Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

                 
Adler Mannheim
(DEL)  Stürmer Nido Krämmer hat sich eine Armverletzung zugezogen und wird den Adlern in den kommenden vier Wochen nicht zur Verfügung stehen
  
TSV Peißenberg
(BYL)  Torhüter Korbinian Sertl, der letzten Sommer aus Waldkraiburg zum TSV kam, hat als erster Spieler seinen Vertrag bei den Eishacklern für die nächste Saison verlängert
  
EV Bad Wörishofen
(BLL)  Die Wölfe haben sich vom slowakischen Trainer Boris Zahumensky; für ihn übernimmt ab sofort Stürmer Frank Kozlovsky das Kommando an der Bande
  
Bietigheim Steelers
(DEL2)  Die Steelers haben den Probevertrag mit dem kanadischen Angreifer Myles Fitzgerald, der aus Ravensburg ins Ellental kam, bis zum Saisonende verlängert
  
ERSC Amberg
(BLL)  Die Wild Lions haben ihre Defensive mit Verteidiger Marc Hemmerich verstärkt, der über die Bad Kissinger Wölfe und die Baden Rhinos Hügelsheim zu den Oberpfälzern kommt
  
Ravensburg Towerstars
(DEL2)  Die Towerstars haben ihren ersten Neuzugang für die kommende Saison verpflichtet. Verteidigertalent Tim Sezemsky, der momentan in der DNL für den Augsburger EV spielt, hat einen Fördervertrag für drei Jahre bei den Ravensburgern unterzeichnet
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Der ECN hat den Vertrag mit deutsch-amerikanischen Verteidiger Aaron Reinig, der vor der aktuellen Saison vom Deggendorfer SC in die hessische Kurstadt kam, für die nächste Saison vorzeitig verlängert
  
EC Kassel Huskies
(DEL2)  Für Mannschaftskapitän Alexander Heinrich ist die Saison wegen eines Fußbruchs bereits vorzeitig beendet
  
Blue Devils Weiden
(OLS)  Mit dem deutsch-kanadischen Stürmer Jason Jaspers haben die Oberpfälzer derzeit einen namhaften Trainingsgast auf dem Eis. Ob es zu einer Verpflichtung des langjährigen DEL-Profis kommt ist allerdings noch unklar
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Dienstag 10.Dezember 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Nachmittags und heutigen Tages mit insgesamt 26 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Regionalliga Nord und Regionalliga Ost.

 
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Kölner Haie
Informationen zur Neuansetzung der Partie Köln-Nürnberg - Neuer Spieltermin: Dienstag, 28. Januar, 19:30 Uhr
(DEL)  Nach Absprache mit den Thomas Sabo Ice Tigers, der Deutschen Eishockey Liga sowie der LANXESS arena wird das gestern abgebrochene DEL-Hauptrundenspiel für Dienstag, den 28. Januar 2020, 19:30 Uhr, neu angesetzt.
Tickets für den ursprünglich angesetzten Termin behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Bei Rückfragen bitten wir um eine E-Mail an tickets @haie.de.
Nach dem ernsthaften medizinischen Zwischenfall auf der Tribüne am vergangenen Sonntag gelten unsere Gedanken dem Betroffenen und seiner Familie.
An dieser Stelle möchten sich die Kölner Haie ausdrücklich bei allen Helfern für Ihren Einsatz und bei den Fans für ihr Mitgefühl und Verständnis bedanken.
Weitere Info: Auch gekaufte Lose für die Haie-Charity behalten für den nächsten Spieltag ihre Gültigkeit und werden bei der Ziehung im Rahmen des nächsten Heimspiels gegen den ERC Ingolstadt  mitberücksichtigt.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
Alex Wideman fällt verletzt aus - Eispiraten müssen rund sechs Wochen auf US-Boy verzichten
(DEL2)  Schlechte Nachrichten für die Eispiraten Crimmitschau und Alex Wideman. Der Stürmer der Westsachsen zog sich im gestrigen Auswärtsspiel bei den Löwen Frankfurt eine Oberkörperverletzung zu. Der 27-jährige Offensivmann wird den Eispiraten rund sechs Wochen fehlen. Bisher konnte der 1,70 Meter „große“ Wirbelwind in 23 Spielen elf Tore erzielen und 14 weitere vorbereiten.
  
    
Löwen Frankfurt
Löwen-Trio reist zur Vorbereitung auf U20-WM / Schmitz kommt aus Krefeld
(DEL2)  Die deutsche U20-Nationalmannschaft bestreitet vom 10. bis 18. Dezember 2019 die direkte Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft. U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter hat für sein Team auch drei Profis der Löwen Frankfurt eingeladen: Leon Hüttl, Daniel Wirt und Luis Schinko werden für den DEB abgestellt. Magnus Eisenmenger bleibt zudem auf Abruf.
Die 2020 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft findet vom 26. Dezember 2019 bis 5. Januar 2020 in Ostrava und Trinec in der Tschechischen Republik statt.
Löwen-Sportdirektor Franz-David Fritzmeier: „Wir sind stolz, dass uns Leon Hüttl, Daniel Wirt und Luis Schinko auf dieser großen Bühne vertreten werden. Gleichzeitig sind wir uns unserer angespannten Personallage bewusst. Zumindest beim Winter-Derby können wir auf vorerst ein junges Talent aus Krefeld zurückgreifen.“
Verteidiger Tom Schmitz (22) kommt vom Oberliga-Team des Krefelder EV. Schmitz stand bereits im Trainingslager der Löwen in Finnland im Kader und kennt die Mannschaft. Er besitzt einen Vertrag bei den Krefeld Pinguinen und hat in der laufenden Saison Spielpraxis in der Oberliga gesammelt.
Informationen zum Ablauf bei der U20:
Die DEB-Auswahl trifft sich am 10. Dezember zu den ersten Trainingsmaßnahmen im Bundesleistungszentrum Füssen. Am 13. Dezember (19:00 Uhr) und 14. Dezember (14:00 Uhr) finden zwei Vorbereitungsspiele gegen die Schweiz statt. Im Anschluss benennt Abstreiter seinen erweiterten WM-Kader.
Die Abreise der DEB-Auswahl nach Ostrava erfolgt am 18. Dezember. Vor Ort absolviert die deutsche U20-Nationalmannschaft zwei weitere Vorbereitungsspiele: Am 21. Dezember trifft die DEB-Auswahl auf Finnland und am 23. Dezember auf den späteren WM-Vorrundengegner aus den USA. Danach wird der finale Kader für die U20-Weltmeisterschaft verkündet.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
EV Füssen
Fehlstart leitet 2:6-Heimniederlage gegen Regensburg ein
(OLS)  Nichts zu holen gab es für den EVF im Heimspiel gegen die Eisbären Regensburg. Die Gäste feierten mit dem 6:2 (3:0, 2:1, 1:1) ihren fünften Sieg in Folge und sind zusammen mit Tabellenführer Memmingen die Mannschaft der Stunde in der Oberliga Süd. In Füssen profitierten sie freilich auch von einem Fehlstart der Gastgeber, nach noch nicht einmal fünf Minuten war die Partie mit dem 0:3 praktisch schon entschieden. Trotzdem gaben sich die Schwarz-Gelben nicht auf und gestalteten das Spiel bis zum Ende ziemlich ausgeglichen. Am verdienten Erfolg des EVR gab es aber natürlich nichts zu rütteln.
Bereits beim ersten Überzahlspiel überraschte Liga-Topscorer Richard Divis Füssens Goalie Benedikt Hötzinger mit einem Schuss ins kurze Eck. Eine Minute später fälschte Peter Flache einen Schlenzer von der blauen Linie ins Tor ab, und als 32 Sekunden später Divis erneut die Scheibe ins Tor mogeln konnte, war der Arbeitstag für den diesmal glücklosen Hötzinger auch schon wieder vorbei. Nach der mit dem Wechsel auf Torhüter Maximilian Meier verbundenen Auszeit war der EVF besser im Spiel und konnte eigentlich auch den Anschlusstreffer erzielen. Doch trotz frei liegender Scheibe pfiff der Schiedsrichter zuvor ab. In der 10. Minute scheiterte Meier aus kurzer Distanz, das war es aber auch schon mit den Füssener Chancen. Die starken Gäste verwalteten das Spiel, während der EVF an diesem Abend nicht die Kraft zu haben schien, den nötigen Druck aufbauen zu können.
Ins zweite Drittel startete Füssen mit viel Schwung, doch auch diesmal saß bereits der erste Torversuch der Eisbären. Divis zeigte seine Klasse mit einem tollen Handgelenkschuss und seinem dritten Tor. 40 Sekunden später ließ sich die heimische Abwehr düpieren und Erik Keresztury konnte zum 0:5 einschießen. Gleichzeitig erhielt Quirin Stocker auch noch eine Strafzeit, Auftakt für eine wahre Flut an Hinausstellungen. Nur kurz darauf erwischte es Florian Simon, gleichzeitig erhielten die Gäste auch noch einen Strafschuss, bei welchem Meier Sieger gegen Herrmann blieb. Innerhalb von fünf Minuten mussten dann vier Regensburger auf die Strafbank, später erwischte es auch noch Divis, der zusätzlich eine Disziplinarstrafe aufgebrummt bekam. In dieser Phase machte der EVF zu wenig aus seinem Powerplay, hatte gleich dreimal für kurze Zeit zwei Mann mehr auf dem Eis, traf hier aber selbst das leere Tor nicht. Erst in der 37. Minute war Ondrej Zelenka zum 1:5 erfolgreich.
Ins Schlussdrittel startete Füssen mal wieder in Unterzahl, weil bei einem Gerangel nur Payeur bestraft wurde, nicht aber sein Gegenspieler. Die wurde zwar überstanden, fünf Sekunden später konnte Constantin Ontl aber doch noch das 1:6 markieren. Zehn Minute vor Spielende fälschte Dejan Vogl in Überzahl einen Schuss zum 2:6 ins Netz ab, dabei blieb es auch, weil dieser Abschnitt deutlich ereignisarmer verlief und beide Mannschaften defensiv nichts mehr zu ließen. Durch den Auswärtssieg verbesserte sich Regensburg auf den siebten Tabellenplatz, der EV Füssen bleibt Dritter.
Trainer Max Kaltenhauser (Regensburg): „Wenn man frühe Tore machen kann, spielt es sich danach immer leichter. Davon haben wir heute profitiert. Kompliment aber auch an Füssen, das ist eine starke Mannschaft mit einer vorgegebenen Taktik, die sehr gut umgesetzt wird. Wir mussten auch mit der deutlichen Führung bis zum Ende aufpassen.“
Trainer Andreas Becherer (Füssen): „Regensburg war bereits im Hinspiel sehr stark, mir war klar, dass sie nach dem Trainerwechsel noch besser sein werden. Die Niederlage heute ist kein Beinbruch, wichtig war es, dass wir nach dem Fehlstart trotzdem bis zum Schluss alles gegeben haben, so kann jeder noch in den Spiegel schauen. Die Tabellensituation ist schön, aber wir können das schon richtig einordnen. Wir wissen wo wir herkommen und mit welchem Budget wir arbeiten.“ (MiL)
  
    
ERC Sonthofen
Dritter Sieg in Folge für die Bulls
(OLS)  Den dritten Sieg hintereinander gelang dem Team von Martin Ekrt am Sonntag in der wichtigen Auswärtspartie bei den Blue Devils aus Weiden. Am Ende sicherte sich der ERC einen verdienten 6:4-Erfolg.
Die Bulls mussten ohne die Langzeitverletzten Marc Sill, Tim Marek und Vladimir Kames die Reise in die Oberpfalz antreten. Drei Ausfälle, die dem Team sehr wehtun. Denn Martin Ekrt hatte somit nur eine „Rumpftruppe“ von 13 Feldspielern zur Verfügung. Die Förderlizenzspieler aus Bietigheim waren allesamt in der DEL2 im Einsatz.
Im ersten Drittel begann der ERC dennoch aggressiv und mit ordentlich Druck. Weiden fand sich wiederholt im eigenen Drittel wieder. In der 6. Minute dann aber der glückliche Führungstreffer für die Blue Devils. Tomas Rubes erzielte das 1:0 aus Sicht der Oberpfälzer. Im Anschluss der ERC weiterhin die tonangebende Mannschaft, doch die Bulls belohnten sich für ihr Engagement bis dahin noch nicht.
Im zweiten Drittel änderte sich dies umgehend. Nur 48 Sekunden waren gespielt, da traf Filip Stopinski zum verdienten 1:1-Ausgleich. Nun spielte nur noch Sonthofen. Ein Angriff nach dem anderen rollte auf das Tor von Daniel Filimonow zu. Innerhalb von weniger als drei Minuten, baute der ERC die Führung auf 4:1 aus. So waren es Robert Hechtl (27. Min.), erneut Filip Stopinski (29. Min.) und der abermals überragende Edgars Homjakovs (30. Min.), die einen Drei-Tore-Vorsprung herausarbeiteten. In der Folge verpassten es die Sonthofer jedoch, den Vorsprung weiter zu vergrößern.
Im letzten Drittel blieb Sonthofen zunächst weiterhin am Drücker. Erst gegen Mitte des letzten Spielabschnitts kamen die Blue Devils besser ins Spiel und übernahmen fortan das Spielgeschehen. So machte ein Doppelschlag innerhalb von nur 30 Sekunden das Spiel nochmals spannend. Heinisch und Schusser trafen für ihre Farben zum 3:4-Anschluss. Danach sogar doppelte Überzahl für Weiden. Doch die Bulls nutzten einen groben Schnitzer an der Blauen und Daniel Maly konnte bei seinem Break auf Filimonow nur durch ein Foul gestoppt werden. So gab es Penalty für Sonthofen. Diese Chance ließ sich Ondrej Havlicek nicht entgehen und traf zur 3:5-Vorentscheidung. Das war für die Bulls in dieser Saison bereits der achte Treffer in eigener Unterzahl. Fünf Minuten vor Schluss verkürzte Clayton zwar nochmals auf 4:5, doch schlussendlich war es Santeri Ovaska, der in der letzten Minute in das verwaiste Tor der Weidener zum 4:6-Endstand traf.
Für die Bulls geht es jetzt in die Derby-Wochen. Zunächst gastiert der ERC am Freitag, den 13.12.2019 bei den Lindau Islanders und am Sonntag, den 15.12.2019 geht es daheim gegen den EV Füssen.
  
    
ESC Moskitos Essen
Später Anschlusstreffer reicht Moskitos nicht beim 1:2 gegen Indians
(OLN)  Ein richtungsweisendes Spiel gegen den Tabellennachbarn aus Hannover stand an, 768 Zuschauer, darunter ca. 30 Gästefans, verfolgten das Geschehen am 2. Adventssonntag. Am Ende mussten sich die Moskitos den Indians mit 1:2 geschlagen geben.
Erstes Drittel, das Spiel war sehr ausgeglichen und Hannover versuchte aus einer gut
formierten Defensive heraus die Essener in Verlegenheit zu bringen, während die Moskitos
ihrerseits sich bemühten, den Riegel der Hannoveraner zu knacken und gefährlich vor das
von Lehr gehütete Gästetor zu kommen.
Nach knapp fünf Minuten musste Pohanka auf Seiten der Indians vom Eis geführt werden.
Ein Zusammenprall mit Kraus war voraus gegangen, den Schiedsrichter Mylius als
Behinderung wertete. Chancen waren selten auf beiden Seiten, in Minute 15 wurde Goller
vor dem Essener Tor jedoch völlig alleine gelassen und nutzte die Gelegenheit, um die
Indians mit 0:1 in Front zu bringen.
Ab dem zweiten Drittel wurde die Partie immer zerfahrener, klare Spielzüge waren
Mangelware, immer wieder wurde über Einzelaktionen versucht, zum Erfolg zu kommen.
31. Minute, auf beiden Seiten saß ein Spieler auf der Strafbank und bei vier gegen vier darf
man sich nur wenige Puckverluste erlauben. Ein solcher führte zu einer zwei gegen eins
Situation vor dem von Beech gehüteten Moskitos-Tor und Burns netzte zum 0:2 für die
Gäste ein.
Letztes Drittel: Hannover machte nun hinten dicht und die Moskitos fanden einfach kein
Mittel gegen die Gäste, die sich mannschaftlich kämpfend in jeden Schuss warfen und
Pässe schon frühzeitig blockten und unterbanden. So sah es lange so aus, als würden die
Essener ohne eigenes Tor das Spiel beenden, doch gut drei Minuten vor dem Ende sprang
die Scheibe über Umwege zum Neuzugang Dominik Patocka. Dieser hatte keine Mühe, zum
1:2-Anschluss zu vollenden.
Wenig Restzeit auf der Uhr, doch nun machten die Moskitos endlich Druck und vor dem Tor
von Lehr wurde es nochmals brenzlig. Eine Auszeit der Essener und die Herausnahme von
Beech sorgte für weitere Optionen, aber Hannover verteidigte mit Mann und Maus. Leider
unterlief Schiedsrichter Mylius ein Fehler, als er den Gästen nach einem Icing kurz vor
Schluss eine Auszeit zugestand, was nicht erlaubt ist, so dass diese die Möglichkeit zum
Luftholen bekamen.
Die letzten Sekunden verstrichen ungenutzt und es blieb bei einer weiteren
Heimniederlage für die Moskitos, die auf dem zehnten Tabellenplatz stehen.
„Wenn man nicht schießt, kann man auch keine Tore erzielen. Da müssen unsere Spieler
die Verantwortung übernehmen. Daran werden wir diese Woche im Training arbeiten“,
kündigte ESC-Chefcoach Larry Suarez auf der anschließenden Pressekonferenz an.
Nach dem Spiel wurde die Torhüter beider Mannschaften zurecht zu den Spielern des Spiels
für ihr Team gewählt.Weiter geht es für die Moskitos am kommenden Wochenende mit der
Auswärtspartie bei den Crocodiles Hamburg am Freitag, 13.12.2019, um 20:00 Uhr und am
Sonntag, 15.12.2019 daheim gegen die EXA Icefighters aus Leipzig. Spielbeginn ist um
18:30 Uhr.
  
    
Hannover Scorpions
Scorpions gewinnen in Herne mit 5:3 - Freitag 13. Dezember 20 Uhr Krefelder EV 81 (Heimspiel)
(OLN)  Damit hatten nur wenige gerechnet. Mit einer kämpferisch überragenden Leistung schlagen die Hannover Scorpions am Sonntag den derzeitig Tabellenzweiten, den Herner EV, mit 5:3 (0:1 / 1:2 / 2:2). Dass die Herner, die bisher eine sehr starke Saison spielen, die erste Heimniederlage dieser Saison kassierten, war einem aufopferungsvoll kämpfenden Scorpions Team zu verdanken, die mit Ansgar Preuß einen sicheren Rückhalt zwischen den Pfosten hatten. Ganz besonders hoch ist dieser Auswärtssieg zu werten, da er mit einem sehr stark dezimierten Kader der Scorpions erkämpft wurde. Fehlten am Freitag in der Heimpartie gegen Halle neben Dennis Schütt, Sachar Blank und Robin Ringe bereits drei Spieler, kamen in Herne Patrick Schmid und Robin Marek noch hinzu, so dass eine komplette Reihe in Herne fehlte. „Die Mannschaft ist zusammengerückt, die Körpersprache war viel besser als am Freitag gegen Halle“, so Coach Dieter Reiss, der darauf hofft, dass dieses Erfolgserlebnis neue Energie für die vor den Scorpions liegenden Spiele freisetzt. „Wir haben jetzt in den vergangenen vier Spielen drei Siege erkämpft“, so Sportchef Eric Haselbacher, „und hoffen jetzt, dass der Sieg in Herne die Blockade im Team löst.“ Am Freitag empfangen die Scorpions um 20 Uhr in der hus de groot EISARENA den Krefelder EV 81, ehe am Sonntag am Pferdeturm um das nächste Derby zwischen den Scorpions und den Indians auf dem Spielplan steht.
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern
    
TEV Miesbach
Trotz Niederlage in Pfaffenhofen – Tabellenführer
(BYL)  Nach dem Last-Minute Sieg gegen Peissenberg am Freitag ging es für unsere Mannschaft am gestrigen Sonntag nach Pfaffenhofen. Der TEV Miesbach musste sich den stark kämpfenden Eishogs mit 3:2 nach Overtime (0:0/1:1/1:1/1:0) geschlagen geben. Die Mannschaft rundum Headcoach Peter Kathan, die an der mangelnden Chancenverwertung (Torschussverhältnis 25:56) am gestrigen Abend gescheitert ist, übernimmt dank des besseren Torverhältnisses und der Niederlage Waldkraiburgs in Peißenberg die Tabellenführung. Daran gilt es in dieser Trainingswoche zu arbeiten, bevor es am nächsten Wochenende zu den zwei Kracherduellen in Waldkraiburg (Fr, 13.12. um 20 Uhr) und im Heimspiel gegen Passau ( So, 15.12 um 17 Uhr – Kreissparkassen Familientag) kommt.
Im 1. Drittel kamen die Gäste zu Beginn durch 2 Powerplaysituationen zu Chancen, jedoch war Anian Geratsdorfer auf dem Posten. Im Anschluss und im 5 gegen 5 spielte unsere Mannschaft sich einige Chancen heraus und übernahm zunehmend die Kontrolle, jedoch endete der 1. Spielabschnitt torlos.
Nur 1 Minute war im 2. Drittel gespielt, da stach unsere Mannschaft direkt zu. Franz Mangold konnte einen Schuss von Stefan Mechel zur 0:1 Führung abfälschen. Bis zur 10. Minute gaben die Eishogs keinen einzigen Schuss aufs TEV Gehäuse ab und unsere Mannschaft spielte sich unzählige Chancen heraus, jedoch ohne Torerfolg. So kam es wie es kommen musste. 2 Minuten vor Drittelende verwerteten die Eishogs ein Powerplay zum 1:1 Ausgleich durch Endreß, zugleich der Pausenstand nach 2. Dritteln.
Im 3. Drittel erwischte wiederum der TEV den besseren Start. Auf Zuspiel von Michael Grabmaier und Thomas Schenkel war Franz Mangold ein zweites Mal zur Stelle und brachte unsere Mannschat mit 1:2 in Führung. Doch anstatt diese auszubauen, konnten die Hausherren ein erneutes Powerplay ausnutzen. Diesmal erzielte Lawrence freistehend vor dem TEV Tor das 2 : 2. Wiederum setzte der TEV alles daran dieses Spiel noch zu gewinnen, jedoch fand kein Schuss den Weg ins Tor. Somit ging es bereits zum dritten mal in Folge in die Overtime. In der Overtime nutzte Endreß ein Abspielfehler unserer Mannschaft, und schoss die Eishogs zum 3:2 Sieg. Mit diesem Punkt grüßt der TEV Miesbach von der Tabellenspitze, jedoch ließ unsere Mannschaft die Kaltschnäuzigkeit vermissen, die sie schon über viele Spiele gezeigt hat. Nun geht der Blick Richtung Wochenende, wo es in den beiden Spitzenspielen um die Verteidigung der Tabellenführung geht. „ Ärgerlich dass wir unsere Überlegenheit nicht in Tore ummüntzen können und hier nur einen Punkt mitnehmen. Wir sind definitiv nicht wie ein Tabellenführer aufgetreten und wenn wir dies nicht ändern, hat sich das auch kommenden  Freitag schon wieder erledigt,“ berichtet ein unzufriedener Peter Kathan nach dem Spiel.
  
    
EC Pfaffenhofen
Gebrauchter Tag in Geretsried - Umstrittene und kuriose Treffer rauben Eishogs den Nerv
(BYL)  Eine deftige Klatsche musste der EC Pfaffenhofen  am Freitag in seinem Gastspiel beim Tabellennachbarn ESC Geretsried hinnehmen. Dabei schmerzte weniger die Niederlage an sich, sondern eher die Art und Weise wie das 1:7 (0:1; 0:4; 1:2)  zustande kam. Zudem verloren die Eishogs auch noch Verteidiger Fabian Eder, dem aufgrund einer Matchstrafe wohl eine längere Sperre droht.
Mit der Rückkehr von Friedrich Kolesnikov und Jakub Felsöci und nach der Trennung von Marko Babic standen nur noch David Felsöci und Nico Kroschinski auf der Ausfallliste, so dass Chris Heid zum ersten Mal nach vielen Wochen wieder drei komplette Blöcke auf das Eis schicken konnte. Die kamen zunächst ganz gut zurecht mit ihrem „Angstgegner“, auch weil die Hausherren eher Zurückhaltung an den Tag legten. So plätscherte die Partie im ersten Drittel lange Zeit vor sich hin, ohne dass sich große Möglichkeiten auf beiden Seiten ergaben. In der 18. Minute ging es aber dann schlagartig rund. Die Schiedsrichter gaben einen Treffer der Gastgeber, obwohl nach Meinung der heftig protestierenden Eishogs schon vorher abgepfiffen war. Wenig später dann der nächste Aufreger. Als Fabian Eder nach einem sauberen Check auf die Strafbank geschickt wurde und Kapitän Jake Fardoe sich über die Regelauslegung erkundigen wollte, musste auch er raus. Mit zwei Mann weniger retteten sich die Gäste zwar in die Pause, doch unmittelbar nach der Pause nutzte Klaus Berger die Überzahl zum 2:0. Doch damit nicht genug des Pechs. In der 26. Minute landete der Puck nach einem von Andi Pielmeier mit der Hand abgewehrten Pass direkt auf dem Schläger von Stefano Rizzo, der sich mit dem 3:0 bedankte. Der nächste kuriose Treffer folgte nur zwei Minuten später. Ondrej Horvath schoss,  hinter dem Tor stehend, Torhüter Patrick Weiner an, von dessen Rücken die Scheibe ins Tor prallte. Der hatte danach genug und machte Platz für Philipp Hähl. Trotz des aus Sicht der Eishogs deprimierenden Spielstandes gaben sie sich noch nicht auf und hatten nach dem 0:4 mehrere sehr gute Möglichkeiten, den Rückstand zu verkürzen. Doch scheiterten sie, wie so oft in letzter Zeit, wieder einmal an ihrer mangelnden Chancenverwertung. Endgültig die letzte Hoffnung raubte ihnen dann in der 37. Minute Dominic Fuchs mit dem 5:0 in Überzahl, dem ersten schön herausgespielten Treffer der Riverrats. Ein persönliches Erfolgserlebnis konnte danach Philipp Hähl verbuchen, der einen Penalty von Josef Reiter parierte. Auch im Schlussabschnitt setzte sich die Abschlussschwäche der Eishogs an diesem Abend fort. Wie man es besser macht, zeigten auf der Gegenseite Ex-Profi Florian Strobl beim Treffer zum  6:0 (44.) und Bernhard Jorde mit dem 7:0 (46.). Zu allem Überfluss handelte sich Fabian Eder bei einem Gerangel vor dem Tor auch noch eine Matchstrafe ein, die eine längere Sperre zur Folge haben dürfte. Kurz vor dem Ende dann doch noch der Ehrentreffer für die Gäste. Nach einem Fehler der Hausherren traf Nick Endreß in Unterzahl zum Endstand.
  
ECP gelingt faustdicke Überraschung - Kampfstarke Eishogs schlagen Miesbach in der Overtime
Der EC Pfaffenhofen hat für eine faustdicke Überraschung gesorgt. Am Sonntag zwangen die Pfaffenhofener mit einer taktisch und kämpferisch starken Vorstellung den Tabellenzweiten TEV Miesbach mit 3:2 (0:0; 1:1; 1:1;1:0)  in die Knie und konnten dabei einen zweimaligen Rückstand egalisieren. Kuriosum am Rande: Trotz der Niederlage eroberte der TEV Miesbach die Tabellenführung, weil zeitgleich Spitzenreiter Waldkraiburg in Peißenberg nach regulärer Spielzeit unterlegen war.
Nach der deutlichen Abfuhr vom Freitag in Geretsried gingen die Eishogs auch als krasser Außenseiter in die Partie gegen den topbesetzten Meisterschaftsfavoriten. Chris Heid musste neben seinen Langzeitverletzten zusätzlich auf den gesperrten Fabian Eder verzichten. Er war deshalb gezwungen, seine Reihen erneut umzustellen und seine Verteidiger Timo Jüngst und Quirin Oexler wieder in den Angriff zu beordern. Doch er hatte seine Mannschaft sehr gut auf den Gegner eingestellt. Die Eishogs standen in der Defensive kompakt, ließen gegen die torgefährlichen Gäste um die Topskorer Bohumil Slavicek und Filip Kokoska nicht viel zu und konnten sich zudem auf eine überragenden Philipp Hähl im Kasten verlassen. So neutralisierten sich beide Teams im ersten Drittel weitgehend, wobei die Gastgeber sogar die besseren Möglichkeiten hatten wie bei einem Schuss von Friedrich Kolesnikov an den Pfosten. Nach der ersten Pause wirkten die Gäste entschlossener und schon nach gut einer Minute brachte Franz Mangold den Favoriten in Führung. In der Folgezeit konnten sich die Hausherren kaum mehr aus dem eigenen Drittel befreien, so stark wurde der Druck des TEV. Die Eishogs wankten jetzt beträchtlich, verhinderten aber mit viel Einsatz und Willen weitere Gegentreffer.Dies auch, weil die Gäste oft die letzte Konsequenz vermissen ließen, so dass die Eishogs immer wieder rechtzeitig dazwischen gehen konnten. Ab Mitte der Partie gelang es den Gastgebern, sich wieder etwas  zu befreien und als in der 38. Minute Miesbach Andreas Nowak auf der Strafbank saß, besorgte Nick Endreß mit einem platzierten Schuss den Ausgleich, ein bis dahin schon überraschender Zwischenstand. In der zweiten Pause stellte sich, wie schon so oft in letzter Zeit, die Frage, wie lange die Kräfte der dezimierten Hausherren gegen die individuell so starken Gäste reichen würden. Wie schon im zweiten Abschnitt schaltete Miesbach wieder einen Gang hoch und erneut war es Mangold, der in der 45. Minute zum 1:2 traf. Doch die Eishogs schlugen prompt zurück. Wieder saß ein Gästespieler draußen, als erst Jake Fardoe am Pfosten scheiterte, wenig später aber John Lawrence zur Stelle war und erneut ausgleichen konnte. Trotz Chancen auf beiden Seiten blieb es bis zum Schluss beim 2:2, so dass die fünfminütige Verlängerung mit Drei gegen Drei über den Zusatzpunkt entscheiden musste. Da waren die Hausherren auch dank Bullyspezialist John Lawrence die deutlich aktivere Mannschaft. und nach gut zwei Spielminuten machte Nick Endreß die Überraschung perfekt. „Ich bin nicht einmal unzufrieden,“ äußerte sich Miesbachs Trainer Peter Kathan nach der Partie. „ Pfaffenhofen hat das  heute sehr gut gemacht, geschickt verteidigt mit einem starken Torwart im Rücken und zwei Überzahltore gemacht, so dass der Sieg nicht einmal unverdient ist.“
  
    
ERSC Amberg
Löwen nehmen auch die Hürde Waldkirchen - Rekordtreffer von Aukofer / Trotz 40 Strafminuten kein Gegentor in Unterzahl
(BLL)  Der ERSC Amberg landet in der Eishockey-Landesliga bei den Waldkirchen Crocodiles mit 4:1 den elften Sieg im dreizehnten Spiel, ist mit zwei Partien im Rückstand als Tabellenzweiter nur mehr drei Zähler hinter dem Spitzenreiter aus Haßfurt. Im Bayerwald sorgte ein Spieler für die Eröffnung und Beendigung des Torreigens.
Allrounder Daniel Krieger traf in der 4.Minute zur Amberger Führung und setzte 40 Sekunden vor dem Ende mit einem Empty-Net-Goal den Schlusspunkt hinter einem verdienten Erfolg der Löwen. Dazwischen hatte die Mannschaft von Dan Heilman weit weniger Probleme als vorher befürchtet, trotz des Fehlens von Leistungsträger wie Schmitt oder Keil. Richtig absetzen konnten sich die Wild Lions aber erst zum Ende hin. Das hatte wohl auch damit zu tun, dass der ERSC eine satte Anzahl von 40 Strafminuten auf seinem Konto stehen hatte – ein Gegentor in Unterzahl konnten Goalie Carsten Metz und seine eifrigen Vorderleute aber vermeiden.
Nach Kriegers 1:0 spielte Amberg ruhig und kontrolliert, hatte auch die größere Anzahl an guten Chancen. Die Gastgeber zeigten sich besser als ihre Tabellensituation, aber die sportliche Negativserie war deshalb auch nicht spurlos an den Crocodiles vorübergegangen, wie bei einigen einfachen Scheibenverlusten zu bemerken war. Rein vom Resultat blieb die Begegnung aber lange Zeit offen. Der Spielverlauf änderte sich auch im Mittelabschnitt nicht, wo Sebastian Aukofer zwei Minuten vor der Pausensirene – bei einer angezeigten Strafe für Waldkirchen – das 2:0 für Amberg glückte. Ein Tor für die Historie und auch noch zum richtigen Zeitpunkt, denn damit zog der 37-jährige in seiner 18.Spielzeit für den ERSC um einen Treffer, mit nunmehr 313, an dem führenden Alltime-Scorer Mike Morin vorbei.
Im Schlussabschnitt schien es dann doch noch mal eng zu werden, vor allem als Robert Vavroch der 1:2-Anschlusstreffer gelang. Die aufkommenden Hoffnungen bei den Gastgebern beendete aber Felix Köbele mit dem dritten Amberger Tor, was auch sichtbar Wirkung bei den Crocodiles zeigte. ESV-Coach Roman Kondelik versuchte es in den Schlusssekunden noch mit einem Feldspieler mehr, aber Krieger beförderte den Puck ins verwaiste Waldkirchener Tor.
  
    
EV Dingolfing
Isar Rats holen die Pflichtpunkte - 5:6 der Endstand in Trostberg
(BLL)  Am Freitagabend war der Treffpunkt am Freibad in Trostberg mit angrenzender Freilufteisfläche. Der Fan-Club reiste erstmals mit eigenem Reisebus an und war, in Nikolausmützen kenntlich gemacht, zahlreich zum Auswärtsspiel gegen die Trostberger Chiefs mit dabei. Erwartungsvoll standen die Dingolfinger Fans am Rande der Eisfläche und erwarteten ein sehr einseitiges Spiel.
Die Chiefs sind in dieser Saison glücklos auf dem letzten Platz der Landesliga Gruppe 1 und haben bisher nur ein Spiel von zwölf gewonnen. Das sollte auch heute so bleiben. Doch die Dingolfinger Eishackler machen es sich wieder schwerer als nötig. Nach einem Vorsprung von 3:1 durch zwei Tore von Bilek und einem von Michel nach dem ersten Drittel, schafften sie es wieder im schicksalsträchtigen zweiten Drittel, sich völlig außerhalb ihres Könnens aufzuhalten.
Das Spiel war ausgeglichen, Bilek schoss sein drittes Tor und Schander baute die Führung in der 24. Minute sogar auf ein 1:5 aus. Die anschließende Fahrlässigkeit der Dingolfinger bestraften die Chiefs und arbeiteten sich vor der zweiten Drittelpause in das Spiel zurück, Zwischenstand 3:5.
Die Trostberger schnupperten Lunte und waren nach den zwei Toren in einem Flow, den Sie im dritten Drittel ausweiteten. In der 48. Minute fiel dann das 4:5, was die leidensfähigen Trostberger Fans in die Hoffnung trieb. Schander erhöhte in der 53. auf 4:6, doch auch dies konterte Trostberg noch kurz vor Schluss. 45 Sekunden vor Spielende brachten sich die Chiefs mit dem Spielstand 5:6 in die gefährliche Position, noch einen Ausgleich zu schaffen und damit den Gästen einen wichtigen Punkt im Rennen um die Aufstiegsrunde zu rauben. Zitternd, nicht nur wegen den Wetterverhältnissen im offenen Trostberger Stadion, zählten die Isar Rats Fans die Sekunden runter und nahmen dann doch noch den Sieg mit nachhause. Die Tore schoss ausschließlich die erste Reihe. Dreimal ein überragender David Bilek, zweimal Daniel Schander und einmal David Michel.
  
EVD holt wichtigen Punkt gegen tabellenerstes Haßfurt - Heimspielevent „Helden der Stadt“ noch besserbesucht als im Vorjahr
Wie schon im letzten Jahr hat der EV Dingolfing auch das Spiel am Sonntagabend den „Helden der Stadt“ gewidmet und alle Ehrenamtlichen der Feuerwehren und des Roten Kreuzes in die Marco-Sturm-Eishalle eingeladen. Viele Ehrenamtliche aus den Ortsfeuerwehren Dingolfing-Stadt, Sossau, Teisbach, Höfen, Frauenbiburg aber auch aus Landau, Reisbach, Moosthenning sowie das BRK aus Dingolfing und Landau und die Wasserwacht waren anwesend. In der Drittelpause begrüßte Vorstand Jürgen Ohr die Gäste persönlich und bedankte sich unter großem Applaus der über 500 Zuschauer für den tollen Beitrag, den diese Leute freiwillig und mit großem Einsatz für die Gemeinschaft erbringen. Mit einem kleinen Schlauchzieh-Wettstreit auf dem Eis konnten sich einige junge Feuerwehrleute gegen junge Eishockeyspieler duellieren. Vor großer Kulisse stand dann der Kampf gegen die ersten der Liga Haßfurt an.
ESC Haßfurt war mit schon verringerter Mannschaft angereist. Man ahnt sich anscheinend schon in der Aufstiegsrunde und fährt mit kleinem Besteck in weite Auswärtsspiele. Die Haßfurter, man kann es nicht oft genug erwähnen, haben gegen die Mehrheit der Liga durch ein Gerichtsurteil den Wegfall der Ausländerlimitierung erstritten und haben in der Besetzung mehr tschechische Namen als Ortsansässige. Die Liga ist sauer, denn durch eine sinnvolle Limitierung der Kontingentplätze bekommen deutsche Nachwuchsspieler eher die Chance in der Ersten mitzuspielen, als bei einem Wettrüsten mit abgetakelten ausländischen Profispielern, die sich in der Landesliga leicht tun.
Dingolfing war sich bewusst, dass es gegen diese eingespielten Profis schwer werden wird. Man hielt in dem ersten Drittel perfekt dagegen und schaffte es sogar nach zwei Toren durch den in Höchstform aufspielenden David Bilek mit einem 2:1 in die erste Pause zu wandern. Doch wieder kippte das Talent der Isar Rats im zweiten Drittel auf einen bisher fast unerreichten Tiefpunkt. Die Isar Rats schauten zu und kassierten eiskalt FÜNF Tore ohne großangelegte Gegenwehr und teilweise sogar in eigener Überzahl. Das zweite Drittel endete somit mit einem deutlichen 2:6 für die Haßfurter.
Der Einlauf, den Billy Trew den Isar Rats dann verabreicht hatte, muss bis auf den Kabinengang gehallt haben, so eingeweihte Kreise. Aber er war nicht nur laut, sondern auch wirksam. Die Dingolfinger drehen im dritten Drittel dann den Spies kräftig um und kämpften als gäbe es kein Morgen. Sie nahmen den hochtalentierten Haßfurter Spielern komplett den Raum und die Zeit Kunststücke zu machen und schossen sich mit vier Toren unter dem Jubel der Zuschauer bis in den Ausgleich. Eine unglaubliche Leistung und ein Schmaus für alle Zuschauer, die sich an einem Nikolausmarkt-Sonntag nichts Schöneres hätten vorstellen können. In der 58. Minute, bei Spielstand 6:6 ging zuerst Waldemar Detterer und danach Florian Meichel wegen Fouls auf die Bank. Die Dingolfinger standen mit drei Mann einer Überzahl an Haßfurtern gegenüber, die Verlieren nicht gewohnt sind und kämpften mit der Unterstützung der ganzen Halle. Die Sekunden tropften von der Uhr und Dingolfing schaffte es tatsächlich in die Verlängerung.
Hier spielen nach Verbandsregularien drei gegen drei Mann. Eine spannende vierte Phase begann. Nun erwischte es die Dingolfinger wieder mit einem Foul, das durch einen vierten Spieler für die Haßfurter geahndet wird. Dieses Überzahlspiel reichte dann zum schnellen Siegtor der Gäste. Trotzdem bleibt den Dingolfinger ein wichtiger Punkt und die Gewissheit, dass in der Mannschaft, trotz der zwischenzeitlichen Ausfälle, enorm Herz und Moral steckt. Wer sich gegen den Liga Ersten bei einem Spielstand von 2:6 noch einen Punkt holt, hat Respekt verdient.
Am kommenden Wochenende steht nur ein Spiel auf dem Plan. Am Sonntag, den 15.12., sind die Isar Rats zu Gast beim ESC Vilshofen. Spielbeginn im Eisstadion Vilshofen ist um 17:15 Uhr. Wer mit dem Fanbus mitfahren möchte kann sich per E-Mail an fanbu Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden.
  
    
EV Pfronten
Falcons ohne Chance
(BLL)  Nach den vier Punkten am vergangenen Wochenende, gingen die Falcons an diesem Spieltag leer aus. Den Pirates aus Buchloe mussten sich die Pfrontener mit 1:9 (0:3/0:3/1:3) deutlich geschlagen geben. Der derzeitige Tabellenzweite wurde von Beginn an seiner Favoritenrolle gerecht und konnte das 1. Drittel durch zwei Treffer von Alexander Krafczyk und dem Treffer von David Strodel für sich entscheiden. Im Mitteldrittel wiederholte sich der Spielverlauf, zunächst traf John Boger für die Pirates, im Anschluss legte Alexander Krafczyk noch zweimal nach, so dass es nach zwei Drittel 6:0 aus Sicht der Hausherren stand. Nach dem Treffer von  Marco Göttle, gelang den Falcons durch Benjamin Gottwalz (Weixler/Gröger) der Ehrentreffer zum zwischenzeitlichen 7:1. Für Buchloe waren danach noch Simon Beslic und John Boger erfolgreich, so dass am Ende ein verdienter 9:1 Sieg der Pirates feststand.
  
    
Wanderers Germering
Hitziger Schlagabtausch: Germering triumphiert bei Cangelosi-Rückkehr
(BBZL)  Einen von Emotionen und Zweikämpfen geprägten Fight sahen die gut 200 Zuschauer am vergangenen Freitag im Germeringer Polariom. Von der ersten Minute an war schnell klar, dass der Münchner EK seine Chance in einer körperbetonten Spielweise suchen würde. Ein ruhiger und flüssiger Spielverlauf war in den ersten 20 Minuten so gut wie gar nicht zu sehen. Trotzdem erspielten sich die Hausherren zum ersten Pausentee eine 2:1 Führung. Wanderers-Coach Petr Vorisek fand in der Kabine offensichtlich die richtigen Worte, denn im Mittelabschnitt fand man auf dem Eis eine ruhiger und strukturierter agierende Germeringer Mannschaft wieder und man belohnte sich damit selbst durch Tore von Daniel Simm, Quirin Reichel und J.C. Cangelosi mit einem 5:2 zur zweiten Drittelpause. Im Schlussdrittel mobilisierten die „Luchse“, die genau so wie der EVG von ihren Fans lautstark unterstützt wurden, nochmal alle Kräfte. Neben der kämpferischen Note zeigte das Team von MEK-Trainer Wolfgang Steinbach am gesamten Abend auch einige sehenswerte Offensivaktionen, so ging der letzte Abschnitt leistungsgerecht mit 2:2 zu Ende. Nach dem achten Saisonsieg in Folge grüßt das Team von Wanderers-Kapitän Quirin Reichel weiterhin unangefochten vom Platz an der Sonne.
Nach dem Hinspiel ist vor dem Rückspiel. Exakt zwei Wochen nach dem ersten Aufeinandertreffen in Germeringer Polariom, kommt es am nächsten Sonntag bereits zum Rückspiel beim ESV Dachau. Das Spiel wird, zu einer für den Sonntag ungewohnten Uhrzeit (19:30 Uhr), auf der städtischen Kunsteisbahn in Dachau angepfiffen. Mittlerweile sind die Emotionen aus dem letzten Spieldrittel im Hinspiel wieder verflogen und die Gemüter haben sich beruhigt. „Stärke entsteht nicht im Körper. Sie entsteht aus einem unbändigen Willen,“ sagte einst Mahatma Gandhi. Auch personell dürfte sich die Lage bei den „Woodpeckers“ wieder gelichtet haben, so dass sich die Mannschaften und ihre Fans auf eine interessante Eishockeypartie freuen können. Das Vorisek-Team darf eine mindestens so hungrige und kämpferisch starke Dachauer Truppe erwarten, wie damals beim ersten Kräftemessen. Man darf gespannt sein, wie ein breiter aufgestellter ESV-Kader und der Heimvorteil auf Freilufteis einen Unterschied machen können.
Termininfo: Im Viertelfinale des Bayernkrugs treffen die Wanderer auf den ERC Regen. Das Hinspiel steigt am Samstag, den 28.12. um 16:45 Uhr im heimischen Polariom und zum Rückspiel im Bayrischen Wald reist das Vorisek-Team am Freitag, den 03.01.2020, wo um 20 Uhr angepfiffen wird.
  
    
HC Maustadt
Schwarzes Wochenende für den HC Maustadt - „Rumpftruppe“ unterliegt im Pokal und in der Liga
(BBZL)  Zweimal war der HC Maustadt am vergangenen Wochenende im Einsatz und beide Male mußte dem Gegner der Erfolg überlassen werden. Am Samstag setzte es im Pokal bei der SG Schliersee/Miesbach 1b eine deutliche 1:8-Pleite, einen Tag später fehlte im Bezirksliga-Spitzenspiel beim ESV Türkheim die Kraft, auch hier ging der HCM mit 2:5 leer aus.
Im Viertelfinalhinspiel des BEV-Pokals bei der SG Schliersee/Miesbach 1b mußte Trainer Ingo Nieder mehr als nur improvisieren – gerade einmal zehn Feldspieler standen zur Verfügung. Das „letzte Aufgebot“ hielt zunächst gegen die mit 20 (!) Feldspielern angetretenen Oberbayern gut dagegen und hatte sogar einige gute Möglichkeiten. Das einzige Tor im ersten Durchgang schossen aber die Gastgeber, die dann in der 25. Minute den „Maustädter Tiefschlaf“ gnadenlos bestraften und innerhalb von nur 40 Sekunden mit drei weiteren Treffern die Partie entschied. Das Spiel plätscherte nun dahin, in regelmäßigen Abständen zogen die Gastgeber auf 8:0 davon. Nicht zuletzt, weil in den letzten zehn Minuten nur noch neun Feldspieler dabei waren - Florian Schwarz bekam einen Puck ins Gesicht und mußte zum Nähen. Dennoch gelang in der Schlußminute Dennis Schirrmacher der Ehrentreffer. 
Das Rückspiel findet am 27. Dezember am Hühnerberg statt.
„Ausruhen und Wunden lecken“ war aber nicht angesagt, nur einen Tag später stand das Bezirksliga-Spitzenspiel beim ESV Türkheim auf dem Programm. Mit vier Spielern mehr legte der HCM furios los und überraschte die Gastgeber mit einer verdienten 2:0-Führung durch Treffer von Andre Aschenbrenner und Mario Kusterer. Dann haderte der HCM das erste Mal mit den Unparteiischen, die nach einem Foul an Sascha Schuhmann den fälligen Penalty verweigerten. Nach der ersten Pause kamen die Einheimischen besser zurecht und drehten die Partie. Dabei sahen sich die Maustädter zumeist in Unterzahl und ungleich behandelt – die Folge war der 2:3-Rückstand nach 40 Minuten. 
„Uns war das dann irgendwann einfach zu viel, wir haben mit Spielabbruch gedroht und sind im letzten Drittel kurz aus Protest in die Kabine gegangen“, so ein total angefressener Ingo Nieder. Geholfen hat es nicht, im Gegenteil: Alex Ulianiw holte sich in der 52. Minute eine Matchstrafe ab, weil er einem rabiaten und beleidigenden Türkheimer Zuschauer neben der HCM Spielerbank – der danach auch aus dem Stadion verwiesen wurde – Wasser ins Gesicht gespritzt hat. „Regelkonform aber dennoch überzogen, weil die Aggressionen von dem Zuschauer ausging und wir uns nur geschützt haben“, so Nieder. Dadurch war eine Wende im Spiel nicht mehr möglich. Türkheim schraubte das Resultat noch auf 5:2 und kegelte den HCM fürs erste aus dem Meisterschaftsrennen.
„Jetzt haben wir vier Heimspiele in Folge. Auch wenn wir erstmal raus aus dem Meisterschaftsrennen sind, wollen wir die ersten Plätze noch nicht aufgeben“, zeigt sich Nieder kämpferisch. 
Am Freitag (20 Uhr) geht’s am Hühnerberg gegen den ESC Kempten 1b, danach folgen im Kalenderjahr noch die Heimspiele gegen Königsbrunn (22. und 26.12.) sowie am 29.12.gegen den EC Oberstdorf.
  
    
SG Oberstdorf/Sonthofen
Eisbären holen wichtige Punkte
(BBZL)  Mit einem 7:3 (3:1/4:0/0:2) Erfolg am Sonntagabend gegen die EG Woodstocks Augsburg sichern sich die Oberstdorfer Jungs wichtige Punkte, um den Anschluss in der Spitzengruppe der Bezirksliga Gruppe 4 zu halten. Die vier momentanen Spitzenteams, zu denen neben Oberstdorf auch der ESV Türkheim, der ERC Lechbruck und die SG Lindenberg gehören, trennen gerade einmal drei Punkte.
Die mit einem zwölf Mann starkem Rumpfkader angereisten Augsburger mussten in den ersten Sekunden gleich die volle Offensivpower der Eisbären spüren: Nur Alexander Oertel im Tor der Gäste konnte seine Mannschaft vor einem ersten Treffer bewahren. Doch die erste Überzahlsituation für die Eisbären in der 4. Spielminute brachte dann den ersten Treffer an diesem Abend. Gerade dieser wurde später zum internen Gesprächsthema bei den Eisbären: Der Torschütze zum 1:0 Christof Wagner schoss Kapitän Markus Abler, der sich vor dem Tor der Gäste postiert hatte, ab und dadurch wurde der Schlagschuss erst in das Tor abgefälscht. Und nachdem der Kapitän der letzte Spieler war, der den Puck berührt hat, müsste er als Torschütze für die Statistik gelistet werden, was er mit einem Grinsen durchbringen wollte.
In der 5. Spielminute war es Robin Berger der einen Sololauf zum 2:0 abschließen konnte. Das nächste Tor ging auf U20-Spieler Linus Schöll, der nach Zuspiel von Denis Adebahr und Robin Berger mit seinem ersten Treffer im Trikot der Eisbären die Scheibe zum 3:0 im Netz zappeln lies. In der 15. Spielminute führte ein Wechselfehler bei den Eisbären zum Anschlusstreffer der Gäste: 3:1. Nach Strafe gegen die Eisbären mussten diese in doppelter Unterzahl agieren. Denis Adebahr erhielt trotzdem in der 17. Minute die Scheibe und konnte nach einem Sololauf die Scheibe im Tor der EG Woodstocks Augsburg einschieben. Doch die Schiedsrichter entschieden für „keinen Treffer“ und entschieden auf eine zwei Minuten Strafe wegen Torwartbehinderung.
Im zweiten Drittel setzten die Eisbären ihren Sturmlauf weiter fort und so war es Denis Adebahr in der 25. Spielminute, der auf Zuspiel von Fabian Sing und Robin Berger auf 4:1 erhöhte. In der 29. Spielminute konnte Martin Hocker, der von Linus Schöll in Szene gesetzt wurde, das 5:1 schießen. Die Eisbären setzten die Gäste weiter gewaltig unter Druck; In der 35. Spielminute lief die Scheibe über Fabian Sing und Robin Berger abermals auf Denis Adebahr, der zum 6:1 einnetzte. In der 39. Spielminute war es dann Leon Kartahn, der die Scheibe zum 7:1 Pausenstand im Netz zappeln lies.
Das letzte Drittel war nicht das der Eisbären: Ganze zehn Minuten mussten sie in Unterzahl agieren. Dadurch verringerte sich die Geschwindigkeit und die Augsburger konnten agieren statt reagieren. Die Gegentreffer mussten in der 49. Spielminute in doppelter Unterzahl und in der 54. Spielminute hingenommen werden. Dadurch zeigte die Anzeige am Ende 7:3. Die Eisbären treffen in dieser Saison am 18. Januar noch einmal auf die EG Woodstocks Augsburg aber dann auswärts in Augsburg.
Vor allem die Tore der jungen Wilden in Form von Linus Schöll und Leon Kartahn sorgten für Freude bei den Eisbären. Der Teamgeist und Zusammenhalt der Eisbären ist ungebrochen. Weiter so Eisbären!
Die nächsten drei Spiele sind alle auswärts: Die Gegner heißen hier EV Königsbrunn, SG Lindenberg/Lindau und ERC Lechbruck. 
  
    
Regionalliga Südwest
    
HEC Eisbären Heilbronn
Eisbären Heilbronn mit Penalty-Sieg in Mannheim
(RLSW)  Mit einem blauen Auge sind die Eisbären Heilbronn am Samstagabend bei den Mad Dogs Mannheim davongekommen. Sie gewannen im Penaltyschießen mit 4:5 (1:1; 1:1; 2:2; 0:1)
Los ging es, indem Mannheim - wie erwartet - die Räume dicht machte und mit 5 Spielern zwischen den blauen Linien auf die Eisbären aus Heilbronn wartete. Sie setzten mit dieser konsequenten Spielweise die Eisbären unter Druck und erzwangen somit Fehler auf Heilbronner Seite. Bei einem dieser Situationen schalteten die Mad Dogs schneller: ein Pass ins Heilbronner Drittel auf T. Späth, der alleine von links auf den Heilbronner Goalie zukam und halb hoch über die Fanghand zum 1:0 einnetzte. Diese Unsicherheit singnalisierte den Mad Dogs „heute könnte hier was gehen“, was man direkt an ihrem weiteren Auftreten bemerkte. Zwar erkämpfte sich Heilbronn im Laufe des ersten Drittels ein Chancenübergewicht, machte aber in der Folgezeit, wie leider schon in den vorherigen Spielen, nichts aus ihren Chancen. Den aus Heilbronner Sicht gerechten ersten Pausenstand zum 1:1 erzielte Kevin Malez in der 16. Minute.
Im zweiten Drittel gingen die Eisbären durch ein Powerplay-Tor von Kevin Malez erstmals in Führung. Aus dem 1:2 (25. ) konnten die Eisbären aber kein weiteres Kapitel schlagen. Dies war auch dem geschuldet, dass trotz guter Chancen der Puck nicht ins gegnerische Tor wollte. So kam, was kommen musste und Mannheim erzielte in eigener Unterzahl durch einen Konter den Ausgleich zum 2:2 (27.). Ein weiteres Mal ging es mit einem Unentschieden in die Pause.
Die Partie nahm im dritten Drittel an Fahrt auf. Kaum gespielt, ging Mannheim nach 23 sec wieder mit 3:2 in Führung. Die Eisbären brauchten fast 10 Minuten um diesen Schock zu verdauen, dann stand Stefano Rupp zur Direktabnahme vom Bully weg zum 3:3 Ausgleich bereit. Als 4 Minuten vor Schluss Robin Platz das 3:4 erzielte war der Jubel im Eisbärenlager groß. Dieser währte nur nicht lange. Durch ein Heilbronner Foulspiel bekamen die Mad Dogs nochmals eine Überzahl zugesprochen, die sie postwendend zum 4:4 verwerten. Dieses Tor markierte auch den Endstand der Partie nach 60 Min. Somit musste der Sieger im Penaltyschießen ermittelt werden.
Die zwei Zusatzpunkte konnten die Eisbären aus Heilbronn durch die Treffer von Marco Schütz und Sven Breiter für sich verbuchen und stehen somit weiter auf dem vierten Tabellenplatz.
Am Freitag, dem 13.12.19 (20h), geht es zum letzten Auswärtsspiel des Jahres 2019 in die Landeshauptstadt zu den Stuttgart Rebels. Auch hier gilt es wieder, entsprechend Punkte nach Heilbronn zu entführen.
  
    
EHC Zweibrücken Hornets
EHC Zweibrücken gewinnt mit 8:4 (2:0/2:2/4:2) gegen tapfere Eisbären aus Eppelheim - Neuzugang Andreas Druzhinin feiert Debüt im Team der Hornets
(RLSW)  Der EV Ravensburg bleibt auch nach dem 11. Spieltag, durch den Sieg in Bietigheim, an der Tabellenspitze der Regionalliga Südwest. Die Hornets ziehen nach und bleiben den Oberschwaben auf den Fersen.
16 Feldspieler und Sebastian Trenholm als Goalie hatte Hornets Coach Terry Trenholm zur Verfügung. Erstmals im Kader stand der Neuzugang aus Hügelsheim, Andreas Druzhinin. Der 21-jährige spielte an diesem Abend mit der Nummer 28 und machte einen soliden Eindruck.
Da die 1b Mannschaft der Gäste zeitgleich ein Spiel in der Landesliga Baden-Württemberg austragen musste, hatte Gästetrainer John Kraiss nur 12 Feldspieler zur Verfügung.
Hauptschiedsrichter war der souverän leitende Marc Stromberg, der von Elia Schwebius und Constantin Schönhofen unterstützt wurde. In dieser sehr fair geführten Partie, mussten die unparteiischen nur 22 Strafminuten aussprechen.
Es entwickelte sich von Anfang an ein temporeiches Eishockeyspiel. Eine Strafzeit gegen die Gäste nach 45 Sekunden, konnten die Hornets zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausnutzen. Die besseren Chancen hatten sogar die Eisbären. Sebastian Trenholm musste in höchster Not retten. So dauerte es bis zur 10. Spielminute. Erneut musste ein Eppelheimer Spieler auf der Strafbank platznehmen. Ein schöner Angriff über Christian Werth und Marc Lingenfelser, wurde von Maximilian Dörr mit dem 1:0 für die Hausherren belohnt. Vier Minuten später, hielt Dustin Bauscher, seinen Schläger in den Schuss von Kapitän Stephen Brüstle und es stand 2:0. Auch dieser Treffer wurde im Powerplay erzielt.
Zu Beginn des zweiten Drittels, gelang den Gästen durch Lukas Sawicki, der Anschlusstreffer. Keine zwei Minuten später stellte Dan Radke den alten Abstand wieder her. Die Vorarbeit zu diesem Treffer kam von Fabian Fellhauer. Der Jubel war noch nicht verhallt und Sebastian Trenholm musste erneut hinter sich greifen. Cedrik Striepeke verkürzte auf 3:2. Erneut Dan Radke traf, nach Vorlage von Dustin Bauscher, zum 4:2.
Zum Schlussdrittel kamen die Hornets hellwach aus der Kabine. Nach nur 45 Sekunden, legte Florian Wendland mustergültig für Dan Radke auf, der seinen dritten Treffer an diesem Abend erzielen konnte. Aiden Wagner im Team der Eisbären, schlug erneut zurück und verkürzte auf 5:3. Mit dem schönsten Angriff des Abends, erzielten die Hornets das 6:3. Claudio Schreyer passte auf Calvin Engel, der legte den Puck mustergültig auf den vor dem Tor lauernden Dustin Bauscher, der sich nicht zweimal bitten lies und die Scheibe unter die Latte zimmerte.  Die Eisbären konnten durch Lukas Sawicki erneut verkürzen. Der „Man of the Match“ an diesem Abend, Dan Radke, sorgte mit seinem vierten Treffer an diesen Abend für die Vorentscheidung. Die Vorlage lieferte Stephen Brüstle.
16 Sekunden vor Ende der Begegnung belohnte Calvin Engel seine gute Leistung mit dem 8:4.
Zufrieden nach der Partie war auch Hornets Coach Terry Trenholm: „Wir haben sehr diszipliniert gespielt. Unser Powerplay war der Schlüssel zum Erfolg. Da waren wir heute richtig gut und haben vier Treffer erzielt“. Zu unserem Neuzugang sagte Terry: „Mit Andreas bin ich sehr zufrieden. Er bringt viel Ruhe in unser Spiel, was  uns sicher weiterhelfen wird“.     
  
    
Regionalliga West
    
Dinslakener EC Kobras
Viel Lob ohne Ertrag
(RLW)  Sie ackerten und mühten sich und bekamen dafür auch jede Menge aufmunternde Worte, doch die erneut mit einem Rumpfkader angetretenen Kobras zeigten in Neuwied zwar wieder einmal eine sehr engagierte Leistung, doch am Ende mussten sie sich den Hausherren mit 2:4 geschlagen geben. Das Problem der letzten Wochen setzte sich auch gestern fort. Wenn es nicht das zahlreiche und schwere Gepäck gewesen wäre, welches ins Icehouse nach Neuwied zu transportieren gegolten hätte, für die Anzahl der Spieler hätte es anstelle eines Reisebusses auch ein Kleinbus getan. 12 Spieler plus zwei Torhüter konnte Dinslakens Mannschaftsführer auf dem Spielberichtsbogen eintragen lassen. Neben den Langzeitverletzten und beruflich Verhinderten musste gestern auch noch Jesse Parker passen. Er hatte bei einem Abwehrversuch in Diez – Limburg die Scheibe unglücklich abbekommen und konnte aufgrund einer starken Prellung nicht am Spiel teilnehmen. Und das Verletzungspech bleibt den Giftschlangen treu: Die ohnehin mit nur drei Defensivkräften angetretenen Dinslakener mussten im letzten Drittel auch noch auf Verteidiger Moritz Hofschen verzichten, der sich beim Fallen nach einem Check das Knie verdrehte und nur stark humpelnd die Heimreise antreten konnte.
Dementsprechend groß war auch die Anerkennung des Gegners für den aufopferungsvollen Kampf, den die Kobras den Bären in den vorausgegangenen 60 Minuten geliefert hatten, doch für die Dinslakener blieb bis auf Blessuren und Spritkosten nichts von dieser Begegnung übrig.
Die favorisierten Bären sahen sich in den ersten 5 Spielminuten eines gleichwertigen Gegners gegenüber. Die Partie ging rasant von Tor zu Tor herunter, die neutrale Zone wurde immer wieder schnell überbrückt, sodass die Zuschauer im Sekundentakt den Atem anhalten mussten. Mit zunehmender Spieldauer erarbeiteten sich die Bären dann ein spielerisches Übergewicht, welches sich in der 13. Minute erstmalig bezahlt machte. Dabei hatte die Kobra - Defensive den ehemaligen Dinslakener Stürmer Kevin Wilson übersehen, der sich völlig frei ca. 3m zentral vor dem von Marvin Frenzel ausgezeichnet gehüteten Gehäuse befand und sich für die linke Ecke entschied.
Die Hausherren behielten auch im Anschluss die Oberhand, doch die Giftschlangen waren immer wieder durch Konter gefährlich. Einen solchen schloss ein mit Dennis Appelhans ein ehemaliger Neuwieder Akteur ab, als er in der 20. Spielminute halblinks antrat und mit einem satten Schuss unter die Latte Felix Köllejan das Nachsehen gab. Zu diesem Zeitpunkt war auf dem Eis mehr Platz als gewöhnlich, denn jeweils 1 Akteur beider Teams saß in der Kühlbox.
Im Mittelabschnitt konnten sich beide Defensivverbände immer wieder auszeichnen, doch sowohl Verteidiger als auch Torhüter behielten bei den 3 gegen 5 – Unterzahlsituationen – jeweils eine auf beiden Seiten - die Oberhand. Die Hausherren waren zwar das bestimmende Team, doch die Kobras kämpften wie die Kobras und mussten sich angesichts der personellen Situation nichts vorwerfen lassen. Es machte einfach Spaß, ihnen zuzuschauen.
Dennoch mussten die Gäste in der 25. Spielminute das 1:2 hinnehmen. Sam Aulie hatte aus einer unübersichtlichen Situation heraus den Überblick behalten und schob die Scheibe an vielen Schlägern, Beinen und auch an Marvin Frenzel vorbei.
In der 43 Spielminute hielt Marvin Frenzel einen von Jeff Smith geschossenen Penalty, wobei der Dinslakener Schnapper nicht wirklich eingreifen musste, denn der 31-jährige Amerikaner hatte sich beim Anlauf verzettelt.
Als Aulie in der 48. Spielminute seinen Farben eine 2-Tore-Führung bescherten, glaubten viele Zuschauer, dass dies die Vorentscheidung war.
Doch die Niederrheiner wollten sich noch nicht geschlagen geben, mobilisierten nochmal ihre Kräfte und schafften nach einer sehenswerten Kombination den 3:2 – Anschlusstreffer. Stefan Dreyer und Philipp Heffler hatten dabei für Martin Beneš aufgelegt, der wenig Mühe hatte, den Puck ins nahezu leere Tor zu bringen.
Noch einmal öffneten die Dinslakener den Reservetank und warfen alles nach vorne, um den Ausgleich zu erzielen, doch Sam Aulie, der Mann des gestrigen Abends auf Seite der Hausherren, zerstörte die Hoffnungen der Giftschlangen mit seinem dritten Treffer zum 4:2 – Entstand.
„Milan Vanek analysierte die Partie im Anschluss wie folgt: “ Zunächst einmal möchte ich ein Riesenlob an die gesamte Mannschaft, inklusive eines Sonderlobs für Marvin Frenzel loswerden. Wir plagen uns ja mittlerweile seit 6 Wochen mit einer großen Anzahl an Verletzten herum. Heute waren es 9 Mann, die mir gefehlt haben. Deshalb habe ich auch die Taktik ein wenig umgestellt. Das, was wir uns vorgenommen hatten, haben wir auch genau so umgesetzt. Schade, dass wir nichts Zählbares aus unserer 5:3 – Überzahlsituation herausgeholt haben. Aber auch wir mussten ja eine doppelte numerische Unterzahl überstehen. Wir hatten heute nur 3 Verteidiger dabei und nachdem Moritz Hofschen verletzt ausgeschieden war, musste ich teilweise auch 5 Stürmer gleichzeitig aufs Eis schicken.
Aber es haben alle hervorragend gekämpft und sich in die Schüsse geworfen und ich bin sicher, dass wenn wir irgendwann wieder komplett sind, wir dann auch den Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte den ein oder anderen Punkt abknöpfen werden. Unser primäres Ziel ist es in Anbetracht der Situation erst einmal, mindestens Sechster zu werden. Aber auch das ist im Moment noch nicht safe.
Vom nächsten Wochenende bei den Spielen am Freitag in Herford und am Sonntag in Ratingen sollte der Anspruch sein, mindestens drei Punkte aus den beiden Begegnungen mit nach Dinslaken zu bringen. Darauf werden wir in der nächsten Woche das Training ausrichten und dann werden wir am Sonntagabend sehen, was dabei herausgekommen ist“, wagt der Dinslakener Übungsleiter einen Ausblick auf das kommende Wochenende.
  
   
Herforder EV
Ice Dragons 3:1-Derbysieger - Starkes Allendorf-Debüt gegen Hamm
(RLW)  Junge Power – es war das bislang jüngste Team, das in dieser Saison für den Herforder Eishockey Verein auflief. Doch dieses Team bereitete den heimischen Fans beim 3:1 (2:0/1:1/0:0)-Erfolg im Westfalenderby der Regionalliga West über die Hammer Eisbären eine Menge Freude. Aufgrund des Fehlens von Kieren Vogel, Philipp Brinkmann, Alex Lindt, Leon Nasebandt, Jan-Niklas Linnenbrügger, Fabian Staudt und Killian Hutt, dafür aber mit Neuzugang Jendrik Allendorf, sowie den Nachwuchsspielern Alexander Kraus, Hendrik Pohlmann und Dario Walkenhorst, standen nicht weniger als neun U21-Spieler im 19er-Kader von Chefcoach Jeff Job. Jendrik Allendorf, selbst erst 21 Jahre alt, zeigte in seinem ersten Spiel im Tor des HEV dabei ein sehr gelungenes Debüt und stach sogar noch ein wenig aus einer sehr guten Herforder Mannschaft hervor.
Vor rund 560 Zuschauern starteten die Ice Dragons mit viel Druck und ließen den Gast, dem man deutlich das schwere Freitagsspiel gegen Heerenveen anmerkte, nicht zur Entfaltung kommen. Bevor Allendorf die erstmals den Puck berührte, waren rund fünf Minuten vergangen und Herford hatte sich bereits ein deutliches Chancenplus erspielt. In Überzahl gelang Guillaume Naud in der 10. Minute der verdiente Führungstreffer, wobei die Ice Dragons in der Folge weiter auf das nächste Tor drängten. Dieses gelang schließlich Niels Hilgenberg in der 14. Minute, der zum zweiten Mal Hamms Torhüter Sebastian May überwand. Mit dem Zwischenstand von 2:0 wechselten beide Teams letztlich erstmals die Seiten.
Das zweite Drittel begann Hamm mit viel Schwung und kam immer häufiger vor das Tor der Gastgeber. Jendrik Allendorf strahlte jedoch viel Ruhe und Souveränität im Gehäuse des HEV aus und entschärfte Schuss für Schuss. Herford blieb durch Konter gefährlich und hatte ebenfalls Chancen auf den nächsten Treffer. In der 34. Minute schaltete Kevin Thau dann blitzschnell und stocherte einen abprallenden Schuss irgendwie zum 1:2-Anschlusstreffer über die Linie, womit das Derby wieder völlig offen war. Erneut wusste Herford jedoch ein Überzahlspiel zu nutzen, als Maximilian Droick in der 38. Minuten den alten Abstand wiederherstellte, bevor es in die letzte Pause ging.
Der letzte Spielabschnitt war deutlich körperbetonter, als die beiden Drittel zuvor und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Beide Abwehrreihen rückten immer mehr in den Mittelpunkt des Geschehens und in den letzten zwölf Spielminuten füllte sich auch zunehmend die Strafbank auf beiden Seiten. Doch weder Herford noch Hamm gelang ein weiterer Treffer, auch nicht in der letzten Spielminute, als der Gast noch einmal in doppelter Überzahl agierte und zusätzlich seinen Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm.
Gästetrainer Ralf Hoja sprach auf der anschließenden Pressekonferenz von einem verdienten HEV-Sieg, Herfords Coach Jeff Job sah im ersten Drittel den Schlüssel zum Erfolg: „Wir haben uns in den ersten 20 Minuten viele Chancen erspielt und nur wenig zugelassen und haben verdient mit 2:0 geführt. Danach haben wir das Spiel gut weitergespielt. Jendrik Allendorf hat heute gute Leistung gezeigt.“
Mit dem Sieg verteidigte der HEV in der Tabelle Platz 3, ist nun aber bis auf einen Punkt an die Hammer Eisbären herangerückt. Das nächste Heimspiel bestreitet Herford am kommenden Freitag um 20.30 Uhr gegen die Dinslaken Kobras, bevor am Samstag das Spiel beim Tabellenschlusslicht Neusser EV ansteht.   
  
    
Ratinger Ice Aliens
Ice Aliens können gegen die EG Diez-Limburg nicht gewinnen
(RLW)  Auf der Strafbank gewinnt man keine Spiele. Diese alte Weisheit, die schon manches Phrasenschwein zum Platzen gebracht hat, traf am Sonntagabend eindrucksvoll zu. Mit 11:2 verloren die Ice Aliens vor 161 Zuschauern ihre Partie gegen den Tabellenführer, fünf Tore fielen in Unterzahl. Zunächst hielten die Ice Aliens noch gut mit, doch die erste Überzahl nutzten die Gastgeber in der 8.Minute zur 1:0 Führung. Dann ging es sehr schnell, denn nach weiteren 11 Sekunden stand es 2:0 und nur 66 Sekunden später war mit dem 3:0 schon die Vorentscheidung gefallen. Simon Migas gelang zwar noch vor der ersten Pause der Anschlusstreffer, als er von der Strafbank kommend nach einem Solo einnetzen konnte, doch der Treffer zeigte bei den Rockets keine Wirkung.
Die Gastgeber spielten ihre individuelle Klasse aus, zwei Tore in Überzahl, eins in Unterzahl und ein Treffer kurz vor der zweiten Pause schraubten das Ergebnis auf 7:1. Felix Zerbe räumte frustriert sein Tor, so dass Thomas Pedarnig im letzten Abschnitt zwischen den Pfosten stand. Doch auch er konnte vier weitere Treffer nicht verhindern. Das 7:2 durch Dustin Schumacher, gleich zu Beginn des letzten Abschnitts, war nur Kosmetik. Trainer Andrej Fuchs war von der Leistung seiner Mannschaft sehr enttäuscht. Hatte er am Vormittag beim Fanfrühstück noch von dem Potential gesprochen, das er in der Mannschaft sieht, musste er ein weiteres Mal beobachten, dass sein Team dieses Potential nicht aufs Eis bringt. Am kommenden Freitag hat die Mannschaft in Neuss die Gelegenheit, die Einschätzung des Trainers zu beweisen.
  
    
Regionalliga Nord
    
Hamburger SV
Nichts zu holen am Wurmberg - Der HSV bleibt bei den Harzer Falken ohne Chance
(RLN)  Viel vorgenommen hatte sich das Regionalligateam des HSV für das Topspiel am Samstagabend bei den Harzer Falken – umgesetzt wurde davon am Ende jedoch herzlich wenig. Von Beginn an glänzte das Team aus Braunlage durch gnadenlose Effizienz, nach kaum mehr als 13 Minuten lagen die Rautenträger bereits mit 0:5 hinten. Auch das erste Hamburger Tor kurz vor der Sirene brachte für den weiteren Spielverlauf keine Impulse – der HSV mußte die Überlegenheit des Gegners anerkennen und kam am Ende mit einem 1:9 (1:5,0:3,0:1) nur knapp um eine zweistellige Niederlage herum. Ein Abend zum Vergessen.
Aufgehellt wurden die Mienen dann am Sonntagabend: anlässlich des Verbandsligaspiels der 1b-Mannschaft überreichte Spielgegner Pferdeturm Hunters eine Spende über 820 Euro zugunsten Tjalf Caesars an HSV-Abteilungsleiter Hauke Kuhn. Eine tolle Geste!
  
    
Salzgitter Icefighters
1:7 – Icefighters verlieren bei Jadehaien mit schwacher Defensive
(RLN)  Mit einer deutlichen Niederlage im Gepäck kehrten die TAG Salzgitter Icefighters am Samstagabend vom ECW Sande zurück. Gegen torhungrige Jadehaie lautete der Endstand 1:7 (0:1, 0:4, 1:2). Damit rutschen die Stahlstädter auf Rang fünf in der Tabelle ab.
Doch der Endstand täuscht auch ein wenig über den Spielverlauf hinweg. Im ersten Drittel agierte das Team von Radek Vit durchaus auf Augenhöhe mit dem Titelverteidiger der Regionalliga Nord. Allerdings reichte ein Schnitzer, den Sande eiskalt nutzte (10.). "Das erste Drittel war in Ordnung und im Großen und Ganzen sehr ausgeglichen. Dann haben wir einen kleinen Fehler gemacht und der wurde sofort bestraft", berichtet Vit.
Im zweiten Abschnitt konnte von Ausgeglichenheit keine Rede mehr sein. Mit einer Taktung von jeweils nur wenigen Minuten schlug es viermal im Netz der Stahlstädter ein. "Insgesamt waren wir da defensiv nicht gut. Wir haben dem Gegner zu viele Räume und Freiheiten gegeben, was die Jadehaie natürlich ausgenutzt haben. Dazu kam, dass du, wenn du defensiv ständig unter Druck stehst, natürlich auch dein eigenes Spiel nicht machen kannst und Probleme im Aufbau bekommst", begründet der Coach das Ausbleiben der eigenen Treffer.
So kam es erst rund zwölf Minuten vor Spielende – beim Zwischenstand von 0:5 – zum Ehrentreffer für Salzgitter durch Ruven Bannach (49.). In der Folge legte Sande noch zweimal nach. "Da kam von unserer dritten Reihe im zweiten Drittel zu wenig, muss ich sagen. Dadurch haben wir in den letzten 20 Minuten nur mit zwei Reihen gespielt, weil da nicht von allen Spielern genug Gegenwehr kam. Wir haben die Partie dann nochmal etwas ausgeglichener gestaltet", sagt der Ex-Profi. Geholfen hat es allerdings nichts mehr. "Es wie in jedem Spiel: In solch einer ausgeglichenen Liga darfst du es dir keine Fehler erlauben und musst 60 Minuten voll bei der Sache sein. Wir werden das im Training natürlich aufarbeiten, besonders das zweite Drittel – und im nächsten Spiel wieder da sein!"
  
    
Regionalliga Ost
    
ESV Chemnitz
Spannender 7:4 Sieg bei den Blues
(RLO)  Die Crashers bleiben voll auf Play-Off-Kurs. Auch gegen druckvolle Berlin Blues setzten die Männer um das Trainergespann Rentzsch/Charousek ihre starke Saison fort und hielten den dritten Tabellenplatz der Regionalliga.
Zum Spielverlauf: Das erste Drittel gestalteten die Crashers kontrolliert und führten nach Toren von Viktor Braun und zwei Mal Jiri Charousek mit 3:0…
Mehr: https://chemnitz-crashers.de/2019/12/08/spannender-74-sieg-bei-den-blues/
Die nächsten beiden Spiele haben die Crashers in ihrem Wohnzimmer gegen die beiden Spitzenreiter. Nächsten Samstag, 14.12., kommt FASS Berlin in den Küchwald. Spielstart 16:30 Uhr. Nur eine Woche später ist der Ligaprimus ECC Preussen Berlin zu Gast. Mit der aktuellen Form und dem starken Publikum im Rücken, sollten Punkte gegen die beiden Teams machbar sein!
  
    
Schönheider Wölfe
Nach der Pflicht folgte die Kür Wölfe gewinnen auch gegen den Tabellenführer
(RLO)  Nach der samstägigen Pflicht bei den Dresdner Eislöwen 1b ist den Schönheider Wölfen keine 24 Stunden später auch die Kür in der Hauptstadt geglückt, denn trotz erneutem Minikader von nur 12 Feldspielern, Petr Kukla, André Lenk, Christian Laszig, Lukas Lenk und Florian Richter fehlten krankheits-, verletzungs- oder berufsbedingt, hat das Team von Trainer Sven Schröder einen Big-Win gelandet, dem ECC Preussen Berlin die erste Saisonniederlage zugefügt und am Ende hochverdient mit 4:1 (1:0, 3:1, 0:0) beim Tabellenführer gewonnen.
Die Ausgangslage vor dem Spiel in Berlin war nicht wirklich gut, denn aufgrund der Ausfälle und mit dem Dresden-Spiel in den Beinen standen die Wölfe beim bis dato noch ungeschlagenen Tabellenführer vor einer Mammutaufgabe. Doch die Erzgebirger rauften sich als eine verschworene Einheit zusammen und zeigten vor allem als Team eine starke Leistung. Selbstbewusst in die Partie gegangen übernahmen die Wölfe auch das Kommando im P09 und gingen in der sechsten Spielminute durch Robert Horst mit 1:0 in Führung. Die Hausherren selbst hatten doch arge Probleme beim Spielaufbau und auch in der kleinen Druckphase zum Ende des ersten Drittels kam wenig Gefährliches auf das Gehäuse von Wölfe-Keeper Niko Stark. So ging es mit der knappen Führung in die erste Pause. Auch in den Mittelabschnitt hatten die Wölfe den besseren Start und erhöhten im Powerplay durch Florian Heinz auf 2:0 (24.). Dieses Mal hatten die Preussen aber eine Antwort und kamen keine zwei Minuten später durch Philipp d´Heureuse zum 2:1-Anschlusstreffer. In der Folge hatte der ECC nun leichte Vorteile, doch immer wenn es brenzlig wurde, war auch Niko Stark zur Stelle. Effektiver zeigten sich hingegen die Wölfe. Innerhalb von zwei Minuten erhöhten erst Florian Heinz auf 3:1 (37.) und wenig später Jan Gruß in Überzahl und per Schlagschuss von der blauen Linie den Spielstand auf 4:1 (39.). Unschön wurde es dann kurz vor der zweiten Pause, als ECC-Kapitän Dennis Dörner einen Kniecheck gegen Christoph Rogenz setzte, in dessen Folge er zurecht mit einer Fünf-Plus-Spieldauerstrafe frühzeitig zum Duschen geschickt wurde. Christoph Rogenz versuchte zwar im letzten Drittel weiter zu spielen, doch eine erste Untersuchung heute Morgen ergab eine doch schwerere Unterkörperverletzung, womit der Wölfestürmer mindestens vier Wochen pausieren muss. An dieser Stelle gute Besserung an Christoph und schnellstmöglichen Heilungsverlauf. Mit über vier Minuten Überzahl für die Wölfe ging es dann ins Schlussdrittel und man merkte den Erzgebirgern nun doch den Kräfteverschleiß etwas an. Oberste Devise war, das eigene Tor zu verteidigen und gelegentliche Konter zu setzen. Das taktische Konzept ging auf, denn auch wenn die Preussen jetzt spielbestimmend waren, die Wölfe-Abwehr im Verbund mit einem bestens aufgelegten Goalie Niko Stark ließ kaum etwas zu und nahm mit cleverer Spielweise die Zeit von der Uhr. So blieb es am Ende bei einem hochverdienten 4:1-Auswärtssieg für das Team von Coach Sven Schröder.
  


 Dienstag 10.Dezember 2019 www.icehockeypage.de 
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