Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

                 
Adler Mannheim
(DEL)  Stürmer Nido Krämmer hat sich eine Armverletzung zugezogen und wird den Adlern in den kommenden vier Wochen nicht zur Verfügung stehen
  
TSV Peißenberg
(BYL)  Torhüter Korbinian Sertl, der letzten Sommer aus Waldkraiburg zum TSV kam, hat als erster Spieler seinen Vertrag bei den Eishacklern für die nächste Saison verlängert
  
EV Bad Wörishofen
(BLL)  Die Wölfe haben sich vom slowakischen Trainer Boris Zahumensky; für ihn übernimmt ab sofort Stürmer Frank Kozlovsky das Kommando an der Bande
  
Bietigheim Steelers
(DEL2)  Die Steelers haben den Probevertrag mit dem kanadischen Angreifer Myles Fitzgerald, der aus Ravensburg ins Ellental kam, bis zum Saisonende verlängert
  
ERSC Amberg
(BLL)  Die Wild Lions haben ihre Defensive mit Verteidiger Marc Hemmerich verstärkt, der über die Bad Kissinger Wölfe und die Baden Rhinos Hügelsheim zu den Oberpfälzern kommt
  
Ravensburg Towerstars
(DEL2)  Die Towerstars haben ihren ersten Neuzugang für die kommende Saison verpflichtet. Verteidigertalent Tim Sezemsky, der momentan in der DNL für den Augsburger EV spielt, hat einen Fördervertrag für drei Jahre bei den Ravensburgern unterzeichnet
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Der ECN hat den Vertrag mit deutsch-amerikanischen Verteidiger Aaron Reinig, der vor der aktuellen Saison vom Deggendorfer SC in die hessische Kurstadt kam, für die nächste Saison vorzeitig verlängert
  
EC Kassel Huskies
(DEL2)  Für Mannschaftskapitän Alexander Heinrich ist die Saison wegen eines Fußbruchs bereits vorzeitig beendet
  
Blue Devils Weiden
(OLS)  Mit dem deutsch-kanadischen Stürmer Jason Jaspers haben die Oberpfälzer derzeit einen namhaften Trainingsgast auf dem Eis. Ob es zu einer Verpflichtung des langjährigen DEL-Profis kommt ist allerdings noch unklar
     
   

 Stichwortsuche:
ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 7.Dezember 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Interviews, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 23 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West und Landesliga Berlin.

 
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
   
Düsseldorfer EG
Oh Du wunderschicke DEG! Neuer Team und Fashion Partner: Kiğılı steigt bei den Rot-Gelben ein!
(DEL)  Die Düsseldorfer EG kann sich über einen weiteren starken Unterstützer freuen: Der Herrenmode-Hersteller Kiğılı wird ab sofort neuer Team und Fashion Partner der Rot-Gelben. Das Engagement läuft zunächst bis zum Ende der Saison 2019/20, beide Parteien sehen die Zusammenarbeit aber als langfristig angelegt an. Das Unternehmen aus der Türkei wird im ISS DOME u.a. auf einer TV-relevanten Werbebande, dem LED-Ring und den LED-Panels präsent sein. Außerdem ist Kiğılı exklusiv auf den neuen Warm-Up-Trikots vertreten. Und natürlich werden die DEG-Profis sowie die Mitarbeiter der Geschäftsstelle bald mit hochwertigen Business- und Freizeitanzügen und vielen weiteren Accessoires des Modelabels ausgestattet.
  
Drei Punkte zum Nikolaus! DEG ringt Augsburg mit 3:2 nieder
Das war nichts für schwache Nerven! Nach der bitteren Pleite am Sonntag in Mannheim wollte die Düsseldorfer EG gegen die Augsburger Panther heute das bessere Ende für sich haben. Das gelang, doch bis es so weit war, galt es ein schweres Stück Arbeit zu verrichten. Mit 3:2 (2:1; 1:1; 0:0) rang die DEG die Panther am Ende nieder.
  
    
EHC Red Bull München
Red Bulls gewinnen torreiche Partie gegen Krefeld
(DEL)  Am Nikolaustag hat sich der EHC Red Bull München durch einen 8:5 (2:2|4:2|2:1)-Auswärtserfolg bei den Krefeld Pinguinen selbst beschenkt und gleichzeitig die 60 Punkte-Marke in der DEL-Tabelle geknackt. Vor 4145 Zuschauern überragte Philip Gogulla, der einen Doppelpack schnürte und an insgesamt fünf Toren beteiligt war. Die weiteren Treffer des Tabellenführers verteilten sich auf Chris Bourque (2), John Peterka (2) sowie Justin Schütz und Trevor Parkes.
Beim Gastspiel in Krefeld am 24. Spieltag musste Trainer Don Jackson gleich acht Ausfälle kompensieren. Dafür gehörten mit John Peterka, Bastian Eckl, Justin Schütz sowie Dennis Lobach und Christopher Kolarz als Backup-Goalie insgesamt fünf U20-Spieler zum Aufgebot. Die Partie begann mit zwei Powerplays für die Münchner. Hier hatten die Gastgeber Glück, dass ein cleveres Zuspiel von Chris Bourque im Slot keinen Abnehmer gefunden hatte. Stattdessen stellten William Besse (7.) und Jeremy Welsh (8.) auf 2:0 für Krefeld. Der Doppelschlag warf die Red Bulls jedoch nur kurzzeitig aus der Bahn. Nachdem KEV-Goalie Dimitri Pätzold die Scheibe vor seinem Tor nicht sichern konnte, stocherten Bourque (13.) und Co. diese mit vereinter Kraft über die Linie. Beim 2:2 war es wiederum Philip Gogulla (19.), der nach einem Rückhand-Querpass von Maximilian Kastner hinter dem Tor viel Platz hatte und ins kurze Eck abschloss.
Das Remis zur ersten Drittelpause verdankte der Vizemeister außerdem Daniel Fießinger. Der Goalie wehrte einen Penalty-Versuch von Besse ab. Im Mittelabschnitt ging der wilde Ritt auf dem Eis weiter - diesmal mit einem Doppelschlag für München! Zwischen Bourques Powerplay-Tor sowie dem 4:2 durch John Peterka, der eine herrliche Kombination über drei Stationen aus dem eigenen Drittel heraus vollendete, lagen nur 37 Sekunden. Doch die Gastgeber waren noch längst nicht geschlagen und schlugen dank Garrett Noonan (27.) in Überzahl zurück. Auf Seiten der Red Bulls schnürte zunächst Peterka (31.) und dann der im ersten Drittel erfolgreiche Gogulla (38.) einen Doppelpack zum 6:3. Das letzte Wort vor der zweiten Pause hatte Laurin Braun (40.), der mit einem verdeckten Schuss von der blauen Linie den Zwei-Tore-Abstand wiederherstellte.
Im Schlussdrittel kühlte das Duell für ein paar Minuten ab, ehe die Sturmreihen beider Teams wieder heiß liefen. Daniel Pietta schickte Besse auf die Reise, der den Puck zum freistehenden Chad Costello in den rechten Bullykreis zurücklegte - 5:6 (43.) aus Sicht des KEV. Die Gegenwehr durchbrach dann schließlich der siebte Münchner Treffer durch Justin Schütz (47.). Bei einer Drei-gegen-Zwei-Situation zielte der Youngster maßgenau zwischen den Pfosten und Pätzolds rechten Arm. München zeigte sich bis zum Ende torhungrig. Trevor Parkes profitierte davon, dass Kastner dem KEV-Goalie den Puck vom Schläger spitzelte und er freistehend zum 8:5-Endstand einnetzen konnte.
  
    
Thomas Sabo Ice Tigers
Ramoser fällt ca. zwei Monate aus
(DEL)  Die THOMAS SABO Ice Tigers müssen in der nächsten Zeit auf Joachim Ramoser verzichten. Der 24-jährige Stürmer hat sich am vergangenen Sonntag in Bremerhaven bei einem unglücklichen Zusammenprall mit einem Gegenspieler eine Schulterverletzung zugezogen und wird voraussichtlich zwei Monate ausfallen.
In bislang 16 Saisonspielen für die Ice Tigers hat Joachim Ramoser vier Tore erzielt und zwei weitere Treffer vorbereitet.
  
    
Bayreuth Tigers
Tigers liefern Spitzenreiter Kassel einen großen Kampf
(DEL2)  Konzentriert kamen die Hausherren gegen den Tabellen-Primus aus der Kabine, als Rajala schon nach zehn Sekunden eine klare Chance gegen Hungerecker im Tor der Huskies hatte. In der Folgezeit kamen auch die Nordhessen gut ins Spiel und es entwickelte sich ein flottes Spiel auf Augenhöhe. Bayreuth in der Defensive deutlich stabiler als zuletzt, ließen sie zusammen mit Goalie Jaeger keinen Treffer zu und starteten eigene Angriffe. In Überzahl nutzten sie dann einen davon mit einer klasse Kombination über Karlsson und Kolozvary. Der Abschluss kam vom auffälligen Järveläinen mit einem guten, schnellen Schuss ins kurze Eck. Den zweiten Treffer markierten sie dann wieder im Powerplay mit dem gleichen Schützen. Diesmal visierte Järveläinen wieder direkt die andere Ecke gegen die Laufrichtung der Scheibe an und ließ Hungerecker keine Abwehrchance.
Im zweiten Abschnitt legten die Gäste dann mindestens einen Gang zu und drängten die Gastgeber mit mehr läuferischen Aufwand und Körperspiel in die Defensive. Kirsch traf den Pfosten (22.) und nach dem Ablauf einer Strafe steuerte Carroll nach Steilpass von Christ alleine auf Jaeger zu und verwandelte dieses Break zum Anschlusstreffer. Später leisteten sich die Huskies mehrere Strafen in Serie, doch den Gelb-Schwarzen unterliefen zu viele Fehler im Aufbau, so dass man trotz mehrfacher und langer doppelter Überzahl kein Treffer gelang, weil man sich in dieser Phase auch viel zu wenig Chancen erarbeitete. Da wäre mehr drin gewesen für die Tigers.
Für das letzte reguläre Drittel hatten sich beide Mannschaften dann viel vorgenommen und es ging hin und her. Effektiver im Abschluss waren dabei aber die Huskies, die mit Duffys Handgelenkschuss zum Ausgleich kamen. Als dann Spitzner seinen eigenen Nachschuss aus kurzer Distanz (53) bei 5 gegen 4 zur Führung einnetzte, war dann sogar der Tabellenführer im Vorteil, doch noch wollten sich die Wagnerstädter nicht geschlagen geben. Mit einer energischen Einzelleistung erzwang Tyler Gron etwas später wieder das Remis und man ging leistungsgerecht in die Overtime.
Bei diesem spektakulären Format 3 gegen 3 gab es Chancen und Höhepunkte auf beiden Seiten doch beide Goalies – Hungerecker und Jaeger – zeigten klasse Paraden und ließen die Angreifer verzweifeln.
So musste das Penaltyschießen für die Entscheidung und den Zusatzpunkt sorgen. Je drei Schützen versuchten ihr Glück, doch zunächst behielten die Torhüter die Oberhand. Erst Schütze Nummer 4 der Schlittenhunde – Austin Carroll - traf und somit gingen 2 Zähler mit auf die Reise nach Nordhessen. Für Bayreuth blieb ein verdienter Punkt und die Erkenntnis mit viel konsequenterem Spiel als zuletzt und einer sehr achtbaren Gesamtleistung auch das Spitzenteam aus Nordhessen maximal fordern zu können.
Das nächste Heimspiel folgt am Freitag 13.12 um 20 Uhr gegen den EHC Freiburg.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
3:4! Eispiraten unterliegen Landshut - Westsachsen nehmen nach Overtime-Niederlage nur einen Punkt mit
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau mussten sich dem EV Landshut am 25. DEL2-Spieltag mit 3:4 nach der Verlängerung geschlagen geben. Somit nehmen die Westsachsen, welche dank des Videobeweises nach dem eigentlichen Spielende noch das 3:3 zugesprochen bekamen, nur einen Zähler aus ihrem Heimspiel mit.
Personal: Als überzähliger Kontingentspieler musste heute Lukáš Vantuch auf der Tribüne Platz nehmen. Im Tor der Westsachsen startete Michael Bitzer. Sein Backup war erneut Tim Manuel Goldemann. André Schietzold, der eigentliche Verteidiger, lief zudem als Stürmer auf.
Zu Beginn der Partie begegneten sich zwei ebenbürtige Teams. Eine spielbestimmende Mannschaft konnte man nicht ausmachen, weshalb es auf beiden Seiten gute Möglichkeiten gab. Während Michael Bitzer mehrfach stark, wie bei den Schüssen von Czarnik und Kronthaler, reagierte, konnte sich Hübl bei den Gelegenheiten der Eispiraten immer wieder auszeichnen. Demmler, Wahl, Fyten und Kuchejda konnten aus ihren Chancen zunächst noch keinen Ertrag erzielen – Dafür aber Dominic Walsh. Der Deutsch-Brite lenkte einen Flachschuss von Hagen Kaisler über die Linie und traf mit seinem elften Saisontor zum 1:0 für die Hausherren (14.). Nur wenige Augenblicke später durften aber auch die Landshuter jubeln. Kuchejda wurde erst zu fall gebracht, der folgende Schuss von Trinkberger landetet zum 1:1 im Netz von Bitzer (17.). Die Eispiraten schafften es jedoch, noch vor der Pause erneut in Führung zu gehen. Während eines Powerplays der Eispiraten kam es vor dem Tor des EVL zu einem regelrechten Getümmel, Carl Hudson behielt die Übersicht und bugsierte das Spielgerät ins Gehäuse der Gäste. Nach dem Videobeweis fand der Treffer schließlich auch seine Anerkennung – 2:1 (18.).
Im zweiten Drittel wurden die Gäste aus Landshut aber stärker und stellten die Eispiraten-Hintermannschaft immer wieder vor arge Probleme. Zudem profitierten die Bayern von einem guten Überzahlspiel, mit welchem sie die Partie im Mitteldrittel drehen sollten. Max Hofbauer egalisierte den Spielstand nach 27 Minuten mit seinem Rebound – 2:2. n der 30. Minute sorgte Pompei mit seinem trockenen Schuss in den Winkel für den nächsten Überzahltreffer – 2:3. Christoph Körner agierte zuvor glücklos, denn sein Schuss in Unterzahl landete nur am Gestänge.
Im Schlussdrittel drängten die Eispiraten dann auf den erhofften Anschlusstreffer zum 3:3. Doch werder in numerischer Überzahl gelang den Eispiraten ein Tor, noch bei 5gegen5. Lediglich zwei weitere Pfostentreffer durch Wahl und Olleff sprangen zunächst für die Crimmitschauer heraus. Erst zwei Minuten vor dem Ende hämmerte Austin Fyten den Puck dann in den Winkel! Doch das Spiel lief, ohne Unterbrechung, bis zum Ende weiter. Nach der eigentlichen Schlusssirene gingen die Referees dann zum Videobeweis und kamen mit froher Kunde zurück auf das Eis – Denn das 3:3 zählte (59.)! Auch die restlichen 75 Sekunden wurden noch einmal gespielt, doch in diesen passierte nicht viel.
Einmal mehr fiel die Entscheidung deshalb in der Verlängerung – Zugunsten des EVL. Denn ausgerechnet Ex-Eispirat Robbie Czarnik sorgte mit seinem humorlosen Schuss in die lange Ecke des Tores für das 3:4.
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen setzen Siegesserie fort
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Heilbronner Falken mit 8:5 (1:2; 5:0; 2:3) gewonnen.
Vor 2172 Zuschauern brachte Petr Pohl (8.) die Dresdner Eislöwen zunächst in Führung, doch mit einem Doppelschlag von Alexander Nikiforuk (14.) und Pierre Preto (18.) drehten die Gäste zunächst das Spiel.
Dresden startete druckvoll ins zweite Drittel und Heilbronn schien plötzlich völlig von der Rolle: Erneut war es Petr Pohl (22.), der eine Powerplaysituation nutzte. In knapp vier Minuten stellten die Blau-Weißen durch Treffer von Nick Huard (23.) und Timo Walther (26.) auf 4:2. Dale Mitchell (33.) und Mario Lamoureux (39.) schraubten die Führung der Eislöwen weiter in die Höhe.
Im Schlussdrittel gab es bei den Heilbronner Falken einen Wechsel auf der Torhüter-Position: Tom Schickedanz stand die letzten zwanzig Minuten zwischen den Pfosten. Mario Lamoureux (47.) traf zum 7:2. Mit einem Doppelschlag von Pierre Preto (52./SH1) und Bryce Gervais (53.) versuchten die Gäste den Rückstand zu verkürzen. Nick Huard (53.) fand jedoch die passende Antwort. Bryce Gervais (60.) konnte mit seinem Treffer nur noch Ergebniskosmetik betreiben.
Alexander Mellitzer, Cheftrainer Heilbronner Falken: „Ich gratuliere Rico und den Eislöwen zu den drei Punkten. Natürlich haben wir uns das heute Abend anders vorgestellt. Wir waren sowohl in den Zweikämpfen als auch läuferisch nicht bei 100 Prozent. Speziell im zweiten Drittel haben wir fast nichts gezeigt. Viel mehr gibt es nicht zu sagen.“
Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Was die Jungs im Moment leisten, ist super. Im ersten Drittel haben wir einfache Fehler gemacht und die Zweikämpfe verloren. Das sah im zweiten Drittel anders aus. Zudem haben wir fünf Tore gegen die defensiv bessere Mannschaft geschossen, was überragend ist. Zum Schluss kassierten wir wieder unnötige Tore, was vor allem auch für Marco ärgerlich ist, denn er hat heute ein super Spiel gespielt. Irgendwann müssen wir das abstellen, denn irgendwann schießen wir keine sechs, sieben oder acht Tore.“      
Sebastian Zauner: „Ich denke wir sind gut in das erste Drittel gestartet, geraten allerdings durch Fehler in Rückstand. Im zweiten Spielabschnitt haben wir echt stark gespielt und uns die Führung erkämpft. Leider haben wir die Falken zurück ins Spiel kommen lassen. Nichtsdestotrotz konnten wir den Sieg bis zum Schluss gut verteidigen.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Sonntag, 08. Dezember um 18.30 Uhr bei den Ravensburg Towerstars.
  
    
EC Kassel Huskies
Blutspende-Event wurde abermals ein Erfolg
(DEL2)  Die Kassel Huskies und der DRK Blutspendedienst Hessen – das ist eine gelungene Partnerschaft. Am Donnerstag war die Mannschaft zu Gast im DRK-Blutspendezentrum in der Mönchebergstraße und unterstützte die Spenderinnen und Spender bei ihrer Blutspende.
Zusammen mit Maskottchen Herkules sprachen sie den über 130 erschienenen Fans Mut zu und schrieben Autogramme, standen für Selfies bereit und übergaben jedem Spender eine Karte für ein Heimspiel der Huskies. Besonders toll: Unter allen Spendern werden Dauerkarten für die kommende Spielzeit verlost.
„Ein wirklich tolles Event, das sich in den letzten Jahren zu einer echten Tradition entwickelt hat. Wir freuen uns, dass die Partnerschaft so gut funktioniert,“ so Huskies-Vertriebsleiter Burkhard Walter. Zusammen mit Dr. Walid Sireis vom Blutspendedienst hat er die Aktion vor einigen Jahren ins Leben gerufen und seitdem sind zahlreiche Blutspendeevents erfolgreich abgeschlossen worden.
Eine Wiederholung ist geplant.
   
    
ESV Kaufbeuren
ESVK unterliegt in Weisswasser mit 1:4 - ESVK kommt nach schwachem Start nicht mehr zurück in das Spiel
(DEL2)  Am heutigen Freitagabend gastierte der ESV Kaufbeuren am 25. Spieltag der DEL2 bei den Lausitzer Füchsen. Dabei musste Trainer Andres Brockmann verletzungsbedingt weiter auf Torhüter Stefan Vajs und Verteidiger Philipp de Paly verzichten, welcher am Donnerstag erfolgreich operiert wurde. Dazu fehlte heute aufgrund einer Unterkörperverletzung auch Stürmer Daniel Oppolzer. Seinen Platz in der vierten Sturmformation nahm Valentin Gschmeissner ein. Dafür rückte der junge Leon Kittel in der Verteidigung fest an die Seite von Kapitän Julian Eichinger.
Das Spielt brauchte vor 2.126 Zuschauern, drunter auch ca. 20 Schlachtenbummler aus Kaufbeuren, einige Zeit bis es so richtig Fahrt aufnahm. Allerdings waren es die Hausherren, die nach gut sieben Minuten das Kommando über die Partie übernahmen. Die Füchse spielten schnell, fuhren ihre Checks zu Ende und setzten die Joker immer stärker unter Druck. ESVK Goalie Jan Dalgic konnte in dieser Phase noch mehrfach stark parieren und hielt seiner Mannschaft vorerst die Null. Die einzige richtig gute Chance der Joker hatte nach knapp 12 Minuten Max Lukes. Von Julian Eichinger auf die Reise geschickt, tauchte die Nummer 12 des ESVK alleine vor Füchse Torhüter Mac Carruth auf, doch dieser parierte gekonnt mit der Fanghand. Auf der anderen Seite nutzte Robert Farmer einen Fehler in der ESVK Defensive zum durchaus verdienten 1:0. Alleine vor Jan Dalgic verwandelte der Füchse Stürmer mit der Rückhand. Der Druck der Lausitzer wurde nach dem 1:0 noch größer und die Chancen auf einen zweiten Treffer waren groß und es sollte nicht lange dauern, bis es wieder im ESVK Kasten klingelte. Allerdings war der Treffer von Clarke Breitkreutz durchaus etwas glücklich, als er Joker Torhüter Jan Dalgic von hinter der Torlinie düpierte. In der Folge aber konnte der junge Schlussmann seine Mannschaft wiederum vor schlimmeren bewahren und zeigte gute Paraden. Die Wertachstädter konnten sich aufgrund der letzten Minuten im ersten Drittel glücklich schätzen, nur mit zwei Toren Rückstand in die erste Pause zu kommen.
Im zweiten Drittel kamen die Kaufbeurer dann besser in das Spiel. Sekunden nach einem Powerplay für die Joker konnte Tobias Wörle die Scheibe zum 2:1 Anschlusstreffer über die Linie drücken. Gespielt waren da 23 Minuten. Die Hausherren schlugen aber schnell zurück und wieder hatten Wertachstädter einen Spieler vor Jan Dalgic komplett vergessen. Philip Kuschel wurde von hinter dem Tor perfekt bedient und konnte den Kaufbeurer Schlussmann zum 3:1 überwinden. Danach war das Spiel von vielen Strafen auf beiden Seiten geprägt. Die Schiedsrichter hatten alle Hände voll zu tun und beide Mannschaften mussten oftmals ihre Specialteams auf das Eis schicken. Tore sollten aber trotz guter und teils deutlichen Chancen in diesem Drittel auf beiden Seite keine mehr fallen. Zu verdanken war dies vor allem den guten Leistungen der Torhüter und auf Kaufbeurer Seite auch einem immer besser werden Defensivspiel. Die Joker zogen mit der Pausensirene noch eine unnötige Strafe und gingen somit mit einem weiteren Unterzahlspiel in den Schlussabschnitt.
Zum dritten Drittel musste Trainer Andreas Brockmann dann aber seine Reihen umbauen. Joey Lewis konnte nach einer Verletzung aus dem zweiten Drittel das Spiel nicht weiterfortführen und Valentin Gschmeissner rückte wieder in Defensive. Die neu formierte erste Reihe bekam dann aber nach 44. gespielten Minuten einen Konter. Darcy Murphy konnte Jan Dalgic dabei mit einem trockenen Schuss in den Winkel zum vierten Mal an diesen Abend überwinden. Die Kaufbeurer versuchten ihr Glück weiter in der Offensive und kamen auch zu einigen Torabschlüssen. Diese machte aber der stark agierende Mac Carruth im Kasten der Füchse meist sehr souverän zu nichte. Jan Dalgic entschärfte später noch einen Konter von Sebastian Streu mit der Fanghand und ließ auch sonst keine Gegentreffer mehr zu. Somit Unterlagen die Joker den Lausitzer Füchsen auch durchaus verdient mit 1:4.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
Deggendorfer SC
DSC unterliegt dem EV Füssen im Topspiel
(OLS)  Der Deggendorfer SC muss auf heimischem Eis eine weitere Niederlage  
hinnehmen. Gegen den EV Füssen verlor das Team von Trainer Dave  
Allison vor 1705 Zuschauern mit 3:6.
Vor dem Spiel musste der Deggendorfer Coach jedoch noch zwei  
Rückschläge hinnehmen. Sergej Janzen fiel kurzfristig  
krankheitsbedingt aus und Christoph Gawlik fehlte ebenfalls mit einer  
Unterkörperverletzung. Dennoch starteten die Deggendorfer gut in die  
Partie und setzte die Gäste aus dem Allgäu früh unter Druck. Dennoch  
waren es die Füssener, die in der achten Minute in Führung gingen.  
Marco Deubler überwand David Zabolotny mit Schuss aus dem Handgelenk  
zum 0:1. Doch die Hausherren hatten die passende Antwort parat. In der  
zwölften Minute war es René Röthke, der einen Abpraller im Powerplay  
zum 1:1 verwertete. Die Freude über den Ausgleich sollte jedoch nicht  
lange währen. Samuel Payeur traf in der 15. Minute zur erneuten  
Gästeführung.
Im zweiten Abschnitt erspielten sich die Deggendorfer erneut ein  
spielerisches Übergewicht und in der 33. Minute gelang schließlich der  
Ausgleich. René Röthke schoss von hinter der Torlinie den Füsssener  
Keeper auf den Rücken, sodass der Puck von dort ins Tor abprallte.  
Alles schien wieder offen zu sein, doch die Gäste aus dem Allgäu  
schlugen prompt zurück. Durch einen Doppelschlag in der 35. und 36.  
Minute erhöhten Dejan Vogl und Samuel Payeur auf 2:4 für die Gäste.
Im Schlussdrittel kam der DSC durch einen Treffer von Curtis Leinweber  
in der 49. Minute noch einmal auf 3:4 heran, doch mehr sollte an  
diesem Abend nicht mehr drin sein. Marco Deubler (51.) und erneut  
Samuel Payeur (56.) sorgten für die endgültige Entscheidung an diesem  
Abend.
Damit muss sich der DSC das zweite Mal in dieser Spielzeit dem EV  
Füssen geschlagen geben und bleibt damit auf dem zweiten Platz in der  
Oberliga Süd. Am kommenden Sonntag geht es weiter für den DSC. Dann  
trifft man auswärts um 18 Uhr auf die Lindau Islanders.
  
    
VER Selb
Wölfe-Talfahrt geht unvermindert weiter
(OLS)  Nach zuletzt vier Niederlagen in Folge, darunter drei vor heimischem Publikum, hofften insgeheim viele Wölfe-Fans auf eine entsprechende Reaktion ihres Teams und ein Erfolgserlebnis. Am Ende herrschte Ernüchterung pur unter den 1.090 Zuschauern in der NETZSCH-Arena – erneut gab es für unsere Wölfe nichts zu holen, die EV Lindau Islanders besiegten keineswegs unverdient mit 5:3 unsere Wölfe und nahmen drei Punkte mit an den Bodensee. Das kurze Aufbäumen nach der frühen Gästeführung war zu wenig in einer aus Wölfe-Sicht spielerisch sehr schwachen Partie, die viele Wünsche offen ließ. Enttäuscht zeigte sich auch Wölfe-Coach Henry Thom in der anschließenden Pressekonferenz: „Wir haben gut angefangen, aber mit dem ersten
Gegentreffer war die komplette Verunsicherung wieder zurück – hinzukommend wird momentan jeder Fehler von uns gnadenlos ausgenutzt, wir hingegen tun uns derzeit extrem schwer, zum Torerfolg zu kommen.“
Wölfe-Coach Thom hatte es bereits angekündigt: Aus den vergangenen Niederlagen sollten Konsequenzen gezogen werden. Den Umbruch sollte ein Reihenwechsel besorgen. Graaskamp wechselte neben McDonald und Gare in die erste Sturmformation. Gelke, Schmidt und Hirschberger führten die zweite Reihe an.
Schmerzlich vermisst wurde weiterhin der verletzte Kabitzky, dafür stand Deske wieder zwischen den Pfosten. Dieser bekam gleich zu Beginn der Partie ordentlich zu tun, die Schüsse von Hammerbauer und Ochmann brachten ihn aber nicht in ernsthafte Schwierigkeiten, auf der Gegenseite hatten Schmidt und Graaskamp die ersten guten Möglichkeiten. Deutlich mehr Schwung und Durchschlagskraft hatten die Lindauer. Klingler zog einfach mal ab, Ochmann hielt den Schläger dazwischen und der Puck zappelte zur frühen Gästeführung im Netz. Im Gegenzug beinahe der Ausgleich unserer Wölfe, Gästegoalie Böhm stand jedoch seinen Mann und hielt die Führung fest. Die Wölfe in der Folge zwar mit gehörig Wut im Bauch, spielerisch lief es aber sehr zäh und es konnten sich nur wenige nennenswerte Torchancen erspielt werden. Den Wölfe-Fans bot sich ein sehr zerfahrenes Spiel. Sie warteten bis zum ersten Pausentee vergeblich auf ein ansehnliches Kombinationsspiel beziehungsweise den Ausgleichstreffer.
Der Wölfe-Coach schien in der Drittelpause die richtige Ansprache gefunden zu haben. Gerade einmal 41 Sekunden waren gespielt, da musste Böhm zum ersten Mal an diesem Abend hinter sich greifen. Den Schuss von McDonald konnte er zwar noch abwehren, den Nachschuss von Gare auch. Als abermals McDonald zum zweiten Nachschuss kam, war das 1:1 perfekt. Kurz darauf bot sich unseren Mannen sogar die Chance, in Überzahl in Führung zu gehen. Gelke, Gare und McDonald fanden aber im gut aufgelegten Böhm ihren Meister. Selb nun deutlich giftiger als noch im ersten Abschnitt. Doch genau in dieser Phase der Partie blieben die Gäste eiskalt. Als Müller eine Strafzeit wegen Hakens absaß, benötigte Fuchs gerade einmal 13 Sekunden, um den alten Abstand wiederherzustellen. Und es kam sogar noch schlimmer: Nur eine halbe Minute später erhöhten die Gäste durch Nirschl auf 1:3. Doch die Wölfe steckten nicht auf. Gelke tankte sich an der rechten Seite durch setzte den mitgelaufenen Graaskamp mustergültig in Szene und der lies Böhm mit einem trockenen Schuss keine Abwehrmöglichkeiten – unsere Wölfe verkürzten auf 2:3. Doch täglich grüßt das Murmeltier. Ein Missverständnis in der Selber Hintermannschaft und die Gäste vom Bodensee sagten danke und gingen mit 4:2 in Führung. Kurz darauf der nächste Schock. Ein Schlagschuss eines Lindauers traf Bär brutal im Gesicht – der Wölfe Verteidiger musste ins Krankenhaus, genaue Diagnose steht noch aus.
Zwar bemühten sich unsere Jungs weiterhin, aber spielerisch lief nicht viel zusammen. Gare aus guter Position, wenig später Gelke, aber die gutstehende Gästeabwehr und Gästegoalie Böhm ließen nichts durch und die Wölfe verzweifeln.
Wölfe mit einem Torhüterwechsel – Deske musste krankheitsbedingt seinen Platz räumen, Kümpel zwischen den Pfosten für die letzten zwanzig Minuten, in denen nicht mehr viel Spektakuläres passiert. Unsere Mannen gaben sich noch nicht geschlagen, aber es fehlte der nötige Druck und Spielwitz, um Lindau ernsthaft in Gefahr zu bringen. Glück für uns, dass Lindau bei angezeigter Strafzeit lediglich den Pfosten anvisierte. Kurz vor Schluss kamen wir durch den unermüdlich kämpfenden Gelke noch zum 2:4 Anschluss – ein Treffer, der jedoch 14 Sekunden vor Ende einfach zu spät für eine Schlussoffensive kam. Als Selb alles auf eine Karte setzte und seinen Torhüter zog, war Lindau der Nutznießer. Ausgerechnet Ex-Wolf Lüsch setzte seinen ehemaligen Kollegen mit seinem Empty-Net-Goal und zweiten Treffer an diesen Abend endgültig den Todestoß.
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles gewinnen souverän in Erfurt
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben das Spiel bei den Black Dragons Erfurt am Freitagabend mit 5:2 (1:1/4:1/0:0) für sich entschieden. Die Mannschaft von Trainer Jacek Plachta konnte in den drei Auswärtsspielen zuvor lediglich einen Punkt holen, zeigten sich davon beim Vorletzten der Oberliga Nord aber unbeeindruckt. Gleich im ersten Wechsel waren die Crocodiles nah an der Führung dran, die schließlich André Gerartz für die Gäste besorgte (5.). Die Gastgeber hielten allerdings gut dagegen und zwangen Niklas Zoschke, der den erkrankten Kai Kristian im Tor der Hamburger ersetzte, vermehrt zu Paraden. Als es der Defensive der Gäste nicht gelang, vor dem Gehäuse aufzuräumen, erzielte Maurice Keil im Nachschuss den Ausgleich (14.).
Im zweiten Spielabschnitt erhöhten die Hanseaten die Schlagzahl und gingen nach einem schön herausgespielten Tor von Daniel Lupzig erneut in Führung (28.). Die Antwort der Black Dragons kam jedoch prompt. Mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend sorgte Maurice Keil wieder für den Ausgleich (28.). Keine Minute später schlug aber Dominik Lascheit zu und stellte auf 3:2 (29.). Als Leon Fern in Unterzahl auf 4:2 erhöhte (33.), war die Gegenwehr der Erfurter gebrochen. In Überzahl besorgte Lascheit mit seinem weiten Treffer das 5:2 (39.) und setzte damit den Schlusspunkt. Im letzten Drittel schienen die Kräfte der Hausherren verbraucht, während die Crocodiles die Führung über die Zeit brachten.
„Wir haben ein gutes Auswärtsspiel gezeigt. Die Erfurter haben im ersten Drittel gut dagegengehalten, dann aber nachgelassen. Nach dem 4:2 haben wir das souverän verwaltet“, sagte Crocodiles-Kapitän Norman Martens.
Für die Hamburger geht es am Sonntag vor eigener Kulisse gegen die Tilburg Trappers weiter. 
  
    
Rostocker EC
Piranhas 1:4 trotz einer guten kämpferischen Leistung  - Der REC war taktisch ordentlich eingestellt, musste sich aber letztlich der Spitzenmannschaft Herner EV beugen
(OLN)  Die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs verloren am Freitagabend ihr Heimspiel der Oberliga Nord gegen den Herner EV mit 1:4 (1:0, 0:1, 0:3). Am Sonntag um 18 Uhr geht es bei den Icefighters Leipzig weiter.
Nach vorsichtigem Beginn wurde der REC nach fünf Minuten immer mutiger und hätte im ersten Durchgang öfter treffen können. Chancen genug waren vorhanden. Das Team war taktisch sehr gut eingestellt und die 1:0-Führung absolut verdient.
Im Mitteldrittel konnten die Gäste ihre erste Überzahlsituation zehn Sekunden vor deren Ablauf zum Ausgleich nutzen. Danach war es eine umkämpfte Partie, in der Herne einen Gang raufschaltete, jedoch auch Rostock mit Kontern gefährlich blieb. Zudem war auf Keeper Urbisch Verlass. Der starke Tscheche entschärfte u. a. in der 28. Minute einen Penalty.
Es blieb eine gute kämpferische Leistung des REC, der auch weiter taktisch geschickt auftrat, doch Herne löste es wie eine Spitzenmannschaft. Der Unterzahl-Treffer zum 1:3 war für die Piranhas der Genickbruch. 
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern
    
ESC River Rats Geretsried
Überzeugende Leistung gegen Pfaffenhofen
(BYL)  Bis auf Daniel Merl konnte Trainer Sebastian Wanner alle Spieler aufbieten und so startete der ESC mit vier Reihen in das Match gegen den Tabellennachbarn Pfaffenhofen.
Auf dem Eis ging es zu Beginn eher gemächlich zu. Beide Teams legten ihr Augenmerk auf die Defensive und so mussten die Torhüter nur gelegentlich ihr Können zeigen. Die beste Einschussmöglichkeit für die Rats hatte noch Hölzl, doch EC-Torhüter Weiner hielt seinen Laden sauber. Auf der anderen Seite sorgte David Albanese für einen kurzen Schreckmoment, als ihm ein vermeintlich harmloser Schuss über die Fanghand wegrutschte. Zum Glück landete die Scheibe nicht hinter sondern knapp neben dem Rats-Torhüter. Michi Hölzl hatte kurz vor der Pause aber doch noch einen guten Einfall und überlistete Weiner aus ganz spitzem Winkel zum 1:0 (18.). Die Eishogs reklamierten, doch der Puck war klar vor dem Pfiff hinter der Linie.
Bedingt durch einige Strafzeiten am Ende der ersten Drittels, verblieben den Rats im zweiten Durchgang ein paar Sekunden doppelte Überzahl. Berger nutzte den Raum und erzielte mit einem platzierten Schuss in das lange Eck den Treffer zum 2:0 (21.). Die Offensivmaschine kam langsam auf Touren, mit dem nächsten gefährlichen Angriff erhöhte Stefano Rizzo auf 3:0 (26.). Der Stürmer reagierte nach einem Abstimmungsproblem in der Gästeabwehr am schnellsten und verwandelte durch die Beine von Weiner. Pfaffenhofen war nun etwas von der Rolle und fing sich prompt den nächsten Gegentreffer durch Horvath ein (28.). Gästetrainer Chris Heid nahm eine Auszeit und tauschte Weiner gegen Hähl, die Maßnahme zeigte zunächst Wirkung. Der ECP stabilisierte sich und zwang Albanese zu zwei Glanzparaden, der Anschlusstreffer lag in der Luft. Die Rats schraubten das Ergebnis jedoch mit einem Traumtor auf 5:0, da war auch für Hähl nichts zu halten (37.). Über Horvath landete die Scheibe bei Stefano Rizzo, der direkt durch das halbe Drittel auf Fuchs ablegte. Das ging den Gästen zu schnell, Fuchs vollendete die schöne Kombination per Direktschuss. Reiter hätte per Penalty gar das fünfte Tor in diesem Drittel draufpacken können, aber Hähl betrieb Schadensbegrenzung.
Mangelnden Kampfgeist konnte man den Gästen jedoch nicht vorwerfen, eher mangelnde Chancenverwertung. Albanese entschärfte gleich zu Beginn des Schlussabschnitts einen Alleingang, während Strobl wenige Minuten später einen Direktschlagschuss zum 6:0 in die Maschen hämmerte (44.). Wenn's läuft dann läuft's, der nächste Treffer ließ nicht lange auf sich warten. Jorde vollendete recht unbewacht aus dem Slot und Pfaffenhofen schwammen die Felle endgültig davon (46.). Strobls vermeintlicher Treffer zum 8:0, ließ bei den Eishogs dann die Sicherungen durchbrennen. Der Stürmer verwertete vor Hähl seinen eigenen Nachschuss, doch das Schiedsrichtergespann gab den Treffer wegen Torraumabseits nicht. EC-Verteidiger Pielmeier ging allerdings sofort auf Strobl los und löste damit eine handfeste Massenschlägerei aus. Vor allem für Eder nahm das kein gutes Ende, der Gästespieler fing sich eine Matchstrafe ein. Danach beruhigten sich die Gemüter wieder einigermaßen. Kurz vor Schluss brachte ein völlig unnötiger Abwehrfehler David Albanese um seinen ersten Shutout, Endreß bekam die Scheibe im Slot auf dem Silbertablett serviert und vollendete zum 7:1 Endstand (58.).
Fazit: Im ersten Drittel taten sich beide Mannschaften noch etwas schwer doch spätestens ab dem zweiten Durchgang übernahmen die Rats das Kommando auf dem Eis. Die Spritzigkeit kommt durch das geregelte Training langsam wieder zurück und in der Offensive bringt der ESC wieder mehr Druck auf den Gegner. Sportlich gab es an diesem Abend wenig auszusetzen, nur die Zuschauerzahl war ein kleiner Wermutstropfen. Gerade mal 270 Zuschauer fanden den Weg ins Heinz-Schneider Eisstadion, aber was nicht ist kann ja noch werden. Deshalb am Sonntag alle ins Stadion, die Jungs haben sich eine zahlreiche Unterstützung absolut verdient!
  
    
EHC Klostersee
ESC Eispiraten Dorfen – EHC Klostersee 2:5 (0:2, 1:3, 1:0)
(BYL)  Vierter Drei-Punkte-Sieg für den EHC Klostersee in Serie. Mit dem 5:2-Erfolg diesen Freitagabend bei den Eispiraten Dorfen festigten die Grafinger vor dem spielfreien Sonntag - das Gastspiel bei den Bad Kissinger Wölfen fällt wegen des Ligaausstiegs der Unterfranken bekanntlich flach - ihren Platz im vorderen Tabellenmittelfeld. Beim Auswärts-Derby gaben sich die Rot-Weißen vom ersten Bully weg keine Blöße. Nach zwei Prüfungen für den Gastgeber-Goalie wurde der erste Ansturm der Eispiraten souverän pariert und per Shorthander sogar die Führung erzielt. Diesen Vorteil gab das Team um Spielführer Philipp Quinlan - der noch verletzte Kapitän Bernd Rische leistete auf der Spielerbank wertvolle Motivationsdienste - nicht mehr aus der Hand. Überwiegend mit der notwendigen Ordnung in der eigenen Zone zeigte man auch in der Offensive die reifere Spielanlage und erspielte sich die zwingenderen Möglichkeiten. In schöner Regelmäßigkeit wurde der Vorsprung ausgebaut. Der Dreier stand letztlich nie in Frage.
  
    
EHC Königsbrunn
Königsbrunn schlägt auch den Tabellenersten
(BYL)  Nur eine Woche nach dem überraschenden Auswärtssieg beim Tabellenzweiten TEV Miesbach gelingt dem EHC Königsbrunn der nächste Coup. Mit 5:3 holen sich die Brunnenstädter bei dem bislang zuhause unbesiegten EHC Waldkraiburg drei Punkte und wahren sich so die Chance auf den anvisierten sechsten Tabellenplatz.
Dabei musste EHC-Coach Waldemar Dietrich in Waldkraiburg berufsbedingt auf Moritz Lieb und Max Arnawa verzichten, Alexander Strehler fehlte aufgrund einer Erkrankung. Dafür absolvierte Neuzugang Anton Zimmer sein erstes Spiel für die Brunnenstädter.
Königsbrunn präsentierte sich von der ersten Minute an selbstbewusst und lieferte sich mit den Gastgebern einen Kampf auf Augenhöhe. In der vierten Spielminute belohnten sich die Brunnenstädter mit der frühen 1:0 Führung durch Jakub Šrámek. Beide Mannschaften kamen immer wieder zu Torchancen, scheiterten aber im Abschluss. Vier Minuten vor der ersten Pause bestrafte Waldkraiburg einen Fehler der Königsbrunner, gleich zwei Stürmer der Gastgeber ließen Torfrau Jennifer Harß keine Chance und erzielten den sehenswerten Ausgleich zum 1:1. Mit dem leistungsgerechten Unentschieden ging es dann auch in die erste Drittelpause.
Im mittleren Spielabschnitt erhöhte Waldkraiburg die Schlagzahl, doch die Königsbrunner Defensive hielt dicht, und spätestens bei der wieder einmal herausragenden Torfrau Jennifer Harß war Ende für die Bemühungen der Gastgeber. Aber auch Königsbrunn erarbeitete sich einige Torchancen und suchte den Abschluss. Eine Minute vor Drittelende ging Waldkraiburg durch den Treffer von Josef Straka in Führung. Doch nur fünf Sekunden später zappelte ein kurios abgefälschter Schuss von Hayden Trupp im Tor der Gastgeber, bis zur letzten Pause fielen aber keine Treffer mehr. 
Auch im letzten Spielabschnitt lieferten sich beide Teams einen flotten und unterhaltsamen Fight, mit Vorteilen für Waldkraiburg. Den nächsten Treffer setzten aber die Brunnenstädter, die durch den Treffer von Neuzugang Tim Bullnheimer in der 49. Spielminute mit 3:2 in Führung gingen. Die Zeit lief nun für Königsbrunn, die Gastgeber drängten auf den Ausgleich. In der 55. Spielminute hatte es Josef Straka in der Hand, den Ausgleich zu erzielen, als er plötzlich alleine vor dem Königsbrunner Tor auftauchte. Doch Torfrau Jenny Harß entschärfte seine klare Chance mit einem spektakulären Save. Zwei Minuten vor Abpfiff war sie jedoch chancenlos, als Waldkraiburg zum verdienten Ausgleich einnetzte. Doch nur eine Minute später hatte Dominic Auger die richtige Antwort auf dem Schläger, sein Treffer bedeutete die erneute Führung für die Brunnenstädter. Waldkraiburg war nun unter Zugzwang und nahm den Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Doch dieser Schuss ging nach hinten los, Königsbrunn eroberte sich den Puck und Tim Bullnheimer musste nur noch ins leere Tor einschießen. Mit seinem zweiten Treffer zum 5:3 sorgte er so für die endgültige Entscheidung.
Der EHC holt sich am Ende glücklich, aber nicht unverdient wichtige drei Punkte und bleibt vorerst weiter auf dem achten Platz. Dabei konnten in der sehr fair geführten Partie alle Neuzugänge überzeugen, Königsbrunn gewinnt aufgrund einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einer Torfrau Jennifer Harß in Topform, die vom 10.-14.12.2019 beim 4-Nationen-Turnier wieder für die deutsche Nationalmannschaft aktiv sein wird. Waldkraiburg verliert zum ersten Mal in dieser Saison ein Heimspiel, bleibt aber immer noch auf dem ersten Platz.
EHC-Coach Waldemar Dietrich freute sich am Ende über den Sieg, trat aber auch auf die Euphoriebremse: „Wir sind früh mit 1:0 in Führung gegangen, Waldkraiburg hat uns dann für unseren Wechselfehler mit dem 1:1 bestraft und ist dann später verdient mit 2:1 in Führung gegangen, Der schnelle Ausgleich war eher glücklich. Jenny hat uns lange im Spiel gehalten. Waldkraiburg hatte ein Chancenplus, ohne aber die Tore zu machen. Am Ende gewinnt nicht die bessere Mannschaft, sondern die glücklichere. Meine Spieler haben bis zum Ende alles gegeben und nie aufgegeben.“
  
    
ERV Schweinfurt
Willkommen zurück beim ERV
(BYL)  Der ERV Schweinfurt hat mit Jona Schneider einen weiteren Verteidiger für die restliche Bayernliga-Saison 2019/20 verpflichtet. Der 22-Jährige kehrt nach zwei Jahren an der Saale zurück nach Schweinfurt und wird für den ERV mit der Rückennummer 71 auflaufen.
Blick in die Vergangenheit:
Seine Karriere begann Jona Schneider in den Nachwuchsteams des ERV Schweinfurt. Das erste Pflichtspiel für die Mighty Dogs absolvierte der damals 17-Jährige in der Landesliga-Saison 2015/16. Zur Saison 2018/19 wechselte der Youngster zum Liga-Konkurrenten an die Saale. Für die Kissinger Wölfe absolvierte Jona insgesamt 34 Spiele und erzielte 14 Scorerpunkte.
Interview mit Jona Schneider:
Back in Town! Du hattest sicher auch andere Angebote? Warum hast du dich dann letztendlich für die Dogs entschieden?
Jona Schneider: „Ja es gab andere Angebote. Ich hab mich für die Dogs entschieden, weil ich mich in den letzten Jahren in Schweinfurt wohl gefühlt habe und das Drumherrum schon immer gepasst hat.“
Perfekter Einstand am Freitag gegen Passau. Wie war es wieder im Icedome vor den heimischen Fans aufzulaufen?
Jona Schneider: „Es hat Spaß gemacht. Es war ein schönes Gefühl und die Stimmung war gut.“
Deine Botschaft an die Fans?
Jona Schneider: „Wir brauchen jeden Fan bis zum Ende, gemeinsam können wir noch was erreichen!“
  
Gegnercheck - ESC Geretsried River Rats
Beide Mannschaften der Sonntagspartie teilen sich eins: Sie sind schwer zu greifen. Bei den Oberbayern ist es bisher ein Auf und Ab der Leistung, doch spätestens mit dem 3:8 Auswärtssieg gegen Peißenberg und der knappen Niederlage gegen Waldkraiburg scheint es, als kämpfe sich die Mannschaft des ESC zur ihrer Form. Aktuell stehen die River Rats mit 16 Punkten und einem Spiel weniger auf dem zehnten Tabellenplatz. Der Rückstand zu den Playoff-Plätzen beträgt zwölf Zähler.
Spieler im Fokus:
Ondrej Horvath – Topscorer beim ESC Geretsried 2018/19:
Der 27-jährige Mittelstürmer geht in seine sechste Saison für die Oberbayern. 238 Scorerpunkte erzielte der Tscheche in 148 Pflichtspielen für den ESC. Ondrej Horvath spielte bis zur U20 beim HC Znojmo in seiner Geburtsstadt. Nach zwei Spielzeiten in der dritten tschechischen Liga für KLH Hradec und HC Milevsko folgte zur Saison 2014/15 der Wechsel zum ESC Geretsried in die Landesliga.
Florian Strobl – 505 Pflichtspiele für das DEL2-Team „Tölzer Löwen“:
Nach 114 Spielen in der DEL2 und 391 Spielen in der Oberliga für die Tölzer Löwen, wechselte der 29-jährige Stürmer zur Saison 2019/20 wieder zu seinem Heimatverein Geretsried. In der vergangenen Saison erzielte der Flügelstürmer in 58 DEL2-Partien noch 19 Scorerpunkte und fungierte als Assistenzkapitän.
Stimmen zum Spiel:
ERV Topscorer Jonas Manger: „Am Sonntag in Geretsried erwartet uns ein sehr starker Gegner. Die letzten Ergebnisse haben gezeigt, dass sie auch die Mannschaften der oberen Tabellenhälfte schlagen können. Wir müssen unser Spiel spielen und das vor allem geduldig und diszipliniert. Wenn wir zeigen, was in uns steckt, dann sollten wir das Spiel gewinnen können.“
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
EHC Waldkraiburg muss erste Heimspielniederlage hinnehmen
(BYL)  Die unfreiwillige Heimspielpause war zu Ende. Nach dem Ausfall der Kühlgeräte in der Waldkraiburger Raiffeisen-Arena waren Eis und Mannschaften, in diesem Fall der EHC Königsbrunn und die Hausherren des EHC Waldkraiburg, bereit ein spannendes Spiel zu liefern.
Bevor das Spiel überhaupt startete, gab es schon die erste dicke Überraschung. Tobias Thalhammer, der Verteidiger, der im Anschluss an die letzte Saison bekannt gab, aus beruflichen Gründen nicht mehr für die erste Mannschaft des EHC aufzulaufen, stand in der Aufstellung. Die von Ausfällen gebeutelte Waldkraiburger Abwehr kann auch jede Hilfe gebrauchen und die von Thalhammer, der mit der Nummer 23 spielte, kommt da genau richtig.
Die ersten Minuten des Spiels kann man aus Löwen-Sicht nur als „verschlafen“ bezeichnen. Deshalb verwunderte es nicht, dass die Gäste aus Königsbrunn den Abend mit dem 1:0 Führungstreffer eröffneten. Jakub Smarek war es, der auf Zuspiel von Trupp und Maier Kevin Yeingst im Tor des EHC überwinden konnten. Wer allerdings die Saison der Löwen aufmerksam verfolgt, der weiß, dass man sich von einem frühen Rückstand nicht aus der Ruhe bringen lässt. Jedoch wollte heute das Spiel, auch nach dem Gegentreffer, nicht so richtig Fahrt aufnehmen. In der 16. Spielminute war es dann Mathias Jeske der kurz nach dem Wechsel auf der rechten Seite in Richtung Tor lief, den zielgenauen Pass von Tomas Rousek wunderbar auf die ungedeckte Seite des Tors von Nationaltorhüterin Jennifer Harß einschieben konnte. Mit diesem 1:1 gingen beide Mannschaften dann auch in die Pause.
Der zweite Spielabschnitt begann schwungvoll. Früh stürmten die Löwen und erspielten sich in den ersten Minuten einige Chancen durch Vogl, Rousek und Straka. In zählbares konnte es jedoch keiner der Genannten umwandeln. Nicht umsonst wurde Jennifer Harß, die Torfrau, auf Seiten der Königsbrunner Mannschaft zur Spielerin des Spiels gewählt. Die Pinguine aus der Brunnenstadt verstanden es jedoch gut, die anfängliche Geschwindigkeit der Löwen zu reduzieren und es stellte sich wieder eine eher langsamere Partie ein, in der beide Mannschaften durch gelegentliche Nadelstiche in Richtung der Tore auffallen konnten. In der 39. Minute, als sich die Zuschauer bereits auf einen torlosen Abschnitt einstellten, beginnen die 5 kuriosesten Sekunden dieses Spiels. Erst ist es Josef Straka auf Seiten der Waldkraiburger, der auf Vorlage von Tomas Rousek und Lukas Wagner zum umjubelten 2:1 trifft. Dann, nachdem der Schiedsrichter die Scheibe wieder einwirft, ist es Hayden Trupp, der den Puck von der Mittellinie in Richtung des Tors schlenzt. Kevin Yeingst, der bereits nach unten ging, um die Scheibe abzufangen, rechnete nicht damit, dass der Puck unglücklich auf dem Eis hüpfen würde, genau über seinen Schoner ins Tor hinein. Mit einem Pausenstand von 2:2 gehen beide Teams demnach in die Kabine.
Das dritte Drittel startete wie auch das zweite, mit der Offensive der Löwen im Fokus. Wieder konnte das Team diesen Schwung nicht in ein Tor umwandeln. Und es begann, ähnlich wie im zweiten Drittel, eine Partie, die nicht mehr so richtig in Fahrt kommen wollte. Aber selbst, wenn es Chancen gab, und die waren durchaus vorhanden, dann war das Glück dem EHC Waldkraiburg nicht hold. Wenn selbst ein Josef Straka eine Chance allein vor dem Tor nicht nutzt, dann weiß man, dass man einen gebrauchten Tag erwischt hat. So konnte der EHC Klostersee in der 49. Minute die erneute Führung erzielen. Tim Bullnheimer war es, der Kevin Yeingst im Tor der Löwen überwand und zur 2:3 Führung einnetzte. Der Rest des Spiels ist dann schnell erzählt. Drei Minuten vor Schluss erzielt Tomas Rousek den vielumjubelten Ausgleich. Die Vorlagen kamen von Josef Straka und Mathias Jeske. Ein jeder in der Halle stellte sich innerlich bereits auf die Verlängerung ein, da fand Dominic Auger die Lücke zwischen Torhüter und Torpfosten und sorgte für die erneute Führung der Brunnenstädter. Kurz vor Ende des Spiels wechselten die Coaches Alex und Sergej Piskunov Kevin Yeingst zugunsten eines sechsten Feldspielers aus. Wenn du jedoch einen gebrauchten Tag erwischt hast, dann hilft diese Maßnahme leider auch nicht weiter. Königsbrunn nutzt das verwaiste Tor des EHC zum 3:5 Endstand.
Trotz dieser Niederlage kann der EHC auch Licht am Ende des Tunnels sehen. So ist der verletzte Kapitän Michael Trox im Gespräch nach dem Spiel optimistisch, demnächst wieder für die Löwen aufzulaufen zu können. aha
  
    
ESV Buchloe
Arbeitssieg bringt den nächsten Heimdreier - ESV Buchloe schlägt den TSV Farchant mit 5:0 und feiert den siebten Heimsieg in Serie
(BLL)  Der ESV Buchloe hat sich auch im siebten Heimspiel der Saison keine Blöße gegeben und den nächsten Sieg eingefahren. Gegen den dezimiert angereisten TSV Farchant reichte den Gennachstädtern am Nikolaustag dabei eine eher durchschnittliche Leistung, um mit einem 5:0 (1:0, 2:0, 2:0) Arbeitssieg den nächsten Dreier vor heimischer Kulisse unter Dach und Fach zu bringen. Die Buchloer bleiben somit nicht nur zu Hause weiter ungeschlagen, sondern auch ärgster Verfolger des Spitzenreiters Ulm. Und da Kempten zeitgleich mit 3:4 nach Verlängerung in Bad Wörishofen verlor, wächst der Abstand auf Rang drei auf sieben Punkte an. Auf Platz fünf konnte man den Vorsprung zudem mittlerweile sogar auf ganze elf Zähler ausbauen, weshalb Piraten-Trainer Christopher Lerchner mit dem Ergebnis trotz einer recht zähen Partie sicherlich ganz gut leben konnte.
Schon das Auftaktdrittel ließ erahnen, dass es ein eher mühsamer Abend gegen den Tabellenneunten werden würde. Obwohl die Farchanter verletzungsbedingt mit nur zwölf Akteuren angereist waren, stellten sie mit kämpferischem und körperbetontem Spiel die Buchloer durchaus vor so manches Problem. „Vorne lief nicht all zu viel und defensiv waren wir zu passiv und zu weit weg“, so die knappe Analyse von ESV-Coach Lerchner zu den ersten 20 Minuten seiner Schützlinge, aus denen die Buchloer aber dennoch mit einer 1:0 Führung in die Kabinen gehen konnten. So war der erste echte Höhepunkt einer zerfahrenen Begegnung eine Boxeinlage zwischen Piraten-Kapitän David Strodel und Farchants Christian Müller, für die beide Kontrahenten jeweils 2+2 Strafminuten kassierten. Es sollten nicht die letzten für beide Teams an diesem Abend bleiben, denn des Öfteren waren die Strafbänke an diesem Abend auf beiden Seiten besetzt. Der einzige Treffer des Startdrittels fiel aber dennoch bei Fünf gegen Fünf, als John Boger einen Abpraller im Tor des guten Gästekeepers Dennis Schlickenrieder unterbringen konnte (14.).
Im Mittelabschnitt waren die Hausherren dann schneller erfolgreich: Keine eineinhalb Minuten waren schließlich gespielt, als Lucas Ruf Schlickenrieder mit einem Flachschuss durch die Beine tunnelte und auf 2:0 erhöhte. Wirklich ins Rollen kamen die Buchloer aber auch danach nicht, auch weil immer wieder Strafzeiten den Spielfluss unterbrachen. Ein Überzahlspiel führte dann auch zum 3:0 nach 29 Minuten. Michal Telesz fälschte dabei vor dem Tor wohl noch einen Schuss von Lucas Ruf in den Winkel ab, sodass der Gästeschlussmann dieses Mal machtlos war. Trotz weiterer guter Möglichkeiten blieb es auch nach 40 Minuten bei diesem Spielstand.
Im letzten Durchgang fiel dann allerdings schnell die endgültige Entscheidung zu Gunsten des ESV. Gerade einmal 48 Sekunden nach Wiederbeginn traf Alexander Krafczyk zum 4:0 und Timo Rauskolb besorgte nur gute zwei Minuten später das fünfte Buchloer Tor, als er im Powerplay einen von der Bande abgeprallten Krafczyk-Schuss nur noch über die Linie schieben musste. Die Messe war somit gelesen, auch weil die Buchloer – wie schon im Drittel zuvor – nun besser verteidigten und mit vereinten Kräften somit dem sicher wirkenden Alexander Reichelmeir im ESV-Tor einen verdienten Shutout bescherten. Bei besserer Chancenverwertung hätte sogar noch das ein oder andere Tor mehr fallen können, doch am Ende blieb es beim auch in der Höhe verdienten 5:0 Sieg der Hausherren, die am Sonntag gegen Pfronten gleich das nächste Heimspiel absolvieren (17 Uhr).
  
    
ESC Kempten
Sharks kassieren dritte Niederlage in Serie - ESC Kempten kann auch beim EV Bad Wörishofen nicht gewinnen. Nur ein Punkt nach 4:3 n.V.
(BLL)  Zur ersten Begegnung an diesem Wochenende mussten die Kemptener nicht weit reisen, in Bad Wörishofen stand ein Allgäuer Derby auf dem Spielplan. Auf dem Papier gingen die Sharks als klarer Favorit ins Rennen, aber dieses Saison hat bereits einige Male gezeigt das viele Überraschungen möglich sind. Und nach der Niederlage in Ulm vor Wochenfrist stand die Truppe von Carsten Gosdeck auch entsprechend unter Druck. Dem entsprechend engagiert ging das Team auch zu Werke. Die ersten Minuten gehörten Kempten, einige gute Chancen wurden jedoch liegengelassen, So auch ein starkes Überzahlspiel das aber leider nicht zum gewünschten Erfolg führte. Bad Wörishofen konnte sich langsam befreien und kam besser ins Spiel. Und so kam es wie so oft, wenn man die eigenen Chancen nicht nutzt macht es der Gegner. In der 12. Minute stand Lubomir Vascovic auf der rechten Seite völlig frei und brachte den Puck im langen Eck unter. Diese Führung brachte Kempten sichtlich aus dem Konzept und die Gastgeber waren nun die überlegene Mannschaft. Vor allem das slowakische Duo stellte die Kemptener Abwehrreihen immer wieder mit seinen schnellen Kombinationen vor Probleme. Fabian Schütze im Kemptener Tor war es der seine Farben in dieser Phase mit einigen starken Paraden im Spiel hielt. Nach der Pause die Sharks wieder klar besser im Spiel, die Laufbereitschaft und das Tempo waren zurück, mit der Folge das die Wölfe sich das ein oder andere Mal nur noch durch Fouls zu retten wussten. Kempten zog konsequent sein starkes Powerplay auf und Ron Newhook vollendete eine schöne Kombination über Adrian Kastel-Dahl und Markus Vaitl zum 1:1 Ausgleich. Und erneut in Überzahl war es Neuzugang Roni Rukajärvi der die Sharks nur drei Minuten später erstmals in Führung brachte. Kempten erspielte sich nun wieder ein Übergewicht und vor allem die Reihe um Newhook und Vaitl hatte ein halbes Dutzend Topchancen, doch immer wieder stand der Wölfe Goalie Nick im Weg. Eine brenzlige Situation mit 90 Sekunden in doppelter Unterzahl überstanden die Sharks dann gegen Drittelende so dass es mit der knappen Führung in die zweite Pause ging. Nach der Pause weiterhin Kempten die aktivere Mannschaft und nach einem Scheibenverlust der Wölfe an der Kemptener blauen Linie zog Markus Vaitl alleine auf und davon und verwandelte eiskalt zum 1:3. Doch schon im Gegenzug verkürzte der überragende Vascovic auf 2:3. Und die Wölfe drückten nun massiv auf den Ausgleich was 2 Minuten vor Spielende durch den dritten Treffer des Slowaken auch belohnt wurde. In der Verlängerung war es dann sein Landsmann Janac der für die Entscheidung zugunsten der Ostallgäuer sorgte. Unter dem Strich ein enttäuschender Auftritt der Sharks die nicht zu ihrer gewohnten Form fanden und es verpassten dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken.
  
    
Regionalliga West
    
Ratinger Ice Aliens
5:4 Sieg gegen Neuss wieder nach Verlängerung
(RLW)  Ein wenig attraktives Spiel sahen die Zuschauer am Freitagabend. Am Ende mit einem guten Ausgang für die Ice Aliens, die vier Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit mit 2:4 zurück lagen. Nun fühlte sich die Mannschaft wohl an der Ehre gepackt, denn auf einmal funktionierte das Aufbauspiel, die Abschlüsse waren zwingender. Innerhalb von zwei Minuten stellte Tobi Brazda den Ausgleich her. Zunächst hatte ihm Alexander Brinkmann und Lorenzo Maas aufgelegt, das 4:4 bereiteten erneut Maas und Dustin Schumacher vor. In der 10minütigen Verlängerung mit drei gegen drei Feldspielern war bereits nach 1:45 Minuten die Partie entschieden. Lorenzo Maas nahm in der neutralen Zone die Scheibe zu einem Konter auf, fuhr alleine auf den Gästetorhüter Passmann zu und versenkte die Scheibe im oberen linken Eck.
Gästetrainer Daniel Benske war mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden, haderte jedoch indirekt mit den Schiedsrichtern. Ice Aliens Coach Andrej Fuchs fand klare Worte: „es reicht nicht, nur vier Minuten Eishockey zu spielen, ein Spiel dauert 60 Minuten. Das torlose Mitteldrittel war kein Hockey, das war kein Training, das war gar nichts.“ Eine Leistungssteigerung benötigt die Mannschaft auf jeden Fall, wenn es am Sonntag zum Tabellenführer nach Diez geht.
  
    
Landesliga Berlin
    
Landesliga Berlin
Blues gewinnen Duell der 1b-Teams
(LLB)  Im Freitagspiel der Landesliga Berlin setzte sich die 1b der Berlin Blues gegen die 1b von FASS Berlin mit 8:4 (5:2/1:1/2:1) durch.
Mit zwei Siegen aus drei Spielen sind die Blues gut in die Saison gestartet, das dritte Spiel gegen den ERSC ging allerdings glatt verloren. Die 1b der Weddinger ihre beiden absolvierten Spiele verloren. In guter Besetzung sind sie aber in der Lage, den Gegner zu fordern, dass hat das zweite Saisonspiel gegen die 1b vom ECC gezeigt, das nur knapp verloren ging.
Mit 13 Feldspielern und Regionalligatorhüter Marco Papajewski gingen die Blauen in dieses Spiel, FASS trat mit 16 Feldspielern an, im Tor stand Paul Nogga. Es dauerte etwas, bis dieses Spiel Fahrt aufnahm. Als die Blues dann die erste Strafe des Spiels kassierten, schlugen die Gäste zu. Sebastian Bohn vollendete nach schöner Vorarbeit und nach drei Minuten führte die 1b von FASS. Zwei Minuten später waren die Gäste erneut in Unterzahl und es gab den zweiten Treffer der Partie. Andre Petters ging durch und konnte mit seinem zweiten Unterzahltreffer der Saison ausgleichen. Zwei Minuten blieb es bei diesem Spielstand, dann nutzte Timmy-Eric Roussy die nächste Chance der Gäste und es stand 1:2. Ein weiterer Überzahltreffer sorgte für den nächsten Treffer des Spiels. Sebastian Grundmann fälschte einen Schuss ab und sorgte so für den Ausgleich. Eine Minute später ging es auch mit zehn Feldspielern, Steven Haucke traf nach einem Alleingang zum 3:2. In der 19. Minute legte dieser innerhalb von 19 Sekunden noch zwei Treffer nach und kam so zu einem lupenreinen Hattrick. Und mit diesem Drittelergebnis war auch schon eine Vorentscheidung in diesem Spiel gefallen.
Beide Teams hatten zu Beginn des 2. Drittels gute Chancen. Die beste hatte Blues-Stürmer Sebastian Grundmann, der aber nach 25 Minuten mit einem Penalty scheiterte. Sechs Minuten vor der 2. Pause führte die erste Strafe des Drittels zum 6:2. Steven Haucke erzielte bei Überzahl der Blauen mit seinem vierten Treffer am Stück das 6:2. Doch auch die Weddinger können Überzahl, das zeigten sie drei Minuten später. Robert Bäuerle verkürzte auf 3:6.
FASS-Torhüter Paul Nogga wurde zu Beginn des letzten Drittels gut beschäftigt, er verhinderte aber zunächst ein Gegentor. Nach 43 Minuten war er aber doch geschlagen, Felix Mattschull erhöhte auf 7:3. Doch die Weddinger kämpften weiter und sie konnten drei Minuten später durch Tommy-Eric Roussy auf 7:4 verkürzen. Die Blues behielten die Oberhand, von FASS kamen aber gelegentlich Konter. Der nächste Treffer gelang den Gastgebern, bei angezeigter Strafe gegen FASS traf Andre Petters zum 8:4. Bei diesem Ergebnis blieb es am Ende.
Es war ein glanzloser Sieg der Blues, aber sie haben die Punkte geholt und das zählt am Ende. Die Weddinger müssen zwar weiter auf den ersten Punkt warten, aber es kommen noch genug Spiele, wo Punktgewinne realistisch sind.
(Norbert Stramm) 
  


 Samstag 7.Dezember 2019 www.icehockeypage.de 
 Thema:
 Bericht:
Diverse Pressemitteilungen
IHP/pm
    -  Kaderlisten
    -  Ergebnisse und Tabellen
         

Spielersuche

Spielerdatenbank
Nachname:
Vorname:
 

Partner

  
RizVN Login



icehockeypage.net Trustcheck Seal
Partner2




immer aktuell informiert sein 
und mitdiskutieren auf


IHP facebook

 
www.icehockeypage.de

Hinweis in eigener Sache:
Wir verweisen auf unsere 
Nutzungsbedingungen und
die Datenschutzerklärung.
Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen sie den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung zu!