Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

             
TEV Miesbach
(BYL)  Neben dem tschechischen Kontingentspieler Bohumil Slavicek, der noch über einen laufenden Vertrag verfügte, werden auch Mannschaftskapitän Florian Feuerreiter, sowie Torhüter Timon Ewert und Verteidiger Stephan Stiebinger weiterhin für den oberbayerischen Traditionsverein auflaufen
  
Höchstadter EC
(OLS)  Der Deutsche Eishockey Bund hat mittlerweile offiziell bestätigt, dass die Alligators, die zum Zeitpunkt des vorzeitigen Saisonabbruchs in der Verzahnungsrunde mit den Bayernligisten um die Qualifikation kämpften, auch für die neue Saison weiterhin sportlich für die Oberliga Süd qualifiziert sind. Im Hintergrund kämpfen die Verantwortlichen um die wirtschaftlichen Vorraussetzungen, nachdem durch die fehlenden Play-Off-Einnahmen rund 40.000 Euro in der Kasse fehlen
  
EHC Erfurt
(OLN)  Wie die TecArt Black Dragons mitteilten, wurde bereits kurz vor dem Oberliga-Transferstop ein neuer Topspieler für die Kontingentstelle verpflichtet. Der Name des Spielers soll allerdings aus Gründen der Solidarität erst im Mai bekannt gegeben werden
  
1.CfR Pforzheim
(RLSW)  Der Meister der Landesliga Baden-Württemberg hat bekannt gegeben, dass man das Aufstiegsrecht wahrnehmen wird und damit in der nächsten Saison in der Regionalliga Südwest antreten wird. Als neuer Trainer wurde zudem John Kraiss, der zuletzt in Eppelheim an der Bande stand, verpflichtet. Er wird damit Ken Filbey als Headcoach ablösen
  
EV Dingolfing
(BLL)  Cheftrainer Bill Trew hat seinen Vertrag bei den Isar Rats für die nächste Saison verlängert. Der Mannschaftskader soll größtenteils gehalten werden und durch einige Neuzugänge verstärkt werden
  
EC Pfaffenhofen
(BYL)  Bei den Eishogs sind die ersten personellen Entscheidungen gefallen: An der Bande steht weiterhin der Deutsch-Kanadier Chris Heid, der in sein drittes Jahr beim ECP gehen wird. Ausserdem bleiben der kanadische Top-Verteidiger Jake Fardoe, sowie Topscorer Nick Endreß
        
Kassel Huskies
(DEL2)  Möglicherweise kommen zwei Spieler von den Lausitzer Füchsen nach Nordhessen. In der Gerüchteküche werden sowohl Verteidiger Joel Keussen, als auch Stürmer Clarke Breitkreuz gehandelt. Beide Akteure sind aus der Vergangenheit als sie noch beim Rivalen Löwen Frankfurt aktiv waren natürlich bereits bestens in Kassel bekannt
  
ESV Burgau
(BLL)  Trainer Stefan Roth, der vom SC Forst zu den Eisbären kommt, wird ab der neuen Spielzeit das Kommando an der Bande übernehmen
  
Moskitos Essen
(OLN)  Frank Petrozza, zuletzt an der Bande des Regionalligisten EG Diez-Limburg Rockets, ist am Westbahnhof als neuer Cheftrainer im Gespräch
    
Augsburger Panther
(DEL)  Stürmertalent Samir Kharboutli, der lange Zeit im Ingolstädter Nachwuchs spielte und zuletzt für Memmingen in der Oberliga aufs Eis ging, könnte künftig womöglich mit deutschem Paß in der DEL für die Panther auf Torejagd gehen
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Torhüter Ilya Sharipov, der in der abgelaufenen Spielzeit zunächst in Schwenningen und zuletzt in der DEL2 für Kaufbeuren spielte, steht offenbar vor einem Wechsel zu den Franken, wo er die Back-Up-Position besetzen soll
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 6.Januar 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 32 Beiträgen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West und Regionalliga Ost.

 
    
Deutscher Eishockey Bund
   
Deutscher Eishockey Bund
U20-WM-Relegation: DEB-Auswahl siegt deutlich und verbleibt in der Top-Division
(DEB)  Die deutsche U20-Nationalmannschaft hat das entscheidende Spiel der Relegation gegen Kasachstan gewonnen. Die Mannschaft von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter siegte in der Ostravar Arena mit 6:0 (1:0, 4:0, 1:0). Somit sichert sich die DEB-Auswahl den Klassenerhalt und tritt bei der kommenden 2021 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft in Edmonton und RedDeer (Kanada) an.
Die deutsche Mannschaft startete verbessert in die Partie, zeigte im ersten Abschnitt eine gute Körpersprache und erarbeitete sich Torchancen: In der vierten Minute tauchte Lukas Reichel freistehend vor dem kasachischen Goalie auf, scheiterte jedoch am Schlussmann. Dominik Bokk machte es in der 13. Minute besser, als er nach Vorarbeit von Taro Jentzsch und Moritz Seider die deutsche Führung besorgte. Auf der Gegenseite war Goalie Hendrik Hanemit einem wichtigen Save zur Stelle, als Andrei Buyalski die Scheibe vor das Tor brachte und Maxim Musorov den Abschluss suchte. In der 15. Minute hatte Lukas Reichel die Zwei-Tore-Führung auf dem Schläger - scheiterte jedoch erneut an Vladislav Nurek im Tor der Kasachen.
Zu Beginn des Mittelabschnitts gab es Strafen auf beiden Seiten. Zunächst waren die Kasachen zwei Minuten in Unterzahl, anschließend nahmen nacheinander Nino Kinder, Louis Brune und Justin Schütz auf der Strafbank Platz. Die Kasachen nutzten das sechsminütige Überzahlspiel jedoch nicht. Die DEB-Auswahl spielte sich danach in voller Mannschaftsstärke in einen Torrausch. Binnen vier Minuten trafen Dominik Bokk (31. Minute), Tim Fleischer (32.), Lukas Reichel (34.) und Niklas Heinzinger (35.) und sorgten für den 5:0-Drittelstand. Im Schlussabschnitt traf die DEB-Auswahl durch Eric Mik, sodass die Mannschaft von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter einen 6:0-Erfolg und den damit verbundenen Klassenerhalt feiern durfte.
Tobias Abstreiter, U20-Bundestrainer: “Wir haben unser Ziel – den Klassenerhalt – erreicht. Es war eine schwere Aufgabe für die Jungs. Wir sind sehr stolz auf unsere Spieler, wie sie letztlich diese Aufgabe gemeistert haben. Ich freue mich sehr, dass wir weiterhin in der Top-Division spielen werden. Wir haben gesehen, was auf dem Level notwendig ist, um gegen die anderen Nationen mitzuhalten und bestehen zu können. Wir müssen auch in der Zukunft fleißig sein.”
Franz Reindl, DEB-Präsident: “Herzlichen Glückwunsch und Dank dem gesamten Team zum Klassenerhalt 2020 nach dem Aufstieg 2019! Es ist ein zukunftsweisender Erfolg, der stolz macht!”
Stefan Schaidnagel, DEB-Sportdirektor: “Wir haben unser ausgegebenes Ziel, den Klassenerhalt zu schaffen, final erreicht. Für uns geht es in Zukunft darum, dieses Level nachhaltig beizubehalten. Ein erstes Fazit dieser WM kann nur lauten, weiterhin massiv in den Nachwuchs zu investieren und diesem Spielpraxis zu ermöglichen. Wir haben für die nächsten Jahre am heutigen Tag die Möglichkeit erarbeitet, um auch den nachfolgenden Nachwuchs-Generationen die Erstklassigkeit zu ermöglichen.”
  
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Düsseldorfer EG
Viel Leidenschaft, keine Punkte - 1:3 gegen Meister Mannheim
(DEL)  Die DEG nahm den Schwung aus dem erfolgreichen Rheinderby mit in die Partie und zeigte eine kämpferische Leistung. Leider stand am Ende eine bittere 1:3-Niederlage (1:0; 0:1; 0:2). Unzufrieden ging aber sicherlich keiner der 9.112 Zuschauer nach Hause.
  
    
EHC Red Bull München
Red Bulls unterliegen Wolfsburg nach Penaltyschießen
(DEL)  Die Red Bulls haben ihr erstes Heimspiel des Jahres 2020 gegen die Grizzlys Wolfsburg mit 4:5 (0:0|3:2|1:2|0:0|0:1) nach Penaltyschießen knapp verloren. Im ausverkauften Olympia-Eisstadion erzielte Trevor Parkes in seiner 200. DEL-Partie zwei Treffer für den Tabellenführer. Auch Chris Bourque und Jason Jaffray steuerten jeweils ein Tor bei. Letztlich rettete sich Wolfsburg rund eine Minute vor Schluss in die Verlängerung und gewann im Penaltyschießen. Stürmer Maximilian Kastner absolvierte indes seinen 250. DEL-Einsatz für die Münchner. 
Wolfsburg erwischte den besseren Start in die Partie und hatte durch Garrett Festerling in der ersten Spielminute eine gute Chance auf die Führung. München tauchte in den ersten zehn Minuten, außer beim abgefälschten Schuss von Daryl Boyle (2. Minute), nur selten gefährlich vor dem Grizzlys-Gehäuse auf. Etwa mit der ersten Überzahlsituation (12.) bekamen die Red Bulls mehr Spielanteile und erspielten sich weitere Chancen, wie beispielsweise bei der Direktabnahme durch Yannic Seidenberg (13.) oder beim ansatzlosen Versuch von Patrick Hager aus zentraler Position (16.). Es ging ohne Treffer in die erste Drittelpause.  
Den torreichen zweiten Abschnitt eröffnete das Team von Trainer Don Jackson: Im Powerplay passte Jaffray die Scheibe auf engstem Raum zu Parkes, der ins obere lange Eck einnetzte (24.). Nur drei Minuten später und erneut mit einem Spieler mehr auf dem Eis war es Bourque, der die Münchner Führung durch einen halb hohen Schlagschuss von der Blauen auf 2:0 ausbaute. Die Antwort der Wolfsburger ließ nicht lange auf sich warten: Top-Scorer Anthony Rech stand nach einem Zuspiel von Fabio Pfohl am langen Pfosten frei und schob den Puck an Torhüter Kevin Reich vorbei zum Anschlusstreffer (28.). In der 32. Spielminute glichen die Grizzlys den Spielstand aus. Nach einem Puckverlust im Münchner Drittel zog Verteidiger Wade Bergman ab und erzielte das 2:2. Rund vier Minuten vor dem zweiten Pausenpfiff brachte Parkes sein Team mit einem verdeckten Schuss durch die Beine von Wolfsburg-Torhüter Felix Brückmann erneut in Front.  
Im Schlussabschnitt gab es auf beiden Seiten zunächst wenig zwingende Möglichkeiten. Knapp fünf Minuten vor Ende glich das Gäste-Team dann erneut aus: Festerling fälschte den Schuss von Machacek unhaltbar ab und erzielte den 3:3-Zwischenstand. Kurz darauf brachte Jaffray sein Team per Überzahl-Treffer wieder in Führung (56.). 58 Sekunden vor dem Ende kamen die Wolfsburger zu ihrem dritten Comeback – Gerrit Fauser sprang der Puck vom Schlittschuh ins Münchner Tor. Nach kurzer Video-Überprüfung wurde der Treffer anerkannt. 
Das Spiel ging in die Verlängerung. Trotz einiger Chancen auf Seiten der Red Bulls brachte auch die Overtime keine Entscheidung. Der Wolfsburger Pfohl entschied die Partie durch seinen Penalty zu Gunsten der Grizzlys und sicherte seinem Team den Extra-Punkt.
  
    
Bayreuth Tigers
Overtimesieg der Frankfurter Löwen im Tigerkäfig
(DEL2)  Mit nahezu identischem Kader wie am Freitag – bei Frankfurt änderte sich nur der Starting-Goalie und bei Bayreuth fehlte Verteidger Nijenhuis, der in der Oberliga für Selb eingesetzt wurde – gingen beide Teams ins Rückspiel. Der kurze Kader der Hessen sollte unter Druck gesetzt werden und die Hausherren taten dies teilweise mit tiefen Forechecking. Klare Torchancen bekam man dadurch aber trotzdem nur selten. Die besten Möglichkeiten hatten noch die Gäste, als McAulay (9.) nur den Pfosten traf. In anderen Szenen fehlten auf beiden Seiten die letzten Pässe oder die Goalies blieben jeweils klarer Sieger.
Im zweiten Drittel erhöhte sich dann die Schlagzahl. Nach 45 Sekunden versuchte Ranta bei einer 2 gegen 1 Situation einen Querpass, der noch abgefälscht über einen Umweg doch Buchwieder erreichte, der aus relativ spitzem Winkel zur Führung der Löwen abschloss. Damit bekam man noch mehr Sicherheit und bei einem weiteren schnellen Gegenzug erhöhte McAulay und Frankfurt demonstrierte ihre Kontrolle über das Spiel in dieser Phase. Bayreuth tat sich weiter schwer zu strukturierten Angriffen zu kommen. Man versuchte es zwar aber gegen die geschickte Defensive der Hessen kam man selten zu klaren Abschlüssen. Pech hatte man dann, als Kolozvary (32.) nur den Pfosten traf. In einem Frankfurter Powerplay agierten die Löwen dann aber zu sorglos. Bartosch erkannte die Situation, legte prima quer auf den mitgelaufenen Järveläinen, der im Zentrum etwas allein gelassen, wuchtig zum 1-2 traf.
Damit war für den dritten Abschnitt wieder Spannung im Spiel und beide Teams versuchten sich in Szene zu setzen. Etwas mehr Torchancen erspielten sich die Gäste, doch Torwart Jaeger rettete sein Team ein ums andere Mal. Auf der anderen Seite schien die Löwenabwehr kaum überwindbar zu sein, doch nachdem ihre Offensive wiedermal aussichtsreich am Goalie gescheitert war, tat sich im Zentrum doch einmal eine größere Lücke auf. Karlsson erkannte das und schickte Bartosch mit einem Steilpass auf die Reise zum Break. Der trockene Abschluss schlug im langen Eck zum Ausgleich ein.
Die nun nötige Verlängerung brachte die Tigers sogar in Überzahl, doch man spielte die Phase vielleicht ein bisschen zu langsam. Wieder komplett, gelang Frankfurt dann durch eine Einzelaktion von Max Eisenmenger der Siegtreffer in diesem umkämpften aber nicht hochklassigen Spiel.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
2:4! Eispiraten erneut gegen ESVK sieglos - Niederlage zum ersten Heimspiel 2020
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Heimspiel gegen den ESV Kaufbeuren mit 2:4 verloren. Nachdem die Westsachsen das erste Drittel komplett verschliefen, gelang im zweiten Durchgang der Anschluss zum 1:3. In einer hitzigen Schlussphase machten die Allgäuer durch einen Empty-Net-Tor dann den Deckel drauf.
Personal: Die Eispiraten mussten weiterhin auf die Langzeitverletzten Alex Wideman (Mittelhandbruch) und Carl Hudson (Fußbruch) verzichten. Ebenso nicht dabei war Michael Bitzer, der mit gesundheitlichen Problemen in Crimmitschau blieb. Zwischen den Pfosten stand deshalb erneut Mark Arnsperger.
Die Eispiraten erwischten, wie schon am Freitag, einen rabenschwarzen Start in die Partie. Etwas mehr als vier Minuten waren gespielt, als Antti Kerälä ein Missverständnis in der Eispiraten-Hintermannschaft nutzte und zur frühen Kaufbeuren-Führung einschoss – 0:1 (5.). Die Westsachsen hatten mit dem erneuten Blitzstart der Allgäuer sichtlich zu knaubeln. So dauerte es nur 14 Sekunden, als Patrick Pohl hinter dem eigenen Tor die Scheibe verlor – Tobias Wörle legte auf Branden Gracel ab, der trocken zum 0:2 einschoss (5.). Die Mannschaft von Trainer Danny Naud wirkte danach einmal mehr verunsichert und konnte sich nur selten gute Gelegenheiten erspielen. Branden Gracel war es schließlich, der in eigener Unterzahl einen Torwartfehler von Arnsperger ausnutzte und zum 0:3 traf (14.).
Auch im zweiten Durchgang war es der ESV Kaufbeuren, der vor seinen rund 800 mitgereisten Fans das Spielgeschehen zumeist bestimmte. Auf Seiten der Crimmitschauer rückte dagegen mark Arnsperger immer wieder in den Vordergrund. Der erst 19 Jahre alte Goalie hielt mehrmals stark und bekam keinen weiteren Gegentreffer im Mitteldrittel. Nachdem Vincent Schlenker dann zunächst aus aussichtsreicher Position verpasste, sorgte Patrick Pohl drei Minuten vor dem Ende für das 1:3. Einen aufspringenden Puck versenkte er Volley und verkürzte somit den Spielstand (37.).
Das Tor sollte etwas Aufwind geben. So waren es im letzten Durchgang plötzlich die Eispiraten, welche mehr Spielanteile hatten, es jedoch verpassten, eine von mehreren Großchancen direkt nach dem Wiederbeginn in Tore umzuwandeln. Neben Pohl und Vantuch verfehlte dann auch Christoph Körner völlig frei vor dem Tor den Puck. Vincent Schlenker traf wenig später nur den Pfosten. Der Anschluss zum 2:3 fiel aber doch – leider zu spät. In doppelter Überzahl hämmerte Ty Wishart die Hartgummischeibe mit aller Gewalt ins Tor von Stefan Vajs (58.). Die folgende Überzahl sowie die Herausnahme von Mark Arnsperger verhalf trotz großem Druck jedoch nicht zum erhofften Ausgleich. Der Schlusspunkt gehörte dann den Gästen, die in Person von Julian Eichinger zwei Minuten vor dem Ende das 2:4 durch einen Empty-Net-Treffer erzielen konnten.
  
    
EC Kassel Huskies
Sechs-Punkte-Wochenende gegen Ravensburg perfekt: Huskies siegen auf eigenem Eis 4:1
(DEL2)  Das erste Heimspiel des Jahres 2020 haben die Huskies am Sonntagabend in eigener Halle mit 4:1 gegen die Ravensburg Towerstars gewonnen. Durch den Doppelspieltag der DEL2 war es das zweite Aufeinandertreffen innerhalb von 48 Stunden und der zweite Sieg für die Huskies. Für Kassel spielte erstmals Neuzugang Curtis Gedig vor heimischer Kulisse, Austin Carroll, Patrick Klöpper und Derek Dinger fehlten angeschlagen. Die Tore für die Schlittenhunde erzielten vor 3535 Zuschauern Ryon Moser, Richie Mueller, Alexander Karachun und Spencer Humphries.
Die Gäste um Trainer Rich Chernomaz kamen nach der 2:4-Heimniederlage gegen die Huskies vom Freitag wie die Feuerwehr aus der Kabine. Hoch motiviert stürmten sie gegen das Tor von Leon Hungerecker an, Kassel konnte in den ersten Minuten eher reagieren, als agieren. Doch als die Huskies das erste Mal gefährlich vor Ravensburgs Tor auftauchten, konnten sie auch umgehend jubeln: Am linken Bullykreis kam Ryon Moser an den Puck, drehte sich fix um die eigene Achse, schoss, und ohne Sicht auf das Geschehen rutschte die Scheibe am Ravensburger Goalie Marco Wölfl vorbei ins Tor (5.). Das gab Kassel Sicherheit und stoppte den frühen Angriffswirbel der Gäste – ein Tor also zu einem sehr günstigen Zeitpunkt. Und Kassel ließ in der Folge auch nichts mehr zu, erarbeitete sich durch Duffy, Moser und Karachun jedoch weitere gute Möglichkeiten. Mit der knappen Führung ging es in die erste Pause.
Das Mitteldrittel begann mit einer kalten Dusche für die Huskies. Keine zwei Minuten waren gespielt, da umkurvte Ravensburgs Shawn O’Donnell Hungereckers Tor, legte die Scheibe ab auf Tero Koskiranta und der konnte aus kürzester Distanz egalisieren (22.). Doch die Huskies hatten auf das frühe Gegentor die richtige Antwort parat. In einem starken Powerplay – Maximilian Kolb saß in der Kühlbox – legte sich das Kasseler Special Team die Gäste-Defensive gut zurecht, die Scheibe wanderte über Top-Scorer Ben Duffy und Mario Scalzo zu Richie Mueller und der wuchtete die Scheibe aus halb-linker Position zum 2:1 ins Netz (25.).
Und die Zuschauer konnten kurz darauf erneut das Rama-Lama-Ding-Dong anstimmen: Nach einem heftigen Ellenbogencheck gegen Spencer Humphries musste Thomas Brandl auf die Strafbank, Scalzo schlenzte die Scheibe vor das Tor, dort lauerte Karachun und fälschte den Puck ab – 3:1 (27.). Und jetzt waren die Huskies voll drin im Spiel. Erneut dauerte es keine drei Minuten, da zappelte der Puck im Gehäuse der Towerstars. Diesmal bedienten Karachun und Duffy ihren Kollegen Spencer Humphries der die Vorentscheidung besorgte (30.).
Mit dem Drei-Tore-Polster konnten die Huskies das dritten Drittel mit Selbstvertrauen starten und spielten nun auch genau so: Wie ein seit Wochen überzeugender Tabellenführer hielten sie die Gäste vom eigenen Tor fern, konnten durch Humphries nach Spitzner-Vorlage fast das fünfte Tor erzielen und hatten bei einem Towerstars-Treffer nach 49 Minuten Glück, dass Schiedsrichter Fynn-Marek Falten den Treffer nicht anerkannte, da zuvor das Tor verschoben worden war. Letztlich spielte Kassel die Partie cool und überzeugend herunter – und sicherte sich so das Sechs-Punkte-Wochenende.
Erstmals gab es in der Eissporthalle so genannte Powerbreaks, 90-sekündige Unterbrechungen, die es in der DEL und anderen Ligen bereits länger gibt und die seit dem Jahreswechsel auch in der DEL2 gelten.
  
    
ESV Kaufbeuren
Joker gewinnen Partie in Crimmitschau mit 4:2 / Stefan Vajs rettet dem ESVK drei Punkte - 800 Fans im Sonderzug als Unterstützung mit in Sachsen
(DEL2)  Eine spannende Partie sahen die 2.391 Zuschauer, darunter 800 Joker Fans, die unter anderem mit einem Sonderzug anreisten, am heutigen Abend im Crimmitschauer Sahnpark. 
ESVK Trainer Andres Brockman setzte dabei das gleiche Personal wie am Freitagabend ein, mit einer Ausnahme. Ossi Saarinen stand für Jere Laaksonen im Aufgebot.
Wie schon beim Spiel am Freitag gingen die Joker mit einem Doppelschlag schnell mit zwei Toren in Führung. Zuerst staubte Antti Kerälä in Minute fünf einen Schuss von Sami Blomqvist zum 0:1 ab. Ehe 14 Sekunden später Branden Gracel ein Pass von Tobi Wörle direkt vor Eispiraten Keeper Mark Arnsperger zum 0:2 verwerte. Eispiraten Trainer Daniel Naud nahm daraufhin eine Auszeit und seine Mannschaft kam auch besser in das Spiel. Die beste Chance auf einen weiteren Treffer hatte aber Max Schmidle, der frei vor dem Eispiraten Torhüter aber am Pfosten scheiterte. Ausgerechnet, aus Sicht der Hausherren, als diese nämlich in Überzahl die Chance auf den Anschlusstreffer hätten bekommen können, konterten die Rotgelben und Branden Gracel nutzte seinen eigenen Nachschuss und traf zum 0:3 nach 13 Minuten. Ein anschließendes Powerplay der Wertachstädter noch vor der ersten Pause blieb ungenutzt. Somit gingen die Joker mit einer drei Tore Führung in den zweiten Abschnitt.
Im zweiten Drittel waren die Kaufbeurer wieder das spielbestimmende Team. Wobei viele Strafen auf beiden Seiten wenig Spielfluss zu ließen. Da sich bei den Specialteams vor allem die Defensivreihen stark zeigten. Der ESVK hatte viele Konterchancen, welche aber mehrfach nicht gut ausgespielt wurden und somit ein vierter oder fünfter Treffer fast schon leichtfertig vergeben wurde. Die Eispiraten versuchten natürlich alles, um das erste Mal auf die Anzeigentafel zu kommen. Die größte Chance dazu hatte wohl Vincent Schlenker, der in eigener Unterzahl frei vor Stefan Vajs am Kaufbeurer Torhüter scheiterte. Was sich hier schon andeutete wurde in Minute 37 dann Realität. Die Joker bettelten förmlich um einen Gegentreffer und Patrick Pohl nutzte einen Abpraller von Stefan Vajs, nach einem Schuss von Ty Wishart, zum 1:3. Die Eispiraten hatten gleich im nächsten Angriff noch eine top Chance, vergaben aber knapp. Die Allgäuer hatten dann noch ein weiteres, von bis dahin insgesamt fünf Powerplays liegen gelassen. Mit einem Pausenstand von 1:3, aus Sicht der Gastgeber, ging es dann in das dritte Drittel und dieses sollte es in sich haben.
Die Eispiraten holten dann alles aus sich heraus, setzten den ESVK unter Dauerdruck und Joker Torhüter Stefan Vajs stand fortan im Mittelpunkt der Partie. Zuerst rettete er in den Anfangsminuten gegen den frei stehenden Austin Fyten und wenig später gegen durchgebrochenen Tomas Knotek. Der erste Sturmlauf der Hausherren wurde dann durch einen drei auf eins Konter der Allgäuer unterbrochen, wobei ein Crimmitschauer Verteidiger die Scheibe noch von Linie kratzen konnte und damit eine kleine Vorentscheidung verhinderte. Danach war wieder Stefan Vajs an der Reihe, als er bei einem Eispiraten Angriff mehrfach spektakulär parierte und einen Gegentreffer verhinderte. Sein ganzes Können zeigte der Torhüter der Joker dann wieder in Spielminute 54, als er einen Penaltyschuss von Vincent Schlenker entschärfte. Zwei Strafen der Allgäuer in der 56. Minute brachte den Hausherren dann sogar noch eine doppelte Überzahl, welche Ty Wishart dann auch zum 2:3 Anschlusstreffer nutzen konnte. Die Westsachsen drückten natürlich weiter und agierten mit sechs gegen vier Feldspieler. Stefan Vajs und seine vier Vorderleute verhinderten den zu diesem Zeitpunkt wohl verdienten Ausgleich der Eispiraten dabei noch mehrfach. Zwei Sekunden vor dem Ende traf Julian Eichinger noch in das leere Gehäuse der Sachsen und stellte den viel umjubelten 2:4 Endstand her.
Florin Ketterer, der sich im zweiten Drittel nach einem Zweikampf Verletzungen im Gesicht zuzog und auch leicht benommen vom Eis geführt werden musste, hat sich nach ersten Erkenntnissen zum Glück nicht schlimmer verletzt.
  
    
Ravensburg Towerstars
TOWERSTARS GEBEN SPIEL NACH 24 MINUTEN AB
(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars mussten sich auch im zweiten Spiel am Wochenende dem Tabellenführer Kassel geschlagen geben. Wie schon am Freitag waren die Huskies eiskalt bei der Verwertung ihrer Powerplay-Chancen.
Mit der Erkenntnis im Rücken, dass es am Freitag klare spielerische Vorteile und eine Vielzahl an Chancen gab, reisten die Ravensburg Towerstars zum ersten Auswärtsspiel des neuen Jahres nach Kassel. Personell gab es drei Veränderungen im Vergleich zu Freitag: Tero Koskiranta übernahm die vierte Kontingentstelle von Myles Fitzgerald, Marco Wölfl stand von Beginn an zwischen den Pfosten und Michael Wirz kam als 11. Stürmer in den Kader.
Die Ravensburger Cracks hatten starke Startminuten, nach nur 23 Sekunden schlenzte Patrick Seifert die Scheibe gefährlich aus der Halbdistanz in Richtung gegnerisches Tor. Noch dicker war die Chance, die sich Timo Gams in der 3. Minute eröffnete. Nach einem Patzer der Gastgeber an der blauen Linie hatte er freie Bahn, er scheiterte allerdings an Huskies Keeper Leon Hungerecker.
Mit ihrer ersten wirklich nennenswerten Möglichkeit gingen die Gastgeber dann nach vier Minuten in Führung. Ein Schlagschuss aus linker Position fand den Weg zunächst durch mehrere Spielerbeine und dann über den Innenpfosten ins Tor. Dieser Treffer verlieh den Nordhessen viel Auftrieb, in den Folgeminuten lief bei den Towerstars indessen nur wenig zusammen. Immerhin überstanden sie eine numerische Unterzahl in der 11. Minute und konnten hieraus wieder Selbstvertrauen tanken.
Die Schlussphase des Startabschnitts gehörte dann wieder den Towerstars, die mit ihrem aggressiven Vorchecking die Huskies immer wieder zu Fehlern in der eigenen Zone verleiteten. In der 14. Minute kam so erneut Timo Gams zu einer hochkarätigen Chance auf den nicht unverdienten Ausgleich, auch Maximilian Kolb hatte in der Schlussminute gleich zweimal eine gute Schussposition.
So vielversprechend der erste Abschnitt endete, begann der zweite. Nach nur 61 Sekunden schloss Tero Koskiranta einen schnörkellos nach vorne gespielten Angriff mit einem platzierten Handgelenkschuss zum 1:1 Ausgleich ab. Das gab freilich Auftrieb, doch leider nicht allzu lange. In der 23. Minute kassierte Max Kolb eine Strafzeit wegen Bandenchecks, sieben Sekunden bevor der Ravensburger Verteidiger aufs Eis zurückgekommen wäre, schlug die Direktabnahme von Richard Mueller unhaltbar im rechten Torwinkel ein.
Keine Frage war, dass die Towerstars im Schlussdrittel einen schnellen Anschlusstreffer benötigen würden. Die Möglichkeit hierzu eröffnete sich Tero Koskiranta kurz nach Wiederanspiel durchaus, sein satter Schuss wurde von Huskies Keeper Leon Hungerecker aber über das Tor gelenkt. Die nächste Chance auf den wichtigen Anschlusstreffer eröffnete sich in der 48. Minute, als Kassel’s Nathan Burns wegen Stockschlag auf die Strafbank musste. Das Powerplay lief gut und prompt netzte Shawn O´Donnell ein. Doch das Tor war kurz zuvor durch die Intervention des Huskies Torhüter verschoben. Zu klären war jedoch, ob das auf die Szene wirklichen Einfluss hatte. Nach Sichtung des Videobeweises gaben die Unparteiischen den Treffer nicht, auch eine durchaus zu erwartende Überzahl wegen absichtlichem Verschieben des Tores blieb den Towerstars verwehrt.
Die restliche Zeit des Spiels plätscherte dann größtenteils vor sich hin. Kassel hätte das Ergebnis durchaus noch nach oben schrauben können, doch zumindest das blieb den Towerstars erspart. In der Schlussminute verpasste Shawn O´Donnell noch die Möglichkeit einer Ergebniskorrektur, er scheiterte bei seinem Alleingang an Hungerecker. So blieb es bei der 1:4 Niederlage, welche die Towerstars aufgrund der parallelen Ergebnisse der Konkurrenz auf den achten Platz der DEL2 Tabelle abrutschen ließ.
  
    
Tölzer Löwen
So kalt wie eine Gurke
DEL2)  Die defensiven Meisterleistungen halten an: Im Heimspiel gegen die Bietigheim Steelers gewinnen die Tölzer Löwen mit 2:0 (1:0, 1:0, 0:0). Der herausragendste Stat am Ende des Tages: 25 (!) geblockte Schüsse. Die defensive Stabilität, die unter Silo Martinovic im Tor begann, wird mit Maxi Franzreb im Gehäuse fortgeführt. In den letzten vier Spielen gab es nur sechs Gegentore - ein echter Spitzenwert. Das heutige Zu-Null-Spiel besiegelte einen Traum-Einstand für den neuen Torhüter Maximilian Franzreb im Löwentrikot. Kevin Gaudet fand nach dem Spiel ausschließlich positive Worte für seinen Schlussmann: "Es war heute wieder fast ausverkauft und er holt sich den Shutout. Er hat sehr gute Nerven. Nach unserem ersten Gespräch habe ich gemerkt: Er ist eine "cool Cucumber", so sagen wir es in Englisch." Kalt, wie eine Gurke also - ein passender Vergleich für den 23-jährigen, der am Sonntagabend 22 Schüsse abwehrte - einen davon besonders spektakulär. "Es war unser bestes erstes Drittel seit langem. Mit Abstand das beste erste Drittel gegen Bietigheim. Ich wollte, dass meine Mannschaft heute zeigt, dass sie auch im ersten Drittel gut sein kann. Wir haben viel Druck gemacht, viel investiert", freute sich Gaudet. Die Löwen kamen mental und körperlich frisch aus der Kabine. Nach neun Minuten belohnte Stefan Reiter den couragierten Auftritt mit einer - wie Timo Pielmeier sagen würde - "Rückhandwurstsemmel". Der Stürmer zog über links Richtung Tor und fand irgendwo zwischen dem ebenfalls starken Steelers-Goalie Stephon Williams und dem kurzen Pfosten eine Lücke. Ein Tor des Willens. Auch über die restlichen 40 Minuten blieben die Buam konzentriert. Wirklich Glück hatten sie nur in Minute 23, als Benjamin Zientek mit seinem Versuch den Pfosten traf. Praktisch im Gegenzug traf Max French zum 2:0. Der sechste Treffer des Kanadiers in den letzten sechs Spielen. Den Doppelpack verpasste French weniger später mit einem vergebenen Penaltyschuss. "Es waren 60 Minuten voller harter Arbeit, wir haben 25 Schüsse geblockt. Das hat mir gezeigt, dass die Jungs alles tun wollten, um dieses Spiel zu gewinnen", so Gaudet. Auch einige Strafen auf Löwenseite wurden mit starkem Penalty-Killing überstanden. Vier Steelers-Powerplays blieben ungenutzt. In einer Überzahl-Situation allerdings ausschließlich aufgrund einer Weltklasse-Parade von Franzreb. Nach einem Querpass war Matt McKnight in perfekter Schussposition. Franzreb kam schnell auf die andere Seite und wischte den Puck im Halbflug mit den Beinschonern aus dem Torraum. Auch im Schlussdrittel kam selten die Befürchtung auf, dass die Löwen dieses Spiel noch aus der Hand geben würden. In Minute 46 schien der dritte Treffer gefallen zu sein, doch auch Stephon Williams hatte einen Kandidaten für den "Save der Saison" zu bieten. Gegen Stefan Reiter war der Goalie eigentlich schon geschlagen, wischte die Scheibe mit dem Schläger allerdings noch über das Tor - ähnlich, wie Florian Proske von den Dresdner Eislöwen im letzten Heimspiel der Löwen. Doch auch diese Parade brachte bei den Steelers nicht die entscheidende Wende. Die Löwen verteidigten auch in den verbleibenden Minuten stark und sammeln damit den zweiten Sieg im neuen Kalenderjahr. Durch den Erfolg stehen die Buam wieder auf Rang sechs der weiterhin unglaublich engen DEL2-Tabelle. Maßgeblichen Anteil daran hat die neue coole Gurke im Team: Maximilian Franzreb.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
Deggendorfer SC
DSC blamiert sich in Höchstadt
(OLS)  Ausgerechnet gegen den EC Höchstadt, der es in der kompletten bisherigen Saison nur auf mickrige 9 Punkte gebracht hat, hat sich der Deggendorfer SC am Sonntagabend bis auf die Knochen blamiert und mit 4:6 verloren.
Bereits im 1. Drittel zeichnete sich ab, dass es mit dem erwarteten Sieg bei den Franken schwierig werden könnte. Die Gastgeber konnten schon zu Beginn mit 2:0 in Führung gehen und hatten deutlich mehr vom Spiel. Sergej Janzen konnte noch verkürzen und gab damit seiner Mannschaft offenbar etwas Schwung für den 2. Abschnitt. Dort erspielte sich die Mannschaft von Trainer Dave Allison zwar mehr Chancen, aber blieb zu wenig konsequent und scheiterte immer wieder am gut aufgelegten Torhüter der Alligators. Der Mittelabschnitt blieb am Ende torlos.
Im letzten Drittel fehlte den Niederbayern dann offenbar der nötige Wille, um das Spiel noch zu drehen. Höchstadt baute die Führung zunächst aus. Christoph Gawlik konnte zwar verkürzen, aber Höchstadt legte abermals nach und als Allison den Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis genommen hatte, gelang Höchstadt der erste Empty-Netter zum 5:2 in der 57. Spielminute. In den letzten Minuten der Partie überschlugen sich dann noch die Ereignisse, ohne dass für den DSC mehr als Ergebniskosmetik zu verzeichnen war. David Seidl hatte für den Anschluss gesorgt, Höchstadt den alten Abstand wiederhergestellt und auch Christoph Gawlik nochmal zum Endstand von 4:6 aus Deggendorfer Sicht getroffen.
Aus Deggendorfer Sicht eine absolut vermeidbare Niederlage gegen einen Gegner, der sicher nicht in der Lage ist, auf Augenhöhe zu agieren, wenn man auf Deggendorfer Seite die richtige Einstellung gefunden hätte.
  
    
VER Selb
Wölfe lassen Aufbäumen vermissen
(OLS)  „Punkten um jeden Preis“ lautete die Devise für unsere Selber Wölfe vor der Partie gegen die Eisbären Regensburg, wollte man die Qualifizierungsrunde zur Oberliga Süd vorzeitig vermeiden. Dies gelang leider nicht, weshalb nun am Dienstag beim Höchstadter EC ein echtes Endspiel um die Meisterrunde ansteht.
Unsere Wölfe spielten ein gutes erstes Drittel, vergaßen aber wieder einmal hochkarätige Chancen in Torerfolge umzumünzen und wurden von hocheffektiven Regensburgern gnadenlos bestraft. Hoffnung keimte nach Gares Anschlusstreffer zu Beginn des zweiten Spielabschnitts noch einmal auf, doch unsere Wölfe blieben beim Abschluss zu verkrampft. Die Gäste hingegen gingen mit Leichtigkeit und unbeschwert zu Werke, was sich letztendlich deutlich auf der Anzeigetafel widerspiegelte.
Nach einer kurzen Abtastphase war es eine Chance vom jungen Hirschberger, einer der Wölfe-Lichtblicke an diesem Abend, die die Handbremse bei beiden Mannschaften löste. Im direkten Gegenzug konnte sich Mechel gegen einen Hammer von Tausch auszeichnen. Pisarik, McDonald und Kabitzky hatten im weiteren Verlauf Möglichkeiten den ersten Treffer des Spiels zu erzielen, ließen diese aber ungenutzt. „Wenn ihr nicht wollt, dann erledige ich das halt“, schien sich Gästestürmer Sauer zu denken, nachdem er schön freigespielt worden ist, mit einer Körpertäuschung Mechel im Selber Gehäuse verlud und zur Führung für Regensburg einnetzte. Unsere Selber Jungs erarbeiteten sich weiter zahlenmäßig mehr und auch die hochkarätigeren Chancen, wobei sich in dieser Phase des Spiels die Formation um Schmidt, Gelke und Kabitzky besonders hervortat, aber es war wieder Regensburgs Sauer, der sich auf seine Art bei unseren Wölfen bedankte und auf 0:2 erhöhte. McDonald hatte kurz vor der Pausensirene noch den Anschlusstreffer auf dem Schläger, scheiterte aber bei seinem Alleingang in Unterzahl an Holmgren im Eisbären-Tor.
Regensburg begann den zweiten Abschnitt in zahlenmäßiger Überlegenheit und hatte in Person von Gajovsky das 0:3 auf dem Schläger, doch der Pfosten rettete für Mechel. Im direkten Gegenzug fälschte Gare einen Ondruschka-Schuss zum vielumjubelten Anschlusstreffer in die Maschen ab. Sollte dies der Krampflöser für die Wölfe-Offensive gewesen sein? Weit gefehlt. Pisarik und abermals der in Unterzahl durchgebrochene McDonald – solche Chancen hat er letzte Saison noch blind verwandelt – vergaben die hochkarätigsten Möglichkeiten zum Ausgleich. Und dies bestraften die Gäste abermals: Divis in Überzahl eiskalt zum 1:3. Die Effektivität und Leichtigkeit, mit der Regensburg aktuell zu Werke geht, zeigte sich in Schwambergers 1:4. Pisarik und McDonald hätten unsere Farben wieder in Schlagdistanz bringen können, waren aber im Abschluss viel zu verkrampft.
Wer jetzt nochmal ein echtes Aufbäumen nach dem Motto „Wölfe geben niemals auf“ erwartete, sah sich getäuscht. Ohne große körperliche Gegenwehr durch unsere Wölfe spielte Regensburg nun klug und kompakt in der Defensive stehend die letzten 20 Minuten herunter und kam noch zweimal durch Guft-Sokolov in der 45. und 59. zu Torerfolgen.
  
    
ERC Sonthofen
Die Bulls schlagen sich selbst – Ganz bittere 1:2-Niederlage gegen den EV Füssen
(OLS)  Im ersten Drittel hatten die Bulls den besseren Start und konnten wegen eines Torwartfehlers bereits in der dritten Spielminute durch Robert Hechtl mit 0:1 in Führung gehen. Doch der Altmeister aus Füssen schlug prompt zurück: Nur zwanzig Sekunden später der Ausgleich. Keller traf für den EVF zum 1:1. Im Anschluss waren beide Teams ebenbürtig, klare Torchancen sollten nicht weiter herausgespielt werden und so blieb es beim leistungsgerechten 1:1 bis Drittelende.
Im zweiten Drittel übernahm der ERC zunehmend das Spielgeschehen. Mehrere Torchancen konnten sich die Bulls erspielen, doch diese blieben ungenutzt. Aber auch Füssen blieb weiterhin bei Kontern gefährlich. Über das gesamte Drittel verpassten es die Bulls, sich eine verdiente Führung herauszuspielen, und so blieb es beim 1:1 nach vierzig Minuten.
Direkt nach Wiederbeginn der Schock auf Seiten des ERC. Nach 26 gespielten Sekunden die überraschende Führung für den EV Füssen. Rott traf zur 2:1-Führung für den EVF. Im Anschluss entwickelte sich ein weitestgehend ausgeglichenes Spiel. Die Bulls immer wieder mit hochkarätigen Chancen, aber es blieb bei der mangelnden Chancenverwertung. So nahm Martin Ekrt kurz vor Ende Christian Schneider für einen weiteren Feldspieler vom Eis, doch auch dies sollte diesmal nicht helfen und so blieb es beim bitteren 1:2 gegen den EV Füssen.
Die Bulls bleiben somit auf Tabellenrang elf, der die Teilnahme an der Abstiegsrunde bedeuten würde. Da auch die Selber Wölfe sowie die Blue Devils Weiden ihre Spiele verloren haben, kommt es am Dienstagabend um 20:00 Uhr daheim zum alles entscheidenden „Endspiel“ gegen den SC Riessersee im Kampf um Rang 10.
Die Garmischer liegen auf Rang sechs der Tabelle und wollen ihrerseits den Anschluss auf Rang vier nicht verlieren. In den bisherigen Partien gegen die Bulls aus Sonthofen konnte das Team von George Kink bisher zwei Siege einfahren und musste sich einmal geschlagen geben. Für die Bulls gilt einzig und allein ein Sieg, um die Abstiegsrunde noch vermeiden zu wollen. Hierzu ist man jedoch auch auf die Schützenhilfe aus Regensburg oder Höchstadt angewiesen.
  
    
ESC Moskitos Essen
Geburtstagskind Frick schießt Moskitos zum zweiten Sieg in Serie
(OLN)  Die vierstellige Zuschauerzahl wurde nicht geknackt, aber 977 Zuschauer sorgten beim
ersten Heimspiel des Jahres 2020 für eine ordentliche Kulisse und sie bekamen eine
taktisch geprägte, aber auch spannende Partie mit den Moskitos als verdientem Sieger zu
sehen. In der Overtime erzielte Fabio Frick das siegbringende 3:2 für Essen.
Die Personalsituation war unverändert schlecht. Vier Spieler fehlten bei den Moskitos, auch
Rostock musste z.B. auf Koopmann und Beck verzichten, konnte dafür aber wieder den
zuletzt erkrankten Import Lukacevic einsetzen. Tomanek kam dafür als überzähliger
Ausländer nicht zum Einsatz.
Von Beginn an versuchte Rostock es mit einem Defensivkonzept, welches vorsah, die
Moskitos erst spät zu attackieren und dann mit Kontern zum Erfolg zu kommen. Doch auch
die Essener hatten gelernt und liefen den Piranhas nicht ins offene Messer, sondern
beschränkten sich selber auch mal auf das Verteidigen des eigenen Tores, um Ruhepausen
zu schaffen und auf Fehler des Gegners zu warten.
In der 19. Minute legten Hoffmann und LeBlanc für den starken Lars Grözinger auf, der ins
Verteidigungsdrittel der Rostocker zog und dem gut haltenden Urbisch im Gästetor keine
Chance zum 1:0 für die Moskitos ließ.
Pausentee und der war auf Essener Seite wohl noch nicht verdaut, als man kurz nach
Beginn des zweiten Drittels in Überzahl nach einem Befreiungsschlag Rostocks nicht
nachsetzte, Leon Frensel im Essener Tor die Scheibe nur unglücklich nach vorne prallen
lassen konnte, Stanley alleine vor dem Tor stand und zum 1:1-Ausgleich für Rostock traf.
Nun eine schwächere Phase im Spiel der Moskitos und Brockelt in der 26. Minute mit der
2:1-Führung für die Gäste von der Ostsee.
Doch die Moskitos blieben weiterhin geduldig und als Kurka zwei Strafminuten wegen
Spielverzögerung bekam, war es Thomas Richter, der fünf Sekunden vor Ablauf der Strafe
mit einem Schlagschuss von der blauen Linie den 2:2-Ausgleich besorgte.
Zweite Drittelpause und im letzten Abschnitt startete Rostock zunächst stark. Nach einer
Strafe gegen Baumgardt in der 50. Minute, die Rostock jedoch überstand, stellten die
Gäste ihre Offensivbemühungen nahezu vollständig ein. Die Moskitos versuchten es bis zum
Ende des Spiels aus allen Lagen, doch immer war ein Schläger oder ein Körperteil eines
Rostocker Spielers dazwischen.
So blieb es beim Unentschieden und die Verlängerung bot sich als erste Chance, einen
Sieger des Spiels zu finden. Nachdem Rostock bei drei gegen drei fast zwei Minuten in
Scheibenbesitz war, führte der erste Puckverlust zu einem Alleingang der Moskitos. Das
Geburtstagskind Fabio Frick auf Seiten der Essener war es, welches trotz Bedrängnis durch
zwei Rostocker zum 3:2- Overtimesieg für die Moskitos einnetzen konnte.
Somit gingen zwei weitere Punkte an die Essener, die nun in der Tabelle Anschluss an
Rostock gefunden haben und den neuntplatzierten Piranhas mit zwei Punkten Rückstand im
Nacken sitzen.
Das sagt ESC-Chefcoach Larry Suarez zum Sieg: „Ich denke, dass die Arbeitsmoral der
Jungs heute sehr stark war. So war es auch schon am Freitag gegen Erfurt. Die Belastung ist
momentan sehr hoch, wir spielen mit einem kleinen Kader und uns fehlen einige
Leistungsträger. Die Jungs haben alles füreinander und den Sieg gegeben. Auf diesem
Wochenende müssen wir aufbauen, aber auch in Zukunft wird uns niemand was schenken.
Wir müssen uns jeden Punkt weiterhin hart verdienen. Das haben wir heute super
gemacht.“
  
    
Crocodiles Hamburg
Fünf schwache Minuten kosten Crocodiles die Punkte
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben das Heimspiel gegen den Herner EV am Sonntagnachmittag mit 5:6 (1:2/2:1/2:3) knapp verloren. Im Topspiel des Spieltages zwischen dem Tabellenzweiten aus Nordrhein-Westfalen und dem Drittplatzierten aus der Hansestadt setzten beide Teams schon in den ersten Minuten Duftmarken und ließen erkennen, dass die Partie der Bezeichnung gerecht werden würde.
Nach knapp sieben Minuten gab es dann den ersten Aufreger: Patrick Asselins Direktschuss wurde von Hamburgs Kai Kristian pariert, die Scheibe blieb hinter Kristian auf der Torlinie liegen und Schiedsrichter Eugen Schmidt zeigte kein Tor an – wurde unter Protesten der Crocodiles aber von Linienrichter Artur Stach vom Gegenteil überzeugt. In der 13. Minute legten die Gäste in Überzahl durch Asselin nach, kassieren aber nur 20 Sekunden später den Anschlusstreffer von Dennis Reimer (13.).
Während die Herner im ersten Abschnitt etwas mehr Spielanteile hatten, wendete sich das Blatt im zweiten Drittel zu Gunsten der Hamburger. Nach knapp zwei Minuten versenkte Chase Witala einen Pass von Dennis Reimer zum Ausgleich, und in der 27. Minute brachte der Vorlagengeber die Hausherren in Überzahl erstmals in Führung. Doch dieses Mal hatten die Gäste eine schnelle Antwort parat: Mit seinem dritten Treffer an diesem Abend glich Patrick Asselin zum 3:3 aus (28.).
So ging es mit einem Unentschieden in den letzten Spielabschnitt. Der glänzend aufgelegte Dennis Reimer zog allerdings mit Asselin gleich und netzte ebenfalls ein drittes Mal ein. Das 4:3 in der 44. Minute. Als Jordan Draper in der 51. Minute auf 5:3 erhöhte, schien der Sieg greifbar nah. Doch plötzlich schlichen sich Nachlässigkeiten in das Spiel der Crocodiles ein und der Mann des Abends, Patrick Asselin, erzielte in nur 17 Sekunden Treffer Nummer vier und fünf (55.). Und als wäre das nicht schon genug, setzte der Kanadier mit seiner Vorlage zum 5:6 für Herne noch einen oben drauf (59.).
„Wir haben die Punkte heute leichtfertig hergeschenkt. Wir hätten den Sieg definitiv mit nach Hause nehmen müssen. Ich weiß nicht, ob wir dachten, dass wir das leicht und locker runter spielen können. Herne steht nicht umsonst da oben und hat uns dafür eiskalt bestraft“, so Torwart Kai Kristian. 
  
    
Herner EV
Herne gewinnt bei den Hamburg Crocodiles mit 6:5 - Patrick Asselin erzielte selber fünf Treffer und bereitete den Siegtreffer vor
(OLN)  Das Herner Team schickte seine Fans in Hamburg in einem wilden Spiel durch ein Wechselbad der Gefühle. Beim 6:5 Erfolg über den Tabellendritten überragte Stürmer Patrick Asselin mit fünf Treffern, den Siegtreffer durch Marcus Marsall bereitete er vor.
Das Spiel begann gut für das Herner Team. Patrick Asselin eröffnete sein Fünferpack in der 7.Minute mit dem 1:0 für Herne. In Überzahl folgte in der 13.Minute der nächste Treffer zum 2:0. Leider fiel der Hamburger Anschlusstreffer durch Reimer zum 2:1 nur Sekunden später.
Die Führung war dann im zweiten Drittel schnell verspielt. Witala glich in der 22.Minute zum 2:2 aus. In den folgenden Minuten fand man sich dann viel zu oft auf der Strafbank wieder. So folgte auch die 3:2 Führung der Hansestädter in der 27.Minute durch Reimer in Überzahl. Diesmal hatte aber Herne die schnelle Antwort auf dem Schläger. Asselin glich in der 28.Minute aus. Bis zum Drittelende gab es weitere Herner Strafzeiten, welche aber ohne Gegentreffer überstanden wurden. Es sollte ein wildes letztes Drittel folgen.
Die Strafen störten den Rhythmus der Herner Mannschaft. Man kam aus dem Tritt und Hamburg nutzte die Phase zu zwei Treffern. Erneut Reimer und Draper brachten die Crocodiles bis zu 51.Minute mit 5:3 in Führung. Herne drohte jetzt die Zeit wegzulaufen, aber man hatte ja mit Patrick Asselin den überragenden Spieler auf dem Eis. In der 55.Minute dauerte es genau siebzehn Sekunden, da hieß es durch Asselin mit einem Doppelschlag 5:5. Das Team vom Gysenberg war jetzt wieder im Spiel und wollte mehr. Als man sich im Eisland-Farmsen schon langsam auf eine mögliche Verlängerung einstellte, fand ein langer Pass aus dem eigenen Drittel Patrick Asselin, der bediente Marcus Marsall, welcher noch Hamburgs Torwart Kristian aussteigen ließ und zum 6:5 Sieg, neunzig Sekunden vor dem Ende, einschießen konnte.
Trainer Danny Albrecht: „Wir sind gut gestartet doch leider haben wir uns direkt nach dem 2:0 den Anschlusstreffer eingehandelt. Unser Team schickte danach dann alle durch ein Wechselbad der Gefühle. Im zweiten Drittel haben wir einfach zu viel Unterzahl gespielt. Das hat uns viel Kraft gekostet. Dies machte sich dann im letzten Drittel bemerkbar. Mit Patrick Asselin hatten wir aber den überragenden Spieler auf dem Eis, der heute den Unterschied ausgemacht hat. Mit Einstellung und Moral der Mannschaft bin ich absolut zufrieden und glücklich mit dem Sieg, denn in dieser harten Saisonphase haben wir aus den letzten sieben Spielen sechs gewonnen.“
  
    
Rostocker EC
Dieser eine Punkt ist für die REC Piranhas zu wenig - Einsatz und Kampf stimmen, aber die Rostocker unterliegen am Sonntagabend 2:3 nach Verlängerung bei den Moskitos Essen
(OLN)  „Das war ein sehr gutes Spiel von uns – aber eben leider wieder null Punkte“, sagte Christian Behncke, Trainer der Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs, zum 2:4 am Freitagabend gegen die Crocodiles Hamburg. Er sei stolz auf seine Jungs, die eine ordentliche Leistung gezeigt hätten, aber „wir belohnen uns nicht für unsere guten Spiele. Leider mussten wir im zweiten Drittel viel Unterzahl spielen, wobei einige Strafen wirklich fragwürdig waren. Aber wenn wir diese Vorstellung auf den Sonntag übertragen können, sind bei den Moskitos Essen drei Punkte drin.“
Das Vorhaben gelang jedoch nicht, der REC verlor das Spiel der Oberliga Nord mit 2:3 nach Verlängerung (0:1, 2:1, 0:0, 0:1) und musste sich also mit nur einem Zähler begnügen.
Nach einer Unachtsamkeit in der Defensive gingen die Gäste, die die Essener bis dahin kaum zu ihrem Spiel finden ließen, mit einem 0:1-Rückstand in die erste Pause.
Mannschaftsleiter Dirk Weiemann: „Es ist natürlich sehr ärgerlich, so kurz vor dem Drittelende das Gegentor zu bekommen. Wir haben vorher das Spiel der Moskitos gut gestört und hatten selbst einige gute Möglichkeiten, konnten aber leider keine zu einem Tor verwerten.“
Besser machte es der REC in Drittel zwei, erzielte das 1:1 und 2:1. Nach einer ärgerlichen Strafe wegen Spielverzögerung, als der Puck statt an über die Plexiglas-Scheibe flog, kam Essen in Überzahl zum 2:2. Weiemann: „Das Ergebnis spiegelt nicht wirklich das Spiel wider. Nach dem 2:1 hätten wir nachlegen müssen. Aber das Team ackert.“
Das dritte Drittel endete torlos, in der Verlängerung hatte Essen mehr Glück.
„Wir haben die letzten 20 Minuten angefangen wie die Feuerwehr, dann wurde Essen etwas stärker, gegen Drittelende waren wir wieder am Drücker. Dieser eine Punkt ist für uns nach gutem Spiel und 530 Kilometern Busfahrt in den Knochen zu wenig. Vom Einsatz und Kampf her hätten wir drei verdient oder mindestens zwei bekommen müssen“, so Weiemann.
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern
    
EHC Klostersee
EHC Klostersee – TEV Miesbach 1:4 (1:3, 0:0, 0:1)
(BYL)  Der EHC Klostersee hat die Bayernliga-Hauptrunde am Sonntagabend mit einem 1:4 gegen den damit als Ersten durchs Ziel gehenden TEV Miesbach abgeschlossen. Am hervorragenden vierten Abschlussplatz der Grafinger, die gegen den Spitzenreiter ohne sechs Stammkräfte nicht über die volle Distanz auf Augenhöhe agieren konnten, ändert das nichts.
Nach einer viertelstündlichen Verzögerung - beim Warmup wurde ein Modul der Plexiglasumrandung zerschossen, das dann auf die Schnelle gewechselt wurde - waren die ersatzgeschwächten Rot-Weißen im ersten Abschnitt überwiegend in der Defensive gebunden. Backup-Goalie Rudi Schmidt klärte ein ums andere Mal in höchster Not. Umso mehr überraschte der sehenswerte Führungstreffer in der 12. Minute aus dem Powerplay heraus. Dieses 1:0 gab die Mannschaft von Dominik Quinlan in den folgenden Minuten freilich eher leichtfertig aus der Hand. Drei "schwache" Situationen in der eigenen Zone ermöglichten dem Gast bis zur ersten Pausensirene, die Sache mit einem 1:3-Zwischenstand gerade zu rücken.
Im zweiten Durchgang trennte man sich torlos, wobei beiderseits durchaus der eine oder andere Treffer möglich gewesen wäre. In der 28. Minute jubelten die Klosterseer zu früh. Der Schiedsrichter sah den von der Unterkante der Latte zurückprallenden Puck nicht hinter der Torlinie. Mit ebenso offenem Visier standen sich beide Mannschaften in den noch verbleibenden 20 Spielminuten gegenüber. Die EHCler hatten mehrmals die Möglichkeit, das Resultat etwas freundlichener zu gestalten, doch war ihnen ein weiterer Einschuss nicht mehr gegönnt.
  
    
EHC Königsbrunn
Königsbrunn überzeugt gegen starke Gäste
(BYL)  Am Freitag endete die Siegesserie des EHC Königsbrunn, 30 Minuten Konzentration reichten nicht aus um die „Eispiraten“ aus Dorfen zu schlagen. Gegen die drittplatzierten „Black Hawks“ aus Passau machten es die Brunnenstädter aber besser und siegten nach einem starken Auftritt verdient mit 6:4.
In der Partie konnte EHC-Coach Waldemar Dietrich bis auf Elias Maier auf seinen kompletten momentan verfügbaren Kader zurückgreifen, lediglich die Langzeitverletzten fehlten im Aufgebot. Im Tor durfte Nico Hetzel das Tor der Brunnenstädter hüten.
Königsbrunn startete von Beginn an aggressiv in die Partie und scheute keinen Zweikampf. Mit viel Zug zum gegnerischen Tor erarbeitete sich der EHC zahlreiche Möglichkeiten, verpasste es aber zu treffen. Passau blieb aber zu jedem Zeitpunkt gefährlich und suchte früh den Abschluss. Königsbrunn verteidigte zunächst clever und überstand schadlos zwei Unterzahlsituationen. Den ersten Treffer markierte dann der EHC, als sich Maxi Hermann hinter dem gegnerischen Tor durchsetzen konnte und den entscheidenden Pass zu Nico Baur spielte. Dieser netzte drei Minuten vor der Pause zum 1:0 ein, was auch den Drittelendstand bedeutete.
Auch im zweiten Spielabschnitt gab sich der EHC keine Blöße, in der 22 Spielminute traf Anton Zimmer in Überzahl zum 2:0. Fünf Minuten später machte dann die erste Reihe der Königsbrunner mächtig Druck und schnürte die Gäste ein, Lohn dafür war der Treffer zum 3:0 durch den starken Maxi Hermann. In der 29. Spielminute waren die Brunnenstädter erneut in Überzahl erfolgreich, Jakub Šrámeks Schlagschuss zum 4:0 ließ dem Passauer Keeper keine Chance. Die Gäste reagierten mit einem wütenden Angriff und verkürzten nur eine Minute später auf 4:1. Doch nur zwei Minuten später fand der EHC die richtige Antwort dafür, Daniel Raus brachialer Schlagschuss fand seinen Weg ins gegnerische Tor und brachte die Brunnenstädter mit 5:1 in Front. Kurz vor der letzten Pause konnten aber nochmal die Gäste nachlegen und nach einer schönen Kombi das 5:2 erzielen.
Im letzten Spielabschnitt brachte der EHC Passau fast wieder ins Spiel, als ein verirrter Pass vor dem eigenen Tor den Weg zum Gegner fand. Petr Sulcik bedankte sich für das Geschenk und schoss zum 5:3 ein. Der EHC blieb aber konzentriert und sorgte nur zwei Minuten später mit dem Treffer von Dominic Auger für den alten Abstand. Größtes Manko an diesem Abend war aber die fehlende Chancenverwertung, die Brunnenstädter hatten zahlreiche hochkarätige Möglichkeiten, die ungenutzt blieben. Auch ein Penalty in der 50. Spielminute konnte nicht verwertet werden. Kurz vor Spielende machten es die Gäste besser und trafen ein letztes Mal, die Partie war zu diesem Zeitpunkt aber schon längst gelaufen. Dank einer disziplinierten und kämpferisch starken Mannschaftsleistung siegt der EHC mit 6:4.
Königsbrunn holt sich hochverdient die letzten drei Punkte der Vorrunde und steigt am Freitag gleich in die Zwischenrunde ein. Die ersten beiden dieser Runde können sich dann nachträglich für die Verzahnungsrunde zur Oberliga Süd qualifizieren.
EHC-Coach Waldemar Dietrich hat nach dem Spiel kaum Grund zur Kritik: „Wir wollten heute einen guten Abschluss der Vorrunde schaffen, das ist uns auch gekungen. Von der ersten Minute an haben wir Druck gemacht, zudem hatte Passau nach dem ersten Drittel nur noch 12 Feldspieler. Wir hingegen hatten 16 Feldspieler zur Verfügung, alle waren im Einsatz und sind sehr gut gelaufen. Im zweiten Drittel haben wir schnell Tore gemacht, das war dann der Knackpunkt. Ich denke, vier gegen vier sollten wir nicht spielen, da haben wir zwei Gegentore bekommen, da waren unsere Spieler auf der Flucht. Nico hat heute sehr gut gehalten, am Schluss haben wir verdient gewonnen. Wir müssen uns nun gut für die Zwischenrunde vorbereiten. Da wird es sicher keine Spiele mit Freundschaftsspiel-Charakter geben, da ist dann auch wichtig, dass uns das Publikum mit.
  
    
EHF Passau Black Hawks
Black Hawks starten gegen Oberliga Team in die Verzahnungsrunde - Starker 3. Platz in der Bayernliga Vorrunde
(BYL)  Die Passau Black Hawks stehen nach 26 Spieltagen in der Eishockey Bayernliga auf Platz 3 der Tabelle. Ein richtig starkes Ergebnis, mit welchem vor der Saison nur die wenigsten gerechnet haben dürften. Mit einem Rumpfkader von nur 13 Feldspielern ging es im letzten Vorrundenspiel nach Königsbrunn. Dort mussten die Habichte dann nach ein paar Minuten auch noch auf Jan Sybek verzichten. Trotzdem zeigte die Truppe von Heinz Feilmeier Moral und Charakter und kämpfte bis zum Ende. Die 6:4 Niederlage hat für die Passau Black Hawks keinen Einfluss auf den Tabellenplatz. Die Habichte haben sich mit 45 Punkten den dritten Platz nach der Vorrunde gesichert. Dazu sind die Habichte mit 114 erzielten Toren die gefährlichste Mannschaft der ganzen Bayernliga.
All diese Zahlen, Daten und Fakten sind ab Freitag wieder hinfällig. Dann gilt es mit Konzentration und Vollgas in die obere Verzahnungsrunde zu starten. „Alle Mannschaften starten wieder bei null. Jeder muss sich jetzt beweisen und in den Spielen alles raushauen. Wenn man auch nur ein wenig nachlässt, hat man keine Chance. Daher heißt es, aus den Fehlern der Vorrunde lernen.“ Der erste Gegner hat es gleich so richtig in sich: Am Freitag, 10. Januar um 20 Uhr ist Oberligist Höchstadt der erste Gegner für die Passau Black Hawks. Höchstadt steht in der Oberliga auf dem letzten Tabellenplatz und konnte gerade einmal drei Spiele gewinnen. Dass die Mannschaft aus Höchstadt aber trotzdem viel Potential hat, musste zuletzt der Nachbar aus Deggendorf schmerzlich erfahren. Dort gelangt dem HEC ein sensationeller 6:4 Sieg gegen den Deggendorf SC mit seinen Topstars wie Thomas Greilinger oder auch Christoph Gawlik. So geht der Oberligist am Freitag als Favorit in Passau an den Start. Trotzdem gibt es für die Passau Black Hawks nur ein Ziel: Ein Auftaktsieg mit drei Punkten in der Passauer EisArena. Die Zuschauer dürfen sich auf jeden Fall auf eine spannende und hochklassige Partie freuen. „In der oberen Verzahnungsrunde wird die Qualität der Spiele nochmal zunehmen. Die Zuschauer dürfen sich auf Spiele mit Playoff Charakter freuen.“ So Black Hawks Vorstand Christian Eder.
  
    
ESV Buchloe
Bärenstarkes Mitteldrittel beschert gelungene Generalprobe - ESV Buchloe gewinnt abschließendes Hauptrundenspiel gegen Farchant mit 8:1
(BLL)  Dank eines überragenden zweiten Drittels mit sieben Toren haben die Buchloer Piraten ihr letztes Spiel der Hauptrunde mit einem klaren Sieg abgeschlossen. Im Garmischer Olympiastadion gewannen die Freibeuter gegen den TSV Farchant verdient mit 8:1 (0:1, 7:0, 1:0) und feierten so eine erfolgreiche Generalprobe für die bereits am kommenden Freitag startende Aufstiegsrunde. Dort geht es zu Start nach Amberg, ehe zwei Tage später dann der EHC Bad Aibling in Buchloe gastiert (18 Uhr).
Doch zunächst stand am Sonntagabend noch das abschließende Hauptrundenspiel für die Gennachstädter an. Beim Tabellenvorletzten Farchant feierte dabei auch Neuzugang Michal Petrak seine Premiere im ESV-Dress. Die favorisierten Buchloer begannen gut, da man schon nach wenigen Sekunden die erste Gelegenheit hatte. Doch nachdem diese liegengelassen wurde waren es die Hausherren, die mit dem ersten Torschuss in Führung gingen. Dominik Erhardt überwand Torhüter Johannes Wiedemann zum 0:1 (6.). Die Buchloer waren aber auch danach die Mannschaft die mehr fürs Spiel tat. Doch der letzte Abschluss fehlte noch, um den mit nur 12 Feldspielern angetretenen TSV ernsthaft in Gefahr zu bringen, weshalb es mit dem Rückstand auch erstmalig in die Kabinen ging.
Doch das sollte sich im Mitteldrittel schnell ändern. Christian Wittmann glich nämlich schon 98 Sekunden nach Wiederbeginn per Bauerntrick zum 1:1 aus. Und nur zwei Minuten später drehte ein satter Schuss von Alexander Krafczyk den Spielstand zum 2:1. Farchant kam nun kaum mehr aus dem eigenen Drittel und so war der dritte Treffer wenig später durch Maximilian Schorer nur die logische Konsequenz der inzwischen drückenden Überlegenheit des ESV (25.). Mit einer traumhaften Kombination traf wieder nur zwei Minuten später Michal Petrak schließlich zum 4:1. Der Neuzugang leitete die Situation selber ein, als er auf Alexander Krafczyk passte und der vor dem Tor perfekt querlegte, wo Petrak dann keine Mühe mehr hatte sein Premierentor für die Pirates zu erzielen. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging das muntere Toreschießen dann anschließend weiter – dieses Mal im Minutentakt. In Überzahl markierte erst Michal Telesz das 5:1 (33.), ehe Benedikt Bauer mit einem Flachschuss zum sechsten Mal ins Schwarze traf (34.) Farchant nahm anschließend eine Auszeit, doch auch die blieb wirkungslos. Denn nur 32 Sekunden später klingelte es erneut hinter Farchants Dennis Schlickenrieder, als Robert Wittmann den Torwart aus ganz spitzem Winkel so anschoss, dass der Puck zum 7:1 in die Maschen sprang (35.). Die einzig echte Torchance für die sich fast schon aufgebenden Gastgeber in diesem Drittel hatte dann Florian Imminger, der allerdings am Außenpfosten scheiterte.
Nach dem mehr als einseitigen und dominanten zweiten Durchgang mit sieben Toren wurde es im letzten Abschnitt wieder etwas ruhiger. Viel passierte hier nicht mehr, auch weil die Freibeuter einen Gang zurückschalteten und sich schon etwas für die kommenden Aufgaben schonten. Ein weiterer Treffer fiel abschließend rund vier Minuten vor dem Ende aber doch noch, als Robert Wittmann – ähnlich wie sein Bruder zuvor – per Bauerntrick den 8:1 Endstand zum 18. Saisonsieg besorgte.
Die Buchloer schließen somit mit 50 Punkten als Tabellenzweiter die Hauptrunde ab und starten am kommenden Freitag in der Aufstiegsrunde nun auswärts gegen den ebenfalls Zweitplatzierten der Nordgruppe, den ERSC Amberg. Am Sonntag kommen dann um 18 Uhr die Bad Aiblinger Aibdogs zum ersten Heimspiel in die Buchloer Sparkassenarena.
  
    
Wanderers Germering
Wanderers-Zug überrollt den ERC Regen - Festspiele des Konstantin Kolb prägen Sieg gegen den MEK
(BBZL)  Nicht den Hauch einer Chance ließen die Germeringer am vergangenen Freitag den ERC Regen im Rückspiel des Bayernkrug-Viertelfinales. Das Vorisek-Team legte los wie die Feuerwehr und führte nach 64 Sekunden bereits mit 0:2. Doch die Schwarz-Gelben ließen nicht locker und kreierten weiter eine Offensivaktion nach der anderen. Nach etwa 15 Spielminuten wurde die Partie etwas ruppiger, die Spieldauerdisziplinarstrafe gegen den Regener Verteidiger Jaroslav Koma wegen Ellenbogenchecks war jedoch überzogen und nicht gerechtfertigt. Die darauffolgende 5-minütige Überzahl wussten die Münchner Vorstädter mit zwei Toren für sich zu nutzen. Im zweiten Drittel fanden die „Red Dragons“ keinen Zugriff mehr auf das Spiel und ließen das Schicksal über sich ergehen. Der EVG spielte sich in einen regelrechten Torrausch und so endete der zweite Spielabschnitt mit dem Spielstand von 2:11 für die Wanderers. Während die Eismaschine ihre Runden drehte, erhob der Stadionsprecher dann plötzlich das Wort und teilte Mannschaft und Publikum mit, dass das Spiel abgebrochen werden muss, da sich der einzig anwesende Goalie der Regener verletzt hatte und nicht weiterspielen konnte. Die Germeringer wünschen Markus Feiner eine gute und schnelle Genesung. Im schwarz-gelben Lager geht man davon aus, dass die Partie mit 2:11 Toren gewertet wird. Eine offizielle Bestätigung seitens des BEV steht allerdings noch aus.
Nur einen Tag nach dem Pokalspiel überstrahlte das 6-Punkte-Spiel des Konstantin Kolb den 4:14 Erfolg der Wanderers über den Münchner EK. Dabei sah das Geschehen im ersten Drittel alles andere als klar und eindeutig aus. In den ersten 20 Minuten kam durch viele Unterbrechungen kein richtiger Spielfluss zustande und in der Rückwärtsbewegung standen die Schwarz-Gelben oft zu offen und gestatteten so der Heimmannschaft zahlreiche Torabschlüsse. Die 1:3 Führung für Germering war zu diesem Zeitpunkt dem Spielverlauf nicht entsprechend. Im Mittelabschnitt verlieh das Vorisek-Team der Partie mehr spielerischen Glanz und baute die Führung auf 1:7 aus. Im letzten Drittel überschlugen sich die Ereignisse. So gut wie jeder Torschuss war ein Treffer. Ganze 10 Tore bekamen die gut 100 Zuschauer im Münchner Weststadion zu sehen. Die Effizienz im Torabschluss muss der EVG bei den nächsten Aufgaben beibehalten.
Am kommenden Freitag gastiert die zweite Garde der EA Schongau im Germeringer Polariom. Die „Mammuts“ liefern sich mit der SG Bayersoien / Peiting 1b und dem EV Mittenwald einen heißen Dreikampf um den begehrten zweiten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an den Playoffs berechtigt. Das Team von Helmut Maucher trat viermal in der Fremde an, daraus resultierten drei Siege und eine Niederlage. Die musste man ausgerechnet gegen den direkten Konkurrenten aus Mittenwald einstecken. Das Manko der EA im bisherigen Saisonverlauf ist, dass man im Verhältnis zu den erzielten Toren zu viele Gegentore kassiert. Derweil hat man in den Youngstern Jan Richter und Carina Bartsch zwei talentierte Goalies, die heuer auch schon in der Bayernliga-Mannschaft eingesetzt wurden. So leicht wie beim 1:10 Auswärtserfolg der Wanderers im Hinspiel Mitte Oktober werden es die Schongauer dem EVG nicht mehr machen, dafür hat sich die EA zu sehr stabilisiert. Darüber hinaus geht es für die „Mammuts“ um jeden Punkt für eine mögliche Aufstiegsrunde.
Nur zwei Tage später begrüßt der Spitzenreiter die SG Bad Bayersoien / Peiting 1b im heimischen Eisstadion. Die SG liegt acht Punkte hinter den Münchner Vorstädtern bei einem Spiel weniger und hat damit die Pole Position in Sachen zweiten Playoff-Platz inne. Die Soier stellen den bislang stärksten Gegner dar, gegen den die Germeringer in der laufenden Saison angetreten sind. Der knappe 2:4 Erfolg beim ersten Aufeinandertreffen spricht für sich, auch wenn die Schwarz-Gelben damals stark ersatzgeschwächt in Peiting antreten mussten. Die damals mitgereisten EVG-Fans erinnern sich belustigt noch an die Stadionuhr, die im Laufe des letzten Drittels den Geist aufgab. Mitte Dezember kehrte Florian Ferkau zurück in das Team von Hans Schmaußer. Der 35-jährige Garmischer wechselte im Sommer zum TSV Farchant in die Landesliga, konnte dort aber nicht so richtig Fuß fassen. Damit hat man die ohnehin schon starke Offensive nochmals qualitativ verstärkt. Am torgefährlichsten erweist sich das magische Dreiergespann um Thomas Maier, Florian Barth und Anton Saal. In erster Linie muss die Wanderers Defensive diese drei Akteure aus dem Spiel nehmen.
Für Germering sind es nur noch wenige Spiele in der Vorrunde zu gehen und unabhängig von der Beinahe-Gewissheit, dass man die Playoffs erreichen wird, muss gerade jetzt, vor der entscheidenden Phase der Saison, jedes Spiel ernst genommen und zum Einspielen für die Aufstiegsrunde genutzt werden. Groß nachjustieren ist dann in den KO-Spielen schwierig.
  
    
Regionalliga Südwest
    
EC Eisbären Eppelheim
Eisbären starten erfolgreich ins neue Jahr
(RLSW)  Mit einem klaren 6:2-Erfolg über die Artgenossen aus Heilbronn konnten die Eisbären ins neue Jahr starten und so den Anschluss an die Play-Off-Plätze herstellen, für den Dreifachtorschütze Leon Rausch, sowie Roman Gottschalk, Marco Haas und Lukas Sawicki verantwortlich waren.
Das Spiel begann wie erwartet mit Offensivaktionen beider Teams, die jedoch allesamt von den Goalies vereitelt wurden. Trotz einiger Überzahlsituationen auf beiden Seiten sollten zunächst keine Treffer im ausgeglichenen Auftaktdrittel fallen, so dass es torlos in die erste Pause ging.
Im zweiten Drittel agierten beide Teams disziplinierter und lediglich eine Strafe gegen Heilbronn ließ deutlich mehr Spielfluss aufkommen. Dies sollte den Eppelheimer Eisbären besser stehen, denn nun konnte man die defensiv nicht immer sattelfesten Heilbronner besser bespielen und die Torchancen wurden zwingender, der Auftakt gelang Gottschalk in der 29. Minute. Der HEC suchte die Antwort fand jedoch stets in Janis Wagner seinen Meister. Der ECE spielte nun deutlich konsequenter. So war es zunächst Hass (29.) der auf 2:0 erhöhen konnte, ehe ein Doppelschlag durch Rausch und Sawicki (33.) binnen elf Sekunden ein komfortables Polster für den ECE bringen sollte. Heilbronn sammelte sich in einer Auszeit und spielte darauf wieder konzentrierter und konnte sich kurz vor Drittelende im Nachsetzen durch Ex-ECE-Eisbär Wagner mit dem ersten Treffer des Abends belohnen (38.).
In Unterzahl startete der ECE ins Schlussdrittel und war bemüht, den HEC nicht wieder ins Spiel kommen zu lassen. Die Defensive stand im Killing jedoch sicher und nach überstandener Strafe erhöhte Rausch zum 5:1 (44.). Doch auch der HEC hatte nun eine Antwort parat und hielt sich mit dem Treffer durch Neuzugang Klein (46.) im Spiel. Die Eisbären knickten jedoch keinesfalls ein, sondern spielten den Vorsprung souverän herunter. Nach überstandener Strafe kurz vor Ende war es dann zum dritten Mal Rausch vorbehalten, 61 Sekunden vor Schluss den Schlusspunkt zu setzen.
Am Ende ein verdienter Erfolg des ECE, der in der Höhe jedoch etwas zu hoch ausgefallen sein könnte. Doch mit dem dritten Sieg in Serie ist der ECE nun nur noch einen Punkt hinter den Play-Off-Rängen zurück und kann diese aus eigener Kraft wieder erreichen.
  
    
Stuttgarter EC
American Hockey Night am 17. Januar – Stuttgart Rebels bringen zum Spiel gegen Zweibrücken amerikanisches Flair auf die Waldau
(RLSW)  Beim Spiel der Stuttgart Rebels gegen die Hornets des EHC Zweibrücken können Eishockey-Fans nicht nur einen spannenden Kampf um drei Punkte auf der Stuttgarter Waldau erleben. Beim ersten Heimspiel der Rebels in diesem Jahr wird auch der Wind Nordamerikas über die Eisfläche wehen: es ist American Hockey Night!
Durch die Kooperation mit dem Deutsch-Amerikanischen Zentrum Stuttgart / James-F.-Byrnes-Institut e.V. (DAZ) wird zum zweiten Mal ein buntes Programm angeboten, das den Flair der amerikanischen Eishockey-Liga NHL nach Stuttgart bringt und die engen Beziehungen der Region Stuttgart mit den Vereinigten Staaten unterstreicht. So werden die Cheerleader der Stuttgart Scorpions ihr Können zeigen und Spiele auf und neben dem Eis für Abwechslung sorgen. Der Verein wird Meckatzer-Bier ausschenken und die Gäste der Lounge mit amerikanischen Speisen verwöhnen. Auch eine Begrüßung der amerikanischen Gäste und die amerikanische Nationalhymne dürfen natürlich nicht fehlen.
Beginn des Spiels am Freitag, dem 17. Januar ist 20 Uhr in der Eiswelt in Stuttgart-Degerloch (Keßlerweg 8), Einlass ist ab 19 Uhr. Tickets können an der Abendkasse oder online unter http://www.rebels-tickets.de/ erworben werden. Staatsbürger der USA und von Kanada erhalten unter Vorlage ihres Passes freien Eintritt (Stehplatz).
  
    
Regionalliga West
    
EG Diez-Limburg
Rockets holen mit Sieg in Ratingen Hauptrundenmeisterschaft
(RLW)  Sechster Sieg in Serie für die EG Diez-Limburg in der Regionalliga West: Die Rockets gewinnen am Sonntagabend bei den Ice Aliens in Ratingen mit 4:3 (2:1, 0:1, 2:1), taten sich dabei aber über weite Strecken schwer. Der Spitzenreiter feierte dennoch den 18. Sieg im 20. Saisonspiel und ist damit vorzeitig Hauptrunden-Meister, weil Verfolger Herford parallel in Hamm verlor. Bei noch vier ausstehenden Spielen sind die Rockets von Platz eins nicht mehr zu verdrängen.
Mit acht, sechs und neun Toren Unterschied, dabei gleich zwei Mal zweistellig: In den bisherigen drei Saisonspielen hatte die EGDL Ratingen jeweils klar im Griff. Das mag eine Rolle gespielt haben, warum die Rockets beim vierten Duell über weite Strecken mit den Gedanken nicht so ganz bei der Sache waren. Es spricht aber einmal mehr für die Klasse der Mannschaft, dass man dennoch die Partie für sich entscheiden konnte. Zur Erinnerung: Das vorangegangene Heimspiel hatten die Ice Alies gegen die Eisbären aus Hamm mit 4:3 gewonnen. Frank Petrozza hatte daher schon vor dem Spiel gewarnt: „Das wird kein Spaziergang. Es gibt keine leichten Spiele in dieser Liga.“ 
Das Spiel begann mit einer kalten Dusche für die Rockets: Dmitrii Metelkov brachte die Gastgeber bereits nach drei Minuten in Führung. Als die Ice Aliens in Überzahl jedoch die Chance hatten, nachzulegen, gab es auch auf der Gegenseite eine Abkühlung: Julian Grund traf in Unterzahl zum Ausgleich (6.). Und weil Tobias Schwab bei eigener Überzahl ebenfalls traf (11.), ging es gar mit einer 2:1-Führung in die erste Pause.  
Das machte das Spiel der Raketen jedoch nicht besser, im Gegenteil: Die Partie blieb auch im zweiten Abschnitt zäh - mit nur einem einzigen echten Höhepunkt: Thomas Dreischer (31.) traf zum Ausgleich für die Ice Aliens. Verdient, denn da waren zwei nicht in Höchstform aufspielende Mannschaften absolut auf Augenhöhe unterwegs.  
Dass es am Ende dennoch zum Auswärtssieg reichen sollte, hatte die EGDL den beiden Treffern von Tobias Schwab (42.) und Andre Bruch (49., Überzahl) zu verdanken. Die reichten bei einem weiteren Gegentor von Lorenzo Maas (56.) gerade so zum Dreier in der Ferne. Kein Eishockeyfest, aber ein weiterer Sieg für die Tabelle und die Statistik.  
„Wir hatten Höhen und Tiefen im Spiel“, sagte Rockets-Trainer Frank Petrozza. „Wobei wir im zweiten Drittel so schlecht gespielt haben wie selten zuvor. Uns haben heute der Biss und die Laufbereitschaft gefehlt. Aber: Wir haben heute mehr gelernt als bei einem Sieg mit sechs oder sieben Toren Unterschied. Das war heute nicht unwichtig, denn in der Meisterrunde werden alle Spiele noch einmal viel enger werden.“
  
    
Dinslakener EC Kobras
Der nächste Kracher bei den Kobras
(RLW)  „Ja, ist denn schon wieder Weihnachten?“, könnte man sich in Anlehnung an einen früheren Werbespot nun auch bei den Kobras fragen.
Denn nachdem schon das vorweihnachtliche Spiel der Kobras gegen die Ratinger Ice Aliens ein Sponsor den Kobras nicht nur abgekauft, sondern dieser allen Zuschauern den eigentlich fälligen Eintritt erlassen hatte und somit für eine gut gefüllte Schlangengrube verantwortlich war, wird er am 24.01. zum Wiederholungstäter.
Denn erneut zeigt sich Kobra – Sponsor Sascha Lemm, Geschäftsführer der Staude GmbH, generös und hat den Giftschlangen auch das erste Heimspiel in der bald anstehenden Zwischenrunde gegen die Hammer Eisbären abgekauft und erlässt erneut allen Zuschauern den Eintritt.
Da wollen sich auch die Kobras nicht lumpen lassen und senken den Eintrittspreis nach dieser Begegnung für den Rest der Saison von 10 auf 8 Euro. Einzige Bedingung: Es müssen bei dem Spiel am 24.01. mehr als 1000 Zuschauer in der Schlangengrube sein.
Also fordern wir alle Sportinteressierten und Eishockeyfans in Dinslaken und Umgebung auf, am 24. 01. in die Schlangengrube zu kommen. Am besten mit der ganzen Familie.
Für einen tollen Eishockeyabend mit Gänsehautstimmung.
Die Kobras möchten sich an dieser Stelle nochmals bei Sascha Lemm für seinen Großmut bedanken.
  
    
Herforder EV
Siegesserie gerissen - Herford unterliegt 4:6 in Hamm
(RLW)  Ernüchterung beim HEV – nach zehn Siegen in Folge unterlag der Herforder Eishockey Verein das Westfalenderby bei den Hammer Eisbären in der Regionalliga West mit 4:6 (2:0/1:3/1:3) und verpasste somit die vorzeitige Entscheidung im Rennen um Platz 2 der Hauptrunde.
Dabei sah alles zunächst nach einem weiteren Erfolg für die Ice Dragons aus. Herford spielte im ersten Spielabschnitt geduldig und wartete auf die sich bietenden Möglichkeiten. Als die Hammer Eisbären ihre erste Strafzeit absaßen, schlug Killian Hutt erstmals für die Ostwestfalen zu, nachdem er von Luca Häuffler mit einem Querpass in Position gebracht wurde. In der 12. Minute erhöhten die Gäste erneut in Überzahl durch Maximilian Droick auf 2:0 und ließen in der verbleibenden Spielzeit des ersten Drittels nichts mehr anbrennen.
Nach dem ersten Wechsel änderte sich das Bild. Hamm, das wie Herford auf zahlreiche Leistungsträger verzichten musste, versuchte sich in das Spiel hinein zu kämpfen, während die Ice Dragons es verpassten, an das recht gute erste Drittel anzuknüpfen. In der 27. Minute erzielte Kevin Thau für die Gastgeber in Überzahl den verdienten Anschlusstreffer und drängte danach auf den Ausgleich. Dieser gelang Igor Furda in der 32. Minute und als Kevin Trapp in der 36. Minute HEV-Goali ein drittes Mal überwand, lagen die Eisbären erstmals in Front. Herford konterte jedoch zwei Minuten später und erzielte noch vor der Pausensirene den Ausgleich zum 3:3 durch Guillaume Naud.
Doch auch im Schlussabschnitt setzte Hamm mehr Akzente und ging durch einen Doppelschlag durch Kevin Trapp (44.) und Thomas Ehlert (46.) mit 5:3 in Führung. Per Direktabnahme gelang Guillaume Naud mit seinem zweiten Tor in der 49. Minute der Anschlusstreffer und als Jonas Hoppe aufgrund eines Ellenbogenchecks für die Hammer Eisbären eine 2-Minuten-Strafzeit absitzen musste, bot sich für die Herforder die große Gelegenheit zum Ausgleich. Doch bereits nach wenigen Sekunden Überzahlspiel lief der HEV in einen Konter, den Kevin Orendorz schließlich zum entscheidenden 6:4 abschloss.
Coach Jeff Job zeigte sich nach der Begegnung unzufrieden: „Wir haben in den ersten 20 Minuten ein gutes Spiel gezeigt, jedoch aufgrund des zweiten und dritten Drittels verdient verloren und müssen in Zukunft wieder besser auftreten“. Aufgrund der Niederlage ist es im Rennen um Platz 2 der Hauptrunde noch einmal spannend geworden. Herford hat drei Spieltage vor Schluss derzeit vier Punkte Vorsprung auf Hamm, wobei es in zwei Wochen noch einmal zu einem direkten Duell beider Teams kommt. Am kommenden Freitag sind um 20.30 Uhr die Ratinger Aliens zu Gast, bevor Herford am Samstag um 20.00 Uhr zum letzten Spiel des Inter Regio-Cups in Heerenveen spielt.        
  
    
EHC Neuwied Bären
Ab 24. Januar sind die Top-Sechs unter sich
(RLW)  Mit dem 8:3-Sieg über die Ratinger Ice Aliens hat der EHC „Die Bären“ 2016 sein letztes Heimspiel in der Hauptrunde der Eishockey-Regionalliga West erfolgreich absolviert. Auch wenn noch eine Reihe von Auswärtspartien (zweimal in Ratingen und einmal in Diez) ansteht, richtet sich der Blick immer mehr auf die Zwischenrunde. Ab dem 24. Januar bestreiten die Top-Sechs – der Neusser EV wird als Siebter ausgesiebt – eine Doppelrunde und ermitteln das Quartett fürs daran anschließende Play-off-Halbfinale. In fünf Heim- und Auswärtsspielen müssen so viele Punkte wie möglich geholt werden, um den Einzug in die K.o.-Phase zu schaffen. „Das werden bereits zehn Partien auf Play-off-Level“, erwartet Neuwieds Manager Carsten Billigmann noch mehr Intensität auf dem Eis. 
Da die Uhren vor der Zwischenrunde auf null gestellt werden, sind alle bis dahin erreichten Ergebnis Makulatur. Das ist für den EHC einerseits gut, sprangen gegen Herford, Hamm und Diez-Limburg bislang doch nur sechs Zähler heraus, andererseits jedoch auch gefährlich, weil die distanzierten Teams aus Dinslaken und Ratingen wieder mit den gleichen Chancen starten.
Der EHC eröffnet die Zwischenrunde am 24. Januar mit einem Auswärtsspiel bei Meister Herford, zwei Tage später empfängt man im Icehouse die EG Diez-Limburg zum Derby.
  
Bären verzweifeln beim Abschluss
Es ist im Eishockey manchmal bizarr. An einem Tag fällt gefühlt jeder Schuss wie ferngesteuert ins Tor (so wie im Heimspiel des EHC „Die Bären" 2016 am Freitag gegen Ratingen), und nur 48 Stunden später kannst die abfeuern wie du willst ohne den verdienten Lohn zu erhalten (so wie am Sonntagabend in der Neuwieder Auswärtspartie bei den Dinslaken Kobras). „Wer seine Chancen nicht nutzt, kann nicht gewinnen", brachte EHC-Trainer Leos Sulak die 2:5-Niederlage am Niederrhein auf einen einfachen Nenner. „Wir haben Dinslakens Schlussmann zum Nationaltorwart geschossen."
Die Chancenverwertung war der Casus knacksus für Neuwieds erste Niederlage in dieser Saison gegen eine Mannschaft ab Tabellenplatz fünf. „Das Positive war, dass wir uns die Möglichkeiten herausgespielt haben, aber daraus hätten wir viel mehr machen müssen", haderte Sulak mit der Kaltschnäuzigkeit vor dem ehemaligen Neuwieder Marvin Frenzel.
Alleine im ersten Drittel liefen die Bären viermal alleine auf Frenzel zu und scheiterten. Stattdessen gingen die Kobras, die am Freitag bereits Vizemeister Hamm mit 8:3 abgefertigt hatten, mit einem 2:0-Vorsprung in die Kabine. Sven Schiefner und Leon Taraschewski (beide 5.) trafen quasi aus dem Nichts und ohne großartige Vorandeutungen.
Die ohne die erkrankten Maik Klingsporn, Christian Neumann, Tobias Etzel und Schahab Aminikia aufgelaufenen Bären standen nach dem 0:3 durch Dennis Appelhans (28.) endgültig mit dem Rücken zur Wand. Dinslaken gewährte einem zwar mehrere Gelegenheiten, in Überzahl den Rückstand zu reduzieren, doch auch das EHC-Powerplay brachte keinen Erfolg ein. Zum psychologisch günstigen Zeitpunkt kurz vor der zweiten Pause gelang es Jeff Smith mit seinem sechsten Tore an diesem Wochenende, die Deichstädter ins Spiel zu bringen. Da kam dann jedoch wiederum Kristof Kelschs' 4:1 eingangs des Schlussabschnitts zum ungelegen Zeitpunkt. Immerhin standen nach dem Einschuss von Maximilian Wasser noch zehn Minuten auf der Uhr, aber bei allen Neuwieder Bemühungen lief dem Tabellenvierten die Zeit davon. „Auch in der Endphase besaßen wir noch gute Möglichkeiten, trafen dabei unter anderem das leere Tor nicht", resümierte Sulak, der zweieinhalb Minuten lang mit sechs Feldspielern alles versuchte. Appelhans setzte mit seinem Empty-Net-Goal wenige Sekunden vor Ultimo den Deckel auf die Partie. Eine Partie, die Neuwied gemessen an seinen hochkarätigen Einschussgelegenheiten nicht hätte verlieren dürfen.
  
    
Ratinger Ice Aliens
Trotz Niederlage das beste Saisonspiel der Ice Aliens
(RLW)  Nach dem Sieg gegen die Hammer Eisbären und der Niederlage in Neuwied hatte vielleicht so mancher Zuschauer keine hohen Erwartungen an die Begegnung am heimischen Sandbach gegen die EG Diez Limburg. Die Rockets, souveräner Tabellenführer der Regionalliga West, hatten sich das Spiel auch anders vorgestellt und konnten am Ende froh sein, dass sie die knappe 3:4 Führung noch ins Ziel brachten.
Dabei zeigten die Ice Aliens ihre bisher beste Saisonleistung, beide Trainer bestätigten diese Aussage nach dem Spiel. In den letzten Minuten standen die Zuschauer und skandierten rhythmisch die Angriffsbemühungen der Ratinger Mannschaft.
Bereits in der 3.Minute erzielte Dmitrii Metelkov das 1:0, als der Puck in Zeitlupe durch die Schoner von Torhüter Guryca rutschte. Der Ausgleich erfolgte nur drei Minuten später, als die Gäste einen Konter nutzten und in Unterzahl durch Grund gleichstellten. Das Spiel war nun ausgeglichen, beide Teams zeigten gute Angriffe, und die Defensiven standen auf beiden Seiten gut. Es benötigte ein Überzahlspiel, um die Rocktes in der 11.Minute in Führung zu bringen. Der Mittelabschnitt gehörte eindeutig den Ice Aliens. Wer gedacht hatte, dass der Rückstand sie lähmen würde, wurde eines Besseren belehrt. Couragierte Angriffe, kollektive Defensivarbeit und das Aushelfen untereinander zeigten ein Team, das als Team auftrat. Auch wenn in manchen Situationen nur noch ein Foul die Option war, so stand die Abwehr sicher. In der 31. Minute schaffte Thomas Dreischer den Ausgleich, weitere Treffer sollten nicht mehr fallen.
Auch im letzten Drittel ließen die Ice Aliens nicht nach. Dennoch gingen die Rockets erneut in Führung, als sie eine Überzahl in der 43. Minute nutzten. Doch wieder zeigten sich die Gastgeber unbeeindruckt. Das schmeckte den Gästen überhaupt nicht und das Geschehen auf dem Eis wurde härter. 48 Strafminuten verhängte Schiedsrichter Krawinkel in diesem Spielabschnitt für beide Seiten. Kleine Boxereien, Auszeit auf beiden Seiten, Herausnahme des Torhüters in den letzten Sekunden, alles war dabei. Die Zuschauer hielt es nicht auf den Sitzen, nachdem Lorenzo Maas in der 56.Minute den Anschlusstreffer zum 3:4 erzielt hatte. Frenetisch feuerten sie ihr Team an, wollten die Jungs zum Ausgleich treiben, doch der blieb leider aus. Dennoch wurde die Mannschaft von Trainer Andrej Fuchs mit standing ovations verabschiedet. Torwart Felix Zerbe lief dennoch zerknirscht vom Eis, hatte er doch erneut eine grandiose Partie gezeigt.
  
    
Regionalliga Ost
    
FASS Berlin
Spiel gedreht – großen Schritt in Richtung Play-offs gemacht
(RLO)  In einem Schlüsselspiel um die Play-off-Qualifikation siegte FASS Berlin beim Verfolger Tornado Niesky mit 2:4 (2:1, 0:1, 0:2) und errang drei Big Points. Dabei gelang es mit einer engagierten und geschlossenen Mannschaftsleistung, einen Zwei-Tore-Rückstand in einen Sieg zu verwandeln. Mit diesem Erfolg eroberte FASS den dritten Tabellenrang zurück.
In der Anfangsphase schien FASS noch in der Weihnachtspause zu stecken. Leichte Scheibenverluste und ungenaues Passspiel verschafften Niesky klare Vorteile. Dies nutzten die Gastgeber auch konsequent durch Riedel (5.) und Stöber (14.) zur verdienten 2:0-Führung. Der Anschlusstreffer durch Dennis Merk kurz vor der ersten Pause – nach feiner Vorarbeit von Ludwig Wild und Luis Noack – kam zu diesem Zeitpunkt überraschend, erwies sich aber als Wendepunkt der Begegnung. Die Weddinger kamen zum zweiten Drittel wie ausgewechselt aus der Kabine und übernahmen die Spielkontrolle. Der Ausgleich durch Luis Noack fiel nach einem Konter über Tom Fiedler, der noch in Unterzahl begonnen hatte (Wild kehrte gerade von der Strafbank zurück). 
Allerdings verpasste FASS, in dieser Phase nachzulegen. So musste man gegen Ende des zweiten Drittels eine 3:5-Unterzahlsituation überstehen, um mit Gleichstand in den Schlussabschnitt zu gehen. Hier nutzten die Berliner ihrerseits eine 5:3-Überzahl und gingen durch Nico Jentzsch in Führung (54.). Auch danach kam Tornado kaum zu gefährlichen Aktionen vor dem von Danny Bohn hervorragend gehüteten Kasten. Für die Entscheidung sorgte Routinier Patrick Czajka zwei Minuten vor Spielende, als FASS erneut nach einer Strafe gerade wieder komplett war. Damit war bei den Gastgebern der Stecker gezogen. Stöber, einer der stärksten Akteure auf Nieskyer Seite, handelte sich noch eine Matchstrafe ein, dann endete der rundum gelungene FASS-Jahresauftakt.
  
    
ELV Niesky
Chance vergeben – Niederlage gegen FASS Berlin
(RLO)  Am Sonntag, den 05.01.2020 empfingen die Tornados im heimischen Eisstadion am Waldbad FASS Berlin. Da beide Mannschaften im direkten Kampf um einen Play-off-Platz stehen, versprach dieses Heimspiel eine besonders Spannung. Über 550 Zuschauer waren gekommen, um die Tornados anzufeuern.
Das erste Drittel begann vielversprechend! Bereits in der 5. Minute sorgte Philip Riedel nach Vorlage von Tom Domula und Loris Riedel für die Führung der Nieskyer. Marius Stöber konnte diese in der 14. Minute nach Zuspiel von Philip Riedel und Tom Domula mit einem weiteren Treffer ausbauen. Die Euphorie bei Aktiven und Zuschauern war groß. Ein Sieg der Tornados war schließlich das ersehnte Ziel des Abends.
Doch es kam leider ganz anders. 39 Sekunden vor Ende des ersten Drittels gelang den Gästen aus der Hauptstadt noch der Anschlusstreffer. In der 24. Minute kam es zum Ausgleich. In den beiden verbleibenden Dritteln dominierten ganz klar die FÄSSer das Spiel. Die Tornados ließen viele Torchancen ungenutzt, das Zuspiel klappte nicht mehr richtig und es gab auf beiden Seiten viele Strafen. Am Ende gewannen die Berliner verdient mit 2:4 (2:1; 0:1; 0:2) und sicherten sich so bis auf Weiteres ihren Platz in den Play-Offs.
  
    
Schönheider Wölfe
Wölfe starten mit Auswärtssieg ins neue Jahr
(RLO)  Die Schönheider Wölfe sind am Sonntag ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und mit einem am Ende deutlichen 7:1 (2:1, 2:0, 3:0)-Auswärtssieg bei den Berlin Blues erfolgreich ins neue Jahr 2020 gestartet. Mit dem bereits achten Sieg in Folge holte sich das Team von Trainer Sven Schröder nach nur 24 Stunden auch die Tabellenführung in der Regionalliga Ost vom ECC Preussen Berlin zurück.
Nach den beiden vorherigen klaren Niederlagen (3:11, 1:12) gegen die Wölfe in dieser Saison, hatten sich die Berlin Blues für das letzte Aufeinandertreffen mit dem amtierenden Meister in der heimischen Eissporthalle P09 viel vorgenommen und konnten die Partie in den Anfangsminuten ausgeglichen gestalten. Die spielbestimmenden Wölfe brauchten hingegen einige Zeit, um auf Temperatur zu kommen, gingen aber dann in der achten Minute durch Kevin Piehler mit 1:0 in Führung. Doch die „Blauen“ hatten schnell eine Antwort parat und trafen per Konter durch ihren japanischen Neuzugang Masato Kitayama keine vier Minuten später zum 1:1-Ausgleich. Gut drei Minuten vor der ersten Pause durften aber die Wölfe wieder jubeln, als Lukas Lenk seine Farben wieder mit 2:1 in Front brachte. Die Hausherren wehrten sich auch im Mittelabschnitt nach Kräften, überstanden sogar eine doppelte Unterzahl unbeschadet und hatten durchaus gute Chancen für einen nochmaligen Ausgleich. Doch auch die Wölfe-Abwehr stand gut und sollte bis zum Spielende keinen weiteren Gegentreffer zulassen. Viel mehr zeigten sich die Erzgebirger abgezockter und ließen erst durch Kevin Piehler das 3:1 (32.) und fünf Minuten später durch Vincent Wolf das 4:1 folgen. Gleichzeitig auch der Spielstand nach vierzig Minuten im P09. Nach 33 Sekunden im Schlussdrittel war dann endgültig der Deckel auf dieser Partie, als Vincent Wolf auf 5:1 erhöhte. Bis zur Schlusssirene ließen die Wölfe dann auch nicht mehr viel anbrennen. Nachdem in der 47. Minute zunächst Backup-Goalie Oliver Granert zu seinen ersten Spielminuten in dieser Saison kam, trafen im weiteren Spielverlauf noch Martin Trapl (52.) und Florian Heinz (54.) zum letztendlich ungefährdeten 7:1-Endstand.
  


 Montag 6.Januar 2020 www.icehockeypage.de 
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