Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

              
Heilbronner Falken
(DEL2)  Stürmer Stefan Della Rovere hat am vergangenen Wochenende eine Oberkörperverletzung erlitten und fällt daher für etwa drei Wochen aus
 
Thomas Sabo Ice Tigers
(DEL)  Aus privaten Gründen wird Trainer Kurt Kleinendorst den Nürnbergern am kommenden Wochenende nicht zur Verfügung stehen und wird währenddessen von Co-Trainer Manuel Kofler vertreten
  
EV Aich
(BBZL)  Wegen Personalsorgen haben die Aicher auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben sich die Dienste des tschechischen Stürmers Ladislav Marek gesichert, der auch schon in der Bayernliga für den ESV Buchloe aktiv war. Ausserdem stehen seit Kurzem die jungen Stürmer Niklas Hobmaier, Michael Fischer und Max Bichlmeier zum Einsatz
  
ECDC Memmingen
(OLS)  Verletzungspech am Hühnerberg: Mannschaftskapitän Daniel Huhn muss sich einer Knie-Operation unterziehen, was bedeutet dass für ihn die Saison vorzeitig beendet ist. Stürmer Manuel Nix laboriert an einer Fußverletzung und muss etwa einen Monat pausieren und auch Torhüter Daraian Sommerfeld wird auf unbestimmte Zeit ausfallen
  
ESV Waldkirchen
(BLL)  Die Brüder Benjamin und Dominik Barz haben sich von den Karoli Crocodiles aus privaten Gründen verabschiedet und stehen vorerst nicht mehr zur Verfügung
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Stürmer Alex Wideman hat sich eine Oberkörperverletzung zugezogen und muss in den nächsten sechs Wochen pausieren
  
Landesliga Nord
(LLN)  Das Spiel in der Landesliga Nord Gruppe 1A zwischen der 1b-Mannschaft der Harsefeld Tigers und den Celler Oilers vom 30.November, welches 5:9 endete, wurde nachträglich mit 5:0 Toren für Harsefeld gewertet, da Celle einen nicht spielberechtigten Spieler eingesetzt hatte
  
Deutsche Eishockey Liga
(DEL)  Das Sonntags-Spiel zwischen den Kölner Haien und den Thomas Sabo Ice Tigers wurde bereits in der 2.Spielminute beim Spielstand von 0:0 zunächst unterbrochen und schliesslich abgebrochen, nachdem es einen medizinischen Notfall auf der Tribüne gab. Als Nachholtermin wurde Dienstag, der 28.Januar 2020 festgelegt
  
Bayernliga
(BYL)  Das Spiel am Sonntag zwischen dem EHC Königsbrunn und de, ESC Dorfen wurde nach zwei Dritteln beim Spielstand von 3:1 abgebrochen, da ein defekt an der Eismaschine vorlag. Ob es zu einer Wertung kommen wird oder das Spiel neu angesetzt wird, steht noch nicht fest
  
ESV Dachau Woodpeckers
(BBZL)  Stürmer Dennis Berndt wechselt von den Black Bears Freising aus der Landesliga zu den Woodpeckers, wo er nun zusammen mit seinem Bruder Tim Berndt in einer Mannschaft spielen wird
  
EC Pfaffenhofen
(BYL)  Die Eishogs haben sich wieder von Stürmer Marko Babic getrennt, der erst letzten Sommer vom Oberligisten EC Peiting kam und in acht Partien zwei Tore und fünf Assists beisteuern konnte und insgesamt nicht die Erwartungen erfüllen konnte
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Dienstag 3.Dezember 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Interviews, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 29 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Hessenliga, Regionalliga Nord und Regionalliga Ost.

 
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Straubing Tigers
Antoine Laganière fällt vier Wochen aus
(DEL)  Antoine Laganière fällt mit einer Unterköperverletzung aus und steht Headcoach Tom Pokel damit für etwa vier Wochen nicht zur Verfügung.
Untersuchungen bei Teamarzt Dr. Markus Vogt haben die Notwendigkeit eines operativen Eingriffs gezeigt. Dieser wird schnellstmöglich durchgeführt und der Stürmer der Straubing Tigers begibt sich im Anschluss in die bewährten Hände des Reha-Teams um Sporttherapeut Peter Kunzmann.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
Eispiraten und Westminster setzen Partnerschaft fort - Westminster Unternehmensgruppe bleibt Premium-Sponsor
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau und Westminster werden ihre erfolgreiche Zusammenarbeit auch in Zukunft weiter fortsetzen! Der Premiumsponsor der Westsachsen, welcher sich seit nun mittlerweile mehr als vier Jahren am Standort engagiert, hat seinen Sponsoringvertrag erneut verlängert und untermauert damit eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Die Westminster Unternehmensgruppe ist nicht nur ein erfolgreiches Familienunternehmen mit starkem Wachstum, sondern auch großer Förderer von Sport und Kultur und engagiert sich mit zahlreichen Projekten für eine nachhaltige Gesellschaft. „Wir sind froh, dass ein so renommiertes Unternehmen weiterhin Premium-Sponsor der Eispiraten bleibt und damit seine Verbundenheit zum Standort Crimmitschau lebt. Insbesondere bedanken wir uns bei Herrn Ziburske für die konstruktive Zusammenarbeit in den letzten Jahren und hoffen zugleich auf eine weiterhin vertrauensvolle Partnerschaft“, sagt Stefan Steinbock.
„Wir freuen uns, die Eispiraten weiterhin zu unterstützen“, sagt marian Ziburske, geschäftsführender Gesellschafter der Westminster Unternehmensgruppe und fährt fort: „Das Stadion am Wald und die tollen Fans sind auch nach den vielen Jahren noch immer etwas ganz Besonderes“.
Das familiengeführte Unternehmen ist hauptsächlich für die Pflege des Anlagevermögens der Eignerfamilie zuständig. Schwerpunkt der Vermögensstrategie ist die Verwaltung und der Ausbau des Unternehmensvermögens in sichere und langfristige Anlagen. Das Hauptinvestitionsfeld liegt hierbei im Immobiliensektor, überwiegend in mittelgroßen Wohnungsportfolien. Angefangen bei der Kaufabwicklung, über die Sanierung bis hin zur Vermietung: Die Westminster betreut alle Immobilienbestände der Gesellschaft sowie der Eignerfamilie selbst und handelt dabei nach strengen ökologischen und ethischen Vorgaben.
  
    
Dresdner Eislöwen
HOCKEY OPEN AIR 2020: Stereoact zu Gast beim Event Game
(DEL2)  Vielfältiger Rahmen für das HOCKEY OPEN AIR 2020: Die Besucher des Eishockey-Events am 4. Januar 2020 erwartet auch neben dem Eis jede Menge Action und Entertainment.
Mit dem DJ- und Produzentenduo Stereoact konnte ein erfolgreiches Duo für die Neuauflage des WINTER DERBYs 2016 gewonnen werden, das ein Händchen für harmonische Töne hat – besonders, wenn Deephouse auf Pop-Schlager trifft. Mit über 160 Millionen Streams ihrer deutschsprachigen Songs zählen sie aktuell zu den erfolgreichsten deutschen DJs.
Exklusiv für das HOCKEY OPEN AIR 2020 hat Stereoact eine Hommage an den im Oktober verstorbenen tschechischen Sänger Karel Gott entstehen lassen. Diese wird in der Pause zwischen den beiden Punktspielen erstmals vor Publikum erklingen. Darüber hinaus hat Stereoact zahlreiche bekannte und neue Hits im Gepäck – und wird auch nach Spielende noch einmal live im Stadion zu erleben sein.
Rico Einenkel, Stereoact: „Titel von Karel Gott sind quasi ein Muss für jeden gelungenen Partyabend. Das wissen wir schon seit unseren Anfangsjahren. Von der Anfrage seitens des HOCKEY OPEN AIR 2020 waren wir deshalb sofort begeistert. Im Studio haben wir zwei altbekannte Klassiker aufgepeppt und freuen uns schon jetzt unglaublich darauf, sie dem deutschen und tschechischen Publikum live im Rudolf-Harbig-Stadion präsentieren zu können. Fakt ist: Die Songs kennt garantiert jeder Besucher – erst recht, wenn er Eishockeyfan ist.“
Darüber hinaus konnten die Verantwortlichen des HOCKEY OPEN AIR 2020 mit dem Salzburger DJ „Felice“ speziell für die beiden Einlaufshows einen weiteren Fachmann gewinnen. Der Österreicher konzipiert seit 2012 mit seinem Team die Opening Show des größten EDM Festivals Österreichs. Die Mischung verschiedener Elemente gepaart mit akrobatischen Einlagen hat das sogenannte „Electric Love Festival“ über die europäischen Grenzen hinaus bekannt gemacht.
Eva Wagner, Geschäftsführerin Eislöwen Event GmbH: „Zwei Länder gerade auch musikalisch in einem Event zu vereinen, stellt eine Herausforderung dar. Eine Legende, dessen Lieder in allen Arenen gespielt werden, war zweifelsohne Karel Gott. Er war für die Umsetzung des Events unser erster Ansprechpartner. Leider zeichnete sich früh ab, dass wir unseren ursprünglichen Gedanken nicht mehr umsetzen werden können. Wir haben nach einer Alternative gesucht, die es ermöglicht die Musik von Karel Gott dennoch auf besondere Art und Weise einzubinden. Mit dem erfolgreichen DJ-Duo Stereoact konnten wir einen idealen Partner von unserer Idee überzeugen. Am Herzen lag uns auch, die Einlaufshows für beide Spiele auf eine neue Ebene zu heben.“
Das HOCKEY OPEN AIR 2020 findet am Samstag, 4. Januar 2020 im Rudolf-Harbig-Stadion statt. Der Einlass erfolgt ab 14 Uhr. Das erste Spiel zwischen den Dresdner Eislöwen und den Lausitzer Füchsen startet um 16 Uhr; das tschechische Extraliga-Duell zwischen dem HC Verva Litvínov und dem HC Sparta Prag steigt um 19.30 Uhr. Aktuell sind nur noch wenige Resttickets für das Eishockey-Freiluftspektakel erhältlich.
Rico Rossi, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Das Event ist etwas Besonderes. Das muss man erleben und die Spieler sollen das Event Game auch genießen. Sicherlich geht es auch um drei Punkte, aber für die meisten Jungs wird das ein einmaliges Erlebnis.“
Vladimír Kýhos, Cheftrainer HC Verva Litvínov: „Ich hatte nie die Möglichkeit, vor so einer großen Kulisse zu spielen. Es ist großartig, dass die Mannschaft dies erleben kann. Ich hoffe, dass ich Litvínov voranbringen kann.“
Uwe Krupp, Cheftrainer HC Sparta Praha: „Sowohl regional als auch überregional hat das HOCKEY OPEN AIR eine enorme Bedeutung. Wir halten eine Botschafter-Rolle inne und können unseren Sport präsentieren. Eine Win-Win-Situation für alle. Wichtig ist es, die Abläufe so normal wie möglich zu halten. Sicherlich müssen wir die Spieler darauf vorbereiten, was sie in einen Open Air Game erwartet, aber jeder wird motiviert sein und die Jungs sollen es genießen. Die ganze Veranstaltung ist einfach sehr gut organisiert. Wenn wir im Eishockey mit der Organisation mithalten können, dann sehen wir zwei sehr gute Spiele."
  
    
Ravensburg Towerstars
TOWERSTARS MIT DOPPELSCHLAG UND VIEL KAMPF UND MORAL
(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars haben die Führung in einem hart umkämpften Spiel diesmal erfolgreich über die Zeit gebracht. Das Team von Coach Rich Chernomaz bezwang den Tabellenzweiten Heilbronn mit 3:2 und wahrte damit den Anschluss an die Spitzengruppe.
Die Oberschwaben hatten die lange Reise nach Kassel samt Niederlage offensichtlich abgehakt und setzten schon nach drei Minuten ein Ausrufezeichen. Justin Volek bekam im Slot die Scheibe schön von Shawn O´Donnell aufgelegt. Der anschließende Schuss prallte zwar vom Innenpfosten ins Spiel zurück, allerdings stand Kapitän Vincenz Mayer für den Nachschuss parat und drückte die Hartgummischeibe zur 1:0 Führung ins Netz.
Das gab den Oberschwaben viel Selbstvertrauen, dies war bei den schnell vorgetragenen Angriffen der Gäste auch durchaus vonnöten. Konnte sich die Defensive samt konzentriert agierendem Torhüter Olafr Schmidt lange Zeit erfolgreich wehren, war es in der 12. Minute aber dann doch passiert. An der gegnerischen blauen Linie versprang der Puck beim Passversuch und den daraus entstandenen Konter verwandelte Falken Topscorer Dylan Wruck eiskalt zum 1:1 Ausgleich.
Es folgte ein äußerst schnelles Spiel, in dem sich beide Mannschaften nicht lange in der neutralen Zone aufhielten. Das sorgte für zahlreiche Chancen auf beiden Seiten, ständig wechselten sich auch Druckphasen beider Teams ab. Trotz dramatischer Szenen vor den jeweiligen Toren fiel der nächste Treffer erst in der 32. Spielminute. Shawn O´Donnell verschaffte sich mit schnellem Antritt Raum auf halblinker Position, sein ansatzloser Handgelenkschuss zischte unhaltbar für Falken Torhüter Matthias Nemec zum 2:1 Führungstreffer in die Maschen.
Dieser Treffer verlieh den Oberschwaben eine Riesenportion Selbstvertrauen. Nur 54 Sekunden nach dem Anspielbully folgte auch schon das 3:1. Jakub Svoboda hatte die lehrbuchmäßige Kombination über den kurzen Pfosten vorbereitet, den von Robin Just weitergeleiteten Pass vollendete Andreas Driendl dann sicher zum Ausbau der Führung.
Doch Heilbronn schlug zurück. Mit einem powerplayähnlichen Kombinationsspiel brachten die Gäste die Towerstars ordentlich in Bedrängnis, Ian Brady schlenzte die Scheibe dann halbhoch zum 3:2 Anschlusstreffer in die Maschen. Die Towerstars wirkten danach etwas verunsichert in der eigenen Zone, sie verteidigten den Vorsprung bis zur zweiten Pause jedoch erfolgreich.
Es war klar, dass der Tabellenzweite Heilbronn im Schlussdrittel das Tempo noch einmal anziehen würde, die Zuschauer sahen prompt ein besonders spannendes und attraktives Spieldrittel. Heilbronn drückte auf den Ausgleich, doch auch die Towerstars kamen durch hochkarätige Chancen auf den weiteren Ausbau der Führung. In der 54. Minute scheiterte Jakub Svoboda beispielsweise bei einem Alleingang, nur 10 Sekunden später knallte ein Schuss von Shawn O´Donnell an den Pfosten.
Noch eine weitere Stufe mehr in Gefahr war die knappe Führung viereinhalb Minuten vor Ende der regulären Spielzeit. Die Unparteiischen sahen bei einem Zweikampf ein Haken von Robin Just, schnell kam das Powerplay der Falken nach ausgesprochener Strafzeit in Aufstellung. Doch die Unterzahlformationen warfen sich in die Schüsse und was dennoch durchkam, war Beute von Torhüter Olafr Schmidt.
Eineinhalb Minuten vor Ende nahmen die Gäste ihren Goalie zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, doch auch dies brachte die Towerstars nicht vom erfolgreichen Weg ab. Letztlich konnten es die Oberschwaben auch verschmerzen, dass die uneigennützige gedachte Passstafette vor dem komplett leeren Tor der Gäste eine halbe Sekunde zu spät über die Linie gedrückt wurde. Das vermeintliche 4:2 zählte nicht mehr.
„Ich bin sehr stolz auf die Jungs und freue mich mit ihnen über die drei Punkte“, sagte Coach Rich Chernomaz. "Im Vergleich zum Freitag waren wir in Unterzahl sehr effektiv und auch in den Zweikämpfen deutlich engagierter“, ergänzte er.
  
   
EHC Lausitzer Füchse
SPARKASSE OBERLAUSITZ-NIEDERSCHLESIEN BLEIBT EIN TREUER PARTNER DER LAUSITZER FÜCHSE
(DEL2)  Mit der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien steht ein weiterer wichtiger Partner an der Seite der Lausitzer Füchse, der schon seit vielen Jahren erfolgreich mit dem Club zusammenarbeitet.
Die Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien bleibt den Lausitzer Füchsen treu. Der bestehende Sponsorenvertrag wurde um eine weitere Saison verlängert. Auch in der kommenden Spielzeit wird also das regionale Geldinstitut auf dem Trikot der Lausitzer Füchse und in der Eisarena zu sehen sein. "Eishockey hat in unserer Region eine lange Tradition – genau wie die Sparkasse und ihr Engagement. Wir freuen uns, dass wir mit unserer Unterstützung zu der erfolgreichen Sportgeschichte der Lausitzer Füchse beitragen und wünschen auch in dieser Saison beste Erfolge", sagt Michael Bräuer, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse.
Die Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien gehört zu den treuesten Sponsoren des Eishockey-Traditionsklubs. Seit 1990 unterstützt das Unternehmen den Eishockeysport in Weißwasser.
EHC-Geschäftsführer Dirk Rohrbach: „Wenn es um Geld ging, war die Sparkasse immer ein kompetenter und verlässlicher Partner. Wir freuen uns sehr, dass die Sparkasse OL-NS ihr Engagement erneut verlängert hat, damit gehen wir ins 30. Jahr der Zusammenarbeit, ein Jubiläum, das Maßstäbe setzt. Ich danke dem Vorstandsvorsitzenden Michael Bräuer und seinem Team sehr herzlich.“
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
EV Füssen
EVF mit Sieg und Niederlage auf den dritten Tabellenplatz
(OLS)  Drei weitere Punkte konnte der EV Füssen in den beiden Topspielen gegen den EC Peiting sowie den ECDC Memmingen erringen. Damit verbesserte sich der EVF auf den dritten Platz der Tabelle. Am kommenden Wochenende geht dann bereits der erste Teil der Hauptrunde mit den Spielen in Deggendorf (Freitag, 20 Uhr) sowie am Sonntag zuhause um 18 Uhr gegen Regensburg zu Ende. Der zweite Teil besteht aus einer regionalen Runde, die am 13. Dezember beginnt und am 7. Januar endet. Gegner sind für unsere Mannschaft dann Memmingen, Sonthofen, Riessersee, Peiting und Lindau.
Am Freitag überholte das Team von Kapitän Eric Nadeau den Dritten der Tabelle, den EC Peiting, im direkten Duell. Am Ende einer umkämpften Partie stand ein knapper, aber verdienter 3:2-Erfolg (2:2, 0:0, 1:0) für die Ostallgäuer. Samuel Payeur und der ehemalige ECP-Stürmer Manfred Eichberger sorgten nach noch nicht einmal zwei Minuten für eine 2:0-Führung und damit einen Blitzstart. Peiting nahm daraufhin bereits seine Auszeit. Die Gäste kamen dann besser ins Spiel und konnten noch im ersten Abschnitt durch Ty Morris und Daniel Reichert zum 2:2 ausgleichen. Die nächsten beiden Drittel waren bis zum Ende hart umkämpft, für den Sieg sorgten Tobias Meier, der nach sieben Sekunden im letzten Abschnitt mit einem verwandelten Penalty das 3:2 erzielte, sowie sein Bruder Maximilian, der sich bis zum Spielende nicht mehr überwinden ließ.
Damit trafen am Sonntag der Tabellenführer Memmingen sowie der Dritte Füssen zum Spitzenspiel aufeinander. Der ECDC konnte sich für die 2:3-Niederlage am Kobelhang revanchieren und siegte mit 4:1 (1:0, 1:1, 2:0). Vor großer Kulisse war die Heimmannschaft das spielbestimmende Team und bestätigte seine starke Form. Füssen hielt gut dagegen, musste aber vielleicht ebenso wie der letzte Gegner Peiting (1:6 gegen Deggendorf) der intensiven Partie zwei Tage zuvor etwas Tribut zollen. Die Maustädter spielten ein druckvolles erstes Drittel und gingen durch Fabian Voit früh in Führung. Der zweite Abschnitt war zunächst ausgeglichen, Brad Snetsinger konnte aber einen Schuss vor dem Tor zum 2:0 abfälschen. Danach musste der EVF drei Strafzeiten in Folge überstehen, kaum wieder komplett konnte der auf das Eis zurückgekehrte Lubos Velebny den Anschlusstreffer erzielen. Zu Beginn des Schlussdrittels nutzte erneut Snetsinger einen Abwehrfehler zum 3:1, er erzielte in der Schlussphase nach einem Konter auch noch den vierten Treffer. Ansonsten gab es in den letzten zwanzig Spielminuten viele Strafzeiten auf beiden Seiten, unrühmlicher Höhepunkt war eine Attacke gegen Max Dropmann, die eine Spieldauerstrafe nach sich zog. Beide Teams konnten aus den Überzahlsituationen aber kein Kapital schlagen. Am Ende stand ein verdienter Sieg des Tabellenführers, Füssen verbleibt aber vorerst auf dem dritten Platz.
  
    
ECDC Memmingen
Durch Derbysieg weiter spitze: Indians siegen gegen Füssen
(OLS)  Mit einem 4:1-Erfolg gegen den EV Füssen hat der ECDC Memmingen seine Tabellenführung in der Oberliga-Süd verteidigt. Brad Snetsinger war mit drei Toren Matchwinner in einem umkämpften Spiel. Über 2700 Zuschauer sorgten für eine tolle Kulisse.
Alles war angerichtet für ein absolutes Spitzenspiel am Hühnerberg. Die Indians hatten am Freitag die Tabellenführung durch einen Auswärtssieg in Höchstadt erobert, der EV Füssen kam als Dritter in die Maustadt. Das Spiel begann dann auch recht flott, nach gutem Beginn der Gäste nahmen die Indians mehr und mehr das Spiel in die Hand und erzielten auch prompt den ersten Treffer der Partie. Brad Snetsinger brachte den Puck gefährlich vor das Tor des EVF und Fabian Voit konnte zum 1:0 in der sechsten Spielminute verwerten. Die Indians hatten noch einige gute Gelegenheiten, doch sie scheiterten mehrmals in aussichtsreicher Situation.
Im zweiten Abschnitt starteten die Indians in Unterzahl, welche sie aber souverän überstanden. Die mehr als 2700 Fans sahen in der Folge eine engagierte Memminger Mannschaft, aus der vor allem Brad Snetsinger herausragte. Der Kanadier erzielte in der 27. Minute seinen ersten Treffer des Abends, als er einen Schuss von Linus Svedlund gekonnt abfälschte. Der EV Füssen war in der Folge mehrmals in Unterzahl, die Memminger konnten daraus aber kein Kapital schlagen. Im Gegenteil: Kurz nach Ablauf seiner Hinausstellung konnte Lubos Velebny auf 2:1 verkürzen und brachte die Spannung vor dem letzten Drittel zurück.
Der Schlussabschnitt gehörte dann den Indians. Topscorer Brad Snetsinger war nach nur drei Minuten erneut erfolgreich, als seine Reihenkollegen Milan Pfalzer und Fabian Voit stark den Puck eroberten und der Spieler des Abends sich anschließend durch die halbe Füssener Abwehr tankte, ehe er den Puck im Tor von Benedikt Hötzinger versenkte. Der EVF war nun unter Druck den Anschluss zu erzielen und die Partie wurde immer hitziger. Strafen auf beiden Seiten war die Folge, Indians-Verteidiger Nikolaus Meier wurde aufgrund eines Bandenchecks sogar mit einer Spieldauerstrafe belegt. Da die Unterzahlformation des ECDC aber wieder in Bestform war und auch die Gäste sich ein weiteres Foul leisteten, überstanden die Indianer diese gefährliche Phase schadlos. Für die endgültige Entscheidung sorgte dann wiederum Brad Snetsinger, der gut viereinhalb Minuten vor dem Ende einen Alleingang souverän verwandelte und die Zuschauer am Hühnerberg endgültig in Partystimmung versetzte.
Die Indians bleiben damit Tabellenführer der Oberliga-Süd, bereits am Freitag kommt es zum nächsten Heimspiel in der Maustadt. Dann kommt der EV Weiden um 20 Uhr nach Memmingen.
  
    
VER Selb
„Ganz planbar ist das nie“ – unsere Mannschaftsbetreuer im Interview
(OLS)  Sie haben in jeder Situation ein offenes Ohr für die Belange der Spieler. Peter Wenisch und Günter Rudolph sind die zwei Helden hinter der Bande, die unseren Jungs Spiel für Spiel den Rücken stärken und alles dafür tun, dass sie Höchstleistungen auf dem Eis vollbringen können. Wir haben die zwei Allrounder zum Interview gebeten.
Peter Wenisch gilt schon als „alter Hase“ hinter der Bande. 13 Jahre war er als Nachwuchstrainer tätig, ehe er den Job als Betreuer der 1. Mannschaft antrat. Aktuell läuft seine fünfte Saison in dieser Funktion. Neu an seiner Seite dazukommen ist dagegen Günter Rudolph – ebenfalls ein bekanntes Gesicht im Verein: „Ich war vorher als Co-Trainer und später als Trainer über 12 Jahre im Nachwuchs aktiv. Eigentlich wollte ich mich allmählich etwas zurückziehen, aus Zeitgründen. Aber Peter ist mein bester Freund und bei einem Grillfest hat er mich darauf angesprochen, dass der Verein nach einem Ersatz für Marko Suvelo sucht. Da wir früher als Trainer schon gut zusammengearbeitet haben, dachten wir uns – warum nicht auch als Betreuer? Dann ging alles ganz schnell. Zwei Gespräche mit Henry und wir waren uns einig.“
Der Faktor Zeit ist ein gutes Stichwort – neben dem Hauptjob gehen für dieses wichtige Amt einige Stunden pro Woche drauf.
Peter Wenisch: „Der zeitliche Aufwand bewegt sich wöchentlich zwischen 12 bis 15 Stunden. In den Playoffs erhöht sich die Stundenzahl um das Vielfache. Eine grobe Einteilung mache ich im Sommer für mich. Aber ganz planbar ist das nie!“
So ähnlich auch bei Günter Rudolph: „Zu meinem Job mit einer 40-Stunden-Woche kommen bei einer durchschnittlichen Auswärtsfahrt noch ungefähr 25 Stunden pro Woche dazu. Bei weiten Fahrten werden es schon mal 30 Stunden und noch mehr.“
In einer Sache sind sich die zwei einig: Ohne den Rückhalt der eigenen Familie und ohne deren Verständnis wäre dies nicht machbar. Und auch der Spaß darf nicht zu kurz kommen. So hat jedes Amt auch seine schönen Seiten, für die sich der Aufwand lohnt. Günter Rudolph: „Ich bin schon seit 40 Jahren ein Fan der Selber Wölfe und natürlich ist es super, mit meinem Kumpel Peter zusammen zu arbeiten. Es macht auch großen Spaß, mit dem gesamten Team – sind wirklich alles super Typen.“
Wenisch ergänzt: „Das Beste daran ist, dass man sehr viele neue Leute kennen lernt. Fast alle sind als Fremde gekommen und als Freunde gegangen.“
Eishockey – einer der wohl mitreißendsten und emotionalsten Sportarten überhaupt, sowohl auf dem Eis als auch hinter der Bande. Wir wollen vom erfahrenen Peter Wenisch wissen, was bisher unvergessliche Momente für ihn waren: „Das Negativste war die Entlassung von Cory Holden für mich persönlich, da ich Cory sehr schätze und mag. Es ist ein sehr bewegender Moment gewesen. Aber mit Henry haben wir ja dann wieder einen super Trainer und Menschen dazu bekommen. Henry mag ich sehr, weil seine Art direkt und herzlich ist. Schöne Momente gibt es viele, aber einer der schönsten war, als mein Sohn Jan das erste Mal im Trikot der 1. Mannschaft gegen Weiden in der Oberliga mit aufgelaufen ist.“
Während Rudolph sich hauptsächlich auf die Vorbereitung der Auswärtsspiele konzentriert, ist Wenisch für die Heimspiele zuständig. Einen klassischen Ablauf beschreibt Wenisch folgendermaßen: „Etwa drei Stunden vor Spielbeginn richte ich in der Kabine alles her und stelle die Sachen für die Spielerbank zusammen. Wenn Spieler noch etwas zwecks Schlittschuhe oder Ausrüstungen brauchen, kümmere ich mich auch darum. Während des Spiels sind Günter und ich für Reparaturen und das Schleifen der Schlittschuhe zuständig. Nach dem Spiel dauert es dann nochmal 60 bis 90 Minuten, bis die Wäsche gewaschen ist und alles wieder in der Kabine und um diese herum aufgeräumt ist.
Bei Günter Rudolph und seinen Auswärtsfahrten läuft es ähnlich ab: „Bei den Auswärtsspielen geht es schon meistens einen Tag vorher los. Wäsche und Trikots richten, Getränkeflaschen und noch vieles mehr. Die Abfahrtszeit ist so gewählt, dass wir circa zwei Stunden vor dem Spiel am Ziel sind. Dann heißt es, Spieler versorgen: Getränkefass bereitstellen, Getränkeflaschen für die Bank vorbereiten und so weiter. Beim Spiel und in den Pausen gilt es, für die Mannschaft auf Abruf da zu sein. Hier fällt so einiges an – rund um Material, Helm und Schläger.“ Wenisch ergänzt: „Ich glaube, wenn wir hier alles aufführen, sprengt das den Rahmen des Interviews.“
Das alles klingt nach Action, Abwechslung und ganz und gar nicht nach Routine. Als Mannschaftsbetreuer sollte man die Sportart Eishockey verstehen, für alles gewappnet sein und auch sonst gewisse Eigenschaften mit sich bringen. Wenisch: „Ich persönlich denke, dass ein Betreuer einen guten Draht zu den Spielern haben sollte und bestimmte Fachkenntnisse. Man sollte sicher wissen, was in jeder Situation zu tun ist. Die Arbeit zwischen Betreuern und Trainern, Ärzten und Physiotherapeuten ist auch sehr wichtig, das klappt bei uns optimal. Danke an das komplette Staff-Team.“
Rudolph abschließend: „Wichtig ist wohl auch, dass man sich mit Waschmaschinen und Trocknern auskennt (grinst). Da kommt schon einiges an Wäsche zusammen. Und ein gewisses handwerkliches Geschick gehört dazu.“
  
    
ERC Sonthofen
Dominik Patocka und der ERC Sonthofen gehen getrennte Wege
(OLS)  Der ERC Sonthofen und Dominik Patocka haben im gegenseitigen Einvernehmen das Vertragsverhältnis aufgelöst. Dominik hat in der laufenden Saison 15 Spiele für die Bulls bestritten, in denen er auf drei Vorlagen kam. Leider blieb er hinter den Erwartungen, die in ihn gesteckt worden sind, zurück.
Wir wünschen Dominik Patocka für seine berufliche, wie private Zukunft alles Gute und bedanken uns für seinen Einsatz im Dress der Bulls.
  
    
Hannover Scorpions
Erneuter Derbysieg für Scorpions - Freitag 20 Uhr Halle zu Hause
(OLN)  Auch das zweite Derby zwischen den Hannover Scorpions und den Indians endete am vergangenen Sonntag mit einem 3:2 Sieg (nach Penalty) für die Hannover Scorpions. Die 2.275 Zuschauer in der hus de groot EISARENA erlebten Spannung pur bis zum letzten Penalty. 1:2 / 1:0 / 0:0 lauteten die Drittelergebnisse. Es folgte die torlose Verlängerung ehe das Penaltyschießen, das Julien Pelletier mit dem einzigen Penaltytor entschied, die Fans der Scorpions in diesem teilweise dramatischen Spiel jubeln lies. „Wenn an der einen oder anderen Schraube auch noch zu drehen ist, scheinen wir doch mit dem vergangenen Wochenende die Talfahrt hinter uns zu haben“, so Coach Dieter Reiss nach dieser Begegnung. Auch in Duisburg waren die Scorpions am Freitag mit 4:2 Toren erfolgreich und haben so seit einiger Zeit wieder ein Wochenende mit zwei Siegen hingelegt. Am Freitag um 20 Uhr empfangen die Hannover Scorpions in der hus de groot EISARENA die Saale Bulls aus Halle. Die Hallenser haben in den vergangenen Wochen mit teilweise spektakulären Siegen auf sich aufmerksam gemacht und belegen augenblicklich mit vier Punkten Vorsprung den Tabellenplatz vor den Scorpions. „Gerade der Auswärtssieg der Saale Bulls am vergangenen Sonntag in Rostock hat die aktuelle Stärke dieses Teams deutlich gemacht“, so Sportchef Eric Haselbacher, der von seinem Team 100%ige Konzentration auf die Aufgabe Freitag im nächsten Heimspiel fordert.
  
    
Rostocker EC
1:4 gegen Halle: Piranhas fehlt der Glaube an die Wende - Nach dem 4:3 in Erfurt blieb der Rostocker EC nicht lange in der Erfolgsspur. Am Sonntag gab es wieder eine Niederlage
(OLN)  Mit dem 4:3 bei den Black Dragons Erfurt haben die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs ihre Negativserie von sechs Niederlagen in Folge in der Oberliga Nord beenden können, und auch Trainer Christian Behncke atmete natürlich auf: „Wir wissen, wir können uns nur als Mannschaft aus dieser kleinen Krise rausziehen, und zum Glück sind wir auch so aufgetreten. In den letzten zehn Minuten war es noch eine Abwehrschlacht, aber auch dank der guten Torwart-Leistung von Jakub Urbisch konnten wir den knappen Vorsprung ins Ziel retten.“
Am Sonntag gab es in der Eishalle Schillingallee gegen die Saale Bulls Halle jedoch mit 1:4 (0:1, 1:3, 0:0) wieder eine Pleite.
Abermals ohne Krüger, Tomanek und Junge, lieferte sich der REC mit den Gästen ein ausgeglichenes erstes Drittel, hatte genauso seine Chancen (Solo von Rabbani/9. und Schuss von Beck/10. jeweils gehalten), doch das Tor erzielte Halle.
Im zweiten Abschnitt waren die Piranhas die spielbestimmende Mannschaft, die Treffer erzielten aber wiederum die eiskalt zuschlagenden Salle Bulls. Dabei besaßen die Rostocker nach dem 1:2 durch Gerstung (26./ gehalten) und Pauker (29./ans Außennetz) gute Möglichkeiten zum Ausgleich.
In den abschließenden 20 Minuten fiel dem REC nicht mehr viel ein. Nur ein Konter über Pauker und Beck, der aber nichts brachte – das war zu wenig, um den Gegner, der die Angelegenheit jetzt clever runterspielte, noch mal in Gefahr zu bringen.
„Wir haben gut begonnen. Im zweiten Drittel waren die Hallenser vor dem Tor deutlich effizienter, und im dritten taten sie nur noch das Nötigste. Uns fehlte der letzte Glaube an die Wende“, meinte Mannschaftsleiter Jan Pischke. 
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern
    
ESC River Rats Geretsried
Waldkraiburg wieder nur knapp unterlegen
(BYL)  Der Start verlief ähnlich schlecht wie noch am Freitag in Peissenberg. Straka stand nach gerade mal 27 gespielten Sekunden völlig frei vor Morczinietz und musste den Pass von Rousek nur noch zum 0:1 einnetzen (1.). Wirklich besser wurde es zunächst nicht. Die Gäste erzielten nach einem Fehler an der blauen Linie in Unterzahl durch Rousek sogar das 0:2, es war noch ordentlich Sand im Getriebe (14.). Die erste gute Möglichkeit für den ESC hatte Jorde, der in Überzahl allerdings das Tor verfehlte. Stefano Rizzo traf zwar das Tor, aber EHC-Keeper Yeingst parierte aus kurzer Distanz stark mit dem Schoner. Die Rats wachten langsam auf, doch vor der Pause passierte nichts mehr.
Deutlich verbessert begann der ESC das zweite Drittel. Jonas Köhler eroberte an der blauen Linie stark die Scheibe und passte zu Stefano Rizzo, der ein ganz feines Händchen bewies und aus spitzem Winkel blitzschnell zum 1:2 unter die Latte verkürzte (23.). Die Rats setzten zu einem kleinen Zwischenspurt an, unterbrachen diesen aber durch zwei aufeinanderfolgende Strafzeiten ebenso schnell wie er begonnen hat. Waldkraiburg ließ sich nicht zwei Mal bitten und verwertete eine Überzahlsituation durch Decker zum 1:3 (31.). Beide Mannschaften verteidigten gut, doch im Gegensatz zu den Rats nutzten die Löwen ihre Chancen. Tief durchatmen war kurz vor der Pause angesagt, Morczinietz rettete nach einem Abwehrfehler in höchster Not.
Wer dachte, dass Waldkraiburg seinen Vorsprung im letzten Drittel nur noch verwaltet, wurde eines besseren belehrt. Die Löwen drückten auf das vierte Tor, was wohl auch die Vorentscheidung bedeutet hätte. Doch plötzlich stand der ESC 90 Sekunden mit zwei Mann mehr auf dem Eis, die große Chance das Spiel nochmal eng zu gestalten. Nach kleineren Anlaufschwierigkeiten hämmerte Ondrej Horvath die Scheibe per Direktschlagschuss zum 2:3 in die Maschen, es war wieder alles drin (46.). Lange hielt der Spielstand jedoch nicht, Rousek stellte den alten Vorsprung wieder her und erhöhte auf 2:4 (50.). Statt sich auf die Aufholjagd zu konzentrieren, wanderten innerhalb kürzester Zeit drei ESC-Spieler auf die Strafbank. Mit großem Kampf konnte diese Phase nicht nur überstanden werden, es kam sogar noch besser. In 3 vs. 4 Unterzahl landete die Scheibe über Horvath und Stava bei Strobl, der Yeingst zum 3:4 austanzte (56.). Der größte Aufreger folgte in der letzten Sekunde. Der ESC, mittlerweile ohne Torwart aber mit sechs Feldspielern, warf am Ende alles nach vorne. Tatsächlich landete die Scheibe nach einem Gewühl vor Yeingst auf dem Schläger von Martin Köhler, der zum vermeintlichen 4:4 ausgleichen konnte. Der Hauptschiedsrichter gab den Treffer zuerst, doch nach kurzer Beratung nahm das Schiedsrichtergespann diese Entscheidung wieder zurück. Tatsächlich war die Zeit wohl knapp abgelaufen, ein bitteres Ende für den ESC.
Fazit: Schlecht gestartet, am Ende mit etwas Pech, aber die grundsätzliche Richtung stimmt. Waldkraiburg hält den ESC in den ersten 40 Minuten gut vom eigenen Tor weg, doch die Mannschaft von Sebastian Wanner hätte sich beinahe nochmal zurückgekämpft. Die Einstellung stimmt, doch noch passiert der ein oder andere Fehler zu viel. Am kommenden Wochenende gibt es gleich zwei Heimspiele und somit zwei weitere große Möglichkeiten für die Rats, das Punktekonto aufzubessern.  
  
    
HC Landsberg Riverkings
Niederlage beim ESC Dorfen – Termin für den nächsten Fanstammtisch steigt
(BYL)  Für die Riverkings stand am vergangenen Wochenende lediglich ein Auswärtsspiel auf dem Programm. Erstmals im Kader stand dabei Michael Güßbacher, der allerdings zunächst auf der Bank Platz nahm. David Blaschta hütete beim Auswärtsspiel beim ESC Dorfen das Landsberger Tor.
Im ersten Drittel starteten die Mannen von Coach Fabio Carciola noch etwas behäbig ins Spiel. Zwar konnten beide Mannschaften die eine oder andere Torchance verbuchen, insgesamt fehlte aber noch etwas das im Landsberger Spiel gewohnte Tempo. Das Resultat war das 1:0 Drittel Ergebnis für Dorfen. In Überzahl traf Sandro Schröpfer in der 13. Spielminute.
Etwas besser ins Spiel kam der HCL im zweiten Drittel. Man erarbeitete sich mehrere Chancen, allerdings schoss Dorfen die Tore. In der 25.Minute nutzte Saluga einen Konter in Unterzahl zum 2:0 für die Gastgeber. Während der gleichen Überzahlsituation konnte Thomas Fischer zum 2:1 Anschlusstreffer einnetzen. In der 37. Minute stellte Christoph Obermaier den alten Abstand wieder her. Zu einer ordentlichen Prügelei kam es in der 39. Minute zwischen Christoph Obermaier auf Dorfener und Robin Maag auf Landsberger Seite. Klarer Punktsieger war hier Robin Maag.
Die Riverkings starteten im letztem Drittel mit einem Paukenschlag. Mika Reuter zog ins gegnerische Drittel und zog aus ca. 6 Meter Entfernung unhaltbar für den ansonsten sehr stark haltenden Dorfener Goalie Andreas Marek ab und verkürzte auf 3:2. Trotz aller Bemühungen sollte kein weiterer Treffer fallen und so mussten die Riverkings ohne Punkte den Rückweg an den Lech antreten.
Am nächsten Wochenende tritt der HCL zunächst am Freitag auswärts in Passau an, bevor am Sonntag um 18:30 das Heimspiele gegen die EA Schongau ansteht.
Einen weiteren Termin können sich die Fans für Donnerstag 12.12. um 20 Uhr eintragen. An diesem Tag findet der nächste Fanstammtisch der Riverkings in der Sportzentrumsgaststätte statt.
  
    
TEV Miesbach
TEV unterliegt dem EHC Königsbrunn im Penaltyschießen
(BYL)  Nach zuletzt 6 Siegen in Folge, muss sich der TEV Miesbach Zuhause gegen Königsbrunn mit 3:4 (2:2, 1:0, 0:1) nach Penaltyschießen geschlagen geben. Nach der Spielabsage am Freitag, tat sich unsere Mannschaft schwer, den Rhythmus zu finden und muss erstmals seit dem 3.November Punkte abgeben. Somit bleibt unsere Mannschaft weiterhin über 60 Minuten ungeschlagen vor heimischen Publikum. Headcoach Peter Kathan musst vor dem Spiel auf den langzeitverletzen Stephan Stiebinger, sowie doch noch Felix Feuerreiter und Thomas Amann verzichten, ebenso wie auf Christian Czaika, den die Grippe erwischt hat. Im 1. Drittel erwischten die Gäste aus Königsbrunn, die mit einer jungen und sehr agilen Truppe aufliefen, einen Blitzstart. In der 5. Spielminute konnte Becher einen Schuss vor dem TEV Gehäuse unhaltbar zur 0:1 Führung abfälschen. Nur 1 Minute später war es Arnawa der auf 0:2 erhöhte. Nach dem Doppelschlag der Pinugine, schien unsere Mannschaft langsam ins Spiel zu finden und übernahm die Kontrolle. 8 Minuten 39 Sekunden gespielt konnte Thomas Schenkel nach Kombination von Franz Mangold und Michael Grabmaier, die Scheibe ins Tor zum 1:2 befördern. In dieser Tonart ging es weiter und die Chancen für den TEV zahlreicher. 3 Minuten vor Drittelende war Franz Mangold zum 2:2 Ausgleich im Powerplay zur Stelle. Die Zuspiele kamen abermals von Michael Grabmaier und Nico Fissekis. So ging es zum ersten mal in die Kabinen.
Im 2. Spielabschnitt war der TEV nun endgültig am Drücker und erspielte sich neben 2 Alleingängen, zahlreiche Chance heraus, was ein Schussverhältnis von 20:5 bewies. Jedoch stand am gestrigen Abend eine erstklassige Torfrau mit Jennifer Harß im Kasten der Pinguine, die Chance um Chance vereiteln konnte. Erst in der 33. Spielminute brachte Bobby Slavicek die Erlösung und versenkte das Spielgerät mit einem satten Schuss kurz nach der blauen Linie in die Maschen (Zuspiele: Kokoska F. , Bacher J.). Bis zum Schluss des 2. Drittels ließ man hinten nicht viel zu und drückte auf den nächsten Treffer, leider sprang dabei nichts zählbares mehr raus. Mit einer 3:2 Führung ging es zum letzten Mal in die Kabinen.
Der letzte Spielabschnitt stand im Zeichen eines offenen Schlagabtauschs mit einem Chanceplus für die Gäste. Der TEV spielte wie ausgewechselt nach dem man das Drittel zuvor noch dominierte, spielten sich die Königsbrunner gute Chancen heraus. Bis es in der 53. Spielminute zum 3:3 Ausgleich durch den Pinguine Kapitän Auger kam. Da beide Mannschaften kein Tor mehr erzielten, ging es bereits zum 4. Mal Zuhause in die Overtime. In der Overtime gab es für beide Seiten beste Möglichkeiten, das Spiel vorzeitig zu beenden. Anian Geratsdorfer vereitelte jedoch mit zwei starken Saves die vorzeitige Niederlage, während auf der Gegenseite Harß den EHC Königsbrunn im Spiel hielt. Somit kam es zum Penaltyschießen.
Im Shootout vergaben unsere beiden Schützen Bobby Slavicek und Dusan Frosch leider und die Pinguine konnten durch Kontingentsspieler Hayden Trupp die Partie für sich entscheiden. Nach drei 6- Punkte Wochenende in Folge, ließ unsere Mannschaft am gestrigen Abend die Konstanz über 60 Minuten vermissen, indem man es versäumte hat das Spiel früher zu zumachen. Somit gewann eine junge und schnell spielende Königsbrunner Mannschaft nicht unverdient. „ Ärgerlich ist wie wir in die Partie gestartet sind und ebenso ärgerlich ist, dass wir die hochprozentigen Chancen nicht genutzt haben, um uns mal 2-3 Tore abzusetzen, dann wäre die Partie entschieden gewesen. So aber blieb Königsbrunn im Spiel und wir konnten weder in der Nachspielzeit noch im Penaltyschießen Jenny Harß überwinden, die heute der Matchwinner für die Gäste war,“ war Kathan nach dem Spiel enttäuscht.
Weiter geht es bereits am kommenden Freitag (6.12.) mit dem Heimspiel gegen Peißenberg. Spielbeginn ist um 20:00 Uhr.
  
    
ERV Schweinfurt
Überraschung im Icedome
(BYL)  Nach den vergangenen Spielen der Mighty Dogs haben damit wohl die wenigsten gerechnet: Im Jubiläumsspiel anlässlich des 85-jährigen Bestehens des ERVs können die Mighty Dogs mit ihren Fans einen 6:5 Sieg nach Verlängerung gegen den Tabellendritten aus Passau feiern.
„Ich habe eine klare Ansage gemacht, dass wir sehr, sehr offensiv spielen. Das ist belohnt worden. Wir haben nach hinten leider wieder zwei, drei brutale Geschenke verteilt, was nicht passieren darf. Aber wenn du dann in den letzten zehn Minuten durch puren Willen gegen eine gute, stabile Passauer Mannschaft zurückkommst, dann zeigt das was. Da können wir heute richtig stolz auf die Jungs sein.“, lobte Steffen Reiser den Siegeswillen der Mighty Dogs. Gleich in der dritten Spielminute wurde ein langer Pass von Lucas Kleider von Jan Kouba verlängert, der wiederum die Scheibe von Jonas Manger zum 1:0 für Schweinfurt aufgelegt bekam. Danach machten die Mighty Dogs durch alle Reihen hindurch weiter Druck auf das Passauer Tor, doch Torwart Clemens Ritschel hielt seine Mannschaft im Spiel – unter anderem auch in der 15. Minute als Lucas Kleider frech seinen Gegenspieler ausgespielt hatte und zum Abschluss kam. Kurz darauf hatten die Gäste in Überzahl zu leichtes Spiel und glichen durch Dominik Schindlbeck zum 1:1 aus (16.).
„Es war ein ganz ordentliches Spiel gegen einen starken Gegner. Im ersten Drittel hatten wir noch ein paar Probleme, wir sind aber dann ab dem zweiten Drittel besser und besser ins Spiel gekommen. Die letzten drei Trainingswochen waren hart, aber das wird sich in den nächsten Wochen und Monaten auszahlen. Die vier "Neuzugänge" haben sich perfekt eingefügt und Kevin hat sogar getroffen – das freut mich persönlich sehr.“ Aber bevor der Rückkehrer sein erstes Tor für die Mighty Dogs in dieser Saison feiern konnte, mussten die Mighty Dogs zu Beginn des zweiten Drittels vorerst die Führung der Gäste hinnehmen (Franz/ 22.). Doch drei Minuten später fiel schon wieder der Ausgleich durch Jan Kouba. In Überzahl und bei zusätzlich angezeigter Strafe folgte nach einem schnellen Angriff der Schweinfurter das 3:2 durch Jonas Manger (32). Aber der erneute Ausgleich diesmal durch die Gäste lies wieder nicht lange auf sich warten. Bei einem Alleingang netzte Florian Fischer über die Schulter von Kevin Kessler zum 3:3 ein (34.).
Das letzte Drittel kostete den Zuschauern im Icedome noch einige Nerven. Denn innerhalb von zwei Minuten gingen die Gäste mit zwei Toren in Führung. Zuerst landete im Powerplay ein verdeckter Schuss von Patrick Geiger zum 3:4 in den Maschen (48.), bevor Ales Kreuzer in Unterzahl bei einem Konter zum 3:5 traf (50.). Doch im Gegensatz zu vergangenen Spielen ließen die Mighty Dogs auch nach dem Unterzahltor der Gäste den Kopf nicht hängen. „Wenn man im dritten Drittel mit zwei Toren führt, dann sollte man das Spiel in den letzten zehn Minuten noch nach Hause bringen. Da haben wir uns dann den Lapsus geleistet. Einmal die Scheibe nicht raus, einmal den Mann nicht weggenommen.“, ärgerte sich der gegnerische Trainer Heinz Feilmeier über zwei Fehler seiner Mannschaft, welche die Mighty Dogs ausnutzten. Einen halbhohen Schuss von Andreas Kleider versenkte Kevin Marquardt zum 4:5 im Passauer Tor (53.). „Es war eine starke Teamleistung von uns. Wir haben gestern echt guten Charakter gezeigt. Für mich persönlich, hat es sich gut angefühlt wieder hier zu sein und hat echt Spaß gemacht.“, so der Torschütze des Anschlusstreffers. Fast direkt nach dem Anspiel hatte Jeff Murray den Ausgleich auf dem Schläger, doch Clemens Ritschel verhinderte den Ausgleichstreffer. Bis 50 Sekunden vor Spielende mussten die Mighty Dogs arbeiten, bis sie sich durch den Treffer von Marcel Grüner zum 5:5 in die Overtime retten konnten.
In der Verlängerung machten die Mighty Dogs dann kurzen Prozess mit dem Tabellendritten. Jan Kouba behielt im Passau Drittel bei 3 gegen 3 die Scheibenkontrolle und erzielte nach 32 Sekunden das Winning Goal.
„Freitag war ein gigantischer Abend. Ich bin stolz auf unsere Mannschaft und vor allem vielen Dank an unsere Fans für die unglaublich geile Stimmung im Icedome!“, freute sich Kevin Kessler über den Heimsieg und die Unterstützung von den Rängen. Davon war auch Neuzugang Tilman Pfister begeistert: „Wir haben gestern ein echt gutes Spiel gemacht und haben gezeigt, dass wir auch die großen schlagen können und uns auch nicht verstecken brauchen. Mit der Teamleistung können wir die ganze Liga schlagen. Und auch nochmal ein Dank an die Fans, die uns so angetrieben haben. Sie haben auch ihren Teil dazu beigetragen. Ich freue mich definitiv auf die weiteren Spiele für den ERV.“ Und auch Rückkehrer Jona Schneider, der genauso wie Tilman Pfister aus dem Schweinfurter Nachwuchs stammt, ist wieder gut in Schweinfurt angekommen: „Wir haben durch unsere kämpferische Leistung verdient gewonnen. Nach vorne haben wir gut gespielt, nach hinten ist noch viel Luft nach oben, daran können und müssen wir noch arbeiten. Schade, dass wir einen Punkt liegen gelassen haben. Im Großen und Ganzen war es eine gute Mannschaftsleistung.“ Erste Erfahrungen in Schweinfurt sammelte hingegen Neuzugang Semjon Bär in seinem Auftaktspiel gegen den Tabellendritten der Bayernliga: „Ich wurde sehr herzlich vom Team, Betreuer, Vorständen und allen, die dazugehören, aufgenommen. Das Spiel war Brutal! Ich fühle mich super wohl in der Mannschaft, es ist momentan aber sehr schwierig zu spielen, weil die Jungs auf einem ganz anderen Fitness Level sind. Aber ich bin bereit hart zu arbeiten, weil ich in der Mannschaft viel Potential sehe und denke, dass wir mindestens durch die Pre-Play-Offs die Play-Offs erreichen können. Und ich finde, man hat gegen Passau auch gesehen, dass wir, wenn wir wirklich das Umsetzen was der Trainer von uns will, uns vor niemanden verstecken brauchen.“
Für fünf Spieler – denn auch Youngster Kevin Heckenberger feierte gestern nach seinem 16. Geburtstag in der vergangenen Woche – Alles Gute nachträglich! – sein Debüt im Seniorenbereich – war die Partie gegen den EHF Passau das Auftaktspiel bei dem Mighty Dogs, für zwei Spieler aber leider auch das Abschiedsspiel. „Danke für die tolle Unterstützung. Es war eine sehr schöne Zeit in Schweinfurt und hat immer Spaß gemacht im Icedome zu spielen. Leider ist es bei mir zeitlich mit dem Job nicht mehr möglich in Schweinfurt zu spielen, was mir sehr leidtut. Aber ich bin mir sicher, dass das Team trotzdem alle Ziele erreichen wird. Natürlich war es ein schöner Abschied gegen Passau nochmal vor den heimischen Fans zu gewinnen.“ Auch für Viktor Ledin war das Freitagsspiel vorerst das letzte Spiel im Trikot der Mighty Dogs: „In meinem privaten Umfeld hat sich Anfang des Jahres Einiges verändert. Ich bin Vater von Zwillingen geworden. Kaum Zeit, viel Arbeit und ich möchte meine Frau mehr unterstützen. Ich werde mich in der 1b fit halten. Danke an die Fans für die Unterstützung und ich bin mir sicher: das wird noch eine super Saison für alle Beteiligten!“
Nach dem Rückzug der Kissinger Wölfe aus der Bayernliga sind die Mighty Dogs nun am Sonntag spielfrei. Was aber nicht heißt, dass die Mighty Dogs sich vor den beiden Auswärtsspielen am kommenden Wochenende in Schongau (06.12.2019, 20 Uhr) und Geretsried (08.12.2019, 17 Uhr) ausruhen dürfen. „Es ist klar, Sonntag ist Training und auch unter der Woche. Wir haben brutal viel Training vor uns. Die Jungs werden gefordert werden, die kriegen nächste Woche noch eine Portion mehr Dampf auf den Kessel. Nächste Woche spielen wir in Geretsried und Schongau, da können die Beine noch ein bisschen müder sein, das müssen wir dann trotzdem wuppen. Wir gehen das an und dann schauen wir mal, was der Dezember und der Januar so alles bringt.“, sagte Steffen Reiser, der vorerst das Training der Mighty Dogs leiten wird. „Ich mache das Interimsmäßig. Ich habe aber auch den Verein klipp und klar gesagt, danach ist damit Schluss. Um dem Verein ein bisschen Zeit zu verschaffen und Grundlagen für den neuen Trainer zu legen. Darauf kann er dann aufbauen und ich geh davon aus, dass der Verein um den 15. Dezember herum einen entsprechenden Trainer präsentieren wird, der dann auch hoffentlich – zumindest ist so vom Verein die Zielsetzung – auch in der kommenden Saison Trainer sein wird. Damit wir auf der Position endlich mal Stabilität haben.“
  
85 Jahre ERV - Rueckblick / Die Mighty Dogs im Icedome
In Bayernliga-Saison 1999/00 spielte der ERV Schweinfurt Zuhause erstmals in einem überdachten Eisstadion, dem Schweinfurter Icedome. Auf der Seite der Spielerbänke entstand eine Tribüne für rund 250 Zuschauer mit nicht optimalen Sichtverhältnissen, da ein Teil der Eisfläche nicht eingesehen werden kann. Das ist einer der Punkte, welche die damaligen Verantwortlichen heute anders machen würden, der andere betrifft die Sicht versperrenden Pfosten unter der Tribüne. Insgesamt konnte der Icedome bei der Eröffnung 1999 rund 3500 Zuschauer aufnehmen. Allen Sportarten des ERV hat das Eisstadion einen deutlichen Schub verliehen, am deutlichsten wird der Wandel am Beispiel der Eishockeymannschaft, die seit 1999 unter dem Namen „Mighty Dogs“ aufläuft. Wie bereits in der Saison 1989/90 konnte man auch im ersten Bayernliga Jahr der Spielzeit 1999/00 direkt die Meisterschaft sowie den Aufstieg in die Oberliga perfekt machen. Unter Trainer Jari Pasanen begann für Schweinfurt ein neues Kapitel in der Oberliga. Fünf erfolgreiche Spielzeiten absolvierten die Mighty Dogs in der dritthöchsten Spielklasse Deutschlands und krönten diese Zeit mit der Meisterschaft 2002/03, bevor man in der Saison 2005/06 erneut die Notbremse ziehen musste. Dieses Mal verlor man keine Zeit beim Neuanfang und konnte unter Trainer Sergej Waßmiller direkt die Landesliga Meisterschaft gewinnen. In den folgenden Jahren spielte man sehr erfolgreich in der Bayernliga und verzichtete in den Spielzeiten 2006/07 und 2008/09 - jeweils unter Trainer Sergej Waßmiller - auf den Oberliga Aufstieg. Erst in im Jahr 2012 wagte man unter dem letzten Meister Trainer des ERV, Viktor Proskouriakov, den Aufstieg in die Oberliga-Süd. Es folgten zwei Oberliga-Spielzeiten mit einem zehnten und zwölften Platz in der Hauptrunde sowie einem hart umkämpften Abstiegskampf. Trotz des sportlichen Erfolgs und Verbleib in der Oberliga entschieden sich die Verantwortlichen - erneut zum Wohle des Vereins - für einen Neustart in der Landesliga. Dieser erwies sich aber schwerer als gedacht. In den ersten beiden Jahren - unter Trainer Stephan Heckenberger - erreichte man einen fünften und zweiten Tabellenplatz. Im folgenden Jahr konnte man zusammen mit Neu-Trainer Thomas Berndaner den ersten Platz in der Hauptrunde erreichen, scheiterte aber im Viertelfinale am Aufstiegsversuch. Erst in der vierten Landesliga-Saison 2017/18 schaffte man unter Coach Zdenek Vanc den Aufstieg in die Bayernliga, in der eure Mighty Dogs aktuell um den Klassenerhalt spielen.
Die letzten Meisterteams:
2002/03 Meister - Oberliga Süd: Björn Maier, Thomas Wilhelm, Andreas Kleider, Steffen Reiser, Benoit Bryce, John Noob, Michael Bozojan, Steffen Görlitz, Ted LaVoilette, Volker Hartmann, Christopher Schadewaldt, Peter Kalinkowski, Michael Thurner, Marijan Dejdar, Moritz Schmidt, James McKinley, Andrej Kolesnikov, Tomas Pisa, Petr Fabian, Sergej Waßmiller, Jari Pasanen, Marcel Juhasz, Todd Miller, Mikhail Nemirovsky. Coach: Jari Pasanen
2005/06 Meister – Landesliga: Hering Bernd, Hildenbrand Martin, Wilhelm Thomas; Görlitz Steffen, Holdenbrand Marco, Kleider Andreas, Knaup Jonas, Küsters Alexander, Ploss Markus, Reiser Steffen, Schneider Maximilian; Amrhein Michele, Beck Martin, Freund Jens, Geuder Fritz, Gschwind Andreas, Heckenberger Stephen, Knaup Simon, Mrachatz Marcel, Müller Markus, Neubauer Mario, Vanc Zdenek, Waldner Benedikt, Waßmiller Sergej, Weyer Johannes, Zimmermann Niklas, Coach: Sergej Waßmiller
2008/09 Meister - Bayernliga: Timo Jung, Ole Swolensky, Varian Kirst, Erik Reukauf; Andreas Kleider, Alexander Berger, Steffen Reiser, Markus Ploss, Simon Knaup, Nikolas Bovenschen, Martin Beck, Steffen Görlitz, Peter Hoppe; Stephan Trolda, Niklas Zimmermann, Michael Thurner, Jens Freund, Sergej Waßmiller, Michael Heindl, Marcel Juhasz, Josef Eckmair, Benedikt Waldner, Marcel Mrachatz, Roman Nikitins, Alex Funk. Coach: Sergej Waßmiller
2011/12 Meister - Bayernliga: Benjamin Dirksen, Ole Swolensky; Pascal Schäfer, Markus Koch, Simon Knaup, Mark Dunlop, Stefan Schrimpf, Andreas Kleider, Jonas Knaup; Michèle Amrhein, Niklas Zimmermann, Teemu Koskinen, Martin Dürr, Florian Geißner, Igor-Jörg Filobok, Georg Lang, Alex Funk, Timo Ludwig, Jens Feuerfeil, Bryce Hollweg, Marcel Juhasz, Josef Eckmair, Mikhail Nemirovsky. Coach: Viktor Proskouriakov
  
    
EHC Bayreuth
Nur ein Punkt gegen Waldkirchen und eine Überraschung in Moosburg
(BLL)  Am zurückliegenden Wochenende traten die Bayreuther Jungs zunächst zuhause gegen Waldkirchen und tags darauf in Moosburg an. Im Vorfeld schienen in beiden Spielen die Rollen verteilt. Während man im Heimspiel als Favorit ins Rennen ging, hatte im Sonntagsspiel diesen Part klar Aufstiegsaspirant Moosburg inne. Es kam jedoch in beiden Fällen anders.
Im Spiel am Samstagabend schien es zunächst, dass die Bayreuther ihre Durststrecke würden beenden können. Bereits in der ersten Minute gingen sie durch Andreas Geigenmüller in Führung. Die Gäste spielten zwar ordentlich mit, beherrscht wurde das erste Drittel aber vom EHC. Florian Müller erhöhte in der 16. Minute auf 2:0.
Kurz nach Beginn des zweiten Abschnitts kassierten die Bayreuther wieder einmal unnötig ein Gegentor bei eigener Überzahl, wodurch Waldkirchen auf 1:2 verkürzen konnte. Torschütze war Vladimir Skoda. Im Anschluss entwickelte sich ein kurzweiliges Spiel, in dem es ständig hin und her ging und Chancen auf beiden Seiten zu verzeichnen waren. Tore fielen bis zur nächsten Pause jedoch nicht mehr.
Im letzten Drittel startete Waldkirchen dominant und drängte auf den Ausgleich. Dieser gelang auch, erneut erzielt von Skoda, nach 23 Spielminuten. Daraufhin übernahmen die Bayreuther wieder die Initiative und erarbeiteten sich einige Torgelegenheiten. Eine davon nutzte Stephan Schmidt in der 51. Minute zur 3:2 Führung. Die Gäste warfen daraufhin alles nach vorne und machten mächtig Druck, während der EHC in der Schlussphase ein paar gute Konterchancen liegen ließ und es somit versäumte, den Sack zuzumachen. In der letzten Minute nahmen die Waldkirchener den Torhüter vom Eis und kamen, 14 Sekunden vor der Schlusssirene, doch noch zum 3:3 Ausgleich.
In der nun folgenden Verlängerung gab es Möglichkeiten für beide Teams. Da keine davon genutzt wurde, ging es ins Penaltyschießen. Dort hatten dann die Gäste das bessere Händchen und entschieden das Spiel doch noch für sich.
Für Waldkirchen war es der erste Auswärtssieg in dieser Saison, die Bayreuther mussten sich mit einem Punkt zufrieden geben.
Am Sonntag reiste der EHC nach Moosburg zum Auswärtsspiel. Dort wurde der EVM zunächst seiner Favoritenrolle gerecht, dominierte das erste Spieldrittel nach Belieben und ging nach sieben Minuten völlig verdient mit 1:0 in Führung. Bayreuther Entlastungsangriffe waren eine Seltenheit und allein dem glänzend aufgelegten EHC-Goalie Sebastian Dünkel war es zu verdanken, dass die Partie nicht schon nach 20 Minuten entschieden war.
Dieses Bild änderte sich dann im zweiten Spielabschnitt. Obwohl die Moosburger zunächst noch spielbestimmend waren, kämpften sich die Bayreuther nach und nach in die Partie und kamen nach 27 Minuten durch Stephan Trolda zum Ausgleich. Auch wenn der EHC nun mehr Spielanteile hatte, blieb Moosburg stets gefährlich. Und gerade, als die Heimmannschaft die Oberhand zurückzugewinnen schien, erzielte Nicolai Pleger in der 38. Minute die Bayreuther Führung, sehr zur Freude der knapp 50 mitgereisten Anhänger, die von Beginn an für eine Heimspielatmosphäre gesorgt hatten.  Kurz vor Drittelende hätte die Führung gar noch ausgebaut werden können, der Torpfosten verhinderte dies jedoch.
Im Schlussabschnitt neutralisierten sich die beiden Mannschaften zunächst, ehe die Moosburger sich vehement gegen die drohende Niederlage stemmten. Die zunehmende Härte führte letztlich auch zu einer doppelten Strafzeit gegen den EVM und damit einer 5-3 Überzahlsituation der Bayreuther. Hier zeigte der EHC keine Nerven und erhöhte seine Führung durch Andreas Geigenmüller in der 54. Minute auf 3:1. Es folgten nun weitere wütende Angriffe der Moosburger, die zwei Minuten vor Spielende ihren Torwart vom Eis nahmen. Die EHC – Abwehr um Sebastian Dünkel hielt dieser Angriffswelle jedoch stand und so hieß es am Ende 3:1 für Bayreuth.
Damit entführten die Bayreuther Jungs drei Punkte aus Oberbayern und feierten mit ihren Fans den zweiten Auswärtssieg der Saison.
  
    
SC Forst
Aibdogs zu stark für Nature Boyz - Neuzugang Julian Kraus erzielt 1. Saisontor
(BLL)  Am Sonntag Abend stand das Landesligaspiel der Nature Boyz gegen die Aibdogs aus Bad Aibling auf dem Programm. Eigentlich wollten sich die Hausherren für die hohe Hinspielniederlage revanchieren, doch es kam anders. Die Gäste waren jedoch zu stark und setzten sich letztendlich verdient mit 2:8 (0:2, 0:3, 2:3) Toren durch.
Vor Beginn des Spieles bedankte sich Präsident Lorenz Barfüßer bei einigen ehemaligen Akteuren und überreichte jeweils ein Retro-Trikot als kleines Dankeschön, Bericht folgt gesondert. Zudem feierte der junge Julian Kraus sein Punktspieldebüt beim Landesligisten, der zum 01.12.2019 vom TSV Peißenberg wechselte. Ihm gelang zugleich ein erstes Tor und eine Beihilfe.
Wie im Hinspiel agierten die Aibdogs sehr engagiert und zielstrebig. Von Beginn an übernahmen sie die Initiative und wurden recht frühzeitig für ihre Bemühungen belohnt. In der 4. Spielminute verwandelte Tobias Flach einen Penalty gegen Jan Vlach zur 0:1-Führung. Knapp zwei Minuten später stand es bereits 0:2, denn Ahrens traf wieder ins heimische Tor. Die Hausherren bekamen langsam Zugriff zum Gegner und kamen besser ins Spiel. Dies änderte jedoch nicht am Angriffselan der Aibdogs, denn diese hielten ihr Spieltempo hoch und erspielten sich einige hochkarätige Chancen. Jan Vlach hielt seine Farben jedoch wie gewohnt mit starken Paraden im Spiel. Somit wurden mit 0:2 die Seiten gewechselt. 
Das Spiel fand in Mitteldrittel ähnlich statt, die Gäste nahmen aktiver am Spielbetrieb teil. In der 24. Spielminute konnten sie durch wiederum Flach auf 0:3 davonziehen. Die Hausherren waren bemüht, dem Druck der Gäste Stand zu halten. Eine äußerst unglückliche Situation ereignete sich in der 31. Spielminute. Andreas Krönauer und Maximilian Meyer liefen hinter dem Puck her, Meyer war einen Tick schneller, sodaß Krönauer den Spieler an die Bande drücken wollte. Bei dieser  Aktion flog Meyer dermaßen unglücklich in die Bande, dass er nach längerer Behandlungsphase ins Krankenhaus transportiert werden mußte. Andreas Krönauer mußte daraufhin mit einer Matchstrafe belegt, zum Duschen. Während der 5-minütigen Überzahl bauten die Gäste durch Herden und Flach die Führung auf 0:5 aus. Vier Minuten vor der Pause wechselte Trainer Stefan Roth den Torhüter, denn jetzt stand Markus Kieslich zwischen den Pfosten. In diesem Abschnitt passierte nichts nennenswertes mehr.
Auch im Schlußabschnitt bestimmten zunächst die Aibdogs das Geschehen auf dem Eis. Die herausgespielten Chancen konnten sie mit einem Doppelschlag in der 46. und 47. Spielminute nutzen, um mit 0:7 in Führung zu gehen. In der 50. Spielminute durften endlich die einheimischen Fans jubeln, denn Anton Rauh verkürzte auf Zuspiel von Neuzugang Julian Kraus zum 1:7. In der 56. Minute durfte in doppelter Überzahl Julian Kraus jubeln, denn er überwand den Gästetorhüter zum 2:7, auf Zuspiel von Rauh und Weninger. 30 Sekunden vor Schluß  besorgte Daniel Meyer den 2:8 Endstand. Wir wünschen dem verletzten Spieler gute Besserung und dass er sehr schnell wieder für seinen Verein spielen kann
Nach dem kräftezehrenden Spiel in Bad Wörishofen waren bei einigen Akteuren die Beine sehr schwer, das Spiel am Freitag hatte viel Kraft gekostet.
  
    
EV Pfronten
Falcons trotzen den Devils
(BLL)  Mit der vermutlich besten Leistung der Saison erkämpften sich die Pfrontener am Sonntag Abend beim 3:4 (2:1/0:1/1:1/0:1) nach Verlängerung einen Punkt gegen den Tabellenführer aus Ulm/Neu-Ulm. Nach der 1:12 Niederlage im Hinspiel rechneten wohl nur die wenigsten Optimisten damit, dass die Falcons den Favoriten vor Probleme stellen werden können. Musste man bei den Devils bereits nach wenigen Sekunden den ersten Gegentreffer hinnehmen, drehten diesmal die Hausherren den Spieß um und gingen durch Ladislav Hruska (Gottwalz) nach 26 Sekunden in Führung. Die Devils schlugen jedoch kurz darauf zurück und nutzten ihre erste Überzahlsituation durch Tim Tenschert (Simon/Vycichlo) zum Ausgleichstreffer. Wer dachte, die Donaustädter würden jetzt ihrer Favoritenrolle gerecht, sah sich getäuscht, denn wieder waren es die Hausherren die den nächsten Treffer erzielten, Sebastian Weixler (Stammler) hämmerte die Scheibe unhaltbar für Martin Niemz in dessen Gehäuse. Beim Stand von 2:1 ging es in die erste Pause. Auch im Mitteldrittel gelang es den Falcons die Devils im Griff zu halten, erst eine weitere Überzahl führte 18 Sekunden vor Drittelende zum Ausgleichstreffer durch Domink Synek (Vycichlo). Im Schlussabschnitt gelang den Hausherren die erneute Führung, Johannes Friedl überwand Martin Niemz zum vielumjubelten 3:2 per Penalty. Kurz darauf hatten die Pfrontener in Überzahl sogar die Chance diese noch auszubauen, doch Martin Niemz, sowie der kurz darauf eingewechselte Maximilian Güssbacher wussten dies zu verhindern. Die Gäste erhöhten immer mehr den Druck, doch auch Pfrontens Torhüter Dominik Gimpel zeigte eine starke Leistung und hielt alles was auf seinen Kasten kam. Doch auch er und seine aufopferungsvoll kämpfenden Mitspieler konnten den Ausgleich durch Michael Simon (Koberger/Synek), der wieder in Überzahl der Gäste fiel, nicht verhindern. Da kein weiterer Treffer mehr fiel, musste die Overtime die Entscheidung bringen. Diese nutzte Michael Simon (Synek/Koberger) in der 63. Minute zum 3:4 Endstand und zum Sieg der Mannschaft von Trainer Robert Linke, die damit weiterhin ungeschlagen an der Spitze bleibt. Im Lager der Pfrontener war man trotz der knappen Niederlage am Ende stolz, gegen den Spitzenreiter einen unerwarteten Punkt geholt zu haben.
  
    
HC Maustadt
Rückschlag für den HCM / 1:7-Pleite im Verfolgerduell – Doppeleinsatz am Wochenende
(BBZL)  Mit einer deutlichen, aber zu hoch ausgefallenen 1:7 (0:2/1:3/0:2)-Pleite mußte der HC Maustadt im Verfolgerduell bei der SG Lindenberg/Lindau klein beigeben. Damit rutschte der HCM erstmal auf den fünften Platz zurück. Am kommenden Wochenende stehen zwei weitere schwere Aufgaben an. Zunächst das Viertelfinale im Bayernkrug am Samstag (17.15 Uhr) bei der SG Schliersee/Miesbach 1b, am Sonntag (16.30 Uhr) dann der schwere Gang zum Tabellenführer ESV Türkheim.
In Lindenberg hatte sich der HCM viel vorgenommen, die Gastgeber aber auch. Vor ansprechender Kulisse starteten beide Mannschaften mit hohem Tempo mit Chancen auf beiden Seiten. Aber Tore machten im Startdrittel nur die Gastgeber, die allerdings auch von Unachtsamkeiten der Maustädter profitierten. Zweimal wurde einfach schlecht verteidigt und schon stand’s 2:0 für Lindenberg. 
Im zweiten Drittel agierte der HCM mit mehr Biss und Druck und wurde mit dem Anschlußtreffer durch Dennis Schirrmacher belohnt. Die Partie schien in dieser Phase kippen zu können, weil nun Lindenberg unsicher wirkte. Aber einmal mehr wurden zu viele Chancen ausgelassen, dafür aber ein Konter zum 1:3 eingefangen. Unnötige Strafzeiten nutzte Lindenberg und entschied die Partie mit dem 5:1 noch vor der zweiten Pause. „Da waren wir nicht clever genug und haben uns auch in der Defensive nicht gut verhalten. Leider haben wir es verpasst, gegen einen direkten Gegner zu punkten“, ärgerte sich Spielertrainer Ingo Nieder. 
Die heimstarken Westallgäuer ließen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und erhöhten sogar noch auf 7:1. Maustadt agierte zwar weiter ordentlich nach vorn, brachte den Puck aber nicht mehr im Lindenberger Gehäuse unter.
Für den HCM wird die Aufgabe nächste Woche nicht leichter, am Sonntag um 16.30 Uhr steht das Gastspiel beim Tabellenführer ESV Türkheim auf dem Programm. 
„Wir müssen konzentrierter zu Werke gehen, um auch auswärts gegen einen direkten Konkurrenten Punkte einzufahren. Da muss die Mannschaft jetzt zeigen, ob sie 60 Minuten konzentriert arbeiten und die wichtigen Kleinigkeiten richtig machen kann“, hofft Nieder auf einen „Jetzt-erst-recht-Effekt“. 
Einen Tag vorher (Samstag, 17.15 Uhr) steht das schwere Viertelfinalhinspiel bei der SG Schliersee/Miesbach im Bayernkrug an.
  
    
Regionalliga Südwest / Landesliga Baden-Württemberg
    
EHC Zweibrücken Hornets
Starke Team Leistung der Hornets wird mit einem 5:1 in Ravensburg belohnt - Maximilian Dörr und Sebastian Trenholm ragen heraus
(RLSW)  Die Vorzeichen sahen vor der Partie nicht gerade rosig aus. Mit 13 Feldspielern und einem Torhüter trat man die Reise nach Oberschwaben an. Hornets Coach Terry Trenholm musste auf Felix Stokowski (Sperre), Steven Teucke und Robin Spenler (beruflich verhindert), Marco Voltz, Marcel Ehrhardt und Marcel Hoffmann (krank) verzichten.
Der Gastgeber aus Ravensburg konnte 17 Feldspieler und 2 Torhüter aufbieten.
Die unparteiischen, angeführt von Hauptschiedsrichter Benjamin Tabor, hatten die sehr fair geführte Partie jederzeit im Griff.
Das Spiel begann verhalten. Beide Mannschaften agierten aus einer sicheren Defensive - Torchancen Mangelware. Dies sollte sich in der siebten Spielminute ändern. Der Ravensburger Steffen Kirsch saß in der Kühlbox als Maximilian Dörr, auf Zuspiel von Marco Trenholm und Marc Lingenfelser, das 1:0 für die Hornets erzielen konnte. Nach dem Führungstreffer kamen die Gastgeber besser ins Spiel, scheiterten aber am glänzend aufgelegten Sebastian Trenholm im Tor der Hornets. Auch zu Beginn des zweiten Drittels waren die Ravensburger das agilere Team. Doch die Defensive der Hornets stand sicher und verteidigte bravourös. In der 32. Spielminute dann die vielleicht spielentscheidenden Szenen. Innerhalb von elf Sekunden, gelangen den Hornets zwei blitzsaubere Tore. Erneut traf Maximilian Dörr nach Vorlage von Dan Radke und Stephen Brüstle zum 2:0, ehe Dan Radke auf Zuspiel von Marco Trenholm zum 3:0 für die Hornets traf.
Jetzt hatten die Hornets die Partie im Griff. Auch der Anschlusstreffer zum 3:1 durch Stefan Rodrigues in der 36. Spielminute, konnte an der Überlegenheit der Hornets nichts ändern.
Im Schlussdrittel erhöhten die Ravensburger noch mal den Druck und erspielten sich einige sehr gute Torchancen. Sebastian Trenholm im Tor war an diesem Abend nicht mehr zu überwinden. Die Hornets konterten eiskalt und wurden belohnt. Mit seinem dritten Treffer an diesem Abend, sorgte Maximilian Dörr für die Vorentscheidung. Zu diesem Zeitpunkt saß Simon Heckenberger auf der Strafbank der Gastgeber. Brenzlig sollte es in der 57. Spielminute werden. Marco Trenholm musste in der Kühlbox platznehmen und Trainer Martin Masak setze alles auf eine Karte. Zugunsten des Torhüters setzte er auf sechs Feldspieler. Doch das entscheidende Bully gewann Claudio Schreyer, der auf Vladimir Zvonik zurückspielte. Dieser traf mit einem Schuss von der eigenen Torlinie ins leere Tor der Ravensburger. Danach war der Wille der Heimmannschaft gebrochen. Christian Werth traf mit einem feinen Schuss noch den Pfosten, ehe die Partie beim Stande von 5:1 für die Hornets beendet wurde.
Überglücklich nach diesem wichtigen Sieg beim Tabellenführer äußerte, sich Terry Trenholm nach der Partie.
„Heute haben wir ein super Spiel gemacht und wenig zugelassen. Die ganze Mannschaft hat sehr sicher und  souverän gespielt. Jeder hat für jeden gekämpft und es wurden – bis auf das Gegentor, keine Fehler gemacht. Die Defensive hat den Laden hinten dichtgehalten und vorne haben wir die Chancen eiskalt verwertet. Hervorheben möchte ich heute die Leistung der gesamten Mannschaft. Trotzdem waren Max und Sebastian die beiden Matchwinner!“
Durch diesen Sieg wurde der Abstand zum Spitzenreiter Ravensburg bis auf zwei Punkte verkürzt. Bei zwei Spielen weniger liegen die Hornets also mehr als im Soll.
  
    
TSG Reutlingen
ESG Esslingen - TSG Reutlingen Black Eagles 10:2 (4:0; 2:1; 4:1)
(LLBW)  Gegen eines der Top-Teams der Landesliga gab es für die Black Eagles der TSG Reutlingen eine weitere deftige Niederlage. Mit 10:2 endete die Auswärtspartie bei der ESG Esslingen. Die ESG spielte gewohnt sicher und kompakt auf und ließ den Black Eagles kaum Möglichkeiten zur Entfaltung nach vorne. Mit Treffern in der 4. und zweimal in der 6. Minute ging die ESG früh in Führung. In der 10. Minute folgte ein Überzahltreffer zum 4:0. Im Mittelabschnitt kämpft sich die Black Eagles ins Spiel zurück und konnten auch ein eigenes Angriffsspiel nach vorne aufziehen. Der Anschlusstreffer in den frühen Minuten des Mitteldrittels wäre sicherlich berechtigt gewesen. Stattdessen zogen die Hausherren durch einen weiteren Treffer in der 29. Minute auf 5:0 davon. Erst in der 33. Minute konnte Black Eagles Verteidiger Kollegen Wolf mit einem verdeckten Schlenzer auf 5:1 verkürzen. Die ESG zog daraufhin das Tempo wieder an und kam bis in die 43. Minute zum 8:1. Marek Rubner konnte zwar mit einem sehenswerten Handgelenksschuss das 8:2 für sich markieren. In den verbleibenden 10 Minuten mussten die Black Eagles aber noch die Treffer neun und zehn hinnehmen. Weiterhin haben die Black Eagles gegen die Top-Teams nicht die Möglichkeiten mitzuhalten. Oft gelingt es auch nicht die Torflut einzudämmen. Bereits am Sonntag steht die Partie bei dem 1. CfR Pforzheim, dem derzeitigen Tabellenführer der Landesliga an.
  
    
Schwenninger ERC
Schwenninger Fire Wings gewinnen Derby gegen Balingen
(RLSW)  Mit einem 7:2 (3:1; 0:1; 4:0) Sieg im Derby gegen die Eisbären Balingen konnten die Schwenninger Fire Wings ihren zweiten Tabellenplatz weiter untermauern.
Was am Ende deutlicher aussah, war im Nachhinein jedoch ein hartes Stück Arbeit. Denn das Ergebnis spiegelte den Spielverlauf nicht wirklich wider. Die Schwenninger erwischten keinen guten Start in das Derby und mussten bereits nach knapp zwei Spielminuten den ersten Gegentreffer hinnehmen. Doch bereits im Gegenzug konnte Stephan Mehne den Rückstand egalisieren. Die Fire Wings kamen nun immer besser in die Partie, es dauerte allerdings bis zur 10. Minute ehe Andreas Erlenbusch im Powerplay die Neckarstädter erstmals in Führung brachte. Von Balingen war nur noch wenig zu sehen in den ersten zwanzig Minuten, die Fire Wings dagegen kamen immer wieder gefährlich vor das Eisbären Gehäuse. In Minute siebzehn war es Stefan Schäfer, welcher seine Mannschaft mit dem dritten Tor auf die Anzeigetafel brachte.
In den zweiten zwanzig Minuten waren auf beiden Seiten Torchancen Mangelware, viele Fehler im Spielaufbau und Unkonzentriertheiten beherrschten das zweite Drittel. Allerdings brachte eine doppelte Überzahlsituation die Gäste aus Balingen durch Rafael Popek wieder zurück in die Partie. Mit diesem Ergebnis von 3:2 ging es dann auch ins letzte Drittel.
In diesem hatten jedoch die beiden Unparteiischen erst einmal das Sagen. Teils fragwürdige Strafzeiten, zuerst gegen die Fire Wings, dann auch gegen die Eisbären, waren in den letzten zwanzig Spielminuten an der Tagesordnung. Konnten die Balinger mit einem Mann mehr auf dem Eis kein Kapital daraus schlagen, machten es die Schwenninger ihrerseits besser. In doppelter Überzahl brachte Verteidiger Marcel Thome die Fire Wings mit 4:2 auf die Siegerstraße. Und der muntere Torreigen ging weiter. Waldemar Wehrle mit einer schönen Einzelleistung, Phil Wissink und, erneut in Überzahl, Christopher Kohn konnten das Ergebnis auf 7:2 in die Höhe schrauben.
„Wir haben in den ersten 20 Minuten das Spiel dominiert, sind aber im zweiten Drittel von unserem Gameplan abgekommen. Am Ende war der Sieg verdient, wenn auch um ein paar Tore zu hoch.“, analysierte Schwenningens Co-Trainer Johannes Stöhr die Partie kurz und knapp.
Weiter geht es für die Schwenninger am kommenden Sonntag mit einem Auswärtsspiel in Eppelheim
  
    
Regionalliga West / Landesliga Nordrhein-Westfalen / Hessenliga
    
Dinslakener EC Kobras
Sieg auf dem letzten Drücker
(RLW)  Nur noch 4 Sekunden zu spielen zeigte die Stadionuhr, als Martin Beneš den Puck zum entscheidenden 8:7 über die Torlinie drückte und Schiedsrichter Todam die entsprechende Handbewegung für dessen Gültigkeit ausführte.
Zuvor hatten die Zuschauer kein hochklassiges, jedoch jederzeit spannendes Spiel mit 15 Treffern gesehen, bei denen den Trainern Benske und Vanek die Nackenhaare zu Berge gestanden haben dürften. Denn so eine Torflut ist für viele Zuschauer das Salz in der Suppe, verursacht aber bei den Übungsleitern schon mal Magenkrämpfe, denn sie sehen dahinter die unzureichende Defensivarbeit ihrer Mannschaft.
Während des Spielverlaufes wechselte die Führung immer wieder. Aus einem 0:2 machte die Vanek – Truppe ein 4:2, ließ sich im Anschluss aber diese Führung innerhalb von 46 Sekunden wieder aus den Händen nehmen. Der Schock darüber saß tief und die Hausherren mussten sich nun klug vorgetragenen Angriffen der Gäste erwehren. Doch irgendwie war da der Wurm drin und der NEV konnte auf 6:4 davonziehen.
Auch im Schlussabschnitt kämpften beide Mannschaften mit offenem Visier und rissen die Zuschauer von einem Gefühlsextrem ins andere. Nachdem die Dinslakener zum 6:6 egalisiert hatten waren jetzt wieder die Gäste an der Reihe. Bei 48:54 gingen sie wieder mit einem Tor Vorsprung in Führung. Als 93 Sekunden vor der Schlusssirene Philipp Heffler mit dem 7:7 die Schlangengruppe zum Jubeln brachte, waren alle Zeichen auf Overtime gestellt. Doch eine Strafzeit gegen einen Spieler des NEV bescherte den Giftschlangen noch eine Überzahlsituation. Und tatsächlich passierte 4 Sekunden vor dem Ende das, was sich alle Kobra – Fans gewünscht, aber kaum einer so wirklich dran geglaubt hatten: Der Puck zappelte im Netz und Martin Beneš durfte sich überschwänglich feiern lassen, während die Enttäuschung der Benske – Truppe deutlich anzusehen war.
Der Fairness halber muss man sagen, dass diese drei Punkte für die Hausherren schon ein wenig glücklich waren, eine Punkteteilung in irgendeiner Form wäre wohl gerecht gewesen.
Milan Vanek bescheinigte seiner Mannschaft in der anschließenden Pressekonferenz erneut Moral, da sie immer wieder zurückgekommen ist. „Wir haben 2:4, 4:6 und 6:7 zurückgelegen und sind immer wieder zurückgekommen. Dass wir am Ende gewonnen haben, lag unter anderem auch daran, dass ich einiges riskiert habe. Ich habe zum Ende hin zunächst auf 4 Stürmer und einen Verteidiger, dann sogar auf 5 Stürmer umgestellt und diesmal ist das Risiko belohnt worden. Dass die Entscheidung so kurz vor Ende gefallen ist, ist für Neuss natürlich bitter, aber ein Spiel dauert 60 Minuten und die Kobras kämpfen 60 Minuten. Am Dienstag haben wir eine Videoanalyse und dann werden wir die Fehler von heute und von Freitag besprechen. Ich hoffe, dass die restlichen Verletzten bald wieder zur Verfügung stehen, damit ich nicht in jedem Spiel die Reihen neu zusammenstellen muss. Außerdem geht das ganz klar an die Substanz der verbliebenen Spieler“, äußerte Milan Vanek im Restaurant der Schlangengrube.
Aber auch Daniel Benske war mit der Leistung seiner Mannschaft nicht unzufrieden:“ Es ist natürlich heftig, das Spiel 4 Sekunden vor Ende zu verlieren, wir haben uns gut präsentiert und wir werden weiterarbeiten und dann wird es irgendwann auch mal passen“, gab der Neusser Coach zu Protokoll.
  
    
Ratinger Ice Aliens
Trotz guter Leistung eine bittere Niederlage 4:2 Niederlage bei den Hammer Eisbären
(RLW)  Zwei Drittel zeigten die Ice Aliens in Hamm eine gute Leistung und gingen mit zwei Toren in Führung. Doch im letzten Drittel drehten die Gastgeber noch einmal auf und schossen drei Tore. Das erste Drittel war geprägt von ausgeprägtem Defensivverhalten beider Teams. Dennoch gelang es Tim Brazda in der 12.Minute seine Farben in Führung zu bringen. Mehr Tore fielen in diesem Abschnitt nicht, sogar die Strafzeiten waren ausgeglichen. Nach der Pause dauerte es nur 32 Sekunden, bis Alexander Brinkmann nach Vorlage von Ted Zeitler auf 0:2 erhöhte. Die Eisbären fingen sich aber schnell, erzielten nur eine Minute später den Anschlusstreffer und ließen keine weiteren Tore zu. Auf der anderen Seite stand Felix Zerbe auch sicher im Kasten und wurde später zum Spieler des Tages der Ice Aliens gewählt.
Die Entscheidung fiel im letzten Drittel. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff erzielte Orendorz den Ausgleich. Fünf Minuten später fiel die Vorentscheidung. Josef Schäfer saß auf der Strafbank und Thau erzielte in Überzahl die erste Führung der Gastgeber. Orendorz legte in der 55.Minute den endgültigen Siegtreffer nach, und die Ice Aliens mussten trotz guter Leistung ohne Punkte nach Haus reisen.
  
    
EHC Troisdorf
Bittere Niederlage der Dynamites
(LLW)  Ganze neun Minuten mussten die mitgereisten Troisdorfer Anhänger warten bis sie sich über das erste Tor an diesem Abend, in der Sonlinger Eissporthalle, freuen konnte. Daniel Kühlem (9) erzielte, mit einem Schuss von der blauen Linie aus, sein erstes Saisontor für die Dynamites. Noch in der gleichen Spielminute erhöhte Mario Wonde (29) auf 2:0 aus Sicht der Jungs von der Sieg. Obwohl die Schussstatistik ein Chancen Plus für die Raptors aufzeigte, konnten sie in dem ersten Drittel, unseren Goalie Dominik Liesenfeld (1) nur einmal ausspielen und durch Brett Lucas den 1:2 Anschlusstreffer in der 18. Minute bejubeln.
Das zweite Drittel ähnelte dem Ersten. Wiederrum gab es auf Seiten der Solinger das Chancen Plus, aber Patrick Stellmaszyk (7) nahm maß und netzte den Puck unhaltbar, für den Solinger Goalie, ein. Das war auch die letzte Aktion unseres Spielers. Kurze Zeit später bekam er, nach einem Kniecheck, eine 5 Minuten - zzgl. Spieldauerdisziplinarstrafe. Mit zwei Toren infolge, glichen daraufhin die Cracks aus der Klingenstadt aus, bevor Mario Wonde (29) mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend, wieder den alten Abstand herstellte.
Justyn Tursas (12) erzielte nach zwei gespielten Minuten im letzten Spielabschnitt, dass 3:5. Innerhalb von 11 Minuten gab die Equipe, ihre sichergeglaubte komfortable Führung aus der Hand und so waren es die Solinger Lucas, Neubert und Marvin Wintgen, die ihre Mannschaft zur 6:5 Führung schossen. Eine Überzahlsituation nutze Constantin Nocker (24) zum Ausgleich. Eine Troisdorfer Unterzahl benutze Jonas Matzken, um die Solinger in der 59. Spielminute wieder in Führung zubringen. Trainer Walther hatte zu diesem Zeitpunkt schon seine Reihen umgestellt und so war es Dominik Klein (10), der mit einem sehenswerten Schuss von der Blauen den 7:7 Endstand markierte. Trotz teils merkwürdigen und nicht ganz nachvollziehbaren Entscheidungen der Referees, zeigten sich unsere Dynamites kämpferisch. Auch dieses Mal hatte die Mannschaft kein Glück im darauffolgenden Penaltyschießen und so war es Nicolas Rosewe der den Siegestreffer markierte.
Das nächste Spiel findet am 06. Dezember um 20:00 Uhr im heimischen Icedome gegen die Grefrather EG statt. 
  
    
Eifel-Mosel Bären
Eifel-Mosel Bären wollen in Frankfurt nächsten Schritt Richtung Play Off´s gehen!!!
(HL)  Über das abgesagte Heimspiel gegen die Darmstadt Dukes, welches letztendlich mit einem 5:0 für die Eifel-Mosel Bären gewertet wird, sind genug Worte gewechselt worden. Für die Bären geht es nun darum sich wieder auf das Sportliche zu konzentrieren. Schaut man auf die Tabelle der Hessenliga Süd, so sieht man wie eng und ausgeglichen die Hessenliga  Süd aktuell ist. Hinter den Bären aus Bitburg haben von Tabellenplatz 2 bis 4 alle Teams  12 Punkte. Lediglich die beiden letzten Teams der Tabelle konnten noch keinen Punkt für sich verbuchen.
Am kommenden Samstag reisen die Bären nach Frankfurt. Hier geht es für die Spieler um Trainer Michal Janega darum,  sich gegen die heimischen Eisadler von Eintracht Frankfurt  zu behaupten. Mit einem weiteren Sieg  wären die Play Off´s so gut wie erreicht. Dennoch sollten die Bären gewarnt sein. Bereits im Hinspiel boten die Eisadler den Bären eine packende und intensive Partie. Will die Eintracht am Ende der Vorrunde auf Platz 1 bzw. 2 stehen, muss dringend ein Sieg gegen die Bären her. Somit sind die Vorzeichen für ein spannendes Spiel gegeben und es heißt  Daumen drücken für die Bären.
  
    
Regionalliga Nord
    
Salzgitter Icefighters
Icefighters ringen Tigers knapp nieder
(RLN)  Einen knappen Sieg holten sich die TAG Salzgitter Icefighters am Sonntag gegen die Harsefeld Tigers. Nachdem es zunächst nach einer klaren Vorstellung der Hausherren aussah, kam der Aufsteiger bis zu einem Endstand von 4:3 (2:0, 1:0, 1:3) wieder heran. Damit rücken die Icefighters auf Rang vier in der Tabelle vor.
Im ersten Abschnitt kamen die Gastgeber gut in die Partie und erspielten sich zahlreiche Möglichkeiten. So spielte sich der Großteil des Abschnitts im Drittel der Tigers ab. Folgerichtig brachten sich die Icefighters durch eine Direktabnahme von Martin Záhora mit 1:0 (5.) relativ zeitig in Führung. Einzig Tigers-Schlussman Andreas Bierzahn – frisch aus Adendorf verpflichtet – konnte dem Salzgitteraner Dauerfeuer Einhalt gebieten. Dennoch reichte es noch im ersten Drittel für das 2:0 (17.) durch Jannis Bahr.
Im Mitteldrittel setzten die Stahlstädter ihren Druck auf das Tor zwar fort und der Zwischenstand hätte zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon höher ausfallen müssen, doch es machte sich auch bemerkbar, dass Harsefeld mit der erheblichen Verstärkung aus Adendorf definitiv nicht das Kanonenfutter der letzte Spiele darstellte. Immerhin einmal schlug es im Gästenetz ein, nachdem es Icefighters-Kapitän Justin Spenke per Onetimer zum 3:0 (28.) hat krachen lassen. "Abgesehen von der Chancenwertung war ich mit den ersten beiden Dritteln nicht unzufrieden", sagte Icefighters-Coach Radek Vit nach der Partie. Doch die Freude währte nicht lange.
Das Schlussdrittel begann unglücklich für die Gastgeber. Nach nur 23 Sekunden besorgten die Tigers den 3:1-Anschlusstreffer. Dennoch behielten die Icefighters vorerst Oberwasser, Trainersohn Lukas Vit erzielte in eigener Unterzahl im Alleingang das 4:1 (53.). Ab diesem Zeitpunkt funktionierte nicht mehr viel auf Seiten der Grün-Weißen. Das gastgebende Team zog zwei weitere Strafen und musste zwischenzeitlich in die doppelte Unterzahl. Torhüter René Schoch, der im letzten Abschnitt anstelle von Dennis Korff zwischen den Pfosten stand, musste sich innerhalb von 74 Sekunden zweimal umdrehen (53., 55.). Rund drei Minuten vor Schluss schlug die Scheibe vermeintlich ein weiteres Mal im Kasten der Icefighters ein, doch es war kein Tor. So zitterte sich das Vit-Team zu einem am Ende hart erkämpften Sieg. "Am Ende war die Chancenverwertung einfach katastrophal. Leider hat das zuletzt auch im Training nicht so gut geklappt mit den Abschlüssen, im Spiel funktioniert es dann natürlich auch nicht. Aber der Knackpunkt war, dass wir nicht mehr richtig als Team gespielt haben, sondern wir es durch Einzelaktionen entscheiden wollten. Da kam dann der Frust hoch. Auch für René im Tor war es hart. Wenn du die Spielpraxis nicht hast, dann ist es bei einer doppelten Unterzahl wirklich schwer. Da hatte ich mich auch ein bisschen über die fehlende Unterstützung der Feldspieler geärgert – das werden wir aber ansprechen!", so der Trainer.
  
    
Regionalliga Ost
    
ESV Chemnitz
Sieg in der Hauptstadt
(RLO)  Die Crashers mussten am Samstag im altehrwürdigen Wellblechpalast gegen die Eisbären Juniors ran. Im ersten Duell dieser Saison in Chemnitz hatten die Sachsen das glücklichere Ende für sich…
…Mit einer 7:3 Führung ging es ins letzte Drittel. Die Crashers agierten kontrolliert und clever, ließen den Puck und die Gegner laufen. Kenneth Hirsch und Eric Speck trafen zum 9:3 Endstand. Nachwuchsspieler „Specki“ erzielte seinen ersten Treffer für die Crashers.
Mehr zum Spiel gibt es hier: https://chemnitz-crashers.de/2019/12/01/sieg-in-der-hauptstadt/
Tornado Niesky verliert in Schönheide. Damit bringen unsere Crashers im Kampf um die Playoffs etwas Luft zwischen sich und die Lausitzer. Bei einem Spiel mehr auf dem Konto, beträgt der Abstand sieben Punkte.
Nächstes Wochenende gastieren die Crashers bei den Blues. Anpfiff am 7. Dezember im Stadion am Glockenturm ist 19:30 Uhr.
Das nächste Heimspiel ist am 14. Dezember. 16:30 ist Anspiel gegen den tabellenzweiten FASS Berlin.
  


 Dienstag 3.Dezember 2019 www.icehockeypage.de 
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