Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

         
EV Pegnitz
(BLL)  Stürmer Maximilian Eissner, der bereits längere Zeit mit dem Team trainierte, hat nun auch sein Debüt bei den Ice Dogs gegeben und spielte zuvor im Bayreuther Nachwuchs und auch im Landesliga-Team der Tigers
  
EV Dingolfing
(BLL)  Verteidiger Manuel Ruhstorfer, der bis auf zwei Spielzeiten in Vilshofen seine gesamte Laufbahn bei den Isar Rats verbrachte, wird nach dem kommenden Wochenende seine aktive Laufbahn beenden
 
Blue Devils Weiden
(OLS)  Für Stürmer Philipp Siller, der bereits mehrere Wochen fehlte, hat sich nach neueren Untersuchungen einen Bluterguß im beckenbereich zugezogen, womit die aktuelle Saison für ihn vorraussichtlich bereits vorzeitig beendet ist

EHC Red Bull München
(DEL)  Nationalspieler Konrad Abelsthauser hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird rund zwei Wochen pausieren müssen
  
Hannover Scorpions
(OLN)  Nach dem Rücktritt von Dieter Reiss werden die Scorpions am kommenden Montag ihren neuen Cheftrainer vorstellen
  
EC Hannover Indians
(OLN)  Der deutsch-slowakische Stürmer Igor Bacek hat seinen Vertrag am Pferdeturm verlängert und wird somit bereits in seine vierte Saison im Trikot der Indians gehen
  
EHC Erfurt
(OLN)  Die TecArt Black Dragons müssen ab der nächsten Saison auf Stürmer Marcel Weise verzichten, der angekündigt hat seine aktive Laufbahn nach mehr als 500 Spielen im Erfurter Trikot nach der aktuellen Saison zu beenden
  
EC Harzer Falken
(RLN)  Die Harzer Falken müssen küftig auf ihren Topscorer Artjom Kostyrev verzichten, der das Team aus persönlichen Gründen verlassen hat
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 4.Januar 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Interviews, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 26 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga. Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West und von der Frauen U18-Weltmeisterschaft.

 
    
Deutscher Eishockey Bund
    
Frauen U18 Weltmeisterschaft
U18-WM Div. 1a Tag 1: Siege für Japan, Deutschland und Ungarn
(DEB)  Japan und Deutschland gewinnen ohne Probleme gegen Frankreich beziehungsweise Italien. Ungarn gewinnt gegen Dänemark nach Penaltyschießen. Nachfolgend die Berichte zum Tage.

Japan lässt Frankreich keine Chance
13:00 Uhr Frankreich – Japan 0:5 (0:1/0:2/0:2)
Japan begann sehr offensiv und so wurde es vor dem Tor von Frankreich gleich gefährlich. Nach zwei Minuten hatten die Französinnen Glück, ein Break von Japan endete mit einem Pfostenschuss. Japan blieb überlegen, Frankreich verteidigte aber gut. Nach elf Minuten gingen die Japanerinnen aber verdient in Führung, Morin Nagaoka nutzte3 ein schönes Anspiel und sie ließ Frankreichs Torhüterin Sabrina Roger keine Chance. Japan blieb bis zum Ende des Drittels klar überlegen, es gelang ihnen aber nicht weitere Treffer zu erzielen.
Das Spiel lief weiter nur in eine Richtung, die Französinnen kamen kaum aus dem eigenen Drittel. So bekam Japans Torhüterin Reika Sasaki nur wenig zu tun. Selbst in Überzahl gelang es den Französinnen nicht, zu Torchancen zu kommen. Japan machte das besser, die erste Strafe gegen Frankreich nutzte Yumeka Wajima nach 31 Minuten zum 0:2. Drei Minuten vor der 2. Pause fiel die Vorentscheidung in diesem Spiel, Minami Kamada nach schöner Vorarbeit zum 0:3.
Auch das letzte Drittel ging spielerisch klar an die Asiatinnen. Nur taten sie sich weiter schwer, aus der Überlegenheit zählbares zu machen. Von Frankreich kam weiterhin nicht viel. Den Japanerinnen gelang nach 47 Minuten ein weiterer Treffer, Morin Nagaoka traf aus spitzem Winkel. Eine weitere Strafe gegen Frankreich nutzte Yumeka Wajima drei Minuten vor dem Ende zum 0:5. Mit diesem Ergebnis war Frankreich am Ende noch gut bedient.
Der Sieg war verdient, Japan war klar überlegen und zeigte das es um den Aufstieg mitspielen will. Frankreich muss sich deutlich steigern, um hier eine gute Rolle spielen zu können.

Souveräner Sieg für Deutschland
16:30 Uhr Italien – Deutschland 0:5 (0:2/0:1/0:2)
Deutschland versuchte gleich Druck aufzubauen, aber die Italienerinnen konnten sich immer wieder befreien. Da sie selbst auch versuchten anzugreifen, gab es Chancen auf beiden Seiten. Im Laufe des Drittels konnte sich Deutschlands U18 Vorteile erspielen, sie scheiterten aber zunächst an Italiens Torhüterin Martina Fedel. Drei Minuten vor der Pause war aber auch sie machtlos. Ronja Hark bekam den Puck von Torhüterin Sophie Disl aufgelegt, ging durch und hämmerte die schwarze Hartgummischeibe zur verdienten Führung ins lange Eck. 37 Sekunden vor der 1. Pause konnte Lilli Welcke sogar noch auf 0:2 erhöhen, auch gegen ihren Schuss war Italiens Torhüterin machtlos.
Deutschland blieb das bessere Team, aber sehr viele Torchancen gab es nicht. Von den Italienerinnen kam nicht viel, Torhüterin Sophie Disl wurde nur selten geprüft. Im Laufe des Drittels kamen dann mehr Torchancen zu Stande und eine nutzte Celine Mayer nach 34 Minuten zum 0:3. Es sollte der einzige Treffer in diesem Drittel bleiben, denn weitere Chancen konnte Deutschland trotz Überlegenheit nicht nutzen.
90 Sekunden nach Wiederbeginn konnte Deutschland den 4. Treffer des Spiels erzielen. Nina Christof zog ab und wieder gab es nichts zu halten. Es gelang dem, DEB-Team auch danach den Gegner unter Druck zu setzen, Italien kämpfte aber und sie schafften es zunächst weitere Gegentore zu verhindern. Zehn Minuten vor dem Ende wechselte Deutschland noch die Torhüterin, Lilly Uhrmann kam zum Einsatz. Acht Minuten vor dem Ende gelang Deutschland auch ein Treffer in Überzahl. Ronja Hark fälschte einen Schuss von Fine Raschke unhaltbar ins Tor ab.  Es gab noch weitere gute Torchancen für das DEB-Team, es blieb aber bei diesen fünf Treffern.
Der Anfang ist gemacht, nun gilt es nachzulegen. Nächster Gegner ist morgen Dänemark.

Enges Abendspiel geht an Ungarn
20:00 Uhr Dänemark – Ungarn 1:2 (0:0/1:0/0:1) n.P.
Ungarn ging favorisiert in dieses Spiel und sie hatten im 1. Drittel auch mehr Spielanteile. Dänemark versuchte aber ebenfalls anzugreifen und ein paar gute Chancen sprangen auch heraus. Beiden Teams gelang es aber nicht, in den ersten 20 Minuten einen Treffer zu erzielen.
Ungarn hatte zwar weiter Vorteile, aber sie konnten diese nicht nutzen. Dänemark griff zwischendurch auch mit an und so gab es auch für die Däninnen einige Chancen. Und sie konnten eine ihrer Chancen nutzen. Sofia Skriver ging allein durch und überwand Torhüterin Zsofia Toth nach 36 Minuten zum 1:0. Mit diesem Spielstand wurden die Seiten gewechselt.
Dänemarks Torhüterin Emma-Sofie Nordström wurde im letzten Drittel zwar etwas mehr beschäftigt, insgesamt aber ließen die Däninnen nicht viel zu. 132 Sekunden vor dem Ende gelang Ungarn doch noch der Ausgleich. Emma Kreisz sorgte für Jubel auf der Bank der Ungarinnen und dem mitgereisten Anhang. Und so gab es die erste Verlängerung des Turniers.
Auch in der Verlängerung hatte Ungarn die besseren Chancen. Doch selbst in Überzahl wollte kein Treffer gelingen und so folgte ein Penaltyschießen. Hier war lediglich Emma Kreisz erfolgreich und so holte sich Ungarn den zweiten Punkt.
(Norbert Stramm)
  
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Deutsche Eishockey Liga
DEL verlängert Wechselfrist von Janik Möser
(DEL)  Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) verlängert die Wechselfrist von Lizenzspieler Janik Möser (Iserlohn Roosters) aufgrund eines internen Fehlers ausnahmsweise bis zum 06.01 2020, sofern dieser nach dem 30.12.2019 nicht mehr von den Iserlohn Roosters eingesetzt wird.
Aufgrund der gestrigen Kommunikation der Adler Mannheim sowie der Iserlohn Roosters zum Verbleib des Spielers Janik Möser in Iserlohn ist der Ligagesellschaft aufgefallen, dass die dort angedachte Vorgehensweise nicht mit § 26 (3) Spielordnung vereinbar ist.
Die Verantwortlichen der Adler Mannheim wurden allerdings im Vorfeld von der Ligagesellschaft bzgl. der Frist für den geplanten „Rücktransfer" versehentlich falsch (15.2. statt 30.12.) informiert. Da die Adler Mannheim und Iserlohn Roosters ihre Planungen von dieser Info abhängig gemacht haben, hat sich die DEL dazu entschieden, den Adler Mannheim für einen Wechsel des Lizenzspielers Möser eine Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand gemäß § 41 (3) Spielordnung zu gewähren.
"Wir gehen davon aus, mit dieser Vorgehensweise eine sportlich faire Lösung für alle Beteiligten gefunden zu haben", sagt DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke.
  
    
Düsseldorfer EG
DERBYSIEG! 2:1 in Köln! Sprung auf Platz 6!
(DEL)  Endlich! Die Düsseldorfer EG hat das dritte Derby der Saison gewonnen! Bei den Kölner Haien siegte sie knapp mit 2:1 (1:0, 0:0, 1:1) und zeigte dabei erneut eine kämpferisch starke Leistung. Durch diese drei Punkte schafften die Rot-Gelben den Tabellensprung am Nachbarn und an Ingolstadt vorbei auf Platz 6.
  
    
EHC Red Bull München
Siegesserie der Red Bulls reißt in Berlin
(DEL)  Der EHC Red Bull München ist mit einer knappen Niederlage ins erste DEL-Wochenende 2020 gestartet. Beim 3:4 (0:2|2:1|1:1) in Berlin konnte der Spitzenreiter vor 14.200 Zuschauern zwar einen zwischenzeitlichen 1:3-Rückstand aufholen. Die Tore von Jason Jaffray (2) und Kapitän Patrick Hager reichten jedoch nicht aus, um die Serie von sechs Siegen in Folge aufrechtzuerhalten.   
Auf Seiten der Münchner feierten sowohl Goalie Kevin Reich als auch Frank Mauer, der zuletzt Anfang Dezember auf dem Eis gestanden hatte, ihr Comeback. In den Anfangsminuten kontrollierte man die Scheibe. Aus den geringen Spielanteilen machte Berlin wiederum das Maximale. Mit einem Solo über das halbe Spielfeld überraschte James Sheppard seine Gegenspieler und schloss dann alleine vor Reich ab (5.). Ein Punktverlust an der roten Linie ermöglichte den Eisbären keine zwei Minuten später die nächste Top-Chance, die erneut Sheppard zum 2:0 verwertete (7.). Die Gäste mussten sich sammeln und konnten dann bei zwei aufeinanderfolgenden Powerplays wieder Druck aufbauen. Die wenigen Chancen blieben ungenutzt und auch beim Breakaway durch Philip Gogulla und Mauer bekamen die Berliner noch einen Schläger dazwischen.   
Mit einem Blitzstart meldeten sich die Red Bulls im Mittelabschnitt zurück. Jaffray benötigte nicht einmal 35 Sekunden, um den Pfosten zu treffen. Im zweiten Versuch überwand er Justin Pogge erstmals (21.). In den folgenden Minuten rettete für beide Torhüter einmal das Aluminium. Mitten in der eigenen Drangphase fing man sich ein weiteres Konter-Tor durch Pierre-Cedric Labrie ein (34.). Dass es mit nur einem Tor Rückstand in die zweite Pause ging, war dem Special Team des Spitzenreiters zu verdanken. In eigener Unterzahl fand Yasin Ehliz seinen Kapitän Hager. Dieser ließ zwei Gegenspieler stehen und stellte per Rückhandschuss auf 2:3 (38.).   
Im Schlussdrittel sahen die Zuschauer einen offen Schlagabtausch mit zunächst aggressiven Berlinern. Die Red Bulls schafften es aber, körperlich immer besser dagegenzuhalten. Während Pogge gegen Mauer zweimal den Ausgleich verhinderte, stand Jaffray in der 45. Minute goldrichtig, um den Schuss von Blake Parlett zum 3:3 ins Tor zu lenken. Insgesamt 19 Schüsse, darunter ein weiterer Pfostentreffer von Konrad Abeltshauser, reichten dem Spitzenreiter nicht zum siebten Sieg in Folge. Die Entscheidung fiel 30 Sekunden vor Schluss: Leonhard Pföderl ließ Reich mit einem verdeckten Schlagschuss keine Abwehrchance (60.).
  
    
Bayreuth Tigers
Löwen holen den ersten Sieg beim Doppel-Vergleich am Wochenende
(DEL2)  Das erste von zwei Duellen an diesem Wochenende ging an die Frankfurter, und dies nach dem Spielverlauf insgesamt auch gerechterweise.
Im ersten Abschnitt konnten die Tigers das Spiel noch offen gestalten, auch wenn die Gastgeber zum Anfang und in den ersten Minuten gute Möglichkeiten für sich verbuchen konnten. Nachdem Jaeger gegen Maximilian Eisenmenger und Mitchell zwei Mal mit starken Reaktionen einen Rückstand verhindern konnte, war er nach sechs gespielten Minuten machtlos. Suvanto konnte ziemlich ohne Bedrängnis ins Angriffsdrittel fahren und auf das Tor der Bayreuther abziehen, dessen Schuss vom Schlussmann der Tigers noch abgewehrt wurde – das „Nachstochern“ der dann frei liegende Scheibe durch Maximilian Eisenmenger brachte schließlich die Führung für die Frankfurter. Nach und nach befreiten sich die Gäste und kreierten ihrerseits Chancen. Lillich, der klug von Järveläinen eingesetzt wurde, sowie Bartosch, der alleine auf den im Frankfurter Tor stehenden Hertel zufahren konnte, vergaben hier ihre Möglichkeiten. Es bedurfte eines Überzahlspiels, um zum Erfolg zu kommen. Lillich nahm im Slot eine gechippte Scheibe von Melanson direkt und stellte so den Ausgleich her.
Mit großem Engagement kamen die Hessen im zweiten Abschnitt aufs Eis und deckten Jaeger ein ums andere Mal mit Schüssen ein, der insgesamt erneut ein gutes Spiel lieferte. Als Gron, der auf der Strafbank saß, zurück aufs Eis konnte und die Löwen noch im Powerplay-Modus unterwegs waren, fiel Faber eine abgefälschte Scheibe vor die Füße, die dieser dann zu erneuten Führung ins Tor bugsieren konnte. Weiterhin drückten die Gastgeber und ließen die Oberfranken kaum Zeit zum Atmen. Entsprechend wenig Chancen stellten sich ein, was mit der offiziellen Schussstatistik von nur vier Versuchen auf Seiten der Tigers in diesem Abschnitt belegt wurde.
Nach verhaltenem Beginn beider Teams nahmen die Frankfurter auch im letzten Abschnitt wieder Fahrt auf und kamen zu mehreren Gelegenheiten. Alleine Delisle hatte einige Abschlüsse in kurzer Abfolge. Auch Buchwieser, der von Ranta schön bedient wurde, hätte die an diesem Abend und zu diesem Zeitpunkt vermutliche Vorentscheidung einher bringen können. Erst zum Schluss des Drittels kamen die Bayreuther auch wieder zu guten Gelegenheiten. So verpassten Busch - der vor Hertel auftauchte - und auch Lillich, der eine Direktabnahme nicht richtig traf, den dann möglichen Ausgleich. Kurz vor dem Ende checkte und hebelte Lillich Eisenmenger mit dem Hinterteil aus, was ihn für zwei Minuten auf die Strafbank beförderte. Trotzdem zog man gut eine Minute vor Schluss den Goalie für dann einen fünften Feldspieler, was jedoch keinen Erfolg mehr brachte. Im Gegenteil, Mitchell machte mit einem Empty-Net-Treffer dann alles klar.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
2:5 Eispiraten unterliegen ESVK - Westsachsen starten 2020 mit Niederlage
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau können ihre Talfahrt auch im neuen Jahr 2020 nicht stoppen. Die Pleißestädter unterlagen dem ESV Kaufbeuren in ihrem heutigen Auswärtsspiel mit 2:5. Schon am Sonntag kommt es im Sahnpark zum Rückspiel der beiden Teams.
Personal: Die Eispiraten mussten weiterhin auf die Langzeitverletzten Alex Wideman (Mittelhandbruch) und Carl Hudson (Fußbruch) verzichten. Ebenso nicht dabei war Michael Bitzer, der mit gesundheitlichen Problemen in Crimmitschau blieb. Dafür trat Tim Manuel Goldemann die Auswärtsfahrt ins Allgäu an, der zudem seinen 19. Geburtstag feierte. Zwischen den Pfosten stand jedoch erneut Mark Arnsperger.
Die Eispiraten erwischten im neuen Jahr, zu Beginn des Gastspieles beim ESV Kaufbeuren, keinen guten Start. So dauerte es lediglich drei Minuten, ehe Sami Blomqvist einen Fehlpass hinter dem Eispiraten-Tor abfing und Mark Arnsperger folglich keine Abwehrchance ließ – 0:1. Nicht einmal eine Minute später folgte das nächste Tor. Branden Gracel ließ Arnsperger mit einem schönen Move aussteigen und schob zum 0:2 ein (5.). Der Kanadier hatte aber noch nicht genug und sorgte nach gerade einmal elf Minuten für das 0:3. Auch die restlichen Minuten des ersten Durchgangs gingen weitestgehend an den ESVK. Die Crimmitschauer hatten sichtlich Probleme sich in das Spiel rein zu kämpfen und hatten lange mit dem frühen, hohen Rückstand zu hadern.
Im zweiten Abschnitt bekamen die rund 150 mitgereisten Gästefans aber ein anderes Bild ihrer Eispiraten zu sehen. So war es Dominic Walsh, der mit einer absoluten Willensleistung kurz nach dem Wiederbeginn verkürzen konnte. Nach einem starken Antritt setzte sich der Deutsch-Brite gegen mehrere Allgäuer durch, verlud Stefan Vajs und schoss zum 1:3 ein (24.). Die Mannschaft von Danny Naud steckte auch in der Folge nicht zurück und belohnte sich für ein kämpferisches Mitteldrittel kurz vor der Pausensirene. In Unterzahl fing Patrick Pohl einen Pass von Max Lukes ab und legte für Vincent Schlenker quer, der zum mittlerweile verdienten 2:3 einschieben konnte (39.).
Auch der Schlussabschnitt begann vielversprechend. Tomáš Knotek traf kurz nach dem Wiederbeginn den Pfosten, danach drehten aber die Kaufbeurer wieder auf. Zwar hatten auch die Eispiraten gute Möglichkeiten, sahen sich mit dem Laufe der Zeit immer öfter defensiv gefordert. Zunächst hatten die Crimmitschauer noch Glück, in Überzahl sorgte Antti Kerälä dann aber für die Vorentscheidung. Sein Schuss in die lange Ecke schlug zum 2:4 ein (52.). Fabian Koziol besorgte mit seinem Treffer zum 2:5, fünf Minuten vor dem Spielende, dann für das Endergebnis (55.).
  
    
Dresdner Eislöwen
HOCKEY OPEN AIR 2020: Derbyklassiker gegen Lausitzer Füchse
(DEL2)  Zum Auftakt in das neue Jahr erwartet alle Eishockey-Fans ein echtes Highlight. In der Heimspielstätte der SG Dynamo Dresden treffen die Dresdner Eislöwen am morgigen Samstag im Rahmen des HOCKEY OPEN AIR 2020 auf die Lausitzer Füchse.
Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Im Moment sind wir auf einem guten Weg. Wir nehmen das gewonnene Selbstvertrauen der letzten Spiele mit in das morgige Derby. Es ist wichtig, dass wir defensiv gut stehen und unsere Chancen nutzen. 2016 durfte ich mich den Kassel Huskies ein Summer Game bestreiten, damals hat Clarke Breitkreuz noch für Frankfurt gespielt und wir haben gewonnen. Man versucht sich wie auf jedes andere Punktspiel vorzubereiten, aber es ist ein großes Event.“
Thomas Pielmeier: „Es ist schon etwas Anderes im Stadion zu spielen und es wird morgen mit den vielen Fans ein Hexenkessel sein. Wir müssen dennoch unsere Emotionen kontrollieren, diszipliniert spielen und unsere Taktik aufs Eis bringen, als wäre es ein normales Punktspiel.“
Am Samstag, 04. Januar um 16.00 Uhr sind die Dresdner Eislöwen im Derby gegen die Lausitzer Füchse im Rudolf-Harbig-Stadion gefragt. Die Partie wird geleitet von den HSR Alfred Hascher und Christian Oswald. Die Kassen und die Stadiontore öffnen um 14.00 Uhr; der VIP-Raum um 15.00 Uhr. Nach derzeitigem Stand sind noch Stehplatztickets an der Abendkasse erhältlich. Der MDR Sachsen überträgt die Partie live.
Das große Event des Jahres wird um ca. 15.45 Uhr durch DJ Felice & Menna Cluzel und einer spektakulären Lasershow eröffnet. Nach dem Derbyklassiker der Dresdner Eislöwen gegen die Lausitzer Füchse heizt das erfolgreiche DJ Duo „Stereoact“ den über 32.000 Besucher im Rudolf-Harbig-Stadion ein. Im Anschluss an die Pausenshow folgt um 19.15 Uhr ein erneuter Auftritt von DJ Felice & Menna Cluzel, ehe um 19.30 Uhr das Extraliga-Duell zwischen dem HC VERVA Litvínov und Sparta Prag beginnt.
Im direkten Anschluss an das HOCKEY OPEN AIR 2020 steigt am Samstag, 4. Januar ab 23.00 Uhr die offizielle Aftershowparty im "Blauen Salon" des Parkhotels Dresden. An den Plattentellern sorgt DJane Frau Richter für feinste Tanzmusik.
  
    
Löwen Frankfurt
Teil 2 des Doubelheaders: Verletzungsgeplagte Löwen zu Gast bei Tigers
(DEL2)  Raubtier-Duell, die Zweite: Nur zwei Tage nach dem Heimspiel der stark dezimierten Löwen Frankfurt gegen die Bayreuth Tigers treffen beide Kontrahenten erneut aufeinander – dieses Mal aber am roten Main. Spielbeginn im Kunsteisstadion Bayreuth ist bereits um 16:00 Uhr.
Die Löwen haben in sieben aufeinanderfolgenden Spielen gepunktet und sind in diesem Zeitraum sechs Mal als Sieger vom Eis gegangen. Zuletzt gab es im ersten Teil des Doubleheaders mit den Bayreuthern einen 3:1-Sieg am Freitagabend.
In diesem Spiel standen den Löwen lediglich 14 Feldspieler zur Verfügung. Die Liste der Ausfälle ist nämlich noch länger geworden. Zu den Verletzten Lukas Koziol, Christian Kretschmann, Mike Fischer und Thomas Gauch kamen nun noch Alex Roach Carter Proft und Tom Schmitz hinzu. Dazu fehlen Sonntag ein letztes Mal die drei U20-WM-Fahrer Leon Hüttl, Luis Schinko und Daniel Wirt. Constantin Vogt steht aktuell wieder in der U23 von Kooperationspartner Krefeld.
Der clever fit Topscorer in Reihen der Löwen ist weiterhin Roope Ranta. Der Finne erzielte 35 Punkte und ist mit 18Treffern auch bester Torjäger der Hessen. Max Faber steuerte im gesamten Löwen-Kader die meisten Assists bei (26). Mit 34Punkten ist er zudem Ranta dicht auf den Fersen. Stephen MacAulay (32) und Adam Mitchell (27) punkteten nun schon in sechs aufeinanderfolgenden Spielen.
Nach zuvor zwei Siegen in Folge gingen die Tigers am Freitag in Frankfurt leer aus. Zuhause haben die Oberfranken allerdings vier ihrer vergangenen fünf Heimspiele gewinnen können.
Bayreuths Topscorer Juuso Rajala konnte am Freitagabend seinen 45. Punkt in der laufenden Saison einfahren. Bester Goalgetter ist allerdings der ehemalige Frankfurter Tyler Gron (20 Treffer).
Das Duell am Sonntag ist das 16. in der DEL2 zwischen den Tigers und den Löwen. Am Freitag feierten die Löwen den elften Sieg bei vier Niederlagen. Allerdings kamen drei dieser Niederlagen in den vergangenen anderthalb Jahren zustande. In der laufenden Saison gewannen die Hessen nun zwei der drei Spiele, verloren allerdings in Bayreuth.
Hinweise und Besonderheiten:
Adresse: Kunsteisstadion Bayreuth, Albrecht-Dürer-Str. 1/3, 95448 Bayreuth.
Tickets: Karten für die Partie können im Online-Ticketshop und an der Abendkasse gekauft werden.
  
    
ESV Kaufbeuren
Joker starten gut in das neue Jahr - 5:2 Heimerfolg gegen die Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Das Spiel Eins des „Eispiraten Wochenendes“ stieg am Freitagabend vor 2.981 Zuschauern in der erdgas schwaben arena Kaufbeuren. Bevor es für die ESVK Anhänger am Sonntag mit dem Sonderzug zum zweiten Spiel nach Crimmitschau gehen sollte, galt es also zuerst den Heimvorteil zu nutzen. Nach wie vor mussten die Joker dabei auf Daniel Oppolzer und Philipp de Paly verzichten, konnten aber ansonsten unverändert zum Spiel gegen Bad Nauheim auflaufen.
Munterer Auftakt der Rotgelben, die sich direkt im Drittel der Eispiraten festsetzen können, aber noch nicht zwingend zum Abschluss kommen. Auf der anderen Seite zwingt dann Lukas Vantuch mit einem Schuss, Stefan Vajs zu seinem ersten Save. Sami Blomqvist und Max Lukes scheitern danach jeweils mit guten Versuchen an Crimmitschau´s Mark Arnsperger, aber in der vierten Spielminute klingelt es dann in dessen Kasten. Die Joker spielen die Scheibe tief hinter das Eispiraten Tor, wo sie von einem Crimmitschauer Verteidiger direkt auf den Schläger des lauernden Sami Blomqvist gespielt wird. Der lässt sich diese Chance nicht entgehen und versenkt per Bauerntrick zum 1:0 für die Hausherren. Der Jubel über diesen Treffer ist noch nicht ganz verhallt, da passt Tobi Wörle in der neutralen Zone schön in den Lauf von Branden Gracel, der mit mehreren Körpertäuschungen den Eispiraten Schlussmann zum 2:0 vernascht. Die Joker drehen jetzt mächtig auf und ersticken alle Angriffsversuche von Crimmitschau im Keim. In der zehnten Minute dann doch mal ein Lebenszeichen der Rotweißen. Patrick Pohl bringt die Scheibe von der Blauen Linie vors Tor, wo Lukas Vantuch völlig freistehend abfälscht, aber Stefan Vajs ist da. Dann kommen die Zuschauer noch in den „Genuss“ einer Premiere in der DEL2, in Form einer neu angeschafften Werbeunterbrechung namens Power Break. Die Joker lassen sich dadurch nicht aus dem Rhythmus bringen und machen das spiel schnell, zu schnell für die Eispiraten. Joey Lewis passt in der Angriffszone an die Blaue Linie zu Fabian Koziol, der spielt direkt weiter vor das Tor wo der anstürmende Branden Gracel den Schläger reinhält und den chancenlosen Mark Arnsperger zum 3:0 für den ESV überwindet. Von Crimmitschau kommt nun gar nichts mehr. Sogar bei deren Überzahl haben die Hausherren die besseren Tormöglichkeiten, Sami Blomqvist und Alex Thiel scheitern aber jeweils knapp. Mit einer, in dieser Höhe verdienten, Joker-Führung geht es in die Kabinen.
Völlig anderes Bild im zweiten Drittel. Crimmitschau kommt wacher und aggressiver aus der Pause und kommt in der 23. Minute zum Anschlusstreffer durch eine schöne Einzelaktion von Dominic Walsh, der erst Leon Kittel und dann Stefan Vajs verlädt. Die Eispiraten im Anschluss zweimal hintereinander in Überzahl und mit vielen Torabschlüssen, aber die Joker werfen sich bisher erfolgreich dazwischen. Dann ein Break von Max Lukes in Unterzahl, aber bei Mark Arnsperger ist Endstation. Der ESVK schafft es nur selten bis über die neutrale Zone hinaus und in diesem Spielabschnitt sind es die Gäste, die jeden Angriff früh unterbinden. Adrian Grygiel stört den Spielaufbau der Joker und feuert hart auf den gut haltenden Stefan Vajs. Nach 33 gespielten Minuten dann endlich einmal Entlastung für die Hausherren, aber Joey Lewis trifft nach schöner Passkombination leider nur das Torgehäuse. Kurz darauf dann Sami Blomqvist von Rechtsaußen in den Slot zu Max Lukes, aber Arnsperger macht den Kasten dicht. Die Joker kommen jetzt wieder besser in diese Partie. Alex Thiel mit einem Hammer von der Blauen Linie, aber der Eispiraten Keeper ist schnell mit dem Schoner unten und hält seine Mannschaft im Spiel. Dann Überzahl für Joker und die gute Gelegenheit die Führung auszubauen, aber Max Lukes mit einem Blackout-Pass vor das eigene Tor und die Crimmitschauer nehmen dieses Geschenk in Person von Patrick Pohl dankend zum 3:2 an. Der ESV kommt kurz vor Drittelende dann sogar noch zu einem Fünf gegen Drei Powerplay, kann dieses aber nicht für einen weiteren Treffer nutzen.
Der letzte Spielabschnitt beginnt zerfahren, die Eispiraten kommen aber zur ersten richtig dicken Chance. Von hinter dem Kaufbeurer Tor kommt der Puck zum völlig blank stehenden Tomas Knotek, der ihn aber zum Glück für die Joker nur an die Torlatte setzt. Joey Lewis kann auf der anderen Seite, einen Abpraller nach einem Blomqvist Schuss leider nicht im Tor unterbringen und Louis Latta bekommt weniger später vor dem leeren Tor die Scheibe nicht unter Kontrolle. Max Schmidle mit einem Distanzschuss, der zwar von Mark Arnsperger kontrolliert werden kann, aber die Joker sind jetzt wieder die bessere Mannschaft und das führt zu einem erneuten Powerplay für die Hausherren. Diesmal schlagen sie zu. Der Puck läuft schön durch die ESV Reihe und am Ende setzt ihn Antti Kerälä mit einem trockenen Schuss humorlos, neun Minuten vor Spielende, unter die Latte. Die Eispiraten geben sich noch nicht geschlagen. Mitch Wahl findet bei einem schnellen Konter aber seinen Meister in Stefan Vajs, kurz darauf muss Crimmitschau aber schon wieder auf Grund einer Strafe in Unterzahl spielen, überstehen diese aber ohne Gegentreffer und bleiben weiter im Spiel. Dann macht Youngster Fabian Koziol in der 55. Minute aus dem Nichts den Deckel drauf. Die Joker erkämpfen sich in der Angriffszone an der Bande die Scheibe, Jonas Wolter befördert sich weiter an die Blaue Linie und Koziol zieht ab. Mark Arnsperger ist dabei die Sicht genommen und es steht 5:2 für den ESVK. Die Rotgelben verwalten in der Folge ihre Führung und gehen als Sieger vom Eis.
  
    
Ravensburg Towerstars
TOWERSTARS BEISSEN SICH AN KUHN DIE ZÄHNE AUS
(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars konnten im ersten Spiel des neuen Jahres dem Tabellenführer Kassel zwar spielerisch klar Paroli bieten, dennoch gingen sie gegen die effektiveren Huskies am Ende leer aus.
Bei den Ravensburg Towerstars kam das erhoffte Comeback von Stürmer David Zucker leider nicht zustande, die ärztliche Abteilung empfahl eine weitere Woche Pause für den 32-jährigen Stürmer. Die Frage nach dem überzähligen Kontingentspieler wurde durch das Aussetzen von Tero Koskiranta beantwortet.Die Gastgeber zeigten vom Anspielbully an, dass sie in dieser Partie die Initiative ergreifen wollten. Die Scheibe lief schnell nach vorne und schon nach 45 Sekunden verpasste Myles Fitzgerald eine scharfe Hereingabe nur ganz knapp. In den Anfangsminuten waren die Gäste aus Kassel eher passiv in der neutralen Zone, erst nach rund fünf Minuten checkten sie deutlich früher vor und schalteten dann blitzschnell auf Angriff um.
Sechs Minuten waren gespielt, da fand Ben Duffy in linker Position die kleine, aber entscheidende Lücke für den Pass und Alexander Karachun brauchte beim 0:1 Führungstreffer den Puck am langen Pfosten nur noch über die Linie zu drücken. Das Team von Coach Rich Chernomaz schien den frühen Rückstand aber gut zu verdauen, es agierte weiter selbstbewusst und erarbeitete sich hochkarätige Möglichkeiten. Auch bei zwei Überzahlspielen in der 11. und 15. Minute lag der Ausgleich mehrfach in der Luft. Nicht gebrauchen konnten die Oberschwaben freilich eine Strafzeit 71 Sekunden vor der ersten Drittelpause. Max Kolb musste wegen hohen Stocks vom Eis, das fällige Powerplay nutzten die Huskies gnadenlos zum 2:0 aus. Erneut war Karachun der Torschütze.
Die Verunsicherung der Oberschwaben war anfangs im zweiten Spielabschnitt deutlich spürbar, wenngleich die Gäste nicht unbedingt durch spektakulär vorgetragene Spielzüge, sondern durch Effektivität und einer hochprozentigen Chancenverwertung zu überzeugen wussten. So lässt sich auch die 24. Minute gut beschreiben, welche die Towerstars mit 0:3 in Rückstand brachte. Justin Kisch zog auf halbrechter Position in Richtung Ravensburger Tor und überraschte Towerstars Keeper Olafr Schmidt auf der Fanghandseite mit einem Handgelenkschuss aus der Halbdistanz. Es folgte ein Wechsel zwischen den Pfosten, Marco Wölfl übernahm.
War dieser Zwischenstand schon ernüchternd genug, setzte Kassels Lois Spitzner fünfeinhalb Minuten später noch einen drauf. Justin Volek hatte die Hälfte seiner Strafzeit wegen hohen Stocks abgesessen, als der Puck zum 0:4 einschlug. Doch auch jetzt ließen die Towerstars die Köpfe nicht hängen und 74 Sekunden später gab es endlich den lang ersehnten Anschlusstreffer. Vincenz Mayer nahm einen weiten Pass an der blauen Linie an und zog auf und davon. Den Puck schob er dann eiskalt zum 1:4 durch die Schoner von Gerald Kuhn. Die Towerstars legten sofort eine Schippe an Tempo drauf und nahmen das gegnerische Tor mächtig unter Beschuss. Bis 37 Sekunden vor der zweiten Pause verteidigten die Huskies ihr Gehäuse erfolgreich, dann markierte Shawn O´Donnell am Torraum postiert in doppelter Überzahl den viel umjubelten Treffer zum 2:4. Damit sah die Lage deutlich hoffnungserweckender aus.
Der Schlussabschnitt war prinzipiell ein einziger Sturmlauf der Towerstars auf das Tor der Kassel Huskies. Diese sahen sich tief in der eigenen Zone eingeschnürt und lauerten dabei auf Konter. Riesenmöglichkeiten auf den dritten Treffer gab es sowohl beim Spiel 5-5, vor allem aber bei drei Überzahlsituationen in der 49., 51. und 54. Minute. Doch wo immer die Towerstars Stürmer auch hinschossen oder der Puck abgefälscht wurde, Huskies Keeper Kuhn hatte immer einen Ausrüstungsgegenstand im Weg. So glitt den Ravensburger Cracks die Zeit immer mehr durch die Finger und trotz Herausnahme des Torhüters sprang für sie abgesehen von einem Lattenknaller nichts mehr heraus. Es blieb dann auch beim 2:4. Am Sonntag kommt es zum Rückspiel in Kassel, dann haben die Towerstars die nächste Gelegenheit auf wichtige Punkte in der aktuell hautengen Tabellensituation.
  
    
Tölzer Löwen
French und Franzreb führen Löwen zum Sieg
(DEL2)  Über 17 Jahre waren seit dem letzten Sieg der Tölzer Löwen in Bietigheim vergangen. Pünktlich zum Start ins Jahr 2020 wurde dieser Fluch gebrochen. Erneut auf einer guten Defensivleistung aufbauend, gewann die Buam mit 3:2 nach Verlängerung im Ellental. Max French mit zwei Toren und einem Assist der herausragende Offensivmann. Die ersten beiden Minuten waren schadlos überstanden. Durchatmen. Nach dem letzten Auftritt der Löwen in Bietigheim, als die Steelers mit zwei Toren innerhalb der ersten beiden Minuten davonzogen, waren die Buam im ersten Drittel auf ihre defensive Grundordnung fixiert. "Wie immer ist Bietigheim gekommen wie die Feuerwehr. In den letzten beiden Spielen haben sie uns beherrscht. Sie sind eine sehr schnelle Mannschaft, es ist nicht einfach zu verteidigen", erklärte Löwencoach Gaudet nach dem Spiel. Er sei sehr glücklich mit dem Auftritt seines Teams im Auftaktdrittel gewesen - bis das 0:1 fiel. Matt MacKenzie musste wegen eines hohen Stockes für vier Minuten auf die Strafbank. Noch vor Ablauf der ersten Strafe traf Yannick Wenzel - schön im Slot freigespielt - zum 1:0. Maximilian Franzreb, der direkt das Vertrauen Gaudets bekam, im Löwen-Tor machtlos. Zuvor hatte der 23-jährige unter anderem bei einem parierten Penaltyschuss von Guillaume Leclerc sein Können bewiesen. Zwar dauerte es diesmal deutlich länger als zwei Spielminuten, doch auch im zweiten Heimspiel gingen die Steelers gegen die Löwen mit 2:0 in Führung. Benjamin Zientek traf in Minute 25 mit einem humorlosen Schlenzer unter die Latte. Doch erneut kämpften sich die Buam zurück. "Tölz hat heute nicht aufgegeben, sie haben 60 Minuten gekämpft", erkannte Steelers-Coach Marc St. Jean an: "Nach den ersten dreißig Minuten haben wir sie ins Spiel gelassen". Matt MacKenzie stellte die Hoffnung auf der Löwenbank mit seinem Anschlusstreffer zwei Minuten vor Drittelende wieder her. Nachdem Max French der Bietigheimer Hintermannschaft mit seinem Speed entwischte und gekonnt mit der Rückhand durch das Five Hole vollendete waren die Löwen endgültig zurück in der Partie. "Nach dem 2:2 sind wir viel besser ins Spiel gekommen. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft", freute sich Gaudet. Seine Mannen waren im Schlussdrittel tendenziell näher am Siegtreffer. Stefan Reiter vergab wenige Minuten vor Spielende noch einen Penaltyschuss. Genauer eingestellt war das Zielrohr von Max French am Freitagabend. Der Kanadier, der in den letzten Spielen meist Abschlusspech hatte, traf in der Verlängerung mit einem perfekten Schuss an die Unterkante der Latte zum Tölzer Siegtreffer. "Die Verlängerung ist am Ende Glückssache. Aber wir haben uns viele Chancen erarbeitet, beide Torhüter waren das Spiel über hervorragend", so Gaudet. Maxi Franzreb, der erst am Vormittag von seinem Einsatz erfahren hatte, strahlte eine enorme Ruhe aus und blieb fehlerlos. Er bewies, dass er eine echte Alternative für den Nummer-eins-Posten im Löwentor sein kann. Ob er auch am Sonntag spielt bleibt offen. Dann geht es erneut gegen die Steelers, diesmal aber in Bad Tölz. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
   
Deggendorfer SC
Endspurt in der Hauptrunde – DSC reist nach Höchstadt
(OLS)  Die Meisterrunde der Oberliga Süd steht unmittelbar bevor. Vorher geht  
es für den Deggendorfer SC am vorletzten Hauptrundenspieltag jedoch  
noch einmal ins Frankenland, wo sie Sonntagabend auf die Höchstadt  
Alligators treffen.
Für die Alligators ist die Messe in der diesjährigen Oberliga Süd  
Saison bereits gelesen. Mit nur neun Punkten stehen sie auf dem  
letzten Tabellenplatz. Ziel der Mannschaft von Trainer Martin Sekera  
ist der Klassenerhalt. Dafür müssen die Franken den Umweg über die  
Verzahnungsrunde mit der Bayernliga gehen. Um dieses Ziel zu  
erreichen, wurden die Alligators kurz vor dem Ende der Hauptrunde noch  
einmal auf dem Transfermarkt tätig. Zunächst musste der langjährige  
Höchstadter Michal Petrak den Verein verlassen, ehe die  
Verantwortlichen der Reptilien diese Woche die Verpflichtung des  
lettischen Stürmers Juris Upitis bekannt gaben. Der 28-jährige  
Allrounder verfügt über viel internationale Erfahrung. So war er unter  
anderem bereits für die lettische Nationalmannschaft im Einsatz, als  
auch in der KHL, in der ihm für Dinamo Riga in 78 Spielen fünf Tore  
und 6 Vorlagen gelangen.
Die bisherigen Aufeinandertreffen beider Mannschaften wurden allesamt  
vom DSC dominiert und das Team von Trainer Dave Allison fuhr teils  
deutliche Ergebnisse ein. Dennoch sollten die Deggendorfer die Partie  
gegen das Tabellenschlusslicht nicht als Selbstläufer sehen. Mit einer  
konzentrierten Leistung sollen auch im vierten Kräftemessen mit den  
Alligatoren die Punkte nach Deggendorf gehen. Spielbeginn in Höchstadt  
ist am Sonntag um 18 Uhr.
  
    
ECDC Memmingen
Niederlage trotz Rekordkulisse: Derby geht an den EV Füssen
(OLS)  Die fulminante Siegesserie vor eigenem Publikum hat mit der Niederlage gegen den Derbyrivalen aus Füssen ein Ende genommen. Mit 2:3 verlieren die Memminger Indians am heimischen Hühnerberg gegen den EV Füssen. Bereits am Dienstag folgt das nächste Heimspiel gegen Lindau.
Eine Rekordkulisse von über 3300 Zuschauern sollte für ein wahres Eishockeyfest am Memminger Hühnerberg sorgen, doch die Partie schmeckte den Indianern gar nicht. Auch wenn die Maustädter in den Anfangsminuten leichte Vorteile hatten, ging der Gast aus Füssen in Führung. Das 1:0 für den EVF durch Manfred Eichberger fiel in der 11.Minute. Der Altmeister aus dem Ostallgäu störte den Spielaufbau des ECDC früh und erwies sich als äußerst hartnäckig. Die Hausherren kamen nach dem Tor auch nicht mehr richtig ins Spiel zurück und taten sich bereits zu diesem Zeitpunkt äußerst schwer.
Doch aufgeben stand auch in dieser Partie nicht zur Debatte. Nach der Drittelpause war es der Topscorer Brad Snetsinger, der den Spielstand egalisierte. Nach einem Bully beförderte der Kanadier die Scheibe unter die Latte. Es entwickelte sich ein hart umkämpftes Spiel auf dem Eis, beide Mannschaften spielten nun körperbetont und hielten aggressiv dagegen. Auch Marci Henne im Tor der Indianer zeigte eine absolute Glanzleistung. Memmingen schaffte dann sogar die Wende. Erneut war es Brad Snetsinger, der mit dem 2:1 das Spiel 26 Sekunden vor Ende des zweiten Drittels drehte.
Im letzten Drittel ging der Faden im Spiel der Indians verloren. Der hochmotivierte EV Füssen setzte nun alle auf eine Karte und wurde belohnt. In der 46.Minute war es Lubos Velebny mit einem Schlagschuss, der das 2:2 markierte. Zwei Minuten später drehten die Schwarz-Gelben dann das Spiel. Sam Payeur hieß der Torschütze zum 3:2 für den Altmeister aus dem Ostallgäu. Zwar probierten es die Mannen von Coach Waßmiller nochmals, doch es sollte nicht sein. Am Ende siegte der EVF am Hühnerberg und entführte verdient die drei Punkte aus der Maustadt.
Weiter geht es für die Memminger bereits am Sonntag mit dem Auswärtsspiel beim EC Peiting. Das letzte Heimspiel der Hauptrunde findet am kommenden Dienstag um 20:00 statt. Gegner ist dann der EV Lindau. Tickets sind bereits erhältlich.
  
    
Starbulls Rosenheim
Taktisch kluge Starbulls schlagen Selb mit 3:1
(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben gegen die Selber Wölfe den fünften dreifachen Punktgewinn auf eigenem Eis in Folge feiern dürfen. Vor 2.593 Zuschauern im Rosenheimer ROFA-Stadion gewannen die Grün-Weißen am 30. Spieltag der Eishockey-Oberliga Süd gegen die wiedererstarkten Oberfranken verdient mit 3:1. Zwei Drittel lang war die Partie gegen den um die Qualifikation für Meisterrunde und Playoffs kämpfenden Gegner völlig offen. Im letzten Spielabschnitt stellten die Starbulls dann aber früh die Weichen auf Heimsieg, überzeugten mit einer taktisch klugen Leistung und ließen dem Gegner kaum eine Chance, der Partie noch eine Wende zu geben. 
Das erste Drittel zeigte sich schnell und intensiv, aber auf beiden Seiten arm an klaren Torchancen. Ein Tor lag lediglich beim ersten Überzahlspiel der Starbulls in der Luft. Fabian Zick scheiterte dabei, nachdem er – nicht geahndet vom Hauptschiedsrichter – vom Schläger eines Gästeverteidigers im Gesicht bearbeitet wurde, aus kurzer Distanz (8.). Und zwei Weitschüsse von Maximilian Vollmayer zischten knapp am Pfosten vorbei (9.). Bei einer weiteren Powerplay-Situation entfachten die Hausherren dann aber kaum noch nennenswerte Torgefahr. Die Gäste aus Selb hatten ihre beste Einschussmöglichkeit nach sechs Minuten, als Ian McDonald am sicheren Rosenheimer Torwart Luca Endres scheiterte.
Wesentlich turbulenter ging es nach der ersten Pause weiter. Steven Bär prüfte sofort mit zwei satten Schüssen Starbulls-Keeper Endres, dann verfehlte der so stark eingeschlagene neu verpflichtete tschechische Stürmer Pavel Pisarik das Rosenheimer Tor nur knapp. Im Gegenzug parierte Selbs Schlussmann Niklas Deske stark gegen Vollmayer, musste Sekunden später aber doch hinter sich greifen: Einen überlegten Diagonalpass von Kevin Slezak, der sein erstes Spiel nach sieben Wochen Verletzungspause bestritt, verwertete Dimitri Litesov aus kurzer Distanz durch die „Hosenträger“ von Deske zum 1:0 (22.). Die Führung der Hausherren hatte aber keine drei Minuten Bestand. Landon Gare tauchte, von Pisarik eingesetzt, frei vor Torwart Endres auf, der den Einschlag zunächst verhinderte – doch die Scheibe rutschte in einer aufgrund von mehreren in den Torraum eindringenden Spielern unübersichtlichen Situation irgendwie doch noch über die Torlinie – 1:1 (25.). 
Die Oberfranken waren nun das druckvollere Team, und Starbulls-Keeper Endres konnte sich mehrfach auszeichnen – insbesondere, als die Gäste gegen Drittelende über eine Minute lang mit zwei Spielern mehr agieren konnten. Starbulls-Coach John Sicinski lobte nach der Partie aber auch den leidenschaftlichen Defensiv-Kampf seiner Mannschaf, die mit Geschick und etwas Glück – einmal rettete das Torgestänge – den Selber Führungstreffer verhinderte. Doch auch auf der anderen Seite hätte gut und gerne ein Tor fallen können: Bei einem schnellen Gegenstoß fuhr Daniel Bucheli frei auf Torwart Deske zu, hätte auch noch auf Slezak querlegen können, schloss aber selbst ab und zielte knapp vorbei (31.). Bei einem satten Schuss von Michael Baindl rettete Deske per Reflex mit dem Schoner (34.) und bei einem Rosenheimer Überzahlspiel kurz vor der Pausensirene traf Tadas Kumeliauskas den Pfosten des Gästetores (40.).
Im dritten Spielabschnitt stellten die Gastgeber die Weichen dann aber frühzeitig auf Heimsieg. Einen Schuss von Marinus Reiter konnte der durch Fabian Zick irritierte Gästekeeper nicht festhalten, und Michael Baindl versenkte die zur Seite abgeprallte Scheibe aus ganz spitzem Winkel im offenen Tor zum 2:1 (43.). Eine Minute später schaffte der sonst so abschlussstarke Kumeliauskaus das Kunststück, den Puck aus einem knappen Meter über die Latte des leeren Selber Tores zu löffeln. Die Starbulls aber hielten den Druck aufrecht und durften jubeln, nachdem Matthias Bergmann von der blauen Linie abgezogen hatte und Deske, dem die Sicht verstellt war, den Flachschuss passieren ließ – 3:1 (45.). Baindl, der Keeper Deske zu einer Glanzparade zwang (46.), und Kumeliauskas, der erneut den Pfosten traf (48.), hätten auf 4:1 erhöhen können. Vor allem aber überzeugten die Gastgeber nun damit, kaum noch gegnerische Torchancen zuzulassen. Nicht nur John Sicinski, sondern auch Gästetrainer Henry Thom attestierte der Starbulls-Mannschaft eine taktisch hervorragende Leistung in dieser entscheidenden Phase der Partie, so dass der fünfte Starbulls-Heimdreier in Folge kaum noch in Gefahr geriet. Lediglich bei eigener Überzahl ließen die Hausherren einen Gegenstoß zu – und hatten Glück, dass der auf Torwart Endres zufahrende Landon Gare die Einladung zum Anschlusstreffer nicht annahm (50.).
Nach diesem verdienten 3:1-Heimsieg stehen für die Starbulls Rosenheim im Rahmen der Hauptrunde nun noch zwei Auswärtsspiele an. Am Sonntag gastieren die Grün-Weißen bei den Blue Devils Weiden und treffen damit erneut auf eine Mannschaft, die um den Einzug in die Meisterrunde der Eishockey-Oberliga Süd kämpft und den Gang in die Verzahnungsrunde mit den Top-Mannschaften der Bayernliga unbedingt vermeiden will. Spielbeginn in der Hans-Schröpf-Arena ist um 18:30 Uhr. Am Dienstag folgt dann das Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten Deggendorfer SC (20 Uhr, Eisstadion an der Trat), mit dem die Starbulls nach dem 30. Spieltag nun weiterhin punktgleich sind.
Ihr nächstes Heimspiel – die erste Partie im Rahmen der Meisterrunde, in der die besten zehn Mannschaften der Hauptrunde unter Mitnahme aller bisher erzielten Punkte und Tore in Hin- und Rückspiel gegeneinander antreten – bestreiten die Starbulls Rosenheim am kommenden Freitag. Wer am 10. Januar im ROFA-Stadion (Spielbeginn 19:30 Uhr) zu Gast sein wird, steht aber noch nicht fest. Der Spielplan der Meisterrunde wird in Kürze erwartet, die Spieltermine der Starbulls Rosenheim werden dann umgehend auf www.starbulls.de veröffentlicht.
  
    
VER Selb
Für die Wölfe war mehr drin
(OLS)  Die Leistungskurve unserer Wölfe zeigt auch im Jahr 2020 weiter nach oben. Daran ändert auch die knappe und vom Spielverlauf unglückliche 1:3 Niederlage bei den Starbulls Rosenheim nichts. Unsere Wölfe boten beim Tabellendritten eine starke Auswärtspartie, hielten diese über 40 Minuten absolut offen und hätten durchaus mit einer effektiveren Chancenverwertung punkten können. „Wir hatten viele Chancen und müssen einfach einen Weg finden, solche Spiele dann auch zu gewinnen“, so auch das Fazit von Wölfe-Coach Thom nach der Partie. Der Knackpunkt: Ein ungenutztes 5/3 Überzahlspiel im Mitteldrittel, wo unsere Wölfe die mögliche 2:1 Führung verpassten.
Starker Wölfe-Auftritt in den ersten 20 Spielminuten. Unsere Jungs standen kompakt und ließen defensiv wenig zu, so dass der erwartete und befürchtete Sturmlauf der Gastgeber ausblieb. So sehr sich die Starbulls auch bemühten das Spielgeschehen an sich zu reißen, es misslang und die Bemühungen blieben in der Wölfe-Defensive hängen. Aber auch offensiv wussten unsere Mannen zu gefallen in einem flotten Auftaktdrittel, in dem hochkarätige Einschussmöglichkeiten beider Teams ausblieben. Alles was letztendlich durch die gutstehenden Abwehrreihen ging, war sichere Beute der beiden gutaufgelegten Goalies. Der Tabellendritte war sichtlich überrascht von der couragierten Spielweise unserer Wölfe, taten sich schwer gegen taktisch gutstehende Wölfe, selbst bei zwei zugesprochenen Überzahlspielen schafften es die Hausherren nicht nennenswerte Akzente zu setzen - zu gut das Wölfe-Penaltykilling gegen das statistisch beste Überzahlspiel der Liga. Höller und Vollmayer und vorher Zick freistehend aus kurzer Distanz scheiterten an Deske. Mit zunehmender Spielzeit wurden auch unsere Wölfe-Cracks mutiger und forscher in ihren Offensivbemühungen, zweimal McDonald, einmal Gare mit einem verdeckten Schuss lauteten die besten Möglichkeiten zahlreicher Schüsse auf das von Endres gehütete Starbulls-Tor. Torlos ging es in die erste Pause, für unsere Wölfe mit einem guten Gefühl, in Rosenheim etwas mitnehmen zu können.
„Genauso weitermachen und dann auch noch das Tor machen“ so lautete das ausgegeben Wölfe-Motto. Nach torlosen 20 Minuten fielen nun die Tore – jeweils eins auf jeder Seite. Aber unsere Wölfe mussten erst einen Rückstand hinterherlaufen. Aus heiterem Himmel, nahezu aus dem Nichts die Führung der Starbulls, schmeichelhaft vom Spielverkauf, jedoch schön herausgespielt. Litesov mustergültig bedient, schoss zur Führung ein. Der Weckruf für die Gastgeber? Mitnichten. Die Hausherren zwar nun aggressiver zu Werke gehend, aber angespornt vom Gegentreffer waren es unsere Mannen mit wütenden Angriffen auf das Rosenheimer Tor. Mit Erfolg. Gare mit einer schönen Einzelaktion und nach reichlich Gewühl und im vierten Nachschuss war dann der hochverdiente Ausgleich perfekt. Unsere Wölfe endlich auch auf der Anzeigentafel wieder voll im Spiel – auf dem Eis ohnehin ebenbürtig läuteten unsere Jungs eine sehr starke Phase ein. In der immer schwungvoller, Fahrt aufnehmenden Partie, waren unsere Cracks bemüht an der möglichen Führung zu arbeiten. Einzig die mangelnde Chancenverwertung war der große Kritikpunkt, zu viele gute Möglichkeiten blieben ungenutzt, u.a. hätte eine 3/1 Kontersituation besser ausgespielt werden müssen als nur ein Schuss zentral auf Endres, zweimal verfehlte Pisarik aussichtsreich. Rosenheim mit Glück in dieser Phase, auch als Selb für 75 Sekunden zwei Mann mehr auf dem Eis hatte, jedoch daraus zu wenig machte.
Ein Pfostentreffer, zwei weitere Schüsse – Rosenheim überstand diese kritische Situation schadlos. Glück hatten unsere Jungs auch, zumal Bucheli, der bereits in der 30.Minute freistehend vergab, erneut nur zweiter Sieger gegen Deske blieb.
Welches Team hat mehr Kraft im Tank? Die mit 4 Reihen agierenden Rosenheimer oder die mit nur 3 Blöcken auflaufenden Wölfe? Um es vorweg zu nehmen. Der letzte Abschnitt ging klar an die Hausherren, die nun bissiger in den Zweikämpfe gingen und auch mehr Spielanteile besaßen. Natürlich spielte den Oberbayern der frühe Führungstreffer voll in die Karten. Baindl traf zum umjubelten 2:1 aus spitzem Winkel, Deske´s seitliche Abwehrversuch nahm Baindl dankend auf und vollendete. Ein Treffer, der Wirkung zeigte. Rosenheim nun obenauf, unsere Wölfe nun leicht unsortiert und die kurzzeitige Verunsicherung nahm noch weiter zu, als Bergmann mit einem Sonntagsschuss mit dem 3:1 für klare Verhältnisse auf dem Eis sorgte. Wie schnell Selber Wölfe einen Torerückstand insbesondere in Rosenheim wettmachen können ist spätestens seit dem 04.Oktober bekannt, aber diesmal blieb die Aufholjagd ohne Erfolg. Ein Aufbäumen war zu erkennen, aber Rosenheim nun zu präsent und ließ nichts mehr anbrennen. Chancen auf den wichtigen Anschlusstreffer – allen voran Gare, der in Unterzahl erst in letzter Minute gestört wurde – waren vorhanden, aber das Tor wollte nicht mehr fallen, auch als Thom alles auf eine Karte setzte und Deske noch für einen weiteren Feldspieler vom Eis nahm. Der siebte Heimerfolg der Rosenheimer war perfekt – unsere Wölfe mussten trotz tollem Auftritt am Ende ohne Punkte die Heimreise antreten.
  
    
ERC Sonthofen
Der ERC Sonthofen gewinnt das Derby gegen den EV Lindau mit 5:2
(OLS)  Die Bulls schienen das Spiel mehrfach im Griff zu haben, doch Lindau kam nochmal heran, bevor die Gastgeber das Spiel in den letzten zehn Minuten entschieden.
Das erste Drittel wurde von beiden Teams mit viel Schwung angegangen und war zu Beginn weitgehend ausgeglichen. Die Bulls erarbeiteten sich jedoch immer mehr Spielanteile und verlagerten das Spiel immer wieder in das Drittel der Islanders. In der vierten Minute scheiterte Ondrej Havlicek am Pfosten und in der achten Minute rettete Michael Boehm sehenswert. In der 12. Minute klappte es dann endlich mit dem ersten Tor. Santeri Ovaska und Jayden Schubert spielten Edgars Homjakovs mustergültig frei, der Michael Boehm im Tor der Lindauer keine Chance zur Abwehr ließ. Die Bulls nahmen den Schwung nun mit und drängten auf den nächsten Treffer. Der EV Lindau, der ohne Jan Hammerbauer und Ludwig Nirschl in Sonthofen antreten musste, verlagerte sich zusehends auf Konter. In der 18. Spielminute machte sich das druckvolle Spiel der Gastgeber bezahlt, denn Jörg Noack traf mit einem verdeckten Schuss zum 2:0. Anschließend konnte sich auch Christian Schneider bei einem „zwei-auf-eins" Konter auszeichnen, indem er souverän parierte. Mit der verdienten 2:0 Führung ging es in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt schienen die Bulls noch nicht richtig auf dem Eis zu stehen, als Lindau in der 21. Spielminute den Anschluss markierte. Florian Lüsch konnte Simon Klingler in aller Ruhe freispielen und Dieser vollendete freistehend vor Christian Schneider zum 1:2. Durch das Tor schienen die Gastgeber regelrecht verunsichert und so kam Lindau zu weiteren hochkarätigen Chancen. Nach etwa fünf Minuten stabilisierte sich der ERC und gewann nach und nach die Spielkontrolle zurück. In der 27. Spielminute eroberte Jayden Schubert im Angriffsdrittel die Scheibe, scheiterte jedoch am Goalie der Gäste. Das darauffolgende Bully konnte Tim May für sich entscheiden und die Ablage vollendete Robert Hechtl trocken zum 3:1. Die Bulls blieben am Drücker, doch durch einen Fehlpass im Angriffsdrittel kamen die Islanders zu einem Break, welches Schneider jedoch erneut entschärfte. Anschließend waren es wieder die Gastgeber, die für Unterhaltung sorgten, allerdings konnten zwei sehr gute Chancen nicht in eine höhere Führung umgemünzt werden. Im Gegenzug waren es die Gäste aus Lindau, die per abgefälschtem Schuss durch Simon Klingler zum 2:3 verkürzten. In der 33. Spielminute scheiterte Ondrej Havlicek am Islanders Goalie, was die letzte hochkarätige Chance im Mitteldrittel darstellte. Mit der knappen Führung von 3:2 endete der zweite Abschnitt.
Das letzte Drittel begannen die Hausherren mit viel Druck und so kam Marc Sill bereits in der ersten Spielminute zu einer guten Tormöglichkeit, welche er jedoch leider am Tor vorbeischoss. Kurz darauf musste Sofiene Bräuner für zwei Minuten in die Kühlbox, doch die Bulls konnten die daraus resultierende Überzahl nicht in Zählbares ummünzen. Bis zur Mitte des Drittels war das Spiel sehr zerfahren, doch dies war lediglich die Ruhe vor dem Sturm. In der 51. Minute startete die Mannschaft um Kapitän Marc Sill zum Sturmlauf. Sill eroberte an der Bande gegen zwei Gegenspieler die Scheibe und zog zum Tor. Anstatt abzuschließen legte er in den Rückraum auf Ondrej Havlicek ab, welcher per Direktschuss zum 4:2 vollstreckte. Nur wenige Sekunden später tanzte Edgars Homjakovs durch die Reihen der Lindauer und spielte Jayden Schubert frei, doch Dessen Schuss wurde im letzten Moment geblockt. Die Bulls ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und kurz darauf kam Vladimir Kames frei vor Boehm zum Abschluss, konnte das Duell allerdings nicht für sich entscheiden. Es ging nun Schlag auf Schlag und scheiterte Robert Hechtl in der 55. Minute noch am Pfosten, schoss Lukas Slavetinsky nur Sekunden später per Doppelpfostentreffer das 5:2. Das Spiel schien nun entschieden und die Bulls kontrollierten Scheibe und Gegner bis zum Schlusspfiff.
Dieser wichtige Sieg bringt die Bulls auf Grund der Niederlage der Blue Devils Weiden wieder auf einen Punkt an Diese heran und sorgt somit für maximale Spannung in den letzten beiden Partien der Vorrunde. Das nächste Spiel findet am Sonntag den 05.01. in Füssen statt und der ERC Sonthofen hofft auf zahlreiche Schlachtenbummler, welche die Mannschaft zum nächsten Erfolg tragen.
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles starten mit einem Sieg ins neue Jahr
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben ihr Auswärtsspiel am Freitagabend in Rostock mit 4:2 (0:2/2:0/2:0) gewonnen und sind damit mit einem Sieg ins neue Jahr gestartet.
Dabei sah es anfangs nicht gut aus für die Hamburger. Die Piranhas standen sehr tief und überließen den Gästen die Spielgestaltung. Die eigenen Offensivbemühungen beschränkten sich auf Konter – mit Erfolg. Tom Pauker brachte die Hausherren in Führung (6.) und Constantin Koopmann erhöhte kurz vor der Drittelpause auf 2:0 (20.).
Im zweiten Spielabschnitt brachten sich die Gastgeber durch Strafen selbst in Bedrängnis. Drei Strafen innerhalb von einer Minute bescherten den Crocodiles eine doppelte Überzahl, die Hamburg zu nutzen wusste: Norman Martens besorgte per Direktschuss den Anschlusstreffer (26.). Wenig später war es wieder eine Überzahlsituation, die den Gästen den Ausgleich brachte. Jordan Draper stellte auf 2:2 (34.).
Im letzten Drittel blieben die Rostocker hinten stabil und setzten vorne gefährliche Nadelstiche. Doch Hamburg zeigte den größeren Willen und drehte die Partie schließlich. Eine schöne Einzelaktion und ein halbhoher Abschluss von Topscorer Dominik Lascheit brachte die Crocodiles auf die Siegerstraße (51.). Die Raubfische mobilisierten noch einmal die letzten Kraftreserven und fuhren wütende Angriffe, blieben aber ohne Torerfolg. In der letzten Minute machte Jordan Draper mit einem Treffer ins leere Rostocker Tor schließlich den Sack zu (60.).
„Rostock hat extrem defensiv gespielt. Das hat uns erst vor Probleme gestellt. Aber wir waren geduldig, haben unser Powerplay gut genutzt und am Ende verdient gewonnen“, so Routinier Patrick Saggau. 
  
    
Herner EV
Der Herner EV müht sich gegen kampfstarke Krefelder zum Sieg! 
(OLN)  Der Herner EV hat das Heimspiel gegen den Krefelder EV vor 1133 Zuschauern mit 5:2 (2:1/2:1/1:0) für sich entschieden. „Im ersten Drittel haben wir es ganz gut gemacht und danach war das Spiel eine schwere Kost für jeden auf der Tribüne. Wir haben den Puck nicht gut laufen lassen und hätten das Spiel auch verlieren können, wenn Krefeld die Chancen konsequenter genutzt hätte“, sagte ein unzufriedener HEV-Coach Danny Albrecht.
Die Herner, die ohne den grippekranken Nils Liesegang auskommen mussten, beherrschten im ersten Drittel das Spiel. Zwar war der Tabellenletzte aus Krefeld immer wieder nach Kontern gefährlich, doch die größeren Chancen hatte der HEV. Dominik Piskor glich die Gäste-Führung aus, nachdem er, von der Strafbank kommend, Nils Kapteinat keine Chance ließ. Anderthalb Minuten vor Drittelende besorgte dann Julius Bauermeister, mit seinem ersten Saisontor, die Führung mit einem Schuss von der blauen Linie.
Die zweiten 20 Minuten begannen sehr wild. Erst traf der ehemalige Herner Edwin Schitz den Pfosten, kurz danach traf auch Dennis Thielsch die Umrandung. In der 26. Minute legte Thielsch seinem Sturmpartner Dennis Palka dann das 3:1 auf. Palka wackelte Kapteinat aus und schob ein. Doch der KEV blieb weiter gefährlich und kam nach einem Abspielfehler in der Herner Defensive zum Anschlusstor. Jedoch stellte Christoph Ziolkowski 20 Sekunden später den alten Abstand wieder her, erneut nach schöner Vorarbeit von Dennis Thielsch. In der Folge musste Björn Linda im HEV-Tor deutlich zu oft Kopf und Kragen riskieren, um die Führung zu halten. 
Im letzten Abschnitt passierte erstmal relativ wenig. Krefeld vergab eine Überzahlmöglichkeit, Denis Fominych scheiterte alleine vor Nils Kapteinat. Auch in der Folge blieb der KEV am Drücker ohne sich jedoch klare Chancen zu erspielen. Zwei Minuten vor dem Ende war es dann erneut Fominych, der mit einem Rückhandschuss aus dem eigenen Drittel ins leere Tor traf und so für die Entscheidung sorgte. „Im ersten Drittel war Herne besser, in der Folge haben meine Jungs eine gute Leistung abgeliefert. Wir hätten bei besserer Chancenverwertung auch was mitnehmen können“, pflichtete KEV-Coach Elmar Schmitz nach dem Spiel der Meinung von Danny Albrecht bei.
Am Sonntag ist der HEV zu Gast bei den Crocodiles Hamburg. Spielbeginn im Eisland Farmsen ist dann um 16 Uhr. 
  
    
Rostocker EC
An diesem Abend war definitiv mehr drin für den REC - Die Piranhas verlieren nach 2:0-Führung unglücklich 2:4 gegen die Crocodiles Hamburg / Sonntag geht es in Essen weiter
(OLN)  Die auf Rang neun der Oberliga Nord platzierten Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs haben am Freitagabend in der Eishalle Schillingallee gegen den Dritten Crocodiles Hamburg mit 2:4 (2:0, 0:2, 0:2) unglücklich verloren. Weiter geht es am Sonntag um 18.30 Uhr bei den Moskitos Essen.
Der REC musste neben den Verletzten Marvin Krüger und Viktor Beck auch auf den erkrankten Nedeljko Lukacevic verzichten, so dass Roman Tomanek und Tomas Kurka die beiden Kontingentspieler-Stellen besetzten.
Die Gäste begannen schwungvoll, übten teilweise ordentlich Druck aus, doch die Rostocker standen defensiv gut und besaßen die besseren Chancen, von denen sie zwei nutzten. Christopher Stanley (unmittelbar vor dem 1:0 gehalten), Maurice Becker (9./Außennetz) und Constantin Koopmann (13./knapp vorbei) hätten das Ergebnis sogar deutlicher als 2:0 gestalten können.
Im zweiten Drittel kassierten die Gastgeber mit zwei Mann weniger auf dem Eis (Tomanek und Kurka saßen auf der Strafbank) den Anschlusstreffer, und auch das 2:2 mussten sie in Unterzahl hinnehmen. Abgesehen von einer Möglichkeit für Kurka (36.) traten sie offensiv kaum noch in Erscheinung – auch, weil die Hamburger gerade auch im Powerplay sehr gute Qualität besitzen. Der REC wäre sogar fast in Rückstand geraten, als Lascheit nur den Pfosten traf (26.).
Der abschließende Durchgang war umkämpft. Nach dem 2:3 hätte allein Koopmann dreimal den Ausgleich machen können (54., 56., 60.). Entscheidend war am Ende, dass die Hausherren drei Zeitstrafen gegen die Crocodiles und damit minutenlange Überzahl nicht mehr zu einem Treffer nutzen konnten. An diesem Abend war definitiv mehr drin. 
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern
    
EHC Königsbrunn
Die Siegesserie ist beendet
(BYL)  Nach sechs Siegen in Folge verliert der EHC Königsbrunn mit 5:7 gegen die „Eispiraten“ des ESC Dorfen. Nach verschlafenen 30 Minuten verschenken die Brunnenstädter wichtige drei Punkte gegen die cleveren Gäste aus Oberbayern.
In der Partie konnte EHC-Coach Waldemar Dietrich auf seinen kompletten momentan verfügbaren Kader zurückgreifen, lediglich die Langzeitverletzten fehlten im Aufgebot. Beste Voraussetzungen also für einen Heimsieg vor 455 Zuschauern.
Doch die Gäste dachten nicht daran, in Königsbrunn Punkte liegen zu lassen. Dorfens Top-Stürmer Lukáš Miculka gab gleich in der vierten Spielminute seine Visitenkarte ab und netzte zum 0:1 ein. Nur drei Minuten später musste Torfrau Jennifer Harß erneut hinter sich greifen, Dorfen erhöhte auf 0:2. In der neunten Minute kassierte der EHC in Unterzahl nach einem Puckverlust während eines Konters das 0:3. Tim Bullnheimer brachte dann aber in der zwölften Spielminute mit seinem Treffer zum 1:3 das heimische Publikum zum Jubeln. Doch der EHC blieb weit hinter den Erwartungen zurück, die Mannschaft stand zu weit vom Gegner und ließ den notwendigen Biss vermissen. Königsbrunn hatte lange Zeit doppelte Überzahl, verpasste es aber weitere Treffer zu erzielen. Dorfen blieb brandgefährlich und kam mit schnellen Gegenstößen immer wieder schnell vor das Tor der Brunnenstädter. Bis zur Pause fielen aber keine weiteren Treffer mehr.
Auch im zweiten Spielabschnitt war Dorfen wacher als Königsbrunn und vergrößerte den Vorsprung mit einem schnellen Doppelschlag auf 1:5. EHC-Coach Dietrich wechselte nun Jennifer Harß aus und gab dafür Nico Hetzel Gelegenheit, sich im Tor der Brunnenstädter zu beweisen. Königsbrunn fand nur langsam in die Partie und hatte kurioserweise in Unterzahl mehr Torchancen als in Gleichzahl. Doch in der 34. Spielminute schnappte sich Daniel Rau den Puck von Lukáš Miculka und leitete den Angriff zum 2:5 durch Anton Zimmer ein, nun ging es Schlag auf Schlag. Vier Minuten später netzte Miculka zum 2:6 ein, eine weitere Minute später verkürzte Julian Becher für den EHC in Überzahl zum 3:6, und wiederum eine Minute später trafen auch noch die Gäste zum 3:7 Drittelendstand.
Im letzten Spielabschnitt war der EHC endgültig im Spiel angekommen und sorgte für ordentlich Druck, Dorfen beschränkte sich nun immer mehr auf gefährliche Konter. In der 48. Spielminute traf Jakub Šrámek in Überzahl zum 4:7, vier Minuten später verkürzte dann Tim Bullnheimer ebenfalls in Überzahl zum 5:7. Königsbrunn erarbeitete sich nun Chancen im Minutentakt, scheiterte dann aber im Abschluss. Kurz vor Spielende setzte Coach Dietrich alles auf eine Karte und nahm Goalie Hetzel zugunsten eines weiteren Stürmers vom Eis. Bis Spielende fielen aber keine weiteren Treffer, Königsbrunn verliert am Ende verdient mit 5:7 gegen die Eispiraten.
Dorfen nimmt verdient drei Punkte aus Königsbrunn mit, der EHC kam viel zu spät in die Gänge und hat nun keine Chance mehr auf den sechsten Rang. Die Mannschaft gab aber bis zum Ende alles und zeigte großen Willen.
EHC-Coach Waldemar Dietrich nennt Ursachen für die Niederlage: „Wir haben ganz schlecht angefangen, die Mannschaft dachte wohl, nach sechs Siegen wäre das Spiel wohl ein Selbstläufer. Dorfen hat große Qualität im Abschluß, die haben aus fünf Torschüssen drei Treffer gemacht. Im zweiten Drittel haben wir gleich zwei weitere Treffer kassiert, da stand es schon fünf zu eins. Wir sind aber gut zurückgekommen, haben aber zu viele Chancen liegengelassen, drei, vier Alleingänge nicht verwertet. Der Dorfener Goalie hat aber auch eine sehr starke Leistung abgeliefert. Im letzten Drittel waren wir überragend, aber da wurde es auch schwer den großen Rückstand aufzuholen. Wir haben aber Moral bewiesen und müssen künftig von Anfang an unsere Leistung abrufen.“
  
    
TEV Miesbach
TEV zum letzten Vorrunden Spiel in Grafing zu Gast
(BYL)  Nach zuletzt 2 Niederlagen in Folge, ist der TEV Miesbach und derzeitige Bayernliga Tabellenführer am Sonntag den 05.01. zu Gast beim EHC Klostersee. Spielbeginn ist um 18:00 Uhr. Die Mannschaft von Headcoach Peter Kathan ist von einigen Verletzungen nicht verschont geblieben, dennoch wird die Mannschaft alles daran setzten die Vorrunde auch als Tabellenführer zu beenden und mit einem guten Rhythmus in die Verzahnungsrunde zu starten. Gute Nachrichten gibt es von Filip Koksoka. Der Scorer steht nach 3 wöchiger Verletzungspause  für Sonntag zur Verfügung, genauso wie Felix Feuerreiter. Weiterhin verzichten muss der TEV Miesbach auf Mäx Hüsken & Thomas Amann, sowie auf  Maxi Meineke und Sebi Höck die für die Spielgemeinschaft Schliersee/Miesbach 1b abgestellt sind.  Die Verzahnungsrunde wird am 10.1. starten. Nach derzeitiger Tabellenkonstellation wird der 11. Platzierte der Oberliga der Auftaktgegner sein.
Der EHC Klostersee rangiert derzeit mit 43 Punkten auf dem 4. Tabellenplatz und einem Torverhältnis von +24. Am letzten Spieltag sind die Grafinger somit schon fix für die Verzahnungsrunde Oberliga/Bayernliga qualifiziert. Am letzten Wochenende ging es für den EHC gegen den TSV Peißenberg und den ESC Geretsried. Während die Mannschaft von Headcoach Quinlan am Freitag noch einen 5:2 Sieg gegen Peißenberg einfahren konnte, setzte es am darauf folgenden Sonntag eine 5:4 Niederlage nach Verlängerung gegen den ESC Geretsried. Zudem stellen die Grafinger das zweitbeste Unterzahlspiel mit einer Penaltykilling Percentage von 81,48 %. Die 3 Topscorer derzeit sind neben Hördt Gennaro (14 T/ 17 A) und Quinlan Philipp ( 11 T / 19 A) auch Kontingentsspieler und Eishockeyveteran Wren Bob ( 13 T / 16 A ). Das erste Aufeinander Treffen beider Mannschaften konnte der EHC Klostersee knapp mit 1:2 nach Penalty Schießen. Somit geht es am Sonntag für unsere Mannschaft neben der Verteidigung der Tabellenführung, auch um einen guten Start ins neue Eishockeyjahr, um die 3 Punkte wieder zurück nach Miesbach zu bringen. „ Der Druck ist etwas raus, da beide mannschaften bereits für die Zwischenrunde qualifiziert sind, dennoch ist es für uns ein wichtiges Spiel, damit Spieler die länger verletzt waren wieder in den Rhythmus kommen,“ berichtet Trainer Kathan.
  
    
EHC Bayreuth
Letzter Doppelspieltag in der Hauptrunde
(BLL)  Das neue Jahr beginnt für unsere Bayreuther Jungs mit dem letzten Wochenende in der Hauptrunde. Die beiden Gegner blicken auf eine unterschiedliche Spielserie zurück. Während sich Freising, der Kontrahent im Heimspiel am Samstag, derzeit auf dem vorletzten Tabellenplatz befindet, ist Sonntagsgegner Hassfurt Spitzenreiter der Landesliga Gruppe1. 
Nachdem die Freisinger bereits am vergangenen Wochenende eine Reise nach Oberfranken zum EV Pegnitz, wo sie trotz ordentlicher Leistung mit 1:5 verloren, antreten mussten, führt sie nun ihr letztes Hauptrundenspiel nach Bayreuth. Die „Black Bears“ konnten bislang fünf Partien für sich entscheiden, wobei ihnen in Trostberg der bisher einzige Auswärtssieg gelang. Wie berichtet setzt Trainer Markus Knallinger auf einen Kader, in dem keine Kontingentspieler mehr zu finden sind. Den einzigen Ausländer, Robert Vavroch, zog es Anfang Dezember zurück zu seiner vorherigen Station nach Waldkirchen. Da sowohl für die Bayreuther, die das Hinspiel in Oberbayern vor einigen Wochen mit 3:1 gewinnen konnten, als auch für die Freisinger bereits die Abstiegsrunde feststeht, werden die beiden Vereine in den nächsten Wochen erneut aufeinander treffen. 
Ganz anders sieht es beim ESC Hassfurt aus. Die „Hawks“ grüßen von der Tabellenspitze und stehen seit längerem als Teilnehmer an der Aufstiegsrunde fest. Dem Team von Coach Volker Hartmann fehlt lediglich noch ein Punkt zum Gewinn der Hauptrundenmeisterschaft. Daher darf man sich am Sonntag auf einen heißen Tanz gefasst machen, denn die Hassfurter haben in der bisherigen Spielzeit zuhause eine lupenreine Bilanz vorzuweisen und noch keinen einzigen Punkt in ihren Heimspielen in der Eishalle am Großen Anger abgegeben. Doch natürlich wird unser EHC-Team alles daran setzen, den Aufstiegsfavoriten vor der entscheidenden Saisonphase noch etwas zu ärgern. Im Hinspiel am ersten Spieltag zeigten sich die Bayreuther lange gleichwertig, schnupperten an einer kleinen Überraschung und führten bis ins letzte Drittel, mussten sich anschließend dennoch mit 4:7 geschlagen geben. 
Vor dem Abschluss der Hauptrunde haben wir mit EHC – Eigengewächs Sebastian Dünkel gesprochen. 
Frage: Man kann Dich ja durchaus als einen Gewinner der bisherigen Saison bezeichnen und gerade in den letzten Wochen hast Du viel Eiszeit bekommen. Wie kam es dazu? 
Sebastian Dünkel: Ich hatte auch durchaus etwas „Glück“, da manche Spiele zwischendurch nicht so besonders gelaufen sind und wenn ich dann rein gekommen bin, ich relativ gut gespielt habe. Von da an lief es einfach. Wenn man dann einen kleinen Lauf hat, ist das natürlich immer gut. Wir haben dann auch als Mannschaft einen kleinen Lauf gehabt, was generell natürlich schön ist, aber darauf darf ich mich jetzt nicht ausruhen. Man muss schauen, dass man im Training Woche für Woche seine Leistung zeigt, und dann muss am Wochenende den Hüter im Tor stehen, der die entsprechende Leistung bringt, damit die Mannschaft die Spiele gewinnen kann. Ob das jetzt der Max ist oder ich, ist dann eigentlich egal, Hauptsache, wir holen die drei Punkte. 
Frage: Seit Weihnachten steht nun auch rechnerisch die Abstiegsrunde fest. Wie geht Ihr nun die letzten beiden Spiele in der Hauptrunde an, die tabellarisch gesehen keinen großen Stellenwert mehr haben? 
Sebastian Dünkel: Für mich persönlich ist ein Spiel eigentlich immer gleich wichtig, auch wenn die Entscheidung über den Gang in die Abstiegsrunde bereits gefallen ist. Wir wollen uns in diesen beiden Spielen am Wochenende auch auf die nächste Saisonphase vorbereiten, es bringt nichts, diese Spiele jetzt „larifiari“ anzugehen, weil man meistens dann die nächsten Spiele auch nicht besser spielt, da es schwer ist, dann den Schalter wieder umzulegen. Ich gehe jedes Spiel gleich an und die anderen Jungs auch, und natürlich wollen wir trotzdem die Spiele am Wochenende gewinnen, auch um die anderen nochmal etwas ärgern zu können. 
Frage: Ein paar Worte zu den Gegnern am Wochenende, Freising zuhause, auswärts in Hassfurt? 
Sebastian Dünkel: Freising ist keineswegs zu unterschätzen. Auch wenn sie beim Blick auf die Tabelle nicht zu den Topmannschaften gehören, haben sie einige gute Spieler im Kader. Beim Hinspiel dort haben sie es uns nicht gerade leicht gemacht. Die werden hier am Samstag auch nochmal alles geben, um sich gut auf die Abstiegsrunde vorzubereiten und natürlich auch versuchen, uns zu schlagen. Das werden wir uns aber nicht gefallen lassen. Wir wollen unser erstes Spiel im neuen Jahr positiv gestalten, auch für die Fans zuhause ein gutes Spiel zeigen und drei Punkte holen.
In Hassfurt wird es dann natürlich schwieriger. Die haben in jedem Fall eine sehr gute Mannschaft, aber wir haben in Bayreuth gezeigt, dass wir mithalten können. Wir wollen die noch etwas ärgern, denn es gibt wohl nichts Schöneres, als so in die Abstiegsrunde zu starten, wenn man vorher nochmal gegen eine Topmannschaft gewonnen hat. 
Dann bedanken wir uns für das Interview und wünschen viel Erfolg am Wochenende! 
Bully im Heimspiel ist zur gewohnten Zeit, am Samstag um 17.30 Uhr. 
Das Auswärtsspiel am Sonntag in Hassfurt beginnt um 18.30 Uhr.
Es wird wieder einen Fanbus geben, zu dem sich Kurzentschlossene am Samstag beim Heimspiel oder unter s.ries @ehc-bayreuth.de noch anmelden können. 
Der EHC freut sich wieder auf Eure Unterstützung, zuhause und auswärts! 
  
    
EV Pfronten
Falcons müssen auswärts ran
(BLL)  Zum Abschluss der Vorrunde der Landesliga Gruppe 2 müssen die Pfrontener noch einmal auswärts ran. Am Sonntag um 18:45 Uhr sind die Falcons zu Gast beim EHC Bad Aibling. Für keine der beiden Mannschaften ist der Ausgang dieser Begegnung von großer Bedeutung. Die Aibdogs konnten sich bereits neben dem VfE Ulm/Neu-Ulm, dem ESV Buchloe und dem ESC Kempten vorzeitig als Tabellenvierter für die Aufstiegsrunde qualifizieren, auf die Falcons die derzeit den 7. Tabellenplatz belegen wartet hingegen die Abstiegsrunde. Dementsprechend wird es vorrangig darum gehen, zum Abschluss der Vorrunde eine vernünftige Leistung abzuliefern und möglichst darauf zu achten, sich weder Verletzungen, noch größere Strafen einzufangen. 
  
    
Regionalliga West
    
EG Diez-Limburg
Rockets schlagen Lüttich vor 1207 Zuschauern
(RLW)  Mit einem Sieg und einer tollen Kulisse hat sich die EG Diez-Limburg aus dem Inter-Regio-Cup 2019/20 verabschiedet. Die Rockets gewannen vor 1207 Zuschauern am Diezer Heckenweg gegen die Bulldogs aus Lüttich mit 6:4 (2:1, 1:1, 3:2). Es war der vierte Sieg in sechs Spielen in diesem erstmals ausgetragenen internationalen Pokal mit Teams aus den Niederlanden, Belgien und Deutschland. Die EGDL hat aufgrund der zwei Niederlagen gegen Limburg und Heerenven (beide aus den Niederlanden) keine Chancen mehr, den Pokal zu gewinnen. 
Eine vollbesetzte Tribüne im Diezer Eissportstadion schon weit vor Spielbeginn - damit hatten selbst die größten Optimisten nicht gerechnet. Die Rockets hatten mit einer Freikarten-Aktion versucht, für dieses internationale Spiel Zuschauer auf die Heimspiele der EGDL aufmerksam zu machen. Der Plan ging mehr als auf, denn mit diesem Ansturm hatte man bei den Rockets trotz der Freikarten nicht gerechnet. 
Entsprechend motiviert begannen auch die Mannen auf dem Eis: RJ Reed brachte seine Mannschaft bereits nach 37 Sekunden in Führung. Mit Kevin Lavallee und Dominik Luft hatte Rockets-Trainer Frank Petrozza gleich auf zwei der drei etatmäßigen Center verzichten müssen. Offensiv ließ man sich dennoch nicht ausbremsen. Allerdings agierte man defensiv zu fahrlässig: Lüttich kam in Unterzahl schnell zum Ausgleichstreffer durch Jessyko Bernard (3.). 
„Der Start mit dem frühen Tor war klasse“, lobte Petrozza. „Nach dem Ausgleich waren wir dann aber einige Wechsel zu wackelig.“ Allerdings fingen sich die Gastgeber gegen schnelle, spielstarke und groß gewachsene Gegner schnell wieder: David Lademann sorgte in Überzahl für die 2:1-Führung (11.), mit der es auch ein erstes Mal in die Pause ging. 
Als RJ Reed im zweiten Abschnitt mit seinem zweiten Treffer auf 3:1 erhöhte (26., Überzahl), schien das Spiel endgültig zugunsten der EGDL zu laufen. Doch die Gäste aus Lüttich tragen nicht ohne Grund den Beinamen „Bulldogs“, kämpften sich zurück in die Partie. Bernard verkürzte noch im zweiten Abschnitt auf 2:3 (36., Überzahl), Andy Kolodziejczyk traf zudem gleich zu Beginn von Drittel drei zum 3:3 (41.). Die Partie war wieder völlig offen.  
„Wir haben phasenweise zu viele Strafen kassiert“, bemängelte Petrozza. „Das kann in der Meisterrunde gegen die Topteams tödlich sein. Zudem haben wir zu Beginn des letzten Drittels geschlafen. Dann aber haben wir die richtige Reaktion gezeigt.“ Mit drei Toren in Serie erhöhten Julian Grund (44.), Konstantin Firsanov (55.) und RJ Reed (57.) auf 6:3. Jetzt war die Partie endgültig zugunsten der Rockets gelaufen, das 4:6 durch Jessyko Bernard (57.) war nur noch Ergebniskosmetik.  
„Wir haben am Ende ein gutes Spiel gezeigt und verdient gewonnen. Dankeschön möchte ich auch sagen für die super Atmosphäre. Das war eine tolle Kulisse“, sagte Petrozza. Und auch sein Gegenüber, Lüttichs Trainer Paul Vincent, fand: „Ich genieße die Spiele gegen die deutschen Teams vor solchen Kulissen und mit dieser Atmosphäre. Wir wussten, dass Diez-Limburg mit viel Geschwindigkeit spielt. Dennoch haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht.“ 
  
    
EHC Neuwied Bären
Fünffacher Smith gegen Ratingen
(RLW)  So deutlich hat es der EHC „Die Bären" 2016 in dieser Saison bislang nur selten gemacht: Der Tabellenvierte der Eishockey-Regionalliga West eröffnete das Jahr 2020 mit einem 8:3-Erfolg über die Ratinger Ice Aliens und pirschte sich bis auf drei Punkte an Tabellenplatz drei heran.
Irgendwann hatte Max Dick die Faxen dicke. 62 Sekunden war das Ende der Partie noch entfernt, da entlud sich beim Gästeverteidiger der angestaute Frust. Kelle trifft Torpfosten - diesem Zweikampf kann der Schläger nicht standhalten. Maik Klingsporn hatte gerade den Nachschuss ungehindert zum 8:2 für Neuwied ins Netz befördert, da riss Dick der Geduldsfaden und fuhr nur noch mit Schaft aber ohne Schaufel zur Bank. 
Was gab es in der Vergangenheit schon Spiele, in denen sich die Bären gegen die Außerirdischen vom Sandbach schwer taten. Was gab es in der Vergangenheit schon Spiele, in denen sich Schlussmann Felix Zerbe - egal ob einst in Dinslaken oder eben nun in Ratingener Diensten - dem EHC mit zehn Armen entgegenzustellen schien. Diesmal lief's von Anfang an anders. Neuwied zeigte die Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor, die in dieser Saison doch schon einige Male gefehlt hatte. Dass der erste Schuss durch Jeff Smith nach 40 Sekunden auf Anhieb durchging, passte genau in den Plan. Keine Minute später glich Lorenzo Maas zwar aus, aber das Remis erwies sich nur als kurzer Makel. Frederic Hellmann (4.) und zweimal Smith (7., 9.) bauten die Führung verdientermaßen aus. Ratingen kam zu keinem Zeitpunkt an die kämpferisch starke Darbietung vom Sieg über Vizemeister Hamm heran und leistete sich in der Hintermannschaft Fehler, die die Bären dankend annahmen. Einer ganz besonders: Jeff Smith hatte sich am ersten Spieltag im Herbst mit einem Viererpack gegen Hamm am Rhein eingefunden, im ersten Spiel nach dem Jahreswechsel waren es sogar derer fünf für den US-Amerikaner. „Jeff trifft seither ja regelmäßig für uns, aber heute machte er deutlich, dass was er kann, wenn das ganze Pech vom Schläger ist", freute sich auch EHC-Manager Carsen Billigmann über die Smith-Gala. Das 5:1 und 6:1 legte er US-Boy nach (26., 28.), und 7:1 durch Sam Aulie als Schlusspunkt des zweiten Abschnitts vor (34.).
„Wir haben heute gute Spielzüge gezeigt, sind stark hinten rausgekommen", sagte Neuwieds Trainer Leos Sulak. Wie sein Ratinger Kollege Andrej Fuchs die 60 Minuten bewertete - das weiß zunächst einmal nur das Interieur der Gästekabine. An der Pressekonferenz im Vip-Raum nahm Fuchs nicht teil. Es bedarf keiner hellseherischer Fähigkeiten, um auf die Vermutung zu kommen, dass der ehemalige Oberhausener DEL-Spieler „not amused" war. Zu einfach machten es die Rot-Weißen den Einheimischen mit ihren Abwehrschnitzern, und als Pascal Rüwald sowie Marco Clemens im Schlussdrittel einen Zwei-gegen-null-Konter vertändelten, passte das ebenfalls ins Bild. Zweimal traf Ratingen zwar noch durch Kapitän Dennis Fischbuch (57.) und Pascal Rüwald (60.), aber das verzieh Sulak seinen Bären. „So wenige Tage nach Silvester, da sind im letzten Drittel... die Beine schwer."
Die zweite Aufgabe des Wochenendes bestreitet Neuwied am Sonntag ab 19 Uhr bei den Dinslakener Kobras, die am Freitag Hamm mit 8:3 vom Eis fegten. „Wir müssen genauso konzentriert spielen wie gegen die Spitzenteams und unsere Chancen, die wir bekommen, nutzen", gibt Sulak die Marschrichtung vor. Gegen Ratingen hat es sein Team schon vorgemacht, wie es funktioniert.
  
    
Ratinger Ice Aliens
Pre-PlayOff Termine und Gegner
(RLW)  Der Eishockeyverband hat den Spielplan der Pre-PlayOffs veröffentlicht. An dieser Runde nehmen die Mannschaften teil, die in der Hauptrunde die Plätze 1 – 6 belegen. Das Tabellenschlusslicht, der Neusser EV, hat keine Chance mehr, den letzten Platz zu verlassen. Somit nehmen die Ice Aliens definitiv an den Pre-PlayOffs teil und haben das erste Saisonziel erreicht. Zugleich haben sie sich für die Regionalliga-Saison 2020/2221 qualifiziert.
Mit den Pre-PlayOffs startet nach der Hauptrunde ein neuer Wettbewerb, alle Teilnehmer starten bei „Null“, es werden keine Punkte mitgenommen. Strafen und Sperren bleiben jedoch gültig. Die Platzierten 1 – 4 nach dieser Runde spielen im Anschluss im Modus „Best of Five“ den Meister aus. Dabei spielt der 1. Platzierte gegen den 4. Platzierten, und der Zweite gegen den Dritten. Anschliessend spielen die Sieger dieser Halbfinals den Meister aus. Dabei hat der Besserplatzierte aus der Pre-PlayOff-Serie zunächst Heimrecht. Mitte März steht dann der Meister der Saison 2019/2020 fest.
  


 Samstag 4.Januar 2020 www.icehockeypage.de 
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