Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

         
EV Dingolfing
(BLL)  Cheftrainer Bill Trew hat seinen Vertrag bei den Isar Rats für die nächste Saison verlängert. Der Mannschaftskader soll größtenteils gehalten werden und durch einige Neuzugänge verstärkt werden
  
EC Pfaffenhofen
(BYL)  Bei den Eishogs sind die ersten personellen Entscheidungen gefallen: An der Bande steht weiterhin der Deutsch-Kanadier Chris Heid, der in sein drittes Jahr beim ECP gehen wird. Ausserdem bleiben der kanadische Top-Verteidiger Jake Fardoe, sowie Topscorer Nick Endreß
        
Kassel Huskies
(DEL2)  Möglicherweise kommen zwei Spieler von den Lausitzer Füchsen nach Nordhessen. In der Gerüchteküche werden sowohl Verteidiger Joel Keussen, als auch Stürmer Clarke Breitkreuz gehandelt. Beide Akteure sind aus der Vergangenheit als sie noch beim Rivalen Löwen Frankfurt aktiv waren natürlich bereits bestens in Kassel bekannt
  
ESV Burgau
(BLL)  Trainer Stefan Roth, der vom SC Forst zu den Eisbären kommt, wird ab der neuen Spielzeit das Kommando an der Bande übernehmen
  
Bietigheim Steelers
(DEL2)  Die Steelers und Marc St.Jean, der in den letzten sieben Jahren zunächst als Co-Trainer und später als Sportmanager und zuletzt auch als Cheftrainer im Ellental tätig war, gehen künftig getrennte Wege
  
Moskitos Essen
(OLN)  Frank Petrozza, zuletzt an der Bande des Regionalligisten EG Diez-Limburg Rockets, ist am Westbahnhof als neuer Cheftrainer im Gespräch
    
Augsburger Panther
(DEL)  Stürmertalent Samir Kharboutli, der lange Zeit im Ingolstädter Nachwuchs spielte und zuletzt für Memmingen in der Oberliga aufs Eis ging, könnte künftig womöglich mit deutschem Paß in der DEL für die Panther auf Torejagd gehen
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Torhüter Ilya Sharipov, der in der abgelaufenen Spielzeit zunächst in Schwenningen und zuletzt in der DEL2 für Kaufbeuren spielte, steht offenbar vor einem Wechsel zu den Franken, wo er die Back-Up-Position besetzen soll
  
ERC Ingolstadt
(DEL)  Die Panther verhandeln dem Vernehmen nach mit dem US-amerikanischen und international erfahrenen Goalie Brandon Maxwell, der zuletzt in der EBEL für Villach spielte
  
Adler Mannheim
(DEL)  Die Adler haben wegen der derzeitigen unsicheren Lage und der ungewissen Zukunft angekündigt, dass man vorerst keine Spielertransfers tätigen wird und keine Verträge schliessen wird
  
Oberliga Nord
(OLN)  Es gibt offenbar erste Überlegungen, die Oberliga Nord zur Saison 2020/2021 mit mehreren Teams aus der Regionalliga West aufzustocken und in zwei regionale Gruppe zu unterteilen. In Betracht kämen hierbei natürlich die ambitionierten Regionalligisten Diez-Limburg, Neuwied, Herford und Hamm.
  
Starbulls Rosenheim
(OLS)  Stürmertalent Kevin Slezak, der vor der abgelaufenen Spielzeit aus Bad Tölz zu seinem Heimatverein zurückkehrte, hat seinen Vertrag bei den Starbulls verlängert
  
www.icehockeypage.de
(IHP)  Nach dem überraschend schnellen Saisonende richten sich die Planungen der Vereine frühzeitig auf die nächste Saison. Wir wollen versuchen unseren treuen lesern die verlängerte Sommerpause möglichst kurzweilig zu gestalten und werden so ausführlich wie möglich über die Planungen der Vereine berichten. Daher haben wir auch bereits die Kaderlisten 2020/2021 veröffentlicht. Diese sind wie immer über das Menü auf der linken Seite unter "Mannschaften" zu finden.
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Donnerstag 16.Januar 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Interviews und Spieltags-Vorberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 32 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Regionalliga Nord.

 
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Düsseldorfer EG
Nürnberg und Straubing – DEG vor Doppel-Heimwochenende
(DEL)  Gleich zwei Tigers sind am Wochenende zu Gast in der Landeshauptstadt. Am Freitag (17. Januar, 19.30 Uhr) geht es zunächst gegen die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg. Zwei Tage später (Sonntag, 19. Januar, 16.30 Uhr) kommt es zum Aufeinandertreffen mit dem Überraschungsteam der Saison – den Straubing Tigers.
  
    
Straubing Tigers
Straubing Tigers unterstützen Bildungszentrum St. Wolfgang bei den Special Olympics
(DEL)  Die Mannschaft der Straubing Tigers unterstützt die Delegation des Bildungszentrums St. Wolfgang in Straubing bei den Special Olympics vom 2. bis 6. März 2020 mit einer Spende von 500€. Zusätzlich beteiligt sich Stadionsprecher Peter „The Voice“ Schnettler mit 100€. Unter dem Motto „Gemeinsam stark“ gehen in diesem Jahr 900 Sportlerinnen und Sportler mit und ohne Behinderung bei den Nationalen Winterspielen von Special Olympics Deutschland in Berchtesgaden an den Start.
Auch das Bildungszentrum St. Wolfgang ist mit zehn Sportlern vertreten. Einrichtungsleiter Jürgen Horn freut sich über das Engagement der Straubing Tigers: „Die Teilnahme unserer Athletinnen und Athleten an den Special Olympics ist jedes Jahr ein besonderes Highlight. Dabei sind Anreise, Unterbringung und Equipment natürlich mit gewissen Kosten verbunden. Aus diesem Grund sind wir für die finanzielle Unterstützung der Straubinger Eishockeyprofis sehr dankbar. Besonders freut es uns auch, dass wir an insgesamt fünf Terminen zum Besuch einer Trainingseinheit im Eisstadion am Pulverturm mit anschließender Autogrammstunde eingeladen wurden. Außerdem wird der Athletikcoach der Straubing Tigers, Giovanni Willudda, zur Vorbereitung auf die Wettkämpfe ein Fitness- und Koordinationstraining mit unseren Sportlern durchführen.“
„Mit unserer jährlichen Spendenaktion aus der Mannschaftskasse wollen wir Spieler vorrangig Initiativen und Einrichtungen aus der Region unterstützen. Zusätzlich stammt Benedikt Kohl ursprünglich aus Berchtesgaden, dem diesjährigen Ausrichtungsort der Special Olympics und der Nachwuchs von Sebastian Vogl besucht den Kindergarten bzw. die integrative Grundschulklasse in St. Wolfgang. Da war die Verbindung schnell hergestellt und es passt perfekt, dass wir die Athletinnen und Athleten von St. Wolfgang bei ihrer Mission Special Olympics unterstützen können,“ so Kapitän Sandro Schönberger.
Special Olympics ist die weltweit größte Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. 1968 in den USA durch Eunice Kennedy-Shriver gegründet, besteht das Ziel darin, Menschen mit geistiger Behinderung durch den Sport zu mehr Anerkennung, Selbstbewusstsein und letztlich zu mehr gesellschaftlicher Teilhabe zu verhelfen. Heute ist Special Olympics mit mehr als fünf Millionen Athletinnen und Athleten in 174 Ländern vertreten. Am 3. Oktober 1991 wurde Special Olympics Deutschland e.V. als gemeinsame Initiative der großen deutschen Verbände, die sich um Menschen mit geistiger Behinderung und deren Sport bemühen, gegründet.
  
    
Bayreuth Tigers
Bad Tölz und Kaufbeuren zum Auftakt in ein intensives Programm
(DEL2)  Beginnend mit dem Spiel am Freitagabend stehen für die Teams der DEL2 in 9 Tagen 5 Spiele auf dem Programm. Für die Tigers beginnt der kleine Marathon am Freitag um 19:30 Uhr bei den Tölzer Löwen in Oberbayern, bevor am Sonntag (17 Uhr) der ESV Kaufbeuren im Tigerkäfig zu Gast ist. Bereits am Dienstag um 20 Uhr steigt dann mit dem „Rückspiel“ gegen Bad Tölz bereits das nächste Heimspiel am Roten Main.
Große Ambitionen begleiten die Tölzer Löwen im dritten Jahr der DEL2-Zugehörigkeit. Aktuell belegt man Rang 6 der Tabelle und hat dabei ein kleines Polster von acht Punkten auf die Playdown-Plätze. Hochkarätige Neuzugänge wie die beiden Nordamerikaner Tyler McNeely und Shawn Weller aus Bietigheim haben das Niveau des Kaders erhöht, Stürmer Max French und Verteidiger Matt MacKenzie (beide Kanada) belegen die weiteren Kontingentstellen. Topscorer ist Marco Pfleger, aus der DEL zurück ins Oberland gewechselt, mit 25 Toren und 26 Vorlagen. Mit Lubor Dibelka, Johannes Sedlymayr, Stefan Reiter und Philipp Schlager ste-hen Trainer Kevin Gaudet weitere namhafte Offensivkräfte zur Verfügung. Zuletzt gab es ei-nige Bewegung im Kader der Löwen: Goalie Andreas Mechel wechselte nach Selb, im Gegen-zug wurde mit Maximilian Franzreb ein junger, talentierter und schon DEL2-erfahrener Torhü-ter verpflichtet. Ex-Tiger Timo Gams zog es nach Ravensburg, Ersatz fand man in Ex-Tiger Mark Heatley, der zuvor in Halle (OL Nord) aktiv war. Mit Maximilian Gläßl (Straubing) stand zuletzt in der Abwehr auch ein Förderlizenzspieler zur Verfügung. Die beiden bisherigen Duelle konnte jeweils die Heimmannschaft knapp für sich entscheiden.
Mit dem ESV Kaufbeuren gastiert am Sonntag das Team der letzten Wochen im Tigerkäfig. Nach - auch durch einige Verletzungen bedingtem - schleppenden Start in die Saison hat man in den letzten 20 Spielen stark gepunktet und im Schnitt zwei Punkte pro Spiel geholt. Mit aktuell 57 Punkten liegt man wieder in Schlagweite zum direkten Playoff-Einzug. Getragen wird das Team auch in dieser Saison von Top-Stürmer Sami Blomqvist, Unterstützung erhält der Finne von Landsmann Antti Kerälä und dem Kanadier Branden Gracel. Anfang Oktober konnte man Max Lukes aus Bietigheim verpflichten. Mike Mieszkowski, im Sommer gemein-sam mit Tobias Wörle aus der DEL gekommen, hat das Allgäu schon wieder in Richtung Frank-furt verlassen. Offensivverteidiger Julian Eichinger führt aus der Defensive heraus Regie, im Tor steht mit Routinier Stefan Vajs, der seit einigen Jahren beim ESVK spielt, und Youngster Jan Dalgic, der im direkten Vergleich die bessere Fangquote aufweist, ein starkes Duo zur Ver-fügung. Das Heimspiel gegen den ESVK gewannen die Tigers in einer wilden Partie mit 7:5, in Kaufbeuren gab es eine deutliche 1:5-Niederlage.
Für die Spiele am Wochenende ist erneut ein Austausch mit Kooperationspartner Nürnberg geplant: Markus Lillich darf sich nach guten Leistungen erneut bei den Ice Tigers beweisen und im Gegenzug werden mit Pascal Grosse, Tim Bernhardt und erstmals auch Maximilian Kislinger drei Akteure für Bayreuth aufs Eis gehen. Diese befinden sich schon zum Training in Bayreuth und werden - vorbehaltlich kurzfristiger Änderungen - ihre Plätze in der Formation einneh-men.
Während Martin Heider noch längerfristig ausfallen wird, läuft der Genesungsprozess bei Mar-tin Davidek weiter erfreulich positiv, sodass Einsätze in absehbarer Zeit in Reichweite sind.
  
   
Löwen Frankfurt
Derby-Zeit: Löwen empfangen Spitzenreiter Kassel
(DEL2)  Neues Jahr, alte Rivalen: Am Freitag, den 17. Januar steigt das erste Hessen-Derby des Jahres. Die Löwen Frankfurt empfangen die Kassel Huskies zum vorletzten Derby-Duell der Saison. Spielbeginn in der Frankfurter Eissporthalle ist um 19:30 Uhr.
Nach der beeindruckenden Erfolgsserie der Löwen, gab es vergangenen Sonntag bei den Eispiraten Crimmitschau einen kleinen Dämpfer. Erstmals seit neun Spielen blieben die Löwen ohne Punkt. Dennoch hielten die Löwen den 4. Platz in der Tabelle.
Wie im Spiel gegen Crimmitschau trägt auch am Freitag wieder Max Faber den clever fit Topscorer-Helm der Löwen. Der Verteidiger hat bisher 39 Scorerpunkte gesammelt und ist mit 31 Torvorlagen der beste Löwen-Torvorbereiter. Ihm dicht auf den Fersen ist Stephen MacAulay. 14 seiner 38 Punkte erzielte er in den letzten neun Spielen.
Die Löwen müssen weiterhin auf mehrere Leistungsträger verzichten. Carter Proft, Lukas Koziol, Mike Fischer und Christian Kretschmann fehlen verletzt. Hinter einem möglichen Comeback  von Thomas Gauch und Alex Roach steht noch ein Fragezeichen.
Die Kassel Huskies spielen bisher eine sehr gute Saison und stehen mit 73 Punkten auf dem 1. Tabellenplatz. Auch unter der Woche waren die Nordhessen noch aktiv und duellierten sich mit dem Tabellen-Neunten aus Dresden. In einem intensiven Auswärtsspiel mussten sich die Schlittenhunde in der Verlängerung geschlagen geben und kassierten damit die zweite Niederlage in Folge.
Topscorer der Kassel Huskies ist Ben Duffy mit 47 Scorerpunkten. Der Kanadier schoss bisher 14 Tore und konnte 33 Tore vorlegen.
In der DEL2 ist die Bilanz der beiden Mannschaften ausgeglichen. In 36 Spielen gab es 18 Siege und 18 Niederlagen für die Löwen. Das erste Duell in dieser Saison ging mit 3:2 an die Schlittenhunde. Das zweite wiederrum konnten die Löwen mit 6:3 für sich entscheiden.
Hinweise und Besonderheiten:
Adresse: Frankfurter Eissporthalle, Am Bornheimer Hang 4.
Tickets: Für das Spiel sind im Online Shop oder an der Abendkasse erhältlich.
Einlass: 17:30 Uhr (Für Dauerkarten-Inhaber 17:15 Uhr).
4. Drittel: Nach Spielende findet auch in dieser Saison das 4. Drittel statt. An Stand 1 hinter Block O können Fans nach jedem Heimspiel einen Löwen-Spieler für Fotos und Autogramme treffen. Zusätzlich gibt es extra dazu den Löwen-Becher mit 1L Licher Pils für 9,50€ zu kaufen – nur nach Spielende zum 4. Drittel.
Anreise mit Driverhood: Mit driverhood gelangt Ihr gemeinsam mit anderen Löwen-Fans als Fahrer oder Mitfahrer zu den Heimspielen. Jetzt anmelden: www.driverhood.com/loewen.
   
    
EHC Freiburg
Freiburger Wölfe stellen sich Füchsen und Huskies
(DEL2)  Weiter geht’s! Noch 14 Spiele stehen auf dem Hauptrundenprogramm des EHC Freiburg.
Freitag: Nach der Niederlage in Landshut am Dienstag geht es für die Wölfe bereits am Freitag zuhause weiter mit den Punktspielen in der DEL2. Um 19:30 Uhr stehen sich der EHC Freiburg und die Lausitzer Füchse auf dem Eis in der Echte Helden Arena gegenüber. Beim Blick auf die Tabelle sieht die Ausgangslage vor der Partie ähnlich aus wie noch am Dienstag gegen Landshut. Mit 50 Punkten nach 37 Spielen stehen die Füchse vor Landshut auf Tabellenplatz elf. Die Wölfe grüßen weiterhin mit 64 Punkten vom dritten Tabellenplatz. In der eigenen Halle sind die Wölfe, zusammen mit den Kassel Huskies, das Nonplusultra der Liga: keine andere Mannschaft konnte auf eigenem Eis mehr Punkte holen als Freiburg und Kassel. Die letzte Niederlage in der Echte Helden Arena geht dabei auf den 22. November 2019 zurück, seitdem folgten neun Heimsiege in Folge. Bei den Sachsen sticht vor allem Clever Fit Top Scorer Mike Hammond heraus. Der Angreifer, der auch für Wölfe-Trainer Peter Russell in der britischen Nationalmannschaft stürmt, ist der zweitbeste Punktesammler der Liga. Und auch sein Teamkollege Darcy Murphy verfügt mit 24 erzielten Saisontreffern über einen ausgeprägten Torriecher.
Sonntag: Kommenden Sonntag (18:30 Uhr) sind die Wölfe beim Ligaprimus aus Kassel zu Gast. Der Meister von 2016 steht bereits seit vielen Wochen an der Tabellenspitze. Von den letzten sechs Spielen konnten die Hessen vier Spiele gewinnen, mussten aber auch kürzlich, genauso wie Freiburg, zwei Niederlagen in Folge einstecken. Die Kassel Huskies agieren aus einem kompakten System heraus. Offensiv haben die Huskies ligaweit die meisten Tore geschossen, defensiv hat nur der EHC Freiburg weniger Gegentore kassiert. In den bisherigen Aufeinandertreffen ist die Bilanz zwischen den Teams ausgeglichen: beide Kontrahenten konnten ihr Heimspiel für sich entscheiden. Die Jungs von Peter Russell werden alles daran setzen, diese Bilanz nun zugunsten der Wölfe zu kippen.
Tickets für das Auswärtsspiel in Kassel am Sonntag gibt es im Onlineshop der Kassel Huskies. Karten für das Heimspiel am Freitag in der Echte Helden Arena gibt es auf der EHC-Geschäftsstelle, an den Abendkassen sowie im Onlineshop unseres Partners Reservix. Wie gewohnt können beide Spiele auch für jeweils 6,50€ im Livestream auf Sprade.TV verfolgt werden.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
Deggendorfer SC
DSC will Heimserie gegen den SC Riessersee ausbauen
(OLS)  Zwei Siege gegen zwei Spitzenteams gelangen dem Deggendorfer SC  
zuletzt auf heimischem Eis. Nachdem die Allison-Truppe gegen die  
Starbulls Rosenheim und den Eisbären Regensburg jeweils dreifach  
gepunktet hatten, soll im Heimspiel gegen den SC Riessersee der  
nächste Dreier her.
Mit viel Einsatz und Leidenschaft überzeugten die Deggendorfer  
Kufencracks in den vergangenen Spielen. Gegen den nächsten Gegner  
werden die Deggendorfer eine ähnlich couragierte Leistung brauchen,  
denn der SC Riessersee fand zuletzt sportlich immer besser in die Spur  
und konnte sich bis auf den vierten Tabellenplatz vorarbeiten. Das  
Team von Trainer George Kink konnte vier der letzten fünf Partien für  
sich entscheiden und ist damit so etwas wie das Team der Stunde in der  
Oberliga Süd. Generell sind die Garmischer in dieser Spielzeit so  
etwas wie die Könige der engen Spiele. Bereits 15 Mal musste der SCR  
in die Verlängerung oder ins Penaltyschießen.
Auch die bisherigen Aufeinandertreffen beider Mannschaften waren hart  
umkämpft. So behielt der Deggendorfer SC zu Beginn der Saison mit 6:5  
nach Penaltyschießen die Oberhand in der Festung an der Trat, ehe man  
Ende November mit einem 0:2 Erfolg in Garmisch alle drei Punkte mitnahm.
Topscorer im Team von Trainer George Kink ist der Finne Eetu-Ville  
Arkiomaa mit 62 Punkten (19 Tore, 43 Assist) in 32 Spielen. Vor kurzem  
mussten die Garmischer noch einen personellen Rückschlag hinnehmen.  
Der kurz vor Weihnachten verpflichtete Benjamin Kronawitter fehlt dem  
SC Riessersee auf unbestimmte Zeit.
Währenddessen muss DSC-Coach Dave Allison am Wochenende auf Stürmer  
David Seidl verzichten. Seidl fehlt dem DSC krankheitsbedingt. Unter  
der Woche sind sowohl Christoph Gawlik, als auch Neuzugang Martin  
Kokes ins Training eingestiegen. Sollte alles planmäßig verlaufen,  
wird Kokes am Freitag erstmals für seine neuen Farben auflaufen. Bei  
Gawlik wird sich im Laufe der Woche entscheiden, ob ein Einsatz  
bereits sinnvoll ist.
Spielbeginn in der Festung an der Trat ist um 20 Uhr.
  
    
EV Lindau Islanders
EV Lindau Islanders empfangen Selber Wölfe im Kampf um Platz 8 - „Mission Play-offs“: Freitag schweres Auswärtsspiel beim EV Füssen
(OLS)  Die „Mission Play-offs“ geht weiter: Mit einem Sieg (3:2 gegen Peiting) und einer Niederlage (1:7 in Rosenheim) sind die EV Lindau Islanders in die Meisterrunde der Oberliga Süd gestartet.  Die beiden kommenden Partien der EV Lindau Islanders haben es ebenfalls in sich. Am Freitag, 17. Januar, um 19.30 Uhr geht es zum EV Füssen ins Bundesleistungszentrum. Und am Sonntag, 19. Januar, um 18.00 Uhr kommt es in der heimischen Eissportarena zum Aufeinandertreffen mit den Selber Wölfen, dem direkten Konkurrenten um Platz 8 in der Tabelle.
Schon ab dem zweiten Spieltag der Meisterrunde, ist Spannung pur garantiert. Von Tabellenplatz 10 bis 5 kämpfen alle Mannschaften um die Playoffs. Für die EV Lindau Islanders heißt dies, jedes Wochenende - in der wohl ausgeglichensten Eishockey Liga Deutschlands - wird ein Highlight um die Mission Playoffs 2020.
Zunächst reisen die EV Lindau Islanders am kommenden Wochenende ins Ostallgäu. Am Freitag, 17. Januar, um 19:30 Uhr, ist die Mannschaft zu Gast im Bundesleistungszentrum beim starken Aufsteiger EV Füssen. Mit Blick auf die Hauptrundenspiele kann man sagen, dass sich beide Teams keinen Zentimeter Eis schenken werden. Die Begegnungen waren von Kampf und Leidenschaft geprägt, das eine oder andere Mal wurde es auch hitzig. Im ersten Heimspiel gab es Ende September noch eine klare 2:5-Niederlage. Doch schon beim zweiten Duell in Füssen mussten sich die Islanders nur knapp mit 2:3 geschlagen geben. Als es dann kurz vor dem Jahreswechsel einen Doppelspieltag mit Hin- und Rückspiel innerhalb von 48 Stunden gab, konnten beide Teams je einmal als Sieger vom Eis gehen. Die EV Lindau Islanders gewannen in Füssen mit 5:3 nach einem absoluten Eishockeyfight und sicherten sich mit diesem Sieg zugleich den vorzeitigen Klassenerhalt. In Lindau dann lagen die Ostallgäuer nach zwei Dritteln verdient mit 3:0 in Front. Die Islanders aber gaben nicht auf und zeigten im letzten Spieldrittel den Teamgeist, der diese Mannschaft mittlerweile erfolgreich Eishockey spielen lässt. Das Spiel ging dennoch knapp mit 3:4 verloren, war aber dennoch Werbung für den Eishockeysport.
In die Meisterrunde starteten die Füssener mit zwei Niederlagen. Im ersten Spiel unterlag man beim SC Riessersee im Duell der Altmeister mit 4:3 nach Overtime. Am Sonntag zu Hause folgte gegen die Blue Devils Weiden, nach einem Torfestival, nach 60 Minuten ein 6:7 – Indiz dafür, dass diese Mannschaft über einen ebenso guten Teamspirit verfügt wie die Islanders. Ein weiteres Plus beim EVF: Im Team der Füssener weisen schon mehr als sechs Spieler 20 Punkte und mehr in der Scorerwertung auf. Dies zeigt die Ausgeglichenheit und vor allem die Stärke der Mannschaft in der Offensive. Topscorer der Ostallgäuer ist der kanadische Importspieler Samuel Payeur, der aktuell das interne Ranking vor Dejan Vogl und Lubos Velebny anführt. Die EV Lindau Islanders müssen hier in der Verteidigung kompakt stehen, um es dem Gegner so schwer wie nur möglich zu machen. Anders als in den Spielen zuvor, müssen nach vorne die sich bietenden Chancen konsequent genutzt werden. Es steht somit ein hoch spannendes und interessantes Derby an, bei dem die Tagesform und die zu vermeidenden Strafzeiten das Spiel entscheiden könnten. Mit einer Leistung wie gegen Peiting dürfte aber auch in diesem Spiel etwas Zählbares für die Islanders herausspringen können. Das ist auch zwingend notwendig: Denn Im Kampf um Platz 8 in der Tabelle, der zur Teilnahme an den Play-offs berechtigt, ist jeder gewonnene Punkt goldwert.
Das kommende Heimspiel am Sonntag, 19. Januar, um 18:00 Uhr in der heimischen Eissportarena hat es in sich. Zu Gast in Lindau sind die Selber Wölfe, der direkte Konkurrent um den so begehrten Platz 8 in der Tabelle. Wie gut die spielstarken Wölfe agieren, konnte man bereits im ersten Aufeinandertreffen in Lindau schon sehen. Hier hielten die Islanders zwar bis zum letzten Drittel recht passabel mit, dann aber spielte die Mannschaft von Wölfe-Coach Henry Thom ihre ganze Klasse aus und gewannen verdient mit 4:1. Beim Aufeinandertreffen der Hauptrunde in Oberfranken nahmen die Islanders nach dem 5:3-Auswärtssieg, die Punkte mit an den Bodensee. Dort sollen die Punkte auch am Sonntagabend, nach dem dritten Aufeinandertreffen in der laufenden Saison, bleiben, will man im Kampf um Platz 8 am direkten Konkurrenten dranbleiben oder diesen so gut es geht auf Abstand halten. Dass die Islanders, mit dem Publikum im Rücken, zu Hause eine Macht sind, haben sie wiederholt unter Beweis stellen können.
Der momentane Topscorer der Wölfe ist der Kanadier Ian McDonald, der auch beim Hinspiel an drei von vier Treffern beteiligt war. Ihm folgen in der Scorerliste Richard Gelke und Lanny Gare. Zu den drei Topscorern gesellt sich auch noch Christoph Kabitzky. Bis auf Kabitzky haben alle vorher genannten schon mehr als 40 Scorerpunkte, was die Offensivqualität der Mannschaft aus Oberfranken deutlich aufzeigt. Hier wird die Devise für die Verteidigung der Islanders sein, diese Spieler nicht zur Entfaltung kommen zu lassen.
Etwas turbulent waren die Dezemberwochen in Selb. Für die Oberfranken setzte es eine Negativserie, die in eine heftige 0:7-Niederlage gegen die Eisbären Regensburg gipfelte. Trainer Thom bekam im Anschluss an diese Partie öffentlich ein Ultimatum gestellt, welches er jedoch zu seinen Gunsten nutzte, die Mannschaft der Wölfe aus dieser schwierigen Phase führte, Punkt für Punkt an die Islanders heranschlich und diese schließlich am vergangenen Wochenende einholte. Vor den Freitagspielen liegen beide Teams in der Tabelle punktemäßig gleichauf. Die Selber haben aufgrund der besseren Tordifferenz und des direkten Vergleichs momentan den so wichtigen achten Platz inne.
Sehr wichtig in diesen beiden Spielen wird es sein, dass die Fans der EV Lindau Islanders wieder vom ersten Bully weg hinter ihrer Mannschaft stehen. Denn nur so kann es gelingen, dem starken Gegnern Paroli zu bieten. Die EVL-Verantwortlichen erhoffen sich aufgrund der sportlichen Brisanz dieses Spiels eine volle Lindauer Eissportarena. Die Fans sind mit der Garant dafür, dass die Islanders ihre Heimstärke, die sie in den vergangenen Wochen fast durchwegs eindrücklich unter Beweis stellten, auch gegen die Selber Wölfe voll in die Waagschale werfen können.
Schlechte Nachrichten erreichten die EV Lindau Islanders noch kurz vor dem letzten Wochenende. Die Schulterverletzung von Stürmer Jan Hammerbauer stellte sich als so schwerwiegend heraus, dass er sich in dieser Woche einer Operation unterziehen musste. Dies bedeutet für ihn leider das vorzeitige Saisonende.  
  
    
ECDC Memmingen
Punkte im Visier: Indians empfangen Weiden
(OLS)  Mit dem EV Weiden empfangen die Indians am Freitag (20 Uhr) den Tabellenzehnten am Hühnerberg. Um 20 Uhr sollen die nächsten Zähler eingefahren werden, unterstützt werden die Indians von zahlreichen Fans sowie der „Hausemer Guggamusik“.
Erster gegen Zehnter, auf dem Papier ist die Begegnung wohl bereits entschieden. Die Rollen dürften am Freitag auch definitiv bereits im Vorfeld klar verteilt sein. Die Gäste aus der Oberpfalz kommen als Letztes der zehn qualifizierten Teams der Meisterrunde ins Allgäu, unterschätzen darf man sie aber nicht. Zuletzt gab es Siege gegen Füssen und Regensburg, auch wenn die Tagesform der Blue Devils immer sehr wechselnd zu sein scheint. Trotzdem gab es in diesem Jahr auch gegen die Indians bereits Punkte zu feiern, in Memmingen musste man sich erst in der Verlängerung geschlagen geben. Die Leistungsträger von Trainer Ken Latta heißen Martin Heinisch, Herbert Geisberger oder Barry Noe. Im Tor haben die Oberpfälzer mit Daniel Filimonow oder Jonas Neffin auf jeden Fall einen hervorragenden Rückhalt zur Verfügung. Aus allen Akteuren ragt aber der tschechische Kontingentspieler Tomas Rubes hervor. Der pfeilschnelle und technisch starke Angreifer sicherte dem EV Weiden mit seinen Punkten fast im Alleingang noch die Qualifikation zur Meisterrunde und soll auch jetzt im Kampf um die Play-Offs vorangehen.
Bei den Indians war die Stimmung unter der Woche sehr gut. Nach dem starken Sieg gegen den Deggendorfer SC verfügen die Rot-Weißen nun über einen komfortablen Vorsprung, welcher aber unbedingt gehalten werden soll. Vor allem zuhause sind Punkte Pflicht, wenn man sich am Ende das Heimrecht gegen die Nord-Teams sichern will. Dass Dennis Miller seine Grippe rechtzeitig überwindet scheint realistisch, ob er bei der angespannten Personalsituation des AEV aber in Memmingen eingesetzt werden kann, muss abgewartet werden. Ansonsten dürfte Coach Waßmiller voraussichtlich auf den gleichen Kader wie in der Vorwoche zurückgreifen können.
Tickets für das Spiel sind bereits verfügbar, ein zeitiges Kommen lohnt sich am Freitag auf jeden Fall wieder. Dann ist nämlich auch die „Hausemer Guggamusik“ am Hühnerberg vertreten, welche ihr ganzes Können vor dem Spiel und in den Pausen zeigen werden. Die Partie gegen den EV Weiden beginnt um 20 Uhr, sie wird auch live im Stream übertragen.

Am Sonntag an die Zugspitze: Indians in Garmisch
Beim SC Riessersee treten die Memminger Indians am Sonntagabend an. Nachdem der Angstgegner vor Kurzem endlich besiegt werden konnte, fahren die Indianer mit breiter Brust nach Garmisch-Partenkirchen. Start der Begegnung ist um 18 Uhr.
Der SC Riessersee ist dort angekommen, wo ihn viele Experten bereits vor der Saison vermutet hatten. Unter den Top-4 der Liga waren die Garmischer einige Zeit lang nicht zu finden, nun aber hat man sich kontinuierlich in der Tabelle nach oben gearbeitet. Das Team von Trainer George Kink kann auf einige sehr starke Spieler zurückgreifen. Aufgrund der sehr produktiven Zusammenarbeit mit Red Bull München, weichen die Aufstellungen aber regelmäßig voneinander ab, so dass auch die teils wechselhaften Ergebnisse zu erklären sind. Nun scheint sich das Team aber soweit gefunden zu haben, seit den beiden Niederlagen in der Verlängerung gegen die Indians Ende Dezember, kamen vier Siege in fünf Spielen hinzu. Füssen, Regensburg, Peiting und Lindau wurden allesamt besiegt, der Start ins neue Jahr verlief also durchaus positiv. Der SCR kann mit Eetu-Ville Arkiomaa auf einen bärenstarken Kontingentspieler zurückgreifen, nur Brad Snetsinger hat bislang ligaweit mehr Punkte erzielen können. Neben dem gefährlichen Finnen können die Oberbayern außerdem die erfahrenen Uli Maurer, Florian Vollmer sowie Victor Östling aufbieten, welche von starken, jungen Spielern in der Offensive ergänzt werden. In der Abwehr lief zuletzt der brandgefährliche Emil Quaas wieder für die Werdenfelser auf. Mit Simon Mayr kam außerdem ein Neuzugang aus Kaufbeuren nach Garmisch, auch Silvan Heiß, Jannick Woidtke oder Sean Morgan stehen für gute Defensivarbeit. Das größte Upgrade seit dem letzten Vergleich mit den Memmingern gibt es aber vermutlich im Tor des SCR zu sehen, hier kehrte Daniel Fießinger von einem längeren Gastspiel in der DEL, mit immerhin elf Einsätzen, zurück und hütete in einigen der vergangenen Partien wieder das Tor der Blau-Weißen.
Die Indians konnten zuletzt gegen den SC Riessersee zweimal punkten, auch wenn die Garmischer lange Zeit als Angstgegner des ECDC galten. Gegen das Team von der Zugspitze wird es aber auch dieses Mal wieder eine enge Partie werden. Die Fans der Maustädter werden ihr Team wieder vor Ort unterstützen, Anmeldungen für Restplätze im Fanbus werden unter Tel.: 0160-7856269 noch entgegengenommen.
  
    
SC Riessersee
Am Wochenende Spitzenspiele für den SCR / Sonntag daheim gegen Memmingen - Freitag in Deggendorf
(OLS)  Die Werdenfelser holten am ersten Wochenende der Meisterrunde fünf von sechs möglichen Punkten. Das gelang gegen den EV Füssen und auswärts in der Donauarena bei den Eisbären Regensburg. Durch die zwei Siege haben sich die Weiß-Blauen auf Platz 4 vorgearbeitet. Am kommenden Wochenende kommt es zu zwei absoluten Spitzenspielen. Freitags sind die Werdenfelser beim Tabellenzweiten dem Deggendorfer SC zu Gast. Die Niederbayern stellen die beste Offensivabteilung der Oberliga Süd. Am Sonntag sind die Memmingen Indians um 18 Uhr in Garmisch-Partenkirchen zu Gast. Die bayerischen Schwaben sind mit acht Zählern Vorsprung aktuell der unangefochtene Tabellenführer der Liga.
George Kink: „Wir sind gut in die Meisterrunde gestartet, aber am nächsten Wochenende haben wir zwei neue große Herausforderungen. Deggendorf und Memmingen sind zwei absolute Spitzenteams der Liga und wir freuen uns auf die Spiele. Wir werden in beiden Spielen schnelle Füße brauchen, eine hohe Passqualität und wir müssen uns an unseren Gameplan halten. Natürlich wollen wir auch an diesem Wochenende punkten, mal sehen was am Ende des Tages rauskommt.“
Beide Spiele können über den Livestream von Sprade-TV verfolgt werden. Tickets für die Heimspiele gibt es vorab bei unserem Online-Ticketpartner Eventim unter: https://www.eventimsports.de/ols/scriessersee/.
  
    
Starbulls Rosenheim
Schütt-Debüt in Regensburg – am Sonntag kommt Füssen
(OLS)  Das anstehende zweite Spielwochenende der Meisterrunde der Eishockey-Oberliga Süd steht aus Sicht der Starbulls im Zeichen des Debüts von Dennis Schütt. Der von den Hannover Scorpions geholte Verteidiger mit herausragenden Offensivqualitäten wird am Freitag beim Auswärtsspiel in Regensburg (20 Uhr, „das Stadtwerk.Donau-Arena“) erstmals seit knapp elf Jahren wieder das Starbulls-Trikot überziehen. Am Sonntag im Heimspiel gegen Füssen (17 Uhr, ROFA-Stadion) darf sich der 28-jährige dann der kompletten Starbulls-Fangemeinde im Einsatz auf eigenem Eis präsentieren. Die Starbulls müssen in den beiden interessanten Partien gegen um den wichtigen Tabellenrang vier kämpfenden Mannschaften jedoch auch einige Ausfälle verkraften.
Vor allem auf der Torhüterposition sieht es bei den Starbulls dieser Tage kritisch aus. Lukas Steinhauer hat sich am vergangenen Sonntag beim Spiel in Selb bereits in der Anfangsphase verletzt. Luca Endres, der ab der siebten Spielminute übernahm und bei der unglücklichen 3:4-Niederlage in Hochfranken eine gute Leistung bot, musste sich danach aber krankheitsbedingt abmelden. Starbulls-Coach Sicinki hofft, dass Endres bis zum Freitagabendspiel in Regensburg fit wird. Sein Backup wird dann der gerade erst 17 Jahre alt gewordene Marinus Schunda sein. Weitere Akteure aus dem DNL-Kader werden in Regensburg aber nicht mit an Bord sein, so dass bei den Grün-Weißen maximal elf Stürmer auf dem Spielberichtsbogen stehen werden. Im Heimspiel am Sonntag hofft John Sicinski dann aber wieder darauf, mit vier kompletten Sturmreihen antreten zu können.
„Day to day“ lautet die Prognose auf eine Einsatzmöglichkeit bei Toptorjäger Tadas Kumeliauskas, der in den beiden letzten Spielen fehlte und wohl frühestens für das Heimspiel am Sonntag gegen Füssen wieder eine Option sein könnte. Stürmer Dominik Daxlberger hat sich vier Wochen nach seiner Verletzung im Spiel gegen Höchstadt zwar schon wieder auf das Eis wagen können, wird aber erst kommende Woche wieder voll in den Trainingsbetrieb einsteigen. Während er auf ein Comeback am anschließenden Wochenende hoffen darf, muss sich Verteidiger Florian Krumpe wohl noch bis Anfang Februar gedulden. Da kommt das Debüt von Dennis Schütt gerade recht. Der von den Hannover Scorpions gekommene Verteidiger, der in den vergangenen Spielzeiten stets einer der herausragenden und punktbesten Defensivspieler der Oberliga Nord war, wird im Trikot mit der Nummer 58 neben Tobias Draxinger spielen. Zwischen 2007 und 2009 war Schütt bereits für die Starbulls als Nachwuchsspieler aktiv, in der Spielzeit 2008/09 tauchte er als 17-jähriger unter Trainer Franz Steer auch 23 Mal auf dem Spielberichtsbogen in der Oberliga Süd auf.
Mit Regensburg und Füssen treffen die Starbulls am Wochenende auf zwei Gegner, die beide um Tabellenrang vier kämpfen, der in der Endabrechnung das Heimrecht im Playoff-Achtelfinale bedeuten würde. Bei Füssen (derzeit einen Punkt hinter dem Tabellenvierten SC Riessersee und acht Punkte hinter den auf Platz drei rangierenden Starbulls) ist das eine überaus positive Überraschung. Der Aufsteiger setzt mit Erfolgstrainer Andreas Becherer in der Oberliga zum überwiegenden Teil auf das Personal der vergangenen Bayernliga-Saison und mischt seit dem ersten Spieltag im oberen Tabellendrittel mit. Zweifler, die den erfolgreichen Saisonstart allein in der Aufstiegseuphorie begründet wissen wollten, hat die „Fiassa“ Mannschaft längst eines Besseren belehrt. Der andauernde Erfolg entspringt mannschaftlicher Geschlossenheit gepaart mit Unberechenbarkeit – die Scorerpunkte verteilen sich auf viele Schultern. Die 0:9-Niederlage beim ersten Gastspiel im ROFA-Stadion Anfang November war ein einzelner Ausreißer. Bei den weiteren 16 Niederlagen entschied in elf Fällen ein einziger Treffer gegen den Altmeister, dabei sieben Mal erst, als es nach Ende der regulären Spielzeit unentschieden und damit schon ein Zähler auf der Habenseite stand.
Einen völlig anderen Saisonverlauf hat der Rosenheimer Freitagsgegner hinter sich. Als Mitfavorit um Meisterschaft und Aufstieg in die Saison gestartet, fanden sich die Eisbären Regensburg Ende November auf dem vorletzten Tabellenplatz wieder. Es folgte die Demission von Trainer Igor Pavlov. Max Kaltenhauser übernahm, unterlag zum Debüt in Rosenheim mit 3:7, feierte mit seinem Team dann aber eine ganz starke Serie (30 von 33 möglichen Punkten aus elf Spielen im Stück). Diese endete ausgerechnet wieder in Rosenheim, als die Starbulls mit 4:0 erneut klar die Oberhand behielten. Auch in den letzten drei Partien in Deggendorf (5:7) sowie gegen Weiden (4:8) und Riessersee (1:5) gingen die Eisbären leer aus. Dafür wollen und müssen sie sich am Freitag vor eigenem Publikum in ihrer Arena am Donauufer gegen die Starbulls rehabilitieren. 
Die beiden bisherigen Vergleiche zwischen den Eisbären und den Starbulls auf Regensburger Eis waren knappe Angelegenheiten: Am 6. Oktober behielten die Grün-Weißen knapp mit 3:2 die Oberhand und nahmen alle drei Zähler mit. Am 28. Dezember hieß es nach 60 Minuten 3:3. Im Shoot-Out holten sich dann die Eisbären den Zusatzpunkt. Vom wichtigen Tabellenplatz vier sind die personell stark besetzten Regensburger, die im Gegensatz zu den Starbulls kaum (noch) Ausfälle verkraften müssen, derzeit zwei Punkte entfernt. Mit 54 Zählern haben sie im bisherigen Saisonverlauf neun weniger erbeutet, als die Starbulls, dabei aber in 34 Spielen mit 147 Treffern sogar drei Tore mehr erzielt, als die Grün- Weißen (144).
Karten für das Starbulls-Heimspiel am Sonntag um 17 Uhr im ROFA-Stadion gegen den EV Füssen sind rund um die Uhr zum Selbstausdruck oder Download des Eintritts-Codes auf das Smartphone im Starbulls-Ticketshop (www.starbulls.de) buchbar. Die Abendkasse am Stadion öffnet zwei Stunden vor Spielbeginn um 15 Uhr. In der Starbulls-Geschäftsstelle können Karten im Vorverkauf auch am Freitag zwischen 9 und 12 Uhr erstanden werden.
Beide Starbulls-Spiele des Wochenendes – Freitag in Regensburg (20 Uhr), Sonntag zuhause gegen Füssen (17 Uhr) – werden auch live und kommentiert in bewegten Bildern aus mehreren Kameraperspektiven und mit zahlreichen Zusatzservices per Internet übertragen. Der jeweilige Livestream ist für eine Gebühr von 5,50 Euro über das Portal www.sprade.tv buch- und abrufbar. 
  
    
ERC Sonthofen
Vorbericht Verzahnungsrunde: 03. + 04. Spieltag ERC Sonthofen daheim gegen Miesbach – auswärts in Passau
(OLS)  Die Verzahnungsrunde mit den Bayernligisten ist in vollem Gange und der ERC Sonthofen ist optimal gestartet: Nach zwei verdienten Siegen gegen den HC Landsberg (7:3) und die Erding Gladiators (6:0) geht es für das Team von Martin Ekrt als nächstes daheim gegen den TEV Miesbach und auswärts gegen die Passau „Black Hawks“.
Am Freitag, den 17.01.2020, um 20:00 gastiert der TEV Miesbach an der Hindelanger Straße. Der TEV stand nach 24 Spieltagen in der Vorrunde der Bayernliga auf Tabellenrang eins. Mit fünf Punkten Vorsprung vor Waldkraiburg und dem, mit Abstand, besten Torverhältnis, verdienten sich die Miesbacher diese Position redlich. In der Verzahnungsrunde steht der TEV nach zwei Spieltagen mit drei Punkten auf Tabellenrang vier. Am vergangenen Freitag besiegte das Team von Peter Kathan den EHC Waldkraiburg daheim mit 6:4 und verlor am Sonntag beim Oberligisten aus Höchstadt mit 3:5. Für die Bulls wird es am Freitag ein Wiedersehen mit Franz Mangold geben, der vor der Saison von Sonthofen nach Miesbach gewechselt war. Die punktbesten Spieler auf Seiten der Miesbacher sind Bohumil Slavicek (2 Tore / 3 Assists) und Thomas Schenkel (2 Tore / 1 Assist).
Am Sonntag führt es die Bulls dann nach Passau zu den „Black Hawks“. Spielbeginn in Passau ist erst um 18:30 Uhr. Die Black Hawks sind ebenfalls mit zwei Siegen in die Verzahnungsrunde gestartet und liegen somit punktgleich mit Sonthofen auf Tabellenrang zwei. Das erste Ausrufezeichnen setzten die Passauer bereits am vergangenen Freitag: Beim ersten Spieltag der Verzahnungsrunde schickten die Black Hawks nämlich den Oberligisten aus Höchstadt mit 4:1 wieder nach Hause. Nur zwei Tage später folgte mit einem 5:3 der nächste Erfolg beim EHC Klostersee. Die derzeit besten Scorer im Team von Ex-ERC-Coach Heinz Feilmeier sind Petr Sulcik (3 Tore / 2 Assists) sowie Florian Fischer (3 Tore / 0 Assists).
Für die Bulls zählen weiterhin nur Siege. Eine bestmögliche Ausgangsposition für die anstehenden Playoffs steht damit oben auf der Liste. Nach den beiden Erfolgen gegen Landsberg und Erding sind die ersten Weichen gestellt. Mit Miesbach und Passau bekommt es das Team von Martin Ekrt jedoch mit zwei spielstarken Teams zu tun. Vor allem deren Offensive ist brandgefährlich und wird die Defensive der Bulls um Lukas Slavetinsky und Vladimir Kames immer wieder ins Schwitzen bringen. In der Offensive der Bulls sind erneut die Top-Scorer Edgars Homjakovs und Ondrej Havlicek gefordert, das Team anzuführen und die nötigen Tore zu machen. Mit schnellem Eishockey und dem nötigen Willen peilen die Bulls das nächste 6-Punkte-Wochenende an.
  
    
ESC Moskitos Essen
Wohnbau Moskitos verschieben Jahreshauptversammlung um zwei Wochen
(OLN)  Die ursprünglich für Samstag, den 18.01.2020 geplante Jahreshauptversammlung des ESC Moskitos e.V. muss nach Auskunft der Vereinsführung um zwei Wochen verschoben werden. Grund dafür sind rechtliche Bedenken gegen Formalia bei der Einberufung, die an den Verein herangetragen wurden.
Aus dem Vereinsumfeld gab es in der zurückliegenden Woche einen Einspruch gegen das
Einladungsschreiben. Da der amtierende Schatzmeister Ismail Tekin seinerzeit aus
Termingründen nicht anwesend sein konnte, wurde die Einladung nur vom derzeitigen 1.
Vorsitzenden Torsten Schumacher unterzeichnet.
Nach Rücksprache mit dem Vereinsanwalt wurden die juristischen Bedenken gegenüber
diesem Vorgehen bestätigt. Gerichte, die sich in der Vergangenheit in vergleichbaren
Fällen bei anderen Vereinen mit diesem Problem auseinandersetzen mussten, gelangten zu
unterschiedlichen Urteilen. Einen echten Präzedenzfall gibt es offenbar nicht.
Für die Vereinsführung äußerte sich der designierte Vorstand Thomas Haver: „Wir bedauern
diese kurzfristige Verschiebung zutiefst, wollen uns aber gerade im Hinblick auf den
Neuanfang im Verein nicht mit dem Risiko einer Anfechtung der Ergebnisse der
Hauptversammlung und insbesondere der Wahlergebnisse belasten.“
Der Termin für die Jahreshauptversammlung wurde nunmehr auf den 2. Februar 2020
festgelegt, die den juristischen Vorgaben folgende formelle Einladung wird umgehend an
die Mitglieder des Vereins versandt werden.
  
    
MEC Saale Bulls Halle
TOP-SCORER DER LIGA REISEN AN DIE SAALE – BULLS EMPFANGEN CROCODILES HAMBURG!
(OLN)  Nach dem souveränen 5:1-Erfolg gegen die Hannover Scorpions in der letzten Woche wollen die Saale Bulls an die gezeigten Leistungen anknüpfen und nun auch den nächsten Favoriten überraschen. Mit den Crocodiles Hamburg empfängt man morgen den Tabellendritten und könnte mit einem Heimsieg den Abstand auf den Bronzerang hinter Tilburg und Herne auf zwei Zähler verkürzen.
Mit Dominik Lascheit (58 Scorerpunkte, 27 Tore) und Thomas Zuravlev (55/17) stehen die beiden aktuellen Top-Scorer der Liga in den Reihen der Krokodile, die eine ob der Umstände (Stichwort: letztjährige Planinsolvenz) beeindruckende Saison spielen.
Waren die Bulls beim ersten Aufeinandertreffen im Sparkassen-Eisdom in dieser Saison beim 1:5 noch chancenlos, so bietet sich dem Team von Ryan Foster nun die Möglichkeit der Wiedergutmachung. Denn aktuell befinden sich die Echsen in ihrer ersten kleineren „Mini-Krise“ der Spielzeit, wenn man bei drei Niederlagen in Serie überhaupt von einer solchen reden kann. Es ist aber eine Situation, die es für die Hanseaten so in dieser Saison noch nicht gab und die auf den ersten Blick für die Bulls spricht.
Doch auch die Hamburger, in deren Reihen mit Thomas Zuravlev, Daniel Lupzig und seit kurzem auch Tim May drei ehemalige Hallenser stehen, werden alles daransetzen, die Serie zu beenden und wieder in die Erfolgsspur zu kommen. Helfen sollen dabei neben dem Top-Duo der Liga auch die beiden Kontingentspieler Jordan Draper und der nachverpflichtete Chase Witala, Letzterer stellte mit zwölf Punkten (fünf Tore) in zehn Einsätzen ad hoc seine Gefährlichkeit unter Beweis.
In einer ausgeglichenen Liga ist jeder Punkt wichtig, zwischen den Plätzen drei und sieben liegen gerade einmal fünf Zähler. Somit kann auch beim Spiel gegen Hamburg von einem Sechs-Punkte-Spiel gesprochen werden – analog der letzten Partie gegen die Scorpions. Und deren Ausgang ist bekannt …
  
    
Rostocker EC
Piranhas gegen Tabellenletzten
(OLN)  Zum letzten Mal in dieser Saison treten die Piranhas gegen den Krefelder EV an. Die Heimspiele konnten sie beide für sich entscheiden. Das letzte Aufeinandertreffen endete mit 7:2 auch recht deutlich. In Krefeld verloren sie allerdings im Penaltyschießen. Nach Krefeld geht es dann auch wieder am Freitag. Um 19.30 Uhr startet der Kampf um die wichtigen Punkte.
Das nächste Heimspiel findet wieder zur gewohnten Futterzeit um 19.00 Uhr in Rostock statt. Die TecArt Black Dragons lauern mit nur zwei Punkten Abstand auf dem 11. Platz der Tabelle. Die beiden Spiele in der Hinrunde entschieden die Rostocker knapp für sich ( 2:1, 4:3 ). Die schwarzen Drachen wurden am letzten Wochenende durch einen Sieg gegen die Hallenser Bullen beflügelt. Mal sehen, ob die Raubfische diese etwas stutzen können. Punkte sind an diesem Wochenende besonders wichtig, da die Piranhas am darauffolgenden Wochenende in den Kampf um diese nicht eingreifen können – sie haben spielfrei. Am Freitag gibt es ein Jubiläum – unsere Nummer 12, Josh Rabbani, streift zum 100. Mal das Trikot der Piranhas über.
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern
    
EHC Königsbrunn
Ein Sieg muss her
(BYL)  Für den EHC Königsbrunn steht am Wochenende in der Qualifikationsrunde der Bayernliga nur eine Begegnung auf dem Programm. Am Freitag kommt es ab 20 Uhr in heimischer Eisarena zum Kräftemessen mit den „River Rats“ des ESC Geretsried.
Ende November trafen beide Teams zum letzten Mal aufeinander, zur Neueröffnung des umgebauten Geretsrieders Stadion ließ der EHC drei Punkte liegen. Königsbrunn kam in der Begegnung mit 5:9 unter die Räder und lag zeitweise mit sechs Toren Unterschied im Rückstand. Die River Rats nutzten den Raum, den die Brunnenstädter boten und konterten den EHC gnadenlos aus. Vor allem die erste Geretsrieder Reihe setzte den Brunnenstädtern zu und war maßgeblich am Spielausgang beteiligt. In der letzten Partie der Vorrunde konnte Geretsried zwar einen 10:3 Kantersieg gegen Dorfen einfahren, allerdings verletzte sich der 28-jährige tschechische Top-Scorer Ondrej Horváth schwer und wird längere Zeit ausfallen. In 20 Partien holte er sich bis dahin 38 Scorerpunkte. Der Verein hat aber sofort reagiert und nun den 25-jährigen Tschechen David Hrazdíra verpflichtet, zuletzt war er in der dritten Liga seines Landes aktiv. Ob er den Top-Scorer  kurzfristig ersetzen kann wird sich zeigen. Doch auch ohne Ondrej Horváth steckt noch viel Offensivpower in den Reihen der River Rats. Florian Strobl, der zu Saisonbeginn von den Tölzer Löwen zum ESC wechselte, konnte in bisher 26 Partien 38 Scorerpunkte erzielen. Der 29-jährige Stürmer holte sich in der letzten Begegnung gegen Königsbrunn sechs Scorerpunkte. Top-Vorlagengeber der River Rats ist der 24-jährige tschechische Kontingentspieler Ondrej Stava, der in 19 Spielen 21 Treffer auflegte. In der Vorrunde belegte Geretsried den neunten Platz hinter Königsbrunn und hat in der Qualifikationsrunde erst ein Spiel absolviert.  Auch ohne Ondrej Horváth setzten sich die River Rats mit 3:2 nach Verlängerung gegen die Peißenberger Eishackler durch und holten sich die ersten beiden Punkte. Geretsried ist körperlich präsent und überzeugte zuletzt mit viel Zug zum Tor. Gegen Königsbrunn sollen weitere Punkte her, doch auch der EHC ist auf die Zähler angewiesen, um den Anschluss an die Spitze zu halten.
Dazu sollte Königsbrunn aber an seiner Chancenverwertung arbeiten und nicht wieder ins offene Messer rennen. Die letzten Spiele haben EHC-Coach Waldemar Dietrich aufgezeigt, welche Schwächen der EHC momentan hat. Dementsprechend wurde unter der Woche das Training angepasst. Am Freitag wird wohl Elias Maier wieder im Kader der Königsbrunner stehen, und auch der Langzeitverletzte Paul Siegler durfte wieder mit der Mannschaft trainieren. Gegen Geretsried wird der Trainer wohl mit dem gesamten Kader antreten können. Die Mannschaft ist momentan hoch motiviert und will die Scharte vom letzten Spiel unbedingt auswetzen.
Doch die Qualifikationsrunde ist bisher sehr ausgeglichen, Jeder kann Jeden schlagen. Dessen ist sich auch Königsbrunns dritter Vorstand Tim Bertele bewusst: „Am Wochenende haben wir nur ein Spiel. Geretsried ist ein Gegner auf Augenhöhe, weshalb das wieder ein enges Spiel wird. Wir wollen weiter Punkte gegen den Abstieg und zugleich für mögliche Play-Offs sammeln - deshalb hoffe ich auf einen Sieg.“
  
    
ERV Schweinfurt
Gegnercheck – TSV Peißenberg „Eishackler“ 
(BYL)  Der ERV braucht gegen Peißenberg „Mut und Überzeugung“ – zweimal traten die Mighty Dogs und der TSV in der Bayernliga-Hauptrunde gegeneinander an, beide Male konnte die Auswärtsmannschaft die Punkte entführen. Nach der Auftaktniederlage gegen den ESC Dorfen gilt es jetzt für den ERV zuhause die ersten Punkte einzufahren. Spielbeginn gegen die seit sechs Auswärtsspielen sieglosen Oberbayern ist am Freitag, den 17. Januar 2020, um 20:00 Uhr.
Spieler im Fokus:
Lukas Novacek – TSV Topscorer in der Hauptrunde:
Vor seinem Wechsel zum TSV Peißenberg stand der 26-jährige Tscheche Lukas Novacek für die Schönheider Wölfe und Lippe-Hockey-Hamm in der Regionalliga auf dem Eis. In den vergangenen beiden Jahren bestritt der 1,95 Meter große und fast 100 Kilo schwere Angreifer insgesamt 55 Partien. Dabei erzielte er stolze 81 Tore und 102 Vorlagen. In der Hauptrunder erzielte der Kontingentspieler in 25 Spielen 46 Scorerpunkte für die Eishackler.
Morley Brandon – 139 Spiele in der NCAA:
Der 25-jährige Kanadier kehrte nach nur einer Spielzeit in der Oberliga-Nord an die Ammer zurück. In der Saison 2017/18 spielte Morley erstmals für den TSV und erzielte in 26 Spielen 19 Tore und 25 Vorlagen. Brandon Morley spielte vor seinem Wechsel nach Deutschland zuletzt als linker Außenstürmer und Kapitän für die University of Alaska-Fairbanks in der höchsten amerikanischen Universitätsliga NCAA. Der Angreifer absolvierte in der NCAA 139 Spiele und erzielte 38 Scorerpunkte. In der Saison 2015/16 wurde er in das All-Academic Team der NCAA gewählt.
Stimmen zum Spiel:
Stürmer Semjon Bär: „Wir müssen am Wochenende mental zu 100% bei der Sache sein und das Positive aus den Trainingseinheiten mitnehmen. In so einer Runde werden die Spiele im Kopf entschieden.“
Coach Zdenek Vanc: „Es ist gut, dass wir das letzte Spiel gegen Peißenberg gewinnen konnten. Ich hoffe, dass es uns gelingt den Sieg zu wiederholen und wir die ersten Punkte einfahren können. Unsere Priorität ist sauber zu spielen und das möglichst ohne Strafzeiten. Das war auch einer der Gründe, weshalb wir in Dorfen nicht gewinnen konnten.“
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
Ein Hauch von Oberliga: EHC Waldkraiburg empfängt Höchstadter EC
(BYL)  Erneut steht den Waldkraiburger Löwen ein anspruchsvolles Wochenende ins Haus. Dabei wird es nicht leichter sich bei den Fans für das 0:8-Debakel vom vergangenen Sonntag zu rehabilitieren. Dass die Löwen allerdings auch anders können, dass haben viele Spiele in der Vergangenheit gezeigt und so können Fans und Zuschauer auch am kommenden Wochenende auf spannende Begegnungen und möglicherweise die ersten Punkte für die Löwen in der Verzahnung hoffen.
Den Start macht am kommenden Freitag das Auswärtsspiel beim EHC Klostersee. Auch die Grafinger sind nicht optimal in die Verzahnungsrunde gestartet, jedoch konnte man sich von den Gladiators aus Erding einen Punkt mit nach Hause nehmen und auch gegen Passau konnte man nach einem 1:3 Rückstand zum zwischenzeitlichen 3:3 ausgleichen. Mit Blick auf die Liste der Topscorer im Kader des EHC Klostersee, fällt auf, dass man zwar keinen Spieler in den oberen 15 bis 20 Plätzen der Liga hat, dafür aber reichlich Spieler, die in etwa gleich stark dahinterstehen. Einen besonderen Blick lohnt es sich hier auf Gennaro Hördt oder den Bruder des Klosterseer Trainers Philipp Quinlan zu werfen. Beide sind, wie auch Bob Wren oder Raphael Kaefer für Tore gut und auf jeden Fall brandgefährlich vor dem Löwen-Gehäuse. In der Vorrunde der Bayernliga konnte der EHC Waldkraiburg in zwei knappen Spielen die Partie jeweils für sich entscheiden, auch wenn das zweite Spiel erst in der Overtime gewonnen werden konnte.
Am kommenden Sonntag kommt mit dem Höchstadter EC der erste von zwei Oberligisten in die Raiffeisen-Arena Waldkraiburg. Hinter Höchstadt liegt eine Oberliga-Süd-Hauptrunde zum Vergessen, eintüten und ganz weit hinten wegsperren. Nur drei Siege standen bei den Alligators nach 30 Spielen zu Buche, zu wenig, um ernsthaft in der Oberliga mitspielen zu können. Aufgrund des Ligenunterschieds ist es schwer eine Prognose für den kommenden Sonntag zu treffen. Bemüht man aber Ergebnisse aus der letzten Saison, in der Waldkraiburg sich in einer ähnlichen Situation befand, so sieht man, dass Höchstadt zwar drei von vier Vergleichen gewinnen konnte, jedoch ausnahmslos jedes Spiel in die Verlängerung ging und jeweils nur mit einem Tor Unterschied gewonnen werden konnte. Auch die bisherige Leistung in der Verzahnung lässt wenige Rückschlüsse auf die Stärke der Höchstadter zu. Zum Auftakt verlor man bei einem der Favoriten in Passau mit 4:1, zwei Tage später besiegte man den anderen Favoriten Miesbach mit 5:3. Auf jeden Fall verspricht es eine sportlich interessante Partie zu werden die da am Sonntag, 19.01.2020 um 17:15 in der Raiffeisen-Arena Waldkraiburg stattfindet.
In Waldkraiburg selbst ist diese Woche auch schon so einiges passiert. Die vorzeitige Verlängerung des Spitzenverteidigers Mathias Jeske könnte auch innerhalb der Mannschaft einen moralischen Schub auslösen. Zeigt es doch, dass es, trotz eines kleinen Formtiefs, insgesamt in der Mannschaft zu stimmen scheint. Auch der Abgang von Thomas Nuss zum DNL-Team der Augsburger Panther ist, so schmerzlich er auch vermisst werden wird, ein positives Signal aus der Waldkraiburger Nachwuchsschmiede.
  
Kommando zurück! Thomas Nuss bleibt vorerst ein Löwe
Aufgrund eines Formfehlers im Wechselprozess von Thomas Nuss ins DNL-Team der Augsburger Panther, konnte der angedachte Wechsel des 16-jährigen Verteidigers nicht zustande kommen.
Der EHC Waldkraiburg hat daher alle möglichen Hebel in Bewegung gesetzt um zumindest ein Weiterspielen von Thomas im Bayernligateam der Löwen zu ermöglichen. Aus diesem Grund sehen wir Thomas auch in den nächsten Spielen im blau-gelben Trikot des EHC Waldkraiburg.     
  
    
EHC Bayreuth
Das kleine Derby zur inoffiziellen oberfränkischen Meisterschaft
(BLL)  Bereits am zweiten Wochenende der Abstiegsrunde kommt es zum Nachbarduell und damit zum ersten direkten Aufeinandertreffen im Kampf um die oberfränkische Meisterschaft. Der EV Pegnitz kommt am Freitagabend zum Gastspiel ins Bayreuther Kunsteisstadion. 
Die Hauptrunde ist seit kurzem zu Ende, und die Karten wurden im Vergleich zu den vergangenen Duellen neu gemischt.
Die Pegnitzer waren als einer der Kandidaten für die Aufstiegsrunde in die Saison gegangen. Dementsprechend galten die „Ice Dogs“ auch als Favorit in den bisherigen Duellen mit dem EHC, wurden dieser Rolle allerdings nur in ihrem Heimspiel im November, das der EVP mit 7-3 deutlich gewinnen konnte, gerecht. Im Rückspiel behielten die Bayreuther knapp mit 5-4 die Oberhand und trugen damit dazu bei, dass die Pegnitzer ihre selbst gesteckten Ziele verpassten und man sich nun zusammen in der Abstiegsrunde wiederfindet. 
Noch bitterer für den EVP allerdings ist, dass kurz vor Ende der Hauptrunde zwei Leistungsträger ihren Abschied bekannt gaben. Patrick Dzemla (zum EHF Passau) und Benjamin Frank (zum ERSC Amberg) lösten ihre Verträge auf und verließen Pegnitz. Man sei zwar auf der Suche nach adäquatem Ersatz, aber bislang noch nicht fündig geworden, gab die Vereinsführung anschließend bekannt. Als dann zusätzlich noch einige Spieler verletzungs- und krankheitsbedingt ausfielen, konnten die Pegnitzer auch lediglich mit einem Rumpfkader zum ersten Auswärtsspiel der Abstiegsrunde in Vilshofen am vergangenen Wochenende antreten und verloren dort mit 4-7. 
Da unsere Bayreuther Jungs ihr Auftaktspiel in einer engen Partie gegen den wiedererstarkten ESV Waldkirchen mit 3-2 gewinnen und somit schon die ersten drei Punkte auf der Habenseite verbuchen konnten, haben sich die Voraussetzungen vor diesem Derby ein wenig verändert. Auch kann EHC – Coach Vaclav Drobny, vom verletzten Sergej Hausauer abgesehen, personell aus dem Vollen schöpfen.
Von einer Favoritenrolle will man beim EHC zwar dennoch nichts wissen, doch eine so klare Außenseiterposition wie noch in der Hauptrunde der Fall, nehmen die Bayreuther nicht mehr ein. Auch EHC – Stürmer Christof Hagen gibt im Interview zu bedenken, dass die angeschlagenen Pegnitzer keinesfalls zu unterschätzen sind. 
Frage: Zunächst eine persönliche Frage an Dich: Was hat Dich als langjährigen Pegnitzer dazu bewogen, seinerzeit nach Bayreuth zum EHC in die Bezirksliga zu gehen? 
Christof Hagen: Ich hatte damals in Pegnitz aufgehört, weil ich es einfach geschäftlich bzw. beruflich von der Zeit her nicht mehr geschafft habe, auf Bayernliganiveau zu spielen. Ich war damals von Berufswegen her viel im Ausland unterwegs und habe dann begonnen, in Pegnitz für die dortige 1b zu spielen. Da man in dieser Hobbyliga auch noch nebenbei Bezirksliga spielen darf, und zu diesem Zeitpunkt gerade hier in Bayreuth die Bezirksligamannschaft aufgebaut worden ist, in der viele alte Bekannte mitspielten, ist Marco Zimmer an mich herangetreten und hat gefragt, ob ich nicht ab und zu einspringen könnte. So kam es zustande, dass ich in den beiden Jahren in der Bezirksliga von Zeit zu Zeit ausgeholfen habe. 
Frage: Wie kam es dann, dass Du nach Deiner Funktion als „Aushilfe“ jetzt nochmal voll in der Landesliga angegriffen hast? 
Christof Hagen: Auch wenn ich nicht immer da war, haben mir die letzten zwei Jahre einfach einen Riesenspaß gemacht. Es ist hier eine super Truppe und die Krönung war der Aufstieg letztes Jahr. Es war einfach ein geiles Gefühl mit diesen Jungs und das hat mich dann auch angereizt zu sagen: Ich will es nochmal probieren, will noch einmal Landesliga spielen. Was außerdem dazu kam war ein Jobwechsel im vergangenen Jahr und ich daher nicht mehr so oft im Ausland bin. Das hat natürlich auch etwas mit in die Karten gespielt. Hauptgrund war aber, dass es einfach in den ersten zwei Jahren echt Spaß gemacht hat. War echt eine gute Zeit. 
Frage: Kommen wir nun mal auf das Derby am Freitag zu sprechen. Hat sich durch die personellen Veränderungen der letzten Wochen in Pegnitz etwas an der Favoritenrolle für den EVP geändert? 
Christof Hagen: Würde ich jetzt so nicht sagen. Pegnitz hat immer noch eine sehr starke Truppe, sie haben drei richtig gute Ausländer und sind daher keinesfalls zu unterschätzen. Wir haben es seinerzeit in Pegnitz gesehen, als wir im Hinspiel schlichtweg überhaupt keinen Auftrag hatten und sie uns einfach überrannt haben. Und auch in unserem Heimspiel, als wir zwar sehr gut gespielt und gewonnen haben, war es eine sehr enge Kiste. Ich denke, dass wir trotzdem sehr konzentriert ins Spiel gehen und auch die volle Leistung abrufen müssen, um bestehen zu können. 
Frage: Wie ist es für Dich, jetzt gegen Deinen alten Verein, für den Du jahrelang gespielt hast, und für den auch Dein Bruder aktiv ist, zu spielen? 
Christof Hagen: Es ist durchaus etwas Besonderes. Ich habe in Pegnitz Schlittschuhlaufen gelernt, habe dort mit dem Eishockeyspielen angefangen, war meine komplette Zeit im Nachwuchs, abgesehen von einem Jahr, in dem ich für die Bayreuther Junioren gespielt habe, in Pegnitz. Nach meinem Jahr in Bayreuth bin ich als junger Spieler zurück nach Pegnitz, um dort in der ersten Mannschaft zu spielen, habe mich dann dort mehr oder weniger durchgebissen und durchgekämpft. Daher ist es natürlich etwas ganz besonderes, wenn man gegen seinen alten Verein und seine ursprüngliche Heimatstadt spielt. Und noch dazu gegen seinen eigenen Bruder, das ist schon ein cooles Gefühl. Außerdem ist man auch Top motiviert und geht mit einem geilen Gefühl in so ein Spiel. Man kennt auch noch die meisten Fans, das ist dann auch etwas Spezielles. Früher zumindest kannte man fast jeden dort, wenn man das Stadion betreten hat. Ich freue mich jedenfalls sehr auf dieses Spiel und hoffe, dass wir gewinnen. Wir werden alles dafür tun. 
Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen. Danke Christof, für das Interview und viel Erfolg im Derby! 
Bully ist am Freitag um 20.00 Uhr. 
Als besonderes Schmankerl zu diesem Nachbarschaftsduell stellt der EHC Bayreuth seinen Fans nach dem Spiel einen Bus-Shuttle zur Verfügung, die eine Rückfahrgelegenheit nach Creußen/Pegnitz benötigen. Abfahrt ist am Wendehammer bei der Oberfrankenhalle ca. 10 Minuten nach Spielende und dann nochmal ca. 50 Minuten später. Es wird ein Zwischenhalt in Creußen angeboten.
Kosten: 5 € Erwachsene, 3 € Kinder -14; jeweils 1 € geht in den Nachwuchs.
Der EHC freut sich auf Eure Unterstützung!
  
    
ESV Buchloe
Piraten wollen nachlegen - ESV Buchloe trifft am Wochenende auf Haßfurt und Kempten
(BLL)  Besser hätte es nicht laufen können. Mit der maximalen Ausbeute von sechs Punkten ist der ESV Buchloe am letzten Wochenende mit zwei Siegen in die Aufstiegsrunde gestartet. Am zweiten Wochenende gilt es nun den optimalen Auftakt zu bestätigen und nachzulegen. Dabei treffen die Piraten aber auf zwei vor allem in der Offensive ganz starke Gegner. Am Freitag kommt zunächst ab 20 Uhr der Vorrundensieger der Nordgruppe, der ESC Haßfurt nach Buchloe. Am Sonntag geht es für die Gennachstädter dann zum Allgäu-Derby nach Kempten (18 Uhr).
„Der gute Start nimmt natürlich ein bisschen den Druck von uns, aber in dieser Runde sind alle Spiele extrem schwierig“, meint ESV-Trainer Christopher Lerchner über das letzte und natürlich auch schon ausblickend auf das anstehende Wochenende. Der Druck liegt am Freitag im Heimduell gegen Haßfurt in der Tat vermutlich eher auf Seiten des Gegners. Denn während die Piraten makellos in die Runde gestartet sind, haben die Hawks einen kleinen Fehlstart hingelegt und beide Partien verloren. Zu Hause setzte es zu Beginn doch etwas überraschend eine 5:7 Heimniederlage gegen den EV Moosburg – die allererste Pleite nach bisher zehn Siegen vor heimischer Kulisse überhaupt. Und am Sonntag zog man auch in Kempten mit 6:8 den Kürzeren. Was beide Ergebnisse aber gleich sehr schön zeigen: Der Vorrundensieger der Nordgruppe hat eine bärenstarke Offensive. In 20 Hauptrundenpartien trafen die Hawks ganze 150 Mal – macht im Schnitt genau 7,5 Tore pro Spiel. Mit verantwortlich dafür sind auch die immer noch etwas kritisch gesehenen aber mittlerweile vom Verband erlaubten vier Kontingentspieler Jan Trübenekr, Daniel Hora, David Hornak und Michal Babkovic. So sind die beiden Tschechen und Slowaken in großer Regelmäßigkeit an den Toren des ESC beteiligt und bilden somit eine enorm gefährliche Offensive. Dem entgegen stellen die Buchloer eine der sichersten Abwehrreihen der gesamten Landesliga. Auch am Startwochenende in der Aufstiegsrunde kassierte die Defensive um Torhüter Johannes Wiedemann in beiden Begegnungen nur drei Gegentreffer. Genauso konzentriert wie bisher muss man also auch am Freitag agieren, wenn man die Haßfurter Tormaschine in den Griff und am Ende in die Knie zwingen will.
Nachdem auf die Buchloer Abwehr am Freitag wohl Schwerstarbeit wartet, dürfte es auch am Sonntag nicht leichter werden, wenn die Piraten nach Kempten reisen. Die Sharks sind – genauso wie die Buchloer – mit zwei Siegen (5:1 in Bad Aibling und 8:6 zu Hause gegen Haßfurt) in die Aufstiegsrunde gestartet, womit es zu einem echten Spitzenspiel kommen könnte. Nach den bisherigen beiden Siegen der Buchloer in der Hauptrunde, als man zu Hause 6:4 und in Kempten mit 5:4 nach Verlängerung siegte, werden die Kemptener sicherlich auf den ersten Sieg über den ESV brennen. Und zur Aufstiegsrunde hat man dafür auch nochmal einem absoluten Routinier verpflichtet. Daniel Jun, jahrelanger Topscorer in Höchstadt, spielt seit letztem Wochenende für den ESCK und verstärkt somit nochmals die ohnehin schon bestens besetzte Offensive. Mit Spielern wie Nikolas Oppenberger, Michal Maaßen, Patrick Weigant, Ron Newhook, Markus Vaitl oder dem Schweden Adrian Kastel-Dahl besitzen die Allgäuer einen Sturm, bei dem sich von den Namen her vermutlich so mancher Bayernligist die Hände reiben würde. Für ein brisantes und vor allem interessantes Allgäu-Derby dürfte also gesorgt sein. 
  
    
ESC Kempten
Offene Rechnungen am Hardcore Wochenende - ESC Kempten trifft in Ulm und Zuhause gegen Buchloe auf die ersten Beiden der Vorrunde
(BLL)  Nach dem Sieg gegen den Ersten der Gruppe 1 Haßfurt warten nun also die nächsten beiden dicken Brocken auf die Kemptener. In der Vorrunde gab es in Ulm eine knappe 3:1 Niederlage nach einem spannenden Spiel in dem Kempten 45 Minuten lang vorne lag und gegen Ende die Kräfte schwanden. Zuhause gegen Buchloe gab es die einzige Heimniederlage, mit 4:5 nach Verlängerung. Gegen beide Teams haben die Sharks also vor etwas gutzumachen.
Die Donau Devils haben inzwischen ihren alten Haudegen Jan Michalek reaktiviert. Der gebürtige Tscheche hatte eigentlich 2018 seine Karriere beendet, wurde nun aber für die Aufstiegsrunde reaktiviert nachdem er zuvor viele Jahre in der Oberliga und Bayernliga verbracht hat bevor er 2017 nach Ulm wechselte. Gegen die Donaustädter müssen die Allgäuer über das komplette Spiel fokussiert und hellwach sein. Das Team von Robert Linke ist bekannt dafür bis zur letzten Minute zu fighten und damit so manches Spiel noch zu drehen.
Am Sonntag kommt es dann zum dritten Allgäu Derby gegen die Pirates aus Buchloe in dieser Saison. Auch hier wollen die Mannen von Carsten Gosdeck weitere Punkte im Kampf um die ersten vier Plätze einfahren. Buchloe hat sich im Sturm massiv verstärkt, mit dem Tschechen Michal Petrak kam zur Aufstiegsrunde ein echter Knipser aus der Oberliga von den Höchstadt Alligators. In der Saison 17/18 erzielte er dort in 35 Spielen satte 93 Punkte. Und in seinen ersten Spielen im Dress der Pirates hat er dies bereits bestätigt, Er wird also einer der Schlüsselspieler zusammen mit Alexander Krafczyk, Michal Telesz und Christian Wittmann sein, die es für Kempten zu stoppen gilt.
Verstärkung bekommen die Sharks dabei durch einen Verteidiger vom insolvent gegangenen EC Bad Kissingen. In der abgelaufenen Vorrunde und auch nach der Begegnung zuhause gegen den ESC Haßfurt mit 6 Gegentreffern war von Gosdeck immer wieder zu hören, die Defensivarbeit hat noch Luft nach oben, da müssen wir stärker werden. Auch wenn sich das Phrasenschwein über fünf Euro freuen würde, es ist tatsächlich so dass Spiele über den Angriff gewonnen werden, aber  Meisterschaften über die Verteidigung. Und da die Sharks das Ziel haben bei der Vergabe um die Aufstiegsplätze ein Wort mitzureden wurde nun ein 25jähriger hoffnungsvoller Verteidiger verpflichtet der doch schon einiges an Erfahrung mitbringt. Als die Unterfranken ihren Rückzug aus dem Spielbetrieb der Bayernliga bekannt gaben waren die meisten Spieler bereits mit anderen Vereinen einig oder zumindest in Kontakt. Mit Kristaps Millers wechselt nun ein Lette mit deutschen Wurzeln aus der Kurstadt an der fränkischen Saale an die Iller. Von 2010 bis 2019 spielte er in der ersten Liga in Lettland in Zemgale. Zur aktuellen Saison wechselte er dann erstmals nach Deutschland, konnte aber aufgrund der Insolvenz der Kissinger Wölfe nur 12 Spiele in der Bayernliga absolvieren, in denen er für einen Verteidiger starke 11 Scorerpunkte einheimste und lediglich 18 Strafminuten sammelte. Mit 1,94m und 95 Kg hat der Linksschütze für einen Defensivspieler Gardemaße. Zusätzliches Plus von Millers ist, dass er neben der Defensivarbeit auch als Center eingesetzt werden kann, das macht ihn als Allrounder umso wertvoller. Kristaps soll in Kürze auch seinen deutschen Pass bekommen, läuft dann somit auch nicht mehr als Kontingentspieler. Er soll der Abwehr der Illerstädter zusätzliche Stabilität geben um in den weiteren Spielen die notwendigen Punkte gegen ausschließlich offensivstarke Mannschaften zu holen.
  
    
EV Pfronten
Falcons müssen zu den Wölfen
(BLL)  Am Freitag Abend um 20 Uhr sind die Falcons zu Gast beim EV Bad Wörishofen. Die Wölfe haben ebenso wie die Pfrontener (1:2) ihre Auftaktpartie gegen den EV Fürstenfeldbruck verloren (0:6) und befinden sich momentan auf dem letzten Platz der noch wenig aussagekräftigen Tabelle. Für beide Mannschaften geht es somit darum, die anstehende Begegnung zu gewinnen, um sich vom Tabellenende fern halten zu können. Das die Kneippstädter gerade zu Hause schwer zu schlagen sind, dürfte den Pfrontenern noch in Erinnerung sein, denn in der Vorrunde musste man sich diesen mit 1:10 geschlagen geben. Im Rückspiel vor knapp drei Wochen konnten sich die Falcons für diese Klatsche teilweise revanchieren und die Wölfe zu Hause mit 6:3 besiegen. Es bleibt also abzuwarten, wer in dem dritten Aufeinandertreffen der Saison die Oberhand behalten wird. 
  
    
ESC Kempten 1b
ESC Kempten muss zum Spitzenreiter
(BBZL)  Bereits vor zwei Wochen musste die Truppe von Helmut Wahl im offenen Stadion am Lech antreten und brachte mit dezimiertem Kader eine deutliche 11:1 Klatsche mit nach Hause. Grund genug also um Revanche zu nehmen, nach dem Sieg gegen den Tabellenzweiten aus Türkheim am letzten Wochenende ist die Stimmung gut und die Motivation hoch, auch dem klaren Favoriten vielleicht ein Bein zu stellen. Anspiel in Lechbruck ist am Freitag um 19.30 Uhr.
  
    
ERC Lechbruck
ERC Lechbruck empfängt die Sharks des ESC Kempten
(BBZL)  Am Freitag gastiert der ESC Kempten 1b zum zweiten Mal in dieser Saison im Lechparkstadion. Im Hinspiel siegten die Flößer mit 11:1, doch wird diesmal sicherlich eine andere Kemptener Mannschaft ins Ostallgäu kommen. Diese konnte nämlich in Bestbesetzung am vergangenen Spieltag überraschend den ESV Türkheim schlagen und gleicht somit einer Wundertüte. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.
Man weiß nie so recht, was bei der 1b-Mannschaft des ESC Kempten auf einen zukommt. Beim ungefährdeten Hinspielsieg hatten die dezimierten Sharks aus der Allgäumetropole keine Chance gegen den ERC. Das erste Spiel in Kempten dagegen konnten die Lecher nur mühevoll mit 5:4 für sich entscheiden. Und diesmal ist davon auszugehen, dass die Sharks 1b nach dem Sieg gegen Türkheim noch einen drauflegen möchte und mit der bestmöglichen Mannschaft auflaufen wird. Die Kemptener haben sich im Dezember mit dem tschechischen Stürmer Filip Matejka (HC Moravske Budejovice) verstärkt. Auch der Deutsch-Tscheche Ervin Masek scheint immer besser in Fahrt zu kommen. Beide fehlten vor zwei Wochen, ebenso wie die ehemals höherklassigen Spieler wie Markus Wartosch und Markus Russler. Aktuell steht die Mannschaft von ESC-Trainer Helmut Wahl auf dem siebten Tabellenplatz mit 13 Punkten, doch ist das eigentliche Potenzial im Team sicherlich weitaus höher einzuschätzen und hängt stark vom verfügbaren Personal ab.
Die Flößer liegen derzeit mit fünf Punkten Vorsprung auf dem ersten Tabellenplatz. Doch will man sich von der vermeintlich komfortablen Situation nicht einlullen lassen. So sieht es auch ERC-Trainer Jörg Peters: „Man hat in den letzten Spieltagen gesehen, wie schnell man aufgrund von ein oder zwei Ausrutschern in dieser Liga nach unten durchgereicht werden kann. Das wollen wir natürlich vermeiden. Wir sind Tabellenführer und diesen Platz wollen wir bis zum Ende nicht mehr hergeben. Die Jungs sind heiß und so werden wir sowohl am Freitag gegen Kempten als auch am Sonntag in Türkheim wieder alles geben.“
  
    
Regionalliga West / Landesliga Nordrhein-Westfalen
    
Dinslakener EC Kobras
Kobras schließen ihre Hauptrunde ab
(RLW)  Wenn am Freitag, 17.01.2020, so gegen 22:15 Uhr die Sirene der Hammer Spieluhr ertönt, ist die Hauptrunde der Saison 2019 / 2020 für die Dinslakener Kobras vorbei. Das Zwischenziel, den sechsten Tabellenplatz nach der Hauptrunde, hat man um einen Platz übertroffen und auch in der letzten Partie kann es für die Dinslakener in der Tabelle weder rauf noch runter gehen. Auch die Tatsache, dass einige andere Vereine unserer Liga zwei Tage später noch aufeinandertreffen, kann dieses positive Ergebnis in keine Richtung mehr beeinflussen.
Und obwohl man es eigentlich die Partie am 17.01. bei den Hammer Eisbären als Butterfahrt mit Bewegungstherapie abtun könnte, sprechen viele Faktoren dafür, dass sich die Dinslakener auch in diese Partie reinhängen werden. Und das nicht nur der Fairness wegen anderer Vereine gegenüber. Denn eine Woche später beginnen für die ersten sechs Mannschaften der Hauptrunde die Pre-Playoffs und die Kobras starten dort mit zwei Vergleichen gegen die Hammer Eisbären. Zunächst am 24.01.2020, bei dem verkauften Spiel in der Schlangengrube, bei dem alle Zuschauer freien Eintritt haben und zwei Tage später auswärts beim letztjährigen Finalisten.
Also Grund genug, die gegnerischen Spielzüge am jetzigen Freitag bis in den kleinsten Mikroorganismus zu studieren und falls nötig, die letzten eigenen Finessen an zu testen oder sich noch einen Schachzug zu überlegen, mit dem der Gegner nicht rechnet.
Personal – technisch kann Milan Vanek dabei aus dem Vollen schöpfen. Und -nein – Zuschauer erleben kein Deja-Vu zur letztjährigen Hauptrundenbegegnung. Ein kurzer Blick zurück: Seinerzeit hatten die Dinslakener ein großes Torwartproblem und nahmen damals als Backup von Marvin Frenzel mit Jule Cleven eine damals 17-jährige Torfrau aus dem Nachwuchs des ERV Dinslaken mit nach Hamm. Und es mutete zunächst so an, dass das Schicksal ihr einen großen Streich spielen würde, als sich während der Begegnung Marvin Frenzel tatsächlich so stark verletzte, dass er für den Rest der Partie vom Eis musste. Jule stellte sich mutig zwischen die Pfosten und wurde vom gesamten Publikum frenetisch gefeiert. Über das Endergebnis wird Stillschweigen gewahrt.
Auch am Freitag wird wieder eine Torfrau mit auf dem Spielbericht bei den Giftschlangen erscheinen. Den Dinslakenern ist sie inzwischen keine Unbekannte mehr, die Torfrau mit Förderlizenz von den Duisburger Jungfüchsen. Denn Milan Vanek gibt Lukas Eckardt einen Tag frei. Vielleicht sieht es der Dinslakener Übungsleiter aber auch als ein gutes Omen, denn Frederike Trosdorff (Beitragsfoto) war der Backup – Goalie, als die Giftschlangen am 15.12.2019 in Ratingen das sensationelle 6:0 – Drittel ablieferten. Wer weiß? Ob Marvin Frenzel oder Frederike zu Beginn zwischen den Pfosten steht, entscheidet sowieso nur der Dinslakener Übungsleiter. Lassen wir uns überraschen.
Das primäre Ziel muss lauten: Verletzungen und große Strafen sind zu vermeiden. Ein schmaler Grat, will man sich trotzdem zu 100% der Partie hingeben.
Unser Gegner aus Hamm scheint seine Leistungsdelle hinter sich gelassen zu haben, denn auch die Westfalen bekommen langsam ihre wichtigen Spieler zurück. Zwar musste man bislang auf die Dienste vom Tschechen und Torjäger Milan Svarc verzichten, doch die Rückkehr von Michal Spacek hat schon einen Ruck innerhalb der Mannschaft bewirkt. Zuletzt konnte der tschechische Allrounder 2 Spiele nach seiner schweren Verletzung im Interregio – Cup gegen Nijmegen mit 2 Treffern und 2 Vorlagen glänzen. Dass das Team von Trainer Ralf Hoja ansonsten durch die Bank nahezu ausgeglichen ist, muss man eigentlich nur Neulingen erklären.
Somit bekommt das eigentlich nahezu bedeutungslose Spiel am jetzigen Freitag doch noch eine wichtige Note, wenn man den weiteren Saisonverlauf vor Augen hat. 
  
    
Herforder EV
Herforder Showdown - Eishockeyfans erwarten Topspiele
(RLW)  Das Beste kommt zum Schluss – am Abschlusswochenende der Regionalliga West Hauptrunde warten auf den Herforder Eishockey Verein zwei Spitzenduelle und somit schon einmal die Generalprobe der Kufencracks, aber auch Fans, für die anstehenden PrePlayOffs. Derzeit steht der HEV mit vier Punkten Vorsprung auf Platz 2 der Tabelle und möchte diesen auch vor den Hammer Eisbären, ebenfalls Gegner an diesem Wochenende, verteidigen und der Konkurrenz zugleich signalisieren, dass man für die heiße Saisonphase bereit ist.    
Im Freitagsduell erwarten die Ice Dragons Tabellenführer EG Diez-Limburg, die mit deutlichem Vorsprung die Liga anführen und derzeit auch als Topfavorit der Liga anzusehen sind. Bis auf wenige Spiele, dominierte die EGDL die bisherige Serie und überzeugte auch in den drei Duellen mit dem Herforder EV. Unverwundbar sind die Rockets aus Rheinland-Pfalz jedoch nicht und so wird das Team von Coach Jeff Job alles versuchen, um vor den PrePlayOffs einen ersten Nadelstich zu setzen. Beim letzten Duell beider Kontrahenten in Herford erlebten die Zuschauer Anfang November eine spannende und hochklassige Begegnung, die die Gäste nur knapp mit 3:2 gewannen und mit Sicherheit wird es auch dieses Mal wieder ein stimmungsvolles Match werden. Spielbeginn ist um 20.30 Uhr, die Tageskasse öffnet zur gewohnten Zeit um 19.45 Uhr.
Am Sonntag folgt dann das nächste Westfalenderby bei den Hammer Eisbären, die direkter Konkurrent um Platz 2 in der Tabelle sind. Vier Mal trafen beide Mannschaften in dieser Saison bislang aufeinander. Während der HEV seine beiden Regionalligaheimspiele gewann, siegten die Eisbären einmal in der Regionalliga, wie auch im NRW-Pokal, jeweils ebenfalls in heimischer Halle. Genau diese Serie versuchen die Ice Dragons zu brechen und möchten sich so auch für die unnötige 4:6-Niederlage vor zwei Wochen an selber Stelle revanchieren. Spielbeginn in der Hammer Helinet-Arena ist um 18.30 Uhr.
Zur Verteidigung des zweiten Tabellenplatzes benötigt der HEV entweder einen Sieg in Hamm oder aber einen Erfolg über Diez-Limburg nach regulärer Spielzeit. Auf die Herforder Eishockeyfans wartet also ein sehr spannendes Wochenende und schon einmal ein Vorgeschmack auf echtes PlayOff-Feeling.               
  
    
Neusser EV
Ein Derby zum Vorrundenabschluss
(RLW)  Am kommenden Sonntag (20 Uhr) ist zum Abschluss der Vorrunde in der Regionalliga West noch einmal Derbyzeit im Südpark. Zum vierten und letzten Mal treffen die Schützlinge des Trainergespanns Benske/Tursas auf den Nachbarn aus Ratingen. Nimmt man die bisherigen Duelle dieser Saison als Maßstab, dann könnte es erneut ein spannendes und hart umkämpftes Spiel geben.
Als Tabellensechster haben sich die Ratinger Ice Aliens vorzeitig für die sogenannte Pre-Playoff-Runde qualifiziert, und darüber hinaus auch ihr erstes Saisonziel erreicht, den Klassenerhalt in der Regionalliga West. Bis Ende Februar ermitteln die sechs besten Regionalligisten nun vier Teilnehmer des anschließenden Playoff-Halbfinals. Mit Blick auf die hochkarätige Konkurrenz eine große Herausforderung für die Mannschaft von Trainer Andrej Fuchs, die sich zuletzt als launische Diva präsentierte. Während man sich gegen Meister Herford und den Tabellennachbarn aus Dinslaken deutliche Schlappen einfing, wurden gegen Hamm und Diez-Limburg nur knapp Überraschungen verpasst. Die Duelle gegen den NEV waren stets hart umkämpft, gleich zweimal gab es nach Unentschieden Punkteteilungen. Den Zusatzzähler sicherten sich in der Verlängerung die Außerirdischen, die damit alle vier Duelle (inklusive des Pokalspiels im September) für sich entscheiden konnten. Eine Derby-Bilanz, die den Neussern verständlicherweise gar nicht gefällt, und die man nur allzu gerne am Sonntag „aufhübschen“ würde. Mit Dominik Scharfenort mussten unsere Gäste im Laufe der Woche einen Leistungsträger verabschieden, der routinierte Verteidiger schließt sich dem Konkurrenten aus Neuwied an.
„Wir haben uns Anfang der Woche noch einmal zusammengesetzt und auf die kommenden Aufgaben eingeschworen“, richtet Daniel Benske den Blick bereits nach vorne. Auch mit den Trainingsleistungen war der Neusser Übungsleiter sehr zufrieden, darüber hinaus ist die personelle Lage so gut wie nur selten in dieser Saison. Zwar müssen Torhüter Tjaard Jansen und Verteidiger Paul Gebel verletzungsbedingt passen, ansonsten steht dem Trainerduo jedoch der gesamte Kader zur Verfügung. Gegen Ratingen möchte man sich mit einer konzentrierten Leistung aus der Vorrunde verabschieden und anschließend entschlossen den Kampf um den Klassenerhalt aufnehmen. Dieser beginnt bereits in einer Woche, denn dann startet die Relegationsrunde gegen die besten Landesligisten.
  
    
EHC Neuwied Bären
In Fahrt kommen für die Pre-Play-offs
(RLW)  Nach einem Eishockey-Marathon mit drei Spielen innerhalb von 48 Stunden und dem gefeierten Gewinn des Inter-Regio-Cups die Trainingsintensität etwas zurückfahren, um die Beine wieder frisch zu bekommen? „Nein“, antwortet Leos Sulak. „Wir halten das Pensum unverändert hoch.“ Der Trainer des EHC „Die Bären“ 2016 hat gute Gründe dafür. „Wir sind auf dem Weg hin zu den Play-offs schon ein deutliches Stück vorangekommen, die Abläufe funktionieren immer besser, müssen die verbleibende Zeit aber intensiv nutzen, um ideal vorbereitet in die wichtigen Pre-Play-offs zu gehen.“ Die beginnen am 24. Januar mit einem Auswärtsspiel bei Meister Herford. „Davor haben wir nun noch zwei Partien Zeit, um ein paar Sachen auszuprobieren“, sagt Sulak zu den beiden letzten Hauptrundenspielen am Freitag ab 20 Uhr bei den Ratinger Ice Aliens und am Sonntag ab 19.30 Uhr beim souveränen Hauptrunden-Meister EG Diez-Limburg.
Ausprobieren heißt im Sport, ein paar Sachen umzustellen, um sie entweder nach dem Ausschlussprinzip wieder aus den taktischen Gedankengängen zu verbannen oder sie als ernsthafte Alternative in Betracht zu ziehen. Umstellungen nahm Sulak schon in den Spielen der Vorwochen vor, aber in erster Linie, weil er durch die Ausfälle von bis zu sechs Spielern dazu gezwungen wurde. In Ratingen steht zum Start ins Wochenende Maximilian Wasser nicht zur Verfügung, der vor einer Woche seine dritte Disziplinarstrafe in dieser Saison kassierte und somit eine Sperre absitzen müssen. „Aber voraussichtlich werden einige wieder zurückkehren, und für den Auftakt der Pre-Play-offs sind wir dann hoffentlich fast wieder komplett“, prognostiziert Manager Carsten Billigmann. Aber eben auch nur fast: Für Sven Schlicht ist die Saison bereits beendet. Die sowohl in der Abwehr als auch im Angriff einsetzbare Allzweckwaffe zog sich im Inter-Regio-Cup-Spiel gegen Limburg-Geleen eine Verletzung des Syndesmosebandes zu. Anders als Schlussmann Justin Schrörs, der glimpflicher davonkam und am Sonntag sein Comeback gab (Sulak: „Es ist gut, dass er schon jetzt vor den Pre-Play-offs wieder Spielpraxis sammeln kann“), kommt Schlicht um eine Operation nicht herum. Manager Billigmann ist auf der Suche nach Ersatz bereits fündig geworden: Der Oberliga-erfahrene Verteidiger Dominik Scharfenort kommt aus Ratingen nach Neuwied. „Dominik ist ein Spieler der uns mit seiner Routine sofort weiterhilft und mit seinen kämpferischen Qualitäten vom Typ her Sven Schlicht ähnelt. Möglich wurde dieser Transfer erst durch die tolle Arbeit unseres Wirtschaftsbeirats und Vorstandes sowie die Unterstützung unserer Sponsoren, dank denen wir über ein Budget verfügen, das solche Nachverpflichtungen zulässt.“ 
Der kommt mit der Erfahrung aus 168 Oberliga-Partien (63 Punkte) und 190 Regionalliga-Einsätzen (84 Punkte) ins Icehouse. „Ich sehe in Neuwied großes Potenzial, die Mannschaft ist sehr gut aufgestellt und ich denke wir können sehr weit kommen“, freut sich Scharfenort auf seine neue sportliche Heimat. Der EHC setzt nun alle Hebel in Bewegung, den Abwehrspieler schon am Freitagabend gegen Ratingen, den Verein, für den er am Sonntagabend noch gegen Neuwied auf dem Eis stand, spielberechtigt zu bekommen.
  
    
Ratinger Ice Aliens
Zum Ende der Hauptrunde kommen die Bären, am Sonntag nach Neuss
(RLW)  Am Wochenende finden die letzten Spiele der Hauptrunde statt. Am Freitag kommen erneut die Bären aus Neuwied an den Sandbach. Im Spiel am vergangenen Sonntag hatten sie am Ende mit 2:4 die Oberhand, doch die Ice Aliens zeigten einen guten Kampf. Leider kamen die Anschlusstreffer zu spät und es zeigte sich wieder einmal die Schwäche im Abschluss. Bleibt zu hoffen, dass die Tore für Ratingen dieses Mal früher fallen.
Am Sonntag geht es dann einmal über den Rhein zum Neusser EV. Das Team von Trainer Benske hat sich für die Pre-PlayOffs nicht qualifizieren können. Doch oftmals in der Saison war die Niederlage sehr knapp und gegen die Ice Aliens holten sie zwei von vier Punkten, die sie auf dem Konto haben. Sicherlich werden sie Gelegenheit nutzen, sich auf die nächste Runde gegen die Landesligisten einzuspielen. Und die Ice Aliens ein bisschen zu ärgern.
  
    
Eisadler Dortmund
Eisadler müssen zweimal ran 
(LLW)  In der Eishockey Landesliga NRW steht für die Eisadler das entscheidende Wochenende auf dem Programm. Nach 14 Spielen, in denen die Jungs von Trainer Waldemar Banaszak weiterhin ungeschlagen sind, geht es nicht weniger als um die Meisterschaft. Die Dortmunder auf Platz 2 sind punktgleich mit dem Spitzenreiter aus Wiehl und haben immer noch ein Spiel weniger ausgetragen.
Einen ersten großen Schritt in Richtung Titel wollen die Eisadler am Freitag (Beginn 20 Uhr) im Heimspiel gegen die 1b Mannschaft der Essener Moskitos machen. Die Nachbarn aus dem Pott finden sich zwar aktuell auf Platz 7 in der Tabelle wieder, hatten aber zuletzt aufsteigende Form. 
Am Sonntag soll die Meisterschaft dann mit einem Sieg beim Tabellenletzten in Moers (Beginn 18 Uhr) eingefahren werden. Die Black Tigers konnten in die Saison noch kein Spiel gewinnen und mussten am letzten Wochenende sogar das Spiel in Wiehl absagen, da sie keine spielfähige Mannschaft stellen konnten.
EAD Trainer Waldemar Banaszak möchte daher auch gar keine Zweifel aufkommen lassen: „Meine Jungs haben sich die Meisterchance in dieser Saison durch harte Arbeit absolut verdient, und sind heiss auf den Titel. Die Stimmung beim Training unter der Woche ist gut und alle wissen worum es geht. Ich habe davor gewarnt Essen und Moers zu unterschätzen. Beide Teams werden sehr tief stehen und versuchen uns das Leben schwer zu machen. Ich erwarte volle Konzentration und 100% Einsatz - 99 % werden nicht reichen.“ Ob der EAD Kader wieder besser bestückt ist,  und welche Spieler am Wochenende auflaufen werden, ließ der Coach offen.
Für den letzten Heimspieltach der Hauptrunde erwarten die Verantwortlichen der Eisadler ein gut besuchtes Eisstadion. „Wir können uns bei unseren Fans für die tolle Unterstützung in dieser Saison nur bedanken und hoffen das wir am Freitag einen weiteren Heimsieg feiern können,“ so der 1. Vorsitzende Bernd Schnieder.
Die Aktion „Eiszeit statt Winterpause“ gilt auch am Freitag, so dass alle BvB Fans gegen Vorlage der Dauerkarte ermäßigten Eintritt erhalten. Und ob Blau Gelb oder Schwarz Gelb, das Herz schlägt für Dortmund. Heja EAD
  
    
Regionalliga Nord
    
Salzgitter Icefighters
Der Meisterrunden-Spielplan steht fest
(RLN)  Der Spielplan für die am 31. Januar beginnende Meisterrunde der Regionalliga Nord steht fest. Dabei spielen die sechs qualifizierten Teams eine Einfachrunde mit Hin- und Rückspiel. Damit stehen den TAG Salzgitter Icefighters zehn weitere Partien bevor.
Beginn der Meisterrunde ist für die Stahlstädter der 31. Januar. Dann treten die Icefighters um 20 Uhr bei den Weserstars Bremen an. Der letzte Spieltag der Qualifiaktionsrunde für die Playoffs findet am 8. März mit einem Heimspiel gegen den Hamburger SV statt. Die ersten vier Mannschaften der Meisterrunde qualifizieren sich für die Playoffs.
  


 Donnerstag 16.Januar 2020 www.icehockeypage.de 
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