Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

         
Deutsche Eishockey Liga 2
(DEL2)  Nachfolgende Oberligisten haben offiziell bestätigt einen Lizenzantrag inklusive Bürgschaft bei der DEL2-Ligenleitung gestellt zu haben: Deggendorfer SC, MEC Saale Bulls Halle, EC Hannover Indians, Herner EV, Icefighters Leipzig, ECDC Memmingen, Eisbären Regensburg, SC Riessersee, Starbulls Rosenheim, VER Selb
  
Hannover Scorpions
(OLN)  Trainer Dieter Reiss hat nach der Niederlage bei den Füchsen Duisburg am Freitag Abend die sportliche Verantwortung abgegeben. Aus formellen Gründen wird er allerdings noch zunächst offiziell als Trainer fungieren, die Verantwortlung wird aber nun zunächst von Mannschaftskapitän Björn Bombis übernommen
  
EC Bad Nauheim
(DEL2) Torhüter Felix Bick soll auch in der nächsten Saison der große Rückhalt für die Kurstädter sein und hat seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert
  
Schwenninger Wild Wings
(DEL)  Neben Jordan Caron, der nach Genf wechselt, werden auch Markus Poukkula, den es nach Bozen zieht, sowie Matt Carey, der künftig für Leksands spielt, die Wild Wings verlassen
  
Eisadler Dortmund
(LLW)  Nach den letzten Spielerabgängen erhält der Eisadler-Kader zum kommenden Wochenende aber auch wieder Verstärkung, denn Stürmer Christian Gose wird sein Comeback nach einer längeren Eishockey-Auszeit geben und wieder für die Dortmunder auflaufen
  
Tölzer Löwen
(DEL2)  Nach dem Abgang von Verteidiger Jan Bednar in Richtung Kaufbeuren haben die Löwen Nachwuchsspieler Maximilian Leitner, der erst vor wenigen Wochen einen Vertrag für die nächsten drei Jahre unterzeichnet hatte, für den Rest der Saison lizenziert
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 5.Januar 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 16 Beiträgen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Landesliga Berlin.

 
    
Deutscher Eishockey Bund
    
Deutscher Eishockey Bund
U20-WM-Relegation: Kasachstan erzwingt Entscheidungsspiel
(DEB)  Die deutsche U20-Nationalmannschaft hat ihr zweites Duell gegen Kasachstan verloren. Die Mannschaft von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter unterlag in der Ostravar Arena mit 1:4 (0:1, 0:1, 1:2). Somit steht es in der Best-of-3-Serie nun 1:1. Am Sonntag trifft die DEB-Auswahl im Entscheidungsspiel der Relegation ab 11.00 Uhr erneut auf Kasachstan.
Die DEB-Auswahl musste im zweiten Relegationsspiel früh den Gegentreffer hinnehmen. Stanislav Alexandrov brachte die Kasachen nach Vorarbeit von Vladislav Saiko in der fünften Minute in Front. In der Folge verpasste es die deutsche Mannschaft, sich Torchancen zu erarbeiten und ging letztlich torlos in die Kabine. Im Mittelabschnitt steigerte sich die deutsche U20 und hatte durch Dominik Bokk die Möglichkeit auszugleichen. Der 19-Jährige scheiterte jedoch am kasachischen Goalie Vladislav Nurek. Auf der anderen Seite schlugen die Kasachen jedoch erneut zu und schraubten das Ergebnis auf 2:0 in die Höhe. Oleg Boiko traf nach Assist von Maxim Musorov (25. Minute). Die DEB-Auswahl drängte den Gegner zum Ende des Mittelabschnitts in deren eigenes Drittel und drückte auf den Anschlusstreffer. Dieser sollte allerdings bis zur 40. Minute nicht gelingen. Im Schlussabschnitt erhöhten die Kasachen bereits nach 92 Sekunden in Person von Stanislav Alexandrov auf 3:0. Die DEB-Auswahl agierte ab der 55. Minute ohne Torhüter, um noch eine mögliche Wende einzuleiten. Jedoch waren es die Kasachen, die in der 57. Minute durch einen Treffer von Denis Chaparov ins leere Tor die 4-Tore-Führung feierten. Anderthalb Minuten vor dem Ende traf Luis Schinko zum 1:4-Endstand.
Tobias Abstreiter, U20-Bundestrainer: “Das war nicht das Spiel, was wir uns vorgestellt haben. Die Kasachen waren in den Zweikämpfen aggressiver und haben damit auch das Scheibenglück erzwungen. Wir benötigen am morgigen Tag im Entscheidungsspiel genau diese Aggressivität, um das Turnier erfolgreich abschließen zu können.”
  
Frauen U18-WM Div. 1a Tag 2:Japan, Ungarn und Deutschland gewinnen
Wieder glatter Sieg für Japan. Ungarn siegt dank einiger Fehler von Frankreich. Deutschland gewinnt Geduldsspiel gegen Dänemark. Nachfolgend sind die Berichte zum Tage.
Japan wieder mit glattem Erfolg
13:00 Uhr Japan – Italien 5:0 (1:0/3:0/1:0)
Japan war in diesem Spiel klarer Favorit, Italien hatte nur Außenseiterchancen. Die Asiatinnen versuchten auch gleich Druck aufzubauen, aber die Abwehr des Gegners ließ nur wenige Schüsse zu. Italien beschränkte sich auf Konter, die durchaus Chancen brachten. Die größte Chance hatten sie bei einem Powerplay, aber Japans Torhüterin Kiku Kobayashi und ihre Vorderleute konnten klären. Und kaum komplett, gelang dem Favoriten das 1:0. Makoto Ito traf nach acht Minuten zum 1:0. Italien hatte bei einem weiteren Powerplay wieder gute Chancen, ein Treffer gelang aber nicht. Japan blieb insgesamt das bessere Team, konnte seine Chancen aber auch nicht nutzen. Es blieb der einzige Treffer in diesem Drittel.
Es dauerte im 2. Drittel etwas, aber dann kam Japan zu weiteren Toren. Zunächst konnte Kaho Suzuki nach 25 Minuten in Überzahl auf 2:0 erhöhen, zwei Minuten später führte ein weiteres Powerplay zum 3:0. Nach einem Break von Italien folgte der Gegenangriff und diesen nutzte Yumeka Wajima zum 3:0. Nach einer Strafe gegen Japan kaum komplett, konnte Ami Sasaki nach 32 Minuten sogar auf 4:0 erhöhen. Weitere Gegentore verhinderte Italiens Torhüterin Carlotta Regine und so blieb es beim 4:0 nach 40 Minuten.
Japan blieb überlegen, aber es gab kaum gefährliche Schüsse. Vieles wurde früh geblockt, oder es wurde zu ungenau geschossen. Nach 47 Minuten gelang aber doch das 5. Tor, Ami Sasaki erzielte ihren zweiten Treffer in diesem Spiel. Es sollte der letzte Treffer des Spiels sein, denn Japan schaffte es nicht mehr aus der Überlegenheit zu machen.
Für Japan lief also auch das 2. Spiel erfolgreich. Und das Team bleibt weiter ohne Gegentor. Italien hat gut gekämpft, Punkte für den Klassenerhalt müssen aber in anderen Spielen geholt werden, gleiches gilt für den ersten WM-Treffer.
Ungarn müht sich gegen Frankreich
16:30 Uhr Ungarn – Frankreich 4:1 (1:0/2:1/1:0)
Ungarn hatte sich zwar am Vortag gegen Dänemark schwergetan, gegen Frankreich waren sie aber trotzdem Favorit. Doch die Französinnen präsentierten sich wesentlich stärker, Ungarns Abwehr bekam in der Anfangsphase einiges zu tun. Dennoch gelang Ungarn nach 12 Minuten der erste Treffer des Spiels. Einen Schuss von Emma Kreisz kann Frankreichs Torhüterin Sabrina Roger noch abwehren, gegen ihren Nachschuss war sie aber machtlos. Das Drittel blieb insgesamt ausgeglichen, nur das es Frankreich nicht gelang eine Chance zu nutzen. Es blieb beim 1:0 nach 20 Minuten.
Ungarn kassierte zu Beginn des Drittels eine Strafe und diese nutzten sie zum Ausgleich. Monon Le Scodan traf per Nachschuss zum verdienten 1:1 (22.). Beide Teams kamen im Drittel zu Druckphasen mit guten Chancen, die aber keinen Erfolg brachten. Ein Puckgewinn im Drittel von Frankreich brachte Ungarn nach 33 Minuten die Führung. Zsofia Losonci bekam aufgelegt und sie verwandelte sicher zum 2:1. Drei Minuten vor der Pause gelang sogar das 3:1. Mira Seregely zog von der Torlinie ab und irgendwie rutschte der Puck ins Tor. Glücklich für Ungarn, sehr unglücklich für Frankreich. So ging Ungarn mit einer recht klaren Führung in die 2. Pause und durfte sich dafür bei Frankreich bedanken.
Frankreich versuchte im letzten Drittel vergebens wieder zum Anschluss zu kommen. Ungarn stand hinten gut und ließ nicht viel zu. 70 Sekunden vor dem Ende nutzte Petra Szamosfalvi einen weiteren Fehler der Französinnen zum 4:1-Endstand.
Auch wenn sich Frankreich deutlich verbessert präsentierte, siegte Ungarn am Ende verdient.
Deutschland gewinnt auch zweites Spiel
20:00 Uhr Deutschland – Dänemark 3:0 (1:0/0:0/2:0)
Beim DEB-Team fehlte die leicht angeschlagene Amelie Cyrulies, im Tor begann wieder Sofie Disl. Dänemark trat unverändert an, Emma-Sofie Nordström sollte die Angriffe von Deutschland stoppen.
Die Anfangsphase verlief ausgeglichen, mit nur wenigen Torchancen auf beiden Seiten. Deutschland hatte im Laufe des Drittels leichte Vorteile und es gelang auch der erste Treffer der Partie. Ein Powerplay wurde ruhig ausgespielt und Nina Christof vollendete zum 1:0 nach 16 Minuten. Deutschland hatte noch ein weiteres gutes Powerplay, es blieb aber beim insgesamt verdienten 1:0 nach 20 Minuten.
Mit viel Schwung kam das DEB-Team aus der Kabine und setzte Dänemark unter Druck. Die größte Chance auf das 2:0 gab es nach 27 Minute, aber Luisa Welcke scheiterte mit einem Penalty. De7utschland übte weiter Druck aus, sie trafen aber nicht. Die Däninnen machtes es aber auch nicht besser, nach einem Alleingang war das Tor eigentlich nur noch eine Formsache, der Puck rutschte aber am Tor vorbei (34.). Danach bestimmte Deutschland wieder das Spiel, aber sie nutzten ihre Chancen einfach nicht. So blieb es beim 1:0 nach 40 Minuten.
Brenzlig wurde es für Deutschland nach 42 Minuten. Denn Svenja Voigt kassierte eine Spieldauerdisziplinarstrafe und das bedeutete fünf Minuten Überzahl für Dänemark. Die Unterzahl war nach drei Minuten beendet, dann kassierte auch Dänemark eine Strafe. Kurz danach hieß es sogar Powerplay Deutschland und das nutzte Heidi Strompf zum 2:0 nach 47 Minuten. Und zwei Minuten später sorgte Thea-Marleen Bartell mit dem 3:0 für eine Vorentscheidung. Es blieb am Ende bei diesem verdienten Erfolg. Deutschland bleibt damit weiter ohne Gegentor und Sofie Disl feierte ihren ersten „echten“ Shutout.
Die ersten beiden WM-Spiele verliefen also erfolgreich. Morgen folgt ein WM-Ruhetag, Montag geht es dann gegen Ungarn um die nächsten WM-Punkte. Dänemark hat sich wieder gut verkauft und sollte gute Chancen haben, das Punktekonto anwachsen zu lassen. (Norbert Stramm)
  
    
Deutsche Eishockey Liga 2
    
Eispiraten Crimmitschau
Ronny Bauer stellt sich Fragen der Fans - Teammanager bei Diskussionsrunde am FanICE-Stand
(DEL2)  Ronny Bauer, Teammanager der Eispiraten Crimmitschau, wird sich am morgigen Sonntag (5. Januar) den kritischen Fragen der Fans stellen. Vor der Begegnung gegen den ESV Kaufbeuren soll es ab 15:00 Uhr im Eingangsbereich des Crimmitschauer Kunsteisstadions am FanIce-Stand zu einer offenen Gesprächsrunde mit einem Austausch zur misslichen Lage zwischen den Anhängern und dem Eispiraten-Verantwortlichen kommen.
Dabei erhoffen sich die Eispiraten in erster Linie, dass beide Parteien zu einem offenen Dialog finden und die schwere Situation gemeinsam meistern.
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen gewinnen Derby unter freiem Himmel
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Lausitzer Füchse mit 5:3 (1:2; 2:1; 2:0) gewonnen. Pünktlich zum großen HOCKEY OPEN AIR 2020 kehrte der zuletzt verletzte Stürmer Elvijs Biezais zurück in den Kader.
Zwar spielte das Wetter am heutigen Samstagabend nicht mit, aber der Regen tat der guten Stimmung der über 32.000 Eishockey-Fans im Rudolf-Harbig-Stadion keinen Abbruch. Nach einer spektakulären Opening-Show mit dem Salzburger DJ Felice und Sopranistin Menna Cazel ging es in ein hitziges erstes Drittel des Derbyklassikers.
Beide Teams kamen druckvoll aus der Kabine. In der fünften Spielminute brachte Jordan Knackstedt die Dresdner Eislöwen in Führung. Der Gastgeber nahm zu viele Strafen und die Lausitzer Füchse nutzten diese eiskalt. Zunächst markierte Mychal Monteith im Powerplay (7.) den Anschlusstreffer und Darcy Murphy (14.) brachte die Gäste ebenfalls aus einer Powerplaysituation heraus in Front.
Im zweiten Spielabschnitt war Dale Mitchell (23.) für die Dresdner Eislöwen erfolgreich, doch Fuchs Mike Hammond (33.) fand die passende Antwort. Dresdens Topscorer Mario Lamoureux (37.) wurde von Toni Ritter und Petr Pohl bedient und traf zum 3:3-Pausenstand.
Auch im letzten Drittel lieferten sich die Derby-Rivalen eine spannende Partie. Erneut war es Jordan Knackstedt (47.), der den Puck ein zweites Mal an diesem Abend im Tor der Lausitzer Füchse unterbringen konnte. Die Gäste aus Weißwasser versuchten alles, um das Spiel nochmals zu drehen, aber nutzten ihre Chancen nicht. Kurz vor der Schlusssirene machte der 31-jährige Eislöwe seinen Hattrick komplett und setzte per Empty-net-Goal den Schlusspunkt.
Corey Nielson, Cheftrainer Lausitzer Füchse: „Erst einmal herzlichen Glückwunsch an Rico und sein Team. Beide Mannschaften hatten die Notwendigkeit, die drei Punkte heute mitzunehmen. Das Eis war aufgrund des Regens vor allem im zweiten Drittel nicht perfekt. Am Ende des Tages waren wir eigentlich das bessere Team, aber die Eislöwen haben gut gekämpft! Es herrschte eine großartige Stimmung. Unsere aktuelle Situation ist nun mal so, wie sie ist. Ich denke, dass das Team weiß, dass es teilweise schlechtes Hockey spielt. Man macht immer wieder katastrophale Fehler, kassiert zu viele Strafen. Aber heute haben wir gut gespielt, treffen am Ende aber die falschen Entscheidungen!“
Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Das war super – Hut ab an meine Mannschaft! Die Bedingungen waren nicht leicht, aber die Jungs haben heute alles gegeben. Wir bleiben auf unserem Weg, können vor allem einen sehr guten Auswärtstrend verzeichnen. Am Ende des Tages war es eine enge Kiste, aber wir haben zu den richtigen Zeitpunkten unsere Chancen genutzt und hatten heute auch das Glück auf unserer Seite. Wir haben gesagt, am Ende des Tages wird einer verlieren und das wollten nicht wir sein! Man darf uns jetzt aber auch nicht zu hochheben, nur weil wir ein Open Air Spiel gewonnen haben.“
Marco Eisenhut: „Es war auf jeden Fall aufregend und ein unbeschreibliches Gefühl. Am Anfang war es ein wenig komisch und man hat die Atmosphäre aufgesaugt. Das erste Drittel war ganz gut, aber dann wurde es ziemlich nass. Der Sieg war heute das i-Tüpfelchen. Ich glaube wir haben in der letzten Zeit einen guten Lauf gehabt und das heute gibt uns nochmal einen richtigen Push. So wie wir in letzter Zeit gespielt haben und mit dem Erlebnis heute können wir die letzten Spiele mit großem Selbstvertrauen angehen.“
Thomas Pielmeier: „Wir haben zu Beginn viele Strafen genommen, sind dann besser ins Spiel gekommen. Die Füchse haben ein gutes Überzahlspiel, was wir am besten entschärfen können, wenn wir von der Strafbank wegbleiben. Das haben wir am Schluss gemacht. Wir haben unsere Chancen verwertet, eine super Torhüterleistung gehabt, Knacki hat einen Hattrick geschossen – so können wir Spiele gewinnen. Es war ein schönes und tolles Erlebnis. Dass es dann auch mal geregnet hat, ist „Wurscht“.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Freitag, 10. Januarum 20.00 Uhr bei den Heilbronner Falken.
  
Rudolf-Harbig-Stadion glänzt im Eishockey-Licht
32.009 Zuschauer verfolgten am Samstag das HOCKEY OPEN AIR 2020 im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion. Erstmals gab es neben dem Derby-Klassiker Dresdner Eislöwen gegen Lausitzer Füchse in diesem Jahr ein Extraliga-Duell zwischen dem HC Verva Litvínov und HC Sparta Praha.
Unter großem Applaus begrüßten die Fans zunächst die Künstler. Als DJ Felice vom Zuschauerrang das Stadion zum Beben brachte und die Saxony Ice Pearls gemeinsam mit Eiskunstläuferin Skadi Richter eine Kür auf die Eisfläche zauberten, war auch das nasskalte Wetter vergessen. Begleitet von einem Drum-Special durch die Karo Dancers und einer Feuershow ging es für die Mannschaften zur Eisfläche. Große Emotionen gab es bereits vor den beiden Spielen als Menna Cazel die jeweilige Nationalhymne der beiden Länder live performte.
Nach einer frühen Führung der Eislöwen durch Jordan Knackstedt entwickelte sich schnell ein hart umkämpftes Spiel, was einem Derby definitiv gerecht wurde. Mit zwei Unterzahltoren brachten sich die Füchse nicht nur zurück in die Partie, sondern auch in Führung. Entschieden wurde das torreiche Spiel erst in letzter Minute. Nachdem Weißwasser kurz vor Ende die Chance verpasste das Tor zum 4:4 zu schießen, setzte Knackstedt den Schlusspunkt, komplettierte seinen Hattrick und sicherte den Eislöwen per Empty-Net-Goal den 5:3-Derbysieg in besonderer Atmosphäre.
Rico Rossi, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir haben gesagt, am Ende des Tages wird einer verlieren und das wollten nicht wir sein! Wir haben großen Willen gezeigt. Es war ein riesiges Event!“
In den Drittelpausen sorgte das DJ-Duo Stereoact für Tanzstimmung. Nicht nur ihr Auftritt in luftiger Höhe auf einer Hebebühne, sondern auch der Karel-Gott-Ohrwurm „Fang das Licht“ heizte den Zuschauern ein. Einen weiteren Höhepunkt im Programm bildete der Show-Run des MotoGP WM-Piloten Jason Dupasquier. 
Das zweite Spiel des Tages stieg zwischen HC Verva Litvínov und dem HC Sparta Praha. In der Zwischenzeit hatte auch das Wetter Erbarmen und so konnte bei guten Bedingungen, 3 Grad Celsius und leicht bewölktem Abendhimmel, das erste Extraliga-Duell außerhalb der tschechischen Grenzen beginnen. In einem ausgeglichenen Spiel erkämpfte sich das Team aus Prag fünf Minuten vor Schluss durch einen Treffer von Richard Jarůšek den Sieg.
Uwe Krupp, Cheftrainer HC Sparta Praha: „Es war ein großartiges, super organisiertes Event für die Spieler und alle Beteiligten. Die einzige Sache, die du nicht kontrollieren kannst, ist das Wetter. Dennoch war das Eis bei uns in einem guten Zustand und wir hatten das Glück, dass es nicht mehr geregnet hat. Dazu haben die Fans gefeiert, hatten Spaß. Es ist einfach super, wenn über 30.000 Leute im Stadion sind!“
Den Abschluss bildete eine mit Musik begleitete Feuershow, welche das Eishockeyfeld noch einmal in allen Farben erstrahlen ließ.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
EV Füssen
EVF siegt mit 3:2 beim Spitzenreiter Memmingen und beendet dessen Heimserie
(OLS)  Ganz starke Auswärtspartie des EV Füssen. 3:2 (1:0, 0:2, 2:0) siegt der Aufsteiger beim Tabellenführer der Oberliga Süd, den Memminger Indians. Diese hatten zuvor zwölf Heimpartien in Folge gewonnen, mussten sich diesmal aber der disziplinierten und hochkonzentrierten Vorstellung des EVF beugen. Durch diesen Erfolg konnte der Vorsprung auf den Tabellen-Neunten Selb auf zwölf Punkte ausgebaut werden.
Von Beginn an ließ der Tabellenfünfte im eigenen Drittel nur wenig zu, der ECDC konnte meist nur aus ungünstigen Positionen auf das Gehäuse von Benedikt Hötzinger schießen. In der vierten Spielminute verpassten Deubler und Guth nacheinander die Chance zum Füssener Führungstreffer. Memmingen hatte seine erste gute Möglichkeit erst nach zehn Zeigerumdrehungen. Die über 3300 Zuschauer sahen danach einen energischen Sololauf von Verteidiger Jalen Schulz, der die Scheibe vor das Tor brachte, und hier erzielte Manfred Eichberger das 0:1. Auch danach war der EVF das Team mit den Torchancen, Deubler und Meier verfehlten knapp, auch in der Schlussminute wurden einige Abpraller nur knapp verpasst. Auf der Gegenseite versuchten es Stotz und Pokovic mit Weitschüssen.
Im zweiten Drittel machte dann Memmingen bei der ersten Strafzeit gegen die Ostallgäuer viel Druck, ohne aber Zählbares zu erreichen. Zur Hälfte des Spiels hatte dann Füssen einen ganz starken Wechsel, an dessen Ende aber Nadeau eine weitere Strafzeit zog. Hier wehrten sich die Schwarz-Gelben jedoch wesentlich besser und ließen nicht viel zu. Als man selbst zum ersten Mal ins Powerplay kam, lag das 0:2 gleich mehrfach in der Luft, die Indians in dieser Phase mit großem Glück. Als dann Kapitän Eric Nadeau nach tollem Velebny-Pass die Scheibe nicht im freien Tor unterbringen konnte, eine Minute später aber Liga-Topscorer Brad Snetsinger aus dem Nichts ins kurze Toreck zum 1:1 traf, war man aus Füssener Sicht wieder an einige vergangene Spiele erinnert, als man ebenfalls die Chancen nicht nutzte und dann ins Hintertreffen geriet. Dies schien sich dann auch 26 Sekunden vor der Pausensirene zu bestätigen, als erneut Snetsinger aus einer unübersichtlichen Situation heraus das 2:1 markierte.
Doch an diesem Abend war der Eissportverein auch durch Rückschläge nicht zu verunsichern und legte auch im letzten Drittel gleich wieder los. Eichberger und Nadeau hatten in der 44. Minute zwei Riesenchancen, der Ausgleich gelang kurz darauf Verteidiger Lubos Velebny mit einem Schlagschuss durch Freund und Feind hindurch. Und nur 86 Sekunden später legte Nadeau bei einem Konter mustergültig für Samuel Payeur auf, der das 2:3 markierte. Das Spiel war wieder gedreht. In der Folge verpassten die Füssener bei einigen Konterchancen den vierten Treffer, brenzlig wurde es nochmals bei einer Strafe in der 57. Minute. Doch hier hielt die Abwehr ebenso wie beim letzten Anrennen der Indians mit sechs Feldspielern. Der EVF behielt in allen Situationen den Überblick und konnte souverän und verdient aus der Halle des Spitzenreiters alle drei Punkte entführen.
  
    
Starbulls Rosenheim
Starbulls verpflichten Verteidiger Dennis Schütt
(OLS)  Die Starbulls Rosenheim sind kurz nach dem Jahreswechsel nochmal auf dem Transfermarkt aktiv geworden: Verteidiger Dennis Schütt wechselt zum 15.01.2020 vom Eishockey Oberliga-Nord Team Hannover Scorpions an die Mangfall.
Die Starbulls Rosenheim haben sich mit dem 28-jährigen Verteidiger Dennis Schütt verstärkt. Der in Salzgitter geborene Schütt wird ab dem 15.01.2020 für das Team von John Sicinski aufs Eis gehen.
Schütt begann seine Eishockey Karriere bei den Hannover Indians. Im Alter von 16 Jahren wechselte Schütt im Jahr 2007 bereits schon einmal nach Rosenheim und absolvierte dabei 70 Partien für das DNL-Team der Starbulls. Im Folgejahr schnupperte er bereits erste „Profiluft“ und stand in insgesamt 27 Spielen in der Oberliga-Mannschaft der Starbulls auf dem Eis.
Dort fiel er dem damaligen Zweitligisten aus München auf, der ihn für die Folgesaison verpflichtete und beim Kooperationspartner aus Klostersee einsetzte. Dort blieb er für drei Jahre beim EHC Klostersee und war Teil der Mannschaft, die 2010/2011 das Oberliga Finale erreichte und dort gegen den SC Riessersee unterlag.
Zur Spielzeit 2012/2013 wechselte Schütt zum VER Selb. Hier konnte er neben einem soliden Defensivspiel die schon in Klostersee gezeigte Offensivstärke bestätigen: In 136 Spielen sammelte er insgesamt 63 Scorerpunkte (17 Tore und 46 Assists).
Anschließend ging es für Schütt in der Saison 2015/2016 zurück in den Norden, genauer gesagt zu seinem Heimatverein, den Hannover Indians. In dieser Spielzeit am Pferdeturm errang er Platz 16 der Top-Scorer-Liste (72 Punkte) und wurde als bester Verteidiger der gesamten Eishockey-Oberliga ausgezeichnet.
Diese hervorragenden Qualitäten blieben dem „Nachbarn“ aus der Wedemark nicht verborgen. Ab der Saison 2016/2017 absolvierte Dennis Schütt in 4 Spielzeiten insgesamt 162 Partien für die Scorpions und verbuchte dabei in Summe 202 Scorerpunkte (29 Tore und 173 Assists) für sich.
Starbulls Chefcoach John Sicinski zeigt sich sehr erfreut über die Verpflichtung von Dennis Schütt: „Dennis Schütt war in den vergangenen 5 Jahren einer der besten Verteidiger der gesamten Eishockey-Oberliga. Als wir von der Chance gehört haben ihn zu kriegen, mussten wir nicht lange überlegen. Durch seine DNL und Oberliga Zeit in Rosenheim kennt er den Standort und auch einige seiner neuen Teamkollegen, womit ihm die Eingewöhnung bei uns sicherlich recht leichtfallen wird. Dennis wird unser Aufbauspiel und unsere Offensive als Rechtsschütze ideal ergänzen und bestimmt zu einem wichtigen Baustein in unserem Kader werden. Eigentlich hatten wir keinen weiteren Neuzugang geplant, aber diese Chance zur Verstärkung wollten und konnten wir uns einfach nicht entgehen lassen, gerade auch im Hinblick auf die kommende Spielzeit 2020/2021.“
  
    
ESC Moskitos Essen
Moskitos feiern Big Points in Erfurt - Nachlegen im Heimspiel gegen Rostock
(OLN)  Erstes Spiel im Jahr 2020 und gleich eine weite Reise zu den Black Dragons aus Erfurt. Und das unter wichtigen Vorzeichen, denn mit einem Sieg konnten die zehntplatzierten Moskitos den direkten Verfolger von Rang elf bis auf vier Punkte distanzieren. Das gelang dem ESC mit Bravour: Er setzte sich mit 3:1 durch und feierte wahre Big Points.
Verzichten musste Chefcoach Larry Suarez krankheitsbedingt auf Kraus und kurzfristig auch
auf Huebscher, der nach dem Warmmachen passen musste. So blieben nur noch fünf
Verteidiger und neun Stürmer, die in der Konstellation noch nie zusammen gespielt hatten.
Patocka kehrte wieder zurück neben seinen Sturmpartner aus alten Zeiten, Niklas
Hildebrand. Aaron McLeod komplettierte die Reihe. LeBlanc rutschte auf zu Saccomani und
Grözinger. Holzmann nun mit Lamers und Zajic zusammen in einem Block.
Erfurt hatte sich für das Spiel gegen Essen einiger zur Verfügung stehender
Förderlizenzspieler aus Dresden bedient und konnte mit 19 plus zwei Spielern einen ganzen
Block mehr aufbieten als das Gästeteam.
Leon Frensel, der startende Goalie der Essener, bekam gleich einiges zu tun. Aus einer
kontrollierten Defensive heraus setzten die Moskitos aber ihre gefährlichen Stiche, von
denen in der zehnten Minute gleich zwei innerhalb von 29 Sekunden durch Saccomani,
davon einmal in Unterzahl, zur 2:0-Führung für Essen verwertet werden konnten.
Aufgelegt wurde Tor eins von LeBlanc und Kreuzmann, Tor zwei von Hildebrand und
Hoffmann, der sich mit seinen übrig gebliebenen Verteidigerkollegen Richter, Willaschek,
Frick und Kapitän Kreuzmann pärchenweise abwechselte.
Somit ging es auch in die erste Drittelpause. Im zweiten Abschnitt ein ähnliches Bild. Erfurt
zwar optisch überlegen, aber Essen jederzeit gefährlich. Hinter Tor drei war dann nicht der
Zonk, wie in einer damaligen Fernsehsendung, sondern der erste Treffer von Peter LeBlanc
seit seinem Tor bei den Hannover Indians vom 27.Oktober 2019. Von Saccomani und
Kreuzmann freigespielt schoss er unhaltbar für Otte im Erfurter Tor zum 3:0 für Essen ein.
In der 31. Minute unterband Kreuzmann einen Gegenangriff der Gäste mit einem seitlichen
Check gegen Weise, den die Unparteiischen als Check von hinten mit einer
Zweiminutenstrafe plus zehn Minuten individuell für Kreuzmann werteten. Doch auch diese
Strafe gegen Essen konnten die Erfurter wie alle anderen ihrer insgesamt fünf
Überzahlmöglichkeiten nicht ausnutzen. Somit eine Drei-Tore-Führung für die Moskitos zur
zweiten Drittelpause.
Im letzten Drittel musste Erfurt nun kommen und sie taten es auch. Schon in der 43.
Minute der Treffer zum 1:3 durch Fischer, der nach einem Abwehrfehler alleine vor dem
stark haltenden Frensel auftauchte und ihm keine Chance ließ. Anschließend erhöhter
Druck des Heimteams und man hatte das Gefühl, wenn Erfurt den Anschluss schaffen
würde, dass es dann für die Moskitos knapp wird.
Aber das Bollwerk hielt und in den letzten sieben Minuten des Spiels konnten sich die
Moskitos auch wieder mehr und mehr vom Erfurter Druck befreien. 90 Sekunden vor dem
Ende nahm Erfurt eine Auszeit und Otte ging für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Die
Moskitos jedoch hielten sich und den Kasten von Frensel schadlos und erreichten somit
einen verdienten Auswärtssieg bei den Black Dragons aus Erfurt.
Sonntag, 5. Januar 2020 steht nun das Heimspiel gegen die Rostock Piranhas an. Erstes
Bully ist um 18:30 Uhr. Bitte beachten, dass auch bei diesem Heimspiel noch die Aktion für
RWE-Dauerkarteninhaber und eine Begleitperson in Form von 5,- Euro Rabatt auf die
Eintrittskarte gilt.
Für die Moskitos ist das Duell erneut ein enorm wichtiges: Bei einem Sieg könnten die
Essener nach Punkten mit den Piranhas gleichziehen und bei einem Erfolg mit mindestens
vier Toren Unterschied sogar den neunten Platz von Rostock erobern.
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern
   
EHF Passau Black Hawks
Black Hawks wollen Platz 3 sichern - Patrik Dzemla verstärkt die Habichte
(BYL)  Die Passau Black Hawks spielen am Sonntag zum Abschluss der Bayernliga Vorrunde beim EHC Königsbrunn. Die Pinguine können nach der 5:7 Niederlage  vom Freitag gegen Dorfen die obere Verzahnungsrunde nun nicht mehr erreichen. Für die Black Hawks geht’s beim Auswärtsspiel darum, den starken dritten Tabellenplatz zu sichern. Dazu benötigen die Black Hawks mindestens einen Punkt. Nach der langen Pause ist es außerdem wichtig, den Rhythmus wieder zu finden. Bereits in der nächsten starten die besten Bayernliga Teams in die obere Verzahnungsrunde mit den Teams aus der Oberliga Süd. Die Passau Black Hawks wollen dort ihre starke Form aus der Vorrunde bestätigen und um die vorderen Plätze mitspielen.
Die Passau Black Hawks haben außerdem noch mal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Patrik Dzemla verstärkt die Passau Black Hawks ab sofort. Der 28jährige deutsch-tscheche spielte zuletzt beim EV Pegnitz. Die Jahre davor ging Dzemla in der Eishockey Oberliga für Höchstadt und die Harzer Falken auf Punktejagd. „Wir kennen Patrik aus der Saisonvorbereitung gut und sind unser sicher, dass Patrik uns weiterhelfen kann. Es war außerdem wichtig noch mal was in Sachen Kadertiefe zu machen.“ freut sich der sportliche Leiter Christian Zessack über den Neuzugang.
Die Fans der Passau Black Hawks müssen sich derweil noch eine Woche gedulden, bis es zum nächsten Heimspiel in der Passauer EisArena kommt. Der Spielplan für die obere Verzahnungsrunde wird in der nächsten Woche veröffentlicht. Alle Termine finden Sie dann auf der Homepage der Passau Black Hawks sowie den sozialen Medien. -czo
  
    
SC Forst
Nature Boyz verlieren gegen Bad Wörishofen - Wie so oft zwei Gesichter der Mannschaft
(BLL)  Am Freitag Abend gastierten die "Wölfe" aus Bad Wörishofen im Peißenberger Eisstadion. Für beide Mannschaften ging es nur noch ums Prestige, denn beide Teams werden die Abstiegsrunde bestreiten. Die Gastgeber zeigten sich im Mitteldrittel wieder mal unkonzentriert und unterlagen deshalb nach Verlängerung mit 5:6 (1:0, 2:4, 2:1, 0:1).
Nach dem Eröffnungsbully zeigten sie die Mannen um Trainer Stefan Roth etwas aufgeweckter und waren ihren Gegnern leicht überlegen. Das Chancenplus lag bei den Hausherren, wobei in den ersten zehn Minuten zwei Alleingänge vom Gästekeeper entschärft wurden. Markus Kieslich im Forster Tor wurde seltener gefordert, zeigte sich jedoch immer auf dem Posten. Die optische Überlegenheit konnte nicht in Zählbares umgemünzt werden. Die zweite Hinausstellung eines Gästespielers wurde benötigt, um 46 Sekunden vor der Drittelpause doch noch mit 1:0 in Führung zu gehen. Manuel Weninger besorgte diese auf Zuspiel von Klaus Müller und Bastian Grundner.
Der Mittelabschnitt begann wie so oft in den vorhergehenden Spielen mit einer kollektiven Auszeit der Hausherren. Mit vier Feldspieler beginnend, glich Bad Wörishofen in der 22. Minute zum 1:1 aus, zwei Minuten später stand es 1:3 für die Wölfe. Trainer Stefan Roth nahm eine Auszeit um seine Spieler aufzuwecken. Zunächst brachte diese Maßnahme keinen Erfolg, denn in der 31. Minute erhöhten die Gäste auf 1:4.  Innerhalb von einer Minute kamen die Nature Boyz wieder auf 3:4 heran. Roberto Gangemi und Klaus Müller waren die Torschützen. Der Ausgleich lag in der Luft, Tore jedoch fielen keine mehr in diesem Abschnitt.
Das letzte Spieldrittel wurde mit offenem Visier beider Mannschaften gespielt. Recht offensiv agierten die Akteure auf dem Eis. Forst konnte durch wiederum Klaus Müller zum 4:4 ausgleichen. Diese Führung hielt jedoch nur bis zur 50. Minute, da gingen die Wölfe wiederum mit 4:5 in Führung. Die Hausherren kämpften jetzt um den Ausgleich, der ihnen in der 59. Minute auch gelang. Markus Kieslich verließ vorher das Eis, um einem weiteren Feldspieler Platz zu machen. Torschütze wiederum Klaus Müller auf Zuspiel von Daniel Anderl und Manuel Weninger. Da kein weiterer Torerfolg gelang, mußte die Verlängerung zur Entscheidung herhalten.
Forst begann in Überzahl, konnte seine sich ergebenden Chancen nicht verwerten, die Gäste konterten gefährlich, Markus Kieslich mußte mehrmals aushelfen. In der 64. Minute war das Spiel beendet und für die Hausherren verloren, denn sie ließen den Torschützen Vaskovic allein vor Kieslich stehen. Dieser konnte sich die Ecke aussuchen und hämmerte die Scheibe ins rechte obere Eck.
  
    
ESC Kempten
Das verflixte zehnte Tor - Carsten Gosdeck freut sich das seine Sharks beim 10:3 Sieg über den TSV Farchant endlich mal wieder zweistellig gewinnen
(BLL)  Aber bevor es mit dem Tore schießen beginnen konnte mussten sich die Zuschauer erst einmal gedulden, die Partie konnte erst mit 30 Minuten Verspätung beginnen, da die Gäste im Stau standen und nicht rechtzeitig in der Kemptener ABW Arena ankamen.
Die Allgäuer mussten schon wieder ihre Blöcke umstellen, es fehlten Fabian Magg, Ron Newhook, Andreas Fritsche sowie Waleri und Maximilian Barmasev. Nach neun Minuten schienen sich die Reihen gefunden zu haben, Nikolas Oppenberger traf in Unterzahl zum 1:0 auf Zuspiel von Adrian Kastel-Dahl. Und kurz darauf waren die Beiden in umgekehrter Funktion auch für das 2:0 verantwortlich. Farchant nützte jedoch kurz darauf eine Strafe gegen Kempten zum 2:1 Anschlusstreffer, doch noch unmittelbar vor der Drittelpause schlugen die Sharks mit dem 3:1 zurück. Das zweite Drittel war geprägt von vielen Nicklichkeiten und Strafzeiten, darunter jeweils eine Spieldauerdisziplinarstrafe gegen den Farchanter Dennis Spanke nach einem Stockstich sowie den Kemptener Kurtis Kapitza der dieses Foul mit übertriebener Härte beantwortete.
Nebenher erzielten die Allgäuer gleich vier Tore in Folge, darunter zweimal Michel Maaßen und Adrian Kastel-Dahl, der mit einem sehr frech verwandelten Penalty auf 7:1 stellte. Auch der erneut sehr starke Finne Roni Rukajärvi konnte mit einem Tor glänzen, mit ihm ist den Sharks eine absolut wertvolle Verpflichtung gelungen.
Im letzten Drittel plätscherte das Spiel eher dahin, für beide Teams ging es in der Tabelle um nichts mehr und die Vorentscheidung war längst gefallen. Nun trugen sich auch Markus Vaitl und Patrick Weigant in die Liste der Torschützen ein, sowie Nikolas Oppenberger der mit seinem zweiten Treffer endlich das verflixte zehnte Tor erzielte. Trotz dem letztendlich deutlichen Sieg in der letzten Begegnung der Vorrunde war der Coach in der anschließenden Pressekonferenz nicht ganz zufrieden. Er monierte zu leichte Scheibenverluste seiner Mannschaft sowie zu viele Gegentore und Strafzeiten, daran gilt es unter der Woche zu arbeiten bevor es am nächsten Wochenende mit dem Spiel am Freitag in Bad Aibling mit der Ausfstiegsrunde losgeht.
  
    
ERC Lechbruck
ERC Lechbruck mit Kantersieg gegen Kempten
(BBZL)  Die Lecher wurden im ersten Heimspiel des neuen Jahres ihrer Favoritenrolle gerecht und besiegten den ESC Kempten 1b ungefährdet mit 11:1. Vor rund 200 Zuschauern im Lechparkstadion avancierte ERC-Topscorer Marcus Köpf zum Mann des Spiels, als er den Gästen in den letzten fünf Minuten vier Treffer einschenkte, davon ein lehrbuchmäßig vollendeter Penalty. Der ERC Lechbruck ist damit punktgleich mit dem Tabellenführer ESV Türkheim, der ein Spiel mehr absolviert hat.
Die Lecher legten gleich zu Beginn los wie die Feuerwehr und bereits nach 26 Sekunden hieß es 1:0 für den ERC. Dabei bediente Marek Hatas mit einem seiner zielgenauen Aufbaupässe ERC-Kapitän Matthias Erhard, der steil auf Marcus Köpf weiterleitete und dieser Gästetorhüter Andreas Strauss keine Chance ließ. Dann kam die Spielminute von Matthias Erhard: Zunächst versenkte er auf Pass von Marek Hatas den Puck schlitzohrig per Bauerntrick und 12 Sekunden später wurde Erhard von Patrick Völk angespielt und erhöhte damit in der vierten Minute auf 3:0 für den ERC. Die Flößer hatten die volle Kontrolle über Spiel und Gegner und so fand das Spielgeschehen überwiegend im Drittel der Gäste aus Kempten statt. In der 13. Minute setzte sich Sammy Wörle kampfstark gegen zwei Gegenspieler durch und schob den Puck durch die Beine des Kemptener Torhüters zum 4:0. Mit diesem Zwischenstand verließen beide Teams erstmals das Eis in Richtung Pausentee.
Im zweiten Drittel spielte der ERC weiterhin dominant nach vorne und Jörg Peters gewährte nun allen Spielern ausgiebig Eiszeit. In der 29. Minute nutzte Markus Sadkowski ein schönes Zuspiel vom jungen Lukas Fischer zum 5:0. Weitere Treffer sollten bis zur zweiten Pause nicht mehr fallen.
Im Schlussdrittel legten die Flößer wieder eine Schippe drauf, schließlich wollte man noch das Torverhältnis verbessern. Doch zunächst konnten die Sharks einen Treffer erzielen: Matthias Klinger traf aus dem Nichts oben rechts ins Tor von ERC-Goalie Lukas Bauer (46.). Die Antwort des ERC folgte jedoch prompt: Patrick Völk spielte Dominik Kösl an, dieser legt auf Matthias Erhard, welcher trocken zum 6:1 vollstreckte (48.). Auch der nächste Treffer geht auf das Konto der gleichen drei ERC-Cracks: Patrick Völk, diesmal auf Matthias Erhard, Pass auf Dominik Kösl, Schlagschuss, Tor, 7:1 in der 53. Minute. Nun kamen die fünf Minuten mit der „Marcus Köpf-Show im Lechpark“: Zunächst erzielt er in Überzahl das 8:1 (55.), ehe er sich, an der blauen Linie stehend, selbst schön frei spielte, allein aufs Tor zog und kurz vor dem Abschluss gefoult wurde. Die Schiedsrichter entschieden berechtigt auf Penalty. Köpf führte selbst aus und ließ ESC-Keeper Strauss keine Chance (56.). Dann zogen die Flößer eine Strafzeit, doch sogar in Unterzahl spielten die Lecher offensiv auf das Tor der Gäste. So legte Matthias Köpf quer auf seinen Bruder Marcus Köpf und dieser zog direkt ab – Tor, das 10:1 für den ERC Lechbruck in der 59. Minute. Doch damit nicht genug, denn einen hatte Marcus Köpf noch im Köcher: Wenn es läuft, dann richtig – das dachten sich auch Fabian Bacz und Patrick Völk, die Marcus Köpf direkt anspielten und dieser in der 60. Minute seinen fünften Treffer an diesem Abend zum 11:1-Endstand vollstreckte.
Ein Kompliment geht aber auch an die Gäste aus Kempten: Der über das gesamte Spiel deutlich unterlegene Gegner spielte jederzeit fair und die Sharks ließen sich nie hängen. Weiter geht’s nun für die Flößer am 6. Januar um 20:00 Uhr in Königsbrunn. Derselbe Gegner kommt dann am 10. Januar um 19:30 Uhr zum nächsten Heimspiel ins Lechparkstadion.
  
    
Regionalliga West / Landesliga Nordrhein-Westfalen
    
Herforder EV
Shutout und Torpremiere - Herford 6:0-Sieger über Neuss
(RLW)  Souveräne Leistung – obwohl Coach Jeff Job auf gleich mehrere Leistungsträger verzichten musste, zeigte der Herforder Eishockey Verein zum Jahresauftakt 2020 in der Regionalliga West gegen den Neusser EV ein gutes Spiel und gewann ohne größere Probleme mit 6:0 (2:0/2:0/2:0). Neben eines verdienten Shutouts von HEV-Torwart Kieren Vogel, feierten die über 720 Zuschauer auch den ersten Saisontreffer von Nachwuchsspieler Alexander Kraus, der erst wenige Tage zuvor 18 Jahre alt geworden war.
Herford fand in den ersten Minuten zunächst nur schwer ins Spiel und so gehörte die Startphase den Gästen, die sich zunächst mehr Torchancen erspielten, den von Beginn an hellwachen Kieren Vogel jedoch nicht überwinden konnten. Je länger das Anfangsdrittel dauerte, desto besser fanden die Ice Dragons ins Spiel. In Überzahl ließ der HEV in der 10. Minute die Scheibe schnell laufen und über die Stationen Killian Hutt und Gleb Berezovski wurde Guillaume Naud auf halblinker Position freigespielt, der mit einem harten Schlagschuss zum 1:0 einnetzte. Rund 90 Sekunden später eroberte der HEV hinter dem Tor des NEV in einer eigentlich ungefährlichen Situation den Puck, wobei Alexander Krauss blitzschnell reagierte und zu seiner persönlichen Torpremiere zum 2:0 aus kurzer Distanz einschob. Mit diesem inzwischen verdienten Zwischenstand ging es in die erste Drittelpause.
Im zweiten Spielabschnitt agierten die Ostwestfalen von Beginn an überlegen und setzten die Neusser Abwehr immer wieder unter Druck. Der Gastgeber drängte auf eine frühe Entscheidung, die durch Tore von Damian Martin (28.) und Jörn Weikamp (31.) auch früh erzwungen wurde. Auch nach dem zwischenzeitlichen 4:0, schaltete Herford keinen Gang zurück und erspielte sich weitere Torgelegenheiten, während Neuss nur noch zu gelegentlichen Entlastungsangriffen kam.
Auch im letzten Drittel änderte sich das Bild zunächst nicht und der HEV versuchte weiterhin schnell zu kombinieren. Aus einer solchen Kombination resultierte das 5:0 durch Killian Hutt in 47. Minute. In der 52. Minute schlug erneut Guillaume Naud in Überzahl zu. Aus ähnlicher Position wie bei seinem ersten Treffer, kam Naud erneut frei zum Schlagschuss und erhöhte auf 6:0. In der Schlussphase konzentrierte sich der Herforder EV darauf, möglichst wenig Torgelegenheiten für den NEV zuzulassen, um hinten die Null weiterhin zu halten. Kurz vor Ende der Begegnung war es dann der Herforder Torhüter selbst, der eine Kontersituation des Neusser EV im 1:1 bravourös entschärfte und sich so das Shutout sicherte.
Jeff Job zeigte sich auf der anschließenden Pressekonferenz zufrieden. „Wir haben mit gutem Tempo gespielt. Kieren Vogel und die gesamte Mannschaft haben sich das „zu Null“ wirklich verdient. Am Sonntag hoffe ich, dass der ein oder andere Spieler, der heute fehlte, in Hamm wieder mitwirken kann“, blickte er bereits auf das anstehende Westfalenderby.
  
    
Ratinger Ice Aliens
Schwerer Jahresauftakt in Neuwied
(RLW)  Im ersten Spiel des neuen Jahres taten sich die Ice Aliens in Neuwied zunächst schwer. Bereits nach 40 Sekunden gingen die Gastgeber in Führung. Lorenzo Maas erzielte den schnellen Ausgleich, doch die Bären legten sofort nach und zeigten ein sicheres Kombinationsspiel mit konsequenten Abschlüssen. In der 4. Minute erhöhten sie bei Überzahl auf 2:1. Zwei Minuten später fingen sie einen Konter ab und stellten auf 3:1. Die Ice Aliens fingen sich nun, konnten aber nicht verhindern, dass Neuwied in der 9.Minute noch einen Treffer erzielte. Bis zur ersten Pause wurden die Ratinger aggressiver, das Spiel zeigte sich ausgeglichener. Doch leider konnten die Ice Aliens ihre Chancen nicht verwandeln. Im zweiten Drittel knüpften die Ratinger an die Schlussphase des ersten Durchgangs an, Neuwied stand nun mehr in der Defensive. Zwei Konter in der 26. Und 28.Minute, bei denen Torwart Felix Zerbe nicht sehr glücklich aussah, brachten die Bären jedoch weiter nach vorne.  Zur Mitte des Drittels hatten die Ice Aliens eine vierminütige Überzahl, erspielten sich jedoch keine Torchance. Neuwied zeigte wie es geht, als Smith eine vertändelte Scheibe aufnahm und zum Zwischenstand von 7:1 verwandelte.
Das letzte Drittel knüpfte an das bisherige Spiel an, allerdings schalteten die Bären etwas herunter. Auch handelten sie sich einige Strafzeiten ein, die aber nicht aus bösen Fouls resultierten. Doch wie so oft in dieser Saison konnten die Ratinger ihre Chancen nicht nutzen. Als Dennis Fischbuch in der 57.Minute den zweiten Treffer des Abends erzielte, fühlten sich die Gastgeber noch einmal herausgefordert, der alte Abstand wurde umgehend wiederhergestellt. Pascal Rüwald war in der letzten Minute noch einmal für die Ice Aliens erfolgreich. Damit endete die Partie von 659 Zuschauern mit 8:3. Erfolgreichster Schütze der Gastgeber war Jeffrey Smith, der alleine fünf Treffer erzielte. Ein Knipser, wie er auch den Ice Aliens gut stehen würde.
  
    
Grefrather EG
Glanzlos aber ungefährdet: GEG punktet in Essen
(LLW)  Mit einem glanzlosen 4:6 (1:1,0:5,3:0)-Auswärtserfolg hat die Grefrather EG ihre Pflichtaufgabe erfüllt und drei Punkte von der Ruhr an die Niers entführt.
Gegen die gastgebende 1b-Vertretung der Essener Moskitos war die GEG bereits in der 4. Minute mit 1:0 in Rückstand geraten. Der verdiente Ausgleich erfolgte dann in der 9. Minute, als ausgerechnet Grefraths Youngster im Team, Joschua Schmitz vor dem Tor der Gastgeber goldrichtig stand und das Zuspiel von Kapitän Andreas Bergmann verwerten konnte. Für den erst 17-jährigen Verteidiger war es der erste Treffer im Trikot der 1. Mannschaft.
Bis zur ersten Pause ließen sowohl Essens Torhüter Leon Arnolds, als auch Sven Budde im Tor der Blau-Gelben keinen weiteren Treffer zu, so dass es mit einem leistungsgerechten 1:1 in die Kabinen ging.
Grefrath startete druckvoll in den zweiten Spielabschnitt, zog das Tempo an und stellte die Ruhrstädter damit zusehends vor Probleme. Nachdem der Essener Schlussmann in der 23. Minute Gerrit Ackers Versuch nicht festhalten konnte und abprallen ließ, war Andreas Bergmann per Abstauber zum 1:2 zur Stelle. Unmittelbar danach verlud Roby Haazen den Moskito-Goalie nach einem von Gerrit Ackers wunderschön eingeleiteten Angriff zum 1:3.
In der Folgezeit flachte das Grefrather Angriffsspiel wieder ab, ehe der Phoenix in der Schlussphase mit drei Toren binnen 59 Sekunden noch einmal den Turbo zündete. Viktor Hubbertz (39.), Gerrit Ackers (39.) und schließlich Carsten Reimann (40.) hatten für das Team von der Niers zum vorentscheidenden 1:6-Pausenstand erhöht.
Wer nun gehofft hatte, dass nach dem Seitenwechsel das muntere Scheibenschießen seine Fortsetzung fand, sah sich getäuscht. Immer wieder durch Strafzeiten ausgebremst, wollte bei der GEG kein rechter Spielfluss mehr aufkommen. Zwar kamen die Essener durch ihre Treffer in der 43., sowie bei Überzahlspiel in der 48. und 56. Minute noch einmal bis auf zwei Tore heran, am Ende stand jedoch ein eher glanzloser, insgesamt aber ungefährdeter 4:6-Auswärtserfolg auf der Anzeigetafel.
Mit drei Punkten im Heimgepäck ging es für das Team von GEG-Trainer Karel Lang zurück an die Niers. Bereits am heutigen Sonntag, 05.01. reisen die Blau-Gelben zu einem weiteren Auswärtsspiel ins Ruhrgebiet, wenn mit den Eisadlern Dortmund der noch ungeschlagene Meisterschaftsfavorit den Phoenix empfängt. Erstes Bully ist um 19:00 Uhr.
  
    
Landesliga Berlin
    
FASS Berlin 1c
Misslungener Auftakt ins neue Jahr
(LLB)  Die Rollen waren vor dem ersten Spiel im neuen Jahr eigentlich klar verteilt. Der Tabellenführer FASS IC war zu Gast beim Sechsten OSC, aber der zuletzt starke Auftritt der Neuköllner bei den Blues ließ doch die Hoffnung aufkommen, dass es ein guter Auftakt ins Jahr 2020 wird. Es war aber eine trügerische Hoffnung, denn FASS präsentierte sich auch wie ein Tabellenführer und siegte letztlich klar mit 1:8 (0:3 1:2 0:3) im Eisstadion Neukölln.
Beide Teams mussten aus den verschiedensten Gründen auf mehrere Stammspieler verzichten, aber trotzdem zeigten sich insgesamt 32 Akteure (OSC 17, FASS 1C 15) bei annehmbaren Witterungsverhältnissen den Fans aus beiden Lagern. Lilly-Ann Riesner stand wie gewohnt beim OSC im Kasten, bei den Gästen begann Dennis Gembus.
Und die Weddinger legten auch gleich gut los und setzten von Anfang an auch, der OSC fand zunächst gar nicht ins Spiel, so dass die junge Torhüterin des OSC gut zu tun bekam und auch bald zum ersten Mal hinter sich greifen mussten. In der dritten Minute lief der Puck über Jörg Müller und Christopher Krämer zu Benjamin Salzmann, dessen Schuss zwar ein wenig verunglückte, die Scheibe aber doch ins Tor trudelte. FASS blieb auch danach am Drücker, Lilly-Ann Riesner konnte sich über Arbeit nicht beschweren. Mit laufintensivem und sicherem Spiel kamen die Gäste ins Angriffsdrittel und damit natürlich auch zu Chancen. Es dauerte aber bis zur neunten Minute, ehe Kevin Ritter einen dieser Angriffe zum 0:2 vollendete. Vom OSC war bis dahin, abgesehen von einigen wenigen Versuche eines Tempogegenstoßes, so gut wie nichts zu sehen, das Meiste wurde bereits Mitteldrittel oder kurz hinter der blauen Linie abgefangen; zu ungenau waren die Pässe und eine geschlossene Bewegung der Mannschaft nach vorne war auch nicht vorhanden. Zumeist waren es Einzelaktionen, aber auch die blieben erfolglos. FASS ließ es in der Folge ein wenig ruhiger angehen, ohne jedoch die Kontrolle zu verlieren. Und als die Gastgeber wohl schon mit in ihren Gedanken in der Kabine waren, schlug FASS nochmal zu. Das 0:3 durch Christopher Krämer (20.) setzte den Schlusspunkt in diesem aus OSC-Sicht enttäuschenden Drittel.
Aber so ein Spiel besteht ja bekanntermaßen aus drei Teilen und damit konnte ja noch alles gut werden. Aber leider machte FASS da weiter, wo man aufgehört hatte; hinten sicher und nach vorne druckvoll, das 0:4 in der 26. Minute durch Niklas Krautz in Überzahl war dann die logische Konsequenz (26.). In der 31. Minute wurde FASS nach einem regelwidrig verhinderten Alleingang von Jules Thoma ein Penalty zugesprochen; der Gefoulte führte selber aus, blieb aber gegen Lilly-Ann Riesner nur „zweiter Sieger“. FASS wechselte da auch den Goalie im Zuge einer Rotation, so Coach Ohme. Der OSC trat aber trotz des Rückstandes nun besser auf, man störte den Aufbau der Weddinger früher, so es auch bei denen zu Scheibenverlusten kam. Nach eben einem solchen war es Sven Hannemann, der mit dem 1:4 (32.) ein Lebenszeichen zeigte. FASS hatte sein Spiel zwar nicht schleifen lassen, zog aber nach dem Treffer wieder an und stellte fünf Minuten später durch Jörg Müller den alten Abstand wieder her (37.), womit es auch in die zweite Pause ging.
Da man auch ein wenig gemerkt hatte, dass das 1:5 dem OSC „den letzten Zahn gezogen“ hatte, waren die Erwartungen an den Schlussabschnitt gering und so kam es auch. FASS spielte das Ding mehr oder weniger routiniert runter, kam durch Christopher Krämer (46.), Jules Thoma (54.) sowie Marco Osterburg zu den Toren 6, 7 und 8, vergab zudem in der 51. Minute noch einen Penalty, sicherte sich aber ungefährdet die drei Punkte sowie die Tabellenführung. Für den OSC kann es nur heißen „Mund abputzen, weitermachen …“, denn mit dem ASC Spandau steht schon der nächste Gegner vor der Tür; das Ganze dann schon am nächsten Wochenende.
Fred Fleck, OSC: „Ein starker Auftritt von FASS, sie waren uns heute in allen Belangen überlegen.“
Martin Ohme, FASS IC: „Eine starke Leistung der OSC-Torhüterin und von uns eine geschlossene Mannschaftsleistung.“
(Matthias Penk)
  


 Sonntag 5.Januar 2020 www.icehockeypage.de 
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