Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

         
EV Pegnitz
(BLL)  Stürmer Maximilian Eissner, der bereits längere Zeit mit dem Team trainierte, hat nun auch sein Debüt bei den Ice Dogs gegeben und spielte zuvor im Bayreuther Nachwuchs und auch im Landesliga-Team der Tigers
  
EV Dingolfing
(BLL)  Verteidiger Manuel Ruhstorfer, der bis auf zwei Spielzeiten in Vilshofen seine gesamte Laufbahn bei den Isar Rats verbrachte, wird nach dem kommenden Wochenende seine aktive Laufbahn beenden
 
Blue Devils Weiden
(OLS)  Für Stürmer Philipp Siller, der bereits mehrere Wochen fehlte, hat sich nach neueren Untersuchungen einen Bluterguß im beckenbereich zugezogen, womit die aktuelle Saison für ihn vorraussichtlich bereits vorzeitig beendet ist

EHC Red Bull München
(DEL)  Nationalspieler Konrad Abelsthauser hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird rund zwei Wochen pausieren müssen
  
Hannover Scorpions
(OLN)  Nach dem Rücktritt von Dieter Reiss werden die Scorpions am kommenden Montag ihren neuen Cheftrainer vorstellen
  
EC Hannover Indians
(OLN)  Der deutsch-slowakische Stürmer Igor Bacek hat seinen Vertrag am Pferdeturm verlängert und wird somit bereits in seine vierte Saison im Trikot der Indians gehen
  
EHC Erfurt
(OLN)  Die TecArt Black Dragons müssen ab der nächsten Saison auf Stürmer Marcel Weise verzichten, der angekündigt hat seine aktive Laufbahn nach mehr als 500 Spielen im Erfurter Trikot nach der aktuellen Saison zu beenden
  
EC Harzer Falken
(RLN)  Die Harzer Falken müssen küftig auf ihren Topscorer Artjom Kostyrev verzichten, der das Team aus persönlichen Gründen verlassen hat
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Donnerstag 2.Januar 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Silvester, Neujahr und des heutigen Tages mit insgesamt 24 Beiträgen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eisghockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West, Regionalliga Ost und Landesliga Thüringen.

 
    
Deutscher Eishockey Bund
    
Deutscher Eishockey Bund
U20-WM: Niederlage gegen Russland - DEB-Auswahl spielt in der Relegation
(DEB)  Die deutsche U20-Nationalmannschaft hat ihr letztes Vorrundenspiel bei der 2020 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft in Tschechien verloren. Die Mannschaft von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter unterlag Russland mit 1:6 (0:2, 0:3, 1:1) und kämpft ab Donnerstag, den 2. Dezember 2019, gegen Kasachstan um den Verbleib in der Top-Division.
Mit einer Start-Offensive setzte die russische Mannschaft die deutsche U20-Nationalmannschaft unter Druck und wurde früh belohnt. Kirill Marchenko traf nach Vorarbeit von Nikita Alexandrov und Ivan Morozov in der siebten Minute zur Führung der Sbornaja. Eine Minute später geriet die deutsche Mannschaft erstmals in Unterzahl, wobei Goalie Hendrik Hane in den Mittelpunkt rückte und die DEB-Auswahl durch zahlreiche gute Aktionen im Spiel hielt – insbesondere mit seinem Fanghand-Save beim Schuss aus naher Distanz von Ivan Morozov. In der 14. Minute erhöhte jedoch Kirill Marchenko mit seinem zweiten Treffer auf 2:0 für Russland, nachdem der Puck nach seinem Schuss an Leon Hüttls’ Schlittschuh landete und von dort unhaltbar die Torlinie passierte. Ende des Auftaktdrittels hatte die deutsche Mannschaft insbesondere bei einem Schuss von Tim Stützle in Überzahl die Chance auf den Ausgleichstreffer, ging jedoch letztlich torlos in die Kabine.
Im Mittelabschnitt war es erneut Hane, der die Mannschaft mit einem Breakaway Save gegen Alexander Khovanov im Spiel hielt. Später war er jedoch gegen Grigori Denisenko (35. Minute) und Pavel Dorofeyev (36. und 39.) machtlos. Vor dem Schlussabschnitt wechselte die deutsche Mannschaft auf der Torhüterposition: Tobias Ancicka ersetzte Hendrik Hane. Der 18-Jährige musste sich nach 38 Sekunden im dritten Drittel geschlagen geben. Dimitri Voronkov traf für die russische Mannschaft zum 6:0. In der Folge war die DEB-Auswahl bei drei Überzahlspielen in Folge nicht erfolgreich, konnte jedoch in der 58. Minute durch Nino Kinder noch den 1:6-Treffer erzielen. Dieser Spielstand stellte zugleich den Endstand dar.
Die deutsche U20-Nationalmannschaft spielt fortan in der Relegation um den Verbleib in der Top-Division. Die Mannschaft von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter trifft hierbei am Donnerstag (10.00 Uhr), Samstag (11.00 Uhr) und Sonntag (11.00 Uhr) auf Kasachstan. Alle WM-Spiele der deutschen Mannschaft und das Finale werden live und exklusiv auf MagentaSport übertragen.
Tobias Abstreiter, U20-Bundestrainer: “Es war heute nicht das, was wir uns vorgenommen hatten. Die Russen waren zweikampf- und laufstark und haben wenig zugelassen. Somit sind sie auch der verdiente Sieger. Wir kämpfen nun gegen Kasachstan um den Verbleib in der Top-Division – wir müssen dann bereit sein, uns durchzusetzen.”
  
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Thomas Sabo Ice Tigers
Mebus und Festerling fallen aus
(DEL)  Verletzungssorgen bleiben auch im neuen Jahr ein treuer Begleiter der THOMAS SABO Ice Tigers. Oliver Mebus hat sich im Heimspiel gegen die Iserlohn Roosters beim Aufprall in die Bande nach einem Check eines Gegenspielers einen Handgelenksbruch zugezogen und wird voraussichtlich sechs Wochen ausfallen. Der 26-jährige Verteidiger ist einer von nur neun Feldspielern der Ice Tigers, die bislang alle 32 Saisonspiele absolvieren konnten.
Brett Festerling hat sich bereits im Heimspiel gegen den EHC Red Bull München verletzt und wird mit einer Zerrung im Hüftbereich etwa zwei Wochen ausfallen. Der 33 Jahre alte Verteidiger hat in der laufenden Saison 24 Spiele für Nürnberg absolviert.
Neben Mebus und Festerling fallen mit Jim O’Brien, Austin Cangelosi (beide im Aufbautraining) und Joachim Ramoser (Schulter) drei weitere Spieler aus. Hinter dem Einsatz von Tom Gilbert am Freitag in Bremerhaven steht derzeit noch ein Fragezeichen. Pascal Grosse und Tim Bernhardt sind nach ihren langwierigen Verletzungen zuletzt beim Kooperationspartner Bayreuth Tigers in der DEL2 zum Einsatz gekommen, um Spielpraxis zu sammeln.
  
    
ESV Kaufbeuren
Doppelspieltag gegen die Eispiraten Crimmitschau / Freitagabend Heimspiel - Sonntag mit Sonderzugunterstützung nach Sachsen
(DEL2)  Zum Jahresbeginn steht für den ESV Kaufbeuren in der DEL2 ein Doppelspieltag gegen die Eispiraten Crimmitschau auf dem Programm. Am Freitagabend gastieren die Eispiraten dabei zuerst in Kaufbeuren. Spielbeginn in der erdgas schwaben arena ist um 19:30 Uhr. Am Sonntag um 17:00 Uhr kommt es dann schon zum Rückspiel bei den Westsachsen. Dabei wird der ESV Kaufbeurern von über 700 Joker Fans begleitet, die extra mit einem Sonderzug nach Crimmitschau reisen um ihre Mannschaft vor Ort unterstützten zu können.
Tickets für die Heimspiele der Joker sind wie gewohnt im Ticket Onlineshop, in allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie in der ESVK Geschäftsstelle und an den Abendkassen erhältlich. Weiter werden auch alle Spiele des ESV Kaufbeuren live auf Sprade.TV übertragen.
Gute Neuigkeiten gibt es derweil auch aus dem Verletztenlazarett des ESV Kaufbeuren. Daniel Oppolzer trainiert nach überstandener Unterkörperverletzung wieder mit der Mannschaft und stellt somit auch wieder eine Option für Trainer Andreas Brockmann dar. Ob ein Einsatz am kommenden Wochenende dann aber auch schon in Frage kommt, wird vermutlich erst kurzfristig entschieden werden. Somit muss der ESVK nach aktuellem Stand verletzungsbedingt nur noch auf Verteidiger Philipp de Paly verzichten.
  
    
Oberliga Süd / Oberiga Nord
   
Deggendorfer SC
DSC verliert letztes Spiel des Jahres
(OLS)  Der Deggendorfer SC geht im letzten Spiel des Jahres leer aus.  
Auswärts bei den Selber Wölfen unterlag das Team von Trainer Dave  
Allison vor 2208 Zuschauern in der Netzsch-Arena mit 3:6. Allison  
konnte dabei wieder auf die Dienste von Marcel Pfänder zurückgreifen.  
Einzig Kyle Osterberg und David Zabolotny fehlten beide noch  
angeschlagen.
Dabei begann die Partie vielversprechend aus Deggendorfer Sicht.  
Gerade einmal zwei Minuten waren gespielt, da brachte Stephane Döring  
den DSC per Bauerntrick in Führung. Die Antwort der Hausherren ließ  
jedoch nicht lange auf sich warten. In der vierten Spielminuten  
fälschte Ian McDonald einen Schuss von Steven Bär unhaltbar zum 1:1  
ab. In der achten Spielminute fiel dann der nächste Treffer für die  
Wölfe. Den Deggendorfern gelang es nicht, den Puck aus dem eigenen  
Drittel zu klären, Richard Gelke fing den Puck ab, passte auf  
Christoph Kabitzky, der Henning Schroth zum 2:1 bezwang. In der  
Folgezeit boten sich weitere Möglichkeiten für beide Mannschaften,  
dennoch blieb es bei diesem Zwischenstand nach 20 gespielten Minuten.
Das zweite Drittel begann dann wie das erste aufgehört hat. Beide  
Teams erspielten sich Chancen und speziell die Selber blieben durch  
schnell vorgetragene Gegenstöße immer wieder brandgefährlich. Einer  
dieser Konter führte dann auch zum 3:1. Florian Ondruschka passte auf  
Steven Bär, der frei zum Schuss kam und den Puck im Winkel  
unterbrachte. Doch damit nicht genug. Kurz vor der zweiten Pause waren  
die Deggendorfer im eigenen Powerplay zu unachtsam und boten den  
Hausherren eine Kontermöglichkeit. Christoph Kabitzky bediente Richard  
Gelke, der in eigener Unterzahl auf 4:1 erhöhte.
Zu Beginn des letzten Abschnitts keimte dann noch einmal Hoffnung im  
Deggendorfer Fanlager auf, als Andreas Gawlik in der 44. Minute den  
Anschlusstreffer erzielte. Die Hoffnung auf das Comeback hielt jedoch  
nur bis zur 53. Minute. Dann war es erneut Richard Gelke, der dem DSC  
den Todesstoß versetzte und das 5:2 erzielte. Coach Dave Allison  
setzte dann nochmal alles auf eine Karte und nahm Schroth bereits  
knapp sechs Minuten vor Ende der Partie zu Gunsten eines sechsten  
Feldspielers vom Eis. Diese Maßnahme zeigte noch einmal Wirkung und  
Thomas Greilinger verkürzte in der 57. Minute auf 5:3. Trotz weiterer  
Bemühungen sollte kein Deggendorfer Treffer mehr fallen. Auf der  
Gegenseite fiel dann noch ein weiterer Treffer, als Pavel Pisarik den  
weit aufgerückten DSC-Cracks den Puck abluchste und allein vor Henning  
Schroth auftauchte.
Für den Deggendorfer SC geht es nun am kommenden Freitag weiter. Dann  
trifft das Team von Trainer Dave Allison im heimischen Stadion auf die  
Blue Devils Weiden. Spielbeginn ist um 20 Uhr.
  
    
EV Füssen
Doppelvergleich mit Lindau endet unentschieden - Vorzeitiger Klassenerhalt gesichert
(OLS)  Der EV Füssen hat nach dem 28. Spieltag der Hauptrunde bereits den vorzeitigen Klassenerhalt geschafft und geht damit auch in der nächsten Spielzeit in der Oberliga Süd an den Start. Ein toller Erfolg für den nur als Außenseiter gehandelten Aufsteiger. Gleiches gilt für den Gegner EV Lindau, der sich im ersten Spiel des Doppelvergleichs über einen glücklichen 5:3-Auswärtssieg (1:2, 3:0, 1:1) freuen durfte.
Diese Partie hätte der EV Füssen eigentlich nicht verlieren dürfen. Doch nach einem starken Beginn scheiterte man im weiteren Verlauf an der eigenen Chancenverwertung, einem überdurchschnittlichen Gästekeeper und an einigen eigenen Abwehrschnitzern. Bereits nach 73 Sekunden hieß es 2:0 für den EVF, der seine beiden ersten Chancen durch Marco Deubler und Ondrej Zelenka sofort nutzte. Füssen machte weiter Druck, scheiterte nun aber jeweils knapp. Aus dem Nichts fiel der Anschluss durch Hammerbauer, Lindau konnte sich bis zu diesem Zeitpunkt nur selten befreien. Als in der 16. Minute eine Matchstrafe wegen versuchten Schlittschuhtritts gegen David Farny ausgesprochen wurde, hatten die Schwarz-Gelben ein fünfminütiges Überzahlspiel, verzettelten sich hier aber zu sehr und vergaben weitere gute Möglichkeiten.
Der zweite Abschnitt begann gleich mit einer Großchance für Deubler, auch Eichberger und Dropmann scheiterten knapp. Dafür nutzte Lindau einen Abwehrfehler durch Bräuner zum Ausgleich. Der EVF war beeindruckt, und nun übernahmen plötzlich die Gäste das Kommando und drängten sogar auf die Führung. Diese wäre ihnen im Powerplay beinahe gelungen, allerdings vergab auf der Gegenseite auch Tobias Meier bei einem Break völlig frei vor Di Berado im Lindauer Tor. Das 2:3 fiel dann doch noch nach einem Konter, Federolf traf platziert ins lange Eck. Gespielt war nun die Hälfte der Partie und Füssen wurde im Anschluss wieder stärker. Nach einem Abwehrfehler der Gäste stand diesmal Stocker frei vor dem gegnerischen Gehäuse, scheiterte aber gleich zweimal. Keller, Dropmann und Eichberger verpassten knapp, dann machte der toll freigespielte Stocker mit seinem Schuss gegen die Laufrichtung von Di Berado eigentlich alles richtig, die Scheibe ging aber denkbar knapp am Pfosten vorbei und Eichberger brachte den Nachschuss auch nicht unter. Als im direkten Gegenzug Hammerbauer den Konter zum 2:4 verwertete machte sich erstmals die Erkenntnis im Füssener Lager breit, dass diese Partie trotz der Überlegenheit – insgesamt gingen 50 Schüsse auf das Lindauer Tor - verloren werden könnte, denn der EVL zeigte ein Musterbeispiel an Effektivität. In der 39. Minute gab es ein großes Gewühl vor dem Lindauer Tor, doch der Puck wollte hier ebenso wenig ins Netz wie bei den folgenden Überzahlmöglichkeiten durch Velebny und Deubler.
Im letzten Abschnitt hatten die Islanders zunächst ihre beste Phase und scheiterten in Überzahl an einer tollen Parade von Maximilian Meier. Auf der anderen Seite hatte Guth zwei Möglichkeiten zum Anschlusstreffer, der große Füssener Druck war aber weg. Er kam jedoch wieder, als Tobias Meier elf Minuten vor Spielende in Überzahl das 3:4 markierte. Lindau nahm daraufhin eine Auszeit, doch Füssen drückte weiter. Nadeau und Payeur hatten beim nächsten Powerplay den Ausgleich auf dem Schläger, auch Meier, Hofmann und nochmals Payeur vergaben. Das glückliche Ende hatten die Gäste für sich. Nach Herausnahme des Torhüters traf Klingler zum 3:5 ins leere EVF-Gehäuse.
Trainer Franz Sturm (Lindau): „Ich bin heute brutal stolz darauf, wie wir uns nach dem frühen Rückstand zurück gekämpft haben. Wir haben uns gefangen und im zweiten Drittel mit einem 3:0 den Grundstein für den Sieg gelegt. Am Ende wurde es nochmals knapp, aber es hat gereicht und ich bin froh über die drei Punkte. Ein toller Auftritt von uns, wir arbeiten sehr gut und haben eine richtige Mannschaft. Am Montag geht es weiter, der Gegner ist stark und es wird erneut ein Kampf.“
Trainer Andreas Becherer (Füssen): „Wir hatten uns viel vorgenommen und sind auch perfekt gestartet. Ich kann mir aber nicht erklären, warum wir dann von schnellem und geradlinigem Eishockey auf verschnörkeltes und kompliziertes Eishockey umgestellt haben. Pech und ein starker Torhüter kommen dazu, aber das lasse ich nicht gelten. Wir haben unsere Marschroute verlassen und daher unnötig verloren. Leider belohnen wir uns nicht für den großen betriebenen Aufwand, das müssen wir lernen und in der nächsten Runde besser machen.“ (MiL)

Mit einem insgesamt verdienten 4:3 (1:0, 2:0, 1:3) hat sich der EV Füssen in Lindau für die zwei Tage zuvor erlittene Heimniederlage revanchiert. Zwei Drittel lang war der EVF läuferisch und kämpferisch das bessere Team, die Heimmannschaft gab bis zum Schluss aber nie auf und konnte in der Endphase sogar noch einmal heran kommen. In der Tabelle verbesserte sich Füssen durch den Auswärtssieg wieder auf den fünften Platz.
Eigentlich fingen die Schwarz-Gelben genau da an, wo sie am Samstag aufgehört hatten. Die Islanders wurden von Beginn an unter Druck gesetzt, folgerichtig führte eine Co-Produktion von Marc Besl und Dejan Vogl schon bald zum 0:1. Eichberger scheiterte danach am Außenpfosten, auf der anderen Seite musste Maximilian Meier zweimal eingreifen, um den Ausgleich zu verhindern. Doch der EVF hatte deutlich mehr Chancen und hätte durch Wiedemann oder Payeur bereits nachlegen können.
Auch ins zweite Drittel starteten die Ostallgäuer forsch und hatten schon in der ersten Minute drei Torchancen. Ein Überzahlspiel nutzte dann Jalen Schulz mit seinem ersten Saisontreffer von der blauen Linie zum 0:2. Danach wurde man an das letzte Aufeinandertreffen beider Teams erinnert. Füssen hatte gedrückt und Lindau die Kontertore gemacht. Diesmal war es anders herum, Lüsch und Farny hatten den Anschluss auf dem Schläger, es traf aber im Gegenzug Tobias Meier zum 0:3. Danach blieb sein Bruder im Füssener Gehäuse gegen Norris Sieger und auch zwei Unterzahlspiele wurden vom EVF schadlos überstanden.
Im Schlussabschnitt hatten zunächst Besl und Guth den vierten Treffer auf dem Schläger, stattdessen verkürzte Tischendorf auf 1:3. Nun warfen die Islanders nochmals alles nach vorne, auf der anderen Seite ergaben sich dadurch Kontermöglichkeiten. Scheiterten Deubler und Payeur noch frei vor dem Tor, so war es aus einem Gewühl heraus Marius Keller mit dem vorentscheidenden 1:4. Zelenka hätte sofort nachlegen können, vergab aber. In der Schlussphase konnte Miller nochmals verkürzen, Lindau tauschte daraufhin den Torhüter gegen einen sechsten Feldspieler und machte nochmals Druck. Wiedemann scheiterte am Torpfosten, Farny machte auf der anderen Seite das 3:4. Das war aber bereits acht Sekunden vor Spielende, eine Ausgleichschance ergab sich nicht mehr. Die Punkte gingen diesmal verdient an Füssen.
Trainer Andreas Becherer (Füssen): „Es war ein geniales Spiel heute, sehr schnell und intensiv. Beide Mannschaften sind super aus der Kabine gekommen und man hat gemerkt, dass obwohl beide die Meisterrunde fix haben man die Punkte mitnehmen will. In den ersten beiden Dritteln haben wir sehr clever gespielt und diesmal auch die Tore im richtigen Moment gemacht. Dass es am Ende noch mal knapp wurde ist der Tatsache geschuldet, dass Lindau unheimlich viel Moral gezeigt und alles versucht hat. Wenn man die ersten beiden Drittel für uns und das letzte für Lindau sieht gehen die drei Punkte aber in Ordnung.“ (MiL)
  
    
EV Lindau Islanders
Zum Ende der Hauptrunde drei starke Gegner für die Islanders - Drei Spiele in fünf Tagen fordern die EV Lindau Islanders zum Ende der Hauptrunde
(OLS)  Zum Ende der Hauptrunde warten mit den Bulls aus Sonthofen (Freitag, 3. Januar, 20 Uhr, in Sonthofen), dem SC Riessersee (Sonntag, 5. Januar, 18 Uhr, Eissportarena Lindau) und den ECDC Memmingen Indians (Dienstag, 7. Januar, 20 Uhr, Memmingen) drei ganz harte Brocken auf die Islanders. In diesen Spielen wird es darauf ankommen nochmals so viele Punkte wie nur möglich zu sammeln, um sich für die Meisterrunde eine gute Ausgangsposition im Kampf um Platz 8 zu schaffen.
Die erste Gelegenheit, ganz wichtige Punkte einzufahren, bietet sich den Islanders im Derby-Auswärtsspiel am Freitag, 3. Januar, um 20 Uhr bei den Bulls in Sonthofen. In der Zwischenbilanz beider Klubs im direkten Duell der laufenden Spielzeit liegen die Islanders mit zwei Siegen auf der Habenseite knapp vorn. Die Oberallgäuer konnten ein Duell für sich bislang klar mit 7:2 entscheiden. Dem vierten Aufeinandertreffen am Freitagabend zusätzliche Brisanz verleiht die Situation, dass Sonthofen noch voll im Kampf um Platz 10 steht und auf jeden Punkt im Duell mit Weiden und Selb angewiesen ist. Wie die Bulls unter Druck spielen können, konnte man am vergangenen Montag sehen, als sie den starken EC Peiting auswärts mit 4:5 schlagen konnten. Die EV Lindau Islanders sind also gewarnt und wissen was sie am Freitag im Allgäu erwartet.
In bestechender Form präsentiert sich weiterhin Bulls-Kontingentmann Edgars Homjakovs, der auch in den Spielen gegen die Islanders sein Können schon mehrmals unter Beweis stellen konnte. Neben Homjakovs zeigen sich in der laufenden Punktestatistik von Sonthofen aber auch der Tscheche Ondrej Havlicek, Lukas Slavetinsky und der Ex-Lindauer Santeri Ovaska sehr erfolgreich. Neben einer sehr guten Überzahlspielquote konnten die Sonthofener in der laufenden Saison auch schon viele Treffer in Unterzahl erzielen. Die Islanders sind hier also gewarnt und sollte stets wachsam sein und die sich bietenden eigenen Chancen eiskalt nutzen. An diesem Freitagabend werden höchstwahrscheinlich erneut viele Lindauer die Reise ins Allgäu antreten, um ihre EV Lindau Islanders zu unterstützen, damit möglichst die volle Punktzahl eingefahren werden kann.  
Zum zweiten Spiel des Wochenendes erwarten die Lindauer am Sonntag, den 5. Januar, um 18 Uhr den SC Riessersee im heimischen Eichwald. Im Gegensatz zu Sonthofen steht es in der Bilanz der bisherigen Partien gegen die Garmischer 1:2 aus Sicht der Lindauer. Einem indiskutablen 0:8-Ausrutscher zu Saisonbeginn folgte Mitte November ein hauchdünner, viel umjubelter 1:0-Erfolg in der heimischen Eissportarena. Das letzte Duell am dritten Adventssonntag war ebenfalls eine sehr enge Partie. Die Werdenfelser gingen zweimal in Führung und gut zwei Minuten vor Ende der Partie hielt das 2:1 auch noch an. Dann nahm Headcoach Franz Sturm eine Auszeit und zog Lucas Di Berardo für einen weiteren Feldspieler. Dieser kluge Schachzug zahlte sich auch: Gut anderthalb Minuten vor der Sirene erzielte Dominik Ochmann mit einem satten Schlagschuss das viel umjubelte 2:2, was die Islanders in die Overtime brachte. Hier entschieden die Oberbayern die Partie durch einen sehenswerten Treffer von Victor Östling für sich und behielten den Zusatzpunkt in Garmisch. Der Topscorer im Team des SC Riessersee ist Eetu-Ville Arkiomaa. Der Finne in Diensten der Garmischer kam vor der diesjährigen Saison vom Alps Hockey League Team aus Lustenau an die Zugspitze. Um auch gegen Riessersee Zählbares zu holen, haben die EV Lindau Islanders also eine ganz harte Nuss zu knacken. Auch durch die Kooperations-Partnerschaft mit dem EHC Red Bull München haben die Oberbayern einen hervorragenden Spielerpool aus jungen hungrigen Nachwuchsspielern, die für das DEL Team der Münchner Spielpraxis in der Oberliga sammeln sollen.
Im Anschluss an das Spiel gegen den SC Riessersee, wird es im Eisstüble eine Happy-New-Year-Party geben, bei der uns Billy Äggler mit seinen Acoustic Songs begeistern wird. Da am darauffolgenden Montag Feiertag (Heilige-Drei-Könige) ist, sind alle Fans und Zuschauer eingeladen, hier im Eisstadion mitzufeiern.  Mit dieser Party wollen die Islanders zusammen mit ihren Fans und Zuschauern den Klassenerhalt feiern und sich auf den weiterhin schweren Weg in der Meisterrunde einstimmen.
Den krönenden Abschluss der Hauptrunde bestreiten die EV Lindau Islanders mit einem Derby bei den Indians des ECDC Memmingen. Am Dienstag, den 7. Januar, steht um 20 Uhr das erste Bully beim Dauerrivalen am Hühnerberg bevor. Die Memminger spielen mit dem Deggendorfer SC um den Hauptrundentitel und wollen, wenn möglich, als Tabellenführer in die Meisterrunde einziehen. Auf der anderen Seite geht es für die EV Lindau Islanders an diesem Spieltag darum erneut Punkte zu sammeln um an den Mannschaften vor ihnen dranzubleiben.  Die Vorzeichen und die Brisanz dieses Derby könnten spannender nicht sein und lassen auf einen grandiosen Eishockeyabend hoffen, an dessen Ende die Islanders hoffentlich, wie schon am zweiten Weihnachtsfeiertag beim Last-Minute-Sieg, Grund zu feiern haben. Das Team der Indians wurde kurz vor dem Jahreswechsel noch einmal verstärkt. Der Deutsch-Kanadier Steven Deeg kam von den Füchsen Duisburg aus der Oberliga Nord ins Allgäu und verstärkt den sowieso schon sehr guten Kader noch weiter. Trotz des Spieltags unter der Woche werden auch zu diesem Auswärtsspiel wieder zahlreiche Lindauer den Weg auf sich nehmen, ihr Team im Stadion anfeuern und ihm durch ihre Unterstützung von den Tribünen die notwendige Kraft für dieses schwere Spiel mit auf den Weg geben.
Wichtige Info zur Parksituation:
Da direkt am Eisstadion aufgrund des Thermenbaus weniger Parkplätze zur Verfügung stehen als die vergangenen Jahre, kann auch auf den Parkflächen der Firma Thomann vor dem Kamelbuckel geparkt und die Eissportarena dann fußläufig in kurzer Zeit erreicht werden. Die EV Lindau Islanders bedanken sich bei der der Firma Thomann für die unkomplizierte Bereitstellung der Parkplätze. Den Lindauern wird empfohlen, am besten die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Die Stadtbushaltestelle für den kurzen Fußweg zum Stadion ist „Kamelbuckel“ und mit der Linie 3 in Richtung Zech zu erreichen.
  
    
ERC Sonthofen
Heimderby am dritten Januar gegen die Lindau Islanders
(OLS)  Am Freitag sind die Islanders zum nächsten Heimspiel im Stadion an der Hindelanger Straße zu Gast. Puck Drop ist wie gewohnt um 20 Uhr.
Während die Islanders bereits sicher für die Meisterrunde qualifiziert sind, brauchen die Bulls dringend jeden Punkt um den Rückstand auf den zehnten Tabellenplatz aufzuholen. Laut Tabelle ist Lindau der leichteste Gegner des Restprogramms der Bulls, doch dass dieses Spiel sicherlich kein einfaches wird, wissen die Puckjäger aus Sonthofen aus dem letzten Zusammentreffen noch all zu gut. Das Spiel endete mit 5:3 zu Gunsten der Inselbewohner. Das letzte Spiel der Lindauer gegen den EV Füssen verloren sie knapp mit 2:3, doch zuletzt konnten sie fast jedem Gegner die Punkte zumindest teilweise streitig machen. Prominentestes Opfer war am 26. Dezember der ECDC Memmingen, der in Lindau mit 1:2 verlor. Die Mannschaft um Trainer Martin Ekrt ist also gewarnt und wird das Spiel mit dem nötigen Ernst angehen.
Besonderes Augenmerk muss dabei auf Brent Norris gelegt werden, der mit 11 Toren und 35 Vorlagen aus 29 Spielen Topscorer bei den Islanders ist. Die Ausgeglichenheit in den ersten beiden Sturmreihen der Lindauer wird deutlich, wenn man die Liste der Vorbereiter und Torschützen weiterverfolgt. Hier liegen Andreas Farny (29 Punkte), Jan Hammerbauer (27 Punkte) Simon Klingler (27 Punkte) und Ludwig Nirschl (26 Punkte) sehr dicht beieinander. Es kann also ein spannendes Spiel erwartet werden.
Die Bulls hoffen auf ein gut gefülltes Haus und werden Alles dafür tun die drei Punkte in Sonthofen zu behalten.
  
    
ESC Moskitos Essen
Nach Niederlage in Hannover: Moskitos starten mit wichtiger Auswärtsaufgabe ins neue Jahr 
(OLN)  Man habe hart trainiert und die Stimmung in der Kabine sei trotz der negativen Ergebnisse der letzten Zeit sehr gut, betonte Coach Larry Suarez vor der Partie am Montag bei den Hannover Scorpions. Ein Sieg sollte am Ende allerdings nicht rausspringen. Mit 2:7 unterlag der ESC. Doch Zeit, um sich darüber zu ärgern, bietet sich kaum. Bereits am Freitag steht für die Essener das richtungsweisende Duell mit den BlackDragons Erfurt an. 
Bei den Moskitos konnte Peter LeBlanc neben Sebastian Lehmann und Valentin Pfeifer nicht auflaufen. Im ersten Abschnitt standen die Moskitos defensiv stabil und konnten durch Aaron McLeod, der zweimal traf, mit 2:0 in Führung gehen. So war auch der Spielstand zur ersten Pause.
Hannover würde nun sicherlich mehr Druck machen, zumal noch 18 Sekunden Unterzahl zu Beginn des zweiten Drittels für die Moskitos auf der Uhr standen. Nach 21 Sekunden im zweiten Drittel traf Trabucco mit einem verdeckten Schlenzer von der blauen Linie zum 1:2. Nun bekam Hannover Oberwasser und die Moskitos mussten innerhalb kurzer Zeit zwei weitere Treffer erneut durch Trabucco und Arnold zulassen.
Spiel gedreht, nun 3:2 für die Scorpions und die Moskitos brauchten einige Zeit, um zurück ins Spiel zu finden. Wenige Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittels die Riesenmöglichkeit für McLeod zu seinem dritten Treffer, doch Salvarani im Hannoveraner Tor konnte parieren, so dass es zur zweiten Pause beim knappen Vorsprung für die Scorpions blieb.
Alles war noch drin im letzten Abschnitt und man hatte sich sicherlich auch einiges in der Pause vorgenommen, doch spätestens nach Trabuccos drittem Tor zum 4:2 in der 44. Minute war das Spiel entschieden. In Minute 48 ein Doppelschlag zum 6:2 durch Pelletier und Reiß und in Minute 52 erneut Pelletier zum Endstand von 7:2 für die Scorpions.
Der Vorsprung auf einen Nicht-Preplayoffplatz ist auf einen Punkt geschrumpft und am kommenden Freitag, 3. Januar, geht es zu den Tec Art Black Dragons Erfurt, die einen Platz hinter den Moskitos stehen (20 Uhr). 
Sonntag, den 5. Januar, steht das erste Heimspiel des neuen Jahres an. Gegner sind die Rostock Piranhas, die nur einen Platz vor den Moskitos in der Tabelle rangieren (18.30 Uhr). 
  
    
Rostocker EC
Nordderby zum Jahresauftakt
(OLN)  Nach dem Spielemarathon zwischen den Festtagen geht es nun im „ normalen“ Spielrhythmus für die Rostock Piranhas weiter. Zum Jahresauftakt gibt es gleich ein Nordderby. Die Hamburg Crocodiles treffen am Freitag in der Rostocker Eishalle auf die Ostseestädter. Die Gäste von der Elbe spielen bis jetzt eine sehr gute Saison und stehen mit 52 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz. Maßgeblich zum Erfolg tragen die beiden Stürmer Dominik Lascheit und Thomas Zuravlev bei, welche die beiden ersten Plätze der Topscorerliste der Oberliga Nord anführen. Auch das Powerplay der Elbstädter ist sehr gut. Die Bilanz der bisherigen Begegnungen zwischen den Piranhas und den Crocodiles: ein Sieg und eine Niederlage.
Am Sonntag reisen die Piranhas wieder in den Südwesten. Dort treten sie gegen den Tabellennachbarn, die ESC Wohnbau Moskitos Essen an. Wie die Piranhas kämpfen die Essener um einen Platz in den Playoffs. Derzeit rangieren sie mit 24 Punkten auf dem 10. Platz der Tabelle. Ein Gegner, welchen die Rostocker nicht unterschätzen. Das erste Treffen konnten die Piranhas im Powerplay knapp für sich entscheiden. Das zweite Spiel beendeten die Moskitos mit einem deutlichen Sieg. Spielbeginn ist um 18.30 Uhr.
Am Freitag ist es wichtig, die Piranhas als siebter Mann von den Rängen zu unterstützen, denn der Gegner wird von zahlreichen Fans unterstützt werden. Also ab in die Halle, wenn es um 20.00 Uhr heißt: „ Es ist Futterzeit für die Piranhas“.
  
    
Bayernliga / Bezirksliga Bayern
    
EHC Königsbrunn
Zwei Heimspiele zum Ende der Vorrunde
(BYL)  Der EHC Königsbrunn startet gleich mit zwei Heimspielen ins neue Jahr. Zuerst geht es am Freitag ab 20 Uhr in der Nachholpartie gegen die „Eispiraten“ des ESC Dorfen. Sonntags folgt dann ab 18 Uhr die Begegnung gegen die „Black Hawks“ der EHF Passau.
Anfang Dezember hatte der EHC sein Heimspiel gegen Dorfen. Nach zwei gespielten Dritteln lag Königsbrunn mit 3:1 in Führung und war auf dem besten Weg, sich den Sieg gegen die Eispiraten zu holen. Ein Schaden im Eis nach der Aufbereitung führte allerdings zum Spielabbruch. Freitags wird nun das Spiel wiederholt, Dorfen ist ein zweites Mal zu Gast in der heimischen Eisarena. Seit dem letzten Aufeinandertreffen läuft es richtig gut bei den Oberbayern. Das liegt wohl auch am Comeback des Top-Scorers Lukáš Miculka, der gegen Königsbrunn zum ersten Mal wieder im Kader stand und für den einzigen Treffer der Eispiraten sorgte. Seitdem hat er nun insgesamt fünf Partien absolviert und sich insgesamt beeindruckende elf Scorerpunkte nach seiner langen Verletzungspause geholt. Wie wichtig er für Dorfen ist, zeigt sich nicht nur in seiner Statistik. Seit er wieder dabei ist gelangen den Eispiraten Auswärtssiege in Peißenberg und Schongau, zuhause wurde Passau mit 6:3 abgefertigt. Einzig Waldkraiburg konnte seitdem gegen Dorfen bestehen und auswärts mit 7:2 gewinnen. In Königsbrunn wird es wohl eine sehr knappe Kiste werden, denn außer Miculka sind die Eispiraten offensiv stark aufgestellt. Top-Scorer der Gäste ist der 27-jährige Slowake Martin Saluga mit 26 Punkten aus 20 Partien, gleich dahinter folgt der 32-jährige Thomas Vrba, der sich in 19 Spielen 25 Scorerpunkte erarbeitete. Am Freitag will sich Dorfen für die Hinspielniederlage revanchieren, dabei geht es für die Eispiraten um nichts mehr. Der Druck liegt also ganz auf Königsbrunner Seite. 
Sonntags folgt dann das schwere Spiel gegen Passau. Im Hinspiel setzte es eine 1:5 Niederlage für Königsbrunn. Die Black Hawks sind die Torfabrik der Liga, in 23 Partien erzielten die Niederbayern 110 Treffer. Das sind pro Spiel fünf Treffer. Maßgeblich daran beteiligt sind die beiden tschechischen Kontingentspieler, die im Schnitt einmal pro Partie ein Tor schießen.  Der 28-jährige Jan Sybek ist Topscorer der Gäste mit 44 Scorerpunkten, dicht gefolgt von seinem 35-jährigen Landsmann Petr Sulcik mit 42 Scorerpunkten. Passau ist offensiv breit aufgestellt, so erzielten Ales Kreuzer und Dominik Schindlbeck zusammen 45 Scorerpunkte.  Zuhause ist Passau eine Macht, auswärts lassen die Niederbayern schon mal Punkte liegen. Momentan belegen die Black Hawks den dritten Tabellenrang und sind Favorit in der Partie gegen den EHC.
Der EHC Königsbrunn hat sich in den letzten Spielen stabilisiert, so wurden sechs Partien in Folge gewonnen. Zuletzt holten sich die Brunnenstädter zwei hart erkämpfte Auswärtssiege gegen Schongau und Pfaffenhofen, die Mannschaft präsentiert sich momentan spielfreudig und kampfstark. Trainer Waldemar Dietrich kann sich auf alle Reihen verlassen, trifft der erste Sturm nicht, dann eben der zweite oder dritte. Speziell die jungen Spieler haben in den letzten Partien überzeugen können. Mit zwei Siegen hat der EHC noch theoretisch die Chance auf den sechsten Tabellenrang, der die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Oberliga Süd bedeutet.
  
    
TEV Miesbach
TEV unterliegt zum Jahresabschluss daheim dem TSV Erding
(BYL)  Vor 526 Zuschauern unterliegt der TEV erstmals nach regulärer Spielzeit daheim mit 2:4 (1:0,0:3,1:1). Die Gäste vom TSV Erding konnten mit dem Erfolg ihre Chance auf die Teilnahme an der Zwischenrunde mit den Oberligisten wahren und haben es beim letzten Hauptrundenspiel gegen den EHC Waldkraiburg nun selbst in der Hand ihr Saisonziel zu erreichen. Dabei traten sie deutlich verbessert auf als noch im Hinspiel, dass der TEV mit 4:0 gewinnen konnte. Ihren Anteil daran hatten auch die drei zwischenzeitlich getätigten Nachverpflichtungen Alexander Gantschnig, Jamie Hill und Marco Babic. Bereits von Beginn an hatte Erding gute Torchancen, auch bedingt durch zwei Überzahlspiele. Erst ab Mitte des ersten Drittels erspielte sich der TEV ein Übergewicht und konnte dies auch gleich zur 1:0 Führung durch Christoph Gottwald (Assist Florian Feuerreiter) nutzen, dessen verdeckter Schuss den TSV-Torhüter Christoph Schedlbauer überraschte. Mit einem Alleingang hätte Nico Fissekis die Führung ausbauen können oder Bobby Slavicek, gekonnt freigespielt von Dusan Frosch. Allerdings erwies sich Schedlbauer als Meister seines Fachs und hielt seine Farben im Spiel. So ging es mit der verdienten Führung in die erste Drittelpause. Zu Beginn des zweiten Drittels nutzte Erding zwei Unachtsamkeiten der TEV Hintermannschaft und ging durch Treffer von Zimmermann und Hill in Führung. Danach übernahm wieder der TEV die Initiative und drückte den Gegner teilweise minutenlang ins eigene Drittel, jedoch ohne zählbaren Erfolg. Erding verteidigte geschickt und war sich auch nicht zu schade sich regelmäßig mit Icing zu befreien. In Überzahl erzielte Waldhausen in der 38. Minute die 2-Tore-Führung für die Gäste. Etwas schmeichelhaft nach einem Schussverhältnis von 18:6 im zweiten Drittel, aber höchst effektiv. Motiviert das Spiel noch zu drehen kam der TEV zum letzten Drittel aus den Kabinen und es dauerte auch nur 38 Sekunden bis Beppo Frank auf Zuspiel von Franz Mangold und Dusan Frosch mit einen Schlagschuss von der blauen Linie in Überzahl verkürzen konnte. Leider folgte in dieser Druckphase ein Becherwurf eines Miesbacher Fans, woraufhin das Eis teilweise abermals bereitet werden musste und sich die Gäste neu sammeln konnten. So blieb der TEV zwar tonangebend, der Ausgleich gelang jedoch nicht. Vielmehr erhöhte Erding bei einem Konter durch Dürr in der 55. Minute auf 4:2. Auch die Herausnahme von Torwart Timon Ewert zugunsten eines 6ten Feldspielers bereits 160 Sekunden vor Schluss brachte nichts zählbares mehr. „ Gratulation an Erding zum Sieg. Wir haben nicht schlecht gespielt, jedoch hat man gemerkt dass es für uns um nicht mehr viel ging und für Erding um alles. Trotzdem wollten wir gewinnen. Im letzten Drittel bekommen wir drei Schüsse aufs Tore und das Drittel endet 1:1! Wir möchten im letzten Spiel in Grafing die Tabellenführung verteidigen und hoffe dass wieder paar verletzte Spieler zurückkommen werden,“ berichtet Kathan nach dem Spiel.
  
    
ERV Schweinfurt
Spannende Auswärtspartie für zahlreich angereiste Fans
(BYL)  Etwa 150 mitgereiste Schweinfurter Fans konnten sich in Landsberg über ein spannendes Spiel ihrer Mighty Dogs gegen den Sechstplatzierten freuen, denn erst in der 51. Spielminute fiel das entscheidende Tor für die Hausherren zum knappen 5:4 Sieg des HC Landsberg.
Trotz der Niederlage konnte Trainer Zdenek Vanc bei seinem Einstand zufrieden mit der Mannschaftsleistung sein: „Das war für mich das erste Spiel als Cheftrainer. Wegen Weihnachten konnten wir nur einmal trainieren. Trotzdem bin ich stolz auf unsere Jungs. Wir haben gut angefangen, dann haben wir schnell zwei Tore kassiert. Wir sind trotzdem wieder zurückgekommen. Es war ein spannendes Spiel. Ein kleiner Fehler und die drei Punkte bleiben hier. Aber wir schauen nach vorne, wir konzentrieren uns auf das Sonntagsspiel.“
Mit der Unterstützung ihrer Fans im Rücken gingen die Mighty Dogs in der siebten Minute durch ein Powerplaytor von Jeff Murray mit 0:1 in Führung. Eine Minute später hatte Landsberg die Chance zum Ausgleich, doch Kevin Kessler hielt seinen Kasten sauber. Dabei blieb es dann aber nicht, denn innerhalb von zwei Minuten konnte Landsberg das Spiel durch Tore von Petr Machacek (15.) und Michael Fischer (17.) drehen.
Zurück aus der Kabine sorgte Semjon Bär nach 74 Sekunden für den 2:2 Ausgleich. Zwei Minuten später hatte Kevin Marquardt nach Zuspiel von Markus Babinsky die erneute Führung auf dem Schläger, doch David Blaschta verhinderte dies. Stattdessen erzielte Marek Charvat in der 28. Minute das 3:2. Doch die Mighty Dogs kämpften weiter und nutzten eine doppelte Überzahl zum 3:3 durch Domantas Cypas (34.).
Genauso wie im zweiten Drittel folgte auch im letzten Spielabschnitt wieder ein schnelles Tor – allerdings diesmal nach 51 Sekunden das 4:3 für den HC Landsberg. Zehn Minuten vor Spielende glichen die Mighty Dogs durch Kevin Marquardt erneut aus, doch das Remi hatte nicht lange Bestand, denn 27 Sekunden später brachte Michael Fischer Landsberg wieder in Führung. Die Mighty Dogs blieben bis zum Schluss am Drücker, doch es blieb bei dem knappen 5:4 Sieg für den HC Landsberg.
„Zuallererst möchte ich den mitgereisten Fans danken. Sie haben uns zusätzliche Energie und Kraft gegeben. Wir haben eine gute Leistung gezeigt, aber nicht das Ergebnis erlangt, das wir wollten. Wir haben hart gekämpft, aber uns zu viele Tore eingefangen.“, bedankte sich Jeff Murray für die Unterstützung der Fans. Und auch Semjon Bär war aufgrund der zahlreich angereisten Fans von den Socken: „Wahnsinn! Selten so einen geilen Support erlebt! Hut ab!!“
  
Guter Jahresabschluss für die Mighty Dogs
Vor dem Jahresende konnten die Mighty Dogs noch einmal zwei Punkte aus der Ferne entführen. Beim TSV Peißenberg gewannen die Mighty Dogs mit 2:3 nach Penaltyschießen.
„Wir nehmen natürlich gerne die Punkte mit, wir müssen uns für die Abstiegsrunde vorbereiten, für uns ging es eigentlich um nichts mehr. Bei Peißenberg ging es um alles – wir dachten Peißenberg kommt ohne Ende – das war für uns glücklicherweise nicht so. Wir haben gut begonnen, haben im zweiten Drittel aber wieder den Schlendrian reingebracht. Dann haben wir uns wieder gefangen. Im Penaltyschließen waren wir der glückliche Gewinner.“, fasste der körperlich angeschlagene Kapitän Andreas Kleider zusammen, der den stimmlich angeschlagenen Trainer Zdenec Vanc auf der Pressekonferenz vertrat.
Im ersten Drittel lag der Fokus der Mighty Dogs zuerst auf der Defensive – sie ließen wenig zu, hatten aber selbst auch wenige Torchancen. Somit verliesen nach 20 Minuten beide Mannschaften torlos das Eis.
In der 29. Minute gingen die Eishackler, die vor dem letzten Vorrundenspieltag mit einem Sieg gegen die Schweinfurter ihre Ausgangslage für die Teilnahme an der Aufstiegsrunde verbessern wollten, mit 1:0 durch Martin Andrä in Führung. In Überzahl hätten die Hausherren fast ihre Führung ausgebaut, doch der Pfosten verhinderte einen weiteren Treffer. Stattdessen erzielte bei 4 gegen 4 Jeff Murray den Ausgleich für die Mighty Dogs (34.). Doch vor der zweiten Drittelpause holten sich die Eishackler die Führung durch Valentin Hörndl zurück (39.).
Im letzten Drittel gaben die Mighty Dogs den Eishacklern nicht die Möglichkeit, den Sieg klar zu machen und sorgten 35 Minuten vor Spielende für den Ausgleich. Nachdem sich Jeff Murray durch die Peißenberger Verteidigung gespielt hatte, spielte er die Scheibe an den Pfosten zu Jan Kouba, der Lukas Fröhlich den Puck zum Ausgleich auflegte. Nachdem in der darauffolgenden Overtime Lucas Kleider verletzt vom Eis musste, wurde es anderthalb Minuten vor Ende noch einmal gefährlich vor dem Peißenberger Tor, als Jeff Murray am Pfosten zum Abschluss kam. Doch es blieb beim Unentschieden und die endgültige Endscheidung musste im Penaltyschießen fallen. Nachdem Peißenberg zweimal an Kevin Keßler gescheitert war und ihn nur einmal überwinden konnte, sorgte Marcel Grüner, nachdem zuvor auch Jeff Murray getroffen hatte, mit seinem Penalty für das entscheidende Tor.
„Wir haben durch unsere geschlossene Mannschaftleistung und durch starken Kampf zurecht uns die zwei Punkte verdient und uns auch zum Abschluss dieses Jahres noch einmal selbst belohnt.“, freute sich Matchwinner Marcel Grüner über den guten Jahresabschluss.
Im letzten Spiel der Vorrunde treffen die Mighty Dogs Zuhause am Sonntag, den 05.01.2020, auf den EC Pfaffenhofen, der ebenfalls in der Abstiegsrunde antreten muss. Spielbeginn im Icedome ist um 18 Uhr.
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
EHC Waldkraiburg bestreitet letztes Vorrunden-Spiel gegen den TSV Erding
(BYL)  Noch ein Spiel in der Vorrunde der Bayernliga 2019/2020 hat der EHC Waldkraiburg vor sich, bevor es am 10.01.2020 mit dem ersten Spiel in der Verzahnungsrunde weitergeht. Die beste Nachricht in dieser Saison: Mit dem Abstieg hatte man schon frühzeitig nichts zu tun, das Mindestziel wurde, mit dem zweiten oder dem dritten Platz mehr als übertroffen und nun beginnt das Sahnehäubchen der Saison. Mit dem TSV Erding empfängt am 05.01.2020 eine „Schwellenmannschaft“ das Team von Alex & Sergej Piskunov. Derzeit stehen die Erdinger auf dem sechsten Platz, der ebenso zur Verzahnungsrunde qualifiziert, verlieren sie gegen die Löwen und Peißenberg gewinnt zeitgleich gegen Landsberg, so wären sie raus. Die Gladiators benötigen demnach einen Sieg um jeden Preis um nicht noch in die untere Verzahnungsrunde zu rutschen.
Auch die Erdinger haben Spieler im Kader, vor denen die Gebrüder Piskunov ihre Truppe warnen dürften. Einer davon ist Jamie Hill, dieser hat beim sensationellen Sieg der Erdinger gegen den Spitzenreiter Miesbach bei vier Toren auch vier Scorerpunkte gesammelt. Aber auch die üblichen Verdächtigen sollten auf dem Zettel der Waldkraiburger Löwen stehen. Daniel Krzizok, der mit 38 Scorerpunkten die Erdinger Liste anführt oder auch Philipp Michl und Florian Zimmermann, die nur unwesentlich weniger Punkte aufweisen können. Unglücklich auswirken für die Erdinger Moral könnte sich jedoch, dass sich Kapitän Sebastian Schwarz im vorletzten Spiel an der Schulter verletzte und wohl länger ausfallen wird. Mit 25 Punkte war er zudem ein wichtiger Scorer im Gladiators-Team.
Auch bei den Löwen gibt es Verletzte zu beklagen. Mit Thomas Rott, ebenso wie Matthias Jeske, fallen die wichtigsten Stützen in der Abwehr der Löwen weiterhin aus. Die Waldkraiburger Mannschaft konnte jedoch gegen Dorfen aber auch gegen Schweinfurt zeigen, dass die Stellvertreter der Ausgefallenen durchaus in der Lage sind das Fehlen zu kompensieren.
Für die weitere Planung stehen der Waldkraiburger Mannschaft auch schon einige Daten der kommenden Verzahnungsspiele bereit. Am Freitag den 10.01.2020 spielt Waldkraiburg auswärts, am darauffolgenden Sonntag zu Hause gegen einen jeweils noch unbekannten Gegner. Der weitere Spielplan wird entschieden, wenn alle Teams, die aus der Oberliga-Süd und die restlichen aus der Bayernliga feststehen.
  
    
ESC Kempten 1b
ESC Kempten 1B mit unglücklicher Derbyniederlage
(BBZL)  Vor über 325 Zuschauern musste die Zweite der Sharks, am zweiten Weihnachtsfeiertag, bei den Eisbären Oberstdorf in deren kleinen Eishalle antreten. Im ersten Drittel ergaben sich für die Gäste aus Kempten bereits jede Menge bester Einschussmöglichkeiten, die jedoch immer wieder zu leichtfertig vergeben wurden. In der 17. Spielminute sorgte dann Waleri Barmasev in Überzahl nach schöner Vorarbeit durch Christian Engler und Benni Waibel, für das bis dahin verdiente 0:1 für die 1b der Sharks. Doch wie schon so oft in dieser Saison hielt der Vorsprung nicht lange und der ECO konnte ausgleichen. Derby Charakter hatte das Spiel allemal denn an Kampf und Einsatz mangelte es nicht. Zum Drittelende gab es dann noch einige verbale Entgleisungen weit unter der Gürtellinie eines Oberstdorfer Spielers (R. Berger) gegenüber Kemptener Akteuren und Offiziellen. Dieser Spieler fiel übrigens schon beim Spiel in Kempten nicht durch spielerische Klasse, sondern nur verbal negativ auf. Beim Stand von 1:1 wurden dann die Seiten gewechselt. Kurz nach Beginn zappelte die Scheibe dann wieder im Oberstdorfer Gehäuse. Wieder aus einer Überzahlsituation heraus traf Manuel Endras, diesmal von Tobias Pichler und Markus Wartosch bedient zum 1:2 für die Kemptener. Ein reines Duseltor ergab dann den Ausgleich in der 29. Minute. Hier sprang die Scheibe nach einem Schuss so unglücklich von der Bande zurück und wurde durch die Schoner des auch in dieser Partie sicheren Rückhalts Florin Baumberger, ins eigene Tor abgefälscht.  Im letzten Abschnitt zog Oberstdorf dann erst mal auf 4:2 davon, wobei dem vierten Oberstdorfer Treffer erst ein Pfiff voraus ging und zudem noch ein Torraum Abseits zugrunde lag und die oftmals nicht ganz souverän wirkenden Unparteiischen dann doch auf Tor entschieden. Benni Waibel war es, der nach klasse Vorarbeit von Christian Engler und Lukas Linnartz zum 4:3 Anschlusstreffer vollendete. Es war kein Derby ohne Dramatik. Kemptens Coaches nahmen nach einer Auszeit zwei Minuten vor Ende des Spiels ihren Goalie zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Treffer für Kempten wollte dann keiner mehr gelingen. Oberstdorf konnte noch einmal durch einen Empty Net Treffer ins Leere Tor für den letzten Endes schmeichelhaften 5:3 Endstand sorgen. Hoch anrechnen muss man Filip Matejka und Ervin Masek, das sie extra ihren Familienurlaub in Tschechien unterbrachen, zum Spiel anreisten und im Anschluss den weiten Weg wieder zurück fuhren. Auch von denjenigen Spielern, welche an diesem Abend dabei waren und leider nicht ihre gewünschte Eiszeit erhielten. Von diesem Teamspirit können sich einige Spieler eine Scheibe abschneiden.
  
    
ERC Lechbruck
Erstes Heimspiel im neuen Jahr gegen Kempten
(BBZL)  Der ERC Lechbruck startet mit einem Heimspiel ins Jahr 2020. Am Freitag um 19:30 Uhr empfangen die Flößer den ESC Kempten 1b im Lechparkstadion und dabei gilt es weitere Punkte im Play-Off Rennen auf die Habenseite zu verbuchen. Mit einem Sieg kann der ERC zu Tabellenführer Türkheim aufschließen.
Die 1b des ESC Kempten ist eine neu zusammengestellte Mannschaft mit durchaus bekannten Namen in ihren Reihen. So bringen zum Beispiel Markus Russler im Tor, Markus Wartosch, Benjamin Waibel, Matthias Weißschuh in der Verteidigung und Christian Engler, Tobis Epp, Ervin Masek, Tobias Pichler sowie der tschechische Neuzugang Filip Matejka allesamt Erfahrung aus höherklassigen Ligen mit. Zwar ziert der ESC mit 9 Punkten den vorletzten Tabellenplatz, dennoch sind die Ergebnisse meistens sehr respektabel und dass die Sharks für Überraschungen gut sind, zeigten ein 2:1-Sieg gegen die SG Oberstdorf/Sonthofen und eine denkbar knappe 4:5-Niederlage gegen den ERC im Hinspiel, wobei sich die Lecher äußerst schwer taten, bis die drei Punkte unter Dach und Fach waren. Hinzu kommt die Besonderheit, dass ESC-Trainer Helmut Wahl immer wieder auf Spieler der 1. Mannschaft des ESC Kempten zurückgreifen kann. Diese ist bereits sicher für die Aufstiegsrunde zur Bayernliga qualifiziert und so ist damit zu rechnen, dass Kempten den ein oder anderen Landesligaspieler einsetzen wird.
Der ERC Lechbruck hat sich mit einem starken Auftritt beim 4:2-Sieg im Spitzenspiel bei der SG Lindenberg/Lindau aus dem alten Jahr verabschiedet und möchte dieses Leistungsniveau auch gleich mit ins neue Jahr nehmen. Sechzig Minuten das eigene Potenzial aufs Eis bringen, das ist das oberste Ziel für die Mannschaft von ERC-Trainer Jörg Peters. Dann wird es für jeden Gegner schwierig die Lecher in die Knie zu zwingen. Das erste Heimspiel des neuen Jahres soll natürlich gewonnen werden und die Chance den ESV Türkheim in der Tabelle einzuholen motiviert die Flößer gleich doppelt. Vorsitzender Manfred Sitter: „Unsere Mannschaft hat in Lindenberg bewiesen, dass sie mit Druck umgehen kann und zeigte dabei eine Topleistung. Wir sind auf einem sehr guten Weg. Nun hoffen wir zahlreiche Zuschauer gegen Kempten begrüßen zu dürfen. Es sind Ferien, es ist das erste Spiel im neuen Jahr, unser Team hat es sich verdient dass wir nun mal die 200er-Marke durchbrechen.“
  
    
Regionalliga West
    
EG Diez-Limburg
Inter-Regio-Cup: Rockets empfangen Lüttich
(RLW)  Endspurt im Inter-Regio-Cup und in der Hauptrunde der Regionalliga West für die EG Diez-Limburg: Die Rockets empfangen am Freitagabend am heimischen Heckenweg in Diez die Bulldogs aus Lüttich zum internationalen Vergleich. Zwei Tage später, am Sonntag, ist man um 18 Uhr bei den Ice Aliens in Ratingen zu Gast.  
„Wir wollen die gute Form kompensieren, an den kleinen Schwächen arbeiten und einfach im Schwung bleiben“, sagt Rockets-Trainer Frank Petrozza mit Blick auf die anstehenden Aufgaben. Dabei hat besonders das Duell mit dem belgischen Team aus Lüttich (Bulldogs de Liege) einen besonderen Reiz. Gegen diese Mannschaft haben die Raketen bisher noch nicht gespielt, die Partie im Inter-Regio-Cup sorgt zudem für internationales Flair in Diez. 
„Ich weiß nicht viel über den Gegner“, sagt der EGDL-Trainer. „Die Ergebnisse sind recht schwankend. Mal schlagen sie starke Teams, verlieren dann aber wieder gegen vermeintlich schwächere Gegner. Wir freuen uns dennoch sehr auf dieses Spiel, schließlich ist es für uns ein weiteres Heimspiel, bevor wir danach gleich vier Mal in Serie auswärts ranmüssen.“ Die Siegchancen im Inter-Regio-Cup sind nur noch theoretischer Natur, dennoch wollen sich die Rockets mit einem weiteren Erfolg aus dem Wettbewerb verabschieden.  
Am Sonntag geht es dann zum „Lieblingsgegner“ nach Ratingen, den man zuletzt in Serie schlagen konnte. Doch auch hier warnt der Trainer: „Die haben zuletzt Hamm auf eigenem Eis geschlagen. Wir wissen, dass Ratingen ein guter und unangenehmer Gegner ist. Und wir wollen auf keinen Fall zulassen, dass wir den Gegner kurz vor dem Start der Meisterrunde noch einmal unnötig stark machen.“ Hintergrund: Der vorläufige Spielplan der am 24. Januar beginnenden Meisterrunde sieht gleich zum Auftakt ein Wiedersehen mit Ratingen am Diezer Heckenweg vor.  
„Ich möchte in beiden Partien sehen, dass wir 60 Minuten lang unser Spiel machen und überzeugen“, sagt Petrozza. „Wir wollen den Zuschauern erneut ein tolles Spiel liefern - so wie zuletzt gegen Neuwied und in Nijmegen, wenngleich wir in beiden Spielen jeweils ein eher schwaches Drittel dabei hatten.“ Das hatte die EGDL aber nicht davon abgehalten, beide Spiele auch zu gewinnen. „Es wird langsam ernst. Wir bleiben weiter voll fokussiert. Denn jeder weiß: Du kannst nicht in der Hauptrunde ein bisschen locker spielen und dann zur Meisterrunde einfach so den Hebel umlegen. Deshalb nehmen wir auch jetzt jedes Spiel sehr ernst und wollen alle Partien gewinnen.“ 
  
    
Dinslakener EC Kobras
Kobras in Hamm und gegen Neuwied
(RLW)  Während das neue Jahr noch gar nicht so richtig angekommen ist, müssen die Akteure der Eishockey – Regionalliga West schon wieder einen Doppelspieltag am kommenden Wochenende absolvieren. Für die Kobras bedeutet dies: Freitag in Hamm, Sonntag zuhause gegen Neuwied.
Da beide Gegner in der Tabelle vor den Giftschlangen positioniert sind, gehen die Dinslakener am 03.01.20 als Außenseiter in die Begegnungen. Dennoch darf man sich als Kobra – Fan in beiden Aufeinandertreffen durchaus etwas ausrechnen. Die Eisbären haben – wie die Kobras zuvor – derzeit einige spielerausfälle zu beklagen. Besonders hart ist natürlich der Verlust beider Kontingentspieler Milan Svarc und Michal Spacek. Zuletzt musste man eine 3:4 – Niederlage bei den Ratinger Ice Aliens einstecken. Man wird sehen, wer bei beiden Mannschaften zur Verfügung steht. Dies ist ein entscheidender Faktor für den Ausgang der Partie. Die ersten beiden Vergleiche gingen mit 5:3 und 6:4 an die Eisbären. Wenn Vieles zusammenpasst ist aber durchaus ein Dreier im Bereich des Möglichen. Um 16:00 Uhr fährt der Mannschaftsbus ab Schlangengrube los. Das Spiel beginnt um 20:00 Uhr. Für den Fahrpreis von 20 Euro können interessierte Fans das Team im Bus begleiten. Anmeldungen hierzu bitte bei der Fanbeauftragten Bianca Linke unter Linke unter 0179/209 66 96 oder per Mail an fanbeauftragte @dec-kobras.de
Probleme personeller Art scheint man derzeit in Neuwied nicht zu haben oder ausgezeichnet kompensieren zu können, sieht man mal von der Langzeitverletzung ihres Goalies Justin Schrörs ab. Aber Felix Köllejan und Ex – Kobra Lukas Schaffrath haben die Nummer eins bislang ausgezeichnet vertreten, sodass die Dinslakener nicht auf ein leichtes Spiel bauen sollten.
Die Bilanz der Kobras gegen die Bären ist verbesserungsfähig, auch wenn die Spiele immer spannend und umkämpft waren. 0:6 Punkte und 8:15 Tore bedeuten, dass da noch viel Luft nach oben ist.
Doch wer die Vanek – Truppe kennt, weiß, dass sie an guten Tagen jeden aus der Regionalliga West schlagen kann. Bleibt zu hoffen, dass der 5.01.2020 ein solcher Tag sein wird. Los geht’s in der Schlangengrube wieder einmal um 19:00 Uhr.
  
    
Herforder EV
Ice Dragons starten ins neue Jahr - Herford gegen Neuss und in Hamm
(RLW)  Nur ein kurzes Durchschnaufen für Eishockeyfans – der HEV startet mit einem Doppelspieltag in das neue Jahr und trifft im Freitagsspiel daheim auf den Tabellenletzten Neusser EV, bevor es am Sonntag zum spannenden Verfolgerduell nach Hamm geht.
Nach zuletzt neun Siegen in der Regionalliga West hat sich der Herforder Eishockey Verein inzwischen auf Platz 2 gefestigt und möchte die Hauptrunde, in der noch fünf Spieltage zu absolvieren sind auch gerne auf dieser Position beenden, bevor es Ende Januar in die PrePlayOffs geht.
Zunächst geht es im Freitagsspiel gegen das Tabellenschlusslicht Neusser EV ab 20.30 Uhr darum, nicht ins Straucheln zu geraten. Zwar steht Neuss bereits als Teilnehmer an der Abstiegsrunde fest, jedoch hinterließ der NEV oftmals einen sehr guten Eindruck und wusste auch in den drei bisherigen Spielen gegen Herford durchaus zu gefallen und unterlag teilweise nur knapp. Am vergangenen Wochenende verbuchte Neuss den ersten Saisonsieg beim 6:5 über die Dinslaken Kobras und wird auch nun alles versuchen, um den Favoriten Herford zu ärgern. Das Team von Chefcoach Jeff Job möchte unbedingt mit einem Erfolg in das Jahr 2020 starten und wird hochkonzentriert im eigenen Stadion agieren. Immerhin geht es kurz vor Start der entscheidenden Saisonphase darum, der Konkurrenz gegenüber keinerlei Schwächen zu zeigen. Die Tageskasse im Eisstadion „Im Kleinen Felde“ öffnet zur gewohnten Zeit um 19.45 Uhr.
Am Sonntag wartet dann das nächste Westfalenderby auf die Eishockeyfans. Um 18.30 Uhr ist der HEV zu Gast bei den Hammer Eisbären in der Helinet-Arena, wo es im direkten Duell auch darum geht, Platz 2 zu verteidigen. In der Regionalliga West verbuchte der HEV bislang zwei Siege gegen Hamm, die sich jedoch im NRW-Pokal revanchierten und mit einem 3:1 in das Finale dieses Wettbewerbs einzogen. Hamm unterlag zuletzt bei den Ratinger Aliens überraschend mit 3:4, gewannen dafür jedoch nach überzeugender Leistung mit 10:3 im Inter Regio-Cup gegen Herentals. Mit einem Sieg gegen Neuss und in Hamm hätte Herford die Gelegenheit, Tabellenplatz 2 deutlich zu festigen.          
  
    
Neusser EV
Auf der Autobahn ins neue Jahr
(RLW)  Mit dem ersten Sieg in der Regionalliga West fand das Jahr 2019 einen versöhnlichen Abschluss. Nach zahlreichen knappen und unglücklichen Niederlagen belohnte sich das im Inter Regio Cup durchaus erfolgreiche Team des Trainergespanns Benske/Tursas nun auch in der heimischen Meisterschaft für seine Mühen. Während die Vorrunde in drei Wochen endet, steht am kommenden Sonntag der letzte Neusser Auftritt auf dem lieb gewonnenen internationalen Parkett an. Bei den beiden ersten Aufgaben des neuen Jahres treten die Quirinusstädter in fremden Hallen an.
Am kommenden Freitag (20:30 Uhr) sind die Neusser beim aktuellen Regionalliga-Meister zu Gast. Der Herforder EV belegt derzeit den zweiten Tabellenplatz und zählt erneut zu den Favoriten im Titelkampf. Trainer Jeff Job hat bereits in der Vergangenheit bewiesen, dass er sein Team stets zum entscheidenden Zeitpunkt in Topform bringt. Dafür spricht auch, dass mit dem lange Zeit verletzten Killian Hutt ein Ausnahmestürmer der Liga wieder eingreifen kann, wobei die Ice Dragons phasenweise auf mehrere Leistungsträger verzichten mussten. Die personelle Lage hat sich nun gebessert, die Qualität in der Liga jedoch auch. Aus dem Dauer-Duell mit den Hammer Eisbären ist inzwischen ein Vierkampf geworden, da neben dem Spitzenreiter aus Diez-Limburg auch die Neuwieder Bären munter in der Spitzengruppe mitmischen.
Nach einer deutlichen 1:6-Niederlage beim ersten Aufeinandertreffen mit den Ostwestfalen konnten die Neusser bei den folgenden Duellen durchaus auf Augenhöhe mithalten. Zweimal 5:3 hieß es letztendlich, mit etwas mehr Glück wäre vielleicht mehr drin gewesen. Am Freitag kommt es nun zum vorerst letzten Kräftevergleich, da sich die Wege beider Teams in drei Wochen trennen werden.
Während sich die Herforder in der Zwischenrunde eine gute Ausgangsposition für die Playoffs erkämpfen wollen, nehmen die Neusser die Herausforderung in der Relegationsrunde an, in der sie den Klassenerhalt sichern wollen.
Der neu geschaffene Inter Regio Cup dürfte nicht nur aus Neusser Sicht eine deutliche Bereicherung darstellen. Ursprünglich aus der Not heraus geboren, zeigte sich, dass der Wettkampf mit den besten Teams aus Belgien und der Niederlage trotz zum Teil weiter Wege sportlich sehr attraktiv ist. Nach vzwei Siegen aus fünf Spielen steht für den NEV am kommenden Sonntag (17:45 Uhr) der letzte Auftritt auf dem Programm. Gastgeber ist mit den Nijmegen Devils ein mit hohen Ansprüchen gestartetes Team, das im bisherigen Saisonverlauf nicht immer den Erwartungen gerecht wurde. In der heimischen BeNe League belegt man den derzeit den siebten Tabellenplatz, während im stark besetzten Inter Regio Cup Platz 10 zu Buche steht. Im Westen Deutschlands bestens bekannt sind neben Trainer Frank Gentges auch die Stürmer Levi Houkes und Nick de Jong, mit Evo Suurhoff und Lai Willems stehen zwei aktuelle niederländische Nationalspieler in Reihen der Devils. Besondere Beachtung verdienen neben Topscorer Jeffrey Melissant auch der Kanadier Braden Eden sowie die Slowaken Oliver Pataky und Jan Jarabek. Letztgenannter wurde neu verpflichtet, um der Defensive weitere Stabilität zu verleihen. Mit dem Erreichen des niederländischen Pokalfinals gegen Heerenveen feierte man bereits einen ersten Erfolg, der nach zehn Meistertiteln in der Vergangenheit die Möglichkeit bietet, auch diese Saison mit einem Trophäengewinn zu beenden.
Auch wenn die personell stark dezimierten Neusser in Geleen eine der wenigen deutlichen Niederlagen einsteckten, betont Trainer Daniel Benske das Positive. „Nach sehr gutem ersten Drittel sind wir im mittleren Abschnitt unter die Räder gekommen. Wie sich das Team danach präsentiert hat, zeigt, dass die Moral auch nach einigen unglücklichen und knappen Niederlagen weiterhin intakt ist“, spielt Benske auf das mit 2:1 gewonnene letzte Drittel an. „Wir werden weiterhin konzentriert weiterspielen, damit wir zu Beginn der kommenden Relegationsrunde voll im Rhythmus sind. Durch die ganzen Feiertage hatten wir mangels freier Eiszeiten leider kaum Trainingsmöglichkeiten, konnten aber immerhin etwas regenerieren.“
Wie schon am vergangenen Wochenende wird man erneut mit einem kleinen Kader auskommen müssen, wobei Benske hofft, am Sonntag wieder mit drei Reihen agieren zu können.
  
    
EHC Neuwied Bären
Fortschritte stimmen, Ergebnisse sollen folgen
(RLW)  Durchhänger? Findungsphase unter dem neuen Trainer? „Ich würde eher sagen, dass es die Ergebnisse momentan zu häufig nach zu unseren Leistungen passen“, sagt Carsten Billigmann. „Wir haben bei Tabellenführer Diez nur knapp verloren, gegen Meister Herford unnötig in der Verlängerung den Zusatzpunkt abgegeben, nur die Partie in Herford zuletzt war nicht gut“, wirft der EHC-Manager den Blick zurück. Auch Trainer Sulak bewertet die Situation ähnlich: „Gegen Diez und Herford war eine Steigerung bei uns deutlich zu sehen.“
Fünf Partien liegen mit der am Freitagabend ab 20 Uhr gegen die Ratinger Ice Aliens – es ist bereits das letzte Vorrundenspiel im Icehouse bevor es auf Aufwärtstour geht – in der ersten Saisonphase noch vor dem Tabellenvierten. „Diese Zeit wollen wir nutzen, um uns auf die wichtige Zwischenrunde vorzubereiten, wenn alles wieder auf null gestellt wird. Unser Team leistet mit Trainer Leos Sulak hervorragende Arbeit, und ich bin mir sicher, dass wir in der Runde der Top-Sechs noch draufsatteln können.“
1:0 in Herford geführt, 2:0 in Diez und am vergangenen Sonntag daheim gegen Herford – aber am Ende gab es in diesen drei Partien gegen den Ersten und Zweiten nur einen Zähler. „Wir sind dicht dran an den Spitzenteams“, hat Billigmann erkannt, aber die Mannschaft verpasst es momentan, von einem Vorsprung solider und abgezockter zu profitieren. „Gegen Ratingen wollen wir nun noch einmal einen Lauf starten, um mit neuem Selbstvertrauen die Zwischenrunde in Angriff zu nehmen“, kündigt der Neuwieder Manager an.
Die Ice Aliens haben, und das steht seit dem vergangenen Wochenende auch rechnerisch endgültig fest, das erste Aussieben des Tabellensiebten überstanden, doch 18 Punkte aus 18 Begegnungen stellen den Regionalliga-Meister der Jahre 2004 und 2005 nicht zufrieden. Aber Vorsicht: Am Sandbach kehrte vor einer Woche mit dem Überraschungs-Erfolg über die Hammer Eisbären (4:3) große Erleichterung ein. „Wir haben gegen Hamm auch ein Quäntchen Glück gehabt, aber die Mannschaft zeigte auch den richtigen Biss, den man braucht. Ich hoffe, dass wir in den nächsten Begegnungen daran anknüpfen“, machte Ratingens Trainer Andrej Fuchs deutlich, worauf sich Neuwied einstellen muss.
  
    
Regionalliga Ost / Landesliga Thüringen
    
ELV Niesky
Mit FASS Berlin ins neue Jahr
(RLO)  Am Sonntag, den 05.01.2020 starten Tornados mit einem Heimspiel gegen FASS Berlin ins neue Jahr. Die Partie im Eisstadion am Waldbad beginnt um 18.00 Uhr (!). Das ist bereits das dritte Aufeinandertreffen der beiden Teams in dieser Saison. Die letzte Begegnung am 07.12.2019 in Niesky gewannen die Gastgeber knapp mit 3:2 n.V., nachdem sie am 12.10.2019 in Berlin schon eine Niederlage kassiert hatten. Da beide Mannschaften im direkten Kampf um einen Play-off-Platz stehen, verspricht dieses Heimspiel eine besonders Spannung. Bis auf Daniel Wimmer kann Tornado-Trainer Jens Schwabe am Sonntag auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.
  
    
EHV Waltershausen
2. Inselsbergpokal im Eishockey mit Rekordkulisse
(LLT)  In der Eishalle des FZZ Gleisdreieck Waltershausen ist es seit 12 Jahren zur Tradition geworden, dass sich die Eishockeyteams aus Waltershausen und Brotterode am 30. Dezember zum Spiel um den Inselsbergpokal gegenüberstehen. In der Vergangenheit gewannen die Ice-Rebells aus Waltershausen achtmal den Pokal, dreimal hieß der Pokalsieger WSV Steel Dogs Brotterode. Die Brotteröder gewannen 2018 und waren am vorletzten Tag des Jahres Titelverteidiger. Die gastgebenden Ice-Rebells hatten sich viel vorgenommen und gaben traditionell jungen Nachwuchsspielern die Möglichkeit Wettkampfpraxis im Männerbereich zu sammeln. Beide Teams traten mit drei Sturmreihen an. Im ersten Drittel brachte Waltershausen viel Tempo ins Spiel, musste aber in der elften Spielminute das 0:1 durch Philipp Schwich hinnehmen. Philipp nutzte einen Fehlpass von Lukas Gliem, sprintete mit dem Puck über das gesamte Feld und ließ Thomas Eisenträger im Tor der Rebellen keine Abwehrchance. So ging es auch mit einer 1:0-Führung für die Steel Dogs in die erste Drittelpause.
Im zweiten Drittel konnten die Rebellen ihren läuferischen Vorteil auch in Tore ummünzen. Innerhalb von 45 Sekunden klingelte es dreimal im Tor der Gäste. Sebastian Koppe und zweimal Timon Lämmerhirt fanden den Weg zum Torerfolg. Brotterode gab sich aber nicht geschlagen. Aus einer massiven Abwehr heraus gelangten den Steel Dogs immer wieder gute Angriffe. Im Schlussdrittel wurde Waltershausen deutlich überlegen und spielte klug über die Außenpositionen. In der 43. und 53. Spielminute erhöhte Christoph Grünewald zum 5:1-Endstand. So konnte das Eishockeyteam aus Waltershausen den Inselsbergpokal zum neunten Mal in Empfang nehmen und sich in der prallgefüllten Eishalle von den Fans feiern lassen.
Neben dem Eishockeyspiel wollen beide Vereine traditionell zum Inselsbergpokalspiel auch gemeinnützige Zwecke unterstützen. So wurde eine Tombola organisiert und die Einnahmen aus Bratwurst- und Glühweinverkauf gespendet. Es gab an diesem Abend auch Privatspender. So übergaben unter anderem die Mitarbeiter des Diakonischen Altenheims Sarepta Waltershausen 110 Euro. Es konnte die stolze Gesamtsumme von 1622 Euro eingesammelt werden. Daraus erhalten die Aktion "Wasser für alle" in Kenia und die Organisation "Helfende Engel Gotha" jeweils 811 Euro Unterstützung für ihre hervorragenden Projekte.
Die Verantwortlichen beider Eishockeyvereine bedanken sich für einen äußerst gelungenen Abend bei den 415 (!!!) Zuschauern für die tolle Atmoshäre, bei den Eismeistern des FZZ Gleisdreieck für die gute Eisqualität, bei den Sanitätern der Firma Schmolke für die medizinische Betreuung, beim grandiosen Schiedsrichterteam des TERV für die gute Spielleitung und bei den vielen fleißigen Helfern hinter den Kulissen für ihren ehrenamtlichen Einsatz.
 


 Donnerstag 2.Januar 2020 www.icehockeypage.de 
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