Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

          
Salzgitter Icefighters
(RLN)  Nach Maximilian Rötsch hat mit Lucas Engel, der letztes Jahr aus Adendorf zurückkehrte, ein weiterer Stürmer bei den Icefighters verlängert
  
Münchener EK
(BBZL)  Mit Stürmer Nico Wischnewsky, der wieder näher an seiner Heimat spielen will, steht bei den Luchsen ein weiterer Spielerabgang fest
  
Stuttgarter EC
(RLSW)  Die Stuttgart Rebels haben einen weiteren Neuzugang bekannt gegeben. Vom Ligakonkurrenten SC Bietigheim-Bissingen wechselt der gebürtige Deggendorfer Verteidiger Andreas Hilse zum SEC
  
TSV Erding
(BYL)  Bei den Gladiators sind wichtige personelle Entscheidungen gefallen. Mit Daniel Krzizok, Philipp Michl und Florian Zimmermann bleibt den Erdingern ihre Top-Sturmreihe auch in der kommenden Bayernligasaison wieder komplett erhalten
  
Eisbären Juniors Berlin
(RLO)  Der erste Neuzugang der Eisbären Juniors steht fest: Neu zum Team kommt Stürmer Dimitry Butasch, der in den letzten drei Jahren für FASS Berlin aufs Eis ging und ursprünglich aus dem eigenen Nachwuchs hervorging
  
EC Eppelheim
(RLSW)  Auch der sechste Neuzugang der Eisbären kommt von den Mad Dogs Mannheim. Die Rede ist von Stürmer Carsten Haas, der in den letzten Jahren sowohl in der Regionalliga, als auch in der Landesliga aufs Eis ging
  
ESC Hügelsheim
(RLSW)  Offensivverteidiger Lars White, der vor zwei Jahren von den Eisbären Eppelheim kam, schnürt weiter die Schlittschuhe für die Baden Rhinos
  
ESG Esslingen
(LLBW)  Stürmer Patrick Schäffler, der vor vier Jahren aus Stuttgart zur ESG kam, geht weiterhin für die Esslinger auf Torejagd
  
Bezirksliga NRW
(BZLW)  Die Bezirksliga Nordrhein-Westfalen wird in der kommenden Spielzeit in 2 Gruppen mit jeweils 7 Mannschaften ausgetragen. Neu in der Liga sind die beiden bisherigen landesligisten GSC Moers und Neusser EV 1b. Ausserdem wird der SV Brackwede nach 2 Jahren Pause wieder antreten und der EC Bergisch Land meldet erstmals eine 1b-Mannschaft
  
EV Dingolfing
(BLL)  Der 44-jährige Stürmerroutiner Markus Simbeck wird auch in der neuen Spielzeit wieder die Schlittschuhe für die Isar Rats schnüren
  
SC Forst
(BLL)  Bei den Nature Boyz haben vier weitere Spieler ihre Zusagen für die kommende Saison gegeben: Demnach bleiben die Stürmer Johannes Ambos, Daniel Schmidt und Benedikt Zeitler, sowie Verteidiger Ron Zinner
  
ESC Hügelsheim
(RLSW)  Stürmer Jonathan Koch, der einst aus dem Freiburger Nachwuchs hervorging, wird in seine fünfte Spielzeit im Trikot der Baden Rhinos gehen
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Der kanadische Stürmer Brandon Buck hat nach zwei Jahren seinen Abschied aus Nürnberg bekannt gegeben
  
EHC Klostersee
(BYL)  Der Bayernligist EHC Klostersee hat seine zweite Kontingentstelle mit Verteidiger Jesper Pallesen besetzt. Der 25-jährige Däne verfügt über Erfahrung aus der höchsten Liga seines Heimatlandes, pausierte allerdings in den letzten Jahren wegen einer Knieverletzung. Nun möchte er in Grafing einen Neuanfang machen
  
ESC Berlin 1b
(LLB)  Die gesamte 1b-Mannschaft der ECC Preussen Berlin um Trainer Andreas Engelberg wird zum ESC wechseln und als neue 1b in der Landesliga Berlin antreten
  
EC Senden
(BBZL)  Nach einem Jahr Pause werden die Crocodiles wieder eine Mannschaft zum Spielbetrieb der Bezirksliga Bayern melden
  
ESV Gebensbach
(BBZL)  Verteidiger Jonas Huber, der in der letzten Saison für den ESC Dorfen in der Bayernliga, sowie für die 1b in der Bezirksliga aufs Eis ging, wechselt zur neuen Saison zum ESV
  
Aachener EC
(BZLW)  Stürmer Jannik Jentzen, der trotz seines jungen Alters zu den wichtigsten Leitungsträgern in der Offensive gehört, hat seine Zusage für eine weitere Saison bei den  Grizzlies gegeben
  
EV Moosburg
(BLL)  Trainersohn Maximilian Englbrecht, der viele Jahre in der Oberliga bei seinem Heimatverein EV Landshut im Tor stand und zuletzt pausierte, ist der erste Neuzugang beim EVM für die neue Spielzeit
    
Bietigheim Steelers
(DEL2)  Stürmer Lukas Laub, der erst letztes Jahr aus der DEL von der Düsseldorfer EG ins Ellental kam, wird die Steelers nach nur einer Saison wieder verlassen
  
Harzer Falken
(RLN)  Die EC Harzer Falken haben mehrere Abgänge bekannt gebeben. Die beiden Torhüter Donatas Zukovas und Frederik Schwieger werden Braunlage genauso verlassen wie die Verteidiger Nils Bergk, Tjorben Skibba und die Stürmer Mario Strobel, der sich gegen das Angebot der Falken entschieden hat, und Ernst Reschetnikow, der sich auf seine Tätigkeit als Nachwuchstrainer in Kassel konzentrieren wird
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 11.Januar 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 29 Beiträgen aus der Deutschen  Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern und Regionalliga West.

 
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Düsseldorfer EG
2:1! DEG schlägt Eisbären nach hartem Kampf!
(DEL)  Die Düsseldorfer EG hat einen Lauf! Nach zuletzt zehn Punkten aus fünf Spielen legten die heute wieder in blau spielenden Rot-Gelben gegen die Eisbären Berlin nach. In einem schnellen, hart umkämpften, spannenden und intensiven Eishockeyspiel setzte sich die DEG mit viel Leidenschaft vor prächtiger Kulisse mit 2:1 (0:0; 1:0; 1:1) durch.
  
    
EHC Red Bull München
Red Bulls gewinnen Heimspiel gegen Köln
(DEL)  Red Bull München hat das Heimspiel gegen die Kölner Haie gewonnen. Mit einem 4:1 (0:1|2:0|2:0)-Heimerfolg am 36. Spieltag baute der Tabellenführer seine Serie gegen die Rheinländer auf nunmehr zwölf Siege in Folge aus. Trevor Parkes, der seine Saisontore 18 und 19 erzielte, sowie Chris Bourque und Justin Schütz ließen die 5.720 Zuschauer im Olympia-Eisstadion über den Sieg und einen Neun-Punkte-Vorsprung in der DEL-Tabelle jubeln.
Der erste Jubel entbrannte schon vor Spielbeginn. Danny aus den Birken wurde bei seinem Comeback nach knapp zweimonatiger Verletzungspause von den Fans begeistert empfangen. Die Abtastphase auf dem Eis fiel kurz aus. München musste einem Rückstand hinterherlaufen, nachdem Zachery Sill beim Offensiv-Bully reaktionsschnell die Scheibe behauptete und aus kurzer Distanz einschob (2.). Das vermeintliche 0:2, bei dem ein Schuss von der Seite in das leicht angehobene Tor rutschte, wurde aberkannt. Die Red Bulls waren um eine Antwort bemüht. Fehlten beim ersten Powerplay noch die zündenden Ideen, sorgten bei der zweiten Überzahlsituation Bobby Sanguinetti sowie Konrad Abeltshauser aus der Distanz für Gefahr. Gustaf Wesslau im Kölner Tor parierte die Schüsse und hielt die knappe Führung zur ersten Pause fest.
Im Mittelabschnitt waren die Gäste dem 2:0 zunächst näher. Mithilfe eines starken aus den Birken überstand München die Drangphase. Auf der Gegenseite strich Daryl Boyles Schuss aus dem Slot nur wenige Zentimeter am Kölner Kasten vorbei. In der Folge gingen Spielfluss und Offensivaktionen auf Seiten der Red Bulls auf Kosten der zahlreichen Unterbrechungen. Erst eine Fünf-gegen-Drei-Überzahl leitete in der 33. Minute die Wende ein. Obwohl die Haie das Zentrum dicht hielten, fand Bourque einen Weg zum Tor. Der 33-Jährige legte die Scheibe zunächst zurück, bekam sie dann von Yannic Seidenberg wieder in den Lauf gespielt und traf mit einem strammen Schuss zum 1:1 (35.). Das Powerplay und der Druck auf Wesslau gingen weiter. Zweimal bekam der Goalie gegen Abeltshauser noch die Schoner dazwischen. Als der Rebound nahe dem linken Pfosten bei Parkes landete, zappelte die Scheibe erneut im Netz (37.).
Mit einem Powerplay startete Köln ins Schlussdrittel. Glück für den Spitzenreiter, dass der Pfosten das mögliche 2:2 durch Colin Smith verhinderte. Die sich nun bietenden Räume beim Gegner konnte das Team von Trainer Don Jackson wiederum effektiv nutzen. Dank Parkes (42.), der sehenswert per Rückhandschuss einen Doppelpack schnürte, sowie dem nach einem Konter am zweiten Pfosten freigespielten Schütz (44.), zog man auf 4:1 davon. Weitere Tore waren auf beiden Seiten möglich. Auch aufgrund des starken Münchner Penalty-Killings bei insgesamt neun Unterzahlsituationen geriet der Sieg nicht mehr in Gefahr.
  
    
Bayreuth Tigers
Überschaubarer Auftritt bringt erste klare Niederlage gegen Kassel
(DEL2)  Ohne die verletzten Heider und Davidek, sowie Lillich, der für Nürnberg im Einsatz war, ging man das Spiel bei den Huskies an.
Dabei tat man sich im ersten Spielabschnitt schwer, Zugriff auf die Partie zu bekommen. Hier spielten mehr oder weniger fast nur die Hessen und kreierten nach und nach ihre Chancen. Nach 9 Spielminuten nahm Kirsch Anlauf, kam ins Angriffsdrittel und nahm sofort den Schuss, den Jaeger noch abwehren konnte, doch den Nachschuss, den der Angreifer nur kurz darauf bekam, musste der gut haltende Bayreuther Schlussmann passieren lassen, was für die Führung und den Pausenstand – trotz weiterer guter Möglichkeiten der Gastgeber – bedeutete.
Auch der zweite Abschnitt war – nun von beiden Teams – auf eher überschaubarem Niveau. Wenige Chancen boten sich den Akteuren auf dem Eis und so bedurfte es einer fragwürdigen Strafe gegen Martens, dessen Gegenspieler im Rückwärtslaufen über die Beine des Bayreuther Defenders stolperte, um Farbe ins Spiel zu bekommen. Die anschließende Überzahl nutzte Mueller zum 2:0. Mit Strafen ging es weiter. Zunächst nahm Gron 2+2, als er seinen Gegenspieler mit dem Stock im Gesicht traf, nur kurz darauf ging Humphries hinterher, der die nummerische Überlegenheit zu Nichte machte. Nur kurz nachdem beide Teams wieder komplett waren, nahm Karlsson, nachdem Bartosch schon runter war, auf der Strafbank Platz. Duffy war es dann, dem der nächsten Treffer gelang. Nach längerer Videosichtung durch die Unparteiischen stand fest, dass es zwar ein Schlittschuhtor war, jedoch keine „Kickbewegung“ vom Torschützen ausging.
Ein kurzes Aufbäumen der Gelb-Schwarzen zu Beginn des Schlussabschnittes, als Rajala einmal das Gestänge anvisierte, reichte nicht mehr, um dem Spiel eine Wende zu geben respektive sich die Möglichkeit zu erarbeiten, näher heranzukommen. Kassel verwaltete geschickt das Spiel und legte mit dem dritten Überzahltor des Abends nach, welches nach 48 Minuten erzielt wurde und den Endstand bedeutete.
Es war insgesamt eines dieser Spiele, bei dem man gefühlt stundenlang hätte spielen können, ohne einen Erfolg auf das Score-Board eintragen lassen zu können. Weiter geht’s für die Jungs aus Bayreuth am Sonntag mit dem Match gegen den EV Landshut, der in der Tabelle direkt vor den Tigers – allerdings mit 8 Punkten Vorsprung – platziert ist.
„Kassel war wie gewohnt sehr zweikampfstark und hat uns wenig Luft gelassen in den ersten beiden Dritteln. Insgesamt haben unsere Verteidiger eigentlich gut gearbeitet. Auch wenn wir drei Tore in Unterzahl bekommen haben, so haben wir in den ersten 40 Minuten einfach zu wenig gemacht“, so Petri Kujala kurz nach der Partie.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
Eispiraten holen einen Punkt in Landshut - Westsachsen unterliegen dem EVL mit 2:3
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihre Auswärtspartie beim EV Landshut in der Overtime mit 2:3 verloren. Nachdem die Mannschaft von Cheftrainer Danny Naud zwischenzeitlich mit 2:0 führte, steht nach dem Spielende wenigstens ein Punkt auf der Habenseite der Westsachsen, die somit erstmals seit neun Partien wieder einen punkten konnten.
Personal: Nachdem sich das zwischenzeitlich lichtete und mit Goalie Michael Bitzer und Stürmer Alex Wideman zwei Leistungsträger in das Line-up zurückkehrten, fielen kurzfristig zwei Verteidiger aus. Ty Wishart trat die Reise aus privaten Gründen nicht mit nach Landshut an – Ebenso wie Ole Olleff, welcher sich nach dem Abschlusstraining mit Oberkörperproblemen herumplagte.
Beide Mannschaften starteten verhalten in die Partie. Jedoch waren es die Eispiraten, welche das Spiel mehr und mehr an sich rissen und dann auch zu guten Möglichkeiten kamen. Nur an der Ausbeute haperte es einmal mehr. Patrick Pohl, Lukáš Vantuch und André Schietzold scheiterten mit ihren guten Gelegenheiten allesamt an EVL-Goalie Jaroslav Hübl.
Im zweiten Durchgang waren es plötzlich die Gastgeber, die den Ton angaben und Druck auf das Tor von Michael Bitzer machten. In eigener Unterzahl waren es allerdings die Eispiraten, die den ersten Treffer des Abends erzielten. Austin Fyten stellte mit seinem Handgelenkschuss in den Winkel auf 1:0 (25.). Adrian Grygiel war es nur wenige Minuten später, der nach einem Bullygewinn von Lukáš Vantuch direkt abzog und somit die 2:0-Führung besorgte (30.). Kurz vor der zweiten Pause scheiterte Wideman nach einem Konter, im direkten Gegenzug besorgte Maximilian Forster dann den Anschlusstreffer zum 1:2 (38.).
Die Landshuter witterten im letzten Durchgang ihre Chance auf den Ausgleich und setzten sich phasenweise immer wieder im Drittel der Gäste fest. Maximilian Forster erzielte nach zwei Pfostenschüssen und etlichen guten Taten von Michael Bitzer mit seinem zweiten Tor das logische 2:2 (46.). In der Folge entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in welchem beide Mannschaften durchaus auch weitere Tore erzielen hätten können. Letztlich ging es in die Overtime und die Pleißestädter konnten immerhin schon einmal ihren ersten Punktgewinn nach acht sieglosen Spielen in Folge feiern.
Bei diesem einen Punkt sollte es jedoch nicht klauen. Nach gerade einmal 48 Sekunden ging es nach einem Bullygewinn im Drittel des EVL ganz schnell – Nachdem Michael Bitzer zunächst noch stark parieren konnte, nutzte Alexander Ehl den Nachschuss und sicherte den Hausherren mit seinem Treffer zum 2:3 den Zusatzpunkt.
  
    
Dresdner Eislöwen
Bittere Niederlage in Heilbronn
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen unterliegen bei den Heilbronner Falken mit 2:9 (0:1; 1:7; 1:1). Cheftrainer Rico Rossi musste auf den Einsatz von Steve Hanusch (Oberkörperverletzung) verzichten. Kurzfristig fehlten verletzungsbedingt auch Florian Proske und René Kramer.
Vor 2.203 Zuschauern blieb es im ersten Drittel lange torlos, bis Davis Koch in der 18. Minute die Führung für die Falken erzielen konnte. Zu Beginn des Mitteldrittels kassierten die Dresdner mehrere Strafzeiten. Zunächst traf Derek Damon in doppelter Überzahl (24.) und kurz darauf netzte Brock Maschmeyer die Scheibe zum 3:0 ein (25./PP1). Stefan Della Rovere erhöhte auf 4:0 (28.), bevor Alexander Dotzler für die Blau-Weißen verkürzen konnte (31./PP1).  Die Falken agierten weiter torgefährlich und Koch (32./39.),Damon (36.) und Bryce Gervais (39./PP1) schraubten das Ergebnis auf 8:1 in die Höhe.
Im Schlussdrittel gab es einen Wechsel auf der Torhüter-Position. Für Marco Eisenhut stand nun Nick Jordan Vieregge im Tor und er gab sein Debüt für Dresden in der DEL2. Dotzler konnte noch einmal den Puck einnetzen (51.), aber Samuel Soramies markierte den neunten Treffer der Falken in der 59. Minute.
Alexander Mellitzer, Cheftrainer Heilbronner Falken: „Wir haben heute die Tore zur richtigen Zeit geschossen. Ein 9:2-Sieg ist toll, aber am Ende sind es auch nur drei Punkte.“
Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Glückwunsch an die Falken zum verdienten Sieg. Wir hatten im ersten Drittel ein paar gute Chancen, diese aber nicht genutzt. Das Spiel war dann in zehn Minuten entschieden und dies haben wir auf der Strafbank verloren. Im letzten Drittel haben wir unseren jungen Goalie Nick Jordan Vieregge die Chane gegeben, es war sein Debüt und er hat gut gespielt.“
Am Sonntag, 12. Januar empfangen die Dresdner Eislöwen die Ravensburg Towerstars zum nächsten DEL2-Punktspiel in der EnergieVerbund Arena. Spielbeginn ist 17 Uhr. 
  
    
EHC Freiburg
Tim Talhoff verstärkt die Geschäftsführung des EHC Freiburg
(DEL2)  Die Geschäftsführung und das Team der Geschäftsstelle beim EHC Freiburg erhalten Zuwachs vom Ligakonkurrenten aus Bad Nauheim. Der 25 Jahre alte Tim Talhoff, der in den vergangenen dreieinhalb Jahren als Assistent der Geschäftsführung und Geschäftsstellenleiter in Bad Nauheim aktiv war, wird ab dem 01.02.2020 für den EHC Freiburg arbeiten.
„Seit Saisonbeginn haben wir bereits Ausschau nach Verstärkung für die Geschäftsführung des Gesamtvereins gesucht. Wir sind sehr glücklich, dass wir diesen seit Sommer konzipierten Aufgabenbereich nun mit Tim Talhoff, der sich auch in der DEL2 bestens auskennt, kompetent besetzen können. Tim Talhoff wird den Vorstand bei den kommenden Projekten unterstützen und weitere Professionalität in das Tagesgeschäft bringen“, so EHC-Präsident Michael Müller.
„Es ist strukturell wichtig, dass wir uns als Gesamtverein breiter und professioneller aufstellen für die kommenden Aufgaben und die stetige Weiterentwicklung des Standorts Freiburg aktiv gestalten. Wir sind als Vorstand davon überzeugt, mit Tim Talhoff den richtigen Mann für dieses Aufgabenfeld gewonnen zu haben“, so der 1.Vorsitzende Werner Karlin weiter.
„Ich freue mich sehr auf den EHC sowie auf das gesamte Umfeld. Die Gespräche mit Herrn Müller waren von Beginn an sehr vertraut, was meine Entscheidung erleichtert hat, mich dieser neuen Herausforderung zu stellen. Für das von Seiten der Verantwortlichen entgegengebrachte Vertrauen möchte ich mich an dieser Stelle bedanken. Wir werden als Geschäftsstellenteam alles daransetzen, den Gesamtverein strukturell besser aufzustellen sowie für die gewünschte Professionalität zu sorgen,“ sagt Tim Talhoff selber zu seiner neuen Aufgabe beim EHC Freiburg.
Herzlich Willkommen bei den Wölfen, Tim Talhoff!
  
    
EC Kassel Huskies
4:0-Erfolg über die Bayreuth Tigers am Freitagabend
(DEL2)  Mit einem ungefährdeten 4:0 (1:0/2:0/1:0)-Sieg setzten sich die Kassel Huskies am heutigen Abend gegen die Bayreuth Tigers durch. Vor 2.781 Zuschauern siegten die Nordhessen dank Treffern von Kirsch, Mueller, Duffy und Carroll sowie eines Shutouts von Torhüter Jerry Kuhn.
Die Kasseler starteten schwungvoll und spielten zielstrebig in Richtung des von Brett Jaeger gehüteten Gehäuses, doch Corey Trivino nach Vorlage von Luis Spitzner (2.), Stephan Tramm per Direktabnahme (5.) und Ben Duffy mutterseelenallein (5.) vergaben ihre Chancen. Auch der wiedergenesene Austin Carroll ließ gleich reihenweise Möglichkeiten liegen. In der 8. Minute folgte die erste Erleichterung: Nathan Burns war zunächst per Bauerntrick gescheitert, hatte den Puck jedoch zu Teamkollege Justin Kirsch bugsiert, der am kurzen Pfosten zum 1:0 einnetzten konnte (9.). Und die Gäste aus der Wagnerstadt? Die fanden offensiv überhaupt nicht ins Spiel. Lediglich Ivan Kolozvary prüfte Jerry Kuhn mit einem verlegenen Rückhandschuss aus dem Slot - doch der Kasseler Goalie hielt die Null.
Im zweiten Drittel zeigten sich die Tigers dann deutlich aktiver. Immer wieder kombinierten sich die Gäste ins Drittel der Huskies. Doch Tore blieben Mangelware! Sowohl bei Kunz Versuch aus dem hohen Slot (27.) als auch bei dem Versuch von Tomas Schmidt im Konter (35.) blieb Kuhn Sieger. Weniger Glück hatte Jaeger auf der Gegenseite, der im Powerplay sowohl von Richie Mueller (29.) als auch von Ben Duffy (38.) geschlagen wurde.
Im letzten Drittel zeigten sich die Tigers bei der Ehre gepackt. Gleich nach Wiederbeginn traf Rajala vom linken Flügel kommend nur die Latte (41.). Und auch Sebastian Busch fand trotz Energieleistung (43.) ebenso wenig den Weg an Kuhn vorbei wie Gron und Melanson, die aussichtsreich scheiterten. Mitten in die Bayreuther Angriffsbemühungen hinein schlugen die Huskies erneut zu. Austin Carroll traf in Überzahl nach brillanter Vorarbeit von Trivino zum entscheidenden 4:0 (48.). Die Gäste drückten zwar noch auf den Ehrentreffer, doch an Jerry Kuhn führte kein Weg vorbei.
Für die Huskies geht es nun auf Reisen: Am kommenden Sonntag, den 10. Januar gastieren die Schlittenhunde bei den Tölzer Löwen, ehe sie am 14. Januar bei Ex-Trainer Rico Rossi in Dresden vorstellig werden. Am Freitag, den 17. Januar, gastieren die Huskies dann in Frankfurt, ehe man Sonntag, den 19. Januar, endlich wieder vor heimischen Fans gegen den EHC Freiburg ran darf.
Tickets für alle Heimspiele gibt es im VVK, am jeweiligen Spieltag im Shop und an der Abendkasse sowie jederzeit online auf www.kassel-huskies.de.
  
    
ESV Kaufbeuren
ESVK unterliegt den Lausitzer Füchsen - 2:4 Heimniederlage für die Joker vor 2.623 Zuschauern
(DEL2)  Die Lausitzer Füchse aus Weißwasser reisten am Freitag nach Kaufbeuren, um vor 2.623 Zuschauern in der erdgas schwaben arena, gegen den wiedererstarkten ESVK anzutreten. Beim letzten Besuch der Lausitzer setzte es eine 1:3 Niederlage und dafür wollten sich die Joker natürlich revanchieren. Andreas Brockmann konnte bis auf den langzeitverletzten Philipp de Paly und den gesundheitlich angeschlagenen Valentin Gschmeissner aus den Vollen schöpfen, da auch Daniel Oppolzer seine Verletzung auskuriert hatte. Jan Dalgic durfte von Anfang an zwischen den Pfosten ran und Jere Laakson erhielt den Vorzug vor Ossi Saarinen in der Dritten Angriffsreihe.
Eigentlich perfekter Beginn für die Joker, die bereits nach einer Minute nach eine Fünf gegen Drei Überzahl spielen dürfen, aber das Powerplay läuft leider überhaupt nicht gut. Nach dieser ungenutzten Chance läuft die Partie zerfahren und ohne große Torszenen weiter. In der sechsten Minute dann mal Tobi Wörle gefährlich zu Joey Lewis vor das Tor von Mac Carruth, aber der bekommt schnell genug die Kelle dazwischen. Sami Blomqvist dann drei Minuten später mit zwei guten Einschussmöglichkeiten, aber der Schlussmann der Lausitzer hält seinen Kasten sauber. Danach dann erstes Powerplay für die Gäste und die Füchse setzen sich direkt im Joker-Drittel fest. Jan Dalgic kann zwar zweimal hervorragend gegen Darcy Murphy parieren, aber als Robert Farmer völlig ungestört zum Schuss kommt ist er Chancenlos und der Puck schlägt zum 0:1 Rückstand unter der Latte ein. Der Treffer ist wohl ein kleiner Weckruf für die Hausherren, die jetzt endlich etwas aggressiver wirken. Max Schmidle bedient in der 13. Minute den anstürmenden Jere Laaksonen der zwar vorbei zieht, aber dadurch eine Druckphase der Joker einläutet. Kapitän Julian Eichinger zieht hart aus der Distanz ab, Mac Carruth kann aber noch abwehren. Der Puck landet bei Fabian Koziol an der Blauen Linie und der netzt gezielt zum Ausgleich ein. In der Folge neutralisieren sich beide Teams wieder komplett. Der ESVK hat in Überzahl nochmals eine gute Gelegenheit durch Julian Eichinger und die Füchse kurz vor Drittelende durch Clarke Breitkreuz, aber beide verfehlen jeweils nur um Zentimeter das Torgehäuse. Mit 1:1 geht es in die erste Pause.
Guter Start ins zweite Drittel für die Joker. Sami Blomqvist spielt schnell auf den frei vor dem Tor stehenden Joey Lewis, aber Carruth wehrt mit dem Schoner ab. Danach zwei gute Möglichkeiten für den auffälligen Calvin Pokorny, aber auch er scheitert am Füchse Keeper. Jetzt kommt Weißwasser auch wieder besser rein in diesen Spielabschnitt und durch Jakub Kania zu einer sehr guten Torchance, doch Jan Dalgic ist blitzschnell unten. Die Lausitzer erhöhen den Druck, kommen aber durch ein Foul von Ondrej Pozivil in Unterzahl. Endlich zeigen die Rotgelben was sie im Powerplay draufhaben. Max Lukes und Branden Gracel jeweils mit Großchancen, doch Mac Carruth hält beide Male überragend, bis Max Schmidle den Keeper hinter dem Tor stehend rotzfrech anschießt und die Scheibe im Tor landet. Die Joker Fans feiern gerade diesen Treffer, da fällt schon wieder der Ausgleich. Der ESV verliert im Spielaufbau gegen stark pressende Füchse den Puck und Mike Hammond legt quer auf Tomas Andres, der nur noch zum 2:2 in der 37. Spielminute einschieben muss. Kurz vor der Sirene zeigt Mac Carruth erstmals eine Schwäche bei einer missglückten Fanghandabwehr, aber Calvin Pokorny bringt das Spielgerät nicht zur erneuten Führung im Tor unter. Ausgeglichen geht es in die Kabinen, obwohl für die Rotgelben in diesem Drittel mehr drin gewesen wäre.
Wieder kommen die Joker durch einen Koziol Schuss von der Blauen Linie gut in den letzten Spielabschnitt, der von Carruth entschärft wird. Weißwasser dann mit einem schnellen Konter in der 52. Minute, aber auch der Kaufbeurer Schlussmann zeigt seine Klasse. Die Füchse feuern im Anschluss zwar aus jeder Lage, können Jan Dalgic damit aber nicht aus der Reserve locken. Jetzt leichter optischer Vorteil der Lausitzer und bei angezeigter Strafe gegen Kaufbeuren und sechs Füchse Feldspielern, fällt der Führungstreffer für die Gäste. Daniel Schwamberger umkurvt das Tor und bringt die Scheibe in den Slot zu Feodor Boiarchinov, der Jan Dalgic keine Abwehrchance lässt und in der 46. Spielminute zum 2:3 für die Lausitzer trifft. Die Zuschauer sehen auch im Anschluss an diesen Treffen zwei Mannschaften auf Augenhöhe und eine absolut ausgeglichen Partie, die nicht zwingend einen Sieger verdient hat. Den gibt es am Ende aber natürlich doch und aus Kaufbeurer Sicht heißt er an diesem Abend leider Lausitzer Füchse, weil diese eine Minute vor Spielende mit dem 2:4 den Sack zu machen. Die Joker hatten kurz zuvor nochmals alles versucht und Jan Dalgic zu Gunsten des sechsten Feldspielers vom Eis genommen, Joel Keussen erobert aber die Scheibe schnell im eigenen Drittel und trifft aus der Distanz das leere Tor.
  
    
Tölzer Löwen
Belohnung bleibt aus
(DEL2)  Horrorstart, starke Moral, Pech. Viele Gründe können angeführt werden, warum die Tölzer Löwen das Spiel beim EHC Freiburg verloren haben. Am Ende steht eine 4:5-Niederlage - die verhindert hätte werden können. "Wenn man hier herkommt - ohne vier Verletzte - war der Plan die ersten zehn Minuten kein Tor zu bekommen", erklärte Kevin Gaudet. Geklappt hat das... maximal suboptimal. Nach sechs Minuten lagen die Buam mit 0:3 hinten. Freiburg schoss in dieser Zeitspanne viermal aufs Tor. "Unglaublich effizient", so Gaudet weiter. Beim ersten Gegentreffer die Löwen noch nicht voll wach. Scott Allen durfte nach 39 Sekunden frei in den Slot wandern und versenkte eiskalt. Genau 79 Sekunden später erwischte Erik Betzold Maximilian Franzreb im kurzen Eck. Der perfekte Schuss gegen einen etwas zu früh nach unten gegangenen Goalie. Beim dritten Treffer durch Cam Spiro Franzreb wieder machtlos. Ein Schuss von der blauen Linie prallte unglücklich von der Bande ab, Spiro stand perfekt und musste nur noch einschieben. So schnell kann es im Eishockey gehen, doch die Ansage von Kevin Gaudet im ersten Powerbreak ließ erahnen, was folgen sollte: "This game is not over!". Schon im ersten Drittel trafen die Buam im Powerplay zweimal den Pfosten. Kurz vor der Sirene traf Maximilian Glässl direkt nach gewonnenem Bully mit einem wuchtigen Schlagschuss zum 1:3. Allgemein überzeugte der junge Verteidiger auf voller Linie. Überzeugend auch die Leistung aller Löwen ab dem zweiten Drittel. Lange die Löwen besser, doch der nächste Treffer ging erneut aufs EHC-Konto. Patrick Kurz traf in Überzahl mit einem Schuss ins Kreuzeck zum 4:1. Direkt im nächsten Wechsel fand Stefan Reiter, mit einem Tip nach Schuss von Edfelder, die passende Antwort. Auch im Mitteldrittel erklang das Aluminium rund um Ben Meisner zweimal lautstark - doch wieder sprang die Scheibe nicht in das Tor, sondern daneben. Spätestens im Schlussdrittel die Löwen klar die bessere Mannschaft. Mehrfach kamen sie in gute Schussposition, in Minute 51 dann der endgültige Anschlusstreffer durch Stefan Reiters Nachschuss. Eben jener Reiter musste sechs Minuten vor Schluss - durchaus diskussionswürdig - auf die Strafbank. Freiburg nutzte auch dieses Powerplay durch Scott Allens Schuss und das Spiel schien gelaufen. Doch auch zu diesem Zeitpunkt gaben die Löwen nicht auf. Shawn Weller traf 45 Sekunden vor Ende erneut für die Buam. "Es war heute einfach nicht in den Karten", resümierte Gaudet, der nach dem Spiel um Erklärungen rang. Auch Peter Russell, Coach des EHC Freiburg, hatte warme Worte für die Löwen: "Wir hatten Glück heute Nacht. (...) Wir haben das Spiel heute gestohlen. Bad Tölz macht die Dinge, die sie machen wollen, am Besten in der ganzen Liga. Ich hätte ein paar Fragen an Kevin wie er das hinbekommt". Am Sonntag gibt's einen neuen Versuch für die Löwen, dann gastiert der Spitzenreiter aus Kassel in der weeArena.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
Deggendorfer SC
DSC siegt im Torfestival gegen die Eisbären Regensburg
(OLS) Was für ein wilder Abend in der Festung an der Trat. Der Deggendorfer  
SC bezwang im Ostbayernderby die Eisbären Regensburg vor 2242  
Zuschauern mit 7:5 und bleibt damit auf dem zweiten Tabellenplatz.
Das Spiel begann optimal aus Hausherrensicht. Gerade einmal drei  
Minuten waren gespielt, da gelang Kapitän Thomas Greilinger der  
Führungstreffer. Doch die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich  
warten. In der sechsten Minute vollendete Nikola Gajovsky eine  
Kombination über Lukas Heger und Richard Divis zum 1:1. Die Hausherren  
waren in der Folgezeit überlegen und konnten in der 15. Minute  
folgerichtig in Führung gehen. René Röthke traf auf Zuspiel von Filip  
Reisnecker zum 2:1. Doch die Gäste hatten erneut die richtige Antwort  
parat. Keine zwei Minuten stellte Peter Flache im Powerplay auf 2:2.  
Mit diesem Spielstand ging es hinein in die erste Pause.
Im zweiten Drittel waren es erneut die Deggendorfer, die den besseren  
Start erwischten. Zunächst traf Thomas Greilinger in der 24. Minuten  
nach einem schnellen Tempogegenstoß zum 3:2 und nur eine Minute später  
traf Filip Reisnecker per Abstauber zum 4:2. Die Gäste aus der  
Oberpfalz ließen sich davon nicht aus der Ruhe bringen. In der 35.  
Minute traf Richard Divis in doppelter Überzahl zum 4:3. Kurz vor der  
zweiten Pausensirene schlug der DSC jedoch noch einmal zurück.  
Ebenfalls in Überzahl überwand Curtis Leinweber Eisbären-Keeper Berger  
mit einem Schuss ins kurze Eck.
Zu Beginn des Schlussdrittels waren es dann die Gäste, die den  
besseren Start erwischten. Richard Divis verkürzte nach einem schnell  
vorgetragenen Konter in der 44. Minute auf 5:4. Die Moral der Gäste  
wurde in der Folge belohnt. Einen katastrophalen Fehler im eigenen  
Aufbau des DSC nutzte Peter Flache in der 51. Minute zum 5:5  
Ausgleich. Doch die Hausherren zeigten, dass sie sich von dem erneuten  
Rückschlag keinesfalls aus der Bahn werfen ließen. Kapitän Thomas  
Greilinger bekam den Puck in der 52. Minute den Puck vor dem Tor  
serviert und der Routinier zimmerte die Hartgummischeibe mit einem  
satten Schlagschuss zum erneuten Führungstreffer in die Maschen.  
Dieses Mal zeigten sich die Eisbären beeindruckt von dem erneuten  
Aufbäumen der Deggendorfer und so legte das Team von Trainer Dave  
Allison nur 30 Sekunden später noch einen Treffer drauf. René Röthke  
drückte nach einem Abpraller den Puck zum 7:5 über die Linie. Trotz  
zahlreicher Chancen auf beiden Seiten blieb es schließlich bei diesem  
Spielstand.
Damit gelang dem DSC auf heimischem Eis die Revanche gegen die  
Eisbären Regensburg und trifft nun am kommenden Sonntag auf den  
aktuellen Spitzenreiter der Oberliga Süd, die Memmingen Indians.
  
    
ECDC Memmingen
Siegreiche Indians: Erneut zwei Punkte in Peiting
(OLS) Mit einem 3:2-Erfolg im Penaltyschießen haben die Indians die nächsten wichtigen Punkte eingefahren. Nach Treffern von Snetsinger und Neal sorgte Linus Svedlund im Shootout für die Entscheidung. 
Die Indians mussten am Freitagabend krankheitsbedingt auf Marc Stotz sowie erneut auf Dennis Miller verzichten. Trotzdem gaben sie zu Beginn den Ton an und brachten die Hausherren einige Male in arge Bedrängnis. Brad Snetsinger sorgte in der 7. Minute auch für die Führung, die aber wenig später von Ty Morris ausgeglichen werden konnte. Doch mit dem ersten Powerplay des Abends schlugen die Indianer dann noch vor der Pause zu, auch wenn der abgefälschte Schuss von Dennis Neal den Weg etwas glücklich ins Tor fand.
Im zweiten Abschnitt fielen keine Treffer, die Memminger hatten das Spiel weitgehend im Griff. Einige gute Chancen wurden herausgespielt, ausgenutzt werden konnte aber keine davon. Auch Marc Henne im rot-weißen Gehäuse war jederzeit zur Stelle, wenn er gebraucht wurde.
Im Schlussdrittel sollte sich die Abschlussschwäche der Indians rächen, als Lukas Gohlke nach acht Minuten den Ausgleich erzielen konnte. Das Spiel nahm in der Folge noch einmal etwas Fahrt auf, trotz einiger guter Möglichkeiten blieb es aber beim 2:2 nach der regulären Spielzeit, so dass die Fans in Peiting Zuschlag bekamen.
In der Overtime passierte, im Gegensatz zur vorherigen Woche, als die Indians hier das Spiel entschieden, nichts nennenswertes und der Sieger musste im Penaltyschießen ermittelt werden. Nachdem Snetsinger und Morris trafen, durften sich noch einige weitere Schützen versuchen, die aber jeweils an den starken Torhütern scheiterten. Erst Linus Svedlund war im insgesamt 13. Versuch erfolgreich und sicherte seinem Team den Zusatzpunkt.
Bereits am Sonntag kommt es nun zum absoluten Spitzenspiel am Hühnerberg. Der Liga-Favorit aus Deggendorf kommt als ärgster Verfolger der Indians in die Maustadt. Das Spiel beginnt um 18 Uhr, Karten sind weiterhin erhältlich.
  
    
Starbulls Rosenheim
Vier Treffer von Josh Mitchell: Starbulls schlagen Lindau 7:1
(OLS)  Die Starbulls Rosenheim sind mit einem Heimsieg in die Meisterrunde der Eishockey-Oberliga Süd gestartet. Am Freitagabend schlugen die Grün-Weißen den Tabellenachten EV Lindau Islanders vor 1.875 Zuschauern im ROFA-Stadion mit 7:1 Toren. Herausragender Akteur im Team der Grün-Weißen war Josh Mitchell, der vier Treffer erzielte. Bis kurz vor Ende des zweiten Spielabschnitts sah es aber noch nicht nach einem deutlichen Rosenheimer Erfolg aus.
Ohne den wegen einer leichten Blessur fehlenden Torjäger Tadas Kumeliauskas und weiterhin auch ohne Verteidiger Florian Krumpe und Stürmer Dominik Daxlberger – beide müssen wohl auch noch am kommenden Wochenende pausieren – starteten die Starbulls auf eigenem Eis gegen den Tabellenachten vom Bodensee druckvoll und dominant. Fabian Zick hatte schon nach wenigen Sekunden die Führung auf dem Schläger. Jubeln durften die Hausherren dann in der 9. Spielminute, als Josh Mitchell nach Querpass von Michael Baindl völlig ungehindert aus kurzer Distanz zum 1:0 einschieben konnte. Fabian Zick erhöhte per Abstauber nach einem Schuss von Alexander Höller auf 2:0 (14.). Die erste Überzahlsituation nutzte Mitchell zu seinem zweiten Treffer an diesem Abend. Geistesgegenwärtig holte er am Pfosten stehend den neben das Tor gerutschten Puck mit dem Schläger wieder vor die Grundlinie und schob ins kurze Eck ein, bevor Gästetorwart Lucas Di Berado reagieren konnten – 3:0 (18.). 
Wie aus heiterem Himmel konnte Brent Norris für die bis dato im Abschluss harmlosen Gäste aber noch vor der ersten Pause verkürzen. Raffiniert versenkte der Lindauer Topscorer die Scheibe aus dem Handgelenk flach im linken Eck des von Lukas Steinhauer gehüteten Rosenheimer Tores zum 3:1 (19.). Dass die Gäste im zweiten Spielabschnitt dann den Ton über weite Strecken angeben sollten, war zu diesem Zeitpunkt aber nicht zu erwarten. Doch die Hausherren fanden gegen mutig aus der Pause kommende und viel kompakter und offensiver agierende Lindauer jetzt überhaupt nicht mehr ins Spiel. Steinhauer musste mehrfach eingreifen, um den 3:2-Anschlusstreffer zu verhindern. Die von Michael Fröhlich vergebene Großchance, als er nach Lindauer Scheibenverlust in der neutralen Zone alleine auf den Gästekeeper zufahren konnte, blieb erst einmal die einzige klare Einschussmöglichkeit der Hausherren. Und auch, dass Starbulls-Coach John Sicinski temporär von vier auf drei Sturmreihen umstellte, zeigte zunächst keine Wirkung. Erst ein später Doppelschlag, der sich keineswegs angedeutet hatte, bescherte den Hausherren einen komfortablen Vorsprung zur zweiten Pause. Daniel Bucheli traf mit der Rückhand nach starker Vorbereitung von Enrico Henriquez-Morales zum 4:1 (37.); 27 Sekunden später fälschte der im Slot völlig freistehende Mitchell einen Schuss von Matthias Bergmann technisch stark ab und machte ihn so unhaltbar – 5:1 (38.).
Im letzten Drittel erlahmte die Lindauer Gegenwehr dann merklich. Laut Gästecoach Franz Sturm musste sein Team dem Kräfteverschleiß der vergangenen Wochen Tribut zollen, als teilweise bis zu fünf Stammspieler ausfielen. Statt Di Berardo, dem Sturm eine gute Leistung bescheinigte, stand nun Michael Böhm im Lindauer Tor. Er zeichnete sich einige Male aus, musste aber auch noch zweimal hinter sich greifen – und war dabei jeweils völlig chancenlos. Mitchell kam wie beim 1:0 völlig frei zentral zum Abschluss und versenkte das Spielgerät technisch perfekt im rechten oberen Eck zum 6:1 (49.). Für den Schlusspunkt sorgte Henriquez-Morales, der einen Unterzahl-Gegenstoß der Starbulls eiskalt zum 7:1-Endstand abschloss (52.).
Dank des sechsten Heimsieges in Folge haben die Starbulls als Tabellendritter den Vorsprung auf den vierten Rang auf acht Punkte vergrößern können. Der Rückstand auf den Tabellenzweiten Deggendorf beträgt weiterhin drei, jener auf Tabellenführer Memmingen fünf Zähler. 
Am Sonntag gastieren die Starbulls Rosenheim zum zweiten Spieltag der Meisterrunde der Eishockey-Oberliga Süd bei den Selber Wölfen (NETZSCH-Arena, 18 Uhr). Ihr nächstes Heimspiel bestreiten die Starbulls am Sonntag darauf. Zu Gast im ROFA-Stadion am 19. Januar (Spielbeginn 17 Uhr) ist der EV Füssen. Tickets für dieses und alle weiteren Heimspiele der Starbulls Rosenheim sind rund um die Uhr buchbar auf www.starbulls.de (Selbstausdruck oder Download des Eintrittscodes auf das Smartphone). In der Starbulls-Geschäftsstelle am ROFA-Stadion sind Eintrittskarten zu den gewohnten Öffnungszeiten – Montag und Freitag 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag 14 bis 19 Uhr – erhältlich.
  
    
MEC Saale Bulls Halle
BULLS VOR EINEM SECHS-PUNKTE-SPIEL GEGEN DIE HANNOVER SCORPIONS! 32. Punktspiel der Saison 2019/20: Saale Bulls vs. Hannover Scorpions
(OLN)  Die Saale Bulls begrüßen am 32. Spieltag in der OL Nord die Hannover Scorpions. Wenn morgen um 18.15 Uhr im Sparkassen-Eisdom der Puck eingeworfen wird, beginnt der Kampf um Tore und Punkte. Natürlich gibt es für einen Sieg „nur“ drei Punkte, doch aufgrund der letzten Ergebnisse sowie der aktuellen Tabellensituation kann getrost von einem „Sechs-Punkte-Spiel“ gesprochen werden. Denn unsere Gäste aus der Wedemark rangieren aktuell auf dem fünften Tabellenplatz, lediglich drei Zähler vor dem MEC (Platz 7).
Die Scorpions reisen mit einer Serie von neun Siegen aus den letzten elf Spielen an die Saale, die Offensive ist mit Björn Bombis, Patrick Schmid, Julien Pelletier sowie Mario Valery-Trabucco qualitativ hochwertig besetzt. Die große Problemstelle der Niedersachsen hingegen ist die Defensive. Bislang kassierten die Niedersachsen 109 Gegentore, nur die Torhüter der Mannschaften ab Rang neun abwärts mussten häufiger hinter sich greifen. Mit Dennis Schütt verließ vor wenigen Tagen der sicherlich beste Offensiv-Verteidiger der Liga die Wedemark, Torhüter Enrico Salavarani sorgte letzte Woche mit einem Goaliefight gegen Tilburgs Leeuwesteijn für überregionale Schlagzeilen.
Seinen Platz nahm am Freitag mit Patrik Cerveny ein ehemaliger Bulls-Goalie ein, der mittlerweile in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) für Bremerhaven zwischen den Pfosten steht und mit einer Förderlizenz für die Scorpions ausgestattet ist. Dabei erlebte er wie die gesamte Mannschaft ein Wechselbad der Gefühle, als man einen scheinbar sicheren 4:0-Vorsprung gegen Herne noch hergab, sich erst in der Verlängerung durchsetzen konnte. Ein solches Wechselbad erlebten auch die Bulls in Erfurt, als die schwarzen Drachen im Schlussdrittel viermal einnetzten und den sicher geglaubten MEC-Erfolg zunichtemachten.
Für beide Teams geht es also am Sonntag darum, die verlorenen Punkte so schnell wie möglich wiedergutzu-machen. Dadurch können sich die Besucher im Sparkassen-Eisdom auf einen packenden Fight in einem Sechs-Punkte-Spiel freuen.
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles sichern einen Punkt in Tilburg
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben am Freitagabend in Tilburg mit 5:4 (1:0/2:2/1:2/1:0) in Overtime verloren. Vor 2.575 Zuschauern erlebten die Gäste dabei einen Horrorstart. Nur 37 Sekunden waren gespielt, da stand Danny Stempher plötzlich völlig allein vor dem Tor von Kai Kristian und versenkte zum 1:0 (1.). Der frühe Gegentreffer war ein Weckruf für das Team von Trainer Jacek Plachta, das fortan hinten sicherer stand und vorne durch Dennis Reimer beinahe den schnellen Ausgleich erzielt hätte. Die Schüsse des Stürmers landeten allerdings gleich zweimal am Tilburger Pfosten.
Erst im zweiten Abschnitt hatten die Hamburger das nötige Glück im Abschluss. Chase Witalas Pass vor das Tor lenkte Dennis Reimer mit dem Schlittschuh zu Tobias Bruns, der den Ausgleich erzielte (21.). In Überzahl schlugen die Trappers jedoch durch Kevin Bruijsten zurück (34.) und Diego Hofland legte mit dem 3:1 noch einen nach (38.). Die Gäste wahrten allerdings durch einen Nachschuss von Bruns die Spannung und verkürzten noch vor der Pause auf 3:2 (39.).
Im letzten Drittel machten die Hausherren Druck, das nächste Tor erzielten aber die Hanseaten. Dominik Lascheit bediente Thomas Zuravlev vor dem Tilburger Gehäuse, der mit einem satten Direktschuss den Ausgleich markierte (50.). In der Folge lauerten beide Mannschaften auf den Führungstreffer, und als keiner mehr damit rechnete, fiel er schließlich doch noch. In letzter Minute traf Jonne de Bonth zum 4:3 für die Gastgeber. Der Jubel über den vermeintlichen Siegtreffer im Ijssportcentrum Tilburg verstummte wenig später, als Chase Witala 10 Sekunden vor Spielende die starke Vorbereitung von Verteidiger Dominic Steck zum 4:4 veredelte.
Es ging in die Overtime, in der die Tilburger erneut ihre Heimstärke unter Beweis stellten und sich den Zusatzpunkt durch Jordy Verkiel sicherten (64.).
„Wir haben ein starkes Spiel gezeigt und hier verdient einen Punkt geholt. Dass wir nach einem späten Gegentreffer noch den Ausgleich erzielen, spricht für unseren Charakter“, so Stürmer Dennis Reimer.
  
    
Herner EV
Was für eine Moral! - Der HEV sichert sich einen wichtigen Zähler in Hannover
(OLN)  Der Herner EV hat das Auswärtsspiel am Freitagabend bei den Hannover Scorpions zwar mit 4:5 (0:2/1:2/3:0/0:1) nach Verlängerung verloren, zeigte dabei aber eine überragende Aufholjagd und bewies erneut, mit was für einer tollen Moral die Gysenberger die aktuelle Saison bestreiten.
Danny Albrecht standen dabei nur 13 Feldspieler und zwei Torhüter zur Verfügung, denn neben den bekannten Ausfällen musste der Coach kurzfristig auf den verletzten Patrick Asselin und Verteidiger René Behrens, der sich zu allem Überfluss beim Warm-up verletzte, verzichten. „Was die Jungs an Moral und Leidenschaft gezeigt haben war einfach genial! Aus einem 0:4 noch ein 4:4 zu machen, sich in die Overtime zu kämpfen und mit einem Punkt nach Hause fahren, ist nach so einem Spielverlauf völlig ok. Auf den Punkt können wir sehr stolz sein“, sagte der glückliche Coach.
Die Scorpions, die erstmals mit Förderlizenz-Goalie Patrik Cerveny (Bremerhaven) zwischen den Pfosten starteten, begannen sehr offensiv und gingen bereits in der fünften Spielminute in Führung. Andy Reiß bekam von der HEV-Defensive zu wenig Druck und schoss überlegt zur Führung ein. Danach hätten Denis Fominych und Dennis Palka durchaus ausgleichen können, scheiterten jedoch jeweils an Cerveny. Sechs Sekunden vor Drittelende erhöhte Björn Bombis mit einem platzierten Schuss auf 2:0. Auch er wurde nicht hart genug gestört. „Wir hatten zu Beginn des ersten Drittels die besseren Chancen, haben dann aber mit zwei Kontern die Gegentore bekommen“, bilanzierte Danny Albrecht die ersten 20 Minuten.
Im zweiten Abschnitt stand die dezimierte HEV-Defensive weiterhin stark unter Druck. Nach einem einfachen Puckgewinn im Mitteldrittel ließ Patrick Schmid Björn Linda im HEV-Tor keine Chance, kurz danach war es Christoph Koziol, der den HEV-Goalie am kurzen Pfosten überwand. Im Anschluss nahm Danny Albrecht eine Auszeit, stellte sein Team noch mal neu ein und direkt war Herne besser im Spiel. Marcus Marsall erzielte bei 4-4 das 4:1, kurze Zeit später hätte Dominik Piskor bei zwei Riesenchancen das 4:2 machen müssen, doch er bekam den Puck nicht an Cerveny vorbei. „Wir haben in der Auszeit ein bisschen umgestellt und das System geändert. Dadurch lief es dann deutlich besser“, so der HEV-Coach weiter.
In den letzten 20 Minuten merkte man den Gysenbergern an, dass sie sich noch lange nicht aufgegeben hatten. Herne spielte weiter nach vorne und erzielte, nach einem schnell vorgetragenen Spielzug über Christoph Ziolkowski und Marcus Marsall, das 4:2 durch Nils Liesegang. Der HEV hatte Blut geleckt, Hannover kam überhaupt nicht mehr aus der eigenen Zone und nahm relativ dumme Strafen. Eine davon nutzte Anthony Calabrese zum 4:3-Anschlusstreffer in der 51. Minute. Nur 14 Sekunden später war es der junge Artjom Alexandrov, der die überragende Herner Moral mit dem Ausgleich belohnte. In den letzten zwei Minuten spielte der HEV erneut in Überzahl, doch der Siegtreffer wollte nicht fallen.
In der Overtime war es dann Scorpions-Stürmer Julien Pelletier, der seine ganze Qualität ausspielte und den Siegtreffer für die Gastgeber erzielte.
Am Sonntag kommen die Rostock Piranhas zum diesjährigen „Teddy Bear Toss“ an den Gysenberg. Bully in der Hannibal-Arena ist dann um 18.30 Uhr.
  
    
Rostocker EC
Leidenschaftliche Piranhas kurz vor dem Ausgleich - Sie hätten sich beim 2:3 gegen die Icefighters Leipzig zumindest die Verlängerung und damit einen Punkt verdient gehabt
(OLN)  Die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs verloren am Freitagabend in der Eishalle Schillingallee gegen die Icefighters Leipzig unglücklich mit 2:3 (1:1, 0:2, 1:0). Weiter geht es in der Oberliga Nord am Sonntag ab 18.30 Uhr beim Herner EV.
Die Gäste begannen druckvoller, der REC ein bisschen abwartend – bis die Sachsen zwei Zeitstrafen auf einen Streich kassierten: zwei Minuten lang die Piranhas im Spiel Fünf gegen Drei! Doch weiß Gott nicht zum ersten Mal in dieser Saison konnten sie den Vorteil nicht nutzen.
In einfacher Überzahl gelang ihnen schließlich doch das 1:0 durch Jonas Gerstung, doch konnten sie sich nur ganze 73 Sekunden ihrer Führung erfreuen, dann hatte Leipzig ausgeglichen.
Fünf Sekunden vor Ablauf des ersten Drittels vergab Constantin Koopmann eine Riesenchance, als er nach Alleingang den Puck knapp über das Tor feuerte.
Die erste Möglichkeit in Durchgang zwei hatte Sebastian Brockelt in Überzahl (24.), doch als Keeper Jakub Urbisch am Boden lag und nicht gleich wieder hochkam, nutzten die Icefighters das ebenso aus (zum 1:2), wie sie direkt im Gegenzug die vergebene Chance von Christopher Stanley bestraften – 1:3.
Nach dem Anschluss durch Tomas Kurka (49.) aber warf der REC alle Leidenschaft rein, war drauf und dran. Die Gäste hingegen stehend k. o., sie wackelten! Rostock hätte sich zumindest die Verlängerung und damit einen Punkt verdient gehabt, doch es sollte nicht mehr sein.
Es fehlten neben den Verletzten Marvin Krüger und Viktor Beck auch Tim Junge (wurde bei den Eisbären Berlin Juniors benötigt), als „überzähliger“ dritter Kontingentspieler Roman Tomanek – die Plätze wurden von Tomas Kurka und Nedeljko Lukacevic eingenommen – sowie der erkrankte Phil Miethling. 
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern
    
TSV Erding
Gladiators zwingen Grafing in die Knie
(BYL)  Was für ein Auftakt in die Oberliga-Verzahnungsrunde. Die Erding 
Gladiators und der EHC Klostersee lieferten sich am Freitagabend einen 
begeisternden Kampf. Am Ende siegten die heimischen Gladiators mit 3:2 
Toren (2:1, 0:0, 0:1; 1:0) nach Verlängerung.
Die Klosterseer begannen so, wie man es von ihnen erwartet hatte: 
offensiv und aggressiv. So hatten die Gladiators anfangs Probleme, sich 
zu befreien – und Glück. In der 3. Minute flog ein von Marinus 
Kritzenberger von der blauen Linie abgefeuerter Puck durch Freund und 
Feind hindurch und landete am Pfosten. Knapp zwei Minuten später 
jubelten die Gäste schon, doch irgendwie kratzte Erdings Torwart 
Christoph Schedlbauer den Puck noch von der Linie. Im Gegenzug traf 
Marko Babic nach einem tollen Angriff, eingeleitet von Philipp Michl, 
zum 1:0. Die Antwort der Grafinger kam nur 91 Sekunden später, als 
Raphael Kaefer eine Einzelleistung zum 1:1 abschloss. Jetzt waren die 
Gäste am Drücker, auch dadurch bedingt, dass sie zwei 
Powerplay-Möglichkeiten hatten. Doch bei der zweiten EHC-Überzahl fing 
Florian Zimmermann den Puck ab und machte – obwohl er gefoult wurde – 
das 2:1 (14.). Fast wäre ihm sogar das 3:1 gelangen, doch scheiterte er 
am Pfosten (18.).
Der Mittelabschnitt begann furios, mit Erdinger Überzahl und 
Pfostenschüssen von Babic (21.) sowie Rudi Lorenz. Nun nahm die Partie 
richtig Fahrt auf, und es entwickelte sich ein rassiges Spiel auf 
höchstem Niveau mit Chancen auf beiden Seiten. In der 33. Minute fast 
der Ausgleich, doch rettete Mark Waldhausen für seinen geschlagenen 
Torwart auf der Linie. Jetzt brachten die Klosterseer eine noch härtere 
Note ins Spiel, doch die Gladiators nahmen den Kampf an und hielten 
dagegen. Hauptschiedsrichter Martin Grech leitete sehr großzügig, was 
vor allem den Grafingern entgegenkam.
Das Schlussdrittel begann mit einem Klosterseer Lattenschuss. Nur eine 
Minute später lief auf der Gegenseite Martin Dürr alleine aufs EHCK-Tor 
zu, scheiterte jedoch an Gräubig. Und dann hatten die Gäste richtig 
Glück. Ein Pass von Thomas Hummer vors Gladiators-Tor prallte von einem 
Erdinger Schlittschuh zum 2:2 ins Netz (47.). Die letzte Viertelstunde 
war dann ein offener Schlagabtausch. Die Fans auf beiden Seiten hatten 
nicht nur einmal den Torschrei auf den Lippen. Nach 60 dramatischen 
Minuten hieß es aber immer noch 2:2.
Die Entscheidung fiel in der Verlängerung. Nach Vorarbeit von Lorenz war 
Alex Gantschnig zur Stelle und bugsierte drei Sekunden vor dem Ende der 
Overtime den Puck zum 3:2 über die Linie.
  
    
EHC Klostersee
TSV Erding Gladiators – EHC Klostersee 3:2 (2:1, 0:0, 0:1, 1:0) nach Verlängerung
(BYL)  Einen Auswärtspunkt holte sich der EHC Klostersee zum Auftakt der gemeinsamen Verzahnungsrunde Bayernliga/Oberliga Süd im Auswärts-Derby bei den Erding Gladiators. Die Gastgeber waren beim 2:3 nach Verlängerung aus Sicht der Grafinger ein glücklicher Sieger. Die Rot-Weißen hätten mehr mitnehmen können, wäre man in der regulären Spielzeit im Abschluss etwas cooler gewesen. Chancen genug hatten sich die in den Offensivreihen personell ausgedünnten Schützlinge von Dominik Quinlan - mit Bob Wren, Philipp Quinlan und Vitus Gleixner fehlte eine komplette starke Angriffslinie - in der regulären Spielzeit. Was über die kompletten 60 Spielminuten freilich auch für die Gastgeber galt.
Nach dem ersten Drittel könnte man beim EHC freilich festhalten: Wenig aus viel. Trotz extrem starker Anfangsphase und einem halben Dutzend erstklassiger Chancen lag man zur ersten Pause 1:2 zurück. Die Gladiators könnten sich die Hände reiben: Viel aus wenig gemacht! Bei zwei Strafzeiten zu Beginn des Mittelabschnitts musste erst einmal konzentriert verteidigt werden. Dann aber wäre der Ausgleich überfällig gewesen. In der 47. Minute war es endlich so weit: Hochverdient wurde das 2:2 erzielt. Dabei blieb es bis zur Sirene. In der fünfminütigen Zugabe waren die Klosterseer Aktiver. Den Zusatzpunkt sicherten sich die Erdinger - drei Sekunden vor Ende der Overtime.
  
    
EHC Königsbrunn
Enttäuschung nach knapper Auswärtsniederlage
(BYL)  Mit 3:4 unterliegt der EHC Königsbrunn in Pfaffenhofen gegen die „EisHogs“. Nach einer intensiven, aber sehr fair geführten Partie hatten die Gastgeber das bessere Ende für sich.
Für beide Vereine war es wichtig, mit einem Sieg in die Qualifikationsrunde zu starten. EHC-Coach Waldemar Dietrich konnte bis auf den noch verletzten Elias Maier aus den Vollen schöpfen und mit drei kompletten Reihen antreten, alle Leistungsträger waren mit an Bord.
Königsbrunn startete aggressiv und mit viel Zug zum Tor in die Partie. Allerdings leistete sich der EHC gleich in der dritten Spielminute während der Angriffsbemühungen einen Fehlpass, so dass Nick Endreß plötzlich alleine vor dem Königsbrunner Tor auftauchte und Torfrau Jennifer Harß keine Chance ließ. Der EHC kassierte nach dem frühen 0:1 gleich einen weiteren Konter und zeigte sich anfällig für Gegenstöße. In der siebten Spielminute tankte sich Tim Bullnheimer durch die gegnerischen Reihen und setzte Max Arnawa in Szene, der zum 1:1 Ausgleich einschoss. Fünf Minuten später traf dann Anton Zimmer zum 2;1 für den EHC. Doch nur drei Minuten danach fing sich Königsbrunn nach einem katastrophalen Fehlpass den nächsten Konter, die Eishogs nahmen das Geschenk dankend an und verwandelten zum verdienten 2:2. Bis Drittelende fielen aber keine weiteren Treffer mehr, so dass beide Teams mit einem leistungsgerechten Unentschieden in die Kabinen gingen. Die deutlicheren Chancen hatten aber die Gastgeber.
Im mittleren Spielabschnitt hatte der EHC mehr Möglichkeiten, die Gastgeber verteidigten aber clever und ließen nur wenige hochkarätige Möglichkeiten zu. In der 25. Spielminute fing sich Königsbrunn erneut einen Konter, den der 22-jährige Nick Endreß erneut ganz abgezockt zum 3:2 für Pfaffenhofen einschoss. Den Brunnenstädtern gelang nur wenig, auch in Überzahl schaffte es die Mannschaft nicht weitere Treffer zu erzielen, so dass es mit der knappen Führung für die Gastgeber in die letzte Pause ging.
Im letzten Drittel versuchte der EHC die Schlagzahl zu erhöhen,  musste aber in der 46. Spielminute ein weiteres Tor der Eishogs hinnehmen, die mit einem verdeckten Schuss das Ergebnis auf 4:2 hochschraubten. Königsbrunn konnte zwar in der 52. Spielminute auf 4:3 verkürzen. Doch ein weiterer Treffer wollte einfach nicht fallen, auch wenn Königsbrunn nun am Drücker war und sehr gute Chancen kreierte. EHC-Coach Dietrich nahm kurz vor Spielende Torfrau Jennifer Harß zugunsten eines weiteren Stürmers vom Eis, aber zum Schluss reichte es nicht für den Ausgleich.
Königsbrunn verliert am Ende etwas unglücklich das erste Spiel der Qualifikationsrunde, muss sich aber die schlechte Chancenverwertung vorwerfen lassen. Die Gastgeber waren wesentlich effektiver und nutzten ihre Möglichkeiten konsequent, so dass der Sieg am Ende auch verdient war. Der EHC muss nun unbedingt punkten und kann sich keine weiteren Niederlagen mehr erlauben.
EHC-Trainer Waldemar Dietrich sprach nach der Partie die Schwächen seines Teams an: „Wir haben ganz schlecht angefangen, gleich der erste oder zweite Schuss auf unser Tor war ein Treffer. Die Scheibe haben wir in der Vorwärtsbewegung verloren. Danach sind wir aber gut zurückgekommen und haben 2:1 geführt, Dann passiert uns der gleiche Fehler wieder, und schon steht es 2:2. Wir haben viel ins Spiel investiert, aber Pfaffenhofen hat gut verteidigt. Im gegnerischen Drittel haben wir zwar die Scheibe behaupten können, schafften es aber nicht dem Goalie die Sicht zu nehmen. Am Ende haben wir nochmal alles versucht das Spiel zu gewinnen, es ist uns aber nicht gelungen. Der Sieg für Pfaffenhofen war verdient. In dieser Runde kann Jeder Jeden schlagen, wir waren heute leider nicht bereit.“
  
    
EHF Passau Black Hawks
Bärenstark! Black Hawks schlagen Oberligist Höchstadt deutlich!
(BYL)  Die Passau Black Hawks haben ihre Auftaktpartie in die Aufstiegsrunde eindrucksvoll mit 4:1 vor 927 Zuschauern gegen Höchstadt gewonnen. Die Höchstadter galten vor der Partie als haushoher Favorit, hatten aber Ende sogar Glück, dass das Ergebnis nicht deutlich zugunsten der Hausherren ausfiel. Passau musste in der Partie auf den verletzten Topscorer Jan Sybek und Tobias Feilmeier verzichten. Mit an Bord waren dafür die zwei Neuzugänge Patrik Dzemla und Martin Parýzek. Von der ersten Minute an waren die Passau Black Hawks die spielbestimmende Mannschaft. Druckvoll und konzentriert agierte die Feilmeier Truppe über sechzig Minuten. Dazu präsentieren sich die Habichte auch in der Verteidigung bärenstark. Im ersten Drittel hatten die Black Hawks oft Pech im Abschluss oder scheiterten am gut aufgelegten Höchstadter Schlussmann. So ging es mit einem 0:0 in die erste Drittelpause. Im zweiten Drittel knüpften die Black Hawks an ihre starke Leistung an und setzten den Oberligisten immer wieder früh unter Druck. Belohnt wurden die Habichte in der 31. Spielminute. Florian Fischer sorgte für die viel umjubelte Passauer Führung. Nun hatten die Dreiflüsse Städter Blut geleckt und drängten weiter auf den nächsten Treffer. Zwei weitere Passauer Tore wurden vom Schiedsrichtergespann nicht anerkannt. Trotzdem ließen sich die Habichte nicht aus der Ruhe bringen. Drei Minuten vor Ende des zweiten Drittels war es der Ex-Höchstadter Alex Kreuzer welcher zum 2:0 einnetzen konnte. Im Schlussdrittel sorgte Florian Fischer mit seinem zweiten Treffer für die Vorentscheidung. Höchstadt konnte lediglich noch zum auf 3:1 verkürzen. Den Schlusspunkt setzte Petr Sulcik mit seinem Treffer zum 4:1. Die Passau Black Hawks präsentierten sich heute als starke Einheit. Die mannschaftliche Geschlossenheit war definitiv der Schlüssel zum Erfolg. Dies sah auch Trainer Heinz Feilmeier auf der Pressekonferenz nach dem Spiel so. „Wir haben heute eine Top Partie abgeliefert. Nach der Vorrunde konnten wir den Hebel umlegen und konnten alle Element die wichtig waren ins Spiel mit einbringen. Konstanz über sechzig Minuten, das Körperspiel und eine starke Leistung in der Defensive. Hut ab vor meinen Jungs. Genauso müssen wir jetzt weitermachen.“ Den Zuschauern in der Passauer EisArena wurde heute ein absolute Top Spiel geboten. Eine Partie auf höchstem Niveau, die definitiv Lust auf mehr macht.
Am Sonntag steht für die Passau Black Hawks bereits das nächste schwere Spiel auf dem Programm. Es geht nach Grafing zum EHC Klostersee. In der Vorrunde konnten jeweils die Heimmannschaften ihr Spiel gewinnen. Zeigen sich die Habichte so spielfreudig und konzentriert wie in der Partie gegen Höchstadt ist aber auch ein Auswärtssieg absolut möglich. -czo
  
    
TSV Peißenberg
Eishackler starten mit einem Derbysieg in die Abstiegsrunde 
(BYL)  Die Eishackler sind mit einem positiven Erlebnis in die Abstiegsrunde gestartet. Und wie. Zu Gast waren die „Mammuts“ aus Schongau. Die mit 4 verletzten Spielern in Peißenberg antreten mussten. Da kann auch so eine kurze Anreise, ein harter Trip werden. Zum Glück wurde es dieser auch aus Sicht der Treuen Anhänger der „Eishackler“.
Gleich im ersten Drittel wollten die Hausherren um den wiedergenesenen Brandon Morley den Gästen zeigen, wo der „Frosch die Locken hat“. Das gelang auch. Zurück zu alter Stärke finden und an die Leistungen im Oktober und November anknüpfen ist das Ziel der Mannschaft. Wir wollen unsere Anhängerschaft wieder mit demselben Eishockey begeistern wie zu Beginn der Saison. Die „Eishackler“ machten zu Beginn ordentlich Druck und gingen voll drauf und gleich in der 4. Minute sollte auch der erste Treffer fallen. Matthias Müller konnte erfolgreich nachstochern und den Puck im Tor unterkriegen. Weiterhin waren es auch nur die „Eishackler“ die ihr Können zeigten. So waren es in der 13. und 16. Minute fast zwei identische Tore für die TSV-Männer zum 2 und 3:0. Einmal hielt Valentin Hörndl und zum andern hielt Martin Lidl von der Blauen Linie einfach mal drauf und die Scheibe fand den Weg ins Tor.
Im Mittelabschnitt schaltete Peißenberg einen Gang zurück was Schongau wieder zurück ins Spiel brachte. Hier hat sich die Mannschaft auf die Harmlosigkeit der Schongauer verlassen, sogar einen Penalty (29.) konnte Jakub Muzik nicht im Tor unterbekommen. Auch Peißenberg sollte einen Penalty erhalten in der 35. Minute traf Florian Höfler bei dieser Gelegenheit leider nur die Querlatte. Aber Höfler sollte in diesem Drittel noch einmal eine Chance erhalten in der 39. Minute machte er es besser und traf zum zwischenzeitlichen 4:0.
Im letzten Abschnitt dieser Begegnung war es dann von beiden Mannschaften fast nur noch Schaulaufen. Die einen, weil sie nicht mehr konnten und die anderen passten sich an. So war es auch nur noch „ein Highlight“, das 5:0 und somit die Entscheidung brachte Valentin Hörndl in der 49. Spielminute.
Am Ende stand ein verdienter 5:0 Erfolg für den TSV Peißenberg. Dieser Sieg war enorm wichtig. Nach der Niederlagen-Serie von Sechs Spielen war es eine große Erleichterung das dieses Derby gewonnen werden konnte. Den Schwung gilt es jetzt mit nach Geretsried zu nehmen, dort erwarten uns die „Riverrats“, hier treffen wir auf eine Heimstarke Mannschaft, die im Moment sehr gut drauf ist und den „Eishacklern“ deutlich mehr abverlangen wird.
Wer die Reise nach Geretsried antreten möchte, der sollte frühzeitig im Stadion sein. Aufgrund des Umbaus gibt es nur eine maximale Anzahl von 500 Karten für dieses Spiel. Das Fassungsvermögen ist auf diese Kapazität bis zum Ende der Saison beschränkt.
   
    
EHC Waldkraiburg Löwen
EHC Waldkraiburg gibt Sieg in letzter Minute aus der Hand
(BYL)  Es war ein Eishockeyfest am Freitagabend in der Miesbacher Eishalle beim Aufeinandertreffen des TEV Miesbach mit den Löwen aus Waldkraiburg. Die Löwen scheinen die mäßig gute Form der letzten Spieltage abgeschüttelt zu haben und lieferten den mitgereisten Fans einen wahren Augenschmaus.
Bereits nach 41 Sekunden zappelte der Puck bereits im Tor, entgegen der Nachrichten der letzten Wochen jedoch nicht hinter dem Löwen-Keeper, sondern hinter Timon Ewert vom TEV. Nach einem Angriff der Miesbacher, schaltete Kevin Yeingst im Tor geistesgegenwärtig und spielt den langen Pass zu Tomas Rousek, der wiederum Lukas Wagner bedient welcher in bester Manier zum Tor abschließt. Miesbach, von diesem schnellen Tor unbeeindruckt liefert dem EHC in der Folge weiterhin eine rasante und ansehnliche Partie. Doch in der 4. Minute verpasst TEV-Spieler Filip Kokoska den Puck ebenso wie das Tor des EHC, ebenso wie eine Minute später Feuerreiter, der jedoch am starken Kevin Yeingst scheitert. In der 6. Spielminute passiert dann das, das jedem Löwenfan den Funken der Hoffnung beschert. Tomas Rousek schließt einen Angriff auf Zuspiel von Wagner und Straka zum 0:2 ab. Wer jedoch glaubte, dass die Löwen den TEV nun an die Wand spielen können, der befand sich auf dem Holzweg. Nachdem zwischenzeitlich sowohl Nico Vogl als auch Michael Trox Chancen für eine Erhöhung des Spielstands auf Waldkraiburger Seite hatten, war es jedoch Feuerreiter für Miesbach, der den 1:2 Anschlusstreffer erzielen konnte. Vorlagengeber war in diesem Fall Bohumil Slavicek, der Topscorer der Miesbacher. Auch den nächsten Treffer durften sich die Spieler des TEV auf ihrer Seite gutschreiben. Thomas Schenkel gleicht das Spiel auf Vorlage von Athanasios Fissekis wieder aus und egalisiert damit den Zwei-Tore-Vorsprung der Waldkraiburger Löwen. Aber auch die Industriestädter geben sich unbeeindruckt von der Aufholjagd des Gegners. Immer wieder kreieren sie Vorstöße und Chancen vor dem Tor, eine davon ergibt sich für Leon Judt in Überzahl und prompt wird diese auch zum 2:3 Pausenstand genutzt.
Der zweite Durchgang des Spiels begann mit einer eifrigen Miesbacher Mannschaft für die Felix Feuerreiter bereits wenige Sekunden nach Wiederanpfiff Löwen-Keeper Yeingst prüfte. Dieser hielt diesem Angriff noch stand, konnte aber im direkten Anschluss die zweite Scheibe von Feuerreiter nicht sichern und Miesbach glich erneut aus. Auch dieses Spieldrittel war insgesamt ein Augenschmaus für Eishockeyliebhaber. Nicht etwa, weil es viele Tore zu bestaunen gab, jedoch aber weil es rasant geführt wurde, mit wenigen groben Fehlern auf der einen oder anderen Seite und einem Spielfluss, der kaum einmal ins Stocken geriet. Dies bezeugt auch die Tatsache, dass es bis zum Ende des zweiten Durchgangs lediglich drei Strafen (zweimal Löwen, einmal Miesbach) zu sehen gab. In der 28 Minute, die Löwen befinden sich soeben in einer dieser zwei Unterzahlspielen, ist es der quirlige Leon Decker, der sich in der neutralen Zone den Puck vom Schläger des Miesbacher Spielers stehlen kann und von Mitspieler Christof Hradek begleitet, vor das Tor von Timon Ewert fährt. Ein Pass und ein Schuss später, zappelt das Spielgerät im Netz der Miesbacher zum 3:4, Torschütze ist Christof Hradek. Die verbleibenden Minuten in diesem Abschnitt werden von beiden Teams weiterhin genutzt ansehnliches Eishockey zu spielen. Chancen ergaben sich auf beiden Seiten, doch gerade Miesbach, in Form von Franz Mangold oder Feuerreiter, scheiterte mit zwei großen Möglichkeiten jeweils an einem überragend haltenden Kevin Yeingst im Tor des EHC und so ging es mit der knappen 3:4 Führung des EHC Waldkraiburg in die Kabine zur letzten Pause.
Wer glaubte, dass die Teams für Durchgang drei ihr Pulver bereits verschossen hatten, der irrte. Weder hüben noch drüben ließ die Spielfreude und die Geschwindigkeit nach. Auf Miesbacher Seite ist es erneut der an diesem Abend auffällig spielende Felix Feuerreiter, der prüft ob das Löwen-Tor zu überwinden ist, auf Waldkraiburger Seite Hradek, Rousek oder auch Wagner, die versuchen den Spielstand erneut zu erhöhen. In der 50. Minute ist es Miesbachs Kokoska, der sich in Unterzahl und nach einer Unachtsamkeit in der Löwenabwehr den Puck schnappen und weiterspielen kann. Ende des Lieds ist, dass Bohumil Slavicek auch an diesem Abend zu seinem Tor kommt und zum 4:4 ausgleichen kann. Eine Minute und zwei Sekunden vor Ende des Spiels dann der Schock für Löwen und Anhang. Aus einer im Grunde nicht allzu gefährlichen Situation heraus, kann der TEV-Spieler Thomas Schenkel allein auf das Tor von Kevin Yeingst zusteuern, dieser hat in dieser Situation das Nachsehen und Miesbach kann, das erste Mal an diesem Abend, in Führung gehen. Auch wenn der EHC sofort reagiert und Yeingst zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nimmt, lässt sich der TEV die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Im Gegenteil; 12 Sekunden vor Ende nutzt Dusan Frosch die Tatsache, dass das Löwen-Tor leer ist und erhöht auf den Endstand von 6:4.
Trotz dieser Niederlage kann man festhalten, dass es scheint, als hätten die Löwen ihr kleines Formtief der vergangenen Spiele überwunden. Dieses Spiel war so, wie man es erwartet, wenn der Erste auf den Zweiten trifft und macht auf jeden Fall Lust auf mehr.
  
    
ESV Buchloe
Piraten gelingt Traumstart in die Aufstiegsrunde - ESV Buchloe gewinnt sein Auftaktspiel in Amberg mit 6:2
(BLL)  Ein Bilderbuchstart nach Maß ist dem ESV Buchloe am Freitagabend zum Auftakt in die Aufstiegsrunde zur Bayernliga geglückt. Beim ERSC Amberg, dem Tabellenzweiten der Nordgruppe, siegten die Buchloer verdientermaßen mit 6:2 (2:1, 3:0, 1:1) und holten so die ersten wichtigen Zähler im Kampf um die ersten vier Plätze.
Trainer Christopher Lerchner schien unter der Woche und vor dem Spiel genau die richtigen Worte gefunden zu haben, denn seine Schützlinge waren an diesem Abend vom Start weg komplett fokussiert und motiviert. Die logische Konsequenz war eine mannschaftlich absolut geschlossene Leistung, die die Piraten im Amberger Hexenkessel ruhigen Kopf bewahren ließ und somit einen verdienten Auftaktsieg bescherte.
Schon in den ersten Minuten zeigten die Freibeuter, dass man an diesem Abend bereit war. Auch bedingt durch ein frühes Überzahlspiel gehörten die ersten Aktionen dem ESV und eine anschließende Unterzahl überstand ebenso man relativ problemlos. Erst gegen Drittelmitte bekam ESV-Schlussmann Johannes Wiedemann, der an diesem Abend ein sicherer Rückhalt war, den ersten ernstzunehmenden Torschuss auf sein Gehäuse (12.). Mit dem zweiten Versuch gingen die Wildlions dann jedoch in Front. Bei einem verdeckten und satten Blueliner von Noel-Esteban Fabig war auch Wiedemann machtlos (14.). Die passende Buchloer Antwort brauchte allerdings nur gut eine Minute: Michal Petrak eroberte die Scheibe und netzte schließlich zum 1:1 ein. Und es kam noch besser, als Robert Wittmann kurz vor der Drittelpause sogar zum 2:1 einschieben konnte (20.).
Während die Emotionen gerade gegen Ende des ersten Drittels auf den Rängen etwas hochkochten, wurden die Buchloer im zweiten Drittel endgültig zum Stimmungskiller für die Heimfans. Denn nach einem Doppelschlag der Pirates binnen 23 Sekunden wurde es ab der 25 Minute merklich ruhiger im Löwenkäfig. Erst hatte Marc Barchmann auf 3:1 erhöht, ehe Marco Göttle mit einem Sonntagschuss aus spitzem Winkel ERSC-Tormann Carsten Metz ganz alt aussehen ließ und Augenblicke später sogar zum 4:1 traf. Die Amberger schienen nun beeindruckt und die Freibeuter spielten weiter konzentriert und effektiv ihr Spiel. Hinten stand man gut und konnte sich im Notfall auch noch auf Keeper Wiedemann verlassen und Vorne markierte Lucas Ruf mit einem Schlenzer aus der Distanz sogar das fünfte Tor (33.). Mit einem komfortablen 5:1 Vorsprung wurden somit also zum letzten Mal die Seiten gewechselt.
Auch im Schlussabschnitt konnten die Hausherren den Auftakterfolg der Pirates aber nicht mehr wirklich in Gefahr bringen. Denn spätestens nach dem 6:1 nach 47 Minuten war das Duell endgültig entschieden. Nachdem Torhüter Oliver Engmann, der im finalen Durchgang den etwas glücklosen Metz ersetzte, mit einem Hechtsprung die Scheibe nicht unter Kontrolle brachte, reagierten die Pirates gedankenschnell. Über Alexander Krafczyk und Michal Petrak kam die Scheibe maßgenau zu Robert Wittmann, der bei seinem zweiten Treffer ins offene Tor somit kaum mehr Mühe hatte. Amberg verkürzte dreieinhalb Minuten später durch den auffälligsten Löwen Martin Brabec zwar noch auf 6:2, doch am Auswärtssieg die Piraten änderte das schlussendlich nichts mehr.
Den Gennachstädtern gelingt somit ein perfekter Start in die Aufstiegsrunde. Der Auftaktsieg war jedoch nur der erste Schritt von mindestens dreizehn weiteren, die in den kommenden Wochen auf die Rot-Weißen warten. Schon am Sonntag können die Buchloer aber im Heimspiel ab 18 Uhr gegen Bad Aibling nachlegen.
  
    
ESC Kempten
Sharks starten perfekt in die Aufstiegsrunde - ESC Kempten siegt überzeugend mit 5:1 in Bad Aibling
(BLL)  Ein ganz wichtiges Spiel war der Auftakt zur Aufstiegsrunde für den Dritten der Vorrunde. Und dies hatte Carsten Gosdeck seinem Team offensichtlich perfekt vermittelt. Vom ersten Wechsel an präsentierten sich die Kemptener hellwach. Sichtlich der Bedeutung des Spieles bewusst starteten sie mit Einsatz, Laufbereitschaft und Zweikampfstärke. Scheibe und Spieler liefen flott und es wurden sich schnell einige Chancen erspielt. Bereits das erste Überzahlspiel nach knapp 5 Spielminuten wurde genutzt, gerade 10 Sekunden dauerte es, da feuerte Roni Rukajärvi einen gewaltigen Schlagschuss von der blauen Linie den Michel Maaßen nur noch abfälschen musste. Und bereits drei Minuten später legte Adrian Kastel-Dahl nach, aus der Luft verwandelte er einen Abpraller des Aiblinger Torhüters zum zweiten Treffer. Kempten hatte die Begegnung im Griff, auch eine Unterzahl wegen zu vieler Spieler auf dem Eis wurde schadlos überstanden, selbst in diesen beiden Minuten gelang es den Gastgebern nicht sich im Kemptener Drittel festzusetzen. Einzig über Konter waren die Aibdogs gefährlich, doch die Verteidigung der Sharks war aufmerksam und zweikampfstark.
Im zweiten Drittel das gleich Bild und schon nach zwei Minuten das dritte Tor nach einem Konter durch Patrick Weigant auf Zuspiel von Nikolas Oppenberger. Mitte des zweiten Spielabschnitts nahmen sich die Sharks eine kleine Auszeit und das Tempo etwas zurück was die Aiblinger besser ins Spiel brachte. In Unterzahl allerdings konnte Oppenberger bei einem Alleingang nur noch durch ein Foul gestoppt werden so das es einen Penalty gab, den der Stürmer leider nicht verwandeln konnte. Kempten zog daraufhin das Tempo wieder an und erspielte sich reihenweise Torchancen durch sehenswerte Kombinationen, lediglich der vierte Treffer wollte nicht mehr gelingen. Der fiel dann im letzten Drittel durch ein schönes Solo von Markus Vaitl in der 48. Minute. Und nur eine Minute später sorgte Alexander von Sigriz mit dem fünften Tor für die endgültige Entscheidung. Kempten spielte die Führung routiniert nach Hause, und die Aibdogs hätten Danny Schubert im Tor wohl nicht mehr überwunden, dies schafften dann die Allgäuer selbst mit einem Eigentor zum 1:5 Endstand selber. Ein hochverdienter Sieg einer spielstarken Mannschaft der bei konsequenter Chancenausnutzung gerne hätte noch höher ausfallen können.
Trainer Carsten Gosdeck war in seinem Statement auch entsprechend zufrieden: Die Mannschaft hat die taktischen Vorgaben optimal umgesetzt, uns waren die Stärken von Bad Aibling bekannt und wir haben unser Spielsystem darauf eingestellt. Der Sieg heute war eine geschlossene Mannschaftsleistung und auch in dieser Höhe vollkommen verdient. Natürlich gibt es noch ein paar Stellschrauben an denen ich drehen kann. Am Sonntag gegen Haßfurt wird die Mannschaft anders eingestellt sein, auch auf diesen Gegner haben wir uns vorbereitet. Dann wird auch zum ersten Mal unser Neuzugang Daniel Jun auflaufen, von ihm erwarte ich mir einen zusätzlichen Impuls für die Mannschaft. Wie bereits in der Pressekonferenz angedeutet war ich sehr beeindruckt von der lautstarken Unterstützung durch die zahlreich angereisten Sharks Fans, auch die Mannschaft hat sich darüber sehr gefreut. Am Sonntag beim Spiel gegen den Ersten der Gruppe 1 Haßfurt brauchen wir genau diese Unterstützung und ein möglichst volles Stadion.
  
    
Regionalliga West
   
Eishopckeyverband NRW
Der EHC Neuwied ist Gewinner des erstmals ausgespielten Inter Regio Cups durch einen 9:4 Sieg über die Microz Eaters Limburg–Geleen heute Abend
(RLW)  Vor gut 900 Zuschauern gewann der EHC Neuwied in Neuwied nach einen intensive Spiel den erstmals ausgespielten Inter Regio Cup gegen die Eaters Geleen aus den Niederlanden.
Zum Hintergrund:
Zu Beginn der Saison 2019/2020 hatten der Eishockeyverband NRW (EHV NRW) und die Verantwortlichen der BeNe-League, dem Zusammenschluss von Eishockeyvereinen aus Belgien und den Niederlanden, vereinbart, ab dieser Saison 2019/2020 den neuen Inter Regio Cup auszuspielen. 
  
    
EG Diez-Limburg
Souveräner Auftritt: EGDL überzeugt beim Auswärtssieg in Dinslaken
(RLW)  Nächster Sieg für die EG Diez-Limburg in der Regionalliga West: Die Rockets setzten sich überraschend deutlich mit 5:1 (0:1, 3:0, 2:0) bei den Dinslaken Kobras durch. Die Gäste dominierten über weite Strecken das Geschehen auf dem Eis und hatte in Keeper Jan Guryca einmal mehr einen überragenden Rückhalt in den eigenen Reihen.
In Hamm gewonnen, daheim Neuwied geschlagen – die Kobras gingen mit viel Schwung in das Duell mit dem Spitzenreiter von der Lahn. Und mit vielen Spielern: 22 standen Trainer Milan Vanek zur Verfügung, mehr geht nicht. Auch der zuletzt lang verletzte Pascal Behlau sowie die beiden Neuzugänge Sören Hauptig (zuletzt Oberliga) und Dimitrii Kuznetsov (zuletzt Schweden) liefen für die Kobras auf. Bei den Raketen fehlten neben dem langzeitverletzten Kapitän und Topscorer Kevin Lavallee auch Pierre Wex und Kim Mainzer.
Dennoch gehörten die ersten Minuten der EGDL: „Wir haben gleich zu Beginn drei, vier klare Chancen, können diese aber nicht nutzen“, sagte Rockets-Trainer Frank Petrozza. „Stattdessen bekommen wir wie aus dem Nichts den Gegentreffer.“ Martin Benes überwand mit einem abgefälschten Schuss Jan Guryca zur 1:0-Führung für die Kobras (6.). „Danach waren wir einige Minuten nicht so stabil in unserem Spiel. In der Phase hätte sicherlich auch noch das 2:0 für Dinslaken fallen können.“ Aber Jan Guryca erwies sich einmal mehr als Ausnahme-Torhüter in dieser Liga – mit einer Fangquote von am Ende erneut rund 97 Prozent. Ein außergewöhnlich starker Wert.
Mit Beginn des zweiten Drittels riss der Spitzenreiter dann aber das Spiel an sich. „Wir haben dieses Drittel dominiert“, sagte Petrozza. Schon nach wenigen Sekunden traf Dominik Luft zum Ausgleich (21.), Kyle Piwowarczyk legte in Überzahl die erste Rockets-Führung des Abends nach (25.). Und mit dem zweiten Treffer von Luft (30.) war die Partie endgültig zugunsten der Rockets gekippt.
Die ließen auch im Schlussdrittel nichts mehr anbrennen. Durch die beiden späten Treffer von RJ Reed (58.) und Andre Bruch (60.) schraubten die Gäste das Ergebnis noch auf 5:1 in die Höhe. „Die Souveränität, mit der wir das Spiel am Ende gewonnen haben, hat mich ein wenig überrascht, denn Dinslaken war heute Abend komplett. Aber die werden sich noch finden und bleiben ein richtig starker Gegner. Ich freue mich sehr über diesen klaren Sieg für meine Mannschaft. Das war eine richtig gute Leistung bei einem sehr guten Gegner.“
  
    
Herforder EV
Herford dominiert Aliens - 7:0-Sieg gegen Ratingen
(RLW)  Das war deutlich – der Herforder Eishockey Verein gewann sein Spiel der Regionalliga West gegen die Ratinger Aliens ohne Probleme mit 7:0 (3:0/2:0/2:0) und verteidigte im Fernduell um Platz 2 seinen 4-Punkte-Vorsprung auf die Hammer Eisbären.
Die Gäste reisten lediglich mit einem kleinen Kader von 13 Spielern an, während sich bei den Ice Dragons ganz allmählich die Kranken- und Verletztenliste ein wenig reduziert. Allerdings war der HEV auf der Torhüterposition gezwungen, mit dem gesundheitlich angeschlagenen Kieren Vogel zu spielen, da auch Jendrik Allendorf aufgrund einer Bronchitis nicht zur Verfügung stand. Doch trotz des Handicaps machte der Herforder Goali seine Sache gewohnt gut und zeigte erneut ein starkes Spiel.
Von Beginn drängte der HEV die Aliens vor rund 670 Zuschauern ins eigene Verteidigungsdrittel, kombinierte schnell und erspielte sich früh die ersten Torchancen. Ratingen gelang es nur selten, eigene Entlastungsangriffe aufzubauen und konzentrierte sich zunächst darauf, möglichst schadlos die ersten Minuten zu überstehen. In der 10. Minute eröffnete Guillaume Naud in Überzahl den Torreigen, nachdem der HEV schnell die eigene Powerplayaufstellung gefunden hatte. Killian Hutt ließ drei Minuten später das 2:0 folgen und stellte bereits zu einem frühen Zeitpunkt die Weichen auf Sieg. Als Kevin Rempel in der letzten Minute des ersten Drittels auf 3:0 erhöhte, war bereits die Vorentscheidung gefallen, denn die Ice Dragons dominierten förmlich ihren Gegner.
Nach dem ersten Seitenwechsel änderte sich das Bild nicht. Herford drängte auf den nächsten Treffer, musste sich jedoch zunächst ein wenig gedulden. Aufgrund einer doppelten Zeitstrafe, sowie einer anschließenden Bankstrafe, agierte der HEV sechs Minuten in Unterzahl, verteidigte jedoch ohne große Mühe den Vorsprung. In der 36. Minute brach jedoch Killian Hutt mit dem 4:0 in Überzahl den Bann und ließ nur zwei Minuten später sein nächstes Tor zum 5:0 folgen, mit dem es auch in die letzte Pause ging.
Auch im Schlussabschnitt schonten sich die Ostwestfalen zur Freude der eigenen Fans nicht und versuchte weiter, das Ergebnis zu erhöhen. In der 46. Minute sorgte eine blitzschnelle Passkombination in Überzahl dafür, dass die gesamte Hintermannschaft der Ratinger Aliens inklusive Torhüter Felix Zerbe ausgespielt wurde und Guillaume Naud nur noch ins fast verwaiste Tor einnetzen musste. Auch auf den Rängen begannen die Zuschauer nun, sich sschon mal für die PrePlayOffs, die Ende Januar beginnen, einzustimmen. Minutenlange Gesänge wurden nur noch einmal kurz durch den Torjubel über Guillaume Nauds nächsten Treffer zum 7:0 in der 59. Minute unterbrochen.
Coach Jeff Job zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: „Wir haben von Beginn an mit hohem Tempo gespielt und auch in dieser Höhe verdient gewonnen“. Kapitän Fabian Staudt, der seit längerer Zeit verletzt pausiert, gab schon einen Ausblick auf die PrePlayOffs: „Ich hoffe, dass ich selbst bald wieder dabei bin und mithelfen kann eine gute Ausgangslage zu erarbeiten. Unser Ziel ist Platz 2, gerne aber auch Platz 1, um sich für die PlayOffs möglichst viele Heimvorteile zu sichern.“
  
    
EHC Neuwied Bären
Mit einer Gala zum Pokal-Sieg
(RLW)  Sie haben die Schönheit des Erfolgs am Freitagabend im vollsten Zügen genossen und spürbar Appetit auf mehr bekommen: Der EHC „Die Bären" 2016 ist der erste Sieger des Inter-Regio-Cups, die internationale Runde mit Eishockey-Teams aus Belgien, den Niederlanden und der Regionalliga West, und zeigte im ersten „Endspiel" der Saison 2019/20, dass die Mannschaft durchaus in der Lage ist, genau dann noch ein paar Prozent mehr herauszukitzeln, wenn die Zeit dafür reif ist. Mit 9:4 bezwangen die Neuwieder die bis dahin ungeschlagenen Eaters aus dem niederländischen Limburg - der erste große Titel seit der Regionalliga-Meisterschaft 2013 ist eingesackt.
Die Bären wollten diese unter der Woche aus Weißrussland eingetroffene Silber-Trophäe unbedingt im Icehouse behalten, und um 22.21 Uhr durfte Kapitän Stephan Fröhlich sie ungeduldig in Empfang nehmen. „So wie heute will ich die Mannschaft am liebsten natürlich in jedem Spiel sehen", sagte Trainer Leos Sulak. „Die Jungs haben sich an die Vorgaben gehalten und einen wirklich starken Gegner verdient geschlagen."
Überragend die EHC-Powerplay-Ausbeute. Fünf Überzahl-Tore (!), dazu eines in Unterzahl und drei bei gleichem Kräfteverhältnis auf dem Eis hielten die Eaters auf Distanz. Die Gäste, die in dieser Runde bereits die EG Diez-Limburg und den Herforder EV geschlagen hatten, zeigten anfangs ihre Qualitäten, aber in der siebten Minute bewahrheitete sich die alte Weisheit, dass jede Scheibe auf das gegnerische Tor eine gute Scheibe ist. EHC-Eigengewächs Sven Asbach beherzigte es und ließ Limburgs Schlussmann Rowan Delil alt aussehen. Dann stach das Bären-Powerplay. Die Niederländer saßen viel in der Kühlbox und die Einheimischen nutzten die Gunst der Stunde. Sven Schlicht (10.), Jeff Smith (14.), Stephan Fröhlich (25.), Sam Aulie (26.) und Kevin Wilson (28.) holten die Sünder allesamt vorzeitig aufs Eis zurück. Das zwischenzeitliche 3:1 durch Nick Verschueren, am Mittwoch noch Teil der niederländischen Nationalmannschaft, die in Spanien die nächste Runde der Olympia-Qualifikation erreichte, schien nur statistischen Wert zu besitzen. Bis ein haarsträubender Pfiff der Unparteiischen die Bären plötzlich vor den Kopf stieß. Hauptschiedsrichter Marc Stromberg unterbrach die Partie nach einem Neuwieder Wechselfehler, Verschueren führte den Puck nach der Unterbrechung noch zwei Sekunden weiter und schob sie über die Linie. Dass Linienrichter David Walther den Puck vor dem Pfiff hinter der Linie sah, war der negative Höhepunkt einer insgesamt sehr fragwürdigen Vorstellung der Unparteiischen. Nach diesem - wir nennen es einmal Tor - bekam der niederländische Meister von 2012 die zweite Luft. Glenn Bakx traf in einer Drangphase den Pfosten und und Marek Malinsky zum 6:3 (36.). Dass Sam Aulie das 7:3 in Unterzahl nachlegte (38.) und Schahab Aminikia auf Yoren de Smets 7:4 (39.) die passende Antwort fand (40.), beruhigte das Nervenkostüm des Sulak-Teams, das zum dritten Abschnitt noch einmal einen vehement anrennenden Gegner erwartete, die Spielkontrolle aber souverän in seinen Händen behielt. Kevin Wilsons 9:4 (52.) bedeutete den Endstand.
„So etwas wie heute ist möglich, wenn wir diszipliniert die Positionen und uns ans System halten. Die Sachen, die wir uns im Training erarbeiten, greifen immer mehr", freute sich Sulak nicht nur über den Pokal, sondern auch einen Trend, der Zuversicht für die am 24. Januar beginnenden Pre-Play-offs gibt.
  
    
Ratinger Ice Aliens
Wenn es kommt, dann kommt es knüppeldick
(RLW)  Mit nur zehn Feldspielern und zwei Torleuten reisten die Ice Aliens am Freitag zu den Ice Dragons nach Ostwestfalen. Der Anzahl der Spieler entsprach in etwa das Ergebnis, denn die Herforder zeigten keine Gnade und gewannen mit 7:0.
Mit zwei etatmässigen Verteidigern hatten sich die Ice Aliens auf den Weg gemacht. Verletzungen, berufliche und private Gründe führten zu dem Mini-Kader, der versuchte, sich so teuer wie möglich zu verkaufen. Doch bereits im ersten Drittel war die Partie so gut wie entschieden. Bis zur zehnten Minute hielt die Defensive der Ratinger, dann erzielte Naud den ersten Treffer des Abends, Hutt und Rempel stellten den Pausenstand von 3:0 her.
Im zweiten Abschnitt kassierte Herford mehrere Strafen, so dass deren Unterzahl den Ice Aliens etwas Luft verschaffte. Dennoch trafen die Gastgeber noch zwei Mal. Um so erstaunlicher, dass Ratingen im letzten Drittel auch nur zwei weitere Tore kassierte, denn nun waren die Strafen auf eigener Seite.
Eine Partie, die das Team schnell abhaken sollte. Eines der entferntesten Auswärtsspiele und ein kleiner Kader gegen den Tabellenzweiten haben viel Kraft gekostet. Am Sonntag geht es auf eigenem Eis gegen die Bären aus Neuwied weiter. Bis dahin hat sich die Mannschaft hoffentlich erholt, der Kader wird dann numerisch stärker sein.
  


 Samstag 11.Januar 2020 www.icehockeypage.de 
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