Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

         
EV Dingolfing
(BLL)   Stürmer Artur Azimov und Verteidiger Marco Sebesta werden den Isar Rats in der kommenden Landesligasaison nicht mehr zur Verfügung stehen. Dafür steht das Goalie-Trio nun fest, da auch Matthias Prade wieder im EVD-Trikot auflaufen wird
  
Aachener EC
(BZLW)  Torhüterin Eva Schmachtenberg hat zugesagt auch in der neuen Bezirksligasaison wieder für die Grizzlies aufzulaufen
  
EG Diez-Limburg
(OLN)  Die nächste Neuverpflichtung beim Oberliga-Aufsteiger ist fix: Vom Herforder EV wechselt Verteidiger Maximilian Droick zu den Rockets. Der 21-Jährige stammt aus dem Nachwuchs des ES Weißwasser und hat bei den Ice Dragons zuletzt in der Regionalliga seine erste Saison im Seniorenbereich bestritten
  
EV Duisburg
(RLW)  Stürmer Leon Taraschewski, der für die Füchse zwischen 2015 und 2017 bereits in der Oberliga spielte, kehrt nun nach drei Jahren von den Dinslaken Kobras an die Wedau zurück, wo er auch seine Laufbahn eins begonnen hat
  
Eisadler Dortmund
(RLW)  Die Eisadler gehen mit den beiden Stürmern Michael Alda und Nils Hoffmann, die nun beide ihre Zusagen gegeben haben, in die Regionalliga
  
EHC Bad Aibling
(BLL)  Stürmertalent David Mayerl, der auch schon im eigenen Nachwuchs spielte, wechselt aus dem Nachwuchs des EHC Klostersee, wo er auch im erweiterten Bayernliga-Kader stand, zu den Aibdogs
  
EC Peiting
(OLS)  Verteidiger Manuel Bartsch, der in der vergangenen Saison verletzungsbedingt nur 30 Partien absolvieren konnte und es dabei auf 10 Assists brachte, wird bereits in seine siebte Spielzeit im ECP-Trikot gehen
  
Moskitos Essen
(RLW)  Stürmer Sören Hauptig, der schon im Nachwuchs der Stechmücken spielte und auch schon in der Oberliga für die Essener aufs Eis ging, wechselt von den Dinslaken Kobras an den Westbahnhof zurück
  
ESC Geretsried
(BYL)  Die Verteidiger Paul Gania und Maximilian Rieger werden den River Rats in der neuen Bayernligasaison genauso erhalten bleiben wie die Stürmer Xaver Hochstraßer, Michael Hölzl, Mathias Merker und Josef Reiter
  
Eisbären Berlin
(DEL)  Die Eisbären wollen Verteidigertalent Gawanke ausleihen. Der 21-jährige gebürtige Berliner steht derzeit beim NHL-Klub Winnipeg Jets unter Vertrag und spielte in der letzten Saison in der AHL für Manitoba Moose
  
CE Timmendorfer Strand
(RLN)  Dauerbrenner Jason Horst wird auch in der Regionalliga weiterhin für den CET auflaufen. Der 28-Jährige stammt aus dem eigenen Nachwuchs, spielte im Seniorenbereich ausschliesslich in Timmendorf und verfügt über reichlich Oberliga-Erfahrung
  
TuS Harsefeld
(RLN)  Die Tigers haben mit Dieter Kinzel einen neuen Trainer verpflichtet. Der 61-Jährige stand bereits zwischen 1996 und 2005 an der Harsefelder Bande und war zuletzt im Nachwuchsbereich der Crocodiles Hamburg tätig. Phillipp Bergmann wird sich dagegen wieder voll auf seine Position im Sturm konzentrieren, aber auch bei der Trainingsarbeit den neuen Coach unterstützen
  
EC Pfaffenhofen
(BYL)  Verteidiger Liäm Hätinen, der in der letzten Saison Oberliga-Erfahrung beim EC Peiting gesammelt hat, wechselt ebenso wie Stürmer Kevin Maraun, der von der 1b des ERC Ingolstadt kommt, zu den Ice Hogs. Aus dem bisherigen Kader haben zudem Stürmer Leonardo Uhl, ssowie die Verteidiger Quirin oexler und Friedrich Kolesnikov erneut zugesagt. Nicht mehr für den ECP werden Stürmer Simon Hintermeier und Verteidiger Timo Jüngst auflaufen
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Mittwoch 11.Dezember 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Interviews, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 22 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Bezirksliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Hessenliga und Regionalliga Ost.

 
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Eisbären Berlin
Einsatz gegen die DEG von Ramage und McKiernan fraglich
(DEL)  Die Eisbären Berlin empfangen am morgigen Donnerstag (12.12.) um 19:30 Uhr die Düsseldorfer EG in der Mercedes-Benz Arena Berlin. Der Einsatz der heute im Training fehlenden Verteidiger Ryan McKiernan und John Ramage entscheidet sich erst am Donnerstag kurz vor dem Spiel.
„Wir haben morgen ein gute Möglichkeit, unser wahres Gesicht zu zeigen. In den letzten beiden Heimspielen haben wir unser Potential nicht ausgeschöpft“, sagte Eisbären-Chefcoach Serge Aubin nach dem Mittwochstraining. „Wir haben die paar Tage seit Sonntag genutzt, die Jungs sind bereit für morgen. Das ist unser Haus, wir werden es beschützen!“
Neben Lukas Reichel der zur U20-WM-Vorbereitung weilt, fehlen den Eisbären auch Marvin Cüpper, Vincent Hessler, Florian Busch und Sean Backman weiterhin. Sebastian Streu und Fabian Dietz sind dafür im Kader. André Rankel, am Sonntag in Schwenningen noch mit Labrie und Streu im Einsatz, wird neben Landon Ferraro und Maxim Lapierre stürmen.
Das erste Match in Düsseldorf verloren die Eisbären mit 0:4. Insgesamt ist die Bilanz der Berliner gegen die DEG 112 Spiele, 58 Siege und 54 Niederlagen.
Das nächste Auswärtsspiel der Eisbären findet am kommenden Sonntag (15.12.19) in Wolfsburg statt. Das Match startet um 17 Uhr. Die Partie kann wie gewohnt im Ticker auf www.eisbaeren.de, in der Eisbären-App, auf Magenta Sport und auf Sport1 verfolgt werden.
  
    
Adler Mannheim
Lange Pause für Markus Eisenschmid
(DEL)  Die Adler Mannheim müssen vorerst ohne Angreifer Markus Eisenschmid auskommen. Der 24-jährige Marktoberdorfer zog sich am vergangenen Sonntag im Spitzenspiel beim EHC Red Bull München eine Knieverletzung zu. Eisenschmid, der im laufenden DEL-Wettbewerb 15 Scorerpunkte gesammelt hat, wird noch am heutigen Mittwoch von einem Spezialisten operiert und fällt nach dem chirurgischen Eingriff bei optimalem Heilungsverlauf rund zehn bis zwölf Wochen aus.
Im Sommer 2018 wechselte Eisenschmid aus dem kanadischen Laval zu den Adlern und avancierte gleich in seiner DEL-Premierensaison zum punktbesten deutschen Angreifer des Teams. In 50 Hauptrundenpartien gelangen dem Rechtsschützen 20 Tore und 22 Assists, auf dem Weg zur Meisterschaft steuerte er in 14 Playoff-Spielen acht Treffer und vier Vorlagen bei.
Sportmanager Jan-Axel Alavaara: „Keine Frage, Markus‘ Ausfall ist ein großer Verlust für uns, zumal er sich erst Anfang der Saison von seiner schweren Schulterverletzung erholt hat. Für einen jungen Spieler wie Markus sind das zwei herbe Rückschläge in nur einem Jahr. Wir werden nun alles in unserer Macht stehende tun, um ihn bei seinem Heilungsprozess zu unterstützen, damit er schnellstmöglich auf das Eis zurückkehren kann.“
  
    
EHC Red Bull München
Champions-League-Aus gegen Stockholm
(DEL)  Red Bull München ist nach einem 0:3 (0:0|0:1|0:2) gegen den schwedischen Rekordmeister Djurgarden Stockholm aus der Champions League im Viertelfinale ausgeschieden. Vor 3.450 Zuschauern im Olympia-Eisstadion konnte bei vollem Risiko der 1:5-Rückstand aus dem Hinspiel nicht aufgeholt werden. Nach der Finalteilnahme in der vergangenen Saison gehörten die Red Bulls als einziges deutsches Team erneut zum Kreis der acht besten Mannschaften Europas.
München startete druckvoll und hatte die erste Großchance des Rückspiels: John Peterka zog nach einem Pass von Maximilian Kastner ab, Djurgardens Torhüter Karri Rämö stand aber richtig (2. Minute). Die Gäste ließen die Scheibe schnell und präzise laufen, konzentrierten sich aber zunächst auf eine kompakte Defensive. Ab der zwölften Minute übernahmen die Gäste im Powerplay die Kontrolle. Während einer fast vierminütigen Überzahl kamen sie der Führung nahe, Daniel Fießinger hielt die Red Bulls mit Paraden gegen Michael Haga und Sebastian Strandberg (jeweils 15.) aber im Spiel. Da Rämö wenige Sekunden vor der ersten Pause den Abschluss von Daryl Boyle hielt, blieb es nach 20 Minuten beim torlosen Unentschieden. 
In der Anfangsphase des Mittelabschnitts schockte Tom Nilsson die Red Bulls mit einem verdeckten Schlagschuss von der blauen Linie (23.). Nach dem 0:1 war die Partie ausgeglichen, wobei die Gäste durch Dick Axelsson (27.) und Gustav Possler (28.) die besseren Chancen hatten. Ab Peterkas Abschluss in der 31. Minute starteten die Red Bulls eine Druckphase. Kastner (34.) und Andrew Bodnarchuk (35.) schlossen gefährlich ab, Rämö hielt aber weiterhin alle Schüsse auf sein Tor. 
Da München im Schlussabschnitt mindestens fünf Tore für eine Verlängerung brauchte, ging Trainer Don Jackson volles Risiko: Er nahm knapp 18 Minuten vor dem Ende seinen Goalie Fießinger vom Eis. Die Red Bulls setzten sich fast durchgehend in der offensiven Zone fest, den Treffer machte aber Djurgardens Kalle Östman (44.). Fießinger kam zurück, verließ das Eis in der 46. Minute zugunsten eines sechsten Feldspielers aber erneut. München drängte in der Folge auf das 1:2, der starke Rämö im Tor der Gäste war aber nicht zu bezwingen. In der 57. Minute markierte Henrik Eriksson mit Djurgardens zweitem Empty-Net-Treffer den 0:3-Endstand.
  
    
Thomas Sabo Ice Tigers
Private Gründe: Kleinendorst fehlt am Wochenende
(DEL)  Cheftrainer Kurt Kleinendorst steht den THOMAS SABO Ice Tigers bei den Auswärtsspielen in Ingolstadt am Freitag und in Schwenningen am Sonntag nicht zur Verfügung. Der 58-jährige US-Amerikaner hat darum gebeten, aus privaten Gründen in seine Heimat reisen zu dürfen. Diesem Wunsch haben die Ice Tigers selbstverständlich entsprochen. Kleinendorst wird voraussichtlich am kommenden Montag zurück nach Nürnberg kommen.
Durch die Abwesenheit Kleinendorsts wird Co-Trainer Manuel Kofler zu seinen ersten beiden DEL-Spielen als hauptverantwortlicher Trainer der Ice Tigers kommen. Der 39 Jahre alte Kolbermoorer war in den vergangenen beiden Spielzeiten Cheftrainer der Starbulls Rosenheim.
Um Kurt Kleinendorsts Privatsphäre zu schützen, bitten die THOMAS SABO Ice Tigers um Verständnis dafür, dass Nachfragen zu den Gründen seiner kurzfristigen Abwesenheit nicht beantwortet werden.
  
    
EHC Freiburg
Garret Pruden verstärkt den EHC Freiburg - Verteidiger-Talent kommt aus der DEL
(DEL2)  Mit dem 20-jährigen Garret Pruden stößt ein neuer Verteidiger zu den Wölfen. Der gebürtige Nauheimer durchlief sämtliche Nachwuchsstationen der Roten Teufel, bevor er 2016 bei der DNL-Mannschaft der Kölner Haien die Kapitänsrolle übernahm. Beim EC Bad Nauheim konnte er zudem im Alter von 17 Jahren bereits erste DEL2 Erwahrung sammeln. Die vergangene Saison verbrachte der Rechtsschütze komplett im DEL2-Kader der Wetterauer. Nach dieser Saison wechselte Pruden zum ERC Ingolstadt in die DEL und lief zudem per Förderlizenz für den ESV Kaufbeuren auf. Bis zum Ende der laufenden Saison wird Pruden nun ebenfalls per Förderlizenz das Trikot des EHC Freiburg tragen. 
Daniel Heinrizi, Sportlicher Leiter des EHC Freiburg: „Ich kenne Garret bereits sehr lange und habe seine Entwicklung immer beobachtet. Wir freuen uns, durch Ingolstadt die Möglichkeit zu haben, zu diesem Zeitpunkt einen so talentierten jungen Spieler zu präsentieren. Mit Garret kann der Konkurrenzkampf in der Defensive neu angekurbelt werden.“
Peter Russel, Trainer der Wölfe: „Unser Wunsch war es schon lange, einen siebten Verteidiger in den Kader aufzunehmen. Dass mit Garret nun ein talentierter junger Rechtsschütze zu uns kommt, eröffnet uns viele Optionen.“
Garret Pruden (20) ist bereits in Freiburg und wird Dank der unkomplizierten Zusammenarbeit mit dem ERC Ingolstadt und Larry Mitchell voraussichtlich bereits am Freitag in Bayreuth sein Debüt für die Wölfe geben können.
  
Teddy Bear Toss des EHC Freiburg
am Sonntag (18:30 Uhr) findet in der Echte Helden Arena ein ganz besonderes Eishockeyspiel statt. Wenn der EHC Freiburg am 28. Spieltag auf die Bayreuth Tigers trifft, ist wieder der traditionelle Teddy Bear Toss in der Echte Helden Arena angesagt.
Auch in diesem Jahr wird der Teddy Bear Toss in Kooperation mit der national und international tätigen Hilfsorganisation Wings of Help/Luftfahrt ohne Grenzen e.V. durchgeführt.
Bei der ersten Spielunterbrechung werden wieder alle Zuschauer ihre mitgebrachten Stofftiere auf das Eis werfen. Die Stofftiere werden im Anschluss gezählt, gewaschen und zusammen mit Lebensmitteln, Zelten und Medizin in Katastrophengebiete gebracht, um den Kindern vor Ort ein Lächeln in das Gesicht zu zaubern. Im vergangenen Jahr kamen in einer ausverkauften Halle über 4600 Kuscheltiere zusammen.
Frank Franke (Präsident von Luftfahrt ohne Grenzen), Marie-Luise Thüne (Vize-Präsidentin) und ihr Team hoffen auch in diesem Jahr auf eine ähnlich stattliche Anzahl und werden wieder persönlich vor Ort sein, um an zwei Infoständen interessierten EHC-Fans von ihrer Arbeit zu erzählen. An diesen Infoständen können zudem weiter Teddy Bären gekauft werden, um Sie direkt im Anschluss durch die Halle fliegen zu lassen. Als Highlight werden im Rahmen einer Verlosung auch in diesem Jahr wieder Flugreisen sowie weitere Preise verlost.
Der Teddy Bear Toss findet beim EHC Freiburg bereits zum achten Mal statt, zum fünften Mal innerhalb der Partnerschaft mit Luftfahrt ohne Grenzen. Der EHC Freiburg wählt hierfür immer eines seiner Heimspiele vor Weihnachten.
  
   
EC Kassel Huskies
Interview mit Mario Scalzo: „Eishockey liegt bei uns in der Familie“
(DEL2)  In der vergangenen Woche bekam er die deutsche Staatsbürgerschaft und feierte am Wochenende mit zwei Siegen auch gleich ein gelungenes Pflichtspiel-Debüt bei den Kassel Huskies: Mario Scalzo. Der 35-Jährige ist seit Anfang August in Kassel und steigt nach zwei Jahren Pause vom Eishockey nun wieder voll ein. Scalzo absolvierte die gesamte Vorbereitung mit den Schlittenhunden, ehe ihn eine Verletzung im letzten Testspiel stoppte. Mit der neuen deutschen Staatsbürgerschaft und vollständig genesen will der Verteidiger nun angreifen.
Martin Milbredt aus dem Medienteam der Kassel Huskies sprach mit dem Routinier unter anderem über sein Zusammenspiel mit Sidney Crosby, der Teilnahme an der Weltmeisterschaft für Kanada und den Neustart in Kassel.
Hallo Mario, wie bist du eigentlich zum Eishockey gekommen?
Mein Vater hat ebenfalls Eishockey gespielt, hatte sogar NHL-Angebote, musste aber leider seine Karriere beenden. Eishockey liegt also bei uns in der Familie. Anfangs habe ich neben dem Eishockey im Sommer Baseball gespielt, ab dem zwölften Lebensjahr habe ich mich dann aber entschieden den Fokus komplett auf Eishockey zu legen.
Im Frühjahr 2005 wurdest du zu den Rimouski Océanic getradet, zu einem Spitzenteam der kanadischen Juniorenliga QMJHL, in der auch der spätere Superstar Sidney Crosby spielte. Wie war es mit dem wohl besten Spieler der Welt in einer Mannschaft zu spielen? Wie war Crosby in der Kabine?
Es muss so Anfang Januar gewesen sein, als ich nach Rimouski getradet wurde. Wir waren eine unheimlich erfolgreiche Mannschaft und konnten am Ende die Meisterschaft gewinnen. „Sid“ und ich haben im selben Block gespielt und hatten von Anfang an einen sehr guten Draht zueinander. Wir wurden in dieser Zeit gute Freunde und ich kann nur positives über Sidney berichten. Er ist ein super Typ und ein klasse Leader, keinesfalls arrogant oder ähnliches.
Trotz herausragender Statistiken in der QMJHL wurdest du von keinem NHL-Team gedraftet. War das damals für dich schwer nachvollziehbar und welche Gründe wurden dir genannt?
Für die damalige Zeit war ich wohl einfach zu klein (1,78 Meter). Insbesondere Verteidiger mussten damals einfach groß und stark sein. Es ist schade und ich glaube, so wie das Eishockey heute gespielt wird, hätte ich deutlich bessere Chancen. Ich hatte nach dem Memorial Cup dann einige Angebote von NHL-Organisationen bekommen, unter anderem eins von den Washington Capitals. Sie hatten damals aber bereits acht oder neun Verteidiger mit One-Way Verträgen im Team, da waren die Chancen es in den Kader zu schaffen eher gering. Am Ende habe ich mich für die Organisation der Dallas Stars entschieden.
Nach deiner Juniorenzeit hast du erstmals außerhalb von Quebec gelebt und zweieinhalb Jahre in Des Moines, Iowa, für das Farmteam der Dallas Stars gespielt. Wie war es in Iowa zu leben und Eishockey zu spielen?
Die Vorbereitung in Dallas war ziemlich cool. Die Stadt war super, die Mannschaft hatte klasse Spieler und es hat Spaß gemacht am Trainingscamp der Stars teilzunehmen. Anschließend in Iowa zu sein war dann natürlich eine komplett andere Welt. Es ist dort schon ziemlich ländlich. Der Ort hatte damals eine neue Arena gebaut und das Team war ziemlich neu für die Bewohner. Aber es war trotzdem eine schöne Zeit, nur eben ein komplett anderes Leben für mich: Alleine zu leben, in einer englischsprechenden Stadt, ca. 28 Stunden von meiner Heimat Montreal entfernt. Aber im Großen und Ganzen war es eine gute Erfahrung.
Ein weiteres Highlight deiner Karriere ist die Teilnahme für Kanada an der Weltmeisterschaft 2011 in der Slowakei. Warst du der einzige „Nicht-NHL Spieler“ im Kader der Ahornblätter?
Ja, genau. Ich war der einzige Spieler in der Mannschaft der damals in Europa gespielt hat.
Wie kam es, dass ausgerechnet du nominiert wurdest?
Ich kannte einen der Manager gut, da ich bereits Kanada beim Deutschland Cup und beim Spengler Cup vertreten hatte. Ich spielte eine gute Saison in Mannheim und auch für Kanada habe ich immer eine gute Leistung gezeigt. Da habe ich ihn wohl überzeugt und er hat mich angerufen und gefragt ob ich Lust habe mitzuspielen. Das war natürlich als „Nicht-NHL-Spieler“ eine große Überraschung und für mich großes Glück und eine aufregende Erfahrung.
Wie war es in einer Mannschaft voller Superstars zu spielen? Ist dir ein Teamkollege aus dieser Zeit besonders in Erinnerung geblieben?
Wirklich alle Spieler in der Mannschaft sind unfassbar gute Eishockeyspieler und jeder Spieler hat etwas anderes zum Team beigetragen. Menschlich fällt mir da spontan Brent Burns ein. Ein super Typ mit dem ich auch die meiste Zeit verbracht habe. Aber auch Matt Duchene war klasse.
Nach einer Saison 2016-2017 in Epinal hast du zwei Jahre gar nicht gespielt. Wie kam es dazu und wieso hast du dich jetzt entschieden doch wieder als Eishockeyprofi zu arbeiten?
Bereits vor meiner Zeit in Epinal habe ich kurzzeitig in Tschechien gespielt. Das war eine eher schwere Saison für mich, weil kaum jemand Englisch gesprochen hat und alle Anweisungen immer auf Tschechisch waren. Dazu gab es Probleme mit meinem Visum, so dass ich kaum gespielt habe. Das hat mir damals etwas die Freude am Eishockey genommen. Nach einem Jahr Pause habe ich es dann nochmal in Epinal probiert aber auch dort ist es für mich einfach nicht so gut gelaufen. Es war auch nicht ganz so professionell wie in meinen vorherigen Stationen. Zudem kommt, dass mein Sohn damals noch kein Jahr alt war und ich für meine Familie da sein wollte. Also sind wir nach Speyer gezogen, den Heimatort meiner Frau. Sie hat in dieser Zeit studiert und ich habe bei meinen Schwiegereltern gearbeitet. Sie haben eine Landschaftsbaufirma und hatten damals ein neues Grundstück gekauft. Ich habe ihnen geholfen, das neue Anwesen auf dem neu bezogenen Grundstück aufzubauen. Ich arbeite besonders gerne mit Holz und habe damals zum Beispiel auch exklusive Terrassen errichtet.
Warum hast du dich diesen Sommer für die Huskies entschieden und wie kam der Kontakt nach Kassel zustande?
Ich wohne ja inzwischen wieder seit einigen Jahren in Deutschland und in dieser Zeit ist Deutschland zu meiner Heimat geworden. Daher wollte ich auch unbedingt wieder in Deutschland als Eishockeyprofi arbeiten. Das war natürlich nach der langen Pause nicht einfach, aber mein neuer Agent kannte Joe Gibbs sehr gut und hat bereits in der Vergangenheit mit ihm gearbeitet. Ich hatte zwar noch ein anderes Angebot aus der DEL2, aber das Angebot aus Kassel war das erste und da ich auch mit Kassel mehr im Kontakt geblieben bin und die Huskies das größte Interesse an mir gezeigt haben, habe ich mich für sie entschieden. Dazu kam, dass ich Kassel noch aus meiner Zeit in der DEL kannte und daher das beste Gefühl beim Angebot der Huskies hatte.
Erinnerst du dich noch daran in deinem zweiten Jahr in Mannheim für eine kurze Zeit gemeinsam mit Manuel Klinge gespielt zu haben?
Ja, daran erinnere ich mich noch. Manu war damals sehr ruhig, sehr professionell und er hat immer gute Leistungen gebracht. Es war lustig ihn nach all der Zeit wiederzusehen.
Wie geht es dir gesundheitlich? Du bist ja seit Ende Oktober wieder auf dem Eis?
Die ersten Tage waren sehr anstrengend und ich habe anfangs noch mit Schiene trainiert, was sehr hart war. Aber inzwischen läuft es von Tag zu Tag besser und ich denke immer weniger an die Verletzung. In den letzten Wochen ging es für mich darum, meine Kondition wieder aufzubauen und nun freue ich mich auf meine Spiele im Huskies-Trikot.
Als nächstes gastieren die Eispiraten Crimmitschau in der Kasseler Eissporthalle: Am kommenden Freitag, 13. Dezember, ist das erste Bully um 19.30 Uhr. Tickets gibt es online auf www.kassel-huskies.de
  
    
ESV Kaufbeuren
Doppelspieltag gegen die Dresdner Eislöwen / Freitagabend in Dresden - Sonntag Heimspiel gegen die Eislöwen
(DEL2)  Ein Doppelspieltag steht für den ESV Kaufbeuren am kommenden Wochenende auf dem Programm. Dabei treffen die Joker zwei Mal auf den direkten Tabellennachbarn Dresdner Eislöwen. Am Freitag gastieren die Kaufbeurer um 19:30 Uhr in der Elbflorenz und am späten Sonntagnachmittag um 17:00 Uhr steht dann das Heimspiel in der erdgas schwaben arena auf dem Programm.
Tickets für die Heimspiele der Joker sind wie gewohnt im Ticket Onlineshop, in allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie in der ESVK Geschäftsstelle und an den Abendkassen erhältlich. Weiter werden auch alle Spiele des ESV Kaufbeuren live auf Sprade.TV übertragen.
Was das zur Verfügung stehende Personal am Wochenende angeht, steht vor allem bei Torhüter Stefan Vajs und Stürmer Joey Lewis noch ein dickes Fragezeichen hinter einem möglichen Einsatz. Daniel Oppolzer musste leider kurzfristig operiert werden und fällt nun auch für noch mindestens 14 Tage aus. Verteidiger Philipp de Paly fehlt bekannterweise noch bis Mitte/Ende Januar. Seinen Einstand im Trikot des ESVK wird Neuzugang Calvin Pokorny geben. Nicht mehr im Kader der Joker stehen Stürmer Mike Mieszkowski und Förderlizenzspieler Garret Pruden vom ERC Ingolstadt. Mehr dazu gibt es auch in einer gesonderten Meldung.
  
    
Ravensburg Towerstars
STÜRMER CALVIN POKORNY VERLÄSST DIE TOWERSTARS
(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars haben den Vertrag mit Calvin Pokorny auf dessen Wunsch aufgelöst. Der 21-jährige Stürmer möchte in Kaufbeuren einen privaten wie sportlichen Neuanfang machen.
Calvin Pokorny, Sohn des früheren EVR-Spielers Tomas Pokorny, kam zum Ende der vergangenen Saison von der Schweizer EVZ Academy nach Ravensburg. Aus persönlichen und privaten Gründen trat der Stürmer jetzt zum Wochenstart an die Clubführung mit der Bitte einer Vertragsauflösung heran.
Aufgrund einer derzeit angespannten Personalsituation ist den Towerstars der Entschluss einer Freigabe sicherlich nicht einfach gefallen, das Management wollte Calvin Pokorny beim Wunsch einer persönlichen Veränderung allerdings keine Steine in den Weg legen.
Die Towerstars bedanken sich bei Calvin recht herzlich für den Einsatz und wünschen ihm für die sportliche, wie auch private Zukunft alles erdenklich Gute.
  
    
ES Weißwasser
MITGLIEDERVERSAMMLUNG DES EISSPORT WEISSWASSER BESCHLIESST ÄNDERUNGEN
PERSONELLE VERÄNDERUNGEN AUCH IM BEIRAT
(DEL2)  Bereits am 25.11.2019 wurde die diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung des Eissport Weißwasser e.V. in der Wee-Eisarena durchgeführt.
Durch das Ausscheiden des Schatzmeisters Jürgen Hanke aus gesundheitlichen Gründen und den Wechsel von Dirk Rohrbach in den Beirat vom ESW, wurden 2 neue Mitglieder in den Vorstand gewählt. Die anderen Mitglieder des Vorstandes wurden in ihrem Amt bestätigt.
Die Mitglieder des ESW-Vorstandes sind Bernard Stefan (Vorsitzender), Jan Garreis (stellvertretender Vorsitzender), Steffen Kluske (Schatzmeister) sowie Detlef Wolsch und Thomas Reimann. Die neue Amtszeit beträgt 4 Jahre.
Der Beirat des ESW wurde um ein Mitglied aufgestockt. Nach der Verabschiedung von Dieter Krein als Beirats-Vorsitzenden und dem Ausscheiden von Lothar Bienst, wurden Dirk Rohrbach, Geschäftsführer der EHC “Lausitzer Füchse“ Spielbetriebs GmbH, Petra Sczesny, Geschäftsführerin der WBG und Hubertus Altmann, Vorstand LEAG, als neue Mitglieder in den Beirat gewählt. Der Beirat soll dem ESW Vorstand als beratendes Gremium zur Verfügung stehen und auch als Bindeglied zwischen ESW und EHC fungieren.
Der neue Beirat setzt sich nun wie folgt zusammen - Petra Sczesny, Hubertus Altmann, Roland Trunsch, Bernd Lange, Hans Joachim Beil und Dirk Rohrbach, der als neuer Vorsitzender gewählt wurde. Als Beisitzer von Seiten des EHC fungiert Dr. Wolfgang Stiehler und von Seiten des ESW der Vorstandsvorsitzende Bernard Stefan.
Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung wurde durch die Mitgliederversammlung eine Anpassung der Beitragssätze beschlossen. Die neuen Mitgliedsbeiträge mussten leicht angehoben werden und können unter https://www.lausitzer-jungfuechse.de eingesehen werden.
  
    
Oberliga Nord
   
ESC Moskitos Essen
Julian Airich verlässt die Moskitos
(OLN)  Stürmer Julian Airich hat seinen bis Saisonende laufenden Vertrag mit den ESC Wohnbau Moskitos völlig überraschend mit sofortiger Wirkung einseitig gekündigt. Der Stürmer machte dabei von einer Ausstiegsklausel Gebrauch, die ihm vom früheren Sportmanager der Moskitos, Frank Gentges, zugestanden worden war. Diese Klausel besagt, dass im Falle eines Vereinswechsels von Gentges auch der Spieler seinen Vertrag fristlos aufkündigen könne.
Der vom alten Vorstand so unterzeichnete entsprechende Arbeitsvertrag wurde bereits von
der aktuellen Vereinsführung einer juristischen Prüfung unterzogen, die Ausstiegsklausel
wurde dabei für gültig befunden. Gesprächsangebote an den Spieler, um ihn zu einer
Änderung seiner Pläne zu bewegen, wurden von seiner Seite abgelehnt.
Entsprechend werden die Moskitos, für die Airichs Abgang in der aktuell angespannten
Personalsituation alles andere als einfach zu akzeptieren ist, den Spieler seinem Wunsch
entsprechend ziehen lassen. Airich hat bereits einen Vertrag bei einem anderen
Oberligisten unterschrieben und verlässt das Team sofort.
Thomas Haver macht im Namen der Vereinsführung aus seiner Enttäuschung keinen Hehl:
„Wir haben alles getan, um Julian in Essen sportlich und privat eine Heimat zu geben. Auch
in dieser Saison, in der er bislang hinter den sportlichen Erwartungen zurückgeblieben ist,
hatte er unsere volle Unterstützung. Wir bedauern es sehr, dass er darauf nicht länger
eingehen wollte.“ Die Verantwortlichen bei den Moskitos sind bereits auf der Suche nach
einem Ersatz und hoffen, kurzfristig einen Erfolg vermelden zu können.
  
    
Bayernliga / Bezirksliga Bayern
    
TSV Erding
„Ein verrücktes Spiel“
(BYL)  Die Eishockeypartie zwischen den Erding Gladiators und den 
Passau Blackhawks werden die Spieler und die rund 650 Zuschauer noch 
lange in Erinnerung behalten. Nach knapp 62 dramatischen Minuten 
verließen die Niederbayern mit einem 7:6 nach Penaltyschießen das Eis. 
Die unterlegenen Gastgeber schlichen mit hängenden Köpfen vom Eis, war 
der Sieg nach regulärer Spielzeit doch zum Greifen nahe gewesen.
Als die Trainer nach der Partie zur Pressekonferenz kamen, wirkten beide 
irgendwie konsterniert. Der eine (Thomas Vogl, Erding) wusste nicht, 
warum er verloren hatte, der andere (Heinz Feilmeier, Passau) nicht so 
recht, warum er gewonnen hatte. „Das war ein verrücktes Spiel und nicht 
unbedingt gut für die Nerven der Trainer“, meinte der Blackhawks-Coach.
Die Führung wechselte ständig. „Im ersten Drittel haben wir gut begonnen 
und sind 2:1 in Führung gelegen“, analysierte Feilmeier. „Wir hatten 
danach das Spiel in der Hand, im zweiten Drittel hatten wir eine 
Schussbilanz von 18:7.“ Stark war in dieser Phase Erdings Torwart 
Andreas Gerlspeck, der seinen Fehler, der zum 1:2 geführt hatte, in 
dieser Phase mehrfach wieder ausbügelte. Dann habe sich seine Mannschaft 
in Unterzahl „durch eine dumme Aktion weiter dezimiert“, beklagte 
Feilmeier. Die Folge war, dass die Erdinger aus einem 2:3 ein 4:3 
gemacht hätten, „und dann haben wir durch ein saudummes Tor noch das 3:5 
kassiert“, als Keeper Clemens Ritschel einen harmlosen Schuss von 
Dominik Wagner passieren ließ. „Da waren wir eigentlich weg, aber Hut ab 
vor der Moral der Truppe“, meinte Passaus Trainer. Die Blackhawks 
machten aus dem 3:5 ein 5:5 und dann aus dem 5:6 ein 6:6, um schließlich 
in der Verlängerung zu gewinnen. „Overtime ist immer Glückssache“, 
stellte Feilmeier fest. „Letztlich waren wir ein glücklicher Sieger.“
„Man hat gesehen, warum Passau so weit oben steht“, sagte der Erdinger 
Trainer. „Vor allem im zweiten Drittel haben sie richtig gutes Eishockey 
gezeigt, da haben wir mit Mann und Maus verteidigt.“ Letztlich sei man 
über das Überzahlspiel – hier haben die Gladiators derzeit den Bestwert 
in der Liga – wieder zurückgekommen. „Und dann ist der Sieg greifbar, 
und immer wieder kriegst du eins rein.“ Vogl berichtete: „Die Jungs 
sitzen alle enttäuscht und fertig in der Kabine.“ Er sei zufrieden mit 
der Leistung und fügte an: „Ich bin stolz auf das Team.“
Auf die Frage, warum Andreas Gerlspeck diesmal im Tor den Vorzug vor 
Christoph Schedlbauer erhalten habe, antwortete Vogl: „Weil der Schedl 
die ganze Woche nicht trainieren konnte.“ Natürlich sei er ein 
überragender Torwart, „aber hat sieben Tage lang keinen einzigen Schuss 
aufs Tor bekommen“. So habe er eben entschieden: „Wer im Training ist, 
der spielt.“ Der Gladiators-Trainer erzählte, dass Gerlspeck wie ein 
Häufchen Elend in der Kabine gesessen sei. „Der Gerle tut mir leid. Das 
war ein bitteres Spiel für ihn.“ Sein Gegenüber Feilmeier sagte: „Das 
Spiel hat euch sicher nicht der Torwart verloren, und ich hätte als 
Trainer genauso gehandelt.“
Ein Lob hatte Vogl für Neuzugang Jamie Hill parat, der mit einer satten 
Direktabnahme das zwischenzeitliche 6:5 erzielt hatte. „Man hat gesehen, 
er wird immer besser“, konstatierte der Erdinger Banden-Chef. „Der 
Bursche kommt schon noch.“ Was die Verletzten betrifft, so konnte Vogl 
keine Entwarnung geben – im Gegenteil: Philipp Spindler wird wegen einer 
Sprunggelenkverletzung mindestens zwei Monate pausieren müssen, bei 
Sebastian Lachner, der immer noch an den Nachwirkungen einer 
Gehirnerschütterung leidet, und Lars Bernhardt, der noch mit 
Leistenproblemen kämpft, ist eine Rückkehr ungewiss.
Das nun folgende Programm ist für die Gladiators alles andere als 
leicht. Es stehen drei Auswärtsspiele hintereinander auf dem Programm, 
in Geretsried, Schweinfurt und Schongau. Die letzten drei Begegnungen 
auf fremdem Eis haben die Erdinger verloren, 2:3 in Pfaffenhofen, 4:7 in 
Königsbrunn und 3:7 in Grafing, und so fordert Vogl: „Wir müssen 
anfangen, auch auswärts mal so zu spielen wie daheim und die Leistung 
gegen jeden abrufen.“ Auf den Einwand, dass es jetzt sehr schwierig sei, 
Rang sechs noch zu erreichen, auch oder gerade angesichts der kommenden 
Aufgaben, entgegnete der Gladiators-Trainer: „Ich mag schwierig. Einfach 
ist einfach.“
  
    
HC Landsberg Riverkings
3 wichtige Punkte gegen Schongau – Niederlage in Passau – Fanstammtisch am Do 12.12
(BYL)  Am vergangenen Wochenende standen für die Riverkings zwei Spiele auf dem Programm. Zunächst trat man am Freitag bei den Passau Black Hawks an, bevor am Sonntag die EA Schongau gastierte. Gegen Schongau konnte man einen Sieg einfahren, gegen Passau setzte es eine unglückliche und knappe Niederlage. Wieder mit an Bord ist der gerade genesene Daniel Menge, der bereits nach 3 Trainingseinheiten nach der langen krankheitsbedingten Pause von 4 Monaten wieder ins Spielgeschehen eingreift.
Die Geschichte des Auswärtsspiels in Passau mit einer 4:2 Niederlage ist schnell erzählt – Landsberg lieferte eine eigentlich gute Leistung ab, versäumte es aber die notwendigen Tore zu schießen. Passau zeigte sich in diesem Bereich deutlich effektiver und konnte so die 3 Punkte für sich beanspruchen. Nach einer großen Chance auf Landsberger Seite, fing man sich im Gegenzug bereits nach 40 Sekunden das 0:1 ein. In einem recht ausgeglichenen Spiel erarbeitete sich Landsberg noch einige weitere gute Chancen, allerdings war es Passau, das dann 20 Sekunde vor Ende des ersten Drittels das 2:0 erzielen konnte. In einem weiterhin guten Bayernligaspiel blieb das zweite Drittel torlos, bevor in Abschnitt drei in der 50. Minute mitten in die Landsberger Druckphase hinein das 3:0 für Passau fiel. Die Riverkings kämpften in der Folge weiterhin um den Anschluss und so war es Adriano Carciola, der in der 53. Minute das 1:3 für den HCL erzielen konnte. Vier Minuten vor dem Ende netzte dann Markus Kerber zu 2:3 ein. Zwei Minuten vor Schluss setzte Coach Fabio Carciola alles auf eine Karte und ersetzte Torwart Michael Güßbacher durch einen weiteren Feldspieler. Leider nutzte dies Passau zum Endstand von 2:4. Letztlich scheiterte Landsberg an diesem Tag einzig an der mangelnden Chancenverwertung.
Am Sonntag stand das wichtige Heimspiel gegen die EA Schongau auf dem Programm. Hier musste unbedingt ein Sieg eingefahren werden, um im Kampf um Platz 6 weiterhin gute Karten haben zu können. Obwohl großer Druck auf der Mannschaft lastete, legten die Riverkings los wie die Feuerwehr und erarbeiteten sich von Beginn an ein deutliches Übergewicht. Trotz der anfänglichen Dominanz und einiger hervorragender Chancen dauert es aber bis zur 7. Minute, ehe Tobias Wedl mit einem Schuss von der blauen Linie das 1:0 für den HCL markieren konnte. Zwei Minuten später setzte sich Adriano Carciola im Gewühl vor dem Tor durch und erzielte das 2:0. Wer gedacht hatte, die Messe sei jetzt schon gelesen, irrte sich aber gewaltig. Zwar hatte Landsberg auch weiterhin ein optisches Übergewicht, versäumte aber Tore zu schießen. So kam es wie es kommen musste, innerhalb von 80 Sekunden schoss Schongau aus dem Nichts heraus zwei Tore und damit den Ausgleich zum 2:2. Im zweiten Drittel merkte man den Riverkings an, dass sie zwar unbedingt gewinnen wollten, allerdings wollte zunächst einfach kein Tor fallen. Erst in der 29. Minute erkannte Sven Curmann, nahe an der roten Linie stehend, dass Schongaus Torwart etwas zu weit rechts im Tor stand und überlistete ihn mit einem strammen Schlagschuss zum 3:2. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die zweite Drittelpause. Als in der 47. Minute das 4:2 durch Florian Reicheneder fiel, dachten viele der Anwesenden, dass das Spiel jetzt endgültig zu Gunsten der Riverkings kippt. Allerdings fasste sich Schongaus Milan Kopecky ein Herz und verkürzte mit einem strammen Schlagschuss auf 4:3. Thomas Fischer nutzt in der 50. Minute eine Überzahlsituation und stellte den alten Abstand wieder her. Zwar gelang Jonas Lautenbacher Sekunden vor Schluss noch der Treffer zum Endstand von 5:4., drei weitere wichtige Punkte im Kampf um Platz 6 und damit die Qualifikation für die Zwischenrunde waren aber gesichert.
Das nächste Heimspiel der Riverkings findet erst am 22.12. gegen Miesbach statt.
Bereits am Donnerstag 12.12. um 20 Uhr ist der nächste Fanstammtisch in der Sportzentrumsgaststätte terminiert. Hier gibt es die Möglichkeit zum Austausch und zur Diskussion mit den Offiziellen, außerdem besteht die Möglichkeit der Anmeldung für den Benfiz-Fanbus nach Waldkraiburg am 29.12.19. zu Gunsten der Landsberger Tafel. 
  
    
ERV Schweinfurt
Totalausfall im zweiten Drittel
(BYL)  „Am Freitag waren wir vor allem zu Beginn des Spiels sehr fokussiert, haben schnell wichtige Tore geschossen und verdient die drei Punkte mit nach Hause genommen. Mir hat persönlich die offene und freundliche Aufnahme in die Mannschaft und das bereits gezeigte Vertrauen sehr gefallen. Am Sonntag haben wir trotz der langen Anfahrt gleich ins Spiel gefunden und ein erstes Drittel auf Augenhöhe abgeliefert. Im zweiten Drittel haben wir leider durch zwei schnelle Gegentore zu Beginn des Drittels und zwei Gegentore in eigener Überzahl das Spiel komplett aus der Hand gegeben. In den letzten 20 Minuten haben wir dann nochmal alles versucht, wir hatten auch einige Chancen, haben aber nur noch drei Tore geschossen.“ resümierte Eugen Nold sein Auftaktwochenende, der in seinem zweiten Spiel für die Mighty Dogs gleich ein Tor geschossen hat.
In den ersten 20 Minuten begegneten sich die River Rats und die Mighty Dogs auf Augenhöhe, beide Mannschaften hatten einige Torchancen, die zuerst der ESC Geretsried zu seiner 1:0 Führung in der 14. Minute durch Martin Köhler nutzen konnte. Doch zwei Minuten später glich Domantas Cypas zum 1:1 Pausenstand aus.
„Wir sind gut gestartet und mit einem 1:1 in die Drittelpause gegangen. Das zweite Drittel war ein kompletter Ausfall. 5:0 Tore – davon haben wir zwei in Überzahl bekommen. Das habe ich selbst so in meiner Karriere noch nicht erlebt. Zum dritten Drittel hat uns der Trainer wecken können und wir haben wieder das Eishockeyspielen angefangen. Am Ende des Tages war es sehr enttäuschend – ein Spiel herzugeben, weil man im zweiten Drittel pennt. Dennoch bin ich irgendwie stolz auf die Moral der Mannschaft, so nochmal zurückzukommen. Darauf kann man aufbauen!“ war Semjon Bär nach der Partie enttäuscht über die Niederlage. Nach einem Lattentreffer der River Rats in der 23. Minute, vergab Jeff Murray eine Minute später die Möglichkeit die Mighty Dogs in Führung zu bringen. Stattdessen fiel das 2:1 für den ESC Geretsried durch Florian Strobl. Knapp zwei Minuten später erhöhte Ondrej Horvath in doppelter Überzahl auf 3:1, bevor in einfacher Überzahl Dominic Fuchs zum 4:1 traf (33.). Bevor es in die zweite Drittelpause ging, waren die Mighty Dogs so versessen darauf im Powerplay den Anschlusstreffer zu erzielen, dass sie gleich zweimal komplett das Verteidigen vergaßen. Das nutzten die Hausherren eiskalt aus und trafen in eigener Unterzahl zwei Mal, so dass die Schweinfurter mit einem 5:1 Rückstand in die Kabine gingen.
Die Ansage von Steffen Reiser in der zweiten Pause musste gesessen haben – zumindest ließ das laute Knallen der Kabinentüre, das man bis ins Stadion hörte, dies vermuten. Und die Reaktion der Mighty Dogs folgte gleich nach 41 Sekunden, als Oleg Seibel zum 6:2 traf. Zwar konnten Jan Kouba (45.) und Eugen Nold (53.) noch auf 6:4 verkürzen, doch die Zeit genügte nicht um das Spiel zu drehen. „Nach einem guten Start ins Spiel haben wir einen Gang runter geschalten und das wurde bestraft. Zwar konnten wir uns noch zurückkämpfen, aber ein Eishockeyspiel geht nun mal über 60 Minuten. Auch nach der Niederlage können wir uns trotzdem über ein Drei-Punkte-Wochenende freuen.“, war Lukas Fröhlich erleichtert, dass zumindest am Freitag gegen den EA Schongau drei Punkte mit nach Hause genommen wurden.
In der Sonntagspartie am 15.12.2019 – denn am Freitag sind die Mighty Dogs spielfrei – wird der Spieler des Monats November leider fehlen. Denn kurz vor Spielende handelte sich Jan Kouba eine Spieldauerdisziplinarstrafe ein und ist somit im Heimspiel gegen den TSV Erding gesperrt. Spielbeginn am Sonntag, den 15.12.2019, ist um 18 Uhr im Icedome.
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
Nachholtermin: EHC Waldkraiburg empfängt den TEV Miesbach zum Spitzenspiel
(BYL)  Es ist Top-Spiel-Tag in Waldkraiburg – schon wieder. Nachdem die Technik in der Raiffeisen-Arena den ersten Termin für diese Begegnung am 29.11.2019 nicht stattfinden ließ, ist es nun, rund zwei Wochen später endlich so weit, der Spitzenreiter trifft den zweitplatzierten zum Gipfelduell. In diesen zwei Wochen hat sich allerdings ein klein wenig geändert. Die hervorstechendste Änderung dürfte hierbei die Tatsache sein, dass nun nicht mehr Waldkraiburg, sondern der TEV Miesbach den Platz an der Sonne innehat, wenn auch punktgleich und dank der besseren Tordifferenz. Dies ist aus Waldkraiburger Sicht kein Grund zu lamentieren, für das inoffiziell ausgegebene Saisonziel, die Play-Offs, ist man weiterhin mehr als nur auf einem guten Weg.
Der TEV Miesbach hat, fast wie die Löwen aus Waldkraiburg, eine kleine Durststrecke hinter sich. In den letzten drei Spielen musste man jeweils mindestens in die Nachspielzeit, zweimal sogar ins Penaltyschießen. Dies konnte der TEV in Peißenberg zwar gewinnen, in den anderen beiden Partien jedoch nicht und somit verpasste die Miesbacher die große Chance am EHC Waldkraiburg in der Tabelle vorbei zu ziehen und sich bereits ein kleines Polster aufzubauen. Mit Bohumil Slavicek und Filip Kokoska hat Miesbach, wie auch die Löwen, zwei tschechische Knipser in den eigenen Reihen. Der Ex DEL-Spieler Dusan Frosch und Maximilian Hüsken runden das Ganze noch ab. Wobei Frosch hauptsächlich als Vorlagengeber auftritt, ganze 24 Assists stehen hier fünf Toren gegenüber.
Aber auch die Löwen müssen sich in diesem Vergleich nicht verstecken. Mit Tomas Rousek und Josef Straka sind es auch hier die Kontingentstellen die in der Tor-Statistik ganz oben stehen. Aber auch Spieler aus der Region, wie Nico Vogl oder Lukas Wagner sind auf dieser Liste sehr weit oben angesiedelt. Außerdem darf man vorsichtig optimistisch sein, dass wichtige Spieler auf Waldkraiburger Seite, wie der seit längerem verletzte Kapitän Michael Trox oder Verteidiger Daniel Schmidt die Reihen der Löwen am Freitag verstärken können. Dies könnte auch dringend notwendig sein, denn beim sehr körperbetonten Auswärtsspiel in Peißenberg verletzten sich Fabian Kanzelsberger und auch Kevin Schneider, weshalb ihr Einsatz am kommenden Freitag noch fraglich scheint.
In jedem Fall haben wir ein Spiel zwischen zwei absolut gleichwertigen Mannschaften zu erwarten, die beide darauf brennen dürften den ersten Platz zu behaupten oder zurück zu erobern.
Start des Spiels ist 20:00 Uhr, bereits erworbene Karten vom abgesagten Spiel am 29.11.2019 behalten selbstverständlich ihre Gültigkeit.
  
    
EV Aich
NIEDERLAGEN GEGEN HOLZKIRCHEN UND WALDKRAIBURG 1B
(BBZL)  Zwei Auswärtspleiten mussten die Aicher zuletzt einstecken und obwohl die Ergebnisse unterschiedlicher kaum sein könnten wäre in beiden Spielen für den EVA mehr zu holen gewesen.
Nachdem sich die Aicher Personalsorgen seit Beginn der Saison nicht wirklich gebessert haben, wurden die Verantwortlichen im Verein aktiv und haben mit dem Spieler Ladislav Marek Verstärkung aus Tschechien geholt. Die Vermittlung erfolgte über die Freunde und langjährigen Aicher Spieler Roman Schmid und Emil Svec.
Trotz der beiden Niederlagen war vor allem im letzten Spiel gegen den Spitzenreiter Waldkraiburg eine deutliche Steigerung zu erkennen. Ein weiterer sehr positiver Aspekt ist, dass die dritte Reihe überwiegend mit Spielern aus der Fördermannschaft besetzt ist. Mit großem Engagement und Ehrgeiz sind die jungen Spieler sehr zur Freude des Aicher Trainers bei der Sache. In den letzten Partien kamen Niklas Hobmaier, Michael Fischer und Max Bichlmeier zum Einsatz.
Im Spiel gegen Holzkirchen begann die Partie durchaus hoffnungsvoll. Selbst die einheimischen Fans bescheinigten den Aicher, die bessere Mannschaft zu sein. Warum die Begegnung mit einem desolaten 3:11 endete, lag an einem katastrophalen letzten Drittel, in dem die Aicher 7 Gegentore kassierten. Dies allein einer dünnen Personaldecke zuzuschreiben, wäre eine zu einfache Erklärung. Die Aicher Treffer erzielten Schwarzkugler, Marek und Wilhelm.
Letzten Sonntag mussten die Mannen um Kapitän Urzinger beim bisher ungeschlagenen Tabellenführer Waldkraiburg antreten. Die Rollen waren vor der Begegnung auf dem Papier zwar klar verteilt, aber die Aicher erwiesen sich von Anfang an als gleichwertiger Gegner. Den glücklichen Führungstreffer der Gastgeber glichen die Aicher in der 6. Spielminute durch Ladislav Marek aus und blieben weiter am Drücker. Dem ausgezeichneten Torhüter Birk hatten es die Waldkraiburger zu verdanken, dass es nach den ersten 20 Minuten noch immer 1:1 stand. Im zweiten Drittel sahen die Zuschauer weiterhin ein Spiel auf hohem Niveau mit Chancen auf beiden Seiten. Wieder ließen die Torhüter jeweils nur einen Treffer zu. Das kuriose an beiden Toren war, dass sie in jeweiliger Unterzahl erzielt wurden. Bei den Aichern war es Thomas Wilhelm, der einem gegnerischen Verteidiger an der blauen Linie die Scheibe abluchste und gekonnt verwandelte. Mit einem Mann mehr auf dem Eis schafften die Gastgeber in der 41. Minute den 3:2 Führungstreffer und konnten diesen Vorsprung auch bis zuletzt verteidigen. Als der Aicher Coach zwei Minuten vor Spielende seinen Torhüter Marco Krojer vom Eis nahm, um zumindest ein Unentschieden zu erreichen, trafen die Industriestädter ins verwaiste Aicher Tor zum 4:2 Endstand.
Für die Aicher heißt es nun die vergangenen Niederlagen abzuhaken, auf der sehr soliden Leistung im letzten Spiel aufzubauen und nach vorne zu schauen. Als nächster Gegner kommt am Freitag um 19:30  die 1b aus Bad Aibling in die Clariant Arena.
Neuzugang Ladislav Marek freut sich schon auf sein Debüt im heimischen Stadion. Der 25-Jährige Linksaußen hat bereits in der tschechischen U19 Nationalmannschaft sowie bei Budweis in der 2. tschechischen Liga gespielt. Er läuft mit der Rückennummer 15 auf und tritt damit in die Fußstapfen von Karel Bilek, der Anfang der 1990er Jahre als erster Spieler aus der damaligen Tschechoslowakei zum EV Aich kam.
  
    
ESC Kempten 1b
ESC Kempten 1b landet den zweiten Sieg
(BBZL)  Am vergangenen Samstag kam es zum Aufeinander- treffen der beiden Kellerkinder der Bezirksliga Gruppe 4 zwischen der 1b des ESC Kempten und den Königsbrunn Pinguinen. Zum einen war Wiedergutmachung für die Zweite der Sharks angesagt nach der eher mageren Vorstellung noch eine Woche zuvor. Zum anderen ging es darum, wichtige Punkte gegen einen direkten Tabellennachbarn auf die Haben Seite zu bringen.. Erstmalig im Team waren auf Seiten der Kemptener die beiden Neuzugänge aus Pfronten, Kevin Krosz im Sturm und Michi Schmölzer im Tor. 
Noch etwas nachlässig ging Kempten ins Spiel und bereits nach 29 Sekunden gingen die Gäste durch einen Konter mit 0:1 in Führung. Vorangegangen war allerdings eine Verknüpfung unglücklicher Umstände in der Defensivarbeit der 1b.Dieser Gegentreffer war wie ein Weckruf und Kempten nahm das Heft nun selbst in die Hand.  In der 11. Spielminute gelang, nach einigen bereits hochkarätigen Chancen der längst verdiente Ausgleich durch Waleri Barmasev, der einen verdeckten Schuss unhaltbar in die Maschen setzte.
Der zweite Treffer für Kempten ging durch einen schnell hervorgetragenen Konter hervor. Alessandro Feldmeier bediente hier mustergültig den mitgelaufenen Christian Engler und es stand 2:1
Mit diesem Spielstand begann das zweite Drittel und die Zweite der Sharks war das tonangebende Team. Chance um Chance wurde herausgespielt.
Nur Zählbares war leider Mangelware. In der 37. Spielminute gelang wiederum dem gut aufgelegten Waleri Barmasev durch einen satten Schuss
in den Winkel der längst fällige Treffer zum 3:1. Das letzte Drittel begann etwas zerfahren und die Allgäuer versuchten sich in der Verwaltung des Ergebnisses auszuruhen. Dadurch kamen die Pinguine immer besser ins Spiel. Der starke Rückhalt im Kemptener Tor, Andreas Strauss, verhinderte zunächst aber schlimmeres. In der 44. Minute war allerdings auch er machtlos und Königsbrunn verkürzte auf 3:2. Durch den Gegentreffer wieder wachgerüttelt besannen sich die Kemptener wieder auf ihre Stärken, erhöhten das Tempo und belohnten sich in der 49. Minute durch Benni Dick und in der 53. Minute durch Markus Wartosch zum zwischenzeitlichen 5:2. Kurz darauf ermöglichte eine kleine Unachtsamkeit das dritte Tor der Pinguine. Kempten gab aber keine zwei Minute später die passende Antwort und erhöhte durch luca Göcke zum verdienten 6:3 Endstand. für Kempten. 
Das Trainerduo Wahl / Häfele war nach dem Spiel mit der erbrachten Leistung ihrer Schützlinge und
dem Ergebnis äußerst zufrieden. Einzig die Chancenverwertung hätte etwas besser ausfallen können und die hohe Anzahl an Strafzeiten muss minimiert werden. Somit ist die 1B der Sharks aber
wieder auf dem richtigen Kurs.
  
    
Landesliga Baden-Württemberg
    
TSG Reutlingen
1.CfR Pforzheim- TSG Reutlingen Black Eagles 10:5 (3:1; 1:3; 6:1)
(LLBW)  Mit dem ersten und zweiten Drittel der Partie gegen den 1. CfR Pforzheim Bisons lieferten die Black Eagles der TSG Reutlingen am Sonntag die spielerisch und taktisch besten zwei Drittel der laufenden Saison. Zwar mussten sich die Black Eagles am Ende mit 10:5 geschlagen geben, über zwei Drittel war die Partie gegen den Tabellenführer vor 350 Zuschauern aber auf hohem Niveau. Mit neuem Hallenbetreiber in Pforzheim zeigen sich die Bisons in der laufenden Saison mit einer in weiten Teilen verstärkten Mannschaft. Neben dem bisherigen Dreh und Angelpunkt des Pforzheimer Spiels in Form von Steffen Bischoff läuft im Angriffsspiel vieles über den slowakischen Neuzugang Martin Juricek. Dieser war auch in der gegenständlichen Partie der ausschlaggebende Faktor mit vier Treffern und zwei Vorlagen. Juricek hatte zuletzt in der slowakischen Profiliga gespielt und war für die Black Eagles spielerisch und läuferisch nicht zu halten. So legten die Hausherren in der 4. und 5. Minute durch Treffer von Juricek schnell vor. Rösinger erhöhte in der 10. Minute auf 3:0. Die Partie machte aber alles andere als einen entschiedenen Eindruck, da die Black Eagles insbesondere durch ihre erste Sturmreihe die Bisons ins eigene Drittel drängen konnten. In der 16. Minute verkürzte Martin Cervenka für die Black Eagles zum 3:1. Nur 47 Sekunden nach Beginn des zweiten Drittels verkürzte Marcin Trybus mit einem satten Schuss zum 3:2. Marek Rubner komplettierte in der 24. Minute die Aufholjagd der Black Eagles ebenfalls mit einem satten Schuss von der blauen Linie zum 3:3. Bisons-Trainer Filbey zog die Notbremse und wechselte seinen zweiten Torhüter gegen den Stammtorhüter aus, um nichts unversucht zu lassen. In einer umkämpften Partie kamen die Gäste erst in der 30. Minute wieder in Führung. Martin Cervenka konnte rund 1 Minute vor Drittelende aber erneut den Ausgleich herstellen. Im Schlussdrittel gelang es den Black Eagles nicht mehr ihr taktisches Konzept aufrechtzuerhalten, sodass Freiräume entstanden. Zunächst konnte Viller in der 52. Minute im zweiten Nachschuss das 5:4 erzielen. Die Vorentscheidung brachte Juricek in der 48. Minute zum 6:4. Danach öffneten die Black Eagles ihre Defensive, um im Überzahlspiel doch noch den Ausgleich zu erzielen. Die Folge waren zwei schnelle Konter der Bisons zum 8:4. Für die Black Eagles konnte Matthew Lewis zwar in der 53. Minute noch zum 8:5 verkürzen. Die Hausherren kamen aber noch zu zwei weiteren Treffern zum 10:5 Endstand. Dieser war sicherlich von der Höhe etwas zu hoch ausgefallen, letztlich aber der Spielverlagerung nach vorne durch die Black Eagles geschuldet. Mit zwölf Punkten bleiben die Black Eagles weiter auf dem vierten Tabellenplatz, gefolgt von den EC Eisbären Balingen mit neun Punkten. Das am Sonntag folgende Heimspiel-Derby gegen die Eisbären ist somit eine 6-Punkte-Partie. Los geht es wie immer um 19: 15 Uhr.
  
   
Regionalliga West / Hessenliga
    
Neusser EV
NEV freut sich auf den Teddy Bear Toss
(RLW)  Am kommenden Samstag (14.12.) ist im Neusser Südpark buchstäblich der Bär los! Der NEV-Teddy Bear Toss feiert seine 5. Auflage und damit ein kleines Jubiläum. Um 18 Uhr tritt unsere 1.Mannschaft zum Meisterschaftsduell gegen den aktuellen Regionalliga-Champion aus Herford an.
Bereits zuvor bestreiten die Neusser U13-Löwen ab 15:30 Uhr ein Freundschaftsmatch gegen das Nachwuchsteam des DEL-Clubs Grizzlys Wolfsburg. Auch ansonsten wird es ein buntes Rahmenprogramm für Jung und Alt geben, für das leibliche Wohl ist selbstverständlich ebenfalls gesorgt: Es gibt Waffeln, Glühwein, Leckeres vom Grill, duftendes Popcorn, eine Versteigerung mit raren Hockey-Sachen, Puckwerfen für die ganze Familie mit vielen Preisen und einen kleinen Weihnachtsstand mit Selbstgebasteltem der NEV-Elternschaft. Und das alles für einen guten Zweck!
Teddybären beim Eishockey? Ursprünglich verbindet man die schnellste Mannschaftssportart der Welt eher mit harten Checks als mit Kuscheltieren. Und doch hat das Werfen von Stofftieren eine lange Tradition, die in Nordamerika ihren Ursprung hat. Zwischenzeitlich schaffte dieser Brauch den Sprung „über den großen Teich“, unter anderem nach Neuss. Vor fünf Jahren kam der damalige NEVVorstand um Peter Hindelang auf die Idee, gemeinsam mit den Verantwortlichen des EV Duisburg Geld für hilfsbedürftige Kinder aus beiden Städten zu sammeln. Das Debüt war ein voller Erfolg und der Teddy Bear Toss seitdem ein fester Bestandteil im Neusser Sportkalender. Die Veranstaltung stellt für den Verein einen absoluten Saison-Höhepunkt dar, auf den die ehrenamtlichen Helfer seit Monaten mit Fleiß und Leidenschaft hinarbeiten.
Vor dem Spiel können Zuschauer aller Altersklassen Stofftiere erwerben, die beim ersten Torerfolg auf das Eis geworfen werden. Noch mehr als der Spaß für Groß und Klein steht der karitative Charakter im Vordergrund, denn der Reinerlös kommt der „Aktion Lichtblicke“ der NRW-Lokalradios zugute. „Als gemeinnütziger Sportverein erfahren wir selbst Unterstützung aus dem Umfeld des Sports und möchten diese Hilfe mit einer solchen Spendenaktion gerne an andere weitergeben“, so Andreas Schrills, heute 1. Vorsitzender des NEV und schon vor fünf Jahren einer der Initiatoren der Premierenveranstaltung. Sponsoren und Partner des Vereins beteiligen sich großzügig an der Aktion, auch von den reisefreudigen Gästen aus Ostwestfalen werden zahlreiche Anhänger erwartet.
„Wir hoffen, dass wir an diesem Abend nicht nur unsere treuen Fans, unsere Mitglieder und deren Angehörige, sondern auch viele sportinteressierte Bürgerinnen und Bürger begrüßen können, damit wir eine möglichst große Spende an hilfsbedürftige Kinder und deren Familien überweisen können“, wirbt Andreas Schrills um Unterstützung für das Projekt. Damit der Geldbeutel nicht übermäßig strapaziert wird, werden für die Veranstaltung vergünstigte Eintrittskarten angeboten: Ein Ticket kostet für Erwachsene nur 5 Euro und für Kinder 3 Euro!
Und wenn der eine oder andere kleine Fan dem soeben erworbenen Stofftier lieber ein neues Zuhause im eigenen Heim geben möchte, wird auch dies niemandem übel genommen…
  
    
EHC Neuwied Bären
Bären halten sich reif für Platz zwei
(RLW)  Die Neuwieder Bären steigen in den nächsten Wochen etwas häufiger in den Mannschaftsbus. Viermal in Folge muss der Eishockey-Regionalligist auswärts antreten, ehe erst am 29. Dezember gegen den Herforder EV wieder im Icehouse gespielt wird. Dann übrigens in Verbindung mit einem guten Zweck. Der EHC hat die Begegnung gegen den amtierenden Meister zum Benefizspiel für die „VOR-TOUR der Hoffnung“ gemacht, die an Krebs erkrankte Kinder und deren Familien unterstützt.
Die ersten beiden Stationen der vierteiligen Auswärtstour sind am Freitag Hamm und am Sonntag Herentals (Spielbeginn jeweils 20 Uhr). Bei den Eisbären will der EHC eine Offensive in Richtung Tabellenplatz zwei starten, im Inter-Regio-Cup-Spiel zwei Tage später geht es darum, die Führung in der länderübergreifenden Runde zu bewahren. „Wir fahren mit der klaren Absicht nach Herentals, diese Partie zu gewinnen. Leider hat der Ruf des Inter-Regio-Cups durch den seitens des Verbandes abgeänderten Modus gelitten, aber das ändert nichts daran, dass da starkes Hockey gespielt wird. Und wenn wir die Möglichkeit haben, eine Trophäe in unsere Sammlung zu holen, wollen wir das auch tun“, hat EHC-Manager Carsten Billigmann klare Vorstellungen, was den Sonntag angeht.
Wo im Training noch an Stellschrauben zu drehen ist, hat Trainer Leos Sulak bereits nach dem 4:2-Sieg gegen die Dinslakener Kobras schnell erklärt. „Wir werden am Powerplay arbeiten“, kündigte der neue EHC-Coach an. Zwei Fünf-gegen-Drei-Situationen ließen die Bären gegen Dinslaken genauso ungenutzt verstreichen wie so manch andere Großchance. „Wir müssen unsere Möglichkeiten wieder besser verwerten, um in Hamm gewinnen zu können, und wollen zeigen, dass wir absolut das Zeug haben, die Hauptrunde als Tabellenzweiter abzuschließen“, so Manager Billigmann. Gegen Dinslaken wirkte der gegnerische Kasten wie zugenagelt. Schon in den Heimspielen gegen Diez-Limburg und Hamm taten sich die Deichstädter schwer, die Scheibe über die Linie zu bringen.
Aktuell trennt die Neuwieder, die als Vierter punktgleich mit Meister Herford sind, nur ein Zähler vom Finalisten der Vorsaison und Freitaggegner. Diese Reihenfolge lässt sich in 60 Minuten Eishockey am Freitag umdrehen.
  
    
Eifel-Mosel Bären
Spitzenspiel, Bären zu Gast bei den Löwen Frankfurt !!
(HL)  Am kommenden Sonntag heißt es für die Bären:  Wieder Auswärts;  Wieder Frankfurt.  Gegner beim letzten Auswärtsspiel in diesem Jahr ist die Zweitvertretung des DEL 2 Top-Teams der Löwen Frankfurt. Schaut man sich die Tabelle an, so muss man unweigerlich vom absoluten Spitzenspiel sprechen.
Bei diesem Spiel duellieren sich die beiden punktbesten Teams der Hessenliga Süd. Zudem trifft die beste Abwehr (Eifel-Mosel Bären mit 5 Gegentreffern) auf den besten Angriff (Löwen Frankfurt  mit 82 erzielten Treffern). Die Löwen spielen aktuell  eine gute Saison.  Lediglich das Auftaktspiel zu Hause gegen Eintracht Frankfurt ging mit 3:4 verloren. Ab diesem Moment wurden jedoch alle weiteren Spiele (zumeist  sehr deutlich) gewonnen.  In der vergangenen Saison spielten die Löwen noch in der Regionalliga West, und somit eine Klasse höher. Da diese mit dem letzten Tabellenplatz abgeschlossen wurde, kam man wieder in die Hessenliga zurück.  Neben einem gut besetzten Kader ist dies auch ein Grund dafür, dass die Löwen von Beginn an zum  Kreis der Titelanwärter  in der Hessenliga zählen.
Die Bären müssen in diesem Spiel wieder ans absolute Leistungslimit gehen. Zudem darf sich das Team von Trainer Michal Janega nicht wieder so viele Strafzeiten erlauben wie eine Woche zuvor an gleicher Spielstätte. Nach dem Erreichen der Play Off´s, wollen die Bären mit weiteren Siegen die Vorrunde auf Platz 1 beenden. Für die Bärenfans zu Hause heißt es alle Daumen zu drücken, damit die Bären das Eis als Sieger verlassen.  Spielbeginn in Frankfurt ist am Sonntag 15.12.2019 um 17:00 Uhr.
  
    
Regionalliga Ost
    
Schönheider Wölfe
Wölfe empfangen Saale Bulls Halle 1b
(RLO)  Nach zuletzt zwei sehr erfolgreichen Auswärtsauftritten in Dresden und beim ECC Preussen Berlin steht für die Schönheider Wölfe am kommenden Wochenende wieder ein Heimspiel an. Am Samstag, dem 14.12.19, um 17:00 Uhr empfängt das Team von Trainer Sven Schröder die 1b-Vertretung der Saale Bulls Halle im heimischen Wolfsbau. Beide Teams begegneten sich in dieser Saison schon einmal in Halle, als die Wölfe beim 11:2-Auswärtssieg gegen die Saale Bulls keinerlei Probleme hatten. Mit zusätzlich drei Siegen in Folge gegen Niesky, Dresden und die Berliner Preussen im Gepäck, sind die Erzgebirger also auch am Samstag gegen die Saalestädter klar in der Favoritenrolle. Allerdings bereitet die Kranken- und Verletztenliste etwas Sorgen, wonach noch nicht feststeht, wie viele Spieler gegen Halle zur Verfügung stehen. Wölfe-Coach Sven Schröder zum bevorstehenden Spiel gegen die Saale Bulls 1b: „Der Dezember ist in einer Saison stets ein wichtiger Monat um Punkte zu sammeln. Oft entscheidet sich hier, in welche Richtung die Fahrt geht und mit den zwei Auswärtssiegen vom letzten Wochenende haben wir hier schon mal einen guten Start hingelegt. Wir wollen daran anknüpfen, unabhängig davon, wer es ins Team wieder zurück schafft und bis Samstag fit wird. Natürlich ist es besser, 19 gesunde Spieler zu haben aber während einer Saison kommt es immer mal zu Verletzungen und wir wollen nicht jammern, sondern genauso wie an den letzten beiden Spieltagen da durch gehen und die drei Punkte im Wolfsbau behalten. Dafür werden wir am Samstag wieder alles tun.“
  


 Mittwoch 11.Dezember 2019 www.icehockeypage.de 
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