Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

         
EV Pegnitz
(BLL)  Stürmer Maximilian Eissner, der bereits längere Zeit mit dem Team trainierte, hat nun auch sein Debüt bei den Ice Dogs gegeben und spielte zuvor im Bayreuther Nachwuchs und auch im Landesliga-Team der Tigers
  
EV Dingolfing
(BLL)  Verteidiger Manuel Ruhstorfer, der bis auf zwei Spielzeiten in Vilshofen seine gesamte Laufbahn bei den Isar Rats verbrachte, wird nach dem kommenden Wochenende seine aktive Laufbahn beenden
 
Blue Devils Weiden
(OLS)  Für Stürmer Philipp Siller, der bereits mehrere Wochen fehlte, hat sich nach neueren Untersuchungen einen Bluterguß im beckenbereich zugezogen, womit die aktuelle Saison für ihn vorraussichtlich bereits vorzeitig beendet ist

EHC Red Bull München
(DEL)  Nationalspieler Konrad Abelsthauser hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird rund zwei Wochen pausieren müssen
  
Hannover Scorpions
(OLN)  Nach dem Rücktritt von Dieter Reiss werden die Scorpions am kommenden Montag ihren neuen Cheftrainer vorstellen
  
EC Hannover Indians
(OLN)  Der deutsch-slowakische Stürmer Igor Bacek hat seinen Vertrag am Pferdeturm verlängert und wird somit bereits in seine vierte Saison im Trikot der Indians gehen
  
EHC Erfurt
(OLN)  Die TecArt Black Dragons müssen ab der nächsten Saison auf Stürmer Marcel Weise verzichten, der angekündigt hat seine aktive Laufbahn nach mehr als 500 Spielen im Erfurter Trikot nach der aktuellen Saison zu beenden
  
EC Harzer Falken
(RLN)  Die Harzer Falken müssen küftig auf ihren Topscorer Artjom Kostyrev verzichten, der das Team aus persönlichen Gründen verlassen hat
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 23.Dezember 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 29 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Hessenliga, Regionalliga Nord und Regionalliga Ost.

 
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Düsseldorfer EG
DEG verliert knapp mit 2:3 gegen München
(DEL)  Die Düsseldorfer EG hat knapp mit 2:3 (2:0; 0:2 ; 0:1) gegen den Spitzenreiter EHC Red Bull München verloren. Trotz einer starken Leistung musste sich die DEG geschlagen geben. Die Entscheidung fiel erst 45 Sekunden vor Schluss.
  
    
EHC Red Bull München
Red Bulls bauen mit Sieg die Tabellenführung aus
(DEL)  Die Red Bulls haben beim 3:2-Sieg (0:2|2:0|1:0) gegen die Düsseldorfer EG vor 9.585 Zuschauern erneut ihre Comeback-Qualitäten bewiesen. Nach 0:2-Rückstand erzielten Yasin Ehliz mit einem Doppelpack und Blake Parlett die Treffer für den Spitzenreiter, der nun acht Punkte vor Straubing Weihnachten feiert.
München lief ab der dritten Minute einem Rückstand hinterher, da Rihards Bukarts einen 2-auf-1-Konter mit einem platzierten Schuss abschloss. Die Red Bulls hielten gegen die körperlich präsenten Düsseldorfer zwar dagegen, fanden aber zunächst kein Mittel gegen deren kompakte Verteidigung. In der neunten Minute nutzten die Gastgeber auch ihre zweite gute Chance: In Überzahl fälschte Maximilian Kammerer einen harten Pass ins Tor von Daniel Fießinger ab. Die beste Gelegenheit auf den Anschlusstreffer hatte Patrick Hager, der Kapitän der Red Bulls war vom Querpass von Ehliz aber überrascht (20. Minute).
Im Mittelabschnitt waren die Münchner dann aber das bessere Team. Sie drängten die DEG mit einem aggressiven Forecheck in die Defensive, erspielten sich eine Reihe guter Möglichkeiten und hatten das Glück auf ihrer Seite, als Kammerer bei einem der wenigen Entlastungsangriffe nur den Außenpfosten traf. In der 32. Minute verkürzten die Gäste durch Ehliz, der sich den Puck auf die Rückhand legte und Mathias Niederberger im kurzen Eck bezwang. Nachdem Bobby Sanguinetti die zweite gute Düsseldorfer Chance mit dem Schläger vereitelt hatte (35.), drängten die Red Bulls auf den Ausgleich. Der fiel eine Sekunde vor der zweiten Drittelpause, weil DEG-Verteidiger Bernhard Ebner den Schuss von Blake Parlett unhaltbar abfälschte.
Im Schlussabschnitt begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Reid Gardiner hatte die erste DEG-Chance, im Gegenzug scheiterte Philip Gogulla an Niederberger (jeweils 42.). Zwischen der 46. und 56. Minute mussten drei Münchner auf die Strafbank. Düsseldorf drängte auf die erneute Führung, fand aber keinen Weg vorbei am gut aufgelegten Fießinger. In der vorletzten Minute durften die Red Bulls erstmals im Schlussdrittel ihre Powerplay-Formation aufs Eis schicken – und die schlug 44 Sekunden vor dem Ende zu: Sanguinetti schoss aufs Tor und Ehliz fälschte zum 3:2-Sieg für den Spitzenreiter ab.
  
    
Bayreuth Tigers
Tigers machen sich ein Weihnachtsgeschenk mit fulminantem Mitteldrittel
(DEL2)  Die ohne Stammgoalie Carruth, dafür mit dem ebenfalls kanadischen Neuzugang Nogard im Sturm angereisten Gäste, bauten vom Bully weg einen dichten Riegel in der neutralen Zone auf, gegen den die Tigers lange kaum ein brauchbares Mittel fanden. In den ersten Minuten spielte man dabei nicht mal schlecht, doch gelang es nicht klare Torchancen heraus zu spielen. Da auch die Oberfranken defensiv nur wenig zuließen, spielte sich viel im Mitteleis ab und spielerische Höhepunkte waren Mangelware. Der Treffer der Gäste fiel dann auch fast logischerweise nach einer Einzelaktion, als Breitkreuz mit viel Tempo hinterm Tor herum kam und Hammond seinen Querpass verwertete.
Auch im zweiten Abschnitt blieb das Spiel anfangs zäh. Als Murphy wenig konsequentes Abwehrverhalten der Gelb-Schwarzen mit dem 0-2 per Nachschuss bestrafte, schwante den Anhängern der Tigers schon böses, doch Grosse wollte seinen Fehler wieder gut machen und zog wuchtig von der blauen Linie ab. Rajalas „Abfälscher“ brachte den Anschlusstreffer und als Nebeneffekt eine Art Initialzündung für das ganze Team. Verstärkt wurde dieser Effekt noch durch Grons perfekten Alleingang, wo er mit starker Puck-Führung erst einen Verteidiger und dann auch noch Torhüter Zoschke zum Ausgleich verlud.
Fast wie im Rausch war nun nahezu jeder Schuss ein Treffer, sodass Karlsson und Schmidt mit zwei weiteren Toren das Ergebnis bis auf 4-2 innerhalb von etwa 210 Sekunden nach oben schraubten. Den Schlusspunkt unter diese actionreiche Phase setzte schließlich Järveläinen mit einem Powerplaytreffer.
Im Schlussdrittel wollten die Gäste dann natürlich nicht kampflos aufgeben und mit dem Anschluss durch einen Fernschuss von Farmer nach gerade einmal 14 Sekunden bekamen sie auch nochmals Auftrieb. In der Folgezeit gelang es dann den Wagnerstädtern die Ostsachsen nicht zu oft in gute Schusspositionen zu lassen und mit vereinten Kräften, und einem jetzt wieder sicheren Herden den Vorsprung zu halten. Mit dem Empty-Net-Goal durch Busch, der einen Querpass ablauschte und ins leere Tor traf, war die Partie dann entschieden und die drei Punkte blieben verdient im gut besuchten Tigerkäfig.
Eine geschlossene Mannschaftsleistung ohne Ausfälle mit den vielleicht stabilsten 6 Dritteln am Stück an einem Wochenende, brachte den sehr willkommenen „Heimdreier“, der eindrucksvoll demonstriert dass man noch lange nicht aufgibt Kundin vielen Spielen nicht nur voll dabei ist, sondern sie auch gewinnen kann.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
1:4! Eispiraten verlieren gegen Ravensburg - Westsachsen bleiben am Wochenende punktlos
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben auch ihr zweites Spiel am Wochenende verloren. Gegen die Ravensburg Towerstars unterlagen die Westsachsen verdient mit 1:4 und treten im Tabellenkeller somit weiter auf der Stelle.
Personal: Die Eispiraten mussten erneut auf die Langzeitverletzten Alex Wideman (Mittelhandbruch) und Carl Hudson (Fußbruch) sowie auf Vincent Schlenker (Oberkörperverletzung) verzichten. Im Tor startete Michael Bitzer.
Die Ravensburg Towerstars kamen besser in die Partie und stellten die Gastgeber sofort vor Herausforderungen. Das führe Tor der Gäste war folgerichtig – Myles Fitzgerald überwand Michael Bitzer, der ohne Sicht keine Chance zur Abwehr hatte – 0:1 (4.). Die Towerstars blieben fortan weiter am Drücker, bei den Eispiraten lief lange wenig zusammen. Erst die Riesenchance durch Luca Gläser, der nach schönem Zusammenspiel mit Dominic Walsh nur knapp verpasste, rüttelte die Mannschaft von Danny Naud scheinbar wach (16.). Im Powerplay war es dann Christoph Körner fälschte einen Schuss von Austin Fyten unhaltbar für Olafr Schmidt ab – 1:1 (17.)! Die Eispiraten waren wieder voll im Spiel – Ravensburg rettete sich jedoch mit dem Unentschieden in die erste Pause.
Die Eispiraten starteten schwungvoll in den zweiten Abschnitt und konnten sofort gute Möglichkeiten durch Wishart, Knotek und Vantuch. Doch im anschließenden Powerplay gingen die Ravensburger erneut in Front. Nach einem kapitalen Fehlpass von Ty Wishart behielt Andreas Driendl die Nerven und überwand Michael Bitzer zum 1:2 (26.). In der Folge entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in welchem die Eispiraten gut und gerne den erneuten Ausgleich hätten erzielen können. Doch die Mannen in rot spielten es in der Offensive meist zu umständlich, konnten wie im ersten Durchgang nur sieben Schüsse auf das Tor von Olafr Schmidt abfeuern.
Im Schlussabschnitt waren es dann wieder die Towerstars, welche den Ton angaben. Die Eispiraten taten sich im Offensivgangs weiter schwer und wurden hinten, aufgrund zweier Undiszipliniertheiten eiskalt bestraft. Zunächst traf Robin Just zum 1:3 (49.), nur zwei Minuten später versenkte Sören Sturm den Puck zum 1:4.
  
    
Dresdner Eislöwen
Niederlage in Kassel
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel bei den Kassel Huskies mit 3:7 (1:5; 1:2; 1:0) verloren. Stürmer Elvijs Biezais und Tom Knobloch (beide Oberkörperverletzung) fehlten weiterhin.
120 blau-weiße Anhänger nahmen den Weg nach Kassel am heutigen Sonntagabend auf sich, aber ihre Dresdner Eislöwen fanden nicht ins Spiel und gerieten bereits in der 6. Spielminute durch Treffer von Richard Müller (2.) und Michael Christ (6.) mit 0:2 in Rückstand. René Kramer (10.) nutzte eine Powerplaysituation und markierte den Anschluss, doch Denis Shevryin (12.), Mario Scalzo (13.) und Ben Duffy (17.) schraubten die Führung der Huskies weiter in die Höhe.
Eislöwen-Cheftrainer Rico Rossi reagierte und nahm einen Wechsel auf der Torhüter-Position vor. Marco Eisenhut stand mit Beginn des zweiten Drittels zwischen den Pfosten. Erneut war es Ben Duffy (24.), der eine Powerplaysituation nutzte und für die Huskies traf. Auch Alexander Heinrich (33.) war für den Gastgeber erfolgreich. Eislöwe Nick Huard (34.) wurde kurz darauf von Jordan Knackstedt und Dale Mitchell bedient und netzte zum 2:7-Pausenstand.
Der Treffer von Nick Huard (60.) per Penalty im letzten Drittel diente nur noch der Ergebniskosmetik.
Tim Kehler, Cheftrainer Kassel Huskies: „Eishockey ist schwer durchschaubar. Freitag haben wir oft aufs Tor geschossen, aber keiner ging rein. Heute haben wir bereits fünf Treffer im ersten Drittel erzielt. Ich denke, dass meine Mannschaft mehr Entschlossenheit in der offensiven Zone gezeigt hat.“
Rico Rossi, Cheftrainer: „Es war wieder einer unserer Fehlstarts – das kostet uns Spiele. Nach dem 1:5 haben wir versucht wieder ins Spiel zu kommen, aber gegen die meisten Gegner kommst du bei so einem Rückstand nicht zurück. Dennoch hat die Mannschaft nie aufgehört zu spielen und es ist gut, dass sie nie aufgeben, aber Kassel hat viel Druck gemacht. Wir müssen mit der Niederlage heute leben.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Donnerstag, 26. Dezember um 18.00 Uhr bei den Bietigheim Steelers.
  
    
EC Kassel Huskies
7:3! Huskies feiern Schützenfest gegen Eislöwen Dresden
(DEL2)  Die Kassel Huskies haben Lust am Tore schießen vor Weihnachten gehabt: Gegen die Dresdner Eislöwen um Kassels Ex-Trainer Rico Rossi gab es am Sonntagabend vor 4029 Zuschauern ein 7:3. Bereits nach 20 Minuten stand es 5:1. Für Kassel hatten Mueller, Christ, Karachun, Scalzo, Duffy (2) und Heinrich getroffen.
Das Spiel ging ganz nach dem Geschmack der über 4000 Zuschauer los. Kassel begann – wie so oft in dieser Spielzeit - druckvoll und spielfreudig. Und gleich der erste Angriff führte zum Rama-lama-ding-dong: Alex Karachun behauptete die Scheibe, ließ sie zu Corey Trivino wandern, der drehte eine Pirouette und legte direkt vor dem Tor von Gäste-Goalie Florian Proske ab auf Richie Mueller, der keine Schwierigkeiten hatte, zur Führung zu treffen. 1:27 Minuten war da gespielt. Und es dauerte nur fünf Minuten, da zeigte die Anzeigentafel 2:0: Die Scheibe kam zu dem zentral völlig freien Stephan Tramm, der direkt hätte schießen können, jedoch ein gutes Auge bewies und noch quer auf Michi Christ legte, der lässig das 2:0 besorgte.
Beide Teams gönnten sich keine Verschnaufpausen und gerade Kassel zeigte ein enorm spritziges Spiel. Zwar konnte Dresden nach zehn Minuten durch Ex-Husky René Kramer den Anschluss erzielen - Tramm saß gerade auf der Strafbank – aber der Huskies-Express kam jetzt erst so richtig ins Rollen: Nach 12 Minuten erhöhten die Huskies auf 3:1, als Alex Karachun den Schläger in eine scharfe Hereingabe von Denis Shevyrin hielt. Eine Minute später konnte Alexander Heinrich den Puck auf Mario Scalzo legen, der sein erstes Saisontor erzielte – 4:1 nach 13 Minuten. Noch vor der Pause legte Kassel den fünften Treffer nach: An der Bande in Dresdens Zone erkämpfte sich Noureddine Bettahar den Puck, startete bis zur Grundlinie durch, legte zurück auf Ben Duffy, der vollkommen frei keine Probleme hatte das 5:1 zu erzielen (17.).
Was für ein Auftaktdrittel!
In der Pause zeigten die U-9-Junioren der EJK unter dem Beifall der Fans ein kleines Spielchen, dann ging es in den Mittelabschnitt.
Wer dachte, dass es so schön wie im ersten Durchgang nicht weitergehen könne, irrte. Während Steven Rupprich gerade eine Zwei-Minuten-Strafe wegen eines Wechselfehlers absaß, besorgte Ben Duffy das 6:1 (24.) – da musste Dresdens eingewechselter Torhüter Marco Eisenhut hinter sich greifen, der Proske ab dem zweiten Drittel abgelöst hatte. Ein Gewaltschuss von Kapitän Alexander Heinrich schraubte in der 32. Minute das Ergebnis auf 7:1. Längst herrschte bereits weihnachtliche Festtagsstimmung in der lauten Eissporthalle. Nick Huards 7:2 trübte die Laune der Fans nicht, denn Kassel blieb druckvoll und hätte durchaus weitere Treffer im Mittelabschnitt nachlegen können. Mit der klaren Führung ging es in den finalen Abschnitt.
In diesem merkte man, dass beide Teams angesichts des Spielstandes wussten, dass die Partie entschieden war. Kassel agierte nicht mehr ganz so druckvoll wie in den ersten 40 Minuten, ließ die Gäste aber auch nicht zu wirklichen Chancen kommen. Dass 50 Sekunden vor Spielende Huard per Penalty den 7:3-Schlusspunkt setzte, tat der guten Laune in der Halle keinen Abbruch.
Nach dem Spiel verabschiedeten sich die Huskies mit einem XXL-Banner mit Weihnachtsgrüßen von ihren Fans und Kapitän Alexander Heinrich dankte für den großartigen Support im bisherigen Verlauf der Saison.
Weiter geht es für die Huskies mit dem Hessenderby gegen Bad Nauheim am zweiten Weihnachtsfeiertag. In der Eissporthalle sind die Huskies wieder am Samstag, 28. Dezember, 14 Uhr, aktiv. Dann geht es anlässlich des Familientages gegen die Heilbronner Falken. In der Halle wird es verschiedene Programmpunkte und Verlosungen geben. Außerdem spielt die U7 der EJK in der ersten Pause vor.
Restkarten für dieses Spiel sind noch an der Abendkasse, online und im VVK erhältlich.
  
    
ESV Kaufbeuren
5:2 Niederlage in Frankfurt
(DEL2)  Zwei Tage vor dem Weihnachtsfest war der ESV Kaufbeuren am heutigen Sonntagabend in Frankfurt zu Gast. Dabei wurden die Mannschaft von Rund 150 lautstarken Fans in die Mainmetropole begleitet. 
Neben den bekannten Ausfällen von Philipp de Play und Daniel Oppolzer musste Trainer Andi Brockmann auch weiterhin auf Stefan Vajs verzichten, dessen vor Wochen erlittene Unterkörperverletzung macht dem Torhüter immer wieder große Schwierigkeiten und lässt somit einen Einsatz derzeit leider nicht zu. Als Backup mit an Board war dafür wieder Dominic Guran aus dem DNL Team. Krankheitsbedingt fehlte dazu auch noch Stürmer Jere Laaksonen, seinen Platz in der dritten Sturmformation übernahm sein Landsmann Ossi Saarinen. Saarinen hat seine Oberkörperverletzung auskuriert und stellt somit auch grundsätzlich wieder eine wichtige Option für die Trainer dar.
Nach einer kurzer Abtastphase übernahmen die Hausherren mit viel Tempo und Willen das Kommando über die Partie. Dabei waren die ersten Torabschlüsse der Frankfurter noch nicht die gefährlichsten. Dies sollte sich aber nach einem ersten Powerplay der Joker nach gut sechs Minuten ändern. Zuerst hatten die Kaufbeurer in Überzahl noch zwei dicke Chancen, aber Jimmy Hertel im Kasten der Löwen konnte retten. Noch in Unterzahl hatte Adam Mitchel nach einem Abspielfehler des ESVK in der eigenen Zone die top Chance auf den ersten Löwen Treffer. Jan Dalgic war aber zur Stelle. So sollte es dann aber auch weitergehen. Der Kaufbeurer Schlussmann stand nun im Mittelpunkt der Partie. Die Hessen erhöhten den Druck immer mehr und Jan Dalgic hatte alle Hände voll zu tun. Machtlos war er dann in Minute neun. Ein kapitaler Abspielfehler in der eigen Zone brachte Löwen Top-Scorer Rope Raanta die Scheibe direkt auf den Schläger und dieser traf humorlos zum 1:0 in den linken Torwinkel. Anschließend hatten die Frankfurter mehrere hundertprozentige Chancen auf einen zweiten Treffer liegen gelassen. Entweder zielten die Hessen zu ungenau oder Jan Dalgic zeige tolle Reflexe und verhinderte somit einen höheren Pausenrückstand für sein Team.
Das zweite Drittel war dann deutlich ausgeglichener wie das erste. Die Löwen hatten weiterhin mehr Torchancen, aber auch die Allgäuer hatten jetzt deutlich mehr Spielanteilen und Torabschlüsse, wie noch zu Beginn des Spieles. Dabei hatte Maximilian Eisenmenger nach einem Scheibengewinn an der eigenen blauen Linie einen Alleingang, traf aber dabei das Tor nicht. Da er zuvor aber auch regelwidrig zu Fall gebracht wurde, konnten die Hessen ihr erstes Powerplay an diesem Abend genießen. Die Joker aber verteidigten stark und ließen keinen Gegentreffer zu. Gerade als dann ein Überzahlspiel der Kaufbeurer in der 29. Minute abgelaufen war, traf Alex Thiel zum 1:1 Ausgleich. Dabei musste der Verteidiger nach schönen Pässen von Ossi Saarinen und Julian Eichinger, die Scheibe nur noch im leeren Löwen Gehäuse unterbringen. Dieser Treffer gab den Joker einen deutlichen Energieschub und als die Wertachstädter immer besser in das Spiel kamen und einige gute Torabschlüsse hatten, kam wieder eine Tiefschlafphase. Mike Mieszkowski konnte dabei gegen seinen ehemaligen Club einen einfachen Treffer erzielen. Max Faber setzte den völlig frei stehenden Stürmer nach einer feinen Einzelaktion perfekt ein und dieser musste nur noch zum 2:1 einschieben. Schon Sekunden zuvor hatten die Hausherren den Führungstreffer bei einen ähnliche Situation liegen gelassen. Gespielt waren da 36 Minuten. Die Kaufbeurer hatten aber eine schnelle Antwort parat. Alex Thiel fand an von der blauen Linie aus direkt vor dem Tor den Schläger von Joey Lewis und dieser tippte die Scheibe zum erneuten Ausgleich in den Kasten von Jimmy Hertel ein. Somit ging es mit einem 2:2 Unentschieden in die zweite Pause.
Das letzte Drittel war dann ebenfalls ausgeglichen, aber die Löwen machten die Tore. Martin Buchwieser brachte die Frankfurter in der 45. Minute mit 3:2 in Front. Dabei fälschte der ehemalige DEL Haudegen die Scheibe direkt vor Jan Dalgic entscheidend ab. Als die Joker dem Ausgleich immer näher kamen, aber ihre Chancen nicht nutzten, schloss Maximilian Eisenmenger einen Konter etwas Glücklich zum 4:2 ab. Glücklich deshalb, weil der Puck im Moment der Schussabgabe sich aufstellte und somit für Jan Dalgic schwer zu berechnen war. Auch das fünfte Tor der Hausherren war dann etwas Glücklich. Julian Eichinger blockte einen Schuss, und die Schiebe viel seinen Gegenspieler auf die Kelle, der nur noch den frei stehenden Stephan MacAuley im Slot bedienen musste. Die beiden Gegentreffer fielen in der 58. Spielminute. 
Letztendlich war der Sieg der Frankfurter auch durchaus verdient. Die Joker stemmten sich zwar gegen die Niederlage und hatten wie erwähnt auch bis auf wenige Phasen eine gute Auswärtspartie gezeigt, die schlussendlich vielleicht auch ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen ist.
Das nächste Heimspiel des ESV Kaufbeuren findet schon am kommenden Donnerstagabend um 18:30 Uhr statt. Am zweiten Weihnachtsfeiertag ist dabei der EHC Freiburg in der erdgas schwaben arena zu Gast. Karten für das Spiel sind im Onlineshop unter tickets.esvk.de erhältlich
  
    
Tölzer Löwen
Vorweihnachtliches Feuerwerk
(DEL2)  Was für ein Spektakel: Auf eine solide defensive Grundordnung verzichteten beide Teams am späten Sonntag-Nachmittag einstimmig. Insgesamt 14 Tore fielen, acht davon auf Löwenseite. Die Offensiv-Power von Marco Pfleger, Tyler McNeely und Lubor Dibelka war ausschlaggebend für den ersten Sieg seit acht Spielen. Sicherlich war aus Löwensicht weiterhin nicht alles perfekt. Defensiv standen die Buam oft zu offen - sechs Gegentore sind nicht nur für ein Heimspiel schlicht zu viele. Doch die Buam fanden am Sonntagabend ihre offensive Effektivität wieder. 28 Schüsse gaben die Buam ab - weniger als in den letzten drei verloren gegangenen Heimspielen. Der Unterschied: Heute nutzten die Löwen ihre Möglichkeiten meist. Zunächst allerdings erneut die kalte Dusche durch Alex Nikiforuk, der per Breakaway das 1:0 besorgte. In der Folge war Falken-Coach unzufrieden mit seinem Team: "Nach dem Führungstor haben wir nicht das gemacht, was ausgemacht war. Wir waren undiszipliniert." Die Löwen waren im ersten Drittel gegenteilig unterwegs. Immer wieder wurden schlau Strafen herausgeholt. Zwei der folgenden Powerplays nutzten Tyler McNeely und Lubor Dibelka. Dazwischen traf Marco Pfleger, womit die Löwen mit einer komfortablen 3:1-Führung in die erste Pause gingen. Vielleicht etwas zu komfortabel. Denn Anfang des Mitteldrittels verloren die Buam ihren Schwung schnell. Dylan Wruck und Michael Knaub glichen die Partie aus. Doch im Gegensatz zu vergangenen Spielen fand Bad Tölz diesmal einen Weg zu gewinnen, nicht zu verlieren. Lubor Dibelkas neuerliche Führung glich Jan Pavlu postwendend aus. Defensive Rückschläge verdaute das Team von Kevin Gaudet mit gnadenloser Offensive. Erneut Lubor Dibelka und Marco Pfleger stellten erneut eine Zwei-Tore-Führung her. "Sie haben toll gekämpft", freute sich Gaudet. Heilbronn steckte allerdings auch nie auf. Der doppelte Bryce Gervais stellte auf 6:6. Gerade der Ausgleichstreffer dürfte Anfang des Schlussdrittels in dieser Form nicht fallen. Der Kanadier durfte alleine auf Silo Martinovic zulaufen - die Löwen in dieser Situation für eine führende Mannschaft viel zu offen. Doch das Glück und der größere Wille waren auf Löwenseite. Ausgerechnet in Unterzahl fand Max French präzise den Schläger von Marco Pfleger, der aus dem Slot zum 7:6-Gamewinner einschoss. Der Jubel unter den 3298 Zuschauern war groß. Dieses Tor schien der Schlusspunkt zu sein. Diesen setzte allerdings Max French, der eine Sekunde vor Ende der Spielzeit per Empty-Netter zum 8:6-Endstand ein. "Endlich ein Sieg. Das haben wir unbedingt gebraucht. Wir hatten die letzten Spiele schon mehr verdient", freute sich Kevin Gaudet. Die Füße hochlegen können die Löwenspieler aber noch nicht. "Wir trainieren morgen, am 24. ist frei. Am 25. trainieren wir abends und dann geht's auch schon nach Crimmitschau", so der Löwencoach.
  
    
Oberlga Süd / Oberliga Nord
    
Deggendorfer SC
Eisbären Regensburg entscheiden das zweite Ostbayernderby für sich
(OLS)  Zwei Tage nach dem Auswärtssieg in der Regensburger Donau-Arena musste  
sich der Deggendorfer SC vor ausverkauftem Haus geschlagen geben. Mit  
einem 2:4 unterlag das Team von Trainer Dave Allison den  
Regensburgern, die sich damit für die Freitagsniederlage revanchierten.
Die Partie startete zunächst mit viel Tempo, sodass sich bereits früh  
erste Torgelegenheiten auf beiden Seiten ergaben. Den ersten Punch  
setzten dann die Oberpfälzer im Powerplay. Constantin Ontl verwertete  
im Powerplay einen Abpraller zum 0:1. Doch die Deggendorfer ließen  
sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen und spielten weiter nach  
vorne. Im Abschluss blieben die DSC-Cracks jedoch ohne Glück und  
scheiterten ein ums andere Mal am stark haltenden Eisbären-Schlussmann  
Patrick Berger.
Das zweite Drittel begann mit einem Paukenschlag. Vom Bully weg  
überspielten die Regensburger die Deggendorfer Defensive mit einem  
langen Pass und Peter Flache überwand Henning Schroth alleinstehend  
zum 0:2. Danach dauerte es etwas, bis die Hausherren den Schock  
verdaut hatten, doch in der 28. Minute durfte der heimische Anhang  
endlich jubeln. Im Powerplay drückte Curtis Leinweber den Puck aus  
kürzester Distanz über die Linie. Alles wieder offen. Doch das Team  
von Trainer Dave Allison fand sich nur wenigen Minuten später mit zwei  
Mann weniger auf dem Eis wieder. Diese Gelegenheit ließen sich die  
Gäste nicht nutzen und bauten das Ergebnis durch Jakob Weber auf 1:3  
aus. Bei diesem Spielstand blieb es auch nach 40 gespielten Minuten.
Im Schlussabschnitt versuchten die Deggendorfer noch einmal  
heranzukommen, doch die Eisbären fokussierten sich nun auf die  
Defensive und machten es den Hausherren schwer, gefährlich vor das Tor  
von Patrick Berger zu kommen. Kurz vor Ende der Partie nahm Allison  
dann Schroth zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Diese  
Maßnahme blieb jedoch nicht von Erfolg gekrönt. In der 60. Minute  
erzielte Erik Keresztury das 1:4, indem er aus der eigenen Hälfte den  
Puck im verwaisten Deggendorfer Tor unterbrachte. Sechs Sekunden vor  
Ende der Partie betrieben die Deggendorfer noch einmal  
Ergebniskosmetik. In Überzahl bezwang Thomas Schmid, nach Vorlage von  
Marek Sonsky, Eisbären-Keeper Berger mit einem satten Schlagschuss.
Am zweiten Weihnachtsfeiertag geht es dann für den Deggendorfer SC  
weiter mit dem Sonderzug-Auswärtsspiel in Rosenheim. Das  
Ostbayernderby wurde präsentiert von der Firma copy&paper.
  
    
EV Lindau Islanders
Weihnachtsderby gegen Tabellenführer Memmingen - Am 26.12. kommt es zum großen Kracherspiel im Lindauer Eichwald
(OLS)  Nach dem Doppelspieltag der EV Lindau Islanders gegen den EC Peiting am vergangenen Wochenende, mit einem großartigem Spiel und  Sieg (3:2) am Freitagabend und einer Niederlage am Sonntag (3:7), kommt am zweiten Weihnachtsfeiertag (26. Dezember, 18:30 Uhr, Eissportarena Lindau) ein ganz schweres Spiel auf die EV Lindau Islanders zu. Zu Gast beim großen Weihnachtsderby sind die Dauerrivalen der ECDC Memmingen Indians, die als Tabellenführer der Oberliga Süd an den Bodensee reisen. Es ist das erste Weihnachtsspiel an einem zweiten Weihnachtsfeiertag, welches die Islanders seit dem Aufstieg in die Oberliga Süd zu Hause austragen dürfen. Dementsprechend viele Zuschauer werden in der Lindauer Eissportarena erwartet.
Nicht gerade einfach dürfte die Aufgabe für die EV Lindau Islanders beim Heimspiel am zweiten Weihnachtsfeiertag, den 26.12. um 18:30 Uhr werden, wenn man die ECDC Memmingen Indians in Lindau zum großen Weihnachtsderby erwartet. Die Bilanz der Allgäuer in dieser Saison ist sehr beeindruckend. Nicht zu Unrecht stehen diese momentan vor Deggendorf ganz oben in der Tabelle. Die Bilanz im bisherigen Dezember ist beeindruckend, so verloren die Indians keines ihrer Spiele und siegten unter anderem auch zweimal gegen Füssen (4:1 & 7:5) und die Starbulls Rosenheim (3:2 n.P.), die momentan die Tabellenplätze drei und vier der Oberliga Süd belegen.
Dass die Memminger so lange ganz oben mitspielen können, hatten vor der Saison wohl nicht viele erwartet. Als gleich zu Beginn der Saison dann auch noch das volle Verletzungspech zuschlug, hätte man erwarten können, dass die Erfolgswelle einen Dämpfer bekommen könnte, dem ist bisher aber nicht so. Es fielen unter anderem Kontingentspieler Samir Kharboutli, Daniel Huhn und auch Sven Schirrmacher aufgrund ihrer Verletzungen langfristig aus. Daniel Huhn versuchte es zwar nochmals mit einer Schiene, musste sich mittlerweile aber am Knie operieren lassen und fällt für den Rest der Saison aus. Schwerwiegend für die Indians ist auch der Ausfall nach dem letzten Spiel gegen Füssen als sich Milan Pfalzer, einer der Topscorer so schwer verletzte, dass die Saison für ihn leider ebenfalls beendet ist. Für Samir Kharboutli, verpflichtete man den Schweden Linus Svedlund nach, der bei den Indians vorwiegend in der Verteidigung zum Einsatz kommt. Svedlund erzielte aber trotz seiner defensiven Einsätze im Schnitt bisher 1 Scorerpunkt pro Spiel. Ebenfalls neu am Hühnerberg ist der DEL und DEL-2 erfahrene Stürmer Tim Richter. Der 30-jährige wurde Mitte Dezember von den Bayreuth Tiger nachverpflichtet und soll den Indians nach ihren weiteren Ausfällen die wieder Stabilität verleihen. Der Topscorer der Memminger ist der Kanadier Brad Snetsinger, der bisher mit über 40 Scorerpunkten die interne Wertung anführt und auch in der gesamten Oberliga unter den besten drei Spielern ist. Auf ihn müssen die Islanders besonderes Augenmerk legen, er schließt nicht nur exzellent selbst ab, sondern setzt seine Mitspieler auch gekonnt ein und verhilft ihnen zu Torerfolgen. Die Hälfte seiner Scorerpunkte erzielte er nämlich durch Assists.
Auf dem Papier ist somit klar, wer am zweiten Weihnachtsfeiertag als Favorit ins Spiel geht. Verstecken müssen sich die Islanders mit ihrer aktuellen Spielweise allerdings ganz und gar nicht und wer das Spiel vom Freitagabend gegen Peiting gesehen hat, weiß was die Mannschaft auf das Eis bringen kann . Was im ersten Spiel Anfang Oktober, bei der 1:5 Niederlage noch nicht funktionierte, war beim zweiten Spiel im November schon viel besser. In einem irren und torreichen Spiel ging es beim Spielstand von 6:6 in die Overtime. Hier hatten die Indians dann zwar das bessere Ende für sich, als sie eine Minute vor Ablauf der Zeit den 7:6 Siegtreffer erzielten, aber der Wille und die Leidenschaft beider Teams an diesem Abend war grandios. Die Zeichen für ein hochspannendes und leidenschaftliches Derby stehen gut, denn keiner wird dem anderen auch nur einen Zentimeter Eis schenken.
Die positiven Ergebnisse der Islanders in den vergangenen Spielen, lässt eine grandiose Zuschauerkulisse und eine volle Eissportarena erwarten, auch sind bei Heimspielen am zweiten Weihnachtsfeiertag immer viele Ehemalige in der Eissportarena, die sich ein Spiel der Islanders auf Heimatbesuch nicht entgehen lassen wollen. Die Fans der Memminger werden auch wieder zahlreich an den Bodensee reisen, um ihr Team zu unterstützen. Gegen die Topteams der Liga haben sich die Islanders im Saisonverlauf auswärts, aber gerade zu Hause, immer sehr gut geschlagen und das auch aufgrund der Unterstützung der Fans. Diese werden ihre Islanders im Derby noch lauter unterstützen als in so manchem „normalen“ Spiel und es gilt weiterhin Punkt für Punkt zu sammeln, um nach der Hauptrunde den so wichtigen zehnten Platz inne zu haben. Auch aufgrund der zu erwartenden großen Zuschauerkulisse, ist die Kassen- und Stadionöffnung bereits um 17:00 Uhr, also 1,5 Stunden vor Spielbeginn.
Wichtige Info zur Parksituation:
Da direkt am Eisstadion, aufgrund des Thermenbaus weniger Parkplätze zur Verfügung stehen als die letzten Jahre, kann auch auf den Parkflächen der Firma Thomann vor dem Kamelbuckel geparkt werden und die Eissportarena dann fußläufig in kurzer Zeit erreicht werden. Die EV Lindau Islanders bedanken sich bei der der Firma Thomann für die unkomplizierte Bereitstellung der Parkplätze. Den Lindauern wird empfohlen am besten die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Die Stadtbushaltestelle für den kurzen Fußweg zum Stadion ist „Kamelbuckel“ und mit der Linie 3 in Richtung Zech zu erreichen. 
  
    
Starbulls Rosenheim
Warmgeschossen ins Weihnachts-Topspiel!
(OLS)  Am zweiten Weihnachtsfeiertag (Donnerstag, 26. Dezember) kommt es aus Rosenheimer Sicht zum bisherigen Höhepunkt der laufenden Saison in der Eishockey-Oberliga Süd. Die Starbulls empfangen den Topfavoriten Deggendorfer SC zum Spitzenspiel im Rosenheimer ROFA-Stadion. Spielbeginn der Begegnung des Tabellendritten gegen den Zweiten, bei dem es ein umfangreiches attraktives Rahmenprogramm gibt, ist am Donnerstag um 17 Uhr. Die Starbulls gehen nach vier Siegen in Folge bestens gerüstet in das mit Spannung erwartete Topduell, das vor großer Kulisse stattfinden wird.
Nach den Siegen in Selb sowie zuhause gegen Weiden und Höchstadt mussten die Starbulls am Sonntagabend zum Rückspiel in Höchstadt antreten. Zunächst taten sich die Grün-Weißen gegen den Tabellenletzten schwer. Zwar konnte Michael Fröhlich nach einer Viertelstunde den Führungstreffer erzielen, doch die Gastgeber glichen postwendend aus – verdient, denn das Tabellenschlusslicht zeigte sich motiviert und im ersten Drittel spielerisch und kämpferisch ebenbürtig. Im zweiten Drittel sahen sich die favorisierten Starbulls sogar mit 1:3 im Hintertreffen, rissen das Spiel danach aber in beeindruckender Art und Weise an sich und erzwangen die Wende. Nach drei Toren binnen zwei Minuten durch Enrico Henriquez-Morales, Fabian Zick und Andreas Höller stand kurz vor der zweiten Pause eine 4:3-Führung für Rosenheim auf der Anzeigetafel.
Im dritten Spielabschnitt ließen die Grün-Weißen den gastgebenden Aischgrund-Alligators dann keinerlei Chance mehr und schraubten das Ergebnis auf einen auch in der Höhe verdienten 7:3-Auswärtssieg hinauf. Erneut Henriquez-Morales und zweimal Tadas Kumeliauskas erzielten die drei weiteren Rosenheimer Treffer. Herausragender Akteur in den Reihen der Starbulls war Josh Mitchell, der bei fünf der sieben Rosenheimer Tore als Vorerbeiter glänzte. Der 28-jährige kanadische Stürmer erbeutete nach seiner Zwangspause aufgrund eines Zusammenbruchs nach dem Training in den letzten vier Partien rekordverdächtige 13 Scorerpunkte!
Die Rosenheimer Eishockeyspieler haben sich damit für das Topspiel am späten Nachmittag des zweiten Weihnachtsfeiertages warmgeschossen. Zu Gast im Rosenheimer ROFA-Stadion – Spielbeginn 17 Uhr – ist dann der Deggendorfer SC. Zweimal – Anfang Oktober auswärts nach toller Aufholjagd mit 4:6 und Mitte November im Heimspiel trotz starker Leistung mit 5:6 nach Verlängerung – gingen die Starbulls gegen das Ex-Team ihres Trainers John Sicinski als unglücklicher Verlierer vom Eis. Am Donnerstag sollen nun endlich alle drei Punkte an der Mangfall bleiben. Wenn dies gelingt, wären die Starbulls bis auf einen Zähler an den Top-Favoriten auf Meisterschaft und Aufstieg herangerückt. Spannung und hochklassiges Eishockey vor großer Kulisse sind garantiert. 
Rund um die Partie gibt es zahlreiche Aktionen, die für ganz besondere Stimmung sorgen werden. So werden an die Zuschauer an den Stadioneingängen über 4.000 grüne Knicklichter verteilt, welche die neu choreographierte Einlaufshow der Starbulls untermalen werden. Außerdem sind die Zuschauer aufgerufen, für soziale Einrichtungen zu spendende Stofftiere mitzunehmen, um sie bei der ersten Rosenheimer Torerzielung auf die Eisfläche zu werfen. Und wer mit einer Flötzinger-Kopfbedeckung (Hut, Mütze) ins Stadion kommt, tut etwas Gutes für den Rosenheimer Eishockeynachwuchs. Pro an den Eingängen gezähltes entsprechendes Kopfkleid spendet die Rosenheimer Traditionsbrauerei zwei Euro direkt an die Starbulls-Nachwuchsabteilung. 
Karten für das Weihnachts-Heimspiel der Starbulls Rosenheim am Donnerstag gegen Deggendorf um 17 Uhr sind rund um die Uhr zum Selbstausdruck oder Download des Eintritts-Codes auf das Smartphone im Starbulls-Ticketshop (www.starbulls.de)erhältlich. Natürlich sind dort auch die Tickets für die anstehenden Heimspiel-Highlights gegen Regensburg (30. Dezember, 19:30 Uhr) und Selb (3. Januar, 19:30 Uhr) bequem buchbar. Die Starbulls-Geschäftsstelle am ROFA-Stadion ist am Montag und Dienstag (Heiligabend) zwischen 9 und 12 Uhr geöffnet. Neben Tagestickets sind dort auch Fanartikel und die Starbulls-Weihnachts-Dauerkarte erhältlich. Diese Spezial-Dauerkarte unter dem Motto „Zehn Spiele zahlen, zwölf Spiele sehen“ gilt für das Heimspiel-Highlight gegen Deggendorf sowie alle weiteren elf Rosenheimer Haupt- bzw. Meisterrunden-Heimspiele bis Anfang März und eignet sich auch als ganz besonderes „Last-Minute-Weihnachtsgeschenk“, um es sich selbst oder einem anderen Eishockey-Begeisterten unter den Weihnachtsbaum zu legen.
Die Tageskassen am zweiten Weihnachtsfeiertag öffnen um 15 Uhr. Trotz des sehr gut laufenden Vorverkaufs – auch aus Deggendorf sind über 500 in der Mehrzahl per Sonderzug anreisende Fans angekündigt – wird es dort für Kurzentschlossene auf alle Fälle noch ein ausreichendes Kontingent an Stehplatzkarten geben. Das Topspiel des Tabellenzweiten gegen den Tabellendritten wird auch live im Internet (www.sprade.tv) für eine Einzelgebühr von 5,50 Euro übertragen.
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles verschenken Sieg in letzter Minute
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben nach neun Heimsiegen in Folge zum ersten Mal wieder verloren. Die EXA Icefighters Leipzig, gegen die die Heimsiegserie am 11. Oktober begann, konnten am Sonntagnachmittag mit 3:4 (1:0/1:1/1:2/0:1) in der Overtime gewinnen.
Die Crocodiles starteten mit viel Tempo in das Spiel und erspielten sich schon in den ersten Minuten echte Hochkaräter. Um die Hausherren in den Griff zu bekommen, musste Leipzigs Damian Schneider zu unerlaubten Mitteln greifen und verabschiedete sich wegen Beinstellens auf die Strafbank. Die folgende Überzahl wussten die Hamburger zu nutzen und gingen vor 1.724 Zuschauern durch Patrick Saggau in Führung (5.). Der Gegentreffer war allerdings ein Weckruf für die Gäste, die in der Folge Kai Kristian im Tor der Hanseaten gehörig beschäftigten. Die Führung konnte die Mannschaft zwar in die Pause retten, dann dauerte es aber nicht lange, bis die Icefighters zuschlugen. Norman Martens wurde von Schiedsrichter Michael Fendt in die Kühlbox geschickt und Florian Eichelkraut markierte im Powerplay das 1:1 (23.). Die Sachsen blieben spielbestimmend, doch der nächste Treffer fiel auf der anderen Seite. Chase Witala legte hinter dem Tor auf Jordan Draper, der Martens vor dem Tor mustergültig bediente (36.). Wieder gingen die Gastgeber mit einer Führung in die Kabine und mit dem Pausenpfiff sprach der Referee auch noch eine Strafe gegen die Icefighters aus.
So kamen die Hamburger bestens in den Schlussabschnitt, da Patrick Saggau erneut in Überzahl zuschlug und den Vorsprung auf 3:1 ausbaute (41.). Es sollte aber nicht reichen. Knapp drei Minuten später erzielte Florian Eichelkraut den Anschluss (44.) und Damian Schneider nutzte einen Fehler der Hamburger zum Ausgleich (59.).
In der Overtime wurde Jordan Draper nach nur 32 Sekunden auf die Strafbank verbannt, wodurch vier Leipziger drei Hamburgern gegenüberstanden. Schneider nutzte den Vorteil und sicherte den EXA Icefighters Leipzig den Zusatzpunkt (62.).
„Wir haben gut angefangen, uns nach der Führung aber den Schneid abkaufen lassen. Dann sind wir hinterhergelaufen, konnten kaum Druck ausüben. So ist es schwer Tore zu schießen. Dass wir kurz vor dem Ende das Unentschieden fangen, ist natürlich super ärgerlich. Aber wir können uns eigentlich nicht beschweren“, so Doppeltorschütze Patrick Saggau.
  
   
Herner EV
Herne schießt Tilburg mit 7:2 aus der Hannibal-Arena - Nach dem Sieg über Tilburg steht Herne über Weihnachten auf Platz 1
(OLN)  Es war ein echtes Spitzenspiel, mit viel Spannung und großem Unterhaltungswert, welches die 1842 Zuschauer in der Herner Hannibal-Arena erlebten. „Es war aber auch das erwartet schwere Spiel“, so Trainer Danny Albrecht nach dem Spiel.
Herne versuchte es zunächst recht offensiv, doch der erhoffte frühe Torerfolg blieb aus. Man stellte Mitte des ersten Drittels um und ließ die Gäste aus Tilburg etwas mehr aber kontrolliert agieren. Die Umstellung brachte den gewünschten Erfolg. Nils Liesegang sorgte mit der 1:0 Führung in der 13.Minute für den ersten Herner Jubel des Abends. Tilburg bekam zwar nun weitere Spielanteile, den nächsten Treffer erzielten aber wieder die Herner. In der 24.Minute schoss Christopher Kasten zum 2:0 ein. Nur eine Zeigerumdrehung später nutzte Danny Stempher für Tilburg die Chance zum 2:1. Es war längst ein Spiel auf Augenhöhe, indem die Teams keine vorweihnachtlichen Geschenke verteilen wollten. Immer wieder standen die Torhüter im Mittelpunkt. Mit 2:1 für Herne ging es in einen furiosen Schlussabschnitt.
Erst wenige Sekunden waren gespielt, da hieß es schon 2:2. Mickey Bastings sorgte für den Ausgleich. Die Spannung war spürbar groß, denn jeder nächste Fehler hätten die Entscheidung sein können. Es folgten die fünf Minuten von Dennis Palka. Zunächst sorgte der Herner Stürmer in der 48.Minute für das 3:2, ehe er in der 54.Minute nachlegte und mit dem einzigen Überzahltreffer des Spiels zum 4:2 traf. Mit der Vorentscheidung war auch die Vorgabe für die letzten Minuten klar denn Tilburg würde noch einmal alles versuchen, um zurück zu kommen. Das Herner Team war gut auf die Situation vorbereitet und man fing den Offensivdruck der Niederländer ab. Als die Gäste den Torwart zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis nahmen, versenkte Nils Liesegang in der 59.Minute den Puck zum 5:2 in das leere Tor. Das Spiel war entschieden doch es folgte die Herner Zugabe. Zunächst Dominik Piskor und nur Sekunden später Maximilian Herz trafen in der Schlussminute unter dem Jubel der begeisterten Fans noch zum 7:2 Endstand. Mit dem Sieg ziehen die Herner an den Tilburgern in der Tabelle vorbei und stehen über Weihnachten bis zum nächsten Spieltag an der Tabellenspitze.
Trainer Danny Albrecht: „Wir haben es zunächst Offensiv versucht, was uns aber nicht zum Erfolg geführt hatte. Nach der Umstellung hatte Tilburg optisch etwas mehr vom Spiel aber wir haben in der neutralen Zone sicher gestanden und waren so mit unseren Angriffen erfolgreicher. Wir haben heute vieles richtig gemacht und die Reihen haben sich selber belohnen können. Ich bin sehr froh über den heutigen Sieg und kann meiner Mannschaft nur ein riesen Kompliment machen. Weihnachten auf dem ersten Platz der Oberliga-Nord, da schmeckt die Ente gleich noch besser.“
  
    
Rostocker EC
Piranhas verlieren in der Verlängerung - 1:2 hieß es gegen die Hannover Scorpions. Viktor Beck erlitt voraussichtlich einen Bänderriss und fällt länger aus
(OLN)  Mit 3:7 hatten die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs in der Oberliga Nord am späten Freitagabend bei Tabellenführer Tilburg Trappers verloren, was Trainer Christian Behncke so zusammenfasste: „Wir kamen gut in die Partie, hatten auch die ersten beiden Chancen, fingen dann aber zwei sehr unglückliche Tore. Dadurch verloren wir ein bisschen den Faden und ließen die Köpfe hängen. Leider waren wir das gesamte Spiel immer einen Schritt langsamer. Trotzdem ein großes Lob an die Moral der Mannschaft: Im letzten Drittel hat sie noch mal alles gegeben und es dann auch 1:0 gewonnen.“
Sonntagabend ging es in der Eishalle Schillingallee gegen die Hannover Scorpions weiter. Der REC verlor mit 1:2 nach Verlängerung (0:0, 0:1, 1:0, 0:1).
Die Gastgeber mussten ohne die sämtlich an Schulterverletzungen leidenden Baumgardt, Kapitän Beck (voraussichtlich Bänderriss und längerer Ausfall befürchtet) sowie Voronov (war wie Beck ebenfalls in Tilburg ausgeschieden) auskommen.
Zudem fehlte mit Kurka, der kürzlich von einem Puck getroffen worden war, der dritte (und damit „überzählige“) Kontingentspieler.
In einem intensiven ersten Drittel standen die Piranhas hinten konzentriert und sehr stabil und erspielten sich auch einige Möglichkeiten, scheiterten jedoch am Gäste-Keeper (Tomanek/4. und 19., Miethling/16.).
Aus der ersten Pause kamen die Scorpions wacher und bissiger zurück aufs Eis und erzielten rasch das 1:0, das sie beim Lattenschuss von Schmid (29.) sogar hätten ausbauen können. Der REC wirkte von dem Blitzstart des Gegners angeknockt und brauchte einige Zeit, um wieder zu sich zu finden. Schüsse von Koopmann (28.) und Lukacevic (35.) wurden gehalten.
Die Schwarz-Weißen gaben sich jedoch nicht auf, kämpften und wurden mit dem Ausgleich belohnt, nachdem zuvor schon Koopmann den Außenpfosten getroffen hatte (55.). Allerdings feuerte auch Reiß für Hannover den Puck ans Gestänge (60.). Hier hatte der REC Glück, in der Overtime nicht.
Christian Behncke: „Wir zeigten ein sehr gutes Spiel, kämpften bis zum Schluss und wurden mit dem 1:1 belohnt. Ärgerlich war das Gegentor in der Verlängerung, dem nach unserer Meinung ein Foulspiel an Christopher Stanley vorausging. Aber insgesamt war es ein Punktgewinn, mit dem keiner gerechnet hatte.“ 
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern
    
TSV Erding
Bissige Riverrats setzen Gladiators lange zu
(BYL)  Mehr Mühe, als ihnen lieb war, hatten die Erding Gladiators am 
Sonntagabend mit den Riverrats aus Geretsried. Die Gäste hielten lange 
mit und mussten sich erst in der Schlussphase endgültig geschlagen 
geben.
Die Gladiators nahmen gleich das Heft in die Hand und wollten sich für 
die Freitags-Niederlage in Schongau rehabilitieren. Mit dabei war auch 
Martin Dürr, dessen Gesicht nach einem Unfall ein kapitales Veilchen 
ziert. Dass er aber trotzdem den nötigen Durchblick hat, bewies er nach 
gut drei Minuten. Da fälschte er nämlich einen Schuss von Bastian Cramer 
mit dem Schläger aus der Luft unhaltbar zum 1:0 für Erding ab. Und die 
Gastgeber blieben am Drücker. Auch wenn sich die River Rats immer wieder 
befreien konnten und durchaus gefährliche Aktionen hatten, die besseren 
Chancen hatten die Gladiators. In der 9. Minute durften die Fans dann 
das 2:0 bejubeln, als Jamie Hill einen Waldhausen-Pass verwertete.
Die Gäste zeigten sich davon aber nur wenig beeindruckt und suchten ihr 
Heil in der Offensive. Rettete Erdings Torwart Christoph Schedlbauer in 
der 18. Minute noch bravourös gegen Daniel Merl, war er eine Minute 
später machtlos. Völlig freistehend jagte Ondrej Horvath den Puck zum 
1:2 unter die Latte.
Mit Schwung und Druck kamen die Gladiators aus der Kabine. In der 24. 
Minute schlenzte Daniel Krzizok den Puck zum 3:1 in den Winkel und baute 
damit seine persönliche Serie aus: Im zehnten Punktspiel in Folge hat er 
sich nun in die Torschützenliste eingetragen. Geretsried kam zwar noch 
einmal heran, als Florian Strobl einen Konter zum 2:3 abschloss (27.), 
aber die Antwort der Gladiators folgte postwendend. Nur 35 Sekunden 
später veredelte Dürr einen Babic-Pass zum 4:2, und wiederum nur 115 
Sekunden danach legte Dürr für Neuzugang Marko Babic auf, dem sein 
erster Treffer für die Gladiators gelang. Doch die Riverrats zeigten 
eine tolle Moral und verkürzten durch Horvath in Unterzahl auf 3:5 
(39.).
Offenbar hatten die Geretsrieder wieder richtig Mut gefasst, denn zu 
Beginn des Schlussabschnitts schnürten sie die Gastgeber phasenweise in 
ihrem Drittel ein, und Erdings Torwart Schedlbauer musste einigemale 
sein ganzes Können unter Beweis stellen. Wie eine Erlösung für die 
Erdinger war da das 6:3 von Philipp Michl in der 49. Minute, als er 
quasi vom Bully weg erfolgreich war. Und als Florian Zimmermann im 
Nachschuss auf 7:3 stellte, nachdem David Albanese einen Krzizok-Schuss 
abgewehrt hatte, war die Entscheidung gefallen (55.).
  
    
EHC Klostersee
EHC Klostersee – EA Schongau Mammuts 6:0 (3:0, 2:0, 1:0)
(BYL)  Der EHC Klostersee hat die Tür zur oberen Zwischenrunde ganz weit aufgemacht. Mit dem glatten 6:0 am vierten Adventsonntag auf heimischen Eis festigten die Grafinger ihren vierten Tabellenplatz und hielten den punktemäßigen Vorsprung auf Rang sieben. Nach einer Schweigeminute für den kürzlich verstorbenen Vereinsmitgründer Alexander Kaefer ließen die Rot-Weißen, die mit Trauerflor aufliefen, zu keiner Sekunde im Spiel Zweifel am Ausgang der weitgehend einseitigen Begegnung.
Schon nach genau einer Minute Spielzeit lag der Puck erstmals im Gästekasten. Fortan spielte sich das Geschehen im ersten Drittel hauptsächlich vor Mammuts-Torsteher Daniel Blankenburg ab, der alle Hände voll zu tun hatte, um seine Mannschaft halbwegs im Rennen zu halten. Mit der Dreier-Pack zur ersten Pause kam der Gast definitiv bestes davon. Was den Offensivschwung betraf mit einem Gang weniger, in der eigenen Zone aber weiterhin hochkonzentriert dominierte das Team von Dominik Quinlan das Geschehen weiterhin fast nach Belieben.
Mit den zwei weiteren Treffern im Mittelabschnitt konnten die Punkte bereits verbucht werden, das halbe Dutzend war Mitte des letzten Durchgangs voll. Danach gab´s zwar noch die eine oder andere weitere klare Einschussmöglichkeit, der Fokus bei den Klosterseern aber lag an der Unterstützung für den ersten "shut-out" von Dominik Gräubig in der laufenden Punkterunde.
  
    
EHF Passau Black Hawks
Black Hawks unterliegen Dorfen - Leidenschaftliche Eispiraten schlagen Passau 6:3
(BYL)  Die Passau Black Hawks haben am Sonntag vor 380 Zuschauern beim ESC Dorfen mit 6:3 verloren. Erneut präsentierten sich die Habichte Auswärts schwach und mit wenig Leidenschaft. Die gastgebenden Eispiraten hingegen zeigten nach einem frühen 0:2 Rückstand viel Einsatz und Kampfgeist. Noch im ersten Drittel gelang Dorfen der Ausgleich zum 2:2. Im zweiten Drittel hatten beide Mannschaften die Gelegenheit zur Führung und erspielten sich einige Chancen – ein Treffer sollte allerdings nicht fallen. Im Schlussabschnitt zeigten sich die Eispiraten dann deutlich bissiger und zielstrebiger. Am Ende siegte die Heimmannschaft mit 6:3 – Leidenschaft, Einsatz und Kampfgeist waren am Ende der Schlüssel zum Erfolg. In einer Partie mit niedrigem Niveau zeigten sich die Black Hawks erneut sehr anfällig in der Defensive. Insbesondere in den letzten Auswärtsspielen kassieren die Passau Black Hawks zu viele Gegentore. Die Black Hawks haben jetzt noch zwei Spiele in der Vorrunde, um diese Anfälligkeit abzustellen. In der oberen Verzahnungsrunde wird es mit solchen Leistungen sonst sehr schwer für die Feilmeier Truppe. Den wie sagt ein altes Sprichwort: „Offensive gewinnt Spiele – Defensive Meisterschaften!“ 
  
Aktion: „Volle Hütte“ gegen Geretsried - Zweiter Weihnachtsfeiertag: Black Hawks mit tollen Rahmenprogramm
Gegen den ESC Geretsried absolvieren die Passau Black Hawks am zweiten Weihnachtsfeiertag um 18:30 Uhr ihr letztes Heimspiel in der Vorrunde der Eishockey Bayernliga. Wie in den letzten Jahren wird die Passauer EisArena am 26.12. wieder aus allen Nähten platzen. Mit der Aktion „Volle Hütte“ wollen sich die Passau Black Hawks von ihren Fans aus 2019 verabschieden. Die Zuschauer dürfen sich auf ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm – das ganz im Zeichen der Nachwuchsteams steht – freuen. „Das Spiel ist auch wieder ein toller Termin für Kinder und Familien.“ freut sich Vorstand Christian Eder auf das Heimspiel. Das Ticket zur oberen Verzahnungsrunde haben die Black Hawks bereits gelöst. Trotzdem ist die Truppe von Heinz Feilmeier weiter heiß zu siegen und die Vorrunde auf den vorderen Tabellenplätzen abzuschließen. Gegen die Riverrats müssen sich die Passau Black Hawks aber ordentlich ins Zeug legen. Die Gäste liegen mit gesammelten 25 Punkten noch in Schlagdistanz zu Platz 6 und werden mit Sicherheit in Passau auf Sieg spielen.
Aufpassen müssen die Passau Black Hawks vor allem auf den Geretrieder Topscorer Ondraj Horvath. Dazu haben sich die Riverrats vor der Saison mit Florian Strobl noch mal richtig verstärkt. Der 29jährige Stürmer konnte von DEL2 Club Tölz nach Geretsried gelotst werden. Generell verfügen die Gäste über einen breiten und qualitativ stark besetzten Kader. Der aktuelle Tabellenplatz ist wohl auch der Stadionsituation geschuldet. Bis Mitte November mussten die Riverrats ihre Heimspiele in Mittenwald austragen. Das heimische Stadion stand wegen Umbaumaßnahmen bis dahin nicht zur Verfügung. Dies hatte natürlich auch zufolge, dass die Mannschaft nicht so trainieren konnte wie für eine Bayernliga Mannschaft üblich. Wer weiß wo der ESC Geretsried in der Tabelle heute stehen würde, wäre der Umbau bereits zu Saisonbeginn abgeschlossen gewesen. 
Die Passau Black Hawks müssen in den kommenden Spielen aus privaten Gründen auf Sylvester Radlsbeck verzichten. Dazu steht die Rückkehr von Tobias Feilmeier weiter in den Sternen. Ansonsten müssen sich die Passau Black Hawks im Heimspiel gegen Geretsried auf ihre Stärken besinnen und vor allem als Mannschaft konzentriert über sechzig Minuten auftreten. Wenn sich die Mannschaft so präsentiert wie beim Heimspiel gegen den EHC Klostersee dürfte die EisArena weiter zur uneinnehmbaren Festung werden. Es wäre auch für die treuen Fans der Passau Black Hawks ein verspätetes Weihnachtsgeschenk, wenn sich die Habichte mit einem Sieg aus dem Jahr 2019 verabschieden würden.
Es wird ausdrücklich empfohlen Tickets für das Heimspiel am 26.12. um 18:30 Uhr gegen den ESC Geretsried im Vorverkauf zu erwerben. (FIRST Reisebüro Eichberger, Fuzo & Tankstelle Färber, Maierhof) Die Abendkasse öffnet um 17:30 Uhr. -czo
  
    
ESV Buchloe
ESV geht mit Penaltysieg in die Weihnachtsfeiertage / Piraten müssen in Bad Aibling erneut Nachsitzen – dieses Mal aber mit erfolgreichem Ende
(BLL)  Die Piraten des ESV Buchloe können mit einem Sieg in die anstehenden Festtage gehen. Nachdem man am Freitag trotz der 3:4 Niederlage nach Verlängerung gegen den Spitzenreiter Ulm schon vorzeitig die Qualifikation zu Aufstiegsrunde perfekt gemacht hat, siegten die Gennachstädter am Sonntag im letzten Spiel vor dem Weihnachtsfest in Bad Aibling mit 5:4 (2:1, 0:1, 2:2) nach Penaltyschießen. Wie schon zwei Tage zuvor mussten die Freibeuter also Nachsitzen, doch dieses Mal mit dem besseren Ende, womit sich die Rot-Weißen mit dem 15. Saisonsieg zwei weitere Punkte unter den Weihnachtsbaum legten.
Während sich die Buchloer ja am Freitag bereits das Ticket für die Aufstiegsrunde gesichert hatten, ging es für die Hausherren als derzeit Tabellenvierter noch um jeden Punkt, um weiter über dem Strich bleiben zu können. Doch den besseren Auftakt erwischten ganz klar die Pirates, die einen absoluten Bilderbuchstart hinlegten. Denn nach gerade einmal 71 Sekunden führte der ESV schon mit 2:0. Erst hatte Christian Wittmann nach 55 Sekunden zum 1:0 getroffen, ehe Marc Barchmann nur 16 Sekunden später auf 2:0 erhöhte. „Wir haben mit einer optimalen Chancenverwertung einen Traumstart hingelegt“, meinte Piraten-Coach Christopher Lerchner nach dem Spiel zum perfekten Blitzstart seiner Schützlinge. „Diese schnelle Führung war anschließend aber auch vielleicht etwas trügerisch, weil wir dann etwas das Gas rausgenommen haben.“ In der Tat brachten sich die Buchloer trotz einiger weiterer Gelegenheiten noch vor der ersten Pause etwas leichtfertig fast um die frühe Führung. Nach einem folgenschweren Fehler verkürzte der stark aufgelegte Tobias Flach auf 2:1, als dessen Schuss vom Pfosten an den Rücken von ESV-Keeper Alexander Reichelmeir prallte und von dort ins Tor trudelte (10.). Weitere Nachlässigkeiten wurden aber bis zum ersten Seitenwechsel nicht weiter bestraft.
Doch auch im Mitteldrittel wollte der Schwung ins Buchloer Spiel nicht so recht zurückkehren. Die etwa 400 Zuschauer – darunter auch etwa 30 Schlachtenbummler aus der Gennachstadt – sahen so ein eher zerfahrenes Duell, in dem Bad Aibling nach 36 Minuten schließlich nicht unverdient der Ausgleich gelang. Vom Bully weg setzte sich Matthias Ahrens zu leicht durch und platzierte den Puck humorlos zum 2:2 in die Maschen. Mehr passierte im Mitteldrittel danach nicht mehr bis auf eine bittere Szene für die Gastgeber, bei denen Johannes Seidl bei einem fairen Zweikampf so unglücklich aufs Eis fiel, dass es mit der Trage vom Eis gebracht werden musste.
Im letzten Durchgang erspielten sich die Buchloer nach ausgeglichenem Beginn ab der 45 Minute immer mehr ein Übergewicht. Diese Drangphase belohnte schließlich Robert Wittmann, der einen gut vorgetragenen Angriff im Nachsetzten zur neuerlichen 3:2 Führung abstaubte (49.). Doch trotz der vorangegangenen Druckperiode gaben sich die Aibdogs nicht auf und drehten das Spiel: Erst traf Thomas Neumaier zum 3:3 (52.), ehe ein abgefälschter Blueliner von Flach für die erstmalige Aiblinger Führung sorgte (56.). Wie schon am Freitag bewiesen die Piraten aber Moral und kamen durch Alexander Krafczyk nur eine Zeigerumdrehung später zum verdienten 4:4, womit es nach einer absolut fairen Partie erneut die Verlängerung ging.
Dort hatten die Buchloer deutlich mehr Spielanteile und sahen sich schon als der vermeintliche Sieger, als Maximilian Schorer eine Scheibe nach 63 Minuten ins Netz lenkte. Allerdings nahmen die Schiedsrichter nach kurzer Diskussion den Treffer wieder zurück, da zuvor das Tor scheinbar aus der Verankerung gesprungen war. Daher ging es anschließend ins Penaltyschießen, in dem mit Marc Barchmann, Michal Telesz und Alexander Krafczyk alle drei Buchloer Schützen trafen, während der EHC nur zweimal erfolgreich war. Somit entführten die Piraten bei den heimstarken Aibdogs nicht unverdient zwei Punkte und können so entspannt und mit einem Erfolgserlebnis in die Weihnachtsfeiertage gehen.
  
    
EV Pfronten
Erneute Niederlage für die Falcons 
(BLL)  Nach der Heimniederlage am Freitag Abend, mussten sich die Pfrontener auch dem Tabellenschlusslicht, dem TSV Farchant geschlagen geben. Die Werdenfelser konnten die Begegnung mit 5:4 (3:1/0:1/2:2) für sich entscheiden und fügten den Falcons somit die sechste Niederlage in Folge zu. Die Hausherren gingen in der 3. Minute durch Sebastian Kastner in Führung, welche Fabian Gmeinder (Lipp/Hruska, Lukas) in der 12. Minute egalisieren konnte. Noch vor der ersten Pause gelang es Felix Watz per Doppelschlag Farchant mit 3:1 in Führung zu schießen.  Im Mitteldrittel konnten die Pfrontener den Rückstand durch den Treffer von Ladislav Hruska (Stammler/Gottwalz) verkürzen. Im Schlussabschnitt waren dann zunächst wieder die Hausherren dran, die durch Christian Müller den alten Abstand wieder herstellen konnten. Doch die Falcons kamen erneut zurück, Jörg Neumann (Stammler/Hruska, Ladislav) gelang das 4:3 in der 46. Minute und nur knapp drei Minuten später war es Timo Stammler (Hruska, Ladislav/Gottwalz) der den Ausgleichstreffer erzielte. Doch auch diesmal sollte es wieder nicht zu einem Punktgewinn der Pfrontener reichen, denn nur 30 Sekunden besorgte Florian Imminger das 5:4 für die Gastgeber und dieses Ergebnis sollte bis zum Ende Bestand haben. Wieder einmal mussten sich die Falcons, wenn auch knapp, geschlagen geben. In der Tabelle belegen die Pfrontener somit den 8. Tabellenplatz, mit allerdings nur noch drei Punkten Vorsprung auf den derzeitigen Tabellenletzten, dem SC Forst.
  
    
Wanderers Germering
Spitzenreiter ist im Miesbacher Eisstadion zu Gast
(BBZL)  Am kommenden Freitag sind die Wanderers zu Gast bei der SG Schliersee 1b / TEV Miesbach 1c. Das Team von Ivan Horak startete mit vier Siegen in fünf Ligaspielen in die Saison und belegte bis Ende November den zweiten Tabellenplatz hinter den Münchner Vorstädtern. Danach folgte eine Durststrecke von mittlerweile vier Spielen ohne einen einzigen Punkt, die sich keiner so wirklich erklären kann. Doch auch wenn die SG als Mannschaft mit zwei Gesichtern auftritt, sei gesagt, dass die Rot-Weißen bisher alle ihre vier Heimspiele gewonnen haben. Lediglich die SG Bayersoien/Peiting 1b schaffte es, den Schlierseern einen Punkt aus dem Miesbacher Eisstadion zu entführen. Ein Indiz, dass die Germeringer die Partie keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen sollten. Auch die Resultate aus dem Vorjahr lassen einen schwer ausrechenbaren Gegner erwarten, denn in der Bezirksliga-Saison 2018/2019 gingen beide Spiele an die SG. Die Wanderers müssen ihr Spiel durchbringen und dann stehen die Chancen für Schwarz-Gelb bestens.

Ligaprimus-Duell im Bayernkrug-Viertelfinale: Torfabrik trifft auf Torfabrik
Mit dem ERC Regen haben die Wanderers nicht nur einen der stärksten Gegner des verbleibenden Teilnehmerfeldes im Bayernkrug-Viertelfinale zugelost bekommen, man hat nach Berchtesgaden auch wieder eine lange Busfahrt in das knapp 200 Kilometer entfernte Örtchen im Bayrischen Wald. Die „Red Dragons“ spielten sich über die zweite Garde des ESC Dorfen und den EV Aich in die KO-Phase der letzten Acht. Nach dem vorletzten Tabellenplatz in der letztjährigen Bezirksliga-Saison haben die Verantwortlichen im Sommer einen herausragenden Job gemacht und ein nicht nur starkes, sondern auch namhaftes Team zusammengestellt. Neben den Topscorern aus dem Vorjahr (Kapitän Daniel Huber, Marek Posmyk und Jan Nemec) verstärkte sich der ERC mit Patrick Holler, Sascha Haschberger und Philipp Weinzierl. Insgesamt kommen die drei Neuzugänge auf über 150 Oberliga-, 360 Bayernliga- und 310 Landesligaspiele. Den Königstransfer tätigte Regen in Person vom Slowaken Jaroslav Koma, der über 400 Spiele in den beiden höchsten tschechischen Eishockeyligen bestritten hat. Darüber hinaus sicherten sich die Kreisstädter in Vinzenz Hähnel einen Goalie mit reichlich Erfahrung trotz seiner erst 26 Jahre, begann der Schlussmann doch seine erste Saison im Seniorenbereich für Deggendorf in der Oberliga. Wie die Germeringer, hat auch das Team von ERC-Coach Christopher Malejew im bisherigen Saisonverlauf eine weiße Weste vorzuweisen. Auf die Fans beider Lager warten zwei echte Schmankerl mit zwei Topmannschaften. Spiel 1 findet am nächsten Samstag um 16:45 Uhr im heimischen Polariom statt.
Ein ungewohntes Szenario für die Wanderers, dass man am kommenden Wochenende zweimal binnen 24 Stunden im Einsatz ist. Körper und Geist sind auf höchstem Niveau gefordert. In einer von beiden Partien mit halber Kraft zu spielen ist keine Option, das ist dem Vorisek-Team bewusst. Das ist jedoch auch nicht der Anspruch der Mannschaft. Sie wird versuchen, zweimal alles rauszuhauen und beide Spiele für sich zu entscheiden.
  
    
ERC Lechbruck
Sieg gegen Oberstdorf
(BBZL)  Der ERC Lechbruck bleibt nach dem 8:7-Heimsieg gegen die SG Oberstdorf/Sonthofen auf Schlagdistanz zur Tabellenspitze. Dabei führten die Lecher vor 152 Zuschauern nach dem ersten Drittel bereits mit 7:2. Der ERC rückt damit auf den dritten Platz vor, drei Punkte hinter Tabellenführer Türkheim, der zwei Spiele mehr absolviert hat. Am kommenden Samstag, um 18:00 Uhr steht dann das Spitzenspiel beim Tabellenzweiten, der SG Lindenberg/Lindau, auf dem Programm.
Begonnen hat das Spiel so wie es sich ERC-Trainer Jörg Peters vorgestellt hat. Sein Team spielte druckvoll nach vorne und zeigte defensiv ein gutes Backchecking, so dass von Oberstdorf im gesamten ersten Drittel nicht viel zu sehen war. Die Flößer dominierten ihren Gegner nach Belieben und neben spielerischem Glanz zeigte die ERC-Truppe auch eine starke kämpferische Leistung. So war es die logische Konsequenz, dass auch das Zwischenergebnis nach dem ersten Drittel so deutlich wie verdient ausfiel: Durch Tore von Matthias Erhard (3), Marcus Köpf (2) und Sammy Wörle (2) schossen die Blau-Weißen die Gäste regelrecht ab und es ging mit einer überdeutlichen 7:2-Führung in die erste Pause. Es war ein aus Lechbrucker Sicht tolles erstes Spieldrittel und die Zuschauer stellten sich bereits auf ein Schützenfest ein.
Dann passierte im zweiten Drittel wiederum dasselbe, was wir bereits schon im vorangehenden Spiel gegen den ESV Türkheim gesehen haben: Ein am Boden liegender, bereits geschlagener, Gegner wird durch eigene Fehler wieder zum Leben erweckt. Erneut wurde der Hebel umgelegt und anstatt einfach weiter gutes Eishockey zu spielen, präsentierten sich die Flößer wie ausgewechselt: Nervosität, Fehler im Spielaufbau, Strafzeiten, mangelhafte Defensivarbeit – die SG Oberstdorf/Sonthofen nahm die Einladungen herzlich an und verkürzte bis zur 31. Minute auf 7:5. Da kam der Treffer von Stefan Dubitzky zum 8:5 wenige Sekunden vor Drittelende gerade recht.
Im letzten Drittel wollten die Gäste natürlich ihre nicht mehr erhoffte Chance nutzen und noch einmal alles mobilisieren. Die Oberallgäuer warfen nun alles nach vorne und der ERC unterstützte dieses Vorhaben erneut mit zahlreichen Strafzeiten. So kam es wie es kommen mußte: Bis zur 59. Minute konnte Oberstdorf auf 8:7 herankommen. Die letzten zwei Minuten spielten die Lecher dann doch sicher herunter, so dass am Ende drei wichtige Punkte gesichert werden konnten.
Vorsitzender Manfred Sitter: „Es ist mir ein Rätsel, wie man erneut nach einem total überlegenen ersten Drittel derart einbrechen kann. Trotzdem: Wir haben 3 Punkte gewonnen, das ist es was zählt. Vielleicht kommen die Weihnachtsfeiertage jetzt gerade recht. Mal durchschnaufen und den Kopf freibekommen tut den Jungs sicher gut. Ich wünsche an dieser Stelle allen Spielern, Eltern, Mitgliedern, Spendern, Gönnern, Sponsoren und Unterstützern frohe Weihnachten und erholsame Feiertage.“
  
    
Regionalliga Südwest / Landesliga Baden-Württemberg
   
Stuttgarter EC
Rebels mit versöhnlichem Jahresabschluss
(RLSW)  Das lange Warten auf den ersten Heimerfolg nach regulärer Spielzeit hatte am vergangenen Freitag für Spieler, Vereinsführung und Fans der Stuttgart Rebels endlich ein Ende. Mit einem letztlich verdienten 8:3-Erfolg konnte man nach fünf Heimniederlagen am Stück im letzten Heimspiel des Jahres erstmals die volle Punktezahl einfahren.
Ein Pflichtsieg, sollte man meinen: war der Gegner doch der abgeschlagenen Tabellenletzte, die MadDogs aus Mannheim. Ganz so einfach generierte sich die Angelegenheit dann doch nicht für die Mannschaft von Trainer Christopher Mauch. Zwar begann seine Mannschaft furios und ging auch rasch durch Silas Abert in Führung (2.), die große Sicherheit ob des schnellen Treffers wollte sich im Rebellenlager jedoch zunächst nicht einstellen. Im Gegenteil, die schnellen Stürmer der „verrückten Hunde“ brachten die Defensive um den nach seiner Sperre erstmals wieder spielberechtigten Adrian Sanwald immer wieder in Verlegenheit. Der Ausgleichstreffer durch den sehr agilen Dominik Zbaranski war somit keineswegs überraschend. Allerdings schien er auch die Gastgeber wieder zu vermehrter Teilnahme am Spiel anzuregen und so konnten diese in der Folge bis zur ersten Pausensirene einen beruhigenden 4:1-Vorsprung herausschießen. Torjäger Nick Govig (12.+16.) und erneut Silas Abert (20.) hielten sich schadlos.
Auch der zweite Spielabschnitt präsentierte sich zunächst mit weitgehend ausgeglichenen Spielanteilen. Erfolgreich waren zunächst aber wieder die Rebels. Domimik Deuring (27.) und Silas Abert (33.) zum Dritten stellten auf 6:1. Die Gäste wollten sich allerdings nicht kampflos aus der Eiswelt verabschieden und konnten durch Tobias Späth (36.) und Frank Hart (40.) den Abstand erträglich halten.
Sollten die Rebellen im letzten Durchgang nochmals ins Straucheln kommen und die Begegnung wieder eng werden? Diese Frage stellte man sich in der zweiten Pause aufgrund des Verlaufs der vergangenen Heimspiele im Stuttgarter Fanlager durchaus. Die Antwort darauf hatte Dominik Deuring in der 43. und 49. Spielminute mit seinen Treffern Nummer zwei und drei zum Endstand von 8:3.
Ein versöhnlicher Jahresabschluss für die Mannen aus der Eiswelt also, der aufgrund der erneuten Heimniederlage von Hügelsheim am Samstag gegen Eppelheim die kleine Play-Off-Hoffnung am Leben erhält. Die durch die Rückkehr von Tim Becker und Patrick Eisele notwendige Reihenumstellung scheint zu passen, war es in Hügelsheim noch das Pärchen Govig/Eisele, so präsentierte sich dieses Mal die Schwenninger Fraktion Deuring/Abert als Schwungrad für die Stuttgarter Offensive. Auch der erstmals spielberechtigte Neuzugang Alexander Funk konnte sein Potential bereits andeuten.
  
    
1.CfR Pforzheim
Bisons gehen mit Sieg in die Weihnachtspause
(LLBW)  Die Pforzheim Bisons sind am Samstagabend in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Bei den Eisbären Balingen siegten sie mit 4:3 (2:1/1:0/1:2).
Bei den Eisbären spürte man von Beginn an, dass sie einen guten Lauf hatten, denn sie suchten sofort den Weg nach Vorne, doch Bisonsgoalie Tobias Nuffer hielt seinen Kasten in der Anfangsphase sauber. Auch die Bisons kamen zu guten Einschussmöglichkeiten, die Führung sollte jedoch nicht fallen. Rafal Popek fand nach knapp acht Minuten eine Lücke und netzte zur 1:0-Führung für die Eisbären ein. Die Bisons zeigten sich jedoch nicht geschockt, sondern drängten auf den Ausgleich. Als die beiden Unparteiischen auf beiden Seiten Strafen verteilten, nutzten die Bisons den sich bietenden Platz auf dem Eis und Sidney Körper traf zum verdienten Ausgleich (12.). Im weiteren Spielverlauf wurden die Bisons stärker. Letztendlich war erneut Sidney Körper zur Stelle, der nach 17 Minuten die 2:1-Führung für die Bisons erzielen konnte. Im zweiten Drittel ließen die Pforzheimer die Gastgeber kommen, doch große Tormöglichkeiten ließen sie zunächst nicht zu. Ein Powerplay spielten die Bisons konsequent zu Ende, so dass Peter Gorel auf 3:1 für seine Farben erhöhte (29.). Kurz vor Drittelende geriet Marius Lorenz mit einem Eisbär aneinander, so dass die Schiedsrichter in einem insgesamt fairen Spiel beide Kontrahenten mit 2+2 Strafminuten in die Kühlbox schickten. Im Schlussabschnitt waren die Bisons noch nicht wach, denn es dauerte gerade mal 17 Sekunden bis Florian Zeiselmeier den Anschluss zum 2:3 herstellen konnte. Balingen wollte den Ausgleich, die Bisons konterten, jedoch ohne Erfolg, da mit Björn Maier, ein guter Goalie das Tor der Eisbären hütete. Zehn Minuten vor dem Ende konnten die Bisons erneut ein Überzahlspiel für einen Torerfolg nutzen, Christian Pratnemer traf zum 4:2 für die Gäste aus der Goldstadt. Am Ende setzten die Eisbären alles auf eine Karte, doch mehr als der Anschluss zum 3:4 durch Rafal Popek 46 Sekunden vor der Schlusssirene sollte ihnen nicht mehr gelingen. Somit gehen die Bisons mit dem elften Saisonsieg aus zwölf Spielen als Tabellenführer der Landesliga Baden-Württemberg in die Weihnachtspause.
Am Sonntag, 12.01.2020 um 19:00 Uhr findet das nächste Spiel der Bisons statt. Dann empfangen sie die Eisbären Eppelheim 1b.
  
    
Schwenninger ERC
Schwenningen Fire Wings gewinnen Top-Spiel gegen Esslingen
(LLBW)  Die Schwenninger Fire Wings entschieden das Top-Spiel in der Landesliga Baden-Württemberg gegen die Gäste aus Esslingen mit 5:3 (1:2; 2:1; 2:0) für sich und sind durch diesen Sieg dem Tabellenführer aus Pforzheim weiter auf den Fersen. 
Es war alles angerichtet. Das letzte Spiel in diesem Jahr war zugleich ein richtiges Top-Spiel. Die Schwenninger Fire Wings empfingen als Tabellenzweiten die ESG Esslingen, welche auf dem dritten Tabellenplatz rangierte. Doch nicht nur die Tabellenkonstellation zog knapp 900 Zuschauer in die Helios-Arena, sondern auch der Hintergrund, dass diese Partie zugleich ein Benefizspiel darstellte. Die Zuschauer, auf den gut gefüllten Sitzplätzen, sahen auch gleich ein temporeiches erstes Drittel. Allerdings waren es die Gäste aus Esslingen, welche bereits in der zweiten Spielminute mit 0:1 in Führung gehen konnten. Diese hielt jedoch nicht lange an, denn die Fire Wings nutzten ihre erste Überzahlsituation in Person von Stefan Schäfer zum 1:1 Ausgleich. Viele Torchancen auf beiden Seiten blieben in der Folge ungenutzt, so musste eine Unachtsamkeit in der Schwenninger Defensive für das zweite Tor der Esslinger sorgen.
Die Pausenansprache von Trainer Matthias Kloiber schien Wirkung zu zeigen und so war es erneut in Überzahl Verteidiger Philip Spechtenhauser, der den Spielstand erneut ausgleichen konnte. Doch auch darauf hatte Esslingen die passende Antwort parat. Steffen Fink schoss seine Farben zum dritten Mal an diesem Abend in Führung. Die Schwenninger, lautstark angefeuert des Fan-Clubs Meedale, zeigten aber erneut Comeback Qualitäten. Verteidiger Marcel Thome, mit einem schönen Schuss von der blauen Linie, markierte das 3:3, mit welchem es auch in die zweite Drittelpause ging.
Somit war das letzte Drittel vor Spannung kaum zu überbieten. Hier dauerte es allerdings bis zur Minute 47, ehe Schwenningens Top-Scorer Mike Soccio in nummerischer Überzahl das erste Mal an diesem Abend seine Farben in Führung brachte. Von den Gästen aus Esslingen kamen nur noch relativ wenig Angriffsbemühungen und somit konnte Stefan Schäfer mit seinem zweiten Tor das Spiel mit 5:3 für die Fire Wings unter Dach und Fach bringen. Mit diesem Sieg bleiben die Fire Wings nach wie vor auf Platz zwei der Tabelle, können aber weiterhin durch eigene Kraft den Tabellenführer aus Pforzheim noch einholen.
„Das Spiel war für beide Mannschaften ein ganz besonderes Erlebnis. Vor solch einer tollen Kulisse zu spielen ist in der Landesliga eher selten der Fall. Wir haben ein sehr gutes Spiel gezeigt und waren im Powerplay eiskalt. Das war sicherlich ein ausschlaggebender Punkt in dieser Partie. Mein Dank geht an die Mannschaft, sowie an alle Helfer und Unterstützer, welche uns im Vorfeld und auch während des Spiels großartig unterstützt haben.“, so Schwenningens Trainer Matthias Kloiber nach dieser Partie.
  
    
Regionalliga West / Hessenliga
    
Herforder EV
Topspiele zum Jahresausklang - Zwei Eishockeyhighlights für den HEV
(RLW)  Das Jahr 2019 neigt sich dem Ende entgegen – das Jahr, in dem den Herforder Ice Dragons die Titelverteidigung in der Regionalliga West gelang. Zum Jahresausklang wartet noch einmal ein volles Programm, wobei sich die heimischen Fans im Freitagsspiel auf einen echten Leckerbissen freuen dürfen, bevor das YearEndGame auswärts am Sonntag in Neuwied stattfindet.
Mit den Microz Eaters Limburg-Geelen gibt einer der Titelanwärter im Inter Regio-Cup seine Visitenkarte im Eisstadion „Im Kleinen Felde“ ab. Zur besten Eishockeyzeit am Freitag um 20.30 Uhr darf wieder eine ganz besondere Stimmung im traditionell sehr gut besuchten „Spiel zwischen den Jahren“ erwartet werden. Zwar kann der Herforder EV selbst nicht mehr den Titel im Inter Regio-Cup holen, jedoch ganz massiv in das Titelrennen eingreifen. Der Gast aus den Niederlanden ist das Überraschungsteam des IRC und derzeit noch ohne Verlustpunkt. Nach Siegen gegen Diez-Limburg (6:5), in Dinslaken (10:2) und gegen Hamm (2:1), möchte Limburg-Geelen mit einem Sieg in Herford einen großen Schritt in Richtung Titel gehen. Herford hat im neu geschaffenen Inter Regio-Cup bislang noch nicht glänzen können, möchte sich aber von den heimischen Fans erfolgreich gegen das niederländische Spitzenteam des IRC aus dem Jahr 2019 verabschieden und zum Jahresausklang noch einmal ein Ausrufezeichen setzen. Die Tageskassen zu diesem Topspiel öffnen zur gewohnten Zeit um 19.45 Uhr.
Am Sonntag kommt es im Icehouse Neuwied zum YearEndGame der Regionalliga West zwischen dem EHC Neuwied und dem Herforder Eishockey Verein. Nachdem Herford am vergangenen Freitag gegen denselben Gegner im Heimspiel mit 7:3 gewann und dabei die Partie dominierte, möchte der EHC unbedingt Revanche nehmen und wird sicherlich wieder von zahlreichen Fans im heimischen Eisstadion unterstützt werden. Auch der HEV wird trotz der weiten Anreise nach Rheinland-Pfalz ebenfalls auf die Unterstützung seiner Anhänger zählen dürfen und versuchen, die Serie von zuletzt acht Siegen in Folge weiter auszubauen und somit Tabellenplatz 2 zu festigen. Erstes Bully in Neuwied ist am Sonntag um 20.00 Uhr.      
  
    
Eifel-Mosel Bären
Eifel-Mosel Bären mit gelungenem Jahresabschluss; mit 14:3 (4:3,6:0,4:0) Heimsieg zurück auf Platz 1
(HL)  Beim letzten Heimspiel des Jahres 2019 war das 1b Team der EG Diez-Limburg zu Gast bei den Eifel-Mosel Bären. Bereits vor Beginn des Spiels sorgte Bären Trainer Michal Janega für ein bemerkenswertes Ereignis. Der erst 15 jährige Sandro Metzen feierte sein Debüt im Gehäuse der Bären.
Das Spiel war gerade einmal 2 Minuten alt als das 0:1 fiel. Mark Hall konnte in Überzahl  die frühe Führung für die Gäste erzielen. Die Zuschauer rieben sich verwundert die Augen, denn ein Doppelschlag binnen weniger Sekunden führte zum 0:3 der Gäste. Erneut Mark Hall (10. Minute) und Sascha Gurschinski (11. Minute) trafen für die 1b von der Lahn. Trotz spielerischer Überlegenheit lagen die Bären 0:3 hinten. Ab diesem Zeitpunkt sollte Sandro Metzen jedoch keinen weiteren Treffer mehr zulassen. Die Eifel-Mosel Bären indes legten nochmal einen Gang zu und brachten nun ihr Tempo und ihre Dominanz auch auf die Anzeigentafel. Binnen 5 Minuten drehten die Bären das Spiel und gingen durch Tore von David Kirkpatrick (13. Minute), Lukas Föhr (16.Minute), Marvin Wollmann in Überzahl  (18.Minute) und Thomas Barth ebenfalls in Überzahl (18.Minute)mit einer 4:3 Führung in die 1. Drittelpause. Im Mitteldrittel war dann die Gegenwehr der Gäste gebrochen und das Team von Trainer Michal Janega legte 6 weitere Tore nach. Bastian Arend traf in Überzahl zum 5:3 (29. Minute), ehe Stefan Wanken wenige Sekunden später zum 6:3 nachlegte (30. Minute).  Die Bären erspielten sich nun Tor um Tor. Marvin Wollmann stellte in der 36. Minute auf 7:3. Patrick Berens (39. Minute) und Ronny Hahnel (39. Minute) sorgten schnell für das 9:3. Wenige Sekunden vor Drittelende wurde es dann Zweistellig. Nico Rietz konnte in Überzahl den Torhüter der Gäste zum 10:3 überwinden. Im letzten Spielabschnitt fielen noch 4 weitere Treffer für die Bären. Patrick Berens (43. Minute) und Bastian Arend (45. Minute) erzielten jeweils ihr 2. Tor an diesem Abend.  In der 48. Spielminute durfte sich auch Elia Schwebius in die Torschützenliste eintragen und traf zum 13:3. Auch Ronny Hähnel durfte sein 2. Tor bejubeln. Er sorgte mit dem 14:3 (56. Minute) für den Schlusspunkt in diesem Spiel. Somit hatten die Bären 4 Minuten vor Schluss ein einsehen mit Gästetorhüter Ralf Gross, der nicht zu beneiden war.
Neben dem sehr guten Debüt von Bären Torhüter Sandro Metzen gab es in der 2. Drittelpause ein weiteres erwähnenswertes Ereignis. Beim angekündigten Puck werfen flogen 80 Pucks in Richtung Mittelkreis. Dies alles unter den Augen des Hauptbeteiligten dieser Aktion. Die Eifel-Mosel Bären freuten sich über den Besuch von Nick und seinen Angehörigen.
Mit dem am Ende souveränen Heimsieg durften die Fans und Zuschauer nicht nur den gewünschten Jahresabschluss feiern, sondern auch die Rückkehr auf Platz 1 der Tabelle. Die Eifel-Mosel Bären werden somit als Tabellenführer in das Rückspiel, zu Hause gegen die Löwen Frankfurt am 12.01.20, gehen.
  
    
Regionalliga Nord
    
Salzgitter Icefighters
Icefighters scheitern in Harsefeld an der Chancenverwertung
(RLN)  Das Rückspiel bei den TuS Harsefeld Tigers endete am Samstag für die TAG Salzgitter Icefighters mit einer Niederlage. Die Hausherren hingegen sammelten nach dem 3:2 (3:1, 0:1, 0:0) die ersten Punkte in der Regionalliga Nord.
Den besseren Start erwischten allerdings die Gäste. Nach knapp fünf Minuten netzte Ruven Bannach nach Zuspiel von Domenik Wilke und Zdenek Fridrich zur 0:1-Führung ein, aus der die Icefighters allerdings nicht viel machen konnten. Nur drei Minuten später (7.) glich der Gastgeber in eigener Unterzahl aus und drehte nicht lange danach mit dem 2:1 (13.) das Spiel. Zu allem Unglück für die Stahlstädter landete das Spielgerät nur sechs Sekunden vor der ersten Pause erneut im Netz der Salzgitteraner (20.). "Wir sind früh in Führung aber haben uns durch individuelle Fehler das Spiel aus der Hand nehmen lassen! Unglücklich war der Ausgleich den wir in eigener Überzahl bekommen haben", sagt Icefighters-Kapitän Justin Spenke nach der Partie.
So konnte Harsefeld mit einer ungewohnt komfortablen Führung in den zweiten Abschnitt starten. Dort kämpften die Grün-Weißen verbissen um den Anschluss und konnten in der 34. Minute – erneut durch Bannach – die Scheibe immerhin noch einmal im Tigers-Netz unterbringen. Der Schlussabschnitt verlief ohne Tore. Salzgitter brannte weiter auf den Ausgleich, doch Andreas Bierzahn im Kasten der Tigers hatte einen guten Tag erwischt. "Im letzten Drittel haben wir extrem viel Druck gemacht und hatten auch richtig gute Chancen, sind aber jedesmal am gegnerischen Torwart gescheitert", betont der Kapitän, der weiter berichtet, dass es insgesamt wieder einmal auch an der mangelhaften Chancenverwertung lag: "Wir hatten sehr viele Torchancen aber unsere Ausbeute war mehr als schlecht. So können wir keine Spiele gewinnen!
  
    
Regionalliga Ost
    
Eisbären Juniors Berlin
Juniors ärgern Wölfe
(RLO)  Es hat zwar am Ende nicht gereicht, aber die Eisbären Juniors haben wieder einen Favoriten ganz schön geärgert. Im letzten Spiel des Jahres unterlagen sie dem Titelverteidiger Schönheider Wölfe knapp mit 2:3 (0:1/1:0/1:2)
Mit dem Titelverteidiger kam ein harter Gegner in den Welli, der sich zudem am Vortag beim 12:1 gegen die Berlin Blues warmgeschossen hatte. Aber Aufgeben gilt nicht und dass man gegen Schönheide etwas holen kann, bewiesen die Juniors beim Punktgewinn bei den Wölfen.
Unter den 18 Feldspielern, mit denen die Juniors in diesem Spiel antraten, war mit Ilija Fleischmann ein weiterer DNL-Spieler, der in der Regionalliga debütierte. Bei den Gästen sah es auf der Spielerbank übersichtlicher aus, 12 Feldspieler reisten mit in den Welli. Favorit waren die Wölfe aber trotzdem.
Schönheide versuchte gleich Druck aufzubauen, aber die Juniors hielten dagegen. Und da sie sich nicht versteckten, ging es hin und her. Nach zehn Minuten gingen die Gäste in Führung, wurden aber dabei von den Juniors unterstützt. Ein Fehler führte zum Puckgewinn für die Wölfe und dem 0:1 durch Florian Heinz. Am Spielverlauf änderte das aber nichts, die Juniors spielten weiter gut mit. So hatten die Wölfe nach 20 Minuten zwar Vorteile, waren aber nicht überlegen. Und ein weiterer Treffer gelang auch nicht.
Ähnlich begann auch das 2. Drittel. Schönheide versuchte Druck aufzubauen, die Juniors verhinderten das. Und es kam sogar noch besser. Einen Schuss von Phillip Golz konnte Schönheides Torhüter Niko Stark nur zur Seite abwehren und zwar genau auf die Kelle von Dominik Sala, der nach 25 Minuten das 1:1 erzielte. Der Treffer reizte die Wölfe, Lukas Hofmann im Tor der Juniors wurde nun häufiger beschäftigt und er musste einige gute Paraden auspacken. Dazwischen gab es aber weiter gefährliche Angriffe der Eisbären. Es sollte aber auch in diesem Drittel bei einem Treffer bleiben.
Würde es den Eisbären gelingen das Spiel noch länger offen zu gestalten? Die Frage wurde nach 48 Sekunden zunächst beantwortet, den Petr Kukla konnte den Favoriten wieder in Führung bringen. Geschlagen gab sich der Außenseiter aber nicht und die Juniors kamen weiter zu guten Chancen. Der Einsatz wurde belohnt, Phillip Golz konnte nach 45 Minuten in Überzahl den Ausgleich erzielen. Das Spiel wurde nun noch offener, wobei es so schien, als würden die Gäste etwas überhastet zu agieren. Es gab zwar gute Chancen, aber die Eisbären spielten weiter mit. Sechs Minuten vor dem Ende passierte es aber doch, Michael Galvez Peraza fälschte einen Schuss von Yannick Löhmer ab und konnte die Gäste so wieder in Führung bringen. Zwar versuchten die Eisbären am Ende alles, in Überzahl und ohne Torhüter reichte es aber nicht mehr zum Ausgleich.
Es war ein starker Auftritt, der leider nicht belohnt wurde. Trotzdem stehen die Juniors zum Jahresende sehr gut da. Für die Juniors war es das letzte Spiel des Jahres, weiter geht es am 4. Januar mit einem Auswärtsspiel bei den Chemnitz Crashers.
(Norbert Stramm)
  
    
Schönheider Wölfe
Wölfe gewinnen enge Partie bei den Eisbären
(RLO)  Die Schönheider Wölfe haben am gestrigen Sonntag auch das zweite Spiel am Wochenende erfolgreich gestalten können und bei den Eisbären Juniors Berlin einen knappen aber verdienten 3:2 (1:0, 0:1, 2:1)-Sieg eingefahren. Damit legte sich das Team von Coach Sven Schröder nicht nur drei weitere Punkte unter dem Weihnachtsbaum, sondern klettert mit diesem Erfolg, an Chemnitz und FASS Berlin vorbei, auf den zweiten Tabellenplatz in der Regionalliga Ost.
Die Wölfe mussten verletzungsbedingt und wie schon in den vergangenen Wochen mit einem Minikader von 12 Feldspielern plus zwei Torhütern in der Hauptstadt antreten, hingegen die gastgebenden Eisbären Juniors mit nahezu voller Kapelle (18+2) in die Partie gingen. Dennoch nahmen die Gäste zu Beginn gleich das Geschehen in die Hand und machten ordentlich Druck auf das Gehäuse der Hausherren. In der zehnten Spielminute der Lohn, als Florian Heinz auf Zuspiel von Lukas Lenk das 1:0 für die Wölfe markierte. Auch wenn die Gäste weiter leichte Vorteile hatten, wie nicht anders zu erwarten, spielten in der Folge aber auch die Eisbären Juniors gut mit, wodurch die Begegnung immer ausgeglichener wurde und es bis zur ersten Pause bei der knappen Führung blieb. Nahezu identischer Spielverlauf auch im Mittelabschnitt. Die Wölfe etwas dominanter, verpassten es aber nachzulegen und mussten in der 25. Minute den 1:1-Ausgleich durch Berlins Dominik Sala hinnehmen. Der weitere Spielverlauf ähnelte dann dem ersten Saisonspiel beider Mannschaften in Schönheide. Das Team von Trainer Sven Schröder tat sich schwer mit dem Tore schießen und traf mit Lucas Hofmann wieder auf einen starken Torhüter der Eisbären Juniors. So ging es mit dem Unentschieden zum zweiten Pausentee.
Für das Schlussdrittel war also jede Menge Spannung angesagt und die Wölfe erwischten den besseren Start, als Petr Kukla nur 48 Sekunden nach Wiederbeginn seine Farben wieder mit 2:1 in Führung brachte. Doch die Hausherren bewiesen sich als harte Nuss, denn nur knapp vier Minuten später glichen die Eisbären Juniors in Überzahl durch Phillip Golz wieder zum 2:2 aus. Dennoch ließ sich der amtierende Meister nicht aus der Ruhe bringen und hatte in der Folge gute Chancen. Folgerichtig brachte Michael Galvez die Wölfe sechseinhalb Minuten vor Ultimo wieder mit 3:2 in Führung und diese sollte bis zur Schlusssirene halten, denn trotz Unterzahl in den letzten beiden Spielminuten ließ die Wölfe-Defensive im Verbund mit Goalie Niko Stark keinen weiteren Treffer der Eisbären Juniors zu und so konnten die Wölfe die anschließende Heimreise ins Erzgebirge mit drei Punkten und dem Sprung auf den zweiten Tabellenplatz entspannt antreten.
  


 Montag 23.Dezember 2019 www.icehockeypage.de 
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