Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

     
   
Grizzlys Wolfsburg
(DEL)  Für Mittelstürmer Fabio Pfohl ist die Saison vorzeitig beendet, da er sich einem operativen Eingriff an der Hand unterziehen muss
  
Löwen Frankfurt
(DEL2)  Für Stürmer Manuel Strodel, der sich nach einer Verletzung nun einer Schulter-Operation unterziehen muss, ist die Spielzeit vorzeitig beendet
  
EC Peiting
(OLS)  Durch die Quarantäne-Maßnahmen nach dem positiven Coronatest entffallen nun auch die Partien am Dienstag gegen die Starbulls Rosenheim, sowie am Freitag gegen die Blue Devils Weiden und das Spiel am Sonntag beim Deggendorfer SC
  
Höchstadter EC
(OLS)  Die Alligators müssen bis zum Saisonende ohne Stürmerroutinier Vitalij Aab auskommen, der sich einer Schulter-Operation unterziehen muss
  
EV Moosburg
(BLL)  Der EVM hat die Verträge mit den beiden tschechischen Brüdern Petr und Miroslav Horava für die kommende Landesligasaison verlängert
  
Augsburger Panther
(DEL)  Stürmer Alex Lambacher muss sich einer Operation an der Hüfte unterziehen, womit die Saison vorzeitig beendet ist

Saale Bulls Halle
(OLN)  Nach der Vertragsverlängerung mit Trainer Ryan Foster gibt es eine weitere personelle Entscheidung bei den Saale Bulls zu vermelden, denn der Vertrag mit dem Deutsch-Tschechen Frantisek Wagner, der aus Bayreuth nach Halle kam und in sieben Partien ein Tor erzielen konnte, wurde in beidseitigem Einvernehmen aufgelöst
  
TEV Miesbach
(BYL)  Beim oberbayerischen Traditionsverein wird es zu einer Änderung hinter der Bande kommen, denn die Verantwortlichen haben sich dazu entschlossen die Zusammenarbeit mit Iven Horak zu beenden. Unterdessen hat Mannschaftskapitän Florian Feuerreiter, genauso wie sein Bruder Felix, für die neue Spielzeit zugesagt
  
Tölzer Löwen
(DEL2)  Verteidiger Sasa Martinovic hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen und wird daher in dieser Saison nicht mehr aufs Eis zurückkehren können
 
Eisbären Berlin
(DEL)  Stürmer Pierre-Cedric Labire laboriert an einer Leistenverletzung und fällt somit etwa zwei Wochen aus. Noch länger gedulden muss sich Stürmer Mark Zengerle, der wegen einer Bänderverletzung für etwa acht Wochen ausser Gefecht gesetzt ist. Die Eisbären haben Goalie Gion Ulmer und den Verteidigern Paul Reiner und Korbinian Geibel zudem drei Spieler aus dem eigenen Nachwuchs für das DEL-Team lizenziert

     
   

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ihp-newssplitterIHP News

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielberichte. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga West und Oberliga Ost, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern und Regionalliga Südwest.



toelzerloewenSechs-Punkte-Wochenende: Tölzer Löwen siegen 5:3 in Peiting

(OLS)  Die Tölzer Löwen kommen nach der Länderspielpause wieder in Fahrt. Mit dem 5:3 (1:1, 2:1, 2:1)-Sieg beim EC Peiting am Sonntagabend schafften die „Buam“ bereits das dritte Mal in dieser Saison ein Sechs-Punkte-Wochenende. Damit sind sie nun punktgleich mit Tabellenführer Regensburg.
Das erste Drittel war ausgeglichen: Die Löwen gingen durch Christoph Fischhaber in Führung (7.), Peiting glich durch Cody Carlson (8.) postwendend aus. Ebenfalls rasch egalisierten die Gastgeber die erneute Tölzer Führung im Mittelabschnitt: Nur 51 Sekunden lagen zwischen den Treffern von Florian Strobl und Tim Rohrbach (24.). „Wir haben nicht schlecht gespielt, aber das Tempo war nicht so hoch, wie ich mir das vorgestellt hatte“, sagte Löwen-Coach Florian Funk. „Es gab auf beiden Seiten einige Fehler.“ Aber: „Wir haben zur rechten Zeit die Tore gemacht.“
Kurz vor Ende des Drittels legten die Löwen noch einmal vor: Christian Heller erzielte sein erstes Saisontor (39.). „Das war sehr wichtig“, so Funk. Auch als Peiting noch einmal herankam, schlugen die Tölzer schnell zurück: Klaus Kathan stellte in der 52. Minute den Endstand her.
„Das Wochenende war sehr erfolgreich“, sagte Funk nach den gewonnenen sechs Punkten. Den Coach freute auch, dass die vierte Reihe an diesem Wochenende stark auftrumpfte und an vier Toren beteiligt war.
Ein Wermutstropfen bleibt: Bereits im ersten Drittel verletzte sich Sebastian Koberger an der Schulter. „Es kann sein, dass er uns länger ausfällt“, befürchtet Funk. Für die Löwen wäre das der zweite herbe Schlag binnen knapp zwei Wochen: Erst kürzlich verletzte sich Pascal Sternkopf schwer am Knie, was für ihn das Saisonende bedeutete.
Am kommenden Freitag empfangen die Tölzer Löwen die Selber Wölfe zum Spitzenspiel in der Hacker-Pschorr Arena (Spielbeginn: 19.30 Uhr).



woelfewoerishofenEV Bad Wörishofen sorgt für Torrausch in der Hacker-Pschorr Arena von Bad Tölz! Wölfe belohnen unglaubliche Aufholjagd mit einem famosen 11-5 Sieg bei der 1b des EC Bad Tölz 
 
(BLL)  Eine unglaubliche Aufholjagd fabrizierten die Wölfe des EV Bad Wörishofen am Sonntag Abend beim Gastspiel bei der zweiten Mannschaft des EC Bad Tölz. Umso bemerkenswerter, während die Gastgeber die Spielberichtsliste mit zwei Torhütern und 20 Feldspielern komplett brachten, mussten die Wörishofer im Vergleich zu Freitag auf weitere Spieler verzichten. Die Sirch-Brüder konnten die Reise ins Oberallgäu nicht antreten. Doch die Wölfe des EVW sind in dieser Saison körperlich einfach topfit und trotz unglücklichem Spielverlauf, konnten sie eine famose Aufholjagd starten und einen 1-4 Rückstand in einen zweistelligen 11-5 Sieg umwandeln. Die Gastgeber trafen zu Beginn aus allen Lagen und führten mit den ersten drei Torschüssen, kurz unterbrochen durch Patrick Münchs Ausgleich nach dem ersten Spieldrittel 3-1. Im zweiten Spielabschnitt legten die Wörishofer Eishockeycracks nochmals zu und ließen sich auch durch das 1-4 in der 22.Spielminute bei einem Konter nicht aus der Ruhe bringen. Sie entwickelten immer mehr Druck und die Gastgeber konnten dort schon nicht mehr den Wörishofern was entgegensetzen. Logische Folge waren das 2-4 und 3-4 durch Sascha Hirschbolz und Franz Schmidt bis zum zweiten Drittelende. Was danach passierte nennt man wohl einen Lauf. Im letzten Drittel lief dann alles bei den Kneippstädtern. Mit dem Ausgleich in der 44.Spielminute von Peter Brückner war die endgültige Gegenwehr der Löwen gebrochen. Nur zwei Minuten später konnte Patrick Münch die erstmalige Führung erzielen. Die nicht einmal eine Minute später durch Michael Simon ausgebaut wurde. Auch eine Auszeit und einen Torwartwechsel hielten die Mannen von Trainer Andreas Schweinberger nicht ab, den EC richtig vorzuführen. Denn in der 48.Spielminute stand es durch Kapitän Bernd Schweinberger schon 7-4. Dachte man, jetzt würden die Wölfe sich bereits für die Arbeitswoche schonen, der sah sich getäuscht. Sie waren hungrig auf Tore und Peter Brückner erhöhte in der 50.Spielminute mit einem toll abgeschlossenen Penalty auf 8-4. Der nächste Treffer von Simon ließ nicht lange auf Sich warten, bevor Christoph Heckelsmüller in der 56.Spielminute den zweistelligen Sieg perfekt machte. Nach dem fünften Treffer von Tölz, setzte Simon mit seinem dritten Tor Erfolg den Schlusspunkt zum 11-5, die dafür sorgte, dass das letzte Spieldrittel mit einem unglaublichen 8-1 endete. Insgesamt war es ein Erfolg, der über eine geschlossene Mannschaftsleistung in 60 Spielminuten zustande kam und die den Wölfen des EV Bad Wörishofen momentan den zweiten Tabellenplatz der Landesliga Süd/West einbringt. So gab es am Schluss nur zufriedene Gesichter im Lager der Kneippstädter.



bayreuthtigersVerdienter Tigerssieg im Derby vor ausverkauftem Haus - Fulminanter Mittelabschnitt des EHC Bayreuth entschied die Partie

(OLS)  Dieses hoch emotionale und stimmungsvolle Oberfrankenderby startete druckvoll mit zwei engagierten und aggressiv spielenden Teams. Die Hausherren setzten dabei die ersten Achtungszeichen und auch eine erste Boxeinlage zwischen Sevo und Schadewaldt ließ nicht lange auf sich warten. Den ersten Eintrag auf dem Scoreboard gelang aber dem VER in Überzahl, als ein scharfer Querpass in ein unübersichtliches Gewühl vor dem Tor plötzlich hinter der Linie landete. Nur kurz später erhöhten die Gäste durch Moosberger auf 0-2 und vielen Anhängern der Gelb-schwarzen wurde kurzfristig etwas mulmig. Nicht so der Mannschaft, die schüttelte sich zweimal und kämpfte sich zurück in die Partie. Die folgenden gut 70 Sekunden 3 gegen 5 Unterzahl überstand man mit aufopferungsvollem Kampf schadlos und startete danach die Gegenoffensive. Angetrieben vom überragenden Ivan Kolozvary setzte man die Hochfranken nun mehr unter Druck und der Spieler des Tages traf auch als erster für seine Farben. Mit einer exakten Kopie des Powerplayspielzuges dessen kurz zuvor erzielter Treffer wegen fragwürdigem Torraumabseits nicht anerkannt wurde, traf er per feinem Direktschuss hoch auf Suvelos Fanghand zum 1-2 und zielte 3 Minuten später auf die gleiche Stelle und nutzte seine nächste Chance erneut eiskalt zum Ausgleich. Dazwischen hatte Suvelo auch noch einen Aussetzer, als er die Scheibe bei einem Ausflug verlor, die Tigers dieses Geschenk aber ausschlugen.
Im Mittelabschnitt blieben die Wagnerstädter weiter am Drücker und zelebrierten spätestens nach Thielsch Überzahltreffer ins kurze Eck, minutenlanges Eishockey vom feinsten. Spielerisch und läuferisch eine Klasse stärker, stürzte man die Wölfe von einer Verlegenheit in die andere und erhöhte mit teilweise herrlich heraus gespielten Toren durch Bartosch, Dam und nochmals Kolozvary bis zum famosen 6-2 Zwischenstand nach 40 Minuten. Diese kompakte Mannschaftsleistung, unermüdliches Nachsetzen und immer weiter marschieren, trotz widrigem Beginns honorierte der Großteil der Zuschauer im ausverkauften Oval völlig berechtigt mit stehenden Ovationen. Jetzt gelang fast alles und der EHC spielte teilweise wie im Rausch.  Diese Tigers waren einfach phänomenal.
Im Schlussdrittel war dann mehr Ergebnisverwaltung angesagt, was aber nach diesen irren 20 Minuten absolut verständlich ist. Auf beiden Seiten gab es zwar noch Tore, doch der Sieger der Partie stand längst fest. Zu überlegen waren die Hausherren diesmal gegen die phasenweise ziemlich überforderten Wölfe. Tigerscoach Waßmiller war jedenfalls sehr zufrieden mit seinem Team und konstatierte wie sein Gegenüber in der PK einen völlig verdienten Derbysieg.

1:2 Niederlage des 1b-Teams beim Tabellenführer
(BBZL)  Mit einem unglücklichen 1:2-Niederlage kehrte die 1b-Mannschaft des EHC Bayreuth vom Spitzenspiel der Eishockey-Bezirksliga am Freitag beim Tabellenführer EHC Straubing zurück. Dabei hinterließ das junge Team von Trainer Michael Dippold, die ohne Unterstützung durch die Junioren aus dem Oberliga-Kader antreten mussten, einen kämpferisch tadellosen Eindruck.
Kurz nach Spielbeginn wurde der Kader noch weiter dezimiert. Michael Messerer erhielt einen Puck voll ins Gesicht und musste stark blutend ins Krankenhaus gebracht werden. Die Jungs waren erst einmal ziemlich konsterniert. Straubing, die alles aufgeboten hatten, was zu haben war, übernahm die Initiative und war offensiv besser und kreativer. Gegen vier Blöcke hielten die Bayreuther allerdings defensiv gut dagegen, Max Schmidt im Tor hatte ebenfalls einen guten Tag erwischt und hielt seinen Kasten sauber. Beim 0:1 durch Marvin Nerb in der 15. Minute war er chancenlos.
Im 2. Drittel wurden die Reihen etwas umgestellt, was sich positiv bemerkbar machte. Bayreuth wurde jetzt auch offensiv aktiver und erspielte sich zahlreiche Möglichkeiten. Bei einer dieser Chancen wurde Michael Breyer von den Beinen geholt. Den fälligen Penalty verwandelte er nach 26 Minuten eiskalt zum 1:1-Ausgleich. Der Gegner war nun angeschlagen, ein zweites Tor für Bayreuth lag in der Luft. Eine weitere Verletzung warf die Oberfranken aber wieder zurück. Sandro Masching wurde ebenfalls durch einen Schuss getroffen und musste mit einem Armbruch vom Eis. Aus einem Gewühl vor dem Bayreuther Tor heraus stocherte Patrick Schemp die Scheibe ins Tor und sorgte für die zu diesem Zeitpunkt überraschende Führung der Gastgeber. So ging es dann in das Schlussdrittel.
Wieder wurden die Reihen umgestellt. Thomys wurde in die Verteidigung zurück geholt, die dritte Sturmreihe bildeten drei etatmäßige Verteidiger. Das Experiment glückte zwar, aber Zählbares wurde nicht mehr herausgeholt. Man war die aktivere zweier gleichwertiger Mannschaften und hatte auch mehrere hochkarätige Chancen. Am Schluss hat es leider nicht gereicht, auch ein sechster Feldspieler brachte nichts mehr ein. Ein Unentschieden wäre der gerechte Lohn für eine kämpferische Glanzleistung gewesen.
Die Mannschaft liegt immer noch auf Rang 2, der Rückstand auf Straubing beträgt jetzt aber bereits vier Punkte. Weitere Punktverluste darf man sich nicht mehr erlauben, soll der anvisierte Landesliga-Aufstieg nicht schon frühzeitig unerreichbar sein. Das nächste Spiel findet am 28.11.14 um 20:00 Uhr bei der SG Würzburg/Höchstadt statt.



fischtownpinguinsbremerhavenFischtown Pinguins Bremerhaven: PinguinsTV überträgt Halbfinalturnier des „Continental-Cup“ aus Südtirol / „Live dabei sein – jetztr buchen!“

(DEL2)  Das SpradeTV-Team der Fischtown Pinguins wird sich am Donnerstag auf den Weg ins italienische Klobenstein/Ritten machen, um von dort aus das Halbfinalturnier zu übertragen. Wie bereits beim Turnier im heimischen Bremerhaven werden alle 6 Spiele gezeigt. Los geht es mit dem Spiel unserer Pinguine gegen HC Ertic am Freitag, 21. November 2014 um 16:00 Uhr. Um den Fans die gewohnte Qualität der SpradeTV-Übertragungen zu gewährleisten, wird mit drei besetzten Kamerapositionen gearbeitet. Selbstverständlich werden die Spiele der Fischtown Pinguins kommentiert. Die Spiele der anderen Teams bleiben ohne Kommentar.
Hier noch einmal alle Partien im Rahmen des Turniers um den Finaleinzug des „Continental Cup“ auf einem Blick:
Freitag, 21. November 2014:
16:00 Uhr: HC Ertic vs. Fischtown Pinguins
19:30 Uhr: Rittner Buam vs. Blue Fox Herning
Samstag, 22. November 2014:
16:00 Uhr: Blue Fox Herning vs. HC Ertic
19:30 Uhr: Fischtown Pinguins vs. Rittner Buam
Sonntag, 23. November 2014:
16:00 Uhr: Rittner Buam vs. HC Ertic
19:30 Uhr: Fischtown Pinguins vs. Blue Fox Herning
Die Spiele sind bei www.spradetv.de bereits jetzt zu buchen. 
Wir wünschen allen Fans viel Spaß bei der Übertragung! 



buchloheÜberlegene Piraten landen ungefährdeten Sieg / ESV Buchloe gewinnt 11 : 4 gegen Moosburg – Kastenmeier trifft vier Mal

(BYL)  Den Pirates gelang am Sonntagabend vor 275 Zuschauern in der Buchloer Eishalle  ein ungefährdeter 11 : 4 (4 : 1, 3 : 2, 4 : 1) Erfolg über den EV Moosburg. Dies war nicht nur der bislang höchste Saisonsieg, sondern auch der dritten Heimerfolg in Serie für Piratenkapitän Daniel Huhn und seine Kollegen. Damit belegen die Freibeuter mit 18 Punkten nach dem zwölften Bayernligaspieltag wieder Rang 6 der Tabelle. Die Gäste waren aufgrund zahlreicher Ausfälle nur mit einem kleinen Kader angereist, und hatten trotz großer Lauf- und Kampfbereitschaft, den Piraten, die mit vier Sturmreihen aufgelaufen waren, nur wenig entgegen zu setzen. Trotzdem war ESV Trainer Robert Torgler mit dem Auftritt seiner Mannschaft nicht gänzlich zufrieden. „Natürlich freue ich mich über das Ergebnis, aber ich bin heute überhaupt nicht einverstanden mit unserer Defensive. Hier haben wir noch viel Arbeit, vor allem im mentalen Bereich“, so Torgler, der von seiner Kritik ausdrücklich Torhüter Fritz Hessel ausnahm, dem er eine gute Leistung attestierte. Allerdings waren mit Sven Curmann und David Strodel auch zwei Verteidiger angeschlagen in die Partie gegangen und mussten aufgrund von Verletzungen auch diesmal wieder vorzeitig in der Kabine bleiben. Die Hausherren übernahmen sofort das Kommando und kamen schnell zu guten Möglichkeiten. Patrick Weigant eröffnete schließlich den Torreigen nach Vorarbeit von Justin Bernhardt (5.). Herrlich vorbereitet von Tobias Kastenmeier traf Tobias Streit kurz darauf eiskalt in den Winkel (8.). Als David Strodel nach einem Zusammenspiel mit Marc Weigant die Scheibe zum 3 : 0 im Moosburger Kasten unterbrachte, waren die Weichen im Prinzip früh gestellt. Doch plötzlich kamen die Moosburger zu ersten Chancen und verkürzten prompt durch Christian Seidlmayer zum 1 : 3 (12.). ESV Coach Robert Torgler sah sich in dieser Phase sogar gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Als dann erneut Patrick Weigant für den vierten Buchloe Treffer sorgte (16.), kehrte wieder mehr Ruhe in die Reihen der Piraten ein. Nur 50 Sekunden waren im Mitteldrittel gespielt, als Daniel Huhn mit seinem Tor zum 5 : 1 für die endgültige Entscheidung sorgte (21.). Zwischendurch brachte Christian Göttlicher den EV Moosburg auf 2 : 5 heran (27.), doch dann folgte der große Auftritt von Tobias Kastenmeier, dem innerhalb von 12 Minuten drei Treffer gelangen (29./32./40.). Vorlagengeber war dabei jeweils Kapitän Daniel Huhn. Die Serie wurde nur unterbrochen durch einen Gegentreffer von Franz-Xaver Birk (30.). Einige weitere Treffer gab es dann auch noch im Schlussabschnitt zu sehen. Marc Weigant (46.) und Tobias Kastenmeier (47.) mit seinem vierten Tor an diesem Abend, schraubten den Vorsprung bis auf 10 : 3. Die Gäste aus Moosburg waren mit bewundernswerter Moral bis zum Ende darum bemüht das Ergebnis zu verbessern und wurden mit einem Tor durch Gregor Held (51.) für ihren unermüdlichen Einsatz auch belohnt. In der letzten Spielminute war dann schließlich Verteidiger Felix Furtner mit seinem ersten Treffer im Piratentrikot für den 11 : 4 Endstand verantwortlich (60.). Am nächsten Wochenende treffen die Pirates gleich zwei Mal auf den Tabellennachbarn TSV Peißenberg, wobei der ESV am Freitag zunächst auswärts antritt. 



crimmitschauEispiraten Crimmitschau auch gegen Frankfurt ohne Punkte - Westsachsen lassen zu viele Chancen liegen

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau konnten gegen die Löwen Frankfurt ihre Heimstärke nicht ausspielen. Zwar erspielten sich die Gastgeber eine Vielzahl an hochkarätigen Chancen, ließen diese aber gegen einen starken Torwart der Gäste ungenutzt. Frankfurt hingegen war deutlich effizienter und konnte sich letztendlich durch den 1:4 Auswärtssieg über die 3 Punkte freuen.
Die Eispiraten begannen stark. Viel Laufbereitschaft und gutes Körperspiel verschafften den Westsachsen zunächst den nötigen Respekt beim Gegner. Die Löwen hingegen lauerten von Beginn an auf Konter, die sie über die gesamte Spielzeit zumeist sehr gefährlich vortrugen. Die ersten Chancen der Partie verzeichneten die Hausherren, die durch Marvin Tepper und Matt MacKay aus Nahdistanz scheiterten. Wenig später verpasste auch Robin Slanina in aussichtsreicher Position den Führungstreffer der Eispiraten. Frankfurt hingegen brauchte weniger Anlauf, bereits in der 9. Minute konnten die Löwen den Puck erstmals ins Tor der Eispiraten beförderten. Im Nachstochern geht die Scheibe am kurzen Pfosten zum 0:1 über die Linie. Auch in der Folge waren es die Crimmitschauer, die immer wieder gefährlich vor dem Tor der Gäste auftauchten. Die Angriffe blieben am Ende aber erfolglos. Frankfurt hingegen erhöht in der 14. Minute auf 0:2, als der Puck bei einem Weitschuss durch die Ausrüstung von Eispiraten-Keeper Ryan Nie rutscht. Mit diesem Spielstand verabschiedeten sich beide Mannschaften dann auch in die erste Pause.
Im Mitteldrittel erhöhten die Eispiraten ihre Offensivbemühungen. Allerdings ließ die Chancenverwertung weiterhin zu wünschen übrig. Bei Überzahl der Eispiraten schlagen die Löwen dann nochmals zu, als sie erneut einen Konter konsequent zu Ende spielten. Nach dem 0:3 verzeichneten die Eispiraten weiterhin gute Chancen, die wohl Beste ließ Kapitän André Schietzold aus. Dem Crimmitschauer wurde ein Penalty zugesprochen, den er aber nicht verwandeln konnte. So blieb es bis zur erneuten Pause beim 0:3 aus Sicht der Gastgeber, die weiterhin ein deutliches Chancenübergewicht hatten.
Im Schlussabschnitt läuft die Zeit gegen die Eispiraten, die weiterhin beste Möglichkeiten nicht nutzen können. Jakub Langhammer, Matt MacKay und Jamie MacQueen vergeben alle ihr Chancen und verpassen den so wichtigen ersten Treffer für die Hausherren. Wieder sind es die Löwen, die effektive Angriffe zeigen und in der 49. Minute durch ein weiteres Tor auf 0:4 erhöhen. Erst im Anschluss dürfen auch die Fans der Eispiraten den einzigen Treffer ihres Teams bejubeln. Im Powerplay findet der Puck nach einem Weitschuss von Jamie MacQueen den Weg in die Maschen. Am letztendlichen Sieg der Gäste vermochte dieser Ehrentreffer aber nichts mehr zu ändern.



dresdnereisloewenDresdner Eislöwen: Niederlage gegen Starbulls Rosenheim

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das Heimspiel gegen die Starbulls Rosenheim mit 1:3 (0:0; 1:0; 0:3) verloren. Vor 2586 Zuschauern erwischte der Gastgeber einen guten Start und machte sofort Druck. Kris Sparre und Carsten Gosdeck erarbeiten die ersten Dresdner Chancen, Petr Macholda scheiterte in Überzahl von der blauen Linie nur knapp. Rosenheim konnte sich in den ersten Minuten gegen früh attackierende Eislöwen nur schwer befreien. Zwar kamen auch Franz Bertholdt und Feodor Boiarchinov noch zu guten Gelegenheiten, doch die Blau-Weißen konnte ihre Überlegenheit im ersten Abschnitt einfach nicht in einen Treffer umwandeln.
Nach der Pause zeigten sich die Starbulls aktiver. Eislöwen-Goalie Peter Holmgren war gegen Benjamin Zientek auf dem Posten, Sparre verzog auf der Gegenseite nur knapp. Als der Dresdner Torhüter wenig später umfahren wurde, zielte Fabian Zick am Tor vorbei. Während Dominik Grafenthin das Tor verfehlte, scheiterte Robin Hanselko für Rosenheim mehrfach an Holmgren. Aus kurzer Distanz traf Travis Martell allerdings zum umjubelten 1:0 (35.). Die Befreiungsphase hielt jedoch nicht lange an: Nach einer Chance von Andrej Strakhov landete der Puck in doppelter Unterzahl im Tor der Dresdner, doch der Treffer wurde nicht gezählt, da das Spielgerät erst nach dem Ertönen der Sirene die Linie überquert hatte.
Im Schlussdrittel erarbeitete sich Rosenheim ein Übergewicht. Mario Valery-Trabucco erzielte in der 44. Minute den Ausgleich, Zick traf den Pfosten. Carsten Goseck und Sami Kaartinen konnten ihre Chancen nicht nutzen, Strakhov machte es auf der Rosenheimer Seite besser und markierte das 1:2 (58.). Maximilian Hofbauer setze mit seinem Empty Net-Treffer zum 1:3 den Schlusspunkt (60.).
„Nach dem ersten Drittel hatte ich Mühe, in der Auswertung gegenüber meiner Mannschaft ruhig zu bleiben. Wir hatten zwar zwei Konterchancen, haben uns gegen sehr aggressive Dresdner aber extrem schwer getan. Das geht so nicht. Ab dem zweiten Drittel hatten wir das Spiel dann sehr gut im Griff. Meine Spieler sind viel gelaufen, haben sich Chancen erarbeitet. Das Ergebnis geht in Ordnung“, sagt Rosenheim-Coach Franz Steer.
„Die Niederlage tut weh, weil sich unser Team grundsätzlich gut bewegt hat. Das zweite Drittel hat das Spiel entschieden. Wir hatten kein Timing, keine Zweikampfführung mehr. Es ist schwer zu erklären, woher dieser Bruch kam. Wir müssen die Sache aufarbeiten, aber bis zum Mittwoch besonderen Fokus auf die Regeneration legen“, sagt Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch.
Das nächste Heimspiel in der EnergieVerbund Arena steht für die Eislöwen bereits am Mittwoch, 19. November an. Um 16 Uhr empfangen die Blau-Weißen dann den EC Bad Nauheim. 



wanderersgermeringWanderers Germering melden sich zurück - Wanderers holen gegen Nürnberg und Landsberg 4 Punkte

(BYL)  Das erwartet schwere Spiel bekamen die rund 15 mitgereisten Wanderers-Fans vergangenen Freitag in Nürnberg präsentiert. Die Spannung kam über 60 Minuten jedoch nicht zu kurz. Erst wenige Sekunden vor dem Ende konnte die Mannschaft von Trainer Sebastian Wanner den Sack endgültig zumachen!
Dabei begann die Partie äußerst vielversprechend. Gleich zwei Überzahlsituationen zu Beginn machten Hoffnung auf eine frühe Führung. Leider konnte man die personelle Überlegenheit auf dem Eis nicht in Tore ummünzen und gab kurz darauf den Hausherren die Möglichkeit, sich in Überzahl zu beweisen. Aber auch der EHC80 konnte daraus kein Kapital schlagen. Die ersten richtigen Torchancen im Spiel hatten wenig später die Gäste. Harald Nuss und Christopher Ott scheiterten gleich zweimal am EHC-Torhüter Güttner. Vier Minuten vor der ersten Drittelpause sollte der Schlussmann der Nürnberger dann das erste Mal geschlagen werden. Nico Rossi nutzte eine Unachtsamkeit von Güttner gnadenlos aus und schob den Puck zum umjubelten 1:0 über die Linie! Die Führung sollte auch über das erste Drittel hinaus lange Bestand haben! In einer nun ausgeglichenen, aber durch viele Strafzeiten geprägten Partie kamen beide Seiten immer wieder zu Tormöglichkeiten. Da es die Wanderers versäumten, nachzulegen, kam es, wie es kommen musste: Die Hausherren glichen aus! Stürmer Michael Gietl ließ die Partie in der 30. Spielminute noch einmal von vorne beginnen. Beinahe gedreht hätten die Franken die Partie zu Beginn des Schlussdrittels, doch Sebastian Reisinger im Tor der Wanderers konnte in letzter Not entschärfen. Danach mussten vor allem die Wanderers immer wieder Platz auf der Strafbank nehmen. Dadurch gewährte man den Gastgebern zahlreiche Chancen und musste in der Druckphase der Nürnberger häufig um seine Punkte zittern. Völlig unangekündigt nahm sich Stürmer Daniel Rossi ein Herz (52. Min.) und ließ das Netz hinter Güttner zappeln! Die verbliebenen Spielminuten entwickelten sich dann zu einem regelrechten Eishockey-Krimi. Zwei weitere Strafzeiten boten dem EHC neue Möglichkeiten, ein zweites Mal auszugleichen. Da ihnen das nicht gelang, nahmen sie 48 Sekunden vor dem Ende ihren Torhüter vom Eis. Nachdem der erste Befreiungsversuch der Wanderers nicht im Tor untergebracht werden konnte, startete Benedikt May einen zweiten Versuch und erzielte mit einem Empty-Net-Treffer den 1:3 Endstand, der für eine fröhliche Heimreise sorgte.
Zuhause kam es zwei Tage später schließlich zum Bayernliga-Derby gegen Landsberg. Rund 400 Zuschauer verfolgten einen spannenden Schlagabtausch zwischen zwei Mannschaften auf Augenhöhe, auch wenn der Blick auf die Tabelle etwas anderes hätte vermuten lassen. In Führung ging im ersten Spielabschnitt der favorisierte HCL. In der 8. Spielminute bekam Schmelcher den Puck unmittelbar vor Sebastian Reisinger vor seine Füße und donnerte diesen gnadenlos in die Tormaschen. Die Wanderers hatten kurz darauf jedoch die passende Antwort parat. Verteidiger Markus Koch nutzte ein Überzahlspiel zum verdienten Ausgleich. Wenige Minuten später hätte Koch sogar die Führung erzielen können. Doch der ehemalige Germeringer Torhüter Christoph Schedlbauer stand goldrichtig. Auch das Mitteldrittel gestaltete sich relativ ausgeglichen, auch wenn Landsberg einen regelrechten Blitzstart erwischte. Denn gerade einmal 35 Sekunden waren wiedergespielt, als HCL-Stürmer Fischer seine Farben erneut in Führung brachte. Aber diesmal sollte der Wanderers-Anhang nicht lange auf den Ausgleich warten. Erneut konnte man eine personelle Überzahl nutzen. Benedikt May traf nach einem schönen Solo (24. Min.) zum 2:2. Ungewöhnlich für die Wanderers konnten sie ziemlich genau zehn Minuten später erneut ein Powerplay zur erstmaligen Führung verwerten. Verteidiger Mathias Götz schlenzte den Puck unhaltbar in das Tor von Schedlbauer. In den letzten 20 Minuten waren die Wanderers drauf und dran, den nächsten Erfolg einzufahren. Dies bestätige auf der anschließenden Pressekonferenz auch Gästetrainer Alexander Wedl. Doch die Rechnung hatten die Wanderers ohne den erfahrenen Stürmer der Gäste, Mike Dolezal, gemacht. Er konnte seine Mannschaft 12 Minuten vor dem Ende in Überzahl zurück ins Spiel katapultieren. Die restlichen Spielminuten verblieben torlos, sodass der Sieger im Penaltyschießen ermittelt werden musste. Hier erwiesen sich die Gäste als abgezocktere Mannschaft, sodass man sich mit einem Punkt zufriedengeben musste. Sebastian Wanner sprach seiner Mannschaft nach dem Spiel ein Kompliment für ihre kämpferische Leistung aus. „Wir haben trotz der dünnen Personaldecke dreimal hintereinander Punkte geholt!“, so Wanner weiter.
Mit dem 4-Punkte-Wochenende klettern die Wanderers wieder auf Platz elf und haben vier Punkte Rückstand auf den Tabellenzehnten Memmingen. Schon kommendes Wochenende stehen für die Mannschaft von Trainer Sebastian Wanner die zwei nächsten schweren Aufgaben auf dem Programm. Gleich zweimal muss man sich gegen den Tabellendritten Höchstadt messen. Am Freitag treten die Wanderers die Reise ins Frankenland an, bevor es zwei Tage später im heimischen Polariom (18:00 Uhr) zum Rückspiel kommt. 



hamburgfreezersDezimierte Hamburg Freezers erkämpfen 3:0 in München - Shutout für Kotschnew

(DEL)  Die Hamburg Freezers haben am Sonntagnachmittag einen 3:0-Erfolg (1:0, 1:0, 1:0) in München feiern können. Beim Zweitplatzierten EHC Red Bull trafen Morten Madsen, Kevin Clark und Thomas Oppenheimer für die Norddeutschen, die während der Partie auf Garrett (Spieldauerdisziplinarstrafe) und Brett Festerling (Knöchelverletzung) verzichten mussten. Die Langzeitverletzten Dupuis, Cabana und Westcott waren ohnehin nicht mit in den Süden gereist.
In einem ausgeglichenen und fair geführten ersten Drittel gingen die Hamburger vor 3716 Fans durch Morten Madsen (16.) in Führung, die Kevin Clark (22.) kurz nach der Pause ausbauen konnte – das Tor zum 2:0 war bereits der 15. Saisontreffer des Kanadiers. München gewann mit fortwährender Spieldauer, auch begünstigt durch die Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Garrett Festerling, mehr Kontrolle, agierte aber nicht zwingend genug und scheiterte mehrmals an Dimitrij Kotschnew. Dem Freezers-Schlussmann, einer kämpferischen Leistung und dem 3:0 durch Thomas Oppenheimer (57.) ins leere Tor der Red Bulls war es zu verdanken, dass der vierten Auswärtssieg der Saison nicht mehr in Gefahr geriet und Kotschnew am Ende seinen ersten Shutout der Saison feiern durfte.
Am Montag haben die Hamburg Freezers frei, am Dienstag trifft sich das Team um 10 Uhr in der Volksbank Arena zum Training. Nach der Auswärtspartie in Köln am kommenden Freitag steht das nächste Heimspiel am Sonntag, 23. November um 14.30 Uhr gegen die Grizzly Adams Wolfsburg in der o2 World Hamburg an. Tickets für diese Partie gibt es im Onlineshop unter www.hamburg-freezers.de, unter der Hotline 040/380 835 222, im Fanshop in der Volksbank Arena sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.



EHC Eisbaeren HeilbronnSpitzenreiter!!! Die Eisbären Heilbronn entzaubern Zweibrücken

(RSW)  Mit einer überzeugenden Leistung haben die Eisbären Heilbronn den bisherigen Spitzenreiter Zweibrücken Hornets vom Thron gestoßen und haben nach dem 8:2 (4:0, 3:1, 1:1)-Sieg selbst die Tabellenführung übernommen.
Beide Trainer waren aufgrund ihrer personellen Notlage zum Improvisieren gezwungen. Eisbären-Coach Kai Sellers musste wie auch sein Gegenüber Richard Drewniak auf sechs Stammspieler verzichten, wobei auf Hornets-Seite der Liga Topscorer Ben Payne sowie der Vierte der ligaweiten Scorerwertung, Lukas Srnka, fehlten.
Die 421 Zuschauer in der Kolbenschmidt Arena rieben sich in den ersten Minuten verwundert die Augen. Hatte man eigentlich einen offenen Schlagabtausch zweier gleichwertiger Teams erwartet, so musste man schnell erkennen, dass die Eisbären an diesem Tag das überlegene Team waren. Nach fünf Minuten tanzte Verteidiger Pascal Schoofs die gegnerischen Reihen aus und vollstreckte zum 1:0. Die Eisbären ließen die Scheibe laufen und spielten ihre Gegner teilweise schwindlig. Die Folge: Das 2:0 nach acht Minuten. Zweibrücken nahm ob der drückenden Überlegenheit des Gegners eine Auszeit. Die Mannen um Kapitän Felix Kollmar spielten sich nun in einen wahren Rausch, wogegen von den Gästen kaum eine Gegenwehr kam. Obwohl es im ersten Drittel keine Strafzeiten gab, hätte man meinen können, dass die Eisbären ständig einen Mann mehr auf dem Eis hatten. So war es dann auch nicht verwunderlich, dass abermals Axel Hackert (11.) und Igor Filobok (15.) zum Pausenstand von 4:0 erhöhten.
Im mittleren Spielabschnitt besannen sich die Gäste dann zumindest auf ihre kämpferischen Fähigkeiten und leisteten nun mehr Gegenwehr. Dennoch gelang Igor Filobok in der 24. Minute das 5:0. Nachdem Tomas Vodicka drei Minuten später auf 5:1 verkürzt hatte, wechselten die Hornets nach der Hälfte des Spiels den Torhüter. Steven Teucke übernahm für Marcel Kappes. Als “Willkommensgeschenk” für Teucke setzte Milan Liebsch nicht mal eine Minute nach dessen Einwechslung einen satten Schuss an die Querlatte, eher wenige Sekunden später Arno Metz zum 6:1 vollstreckte. Als Manuel Pfenning noch vor der Pause auf 7:1 erhöhte, war das Spiel entschieden.
Deshalb flachte die Begegnung im Schlussdrittel dann zusehends ab. Die Eisbären besannen sich eher auf das Verwalten des Ergebnisses, während sich die Zweibrücken Hornets aufgegeben hatten. In der 55. Minute wurde es dann aber doch nochmal interessant. Erst traf Daniel Brendle mit seinem ersten Saisontreffer zum 8:1 – auch diesmal war erst ein Pfostenschuss vorangegangen, dann verkürzte Marc Lingenfelser nur neun Sekunden später zum 8:2-Endstand.
“Wir waren heute hoch motiviert und wollten unbedingt den ersten Platz”, sagte Trainer Kai Sellers nach dem Spiel. “Das Team hat alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten, und jetzt sind wir zum ersten Mal in dieser Saison Tabellenführer.”
Ein Superlativ erkannte gar Stürmer Manuel Pfenning bei der Pressekonferenz im VIP-Raum: “Im ersten Drittel haben wir heute das beste Eishockey gespielt, seit ich bei den Eisbären bin. Wir wussten, wenn wir an die Leistung vom letzten Drittel aus dem Derby gegen den Heilbronner EC anknüpfen, dann würden wir Zweibrücken schlagen können. Das ist uns eindrucksvoll gelungen.”
Nun folgen für die Eisbären gleich zwei Duelle gegen den Verfolger Stuttgart Rebels – erst am kommenden Freitag um 20 Uhr auf der Stuttgarter Waldau und dann am 28.11. zuhause.



kasselhuskiesKassel Huskies holen Punkt gegen Bremerhaven


(DEL2)  Am heutigen Sonntag kam es in der Eissporthalle Kassel zum Spitzenspiel der DEL2. Der letztjährige Meister, die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven, gastierten zu ungewohnter Zeit – um 17:00 Uhr – bei den Huskies und versprachen großes Spektakel. Ähnlich wie die Nordhessen war das Team von Trainer Mike Stewart gut aus der Länderspielpause gekommen und zuhause den ETC Crimmitschau geschlagen. Die Huskies machten am vergangenen Freitag mit Uli Egens ESV Kaufbeuren kurzen Prozess und gewannen mit 5:2 im Allgäu. Somit schielten beide Mannschaften auf die Möglichkeit eines perfekten Sechs-Punkte-Wochenendes. Chef-Husky Rico Rossi konnte dabei – mit Ausnahme des verletzten Mika Järvinen – auf einen komplett gesunden Kader zurückgreifen. Sein Heimdebüt in der Eissporthalle gab dabei Förderlizenzspieler Daniel Schmölz, der zuvor nur in den Auswärtspartien der Nordhessen in Ravensburg und Kaufbeuren zum Einsatz gekommen war.
Beide Mannschaften neutralisierten sich zunächst, so dass es in der Anfangsphase zu keinen nennenswerten Torchancen kam. Erst im Laufe des ersten Drittels erarbeiteten sich die Nordhessen ein optisches Übergewicht. Dabei führte aber weder die herrlich von Mike Collins eingeleitete Möglichkeit für Adriano Carciola in der 6. Spielminute, noch der Pass von Kapitän Manuel Klinge auf den im Slot lauernden Conor Morrison in der 7. Spielminute zum Erfolg. Immer wieder fanden die Huskies in Fischtown-Torsteher Jonas Langmann ihren Meister. Kai Kristian musste erst in der 10. Minute eingreifen, als Ex-Husky Anrej Teljukin den frei vorm Tor stehenden Thomas Zuravlev anspielte, dieser aber – wie gesagt – am bis hierhin gut aufgelegten - Kasseler Zerberus scheiterte.
Die fehlende Kaltschnäuzigkeit im Abschluss auf beiden Seiten war somit der Hauptgrund warum die 3.490 Zuschauer – trotz weiterer guter Chancen - bis zum ersten Drittelende keine Treffer sehen sollten.
Im zweiten Drittel wandelte sich das Bild des Spielverlaufs dann. Bremerhaven wurde zunehmend spielbestimmender und erarbeitete sich beste Chancen in Reihe. Kai Kristian avancierte in dieser Phase des Spiels zum besten Husky. Seine beste Parade zeigte der Aufstiegsheld der vergangenen Saison in der 28. Minute, als er gegen Tim Miller spektakulär zur Stelle war und sein Team vor dem Rückstand bewahrte. In der 30. Spielminute war es dann aber soweit. Nach einem Fehler im Kasseler Aufbauspiel war es der US-Amerikaner Steve Slaton der die Nordlichter verdient in Führung brachte und die rund 200 mitgereisten Schlachtenbummler der Pinguins zum Jubeln brachte.
So liefen die Nordhessen zu Beginn des dritten Drittels einem Rückstand von einem Tor hinterher. Und die Huskies dachten gar nicht daran aufzustecken. Collins und Schmölz hatten den Ausgleich bereits früh im Spielabschnitt auf den Schlägern, scheiterten aber immer wieder am über sich hinauswachsenden Langmann. Die größte Chance dieser Phase aber ließ Adriano Carciola aus, als er gefühlt auf der Torlinie stehend den Puck nicht am Bremerhavener Torhüter vorbeibringen konnte.
Gerade in die Phase des Kasseler Drucks spielten die Pinguins den Spielverderber. In eigener Überzahl verlor Manuel Klinge den Puck in der neutralen Zone und Brendan Cook hatte im Alleingang keine Probleme Kai Kristian zum 0:2 zu überwinden. Mannschaft und Fans zeigten sich geschockt von dieser Vorentscheidung, während die Bremerhavener Fans lautstark „Auswärtssieg!“ skandierten. Doch wie schon so häufig in dieser Saison zeigten die Huskies nun ihre größte Qualität: unbändigen Willen. Während Kai Kristian schon längst das Tor zu Gunsten eines sechsten Feldspielers verlassen hatte, besorgte Alex Heinrich 49 Sekunden vor Schluss den mittlerweile verdienten Ehrentreffer für die Huskies. Was nun folgte war einer dieser gewissen Momente in der Kasseler Eishockeygeschichte: Kristian hatte unmittelbar nach Wiederbeginn den Kasten erneut geräumt. Die Sekunden tickten erbarmungslos gen null, als Collins Schuss von der blauen Linie den Weg zwischen Freund und Feind, insbesondere Jonas Langmann, vorbei ins Tor fand und das Dach der altehrwürdigen Eissporthalle für kurze Zeit anhaben ließ. Manuel Klinge fälschte Collins‘ Schlagschuss unhaltbar ab. Die Stadionuhr zeigte zu diesem Zeitpunkt nicht einmal mehr eine Sekunde an. Bremerhaven war konsterniert, Kassel euphorisiert – der Punktgewinn war sicher!
Und weil auch in der folgenden Verlängerung kein Sieger ermittelt werden konnte, musste das Penaltyschießen herhalten um dieses äußerst unterhaltsame Spiel zu entschieden. Hier bewiesen die Pinguins aber endgültig den längeren Atem, als Pawel Dronia den entscheidenden Penalty in der achten Runde zu Gunsten der Norddeutschen verwerten konnte.
Damit starten die Huskies mit vier Punkten durchaus ordentlich aus der Länderspielpause. Zum nächsten Heimspiel am kommenden Sonntag, den 23.11.2014 um 17:00 Uhr begrüßen die Huskies die Heilbronner Falken.



kaufbeuren14. Niederlage in Folge für den ESV Kaufbeuren - Gastspiel in Weißwasser geht mit 1:6 verloren

(DEL2)  Die Serie der Spiele ohne Punkt wird immer bedrückender für die Wertachstädter. Nach erneut gutem Beginn, der auch in der vierten Minute die bis dahin verdiente Führung durch Michael Kreitl brachte, der von Daniel Menge und Max Schmidle freistehend vor Goalie Boutin angespielt wurde und einschieben konnte, brachen im zweiten Durchgang alle Dämme und die Begegnung war verloren. Noch im ersten Drittel konnte Classen, der nach einem Zuordnungsfehler in der Kaufbeurer Abwehr, als er in der sechsten Minute von Jens Heyer mustergültig auf die Reise geschickt wurde und frei auf den heute das Gehäuse der Joker hütenden Thorsten Knorr zulief, eiskalt auf der Stockhandseite zum 1:1 Ausgleich verwandeln. Das war auch der Zwischenstand nach dem ersten Spielabschnitt. Die Mannen um Kapitän Daniel Menge hatten bis dahin sogar leichte Vorteile.
Bereits in der 22. Minute fiel, zu diesem Zeitpunkt fast ein wenig überraschend, das 2:1 für die Gastgeber durch einen trockenen Schlenzer von Johannsson. Die Joker waren in der Folge um den Ausgleich bemüht, aber in ihren Aktionen zu harmlos und zu wenig durchschlagskräftig, Knackpunkt war das 3:1 für Weißwasser in der 34. Minute durch Lehnigk. Dieser Treffer schien den Allgäuern sichtlich das Genick gebrochen zu haben. Sehr leichte Treffer für den Gegner, zum Teil auch durch unsortiertes Verhalten in der Abwehr durch Albrecht und Swinnen (beide in der 40. Minute) waren die Folge. Zwar konnte sich das Team von Uli Egen auch immer wieder Chancen herausspielen, aber Konsequenz und Scheibenglück fehlten.
Im letzten Drittel taten die Lausitzer Füchse nicht mehr als sie mussten und erzielten in der 48. Minute durch Legault den Treffer zum 6:1 Endstand. Der ESVK hatte auch in diesem Abschnitt, gerade gegen Spielende, nochmal einige Gelegenheiten, den Spielstand zu verkürzen, aber blieb leider ohne weiteren Treffer und die nunmehr 14. Niederlage in Folge hatte somit Bestand.



kemptensharksESC Kempten scheitert an starken Reichersbeuern

(BLL)  Regelrecht die Zähne ausgebissen haben sich die Sharks am Sonntagabend in ihrem Heimspiel gegen eine konsequent auftretende Gästemannschaft.
Die junge Truppe aus Oberbayern machte den Sharks von Beginn an das Leben schwer. Gleich in der ersten Minute setzten sie mit einem Lattenknaller ein erstes Ausrufezeichen. Von Beginn an bauten sie mit 4 Reihen viel Druck auf die Kemptener auf und ließen diese Ihr noch am Freitag in Burgau so gut funktionierendes Aufbauspiel nicht entfalten.
Mit starkem Forechecking agierend provozierten sie die Illerstädter so immer wieder zu Fehlern und Puckverlusten.
Als die Sharks in der achten Minute mit einem Mann weniger auf dem Eis waren, dauerte es nur 10 Sekunden bis zur Gästeführung. Nur drei Minuten später konnte Reichersbeuern nach einer schönen Kombination auf 0:2 erhöhen. Die Gäste waren auch weiterhin das überlegene Team, die Kemptener kamen nur beschwerlich in die Partie.
In der Drittelpause hatten wohl die Trainer Krejcir und Hayse die richtigen Worte gefunden, kamen die Sharks doch mit viel mehr Elan zurück aufs Eis.
Gleich zu Beginn des Drittels hatten sie drei Riesenmöglichkeiten nach tollen Kombinationen.
Nun begann aber auch der starke Torhüter der Gäste, Benjamin Schramm immer mehr in den Mittelpunkt zu rücken. Ganz egal was die Kemptener versuchten, er war nicht zu überwinden. Auch in einer 5-3 Überzahl konnten sie die Scheibe nicht ins Tor bringen.
Immer war irgendwie ein Schläger der Gäste oder eben der Goalie im Weg. In dieser Phase hatte Reichersbeuern auch das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite.
So konnte das Motto der Hausherren für das letzte Drittel nur lauten: Ruhig weiter Druck machen und Chancen erarbeiten, irgendwann musste der Anschluss doch fallen.
Und so war es Nikolas Oppenberger der nur eine Minute nach Drittelbeginn endlich das 1:2 erzielte.
Die Gäste spielten jedoch weiter aggressiv und offensiv, so das auch sie immer wieder zu Chancen kamen.
Die Sharks versuchten nochmal den Druck zu erhöhen, hatten immer wieder große Chancen, aber der Ausgleich wollte nicht fallen.
Jetzt machte sich natürlich auch das Freitagsspiel bemerkbar, das den Kemptenern in den Knochen steckte, während die Gäste nur das Sonntagsspiel hatten.
Trotz allem Bemühen schafften die Sharks es nicht sich den erhofften zweiten Sieg an dem Wochenende zu holen. Stattdessen trafen die Gäste zwei Sekunden vor Schluss noch ins leere Tor, als Markus Russler bereits zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis gegangen war.



EV LindauEV Lindau: Punkt gegen Miesbach – Buchwieser wird Trainer

(BYL)  Zum zweiten Mal hintereinander bekamen die Lindauer Eishockeyfans ein hochklassiges Bayernliga-Spiel in der Eissportarena geboten, erneut endete es Unentschieden nach 60 Minuten, und wieder verloren die Islanders auch nach Penaltyschießen mit 2:3 (1:0, 0:1, 1:1). Dafür konnten sie nach dem Spiel eine gute Lösung in der Trainerfrage bekannt geben. Mit sofortiger Wirkung wechselt Sebastian Buchwieser komplett vom Spieler ins Trainergenre und wird Cheftrainer des EVL.
„Ich plane ohnehin eine sportliche Zukunft als Trainer und sehe in Lindau eine gute Chance einzusteigen und mit der Mannschaft etwas zu erreichen“, sagte der 35jährige. „Sebastian hat uns mit seiner Herangehensweise und seinen Ideen überzeugt“, sagt der sportliche Leiter Bernd Wucher. „Dazu sehen wir auch eine Entwicklung der Mannschaft. Natürlich hätten wir ihn auch gerne auf dem Eis, aber wir sehen die klare Notwendigkeit, einen Trainer an der Bande zu haben.“ Personell habe man deshalb vorab mit der Verpflichtung von Martin Sekera reagiert.
Dieser feierte ein ordentliches Debüt auf Lindauer Eis, wie auch die Islanders ein starkes erstes Drittel gegen den Tabellendritten hinlegten und auf Augenhöhe agierten. Von Anfang an sahen die 775 Zuschauer eine temporeiche Partie auf hohem Bayernliga- Niveau, in der die Gäste aus Miesbach spielerisch zwar abgeklärter wirkten, die Lindauer aber mit viel Leidenschaft und Schwung dagegen hielten. Nach 9 Minuten gelang es ihnen dann auch, die Kompaktheit des Gegners zu knacken. Bei einem schnellen Gegenzug war es letztlich Zdenek Cech, der nach einem Zuspiel von Michal Mlynek Miesbachs Keeper Daniel Kovacic per Flachschuss zum 1:0 überwand. Diese Führung hätte noch eine Weile halten können, wäre dem EVL nicht ein Fehler im Aufbau passiert, den die Gäste sofort nutzten. Gegen den krachenden Schuss von Felix Feuerreiter hatte der erneut starke Varian Kirst nicht den Hauch einer Chance (12.)
Die Partie blieb auch im zweiten Durchgang schnell, intensiv und umkämpft, aber mit nur insgesamt sieben Strafen sehr fair. Optisch waren die Gäste leicht überlegen, „die für mich die beste Mannschaft waren, gegen die wir bisher in dieser Saison gespielt haben. Da ist schon noch ein Unterschied zu uns zu erkennen“, sagte Team- Manager Sebastian Schwarzbart. Der Zeitpunkt der erstmaligen Gästeführung war aber dennoch etwas unglücklich für den EVL, fiel der Treffer doch nur anderthalb Minuten vor der Pause. Erneut war es Maßarbeit – ein Handgelenkschuss von Peter Kathan in Überzahl genau in den Winkel – mit der die Oberbayern Kirst überwanden.
Lindaus Torhüter und viel Einsatz der Islanders verhinderten nicht nur, dass der TEV die Führung ausbaute, sondern sorgte auch dafür, dass der taktisch weiter sehr disziplinierte EVL seine Chancen hatte, das Spiel wieder auszugleichen. Das gelang den Gastgebern dank ihrer großen Moral und Einstellung. In der 46. Minute brachte Daniel Pfeiffer die Scheibe zu Timo Krohnfoth, der den Puck, der noch leicht abgefälscht wurde, dann zum vielumjubelten 2:2 ins Tor „arbeitete“.
Erneut bekamen die Fans also ein dramatisches Spiel zu sehen, in dem beide Teams Siegchancen hatten. Die besseren lagen aber auf Seiten der Gäste, die noch zweimal am Pfosten scheiterten. Dazwischen sorgte TEV- Stürmer Thomas Amann mit einem gefährlichen Kniecheck gegen Michal Mlynek für den negativen Höhepunkt des Spiels. Er wurde dafür vom gut leitenden Schiedsrichtergespann um Adrian Drazic zurecht mit einer Spieldauer- Disziplinarstrafe belegt (53.).
„In der Überzahl haben wir uns nicht optimal verhalten“, sagte Schwarzbart dazu, denn drei Minuten vor dem Ende waren die Lindauer plötzlich in Unterzahl brachten aber das 2:2 über die Zeit. Erneut musste das Penaltyschießen entscheiden, erneut hatten die Islanders das Nachsehen. Nicht ohne Pech, denn Martin Sekera scheiterte mit dem ersten Schuss an der Latte, danach traf nur noch Tobias Feilmeier, während Markus Kankaaranta und Alan Reader ihre Penaltys verwandelten und Miesbachs siebten Sieg in Serie unter Dach und Fach brachten.  



mannheimeradlerAdler Mannheim: Erste Heimniederlage beim 2:4 gegen Ingolstadt

(DEL)  Im zehnten Heimspiel kassierten die Mannheimer Adler die erste Niederlage der laufenden Saison vor eigenem Publikum. Gegen den deutschen Meister aus Ingolstadt unterlag das Team von Trainer Geoff Ward mit 2:4. Die beiden Tore von Matthias Plachta und Danny Richmond waren zu wenig, um die defensiv kompakt stehenden Gäste zu bezwingen. Trotz der Niederlage bleiben die Adler an der Tabellenspitze der Deutschen Eishockey-Liga.
Der ERC Ingolstadt trat als Tabellenvierter in Mannheim an zeigte vor 11376 Zuschauern in der SAP Arena auch eine starke Leistung gegen den Ligaprimus. Vor dem eigenen Tor stand die Defensive der Gäste auch in Druckphasen der Adler sehr solide und ließ nur wenige hochkarätigen Chancen zu. Auf der anderen Seite nahmen die Donaustädter jede sich bietende Gelegenheit zu schnellen Kontern war und setzten die Defensive der Adler somit permanent in Alarmbereitschaft.
Nach nur acht Sekunden schlossen die Gäste ihren ersten schnellen Angriff ab, Dennis Endras musste früh auf der Hut sein. Doch noch in der ersten Minute gaben auch die Hausherren ihren ersten Warnschuss auf das Gehäuse der Gäste ab, Danny Richmond verpasste knapp. Und keine vier Minuten waren gespielt, als die in Rot spielenden Mannheimer Ingolstadts Verteidiger Aaron Brocklehurst übersahen, der links durchkam, Dennis Endras aussteigen ließ und die Scheibe per Rückhand zum 0:1 ins Tor brachte.
Die Adler machten im ersten Powerplay nur kurz nach dem 0:1 richtig Druck und hielten das Tempo auch danach hoch. Doch auch der zweite Treffer fiel auf der falschen Seite. Erst rettete noch der Pfosten hinter Dennis Endras, doch kurz danach fälschte Boucher Brocklehursts Schuss zum 0:2 ab. Die Adler versuchten weiter mit schnellem Spiel nach vorne zum Erfolg zu kommen, doch Ingolstadts Keeper Timo Pielmeier musste in den ersten zwanzig Minuten keine Unhaltbaren parieren.
Im Mitteldrittel zogen die Adler das Tempo an und bekamen das Match auch dank der vier Überzahlsituationen besser in den Griff. Leider fand nur der Schuss von Matthias Plachta (30. Minute) den Weg ins Tor und zudem auch die Anerkennung der Unparteiischen. Beim vermeintlichen 2:2 in der 35. Minute entschieden die Referees nach Studium der Videobilder auf Torraumabseits. Kurz zuvor hatte Glen Metropolit mit einem Schlenzer von links das Tor nur knapp verpasst (33.). Die besten Chancen für die Gäste gab es unmittelbar vor der Drittelsirene, doch Dennis Endras war erneut in Topform und hielt die Adler im Spiel.
Auch im Schlussdrittel lief das Spiel fast nur in eine Richtung, doch erneut nutzten die Gäste die Lücke - Taticek erhöhte in der 50. Minute auf 1:3. Auf der anderen Seite schafften es weder Rheault (44., Überzahl), noch Höfflin (49.), Hospelt (50.), Metropolit (51.) oder Plachta (52.), Pielmeier zu überwinden. Erst Danny Richmond traf in der 54. Minute zum 2:3, doch zwei Tore waren zu wenig, um die Niederlage zu vermeiden. Jean-François Boucher sorgte mit dem empty-netter eine Minute vor Ende für die Entscheidung.



Krimi ohne Happy End - Passau Black Hawks kämpfen sich bei Kissinger Wölfen zurück, unterliegen dann aber mit 6:7

(BLL)  Am Sonntagabend traten die Passau Black Hawks zum Topspiel bei den Kissinger Wölfen an. Bereits das Hinspiel war ein Kracher, den die EHF letzten Endes mit 6:5 gewinnen konnten. Auch das Rückspiel wurde ein Torfestival, diesmal allerdings mit dem besseren Ende für die Gastgeber.
Mit einem Blitzstart legten die Passauer nach über 400 Buskilometern los. Daniel Huber traf gleich in der ersten Minute zur Führung für die Gäste. Die hatte aber nicht lange Bestand. Die starke erste Reihe der Wölfe schlug in der vierten Minute zurück in dem Alexander Andrusovich einen Konter zum Ausgleich nutzte. In doppelter Überzahl holte Alexander Engel dann die Führung für die Gastgeber. Die Black Hawks ließen sich aber nicht einschüchtern, und kaum waren sie wieder mit fünf Mann auf dem Eis überwand Ruben Kapzan mit einem Schlagschuss Goalie Kevin Kessler zum 2:2. Die erste Passauer Überzahl brachte dann überraschend die erneute Führung für die Gäste. Wieder war es der erste Block um Nemirovsky und Nikitin, der einen Konter mustergültig abschloss. Der im Moment äußerst spielfreudige Daniel Huber, der bereits am Freitag als vierfacher Torschütze glänzte brachte die Hawks aber noch vor der ersten Pause zurück. Den Beginn des zweiten Drittels verschliefen die Mannen von Coach Sebastiano LoCastro aber. Nach nur 16 Sekunden lagen sie nach einem weiteren Treffer von Roman Nikitin wieder zurück. Der Druck der Wölfe war nun enorm hoch und durch Tore von Alexander Engel und Alexander Andrusovich bauten sie die Führung innerhalb von fünf Minuten auf 6:3 aus. Da nahm Passaus Trainer LoCastro folgerichtig seine Auszeit und schwor die Mannschaft erneut ein. Das zeigte Wirkung, denn nun verteidigten die Black Hawks wieder besser und durch Strafen schwächten sich die Wölfe selbst. Mit einem Treffer im Powerplay brachte Kontingentstürmer Rok Jakopic seine Farben zurück ins Spiel. Die zweite Hälfte des Drittels entwickelte sich zum offenen Schlagabtausch, der nicht nur die mitgereisten Black Hawks Fans begeisterte. Auch im Schlussabschnitt setzten die Passauer nach und waren nun die bessere Mannschaft. Waldemar Detterer schaffte erneut in Überzahl den Anschlusstreffer und Jürgen Lederer holte in der 51. Minute den Ausgleich. Die grandiose Aufholjagd der Hawks wurde aber nicht belohnt. Andreas Hampel schoss die Wölfe in der 54. Minute erneut in Führung und auch in den Schlussminuten, als Coach LoCastro Goalie Christian Hamberger für einen zusätzlichen Stürmer vom Eis holte, wollte der erneute Ausgleich nicht mehr gelingen. In dem heiß umkämpften Spiel hätten sich die Passauer um Kapitän Andreas Popp einen Punkt durchaus verdient gehabt, scheiterten in der Schlussphase aber mehrmals am Goalie.
Trotz der Niederlage bleiben die Black Hawks weiter der ärgste Verfolger der Schweinfurt Mighty Dogs. Nur einen Punkt rangieren die Passauer hinter dem Tabellenführer weiterhin auf Platz 2. Das kommende Wochenende ist für die Passauer spielfrei, so dass sie jetzt wieder ihre Kräfte sammeln können und zwei Wochen Zeit haben um weiter am Spielsystem zu arbeiten. 



ratingenRatinger Ice Aliens: Gegen Duisburg kann man (schon Mal) verlieren…

(OLW)  Es war natürlich der absehbar schwere Gang, den das „kleine Ratingen“ ohne Marvin Moch, Jan Nekvinda, Marc Höveler, Benjamin Jakob, Jakob Matzken sowie André Aichele in die Scania-Arena antrat, um letztendlich gegen einen Duisburger Profikader mit 0:10 (0:1; 0:5; 0:4) zu unterliegen.
Auch wenn es bei einem Endergebnis wie diesem merkwürdig klingen mag, für das Spiel der Außerirdischen beim Tabellenführer EV Duisburg könnte man trotzdem die inzwischen berühmte Einleitung aller Asterix-Comic-Hefte in etwas abgewandelter Form verwenden: „Wir befinden uns im Jahre 2014 n.Chr. Das ganze Verteidigungsdrittel der Ice Aliens ist von Duisburger Füchsen besetzt, aber ein (fast) unbeugsames Aliensteam hört nicht auf, den Eindringlingen Widerstand zu leisten.“
Im ersten Drittel igelten sich die Gäste gekonnt ein, durften auf einen herausragenden Keeper Domenic Huch bauen, der mit glänzenden Paraden Torerfolge der Füchse reihenweise verhinderte sowie einen Lattentreffer ihres Stürmers Kevin Wilson verbuchen. Gegen die hart arbeitende Aliens-Defensive brachte dann auch erst in der 12. Minute eine Einzelaktion von Duisburgs Fabio Pfohl, der sich gegen zwei Verteidiger durchsetzte, den ersten Torerfolg für die Heimmannschaft. Trotz eines Schussverhältnissen von insgesamt 24:2 für die Füchse, ging das Drittel ohne ein weiteres Tor zu Ende.
In den folgenden zwanzig Minuten hielten die Aliens den Dauerangriffen des EVD kräftemäßig noch bis zur 32. Minute, in der das 2:0 für Duisburg fiel, stand. Bis zu diese Zeitpunkt überstand das Aliens-Team mehrere Unterzahlspiele und „erdreistete“ sich sogar, zwei gefährliche Konter zu fahren, die den Duisburger Keeper erstmals forderten.
Ab der Mitte des zweiten Drittels setzte sich dann aber die läuferische und spielerische Überlegenheit der Gastgeber gegen müder werdende Aliens durch, wodurch in schneller Abfolge vier weitere Tore (36., 37.06, 37.51, 40. Minute) für die Hausherren fielen.         
Auch der letzte Spielabschnitt zeigte ein ähnliches Bild. Die Ratinger wehrten sich mit „schwindendem Atem“ gegen schnelle, gut kombinierende Duisburger Füchse, die jetzt ihre Einschussmöglichkeiten nutzten. Das Resultat waren vier weitere Treffer Duisburgs (45., 55., 58., 59. Minute), wodurch das Ergebnis doch noch zweistellig wurde.
„Man of the match“ aus Ratinger Sicht war an diesem Abend eindeutig Goalkeeper Domenic Huch, aber man muss allen Spielern der Ice Aliens Respekt zollen, denn sie haben sich gegen einen übermächtigen Gegner lange gut gehalten und 60 Minuten „gefightet“ – mehr war gegen dieses „Eishockeyschwergewicht“ mit einen dezimierten Ratinger Kader nicht machbar.



towerstarsravensburgDie Ravensburg Towerstars haben mit einem 6:1 Erfolg den achten Sieg im neunten Heimspiel eingefahren und zugleich die 0:5 Pleite vom Freitag in Bietigheim wieder wettgemacht

(DEL2)  Die Towerstars, die bis auf Förderlizenzspieler Maximilian Schäffler aus dem Vollen schöpfen konnten, starteten schon in den Startminuten äußerst entschlossen. Nachdem die Chancendichte immer mehr zunahm, traf Brian Roloff in der 5. Spielminute aus halblinker Position, vorausgegangen war eine schöne Kombination über Andreas Farny und Stefan Langwieder. Nach rund zehn Minuten kamen die Gäste mit Ex-Towerstars Trainer Petri Kujala aber dann doch besser ins Spiel und Christian „Bazi“ Rohde musste ein ums andere Mal eingreifen. Da die Roten Teufel es mehr und mehr verstanden, die zuvor weit angesetzten Pässe der Towerstars zu unterbinden, wirkte die Partie oftmals zäh, davon zeugten auch zu Beginn des zweiten Abschnitts mehr und mehr Icing-Pfiffe der Linesmen sowie Strafzeiten des Schweizer Hauptschiedsrichters Philippe Clement. Trotz allem verstanden es die Towerstars, sich hochkarätige Torchancen zu erkämpfen. Problem allerdings, wie auch schon in so manchem vorangegangenem Spiel: Zu viele Chancen wurden ausgelassen und dadurch hatte man versäumt, sich einen weitaus komfortableren Vorsprung herauszuschießen.
Im Schlussabschnitt sollte sich dies aber schlagartig ändern. Exakt 79 Sekunden waren gespielt, da hämmerte Stefan Langwieder den Puck von der blauen Linie zum 2:0 in den linken Torwinkel. Der Jubel auf den mit 2207 Fans gefüllten Rängen war groß und sollte schon zwei Zeigerumdrehungen später erneut durch die Halle schallen. Diesmal war es Maury Edwards, der die Scheibe von Alex Leavitt aufgelegt bekam und den Bad Nauheimer Torhüter schlecht aussehen ließ.
Damit war der Bann auf Ravensburger Seite definitiv gebrochen. Zwar versuchte Bad Nauheim das Spiel wieder mehr in der neutralen Zone zu ordnen und kam zu durchaus hochkarätigen Möglichkeiten, die Towerstars waren aber entschlossen und selten so abgezockt im Abschluss wie in diesem Spiel. Nach 48 Minuten konnte sich so auch Hans Detsch in die Torschützenliste eintragen, er erhöhte per Nachschuss auf 5:0. Und der Torhunger der Ravensburger Cracks war noch nicht gestillt. Obwohl Simon Sezemsky von einem Schlagschuss voll in den Unterbauchbereich getroffen wurde und sich dieser vor dem Tor vor Schmerzen krümmte, ließ der Hauptschiedsrichter das Spiel weiterlaufen – zum Glück für Vogt, denn er ging in einen fatalen Fehlpass an der blauen Linie, zog auf und davon und ließ Gyrica im Tor der Hessen bei seinem Rückhandschlenzer unter die Latte nicht den Hauch einer Chance.
Seine gute Leistung krönte Simon Sezemksy in der 55. Minute mit dem 6:0, er erwischte Jan Guryca zwischen den Schonern. Etwas ärgerlich, vor allem für den erneut starken Torhüter Christian Rohde, war das 6:1 der Gäste durch Campbell. Neun Sekunden fehlten dem Ravensburger Keeper somit vor zum verdienten Shut-out. „Wir haben gut gekämpft in den ersten 40 Minuten und nicht so besonders viel zugelassen, aber ich habe den Jungs in der Kabine gesagt, dass wir endlich auch mal Tore schießen müssen“, sagte Trainer Daniel Naud zufrieden. Er sah den im Endergebnis deutlichen Sieg auch wichtig für das Selbstvertrauen. „Dass wir so ein Spiel auch mal hoch gewinnen, ist gut für die Jungs“, so der Coach.
Bad Nauheims Trainer Petri Kujala gratulierte seinem Ravensburger Kollegen zum Sieg. „Ravensburg hat verdient gewonnen, der Sieg ist vielleicht um ein oder zwei Tore zu hoch ausgefallen“, sagte er in der anschließenden Pressekonferenz.
Die Towerstars belegen zwar derzeit nur Rang 7, der Abstand in der verrückt engen Tabelle der DEL2 beträgt zum zweiten Platz aber weiterhin nur drei Punkte.



evregensburgVerschlafener Start kostet EV Regensburg mögliche Punkte in Freiburg


(OLS)  Die Regensburger Kufencracks mussten sich am Sonntagabend in einer hochklassigen Oberliga-Partie in Freiburg mit 3:6 geschlagen geben. Vor 1.871 Zuschauern schlossen die Hausherren punktemäßig zum EVR auf. 
Doug Irwin, Trainer der Domstädter, musste erneut sein Team etwas umbauen. Andreas Pielmeier stand wieder zur Verfügung und verlieh der Hintermannschaft wieder mehr Tiefe. Dafür rückte DNL-Youngster Mirko Schreyer, neben dem auch noch Philipp Grünbeck aus der Nachwuchsmannschaft mitwirkte, in die Offensive. Nicht zur Verfügung stand neben Florian Domke (Gehirnerschütterung), Marius Stöber (Knie) zusätzlich auch noch Stefan Huber (Verdacht auf Gehirnerschütterung). Bei den Gastgebern war bis auf den Ausfall von Milos Vavrusa, für den der spielende Co-Trainer Jan Melichar im Aufgebot stand, nichts bekannt. 
Dass die Gäste aus der Oberpfalz zu Beginn des Spiels böse erwischt werden, ließ sich nach 20 Sekunden noch nicht erahnen. Dort war EVR-Stürmer Vitali Stähle schon auf und davon und musste sich nur Freiburgs Torsteher Christoph Mathis geschlagen geben. Auch direkt danach setzte die "SOS-Formation" der Regensburger die Breisgauer unter Druck, die aber schon mit ihrem ersten Torschuss die Franz-Siegel-Halle in ein Tollhaus verwandelten. Zunächst verfehlte Tobias Bräuner mit seinem Versuch den Kasten, doch Jannik Herm stand goldrichtig um den Abpraller von der Bande ins leere Tor zu bugsieren (3.). Nachdem sich die Regensburger etwas schütteln mussten, um den Druck der Wölfe Stand zu halten, bekamen sie den nächsten Genickschlag. Dennis Meyer zimmerte in der 9. Spielminute im Powerplay die Scheibe in den Kasten von Martin Cinibulk, der in dieser Situation stark eingeschränkte Sicht hatte. Beendet war der Arbeitstag für den Torsteher des EVR nur ganze 32 Sekunden später, denn dort jubelten erneut die Freiburger. Diesmal schlug deren Kapitän Philip Rießle nach einem riesen Gäste-Abwehrfehler Kapital und erhöhte auf 3:0. Cinibulk verließ entnervt seinen Kasten und machte Platz für Youngster Philipp Hähl. Dieser durfte dann mit ansehen, wie sich seine Teamkollegen langsam zurück ins Spiel kämpften. Lukas Heger sorgte in Minute 15 für ein erstes Lebenszeichen, als er in Überzahl auf 3:1 verkürzen konnte. 
Bis zur ersten Sirene konnten die Oberpfälzer nicht mehr treffen und so nahmen sie im Mittelabschnitt erneut Schwung, um die Aufholjagd einzuleiten. Diese wurde aber zunächst im Keim erstickt, denn die abgebrüht auftretenden Wölfe vom EHC trafen meist zum richtigen Zeitpunkt. Nikolas Linsenmaier tauchte nach gutem Pass von Kollege Tobias Kunz frei vor Hähl auf und ließ ihm beim 4:1 in der 25. Spielminute keine Abwehrchance. Danach kam aber der Gast aus Bayern besser ins Spiel und zog die ein oder andere Hausherren-Strafzeit. Zunächst bestrafte dies David Stieler mit einem Tor per Abpraller - in Überzahl - zum 4:2 in Minute 32 und nur kurze Zeit später besorgte Vitali Stähle mit einem Schlagschuss von der blauen Linie das 4:3 (35.). Jetzt war das Team von Doug Irwin drauf und dran, den Ausgleich zu erzielen und den Spielverlauf auf den Kopf zu stellen. Zwei dicke, ja absolute Großchancen vergab der EV Regensburg durch Kapitän Petr Fical in der 36. Spielminute, der direkt vor Mathis das Tor verfehlte und nur kurze Zeit später in Minute 37 durch Svatopluk Merka, der sogar komplett freistehend die Scheibe am Kasten vorbei hämmerte. Wer vorne seine Chancen nicht macht, bekommt hinten eben die Quittung. Diese Floskel griff auch wieder am Sonntag und zwar zum Leidwesen der Gäste. Timo Linsenmaier zog 13 Sekunden vor der zweiten Sirene einfach mal ab und beförderte die Scheibe zum 5:3-Pausenstand in den Winkel (40.). 
Alle guten Vorsätze für die letzten zwanzig Spielminuten schienen nicht mehr viel zu helfen, denn Regensburg mühte sich vergeblich, um nochmal zurück zu kommen. Die ca. 100 mitgereisten Fans aus der Domstadt hegten zwar in der 47. Minute erneut ein wenig Hoffnung, denn dort lief Louke Oakley alleine auf Mathis zu, doch der EVR-Kanadier sollte seinen Meister im Wölfe-Keeper finden. Das von Regensburgs Ex-Coach Leos Sulak trainierte EHC-Team verwaltete seinen Vorsprung clever und ließ in einem wahren Spitzenspiel, welches auf hohem Niveau geführt wurde und vielleicht etwas zu deutlich ausging, nichts mehr anbrennen. Den Schlusspunkt mit einem Treffer ins leere Tor besorgte Nikolas Linsenmaier in der 60. Minute, als er sich mit Regensburgs Verteidiger Barry Noe ein sehenswertes Laufduell lieferte, dieses gewann und seine Fans über den 6:3-Erfolg jubeln ließ. 
Durch die EVR-Niederlage in Freiburg stehen nun drei Teams punktgleich an der Spitze. Nach wie vor auf Tabellenplatz eins stehen die Regensburger, da sie die beste Tordifferenz aufweisen können. Auf zwei und drei folgen mit ebenfalls 30 Punkten die Konkurrenten aus Freiburg und Bad Tölz. Der Tabellenvierte aus Bayreuth hat mit 29 Zählern einen Punkt Rückstand zum Spitzentrio. Weiter geht es für Regensburg am Freitag mit dem Gastspiel beim Altmeister aus Füssen, der derzeit das Schlusslicht der Liga gibt, aber immer ein gefährlicher Gegner ist. Das nächste Spitzenspiel wartet dann schon am Sonntag in der Donau-Arena, wenn die punktgleichen Tölzer Löwen ihre Visitenkarte abgeben.
Verfasser:  Stefan Liebergesell



ehvwoelfeschoenheide09EHV Schönheide 09 gelingt Revanche gegen Erfurt

(OLO)  Dem EHV Schönheide 09 ist am Sonntagabend die erhoffte Revanche für die vor zwei Wochen erlittene 2:11-Schlappe in Erfurt gelungen. Vor gut 500 Zuschauern im heimischen Wolfsbau siegte der EHV 09 auch in der Höhe verdient mit 5:1 (0:0, 2:0, 3:1) gegen die Black Dragons Erfurt und landete damit den zweiten Heimsieg in Folge.
Nach anfänglichem Abtasten übernahmen die Wölfe bereits im ersten Abschnitt schnell das Kommando und erspielten sich eine Reihe von guten Möglichkeiten. Vor allem in Überzahl hatte der EHV 09 des Öfteren die Führung auf dem Schläger, scheiterte aber immer wieder am gut agierenden Martin Otte im Erfurter Gehäuse. Die Gäste, mit einigen personellen Ausfällen angereist, sorgten dagegen nur selten für Gefahr vor EHV-Goalie Sebastian Modes, wonach es die Thüringer mit einem eher schmeichelhaften 0:0 in die erste Pause schafften.
Auch im zweiten Drittel blieben die Wölfe weiter spielbestimmend und das ständige Anrennen sollte in der 28. Minute dann auch endlich belohnt werden, als Kevin Geier die längst fällige 1:0-Führung für den EHV 09 gelang. Der Bann war gebrochen und Petr Kukla legte in der 36. Minute auf Zuspiel von Miroslav Jenka und Christian Heumann das 2:0 nach.
Zu Beginn des Schlussdrittels wollten die Wölfe dann die schnelle Vorentscheidung erzwingen und drückten sofort wieder auf’s Tempo. Angriff über Angriff rollte auf das Erfurter Gehäuse und mit einem Doppelschlag innerhalb von 38 Sekunden und durch Tore von Georg Albrecht (45.) und Petr Kukla (46.) baute der EHV 09 die Führung auf 4:0 aus. Die Black Dragons Erfurt hatten nun nicht mehr viel entgegenzusetzen und auch der Ehrentreffer durch Oliver Otte in der 55. Minute kam eher zufällig zustande. Den verdienten Schönheider Sieg brachte dies alles aber nicht mehr ins Wanken, denn in der 59. Minute hatte Georg Albrecht noch einmal die passende Antwort parat und sorgte mit seinem zweiten Treffer im Spiel für den 5:1-Endstand.



selberwoelfeDie "Tigers" stillen ihre Sehnsucht / EHC Bayreuth - Selber Wölfe 7:4 (2:2,4:0,1:2)

(OLS)  Der EHC Bayreuth feiert nach sieben Derby-Pleiten wieder einen Sieg gegen den VER Selb. Die "Wölfe" führen bereits mit 2:0, sind aber im Mittelabschnitt völlig von der Rolle und verlieren auch in dieser Höhe verdient.
Im Lager der "Tigers" gab es im Vorfeld des gestrigen Derbys ein wenig Unruhe. Teammanager Dietmar Habnitt hatte nach den Abgängen von Kevin Altmann und Mitchell Theoret und der Freitag-Niederlage in Klostersee die Transferpolitik des EHC kritisiert. "Andere Vereine holen kurzfristig Kontingentspieler, aber uns sind die Hände gebunden, weil wir kein Grünes Licht für Neuzugänge bekommen", schoss Habnitt im Nordbayerischen Kurier gegen den Vorstand. Und auch im Derby selbst kam im proppenvollen "Tigerskäfig" in der ersten Viertelstunde etwas Unruhe auf im Lager der Hausherren. Was sich später aber ändern sollte.
Der EHC kam schwungvoll aufs Eis und zu ersten kleineren Chancen durch Kolozvary und Bartosch, doch die "Wölfe" hielten dem ersten Ansturm stand. Bereits nach fünf Minuten bekamen die Fans dann eine Boxeinlage zwischen VER-Kapitän Schadewaldt und Sevo geboten. Für beide Streithähne gab es 2 + 2 Minuten, für den Selber zusätzlich eine zehnminütige Disziplinarstrafe, weil er sich der Handschuhe entledigt hatte.
In der sechsten Minute überstanden die Gäste ein Überzahlspiel der Bayreuther schadlos - und zeigten zwei Minuten später, wie es besser geht. Allerdings stand dem VER beim Treffer zum 0:1 auch das Glück ein wenig zur Seite. Mudryk schoss dem vor dem Tor postierten Piwowarczyk den Puck an die Wade, und von dort ging die Scheibe ins Netz. Nur eine Minute später hatten die rund 800 Selber Fans erneut Grund zum Jubeln. Moosberger zog aus dem Handgelenk ab und EHC-Keeper Bädermann sah ganz schlecht aus - 0:2. Nun war zunächst Stille unter den Bayreuther Anhängern. In der zwölften Minute versäumten es die "Wölfe", in einem fast zweiminütigen 5:3-Überzahlspiel nachzulegen. Das rächte sich. Bayreuth bäumte sich auf und schlug zurück. In der 16. Minute pfiff Schiedsrichter Naust ein Tor von Wolsch wegen Torraumabseits noch zurück, wenige Sekunden später war es aber soweit. Gegen Kolozvarys mächtigen Schlagschuss war Suvelo machtlos. Und als erneut Kolozvary kurz vor der ersten Pause der Ausgleich gelang, war alles wieder auf Null gestellt.
Was sich im Mittelabschnitt abspielte, verschlug den "Wölfe"-Anhängern die Sprache. Der VER hatte durch Hendrikson zwar die erste gute Möglichkeit, in der Folge aber spielten sich die "Tigers" in einen Rausch und zogen auf 6:2 davon. Den Auftakt des Bayreuther Torreigens machte ausgerechnet der Ex-Selber Thielsch, der die Scheibe in der 29. Minute zum 3:2 in den Winkel hämmerte. Die "Wölfe" waren nun völlig von der Rolle, brachten keinen vernünftigen Spielaufbau mehr zustande und waren in der Defensive wie von allen guten Geistern verlassen. Die Waßmiller-Schützlinge nutzten ihren Freiraum aus. Vor allem einer war nicht zu stoppen: Kolozvary. Dessen Vorlage verwandelte Bartosch zum 4:2. Vier Minuten später durfte sich auch Dam erstmals in die Bayreuther Torschützenliste eintragen, ehe Sekunden vor der zweiten Pause der Kopf der "Tigers" wieder selbst traf. Wie ein Schülerteam hatte der EHC seinen Gast bei diesem sechsten Treffer ausgespielt.
Mit Kümpel für Suvelo im Tor und wieder etwas mehr Konzentration starteten die Selber ins Schlussdrittel. Prompt traf Pauker zum 6:3. Es war nur ein kurzes Strohfeuer. Marsall stellte in der 51. Minute den alten Abstand wieder her, Mudryk sorgte für Ergebniskorrektur. In der Folge taten sich beide Teams nicht mehr sonderlich weh. Selb war bemüht, Bayreuth hatte genug. Und die Fans beider Lager feierten nur noch. Die EHC-Anhänger ihr Team, die VER-Fans sich selbst. Andreas Pöhner
Die Stimmen der Trainer
Cory Holden (VER Selb):
"Derbyspiele sind immer sehr hart und intensiv. In Bayreuth ist es auch immer schwierig zu gewinnen. Dabei haben wir sehr gut begonnen mit der 2:0-Führung. Es fehlt aber noch, 60 Minuten konzentriert zu bleiben. Wir haben nach dem Ausgleich komplett unseren Spielplan verloren und waren nicht mehr kompakt gestanden. Wenn man nicht hundertprozentig bei der Sache ist, gewinnt man nirgends. Nach dem 2:0 hatten wir ja sogar das 3:0 auf dem Schläger, kassieren aber im Gegenzug das 2:1. So ist Eishockey. Aber wir haben schon oft bewiesen, dass wir es besser können als heute. Wir müssen jetzt einen Neustart machen am nächsten Wochenende."
Sergej Waßmiller (EHC Bayreuth):
"Ich bin heute unheimlich erleichtert. Endlich haben wir wieder mal den VER Selb geschlagen. Darauf wirst du in der ganzen Stadt angesprochen. Wir waren in den ersten zehn Minuten zu langsam und nicht aggressiv genug. Da war Selb die bessere Mannschaft. Danach sind wir aufgewacht, haben mehr investiert und das Spiel gedreht. Im zweiten Drittel waren wir deutlich besser, waren schneller. Wir haben den Zug zum Tor gesucht und gefunden. Danach war das Spiel vorbei und das Schlussdrittel etwas langweilig. Meine Mannschaft hat sich endlich mal für ihre Arbeit belohnt. Wir haben dieses Derby absolut verdient gewonnen. Punkt."



loewenwaldkraiburgLöwen Waldkraiburg in Nürnberg erneut in Torlaune

(BYL)  Der EHC Waldkraiburg hat am Sonntag erneut eine eindrucksvolle Vorstellung abgeliefert. Zwei Tage nach dem 7:3-Sieg in Peißenberg legten die Mannen von Trainer Rainer Zerwesz beim 9:0 in Nürnberg erfolgreich nach. Jakub Marek, Mario Sorsak und Daniel Hämmerle trafen doppelt, die weiteren Treffer steuerten Andreas Paderhuber, Max Kaltenhauser und Lukas Wagner bei. Mit acht Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten Höchstadt verabschieden sich die „Löwen“ in die verdiente 12-tägige Pause- dann kommt Nürnberg zum Rückspiel in die Industriestadt.
18 Spieler konnte EHC-Trainer Rainer Zerwesz beim Gastspiel in Mittelfranken nur aufbieten, Stürmer Philipp Spindler und Verteidiger Oleg Tokarev mussten nämlich krankheitsbedingt absagen, Eric und Patric Schkade fehlten bereits länger bzw. schon am Freitag in Peißenberg. Nürnbergs Spielertrainer Tobias Güttner, der seit diesem Jahr die 80er betreut bot 17 Mann auf und in den ersten Minuten entwickelte sich eine ansehnliche Partie mit Vorteilen für die Hausherren. Die „Löwen“ steckten möglicherweise mit den Köpfen, in jedem Fall aber mit den Beinen noch immer im Bus und so war es allein Keeper Fabian Birk im Tor der Industriestädter zu verdanken, dass sie nicht in Rückstand gerieten. Ihr zweites Power-Play kurz vor der Pause, in einer von den Mannschaften wahrlich fair geführten und den Unparteiischen gut geleiteten Partie, wussten die Gäste dann aber doch zu nutzen: Andreas Paderhuber setzte zum Schlagschuss an der blauen Linie an und wenige Momente später zappelte der Puck im Netz von Nürnbergs Schlussmann Carsten Metz (17:48). Aufgrund des vorherigen Spielverlaufs war diese Führung jedoch etwas glücklich für den Tabellenführer der Bayernliga, der ab dem zweiten Drittel aber aufdrehte und unter Beweis stellte, dass er im bayerischen Eishockeyoberhaus zu Recht dort oben steht.
Denn offenbar waren beim Pausentee von Coach Zerwesz die richtigen Worte gefunden und gesprochen worden, die „Löwen“ drehten nun nämlich mächtig auf und rollten Angriff um Angriff auf das Tor der Nürnberger. Kapitän Max Kaltenhauser machte schließlich den Anfang und stellte auf 2:0 für die Gäste (22:38), keine neun Minuten später ließ Kontingentspieler Jakub Marek das 3:0 für die Waldkraiburger folgen (31:17). Nur 109 Sekunden später musste sich Keeper Metz erneut geschlagen geben, diesmal war Mario Sorsak erfolgreich und ließ sein Team jubeln (33:28). Damit aber noch nicht genug: Kurz vor der Pause legte Jakub Marek nochmals nach und erzielte mit dem 5:0 sein viertes Tor in den letzten beiden Spielen (39:18)- schon am Freitag im Peißenberg war dem Tschechen ein Doppelpack gelungen.
Mit dem 6:0 gut fünf  Minuten nach Beginn des Schlussdurchgangs schnürte auch Mario Sorsak seinen ersten Doppelpack in dieser Spielzeit (45:29) und dies schien auch die zweite Angriffsreihe um Daniel Hämmerle, Martin Führmann und Nico Vogl aufzuwecken. Hämmerle traf zunächst zum siebten Mal für die „Löwen“ (50:39), wenig später sorgte er für den Schlusspunkt (58:18). Lediglich Lukas Wagner „wagte“ es, sich da dazwischen zu schieben und erzielte das zwischenzeitliche 8:0 (53:46). Aufgrund der diesjährigen Ligazusammenstellung mit 13 Teams haben die „Löwen“ den ersten Teil der Hauptrunde hinter sich – der mit einer Niederlage und 11 Siegen recht erfolgreich ausfiel – und am kommenden Wochenende, das zur Regeneration genutzt werden soll,  komplett frei. Am Freitag, den 28.11. greifen die Waldkraiburger wieder ins Geschehen ein- zu Gast beim EHC wird dann erneut der EHC-Vetter aus Nürnberg sein und hoffentlich auch zahlreiche Anhänger, die dem Tabellenführer auch in dieser Partie die Daumen drücken und ihn lautstark anfeuern. Nach der bisherigen Leistung hat das Team von Rainer Zerwesz sich das redlich verdient.



zweibrueckenhornetsEHC Zweibrücken: Pokalerfolg in Bitburg !

(RLSW)  Gestern abend mussten die Hornets im Pokalhalbfinale bei den Eifel-Mosel Bären Bitburg ran. Das Spiel endete mit 2:7 (0:3/1:1/1:3) für die Hornets, die sich damit ein gutes Torepolster für das Rückspiel in Zweibrücken, am 30.11.2014 verschafft haben.
Die Niederlage vom Freitag in Heilbronn war schon vergessen und die Mannschaft reiste guter Dinge nach Bitburg. Die Zielvorgabe war klar definiert, Spiel gewinnen und keine Verletzungen riskieren, damit man die kommenden schweren Aufgaben in der Regionalliga gegen die Bietigheim Steelers komplett bestreiten kann.
Bereits nach rekordverdächtigen 5 Sekunden gingen die Hornets durch den Treffer von Andre Nunold in Führung. Die Bären waren wohl noch etwas geschockt, da traf auch schon Frederic Hellmann und erhöhte auf 0:2. Nach vielen weiteren sehr guten Torchancen und einigen Pfosten- oder Lattentreffern erhöhte Stephen Brüstle noch zum 0:3 Pausenstand.
Im Mittelabschnitt nutzen die Bären einen groben Schnitzer von Florian Wendland zum Anschlusstreffer aus. Fast im Gegenzug traf Georg Hähn und stellte den alten 3-Tore Vorsprung wieder her. Danach wollte im zweiten Drittel einfach kein Tor mehr fallen. Entweder war der Bitburger Goalie oder die Metallstangen im Weg.
Im Abschlussdrittel trafen noch Georg Hähn, Ben Payne und Lukas Srnka für die Hornissen, bei einem Bärentreffer.
Coach Richard Drewniak war zufrieden mit dem Ergebnis, nicht aber mit dem Spielverlauf. Wir haben zu viele hochkarätige Chancen ausgelassen und den Bitburgern zu viele Konter ermöglicht.
Torschützen für die Hornets: 2x Georg Hähn, Je 1x Andre Nunold, Frederic Hellmann, Stephen Brüstle, Ben Payne und Lukas Srnka.
Am kommenden Sonntag steht ein weiteres Topspiel in der Ice Arena Zweibrücken auf dem Programm. Die Hornets empfangen den Tabellenvierten, die Bietigheim Steelers.



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Montag 17.November 2014
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