Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

                 
Adler Mannheim
(DEL)  Stürmer Nido Krämmer hat sich eine Armverletzung zugezogen und wird den Adlern in den kommenden vier Wochen nicht zur Verfügung stehen
  
TSV Peißenberg
(BYL)  Torhüter Korbinian Sertl, der letzten Sommer aus Waldkraiburg zum TSV kam, hat als erster Spieler seinen Vertrag bei den Eishacklern für die nächste Saison verlängert
  
EV Bad Wörishofen
(BLL)  Die Wölfe haben sich vom slowakischen Trainer Boris Zahumensky; für ihn übernimmt ab sofort Stürmer Frank Kozlovsky das Kommando an der Bande
  
Bietigheim Steelers
(DEL2)  Die Steelers haben den Probevertrag mit dem kanadischen Angreifer Myles Fitzgerald, der aus Ravensburg ins Ellental kam, bis zum Saisonende verlängert
  
ERSC Amberg
(BLL)  Die Wild Lions haben ihre Defensive mit Verteidiger Marc Hemmerich verstärkt, der über die Bad Kissinger Wölfe und die Baden Rhinos Hügelsheim zu den Oberpfälzern kommt
  
Ravensburg Towerstars
(DEL2)  Die Towerstars haben ihren ersten Neuzugang für die kommende Saison verpflichtet. Verteidigertalent Tim Sezemsky, der momentan in der DNL für den Augsburger EV spielt, hat einen Fördervertrag für drei Jahre bei den Ravensburgern unterzeichnet
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Der ECN hat den Vertrag mit deutsch-amerikanischen Verteidiger Aaron Reinig, der vor der aktuellen Saison vom Deggendorfer SC in die hessische Kurstadt kam, für die nächste Saison vorzeitig verlängert
  
EC Kassel Huskies
(DEL2)  Für Mannschaftskapitän Alexander Heinrich ist die Saison wegen eines Fußbruchs bereits vorzeitig beendet
  
Blue Devils Weiden
(OLS)  Mit dem deutsch-kanadischen Stürmer Jason Jaspers haben die Oberpfälzer derzeit einen namhaften Trainingsgast auf dem Eis. Ob es zu einer Verpflichtung des langjährigen DEL-Profis kommt ist allerdings noch unklar
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 9.Dezember 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 27 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Hessenliga und Regionalliga Ost.

 
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Düsseldorfer EG
Knappe Niederlage - DEG verliert 1:2 gegen die Straubing Tigers!
(DEL)  Die Düsseldorfer EG hat mit 1:2 (1:0, 0:1, 0:1) gegen die Straubing Tigers verloren. Lange war es ein Duell auf Augenhöhe, dann machten sich die zahlreichen Strafen der Rot-Gelben in der hart umkämpften Partie bemerkbar.  
  
    
EHC Red Bull München
Red Bulls verlieren Partie auf Augenhöhe gegen Mannheim
(DEL)  Der EHC Red Bull München hat das Spitzenspiel gegen die Adler Mannheim mit 2:3 n. V. (0:1|0:0|2:1|0:1) verloren. Vor 5.520 Zuschauern lieferten sich der Tabellenführer aus der bayerischen Landeshauptstadt und der amtierende deutsche Meister ein Duell auf Augenhöhe, in dem Trevor Parkes die Red Bulls mit einem Doppelpack in den letzten beiden Minuten in die Verlängerung schoss.
Die Finalisten der vergangenen Saison spielten von Beginn an schnell, aber kontrolliert nach vorne. Daraus resultierten Chancen wie der Abschluss von Yasin Ehliz, den Adler Torhüter Johan Gustafsson parierte (2. Minute). Auf der Gegenseite hielt Daniel Fießinger die Schüsse von Tim Stützle und Nicolas Krämmer mit der Fanghand (4.). Das Duell lebte in der Folge davon, dass beide Teams den Gegner sofort störten und ihre Checks zu Ende fuhren. In der Schlussphase des ersten Abschnitts erhöhten die Gäste den Druck. Die 18. Minute prägte Andrew Desjardins entscheidend: Der Center vergab zunächst zwei gute Chancen. Dann passte er vor das Tor zu David Wolf, der zum 0:1 abfälschte.
Im zweiten Drittel kamen die Red Bulls besser aus der Kabine. Es gelang ihnen mehrfach, die bis dahin gut stehende Adler-Defensive vor Probleme zu stellen. Patrick Hager in Überzahl (21.) und Daryl Boyle (23.) näherten sich dem Adler-Tor an. In der 26. Minute spielte der Tabellenführer bei einer angezeigten Strafe geduldig weiter. Über Yannic Seidenberg kam der Puck zu Maximilian Kastner, der aus dem Slot abzog, Gustafsson aber nicht bezwingen konnte. Mannheims Markus Eisenschmid hatte mit einem Pfostenschuss in Überzahl die beste Chance der Adler (31.). Da Münchens Torhüter Fießinger in der Schlussphase bei den Kontern von Desjardins (37.) und Krupp (38.) stark reagierte, ging es mit dem knappen Vorsprung für die Adler in den letzten Abschnitt. 
Da waren 73 Sekunden gespielt, als Krämmer zu viel Platz hatte und mit einem Schuss ins kurze Kreuzeck auf 0:2 stellte (42.). Mannheim hatte danach mehr Spielanteile und verteidigte so gut, dass die Red Bulls nicht in Schusspositionen kamen. Fünf Minuten vor dem Ende starteten die Red Bulls ihre Schlussoffensive. In der 58. Minute nahm Trainer Don Jackson seinen Torhüter Fießinger vom Eis. Wenig später verkürzte Parkes mit einem Schuss ins rechte Kreuzeck auf 1:2 (59.). Die Red Bulls machten mit sechs Feldspielern weiter Druck – mit Erfolg: Acht Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit schob Parkes einen Abpraller zum Ausgleich über die Linie.
Früh in der Verlängerung musste ein Münchner auf die Strafbank. Das nutzten die Mannheimer aus: Benjamin Smith schoss die Gäste nach 41 Sekunden zum Zusatzpunkt.
  
    
Bayreuth Tigers
Tigers gleichen drei Mal aus – ohne jedoch Kapital schlagen zu können
(DEL2)  Die Gelegenheit, etwas näher an Landshut, die sich vor den Tigers auf dem 13. Platz in der Tabelle eingefunden haben, hat man in einem Spiel, das über weite Strecken ohne echte Höhepunkte auskommen musste, verpasst.
Im ersten Abschnitt hatten beide Teams den sichtbaren Willen, das Spiel auf die eigene Seite zu ziehen und traten entsprechend auf. Das von Trainer Kujala zuletzt angesprochene „weiche Spiel“ sah man beim ersten Treffer der Niederbayern sehr gut, als man Pompei, der von Czarnik bedient worden war, mehrere Versuche gestattet um die erstmalige Führung zu erzielen. Dies korrigierte man später mit einem schönen Spielzug, als Kolb die Scheibe für den hinter ihm anstürmenden Heider liegen ließ und dieser flach in die linke untere Torecke vollenden konnte. Viel Platz ließ man später Hofbauer, der ums Tor kurvte, den alten „Bauerntrick“ auspackte und Jaeger damit überwinden konnte. Dem Treffer wurde nach Sichtung des Videobeweises die Anerkennung gebilligt. Allerdings reagierte Bayreuth mit dem sofortigen – nur 12 Sekunden später erzielten – Ausgleich durch Davidek, der an alter Wirkungsstätte einen Pass von Karlsson aufnahm und Hübl keine Chance ließ. Erneut ärgerlich und mit einer „hergeschenkten“ Überzahl – als man selbst nach wenigen Sekunden in nummerischer Überlegenheit einen Akteur auf der Strafbank sitzen sah – nahm man den nächsten Gegentreffer hin. Die übrig gebliebenen 19 Sekunden im Powerplay nutzte der EV Landshut aus und stellte kurz vor der ersten Pause auf 3:2.
Dass im Anschluss fast 39 Minuten vergehen mussten, bis wieder etwas Zählbares auf der Anzeigentafel erschien, war den Teams geschuldet, die zwar auf beiden Seiten bemüht waren – jedoch wenig in die gefährlichen Zonen des Gegners kamen. Zwei sogenannte 100%ige Chancen, die Järveläinen nach 42. gespielten Minuten und im Doppelpack Gron und Rajala in der 50. Minute – als die Angreifer jeweils allein auf den Torsteher der Niederbayern zufahren konnten, blieben ungenützt. Als Coach Kujala gut zwei Minuten vor dem Ende Jaeger auf die Bank beorderte, um mit einem sechsten Feldspieler zu agieren und sich Landshut mit einem Weitschuss befreien konnte, hatten die Tigers Glück, dass die Schiedsrichter das sogenannte Hybrid-Icing falsch auslegten und abpfiffen. Das Glück hielt jedoch nicht lange, auch wen Gron nach 59 Minuten den Ausgleich für seine Farben erzielte – denn nur kurze Zeit später Schmidtpeter vorbehalten, den Siegtreffer – hier war keine Minute mehr zu spielen – für sein Team zu erzielen.
„Wir haben im ersten Drittel verhalten angefangen und schwach gespielt, viele Zweikämpfe in der defensiven Zone verloren, sind dann im zweiten Drittel besser ins Spiel gekommen. Im letzten Drittel haben wir das Spiel eigentlich beherrscht, und zwei Alleingänge gehabt. Am Ende hatten wir aber auch Glück mit dem gepfiffenen Icing. Leider ist es nicht das erste Mal, dass wir am Ende dem Gegner dann noch so ein Tor gegeben haben“, fasst Trainer Kujala das Geschehen auf dem Eis zusammen.
„Es war das erwartete schwere Spiel. Man darf sich auch nicht vom Tabellenstand blenden lassen, denn Bayreuth spielt ein sehr gutes System. Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment aussprechen. Sicher haben wir auch in der einen oder anderen Situation Glück gehabt aber das muss man sich auch erkämpfen. Ich bin am Ende froh, dass wir die Punkte geholt haben. Wie das ausgesehen hat, ist mir völlig egal“, berichtete eine sichtlich glücklicher Axel Kammerer.
Info: Gustav Veisert wurde nach einem Check im 2. Drittel an der Bande ins Krankenhaus gebracht um abzuklären, wie schwerwiegend eine mögliche Verletzung ist.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
4:1! Eispiraten siegen in Frankfurt - Starkem Auftritt folgen drei wichtige Zähler
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr Auswärtsspiel im Rahmen des 26. Spieltages gewonnen! Mit 4:1 setzten sich die Crimmitschauer bei den Löwen Frankfurt durch. Einer geschlossenen Teamleistung folgten somit drei wichtige Punkte, begünstigt durch die Tore von Dominic Walsh, Vincent Schlenker, Alex Wideman und Adrian Grygiel.
Personal: Als überzähliger Kontingentspieler blieb Carl Hudson in Crimmitschau. Dafür rückte Lukáš Vantuch in das Aufgebot von Danny Naud und spielte an der Seite von Patrick Pohl und Vincent Schlenker. Im Tor der Westsachsen startete Michael Bitzer. Sein Backup war erneut Tim Manuel Goldemann.
Den besseren Start in der Frankfurter Eissporthalle erwischten die heimischen Löwen. Gerade einmal zwei Minuten und 45 Sekunden waren gespielt, da erzielte Eddy Lewandowski per Direktabnahme das 0:1 (3.). Die Eispiraten wurden in der Folge jedoch besser und lieferten sich mit den Frankfurtern ein hitziges und schnelles Spiel. Bitzer parierte auf Seiten der Crimmitschauer stark, Patrick Pohl hatte den Ausgleich dann gleich zwei Mal auf dem Schläger. Für diesen zeigte sich dann aber Dominic Walsh verantwortlich. Der Deutsch-Briteließ Patrick Klein nach einer schönen Vorarbeit von Alex Wideman keine Abwehrchance – 1:1 (13.)! So sollte es bis zur Pause auch bleiben, denn beide Teams, die schon im ersten Durchgang viel in die Offensive investierten, konnten keine weiteren Treffer erzielen.
Auch im zweiten Abschnitt hielten beide Teams das Tempo hoch und kamen deshalb immer wieder zu guten Möglichkeiten. Zunächst konnten sich Bitzer und Klein noch auszeichnen, dann gelang den Gästen aus der Pleißestadt der Führungstreffer. Vincent Schlenker, mustergültig bedient von Lukáš Vantuch, schob den Puck über die Torlinie – 2:1 (34.). Und die Eispiraten wussten noch vor der Pause nachzulegen. Alex Wideman täuschte erst an und zimmerte den Puck anschließend unter den Giebel des Löwen-Gehäuses – Traumtor zum 3:1 (39.).
Auch im Schlussabschnitt konnten die 3.819 Zuschauer in der Frankfurter Eissporthalle kein spielbestimmendes Team ausmachen. Immer wieder wurden sowohl die Löwen als auch die Eispiraten nach schnellen Vorstößen gefährlich. Michael Bitzer erwischte jedoch einen Sahnetag und parierte Chance um Chance der anlaufenden Mainstädter, die gerade zum Schluss, mehrfach in Überzahl, immer gefährlicher wurden. Nachdem Dominic Walsh vor dem leeren Frankfurt-Tor erst die Chance auf sein 13. Saisontor vergab, sorgte Adrian Grygiel drei Sekunden vor dem Ende dann für den 4:1-Endstand. Sein Flachschuss landete im verwaisten Kasten der Gastgeber, welche Patrick Klein für eine weitere Offensivkraft vom Eis nahmen (60.).
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen unterliegen Ravensburg mit 3:4
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel bei den Ravensburg Towerstars mit 3:4 (0:2; 3:1; 0:1) verloren.
Die Dresdner kamen zwar druckvoll aus der Kabine, wurden allerdings von einem Doppelschlag durch Matias Haaranen (15.) und Vincenz Mayer (15.) überrascht. Zum Ende des ersten Spielabschnittes kassierten die Dresdner zu viele unnötige Strafen.
Im zweiten Drittel waren gerade einmal fünfzig Sekunden gespielt, als Robin Just eine doppelte Powerplaysituation nutzte und die Führung der Hausherren weiter ausbaute. Nick Huard (24.) verkürzte wenig später auf 1:3 aus Sicht der Eislöwen. Durch einen Doppelschlag von Dresdens Topscorer Mario Lamoureux (30. + 31.) war das Spiel wieder völlig offen. Doch im Schlussdrittel besiegelte Jakub Svoboda (50.) mit seinem Treffer den Sieg der Ravensburg Towerstars.
Rich Chernomaz, Cheftrainer Ravensburg Towerstars: „Ich war zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft im ersten und letzten Drittel. Im zweiten Spielabschnitt hatten wir viele Fehlpässe und waren sehr passiv in unserer Verteidigung in der neutralen Zone. Am Ende haben die Jungs aber kompakt gespielt. Die Jungs müssen verstehen, dass wir nur gewinnen, wenn wir das ganze Spiel diszipliniert sind und unseren Plan einhalten.“
Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Glückwunsch an Rich und seine Mannschaft. Es freut mich ihn wieder in der Liga zu sehen, da er ein guter Freund von mir ist. Aber ob Freund oder nicht, ich will meine Siege haben. Wir hatten wieder einmal einen Fehlstart. Solange wir dem Gegner zwei, drei Tore schenken, wird es schwer für uns Spiele zu gewinnen. Wir haben heute verdient verloren.“
Am Freitag, 13. Dezember um 19.30 Uhr empfangen die Dresdner Eislöwen den ESV Kaufbeuren zum nächsten DEL2-Punktspiel in der EnergieVebrund Arena.
  
    
EC Kassel Huskies
Huskies besiegen die Tölzer Löwen mit 6:3
(DEL2)  Die Kassel Huskies können auf ein erfolgreiches Wochenende blicken: Am Freitag gab es in Bayreuth einen 4:3-Sieg nach Penaltyschießen, am Sonntag folgte in der heimischen Halle vor 2596 ein 6:3 über die Löwen aus Bad Tölz. Für Kassel trafen Austin Carroll, Michi Christ, Richie Mueller (2) und Alexander Karachun (2).
In einem munteren Spiel waren es die Gäste, die die erste Chance für sich verbuchen konnten: Nach fünf Minuten stürmten sie über die linke Seite, Shawn Weller legte quer auf Stefan Reiter und dieser scheiterte aus optimaler Position am starken Jerry Kuhn. Das war es dann aber auch mit den Chancen der Löwen – denn nun übernahmen die Huskies die Initiative. Und sie belohnten sich schnell: Einen wuchtigen Schuss Ben Duffys parierte Ex-Husky Sinisa Martinovic im Gäste-Tor, doch den Nachschuss von Austin Carroll musste er passieren lassen – 1:0 (8.).
Früh konnten die Huskies ihre knappe Führung im Mitteldrittel auf zwei Tore ausbauen: Nach 22 Minuten und 27 Sekunden Spielzeit schnappte sich Routinier Michi Christ die Scheibe zentral vor dem Kasten der Gäste und traf schlitzohrig zum 2:0 (23.).
Dann wurde es turbulent. Noch während der Treffer durchgesagt wurde verkürzten die Gäste durch Tyler McNeely auf 2:1 – nur 17 Sekunden nach dem 2:0 (23.). Doch diese verrückte 23. Minute war noch immer nicht vorbei. Denn nur 13 Sekunden später war es Alexander Karachun, der eine Richie Mueller Vorlage zum 3:1 verwertete. 22:57 Minuten waren da gespielt.
Und es sollte noch besser kommen in diesem turbulenten Drittel. Gerade hatte Löwe Andreas Schwarz auf der Strafbank Platz genommen, da feuerte Richie Mueller einen wuchtigen Schlagschuss vom linken Bullykreis ab und der Puck rauschte in die Maschen - 4:1. (25.).
War das das Ende der vielen Tore in diesem Drittel? Keineswegs: Diesmal wirbelten die Gäste vor dem Tor von Kuhn und während Marco Pfleger als Torschütze durchgegeben wurde, war es wohl eher ein Husky, der den Puck mit Pech ins eigene Tor abgefälscht hatte (28.). Das 4:2 verschaffte den Gästen neuen Mut. Denn als Mario Scalzo, seit diesem Wochenende mit deutschem Pass ausgestattet und wieder genesen, auf die Strafbank musste, nutzte Pfleger den Platz auf dem Eis zum 4:3-Anschluss (32.). Er hatte auf Kuhn einen Schuss abgefeuert und den Abpraller selbst verwertet.
Aber noch immer war dieses Drittel nicht vorbei. Die Löwen schwächten sich selbst, indem nacheinander Max French und Matt MacKenzie auf die Strafbank mussten und erneut Mueller nutzte den Freiraum auf der Eisfläche zum 5:3. Wie sein Treffer zum 4:1 war auch das 5:3 ein wuchtiger Schlagschuss vom linken Bullykreis.
Sieben Tore in einem Drittel – das war eine ganze Menge. Dabei blieb es und es ging mit der 5:3-Führung in das Schlussdrittel.
Die zwei Tore-Führung brachte den Huskies die nötige Sicherheit für das letzte Drittel. Und in dem machte Alexander Karachun den Sack zu. Er vollendete einen Angriff über Ben Duffy und Stephan Tramm zum 6:3 Endstand.
Während des Spiels am Sonntagabend war die Aral-SuperCard-Aktion angelaufen. Die Fans hatten die Möglichkeit 2x2 Eintrittskarten für ein Fußball-Bundesligaspiel von Borussia Dortmund zu gewinnen.
Außerdem war die AidsHilfe Gast in der Halle und sammelte für ihre wichtige Arbeit.
Kevin Gaudet, Trainer der Tölzer Löwen: „Kassel ist eine Maschine. Die Huskies stehen zu Recht dort oben in der Tabelle. Wer gegen die Huskies gewinnen will, muss perfektes Eishockey spielen. Wer so dumme Strafen bekommt wie wir heute, kann nicht siegen“.
Tim Kehler, Trainer der Kasse Huskies: „Es war ein schnelles Spiel mit vielen Torchancen und Toren. Für mich als Trainer bedeutete es, keine Minute relaxed sein zu können. An der Stelle möchte ich mich bei Torwarttrainer Antti Ore bedanken, der sehr gut mit unseren Torhütern gearbeitet hat.“
Am kommenden Freitag,13. Dezember, spielen die Huskies um 19.30 Uhr daheim. Gegner sind dann die Eispiraten aus Crimmitschau.
  
    
ESV Kaufbeuren
Joker besiegen die Steelers mit 5:1 - Starker beginnt und noch bessere Schlussphase sichern dem ESVK drei Punkte
(DEL2)  Bietigheim Steelers hieß der Gast am Sonntagabend in der Kaufbeurer erdgas schwaben arena. Die Baden Württemberger reisten mit drei Siegen und 12:0 Toren aus den letzten drei Spielen an. Auf dem Papier also alles andere als ein Selbstläufer für den ESVK. Die Joker hingegen hatten am Freitag in Weißwasser nicht nur drei Punkte, sondern auch Daniel Oppolzer und Joey Lewis verletzungsbedingt verloren. Als Ersatz rutschten Valentin Gschmeißner und der zuletzt nicht mehr berücksichtigte Mike Mieszkowski in den Sturm. Außerdem musste Andreas Brockmann weiterhin auf Philipp de Paly und Stefan Vajs verzichten. 2.317 Zuschauer waren gespannt, welches seiner zwei Gesichter der ESVK an diesem Abend zeigen würde.
Die Hauherren starten engagiert und machen von Beginn an das Spiel, allerdings noch ohne nennenswerte Torchancen. In der fünften Minute testet dann Norman Hauner zum ersten Mal Jan Dalgic im Tor der Joker, aber dieser hat die Fanghand blitzschnell oben und hält. Anschließend Unruhe vor dem Tor von Stephon Williams, aber Valentin Gschmeißner kann eine sehr gute Chance noch nicht zur Führung nutzen. Dann das erste Überzahlspiel für Kaufbeuren, doch es sind die Steelers die in Unterzahl vorerst gefährlicher vor das Joker Tor kommen. Schließlich schafft es Kaufbeuren aber doch noch seine Powerplay Formation zu positionieren und gerade als Bietigheim wieder komplett spielt zieht Julian Eichinger von der Blauen ab, zerschmettert erst mit seinem Schuss ein Bietigheimer Schläger bevor Max Schmidle die nun frei liegende Scheibe im Tor unterbringt. Die Führung gibt dem ESVK ordentlich Auftrieb und die Joker erspielen sich nun Chance um Chance. Sami Blomqvist trifft mit einem knallharten Schuss nur die Maske von Stephon Williams. Die ebenfalls guten Versuche von Leon Kittel, Tobi Wörle und Mike Mieszkowski entschärft Williams dann jeweils im letzten Moment. Die Steelers können erst im Powerplay für Entlastung sorgen und kommen ihrerseits zu einigen Abschlüssen, aber Jan Dalgic ist mal wieder Herr der Lage und hält seinen Kasten sauber. Kurz danach Strafe gegen Bietigheim und die Wertachstädter bestätigen ihre starke Powerplay Bilanz mit der 2:0 Führung. Die Scheibe läuft wie geschmiert über Sami Blomqvist und Branden Gracel zu Antti Kerälä, der netzt trocken ein und bringt die arena zum Kochen. Kurz vor der Sirene bauen die Rotgelben sogar fast noch ihre Führung weiter aus, aber der Puck geht knapp am Tor vorbei und die Spieler in die Kabinen.
Auch im zweiten Drittel sehen die Zuschauer ein extrem unterhaltsames Zweitligaspiel, in dem die Steelers mit einer erneuten Überzahlsituation starten. Jan Dalgic hält die Führung dank starker Reflexe fest und Sami Blomqvist scheitert, direkt von der Strafbank kommend, nur knapp am Bietigheimer Keeper. René Schoofs hat dann die riesen Gelegenheit auf den Anschlusstreffer, völlig frei taucht er vor dem Joker Tor auf, verzieht seinen Schuss aber völlig. Jetzt wieder eine Druckphase des ESV, der stark spielenden Tobi Wörle findet seinen Meister aber genauso wie Max Lukes am Ende in Stephon Williams. Nun geht es Schlag auf Schlag, die Hausherren bringen eine vier gegen zwei Situation nicht im Kasten unter und im Gegenzug bringt Jan Dalgic mit einem Fanghandsave die Bietigheimer bei einem drei gegen zwei Konter zur Verzweiflung. Die Steelers drehen jetzt richtig auf und setzen sich immer mehr im Drittel der Allgäuer fest, die sich zwar mit aller Gewalt gegen den Anschlusstreffer stemmen, aber in der 27. Minute klingelt es dann doch noch. Max Pommersberger zieht völlig frei ab, Jan Dalgic wird die Sicht genommen und es heißt nur noch 2:1 für die Hausherren. Die Steelers wollen es jetzt etwas mehr als die Joker und kommen vor der Pause noch zu einigen hochkarätigen Chancen. Mit der knappen Führung für den ESVK geht eine hitzige Partie in die zweite Unterbrechung.
Die ersten sieben Minuten im letzten Spielabschnitt passiert erst einmal nichts Nennenswertes. Beide Mannschaften lauern auf einen Fehler des Anderen und genau diesen Fehler macht Benjamin Zientek als er für einen Stockschlag zwei Minuten kassiert und den ESVK dadurch in Überzahl bringt. Knapp eine Minute setzen sich die Joker mit ihrem Special Team im Steelers Drittel fest, dann setzt Tobi Wörle mit viel Übersicht den anfahrenden Jere Laaksonen in Szenen und der zieht ab. Die Scheibe wird noch abgefälscht und fällt hinter die Linie, ein Tor des Willens und die 3:1 Führung für Rotgelb. Bietigheim drängt sofort auf den erneuten Anschluss, aber Jan Dalgic hält überragend. Symbolisch für den Siegeswillen der Hausherren steht der massive, aber absolut faire Check von Youngster Leon Kittel gegen Routinier Frédérik Cabana, bei dem ein Raunen durchs Stadion geht. Branden Gracel und Jonas Wolter, der die Scheibe aus der Luft pflückt und aus der Drehung auf das Tor hämmert, verfehlen nur knapp. Aber auch die Steelers bleiben weiter gefährlich mit Kontern. Nur 2:30 Minuten stehen noch auf der Uhr, Bietigheim setzt nochmals alles auf eine Karte und nimmt Stephon Williams zu Gunsten des sechsten Feldspielers vom Eis. Sami Blomqvist behauptet im eigenen Drittel die Scheibe an der Bande und befördert sie quer über das Feld ins leere Tor. Das ist die viel umjubelte Vorentscheidung. Kaufbeuren erhält aber direkt noch eine Strafzeit und so heißt es die letzten zwei Minuten nochmals Vier gegen Sechs, weil Bietigheim erneut den Keeper runter nimmt. Der ESV schmeißt alles dazwischen und Alex Thiel setzt den Schlusspunkt. Auf Höhe des eigenen Tors lupft er die Scheibe schön über Freund und Feind ins Empty Net.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
Deggendorfer SC
DSC siegt beim Torfestival in Lindau
(OLS)  Nach der Heimniederlage am vergangenen Freitag gegen den EV Füssen  
gelang dem Deggendorfer SC am Sonntagabend ein wichtiger  
Auswärtserfolg bei den Lindau Islanders. In einer wilden Partie setzte  
sich dabei das Team von Trainer Dave Allison vor 702 Zuschauern mit  
5:8 durch.
Der DSC startete gleich wie die Feuerwehr in die Partie. Gerade einmal  
22 Sekunden waren gespielt, da markierte Kyle Osterberg in seiner  
unnachahmlichen Art das 0:1. Die Antwort der Hausherren ließ jedoch  
nicht lange auf sich warten. Im Powerplay schlug ein verdeckter Schuss  
nur knapp eine Minute später hinter Henning Schroth zum 1:1 ein. Doch  
die Lindauer blieben dran und gingen in der achten Minute sogar in  
Führung. Dieses Mal war es Sofiene Bräuner, der Schroth mit einem  
platzierten Schuss überwand. Doch die Deggendorfer ließen sich dadurch  
nicht aus der Ruhe bringen und nur knapp zwei Minuten später traf  
Curtis Leinweber zum Ausgleich. Einen Paukenschlag gab es schließlich  
noch kurz vor Drittelende, als René Röthke und Marcel Pfänder per  
Doppelschlag binnen 20 Sekunden auf 2:4 stellten. Dies war  
gleichermaßen auch der Stand nach 20 gespielten Minuten.
Im zweiten Drittel bekamen der DSC in der 27. Minute ein Powerplay  
zugesprochen, das sie in Person von Kyle Osterberg zum 2:5 ausnutzten.  
Doch die Islanders steckten ebenfalls nicht auf und konnten  
postwendend durch Jan Hammerbauer den Anschlusstreffer erzielen. Zu  
Beginn der zweiten Spielhälfte sollte es dann so richtig wild werden.  
Zunächst trafen auf Deggendorfer Seite der wieder genesene Sergej  
Janzen (31.) und Filip Reisnecker (33.) zum 3:7, ehe die Hausherren  
ihren Kampfgeist bewiesen und durch Norris (39.) und Klingler (40.)  
auf 5:7 herankamen.
Im Schlussdrittel fielen dann lange Zeit keine Tore. In der 52. Minute  
gab es dann doch noch einmal Grund zum Jubeln für die Mitgereisten  
Deggendorfer Fans. Erneut war es Kyle Osterberg, der mit seinem  
dritten Treffer an diesem Abend seinen Hattrick komplettierte und auf  
5:8 stellte. Im weiteren Drittelverlauf ließ der DSC dann keine  
weitere Treffer mehr zu, sodass das Team von Trainer Dave Allison die  
nächsten drei Punkte auf fremden Eis einfahren konnte.
Durch diesen Sieg bleibt der Deggendorfer SC auf Tuchfühlung mit dem  
Tabellenführer Memmingen und trifft am kommenden Freitag auswärts auf  
die Blue Devils Weiden. Spielbeginn in der Oberpfalz ist um 20 Uhr.
  
    
ECDC Memmingen
Mit dem letzten Aufgebot: Indians besiegen Rosenheim
(OLS)  Was für eine Leistung des ECDC Memmingen in Rosenheim. Die Indians besiegen den Altmeister nach Penaltyschießen mit 2:3 und bleiben damit an der Spitze der Tabelle. Am Sonntag steigt das nächste Heimspiel gegen Peiting (18 Uhr).
Mit einer Rumpftruppe reiste der ECDC Memmingen am Sonntag zu den Starbulls nach Rosenheim. Neben dem gesperrten Dennis Miller mussten die Maustädter auch auf die restlichen Förderlizenzspieler samt Julian Straub sowie die verletzten Nix und Huhn verzichten. Mehrere Leistungsträger gingen mit Schmerzen in die Partie, bissen aber auf die Zähne, so dass Sergej Waßmiller wenigstens drei Reihen aufbieten konnte, auch wenn die etatmäßigen Verteidiger Dennis Neal und Philipp Keil dazu als Stürmer aushelfen mussten. Entsprechend schwierig gestaltete sich auch der Beginn aus Sicht der Rot-Weißen, die nur mit viel Einsatz eine frühe Führung verhindern konnten und eine gewisse Zeit benötigten, um sich in die Partie zu kämpfen. Gerade in der besten Phase des ECDC fiel dann die Führung der Gastgeber (15.) durch Alex Höller, mit der es in die erste Pause ging.
Das zweite Drittel startete dann gleich mit einem Nackenschlag für die Indians, als Fabian Zick auf 2:0 erhöhen konnte. Die Memminger aber weiterhin bemüht und sie wurden auch belohnt. Brad Snetsinger verwertete eine Möglichkeit zum Anschluss und brachte die Hoffnung zurück. Mit Chancen auf beiden Seiten ging die Partie in einen spannenden Schlussabschnitt.
Hier starteten die Indianer furios. Gleich mit einem der ersten Angriffe erzielten sie den Ausgleich durch Patrik Beck, der einen Nachschuss an Lukas Steinhauer im Rosenheimer Gehäuse vorbei brachte. Auch im weiteren Verlauf hatten die Maustädter dann noch ein paar sehr gute Möglichkeiten, besonders als kurz vor dem Ende noch einmal eine Überzahlsituation anstand. Doch auch die Hausherren tauchten einige Male gefährlich vor dem Tor von Marc Henne auf, im letzten Moment war aber immer noch ein Schläger dazwischen, so dass beide Teams in die Overtime mussten.
In der Verlängerung passierte dann nichts nennenswertes mehr, so dass die Partie im Penaltyschießen endgültig entschieden werden musste. Hier traf gleich der erste Schütze der Hausherren, Linus Svedlund glich für die Indians postwendend aber wieder aus. Als dann Tadas Kumeliauskas seine Möglichkeit doch sehr leichtfertig vergab, sorgte Brad Snetsinger schließlich für die Entscheidung. Bei seinem Versuch hatte der Kanadier Glück, dass der Puck von der Latte an den Torhüter prallte und von dort ins Tor rollte. Dies nahmen die Indians aber gerne an, die damit weiterhin Tabellenführer der Oberliga-Süd bleiben.
  
    
Starbulls Rosenheim
Starbulls verpassen Sieg gegen Tabellenführer knapp
(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben ihr Heimspiel am 22. Spieltag der Eishockey-Oberliga Süd gegen Tabellenführer Memmingen Indians unglücklich mit 2:3 nach Penaltyschießen verloren. Lange Zeit dominierten die Hausherren die Partie klar, versäumten es aber, die verdiente 2:0-Führung durch Tore von Andreas Höller und Fabian Zick auszubauen. Gleich dreimal scheiterten die Grün-Weißen zudem am Eisen des Memminger Tores.
Die Starbulls, bei denen Michael Baindl nach kurzer und Michael Fröhlich nach langer Verletzungspause wieder mit dabei waren, überzeugten vom ersten Anspiel an mit selbstbewusster Körpersprache, Zweikampfstärke und Vorwärtsdrang. Doch obwohl das Spiel fast zehn Minuten lang ausschließlich in Richtung Memminger Tor lief, ließ die erste klare Torchance für die Hausherren fast eine Viertelstunde auf sich warten. Nach Rückpass von Tadas Kumeliauskaus scheiterte Alexander Höller aus der Nahdistanz an Torwart Marc-Michael Henne. Das folgende Anspiel gewann Kumeliauskaus, Höller zog direkt ab und traf ins linke obere Eck. Torwart Henne, dem Gästetrainer Sergej Waßmiller den Vorzug vor „Rosenheim-Schreck“ Jochen Vollmer gab, blieb ohne Reaktion. 
Und auch eine Reaktion der Memminger Feldspieler auf den Rückstand blieb weitgehend aus. Selbst in Überzahl brachte der Tabellenführer keinen gefährlichen Abschluss zu Stande. Einzig in den Minuten vor dem Rosenheimer Führungstreffer fanden die Gäste aus der „Mausstadt“ offensiv erwähnenswert statt. Topscorer Brad Snetsinger und Fabian Voit kreierten eine große Doppelchance zum 0:1, doch Starbulls-Keeper Lukas Steinhauer war auf dem Posten (13.).
Auch der zweite Spielabschnitt gehörte zunächst den Starbulls, die mit vier Reihen agierend das Tempo hochhielten und rasch auf 2:0 erhöhten. Fabian Zick spielte mit Höller Doppelpass und schob den Puck im Fallen aus kurzer Distanz durch die „Hosenträger“ von Gästekeeper Henne (24.). Nur eine Minute später nagelte Dominik Daxlberger die Scheibe per Schlagschuss an den Pfosten. Nach einer knappen halben Stunde Spielzeit verhinderte Henne mit einer Glanzparade bei einer Direktabnahme von Starbulls-Youngster Sebastian Stanik das mehrfach in der Luft liegende 3:0 – und im Gegenzug trafen die Gäste: Lubor Pokovic brachte die Scheibe von der blauen Linie in Richtung Tor, wo der nicht konsequent genug bewachte Brad Snetsinger dem an sich harmlosen Schuss mit einer technisch brillanten Aktion den entscheidenden Impuls gab, dass er am verdutzten Torwart Steinhauer vorbei über die Linie trudelte (30.). 
Der aus heiterem Himmel gefallene Anschlusstreffer brachte die Hausherren augenscheinlich aus dem Konzept. Die Dominanz war dahin und der Spitzenreiter konnte die Partie fortan ausgeglichen gestalten und die Starbulls-Defensive inklusive Torwart nun deutlich öfters beschäftigen. Die größte Chance auf ein Tor vor der zweiten Pause hatten aber dennoch die Hausherren. Bei einem Unterzahl-Gegenstoß scheiterte Enrico Henriquez-Morales am guten Gästekeeper Henne.
Das dritte Drittel begann mit einer kalten Dusche für die Starbulls. Einen Schuss von Marc Stotz lenkte Rosenheims Verteidiger Florian Krumpe unglücklich so ab, dass er seinem Torwart Steinhauer die Chance zum Eingreifen nahm und gleichzeitig Patrik Beck ins Spiel brachte, der aus kurzer Distanz mühelos zum 2:2 einschieben konnte (41.). Besonders bitter aus Rosenheimer Sicht: Der Szene ging ein unerlaubter Weitschuss der Gäste voraus, der vom Schiedsrichterteam nicht geahndet wurde. Das Spiel wurde nun zum offenen Schlagabtausch. Rosenheims Marinus Reiter nagelte die Scheibe an die Latte (46.), Memmingens Snetsinger traf den Pfosten (50.). In der Schlussphase der regulären Spielzeit verzeichneten die Hausherren dann wieder das Chancenübergewicht, dennoch war es bemerkenswert, wie effektiv und physisch stark die Gäste mit ihrem knappen Kader von nur 14 Feldspielern noch agieren und sich erfolgreich wehren konnten.
In der Verlängerung gab es Torchancen ausschließlich für die Hausherren. Die besten hatten Höller, dem freistehend beim Einschussversuch aus Nahdistanz die Scheibe versprang (61.) und Kumeliauskas, der mit einem Pfostenknaller für den dritten Rosenheimer Eisentreffer der Partie sorgte (65.). Im Penaltyschießen verwandelten Michael Fröhlich für die Starbulls und Linus Svedlund für die Indians zunächst souverän. Kumeliauskas und Höller scheiterten jedoch am Gästetorwart, während Snetsinger auf kuriose Weise zum Matchwinner avancierte: Er scheiterte an der Latte, doch die zurückprallende Scheibe landete am Schlittschuh von Torwart Steinhauer und fand von dort doch noch den Weg ins Tor.
  
    
VER Selb
Einsatz stimmte, Ergebnis (leider) nicht
(OLS)  Ein Auftritt, der Mut machte – aber für den sich unsere Wölfe nichts kaufen können. Ein gutes erstes Drittel, aus welchem unsere Wölfe durchaus mehr Kapital hätten schlagen müssen, machte lange Zeit Mut, ehe Peiting die Partie, in der unsere Wölfe keineswegs das schlechtere Team bildete, drehte. Wieder einmal fehlten auf unserer Seite in den entscheidenden Situationen Kaltschnäuzigkeit und Lockerheit beim Abschluss, viele unnötige Strafzeiten kosteten zudem Kraft für die am Ende glücklose Aufholjagd. Die 2:3 Niederlage beim EC Peiting, die durchaus als vermeidbar eingestuft werden kann, lässt die Wölfe- Niederlagenserie auf mittlerweile fünf Spiele anwachsen.
Ohne die Kranken/Verletzten Deske und Bär, dafür wieder mit Kabitzky, waren wir das spielbestimmende Team und die 1:0 Führung nach 20 Minuten war mehr als verdient. Unsere Wölfe mit dem besseren Start, versuchten gleich Druck auf das Peitinger Tor auszuüben – mit Erfolg. Im ersten Überzahlspiel erzielte Kolb freistehend die frühe Führung. Beflügelt vom Treffer unsere Jungs weiter im Vorwärtsgang, Kabitzky und Gare mit weiteren guten Torchancen. Peiting sehr passiv, Kümpel musste erst nach sieben Minuten gegen Krabbat erstmalig eingreifen. Die Chance auf 2:0 zu stellen hatte Hirschberger, aber ECP-Goalie Hechenrieder mit einem starken Save. McDonald zog wenig später auf und davon, konnte nur mit einem Foul gestoppt werden, das folgende Überzahlspiel brachte jedoch keinen gewünschten Erfolg. Bange Minuten in der Schlussphase – unsere Wölfe für 108 Sekunden mit zwei Mann weniger auf dem Eis. Dank des einige Male gut parierenden Kümpel und bravourös kämpfenden Vorderleuten ging es mit der knappen Führung in die Pause.
Peiting kommt besser aus der Kabine und prüft Kümpel gleich zweimal. Die Hausherren drängen auf den Ausgleich, unsere Mannen gedanklich scheinbar noch in der Kabine. Es dauert etwas, bis sie wieder den spielerischen Faden finden. Der Ausgleich fiel aus heiterem Himmel und entsprang der Kategorie „absolut unnötig. Die Situation schien schon geklärt, als Kümpel von hinten angeschossen wurde und von dort durch die Schoner die Scheibe ins Tor ging. Beide Teams waren nun darauf bedacht, die Scheibe in den eigenen Reihen zu halten und auf Fehler des Gegners zu warten. Die Partie wurde zudem ruppiger und giftiger – die Strafbänke füllten sich, der Spielfluss litt sehr darunter, teilweise zogen wir sehr unnötige Strafen. Bei 4/4 brach Weyrich durch, aber Kümpel auf dem Posten. Letzterer jedoch ohne Chance in der 36. Minute. Schöner Spielzug der Hausherren, Heger lief gut mit und goldrichtig vor dem Tor postiert traf er zur 2:1 Führung. Tore fielen im Mittelabschnitt keine mehr, dafür flogen die Fäuste: Gelke und Stauder hatten sich kräftig in den Haaren, die Fäuste und Handschuhe flogen und es gab 30 Strafminuten für beide Akteure und viel Zeit zum Nachdenken in der Kühlbox.
In Unterzahl starteten unsere Wölfe in den Schlussabschnitt, Peiting aber zu harmlos ohne überzeugende Szenen. Der 3:1 Führungstreffer fällt aber dennoch früh. Kümpel parierte glänzend, kann auch den ersten Nachschuss parieren, aber ist bei Nachschuss Nummer Zwei durch Krabbat chancenlos. Unsere Jungs schüttelten sich, gaben sich trotz des 1:3 Rückstandes nicht geschlagen. Kabitzky ließ eine gute Chance in Unterzahl liegen, noch hochkarätiger die Möglichkeit von McDonald. Der Kanadier, der einen schlampigen Pass an der blauen Line abfing, scheiterte eins gegen eins an Hechenrieder zum möglichen Anschluss.
Nachdem Heger das 4:1 auf dem Schläger vergab – Kümpel rettete mit der Schulter – und Graaskamp drei Minuten vor Ende der 2:3 Anschluss gelang, keimte nochmals Hoffnung im Wolfsrudel auf. Wölfe-Coach Thom zog schnell den Torhüter für einen sechsten Feldspieler, aber der dritte Treffer wollte einfach nicht mehr fallen. Im Gegenteil. Kapitän Ondruschka mit höchstem Einsatz im Liegen kratzte in letzter Not die Scheibe von der Linie.
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles schlagen zu Hause auch den Tabellenführer
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg blieben auch im achten Heimspiel in Serie ungeschlagen und haben mit 4:2 (3:0/1:2/0:0) gegen die Tilburg Trappers gewonnen.
Im Vergleich zum Freitagsspiel gab es zwei Änderungen im Kader der Hamburger: Kai Kristian stand wieder im Tor und Jan Tramm rückte nach einer leichten Verletzung wieder in die Aufstellung. Neuzugang Chase Witala konnte erst eine Trainingseinheit absolvieren und ist gesundheitlich leicht angeschlagen, weshalb der Kanadier noch geschont wurde.
Auf dem Eis boten die Krokodile hingegen das gleiche Bild wie schon am Freitag. Ein starker Start ins Spiel und eine verdiente Führung nach nur knapp vier Minuten. In Überzahl schlug Norman Martens mit einem satten Schlagschuss von der blauen Linie zu. Die Crocodiles blieben dran und legten nach. Rico Rossi veredelte ein Zuspiel von Dennis Reimer (16.) und Dominik Lascheit erhöhte sehenswert auf 3:0 (18.).
Die Euphorie der 1.283 Zuschauer wurde von den Tilburgern im zweiten Drittel allerdings gedämpft. Nur 12 Sekunden waren gespielt, da erzielte Mitch Bruijsten nach einem leichtfertigen Puckverlust schon das 3:1. Und plötzlich war Verunsicherung im Spiel der Hausherren, während die Gäste Aufwind bekamen. Als sich Jonne de Bonth eine Strafe einhandelte, hatten die Hanseaten die Gelegenheit, sich von den wütenden Angriffen der Gäste zu erholen – doch es kam anders. In Unterzahl konterten die Trappers Hamburg aus und Danny Stempher vollendete zum 3:2 (29.). Als de Bonth sich ein zweites Mal Richtung Strafbank verabschiedete und Mitch Bruijsten ihm Gesellschaft leistete, klappte es dann doch noch mit dem Powerplay-Tor für die Crocodiles. Per Direktabnahme traf Patrick Saggau zum 4:2 (40.).
Der letzte Spielabschnitt war umkämpft und die Trappers erspielten sich Chancen, doch Kai Kristian blieb fehlerfrei, wenn seine Vorderleute die Abschlüsse nicht verhindern konnten. Es blieb also beim 4:2 für die Crocodiles, doch der Sieg hatte einen bitteren Beigeschmack. Thomas Zuravlev blieb nach einem Zweikampf verletzt liegen und musste ins Krankenhaus. Erste Untersuchungen haben ergeben, dass nichts gebrochen ist. Weitere Untersuchungen durch das Ärzteteam der Hamburger folgen.
„Wir haben sehr gut angefangen. Im ersten Drittel waren wir da, auch unser Powerplay war da. Wir haben spielerisch überzeugt und viele Sachen richtig gemacht. Mit dem 3:0 haben wir dann gedacht, dass wir es locker angehen können. Da gab es dann viele Scheibenverluste an der offensiven und defensiven blauen Linie. Tilburg ist ein Topteam, die machen dann zwei Tore. Entscheidend war das 4:2, das hat uns nochmal Luft verschafft. Ich bin sehr froh, dass wir das Ergebnis nach Hause gebracht haben“, sagte Trainer Jacek Plachta.
Für die Hamburger war es der achte Heimsieg in Serie und der erste Heimsieg gegen die Tilburg Trappers.
  
   
Herner EV
3:5 Heimniederlage gegen die Hannover Scorpions - Scorpions gewinnen als erstes Team in dieser Saison am Gysenberg
(OLN)  Statt dem zehnten Heimerfolg, musste man gegen die Hannover Scorpions die erste Heimniederlage der Saison einstecken. Es war am Ende ohne Nils Liesegang, der leicht angeschlagen geschont wurde und Thomas Ziolkowski, nicht das Spiel der Herner.
Man kam gegen die Hannover Scorpions nicht wie gewohnt in das Spiel. „Wir haben ab der ersten Minute nicht das gemacht, was uns sonst stark macht“, so Trainer Danny Albrecht. Die Chance auf den Sieg war dennoch vorhanden, auch nach dem 0:1 durch Bombis in der 17.Minute. Dominik Piskor konnte in Überzahl gleich nach wenigen Minuten im zweiten Drittel ausgleichen. Doch statt nachzulegen, konterte Hannover mit der erneuten Führung in der 27.Minute durch Reiß. Bemüht um den Ausgleich eröffneten sich weitere Chancen für die Scorpions. Garten erhöhte in der 32.Minute auf 1:3.
Patrick Asselin ließ bei den 1142 Zuschauern gleich zu Beginn des letzten Drittels die Hoffnung auf eine Wende im Spiel aufkommen, doch nicht einmal eine Minute später hieß es durch Rinke 2:4. Als Bombis in der 54.Minute auf 2:5 erhöhen konnte, versuche Trainer Danny Albrecht alles und nach sehr früh Torwart Linda zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. „Ich habe sieben Minuten vor Ende des Spiels den Torhüter raus genommen um Druck auszuüben, damit sich die Scorpions umstellen und zusammenziehen müssen. Sowas kann dann auch mal anders ausgehen als vielleicht geplant.“ Es reichte nur zu einem weiteren Treffer. Dennis Thielsch stellte in der 57.Minute mit dem 3:5 den Endstand her.
Trainer Danny Albrecht nach dem Spiel: „Wir haben die Scheibe nicht wie gewohnt bewegt und haben einfach nicht den nötigen Druck auf den Gegner ausüben können.“
Nach der Niederlage der Tilburg Trappers in Hamburg ist der Abstand zur Spitze mit drei Punkten Rückstand konstant geblieben. Auf die Crocodiles aus Hamburg hat Herne dagegen neun Punkte Vorsprung und behauptet damit den zweiten Platz der Oberliga-Nord.
  
    
Rostocker EC
Piranhas gewinnen 3:2 bei den Icefighters Leipzig - Die Gäste belohnen sich für ihren Kampf sowie ihr Engagement und entscheiden das Spiel über die Fitness
(OLN)  Mit der gleichen Aufstellung wie beim 1:4 am Freitag gegen Herne traten die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs am Sonntagabend in der Oberliga Nord bei den Icefighters Leipzig an und gewannen 3:2 (0:1, 1:0, 2:1).
„Das 1:4 gegen Herne war sehr ärgerlich. Ich denke, wir waren auf dem selben Niveau“, blickte REC-Trainer Christian Behncke zurück. „Beim Tor zum 1:2 war der Schuss eigentlich nicht gefährlich, wurde aber durch einen Schläger oben in den Winkel abgefälscht. Beim 1:3 sah unser Torwart ein bisschen unglücklich aus. Doch das Fazit ist, dass wir keinen Unterschied gesehen haben, auf dem gleichen Niveau spielen konnten wie der Zweite und dass, wenn wir weiter so auftreten, auch die Erfolge wiederkommen.“
Am Sonntag im „Kohlrabizirkus“ boten die Rostocker dem Favoriten gut Paroli, auch auf Keeper Jakub Urbisch war wieder Verlass. Die Gäste gerieten zwar dennoch in Rückstand, aber „wir präsentieren uns wie schon gegen Herne kämpferisch stark. Wir sind auf jeden Fall im Spiel“, so Mannschaftsleiter Dirk Weiemann in der ersten Pause.
Im Mitteldrittel kamen die Piranhas verdient zum Ausgleich. Weiemann: „Wir spielen konsequent mit drei Reihen durch. Leipzig hat nur 13 Leute. Ich hoffe, wir können das Spiel über die Fitness entscheiden.“
Und tatsächlich gingen die Gäste 2:1 in Führung und machten durch Gerstungs Schuss ins leere Tor (59./die Sachsen hatten ihren Keeper zu Gunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis genommen) den Sack zu.
Dirk Weiemann: „Die Jungs belohnten sich für ihren Kampf und ihr Engagement. Sie haben früh und erfolgreich gestört, auch stark in Unterzahl agiert. Zudem hat Jakub Urbisch im Tor einen tollen Job gemacht.“ 
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern
    
TSV Erding
Gladiators werden nicht belohnt
(BYL)  Das hatten die Gladiators nicht verdient. Gegen die Passau Blackhawks 
boten die Erdinger Puckjäger am Sonntagabend eine mitreißende Partie und 
mussten sich – den Sieg bereits vor Augen – 6:7 (1:2, 2:1, 3:3; 0:1) 
nach Verlängerung geschlagen geben.
Der Auftakt war für die Gladiators nach Maß. Lukas Krämmer 
spielte einen Traumpass aus dem eigenen Drittel an die gegnerische blaue 
Linie auf Mark Waldhausen, der passte perfekt auf Daniel Krzizok, und 
dieser schloss sehenswert zum 1:0 ab. Doch lange währte die Freude der
heimischen Fans nicht. Als unmittelbar hintereinander zwei Erdinger auf 
die Strafbank marschierten, kamen die Passauer zu zwei Treffern 
innerhalb von nur zwei (!) Sekunden (8.). Jan Sybek schloss zunächst ein 
bärenstarkes Powerplay zum 1:1 ab. Dann gewann Benedikt Böhm das Bully, 
Patrick Geiger zog fast von der Mittellinie ab, und der Puck schlug 
hinter Torwart Andreas Gerlspeck zum 2:1 für die Niederbayern ein.
Die Partie nahm jetzt richtig Fahrt auf. Die Blackhawks machten Druck. 
Aber die Erdinger hielten dagegen und kamen durch Krzizok zum 2:2 (24.). 
Passau drückte jetzt noch mehr aufs Tempo. In der 29. Minute lag der 
Puck im Erdinger Kasten, weil er aber mit der Hand erzielt worden war, 
gab der Schiedsrichter den Treffer nicht. Dann fiel aber doch das 3:2 
für die Blackhawks, als Arthur Platonow unhaltbar für Gerlspeck 
abschloss (33.). Dass auch die Gladiators Powerplay können, zeigten sie 
kurz vor Ende des zweiten Abschnitts, als Philipp Michl bei 5:3-Überzahl 
zum 3:3 traf.
Die Gladiators hatten zu Beginn des Schlussdrittels noch einen Mann mehr 
auf dem Eis, und Martin Dürr traf aus kurzer Distanz zum 4:3 (42.). War 
die Partie ohnehin schon schnell, so erhöhten beide Teams das Tempo 
nochmal, und jetzt hatte das Spiel höchstes Bayernliga-Niveau. Kurios 
dann das 5:3, als Passaus Torwart Clemens Ritschel einen 
Befreiungsschlag von Dominik Wagner vom eigenen Tor aus passieren ließ 
(49.). Doch im Nachstochern brachte Michael Franz die Blackhawks wieder 
heran (51.). Und als ein zweimal abgefälschter Schuss unhaltbar im 
Erdinger Tor einschlug – zuletzt hatte Franz die Scheibe berührt – war 
die Partie wieder ausgeglichen (53.). Im Spiel Vier gegen Drei zimmerte 
Neuzugang Jamie Hill den Puck zum 6:5 in den Winkel, aber nur 32 
Sekunden später glich Sybek bei Vier gegen Vier zum 6:6 aus.
Die Verlängerung dauerte genau 79 Sekunden, dann traf Sulcik zum 
glücklichen 7:6 für Passau.
  
    
ESC River Rats Geretsried
Vorsprung über die Zeit gebracht
(BYL)  Der ESC machte sich das Leben im Heimspiel gegen die Mighty Dogs aus Schweinfurt in den ersten zehn Minuten selber schwer. Die Gäste nutzten zwei Überzahlmöglichkeiten um sich im Drittel der Rats festzusetzen, etwas Zählbares sprang jedoch noch nicht dabei heraus. Das war vor allem David Albanese zu verdanken, der mit zwei Glanztaten den Einschlag verhinderte. Bei 5 vs. 5 zeigten die Rats allerdings ihre aktuell gute Form und gingen durch ein Tor von Martin Köhler in Führung. Der Kapitän verwertete ein schönes Zuspiel von Fuchs mit einem Schuss in das rechte obere Eck (14.). Die Mighty Dogs waren unbeeindruckt und suchten wieder den Weg nach vorne. Ein schneller Gegenstoß führte schließlich zum 1:1, Cypas hielt nach Querpass von Murray perfekt den Schlager hin (16.).
Das Spiel blieb auch im zweiten Drittel vorerst offen. Fuchs scheiterte mit einem Handgelenkschuss an der Latte und hinten musste Albanese wieder einen Abwehrfehler in höchster Not ausbügeln. Dem ESC gelang durch Strobl aber die erneute Führung (25.) und jetzt konnte die Mannschaft von Sebastian Wanner nachlegen. In doppelter Überzahl hämmerte Horvath die Scheibe zum 3:1 in den rechten Winkel und brachte den ESC zum ersten Mal mit zwei Toren in Front (27.). Die Mighty Dogs waren in dieser Phase zu oft auf der Strafbank, denn auch der nächste Treffer resultierte aus einem Geretsrieder Powerplay. Fuchs schoss von der blauen Linie perfekt neben den rechten Pfosten und erhöhte auf 4:1 (33.). Selbst das Unterzahl lief nun wie am Schnürchen, Englbrecht verwertete einen Abpraller nach einem schnellen Gegenstoß über Strobl zum 5:1 (39.). Schweinfurt kassierte nun einen Konter nach dem anderen und tatsächlich waren die Rats in der exakt gleichen Unterzahl ein zweites Mal erfolgreich! Drei Geretsrieder stürmten auf einen Schweinfurter, am Ende musste Reiter nur noch zum 6:1 in das leere Tor einschieben (40.).
Trotz des hohen Rückstands kamen die Gäste hochmotiviert aus der Kabine und setzten mit dem 6:2 durch Seibel gleich mal ein kleines Zeichen (41.). Zu sicher durften die Rats sich nicht fühlen, in 20 Minuten kann viel passieren. Horvath setzte einen Schlagschuss nur an den Pfosten und im Gegenzug verkürzte Kouba mit einem abgefälschten Schuss auf 6:3 (45.). Sollte hier tatsächlich nochmal das große Zittern losgehen? Zwar traf Nold in Überzahl sogar noch zum 6:4 (53.), doch der ESC hatte einen großen Verbündeten: die Zeit. Eben diese lief den Gästen immer mehr davon, letztlich war der Rückstand doch zu groß und die Rats brachten ihren immer kleiner werdenden Vorsprung bis ins Ziel.
Fazit: Am Ende wurde es zwar nochmal knapp, doch insgesamt verlassen die Rats als verdienter Sieger die Eisfläche. Mit zwei Heimsiegen holt sich der ESC das erste perfekte Wochenende und macht in der Tabelle weiterhin Boden gut. Wie schon gegen Pfaffenhofen, war es ein hervorragendes zweites Drittel, welches letztlich den Ausschlag zugunsten der Rats gegeben hat. Die Automatismen greifen langsam wieder und man sieht der Mannschaft die Lust und die Leidenschaft auf dem Eis an. Fortsetzung nächste Woche auf jeden Fall erwünscht, auch wenn mit Erding und Schongau wieder zwei schwere Gegner warten.
  
    
EHC Königsbrunn
Spielabbruch nach dem zweiten Drittel
(BYL)  Mit 3:1 lag der EHC Königsbrunn nach vierzig Spielminuten gegen die „Eispiraten“ aus Dorfen in Führung. Ein Defekt an der Eismaschine sorgte dann aber für lange Gesichter bei den Zuschauern.
Bis auf die üblichen Dauerverletzten und den erkrankten Alexander Strehler konnte EHC-Coach Waldemar Dietrich heute mit kompletter Kapelle antreten. Vor dem Eisstadion fand der Nikolausmarkt statt, so dass viele Zuschauer zusätzlich den Weg in die heimische Eisarena fanden. Es schien ein rauschendes Eishockeyfest vor gefüllten Tribünen zu werden.
Mit viel Selbstbewusstsein startete Königsbrunn in die Partie, die Mannschaft wollte das Wochenende unbedingt mit sechs Punkten abschließen. Nach gerade mal 49 Sekunden zappelte der Puck schon im Tor der Eispiraten, Dominic Auger netzte zum 1:0 ein. Zuvor hatte sich der EHC im gegnerischen Drittel festgesetzt und aggressiv den Puck behauptet. Im Gegensatz zum Hinspiel zeigte aber auch Dorfen viel Einsatz und Zug zum Tor, die Mannschaft präsentierte sich als ernstzunehmender Gegner. Den nächsten Treffer markierte aber erneut Königsbrunn, in Überzahl traf dieses Mal Hayden Trupp zur 2:0 Führung für den EHC. Die Brunnenstädter erarbeiteten sich auch weitere Torchancen, scheiterten aber spätestens beim Goalie der Eispiraten Simon Freiherr von und zu Fraunberg. Wie auch Jennifer Harß im Tor der Königsbrunner lieferte er eine bärenstarke Partie ab und zeigte starke Saves. Bis zur ersten Pause fielen aber keine weiteren Treffer mehr.
Im mittleren Spielabschnitt legten die Gäste noch eine Schippe nach und drängten auf den Ausgleich, doch der EHC verteidigte gut und ließ nur wenige Möglichkeiten zu. Aber auch die Eispiraten hielten gut dagegen und lieferten den Königsbrunnern einen intensiv geführten Kampf auf Augenhöhe. In der 36. Spielminute setzte sich dann die jüngste Angriffsreihe der Brunnenstädter im gegnerischen Drittel durch und schloss mit dem 3:0 durch Jannik Reuß ab. Doch nur zwei Minuten später verloren die Königsbrunner in Überzahl die Scheibe und wurden  gnadenlos von Lukáš Miculka ausgekontert, der zum 3:1 einschoss. Mit dem leistungsgerechten 3:1 ging es dann zum letzten Mal in die Kabine.
Wie immer in den Pausen wurde nun das Eis aufgearbeitet, doch durch einen Defekt verlor die Eismaschine warmes Wasser. Dadurch entstanden mehrere Löcher im Eis, die so tief waren, dass sie nicht mehr ausgebessert werden konnten. Der Hauptschiedsrichter brach daraufhin die Partie ab, da die Sicherheit der Spieler nicht mehr gewährleistet werden konnte. Ob das Spiel wiederholt oder gewertet wird muss nun der Verband entscheiden, die Verantwortlichen beider Vereine setzten aber schon mal den 3.1. als Ausweichtermin fest. Die Karten behalten natürlich die Gültigkeit, so dass die Zuschauer nun noch in den Genuss von drei weiteren Dritteln kommen.
Für Dorfen hat dieser Termin natürlich einen Vorteil. Denn erst kürzlich bekamen die Kontingentspieler Miculka und Vrba deutsche Pässe, so dass die Eispiraten auf dem Transfermarkt aktiv werden könnten und einen weiteren Kontingentspieler neben dem Slowaken Martin Saluga nachverpflichten. Königsbrunn rutscht wegen den fehlenden Punkten auf den neunten Rang ab und hat dadurch nun zehn Punkte Abstand auf den anvisierten sechsten Platz. Am Sonntag, dem 15. steigt dann das Derby gegen den HC Landsberg, aufgrund des zu erwartenden Zuschauerzuspruchs startet schon am Dienstag der Kartenvorverkauf bei der Bäckerei Forster.
  
    
EHF Passau Black Hawks
Spektakulär! Passau siegt mit 7:6 n.V. bei Erding - Qualifikation zur oberen Verzahnungsrunde so gut wie sicher
(BYL)  Die Passau Black Hawks haben ihr Auswärtsspiel am Sonntag bei den Erding Gladiators vor 604 Zuschauern mit 6:7 nach Verlängerung gewonnen. Den Zuschauern bot sich ein spektakuläres Eishockeyspiel mit vielen Toren, Chancen und gelungenen Aktionen auf beiden Seiten. Im Gegensatz zu den letzten Auswärtsspielen, waren es dieses mal die Passau Black Hawks, die das Spiel in den Schlussminuten zu ihren Gunsten drehen konnten. Die Gäste aus Passau starteten stark ins erste Drittel und setzten die Hausherren früh unter Druck. Den ersten Treffer erzielten trotzdem die Erding Gladiators. Wenig geschockt schlugen die Habichte durch einen Doppelschlag noch im ersten Drittel zurück. Das zweite Drittel gingen die Erdinger deutlich konzentrierter und agiler an. Der Lohn war der frühe Ausgleich. Die erneute Passauer Führung konnten die Hausherren mit dem Pausenpfiff egalisieren, sodass es mit einem Spielstand von 3:3 in die zweite Drittelpause ging. Im Schlussdrittel war Erding die spielbestimmende Mannschaft. Die Habichte wirkten fahrig, unkonzentriert und zum Teil etwas Müde. Dazu gesellten sich auch noch individuelle Fehler und Strafzeiten. So stand zehn Minuten vor Ende der Partie ein 5:3 auf der Anzeigetafel. Doch die Black Hawks gaben sich noch nicht geschlagen und konnten durch zwei Tore von Michael Franz auf 5:5 stellen. Als Erding zwei Minuten vor Spielende im Powerplay das 6:5 erzielte schien die Partie in Richtung Heimsieg zu laufen. Doch die Erdinger hatten die Rechnung ohne Jan Sybek gemacht. Eine sehenswerte Aktion sorgte für den erneuten Passauer Ausgleich. So ging es mit einem Spielstand von 6:6 in die Verlängerung. Und da hatten die Habichte das Momentum klar auf ihrer Seite. Einen Puckgewinn in der eigenen Verteidigungszone nutzte Petr Sulcik nach einer Minute in der Overtime zum 6:7 Siegtreffer für die Passau Black Hawks. Ein Spiel das nur mit einem Wort zu beschreiben ist: WAHNSINN!
Durch die zwei Erfolge vom Wochenende haben die Passau Black Hawks nun sechzehn Punkte Vorsprung auf Platz 7. Die Qualifikation zur oberen Verzahnungsrunde dürfte den Passau Black Hawks somit nicht mehr zu nehmen sein. Mit 40 Punkten stehen die Habichte auf einem sehr guten dritten Tabellenplatz und haben nur einen Punkt Rückstand auf die Spitze. Mit diesem Erfolgserlebnis können die Passau Black Hawks nun die nächste Trainingswoche nutzen um zu regenerieren und sich auf das Auswärtsspiel am Sonntag bei Tabellenführer TEV Miesbach vorzubereiten. Und wer weiß, vielleicht heißt der Tabellenführer nach dem nächsten Spieltag ja dann tatsächlich: Passau Black Hawks.  -czo
  
    
TSV Peißenberg
Eishackler ringen Tabellenführer nieder
(BYL)  Eine klasse Vorstellung lieferte der TSV Peißenberg gegen Tabellenführer aus Waldkraiburg.
Mit dem 6:2 Heimerfolg konnten die „Eishackler“ an die Leistung vom Freitag nahtlos anknüpfen und stellten damit endgültig klar, dass das letzte Wochenende nur ein Ausrutscher war. Ein verdienter und gerechter Lohn für die harte Arbeit die man über die gesamten 60 Minuten leistete. Während der Gästetrainer die Schuld beim Schiedsrichter für die Niederlage suchte, konterte Höfler geschickt mit seiner Aussage, „dass man im letzten Drittel die Gäste ordentlich vorgeführt hat.“ Ich glaube damit dürfte alles gesagt sein.  
Normalerweise nimmt man ja bei Niederlagen gerne die Ausredekarte mit verletzten Spielern oder sonstigen Gründen, aber drehen wir das doch heute einmal um.
Ohne Kapitän Martin Andrä! Ohne Leo Zink! Ohne Tobias Estermaier! und Ohne Brandon Morley!, musste man bis zu diesem Zeitpunkt, gegen das beste Team der Bayernliga antreten. Umso größer dürfte jetzt die Freude überwiegen, dass diese Truppe trotz aller Querelen auch gegen eine Top-Mannschaft gewinnen kann. Respekt und Hut ab vor dieser Mannschaftsleistung. Ihr seid klasse.
Nach der Gästeführung in der 9. Minute durch Matthias Jeske, nahmen die „Eishackler das Spielgeschehen in die Hand und erarbeiteten sich Chance um Chance. Belohnt wurde die Mannschaft bei einer 5 gegen 3 Überzahl, Matthias Müller konnte den Schläger reinhalten und zum verdienten Ausgleich treffen.
Besonders lange ließ die Antwort der Gäste, aber nicht auf sich warten. Nur eine Minute später bekam Waldkraiburg die Gelegenheit in Überzahl und konnte prompt zum 1:2 durch Josef Straka treffen. Spielerisch agierten beide Mannschaften sehr ausgeglichen im ersten Abschnitt.
Sehr ausgeglichen ging es auch im zweiten Drittel weiter. Eine 5-4 Überzahl nutzte Martin Lidl der mit seinem 1. Saisontor für seine „Eishackler“ zum erneuten Ausgleich treffen konnte. Der EHC wollte wieder mit wütenden Angriffen die Führung erzielen, aber im Tor der „Eishackler“ stand da wieder dieser „Teufelskerl“ Korbinian Sertl. Der seiner Mannschaft wieder der gewohnte Rückhalt war, wie zuletzt auch schon in Miesbach und in der gesamten Saison. Das Spiel wurde im 2. Drittel aber auch immer zerfahrener, durch viele Strafzeiten auf beiden Seiten (jeweils 9x2 Minuten) und Tore sollten hier auch keine mehr fallen.
Im letzten Teil der Begegnung waren es fast nur noch die „Eishackler“ die ihre Zeichen in der Offensive abgeben konnten. Gerade weil auch die TSV-Männer hier der Gästemannschaft läuferisch, deutlich überlegen war. Die sage und Schreibe Vier Tore in diesem Drittel zeigten dies auch deutlich auf. Vielleicht gilt es hier der Heimmannschaft als Tabellenführer, auch mal seinen Respekt zu zollen, anstatt die Schuld bei den Schiedsrichtern zu suchen, auch eine Gratulation oder ein Handshake wäre hier angebracht gewesen. Anscheinend macht man das nur wenn Waldkraiburg das Eis, als Sieger verlässt. Aber naja…
Die Tore Drei und Vier, machte der TSV im Übrigen auch bei Spielergleichheit auf dem Eis. Florian Höfler war hier der Schütze zu den beiden Treffern. Auch nach diesen beiden Treffern wollten sich die „Eishackler“ nicht auf der soliden Führung ausruhen und gaben weiter Vollgas. Nicht aufhören und das Ding nach Hause holen, brannte sich in den Köpfen der Spieler fest. Leider Gottes hatte der EHC Waldkraiburg auch keine nennenswerte Chance im Schlussabschnitt dieser Begegnung, obwohl ja das Spiel 60 Minuten dauert. Auch hier wieder ein weiterer Grund warum dieser Sieg für die „Eishackler“ mehr als verdient war.
Als nur noch 10 Minuten zu spielen waren, machten sich erste Frustfouls bemerkbar und der TSV konnte sein verbessertes Überzahlspiel auch an diesem Abend weiter in Tore ummünzen. Der Gewaltschuss von Valentin Hörndl bei 5-4 fand den Weg ins rechte Kreuzeck zur entscheidenden 5:2 Führung, die den „Löwen“ endgültig den Zahn zog. In der 55. Minute durfte sich Matthias Müller zum zweiten Mal in die Torschützenliste eintragen. Sein verdeckter Schuss, schlug links oben im Gehäuse von Kevin Yeingst ein.
Die letzten beiden Tore brachten also den perfekten Rahmen für diese grandiose Leistung der Peißenberger, die sich somit wieder auf den 4. Tabellenplatz spielten. Sicher ist aber noch lange nichts, bei aller Euphorie über diesen Sieg ist schon am nächsten Sonntag mit dem ESC Dorfen ein vermeintlich „schwächerer“ Gegner zu Gast in der Peißenberger Eissporthalle, dort gilt es an die Leistung von diesem Wochenende anzuknüpfen und die Sache ernst zu nehmen. Bei Dorfen kehrte nämlich auch ein langzeitverletzer mit Lukas Miculka zurück ins Team der „Eispiraten.
  
    
ESV Buchloe
Piraten bleiben zu Hause eine Macht - ESV Buchloe lässt im Ostallgäu-Derby gegen Pfronten mit 9:1 Kantersieg nichts anbrennen
(BLL)  Ohne große Mühe hat der ESV Buchloe am frühen Sonntagabend auch sein achtes Heimspiel der Saison gewonnen – und das mit einem wahren Torfestival. Gegen den EV Pfronten hieß es am Ende auch in der Deutlichkeit verdientermaßen 9:1 (3:0, 3:0, 3:1) für die Gennachstädter, da die Gäste die zu Hause demnach weiter ungeschlagenen Freibeuter zu keinem Zeitpunkt ernsthaft in Bedrängnis bringen konnten. Die Zuschauer durften sich somit über zahlreiche Tore freuen, wobei sich Topscorer Alexander Krafczyk als vierfacher Torschütze besonders hervortat.
„Heute waren wir im Vergleich zur Freitagspartie von Anfang an präsenter und haben dem Gegner so unser Spiel aufzwingen können“, zeigte sich ein fast durchweg zufriedener Christopher Lerchner glücklich. In der Tat investierten die Hausherren von Beginn an mehr, als wie man noch am Freitag beim 5:0 Sieg über Farchant gezeigt hatte. Nach munterem Auftakt, in dem die ganz gefährlichen Situationen vor dem Tor noch ausblieben, erspielten sich die Gennachstädter nach etwa acht Minuten ein deutliches Übergewicht. Belohnt wurden diese Bemühungen schließlich nach rund zehn Minuten, als der in bester Torlaune aufgelegte Alexander Krafczyk bei angezeigter Strafe gegen die Gäste das 1:0 erzielte. Krafczyk war es auch, der zweieinhalb Minuten später auf 2:0 erhöhte, als er im Nachsetzen per Abstauber zum zweiten Mal traf. Ein maßgenauer Blueliner von David Strodel sorgte schließlich für die bereits beruhigende 3:0 Pausenführung des ESV. Gerade einmal 15 Sekunden waren nach einer Pfrontener Hinausstellung vergangen, ehe der Buchloer Kapitän die Scheibe von der blauen Linie über den Innenpfosten zum dritten Mal hinter EVP-Keeper Fabian Mölle versenkte.
Im Mitteldrittel blieben die Buchloer ebenfalls die klar bessere und aktivere Mannschaft. Zwar passierte auch hier erst einmal nicht all zu viel Zwingendes, doch in der Defensive ließ man vor ESV-Schlussmann Alexander Reichelmeir selbst bei eigener Unterzahl praktisch nichts zu. Und nach 34 Minuten legten die Pirates mit einem Doppelschlag nach, der im Anschluss die Gegenwehr der Falcons schon relativ früh im Spiel stark verringerte. Erst setzte John Boger einen von Simon Beslic abgeprallten Schuss mühelos zum 4:0 in die Maschen, bevor Alexander Krafczyk 51 Sekunden später seinen Hattrick perfekt machte und auf 5:0 erhöhte. Noch vor der zweiten Pause folgte dann Treffer Nummer vier, als Krafczyk von Tobias Treichl alleine auf die Reise geschickt wurde und Mölle gekonnt zum 6:0 austanzte.
Die Partie war somit schon vor den abschließenden 20 Minuten entschieden, doch auch im letzten Durchgang zeigten sich die Rot-Weißen durchaus weiter in Torlaune. Keine zwei Minuten waren nach Wiederbeginn absolviert, als Marco Göttle auf 7:0 stellte. Nachdem die Buchloer anschließend weitere gute Einschussmöglichkeiten ungenutzt liegen ließen, durften sich auch die an diesem Abend chancenlosen Pfrontener über den Ehrentreffer freuen. Benjamin Gottwalz markierte das 7:1 (54.), das somit den zweiten Shutout von Alexander Reichelmeir an diesem Wochenende verhinderte. Groß ärgern musste man sich darüber aber dennoch nicht, denn Simon Beslic (58.) und John Boger (60.) ließen in der Schlussphase auch die heimischen Fans mit ihren Treffern zum 9:1 Endstand nochmals kräftig jubeln.
Nach einem perfekten Wochenende mit zwei Heimsiegen steht für die Buchloer nun am kommenden Wochenende am Freitag nur ein Auswärtsspiel beim EV Bad Wörishofen an (20 Uhr), ehe am Freitag 20. Dezember unmittelbar vor Weihnachten der Spitzenreiter Ulm zum Topspiel in der Buchloer Sparkassenarena aufschlägt.
  
    
ESC Kempten
Sharks beißen sich durch zum wichtigen Auswärtssieg - ESC Kempten siegt nach spannenden 60 Minuten 2:4 beim SC Reichersbeuern
(BLL)  Mit nur wenigen Fans im Rücken mussten die Allgäuer am Sonntag in Bad Tölz antreten, ein völlig neues Gefühl für die Mannschaft, die normalerweise bei allen Auswärtsspielen von vielen Anhängern lautstark unterstützt wird. Ob das nun eine Reaktion auf die zuletzt drei Niederlagen in Folge oder den teilweise unmotiviert wirkenden Auftritt der Truppe von Carsten Gosdeck am Freitag in Bad Wörishofen war ist nicht bekannt. Die wenigen Mitgereisten sahen auf jeden Fall ein ansehnliches und spannendes Landesligaspiel.
Ohne großes Abtasten begannen beide Mannschaften sofort mit Tempo und schönen Spielzügen. Kein Vergleich mit der Kemptener Mannschaft vom Freitagsspiel. Carsten Gosdeck hatte seine Angriffsreihen komplett umgestellt. Adrian Kastel-Dahl spielte mit Markus Vaitl und Benni Dick, Patrick Weigant mit Alexander von Sigriz und Michel Maaßen. Und Fabian Magg hatte Andreas Ziegler und Ron Newhook an seiner Seite. Und sein Team erspielte sich auch gleich einige hochkarätige Chancen, darunter ein Knaller von Markus Vaitl ans Lattenkreuz. Reichersbeuern war aber ebenso immer brandgefährlich und kam mit viel Zug vor das Tor der Sharks. Dies führte in der 10. Spielminute auch zur Führung der Hausherren. Doch die Sharks spielten unbeeindruckt weiter und Fabian Magg vollendete einen schönen Konter nach Querpass von Ron Newhook zum Ausgleich in Minute 13.. Und weiter ging es mit viel Tempo. Ron Newhook brachte die Sharks dann in der 18. Minute in Führung. Andreeas Ziegler scheiterte mit einem weiteren Pfostenschuss noch kurz vor der Pause, so dass es bei der knappen 1:2 Führung blieb. Im zweiten Abschnitt brannten die Allgäuer ein wahres Offensivspektakel ab, Angriff um Angriff rollte auf das Tor der Hausherren, die sich nur noch mit vereinzelten Kontern befreien konnten. Auch Benni Dick traf nur den Pfosten und ebenso Fabian Magg, der zum vierten Mal am roten Metall, dem besten Freund der Reichersbeuerer scheiterte. Und auch alle weiteren, teils hochkarätigen Chancen, blieben ungenutzt, das Tor der Oberbayern war wie vernagelt. Und es kam noch schlimmer, die erste Überzahlgelegenheit der Hausherren nutzen diese gleich in der 36. Minute zum in dieser Phase sehr schmeichelhaften Ausgleich. Dieser Treffer zeigte Wirkung bei den Sharks, plötzlich war der Offensivdrang dahin und das Team wirkte sichtlich verunsichert. Mit dem Unentschieden ging es nun ins letzte Drittel. Und da ging es hoch und runter mit Chancen auf beiden Seiten. Das Spiel war spannend bis zum Schluss, wer das nächste Tor schießt gewinnt war das altbekannte Motto. Und endlich war das Glück den Sharks hold, aus einer alles anderen als hochkarätigen Gelegenheit arbeitete Markus Vaitl bei 58.54 die Scheibe zum vielumjubelten 2:3 ins Netz. Eine sichtbar schwere Last fiel den Kemptenern von den Schultern. Reichersbeuern nahm daraufhin noch den Torwart vom Eis was Ron Newhook umgehend mit dem 2:4 ins leere Tor quittierte. Letztendlich ein wichtiger und auch verdienter Sieg der Moral und des Willens, gegen einen direkten Gegner um die Plätze in der Aufstiegsrunde. 
  
    
Landesliga Baden-Württemberg
    
Schwenninger ERC
Schwenninger Fire Wings gewinnen Auswärtspartie in Eppelheim
(LLBW)  Mit einem 0:11 (0:6; 0:5; 0:3) Kantersieg bei den Eisbären Eppelheim konnten die Schwenninger Fire Wings den 2. Adventssonntag erfolgreich gestalten.
Die Vorzeichen standen vor dieser Partie dagegen alles andere als rosig. So musste Fire Wings Trainer Kloiber gleich auf mehrere Akteure verzichten und konnte nur mit 2 Reihen agieren. Dies sollte der Schwenninger Tormaschine jedoch keinen Abbruch machen. Es dauerte bis zur 5. Spielminute, ehe sich die Neckarstädter in Person von Stefan Schäfer zum ersten Mal an diesem Abend auf die Anzeigetafel brachten. Das muntere Tore schießen schien nun seinen Lauf zu nehmen. Bis zum Drittelende schossen zweimal Mike Soccio, Christopher Kohn, Fabian Gerster und erneut Stefan Schäfer die Fire Wings zu einem beruhigenden 0:6.
Die zweiten zwanzig Minuten ließen die Schwenninger etwas verhaltener angehen. Bis zur 31, Spielminute hielten die Gastgebenden Eisbären das Ergebnis, doch dann brachen innerhalb sechs Minuten alle Dämme. Soccio mit seinen Toren drei und vier, Marcel Thome, sowie Fabian Gerster und erneut Stefan Schäfer schraubten das Ergebnis auf 0:11 in die Höhe. Die Messe war somit gelesen und im letzten Drittel ging es für die Schwenninger nur noch darum, den eigenen Kasten komplett sauber zu halten.
Weiterhin diszipliniert und nach 40 Minuten noch ohne eine einzige Strafzeit, agierten die Schwenninger auch im letzten Drittel tonangebend. Zweimal Stefan Schäfer und wieder einmal Fire Wings Top-Scorer Soccio stellten die Anzeigetafel bis zur 49. Spielminute auf 0:14. Unschöner Höhepunkt knapp drei Minute vor Spielende war eine Matchstrafe gegen Eppelheims Schlicksupp, welcher daraufhin zum Duschen musste.
„Wir haben das Spiel über die kompletten 60 Minuten dominiert. Trotz unserer dünnen Personaldecke konnten wir unsere Offensivstärke mal wieder unter Beweis stellen. Ich bin stolz auf die Mannschaft und am Ende war der Sieg verdient, wenn auch um ein paar Tore zu hoch.“, analysierte Schwenningens Trainer Kloiber die Partie kurz und knapp.
Weiter geht es für die Schwenninger am kommenden Samstag mit einem Heimspiel gegen die 1b-Vertretung aus Stuttgart.
  
    
Regionalliga West / Hessenliga
    
EG Diez-Limburg
Rockets gewinnen Heimspiel gegen Dinslaken
(RLW)  Es war an der Zeit, eine Partie gegen die Dinslaken Kobras mal deutlich zu gestalten - auf dem Eis und im Ergebnis. Das schaffte die EG Diez-Limburg beim 7:2 (2:0, 3:0, 2:2)-Heimsieg. Allerdings hatten kampfstarke Kobras erneut - vor allem zu Beginn - ausreichend Spielanteile, um die Partie ausgeglichener zu gestalten. Am Ende aber setzte sich die Qualität der Gastgeber durch, bei denen Liga-Topscorer Kevin Lavallee nach einem Stockschlag verletzt vom Eis musste und wochenlang ausfallen wird.
Für die erste Überraschung des Abends sorgte Kobras-Trainer Milan Vanek, als er nicht den in den letzten Vergleichen so starken Marvin Frenzel in den Kasten stellte, sondern seinen Back-up Lucas Eckardt. Der hatte in einer zerfahrenen Anfangsphase zunächst jedoch auch nicht viel zu tun. Erst mit dem Führungstreffer von Tobias Schwab (14.) verlagerte sich das Spielgeschehen vermehrt ins Drittel der Gäste, die wenig später durch den stark aufspielenden Kyle Piwowarczyk das 0:2 schlucken mussten (17.). Das Schussverhältniss nach dem ersten Drittel sprach mit 15:14 für die Gäste, die jedoch aus ihren Chancen kein Kapital schlagen konnten. 
Im zweiten Abschnitt hingegen dominierte nur eine Mannschaft: die Rockets. Immer wieder erspielte sich die EGDL Chancen, mit dem Tempo überforderte Kobras wanderten gleich vier Mal auf die Strafbank. Ungestraft, aber nicht ohne Wirkung blieb hingegen ein Stockschlag gegen Kevin Lavallee. Der Routinier fuhr vom Eis, ließ sich kurz checken und fuhr dann direkt weiter ins Krankenhaus. In den nächsten Wochen wird der Topscorer seiner Mannschaft nicht zur Verfügung stehen. Kurz zuvor hatte er jedoch noch das 3:0 für die EGDL erzielt (21.). Die weiteren Tore besorgten Julian Grund im Powerplay (28.) und erneut Kyle Piwowarczyk (40.). Das Schussverhältnis im zweiten Drittel: Rockets 32, Kobras 4.
„Im letzten Drittel waren wir glaube ich mit den Gedanken alle ein bisschen bei Kevin“, sagte Rockets-Trainer Frank Petrozza. Seine Mannschaft nahm - gewollt oder ungewollt - einen Gang raus und ließ so die Tore von Jesse Parker (42.) und Martin Benes (53., Überzahl) zu. Auf der Gegenseite trafen Dominik Luft (47.) und erneut Julian Grund (49., Überzahl). Der ungefährdete 7:2-Sieg - der erste deutliche Erfolg im Saisonverlauf gegen ersatzgeschwächte Kobras - war unter Dach und Fach.
„Das Spiel war am Anfang ein wenig zerfahren, da war Dinslaken besser“, sagte Petrozza. „Im zweiten Drittel aber haben wir die Partie dominiert und zurecht auch deutlich geführt.“ Sein Gegenüber, Dinslakens Trainer Milan Vanek, zollte den Rockets „Respekt“, in dem er bei der Wahl zum Spieler des Abends bei der EGDL den nicht eingesetzten Ersatz-Keeper Tim Stenger nominierte. Die Rockets nominierten kurzerhand einen eigenen Spieler des Abends und trafen mit Kyle Piwowarczyk, der am Freitagabend sein bisher bestes Spiel im EGDL-Trikot absolvierte, genau den richtigen Mann. Respekt, wem Respekt gebührt.
  
Rockets schlagen Ratingen zweistellig
Kantersieg gegen Ratingen: Die Rockets fertigen am Sonntagabend die Ice Aliens mit 11:2 (3:1, 4:0, 4:1) ab und unterstreichen einmal mehr ihre momentane Ausnahmestellung in der Liga. Mit dem Heimsieg und einem Sechs-Punkte-Wochenende baute die EG Diez-Limburg die Tabellenführung in der Regionalliga West weiter aus. 
Was tun, wenn der Topscorer der Liga, zugleich Kapitän und Leader, verletzt ausfällt? Die Frage musste sich Rockets-Trainer Frank Petrozza zwischen Freitagabend und Sonntagabend stellen - und vor allem auch beantworten. Kevin Lavallee wird über Wochen fehlen, es braucht jetzt einen Plan B. Der hieß am Sonntagabend: Dominik Luft rückt als Center in die erste Reihe, ebenso Außenstürmer Andre Bruch - beide liefen an der Seite von RJ Reed auf. Damit ließ Petrozza die sehr gut funktionierende Reihe mit Kyle Piwowarczyk, Tobias Schwab und Konstantin Firsanov zusammen. Und auch Julian Grund, David Lademann und Philipp Maier sowie die vierte Reihe mit Pablo Gimenez, Kim Mainzer und wechselndem Mitspieler sollten für gutes Tempo und Offensivaktionen auf dem Eis sorgen.
Für den Türöffner brauchte es jedoch eine Überzahlsituation, verwandelt von RJ Reed (8.). Dem folgte nur elf Sekunden später das 2:0 durch Dominik Luft - und weitere zwei Minuten später das 3:0 durch Nils Krämer (10.). Die Ice Aliens schienen angezählt, sorgten jedoch für angespannte Stimmung in der ersten Drittelpause. Denn die Rockets verloren in Überzahl unnötig die Scheibe, der von der Strafbank kommende Simon Migas durfte so ungestört ein Break fahren und auf 1:3 verkürzen (14.).
„Das darf uns nicht passieren“, ärgerte sich Frank Petrozza. „Wir haben das Spiel im Griff, müssen da einfach besser aufpassen und vor allem in Überzahl nicht unser System verlassen.“ Mit Beginn des zweiten Abschnitts aber waren die Rockets endgültig in der Spur - und die Gäste mit vier Gegentreffern noch gut bedient. Tobias Schwab (24., 40.), RJ Reed (35.) und Julian Grund (37.) erhöhten auf 7:1. Auf der Gegenseite zeigte Jan Guryca einmal mehr seine Klasse, als er eine Scheibe aus kürzester Distanz mit der Fanghand noch aus dem Winkel fischte.
Im letzten Drittel konnten die Ice Aliens zunächst auf 2:7 verkürzen (Dustin Schumacher, 42.), der nun für Felix Zerbe zwischen den Pfosten stehende Thomas Pedaring musste jedoch auch noch vier Mal hinter sich greifen. RJ Reed (42.), Andre Bruch (52.), Kyle Piwowarczyk (58.) und Julian Grund (59.) schraubten das Ergebnis noch auf 11:2 in die Höhe. Ein auch in der Höhe verdienter Sieg. 
Das Ergebnis war Gästetrainer Andrej Fuchs derart auf’s Gemüt geschlagen, dass er der Pressekonferenz nach dem Spiel fern blieb und lieber im Mannschaftsbus Platz nahm. Frank Petrozza hatte dagegen etwas zu sagen: „Es war wichtig zu sehen, wie die Mannschaft auf den Ausfall ihres Leaders reagiert. Die Jungs haben das sehr gut gemacht. Wir haben das Spiel über weite Phasen dominiert und uns verdient die drei Punkte geholt. Gefallen haben mir auch heute wieder die Special Teams. Im Powerplay haben wir schöne Tore geschossen, in Unterzahl haben wir zudem kein Tor kassiert und noch einen Treffer gemacht.“ 
  
    
EHC Neuwied Bären
Aulie schießt die Bären zum Sieg
(RLW)  Die Wahl zum besten Spieler des Abends auf Seiten des EHC „Die Bären“ 2016 lag lange Zeit nicht mehr so klar auf der Hand wie am Sonntagabend nach dem Heimspiel in der Eishockey-Regionalliga West gegen die Dinslakener Kobras. Dreimal hatte Sam Aulie für Neuwied getroffen – zum 2:1, 3:2 und 4:2-Endstand binnen elf Minuten. Nach diesen drei Argumenten konnte es nur den 25-jährigen Kanadier geben. Da klopfte bei der Ehrung selbst der Mann mit der Kelle voller Anerkennung aufs Eis, der die Bären mit seinen Paraden lange Zeit zur Verzweiflung getrieben und die Partie für den EHC nicht unwesentlich zu dieser von Trainer Leos Sulak später beschriebenen „schweren Geburt“ gemacht hatte. Marvin Frenzel parierte bravourös, auch ein paar vermeintlich Unhaltbare, aber am Ende hatte er dann doch das Nachsehen. „Dinslaken hat uns das Leben sehr schwer gemacht. Sie haben sich ein Riesenlob verdient“, zückte Sulak den Hut vor dem inklusive der beiden Torhüter 14-köpfigen Rumpfkader der Giftschlangen. „Wir haben alles gemacht, was möglich war. Es war eine tolle Leistung, mit zwölf Mann fast einen Punkt geholt zu haben“, so Dinslakens Trainer und Sulaks tschechischer Landsmann Milan Vanek, der auf neun Spieler verzichten musste – unter anderem den kanadischen Torjäger Jesse Parker.
Neuwied hatte hingegen seine beiden Kontingentspieler an Bord, und die machten den Unterschied. Jeff Smith bereitete alle vier EHC-Tore vor, Aulie erzielte drei davon. Die neue Reihe mit den beiden Imports sowie Kevin Wilson harmonierte hervorragend. Der Ex-Dinslakener Wilson brachte die Deichstädter an seinem 33. Geburtstag in der 13. Minute mit 1:0 in Führung. Gegen seine früheren Kollegen treffen kann auch Dennis Appelhans. Einen der Kobras-Konter vollstreckte er mit einem Schlagschuss in den Torgiebel zum 1:1 (20.). Die Gastgeber hatten aus ihren vielen Möglichkeiten im ersten Abschnitt zu wenig Kapital geschlagen. Das setzte sich nahtlos im zweiten Drittel fort. Auch in doppelter Überzahl schien das Tor von Marvin Frenzel wie vernagelt. Aber Vorsicht: Die Niederrheiner strahlten immer wieder Gefahr bei ihren Kontern aus. 
„Wenn du zwei Minuten lang fünf gegen drei spielst, musst du ein Tor schießen“, kommentierte Sulak die ausgelassenen Powerplay-Chancen. „Aber Gott sei Dank hat auch Dinslaken das nicht geschafft.“ Beim zweiten 5:3-Überzahlspiel wollte es Sulak mit geballter Offensive wissen. Er schickte mit Stephan Fröhlich, Maximilian Wasser, Jeff Smith, Kevin Wilson und Sam Aulie fünf Angreifer aufs Eis – alles was die Gastgeber in Sachen Attacke zu bieten haben. Aber auch der 118-sekündige Marathonwechsel brachte nicht den herbeigesehnten Führungstreffer. Als Aulie in der 48. Minute einen Nachschuss aus dem Getümmel heraus dann endlich versenkte, dachten viele im Icehouse, das sollte es doch gewesen sein. Denkste. Dinslaken rappelte sich noch einmal auf, mobilisierte die letzten Kräfte und glich durch Martin Benes erneut aus (52.). 
Gästetrainer Milan Vanek wollte mehr. Vor einer Strafzeit gegen Wilson nahm er die Auszeit und witterte die Chance auf den ganz großen Coup. Als dann Leon Taraschewski die Scheibe an der Neuwieder blauen Linie mit dem Handschuh nicht zu packen bekam, Jeff Smith zum Gegenangriff startete, hinter dem Gästetor einen Haken schlug, der zu eng und schnell war für Tommy Kuntu-Blankson und Aulie bediente, meisterte der EHC einen großen Schritt in Richtung der drei Punkte (57.). Aulies Schlusspunkt zum 4:2-Endstand (59.) stellte den verdienten Heimsieg schließlich sicher.
  
    
Eifel-Mosel Bären
Eifel-Mosel Bären lösen mit  1:3 (1:3 0:0 0:0) Auswärtssieg in Frankfurt das Play Off Ticket !!
(HL)  Samstagabend 20:15 in Frankfurt. Im Fernsehen würde man normaler Weise von der Prime Time bzw. besten Sendezeit sprechen.  In der Zeit wo sonst Helden und Stars aus Hollywood über den Bildschirm flimmern, avancierte in Frankfurt besonders ein Bär zum Held dieser Partie. Hierzu später mehr.
Die Vorzeichen für ein spannendes und intensives Spiel waren aufgrund des Hinspiels und der Tabellenkonstellation gegeben. Unter diesen Voraussetzungen starteten beide Teams in die Partie. Auf der Stadionuhr war noch keine Minute vorüber, da durften die Bären den ersten Treffer des Abends bejubeln. Stefan Wanken vollendete nach Zuspiel von Ronny Hähnel und Thomas Barth zur frühen 0:1 Führung.  Hiervon zeigten sich die heimischen Eisadler jedoch unbeeindruckt und kamen ihrerseits zu einigen guten Torschüssen. In der 13. Spielminute stellten die Bären auf 0:2. In Überzahl war es Ronny Hähnel der den Puck, nach Vorarbeit von Marvin Wollmann, über die Torlinie drückte. Fast im Gegenzug kamen die Hausherren in der  14. Minute zum 1:2. Victor Leip konnte für die Hausherren den verdienten Anschlusstreffer erzielen. Noch vor dem Drittelende (16. Spielminute) stellte Bastian Arend die 2 Tore Führung wieder her. Marc Höffler und Nico Rietz leisteten hierfür die Vorarbeit. Womit in der Drittelpause keiner rechnete, sollte sich in den beiden letzten Dritteln jedoch Bewahrheiten. Tore sollten an diesem Abend keine mehr fallen. Dies lag zum Einen daran das die Bären den Spielfluss verloren, zum  Anderen lag es daran das sich die Bären ab dem Mitteldrittel vermehrt auf der Strafbank wieder fanden. Leider schafften es die beiden Schiedsrichter ab dem Mitteldrittel nicht mehr die Zweikämpfe und Scharmützel, die im Eishockey zweifellos dazu gehören, richtig zu deuten. Dies mussten die Bären nun mehrfach über sich ergehen lassen. Einige Strafzeiten gab es durchaus zu recht für die Bären, jedoch gehört auch zur Wahrheit, dass ausschließlich Spieler der Bären hinausgestellt wurden. In dieser Phase des Spiels kam nun die Zeit des bereits angekündigten Helden. Dieser  trägt bei den Eifel-Mosel Bären die Rückennummer 33, steht im Tor und heißt Daniel Petry. Selbst bei 3 gegen 5 Unterzahl ließ er keinen weiteren Treffer der Eisadler mehr zu. Ganz im Gegenteil. Mit  herausragenden Paraden, welche man selbst in der DEL nicht jeden Tag sieht, schien sein Tor wie vernagelt. Und am Ende blieb es beim 1:3 Auswärtssieg.
Mit einer kämpferischen Leistung und einem herausragenden Torhüter sicherten sich die Eifel-Mosel Bären die 3 Punkte in Frankfurt. Dank dieses Sieges bleiben die Bären ungeschlagener Tabellenführer und haben bereits vorzeitig das Play Off Ticket gesichert. Für die Bären geht es am kommenden Sonntag  15.12.2019 ab 17 Uhr mit dem Auswärtsspiel gegen die  Frankfurter Löwen weiter.  
  
    
Regionalliga Ost
   
ELV Niesky
Hart erkämpfter Sieg gegen FASS
(RLO)  Am Sonnabend, den 07.12.2019 empfingen die Tornados zu Hause den Tabellenzweiten FASS Berlin. Trotz Weihnachtsmarkt waren knapp 600 Zuschauer ins Eisstadion am Waldbad gekommen und haben dies sicher nicht bereut. Denn sie sahen ein spannendes Spiel!
Im Kader der Tornados fehlten an diesem Tag verletzungsbedingt Lucas Wehlam, Loris Riedel und Torhüter Lars Morawitz sowie Eric Girbig und Vincent Dudda. Im Kasten der Nieskyer stand Robert Handrick, dessen starke Leistung an diesem Abend unbedingt erwähnt werden muss.
Das erste Drittel war recht ausglichen. In der 8. Minute gingen die FÄSSer in Führung. 7 Minuten später glichen die Gastgeber durch einen Treffer von David Frömter nach Vorlage von Marco Noack und David Vatter aus.
Im Mitteldrittel übernahmen die Tornados in der 38. Minute durch ein Tor von Markus Fabian die Führung. Diese wollen sie bis zum Spielende eigentlich auch nicht mehr aus der Hand geben. Doch die Berliner nutzten in der 55. Minute ein Überzahlspiel und trafen zum 2:2. Die Partie war wieder offen und das blieb auch bis zur 60. Minute so. Dies bedeutete Verlängerung! In der 61. Minute bekamen die Gäste noch eine 2-Minuten-Strafe.
Aber leider nutzten die Cracks des ELV diese Überzahlsituation nicht aus. Doch in der 64. Minute sorgte David Frömter für Erlösung und den verdienten Sieg der Tornados. Mit dem Endstand von 3:2 n.V. (1:1; 1:0; 0:1; 1:0) und 2 Tabellenpunkten waren die Gastgeber mehr als zufrieden.
  


 Montag 9.Dezember 2019 www.icehockeypage.de 
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