Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

         
EV Bad Wörishofen
(BLL)  Mit Jos Busch, Moritz Egger, Erik Schönberger und Kilian Weidinger haben vier Verteidiger weiterhin ihre Zusage bei den Wölfen gegeben
  
ESV Chemnitz
(RLO)  Stürmer Michael Galvez, derüber Oberliga- und auch DEL2-Erfahrung verfügt, wechselt nach drei Jahren bei den Schönheider Wölfen, für die er in der letzten Saison 10 Tore erzielen konnte, zur neuen Spielzeit zu den Crashers
  
EHC Mitterteich
(BBZL)  Stürmer Lukas Zellner, der letztes Jahr von den Blue Devils Weiden kam, wo er auch Oberliga-Erfahrungen sammeln konnte, wird auch in der neuen Spielzeit wieder das Trikot der Stiftland Dragons tragen
  
SC Forst
(BLL)  Bei den Nature Boyz haben mit Verteidiger Andreas Krönauer und den Stürmern Daniel Anderl und Manuel Weninger drei langjährige Akteure verlängert
  
ERC Ingolstadt
(DEL)  Nach Kris Foucault, der zu den Krefeld Pinguinen wechselt, gibt es einen weiteren Spielerabgang zu vermelden: Der kanadische Angreifer Brandon Mashinter hat kein neues Vertragsangebot erhalten
  
Dresdner Eislöwen
(DEL2)  Verteidiger Sebastian Zauner, der bereits als Abgang feststand, wechselt nach Österreich zum Villacher SV
  
ESV Gebensbach
(BBZL)  Die Verantwortlichen waren erfolgreich auf Trainersuche. In der neuen Bezirksligasaison wird Heinz Zerres das Kommando an der Bande übernehmen. Zuletzt pausierte der 73-Jährige aus privaten Gründen. Zuvor war er beim EHC Bad Aibling tätig
  
Ravensburg Towerstars
(DEL2)  Der kanadische Stürmer Shawn O´Donnell wird künftig in Dänemark für die Odense Bulldogs aufs Eis gehen
  
Schwenninger Wild Wings
(DEL)  Stürmer Julian Kornelli hat mit dem österreichischen Verein Villacher SV einen neuen Arbeitgeber gefunden
  
Stuttgarter EC
(RLSW)  Mit Verteidiger Alexander Funk und den beiden Stürmern Denis Matic und Silas Abert bleiben den Rebels drei weitere Spieler aus dem letztjährigen Kader weiter erhalten. Alle drei kamen von den Schwenninger Fire Wings nach Stuttgart und haben sich inzwischen zu einem wichtigen Bestandteil des Teams entwickelt
  
EHC Klostersee
(BYL)  Mannschaftskapitän Bernd Rische, der bis auf zwei Jahre in Erding seine gesamte Laufbahn beim EHCK verbrachte, verletzungsbedingt in der letzten Saison allerdings lange Zeit pausieren musste, wird weiterhin für die Grafinger die Schlittschuhe schnüren
  
EV Duisburg
(RLW)  Nach Leon Taraschewski von den Dinslaken Kobras steht nun auch schon der nächste Neuzugang bei den Füchsen fest: Vom ESV Bergisch Gladbach, wo er auch Mannschaftskapitän war, wechselt Topscorer Pawel Kuszka nach Duisburg
  
EV Moosburg
(BLL)  Während Carlo Schwarz den EVM verlässt, haben die beiden Goalies Johannes Probst und Linus Messerer ihre Zusage für die neue Saison gegeben. Ausserdem werden die Nachwuchsspieler Benedikt Triebswetter, Pascal Eder, Daniel Loidl, Maximilian Böck und Giuseppe Parlato wieder ihre Chance in der 1.Mannschaft erhalten
  
ESC Dorfen
(BYL)  Mit dem Deutsch-Tschechen Lukas Miculka bleibt den Eispiraten ein wichtiger Leistungsträger in der Offensive erhalten. Ausserdem haben auch die beiden Stürmer Christian Göttlicher und Bastian Rosenkranz erneut zugesagt. Im Try-Out wird sich zudem der junge Angreifer Philipp Schumann, gebürtiger Erdinger der zuletzt im Rosenheimer Nachwuchs spielte, für ein Engagement beim ESC empfehlen
  
Iserlohn Roosters
(DEL)  Der kanadische Stürmer Alex Petan, letztes Jahr aus Bozen ins Sauerland gekommen, wird nach Ungarn zu Fehervar AV wechseln
  
ESG Esslingen
(LLBW)  Verteidiger Dominik Dickopf, früher in Moers, Neuss und Duisburg auf dem Eis, wird in seine zweite Spielzeit im Trikot der ESG gehen
  
EV Dingolfing
(BLL)   Stürmer Artur Azimov und Verteidiger Marco Sebesta werden den Isar Rats in der kommenden Landesligasaison nicht mehr zur Verfügung stehen. Dafür steht das Goalie-Trio nun fest, da auch Matthias Prade wieder im EVD-Trikot auflaufen wird
  
Aachener EC
(BZLW)  Torhüterin Eva Schmachtenberg hat zugesagt auch in der neuen Bezirksligasaison wieder für die Grizzlies aufzulaufen
  
EHC Bad Aibling
(BLL)  Stürmertalent David Mayerl, der auch schon im eigenen Nachwuchs spielte, wechselt aus dem Nachwuchs des EHC Klostersee, wo er auch im erweiterten Bayernliga-Kader stand, zu den Aibdogs
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Freitag 10.Januar 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 23 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Ost und von der Frauen U18 Weltmeisterschaft.

 
    
Deutscher Eishockey Bund
    
Frauen U18 Weltmeisterschaft
U18-WM Div. 1a Tag 5: Deutschland steigt auf, Japan und Ungarn folgen auf den Plätzen (DEB)  Frankreich schießt Dänemark in Div 1b.. Italien gewinnt gegen Ungarn nach Penaltyschießen. Deutschland gewinnt Endspiel gegen Japan und steigt auf. Nachfolgend die Berichte zum Tage.
Dänemark muss absteigen
11:00 Uhr Dänemark – Frankreich 0:2 (0:0/0:1/0:1)
Mit drei Punkten wäre der Klassenerhalt für Dänemark gesichert, alles andere würde den Abstieg bedeuten. Frankreich würde ein Punkt zum endgültigen Klassenerhalt reichen.
Beide gingen in kompletter Besetzung in dieses Spiel, im Tor begannen Emma-Sofie Nordström (DEN) und Sabrina Roger (FRA). Beide Torhüterinnen bekamen zunächst nicht viel zu tun. Die Teams wollten zwar, aber sie kamen nicht durch. Die Abwehrreihen verhinderten gefährliche Situationen. Frankreich konnte sich im Laufe des Drittels Vorteile erspielen, ein Treffer gelang ihnen aber nicht. Viel kam von Dänemark nicht und so blieb es beim 0:0.
Von Dänemark musste mehr kommen und sie wurden im 2. Drittel auch stärker. Es gab einige gute Chancen, nur der Treffer fehlte. Ab der Hälfte des Drittels kamen auch die Französinnen wieder häufiger vor das Tor der Däninnen. 80 Sekunden vor der Pause fiel der erste Treffer des Spiels. Frankreich nutzte die insgesamt vierte Strafe gegen Dänemark durch Julia Mesplede zum 0:1.
Nun war Dänemark noch mehr unter Druck, sollte der Abstieg noch vermieden werden. Sie hatten auch die ersten guten Chancen, aber Frankreich hielt weiter dagegen. So wurde es nicht sehr oft vor dem französischen Tor gefährlich, dafür aber vor dem der Däninnen. Drei Minuten vor dem Ende fiel die Entscheidung in diesem Spie. Julia Mesplede konnte das 0:2 erzielen.
Ungarn holt sich den 3. Platz, Italien belegt 5. Platz
14:30 Uhr Ungarn – Italien 2:3 (0:1/1:0/1:1) n.P.
Durch den Sieg der Französinnen war Italien gerettet und es ging nun sogar um den 3. Platz. Dazu wäre allerdings hoher Sieg nötig gewesen. Ungarn reichte ein Punkt, um den 3. Platz zu belegen.
Beide spielten gleich auf Angriff und so war vor den Toren schnell einiges los. Würze bekam das Spiel nach 119 Sekunden, Lea Mair brachte Italien nach einem Break in Führung. Ungarn versuchte natürlich schnell zu antworten, aber Italien spielte gut mit und hatte weitere gute Chancen. Italien machte das aber sehr geschickt und verhinderte viele Angriffe der Ungarinnen. Und sie hatten weitere gute Chancen. Es blieb bei einem Tor äääim 1. Drittel und diese Führung war nicht unverdient.
Ungarn startete mit einer Druckphase ins 2. Drittel, aber sie kamen einfach nicht durch. Italiens U18 verteidigte gut und sie schaffte es immer wieder sich zu befreien. Nach 27 Minuten fiel aber doch der Ausgleich. In Überzahl traf Emma Kreisz zum 1:1. Auch in diesem Drittel gab es nur einen Treffer, denn Zsofia Toth (HUN) und Martina Fedel (ITA) zeigten einige gute Paraden und verhinderten so weiter Gegentore.
Es blieb auch im letzten Drittel ein hart umkämpftes Spiel. Beide Teams gaben alles, um hier zu gewinnen. Beide ließen einiges liegen, bevor es dann doch noch klingelte. Zunächst konnte Sara Maria Magnanini Italien in Überzahl in Führung bringen. Sie hielt ihre Kelle in einen Pass und es stand nach 49 Minuten 1:2. Zwei Minuten später konnte Ungarn aber ebenfalls in Überzahl durch Dorottya Gengeliczky ausgleichen. Diese kassierte zwei Minuten vor dem Ende wegen eines hohen Stocks eine Spielsauerdisziplinarstrafe, was Italien zumindest teilweise ein weiteres Powerplay bescherte. Das brachte jedoch nichts ein, es blieb beim 2:2 nach 60 Minuten.
Es gab eine Verlängerung und diese begann Italien 2:20 in Überzahl. Diese und eine weiter Überzahl konnten nicht genutzt werden und so gab es am Ende ein Penaltyschießen. Hier hatte Italien die besseren Schützinnen. Alessia Labruna, Anna Bertoluzzo und Eva Maria Grunser für Italien, bei Ungarn traf lediglich Imola Horvath.
Ungarn belegt damit den 3. Platz, dahinter folgt Italien.
Deutschland kämpft Japan nieder
18:00 Uhr Japan – Deutschland 1:2 (0:0/0:0/1:2)
Es war das Aufstiegsfinale der WM. Beiden reichten zwei Punkte, um das große Ziel zu erreichen. Beide mussten auf eine Spielerin verzichten. Bei Japan fehlte Azuki Ushio, beim DEB-Team Svenja Voigt. Tore verhindern sollten bei Japan Reika Sasaki, bei Deutschland Sofie Disl.
Deutschland begann gut und hatte auf Grund eines frühen Powerplays auch leichte Vorteile. Viele Torchancen gab es aber auf beiden Seiten nicht. Japan kam im Laufe des Drittels aber auch zu ein paar guten Szenen und sie hatten auch ein Powerplay. Dieses brachte aber auch keinen Erfolg und so ging es ohne Tore in die erste Drittelpause.
Im 2. Drittel gab es deutlich mehr Torszenen, beide Torhüterinnen wurden nun gut geprüft. Japan hatte im 2. Drittel leichte Vorteile, beide Teams konnten aber auch im 2. Drittel keinen Treffer erzielen.
Japan hatte im letzten Drittel die ersten guten Aktionen, konnte diese aber nicht nutzen. Die 46. Minute brachte den ersten Treffer der Partie. Deutschland in Überzahl und Lisa Heinz setzte energisch nach und der Puck landete im Tor. Doch genau 60 Sekunden später konnte auch Japan jubeln, Anju Hayakawa erzielte den Ausgleich. Japan konnte nun wieder etwas mehr Torchancenerspielen, eine Strafzeit stoppte sie aber. Und nicht nur das, Ronja Hark holte sich vor dem Tor den Puck und sie verwandelte sicher zum 1:2. Nun hieß es fünf Minuten kämpfen. Zumal auch Japan zu zwei Powerplays kam. Deutschland verteidigte den Vorsprung mit viel Einsatz und verdienten sich am Ende den Sieg.
Deutschland steigt damit in die Top-Division auf, Japan belegt beim Turnier den 2. Platz.
(Norbert Stramm)
  
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
   
Eisbären Berlin
Doppelauswärtswochenende am Rhein
(DEL)  Das Eisbären-Team reist am Freitag ins Rheinland, um in Düsseldorf (Freitag, 19:30 Uhr, ISS Dome) und Köln (Sonntag, 14 Uhr, Lanxess Arena) zwei Auswärtsspiele hintereinander zu absolvieren. Die Mannschaft wird nach Düsseldorf von über 1000 Fans begleitet, die vor allem mit einem eigens von ihnen gecharterten und organisierten Sonderzug anreisen. In der Domstadt werden ebenfalls mehrere hundert Eisbären-Anhänger zur Unterstützung erwartet. Beide Partien können bei MagentaSport und im Eisbären-Liveticker über die App und www.eisbaeren.de verfolgt werden.
Die Personalsituation entspannt sich für das Match am Freitag leicht. Junioren-WM-Teilnehmer Lukas Reichel kehrt ebenso ins Team zurück wie Verteidiger John Ramage und Stürmer Landon Ferraro. Während Ferraro nur die zwei ersten Partien des neuen Jahres verpasste, fehlten Reichel und Ramage dem Hauptstadtclub seit dem Spiel am 12. Dezember 2019 zu Hause gegen Düsseldorf.
Neu fällt allerdings Fabian Dietz aus. Der 21-Jährige Eisbären-Stürmer verletzte sich am Knie und wird 3-6 Wochen fehlen. Weiterhin verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stehen Mark Olver, Vincent Hessler, Louis-Marc Aubry, Sean Backman und Florian Busch. Goalie Marvin Cüpper, derzeit noch für die Lausitzer Füchse in der DEL2 lizensiert, befindet sich im Aufbautraining.
„Es wird ein hartes, schweres Spiel“, sagte Chefcoach Serge Aubin auf die Partie in Düsseldorf schauend. „Sie spielen defensiv sehr gut und organisiert. Wir müssen gut verteidigen und sehr schlau mit dem Puck spielen.“
Die Berliner könnten am Freitag ihren insgesamt 60. Sieg gegen die Düsseldorfer einfahren. Die Landeshauptstädter gewannen 54 Vergleiche. Auch die Bilanz gegen die Haie sieht positiv aus. Die Kölner konnten von den Eisbären in 121 Partien 65 Mal besiegt werden.
Das nächste Heimspiel der Hauptstädter steht am 17 Januar 2020 (Freitag) auf dem Plan. Dann gastiert der Tabellensechste ERC Ingolstadt in der Mercedes-Benz Arena. Tickets für dieses Match gibt es in einigen Kategorien unter www.eisbaeren.de/ticketshop sowie über die Eisbären-Tickethotline (030) 97 18 40 40.
  
    
Düsseldorfer EG
Chad Nehring fällt weiter aus. Stürmer zu weiteren Untersuchungen bei einer Spezialistin in den USA
(DEL)  Chad Nehring leidet derzeit unter einer neurologisch-orthopädischen Störung im Bereich Nacken / Kopf / obere Wirbelsäule. Die Ursache hierfür ist trotz zahlreicher Untersuchungen noch nicht hinreichend geklärt. Der Stürmer der Düsseldorfer EG hatte bereits vor einigen Jahren einmal ein ähnliches Problem in diesem Bereich. Nehring ist in den vergangenen Tagen in Absprache mit der medizinischen Abteilung der DEG zu einer Spezialistin in die USA gereist, die ihn auch schon damals behandelt hat.
Der Sportliche Leiter Niki Mondt: „Wir – die DEG und Chad Nehring – tun derzeit alles dafür, dass der Spieler so schnell wie möglich wieder für uns auflaufen kann. Die Zeitspanne ist noch nicht absehbar. Das kann sehr schnell gehen, aber auch noch etwas dauern. Chad brennt auf seinen Einsatz, was aber derzeit leider nicht möglich ist.“
  
    
Deutsche Eishockey Liga 2
Gute Einschaltquoten bei den DEL2 Event Games - Event Game in Offenbach erreicht ø 3,6 Prozent Marktanteil beim HR / Event Game in Dresden in der Spitze mit fast 10 Prozent Marktanteil
(DEL2)  Am Samstag, 14. Dezember fand das erste von zwei Event Games in der DEL2-Saison 2019/2020 statt. Vor über 15.000 Zuschauer wurde das Punktspiel zwischen dem EC Bad Nauheim und den Löwen Frankfurt in Offenbach ausgetragen. Das Hessen-Derby erreichte auch bei der Fernsehübertragung gute Werte. Durchschnittlich schauten nach Angaben des Senders 60.000 die Partie auf dem HR-Sender. In der Spitze sind es zum dramatischen Finale sogar deutlich über 100.000 Eishockey-Begeistere gewesen.
Für den HR bedeutet dies auf einem am Samstagabend äußerst umkämpften Programmplatz zur Primetime tolle 3,6 Prozent durchschnittlichen Marktanteil. Außerdem wurde das Spiel auch auf den anderen Kanälen des Senders verfolgt.
Der HR-Eventstream, der TV-Stream, YouTube live und  Facebook live erreichten zusammen noch einmal 25.000 Menschen live und zirka 7.000 Interessierte haben sich später auf YouTube noch Teile der Übertragung angesehen.
Am 04. Januar 2020 fand das zweite Event Game in der DEL2-Saison 2019/2020 statt. Vor über 32.000 Zuschauern wurde das Punktspiel zwischen den Dresdner Eislöwen und den Lausitzer Füchsen in Dresden ausgetragen. Das Derby erreichte bei der Fernsehübertragung vom MDR sehr gute Werte. In der Spitze schalteten über 200.000 Eishockey-Begeisterte ein, was ein Marktanteil von fast zehn Prozent bedeutet. Der Durchschnittswert lag bei 7,4 Prozent.
Produziert wurde die Übertragung von dem tschechischen Anbieter Elastic Media Production. Insgesamt sorgten 23 Kameraeinstellungen aus dem gesamten Stadion für emotionale und beeindruckende Bilder.
Die DEL2 bedankt sich für die tolle Unterstützung und die Liveübertragungen auf den öffentlich rechtlichen Sendern.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
Nur zusammen! Punktspiele gegen Landshut und Frankfurt
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau stehen vor ihrem nächsten Punktspielwochenende in der DEL2. So treffen die Westsachsen morgen Abend zunächst auf den EV Landshut. Am Sonntag gastieren dann die Löwen Frankfurt im Crimmitschauer Kunsteisstadion.
„Wir wissen, wo wir stehen“, eröffnete Cheftrainer Danny Naud die heutige Medienrunde im Presseraum des Kunsteisstadions. Große Worte über die Gegner wollte er nicht verlieren, sondern den Fokus auf seine eigene Mannschaft legen. „Wenn ich zurückblicke, sehe ich positive Dinge, auf die wir jetzt aufbauen müssen. Wir haben gegen Kaufbeuren zweimal nicht punkten können, jedoch drei der sechs Drittel für uns entschieden. Das ist für mich ein gutes Zeichen. Jedoch haben wir immer zu Beginn der Spiele Schwierigkeiten. Da drückt momentan der Schuh. Wir müssen vom Start weg hellwach und konzentriert sein“, sagt Naud. Damit schloss er sich auch der Meinung seines Kapitäns an. „Wir müssen als Team die Vorgaben umsetzen – Und zwar über die gesamten 60 Minuten“, gibt Adrian Grygiel die Marschroute für die kommenden Begegnungen klar vor.
Das dies nur zusammen geht, sind sich alle Verantwortlichen und Spieler am Standort einig. „Die Zuschauer haben uns, trotz der Niederlage am Sonntag, mit Applaus verabschiedet. Darauf können wir aufbauen“, meint Grygiel, der gemeinsam mit seinen Mitspielern am kommenden Wochenende die lang erhoffte Wende einleiten und endlich wieder punkten will.
Auf die Eispiraten warten jedoch erneut zwei schwere Gegner. Den Anfang macht am Freitag der EV Landshut. Die Bayern stehen als Aufsteiger aus der Oberliga Süd aktuell auf dem 12. Tabellenplatz, konnten am vergangenen Wochenende jedoch auch nur einen Zähler gegen die Wölfe Freiburg einfahren. Dennoch steckt im Kader von Headcoach Axel Kammerer viel Qualität. Topscorer Mathieu Pompei konnte schon 43 Scorerpunkte sammeln, Ex-Eispirat Robbie Czarnik folgt mit 39 Punkten dicht dahinter. Auch Erik Gollenbeck und Elia Ostwald dürften allen Fans noch ein begriff sein, gehörten sie doch zur viel umjubelten Eispiraten-Truppe, welche 2018 unter Kim Collins den ersten Playoff-Einzug nach zehn Jahren schaffte. Gegen den EV Landshut taten sich die Westsachsen in dieser Spielzeit bislang schwer. Ein Overtime-Sieg in Bayern und eine Overtime-Niederlage im Sahnpark stehen bislang zu Buche. Es wird also Zeit für den ersten „Dreier“ und die Wende im Spiel beim Oberliga-Aufsteiger.
Am Sonntag kommt es im Sahnpark dann zum nächsten Heimspiel – Der Gast: Die Löwen Frankfurt! Die Mainstädter, welche zwischenzeitlich hinter ihren Erwartungen blieben und lange mit Ausfällen von zahlreichen Leistungsträgern zu knaubeln hatten, sind mittlerweile wieder voll auf Playoff-Kurs. So rangieren die Schützlinge von Matti Tiilikainen aktuell auf Platz vier, nur drei Punkte hinter dem Überraschungsteam Freiburg. Zuletzt gingen die Löwen zweimal als Sieger gegen die Bayreuth Tigers vom Eis, wissen aber auch, dass Spiele gegen die Eispiraten oftmals unangenehm sein können. So konnten die Westsachsen, kurz vor ihrem Leistungstief, einen souveränen 4:1-Erfolg in der hessischen Metropole feiern. Das darf sich zum Wohle des gesamten Crimmitschauer Umfelds gern wiederholen. Doch die Pleißestädter sind bei einem Blick auf den Kader der Frankfurter gewarnt. Angeführt von Roope Ranta, Stephen MacAuley und Ex-Crimmitschauer Maximilian Faber nehmen die Löwen einmal mehr Anlauf auf den Meistertitel und sicherlich auch auf ein Großprojekt namens DEL.
Positive Nachrichten gibt es derweil aus dem Lazarett der Eispiraten! So verkündete Danny Naud in der heutigen Presserunde, dass sowohl Michael Bitzer als auch Alex Wideman eine Option für die kommenden Punktspiele sind. „Ich muss morgen früh noch einmal mit beiden Spielern sprechen. Sie haben diese Woche bereits normal mittrainiert“, gibt sich der 57-jährige Chefcoach zuversichtlich. Gerade Alex Wideman soll nach seiner langen Verletzungspause endlich wieder für mehr Durchschlagskraft in der Offensive sorgen. „Vor seiner Verletzung hat er einige wichtige Tore für uns erzielt. Er ist im gegnerischen Drittel immer gefährlich“, lobt Naud seinen Schützling.
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen treffen auf Heilbronn und Ravensburg
(DEL2)  Am kommenden DEL2-Punktspielwochenende sind die Dresdner Eislöwen gegen die Heilbronner Falken und die Ravensburg Towerstars gefragt. Zunächst treten die Blau-Weißen die Reise in die Käthchenstadt an, bevor die Eislöwen am Sonntag den amtierenden Meister empfangen. Ein Einsatz von Steve Hanusch ist unwahrscheinlich.
Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Der Sieg beim HOCKEY OPEN AIR war enorm wichtig. Die Jungs hatten zwei Tage frei. Das Spiel ist jetzt abgehakt und der Fokus liegt auf dem anstehenden Programm. Heilbronn hat eine sehr gute Mannschaft und sie werden uns alles abverlangen. Es ist ein Team, welches sehr geradlinig spielt und uns mit Kraft und Schnelligkeit fordert. Ravensburg hat eine sehr erfahrene Mannschaft, hatten aber die gesamte Zeit Verletzungssorgen. Unser Ziel ist es, gegen Ravensburg am Sonntag ein gutes Spiel zu zeigen.“
Marco Eisenhut: „Heilbronn hat sehr gute Offensivspieler, wir müssen versuchen diese in Schach zu halten. Aber am Ende müssen wir uns auf uns schauen und nicht zu sehr auf die anderen Teams. Wir haben in der letzten Zeit gutes Eishockey gespielt und so müssen wir weitermachen.“
Am Freitag, 10. Januar steht für die Eislöwen das Gastspiel bei den Heilbronner Falken an. Die Partie beginnt um 20.00 Uhr und wird geleitet von HSR Patrick Altmann und Markus Schütz. Das Heimspiel gegen die Ravensburg Towerstars am Sonntag, 12. Januar in der EnergieVerbund Arena startet um 17.00 Uhr. Kassen und Arenatüren öffnen um 15.30 Uhr; der VIP-Raum um 16.00 Uhr. Die Hauptschiedsrichter der Partie sind Seedo Janssen und Göran Noeller. SpradeTV zeigt beide Partien live.
  
    
EC Kassel Huskies
reitag Heimspiel gegen Bayreuth – Huskies reisen bereits Samstag nach Bad Tölz
(DEL2)  Heimspielzeit in der Kasseler Eissporthalle: Am Freitag, 10. Januar, erwarten die Kassel Huskies die Bayreuth Tigers. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr.
Mit zwei Siegen gegen den amtierenden Meister aus Ravensburg sind die Huskies fulminant in das Jahr 2020 gestartet. 4:2 und 4:1 lauteten die Ergebnisse, die den Start ins Jahr 2020 so bemerkenswert machen. Doch während die ersten Spieltage des jungen Jahres noch zwei Duelle mit dem Meister bereit hielten, kommt nun mit den Bayreuth Tigers der Tabellenvorletzte an die Fulda. Doch von Überheblichkeit ist beim Tabellenführer nichts zu spüren: Alexander Heinrich warnte davor, das Spiel als Selbstläufer zu sehen, da jedes Team in dieser Liga jedes andere schlagen könne. Und auch wenn die beiden bisherigen Spiele gegen Bayreuth knappe Siege waren (3:2 und 4:3 n.P.) muss schon alles passen am Freitag, damit es den nächsten Heimsieg in 2020 gibt.
„Bayreuth war bisher immer ein schwerer Gegner für uns“, warnt Trainer Tim Kehler. „Gerade im Sturm haben sie drei, vier sehr starke Spieler und sind bei Kontern immer gefährlich.“ Aber er gibt seinen Jungs auch mit auf den Weg, wie dringend die Punkte aus den Heimspielen benötigt werden: „Daher müssen wir am Freitag besser spielen, als am vergangenen Wochenende.“
Mit Eric Valentin kommt ein Förderlizenzspieler aus Wolfsburg nach Kassel und Austin Carroll wird wieder im Kader stehen. Nicht dabei sein werden die angeschlagenen Derek Dinger, Patrick Klöpper und Nick Walters. Dinger und Klöpper werden auch noch etwa zwei Wochen ausfallen.
Im Tor wird sich das Huskies-Rudel auf Jerry Kuhn verlassen.
Bereits am Samstag werden die Huskies Richtung Bad Tölz reisen. Aufgrund der Länge der Strecke (550 Kilometer ein Weg) geht es bereits einen Tag eher in den Süden. So kann am Sonntag in der Halle der dortigen Löwen morgens angeschwitzt werden, ehe am Abend (18.30 Uhr) das Spiel beginnt.
Fast schon Playoff-Verhältnisse erleben die Huskies in der kommenden Woche. Denn nach dem Spiel am Sonntag in Bad Tölz gehen bereits am Dienstag die Viel-Fahrten weiter: Am Dienstag, 14. Januar, kommt es in Dresden zum Duell gegen die dortigen Eislöwen, am Freitag darauf steigt das Derby bei den Löwen in Frankfurt, ehe in der Folgewoche dann drei Heimspiele auf die Huskies warten: Sonntag gegen Freiburg (18.30 Uhr), Dienstag das Derby gegen Frankfurt (19.30 Uhr) und Freitag (19.30 Uhr) gegen Landshut.
Tickets für alle Heimspiele gibt es im VVK, am jeweiligen Spieltag im Shop und an der Abendkasse sowie jederzeit online auf www.kassel-huskies.de.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
ECDC Memmingen
Die Meisterrunde startet in Peiting
(OLS)  Bereits wenige Tage nach dem letzten Aufeinandertreffen sehen sich beide Teams in Peiting wieder. Der ECDC Memmingen startet als Spitzenreiter in die Meisterrunde der Oberliga-Süd, am Sonntag kommt es zum Knaller gegen Deggendorf (2.) am Hühnerberg. 
Der Spielplan der Meisterrunde beschert den Indians gleich zu Beginn einen Auswärtspartie in Peiting (19:30 Uhr). Bereits am letzten Sonntag hatten sich beide Teams dort miteinander gemessen, die Indians siegten hier knapp in der Verlängerung. Nur fünf Tage später kommt es also schon zum Wiedersehen zwischen den beiden Teams, die sich immer alles abverlangen und meist für äußerst umkämpfte Spiele sorgen. Bei den Oberbayern herrschen weiterhin Verletzungssorgen vor. Beim letzten Spiel musste das Team von Trainer Buchwieser unter anderem auf Stammtorhüter Hechenrieder, Topscorer Nagtzaam sowie Kapitän Feuerecker verzichten. Zum Start der Meisterrunde soll zumindest Andreas Feuerecker wieder im Kader des ECP stehen. Dass mit Florian Hechenrieder einer der besten Torhüter der Liga zwischen die Pfosten zurückkehrt, ist ebenso wahrscheinlich, so dass die Sorgenfalten von Trainer Sebastian Buchwieser wieder deutlich kleiner werden dürften.
Die Indians mussten am letzten Spieltag, bis auf die Langzeitverletzten, nur auf den erkranken Dennis Miller verzichten. Da nun die zahlreichen Spiele auch unter der Woche der Vergangenheit angehören, erhofft man sich im Lager der Memminger eine Rückkehr zur Normalität und Fortschritte durch einen geregelten Trainingsbetrieb. Zuletzt war der Rhythmus etwas abhanden gekommen, wie man den Äußerungen der Verantwortlichen auch nach dem Heimsieg gegen Lindau entnehmen konnte. Mit sechs Punkten Vorsprung gehen die Maustädter in die letzten 18 Spiele der Saison, ehe die Play-Offs gegen die Nord-Teams starten. Das neue Ziel, das Erreichen von Platz 4, was dem ECDC das Heimrecht in dieser Endrunde sichern würde, soll möglichst gleich mit Punkten am ersten Wochenende angegangen werden. Am Sonntag kommt es dann zum absoluten Kracher-Duell am Hühnerberg, wenn der Liga-Favorit aus Deggendorf (2.) in die Maustadt kommt. Los geht diese Partie um 18 Uhr, Tickets sind weiterhin im Vorverkauf erhältlich.
  
Knaller zum Auftakt: Indians empfangen Deggendorf
Mit dem absoluten Spitzenspiel der Runde starten die Memminger Indians vor heimischer Kulisse in die Meisterrunde der Oberliga-Süd. Am Sonntag um 18 Uhr ist der Zweitplatzierte aus Deggendorf zu Gast am Hühnerberg, Tickets sind weiterhin erhältlich.
Der große Top-Favorit der Oberliga gibt am Sonntag seine Visitenkarte im Allgäu ab. DEL2-Absteiger Deggendorf kann auf ein bärenstarkes Team zurückgreifen und will seinen Rückstand auf den ECDC möglichst verringern. Im Team von Trainer Dave Allison tummeln sich zahlreiche Akteure mit höherklassiger Erfahrung. Allen voran ist hier Thomas Greilinger zu nennen, der noch im letzten Jahr für Ingolstadt in der DEL stürmte und dort u.a. auch Meister wurde. Doch auch Christoph Gawlik oder Rene Röthke verbrachten den Großteil ihrer Karriere im deutschen Oberhaus und sind für die Oberliga echte Kaliber. In der Scorerliste des DSC sind aber noch weitere illustre Namen vermerkt. Andrew Schembri, Curtis Leinweber oder Kyle Osterberg stehen für absolute Offensiv-Power, was sich auch im Spielstil des DSC widerspiegelt. Auch die Abwehr der Niederbayern liest sich hervorragend, trotz der Tatsache, dass die Akteure zumindest den Ansprüchen mancher Fans nicht immer genügen. Mit Marcel Pfänder und Jan Pietsch wurden hervorragende Spieler aus dem Norden der Republik verpflichtet, die von Andreas Gawlik und dem Ex-Memminger Thomas Schmid unterstützt werden sollen. Im Tor hütet mit David Zabolotny ein guter Bekannter der Maustädter den Kasten des DSC, er kam aus Lindau zu den Blau-Roten und agiert mit Henning Schroth zwischen den Pfosten des Aufstiegsaspiranten.
Die Indianer hoffen, ihren guten Lauf aus der Hauptrunde auch in die Meisterrunde mitnehmen zu können. Mit sechs Punkten Vorsprung auf Rang 2 und 3 ist die Ausgangslage immer noch überaus positiv, um am Ende unter den Top-4 der Liga zu landen. Das erste Aufeinandertreffen am Hühnerberg konnten die Indians mit 4:0 sensationell für sich entscheiden, in Niederbayern ging das Spiel in der Verlängerung. Um auch im Vergleich am Sonntag Punkte einzufahren, müssen die Indians als kompakte Einheit auftreten, um die überaus starken Protagonisten der Gäste in Schach zu halten. Voraussichtlich dürfte der Kader des ECDC weitgehend komplett sein. Für zusätzliche Unterstützung dürften auch wieder die Fans am Hühnerberg sorgen, der zuletzt immer sehr gut besucht war. Der Vorverkauf für diese Partie läuft weiterhin auf Hochtouren, noch sind in sämtlichen Kategorien Karten zu erwerben.
  
    
Starbulls Rosenheim
Am Freitag zuhause gegen Lindau, am Sonntag in Selb
(OLS)  Zum Auftakt der Meisterrunde der Eishockey-Oberliga Süd haben es die Starbulls Rosenheim mit zwei Gegnern zu tun, die im Hinblick auf die Playoff-Qualifikation um jeden Punkt kämpfen müssen. Die Mannschaft der EV Lindau Islanders, die am Freitagabend an der Mangfall zu Gast ist (Spielbeginn im ROFA-Stadion um 19:30 Uhr), hat mit Rang acht den letzten dieser Plätze derzeit inne. Nach einem schwachen Saisonstart hat sich das Team unter dem neuen Trainer Franz Sturm stabilisiert. Die Selber Wölfe, bei denen die Starbulls am zweiten Spieltag der Meisterrunde zu Gast sind, hängen den eigenen Erwartungen dagegen weit hinterher. Erst im allerletzten Moment sind sie dem Gang in die Qualifikationsrunde und der damit verbundenen großen Abstiegsgefahr entronnen. Jetzt können sie aber gegen die Starbulls am Sonntagabend um 18 Uhr erstmals seit vielen Wochen befreit an eine Aufgabe herangehen.
Freitagsgegner Lindau ist eines der sechs Teams, auf das die Starbulls im Rahmen der absolvierten Hauptrunde nur je einmal zuhause und auswärts trafen. Das Heimspiel am 18. Oktober gewannen die Grün-Weißen klar mit 5:1. Beim Gegner stand damals zum ersten Mal Franz Sturm als neu installierter Trainer hinter der Bande. Zuvor hatte das Team vom Bodensee unter Coach Chris Stanley von den ersten sieben Saisonspielen sechs verloren, lediglich drei gegen Höchstadt erbeutete Punkte standen auf der Habenseite. Während der 40-jährige Stanley inzwischen wieder die Schlittschuhe schnürt und für Nord-Oberligist Rostock seit Mitte Dezember in neun Spielen schon ebenso viele Scorerpunkte erbeutete, haben sich die Islanders unter Nachfolger Brunner stabilisiert. Mit 45 Zählern rangieren sie auf Tabellenplatz acht. Und – mindestens – dort wollen die Bodenseer auch nach Abschluss der Meisterrunde unbedingt stehen, um an den Playoffs teilnehmen zu dürfen. 
Ohne die Bürde des schwachen Saisonstarts wäre sogar der begehrte Platz vier (Heimrecht im Achtelfinale) nicht unrealistisch. Vor allem, weil das Team unter Franz Brunner zeigte, dass es auch Potenzial hat, gegen Topmannschaften zu punkten. So gewannen die Islanders in Deggendorf mit 6:3 und behielten in Spielen im heimischen Stadion am Bodenseeufer u.a. gegen Regensburg (6:5), Peiting (3:2), Riessersee (1:0), Memmingen (2:1) und auch gegen die Starbulls (3:2) alle drei Zähler. Knappe Ergebnisse und wenige Gegentore sind die – erfolgreiche – Folge des von Franz Sturm favorisierten Gameplans, der auf absolut diszipliniertes taktisches Verhalten – vor allem in der eigenen und neutralen Zone – und geschickte Zweikampführung fußt. 
Zuletzt funktionierte dies allerdings nicht mehr ganz so gut. Vier Niederlagen mit 4,5 Gegentreffern im Schnitt aus den jüngsten vier Partien gegen Füssen, Sonthofen, Riessersee (nach Verlängerung) und Memmingen ließen das komfortable Polster auf die lauernden Teams aus Selb und Weiden auf drei bzw. vier Punkte schmelzen. Vor allem nach der letzten 3:5-Pleite bei Tabellenführer Memmingen war der Mitte Oktober nach Lindau gekommene Trainer richtig sauer auf sein Team, das seiner Meinung nach einen möglichen Auswärtssieg durch Undiszipliniertheiten leichtfertig verschenkt habe. Er fordert von seinen Spielern eine Wiederfokussierung auf die Dinge, die es den Gegnern seiner Mannschaft im November und Dezember so richtig schwer und unangenehm gemacht haben. Den Starbulls wird sich am Freitag also ein Gegner präsentieren, der sicher nicht leicht zu knacken ist. Dennoch wollen die Grün-Weißen auch gegen Lindau ihrem Ruf als erfolgreichste Heimmannschaft der Liga gerecht werden und den sechsten dreifachen Punktgewinn in Folge im ROFA-Stadion eintüten.
Zwei Tage später wartet auf die Starbulls eine überaus interessante Aufgabe. In Selb (18 Uhr, NETZSCH-Arena) treffen die Rosenheimer Eishockeyspieler auf ein Team, das zum ersten Mal seit Wochen befreit aufspielen kann. Die Selber Wölfe rasselten nach einem sehr guten Saisonstart mit einer Serie von acht Spielen ohne jeden Punktgewinn vom zweiten auf den vorletzten Tabellenplatz hinunter. Plötzlich überzeugten sie nach Weihnachten wieder mit einigen guten Auftritten, was Trainer Henry Thom den Arbeitsplatz rettete, obwohl er ein öffentlich eingefordertes Punkte-Ultimatum nicht erfüllen konnte. Erst durch den finalen Hauptrundensieg in Höchstadt vermieden die Hochfranken den Gang in die Qualifikationsrunde und damit den drohenden „Super-Gau“ eines möglichen Abstiegs in die Bayernliga. Denn in der Runde des Oberliga-Elften und -Zwölften mit den sechs besten Bayernligisten und anschließenden Playoffs qualifizieren sich nur zwei der acht Teilnehmer für die kommende Spielzeit der Oberliga Süd.
Nun geht der Blick in Selb wieder nach oben. Der Druck ist weg, Playoff-Rang acht nur drei Punkte entfernt und die Mannschaft personell sogar besser aufgestellt, als zu Beginn der Spielzeit. Und da traute man ihr sogar die Rolle zu, um Platz vier mitspielen zu können. Vor allem wollen die Selber Wölfe ihren beiden bisherigen Heimniederlagen gegen die Starbulls (2:4 und 4:6) keine dritte folgen lassen. Starbulls-Coach John Sicinski sieht das natürlich genau anders herum: „Wir haben zweimal in Selb gewonnen und wollen das natürlich wieder tun. Klar ist aber auch, dass Selb viel stärker ist als dass sie nur auf dem neunten Tabellenplatz stehen dürften. Das wird ein heißer Kampf am Sonntag gegen eine Mannschaft, in der sich jetzt einige Dinge geklärt haben und die jetzt neu durchstarten kann. Aber auch wir wollen nach der Niederlage in Deggendorf eine neue Serie starten und damit im Heimspiel am Freitag beginnen. Lindau ist mit dem defensiv geprägten Spielstil zwar ein unangenehmer Gegner, der sich völlig zurecht für die Meisterrunde qualifiziert hat. Aber es ist auch ein Gegner, gegen den wir nach der Auswärtsniederlage im letzten Aufeinandertreffen etwas gut zu machen haben.“
Nicht mit dabei sein bei diesem Vorhaben kann bei den Starbulls Torjäger Tadas Kumeliauskas, den eine leichte Unterkörperverletzung zu einer Pause zwingt. Vielleicht ist aber schon am Sonntag in Selb ein Einsatz des 29-jährigen Litauers wieder möglich. Verteidiger Florian Krumpe, der sich beim Spiel in Weiden eine Oberkörperblessur zuzog, wird wohl erst am fünften Spieltag der Meisterrunde in zwei Wochen wieder ins Team zurückkehren können. Auch Stürmer Dominik Daxlberger, der bereits die letzten sieben Spiele zum Zuschauen verdammt war, muss auf sein Comeback noch warten. Indes könnte im Rosenheimer Sturm am Wochenende dennoch ein etwas veränderter Wind wehen. Denn Headcoach John Sicinski muss nicht nur gezwungener Maßen (Kumeliauskas) eine Reihenveränderung vornehmen: „Ich habe die letzten Wochen viel überlegt und analysiert. Es könnte durchaus sein, dass wir jetzt mal eine Kleinigkeit umstellen und etwas ausprobieren“.
Karten für das Starbulls-Heimspiel am Freitag um 19:30 Uhr gegen die Lindau Islanders sind rund um die Uhr zum Selbstausdruck oder Download des Eintritts-Codes auf das Smartphone im Starbulls-Ticketshop (www.starbulls.de) buchbar. Die Abendkasse am Stadion öffnet zwei Stunden vor Spielbeginn um 17:30 Uhr. Auch eine kommentierte Liveübertragung der Partie mit Interviews und Wiederholungen der Höhepunkte in den Drittelpausen über das Internet wird angeboten. Sie ist für eine Gebühr von 5,50 Euro über das Portal www.sprade.tv buch- und abrufbar. 
  
    
ESC Moskitos Essen
Moskitos wollen Positivtrend in Hannover und zuhause gegen Krefeld fortsetzen
(OLN)  Mit zwei erlösenden Siegen – dem 3:1 im Gastspiel bei den Black Dragons Erfurt und dem 3:2-Heimerfolg nach Overtime gegen die Rostock Piranhas – sind die Wohnbau Moskitos ins Jahr 2020 gestartet.
Nun wollen die Essener nachlegen. Am Sonntagabend (18.30 Uhr) ist der Krefelder EV am
Westbahnhof zu Gast, zuvor kämpft der ESC beim Krefelder EV (Freitag, 20 Uhr) um
Punkte.
Der KEV steht zwar abgeschlagen am Tabellenende der Oberliga Nord. Doch dass die
Mannschaft um Trainer Elmar Schmidt dennoch ein ernstzunehmender und gefährlicher
Gegner ist, bekamen schon einige Teams in dieser Saison zu spüren. So auch die Moskitos,
die zwar beide bisherigen Duelle gewannen, sich dafür aber jedes Mal weit strecken
mussten. 5:4 und 3:2 siegten die Essener. Fest steht: Die Krefelder kassieren zu viele
Gegentore. 164 Mal rappelte es in 29 Partien im KEV-Kasten – das ist mit Abstand der
schwächste Wert der Liga.
An der Spitze der teaminternen Scorerliste stehen in Krefeld die beiden Imports: Bester
Schütze ist Michael Jamieson mit 13 Toren und 18 Vorlagen, gefolgt von seinem USamerikanischen Landsmann Jeremiah Luedtke, der 15 Mal traf und 14 Asssists beisteuerte.
Währenddessen haben die Mücken im Heimspiel am Sonntag noch eine – oder besser gesagt
zwei – Rechnungen zu begleichen. Denn gegen die Hannover Indians gab es für die Essener
in der laufenden Saison noch nichts zu holen. Zweimal stand man sich bisher gegenüber,
beide Male mussten sich die Moskitos mit 1:2 geschlagen geben.
Die Indians belegen im Vorfeld des Doppelspieltags den siebten Tabellenplatz. Sie stehen
unter Zugzwang, um den Anschluss an die zwei Punkte entfernte Playoff-Zone nicht zu
verlieren. Am vergangenen Wochenende sorgten die Niedersachsen, die mit 86
Gegentreffern die zweitbeste Defensive der Liga aufweisen, für Spannung. Zweimal ging es
für sie ins Nachsitzen. Erst unterlagen sie den Tilburg Trappers nach Overtime, gegen Erfurt
fiel die Entscheidung sogar erst im Penaltyschießen, wo sich Hannover mit 2:1 durchsetzte.
Das sagt ESC-Chefcoch Larry Suarez: „Die letzten beiden Siege haben der Mannschaft sehr
gut getan und geben uns sicherlich neues Selbstvertrauen. Aber am Freitag geht es wieder
bei Null los, dann müssen wir wieder alles in die Waagschale werfen. Wir treffen auf zwei
starke Gegner, die viel Qualität im Kader haben und schon einige Top-Teams in der Saison
geärgert haben.“
  
Große Charity-Aktion beim Heimspiel gegen die Tilburg Trappers
Am kommenden Freitag (17. Januar, 20 Uhr) empfangen die Wohnbau Moskitos die Tilburg
Trappers am Westbahnhof. Ein Duell, das allein aus sportlicher Sicht viel Spannung
verspricht. In der Vergangenheit lieferten sich die Essener viele packende Duelle mit dem
Serienmeister der Oberliga.
Das Heimspiel am nächsten Freitag steigt in einem ganz besonderen Rahmen. In
Kooperation mit Kaffee Express als Sponsor of the Day veranstaltet der ESC einen große
Charity-Aktion, bei der es eine Premiere geben wird: Erstmals wird ein Teddy Toss in der
Eissporthalle West stattfinden. Vor der Partie werden 600 Teddybären verkauft, die dann
beim ersten Tor aufs Eis geworfen werden – ein sicher unvergessliches Spektakel, das
seinen Ursprung im nordamerikanischen Eishockey hat und einem guten Zweck zugute
kommt.
Darüber hinaus wird es eine große Tombola mit über 150 tollen Preisen geben. Unter
anderem in der Verlosung: VIP-Tickets plus ein von der Mannschaft signiertes Trikot von
Rot-Weiss Essen, Karten für das GOP, ein Fotoshooting von Feenstaub Entertainment im
Wert von 169 Euro sowie diverse Fanartikel und Trikots von den großen Sportklubs im
Revier.
Mit den Erlösen wollen die Moskitos einerseits die Aktion Lichtblicke e.V. unterstützen, die
sich in NRW um Kinder, Jugendliche und ihre Familien kümmert, die in materielle,
finanzielle oder seelische Not geraten sind. Außerdem soll von einem Teil der Gewinne
neuen Trainingsequipment für die Jugendabteilung des ESC, die Young Moskitos,
angeschafft werden. Die Lose für die Tombola können bereits ab 17.30 Uhr erworben
werden.
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern
    
TEV Miesbach
TEV empfängt Waldkraiburg zum Auftakt der Verzahnungsrunde
(BYL)  Nach der Vorrunde ist vor der Verzahnungsrunde. Die Karten werden neu gemischt und es kommt zum Auftakt direkt zu einem Topspiel. Mit dem EHC Waldkraiburg kommt am Freitag, 10.1. der zweitplatzierte der Bayernliga Vorrunde ins Miesbacher Eisstadion. Spielbeginn 20:00 Uhr. Die Mannschaft von Headcoach Peter Kathan geht als Vorrundensieger in die Verzahnungsrunde mit den Oberligisten und fand mit einem 1:4 Auswärtssieg gegen den EHC Klostersee wieder den Rhythmus und zeigte eine ansprechende Leistung. Verzichten muss Trainer Peter Kathan auf den Langzeitverletzten Mäx Hüsken sowie Maxi Meineke, der für das Topspiel der Spielgemeinschaft um die Tabellenführung abgestellt wird. Fraglich ist ob Franz Mangold auflaufen kann, der sich beim Spiel gegen Klostersee verletzt hat. Seit Dienstag steht auch der zweite Oberligist fest: neben den Höchstadt Alligators, kommt der ERC Sonthofen dazu. Erfreuliche Nachrichten gibt es zudem für unseren Topscorer Bobby Slavicek, sowie Torhüter Timon Ewert. Beide zählen zu den 4 Topspielern der Vorrunde. Slavicek konnte mit 27 Toren die meisten der Vorrunde erzielen, während Ewert mit einem Gegentorschnitt von 2,20 die beste Quote aufweisen kann.
Nach Abschluss der Hauptrunde belegen die Löwen vom EHC Waldkraiburg mit 48 Punkten und einem Torverhältnis von 101:82 den zweiten Tabellenplatz. Wie der TEV Miesbach konnten sich die Löwen schon einige Spieltage vor Ende der Hauptrunde für die Teilnahme an der Verzahnungsrunde  qualifizieren. So war es nicht unbedingt verwunderlich, dass die letzten Begegnungen gegen den HC Landsberg und dem TSV Erding nicht mehr mit dem letzten Einsatz bzw. Siegeswillen bestritten wurden. Gegen die Riverkings aus Landsberg verlor man auf eigenem Eis 1:5, ehe beim TSV Erding eine 6:1 Niederlage im letzten Hauptrundenspiel folgte. Im direkten Vergleich blieben die Miesbacher in den Hauptrundenbegegnungen zweimal siegreich. Das Heimspiel gegen die Industriestädter endete 6:5 nach Penalty. Beim Match in Waldkraiburg mussten sich die Löwen nach regulärer Spielzeit mit 2:4 geschlagen geben. Die Löwen um das Trainergespann Sergej und Alexej Piskunov gehören mit Sicherheit zu den Aufstiegsfavoriten. Routinier Josef Straka, der von Schweinfurt an den Inn kam, führt mit 52 Punkten (23 Toren / 29 Assi) die interne Scorerwertung, gefolgt von Tomas Rousek mit 47 Punkten (22 Tore / 25 Assi) und Lukas Wagner 34 Punkte (11 Tore / 23 Assi) an. In der Gesamtscorerwertung der Bayernliga steht nur Jakub Sramek vom EHC Königsbrunn mit ebenfalls 52 Punkten (25 Tore / 27 Assi) vor Straka und Rousek.
Somit ist alles angerichtet für einen weiteren spannenden Eishockeyabend im Miesbacher Eisstadion. Unsere Cracks arbeiten bereits in dieser Trainingswoche hart daran, um möglichst erfolgreich in die neue Runde zu starten. „ Die Anspannung ist zurück, es geht die neue Runde los und hier ist ein guter Start wichtig. Etwas seltsam ist dass wir als Tabellenerster gleich gegen die vermeintlich stärksten drei Teams spielen dürfen, aber wir nehmen es wie es kommt, da wir es eh nicht ändern können,“ freut sich Kathan auf die kommenden Spiele.
Weiter geht’s bereits am Sonntag, dort trifft unsere Mannschaft auf den 12. der Oberliga, die Höchstadt Alligators. Spielbeginn 18:00 Uhr.
  
    
EC Pfaffenhofen
ECP startet gegen Königsbrunn und Schongau in die Zwischenrunde - Vorrangiges Ziel ist die Vermeidung der Abstiegs-Play-Offs
(BYL)  Mit einem Heimspiel am heutigen Freitag (20 Uhr) gegen den EHC Königsbrunn beginnt für den EC Pfaffenhofen die entscheidende Phase der Saison. Am Sonntag (17 Uhr) folgt dann die Auswärtspartie bei der EA Schongau.
Vorrangiges Ziel der Pfaffenhofener ist die Vermeidung der Abstiegs-Play-Offs, das heißt, sie müssten in dieser Siebenergruppe mindestens den 5. Platz erreichen. Dann wäre auf jeden Fall der Klassenerhalt geschafft, während Platz eins und zwei sogar zur Teilnahme an den Play-Offs berechtigen. Dorthin will der EHC Königsbrunn, der als Vorrundenachter die direkte Qualifikation knapp verpasst hat. aber gerade ab Dezember mit starken Leistungen aufhorchen ließ. Nur eine von acht Partien ging da verloren, so dass der EHC als heißester Anwärter auf einen der beiden Spitzenplätze gilt. Großen Anteil an dieser Serie hatte der im Dezember aus Bad Kissingen gekommene Anton Zimmer, der in nur sieben Spielen neun Mal traf und weitere fünf Treffer vorbereitete. Zusammen mit Vorrunden-Topskorer Jakub Sramek (52 Punkte) und dem Amerikaner Hayden Trupp (39) bildet er eine der besten Angriffsformationen der Liga. In der Abwehr stehen mit dem Deutsch-Kanadier Dominic Auger und Daniel Rau zudem zwei erfahrene Ex-Profis. Erst vor zwei Wochen trafen beide Teams in Pfaffenhofen  aufeinander und da mussten sich die Eishogs in einem engen Match durch zwei Treffer in der Schlussminute mit 2:5 geschlagen geben.
Schon etwas länger liegen die beiden Vorrundenpartien gegen die EA Schongau zurück. In beiden Vergleichen behielten die Eishogs jeweils knapp mit 4:2 die Oberhand.  Schongau schloss die Runde zwar als Letzter ab, sorgte aber immer wieder für Überraschungen wie z.B. mit dem Sieg in Miesbach. Mit Schongau und Pfaffenhofen treffen die beiden schwächsten Offensivabteilungen der Bayernligaaufeinander, wobei die Eishogs mit 71 Toren immerhin noch 16 mal öfter getroffen haben als ihr Gegner. Während beide Teams im Unterzahlvergleich nahezu gleichauf im Mittelfeld der Liga platziert sind, haben die Eishogs klare Vorteile im Powerplay. 20 Treffer erzielten die Pfaffenhofener bei eigener Überzahl, Schongau dagegen nur sieben. Beste Punktesammler bei der EAS sind die beiden Tschechen Jakub Muzik (25 Punkte) und Milan Kopecky (20). Nachdem Chris Heid zuletzt beim Sieg in Schweinfurt nur 12 Feldspieler zur Verfügung hatte, sind am Wochenende zumindest Tim Lohrer und Quirin Oexler wieder mit dabei. Weiter fehlen werden aber die Langzeitverletzten. Da sich auch in Sachen Neuverpflichtungen nach derzeitigem Stand nichts mehr tun dürfte, wird der ECP-Coach weiter auf seinen ausgedünnten Kader setzen müssen. Deshalb diente die Zeit seit Weihnachten bei stark reduziertem Training vornehmlich der Regeneration, konnte seine Mannschaft doch seit Ende Oktober kein einziges Mal mehr mit drei kompletten Blöcken antreten. Jetzt gilt es jedoch für den Aufsteiger, nochmals alle Kräfte zu sammeln, um in der Zwischenrunde den Klassenerhalt möglichst perfekt zu machen. 
  
    
EA Schongau
"Mission Klassenerhalt" für die Mammuts beginnt mit dem Derby in Peißenberg! Ab Freitag beginnt die Saison der Mammuts erst richtig
(BYL)  Peißenberg, Königsbrunn, Geretsried, Dorfen, Pfaffenhofen und Schweinfurt – am Ende heißt es zumindest eines dieser Teams hinter sich zu lassen, um auch in der Saison 2020/21 Bestandteil der Bayernliga zu sein.
Dabei sind die nun folgenden 12 Partien bis zum 01. März eigentlich keine reine Abstiegsrunde, denn zwei Teams aus dieser Gruppe könnten – zumindest theoretisch  - sogar noch in die Oberliga aufsteigen.
Denn die Plätze 1 und 2 dieser Zwischenrunde duellieren sich mit den letzten beiden Teams der Verzahnungsrunde mit der Oberliga in den Pre-Play-Offs im Modus best of-3 um die letzten beiden Plätze in den Aufstiegsplayoffs zur Oberliga.
Doch das ist für die EA Schongau nur Utopie – das primäre Ziel ist der Klassenerhalt – also ein Mittelplatz in dieser Runde und schon der ist kein leichtes Unterfangen angesichts der zahlreichen verletzungsbedingten Ausfälle im Kader. 
Für die Ränge 3-5 der anstehenden Runde ist nach dem 01. März die Saison mit dem Klassenerhalt beendet, während sich die Ränge 6 und 7 noch im Abstiegs-Play-Down im Modus best -of-5 um den letzten freien Platz in der Bayernliga duellieren müssen.
Nach den schweren Verletzungen von Simon Fend und Simon Maucher ist wohl auch für Angreifer Steven Wagner die Saison vorzeitig beendet. Aber auch Verteidiger Daniel Holzmann wird wegen einer Verletzung zumindest das Auftaktwochenende zur „Mission Klassenerhalt“ verpassen.
Da stellt sich für Trainer Andreas Leschinger gar nicht die Frage, wen er aufstellt – wer fit ist, wird spielen, denn mehr als drei Blöcke gibt der gegenwärtige Kader eigentlich nicht her!
Fast – denn letztendlich scheinen sich die wochenlangen Bemühungen von Teammanager Martin Resch um eine geeignete Verstärkung wegen der Abgänge und Verletzungen Früchte zu tragen.
Und wenn mit den Papieren alles klappt, könnte es noch an diesem Wochenende schon zu einer Überraschung im Team kommen. Also Daumen drücken, denn nicht nur das Team, auch die Fans der EA Schongau sehnen sich nach all den Rückschlägen endlich auf positiven Neuigkeiten!
Die Runde beginnt für die EA Schongau am Freitag (10.01.2020; 19:30 Uhr) gleich mit dem Derby in Peißenberg, dass die Aufstiegsrunde denkbar knapp verfehlt hat und am Sonntag (12.01.2020; 17:00 Uhr) kommt zum ersten Heimspiel der EC Pfaffenhofen, das mit kleinem, aber starken Kader bisher ein sehr unangenehmer Gegner für die EAS war.
  
    
ESV Buchloe
Jetzt wird es ernst! ESV Buchloe startet am Wochenende in Amberg und zu Hause gegen Bad Aibling in die Aufstiegsrunde
(BLL)  Ohne Verschnaufpause startet an diesem Wochenende bereits die Aufstiegsrunde zur Bayernliga für den ESV Buchloe. Den Auftakt bestreiten die Piraten dabei auswärts, wenn es am Freitag zum ERSC Amberg geht (20 Uhr). Am Sonntag folgt dann das erste Heimspiel, wozu der EHC Bad Aibling in die Buchloer Sparkassenarena reist. Spielbeginn ist hier ausnahmsweise 18 Uhr.
Nachdem die Hauptrunde in der Eishockey-Landesliga Geschichte ist, geht es jetzt in die entscheidende Saisonphase. Dabei lautet die Devise nun wieder „Alles auf Null“. Denn für die jeweils vier bestplatzierten der beiden Hauptrundengruppen geht es in der Aufstiegsrunde wieder bei Null los, weshalb sich keiner auf seinen bisherigen Leistungen ausruhen kann. Auch die Buchloer, die mit 18 Siegen aus 20 Spielen und Tabellenrang zwei, bisher eine nahezu perfekte Saison gespielt haben, müssen wieder von neuem beginnen. Ein guter Start wäre somit nicht nur für das Selbstvertrauen enorm wichtig, auch wenn die Buchloer mit einem souveränen 8:1 Auswärtssieg beim TSV Farchant letzten Sonntag selbiges noch einmal tanken konnten.
Doch nun warten in den anstehenden 14 Partien andere Kaliber auf die Freibeuter. Den ersten dicken Brocken haben die Buchloer gleich einmal am Freitag zum Auftakt vor der Brust, wenn man beim ERSC Amberg in die Runde startet. Die Wildlions haben die Vorrunde ebenfalls als Tabellenzweiter hinter Haßfurt abgeschlossen und sind vor allem zu Hause schwer zu schlagen, da sich der Löwenkäfig durchaus in einen Hexenkessel verwandeln kann.
Und dennoch: Gegen die Amberger haben die Buchloer eigentlich bislang ganz gute Erinnerungen. Schließlich konnte man in den letzten beiden Jahren drei der vier Duelle gegen die Oberpfälzer gewinnen. In der letztjährigen Aufstiegsrunde gewann man in Amberg mit 5:2 und zu Hause mit 3:2. In der Saison 2017/18 siegte man in Amberg ebenfalls mit 6:5 nach Verlängerung und lediglich zu Hause kassierte man damals eine 1:3 Niederlage. Ähnlich wie die Buchloer haben sich auch die Amberger für die anstehende Runde nochmals verstärkt. Mit Florian Bocu stößt ein hungriger Stürmer zum qualitativ ohnehin schon stark besetzten Kader hinzu und auch in der Defensive – die in der Gruppe 1 mit 56 Gegentoren die sicherste war – hat man mit dem oberligaerfahrenen Benjamin Frank noch einmal nachgelegt. Die Buchloer müssen also alles aus sich herausholen, wenn man zum Auftakt bei den Löwen etwas mitnehmen möchte.
Nicht weniger schwierig wird es dann auch am Sonntag werden, wenn das erste Heimspiel gegen den EHC Bad Aibling ansteht. Die Aiblinger rutschten als Tabellenvierter der Buchloer Gruppe als letztes Team in die Aufstiegsrunde. Somit trafen die Freibeuter in dieser Saison bereits zweimal auf die Aibdogs, wobei der ESV beide Duelle für sich entscheiden konnte. Zu Hause gab es – damals allerdings gegen einen recht kleinen Gästekader – einen 6:3 Sieg und in Bad Aibling siegte man kurz vor Weihnachten mit 5:4 nach Penaltyschießen. Schon damals kämpften sich die Aiblinger mehrfach zurück und diese Tugenden werden sie sicherlich auch am Sonntag in die Waagschale werfen. Der EHC besitzt nämlich ein relativ ausgeglichenes Team, in dem zumindest in den beiden Aufeinandertreffen mit dem ESV vor allem der pfeilschnelle Stürmer Tobias Flach etwas herausragte. Dennoch muss für die Piraten die Marschrute lauten, einen Heimsieg einzufahren, wenn man das Ziel mit einem Rang unter den ersten vier Plätzen verwirklichen will, da man vor heimischer Kulisse möglichst wenig Punkte abgeben sollte. Dazu hoffen die Buchloer Verantwortlichen und auch die Spieler natürlich auch auf die Unterstützung von den Rängen.
  
    
ESC Kempten 1b
1b des ESC Kempten will Revanche gegen Türkheim
(BBZL)  Nach der deutlichen 10:3 Hinspiel Niederlage in Türkheim wollen die Jungs von Helmut Wahl zeigen das sie auch vermeintlichen Favoriten ein Bein stellen können und die drei Punkte in der ABW Arena behalten. Anspiel ist in Kempten um 19.30
  
    
Regionalliga Südwest / Landesliga Baden-Württemberg
    
Stuttgarter EC
Stuttgarter Eishockey-Club baut Trainerstab aus – Eishockey-Profi Fred Ledlin kommt als neuer Headcoach Young Rebels nach Stuttgart
(RLSW)  Dem Stuttgarter Eishockey-Club (SEC) ist es gelungen, seinen Trainerstab mit einem erfahrenen Neuzugang auszubauen. Ab sofort wird der 56-jährige Kanadier Frederick „Fred“ Ledlin als hauptamtlicher Headcoach Young Rebels die Betreuung des Nachwuchses des SEC übernehmen.
Fred Ledlin wurde 1963 in Kanada geboren und wechselte nach mehreren Stationen in der kanadischen Juniorenliga 1987 auf das deutsche Eis. In Deutschland spielte er für mehrere Bundesligamannschaften wie dem EHC Freiburg, dem EC Bad Tölz oder den Adler Mannheim. 2001 beendete er seine Profi-Karriere und war seitdem an verschiedenen Orten als Trainer aktiv. Zuletzt gehörte er dem Trainer-Team des SC Bietigheim-Bissingen an. Fred Ledlin verfügt über eine Trainer A-Lizenz und darf damit als Trainer und Coach in allen deutschen Spielklassen tätig sein.
Der SEC heißt Fred Ledlin herzlich in Stuttgart willkommen. Auf der Waldau wird er sich primär um die Betreuung der Young Rebels kümmern. Jugendleiter Frank Schäuffele: „Schwerpunkt seiner Arbeit als Headcoach Young Rebels werden unsere Nachwuchsmannschaften und die Laufschule sein. Hier versprechen wir uns durch Fred die Kontinuität, die wir in den letzten Monaten leider nicht immer gewährleisten konnten.“ Gerade vor dem Hintergrund der steigenden Nachfrage im Nachwuchsbereich und der Zielsetzung, das Engagement beim Sterneprogramm des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) auszubauen, ist die Betreuung durch einen hauptamtlichen Trainer ein wichtiger Baustein für mehr Qualität und Kontinuität. Fred Ledlin übernimmt die Betreuung des Nachwuchses von der Laufschule bis zur U20 und wird vom bewährten Trainer-Team des SEC unterstützt. Dabei wird er eng mit Christopher Mauch als Headcoach der Rebels zusammenarbeiten, der als Ausbildungskoordinator den gesamten Trainingsbetrieb des SEC mit koordiniert.
Fred Ledlin freut sich über seine neue Aufgabe in Stuttgart und kann dabei auf das bisherige Engagement des SEC im Nachwuchsbereich aufbauen: „Stuttgart hat in den letzten Jahren viel erreicht und eine klare Vorstellung zur Weiterentwicklung des Nachwuchses. Wir haben eine gemeinsame Vision und ich freue mich, diese zusammen mit dem Vorstand und den anderen Trainern gestalten zu können.“ Zentrale Themen für ihn werden der Trainingsbetrieb der laufenden sowie die Vorbereitung der kommenden Saison sein.
Für Dr. Christian Ballarin, 1. Vorstand des Vereins, ist die zeitnahe Besetzung der Position ein wichtiger Schritt: „Wir sind im Nachwuchs mit großen Erwartungen in die Saison gestartet. Eine professionelle Betreuung durch einen hauptamtlichen Trainer ist ein zentraler Faktor für unsere Weiterentwicklungspläne und die Qualität bei den Young Rebels.“ Doch den großen Erwartungen zum Anfang der Saison sind Enttäuschungen und Überraschungen gefolgt. Bei dem neuen Trainer ist Ballarin überzeugt davon, dass er der Richtige ist, um Eishockey in Stuttgart in den kommenden Jahren weiterzuentwickeln: „Bei Fred Ledlin überzeugen mich sowohl sein Profil, seine Erfahrung als auch sein klares Bekenntnis zur Weiterentwicklung des Eishockeys in Stuttgart. Und auch auf der menschlichen Seite passt es einfach, so dass eine optimale Zusammenarbeit mit der Vereinsführung gewährleistet ist.“
  
    
1.CfR Pforzheim
Bisons starten ins neue Jahr
(LLBW)  Am kommenden Sonntag, 12.01.2020 um 19:00 Uhr starten die Bisons mit einem Heimspiel gegen den EC Eisbären Eppelheim 1b in die zweite Saisonhälfte.
Nachdem die Bisons nach der ersten Saisonniederlage bei der ESG Esslingen mit einem anschließenden Erfolg bei den Eisbären Balingen in die Weihnachtspause gegangen sind, steht nun der Jahresauftakt gegen die Eisbären Eppelheim 1b an. Beim ersten Aufeinandertreffen Mitte November setzten sich die Bisons in einem offenen Spiel knapp mit 6:4 durch. Der Tabellensechste konnte bislang drei Siege feiern, zwei davon gelang ihnen auswärts. Darunter auch ein überraschender 9:6-Erfolg beim Namensvetter in Balingen. Die Cracks um Coach Ken Filbey wollen das neue Jahr erfolgreich beginnen, um im besten Fall die Tabellenführung auszubauen.
Anschließend geht es für die Bisons auf Reisen. Denn zunächst geht es am 18.01.2020 beim Stuttgarter EC 1b auf Eis ehe es eine Woche später zum Topspiel zum Schwenninger ERC geht (25.01.2020). Das nächste Heimspiel steht am Sonntag, 02.02.2020 gegen die zweite Mannschaft der Mad Dogs Mannheim auf dem Spielplan.
  
    
Landesliga Nordrhein-Westfalen
    
Grefrather EG
GEG will gegen Neuss Revanche nehmen
(LLW)  Zum ersten Heimspiel des neuen Jahres erwartet die Grefrather EG am Sonntag, 12.01. um 19:30 Uhr den Neusser EV 1b im Grefrather EisSport & EventPark. Dabei geht es für das Team von der Niers im Duell mit dem Tabellennachbarn nicht ausschließlich um drei Punkte, ebenso haben sich Phoenix-Kapitän Andreas Bergmann & Co. vorgenommen, eine noch offene Rechnung zu begleichen.
Es war so etwas wie der Tiefpunkt der bisherigen Saison: Stark ersatzgeschwächt und zudem ohne jegliches Glück im Abschluss gegen NEV-Torhüter Rasmus Lundgren hatte die GEG am 15. Dezember im Hinspiel beim Aufsteiger eine bittere 2:4-Niederlage hinnehmen müssen. Damit schrumpften die Aufstiegsrunden-Ambitionen der Blau-Gelben auf das "Prinzip Hoffnung" zusammen. Angesichts des eher leichten Restprogramms der Konkurrenz um Platz vier nun wohl nicht mehr als eine rein theoretische Chance.
"Es gibt Niederlagen, die sind absolut verdient und manche, die sind einfach nur ärgerlich", so GEG-Trainer Karel Lang im Rückblick auf die Hinspiel-Niederlage in Neuss. 
Immerhin ist seither mit dem Auswärtserfolg bei den Moskitos Essen und dem unerwarteten Punktgewinn beim Meisterschaftsfavoriten Eisadler Dortmund der Erfolg und damit das Selbstvertrauen an die Niers zurückgekehrt. 
"Natürlich haben wir nun noch eine Rechnung zu begleichen und wollen zudem noch das Maximum aus der Vorrunde herausholen", so der Grefrather Coach. Keine Frage, dass Sonntagabend im Derby mit dem niederrheinischen Nachbarn die Revanche gelingen soll. 
  
    
EHC Troisdorf
Erfolgreicher Jahresabschluss - Der EHC Troisdorf besiegt im letzten Spiel des Jahres den Neusser Eishockeyverein mit 6:2 Toren (2:1, 1:1, 3:0)
(LLW)  Die Ränge des Icedoms waren voll als um 20 Uhr das Benefizspiel des EHC Troisdorf Dynamite angepfiffen wurde. Traditionell kommt der Erlös der Eintrittskarten beim letzten Heimspiel des Jahres einem sozialen Projekt in der Region zu gute. In diesem Jahr hatten sich die Spieler für die KinderStiftung Troisdorf entschieden. Zu Beginn des Spiels stellte Herr Herr Uwe Göllner die Arbeit der KinderStiftung in einem Gespräch mit EHC-Präsident Torsten Pfalz kurz vor.
Von der 1. Spielminute an war Troisdorf die spielbestimmende Mannschaft. Nach zwei sehenswerten Troisdorfer Toren von Tobias Schäfer (90) auf Zuspiel von Patrick Stellmaszyk (7) in der 7. Spielminute und Dominik Patt (73) auf Zuspiel von Marius Schüller (11) in der 11. Spielminute flachte die Begegnung ab. Unnütze Strafzeiten wurden provoziert. Dadurch gelang Neuss in doppelter Überzahl sogar der Anschlusstreffer zum 2:1. Mit diesem Spielstand gingen die Teams dann in die erste Drittelpause.
In der 34. Spielminute stellte Daniel Kühlem (9) unter Assist von Lucas Hubert (20) den alten Torabstand wieder her. Kaum eine Minute später, der Jubel der Zuschauer war noch nicht ausgeklungen, gelang Neuss das 3:2. Dieser Spielabschnitt war leider nicht sehenswert, die ersten Fans bekundeten dies lautstark. Nach der zweiten Drittelpause kamen die Dynamites als Team zurück aufs Eis.
Spielzüge welche im zweiten Drittel Mangelware waren wurden gespielt. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Schon nach 24 Sekunden netzte Lucas Kürten (28) auf Zuspiel von Andreas Czaika (19) und Justyn Tursas (12) zum 4:2 ein. Neuss wechselte daraufhin den Torhüter. Als der Troisdorfer Victor Zimmermann (25) in der 44. Spielminute zum Abkühlen auf der Strafbank verweilte, zeigten die Dynamites das sie auch mit vier Spielern, wenn das Zusammenspiel stimmt, gefährlich sein können. Constantin Nocker (24) schoss auf Zuspiel von Justyn Tursas (12) das umjubelte 5:2. Von diesem Moment an war das Spiel entschieden. In der 52. Spielminute erhöhte Mario Wonde (29) unter Assist von Kevin Stöhr (89) und Victor Zimmermann (25) auf 6:2. Neuss hatte danach nichts mehr zu bieten.
Ein erfolgreicher Jahresabschluss, nach drei Siegen in Folge auf Tabellenplatz 3, war gelungen. „Nachdem wir im ersten Drittel gut begonnen und schnell mit 2 Toren führten, wollte jeder Spieler sein eigenes Spiel machen. Das kann nicht gutgehen. Nur als Team kann ein Spiel gewonnen werden. Im Schlussdrittel wurde dann wieder „gespielt“. Dadurch haben wir dann auch verdient gewonnen.“ so Troisdorfs Trainer Daniel Walther.
Ein besonderes Lob erhielt die Mannschaft nach dem Spiel von Terry Jones, einem kanadischen Eishockeyspieler, der von 1988-1992 für den „Hennefer Eishockey Club“ HEC, dem Vorgänger des EHC Troisdorf gespielt hat und als Topscorer das Team bis zum Aufstieg in die Oberliga führte.
Die „KinderStiftung Troisdorf“ konnte sich nach dem Spielende über einen Scheck in der Höhe von 900,- € freuen. Der EHC Troisdorf Dynamite freut sich, mit seinem Engagement benachteiligten Kindern in Troisdorf zu helfen.
Die KinderStiftung Troisdorf engagiert sich seit 7 Jahren für die Förderung von Entwicklungs- und Zukunftschancen für sozial und materiell benachteiligte Kinder und Jugendliche in der Stadt Troisdorf, um deren Lebensumstände zu verbessern. So hat die KinderStiftung die Initiative „Paten für Ausbildung“ der Freiwilligen Agentur des Diakonischen Werks an Sieg und Rhein unterstützt. Bei diesem Projekt werden SchülerInnen der Troisdorfer Förderschule von Paten bei der Vorbereitung auf bzw. beim Einstieg in den Beruf begleitet und unterstützt. Das Projekt „Multilingua“ führt Flüchtlingskinder in spielerischer Form an die deutsche Sprache, um ihnen die Kommunikation mit Altersgenossen jeglicher Herkunft und den Übergang in das deutsche Schulsystem zu erleichtern. Für das Troisdorfer Schutzhaus für alleinreisende / alleinerziehende Frauen mit Fluchterfahrung hat die KinderStiftung Mittel für die Umsetzung von Freizeitaktivitäten bereitgestellt. So haben die Kinder die Möglichkeit bekommen, Fußball im Verein zu spielen oder an Schwimmkursen teilzunehmen. Neben den Kosten für Vereinsbeitrag werden die Kinder auch mit der benötigten Ausrüstung ausgestattet.
Die Kinderstiftung Troisdorf hat den Start des Projektes „Aufwind“ des Sozialdienstes katholischer Frauen in Troisdorf ermöglicht. Hier werden junge Eltern im Alltag unterstützt. Die KinderStiftung finanziert die fachliche und organisatorische Begleitung und Betreuung der ehrenamtlichen Familienbegleiter/innen und die Koordination von deren Arbeit durch SkF. Das sind Beispiele für Projektbezogene Förderungen, darüber hinaus leistet die KinderStiftung auch Einzelfallhilfen: Finanzierung von Ferienfreizeiten, Beschaffung von Wohnungsausstattungen, Sportausrüstungen, Kinderkleidung oder Fahrrädern.
  
    
Regionalliga Ost
    
FASS Berlin
Zurück in Berlin
(RLO)  Der lange Road Trip neigt sich dem Ende zu. Und weil das letzte von sieben Auswärtsspielen in Folge ein Derby ist, können die FASS-Anhänger schon am Sonntag (12.01.2020, 16:00 Uhr) ihr Team wiedersehen. Gastgeber sind die Berlin Blues in der Eissporthalle Charlottenburg (“P09”).
Für FASS geht es darum, mit einem Sieg den dritten Tabellenplatz zu festigen. Die Chancen stehen nicht schlecht. Die Stimmung in der Mannschaft ist nach dem hart erkämpften Sieg in Niesky sehr gut. Der Kader ist weitgehend vollständig, am Sonntag fehlen werden nur Julian van Lijden (Oberkörperverletzung), Sören Thiem (Unterkörperverletzung) und Joe Timm (noch zwei Spiele Sperre). Der ein oder andere Akteur plagt sich mit leichten Erkrankungen herum, doch sollten alle bis zum Wochenende wieder fit sein.
Neuzugang Ludwig Wild holte in Niesky seinen ersten Scorerpunkt, als er Dennis Merk die Scheibe zum wichtigen Anschlusstreffer auflegte. 
Die Berlin Blues sind derzeit Siebter der Regionalliga Ost. Mit den Eisbären Juniors ringt man noch um Rang 6, während die Play-off-Plätze wohl außer Reichweite sind. Dennoch können die Charlottenburger zufrieden sein. Das Team um Spielertrainer Patrick Preiß steht besser da als im Vorjahr und hat manchen Favoriten geärgert. In der Offensive sind Routiniers wie Hermle, Eshun, Giermann, Leers oder Maaßen immer für einen Treffer gut, während hinten besonders Youngster Pilz mit starken Leistungen aufwartet. Den notwendigen Rückhalt geben mit Nitschke und Weiler zwei zuverlässige Goalies.
FASS und Blues treffen zum 10. Mal aufeinander. Bislang spricht die Bilanz klar für die Weddinger. Während die Blues die ersten beiden Spiele 2017 für sich entscheiden konnten, gewann FASS die letzten sieben Begegnungen. Das Torverhältnis beträgt 58:26. Allerdings ist das Team von Headcoach Oliver Miethke gewarnt: Vor fast genau einem Jahr traf man auch im P09 aufeinander, und FASS konnte sich nur mit Ach und Krach 5:4 durchsetzen – Nico Jentzsch erzielte den Siegtreffer in der 57. Minute.
  
    
ELV Niesky
Tornados fahren in die Hauptstadt
(RLO)  Zum ersten Auswärtsspiel im Jahr 2020 fahren die Tornados am Sonnabend, den 11.01.2020 in die Hauptstadt. Dort treffen sie um 19:30 Uhr in der Eissporthalle P 09 an der Glockenturmstraße in Berlin-Charlottenburg auf den ECC Preussen Berlin, einen der Favoriten der Liga. Natürlich wollen die Berliner eine Revanche für ihre Niederlage am 26.12.2019 in Niesky.
Am Sonnabend fehlen im Kader der Tornados verletzungsbedingt Goalie Lars Morawitz, Lucas Wehlam und Sven Becher. Jörg Pohling ist ebenfalls krank und Marius Stöber gesperrt.
  
  

 Freitag 10.Januar 2020 www.icehockeypage.de 
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