmer mit ihren schnellen Kontern immer wieder brandgefährlich und Danny Schubert im Tor der Sharks musste einige Male sein ganzes Können aufbieten. Kempten agierte mit viel Tempo und Zug zum Tor und konnte des öfteren nur durch Fouls gestoppt werden. Und fast schon wie gewohnt brachte das starke Überzahlspiel der Sharks den ersten und in diesem Drittel einzigen Treffer den Fabian Magg erzielte. Der Neuzugang knöpfte nahtlos an seine starken Leistungen von vor seiner Verletzung an.
Im zweiten Spielabschnitt weiter ein offener Schlagabtausch mit Vorteilen für die Sharks. Hohes Tempo auf beiden Seiten und gute Torchancen die aber alle zunichte gemacht wurden. Ein Spiel absolut auf Bayernliganiveau. Einzig Tore wollten keine weitere fallen, so dass es mit dem denkbar knappen 0:1 in die zweite Pause ging.
Im letzten Drittel zeigten die Hausherren dann was sie schon die ganze Saison über auszeichnet. Comebackqualitäten und den absoluten Willen ein Spiel zu gewinnen. Während die Sharks ihr Spiel und Tempo beibehielten legten die Hausherren noch eine Schippe drauf und  agierten laufstark mit Tempo und Einsatz. Lohn dafür war der 1:1 Ausgleichstreffer in der 45. Minute. Noch war alles offen aber die Hausherren übernahmen nun das Zepter. In Überzahl trafen sie zur 2:1 Vorentscheidung. 2 Minuten vor Schluss noch die große Gelegenheit für Kempten als die Devils noch eine Strafe zogen. Die erste Minute agierte Kempten mit 5 gegen 4 in Überzahl, konnte aber kein Kapital daraus schlagen. Als die letzte Spielminute anbrach nahm Carsten Gosdeck den bis dahin überragenden Torwart Danny Schubert zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis um mit zwei Mann Überzahl noch mehr Druck zu machen. Doch leider führte ein individueller Fehler zu einem Scheibenverlust und einem Break das das der Ulmer Brückner mit dem 3:1 ins leere Tor abschloss.
  
    
Regionalliga West / Hessenliga
    
EG Diez-Limburg
Rockets feiern Kantersieg gegen Herentals
(RLW)  Mannschaft und Trainer hatten eine Reaktion versprochen nach einem zuletzt sieglosen Wochenende - Mannschaft und Trainer lieferten eine Reaktion ab: Die EG Diez-Limburg hat das Heimspiel im Inter-Regio-Cup gegen den belgischen Tabellenführer HYC Herentals mit 8:0 (3:0, 4:0, 1:0) gewonnen. Ein hochverdienter Kantersieg, der als perfekte Einstimmung dient für das Derby am Sonntag in Neuwied.  
Wie stark sind die Gegner aus der belgisch-holändischen BeNe-League? Der Inter-Regio-Cup liefert in diesem Jahr erstmals Antworten in einem internationalen Pokalwettbewerb. Während sich die Rockets auswärts bisher schwer getan hatten, war man auch vor Herentals gewarnt. Mit nahezu identischem Kader (eine Veränderung) und gleichem Keeper hatten die Belgier gegen ersatzgeschwächte Ice Dragons aus Herford mit 5:1 gewonnen. Die EGDL erwartete einen laufstarken und technisch versierten Gegner. Doch den ließen die Raketen zu keiner Zeit ins Spiel finden. 
Zum Auftakt gab es gleich einen feinen Einstand: Erster Wechsel, erster Schuss, erstes Tor: Leonardo Ewald, unter der Woche neu zum Team gestoßen, traf schon in der 2. Spielminute per Schlagschuss von der blauen Linie zum 1:0. Noch wichtiger aber: Der Verteidiger fügte sich sofort gut in das Defensivspiel der Rockets ein. Die brachten aus einer sicheren Abwehr heraus den Gegner ein ums andere Mal zum Straucheln. Kevin Lavallee (4.) und RJ Reed (10.) erhöhte noch im ersten Drittel auf 3:0.  
Im zweiten Abschnitt wurde der Leistungsunterschied an diesem Abend noch deutlicher, wenngleich man das Ergebnis bei den Raketen sehr realistisch einzuschätzen weiß. Die vier weiteren Tore, davon zwei in Unterzahl, taten dennoch richtig gut: Kevin Lavallee (23., Shorthander), Tobias Schwab (29., Überzahl), Kevin Lavallee (38., Überzahl) und RJ Reed (40., Unterzahl) unterstrichen einmal mehr die starke Special-Teams-Arbeit der Rockets. Die hielten sich in insgesamt fünf Unterzahlsituationen schadlos und nutzten zwei von sechs Überzahlsituationen. 
„Wir waren heute einfach nicht da, wir waren nicht aktiv genug und hatten keine Führungsqualitäten auf dem Eis“, bilanzierte ein verärgerter Jeffrey von Iersel die Leistung seiner Mannschaft. „Das Ergebnis ist auch in der Höhe absolut verdient für Diez-Limburg.“ Herentals war mit dem 0:8 am Ende tatsächlich noch gut bedient, denn im letzten Abschnitt konnte lediglich Kevin Lavallee (51.) eine weitere Torchance in ein Tor ummünzen. Beeindruckend: Lavallee machte insgesamt vier Buden, RJ Reed war an sieben der acht Treffer beteiligt, Jan Guryca feierte im ersten Spiel nach seiner Verletzung einen Shutout. (Petrozza: „Welcome back, Jan!“). 
„Ich bin sehr zufrieden mit unserem Spiel“, sagte der Rockets-Trainer auf der Pressekonferenz. „Wir haben 60 Minuten lang eine gute Leistung gebracht.“ Petrozza hatte alle vier Sturmreihen eingesetzt und verteilte an alle Akteure Lob: „Alle haben heute gut gespielt und ihre Sache gut gemacht. Wir wollten besser ins Spiel kommen als letzte Woche, was uns gelungen ist mit der frühen Führung. Auch die Special Teams haben mir heute sehr gut gefallen. Das wird auch für das Derby wichtig sein. Wir gehen jetzt mit viel Selbstvertrauen in das Spiel am Sonntag.“ 
  
    
Eifel-Mosel Bären
Heimspiel gegen Darmstadt Dukes am 01.12.2019 fällt aus !!!!!
(HL)  Am Mittwochabend erreichte die Eifel-Mosel Bären eine enttäuschende Nachricht aus Darmstadt. Aufgrund diverser Gründe ist es den Darmstadt Dukes nicht möglich, für den kommenden Sonntag eine spielfähige Mannschaft zu stellen. Trotz intensiver Bemühungen und regem Austausch findet das Spiel nicht statt. Bereits in der letzten Saison ist ein Heimspiel gegen die Dukes ausgefallen.  Auch hier schafften es die Dukes nicht, eine spielfähige Mannschaft nach Bitburg zu schicken. Jeder kann sich hierzu seine eigene Meinung bilden.
Bis zuletzt wurde hinter den Kulissen alles versucht, um doch noch ein Spiel für die Bären zu organisieren. Leider konnte kurzfristig kein Ersatzgegner gefunden werden. Die Bären bedauern die Spielabsage und können sich bei den Fans und Dauerkarteninhabern nur entschuldigen. Dennoch wünschen die Bären allen einen schönen Advent.
  
    
Regionalliga Nord
    
Salzgitter Icefighters
Icefighters empfangen Aufsteiger Harsefeld
(RLN)  Am kommenden Sonntag (18.00) empfangen die TAG Salzgitter Icefighters die TuS Harsefeld Tigers in der Eissporthalle am Salzgittersee. Der Aufsteiger aus der Verbandsliga bildet nach vier Spielen ohne Punkte momentan das Schlusslicht der Liga. Außerdem kommt auch die Trikotversteigerung zugunsten des HSV-Spielers Tjalf Caesar am Sonntag zum Abschluss.
Wie alle anderen Teams hat sich auch der Vorjahresdritte der Verbandsliga zum Saisonbeginn verstärkt. Dabei setzte der Liganeuling auch auf Erfahrung und verpflichtete mit Goalie Tim Poppe und den Stürmern Marc Meinhardt und dem Kanadier Tim McLean drei Spieler jenseits des 30. Lebensjahres. Neben McLean, der auch schon in der zweiten schwedischen Liga auf Puckjagd ging, besetzen mit Andrew Lytle und Guillaume Vachon zwei weitere Kanadier die Kontingentstellen. Mit Max Bögelsack stieß zusätzlich ein 20-jähriges Talent zur Mannschaft. Dennoch läuft es für Harsefeld noch nicht rund. Zwar schlug man sich zum Saisonauftakt beim Oberliga-Absteiger mit einer 3:9-Niederlage noch achtbar, doch in der Folge hagelte es mit 0:7 gegen Bremen, 2:17 gegen den HSV und 1:14 in Sande drei deutliche Niederlagen. Personell gibt es allerdings weitere Neuigkeiten: Nach dem Rückzug des Adendorfer EC haben die Tigers gleich sechs Spieler des AEC verpflichtet, die ab Sonntag auch spielen dürfen.
So ist Coach Radek Vit auch vorsichtig mit der Einschätzung: "Das Problem ist, wir dürfen Harsefeld nicht unterschätzen nur weil sie die letzten Spiele so hoch verloren haben. Da dürfen wir nicht denken, dass es ein Spaziergang wird und wir die mit 15 Toren nach Hause schicken. Außerdem haben sie sich mit sechs Adendorfer Spielern verstärkt und das sind keine schlechten! Wir müssen wie immer hoch konzentriert sein, denn es wäre ärgerlich, wenn wir da die Punkte lassen." Personell gibt es kaum Veränderungen. Neben Delf Sinnecker und Michael Kopke, die weiterhin verletzt ausfallen, steht der gesamte Kader zur Verfügung.
Die Trikotversteigerung zugunsten Tjalf Caesars wird am kommenden Sonntag fortgesetzt. Der Gewinner wird während der zweiten Drittelpause bekannt gegeben.
  
    
Regionalliga Ost
    
FASS Berlin
Niederlage im Gipfeltreffen
(RLO)  Mit 4:2 (0:0, 2:1, 2:1) behielt der ECC Preussen im Duell Erster gegen Zweiter die Oberhand und steht weiter verlustpunktfrei an der Spitze. FASS konnte in dem weitgehend ausgeglichenen Spiel (Schussverhältnis 37:39) seine Chancen nicht ausreichend nutzen und haderte in den Schlussminuten mit dem Hauptschiedsrichter.
FASS trat mit 17+2 Spielern an. Dabei war überraschend auch David Trivellato, der trotz Fußverletzung ab dem zweiten Drittel auflief. Die Kontrahenten tasteten sich im ersten Drittel ab, beide Torleute waren bei den wenigen Torchancen – die beste hatte Nico Jentzsch mit einem Alleingang – auf der Hut.
Der zweite Abschnitt begann ausgeglichen, den Führungstreffer der Charlottenburger durch Simon Braun (25.) glich Nico Jentzsch kurz später aus (26.). Bei einem Konter der Gastgeber in Unterzahl fing sich Kapitän Nils Watzke eine Strafe ein, welche Dörner in der folgenden Überzahlsituation zum 2:1 nutzte (32.). Der ECC war nun spielbestimmend. Bei FASS fielen Patrick Neugebauer (33.) und Goalie Patrick Hoffmann (39.) nacheinander verletzungsbedingt aus, was Headcoach Oliver Miethke zu Umstellungen zwang. Danny Bohn ging zwischen die Pfosten und Marvin Miethke, der diesmal zunächst wieder im Angriff aufgeboten war, ging in die Defensive.
Im Schlussabschnitt erarbeitete sich FASS ein leichtes Chancenplus und wirkte zwingender. Doch die Abwehr des ECC stand sicher, und nach einem Konter erhöhte Ludwig auf 3:1 (45.). Die Uhr tickte nun herunter, bis Tom Fiedler nach klugem Pass von Patrick Czajka zum Anschlusstreffer traf (56.). Alle waren nun auf eine packende Schlussphase eingestellt – bis auf den Hauptschiedsrichter, der seine bis dahin gute Linie verließ und mehrere diskussionswürdige Strafen gegen die Weddinger verhängte. Die Gastgeber fanden sich unversehens in doppelter Überzahl wieder, und erneut war es Braun, der zum entscheidenden Treffer einnetzte.
FASS muss die Niederlage nun rasch verkraften, denn bereits am Sonntag (18:30 Uhr) wartet in Halle die nächste schwere Aufgabe. Am kommenden Wochenende geht es dann nach Niesky. Für die Fanfahrt am 7. Dezember (Abfahrt voraussichtlich 13:30 Uhr am Erika-Heß-Eisstadion) werden unter sylvana.hoch @fass-berlin.de noch Anmeldungen entgegengenommen.
  


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