Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

                 
Adler Mannheim
(DEL)  Stürmer Nido Krämmer hat sich eine Armverletzung zugezogen und wird den Adlern in den kommenden vier Wochen nicht zur Verfügung stehen
  
TSV Peißenberg
(BYL)  Torhüter Korbinian Sertl, der letzten Sommer aus Waldkraiburg zum TSV kam, hat als erster Spieler seinen Vertrag bei den Eishacklern für die nächste Saison verlängert
  
EV Bad Wörishofen
(BLL)  Die Wölfe haben sich vom slowakischen Trainer Boris Zahumensky; für ihn übernimmt ab sofort Stürmer Frank Kozlovsky das Kommando an der Bande
  
Bietigheim Steelers
(DEL2)  Die Steelers haben den Probevertrag mit dem kanadischen Angreifer Myles Fitzgerald, der aus Ravensburg ins Ellental kam, bis zum Saisonende verlängert
  
ERSC Amberg
(BLL)  Die Wild Lions haben ihre Defensive mit Verteidiger Marc Hemmerich verstärkt, der über die Bad Kissinger Wölfe und die Baden Rhinos Hügelsheim zu den Oberpfälzern kommt
  
Ravensburg Towerstars
(DEL2)  Die Towerstars haben ihren ersten Neuzugang für die kommende Saison verpflichtet. Verteidigertalent Tim Sezemsky, der momentan in der DNL für den Augsburger EV spielt, hat einen Fördervertrag für drei Jahre bei den Ravensburgern unterzeichnet
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Der ECN hat den Vertrag mit deutsch-amerikanischen Verteidiger Aaron Reinig, der vor der aktuellen Saison vom Deggendorfer SC in die hessische Kurstadt kam, für die nächste Saison vorzeitig verlängert
  
EC Kassel Huskies
(DEL2)  Für Mannschaftskapitän Alexander Heinrich ist die Saison wegen eines Fußbruchs bereits vorzeitig beendet
  
Blue Devils Weiden
(OLS)  Mit dem deutsch-kanadischen Stürmer Jason Jaspers haben die Oberpfälzer derzeit einen namhaften Trainingsgast auf dem Eis. Ob es zu einer Verpflichtung des langjährigen DEL-Profis kommt ist allerdings noch unklar
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 8.Dezember 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 16 Beiträgen aus der Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Ost und Landesliga Thüringen.

 
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
EV Füssen
Auswärts-Coup in Deggendorf bringt Füssen drei weitere wichtige Punkte
(OLS)  Dem EVF ist die Überraschung geglückt, er hat auch das zweite Spiel gegen den letztjährigen Zweitligisten Deggendorf gewonnen. In einer hauptsächlich vom Kampf geprägten Partie konnten sich die Ostallgäuer auswärts deutlich mit 6:3 (2:1, 2:1, 2:1) durchsetzen. Das Spiel war lange Zeit ausgeglichen, am Ende machte das Füssener Team weniger Fehler als der Gegner, hatte mit Benedikt Hötzinger, der sogar einen Penalty hielt, einen gewohnt starken Rückhalt, und mit dem dreifachen Torschützen Samuel Payeur den treffsichersten Spieler an diesem Abend in seinen Reihen.
Die Mannschaft von Trainer Andi Becherer, der neben Maximilian Dropmann und Vincent Wiedemann kurzfristig auch auf Marc Besl verzichten musste, präsentierte sich von Anfang an sehr konzentriert und ließ zunächst nur wenige Chancen zu. Vorne gelang es dagegen immer wieder Nadelstiche zu setzen. So in der 7. Spielminute, als bei einem Konter Dejan Vogl die Scheibe über die Latte setzte. Besser machte es kurz darauf Marco Deubler, der Zabolotny im Tor des DSC aus spitzem Winkel zum 0:1 überwinden konnte. Die Gastgeber antworteten mit mehr Druck, hatten aber Riesenglück, als ein Schuss von Velebny genau auf der Torlinie gestoppt werden konnte. Füssens Verteidiger erhielt danach die erste Strafzeit der Partie, und die nutzten die Niederbayern sofort zum Ausgleich. Rene Röthke konnte zum 1:1 abstauben. Dann lupfte Eric Nadeau die Scheibe über Freund und Feind genau in den Lauf von Sam Payeur, der sich die Chance nicht entgehen ließ und zum 1:2 einschoss. Füssen lag wieder vorne, musste kurz vor Drittelende aber ein zweites Mal in Unterzahl. Diese wurde zwar schadlos überstanden, allerdings verletzte sich hier Marius Klein bei einem Bandenzweikampf und musste mit der Trage vom Eis.
Im zweiten Abschnitt drückte Deggendorf gewaltig auf das Füssener Tor und hatte einige Chancen. Doch sowohl bei einem Alleingang von Kyle Osterberg als auch bei zwei weiteren Powerplays war die Endstation immer Benedikt Hötzinger im EVF-Tor. Die klaren Möglichkeiten vergab der Tabellenzweite, von hinter dem Tor traf Rene Röthke aber kurios zum verdienten Ausgleich. Der DSC drängte nun auf die Führung, aber aus dem Nichts nutzte Dejan Vogl nur eineinhalb Minuten später eine Unachtsamkeit der Hausherren zur erneuten Füssener Führung. Der Favorit schien überrascht zu sein und wieder nur kurz darauf überwand Sam Payeur bei einem Konter den unglücklich aussehenden Zabolotny sogar zum 2:4. Danach musste der EVF noch dreimal auf die Strafbank, überstand aber sogar 42 Sekunden bei doppelter Unterzahl.
Deggendorf kam erwartungsgemäß nochmals mit viel Power aus der Kabine, und schon setzte es erneut eine Strafe gegen Füssen. Doch auch hier zeigten die Ostallgäuer ein starkes Penaltykilling. Als Moritz Kircher kurz darauf unsanft in die Bande befördert wurde gab es Entlastung für die EVF-Defensive, aber nach einem unterbundenen Unterzahlkonter kam dennoch die Chance zum Anschlusstreffer. Penalty für Deggendorf, doch Benedikt Hötzinger blieb gegen Curtis Leinweber Sieger. Das Tor zum 3:4 fiel dennoch, aus einer nicht zwingenden Situation ließ sich die Abwehr durch Leinweber kurz darauf doch noch überlisten. Einen Schnitzer leisteten sich dann aber auch die Gastgeber. Marco Deubler bedankte sich keine zwei Minuten später und schoss zum 3:5 ein. Nun machte sich schon etwas Resignation beim Zweitligaabsteiger breit, und der EVF kam zu einigen guten Torchancen. Eine davon nutzte Samuel Payeur nach starker Vorarbeit von Eric Nadeau mit seinem dritten Tor zum 3:6. Dabei blieb es bis zum Ende, weil die Schwarz-Gelben sichtlich mehr Reserven hatten und in der Schlussphase fast alle Zweikämpfe gewannen. Insgesamt ein verdienter Erfolg und drei weitere wichtige Punkte für den Eissportverein, die so sicher nicht eingeplant werden konnten.
  
    
ECDC Memmingen
Viele Chancen – späte Tore: Indians besiegen Weiden
(OLS)  Der ECDC Memmingen hat auch sein neuntes Heimspiel in Folge gewinnen können und bleibt damit Tabellenführer der Oberliga-Süd. Gegen den EV Weiden mussten die Memminger, nach hartem Kampf, in die Overtime, wo sie schlussendlich mit 3:2 siegten.
Mit einem Rumpfkader traten die Indians am Nikolaus-Abend vor heimischer Kulisse gegen die Bluedevils aus Weiden an. Niki Meier sowie Dennis Miller fehlten gesperrt, Förderlizenzspieler standen Trainer Sergej Waßmiller ebenfalls nicht zur Verfügung und auch Kapitän Daniel Huhn konnte nicht auflaufen. Kurzerhand wurde Dennis Neal in den Sturm befördert, um überhaupt drei Angriffsreihen aufbieten zu können, trotzdem waren die Indians das überlegene Team. Zahlreiche Chancen erarbeitete sich der ECDC in den ersten zwanzig Minuten und hätte mindestens einen Treffer erzielen müssen. Doch das Tor des glänzend aufgelegten Jonas Neffin war wie vernagelt. Mit einem 0:0 ging es in die erste Pause.
Kurz nach Wiederbeginn rächten sich die vielen vergebenen Möglichkeiten dann prompt, als die Gäste durch Kevin Piehler zum 0:1 kamen (24.). Die Indians zwar immer noch mit einer optischen Überlegenheit, doch die Oberpfälzer waren nun gefährlicher und konsequenter in ihren Aktionen. Daraus resultierend erhöhten sie auch wenig später auf 0:2 aus Sicht der Indianer als Kanadier Chase Clayton den Puck aus dem Gewühl heraus an Joey Vollmer vorbei brachte. Mit einem Rückstand von zwei Treffern ging es für die Indians in den Schlussabschnitt, für den noch einmal alle Kräfte mobilisiert werden mussten.
Der ECDC legte dann auch gleich los wie die Feuerwehr. Die Angriffe rollten nun auf das Weidener Tor zu und Jonas Neffin bekam alle Hände voll zu tun. Zum ersten Mal machtlos war er dann in der 46. Minute, als Brad Snetsinger mit der Rückhand zum Anschluss verwandeln konnte. Die Halle stand nun bedingungslos hinter ihrer Mannschaft und verwandelte den Hühnerberg in einen Hexenkessel. „Das hat uns richtig gepushed“, war auch Trainer Sergej Waßmiller nach dem Spiel sichtlich erfreut über die Unterstützung und den Verlauf im Schlussabschnitt. Denn sein Team drängte nun auf den Ausgleich und lies den Gästen kaum mehr Zeit zum Atmen. Den fälligen Treffer besorgte dann der erneut in Topform spielende Brad Snetsinger, der einen Schuss von Philipp Keil mustergültig abfälschen konnte und das Spiel in die Overtime schickte.
In der Verlängerung hatten die Memminger dann Glück, dass der EVW zwei hochkarätige Chancen nicht nutzen konnte, ehe sie selber zuschlugen. Snetsinger umkurvte das Tor und brachte den Puck in Richtung des Torhüters, den Abpraller verwandelte dann Fabian Voit aus der Luft zum schlussendlich verdienten Sieg. Die Indians bauten mit den zwei Punkten ihre Tabellenführung weiter aus, da Deggendorf zeitgleich dem EV Füssen unterlag. Am Sonntag geht die Reise nach Rosenheim, das nächste Heimspiel folgt genau eine Woche später gegen den EC Peiting.
  
    
Starbulls Rosenheim
Volle Hütte: Kuscheltierregen und Sonderzug
(OLS)  „Staade Zeit“ am zweiten Weihnachtsfeiertag? Nicht bei den Starbulls Rosenheim:
Zum Kracher am 26. Dezember 2019 um 17:00 Uhr gegen den Deggendorfer SC veranstalten die Starbulls ein „Volle Hütte“-Spiel und kombinieren dies mit dem beliebten „Kuscheltiertag“ – Deggendorf kommt mit einem Sonderzug!
Am 26. Dezember 2019 wird es wieder richtig voll im ROFA-Stadion Rosenheim: In diesem Jahr veranstalten die Starbulls Rosenheim zur Partie gegen den Deggendorfer SC ein sogenanntes „Volle Hütte“-Spiel und versuchen das Rosenheimer Eisstadion ein weiteres Mal „picke packe voll“ zu machen. Als wäre diese spezielle Aktion noch nicht Highlight genug, gibt es zusätzlich noch ein ganz besonderes „Schmankerl“ für alle Zuschauer: Kuscheltiere en masse. Pünktlich zum ersten Starbulls Tor an diesem Abend dürfen Teddys, Elefanten, Kätzchen, Pinguine und alle anderen Kuscheltiere auf die Eisfläche des Rosenheimer Eisstadion geworfen werden. Die Stofftiere werden dann vom Starbulls Nachwuchs aufgesammelt und anschließend an diverse Einrichtungen wie Krankenhäuser, Kindergärten, Waisenhäuser sowie an karitative Einrichtungen in Süd-Ost-Europa gespendet. Die Starbulls Rosenheim hoffen, damit viele Kinder glücklich zu machen und ihnen mit diesem kleinen Geschenk viel Freude und leuchtende Kinderaugen zu bereiten. 
„Wir freuen uns auf eine volle Hütte zum Derby gegen Deggendorf! Der „Teddy Bear Toss“ ist besonderes in Nordamerika eine wunderbare Eishockey-Tradition und wir hoffen, dass auch bei uns in Rosenheim viele dieses wunderbare Spektakel unterstützen. Mit dieser Aktion können wir hoffentlich viele Kinder unseren Spendenregionen, denen es besonders in der sonst so fröhlichen Weihnachtszeit nicht so gut geht, glücklich machen!“, sagt Marcus Thaller Vorstand der Starbulls Rosenheim.
Eine packende Stimmung unter den beiden Fanlagern in einem vollen ROFA-Stadion ist dabei ebenfalls garantiert. Zu diesem hochkarätigen Spiel reisen die Fans des Deggendorfer SC mit rund 400 Personen in einem Sonderzug nach Rosenheim. Nach derzeitigem Stand wird der Sonderzug um zirka 15.30 Uhr am Rosenheimer Bahnhof erwartet, ehe es auf dem Fußweg Richtung Stadion geht.
„Auf Grund des zu erwartenden hohen Andrangs an den Abendkassen, empfehlen wir allen Fans sich schon heute über unseren Onlineshop unter https://starbulls.reservix.de/ mit der gewünschten Anzahl an Karten einzudecken. Wir zählen auf unsere überragenden Fans und freuen uns gemeinsam mit unserem Team auf eine volles Rosenheimer Eisstadion, sagt der Vorstand des Starbulls Rosenheim e.V., Marcus Thaller.
Die Tickets zu diesem Highlight am zweiten Weihnachtsfeiertag um 17:00 Uhr sind auch außerhalb des Onlineshops in den üblichen Vorverkaufsstellen, sowie in der Geschäftsstelle der Starbulls erhältlich. Diese ist montags und freitags von 9 Uhr bis 12 Uhr, dienstags und donnerstags von 17 Uhr bis 19 Uhr. Am Spieltag öffnet die Abendkasse um 15:00 Uhr.
  
   
ESC Moskitos Essen
Moskitos jubeln nach dramatischer Schlussphase über 3:2-Auswärtssieg in Krefeld
(OLN)  Eine dramatische Schlussphase brachte den Moskitos Essen einen hochverdienten, aber am Ende auch glücklichen 3:2-Auswärtssieg bei der U23 des Krefelder EV.
Peter LeBlanc, dessen Cut mit 25 Stichen genäht werden musste, konnte ebenso weiterhin
nicht auflaufen wie Valentin Pfeifer (Meniskus) und Daniel Willaschek (Daumen).
Dafür waren Niklas Hildebrand nach seiner Verletzung vom vergangenen Wochenende und
Neuzugang Dominik Patocka dabei, so dass zumindest drei komplette Reihen zur Verfügung
standen.
Die Krefelder mussten in den letzten Spielen zwar teils hohe Niederlagen einstecken,
konnten aber z.B. am letzten Wochenende bei der Niederlage in Tilburg zwei Drittel
ausgeglichen gestalten. Coach Larry Suarez war also gewarnt.
Nur 132 Zuschauer, davon ca. 100 aus Essen, verliefen sich in der altehrwürdigen
Rheinlandhalle in Krefeld. Die Heimmannschaft kam gut aus der Kabine und es entwickelte
sich ein ausgeglichenes Spiel. Luedtke für Krefeld und Holzmann für Essen hatten die
ersten hochkarätigen Chancen für ihre Teams, doch die Torleute Beech und Staudt waren
auf dem Posten. Ein Puckverlust im Angriffsdrittel der Hausherren führte zu einem 2 gegen
1 Konter der Krefelder, den Kovacs in der 7. Minute zum 1:0 für den KEV verwandeln
konnte.
So ging es schon in die 1.Pause. Im zweiten Abschnitt wurde der Druck der Moskitos größer
und in der 25. Minute die logische Konsequenz, als Patocka vor dem Tor frei an die Scheibe
kam und Staudt geschickt zum 1:1-Ausgleich ausspielte. Weitere Treffer gab es trotz
erhöhter Überlegenheit leider nicht zu bejubeln in diesem Drittel.
Letztes Drittel: Die Spannung stieg, Essen weiterhin optisch überlegen, am Ende stand ein
Schussverhältnis von 53:30 für die Moskitos zu Buche, doch Staudt im Tor der Hausherren
hatte einen Sahnetag erwischt.
48. Minute, endlich war es soweit. Einen Schlenzer von der blauen Linie von Frick fälschte
McLeod noch entscheidend und unhaltbar ab, so dass die Moskitos nun das Spiel gedreht
hatten.
Was folgte, war eine spannende Schlussphase, in der die Krefelder begünstigt durch eine
Strafe gegen Hildebrand die Möglichkeit zum Ausgleich bekamen und diese auch nutzten.
Bappert war es in der 59. Minute mit einem Schlagschuss von der blauen Linie, der zum 2:2
einnetzen konnte.
Es folgte eine weitere Strafe gegen Essen und so musste man die Restspielzeit erneut in
Unterzahl verbringen. Den mitgereisten Fans schwante schon Böses, doch es kam alles ganz
anders.
Dieses Mal ein Puckverlust der Krefelder an der blauen Linie, Grözinger und Huebscher im
2 gegen 1 auf das Krefelder Tor und Huebscher war es, der nur 13 Sekunden vor dem Ende
in Unterzahl für das 2:3 und den Essener Sieg sorgte und die Moskitos nahezu in letzter
Sekunde über drei allerdings hochverdiente Punkte jubeln ließ.
Am Sonntag geht es mit dem Heimspiel gegen die Hannover Indians weiter. Erstes Bully wie
gewohnt um 18:30 Uhr im Eisstadion am Westbahnhof.
  
    
MEC Saale Bulls Halle
ERFURT VOR DER BRUST, DIE ‚400‘ IM VISIER - 21. Punktspiel der Saison 2019/20: Saale Bulls vs. TecArt Black Dragons Erfurt
(OLN)  Mit dem 4:2-Sieg am Freitag bei den Hannover Scorpions, übrigens die 500. Auswärtspartie einer halleschen Mannschaft nach Wiederaufnahme des Eishockey-Spielbetriebes 1998, haben die Saale Bulls einen Sieben-Punkte-Vorsprung zwischen sich selbst auf Platz fünf stehend und eben jenen Scorpions auf Rang sechs erspielt. Mit dieser Sicherheit im Rücken kann es jetzt nur noch weiter nach oben gehen. Denn mit nur einem (Leipzig) oder zwei (Hamburg) Zählern Vorsprung befinden sich zwei Mannschaften direkt vor einem, die man nur allzu gerne im Tableau hinter sich lassen möchte. Für dieses Unterfangen sind natürlich Punkte ein zwingendes Muss, vor allem gegen die vermeintlichen „Kellerkinder“ der Liga. Und ein eben solches Team reist am morgigen Sonntag in den Sparkassen-Eisdom, denn die TecArt Black Dragons Erfurt geben sich die Ehre.
Auf dem Papier sind die Favoritenrollen wohl klar verteilt, aber die Bulls sollten mehr als gewarnt sein: Bereits beim Hinspiel galt man als Sieganwärter und wurde von den Drachen überrannt, musste schon vor der ersten Pausensirene einem 0:5 (!)-Rückstand hinterherlaufen. Erinnert sei auch an die dramatische Pre-Playoff-Serie 2016/17, als man sich bis 29 Sekunden vor Abpfiff bereits in der Sommerpause befand und erst mit enormen Willen das Saison-Aus in der Verlängerung noch abwenden konnte.
Doch all das ist Geschichte. Aber für eben jene Geschichte können die Bulls morgen ein weiteres Kapitel hinzufügen: Ein Erfolg gegen die Thüringer wäre der 400. Heimsieg einer halleschen Mannschaft seit 1998/99 und somit neben den Punkten ein perfektes Geschenk für sich selbst und die Fans und Sponsoren auf den Tribünen – die Daumen sind gedrückt!
  
   
Herner EV
Wichtiger Auswärtssieg in Rostock!
(OLN)  Der Herner EV hat das Auswärtsspiel bei den Rostock Piranhas vor 615 Zuschauern mit 4:1 (0:1/1:0/3:0) für sich entschieden. „Es war das erwartet schwere Spiel. Wie immer in Rostock“, sagte ein zufriedener HEV-Coach Danny Albrecht, der erstmals eine Partie in Rostock als Coach für sich entscheiden konnte, nach dem Spiel.
Dabei erzielten die Gastgeber das erste Tor der Partie. Auf Vorlage von Viktor Beck traf Josh Rabbani zur Führung der Gastgeber, die auch zur ersten Pause Bestand haben sollte. Doch die „Special Teams“ des HEV, die bereits letzte Woche einen tollen Job machten, drehten die Partie. Im zweiten Drittel traf Dennis Thielsch in Überzahl zum Ausgleich, in den letzten 20 Minuten erzielte der Stürmer in Unterzahl das vorentscheidende 1:3. Zwischenzeitlich hatte Christopher Kasten die Herner in Führung gebracht.
In der Schlussphase setzte Rostock alles auf eine Karte, nahm den Torwart raus, doch gebracht hat es nichts. Dennis Palka erzielte sogar noch das 1:4 mit einem Empty-Net-Goal. „Wir haben völlig verdient gewonnen. Die Mannschaft hat eine wirklich gute Partie abgeliefert. Leider müssen wir den Sieg aber teuer bezahlen. Thomas Ziolkowski hat einen Puck ins Gesicht bekommen und wird wahrscheinlich am Sonntag ausfallen“, so Danny Albrecht abschließend.
Am Sonntag empfängt der Herner EV die Hannover Scorpions. Bully in der Hannibal Arena am Gysenberg ist dann um 18.30 Uhr.
  
    
Bayernliga
    
TEV Miesbach
TEV mit Last Minute-Sieg 
(BYL)  Am gestrigen Abend konnte sich der TEV Miesbach knapp gegen den TSV Peissenberg mit 3:2 nach Penalty Schießen durchsetzen. Das Spiel vor knapp 300 Zuschauern war nichts für schwache Nerven. In einer hart geführten Partie auf beiden Seiten und einem Last Minute Ausgleich, zeigte unsere Mannschaft Siegeswille. Somit rangiert der TEV Miesbach weiter auf Platz 2, ein Punkt hinter Tabellenführer Waldkraiburg. 
Im 1. Drittel war es das zu erwartende umkämpfte Spiel. Ähnlich wie beim Hinspiel standen die Eishackler defensiv stark und ließen nicht viel zu. Unsere Mannschaft tat sich immer wieder schwer konkrete Chancen herauszuspielen. In der 17. Spielminute dann die 0:1 Führung durch Hörndl, der aus spitzem Winkel den Puck aufs Tor brachte. 
Im 2. Drittel kam unsere Mannschaft dann besser ins Spiel und machte Druck nach vorne. Gästetorhüter Sertl vereitelte die ein oder andere Chance. Jedoch war es wieder der TSV, der nach 3 Minuten zuschlug.  Höfler erzielte die 0:2 Führung. Nach einem Schussverhältnis von 20:8 zugunsten des TEV und trotz 5 gegen 3 Überzahl, ging es ein letztes Mal in mit einem 0:2 Rückstand in die Kabinen. 
Im 3. Drittel versuchte unsere Mannschaft den Rückstand aufzuholen und erspielte sich weitere Chancen. Es schien jedoch, dass heute kein Puck in die Maschen gehen will. Bis 2 Minuten vor Schluss, als der TEV zum Doppelschlag ausholte. Beppo Frank versenkte einen Blueliner zum 1:2. (Assistenten: Deml, Frosch). Hoffnung keimte nochmal auf im Miesbacher Eisstadion und dies zu recht. Bei 59:46 zappelte das Spielgerät im Gehäuse. Franz Mangold erzielte den 2:2 Ausgleich mit dem zweiten Nachschuss. (Assistenten: Deml, Frosch). Somit ging es ein weiteres Mal in die Overtime. In der Overtime ließen beide Mannschaften nichts mehr zu und es ging ins Penalty Schießen. Nachdem Franz Mangold und Bobby Slavicek versenkten, sowie auf der anderen Seite Novacek und Hörndl, brachte erst Schütze Nummer 14 die Entscheidung. Den Gamewinner erzielte unsere Nummer 38 Dusan Frosch. 
Somit gewinnt der TEV Miesbach eine fast verloren geglaubte Partie mit Kampf und Siegeswille und rückt auf einen Punkt an den Tabellenersten heran. „ Ich denke die 2 Punkte sind verdient, Peißenberg war der erwartet lautstarke Gegner, der uns permanent unter Druck gesetzt hat. Wir hatten nach Scheibengewinn und im Aufbau unsere Probleme, sodass wir uns nicht so viele Chancen erspielen konnten. Für ein Heimspiel war das zu wenig,“ erläutert Trainer Kathan bei Pressekonferenz. Weiter geht es für den TEV auswärts am Sonntag gegen Pfaffenhofen. Bully ist um 17:30 Uhr. 
  
    
TSV Peißenberg
Eishackler mit starkem Auftritt in Miesbach – Müller mit Comeback beim TSV
(BYL)  Die Mannschaft von Trainer Rainer Höfler hat wieder zurück in die Spur gefunden. Wer glaubte das die Mannschaft in Miesbach nichts holt, der wurde am Freitagabend eines Besseren belehrt. Die Mannschaft zeigte all das was sie bisher in dieser Saison ausgezeichnet hat und weswegen sie auch auf einem guten vierten Platz in der Tabelle stand. Leider kamen in den letzten beiden Spielminuten viel Pech dazu, sonst hätte die Mannschaft sich die drei Punkte bei einem 2:0 Sieg verdient gehabt. Gerade auch weil Korbinian Sertl hielt wie ein Weltmeister. Es waren aber 65 Minuten großartiges Eishockey die die junge Eishackler-Mannschaft aufzeigte und ein deutliches Zeichen damit setzte, dass das letzte Wochenende nur ein Ausrutscher war. Die 3:2 Niederlage in Miesbach „schmerzt“ nur in Hinsicht der verlorenen beiden Punkte, aber das ist nebensächlich. Die Mannschaftsleistung ist hier deutlich hervorzuheben. Der Anschlusstreffer in der 59. durch Josef Frank und der Ausgleich 14 Sekunden vor Schluss, durch Franz Mangold, zeigten deutlich wie „ungerecht“ Eishockey sein kann. Das musste auch Rainer Höfler auf der anschließenden Pressekonferenz äußern. „Das passiert im Eishockey und das passiert auch nicht nur uns.“, das stimmt. „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, mit der gezeigten Leistung.“, ließ Höfler weiter folgen, denn spielerisch und läuferisch hatte der TEV den „Eishacklern“ nichts entgegen zu setzen und wenn der TEV gefährlich wurde, war Sertl zur Stelle.
Von Beginn an zeigten die „Eishackler“ eine engagierte Vorstellung. Man merkte dieser Mannschaft sichtlich an, dass sie wollte und alles geben würde in diesem Spiel. Es war in der 18. Minute die verdiente Führung durch Valentin Hörndl, für den TSV, auch wenn dieses Tor vermutlich unter der Kategorie „Kacktor des Monats“ läuft, war es den „Eishacklern“ vollkommen egal wie diese Scheibe ins Tor ging. Drin ist drin.
Im zweiten Abschnitt legten die „Eishackler“ direkt das zweite Tor nach. In der 22. Spielminute rettete Hörndl die Scheibe an der blauen Linie im gegnerischen Drittel, Novacek übernahm und setzte Florian Höfler Mustergültig ein, der mit seinem Onetimer das super herausgespielte 2:0 folgen ließ. Der TSV machte es richtig gut. Hinten sicher stehen und geschickte Konter setzen, dazu kam, dass jeder Zweikampf angenommen und jeder Scheibe nachgearbeitet wurde.
In der 36. Minute war es die Situation nach einem Bully. Eine Aktion ging zwar gegen Miesbachs Slavicek. Aber dieser spielte den „sterbenden Schwan“, sodass der Hauptschiedsrichter nach Beratung mit seinem Assistenten auf eine überzogene Spieldauerstrafe entschied. Slavicek konnte im Übrigen in der folgenden Überzahlsitutation wie das blühende Leben weiter machen. Somit fehlt Kapitän Andrä am Sonntag im Topspiel gegen den EHC Waldkraiburg. Dies ist besonders bitter, da ja mit Leo Zink, Tobi Estermaier und Brandon Morley immer noch 3 Stützen dem Team weiter fernbleiben.
Miesbach nur in den letzten Spielminuten mit mehr Spielanteilen. Diese nutzten die Hausherren für zwei Tore, als sie auch den Torwart für den 6. Feldspieler vom Eis nahmen. Für dieses Risiko wurde der TEV letztendlich belohnt.
In der Verlängerung gab es zwar Torchancen auf beiden Seiten, aber die Entscheidung sollte erst im Penaltyschießen getroffen werden.
Nach den ersten drei schützen auf beiden Seiten stand es 2:2 also ging es im KO-Modus weiter, dort entschied es Miesbach in der zweiten Runde durch Dusan Frosch mit dem entscheidenden Penalty.
Matthias Müller ist wieder zurück bei seinem Heimatverein. Müller absolvierte für die EA Schongau 12 Spiele (5 Tore u. 2 Assists) und gehörte zu den besten drei Scorern bei den Schongauern.
Die gezeigte Leistung in Miesbach, macht wieder Hoffnung und am Sonntag gegen den Tabellenführer will man wieder an diese Leistung anknüpfen. Es wird zwar eine sehr schwierige Aufgabe, aber im Eishockey ist vieles möglich.
Am Sonntag wird es weitaus mehr als eine gute Leistung brauchen. Denn mit den oben genannten Ausfällen gilt es Vier Leistungsträger zu kompensieren. Das geht nur mit lautstarker Unterstützung der eigenen Fans. Kommt und unterstützt die Mannschaft von Beginn an diese schwierige Aufgabe zu meistern.
  
    
ERV Schweinfurt
Erste drei Punkte aus der Ferne - Novum beim ERV
(BYL)  Beim Auswärtsspiel gegen den EA Schongau am vergangenen Freitag gab es gleich zwei Neuheiten. Zum einen holten sich die Mighty Dogs ihre ersten Punkte bei einem Auswärtsspiel in dieser Saison, zum anderen standen gleich zweimal Vater und Sohn im Kader. Denn neben den beiden Kleiders in der Verteidigung, gab es auch ein Vater-Sohn-Gespann auf der Torhüterposition. Nachdem Kevin Kessler und Philipp Schnierstein krankheits- beziehungsweise verletzungsbedingt ausfielen, konnte Leon Pöhlmann seinen Einstand in der ersten Mannschaft feiern. Unterstützt wurde der Nachwuchsgoalie des ERV von seinem Vater – Michael Pöhlmann – als Backup. „Ich finde es schon sehr cool, dass beim ersten Spiel mein Dad dabei war. Das hilft mir persönlich. Er bringt mich runter und lässt mich einen klaren Kopf behalten. Sowas erlebt man nicht alle Tage!“, war Nachwuchsgoalie Leon Pohlmann stolz darauf, gemeinsam mit seinem Vater seinen Einstand in der ersten Mannschaft bestreiten zu können.
Und auch Interimstrainer Steffen Reiser war zufrieden mit der Leistung des Youngsters: „Erster Auswärtssieg. Mit einem jungen Kerl im Tor – 17 Jahre, erstes Spiel in der ersten Mannschaft. Wir haben einen Haufen Ausfälle auf der Torhüterposition. Wir hatten noch zwei, die seniorenspielberechtigt sind – das sind Leon Pöhlmann und Philipp Graf, der mit der 1b nach Ingolstadt gefahren ist. Dann haben wir extra noch den Papa von Leon lizensiert – Michael Pöhlmann – damit wir noch einen Backup haben. Ich weiß gar nicht, wann er das letzte Spiel für den ERV gemacht hat – ich glaube 1998. Es freut es mich umso mehr, dass der Kerl heute in seinem ersten Spiel eine sehr ordentliche Leistung gebracht hat. Das hat mir gefallen. Zum Schluss merkte man – als Schongau stärker geworden ist – dass er dann nicht so ruhig war, aber dafür ist er jung.“
Aber vor allem in den ersten 20 Minuten haben die Mighty Dogs auswärts das Spiel dominiert und starteten gleich in der sechsten Minute mit dem 0:1 von Oleg Seibel in die Partie. Nach einem Lattentreffer von Jeff Murray in der achten Spielminute legte Neuzugang Semjon Bär das 0:2 nach (14.). Bevor es dann in die Kabine ging, folgte noch ein Powerplaytreffer von Domantas Cypas zum 0:3.
„Das war wieder ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung! Das erste Drittel war von uns sehr gut gespielt. Die nächsten 40 Minuten waren eher durchwachsen und wir haben nicht mehr ganz unser Spiel gespielt. Die drei Punkte sind im Sack und Sonntag geht es weiter!“, freute sich Marcel Grüner über den ersten Auswärtssieg der Mighty Dogs. Denn die Mannschaft machte nach der Pause erst einmal dort weiter, wo sie im ersten Drittel aufgehört hatte. Jan Kouba (23.), der von den Mighty Dogs - Fans zum Spieler des Monats November gewählt worden war, und Jonas Manger (36.) erhöhten auf 0:5. Danach ließen die Schweinfurter Schongau etwas mehr ins Spiel kommen, so dass vor der zweiten Drittelpause das 1:5 durch Daniel Holzmann fiel (38.).
Nach dem 2:5 – ebenfalls durch Daniel Holzmann (54.) – ließen die Mighty Dogs jedoch kein weiteres Tor des EA Schongau zu und konnten die ersten drei Punkte aus der Ferne mit nach Hause nehmen. „Wir waren 0:5 vorne. Dann haben wir unglaublich viele schlechte Angewohnheiten ins Spiel gebracht. Da war ich unglaublich unzufrieden mit Teilen der Mannschaft. Ich habe dann auch im letzten Drittel mit vier oder fünf Verteidigern gespielt und auch im Sturm den ein oder anderen mal rausgelassen, weil ich da echt Bammel hatte, dass das Momentum noch einmal kippt. Für einen so jungen Keeper, wie wir ihn heute drin hatten, ist es dann auch nicht einfach, dass er die Ruhe ausstrahlt und die Mannschaft im Spiel hält. Wir haben es am Ende gewuppt – auch verdient. Am Sonntag muss es deutlich besser werden – das wird es auch, da bin ich mir sicher. Da fahren wir nach Geretsried. Dort müssen wir 60 konzentrierte Minuten aufs Eis bringen – sonst könnte es sein, dass der Dienstag extrem unangenehm für die Mannschaft wird.“, warnte Steffen Reiser seine Mannschaft.
  
    
ERC Lechbruck
ERC Lechbruck nach Heimsieg gegen Augsburg wieder Spitzenreiter
(BBZL)  Die Flößer haben sich für die 3:7-Niederlage vor einer Woche in Augsburg revanchiert. Vor 180 Zuschauern im Lechparkstadion ließen die Lecher zu keinem Zeitpunkt Zweifel darüber aufkommen, dass die drei Punkte im Ostallgäu bleiben werden. Damit übernimmt der ERC, zumindest vorübergehend, wieder den ersten Tabellenplatz und steht nun vor dem Topspiel am Freitag, den 13.12.2019, um 19:30 Uhr, zu Hause gegen den ESV Türkheim.
Die Augsburger, diesmal nicht in Bestbesetzung angereist, hatten sich vorgenommen, in Lechbruck erneut für eine „kleine Sensation“ zu sorgen. Daraus wurde allerdings nichts. Der ERC spielte von Beginn an dominant, sorgte ständig für Torgefahr und ließ defensiv kaum etwas zu. Bereits in der vierten Minute klingelte es erstmals im Tor der Gäste, nachdem Stefan Dubitzky ein Zuspiel von Sammy Wörle zum 1:0 nutzen konnte. In der achten Minute erhöhte Marek Hatas auf Pass von Dominik Kösl zum 2:0 und so konnten sich die Blau-Weißen gleich ein beruhigendes Polster erarbeiten. Die Woodstocks bäumten sich jetzt etwas auf und konnten sich einige Torchancen erspielen. Dann zeigte der ERC warum er eine Spitzenmannschaft ist: Augsburg zog zwei Strafzeiten und die Lecher hatten eine 5:3-Überzahlphase. Es dauerte nur gut eine Minute und die Lecher nutzten diese Gelegenheit eiskalt durch einen Assist von Patrick Völk auf Marcus Köpf, der zum 3:0 vollstreckte.
Im zweiten Drittel spielte der ERC ebenfalls „Einbahnstraßeneishockey“ und bremste sich zunächst nur selbst mit zwei Strafzeiten etwas aus. Es dauerte bis zur 31. Spielminute bis Lechbruck durch Jonas Seitz auf 4:0 erhöhen konnte. Dann war Patrick Völk zur Stelle und machte bereits in der 33. Minute durch sein Tor zum 5:0 den Sack endgültig zu. Danach verflachte das Spiel etwas und die Teams gingen in die zweite Pause.
Im letzten Abschnitt schienen sich die Woodstocks etwas aufgegeben zu haben und konzentrierten sich auf die Defensive. Der ERC spielte überlegen das Spiel herunter und konnte in der 60. Minute noch einen Treffer nachlegen. Eine Traumkombination schloss Markus Sadkowski zum 6:0 ab.
Besonders gefreut hat sich die Mannschaft für Patrick Dietl, der erstmal in dieser Saison zu Null spielen konnte und das ERC-Tor sauber hielt. Sein Vertreter war diesmal übrigens Daniel Eisenmann, der sich aufgrund der Verletzungen der beiden Goalies Lukas Bauer und Simon Hilz bereits seit einigen Wochen im Training zur Verfügung gestellt hat und erstmals das blau-weiße Trikot als Backup überstreifte.
Mit Spannung wird nun das kommende Spitzenspiel zwischen dem ERC Lechbruck und dem ESV Türkheim am kommenden Freitag, um 19:30 Uhr, im Lechparkstadion, erwartet. Vorsitzender Manfred Sitter: „Wir hoffen sehr, dass wir am Freitag keine Probleme mit dem Wetter bekommen. Das erste Spiel vor zwei Wochen mit Regen und Schnee war einem Spitzenspiel nicht würdig. Auch haben wir die Nachberichterstattung aus Türkheim zur Kenntnis genommen. Am Freitag wollen wir auf dem Eis zeigen, dass wir die bessere Mannschaft sind.“
  
    
Regionalliga Südwest
    
EHC Zweibrücken Hornets
Heute um 19.00 Uhr empfangen die Hornets die Eisbären aus Eppelheim
(RLSW)  Nach dem starken Auftritt in Ravensburg, wollen die Hornets auch vor heimischem Publikum die nächsten drei Punkte einfahren. Nach den überzeugenden Siegen in der Fremde (Mannheim 8:3, Heilbronn 7:4 und Ravensburg 5:1), lief es bei den Hornets auf eigenem Eis nicht so rund. Gegen Hügelsheim und Stuttgart, konnte die Mannschaft nicht immer überzeugen.
Heute soll das anders werden und die Mannschaft will endlich drei Punkte zuhause einfahren. Zuletzt gelang das am 13.10.2019 gegen den EV Ravensburg.
Das Hinspiel in Eppelheim, konnten die Hornets mit 8:2 deutlich für sich entscheiden. Allerdings täuschte dieses Ergebnis etwas über den tatsächlichen Spielverlauf hinweg. Zu Beginn waren die Eisbären das stärkere Team und machten den Hornets das Leben schwer. Ein fulminantes zweites Drittel brachte die Hornets auf die Gewinnerstraße
Bis auf Felix Stokowski ist das Team komplett.
Die Eisbären haben wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden. Nach dem verlorenen Spiel gegen die Hornets im Oktober, setzte es drei weitere Niederlagen in Folge. Gegen Stuttgart und Mannheim waren die Eisbären wieder erfolgreich und liegen aktuell mit 13 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz.
Seit 01.12.2019 ist Janis Wagner spielberechtigt und hat den Konkurrenzkampf auf der Torhüterposition neu entfacht. Neben dem gefühlten Neuzugang hat sich, der bisherige Backup der Eisbären, Andre Vorlicek den Eisbären aus Heilbronn angeschlossen.
Zu den gefährlichsten Spielern im Team der Eisbären, zählen Aiden Wagner (15 Scorerpunkte), Marco Haas (12 Punkte) und Roman Gottschalk (10 Punkte).
Bereits gestern konnten sich die Eisbären Heilbronn mit 5:4 nach Penaltyschiessen gegen die Mad Dogs Mannheim durchsetzen. Heute finden noch die Spiele Hügelsheim – Stuttgart und Bietigheim – Ravensburg statt.
Die Hornets freuen sich auf zahlreiche Unterstützung und wünschen allen Zuschauern eine spannende Partie in der Peter Cunningham Memorial Arena.
  
    
Regionalliga West / Landesliga Nordrhein-Westfalen
    
Dinslakener EC Kobras
Nichts zu holen beim Ligaprimus
(RLW)  Erneut ersatzgeschwächt traten die Dinslakener Kobras gestern Abend zum Auswärtsspiel bei Spitzenreiter Diez – Limburg an. Trotz eines 0:2 – Rückstandes im ersten Abschnitt war dies noch der Teil der Begegnung, in dem beide Teams auf Augenhöhe agierten. Ab dem Mittelabschnitt übernahmen die Rockets die Regie, sodass die 2:7 – Niederlage der Giftschlangen auch in der Höhe in Ordnung geht.
Den Unterschied im ersten Drittel machte wieder einmal die Kaltschnäuzigkeit vor des Gegners Gehäuse aus. Beim ersten Treffer während einer Druckphase der Hausherren war viel Verkehr vor dem an diesem Abend von Lucas Eckardt gehüteten Gehäuse, doch Tobias Schwab behielt den Durchblick und erspähte die kleine Lücke, die sich ihm oben rechts im Toreck bot. Lucas Eckardt hatte bei diesem für ihn „unsichtbaren Puck“ keine Abwehrmöglichkeit.
Was man bei Vergleichen mit dem diesjährigen Kader von Diez – Limburg tunlichst vermeiden sollte, ist es, die Strafbank aufzusuchen. Zwar war das 2:0 der Rockets kein Überzahl – Treffer, doch die Kobras waren nach einer Hinausstellung gerade wieder vollzählig geworden und noch nicht sortiert, als Kyle Piwowarczyk in der 17. Minute für das zweite Tor des Abends sorgte. Die Kobras hingegen mussten gute Chancen liegen lassen. Sicherlich auch der Tatsache geschuldet, dass mit Jan Guryca ein ehemaliger DEL2 – Goalie zwischen den Pfosten stand.
Im Mittelabschnitt schafften es die Rockets bereits nach 31 gespielten Sekunden, den Gästen den Giftzahn zu ziehen. Rockets – Top-Scorer Kevin Lavallee besorgte die beruhigende und zugleich beflügelnde Drei-Tore-Führung. Denn von nun an waren die Giftschlangen in nahezu allen Belangen der zweite Sieger. So waren die weiteren Treffer durch Julian Grund und erneut Kyle Piwowarczyk nur die logische Folge. Trotzdem konnte sich Lucas Eckardt in zahlreichen Situationen immer wieder auszeichnen.
Im Schlussabschnitt nahmen sich die Gastgeber wieder etwas zurück, sodass die Dinslakener zu Treffern durch Jesse Parker und Martin Beneš kamen. Trotzdem endete auch das letzte Drittel für die Dinslakener nur unentschieden, da auch die Rockets durch Dominik Luft und nochmals Julian Grund erfolgreich waren.
In der anschließenden Pressekonferenz bedauerte Coach Vanek, dass sein Team im ersten Drittel die sich bietenden Chancen nicht nutzen konnte. Und dass der Spielverlauf dann womöglich ein anderer geworden wäre. Wenn man dann nach dem ersten Drittel mit 0:2 und nach 30 Sekunden im Mittelabschnitt bereits mit 0:3 hinten liegt, sei es schwer, gegen einen solchen Gegner zurück zu kommen. Deshalb sei man auch im zweiten Abschnitt sang - und klanglos untergegangen.
„Im letzten Drittel haben wir uns dann wieder mehr Chancen erarbeitet und sogar zwei Treffer erzielen können, sodass dieser Abschnitt unentschieden geendet ist. Doch ich denke, dazu hat auch die Tatsache beigetragen, dass die Rockets 1-2 Gänge zurückgeschaltet haben. Trotz der klaren Niederlage muss ich auch heute wieder meine Jungs loben. Wir spielen seit Wochen mit dezimiertem Kader. Melden sich die einen Verletzten gesund zurück, fallen sofort wieder andere aus. Wir sind derzeit noch auf der Suche auf dem Transfermarkt, doch im Moment ist verständlicherweise das Angebot nicht besonders groß und dann muss auch alles passen“, machte der Dinslakener Übungsleiter den Kobra – Fans ein wenig Hoffnung auf Kader – Verstärkungen.
Besonders erfreulich – auch aus Dinslakener Sicht – war das Fanverhalten beider Lager. Durch teilweise minutenlange Wechselgesänge mit Tanzeinlagen hielt man die gute Stimmung in der Eishalle zusätzlich hoch. Da kann man nur sagen: Beim nächsten Mal – gerne wieder.
  
    
Grefrather EG
Phoenix löst Aufgabe in Troisdorf souverän
(LLW)  Die Grefrather EG ist mit einem souveränen Auswärtserfolg in ihr schweres Doppel-Wochenende gestartet. Am Freitagabend bezwang man den Tabellenfünften EHC Troisdorf Dynamite mit 6:2 (2:0,2:0,2:2). Am Sonntagabend (19:30 Uhr) soll im Heimspiel gegen die viertplatzierten „Raptors“ vom EC Bergisch Land der nächste Sieg her.
GEG-Trainer Karel Lang musste in Troisdorf abermals auf einige Stammkräfte verzichten. Neben den Verteidigern Christian Robens und Yorck Löwenstein sowie den Stürmern Carsten Reimann, Fabian Czastrau, Sascha Schmetz und Willy Schut fehlte zudem Kapitän Andreas Bergmann im Angriff. Für ihn durfte sich Roby Haazen das „C“ auf die Brust heften. Mit dem 19-jährigen Stürmer Christopher Pelk gab zudem ein weiterer U20-Spieler seinen Einstand im Trikot der Blau-Gelben.
Grefrath erwischte einen Auftakt nach Maß. Gerade einmal 37 Sekunden waren gespielt, als Lukas Bisel nach Vorarbeit von Lorenz Schneider den Phoenix bereits mit 1:0 in Führung brachte. Trotz zahlreicher Torchancen auf beiden Seiten war es schließlich erneut die GEG, die in der 18. Minute durch Interims-Kapitän Roby Haazens zur 2:0-Pausenführung erhöhen konnte.
Auch im zweiten Drittel war es eigentlich ein Spiel auf Augenhöhe. Während die Dynamites jedoch immer wieder am starken Justin Kleckers im Phoenix-Tor scheiterten, nutze die GEG in der 35. Minute durch Roby Haazen und wenig später durch Lukas Bisel (37.) zwei weitere Möglichkeiten zur deutlichen 4:0-Führung. Für beide Stürmer war es bereits der zweite Treffer des Abends.
Die Gastgeber wechselten nach der Pause auf der Torhüter-Position. Der glücklose Dominik Liesenfeld musste für Backup Daniel Scheck Platz machen. Grefrath begann den Schlussabschnitt in Unterzahl. Nachdem schließlich auch noch Gerrit Ackers neben Tobias Meertz auf der Grefrather Strafbank Platz nehmen musste, nutzen die Gastgeber die doppelte Überzahlgelegenheit in der 41. Spielminute zum 1:4-Anschlusstreffer. Constantin Nocker hatte für den EHC getroffen. Kurzzeitig spannend wurde es noch einmal, nachdem GEG-Keeper Justin Kleckers in der 49. Minute bei einer 1-gegen-1-Situation aus dem Tor eilte, die Scheibe jedoch nicht rechtzeitig vor Constantin Nocker erreichen konnte. Der EHC-Stürmer ließ es sich nicht nehmen, mit seinem 2:4 den ansonsten weitgehend fehlerlosen Grefrather Schlussmann etwas unglücklich aussehen zu lassen.
Der erneute Gegentreffer brachte das Team von der Niers jedoch nicht aus dem Konzept. Stattdessen gelang es, die jetzt höhere Risikobereitschaft der Dynamites konsequent auszunutzen. Blueliner Gerrit Ackers machte schließlich mit seinen beiden Toren zum 2:5 per Powerplay (57.) und 2:6 (60.) alles klar.
„Ein gebrauchter Abend“ lautete das erste Online-Statement der Dynamites nach dem Spiel, während sich GEG-Trainer Karel Lang mit der Leistung seiner Mannschaft durchaus zufrieden zeigte: „Das war ein starker Auftritt von Justin Kleckers und eine geschlossene Mannschaftsleistung. Das frühe Tor hat uns dabei natürlich sehr geholfen. Jetzt müssen wir am Sonntag nachlegen und ebenfalls gewinnen“.
Ein Sieg im Heimspiel gegen den EC Bergisch Land am Sonntag, 08.12. (19:30 Uhr) ist Pflicht für die Grefrather EG, will man die Chance auf den Einzug in die angestrebte Aufstiegsrunde wahren. Außerdem wäre da ja auch noch die offene Rechnung für die Hinspiel-Niederlage, welche die Blau-Gelben nur zu gerne begleichen würden. Die „Jungs von der Niers“ hoffen daher auf lautstarke Unterstützung von den Rängen.
  
    
Regionalliga Ost / Landesliga Thüringen
    
FASS Berlin
FASS bringt einen Punkt aus Niesky mit
(RLO)  FASS Berlin unterliegt bei Tornado Niesky in Overtime mit 3:2 (1:1, 1:0, 0:1, 1:0) und liegt weiter auf Rang 2 in der Regionalliga Ost.
Headcoach Oliver Miethke war vor dem Spiel zu Umstellungen gezwungen. Zwar waren die angeschlagenen Sebastian Eickmann und Julian van Lijden dabei, doch mussten Hannes Ulitschka und Nico Jentzsch kurzfristig passen. Für den verletzten Stammgoalie Patrick Hoffmann stand diesmal Sören Thiem im Kasten.
Niesky brauchte als Tabellenfünfter unbedingt ein Erfolgserlebnis, und so legten die Lausitzer auch engagiert los. Doch FASS traf zuerst. Julian van Lijden schnappte sich die Scheibe, umkurvte die komplette gegnerische Defensive und verlud auch Keeper Handrick mit seinem verzögerten Abschluss – ein Klassetor in der 8. Minute. Nun übernahm FASS das Kommando und kam – auch bedingt durch zwei Überzahlsituationen – zu guten Chancen. Das Tor erzielte aber auf der anderen Seite Frömter, der nach einem Konter Thiem mit einem Backhander überwand.
Ausgeglichenes Spiel in NieskyAuch im zweiten Abschnitt sahen die 550 Zuschauer (darunter etwa 30 Fans der Berliner) ein ausgeglichenes Spiel. Niesky brachte mehr Scheiben auf das Tor, FASS hatte die hochwertigeren Chancen. Die beste vereitelte Handrick gegen David Trivellato, der nach Zuspiel von Kim Krüger alleine auf das Tor lief (31.). Mit einem Billardtor gingen dann die Gastgeber in Führung, als ein Berliner Verteidiger die Scheibe unglücklich ins eigene Gehäuse abfälschte. Torschütze war Fabian (38.).
Beflügelt von der Führung ging Tornado ins dritte Drittel und erarbeitete sich ein Chancenplus. Die Weddinger überstanden aber diese Phase mit einigen Unterzahlsituationen schadlos. In eigener Überzahl war es dann Tom Fiedler, der nach Zuspiel von Nils Watzke in die gegnerische Zone lief und zum Ausgleich einnetzte (55.). Es ging also in die Overtime, wo Tornado das glücklichere Ende für sich hatte. Erneut Frömter beendete das Spiel in der 64. Minute nach einer Einzelleistung.
Am kommenden Wochenende (14.12.19, 16:30 Uhr) warten die Chemnitz Crashers auf die Nordberliner. Chemnitz hat sich gestern bei den Berlin Blues mit 7:4 durchgesetzt und sitzt FASS direkt im Nacken. Es gilt also, den zweiten Tabellenplatz zu verteidigen.
  
    
Schönheider Wölfe
Schönheider Wölfe mit Arbeitssieg in Dresden
(RLO)  Die Schönheider Wölfe haben ihr gestriges Auswärtsspiel beim Regionalligateam der Dresdner Eislöwen unspektakulär aber verdient mit 7:3 (2:1, 2:1, 3:1) gewonnen. Mit nur 12 Feldspielern angetreten, war es am Ende ein klassischer Arbeitssieg für das Team von Coach Sven Schröder, welchen Yannick Löhmer, Martin Trapl (3), Vincent Wolf (2) und Christian Freitag mit ihren Toren sicherstellten. Nach der Partie war die Devise, schnell zu regenerieren und die Akkus wieder aufzuladen, denn bereits heute um 16:00 Uhr stehen die Wölfe schon wieder auf dem Eis, wenn der Tabellenführer ECC Preussen Berlin die Erzgebirger in der Hauptstadt empfängt. Die Wölfe mussten gestern ersatzgeschwächt die Fahrt nach Dresden aufnehmen, denn krankheits-, verletzungs- oder berufsbedingt musste Coach Sven Schröder auf Petr Kukla, André Lenk, Christian Laszig, Lukas Lenk und Florian Richter verzichten. Somit musste der übrig gebliebene Minikader noch enger zusammenrücken und die Ausfälle als eingeschworenes Team kompensieren. Entgegen stellten sich motivierte Gastgeber, die mit Verstärkung aus dem U20-Kader den Wölfen das Leben schwer machten. Nach der anfänglichen Abtastphase hatte die Schönheider die Partie eigentlich ganz gut im Griff, mussten aber in der zehnten Minute gleich doppelt die Strafbank besetzen, in dessen Folge die Eislöwen durch ihren Kapitän Jannik Eberth mit 1:0 in Führung gingen. Die Antwort der Wölfe ließ allerdings nicht lange auf sich warten, als drei Minuten später Robert Horst zum 1:1 ausglich. Gut zwei Minuten vor der ersten Pause war das Spiel dann schon gedreht, als Martin Trapl die Gäste mit 2:1 in Führung brachte. Im Mittelabschnitt hatte dann Dresden den besseren Start und kam durch einen Sololauf von Ex-Wolf Franz Bertholdt (24.) zum 2:2-Ausgleich. Doch erneut steckten die Erzgebirger den Gegentreffer schnell weg und holten sich nur 33 Sekunden später durch das 3:2 von Martin Trapl die Führung zurück. Bis zur zweiten Pause legten die Wölfe noch einen drauf, als erneut Martin Trapl mit seinem bereits dritten Treffer das 4:2 (34.) erzielte.
Im Schlussdrittel ärgerte erneut Franz Bertholdt sein Ex-Team, als ihm keine drei Minuten nach Wiederbeginn der 4:3-Anschlusstreffer für Dresden glückte. Es war allerdings der letzte Jubel der Hausherren, denn in der Folge raffte sich das Team von Trainer Sven Schröder wieder und schraubte das Ergebnis, durch einen Doppelpack von Vincent Wolf (49./59.) und einen Treffer von Christian Freitag (55.), bis zur Schlusssirene auf 7:3 in die Höhe.
  
    
EHV Waltershausen
EHV Ice-Rebells Waltershausen - BSG Fiskus Erfurt  5:6 (2:2; 2:2; 1:2)
(LLT)  Das zweite Heimspiel der Saison ging am Samstagabend für die Ice-Rebells auch verloren. Das hätte nicht sein müssen. Das Eishockeyteam aus Waltershausen erspielte sich eine Vielzahl an Chancen, nutzte aber nur wenige. Man muss den Männern um Kapitän Philipp Lindner zugestehen, dass sie sehr ordentlich nach vorn gespielt haben. Aufwand und Nutzen standen aber in keinem günstigen Verhältnis. Ganz anders machten es am Vorabend des zweiten Advent die Gäste. Sie spielten aus der Abwehr mit langen Pässen nach vorn. Dort wartete dann ein Spieler, den die Rebellen nie in den Griff bekommen haben. So musste es dann auch passieren, dass Timm Hünniger in der 57. Spielminute den Siegtreffer erzielte. Er war als Torschütze oder Vorlagengeber an allen sechs Treffern der Gäste beteiligt.
Bei den Rebellen musste verletzungsbedingt umgestellt werden. Da passte es in der Rückwärtsbewegung nicht. Viel zu häufig wurden die beiden Verteidiger allein gelassen. Zusätzlich unterliefen dem Team Wechselfehler. Zu allem Überfluss kam es im letzten Drittel zu zwei überflüssigen Strafzeiten, die die Gäste in Tore ummünzten.
Vor 144 Zuschauern leitete das Schiedsrichtergespann des TERV das Spiel umsichtig und unauffällig. In der nächsten Woche haben die Rebellen aus Waltershausen das Team des Mitteldeutschen Eishockeyclubs aus Halle zu Gast. Es muss doch noch ein Heimsieg im Jahr 2019 her, auf geht´s Ice-Rebells!!
  


 Sonntag 8.Dezember 2019 www.icehockeypage.de 
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