Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

                   
Adler Mannheim
(DEL)  Die Adler haben wegen der derzeitigen unsicheren Lage und der ungewissen Zukunft angekündigt, dass man vorerst keine Spielertransfers tätigen wird und keine Verträge schliessen wird
  
Oberliga Nord
(OLN)  Es gibt offenbar erste Überlegungen, die Oberliga Nord zur Saison 2020/2021 mit mehreren Teams aus der Regionalliga West aufzustocken und in zwei regionale Gruppe zu unterteilen. In Betracht kämen hierbei natürlich die ambitionierten Regionalligisten Diez-Limburg, Neuwied, Herford und Hamm.
  
Starbulls Rosenheim
(OLS)  Stürmertalent Kevin Slezak, der vor der abgelaufenen Spielzeit aus Bad Tölz zu seinem Heimatverein zurückkehrte, hat seinen Vertrag bei den Starbulls verlängert
  
Münchener EK
(BBZL)  Die Trainersuche bei den Luchsen ist beendet: In der kommenden Spielzeit wird Tobias Knallinger, der selbst früher schon das Trikot des MEK trug, das Kommando an der Bande übernehmen
  
EC Peiting
(OLS)  Der ECP hat die Abgänge von sechs Spielern, darunter teilweise langjährige Akteure, bekannt gegeben. Demnach werden die Verteidiger Wayne Lucas, Thomas Schmid, Liäm Hätinen und der US-Amerikaner Brad Miller, sowie die Stürmer Maximilian Schäffler und Florian Stauder, den es nach Füssen zieht, in der kommenden Saison nicht mehr für Peiting auflaufen
  
Bietigheim Steelers
(DEL2)  Die Steelers haben Eigengewächs Robert Kneisler, der zuletzt seine erste komplette DEL2-Saison absolvierte und mittels Förderlizenz auch in einigen Oberligaspielen für den ERC Sonthofen aufs Eis ging, mit einem Fördervertrag für die kommende Spielzeit ausgestattet
  
Hannover Indians
(OLN)  Die Indians haben zwei Spielerabgänge bekannt gegeben: Demnach wird Torhüter Philip Lehr nach nur einer Saison wieder den Pferdeturm in Richtung Süddeutschland verlassen und auch Stürmer Roman Pfennings, dem ein Wechsel zum Rivalen Hannover Scorpions nachgesagt wird, nicht mehr das Indianer-Trikot tragen
  
www.icehockeypage.de
(IHP)  Nach dem überraschend schnellen Saisonende richten sich die Planungen der Vereine frühzeitig auf die nächste Saison. Wir wollen versuchen unseren treuen lesern die verlängerte Sommerpause möglichst kurzweilig zu gestalten und werden so ausführlich wie möglich über die Planungen der Vereine berichten. Daher haben wir auch bereits die Kaderlisten 2020/2021 veröffentlicht. Diese sind wie immer über das Menü auf der linken Seite unter "Mannschaften" zu finden.
     
   

 Stichwortsuche:
ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 21.Dezember 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Interviews, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 23 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West und Landesliga Berlin.

 
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Düsseldorfer EG
Derbysieg in Krefeld - DEG gewinnt 4:3!
(DEL)  Die Düsseldorfer EG hat mit 4:3 (1:1; 3:1; 0:1) im kleinen Derby gegen die Krefeld Pinguine gewonnen. Trotz klarer Überlegenheit und zwischenzeitlicher 4:1-Führung mussten die Rot-Gelben am Ende nochmal zittern.
  
    
EHC Red Bull München
Red Bulls feiern 6:0-Derby-Heimsieg gegen Augsburg
(DEL)  Red Bull München feierte am 29. Spieltag einen 6:0 (1:0|4:0|1:0)-Heimsieg im Derby gegen die Augsburger Panther. Vor 5.780 Zuschauern im Olympia-Eisstadion schnürte Trevor Parkes einen Doppelpack. Außerdem waren Yasin Ehliz, Philip Gogulla, Jason Jaffray sowie Patrick Hager in seinem 150. DEL-Spiel für München erfolgreich. Torhüter Daniel Fießinger gelang in seinem siebten DEL-Spiel der erste Shutout.
Im 46. Derby zwischen München und Augsburg dauerte es einige Minuten, bis beide Teams auf Betriebstemperatur kamen. Häufig blieb der Puck-führende Spieler im Aufbau hängen. Mit dem Rechtsschuss von Patrick Hager, den Augsburgs Markus Keller mit der Fanghand entschärfte, leiteten die Red Bulls ihre erste Drangphase ein. Während die Gäste in zwei Powerplays keine Hochkaräter kreieren konnten, fuhren Maximilian Daubner und anschließend auch Yasin Ehliz alleine auf Keller zu. Dieser zeigte zwei weitere starke Saves. In der 19. Minute wurde der AEV-Goalie dann doch bezwungen: Ehliz lenkte einen Schuss von Konrad Abeltshauser zum 1:0 ins Netz. Die Schiedsrichter erkannten die Münchner Führung zur ersten Drittelpause nach kurzer Überprüfung wegen Verdachts auf hohen Stock an.
Ab dem zweiten Drittel gestaltete der Spitzenreiter die Partie einseitig. Ähnlich wie beim ersten Treffer zeigte sich diesmal Trevor Parkes reaktionsschnell beim Rebound und nahm die Scheibe artistisch aus der Luft - 2:0 (22.). Angeführt von Bobby Sanguinetti, der an drei Treffern beteiligt war, spielte sich München nun in einen Rausch. Philip Gogulla (25.) sowie erneut Parkes (28.) im Powerplay stellten auf 4:0. Als sich die Panther gerade zu erholen schienen, setzte Jason Jaffray zum Solo an und erzielte den fünften Treffer (35.).
Mit einer konzentrierten Leistung im Schlussdrittel brachten die Red Bulls den Derbysieg unter Dach und Fach. Tor Nummer sechs fiel dabei in eigener Unterzahl: Ehliz setzte sich über links gegen zwei Augsburger durch und legte auf den mitgelaufenen Hager ab. Der Kapitän krönte sein Jubiläum (150. Einsatz für München) mit einem Tor in der 45. Minute, während Goalie Daniel Fießinger (26 Saves) der erste Shutout seiner Karriere gelang.
  
    
Bayreuth Tigers
Bittere Niederlage nach zweifelhafter Entscheidung
(DEL2)  ”Schiedsrichter sind auch nur Menschen“ war eine der Aussagen von Trainer Kujala nach dem Spiel in der Pressekonferenz. Und natürlich hat er völlig recht, macht die Situation aber trotzdem weniger schön. Was der Bayreuther Trainer damit meinte, betraf eine Szene kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit. Martens traf mit einem Nachschuss zum eigentlichen 3:2 für die Tigers – jedoch hatten die Schiedsrichter Sekundenbruchteile vorher abgepfiffen – warum, können wohl nur diese selbst beantworten. Die Scheibe war frei spielbar und in keinem Augenblick verdeckt oder nicht sichtbar. Der folgenden Videobeweis, der mehrere Minuten in Anspruch nahm, brachte die nächste Überraschung. Die Begründung für die Verweigerung des Treffers lautete auf Torraumabseits. Dies ist umso kurioser, weil kein Akteur im Torraum stand, niemand behindert wurde und somit eine Fehlentscheidung mit einer weiteren Fehlentscheidung „korrigiert“ wurde.
Zum Anfang des Spieles und speziell im ersten Abschnitt hatten die Tigers das Heft in der Hand. Mehrere sogenannte 100%ige Chancen wurden ausgelassen. Kolozvary und Järveläinen hatten hier gute Gelegenheiten etwas Zählbares auf die Anzeigentafel zu schreiben.
Tyler Gron machte es dann besser, als Melanson ihn nach 10 Minuten am „langen Eck“ sah und mustergültig anspielte, stellte der Torjäger die Führung her. Den zu diesem Zeitpunkt schmeichelhaften Ausgleich erzielten die Gastgeber im Powerplay, nachdem sich Martens eine eher fragwürdige Strafe abgeholt hatte, nach 17 gespielten Minuten.
Richtig Feuer war im zweiten Abschnitt in der Partie. Nach einem zaghaften Abtasten bestimmten die Nauheimer das Spielgeschehen und kreierten mehrfach hochkarätige Chancen. Immer mehr wurde Herden in den Mittelpunkt gestellt, der seine Farben im Spiel hielt und seinen Kasten sauber. Zwei Einlagen jenseits des eigentlichen Spielgeschehens lieferten sich zunächst Järveläinen und Sekesi, der seine körperliche Überlegenheit jedoch nicht nutzen konnte und vom finnischen Stürmer der Tigers „aufs Kreuz“ gelegt wurde. Nur Minuten später lieferten sich Ratmann und Lillich einen Schlagabtausch und ließen dabei nicht das Gefühl aufkommen, an diesem Abend noch Freunde zu werden zu wollen, was sie mit einer längeren Pause, die sie auf der Strafbank verbrachten, besiegelten. Genau zwischen diesen Einlagen war es Melanson, der erneut Übersicht zeigte und bei einem Konter seinen mitgelaufenen Kollegen Rajala bediente, der nach einem kurzen Verzögern die erneute Führung für die Tigers herausschoss.
Im Schlussabschnitt hielten die Tigers die Gastgeber weitestgehend auf Distanz und ließen nur wenige Gelegenheiten zu. Der Ausgleichs-Treffer fiel spät und eher unglücklich, als Kokkila über die linke Seite ins Drittel lief, aus spitzem Winkel abzog und die Scheibe dem an diesem Abend sonst sehr stark haltenden Herden irgendwie durchrutschte und den Weg ins Ziel fand.
Riesen Gelegenheiten -auch weil die Tigers knapp 1,5 Minuten in Überzahl aufliefen – boten sich in der folgenden Verlängerung, die jedoch Bick in den meisten Fällen, wenn die Scheibe nicht knapp vorbei ging, vereitelte oder das Gestänge im Weg war. So musste am Ende das Glücksspiel Penalty-Schießen entscheiden. Hier trafen die Gastgeber mit Bires und Gomes doppelt und holten sich, weil auf Bayreuther Seite nur Gron seinen Penalty verwandeln konnte, den Zusatzpunkt.
„Wir haben heute ein gutes Auswärtsspiel geliefert. Defensiv haben wir ziemlich diszipliniert gespielt. Im zweiten Drittel hatten wir dann ein paar Wackler. Wir haben ja auch das 3:2 geschossen aber es wurde nicht gegeben. Am Ende war es auch kein Tor, weil die Schiris kurz vorher gepfiffen haben aber es war meiner Meinung nach kein Torraumabseits. Schiris sind aber auch nur Menschen“, erklärte Petri Kujala, wie schon eingangs erwähnt, das Spiel und die Szene mit dem vermeintlichen Tor der Tigers.
 
    
Eispiraten Crimmitschau
3:5! Eispiraten verlieren in Dresden - Westsachsen fahren ohne Punkte heim
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau konnten im heutigen Sachsenderby keine Zähler einfahren. Die Mannschaft von Cheftrainer Danny Naud unterlag den Dresdner Eislöwen schlussendlich mit 3:5.
Personal: Die Eispiraten mussten im Sachsenderby auf die Langzeitverletzten Alex Wideman (Mittelhandbruch) und Carl Hudson (Fußbruch) sowie auf Vincent Schlenker (Oberkörperverletzung) verzichten. Austin Fyten und Ole Olleff, die zuletzt noch angeschlagen ausfielen, waren wieder dabei. Ebenso wie zwei neue Gesichter. Luca Gläser, der per Förderlizenz von Bremerhaven kam, und Neuzugang Tomáš Knotek gaben ihre Debüts. Im Tor startete Michael Bitzer.
Die Zuschauer in der EnergieVerbund Arena sahen einen munteren Beginn, auch wenn die Eispiraten etwas aktiver wirkten und mehrfach gefährlich vor das Tor kamen. Die Dresdner hatten dagegen das nötige Scheibenglück. So dauerte es gerade einmal zwei Minuten, bis Mario Lamoureux einen Abpraller nutzte und den Puck im Winkel versenkte – 1:0 (3.). Die Eislöwen kamen in der Folge immer besser ins Spiel, doch die Mannschaft von Trainer Danny Naud fand in der Dresdner-Druckphase genau die richtige Antwort. Nach einem Querpass von Patrick Pohl bugsierte der sträflich freistehende Adrian Grygiel den Puck per Tip-In über die Linie – 1:1 (16.). Ein Stellungsfehler in der Verteidigung sorgte dann jedoch für den erneuten Rückstand für die Pleißestädter. Jordan Knackstedt hatte freie Bahn, verlud Michael Bitzer und traf zum 1:2 (18.). Und obwohl die Eispiraten nicht das schlechtere Team waren, erschossen sich die Eislöwen kurz vor dem Drittelende einen komfortablen Zwei-Tore-Vorsprung. Alexander Dotzlers Schlagschuss landete im Gehäuse der Westsachsen – 1:3 (19.).
Die Eispiraten starteten dann mit einem Powerplay und dem Anschlusstreffer ins Mitteldrittel! Neuzugang Tomáš Knotek kam mit Schwung ins Drittel und legte für Adrian Grygiel ab – Der Kapitän versenkte den Puck im Winkel und traf mit seinem 13. Saisontreffer zum 2:3 (23.). Die Aufholjagd der Westsachsen wurde allerdings jäh gestoppt. Dale Mitchell zog kurz nach der blauen Linie ab, die Hartgummischeibe sprang über Bitzer hinweg zum 2:4 über die Torlinie (24.). Die Crimmitschauer spielten in der Folge zwar wenigstens auf Augenhöhe und hatten selbst gute Möglichkeiten, den erneuten Anschluss zu erzielen. Eisenhut stand jedoch, ebenso wie Bitzer auf der Gegenseite, seinen Mann und ließ keinen weiteren Gegentreffer zu.
Die Eispiraten wollten das Spiel noch umbiegen und machten im Schlussdrittel noch einmal richtig Druck. Das wurde zunächst belohnt! Debütant Luca Gläser tunnelte Marco Eisenhut nach starker Vorarbeit von Felix Thomas und verkürzte den Spielstand einmal mehr – 3:4 (43.)! Die Eispiraten blieben am Drücker, doch die Dresdner spielten clever, defensiv kompakt und hatten das ein oder andere Mal auch etwas Glück. So konnten Knotek, Wishart, Walsh oder Grygiel ihre guten Chancen nicht konsequent nutzen. Vier Sekunden vor dem Ende war es dann Timo Walther, der mit seinem Schuss ins leere Crimmitschau-Gehäuse, das 3:5 erzielte und somit auch den Endstand besorgte (60.).
  
    
Dresdner Eislöwen
Marco Stichnoth ist neuer Sportlicher Berater der Dresdner Eislöwen
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben am Freitag Marco Stichnoth als neuen Sportlichen Berater vorgestellt.
Der 53-Jährige war 21 Jahre lang als Geschäftsführer, Manager und Sportlicher Leiter bei den Hannover Scorpions tätig. Seine größten Erfolge feierte er mit dem Gewinn des Meistertitels in der DEL in der Saison 2009/10 sowie der Oberliga-Meisterschaft 2014 und 2015.
Marian Ziburske, Gesellschafter: „Mit Marco Stichnoth konnten wir einen vielversprechenden Kandidaten von einem Engagement bei den Dresdner Eislöwen überzeugen. Er wurde uns nicht nur von verschiedenen Seiten empfohlen, sondern hat in seiner Karriere entsprechende Erfolge gefeiert. Überzeugt haben uns vor allem seine langjährige Tätigkeit am Standort Hannover sowie der Fakt, dass er auch einen großen Wert auf die Nachwuchsarbeit legt. Dieser Pfeiler ist uns am Standort Dresden sehr wichtig.“
Maik Walsdorf, kaufmännischer Geschäftsführer: „Im Profisport ist Aufteilung des kaufmännischen und sportlichen Bereichs mittlerweile unabdingbar. Aus diesem Grund haben wir uns auch nach dem Ausscheiden von Thomas Barth für eine Fortsetzung des Prinzips entschieden. Mit Marco Stichnoth konnten wir einen Experten für uns gewinnen, der seine langjährige Erfahrung in das Tagesgeschäft am Standort einbringen wird.“
Marco Stichnoth: „Die positive Entwicklung in Dresden habe ich aus der Ferne immer intensiv verfolgt. Das, was hier in den letzten Jahren mit allen Beteiligten geschaffen wurde, gibt es meiner Meinung nach in der Form kein zweites Mal im deutschen Eishockey. Mit dem Nachwuchskonzept fünf Sterne zu erreichen ist hervorragend. Mit der vorhandenen Infrastruktur besteht eine sehr gute Basis. Was die Profis angeht, müssen wir im Team gemeinsam weiter nach vorn kommen und den Schwung der letzten Wochen mitnehmen. Ich möchte mit meiner Erfahrung und meinem Netzwerk unterstützen und den zukünftigen Weg mitgestalten.“
  
Eislöwen feiern Derbysieg vor ausverkauftem Haus
Die Dresdner Eislöwen haben das Sachsenderby gegen die Eispiraten Crimmitschau mit 5:3 (3:1; 1:1; 1:1) gewonnen. Cheftrainer Rico Rossi musste weiterhin auf den Einsatz der Stürmer Elvijs Biezais und Tom Knobloch (beide Oberkörperverletzung) verzichten. Arne Uplegger kehrte in den Kader zurück.
Die Dresdner Eislöwen erwischten den besseren Start: Vor ausverkauftem Haus brachte Mario Lamoureux (3.) die Hausherren in Führung. Doch Adrian Grygiel (16.), der Kapitän der Gäste, glich aus. Die Dresdner fanden mit einem schnellen Doppelschlag von Jordan Knackstedt (18.) und Alexander Dotzler (19.) die passende Antwort.
Im zweiten Drittel verkürzte erneut Adrian Grygiel (23.) im Powerplay auf 2:3 aus Sicht der Eispiraten. Dale Mitchell (24.) konnte kurz darauf die Führung der Dresdner Eislöwen weiter ausbauen.
Im Schlussabschnitt wurde es nochmals spannend. Crimmitschau machte ordentlich Druck und kämpfte sich nach einem Treffer von Luca Gläser (43.) wieder heran. Vier Sekunden vor der Schlusssirene machte Timo Walther per Empty-Net-Goal den 5:3-Endstand perfekt.
Daniel Naud, Cheftrainer Eispiraten Crimmitschau: „Gratulation an Rico und sein Team zu den drei Punkten. Wir sind heute schlecht ins Spiel gestartet. Bereits nach zwei Minuten haben wir das erste Tor kassiert, später eine 5-gegen-3-Überzahl nicht genutzt. Im letzten Drittel waren wir gefährlich und hatten genug Chancen das Spiel auszugleichen. Aber wenn man nicht bereit ist und nicht 60 Minuten lang Eishockey spielt, dann hat man es nicht verdient. Ich hoffe, dass das die Jungs lernen.“
Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Es hat mich gefreut, dass wir den Zuschauern heute ein spannendes und emotionales Derby bieten konnten. Wir haben die Woche viel gearbeitet, um den Fehlstart zu vermeiden. Nicht nur mental, sondern wir haben beispielsweise auch den Ablauf am Gameday geändert – das hat sich heute ausgezahlt und war der Schlüssel zum Sieg. Wir hoffen, dass unsere verletzten Spieler wieder zurückkommen, damit wir wieder mit vier Reihen spielen können und die anderen Jungs entlastet werden.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Sonntag, 22. Dezember um 18.30 Uhr bei den Kassel Huskies.
  
    
ESV Kaufbeuren
Joker zwingen die Löwen in der Overtime in Knie - Tobi Wörle mit dem Gamewinner in der Overtime vor 2.867 Zuschauern
(DEL2)  Mit den Tölzer Löwen stand der nächste Bayrische Gegner in den Startlöchern und somit auch das nächste Derby für ESVK auf dem Plan. 2.867 Zuschauer in der erdgas schwaben arena waren gespannt, wie sich die zuletzt glänzend aufgelegten Joker, gegen die aktuell eher zahnlosen Löwen schlagen würden. Bei den Rotgelben musste Dominic Guran für den angeschlagenen Stefan Vajs als Backup Torhüter auflaufen. Daniel Oppolzer musste leider ebenfalls verletzt passen, genauso wie Philipp De Paly.
Wie gewohnt beginnt das Spiel mit dem ersten Bully am Mittelkreis. Eher ungewöhnlich ist, dass es nach 24 Sekunden bereits 1:0 für die Joker steht. Der ESVK setzt sich direkt im Tölzer Drittel fest, Julian Eichinger bringt die Scheibe vor das Tor, wo Antti Kerälä noch mal zum anfahrenden Sami Blomqvist quer legt und Tor. Die Löwen zeigen sich von der frühen Führung eher unbeeindruckt. Denis Pfaffengut zieht zwar in der dritten Minute noch mal gefährlich von der Blauen Linie Richtung Sinisa Martinovic ab, aber ansonsten erspielen sich die Tölzer in den ersten Minuten ein Chancenplus. Lubor Dibelka verfehlt das Kaufbeurer Tor in der siebten Minute nach einem schönen Move nur haarscharf und direkt im Anschluss muss Jan Dalgic in höchster Not gegen Shawn Weller klären. Die Löwen sind dem Anschluss näher als der ESVK dem zweiten Treffer, doch dann kommen die Joker zu ihrer Paradedisziplin dem Powerplay und nutzen dies eiskalt. Den Schuss von Julian Eichinger kann Sinisa Martinovic noch abwehren, aber gegen den Nachschuss von Alex Thiel ist er dann machtlos. Die Rotgelben führen mit zwei Toren, aber es bleibt ein offener Schlagabtausch, bei dem beide Teams immer wieder zum Abschluss kommen. Matt MacKenzie trifft bei einem dieser Abschlüsse nur den Außenpfosten. Kurz vor Spielende kommt dann Bad Tölz noch zu seiner ersten Überzahl, aber die Joker können die Führung mit viel Einsatz in die Pause retten.
In der Liga gibt es nur eine Mannschaft, die in Überzahl gefährlicher ist als der ESV Kaufbeuren und das ist die der Tölzer Löwen. Das bekommen die Joker gleich zu Beginn des zweiten Drittels auch zu spüren. Vier Sekunden bevor das Powerplay endet, kann Shawn Weller völlig freistehend am langen Pfosten einen Abpraller von Jan Dalgic zum Anschlusstreffer einschieben. Jetzt drehen die Löwen auf und setzen den ESV ordentlich unter Druck. Genau in dieser Phase kommen die Joker durch eine schwer nachvollziehbare Schiedsrichterentscheidung in Unterzahl und Tölz schlägt erneut zu. Schnell läuft die Scheibe zwischen Lubor Dibelka und Marco Pfleger hin und her und Letzterer zieht mit einem Onetimer unhaltbar zum Ausgleich ab. Die Kaufbeurer versuchen sich zurück in die Partie zu kämpfen und kommen durch Branden Gracel und Fabian Koziol auch zu guten Torchancen, aber Sinisa Martinovic hält stark. Einige fragwürdige Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns bringen jetzt zusätzlich Unruhe in das Spiel und die Joker lassen sich dadurch noch mehr aus dem Tritt bringen. Dann in der 29. Minute endgültig die kalte Dusche für die Rotgelben. Luca Tosto legt ab für Max French und der erwischt Jan Dalgic mit einer Granate von der Blauen Linie auf dem falschen Fuß, zum nicht unverdienten 2:3. Die Joker tuen sich einfach schwer gegen druckvolle Löwen, kommen nur selten zu entlastenden Aktionen und wenn, dann ist bei Martinovic Endstation. Zum Drittelende hin geben die Tölzer nochmals richtig Gas und es ist Jan Dalgic zu verdanken das es nur mit einem Tor Rückstand für den ESVK in die Kabine geht.
Der letzte Spielabschnitt läuft ziemlich verkrampft an, zumindest nimmt die optische Überlegenheit der Löwen nun etwas ab. Joey Lewis kommt in der 45. Minute frei zum Schuss, aber Martinovic mit der Fanghand. Direkt danach Lubor Dibelka mit der riesen Chance die Führung weiter auszubauen, aber die Scheibe rauscht knapp am Kaufbeurer Tor vorbei. Dann fällt überraschend der Ausgleich der Hausherren. Tobi Wörle fährt mit viel Dynamik ins Tölzer Drittel, bedient Branden Gracel mustergültig und dieser vernascht Sinisa Martinovic mit einem Flachschuss durch die Schoner. Die Joker spielen jetzt mit breiterer Brust und kommen direkt im Anschluss durch Joey Lewis fast zu ihrem nächsten Treffer, aber jetzt ist Martinovic wieder auf dem Posten. Jetzt brennt es lichterloh auf der anderen Seite. Den Schuss vom jungen Luca Tosto kann Jan Dalgic noch abwehren, dann ist er bei der zweiten Angriffswelle eigentlich schon geschlagen, aber die Joker werfen sich mit Mann und Maus vor ihr Tor und verhindern so den erneuten Rückstand. Jetzt wieder Kaufbeuren mit der Großchance in Person von Sami Blomqvist, der aber untypisch einen Alleingang zu harmlos ausspielt. Die Hausherren kommen nochmal in den Genuss eines Powerplays, sind aber auch hier an diesem Abend zu unsortiert und leisten sich zu viele Fehlpässe. Kurz vor der Schlusssirene gibt es noch eine Strafe gegen Kaufbeuren und es geht mit 3:3 und in Unterzahl in die Verlängerung.
Die Buam setzen sich direkt vor dem Joker Tor fest und alle warten eigentlich nur auf den Siegtreffer der Gäste, aber Jan Dalgic und alle anderen in Rotgelb haben etwas dagegen. Die Unterzahl wird dank starker kämpferischen Leistung unbeschadet überstanden und jetzt sind es wieder Tobi Wörle und Branden Gracel die mit viel Schwung aus dem eigenen Drittel Richtung Martinovic starten. Dieses Mal ist es Gracel der Tobi Wörle mit einem Querpass bedient, der zieht direkt ab und die Scheibe quetscht sich erneut durch die Schoner des Tölzer Keepers zum viel umjubelten Kaufbeurer Siegtreffer.
  
    
Tölzer Löwen
Fortschritt
(DEL2)  Ja, die Tölzer Löwen haben das siebte Mal in Serie verloren. Am Auswärtsspiel in Kaufbeuren gibt's außer Kleinigkeiten allerdings nicht viel zu meckern. Abgesehen vom wichtigsten Punkt im professionellen Sport: Dem Endergebnis. Das zeigt am Ende einen 4:3-Sieg für den ESV Kaufbeuren an. Die Löwen nehmen ob der Niederlage in der Verlängerung aber wenigstens einen Punkt mit. Kevin Gaudet war nach dem Spiel durchaus erfreut über die Leistung seines Teams. Nach dem frühen ESVK-Führungstor durch Sami Blomqvist (24 Sekunden) sahen sich die Löwen einer moralischen Herausforderung gegenüber. "Kaufbeuren ist gekommen, wie die Feuerwehr. Das ist in unserer Lage nicht perfekt. Gerade deshalb bin ich stolz, dass meine Mannschaft einen Weg gefunden hat zurückzukommen", so Gaudet. Dieser Weg wurde noch etwas schwieriger, als auch das zweite Tor des Spiels an die Gastgeber ging. Alexander Thiel staubte vor dem Tor in ESVK-Überzahl ab. Zuvor und auch nach dem zweiten Treffer hatten die Löwen mehrere starke Einschussmöglichkeiten. MacKenzie verfehlte das leere Tor, Lubor Dibelka hatte Dalgic ebenfalls schon auf dem falschen Fuß erwischt, schoss aber genauso knapp vorbei. "Wir hatten viel vom Spiel", erkannte auch Gaudet. "Unsere Lage ist nicht einfach. Ich habe eine solche Niederlagenserie in 20 Jahren als Trainer noch nicht erlebt. Das macht keinen Spaß, die Spieler haben Druck und wenig Selbstvertrauen", haderte der Löwencoach. Umso wichtiger, dass das Löwen-Powerplay am Freitagabend wieder zur gewohnten Effizienz fand. Shawn Weller und Marco Pfleger glichen die Partie mit zwei Überzahl-Toren aus. Als Luca Tosto in seinem ersten Wechsel im Mitteldrittel auch noch das 3:2 durch Max Frenchs Direktschuss-Hammer auflegte, war das Spiel komplett gedreht - verdientermaßen. "Wir hatten Chancen die Tore vier und fünf zu schießen", so Gaudet. "Es fehlt einfach etwas Puckglück". Die besten Möglichkeiten vergaben jeweils Lubor Dibelka und Tyler McNeely, die gleich zweimal gegen nur einen Verteidiger einen Konter liefen. Im letzten Drittel verteidigten die Löwen meist solide. In Minute 47 fand Branden Gracel dennoch eine Lücke im kurzen Eck, als Silo Martinovic noch nicht in optimaler Abwehr-Position war. In der Folge waren beide Teams bedacht darauf keine groben Schnitzer mehr hinzulegen. Näher am Siegtreffer waren die Löwen, doch der junge Jan Dalgic im ESVK-Tor bewies, dass er mit Leistungen wie diesen auf direktem Wege in die DEL ist. Damit blieb es beim 3:3 nach 60 Minuten. Das Löwen-Powerplay in der Verlängerung blieb ungenutzt, kurze Zeit später traf Tobias Wörle durch die Hosenträger Martinovics zum Siegtreffer der Gastgeber. "Wir müssen das schnell abhaken. Unser Herz schmerzt aktuell", so Gaudet. Am Sonntag soll das Löwenherz vor heimischer Kulisse wieder höher schlagen. Um 16 Uhr geht's gegen die Heilbronner Falken - mit anschließender Weihnachtsfeier für alle Löwenfans.
  
   
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
Deggendorfer SC
Deggendorfer SC nimmt 2 Punkte aus Regensburg mit
(OLS)  In einer schnellen Partie, die den Zuschauern top Unterhaltung auf bestem Oberliganiveau bot, konnte sich der DSC auswärts bei den Eisbären Regensburg am Ende verdient mit dem Zusatzpunkt für eine engagierte Leistung belohnen. 
Gleich zu Beginn wurde klar, dass beide Teams hochmotiviert ins Spielgegangen waren. Um jede Scheibe wurde gekämpft und schon in der 3. Minute hatten sich die Emotionen so aufgeschaukelt, dass sie sich schon in der 3. Spielminute in einem Faustkampf zwischen Deggendorfs René Röthke gegen den Regensburger Flache entluden.
Regensburg gierte im 1. Drittel geradliniger. Deggendorf vor allem im Angriffsdrittel zu kompliziert, wie Andrew Schembri bei einem Alleingang, den er nicht zum Abschluss bringen kann. Der Zug zum Tor der Gastgeber zahlt sich dagegen aus: Die Eisbären führen bis zur 1. Pause mit 2:0.
Deggendorf nimmt dann im 2. Abschnitt das Spiel in die Hand. Zunächst bringt eine feine Kombinaltion über Schembri und Curtis Leinweber Röthke frei vor das Regensburger Tor. Die Nr. 97 muss nur noch einschieben. Kurz darauf zielt Jan-Ferdinand Stern ganz genau und erzielt den Ausgleich. Deggendorf erhöht weiter den Druck und dreht das Spiel durch Seidl endgültig, der den Puck aus kurzer Distanz in den Winkel hämmert.
Mit einem etwas glücklichen Verlegenheitsschuss gelingt Regensburg zum Start ins Schlussdrittel der Ausgleich. Deggendorf hat aber weiter mehr Spielanteile. Beide Teams haben in der Folge zahlreiche Chancen und ebenso zahlreich sind die Möglichkeiten für beide Torhüter, sich auszuzeichnen.
Auch die Overtime blieb am Ende torlos, obwohl der DSC in Überzahl mehrere gute Einschussmöglichkeiten hatte. Im Penaltyschießen verwandelt dann zunächst Schembri als auch Leinweber souverän während die Regensburger Schützen zweimal an Zabolotny scheiterten. So ging der Zusatzpunkt verdient an die Gäste.
Breits vor dem Spiel gab es eine Überraschung auf dem Spielberichtsbogen: DNL-Spieler Marek Sonsky durfte sein Oberliga-Debüt geben, weil Samuel Senft während der Woche den Verein auf eigenen Wunsch verlassen hatte. Der 19-jährige Deutsch-Tscheche Sonsky war im Laufe der Saison aus dem DNL2-Nachwuchs der Ingolstadt Panther nach Deggendorf gewechselt. Der DSC bedankt sich bei Samuel Senft für seinen Einsatz und wünscht ihm alles Gute auf seinem weiten sportlichen und privaten Lebensweg.
Schon am Sonntag, 22.12.2019 kommt es zum Rückspiel zwischen den beiden Mannschaften. Ab 18:30 Uhr heißt es dann in der Festung an der Trat DSC gegen Eisbären. Das Spiel wird wie gewohnt auf Sprade-TV übertragen.
  
    
Starbulls Rosenheim
Pflichtsieg im Heimspiel gegen Schlusslicht Höchstadt
(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben am 25. Spieltag den erwarteten Sieg im Heimspiel gegen den Höchstadter EC eingefahren. Vor 1.670 Zuschauern im Rosenheimer ROFA-Stadion gewannen die Grün-Weißen gegen das Tabellenschlusslicht allerdings nur knapp mit 4:3. Drei der vier Rosenheimer Treffer fielen in numerischer Überlegenheit. Bereits am Sonntag steht der erneute Vergleich mit dem Tabellenschlusslicht auf dem Spiel, dann im Stadion in Höchstadt (Spielbeginn 18 Uhr).
Es war wenig überraschend, dass der Tabellendritte die Partie gegen den Tabellenletzten von Beginn an und über die gesamte Spielzeit dominierte. Es dauerte aber bis zur 13. Spielminute, bis der Favorit in Führung ging. Beim ersten Rosenheimer Überzahlspiel staubte Dominik Daxlberger reaktionsschnell aus kurzer Distanz zum 1:0 ab, nachdem ein Schuss von Tobias Draxinger von der blauen Linie am Torraum der Gäste hängen geblieben war. Als Michael Fröhlich die Führung per Direktabnahme aus halbrechter Position auf 2:0 ausbaute, standen die Hausherren mit zwei Spielern mehr auf der Eisfläche (20.). Die Führung war verdient, denn das Tor der Gastgeber geriet im Gegensatz zum Gehäuse der Gäste aus dem Aischgrund im ersten Spielabschnitt kein einziges Mal in nennenswerte Gefahr.
Gleich zu Beginn des zweiten Spielabschnitts ließ sich der zuvor weitgehend beschäftigungslose Lukas Steinhauer im Tor der Hausherren aber überraschen und einen Schuss von Florian Seelmann ins Rosenheimer Tor zum Anschlusstreffer passieren (21.). Ebenfalls nicht gut sah Gegenüber Benjamin Dirksen drei Minuten später aus. Florian Krumpe schlenzte die Scheibe von der blauen Linie auf das kurze Eck und traf über die Fanghand des Gästekeepers hinweg zum 3:1 (24.). Die Starbulls gaben in der Folge weiterhin den Ton an, ohne die Gäste aber einschnüren und ohne herausragende Torchancen herausspielen zu können. Wie aus heiterem Himmel gelang den Alligators der erneute Anschlusstreffer, diesmal bei einem Gegenstoß, den Routinier Vitalj Aab vom rechten Bullypunkt – und damit aus eigentlich nicht überaus gefährlichem Winkel – aus dem Handgelenk ins rechte obere Eck abschloss (34.). Noch in der gleichen Spielminute hatten die Gäste sogar den Ausgleichstreffer zum 3:3 auf dem Schläger, gegen den im Slot frei zum Schuss kommenden Daniel Maul zeigte Starbulls-Keeper Steinhauer aber nun seine Klasse.
Für das vierte Rosenheimer Tor gab zum dritten Mal in der Partie ein Überzahlspiel der Hausherren den Ausschlag. Höchstadts Florian Seelmann kassierte gleich zwei kleine Strafen, und nach zweieinhalb Minuten Powerplay lenkte Michael Baindl ein Zuspiel von Alexander Höller flach ins offene kurze Eck – 4:2 (38.). In trockenen Tüchern war der achte Heimsieg der Starbulls Rosenheim in der laufenden Saison damit aber noch nicht. Denn im letzten Drittel konnten die Grün-Weißen ihre Überlegenheit kaum noch in erfolgsversprechende Torchancen ummünzen. Und als die Gäste in Folge einer Überzahlsituation mit zwei Spielern mehr auf dem Eis zum 4:3 verkürzten – Michal Petrak überwand den zu spät das kurze Eck zumachenden Steinhauer aus der Halbdistanz (51.) –, war sogar eine Überraschung im Bereich des Möglichen. Doch ein sich unmittelbar anschließendes weiteres Powerplay ließ das Tabellenschlusslicht von der Aisch ungenutzt. Danach tat sich nicht mehr viel vor den Toren, und die klar favorisierten Starbulls brachten die knappe Führung unspektakulär, aber auch ungefährdet über die Zeit. 
Starbulls-Coach John Sicinski zeigte sich trotz des knappen Sieges nicht unzufrieden: „Es sind drei Punkte, über die ich mich freuen kann. Wir haben gutes Eishockey gespielt und verdient gewonnen. Wir hatten viele Torchancen für einen höheren Sieg. Aber aufgrund des knappen Ergebnisses sind wir auch gewarnt und werden den Gegner im Rückspiel am Sonntag sicher nicht unterschützen.“ Dieses Rückspiel im Stadion in Höchstadt beginnt am Sonntag um 18 Uhr. Neben Verteidiger Matthias Bergmann, der sich einem kleinen operativen Eingriff unterziehen musste und schon im Heimspiel an diesem Freitagabend fehlte, muss John Sicinski dann wohl auch auf Dominik Daxlberger verzichten. Der Schütze des ersten Tores wurde später unglücklich vom Puck getroffen und konnte die Partie nicht zu Ende spielen.
Ihr nächstes Heimspiel bestreiten die Starbulls Rosenheim am zweiten Weihnachtsfeiertag. Zu Gast im ROFA-Stadion ist dann der Liga-Topfavorit Deggendorfer EC. Rund um das Spitzenspiel, das um 17 Uhr beginnt, gibt es zahlreiche interessante Aktionen, unter anderem den spektakulären und beliebten „Teddy Bear Toss“: Beim ersten Tor der Gastgeber werfen die Zuschauer Kuscheltiere auf die Eisfläche, um sie für soziale Einrichtungen zu spenden. Karten für dieses herausragende Eishockey-Event sind rund um die Uhr zum Selbstausdruck oder Download des Eintritts-Codes auf das Smartphone im Starbulls-Ticketshop (www.starbulls.de)erhältlich. In der Geschäftsstelle am Stadion sind Eintrittskarten am Montag und am Dienstag (Heiligabend) zwischen 9 und 12 Uhr zu bekommen. Die Sitzplätze für die Veranstaltung am zweiten Weihnachtsfeiertag sind aber bereits nahezu vergriffen.
  
    
VER Selb
Viermalige Wölfe-Führung reicht nicht
(OLS)  Es ist zum Verrücktwerden und extrem bitter obendrein. Nach zuletzt 7 Niederlagen in Folge waren unsere Wölfe einem Erfolgserlebnis sehr nahe. In einer schnellen und vom Kampf geprägten Partie sollte eine viermalige Führung nicht ausreichen, um als Sieger im Derby bei den Blue Devils Weiden hervorzugehen. Die Gastgeber versetzten 46 Sekunden vor Ende mit dem Siegtreffer Wölfe-Cracks und dessen Anhang gleichermaßen in Schockstarre und Fassungslosigkeit. Fehlenden Einsatzbereitschaft und Willen konnte dem Wölfe-Team nicht unterstellt werden, leider standen unsere Mannen am Ende ohne Punkte und mit geknickten Köpfen da. Wölfe-Neuzugang Pisarik fügte sich gut ins Team ein und traf zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung.
Schicksalsspiel in der Hans-Schröpf Arena zu Weiden – für beide Teams stand extrem viel auf dem Spiel. Entsprechend bot sich den Zuschauern, darunter gut 300 mitgereisten Selber Fans, ein überaus ausgeglichenes, munteres Auftaktdrittel. Angsthasen-Eishockey von beiden Teams, was viele befürchteten, Fehlanzeige. Die Akteure auf beiden Seiten gingen forsch und offensiv ausgerichtet zur Sache. Keineswegs unverdient die zweimalige Wölfe-Führung, begründet mit leichten Vorteilen in der Schussstatistik, ehe die Blue Devils besser in die Partie fanden und auf die Gegentore immer die passenden Antworten fanden. Wölfe-Jubel zum Ersten. Bär´s Hammer von der blauen Linie bedeutete die 1:0-Führung, welche jedoch nur 15 Sekunden Bestand hatte. Im Fokus bei den Wölfe-Fans Stürmer Neuzugang Pisarik, der neben Gare und McDonald auflief und mit Spielverständnis und guten Aktionen zu gefallen wusste. Dass der 26-Jährige weiß, wo das Tor steht, bewies er in der 13. Minute - unaufgeregt und humorlos sein erster Treffer im Wölfe-Trikot zum 2:1. Dem Vorhaben, mit diesem Ergebnis und Erfolgserlebnis in die Pause zu gehen, machte Devils-Stürmer Habermann einen Strich durch die Rechnung. Mit seinem zweiten Treffer – diesmal in Überzahl – ließ er bei einem Abpraller Deske keine Chance und glich zum 2:2 aus.
Parallelen zu Abschnitt 1. Weiterhin ein schnelles, munteres Spielchen, in dem sich keine der Mannschaften entscheidend absetzen kann. Unsere Wölfe starteten in zahlenmäßiger Überlegenheit, konnten aber keine Torgefahr ausstrahlen. Gefährlich wurde es auf der Gegenseite. Siller schmuggelte sich durch und hätte beinahe in Unterzahl seinen Anhang zum Jubeln gebracht, Deske aber auf dem Posten. Auffälligster Akteur Gelke immer wieder mit guten Szenen, aber im Abschluss ohne das gewisse Quäntchen Glück. Etwas mehr von Letzterem besaß Gare, der nach Gewühl vor Blue-Devils Goalie Neffin den Überblick behielt und zum 3:2 einschoss. Die Führung gab uns die dringend benötigte Sicherheit, jedoch nur kurzzeitig. Es war wie verhext. Bei einem ungefährlich aussehenden Gegenstoß überwand Piehler aus kurzer Distanz Deske zum 3:3. Leistungsgerecht unentschieden auch nach 40 Minuten, wir überstanden eine 3/5 Unterzahl schadlos, Kabitzky vergab eine riesen Möglichkeit.
Wer macht den nächsten entscheidenden Fehler? Die Spannung war allgegenwärtig – ob auf dem Eis, als auch auf den Rängen. Torchancen nicht viele vorhanden, dafür eine Schrecksekunde auf Selber Seite. Müller traf bei einem Befreiungsschlag über die Bande Goalie Neuzugang Mechel an der Bande, der unglücklich von der Scheibe am Kopf getroffen wurde und behandelt werden musste (konnte wenig später wieder an die Bande zurückkehren). Sehenswert und unwahrscheinlich wichtig dann die 4:3 Führung 8 Minuten vor Spielschluss. Gelke bediente den freistehenden Kabitzky, der eiskalt vollstreckte. War dies der Siegtreffer und der Befreiungsschlag nach der langen Niederlagenserie? Nein, leider nicht. Erneut kamen die Blue Devils zurück und glichen aus. Dem nicht genug. Als vieles schon auf Overtime deutete, folgte der Knock-Out für unsere Wölfe. 46 Sekunde vor Schluss, wurde der Puck unglücklich vom Schlittschuh abgefälscht und Heinisch vor die Füße gebracht – 5:4 für die Hausherren. Bitte, so hart kann der Sport sein. Weiden jubelte, Selb am Boden zerstört.
  
   
ESC Moskitos Essen
Moskitos verlieren trotz starker Leistung mit 2:3 nach Penaltyschießen gegen die Saale Bulls
(OLN)  Beide Teams hatte am gestrigen Freitag mit Personalproblemen zu kämpfen. Bei den Moskitos fehlte neben den Langzeitverletzten Valentin Pfeifer und Sebastian Lehmann noch Dominik Patocka mit einer Entzündung im Daumen. Stephan Kreuzmann, Lars Grözinger und Andre Huebscher stellten sich grippegeschwächt in den Dienst des Teams.
Am Ende mussten sich die Moskitos mit 2:3 im Penaltyschießen geschlagen geben. So
behielt der ESC zwar einen Punkt am Westbahnhof, doch angesichts des Spielverlauf hätten
die Essener sicherlich einen Sieg nach regulärer Spielzeit verdient gehabt.
Von Beginn an entwickelte sich eine muntere Partie, in der die Gastgeber wesentlich
besser aus der Kabine kamen und das von Weidekamp gehütete Tor der Gäste unter
Beschuss nahmen. Schon in der 3. Minute die erste Überzahlsituation für die Moskitos und
Huebscher sorgte mit einem sehenswerten Schlagschuss für die frühe Führung zum 1:0.
Larry Suarez, der Moskitos-Coach, der Leon Frensel im Tor den Vorzug gab, sah danach wie
alle anderen 817 Zuschauer ein Gästeteam, welches stärker wurde und stocktechnisch sehr
gut war, doch die Defensive der Moskitos war stabil und konsequent, so dass es nach dem
ersten Drittel bei der knappen Führung blieb.
In Abschnitt zwei nutzten die Hallenser eine kleine schwächere Phase der Essener in der
30. und 35. Minute, um mit zwei Kontern durch Helms und Miglio mit 1:2 in Führung zu
gehen. Die Moskitos dennoch weiterhin mit ihren Möglichkeiten, doch das einzige Manko an
diesem Abend, die Verwertung der Chancen, verhinderte weitere Treffer auf Essener Seite.
Im letzten Abschnitt hieß es nun, die offensiven Bemühungen zu intensivieren. In der 49.
Minute nutzte Aaron McLeod eines Überzahlspiel mit einem Schuss unter die Latte zum
hochverdienten 2:2-Ausgleich. Nun waren die Moskitos zurück und drängten auf die
Entscheidung in der normalen Spielzeit. Mit viel Glück und Geschick konnte Halle die
Restzeit des Spiels ohne Gegentor überstehen.
In der Overtime gab es auf beiden Seiten Möglichkeiten zur Entscheidung. Jedoch fielen
auch hier keine Treffer, nun musste also die Lotterie Penaltyschiessen das endgültige Ende
des Spiels herbeiführen. Der Zusatzpunkt ging an Halle, da bei Essen nur Lars Grözinger
traf, aber Chris Francis auf Hallenser Seite zweimal erfolgreich war.
Die nächste Gelegenheit zu punkten bietet sich am Sonntag, 22.12.2019, um 18:30 Uhr
beim EV Duisburg.
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles unterliegen bei den Scorpions
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben das Auswärtsspiel bei den Hannover Scorpions am Freitagabend mit 3:1 (2:0/0:0/1:1) verloren.
Nach fünf Siegen in Folge hätte das Selbstvertrauen bei den Gästen eigentlich groß sein sollen, doch zu Beginn des Spiels war der Auftritt der Hamburger vermehrt von Unsicherheiten geprägt. Die Hausherren fanden dadurch immer wieder Lücken, kamen zu gefährlichen Chancen und gingen durch Marius Garten verdient in Führung (15.). Kurz vor Drittelende legten die Gastgeber vor 1.071 Zuschauern noch einmal nach und erhöhten auf 2:0 (20.).
Die anschließende Pause tat den Crocodiles gut, es haperte allerdings im Abschluss. Die Scorpions drängten ebenfalls auf den nächsten Treffer, scheiterten aber an Kai Kristian. Obwohl Hamburg 13 Schüsse auf das Tor brachte und die Statistiker 16 Abschlüsse bei den Mellendorfern zählten, blieb das Mitteldrittel ohne Torerfolg. Kurz vor der Pausensirene schickte Schiedsrichter Razvan Gavrilas Crocodiles-Stürmer Dennis Reimer duschen, was den Gästen eine fünfminütige Unterzahlsituation bescherte.
Die Scorpions nutzen ihre Überzahl zu Beginn des Schlussabschnitts und bauten ihre Führung durch Christoph Koziol aus (43.). Die Hanseaten gaben sich nicht auf und verstärkten ihre Offensivbemühungen – mehr als der Anschlusstreffer von Patrick Saggau war aber nicht mehr drin (48.).
„Wir sind zu Beginn nicht richtig ins Spiel gekommen und mussten dann einem Rückstand hinterherlaufen. Insgesamt waren wir heute zu oft unkonzentriert“, so Verteidiger Fabian Calovi.
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern
    
EHC Klostersee
EHF Passau Black Hawks – EHC Klostersee 3:2 nach Verlängerung (1:0, 1:1, 0:1, 1:0)
(BYL)  Der EHC Klostersee hammstert weiter fleißig Punkte für eine Platzierung unter den Top Sechs in der Bayernliga-Hauptrunde und damit das Erreichen der oberen Zwischenrunde. Im Duell der Tabellennachbarn entführten die Grafinger, die als Vierter in die Drei-Flüsse-Stadt reisten, bei den Drittplatzierten Passau Black Hawks durch ein 2:3 nach Verlängerung einen Zähler.
Die fünf Pflichtspiele andauernde Sieges-Serie der Rot-Weißen mit jeweils einem Dreier ist damit zu Ende gegangen. Was nicht hätte sein müssen, wie Trainer Dominik Quinlan anschließend zu Protokoll gab und die daheimgebliebenen Fans bei der Live-Übertragung auf sprade.tv verfolgen konnten. Die ersten beiden Spielabschnitte dominierte der EHC, fuhr Angriff auf Angriff und ließ den Gastgebern kaum Luft zum durchatmen. Knapp ein halbes Dutzend bester Einschlussmöglichkeiten fanden freilich den Weg ins Ziel nicht. Der Spielstand zur zweiten Pause - 1:2 aus Sicht der Klosterseer - fühlte sich angesichts der deutlichen Überlegenheit wie ein schlechter Witz an.
Im dann eher ausgeglichenen letzten Durchgang gelang zumindest noch der hochverdiente Ausgleich. Die Overtime verlief ebenfalls auf Augenhöhe - bis sich die Black Hawks bei einer angezeigten Strafzeit gegen die Quinlan-Truppe den entscheidenden Vorteil erspielten konnten und zur Entscheidung um den Zusatzpunkt trafen.
  
    
EHC Königsbrunn
Erneuter Auswärtssieg nach starker Vorstellung
(BYL)  Mit 7:3 gewinnt der EHC Königsbrunn gegen die „Eishackler“ des TSV Peißenberg. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einer fehlerfreien Jennifer Harß im Tor gelingt den Brunnenstädter eine eindrucksvolle Revanche für das verlorene Hinspiel.
Bis auf Elias Maier und dem berufsbedingt fehlenden Moritz Lieb konnte Coach Waldemar Dietrich auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. Trotz einer ausschweifenden und launigen Weihnachtsfeier am Mittwoch war die Mannschaft auf den Punkt fit und hochmotiviert.
Der EHC agierte von Anfang an konzentriert und erarbeitete sich Torchancen. Peißenberg hatte große Probleme, sobald die erste Königsbrunner Reihe auf dem Eis war. In der sechsten Minute erkämpfte sich Hayden Trupp mit viel Gift und Biss den Puck und bediente seinen Sturmkollegen Anton Zimmer, der dann eiskalt zur 1:0 Führung für Königsbrunn einnetzen konnte. Nur drei Minuten später war es erneut Anton Zimmer, der einen weiteren Treffer erzielte und den Vorsprung auf zwei Tore ausbaute. Defensiv ließ der EHC kaum Chancen zu und verteidigte clever, zudem war Torfrau Jenny Harß im Königsbrunner Tor wieder wie ein Fels in der Brandung und entschärfte die Schüsse, die auf ihr Tor kamen. Bis zur ersten Pause waren die Brunnenstädter die bessere Mannschaft, Tore fielen aber bis Drittelende nicht mehr.
Im mittleren Spielabschnitt starteten die Gäste mit viel Elan, Königsbrunn beschränkte sich zunächst aufs Verteidigen. Doch gleich der erste Angriff der Brunnenstädter war von Erfolg gekrönt, Max Arnawa erhöhte gekonnt auf 3:0 für den EHC. Die Eishackler antworteten mit wütenden Angriffen, verpassten es aber zu treffen. Königsbrunn war da wesentlich effektiver und legte durch Anton Zimmer noch einen weiteren Treffer zur 4:0 Führung nach. Vier Minuten vor der letzten Pause half Fortuna aber bei den Eishacklern nach, denn ein Schlagschuss der Peißenberger prallte hinter dem Tor von der Scheibe ab, streifte dabei die Querstange und wurde von Jennifer Harß Rücken ins Königsbrunner Tor gelenkt. Die Freude über den glücklichen Treffer zum 4:1 hielt aber nicht sehr lange, denn nur drei Minuten  durfte sich auch Jakub Šrámek mit dem 5:1 in die Scorerliste eintragen. Die Eishackler hatten nur Sekunden danach eine Großchance, verfehlten aber des leere Tor, so dass es mit dem 5:1 ein letztes Mal in die Kabinen ging.
Im letzten Drittel startete Peißenberg mit neuem Torwart, so durfte nun Andreas Scholz anstatt Korbinian Sertl das Tor der Gastgeber hüten. Doch schon nach einer Minute lieferte die erste Königsbrunner Reihe ihre Visitenkarte bei ihm ab, Anton Zimmer erzielte seinen vierten Treffer und erhöhte auf 6:1. Die Gastgeber erhöhten die Schlagzahl, der EHC beschränkte sich nun mehr auf die Defensive. In der 46 Minute konnten die Eishackler einen Konter erfolgreich zum 6:2 abschließen, doch nur eine Minute später traf Tim Bullnheimer nach starker Vorarbeit von Arnawa zum 7:2. Die Partie war nun aber gelaufen, auch wenn die Gastgeber später noch auf 7:3 verkürzen konnten. Am Ende holt sich der EHC Königsbrunn die drei Punkte und feierte nach Abpfiff noch mit den mitgereisten Fans.
Dank der konzentrierten Leistung war der Sieg klar verdient, Königsbrunn erarbeitet sich wichtige Punkte im Kampf um Platz sechs. Durch die Ausrutscher von Erding und Landsberg kann der EHC den Abstand auf den begehrten Rang auf vier Punkte verkürzen und ist nun nach vier Siegen in Folge auf einem sehr guten Weg. Die Neuzugänge haben sich perfekt in die Mannschaft eingefügt, am auffälligsten ist natürlich Anton Zimmer mit vier Toren und einer Vorlage. Aber auch Max Arnawa, Tim Bullnheimer und Mauro Seider haben sich im Kader bewährt und starke Leistungen abgeliefert.
Königsbrunns Coach Waldemar Dietrich hat viel Lob für seine Mannschaft: „Wir haben heute sehr gut angefangen und 35 Minuten sehr gutes Eishockey gespielt. Vor dem Tor waren wir sehr effektiv und haben unsere Treffer zum richtigen Zeitpunkt gemacht. Später war dann bei uns ein wenig die Luft draußen, aber Peißenberg musste dann ja kommen. Wir sind sehr zufrieden mit der geschlossenen Mannschaftsleistung, und Jenny hat mal wieder überragend gehalten. Meiner Meinung nach war der Sieg verdient.“
  
    
EHF Passau Black Hawks
Black Hawks lösen Ticket zur Aufstiegsrunde - Spannender 3:2 Sieg nach Verlängerung
(BYL)  Die Passau Black Hawks haben am Freitag vor 712 Zuschauern ihr Heimspiel gegen den EHC Klostersee mit 3:2 nach Verlängerung gewonnen. Der Heimsieg beschert den Black Hawks das Ticket zur oberen Verzahnungsrunde – der Aufstiegsrunde mit der Oberliga Süd. Die Zuschauer sahen eine spannende und packende Partie mit zahlreichen Chancen auf beiden Seiten. Es war ein Spiel der Torhüter, welche sich mehrmals auszeichnen konnten. Alexander Janzen erzielte nach nicht einmal fünf Minuten die viel umjubelte Passauer Führung. Kurz nach Wiederanpfiff im zweiten Drittel gelang dem EHC der Ausgleich in Überzahl. Doch auch die Passau Black Hawks durften noch mal mit einem Mann mehr antreten. Jan Sybek nutzte diese Gelegenheit zur 2:1 Führung für die Hausherren. Im letzten Drittel war die Spannung in der EisArena zum Greifen nahe. Beide Teams erspielten sich weiter hochklassige Chancen. Der Ausgleich für den EHC Klostersee fiel drei Minuten vor Spielende – erneut in Überzahl. Die Entscheidung musste somit in der Verlängerung oder im Penalty schießen fallen. Bei einer angezeigten Strafe gegen den EHC Klostersee machten die Black Hawks dann alles klar! Ales Kreuzer hämmerte die Scheibe mit einem brachialen Schlagschuss ins Tor des EHC. Der Treffer war gleichzeitig die „Eintrittskarte“ für die obere Verzahnungsrunde. Der Jubel auf den Rängen kannte keine Grenzen mehr. „Es war heute ein Spiel für die Fans. Tolle Chancen und Szenen auf beiden Seiten. Insgesamt war es ein Spiel auf Augenhöhe. Ich bin stolz darauf wie sich meine Mannschaft heute präsentiert hat. Insbesondere nach dem Spiel am Sonntag.“ so die lobenden Worte von Trainer Heinz Feilmeier.
Das nächste Heimspiel in der Passauer EisArena findet am 26.12. um 18:30 Uhr gegen den ESC Geretsried statt. Die Passau Black Hawks rechnen mit einer vollen Passauer EisArena. Es wird ausdrücklich empfohlen Tickets im Vorverkauf zu erwerben. -czo
  
    
EHC Bayreuth
Zuhause gegen Dingolfing und auswärts in Waldkirchen
(BLL)  Nach dem ersten Doppelspieltag mit der maximalen Punkteausbeute warten auf den EHC am Wochenende zwei knifflige Aufgaben. Zunächst gibt der drittplatzierte EV Dingolfing seine Visitenkarte in Bayreuth ab, am Sonntag geht die Reise zum ESV Waldkirchen.
Die „Isar Rats“ aus Dingolfing sind eine kleine Überraschung in der Landesliga. Zwar wurde ihnen vor der Saison durchaus Potential für die Aufstiegsrunde attestiert, dass sie sich in Anbetracht der starken Konkurrenz in der Liga so konstant in den Top 4 der Tabelle aufhalten, hätten der Mannschaft von Billy Trew wohl nur wenige zugetraut. Getragen wird dieser Erfolg unter anderem von den beiden tschechischen Kontingentspielern David Michel und David Bilek. Michel ist mit 35 Punkten der Topscorer und verantwortlich für die meisten Torvorlagen, Bilek ist mit 15 Toren der beste Torschütze des EVD. 
Auch der Sonntagsgegner aus Waldkirchen scheint nun in die Spur gefunden zu haben. Anfangs zum erweiterten Kreis der Aufstiegsrundenanwärter gezählt, verloren die „Crocodiles“ nach ihrem Auftaktsieg sechs Spiele in Serie. Anschließend setzte langsam ein Aufwärtstrend ein, zuletzt gelangen dem Team aus dem bayerischen Wald zwei Auswärtssiege, von denen vor allem der 9-5 Sieg in Pegnitz aufhorchen ließ. Auch das Hinspiel in Bayreuth vor ein paar Wochen konnten die „Crocos“ mit einem knappen 3-4 nach Penaltyschießen für sich entscheiden. Mittlerweile ist der ESV auf den achten Tabellenplatz geklettert und die Formkurve zeigt deutlich nach oben. Mitverantwortlich für diesen Trend ist auch Rückkehrer Robert Vavroch, der Anfang Dezember aus Freising zurückkehrte. Der mittlerweile 46jährige tschechische Stürmer konnte in seinen drei Einsätzen bereits 10 Scorerpunkte sammeln. In der internen Wertung steht jedoch weiterhin unangefochten Vladimir Skoda ganz vorne, der bereits 19 Tore erzielen konnte. 
Harte Aufgaben also für unsere Bayreuther Jungs, die in nächster Zeit auf Sergej Hausauer verzichten müssen, der sich an der Schulter verletzt hat. 
Über die anstehenden Spiele am Wochenende und natürlich über das letzte Wochenende mit den beiden Siegen haben wir mit dem Bayreuther Urgestein Michael Natzi gesprochen. 
Erzähl uns doch mal was zum Derbysieg und zum deutlichen Erfolg in Trostberg. 
Michael Natzi: Im Derby haben wir richtig gut gekämpft und den Sieg mit Leidenschaft und Ehrgeiz erzwungen. Am Ende war es zwar knapp und etwas glücklich für uns, aber es darf auch mal sein, dass wir etwas Glück haben. Das war enorm wichtig für die Mannschaft und hat dem Teamgeist sehr gut getan.
Am Sonntag haben wir im ersten Drittel gut gespielt, im zweiten Drittel haben wir durch ein paar kleinere Fehler dem Gegner ermöglicht, wieder ins Spiel zu kommen, aber im letzten Drittel haben wir wieder Gas gegeben, sind mehr gelaufen und haben unsere Tore gemacht. 
Ihr habt jetzt vier Spiele in Folge gewonnen. Würdest Du sagen, dass Ihr momentan so etwas wie die Mannschaft der Stunde in der Landesliga seid? 
Michael Natzi: Als die „Mannschaft der Stunde“ würde ich uns jetzt nicht bezeichnen, aber wir haben einen kleinen Lauf, was sich natürlich auch positiv auf die Stimmung in der Kabine auswirkt. Wir sind auf einem guten Weg und möchten auch an diesem Wochenende jetzt wieder sechs Punkte holen, auch wenn es eine schwere Nummer werden wird. 
Da sind wir schon bei den Spielen am Wochenende gegen Dingolfing und in Waldkirchen. Wie geht Ihr diese Spiele an? 
Michael Natzi: Dingolfing hat enorm gute Spieler, das haben wir im Hinspiel auswärts zu spüren bekommen. Daher wollen wir zunächst schauen, dass wir defensiv gut stehen, hinten keine Tore kriegen und dann versuchen, durch Konter selbst zum Torerfolg zu kommen. Ansonsten gilt: Viel Laufen, Kämpfen und so weitermachen, wie wir gegen Pegnitz und Trostberg gespielt haben.
Auch in Waldkirchen wollen wir drei Punkte mitnehmen. Wir dürfen den Gegner nicht unterschätzen, die letzten Ergebnisse haben gezeigt, dass die auch gegen jeden gewinnen können. Daher heißt es kämpfen und alles geben. Erst wieder defensiv kompakt stehen und dann selbst unsere Chance nutzen. 
Dann bedanken wir uns für das Interview wünschen wir viel Erfolg am Wochenende, zuhause wie auswärts! 
Bully im Heimspiel ist am Samstag wie immer um 17.30 Uhr.
Das Auswärtsspiel am Sonntag in Waldkirchen beginnt ebenfalls um 17.30 Uhr.
Auch zu diesem Spiel wird wieder ein Fanbus eingesetzt, in dem allerdings nur noch wenige Restplätze zur Verfügung stehen. Interessierte können sich unter s.ries @ehc-bayreuth.de oder am Samstag im Stadion anmelden. 
Der EHC freut sich wie immer auf Eure Unterstützung in den beiden Spielen. 
  
    
ESV Buchloe
Piraten verlieren Gipfeltreffen in der Overtime und buchen dennoch die Aufstiegsrunde - ESV Buchloe zieht erstmalig zu Hause gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter Ulm den Kürzeren
(BLL)  Der ESV Buchloe hat am Freitagabend ausgerechnet im letzten Heimspiel vor dem Weihnachtsfest die erste Saisonniederlage vor heimischer Kulisse einstecken müssen. Gegen den noch komplett ungeschlagenen Tabellenführer VfE Ulm/Neu-Ulm verloren die Piraten das Topspiel mit 3:4 (0:1, 1:1, 2:1) nach Verlängerung, womit die Donau-Devils ihre Siegesserie auch in der Gennachstadt fortführen konnten. Dennoch hatten die Freibeuter dem Spitzenreiter über gut 60 Minuten einen offenen Schlagabtausch geliefert und die Gäste somit bis in die Overtime gezwungen, wo die Devils dann das glücklichere Ende hatten. Wirklich ärgern mussten sich die Buchloer – die mehrfach Moral bewiesen – aber trotz der Niederlage nicht, denn nach der gleichzeitigen Niederlage des SC Reichersbeuern ist den Piraten ein Platz unter den ersten Vier nicht mehr zu nehmen. Somit hat sich das Team von Piraten-Trainer Christopher Lerchner bereits vier Spiele vor dem Hauptrundenende vorzeitig für die Aufstiegsrunde qualifiziert.
Doch nicht nur deswegen gingen die fast 500 Zuschauer nach dem Spitzenspiel sicherlich nicht wirklich enttäuscht nach Hause. Immerhin hatten sie ein packendes Duell zweier starker Teams gesehen, das fast alles dabei hatte was den Eishockey-Sport so reizvoll macht. Darin waren sich auch die beiden Trainer einig, die nach dem durchaus schwungvollen Auftakt der Hausherren nach acht Minuten die kalte Dusche für die Piraten erlebten. Ein folgenschwerer Fehler brachte den Ulmern so die Führung, als Florian Döring das vorweihnachtliche Geschenk dankend annahm und zum 0:1 traf. Dies nahm den Piraten dann erst einmal etwas den Wind aus den Segeln. Zwar hatte der ESV so manche Einschussgelegenheit, doch ein Treffer sollte im Auftaktdrittel nicht gelingen. Auf der anderen Seite verhinderte Torhüter Johannes Wiedemann, dass der Rückstand nicht noch größer wurde.
Im Mittelabschnitt bissen sich die Pirates dann aber zurück. Sinnbildlich dafür war der Ausgleich durch David Strodel, der die Scheibe zum 1:1 förmlich über die Linie arbeitet (24.). Anschließend boten sich beide Teams einen offenen Fight, in dem auch das ein oder andere Mal die Emotionen etwas hochkochten. Kurz vor Drittelende waren es dann allerdings erneut die clever agierenden Gäste, die abermals in Front gingen. In Überzahl setzte Dominik Synek einen Schuss genau über die Fanghand von Wiedemann zur neuerlichen Ulmer Führung in die Maschen, die auch nach 40 Minuten Bestand hatte.
Aber auch im letzten Durchgang kamen die Buchloer umgehend zurück. Keine Minute war absolviert, als Christian Wittmann aus sehr spitzem Winkel den Puck irgendwie am Ulms Keeper Maximilian Güßbacher zum 2:2 vorbeibrachte. Doch zum dritten Mal an diesem Abend legten anschließend die Donau-Devils wieder vor: Der sträflich alleingelassene Florian Döring netzte am kurzen Eck zum 2:3 ein und ließ die Gastgeber somit zum dritten Mal einem Rückstand hinterherlaufen (45.). Die Piraten versuchten auch nach dem abermaligen Dämpfer wieder zu antworten, doch zunächst vergebens. Kurz vor Schluss wurde die Moral der nie aufsteckenden Freibeuter aber dann doch noch verdientermaßen belohnt. Marc Barchmann markierte nach gutem Zuspiel von Christian Wittmann per Direktabnahme das 3:3, was auch das leistungsgerechte Ergebnis nach 60 Minuten war.  
Somit musste also die Verlängerung über den Sieger entscheiden und hier hatte der Tabellenführer das bessere Ende für sich. Zwar hatte Robert Wittmann den Siegtreffer schon auf dem Schläger, doch im Gegenzug traf dann Peter Brückner zum entscheidenden 3:4 (61.).
„Es hätten heute beide Mannschaften verdient gehabt zu gewinnen“, fasste Ulms Trainer Robert Linke das Spiel passend zusammen. Doch trotz der ersten Heimniederlage konnten sich die Buchloer ja immerhin mit dem vorzeitigen Erreichen der Aufstiegsrunde hinwegtrösten und können am Sonntag somit ohne jeden Druck zum Auswärtsspiel nach Bad Aibling reisen. 
  
   
EV Dingolfing
Isar Rats wollen bald das Ticket für die Playoffs lösen - Bayreuth und Vilshofen die Gegner am Wochenende
(BLL)  Die Isar Rats stehen kurz davor, das Ticket für die Aufstiegsrunde zu lösen. Rein rechnerisch wäre mit maximaler Punktausbeute und Schützenhilfe aus Selb die Qualifikation nach diesem Wochenende schon möglich. Um aber ganz sicher zu sein, sind aktuell noch 7 Punkte aus den verbleibenden 5 Spielen nötig, um sicher im Kampf um die Landesligameisterschaft teilnehmen zu können. Am heutigen Abend in Bayreuth und Morgen im heimischen Stadion gegen Vilshofen soll hierfür ein riesiger Schritt gemacht werden. Denn der EVD möchte nichts dem Zufall überlassen.
Am heutigen Abend kommt es zum Rückspiel gegen die Überraschungsmannschaft aus Bayreuth. Der Aufsteiger spielt bisher eine mehr als solide Saison und steht zurecht auf dem fünften Tabellenplatz, was sie zum ärgsten Verfolger im Rennen um die Aufstiegsplätze macht. Das Hinspiel zu Saisonbeginn konnten die Isar Rats mit 5:3 für sich entscheiden, aber schon damals war die Stärke der Tigers erkennbar. Lange hielten sie in diesem Spiel die Führung. Erst in den letzten vier Spielminuten konnten die Rats aus einem 2:3 noch ein 5:3 machen. Unvergesslich die Spannung, die in den Schlussminuten im Stadion herrschte und der riesige Jubel, als Oliver Ferstl mit einem Doppelpack zuerst ausglich und eine Minute vor Schluss seine Mannschaft in Führung brachte, ehe David Michel in der Schlussminute das Ergebnis um ein weiteres Tor hochschraubte. Es war ein erbitterter Kampf um den Sieg, denn die Bayreuther stemmten sich mit allem was sie hatten dagegen. Und das ist auch für heute Abend zu erwarten, denn die 1b-Mannschaft hat immer noch eine Chance auf einen Playoff-Platz und diese wollen sie sich zu Hause wahren. Das wird die Isar Rats einiges an Kraft kosten, was sich am Tag darauf eventuell bemerkbar machen könnte.
Dann kommt es nämlich zum Rückspiel gegen die Vilshofener Wölfe, auf die man erst am letzten Wochenende traf. Beim Hinspiel im „Winter Classic“ behielt der EVD mit 2:3 die Oberhand. Ein enges Spiel, bei dem vor allem die Torhüter auf beiden Seiten glänzten und viele Großchancen parierten. Die Wölfe haben keine Chance mehr, die Aufstiegsrunde zu erreichen. Es ist trotzdem zu erwarten, dass sie hart um die Punkte kämpfen werden, denn sie wollen selbstverständlich mit einem guten Gefühl in die Abstiegsrunde starten. Zudem handelt es sich um ein Derby, welches natürlich immer hart umkämpft ist und eigene Gesetze hat.
Billy Trew ist über die aktuelle Ausgangslage erfreut, überlässt aber trotzdem nichts dem Zufall und lässt in seinem Lager keinen Übermut aufkommen. Die Trainingseinheiten wurden unter der Woche weiterhin unter hohem Tempo und mit Fokus durchgeführt. „Ich erwarte ein sehr schweres Spiel in Bayreuth. Sie kämpfen wie wir um einen Top-4 Platz und brauchen dringend Punkte. Bayreuth ist eine gute Mannschaft, mit der wir zu Hause schon so unsere Probleme hatten. Wir müssen dort über 60 Minuten ein cleveres Auswärtsspiel spielen, um die Punkte mitzunehmen. Und am Sonntag zu Hause wollen wir ebenfalls die drei Punkte holen. Es ist ein Derby und wir wollen unseren Fans zeigen, dass wir bereit sind, in der Aufstiegsrunde zu spielen. In den nächsten Wochen wollen wir uns weiterhin verbessern, damit wir für die Aufstiegsrunde vorbereitet sind. Denn dort müssen wir in jeder Phase des Spiels, sei es Überzahl, Unterzahl, 5-gegen-5 oder defensive Zone, usw., gutes Eishockey spielen, um zu bestehen,“ lautet der Plan des Cheftrainers.
Auch Stürmer Andrej Barz blickt konzentriert aufs Wochenende und freut sich zudem über das anstehende Heimspielevent. „Die Saison ist bisher sehr gut gelaufen. Wir stehen auf Platz drei und auch kurz vor der Playoff-Teilnahme. Ich weiß, wir können das schaffen. Und dann sehen wir weiter, wie weit wir dort kommen. Ich freue mich auf alle Fälle darauf. Ebenso freue ich mich auf den Familientag am Sonntag beim Heimspiel. Der Verein bietet hier den Familien eine sehr schöne Möglichkeit, einen super Abend zusammen zu verbringen. Hoffentlich bringen auch viele Leute Stofftiere für den Teddy-Bear-Toss mit, meine Frau und unsere beiden Kinder werden auf jeden Fall einige dabeihaben. In meiner Karriere habe ich so einen noch nicht live erlebt und bin deshalb sehr gespannt darauf.“
Mit dem Familientag hat der EVD wieder ein attraktives Event geplant. Zum einen wird es für Familien ein billiges Familienticket geben, bei dem Ehepaare und Familien, unabhängig von der Kinderanzahl, nur insgesamt 10€ Eintritt zahlen. Die Besucher sind aufgefordert, Plüschtiere mit in die Marco-Sturm-Eishalle zu nehmen. Denn beim ersten Tor der Isar Rats gibt es am Sonntag einen Teddy-Bear-Toss, der sich gerade in Nordamerika großer Beliebtheit erfreut, aber mittlerweile auch in den großen Ligen in Deutschland abgehalten wird. Dabei werden beim ersten Tor der Heimmannschaft alle mitgebrachten Stofftiere aufs Eis geworfen, die von Vereinsmitgliedern eingesammelt werden und im Anschluss gewaschen und an die wohltätige Einrichtung „Kaufhaus Wahrenwert“ gespendet. Außerdem wird die U11 des EV Dingolfing in einem Drittelpausen Showspiel wieder ihr Können zum Besten geben. Es ist also wieder einiges geboten.
Spielbeginn am morgigen Sonntag ist um 18 Uhr in der Marco-Sturm-Eishalle.
  
    
Regionalliga West
    
EG Diez-Limburg
Rockets gewinnen mit 6:0 in Hamm
(RLW)  Tief durchatmen, freuen, realistisch bleiben: Die EG Diez-Limburg hat sich mit einem 6:0-Sieg bei den Eisbären Hamm fein selbst beschenkt zum anstehenden Weihnachtsfest. Ein am Ende vielleicht zu deutlicher Sieg in einem Spiel, dass gerade zu Beginn ausgeglichen war. Aber vorne sind die Rockets einfach eine Klasse für sich - und hinten sowieso. Jan Guryca feierte seinen zweiten Shutout im EGDL-Trikot, den ersten in der Regionalliga.  
Waren die Raketen ohne Kapitän Kevin Lavallee, Verteidiger Leonardo Ewald und Keeper Tim Stenger angereits, fehlten bei den Eisbären unter anderem die beiden Importspieler Michal Spacek und Milan Svarc. Auf dem Eis entwickelte sich ein Spiel mit einer zunächst überschaubaren Anzahl an Höhepunkten - was vor allem daran lag, dass das Salz in der Suppe fehlte: Tore. „Das hatte im ersten Drittel was von Altherren-Eishockey“, sagte Hamms Trainer Ralf Hoja. Kein Widerspruch. „Wir haben in den ersten zehn Minuten gebraucht, um ins Spiel zu finden“, sagte Frank Petrozza. „In der Phase waren wir nicht gut.“ 
Es dauerte bis zur 31. Minute, ehe die Scheibe das erste Mal im Netz zappelte: RJ Reed hatte die EGDL in Führung geschossen. Dass man die zweite Spielhälfte jedoch dazu nutzen würde, noch fünf weitere Buden folgen zu lassen, war da noch lange nicht abzusehen. „Jan hat uns einige Male gerettet“, lobte der Trainer die Leistung seines Keepers. Der schaffte mit seinem „zu null“ etwas Besonderes: Guryca hat damit in den vier höchsten Liga in Deutschland einen Shutout gefeiert. Ein starkes Stück. 
Als die EGDL noch im zweiten Abschnitt erneut durch Reed das 2:0 nachlegte (36.), fühlte sich das wie ein wichtiger Schritt in Richtung Auswärtssieg an. „Uns war aber eigentlich auch klar: Hamm wird noch mal kommen“, sagte Petrozza. Doch zu Beginn des letzten Abschnitts überstand die EGDL eine Unterzahlsituation, schob dann durch Andre Bruch das 3:0 nach (45.). Damit war der Bann gebrochen. Kyle Piwowarczyk legte einen Doppelpack nach (51. in Unterzahl, 56.), Dominik Luft besorgte den 6:0-Endstand (59.). 
„Was wir abgeliefert haben, war überschaubar“, sagte Hamms Trainer Ralf Hoja. „Ich habe einige unserer Leistungsträger noch nie so schlecht gesehen. Diez-Limburg hat die Qualität, ein solches Spiel vernünftig herunterzuspielen und es geschafft, dass es dann auch nach Eishockey aussah. Wir haben heute einfach schlechtes Eishockey gespielt.“ 
Einen Zustand, den Frank Petrozza sehr gut kennt, schließlich hatte seine Mannschaft das letzte Duell mit Hamm vor heimischer Kulisse blutleer mit 2:8 verloren. „Wir wollten eine Antwort geben, das haben wir gemacht. Ich freue mich über die drei Punkte. Die Reihen haben erneut sehr gut gearbeitet, das hat mir gut gefallen. Wir gehen jetzt voller Vorfreude in die neue Woche und blicken gespannt auf das Derby gegen Neuwied am nächsten Freitag.“ 
  
    
EHC Neuwied Bären
HEV-Powerplay setzt Bären schachmatt
(RLW)  Irgendwann sehnten die Neuwieder Bären am Freitagabend in der Eissporthalle „Im Kleinen Felde“ nur noch die erlösende Schlusssirene herbei. Dass der EHC die Partie beim Herforder EV nicht mehr für sich entscheiden würde, stand bereits nach 40 Minuten fest, und das vogelwilde Zeitstrafen-Festival, das Schiedsrichterin Svenja Strohmenger veranstaltete, ging einem mit zunehmender Spielzeit auch immer mehr auf den Zeiger. Die Unparteiische ist ihrem Berufsalltag bei der Unnaer Kreisverwaltung für die zentrale Datenverarbeitung zuständig – Daten gab es auch bei der Neuauflage des Halbfinales der Vorsaison reichlich zu verarbeiten: Zehn Tore (sieben für Herford, drei für Neuwied) und 42 Strafminuten (36 davon ab Spielminute 30) wies die finale Statistik aus. 
In fast allen Spielen, in denen der EHC „Die Bären“ 2016 in dieser Saison als Verlierer vom Eis ging, hatte er eine Chance. Bei den Ice Dragons gab es diesmal bei der 3:7-Niederlage hingegen nichts zu bestellen, weil die Mannschaft von Leos Sulak das Powerplay des HEV nicht in den Griff bekam, in dem Killian Hutt bei seinem Comeback nach langer Verletzungspause direkt wieder in gewohnter Manier den Taktstock schwang und insgesamt fünf Treffer vorbereitete. Vier Überzahltore, dazu noch ein Shorthander der Drachen entschieden die Partie. „Das Herforder Überzahlspiel hat uns heute das Genick gebrochen. Wir kassierten zu viele Strafen. Ob die berechtigt waren oder nicht, darüber können wir streiten“, sagte der Neuwieder Trainer auf der mehrfach durch offenbar siegestrunkene, verbal einfallende Herford-Anhänger unterbrochenen Pressekonferenz. Bären-Schwächen in Unterzahl hatte es so gehäuft in dieser Saison bislang noch nicht gegeben. 
Unverändert bleibt hingegen, dass die Neuwieder Mannschaft mitwirkt, wenn die Stunde der ganz frühen Tore schlägt. Die Partie in Ostwestfalen war die fünfte in dieser Saison in der Regionalliga West, in der die Scheibe schon in der ersten Minute den Weg ins Netz fand, und immer mischte der EHC mit. Der Kanadier Sam Aulie benötigte nur 19 Sekunden – noch eiliger hatte es bislang lediglich Hamms Milan Svarc mit seinem Rekordtor nach 16 Sekunden – für die 1:0-Führung der Gäste. Soweit so gut für die Gäste. Aber solche Begegnungen ohne großes Federlesen bleiben kein gutes Omen für die Deichstädter, denn wie schon zweimal gegen Hamm und einmal gegen die EG Diez-Limburg endete solch eine Blitzstart-Partie mit einem schlechten Ausgang für die Bären. „Das frühe Tor war Gift für uns, weil wir danach nicht mehr das gespielt haben, was wir wollten“, merkte Sulak an. Gnadenlos effektive Ice Dragons gestalteten mit ihren Special-Teams das Ergebnis so deutlich zu ihren Gunsten. Jörn Weikamp (6., Überzahl) und Gleb Berezovskij (13.) brachten Herford in Führung. Zur ersten Pause befand sich für die Bären noch alles im Lot, beim zweiten Gang in die Kabine hatte sich das geändert. Erneut Berezovskij (21., Überzahl), zweimal Niels Hilgenberg (31., Unterzahl und 36., Überzahl) sowie Guillaume Naud (39.) erhöhten das Ergebnis auf 6:1.
Beide Seiten konnten (oder mussten) weiterhin ausgiebig ihr Über- und Unterzahlspiel einstudieren. Neuwied zog daraus noch zweimal Kapital durch Kevin Wilson (43.) und Dennis Schlicht (53.), Herford einmal durch Guillaume Naud (44.). „Nach dem frühen Rückstand haben wir ein Spiel auf hohem Niveau gezeigt, mit Schnelligkeit, im Spiel mit der Scheibe und stark in der defensiven Zone“, freute sich Dragons-Coach Jeff Job über „ein Topspiel“ seiner Mannschaft.
  
    
Ratinger Ice Aliens
Beim Spiel in Dinslaken ist Wiedergutmachung angesagt
(RLW)  Eine Woche ist es her, dass die Ice Aliens ein sicher geglaubtes Ergebnis hergaben und sich im letzten Drittel sechs Treffer einschenken ließen. Am Sonntagabend heißt der Gegner wieder Dinslaken und es wird mit Sicherheit ein weiteres hart umkämpftes Duell werden. Die Ice Aliens müssen zeigen, dass eine Niederlage wie die vom vergangenen Wochenende sich in der Form nicht wiederholt. Dazu steht Trainer Andrej Fuchs leider nicht der gesamte Kader zur Verfügung. Dominik Scharfenorth fällt nach einem Arbeitsunfall voraussichtlich für den Rest der Saison aus. Lorenzo Maas und Marco Clemens haben sich ebenfalls krank abgemeldet, Alexander Brinkmanns und Noah Kalinowski sind aus familiären Gründen nicht dabei. Für Andrej Fuchs bleibt damit die Aufgabe, die verbleibenden Spieler zu drei schlagkräftigen Blöcken zusammenzustellen.
Auf Seiten der Gastgeber fällt der Kanadier Jesse Parker für den Rest der Saison aus. Er war im Spiel in Ratingen in das Tor von Felix Zerbe gerutscht und verletzte sich schwer an der Schulter. Nach Untersuchungen von Teamarzt Dr. Buder und weiteren im Krankenhaus, wurde festgestellt, dass eine Operation notwendig ist. Diese lässt der Stürmer der Kobras in seinem Heimatland Kanada durchführen. Dazu wünschen wir Jesse Parker alles Gute und baldige Genesung.
Die Dinslakener Kobras haben dieses Spiel an einen Sponsor „verkauft“. Dieser erlässt allen Besuchern des Eishockeyspiels, also auch den neutralen Zuschauern sowie den Fans der Ice Aliens, den Eintritt. 
  
   
Landesliga Berlin
    
Landesliga Berlin
Erster Saisonsieg für die 1b von FASS
(LLB)  Im Duell der bisher punktlosen gewann die 1b von FASS Berlin beim SCC Berlin mit 5:1 (3:0/0:0/2:1) und feiert damit den ersten Sieg in der Landesliga Berlin.
Beide haben bisher vier Spiele absolviert und warten noch auf den ersten Punkt. Die Chancen in diesem Spiel welche zu holen, standen für beide Teams gleich. Es würde viel auf die Tagesform ankommen. Das Spielprotokoll war gut gefüllt, der SCC bot 16 Feldspieler und Torhüter Lucas Koletzki auf, FASS trat mit 20 Feldspielerinnen und Feldspielern an, dazu kam Torhüter Dario Piroddi.
Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem beide einige gute Schüsse hatten. Die 10. Minute brachte die ersten beiden Tore des Spiels. Milos Kuszynski brachte FASS in Überzahl in Führung und 24 Sekunden später erhöhte Tommy-Eric Roussy auf 0:2. Und es kam noch besser für die Weddinger, denn Tino Streidt konnte 68 später das 0:3 erzielen. Der SCC kam zwar weiter zu Angriffen, insgesamt hatte FASS aber keine Probleme, dieses Ergebnis mit in die erste Pause zu nehmen.
FASS war im 2. Drittel das bessere Team, sie verpassten es aber aus dieser Überlegenheit zählbares mitzunehmen. Auch drei Überzahlsituationen blieben ungenutzt. Von den Zebras kam im 2. Drittel nicht viel und so blieb es nach 40 Minuten beim 0:3.
Das letzte Drittel begann mit Chancen auf beiden Seiten, beide Torhüter mussten Fehler der Vorderleute ausbügeln. Nach 48 Minuten kam wieder etwas mehr Spannung auf, denn Michael Bleicher konnte auf 1:3 verkürzen. Beide kämpften weiter, machten aber auch viele Fehler. Und einen davon bestrafte Robert Bäuerle sechs Minuten vor dem Ende mit dem 1:4. Der SCC kämpfte zwar weiter, aber FASS hielt das Ergebnis. Und 36 Sekunden vor dem Ende bekamen die Weddinger einen Penalty zugesprochen, den Tommy-Eric Roussy sicher zum 1:5-Endstand verwandeln konnte.
Der Bock ist also umgestoßen und das völlig verdient. Die 1b war das bessere Team, der SCC war ab diesem Tag nicht in der nötigen Form, um dieses Spiel zu gewinnen.
(Norbert Stramm)
  


 Samstag 21.Dezember 2019 www.icehockeypage.de 
 Thema:
 Bericht:
Diverse Pressemitteilungen
IHP/pm
    -  Kaderlisten
    -  Ergebnisse und Tabellen
    

Spielersuche

Spielerdatenbank
Nachname:
Vorname:
 

Partner

  
RizVN Login



icehockeypage.net Trustcheck Seal
Partner2




immer aktuell informiert sein 
und mitdiskutieren auf


IHP facebook

 
www.icehockeypage.de

Hinweis in eigener Sache:
Wir verweisen auf unsere 
Nutzungsbedingungen und
die Datenschutzerklärung.
Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen sie den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung zu!