Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

                 
EC Peiting
(OLS)  Stürmer Anton Saal, der aus beruflichen gründen nach dem Ende der letzten Saison eigentlich kürzer treten wollte und sich dem Bezirksligisten ESV Bad Bayersoien angeschlossen hatte, kehrt nun zum ECP zurück und wird zumindest bis zum Saisonende aushelfen
  
Tilburg Trappers
(OLN)  Die Trappers haben den holländischen Nationalstürmer Raymond van der Schuit, der zuletzt für Nijmegen in der BeNe League spielte, für die restliche Saison verpflichtet
  
EC Hannover Indians
(OLN)  Stürmer Robby Hein, der momentan verletzungsbedingt längere Zeit ausfällt, hat vorzeitig seinen Vertrag am Pferdeturm für die kommende Spielzeit verlängert
  
Fischt.Pinguins Bremerhaven
(DEL)  Die Fischtown Pinguins Bremerhaven haben die Vertragsverlängerungen mit den beiden slowenischen Nationalspielern Jan Urbas und Miha Verlic, die beide zu den besten Stürmern im Team gehören, um eine weitere Spielzeit verlängert
  
EC Peiting
(OLS)  Der holländische Topscorer Nardo Nagtzaam hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird vorraussichtlich fünf Wochen pausieren müssen
  
Adler Mannheim
(DEL)  Nach Berichten aus der Lokalpresse sollen Stürmer Jason Bast von den Kölner Haien, sowie Torhüter Felix Brückmann von den grizzlys Wolfsburg bereits als Neuzugänge bei den Adlern feststehen. Ausserdem besagen noch unbestätigte Gerüchte, dass Stürmer Pfil Hungerecker wohl vor einem Wechsel nach Wolfsburg steht und Brent Raedeke wohl mit den Kölner Haien in verbindung steht
  
Stuttgarter EC
(RLSW)  Die Rebels haben den kanadischen Angreifer Pat Martens verpflichtet, der letztes Jahr noch in der dritthöchsten französischen Liga spielte und zulezt für den Ligakonkurrenten Mad Dogs Mannheim aufs Eis ging, wo er teaminterner Topscorer war
  
SE Freising
(BLL)  Die Black Bears haben sich für den Abstiegskampf gerüstet: Vom EV Moosburg wechselt der kanadische Stürmer Nolan Regan nach Freising und von der 1b-Mannschaft des ESC Dorfen kommt der junge Angreifer Dario Braun
  
ESC Kempten
(BLL)  Die Sharks haben sich für die entscheidende Saisonphase nochmals verstärkt und haben sich die Dienste des lettischen Verteidigers Kristaps Millers gesichert, der zuletzt für die Bad Kissinger Wölfe in der Bayernliga spielte und zeitnah einen deutschen Paß erhalten könnte
  
EC Eisbären Eppelheim
(RLSW)  Stürmer Moritz Kühn, bislang für die Eisbären Heilbronn im Einsatz, kam letzte Woche neu zum ECE
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 13.Januar 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Interviews und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 25 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West und Regionalliga Ost.

 
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
   
Düsseldorfer EG
Ingolstadt dreht das Spiel: DEG verliert doch noch mit 2:3
(DEL)  Unfassbar: Die Düsseldorfer EG verliert ein lange Zeit gutes Auswärtsspiel binnen kurzer Zeit doch noch mit 2:3 (2:0, 0:0, 0:3). Zwei Powerplays und wenige Minuten reichten dem ERC Ingolstadt zum kompletten Drehen der Partie. Dennoch Dank noch an die vielen mitgereisten Fans im Sonderzug, wie immer gut organisiert vom Eishockey Fanprojekt Düsseldorf. Das war stark!
  
    
EHC Red Bull München
Red Bulls gehen in Schwenningen leer aus
(DEL)   Der EHC Red Bull München hat am 37. Spieltag der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bei den Schwenninger Wild Wings mit 0:2 (0:0|0:1|0:1) verloren. Die Münchner gaben 33 Torschüsse ab, scheiterten aber immer wieder am starken Schwenninger Schlussmann Dustin Strahlmeier. Vor 3.785 Zuschauern blieb der Tabellenführer zum erst zweiten Mal in der laufenden DEL-Saison ohne eigenen Treffer.
Beide Teams lieferten sich ein intensives Duell, in dem der Tabellenletzte aus Schwenningen mit großem Einsatz auf die Spielstärke der Red Bulls antwortete. Jordan Caron hatte in der fünften Minute die erste Chance des Spiels, Münchens Torhüter Danny aus den Birken hielt aber stark. Danach wurden die Red Bulls dominanter, allerdings fehlte häufig die Präzision beim letzten Pass. Dennoch erspielten sich die Gäste Chancen. John Peterka hatte die beste Möglichkeit im ersten Drittel, der 17-Jährige traf bei seinem Direktschuss in Überzahl aber nur den Außenpfosten (13. Minute). 
Auch im Mittelabschnitt gelang es Schwenningen, den Spitzenreiter in Zweikämpfe zu verwickeln. In der 26. Minute spielten die Red Bulls Peterka vor dem Tor frei, Wild-Wings-Torhüter Strahlmeier brachte aber die Schoner zusammen. Die nächsten zwei Minuten spielten sich in der Defensivzone der Schwenninger ab, doch weder die Druckphase der Gäste noch das Solo von Mark Voakes brachten Erfolg (31.) Der erste Treffer fiel in der 33. Minute auf der Gegenseite, weil Troy Bourke den Puck im kurzen Eck über die Linie stocherte. 
Im Schlussdrittel erhöhten die Red Bulls den Druck, sie fanden aber kein Mittel gegen Strahlmeier. Der Wild-Wings-Goalie reagierte stark bei den Schüssen von Philip Gogulla (44.) und Trevor Parkes (46.). Schwenningen hatte den ersten eigenen Abschluss fünf Minuten vor dem Ende der Partie. Wenige Sekunden später erhöhte Michael Blunden mit seinem Überzahltor die Chancen auf den Sieg des Heimteams (56.). In der Schlussphase brachte Münchens Trainer Don Jackson für den Torhüter den sechsten Feldspieler, der Anschlusstreffer fiel aber nicht.
  
    
Bayreuth Tigers
Tigers setzen die Serie der guten Auftritte im heimischen Stadion fort
(DEL2)  Mit einer kalten Dusche begann das Spiel, als man nach nur 63 Sekunden – Forster konnte ziemlich unbedrängt schießen – sich im Rückstand sah. In der Folge holte man in einem durchwachsenen Spielabschnitt, als optisch überlegenes Team, nach einem trocken abgezogenen Schuss durch Bartosch nach 6 Spielminuten den Ausgleich, welcher nur wenige Minuten Bestand hatte. Wieder konnte ein Landshuter, dieses Mal Ehl, recht frei schießen und erneut die Führung für seine Farben auf die Anzeigentafel schreiben. Rajala war es, der in einer unübersichtlichen Situation den Torwart austanzen konnte und den erneuten Ausgleich für die Tigers holte. Kurz vor dem Drittelende visierte Kunz, nach einem gewonnenen Bully von Kolozvary, nur den Pfosten an und so verpasste man mit einer Führung in den nächsten Abschnitt zu gehen.
Mit einer Powerplay-Situation, Pompei erhielt mit dem Schlusspfiff im ersten Abschnitt noch eine Strafe – ging man das zweite Drittel an und diese auch gleich erfolgreich. Nach 44 gespielten Sekunden legte Karlsson auf Gron, der am kurzen Pfosten lauerte und in typischer Manier zur Führung abschloss. Keine Minute später war diese Führung allerdings sofort wieder egalisiert. Dersch kam zum Schuss und den darauf folgenden Abpraller verwertete Forster ohne Probleme. Im Anschluss nahmen sich die Tigers Auszeiten, allerdings unfreiwillig und auf der Strafbank. Als Martens und kurz darauf Kolozvary runter mussten, überstand man eine gute Minute mit zwei Mann weniger auf dem Eis. Auch bei der folgenden Strafe gegen Gron ließen die Tigers nichts zu und hielten sich unbeschadet. Ab der Mitte dieses Spielabschnitts übernahmen die Tigers dann vollends das Kommando und deckten Hübl mit Schüssen ein – jedoch ohne noch einmal einen Erfolg aufs Scoreboard schreiben zu können.
Im letzten Spielabschnitt brachte der Tigers-Tross die Überlegenheit aufs Eis, die sich schon vorher leicht angedeutet hatte und münzte diese auch in Tore um. Bezeichnend, dass beide Treffer der Tigers in eigener und der gleichen Unterzahl-Situation gelangen. Zunächst gelang dieses Kunststück Ivan Kolozvary und nur 50 Sekunden später nahm Järveläinen die den Landshutern herauspringende Scheibe an der eignen blauen ab und fuhr seinen Konter gekonnt zu Ende, der gleichzeitig den Endstand bedeutete.
„Wir haben im ersten Drittel etwas abwartend gespielt. Die Körperspannung hat hier etwas gefehlt und haben viele Zweikämpfe verloren. Im zweiten Abschnitt mussten wir viel Unterzahl spielen und haben das gut gelöst. Im dritten Abschnitt sind wir dann endlich in Führung gegangen und haben das bis zum Ende gut verteidigt“, so Petri Kujala kurz nach der Partie.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
5:2! Eispiraten mit erstem Sieg der Dekade - Westsachsen feiern Heimerfolg über Löwen Frankfurt
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr Heimspiel gegen die Löwen Frankfurt mit 5:2 gewonnen! Damit konnte das Team von Cheftrainer Danny Naud erstmals seit neun Partien wieder eine Partie für sich entscheiden und ganz nebenbei auch den ersten Dreier der Dekade bejubeln. Am Ende steht ein verdienter Heimerfolg zu Buche, welchen sich das ganze Team, angeführt vom starken Goalie Michael Bitzer, redlich verdient hat.
Personal: Neben dem Langzeitverletzten Carl Hudson (Fußbruch), mussten die Eispiraten erneut auf Ole Olleff (Oberkörperverletzung) verzichten. In der Abwehr wieder mit dabei war dafür Ty Wishart, welcher am Freitag aus privaten Gründen noch fehlte. Als überzähliger Ausländer stand Tomáš Knotek nicht im Aufgebot der Westsachsen. Im Tor stand Michael Bitzer.
Das Spiel startete verhalten. So gab es zunächst wenige Chancen, obwohl die Eispiraten bemüht waren, das Spiel zu gestalten. Nach einer vermeintlichen Strafe von Dominic Walsh gab es jedoch Powerplay für die Löwen aus Frankfurt, die vom Bully weg sofort treffen konnten. Im Tic-Tac-Toe-Stil spielten die Gäste Stephen MacAuley frei, der bloß noch einschieben musste – 0:1 (5.). Die Westsachsen zeigten aber eine Reaktion und ließen sich von dem frühen Rückstand nicht unterkriegen. So war es Alex Wideman, der um das Tor zog und zwischen Freund und Feind eine minimale Lücke fand und sehenswert zum 1:1 einschoss – 1:1. Nur 13 Sekunden später klingelte es dann erneut im Kasten von Patrick Klein. Adrian Grygiels Handgelenkschuss schlug im langen Eck ein – 2:1 (14.)
Auch im zweiten Durchgang hatten die Eispiraten die erste gute Möglichkeit. Adrian Grygiel scheiterte aber an Patrick Klein, der stark parierte. Das tat auch Michael Bitzer. Zwar musste der Deutsch-Amerikaner bei dem 2:2-Ausgleich von Steven Delisle nach24 Minuten ein zweites Mal hinter sich greifen, doch in der Folge rettete Bitzer immer wieder stark und hielt sein Team im Spiel. Wahl und Wishart verpassten es dann zunächst für ihre Farben nachzulegen. Durch eine absolute Willensleitung sorgte Austin Fyten nach 32 Minuten dann aber doch für die 3:2-Führung der Eispiraten. Patrick Klein konnten den durch die Luft fliegenden Puck nicht unter Kontrolle bekommen, der Topscorer der Westsachsen setzte stark nach und bugsierte die Scheibe im Tor der Gäste.
Im Schlussabschnitt dauerte es erneut nicht lange, bis ein Tor fiel. So waren es dieses Mal aber die Eispiraten, welche ihre Führung weiter ausbauen konnten. Patrick Pohl netzte, nach starker Vorarbeit von Vincent Schlenker, ein und stellte auf 4:2 (44.). Die Frankfurter legten in der Folge aber eine Schippe drauf und setzten die Westsachsen somit immer wieder unter Druck. Doch die Pleißestädter legten alles in die Waagschale, kämpften, blockten Schüsse und überstanden in den Schlussminuten gleich mehrere Unterzahlspiele ungeschadet. Ty Wishart war es schließlich, der den Puck acht Sekunden vor dem Ende zum 5:2 in die Maschen des verwaisten Frankfurt-Tores schoss und den Endstand zum 5:2 besorgte.
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen unterliegen Ravensburg in der Verlängerung
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Ravensburg Towerstars mit 4:5 (2:1; 1:2; 1:1; 0:1) in der Verlängerung verloren. Cheftrainer Rico Rossi musste auf Florian Proske, Steve Hanusch und René Kramer (jeweils Oberkörperverletzung) verzichten.  
Vor 2.462 Zuschauern nutzte Ravensburgs Verteidiger Patrick Seifert die erste gute Chance und brachte die Towerstars in Front (5.). Die Eislöwen konnten durch den Treffer von Kevin Lavallée in der zehnten Spielminute antworten. Die erste Strafzeit in der Partie führte gleich zum Torerfolg. Auf der Seite der Gäste saß Michael Fomin wegen einer Spielverzögerung auf der Strafbank und Petr Pohl sorgte für den Führungstreffer der Dresdner.
Im Mittelabschnitt konnten die Towerstars im Überzahlspiel durch Thomas Brandl ausgleichen (26.), aber auch Eislöwe Jordan Knackstedt traf im Powerplay und der Stürmer markierte das 3:2 (34.). Die Towerstars antworteten wenig später, als Jakub Svoboda den Ausgleichstreffer erzielte (38.).
Im Schlussdrittel blieb es lange Zeit bei dem Unentschieden. In der 55. Minute konnte dann Dale Mitchell die Scheibe zum 4:3 einnetzen. Doch im Powerplay fiel der erneute Ausgleich. Torschütze war Vincenz Mayer (58.). Somit ging es in die Verlängerung. In der Overtime sorgte Ravensburgs Brandl für den Siegtreffer.
Rich Chernomaz, Cheftrainer Ravensburg Towerstars: „Wir haben langsam angefangen, sind im ersten Drittel nicht so gut gelaufen. Im zweiten Spielabschnitt haben wir besser gespielt. Nach dem zweiten Tor von Dresden haben wir einen Weg gefunden, den Ausgleich zu schießen. In der Verlängerung waren wir sehr effektiv. Ich bin zufrieden mit dem Spiel und glücklich, dass wir heute zwei Punkte geholt haben.“
Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Glückwunsch an Rich und sein Team. Allgemein können wir mit dem, was wir heute gespielt haben, nicht zufrieden sein. Wir haben heute zu viel dem Zufall überlassen, anstatt organisiert und strukturiert zu spielen. Das hat mir nicht gut gefallen. Wir werden dies analysieren und darüber sprechen, um für das nächste Spiel bereit zu sein.“
Bereits am Dienstag, 14. Januar empfangen die Dresdner Eislöwen die Kassel Huskies zum nächsten DEL2-Punktspiel in der EnergieVerbund Arena. Spielbeginn ist 19:30 Uhr. 
  
    
ESV Kaufbeuren
ESVK gewinnt in Bietigheim mit 6:5
(DEL2)  Die Kaufbeurer kamen eigentlich gut in das Spiel, hatten im ersten Wechsel gleich einen gute Gelegenheit und waren dann mit dem ersten Torschuss der Steelers mit 0:1 im Rückstand. Lukas Laub überwand Stefan Vajs dabei aus kurzer Distanz mit der Rückhand. Die Joker ließen sich aber nicht Schocken und spielten weiter nach Vorne und bekamen in Minute fünf die nächste kalte Dusche serviert. Guillaume Leclerc staubte nach einem Schuss von Niki Goc zum 2:0 ab. Aber wiederum behielten die Allgäuer das Zepter über das Spiel in der eigenen Hand und machten weiter viel Druck auf die Gegnerische Defensivzone. Trotz einiger guter Torchancen zuvor, wurden die Kaufbeurer erst in der 14. Minute mit ihrem ersten Treffer belohnt. Joey Lewis fälschte dabei einen Schuss von Julian Eichinger unhaltbar für Cody Brenner zum 2:1 Anschlusstreffer ab. Der Druck des ESVK nahm danach weiter zu und Sami Blomqvist markierte in Minute 16 folgerichtig den Ausgleichstreffer für die Rotgelben. Direkt nach dem zwei zu zwei hatten die Steelers eine dicke Chance, aber Stefan Vajs parierte stark. Kurz vor der Pause musste dann Max Lukes auf die Strafbank und die Bietigheimer hatten dabei zwei große Chancen wieder in Führung zu gehen, Stefan Vajs war jedoch zur Stelle. Somit ging es mit einem Spielstand von 2:2 in die erste Pause und die Steelers hatten zu Beginn des zweiten Drittels noch für 46 Sekunden ein Powerplay auf der Uhr.
Ein verrücktes zweites Drittel sollte folgen. Schon n ach wenigen Sekunden musste Stefan Vajs spektakulär gegen einen frei vor ihm stehenden Steelers Stürmer retten. Die Joker gingen dann aber in Überzahl durch Sami Blomqvist nach 28 Minuten mit 2:3 in Führung. Der Kaufbeurer Top-Scorer konnte dabei nach einem schönen Zuspiel von Antti Kerälä, direkt aus dem Slot heraus die Scheibe an Cody Brenner vorbei in den Kasten befördern. Ein weiteres Powerplay nach 32 Minuten nutzte der ESVK erneut und wieder war es Sami Blomqvist der zum 2:4 einnetzte und damit einen Hattrick erzielte. Die Steelers versuchten danach wieder mehr Druck auf zubauen und liefen in einen Konter, welchen Daniel Oppolzer dann sogar zum 2:5 abschließen konnte. Steelers Torhüter Cody Brenner räumte danach sein Gehäuse und Stephon Williams stand fortan im Kasten der Hausherren. Nach einem gewonnen Bully in der Offensive Zone nutze Alexander Preibisch einen Scheibengewinn, zog allen davon und ließ sogar noch Stefan Vajs gekonnt aussteigen und traf zum 3:5. Gespielt waren da 35 Minuten. Die Steelers powerten nun stark und erspielten sich im Anschluss an den dritten Treffer gleich ein paar weitere gute Abschlüsse. In einem Powerplay kurz vor der Pause für die Bietigheimer brannte es nach wenigen Sekunden lichterloh vor Stefan Vajs und es fehlten wohl nur Zentimeter für den vierten Treffer der Steelers. Das weitere Unterzahlspiel verteidigten die Kaufbeurer dann aber sehr gut und hatten durch Max Schmidle sogar eine gute Chance auf einen eigenen Treffer. Somit ging es also mit einem zwei Tore Vorsprung für die Allgäuer in die zweite Pause.
Und wer dachte, dass das zweite Drittel verrückt war, der hatte den Schlussabschnitt noch nicht gesehen. Die Steelers kamen wie die Feuerwehr aus der Kabine und hatten bereits im ersten Wechsel bei einer zwei auf eins Situation die schnelle Chance auf ihren vierten Treffer. Stefan Vajs aber hatte etwas dagegen und parierte gekonnt. Aber die Hausherren sollten dennoch schnell zu ihrem vierten und sogar fünften Treffer kommen. Ein Doppelschlag in der 45. Minute durch Norman Hauner und Guillaume Leclerc brachte die Steelers komplett zurück in die Partie und es stand 5:5. Die Steelers drückten im Anschluss weiter mächtig auf die Tube und der Führungstreffer für die Bietigheimer lag irgendwie schon in der Luft, aber sollte anders kommen. Joey Lewis fälschte einen Schuss von Branden Gracel zum 5:6 ab und die Joker waren auf einmal wieder in Führung. Doch es waren zu diesem Zeitpunkt noch knapp 12 Minuten zu spielen und somit genügen Zeit auf der Uhr für weitere Treffer. Die Joker waren nun aber wieder besser im Spiel und schafften es, das Spiel wieder etwas mehr in die Zone der Bietigheimer zu verlagern. Die Steeles nahmen dann knapp 90 Sekunden vor dem Ende ihren Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis und setzten alles auf eine Karte. Joey Lewis hätten dabei für die Joker alles klar machen können, vergab aber dann aus kurzer Distanz und dies hätte sich fast noch gerächt. Drei Sekunden vor dem Ende hatten die Hausherren die große Chance auf den Ausgleich. Doch Stefan Vajs war zur Stelle und sicherte seiner Mannschaft schlussendlich drei sehr wichtige Punkte.
  
    
Tölzer Löwen
Die (fast) perfekte Defensivleistung
(DEL2)  Der Spitzenreiter ist besiegt - ein zweites Mal! Nach dem 5:1-Heimsieg gegen die Kassel Huskies im vergangenen Kalenderjahr, gewinnen die Tölzer Löwen auch das zweite Spiel vor heimsicher Kulisse gegen den Spitzenreiter. Eine enorm starke defensive Organisation legt den Grundstein für den 3:1-Erfolg am Sonntagabend. Die Huskies kamen mit vier Punkten Vorsprung, grüßend vom Platz an der Sonne nach Bad Tölz. Nach vier Siegen in Serie reisten die Hessen schon am Samstag an, erhofften sich so eine frischere Mannschaft zu Spielbeginn. Dieser Plan ging auch auf: Keine Spur von Busbeinen bei den Gästen, die im ersten Drittel leichte Vorteile zu verbuchen hatten. Doch die Tölzer Löwen ließen dem Favoriten keinen Zentimeter Platz auf dem Eis. Nah am Gegenspieler verteidigten die Buam über die gesamten 60 Minuten hervorragend. "Wir waren bereit, auch wenn uns wichtige Verteidiger gefehlt haben. Wir haben um jeden Zentimeter gekämpft. Die Jungs haben sehr gut dagegengehalten", freute sich Kevin Gaudet. Mit dem Start ins zweite Drittel wendete sich das spielerische Blatt und Chancenplus. Die Löwen kamen stark aus der Kabine, belohnten sich in Person von Luca Tosto nach sechs Minuten im Mitteldrittel mit der Führung. Marco Pfleger sah den Youngster freistehend vor dem Tor. Tosto traf mit dem perfekten Abschluss in den Winkel - der starke Gerald Kuhn in dieser Situation machtlos. Gleiches gilt für den zweiten Löwentreffer. Diesmal kurvte Lubor Dibelka, mit der üblichen Ruhe eines 36-jährigen Routiniers, vor dem Huskies-Tor, bis jenes verweist war und der Stürmer nur noch einschieben musste. "Das erste Tor war der Schlüssel, das gibt Momentum", so Gaudet. Nicht nur die Torschussstatistik von 15:6 im zweiten Drittel zeigt, wie hoch dieser Spielabschnitt auf Löwenseite zu hängen ist. Es war eine Demonstration der vorhandenen Stärke. "Die Tölzer Löwen haben an diesem Wochenende zwei sehr gute Spiele gespielt, auch am Freitag haben sie ein gutes Spiel gemacht. Der Einsatzwille, das Herz der Tölzer Löwen war am heutigen Abend besser", erkannte auch Huskies-Coach Tim Kehler an. Auch im Schlussdrittel ließen die Buam den Tabellenführer kaum einmal gefährlich vor das eigene Tor kommen. Wenn doch mal ein Kasseler vor Maximilian Franzreb auftauchte, parierte dieser gewohnt souverän. Erst in Minute 59 wurde der Löwengoalie überwunden - nichts war es mit dem zweiten Shutout im zweiten Heimauftritt. Doch auch 53 von 54 abgewehrten Schüssen in den bisherigen Heimspielen Franzrebs sind ein Monster-Wert. In der restlichen Spielzeit versuchten die Huskies alles, nahmen auch den Goalie herunter. Ein Umstand, der ihnen später zum Verhängnis werden sollte, als Shawn Weller von der Mittellinie ins leere Tor zur Entscheidung traf. "Es ist ein Mannschaftssieg", stellte Kevin Gaudet klar. Die Löwen verteidigten ausnahmslos hervorragend und bewiesen die in den letzten Wochen angedeuteten Defensiv-Stabilität wiedermal eindrucksvoll. Als Belohnung gibt's als Momentaufnahme den direkten Playoff-Platz sechs in der Tabelle.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
Deggendorfer SC
Knappe Niederlage im Spitzenspiel
(OLS)  Der Deggendorfer SC musste am Sonntagabend eine knappe Niederlage im  
Spitzenspiel der Oberliga Süd hinnehmen. Vor 1786 Zuschauern am  
Memminger Hühnerberg verlor das Team von Trainer Dave Allison gegen  
die Memmingen Indians mit 5:4.
Die Anfangsminuten waren geprägt von hohem Tempo und vielen  
Torchancen. Der erste Treffer gelang in der fünften Minute schließlich  
den Indians. In Unterzahl vollendete Antti-Jussi Miettinen einen  
Konter zum 0:1. Doch die Freude über die Führung währte nicht lange.  
Noch im selben Powerplay glich René Röthke mit einem platzierten  
Schuss aus zum 1:1. In diesem Tempo ging es weiter. Zwei Minuten  
später ging der DSC erstmals in Führung. Curtis Leinweber drückte den  
Puck nach einem Greilinger-Schuss über die Linie. Kurze Zeit später  
fingen sich die Deggendorfer zwei Strafzeiten ein und Tim Richter  
glich in doppelter Überzahl in der 13. Minute zum 2:2 aus. Das  
Offensivfeuerwerk beider Mannschaften sollte damit aber noch kein Ende  
haben. In der 15. Minute war es erneut Curtis Leinweber, der vor dem  
Tor am schnellsten reagierte und zum 2:3 einschob. Mit diesem  
Spielstand ging es hinein in die erste Pause.
Im zweiten Drittel erwischten die Deggendorfer den besseren Start und  
konnten sich einige gute Chancen erspielen. Ein ums andere Mal war  
jedoch Endstation beim stark aufspielenden Indians-Keeper Vollmer. In  
der 31. Minute fiel aus dem Nichts heraus der Ausgleichstreffer. Der  
Puck kam zu Brad Snetsinger vor dem Tor und der Oberliga-Topscorer  
überwand Henning Schroth aus kurzer Distanz. Und nur 30 Sekunden  
später der nächste Treffer. Einen kapitalen Fehler im Aufbauspiel des  
DSC nutzte Julian Straub zum 4:3 Führungstreffer für die Indians.  
Beide Teams erspielten sich zwar weitere Chancen, ein Treffer sollte  
in diesem Drittel jedoch nicht mehr fallen.
Im Schlussabschnitt starteten die Hausherren blitzschnell. Eine Minute  
war gespielt, als Patrik Beck aus spitzem Winkel Henning Schroth  
überwand. Knapp zehn Minuten vor Ende der Spielzeit kam dann noch  
einmal Hoffnung im Deggendorfer Lager auf als Jan-Niklas Pietsch bei  
doppelter Überzahl zum 5:4 traf. In den letzten zehn Minuten  
versuchten die Deggendorfer alles, um den Ausgleich doch noch zu  
erzwingen, jedoch ließ sich der starke Jochen Vollmer im Memminger Tor  
nicht mehr überwinden.
Am kommenden Freitag erwartet der Deggendorfer SC dann den SC  
Riessersee zum nächsten Heimspiel in der Meisterrunde. Spielbeginn in  
der Festung an der Trat ist um 20 Uhr.
  
    
VER Selb
Wölfe kämpfen Starbulls nieder - Bigpoints im Kampf um die Play Offs
(OLS)  Ein Sechs-Punkte-Wochenende unserer Wölfe zum Start in die Meisterrunde. Dem 5:1 Auftaktsieg in Weiden lassen unsere Jungs einen hartumkämpften, letztendlich aber verdienten 4:3 Heimerfolg über die Starbulls Rosenheim folgen. In einer bis zur letzten Sekunde hochdramatischen und von Kampf geprägten Oberligapartie ließen beide Teams kräftemäßig alles auf dem Eis im 10. Spiel innerhalb von 23 Tagen. Beide Trainer zogen den Hut vor Ihren Spielern nach diesem Kampf um jeden Zentimeter Eis, Starbulls-Coach John Sicinski gratulierte den Wölfen zum verdienten Erfolg, die einerseits über 60 Minuten mehr Spielanteile für sich verbuchten und in den entscheidenden Situationen auch das nötige Scheibenglück auf ihrer Seite hatten.
Wölfe-Stürmer Gelke traf per Doppelpack, den entscheidenden 4:3 Siegtreffer gelang Youngster Klughardt.
Nach zuletzt drei Siegen aus den letzten vier Spielen wollten unsere Wölfe unbedingt auch dieses Mal die Punkte im Vorwerk behalten um im Fernduell um Platz acht die Lindau Islanders hinter sich zu lassen. Gegen den Tabellendritten aus Rosenheim hingen die Trauben jedoch hoch. Wölfe-Coach Thom musste weiterhin auf Verteidiger Bär verzichten, Deske bekam erneut den Vorzug vor Mechel im Tor. Gleich zu Beginn der Partie die Chance für unsere Jungs früh in Führung zu gehen. Pisarik konnte die Scheibe aus spitzem Winkel nicht im Rosenheimer Gehäuse unterbringen. Im Gegenzug, die gute Möglichkeit für die Gäste, Litesov fand aber in Deske seinen Meister. Auch gegen Zick musste dieser wenig später sein ganzes Können unter Beweis stellen, um die frühe Gästeführung zu verhindern. In der Folge entwickelte sich ein munteres Spielchen mit guten Möglichkeiten auf beiden Seiten. Die Beste bot sich Pisarik, der die Scheibe jedoch knapp über Steinhauer und dessen Kasten lenkte. Bitter für die Gäste: Goalie Steinhauer verletzte sich ohne gegnerische Einwirkung und musste bereits in der siebten Minute ausgewechselt werden. Der für diesen ins Spiel gekommene Endres bekam gleich gehörig zu tun. McDonald kam völlig frei vorm Tor an die Scheibe, konnte aber den Rosenheimer Schlussmann nicht überwinden. Wenig später sah Pisarik den am Pfosten lauernden Gare. Doch wiederum blieb Endres der Turm in der Schlacht. Doch in der 16. Spielminute war es dann endlich so weit. In eigener Unterzahl kam Wölfe-Topscorer McDonald an die Scheibe, konterte die Gäste gnadenlos aus und die Scheibe zappelte im Netz. Die Führung zur Pause war mehr als verdient.
Unsere Wölfe kämpften mit hohem Einsatz und leidenschaftlich. Rosenheim antwortete mit wütenden Angriffen. Als in der 24. Spielminute unsere Jungs Schwierigkeiten hatten, die Scheibe aus dem eigenen Drittel zu bringen, nutzten dies die Gäste eiskalt aus. Beim Schuss von Höller hatte Deske keine Chance.
Aber wir steckten nicht auf. Gelke mit dem Zuckerpass auf McDonald, aber diesmal fand dieser in Endres seinen Meister. Kurz darauf machte es Gelke allein. Und er machte es besser: Mit viel Schwung umkurvte er alle Rosenheimer, wurde nicht gestört und ließ auch Endres keine Chance. Der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt - Der Treffer zählte. Rosenheim antwortete mir viel Wut im Bauch. Nicht einmal zwei Minuten später markierte Bucheli den Ausgleich. Beide Mannschaften suchten jetzt die Führung. Und die sollte den Wölfen gelingen. McDonald mit dem schnellen Vorstoß, legte die Scheibe mustergültig auf Gelke und der donnerte die Scheibe zur erneuten Selber Führung in die Maschen. Kurz vor Drittelende bot sich Kabitzky gar die Möglichkeit alles klar zu machen, aber Endres sicher.
Auch der Schlussabschnitt bot den 1364 Zuschauern packendes Eishockeyspiel. Bange Minuten brachen an, als Böhringer wegen Beinstellens die Strafbank drücken musste. Beinahe gelang Schmidt in Unterzahl gar ein weiterer Treffer, doch wollte sich Endres nicht per Bauerntrick düpieren lassen. Auf der anderen Seite hatte Deske alle Hände voll zu tun um den Ausgleichstreffer zu verhindern. Kurz darauf eine Strafzeit für Rosenheim. Unsere Wölfe suchten jetzt die Entscheidung. Doch ausgerechnet in eigener Überzahl passierte den Jungs um Henry Thom ein Fehler im Spielaufbau. Die Gäste bestraften diesen eiskalt und kamen durch Henriquez Morales zum Ausgleich. Doch wer jetzt dachte unsere Wölfe gaben sich geschlagen, der irrte.
Youngster Klughardt fasste sich ein Herz und versetzte, wie schon am Freitag, den Gästen den Todesstoß. Rosenheim versuchte zwar noch einmal alles, nahm sogar den Torwart zugunsten eines weiteren Feldspieles vom Eis – aus Selber Sicht letztendlich zum Glück ohne Erfolg.
  
    
ERC Sonthofen
Hochverdienter 6:0-Erfolg der Bulls Sonthofen – Shutout für Christian Schneider
(OLS)  Die Bulls übernahmen von Beginn an das Spielgeschehen. Erding fand sich zumeist im eigenen Drittel wieder. In der sechsten Spielminute zogen die Gladiators zwei Strafzeiten kurz nacheinander und somit gab es doppelte Überzahl für den ERC. Dieses nutzten die Mannen von Martin Ekrt auch prompt: Santeri Ovaska traf zum überfälligen 1:0. Im Anschluss waren die Bulls weiter tonangebend, verpassten es aber die Überlegenheit in Tore umzumünzen. Kurz vor Ende des Drittels die große Gelegenheit für Erding den Ausgleichstreffer zu erzielen, doch Christian Schneider rettete in höchster Not für seine Farben. So blieb es beim 1:0 nach dem ersten Drittel.
Im zweiten Drittel kamen die Erdinger besser aus der Kabine, konnten jedoch einige Möglichkeiten nicht nutzen. Im weiteren Verlauf übernahm der ERC wieder das Heft und markierte in der 27. Minute das 2:0: Lukas Slavetinsky mit einem Schuss von der Blauen direkt ins Tor. Danach verpassten es die Bulls, die Führung weiter auszubauen. Erst eine Strafzeit für beide Mannschaften sollte sich für den ERC auszahlen: Bei vier gegen vier erhöhten die Sonthofer mit einem Doppelschlag auf 4:0. Zunächst war es Tim Marek, der eine Vorlage von Marc Sill verwerten konnte, und nur 40 Sekunden später war es Manuel Malzer, der den nächsten Treffer erzielte. Somit ging es mit 4:0 ins letzte Drittel.
In den letzten 20 Minuten schnürten die Bulls Erding komplett in deren Drittel ein, doch ein weiterer Treffer sollte lange nicht gelingen. Auch eine doppelte Überzahl nutzten die Bulls nicht. So dauerte es bis zur 55. Minute, als Marc Sill das 5:0 erzielte. Drei Minuten später markierte Jayden Schubert dann den 6:0-Endstand.
In der anschließenden Pressekonferenz war Martin Ekrt mit der Leistung seines Teams nicht ganz zufrieden: „Seit dem 22. Dezember haben wir nun fast jeden zweiten Tag ein Spiel gehabt. Das ist psychisch und körperlich enorm anstrengend. Wir hätten heute wesentlich mehr Schüsse abliefern müssen, aber die Pässe kamen oftmals nicht an. Ich bin froh über den Sieg, aber am kommenden Freitag müssen wir anders auftreten.“
  
    
Crocodiles Hamburg
Erfurt bestraft schwachen Auftritt der Crocodiles
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben das Heimspiel gegen die Black Dragons Erfurt am Sonntagnachmittag mit 3:4 (0:0/2:3/1:0/0:1) nach Penaltyschießen verloren. Vor 1.400 Zuschauern legten die Gastgeber einen müden Start hin und erlaubten sich viele Fehlpässe. Viel zu oft wurde die Scheibe im Aufbau verloren und den Erfurtern Kontermöglichkeiten ermöglicht. Kai Kristian verhinderte eine Führung der Gäste, doch die fahrige Spielweise der Hamburger zog sich bis zur Drittelpause.
Im zweiten Spielabschnitt gelang es der Mannschaft von Trainer Jacek Plachta besser, Ordnung in das Spiel zu bringen und ein Doppelschlag in der 23. Minute ließ die Hoffnung aufkeimen, dass es doch noch ein erfolgreiches Ende für die Crocodiles geben würde. André Gerartz und Chase Witala stellten innerhalb von 26 Sekunden auf 2:0. Die Erfurter kämpften sich allerdings zurück in die Partie. Reto Schüpping verkürzte auf 2:1 (28.) und Milan Kostourek erzielte in Überzahl den Ausgleich (36.). Wenige Sekunden vor der Pausensirene brachte Sean-Alexander Fischer die Black Dragons schließlich noch in Führung (40.).
Im letzten Drittel konnten die Crocodiles zwar das Spielgeschehen bestimmen, aber keine Gefahr vor dem Tor der Thüringer aufbauen. Erst eine Einzelaktion von Norman Martens brachte den späten Ausgleich (57.).
Nach einer torlosen Overtime fiel die Entscheidung schließlich im Penaltyschießen. Joonas Toivanen traf als einziger Schütze und sicherte den Black Dragons den verdienten Zusatzpunkt.
„Wir haben einfach zu wenig investiert. Ich habe das Gefühl, wir haben nicht gekämpft, weil wir in der Tabelle da stehen, wo wir gerade sind. Das müssen wir schnellstmöglich abstellen. Das ist nicht der Weg, den wir gehen möchten. Wir werden das ansprechen und analysieren“, so Trainer Jacek Plachta.
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern
    
TSV Erding
Erdinger Rumpftruppe wehrt sich vergebens
(BYL)  Die befürchtete Niederlage haben die Erding 
Gladiators gestern Abend beim Oberligisten ERC Sonthofen einstecken 
müssen. Allerdings fiel das 6:0 (1:0, 3:0, 2:0) für die Allgäuer etwas 
zu hoch aus, denn um sechs Tore schlechter waren die stark 
ersatzgeschwächten Gäste nicht. Das zeigt alleine schon die knappe 
Schussstatistik von 39:32 für die Bulls.
Die Voraussetzungen bei den Gladiators waren alles andere als gut. Neben 
den Langzeitverletzten Sebastian Lachner, Xaver Magg, Konstantin 
Mühlbauer, Christian Poetzel, Sebastian Schwarz und Philipp Spindler 
fehlten auch noch die erkrankten Alex Gantschnig und Lukas Krämmer, die 
von den Nachwuchsspielern Christoph Furtner und Erik Modlmayr ersetzt 
wurden. Torwart Christoph Schedlbauer war angeschlagen und nahm auf der 
Bank Platz. Für ihn stand Andreas Gerlspeck zwischen den Pfosten und 
machte seine Sache sehr gut. Und schließlich fehlte auch noch der 
Trainer: Thomas Vogl lag mit Grippe im Bett, seinen Platz hinter der 
Bande nahm der verletzte Lachner ein, der eine Trainerlizenz besitzt.
So war klar, dass die Gladiators erst einmal auf die Defensive setzten. 
Klar war auch, dass die Sonthofener als die bessere Mannschaft das Spiel 
dominieren würden. Als innerhalb von nur vier Sekunden gleich zwei 
Erdinger auf die Strafbank mussten, gingen die Bulls in Führung, Santori 
Ovaska war aus kurzer Distanz erfolgreich (7.). In der Folge zogen sich 
die Gladiators aber richtig gut aus der Affäre. Gerlspeck hatte zwar bei 
einem Lattenschuss Glück, aber ansonsten hielt er stark. Und die Gäste 
setzten immer wieder Nadelstiche. Bei einem Konter zögerten Modlmayr und 
Furtner zu lange, und kurz vor Drittelschluss entschärfte ERC-Torwart 
Christian Schneider einen gefährlichen Schrägschuss von Marko Babic.
Auch im zweiten Abschnitt hielten die Gäste die Partie 
überraschenderweise offen. Selbst als dem 38-jährigen Verteidiger Lukas 
Slavetinsky, der von 1999 bis 2001 für die Erding Jets spielte, mit 
einem verdeckten Schuss das 2:0 gelang (27.), dominierten die Bulls 
nicht wirklich. In der Schlussphase des zweiten Abschnitts stellten sie 
jedoch die Weichen auf Sieg. Mit einem Doppelschlag im Spiel Vier gegen 
Vier sorgten die Gastgeber innerhalb von nur 40 Sekunden für klare 
Verhältnisse. Tim Marek traf zum 3:0 (37.), und als die Gladiators die 
Scheibe nicht aus dem eigenen Drittel bekamen, erhöhte Manuel Malzer auf 
4:0 (38.).
Auch im Schlussdrittel hielten die Erdinger gut mit. Dann aber spielten 
die Allgäuer ihre ganze Routine aus. Nachdem die Gladiators vorne eine 
Chance vergaben hatte, schloss Marc Sill den direkten Konter eiskalt zum 
5:0 ab. Jayden Schubert setzte schließlich noch das 6:0 drauf (58.).
  
    
EHC Klostersee
EHC Klostersee – EHF Passau Black Hawks 3:5 (1:1, 2:2, 0:2)
(BYL)  Leer ausgegangen ist der EHC Klostersee am Sonntagabend bei der Heim-Premiere in der gemeinsamen Verzahnungsrunde Bayernliga/Oberliga Süd. Wie bislang auch die vorangegangenen Vergleiche mit den Passau Black Hawks war es erneut eine enge Kiste, in der sich die Grafinger am Ende mit 3:5 beugen mussten. Nicht unverdient entführten die Gäste aus Niederbayern den Dreier, vor allem aufgrund einer extrem stabilen Defensivleistung und immer gefährlichen Offensivaktionen.
Schon nach 46 Sekunden sind die Black Hawks optimal in die Partie eingestiegen, mit einem trocken-ansatzlosem und platziertem "Volltreffer". Kurz darauf klingelte das Gestänge des von Dominik Gräubig gehüteten EHC-Kastens, erst danach bissen sich die Rot-Weißen langsam in das Match zurück. Der 1:1-Ausgleich aus der Distanz in Überzahl war durchaus verdient. Das Mitteldrittel begann hektisch und mit einem zunächst gegebenen und dann wegen eines vorangegangenen Fouls annulierten Gästetores. Schnell korrigierte der Gast die Sache und legte auch noch das 1:3 nach, als der Mannschaft von Dominik Quinlan zum wiederholten Male die Zuordnung in der eigenen Zone abhanden gekommen ist.
Lange sah es nicht danach aus, als ob sich die EHCler noch einmal zurückmelden können. Ein Doppelschlag in der 37. Minute innerhalb von 39 Sekunden machte es möglich. Nach dem 3:3 war alles offen und beide Seiten hätten in der Folgezeit vorlegen können, wenngleich weder hier noch da eine "hundertprozentige" erspielt werden konnte. Die Entscheidung brachte die Cleverness Passaus in den letzten zehn Minuten beziehungsweise zu stürmisches Zweikampfverhalten der Klosterseer. Die Vorentscheidung gelang dem Gast in Überzahl (52.), das empty-net-goal in der Schlussminute zurrte die Sache fest.
  
    
HC Landsberg Riverkings
Niederlage gegen Sonthofen – 8:0 Sieg gegen Waldkraiburg – Hausverbot nach Prügelei
(BYL)  Mit einer 3:7 Niederlage gegen den Oberligisten Sonthofen starteten die Riverkings in die Verzahnungsrunde mit der Oberliga Süd. Das Ergebnis fiel allerdings angesichts der guten Leistung der Mannschaft um einige Tore zu hoch aus. Sonthofen hatte zwar im ersten Drittel die etwas größeren Spielanteile, Landsberg konnte aber das Tempo gut mitgehen und erarbeitete sich immer wieder Chancen. Zwar gingen die Gäste in der 7. Minute durch Homjakovs in Überzahl mit 0:1 in Führung, nachdem Markus Jänichen kurz zuvor knapp am Pfosten scheiterte, konnte jedoch Daniel Menge in der 16. Minute zum 1:1 ausgleichen. Im zweiten Drittel traf Kames in der 33. Minute zum 1:2 für die Gäste, allerdings fälschte sechs Minuten später Florian Reicheneder einen Schuss von Marius von Friderici zum 2:2 ab. Einen Fehler im Spielaufbau nutzte abermals Vladimir Kames zum 2:3 Pausenstand. Im letzten Drittel war dann der HCL in den ersten 10 Minuten das deutlich stärkere Team und erarbeitete sich Chance um Chance. Als direkt in die Landsberger Drangphase Lukas Slavetinsky in der 50. Minute das 2:4 erzielte kippte das Spiel endgültig zu Gunsten des Oberligisten. Sonthofen erhöhte durch Havlicek und Ovaska auf 2:6 bevor Petr Machacek aud 3:6 verkürzen konnte. Den Schlusspunkt vor 1085 Zuschauern erzielte Tim Marek.
Am Sonntag gastierte das Team von Coach Fabio Carciola beim EHC Waldkraiburg. Im ersten Drittel legten die Riverkings los wie die Feuerwehr und dominierten die ersten 20 Minuten deutlich. Alle vier Reihen erarbeiteten sich viel Chancen und ließen ihrerseits nur 3 Torschüsse der Gastgeber zu. Als erster Torschütze des Spiels konnte sich in der 3. Minute Florian Reicheneder feiern lassen. In der 11. Minute traf Jonas Schwarzfischer zum 0:2. Beide Male war Petr Machacek der Vorlagengeber. Eine Sekunde vor der ersten Drittelpause erhöhte Dennis Sturm zum 0:3 Pausenstand. Im 2. Drittel sorgten abermals Dennis Sturm und nur 27. Sekunden später in Unterzahl Markus Kerber durch einen Doppelschlag für die 0:5 Führung. Im Anschluss nahm Waldkraiburg eine Auszeit und wechselte den Torhüter. Für Lode hütete jetzt Yeingst das Tor. In der Folge dominierten weiterhin die Riverkings das Geschehen und so trafen noch vor der Pause Michael Fischer und Markus Kerber zum zum 0:7. Im letzten Drittel spielte der HCL das Spiel sicher und kraftsparend nach Hause. Adriano Carciola stellte in der 50. Minute in doppelter Überzahl auf das Endergebnis von 8:0. Weiter geht es am nächsten Wochenende mit dem Auswärtsspiel am Freitag gegen Höchstadt und dem Heimpiel gegen Erding am Sonntag um 17 Uhr.
Nachdem es nach dem Heimspiel gegen Peißenberg in der Vorwoche außerhalb des Stadions zu einer Prügelei zwischen den Fans gekommen war, gab der Verein über Ihren Pressesprecher Joachim Simon bekannt, dass ein von der Polizei als Täter ermittelter 23jähriger Buchloer mit einem vierjährigen Hausverbot belegt wurde. Der Verein verurteilt Gewalttaten aller Art und kündigte bei weiteren Vorfällen dieser Art ein kompromissloses Vorgehen gegenüber den Tätern an. 
  
    
EHF Passau Black Hawks
6 Punkte zum Auftakt in die Aufstiegsrunde - Black Hawks schlagen Grafing 3:5
(BYL)  Die Passau Black Hawks sind eindrucksvoll in die Aufstiegsrunde zur Oberliga Süd gestartet. Am Sonntag konnten die Passau Black Hawks ihr Auswärtsspiel beim EHC Klostersee mit 3:5 gewinnen. Eine geschlossene Mannschaftsleistung war wie bereits am Freitag beim Heimerfolg gegen Höchstadt der Schlüssel zum Erfolg. Petr Sulcik brachte die Black Hawks bereits in der ersten Spielminute in Führung. In der erwartet engen Partie, kamen die Habichte besser ins Spiel und setzten die Gastgeber frühzeitig unter Druck. Der Ausgleich für die Grafinger folgte nach einer Strafzeit geben die Habichte. Zu Beginn des zweiten Drittels waren die Black Hawks weiter die spielbestimmende Mannschaft. Ales Kreuzer und Michael Franz schraubten das Ergebnis zugunsten der Gäste in Höhe. Eine 2+2 Strafe brachte den EHC Klostersee dann wieder ins Spiel. Noch im zweiten Drittel glich Klostersee zum 3:3 aus. Im Schlussabschnitt waren es dann die Passau Black Hawks welche in Überzahl zuschlugen. Florian Fischer erzielte nach Vorlage von Petr Sulcik den Passauer Führungstreffer. Diese Führung gaben die Black Hawks dann auch nicht mehr ab. Im Gegenteil: Petr Sulcik setzte mit seinem Treffer ins verwaiste Grafinger Tor den Schlusspunkt zum 3:5 Endstand.
Die Passau Black Hawks sind somit mit zwei Erfolgen perfekt in die obere Verzahnungsrunde gestartet. Dazu zeigten die Habichte Eishockey vom allerfeinsten. Bereits am nächsten Wochenende dürfen sich die Fans dann auf zwei weitere Schmankerl freuen. Am Freitag gastieren die Passau Black Hawks beim TSV Erding, ehe es am Sonntag in der Passauer EisArena zum Duell mit der nächsten Oberliga Mannschaft kommt. Der ERC Sonthofen hat ebenso wie die Passau Black Hawks ihre beiden Auftaktspiele gewonnen und dürfte in der Aufstiegsrunde der absolute Gratmesser sein. Mit den Fans im Rücken wollen die Passau Black Hawks auch gegen Sonthofen das unmögliche möglich machen. Eines ist bereits jetzt sicher: Die Passauer EisArena wird sich erneut in ein Tollhaus verwandeln.  -czo
  
    
TSV Peißenberg
Niederlage in der Overtime
(BYL)  Die Eishackler unterliegen nur knapp dem ESC Geretsried in der Verlängerung mit 2:3.
Es war eine sehr kampfbetonte Begegnung der beiden Mannschaften und auch relativ früh musste man auch eine 3 gegen 5 Unterzahl hinnehmen ob gerechtfertigt oder nicht, sei dahingestellt. Zum Glück überstand man diese schadlos. Im ersten Drittel blieb es auch eher dabei, dass sich beide Teams auf ihre Gegenspieler konzentrierten als auf das Spiel. Geretsried-Trainer Sebastian Wanner sprach dem Spiel zurecht „Playoff-Charakter“ zu. Was für den Zuschauer sehr interessant ist. Dem Spielverlauf entsprechend blieb es nach 20 Minuten torlos.
Im zweiten Abschnitt begannen die „Eishackler“ in der 22. Minute mit dem 1:0 durch Tobias Estermaier in Überzahl. Zu diesem Zeitpunkt verdient. Mehrere Chancen blieben auf beiden Seiten ungenützt was auch beiden Torhütern zu verdanken war. Ansonsten war das zweite Drittel auch weiterhin durch ihre Härte in den Zweikämpfen geprägt. In der 30. Minute kam es zum verdienten Ausgleich für die Gastgeber. So teilte man sich auch nach 40 Minuten den Spielstand.
Im letzten Teil der Begegnung übernahm dann größtenteils der ESC das Ruder und versuchte alles, um zur Führung zu kommen. Das gelang den „Riverrats“ auch, gleich in der 43. Minute musste der stark haltende Korbinian Sertl dem 2:1 geschlagen geben. Nach der Führung blieb auch weiterhin der ESC am Drücker und Sertl war es zu verdanken das die Geretsrieder ihre Führung nicht weiter ausbauen konnten. So kamen unsere „Eishackler“ sehr glücklich, kurz vor Ende der Partie zum 2:2 Ausgleich in der 57. Minute durch Maxi Malzatzki. Irgendwie konnte man dem Spiel schon ab Beginn anmerken, dass es in die Overtime gehen könnte. So kam es auch.
Zur Mitte der Verlängerung kam es zur entscheidenden Situation. Die „Eishackler“ befanden sich im Geretsrieder drittel und dann gelang die Scheibe zu Stefano Rizzo der in der Mitte durchbrach und alleine auf dem Weg zum Peißenberger Gehäuse war. Den Alleingang nutzte er für seine „Riverrats“ zum Siegtreffer. Der zweite Punkt bleibt auch verdient in Geretsried.
Die „Eishackler“ werden sich in der kommenden Woche auf Schweinfurt vorbereiten und warten auch auf Lukas Novacek, der nach seiner Grippe wieder zurück in den Kader stoßen wird.
  
    
ERV Schweinfurt
Niederlage zum Auftakt in die Abstiegsrunde
(BYL)  Die Mighty Dogs, denen krankheitsbedingt neben dem verletzten Oleg Seibel Tilman Pfister, Jonas Manger und Jona Schneider fehlten, starteten mit einer 4:2 Auswärtsniederlage gegen den ESC Dorfen in die Abstiegsrunde.
„Wir haben gut angefangen und uns auch super Chancen erspielt, die wir leider nicht genutzt haben. Das Spiel hätte auch anders ausgehen können, wir hatten einfach kein Scheibenglück. Am Ende haben wir außerdem zu viele Strafen genommen.“, analysierte Neuzugang Pierre Kracht die erste Partie mit seiner neuen Mannschaft.
Denn anstatt ihre eigenen Chancen oder eine 30 sekündige doppelte Überzahl im ersten Drittel zu nutzen, lagen die Mighty Dogs durch einen Treffer von Andreas Attenberger in der sechsten Spielminute mit 1:0 zurück.
Die Mighty Dogs versuchten weiterhin ihr Glück und konnten sich in der 35. Minute endlich belohnen. Jan Kouba und Jeff Murray kombinierten sich durch das Dorfener Drittel und glichen auf 1:1 aus. Doch nur eine Minute später mussten die Schweinfurter erneut einen Rückschlag einstecken. Nach dem Unterzahltreffer von Lukas Miculka ließen sie dennoch die Köpfe nicht hängen und Lucas Kleider sorgte zwei Minuten später mit einem Schlagschuss von der blauen Linie wieder für den Ausgleich.
„40 Minuten lang war das Spiel sehr spannend. Im letzten Drittel haben wir zu viele Fehler gemacht und auch Offensivstrafen genommen. Das darf nicht passieren. Wir müssen mehr mit Körper aber auch sauberer spielen und nicht so viele dummen Strafen nehmen.“, sah Trainer Zdenek Vanc einen ausschlaggebenden Punkt für die Niederlage in den Strafminuten im letzten Drittel. Und die Eispiraten nutzten diese Strafzeiten gnadenlos aus. In der 46. Minute traf Bastian Rosenkranz in Überzahl zum 3:2. Eine Minute vor Spielende waren die Mighty Dogs erneut in Unterzahl und Trainer Zdenek Vanc nahm seine Auszeit, um noch einmal alles für das erneute Unentschieden zu geben. Als die Schweinfurter in Puckbesitz waren, ging Philipp Schnierstein für einen weiteren Feldspieler vom Eis. Doch Dorfen schnappte sich die Scheibe und Lukas Miculka versenkte 19 Sekunden vor Spielende den Puck zum 4:2 im leeren Schweinfurter Tor.
Nach seinem ersten aktiven Einsatz nach seiner Verletzung musste Philipp Schnierstein eingestehen: „Dorfen hat verdient gewonnen. Wir haben es nicht geschafft, die nötige Leistung aufs Eis zu bringen. Deshalb sind wir natürlich enttäuscht. Nächste Woche bietet sich uns jedoch die Gelegenheit es besser zu machen. Ich persönlich kann es kaum erwarten und rechne fest mit der nötigen Unterstützung der Fans!“
Weiter geht es am Freitag, den 17.01.2020, gegen den TSV Peißenberg. Spielbeginn im Icedome ist um 20 Uhr. Am Sonntag, den 19.01.2020, treten die Schweinfurter die Reise zum ESC Geretsried an (18:00 Uhr).
  
    
EHC Bayreuth
Der EHC macht den ersten Schritt
(BLL)  Im ersten Spiel der Abstiegsrunde gelang dem EHC ein wichtiger, wenn auch knapper 3-2 Heimsieg über den ESV Waldkirchen. Die Bayreuther konnten sich mit dem Erfolg für die beiden Niederlagen in der Hauptrunde revanchieren und schafften sich eine gute Ausgangsposition im weiteren Kampf um den Klassenerhalt und um die oberfränkische Meisterschaft.
Im ersten Spielabschnitt neutralisierten sich beide Teams, die nicht in Bestbesetzung antreten konnten, weitgehend. Die Bayreuther mussten zwei Unterzahlsituationen überstehen, in denen Waldkirchen sich einige Chancen erarbeiten konnte, jedoch ohne dass etwas zählbares dabei herausgekommen wäre. So endete dieses Drittel torlos.
Im zweiten Abschnitt nahm die Partie dann so langsam Fahrt auf. Die Chancen auf beiden Seiten häuften sich und Waldkirchen ging nach 34 Minuten durch Ivo Kotaska in Führung. Doch die Antwort der Bayreuther Jungs ließ nicht lange auf sich warten, denn Nikolai Pleger erzielte nur drei Minuten später den verdienten Ausgleich. So ging es wieder unentschieden in die Kabinen, was auch dem Spielverlauf entsprach.
Im Schlussdrittel spielten dann beide Mannschaften mit offenem Visier und wollten den Sieg. Wieder waren es die Gäste aus dem bayerischen Wald, die den ersten Treffer landen konnten. Jan Bojer erzielte in der 45. Minute abermals die Führung. Die Bayreuther zeigten aber wieder einmal ihr Kämpferherz und ließen sich auch durch den erneuten Rückstand nicht verunsichern und erhöhten den Druck auf die „Crocos“. So ging der Ausgleichstreffer von Johannes Runge in der 53. Spielminute durchaus in Ordnung. Doch es kam noch besser. Stephan Schmidt schoss den EHC nach 55 Minuten mit 3-2 in Führung. Dieses Tor hatte dann einen wütenden Sturmlauf der Waldkirchener zur Folge, die sich vehement gegen die drohende Niederlage wehrten. Doch alle Torversuche scheiterten am Bayreuther Goalie Sebastian Dünkel, und auch die Maßnahme der Gäste, ihren Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis zu nehmen, brachte nicht den gewünschten Erfolg und änderte nichts mehr am Ergebnis.
Somit holte der EHC unterm Strich verdient die ersten drei Punkte in der neuen Runde und hat damit gleich zum Auftakt den ersten Schritt in Richtung Ligaerhalt gemacht. Am kommenden Wochenende geht es dann weiter. Der EV Pegnitz kommt am Freitag zum Derby in die Wagnerstadt!
Vor dem Start in die zweite und entscheidende Saisonphase haben wir mit Verteidiger, Captain und ehemaligem Spielertrainer Marco Zimmer über die zurückliegende Hauptrunde und über die kommenden Aufgaben gesprochen.
Frage: Bist Du insgesamt zufrieden damit, wie die Hauptrunde gelaufen ist?
Marco Zimmer: Wir haben einige Zeit gebraucht, um wirklich auch ein richtiges Team zu werden. Gerade die ersten drei Spiele. Da hatten wir gleich die großen Brocken. Hassfurt zuhause, wären wir da deutlicher in Führung gegangen, hätten wir das Ding gewonnen. Dann kam Amberg, die waren an dem Tag einfach klar besser und dann ging es nach Dingolfing, wo wir unglücklich verloren haben. Dann startest Du mit drei Niederlagen in die Saison, was natürlich auch etwas an Selbstvertrauen gekostet hat. Es hat gedauert, bis wir uns davon erholt hatten. Der Knackpunkt kam dann mit der Niederlage in Pegnitz, nach der es in der Kabine auch mal etwas lauter geworden ist. Ab da ging es merklich bergauf. In den letzten sieben, acht Spielen, Waldkirchen ausgenommen, hat man dann denke ich schon die Mannschaft auf dem Eis gesehen, die man auch von Anfang der Saison an erwartet hat. Wir hatten dann auch das Glück, dass wir da wieder einigermaßen komplett waren, da gerade am Anfang der Hauptrunde öfter mal ein paar Leistungsträger gefehlt haben.
Frage: Was hätte denn besser laufen können?
Marco Zimmer: Der Spielplan. (lacht) An dem kann man zwar nichts ändern, aber es hat uns auch zu Beginn der Saison ein wenig das Glück gefehlt, das du brauchst, wenn du in einer neuen Liga mit ein paar personellen Veränderungen und auch Umstellungen in den Reihen an den Start gehst. Das ist auch für Spieler, die mal höherklassig gespielt haben, eine schwierige Geschichte, sich da anzupassen. 
Dann im weiteren Verlauf hat sich gezeigt, dass wir uns gegen vermeintlich leichtere Gegner schwer getan haben. Da hat vielleicht teilweise etwas die Einstellung gefehlt, oder wir tun uns grundsätzlich hart gegen solche Gegner. Ich finde ohnehin, dass wir unsere besten Spiele gegen die starken Gegner gemacht haben. Auswärts in Amberg oder in Moosburg gewonnen, in Hassfurt zwar verloren, aber ordentlich gespielt. Zuhause gegen Dingolfing waren wir defensiv richtig gut gestanden. 
Vielleicht wären wir bei einem anders eingeteilten Spielplan besser und mit mehr Selbstvertrauen gestartet, dann wäre eventuell auch etwas mehr drin gewesen.
Frage: Im Laufe der Saison kamen nach und nach auch einige Spieler aus dem EHC – Nachwuchs zu immer mehr Einsatzzeiten. Wie ist Dein Eindruck von diesen jungen Spielern?
Marco Zimmer: Eigentlich kamen nur Mick Schwarz und Nico Zimmermann ganz neu dazu, die übrigen der jüngeren Spieler kamen ja bereits in der letzten Saison zum Einsatz. Leider ist auch der eine oder andere Spieler, der in den letzten Jahren aufgebaut worden ist, nicht mehr dabei oder hat den Verein verlassen, aber auch das gehört dazu. 
In dieser Serie hat sich vor allem Sebastian Dünkel gut weiterentwickelt, und er hat völlig zurecht in der letzten Zeit so viele Spiele bestritten. Aber auch Nico Zimmermann hat in seinem ersten Spiel im Herrenbereich einen guten Job gemacht, ist beim Training immer da und gibt Vollgas. Auch auf Max Eissner kann man sich immer verlassen. Die Überraschung ist für mich Mick Schwarz, den ich auch schon länger kenne und bei dem ich nicht damit gerechnet hätte, dass er dieses Jahr bereits den Sprung zu uns schafft. Er bringt sich aber sehr positiv in die Mannschaft ein, hat sich gut eingefunden, auch in der Kabine, und gibt auf dem Eis immer Vollgas. Er muss sicherlich körperlich noch etwas zulegen und benötigt auch noch ein, zwei Jahre Erfahrung, aber wenn sein Weg so weiter geht, dann kann er auch durchaus mal einer werden, der auch eine oder zwei Ligen höher spielen kann. Aber dazu muss er weiter dranbleiben und darf sich nicht hängen lassen. 
Grundsätzlich ist zu sagen, dass sich die Nachwuchsspieler, die bei uns im Kader stehen, absolut positiv zu bewerten sind.
Abschließende Frage: Wie geht Ihr nun die Abstiegsrunde an? Was sind Eure Ziele für den zweiten Abschnitt der Saison?
Marco Zimmer: Wir wollen einfach möglichst früh den Klassenerhalt klar machen, um dann eine möglichst gute Platzierung zu erreichen, Spaß am Eishockey haben und natürlich auch unseren Fans Spaß und Unterhaltung bieten. Viel hängt vom Start ab. Es wird nicht so einfach, da Waldkirchen sich stark entwickelt hat und bei uns im ersten Spiel ein paar Leute fehlen werden. 
Diese Runde wird noch einmal verdammt hart und ich hoffe, dass das jedem in der Mannschaft klar ist. Wir haben gerade gegen die vermeintlich schwächeren Gegner viele Punkte liegen gelassen, daher wird das kein Selbstläufer. Wir fangen jetzt wieder bei Null an, deshalb müssen wir zusehen, dass wir gleich in den ersten zwei, drei Spielen Punkte einfahren, und dann auch alle weiteren Spiele hundert Prozent geben, um einen guten Platz zu erreichen und dann die Saison ordentlich abzuschließen.
Danke für das Interview. Wir wünschen Euch viel Erfolg!
  
    
ESV Buchloe
Heimsieg beschert Piraten perfektes Auftaktwochenende - ESV Buchloe muss gegen Bad Aibling aber lange um den verdienten Erfolg zittern
(BLL)  Nichts für schwache Nerven war am Sonntagabend das erste Heimspiel der Buchloer Pirates in der heimischen Sparkassenarena gegen den EHC Bad Aibling. Denn bis zur letzten Sekunde mussten die über 300 Zuschauer zittern, bis der am Ende aber hochverdiente 3:1 (1:1, 1:0, 1:0) Sieg feststand. Mit diesem schließen die Piraten das Auftaktwochenende mit der maximalen Ausbeute von sechs Punkten ab und feiern somit einem optimalen Start in die Aufstiegsrunde.
„Wenn man seine Chancen nicht nutzt, dann ist es bis zum Ende spannend“, meinte auch ein sichtlich erleichterter ESV-Trainer Christopher Lerchner nach der nervenaufreibenden Partie. In der Tat hätten sich die Piraten einiges an Dramatik ersparen können, wenn die Gennachstädter die zahlreich vorhandenen Gelegenheiten effektiver genutzt hätten. Doch am Ende reichte es auch so zum absolut verdienten Erfolg, mit dem auch Lerchner dann hoch zufrieden war. Vor allem auf seine erste Reihe um den an allen drei Toren beteiligten Neuzugang Michal Petrak konnten sich die Gastgeber an diesem Abend verlassen.
Die Buchloer starteten nach dem Freitagssieg in Amberg durchaus engagiert. Doch die kalte Dusche folgte umgehend: Mit dem allerersten Torschuss gingen nämlich die Aibdogs nach nur 77 Sekunden mit 0:1 in Front. Torhüter Johannes Wiedemann rutschte ein Schuss von Maximilian Meyer über die Fanghand, sodass die Hausherren früh einem Rückstand hinterherlaufen mussten. Die Buchloer brauchten danach zwar ein paar Minuten, um sich von diesem Schock zu erholen, doch dann drückte man auf den Ausgleich. Der fiel schließlich auch nach elf Minuten, als Robert Wittmann mit einem genialen Zuspiel Michal Petrak am langen Pfosten bediente und dieser zum 1:1 vollendete. Auch danach blieben die Buchloer aktiver, doch die Chancenverwertung war schon hier ausbaufähig. Alexander Krafczyk, Timo Rauskolb und Christian Wittmann scheiterten allesamt am aber auch sehr gut aufgelegten EHC-Schlussmann Kai Klimesch. Auf der Gegenseite konnte sich aber auch sein Gegenüber Wiedemann auszeichnen, als er gegen den durchgebrochenen Matthias Ahrens rettete (19.).
Im Mittelabschnitt rannten die Buchloer dann erneut an und eine doppelte Überzahl führte schließlich zur überfälligen Führung. Nachdem Alexander Krafczyk zuvor gleich zweimal an Klimesch gescheitert war, hämmerte er auf Pass von Michal Petrak die Scheibe unnachahmlich zum 2:1 in die Maschen (27.). Auch danach blieben die Buchloer die spielbestimmende Mannschaft, wenngleich die Gäste weiter dagegenhielten und den Freibeutern das Leben vor allem vor dem Tor immer wieder schwer machten. Allerdings mussten sich die Rot-Weißen auch an die eigene Nase fassen, da man zu leichtfertig mit den vorhandenen Möglichkeiten umging und die Scheibe einfach nicht nochmals im Tor unterbrachte. Dementsprechend eng blieb das Ergebnis und somit auch das Spiel nach 40 Minuten, als zum letzten Mal die Seiten gewechselt wurden.
Im letzten Durchgang änderte sich ebenfalls nicht all zu viel: Buchloe versuchte die Vorentscheidung mit dem 3:1 zu erzielen – doch zunächst erfolglos. Und so blieb es ein Ritt auf der Rasierklinge. Zwar ließ die Buchloer Defensive nicht wirklich viel zu, doch gerade in den Schlussminuten mobilisierten die Gäste dann doch noch einmal alle Reserven. Gut zwei Minuten vor dem Ende wich Aiblings Torhüter zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Erfolg hatte dieser Schachzug aber nicht mehr, weil Michal Petrak mit dem Empty-Net-Tor fünf Sekunden vor der Schlusssirene seine Farben mit dem 3:1 erlöste und den Heimsieg endgültig klar machte. 
  
    
ESC Kempten
Sharks starten mit 6 Punkte Wochenende perfekt in die Aufstiegsrunde - ESC Kempten schlägt die Topmannschaft ESC Haßfurt in einem aufregenden Spiel vor großer Kulisse mit 8:6
(BLL)  Nach dem guten Start in die Aufstiegsrunde mit dem Auswärtssieg in Bad Aibling wollte das Team von Carsten Gosdeck im ersten Heimspiel in der Kemptener ABW Arena gleich nachlegen. Mit dem ESC Haßfurt kam natürlich einer der Top Favoriten ins Allgäu, die Unterfranken gingen als erster der Vorrunde in der LL Gruppe 1 durchs Ziel. Zudem standen sie schon nach ihrer ersten Partie gehörig unter Druck, die sie zu Hause völlig überraschend gegen den EV Moosburg verloren. Und um einen klassischen Fehlstart zu vermeiden wollte das Team von Volker Hartmann natürlich in Kempten punkten. Im letzten Jahr gab es in einem wilden Spiel, ebenfalls am zweiten Spieltag der Verzahnung einen 10:7 Sieg der Allgäuer.
Und solche Stories liefert nur der Sport, das Spiel am Sonntagabend nahm fast den identischen Verlauf. Die Sharks starteten nervös und Haßfurt nutzte dies eiskalt aus. Keine sechs Minuten waren gespielt da schlug die Scheibe bereits zweimal im Tor von Danny Schubert ein. Doch zum Glück fackelte Michel Maaßen nicht lange und erzielte nur 12 Sekunden darauf den Anschlusstreffer. Leider musste unmittelbar danach Nikolas Oppenberger auf die Strafbank. Dies hinderte Markus Vaitl aber nicht daran in Unterzahl einen Break zu laufen der nur noch durch ein Foul gestoppt werden konnte. Penalty lautete die Entscheidung der Unparteiischen und den verwandelte Adrian Kastel-Dahl zum viel umjubelten Ausgleichstreffer. Und besser noch, Michel Maaßen traf kurz darauf erneut, zum 3:2 Pausenstand.
Ein sehr schnelles Spiel mit vielen Chancen auf beiden Seiten, die Abwehrreihen hatten mehr als genug zu tun. Kastel-Dahl war es dann der den Torreigen im zweiten Drittel eröffnete. Mit einem traumhaften Schlenzer rückwärts in den Winkel erhöhte er den Vorsprung auf zwei Tore. Doch Haßfurt gab nie auf und der starke Jan Trübenekr verkürzte auf 4:3. Nun war es wieder mal an der Zeit für Mr.Hammer, Roni Rukajärvi in Überzahl seinen gefürchteten Schlagschuss auszupacken. Dieser schlug im Kreuzeck zur erneuten zwei Tore Führung ein. Kempten hatte in dieser Phase Top Chancen auf drei Tore davonzuziehen, aber diese wurden allesamt nicht genutzt. Stattdessen schlug nun die Tschechisch/Slowakische Fraktion der Hawks zu und stellte das Spiel mit drei Toren in Folge innerhalb von sechs Minuten auf den Kopf. Trübenekr mit zwei weiteren Treffern und auch der ehemalige Kemptener David Hornak stellten das Ergebnis auf 5:6. Noch vor der Pause aber der erneute Ausgleich zum 6:6 durch Daniel Jun, nur 14 Sekunden später, der einen Schuss von Maaßen noch abfälschte. Der Neuzugang machte insgesamt ein starkes Spiel und wird eine wertvolle Verstärkung für Carsten Gosdeck und sein Team sein. Im letzten Abschnitt zeigte Michel Maaßen dann warum er das Spiel endgültig zu seinem machte, mit seinem dritten und vierten Tor besiegelte er den Kemptener Sieg und drei ganz wichtige Punkte für sein Team, das nach dem ersten Wochenende in der Aufstiegsrunde als Spitzenreiter dasteht.
Beeindruckend die Kampfkraft und der Einsatz der Allgäuer die sich mit allen Spielern den spielerisch starken Unterfranken gegenüberstellten. Hassfurt zeigte warum sie 150 Tore in der Vorrunde erzielten. Ein absolutes Spitzenspiel vor fast tausend begeisterten Zuschauern die ihr Kommen ganz sicher nicht zu bereuen brauchten.
  
    
Landesliga Baden-Württemberg
    
Schwenninger ERC
Schwenninger Fire Wings unterliegen in Mannheim
(LLBW)  Das hatten sich die Schwenninger Fire Wings ganz sicher anders vorgestellt. Das erste Spiel im neuen Jahr endete mit einer 8:5 (1:1; 2:2; 5:2) Niederlage in der Quadratestadt. 
Eine ganz bittere Niederlage mussten die Schwenninger Fire Wings hinnehmen. Denn durch die 8:5 Niederlage in Mannheim sind die Chancen auf die Meisterschaft wieder um einiges gesunken. Das Spiel startete von beiden Teams recht verhalten, so dauerte es bis zur 13. Spielminute, ehe die Maddogs das 1:0 erzielten. Doch Schwenningen hatte die richtige Antwort in Person von Stephan Mehne parat, welcher nur 35 Sekunde später den Ausgleich erzielen konnte. Mit diesem Ergebnis ging es dann ins zweite Drittel. In diesem sahen sich die Fire Wings in den ersten zehn Minuten, aufgrund von zu vielen Strafzeiten, immer mit einem Mann weniger auf dem Eis. Mannheim gelang dadurch in Minute 25 das 2:1. Erneut in Überzahl schoss Mannheim gar die 3:1 Führung. Die Fire Wings zeigten sich jedoch unbeeindruckt und glichen die Partie durch Mehne und Schwenningens Top-Scorer, Mike Soccio, zum 3:3 aus.
Somit ging es ausgeglichen in die letzten 20 Minuten. Keine Minute war hier gespielt, da ging Mannheim zum vierten Mal in diesem Spiel in Führung. Doch auch auf diesen Treffer hatten die Neckarstädter eine Antwort parat. Andreas Erlenbusch, auf Zuspiel von Marcel Thome, zeichnete sich für den vierten Schwenninger Treffer verantwortlich. Die Partie blieb somit nach wie vor spannend. Und wieder war es Mannheim, welche den nächsten Treffer erzielen konnte. Stefan Schäfer zeigte aber auch auf dieses Tor die passende Reaktion und glich zum 5:5 aus. Es waren nur noch neun Minuten zu spielen und beide Mannschaften waren sich bewusst, dass der nächste Treffer spielentscheidend sein werden würde. Hier hatten die Gastgeber das bessere Ende für sich. Auf den 6:5 Führungstreffer hatten die Fire Wings keine Antwort mehr parat. Schwenningens Trainer Stöhr ging auf Risiko und ersetzte den Torhüter für einen zusätzlichen Feldspieler, doch Mannheim spielte es clever und schoss das siebte und achte Tor ins verwaiste Schwenninger Tor.
„Wir waren mental einfach nicht da, haben den Kampf nicht angenommen. Am Ende um ein bis zwei Tore zu hoch verloren. Der Schlüssel zum Erfolg wäre gewesen, wenn wir einmal in Führung gegangen wären. Wir hatten auf den sechsten Mannheimer Treffer keine Antwort mehr parat und mussten somit eine bittere Niederlage hinnehmen.“, resümierte Schwenningens Co-Trainer Johannes Stöhr dieses Spiel kurz und knapp.
Die Fire Wings haben nun ein Wochenende spielfrei. Weiter geht es dann mit einem Doppelwochenende zuhause gegen Tabellenführer Pforzheim und Reutlingen.
  
    
Regionalliga West
    
EG Diez-Limburg
Rockets eilen weiter von Sieg zu Sieg: EGDL gewinnt in Neuss mit 8:1
(RLW)  Auch wenn ihnen die Hauptrunden-Meisterschaft nicht mehr zu nehmen ist, bleiben die Rockets weiter hungrig: Am Sonntagabend gewann die EG Diez-Limburg beim Neusser EV souverän mit 8:1 (1:1, 6:0, 1:0). Es war bereits der 20. Sieg im 22. Saisonspiel, der Vorsprung auf Verfolger Herford beträgt 13 Punkte.
Die Partie im Neusser Südpark begann mit einem Blitzstart der Gastgeber: Jason Popek traf bereits nach 12 Sekunden zum 1:0. Es sollte jedoch der einzige Treffer des NEV im gesamten Spiel bleiben. „Nach diesem Treffer waren wir wach“, flachste EGDL-Trainer Frank Petrozza. Der hatte Jan Guryca den Sonntagabend freigegeben und Tim Stenger zwischen die Pfosten gestellt, auf der Bank nahm Jascha Strobel Platz. Stenger verdiente sich ein Extralob des Trainers: „Er hat super gespielt und seine Aufgabe heute Abend klasse gelöst.“
Die Aufgabe der Rockets war es, nach dem schnellen Rückstand ebenso schnell ins eigene Spiel zu finden. Das gelang spätestens mit dem Ausgleichstreffer durch Philipp Maier nach 14 Minuten. „Wir haben nach dem Rückstand recht schnell das Spiel in die Hand genommen. Die Jungs sind weiter heiß und wollen jede Partie gewinnen. Das spricht für diese Mannschaft.“
Im zweiten Abschnitt gingen die Gäste dann nicht nur in Führung, sie legten mit sechs Toren innerhalb von nur neun Minuten auch den Grundstein zum Sieg: RJ Reed (26., 33. in Überzahl), David Lademann (27.), Tobias Schwab (32.), Leonard Günther (32.) und Dominik Luft (35.) schossen eine zwischenzeitliche 7:1-Führung heraus. „Alle drei Reihen haben heute Abend nicht nur sehr gut gearbeitet, sie haben auch alle ihre Tore gemacht“, freute sich Petrozza.
Dessen Team ließ es im letzten Drittel etwas ruhiger angehen. Zum einen galt es zwei Unterzahlsituationen zu überstehen. Zum anderen machte RJ Reed noch das 8:1 (47.). Viel mehr sollte auf beiden Seiten nicht mehr passieren. „Ich bin sehr zufrieden mit der Art und Weise, wie wir heute Abend gespielt haben“, sagte der Rockets-Trainer. „Jetzt freuen wir uns auf das nächste Wochenende, wenn wir unter anderem zum Ende der Hauptrunde am Sonntag Zuhause noch einmal im Derby auf Neuwied treffen. Das wird wieder ein sehr besonderes Spiel – für die Mannschaft, die Fans und natürlich auch für mich.“ 
  
    
EHC Neuwied Bären
Drei Bären-Siege binnen 48 Stunden
(RLW)  Freitagabend in Neuwied: Der EHC gewinnt mit 9:4 gegen Limburg-Geleen und sichert sich den Inter-Regio-Cup. Samstagabend im belgischen Leuven: Der EHC setzt sich gegen die Chiefs mit 4:3 durch und entscheidet auch das letzte Inter-Regio-Cup-Spiel der Saison für sich. Sonntagabend in Ratingen: Der EHC behauptet sich im Regionalliga-Auswärtsspiel am Sandbach mit 4:2 gegen die Ice Aliens und rundet das 180-Minuten-Wochenende perfekt ab. Respekt verdienten sich die Bären dafür umso mehr, weil zum Ausklang dieses Eishockey-Marathons nur noch 13 Feldspieler übrig geblieben waren. Justin Schrörs gab nach seiner Syndesmosebandverletzung zwar sein Comeback im Tor, dafür fehlte mit Knut Apel, Maik Klingsporn, Frederic Hellmann, Sven Schlicht, Tobias Etzel und Maximilian Herz gleich ein halbes Dutzend an Feldspielern. Herz war wie abgesprochen für seinen Förderlizenz-Verein Herne in der Oberliga im Einsatz, der Rest fehlte krankheits- beziehungsweise verletzungsbedingt. Es blieben vier Verteidiger und drei Sturmreihen inklusive Nachwuchs-Talent Kirill Litvinov übrig. „Trotz der großen Belastung hatten wir die Begegnung im Griff und hätten die Führung noch deutlicher ausbauen können“, sagte Trainer Leos Sulak. Fünf Alleingänge brachten die Bären nicht im Kasten von Felix Zerbe unter. Zerbe überlisten konnte zunächst nur einer, der aber direkt dreimal. Kapitän Stephan Fröhlich, am Samstag noch als Aushilfs-Verteidiger eingesetzt und diesmal wieder auf gewohnter Position im Angriff neben Schahab Aminikia und Maximilian Wasser, schoss die 3:0-Führung mit Toren in den Minuten 3, 12 und 25 heraus. Wasser stand wiederum aber auch nur 46 Minuten zur Verfügung. Nach einer Auseinandersetzung mit Tobias Brazda erhielt der Bären-Angreifer neben einer doppelten kleinen Strafe noch einen Zehner. Es war seine Dritte Disziplinarstrafe in dieser Saison, sodass Wasser am kommenden Freitag an gleicher Stelle eine Sperre absitzen muss. Als Brazda (und Wasser) die Sünderbank wieder verlassen hatten, legte der Ratinger Stürmer zweimal vor. In der 48. Minute für seinen Zwillingsbruder Tim und 29 Sekunden vor der Schlusssirene für Kapitän Dennis Fischbuch. Der EHC musste noch einmal die Sinne schärfen, stellte durch Jeff Smith nur 21 Sekunden später den alten Abstand wieder her und machte den Sieg perfekt.
Zwei Partien vor dem Beginn der so wichtigen Pre-Play-offs steht fest, dass Neuwied die Hauptrunde auf Tabellenplatz vier abschließen wird. Hamms Sieg in Neuss am Freitag machen den Vizemeister uneinholbar, während Dinslakens Niederlage gegen Diez-Limburg von hinten keine Gefahr mehr aufkommen lässt. Aber das alles ist ohnehin Makulatur, wenn am 24. Januar der Kampf um die Qualifikation für das Play-off-Halbfinale beginnt.
  
    
Regionalliga Ost
    
FASS Berlin
Dritter Block sichert Derbysieg
(RLO)  Bei den Blues Blues gewinnt FASS Berlin mit 4:8 (1:3, 1:1, 2:4) und stabilisiert den dritten Tabellenplatz in der Regionalliga Ost. Die Weddinger boten eine durchschnittliche Leistung. Besonders zufrieden waren die Anhänger mit dem Secondary Scoring: Alle drei Angreifer des dritten Blocks (Butasch, Trivellato, Hermann) trugen sich in die Torschützenliste ein.
Die Gastgeber, die am Vorabend eine empfindliche Schlappe in Chemnitz einstecken mussten, traten – wie so oft in Derbys – mit starker Besetzung und hohem Engagement an. Dennoch bestimmte zunächst FASS das Spiel und ging durch Dimitry Butasch (3.), Sebastian Eickmann (9.) und Nico Jentzsch im Powerplay (13.) mit 0:3 in Führung. Spätestens mit dem Anschlusstreffer durch Kitayama (15.) erhöhten dann die Blues den Druck. Danny Bohn im Tor der Gäste hatte zahlreiche Gelegenheiten sich auszuzeichnen. Auch im zweiten Drittel sahen die etwa 70 Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel. David Trivellato (32.) erhöhte für FASS, Leers brachte in Überzahl die Blues wieder heran (40.).
Danny Bohn stand wiederholt im BrennpunktIm Schlussabschnitt zog FASS das Tempo an, während beim Gegner die Kräfte etwas schwanden. Philipp Hermann (45.), Luis Noack (47.) und Tom Fiedler (54.) schraubten das Resultat auf ein beruhigendes 2:7. Doch ließen sich die Blues nicht hängen. Leers stocherte die Scheibe clever in den Kasten (54.), und Kitayama nutzte eine weitere Überzahlchance (59.). Nur wenige Sekunden später setzte Ludwig Wild mit dem ersten Treffer nach seiner Rückkehr den Schlusspunkt zum 3:8.
Da Tornado Niesky als Fünfter nunmehr zehn Punkte hinter FASS liegt, ist die Qualifikation für die am 22. Februar 2020 beginnenden Play-offs in Reichweite. Einen wichtigen Schritt kann das Team von Headcoach Oliver Miethke am kommenden Samstag (18.01.2020, 19:30 Uhr) machen, wenn Tabellennachbar Chemnitz Crashers ins Erika-Heß-Eisstadion kommt. Nach acht Wochen ist FASS endlich wieder zuhause!
  
    
ELV Niesky
Niederlage bei Tabellenzweiten
(RLO)  Am Sonnabend, den 11.01.2020 waren die Tornados zu Gast beim ECC Preussen Berlin in der Eissporthalle P 09 an der Glockenturmstraße in Berlin-Charlottenburg. Im Kader der Tornados fehlten Goalie Lars Morawitz, Lucas Wehlam, Sven Becher, Jörg Pohling, Philip Riedel und Eddy Lisk. Außerdem war Marius Stöber gesperrt.
Leider endete die Partie in der Hauptstadt mit einer Niederlage von 5:2 (2:1; 2:0; 1:1) für die Nieskyer. Im ersten Drittel spielten die Gäste aus der Lausitz gut mit. Obwohl die Berliner bereits in der 4. Minute in Führung gingen, sorgte Tom Domula in der 12. Minute nach Zuspiel von Loris Riedel in Überzahl für den Ausgleich.
Doch die Preussen trafen in der 20.Minute leider zum zweiten Mal und führten zur 1. Pause mit 2:1. Durch zwei katastrophale Fehler der Nieskyer Abwehr im Mitteldrittel konnten die Gastgeber ihre Führung weiter ausbauen.
Das letzte Drittel war wieder recht ausgeglichen. Torchancen gab es auf beiden Seiten. Die Berliner schossen in der 44. Minute ihr 5.Tor. David Frömter verkürzte in der 55. Minute nach Vorlage von Andreas Brill zum 5:2.
Tornado-Trainer Jens Schwabe sagte nach dem Spiel: „Das Ergebnis ist leider zu hoch! Mit etwas Glück und ohne die Fehler im Mitteldrittel hätten wir in Berlin durchaus einen Punkt holen können.“
  


 Montag 13.Januar 2020 www.icehockeypage.de 
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