Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

              
Heilbronner Falken
(DEL2)  Stürmer Stefan Della Rovere hat am vergangenen Wochenende eine Oberkörperverletzung erlitten und fällt daher für etwa drei Wochen aus
 
Thomas Sabo Ice Tigers
(DEL)  Aus privaten Gründen wird Trainer Kurt Kleinendorst den Nürnbergern am kommenden Wochenende nicht zur Verfügung stehen und wird währenddessen von Co-Trainer Manuel Kofler vertreten
  
EV Aich
(BBZL)  Wegen Personalsorgen haben die Aicher auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben sich die Dienste des tschechischen Stürmers Ladislav Marek gesichert, der auch schon in der Bayernliga für den ESV Buchloe aktiv war. Ausserdem stehen seit Kurzem die jungen Stürmer Niklas Hobmaier, Michael Fischer und Max Bichlmeier zum Einsatz
  
ECDC Memmingen
(OLS)  Verletzungspech am Hühnerberg: Mannschaftskapitän Daniel Huhn muss sich einer Knie-Operation unterziehen, was bedeutet dass für ihn die Saison vorzeitig beendet ist. Stürmer Manuel Nix laboriert an einer Fußverletzung und muss etwa einen Monat pausieren und auch Torhüter Daraian Sommerfeld wird auf unbestimmte Zeit ausfallen
  
ESV Waldkirchen
(BLL)  Die Brüder Benjamin und Dominik Barz haben sich von den Karoli Crocodiles aus privaten Gründen verabschiedet und stehen vorerst nicht mehr zur Verfügung
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Stürmer Alex Wideman hat sich eine Oberkörperverletzung zugezogen und muss in den nächsten sechs Wochen pausieren
  
Landesliga Nord
(LLN)  Das Spiel in der Landesliga Nord Gruppe 1A zwischen der 1b-Mannschaft der Harsefeld Tigers und den Celler Oilers vom 30.November, welches 5:9 endete, wurde nachträglich mit 5:0 Toren für Harsefeld gewertet, da Celle einen nicht spielberechtigten Spieler eingesetzt hatte
  
Deutsche Eishockey Liga
(DEL)  Das Sonntags-Spiel zwischen den Kölner Haien und den Thomas Sabo Ice Tigers wurde bereits in der 2.Spielminute beim Spielstand von 0:0 zunächst unterbrochen und schliesslich abgebrochen, nachdem es einen medizinischen Notfall auf der Tribüne gab. Als Nachholtermin wurde Dienstag, der 28.Januar 2020 festgelegt
  
Bayernliga
(BYL)  Das Spiel am Sonntag zwischen dem EHC Königsbrunn und de, ESC Dorfen wurde nach zwei Dritteln beim Spielstand von 3:1 abgebrochen, da ein defekt an der Eismaschine vorlag. Ob es zu einer Wertung kommen wird oder das Spiel neu angesetzt wird, steht noch nicht fest
  
ESV Dachau Woodpeckers
(BBZL)  Stürmer Dennis Berndt wechselt von den Black Bears Freising aus der Landesliga zu den Woodpeckers, wo er nun zusammen mit seinem Bruder Tim Berndt in einer Mannschaft spielen wird
  
EC Pfaffenhofen
(BYL)  Die Eishogs haben sich wieder von Stürmer Marko Babic getrennt, der erst letzten Sommer vom Oberligisten EC Peiting kam und in acht Partien zwei Tore und fünf Assists beisteuern konnte und insgesamt nicht die Erwartungen erfüllen konnte
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 2.Dezember 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 31 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West und Regionalliga Ost.

 
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
EHC Red Bull München
Red Bulls verlieren in Augsburg
(DEL)  Der EHC Red Bull München hat am 23. DEL-Spieltag das von Überzahltoren geprägte Derby bei den Augsburger Panthern mit 2:5 (0:1|1:4|1:0) verloren. Vor 6.179 Zuschauern im ausverkauften Curt-Frenzel-Stadion erzielte Mark Voakes die beiden Tore bei der vierten Saisonniederlage des Tabellenführers. 
Bei den Red Bulls feierte Daniel Fießinger sein DEL-Debüt. Der Torhüter wurde in der dritten Minute von Adam Payerl erstmals gefordert, wehrte den Schuss aber mit dem Schoner ab. Es folgte eine starke Phase der Münchner. Die Gäste kombinierten sich in gute Abschlusspositionen, Yannic Seidenberg (3. Minute) und Frank Mauer (9.) brachten die Scheibe aber nicht über die Linie AEV-Tores. Ab der Mitte des Drittels verteidigten die Panther aggressiver. Sie ließen weniger Schüsse zu und gingen in der der 16. Minute durch Sahir Gills Abstauber nach einem Pfostenschuss in Führung. 
Im Mittelabschnitt wurde das Derby hitziger. Insgesamt sprachen die Schiedsrichter acht Zwei-Minuten-Strafen aus – sechs davon gegen die Red Bulls. Augsburg nutzte dies eiskalt aus. Simon Sezemsky stellte mit einem Direktschuss ins kurze Eck auf 0:2 (23.). Nachdem Voakes in Münchner Überzahl auf 1:2 verkürzt hatte (27.), waren die Gastgeber in drei weiteren Powerplays erfolgreich: Adam Payerl mit einem Doppelpack (31. und 37.) sowie Fraser (40.) schossen vor der zweiten Pause einen Vier-Tore-Vorsprung heraus.
Im Schlussdrittel hatten die Red Bulls mehr Spielanteile. Seidenberg (51.), Philip Gogulla (54.) und Chris Bourque (55.) kamen dem Anschlusstreffer nahe, am Spielstand änderte sich aber nichts bis in die Schlussphase. Da staubte Voakes im Powerplay nach einem Schuss von Patrick Hager zum 2:5-Endstand ab (57.).
  
    
Bayreuth Tigers
„Pechmarie“ trägt zur knappen Niederlage in Dresden bei
(DEL2)  Sofort hellwach und mit Druck begannen die Tigers das Spiel in der Elb-Metropole. Melanson visierte – noch keine zwei Minuten waren gespielt – den Pfosten an. Und dies war nicht der einzige Treffer ans Metall an diesem Abend. Gleich vier Mal verhinderte das Gestänge auf Seiten der Dresdner einen Treffer der Gäste. Eine kurzen Druckphase im Anschluss begegneten die Tigers mit zwei Treffern in kurzer Abfolge. Juuso Rajala nach sieben und nochmals nach neun gespielten Minuten brachte seinen Farben eine 2-Tore-Führung, welche später durch Ritter im Powerplay, als Heider eine Strafe nahm, und Biezais egalisiert werden konnte. Die erneute Führung der Wagnerstädter - die im Powerplay durch Tomas Schmidt erzielt werden konnte, als dieser einen Gewaltschuss einnetzte – war bereits 14 Sekunden später wieder Geschichte. Ein Passversuch von Heider im eigenen Drittel landete bei Biezais, der sich auf seine Art bedankte und den erneuten Ausgleich herstellte.
Zwei Powerplay-Treffer und ein Schlittschuhtor für die Eislöwen, welchem nach Sichtung des Videobeweises die Richtigkeit bestätigt wurde – hier ging der Schlittschuh zwar nicht mit einer sogenannten Kickbewegung zur Scheibe, jedoch „drehte“ Mitchell seinen Fuß so, dass die Scheibe die gewünschte Richtung nahm – besiegelten einen Spielabschnitt, der trotz mehrfachen Treffern ans Gestänge des von Proske gehüteten Tores schnell abzuhaken war aus Sicht der Tigers.
Wesentlich stabiler standen die Tigers dann im Schlussabschnitt auf dem Eis und ließen den Gegner weniger zur Entfaltung kommen, jedoch reichte dies nur noch zu einer Ergebnis-Korrektur. Järveläinens Schuss nach einem gewonnenen Bully durch Busch schlug nach 48 Minuten ein und der Anschlusstreffer durch Tomas Schmidt, der den Schlusspunkt in der 49. Minute, was das Tore-Schießen angehen sollte, setzte, wurde zum Kuriosum. Eine erkämpfte Scheibe an der Bande spielte Schmidt mit der Rückhand Richtung Proske, der hier unglücklich agierte und sich die Scheibe mit dem Schläger selbst ins Netz legte.
Obwohl die Gastgeber über weite Strecken aktiver das Spiel gestalten konnten, war der Knackpunkt wohl, dass man die eine oder andere unnötige Strafe zog und am Ende mit vier Treffen, die das Metall streiften, nicht mit dem Glückshormon ausgestattet war, welches oftmals dazugehört und den Unterschied ausmachen (kann).
„Wir waren in den ersten beiden Dritteln zu weich in den Zweikämpfen. Hatten wenig Zuordnung dadurch. Fünf geschossene Tore auswärts sollten eigentlich reichen aber heute hat es leider nicht geklappt“, so die kurze Analyse von Petri Kujala nach dem Spiel.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
0:4! Eispiraten unterliegen Bietigheim - Westsachsen hadern mit Chancenverwertung
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben erstmals seit sechs Spielen nicht punkten können. Die Westsachsen unterlagen den Bietigheim Steelers in der EgeTrans Arena mit 0:4. Dabei hatten die Eispiraten eine Vielzahl an Großchancen vergeben.
Personal: Cheftrainer Danny Naud und sein Co Fabian Dahlem rotierten gegen die Bietigheim Steelers fleißig weiter. So blieb Carl Hudson als überzähliger Kontingentspieler in Crimmitschau. Für Ihn rutschte Lukáš Vantuch in die Formation der Eispiraten. Im Tor startete Michael Bitzer.
Den Eispiraten gehörte im ersten Durchgang etwas mehr vom Spiel. Immer wieder prüften die Offensivakteure den Steelers-Goalie Stephon Williams, der seine Farben jedoch vor einem Gegentreffer bewahren konnte. Die Bietigheimer nutzten dagegen ihre wenigen Möglichkeiten aus und zeigten sich somit sehr effizient. Nach nicht einmal fünf Minuten nutzte Lukas Laub einen Fehler von Ole Olleff, welcher über den Puck schlug, und ließ Bitzer im Tor der Eispiraten aus Nahdistanz keine Abwehrchance – 0:1 (5.). Kurz vor dem Ende des ersten Drittels kam dann Kaisler nicht in den Zweikampf, Schüle legte quer und Frédérik Cabana traf ohne große Mühe zum 0:2 (19.).
Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs hatten die Eispiraten eine Vielzahl an Möglichkeiten, ließen diese jedoch allesamt liegen und wurden dafür bitterböse bestraft. Einer der wenigen Gegenangriffe der Steelers saß dann nämlich in der 28. Minute. Benjamin Zientek erhöhte nach genau 20 Minuten auf 0:3. Danach wurden die Gastgeber auch besser, die Westsachsen hingegen kamen nur noch selten zu eigenen Torchancen und konnten sich bei Michael Bitzer bedanken, der bis zur Pause keinen weiteren Gegentreffer zuließ.
Die Eispiraten waren trotz des Rückstandes bemüht, schnell den Anschluss zu finden. Doch sowohl Vantuchs Schuss aus kürzester Distanz als auch Fytens Schuss an den Innenpfosten brachten nicht den gewünschten Erfolg. So gehörte auch das Schlusswort den Gastgebern aus Bietigheim-Bissingen. Tim Schüle hämmerte den Puck mit seinem Blueliner in die Maschen des Eispiraten-Tores – 0:4 (59.).
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen feiern 6-Punkte-Wochenende
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Bayreuth Tigers mit 6:5 (3:3; 3:0; 0:2).
Mit einem Doppelschlag von Juuso Rajala in Minute sieben und neun gingen die Tigers in Front. Im Powerplay erzielte Toni Ritter den Anschluss (12.), bevor Elvijs Biezais den Ausgleich für die Eislöwen markierte (13.). Per Überzahltor sorgte Tomas Schmidt für die erneute Führung der Gäste, aber nur 14 Sekunden später glich Biezais den Spielstand wieder aus (17.).
Im Mitteldrittel traf Biezais zum 4:3 und machte somit seinen Hattrick komplett (25./PP). Dale Mitchell (34.) und Petr Pohl (40./PP) sorgten für den 6:3-Pausenstand.
Im dritten Spielabschnitt gab es bei den Tigers einen Wechsel auf der Torhüter-Position. Für Timo Herden stand Brett Jaeger zwischen den Pfosten. Mit einem erneuten Doppelschlag durch Ville Järveläinen (48.) und Schmidt (49.) kamen die Gäste wieder heran. Am Ende sicherten sich die Blau-Weißen den 6:5-Erfolg gegen Bayreuth.
Petri Kujala, Cheftrainer Bayreuth Tigers: „Ich gratuliere Rico und seiner Mannschaft zu den verdienten drei Punkten am heutigen Abend. Wir waren die ersten beiden Drittel viel zu weich in den Zweikämpfen, in der defensiven Zone fand keine Zuordnung statt. Fünf Tore auswärts sollten eigentlich genug sein, um das Spiel zu gewinnen, aber heute hat es nicht funktioniert.“
Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Ausschlaggebend für einen Sieg ist, dass man mehr Tore schießt als der Gegner und heute waren es wieder zu viele. Wir können viele Tore schießen, das ist auch gut, aber wir müssen definitiv weniger kassieren. Das war heute vielleicht das erste 6-Punkte-Wochenende der Saison, zumindest das erste, seitdem ich hier Trainer bin. Ich bin sehr stolz auf meine Jungs, denn hinter ihnen liegt eine schwere Woche mit drei Auswärtsspielen. Trotzdem haben wir gut gespielt und gewonnen.“
Thomas Pielmeier: „Unsere Special Teams haben einen entscheidenden Anteil am heutigen Sieg. Bayreuth hat qualitativ hochwertige Spieler in seinen Reihen und wie man gesehen hat, schießen sie aus dem Nichts Tore und dann steht es plötzlich 6:5. Es war sicher zum Ende hin nochmals knapp, aber heute haben wir uns die drei Punkte verdient.“
  
    
ESV Kaufbeuren
ESVK kämpft den Tabellenführer nieder - Joker schlagen die Kassel Huskies mit 3:2
(DEL2)  Der Tabellenführer aus Kassel gastierte am Sonntagabend in Kaufbeuren. Man hätte sich sicherlich auch einen leichteren Gegner vorstellen können, aber wie der Saisonverlauf bisher zeigte, kann jeder jeden schlagen. Mit dieser Einstellung traten die Joker an und um weiterhin den Anschluss an die oberen Plätze zu wahren, sollten bestenfalls natürlich drei Punkte im Allgäu bleiben. 2.221 Zuschauer fanden sich auf den Rängen der erdgas schwaben arena ein und sahen eine fast komplette Kaufbeurer Aufstellung, in der im Vergleich zu den vergangenen Wochen „nur“ noch Philipp de Paly und Stefan Vajs fehlten. 
Das Spiel braucht keine Aufwärmphase, es geht direkt zur Sache. Die Huskies fangen sich bereits in der ersten Minute eine Strafe ein, die Joker spielen ihr Powerplay aber noch zu zerfahren runter und Kassel übersteht die Situation unbeschadet. Der Tabellenführer erhöht nun den Druck, kassiert aber direkt die nächste Strafe. Jetzt funktioniert das Special Team des ESV besser und setzt Gerald Kuhn im Tor der Huskies deutlich unter Druck. Dieser verliert dann auch kurzzeitig den Überblick und orientiert sich ins falsche Eck, was Alex Thiel ausnutzt und mit der Rückhand zur Joker Führung einnetzt. Die Huskies bleiben bissig und reißen in der neunten Minute schon vorschnell ihre Arme zum Jubel hoch, aber die Scheibe klatscht nur an den Pfosten. Es bleibt weiter hitzig auf dem Eis und Spieler beider Teams finden sich immer wieder auf der Strafbank ein. Knapp sechs Minuten vor Drittelende heißt es mal wieder Powerplay für die Hausherren. Gerald Kuhn pariert einen Schuss von Antti Kerälä erst stark, aber Kerälä behauptet die Scheibe erneut und bringt sie zu Sami Blomqvist, der sie aus spitzem Winkel direkt unter die Latte zur 2:0 Führung chippt. Die letzten Minuten vor dem Pausentee gehören dem ESVK, der immer wieder gut vor das Kasseler Tor kommt. Es bleibt aber bei der mittlerweile verdienten Zweitore-Führung. 
Auch im zweiten Spielabschnitt geht sofort nach dem ersten Bully die Post ab. Jan Dalgic gleich in den ersten Sekunden mit einer Glanztat und im direkten Gegenzug verfehlt Antti Kerälä nur knapp das Tor. Kurz darauf taucht Patrick Klöpper im Huskie Trikot völlig frei vor dem Joker Tor auf, aber auch er scheitert am Kaufbeurer Schlussmann. Die Rotgelben haben ihrerseits die nächste Großchance nach schönem Zusammenspiel zwischen Sami Blomqvist und Florin Ketterer, der leider nicht gut genug zielt. Ab der 30. Minuten drehen die Huskies richtig auf und setzen sich teilweise minutenlang im Jokerdrittel fest. Der ESV wirft alles dazwischen und Jan Dalgic hält was zu halten ist. Man hat das Gefühl, dass jeden Moment der Anschlusstreffer fallen muss, aber auch eine Unterzahl überstehen die kämpfenden Allgäuer. Zu Ende dieses Drittels kommen die Hausherren dann sogar noch zu sehr guten Möglichkeiten die Führung auszubauen, Leon Kittel und Tobi Wörle gelingt es aber nicht den ebenfalls starken Gerald Kuhn zu überwinden. Richtig starker Auftritt der Huskies, aber es geht mit 2:0 für den fightenden ESVK in die Kabine.
Sieben Sekunden nach Beginn des letzten Drittels dann die kalte Dusche für Kaufbeuren. Kassel direkt hellwach, überläuft die Joker Abwehr und kommt durch Patrick Klöpper zum Anschlusstreffer. Das Momentum damit natürlich klar auf Seiten der Schlittenhunde. Weitere Schrecksekunde dann für Kaufbeuren in der 45. Minuten, weil Denis Pfaffengut nach einem Schussblock liegen bleibt und auf der Bank behandelt werden muss. Er kann aber später zur Erleichterung der Joker Fans wieder auflaufen. Kassel in der Folge zu undiszipliniert und zieht deutlich zu viele Strafen. Das bringt die Hausherren wieder zusehends besser ins Spiel, aber trotz etlicher Chancen im Powerplay bringen die Joker die Scheibe nicht im Kasseler Tor unter. Gerade als die Huskies sich dann wieder dem Ausgleich annähern, gelingt dem ESVK ein Befreiungsschlag und plötzlich laufen Branden Gracel und Joey Lewis auf nur einen Verteidiger zu. Jetzt wird gezaubert, dreimal geht die Scheibe zwischen Beiden hin und her und am Ende vollstreckt Joey Lewis zum 3:1. Kaufbeuren versucht jetzt diese Führung nach Hause zu bringen, Kassel steckt aber nicht auf und bleibt gefährlich. Noch eine letzte Minute steht auf der Uhr und der Tabellenführer hat bereits seinen Keeper zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis genommen, da bringt Nathan Burns die Scheibe erst vor und Patrick Klöpper diese irgendwie in das Tor. Jetzt wird es noch einmal extrem spannend in der erdgas schwaben arena. Die Huskies drehen nochmals richtig auf, aber Jan Dalgic bleibt cool und hält den Sieg fest. Stark gekämpft gegen einen starken Gegner.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
Deggendorfer SC
Frustbewältigung in Oberbayern: DSC siegt klar mit 6:1 gegen Peiting
(OLS)  Nach der schmerzlichen Niederlage im Freitagsheimspiel wollte es der Deggendorfer SC deutlich besser machen und ließ beim EC Peiting ganz und gar nichts anbrennen. Mit einem deutlichen 6.1-Sieg machte die Mannschaft von Dave Allison klar, dass die Niederlage am Freitag der einzige ein Ausrutscher an diesem Wochenende bleiben sollte.
Der Deggendorfer SC legte los wie die Feuerwehr: Mit einer ganz anderen Körpersprache war das Team im oberbayerischen Peiting aufs Eis gegangen und mit breiter Brust tankte sich dann auch gleich in der Anfangsphase Jan Stern durch die Hintermannschaft der Gastgeber und sorgte mit den 1:0 für das erste Ausrufezeichen. Noch vor der 1. Pause legten René Röthke und Kyle Osterberg nach.
Trotz der beruhigenden Führung ließ der DSC auch im 2. Abschnitt nicht nach und erspielte sich auf der einen Seite Chance um Chance, während man hinten kaum eine Gelegenheit für Peiting zuließ. Als dann die Oberbayern immer mehr mit der Schiedsrichterleistung haderten und so völlig den Faden verloren, sorgte Marcel Pfänder in Überzahl und dann Curtis Leinweber mit einem souverän verwandelten Penalty für das Ende des Arbeitstages des Peitinger Torhüters, der die Fehler der löchrigen Peitinger Hintermannschaft offenbar nicht mehr ausbaden wollte. Kurz vor Drittelende tanzte dann erneut Osterberg die gegnerische Verteidigung aus und sorgte mit einer Flugeinlage für ein spektakuläres Tor zum 6:0. Spätestens jetzt war das Spiel entschieden.
Auch im Schlussdrittel blieb der DSC spielbestimmend obwohl man einen oder gar zwei Gänge zurückgeschaltet hatte. Über weite Strecken hatte das Spiel nun eher Trainingscharakter. Gerade als man sich wieder eine tolle Torgelegenheit herausgespielt hatte, war man nur einmal in diesem Spiel unaufmerksam in der Rückwärtsbewegung und ermöglichte so den Peitinger Ehrentreffer.
Deutlich die Überlegenheit nicht nur beim Endergebnis von 6:1 aus Deggendorfer Sicht, sondern auch die Tatsache, dass nur ganze 5 Torschüsse der Oberbayern an diesem Abend im gesamten Spiel gezählt werden konnten, zeigt das Ergebnis einer geschlossenen Mannschaftsleitung.
  
    
Starbulls Rosenheim
Starbulls schlagen Tabellenschlusslicht Höchstadt 4:0
(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben ihr Heimspiel am 20. Spieltag der Eishockey-Oberliga Süd gegen den Höchstadter EC Alligators ungefährdet gewonnen. Vor 1.760 Zuschauern im Rosenheimer ROFA-Stadion behielten die Grün-Weißen gegen das Tabellenschlusslicht mit 4:0 die Oberhand und belegen mit nun 34 Punkten den vierten Tabellenplatz. Tadas Kumeliauskaus traf doppelt und Torwart Lukas Steinhauer blieb bereits zum dritten Mal in einem Heimspiel ohne Gegentor.
Die Gäste aus dem Aischgrund waren personell verstärkt zum Duell an die Mangfall angereist. Mit Torwart Benjamin Dirksen sowie den Stürmern Anton Seewald und Mikhail Nemirowsky konnten die Alligators gleich drei Tospieler des EC Bad Kissinger Wölfe unter Vertrag nehmen. Der Bayernligist hatte kürzlich den Spielbetrieb eingestellt. Doch es waren die Starbulls, die von Beginn an auf den Führungstreffer drängten. Und schon nach 66 Sekunden Spielzeit zappelte der Puck zum ersten Mal im Netz der Gäste. Einen Schuss von Josh Mitchell konnte Torhüter Dirksen noch neben das Tor abwehren, doch Alexander Höller legte die Scheibe mit Übersicht zurück vor das Tor zu Tadas Kumeliauskas, der aus kurzer Distanz zum 1:0 vollstrecke. Und Kuemliauskas legte alsbald nach. Wieder wurde ihm die Scheibe von Höller von hinter der Grundlinie perfekt serviert, bevor er sie per Direktschuss im linken Eck versenkte – 2:0 (8.). Auch Maximilian Vollmayer, der den Pass zum hinter dem Tor stehenden Höller spielte, verdiente sich einen Scorerpunkt.
Viel tat sich im ersten Drittel danach nicht mehr. Die Hausherren verwalteten die verdiente Führung und die Gäste schafften es kaum einmal, Druck zu entfachen. Bei den wenigen Torschüssen zeigte sich Rosenheims Torwart Lukas Steinhauer auf dem Posten. Richtig auszeichnen konnte sich Steinhauer aber erst Im zweiten und dritten Spielabschnitt, als die Rosenheimer Defensive noch die ein oder andere Großchance der Gäste zuließ. Mit zunehmender Spieldauer zeigte auch Gästekeeper Dirksen, warum er schon vor der Saison auf der Höchstadter Wunschliste stand. Mit zahlreichen tollen Paraden und Reflexen war er Garant dafür, dass die Niederlage des Tabellenletzten an der Mangfall kein Debakel wurde. Im letzten Spielabschnitt konnte Dirksen seinen Kasten sogar sauber halten, nachdem er im zweiten Spielabschnitt noch zweimal hinter sich greifen musste, Zunächst schlug ein abgefälschter Schuss, den Marinus Reiter von der blauen Linie abgegeben hatte, im rechten oberen Eck des Gästetores zum 3:0 ein (24.). Für den Schlusspunkt sorgte schließlich Alexander Höller kurz vor der zweiten Pause. Bei Rosenheimer Überzahl nutzte er den Platz, den ihm die defensiv inkonsequenten Gäste anboten zu einem Solo, das er souverän ins linke untere Eck abschloss – 4:0 (39.)
  
    
VER Selb
Nichts zu holen für die Wölfe im Allgäu
(OLS)  Nach der Heimpleite gegen die Eisbären Regensburg war die Marschroute für unsere Wölfe, die weiter auf die verletzten T. Zimmermann und Kabitzky sowie den erkrankten Deske verzichten mussten, beim Gastspiel in Sonthofen klar: Die volle Punkteausbeute sollte geholt werden, um den Anschluss ans obere Tabellendrittel nicht zu verlieren. Doch leider kam alles anders: Die Bulls führten nach 24 Minuten bereits mit 4:0, ehe unsere Wölfe durch eine Zwischenoffensive auf zwei Tore herankamen. Das war es dann aber auch. Sonthofen schüttelte sich kurz und brachte den Sieg sicher über die Zeit. Ein sichtlich angesäuerter Trainer Thom warf seiner Mannschaft nach dem Spiel im Interview in der Euroherz Eiszeit dumme Strafen und mangelndes Abwehrverhalten vor dem eigenen Tor vor.
Unsere Wölfe begannen ihr Gastspiel bei den Bulls in Sonthofen aus einer stabilen Defensive heraus und ließen in den ersten 13 Minuten wenig anbrennen. Was aufs Tor kam, war bis dahin sichere Beute von Bätge, der den erkrankten Deske im Wölfe-Tor vertrat. Allerdings ging in der Offensive von unseren Farben nicht viel Gefahr aus. Just nachdem man eine vierminütige Unterzahlsituation bravourös überstanden hatte, schlug es zum ersten Mal hinter Bätge ein: Eine Einzelaktion von Ovaska entschärfte der Nachwuchsmann noch, doch gegen den Nachschuss von Homjakovs war der Selber Schlussmann machtlos. Und es sollte noch dicker kommen: Zwei aufeinanderfolgende Undiszipliniertheiten von Graaskamp bestraften die Gastgeber bitter: Zunächst Schubert und keine Minute später Kuqi stellten, jeweils in Überzahl, den Spielstand auf 3:0.
Als unsere Wölfe in der 24. Spielminute auch noch das 4:0 kassierten, war der Arbeitstag von Bätge beendet. Unser Coach Thom wollte mit dem Torhüterwechsel seine Mannschaft aufwecken. Und dies schien auch zu funktionieren: Zunächst Gelke und später McDonald, Letzterer sogar in Unterzahl, brachten unsere Wölfe wieder auf zwei Tore heran. Unsere Mannschaft spielte nun druckvoller und brachte die Bulls ein ums andere Mal in Verlegenheit, lief aber drei Minuten vor der zweiten Pause in einen Konter, den Homjakovs erfolgreich abschloss und die Führung für Sonthofen wieder auf drei Tore ausbaute.
Im letzten Spielabschnitt ließen die Bulls nichts mehr anbrennen. Bereits in der 43. Minute stellte Hechtl mit dem 6:2 die Weichen endgültig auf Sieg für die Gastgeber. Kurios der siebte Sonthofener Treffer: Kuqi beförderte die Scheibe in Unterzahl von hinter dem Tor an Kümpels Rücken und von dort über die Linie. Spätestens jetzt war das Spiel gelaufen. Daran änderte auch das 7:3 durch Kremer nichts mehr.
  
    
ERC Sonthofen
Die Bulls belohnen sich und gewinnen hochverdient mit 7:3 gegen die Selber Wölfe
(OLS)  Die Bulls mussten am Familienspieltag gegen die Selber Wölfe auf Tim Marek, Marc Sill und Vladimir Kames komplett verzichten. Dazu waren einige Akteure angeschlagen, stellten sich aber dennoch in den Dienst der Mannschaft.
Im ersten Drittel kamen die Wölfe besser aus der Kabine und übernahmen gleich das Spielgeschehen. Nach fünf Minuten jedoch kamen die Bulls besser ins Spiel und es entwickelte sich eine offene Begegnung. In der neunten Spielminute die erste Strafe des Spiels: Müller musste auf Seiten Selbs mit 2+2 in die Kühlbox. Diese Überzahl nutzte der ERC zwar zunächst nicht, doch nur zwei Sekunden nach Ablauf des Powerplay fiel das 1:0. Edgars Homjakovs behielt vor dem Tor die Übersicht und traf zum 1:0. Nun Sonthofen am Drücker. In der 15. Minute erneut Strafe gegen Selb. Dieses Mal nutzen die Bulls die Überzahl nach wenigen Sekunden zum viel umjubelten 2:0 durch Jayden Schubert. Die Wölfe zu diesem Zeitpunkt zu undiszipliniert. Erneut musste Graaskamp eine zwei-Minuten-Strafe absitzen, nachdem er den Schiedsrichter beleidigte. Dies nutzten die Bulls eiskalt aus und belohnten sich für ihr Engagement. In der 16. Minute also das 3:0: Fabjon Kuqi nutzte den Abpraller und schob zur mittlerweile verdienten Führung für die Bulls ein. Unter viel Applaus ging es damit in die erste Drittelpause.
Im zweiten Drittel der ERC weiter im Vormarsch. Vier Minuten nach Wiederbeginn das 4:0. Robert Hechtl baute mit einem schönen Schlenzer die Führung weiter aus. Danach die Bulls weiterhin das bessere Team. Dennoch musste der ERC in der 30. Minute den ersten Gegentreffer hinnehmen: Ein individueller Fehler in der Hintermannschaft der Bulls wurde von Gelke umgehend bestraft. So stand es 1:4 aus Sicht der Wölfe. Direkt im Anschluss erneut Strafe für die Selber Wölfe. Doch dieses Mal sollte die Überzahl nach hinten losgehen. McDonald wurde von Gelke steil geschickt und dieser konnte den Alleingang zum nächsten Treffer verwerten. Doch die Bulls fingen sich schnell und konnten in der 47. Minute den alten 3-Tore-Vorsprung wiederherstellen. Erneut war es Edgars Homjakovs, der mit seinem zweiten Treffer an diesem Nachmittag zum 5:2 einschob.
Im letzten Drittel blieb Sonthofen weiterhin das spielbestimmende Team. So fiel in der 43. Minute folgerichtig das nächste Tor. In eigener Unterzahl traf Robert Hechtl zum 6:2, ebenfalls mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend. Selb zu diesem Zeitpunkt völlig von der Rolle, Sonthofen dagegen unermüdlich weiter im Vorwärtsmarsch. In der 46. Minute das 7:2. Fabjon Kuqi ging dem Puck energisch nach und traf aus unmöglicher Position von hinter dem Tor. Im weiteren Verlauf blieb Sonthofen das tonangebende Team und verwaltete nunmehr das Ergebnis. Dennoch musste Christan Schneider, der ein hervorragendes Spiel ablieferte, nochmals hinter sich greifen. In der 58. Minute überwand Kremer den Goalie im Tor der Bulls und traf zum 7:3-Entstand.
In der anschließenden Pressekonferenz zeigte sich Martin Ekrt erleichtert: „Seit Montag haben wir unser System verändert und das braucht auch seine Zeit. Heute haben wir das mit der Unterstützung eines sehr guten Goalies umgesetzt. Charakter, Wille und spielerische Akzente waren heute da. So soll es weiter gehen.“
  
Vorbericht Hauptrunde 21. Spieltag: ERC Sonthofen gegen Starbulls Rosenheim
Am Dienstag, den 03.12.2019, empfangen die Bulls um 19:30 Uhr die Starbulls Rosenheim. Aufgrund des traditionellen „Klausentreibens“ in und um Sonthofen, wäre eine Durchführung am Freitag nicht möglich gewesen. Daher wurde das Spiel auf Dienstag vorverlegt.
Mit den Starbulls Rosenheim empfängt der ERC den derzeit Tabellenvierten. Die Rosenheimer haben sich wie erwartet im vorderen Drittel der Oberliga Süd festgesetzt. Personell gehören die Oberbayern sicher zum Besten, was die Oberliga Süd zu bieten hat. Mit Tadas Kumeliauskas und Josh Mitchell haben die Starbulls zudem zwei brandgefährliche Kontingentspieler, die wissen wo das Tor steht, in ihren Reihen.
Das Team von Trainer John Sicinsky durchlebt in dieser Saison ein stetiges Auf und Ab. Siegen folgen in regelmäßigen Abständen immer wieder Niederlagen und umgekehrt. So resultieren aus den letzten zehn Begegnungen vier Siege und sechs Niederlagen, wobei drei dieser Niederlagen in der Overtime oder im Penaltyschießen zustande kamen.
Im ersten Aufeinandertreffen in Rosenheim behielten die Oberbayern mit 2:1 knapp die Oberhand. Dies will das Team um Top-Scorer Alexander Höller natürlich wiederholen und die drei Punkte aus Sonthofen entführen.
Für Sonthofen gilt es die Leistung aus dem Spiel gegen die Selber Wölfe zu bestätigen. Trotz Verletzungssorgen zeigte das Team von Martin Ekrt am Sonntag eine vor allem kämpferische und spielfreudige Leistung. Das soll nun auch gegen die Starbulls erfolgen. Vor allem die Ausgeglichenheit aller drei Reihen machten am Sonntag den Unterschied gegen die Selber Wölfe. Die Checks wurden zu Ende gefahren und die Jungs waren immer einen Schritt schneller als der Gegner. Auch der unbändige Wille, das Spiel zu gewinnen, war endlich wieder da.
Weiterhin fehlen werden Tim Marek, Marc Sill und Vladimir Kames. Einige weitere Spieler sind weiterhin noch angeschlagen. Mit Fabjon Kuqi wird zumindest ein Förderlizenzspieler wieder zur Verfügung stehen. Ob Robert Kneisler ebenfalls zum Team dazu stoßen wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt nicht fest.
  
    
ESC Moskitos Essen
Stark dezimierte Moskitos kämpfen und verlieren 4:6 in Leipzig
(OLN)  Der Kampfgeist wurde nicht belohnt, eine unkonzentrierte Phase zu Beginn des
Mitteldrittels kostete die Moskitos die Möglichkeit auf eine Überraschung in Leipzig. Am
Ende verlor der stark dezimierte ESC mit 4:6.
Lediglich 14 Feldspieler konnte man aufbieten, Frensel (Grippe) und Hane (wieder bei der
DEG) konnten im Tor nicht helfen. So wurde mit Goebels der Torwart der 1b-Mannschaft
neben Kevin Beech als Ersatz mitgenommen. Peter LeBlanc konnte nach seiner
Gesichtsverletzung nicht mitwirken, so dass man mit nur 8 Stürmern noch nicht einmal drei
komplette Reihen zur Verfügung hatte.
Im ersten Drittel ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen hüben wie drüben, kurz vor dem
Drittelende wurde den Moskitos dann ein Penalty zugesprochen (Foul von Pantic an Airich),
den Julian Airich leider nicht zur Führung für die Gäste nutzen konnte. Fast im Gegenzug
dann das 1:0 für Leipzig durch Israel in der 19. Minute. Mit diesem Spielstand ging es in die
erste Pause.
Zu Beginn des zweiten Drittels die erwähnte schwache Phase, Leipzig zog innerhalb von
noch nicht einmal drei Minuten auf 4:0 durch Albrecht, Paavilainen und Velecky davon. Nun
brauchte man ein paar Minuten, um sich neu zu sortieren, aber aufgeben galt nicht und
innerhalb von einer Minute führte ein Doppelschlag durch Kraus und Zajic (33. + 34.) zum
4:2-Anschluss. Leipzig nahm sofort die Auszeit, aber die Moskitos waren wieder im Spiel.
Erst ein Überzahlspiel in der 39. Minute konnte Leipzig mit 5:2 durch Balla in Front bringen
und mit einer Drei-Tore-Führung in das letzte Drittel starten lassen.
In diesem dann schnell die vermeintliche Entscheidung durch Albrecht zum 6:2 in der 43.
Minute, doch die Moskitos mit ihrem Mini-Kader kämpften weiterhin und kamen in der 47.
Minute durch Grözinger zum 6:3. Es folgten zwei ungenutzte Überzahlspiele, um eventuell
noch einmal zurück ins Spiel zu kommen. Erst zwei Minuten vor Schluss gelang Huebscher
in der dritten Überzahlmöglichkeit das 6:4, nur 16 Sekunden später zwar eine Strafe gegen
die Moskitos, doch auch hier besaßen die Essener noch in Unterzahl die Möglichkeit, auf
6:5 zu stellen, scheiterten jedoch knapp.
Eine weitere Niederlage, die die Moskitos in der Tabelle nicht voran kommen lässt, aber die
Zuversicht mit auf die weite Rückreise nehmen ließ, dass bei einer Verbesserung der
Personalsituation der Kampfgeist auch endlich belohnt werden wird.
  
     
Crocodiles Hamburg
Crocodiles fahren den nächsten Heimsieg ein
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben gegen die Füchse Duisburg mit 6:1 (1:0/2:1/3:0) gewonnen. Damit hat das Team von Trainer Jacek Plachta auch im siebten Heimspiel in Folge das Eis als Sieger verlassen.
Der nach dem Auswärtsspiel in Hannover unveränderte Kader der Crocodiles zeigte am Sonntagnachmittag von Beginn an ein völlig anderes Gesicht. Die Hausherren kamen gut aus dem eigenen Drittel und überwanden schnell das Mitteldrittel. Vorne kreierten die Hamburger wieder Chancen und feierten nach knapp elf Spielminuten den ersten Torerfolg. Dominik Lascheit versenkte das Spielgerät zum 1:0.
Vor 1.068 Zuschauern ließen sich die Gastgeber bis zur 22. Spielminute Zeit, bis die Scheibe wieder im Tor von Etienne Renkewitz landete. Thomas Zuravlev traf im Nachschuss zum 2:0. Dann dauerte es lediglich vier Minuten, bis es wieder im Duisburger Gehäuse klingelte. Der am Freitag aus Weißwasser angereiste Verteidiger Leon Fern schloss einen Konter mit dem 3:0 ab (26.). Auf Seiten der Füchse gelang Sam Verelst zwar noch der Anschlusstreffer (29.), doch die Crocodiles sind derzeit zu Hause einfach zu stark. Dominic Steck (49.), Thomas Zuravlev (52.) und Jordan Draper (58.) erhöhten im Schlussabschnitt auf 6:1.
„Wir waren heute spielerisch und kämpferisch besser. Wir sind mit dem ersten Pass gut hinten rausgekommen und haben die Tore schön herausgespielt. Wenn wir mannschaftlich so geschlossen auftreten, sind wir zuhause im Moment einfach unschlagbar“, so Doppeltorschütze Zuravlev.
  
    
Herner EV
4:2 Arbeitssieg gegen Erfurt - Nach dem Derbysieg in Essen folgt der Heimerfolg gegen Erfurt
(OLN)  Es wurde am Ende das erwartet schwere Spiel gegen die TecArt Black Dragons aus Erfurt. 4:2 hieß es nach der Schlusssirene, wobei die Entscheidung erst gegen Spielende in den letzten zwei Minuten fiel.
Man war gewarnt, denn die Erfurter hatten sich zuletzt bei ihren Spielen immer teuer verkauft und dies sollte sich auch in der Hannibal-Arena nicht ändern. Die Black Dragons gingen mit 0:1 in Führung (8.Minute). Noch im ersten Drittel fiel dann der Ausgleich. Dennis Palka, der schon am Freitag in Essen drei Treffer erzielen konnte, schoss in Überzahl zum 1:1 ein (15.Minute).
Gleich zu Beginn des Mitteldrittels schlug die Unterzahlformation der Herner zu. Christoph Ziolkowski brachte Herne in Unterzahl in Führung (23.Minute). Beide Teams suchten ihre Chance auf weitere Treffer. Doch sowohl Linda als auch sein Gegenüber Otte-Günzler standen mit guten Aktionen weiteren Toren im Weg.
Erst in der 51.Minute fiel der nächste Treffer. Aus Sicht der Gysenberger auf der falschen Seite. Erfurts Herrschaft traf zum 2:2. In der spannenden Schlussphase hatten plötzlich die Gäste alle Chancen auf den Sieg, denn Herne musste vier Minuten vor dem Ende in Unterzahl auf das Eis. Doch das Herner Spezialteam funktionierte erneut. Marcus Marsall netzte kurz vor Ablauf der Strafe zur 3:2 Führung ein. Erfurt versuchte in den Schlusssekunden den Ausgleich zu erzwingen und nahm den Torwart vom Eis. Herne hielt dem letzten Druck der Black Dragons stand und Marcus Marsall traf zum 4:2 Endstand in das leere Erfurter Tor.
Trainer Danny Albrecht war am Ende auch mit dem Arbeitssieg und seinen Spezialteams zufrieden: „ Wir wussten, Erfurt hatte zuletzt gute Spiele gezeigt und dabei ordentliche Ergebnisse erzielt. Neun Treffer haben wir jeweils in den letzten zwei Spielen erzielt und dies war wohl noch so ein bisschen als Eindruck im Team. Heute konnten wir die Tore nicht so leicht erzielen und wir haben viele Chancen benötigt. Unsere Spezialteams machten am Ende den Unterschied. Man hat aber auch gesehen, die Moral der Mannschaft stimmt: Nicht aufstecken und weitermachen, auch wenn man mal einen Konter wie den zum 2:2 hinnehmen muss. Ich bin sehr glücklich über den Sieg, aber nicht über die Zuschauerzahl. Am Freitag zum Derby fahren fast 700 Herner nach Essen und beim Heimspiel spielen wir vor 886 Zuschauern. Wir stehen auf Platz zwei der Tabelle und haben noch kein Heimspiel verloren. Das würdigt nicht die Leistung der Mannschaft.“
Mit dem überragenden Derbysieg in Essen und dem Arbeitserfolg gegen Erfurt ist das nächste Sechs-Punkte-Wochenende für die Gysenberger perfekt!
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern
    
TSV Erding
Herbe Niederlage für Erding
(BYL)  Eine bittere 3:7-Niederlage (1:2, 1:1, 1:4) haben die 
Erdinger Eishackler am Sonntagabend beim EHC Klostersee einstecken 
müssen. Dabei konnten die Gladiators in keiner Phase an die starke 
Leistung vom Derby gegen Dorfen anknüpfen.
Bei den Gladiators fehlte im Vergleich zum Freitag Stefan Groß 
berufsbedingt. Dafür war Konstantin Mühlbauer wieder dabei – und 
Neuzugang Jamie Hill feierte seinen Einstand, blieb aber eher 
unauffällig. Ihn hatte Trainer Thomas Vogl in die erste Sturmreihe an 
die Seite von Christian Poetzel und Florian Zimmermann beordert.
Die Grafinger ergriffen von Beginn an die Initiative und setzten die 
Gäste unter Druck. Und nach gut zwei Minuten war Gladiators-Torwart 
Christoph Schedlbauer nach einem Schuss von Vitus Gleixner erstmals 
geschlagen. Die Erdinger konnten sich kaum aus der Umklammerung 
befreien, und so blieben Tormöglichkeiten für die Gladiators Mangelware. 
Umso überraschender der Ausgleich in der 16. Minute, als ein Schuss von 
Florian Zimmermann von der blauen Linie zum 1:1 einschlug. Doch währte 
die Freude nur exakt 43 Sekunden, dann hatte Raphael Kaefer den EHCK 
wieder in Führung gebracht.
Im zweiten Abschnitt sank das Niveau deutlich. Klostersee konnte nicht 
mehr an die starke Leistung vom ersten Drittel anknüpfen, Vieles blieb 
jetzt Stückwerk, und es ergaben sich kaum mehr Torchancen. Auch in 
Überzahl tat sich nichts Zwingendes, bis zu 38. Minute. Da ergriff 
Philipp Michl die Initiative, probierte es alleine und schloss ab. 
EHCK-Torwart Dominik Gräubig konnte den Puck nur abwehren, und im 
Nachsetzen stocherte Daniel Krzizok die Hartgummischeibe zum 2:2 ins 
Netz. Aber wiederum kam die Grafinger Antwort prompt. Bei EHCK-Überzahl 
kamen die Gladiators in Scheibenbesitz, doch ein verunglückter 
Befreiungsschlag landete bei Max Merz, der sofort abzog und Schedlbauer 
zum 3:2 überwand – 13 Sekunden vor Drittelende.
Gleich zu Beginn des dritten Abschnitts waren die Gladiators wieder im 
Spiel, nach einem genialen Tor von Mark Waldhausen nach nur 73 Sekunden. 
Dann aber leisteten sich die Erdinger zwei Strafen, das fällige 
Powerplay wurde von Kaefer (45.) und Florian Gaschke (49.) in Treffer 
umgemünzt. Davon erholten sich die Gladiators nicht mehr, und so legten 
Kaefer sowie eine Sekunde vor Schluss Florian Engel noch zwei Treffer 
zum 7:3-Endstand nach.
  
    
EHC Klostersee
EHC Klostersee – TSV Erding Gladiators 7:3 (2:1, 1:1, 4:1)
(BYL)  Perfektes Wochenende mit sechs Punkten zum richtigen Zeitpunkt. Nach dem Auswärts-Dreier in Königsbrunn machte der EHC Klostersee an diesem Sonntagabend mit einem 7:3-Derbyerfolg gegen die Erding Gladiators einen Sechs-Punkte-Doppelspieltag klar. Der Erfolg auf Grafinger Eis gegen den Gast aus der Herzogstadt war sicher verdient, auch wenn das Resultat am Ende höher ausfiel als der Spielverlauf davor über weite Strecken versprach.
Die Mannschaft von Dominik Quinlan nahm die Sache vom ersten Bully weg in die Hand und kontrollierte das Geschehen. Die frühe Führung war zudem ein weiterer Sicherheitsfaktor. Bloß blieben die nächsten zwei, drei Möglichkeiten in der Offensive ungenutzt und plötzlich hatten die Gladiators ausgeglichen. Nach einer verirrten Bogenlampe landete der Puck irgendwie hinter Dominik Gräubig in den Maschen. Die Rot-Weißen arbeiteten sich erneut nach vorne, wie auch nach dem nächsten Ausgleich der widerspenstigen Gäste, die optisch nicht sehr viel nach vorne taten, aber sehr produktiv auftraten. Ihre besten Phasen hatten die Erdinger bei zwei Mal doppelter Überzahl im ersten und zweiten Durchgang. Nach dem 3:3 zu Beginn des Schlussdrittels, als die EHCler in der einen oder anderen Situation die Ordnung in der Defensive verloren hatten, gelang durch Überzahltore endlich einmal die Zwei-Tore-Führung. Dann ging es einige Minuten hin und her, die Klosterseer machten in dieser Phase die neutrale Zone clever dicht. In den letzten Minuten machten Raphael Kaefer mit seinem Hattrick-Treffer des Abends und Florian Engel mit seinem Premiere-Tor im zweiten Pflichteinsatz alles klar.
  
    
EHC Königsbrunn
Auswärtssieg beim Tabellenzweiten
(BYL)  Nach dem enttäuschenden Auftritt vom Freitag konnte der EHC Königsbrunn in der Auswärtspartie gegen den favorisierten TEV Miesbach überraschend zwei Punkte erkämpfen. Die Entscheidung fiel dabei aber erst im Penaltyschießen, am Ende stand es 4:3 für die Brunnenstädter.
EHC-Coach Waldemar Dietrich musste in Miesbach auf den gesperrten Moritz Lieb verzichten, und auch Nico Neuber konnte berufsbedingt nicht mit im Kader stehen. Dafür absolvierten Tim Bullnheimer und Mauro Seider ihre erste Partie für Königsbrunn.
Wie ausgewechselt präsentierte sich der EHC, von Anfang an waren die Brunnenstädter in der Partie angekommen. Den ersten Treffer erzielte dann auch Königsbrunn, in der fünften Spielminute versenkte Julian Becher nach einem schier unglaublichen Pass von Hayden Trupp in Überzahl den Puck im gegnerischen Tor. Gerade mal eine Minute später legte Max Arnawa einen weiteren Treffer nach, so dass es nach sechs Spielminuten schon 2:0 für den EHC stand. Die Gastgeber zeigten sich aber unbeeindruckt und verkürzten drei Minuten später auf 2:1. In der 17. Spielminute nutzte der TEV eine Strafzeit gegen Königsbrunn und glich zum 2:2 aus, mit dem leistungsgerechten Unentschieden ging es dann auch in die erste Pause.
Im mittleren Spielabschnitt kassierte der EHC in der 34. Spielminute einen weiteren Treffer, die Paradereihe des TEV versenkte den Puck im Königsbrunner Tor. Beide Mannschaften lieferten sich einen Kampf auf Augenhöhe, bis zur letzten Drittelpause wollte aber kein weiterer Treffer fallen.
Für den letzten Spielabschnitt hatte sich der EHC noch einiges vorgenommen, die Mannschaft glaubte an einen Sieg und kam immer wieder zu Torchancen. Aber auch die Gastgeber versuchten weitere Treffer nachzulegen, doch Torfrau Jennifer Harß im Königsbrunner Tor hatte einen Sahnetag erwischt und entschärfte die Schüsse der Miesbacher. Sechs Minuten vor Spielende netzte dann der Kapitän Dominic Auger nach seinen zwei Vorlagen höchstpersönlich ein, mit dem 3:3 endete schließlich auch die reguläre Spielzeit.
Die Entscheidung musste nun in der Overtime fallen, in der die Teams mit jeweils drei Feldspielern plus Goalie antreten mussten. Trotz Chancen auf beiden Seiten wollte immer noch keine Entscheidung fallen, so dass nun das Penaltyschießen den Sieger bestimmen musste. Nachdem Slavíček nicht verwandelte und der EHC zweimal treffen konnte stand es am Ende 4:3 für Königsbrunn.
Der EHC holt sich mit dem Glück des Tüchtigen nach dem punktlosen Freitag zwei Zähler aus Miesbach und steht nun wieder auf dem achten Tabellenplatz. Miesbach kann sich trotz der Niederlage auf dem zweiten Rang halten und hat immer noch drei Punkte Vorsprung auf Passau.
EHC-Coach Waldemar Dietrich war zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge: „Wir sind früh mit 2:0 in Führung gegangen, Miesbach war noch nicht richtig im Spiel angekommen. Doch dann haben sie noch im gleichen Drittel für den Ausgleich gesorgt. Den dritten Treffer haben wir dann in der Vorwärtsbewegung bekommen. Im letzten Drittel fand ich uns läuferisch besser, und in der Verlängerung hatten wir zwei wirklich gute Chancen. Am Ende haben wir dann im Penaltyschießen gewonnen, die Mannschaft hat heute alles gegeben und gut gekämpft.“
  
    
EHF Passau Black Hawks
Torfestival bei Black Hawks Heimsieg - 7:5 Heimsieg gegen Pfaffenhofen
(BYL)  Es war vor allem für die Zuschauer in der Passauer EisArena ein sehenswertes und abwechslungsreiches Eishockeyspiel. Vor fast 700 Zuschauern in der Passauer EisArena holten die Black Hawks beim 7:5 Heimsieg gegen den EC Pfaffenhofen drei Punkte. Es war ein Spiel, dass in erster Linie den beiden Trainern die Sorgenfalten ins Gesicht getrieben hat, angesichts des Defensivverhaltens der beiden Mannschaften. „Es war heute kein Leckerbissen. Wir müssen schauen das wir wieder so spielen wir vor drei vier Spieltagen. Trotzdem war es wichtig, dass Spiel heute zu gewinnen und Charakter zu zeigen. In der Verteidigungszone müssen wir uns in den nächsten Spielen einfach verbessert zeigen.“ so die Analyse von Trainer Heinz Feilmeier. Wie in den letzten Spielen hatten die Passau Black große Schwierigkeiten eine Führung zu verwalten bzw. auszubauen. So führten die Hausherren bereits mit 3:1 und 5:3 – jeweils gelang den Gästen aus Pfaffenhofen der Ausgleich. Im Gegensatz zu den letzten Auswärtsspielen blieben die Habichte in dieser Partie konzentriert und feierten dank der späten Tore von Robin Deuschl und Jan Sybek einen knappen aber nicht unverdienten Heimsieg! In dieser umkämpften Liga ist es wichtig jedes Wochenende seine Punkte einzufahren. Aktuell stehen die Passau Black Hawks mit 35 Punkten auf Platz 3 der Tabelle. Ziel ist am Ende ein Platz unter den ersten sechs Team und die damit verbundene Qualifikation zur oberen Verzahnungsrunde. Der nächste schwere Brocken kommt bereits am kommenden Freitag zum Gastspiel in die Passauer EisArena. Der HC Landsberg wird den Habichten ab 20 Uhr alles abverlangen. -czo
  
    
EC Pfaffenhofen
Ein Sieg des Willens - ECP-Rumpftruppe bezwingt Schongau nach zweimaligem Rückstand
(BYL)  Einen verdienten Heimsieg konnte der EC Pfaffenhofen am Freitag gegen die EA Schongau feiern. Vor der Saisonminuskulisse von  ca. 170 Zuschauern bewiesen die immer noch stark ersatzgeschwächten Hausherren Moral und kamen nach zweimaligem Rückstand noch zu einem 4:2 (0:1; 2:1; 2:0) Erfolg.
Mit Timo Jüngst und Andi Pielmeier kehrten zwar zwei zuletzt fehlende Verteidiger wieder zurück, dafür reihte  sich der erkrankte Friedrich Kolesnikov in die Liste der Ausfälle mit ein. Das hatte zur Folge, dass mit Quirin Oexler und Timo Jüngst wieder zwei Abwehrspieler im Angriff aushelfen mussten, um wenigstens drei komplette Angriffsformationen und zwei Verteidigerpaare aufbieten zu können. Und zusammen mit Sturmpartner Dominik Thebing erledigten sie ihre Aufgabe bestens und verschafften den ersten beiden Reihen immer wieder wichtige Verschnaufpausen. Die Gäste kamen mit viel Schwung aus der Kabine und setzten die Hausherren in der Anfangsphase mit aggressivem Forechecking enorm unter Druck, ohne jedoch den sicheren Philipp Hähl im Kasten der Eishogs ernsthaft vor Probleme zu stellen. Nach etwa 10 Spielminuten bekamen die Eishogs die Partie besser in Griff. Das Spielgeschehen verlagerte sich zunehmend in Richtung Gästetor und die Gastgeber kamen nun fast im Minutentakt zu Großchancen. Doch John Lawrence, Nick Endreß und Robert Gebhardt brachten den Puck nicht im Tor unter. „Da hätten wir eigentlich in Führung gehen müssen,“ bemängelte Chris Heid, der dann mitansehen musste, wie die Gäste kurz vor Drittelende den Spielverlauf auf den Kopf stellten. Bei einem der wenigen Entlastungsangriffe stand Friedrich Weinfurtner plötzlich frei und  Philipp Hähl war geschlagen. Turbulent ging es dann im zweiten Drittel zu. In der 23. Minute ließ sich Gästekapitän Tobias Maier zu einem Kopfstoß hinreißen, was eine längere Boxeinlage mit Fabian Eder zur Folge hatte, aus der der ECP-Verteidiger als klarer Punktsieger hervorging. Ergebnis war eine Matchstrafe für Maier und vier Strafminuten für Eder. Die daraus resultierende einminütige Überzahl nutzte Nick Endreß mit einem platzierten Schuss zum Ausgleich. Und als in der ansonsten sehr fairen Partie ein Schongauer wegen Spielverzögerung auf die Strafbank musste, bot sich die Chance zur Führung. Doch ein Abstimmungsfehler im Powerplay ermöglichte Simon Fend eine Breakmöglichkeit, die er sich nicht entgehen ließ und dadurch den Eishogs einen erneuten Nackenschlag versetzte. Nur gut dass die Gastgeber gleich zurückschlugen und noch in Überzahl erneut durch Nick Endreß postwendend wieder ausgleichen konnten. Im Schlussabschnitt lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch mit Vorteilen für die Gastgeber, wobei sich jedoch die bange Frage stellte, ob die Kräfte reichen würden. Groß war deshalb der Jubel unter den ECP-Fans, als John Lawrence  mit einem Hammer genau in den Winkel für die erstmalige Führung sorgte (48.), die Maxi Scheib wenige Minuten später ausbaute (54.), als er einen Schuss von Simon Hintermaier unhaltbar abfälschte. Auf der Gegenseite ließen die Eishogs  kaum mehr etwas zu, wofür es Lob vom Trainer gab. „In der Defensive sind wir heute sehr gut gestanden“, freute sich der Coach, dass seine Mannschaft auch nicht mehr in Bedrängnis kam, als Schongau seinen Torhüter Müller durch einen sechsten Feldspieler ersetzte. 
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
Spannung bis zur letzten Sekunde: EHC Waldkraiburg besiegt ESC Geretsried und bleibt Spitzenreiter
(BYL)  Was oft als Phrase im Sport bemüht wird, traf am Sonntagabend beim Spiel EHC Waldkraiburg gegen die River Rats aus Geretsried tatsächlich zu: Spannung bis zur letzten Sekunde – und sogar darüber hinaus. Ein Tor nach Ablauf der letzten Sekunde, Jubel auf der Seite der River Rats, Diskussionen unter den Schiedsrichtern und die eindeutige „kein Tor“-Handbewegung sicherten den Löwen an diesem Sonntag neben der Spannung auch die drei Punkte.
Los ging es in Geretsried mit einem Paukenschlag. Denn den ersten richtigen Angriff der Löwen in diesem Spiel, konnten die Waldkraiburger direkt in einen Torerfolg ummünzen. Josef Straka war es, der auf Vorlage vom wiedergekehrten Tomas Rousek und von Mathias Jeske die Scheibe nach nur 27 Sekunden im Netz der Geretsrieder Mannschaft unterbrachte. Fast konnte man meinen, dass den Löwen diesen Extra-Tag Pause am vergangenen Freitag sehr gutgetan hat. Denn auch in der Folge an Treffer Nummer eins ließ man wenige Aktionen vom Gegner zu und konnte auf der anderen Seite immer wieder Chancen kreieren. So war es gleich in der zweiten Minute der Neue im Team Leon Judt mit einer vielversprechenden Gelegenheit nach Pass von Philipp Seifert. In der Folge sollten es noch einige Möglichkeiten werden, beispielsweise der berüchtigte Schuss von der blauen Linie durch Mathias Jeske aber auch Philipp Seifert durfte sein Glück versuchen.  Auf Geretsrieder Seite war es Benedikt May und Maximilian Rieger die am Schluss man der Löwen, Kevin Yeingst, scheiterten. Als die Uhr gerade 13:18 zeigte, gerieten die Löwen durch eine Strafe von Alexander Kanzelsberger in eine Unterzahlsituation. Ganze zwölf Sekunden dauerte es, da jubelte der Waldkraiburger Anhang erneut. Tomas Rousek eroberte an der Grenze zum eigenen Drittel die Scheibe und sein mitgelaufener Sturmpartner Straka und er, passten auf dem Weg zum Tor einige Male hin und her, bevor Rousek gekonnt vollendete und den Pausenstand von 0:2 besiegelte.
Den zweiten Durchgang begann die Geretsrieder Mannschaft bissiger. Eigentlich erwartete man von diesem Spiel deutlich mehr, hat man doch am Freitag zuvor immerhin Peißenberg mit 3:8 vom eigenen Eis gejagt. So sollte es dann auch kommen. In der dritten Minute des zweiten Drittels ist es dann Stefano Rizzo der den River Rats noch einmal neuen Mut einhaucht. Bedient von Jonas Köhler, erzielt er den Anschluss zum 1:2 und läutet ein sehr ausgeglichenes nächstes Spieldrittel ein. Erneut sehen die, aufgrund der andauernden Baumaßnahmen, lediglich 200 Zuseher, einige größere und kleinere Möglichkeiten auf beiden Seiten des Spielfelds. In der 4. Minute vergibt Straka vor dem Tor und auch Josef Huber trifft nicht in die Maschen, sondern nur Martin Morczinietz, den Torhüter der River Rats. In der 31. Minute ist es dann der 17-jährige Leon Decker, der nicht nur für das 1:3, sondern auch für sein bereits viertes Tor in der Saison sorgt. Vorlagengeber waren auch hier Josef Straka, der an jedem Löwen-Tor in diesem Spiel beteiligt war und Mathias Jeske.
Das dritte Drittel landet bei den Spielanteilen wieder beim EHC Waldkraiburg. Die Löwen versuchen nicht das Spielergebnis zu halten und verwalten, sondern sie greifen munter an. So erzeugen sie bereits in den ersten Spielminuten vielversprechende Möglichkeiten vor dem Tor der „Flußratten“. Gleich in der ersten Minute ist es Wagner der aussichtsreich vergibt, im Anschluss ist es zweimal Vogl und einmal Fabian Kanzelsberger, die in einer Druckphase der Löwen das vierte Tor nicht klar machen können. Aber auch Geretsried hat die ein oder andere Chance. So ist es in der 4. Minute Ondrej Horvath der den Löwen-Verteidiger ausspielt, jedoch aber in Kevin Yeingst‘ Fanghand landet. Dies macht er nur wenige Minuten in Geretsrieder Zwei-Mann-Überzahl besser. Dort besorgt er, nachdem die „Rats“ gut in die Powerplay-Aufstellung kamen, das 2:3 auf Zuspiel von Stava und Strobl. Nur etwa 4 Minuten lang darf die Saat der Hoffnung jedoch keimen. Erneut ist es Rousek der auf Zuspiel von Josef Straka und von Alexander Kanzelsberger die alte Zwei-Tore-Führung wiederherstellt. Auch die Löwen waren in der Folge für einige Zeit in einer Zwei-Mann-Überzahl, konnten jedoch nichts Zählbares damit herausholen. Nachdem die Mannen auf dem Feld mittlerweile auf ein 3-gegen-4 reduziert wurden, die Löwen mit vier Mann, schlug es erneut ein. Jedoch aber nicht im Kasten der Geretsrieder wie man vielleicht vermuten könnte, sondern im Netz hinter Kevin Yeingst. Florian Strobl war es, der sich diesen Treffer auf die Fahne schreiben durfte. Die verbleibenden fünf Minuten waren geprägt von Geretsrieder Sturmbemühungen im Sekundentakt. Selbstverständlich ging auch der Goalie kurz vor Ende des Spiels, zugunsten eines sechsten Feldspielers, vom Eis. Der Rest ist bekannt und bereits in der Einleitung zu finden.
Das nächste Heimspiel der Löwen findet am kommenden Freitag, 06.12.2019 um 20:00 Uhr statt. Dort ist dann der EHC Königsbrunn zu Gast und der EHC Waldkraiburg wünscht sich vom Nikolaus drei weitere Punkte auf dem Konto. – (aha)
  
    
ERSC Amberg
ERSC mit effektivem Powerplay gegen Moosburg
(BLL)  Jede Serie geht einmal zu Ende. Der ERSC Amberg hat am Freitagabend beim Topspiel der Eishockey-Landesliga für den EV Moosburg gleich deren zwei abgeschlossen – sehr zur Freude von rund 650 Zuschauern.
Mit 6:3 entschieden die Wild Lions am Ende nicht unverdient ein überaus interessantes und abwechslungsreiches Match, nachdem Moosburg zuvor sieben Partien in Serie gewonnen und in Auswärtsspielen bislang überhaupt noch keinen Punktverlust erlitten hatte. Schon der Auftakt war verheißungsvoll, weil Bernhard Keil nach nur 63 Sekunden den ERSC – bei angezeigter Strafe für Moosburg – in Führung gebracht hatte, aber die Gäste kaum eine Minute später einen missglückten Wechsel der Amberger durch Peter Abstreiter zum Ausgleich nutzten. Das war ein Spiegelbild für den gesamten ersten Abschnitt, wo die Löwen jeweils in Überzahl durch Daniel Vlach und Stephan Huber vorlegten, aber Moosburg mit Vincenz Maier und Miloslav Horava stets eine Antwort hatten. „Das erste Drittel war ausgeglichen mit vielen Treffern, was ein Trainer aber nicht gerne sieht, weil zu viele Fehler gemacht werden“, analysierte Bernie Engelbrecht hinterher. Dem EVM-Coach fehlten einige Spieler unter der Woche beim Training, was er mit für die eine oder andere Konzentrationsschwäche verantwortlich machte.
Ausgeglichen war zunächst auch der Mittelabschnitt mit Torgelegenheit auf beiden Seiten. Dann hatte der ERSC in Unterzahl einige brenzlige Situationen zu überstehen und kam – kaum wieder komplett – durch den bärenstarken Vlach zum 4:3, für Engelbrecht ein Knackpunkt: „Da hast du ein Powerplay ohne Erfolg und gleich darauf macht der Gegner das Tor. Hier ist das Spiel zu Gunsten von Amberg gekippt“, vermutete der Ex-Nationaltorhüter. Sein Gegenüber sah das ähnlich: „Wir waren im zweiten Drittel etwas besser und natürlich hat der Treffer nach unserer Unterzahl geholfen“, meinte Dan Heilman. Vor allem weil man kurz darauf noch das 5:3 durch Marc Roth folgen lassen konnte, schien der Löwentrainer zunächst etwas beruhigter. Aber auch er war überrascht, wieviel aggressives Forechecking der Gegner noch im Schlussdrittel an den Tag legte. Die Entscheidung fiel hier aber dann nach wenigen Minuten. Martin Brabec wurde geschickt von Vlach auf die Reise geschickt und vollendete im hohen Tempo mit einem fulminanten Schlagschuss in den Torwinkel zum 6:3. Moosburg gab sich zwar immer noch nicht auf, doch die Gastgeber hatten mit dem Vorsprung im Rücken genügend Ruhe und Abgeklärtheit um keine wirkliche Gefahr mehr aufkommen zu lassen. Bernhard Engelbrecht gratulierte den Ambergern zum Sieg, hatte ein „gutes und spannendes Spiel“ gesehen und nahm das Serienende seines Teams gelassen: „Mund abputzen, es geht wieder weiter“. Dan Heilman war „sehr zufrieden, dass man gewonnen hatte“. Aufgrund der gezeigten Leistungen ist der Löwen-Coach sicher: „Amberg und Moosburg sehen sich in der Aufstiegsrunde wieder“.
  
     
Wanderers Germering
Hart erkämpfter Sieg gegen die „Woodpeckers“
(BBZL)  Das hätten sich die Wanderers sicherlich einfacher vorgestellt am vergangenen Sonntagabend. Aus verletzungs- und krankheitsbedingten Gründen konnte der ESV Dachau nur mit 11+1 Spielern in Germering auflaufen. Auch der ehemalige EVG-Goalie Jerome Marmorstein trat die Partie als einzig mitgereister Torhüter angeschlagen an. Wer meinte, dass Germering nach dem frühen 1:0 Führungstreffer in der dritten Spielminute durch Konstantin Kolb ein Torfeuerwerk abbrennen würde, wurde schnell eines Besseren belehrt. Auch wenn das Vorisek-Team über zwei Spieldrittel lang die dominierende Mannschaft war, stemmten sich die „Woodpeckers“ mit allem was sie haben dagegen und machten es den Hausherren schwer zum Torerfolg zu kommen. In puncto Einsatz und Kampf sahen die Zuschauer im Polariom eine beeindruckende Vorstellung der Gäste. Der unerwartete Spielverlauf und die ausbleibenden Tore waren vielleicht mit ein Grund dafür, dass die Münchner Vorstädter ihre Energie in den letzten 20 Minuten nicht mehr so sehr dem Toreschiessen widmeten, sondern dem Erfolg im Zweikampfverhalten. Dies hatte zahlreiche Strafzeiten auf beiden Seiten zur Folge, für den Betrachter wurde die Partie mehr und mehr unattraktiver. Am Ende gingen die Schwarz-Gelben letztlich mit einem 5:1 Erfolg vom Eis.
Während die US-Amerikaner den Tag der Mikrowelle feiern, begrüßen die Germeringer am kommenden Freitag die „Luchse“ vom MEK im heimischen Polariom. Der Verein wurde im Frühjahr 2001 gegründet und nahm anfangs nur mit einer Seniorenmannschaft am Spielbetrieb teil. Nach 2001 bis 2006 in der untersten deutschen Eishockeyliga und von 2006 bis 2010 in der Landesliga, spielt man seit dem Herbst 2010 ausnahmslos in der Bezirksliga. Sage und schreibe 13 Jahre ist es her, dass sich die Wanderers und der MEK in einem Pflichtspiel gegenüberstanden. Damals streiften ein gewisser Michael Ott, Michal Porak, Alexander Leinsle oder die Klett-Brüder das schwarz-gelbe Trikot über. Beide Partien gingen damals mit 19:0 und 18:2 klar an den EVG. Aber das ist Schnee von gestern. Nach den Vorbereitungsspielen gegen die SG EV Königsbrunn/EHC Königsbrunn 1b und den ESC Dorfen 1b sowie dem Bayernkrug-Spiel gegen den EHC Regensburg, bei dem man eine 4:7 Niederlage hinnehmen musste, absolvierten die „Luchse“ ein dreitägiges Trainingslager in Österreich. In den bisherigen Partien zeigte die Mannschaft von Trainer Wolfgang Steinbach stets gute, aber eher glücklose Auftritte. Mit der bisherigen Punktausbeute ist man daher alles andere als zufrieden, genau daraus zieht man seinen Ehrgeiz und seine Motivation für die anstehenden Aufgaben. Zu den gefährlichsten Akteuren zählen Julian Behmer, Nico Wischnewsky, Moritz Lauer und Nikolas Schünemann. Zudem haben die „Luchse“ in Sascha Günzel und Simon Klopstock zwei ehemalige Germeringer in ihren Reihen.
Die Frage, ob sie brav waren, dürfen Kinder dem Nikolaus am 06. Dezember beantworten. Die Wanderers werden heuer alles daran setzen, den christlichen Brauch der Kirch zu brechen, denn der Nikolaus ist heutzutage vor allem als Geschenkebringer bekannt. So wird dem MEK nichts anderes übrig bleiben, als am Vorabend den berühmt-berüchtigten Schuh oder Stiefel an die Haustür zu hängen und sich daraus kleine Gaben wie Nüsse, Mandarinen, Äpfel und Schokolade zu erhoffen.
  
    
ERC Lechbruck
Bruchlandung für Flößer in Augsburg
(BBZL)  Als Spitzenreiter reiste der ERC Lechbruck nach Augsburg und wollte beim Tabellensechsten EGW Augsburg das Punktekonto weiter ausbauen. Doch die Woodstocks zogen an diesem Abend den Lechern den Zahn und bescherten dem ERC eine überflüssige 3:7-Niederlage.
Die Flößer starteten sehr offensiv in die Partie und hatten zahlreiche Möglichkeiten, doch es dauerte bis zur 11. Minute, als Dominik Kösl ein Zuspiel von Marcus Köpf aufnahm und in Unterzahl zum 1:0 für Lechbruck einschoss. Augsburg war auf dieses Spiel sehr gut eingestellt und antwortete in der 14. Minute mit 1:1-Ausgleich. Die Lecher stürmten weiter auf das Tor der Fuggerstädter, doch ließen sie zahlreiche Torchancen liegen. Mit dem 1:1-Zwischendstand ging es erstmals in die Kabine.
Im zweiten Drittel suchten die Blau-Weißen weiterhin das Heil in der Offensive und schossen aus allen Lagen auf das Augsburger Tor. Doch in diesem stand mit Alexander Oertel ein Torhüter, der über sich hinaus wuchs und ein überragendes Spiel ablieferte. Ein ums andere Mal stoppte er die Aktionen der Lecher und brachte diese schier zur Verzweiflung. Durch den Offensivdrang des ERC wurde die Defensive zu sehr entblößt, so dass Augsburg drei Kontertore gelangen und eine 4:1-Führung für die EGW nach 40 Minuten auf der Anzeigetafel stand.
Im letzten Abschnitt machte Augsburg dann mit dem 5:1 in der 43. Minute und eine Minute später, mit dem 6:1, alles klar. Der ERC stürmte zwar weiterhin nach vorne, doch war die Chancenverwertung diesmal einfach zu schlecht, um Zählbares herausspringen zu lassen. Marcus Köpf (53.) und Jonas Seitz (57.) erzielten dann noch zwei Tore zur Ergebniskosmetik, Augsburg gelang ebenfalls noch ein Treffer, womit das überraschende Endergebnis einer 3:7-Niederlage feststand.
ERC-Trainer Jörg Peters: “Dieses Resultat nehme ich auf meine Kappe. Ich habe die Jungs über das gesamte Spiel aktives Forechecking spielen lassen und wir sind immer wieder ins offene Messer gelaufen. Kompliment an die Augsburger Mannschaft: Sie haben uns glänzend ausgekontert und vor Probleme gestellt. Der Augsburger Torhüter spielte heute überragend und hielt den Heimsieg der Woodstocks fest. Wir wissen dass wir diese Scharte am kommenden Freitag im Rückspiel ausbügeln müssen.“
Kapitän Matthias Erhard: „Ich habe ja nun schon einige Spiele auf dem Buckel. Aber so etwas wie heute habe ich noch nicht erlebt. Wir hätten nach zehn Minuten auch 6:0 führen können, so viele Chancen haben wir heute vergeben. Auch hätten wir noch stundenlang weiterspielen können, es hätte an diesem Abend nichts geändert. Der Augsburger Goalie hat dieses Spiel für die Woodstocks gewonnen. Nun kommt Augsburg am Freitag in den Lechpark und die Karten werden neu gemischt“
  
    
Regionalliga Südwest / Landesliga Baden-Württemberg
    
EC Eisbären Eppelheim
Eisbären feiern Derby-Sieg
(RLSW)  Mit einem klaren 6:2-Erfolg konnten sich die Eisbären auch im zweiten Saison-Derby durchsetzen. Durch Leon Rausch, der dreimal erfolgreich war, sowie Doppeltorschütze Daylin Smallchild und Aiden Wagner lag der ECE bereits nach 20 Minuten auf Siegkurs.
Entgegen des ersten Derbys zeigten die Eisbären von Beginn an eine couragierte und fokussierte Leistung. Etwas glücklich, aber verdient der frühe Führungstreffer des Ex-Mad Dogs Smallchild bereits nach 49 Sekunden. Nach zwei unnötigen Strafzeiten musste der ECE jedoch in doppelter Unterzahl ran, was den Mad Dogs die Chance gab, Rückkehrer Janis Wagner zum ersten Mal zu überwinden (1:1, 9.). Kein Rückschlag für die Eisbären, die weiter konzentriert zu Werke gingen und durch Leon Rausch schnell erneut wieder in Führung gingen (11.). Im weiteren Spielverlauf kamen beide Teams zu Chancen, wobei die Eisbären die zwingenderen Torchancen und größeren Spielanteile auf sich verbuchen konnten. Somit nicht unverdient, dass ein Doppelschlag durch Rausch und Wagner (19./20.) den ECE auf 4:1 davon ziehen ließ.
Zum zweiten Drittel wechselten die Mad Dogs den unglücklich agierenden Goalie, was sich zunächst als gute Entscheidung darstellen sollte, denn die ersten Versuche entschärfte der neue Schlussmann souverän. In der Folge verlagerte sich das Spielgeschehen jedoch zunehmend in die neutrale Zone, beide Teams neutralisierten sich, da um jeden cm Eis gekämpft wurde, was ein geordnetes Zusammenspiel verhinderte, so dass klare Torchancen Mangelware waren. Folgerichtig ging es torlos in die zweite Pause.
Für das Schlussdrittel galt die Devise, die Mannheimer nicht zurück ins Spiel kommen zu lassen, was den Eisbären auch über weite Strecken gelang. Mit dem zweiten Treffer durch Smallchild zum 5:1 (50.) war spätestens die Vorentscheidung gefallen. Doch mit dem klaren Zwischenstand versuchte man im generischen Drittel zu eigensinnig zu agieren, ein Scheibenverlust leitete einen guten Konter ein, der mit dem 5:2 (52.) bestraft wurde. Als die Mannheimer selbiges nochmals versuchten, wobei diesmal der Torschuss noch verhindert werden konnte, wurden die Eisbären wieder wach, spielten nun konzentrierter und belohnten sich mit einem schön kombinierten Treffer durch Rausch (58.) zum 6:2-Endstand.
  
    
HEC Eisbären Heilbronn
Eisbären siegen im Penaltyschießen
(RLSW)  Die Eisbären Heilbronn haben am Samstagabend in einem intensiven, aber fairen Spiel durch den entscheidenden Penalty von Leontin Kreps gegen die Baden Rhinos mit 3:4 (2:2;1:0;0:1;0:1 n.P.) gewonnen!
Wer sich vor dem Spiel fragte, wie die Heilbronner Amateure ihre Niederlage im Derby gegen die Bietigheim Steelers 1B wohl wegstecken würden, bekam gleich zu Beginn des Spieles die Antwort präsentiert. Keine zwei Minuten waren gespielt, als die Heilbronner Kufencracks durch Stefano Rupp mit 0:1 (2.) in Führung gingen.
Es entwickelte sich ein Spiel zweier Mannschaften, die sich nichts schenkten. Doch die Freude über die Führung der Eisbären sollten nur 10 Minuten halten. Der Hügelsheimer Björn Groß war es, der in der 12. Spielminute den Ausgleich zum 1:1 erzielte. Marc Hemmerich legte noch im ersten Drittel das 2:1 (18.) zur Führung der Baden Rhinos nach. Doch auch hierauf sollten die Eisbären die Antwort haben: nur eine Minute später (19.) egalisierte Daniel Brendle mit seinem Tor das Ergebnis. Der Ausgleichstreffer zum 2:2 war gleichzeitig auch der Spielstand zur ersten Drittelpause.
Das Mitteldrittel startete aus Heilbronner Sicht denkbar schlecht, denn Graham Brulotte erzielte bereits in der 23. Minute die erneute Führung für die Baden Rhinos zum 3:2.Trotz guter Chancen auf beiden Seiten, ging es mit diesem Spielstand in die nächste Drittelpause.
Wie schon zu Beginn des Spiels fanden die Eisbären Heilbronn besser ins letzte Drittel und konnten durch Leontin Kreps den Ausgleich zum 3:3 (45.) erzielen. Obwohl beide Seiten durchaus den Willen hatten und alles daran setzten, das entscheidende Siegtor zu erzielen,  blieb es bis zum regulären Ende der Spielzeit bei diesem Ergebnis. Im anschließenden Penaltyschießen, entschied Leontin Kreps den letzten und entscheidenden Penalty für sich und bescherte dadurch seinem Team den 4:3 Sieg und 2 Punkte auf das Teamkonto! Somit stehen die Eisbären Heilbronn zum Ende des zehnten Spieltags wieder auf dem vierten Tabellenplatz.
Nun heisst es, die gute Form für das kommende Wochenende zu erhalten, denn bereits am Samstag (07.12.19/ 20:15h / SAP-Arena Nebenhalle) geht es zu den Maddogs nach Mannheim.
  
    
Stuttgarter EC
Rebels treten weiter auf der Stelle
(RLSW)  Den mittlerweile gewohnten Eishockeykrimi bescherten die Stuttgart Rebels am vergangenen Freitag ihren Fans beim Heimspiel gegen den SC Bietigheim-Bissingen. Leider ohne Happy End - musste man sich doch mit 3:4 (2:2; 0:0; 1:2) zum vierten Mal punktlos vom eigenen Publikum verabschieden. Trotz der schwachen Heimbilanz sorgten 552 Zuschauer für einen neuen Saisonrekord.
Die Vorzeichen vor diesem Spiel waren klar. Beiden Teams würde nur ein Sieg im Kampf um den vierten Play-Off-Rang wirklich weiterhelfen, welcher für beide Kontrahenten das Saisonziel sein sollte. Aufgrund der Tatsache, dass auf beiden Seiten zahlreiche Spieler aus Krankheits- und Verletzungsgründen sowie wegen Sperren fehlten, entwickelte sich ein nervös geführtes Startdrittel. Hier konnten sich die Gäste zunächst mehr Spielanteile erarbeiten und wurden früh mit dem Führungstreffer durch Marcel Neumann belohnt (3.). Die Rebels fanden nur langsam ins Spiel, durch einige Unsicherheiten in der Bietigheimer Defensive bekam man allerdings mit der Zeit Oberwasser. Nick Govig (13.) und Miroslav Hudak (18.) nutzten in dieser Phase ihre Chancen und brachten ihre Farben in Front. Leider waren auch die Amateure der Steelers erfolgreich im Bestrafen von Nachlässigkeit in der gegnerischen Abwehr und so ging es nach einem Treffer von Marcel Göttfert (19.) zum ersten Pausentee.
Gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs bot sich den Gastgebern für 1,5 Minuten die Möglichkeit, in doppelter Überzahl erneut in Front zu ziehen. Trainer Heiko Vogler nahm eine Auszeit um sein Team dementsprechend zu instruieren, leider ließ man diese Möglichkeit ungenutzt verstreichen. In der Folge zeigten beide Teams zwar hohen Einsatz, die spielerische Linie war jedoch nur selten auszumachen. Auch der erst 20 Stunden vor Spielbeginn von seinem Auslandssemester nach langem Flug wieder in Stuttgart eingetroffene Patrick Eisele war verständlicherweise ohne Training noch nicht in der Lage, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Somit blieb es bei einem torlosen zweiten Durchgang.
Im letzten Spielabschnitt waren die Gäste zunächst erneut die tonangebende Mannschaft, die Rebellen versuchten ihr Glück mit Kontern. Nachdem zehn weitere torlose Minuten verstrichen waren, war den meisten der anwesenden Besucher klar, dass diejenige Mannschaft, welche den nächsten Treffer erzielen würde, wohl auch die drei wichtigen Punkte einheimsen würde. Und so kam es dann auch. Kurz vor Ablauf eines erneuten Stuttgarter Überzahlspiels schaltete Eric Freeburg im Gewühl vor dem Rebelsgehäuse am schnellsten und staubte das 2:3 ab (53.). Als kurz darauf Andreas Hilse der vierte Bietigheimer Treffer gelang (55.), schien das Spiel entschieden, doch Stuttgart kam noch einmal heran. In Überzahl war erneut Hudak erfolgreich (57.). Die restlichen dreieinhalb Minuten brachten noch einmal eine Powerplaymöglichkeit und zwei große Torchancen, am Ende musste man den Gästen allerdings zu einem Erfolg gratulieren, der durchaus in Ordnung ging. Kurz vor Spielende verletzte sich Gästespieler Matthias Vostarek in einer undurchsichtigen Situation noch schwer an der Schulter. Wir wünschen an dieser Stelle gute Besserung und möglichst schnelle Genesung.
Somit treten die Stuttgart Rebels weiter auf der Stelle, auch wenn das Saisonziel durchaus noch nicht in unerreichbarer Entfernung liegt. Teammanager Claus Becker meinte nach dem Spiel: „Wir waren in den entscheidenden Situationen zu weit weg von den Gegenspielern und unsererseits nicht in der Lage, die Fehler auf Seiten des Gegners noch öfter auszunutzen. Wenn man seine Überzahlmöglichkeiten und die durchaus vorhandenen Torchancen nicht verwertet, ist es schwer ein solch enges Spiel zu gewinnen.“
  
    
EC Eppelheim 1b
Bärlis schlagen Rebels 1b
(LLBW)  Mit einem klaren und hochverdienten 6:2 Erfolg konnten die Bärlis ihr zweites Auswärtsspiel in Folge beim Schlusslicht Stuttgart erfolgreich bestreiten. Für die Eisbären waren Leon Rausch (2), Tim Frey, Dennis Dallosch, Björn Wilts und Maurice Ullrich erfolgreich.
Ersatzgeschwächt konnten die Eisbären nur 2 Blöcke ins Duell mit der 1b der Stuttgart Rebels schicken, doch auch die Gastgeber waren kaum besser aufgestellt. Von Beginn an rissen die Eisbären das Spiel an sich und gingen folgerichtig verdient durch Frey (7.) früh in Führung. Eine Unachtsamkeit in der Defensive brachte den ebenso nicht unverdienten Ausgleichstreffer der Rebels (11.). Beide Teams im ersten Abschnitt noch auf Augenhöhe, wobei die Eisbären ein leichtes optisches Übergewicht zeigten.
Dieses konnte man im zweiten Abschnitt in zählbares umwandeln. Nur 70 Sekunden nach Wiederanpfiff blieb Dallosch vor dem Gehäuse cool und brachte den ECE wieder in Front. Eine gelungene Kombination brachte das 3:1 (27.) durch Wilts. Trotz zweier Unterzahlspiele bleib das Gehäuse der Eisbären auch Dank der guten Paraden von Lasse Weidner sauber, so dass man verdient mit einer 2-Tore-Führung in die zweite Pause ging.
Kalte Dusche zu Beginn des Schlussdrittels, in dem zunächst mehrere Eisbären reihenweise am Torerfolg scheiterten, ein schneller Konter brachte die Gastgeber wieder heran (42.). Doch der ECE zeigte sich unbeeindruckt, legte durch Ullrich (44.) postwendend nach und Kapitän Rausch erhöhte erstmals auf 3 Tore (47.). In der Folge beide Teams offensiv agierend, wobei weiterhin die Eisbären mehr vom Spiel hatten. Den Schlusspunkt hatte somit erneut der ECE zu bieten, der seine konzentrierte und konsequente Spielweise mit dem 6:2 (58.) durch Rausch belohnte und so den dritten Saisonsieg perfekt machte.
  
    
1.CfR Pforzheim
Bisons siegen in Mannheim mit 10:2 (1:0/0:4/1:6)
(LLBW)  Die Pforzheim Bisons mussten sich am vergangenen Sonntag den Mad Dogs Mannheim 1b in deren Heimatstadion den Nebenhallen der SAP-Arena stellen.
Zu Spielbeginn sah es allerdings zunächst nicht nach einem klaren Sieg der Pforzheimer aus.
Das erste Drittel war gekennzeichnet von schnellen Pässen und Spielzügen, wobei sich jedoch keine der beiden Mannschaften besonders hervortat.
Die Pforzheimer standen erwartungsgemäß oft vor dem gegnerischen Tor, doch zunächst kamen erstmal die Mannheimer zum Zuge mit dem Tor zum 1:0 in der 8. Spielminute durch Dennis Tillmann #16.
Die Bisons machten trotz des Gegentreffers weiter Druck aufs Tor der Mannheimer, konnten die schwarze Hartgummischeibe jedoch nicht versenken, sodass es bei einem Spielstand von 1:0 nach dem ersten Drittel blieb.
Mit gemischten Gefühlen ging es dann ins zweite Drittel, welches die Pforzheimer eindeutig dominierten und es sogar schafften das Spiel zu drehen.
So ließen es Vladimir Viller #20 dicht gefolgt von Sidney Leon Körper #2 kurz nach Beginn des zweiten Drittels mit ihren Treffern zum 1:1 bzw 1:2 im Kasten der Mad Dogs klingeln.
Knappe 9 Minuten später musste der Goalie der Heimmannschaft Philipp Jandura #1 kurz vor Ende dieses Drittels abermals hinter sich greifen, denn Nico Nellissen #95 und Sidney Leon Körper #2 lochten kurz hintereinander ein zum 1:3 bzw. zum 1:4. Damit ging es dann in die Pause vor dem Schlussdrittel.
Kurz nach Anpfiff des letzten Drittels landete Fabian Jandura #33 einen Treffer für die Mad Dogs zum 2:4. Doch dann drehten die Bisons völlig unbeeindruckt davon noch einmal richtig auf und schossen den Gegner aus der eigenen Halle.
Innerhalb der letzten 15 Spielminuten trafen die Bisons gleich sechs Mal. Trotz eines erfolgten Torhüterwechsels der Mannheimer konnten Hermann Jeckel #17 (2:5), Steffen Bischoff #7 (2:6 und 2:7), Sidney Leon Körper #2 (2:8), Benjamin Frick #86 (2:9) und Martin Juricek #10 (2:10) diesen erfolgreich überwinden.
Mit einem Endstand von 2:10 holte das Team um Ken Filbey damit die nächsten drei Punkte nach Pforzheim und baute die Tabellenführung damit weiter aus.
Vladimir Viller #20 äußerte sich anschließend folgendermaßen zum Spiel:
"Das erste Drittel haben wir das Spiel zu locker genommen und verschlafen. Im zweiten Drittel sind wir wach geworden und haben das Spiel dominiert und verdient gewonnen."
Das nächste Spiel der Bisons ist am kommenden Sonntag 08.12.2019 um 19:00 Uhr im St. Maur Eissportzentrum in Pforzheim. Diesmal empfangen die Pforzheim Bisons den TSG Black Eagles Reutlingen.
  
    
Regionalliga West
    
EG Diez-Limburg
Rockets gewinnen Derby in Neuwied
(RLW)  Zweites Derby in Neuwied, zweiter Sieg für die Rockets: Die EG Diez-Limburg gewinnt das Auswärtsspiel bei den Bären mit 4:3 (0:1, 0:2, 3:0, 0:1) nach Verlängerung. Die Gastgeber kämpfen sich nach 0:3-Rückstand stark ins Spiel zurück, müssen in der Overtime aber dennoch den Knockout hinnehmen. Die EGDL baut den Vorsprung in der Tabelle auf Neuwied weiter aus, darf am nächsten Wochenende zudem gleich im Doppelpack am heimischen Heckenweg ran (Freitag gegen Dinslaken, Sonntag gegen Ratingen).
Neuwied tat sich mit dem hohen Tempo der Rockets zunächst schwer und kassierte zu Spielbeginn gleich mehrere kleine Strafen. Eine dieser Überzahlsituationen nutzte RJ Reed (9.) zur verdienten Führung für die Gäste von der Lahn. „Dieses 1:0 war unser Ziel“, sagte EGDL-Trainer Frank Petrozza. „Wir wollten hier auf jeden Fall einen Rückstand verhindern.“ 
Was man jedoch nicht verhindern kann ist, dass die Bären vor heimischen Fans im Derby offensiv Akzente setzen. Erstmals von Startrainer Leos Sulak gecoacht erarbeitete sich Neuwied im ersten Drittel und vor allem zu Beginn des zweiten Drittels zahlreiche gute Chancen. „Da hatten die Bären mehr Spielanteile“, bilanzierte auch Petrozza. Allerdings war spätestens bei Jan Guryca im Rockets-Kasten Endstation.  
Als Andre Bruch jedoch gegen Ende des zweiten Drittels für vier Minuten auf die Strafbank musste, dachte sich Petrozza: „Oh oh, jetzt wird es schwer.“ Seine Mannschaft aber nutzte die zwei Unterzahlsituationen am Stück zu zwei Shorthandern von Tobias Schwab (39.) und Kevin Lavallee (40.). „Wir wussten, wie Diez-Limburg das in Unterzahl spielt“, sagte Sulak. „Das haben sie einfach sehr gut gemacht. Ich habe meiner Mannschaft aber gesagt: Lasst uns ruhig bleiben und es weiter versuchen. Das haben sie dann super gemacht, Kompliment an die Mannschaft, die Moral stimmt.“ 
Sulak sah, wie seine Mannschaft innerhalb weniger Minuten in bester Bärenhöhlen-Manier aus dem 0:3 ein 3:3 machte: Schahab Aminikia (42., 45.) und Maximilian Herz (49.) glichen die Partie aus. Das Momentum gehörte den Deichstädtern, die zudem nach einem spielfreien Freitag noch Kraftreserven hatten. „Unsere Jungs waren in der Phase müde, die beiden Spiele am Wochenende haben deutlich Kraft gekostet“, sagte Petrozza. Doch seine Mannen bewiesen Charakter, stemmten sich gegen den vierten Treffer und holten in der Overtime bei 3-gegen-3 zum finalen Schlag aus: Tobias Schwab sicherte seiner Mannschaft in der 62. Minute den Extrapunkt. 
„Das Spiel hätte in beide Richtungen kippen können“, sagte Petrozza. „Es war spätestens nach dem Ausgleich ein offenes Spiel. Wir haben zu Beginn des letzten Drittels nicht clever gespielt, aber die Aufgabe am Ende stark gelöst. Ich freue mich über die zwei Punkte.“
  
    
EHC Neuwied Bären
Bären-Comeback sichert verdienten Derby-Punkt
(RLW)  Als ob das Derby zwischen dem EHC „Die Bären" 2016 und der EG Diez-Limburg schon alles erlebt hätte - hat es nicht. Am Sonntagabend ging das heiße Nachbarschaftsduell in der Eishockey-Regionalliga West erstmals in den ultimativen Showdown einer Overtime, die der Tabellenführer und Meisterschaftsfavorit für sich entschied und somit das Spiel mit 4:3 gewann.
Die Neuwieder Spieler bekamen schon in den Sekunden, als die Rockets den Siegtreffer von Tobias Schwab bejubelten, das Gefühl vermittelt, dass sie Großartiges geleistet hatten. Mit stehenden Ovationen und Sprechchören feierten die EHC-Fans ihre Mannschaft trotz der knappen Niederlage, für die es immerhin einen Zähler gab. Diesen verdienten sich die Gastgeber redlich. Die Moral, die die Bären nach dem 0:3-Rückstand nach 40 Minuten demonstrierten, aber auch schon die Leistung im zweiten Drittel verdiente Respekt und Anerkennung. Auch seitens des EGDL-Trainers Frank Petrozza: „Ihr seid besser als Hamm", sprach der Franko-Kanadier nachdem das Pressekonferenz-Mikrofon von „on" auf „off" gestellt worden war. „Unser Sieg war ein hartes Stück Arbeit."
Beginnen, sich auf mehr als nur aufs Verteidigen zu konzentrieren, durften die Gastgeber erst nach zehn Minuten. Schiedsrichter Markus Eberl legte etwas übermotiviert los und schickte bis zur achten Minute schon drei Neuwieder auf die Strafbank. Selbst Gäste-Trainer Petrozza sprach von „kleinlichen Entscheidungen". Drei Unterzahlsituationen kurz nacheinander gegen geballte Torgefahr wie Tobias Schwab, Ross John Reed oder Kevin Lavallee sind fast gleichbedeutend mit einem Rückstand. „Gegen solche Top-Regionalligaspieler ist es dann normal, dass du einen Gegentreffer kassierst", so EHC-Trainer Leos Sulak. Reed traf von der rechten Seite in den Winkel (9.) - soweit alles wie erwartet angesichts der frühen Hinausstellungen.
Bei gleichem Kräfteverhältnis sahen die offiziell 895 Zuschauer nicht im Geringsten einen Leistungsunterschied, und im zweiten Drittel schließlich eine Neuwieder Mannschaft, die das Geschehen vor das Tor von Jan Guryca verlagerte. Etliche Großchancen vereitelte der ehemalige Bad Nauheimer DEL2-Keeper, und bei Sam Aulies Schuss stand ihm obendrein er Querbalken zur Seite. „Wir waren am Drücker", beschrieb Leos Sulak die Phase, in der der Ex-Neuwieder André Bruch eine doppelte Zeitstrafe kassierte, Petrozza Böses schwante, aber sein Team das nicht unbekannte Faible für Offensive trotz Unterzahl packte. Binnen 39 Sekunden verwandelten Tobias Schwab (39.) und Kevin Lavallee (40.) zwei Konter zum 0:3. „Wir wussten, dass Diez in Unterzahl immer einen Spieler hochschickt und auf Konter lauert - verhindern konnten wir es nicht", sagte Sulak.
Nicht viele dürten noch ernsthaft auf die Gastgeber gesetzt haben, die es selbst sehr wohl taten. „Wir haben versucht ruhig weiterzuspielen", verriet Sulak seine Marschrichtung für den Schlussabschnitt. Die Mischung aus Ruhe und Moral sowie konsequentem Nachsetzen zahlte sich aus. Der längst überfällige Anschlusstreffer gelang Schahab Aminikia (42.), der kurzerhand nachlegte (45.). „Wir haben nicht mehr clever gespielt", sagte Frank Petrozza zum dritten Drittel seiner Rockets, die den sicher geglaubten Vorsprung in der 49. Minute aufgebraucht hatten. Maximilian Herz verlagerte das Spiel im Aufbau von links nach rechts und vollendete selbst Sam Aulies Vorlage zum Ausgleich. Das Icehouse bebte, der Favorit wankte wie selten in dieser Saison. „Wir waren kaputt und platt", sah Petrozza das Inter-Regio-Cup-Spiel vom Freitag gegen Herentals (8:0) noch in den Knochen der Raketen stecken. Hüben wie drüben gab es danach in einer offenen Schlussphase Möglichkeiten, die Partie vor der Verlängerung zu entscheiden. Zwei starke Torhüter mit Guryca und Felix Köllejan bei den Bären bescherten den Zuschauern jedoch das komplette Programm mit kurzer Zusatzschicht.
In der Verlängerung, die seit dieser Saison mit drei gegen drei Feldspielern bestritten wird, ging Neuwied mit den ersten beiden Wechseln zunächst in die Offensive, aber das Tor erzielte die EGDL. Tobias Schwab schoss flach ein (62.), sicherte seinem Team den Zusatzpunkt in einem Derby, das mit der Overtime ein neues Kapitel schrieb.
  
    
Regionalliga Ost
    
FASS Berlin
MIT 8:4-SIEG IN HALLE WEITER AUF PLAY-OFF-KURS
(RLO)  FASS zeigte sich von der Derbyniederlage am Freitag gut erholt und besiegte den gastgebenden ESV Halle mit 8:4. Getrübt wurde die Freude durch eine Matchstrafe für Defender Joe Timm.
Headcoach Oliver Miethke musste auf die verletzten Patrick Hoffmann, Julian van Lijden und Gerolf Holstein verzichten. Im Kasten stand Danny Bohn, während David Trivellato mit Tom Fiedler und Patrick Czajka die erste Angriffsreihe bildete.
Die Weddinger begannen konzentriert und führten bereits nach drei Minuten durch Treffer von Kim-Joel Krüger und Luis Noack mit 2:0. Als Nico Jentzsch das 3:0 markierte (13.), sah es nach einem Spaziergang für die Gäste aus, doch Zille und Evans brachten Halle schnell auf 2:3 heran. Kurz darauf begann der Hallenser Gindulin eine Rauferei mit Joe Timm, die letzterer klar für sich entschied. Allerdings wird der Verteidiger FASS in den nächsten Spielen fehlen, denn Timm kassierte eine Matchstrafe. Niklas Weihrauch nahm seinen Platz in der zweiten Verteidigung neben Fabian Wagner ein.
Im zweiten Abschnitt blieben die Berliner spielbestimmend, agierten aber in der Rückwärtsbewegung manchmal unkonzentriert und gestatteten dem ESV einige Torchancen. So konnte Evans zweimal den Rückstand verkürzen (27., 32.), nachdem Sebastian Eickmann (22., im PowerPlay) und Nico Jentzsch (29.) den Abstand auf zwei Tore vergrößert hatten.
Halle witterte im Schlussdrittel Morgenluft und brachte viele Scheiben auf das Berliner Tor. Danny Bohn stand jetzt allerdings sehr sicher. Vorne schraubten seine Vorderleute mit drei Treffern (44./Butasch, 52./Merk, 57./Ulitschka) das Resultat auf 4:8, womit der verdiente Sieg feststand.
Damit untermauerte FASS den zweiten Tabellenplatz, bevor am kommenden Wochenende der schwere Gang zu Tornado Niesky ansteht. Für die Fanfahrt am 7. Dezember (Treffpunkt 13:30 Uhr am Erika-Heß-Eisstadion) sind noch Plätze frei, Anmeldungen nimmt sylvana.hoch @fass-berlin.de entgegen.
  
   
ELV Niesky
Keine Chance gegen die Wölfe
(RLO)  Am Sonnabend, den 30.11.2019 waren die Tornados zu Gast bei den Wölfen des EHV Schönheide. Im Kader der Nieskyer fehlten Jörg Pohling, Daniel Wimmer, Loris Riedel und Markus Fabian. Außerdem konnte man nur mit einem Torhüter anreisen. Robert Handrick hatte sich im Training verletzt und Ferenc Thomas musste arbeiten. Deshalb stand Lars Morawitz im Kasten der Gäste.
Am Anfang hielten die Tornados noch gut mit und bis zum Stand von 3:2 war das Spiel noch offen. Dann schlichen sich aber immer mehr Fehler in das Spiel der Nieskyer ein und das Unheil nahm seinen Lauf. So endete diese Partie schließlich wenig erfolgreich für den ELV Niesky. Mit einem Endstand von 10:3 (2:0; 5:3; 3:0) und mit keinem einzigen Punkt fuhren die Gäste zurück in die Lausitz. Leider verloren sie damit auch den Tabellenplatz 4 an die Wölfe und stehen jetzt wieder auf Platz 5 der Regionalliga Ost.
Die Tore für Niesky schossen Eddy Lisk (23.Minute), Philip Riedel (26. Minute) und Richard Jandik (38.Minute). Die ca. 50 mitgereisten Nieskyer Fans sorgten – trotz des schlechten Ergebnisses - für tolle Stimmung und standen ihrer Mannschaft bis zum Schluss bei. Danke dafür an alle!
  


 Montag 2.Dezember 2019 www.icehockeypage.de 
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