Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

     
   
TEV Miesbach
(BYL)  Stürmer Michael Baindl, der aktuell noch in der Oberliga für die Starbulls Rosenheim aufs Eis geht und nach Saisonende seine Schlittschuhe an den Nagel hängen wird, steigt nun ins Trainergeschäft ein und wird in der neuen Saison an der Bande des oberbayerischen Traditionsvereins stehen
  
Herner EV
(OLN)  Der kanadische Stürmer Colton Kehler hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen, was für ihn das vorzeitige Saisonende bedeutet
  
Augsburger Panther
(DEL)  Mannschaftskapitän Brady Lamb muss wegen einer Muskelverletzung etwa drei Wochen lang pausieren
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Verteidiger Carl Hudson hat sich eine schwere Augenverletzung zugezogen und wird daher auf unbestimmte Zeit nicht zur Verfügung stehen
  
Coronahilfen-Profisport
(DEL)  Aufatmen für die Eishockey Profi-Clubs:  Die staatlichen Coronahilfen furden bis zum 31.Dezember 2021 verlängert, was bedeutet, dass die Vereinde der DEL, DEL2 und Oberligen 90% der Einnahmen aus dem Jahr 2019 weiterhin ersetzt bekommen
  
Bietigheim Steelers
(DEL2)  Verletzungsbedingt wird Verteidiger Tim Schüle für etwa vier Wochen pausieren müssen
  
ERC Ingolstadt
(DEL)  Die Panther haben Eigengewächs Marvin Feigl, der zur Zeit mittels Förderlizenz in der Oberliga für die Landsberg Riverkings spielt, dür das DEL-Team lizenziert
  
Aachener EC
(BZLW)  Der junge Stürmer Emil Mekle wird auch in der nächsten Bezirksligasaison wieder die Schlittschuhe für die Grizzlies schnüren
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Die Ice Tigers müssen in den kommenden Wochen auf US-Stürmer Chris Brown verzichten, der sich eine Oberkörperverletzung zugezogen hat
  
Grizzlys Wolfsburg
(DEL)  Für Mittelstürmer Fabio Pfohl ist die Saison vorzeitig beendet, da er sich einem operativen Eingriff an der Hand unterziehen muss
  
Löwen Frankfurt
(DEL2)  Für Stürmer Manuel Strodel, der sich nach einer Verletzung nun einer Schulter-Operation unterziehen muss, ist die Spielzeit vorzeitig beendet

     
   

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Interview mit Trainer Elmar Schmitz 

(OLN)  Nachfolgend ein Interview mit Elmar Schmitz, dem Trainer des Nord-Oberligisten Krefelder EV, über die bevorstehende Saison, die derzeitige unsichere Lage und allgemeine Situation im deutschen Eishockey.


Hallo Herr Schmitz, vielen Dank, dass wir Ihnen ein paar Fragen stellen dürfen!
Die Oberliga Nord plant am 06.11.2020 die Saison zu starten. Wie optimistisch sind Sie, dass die Liga eine Saison im schlimmsten komplett ohne Zuschauer überstehen kann?

Das wird darauf ankommen, wie schnell und in welchem Umfang die staatlichen Hilfen aus dem Paket für den Profisport fließen. Hier hat sicherlich jeder Standort unterschiedliche Bedürfnisse und Voraussetzungen. Klar ist aber, das ohne eine umfangreiche Unterstützung hieraus, die Liga nicht überlebensfähig ist.

Wie ist die Lage beim Krefelder EV, in wie weit ist der KEV von den Veränderungen bei den Pinguinen betroffen?
Die Lage beim KEV ist ähnlich derer an anderen Standorten, auch wir haben durch die anstehenden Spiele, bei denen keine Fans zugelassen sind, erhebliche finanzielle Einbußen aus dem Ticketverkauf und aus der Gastronomie. Diese müssen aufgefangen werden, sonst wird es eng.
Die Veränderungen bei den Pinguinen betreffen uns hierbei nur sekundär, wobei unser Partner durch den ausgesetzten Spielbetrieb natürlich auch schwer betroffen ist.

Herr Schmitz, das Oberliga-Team des KEV ist für junge Spieler eine gute Möglichkeit den Sprung von der U20 in den Profibereich zu schaffen. Generell sollte die Oberliga nicht noch viel mehr als Ausbildungsliga gesehen werden?
Das würde ich mir natürlich persönlich sehr wünschen, aber hier ist jeder seinem Standort gegenüber selbst verantwortlich und da gibt es auch ganz unterschiedliche Ansätze. Allgemein ist die Oberliga extrem professionell aufgestellt und hat eine große sportliche Qualität, davon profitieren wir mit unserem jungen Team natürlich sehr, wie die Entwicklung unserer Spieler in den vergangenen Saison gezeigt hat.

Das Oberliga-Team des KEV ist vollständig? Könnten Sie uns Informationen zu Thomas Gauch und Edwin Schitz geben? Beide Spieler sind im Kader gelistet, haben aber in der Vorbereitung noch nicht gespielt. Gab es sonst noch Kaderveränderungen?
Thomas und Edwin laborieren beide noch an Verletzungen der vergangenen Saison und werden auch sicherlich noch etwas länger ausfallen. Beide Spieler fehlen uns im Kader natürlich sehr, da sie zu unseren absoluten Leistungsträgern gehören. Aktuell befindet sich mit Michael Fomin ein weiterer ehemaliger Krefelder Nachwuchsspieler in unserem Kader, Michael war nach einer sehr guten letzten Saison noch vereinslos und möchte sich mit guten Leistungen wieder für ein Engagement in der DEL2 empfehlen. Die Möglichkeit bieten wir ihm gerne.

Luca Hauf ist mit 16 Jahren der jüngste Spieler im Kader, ein besonderer Spieler? Wie würden Sie ihn im Vergleich mit Tim Stützle einstufen?
Solche Vergleiche hinken immer und sind auch nicht fair, Luca ist ein komplett anderer Spielertyp als Tim und damit fällt ein Vergleich umso schwerer. Sicherlich hat Luca Hauf großes Potential, aber auch noch einen weiten und harten Weg vor sich. Die Möglichkeiten für seine Entwicklung sind bei uns für ihn derzeit optimal. Grundsätzlich böte sich die Möglichkeit Luca in der DNL, U23, DEL2 und in der DEL einzusetzen und trainieren zu lassen, das ist deutschlandweit einzigartig, davon kann er sehr profitieren.

Das Deutsche Eishockey wird durch Corona auf eine harte Probe gestellt. Zeit auch über Veränderungen nachzudenken? Vielleicht auch eine Chance für den Nachwuchs? Müsste es nicht generell einfacher werden, den Sprung vom U20-Bereich in den Profibereich zu schaffen?
Davon gehe ich leider nicht aus. Veränderungen wird es sicherlich geben, aber die werden aus meiner Sicht eher die Gehaltsstrukturen für die Spieler betreffen. Die aktuelle Entwicklung zeigt ja, dass top Spieler auch bereit sind in unteren Ligen zu spielen, um ihrem Beruf nachgehen zu können, dass ist komplett nachvollziehbar, blockiert aber schon heute Plätze für junge Talente.

Ein Vorschlag wäre: Die DEL verringert die Anzahl der Kontingentstellen auf sechs, Spieler aus der DEL 2 und dem Nachwuchs rücken in die DEL auf. Spieler aus der Oberliga und dem Nachwuchs rücken in die DEL 2 auf. Die Oberliga füllt mit Spielern aus dem Nachwuchs, auch eigenem Nachwuchs auf. Die Ligen nehmen einen Niveauverlust in Kauf, das Eishockey in Deutschland wird dadurch aber günstiger und gesünder. Wäre das nicht der richtige Weg für das Deutsche Eishockey?
Das wird ja schon seit vielen Jahren kontrovers diskutiert und von den Bundestrainern schon lange vehement gefordert. Hier wäre als erstes die DEL gefragt ihre Struktur zu ändern, um einen entsprechenden Effekt auszulösen. Ob die Organisationen dazu bereit und in der Lage sind kann ich leider nicht beantworten.

Der DEB ist wenn es um Entscheidungen der DEL und der DEL 2 geht, völlig außen vor und muss die Entscheidungen der Ligen nur so hinnehmen. Ist das aus ihrer Sicht richtig oder wäre es nicht vielleicht besser, die Ligen DEL, DEL 2 und Oberliga würden unter dem Dach des DEB spielen?
Ich glaube schon, dass wir hier mittlerweile eine gute und professionelle Ligenstruktur haben. DEL und DEL2 sind ja auch beide Mitglieder beim DEB und die Vernetzung und Zusammenarbeit ist gut, wie man hört. Veränderungen können nur gemeinsam durchgeführt werden und müssen Synergieeffekte für alle Beteiligten haben, nur dann wird sich etwas bewegen können.

Vielen Dank für die Beantwortung dieser Fragen!


 Mittwoch 4.November 2020 www.icehockeypage.de 
 Thema:
 Bericht:
Krefelder EV
IHP/jr
    -  Oberliga Nord
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